Kategorie: Personen

Personen – Immobiliennews zu führenden Persönlichkeiten, Karrierewegen & Akteuren der Schweizer Immobilienbranche.

  • Neuer Verwaltungsrat der SBB André Wyss

    Neuer Verwaltungsrat der SBB André Wyss

    André Wyss wird in den Verwaltungsrat der Schweizerischen Bundesbahnen einziehen. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. August 2024 die Wahl Wyss’ gutgeheissen. Die offizielle Bestätigung seiner neuen Funktion erfolgt an der Generalversammlung der SBB im April 2025. Wyss, ein renommierter Schweizer Wirtschaftsführer und CEO des Bau- und Immobiliendienstleisters Implenia, soll 2026 das Präsidium des Verwaltungsrats von Monika Ribar übernehmen.

    Wyss bringt eine beeindruckende Karriere mit, die ihn auf diese Aufgabe hervorragend vorbereitet. Nach seiner Ausbildung als Chemikant absolvierte er ein Wirtschaftsstudium und bildete sich an der renommierten Harvard Business School weiter. Bevor er zu Implenia wechselte, sammelte er umfassende internationale Erfahrung bei Novartis, wo er zuletzt die weltweite Produktion und zentrale Dienstleistungen mit über 40.000 Mitarbeitenden leitete. Auch sein Engagement in verschiedenen Verwaltungsräten und als Präsident der Statistisch-Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Basel unterstreichen seine vielseitigen Kompetenzen. Neben seiner Wirtschaftserfahrung war Wyss Major und Kommandant in der Schweizer Armee, was ihm ein tiefes Verständnis für die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Schweiz vermittelt hat.

    Ein gut durchdachtes Wahlverfahren
    Die Mitglieder des Verwaltungsrates der SBB werden traditionell auf der Generalversammlung für eine Amtsdauer von zwei Jahren gewählt. Als alleiniger Aktionär übt der Bund das Stimmrecht der Generalversammlung aus. Monika Ribar, die seit zwölf Jahren als Verwaltungsratspräsidentin der SBB tätig ist, wird ihr Amt aufgrund der Amtszeitbeschränkung im Jahr 2026 abgeben. Die amtierende Verwaltungsrätin Véronique Gigon wird ihr Mandat bereits an der Generalversammlung 2025 niederlegen.

    Um eine nahtlose Nachfolge an der Spitze der SBB sicherzustellen, wurde frühzeitig ein umfassender Findungsprozess durch den Bund initiiert. Der Verwaltungsrat der SBB beschloss daraufhin an einer ausserordentlichen Sitzung im August 2024, dem Bundesrat die Wahl von André Wyss vorzuschlagen. Wyss’ bisherige Erfahrung und sein umfassendes Netzwerk in der Schweizer Wirtschaft machen ihn zur idealen Besetzung für diese anspruchsvolle Aufgabe.

    Ein klarer Übergang bei Implenia und der SBB
    Wyss wird seine Tätigkeit als CEO von Implenia Ende März 2025 beenden. Danach wird er sich voll auf seine neue Rolle im Verwaltungsrat der SBB konzentrieren. Während eines Jahres wird er gemeinsam mit der aktuellen Präsidentin Monika Ribar im Verwaltungsrat tätig sein und sich intensiv auf die Übernahme des Präsidiums vorbereiten. Dieser reibungslose Übergang gewährleistet eine kontinuierliche und stabile Führung bei der SBB und sichert die strategische Ausrichtung des Unternehmens auch in Zukunft ab.

    Mit der Wahl von André Wyss setzt die SBB auf eine starke Führungspersönlichkeit, die den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist und das Unternehmen erfolgreich weiterentwickeln kann.

  • Sandro Principe übernimmt die Leitung des Geschäftskundenbereichs bei SMG Real Estate

    Sandro Principe übernimmt die Leitung des Geschäftskundenbereichs bei SMG Real Estate

    Ab dem 1. November 2024 tritt Dr. Sandro Principe seine neue Position als Director Business Customers bei SMG Real Estate an. Er verantwortet die strategische Führung des Bereichs und leitet den Vertriebs- sowie Kundendienstbereich für Plattformen wie ImmoScout24, Homegate und Flatfox. Mit seiner langjährigen Erfahrung aus führenden Positionen in der Immobilienbranche und IT-Industrie bringt Principe das notwendige Know-how mit, um das Geschäftsfeld weiterzuentwickeln. Zuvor war er als Chief Transformation Officer bei Wincasa AG tätig und leitete den Bereich der internationalen Immobilienverwaltungspraxis bei Yarowa AG.

    Martin Waeber, Managing Director von SMG Real Estate, zeigt sich erfreut über die neue Besetzung: «Mit Dr. Sandro Principe haben wir einen Experten gewonnen, der sowohl in der Schweizer Immobilienbranche als auch in der IT-Landschaft bestens vernetzt ist. Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit und die weitere Entwicklung unseres Geschäftskundenbereichs.» Principe tritt die Nachfolge von Marcel Meier an, der das B2B-Geschäft von SMG Real Estate über Jahre erfolgreich aufgebaut hat. Meier wird sich zukünftig auf sein Doktoratsstudium in Lyon konzentrieren und das Unternehmen weiterhin beratend unterstützen.

    Dr. Sandro Principe verfügt über einen Ph.D. in Business Administration von der Universität St. Gallen und weitreichende Weiterbildungen in Management Consulting und Agile Management. In seiner neuen Rolle wird er dafür verantwortlich sein, die Geschäftskundenbeziehungen von SMG Real Estate weiter auszubauen und den Vertrieb sowie den Kundenservice strategisch zu führen.

  • HighStep tritt Branchenverband Swiss Safety bei

    HighStep tritt Branchenverband Swiss Safety bei

    Die HighStep Systems AG ist laut einer Mitteilung dem Schweizer Branchenverband der Hersteller und Importeure von Persönlichen Schutzausrüstungen (PSA) beigetreten. Swiss Safety setze sich für die Verbesserung der Sicherheitsstandards in der Industrie ein und bietet seinen Mitgliedern Zugang zu einer Vielzahl von Ressourcen, Schulungen und Netzwerken, heisst es weiter.

    Als neuer Partner im Verband wolle die HighStep Systems AG aktiv an der Förderung von Arbeitssicherheit und Effizienz mitwirken, heisst es in der Mitteilung. Die Absturzsicherungssysteme und ergonomischen Lösungen für das Arbeiten in der Höhe und Tiefe von HighStep seien speziell darauf ausgelegt, Arbeitsplätze sicherer und produktiver zu gestalten.

    Die HighStep Systems AG wurde 2007 gegründet und hat ihren Sitz in Dietikon. Sie entwickelt und vertreibt Steigschutzsysteme als Alternative zu konventionellen Steigmethoden wie zum Beispiel Steigleitern. Dadurch werden Arbeitsplätze in grosser Höhe sicher und komfortabel erreichbar, was in Bezug auf Mitarbeitende die Sicherheit und Produktivität erhöht. Das Steigschutzsystem HighStep besteht aus zwei Komponenten: einer Aluminiumschiene als Systemträger und einem wählbaren Steiggerät, dem HighStep Easy und dem portablen HighStep Lift.

    In der Anwendung liegt der Fokus auf Strommasten, Windkraftanlagen, Sendetürmen wie auch Industrieanlagen. Weltweit sind mehrere tausend Installationen in Betrieb – vornehmlich in Europa und auch in asiatischen Ländern wie China und Indien. Zu den Kunden zählen der Schweizer Übertragungsnetzbetreiber Swissgrid, der europäische Hochspannungsnetzbetreiber TenneT oder auch das chinesische Energieunternehmen State Grid Corporation of China.

  • Wohneigentum wird teurer

    Wohneigentum wird teurer

    Die Preise für Wohneigentum haben im zweiten Quartal 2024 weiter angezogen, informiert das Amt für Statistik (BFS) in einer Mitteilung. Der von ihm erhobene Wohnimmobilienpreisindex legte im Quartalsvergleich um 1,1 Prozent zu und steht aktuell bei 117,5 Punkten. Im Jahresvergleich haben die Fachleute des BFS einen Anstieg um 1,4 Prozent beobachtet. Die Basis des Index wurde im vierten Quartal 2019 bei 100 Punkten fixiert.

    Die Preise von Eigentumswohnungen zogen im Quartalsvergleich um 0,9 Prozent, im Jahresvergleich um 1,7 Prozent an. Bei den Einfamilienhäusern wurde ein Anstieg um 1,2 Prozent im Quartalsvergleich und um 1,0 Prozent im Jahresvergleich beobachtet. Der Immobilienpreisindex für Einfamilienhäuser schloss zum Quartalsende bei 118,6 Punkten. Sein Pendant für Eigentumswohnungen fiel mit 116,5Punkten etwas geringer aus.

    De Preise für Einfamilienhäuser zogen im Berichtsquartal in sämtlichen Gemeindetypen an, informierten die Fachleute des BFS. Den stärksten Anstieg haben sie mit 2,3 Prozent in der Kategorie der ländlichen Gemeinden beobachtet. In dieser Kategorie legten auch die Preise für Eigentumswohnungen mit 2,7 Prozent besonders stark zu. Bei Eigentumswohnungen in den städtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration gaben die Preise hingegen um 0,3 Prozent nach.

  • Neuer Weiterbildungskurs zur Bauorganisation gestartet

    Neuer Weiterbildungskurs zur Bauorganisation gestartet

    Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) führt laut einer Mitteilung ab dem 24. September einen viertägigen Kurs zur Bauorganisation ein. Der Master-Studiengang Bauleitung wird durch das CAS-Programm (Certificate of Advanced Studies) Bauorganisation erweitert. Der Weiterbildungskurs FHNW Bauorganisation sei ein intensives Programm, das innerhalb von vier Tagen in einer Woche von Dienstag bis Freitag stattfindet, heisst es in der Mitteilung.

    In diesem Kurs werden sieben relevante Themen behandelt, die für die effektive Planung und Organisation von Baustellen entscheidend sind, heisst es weiter. Teilnehmende haben die Möglichkeit, sich bis zum Ende des Kurses für den gesamten CAS anzumelden, sofern noch Plätze verfügbar sind und die Zulassungskriterien erfüllt werden.

    Ein zentraler Bestandteil des Unterrichts sind laut der FHNW praxisorientierte Übungen, die entweder individuell oder in Kleingruppen durchgeführt und anschliessend diskutiert werden. Präsentationen und Erfahrungsaustausch finden im Plenum statt, um ein interaktives Lernumfeld zu schaffen. Die Nutzung eines Laptops wird den Teilnehmenden empfohlen, um das Lernerlebnis zu optimieren.

    Der Weiterbildungskurs FHNW Bauorganisation richte sich an Architekten, Architektinnen, Ingenieure und Ingenieurinnen aller Fachrichtungen mit einem Hochschulabschluss oder einer vergleichbaren Qualifikation sowie Berufserfahrung im Bau- und Planungsbereich, heisst es weiter. Auch erfahrene Bauleitende, die ihr Wissen auffrischen möchten, sowie weniger erfahrene Bauleitende, die erste Impulse für ihre Tätigkeit suchen, seien willkommen. Der praxisnahe Weiterbildungskurs biete eine ideale Gelegenheit für Bauprofis, ihr Fachwissen zu vertiefen und sich auf dem Gebiet der Bauorganisation weiterzuentwickeln, heisst es von der FHNW.

  • Erfolgreiche 32. Fachmesse für die ÖGA 2024

    Erfolgreiche 32. Fachmesse für die ÖGA 2024

    Vom 26. bis 28. Juni 2024 besuchten zahlreiche Fachleute die ÖGA, um die neuesten Entwicklungen im Garten- und Landschaftsbau, öffentlichen Grün sowie Gemüse- und Beerenbau zu entdecken. Die Messeleitung zieht ein positives Fazit: Die 409 Ausstellenden lobten die hohe Qualität des Fachpublikums, die Besucherfrequenz und die hervorragende Organisation der Veranstaltung. Besonders geschätzt wurden die Live-Maschinendemos und die Möglichkeit, Geräte vor Ort zu testen. Auch die einzigartige Parkatmosphäre trug zum Erfolg der Messe bei.

    Stimmen der Ausstellenden
    Rolf Schüpbach von der Ricoter Erdaufbereitung AG betonte: «Die ÖGA ist der Treffpunkt der Grünen Branche. Wir schätzen den offenen und ehrlichen Austausch und die Möglichkeit, unsere Neuheiten zu präsentieren. Für uns ist es auch eine Gelegenheit, unseren Kunden zu danken.» Jürg Schwab von der Robert Aebi Landtechnik AG ergänzte: «Dass wir unsere Maschinen draussen präsentieren können, macht für uns die ÖGA aus. Dazu die Möglichkeit, gute Kundenkontakte mit Entscheidungsträgern zu pflegen und neue Kunden kennenzulernen. Für uns ist die ÖGA die schönste aller Messen.»

    Innovationskraft und Auszeichnungen
    Die Innovationskraft der Branche war auf der ÖGA 2024 deutlich sichtbar. Eine Fachjury wählte aus 37 angemeldeten technischen Neuheiten – so viele wie noch nie – neun Gewinner des Innovationsawards «Technische Neuheiten» aus. Zudem wurden vier neue Pflanzen mit dem Award «Neue Pflanzen» ausgezeichnet. Die Übergabe der Awards erfolgte durch Christian Stucki, Schwingerkönig und Sportler des Jahres 2019, im Rahmen der offiziellen Innovationsfeier. Über 180 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und von den Ausstellenden nutzten die Gelegenheit zum Austausch und Networking.

    Konstante Besucherzahlen
    Die Messeleitung zeigte sich auch mit den Besucherzahlen zufrieden. Insgesamt wurden 20’350 Eintritte registriert, was vergleichbar mit der letzten Ausgabe im Jahr 2022 ist (20’600 Eintritte). Trotz eines verregneten Frühjahrs, das viele Gartenbauer und Produzenten in Verzug brachte, entschieden sich zahlreiche Fachleute für einen Besuch der ÖGA. Das Verhalten der Besucher war besonders erfreulich: Sie zeigten sich interessiert und kaufbereit. Auch der neue Standort des Baumaschinen-Sektors Nr. 10 wurde mehrheitlich positiv bewertet. Das kompaktere Messegelände führte zu einem veränderten Besucherstrom, ohne die Strassenseite wechseln zu müssen.

    Zukunft der ÖGA
    Die nächste ÖGA findet vom 24. bis 26. Juni 2026 statt. Als bedeutendste Fachmesse für den professionellen Gartenbau, das öffentliche Grün, den Kommunalbereich sowie den Gemüse- und Beerenbau richtet sie sich an Fachleute und Entscheidungsträger der Branche. Träger der Messe sind der Unternehmerverband Gärtner Schweiz, die Kantonale Gartenbauschule Oeschberg sowie die Schweiz. Zentralstelle für Gemüsebau

    Die erfolgreiche Durchführung der ÖGA 2024 unterstreicht die Bedeutung dieser Fachmesse für die Grüne Branche und lässt auf eine ebenso erfolgreiche Veranstaltung im Jahr 2026 hoffen.

  • Neuer Fachverband «Baustoff Kreislauf Schweiz» gegründet

    Neuer Fachverband «Baustoff Kreislauf Schweiz» gegründet

    Die Fusion von arv Baustoffrecycling Schweiz und FSKB Fachverband der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie wurde formalisiert. Rund 400 Mitglieder haben den neuen Verband «Baustoff Kreislauf Schweiz» ins Leben gerufen, der die Kräfte der beiden Branchen bündelt. Ziel ist es, Fachkompetenzen auszubauen, kommende Herausforderungen zu antizipieren und die Zukunft der Schweizer Bauwirtschaft aktiv mitzugestalten.

    Einheitliche Interessenvertretung für Kreislaufwirtschaft
    Als einzige Industrieorganisation der Bauwirtschaft vertritt «Baustoff Kreislauf Schweiz» die Interessen aller Beteiligten in der Kreislaufwirtschaft. Der Verband repräsentiert mehr als 1.000 Schweizer Kiesabbaustellen, Betonwerke und Recyclingstellen. In Zusammenarbeit mit Planungsbehörden wird er Rahmenbedingungen schaffen, um die nachhaltige Versorgung der Bauwirtschaft mit mineralischen Roh- und Baustoffen zu gewährleisten und die rund 100.000 Arbeitsplätze im Bauhauptgewerbe zu sichern.

    Fokus auf nachhaltige Kreislaufwirtschaft
    Der Verband setzt sich für die umweltfreundliche Nutzung mineralischer Rohstoffe ein, besonders angesichts der zunehmenden Ressourcenknappheit. Ziel ist es, Baustoffe im Kreislauf zu halten und innovative Technologien sowie Methoden für den Abbau und die Aufbereitung von Recyclingbaustoffen voranzutreiben. Die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen wird intensiviert, um ein Kompetenzzentrum für nachhaltige Bauwirtschaft zu schaffen.

    Ressourcensicherung und ökologische Integration
    Ein zentrales Anliegen von «Baustoff Kreislauf Schweiz» ist die Versorgungssicherheit mit mineralischen Rohstoffen und die fachgerechte Entsorgung von Rückbaumaterialien. Angesichts knapper werdender Flächen und steigender Schutzbestimmungen wird sich der Verband dafür einsetzen, dass Baustellen weiterhin mit hochwertigen Baustoffen versorgt werden. Zudem wird die ökologische Integration von Kiesgruben als Lebensraum für Flora und Fauna gefördert, indem nach Abbauende eine hochwertige Rekultivierung und Renaturierung der Flächen erfolgt.

    Breit aufgestellter Vorstand und Expertise
    Lionel Lathion, Präsident der Lathion Group SA, wird erster Präsident von «Baustoff Kreislauf Schweiz». Unterstützt wird er von Vize-Präsidenten Christoph Duijts, CEO der KIBAG, und Stefan Eberhard, Inhaber der stefan eberhard ag. Der 14-köpfige Vorstand deckt fachlich und regional ein breites Spektrum ab und wird die Zusammenarbeit mit den Kantonalverbänden intensivieren. Die neue Geschäftsstelle bündelt die Expertise und Erfahrung von 19 Mitarbeitenden aus verschiedenen Bereichen, um Politik und Behörden als kompetente Anlaufstelle zu dienen.

  • Neuer Geschäftsführer und Verwaltungsratswechsel bei der Standortförderung

    Neuer Geschäftsführer und Verwaltungsratswechsel bei der Standortförderung

    Lukas Huber wird die Greater Zurich Area AG (GZA) leiten. Der Verwaltungsrat der Standortmarketingorganisation hat den seit 2002 für sie tätigen Ansiedlungsexperten zum Nachfolger von Sonja Wollkopf Walt ernannt, informiert die GZA in einer Mitteilung. Wollkopf Walt wird die Standortförderung auf eigenen Wunsch per Ende 2024 verlassen. Eine symbolische Amtsübergabe soll am 20. August im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der GZA erfolgen.

    Lukas Huber ist 2002 als Analyst bei der GZA eingestiegen. Später übernahm der studierte Betriebsökonom die Verantwortung für den Bereich Life Sciences. Aktuell ist der designierte Geschäftsführer als COO und Marktverantwortlicher Asien für die Standortmarketingorganisation tätig.

    «Wir danken Sonja Wollkopf Walt für ihre langjährige, herausragende Arbeit und ihren immer 100-prozentigen Einsatz für die Greater Zurich Area AG», wird Balz Hösly, Verwaltungsratspräsident der GZA, in der Mitteilung zitiert. «Mit Lukas Huber wird die GZA den erfolgreichen Kurs weiterentwickeln und ihren Fokus auf Innovation, Nachhaltigkeit und eine starke Marktpräsenz ausbauen können.»

    In derselben Mitteilung gibt die GZA einen Wechsel im Verwaltungsrat bekannt. Dabei wird Reto Bleisch, Leiter des Amts für Wirtschaft und Tourismus des Kantons Graubünden, an die Stelle von Christoph Schärrer treten. Der Delegierte für Wirtschaftsförderung des Kantons Schaffhausen tritt turnusgemäss von seinem Posten zurück. «Diese Rochade ist Teil der Corporate Governance der GZA, welche eine Vielfalt von Perspektiven im Verwaltungsrat abbilden möchte», heisst es zum Wechsel in der Mitteilung.

  • Genf: ein Modell, das exportiert wird?

    Genf: ein Modell, das exportiert wird?

    Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?
    Welche Immobilienthemen bearbeiten Sie am häufigsten?
    Meine Arbeit ist sehr vielfältig und deckt die meisten Bereiche des Immobilienrechts ab: Immobilientransaktionen, Entwicklungsprojekte, Beratung in Vertragsangelegenheiten (z.B. Werk- oder Mietverträge), Verhandlungen im Zusammenhang mit Grundstücken (Bestellung von Dienstbarkeiten, Nutzungsvereinbarungen, etc.), zivile Immobilienstreitigkeiten (z.B. Baumängel, Nachbarschaftsprobleme) oder Verwaltungsstreitigkeiten (z.B. Einspruch gegen Baugenehmigungen).

    Aufgrund der Grösse der Kanzlei MLL Legal sind wir gut positioniert, um unsere Mandanten bei grossen Projekten oder komplexen Angelegenheiten mit einer Vielzahl von Akteuren zu beraten. Dies sind Themen, die mich sehr interessieren. Für mich selbst ist meine Arbeit am befriedigendsten, wenn es mir gelingt, konstruktive Lösungen zu finden, die alle Parteien auf einen Nenner bringen, so dass sie ihr gemeinsames Projekt gemeinsam vorantreiben können.

    Hat sichdie Rechtslage für den Bau- und Immobiliensektor in den letzten Jahren verändert, wenn ja, wie?
    Der gesetzliche Rahmen, insbesondere im Bereich des öffentlichen Rechts, wird immer dichter und komplexer, und wir sehen oft, dass unsere Kunden Schwierigkeiten haben, mit der Entwicklung der Vorschriften Schritt zu halten, insbesondere wenn sie in der ganzen Schweiz tätig sind.

    In den letzten Jahren waren es wahrscheinlich die Beschränkungen des Raumplanungsgesetzes (RPG) zur Verhinderung der Zersiedelung, die die Rechtslage am stärksten verändert haben, da sie sich auf die lokale Planung auswirkten. Dasselbe gilt für die Beschränkungen der Qualität von Gebäuden (einschliesslich Energieeffizienz), die sich aus der Energiestrategie 2050 ergeben. Die Steuergesetzgebung und die Regeln für den Zugang zu Subventionen haben ebenfalls einen entscheidenden Einfluss auf die Möglichkeiten für Bauherren und damit auf den gesamten Immobiliensektor.

    In Genf waren die letzten Jahre voller Überraschungen, insbesondere im Zusammenhang mit den Änderungen des Gesetzes über Abbruch, Umbau und Renovierung von Wohnhäusern (LDTR) und des allgemeinen Gesetzes über Entwicklungszonen (LGZD), aber auch aufgrund der jüngsten Änderung der Ausführungsverordnung zum kantonalen Energiegesetz.

    Was hat der Genfer Immobiliensektor, was die anderen grossen Wirtschaftsregionen der Schweiz nicht haben?
    Der Genfer Immobiliensektor kann auf eine besondere Dynamik zählen, die mit der geographischen Lage des Kantons und seiner Geschichte zusammenhängt, insbesondere mit den vielen Institutionen, die hier ansässig sind. Die Attraktivität des Kantons hat einen wichtigen Einfluss auf die Leerstandsquote, die trotz der regen Bautätigkeit in den letzten Jahren nach wie vor historisch niedrig ist. In fast allen Wohnungskategorien ist die Nachfrage grösser als das Angebot. Diese Knappheitssituation erklärt, warum bestimmte Themen (wie Wohnraum und Mietrecht) in Genf sensibler sind als in anderen Regionen. Die Tatsache, dass der Kanton eine der niedrigsten Eigentumsquoten in der Schweiz aufweist (18,7% im Jahr 2021, während der nationale Durchschnitt bei 36,3% liegt und die Quote in einigen Kantonen über 50% beträgt), bedeutet auch, dass bestimmte Themen in Genf anders angegangen werden.

    Was macht Genf einzigartig?
    Rechtlich gesehen ist eines der überraschendsten Systeme für einen Immobilieninvestor aus dem Ausland das Genfer LDTR, das den Handlungsspielraum der Eigentümer von Wohngebäuden erheblich einschränkt (insbesondere in Bezug auf Umbauten, Verkauf oder die Festlegung der Miete nach Bauarbeiten). Dasselbe gilt für die Gesetzgebung über die Entwicklungszone, durch die der Staat eine starke Kontrolle über die Produktion von neuen Wohnungen im Kanton ausübt. Da diese Regelungen in Genf seit vielen Jahren in Kraft sind, haben sich viele Praktiken rund um diese Regelungen entwickelt und sie sind immer noch in Entwicklung. Wir sehen, dass in anderen Kantonen ähnliche Regelungen eingeführt werden, manchmal auch auf kommunaler Ebene. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass der „Genfer Fall“ in Zukunft als Referenz für die Auslegung ähnlicher Probleme dienen kann, die im Zusammenhang mit diesen neuen Regeln auftreten können.

  • Laurent Decrue neu im Verwaltungsrat der newhome.ch AG

    Laurent Decrue neu im Verwaltungsrat der newhome.ch AG

    Laurent Decrue bringt umfangreiche unternehmerische Erfahrung und digitale Expertise in den Verwaltungsrat ein. Als Gründer des Umzugsunternehmens Movu, ehemaliger CEO von Bexio und Mitgründer sowie CEO von Holycode, ist er eine wertvolle Bereicherung für Newhome. Decrue tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Dr. Christian Wunderlin an.

    Digitale Expertise für zukünftige Ausrichtung
    Dr. Roman Timm, CEO von Newhome, äussert sich erfreut über den Neuzugang: „Mit Laurent konnten wir eine der prägenden Figuren der Schweizer Start-up-Landschaft gewinnen. Er bringt wichtiges unternehmerisches Know-how, aber auch fundiertes Digitalwissen mit. Das stützt unsere Strategie hin zu einer kundenzentrierten, transparenten und branchenfreundlichen Plattform.“

    Laurent Decrue verfolgt ambitionierte Ziele: „Mein Ziel ist es, den Immobilienmarkt so offen und transparent wie möglich zu gestalten, um sicherzustellen, dass die Preisbildung in der Schweizer Immobilienlandschaft nicht durch eine Monopolstellung verzerrt wird. Ich bin überzeugt, dass Newhome dazu beitragen kann, die Immobiliensuche in der Schweiz zu verbessern.“

    Bereits im Februar 2024 sind im Rahmen der Beteiligung der AXA an Newhome mit Manuel Bächi und Andreas Schiller zwei weitere Verwaltungsräte hinzugekommen.

  • Neue Karrierechancen für Quereinsteiger in der Immobilienwirtschaft

    Neue Karrierechancen für Quereinsteiger in der Immobilienwirtschaft

    Für viele Quereinsteiger eröffnen sich mit einer beruflichen Neuorientierung spannende Möglichkeiten. Claudio Kuhn, ein erfahrener Business-Administrator mit einem Master of Science in Business Administration von der HSLU, sieht in der Immobilienwirtschaft seine neue Herausforderung. Motiviert von der Aussicht auf intensiven Kundenkontakt und vielfältige Marketingaktivitäten, richtet er seinen Fokus auf eine Karriere im Immobilien-Verkauf, speziell im Wirtschaftsraum Zürich und in der Region Luzern.

    Gezielte Weiterbildung für den Einstieg
    Trotz seines umfangreichen Fachwissens erkannte Kuhn, dass spezifisches Grundwissen für den Immobilien-Verkauf unverzichtbar ist. Daher entschied er sich für den Intensivkurs für Quereinsteiger beim SVIT Zürich, den er erfolgreich abschloss. Der Kurs vermittelt wesentliche Kenntnisse und Fähigkeiten, um in der dynamischen Immobilienbranche Fuss zu fassen.

    Unterstützung durch den SVIT Zürich
    Neben der fachlichen Weiterbildung bietet der SVIT Zürich umfassende Unterstützung bei der beruflichen Eingliederung in die Immobilienwirtschaft. Pascal Stutz, CEO des SVIT Zürich, begleitet die Kursteilnehmer bei der Entwicklung erfolgreicher Strategien für die Stellensuche. Somit erwerben die Absolventen nicht nur vertieftes Wissen, sondern auch wertvolle Kompetenzen für eine erfolgreiche Bewerbung.

    Netzwerken und Praxiserfahrung
    Kuhn und andere Kursabsolventen haben zudem die Möglichkeit, sich über Dossiers und persönliche Referenzen wie  Skills, bei potenziellen Arbeitgebern zu präsentieren. Diese Dokumente, welche auch von Nichtmitgliedern des SVIT angefordert werden können, ermöglichen es Unternehmen, direkt auf qualifizierte Kandidaten zuzugreifen (Mail to: pascal.stutz@svit.ch).

    Ausblick für interessierte Quereinsteiger
    Das aktuelle Kursangebot des SVIT Zürich für Quereinsteiger in die Bereiche Immobilien-Bewirtschaftung oder Immobilien-Verkauf ist auf der Website svit-bildung.ch einsehbar. Mit gezielten Programmen und der unterstützenden Begleitung bietet der SVIT ambitionierten Berufsumsteigern wie Claudio Kuhn eine solide Basis für einen erfolgreichen Karrierestart in der Immobilienbranche.

    Die intensive Ausbildung und die enge Betreuung durch den SVIT Zürich bieten eine vielversprechende Chance, die Attraktivität der Immobilienwirtschaft für Quereinsteiger zu erhöhen und ihnen den Weg zu einer erfolgreichen Laufbahn zu ebnen.

  • So kann eine 10-Millionen-Schweiz gelingen

    So kann eine 10-Millionen-Schweiz gelingen

    Lardi betonte die Notwendigkeit besserer Rahmenbedingungen, um der Wohnungsknappheit entgegenzuwirken. Er präsentierte vier zentrale Forderungen. Energetische Sanierungen und Aufstockungen können zusätzliche Nutzfläche schaffen, ohne neue Flächen zu verbrauchen. Es gehe nicht um Wolkenkratzer, sondern um moderate Erhöhungen bestehender Gebäude. Umnutzung von Büro- in Wohnflächen, denn die strikte Trennung zwischen Wohn- und Arbeitszonen sei veraltet. Mischzonen könnten die Verkehrsbelastung verringern und Wohnraum schaffen. Fehlregulierungen im Mietwohnungsrecht und Steuerprivilegien führen zu einer ungerechten Verteilung der Wohnfläche. Eine Liberalisierung könnte älteren Wohnraum freigeben und die Preise stabilisieren. Einsprachen und langwierige Bewilligungsverfahren seien die grössten Hindernisse. Diese müssten gestrafft werden, um schneller neuen Wohnraum zu schaffen.

    Wichtige Volksabstimmung
    Der Bau neuen Wohnraums erfordert auch eine kontinuierliche Erneuerung der Verkehrsinfrastruktur. Das Strategische Entwicklungsprogramm Nationalstrassen ist hier von zentraler Bedeutung. Im November 2024 wird über diese Vorlage abgestimmt, die sechs grosse Projekte zur Engpassbeseitigung umfasst. Der Schweizerische Baumeisterverband befürwortet ein Ja zur Vorlage und fordert ein leistungsfähiges Mobilitätsangebot, bei dem alle Verkehrsmittel kombiniert werden. Lardi hob auch die Bedeutung des neuen Umweltschutzgesetzes hervor, das Lärmschutzkriterien anpasst und den Bau von Wohnungen ermöglicht, die bisher aus Lärmschutzgründen blockiert waren.

    Illustre Gastauftritte
    Zu den Highlights der Veranstaltung zählte das Referat von Bertrand Piccard, der die Rolle der Bauwirtschaft im Kampf gegen den Klimawandel betonte. Ökonom Martin Neff erläuterte, wie eine wachsende Bevölkerung die Prosperität eines Landes beeinflusst und wie durch Abbau von Regulierungen mehr Wohnraum geschaffen werden kann. Bauingenieur Pirmin Muff zeigte praktische Umsetzungsansätze für die Bauwirtschaft. Regierungsrat Martin Neukom überbrachte das Grusswort des gastgebenden Kantons Zürich.

    HGC-Jubiläum und Bau-Party
    Den Abschluss des von Mascha Santschi moderierten Grossanlasses bildeten ein Networking-Apéro, das Abendessen und die legendäre Bau-Party. Für musikalische Unterhaltung sorgte die 21-jährige Sängerin Joya Marleen aus St. Gallen, eine der aufstrebenden Stars der Schweizer Musikszene.

  • Neue Kraft in der Schweizer Equans Switzerland

    Neue Kraft in der Schweizer Equans Switzerland

    Der Rebranding-Prozess ist in vollem Gange und wird sich über die kommenden Monate erstrecken. Ab dem 1. Juli 2024 werden die «Bouygues E&S InTec Schweiz AG» in «Equans Switzerland AG» und die «Bouygues E&S Prozessautomation AG» in «Equans Switzerland Process Automation AG» umbenannt. Diese Änderungen betreffen jedoch nicht die bestehenden Geschäftsbeziehungen.

    Auch die Tochtergesellschaften erfahren Anpassungen unter der neuen Dachmarke. Bereits im Januar 2024 wurde der Facility Management-Bereich in «Equans Switzerland Facility Management AG» umbenannt. MIBAG Property Managers und Kummler+Matter EVT AG haben neue Logos erhalten. Die Bouygues E&S EnerTrans AG wird als EnerTrans Switzerland AG eigenständig und erhält ebenfalls ein neues Logo.

    Erweiterung des Dienstleistungsportfolios
    Die strategische Zusammenlegung ermöglicht es Equans Switzerland, ihr Dienstleistungsportfolio zu erweitern und noch gezielter auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Gebäudetechnik, Energieversorgung und -effizienz, Facility Management, Smart City, Verkehrsinfrastruktur und digitale Transformation. Ziel ist es, die führende Position in diesen Bereichen weiter auszubauen.

    Chancen und Herausforderungen
    Claudio Picech betont die Bedeutung dieses Zusammenschlusses: «Die Zusammenführung von Bouygues E&S und Equans ist ein anspruchsvolles Projekt, das grosse Chancen birgt. Das Schweizer Unternehmen darf auf über 180 Jahre Tradition und Geschichte zurückblicken, was uns alle sehr stolz macht. Die kommenden Monate werden herausfordernd, aber auch vielversprechend sein. Dabei spielt die Beteiligung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine zentrale Rolle. Auch der persönliche Kontakt mit allen Angestellten liegt mir sehr am Herzen. Gemeinsam wollen wir diesen Wandel nutzen, um unsere Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern.» Ganz nach dem Motto: Gemeinsam Zukunft gestalten.

    Mit diesen strukturellen und strategischen Änderungen positioniert sich Equans Switzerland als zukunftsorientiertes Unternehmen, das bereit ist, die Herausforderungen der kommenden Jahre erfolgreich zu meistern und die Branche nachhaltig zu prägen.

  • Planung in Genf: eine schwierige Übung

    Planung in Genf: eine schwierige Übung

    Das Office de l’urbanisme ist für die Raumplanung im Kanton Genf zuständig. Können Sie uns einen Überblick über Ihre Zuständigkeiten geben?
    Das Stadtplanungsamt erarbeitet und setzt eine Bodennutzungspolitik um, die darauf abzielt, den Wohnungsbau, die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung zu fördern und gleichzeitig den Lebensraum im Hinblick auf den ökologischen Wandel zu verbessern sowie das natürliche und bauliche Erbe aufzuwerten. Er ist das Eingangstor für alle territorialen Projekte und gewährleistet einen ständigen und iterativen Dialog zwischen den lokalen und regionalen Ebenen sowie zwischen den öffentlichen Politiken, die auf diese Projekte einwirken (Natur, Landschaft, Mobilität, Grund und Boden, Soziales, Gesundheit, Wirtschaft usw.).

    Zu den Instrumenten gehört der kantonale Richtplan, der eine allgemeine Orientierung über die grossen räumlichen Gleichgewichte gibt, insbesondere in Abstimmung mit den Nachbarn in Frankreich und im Waadtland. Das Stadtplanungsamt ist auch für Zonenänderungen zuständig, um die Nutzungen an die Bedürfnisse des Gebiets anzupassen, sowie für Leitplanungen wie die Quartierrichtpläne oder die lokalisierten Quartierpläne, die die Anordnung der Gebäude präzisieren, die Aussenräume organisieren und die Baurechte verteilen.

    Seit 2015 verfügt das Stadtplanungsamt über eine Abteilung für Bürgerbeteiligung, die ein Kompetenzzentrum für alle Abstimmungsprozesse ist, die alle Projekte begleiten. In der Tat hat sich die Berücksichtigung der Bevölkerung und ihrer Nutzungsexpertise bei den Projekten durch die Konzertierungsansätze weiter verstärkt. Um zu verstehen, wie das Gebiet bewohnt wird, und um eine bessere Berücksichtigung der Wohnwünsche der Bewohner durch die Projekte zu ermöglichen, werden in Ergänzung zu den partizipativen Ansätzen immer häufiger soziologische Studien in die Grundstudien der Projekte integriert.

    Um den Bau der Schnittstellen des Léman Express zu begleiten, hat das Stadtplanungsamt auch eine operative Direktion geschaffen, die für Projekte im öffentlichen Raum zuständig ist: Plätze, grüne Wege für den Langsamverkehr, Schulhöfe, Parks etc.

    Mit welchen Herausforderungen und Chancen ist die Stadtentwicklung in Genf konfrontiert, insbesondere im Vergleich zu anderen Schweizer Kantonen?
    Die grösste Herausforderung besteht heute darin, dieses Wachstum qualitativ hochwertig in einem immer engeren und beschränkteren Raum unterzubringen.

    Über Jahrzehnte hinweg hat das Genfer Territorium seine landwirtschaftlichen und natürlichen Gebiete sowie seine Landschaften bewahrt, wodurch es seinen Bewohnern eine hohe Lebensqualität bieten konnte. Diese ständige Aufmerksamkeit zwischen Bewahrung und Entwicklung hat dazu geführt, dass es im städtischen Prozess des Wachstums nach innen eine Vorreiterrolle einnimmt. Die Herausforderung besteht heute darin, dieses Wachstum in den bestehenden Siedlungsstrukturen unterzubringen, aber auch positive Prozesse der Regeneration und Sanierung bereits urbanisierter Gebiete in Gang zu setzen. Die Klimaresistenz verlangt von uns, die öffentlichen Räume zu überarbeiten, indem wir die Wasserinfiltration, die Entsiegelung von Böden und die Erhöhung der Vegetationsdecke besser steuern. Gleichzeitig muss die energetische Sanierung bestehender Gebäude zu erheblichen Einsparungen führen und gleichzeitig auf erneuerbare Energiequellen umgestellt werden.

    Diese Herausforderung, die Stadt auf bereits bebauten Flächen zu errichten, muss sich auch mit der Erhaltung des baulichen Erbes und der Bäume sowie der Berücksichtigung der Biodiversität im städtischen Umfeld auseinandersetzen.

    Welche Gebiete in Genf sind für Unternehmen besonders attraktiv und warum?
    Das bebaute Gebiet von Genf ist besonders dicht und kompakt. Die Unternehmen des sekundären Sektors profitieren von den hochwertigen Industriegebieten, die über die «Ecoparc» sowohl auf eine Dynamisierung des Wirtschaftsgefüges als auch auf die Berücksichtigung der Herausforderungen bei der Anpassung an den Umweltwandel abzielen: besseres Wassermanagement, Begrünung, Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft etc. Diese Industriegebiete sind in der Regel gut an Verkehrsachsen angebunden und verfügen zum Teil über einen Bahnanschluss.

    Die mobileren Dienstleistungsaktivitäten haben in letzter Zeit bedeutende Umsiedlungen erlebt, um von neuen «Adressen» zu profitieren, die besser gelegen, moderner und vor allem besser an die Mobilitätsnetze angebunden sind. In diesem Streben nach Optimierung haben die neuen Geschäftsviertel des PAV eine grosse Attraktivität bewiesen, insbesondere diejenigen, die direkt in der Nähe der Bahnhöfe des Léman Express liegen. Man kann feststellen, dass die Unternehmen auf verschiedene Parameter achten, darunter die Lage, die Verkehrsanbindung (öffentlich und privat), die im Viertel angebotenen Nahversorgungsdienste sowie die Flexibilität der Räumlichkeiten und die Umweltfreundlichkeit der Gebäude.

    Welches sind die wichtigsten Bauprojekte im Kanton Genf und wie tragen sie zur Stadt- und Raumentwicklung bei und welche Projekte würden Sie als Leuchtturmprojekt bezeichnen und aus welchen Gründen? Wo sieht die Stadt- und Raumentwicklung in Genf noch Entwicklungspotenzial und wie könnte dieses ausgeschöpft werden?
    Die aktuelle Stadtentwicklung besteht hauptsächlich aus drei grossen Projektfamilien:

    Die «Grossprojekte» als Stadterweiterung auf landwirtschaftlichem Gebiet. Diese Projekte wurden vor etwa zehn Jahren konzipiert und durchliefen den gesamten Prozess von der Aufnahme in den kantonalen Richtplan über die Zonenänderung bis hin zum Quartierrichtplan. Jedes dieser Projekte umfasst mehrere tausend Wohnungen, Gewerbeflächen, Annehmlichkeiten und öffentliche Einrichtungen. Sie befinden sich alle in der Bauphase, die in Etappen bis 2040 dauern wird.

    Die Stadterneuerungsprojekte in der Villa-Zone. Diese Projekte haben ein grosses Potenzial für neue Wohnungen, aber ihre Planung ist aufgrund der Auswirkungen auf das bestehende Gefüge heikel, das nicht nur eine natürliche Widerstandsfähigkeit gegenüber Veränderungen aufweist, sondern stellenweise auch über patrimoniale und ökologische Qualitäten verfügt, die heikle Interessenabwägungen erfordern.

    Die dritte grosse Familie betrifft die Verdichtung der Stadtkrone, darunter der Sektor «Praille-Acacia-Vernet (PAV)» und die Bahnhofsviertel des Léman Express. Während letztere sich in der Endphase der Fertigstellung befinden und Wohnungen und Gewerbeflächen mit hervorragender Verkehrsanbindung bieten, zielt der PAV-Sektor auf die Umwandlung eines über 200 Hektar grossen Industriegebiets in ein neues Stadtzentrum ab. Weit entfernt von einer Brache ist dieser dynamische Sektor heute in Betrieb und erfordert die Umsiedlung von Unternehmen, um deren Fortbestand im Genfer Wirtschaftsgefüge zu gewährleisten.

    Gibt es in Genf noch ungenutzte Flächen, die für neue Entwicklungsprojekte in Frage kommen? Wenn ja, wo befinden sie sich?
    Wie bereits erwähnt, ist der Kanton Genf gezwungen, sich nach innen zu entwickeln und sein Siedlungsgebiet zu regenerieren. Im Gegensatz zu anderen Städten gibt es in Genf keine städtischen Brachflächen, da diese häufig mit der Deindustrialisierung in Verbindung stehen. So wird die Urbanisierung hauptsächlich durch die Mutation der bestehenden Bauzonen vorangetrieben, mit der Perspektive, das Gebiet auszustatten, um die Praktiken der Nähe zu fördern.

    Die Lebensqualität wird durch die Erneuerung von Stadtvierteln verbessert. Dazu gehören die Neugestaltung der öffentlichen Räume, die Bereitstellung von Einrichtungen und Dienstleistungen für die Nachbarschaft, die Erhaltung des baulichen und natürlichen Erbes sowie ein leichterer Zugang zu Erholungsräumen. In diesem Sinne stellen die Villengebiete aus dem letzten Jahrhundert heute das grösste Potenzial für eine Mutation für Entwicklungsprojekte im Kanton dar.

    Die Ambitionen Genfs, seine Natur- und Landwirtschaftsflächen zu erhalten, werden durch den Sektorplan für Fruchtfolgeflächen (SDA) unterstützt, der darauf abzielt, eine Quote von 8400 Hektar qualitativ hochwertiger landwirtschaftlicher Flächen zu erhalten, um zur Genfer Selbstversorgung beizutragen. Da diese Grenze praktisch erreicht ist, sind zukünftige grosse Stadterweiterungen in der Landwirtschaftszone nicht mehr möglich.

    Hat die Pandemie zu langfristigen Veränderungen in der Planung Genfs geführt? Wenn ja, welche?
    Die Pandemie war ein Moment, in dem das kollektive Bewusstsein für die enge Verbindung zwischen Lebensstilen und der Produktion der Stadt geschärft wurde.

    Tatsächlich war der Einschluss für alle eine echte Erfahrung der städtischen Widerstandsfähigkeit in einem Kontext, in dem eine Anpassung an den Klimawandel notwendig ist. Er hat auch den Bedarf an einer vielfältigen Stadt aufgezeigt, die in der Lage ist, in der Nähe eines Stadtviertels Dienstleistungen, Orte der Entspannung und der Erholung anzubieten. Die Qualität der öffentlichen Räume ist daher von entscheidender Bedeutung, ebenso wie die Vernetzung von Parks und Gärten. In Hitzesommern ist der Zugang zu Wasser ebenfalls wichtig und hat dazu geführt, dass die Nutzung der Seeufer und Wasserläufe völlig neu gestaltet wurde, indem Spazierwege freigegeben und neue Erholungsmöglichkeiten geschaffen wurden (Rhône-Ufer, Strand von Eaux Vives, Strand von Vengeron usw.).

    Das Bedürfnis nach Freizeit und Erholung setzte auch die landwirtschaftlichen und natürlichen Flächen unter Druck, mit einer starken Frequentierung während der Pandemie, die vor allem auf die Schliessung der Grenzen zurückzuführen war. Heute wird über die «sozio-ökologische» Verwaltung dieser Gebiete nachgedacht, um zu versuchen, die landwirtschaftliche Tätigkeit und die Erhaltung der Ökosysteme miteinander in Einklang zu bringen und gleichzeitig einen vernünftigen Zugang für die Öffentlichkeit zu ermöglichen.

    Wie stellen Sie sich die ideale Entwicklung des Kantons Genf vor? Was wären die Schlüsselelemente?
    Die Entwicklung des Kantons Genf erfordert vorrangig den Erhalt und die Aufwertung seiner landwirtschaftlichen und natürlichen Flächen, sowohl aus Gründen der Biodiversität, der Nahrungsmittelproduktion als auch des Landschaftsbildes.

    Neue Potenziale werden daher idealerweise im bereits bebauten Gebiet liegen, teils in der Stadterneuerung, teils in der Verdichtung der Villenzone.

    Die Vision, die der Entwicklung zugrunde liegt, zielt darauf ab, eine dichte, grüne Stadt zu fördern, die Dienstleistungen und Annehmlichkeiten in der Nähe anbietet und die zukünftigen Entwicklungen in Bereichen ansiedelt, die gut an die Mobilitätsnetze (aktive Mobilität und öffentliche Verkehrsmittel) angebunden sind. Quartiere, die vielfältige Aufnahmebedingungen bieten und eine Generationenmischung unterstützen, die begrünt und für alle Arten von Menschen konzipiert sind, sanfte Mobilitätsnetze, die die Lebensräume (Wohnen, Arbeit, Bildung, Freizeit usw.) miteinander verbinden Eine selbstbewusste Urbanität einer dichten Stadt, die es versteht, die Bautypologien zu kontextualisieren und die Bewohnerinnen und Bewohner voll in ihre Planung und Umsetzung einzubeziehen.

  • Forscher plädieren für Paradigmenwechsel bei Gebäude- und Energieplanung

    Forscher plädieren für Paradigmenwechsel bei Gebäude- und Energieplanung

    Matthias Sulzer von der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und sein Kollege Michael Wetter vom Lawrence Berkeley National Laboratory in Kalifornien setzen sich für einen Paradigmenwechsel in der Planung von Gebäude- und Energiesystemen ein. «Aufgrund der Komplexität und der geforderten Flexibilität künftiger Energiesysteme sowie der Dringlichkeit eines Wandels sind heutige Planungsprozesse nicht geeignet», erklärt der die Empa-Abteilung Urban Energy Systems leitende und parallel am Lawrence Berkeley National Laboratory forschende Sulzer in einer Mitteilung der Empa. «Es gibt wenig bis keine Interaktion zwischen den Disziplinen, um Gebäude oder Energieinfrastrukturen als ganzheitliches System zu entwerfen.»

    Sulzer und Wetter plädieren dafür, das für die Automatisierung der Chip-Produktion entwickelte sogenannte platform-based Design auf die Planung von Gebäude- und Energiesystemen zu übertragen. Die Methodik basiert auf verschiedenen Abstraktionsebenen, auf denen sich gegenseitig beeinflussende Systeme ganzheitlich analysiert und optimiert werden. Auf jeder Ebene werden dabei allgemeingültige Modelle geschaffen, die vorgeben, wie ein System definiert und zu bauen ist. Die einzelnen Modelle lassen sich in der Praxis dann individuell kombinieren. Ein derartiger Paradigmenwechsel könne «unsere Planungs-, Bau- und Betriebsprozesse revolutionieren und die Digitalisierung und Automatisierung fördern, die für das Erreichen unserer ehrgeizigen Dekarbonisierungsziele unerlässlich sind», meint Sulzer.

  • Führungswechsel bei SVIT Schweiz beschlossen

    Führungswechsel bei SVIT Schweiz beschlossen

    Am 20. Juni 2024 fand in Luzern die Delegiertenversammlung der SVIT Mitgliederorganisationen statt. Dabei wurde entschieden, dass Michel Molinari, derzeit Vize-Präsident des SVIT Schweiz, im Jahr 2025 das Amt des Präsidenten von Andreas Ingold übernehmen wird. Jean-Jacques Morard, ebenfalls Vize-Präsident, wird durch Cécile Berger-Meyer ersetzt. David Zumsteg tritt die Nachfolge von Michel Molinari als Vize-Präsident an. Zudem wird Andreas Dürr 2026 seinen Sitz an Boris Grell übergeben. Bereits im vergangenen Jahr wurde Gabriel Schmid als Finanzverantwortlicher ins Präsidium berufen. Diese Neubesetzungen markieren den Beginn eines umfassenden Führungswechsels im Dachverband.

    Entscheidung zu Sponsoringvereinbarungen
    Neben den Präsidiumswahlen haben die Delegierten über Anträge des SVIT Ostschweiz und des SVIT Zentralschweiz abgestimmt. Die Anträge forderten, dass der SVIT Schweiz keine weiteren Werbe-, Sponsoring- oder sonstigen Leistungsvereinbarungen mit der Swiss Marketplace Group AG und deren Organisationen abschliessen darf. Bestehende Vereinbarungen sollen zum Ende der Vertragslaufzeiten gekündigt werden. Die Delegierten stimmten diesen Anträgen zu und setzen damit ein klares Zeichen für eine neue Ausrichtung des Verbandes.

    Swiss Real Estate Forum als Rahmenveranstaltung
    Die Delegiertenversammlung 2024 war eingebettet in das Swiss Real Estate Forum (SREF), welches am selben Tag stattfand. Dieses Forum bot eine Plattform für Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Sport, darunter Alt-Bundesrat Ueli Maurer und der ehemalige Welt-Torhüter Oliver Kahn, um aktuelle Themen der Immobilienbranche zu diskutieren.

    Mit den getroffenen Entscheidungen und dem eingeleiteten Führungswechsel positioniert sich der SVIT Schweiz für die Zukunft und setzt wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Verbandes und der gesamten Branche.

  • Digital Next Gen und KI beginn einer neuen Ära

    Digital Next Gen und KI beginn einer neuen Ära

    Die Bau- und Immobilienbranche sieht sich, wie viele andere Branchen, grossen Herausforderungen gegenüber. Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran, revolutionäre Technologien entstehen und die Anforderungen an Nachhaltigkeit steigen kontinuierlich. Zudem gibt es einen Mangel an Fachkräften mit digitalen Kompetenzen. «Unsere Antwort auf diese Herausforderungen ist die Gründung der Expert Group ‚Digital Next Gen‘,» sagt Genova. «Unser Ziel ist es, digitale Talente aus der gesamten Branche zu vereinen und gemeinsam an innovativen Lösungen für eine nachhaltige und digitalisierte Zukunft zu arbeiten.»

    Genova bringt umfangreiche Fachkenntnisse aus seiner beruflichen Laufbahn und seinem Studium mit. Besonders prägend war eine Reise nach China, wo er wertvolle Einblicke in die digitale Transformation gewann. Die Digital Next Gen Initiative bietet ihm eine Plattform, um seine Fähigkeiten einzusetzen und die digitale Transformation in der Bau- und Immobilienbranche voranzutreiben.

    Ziele der Expert Group «Digital Next Gen»
    Aufbau eines Kompetenzzentrums für digitale Technologien und Trends, um die digitalen Herausforderungen der Baubranche effektiv zu bewältigen.

    Identifikation und Förderung innovativer digitaler Lösungen und Geschäftsmodelle in der Schweiz.

    Schaffung von Brücken zwischen Forschung, Wirtschaft und Praxis, um innovative Ideen und Technologien schneller in die Praxis umzusetzen.

    «Wir streben an, eine führende Rolle bei der Gestaltung der digitalen Transformation in der Baubranche einzunehmen,» betont Genova.

    Chancen und Herausforderungen der digitalen Evolution
    Die Digitalisierung bietet erhebliche Chancen für die Baubranche, wie Effizienzsteigerungen, Kostensenkungen, umweltfreundlichere Baupraktiken und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Doch es gibt auch Herausforderungen wie hohe Investitionskosten, Datenschutzprobleme und Fachkräftemangel. «Diese Herausforderungen müssen wir entschlossen angehen, um die Chancen der Digitalisierung voll auszuschöpfen,» sagt Genova. «Die Zukunft gehört den Mutigen und den Vorreitern, und wir sind bereit, diese Rolle zu übernehmen.»

    Kommende digitale Technologien und Trends
    Die Baubranche steht am Beginn einer neuen Ära, geprägt durch bahnbrechende digitale Technologien. Künstliche Intelligenz (KI), Robotik, Blockchain, das Internet der Dinge (IoT) sowie Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) sind einige der Schlüsseltechnologien, die die Branche revolutionieren werden. «Wir sind bereit, den Weg für diese digitale Revolution zu ebnen und uns den aufkommenden Herausforderungen zu stellen,» erklärt Genova.

    Gesuchte Talente für die Expert Group
    Für die Expert Group werden Talente mit umfassendem Know-how in digitalen Technologien wie KI, IoT, Blockchain, AR/VR und 3D-Druck gesucht. Zusätzlich zu technologischen Fähigkeiten sind Innovationsgeist, Erfahrung in der Baubranche, Teamfähigkeit und ein Verständnis für nachhaltige Baupraktiken von Bedeutung. «Wir setzen auf eine neue Generation von Talenten, die bereit sind, die Führung bei dieser technologischen Revolution zu übernehmen,» schliesst Genova.

    Die Digitalisierung ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance, die Bau- und Immobilienbranche grundlegend zu transformieren. Die Expert Group «Digital Next Gen» ist bereit, diese Transformation aktiv mitzugestalten und eine nachhaltige, digitalisierte Zukunft zu schaffen.

  • Mehrheit möchte Wohnraum nicht verkleinern

    Mehrheit möchte Wohnraum nicht verkleinern

    Die Studie Wohnraumnutzung aus individueller Sicht der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) hat ergeben, dass 70 Prozent der Befragten nicht bereit sind, ihren Wohnraum zu verkleinern. Unter den Personen, die in sogenannten Empty Nests leben, also mit leerstehenden Räumen flügge gewordener Kinder, empfinden nur 26 Prozent ihr Zuhause als zu gross. Ein Zimmerüberschuss von zwei Zimmern, also zwei Zimmern mehr als Personen im Haushalt leben, wird von den befragten Personen als ideal angegeben, so die ZHAW in einer Mitteilung. Von den umzugsbereiten Befragten zeigen sich laut Studie lediglich 42 Prozent bereit, ihre Zimmerzahl zu verkleinern. 32 Prozent wollen nicht von ihren Vorstellungen bezüglich Wohnkosten abweichen.

    «Es zeigt sich, dass die Kombination von Umzug und Verkleinerung – also zwei einschneidenden Veränderungen gleichzeitig – besonders herausfordernd ist», wird Selina Lehner, Co-Leiterin der Studie, zitiert. «Wenn zudem wichtige Anreize fehlen, wird diese Entscheidung häufig aufgeschoben.» Nur jede dritte befragte Person ist der Meinung, dass ältere Paare oder Alleinstehende in zu grossen Wohnungen ihren Wohnraum für jüngere Familien freigeben sollten. Dabei spielt laut ZHAW eine Rolle, dass die Neumiete für kleinere Wohnungen häufig teurer ist als die Bestandsmiete in der grösseren Wohnung.

    An Wichtigkeit gewinnt das häusliche Büro. 61 Prozent der Befragten geben an, künftig zuhause ein Arbeitszimmer einrichten zu wollen. Denn «ein externes Büro ist beispielsweise nicht gleich attraktiv wie ein Büro in den eigenen vier Wänden», so Studien-Co-Leiter Holger Hohgardt.

    An der Studie haben im Frühjahr 2024 insgesamt 1097 Personen in der Deutschschweiz und der Westschweiz teilgenommen. Die ZHAW führte die Erhebung in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Wohnungswesen, der Fédération Romande Immobilière, dem Hauseigentümerverband Schweiz und Raiffeisen Schweiz durch.

  • Silas Schneider übernimmt operative Leitung

    Silas Schneider übernimmt operative Leitung

    Silas Schneider tritt seine neue Position am 1. Januar 2025 an, es stösst am 1. Oktober 2024 zur ABS. Schneider bringt umfassende Erfahrung aus seiner vorherigen Tätigkeit als CEO von abonax mit, wo er über sechs Jahre hinweg massgeblich am Aufbau und der erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens beteiligt war.

    „Wir sind überzeugt, dass Silas Schneider mit seiner Erfahrung und seinem Fachwissen die Firma in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft führen wird und freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit“, kommentiert Daniel Senn, Verwaltungsratspräsident der Abacus.

    Mit dem Wechsel in der Führungsspitze setzt die Abacus Business Solutions AG ein starkes Zeichen für Kontinuität und Wachstum. Der Übergang wird sorgfältig geplant und ausgeführt, um eine reibungslose Weiterführung der Unternehmensgeschäfte zu gewährleisten und die zukünftigen Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

  • Neuer Akteur im britischen Recyclingmarkt

    Neuer Akteur im britischen Recyclingmarkt

    Holcim übernimmt die in der britischen Grafschaft Cheshire ansässige Schotter-Recyclingfirma Land Recovery. Mit ihren 85 Mitarbeitenden verwendet sie Schienenschotter und Abbruchmaterial für die Produktion von Transportbeton, Fertigteilen und Asphalt.

    Wie es in einer Medienmitteilung heisst, erweitert diese Akquisition den Zugang von Holcim zu Bauschutt. Davon hat Land Recovery im vergangenen Jahr 300’000 Tonnen verarbeitet.

    «Land Recovery stärkt die führende Position von Holcim im zirkulären Bauen», wird Holcim-CEO Miljan Gutovic zitiert. «Das bringt uns unserem Konzernziel näher, in 2024 10 Millionen Tonnen Bauschutt zu rezyklieren.»

    Land Recovery wurde 1982 von der Familie Beecroft gegründet. Mit vier Standorten in Grossbritannien bietet das Unternehmen unter anderem die Lieferung von Primärschotter für den Schienenverkehr, den Umschlag und die Aufbereitung von verbrauchtem Schotter sowie dessen Wiederverwertung in neuen Baulösungen an.

    Die Transaktion folgt auf Holcims Übernahme von Sivyer Logistics im vergangenen Jahr, einem Hersteller von recyceltem Abbruchmaterial für den Londoner Baumarkt.

  • Innovationszentrum erweitert seine Dienstleistungen

    Innovationszentrum erweitert seine Dienstleistungen

    Die Startup & Innovation Space AG erweitert das Angebot ihres Start-up-Zentrums Home of Innovation. Geplant sind «mehr Büroflächen und Co-Working-Plätze, mehr Ausbildung für GründerInnen und ein neuer Zugang zu Investoren-Geldern», informiert Home of Innovation in einer Mitteilung. Das bisher an drei Standorten aktive Zentrum wird aktuell von rund 100 Jungunternehmen, innovativen KMU und Co-Workern sowie von fünf Winterthurer Wirtschaftsverbänden genutzt. Für den Ausbau des Innovationsökosystems von Winterthur hat Home of Innovation eine Strategie mit fünf strategischen Themen erarbeitet.

    Danach sollen in Winterthur weitere Büroflächen mit mindestens 2000 Quadratmetern akquiriert werden. Neben der Ansiedlung bereits bestehender Firmen wird ein zweiter Fokus auf Neugründungen gelegt. Sie sollen durch die Einrichtung einer Projektleiter-Position zur Förderung von Start-ups unterstützt werden. Darüber hinaus will Home of Innovation sein bereits erfolgreich durchgeführtes Ausbildungs- und Förderprogramm Launch-Control verstärken. Nicht zuletzt sollen Investoren und Jungunternehmen im Rahmen der Initiative Winti-Ventures zusammengebracht werden.

    In Vorbereitung auf die nächste Wachstumsphase nimmt Home of Innovation zudem Änderungen in der Leitung vor. Thomas Giger wird zum Verwaltungsratspräsidenten ernannt, Thomas Breitenmoser wird als Head of Operations das operative Geschäft leiten. Gründer und Initiator des Home of Innovation, Raphael Tobler, gibt den Verwaltungsratsvorsitz ab, bleibt dem Start-up-Zentrum aber als Verwaltungsratsvizepräsident mit einem Fokus auf Launch Control erhalten.

  • Bereiche Standortförderung und Arbeitsmarkt

    Bereiche Standortförderung und Arbeitsmarkt

    Staatssekretärin Helene Budliger Artieda hat laut Medienmitteilung des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) Martin Saladin zum neuen Leiter der Direktion für Standortförderung ernannt. Ausserdem hat sie Martin Godel als neuen Leiter des Leistungsbereichs Arbeitsmarkt und Arbeitslosenversicherung bestätigt. Beide treten ihre neue Stelle am 1. September 2024 an und werden damit Mitglied der Geschäftsleitung des SECO.

    Martin Saladin wird die Nachfolge von Eric Jakob als Leiter der Direktion für Standortförderung antreten. Diese unterstützt unter anderem Schweizer Unternehmen, die sich dem immer globalen Wettbewerb stellen. Saladin verfüge über internationale Erfahrung und kenne die Herausforderungen, mit denen Schweizer Unternehmen auf den internationalen Märkten konfrontiert sind, heisst es in der Mitteilung. Er war die vergangenen fünf Jahre Leiter Operationen Süd/Ost des Leistungsbereichs Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des SECO, wo er das Projektgeschäft mit einer jährlichen Investitionssumme von 350 Millionen Franken verwaltet.

    Martin Godel wird am 1. September die Nachfolge von Oliver Schärli als Leiter des Leistungsbereichs Arbeitsmarkt und  Arbeitslosenversicherung antreten. Godel ist seit 2014 stellvertretender Leiter der Direktion für Standortförderung und leitet seit 2011 das Ressort KMU-Politik. Er verfügt über umfangreiche Erfahrung mit der Digitalisierung von Dienstleistungen. Seit 2017 ist er verantwortlich für das Serviceportal EasyGov.swiss von Bund, Kantonen und Gemeinden.

  • Bewerbungsfrist bis Ende Juni verlängert

    Bewerbungsfrist bis Ende Juni verlängert

    Mara Schlumpf, Geschäftsführerin der Real Estate Award AG: «Es gab in diesem Jahr viele Neuerungen beim Real Estate Award eine neue Kategorie, die französische Version der Homepage aus diesem Grund wollen wir potenziellen Bewerbern etwas mehr Zeit einräumen, um ihre Projekte einzureichen.» Um sich zu bewerben , muss lediglich das Formular auf der Homepage ausgefüllt und ein maximal 4 seitiges PDF angehängt werden. «Gerne nehmen wir Bewerbungen in allen Landessprachen und auch in Englisch entgegen», sagt Mara Schlumpf

    Noch bis am 30. Juni können sich Firmen aus der ganzen Schweiz mit ihren Projekten für den diesjährigen Real Estate Award bewerben. Die Verleihung findet am 24. Oktober im Trafo in Baden statt.

  • Mikroben als Kraftwerke

    Mikroben als Kraftwerke

    In einem beispiellosen Ansatz hat das Team von Professorin Boghossian die Eigenschaften exotischer Mikroben, die unter anaeroben Bedingungen leben und Elektrizität als Nebenprodukt ihres Stoffwechsels produzieren, auf das weit verbreitete und gut erforschte Bakterium E. coli übertragen. Diese Neuerung könnte die Tür zu innovativen Anwendungen in verschiedenen Branchen öffnen.

    Von der Natur zum Labor
    Die natürlichen Vorbilder der Forschung, anaerobe Mikroben, nutzen einzigartige Stoffwechselwege, um Elektronen an Metalle abzugeben und dadurch Strom zu erzeugen. Dieser Mechanismus wurde erfolgreich in E. coli implementiert, was das Bakterium für vielfältige technologische Anwendungen prädestiniert. Die Übertragung war komplex und erforderte das Einsetzen spezieller Proteine aus den elektrisch aktiven Mikroben in E. coli, was die Fähigkeit zur Stromproduktion in das Labor brachte.

    Anwendungsmöglichkeiten und praktischer Nutzen
    Das modifizierte E. coli könnte in Brennstoffzellen, bei der Abwasseraufbereitung oder als Biosensor eingesetzt werden. Besonders interessant ist die potenzielle Anwendung in der Abwasseraufbereitung, wo die Bakterien nicht nur helfen würden, das Wasser zu reinigen, sondern gleichzeitig als Nebenprodukt Strom erzeugen könnten. Diese dualen Vorteile stellen eine attraktive Option für eine Kreislaufwirtschaft dar, bei der Abfallprodukte wertvoll genutzt werden.

    Innovative Forschung und Industriekollaboration
    Unterstützt durch das innovative Umfeld der EPFL und die Möglichkeit, interdisziplinär zu arbeiten, erforscht Professorin Boghossians Team weiterhin die praktischen Anwendungen der «elektrischen» Bakterien. Die Entwicklung eines Prototypen für die Lebensmittelindustrie in Zusammenarbeit mit einem neu gegründeten Startup zeigt das kommerzielle Potenzial dieser Technologie. Dieses Engagement bietet nicht nur wissenschaftliche, sondern auch nachhaltige industrielle Lösungen, die zur Reduzierung des Kohlenstoff-Fussabdrucks beitragen können.

    Ausblick und globales Interesse
    Während die Technologie noch in der Entwicklungsphase ist, zeichnet sich bereits ein steigendes Interesse sowohl in der akademischen Welt als auch in der Industrie ab. Die Arbeit von Professorin Boghossian und ihrem Team ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie innovative Grundlagenforschung transformative Auswirkungen auf unsere Energiezukunft haben kann.

  • Neues Kapitel für Hypothekarbroker mit neuen Büroräumen in Zürich

    Neues Kapitel für Hypothekarbroker mit neuen Büroräumen in Zürich

    Der von Rolf Zäch und Karim Schmid geleitete Hypothekarbroker my hypotheca ag arbeitet laut einer Mitteilung neu vom Atmos Tower in Zürich aus. Nach der Gründung von my hypotheca im Jahr 2021 verbrachten die Gründer zwei Jahre im Co-Working Space im JED in Schlieren, um ihre Idee weiterzuentwickeln. Rolf Zäch kommt aus dem Immobiliensektor und Karim Schmid aus dem Finanzierungsbereich. Dank ihrer Unabhängigkeit und dem Zugang zu über 30 Finanzinstituten konnten sie bessere Bedingungen für Immobilienkäufer aushandeln und somit mehr Menschen den Traum vom Eigenheim ermöglichen, heisst es in der Mitteilung. Das heute als my hypotheca ag eingetragene Jungunternehmen beschäftigt inzwischen neun Vollzeitmitarbeitende.

    Das Geschäftsmodell von Zäch und Schmid als Hypothekarbroker ist in mehrfacher Hinsicht kundenorientiert, heisst es weiter. Mit dem Motto «Kraft der Auswahl» bieten sie Kunden Zugang zu über 30 Finanzierungspartnern. Diese breite Auswahl ermöglicht es, die besten Konditionen auf dem Markt zu finden. Ihr grosses Hypothekarvolumen und der direkte Zugang zu den Finanzinstituten sichere zudem Verhandlungsstärke und Expertise, um für die Kunden die optimalen Bedingungen auszuhandeln, heisst es in der Mitteilung.

    Aufgrund des Wachstums hat das Unternehmen im Januar 2024 den Firmensitz nach Zürich in den Atmos Tower verlegt. Dort haben sie flexible Arbeitsflächen im neuen Co-Working von Flexoffice gefunden. Flexoffice eröffnet im Herbst einen weiteren Co-Working Space im Neubau neben dem JED in Schlieren.

  • Stephanie Kiener folgt bei der Limmatstadt AG auf Jasmina Ritz

    Stephanie Kiener folgt bei der Limmatstadt AG auf Jasmina Ritz

    Die Standortförderung Limmatstadt AG bekommt mit Stephanie Kiener eine neue Geschäftsführerin. Laut einer Medienmitteilung wird Kiener im August in der Geschäftsstelle der regionalen Standortförderung Limmatstadt mit Sitz im JED in Schlieren ZH die operative Leitung übernehmen. Damit ist die Nachfolge von Jasmina Ritz bei der Limmatstadt AG entschieden. Ritz begleitet den Übergangsprozess bis Ende Jahr und zieht sich anschliessend aus der operativen Tätigkeit zurück. Ihr Amt als Vizepräsidentin des Verwaltungsrats wird sie weiter ausüben.

    Stephanie Kiener stiess im November 2023 zur Limmatstadt AG. Zuvor hatte sie acht Jahre für die Stadt Baden gearbeitet und dort verschiedene Funktionen im Standortmarketing ausgeübt, unter anderem als Leiterin Tourismus. Sie begleitete aktiv die Loslösung vom städtischen Kompetenzbereich Tourismus in die neue öffentlich-private Partnerschaft TourismusRegion Baden AG, deren stellvertretende Geschäftsführerin sie zuletzt war. Kiener kennt sich im Limmattal bestens aus. Sie ist geborene Schlieremerin.

    „Die Möglichkeit, gemeinsam mit den Akteuren der gesamten Region und dem Verwaltungsrat die regionale Standortförderung zukunftsorientiert zu gestalten, ist für mich eine grosse Motivation“, wird Kiener zitiert. Sie setze darauf, „diesen Weg gemeinsam zu gehen und mit innovativen Ansätzen, frischen Ideen und vereinten Kräften die Region des Aargauer und Zürcher Limmattals weiter zu stärken“.

    „Stephanie Kiener ist unsere Wunschkandidatin. Wir sind nun optimal aufgestellt für den bereits eingeleiteten Transformationsprozess“, wird Verwaltungsratspräsidentin Lara Albanesi zitiert.

    Ein öffentlicher Dialog-Anlass findet am Dienstag, 4. Juni, von 7.30 bis 9 Uhr im Coworking Office LAB in Spreitenbach statt.

  • Impulse für Zürichs Zukunft: Der erste Tag des Standorts

    Impulse für Zürichs Zukunft: Der erste Tag des Standorts

    Der erste «Tag des Standorts» im Kanton Zürich brachte führende Köpfe aus Wirtschaft, Forschung und Politik zusammen, um die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit des Standorts zu beleuchten. Im Zentrum standen die Diskussion aktueller Herausforderungen und die Erarbeitung von Strategien zur Stärkung des Wirtschafts- und Innovationsstandorts. Mit Panels und Workshops zu Themen wie Technologie, Fachkräfte, Unternehmertum sowie Mobilität und Nachhaltigkeit wurden wichtige Impulse gesetzt, um Zürichs Position im internationalen Vergleich weiter zu verbessern.

    Eine vorgängige Studie zur Standortattraktivität lieferte die Basis für vertiefte Diskussionen und zeigte die Stärken Zürichs in den Bereichen Bildung, Wirtschaftskraft und Lebensqualität, aber auch die Bereiche mit Verbesserungspotenzial wie Arbeitsmarkt, Innovation und Infrastruktur auf. Hervorgehoben wurden insbesondere die Relevanz von künstlicher Intelligenz für den Technologiestandort und die Notwendigkeit einer stärkeren digitalen Ausrichtung des Gesundheitswesens. Darüber hinaus wurde die Bedeutung der Förderung von Start-Ups und der Integration digitaler Prozesse im Gesundheitswesen hervorgehoben, um sowohl die Attraktivität für Fachkräfte als auch die Effizienz der medizinischen Versorgung zu steigern.

    Der «Tag des Standorts» unterstrich die Dringlichkeit, die heimischen Potenziale zu nutzen und die Rahmenbedingungen für eine digitale und nachhaltige Transformation kontinuierlich zu verbessern. Die Ergebnisse der Workshops und Panels werden nun weiterverfolgt, um konkrete Massnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Aufgrund des grossen Interesses und der produktiven Beiträge ist eine Wiederholung der Veranstaltung geplant, um die Fortschritte und neuen Ansätze im kommenden Jahr zu evaluieren.

  • Einflussreiche Stimme in der Immobilienökonomie

    Einflussreiche Stimme in der Immobilienökonomie

    Wenn Sie Ihre Zahlen aus den Jahren 2000 bis 2024 vergleichen. Was sticht dabei raus?
    Sowohl im Wohneigentumsbereich als auch bei den Mehrfamilienhäusern mit Mietwohnungen sind die Preise unaufhörlich gestiegen. Ein mittleres Objekt gleicher Qualität hat sich seit dem Jahr 2000 im Preis mehr als verdoppelt. So ist eine egaler EWG im landesweiten Mittel um 160 Prozent, ein EFH um 120 Prozent, ein identisches MFH um 90 Prozent teurer geworden. Wohneigentum korrigierte in den Jahren 2014 bis 2019 etwas, weil auf Druck «Selbstregulierungen» bei der Hypothekarvergabe eingeführt wurden. Teilweise haben die Banken aber selbst gebremst. Bei den Renditeimmobilien sticht die Zinswende ab Frühling 2022 hervor, diese wirkte sich auf die Transaktionspreise aus, wobei die Stadt Zürich wenig betroffen war.

    Was können Sie für die Jahre 2030 und 2040 voraussagen?
    Sowohl die Bevölkerungsprognosen der UNO als auch des BFS gehen davon aus, dass die Bevölkerungszahl der Schweiz weiterhin anwachsen wird. Aufgrund der «Zahl der Köpfe» ist zu erwarten, dass eine namhafte Zusatznachfrage nach Wohnraum bestehen wird. Dazu kommen soziodemographische Veränderungen, die gemäss unseren Erwartungen zu einer weiteren Reduktion der Haushaltsgrösse und somit zu einem Anstieg der Wohnungsnachfrage führen. Die Nachfrage konzentriert sich in den Zentren und Agglomerationen, wobei letztere immer grösser werden, da die Städte «überlaufen».

    Welche Probleme hat die heutige Immobilienbranche?
    Die Schweiz hat generell nur Luxusprobleme und die Branche selbst wenig Probleme. Die Wohnraumsuchenden werden Schwierigkeiten haben, da dieser nicht dort bereitgestellt werden kann, wo Nachfrage besteht. Das hat einerseits mit Menge zu tun und andererseits mit der Geschwindigkeit der Prozesse; insbesondere der Bewilligungsprozesse. Die Folge ist, dass die Nachfrage räumlich verdrängt wird und die Haushalte mit geringerer Kaufkraft gegenüber den Zahlungskräftigen im Nachteil sind.

    Haben Sie Ansätze zur Lösung dieser Probleme?
    Wir Ökonomen gehen davon aus, dass die Knappheit dazu führt, dass die Mieten und Preise steigen. In den 1990er Jahren, als die Nachfrage schwach war und die Mieten sanken, hat niemand nach Regulierung gerufen. Seit rund zwei Jahrzehnten hinkt das Angebot in den Zentren aber der Nachfrage stark hinterher und entsprechend herrscht hier wieder grosse Knappheit. Die Alternativen für die Haushalte sind dann kleinere Wohnungen – sofern sie überhaupt eine finden – oder der Wegzug in die Agglomeration, wo noch Wohnungen zu finden sind.

    Haben Sie die Kunden-Anforderungen an Ihr Unternehmen verändert? Wie und warum?
    Nein. Wir haben immer noch praktisch die gleichen, meistens hoch spannenden, Projekte.

    Wie identifizieren Sie erfolgversprechende Standorte für Immobilienprojekte?
    Es geht insbesondere darum, welche zukunftsträchtigen Branchen wo angesiedelt sind. Für die meisten Branchen – oder zumindest Teile davon – sind dabei die Zentren präferiert, so dass die Nachfrage nach Flächen in den Zentren gross ist. Dazu kommt, dass zentrale Lagen für viele Haushalte auch sonst sehr attraktiv sind und die Nähe zum Zentrum bevorzugt wird. Entsprechend ist die zentrale Frage, wie sich die Agglomerationen im Raum ausbreiten, was von Baulandreserven bzw. Verdichtungspotential und stark von den Verkehrswegen bzw. Fahrzeiten abhängt.

    Welche soziodemographischen und ökonomischen Indikatoren sind aus-schlaggebend für Ihre Markt- und Standortanalysen?
    Wir stützen uns stark auf die Nachfragersegmente, die wir zusammen mit sotomo (Wohnen) bzw. CSL Immobilien (Büro, Verkauf) entwickelt haben. Es geht nicht nur um die Zahl der Haushalte bzw. Betriebe, sondern auch um deren Bedürfnisse an den Standort – insbesondere auch an Qualitäten der Mikrolage – sowie an die Flächen bzw. Wohnungen. Neben den Bedürfnissen ist die Zahlungsbereitschaft zu beachten.

    Wie bewerten Sie den Mehrwert und das Entwicklungspotenzial komplexer Liegenschaften?
    Wir verwenden hierzu die DCF-Methode, wobei die Zahlungsströme der Planung, Erstellung, Vermietung oder Verkauf auf der Zeitachse verortet werden. Zeit ist Geld; das darf nicht vergessen gehen. Weiter ist zu beachten, dass es sich zum Zeitpunkt der Bewertung immer um Annahmen über die Zukunft handelt. Es wird demnach mit Erwartungswerten gearbeitet und das Risiko besteht, dass die Erwartungen nicht eintreten. Diese Risiken müssen zusätzlich zu den Zeitverhältnissen in Form einer Sicherheitsmarge berücksichtigt werden.

    Wird die Schweiz von der Immobilienblase heimgesucht?
    Die Welt ist mit Geld überschwemmt worden, wobei die Flut nun vorübergehend durch den Zinsanstieg gestoppt wurde. Aufgrund der hohen Schuldenlast und dem grossen generellen Wohlstand dürfte Geld aber auch in Zukunft billig bleiben. Insofern sind die Entwicklungen auf den Immobilienmärkten schon folgerichtig. Wenn es eine Blase gibt, dann ist dies eine generelle Kapitalmarktblase.

    Was müsste noch passieren, dass dies passiert?
    Von einer Blase würde man sprechen, wenn sich die Preise von den Fundamentaldaten entkoppeln.

    Gehen wir ins Ausland. Die Preise in DE sind gefallen. Wie geht’s dem Immobilienmarkt in Deutschland und Österreich? Was haben wir gemeinsam?
    Die Schweiz steht finanziell sehr robust da und kann zudem eine eigenständige Geldpolitik verfolgen. Dies hat die Schweizerische Nationalbank am 16. März mit der Zinssenkung demonstriert. Hier ist ein grosser Unterschied zu Deutschland und Österreich, die von den Entscheiden der EZB abhängig sind. Ein weiterer Unterschied – jedenfalls zu Deutschland – besteht darin, dass die Stimmung aufgrund der Krisen und Kriege auch in der Schweiz schlecht ist, aber nicht so miserabel wie in Deutschland. Vergleicht man die Entwicklungen – z.B. der Immobilienpreise – über mehrere Zyklen und Krisen hinweg, dann geht die Schweiz sowohl in der Aufwärts- als auch in der Abwärtsbewegung mit mehr Bedacht vor, als viele ausländische Märkte, die entsprechend viel volatiler sind.

  • Die Kunst der Raumgestaltung –  Zürichs Weg in die Zukunft

    Die Kunst der Raumgestaltung – Zürichs Weg in die Zukunft

    Sie sind Direktorin der Raumplanung der Stadt Zürich. Können Sie uns einen Überblick Ihre Zuständigkeiten geben?
    Gemeinsam mit meinen MitarbeiterInnen, plane ich als Direktorin des Amts mit an der Zukunft der Stadt Zürich. Um die Chancen einer Stadt im Wandel ideal zu nutzen, haben Fachbereiche bei uns wie Architektur und Planung, dazu gehören Archäologie, Denkmalpflege, das Baugeschichtliche Archiv oder ein Kompetenzzentrum für Geoinformationen. Der Austausch bietet uns einen sehr genauen Blick auf Zürich – von seiner Vorgeschichte bis 2040.

    Welche Ziele verfolgt die Stadt- und Raumentwicklung in Zürich und welche Rollen übernehmen Sie in der Standort- und Arealentwicklung?
    Wir möchten die hohe Lebensqualität in der Stadt Zürich nicht nur erhalten, sondern ausbauen. Sie soll sich punktuell verbessern können, ökologisch wie sozial nachhaltig. Dazu benötigt es geeignete nutzungsplanerische Instrumente – da sind wir bei der Erarbeitung und Weiterentwicklung federführend.

    Der kommunale Richtplan für Siedlung, Landschaft, öffentliche Bauten und Anlagen ist dabei essenziell. Mit ihm konkretisieren wir, welche Gebiete für die bauliche Verdichtung geeignet sind. Zudem bezeichnen wir Flächen für die Versorgung mit öffentlichen Freiräumen sowie für kommunale öffentliche Bauten und Anlagen – etwa für die Volksschule oder für Sportnutzungen. Darüber hinaus ist er ein wichtiges Koordinationsinstrument, da er aufzeigt, wie die bauliche Dichte mit dem Verkehr und Angebot an erneuerbarer Energie abgestimmt werden muss und er macht Vorgaben für weitere räumliche Aspekte einer umwelt- und sozialverträglichen Stadtentwicklung.

    Vor welchen Herausforderungen steht die Stadtentwicklung, im Vergleich zu anderen Schweizer Städten und welche Vorteile bietet Zürich?
    Zürich teilt sich viele Herausforderungen mit anderen Städten in der Schweiz und Europa. Das Wachstum und der einhergehende Bedarf nach Wohnraum stehen im Fokus, wobei vor allem preisgünstiges Wohnen in der Stadt gesichert werden muss. Der demographische Wandel und die Pluralisierung der Lebensstile bringen eine Vielfalt an Wohnformen und Wohnraumbedürfnissen – denen wir begegnen müssen.

    Neben einer sozialräumlich verträglichen Verdichtung ist das Klima zentral. Rund ein Viertel aller CO2-Emissionen stammt aus dem Gebäudesektor. Städtische Planung und Architektur muss heute klima- und umweltfreundlich sein, Ressourcen schonen und Landschaften bewahren können. Neben dem Klimaschutz müssen wir Hitzeinseleffekte eindämmen.
    Was wir im Gegensatz zu anderen Städten nicht mehr haben, sind freie Industrieareale zur Umnutzung. Die Dichte verstärkt die verschiedenen Interessen an Flächen und Gebäuden einer Stadt. Ausserdem steht Zürich als Wirtschaftsmotor der Schweiz unter besonderem Blick der Öffentlichkeit. Planerische Entscheidungen erfordern die politische Diskussion – Mitsprache wird eingefordert. Findet keine Debatte statt, wird bei etlichen Neubauten rekurriert.

    Was sind die bedeutendsten Bauprojekte in Zürich und wie tragen sie zur Stadt und Raumentwicklung bei?
    Ich zähle hier die Planung mit dazu. Beispielsweise das Josef-Areal, das Schlachthof-Areal, das Seeufer Wollishofen oder das Papierwerd-Areal. Sie sind aufgrund der zuvor angesprochenen Flächenknappheit von Bedeutung für die Zürcher Stadtentwicklung. Daraus entsteht die anspruchsvolle Aufgabe, diese Areale planerisch nachhaltig und effizient zu nutzen.
    Die Stadt baut auch selbst – besonders preisgünstigen Wohnraum. Allein die Wohnsiedlungen Leutschenbach und Tramdepot Hard, werden über 550 Wohnungen bieten. Bei der Thurgauerstrasse oder dem Koch-Areal vergibt die Stadt Bauland an gemeinnützige Wohnbauträger.

    Im Zusammenhang mit solchen Grossprojekten ist die Planung der dazugehörigen sozialen Infrastruktur wichtig. Insbesondere die Bereitstellung von genügend Schulraum, Kulturbauten wie das Schauspielhaus oder Opernhaus, sind gesamtstädtisch bedeutend.
    Ergänzend zu den benannten Arealentwicklungen und Bauten gehören die Aktualisierung der Hochhausrichtlinien sowie die Revision der Bau- und Zonenordnung, zu den bedeutendsten Aufgaben, mit denen die Zürcher Stadtplanung betraut ist. Bei diesen Planungsinstrumenten geht es darum, den Umgang mit dem Denkmalschutz bzw. Inventar und dem ISOS zu finden und diesen mit den angestrebten baulichen Entwicklungen zu vereinbaren.

    Welche Gebiete in Zürich sind besonders attraktiv für Unternehmen und warum?
    Das ist stark abhängig von der Grösse und Art des Unternehmens, jedes Unternehmen definiert seine individuellen Anforderungen an die Standortwahl. Für einen Konzern, der sein eigenes Areal langfristig weiterentwickeln und ausbauen möchte, gelten sicherlich andere Standorte als attraktiv, als für ein KMU, das auf eine Entwicklung innerhalb des Quartiers abzielt.

    Grundsätzlich sind in Zürich alle Quartiere attraktiv, da überall eine gute Erschliessung mit dem ÖV gegeben ist. Hier hat es eine positive Entwicklung im Vergleich zu den letzten Jahren und Jahrzehnten gegeben – eine eigentliche «Peripherie» kennt Zürich nicht mehr.

    Wo sehen Sie noch Entwicklungspotenzial und wie könnte dieses erschlossen werden?
    Potenzial gibt es in der Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden. Eine der Besonderheiten der räumlichen Planung liegt darin, dass sie nicht an der Stadtgrenze endet , auch wenn diese Grenzen einen politischen Wechsel bedeutet. Beispiele hierfür sind der Limmatraum oder das Glattal mit dem gemeinsamen ÖV-Service. Dort gilt es, die Planung über die Grenzen hinweg gemeinschaftlich zu koordinieren, um das Angebot und die Vernetzung der Quartiere zu sichern.

    Potenzial besteht auch in der Abstimmung mit dem Kanton oder Bund, was u.a. die Themen Lärm und ISOS betrifft. Bundesweite oder kantonale Vorgaben haben in einer Stadt wie Zürich eine grosse Auswirkung. In einer engeren Abstimmung mit dem Städteverband sehe ich grosses Potenzial.

    Wie positioniert sich Zürich im Bereich der Mobilitätsentwicklung und -planung?
    Im kommunalen Richtplan steht bei der städtischen Mobilität ein effizienter und gut ausgebauter ÖV sowie die Weiterentwicklung von funktionsfähigen und attraktiven Stadt- und Strassenräumen im Fokus. Wir streben eine Stadt der kurzen Wege an. Die Quartierzentren werden gestärkt und Neue entwickelt. Für die Wohnbevölkerung wird es attraktiver, sich vor Ort zu versorgen, der Detailhandel eröffnet neue Läden im Quartier, da er auf KundIinnen zählen kann.

    Es zeigt sich in den Zahlen zur Mobilität, dass die Stadtbevölkerung vermehrt auf Velo und ÖV setzt. Insbesondere der Fuss- und Veloverkehr werden städtisch gezielt gefördert. Die Stadt berät mit dem Programm «Impuls Mobilität» ganz gezielt Unternehmen und Liegenschaftsverwaltungen.

    Hat die Pandemie Veränderungen in der Planung von Zürich bewirkt?
    Der öffentliche Raum hat während der Corona-Pandemie an Bedeutung gewonnen. Gerade für Kinder und Jugendliche, die auf Freiräume im direkten Wohnumfeld angewiesen sind. Insgesamt gesehen haben die Individualverkehrsmittel Fuss, Velo und Auto bei der Verkehrsmittelwahl mehr Gewicht erhalten, während der ÖV wegen möglicher Ansteckungsgefahrengemieden wurde. Es gilt, die positiven Effekte der Pandemie wie die Velonutzung und Glättung der Verkehrsspitzen durch vermehrtes Homeoffice, in die Zukunft mitzunehmen.

    Pandemie und mobile Arbeitsweise haben Veränderungen gebracht, deren stadtplanerischen Auswirkungen wir erst in ein paar Jahren sehen werden. Vom Home-Office-Trend profitieren in Zürich vor allem auch die Quartierzentren. In der Pandemie waren schnelle Erreichbarkeit von Einkauf, Gesundheitseinrichtungen, Sportzentren, Gastronomie und Grünräumen, die keinen öffentlichen Transport erforderten zentral. Dem Bedürfnis nach lebenswerter Stadträumen muss zukünftig mehr Rechnung getragen werden.

    Welche Faktoren machen Zürich zu einem attraktiven Wohnort?
    Zürich ist attraktiv und bietet eine hohe Lebensqualität. Das hat viele Gründe: Etwa das breite und attraktive Angebot von Betreuungs- sowie Kultureinrichtungen, attraktive Freiräume, Bildungsstätten, gute Infrastrukturen und die hohe architektonische Qualität. Anziehend ist auch die Lage am See und die Nähe zur Natur. Trotz reger Bautätigkeit ist es gelungen, dass die Stadtquartiere ihre Identität nicht verloren haben. Das ist meiner Meinung nach eine grosse Stärke unserer Stadt.

    Wie stellen Sie sich die ideale Entwicklung der Stadt Zürich vor?
    Was wären die Kernelemente?

    Ideal ist in diesem Kontext die falsche Formulierung, eine ideale Entwicklung gibt es nicht. Vielmehr ist die Stadtplanung dynamisch und wird massgeblich durch politische Entscheidungen beeinflusst. Sie muss kontinuierlich auf die aktuellen und zukünftigen sozialräumlichen wie ökologischen Belange reagieren. Es ist wichtig, dass wir eine gemeinsame Vorstellung davon haben, was Zürich sein soll und wie es sich zukünftig entwickeln soll. Der Kommunale Richtplan formuliert ein Zielbild, von einer differenzierten baulichen Verdichtung über genügend Freiräume für die Erholung bis hin zu den Zentren und Infrastrukturen der Stadt. Darunter gibt es unzählige kleinerer Ebenen, Projekte und Ereignisse, die Teil der Stadt im Wandel sind. Zürich hat viel Potenzial, das es durch die Stadtplanung zu sichern und zu nutzen gilt. Nicht von heute auf morgen, sondern auch für künftige Generationen von ZürcherInnen.

  • St. Galler Regierungspräsident Stefan Kölliker strategischer Neuzugang im Verwaltungsrat

    St. Galler Regierungspräsident Stefan Kölliker strategischer Neuzugang im Verwaltungsrat

    Im Zuge der Neuformierung, die mit einer Fokussierung auf Bau, Kapital und Vorsorge einhergeht, hat Hans Klaus, ein langjähriges Verwaltungsratsmitglied, seinen Rückzug bekanntgegeben. Dieser Schritt erfolgte nach erfolgreicher Umsetzung der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens, die Klaus seit 2021 massgeblich mitgestaltet hat. Sein Ausscheiden markiert das Ende einer Ära, in der er wesentliche Beiträge zur Entwicklung und Positionierung von Admicasa geleistet hat.

    Neue Impulse durch Stefan Kölliker
    Mit der Wahl von Stefan Kölliker, der über tiefgreifende Kenntnisse in Politik und Wirtschaft verfügt, setzt Admicasa auf eine fortgesetzte innovative und interdisziplinäre Strategie. Köllikers Erfahrungen aus seiner Zeit als Vorsteher des Bildungsdepartements und Regierungspräsident von St. Gallen sind besonders wertvoll für zukünftige Projekte und Herausforderungen, wie beispielsweise die Bekämpfung der Wohnungsknappheit.

    Kölliker selbst betont das innovative Potenzial des Unternehmens und die Möglichkeit, sein breites Wissen aktiv einzubringen. Seine Vision, branchenübergreifende Probleme mit neuen Ansätzen anzugehen, wird von Serge Aerne, hochgeschätzt. Aerne sieht in Kölliker nicht nur einen Nachfolger, sondern einen Impulsgeber, der das Unternehmen mit seinem umfangreichen Netzwerk und seiner politischen sowie wirtschaftlichen Expertise bereichern wird.

    Ausblick und strategische Ziele
    Mit der Integration von Stefan Kölliker in den Verwaltungsrat verfolgt Admicasa das Ziel, seine marktführende Position weiter auszubauen. Köllikers Hintergrund und seine strategische Denkweise sind entscheidend, um die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen und Admicasa in eine neue Phase des Wachstums und der Innovation zu führen.