Kategorie: Menschen

Menschen – Immobiliennews zu Persönlichkeiten, Meinungen, Interviews & Stimmen aus der Schweizer Immobilienbranche.

  • Zukunftssicherer Standort für Wirtschaft und Innovation

    Zukunftssicherer Standort für Wirtschaft und Innovation

    Frau Thalmann, Sie sind seit 2023 Frau Landammann des Kanton Zug und leiten die Volkswirtschaftsdirektion. Diese beherbergt unter ihrem Dach zehn Ämter aus den Bereichen Wirtschaft, Bildung sowie Sozialversicherungen und arbeitet mit Drittpartnern aus den Bereichen Wirtschaft und Berufsbildung zusammen. Wie sehen Sie die wirtschaftliche Entwicklung des Kantons Zug in den nächsten fünf Jahren?
    Sehr gut. Die finanzielle Situation des Kantons Zug entwickelt sich weiterhin positiv und der Kanton verfügt über ein hohes Eigenkapital. Das Budget 2025 rechnet mit einem Ertragsüberschuss von 226 Millionen Franken. Die sehr gute Ertragslage erlaubt es dem Kanton, seine Standortattraktivität zu halten. Solche Überschüsse festigen die bereits sehr gute Position. Der Kanton Zug kann sich weiterhin als finanziell solider und attraktiver Standort für Unternehmen und hochqualifizierte Arbeitskräfte platzieren.
    Der Kanton Zug als wirtschaftlich erfolgreicher und attraktiver Unternehmensstandort und Wohnkanton will seine Position halten. Die politische Debatte ist im Gang. Für Beiträge zur familienergänzenden Kinderbetreuung im Vorschul- und Schulalter, die Erhöhung des Kantonsbeitrags pro Schülerin und Schüler an die anerkannten Privatschulen sowie die Förderung der Forschung zur Blockchain-Entwicklung werden grosse Beträge im Budget 2025 und in den Planjahren 2026–2028 eingestellt. Dazu werden die Erhöhung des Kantonsanteils an den stationären Gesundheitskosten berücksichtigt. Aus dem Paket «Mehrwert für alle», welche Steuererleichterungen für die Zuger Bevölkerung, das Gewerbe und die Wirtschaft vorsieht, ergeben sich Mindereinnahmen.

    Diese Massnahmen, welche der Regierungsrat gezielt zum Vorteil der Zuger Bevölkerung und der Wirtschaft einsetzen will, sind dank der hohen Ertragsüberschüsse in den Vorjahren und des sehr soliden Eigenkapitals möglich. Die erwarteten Mehrerträge im Rahmen der Einführung der OECD-Mindeststeuer sollen vollständig an Bevölkerung und Wirtschaft zurückgegeben werden.

    Was tut der Kanton Zug, um in Zukunft ein attraktiver Standort für Unternehmen zu bleiben?
    Es ist das Gesamtpaket von mehreren Faktoren, welches ausschlaggebend ist. Die grundlegenden Prinzipien sind Wirtschaftsfreundlichkeit, Serviceorientierung und Innovationskultur.

    Der Kanton verfügt über bedeutende Cluster in verschiedenen Branchen und er ist ein attraktiver Standort für etablierte sowie aufstrebende, lokale und internationale Unternehmen. Ein dichtes Netzwerk von Dienstleistern, Zulieferern und privaten Institutionen unterstützen ein wertsteigerndes Wachstum.
    An oberster Stelle steht die Wirtschaftspflege der ansässigen Unternehmen. Die Behörden begleiten Unternehmen langfristig in ihrem Wachstum. Dazu bieten sie den Zugang zum Netzwerk der Zuger Wirtschaft. Die Wege sind kurz; Anliegen werden rasch und lösungsorientiert behandelt.

    Welche Branchen stehen im Fokus der Standortförderung, und wie unterstützt der Kanton Zug deren Entwicklung?
    Der Kanton Zug macht seit Jahrzehnten eine gute Rahmenpolitik für alle und will die Attraktivität erhalten. Verschiedene Branchen haben sich in Clustern gefunden; die Branchengruppen sind breit diversifiziert: Grosshandel inkl. Konsumgüter und Rohstoffhandel; High Tech / Deep Tech Industrie; Life Science beinhaltend Pharma / Biotech / Medtech; Finanzwirtschaft mit Asset Management / Private Equity / Family Offices; ICT inklusive Fintech und Blockchain; Headquarters sowie auch weltweite Procurement & Supply Chain Funktionen.

    Im Fokus steht das Wachstum der ansässigen Unternehmen. Dazu kommen Ansiedlungen von neuen Firmen, insbesondere von wertschöpfungsintensiven Unternehmen. Ich freue mich, wenn Unternehmen aus dem zweiten Sektor in unserem Kanton prosperieren. Einige Beispiele von sehr wertschöpfungsintensiven tollen Unternehmen sind V-Zug, Siemens oder Roche.

    Der Wirtschaftsraum Zug ist grösser als der Kanton Zug. Der Zugriff auf einen Talentpool mit potenziellen Fachkräften ist mitunter ein wichtiger Grund für die Wahl des Standorts Zug. Eine einzelbetriebliche Förderpolitik oder Cluster-Politik existiert nicht. Was zählt, ist ein gutes wirtschaftliches Umfeld mit attraktiven Steuern, gut ausgebildeten Fachkräften, einer funktionierenden Infrastruktur mit kurzen Wegen in der Verwaltung. Dazu kommt die Nähe zu ETH, Universität usw. und den regionalen Fachhochschulen, sodann die Lebensqualität bezüglich Landschaft und Kultur, die Erreichbarkeit dank der Lage im Herzen Europas mit der Anbindung an den Flughafen in Zürich.

    Welche Bedeutung hat die Steuerpolitik des Kantons Zug für die Ansiedlung von Unternehmen?
    Attraktive Steuern sind ein Argument für die Standortwahl, sie sind der Türöffner zur Shortlist. Letztlich ist es das Gesamtpaket an Standortvorteilen, das den Ausschlag gibt. Der Kanton Zug verfügt über eine langfristige Steuer- und Finanzpolitik, über ein hohes Nettovermögen, über ein attraktives Steuerumfeld. Dazu bietet er Planungs- und Rechtssicherheit.

    Wie unterstützt die Volkswirtschaftsdirektion die Unternehmen im Kanton Zug?
    80 Prozent der Energie wird für die Wirtschaftspflege eingesetzt. Die Unternehmen sollen sich hier wohlfühlen. Das Team der Kontaktstelle Wirtschaft ist sehr dienstleistungsbereit und im steten Austausch mit verschiedenen Anspruchsgruppen, um für die ansässigen Unternehmen wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen zu erhalten. Sie sehen sich als Partner und fördern den Wirtschaftsstandort Zug, sind vernetzt und im Dialog mit den lokalen Firmen, Wirtschaftsverbänden, Vereinigungen usw. Sie engagieren sich für die Anliegen der Zuger Unternehmerinnen und Unternehmer; deren Zufriedenheit ist das Ziel.

    Der Immobilienmarkt in Zug ist angespannt. Welche Schritte unternimmt der Kanton, um mehr Wohnraum zu schaffen?
    Wohnraum zu finden ist ein grosses Thema, das auch die Zuger Regierung beschäftigt. Der Kanton Zug hat soeben eine «Wohnpolitische Strategie 2030» mit 19 Massnahmen fertig erstellt, die sukzessive umgesetzt werden. Hauptpunkte daraus sind: mehr Wohnungen, mehr preisgünstige Wohnungen sowie mehr Wohnungen für die ansässige Bevölkerung. Ziel ist mitunter ein höherer Leerwohnungsbestand, der mehr Bewegung ermöglicht. Massnahmen daraus sind: Vereinfachte und flexiblere Bauvorschriften, wie zum Beispiel Aufstockungen, Aufbauten oder die Lockerung der Vorgaben für Hochhäuser sollen den Bau von mehr Wohnraum ermöglichen. Bestehende Baubewilligungsprozesse sollen durchleuchtet und auf Vereinfachungen, Beschleunigungen und Optimierungen geprüft werden. Mit der Stärkung und Vereinfachung des Wohnraumförderungsgesetzes sollen gemeinnützige Bauträgerschaften einfacher zu Darlehen kommen und die Subjekthilfe für bedürftige Haushalte soll optimiert werden.

    Der Regierungsrat ist bereit, die entsprechenden Gesetzesanpassungen im Planungs- und Baugesetz sowie im Wohnraumförderungsgesetz in die Wege zu leiten. Im Grundsatz will er die wohnpolitischen Ziele mit freiwilligen Massnahmen erreichen. Finanzielle Anreize sollen zu einem grösseren, schneller verfügbaren und erschwinglichen Wohnungsangebot führen.

    Welche Rolle spielt der Kanton bei der Förderung von nachhaltigem Bauen und energieeffizienten Immobilienprojekten?
    Einerseits verfügt der Kanton Zug erfreulicherweise über Investorinnen und Investoren, die eine Vorreiterrolle übernehmen in Bezug auf nachhaltiges Bauen und energieeffiziente Projekte. Beispiele sind die Areale Suurstoffi, Papieri oder der Techcluster in Zug.

    Andererseits kommt das kantonale Energiegesetz zum Zug: Beim Ersatz der Heizung müssen mindestens 20 Prozent des Wärmebedarfs mit erneuerbaren Energien gedeckt oder die Energieeffizienz muss in diesem Umfang erhöht. Um die finanziellen Konsequenzen für die Bauherrschaften abzufedern, werden Heizungsersatz und Wärmedämmung im Rahmen des kantonalen Förderprogramms Energie bis 2032 mit grosszügigen Beiträgen entlastet.

    Als Frau Landammann sind Sie auch in der regionalen und nationalen Politik aktiv. Welche Herausforderungen sehen Sie für die kommenden Jahre?
    Herausfordernd ist das Angebot einer familienergänzenden Kinderbetreuung entsprechend der Nachfrage. Weitere Aufgaben sind, Antworten zu finden auf die demografische Entwicklung sowie der Umgang mit den zunehmenden Zahlen im Asylbereich – die Zuger Bevölkerung leistet grosse Integrationsarbeit; der Kanton Zug fördert die Integration, der Verlust an Steuerattraktivität (STAF, Mindestbesteuerung) sowie ein geklärtes Verhältnis Schweiz – EU, bezüglich dem Zugang zum Markt.

    Welche kommenden Immobilienprojekte beeinflussen den Wirtschaftsraum Zug?
    Die dynamische wirtschaftliche Entwicklung unseres Kantons war und wird auch zukünftig stark beflügelt durch die Entwicklung von attraktiven Arealen für Arbeiten und Wohnen. Besonders wichtig ist dabei der Fokus auf Nachhaltigkeit. Areale wie Suurstoffi (Rotkreuz), Papieri (Cham) und Techcluster/V-Zug (Zug) sind bereits bekannte Projekte mit schweizweiter Strahlkraft. Anstehende grosse Projekte wie z. B. das LG Areal (Landis & Gyr) (Zug) oder Unterfeld (Baar/Zug) sowie Hinterberg/Städtlerallmend (Cham/Steinhausen) werden diese nachhaltige Entwicklung fortsetzen.

    Der Kanton Zug steckt 40 Millionen Franken in die Gründung des Instituts für Blockchain Forschung. Was erhofft man sich davon?
    Wir glauben, dass die Blockchain-Technologie das Potenzial hat, viele Bereiche unseres Lebens zu verändern, und wir wollen an der Spitze dieser Entwicklung stehen. Mit Blockchain Zug wird ein innovatives Leuchtturmprojekt mit internationaler Strahlkraft lanciert. Durch dieses Bildungsprojekt stärken wir den Wirtschaftsstandort Zug weiter, dies auch vor dem Hintergrund der am 1. Januar 2024 eingeführten OECD-Mindestbesteuerung. Es handelt sich dabei um eine Massnahme, die dazu beiträgt, die Wettbewerbsposition des Kantons Zug als erfolgreicher Wohn- und Wirtschaftsstandort zu sichern. Der Kanton will die Bereiche Forschung, Bildung und Wirtschaft zusammenbringen und die Innovationskraft fördern. Ziel der vom Kanton unterstützten Initiative ist es, Zug zu einem weltweit führenden Zentrum für Blockchainforschung zu machen.

    Abschlussfrage: Warum sollen Unternehmen nach Zug kommen?
    Zug hat bewiesen, dass er ein sehr attraktiver Wirtschafts- und Lebensraum ist. Der Erfolg basiert auf einer langfristigen Entwicklungsstrategie. Entscheidende Faktoren für die Standortwahl sind die Wirtschaftsfreundlichkeit, die Verfügbarkeit der Fachkräfte, die jahrzehntelange Stabilität, die hohe Lebensqualität sowie die kurzen Wege der Zuger Behörden, die rasch und effizient arbeiten.

  • Neue Zertifizierung hebt Beratungsniveau in der Immobilienbranche

    Neue Zertifizierung hebt Beratungsniveau in der Immobilienbranche

    Immobilienmakler Betterhomes erhöht laut einer Medienmitteilung die Beratungsqualität. «Nach der Trainee Ausbildung erfolgt eine obligatorische Vertiefung. All unsere Immobilienmaklerinnen und -makler absolvieren die SAQ-Zertifizierung, ein neuer, branchenweit anerkannter Qualitätsstandard für Immobilienvermarkter in der Schweiz», wird Cyrill Lanz zitiert, Gründer und CEO der Betterhomes AG in Zürich. Alle Mitarbeitenden sollen Zertifizierte/r Immobilienmakler/-in SAQ werden. Der Standard sei eine Initiative der Swiss Association for Quality (SAQ), dem IREM (Institute Real Estate Management) und  Immobilienvermarktern in der Schweiz, darunter REMAX, Raiffeisen Immobilienmakler und Immoleague, heisst es in der Medienmitteilung.

    «Angesichts der dynamischen Entwicklungen und der zunehmenden Komplexität des Immobilienmarktes ist es für Immobilienmaklerinnen und -makler unerlässlich, stets auf dem neuesten Stand zu sein. Neue Gesetze, sich wandelnde Kundenbedürfnisse und Marktveränderungen erfordern eine ständige Anpassung und Weiterbildung», wird  Christian Brunner zitiert, der Gründer von IREM mit Sitz in Winterthur.

    Die Zertifizierung ist drei Jahre gültig und muss durch regelmässige Weiterbildung erneuert werden, heisst es in der Mitteilung. «Die Zertifizierung kann zudem zum eidgenössischen Fachausweis ‚Immobilienvermarkter‘ führen oder als Teil eines Certificate of Advanced Studies (CAS) im Rahmen eines Master of Advanced Studies (MAS) in Real Estate Management anerkannt werden», wird CEO Lanz weiter zitiert.

    Betterhomes Schweiz ist mit über 29‘000 vermittelten Immobilien sowie rund 140 Immobilienmaklerinnen und -maklern nach eigenen Angaben der grösste unabhängige Immobilienmakler der Schweiz.

  • Peter Baumgartner neuer VR Präsident der Admicasa

    Peter Baumgartner neuer VR Präsident der Admicasa

    Die Admicasa Fondsleitung AG gab am 17. Oktober 2024 die Ernennung von Peter Baumgartner zum neuen Verwaltungsratspräsidenten bekannt. Baumgartner bringt jahrelange Erfahrung aus der internationalen Wirtschaft mit und verfügt über ein weitreichendes Netzwerk in verschiedenen Branchen. Zuvor war er als CEO von Etihad Airways tätig und führte dort wichtige strategische Initiativen durch. Baumgartners Berufung erfolgt als Nachfolger von Beat Langenbach, der das Amt bisher innehatte.

    Erfahrung und Weitblick für die Zukunft
    Peter Baumgartner blickt auf eine eindrucksvolle Karriere in der Luftfahrt zurück, darunter leitende Positionen bei Swissair, Swiss und Etihad Airways. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz gründete er die Unternehmensberatung Bluearbre Ltd., durch die er weiterhin aktiv in der Beratungs- und Investitionsszene tätig ist. Seine internationalen Mandate in verschiedenen Branchen, darunter auch die Immobilienbranche, machen ihn zur idealen Besetzung für die Admicasa Fondsleitung AG.

    Admicasa auf Wachstumskurs
    Die Admicasa Fondsleitung AG, gegründet im Herbst 2023, hat mit dem Admicasa Real Estate Fund bereits ihren ersten Immobilienfonds erfolgreich lanciert. Der Fonds konzentriert sich auf Investitionen in erstklassige Lagen in der Agglomeration und verfolgt das Ziel, Aufwertungspotenziale zu nutzen und attraktive Renditen zu generieren. Mit Baumgartner als neuen Verwaltungsratspräsidenten plant die Admicasa Fondsleitung, ihre Innovationskraft weiter auszubauen und neue Strategien zur Wertschöpfung im Immobiliensektor zu implementieren.

    Ein visionärer Führungsstil
    Peter Baumgartner betonte in seiner ersten Stellungnahme, dass er sich auf die Zusammenarbeit im erfahrenen Verwaltungsrat der Admicasa freue. «Der innovative Ansatz der Admicasa-Gruppe passt zu meiner Überzeugung von nachhaltiger wirtschaftlicher Wertschöpfung. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam neue Perspektiven für das Fondsmanagement erschliessen und langfristigen Erfolg sichern werden», so Baumgartner.

  • Fokus auf smarte und nachhaltige Gebäude

    Fokus auf smarte und nachhaltige Gebäude

    Susanne Seitz ist laut einer Mitteilung die erste Chefin des Geschäftsbereichs Buildings von Siemens Smart Infrastructure. Bisher war sie als Head Sales and Marketing von Siemens Smart Infrastructure unter anderem für die digitale Transformation des Vertriebs und des Marketings auf globaler Ebene zuständig. Davor war sie Mitglied des Group Executive Management von Landis + Gyr. Die Schweizerin hat Umwelttechnik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich studiert und einen Executive MBA an der Universität St.Gallen erworben.

    Der Geschäftsbereich Buildings bündelt seit dem 1. Oktober alle gebäuderelevanten Bereiche von Siemens. Er verfügt über fast 30‘000 Mitarbeitende weltweit und arbeitet mit einem Ökosystem von Partnern in 60 Ländern zusammen. „Gebäude verursachen mehr als 40 Prozent der jährlichen globalen CO2-Emissionen weltweit und wir haben die Verantwortung, deren Dekarbonisierung voranzutreiben“, wird Matthias Rebellius, Vorstandsmitglied und CEO von Smart Infrastructure, in der Mitteilung zitiert. „Intelligentere Gebäude schaffen Mehrwert für Eigentümer, Nutzer, Betreiber und die gesamte Umwelt.“

    Der neue Geschäftsbereich soll die Führungsposition von Siemens auf dem Gebäudemarkt weiter ausbauen. „Mit innovativer Technologie können wir die Transformation hin zu intelligenteren, selbstständigeren und autonomeren Gebäuden beschleunigen, indem wir die Vorteile von Künstlicher Intelligenz, IT/OT-Konvergenz sowie digitalen Services nutzen“, wird Susanne Seitz zitiert.

    Siemens Smart Infrastructure hat seinen Sitz in Zug.

  • Standortförderung mit neuer Geschäftsführung

    Standortförderung mit neuer Geschäftsführung

    Die Stabübergabe in der Geschäftsführung der Limmatstadt AG ist vollzogen. Stephanie Kiener hat das Amt von der langjährigen Geschäftsführerin Jasmina Ritz übernommen, informiert die Standortförderung in einer Mitteilung. Nach dem Rückzug aus dem operativen Geschäft wird sich Ritz weiterhin als Vizepräsidentin des Verwaltungsrats in der Limmatstadt AG engagieren.

    Zu den neuen Aufgaben von Kiener gehört die Leitung des Prozesses, mit dem die Standortförderung ihre künftige Stossrichtung präzisieren will. Dazu sind ab November gemeinsame Seminare mit Vertretenden aus dem Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung sowie den Mitgliedsgemeinden und dem Wirtschafts-Begleitgremium geplant. Sie sollen durch externe Begleitung unterstützt werden. „Es freut mich, euch über die Resultate und die Strategie für die folgenden Jahre nach abgeschlossenem Prozess zu informieren“, wird Kiener dazu in der Mitteilung zitiert.

    In den vergangenen Monaten habe die Standortförderung erfolgversprechende Voraussetzungen für die Zukunft geschaffen, informiert die Limmatstadt AG. So wollen sich die Mitgliedsgemeinden in Zukunft finanziell stärker engagieren. Dabei planen die Mitgliedsgemeinden der Zürcher Planungsgruppe Limmattal eine Beitragserhöhung per 2025. Die vier Aargauer Mitgliedsgemeinden wollen 2026 nachziehen und haben für das kommende Jahr einen Projektbeitrag gesprochen.

    Zudem konnte die Zahl der Members mit jährlichen Beiträgen gesteigert werden. Dies dient der Zielsetzung, die Finanzierung mittelfristig zu gleichen Teilen aus der Wirtschaft und der öffentlichen Hand sicherzustellen. Die Akquise neuer Members wird fortgesetzt.

  • Gemeinsam gegen Fachkräftemangel EWZ und EKZ starten

    Gemeinsam gegen Fachkräftemangel EWZ und EKZ starten

    Ohne die Arbeit der Netzelektriker bleibt es in Zürich dunkel. Sie sorgen durch den Bau und die Instandhaltung von Stromnetzen dafür, dass die Stadt und der Kanton zuverlässig mit elektrischer Energie versorgt werden. Trotz der Bedeutung dieses Berufs ist der Fachkräftemangel in der Branche ein wachsendes Problem. Deshalb haben sich die führenden Stromversorger EKZ (Elektrizitätswerke des Kantons Zürich) und ewz (Elektrizitätswerk der Stadt Zürich) zusammengeschlossen, um ein Ausbildungsprogramm speziell für Quereinsteiger zu schaffen.

    Ein Ausbildungsprogramm für Quereinsteiger
    Das Quereinsteigerprogramm richtet sich an Berufsleute mit elektrotechnischer Grundausbildung oder handwerklichem Hintergrund. Während der Ausbildung erhalten die Teilnehmenden ein volles Gehalt und erlernen die praktischen Fähigkeiten „on the job“. Die theoretische Ausbildung findet im ewz-Ausbildungszentrum in Zürich-Schwamendingen statt. Nach einem Jahr erhalten die Absolvierenden ein internes Ausbildungszertifikat, das sie als qualifizierte Netzelektriker auszeichnet.

    Vielfältige Karrieremöglichkeiten
    Viele der Teilnehmenden wechseln aus anderen Berufen in die Netzelektrik. Fabian V. von EKZ, der zuvor als Fachmann Betriebsunterhalt arbeitete, beschreibt seinen neuen Beruf als abwechslungsreich und spannend. Goran R. von ewz, der zuvor im Glasfaserausbau tätig war, sieht die Weiterbildung als logische Weiterentwicklung seiner Karriere und freut sich auf die neuen Herausforderungen.

    Die Kommunikationskampagne
    Um potenzielle Kandidaten für das Programm zu erreichen, haben die Unternehmen die „Komm ins Team Power“-Kampagne gestartet. Mit Kurzvideos auf verschiedenen Online-Kanälen sowie Offline-Maßnahmen an Sportveranstaltungen und über Mitarbeitende soll die Zielgruppe angesprochen werden. Weitere Informationen sind auf der Website www.teampower.ch zu finden.

    Gemeinsam gegen den Fachkräftemangel
    Die Zusammenarbeit von ewz und EKZ zeigt, wie Energieunternehmen gemeinsam den Fachkräftemangel bekämpfen und gleichzeitig attraktive Karrierechancen für Quereinsteiger bieten können. Die Ausbildung von Netzelektrikern ist ein wichtiger Schritt, um die Versorgungssicherheit in Zürich langfristig zu gewährleisten.

  • «Wir investieren laufend in unsere Zukunft»

    «Wir investieren laufend in unsere Zukunft»

    Herr Tamagni, seit Ihrem Amtsantritt im Januar 2021 haben Sie die Position von Schaffhausen als attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort weiter gestärkt. Welche konkreten Massnahmen haben Sie dazu ergriffen? Was hat gut funktioniert und was weniger gut?
    Das ist richtig – der Kanton Schaffhausen entwickelt sich sehr gut! Immer mehr Menschen entdecken die Vorzüge von Schaffhausen als lebenswerte Alternative im Grossraum Zürich und ziehen hierhin. Für Unternehmen gilt dies schon lange – gerade für KMU ist der Kanton mit einer Steuerbelastung von 12 bis 12.5% sehr attraktiv. Unsere Rahmenbedingungen sind hervorragend, die Wege kurz, und wir pflegen eine enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen, um gemeinsam neue Impulse zu setzen. Der Kanton Schaffhausen ist eine Region, deren Umfeld und Dynamik engagierte Menschen und Unternehmen anzieht. Eine Region, in der man Wurzeln schlägt, weil sie – trotz aller Hektik – Nähe und Vertrautheit bietet.

    Welche spezifischen Standortförderungsmassnahmen planen Sie in Ihrer nächsten Amtsperiode, um Schaffhausen noch attraktiver zu machen?
    Oberstes Ziel des Regierungsrates bleibt die weitere Stärkung von Schaffhausen als Lebens- und Wirtschaftsstandort im nationalen und internationalen Standortwettbewerb. Es werden steuerliche Entlastungsmassnahmen zugunsten der Bevölkerung und von Unternehmen erarbeitet und wir planen Fördermassnahmen für innovationsstarke Unternehmen und KMU. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat weiterhin hohe Priorität. Sehr zentral für Investoren in Wohn- und Gewerbeimmobilien werden die Fertigstellung der direkten Zugverbindung nach Basel und der Doppelspurausbau der A4 nach Winterthur ab ca. 2027 sein.

    Sie möchten Investitionen in strategische Vorhaben wie Digitalisierung und Demografie vorantreiben. Können Sie uns mehr über diese Projekte und ihre Bedeutung für Schaffhausen erzählen?
    Wir haben in Schaffhausen bereits 2017 die erste Demografiestrategie erstellt – als einer der ersten Kantone. Unsere Strategie orientiert sich an vier Schwerpunkten: Massnahmen zur Erhaltung des Arbeitskräfte-Pools, Sicherstellung wohnortnaher Pflege- und Gesundheitsdienstleistungen mit Wohnformen, die Autonomie im Alter unterstützen. Weiter wird die Siedlungs- und Verkehrsentwicklung auf demografische Entwicklungen ausgerichtet sowie das Bildungswesen auf die zunehmende diverse Bevölkerung angepasst.

    Bei der Digitalisierung wiederum fokussiert der Regierungsrat auf übergeordnete Ziele: Digital First für die Bevölkerung und die Wirtschaft und eine vollständig durchgehende Digitalisierung der Verwaltung. Jede Dienstleistung und jeder Prozess sollen optimiert und digital verfügbar sein – um Ressourcen und Zeit zu sparen.

    Wie sehen Sie als Schaffhauser Volkswirtschaftsdirektor den aktuellen Immobilienmarkt im Kanton und welche Trends erwarten Sie für die nächsten Jahre?
    Schaffhausen hat noch bezahlbaren Wohnraum sowie Bauland und dadurch Potenzial in der Wohnraumentwicklung. Zusätzlichen Schub erhält die Region durch den Ausbau der Direktverbindung mit der Bahn nach Basel und die Engpassbeseitigung auf der A4 in Richtung Winterthur. So wird Schaffhausen zur Drehscheibe zwischen Zürich, Winterthur und Basel, was die Attraktivität als Wirtschafts- und Wohnregion zusätzlich erhöht.

    Wie findet der Kanton Schaffhausen die Balance zwischen der Entwicklung des urbanen Zentrums und der Erhaltung der Schaffhauser Naturlandschaften und historischen Architektur?
    Der ländliche Raum ist ein wertvoller Bestandteil der hohen Lebensqualität des Kantons. Mit der Regional- und Standortentwicklung, dem regionalen Naturpark und der Tourismusförderung hat Schaffhausen spezifische Programme, welche auf dieses Gleichgewicht Rücksicht nehmen und die Stärkung der Landschaft fördern. Schaffhausen steht für die Nähe zur Natur und die Vielfalt an Genussprodukten. In der neuen Tourismusstrategie werden diese Aspekte von Schaffhausen besonders berücksichtigt.

    Mit Ihrem Fokus auf effizienten und bürgerfreundlichen und bürgernahen öffentlichen Dienstleistungen, gibt es Pläne, die Prozesse im Zusammenhang mit Immobiliengeschäften oder Baubewilligungen?
    Mit der Digitalisierungsstrategie legt der Regierungsrat den Weg der kantonalen Verwaltung in die digitale Zukunft fest. Er nutzt mit der «Digitalen Verwaltung Schaffhausen» die Chance der digitalen Transformation, um benutzerfreundliche Dienstleistungen für die Bevölkerung und die Wirtschaft auszubauen. Interne Prozesse werden noch effizienter strukturiert und die Zusammenarbeit der Mitarbeitenden mit agilen Methoden und modernen Technologien neu strukturiert. Die Digitalisierung ist bereits seit mehreren Jahren ein wichtiges Thema im Kanton Schaffhausen und einzelne Angebote sind weit fortgeschritten. So zum Beispiel das Geoportal, wo Daten offen verfügbar sind. Davon profitieren Eigentümer, Käufer und auch die Verwaltung.

    Welche Rolle spielen Ihrer Meinung nach nachhaltige und energieeffiziente Gebäude bei der zukünftigen Immobilienentwicklung in Schaffhausen und auch in anderen Wirtschaftssektoren?
    Die kantonale Standortpolitik berücksichtigt die globalen Klimaziele und verfolgt seit jeher eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung. Schaffhauser Unternehmen sind lokal innovativ, global erfolgreich und leisten mit ihren Investitionen, Produkten und Dienstleistungen einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Wirtschaft. In Bezug auf energieeffizientes und nachhaltiges Bauen versucht der Kanton Schaffhausen eine Vorbildfunktion einzunehmen. Eine spannende regionale Initiative zu diesem Thema ist das «Schaffhauser Haus», bei der das Bauen mit regionalen Bezug im Vordergrund steht. Damit werden die regionale Wirtschaft mit dem Handwerk gestärkt, der Nachwuchs gefördert und Stoffkreisläufe nachhaltig geschlossen.

    Welche Strategien gibt es angesichts des Wachstums der Stadt Schaffhausen, um angemessenen Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten zu schaffen?
    Der Kanton Schaffhausen verzeichnete über die letzten zehn Jahre ein moderates und nachhaltiges Bevölkerungswachstum von unter einem Prozent – das ist nicht vergleichbar mit anderen Regionen. Wenn wir einen Blick auf die Leerwohnungsziffern werfen, wird deutlich, dass der Leerstand zwar auch tief, bezahlbarer Wohnraum aber vorhanden ist. Warteschlangen wie in Zürich gibt es bei uns nicht. Mit weiteren steuerlichen Entlastungsmassnahmen und Investitionen in die Kinderbetreuung verbessert der Kanton die Situation für Familien und gutverdienende zusätzlich.

    Als Leiter des Volkswirtschaftsdepartements: Wie sehen Sie Ihre Rolle bei der Umsetzung der wirtschaftspolitischen Ziele des Kantons?
    Als Volkswirtsdirektor bin ich der oberste, direkte Ansprechpartner. Kurze Wege, schnelle Entscheide, hohe Dienstleistungsorientierung – das ist unser Credo. Stellvertretend für die kantonale Wirtschaftsförderung, die als «One-Stop-Shop» als Anlaufstelle für Fragen von Unternehmen oder Wohnortinteressierten funktioniert. Unternehmen stossen in Schaffhausen überall auf offene Türen.

    Welche langfristigen Auswirkungen erwarten Sie von Ihren bisherigen politischen Massnahmen auf den Kanton Schaffhausen?
    Die Auswirkungen zeigen sich im Rückblick der letzten 25 Jahre – die wirtschaftliche Entwicklung der Region ist eine Erfolgsgeschichte. Der Kanton befand sich in den 90er Jahren aufgrund des Strukturwandels in einer wirtschaftlichen Krise. Heute ist Schaffhausen ein international anerkannter Headquarter-Standort mit einer starken Industriebasis. Kein anderer Kanton hat sich gemäss UBS im Vergleich der Standortfaktoren so stark verbessert wie wir. Die Finanzsituation mit erfolgshohen Steuereinnahmen spricht für sich. Mittlerweile zählt Schaffhausen zum kleinen Kreis der Zahler im nationalen Finanzausgleich.

    Schaffhausen ist ein Grenzkanton. Welche Vor- und Nachteile in der Immobilienwirtschaft bringt das für den Kanton?
    Wegen der speziellen Lage zwischen Rhein und Deutschland blieb Schaffhausen zu Unrecht lange im Schatten anderer Kantone – für viele hört die Schweiz am Rhein auf. Diese Sicht ändert sich immer mehr! Schaffhausen ist heute auf dem Radar vieler Unternehmen und Investoren, die das Potenzial erkennen. Für Einwohnerinnen und Einwohner hat die moderate Entwicklung ihr Gutes: offene Landschaft und freie Natur sind im Kanton Schaffhausen erhalten geblieben.

    Welche Visionen und konkreten Projekte haben Sie für die zukünftige Entwicklung des Lebens- und Wirtschaftsstandorts Schaffhausen?
    Pioniergeist und Industrietradition prägen den Wirtschaftsstandort Schaffhausen. Oberstes Ziel des Regierungsrats ist die Stärkung von Schaffhausen als Lebens- und Wirtschaftsstandort. Weiterhin gilt es, die nationale und internationale Konkurrenzfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Schaffhausen zu sichern, zu festigen und zu verstärken. Dank der sehr guten Finanzlage im Kanton können Massnahmen und Projekte zugunsten der Standortattraktivität und der Bevölkerung erarbeitet und umgesetzt werden. Ebenso Priorität haben die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Verbesserung der Verkehrsverbindungen auf Strasse und Schiene innerhalb des Kantons und insbesondere in die Regionen Zürich und Basel, die Umsetzung der Ziele im Bereich Energie und Klima und der Bau wichtiger Infrastrukturprojekte.

    Wo sehen Sie Schaffhausen in den nächsten 20 Jahren?
    Im Jahr 2022 haben wir im Kanton im Rahmen der Entwicklungsstrategie 2030 «next.» in einem partizipativen Prozess Projekte und Massnahmen für einen erfolgreichen Weg in die Zukunft entwickelt. Die Vision von Schaffhausen als eine Schwarm- und Nestregion bildet nun unseren übergeordneten Kompass, aus dem der Regierungsrat Handlungsfelder identifiziert hat, die besonders zentral für die Nutzung des Entwicklungspotenzials der Region sind. Zur Verbesserung der Dynamik der Schwarmregion sollen zum Beispiel Ökosysteme von neuen Technologien aufgebaut und die Innovationsfähigkeit gestärkt werden. Um die Qualität der Nestregion zu erhalten will der Regierungsrat exzellente Standortfaktoren sicherstellen – von der Fachkräfteausbildung über Produktionsflächen bis zu Rahmenbedingungen für Unternehmen – und die soziale Energie nutzen. Zum Beispiel durch ein gutes Grundversorgungsangebot oder die Stärkung des Tourismus als Teil der Lebensqualität der Bevölkerung. So kann Schaffhausen den Pioniergeist fördern, offen und innovativ sein und ein Ort sein, an dem man Wurzeln schlägt und zu Hause sein will. Mit dieser Grundhaltung ist Schaffhausen ein Anziehungspunkt für Firmen und Personen, die sich in der Gesellschaft und im Wirtschaftsleben engagieren wollen.

  • Philipp Good verstärkt den Verwaltungsrat von Helvetica

    Philipp Good verstärkt den Verwaltungsrat von Helvetica

    Philipp Good ergänzt das bestehende Gremium, dem unter anderem Peter E. Bodmer (Präsident), Dr. Hans Ueli Keller (Vize-Präsident), Dr. Franziska Blindow-Prettl, Theodor Härtsch und Herbert Kahlich angehören. Er tritt in einer Zeit in das Führungsgremium ein, in der Nachhaltigkeit eine immer grössere Rolle im Immobiliensektor spielt. Seine Wahl wird als strategisch wichtiger Schritt für die künftige Positionierung der Helvetica Immobilienfonds betrachtet, die durch nachhaltige Anlagelösungen langfristig stabile Renditen für Investoren sichern sollen.

    Nachhaltige Investitionen im Fokus
    Mit seiner langjährigen Erfahrung im Umgang mit Vorsorgegeldern und spezialisierten Nachhaltigkeitsinvestitionen stärkt Good das Engagement der Helvetica Property Investors AG für verantwortungsbewusstes Investieren. Besonders relevant ist seine Fähigkeit, Investitionsstrategien zu entwickeln, die neben der Rendite auch positive gesellschaftliche und ökologische Auswirkungen erzielen. «Seine Erfahrung im Bereich nachhaltige Anlagelösungen wird dazu beitragen, dass die Helvetica Immobilienfonds für die Zukunft gerüstet sind,» betonte Verwaltungsratspräsident Peter E. Bodmer.

    Strategische Weichenstellung für die Zukunft
    Philipp Good zeigt sich hochmotiviert, seine Expertise in den Dienst der Helvetica zu stellen: «Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Verwaltungsrat innovative und verantwortungsvolle Anlagelösungen zu entwickeln. Mein Ziel ist es, Lösungen zu schaffen, die wirtschaftlichen Erfolg mit positiven gesellschaftlichen Effekten kombinieren.» Diese strategische Weichenstellung stellt sicher, dass Helvetica in einem immer anspruchsvolleren Marktumfeld als führender Akteur im Bereich nachhaltige Immobilieninvestitionen agiert.

    Mit der Wahl von Philipp Good setzt Helvetica ein starkes Zeichen für ihre zukunftsorientierte Ausrichtung im Bereich nachhaltiger Immobilieninvestitionen. Diese Verstärkung im Verwaltungsrat ermöglicht es dem Unternehmen, sich noch besser auf die Herausforderungen und Chancen der Immobilienwirtschaft zu konzentrieren und langfristig attraktive Renditen für ihre Investoren zu sichern.

  • Primarschule Degersheim setzt auf Lista Office LO

    Primarschule Degersheim setzt auf Lista Office LO

    Lista Office LO hat rechtzeitig zum Schulbeginn Mitte August vier Klassenräume der Primarschule in Degersheim neu möbliert, informiert der im selben Ort ansässige international aktive Büroausstatter in einer Mitteilung. Die agile Möblierung im Schulhaus Steinegg soll neue Wege für kreatives Lehren und motiviertes Lernen ermöglichen, so Lista Office LO in der Projektbeschreibung. „Der zeitgemässe Unterricht basiert auf einer Methodenvielfalt in der Didaktik“, wird Schulleiter Stefan Gübeli dort zitiert. „Mit der neuen Möblierung kann diese Vielfalt einfach gelebt werden.“

    Für Klassenlehrerin Madlene Keller ist es wichtig, verschiedene Lernformen ohne grosse Umbauten umsetzen zu können. „Dabei ist es wichtig, die anderen Kinder während der Einrichtung von Lernsettings nicht zu stören“, wird Keller in der Mitteilung zitiert. „Das ideale Mobiliar muss deshalb rasch, leise und unkompliziert sowohl von Unterrichtenden als auch von Schülerinnen und Schülern verschoben und umgestaltet werden können.“

    Bei der Neuausstattung in Degersheim konnte die Primarschule verschiedene Möbel vor der Beschaffung ausführlich testen. „Dies gab uns die Sicherheit, dass unsere Schüler und Schülerinnen mit den neuen Möbeln gut arbeiten können und gerne arbeiten wollen“, erläutert Keller. „Meine Wahrnehmung im Zusammenhang mit der Neumöblierung ist, dass die Schulzimmer atmosphärisch fühlbar verändert wirken.“ Konkret macht die Klassenlehrerin eine luftigere und leichtere Gesamtgestaltung mit vielen Freiräumen aus. Dies hat ihrer Ansicht nach „spürbare positive Auswirkungen auf das Denken und auf die Motivation der Lernenden“.

  • Neue Professuren im Bereich Real Estate Economics & Finance ab Herbst 2024

    Neue Professuren im Bereich Real Estate Economics & Finance ab Herbst 2024

    Das CUREM freut sich, eine bedeutende Erweiterung seiner wissenschaftlichen Ausrichtung bekanntzugeben. Ab Herbst 2024 werden zwei neue Professuren im Bereich «Real Estate Economics & Finance» eingerichtet, unterstützt durch drei bedeutende Funding Partner aus der Immobilienbranche. Dieser Schritt markiert nicht nur einen Meilenstein in der Geschichte des CUREM, sondern setzt auch neue Massstäbe für die Zusammenarbeit zwischen akademischer Forschung und Praxis in der Immobilienwirtschaft.

    Mit der Schaffung dieser Professuren unterstreicht das CUREM seine Rolle als führender Anbieter von immobilienwirtschaftlicher Weiterbildung und Forschung in Zürich. Der enge Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis ist dabei von zentraler Bedeutung: «Wir sind der festen Überzeugung, dass das Zusammenspiel von akademischer Forschung und Praxiswissen die Basis exzellenter Weiterbildungen bildet», so die Leitung des CUREM.

    Wissenschaftliche Exzellenz trifft auf praxisnahe Lehre
    Für die neuen Professuren konnten zwei renommierte Wissenschaftler gewonnen werden, die sowohl international als auch national Anerkennung geniessen und die Vision von wissenschaftlicher Exzellenz und praxisorientierter Lehre teilen: Prof. Dr. Christian Hilber und Dr. Francisco Amaral.

    Ein internationaler Experte für Wohnraumpolitik und Stadtentwicklung
    Prof. Dr. Christian Hilber übernimmt ab Herbst 2024 eine Teilzeitprofessur ad personam (20%) an der Universität Zürich. Hilber, der aktuell als Professor für Wirtschaftsgeographie an der London School of Economics (LSE) tätig ist, bringt eine herausragende Expertise im Bereich Wohnraumversorgung und Stadtentwicklung mit. Diese Themen sind auch für die Schweiz von höchster Relevanz, wo die Wohnraumpolitik vor grossen Herausforderungen steht.

    «Für mich ist es eine besondere Freude, meine Erfahrungen in Zürich einbringen zu dürfen. Die Schweiz steht vor grossen Herausforderungen im Bereich der Wohnraumpolitik, und ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam Lösungen entwickeln können, die sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich nachhaltig sind», betont Prof. Hilber.

    Neben seiner akademischen Laufbahn hat Prof. Hilber umfangreiche Erfahrung in der Beratung von Regierungen und internationalen Organisationen wie der OECD und der Asian Development Bank. Seine Tätigkeit am CUREM wird die internationale Vernetzung und den praxisnahen Wissensaustausch weiter stärken.

    Finanz- und Immobilienökonomie im Fokus
    Dr. Francisco Amaral, der ab Oktober 2024 als Assistenzprofessor (100%) an der Universität Zürich tätig sein wird, bringt wertvolle Expertise an der Schnittstelle von Finanz- und Immobilienökonomie mit. Seine Forschung konzentriert sich auf die Wechselwirkungen zwischen Risiko und Rendite auf Wohnungsmärkten unter verschiedenen makroökonomischen Bedingungen.

    «Der Wohnungsmarkt spielt in der Schweiz, wie in vielen westlichen Ländern, eine zentrale Rolle für die finanzielle Stabilität und das Wohl der Gesellschaft. Um nachhaltige Massnahmen zu entwickeln, die den Markt widerstandsfähiger und erschwinglicher machen, müssen wir verstehen, welche Faktoren Risiko und Rendite beeinflussen», erklärt Dr. Amaral, der an der Universität Bonn promoviert wurde.

    Mit seiner umfassenden Forschungserfahrung trägt Dr. Amaral massgeblich zur wissenschaftlichen Vertiefung und Weiterentwicklung des CUREM bei, insbesondere in den Bereichen Finanzmarktanalyse und Immobilienökonomie.

    Stärkung des Standorts Zürich als Zentrum für Immobilienforschung
    Die Einrichtung dieser Professuren ist nicht nur für das CUREM ein entscheidender Schritt, sondern auch für den Standort Zürich. Mit der erweiterten wissenschaftlichen Ausrichtung wird Zürich als führender Hub für immobilienwirtschaftliche Forschung und Lehre in Europa weiter gestärkt. Die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis wird den Wissenstransfer fördern und zur Entwicklung innovativer Lösungen für aktuelle Herausforderungen im Immobiliensektor beitragen.

    Ein zukunftsweisender Schritt für die Immobilienbranche
    Mit den neuen Professuren im Bereich «Real Estate Economics & Finance» setzt das CUREM ein klares Zeichen für die zukünftige Ausrichtung der immobilienwirtschaftlichen Forschung und Lehre in Zürich. Die Verknüpfung von akademischer Exzellenz mit praxisorientiertem Wissen wird nicht nur das CUREM, sondern die gesamte Immobilienbranche nachhaltig stärken. Prof. Dr. Christian Hilber und Dr. Francisco Amaral bringen wertvolle Erfahrungen und frische Impulse mit, die zur Weiterentwicklung des Instituts und zur Bewältigung der Herausforderungen des Wohnungsmarktes beitragen werden.

    Diese spannende Entwicklung markiert den Beginn einer neuen Ära für das CUREM und den Immobiliensektor in der Schweiz. Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit und die neuen Perspektiven, die diese Professuren eröffnen werden.

  • ZHAW diplomiert 77 Bachelor und 10 Master

    ZHAW diplomiert 77 Bachelor und 10 Master

    Am Freitag, dem 30. August 2024, fand im Technopark Zürich die feierliche Diplomverleihung für die Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums in Facility Management und des Masterstudiums in Real Estate & Facility Management der ZHAW statt. Insgesamt 47 Frauen und 40 Männer erhielten ihr lang ersehntes Diplom und setzten damit den Schlusspunkt unter eine intensive und erfolgreiche Studienzeit.

    Die Eröffnungsrede der Zeremonie hielt Prof. Dr. Urs Hilber, Direktor des ZHAW-Departements Life Sciences und Facility Management. Er gratulierte den Absolventinnen und Absolventen zu ihrem Abschluss und betonte die Bedeutung ihrer zukünftigen Beiträge in einer sich rasch wandelnden Welt. Die Festansprache hielt Katrin Leuenberger, Amtschefin des Immobilienamts Kanton Zürich und Mitglied des Beirats des Instituts für Facility Management. Sie unterstrich, wie essenziell gut ausgebildete Fachkräfte im Bereich Real Estate und Facility Management für die Bewältigung grosser gesellschaftlicher Herausforderungen sind.

    Auszeichnungen und besondere Leistungen
    Irene Arnold und Anja Fuchs-Barbana, Studiengangleitende des Bachelorstudiums, überreichten den 77 erfolgreichen Bachelor-Absolventen ihre Diplome. Besonders hervorgetan hat sich Till Plüss, der als Jahrgangsbester ausgezeichnet wurde. Zusätzlich erhielt er gemeinsam mit Sara Lehmann den Preis für die beste Abschlussarbeit, welcher vom Geschäftsführer des Schweizerischen Verbands für Facility Management und Maintenance, Rainer Artho, überreicht wurde. Beide Abschlussarbeiten wurden mit der Bestnote 6.00 bewertet.

    Im Masterstudium durften Prof. Dr. Isabelle Wrase und Zifei Wang-Speiser 10 Masterdiplome an fünf Frauen und fünf Männer verleihen. Besonders herausragend waren Tania Kornsteiner und Severin Keller, die beide für ihre exzellenten Leistungen ausgezeichnet wurden. Severin Keller erhielt zudem für seine Masterarbeit mit dem Titel «Asset Returns and Liquidity: Empirical Insights from Publicly Traded Real Estate Assets» den Preis für die beste Masterarbeit, überreicht von Nora Dainton, Vorstandsmitglied des IFMA Switzerland Chapter.

    Ein Rückblick auf eine ereignisreiche Studienzeit
    Den festlichen Abschluss der Diplomfeier bildete ein kurzweiliger Rückblick auf die Studienzeit, den Anja Balsiger und Oliver Horner für die Bachelors sowie Elsa Jeanfavre für die Master-Absolventen gestalteten. Sie liessen die Höhepunkte ihrer Studienjahre Revue passieren und erinnerten an die gemeinsamen Herausforderungen und Erfolge, die sie auf ihrem Weg zu diesem bedeutenden Meilenstein bewältigt haben.

    Die Absolventinnen und Absolventen blicken nun auf eine vielversprechende Zukunft in einer Branche, die nach gut ausgebildeten Fach- und Führungskräften verlangt und in der sie ihre Fähigkeiten und ihr Wissen zum Wohle der Gesellschaft einbringen werden.

  • Neuer Verwaltungsrat der SBB André Wyss

    Neuer Verwaltungsrat der SBB André Wyss

    André Wyss wird in den Verwaltungsrat der Schweizerischen Bundesbahnen einziehen. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. August 2024 die Wahl Wyss’ gutgeheissen. Die offizielle Bestätigung seiner neuen Funktion erfolgt an der Generalversammlung der SBB im April 2025. Wyss, ein renommierter Schweizer Wirtschaftsführer und CEO des Bau- und Immobiliendienstleisters Implenia, soll 2026 das Präsidium des Verwaltungsrats von Monika Ribar übernehmen.

    Wyss bringt eine beeindruckende Karriere mit, die ihn auf diese Aufgabe hervorragend vorbereitet. Nach seiner Ausbildung als Chemikant absolvierte er ein Wirtschaftsstudium und bildete sich an der renommierten Harvard Business School weiter. Bevor er zu Implenia wechselte, sammelte er umfassende internationale Erfahrung bei Novartis, wo er zuletzt die weltweite Produktion und zentrale Dienstleistungen mit über 40.000 Mitarbeitenden leitete. Auch sein Engagement in verschiedenen Verwaltungsräten und als Präsident der Statistisch-Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Basel unterstreichen seine vielseitigen Kompetenzen. Neben seiner Wirtschaftserfahrung war Wyss Major und Kommandant in der Schweizer Armee, was ihm ein tiefes Verständnis für die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Schweiz vermittelt hat.

    Ein gut durchdachtes Wahlverfahren
    Die Mitglieder des Verwaltungsrates der SBB werden traditionell auf der Generalversammlung für eine Amtsdauer von zwei Jahren gewählt. Als alleiniger Aktionär übt der Bund das Stimmrecht der Generalversammlung aus. Monika Ribar, die seit zwölf Jahren als Verwaltungsratspräsidentin der SBB tätig ist, wird ihr Amt aufgrund der Amtszeitbeschränkung im Jahr 2026 abgeben. Die amtierende Verwaltungsrätin Véronique Gigon wird ihr Mandat bereits an der Generalversammlung 2025 niederlegen.

    Um eine nahtlose Nachfolge an der Spitze der SBB sicherzustellen, wurde frühzeitig ein umfassender Findungsprozess durch den Bund initiiert. Der Verwaltungsrat der SBB beschloss daraufhin an einer ausserordentlichen Sitzung im August 2024, dem Bundesrat die Wahl von André Wyss vorzuschlagen. Wyss’ bisherige Erfahrung und sein umfassendes Netzwerk in der Schweizer Wirtschaft machen ihn zur idealen Besetzung für diese anspruchsvolle Aufgabe.

    Ein klarer Übergang bei Implenia und der SBB
    Wyss wird seine Tätigkeit als CEO von Implenia Ende März 2025 beenden. Danach wird er sich voll auf seine neue Rolle im Verwaltungsrat der SBB konzentrieren. Während eines Jahres wird er gemeinsam mit der aktuellen Präsidentin Monika Ribar im Verwaltungsrat tätig sein und sich intensiv auf die Übernahme des Präsidiums vorbereiten. Dieser reibungslose Übergang gewährleistet eine kontinuierliche und stabile Führung bei der SBB und sichert die strategische Ausrichtung des Unternehmens auch in Zukunft ab.

    Mit der Wahl von André Wyss setzt die SBB auf eine starke Führungspersönlichkeit, die den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist und das Unternehmen erfolgreich weiterentwickeln kann.

  • Sandro Principe übernimmt die Leitung des Geschäftskundenbereichs bei SMG Real Estate

    Sandro Principe übernimmt die Leitung des Geschäftskundenbereichs bei SMG Real Estate

    Ab dem 1. November 2024 tritt Dr. Sandro Principe seine neue Position als Director Business Customers bei SMG Real Estate an. Er verantwortet die strategische Führung des Bereichs und leitet den Vertriebs- sowie Kundendienstbereich für Plattformen wie ImmoScout24, Homegate und Flatfox. Mit seiner langjährigen Erfahrung aus führenden Positionen in der Immobilienbranche und IT-Industrie bringt Principe das notwendige Know-how mit, um das Geschäftsfeld weiterzuentwickeln. Zuvor war er als Chief Transformation Officer bei Wincasa AG tätig und leitete den Bereich der internationalen Immobilienverwaltungspraxis bei Yarowa AG.

    Martin Waeber, Managing Director von SMG Real Estate, zeigt sich erfreut über die neue Besetzung: «Mit Dr. Sandro Principe haben wir einen Experten gewonnen, der sowohl in der Schweizer Immobilienbranche als auch in der IT-Landschaft bestens vernetzt ist. Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit und die weitere Entwicklung unseres Geschäftskundenbereichs.» Principe tritt die Nachfolge von Marcel Meier an, der das B2B-Geschäft von SMG Real Estate über Jahre erfolgreich aufgebaut hat. Meier wird sich zukünftig auf sein Doktoratsstudium in Lyon konzentrieren und das Unternehmen weiterhin beratend unterstützen.

    Dr. Sandro Principe verfügt über einen Ph.D. in Business Administration von der Universität St. Gallen und weitreichende Weiterbildungen in Management Consulting und Agile Management. In seiner neuen Rolle wird er dafür verantwortlich sein, die Geschäftskundenbeziehungen von SMG Real Estate weiter auszubauen und den Vertrieb sowie den Kundenservice strategisch zu führen.

  • HighStep tritt Branchenverband Swiss Safety bei

    HighStep tritt Branchenverband Swiss Safety bei

    Die HighStep Systems AG ist laut einer Mitteilung dem Schweizer Branchenverband der Hersteller und Importeure von Persönlichen Schutzausrüstungen (PSA) beigetreten. Swiss Safety setze sich für die Verbesserung der Sicherheitsstandards in der Industrie ein und bietet seinen Mitgliedern Zugang zu einer Vielzahl von Ressourcen, Schulungen und Netzwerken, heisst es weiter.

    Als neuer Partner im Verband wolle die HighStep Systems AG aktiv an der Förderung von Arbeitssicherheit und Effizienz mitwirken, heisst es in der Mitteilung. Die Absturzsicherungssysteme und ergonomischen Lösungen für das Arbeiten in der Höhe und Tiefe von HighStep seien speziell darauf ausgelegt, Arbeitsplätze sicherer und produktiver zu gestalten.

    Die HighStep Systems AG wurde 2007 gegründet und hat ihren Sitz in Dietikon. Sie entwickelt und vertreibt Steigschutzsysteme als Alternative zu konventionellen Steigmethoden wie zum Beispiel Steigleitern. Dadurch werden Arbeitsplätze in grosser Höhe sicher und komfortabel erreichbar, was in Bezug auf Mitarbeitende die Sicherheit und Produktivität erhöht. Das Steigschutzsystem HighStep besteht aus zwei Komponenten: einer Aluminiumschiene als Systemträger und einem wählbaren Steiggerät, dem HighStep Easy und dem portablen HighStep Lift.

    In der Anwendung liegt der Fokus auf Strommasten, Windkraftanlagen, Sendetürmen wie auch Industrieanlagen. Weltweit sind mehrere tausend Installationen in Betrieb – vornehmlich in Europa und auch in asiatischen Ländern wie China und Indien. Zu den Kunden zählen der Schweizer Übertragungsnetzbetreiber Swissgrid, der europäische Hochspannungsnetzbetreiber TenneT oder auch das chinesische Energieunternehmen State Grid Corporation of China.

  • Wohneigentum wird teurer

    Wohneigentum wird teurer

    Die Preise für Wohneigentum haben im zweiten Quartal 2024 weiter angezogen, informiert das Amt für Statistik (BFS) in einer Mitteilung. Der von ihm erhobene Wohnimmobilienpreisindex legte im Quartalsvergleich um 1,1 Prozent zu und steht aktuell bei 117,5 Punkten. Im Jahresvergleich haben die Fachleute des BFS einen Anstieg um 1,4 Prozent beobachtet. Die Basis des Index wurde im vierten Quartal 2019 bei 100 Punkten fixiert.

    Die Preise von Eigentumswohnungen zogen im Quartalsvergleich um 0,9 Prozent, im Jahresvergleich um 1,7 Prozent an. Bei den Einfamilienhäusern wurde ein Anstieg um 1,2 Prozent im Quartalsvergleich und um 1,0 Prozent im Jahresvergleich beobachtet. Der Immobilienpreisindex für Einfamilienhäuser schloss zum Quartalsende bei 118,6 Punkten. Sein Pendant für Eigentumswohnungen fiel mit 116,5Punkten etwas geringer aus.

    De Preise für Einfamilienhäuser zogen im Berichtsquartal in sämtlichen Gemeindetypen an, informierten die Fachleute des BFS. Den stärksten Anstieg haben sie mit 2,3 Prozent in der Kategorie der ländlichen Gemeinden beobachtet. In dieser Kategorie legten auch die Preise für Eigentumswohnungen mit 2,7 Prozent besonders stark zu. Bei Eigentumswohnungen in den städtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration gaben die Preise hingegen um 0,3 Prozent nach.

  • Neuer Weiterbildungskurs zur Bauorganisation gestartet

    Neuer Weiterbildungskurs zur Bauorganisation gestartet

    Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) führt laut einer Mitteilung ab dem 24. September einen viertägigen Kurs zur Bauorganisation ein. Der Master-Studiengang Bauleitung wird durch das CAS-Programm (Certificate of Advanced Studies) Bauorganisation erweitert. Der Weiterbildungskurs FHNW Bauorganisation sei ein intensives Programm, das innerhalb von vier Tagen in einer Woche von Dienstag bis Freitag stattfindet, heisst es in der Mitteilung.

    In diesem Kurs werden sieben relevante Themen behandelt, die für die effektive Planung und Organisation von Baustellen entscheidend sind, heisst es weiter. Teilnehmende haben die Möglichkeit, sich bis zum Ende des Kurses für den gesamten CAS anzumelden, sofern noch Plätze verfügbar sind und die Zulassungskriterien erfüllt werden.

    Ein zentraler Bestandteil des Unterrichts sind laut der FHNW praxisorientierte Übungen, die entweder individuell oder in Kleingruppen durchgeführt und anschliessend diskutiert werden. Präsentationen und Erfahrungsaustausch finden im Plenum statt, um ein interaktives Lernumfeld zu schaffen. Die Nutzung eines Laptops wird den Teilnehmenden empfohlen, um das Lernerlebnis zu optimieren.

    Der Weiterbildungskurs FHNW Bauorganisation richte sich an Architekten, Architektinnen, Ingenieure und Ingenieurinnen aller Fachrichtungen mit einem Hochschulabschluss oder einer vergleichbaren Qualifikation sowie Berufserfahrung im Bau- und Planungsbereich, heisst es weiter. Auch erfahrene Bauleitende, die ihr Wissen auffrischen möchten, sowie weniger erfahrene Bauleitende, die erste Impulse für ihre Tätigkeit suchen, seien willkommen. Der praxisnahe Weiterbildungskurs biete eine ideale Gelegenheit für Bauprofis, ihr Fachwissen zu vertiefen und sich auf dem Gebiet der Bauorganisation weiterzuentwickeln, heisst es von der FHNW.

  • Erfolgreiche 32. Fachmesse für die ÖGA 2024

    Erfolgreiche 32. Fachmesse für die ÖGA 2024

    Vom 26. bis 28. Juni 2024 besuchten zahlreiche Fachleute die ÖGA, um die neuesten Entwicklungen im Garten- und Landschaftsbau, öffentlichen Grün sowie Gemüse- und Beerenbau zu entdecken. Die Messeleitung zieht ein positives Fazit: Die 409 Ausstellenden lobten die hohe Qualität des Fachpublikums, die Besucherfrequenz und die hervorragende Organisation der Veranstaltung. Besonders geschätzt wurden die Live-Maschinendemos und die Möglichkeit, Geräte vor Ort zu testen. Auch die einzigartige Parkatmosphäre trug zum Erfolg der Messe bei.

    Stimmen der Ausstellenden
    Rolf Schüpbach von der Ricoter Erdaufbereitung AG betonte: «Die ÖGA ist der Treffpunkt der Grünen Branche. Wir schätzen den offenen und ehrlichen Austausch und die Möglichkeit, unsere Neuheiten zu präsentieren. Für uns ist es auch eine Gelegenheit, unseren Kunden zu danken.» Jürg Schwab von der Robert Aebi Landtechnik AG ergänzte: «Dass wir unsere Maschinen draussen präsentieren können, macht für uns die ÖGA aus. Dazu die Möglichkeit, gute Kundenkontakte mit Entscheidungsträgern zu pflegen und neue Kunden kennenzulernen. Für uns ist die ÖGA die schönste aller Messen.»

    Innovationskraft und Auszeichnungen
    Die Innovationskraft der Branche war auf der ÖGA 2024 deutlich sichtbar. Eine Fachjury wählte aus 37 angemeldeten technischen Neuheiten – so viele wie noch nie – neun Gewinner des Innovationsawards «Technische Neuheiten» aus. Zudem wurden vier neue Pflanzen mit dem Award «Neue Pflanzen» ausgezeichnet. Die Übergabe der Awards erfolgte durch Christian Stucki, Schwingerkönig und Sportler des Jahres 2019, im Rahmen der offiziellen Innovationsfeier. Über 180 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und von den Ausstellenden nutzten die Gelegenheit zum Austausch und Networking.

    Konstante Besucherzahlen
    Die Messeleitung zeigte sich auch mit den Besucherzahlen zufrieden. Insgesamt wurden 20’350 Eintritte registriert, was vergleichbar mit der letzten Ausgabe im Jahr 2022 ist (20’600 Eintritte). Trotz eines verregneten Frühjahrs, das viele Gartenbauer und Produzenten in Verzug brachte, entschieden sich zahlreiche Fachleute für einen Besuch der ÖGA. Das Verhalten der Besucher war besonders erfreulich: Sie zeigten sich interessiert und kaufbereit. Auch der neue Standort des Baumaschinen-Sektors Nr. 10 wurde mehrheitlich positiv bewertet. Das kompaktere Messegelände führte zu einem veränderten Besucherstrom, ohne die Strassenseite wechseln zu müssen.

    Zukunft der ÖGA
    Die nächste ÖGA findet vom 24. bis 26. Juni 2026 statt. Als bedeutendste Fachmesse für den professionellen Gartenbau, das öffentliche Grün, den Kommunalbereich sowie den Gemüse- und Beerenbau richtet sie sich an Fachleute und Entscheidungsträger der Branche. Träger der Messe sind der Unternehmerverband Gärtner Schweiz, die Kantonale Gartenbauschule Oeschberg sowie die Schweiz. Zentralstelle für Gemüsebau

    Die erfolgreiche Durchführung der ÖGA 2024 unterstreicht die Bedeutung dieser Fachmesse für die Grüne Branche und lässt auf eine ebenso erfolgreiche Veranstaltung im Jahr 2026 hoffen.

  • Neuer Fachverband «Baustoff Kreislauf Schweiz» gegründet

    Neuer Fachverband «Baustoff Kreislauf Schweiz» gegründet

    Die Fusion von arv Baustoffrecycling Schweiz und FSKB Fachverband der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie wurde formalisiert. Rund 400 Mitglieder haben den neuen Verband «Baustoff Kreislauf Schweiz» ins Leben gerufen, der die Kräfte der beiden Branchen bündelt. Ziel ist es, Fachkompetenzen auszubauen, kommende Herausforderungen zu antizipieren und die Zukunft der Schweizer Bauwirtschaft aktiv mitzugestalten.

    Einheitliche Interessenvertretung für Kreislaufwirtschaft
    Als einzige Industrieorganisation der Bauwirtschaft vertritt «Baustoff Kreislauf Schweiz» die Interessen aller Beteiligten in der Kreislaufwirtschaft. Der Verband repräsentiert mehr als 1.000 Schweizer Kiesabbaustellen, Betonwerke und Recyclingstellen. In Zusammenarbeit mit Planungsbehörden wird er Rahmenbedingungen schaffen, um die nachhaltige Versorgung der Bauwirtschaft mit mineralischen Roh- und Baustoffen zu gewährleisten und die rund 100.000 Arbeitsplätze im Bauhauptgewerbe zu sichern.

    Fokus auf nachhaltige Kreislaufwirtschaft
    Der Verband setzt sich für die umweltfreundliche Nutzung mineralischer Rohstoffe ein, besonders angesichts der zunehmenden Ressourcenknappheit. Ziel ist es, Baustoffe im Kreislauf zu halten und innovative Technologien sowie Methoden für den Abbau und die Aufbereitung von Recyclingbaustoffen voranzutreiben. Die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen wird intensiviert, um ein Kompetenzzentrum für nachhaltige Bauwirtschaft zu schaffen.

    Ressourcensicherung und ökologische Integration
    Ein zentrales Anliegen von «Baustoff Kreislauf Schweiz» ist die Versorgungssicherheit mit mineralischen Rohstoffen und die fachgerechte Entsorgung von Rückbaumaterialien. Angesichts knapper werdender Flächen und steigender Schutzbestimmungen wird sich der Verband dafür einsetzen, dass Baustellen weiterhin mit hochwertigen Baustoffen versorgt werden. Zudem wird die ökologische Integration von Kiesgruben als Lebensraum für Flora und Fauna gefördert, indem nach Abbauende eine hochwertige Rekultivierung und Renaturierung der Flächen erfolgt.

    Breit aufgestellter Vorstand und Expertise
    Lionel Lathion, Präsident der Lathion Group SA, wird erster Präsident von «Baustoff Kreislauf Schweiz». Unterstützt wird er von Vize-Präsidenten Christoph Duijts, CEO der KIBAG, und Stefan Eberhard, Inhaber der stefan eberhard ag. Der 14-köpfige Vorstand deckt fachlich und regional ein breites Spektrum ab und wird die Zusammenarbeit mit den Kantonalverbänden intensivieren. Die neue Geschäftsstelle bündelt die Expertise und Erfahrung von 19 Mitarbeitenden aus verschiedenen Bereichen, um Politik und Behörden als kompetente Anlaufstelle zu dienen.

  • Neuer Geschäftsführer und Verwaltungsratswechsel bei der Standortförderung

    Neuer Geschäftsführer und Verwaltungsratswechsel bei der Standortförderung

    Lukas Huber wird die Greater Zurich Area AG (GZA) leiten. Der Verwaltungsrat der Standortmarketingorganisation hat den seit 2002 für sie tätigen Ansiedlungsexperten zum Nachfolger von Sonja Wollkopf Walt ernannt, informiert die GZA in einer Mitteilung. Wollkopf Walt wird die Standortförderung auf eigenen Wunsch per Ende 2024 verlassen. Eine symbolische Amtsübergabe soll am 20. August im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der GZA erfolgen.

    Lukas Huber ist 2002 als Analyst bei der GZA eingestiegen. Später übernahm der studierte Betriebsökonom die Verantwortung für den Bereich Life Sciences. Aktuell ist der designierte Geschäftsführer als COO und Marktverantwortlicher Asien für die Standortmarketingorganisation tätig.

    «Wir danken Sonja Wollkopf Walt für ihre langjährige, herausragende Arbeit und ihren immer 100-prozentigen Einsatz für die Greater Zurich Area AG», wird Balz Hösly, Verwaltungsratspräsident der GZA, in der Mitteilung zitiert. «Mit Lukas Huber wird die GZA den erfolgreichen Kurs weiterentwickeln und ihren Fokus auf Innovation, Nachhaltigkeit und eine starke Marktpräsenz ausbauen können.»

    In derselben Mitteilung gibt die GZA einen Wechsel im Verwaltungsrat bekannt. Dabei wird Reto Bleisch, Leiter des Amts für Wirtschaft und Tourismus des Kantons Graubünden, an die Stelle von Christoph Schärrer treten. Der Delegierte für Wirtschaftsförderung des Kantons Schaffhausen tritt turnusgemäss von seinem Posten zurück. «Diese Rochade ist Teil der Corporate Governance der GZA, welche eine Vielfalt von Perspektiven im Verwaltungsrat abbilden möchte», heisst es zum Wechsel in der Mitteilung.

  • Genf: ein Modell, das exportiert wird?

    Genf: ein Modell, das exportiert wird?

    Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?
    Welche Immobilienthemen bearbeiten Sie am häufigsten?
    Meine Arbeit ist sehr vielfältig und deckt die meisten Bereiche des Immobilienrechts ab: Immobilientransaktionen, Entwicklungsprojekte, Beratung in Vertragsangelegenheiten (z.B. Werk- oder Mietverträge), Verhandlungen im Zusammenhang mit Grundstücken (Bestellung von Dienstbarkeiten, Nutzungsvereinbarungen, etc.), zivile Immobilienstreitigkeiten (z.B. Baumängel, Nachbarschaftsprobleme) oder Verwaltungsstreitigkeiten (z.B. Einspruch gegen Baugenehmigungen).

    Aufgrund der Grösse der Kanzlei MLL Legal sind wir gut positioniert, um unsere Mandanten bei grossen Projekten oder komplexen Angelegenheiten mit einer Vielzahl von Akteuren zu beraten. Dies sind Themen, die mich sehr interessieren. Für mich selbst ist meine Arbeit am befriedigendsten, wenn es mir gelingt, konstruktive Lösungen zu finden, die alle Parteien auf einen Nenner bringen, so dass sie ihr gemeinsames Projekt gemeinsam vorantreiben können.

    Hat sichdie Rechtslage für den Bau- und Immobiliensektor in den letzten Jahren verändert, wenn ja, wie?
    Der gesetzliche Rahmen, insbesondere im Bereich des öffentlichen Rechts, wird immer dichter und komplexer, und wir sehen oft, dass unsere Kunden Schwierigkeiten haben, mit der Entwicklung der Vorschriften Schritt zu halten, insbesondere wenn sie in der ganzen Schweiz tätig sind.

    In den letzten Jahren waren es wahrscheinlich die Beschränkungen des Raumplanungsgesetzes (RPG) zur Verhinderung der Zersiedelung, die die Rechtslage am stärksten verändert haben, da sie sich auf die lokale Planung auswirkten. Dasselbe gilt für die Beschränkungen der Qualität von Gebäuden (einschliesslich Energieeffizienz), die sich aus der Energiestrategie 2050 ergeben. Die Steuergesetzgebung und die Regeln für den Zugang zu Subventionen haben ebenfalls einen entscheidenden Einfluss auf die Möglichkeiten für Bauherren und damit auf den gesamten Immobiliensektor.

    In Genf waren die letzten Jahre voller Überraschungen, insbesondere im Zusammenhang mit den Änderungen des Gesetzes über Abbruch, Umbau und Renovierung von Wohnhäusern (LDTR) und des allgemeinen Gesetzes über Entwicklungszonen (LGZD), aber auch aufgrund der jüngsten Änderung der Ausführungsverordnung zum kantonalen Energiegesetz.

    Was hat der Genfer Immobiliensektor, was die anderen grossen Wirtschaftsregionen der Schweiz nicht haben?
    Der Genfer Immobiliensektor kann auf eine besondere Dynamik zählen, die mit der geographischen Lage des Kantons und seiner Geschichte zusammenhängt, insbesondere mit den vielen Institutionen, die hier ansässig sind. Die Attraktivität des Kantons hat einen wichtigen Einfluss auf die Leerstandsquote, die trotz der regen Bautätigkeit in den letzten Jahren nach wie vor historisch niedrig ist. In fast allen Wohnungskategorien ist die Nachfrage grösser als das Angebot. Diese Knappheitssituation erklärt, warum bestimmte Themen (wie Wohnraum und Mietrecht) in Genf sensibler sind als in anderen Regionen. Die Tatsache, dass der Kanton eine der niedrigsten Eigentumsquoten in der Schweiz aufweist (18,7% im Jahr 2021, während der nationale Durchschnitt bei 36,3% liegt und die Quote in einigen Kantonen über 50% beträgt), bedeutet auch, dass bestimmte Themen in Genf anders angegangen werden.

    Was macht Genf einzigartig?
    Rechtlich gesehen ist eines der überraschendsten Systeme für einen Immobilieninvestor aus dem Ausland das Genfer LDTR, das den Handlungsspielraum der Eigentümer von Wohngebäuden erheblich einschränkt (insbesondere in Bezug auf Umbauten, Verkauf oder die Festlegung der Miete nach Bauarbeiten). Dasselbe gilt für die Gesetzgebung über die Entwicklungszone, durch die der Staat eine starke Kontrolle über die Produktion von neuen Wohnungen im Kanton ausübt. Da diese Regelungen in Genf seit vielen Jahren in Kraft sind, haben sich viele Praktiken rund um diese Regelungen entwickelt und sie sind immer noch in Entwicklung. Wir sehen, dass in anderen Kantonen ähnliche Regelungen eingeführt werden, manchmal auch auf kommunaler Ebene. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass der „Genfer Fall“ in Zukunft als Referenz für die Auslegung ähnlicher Probleme dienen kann, die im Zusammenhang mit diesen neuen Regeln auftreten können.

  • Laurent Decrue neu im Verwaltungsrat der newhome.ch AG

    Laurent Decrue neu im Verwaltungsrat der newhome.ch AG

    Laurent Decrue bringt umfangreiche unternehmerische Erfahrung und digitale Expertise in den Verwaltungsrat ein. Als Gründer des Umzugsunternehmens Movu, ehemaliger CEO von Bexio und Mitgründer sowie CEO von Holycode, ist er eine wertvolle Bereicherung für Newhome. Decrue tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Dr. Christian Wunderlin an.

    Digitale Expertise für zukünftige Ausrichtung
    Dr. Roman Timm, CEO von Newhome, äussert sich erfreut über den Neuzugang: „Mit Laurent konnten wir eine der prägenden Figuren der Schweizer Start-up-Landschaft gewinnen. Er bringt wichtiges unternehmerisches Know-how, aber auch fundiertes Digitalwissen mit. Das stützt unsere Strategie hin zu einer kundenzentrierten, transparenten und branchenfreundlichen Plattform.“

    Laurent Decrue verfolgt ambitionierte Ziele: „Mein Ziel ist es, den Immobilienmarkt so offen und transparent wie möglich zu gestalten, um sicherzustellen, dass die Preisbildung in der Schweizer Immobilienlandschaft nicht durch eine Monopolstellung verzerrt wird. Ich bin überzeugt, dass Newhome dazu beitragen kann, die Immobiliensuche in der Schweiz zu verbessern.“

    Bereits im Februar 2024 sind im Rahmen der Beteiligung der AXA an Newhome mit Manuel Bächi und Andreas Schiller zwei weitere Verwaltungsräte hinzugekommen.

  • Neue Karrierechancen für Quereinsteiger in der Immobilienwirtschaft

    Neue Karrierechancen für Quereinsteiger in der Immobilienwirtschaft

    Für viele Quereinsteiger eröffnen sich mit einer beruflichen Neuorientierung spannende Möglichkeiten. Claudio Kuhn, ein erfahrener Business-Administrator mit einem Master of Science in Business Administration von der HSLU, sieht in der Immobilienwirtschaft seine neue Herausforderung. Motiviert von der Aussicht auf intensiven Kundenkontakt und vielfältige Marketingaktivitäten, richtet er seinen Fokus auf eine Karriere im Immobilien-Verkauf, speziell im Wirtschaftsraum Zürich und in der Region Luzern.

    Gezielte Weiterbildung für den Einstieg
    Trotz seines umfangreichen Fachwissens erkannte Kuhn, dass spezifisches Grundwissen für den Immobilien-Verkauf unverzichtbar ist. Daher entschied er sich für den Intensivkurs für Quereinsteiger beim SVIT Zürich, den er erfolgreich abschloss. Der Kurs vermittelt wesentliche Kenntnisse und Fähigkeiten, um in der dynamischen Immobilienbranche Fuss zu fassen.

    Unterstützung durch den SVIT Zürich
    Neben der fachlichen Weiterbildung bietet der SVIT Zürich umfassende Unterstützung bei der beruflichen Eingliederung in die Immobilienwirtschaft. Pascal Stutz, CEO des SVIT Zürich, begleitet die Kursteilnehmer bei der Entwicklung erfolgreicher Strategien für die Stellensuche. Somit erwerben die Absolventen nicht nur vertieftes Wissen, sondern auch wertvolle Kompetenzen für eine erfolgreiche Bewerbung.

    Netzwerken und Praxiserfahrung
    Kuhn und andere Kursabsolventen haben zudem die Möglichkeit, sich über Dossiers und persönliche Referenzen wie  Skills, bei potenziellen Arbeitgebern zu präsentieren. Diese Dokumente, welche auch von Nichtmitgliedern des SVIT angefordert werden können, ermöglichen es Unternehmen, direkt auf qualifizierte Kandidaten zuzugreifen (Mail to: pascal.stutz@svit.ch).

    Ausblick für interessierte Quereinsteiger
    Das aktuelle Kursangebot des SVIT Zürich für Quereinsteiger in die Bereiche Immobilien-Bewirtschaftung oder Immobilien-Verkauf ist auf der Website svit-bildung.ch einsehbar. Mit gezielten Programmen und der unterstützenden Begleitung bietet der SVIT ambitionierten Berufsumsteigern wie Claudio Kuhn eine solide Basis für einen erfolgreichen Karrierestart in der Immobilienbranche.

    Die intensive Ausbildung und die enge Betreuung durch den SVIT Zürich bieten eine vielversprechende Chance, die Attraktivität der Immobilienwirtschaft für Quereinsteiger zu erhöhen und ihnen den Weg zu einer erfolgreichen Laufbahn zu ebnen.

  • So kann eine 10-Millionen-Schweiz gelingen

    So kann eine 10-Millionen-Schweiz gelingen

    Lardi betonte die Notwendigkeit besserer Rahmenbedingungen, um der Wohnungsknappheit entgegenzuwirken. Er präsentierte vier zentrale Forderungen. Energetische Sanierungen und Aufstockungen können zusätzliche Nutzfläche schaffen, ohne neue Flächen zu verbrauchen. Es gehe nicht um Wolkenkratzer, sondern um moderate Erhöhungen bestehender Gebäude. Umnutzung von Büro- in Wohnflächen, denn die strikte Trennung zwischen Wohn- und Arbeitszonen sei veraltet. Mischzonen könnten die Verkehrsbelastung verringern und Wohnraum schaffen. Fehlregulierungen im Mietwohnungsrecht und Steuerprivilegien führen zu einer ungerechten Verteilung der Wohnfläche. Eine Liberalisierung könnte älteren Wohnraum freigeben und die Preise stabilisieren. Einsprachen und langwierige Bewilligungsverfahren seien die grössten Hindernisse. Diese müssten gestrafft werden, um schneller neuen Wohnraum zu schaffen.

    Wichtige Volksabstimmung
    Der Bau neuen Wohnraums erfordert auch eine kontinuierliche Erneuerung der Verkehrsinfrastruktur. Das Strategische Entwicklungsprogramm Nationalstrassen ist hier von zentraler Bedeutung. Im November 2024 wird über diese Vorlage abgestimmt, die sechs grosse Projekte zur Engpassbeseitigung umfasst. Der Schweizerische Baumeisterverband befürwortet ein Ja zur Vorlage und fordert ein leistungsfähiges Mobilitätsangebot, bei dem alle Verkehrsmittel kombiniert werden. Lardi hob auch die Bedeutung des neuen Umweltschutzgesetzes hervor, das Lärmschutzkriterien anpasst und den Bau von Wohnungen ermöglicht, die bisher aus Lärmschutzgründen blockiert waren.

    Illustre Gastauftritte
    Zu den Highlights der Veranstaltung zählte das Referat von Bertrand Piccard, der die Rolle der Bauwirtschaft im Kampf gegen den Klimawandel betonte. Ökonom Martin Neff erläuterte, wie eine wachsende Bevölkerung die Prosperität eines Landes beeinflusst und wie durch Abbau von Regulierungen mehr Wohnraum geschaffen werden kann. Bauingenieur Pirmin Muff zeigte praktische Umsetzungsansätze für die Bauwirtschaft. Regierungsrat Martin Neukom überbrachte das Grusswort des gastgebenden Kantons Zürich.

    HGC-Jubiläum und Bau-Party
    Den Abschluss des von Mascha Santschi moderierten Grossanlasses bildeten ein Networking-Apéro, das Abendessen und die legendäre Bau-Party. Für musikalische Unterhaltung sorgte die 21-jährige Sängerin Joya Marleen aus St. Gallen, eine der aufstrebenden Stars der Schweizer Musikszene.

  • Neue Kraft in der Schweizer Equans Switzerland

    Neue Kraft in der Schweizer Equans Switzerland

    Der Rebranding-Prozess ist in vollem Gange und wird sich über die kommenden Monate erstrecken. Ab dem 1. Juli 2024 werden die «Bouygues E&S InTec Schweiz AG» in «Equans Switzerland AG» und die «Bouygues E&S Prozessautomation AG» in «Equans Switzerland Process Automation AG» umbenannt. Diese Änderungen betreffen jedoch nicht die bestehenden Geschäftsbeziehungen.

    Auch die Tochtergesellschaften erfahren Anpassungen unter der neuen Dachmarke. Bereits im Januar 2024 wurde der Facility Management-Bereich in «Equans Switzerland Facility Management AG» umbenannt. MIBAG Property Managers und Kummler+Matter EVT AG haben neue Logos erhalten. Die Bouygues E&S EnerTrans AG wird als EnerTrans Switzerland AG eigenständig und erhält ebenfalls ein neues Logo.

    Erweiterung des Dienstleistungsportfolios
    Die strategische Zusammenlegung ermöglicht es Equans Switzerland, ihr Dienstleistungsportfolio zu erweitern und noch gezielter auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Gebäudetechnik, Energieversorgung und -effizienz, Facility Management, Smart City, Verkehrsinfrastruktur und digitale Transformation. Ziel ist es, die führende Position in diesen Bereichen weiter auszubauen.

    Chancen und Herausforderungen
    Claudio Picech betont die Bedeutung dieses Zusammenschlusses: «Die Zusammenführung von Bouygues E&S und Equans ist ein anspruchsvolles Projekt, das grosse Chancen birgt. Das Schweizer Unternehmen darf auf über 180 Jahre Tradition und Geschichte zurückblicken, was uns alle sehr stolz macht. Die kommenden Monate werden herausfordernd, aber auch vielversprechend sein. Dabei spielt die Beteiligung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine zentrale Rolle. Auch der persönliche Kontakt mit allen Angestellten liegt mir sehr am Herzen. Gemeinsam wollen wir diesen Wandel nutzen, um unsere Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern.» Ganz nach dem Motto: Gemeinsam Zukunft gestalten.

    Mit diesen strukturellen und strategischen Änderungen positioniert sich Equans Switzerland als zukunftsorientiertes Unternehmen, das bereit ist, die Herausforderungen der kommenden Jahre erfolgreich zu meistern und die Branche nachhaltig zu prägen.

  • Planung in Genf: eine schwierige Übung

    Planung in Genf: eine schwierige Übung

    Das Office de l’urbanisme ist für die Raumplanung im Kanton Genf zuständig. Können Sie uns einen Überblick über Ihre Zuständigkeiten geben?
    Das Stadtplanungsamt erarbeitet und setzt eine Bodennutzungspolitik um, die darauf abzielt, den Wohnungsbau, die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung zu fördern und gleichzeitig den Lebensraum im Hinblick auf den ökologischen Wandel zu verbessern sowie das natürliche und bauliche Erbe aufzuwerten. Er ist das Eingangstor für alle territorialen Projekte und gewährleistet einen ständigen und iterativen Dialog zwischen den lokalen und regionalen Ebenen sowie zwischen den öffentlichen Politiken, die auf diese Projekte einwirken (Natur, Landschaft, Mobilität, Grund und Boden, Soziales, Gesundheit, Wirtschaft usw.).

    Zu den Instrumenten gehört der kantonale Richtplan, der eine allgemeine Orientierung über die grossen räumlichen Gleichgewichte gibt, insbesondere in Abstimmung mit den Nachbarn in Frankreich und im Waadtland. Das Stadtplanungsamt ist auch für Zonenänderungen zuständig, um die Nutzungen an die Bedürfnisse des Gebiets anzupassen, sowie für Leitplanungen wie die Quartierrichtpläne oder die lokalisierten Quartierpläne, die die Anordnung der Gebäude präzisieren, die Aussenräume organisieren und die Baurechte verteilen.

    Seit 2015 verfügt das Stadtplanungsamt über eine Abteilung für Bürgerbeteiligung, die ein Kompetenzzentrum für alle Abstimmungsprozesse ist, die alle Projekte begleiten. In der Tat hat sich die Berücksichtigung der Bevölkerung und ihrer Nutzungsexpertise bei den Projekten durch die Konzertierungsansätze weiter verstärkt. Um zu verstehen, wie das Gebiet bewohnt wird, und um eine bessere Berücksichtigung der Wohnwünsche der Bewohner durch die Projekte zu ermöglichen, werden in Ergänzung zu den partizipativen Ansätzen immer häufiger soziologische Studien in die Grundstudien der Projekte integriert.

    Um den Bau der Schnittstellen des Léman Express zu begleiten, hat das Stadtplanungsamt auch eine operative Direktion geschaffen, die für Projekte im öffentlichen Raum zuständig ist: Plätze, grüne Wege für den Langsamverkehr, Schulhöfe, Parks etc.

    Mit welchen Herausforderungen und Chancen ist die Stadtentwicklung in Genf konfrontiert, insbesondere im Vergleich zu anderen Schweizer Kantonen?
    Die grösste Herausforderung besteht heute darin, dieses Wachstum qualitativ hochwertig in einem immer engeren und beschränkteren Raum unterzubringen.

    Über Jahrzehnte hinweg hat das Genfer Territorium seine landwirtschaftlichen und natürlichen Gebiete sowie seine Landschaften bewahrt, wodurch es seinen Bewohnern eine hohe Lebensqualität bieten konnte. Diese ständige Aufmerksamkeit zwischen Bewahrung und Entwicklung hat dazu geführt, dass es im städtischen Prozess des Wachstums nach innen eine Vorreiterrolle einnimmt. Die Herausforderung besteht heute darin, dieses Wachstum in den bestehenden Siedlungsstrukturen unterzubringen, aber auch positive Prozesse der Regeneration und Sanierung bereits urbanisierter Gebiete in Gang zu setzen. Die Klimaresistenz verlangt von uns, die öffentlichen Räume zu überarbeiten, indem wir die Wasserinfiltration, die Entsiegelung von Böden und die Erhöhung der Vegetationsdecke besser steuern. Gleichzeitig muss die energetische Sanierung bestehender Gebäude zu erheblichen Einsparungen führen und gleichzeitig auf erneuerbare Energiequellen umgestellt werden.

    Diese Herausforderung, die Stadt auf bereits bebauten Flächen zu errichten, muss sich auch mit der Erhaltung des baulichen Erbes und der Bäume sowie der Berücksichtigung der Biodiversität im städtischen Umfeld auseinandersetzen.

    Welche Gebiete in Genf sind für Unternehmen besonders attraktiv und warum?
    Das bebaute Gebiet von Genf ist besonders dicht und kompakt. Die Unternehmen des sekundären Sektors profitieren von den hochwertigen Industriegebieten, die über die «Ecoparc» sowohl auf eine Dynamisierung des Wirtschaftsgefüges als auch auf die Berücksichtigung der Herausforderungen bei der Anpassung an den Umweltwandel abzielen: besseres Wassermanagement, Begrünung, Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft etc. Diese Industriegebiete sind in der Regel gut an Verkehrsachsen angebunden und verfügen zum Teil über einen Bahnanschluss.

    Die mobileren Dienstleistungsaktivitäten haben in letzter Zeit bedeutende Umsiedlungen erlebt, um von neuen «Adressen» zu profitieren, die besser gelegen, moderner und vor allem besser an die Mobilitätsnetze angebunden sind. In diesem Streben nach Optimierung haben die neuen Geschäftsviertel des PAV eine grosse Attraktivität bewiesen, insbesondere diejenigen, die direkt in der Nähe der Bahnhöfe des Léman Express liegen. Man kann feststellen, dass die Unternehmen auf verschiedene Parameter achten, darunter die Lage, die Verkehrsanbindung (öffentlich und privat), die im Viertel angebotenen Nahversorgungsdienste sowie die Flexibilität der Räumlichkeiten und die Umweltfreundlichkeit der Gebäude.

    Welches sind die wichtigsten Bauprojekte im Kanton Genf und wie tragen sie zur Stadt- und Raumentwicklung bei und welche Projekte würden Sie als Leuchtturmprojekt bezeichnen und aus welchen Gründen? Wo sieht die Stadt- und Raumentwicklung in Genf noch Entwicklungspotenzial und wie könnte dieses ausgeschöpft werden?
    Die aktuelle Stadtentwicklung besteht hauptsächlich aus drei grossen Projektfamilien:

    Die «Grossprojekte» als Stadterweiterung auf landwirtschaftlichem Gebiet. Diese Projekte wurden vor etwa zehn Jahren konzipiert und durchliefen den gesamten Prozess von der Aufnahme in den kantonalen Richtplan über die Zonenänderung bis hin zum Quartierrichtplan. Jedes dieser Projekte umfasst mehrere tausend Wohnungen, Gewerbeflächen, Annehmlichkeiten und öffentliche Einrichtungen. Sie befinden sich alle in der Bauphase, die in Etappen bis 2040 dauern wird.

    Die Stadterneuerungsprojekte in der Villa-Zone. Diese Projekte haben ein grosses Potenzial für neue Wohnungen, aber ihre Planung ist aufgrund der Auswirkungen auf das bestehende Gefüge heikel, das nicht nur eine natürliche Widerstandsfähigkeit gegenüber Veränderungen aufweist, sondern stellenweise auch über patrimoniale und ökologische Qualitäten verfügt, die heikle Interessenabwägungen erfordern.

    Die dritte grosse Familie betrifft die Verdichtung der Stadtkrone, darunter der Sektor «Praille-Acacia-Vernet (PAV)» und die Bahnhofsviertel des Léman Express. Während letztere sich in der Endphase der Fertigstellung befinden und Wohnungen und Gewerbeflächen mit hervorragender Verkehrsanbindung bieten, zielt der PAV-Sektor auf die Umwandlung eines über 200 Hektar grossen Industriegebiets in ein neues Stadtzentrum ab. Weit entfernt von einer Brache ist dieser dynamische Sektor heute in Betrieb und erfordert die Umsiedlung von Unternehmen, um deren Fortbestand im Genfer Wirtschaftsgefüge zu gewährleisten.

    Gibt es in Genf noch ungenutzte Flächen, die für neue Entwicklungsprojekte in Frage kommen? Wenn ja, wo befinden sie sich?
    Wie bereits erwähnt, ist der Kanton Genf gezwungen, sich nach innen zu entwickeln und sein Siedlungsgebiet zu regenerieren. Im Gegensatz zu anderen Städten gibt es in Genf keine städtischen Brachflächen, da diese häufig mit der Deindustrialisierung in Verbindung stehen. So wird die Urbanisierung hauptsächlich durch die Mutation der bestehenden Bauzonen vorangetrieben, mit der Perspektive, das Gebiet auszustatten, um die Praktiken der Nähe zu fördern.

    Die Lebensqualität wird durch die Erneuerung von Stadtvierteln verbessert. Dazu gehören die Neugestaltung der öffentlichen Räume, die Bereitstellung von Einrichtungen und Dienstleistungen für die Nachbarschaft, die Erhaltung des baulichen und natürlichen Erbes sowie ein leichterer Zugang zu Erholungsräumen. In diesem Sinne stellen die Villengebiete aus dem letzten Jahrhundert heute das grösste Potenzial für eine Mutation für Entwicklungsprojekte im Kanton dar.

    Die Ambitionen Genfs, seine Natur- und Landwirtschaftsflächen zu erhalten, werden durch den Sektorplan für Fruchtfolgeflächen (SDA) unterstützt, der darauf abzielt, eine Quote von 8400 Hektar qualitativ hochwertiger landwirtschaftlicher Flächen zu erhalten, um zur Genfer Selbstversorgung beizutragen. Da diese Grenze praktisch erreicht ist, sind zukünftige grosse Stadterweiterungen in der Landwirtschaftszone nicht mehr möglich.

    Hat die Pandemie zu langfristigen Veränderungen in der Planung Genfs geführt? Wenn ja, welche?
    Die Pandemie war ein Moment, in dem das kollektive Bewusstsein für die enge Verbindung zwischen Lebensstilen und der Produktion der Stadt geschärft wurde.

    Tatsächlich war der Einschluss für alle eine echte Erfahrung der städtischen Widerstandsfähigkeit in einem Kontext, in dem eine Anpassung an den Klimawandel notwendig ist. Er hat auch den Bedarf an einer vielfältigen Stadt aufgezeigt, die in der Lage ist, in der Nähe eines Stadtviertels Dienstleistungen, Orte der Entspannung und der Erholung anzubieten. Die Qualität der öffentlichen Räume ist daher von entscheidender Bedeutung, ebenso wie die Vernetzung von Parks und Gärten. In Hitzesommern ist der Zugang zu Wasser ebenfalls wichtig und hat dazu geführt, dass die Nutzung der Seeufer und Wasserläufe völlig neu gestaltet wurde, indem Spazierwege freigegeben und neue Erholungsmöglichkeiten geschaffen wurden (Rhône-Ufer, Strand von Eaux Vives, Strand von Vengeron usw.).

    Das Bedürfnis nach Freizeit und Erholung setzte auch die landwirtschaftlichen und natürlichen Flächen unter Druck, mit einer starken Frequentierung während der Pandemie, die vor allem auf die Schliessung der Grenzen zurückzuführen war. Heute wird über die «sozio-ökologische» Verwaltung dieser Gebiete nachgedacht, um zu versuchen, die landwirtschaftliche Tätigkeit und die Erhaltung der Ökosysteme miteinander in Einklang zu bringen und gleichzeitig einen vernünftigen Zugang für die Öffentlichkeit zu ermöglichen.

    Wie stellen Sie sich die ideale Entwicklung des Kantons Genf vor? Was wären die Schlüsselelemente?
    Die Entwicklung des Kantons Genf erfordert vorrangig den Erhalt und die Aufwertung seiner landwirtschaftlichen und natürlichen Flächen, sowohl aus Gründen der Biodiversität, der Nahrungsmittelproduktion als auch des Landschaftsbildes.

    Neue Potenziale werden daher idealerweise im bereits bebauten Gebiet liegen, teils in der Stadterneuerung, teils in der Verdichtung der Villenzone.

    Die Vision, die der Entwicklung zugrunde liegt, zielt darauf ab, eine dichte, grüne Stadt zu fördern, die Dienstleistungen und Annehmlichkeiten in der Nähe anbietet und die zukünftigen Entwicklungen in Bereichen ansiedelt, die gut an die Mobilitätsnetze (aktive Mobilität und öffentliche Verkehrsmittel) angebunden sind. Quartiere, die vielfältige Aufnahmebedingungen bieten und eine Generationenmischung unterstützen, die begrünt und für alle Arten von Menschen konzipiert sind, sanfte Mobilitätsnetze, die die Lebensräume (Wohnen, Arbeit, Bildung, Freizeit usw.) miteinander verbinden Eine selbstbewusste Urbanität einer dichten Stadt, die es versteht, die Bautypologien zu kontextualisieren und die Bewohnerinnen und Bewohner voll in ihre Planung und Umsetzung einzubeziehen.

  • Forscher plädieren für Paradigmenwechsel bei Gebäude- und Energieplanung

    Forscher plädieren für Paradigmenwechsel bei Gebäude- und Energieplanung

    Matthias Sulzer von der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und sein Kollege Michael Wetter vom Lawrence Berkeley National Laboratory in Kalifornien setzen sich für einen Paradigmenwechsel in der Planung von Gebäude- und Energiesystemen ein. «Aufgrund der Komplexität und der geforderten Flexibilität künftiger Energiesysteme sowie der Dringlichkeit eines Wandels sind heutige Planungsprozesse nicht geeignet», erklärt der die Empa-Abteilung Urban Energy Systems leitende und parallel am Lawrence Berkeley National Laboratory forschende Sulzer in einer Mitteilung der Empa. «Es gibt wenig bis keine Interaktion zwischen den Disziplinen, um Gebäude oder Energieinfrastrukturen als ganzheitliches System zu entwerfen.»

    Sulzer und Wetter plädieren dafür, das für die Automatisierung der Chip-Produktion entwickelte sogenannte platform-based Design auf die Planung von Gebäude- und Energiesystemen zu übertragen. Die Methodik basiert auf verschiedenen Abstraktionsebenen, auf denen sich gegenseitig beeinflussende Systeme ganzheitlich analysiert und optimiert werden. Auf jeder Ebene werden dabei allgemeingültige Modelle geschaffen, die vorgeben, wie ein System definiert und zu bauen ist. Die einzelnen Modelle lassen sich in der Praxis dann individuell kombinieren. Ein derartiger Paradigmenwechsel könne «unsere Planungs-, Bau- und Betriebsprozesse revolutionieren und die Digitalisierung und Automatisierung fördern, die für das Erreichen unserer ehrgeizigen Dekarbonisierungsziele unerlässlich sind», meint Sulzer.

  • Führungswechsel bei SVIT Schweiz beschlossen

    Führungswechsel bei SVIT Schweiz beschlossen

    Am 20. Juni 2024 fand in Luzern die Delegiertenversammlung der SVIT Mitgliederorganisationen statt. Dabei wurde entschieden, dass Michel Molinari, derzeit Vize-Präsident des SVIT Schweiz, im Jahr 2025 das Amt des Präsidenten von Andreas Ingold übernehmen wird. Jean-Jacques Morard, ebenfalls Vize-Präsident, wird durch Cécile Berger-Meyer ersetzt. David Zumsteg tritt die Nachfolge von Michel Molinari als Vize-Präsident an. Zudem wird Andreas Dürr 2026 seinen Sitz an Boris Grell übergeben. Bereits im vergangenen Jahr wurde Gabriel Schmid als Finanzverantwortlicher ins Präsidium berufen. Diese Neubesetzungen markieren den Beginn eines umfassenden Führungswechsels im Dachverband.

    Entscheidung zu Sponsoringvereinbarungen
    Neben den Präsidiumswahlen haben die Delegierten über Anträge des SVIT Ostschweiz und des SVIT Zentralschweiz abgestimmt. Die Anträge forderten, dass der SVIT Schweiz keine weiteren Werbe-, Sponsoring- oder sonstigen Leistungsvereinbarungen mit der Swiss Marketplace Group AG und deren Organisationen abschliessen darf. Bestehende Vereinbarungen sollen zum Ende der Vertragslaufzeiten gekündigt werden. Die Delegierten stimmten diesen Anträgen zu und setzen damit ein klares Zeichen für eine neue Ausrichtung des Verbandes.

    Swiss Real Estate Forum als Rahmenveranstaltung
    Die Delegiertenversammlung 2024 war eingebettet in das Swiss Real Estate Forum (SREF), welches am selben Tag stattfand. Dieses Forum bot eine Plattform für Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Sport, darunter Alt-Bundesrat Ueli Maurer und der ehemalige Welt-Torhüter Oliver Kahn, um aktuelle Themen der Immobilienbranche zu diskutieren.

    Mit den getroffenen Entscheidungen und dem eingeleiteten Führungswechsel positioniert sich der SVIT Schweiz für die Zukunft und setzt wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Verbandes und der gesamten Branche.

  • Digital Next Gen und KI beginn einer neuen Ära

    Digital Next Gen und KI beginn einer neuen Ära

    Die Bau- und Immobilienbranche sieht sich, wie viele andere Branchen, grossen Herausforderungen gegenüber. Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran, revolutionäre Technologien entstehen und die Anforderungen an Nachhaltigkeit steigen kontinuierlich. Zudem gibt es einen Mangel an Fachkräften mit digitalen Kompetenzen. «Unsere Antwort auf diese Herausforderungen ist die Gründung der Expert Group ‚Digital Next Gen‘,» sagt Genova. «Unser Ziel ist es, digitale Talente aus der gesamten Branche zu vereinen und gemeinsam an innovativen Lösungen für eine nachhaltige und digitalisierte Zukunft zu arbeiten.»

    Genova bringt umfangreiche Fachkenntnisse aus seiner beruflichen Laufbahn und seinem Studium mit. Besonders prägend war eine Reise nach China, wo er wertvolle Einblicke in die digitale Transformation gewann. Die Digital Next Gen Initiative bietet ihm eine Plattform, um seine Fähigkeiten einzusetzen und die digitale Transformation in der Bau- und Immobilienbranche voranzutreiben.

    Ziele der Expert Group «Digital Next Gen»
    Aufbau eines Kompetenzzentrums für digitale Technologien und Trends, um die digitalen Herausforderungen der Baubranche effektiv zu bewältigen.

    Identifikation und Förderung innovativer digitaler Lösungen und Geschäftsmodelle in der Schweiz.

    Schaffung von Brücken zwischen Forschung, Wirtschaft und Praxis, um innovative Ideen und Technologien schneller in die Praxis umzusetzen.

    «Wir streben an, eine führende Rolle bei der Gestaltung der digitalen Transformation in der Baubranche einzunehmen,» betont Genova.

    Chancen und Herausforderungen der digitalen Evolution
    Die Digitalisierung bietet erhebliche Chancen für die Baubranche, wie Effizienzsteigerungen, Kostensenkungen, umweltfreundlichere Baupraktiken und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Doch es gibt auch Herausforderungen wie hohe Investitionskosten, Datenschutzprobleme und Fachkräftemangel. «Diese Herausforderungen müssen wir entschlossen angehen, um die Chancen der Digitalisierung voll auszuschöpfen,» sagt Genova. «Die Zukunft gehört den Mutigen und den Vorreitern, und wir sind bereit, diese Rolle zu übernehmen.»

    Kommende digitale Technologien und Trends
    Die Baubranche steht am Beginn einer neuen Ära, geprägt durch bahnbrechende digitale Technologien. Künstliche Intelligenz (KI), Robotik, Blockchain, das Internet der Dinge (IoT) sowie Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) sind einige der Schlüsseltechnologien, die die Branche revolutionieren werden. «Wir sind bereit, den Weg für diese digitale Revolution zu ebnen und uns den aufkommenden Herausforderungen zu stellen,» erklärt Genova.

    Gesuchte Talente für die Expert Group
    Für die Expert Group werden Talente mit umfassendem Know-how in digitalen Technologien wie KI, IoT, Blockchain, AR/VR und 3D-Druck gesucht. Zusätzlich zu technologischen Fähigkeiten sind Innovationsgeist, Erfahrung in der Baubranche, Teamfähigkeit und ein Verständnis für nachhaltige Baupraktiken von Bedeutung. «Wir setzen auf eine neue Generation von Talenten, die bereit sind, die Führung bei dieser technologischen Revolution zu übernehmen,» schliesst Genova.

    Die Digitalisierung ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance, die Bau- und Immobilienbranche grundlegend zu transformieren. Die Expert Group «Digital Next Gen» ist bereit, diese Transformation aktiv mitzugestalten und eine nachhaltige, digitalisierte Zukunft zu schaffen.

  • Mehrheit möchte Wohnraum nicht verkleinern

    Mehrheit möchte Wohnraum nicht verkleinern

    Die Studie Wohnraumnutzung aus individueller Sicht der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) hat ergeben, dass 70 Prozent der Befragten nicht bereit sind, ihren Wohnraum zu verkleinern. Unter den Personen, die in sogenannten Empty Nests leben, also mit leerstehenden Räumen flügge gewordener Kinder, empfinden nur 26 Prozent ihr Zuhause als zu gross. Ein Zimmerüberschuss von zwei Zimmern, also zwei Zimmern mehr als Personen im Haushalt leben, wird von den befragten Personen als ideal angegeben, so die ZHAW in einer Mitteilung. Von den umzugsbereiten Befragten zeigen sich laut Studie lediglich 42 Prozent bereit, ihre Zimmerzahl zu verkleinern. 32 Prozent wollen nicht von ihren Vorstellungen bezüglich Wohnkosten abweichen.

    «Es zeigt sich, dass die Kombination von Umzug und Verkleinerung – also zwei einschneidenden Veränderungen gleichzeitig – besonders herausfordernd ist», wird Selina Lehner, Co-Leiterin der Studie, zitiert. «Wenn zudem wichtige Anreize fehlen, wird diese Entscheidung häufig aufgeschoben.» Nur jede dritte befragte Person ist der Meinung, dass ältere Paare oder Alleinstehende in zu grossen Wohnungen ihren Wohnraum für jüngere Familien freigeben sollten. Dabei spielt laut ZHAW eine Rolle, dass die Neumiete für kleinere Wohnungen häufig teurer ist als die Bestandsmiete in der grösseren Wohnung.

    An Wichtigkeit gewinnt das häusliche Büro. 61 Prozent der Befragten geben an, künftig zuhause ein Arbeitszimmer einrichten zu wollen. Denn «ein externes Büro ist beispielsweise nicht gleich attraktiv wie ein Büro in den eigenen vier Wänden», so Studien-Co-Leiter Holger Hohgardt.

    An der Studie haben im Frühjahr 2024 insgesamt 1097 Personen in der Deutschschweiz und der Westschweiz teilgenommen. Die ZHAW führte die Erhebung in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Wohnungswesen, der Fédération Romande Immobilière, dem Hauseigentümerverband Schweiz und Raiffeisen Schweiz durch.

  • Silas Schneider übernimmt operative Leitung

    Silas Schneider übernimmt operative Leitung

    Silas Schneider tritt seine neue Position am 1. Januar 2025 an, es stösst am 1. Oktober 2024 zur ABS. Schneider bringt umfassende Erfahrung aus seiner vorherigen Tätigkeit als CEO von abonax mit, wo er über sechs Jahre hinweg massgeblich am Aufbau und der erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens beteiligt war.

    „Wir sind überzeugt, dass Silas Schneider mit seiner Erfahrung und seinem Fachwissen die Firma in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft führen wird und freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit“, kommentiert Daniel Senn, Verwaltungsratspräsident der Abacus.

    Mit dem Wechsel in der Führungsspitze setzt die Abacus Business Solutions AG ein starkes Zeichen für Kontinuität und Wachstum. Der Übergang wird sorgfältig geplant und ausgeführt, um eine reibungslose Weiterführung der Unternehmensgeschäfte zu gewährleisten und die zukünftigen Herausforderungen erfolgreich zu meistern.