Kategorie: Sanierung

  • Artisa Group restauriert Grand-Hotel von Locarno

    Artisa Group restauriert Grand-Hotel von Locarno

    Artisa Group will das Grand-Hotel von Locarno sanieren und erweitern. Ein entsprechender Bauantrag ist bereits eingereicht, informiert das auf Immobilieninvestitionen auf dem schweizerischen und europäischen Markt spezialisierte Zuger Unternehmen in einer Mitteilung. Für das Projekt spannt Artisa Group mit dem Architekten Ivano Gianola zusammen.

    Der Entwurf sehe den Erhalt der bestehenden Substanz und insbesondere die unter Denkmalschutz stehenden Fresken, Verzierungen und Fassaden des historischen Gebäudes vor, schreibt Artisa. Der grosse Saal, in dem 1925 die Friedenskonferenz stattfand, soll zeitgemäss restauriert werden. Neu wird ein SPA- und Wellness-Zentrum eingerichtet.

    „Das neue Grand-Hotel Locarno wird weltweit Massstäbe setzen in Exzellenz, Nachhaltigkeit und moderner Dienstleistung“, erläutert Stefano Artioli, Vizepräsident der Artisa Group, in der Mitteilung. „Darüber hinaus übernehmen wir die Verantwortung für 100 Mitarbeiter, die im Hotel arbeiten werden.“

    Im Aussenbereich sieht das Konzept eine Umgestaltung des über 4000 Quadratmeter grossen Parks vor. Gemeinsam sollen Hotel und Park das touristische Angebot des Tessins ergänzen, heisst es in der Mitteilung. „Das ganzheitliche Hotelkonzept passt perfekt zu der OTR-Strategie (Mendrisiotto und Basso Ceresio, Luganese, Bellinzonese und Hoch-Tessin sowie Lago Maggiore und Täler): Wellness, Essen und Wein, Veranstaltungen, Meetings, Nachhaltigkeit“, lässt sich Fabio Bonetti, Direktor der Tourismusorganisation des Lago Maggiore, dort zitieren.

  • Niederländische Zentralbank baut mit neustark

    Niederländische Zentralbank baut mit neustark

    Die Niederländische Zentralbank verwendet bei der Renovierung ihres Hauptsitzes in Amsterdam CO2-neutralen Beton. Dies wird dank einer Zusammenarbeit der niederländischen New Horizon Urban Mining B.V. und dem Schweizer Start-up neustark möglich, wie aus einer Mitteilung bei LinkedIn hervorgeht.

    Die Technologie von New Horizon macht es möglich, den CO2-Fussabdruck von Beton um 75 Prozent zu reduzieren, heisst es. Dafür wird Zement aus Betonrückbaumaterial gewonnen. Der verbleibende Fussabdruck wird von neustark ausgeglichen. Das Start-up hat eine Technologie entwickelt, mit der CO2 aus der Atmosphäre dauerhaft in Recyclingbeton gespeichert werden kann. Dafür wird flüssiges CO2 in Abbruchmaterial eingeleitet.

    Neustark ist eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) mit Sitz in Bern. Das Unternehmen arbeitet unter anderem mit Holcim zusammen, um Innovation und Nachhaltigkeit im Bausektor voranzutreiben. Im Rahmen der Zusammenarbeit untersucht neustark das CO2-Umwandlungspotenzial des von Holcim rezyklierten Abbruchbetons. Holcim optimiert wiederum den von neustark hergestellten Beton.

  • Securecell baut Hauptsitz in Urdorf aus

    Securecell baut Hauptsitz in Urdorf aus

    Der Hauptsitz der Securecell AG in Urdorf ist ausgebaut worden. Das Biotech-Unternehmen ist seit April 2019 im Industriegebiet Luberzen ansässig. Damals erfolgte der Umzug in eine 1800 Quadratmeter grosse Fläche mit rund 30 Mitarbeitern. Laut Medienmitteilung hat das auf Entwicklung von Automationslösungen für Bioprozesse spezialisierte Unternehmen die Zahl seiner Mitarbeiter seitdem verdoppelt und deshalb nun seine Arbeitsfläche vergrössert. Zum Jahreswechsel sei das Erdgeschoss am Firmensitz freigeworden. Die Securecell AG konnte so Ende 2021 weitere 2000 Quadratmeter Büro- und Produktionsfläche beziehen, heisst es in der Medienmitteilung.

    Beim Bezug der 1. Etage 2019 seien moderne Büroräume, ein Forschungslabor und ein Reinraum für die medizintechnische Entwicklung sowie eine Produktionsstätte für Kleingeräte mit angeschlossenem Lager und Werkstatt eingerichtet worden. Die neu hinzu gekommene Arbeitsfläche im Erdgeschoss sei perfekt auf die Bedürfnisse von Securecell zugeschnitten und konnte ohne grossen Aufwand sofort genutzt werden, heisst es in der Mitteilung.

    Der Vormieter habe die Räume mit modernen Büroarbeitsplätzen und Besprechungsräumen, einer ESD-geschützten, elektronik- und produktionstauglichen Werkstatt sowie einer grossen Lagerhalle ausgestattet. ESD bedeutet Schutz gegen elektrische Entladungen. Darüber hinaus biete die Etage einen Zugang zur Laderampe und eine geräumige Küche.

    Securecell ist Mitglied im Bio-Technopark Schlieren-Zürich.

  • «Der Umnutzungs- und Sanierungsmarkt wird das stärkste Wachstum aufweisen»

    «Der Umnutzungs- und Sanierungsmarkt wird das stärkste Wachstum aufweisen»

    Zur Person
    Dr. Jens Vollmar ist Head Division Buildings/Country President Schweiz sowie Mitglied des Executive Committee bei der Implenia AG. Ausserdem ist er Vize-Präsident von Entwicklung Schweiz und Vorstand des Dachverbands «Bauen Schweiz». Der 37-Jährige hat an der Universität St. Gallen (HSG) und der University of California in Berkeley studiert und einen Doktor in Accounting and Finance. Des Weiteren ist er Lehrbeauftragter in den Bereichen Bau & Immobilienmanagement und Mergers & Acquisitions (Fusionen und Übernahmen) an der HSG.

    Welche Faktoren sind für die weitere erfolgreiche Entwicklung des Immobilienmarkts in unserem Land aus Sicht von Entwicklung Schweiz von Bedeutung?
    Aus unserer Sicht unterstützen die Marktparameter, also die sogenannten Fundamentaldaten, die positive Entwicklung des Schweizer Immobilienmarkts kurz- und mittelfristig weiterhin. Wichtige Treiber wie das Bevölkerungswachstum, das Tiefzinsniveau oder etwa die Arbeitslosenquote sehen wir auf einem stabilen und guten Niveau. Für eine gesunde Entwicklung sind jedoch auch die Immobilien selbst von Bedeutung. Ausser der Lage einer Liegenschaft steht die Qualität der Investitionen im Vordergrund. Dabei verstehen wir unter Qualität nicht nur die Materialisierung, sondern vielmehr die optimale Ausbalancierung der Bedürfnisse aller Anspruchsgruppen. So muss eine Immobilie heute die gewünschte Flexibilität und Adaptierbarkeit für Nutzer und Eigentümer aufweisen. Aber auch die Frist, innert der man eine Liegenschaft auf den Markt bringen kann, ist wichtig. Wir setzen uns als Verband für mehr Planungssicherheit, Beschleunigung der Bewilligungsprozesse sowie Verschlankung und Vereinheitlichung der Planungsgesetzgebung ein. In diesem Zusammenhang bemühen wir uns, die beteiligten Akteure für diese Themen zu sensibilisieren.

    Welchen Einfluss hat der Klimawandel und die damit verbundene Erhitzung der Städte auf Bauprojekte?
    Die Frequenz und Intensität von Hitzewellen nehmen zu und sind bereits Realität. Dazu verlangt die Raumplanung verstärkt verdichtetes Bauen nach innen, was zur zusätzlichen Erwärmung der Städte beiträgt. Als direkte Folge werden die Temperaturen in den nicht klimatisierten oder nicht gekühlten Innenräumen von Liegenschaften im Sommer steigen. Dieser Herausforderung müssen wir uns stellen. Unsere Mitglieder arbeiten entsprechend an technischen und baulichen Lösungen. Dazu gehören zum Beispiel thermische Simulationen in der frühen Entwicklungsphase oder die Möglichkeiten, eine Bodenheizung zur Kühlung zu aktivieren. Auch verzeichnen wir eine verstärkte Nachfrage nach Begrünung von Gebäuden.

    Der Online-Handel boomt, was Auswirkungen auf gewerbliche Erdgeschossnutzungen haben dürfte. Wie beurteilen Sie die Zukunft dieser Nutzungen?
    Die Erdgeschossnutzungen stellen Gemeinde, Stadtplaner, Investoren und Projektentwickler tatsächlich vor grosse soziale und städtebauliche Herausforderungen. Verschiedene Nutzungen wachsen immer stärker zusammen: So sind heute Arbeiten, Wohnen und Freizeit praktisch nicht mehr voneinander zu trennen. Die bislang in Zonenplänen und in der Bau- und Zonenordnung vorgesehenen Nutzungstrennungen lassen sich mit diesem Trend nur schwer in Einklang bringen. Neue, flexible Zonierungen auf Basis alternativer Kriterien sind aus unserer Sicht prüfenswert – damit könnten Erdgeschossnutzungen wieder attraktiver werden.

    Zeichnen sich denn bereits Veränderungen ab?
    Ja, wir registrieren das Vorantreiben von innovativen Erdgeschossformaten wie Showrooms oder Paket-Pick-up-Stellen. In Zukunft dürften auch die immer häufiger geforderten Beschränkungen des motorisierten Individualverkehrs oder die Schaffung von Fussgängerzonen sowie die Diskussion um breitere Trottoirs die Aussenräume von Liegenschaften und Quartieren nachhaltig verändern und damit auch die Erdgeschossnutzungen beeinflussen. Letztere sollte aber unserer Ansicht nach bedürfnisorientiert und unter Berücksichtigung von Nutzung und Umgebung festgelegt werden und nicht starren gesetzlichen Vorgaben folgen müssen. Flexibilität dürfte langfristig auch bei den Erdgeschossnutzungen ein entscheidender Punkt sein.

    Welche Faktoren haben Einfluss auf die Entscheidung für eine Umnutzung/Sanierung oder einen Neubau?
    In der Vergangenheit waren Ersatzbauten ein grosses Thema. Wir glauben aber, dass der Umnutzungs-und Sanierungsmarkt in Zukunft das stärkste Wachstum aufweisen wird. Gerade in Hinblick auf die zunehmenden Nachhaltigkeitsüberlegungen. Hier spielen Energie- und Flächeneffizienz sowie regulatorische Anforderungen eine wichtige Rolle. Für eine Entscheidung über Neu- oder Umbauten oder auch einer Umnutzung sind verschiedene Faktoren relevant: Die Erfassung des Gebäudezustands und wo im Lebenszyklus sich eine Immobilie befindet, über Analysen zur Standort- und lokalen Marktentwicklung bis hin zu finanziellen/wirtschaftlichen Parametern oder auch die Betrachtung der Ausnutzungsreserven.

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    Unflexible
    Regulierungen erschweren
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    Welche Anstrengungen unternimmt Entwicklung Schweiz bei der Digitalisierung?
    Die Planung und Realisierung von Gebäuden und Infrastruktur weisen auch heute noch einen starken Unikats-Charakter auf. Dabei sind Themen wie Industrialisierung, Produktivität und Digitalisierung für die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz im Bereich der Entwicklung unabdingbar. Dank dem Einsatz von BIM und 3D-Druckern, der digitalen Baufortschrittskontrolle oder Anwendung von Drohnen- oder Robotik-Technologie kann die Planungssicherheit hinsichtlich Kosten, Qualität und Terminen stark optimiert werden. Unserer Ansicht nach sind hier die Vereinheitlichung und Standardisierung sowie die Vereinfachung in der Anwendung sehr wichtig. Entwicklung Schweiz prüft zusammen mit den Mitgliederfirmen mögliche Beiträge zur Förderung und Verbesserung von Standards und deren Anwendung. Wir erwarten ein Jahrzehnt, das unsere Industrie im Bereich der Digitalisierung und Produktivität wie noch keines zuvor verändern wird.

    Heute müssen Neubauten energieeffizient und bevorzugt komplett recyclingfähig gebaut werden. Wie werden diese Aspekte bei Entwicklung Schweiz berücksichtigt?
    Nachhaltigkeit und ESG-Strategien sind in der Immobilienbranche aktueller denn je. Unsere Mitglieder haben diese Marktbedürfnisse längst erkannt und diese in ihre Organisation und in ihr Leistungsangebot implementiert. Viele Unternehmen weisen zum Beispiel bereits jetzt Nachhaltigkeitsabteilungen auf. Der grösste Hebel liegt dabei nicht bei den Neubauten, sondern bei räumlichen und energetischen Sanierungen von Bestandsliegenschaften. Entwicklung Schweiz betrachtet die Fragestellung rund um energetische Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz sowie Kreislaufwirtschaft stets ganzheitlich. Das heisst, wir versuchen ökonomische, soziale sowie ökologische Aspekte ausgewogen zu berücksichtigen. Unsere Mitglieder arbeiten mit Start-ups, Entwicklern und Forschungsinstitutionen zusammen, um eine schnelle Markteinführung innovativer Ideen zu unterstützen und voranzutreiben.

    Nach wie vor werden in der Schweiz landwirtschaftliche Flächen überbaut. Ist das aus Ihrer Sicht notwendig?
    Nein, der Fokus liegt klar auf einer Siedlungsentwicklung nach innen. Verschiedene gesetzliche Vorstösse, wie zum Beispiel die Revision des Raumplanungsgesetzes von 2013, beschränken die Überbauung von Kulturland zugunsten der Verdichtung. Die Umwandlung landwirtschaftlicher Flächen in Bauzonen ist zudem meist nur noch mittels Flächenkompensation bzw. -abtausch möglich. Generell ist festzuhalten, dass die Ausnutzungsreserven in den Städten und Agglomeration noch sehr hoch sind. Für die Schaffung von Wohn- und Arbeitsraum sollten vorab diese Nutzungsreserven realisiert werden.

    Was ist das Problem hierbei?
    Weniger einschränkende gesetzliche Vorgaben wären wünschenswert. Die Mehrwertabgabe etwa erschwert oder verunmöglicht teilweise die Realisierung von Ausnutzungsreserven. Es gibt aber noch viele weitere unflexible Regulierungen, welche das Bauen im Bestand zu fast unüberwindbaren Herausforderungen machen. Entwicklung Schweiz ist gemeinsam mit der Branche bestrebt, die Entscheidungsträger, Behörden und Politik auf diese Thematik zu sensibilisieren. Wir plädieren für mehr Ermessensspielraum, damit gute Lösungen unter Berücksichtigung situativer Gegebenheiten und der Nutzerbedürfnisse erarbeitet werden können.

    Halten Sie die immer wieder prognostizierte Immobilienblase in der Schweiz für ein ernstzunehmendes Szenario?
    Die anhaltende Tiefzinspolitik der Zentralbanken sowie die Marktentwicklung machen die Investition in Immobilien attraktiv. Es gibt wenige Anlagealternativen, die ein ähnliches Rendite-/Risiko-Profil aufweisen. Die Schweiz hat zudem aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und steht heute – beispielsweise vor dem Hintergrund einer restriktiveren Vergabe von Hypotheken – deutlich besser da als noch zu Beginn der 00er-Jahre. Die spürbar lauter werdenden Forderungen nach einer Rückkehr zu einer normalisierten Geldpolitik zeigen aber, dass sich dieser Zustand auch in der Schweiz ändern kann. Ein zu schnelles Anziehen von Zinssätzen und damit verbundene Refinanzierungshürden könnten zu einem Rückgang der Marktwerte führen, was wiederum einen Einfluss auf die Eigenkapitalanforderungen hätte. Die Schweiz tut entsprechend gut daran, ihre stabile Geld- und Zinspolitik fortzusetzen und in Szenarien zu denken. Je robuster die Geschäftsmodelle und Finanzierungen sind, desto weniger wird unsere Volkswirtschaft Risiken ausgesetzt. Als Verband sehen wir der kurz- und mittelfristigen Zukunft sehr zuversichtlich entgegen.

  • Das neue alte Maag Areal

    Das neue alte Maag Areal

    Maaglive ist ein Projekt auf dem Maag Areal beim Bahnhof Zürich Hardbrücke. Es ergänzt die heute das Areal prägenden Büronutzungen mit attraktiven Wohnnutzungen, Kultur- und Gastronomieangeboten: «Wir sind im dritten Quartal 2021 mit dem Planerteam ins Vorprojekt eingestiegen», sagt Johanna Gerum, Projektleiterin für das Projekt Maaglive bei Swiss Prime Site. «Parallel dazu entwickeln wir zusammen mit dem Kulturveranstalter und -produzenten Michel Pernet eine zukunftsträchtige Kulturvision für Maaglive. Kulturschaffende, Vertreter aus der Kreativwirtschaft, die Kulturverantwortlichen der Stadt Zürich und interessierte Interessensgruppen aus dem Quartier werden bei der Nutzungsgestaltung dieser Flächen miteinbezogen.»

    Die über den ganzen Tag verteilten publikumsintensiven Nutzungen beleben das Maag Areal und schaffen einen Ort mitten in Zürich West, an dem man sich gerne aufhält.

    Das Projekt Maaglive besteht aus dem Wohnturm, dem Kulturhaus und dem künftig denkmalgeschützten Gebäude K. Die drei Gebäude sind um einen baumbestandenen Quartierplatz angeordnet, der zusammen mit weiteren Grünflächen zur Hitzeminderung in Zürich West beiträgt. Zudem öffnet Maaglive das Quartier und bietet neue Langsamverkehrsverbindungen. Die drei sehr unterschiedlichen Solitärbauten sollen ein Ensemble bilden. Dazwischen gibt es einen öffentlichen Raum mit hoher Aufenthaltsqualität als neue Mitte des Areals. Durch die Bepflanzung mit hochstämmigen Bäumen kann ein angenehmes Mikroklima erzeugt werden. Die aufeinander abgestimmten Nutzungen in den Erdgeschossen werden den Platz zusätzlich beleben. Der Wohnturm kann flexibel genutzt werden, und dort, wo die Lärmbelastung zu gross ist, ergänzen flexible Arbeitsstudios die Kleinwohnungen.

    «Sauerbruch Hutton hat die Leitgedanken der Swiss Prime Site für das Projekt Maaglive am treffendsten umgesetzt», ergänzt Johanna Gerum abschliessend: «Diversifizierung der Nutzung: Wohnungen, Kultur, Gastronomie und insbesondere die sogenannten Third Places, welche für zukunftsweisende Nutzungsqualität stehen – dies im Innen- wie Aussenbereich.»

    So soll das Zürcher Maag Areal dereinst aussehen.
  • Schönau Wetzikon: Kreativ- und Wohnquartier mitten in der Natur

    Schönau Wetzikon: Kreativ- und Wohnquartier mitten in der Natur

    Seit der Stilllegung der Spinnerei Ende 1991 wird das ehemalige Textilfabrikareal Schönau in Wetzikon zwischengenutzt. Ein Klangkünstler fertigt hier imposante klingende Skulpturen an, Fotografinnen, Grafiker, Malerinnen und Bildhauer haben hier ihre Ateliers, es gibt kulturelle Veranstaltungen, Tage der offenen Ateliers oder wie im vergangenen Sommer eine Schönau-Sommerbar mit Konzerten. Auch ein Kinderkleidergeschäft, eine Musiktheatergruppe, eine Schreinerei oder der Jobbus der Stiftung Netzwerk nutzen die geschichtsträchtigen Räume, in denen vereinzelt sogar heute schon gewohnt wird. Seit 2006 logieren Störche in den Sommermonaten auf dem einstigen Fabrikkamin. Rund um diese bunte Schönauwelt bildet die Naturlandschaft einen idyllischen Rahmen.

    Die Hiag will das Areal bis 2030 etappenweise weiterentwickeln und dabei den Charakter der Schönau aufnehmen und ihre Geschichte weitererzählen. Auch künftig soll es hier Raum für kreatives Schaffen geben. Im Herzen der Schönau sollen neue öffentliche Angebote entstehen, etwa ein Café,
    Geschäfte, Marktstände mit regionalen Produkten oder ein Ausstellungsraum, aber auch Gewerberäume. Zudem wird es neue Wohnbauten mit rund 100 Wohnungen sowie innovative Wohnformen wie Ateliers oder Clusterwohnungen geben.

    Die bald 200-jährigen, denkmalgeschützten Fabrikgebäude sollen sanft saniert werden. Die historischen Gebäude liegen in einem weitläufigen Park und werden auf der Westseite vom Schönauweiher umarmt, der eigentlich ein technisches Gewässer ist: Er wurde aufgestaut, um Wasserkraft zu gewinnen. Davon zeugt auch heute noch ein historisches Wasserkraftwerk, das erhalten und saniert werden soll. Im Weiher befindet sich ein kleines Floss. Es wurde 2012 im Rahmen der Wetziker Fjordstrategie installiert, die den Naturraum entlang des Aabachs von der benachbarten Kulturfabrik bis zum Pfäffikersee stärkt. Dieser Naturraum wird als Erholungs- und Begegnungsraum bewahrt, aufgewertet und teilweise für alle zugänglich gemacht. Weite Teile bleiben ausschliesslich der Tier- und Pflanzenwelt vorbehalten.

    Die Schönau liegt auf einer Hügelkuppe. Der Bahnhof Wetzikon und das Stadtzentrum Oberwetzikon sind je in knapp einer Viertelstunde zu Fuss erreichbar. Es gibt verschiedene Bushaltestellen in der Nähe.

    Partizipation und Kommunikation sind wichtige Themen im Prozess. Die Entwicklung der Schönau soll ein Projekt sein, an dem alle teilhaben könnten. So finden regelmässig Infoanlässe statt, es gibt verschiedene Infokanäle. Die jetzigen Mieterinnen und Mieter beteiligen sich und helfen mit bei Projekten und Events.
    Seit Ende 2020 läuft das Mitwirkungsverfahren für die künftigen Nutzungen im historischen Baumwollmagazin, welches der öffentliche Treffpunkt der Schönau werden soll. Derzeit werden die gesammelten Ideen zu einem konkreten Nutzungskonzept weiterentwickelt.

    Die Stadt Wetzikon hat mit verschiedenen Fachleuten einen öffentlichen Gestaltungsplan für die Schönau erarbeitet. Damit seine Vorgaben möglichst konkret und sinnvoll sind, haben mehrere renommierte Architekturbüros und Landschaftsarchitekten ein Richtprojekt für das Areal durchgeführt. Das Wetziker Stadtparlament stimmt voraussichtlich im ersten Halbjahr über den Gestaltungsplan ab. Wenn er rechtskräftig ist, werden die Neubauprojekte ausgearbeitet. Ein erstes Bauprojekt könnte frühestens 2023 die Gestaltung des künftigen Herzens der Schönau sein – die Sanierung des Baumwollmagazins. Das Hauptgebäude bleibt bis mindestens 2025 in seinem jetzigen Zustand bestehen.

    Die historischen Gebäude sollen sanft saniert werden.
    Auch in Zukunft soll es in der Schönau Raum für Kreativität geben.
  • Halter errichtet Forschungszentrum in Lupfig

    Halter errichtet Forschungszentrum in Lupfig

    Die Halter AG hat per 1. Februar die Futura Towers in Lupfig von der Wisca Immo SA übernommen. Aus den beiden Gebäuden mit knapp 25‘000 Quadratmetern Gewerbe-, Produktions- und Lagerflächen soll laut Medienmitteilung des Schlieremer Immobilienentwicklers und neuen Eigentümers ein multifunktionales Zentrum für Lehre, Forschung, produzierendes Gewerbe sowie Freizeiteinrichtungen und Gastronomie werden. Dieses solle unter dem Markennamen Futurama neu positioniert werden. Die 1992 fertiggestellte Liegenschaft umfasse elf Obergeschosse und drei Untergeschosse mit 287 Parkplätzen sowie 30 weitere Aussenparkplätze.

    Futurama stehe für eine moderne Arbeitswelt der kurzen Distanzen für Lehr- und Forschungsinstitute, industrielle Fertigung sowie Büro- und Dienstleistungsbetriebe, wird der für Entwicklungen verantwortliche Halter-Geschäftsführer Andreas Campi zitiert. „Dabei werden wir besonderen Wert auf die Aufenthaltsqualität legen und ergänzende Freizeiteinrichtungen und Gastronomieangebote schaffen“, so Campi weiter.

    Der Standort ist direkt an den öffentlichen Verkehr in fünfminütiger Gehdistanz zum Bahnhof Lupfig angeschlossen. Weiter gebe es eine gute Anbindung an die Autobahn A1/3 mit zwei Autobahnanschlüssen, heisst es in der Mitteilung. Futurama liege in direkter Nachbarschaft zum Datacenter Campus Zürich-West von green.ch.

    Die Übernahme der Futura Towers durch Halter „entfacht die grosse Hoffnung, dass in den seit fast 30 Jahren meist ungenutzten Liegenschaften endlich Leben entsteht“, wird der Lupfiger Gemeindeammann Richard Plüss zitiert.

  • Halter gestaltet das Zentrum von Wetzikon neu

    Halter gestaltet das Zentrum von Wetzikon neu

    Mit dem Rückbau von Gebäuden im nördlichen Teil der geplanten neuen Überbauung hat das Schlieremer Bauunternehmen Halter AG die Neugestaltung des Zentrums von Wetzikon begonnen. Entstehen soll dort laut Medienmitteilung bis Ende 2025 ein lebendiges Zentrum mit Läden, Dienstleistung und Wohnungen. Die Halter AG hat als Entwicklerin in den vergangenen zwei Jahren das Vorhaben gemeinsam mit dem Wetziker Architekturbüro meierpartner das Projekt zur Baureife gebracht. Investorin ist die Turintra AG Zürich, vertreten durch UBS Fund Management. Das Investitionsvolumen auf der 9013 Quadratmeter grossen Fläche beläuft sich auf rund 138 Millionen Franken.  

    Im Frühjahr sollen die Rohbauarbeiten für den Hochbau der ersten Etappe beginnen. Der Bezug ist für den November 2023 geplant. Die zweite Etappe soll im November 2025 bezugsbereit sein. Die Überbauung bietet laut der Mitteilung der Halter AG Platz für Läden und Gastronomieangebote, publikumsorientierte Nutzungen und ein Ärztezentrum. In den  oberen Stockwerken entstehen Mietwohnungen in der Grösse von 2,5 bis 4,5 Zimmer für unterschiedliche Zielgruppen. Ein Teil der Mietwohnungen wird nach MOVEment-Konzept angeboten, bei dem elektronisch verschiebbare Raumelemente Wohnkomfort auf kleinem Raum schaffen.

    Es sind 114 Wohnungen und 35 MOVEment-Wohnungen geplant. Für den Bereich der Dienstleistungen sind 3100 Quadratmeter, für Verkauf und Gastronomie 4600 Quadratmeter vorgesehen. Es werden Garagen für 176 Autos, 34 Motorräder und 450 Velos geschaffen.

    In Wetzikon soll eine zentrale Stadtgasse für Fussgänger und Passanten und ein Stadtplatz entstehen. Eine „spanische Treppe“ soll als Querverbindung zwischen der Bahnhofstrasse und dem Jörg-Schneider-Park sowie der gewerblichen Berufsschule Wetzikon dienen.

  • Nach erfolgreicher Sanierung kehrt die Novosan AG zu ihrem Ursprung zurück

    Nach erfolgreicher Sanierung kehrt die Novosan AG zu ihrem Ursprung zurück

    Bern, 18. Januar 2022: Die Novosan AG wurde Anfang 2021 von der Spycher Group Holding AG übernommen. Nun, ein Jahr nach der Übernahme und der erfolgreich umgesetzten Unternehmenssanierung kehrt die Novosan AG zurück zu ihrem Ursprung. Rückwirkend per Anfang Januar 2022 geht die Brand- und Wasserschadenspezialistin an den versierten Industriefachmann Martin Schweizer. 

    Der Lebenspartner der Firmen-Mitgründerin Deneshini Santschi übernimmt das Aktienpaket der Spycher Group und die operative Leitung der Novosan AG. Der Gründer Hanspeter Santschi behält seine Firmenanteile und bleibt der Unternehmung weiterhin erhalten. 

    Seit 2021 wurde die Novosan AG durch die Verantwortlichen der Spycher Group Holding AG saniert. Dabei wurden auch neue Geschäftsbereiche geschaffen und die Strukturen angepasst. Die Sanierer konnten so die Novosan AG für die Zukunft wappnen. 

    Die Macherinnen und Macher des Berner Unternehmens setzen seit Jahren Brand- und Wasserschadensanierungen um und sind auch bei Trocknungen, Elektro- und Industriesanierungen, Geruchsneutralisationen sowie bei Spezialreinigungen beliebt und bewährt. Bei einem Schadenfall ist das Team der Novosan AG stets sofort zur Stelle. 

    Die beiden neu geschaffenen Geschäftsbereiche «Schadstoffsanierungen» und «Facility Management» der Novosan AG bleiben der Spycher Group unter neuem Namen erhalten. Neu bilden die beiden Geschäftsbereiche die PuraTec GmbH und haben ihren Sitz im Ey 9 in Ittigen. Die PuraTec GmbH ergänzt das Unternehmensportfolio der Spycher Group Holding AG perfekt und bietet deren Verantwortlichen die Möglichkeit, ihre umfassenden Dienstleistungen rund um Immobilien weiter auszubauen.

    Die Novosan AG

    Die Novosan AG, gegründet durch Hanspeter Santschi im Jahre 1992, wurde unter der gemeinsamen Führung von Deneshini und Hanspeter Santschi ein erfolgreicher Brand- und Wasserschadensanierungsbetrieb. Weit über die Region Bern hinaus ist das Team der Novosan AG nach einem Schaden sofort zur Stelle, um mit Sorgfalt und Respekt das Sanierbare zu retten, die Schäden zu begrenzen und das Eigentum und die liebgewonnenen Gegenstände zu schützen. Sanieren ist für Geschädigte und deren Versicherungen oftmals ökologischer und wirtschaftlicher als ersetzen. Nebst Brand- und Wasserschadensanierungen ist das Team auch auf Elektro- und Industriesanierungen, Geruchsneutralisationen, Trocknungen und Spezialreinigungen spezialisiert. novosan.ch

    Die PuraTec GmbH 

    Kurz nach der Übernahme der Novosan AG durch die Spycher Group Holding AG wurde die Novosan Schadstoffe GmbH gemeinsam mit deren Geschäftsführer, Pascal Meier, aufgebaut. Ausserdem wurde der Bereich Novosan Facility Management geschaffen. Aus der Novosan Schadstoffe GmbH entsteht die PuraTec GmbH, welche auch die ehemalige Novosan Facility Management-Abteilung übernimmt. Die PuraTec Schadstoffe ist spezialisiert auf Analysen und Schadstoffsanierungen bei Bauschadstoffen wie Asbest, PCB und PAK. Das PuraTec Facility Management wiederum bietet ein breites Dienstleistungsangebot rund um Hauswartungen und Liegenschaftsservices. puratec.ch

    Die Spycher Group Holding AG 

    Die Spycher Group hält Tochtergesellschaften und Beteiligungen in der Baubranche, in der Kommunikation sowie in der Tourismusbranche. Im Baugewerbe sind dies die Maler Pfister AG, die Intertapis AG, die Fritschi Fensterbau AG, die Akzent Küchen GmbH und die GIO CERAMICA GmbH. Zum Bereich Kommunikation gehören die Firmen Prolith AG, Werbehorst und Witschi + Partner AG. Im Tourismus ist es die Belpmoos Reisen AG. spychergroup.ch

    Pressestelle Spycher Group Holding AG / Novosan AG / PuraTec GmbH                                

    IMS Marketing AG; Dominik Rothenbühler, dominik.rothenbuehler@ims-marketing.ch, Gartenstadtstrasse 17, 3098 Köniz, +41 79 262 66 60, ims-marketing.ch

  • Halter AG kann Projekt Attisholz-Areal realisieren

    Halter AG kann Projekt Attisholz-Areal realisieren

    Der Regierungsrat des Kantons Solothurn hat die Nutzungsplanung für das Attisholz-Areal in Riedholz genehmigt. Der Beschluss sichere die Weiterentwicklung des Areals in den nächsten 25 Jahren, heisst es in einer Medienmitteilung des Schlieremer Baukonzerns Halter AG. Auf der Projektseite von Halter heisst es zu dem Projekt, während 130 Jahren sei auf dem Areal industriell Zellulose produziert worden. Seit Ende 2016 arbeite die Halter AG mit der Standortgemeinde Riedholz und dem Kanton Solothurn daran, das Areal einer neuen Nutzung zuzuführen.

    Die jetzt genehmigte Nutzungsplanung wurde von 2018 bis 2019 in einer Planungsgruppe der Gemeinde, des Kantons und der Halter AG erarbeitet. Nach der Vorprüfung, dem Mitwirkungsverfahren und der Auflage der Nutzungsplanung von 2020 bis 2021 überwies die Gemeinde Riedholz laut der Halter-Mitteilung das Dossier im Juni 2021 an den Kanton Solothurn. Der Beschluss des Regierungsrats schaffe nun die planungsrechtliche Grundlage für eine neue Zonenordnung, sowie Zonen- und Erschliessungsplan, um aus dem Areal einen Lebensraum für Wohnen, Arbeiten und Freizeit zu entwickeln.

    Es sei wichtig, dass „die Bevölkerung hinter dem Projekt steht und die Auswirkungen für die Gemeinde in sozialer, ökonomischer und ökologischer Hinsicht tragbar sind“, wird die Riedholzer Gemeindepräsidentin Sandra Morstein zitiert. „Deshalb wurde grosser Wert auf die Information und Mitwirkung der Bevölkerung sowie die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Kanton und der Halter AG bei der Planung und Entwicklung der gemeinsamen Zielsetzungen gelegt.“

    Ergebnisse einer Studie von Landschaftsarchitekten zum Freiraum werden im Februar vorliegen. Die Planung der Infrastrukturanlagen für den öffentlichen Verkehr und Gemeindebauten wie Schule und Kita ist in Vorbereitung.

  • Walo Bertschinger saniert Therme Bad Ragaz

    Walo Bertschinger saniert Therme Bad Ragaz

    Im Rahmen einer Sanierungsarbeit in der Therme Bad Ragaz SG hat das Dietiker Bauunternehmen Walo Bertschinger die Bodenbeläge erneuert. Laut einer Mitteilung von Walo auf Facebook wurde dabei der Walo Einstreubelag Haypanol D mit einer speziellen Systemkonstellation verlegt.

    Im Thermalbad waren laut der Firmenmitteilung hohe Anforderungen an Rutschsicherheit, UV-Beständigkeit und Optik gestellt worden. In der von Walo verwendeten Systemkonstellation seien diese Bedingungen des Auftraggebers Grand Resort Bad Ragaz erfüllt worden. Der mehrschichtige Aufbau des Belags und dessen technische Eigenschaften wiesen zudem eine hohe chemische Beständigkeit auf, so dass verschiedene Reinigungsmittel, Fette, andere Abscheidungen und chemische Lösungen dem Belag nichts anhaben können.

    Der Architektur der bekannten Therme mit ihrem besonderen Erscheinungsbild entspreche der schneeweisse Belag, heisst es bei Walo.

  • Steiner AG entwickelt Industrieareal in Breitenbach neu

    Steiner AG entwickelt Industrieareal in Breitenbach neu

    Die Steiner Investment Foundation will das Isola-Areal unweit des Ortskerns von Breitenbach zu einem Wohn- und Gewerbegebiet umbauen. Damit hat die Eigentümerin des elf Hektar grossen Geländes die Baudienstleisterin Steiner AG beauftragt, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Einwohner von Breitenbach sollen ab dem kommenden Jahr in den Entwicklungsprozess einbezogen werden.

    Ausserdem will die Projektentwicklerin das direkt an der Lüssel gelegene Isola-Areal für die Bevölkerung öffnen. „Diese kann sich auf neue, ansprechende Begegnungs- und Grünzonen freuen, welche anstelle der bestehenden Betriebsstrassen und Lagerflächen entstehen werden“, wird Stefan Gabriel, Teamleiter Immobilienentwicklung bei der Steiner AG, in der Medienmitteilung zitiert.

    Das neue Quartier soll nicht in Konkurrenz zum Dorfzentrum, sondern als Ergänzung dazu entstehen. Derzeit finde ein intensiver Austausch mit der Gemeindeverwaltung Breitenbachs über die jeweiligen Vorstellungen und Erwartungen statt. Als Grundlage für ein gemeinsames Verständnis der räumlichen Entwicklung des Areals werde zudem ein städtebauliches und freiraumplanerisches Testplanungsverfahren durchgeführt, heisst es in der Medienmitteilung. Renommierte Architekturbüros und Landschaftsarchitekten würden eingeladen, Vorschläge auszuarbeiten.

    Baubeginn für die erste Etappe sei voraussichtlich im Jahr 2029. Während der Planungsphase wolle das Unternehmen aber bereits Zwischennutzungen ermöglichen und gegebenenfalls einzelne Umnutzungsprojekte in bestehenden Gebäuden vorziehen.

    Die Steiner Invest Foundation, eine Züricher Vermögensverwaltung für Schweizer Pensionskassen und Anlagestiftung der Steiner AG, hatte die 114’280 Quadratmeter grosse Fläche mit ihren weitgehend leerstehenden Industrie- und Lagerhallen im Frühling 2021 erworben.

  • Ersatzneubau Salzweg mit bis zu 240 Wohnungen

    Ersatzneubau Salzweg mit bis zu 240 Wohnungen

    Am Nordhang des Uetlibergs, in Zürich-Altstetten, plant die Stadt Zürich den Ersatz der Wohnsiedlung Salzweg. Diese umfasst derzeit 130 Wohnungen. Erstellt wurde sie 1969 in vorfabrizierter Elementbauweise nach den Plänen des Architekten Manuel Pauli. Die vergangenen 50 Jahre hinterliessen Schäden an den Konstruktionen und einen erheblichen Instandsetzungsbedarf.

    Die Stadt Zürich als Bauherrin entschied sich aufgrund veränderter gesetzlicher Vorgaben, dem aktuell herrschenden Verdichtungsdruck und nach Prüfung der Realisierbarkeit einer Instandsetzung für einen Ersatzneubau. So soll das Areal bestmöglich ausgenutzt und der Anteil an gemeinnützigen Wohnungen in der Stadt erweitert werden.

    Um das optimale Projekt zu eruieren, hat das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Diesen konnte die Zimmermann Sutter Architekten AG aus Zürich mit ihrem Vorschlag «Tartaruga» für sich entscheiden. Überzeugt hat die Jury die feingliedrige versetzte Anordnung von kürzeren und längeren Gebäudezeilen. Die Balkone bieten Ausblicke in Richtung Uetliberg oder Hönggerberg. Die Bauten gliedern sich ausserdem harmonisch ins Quartier ein und werden in der Falllinie zum Hang erstellt. Eine gute Belichtung, ein klarer Schnitt und optimale Raumgestaltung verhalfen dem Projekt darüber hinaus aufs Siegertreppchen.

    Bis zu 240 Wohnungen unterschiedlicher Grösse und verschiedener gemeinschaftlicher Nutzung sowie ein Doppelkindergarten und eine Doppelkindertagesstätte sind geplant. Die Wohnungen werden hindernisfrei konstruiert, sodass sie sich auch für Seniorinnen und Senioren eignen. Ein Hauswartstützpunkt, Übungsräume für Bands, ein Gemeinschaftsraum sowie Ateliers sind ebenfalls vorgesehen.
    Eine Rue Intérieure sowie Wohngassen verbinden die verschiedenen Einheiten miteinander. Das von der Bauherrin gewünschte, nachhaltige CO2-Konzept wird durch den Minergie-P-Eco-Standard, eine Photovoltaik-Anlage auf den begrünten Dachflächen und einer autofreien Siedlung erfüllt.

  • Blickfang am Zürichsee

    Blickfang am Zürichsee

    Mit dem aus dem Studienauftrag hervorgegangenen Siegerprojekt von C.F. Møller Architects entsteht ein modernes und repräsentatives Bürogebäude. Es richtet sich konsequent auf den See und die Seepromenade aus. Am auffälligsten sind die geschosshohen Glasflächen sowie die Vordächer, welche mit Photovoltaik-Modulen bestückt sein werden. Das Gebäude wird zudem hohe energetische Ansprüche erfüllen, was mit dem angestrebten LEED-Platinum-Label unterstrichen wird. Nach der Erledigung der verschiedenen Auflagen aus der Baubewilligung und dem Eingang der Baufreigabe erfolgen zurzeit die Rückbau- und Sanierungsarbeiten. Da die Liegenschaft 1974 gebaut wurde, beinhalten die Arbeiten auch die fachgerechte Entsorgung von asbesthaltigen Materialien. Eine Aufgabe die anspruchsvoll und aufwendig ist. Eine spezielle Herausforderung in der Konst-
    ruktion ist zudem die Zusammenführung der unterschiedlichen Ausbildung der Abschlussdetails von Terrasse und Brüstung. Und nicht zuletzt liegt die Baustelle im innerstädtischen Raum, was ebenfalls logistische Herausforderungen mit sich bringt.

    Grundlegende Sanierung
    Die Bellerivestrasse 36 ist ein Referenzobjekt für Allreal, da es einerseits hohe Ansprüche im Bereich nachhaltiges Bauen erfüllt. Davon zeugt das angestrebte LEED-Platinum-Label. Die
    PV-Anlage wird zudem dazu beitragen, den Verbrauch von fossilen Energieträgern im Portfolio der Renditeliegenschaften des Unternehmens zu reduzieren. Allreal will den Anteil der fossilen Energieträger im Portfolio bis ins Jahr 2030 halbieren. Andererseits steht die Bellerivestrasse 36 auch exemplarisch für das Geschäftsmodell von Allreal. Das Objekt wurde bis Ende des letzten Jahres als Renditeliegenschaft betrieben. Mit dem Auszug des Ankermieters eröffnete sich die Möglichkeit, das Gebäude grundlegend zu sanieren. Die eigene Projektentwicklung führte in der Folge einen Studienauftrag durch, konkretisierte danach das Siegerprojekt von C.F. Møller und brachte es bis zur Baureife. Aktuell setzt die Sparte Realisation das Projekt um. Ab Sommer 2023 wird die Immobilie dann durch die neuen Mieter bezogen und wieder in das Portfolio der Renditeliegenschaften eingegliedert und von Allreal bewirtschaftet. Das Unternehmen deckt somit den gesamten Wertschöpfungsprozess aus einer Hand ab.

    Nachher: So soll das Gebäude nach der Sanierung aussehen.

    Viel Flexibilität
    «Neben der exklusiven Lage direkt am Zürichsee und der Zusammenarbeit mit einem ausländischen Architekten sind die hohe Material- und Detailqualität der zur Anwendung kommenden Bauteile von grossem Reiz», sagt Projektleiter Alain Granwehr von Allreal. «Insbesondere die Fassade mit ihren weit auskragenden Vordächern und den darauf montierten Photovoltaikelementen ist eine Herausforderung im Bauablauf». Durch die Pandemie verändern sich die Nutzungsbedürfnisse. Ein klares Bild zeichnet sich aber noch nicht ab. Viele Kunden seien im Moment noch unsicher, welche langfristigen Veränderungen sich im Zusammenhang mit den Anforderungen an den Arbeitsplatz durchsetzen würden, heisst es bei Allreal auf Anfrage. Gerade bei Objekten an sehr guten Lagen stellt das Unternehmen aber keinen Nachfragerückgang fest. Davon profitiert auch die Immobilie an der Bellerivestrasse 36. Zudem wird das Geschäftsgebäude nach der abgeschlossenen Modernisierung als Multi-Tenant-Liegenschaft betreibbar sein und bietet dadurch viel Flexibilität.

  • Es werde Licht

    Es werde Licht

    Gemeinsam mit der Schulanlage Seefeld bildet die Schulanlage Mühlebach die Schuleinheit Riesbach. Um einen Teil des im Schulkreis Zürichberg langfristig erwarteten erhöhten Schulraumbedarfs zu decken, ist eine Instandsetzung und Erweiterung der Schulanlage Mühlebach notwendig. Das Schulraumangebot soll bis 2025 auf zwei Kindergarten- und sechs Primarschulklassen im Tagesschulbetrieb ausgebaut werden. Die Fertigstellung der Instandsetzungs- und Erweiterungsarbeiten ist 2025 vorgesehen.

    Das Schulhaus Mühlebach und die Sporthalle wurden 1876 respektive 1880 von Adolf und Fritz Brunner erbaut. 1950 verband Otto Dürr das Schulhaus und die Sporthalle mit einem Zwischenbau. Die Schulanlage ist im kommunalen Inventar der Denkmal- und Gartendenkmalpflege aufgelistet. 1981 fand letztmals eine umfassende Instandsetzung statt. Das Schulhaus und die Sporthalle sind heute instandsetzungsbedürftig.

    Das Siegerprojekt «Lichtung» überzeugt auf mehreren Ebenen. Die städtebauliche Entflechtung der beiden Bauten bringt sowohl für das schutzwürdige Ensemble als auch für die Umgebung einen hohen Mehrwert und stärkt die Durchlässigkeit des Areals. Mit dem teilweisen Rückbau des Zwischenbaus erzielt das Siegerprojekt eine offene Atmosphäre und stellt wichtige Weg- und Sichtverbindungen zwischen den Aussenräumen wieder her. Ein kleines Pausendach wird über der Wegverbindung zwischen Schulhaus und Sporthalle ergänzt. Sämtliche Nutzungen wie Primarschule, Kindergarten, Betreuung und Sport sind neu klar getrennt untergebracht und barrierefrei zugänglich.

  • Millionen fürs Grossmünster

    Millionen fürs Grossmünster

    Die Grossmünster-Kirche in der Altstadt von Zürich wurde zwischen 1100 und 1220 erbaut. Sie gehört zusammen mit dem Fraumünster und der Kirche St. Peter zu den bekanntesten Kirchen der Stadt, und ihre Doppeltürme sind ein Wahrzeichen Zürichs. Der Name «Grossmünster» stammt aus dem 14. Jahrhundert. Ursprünglich wurde die Kirche in den Urkunden schlicht mit «Zürcher Kirche» (Turicina ecclesia) bezeichnet. 1272 taucht das «Münster» in der Bezeichnung Monasterium praepositurae Thuricensis erstmals auf. Monasterium, deutsch Münster, ist die lateinische Bezeichnung für Kloster. «Grossmünster» erscheint erstmals 1322, wohl zur Unterscheidung vom kleineren Fraumünster.

    Das Grossmünster ist und bleibt eines der Wahrzeichen der Stadt Zürich.

    Pro Jahr zählt das Grossmünster rund eine halbe Million Besuchende aus aller Welt. Neben Gottesdiensten und anderen religiösen Feierlichkeiten finden auch regelmässig Veranstaltungen und Führungen statt. In den nächsten Jahren stehen zahlreiche Instandsetzungsarbeiten an. Ziel ist, die wertvolle mittelalterliche Bausubstanz und die Wirkung des Kulturguts langfristig zu erhalten. Dazu sind Massnahmen erforderlich, um das Raumklima zu regulieren, sodass sich die Zerfallsprozesse so weit wie möglich verlangsamen. Auch soll der Kulturgüterschutz verbessert werden.
    Weil die betrieblichen Anforderungen durch die grosse touristische Bedeutung des Grossmünsters gestiegen sind und sich die Nutzung verändert hat, benötigt es gezielte Anpassungen der Infrastruktur, um einen sicheren und adäquaten Betrieb zu ermöglichen. Zu diesem Zweck sollen beispielsweise die Besucherlenkung und die Personensicherheit optimiert werden. Weiter sollen WC-Anlagen und Lager den heutigen Bedürfnissen und Vorschriften angepasst werden. Aufgrund aller Massnahmen sind auch die gebäudetechnischen Installationen tangiert, die ebenfalls verbessert werden sollen. Zudem schafft das Projekt die erforderlichen Grundlagen für ein kontinuierliches Monitoring.

    Blick in die heiligen Hallen.

    Die einzelnen Massnahmen sind im Detail noch zu definieren. Die Bearbeitung aller Themen in einem umfassenden Projekt stellt aber sicher, dass die unterschiedlichen Bedürfnisse und Anforderungen koordiniert bearbeitet werden. Im Rahmen der anstehenden Vorstudie werden das Gesamtprojekt festgelegt und Konzepte für die Realisierung entwickelt. Die Umsetzung erfolgt in zeitlich gestaffelten Teilprojekten. Der Regierungsrat hat für das Gesamtprojekt einen Vorstudienkredit von rund 2,5 Millionen Franken sowie einen Rahmenkredit von rund 32,5 Millionen Franken als gebundene Ausgabe bewilligt. Geplant ist, im Jahr 2022 die ersten Arbeiten vorzunehmen. Der Abschluss ist 2028 vorgesehen.

  • Vom Bürogebäude zum Wohnhaus

    Vom Bürogebäude zum Wohnhaus

    Das Bürohaus mit der Plattenfassade aus dem Jahr 1992 steht seit Anfang Januar leer. Zuletzt wurde das fünfstöckige Gebäude von Kunstschaffenden des Vereins Zitrone genutzt. Mobimo hat sich für eine Umnutzung und einen Neubau der Liegenschaft Im Tiergarten 7 in Zürich-Friesenberg entschieden: «Wir besitzen mit dem benachbarten Gebäude bereits eine Geschäftsliegenschaft», sagt Daniel Garcia, verantwortlicher Projektleiter bei Mobimo. Zudem bestehe in der Stadt Zürich eine grosse Nachfrage nach Wohnungen. «Die Umnutzung lag deshalb auf der Hand», erklärt Garcia.

    Bis 2022 sollen hier 59 Mietwohnungen im mittleren Preissegment entstehen. Der Architekturauftrag ging an Theo Hotz Partner Architekten: «Wir haben mit diesem Architekturbüro einen Partner gefunden, der die Liegenschaft optimal in die Umgebung einbettet und nicht als Fremdkörper wirken lässt. Architektonische Details, die die Werte von Mobimo im Rahmen eines nachhaltigen Baus widerspiegeln, wurden ins Projekt eingearbeitet», sagt Garcia.

    Visualisierung des Treppenhauses.

    Das Architekturbüro hat einen freistehenden, dreieckigen Wohnblock geplant, der ein städtebauliches Scharnier zwischen dem benachbarten Bürogebäude Friesenberg und der umliegenden Wohngegend bilden soll. Die 1,5- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen sind für Singles, Familien sowie Senioren und Seniorinnen vorgesehen. Das Energiekonzept sieht eine zentrale Wärmeerzeugung mittels Wärmepumpe sowie die Nutzung der Abwärme aus dem Kältenetz des Rechenzentrums des Nachbargebäudes vor.

    Mobimo hat für den Neubau die W. Schmid AG als Totalunternehmen beauftragt. Die Eigentümerin wendet rund 49 Millionen Franken für das neue Projekt auf. Der Erstbezug ist auf den 1. Dezember 2022 geplant.

  • Hardau I wird für 71 Millionen Franken neu gebaut

    Hardau I wird für 71 Millionen Franken neu gebaut

    Zwischen der Hardstrasse und den markanten Wohntürmen der Hardau II liegt die in die Jahre gekommene Wohnsiedlung Hardau I. Sie besteht seit 1964 und stammt aus der Feder des Architekten Eberhard Eidenbenz. Die heute 80 Wohnungen sind kleinräumig mit einem bescheidenen Ausbaustandard. Lärmschutz, Energieeffizienz und Barrierefreiheit lassen zu wünschen übrig. Da das Areal Ausnutzungspotenzial besitzt und dadurch mehr Familienwohnungen entstehen können, hat sich die Stadt Zürich für einen Ersatzbau entschieden.

    Das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich hat 2018 mittels eines Architekturwettbewerbs das Siegerprojekt auserkoren: Graber Pulver Architekten AG haben die Jury mit ihrem Projekt «Laurel & Hardy» überzeugt. Vorgesehen sind zwei Baukörper von unterschiedlicher Form und Bauhöhe. Der sechs Stockwerke umfassende Hofbau grenzt sich klar vom Hardaupark ab. Entlang der Hardstrasse ergänzt ein siebengeschossiger Gebäuderiegel den bestehenden Blockrand. Die Wohnungen im Hofbau sind grösstenteils zu drei Seiten ausgerichtet.

    Geplant sind 122 überwiegend grossräumige Mietwohnungen für Bewohnende mit tiefen bis mittleren Einkommen. Einzelzimmer, Ateliers und Musikübungsräume können individuell angemietet werden. Entlang der Hardstrasse entstehen im Erdgeschoss zudem Flächen für Dienstleistungen sowie ein Personenmeldeamt. Ausserdem sind am Hardaupark ein Kindergarten, Ateliers und ein Jugendladen der Offenen Jugendarbeit Zürich (OJA) geplant. So soll gemeinsam mit den bestehenden Hardau-Hochhäusern, die mehrheitlich kleinere Wohnungen umfassen, ein gut durchmischtes, städtisches Wohnungsangebot entstehen.

    Bei Hardau I haben Energiekennwerte des Minergie-P-Standards im Sinne der 2000-Watt-Gesellschaft oberste Priorität: Dennoch wird nur der Bau an der lärmbelasteten Hardstrasse nach Minergie-P-Eco-Standard zertifiziert. Denn im ruhiger gelegenen Hofgebäude werden keine kontrollierten Lüftungen eingebaut. Das Mobilitätskonzept sieht ein autoarmes Quartier vor: Die Anzahl Parkplätze wird mit zukünftig 31 statt den früheren 249 deutlich reduziert. Energie wird direkt auf dem Grundstück durch eine vom Elektrizitätswerk der Stadt Zürich geplante und finanzierte Photovoltaik-Anlage erzeugt. Damit der auf den Dächern der Liegenschaft produzierte Strom vor Ort genutzt werden kann, bilden Mieterschaft und Bauträgerinnen eine Eigenverbrauchsgemeinschaft.

  • Photovoltaikfläche des Kantonsrekords

    Photovoltaikfläche des Kantonsrekords

    Es ist ein Gebäude, das auf den wachsenden Bedarf an Gesundheits- und Pflegebetten für nicht autarke ältere Menschen reagiert, das Initiativen und Maßnahmen zur Unterstützung von Familien integriert, auch durch eine wichtige Neuentwicklung des Umlandes, mit öffentlichen Räumen, die für die Bevölkerung von das Pregassona-Viertel.

    Daher der Name für die Struktur, die nach einem für die gesamte Bevölkerung offenen Wettbewerb in „Polis“ umbenannt und in den letzten Monaten von der LIS ins Leben gerufen wurde. Der Begriff erinnert in der Tat an das Konzept der Stadtstaaten des antiken Griechenlands „bewohnt und frequentiert von jungen Menschen, älteren Menschen, beruflich und nicht beruflich“ und kombiniert symbolisch die beiden Wörter „Poli“ (von polyfunktional) und LIS ( Abkürzung für Sozialinstitute Lugano).

    Das Gebäude in der Via alla Bozzoreda zeichnet sich nicht nur durch seine architektonischen Besonderheiten aus, sondern ist auch ein echtes und innovatives Pilotprojekt in der Tessiner Landschaft, nämlich die kantonale Schulbildung für „Auf dem Weg zu Solargebäuden im Tessin“, auch bekannt als “ Towards -EST“, finanziert durch den kantonalen Fonds für Erneuerbare Energien (RES), der über die Ziele der Energiestrategie 2050 in der Schweiz hinausgehen soll, um großflächige Solaranlagen zu fördern, die eine erneuerbare Stromproduktion von hoher architektonischer Qualität realisieren können.

    SUPSI hat die Aufgabe, ein replizierbares Modell zu entwickeln
    Heute müssen Photovoltaik-Lösungen für den Bausektor integriert und transformiert werden, um sich bestmöglich an die Bedürfnisse unterschiedlicher Architekturprojekte anzupassen, die Funktionen und Leistungen von Bauelementen zu übernehmen und einer zunehmenden Flexibilität der Produktionsprozesse gerecht zu werden. Dies wurde von Ing. Pierluigi Bonomo (Forscher und Leiter des SUPSI Innovative Envelope-Teams), der beobachtet, wie „die heutige Industrie die Anpassung von „maßgeschneiderten“ Verkleidungssystemen für die Dächer und Fassaden des Gebäudes ermöglicht, die nicht nur als normales konstruktives Element erscheinen , haben auch die Funktion, erneuerbare Energie zu erzeugen». Die Schweiz ist seit Jahren eines der aktivsten Länder auf europäischer und internationaler Ebene zu diesem Thema der BIPV (Building Integrated Photovoltaics), bzw Institute of Sustainability Applied to the Built Environment (ISAAC) der Professional University School of Italian Switzerland (SUPSI) – befindet sich in Mendrisio auf dem neuen Campus, der im April letzten Jahres eingeweiht wurde – wo seit 2005 größere Synergien zwischen Architekten und Spezialisten im Photovoltaiksektor gefördert werden .

    Mehrere Pilotprojekte haben sich in den letzten Jahren mit dem Thema der aktiven Solarhülle befasst, wobei der Fokus immer mehr auf die Erzielung eines versteckten Effekts von Solarzellen zugunsten einer Architektursprache gerichtet ist, die sich eher an traditionelle Baumaterialien als an die des Panels anlehnt. Ingenieur Bonomo listet die vielen Vorteile auf, die heute mit der Verwendung einer Solarfassade verbunden sind: die Möglichkeit, den Eigenverbrauch des Gebäudes in Synergie mit der Deckung und den zunehmend wettbewerbsfähigen Kosten mit herkömmlichen Baumaterialien zu maximieren. Cionono-
    gegeben, gibt es bei diesen innovativen Lösungen noch einige Bremsen.

    Ein Schweizer Beispiel
    Mit dem Mehrzweckzentrum Pregassona wollte die Stadt Lugano eine Herausforderung im Namen eines anderen Fassadenkonzepts starten: keine klassische Verkleidung, sondern eine vollständig photovoltaische Fläche, die sich dank der Integrationsmöglichkeit an die gewählte Architektursprache anpasst, in ein System klassische hinterlüftete Fassade, photovoltaische farbige Glasscheiben, die von Sunage SA nach Maß hergestellt und von Alsolis SA installiert wurden.

    Dieses öffentliche Gebäude (finanziert durch die EE des Kantons) ist mit der grössten fassadenintegrierten Photovoltaikanlage des Tessins ausgestattet und gehört mit einer installierten Leistung von ca. 170 kWp . sogar zu den flächenstärksten Fassaden dieser Art in der Schweiz , entspricht einer Fläche von über 1.600 m2 Photovoltaik-Glas, die an allen Fassaden des Komplexes in verschiedenen Ausrichtungen und Expositionen angeordnet sind.

    Das Polis-Gebäude in Pregassona wird daher ein echtes Vorbild sein, das dazu bestimmt ist, eine Schule für den Einsatz einer aktiven Solarfassade zu setzen, die Strom erzeugt und ein konstruktives Element ist, zahlreiche Vorteile durch die Reduzierung des Eigenverbrauchs in Betracht zieht, wettbewerbsfähige Kosten und eine hohe architektonische Qualität.

  • Renovierung und Erweiterung unter Berücksichtigung der ursprünglichen Volumina

    Renovierung und Erweiterung unter Berücksichtigung der ursprünglichen Volumina

    Das Schulzentrum Tavesio, das sich in der Via Preluna 25 in Comano befindet, steht auf einer Karte von 1700 Quadratmetern und wurde 1969 nach einem Projekt des Ingenieurs Mario Torriani gebaut. Ursprünglich umfasste es 4 Klassenräume, einen Sonderraum, das Lehrer- und Verwaltungsbüro, den Hörsaal, die Turnhalle und die Umkleidekabinen.

    Das Alter des Gebäudes und der Anlage erforderte – trotz laufender Instandhaltungsarbeiten – eine Überlegung der Gemeinde, auch unter Berücksichtigung des Bedarfs an neuen Unterrichtsräumen, die in der Vergangenheit durch den Ersatz der Haupthalle durch zwei zusätzliche Schulklassen ausgeglichen wurden , sondern auch kommunale und administrative. Aus diesem Grund hat die Gemeinde am 3. Juli 2020 einen Architekturwettbewerb zur Sanierung und Erweiterung des Gebäudes, ebenfalls auf Basis eines bereits 2012 an SUPSI in Auftrag gegebenen Gutachtens, zur Feststellung des Verfallszustandes des Schulkomplexes ausgeschrieben. seine technische und energetische Sanierung (nach Minergie ® -Standard) sowie eine Erweiterung im Zuge des neuen Platzbedarfs durch die Ansiedlung neuer Familien in der schönen Hügelstadt Lugano. Aus dieser Studie ergaben sich auch die wirtschaftlichen Vorteile einer globalen und baulichen Sanierung des Gebäudes gegenüber einem Abriss und Neuaufbau, und die Qualität blieb über die Jahre des ursprünglichen Korpus unverändert.

    Einstimmige Jury, sehr zufriedener Vorstand
    In der Sitzung vom 22. Februar bestätigte die Gemeinde Comano die Entscheidung der Jury, die einstimmig das Projekt corti.li des Studios Canevascini & Corecco in Lugano wählte, das den ersten Preis für die bessere Lösung der Rehabilitationsprobleme erhielt und Erweiterung der Grundschule von Tavesio, die es schafft, „die heikle volumetrische Beziehung des Bestehenden mit dem Kontext zu bewahren, dank der Intuition, nach Süden in Übereinstimmung mit dem Sockel des Basketballplatzes zu graben, um einen Teil der erforderlichen Räume zu finden“ .

    Wie der Gemeinderat und Jury-Präsident Silvano Petrini, Leiter der Bildungsabteilung, feststellte, „konnte das Studio Canevascini & Corecco aus volumetrischer Sicht die Expansion durch die Schaffung einer interessanten und dynamischen Dialektik steuern“. Verhältnis zu den Bänden Originale“.
    Die Jury würdigte auch die Präzision, Effektivität und Diskretion, mit der es gelungen ist, die neuen Inhalte in Kontinuität und unter Berücksichtigung der volumetrischen Eigenschaften des bestehenden Schulkomplexes einzufügen, und versäumte nicht das zweite Ziel des Architekturwettbewerbs, nämlich die Erweiterung , mit dem Hinzufügen von vier neuen Klassenzimmern und der Wiederherstellung eines Raums für den Hörsaal.
    Den Designern wurde daher anerkannt, dass sie in der Lage waren, das Gefühl der Intimität dieser Schule zu bewahren und ihre Dimensionen im Namen einer besseren Organisation und Kapazität zu erweitern, während sie ihren Werten und bereits bestehenden Höhen treu blieben.

    Ein schneller Prozess
    Der Projekt-Architekturwettbewerb mit selektivem Verfahren wurde am 3. Juli 2020 veröffentlicht und weckte das Interesse von 18 Architekturbüros aus der Schweiz und Italien; davon wurden 9 in Zusammenarbeit mit einer Gruppe von Spezialisten in die nächste Projektphase aufgenommen und reichten ihre Unterlagen bis 18.12.2020 ein.

    Die im Januar und Februar 2021 tagende Jury äußerte sich einstimmig zu dem Projekt des Studios Canevascini & Corecco in Lugano, mit dem eine interdisziplinäre Gruppe zusammengearbeitet hat.

    Die Materialwahl, die bereits die Architektur der Schule prägt, wie Ziegel für die vertikalen Elemente und Beton für die horizontalen Linien oder Volumen, die in den Klassenräumen nach Westen auftauchen, wurden beibehalten und erweitert, wobei eine Kontinuität zwischen den Komponenten der Renovierung gewählt wurde und Erweiterung.
  • Von der Masseria zum Sozialzentrum

    Von der Masseria zum Sozialzentrum

    Im Frühjahr 2021 begannen die Restaurierungsarbeiten der ehemaligen Masseria di Cornaredo, die auf einem Grundstück der Stadt Lugano steht, die 2019 der Francesco-Stiftung für soziale Hilfe ein Oberflächenrecht gewährt hat, um zu renovieren und wertvolle Inhalte zu bieten Gebiet, das sich in den letzten dreißig Jahren stark verschlechtert hat, seit es vernachlässigt wurde. Um die ländliche Anlage wiederzubeleben, von der es historische Zeugnisse aus dem Jahr 1351 gibt, die einst zum Schloss von Trevano gehörte (begonnen 1871 auf Geheiß des russischen Barons Paul von Derwies, der eine der prächtigsten Residenzen der Schweiz besaß mit enormen Investitionen gebaut) – konnte die Francesco Foundation auf die Unterstützung der Stadt Lugano, der Gemeinde Porza und des Rotary Clubs Lugano-Lago zählen, die beschlossen, die Schaffung dieser sozialen Zitadelle zu unterstützen, die für die architektonische und bauliche Sanierung des bestehenden Komplexes .

    Neues Projekt in einer modernen Branche
    Die Neugestaltung und Renovierung der ehemaligen Masseria di Cornaredo sind Teil der Neuordnung des neuen Stadtteils Cornaredo, der seit 2012 – dem Jahr der Eröffnung der Galerie Vedeggio-Cassarate – wesentliche Veränderungen erfährt. Der Sektor Cornaredo mit einer Fläche von rund 1 Mio. Quadratmetern wird mit weiteren Straßenverbindungen, intermodalen Strukturen, Parkplätzen und Großbaustellen mit gemischten Inhalten (Wohnen-Gewerbe und Verwaltung) zum neuen Tor zum urbanen Zentrum. gemäß dem neuen Masterplan, an dem die Gemeinden Lugano, Canobbio und Porza beteiligt waren.
    Eines der Stücke dieser Baustelle ist genau die ehemalige Masseria, die zu einem strategischen Punkt für die Stadt und das um sie kreisende Gebiet aufgewertet wird. Der prekäre Zustand der Gebäude erfordert statisch-strukturelle Konsolidierungseingriffe unter Berücksichtigung des bestehenden architektonischen Systems.

    Das konservative Restaurierungsprojekt sieht die Erhaltung des antiken Charmes der Gebäude vor, insbesondere der Fassaden, die sorgfältig restauriert und mit zeitgerechten Eingriffen ergänzt werden, um den neuen Bedürfnissen der Innenräume gerecht zu werden.

    Die vom Bethlehem Center geförderte Sozialkantine mit dazugehörigen Dienstleistungen, die Verwaltung der Francesco Foundation, ein Mehrzweckraum wird im Gebäude untergebracht. Im Erdgeschoss soll neben der Restaurierung einer antiken Presse ein Gasthof mit Übernachtungsmöglichkeit entstehen, dessen Erlös zur Finanzierung und Versorgung der gemeinnützigen Tätigkeit der Stiftung dient und auch die erheblichen Kosten der Umstrukturierung ausgleicht.

  • Historischer Gutshof modern gerahmt

    Historischer Gutshof modern gerahmt

    Parkähnlich erstreckt sich das grosszügige Grundstück des Glockenguts durch das ländliche Herblingen. Das ehemalige Bauerndorf liegt nur wenige Kilometer vom Zentrum Schaffhausens entfernt. Inmitten der grünen Umgebung und gleichzeitig nah an städtischer Kultur besitzt es einen hohen Erholungs- und Freizeitwert. Eine Fläche von insgesamt 24’223 m² bot den erfahrenen Projektentwicklern der Steiner AG mittendrin Raum für die Vision, eine abwechslungsreiche Wohnumgebung für Jung und Alt zu schaffen – mit Kinderspielplatz, Blumenwiesen und freien Grünflächen voller hochstämmiger Bäume und Ziersträucher. Ende März 2018 erhielt das Projekt der Arbeitsgemeinschaft Theo Hotz Partner AG und Bergamini Partner Architekten die Baubewilligung. Das schützenswerte Hauptgebäude des ehemaligen Gutshofs bildete dabei den Ausgangspunkt für den Entwicklungsplan. Nachdem die Steiner Investment Foundation als Investorin in das Projekt einstieg, konnte im Herbst 2018 bereits der Baustart für die familienfreundlichen und naturnahen Wohnungen erfolgen.

    Offenes Gelände

    Inzwischen ist das alte Gebäude des Gutshofs würdevoll umrahmt von fünf modernen Mehrfamilienhäusern. Dabei stellte es eine besondere Herausforderung dar, die unterschiedlichen Bauten und ein derart grosses Areal möglichst einheitlich zu gestalten und aus einem Guss zu realisieren. Hier half eine Besonderheit der Parzelle im nordwestlichen Bereich, die sich zunächst als Problem darstellte: Eine starke Hangneigung. Die Lösung war, diese unbebaut zu lassen. Der tatsächlich bebaute Teil umfasst heute eine Fläche von 10’330 m2, während sich die erhaltene Grünfläche als eine Bereicherung für das Quartier erweist.

    Als erste Baumassnahme erfolgte der Umbau des zweigeschossigen Gutshofs zum Kinderhort – in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege. Der anstossende Schopf wiederum wurde abgerissen und durch ein neues Mehrzweckgebäude mit gleichem Standort und ähnlicher Kubatur ersetzt. Im Erdgeschoss beherbergt dieser Neubau einen Gemeinschaftsraum, der tagsüber vom Hort genutzt wird und abends wie auch an Wochenenden den Bewohnerinnen und Bewohnern der Überbauung zur Verfügung steht. „Der Raum soll der Überbauung als neue Mitte Identität geben“, erklärt Peter Herzog, Teamleiter Immobilienentwicklung bei Steiner. Das Ensemble aus den beiden Gebäuden blieb daher freigestellt und fügt sich stimmig in die Kulisse des offen dahinter liegenden Hangs. U-förmig umgebend angeordnet wuchs schliesslich Schritt für Schritt die Neubausiedlung.

    Die neuen Wohngebäude passen sich dem schlichten Gutshof mit einer gradlinigen Architektur und korrespondierenden Farben optisch an und bringen mit ihren Loggien, Balkonen und Terrassen die Innenräume hell und luftig mit dem Aussenbereich zusammen. Von innen erlauben sie einen grosszügigen Blick auf das grüne Areal und teilweise bis in die Ferne. Die Gebäude des Areals sind locker verteilt und durch ein Wegnetz miteinander verbunden. Vom Quartier aus erreicht man Kindergarten, Primarschule sowie diverse Einkaufsmöglichkeiten in wenigen Gehminuten. So präsentiert sich die gesamte Überbauung gleichzeitig naturdurchlässig und urban verdichtet.

    Nachhaltige Anlage

    Die fünf neuen Mehrfamilienhäuser umfassen insgesamt 27 Miet- und 71 Eigentumswohnungen. Es handelt sich um 2.5- bis 5.5-Zimmerwohnungen mit einer Fläche von 65 m2 bis 130 m2. Alle Wohnungen beinhalten einen gehobenen Ausbaustandard und sind ebenso für Familien wie für Paare oder Einzelpersonen zugeschnitten. Mit den Preisen und unterschiedlichen Wohnungsgrössen will man eine Durchmischung von Ein-Personen- und Familienhaushalten erreichen. „Preislich bewegen wir uns im mittleren Segment“, bestätigt Peter Herzog. Unter dem Gelände sorgt zusätzlich eine Tiefgarage mit 136 Parkplätzen für Raum. Sie ist für alle Neubauten direkt erschlossen.

    Die Gebäude sind im Minergie-Standard realisiert und werden mit klimafreundlichen Erdsonden-Wärmepumpen beheizt. Für die Erstellung wurde zudem wenn möglich auf nachhaltige Betonsorten mit Zement aus Mischabbruch zurückgegriffen. Hier erfolgte eine Zumischung von rezyklierten Gesteinskörnern.

    Bedarfsgerechte Planung

    Die gesamte Überbauung fusst auf einem Gestaltungsplan, der während des Prozesses sowohl den zuständigen Ämtern als auch den Anwohnerinnen und Anwohnern vorgelegt wurde. Das habe zum Vertrauen zu diesem grossen Projekt beigetragen, erklärt Herzog und fügt hinzu: „Mit der Überbauung Gloggeguet haben wir aufgezeigt, wie wir verdichtet bauen können und die Qualität des Ortes bestehen bleibt“. Trotz Pandemie konnten die Bauarbeiten unter Einhaltung der geltenden Schutzbestimmungen nach Zeitplan durchgeführt werden, sodass die Wohnungen im Frühling 2021 bezugsbereit waren.

    www.steiner.ch
    www.gloggeguet.ch
    info@steiner.ch

  • Baulink realisiert Marriot-Hotel in Basel

    Baulink realisiert Marriot-Hotel in Basel

    Die Munich Hotel Partners GmbH (MHP) hat Baulink mit der Realisierung eines Marriot-Hotels in Basel beauftragt, informiert die Baulink AG in einer Mitteilung. Konkret soll der auf die Inneneinrichtung von Hotels spezialisierte Geschäftsbereich Invita das vormalige Swissôtel Basel renovieren. Das seit November 2020 geschlossene Hotel wurde von MHP und der amerikanischen H.I.G. Capital gekauft.

    Invita werde als Totalunternehmer für die Gestaltung der 125 Zimmer und der öffentlichen Bereiche des Hotels fungieren, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Mit unseren Erfahrungen aus der ersten Umbauphase bieten wir beste Voraussetzungen um das Projekt für die MHP erfolgreich und effizient durchzuführen“, wird Robert Diepenbrock dort zitiert. Der Leiter der Fachabteilung Invita bei Baulink ist überzeugt, „Spezialwissen in Sachen Hospitality in einem Team aus erstklassigen Partnern einbringen zu können“.

    Für die Ausführung des Projekts wird Invita mit dem Architekturbüro Oana Rosen aus Frankfurt zusammenarbeiten. Über den finanziellen Umfang des Auftrags werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

  • Sanierung von Bezirksgebäude Baden steht vor Abschluss

    Sanierung von Bezirksgebäude Baden steht vor Abschluss

    Das Bezirksgebäude in Baden wird bei laufendem Betrieb seit März saniert. Es werden laut Medienmitteilung alle Naturstein- und Kunststeinbauteile restauriert sowie der Fassadengrundputz teilweise ersetzt. Die Bauarbeiten werden im Oktober 2021 fertiggestellt. Unter Projektleitung der Abteilung Immobilien der Stadt Baden als Auftraggeberin wird strikt nach historischem Vorbild gearbeitet.  Begleitet wird das Bauvorhaben von Heiko Dobler, Bauberater der Kantonalen Denkmalpflege.

    Vorbild für die Sanierung des 1856/57 gebauten damaligen Schulhauses ist bei der Fassade die sanierte Dépendance Ochsen im Bäderquartier. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurde der bestehende, mit Kunststoff kontaminierte Deckputz vollflächig abgefräst und ein neuer Kalkdeckputz nach historischem Vorbild aufgetragen. Danach erhielt die Fassade einen neuen Anstrich, und es wurden alle 108 Holzfenster erneuert. Sowohl die geplante Bauzeit als auch das Budget können voraussichtlich eingehalten werden, heisst es in der Mitteilung der Stadt Baden.

    Bei den Sanierungsarbeiten galt es, auf zwei besondere Gegebenheiten Rücksicht zu nehmen. Zum einen gibt es dort Nistplätze der geschützten Mauer- und Alpensegler. Der obere Teil des Baugerüsts wurde bis Mitte April entsprechend gestaltet. „Damit standen den aus dem Süden heimkehrenden Vögeln rechtzeitig geeignete Nistplätze zur Verfügung“, wird der zuständige Stadtrat Philippe Ramseier zitiert.

    Des Weiteren mussten spezielle Sicherheitsanforderungen der Kantonspolizei und des Bezirksgefängnisses als Mieter des Bezirksgebäudes erfüllt werden. So wurde eine drei Meter hohe Bretterwand sowie als Abschluss ein Stacheldraht installiert.

  • Wohnlagen im Grünen werden attraktiver

    Wohnlagen im Grünen werden attraktiver

    Schweizerinnen und Schweizer ziehen eher selten um. Und wenn, dann liegt bei der Hälfte aller Umzüge der neue Wohnort nur fünf Kilometer vom alten entfernt. Die durchschnittliche Entfernung liegt bei 13 Kilometern. Das zeigt eine repräsentative Befragung zur Haus- und Wohnsituation in der Schweiz von Swiss Life.

    Wie der Lebensversicherungskonzern in einer Medienmitteilung ausführt, leben knapp 60 Prozent der Wohneigentümerinnen- und -eigentümer und 25 Prozent der Mietenden bereits seit zehn Jahren oder länger in ihrem derzeitigen Zuhause. Gleichzeitig hat jedoch für rund 30 Prozent der Befragten der Wunsch nach Wohnen im Grünen oder wenigstens mit Terrasse während der Pandemie zugenommen.

    Rund zwei Drittel der Wohneigentümerinnen und -eigentümer verspüren seit dem Erwerb eines Eigenheims mehr Lebensqualität und Selbstbestimmung. 37 Prozent gaben an, mit ihrer aktuellen Wohnsituation vollkommen zufrieden zu sein, vor allem jene mit Wohneigentum. 15 Prozent sind mässig bis gar nicht zufrieden. Ihnen fehlt mehrheitlich Platz oder ein Garten, oder sie stören sich an Lärm- und Umweltbelastung.

    Über 60 Prozent jener, die sich den Erwerb von Wohneigentum in den nächsten fünf Jahre vorstellen können, erwarten, dass sich ihre Lebensqualität damit verbessern würde. Doch nur 21 Prozent von ihnen suchen aktiv nach einem eigenen Zuhause.

    Anforderungen an den idealen Wohnort bezüglich Kosten, Ausstattung und Sicherheit variieren je nach Sprachregion. Zudem ist auf dem Land ein Garten zentral, in der Stadt die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Wird diese als gut wahrgenommen, sinkt die Bereitschaft von Pendlern umzuziehen.

  • Innovationspark Dübendorf soll sich auf Mobilität ausrichten

    Innovationspark Dübendorf soll sich auf Mobilität ausrichten

    Eine vom Regierungsrat des Kantons Zürich eingesetzte Projektgruppe hat seit September 2020 eine Gesamtschau für das Flugplatzareal Dübendorf erstellt. Nun hätten die Mitglieder der Behördendelegation den Synthesebericht unterzeichnet, informiert die Staatskanzlei des Kantons Zürich in einer Mitteilung. Das Flugplatzareal soll als Innovationspark, Flugplatz und für militärische Zwecke genutzt werden.

    „Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit“ und „mit Rücksicht auf die Bevölkerung“ werde „etappenweise nur das gebaut, was gebraucht wird“, erläutert die Staatskanzlei. Ihr zufolge soll das Projekt „ein Leuchtturm für eine innovative urbane Entwicklung werden, insbesondere in den Bereichen Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit und schonendem Umgang mit Ressourcen“.

    Konkret sieht die Gesamtschau eine Unterteilung des Areals in vier Teilgebiete vor. Auf Teilgebiet A soll der Innovationspark mit den Schwerpunkten Mobilität, Robotik, Aviatik, Raumfahrt sowie moderne Fertigungstechnologie- und Materialforschung entstehen. Auf Teilgebiet B werden sich Innovationspark und ein Forschungs- und Werkflugplatz zu einem Aviatikcluster verbinden. Teilgebiet C ist für Nutzungen mit hohen Sicherheitsanforderungen reserviert. Die aviatischen Infrastrukturen sind im Teilgebiet D angesiedelt, in dem der Naturschutz eine zentrale Rolle spielen wird. Ein Flugplatzrundweg soll das Areal für Erholung und Freizeit der Bevölkerung nutzbar machen.

    Im nächsten Schritt soll nun das Planungsrecht für alle Teilbereiche geschaffen werden, heisst es in der Mitteilung. Konkret werden dort ein kantonaler und ein regionaler Richtplan sowie die kommunale Richt- und Nutzungsplanung genannt. Der kantonale Richtplan wird vom 6. September bis zum 5. November öffentlich aufgelegt.

    Die Zürcher Handelskammer (ZHK) begrüsst das Bekenntnis zur Dreifachnutzung als Innovationspark, ziviler und militärischer Flugplatz. Die Vision eines international führenden Standorts für die Forschung und Entwicklung an Mobilitätslösungen sei unterstützenswert, schreibt sie in einer Mitteilung. Allerdings bedauert sie den Verzicht auf die Geschäftsfliegerei. Diese sei für die Attraktivität des Wirtschaftsraums wichtig. Daher sollten die Türen für sie nicht endgültig geschlossen werden.

  • Die Symbiose von Stahl- und Trockenbau

    Die Symbiose von Stahl- und Trockenbau

    Der Trockenbauer war gefordert: Es sollten eine umfangreiche Elektro- und Lüftungsinstallation sowie eine Sprinkleranlage integriert werden. Ebenfalls war ein Brandschutzwert von REI60 verlangt. Da er bereits eine Produktschulung bei der Rigips AG abgeschlossen und er die Vorteile des neuen Systems kannte, war der Fall klar: RiModul®. Der Architekt war ebenfalls schnell überzeugt: «Wir hatten auch die Variante Holz geprüft, aber wir stiessen bei den Spannweiten an Grenzen und hätten den Brandschutz nicht erfüllt», sagt Peter Fässler von MFW Architekten. Ausserdem bringen die schlanken Wandkonstruktionen mehr Nutzfläche.

    Begehbare Raum-in-Raum-Lösung
    Coop hatte sich schon länger mit dem Gedanken befasst, einen komfortablen Aufenthaltsraum für seine Mitarbeitenden zu bauen. Dafür bot sich ein zum Regallager hin offener, gut 5 Meter hoher Raum an, eine Art Galerie, wo sich angrenzend auch andere Räume befinden. Er wäre aber viel zu gross gewesen, mit seinen Mauern aus Kalksandstein nicht behaglich und nicht geheizt. Eine Raum-in-Raum-Lösung bot sich also an, die schnell, ohne viel Dreck, aber unter Einhaltung aller Statik- und Brandschutzanforderungen realisiert werden konnte. Weil die Montage bei laufendem Betrieb des Hochregallagers erfolgte, musste alles gut vorbereitet sein und schnell gehen.

    Nur einen halben Tag für die Unterkonstruktion
    Wie bei allen Bausystemen mit hohem Vorfertigungsgrad waren genaue Plandaten und die fehlerfreie Übermittlung an den Hersteller entscheidend. Sämtliche Stahlprofile wurden auf Mass geschnitten und bereits mit den Schraub- und Stanzlöchern versehen, zur Erleichterung der Vor-Ort-Montage. Die einzelnen Profile konnten anhand von Nummern und einem Montageplan effizient zusammengeschraubt werden. Die ganze Konstruktion bringt dank der entsprechenden Beplankung eine Brandschutzleistung von REI60. Gipserunternehmer Hansjörg Alder war begeistert: «In nur einem halben Tag stand die Stahlkonstruktion im Verteilzentrum, und innerhalb von drei Tagen war sie beplankt und ausbaufähig.» Dem stilvollen Raum und seiner Aufenthaltsqualität merkt man nicht an, dass er quasi als Bausatz angeliefert und innert kürzester Zeit aufgebaut wurde.

    Wie Leichtbau, einfach viel stabiler
    RiModul® ist eigentlich nichts anderes als Leichtbau mit stärkeren Profilen. Sie erzielen ein bestmögliches Verhältnis der Festigkeit zum Gewicht, was unter anderem zu formstabilen Konstruktionen – sprich begeh- und belastbaren Decken mit zusätzlicher Nutzfläche – und erhöhtem seismischen Widerstand (Erdbebensicherheit) führt. Und das System basiert auf dem Prinzip der Vorfertigung, wodurch sich die gesamte Bauzeit um bis zu 60% verkürzen lässt. RiModul® Stahl-Leichtbausysteme haben auch erheblich geringere Lasten auf den Fundamenten zur Folge als herkömmliche Bauweisen. Komplexe Objekte im Neu- und Umbau lassen sich damit sicher, wirtschaftlich und mit beinahe unbegrenzter gestalterischer Flexibilität realisieren. Besonders geeignet sind die RiModul® Stahl-Leichtbausysteme für Aufstockungen, Erweiterungsbauten und, wie im Fall von Coop, Raum-in-Raum-Konstruktionen. Sinnvoll ist ihr Einsatz auch als Aussenwandsystem zur Ausfachung in Hybridbauten.

    In Einzelteilen, vorgefertigt oder vormontiert
    Die Kunden können aus drei Vorfertigungsstufen wählen, nach der die Lieferung erfolgen soll. RiModul® flat bestellt man, wenn man die Einzelteile wünscht und selber zusammenbauen will. Die Profile werden nach der Bearbeitung nummeriert und pro Wand- oder Deckenelement gebündelt angeliefert. Mit Hilfe eines Montageplans lassen sie sich auf der Baustelle oder in einem Zwischenlager einfach zusammenbauen. Bei RiModul® frame werden die Profile im Produktionswerk zu Rahmenelementen vormontiert und so auf die Baustelle geliefert. Beplankung und Dämmung erfolgen anschliessend bauseits. Bei RiModul® frameX schliesslich werden die Rahmenelemente bereits mit hochwertigen Platten beplankt. Es empfiehlt sich, die Wahl des Vorfertigungsgrades objektspezifisch und bereits in der Planungsphase zu treffen. Rigips entwirft, basierend auf den Plänen der Kunden, das Projekt in 3D und erstellt eine statische Dimensionierung und Bemessung. Dazu gehört insbesondere auch die Definition der Verbindungs- und Knotentechnik für die kaltgeformte Stahlstruktur. Auf Basis dieser Unterlagen entstehen die Pläne für die Produktion im Werk.

    Erfahren Sie mehr über RiModul®

  • Erneuerung der Alterssiedlung Läbespark

    Erneuerung der Alterssiedlung Läbespark

    Die bestehenden vier Haupt- sowie weitere Nebengebäude der Alterssiedlung Läbespark in Biberist sind in die Jahre gekommen: sie wurden zwischen 1969 und 1995 gebaut. Um den rund 100 Bewohnerinnen und Bewohnern mehr Lebensqualität zu verschaffen, hat die Genossenschaft ein Richtprojekt für eine Sanierung ausarbeiten lassen. Hierfür wurden die Phalt Architekten AG, die Wam Planer und Ingenieure AG sowie die Neuland ArchitekturLandschaft GmbH beauftragt. Ein Gremium bestehend aus Vertretern der Einwohnergemeinde Biberist, der zuständigen Genossenschaft sowie verschiedenen Experten haben den Prozess begleitet.

    Das Richtprojekt bildet die Grundlage für das Gestaltungsplanverfahren und die weitere Projektausarbeitung. Das älteste Haus an der Blümlisalpstrasse 12 wird durch einen Neubau ersetzt. Dieser orientiert sich in der Höhengestaltung am bestehenden Gebäude. Geplant sind kompakte Kleinwohnungen nach dem Bonacasa-Baustandard. Die 1,5- bis 3,5-Zimmer-Wohnungen erhalten eine Nasszelle mit Wäscheturm sowie eine Loggia, die zum parkartigen Innenhof ausgerichtet ist. Ein Reduit ergänzt die grösseren Wohnungen. «Das bestehende Restaurant/Café Pintli wird in den Neubau umziehen. Dafür beleben wir die Räumlichkeiten des ehemaligen Pintli mit Gewerbe- und Dienstleistungsnutzungen», sagt Ronny Fluri von der Bonainvest AG, die die Bauherrenfunktion für die Genossenschaft übernimmt. Auch ein Gemeinschaftsraum ist geplant, der den sozialen Kontakt unter den Bewohnern zusätzlich fördern soll. Der Neubau erhält eine Einstellhalle.

    So kann der bisherige Parkplatz einer Piazza weichen. «Damit schaffen wir eine weitere Begegnungszone und werten das Areal auf. Unser begrünter Park mit einem kleinen Weiher erhält einen Kräutergarten, mehr Sitzgelegenheiten sowie verschiedene Bewegungselemente, die den Bewohnern Anreize bieten sollen», erklärt Fluri weiter. Das umliegende Quartier wird durch Fusswegverbindungen besser vernetzt. Ein Problem gibt es aber noch zu lösen: «Im Gebäude, das ersetzt wird, befindet sich die Heizung für zwei weitere Häuser. Wir würden in Zukunft gerne mit Erdsonden arbeiten. Allerdings laufen derzeit noch verschiedene Abklärungen», sagt Fluri. Wenn dies geschehen sei, könne man die weiteren Gebäude zumindest energetisch sanieren. Bis zum Baubeginn ist noch etwas Zeit: Die Arbeiten sollen 2023 starten. Der Neubau dürfte Ende 2024 bezugsbereit sein.

  • Denkmalgeschütztes Freibad, neu saniert

    Denkmalgeschütztes Freibad, neu saniert

    In drei aufeinanderfolgenden Wintern verwandelt sich das Freibad Solothurn in eine Baustelle. Im ersten Winter, 2019/20, wurde das Sportbecken der Badi Solothurn saniert. Im zweiten und im dritten Winter sind die Hochbauten des Freibads an der Reihe.

    Den beiden Sanierungsetappen der Hochbauten gingen ein Gemeinderatsentscheid, ein Gemeindeversammlungsentscheid sowie eine Volksabstimmung voraus. Bei letzterer stimmte das Volk im Februar 2020 dem Sanierungskredit von 7,8 Millionen Franken mit 86,7 Prozent Ja-Stimmen zu.

    Die Sanierung soll Sicherheitsmängel beheben, die Badi soll barrierefreier werden, Abläufe sollen optimiert und Besucherströme entflochten werden, und es soll mehr Duschen und Toiletten geben. Insgesamt soll das Freibad den Gästen nach der Sanierung mehr Komfort bieten. Da es unter Denkmalschutz steht, müssen die sichtbaren Veränderungen dezent sein.

    Mit dem Start der Badesaison 2021 Mitte Mai war die erste Sanierungsetappe im Freibad Solothurn abgeschlossen. In dieser ersten Sanierungsetappe standen vor allem unterirdische Technikarbeiten an. Die Bausubstanz wurde in Stand gesetzt, Sicherheitsmängel behoben. Zudem wurden in dieser Etappe die nördlich gelegenen Teile des Erweiterungsbaus von 1964 erneuert, wo sich der Eingangsbereich sowie Garderoben befinden. Ebenso startete der Bau neuer Duschen und eines neuen Garderobenbereichs, der in der zweiten Etappe weitergeht.

    Die zweite Etappe der Hochbauten beginnt noch dieses Jahr nach Ende der Badesaison im September 2021. Dann soll der südliche Bauteil des Erweiterungsbaus mit Restaurant, Kiosk, Garderoben, Duschen und Toiletten erneuert werden. Neu soll ein Lift Menschen mit Gehbehinderung den Zugang ins Restaurant ermöglichen.

    Einige Vor- und Nachbereitungsarbeiten können sich mit dem Ende oder dem Start der Badesaison überschneiden. Der Freibadbetrieb soll aber immer möglich sein. Mitte Mai 2022 soll das sanierte Freibad Solothurn in Betrieb gehen.

  • Student erstellt Konzept für Bündner Crotti

    Student erstellt Konzept für Bündner Crotti

    Lucas Buschauer ist für seine Semesterarbeit vom Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein (SIA) mit einer Anerkennung ausgezeichnet worden. Das hat die Fachhochschule Graubünden jetzt mitgeteilt. Der Absolvent des Architekturstudiums an der Fachhochschule Graubünden sieht für einige ungenutzte Crotti im Bündnerischen Bondo eine Wiederbelebung als Brauerei vor.

    Die SIA-Fachgruppe für die Erhaltung von Bauwerken prämiert schweizweit Diplom- und Semesterarbeiten, die herausragende Konzepte für den vorbildlichen Umgang mit bestehenden Bauwerken und deren Erhalt vorstellen. In diesem Jahr wurden insgesamt elf Arbeiten ausgewählt.

    Buschauers Semesterarbeit sieht eine erneute Nutzung einiger Crotti vor, die 2017 vom Bergsturz verschont wurden. Diese in schattiger Hanglage stehenden kleinen Häuschen wurden einst als natürliche Kühlschränke genutzt. Er möchte sie zu einer Brauerei und zu einem Treffpunkt für das Dorf umbauen. Dabei sind für die einzelnen Crotti verschiedene Nutzungen vorgesehen. So würde etwa das erste Crotto das vorbeifliessende Quellwasser auffangen, zwei weitere würden zu Mälzereien umgebaut. Vier dieser Crotti sind für den Brauprozess vorgesehen. Auch eine Gastwirtschaft und eine Braumeisterwohnung hat er eingeplant.

    „Die Semesterarbeit von Lucas Buschauer besticht durch eine sorgfältige Recherche, eine bestechende Konzeptidee, welche sorgfältig und detailliert umgesetzt wurde sowie überzeugend dargestellt ist“, heisst es in der Begründung der Jury. Wie Studienleiter Christian Auer betont, gehöre neben der architektonischen Gestaltung auch „die Klärung konstruktiver und ökonomischer Fragestellungen zu den Ausbildungszielen unseres Architektur-Studiengangs. Genau dieses Know-how war in dieser Aufgabe gefragt. Es freut mich sehr, dass die Fachhochschule Graubünden mit ihrem Angebot schweizweit konkurrenzfähig ist.“