Kategorie: Regionen

  • Dietikons Bahnhofsplatz wird mit der SBB neu gestaltet 

    Dietikons Bahnhofsplatz wird mit der SBB neu gestaltet 

    Für die Neugestaltung des Bahnhofsgebiets von Dietikon kann nun das geplante Wettbewerbsprogramm gestartet werden. Der Dietiker Stadtrat hat einen Kredit von 56‘000 Franken für die Vorbereitung des „Wettbewerbsprogramms Bushof / Bahnhofplatz“ und die notwendigen Abklärungen genehmigt, heisst es in einer Mitteilung der Stadtkanzlei. Der Auftrag für die Verfahrensbegleitung sei an das Zürcher Beratungsunternehmen Eckhaus AG vergeben worden. Nebst einer Aufwertung des öffentlichen Raumes mit Aufenthaltsqualität und einer behindertengerechten Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs soll ein attraktiver Standort für Wohnen und Arbeiten auf dem Areal der SBB entstehen, heisst es auf der Internetseite der Stadt Dietikon über das Projekt.

    Die Stadt Dietikon und die SBB haben 2019 gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag über das Bahnhofsgebiet Dietikon vergeben. Die „Vertiefungsstudie Bahnhofsgebiet Dietikon“ war in Plänen und Modellen im November und Dezember 2020 an der Fensterfront des Stadthauses Dietikon ausgestellt worden. Der Ergebnisbericht war zudem im Internet abrufbar.

    Laut den Plänen der Stadt Dietikon soll der Bushof um zwei Inseln herum neugestaltet werden. Dadurch entstehe ein weitgehend verkehrsberuhigter Platz vor dem Bahnhof, der begrünt und mit Bäumen bepflanzt zur Verweilzone ausgestaltet werden soll. Die SBB will laut der Mitteilung aus ihren Parzellen westlich des Gleisfelds einen lebendigen Stadtteil entwickeln. Das Bahnhofsgebäude soll aufgestockt werden. Auf dem Parkplatz sind zwei Baufelder für ein Bürogebäude und eine Anlage mit 200 Wohnungen vorgesehen.

  • Pläne für Rorschacher Feldmühle-Areal liegen aus

    Pläne für Rorschacher Feldmühle-Areal liegen aus

    Der Zürcher Projektentwickler sowie Total- und Generalunternehmer Steiner plant gemeinsam mit der Steiner Investment Foundation, das grösstenteils brachliegende Gelände des Feldmühle-Areals in Rorschach zu bebauen. Ein Teilzonen- und ein Gestaltungsplan, der gemeinsam mit der Stadt Rorschach erarbeitet wurde, liegt ab Montag und bis zum 21. April im Amt für Bau und Stadtentwicklung öffentlich aus. Auch auf der städtischen Internetseite sind sie einzusehen. Darüber informiert eine gleichlautende Medienmitteilung von Steiner und Stadt.

    Auf der 27’500 Quadratmeter grossen innerstädtischen Fläche nahe des Bahnhofs sind 40 Prozent Wohnbebauung für 760 Menschen vorgesehen, insgesamt 142 Eigentums- und 162 Mietwohnungen. Auf Gewerbeflächen sollen 20 Prozent oder 9000 Quadratmeter entfallen.

    Zudem sind eine Tiefgarage, E-Parkplätze und ein Carsharing-Anbieter eingeplant. Einzelne bauhistorisch wertvolle und identitätsstiftende Bauten bleiben erhalten und werden mit neuen Gebäuden in einen Kontext gestellt. Dabei soll der ursprüngliche Charakter der früheren Industrieanlage spürbar bleiben. Die Fertigstellung des Projekts ist bei reibungslosem Verlauf für 2025 geplant.

  • Implenia baut Tunnel in Norwegen

    Implenia baut Tunnel in Norwegen

    Das gesamte Fornebubanen-Projekt umfasst den Bau einer Eisenbahnlinie von der Halbinsel Fornebu mit Anschluss an die U-Bahn in Oslo. Die im Dezember vergangenen Jahres begonnenen Bauarbeiten sollen 2027 fertiggestellt sein. Im Rahmen des Projekts hat Fornebubanen Implenia mit Planung und Bau eines Tunnel auf einer Strecke von 2,3 Kilometer beauftragt, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon in einer Mitteilung. Das Vertragsvolumen wird dort mit 1,2 Milliarden Norwegischen Kronen oder umgerechnet 131 Millionen Franken angegeben.

    Das Projekt entspreche „perfekt unserer Strategie grosser, komplexer Infrastrukturprojekte mit Fokus auf Nachhaltigkeit und den Einsatz neuer Technologien“, wird Audun Aaland, Head of Tunneling und Country President Norwegen bei Implenia, in der Mitteilung zitiert. Neben dem Bau des Tunnels inklusive seiner Querprofile wird Implenia auch Baugruben und Felsschächte für die Stationen Flytårnet und Fornebuporten realisieren.

    „Diejenigen Unternehmen, die am meisten in alternative Kraftstofftechnologien investieren und zur Elektrifizierung der Maschinen und Anlagen beitragen, haben bei diesem Wettbewerb am besten abgeschnitten“, erläutert Grete Tvedt, Projektleiterin bei Fornebubanen, in der Mitteilung. „Der Fokus auf Nachhaltigkeit scheint gute Lösungen hervorzubringen, nicht nur in Bezug auf Umwelt- und Klimaschutz, sondern auch für das gesamte Projekt.“

    Die Vertragsunterzeichnung soll nach Ablauf einer zehntägigen Einsprachefrist vorgenommen werden. Der Beginn der Bauarbeiten ist für Mai dieses Jahres vorgesehen.

  • Hächler baut Spreitenbacher Waldhütte neu auf

    Hächler baut Spreitenbacher Waldhütte neu auf

    Die Hächler AG aus Wettingen hat die wegen einer Erdabsenkung baufällig gewordene Waldhütte der Gemeinde Spreitenbach neu aufgebaut. Die Waldhütte werde ab Frühjahr wieder für die Bürger zu Festanlässen mit 40 Sitzplätzen zur Verfügung stehen, heisst es in der Medienmitteilung. Es gebe einen neuen Saal mit Einbauküche und offenem Cheminée im Innen- und Aussenbereich.

    Der Neubau mitten im Wald am Heitersberg wurde wegen einer Erdabsenkung nötig. Die Waldhütte war 1968 erbaut und 1990 renoviert worden. Aufgrund einer Absenkung des Erdreichs von etwa 20 Zentimetern beschloss die Gemeinde Spreitenbach laut der Mitteilung der Hächler Gruppe, die beliebte Waldhütte neu aufzubauen. Im Mai 2020 bekam die Abteilung Holzbau der Hächler AG den Zuschlag für die Erstellung der neuen Waldhütte.

    In denselben Massen wie die alte Hütte sei das Ersatzgebäude in Holzelementbauweise im Werkhof Neuenhof vorgefertigt worden, heisst es in einem von Günter Ebner, Leiter Holzbau bei Hächler, vorgelegten Bericht. Die fertigen Wandelemente mit eingebauter Elektrovorbereitung und Zuschnitt der Dachbauteile wurden in nur drei Wochen produziert. Die Rohbaumontage im Wald auf dem Heitersberg erfolgte mit dem firmeneigenen Lastwagenkran millimetergenau. Die Innenwandflächen aus Mehrschichtplatten in Fichte und Tanne wurden während der Montage vor Nässe geschützt. Es seien ausschliesslich ökologische und nachhaltige Baumaterialien verwendet worden, heisst es in dem Hächler-Bericht weiter.

    Die Materialien seien technisch auf dem neusten Stand und ermöglichten ein behagliches Raumklima sowie Hitze-, Kälte- und Schallschutz. Die Kombination aus diffusionsoffenen und mehrschichtigen Materialien mit guten Schallschutzeigenschaften hätte dieses Konzept der Waldhütte zu einem richtig tollen Projekt gemacht, wird Bauleiter Ebner zitiert.

    Für die Tragkonstruktion wurden 21 Kubikmeter heimisches Fichtenholz verbaut, 45 Kubikmeter mineralische Dämmung und 450 Quadratmeter Mehrschichtplatten aus Holz.

  • Coop macht aus Basler Warenhaus ein Luxushotel

    Coop macht aus Basler Warenhaus ein Luxushotel

    Die BâleHotels-Gruppe, die zu Coop gehört, eröffnet ein 4-Sterne-Boutique-Hotel mitten in der Altstadt von Basel. Das Hotel Märthof wird seine Türen am 28. Juli 2021 öffnen. Der Umbau des historischen Gebäudes wurde 2019 begonnen. Seine Neubarock-Fassade bleibe erhalten und werde mit grosszügigen Fensterfronten kombiniert, heisst es in einer Mitteilung von Coop. Ab 1983 war in dem Komplex ein Warenhaus untergebracht.

    Im Märthof werden 68 hochwertig gestaltete Zimmer ebenso Platz finden wie das Restaurant Bohemia mit grosszügiger Bar und einer Terrasse direkt am Marktplatz. Zudem verfügt das Hotel über einen Fitness- und Wellnessbereich, einen Bankettraum und eine Dachterrasse.

    Damit investiere die BâleHotels-Gruppe weiter in den Standort Basel, so Coop. Die BâleHotels-Gruppe betreibt in Basel, Muttenz BL und Bern fünf Hotels.

  • Renovierung von Mandarin Oriental Palace Luzern kommt voran

    Renovierung von Mandarin Oriental Palace Luzern kommt voran

    Das Hotel Palace Luzern wird derzeit umfassend renoviert. Es soll im kommenden Frühjahr als Mandarin Oriental Palace Luzern erneut eröffnet werden.

    Die Modernisierung schreitet voran, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. So wurde nun die zur Bündner Baulink AG gehörende Invita Hospitality Projects mit der Abwicklung von FF&E (Furniture, Fixtures & Equipment) und SOE (Small Operating Equipment) beauftragt.

    Konkret wird Invita dabei für den Einkauf der losen Einrichtungsgegenstände für die 146 Zimmer und Suiten und die Umgestaltung der öffentlichen Bereiche zuständig sein. Im Spa- und Fitnessbereich hat die Baulink-Tochter sogar den gesamte Fachkoordinationsauftrag erhalten. Ausserdem koordiniert sie auch die Umgestaltung der öffentlichen Bereiche, zu welchem etwa der Gastronomiebereich sowie Konferenz- und Tagungsräume gehören.

    Die Innenarchitektur wird derweil vom Büro Jestico & Whiles aus London übernommen. Architektonisch wird das Projekt vom Büro Iwan Bühler Architekten aus Luzern begleitet.

    Das Hotel befindet befindet sich inmitten der Stadt Luzern, unmittelbar am Ufer des Vierwaldstättersees.

  • Fundamenta Real Estate verbucht Rekordgewinn

    Fundamenta Real Estate verbucht Rekordgewinn

    Einer Mitteilung der Fundamenta Real Estate AG zufolge hat die Zuger Immobiliengesellschaft im Geschäftsjahr 2020 Nettomieterträge in Gesamthöhe von 33,47 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 13,4 Prozent. Als Wachstumstreiber werden in der Mitteilung der Kauf zweier neuer Objekte sowie die Fertigstellung dreier eigenen Projekte genannt. Zudem hatte das Unternehmen seine Leerstandsquote im Jahresvergleich um 0,2 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent senken können.

    Als Reingewinn wurde im Berichtsjahr 2020 einen neuer Rekordwert von 26,69 Millionen Franken ausgewiesen. Im Vorjahr waren 22,51 Millionen Franken Reingewinn realisiert worden. Im Berichtsjahr hatte ein gegenüber dem Vorjahr etwas geringer ausgefallener Neubewertungseffekt durch „ein hervorragendes operatives Resultat“ und den Verkauf dreier Liegenschaften mehr als ausgeglichen werden können, erläutert die Immobiliengesellschaft.

    „Die Stabilität unseres von Wohnflächen dominierten Immobilienportfolios hat sich auch in diesem besonderen Jahr gezeigt“, wird Andreas Spahni, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats, in der Mitteilung zitiert. „Die Coronakrise hat sich nur marginal auf das Ergebnis ausgewirkt.“

    Der Bilanzwert des Immobilienportfolios von Fundamenta Real Estate stieg im Verlauf des Berichtsjahres von 908,91 Millionen auf 991,94 Millionen Franken an. Im Februar dieses Jahres hat das Unternehmen eine weitere Wohnliegenschaft erworben. Zudem seinen „weitere Repositionierungen von zwei Bestandsobjekten in Zürich sowie einer Liegenschaft in Bern“ angelaufen, heisst es in der Mitteilung. Für die Finanzierung laufender Projekte plant Fundamenta Real Estate, noch in diesem Jahr eine Kapitalerhöhung durchzuführen. Details dazu sollen nach der Generalversammlung am 8. April kommuniziert werden.

  • Genf baut Netz für Nutzung des Seewassers aus

    Genf baut Netz für Nutzung des Seewassers aus

    Die Genfer Stadtwerke SIG verlegen im Stadtteil La Jonction neue Fernwärmeleitungen. Bis 2025 sollen hier 90 Gebäude an das Fernwärmenetz Genilac angeschlossen werden, schreiben die SIG in einer Mitteilung. Davon werden 30 Gebäude von der Stadt und vom Kanton Genf genutzt. Genilac versorgt die angeschlossenen Gebäude vollständig mit Wärme und Kälte aus dem Genfersee. Die Erweiterung in La Jonction spart 10‘600 Tonnen CO2 ein.

    Insgesamt soll Genilac bis 2030 rund 1150 Gigawattstunden Kälte und 150 Gigawattstunden Wärme pro Jahr liefern. Bis 2050 soll Genilac helfen, den CO2-Ausstoss im Kanton um 70‘000 Tonnen zu senken. „Genilac ist eine wichtige Infrastruktur, mit welcher der CO2-Ausstoss im Kanton Genf reduziert und gegen die Klimaerwärmung vorgegangen werden soll“, wird SIG-Generaldirektor Christian Brunier in der Mitteilung zitiert.

  • Porsche unterstützt Zürcher Start-up

    Porsche unterstützt Zürcher Start-up

    Porsche unterstützt über sein Programm Forward31 innovative Jungunternehmen. Nun hat der deutsche Autobauer auch das Zürcher Start-up The Embassies in dieses Programm aufgenommen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    The Embassies entwickelt eine neue Lösung für das Wohnen im Alter. Diese setzt sich aus einer digitalen Plattform sowie bewohnbaren Räumlichkeiten zusammen. Die Firma will dabei ein Netzwerk mit rund 30 Standorten weltweit aufbauen. Dabei will sie sich auf Grossstädte wie Zürich, London, New York oder Berlin fokussieren. Der erste Standort soll 2022 in Europa eröffnet werden.

    An den Standorten  – sogenannten Botschaften – von The Embassies sollen Bewohnern und Besuchern öffentlich zugängliche Gastronomie- und Freizeitangebote zur Verfügung stehen. Das Ziel ist es, die soziale Interaktion zu fördern. Auch das Reisen von älteren Personen wird unterstützt. So haben Bewohner und Mitglieder auch Zugang zu anderen Standorten von The Embassies weltweit.

    „Wir haben unser Angebot für Menschen geschaffen, die so lange wie möglich ein selbstbestimmtes, erfülltes und gesundes Leben führen möchten“, sagt Jan Garde, Gründer von The Embassies, in der Mitteilung.

    Forward31 wird nun gemeinsam mit dem Gründerteam von The Embassies das Geschäftsmodell weiterentwickeln und das Unternehmen in Zukunft als strategischer Partner begleiten.

  • Holzkorporation ist die Hüterin unseres Waldes

    Holzkorporation ist die Hüterin unseres Waldes

    Die Holzkorporation Schlieren und der Revierförster Limmattal Süd haben trotz vielen Herausforderungen ihre vielfältigen Aufgaben bestens im Griff. Sie freuen sich, dass in diesem Jahr mit der neuen Garderobe im Zelgli ein Gebäude von der Stadt Schlieren mit heimischem Holz gebaut wird und weitere Gebäude (Hort, neues Alterszentrum) in Holz ausgeschrieben respektive geplant werden. Diese Vorbildfunktion der Stadt Schlieren übertrat sich auch auf private Immobilieninbestoren. So soll das Projekt «Kesslerplath» der Migros Pensionskasse ebenfalls in Holz realisiert werden.

    Rund 100 Kubikmeter Fichtenholz aus dem Schlieremer Wald werden für das neue Garderobengebäude beim Sportplatz Rohr verbaut. Finanziell ist das für die Holzkorporation Schlieren keine grosse Sache, aber Präsident Fredy Füllemann freut sich sehr, dass die Stadt Schlieren mit diesem Entscheid nicht nur ein Zeichen für das Bauen mit einheimischem Holz setzt, sondern auch die Arbeit der Holzkorporation wertschätzt.

    Die Holzkorporation Schlieren wurde 1851 als private Körperschaft gegründet und sie bewirtschaftet insgesamt rund 180 Hektaren Wald. Ein Meilenstein in der Geschichte der Holzkorporation Schlieren war die grosse Waldzusammenlegung im Jahr 1984. Damit entstanden grosse und viel besser zu bewirtschaftende Parzellen. Auch die Stadt Schlieren brachte ihren Wald ein und ist seither Mitglied mit Teilrechten, wie alle anderen privaten Waldbesitzer. Bei diesen handelt es sich fast ausnahmslos um alteingesessene Schlieremer Familien.

    Schlecht bestellt ist es um die Preise für heimisches Holz. Seit langem sinken diese Preise und der Sturm Lothar im Jahr 1999 forcierte diesen Trend nachhaltig. So ist denn mit dem Wald kaum mehr Geld zu verdienen und die Holzkorporationen sind froh, wenn sie die Kosten für Pflege und Unterhalt aus den Erlösen decken können. Erschwerend kommt dazu, dass aus dem Ausland deutlich günstiger Holz in die Schweiz geliefert wird.

    Der Wald gehört Privaten, darf aber von der Öffentlichkeit genutzt werden. Dabei wissen die wenigsten, dass die Waldbesitzer für sehr viele Arbeiten im Wald bis hin zum Unterhalt der von der Bevölkerung sehr geschätzten Waldwege verantwortlich zeichnen und auch die Kosten dafür tragen müssen.

    In einigen Schweizer Kantonen werden die Holzkorporationen in diesem Bereich unterstützt, in Zürich ist das bisher leider kaum der Fall. «Mit dem fortschreitenden Preiszerfall für das Holz, wird es für die Waldbesitzer immer schwieriger, die finanziellen Lasten zu stemmen», betont Roland Helfenberger und Fredy Füllemann ergänzt: «Da werden wir uns in Zukunft beim Kanton wohl mehr Gehör verschaffen müssen.»

    Der Wald hat in unserer Zeit mit verschiedenen Einflüssen zu kämpfen. Insbesondere die Klimaerwärmung macht ihm arg zu schaffen, einige Baumarten werden auf längere Sicht in unseren Wäldern wohl verschwinden. Während Fichten, Tannen und Buchen unter den höheren Temperaturen leiden, haben Eichen, Douglasien oder Nussbäume deutlich weniger Probleme.

    Typisch an der Waldpflege ist, dass alles über lange Zeiträume betrachtet werden muss, oder – wie Revierförster Helfenberger es treffend auf den Punkt bringt: «Wir profitieren von der Arbeit unserer Vorfahren und arbeiten für künftige Generationen.» Als Revierförster Limmattal Süd ist Helfenberger aus Aesch seit 2013 auch für die Pflege und Bewirtschaftung des Schlieremer Waldes verantwortlich. Er und sein Team werden in verschiedenrlei Hinsicht vor grosse Herausforderungen gestellt. So haben denn auch die starken Schneefälle in den vergangenen Monaten für sehr viel Mehrarbeit gesorgt und die Aufräumarbeiten sind längst noch nicht abgeschlossen.

    Ökologisch und ökonomisch
    Nicht zum ersten Mal baut die Stadt Schlieren mit Holz. Das mehrteilige Werkhofgebäude der Stadt an der Bernstrasse wurde in Holz realisiert und hat es sogar unter die 2O besten Best-Practice-Beispiele der Schweiz geschafft. Auch der Doppelhort an der Schulstrasse 12 wurde 2007 zu 100 Prozent aus Holz realisiert. Weitere Holzbauten sollen folgen. Die Migros Pensionskasse MPK prüft zurzeit beim Neubau Kesslerplatz eine Holzbeschaffung aus dem Schlieremer Wald, beziehungsweise aus dem Forstrevier Limmattal-Süd. Für die Erntesaison stehen Fichten und Tannen zur Verfügung. Die MPK plant allenfalls das Holz für Decken und Fassade aus der Region zu beziehen. Die neueste Studie von Wüest Partner AG zeigt auf, dass Holzbauten nicht nur ökologisch überzeugen, sondern auch ökonomisch durchaus mithalten.

  • Bern bekommt neue Festhalle

    Bern bekommt neue Festhalle

    Die Stimmberechtigten aus Bern haben nicht nur dem Bau der neuen Festhalle, sondern auch dem Investitionsbetrag der Stadt von 15 Millionen Franken zugestimmt, wie aus einer Medienmitteilung der Messebetreiberin Bernexpo AG hervorgeht. Damit sollen künftig Veranstaltungen mit bis zu 9000 Besuchern ermöglicht werden. Neben Messen und Kongressen sind auch Konzerte und Kulturanlässe vorgesehen.

    „Wir werden mit der Neuen Festhalle den Berner Veranstaltungs- und Messeplatz aufwerten und damit einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung eines vielfältigen Kultur- und Unterhaltungsangebots mit Strahlkraft über die Stadt hinaus in die Region und in die ganze Schweiz leisten können“, wird Franziska von Weissenfluh in der Mitteilung zitiert, Co-Verwaltungsratspräsidentin der Bernexpo AG.

    Die alte Festhalle wird nun abgerissen. Im ersten Quartal 2022 soll mit den Arbeiten an der neuen Festhalle begonnen werden, die bis 2024 abgeschlossen sein sollen.

  • Kanton genehmigt Gestaltungsplan Rai in Bergdietikon

    Kanton genehmigt Gestaltungsplan Rai in Bergdietikon

    Der vom Gemeinderat eingereichte Gestaltungsplan für das Gebiet Rai in Bergdietikonist vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau genehmigt worden. Das gibt der Gemeinderat in einer Mitteilung bekannt. Enthalten darin ist ein Rückblick auf die 40-jährige Geschichte um das Land Rai. Sie begann mit dem Kauf von vier Parzellen Land im Gebiet Rai zwischen 1980 und 1990, um das mögliche Bauland nicht Spekulanten zu überlassen.

    Nach der Genehmigung des Kantons wird es in einem nächsten Schritt an die konkrete Umsetzung des Bauvorhabens gehen. Laut der Mitteilung des Gemeinderats sind als erster Schritt Massnahmen zur Stabilisierung des an einem Hang gelegenen Geländes zu realisieren. Die Implenia Immobilien AG muss dazu ein Baugesuch für die geplanten Arbeiten bei der Gemeinde Bergdietikon einreichen. Das von der Heinrich Jäckli AG und Basler & Hofmann AG erarbeitete Konzept schlägt dabei vor, die Hangbewegungen durch tiefe, in der Fallrichtung des Hanges angeordnete Sickergräben deutlich zu verlangsamen. Für die künftige Erschliessung und Bebauung des Gebiets Rai wurden zwischen 1991 und 2005 Baugrunduntersuchungen und Bewegungsmessungen durchgeführt. Aus ihnen folgt, dass die Hangbewegungen soweit reduziert werden können, dass Erschliessung und Bebauung möglich werden.

    In den Jahren seit Erwerb des Gebietes Rai durch die Gemeinde habe das Thema der Nutzung die politische Debatte immer wieder bestimmt, schreibt Gemeindeschreiber Patrick Geissmann in dem Bericht über das Land Rai. Zu Wort kommen Pius Achermann, Gemeindeammann von 1994 bis 2005. Er wird zitiert: „Die Bedeutung des Rai-Gebietes erreichte während meiner Amtszeit einen hohen Stellenwert. Kaum eine Gemeinderatssitzung verging, ohne das Thema Rai zu behandeln. Rai wurde zu einem Dauerthema.“

    Für Paul Meier, Gemeindeammann von 2006 bis 2009, war das Land Rai „ein Reizwort während meinen 16 Jahren im Gemeinderat.“ Und Gerhart Isler, Gemeindeammann 2010 bis 2017, wird zitiert, dass das Thema mit dem Einbeziehen der Implenia Development AG und konkreten Planungsarbeiten versachlicht wurde. Ralf Dörig, Gemeindeammann seit 2018, wird zitiert: „Es freut mich natürlich sehr, dass die rund 40-Jährige Geschichte rund um das Land ‚Rai‘ nun mit einem rechtskräftigen Gestaltungsplan abgeschlossen werden kann.“ Über viele Legislaturen sei mit Hochdruck und Engagement an Lösungen gearbeitet worden, aber es habe auch Rückschläge gegeben. Jetzt liege ein erfolgreicher Abschluss der gesamten Planung vor.

  • Pandemie schmälert Gewinne von Zug Estates

    Pandemie schmälert Gewinne von Zug Estates

    Einer Mitteilung der Zug Estates Gruppe zufolge hat die Immobiliengesellschaft ihre Liegenschaftserträge 2020 im Jahresvergleich um 6,1 Prozent auf 57,8 Millionen Franken steigern können. Im Beherbergungsgeschäft wurden die Erträge von dem Auswirkungen der Pandemie um 57,8 Prozent auf 7,0 Millionen Franken  gedrückt. Aus den Veräusserungen von Liegenschaften konnten 2020 Erträge von 72,5 Millionen Franken realisiert werden. Im Vorjahr waren hier 45,6 Millionen Franken verbucht worden.

    Den Erträgen hätten 2020 im Jahresvergleich um 15,6 Prozent höhere Aufwände von 9,0 Millionen Franken entgegengestanden, schreibt Zug Estates. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen fiel dadurch um 3,8 Millionen auf 49,6 Millionen Franken zurück. Das ausgewiesene Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 43,7 Millionen Franken um 38,0 Prozent unter dem Wert von 2019. Das Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte fiel von 31,4 Millionen auf 25,9 Millionen Franken zurück.

    Der Wert des eigenen Portfolios an Immobilien habe im Berichtsjahr um 1,5 Prozent auf 1,65 Milliarden Franken zugelegt, erläutert Zug Estates weiter. Zudem hatte das Unternehmen 2020 Mietverträge mit einem Gesamtvolumen von über 2,6 Millionen Franken im Jahr erneuern können. Für das laufende Jahr rechnet Zug Estates mit steigenden Mieterträgen und einem im Vergleich zum Berichtsjahr geringeren Liegenschaftsaufwand.

  • Stadt Zürich schenkt eigenen Mietern Abo für Mobility

    Stadt Zürich schenkt eigenen Mietern Abo für Mobility

    Die Stadt Zürich will eine umweltfreundliche Mobilität fördern. Dafür stellt sie jetzt den Mietern ihrer Wohnungen ein Jahresabonnement für den Autoteil-Dienst Mobility kostenlos zur Verfügung, schreiben die Stadt und Mobility in einer gemeinsamen Mitteilung. Wer in einer der 9200 städtischen Wohnungen lebt und einen Fahrausweis der Kategorie B besitzt, kann seit März ein solches Jahresabonnement in Anspruch nehmen. Die Nutzer müssen dann nur noch für die Dauer oder die Reichweite der Nutzung der Fahrzeuge von Mobility zahlen.

    Die Stadt zahlt Mobility dafür pauschal 12‘000 Franken. Die Ausgabe habe weder für die Mieten noch für die Steuerzahlenden Auswirkungen, schreibt sie in ihrer Mitteilung.

  • Implenia sieht sich gut positioniert

    Implenia sieht sich gut positioniert

    Einer Mitteilung von Implenia zufolge hat die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon 2020 Umsätze in Gesamthöhe von 2,99 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vorjahr waren 4,43 Milliarden Franken Umsatz verbucht worden. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT ging im Jahresvergleich von 63,5 Millionen Franken auf -146,8 Millionen Franken zurück. Als Konzernergebnis wurde ein Verlust von 132,1 Millionen Franken ausgewiesen, 2019 waren 33,9 Millionen Franken Gewinn realisiert worden.

    Der Auftragsbestand habe sich mit 6,39 Milliarden Franken jedoch auf hohem Niveau gehalten und sei zudem gut über Geschäftsfelder und Märkte hinweg verteilt, schreibt Implenia in der Mitteilung. Mehr als 80 Prozent des für das laufende Jahr angestrebten Umsatzes seien damit schon gesichert. Bereits im laufenden Jahr will das Unternehmen operativ  wieder schwarze Zahlen schreiben.

    Die Rückkehr in die Gewinnzone soll durch Umstrukturierungen im Portfolio und Massnahmen für profitables Wachstum gelingen. Dabei habe das Unternehmen bereits begonnen, nicht zum Kerngeschäft gehörende oder unprofitable Geschäftsbereiche abzubauen, schreibt Implenia. Für profitables Wachstum wurde „ein wirksames Management von Chancen und Risiken eingeführt“.

    Im laufenden Jahr will Implenia ein EBIT von mindestens 100 Millionen Franken ausweisen. Bei der entsprechenden Rate werden 2,8 Prozent angestrebt. Mittelfristig soll eine EBIT-Marge von 4,5 Prozent realisiert werden.

  • Plazza trotzt der Pandemie

    Plazza trotzt der Pandemie

    Die Plazza AG habe 2020 ein sehr erfreuliches Ergebnis erzielt und die eigenen Erwartungen übertroffen, schreibt die Zürcher Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Konkret hatte das seit 2015 an der SIX kotierte Unternehmen seine Liegenschaftserträge von 24,3 Millionen Franken im Vorjahr auf 24,6 Millionen Franken im Berichtsjahr steigern können. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen legte gleichzeitig von 18,9 Millionen auf 20,0 Millionen Franken zu.

    Als Gewinn wurden 63,3 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 36,7 Millionen Franken im Jahr zuvor. Die Steigerung sei in erster Linie auf Neubewertungserfolge zurückzuführen, erläutert Plazza in der Mitteilung. Ohne deren Berücksichtigung sei der Gewinn gegenüber 2019 unverändert bei 17,0 Millionen Franken verblieben.

    Als Hintergrund für die guten Entwicklungen führt Plazza den hohen Anteil der Wohnliegenschaften im eigenen Portfolio an. Er habe im Berichtsjahr unverändert bei 73 Prozent gelegen und werde in diesem Jahr durch den Zukauf von 80 Wohnungen in der Siedlung Tiergarten im Zürcher Quartier Friesenberg weiter ansteigen, heisst es in der Mitteilung. Ihr zufolge hatte zum Jahresende 2020 keine der von Plazza verwalteten Wohnungen leer gestanden. Insgesamt konnte die Immobiliengesellschaft ihre Leerstandsquote im Jahresvergleich von 4,0 auf 3,7 Prozent senken. Betroffen seien hauptsächlich freie Gewerbeflächen, schreibt das Unternehmen.

    Für das laufende Jahr strebt Plazza ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen „mindestens in der Grössenordnung von 2020“ an. Beim Entwicklungsprojekt in Crissier VD soll vorbehaltlich der im ersten Halbjahr erwarteten Baubewilligung die erste Etappe angegangen werden. Hier war im Berichtsjahr der Bau eines Pflegeheims für eine Stiftung und eines Primarschulhauses für die Gemeinde Crissier vereinbart worden.

  • Visionapartments bietet 500 neue Wohnungen an

    Visionapartments bietet 500 neue Wohnungen an

    Visionapartments wird in diesem und im nächsten Jahr drei neue Gebäude eröffnen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die Eröffnung für das Projekt in Basel ist bereits für Juli 2021 vorgesehen. In zentraler Lage hinter dem Basler SBB-Bahnhof werden dann 125 Studios in fünf verschiedenen Einrichtungsstilen zur Verfügung stehen. Ausserdem werden in dem Gebäude ein Fitnessstudio, ein Restaurant, ein Gemeinschaftsbüro und ein Swimmingpool eingerichtet.

    Im kommenden Jahr werden die Projekte in Glattbrugg und Lugano folgen. Dabei entstehen in Glattbrugg alleine 316 neue Apartments. Diese befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Zürich. Neben den neuen Wohnungen entstehen dort auch ein Restaurant, eine Gemeinschaftsküche sowie ein Fitness- und Wellnessbereich. Ebenfalls im kommenden Jahr wird die Liegenschaft in Lugano eröffnet, am Ufer des Luganersees. Dort entstehen 55 neue Apartments. „Trotz der aktuellen globalen Krise folgen wir unserer Mission, weiter zu expandieren“, wird Anja Graf in der Mitteilung zitiert, CEO und Vorsitzende von Visionapartments. „Wir sind stolz auf unser Wachstum und freuen uns auf die Fertigstellung dieser Immobilienprojekte“, sagt sie über die Projekte in Glattbrugg und Lugano.

    Visionapartments ist 1999 in der Schweiz gegründet worden uns ist auf die Vermietung von möblierten temporären Wohnungen spezialisiert. Das Unternehmen bietet entsprechende Objekte an 850 internationalen Standorten an.

  • Alte Spinnerei in Turgi wird gewerblich-industrielles Zentrum

    Alte Spinnerei in Turgi wird gewerblich-industrielles Zentrum

    Die Limmatkraftwerke AG will mit der Vermietung von 7000 Quadratmetern Fläche für Büros, Ateliers, Produktion oder Lager im mittleren und westlichen Gebäudeteil aus der denkmalgeschützten alten Baumwollspinnerei im Zentrum von Turgi einen modernen Gewerbekomplex machen. Ab dem 1. April sind die Räumlichkeiten zu mieten. In einer Medienmitteilung der Eigentümerin Limmatkraftwerke AG, einer Tochter der Regionalwerke AG Baden, heisst es, die Mieter und Mieterinnen könnten die Räume nach ihren Bedürfnissen gestalten und ausbauen, soweit dies bauseits möglich ist.

    „Wir wünschen uns, dass in der Spinnerei Turgi ein lebendiger und inspirierender Mix aus verschiedenen Gewerbe- und Industriebereichen entsteht“, wird Verwaltungsratspräsident Martin Schoop zitiert, der selber in Turgi lebt. Den Charakter eines modernen Wirtschaftszentrums in Turgi will er durch Abtretung eines Teils der Einnahmen für die Förderung von Turgi fördern. Schoop: „Mit einem Teil des Mietzinses wird ein Fonds gespeist, der diesen Gemeinschaftssinn fördern soll.“

    Die Spinnerei, die 1826 erbaut wurde und bis 1858 der grösste Spinnereibetrieb der Schweiz war, liegt im Zentrum von Turgi und ist gut erschlossen. Es stehen laut der Mitteilung genügend Parkplätze zur Verfügung und die Spinnerei liegt in Gehdistanz zum Bahnhof Turgi.

    Bei der Neugestaltung wird auch auf Nachhaltigkeit geachtet. so sollen zwei Parkplätze mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausgerüstet werden. Das Gebäude soll mit Fernwärme aus der KVA Turgi versorgt werden und zukünftig wieder Strom aus dem benachbarten Wasserkraftwerk der Limmatkraftwerke AG beziehen.

    Die Limmatkraftwerke AG sehen den Kauf als strategischen Entscheid. Schoop: „Wir betreiben gleich neben dem Spinnereigebäude eines unserer Kraftwerke. Dank dem Kauf der Spinnerei können wir den Betrieb dieses Kraftwerks auch längerfristig sicherstellen.“ Denn als Eigentümerin könne man die Nutzung des Gebäudes optimal auf den Kraftwerksbetrieb abstimmen.

  • Kanton setzt Gestaltungsplan für ZHAW-Campus fest

    Kanton setzt Gestaltungsplan für ZHAW-Campus fest

    Der Campus Technikumstrasse der ZHAW in Winterthur wird innert 15 Jahren umfassend erneuert werden, erläutert die Baudirektion des Kantons Zürich in einer Mitteilung. In vier Etappen sollen dabei neue Gebäude und ein grösserer Freiraum entstehen. Gleichzeitig wird die Eulach im Bereich des Technikums renaturiert. In einer ersten Phase sollen zwei neue Laborgebäude gebaut und ein öffentlicher Park an der Eulach eingerichtet werden.

    Der entsprechende Gestaltungsplan war vom 6. April bis zum 8. Juni 2020 öffentlich aufgelegt worden. Gegen ihn seien 31 Einwendungen, hauptsächlich in Fragen der städtebaulichen Einbindung, des Geltungsbereichs, der Erschliessung und des Naturschutzes, eingegangen, informiert die Baudirektion. Weitere 18 Einwendungen hatten sich auf die Renaturierung der Eulach und die Definition des Gewässerraums bezogen.

    Gestaltungsplan und Gewässerraum seien anhand der Einwendungen überarbeitet und nun festgesetzt worden, heisst es in der Mitteilung weiter. Beide Dokumente sowie die Berichte zu den Einwendungen liegen seit dem 26. Februar für 30 Tage öffentlich auf und können im Internet eingesehen werden. Sollten keine Rechtsmittel ergriffen werden, treten sie Ende März dieses Jahres in Kraft. Dann könnte die Stadt Winterthur die Baubewilligung für die erste Etappe erteilen.

  • Trusttechnology stattet Turin mit Pavillons aus

    Trusttechnology stattet Turin mit Pavillons aus

    Turin, die Hauptstadt des Piemont, hat beim Tessiner Start-up Trusttechnology 50 seiner Pavillons bestellt. Damit sollen die Bars und Restaurants in den sogenannten Murazzi-Bauten entlang des Po-Ufers ausgestattet werden. Darüber informiert ein Bericht auf startupticker.ch.

    Diese transparenten Schutzbauten falten sich bei Bedarf batteriegetrieben selbständig zusammen und nehmen dann nur noch etwa einen Quadratmeter Platz ein. Dies entspricht dem Hochwasserprotokoll der Stadt: Bei ansteigendem Wasserpegel an den Arkaden und Bootshäusern am Westufer des Po können sie schnell vom anwesenden Personal verstaut werden. Deren Installation ist vorgesehen, sobald die Gastronomie nach dem Corona-Lockdown wieder öffnen darf.

    Laut der Mitteilung führte die unternehmerische Reise des heute 47-jährigen Inhabers Tiziano Pili von einem Fortgeschrittenensemester an der Fachhochschule Südschweiz und dem Venturelab über den Tecnopolo der Agire-Stiftung in Manno TI, wo er seine Firma gründete. 2014 erhielt Pili ein internationales Patent und dann die Swiss Made-Zertifizierung. Als Finalist des Wettbewerbs StartCup Ticino wurde er schliesslich in das USI Startup Centre der Universität der italienischen Schweiz aufgenommen.

    „Ich glaube, dass sich mit der von mir konzipierten Lösung der Markt für temporäre Schutzbauten im Freien radikal verändern wird“, so Pili. „Die Tinte auf dem Vertrag ist noch nicht trocken, da schliesse ich schon die Vertragsverhandlungen mit einem grossen Unternehmen nahe Asti ab, das ebenfalls in diese Lösung investieren möchte.“

  • Novartis entwickelt Standort zu Life-Science-Park

    Novartis entwickelt Standort zu Life-Science-Park

    Der Biotechnologie- und Pharmakonzern Novartis hat Pläne bekanntgegeben, wonach er seinen Produktionsstandort in Stein öffnen und dort weitere Life Science-Firmen ansiedeln möchte. Demnach soll dort laut einer Medienmitteilung der Life-Science-Park Rheintal entstehen.

    „Die Schweiz ist für unser Produktionsnetzwerk ein wichtiger Standort“, wird Steffen Lang, Leiter von Novartis Technical Operations und Mitglied der Konzernleitung, zitiert. Investitionen von mehr als 200 Millionen Franken in den Jahren 2020 und 2021 an den Standorten in Stein und in Schweizerhalle bekräftigten Novartis‘ Engagement in der Region. „Mit der Weiterentwicklung des Standorts Stein zum Life-Science-Park Rheintal setzen wir ein positives Signal für den Industrieplatz Schweiz und die Region Aargau.“

    Der Standort biete ein ideales Umfeld, Zugang zu hochqualifizierten Mitarbeitenden aus der Region und hochmoderne Anlagen etwa zur Herstellung von Zell- und Gentherapien, heisst es in der Mitteilung weiter.

    Die Novartis-Pläne finden auch die Zustimmung der kantonalen Standortförderung Aargau Services. Schliesslich, so deren Leiterin Annelise Alig Anderhalden, sei „das ganze Sisslerfeld“ ein „wichtiger Arbeitsplatzstandort und ein Entwicklungsschwerpunkt des Kantons. Das Gebiet verfügt über grosses Potenzial für wertschöpfungsstarke Betriebe.“

  • Bahnhofareal von Domat/Ems wird umgebaut

    Bahnhofareal von Domat/Ems wird umgebaut

    Das Bahnhofareal der Gemeinde Domat/Ems erhalte „ein neues Gesicht“, schreibt die Rhätische Bahn (RhB) in einer Mitteilung. Ihr zufolge wird das Bündner Bahnunternehmen den Bahnhof Domat/Ems erneuern und behindertengerecht umbauen. „Wir bauen einen modernen Bahnhof, der an die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden und an diejenigen der Gemeinde angepasst ist“, wird RhB-Direktor Renato Fasciati in der Mitteilung zitiert.

    Konkret will die RhB beide Perrons am Bahnhof verlängern und zum Teil überdachen. Zudem soll eine Personenunterführung gebaut und mit behindertengerechten Rampen und Treppen ausgestattet werden. Die Gemeinde Domat/Ems steuert zwei Personenlifte bei. Darüber hinaus plant die RhB, bei den drei gesicherten Bahnübergängen Gehwege und Strasse mit einer durchgehenden Trennung auszustatten.

    Die Gemeinde Domat/Ems geht gleichzeitig umfangreiche Änderungen im Bahnhofareal an. Herzstück der Baupläne ist ein neues Geschäfts- und Wohnhaus direkt am Perron. Der viergeschossige Bau werde im Erdgeschoss Raum für publikumswirksame Nutzungen und in den übrigen drei Geschossen Wohn- und Büroraum bereithalten, heisst es in der Mitteilung. Zudem ist unter anderem eine neuer Platz an der Südseite des Bahnhofs vorgesehen. Die Zahl der am Bahnhof verfügbaren Veloparkplätze wird auf rund 300 Plätze aufgestockt. Alle von Gemeinde und Bahnunternehmen geplanten Bauarbeiten sollen im Sommer 2023 abgeschlossen sein.

    „Für die Gemeinde Domat/Ems ist eine gute Verkehrsanbindung zentral – für die zahlreichen Pendlerinnen und Pendler, aber auch als bedeutender Gewerbe- und Industriestandort“, wird Gemeindepräsident Erich Kohler (CVP) in der Mitteilung zitiert. „Mit dem Gesamtprojekt entsteht ein modernes, funktionales Bahnhofareal, welches hohe Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit und publikumsorientierten Nutzungen optimal erfüllt.“

  • Schlieren treibt Aufwertung von Kesslerplatz voran

    Schlieren treibt Aufwertung von Kesslerplatz voran

    Die Anlagestiftung der Migros-Pensionskasse hat einen Gestaltungsplan für den Kesslerplatz vorgelegt. Nach der Überweisung des privaten Gestaltungsplans von Gemeinderat an Gemeindeparlament „kommt die Stadt Schlieren ihrem Ziel bald einen grossen Schritt näher“, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

    Im Rahmen der geplanten Aufwertung des Platzes soll das Hochhaus erhalten bleiben. Der Gestaltungsplan sieht zudem vier neue Baukörper vor. Einer davon ist für eine gewerbliche Nutzung vorgesehen, die drei anderen sollen Wohnraum bieten. Insgesamt sollen dadurch 103 neue Wohnungen, ein Doppelkindergarten und ein Mehrzweckraum entstehen. Für die Realisierung des Kindergartens hat die Stadt Schlieren mit der Anlagestiftung der Migros-Pensionskasse sowohl einen Landabtausch als auch eine Entschädigung über 2,11 Millionen Franken vereinbart.

    Die Arbeiten sollen im Frühjahr oder Sommer 2022 beginnen, der Bezug soll ab Frühjahr/Sommer 2024 erfolgen. Da der Doppelkindergarten erst ein Jahr später zur Verfügung stehen wird, „wird die Anlagestiftung der Migros-Pensionskasse die Mietkosten für ein Provisorium zu 50 Prozent übernehmen, die restlichen Mietkosten sind ebenfalls in der Entschädigung enthalten“, so die Stadt Schlieren.

    Mit der Aufwertung des Kesslerplatzes solle ein „hochwertiges und attraktives Eingangstor“ nach Schlieren entstehen, das zudem optimal an die Limmattalbahn angeschlossen sein wird.

  • Innovationspark Zürich hat Milliardenpotenzial

    Innovationspark Zürich hat Milliardenpotenzial

    Die Stiftung Switzerland Innovation Park Zürich hatte das Wirtschaftsforschungsinstitut BAK Economics beauftragt, eine wissenschaftlichen Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung des Innovationsparks Zürich (IPZ) anzufertigen. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich direkte und indirekte Wertschöpfung des IPS bei Vollausbau auf rund 2,7 Milliarden Franken im Jahr summieren könnten. Der Kanton Zürich würde mit einem Anteil von 90 Prozent an der Gesamtwertschöpfung besonders stark profitieren.

    Die umfangreiche Studie ist in sieben Abschnitte gegliedert, die von der Motivation für die Analyse über die Bedeutung von Innovation für Wirtschaft und Gesellschaft, der Stellung des Kantons Zürich im Innovationswettbewerb bis zur detaillierten Auswertung der Rolle, die der Innovationspark Zürich bei der Förderung von Wachstum und Wohlstand spielen könnte, reichen. Dem Kanton Zürich wird in der Studie eine Unterrepräsentierung in Industrie und hier insbesondere in den Hightech-Branchen bescheinigt. Den Studienautoren zufolge könnte der IPZ entscheidend zur Aufwertung des Kantons als Innovationsstandort beitragen.

    Nach Ansicht der Autoren könnte der IPZ die neben dem entsprechenden Wagniskapital für Transformationsinnovationen notwendige „Wagnisfläche“ bilden. Der Park solle sich als „Verbindungsstück zwischen Hochschulen, Forschungsinstituten, Start-Up-Szene sowie forschender Industrie“ positionieren, heisst es in der Studie. Dort geschaffene Strukturen könnten die Ansiedlung von „globalen Playern“ in innovativen Bereichen wie „Mobilität, Raumfahrt, Aviatik, Robotics, Greentech oder New Materials“ ermöglichen.

    Die Zürcher Handelskammer (ZHK) sieht in dem Ergebnis der Studie eine Bestätigung ihrer langjährigen Unterstützung des Innovationsparks. Sie zeige auf, wie wichtig dieser für den Wirtschafts- und Forschungsstandort ist, schreibt sie in einer Stellungnahme zur Studie. Die ZHK hoffe, dass der aufgezeigte Mehrwert des Innovationsparks zu einer Beschleunigung der laufenden Verfahren führe.

  • Schweizer Wohneigentum verteuert sich 2020 um 2,5 Prozent

    Schweizer Wohneigentum verteuert sich 2020 um 2,5 Prozent

    Die durchschnittliche Jahresteuerung des Schweizer Wohneigentums im Jahr 2020 beträgt laut einer Medienmitteilung des Bundesamts für Statistik (BFS) 2,5 Prozent. Dieser Wert ergibt sich aus dem Vergleich der durchschnittlichen Jahresteuerungen von 2019 mit 2020. Auf das letzte Quartal 2020 bezogen lag die Teuerung niedriger. Gegenüber dem dritten Quartal legte der Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) um 2,3 Prozent zu. Er erreichte einen Stand von 103,1 Punkten. Gegenüber dem gleichen Quartal im Vorjahr betrug die Teuerung 3,1 Prozent, meldet das BFS.

    Zur Erläuterung der Berechnung der jährlichen mittleren Teuerung heisst es beim BFS, die durchschnittliche Jahresteuerung 2020 des IMPI von 2,5 Prozent würde der Veränderungsrate zwischen dem Jahresmittel 2020 und dem Jahresmittel 2019 entsprechen. Diese Jahresmittel werden als arithmetisches Mittel der vier Quartalsindizes des Kalenderjahres berechnet.

    Aus der Mitteilung geht ein gesteigertes Interesse an Häusern gegenüber Wohnungen hervor: Die Preise von Einfamilienhäusern sind über das ganze letzte Jahr durchschnittlich um 2,8 Prozent und die Preise von Eigentumswohnungen um durchschnittlich 2,2 Prozent gestiegen.

    Im vierten Quartal 2020 allerdings wurden Wohnungen im Vergleich zu Häusern stärker nachgefragt, was sich im Preis niederschlug. Der Preis für Einfamilienhäuser zog um 1,5 Prozent an, für Eigentumswohnungen allerdings um 3,1 Prozent. Beide Marktsegmente weisen in sämtlichen der fünf Gemeindetypen höhere Preise als im Vorquartal auf. Der Anstieg der Einfamilienhauspreise war in den mittleren Gemeinden mit plus 2,4 Prozent besonders ausgeprägt. Dagegen stiegen die Preise für Eigentumswohnungen in den ruralen Gemeinden am stärksten: um 5,2 Prozent.

    Die Unterscheidung nach Gemeindetypen des BFS beruht auf Dichte-, Grösse- und Erreichbarkeitskriterien, wie Pendlerbewegungen. Von den 2172 Gemeinden der Schweiz per 1.Januar 2021 sind 22 Prozent städtisch, 52 Prozent ländlich und 26 Prozent intermediär.

  • Zürcher Weinland fördert erstes Projekt

    Zürcher Weinland fördert erstes Projekt

    ProWeinland hat laut einer Medienmitteilung mit AgroCO2ncept das erste Projekt ausgewählt, das mit Geldern der Neuen Regionalpolitik (NRP) unterstützt wird. AgroCO2ncept ist ein 2012 gegründeter Verein von Landwirtinnen und Landwirten. Sie hatten sich zum Ziel gesetzt, Treibhausgasemissionen und Ausgaben ihrer Betriebe um 20 Prozent zu senken. Dieses Ressourcenprojekt läuft noch bis 2022.

    Jetzt wird das zweite Ziel angegangen: Die Wertschöpfung soll durch Wissenstransfer und Verkauf klimaschonender Regionalprodukte um 20 Prozent erhöht werden. Dafür hat der Verein ein Vermarktungsprojekt initiiert, das jetzt gefördert werden kann. Zudem wollen die Vereinsmitglieder ihr Wissen an andere Produzentinnen und Produzenten in- und ausserhalb des Zürcher Weinlands weitergeben und so eine klimaschonende Landwirtschaft fördern.

    Die Region des Zürcher Weinlands zählt seit 2020 zum Wirkungsgebiet der Neuen Regionalpolitik des Kantons Zürich. Der Verein ProWeinland wurde vom Kanton als regionaler Projektträger des Programms betraut. Pro Weinland zeigt sich „sehr erfreut, in der Anfangsphase des Förderprogramms ein solch vielversprechendes Projekt unterstützen und begleiten zu können“.

  • Made in Zürich bricht Lanze für urbane Produktion

    Made in Zürich bricht Lanze für urbane Produktion

    Made in Zürich will „urbane Produktivisten“ aller Art vereinigen, erläutert die 2018 gegründete Initiative in ihrer Selbstdarstellung. Schon bei ihrer Gründung habe sich die Made in Zürich-Initiative vorgenommen, Fragen zur Produktion in der Stadt nachzugehen, schreibt die Initiative in einer aktuellen Mitteilung. Dazu hat Made in Zürich die Studie „Standorte für urbane Produktion und Retail – SUPR“ erstellt.

    In der Studie werden historische Entwicklungen und aktuelle Trends untersucht und daraus Vorschläge für die urbane Produktion entwickelt. Darüber hinaus loten die Analysten die Rahmenbedingungen urbaner Produktion in Zürich aus. Unter anderem gehen sie der Frage nach, was urbane Produzenten brauchen und welche Stadtgebiete sich für die urbane Produktion eignen.

    Der Leitfaden soll „Handlungsanleitungen und Denkanstösse“ liefern, schreibt die Made in Zürich-Initiative in der Mitteilung. Als Adressaten werden dort „die öffentliche Hand, Entwicklerinnen und nicht zuletzt die Produzierenden selbst“ genannt.

    Im fünften Kapitel der Studie gehen die Autoren dabei auf besonders zu beachtende Aspekte der urbanen Produktion ein. Das gesamte Schlusskapitel der Studie ist Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von Standorten für urbane Produktion und Retail gewidmet.

  • Sevensense-Mitgründer lobt Robotikstandort Schweiz

    Sevensense-Mitgründer lobt Robotikstandort Schweiz

    Roland Siegwart ist Professor für autonome Systeme an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Ausserdem ist er als Co-Direktor des Förderprogramms Wyss Zurich tätig. 2018 hat Siegwart die ETH-Ausgliederung Sevensense Robotics mitgegründet. Die Firma mit Sitz in Zürich entwickelt Technologien für Roboter, welche ihnen beispielsweise bei der selbstständigen Orientierung helfen. Sevensense arbeitet auch mit der Deutschen Bahn zusammen, um Technologien für die Zukunft des Zugverkehrs zu entwickeln.

    In einem Interview, das auf der Blog-Seite von Sevensense veröffentlicht wurde, lobt Siegwart den Robotikstandort Schweiz. Es seien alle wichtigen Fachkenntnisse für Robotik im Land vorhanden. Besonders bedeutend sei einerseits die Präzisionsmechanik, welche eine „lange Tradition in der Schweiz“ habe. Andererseits spiele die Sensortechnologie eine wichtige Rolle in der Branche. Diese sei weltweit weniger bekannt, die Schweiz sei hier dagegen bereits sehr fortgeschritten.

    Siegwart hebt weiter die ETH Zürich sowie die ETH Lausanne (EPFL) positiv hervor. Die beiden Hochschulen würden die nötige Steuerung und Intelligenz liefern, um das vorhandene Fachwissen gut nutzen zu können, betont er. Sie brächten auch eine Vielzahl von erfolgreichen Ausgliederungen hervor – besonders im Bereich Robotik. Die Schweiz habe ausserdem einen grossen Pool an ausländischen Talenten anziehen können, welche die Robotikszene weiter stärken.

    Aufholbedarf habe die Schweiz noch bei grossen Investitionen. Investoren in Europa seien generell eher risikoscheu im Vergleich zu jenen in den USA. Allerdings trage dies auch dazu bei, dass europäische Jungunternehmen eine nachhaltige kundenorientierte Herangehensweise entwickeln. Entsprechend sei die Überlebensrate von Start-ups – etwa in der Schweiz – viel höher ist als von jenen in USA. Bei den ETH-Ausgründungen liege die langjährigen Überlebensrate bei 80 bis 90 Prozent.

  • Dietikon setzt auf Standortwerbung mit Komiker-Duo Lapsus  

    Dietikon setzt auf Standortwerbung mit Komiker-Duo Lapsus  

    Die Stadt Dietikon setzt in der Standortwerbung auf Humor. Das bekannte Dietiker Komiker-Duo Lapsushat deshalb laut Medienmitteilungden Auftrag erhalten, ihre Wohnstadt einer kritischen Betrachtung zu unterziehen und dabei ihre Eindrücke festzuhalten. Dabei seien witzig-selbstironische Videoproduktionen entstanden, heisst es weiter.

    Die Videos sind ab sofort über YouTube, Facebook und Instagram anzuschauen. Das ersteträgt den Titel „Dietikon von seiner schönsten Seite“. Darin wird Dietikon – bei vorbeifahrendem Zug – als laute und urbane Stadt mit idyllischen Grünzonen präsentiert. Das zweiteVideo stellt mit humorigen Wortspielen die noch bis Ende Februar laufende Open-Air-Galerie „DietikON – Lichtkunst erleben“ vor. Weitere Themen sind geplant.

    Der Kern der Kampagne, die bin in den Mai dauern wird, sei Selbstironie, heisst es in der Medienmitteilung. Geplant sei die Veröffentlichung von sechs bis sieben Videos, welche die Qualitäten und Standortvorteile der Stadt sichtbar machen und die Positionierung der Stadt als Zentrum für Wirtschaft, Kultur, Bildung, Naherholung, Sport und Freizeit fördern.

    Betont wird, dass zwar die Themen mit der Stadt abgesprochen seien. In der Umsetzung sind die Komiker aber frei.

  • Zürich und Singapur erforschen Grossstädte

    Zürich und Singapur erforschen Grossstädte

    Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) und drei in Singapur ansässige Hochschulen – die National University of Singapore, die Nanyang Technological University und die Singapore University of Technology and Design – wollen gemeinsam erforschen, wie das weltweite Wachstum von Städten nachhaltiger gestaltet werden kann. Dafür haben sie laut einer Medienmitteilung am 1. Dezember das Forschungsprogramm Future Cities Lab Global ins Leben gerufen. Es ist eine Erweiterung des nach zehn Jahren erfolgreich abgeschlossenen Future Cities Laboratory des Singapore-ETH Centre.

    Dieses Programm befasst sich mit den grossen globalen Herausforderungen der zunehmenden Verstädterung durch die Ausdehnung bestehender und die Entstehung neuer Städte. Dies vor dem Hintergrund, dass nach Angaben der Vereinten Nationen bis 2050 zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben werden.

    „Die ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile stark verdichteter, wenig Platz einnehmender Städte werden durch die Zersiedelung des Um- und Hinterlands zunichte gemacht“, erklärt Professor Stephen Cairns, Co-Direktor des Forschungsprogramms und ETH-Architekturprofessor in Singapur. „Inwieweit wir den Klimawandel in den nächsten hundert Jahren eindämmen können, hängt davon ab, wie gut diese gegensätzlichen Stadtformen geplant werden.“

    Zahlreiche Projekte seien in Planung, so die ETH Zürich. Bereits begonnene befassten sich mit verdichteten grünen Bauten und Quartieren, den Materialien dafür sowie mit neuen Technologien für die Wiederverwertung von Baumaterial. Zudem würden Lösungen für belastete und hochwassergefährdete Städte und umliegende Regionen gesucht. Auch Möglichkeiten für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion in Städten und ihrem Umland würden erforscht.