Kategorie: Regionen

  • Vom Verwaltungszentrum zum Wohnhaus

    Vom Verwaltungszentrum zum Wohnhaus

    Nach dem Bezug des neuen eidgenössischen Verwaltungszentrums durch die armasuisse an der Guisanstrasse werden die ehemaligen Büroräume an der Blumenbergstrasse 39 nicht mehr benötigt. Der Eigentümer transformiert deshalb die bestehende Liegenschaft in ein reines Wohnhaus mit 34 Wohnungen. Vorgesehen ist, dass in der Liegenschaft Stadtwohnungen mit urbanem Charakter entstehen. Die Nutzungsänderung bedingt eine grundsätzliche Neugestaltung und äussere Aufwertung der Liegenschaft, betonen die Projektverantwortlichen. Das Gebäude soll den Ausdruck eines Wohnhauses erhalten. Insbesondere zur Blumenbergstrasse soll der Raum mit halbprivaten Vorgärten aufgewertet werden.

  • 190 Mikro-Wohnungen in Bern

    190 Mikro-Wohnungen in Bern

    Bern ist nach Zürich, Lugano und Lausanne die vierte Stadt in der Schweiz, in der das Konzept des Mikrolebens umgesetzt wird. „Die Eigenschaften von Micro-Life entsprechen der Entwicklung der Lebensbedürfnisse“, erklärt Andreas Blotti, Mitglied des Verwaltungsrates der Artisa Group AG. Die Lage in unmittelbarer Nähe des Zentrums ist ideal, um erschwingliche und voll ausgestattete Mikro-Apartments für eine sehr heterogene Zielgruppe anzubieten, erklärt Blotti. Andreas Blotti ist überzeugt, dass immer mehr Menschen unterschiedlichen Alters einen individualistischen und mobilen Lebensstil pflegen würden. Es werden kleinere, aber voll ausgestattete Apartments angefordert, kombiniert mit leicht buchbaren Services über eine speziell entwickelte Anwendung. Die City Pop AG ist verantwortlich für die Vermarktung und Verwertung des Konzepts innerhalb der Artisa-Gruppe. Die Mini-Apartments haben eine Fläche von 25 bis 35 Quadratmetern, sind voll möbliert und mit den notwendigen Haushaltsgeräten ausgestattet. Die Mietdauer beträgt zwischen vier und 52 Wochen. Die kleinen Wohnungen werden 2021 fertiggestellt.

  • GZO Spital Wetzikon: Erweiterung und Modernisierung

    GZO Spital Wetzikon: Erweiterung und Modernisierung

    Seit dem Spatenstich vor einem Jahr hat sich rund um das GZO Spital Wetzikon viel verändert. Statt des grünen Lindenhügels prägen nun Baumaschinen den Aussenbereich. Die Realisation eines Erweiterungsbaus und die Modernisierung bestehender Gebäude werden in den nächsten sechs Jahren das GZO Spital Wetzikon prägen. «Die Basis für eine unverändert gute wie auch konkurrenzfähige medizinische Grundversorgung ist eine zeitgemässe, zukunftsgerichtete Infrastruktur», sagt VR-Präsident Jörg Kündig. Deshalb lege das GZO Spital Wetzikon nicht nur den Grundstein für ein neues Gebäude, sondern auch für seine Zukunft.

    Die Bauarbeiten für den Um- und Erweiterungsbau des GZO werden in Etappen ausgeführt. Südlich des Hochhauses entsteht ein Erweiterungsbau mit fünf Stockwerken. Dieser soll Platz bieten für zusätzliche Kapazitäten der medizinischen und diagnostischen Einheiten, aber auch für neue Bettenabteilungen mit Ein- und Zweibettzimmern. Das Spital wird über 172 Betten auf den Bettenstationen verfügen. Ist der Neubau fertiggestellt, startet die Renovation des denkmalgeschützten Hochhauses. Der Spitalbetrieb läuft während der ganzen Bauzeit uneingeschränkt weiter.

    Mehr Informationen zum Projekt «Umbau und Erneuerung GZO Spital Wetzikon» im Allgemeinen und im Speziellen zu den einzelnen Bauetappen sind unter der Website www.gzo-bau.ch/blog zu finden.

  • Altenrhein – Areal mit Geschichte

    Altenrhein – Areal mit Geschichte

    Von damals zu heute
    Das Areal Altenrhein blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück: Mit dem Bau der Dornier-Werke und des Flugplatzes in den 1920er-Jahren erlebte das ehemalige Fischerdorf Altenrhein einen Aufschwung ohnegleichen. Der Flugzeughersteller Dornier galt damals als eines der modernsten Unternehmen der europäischen Luftfahrtindustrie. Nach dem Zweiten Weltkrieg wechselte das unter dem Namen FFA Flugzeugwerke Altenrhein AG bekannte Areal mehrmals den Besitzer. 1997 übernahm Schindler Waggon einen Grossteil davon. Zehn Jahre später wurde der Waggonbaubereich von Stadler Rail übernommen. 2018 gab
    der Schienenfahrzeughersteller bekannt, dass er 2021 mit einem Grossteil der Produktion in seinen Neubau nach St. Margrethen umziehen werde.

    Etwas ist aber immer gleich geblieben: Seit 100 Jahren wird in Altenrhein Grosses erschaffen. Die Lage im Vierländereck ist kaum zu überbieten, und das direkte Umfeld ist für alle Seiten bereichernd. Die Nähe zum Flughafen St. Gallen-Altenrhein sowie der eigene Gleisanschluss zum Streckennetz der SBB sorgen für eine hervorragende Anbindung an nationale und internationale Beschaffungs- und Absatzmärkte. Mit einer Grösse von ca. 110 000 m2 und einer vermietbaren Fläche von 55 000 m2 hat das Areal in Altenrhein zudem eine grosse Bedeutung in der gesamten Ostschweiz.

    Individuelles Arealmanagement gefordert
    Der Bereich Mixed-Use Site Management von Wincasa betreut seit Anfang 2017 erfolgreich gemischt genutzte Grossareale in der ganzen Schweiz. Mit dem Gewinn des Swisscanto-Mandats Werkplatz Altenrhein Mitte 2019 kommt nun eine ganz neue Dimension hinzu. Die Herausforderungen unterscheiden sich stark von herkömmlichen Arealen, die schweizweit durch die Spezialisten von Wincasa betreut werden.

    Beim Management von Industriearealen geht es vor allem um Tätigkeiten und Anforderungen rund um produzierende Unternehmen. Damit in der Schweiz konkurrenzfähig und hochwertig produziert werden kann, müssen die Bedürfnisse der Kunden schnell erkannt sowie umgehend und sehr individuell darauf eingegangen werden. Hinzu kommen auch die strategischen Bereiche der Weiterentwicklung, Kostenoptimierung und optimale Positionierung im Markt. Professionalität, Sicherheit und Eingespieltheit zwischen den verschiedenen Disziplinen sind das A und O eines reibungslosen Betriebs. Fehler im Betrieb hätten grosse Folgen.

    Die Dienstleistungen für Altenrhein sind speziell auf die Bedürfnisse der Mieter aus den Bereichen Industrie, Handwerk und Logistik zugeschnitten. Es handelt sich um Leistungen wie z.B. Botendienste, Reparaturservices, individuelle Reinigung oder die Organisation von Kundenanlässen. Nebst der Entsorgung, welche den höchsten Anforderungen des Kantons St. Gallen entspricht, bietet das Areal auch die Entsorgung von Sondermüll an. Da Produktionsfirmen immer flexibler arbeiten und produzieren möchten, ist darüber hinaus ein stetiger Ausbau der Dienstleistungen für die Mieter im Areal geplant.

    Aktuelle Herausforderungen
    Durch den angekündigten Wegzug von Stadler Rail bot sich Eigentümer und Management die Möglichkeit zu einer Neupositionierung des Areals: von einem Ort mit ein paar wenigen hin zu einem Ort mit mehreren Mietern. Ein umfassendes Rebranding, gepaart mit intensiven Vermarktungsaktivitäten, leitete die ersten Schritte ein. Erste Erfolge sind bereits zu verzeichnen, und das Interesse am Markt ist vorhanden. Durch das clever und flexibel gestaltete Raumangebot ist damit zu rechnen, dass der Vermarktungsprozess erfolgreich zu Ende geführt werden kann. ■

  • Flughafen Zürich: Den wachsenden Passagierströmen gerecht werden

    Flughafen Zürich: Den wachsenden Passagierströmen gerecht werden

    Mit der Erweiterung der landseitigen Passagierflächen soll für die wachsenden Personenströme genügend Raum zur Verfügung gestellt und bestehende Engpässe beseitigt werden, teilt die Flughafen Zürich AG mit. Das Projekt geht auf einen im Jahre 2014 ausgeschrieben Projektwettbewerb zurück. Aktuell befindet sich das Projekt in der Planungsphase.

    Verbesserung dank Umgestaltung
    Das Projekt umfasst eine Neugestaltung der Passagierflächen auf den Ebenen G0 und G1 im nördlichen Teil des Airport Center. Durch die Umgestaltung werde für alle Benutzer – Passagiere, Pendler und Einkaufende – eine qualitative und quantitative Verbesserung der Wegbeziehungen von Bahn, Bus, Parking, Terminal 1 und 2 sowie dem neuen Zentrum «The Circle at Zurich Airport» erreicht, betonen die Projektverantwortlichen.

    Erweiterung des Retail- und Gastronomieangebotes
    Geplant ist zudem, dass entlang dieser Erschliessungswege das Retail- und Gastronomieangebot mit einer Vielzahl von Shops und neuen Gastronomiezonen erweitert werden soll. Gleichzeitig wird das neue Zentrum «The Circle at Zurich Airport», welches sich im Bau befindet, unterirdisch mit dem Airport Center verbunden. Neu gelöst wird auch die Anlieferung. Der Anlieferverkehr wird direkt ab der Flughafenstrasse in eine neue, unterirdische Anlieferung führen und somit die Vorfahrten entlasten.

    Auf der Hauptebene G0 des heutigen Airport Centers wird die Engstelle im Übergang zu Check-in 1 und Ankunft 1 eliminiert und dafür eine grosszügige Einkaufsmeile erstellt. Das gesamte Retailangebot des Airport Centers werde damit um insgesamt 60 Prozent erhöht. Auf der Ebene des Bushofes entsteht in der heutigen Lücke zwischen den Parkhäusern P1 und P2 eine lichtdurchflutete Halle. In dieser sogenannten «Foodhall» soll ein reichhaltiges kulinarisches Angebot aus den verschiedensten Ländern angeboten werden. Vorgesehen ist, dass die Erweiterungsvorhaben 2024 abgeschlossen sein sollen. Die Arbeiten werden unter laufendem Betrieb und in mehreren Bauphasen durchgeführt. 

  • Zürich HB: Generalsanierung des Sandsteingebäudes

    Zürich HB: Generalsanierung des Sandsteingebäudes

    Der markante, denkmalgeschützte Bau des Architekten Jakob Friedrich Wanner ist ein weltweit bekanntes Symbol für die Limmatstadt. Der Eingang zur Wanner-Halle mit seinen überhohen Räumen und Wandelgängen steht auch auf der Liste der geschützten Denkmäler mit überkommunaler Bedeutung.

    Damit die Bausubstanz unter Berücksichtigung heutiger Normen und Gesetze erhalten werden kann, drängte sich nach bald 150 Jahren eine Generalsanierung auf. Im zweiten Quartal haben die SBB mit den Instandsetzungsarbeiten des Südtrakts im Zürcher Hauptbahnhof begonnen.

    Die Gebäudehülle bedarf einer Sanierung, um den Zustand und den Wert der Anlagen zu erhalten. Ebenso gilt es, die Vorgaben der Denkmalpflege einzuhalten sowie die Anforderungen des Amtes für Umwelt- und Gesundheitsschutz im und am Gebäude umzusetzen. Damit der Südtrakt wieder in altem Glanz erstrahlt, werden die Gebäudehülle sowie sämtliche technischen Anlagen erneuert und die Innenräume nach Vorgaben der kantonalen Denkmalpflege saniert. Die historische Bausubstanz der Fassade wird aufgefrischt und wo nötig wieder hergestellt. Die erste Etappe wird im ersten Quartal 2020 beendet sein. Dazu gehören die Unterkellerung der Arkade beim Ostportal (neue Fläche) und der Einbau einer neuen Produktionsküche unterhalb der Wanner-Halle (erstes Untergeschoss inklusive neuer Fläche). In der zweiten Etappe – sie dauert bis Sommer 2023 – wird der Südtrakt, vom ersten Untergeschoss bis zum vierten Obergeschoss, inklusive Dach und Fassade total saniert.

  • Das höchste Holzhochhaus in der Schweiz

    Das höchste Holzhochhaus in der Schweiz

    Das höchste Holzhochhaus der Schweiz soll achtzig Meter hoch werden und stelle ökologische wie soziale Nachhaltigkeit ins Zentrum, schreibt Implenia in einer Mitteilung. Mit dem Projekt «Pi» möchte die V-Zug preisgünstige Wohnungen für ihre Mitarbeitenden erstellen, die auch dem Wunsch nach urbanem Wohnen und individuellen Lebensformen gerecht werden. Angestrebt werden sozial durchmischte Nachbarschaften. Das heisst, dass man das Zusammenleben mit geschossweise geclusterten Begegnungsorten und Gemeinschaftsräumen fördern möchte. In einer Gesamtleistungsstudie überzeugte das Team von Duplex Architekten aus Zürich mit WaltGalmarini und Implenia, welches als Siegerprojekt erkoren wurde.

    Das vom Duplex-Team geplante Gebäude weist 27 Geschosse mit insgesamt 199 Wohnungen auf. Nach jeweils sechs Geschossen überragt das nächstfolgende das darunterliegende, so wächst das Hochhaus etwas in die Breite. Im Gebäude werden verschiedene Wohnungstypen realisiert: So soll jeweils eine dreigeschossige «Piazza» das Zusammenleben der Bewohner fördern. Dabei entstehen geschossübergreifende «Nachbarschaften» von 20 bis 24 Wohnungen des gleichen Typs.

    Rahmentragwerk aus Buchenholz
    Beim Bau wird der Rohstoff Holz mit bewährten Bauweisen kombiniert. Mit einem äusseren und inneren Rahmentragwerk – einem sogenannten Tube-in-Tube-System – wird eine grosse Spannweite und grosse Flexibilität in der Grundrissgestaltung erreicht, betonen die Projektverantwortlichen. Ein lineares, sichtbar bleibendes Holzrahmentragwerk stabilisiert das Hochhaus.

    «Die neu entwickelten Holz-Beton-Ver­bunddecken haben die gleiche Konstruktionsstärke wie herkömmliche Beton­decken, sind aber wesentlich leichter und erzeugen in der Herstellung bedeutend geringere Treibhausgasemissionen», sagt
    Anita Eckardt, Leiterin Division Spezialitäten bei Implenia. Bei dem Bauvorhaben versuche man zudem, Baustoffe mit hohen CO2-Emissionen in der Tragstruktur und den Innenräumen durch Holz zu ersetzen. Von aussen wird viel Keramik und Glas zu sehen sein. Durch Photovoltaikmodule in der Fassade soll das Gebäude zum Energieproduzenten werden und einen Teil seines Strombedarfs selbst decken. Erneuerbare Wärme und Kälte aus dem Boden sowie dem Zugersee versorgen das Gebäude zusätzlich energetisch. Die ökologische Nachhaltigkeit soll auch später im Betrieb gewährleistet werden.

    In einem nächsten Schritt wird ein Bebauungsplan für das Geviert Baarer-, Göbli-, Industrie- und Mattenstrasse erarbeitet. Läuft alles nach Plan, soll mit dem Bau Ende 2021 gestartet werden. Die Fertigstellung ist auf 2024 vorgesehen. Das Holzhochhaus bildet auch den Auftakt für die Entwicklung eines Tech Clusters Zug auf dem Stammareal der V-Zug. ■

  • Amtshaus Walche in Zürich: Aufstockung und Umbau

    Amtshaus Walche in Zürich: Aufstockung und Umbau

    Das Amtshaus Walche in Zürich wurde 1932 / 33 erstellt und muss umfassend instand gesetzt werden, schreibt das Hochbauamt der Stadt Zürich in einer Mitteilung. Gleichzeitig ist eine Aufstockung von fünf auf sechs Geschosse vorgesehen, womit die Anzahl Büroarbeitsplätze von heute rund 300 auf rund 400 erhöht werden kann. Um mehr Raum für die wachsende Anzahl Mitarbeitender und Rettungsfahrzeuge zu schaffen, wird zudem die Sanitäts-Wache «Zentrum» erweitert.

    Energetische Verbesserung der Gebäudehülle
    Die Instandsetzungsmassnahmen umfassen unter anderem die energetische Verbesserung der Gebäudehülle und die Erneuerung oder den Ersatz der Heiz-, Lüftungs- und Kälteanlagen sowie der Elektroinstallationen. So müssen neue Sanitäranlagen eingebaut und eine Notstromversorgung eingerichtet werden. Weiter werden die Räume im Erd- und im ersten Untergeschoss aufgrund zusätzlichen Platzbedarfs der Gebäudetechnik neu angeordnet, die Bürostruktur in den restlichen
    Geschossen wird optimiert und zwei der bestehenden Lifte werden durch barrierefreie ersetzt. Alle Büroplätze werden – mit wenigen Ausnahmen – gemäss dem Bürokonzept worksmart@zuerich zum mobil-flexiblen Arbeiten eingerichtet. Das Amtshaus Walche sei somit das erste Gebäude, in dem das neue Bürokonzept für eine effizientere Raumnutzung umgesetzt werde, betonen die Projektverantwortlichen.

    Die geplante Aufstockung passe sich an die bestehende Gebäudestruktur an. Das Projekt sieht vor, das Dach zu begrünen und mit einer Photovoltaikanlage auszustatten. Aufgrund der Erhöhung der Anzahl Büroarbeitsplätze soll auch die Personalcafeteria vergrössert werden. Sämtliche Massnahmen werden unter Einbezug der städtischen Denkmalpflege geplant und ausgeführt. Das Provisorium wird voraussichtlich Anfang 2020 erstellt. Der Baustart ist für Herbst 2020 vorgesehen, der Bauabschluss Mitte 2023. 

  • Von der Industriebrache zum Wohnquartier

    Von der Industriebrache zum Wohnquartier

    Die Bauarbeiten auf der Melser Grossbaustelle in «Uptown Mels» auf dem Stoffel Areal laufen auf Hochtouren. Das Areal befindet sich oberhalb von Mels, einem Wahlkreis im Sarganserland, Kanton St. Gallen. Das 34 000 Quadratmeter grosse Areal umfasst Fabrikbauten, ein Kraftwerk sowie eine Villa. «Mit seiner schutzwürdigen Spinnerei und Weberei bildet das Areal ein Ensemble der Textilindustrie und zählt zu den bedeutendsten wirtschaftlichen Zeitzeugen», sagt Dieter von Ziegler, Verwaltungsratspräsident Alte Textil Stoffel AG und Co-Investor.

    Viel von der historischen Bausubstanz erhalten
    Die markanten Fabrikgebäude stammen aus dem 19. Jahrhundert. Einerseits werden sie umgenutzt, andererseits durch Neubauten ergänzt. Ziel ist, möglichst viel von der historischen Bausubstanz und den stilprägenden Elementen zu erhalten. Dazu gehören die Aussenfassade, die Stahlgusssäulen im Innern und die raumhohen Fabrikfenster. In vier Etappen vollzieht sich der Wandel zum Wohnquartier mit insgesamt 220 Eigentums- und Mietwohnungen. Die Bauarbeiten haben 2017 begonnen. Die Fassaden der Weberei sowie der Spinnerei stehen unter Denkmalschutz. Ebenso die Fenster und das Dach. Die Transformierung trägt die Handschrift der Meier & Hug Architekten aus Zürich.

    Erste Etappe: Im Gebäude der ehemaligen Weberei sind Fabriklofts und Wohnungen mit markanten, fast «schwebenden» Balkonen entstanden. Einige Einheiten bieten durch ihre Grundrisse einen Blick in drei Himmelsrichtungen. Auf Wunsch der Besitzer können die Wohnungen mit unterschiedlichen Grundrissen individuell ausgestaltet werden. «Im frühen Baustadium ist es je nach Käuferwunsch möglich, die Raumeinteilung zu verändern und aufzuteilen», erklärt Dieter von Ziegler. Sei dies, indem man Wände entfernt oder zusätzliche einzieht. Das sei auch in einem späteren Zeitpunkt möglich.

    Raumhöhen bis zu vier Metern
    «Aus diesem Grund bauen wir die Wohnungen auch nicht von Beginn zu Sechseinhalb-Zimmer-Wohnungen aus, da man sie in dieser Grösse ideal aufteilen kann.» Im standardmässigen Ausbaumodus kommt der Industrie- oder Loft-Charakter mit Raumhöhen bis zu fast vier Metern, den charakteristischen Säulen und den grossen Fenstern am besten zum Vorschein. Beim Innenausbau zeigen der Bauherrschaft bei der Weberei wie bei der Spinnerei die bestehenden Mauern Grenzen auf. Die alten Säulen haben keine statischen Funktionen mehr. «Wir hätten sie entfernen können. Doch wir beliessen sie als dekoratives, wichtiges Element, welches den Industriecharme und die Zeitepoche unterstreicht. Ebenso die ursprünglichen Deckenträger, die in Sachen Statik keine Rolle spielen», betont Dieter von Ziegler. Die ersten Wohnungen – von der Attikawohnung zur grosszügigen Stirnwohnung – konnten im September 2019 bezogen werden. Im Erdgeschoss stehen auch Gartenwohnungen und Atelierräume zum Verkauf. Der Verkaufspreis des Gros der Wohnungen liegt zwischen fünf- und sechstausend Franken pro Quadratmeter.

    Mittlerweile nimmt der Neubau der zweiten Etappe Gestalt an. Wo einst eine grosse Lagerhalle stand, entsteht unter der Bauherrschaft der Pensionskasse Thurgau ein L-förmiges Gebäude mit 76 Mietwohnungen und im Erdgeschoss Gemeinschaftsräume und Ateliers. Dieser Bau bildet den nordwestlichen Abschluss des Projekts. Der Spatenstich für die «Öffnerei» fand im Sommer 2018 statt. 2020 soll das Gebäude bezugsbereit sein.

    In Sachen Akustik und Wärmedämmung auf neustem Stand
    Nach dem Vorbild der Weberei wird in einer dritten Etappe die ehemalige Spinnerei zu Lofts umgebaut. Sie werden in Sachen Akustik und Wärmedämmung auf den neusten Stand gebracht. Es ist das zweite historische Gebäude mit seiner denkmalgeschützten Fassade. Das Geschoss mit den hohen Gewölbedecken wird, analog zur Weberei, zu Ateliers, Büro- und Gewerberäumen transformiert. Durch den Neubau der angrenzenden «Passarelle» an die Spinnerei entstehen bis Ende 2021 insgesamt sechzig Wohneinheiten. Die Neubauten übernehmen die äusseren architektonischen Hauptelemente von den Altbauten und ergänzen diese. Im Zentrum des Areals öffnen sich für die Bewohner Hofräume. Für die Beheizung der Bauten kommt eine Kombiheizung mit achtzig Prozent Holzschnitzel (geliefert von der Ortsgemeinde Mels) und erneuerbarer Energie sowie zwanzig Prozent Gas zum Einsatz.

    Die abschliessende Etappe von «Uptown Mels» bildet der Neubau des Wohngebäudes «Färberei», direkt auf der Hangkante. Zum Abschluss des Vorhabens soll die Fabrikantenvilla renoviert werden. Nach Abschluss des Grossprojekts werden rund 500 Personen in «Uptown Mels» leben, welches neu «Stoffel Mels» heisst. ■

  • Aus einem traditionellen Warenhaus entstehen viele Shops

    Aus einem traditionellen Warenhaus entstehen viele Shops

    Die Tage des bekannten Warenhaues Manor an der Zürcher Bahnhofstrasse sind gezählt. Die Liegenschaft der Swiss Life wird ab Frühling 2020 vollständig saniert. In einem ersten Schritt werden die technischen Anlagen komplett erneuert sowie der Brandschutz und die Erdbebensicherheit angepasst. Vom ersten Untergeschoss bis zum ersten Obergeschoss sollen verschiedene Ladenflächen entstehen. Jeder Shop wird über einen eigenen Eingang verfügen und sich über ein bis drei Stockwerke erstrecken können, sagt Renato Piffaretti, Leiter Immobilien Schweiz von Swiss Life. Damit fallen rund 5500 Quadratmeter Ausstellungsfläche weg. Nur 4000 Quadratmeter bleiben zum Einkaufen erhalten. Dabei entstehe kein Shoppingcenter, denn die Kunden können im Inneren nicht von einem Laden zum anderen wechseln. Geplant ist, dass die zu vermietenden Ladenflächen zwischen vierzig und dreihundert Quadratmeter gross sein werden. Gemäss Piffaretti sieht das Nutzungskonzept eine Vielfalt von verschiedenen Geschäften und Anbietern vor.

    Grosszügige Eingangshalle

    Wo heute Rolltreppen die verschiedenen Etagen miteinander verbinden, wird eine offene Halle entstehen. «Denn dieser Teil ist das alte Treppenhaus mit bunten Fenstern und steht unter Denkmalschutz, betont Piffaretti. Mit anderen Worten: Kunden betreten erst die Halle und können von dort weiter in die verschiedenen, an die Halle angeschlossenen Geschäfte gehen. Aber nicht nur im Inneren will die Swiss Life dem Manor-Gebäude ein neues Gesicht geben, auch von aussen wird das Haus sich verändern. «Wir orientieren uns an den ursprünglichen Fassaden und möchten den alten Glanz der 40er-Jahre hervorheben», so Piffaretti. Vom zweiten bis zum fünften Obergeschoss sind Büros geplant. Wohnungen sind im ehemaligen Manor-Gebäude nicht vorgesehen. Während der rund dreijährigen Bauzeit wird das Manor-Gebäude leer stehen.

  • Ein neues Stadtquartier für Bülach

    Ein neues Stadtquartier für Bülach

    Auf dem Areal der früheren Glashütte in Bülach Nord werden Genossenschaftswohnungen sowie Eigentumswohnungen realisiert. Bereits vermietet seien die Gebäude für ein Hotel, ein Pflegezent­rum mit Alterswohnungen sowie eine Kinderkrippe, teilt die Steiner AG mit. Ein wesentlicher Anteil an gewerblichen Räumen soll Platz für Läden, Handwerksbetriebe, Büros und Gastronomie bieten.

    Effizientes digitales Planen
    Das Projekt Glasi-Quartier stehe für innovativen Städtebau bei gleichzeitig hoher Lebensqualität und modernsten Planungsmethoden, erklären die Projektverantwortlichen. So arbeiten alle Planer nach der BIM-Methode (Building Information Modeling). Das Projekt wird nach dem Open-BIM-Standard umgesetzt, dank welchem sich das digitale Planen viel effizienter gestaltet. Bei der angewandten Open-BIM-Methode wird mit offenen Schnittstellen gearbeitet. Dies erlaubt es den im Planungs- und Bauprozess Beteiligten, eigene, fachspezifische Modelle einzusetzen. Nebst BIM kommen noch weitere zukunftsgerichtete Technologien zum Einsatz. So hat Steiner für die Vermarktung der Eigentumswohnungen im Hochhaus «Jade» einen Online-Wohnungskonfigurator entwickelt. So können Kaufinteressierte die Grundrisse und die Materialisierung der gewünschten Wohnungen individuell gestalten. ■

  • Bernapark: Von der ehemaligen Kartonfabrik  zum lebendigen Quartier

    Bernapark: Von der ehemaligen Kartonfabrik zum lebendigen Quartier

    Die historischen Mauern der 1876 gegründeten Kartonfabrik Deisswil werden etappenweise zu einem Quartier umfunktioniert. Ab Sommer 2020 sollen auf dem ehemaligen Industrieareal die ersten von 173 Mietwohnungen im Bernapark bezugsbereit sein. Anders als bei vielen Industriebrachen, werden die bestehenden Gebäude der ersten Etappe Bestandeszone nicht abgerissen, sondern mit zwei zusätzlichen Stockwerken in Holzbauweise ergänzt. Zur Auswahl steht ein vielfältiger Mix mit Lofts, Maisonette-Wohnungen, Studios und einzigartigen
    Wohnungen in verschiedenen Grössen mit dem Charme von Awlt und neu. Das Quartier soll in dieser ersten Etappe Platz für rund 260 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 800 Arbeitsplätze bieten. Schon bald soll das Leben im Bernapark stärker pulsieren. Die ehemalige Kartonfabrik ist ein Treffpunkt für Menschen, die hier wohnen, arbeiten oder ihre Freizeit verbringen. Zum Stillstand kommt es nicht, denn das Areal wird laufend wachsen. Analog zu einem Ökosystem sollen im Bernapark alle täglichen Bedürfnisse abgedeckt werden. Zudem wurden die Arbeiten zur Anpassung der planungsrechtlichen Vorschriften für die Fläche, die
    sich ausserhalb der Bestandeszone befindet und heute in einer Gewerbe- und Industriezone liegt, im Sommer 2019 gestartet. ■

  • Aufbruchstimmung auf dem früheren Industrieareal RhyTech

    Aufbruchstimmung auf dem früheren Industrieareal RhyTech

    Auf dem RhyTech-Areal sind in einer winkelförmigen Blockrandbebauung und zwei Hochhäusern rund 270 Miet- und Eigentumswohnungen zwischen 2½- bis 5½-Zimmer geplant. Die zwei Türme mit 17 beziehungsweise 24 Stockwerken sollen die identitätsstiftenden Merkmale des neuen Quartiers werden. Ziel der Projektverantwortlichen ist mit Plätzen, Promenaden und Parks neue Begegnungszonen zu schaffen. Das Projekt trägt die Handschrift des Architekturbüros Peter Märkli in Zürich. Die historische «Halle 22» auf dem Areal bleibt erhalten und beherbergt in Zukunft unter anderem eine Migros.

    Der Platz zwischen der Halle und den Neubauten wird zum Quartierzentrum und Begegnungsort gestaltet. Vorgesehen ist, dass der neue Platz eine direkte Verbindung zwischen den umliegenden Quartieren sowie den öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn für Fussgänger schafft. Die bestehenden Büro- und Gewerberäumlichkeiten werden zum grössten Teil rückgebaut. ■

  • Zukunftsweisendes Quartier direkt  am Bahnhof Pratteln

    Zukunftsweisendes Quartier direkt am Bahnhof Pratteln

    In Basel-Stadt sollen bis 2035 rund 20 000 neue Arbeitsplätze entstehen. Diese Entwicklung geht auch an Pratteln nicht spurlos vorbei. So ist die Zahl der Beschäftigten in den letzten zehn Jahren um rund 2500 Personen gestiegen, die Bevölkerung um rund 1500 Personen gewachsen. Damit verbunden ist der Bedarf nach zusätzlichem Wohnraum, nach Arbeitsplätzen und nach Infrastruktur aller Art. Das alles braucht Raum.

    In enger Zusammenarbeit mit den Behörden von Gemeinde und Kanton erarbeitet die Bredella AG, Spezialistin in Arealentwicklungen, die Bauvorschriften für das Areal. In den Quartierplänen werden Vorschriften zu Nutzungen, Gebäuden, Wegen, Plätzen und Freiräumen ebenso wie ein Plan zu deren räumlicher Verortung definiert. «Das Projekt übernimmt eine Schlüsselrolle in der Entwicklung des gesamten Bahnhofgebiets», sagt Andreas Schröder, Stellvertretender Leiter Projektentwicklung bei Burckhardt+Partner AG.

    Neuer Stadtteil für Pratteln
    Das Projekt Bredella strebe nicht ein weiteres, rein funktional durchoptimiertes Wohnquartier an, sondern verstehe sich als ein neuer Stadtteil in Pratteln Mitte mit gemischter Nutzung und unterschiedlicher, vielfältiger Bebauung, betonen die Projektverantwortlichen. Der Masterplan und das Richtprojekt zur Transformation des Industriegebiets in ein Stadtquartier zeichnen sich durch das Zusammenspiel sorgfältig ausgestalteter Stadt- und vielseitiger Lebensräume aus.

    Die Anforderungen, die bei der Bereitstellung dieses Raums zu erfüllen sind, hätten sich gegenüber früher geändert: Im Vordergrund stehe nicht mehr die idyllische Lage im Grünen, sondern eine optimale Erschliessung mit allen Verkehrsmitteln. Das Areal der ehemaligen Buss AG und Rohrbogen AG auf der Nordseite des Bahnhofs Pratteln stelle einen idealen Ort dar, um neuen, zeitgemässen und attraktiven Lebensraum zu schaffen, so die Projektverantwortlichen bei der Bredella AG.

    Öffentliche Auflage des Projektes
    Im Verlaufe des weiteren Prozesses wird der definitive Antrag für die Planung «Bredella» das für solche Verfahren vorgesehene Prozedere durchlaufen. Dazu gehören neben dem erwähnten Infrastrukturvertrag die öffentliche Auflage des Projektes und schliesslich die Beschlussfassung durch die Gemeinde und den Kanton. Als erstes (4 – 8 Jahre) soll das Areal der Rohrbogen AG im Westen umgenutzt werden. In der zweiten Phase (8 – 12 Jahre) ist geplant, den Bahnhofplatz räumlich zu vollenden. In der dritten Phase (12 – 20 Jahre) sollen die drei letzten Baubereiche im heutigen Buss-Areal neuen Nutzungen zugeführt werden, ein weiterer Quartierplatz erstellt und damit die Transformation abgeschlossen werden. ■

  • Smartes Stadtquartier in der Rheinstadt

    Smartes Stadtquartier in der Rheinstadt

    Die teilweise Verlagerung der Logistik nach Basel-Nord und eine räumliche Optimierung ermöglichen die Entwicklung eines neuen Stadtquartiers auf zehn Hektaren zwischen dem Schienenfeld und der St. Jakobs-Strasse, schreiben die SBB in einer Mitteilung. Das Richtprojekt geht auf die spezielle Lage ein und schlägt einen in Ost-West-Richtung ausgedehnten und lärmgeschützten Hof vor. Die historischen Bauten werden in die Hofraumfigur eingebettet und sollen die Identität des neuen Quartiers stärken, betonen die Projektverantwortlichen. Die SBB und der Kanton Basel-Stadt sind sich einig, mit dem Richtprojekt einen überzeugenden Städtebau und ein passendes Nutzungskonzept vorzulegen.

    Eine wichtige Rolle spielt die Mobilität
    Im Richtprojekt sind rund 73 000 Quadratmeter Wohnfläche, 36 000 Quadratmeter Büro- und Dienstleistungsfläche, 62 000 Quadratmeter für Gewerbe- und Logistiknutzungen sowie 11 000 Quadratmeter für öffentliche Einrichtungen, Verkauf und Gastronomie vorgesehen. Wohnen und Arbeiten werden in einen Wohn- und einen Gewerbehof räumlich getrennt. Die rund 550 Wohnungen sollen im westlichen Teil des Hofes angesiedelt werden. Im östlichen Teil sind Gewerbe- und Büronutzungen vorgesehen.

    Eine wichtige Rolle spielt bei der Entwicklung die Mobilität. Entlang der St. Jakobs-Strasse sind ein Veloweg und ein Busbahnhof vorgesehen. Für eine bessere Verbindung der bestehenden Quartiere auf beiden Seiten des Gleisfelds ist eine Passerelle für den Langsamverkehr geplant. Um das Stadtquartier nicht zu belasten, wird neu auch die Zufahrt für die Logistik neu organisiert. Zudem ist vorgesehen, für das neue Quartier und die umliegenden Gebiete eine eigene Haltestelle für die S-Bahn zu realisieren.

    Im nächsten Planungsschritt erarbeiten der Kanton Basel-Stadt und die SBB einen Bebauungsplan. Dieser wird nach der öffentlichen Planauflage dem Grossen Rat voraussichtlich 2020 zur Beschlussfassung vorgelegt. Die ersten Neubauetappen sind zurzeit ab 2024 vorgesehen. ■

  • Volta Nord:  Arealentwicklung im grossen Stil

    Volta Nord: Arealentwicklung im grossen Stil

    Volta Nord, besser bekannt als Lysbüchel-Areal, reicht von der Elsässerstrasse bis zu den Bahngleisen des Bahnhofs St. Johann und von der Schlachthofstrasse zum Vogesenplatz. In Volta Nord soll das ehemalige Güter­areal zu einem urbanen Quartier werden, und wenig genutzte Flächen werden verdichtet. Vorgesehen ist, dass auf dem Gewerbe- und Industrieareal rund 2000 bis 3000 Arbeitsplätze sowie Wohnraum für 1300 bis 1900 Einwohnerinnen und Einwohner entstehen sollen. Durch die städtebauliche Aufwertung werde das Potenzial des Lysbüchel-Areals ausgeschöpft, schreibt das Planungsamt des Kantons Basel-Stadt. Das Stimmvolk stimmte am 25. November 2018 dem Bebauungsplan mit 61 Prozent zu. Zudem erhöhe der Bebauungsplan mit Grünräumen und Park­anlagen die Aufenthaltsqualität für die heutigen und zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer des Quartiers deutlich, schreiben die SBB in einer Mitteilung. Eine neue Primarschule sowie Freiräume sollen das Profil der Arealentwicklung abrunden. Damit entsteht der neue Wirtschafts- und Wohnraum Volta Nord. ■

  • Klybeckplus: Zukunftsbild für den neuen Stadtteil wird erarbeitet

    Klybeckplus: Zukunftsbild für den neuen Stadtteil wird erarbeitet

    Die Vision sieht vor, eine für die Öffentlichkeit bisher grösstenteils nicht zugängliche Fläche von rund 300 000 Quadratmeter zum neuen Klybeck-Quartier weiterzuentwickeln. Basis dafür bildet die Planungsvereinbarung, welche die früheren Besitzerinnen im Mai 2016 mit dem Kanton Basel-Stadt abgeschlossen hatten, schreibt «klybeckplus» in einer Mitteilung. Mit dem Projekt «klybeckplus» wird das ehemalige, Industriegebiet in den nächsten Jahren zu einem neuen Basler Stadtquartier. Bis 2035 rechnet man mit rund 30 000 neuen Arbeitsplätzen und 20 000 zusätzlichen Einwohnern. Damit zählt «klybeckplus» zu den grössten Entwicklungsgebieten der Schweiz.

    Vision für Transformation des Areals
    Grundeigentümerinnen sind die Central Real Estate, Basel, sowie die Swiss Life. Central Real Estate ist eine von der Ba­loise, der Zuger Pensionskasse, der Credit Suisse Anlagestiftung, der J. Sarasin Anlagestiftung und weiteren Schweizer Pensionskassen neu gegründete Immobilien- Beteiligungsgesellschaft. Für die Arealentwicklung hat sich die Gesellschaft Unterstützung von Mettler2Invest, Nova Property Fund Management und Credit Suisse AM gesichert. Gemeinsam mit dem Kanton entwickeln die neuen Grundeigentümerinnen in den kommenden Monaten eine Vision für die Transformation des Areals. Dabei würden die neuen Grundeigentümerinnen den Dialog mit allen Interessengruppen suchen und die Bevölkerung weiterhin aktiv in den Entwicklungsprozess einbeziehen, betonen die Projektverantwortlichen. Ziel ist es, bis im Sommer 2020 eine gemeinsames Zukunftsbild für den neuen Stadtteil zu erarbeiten. Dieses dient als Basis für das anschliessend geplante städtebauliche Gesamtkonzept. ■

  • Wohn- und Gewerbeüberbauung in Emmen

    Wohn- und Gewerbeüberbauung in Emmen

    Das Projekt «Sonne» entsteht in Emmen auf dem Areal zwischen der Gerliswil- und der Gersagstrasse, in unmittelbarer Nähe zum Sonnenplatz und dem S-Bahnhof Emmenbrücke Gersag. Das Richtprojekt für die Arealentwicklung basiert auf einer Projektstudie des Architektenteams Steib Gmür Geschwentner Kyburz Partner und Koepfli Partner Landschaftsarchitekten BSLA. Sie haben den Studienauftrag gewonnen.

    Aussenräumliche Qualitäten
    Die Überbauung soll aus vier mehr­eckigen Baukörpern bestehen und rund 180 Wohnungen umfassen. Entlang der Gersagstrasse sind bis zu siebengeschossige Bauten vorgesehen. Im Erdgeschoss Nutzungen für Dienstleistungsbetriebe und Gewerbe. Das Projekt habe die Fachjury besonders mit den aussenräumlichen Qualitäten, den guten Sichtverbindungen innerhalb des Quartiers und der sorgfältigen Einbindung der Bestandsbauten an der Gerliswilstrasse mit dem historischen Gasthaus Adler überzeugt, schreibt Steiner in der Mitteilung.

    Belebung für Emmen
    Das Projekt werde – in Kombination mit einem mit Bäumen gesäumten Trottoirbereich – für eine Aufwertung und Belebung des Zentrums von Emmen sorgen, betonen die Projektverantwortlichen bei Steiner. Die Siedlung wird mit dem geplanten Ausbau des S-Bahnhofs und dem neuen Bus-Hub an den ÖV angebunden sein.

    Zurzeit wird ein Bebauungsplan ausgearbeitet. Geplant ist, dass Mitte 2020 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Die Fertigstellung des Gesamtvorhabens ist für 2024 vorgesehen. ■

  • Viscosistadt: Urbanes Leben am Fluss

    Viscosistadt: Urbanes Leben am Fluss

    Das Areal der Viscosistadt in Emmenbrücke liegt direkt an der Kleinen Emme, nördlich des Seetalplatzes. Mit einer Ausdehnung von 89 000 Quadratmetern entspricht das ehemalige Industrieareal der Grösse der Altstadt Luzern. Das Industriegelände hat eine bewegte Geschichte und durch die charakteristischen Industriebauten eine eigene Identität. Noch Anfang der 1980er Jahre gingen täglich bis zu 3000 Mitarbeitende in der Viscosuisse ein und aus. Die industriellen Bauten aus dieser Zeit sind grösstenteils erhalten.

    In der Viscosistadt soll in den nächsten Jahren ein lebendiger Stadtteil mit Industriecharme entstehen, in dem Arbeit, Bildung, Kultur und Wohnen Platz finden. Die Entwicklung geschieht durch die Viscosistadt AG in kleinen Schritten. Das neue Quartier wird ergänzt mit einem rund 16 000 Quadratmeter grossen Park, direkt am Fluss. In Zukunft sollen auch Wohnungen realisiert werden.

    Visionär und pragmatisch
    Um ein Areal wie die Viscosistadt zu transformieren, brauche es eine Mischung aus visionärem Denken, gesundem Menschenverstand und pragmatischem Umsetzen, sagt Alain Homberger, Geschäftsführer der Viscosistadt. Im Verlauf des Projektes seien sie zum Schluss gekommen, das Areal in kleinen Schritten ohne die Hilfe von Investoren zu entwickeln. Die Viscosistadt soll nicht innert weniger Jahre gebaut werden, sondern wie ein Baum langsam, Ring für Ring, wachsen, sagt Homberger. «So ist gewährleistet, dass das Projekt auch in dreissig Jahren den Bedürfnissen der Menschen entspricht.»

    Prominenter Ankermieter
    Ende November 2019 wurde als Ankermieter die Hochschule Luzern – Design & Kunst in der Viscosistadt eingeweiht. «Die Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden bringen neues Leben in die Viscosistadt. Dadurch entsteht ein Austausch zwischen Industrie, Gewerbe und Kreativwirtschaft», so Homberger. Diese Mischung mache den besonderen Charakter der Viscosistadt aus. Dieser Weg soll auch in den nächsten Jahren weiter verfolgt werden. In einem ersten Schritt hat sich die Viscosistadt gegenüber Firmen aus verschiedensten Branchen geöffnet und ist ein Standort für Kunst, Kultur und Events geworden. In Zukunft sollen am Ufer der Kleinen Emme auch neue Wohnungen entstehen. ■

  • Arealentwicklung Riverside:  Die Leitplanken sind gesetzt

    Arealentwicklung Riverside: Die Leitplanken sind gesetzt

    «Mit dem Masterplan Areal Riverside sind die Leitplanken für ein raumplanerisch und städtebaulich überzeugendes Leuchtturmprojekt von regionaler Strahlkraft gesetzt», sagt Bernard Staub, Chef Amt für Raumplanung Kanton Solothurn. Die Entwicklung des neuen Wohn- und Arbeitsquartiers sei ein sanfter und stetiger Prozess mit einem langfristigen Zeithorizont von 15 bis 20 Jahren, sagen die Projektverantwortlichen. Das Areal Riverside wird durch drei Bereiche geprägt: Wohnen, Arbeiten und Grünraum für alle. Der vorgesehene öffentliche Riversidepark soll das neue Bindeglied zwischen dem Widi-Park und dem Aareufer werden.

    Einzelne Etappen als unabhängige Einheiten
    Gestartet werden die Bauarbeiten 2020 mit dem Arealteil im Nordwesten. Dieser liegt direkt an der Aare und am nächsten bei der Stadt Solothurn. Von dort aus entwickelt sich das Quartier Riverside in weiteren Bauetappen. Das zukünftige Wohngebiet wurde in zehn Baufelder unterteilt, die dem Prinzip einer geordneten Diversität folgen. In dieser Ordnung werden in mehreren Bauetappen unterschiedliche Wohntypologien auf den Baufeldern verteilt, so dass ein abwechslungsreiches Ganzes mit einem quartiertypischen Charakter entsteht. Die einzelnen Etappen funktionieren als in sich unabhängige Einheiten, die genügend Flexibilität bieten, um mit künftigen Ansprüchen oder Änderungen nachhaltig umzugehen. Sieben Planerteams haben sich mit der ersten Riverside-Bauetappe auseinandergesetzt. Den Zuschlag erhielten die KCAP Architects & Planners GmbH, Zürich, und Graf Stampfli Jenni Architekten AG (ARGE mit agps architecture ltd.) aus Solothurn. Gearbeitet wird schon heute auf dem Areal. Mit rund 17 000 Quadratmeter Fläche ist Riverside ein begehrtes Geschäfts- und Gewerbeareal an zentraler Lage, mit guter Infrastruktur und grossem Entwicklungspotenzial. ■

  • Attisholz-Areal:  Eine der grössten Industriebrachen der Schweiz

    Attisholz-Areal: Eine der grössten Industriebrachen der Schweiz

    Die ehemalige Fabrik liegt am Aare­ufer, und die imposanten Hallen befinden sich direkt am Fluss. Heute gilt das Attisholz-Areal als eine der grössten Indust­riebrachen, respektive Entwicklungsgebiete, in der Schweiz. Mit seinen 110 Hektaren entspricht es einer Fläche von rund 150 Fussballfeldern.

    Die durch die Grösse und Wucht der Bauten beeindruckende Erscheinung der Industrieanlage soll bewahrt und in die Zukunft übertragen werden, denn sie zeuge von einer wichtigen, wenn auch vergangenen Epoche, ist auf der Projektseite der Halter AG zu lesen. Das Konzept Tabula rasa funktioniere hier nicht – die Mauern, Gassen und Plätze bergen zu viel an Geschichte und Erinnerungen, betonen die Projektinvolvierten. Deshalb werde das Areal im Laufe der kommenden Jahre langsam, aber stetig belebt.

    Und so sieht die Zukunft aus: Auf dem Areal sind bis 2045 1200 Wohnungen für 2400 Personen und 1500 Arbeitsplätze in Bereichen wie Dienstleistungen, Gewerbe und Gastronomie geplant. Dieses Areal sei einzigartig, und dank der Insellage habe man Freiheiten, die in einer Stadt unmöglich wären, wird Andreas Campi, Leiter Entwicklungen bei Halter, in der Neuen Zürcher Zeitung zitiert.

    Bevor tatsächlich mit dem Bau begonnen werden kann, muss die Nutzungsplanung bewilligt werden. Geplant ist, dass Halter im Kern des Areals bauen wird mit dem Ziel, dieses in den nächsten zwanzig bis dreissig Jahren sanft zu öffnen, aber stetig zu beleben und umzunutzen. Halter geht davon aus, dass ab 2024 die ersten Bewohner auf dem Attisholz-Areal ihre Wohnungen beziehen können.

    Die Entwicklung des Areals erfolgt in Etappen. Auf der gegenüberliegenden Flussseite, wo früher das Holzlager war, hat der Kanton diesen Sommer einen Uferpark eröffnet. Kostenpunkt: Rund sechs Millionen Franken. Der industrielle Teil wurde nicht abgerissen sondern in einen Spielplatz, einen begehbaren Teich sowie ein Partylokal im Untergrund der Halle umgewandelt, um nur einige Beispiele zu nennen. Eine Halle dient den Junioren des nahen Golfclubs als Trainingslokal, in einer anderen Halle lagern Requisiten des Theaters Biel Solothurn. Bis der Vorhang für die neue Stadt im Grünen fällt, stehen noch viele Entscheide an. ■

  • Seit 1908… der Wert des Details

    Seit 1908… der Wert des Details

    Bazzi – Art & Solutions ist führend in
    Tessin für den Verkauf und die Verlegung von Fliesen aller Art, von Natur- und Kunststeinen bis hin zu Mosaiken. Das Unternehmen steht für Kompetenz und Qualität, bietet eine große Auswahl an Produkten und bietet professionelle Beratung, um optimale Lösungen und ideale Kombinationen für alle Oberflächen zu finden. Eine Kachel ist ein Detail, viele Kacheln stellen einen wesentlichen Teil des Projekts dar und Perfektion ist eine Reihe von Details.
    Die Suche nach optimalen technischen und ästhetischen Lösungen für die Bedürfnisse des Kunden ist die Stärke des Unternehmens, das „Art and Solutions“ als Slogan gewählt hat.
    Die große Auswahl im Showroom von über 800 m2 spiegelt die ideale Verschmelzung von Design und Funktionalität zwischen Spitzentechnologien und konsolidierter handwerklicher Erfahrung wider. Es ermöglicht uns, der Öffentlichkeit eine breite Palette von Lösungen anzubieten, die den anspruchsvollsten Geschmack und die unterschiedlichsten Anforderungen erfüllen.
    Seit 2008 bietet Bazzi neben Fliesen, Mosaiken und Natursteinen auch Badmöbel an. Im großen Ausstellungsraum finden Sie zahlreiche Einrichtungen mit Möbeln, Wasserhähnen und Sanitärgeräten.

    Seit 1908 ist Bazzi Tiles SA bestrebt, qualitativ hochwertige Produkte und Installationslösungen sowie einen Reparatur- und Wartungsservice für Oberflächen mit gezielten und sofortigen Eingriffen anzubieten. Es strebt die Perfektionierung von Arbeitsprozessen an und fördert die Gesundheit und Sicherheit seiner Mitarbeiter dank einer genauen Arbeitsorganisation, eines funktionalen Managements von Prozessen und einer angemessenen Schulung. Heute wie gestern. ■

    Kontakt

    Bazzi Tiles SA
    Via dei Pioppi 10
    CP 1245
    CH – 6616 Losone

    Tel. +4191 792 16 02
    Fax +4191 792 18 02

  • SVSM Awards 2019

    SVSM Awards 2019

    La campagna illustrativa «Willkommen in Biel» e il progetto «Lattich» di S. Gallo sono riusciti ad aggiudicarsi uno degli ambitissimi SVSM Awards. Karl Brander è stato nominato Manager territoriale dell’anno 2019 per l’impegno profuso nello stabilimento della sede di Biogen a Luterbach, nel Canton Soletta.

    Gli SVSM Awards sono riconoscimenti pensati dall’Associazione svizzera per la gestione della piazza economica per i progetti particolarmente innovativi nell’ambito del marketing e dello sviluppo territoriale e della promozione economica. Per i premi di quest’anno si sono candidati dieci progetti, di cui cinque sono stati nominati dalla giuria e due si sono aggiudicati gli ambitissimi riconoscimenti.

    Willkommen in Biel
    Un SVSM Award è andato a Bienna con la premiazione della campagna illustrativa willkommeninbiel.ch. La campagna contro i pregiudizi nei confronti di Bienna intende contrastare l’acuta scarsità di specialisti nella città.
    L’intento della campagna è trasmettere questo messaggio: il fatto che a Bienna si trovi un determinato lavoro non è una cattiva notizia, anzi. In questo modo, su una piattaforma online, gli interessati possono prendere contatti con oltre 230 cittadini purosangue di Bienna per conoscere cosa significa vivere e lavorare realmente nel territorio. I riscontri ottenuti dal mondo dell’industria sono assolutamente positivi: la campagna aiuta a reclutare il personale specializzato ed è finanziata dalla città in collaborazione con le aziende. Michael Domeisen, Presidente della giuria degli SVSM Awards, ha elogiato il progetto a nome della giuria: «L’approccio della campagna è semplice e pragmatico, ma altamente efficace; oltretutto si basa su un budget minimo. La campagna consente di instaurare un contatto analogo nel mondo digitale e di unire i due canali. Inoltre, con la scelta di un’idea non convenzionale, Bienna ha dimostrato fiducia e coraggio».

    Centro sinergico per l’industria creativa
    Il secondo SVSM Award è stato assegnato al progetto «Lattich» di S. Gallo dove, nell’ambito di un uso temporaneo eccezionale dell’area dello scalo merci, è nato un centro sinergico per l’industria creativa. Un piano stradale in progetto impediva l’utilizzo a lungo termine di una delle ultime grande aree di sviluppo della cittadina di S. Gallo. Pertanto l’area doveva essere destinata a un uso temporaneo. Nella primavera del 2016 è stato avviato un esperimento di tre mesi per l’utilizzo e la ripresa dell’area. Nelle due primavere successive fu ripetuta questa strategia di impiego. Il «periodo di incubazione» è servito a dare completamente in affitto i 48 moduli del Lattich, finiti nella primavera 2019. Per uno sviluppo ulteriore l’area dovrà essere sottoposta a una trasformazione costante: l’intento è vedere cosa può funzionare su quell’area. Per il momento si tratta di una specie di laboratorio urbanistico sperimentale con un orizzonte relativamente ampio. Questo è stato anche uno dei principali argomenti per la giuria: «L’uso temporaneo in sé non è niente di innovativo, ma lo è il tentativo di aprire nuove possibilità all’interno dell’uso temporaneo». Come sostenuto dal presidente della giuria Domeisen nella sua laudatio, particolarmente degni di nota sono il «carattere sperimentale» dell’urbanistica e il lungo periodo di tempo impiegato in veste di «incubatore».

    Le altre nomination (la piattaforma grhome.ch, il progetto «Zukunft St. Galler Innenstadt» e il modello in 3D di Limmatstadt) hanno ricevuto soltanto un attestato. Il Presidente della giuria Domeisen ha però tenuto a precisare: «La nomination per un SVSM Award è già un risultato notevole. In un mercato spietatamente competitivo c’è bisogno di lungimiranza e di idee innovative, qualità che tutte le nomination hanno dimostrato di avere».

    Karl Brander è Manager territoriale dell’anno
    Un altro momento chiave della manifestazione che si è tenuta a Thun è stata la premiazione del Manager territoriale dell’anno. L’onore di ricevere il premio è andato a Karl Brander, Direttore della promozione della piazza economica e degli insediamenti nel Canton Soletta. «I suoi meriti per l’apertura della sede dell’azienda americana del biotech Biogen a Luterbach sono straordinari. Per il polo di ricerca svizzero, questa nuova sede avrà un effetto catalizzatore da non sottovalutare». Così ha giustificato la scelta l’ambasciatore Eric Jakob, capo della Direzione della promozione della piazza economica SECO e membro della giuria degli SVSM Awards. Sonja Wollkopf Walt, amministratrice della Greater Zurich Area AG (GZA) e membro della giuria, ha aggiunto: «Per far sì che questa famosissima azienda ponesse la sua sede sul territorio, Karl Brander non ha investito solo tantissime ore di lavoro, ma anche molte energie e il suo know-how. Ha mosso cielo e terra per preparare la sede per Biogen. La cura che ha posto non solo nei confronti della ditta che deve insediarsi, ma anche delle aziende già presenti nel territorio è d’esempio per qualsiasi progetto d’investimento estero». ■

    Associazione svizzera per la gestione della piazza economica (SVSM)

    La SVSM conta circa 90 membri nei settori della gestione della piazza economica, del marketing regionale e della promozione economica e immobiliare. L’associazione promuove lo scambio di esperienze e il networking, favorendo lo scambio di informazioni interdisciplinari. È impegnata a creare un collegamento tra teoria, ricerca e pratica e a promuovere la professionalità nella gestione territoriale. Ogni anno la SVSM invita a partecipare alla Giornata della gestione della piazza economica, in cui prestigiosi relatori presentano i temi e i casi più attuali e i rappresentanti del settore hanno la possibilità di incontrarsi per sviluppare una rete di networking. Dal 2007 la SVSM assegna gli SVSM Awards ai progetti innovativi nell’ambito del marketing e dello sviluppo territoriale e della promozione economica, scegliendo una persona benemerita come Manager territoriale dell’anno.

    www.svsm-standortmanagement.ch

  • Das neue Verwaltungs- und Handelszentrum

    Das neue Verwaltungs- und Handelszentrum

    Das neue Verwaltungs- und Handelszentrum befindet sich im Herzen von Chiasso in strategischer Lage, nur einen Steinwurf vom Industriezentrum, der Autobahneinfahrt und der Grenze zu Italien entfernt. Es ist die neue Baustelle, die von Axim SA unterzeichnet und gefördert wurde.

    Der Komplex wird in dem Bereich entstehen, der von den historischen Gebäuden der ehemaligen Fernet-Branca-Fabrik frei gelassen wird, in der der gleichnamige und beliebte Verdauungsapparat hergestellt wurde.
    Eine zweifellos privilegierte Lage, definiert als „südliches Tor zum Tessin“ aufgrund der hervorragenden zollnahen Straßenverbindung und der Nähe zum Bahnhof, zum Industriegebiet und zum Stadtzentrum.

    Das Projekt umfasst den Bau von zwei Verwaltungsgebäuden. Die in jedem Detail untersuchte zeitgenössische Architektur wird die logistischen Anforderungen von Unternehmen erfüllen, die nach funktionalen und gleichzeitig modernen und repräsentativen Arbeitsumgebungen suchen.
    Das neue Zentrum besteht aus zwei Elementen mit einer Beton-, Stahl- und Glasstruktur, die zusammenhängend sind und im Erdgeschoss durch einen großen, vollständig verglasten Raum verbunden sind. Die beiden Blöcke verteilen sich auf 7 Stockwerke über dem Boden, haben eine Gesamtfläche von ca. 10’000 m2 und eine Tiefgarage mit 111 überdachten Parkplätzen.

    Das Projekt wird durch einen gemeinsamen Fitnessbereich und eine Grünfläche abgeschlossen, die maximale Entspannung in Momenten der Freizeit garantieren.
    Der modulare Aufbau der Gebäude ermöglicht eine sehr flexible Organisation von Arbeitsräumen: sowohl als geschlossene Büros unterschiedlicher Größe als auch als Freiflächen.

    Ein innovatives Projekt mit großen Ambitionen, das dazu beitragen soll, die Umgebung neu zu gestalten, indem es als Element der Kontinuität zwischen dem Eingang zur Stadt Chiasso, dem Wohngebiet und dem Industriezentrum fungiert. ■

  • Podium live, 100% Tessin-Küche

    Podium live, 100% Tessin-Küche

    Im Cadenazzo im Herzen des Tessins gibt es seit 40 Jahren die Möbelfabrik PODIUM INDUSTRIES SA, die seit 1980 dank der klugen und energischen Führung von Edy und Adelheid Bernasconi schrittweise auf 40 Mitarbeiter angewachsen ist und zum größten geworden ist Möbelhersteller im Tessin und unter den 10 größten in der Schweiz.

    Jedes Jahr werden 2500 komplette Möbel hergestellt, die in Küchen, Schränke, Badezimmermöbel und Einrichtungszubehör unterteilt sind und dank des Netzwerks von Fachhändlern in allen Regionen der Schweiz vertrieben werden.
    Die Tischlerei PODIUM INDUSTRIES SA ist mit einem hochmodernen Maschinenpark ausgestattet, der speziell für die Möbelindustrie entwickelt wurde. Bemerkenswert sind die CNCs zum Schneiden, Laserkanten und die neue Bohr-, Fixier- und Einfügelinie, dank derer die Handelspartner ein vollständig fertiges Produkt erhalten, das bei ihren jeweiligen Endkunden installiert werden kann.

    Die Mitarbeiter von PODIUM INDUSTRIES SA sind professionell, kreativ und offen für neue Herausforderungen. Ein Teil arbeitet in der Fertigungsabteilung, wo maßgeschneiderte Möbel hergestellt werden. Zum Beispiel haben die Küchen der Marke PODIUMlive wie das Tessin einen mediterranen Touch, der in allen Küchen der Welt geschätzt wird.
    Die Vielzahl der verfügbaren Module, die Auswahl der Farben und Materialien ermöglichen es Ihnen, jede Kombination zu erstellen und alle Anforderungen zu erfüllen.
    Das technische Studium und die perfekte Ausführung der Details, die gemäß den Projekten und Wünschen der Kunden erstellt wurden, machen PODIUMlive-Möbel zu einem Schweizer Produkt von internationalem Rang.

    „Exzellenz zuallererst“ ist das Credo des Unternehmens.
    PODIUM INDUSTRIES SA realisiert dank fachkundiger und professioneller Hände Einrichtungsgegenstände für die fortschrittlichsten Bedürfnisse und stellt Kunden mit umfassenden Einrichtungslösungen zufrieden.
    Die Nähe zum Kunden, die Gewährleistung eines dynamischen Service im Bau- und Kundendienst ist für das Unternehmen von grundlegender Bedeutung. Es steht immer zur Verfügung, um alle Anforderungen an die Lebensqualität zu erfüllen, originelle und maßgeschneiderte Lösungen zu finden sowie einzigartige und lange Lösungen zu schaffen -dauernde Umgebungen.

    Der Trend ist eine Rückkehr in die Vergangenheit
    In der Küche, in der Sie leben, feiern Sie mit Freunden und Familie. Ein Abendessen zu Hause zu organisieren, mit Gästen zu kochen, die gleichzeitig auch Köche werden, ist der Trend des Augenblicks.
    Eine Rückkehr zur Geselligkeit, die sich in den letzten Jahren etabliert hat, um den Auswirkungen der Digitalisierung entgegenzuwirken. Heute verbringen wir viel Zeit vor einem Bildschirm und deshalb wird es immer wichtiger, ein paar Worte mit den Menschen auszutauschen, die uns wichtig sind. Beispiel in einer Küche, dem Herzstück des Hauses, um das Leben und die Freundschaft zu feiern. Geschichten, Lachen und Harmonie: In der Küche lebt Leben. Kochen und Leben sind unlösbare Bindungen.

    In der Cadenazzo-Ausstellung können Sie verschiedene innovative Umgebungen besuchen und erleben, die sich an verschiedenen Budgets und Lebensstilen orientieren.

    PODIUM INDUSTRIES SA produziert in der Schweiz unter Berücksichtigung der ökologischen Natur von Holz in all seinen Aspekten mit Blick auf die Zukunft. ■

    Über 30 Fachhändler in der ganzen Schweiz
    1000 m2 Ausstellungsraum im Cadenazzo
    PODIUM INDUSTRIES SA
    Über Ai Cioss 5
    6593 Cadenazzo

    Tel. +41 (0) 91 851 97 20
    Fax +41 (0) 91 851 97 29
    info@podiumswiss.ch
    www.podiumswiss.ch

  • SVSM Awards 2019

    SVSM Awards 2019

    Die Imagekampagne «Willkommen in Biel» und das Projekt «Lattich» in St. Gallen durften einen der begehrten SVSM Awards entgegennehmen. Karl Brander wurde für seine Verdienste um die Ansiedlung von Biogen im solothurnischen Luterbach als Standortmanager des Jahres 2019 geehrt.

    Die SVSM Awards sind von der Schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement initiierte Auszeichnungen für besonders innovative Projekte aus den Bereichen Standortmarketing, Standortentwicklung und Wirtschaftsförderung. Für die diesjährigen Awards hatten sich zehn Projekte beworben, davon wurden fünf von der Jury nominiert – und zwei durften schliesslich einen der begehrten Awards entgegennehmen.

    Willkommen in Biel
    Ein SVSM Award ging nach Biel, ausgezeichnet wurde die Imagekampagne willkommeninbiel.ch. Die Kampagne kämpft gegen Vorurteile gegenüber Biel – und möchte dem akuten Fachkräftemangel in der Stadt entgegenwirken. Mit der Kampagne soll vermittelt werden: Die Tatsache, dass ein bestimmter Job in Biel ist, ist nicht die schlechte, sondern die gute Nachricht. Über eine Online-Plattform können Interessierte deshalb Kontakt mit über 230 waschechten Bielerinnen und Bielern aufnehmen, die persönlich über das Leben und Arbeiten in der Stadt erzählen. Die Rückmeldungen aus der Wirtschaft sind durchwegs positiv: Die Kampagne hilft bei der Rekrutierung von Fachkräften. Finanziert wird die Kampagne gemeinsam von der Stadt und der Wirtschaft. Michael Domeisen, Jury-Präsident der SVSM Awards, lobte das Projekt im Namen der Jury: «Der Ansatz der Kampagne ist pragmatisch und einfach, aber hoch wirksam; und dies bei einem minimalen Budget. Die Kampagne ermöglicht einen analogen Kontakt in einer digitalen Welt und verbindet beide Kanäle. Zudem hat Biel mit der Wahl einer unkonventionellen Kampagnenidee Mut und Vertrauen bewiesen.»

    Brennpunkt für die Kreativwirtschaft
    Der zweite SVSM Award ging an das Projekt «Lattich» in St. Gallen. Hier ist auf dem Areal beim Güterbahnhof im Rahmen einer aussergewöhnlichen Zwischennutzung ein Brennpunkt für die Kreativwirtschaft entstanden. Ein geplantes Strassenprojekt verhinderte eine langfristige Nutzung auf einem der letzten grösseren Entwicklungsgebiete der Stadt St. Gallen. Das Areal sollte deshalb einer Zwischennutzung zugeführt werden. Im Frühjahr 2016 startete ein dreimonatiges Experiment zur Nutzung und Belebung des Areals. In den beiden Folgejahren wurden diese Nutzungsphasen jeweils im Frühjahr wiederholt. Die «Inkubationszeit» sorgte dafür, dass der Lattich-Bau mit 48 Modulen, fertig gestellt im Frühjahr 2019, von Anfang an voll vermietet war.

    Die Weiterentwicklung des Areals soll unter ständiger Veränderung passieren: Man möchte ausprobieren, was auf dem Areal funktioniert. Insofern handelt es sich um eine Art städtebauliches Labor, um ein Experimentierfeld mit einem relativ langen Horizont. Dies war denn auch eines der Hauptargumente für die Jury: «Die Zwischennutzung an sich ist nicht innovativ – wohl aber der Versuch, innerhalb der Zwischennutzung neue Feldern zu eröffnen. Besonders erwähnenswert sind der «Laborcharakter» für Städtebau und die lange Vorlaufzeit als «Inkubator», hielt Jury-Präsident Domeisen in seiner Laudatio fest.

    Die weiteren Nominierten – die Plattform grhome.ch, das Projekt «Zukunft St. Galler Innenstadt» sowie das 3D Limmatstadtmodell – erhielten zwar lediglich eine Urkunde. Jury-Präsident Domeisen hielt aber fest: «Bereits die Nomination für einen SVSM Award ist eine beachtliche Leistung. Es braucht im hart umkämpften Standortwettbewerb innovative Ideen und Weitsicht – und alle Nominierten haben diese bewiesen.»

    Karl Brander ist Standortmanager des Jahres
    Ein weiterer Höhepunkt des Anlasses in Thun war die Auszeichnung des Standortmanagers des Jahres. Die Ehrung durfte Karl Brander, Leiter Standortpromotion und Ansiedlungen des Kantons Solothurn, entgegennehmen. «Seine Verdienste bei der Ansiedlung des amerikanischen Biotech-Unternehmens Biogen in Luterbach sind ausserordentlich. Für den Forschungsstandort Schweiz hat diese Neuansiedlung eine nicht zu unterschätzende Signalwirkung», begründete Botschafter Eric Jakob, Leiter der Direktion für Standortförderung SECO und Jury-Mitglied der SVSM Awards, den Entscheid. Sonja Wollkopf Walt, Geschäftsführerin der Greater Zurich Area AG (GZA) und ebenfalls Jury-Mitglied, ergänzte: «Karl Brander hat nicht nur unzählige Arbeitsstunden investiert, um die Ansiedlung dieses renommierten Unternehmems zu ermöglichen, sondern auch viel Herzblut und Know-how. Er hat alle möglichen Hebel in Bewegung gesetzt, um den Standort für Biogen vorzubereiten. Seine Betreuung nicht nur der neu anzusiedelnden Firma, sondern auch der bereits am Standort ansässigen Unternehmen ist beispielhaft für jedes ausländische Investitionsprojekt.» ■

  • Grosspeter Tower: Seit 2018 das neue Wahrzeichen von Basel

    Grosspeter Tower: Seit 2018 das neue Wahrzeichen von Basel

    «Der markante Auftritt am südöstlichen Eingang von Basel macht den Grosspeter Tower zu einem Wahrzeichen der Stadt», ist PSP-Eigentümervertreter Thomas Kraft überzeugt. Seit Frühling 2018 gilt der Turm als Symbol für nachhaltiges Bauen. PSP Swiss Property hat den 120 Millionen Franken teuren Bau der Architekten Burckhardt + Partner auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Die Fassade – sie wird als Blickfang bezeichnet – besteht zu je 50 Prozent aus transparenten und nichttransparenten Teilen. Dank der nahezu raumhohen Verglasung sorgt dies zum einen für eine helle und grosszügige Arbeitsatmosphäre, zum anderen besteht der nicht transparente Fassadenteil aus einer vollintegrierten Photovoltaikanlage, deren Struktur sich an die Architektur anpasst, welche Urbanität und Nachhaltigkeit repräsentiert.

    Mit dem Grosspeter Tower wird so das Ziel verfolgt, ein Gebäude zu realisieren, welches einen beträchtlichen Anteil seines Grundstrombedarfs selbst produziert. 4’800 Quadratmeter in die Fassade integrierte Photovoltaikelemente und 770 Quadratmeter auf dem Dach montierte Module liefern rund 260’000 Kilowattstunden pro Jahr. Das Hochhaus produziert die Wärme mit Hilfe eines Erdsondenfeldes, welches aus 52 Sonden besteht. Aus 250 Meter Tiefe wird auf diesem Weg die Wärme aus dem Boden geholt. Während im Winter damit geheizt wird, kann gleichzeitig die Kälte zurückgeführt werden, um sie im Sommer zur Kühlung des Gebäudes zu verwenden. Im 5-geschossigen Sockelbereich wurde ein Ibis Styles-Hotel mit 186 Zimmern eröffnet. ■

  • Ein neuer Stadtteil direkt am Bahnhof Pratteln

    Ein neuer Stadtteil direkt am Bahnhof Pratteln

    Die Schweiz wächst. Allein in Basel-Stadt sollen bis 2035 rund 20’000 neue Arbeitsplätze entstehen. Diese Entwicklung geht auch an Pratteln nicht spurlos vorbei. So ist die Zahl der Beschäftigten in den letzten zehn Jahren um rund 2’500 Personen gestiegen, die Bevölkerung um rund 1’500 Personen gewachsen. Damit verbunden ist der Bedarf nach zusätzlichem Wohnraum, nach Arbeitsplätzen und nach Infrastruktur aller Art. Das alles braucht Raum.

    In enger Zusammenarbeit mit den Behörden von Gemeinde und Kanton erarbeitet die Bredella AG, gemeinsam mit Spezialisten für Arealentwicklung, die Bauvorschriften für das Areal. In den Quartierplänen werden Regeln zu Nutzungen, Gebäuden, Wegen, Plätzen und Freiräumen ebenso wie ein Plan zu deren räumlicher Verortung definiert. «Das Projekt übernimmt eine Schlüsselrolle in der Entwicklung des gesamten Bahnhofgebiets», sagt Andreas Schröder, Stellvertretender Leiter Projekt-
    entwicklung bei Burckhardt+Partner AG.

    Vielfältige Bebauung
    Das Projekt Bredella strebte nicht ein weiteres, rein funktional durchoptimiertes Wohnquartier an, sondern verstehe sich als ein neuer Stadtteil in Pratteln Mitte mit gemischter Nutzung und unterschiedlicher, vielfältiger Bebauung, betonen die Projektverantwortlichen. Das Wohnen soll hier ebenso Platz haben wie kommerzielle Nutzungen, das Alte ebenso wie das Neue. Entstehen soll so eine dem Zeitgeist entsprechende neue Art des Umgangs mit Raum an gut erschlossener Lage in städtischen Ballungsräumen. Der Masterplan und das Richtprojekt zur Transformation des Industriegebiets in ein Stadtquartier zeichnen sich durch das Zusammenspiel sorgfältig ausgestalteter Stadt- und vielseitiger Lebensräume aus.

    Optimale Erschliessung mit allen Verkehrsmitteln
    Die Anforderungen, die bei der Bereitstellung dieses Raums zu erfüllen sind, hätten sich gegenüber früher geändert: Im Vordergrund stehe nicht mehr die idyllische Lage im Grünen, sondern eine optimale Erschliessung mit allen Verkehrsmitteln. Nicht mehr die Aussicht, sondern die rasche Erreichbarkeit. Und die Verdichtung nach innen, um der Zersiedelung der Schweiz entgegen zu wirken. Das Areal der ehemaligen Buss AG und Rohrbogen AG auf der Nordseite des Bahnhofs Pratteln stelle einen idealen Ort dar, um neuen, zeitgemässen und attraktiven Lebensraum zu schaffen, so die Projektverantwortlichen bei der Bredella AG.

    Die nächsten Schritte
    Im Verlaufe des weiteren Prozesses wird der definitive Antrag für die Planung «Bredella» das für solche Verfahren vorgesehene Prozedere durchlaufen. Dazu gehören neben dem erwähnten Infrastrukturvertrag die öffentliche Auflage des Projektes und schliesslich die Beschlussfassung durch die Gemeinde und den Kanton. Als Erstes (4 – 8 Jahre) soll das Areal der Rohrbogen AG im Westen umgenutzt werden. In der zweiten Phase (8 – 12 Jahre) ist geplant, den Bahnhofplatz räumlich zu vollenden. In der dritten Phase (12 – 20 Jahre) sollen die drei letzten Baubereiche im heutigen Buss-Areal neuen Nutzungen zugeführt werden, ein weiterer Quartierplatz erstellt und damit die Transformation abgeschlossen werden. ■

  • Ein Kompetenzzentrum für die Industrie

    Ein Kompetenzzentrum für die Industrie

    Bis zum Jahr 2025 ist vorgesehen, dass sich das rund 70’000 Quadratmeter grosse Schorenareal in Arlesheim, wo einst die Elektrizitätsgesellschaft Alioth Lokomotiven für die SBB produzierte, zu einem Smart Manufacturing Hub entwickelt. In «uptownBasel» sollen sich dereinst rund fünfzig Technologieunternehmen mit insgesamt 2’000 Arbeitsplätzen ansiedeln. Das Kompetenzzentrum wird aus sieben Produktionshallen und 35’000 Quadratmetern Bürofläche bestehen. Dazu werden neue Hallen erstellt und bestehende Gebäude umgenutzt. Auch zum Thema Nachhaltigkeit soll «uptownBasel» Akzente setzen: Vorgesehen ist unter anderem, die Abwärme der geplanten Rechenzentren zu nutzen. Eine Holzschnitzelanlage mit Altholz wird das gesamte Areal mit Energie versorgen.

    70 Prozent der Fläche bereits vermietet
    Die ersten Mietverträge sind nach Angaben der Initianten bereits unterschrieben: Die Technologiekonzerne Axians und Bouygues werden Mieter im ersten Gebäude von «uptownBasel» mit dem Namen «The Pioneer». Das fünfstöckige Gebäude umfasst drei stützenfreie Hallen, die von Stahlträgern überspannt werden. Über den Produktionshallen werden auf 9’000 Quadratmetern Bürofläche für etwa 600 Mitarbeitende entstehen. Der Bau wird eine Gesamtnutzfläche von 25’000 Quadratmetern haben und soll Ende kommenden Jahres bezugsbereit sein. 70 Prozent der Fläche sind bereits vermietet. Die Investition für «uptownBasel» liegt bei 400 bis 500 Millionen Franken und erfolgt durch das Family Office des langjährigen Präsidenten der Handelskammer beider Basel, Thomas Staehelin. ■

  • Münchenstein: Vom Industrieareal zum lebendigen Quartier

    Münchenstein: Vom Industrieareal zum lebendigen Quartier

    In den kommenden Jahren soll sich das bestens erschlossene, bisher industriell genutzte Areal, das in Gehdistanz zum Bahnhof und historischen Dorfkern von Münchenstein liegt, zu einem attraktiven, urbanen Wohnquartier mit einem breiten Nutzungsspektrum und Zentrumsfunktionen wandeln. Zu diesem Zweck hat die Halter AG 2017 / 18 einen zweistufigen Studienauftrag mit acht eingeladenen Teams durchgeführt. Aufbauend auf dem Städtebau und der Stadtraumgestaltung von jessenvollenweider architektur und Stauffer Rösch Landschaftsarchitekten, fügen sich die Entwürfe der drei siegreichen Teams sehr gut in das bestehende Umfeld ein, so die Aussage des Beurteilungsgremiums. Die insgesamt zwölf Gebäude auf den vier Baufeldern bilden mit ihren unterschiedlichen Ausprägungen, Volumen und Höhen eine spannungsgeladene Einheit. Nach Abschluss des derzeit laufenden Quartierplanverfahrens und dem daran anschliessenden Baubewilligungsverfahren soll mit der Realisierung 2023 begonnen werden. Die Fertigstellung des neuen städtischen Quartiers ist im Jahr 2027 vorgesehen. ■