Kategorie: Regionen

  • Verwaltungsgericht bremst Innovationspark aus

    Verwaltungsgericht bremst Innovationspark aus

    Das kantonale Verwaltungsgericht entzieht dem geplanten Bau des Innovationsparks Zürich die Rechtsgrundlage. Wie das Gericht am Dienstag in einer Mitteilung schreibt, hat es mit einem Urteil vom 8. Juli die Verfügung der kantonalen Baudirektion über den kantonalen Gestaltungsplan für den Innovationspark aufgehoben.

    Ein solcher Gestaltungsplan sei nur für konkrete Einzelbauten oder Einzelanlagen möglich. Der Gestaltungsplan für den Innovationspark falle mit seinem Perimeter von 36 Hektaren und einer Gesamtnutzungsfläche von bis zu 410‘000 Quadratmetern aber nicht darunter. Daran ändere auch der „besondere Zweck der Innovationsförderung“ nichts. „Aufgrund seiner Dimensionen und der vorgesehenen Nutzungen schafft der Gestaltungsplan damit nicht eine projektbezogene, sondern eine generelle Bauzone“, heisst es in der Mitteilung.

    Der Kanton habe damit seine Kompetenzen überschritten: Nur die Gemeinden seien für die Festsetzung genereller Bauzonen zuständig. „Deshalb steht das Instrument des kantonalen Gestaltungs­plans für die beabsichtigte Planung nicht zur Verfügung.“ Zudem verstösst der Gestaltungsplan aus Sicht der Richter gegen die kantonale Rahmennutzungsplanung, weil der grösste Teil des Geländes in der kantonalen Landwirtschaftszone liegt.

    Die Baudirektion hatte den Gestaltungsplan am 9. August 2017 festgelegt. Zwei Anwohner rekurrierten beim kantonalen Baurekursgericht, wurden aber abgewiesen. Dessen Entscheid wird nun ebenfalls vom Verwaltungsgericht aufgehoben. Gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts kann nun noch beim Bundesgericht Beschwerde erhoben werden.

    Die Idee eines Innovationsparks Zürich auf dem Gelände des Militärflugplatzes Dübendorf stand bei der Schaffung der Switzerland Innovation Parks Pate. Während solche Parks im Aargau, im Grossraum Basel, in Biel, in der West- und in der Zentralschweiz bereits gut vorankommen, droht nun ausgerechnet die Ideengeberin zu scheitern. Die Zürcher Regierung hatte bereits 2018 einen Kredit von 217,6 Millionen Franken für den Bau, die Erschliessung und die Unterstützung des Innovationsparks in Dübendorf beantragt.

  • Kantonspolizei St.Gallen fährt mit Wasserstoff

    Kantonspolizei St.Gallen fährt mit Wasserstoff

    „Ökologisches und nachhaltiges Handeln der Organisationen ist längst nicht mehr erwünscht, sondern wird erwartet“, leitet die Kantonspolizei St.Gallen eine Mitteilung zur neuesten Errungenschaft der Behörde ein. Konkret will die Kantonspolizei ihrer Verantwortung für die Umwelt nun auch mit dem Einsatz eines Wasserstoffautos gerecht werden. Bisher wurden bei der Kantonspolizei St.Gallen bereits insgesamt 20 Elektrofahrzeuge genutzt.

    Der neue Hyundai Nexo stosse genau wie Elektroautos keine schädlichen Emissionen aus, heisst es in der Mitteilung weiter. Als weitere Vorteile des Wasserstoffautos werden dort die schnelle Betankung und eine Reichweite von 600 Kilometer pro Tankfüllung genannt.

    Allerdings gebe es in der Region derzeit noch kaum Wasserstofftankstellen, erläutert die Kantonspolizei. Sie hat die Osterwalder St.Gallen AG als zurzeit einzigen Betreiber einer Wasserstofftankstelle in der Ostschweiz ausgemacht. Der neuerworbene Hyundai Nexo soll daher der in St.Gallen stationierten Verkehrsinstruktion zugeteilt werden.

  • Virtuelle Immobilienmesse Home-E-Fair startet

    Virtuelle Immobilienmesse Home-E-Fair startet

    Die Idee zur Home-E-Fair wurde aus der Not geboren, heisst es in einer Medienmitteilung. Denn die Immobilien-Messesaison ist bisher aufgrund der Covid-19-Krise komplett ins Wasser gefallen. Georges Luks, CEO und Delegierter des Verwaltungsrats von Zurich Sotheby’s International Realty, erläutert, wie es zum Gedanken kam, Messen mit physischer Präsenz durch ein virtuelles Angebot zu ersetzen: „Uns wurde im Home-Office klar, dass eine solche Messe eigentlich auch problemlos virtuell stattfinden kann. Mit Crowdhouse konnten wir in kurzer Zeit dieses Pilotprojekt auf die Beine stellen. Wir glauben, dass dieses Modell auch in Zukunft relevant sein wird und sind motiviert, weitere virtuelle Messen in einem noch grösseren Rahmen auf die Beine zu stellen.“

    Bei der fünftägigen virtuellen Messe ab dem 22. Juli können sich Interessierte von zuhause auf der Messeplattform einloggen, Immobilienangebote studieren, sich per Live- oder Videochat mit Beratern austauschen. Ausserdem wird, wie auf jeder Immobilienmesse auch, eine Anzahl von Gesprächsrunden und Vorträgen angeboten.

    Auf der Messe ergänzen sich die Partner Zurich Sotheby’s International Realty und Crowdhouse beim Immobilienangebot, von der Eigentumswohnung bis zum Mehrfamilienhaus, auf das Crowdhouse spezialisiert ist. Ardian Gjeloshi, Gründer und Verwaltungsratspräsident von Crowdhouse: „Sowohl Zurich Sotheby’s International Realty wie auch Crowdhouse sprechen mit der gleichen Zielgruppe – allerdings aus unterschiedlichen Perspektiven: Wohnen und Investieren.“

  • Dietikon kann neues Schulhaus bauen

    Dietikon kann neues Schulhaus bauen

    Insgesamt haben sich 2056 Stimmberechtigte für den Kredit ausgesprochen, 735 dagegen, wie aus einer Mitteilung der Stadt Dietikon hervorgeht. Damit ist die Vorlage für einen Kredit von 15,2 Millionen Franken für den Neubau des Pavillon Stierenmatt auf dem Areal Hunziker im Gebiet Limmatfeld als temporäres Schulhaus der Schuleinheit Stierenmatt angenommen worden.

    Die Schaffung von Schulraum im Stadtteil Limmatfeld sei schon länger geplant gewesen, hat die Stadt im Vorfeld der Abstimmung informiert. „Aufgrund von ausstehenden kantonalen Planungen verzögert sich der Bau des geplanten Schulhauses auf dem der Stadt gehörenden Areal Stierenmatt und kann voraussichtlich frühestens 2028 fertiggestellt werden“, hiess es dabei zur Begründung einer temporären Lösung. Diese kann nun mit dem Pavillon Stierenmatt auch umgesetzt werden. Die Gebäude aus Holzmodulbauten sollen ab Beginn des Schuljahres 2021/22 in Betrieb genommen werden. Nach der Nutzung können sie als temporäre Schule andernorts weiterverwendet werden.

  • Strabag baut für Bell

    Strabag baut für Bell

    Die Fleisch- und Convenience-Verarbeiterin Bell Schweiz AG plane, ihren Standort im Solothurner Oensingen auszubauen, informiert Strabag in der entsprechenden Mitteilung. Im Rahmen dieses Bauvorhabens wird das Schlieremer Bauunternehmen ein eingeschossiges Tiefkühl-Hochregallager und einen fünfgeschossigen Kopfbau realisieren. „Dieser beinhaltet unter anderem den Warenein- und Warenausgang sowie Arbeits- und Bürobereiche“, erläutert Urs Beeler, Technischer Bereichsleiter Hochbau bei der Strabag AG, in der Mitteilung.

    Als Bausumme für den Strabag-Auftrag wurden laut Mitteilung 9,15 Millionen Franken veranschlagt. Mit den Bauarbeiten soll im August begonnen werden. Das Bauunternehmen rechnet mit einer Rohbauzeit von rund neun Monaten. Die Inbetriebnahme des neuen Tiefkühllagers ist für Ende 2022 vorgesehen. 

  • Flughafen Zürich meldet Erfolg für The Circle

    Flughafen Zürich meldet Erfolg für The Circle

    Trotz Coronavirus mache The Circle gute Fortschritte und es werde nur mit leichten Verzögerungen bis zur Fertigstellung gerechnet, heisst es in der Medienmitteilung des Flughafens Zürich. Inzwischen seien die Büroflächen von 70‘000 Quadratmetern fast vollständig vermietet. Fünf von sechs Circle-Gebäuden hätten jetzt ihre Mieter. Es seien nur noch knapp 10‘000 Quadratmeter Fläche verfügbar. Erst in den vergangenen Wochen seien drei weitere Mieter dazugekommen.

    Unispace Global zieht von der Zürcher Innenstadt in den Circle. Das Unternehmen ist auf die Gestaltung von Arbeitswelten und innovativen Büroflächen spezialisiert. Für Benji Tiso, Principal Unispace Schweiz, ist dieser Standortentscheid von grosser Bedeutung: „Der neue Standort im Flughafen Zürich The Circle stellt für Unispace einen weiteren, wichtigen Meilenstein dar in unserer kontinuierlichen Entwicklung im Schweizer und globalen Markt. Das zukunftsweisende Konzept vom Circle unterstreicht unsere Position als marktdefinierende Visionäre im Workplace Design.“ Neben Microsoft und SAP verlege damit ein weiteres weltweit tätiges IT-Unternehmen seinen Schweizer Hauptsitz in den Circle, betont die Flughafen Zürich AG.

    Neben den Büroflächen gibt es im Circle zwei Hotels der Hyatt-Gruppe, Kongressflächen für Veranstaltungen mit bis zu 2500 Teilnehmern, Shopping-Möglichkeiten, Gastronomie und sogar ein ambulantes Gesundheitszentrum des Universitätsspitals Zürich.

    Realisiert wird das Projekt durch eine Miteigentümergemeinschaft, woran die Flughafen Zürich AG mit 51 Prozent und die Swiss Life AG mit 49 Prozent beteiligt sind.

  • Schaffhausen will mehr Sonnenstrom erzeugen

    Schaffhausen will mehr Sonnenstrom erzeugen

    Im Kanton Schaffhausen sollen bis 2035 jährlich knapp 100 Gigawattstunden Sonnenstrom produziert werden. Aktuell werden erst rund 14,5 Gigawattstunden erzeugt. Laut einem Bericht, den der Regierungsrat in Auftrag gegeben hat, könnten mit den aktuell bestehenden Solaranlagen bis zu 60 Gigawattstunden pro Jahr produziert werden. Auch mit einer besseren Ausschöpfung des Potenzials müssten also noch weitere Anlagen gebaut werden, um das gesetzte Ziel zu erreichen.

    Der Bericht untersucht auch, welche Massnahmen nötig wären, damit das Ziel bis 2035 erreicht werden kann. Der Regierungsrat will laut einer Medienmitteilung acht der im Bericht erwähnten Massnahmen Schritt für Schritt umsetzen. So sollen beispielsweise neue Solarstromanlagen, die keinen oder nur einen geringen Eigenverbrauch aufweisen, mit einem kantonalen Beitrag zusätzlich zur nationalen Einmalvergütung gefördert werden. Dafür ist eine jährliche Anschubfinanzierung bis Ende 2022 von 300’000 Franken vorgesehen.

    Zudem wird bis Ende 2020 untersucht, welche Dächer und Infrastrukturanlagen des Kantons sowie der Liegenschaften der kantonalen Pensionskasse sich für die Produktion von Solarstrom eignen. Anschliessend soll ein Konzept zur Realisierung von Anlagen auf den entsprechenden Dächern erstellt werden. Geplant ist es auch, Besitzer kleinerer Dachflächen mit Potenzialen unter 60 Kilowatt Peak Leistung verstärkt für das Thema Eigenverbrauch zu sensibilisieren.

    Der Regierungsrat hat eine entsprechende Vorlage zuhanden des Kantonsrates verabschiedet. ssp

  • Zürich gehört zu Europas wichtigsten Tech-Städten

    Zürich gehört zu Europas wichtigsten Tech-Städten

    fDi Intelligence, die Fachstelle für ausländische Direktinvestitionen der „Financial Times“, hat den Bericht „fDix TNW Tech Cities of the Future 2020/21“ veröffentlicht. Darin führt sie die wichtigsten Tech-Städte in Europa auf. Die Stadt Zürich schafft es in der Gesamtbewertung auf den Platz 14.

    Die gute Bewertung hat Zürich mehreren Top-Platzierungen in den Unterkategorien zu verdanken. So schneidet die Stadt etwa bei der Bewertung als Standort für Start-ups europaweit auf Platz sechs ab. Ausserdem schafft es Zürich in der Kategorie Innovation und Attraktivität auf Platz sieben.

    Punkten kann die Stadt ausserdem mit ihrer Strategie für ausländische Direktinvestitionen. In der entsprechenden Kategorie schafft es Zürich europaweit auf Platz sieben. Laut fDi Intelligence sind erfolgreiche Tech-Städte das Resultat einer abgestimmten politischen Strategie, welche darauf abzielt, eine global vernetzte Gemeinschaft aufzubauen sowie Innovation und Unternehmertum zu fördern.

    Auch eine weitere Stadt in der Greater Zurich Area kann im Ranking punkten. So belegt Zug in der Kategorie Wirtschaftliches Potenzial den achten Platz in Europa.

    fDi Intelligence hat in der Rangliste insgesamt 76 Städte in Betracht gezogen. Den Spitzenplatz belegt London.

  • Aargau treibt Weiterführung von Limmattalbahn voran

    Aargau treibt Weiterführung von Limmattalbahn voran

    Der Regierungsrat hat eine Botschaft zuhanden des Grossen Rates verabschiedet, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Demnach soll die Fortführung der Limmattalbahn von Killwangen nach Baden nun auf die Stufe Zwischenergebnis angehoben werden. Bislang wird das Projekt im kantonalen Richtplan als Vororientierung geführt.

    Der Kanton verweist in der Mitteilung auf die enge Verknüpfung der Limmattalbahn und des regionalen Gesamtverkehrskonzepts Ostaargau (rGVK OASE) im Raum Baden. Demnach sollen Massnahmen im Raum Baden „vorerst im Richtplan auf Stufe Zwischenergebnis verbleiben“. „Die Massnahmen für das rGVK OASE im Raum Brugg-Windisch sollen dagegen durch den Beschluss des Grossen Rats noch vor Ende 2020 auf die Stufe Festsetzung angehoben werden.“

    Die Limmattalbahn sei „ein zentraler Baustein für die Bewältigung der zukünftigen und wachsenden Mobilitätsbedürfnisse im Korridor Killwangen-Neuenhof-Wettingen-Baden“. Durch sie könne die hohe Standortgunst und der Erhalt der wirtschaftlichen Funktionsfähigkeit der Region sichergestellt werden. In der Botschaft des Regierungsrates werden auch die neuen Haltestellen in Wettingen und Spreitenbach behandelt. „Die zukünftige SBB-Haltestelle Wettingen Tägerhard soll S-Bahn, Bus und Limmattalbahn miteinander verknüpfen und den geplanten Wohnschwerpunkt Tägerhard-Ost optimal an den öV anbinden.“ Sie soll daher ebenso als Zwischenergebnis in den kantonalen Richtplan aufgenommen werden wie die künftige Haltestelle der Limmattalbahn im Osten von Spreitenbach, welche „langfristig eine dichte, urbane Wohn- und Gewerbenutzung ermöglichen“ soll.

  • Wer oder was ist eigentlich ein Standortförderer?

    Wer oder was ist eigentlich ein Standortförderer?

    Für die geschätzten 300 Personen, die in der Schweiz als Standortförderer tätig sind, gibt es weder einen anerkannten Berufsabschluss noch eine einheitliche Ausbildung und schon gar kein Anforderungsprofil. Entsprechend vielfältig sind die Berufsbezeichnungen und Tätigkeitsfelder: Standortförderer, Wirtschaftsförderer, Standortmanager, Standortmarketing, Regionalmarketing, Regionalentwicklung – die Reihe liesse sich fortführen. Nicht berücksichtigt sind dabei die unzähligen Berufskollegen aus all jenen Bereichen, mit denen «der Standortmanager» eng zusammenarbeitet: Tourismus, Immobilienbranche, Architektur, Bauwirtschaft, Forschung, Verwaltung und Behörden, Kultur, Gastronomie und so weiter. In der Theorie – so scheint es – wird gerne scharf getrennt, was die Praxis eigentlich verbindet.

    Und genau an dieser Schnittstelle der verschiedensten Bereiche ist der Standortförderer bzw. die Standortförderin – ja, die Frauen holen auf – meist tätig, oft mit vielfältigen Kompetenzen in anderen Bereichen wie der Soziologie, der Ökonomie, der Architektur, dem Marketing oder der Immobilien-Wirtschaft. Der moderne Standortförderer kombiniert diese und weitere Kompetenzen und erfüllt so jenen Auftrag, der ihm häufig von der Politik erteilt wird – auf kommunaler bis internationaler Ebene.

    Doch als Leser dieser Zeilen sind Sie höchst wahrscheinlich selbst in einem der erwähnten Bereiche tätig; und damit können Sie bestens beurteilen, welche vielfältigen Qualitäten und Kenntnisse «der Standortförderer» benötigt. Und genau dieses Wissen brauchen wir: Eines der Ziele der SVSM ist die Professionalisierung des weiten Berufsfelds der Standortförderung. In diesem Zusammenhang arbeiten wir seit längerem daran, das Berufsprofil zu definieren und zu schärfen sowie die Ausbildung zu koordinieren und zu vereinheitlichen. Ihr Wissen und Ihre Erfahrung helfen uns dabei. Gerne kommen wir deshalb demnächst mit einer Umfrage auf Sie zu, um Sie um Ihre Meinung zu bitten.

    Eines steht auf jeden Fall heute schon fest: Es gibt einen gemeinsamen Nenner aller Standortförderer – oder wie immer man sie auch nennen mag: Sie alle möchten in ihrem Wirkungsgebiet Potenziale erkennen, entwickeln und umsetzen. Und vielleicht ist das doch eine einfache Antwort auf die eingangs gestellte Frage.

  • Flughafen Zürich AG spannt mit Synhelion SA zusammen

    Flughafen Zürich AG spannt mit Synhelion SA zusammen

    Bis 2050 soll die gesamte Flughafeninfrastruktur kein CO2 mehr ausstossen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist die Flughafen Zürich AG eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Synhelion eingegangen. Das 2016 gegründete Spinoff der ETH Zürich arbeitet erfolgreich an der Entwicklung von synthetischen Treibstoffen. Synhelion erforscht und entwickelt eine Technologie, um aus Luft und Sonnenlicht synthetisches Gas herzustellen. Dieses wird zu Treibstoff weiterverarbeitet, der in gängigen Motoren verbrannt werden kann. Der Treibstoff bindet bei der Herstellung CO2 aus der Luft und ist damit im Gegensatz zu fossilen Kraftstoffen emissionsfrei.

    Synthetischer Treibstoff ab 2023 verfügbar

    Die Produktion grosser Mengen an synthetischem Treibstoff bleibt die grosse Herausforderung dieser Technologie. Eine neue Testanlage, die voraussichtlich in der Schweiz stehen soll, wird zu deren Erforschung beitragen. Ab 2023 dürfte in der Testanlage bereits synthetischer Treibstoff anfallen. Die Flughafen Zürich AG sagt mit der eben unterzeichneten Absichtserklärung zu, der Synhelion die gesamte verfügbare Jahresmenge des in der Testanlage produzierten nachhaltigen Treibstoffs zu Selbstkosten abzukaufen.

    Diese werden während der Testphase deutlich über dem Preis von fossilem Treibstoff liegen. Die Flughafen Zürich AG unterstützt die Aktivitäten von Synhelion und trägt dazu bei, dass synthetischer Treibstoff bald in grösseren Mengen verfügbar ist und der Preis mittelfristig mit jenem von fossilen Kraftstoffen konkurrenzfähig wird.

    «Wir wollen jedoch nicht nur den Flughafen als Infrastruktur CO2-frei betreiben, sondern auch einen Beitrag leisten, im Luftverkehr fossile Brennstoffe schneller abzulösen und so in Zukunft klimafreundlicher zu fliegen. Denn nicht das Fliegen per se ist für den CO2-Ausstoss verantwortlich, sondern die fossilen Brennstoffe», sagt Emanuel Fleuti, Leiter Umweltschutz der Flughafen Zürich AG.

  • Bergdietikon erhält eine neue Turnhalle

    Bergdietikon erhält eine neue Turnhalle

    Die Arbeiten an der neuen Turnhalle für Bergdietikon schreiten gut voran. Vor dem Spatenstich werden noch die Bauabschrankungen um das Gebäude sowie eine Passerelle als Verbindung zwischen den beiden Schulhäusern aufgebaut. Laut Mitteilung der Gemeinde Bergdietikon findet der Spatenstich am 25. Mai statt.

    Die Gemeindeversammlung hatte im November 2019 einem Verpflichtungskredit von über 9,91 Millionen Franken zugestimmt. Die Zustimmung für den Neubau der Turnhalle im Minergie-Standard wurde im Januar 2020 rechtskräftig. Gegen diesen Zusatzkredit in Höhe von 355’000 Franken hatte es nur elf Gegenstimmen gegeben. Dagegen war der Bau einer Photovoltaik umstritten. Dem Kredit in Höhe von 185‘000 Franken stimmten 110 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zu, immerhin 59 lehnten ihn ab.

  • SVSM Awards werden 2020 nicht vergeben

    SVSM Awards werden 2020 nicht vergeben

    Der Vorstand der SVSM und die Jurymitglieder der SVSM Awards haben beschlossen, dieses Jahr keine SVSM Awards auszuschreiben. Dies hat zwei Gründe: Zum einen ist der bisherige Jury-Präsident, Michael Domeisen, aus dem Vorstand der SVSM und damit aus der Jury der Awards zurückgetreten. Neu wird Mani Sokoll, seit April Vorstandsmitglied der SVSM, das Präsidium der SVSM Awards übernehmen. Der Wechsel im Jury-Präsidium soll nun genutzt werden, um die künftige Ausrichtung der Awards zu überdenken. Zum anderen haben auf Grund der aktuellen Situation mit Covid-19 die meisten Standort- und Wirtschaftsförderungen derzeit andere Prioritäten, als sich für einen SVSM Award zu bewerben.

    Die SVSM hofft auf Verständnis für diesen Entscheid. Selbstverständlich wird umgehend informiert, sobald die Bewerbungsfrist für die SVSM Awards 2021 gestartet ist.

  • Sanierung der Limmatbrücke Wettingen

    Sanierung der Limmatbrücke Wettingen

    Laut einer Mitteilung der Regierung des Kantons Aargau wurde beschlossen, die Limmatbrücke zwischen Wettingen und Neuenhof zu sanieren. Die Brücke wurde 1970 gebaut. Nun werden 4.86 Millionen Franken zur Sanierung bereitgestellt.

    Die Arbeiten beginnen im Sommer 2020 und werden voraussichtlich Ende Jahr abgeschlossen sein. Während dieser Zeit wird für den Verkehr aus Wettingen auf der Brücke ein Einbahnregime in Richtung Neuenhof eingerichtet. Fahrzeuge, die in die entgegengesetzte Richtung unterwegs sind, werden auf die Autobahn via Furttalanschluss und via Baden umgeleitet.

  • Immo Messe Schweiz 2020 ist abgesagt

    Immo Messe Schweiz 2020 ist abgesagt

    Die Olma Messen St.Gallen haben entschieden, die Immo Messe Schweiz 2020 definitiv nicht durchzuführen. Ursprünglich wurde die Messe vom 20. bis 22. März auf den 28. bis 30. August verschoben. Die Neubeurteilung der Situation hat jedoch ergeben, dass eine zufriedenstellende Durchführung für alle Beteiligten nicht gewährleistet werden kann.

    Olma Messen St.Gallen will Besuchern jederzeit eine ausgewogene Messe mit einem gewohnt kompetenten Angebot bieten. Da dieser Anspruch aufgrund eingegangener Rückmeldungen seitens der Aussteller nicht erfüllt werden kann, haben die Messe-Verantwortlichen entschieden, die Immo Messe Schweiz 2020 definitiv abzusagen.

    Die nächste Immo Messe Schweiz findet vom 26. bis 28. März 2021 statt.

  • Der Immobilienmarkt leidet unter der Corona-Krise

    Der Immobilienmarkt leidet unter der Corona-Krise

    Laut einer Untersuchung der Zürcher Kantonalbank sind Gewerbeimmobilien am meisten von der Krise betroffen. „Der konjunkturelle Einbruch sorgt mittelfristig für steigende Leerstände bei Gewerbe- und Büroflächen und übt damit Druck auf deren Mieten aus“, sagt Ursina Kubli, Leiterin Immobilien Research. Zudem sei es nach der Krise auf längere Sicht möglich, dass vermehrt von zu Hause gearbeitet werde. Das beeinflusse die zukünftigen Anforderungen hinsichtlich Flächenbedarf und Standortwahl von Büroliegenschaften. So werde etwa die Erreichbarkeit nicht mehr das wichtigste Kriterium sein.

    Mietwohnungen sind weniger von der Krise tangiert. Mehr Risiken hingegen sieht die Zürcher Kantonalbank im Luxussegment. Ein Grossteil dieser Kundschaft dürfte von den Einbrüchen an den Aktienmärkten stark betroffen sein. Dies werde die Nachfrage hemmen – die Preise dürften entsprechend sinken.

    Durch die Corona-Krise rücken die Klimaziele in den Hintergrund: So würden 71 Prozent der Wohngebäude in den Städten weiterhin mit Öl oder Gas geheizt. Ohne eine raschere Sanierung zahlreicher Altbauwohnungen werde das Klimaziel 2050 frühestens in 100 Jahren erreicht, warnt die Bank.

  • Erfolgreiches erstes Quartal für Steiner Investment

    Erfolgreiches erstes Quartal für Steiner Investment

    Bereits im Januar konnte in Genf das grösste Projekt mit einem Volumen von 555.7 Mio. CHF akquiriert werden. Das Grundstück umfasst 40’000 Quadratmeter: Ab 2024 soll dort eine gemischt genutzte Überbauung entstehen. Im Februar sicherte sich die Steiner Invest dann das erste Projekt der neuen Anlagegruppe «Swiss Development Commercial» (SDC) in Bern.

    Per Ende des 1. Quartals 2020 beträgt der kumulierte Fertigstellungswert des Portfolios der Anlagegruppe «Swiss Development Residential» (SDR) rund CHF 1.32 Mia Franken. Das investierte Kapital steigerte sich somit um 55,17 Prozent auf 466.6 Mio. Franken. Der Nettoinventarwert der Anlagegruppe SDR erhöhte sich pro Anteil auf 121.78 Franken, aktuell befinden sich 27 Projekte im Portfolio.

    Erweiterung des Stiftungsrat
    Ajay Sirohi wurde als Präsident wiedergewählt. Zudem haben sich Reto Niedermann, Luzius Hitz, Andreas Hürlimann und Hendrik van der Biezur zur Verfügung gestellt und wurden ebenfalls in den Stiftungsrat gewählt. Die neuen Mitglieder bringen langjährige Erfahrung in den Bereichen Bauherrenschaft, Immobilienfinanzierungen sowie Portfolio Management bei Pensionskassen mit. Das Amt im Stiftungsrat dauert drei Jahre, an der nächsten ordentlichen Anlegerversammlung im Jahr 2023 wird wieder neu gewählt.

    Den vollständigen Quartalsabschluss finden Sie auf: http://www.steinerinvest.com/investor-relations/reporting/.

  • Neue Brücke für die Limmattalbahn installiert

    Neue Brücke für die Limmattalbahn installiert

    Gemäss einer Medienmitteilung der Limmattalbahn AG hat die neue Fussgänger- und Velobrücke über der Nationalstrasse A4 ein Gewicht von 100 Tonnen, ist 49 Meter lang und 5.3 Meter breit. Sie wurde in einem 90 Meter langen Konvoi zu ihrem neuen Standort transportiert.

    An der Ausfahrt Urdorf-Nord wurde sie von einem Pneukran in einem Stück auf die Widerlager gehoben. Jetzt müssen noch einige Arbeiten um die Brücke durchgeführt werden – ab Herbst soll sie dann für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Die neue Brücke ersetzt den Gehweg an der Überführung Bernstrasse. Dieser Bereich wird für die Trasse der Limmattalbahn benötigt.

  • Entwicklungen in der Immobilienbranche

    Entwicklungen in der Immobilienbranche

    Eigentumswohnungen
    Die Handänderungspreise für Eigentumswohnungen sind im 1. Quartal 2020 durchschnittlich um 0.73% gestiegen. Trotz des Coronavirus hat sich dieses Segment auch in den letzten drei Monaten stabil entwickelt. Abgesehen von der Südschweiz, wo die Preise um -0.23% gesunken sind, waren Preiseanstiege in der restlichen Schweiz zu verbuchen. Auch im Vergleich zum Vorjahresquartal zeichnet sich mit einem Plus von 1.58% eine solide Wertentwicklung ab.  


    Einfamilienhäuser
    Das Interesse an Einfamilienhäusern ist nach wie vor gross, denn das Finanzierungsumfeld für einen Hauskauf ist immer noch attraktiv. Der Nachfrage steht als Folge der rückläufigen Neubautätigkeit ein begrenztes Angebot gegenüber, was die Preise in diesem Segment beflügelt. So kam es innert Jahresfrist erneut zu deutlichen Preisanstiegen um 3.46%. Allein im 1. Quartal 2020 war ein Anstieg von 1.71% zu registrieren.


    Mietwohnungen
    Das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage ist im Mietwohnungssegment infolge des regen Neubaus in den letzten Jahren noch immer gross. Dies hat dazu geführt, dass die inserierten Mieten seit nunmehr fast fünf Jahren sinken – in den vergangenen zwölf Monaten um 1.07%. Im Vergleich zum 4. Quartal 2019 haben die Mieten um 0.37% abgenommen. Da die Nachfrage nach Mietwohnungen im laufenden Jahr gestört werden dürfte, könnte sich der Druck auf die Angebotsmieten nochmals erhöhen. Da aber auch die Zahl der Neubaubewilligungen für Mietwohnungen seit dem letzten Jahr abnimmt, dürfte sich das Überangebot nicht zu stark ausdehnen.

  • Real Estate Brains: Der stationäre Einzelhandel ist angezählt

    Real Estate Brains: Der stationäre Einzelhandel ist angezählt

    Am Dienstagmorgen gab es per Internet zum zweiten Mal das neu geschaffene Format «Real Estate Brains». Das Thema lautete «Ist der Handel tot – es lebe der Handel!». Im Detail: Wie gross ist aktuell das Problem für die Vermieter? Wer profitiert vom sich wandelnden Handel? Wie sieht der Einzelhandel nach der Corona-Krise aus? Die Branchenprofis Susanne Eickermann-Riepe, Partner & German Real Estate Leader bei PwC (Pricewaterhouse Coopers), Marcel Stoffel, CEO Swiss Council of Shopping Places und Nico Schröder, Bereichsleiter Innovation bei Aachener Grundvermögen mit Sitz in Köln (D) präsentierten in Kurzreferaten ihre Thesen.

    «Der Handel hatte es schon vor der Krise schwer»

    Susanne Eickermann-Riepe, Partner & German Real Estate Leader bei PwC, ist überzeugt: «Es gibt immer mehr Lösungen als man denkt.» Man müsse sich vorbereiten – auch für eine nächste Welle der Entscheidungen im 3. und 4. Quartal. Es sei wichtig, seine Möglichkeiten genau zu kennen und bereit zu sein, schnelle Entscheidungen zu treffen.  Vermietern und Mietern rät sie, fair zu bleiben: «Man wird sich auch nach der Krise daran erinnern, wie ein Unternehmen die Krise gemanagt hat.» Vermieter müssten zudem bedenken, dass der Ersatz von Mietern, die man in der Krise verliert, teuer werden könne.

    Immobilienbewerter könnten zurzeit zwar die Bonität der Mieter und das Risiko der Branche analysieren: «Allerdings haben wir momentan keinen aktiven Markt. Man muss mit einer längeren Vermarktungsdauer rechnen sowie mit Mietanpassungen oder Mietausfall im Betriebsbereich. Auf der Finanzseite ergeben sich auf Mieter- und Vermieterseite Liquiditätsprobleme.» Die Banken seien hier ein wichtiger Partner und im besten Fall Teil solidarischer Lösungen.

    Laufende Transaktionen würden weitestgehend wegen zahlreicher Unsicherheiten gestoppt oder verschoben. PwC schätzt, das BIP in Deutschland werde im 2020 bei -5,8 % bis  -9,3% liegen. Bei den möglichen Szenarien sei man am Best Case (V-Kurve) bereits vorbei. «Wir sind aktuell eher in einem Base Case 1 (U-Kurve) oder Base Case 2 (W-Kurve), wo die U-Form darauf hindeutet, dass wir in den nächsten zwei Jahren noch Beeinträchtigungen sehen werden», sagt die Expertin. Unternehmen sollten am besten mit einem U-Szenario planen.

    Abschliessend hält Eickermann-Riepe fest: «Der Handel hatte es schon vor der Corona-Krise schwer. Jetzt wird es ernst. Vor allem der Non-Food-Handel leidet.» Der Onlinehandel dürfte auch in Zukunft stark bleiben. Auch bei den Lebensmitteln dürfte er zunehmen. Der Non-Food-Handel könnte vermehrt auf Kurzzeit-Mieten setzten; will heissen, dass Flächen nur für eine gewisse Zeit gemietet werden.

    «Concept- und Pop-Up-Stores sind die Zukunft»

    Marcel Stoffel, CEO Swiss Council of Shopping Places, macht deutlich, dass die Branche bereits vor dem Lockdown mit Problemen wie Umsatzrückgängen zu kämpfen hatte – vor allem in den Non-Food-Märkten. Generell sehe man schon länger eine Transformation im Retail bei den Shoppingcentern – auch ausgelöst durch die Multichannel-Thematik. Temporär geschlossene Geschäfte machten sich teils Gedanken über eine Umnutzung, wenn es keine Nachvermietung im Retail gebe. Auch die Repositionierung vom reinen Shoppingcenter zu einem Mixed-Use-Center sei immer öfters Thema.

    Laut Stoffel dürfte sich mit den vielen Erst-Nutzern von Online-Shopping dieser Absatzkanal etablieren. Eine noch vor dem Lockdown von Shopping Places durchgeführte Umfrage mit 173 Experten im Zeitraum vom 25. Februar bis 9. März 2020 zeigt: 60,8 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Umsätze weiter sinken werden. 72,3 Prozent prognostizieren eine sinkende Nachfrage bei Retailflächen und 82,3 Prozent gehen von weiteren Geschäftsschliessungen in Shoppingcentern der Agglomerationen aus. Im stationären Handel dürften vor allem Bijouterien, Optiker, Sportartikel, Drogerien/Apotheken sowie Lebensmittel gute Chance haben. Der Bekleidungsindustrie, Unterhaltungselektronik und Papeterie werden geringe Chancen zugesprochen. Im Bereich Umnutzung von Flächen könnte die Kosmetik-/Beauty-Branche einspringen wie auch Anbieter von Fitnessaktivitäten oder Co-Working-Gemeinschaften sowie Gastronomie-Konzepte und Angebote aus dem medizinischen Bereich.

    «In den letzten acht Jahren wurden in der Schweiz rund 5000 Geschäfte geschlossen, die Schliessungen dürfte sich weiter beschleunigen. Der klassische Retail wird sich zugunsten von Concept- und Pop-Up-Stores, Showrooms oder Retail-Labs hin verschieben», sagt Stoffel. Service- und Dienstleistungsanbieter würden in den Shoppingcentern zunehmen wie auch alle Angebote rund um das Thema Erlebnis/Freizeit. «Die gesamte Umnutzungsthematik hat für Eigentümer und Investoren zur Folge, dass man zukünftig mit tieferen Mieten rechnen muss und gleichzeitig für die Bewerkstelligung der Umnutzung höhere Investitionen anfallen.» Er sieht langfristig vor allem mittelgrosse Shoppingcentern mit Flächen von 20’000 bis 25’000 Quadratmetern bedroht: Sie seien zu gross für regionale Nahversorgungscentern und zu klein für weitere Nutzungen wie Healthcare etc.

    «Der Mensch rückt wieder in den Fokus»

    Die Aachener Grundvermögen misst seit zwei Jahren mit Lasergeräten die Passantenfrequenz in den Fussgängerzonen Deutschlands, wie Nico Schröder, Bereichsleiter Innovation bei Aachener Grundvermögen, sagt. Die Daten sind kostenfrei im Internet abrufbar und würden in dieser Zeit deutlich zeigen: Die Menschen bleiben wie angeordnet zu Hause. Solche Messungen seien auch in der Schweiz vorgesehen, die Installation aufgrund der herrschenden Corona-Krise aber noch nicht möglich.

    Die Gruppe der über 64-Jährigen mache normalerweise in den Zentren rund 20 Prozent aus. Nach der Lockerung dürften vor allem die Jüngeren wieder in die Innenstädte strömen: «Menschen sind soziale Wesen, sie vermissen während des Lockdowns den persönlichen Austausch und das Beisammensitzen.» Dies könnte nach der Krise eine echte Chance für den Einzelhandel sein: «Händler, die sich wieder auf den Menschen fokussieren statt auf Rabattschlachten könnten in Zukunft profitieren», sagt Schröder.

    Die Gastronomie hat bereits in der Zeit vor der Krise floriert. Sie wird auch danach stark sein, ist Schröder überzeugt. Aachener Grundvermögen ist vor allem in beliebten Shoppingstrassen grösserer deutscher Innenstädte aktiv. Sie führt rund 350 Einzelhandelsimmobilien – knapp 85 Prozent davon sind in Deutschland. Ihre Mieter sind hauptsächlich klassische Modehändler, Filialen von Schuhketten oder Anbieter von Konsumentenelektronik. Als mögliche Gewinner im Einzelhandel nennt er Anbieter von Retail-Experience.

  • Der Logistikimmobilienmarkt erweist sich in der Coronavirus-Krise als standhaft

    Der Logistikimmobilienmarkt erweist sich in der Coronavirus-Krise als standhaft

    Der Logistikimmobilienbericht Schweiz 2020 ist unter dem Titel «Hohes Anlageinteresse in dynamischem, aber wenig liquiden Marktumfeld» erschienen.

    Wie fragil die globalen Logistikketten sind und wie wichtig eine funktionierende Grundversorgung ist, zeigt sich in der Coronakrise deutlich. Im aktuellen Marktumfeld dürfte sich die zunehmende Diversifikation im Schweizer Logistikimmobilienmarkt weiter verstärken. David Schoch, Director Research & Consulting bei CBRE Switzerland, sagt: «Die vielen Händler, die ihr Sortiment bis anhin nur stationär angeboten haben, müssen sich gerade jetzt neu erfinden. Dieser Strukturwandel wird die Nachfrage nach Logistikflächen für den Online-Handel weiter verstärken.»

    Alexandre Monney, Fondsmanager des Immobilienfonds «Procimmo Swiss Commercial Fund», ist grundsätzlich positiv gestimmt: «Der Markt profitiert von der Dynamik der Schweizer Industrie- und KMU-Struktur. Die Nachfrage nach Logistikflächen entwickelt sich gut, während das Angebot begrenzt ist, insbesondere im grossflächigen Marktsegment, was wiederum den Druck auf die Mieten aufrechterhält.»  Über die starken Fundamentaldaten hinaus bietet die Logistik laut Monney trotz der starken Renditekompression in den letzten Jahren immer noch attraktive Erträge im Vergleich zu anderen Vermögenswerten und eine grosse Chancen zur Risikostreuung.

    Hier die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Immobilienbericht:

    Sinkende Spitzenrenditen

    Die Top-Renditen sind auf 4,1% (netto) gesunken und werden durch den anhaltenden Anlagedruck in einem spätzyklischen Marktumfeld weiter zu den tiefen Renditen anderer Assetklassen aufschliessen. Die Differenz zwischen erstklassigen Logistikimmobilien und Büroliegenschaften liegt damit noch bei rund 150 bis 200 Basispunkten. Bei einzelnen Investoren kann eine allgemeine Lockerung der Anlagestrategien konstatiert werden. Bereits in Logistik investierte Schweizer Immobilienfonds, Aktiengesellschaften und Anlagestiftungen haben angekündigt, ihre Allokation in Logistikimmobilien in den nächsten Jahren weiter zu erhöhen.

    Steigendes Mietangebot bei hohem Eigennutzeranteil

    Das Angebot ist im Vorjahresvergleich von 390’000 m2 (Angebotsquote von 1,6%) auf 465’000 m2 (Angebotsquote von 1,9%) angestiegen und wird nach wie vor durch Kleinflächen dominiert. Damit ist jedoch nicht auf einen Nachfragerückgang zu schliessen, denn ein Grossteil der geschätzten Nettoabsorption von rund 200’000 m2 pro Jahr wird durch Neuentwicklungen abgedeckt. Der Schweizer Logistikbestand ist nach wie vor durch eine hohe Eigennutzerquote von rund 60 – 70% geprägt.

    Divergierende Angebotsmieten

    Die teuersten und die günstigsten Angebotsmieten haben sich weiter auseinander divergiert. Die grossflächigen Angebote ab 1’000 m2 zeigen dabei das stärkste Mietzinswachstum.

    Hohe Bauinvestitionen in der französisch-sprachigen Schweiz

    Die anhaltend hohen Neubauvolumen zeugen von einer guten Nachfrage nach Flächen mit entsprechender Qualität und Grösse. Die Investitionen in Lagerhallen und Depots haben in der letzten Dekade insbesondere in der Romandie zugenommen. Die Kantone Waadt und Freiburg fungieren dabei immer mehr als Bindeglied zwischen der Deutsch- und Westschweiz für duale Logistikkonzepte.

    Teil der Schweizer Flächennachfrage fällt aufs grenznahe Ausland

    Die grossen Anbieter von Heimelektronik dominieren die nationale Nachfrage nach Verteilzentren. Dennoch verzeichnen die ausländischen Online-Riesen das höchste Umsatzwachstum. Alleine Zalando und Amazon betreiben unweit der Schweizer Grenze E-Fulfillment-Center mit knapp 800’000 m2.

    Umnutzung von suburbanen Detailhandelsimmobilien

    Insbesondere in den bestehenden Einkaufsgebieten ausserhalb der Städte könnten sich durch die Schwierigkeiten im stationären Handel Opportunitäten für Logistiknutzungen auftun, die dort von guten bau- und zonenrechtlichen Rahmenbedingungen profitieren. 

  • Zürich: Corona-Krise ist für Immobilienwirtschaft eine Herausforderung

    Zürich: Corona-Krise ist für Immobilienwirtschaft eine Herausforderung

    Die langfristigen Folgen der aktuellen Situation sind zwar noch nicht abzusehen, jedoch steht die Schweizer Immobilienwirtschaft vor gewaltigen Herausforderungen.

    Nach Einschätzung der Befragten weisen Wohn- und Logistikimmobilien eine vergleichsweise hohe Stabilität auf. Logistikimmobilien könnten aufgrund der steigenden Belieferungen sogar profitieren, jedenfalls aber ihr Preisniveau halten. Bei den Büro- und Detailhandelsimmobilien rechnen hingegen 76 Prozent mit fallenden Preisen. Vor der grössten Herausforderung stehen jedoch Hotelimmobilien. Entscheidend sei, wie lange die Krise anhält und welche langfristigen Auswirkungen die Pandemie habe.

    Es gehen 89 Prozent der Befragten von einem anhaltenden Niedrigzinsumfeld aus und 62 Prozent denken, dass künftige Kreditvergaben restriktiver werden. Für die Milderung der Notlage wünschen sie sich Erleichterungen im Besteuerungs-, Erhebungs- und Vollstreckungsverfahren. Zudem schlägt ein Drittel werden erhöhte Abschreibungsmöglichkeiten vor und ein Viertel hält den vorübergehenden Verzicht auf die Erhebung der Mehrwertsteuer für ein hilfreiches Instrument.

  • Zug: Peter Spirig der neue CEO von V-ZUG

    Zug: Peter Spirig der neue CEO von V-ZUG

    Der Präsident Heinz M. Buhofer übernahm beim Transformationsprozess von V-ZUG vorübergehend das Amt des CEO. Nun konnte Peter Spirig für diese Position gewonnen werden. Am 1. September 2020, spätestens am 1. Oktober 2020 soll er nach der kurzen Einarbeitungsphase die Position übernehmen.

    Momentan leitet Peter Spirig die Abteilung Türen bei Arbonia in Arbon TG. Zuvor war er seit 2009 für den weltweit tätigen Hersteller von Küchensystemen, Franke Gruppe, tätig. Ab 2013 konnte der studierte Bauingenieur die Franke Asia als CEO leiten.  

    #CEO #VZUG #PeterSpirig

  • Zug: 266 m2 Bürofläche für Sber Trading Swiss AG

    Zug: 266 m2 Bürofläche für Sber Trading Swiss AG

    Sber Trading Swiss AG ist im Rohstoffhandel tätig und ist eine Tochtergesellschaft der Sberbank. SPG Intercity Zurich wurde beauftragt für sie einen neuen Standort in der Schweiz zu suchen. Fündig wurden sie an der Alpenstrasse 9. Das Gebäude befindet sich noch im Rohbau und ist direkt am Bahnhof und nahe an der Seepromenade in Zug. In der Rekordzeit von nur vier Monaten konnte nicht die Suche und Mietvertragsverhandlungen, sondern auch die Vermittlung eines Architekten, ein Projekt-Kickoff und die Schlüsselübergabe erfolgreich umgesetzt werden.

  • CUREM Online-Panel: Die Schweiz im «perfekten Sturm»

    CUREM Online-Panel: Die Schweiz im «perfekten Sturm»

    Erstmals in seiner Geschichte nimmt Curem unter seinem Managing Director Andreas Loepfe zu einer Tagesaktualität Stellung. So stehen für einmal nicht langfristige Themen wie etwa das Real Estate Management im Fokus, sondern das Corona-Virus, das sich rasend schnell verbreiten und noch schnellere Entscheidungen abverlangt. Rolf Frey, Leiter Indirekte Immobilien, Maerki Baumann und Co. AG, verdeutlichte dies anhand der Nachfrage nach Dividendentiteln: «Vor Corona war die Nachfrage gross. Man musste investieren. Dann jedoch brach der Markt zusammen. Viele Leute brauchten Geld und mussten verkaufen. Viele Immobilientitel waren überbewertet. Teilweise wurden 500’000 Titel pro Tag gehandelt. Dieser Verkaufsdruck führte zu Kurseinbrüchen.»

    Dreigeteilter CH-Markt
    Jan Eckert, CEO Switzerland von Jones Lang LaSalle Ltd, erzählte von einem Hongkong-Kollegen, der 16 Wochen Home-Office hinter sich hat: «Und es funktioniert recht gut.» Seine Beobachtung: «Alle grossen Vermietungsverhandlungen ab 5’000 Quadratmetern laufen weiter. Bei kleineren Deals warten man ab. Einzig direkt von Corona betroffene Unternehmen wie Airlines oder Hotels verzichten ganz auf neue Flächen. Aktuell würde «der berühmteste Makler der Nation» Jan Eckert, den Markt dreiteilen: Es läuft weiter wie bisher (I), rigoroses Repricing (II) und gestoppte Deals (III).

    Zurückhaltende Käuferschaft
    Claude Ginesta, CEO und Inhaber von Ginesta Immobilien AG, zeigt die Wirkung der aktuellen Situation bei private Immobilienanlagen: «Viele Kunden sind bereit, ihre Zusagen aufrechtzuerhalten. Wir sehen aber auch, dass nur wenige neue Liegenschaften auf den Markt kommen. Viele Investoren hoffen auf einen günstigeren Kaufpreis in den nächsten Monaten. Verkäufer vertrauen dagegen weiter auf die noch immer starke Immobilien-Währungen. Die Käufer halten sich aber ganz klar zurück. Entwicklungsprognosen sind daher im Moment schwierig.»

    Bitte kein Ausgangsverbot!
    Für Béatrice Schaeppi, CEO von Schaeppi Grundstücke Verwaltungen AG, hat sich die Lage massiv verändert: «Wir haben einen gewaltigen Mehraufwand, da vieles neu geregelt werden muss. Die anstehenden Wohnungswechsel Ende dieses Monats können jedoch weitgehend durchgeführt werden. Die Mieter sind durch immer wieder neue Weisungen des BAG etwas verunsichert. Es läuft aber im Allgemeinen sehr gut. Bei der Wohnungsübergabe wird Abstand gehalten, wir tragen Handschuhe, sicher gibt es einige Mieter die nicht anwesend sein wollen, was den administrativen Aufwand massiv erhöht. Ein Ausgangsverbot würde uns momentan massiv treffen. So suchen wir täglich nach neuen kreativen Lösungen.»

    Stabiles Zins-Niveau
    Dr. Stefan A. Heitmann, Founder & CEO von MoneyPark AG, spricht puncto Hypothekargeschäft von einem sehr volatilen Kapitalmarkt, aber kaum veränderten Prognosen: «Die Hypothekarzinsen bleiben attraktiv. Sie sind zwar kürzlich gestiegen, dann gab es eine Gegenbewegung dank FED-Massnahmen. Die Swap-Sätze (Refinanzierungssatz für Banken; Anm. d. Red.) sind im Jahresvergleich auf einem tiefen Niveau. Wir verändern unsere Prognose aktuell nicht gross, da der Schweizer Hypothekarmarkt stark reguliert, gesund und tief belegt ist. Wenn keine lange Rezession stattfindet, erwarten wir eine Delle in unserem strukturell gesunden Markt.»

    Stabil, aber …
    «Die Schweizer Volkswirtschaft ist einem «perfekten Sturm» ausgesetzt», sagt Dr. Adriel Jost, Head of Economics bei Wellershoff & Partners. Er vergleicht sie mit einem stabil gebauten Haus. «International sind dagegen viele Häuser nur notdürftig reparierte. Die internationale Unternehmens- und Staatsverschuldung ist gigantisch – siehe etwa die USA. So gesehen war die Schweiz während der letzten 10 Jahre sehr verwöhnt. Durch die kritische Weltwirtschaftslage wird sich zeigen wie gesund und sicher die Banken wirklich sind.»

    Blosse Symptom-Bekämpfung
    Prof. Dr. Thorsten Hens, Professor für Finanzmarktökonomie an der Universität Zürich, verweist auf die Historie der Aktienmärkte, die immer wieder von Abstürzen gekennzeichnet war. «Viele Staaten haben via ihre Nationalbanken massive Hilfsprogramme gestartet. Die eingepumpte Liquidität kann jedoch nur die Symptome bekämpft, nicht das effektive Problem. Wir vermuten, dass wir nicht aus der Finanzkrise der 30iger Jahre lernen können, da sich die Märkte insgesamt nicht schnell genug erholen. Es ist zu erwarten, dass wir in eine Rezession gleiten. Oder anders gesagt: Nicht ganz freie Gesellschaften kommen mit einer Corona-Krise besser zurecht, weil man die Leute zwingen kann. Die Leute wollen aus der Finanzkrise lernen, aber die Corona-Krise wiegt stärker und langfristiger.»

    Frosch- statt Vogelperspektive
    Dr. Dr. Urs Hausmann, Inhaber von Dr. Urs Hausmann Strategieberatung, fasst abschliessend einige Gedanken seiner Vorredner zusammen und sagt: «Die Schweiz hat eine gute Ausgangslage. Aber es herrscht ein Mangel an Marktinformationen. Wir argumentieren alle aus der Frosch-Perspektive und es ist höchst schwierig, eine Vogelperspektive einzunehmen. Momentan ist eine akkurate Marktanalyse sehr schwierig. Der Immobilienmarkt ist spät-zyklisch und sehr träge. Jetzt ist ein professionelles Risikomanagement bedeutend, um sich auf das Schlimmste vorzubereiten».

    Es bleibt spannend
    Zusammenfassend lässt sich sagen, das Alte ist aus den Fugen geraten und das Neue noch nicht da. Die Asset-Märkte werden noch von der alten Welt dominiert. Wir wissen heute nicht wie die Banken global reagieren. So gesehen sind Prognosen schwierig und die Meinungen gehen weit auseinander. Es bleibt spannend und wir bleiben dran. (MnM)

  • Zug Estates Gruppe: Patrik Stillhart der neue CEO

    Zug Estates Gruppe: Patrik Stillhart der neue CEO

    Patrik Stillhart hat den Master of Science ETH als Bauingenieur und schloss ein Nachdiplomstudium als Immobilienökonom (EBS) ab. Später absolvierte er ein Executive Programm von HEC Paris und JLL mit Fokus auf Innovationsmanagement, Geschäftsstrategien und Leadership. Er war Senior Vice President der Sal. Oppenheim jr. & Cie. Corporate Finance (Schweiz) AG und Projektleiter bei der Ernst Basler & Partner AG mit Bauherrenberatungsmandaten. Seit 2011 ist er Managing Director und stellvertretender CEO der Jones Lang LaSalle AG (JLL Schweiz), die er mitgegründet hatte.

  • Beny Ruhstaller: «Auch die SVSM ist jetzt gefordert»

    Beny Ruhstaller: «Auch die SVSM ist jetzt gefordert»

    Im Moment befindet sich die Schweiz, ja die ganze Welt in einer Situation, wie wir sie noch nie erlebt haben. Die Corona-Krise wird auch die Standorte und die Immobilien-Wirtschaft hart treffen. Bereits jetzt sind neue Lösungen für bisher scheinbar in Stein gemeisselte Aufgaben und Prozesse nötig. So findet auch die Generalversammlung der Schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement SVSM virtuell statt – und unseren Hauptanlass, den Tag des Standortmanagements, mussten wir mit grossem Bedauern absagen.

    Die Standortförderer in der Schweiz müssen auch in „normalen“ Zeiten mit bescheidenen Mitteln möglichst viel für ihre Standorte leisten. In der aktuellen Krise sind sie noch stärker auf sich alleine gestellt; Rückhalt und Wertschätzung fehlen vielerorts. Doch gerade jetzt, wo praktisch alle Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen schliessen mussten, werden von den Standort- und Wirtschaftsförderungen Wunder erwartet. Nun gilt es, zusammenzustehen: Der Fokus liegt im Moment auf dem Regionalen, dem Lokalen – was auch eine Chance sein kann, wenn die Beschränkungen für das Gewerbe wieder gelockert werden.

    Die Rückkehr zur «Normalität» nach der Corona-Pandemie wird auf jeden Fall keine Rückkehr in die gleiche Realität sein, wie wir sie bis anhin kannten. Weiterhin – und dann erst recht – werden innovative Lösungen, «Querdenken» und kreative Ideen gefragt sein; auch im Standortmarketing und in der Wirtschaftsförderung. Ohne in Zweckoptimismus verfallen zu wollen: In diesem Sinne kann die aktuelle Situation durchaus als Chance für hoffentlich positive Veränderungen gesehen werden.

    Wir als Verband werden versuchen, unsere Mitglieder bestmöglich bei den aktuellen und noch kommenden Herausforderungen zu unterstützen – sei es mit Informationen, mit Lobbying oder mit der Bereitstellung eines gut funktionierenden Netzwerkes.

  • Baubewilligung für HIAG

    Baubewilligung für HIAG

    Der Bau des neuen Möbelfachmarkts XXXLutz beginnt im Herbst 2020. Dafür hat HIAG die rechtskräftige Genehmigung erhalten. Mit dem Bau von rund 18’000 Quadratmetern Nutz- und Verkaufsfläche wird das Einkaufsgebiet Silbern nachhaltig und sichtbar aufgewertet. Der Einkaufsstandort bietet bereits jetzt durch die grosse Anzahl von Branchenübergreifenden Fachmärkten und Outlets über 5000 Arbeitsplätze.

  • Metall Zug spaltet sich von V-ZUG ab

    Metall Zug spaltet sich von V-ZUG ab

    Metall Zug kommunizierte im März 2019 die Pläne für den Umbau des Zuger Mischkonzerns. Zur Umsetzung gehört, dass Metall Zug seine Haushaltsgerätesparte mit den Marken V-ZUG und SIBIR in die neu gegründete V-ZUG Holding AG überführt.

    Die V-ZUG Gruppe kann so ihre Marke weiter stärken und sichtbar positionieren. Trotz der Abspaltung in Form einer Sachdividende, will Metall Zug will eine Beteiligung von 30 Prozent an der V-ZUG Holding AG halten. Die Abspaltung soll laut Mitteilung in Form einer Sachdividende vollzogen werden.

  • Zwei wichtige Grundstücke für Implenia

    Zwei wichtige Grundstücke für Implenia

    Damit konnte das Ziel der Stadt Kloten das Verhältnis zwischen Arbeitsplatz- und Wohnangebot nachhaltig auszugleichen unterstützt werden. Die Parzellen im Steinacker Gebiet sind unverbaut und sind eine wichtige Schlüsselfunktion für die Transformation des Gebiets zu einem urbanen Mischgebiet. 

    Um das Steinacker Quartier weiter aufzuwerten, soll die Glatttalbahn vom Flughafen Fracht ins Steinacker Gebiet und bis zur Gemeindegrenze von Bassersdorf verlängert werden. Implenia rechnet voraussichtlich im Jahr 2027 mit der Fertigstellung der ersten Etappe.