Kategorie: Bauwirtschaft

Bauwirtschaft – Immobiliennews zu Baukosten, Projekten, Materialien & Entwicklungen in der Schweizer Bau- und Immobilienwirtschaft.

  • Die Kunst der Raumgestaltung –  Zürichs Weg in die Zukunft

    Die Kunst der Raumgestaltung – Zürichs Weg in die Zukunft

    Sie sind Direktorin der Raumplanung der Stadt Zürich. Können Sie uns einen Überblick Ihre Zuständigkeiten geben?
    Gemeinsam mit meinen MitarbeiterInnen, plane ich als Direktorin des Amts mit an der Zukunft der Stadt Zürich. Um die Chancen einer Stadt im Wandel ideal zu nutzen, haben Fachbereiche bei uns wie Architektur und Planung, dazu gehören Archäologie, Denkmalpflege, das Baugeschichtliche Archiv oder ein Kompetenzzentrum für Geoinformationen. Der Austausch bietet uns einen sehr genauen Blick auf Zürich – von seiner Vorgeschichte bis 2040.

    Welche Ziele verfolgt die Stadt- und Raumentwicklung in Zürich und welche Rollen übernehmen Sie in der Standort- und Arealentwicklung?
    Wir möchten die hohe Lebensqualität in der Stadt Zürich nicht nur erhalten, sondern ausbauen. Sie soll sich punktuell verbessern können, ökologisch wie sozial nachhaltig. Dazu benötigt es geeignete nutzungsplanerische Instrumente – da sind wir bei der Erarbeitung und Weiterentwicklung federführend.

    Der kommunale Richtplan für Siedlung, Landschaft, öffentliche Bauten und Anlagen ist dabei essenziell. Mit ihm konkretisieren wir, welche Gebiete für die bauliche Verdichtung geeignet sind. Zudem bezeichnen wir Flächen für die Versorgung mit öffentlichen Freiräumen sowie für kommunale öffentliche Bauten und Anlagen – etwa für die Volksschule oder für Sportnutzungen. Darüber hinaus ist er ein wichtiges Koordinationsinstrument, da er aufzeigt, wie die bauliche Dichte mit dem Verkehr und Angebot an erneuerbarer Energie abgestimmt werden muss und er macht Vorgaben für weitere räumliche Aspekte einer umwelt- und sozialverträglichen Stadtentwicklung.

    Vor welchen Herausforderungen steht die Stadtentwicklung, im Vergleich zu anderen Schweizer Städten und welche Vorteile bietet Zürich?
    Zürich teilt sich viele Herausforderungen mit anderen Städten in der Schweiz und Europa. Das Wachstum und der einhergehende Bedarf nach Wohnraum stehen im Fokus, wobei vor allem preisgünstiges Wohnen in der Stadt gesichert werden muss. Der demographische Wandel und die Pluralisierung der Lebensstile bringen eine Vielfalt an Wohnformen und Wohnraumbedürfnissen – denen wir begegnen müssen.

    Neben einer sozialräumlich verträglichen Verdichtung ist das Klima zentral. Rund ein Viertel aller CO2-Emissionen stammt aus dem Gebäudesektor. Städtische Planung und Architektur muss heute klima- und umweltfreundlich sein, Ressourcen schonen und Landschaften bewahren können. Neben dem Klimaschutz müssen wir Hitzeinseleffekte eindämmen.
    Was wir im Gegensatz zu anderen Städten nicht mehr haben, sind freie Industrieareale zur Umnutzung. Die Dichte verstärkt die verschiedenen Interessen an Flächen und Gebäuden einer Stadt. Ausserdem steht Zürich als Wirtschaftsmotor der Schweiz unter besonderem Blick der Öffentlichkeit. Planerische Entscheidungen erfordern die politische Diskussion – Mitsprache wird eingefordert. Findet keine Debatte statt, wird bei etlichen Neubauten rekurriert.

    Was sind die bedeutendsten Bauprojekte in Zürich und wie tragen sie zur Stadt und Raumentwicklung bei?
    Ich zähle hier die Planung mit dazu. Beispielsweise das Josef-Areal, das Schlachthof-Areal, das Seeufer Wollishofen oder das Papierwerd-Areal. Sie sind aufgrund der zuvor angesprochenen Flächenknappheit von Bedeutung für die Zürcher Stadtentwicklung. Daraus entsteht die anspruchsvolle Aufgabe, diese Areale planerisch nachhaltig und effizient zu nutzen.
    Die Stadt baut auch selbst – besonders preisgünstigen Wohnraum. Allein die Wohnsiedlungen Leutschenbach und Tramdepot Hard, werden über 550 Wohnungen bieten. Bei der Thurgauerstrasse oder dem Koch-Areal vergibt die Stadt Bauland an gemeinnützige Wohnbauträger.

    Im Zusammenhang mit solchen Grossprojekten ist die Planung der dazugehörigen sozialen Infrastruktur wichtig. Insbesondere die Bereitstellung von genügend Schulraum, Kulturbauten wie das Schauspielhaus oder Opernhaus, sind gesamtstädtisch bedeutend.
    Ergänzend zu den benannten Arealentwicklungen und Bauten gehören die Aktualisierung der Hochhausrichtlinien sowie die Revision der Bau- und Zonenordnung, zu den bedeutendsten Aufgaben, mit denen die Zürcher Stadtplanung betraut ist. Bei diesen Planungsinstrumenten geht es darum, den Umgang mit dem Denkmalschutz bzw. Inventar und dem ISOS zu finden und diesen mit den angestrebten baulichen Entwicklungen zu vereinbaren.

    Welche Gebiete in Zürich sind besonders attraktiv für Unternehmen und warum?
    Das ist stark abhängig von der Grösse und Art des Unternehmens, jedes Unternehmen definiert seine individuellen Anforderungen an die Standortwahl. Für einen Konzern, der sein eigenes Areal langfristig weiterentwickeln und ausbauen möchte, gelten sicherlich andere Standorte als attraktiv, als für ein KMU, das auf eine Entwicklung innerhalb des Quartiers abzielt.

    Grundsätzlich sind in Zürich alle Quartiere attraktiv, da überall eine gute Erschliessung mit dem ÖV gegeben ist. Hier hat es eine positive Entwicklung im Vergleich zu den letzten Jahren und Jahrzehnten gegeben – eine eigentliche «Peripherie» kennt Zürich nicht mehr.

    Wo sehen Sie noch Entwicklungspotenzial und wie könnte dieses erschlossen werden?
    Potenzial gibt es in der Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden. Eine der Besonderheiten der räumlichen Planung liegt darin, dass sie nicht an der Stadtgrenze endet , auch wenn diese Grenzen einen politischen Wechsel bedeutet. Beispiele hierfür sind der Limmatraum oder das Glattal mit dem gemeinsamen ÖV-Service. Dort gilt es, die Planung über die Grenzen hinweg gemeinschaftlich zu koordinieren, um das Angebot und die Vernetzung der Quartiere zu sichern.

    Potenzial besteht auch in der Abstimmung mit dem Kanton oder Bund, was u.a. die Themen Lärm und ISOS betrifft. Bundesweite oder kantonale Vorgaben haben in einer Stadt wie Zürich eine grosse Auswirkung. In einer engeren Abstimmung mit dem Städteverband sehe ich grosses Potenzial.

    Wie positioniert sich Zürich im Bereich der Mobilitätsentwicklung und -planung?
    Im kommunalen Richtplan steht bei der städtischen Mobilität ein effizienter und gut ausgebauter ÖV sowie die Weiterentwicklung von funktionsfähigen und attraktiven Stadt- und Strassenräumen im Fokus. Wir streben eine Stadt der kurzen Wege an. Die Quartierzentren werden gestärkt und Neue entwickelt. Für die Wohnbevölkerung wird es attraktiver, sich vor Ort zu versorgen, der Detailhandel eröffnet neue Läden im Quartier, da er auf KundIinnen zählen kann.

    Es zeigt sich in den Zahlen zur Mobilität, dass die Stadtbevölkerung vermehrt auf Velo und ÖV setzt. Insbesondere der Fuss- und Veloverkehr werden städtisch gezielt gefördert. Die Stadt berät mit dem Programm «Impuls Mobilität» ganz gezielt Unternehmen und Liegenschaftsverwaltungen.

    Hat die Pandemie Veränderungen in der Planung von Zürich bewirkt?
    Der öffentliche Raum hat während der Corona-Pandemie an Bedeutung gewonnen. Gerade für Kinder und Jugendliche, die auf Freiräume im direkten Wohnumfeld angewiesen sind. Insgesamt gesehen haben die Individualverkehrsmittel Fuss, Velo und Auto bei der Verkehrsmittelwahl mehr Gewicht erhalten, während der ÖV wegen möglicher Ansteckungsgefahrengemieden wurde. Es gilt, die positiven Effekte der Pandemie wie die Velonutzung und Glättung der Verkehrsspitzen durch vermehrtes Homeoffice, in die Zukunft mitzunehmen.

    Pandemie und mobile Arbeitsweise haben Veränderungen gebracht, deren stadtplanerischen Auswirkungen wir erst in ein paar Jahren sehen werden. Vom Home-Office-Trend profitieren in Zürich vor allem auch die Quartierzentren. In der Pandemie waren schnelle Erreichbarkeit von Einkauf, Gesundheitseinrichtungen, Sportzentren, Gastronomie und Grünräumen, die keinen öffentlichen Transport erforderten zentral. Dem Bedürfnis nach lebenswerter Stadträumen muss zukünftig mehr Rechnung getragen werden.

    Welche Faktoren machen Zürich zu einem attraktiven Wohnort?
    Zürich ist attraktiv und bietet eine hohe Lebensqualität. Das hat viele Gründe: Etwa das breite und attraktive Angebot von Betreuungs- sowie Kultureinrichtungen, attraktive Freiräume, Bildungsstätten, gute Infrastrukturen und die hohe architektonische Qualität. Anziehend ist auch die Lage am See und die Nähe zur Natur. Trotz reger Bautätigkeit ist es gelungen, dass die Stadtquartiere ihre Identität nicht verloren haben. Das ist meiner Meinung nach eine grosse Stärke unserer Stadt.

    Wie stellen Sie sich die ideale Entwicklung der Stadt Zürich vor?
    Was wären die Kernelemente?

    Ideal ist in diesem Kontext die falsche Formulierung, eine ideale Entwicklung gibt es nicht. Vielmehr ist die Stadtplanung dynamisch und wird massgeblich durch politische Entscheidungen beeinflusst. Sie muss kontinuierlich auf die aktuellen und zukünftigen sozialräumlichen wie ökologischen Belange reagieren. Es ist wichtig, dass wir eine gemeinsame Vorstellung davon haben, was Zürich sein soll und wie es sich zukünftig entwickeln soll. Der Kommunale Richtplan formuliert ein Zielbild, von einer differenzierten baulichen Verdichtung über genügend Freiräume für die Erholung bis hin zu den Zentren und Infrastrukturen der Stadt. Darunter gibt es unzählige kleinerer Ebenen, Projekte und Ereignisse, die Teil der Stadt im Wandel sind. Zürich hat viel Potenzial, das es durch die Stadtplanung zu sichern und zu nutzen gilt. Nicht von heute auf morgen, sondern auch für künftige Generationen von ZürcherInnen.

  • Umwelt, Kosten und Ästhetik: Beton und Holz im Vergleich

    Umwelt, Kosten und Ästhetik: Beton und Holz im Vergleich

    Pro Holz: Nachhaltigkeit und Wärme des Holzes
    Holz, ein natürlicher und regenerativer Werkstoff, wird seit Jahrtausenden im Bauwesen genutzt und erfährt derzeit eine Wiederbelebung in der modernen Architektur, insbesondere im Bereich der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes. Durch das Wachstum bindet Holz CO2, was dazu beitragen kann, den Ausstoss von Kohlendioxid zu reduzieren und somit dem Klimawandel entgegenzuwirken. Darüber hinaus bietet Holz eine warme und einladende Ästhetik, die in vielen Designkonzepten geschätzt wird.

    Pro Beton: Robustheit und Langlebigkeit
    Beton, eine Mischung aus Zement, Wasser, Sand und Gestein, zeichnet sich durch seine bemerkenswerte Festigkeit und Beständigkeit aus. Es zeigt eine hohe Resistenz gegen Feuer, Wasser und Schädlinge, wodurch es zu einem beliebten Baumaterial für verschiedenste Bauwerke wie Hochhäuser und Brücken wird. Zusätzlich besitzt Beton hervorragende schalldämpfende Eigenschaften und kann in jede gewünschte Form gebracht werden, was seine Vielseitigkeit unterstreicht.

    Contra Holz: Holz, das im Bau verwendet wird, ist anfälliger für Feuer, Schädlinge und Feuchtigkeit. Daher sind spezielle Massnahmen erforderlich, um es zu schützen und zu pflegen.

    Contra Beton: Die Produktion von Beton ist sehr energieintensiv und führt zu einer erheblichen Menge an CO2-Emissionen, was Bedenken hinsichtlich ihrer Umweltverträglichkeit aufwirft.

    Die Entscheidung zwischen Beton und Holz hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die spezifischen Anforderungen des Projekts, Umweltauswirkungen, Kosten und gewünschte Ästhetik. Beton wird für seine Stärke und Langlebigkeit geschätzt, während Holz Vorteile in Bezug auf Nachhaltigkeit, CO2-Bilanz und natürliche Schönheit bietet. Eine sorgfältige Abwägung dieser Merkmale ist entscheidend, um eine informierte Entscheidung zu treffen, die sowohl den kurzfristigen Anforderungen des Projekts als auch den langfristigen Zielen der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes gerecht wird.

  • Evolution der Wohnraumgestaltung

    Evolution der Wohnraumgestaltung

    Wohnraumgestaltung im Wandel der Zeit
    Der Flächenbedarf pro Bewohner ist seit 1950 von 25 m² auf heute etwa 46 m² gestiegen. Dadurch haben sich Raumeinteilungen verändert: Was früher eine Familienwohnung war, ist heute eine Wohnung für Singles und kinderlose Paare. Statt zwei kleinen WCs wird nun ein grosszügiges Badezimmer bevorzugt, anstelle separater Küche und Esszimmer eine offene Küche mit Kochinsel. Zudem sind die persönlichen Ansprüche und gesetzlichen Vorschriften in Bezug auf Bauphysik und Ökologie gestiegen. Die Frage nach der Grundversorgung hat sich zur Frage nach der angemessenen Lebensqualität des Wohnraums entwickelt.

    Kosteneinsparung durch verdichtetes Bauen
    In den heutigen Wohnsiedlungen des Konjunkturaufschwungs besteht die Möglichkeit, durch verdichtete Bauweise und höhere Gebäude eine effizientere Nutzung der Baufläche zu erreichen. Besonders in zentrumsnahen Gebieten mit hohem Baulandwert wird oft die Sanierung bevorzugt anstelle von Neubauten. Es ist wichtig, beim Bauentscheid auch die ökologische Bedeutung im Hinblick auf die abnehmenden Baulandreserven der Schweiz zu berücksichtigen. In den letzten Jahrzehnten ist die Siedlungsfläche des Landes stark angewachsen. Durch einfaches Volumen, gut durchdachte Raumfolgen und verdichtetes Bauen mit hohen Ausnützungsziffern können Kosten eingespart und der Zersiedelung der Landschaft entgegengewirkt werden.

    Wärmedämmung renovierungsbedürftiger Gebäude
    Durch eine energieeffiziente Modernisierung eines Gebäudes aus den 1970er Jahren kann der Energieverbrauch um bis zu 90% reduziert werden. Um die Wärmedämmung zu optimieren, müssen äussere Bauteile wie Aussenwände, Dächer oder der Dachboden renoviert werden. Manchmal geht auch unentdeckt Wärme durch eine unzureichend gedämmte Kellerdecke verloren. Insbesondere die Fenster stellen in den Aussenwänden Schwachstellen in Bezug auf Wärme- und Schalldämmung dar. Zur Bewertung der Wärmedämmung kann eine Gebäudethermografie mit einer Wärmebildkamera durchgeführt werden. Zudem kann zur Prüfung der Luftdichtheit der Gebäudehülle das Differenzdruck-Messverfahren (Blower-Door-Test) angewandt werden.

    Effiziente Aussenwandsanierung mit Holz
    Aussenwände sind komplexe Bauteile, die wichtige bauphysikalische Funktionen wie Feuchteschutz, Schall- und Wärmedämmung erfüllen. Bei Fassadensanierungen kann Holz als Unterkonstruktion, Schalung und Wärmedämmung verwendet werden. Auch Dämmstoffe wie Steinwolle, Glaswolle, Schafwolle oder Flachs können eingesetzt werden. Die Sanierung von Aussenwänden wird heutzutage auch mit vorgefertigten Leichtbaufassaden im Rahmenbauweise durchgeführt. Dieses Konzept, ein Gebäude komplett neu zu verkleiden und ihm gleichzeitig ein neues Erscheinungsbild zu verleihen, hat sich als äusserst erfolgreich erwiesen. Dadurch können auch neue Anbauten und Aufstockungen architektonisch mit dem Bestand zu einer neuen Einheit verbunden werden.

    Optimierung von Räumen
    Bei Renovierungen im Innenbereich werden Räume entsprechend den neuen Anforderungen umgestaltet. Es entstehen neue Trennwände, Vorsatzschalen und abgehängte Decken. In die Holzlatten werden neue Sanitär- und Elektroinstallationen eingefügt. Die Hohlräume werden mit Dämmstoffen gefüllt und abschliessend mit Gips-, Zement- oder Holzwerkstoffplatten beplankt, um den Anforderungen an Brandschutz, Schallschutz und Feuchtigkeitsbeständigkeit gerecht zu werden. Zum Schluss werden die Fugen vom Verputzer verspachtelt und die Oberflächen neu verputzt. Gelochte oder geschlitzte Holzwerkstoffe dienen als Akustikpaneele zur Verbesserung der Raumakustik.

    Tipps für alten Boden
    Unebenheiten in alten Böden lassen sich durch verschiedene Massnahmen ausgleichen. Für leichte Unebenheiten eignen sich Feinspachtel oder Nivellierestrich, während Trockenschüttungen meist bei grösseren Unebenheiten verwendet werden. Fliessestriche aus Anhydrit oder Zement werden für umfangreichere Flächen eingesetzt. Eine Trittschalldämmung ist unerlässlich, um die Schallübertragung in darunter liegende Räume zu reduzieren. In Badezimmern und Feuchträumen werden Oberflächen zum Schutz vor eindringendem Wasser mit geeigneten Abdichtungsmassen und -bändern versehen. Gestaltete Aussenbereiche wie Holzterrassen und Wintergärten tragen zur Verbesserung der Wohnqualität bei. Im Rahmen von Fassaden- und Innenausbau-Sanierungen können Balkone, Terrassen, Loggien oder Wintergärten ergänzt oder erweitert werden. Dank widerstandsfähiger Holzarten und behandelter Hölzer sind auch stark beanspruchte Konstruktionen aus Holz möglich.

    Holzkonstruktionen für Wohnraumerweiterungen
    Unter Berücksichtigung lokaler Bauvorschriften und der Auswahl der passenden Haustechnik kann das Potenzial eines Gebäudes voll ausgeschöpft werden. Aufstockungen oder Dachausbauten bieten die beste Möglichkeit, mehr Wohnraum auf gleicher Grundfläche zu schaffen. Aufgrund des geringen Eigengewichts entscheiden sich Bauingenieure häufig für Holz bei Aufstockungen, da dadurch in der Regel die belastete Tragstruktur und das Fundament nicht zusätzlich verstärkt werden müssen. Vorgefertigte Holzelemente können mithilfe eines mobilen Krans auf das Dachgeschoss gehoben werden. Durch die Wahl einer Bauweise mit hoher Vorfertigung reduziert sich der Aufwand auf der Baustelle, und die Räume können schnell bezogen werden. Dadurch werden Bewohner und Nachbarschaft kaum durch Lärm und Staub beeinträchtigt.

  • Neue Gestaltungsrichtlinien für Zürich Lengg: Ein Schritt in die Zukunft

    Neue Gestaltungsrichtlinien für Zürich Lengg: Ein Schritt in die Zukunft

    Im Bestreben, die bauliche Entwicklung im östlichen Stadtrand Zürichs harmonisch und zukunftsorientiert zu gestalten, hat der Stadtrat eine Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO) für das Gebiet Lengg beschlossen. Dieser Schritt folgt einer sorgfältigen Prüfung und zielt darauf ab, die im «Masterplan Lengg» sowie im kantonalen Richtplan festgelegten Entwicklungsprinzipien verbindlich umzusetzen. Durch die Gestaltungsplanpflicht wird angestrebt, dass neue Bauvorhaben und Aussenräume nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch unter Berücksichtigung von Umweltaspekten und der lokalen Verkehrsinfrastruktur realisiert werden.

    Das Lengg-Gebiet, eingebettet in die Quartiere Hirslanden und Riesbach und angrenzend an Zollikon, ist Heimat bedeutender Institutionen im Gesundheits- und Forschungssektor. Mit dem bevorstehenden Betriebsbeginn des neuen Universitäts-Kinderspitals Zürich (Kispi) wird die Bedeutung der Lengg als medizinischer und wissenschaftlicher Cluster weiter gestärkt. Dieser Standort zeichnet sich zudem als beliebtes Erholungsgebiet und als Schauplatz zukunftsweisender medizinischer Innovationen aus.

    Die strategische Entwicklung der Lengg, koordiniert durch das Gebietsmanagement, zielt darauf ab, ein harmonisches Zusammenspiel der vielfältigen Nutzung zu gewährleisten und das Gebiet als Ganzes zu stärken. Die Gesundheits- und Bildungsdirektion hat unter der Leitung des Amtes für Raumentwicklung der Baudirektion Zürich einen Masterplan erarbeitet, der eine langfristige Perspektive bis 2040 vorgibt und als Grundlage für die künftige Planung und Realisierung von Bauprojekten dient.

    Mit der Umsetzung der Gestaltungsplanpflicht Lengg bestätigt die Stadt Zürich ihr Engagement für eine durchdachte und integrierte Stadtentwicklung, die den Anforderungen einer wachsenden Metropole gerecht wird und zugleich die Lebensqualität ihrer Bewohner erhöht.

  • Neue Smartantenne optimiert Bauabläufe

    Neue Smartantenne optimiert Bauabläufe

    Der in der St.GallenBodenseeArea ansässige Präzisionsgerätehersteller Leica Geosystems hat die Smartantenne Leica iCON gps 120 in den Markt eingeführt. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, dient die in das Maschinensteuerungsprogramm Leica MC 1 integrierte Antenne dazu, Bauabläufe und Maschinenbewegungen optimal zu steuern. Der Einsatz des komplexen Systems ermöglicht, zwischen einzelnen schweren Baumaschinen eine genaue Aufgabenerledigung und Flotteneffizienz zu koordinieren.

    Dabei können Baumaschinen mit einer einzelnen satellitengesteuerten GNSS-Lösung den Betrieb bereits präzise ausführen. Über die Kommunikationseinheit Leica CR 50 können sie mit weiteren Maschinen abgestimmt werden. Kunden, die ihren Park mit einer weiteren Smartantenne ausrüsten, erhalten eine umfassende und hochpräzise GNSS-Lösung, mit der sich die Maschinenabläufe auf einer Baustelle steuern lassen. Die jetzt eingeführte Leica iCON  gps120 ist mit der bereits bestehenden Hard- und Software aus dem Leica iCON-Programm kompatibel, heisst es in der Mitteilung.

    „Die innovativen und flexiblen Lösungen von Leica Geosystems ermöglichen robuste digitale Bauabläufe“, wird Tommi Kauppinen, Vizepräsident von Heavy Construction, Machine Control Field Solutions bei Leica Geosystems, in der Mitteilung zitiert. „Die Maschinen-SmartAntenne iCON gps 120 erweitert die Möglichkeiten der Maschinensteuerungstechnologie auf der Baustelle, indem sie skalierbare Lösungen für noch mehr Maschinen und Anwendungen bietet.“

  • Losinger Marazzi setzt Klimastrategie in ihren Projekten um

    Losinger Marazzi setzt Klimastrategie in ihren Projekten um

    Welche Klimastrategie verfolgt Losinger Marazzi?
    Lennart Rogenhofer: Mit unserer Klimastrategie verfolgen wir das Ziel, unsere CO²-Emissionen bis ins Jahr 2030 um 30 Prozent im Vergleich zu 2021 zu reduzieren. Dieses erreichen wir, indem wir neben einem verstärkten Fokus auf Holzbau- sowie Renovationsprojekte die Nachhaltigkeit in allen Projekten als zentrales Thema behandeln. Dabei verfolgen wir einen wissenschaftlichen Ansatz gemäss der Science Based Targets Initiative, welche unter anderem auch unsere Zielerreichung auditiert.

    Wie wird die Strategie konkret umgesetzt?
    Wir integrieren die Nachhaltigkeit bereits seit Jahren vollumfänglich in unsere Unternehmensstrategie. Umgesetzte Belege dafür sind unter anderem die Grossprojekte Greencity in Zürich (2012 erstes 2000-Watt-Areal der Schweiz in Entwicklung), Erlenmatt West in Basel (2013 erstes 2000-Watt-Areal der Schweiz in Betrieb) oder das nachhaltige Quartier Églantine in Morges im 2019.

    Nach weiteren Vertiefungsschritten in den letzten Jahren setzen wir unsere Klimastrategie systematisch um. Seit 2019 erstellen wir kohärent für jedes Projekt eine CO2-Bilanz für die Erstellung und den Betrieb der Gebäude – also über den gesamten Lebenszyklus eines Projekts und unabhängig von den angestrebten Umweltlabels. So konnten wir eine Erfahrungsdatenbank aufbauen, die es ermöglicht, die Emissionen zukünftiger Projekte abzuschätzen und zu reduzieren.

    Welche Ziele verfolgt Losinger Marazzi in Bezug auf den Holzbau?
    Der Holzbau ist ein Fokusthema der Klimastrategie von Losinger Marazzi. Diese sieht vor, verstärkt auf Baustoffe mit tiefen CO2-Emissionen wie zum Beispiel Holz zu setzen. Unsere Klimastrategie zielt darauf ab, ab der Konzeption die Lebenszyklusemissionen eines Gebäudes in dessen Erstellung und Betrieb möglichst tief zu halten. Der vermehrte Einsatz von Holz ist hier natürlich ein wichtiges Element, immer nach dem Grundsatz «Das Richtige Material am richtigen Ort». Das heisst,einen Fokus auf lokale, leichte, biobasierte Materialien dort zu setzten, wo sie gemäss ihren technischen Eigenschaften am besten passen und einen maximalen Einfluss auf die Nachhaltigkeit haben. Das kann neben einer Reduktion der CO2-Emissionen beispielsweise auch eine bessere Rückbaubarkeit oder ein Beitrag zu einem angenehmen Innenraumklima sein. Diese Strategie setzen wir konkret bereits in Projekten wie dem Greencity Baufeld B6 (Vergé), dem Verwaltungsgebäude des Kantons Luzern und dem Dienstleistungsgebäude BERN 131 um.

    Aktuelle Projekte:
    Greencity Baufeld B6 (Vergé)
    In Zürich mit einem optimierten Energiekonzept (100 % erneuerbar) und einer voll auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Materialisierung (Holz-Fassade, Leichtbau-Innenwände, schlanke Tragstruktur, etc.)

    Verwaltungsgebäude des Kantons Luzern
    Für rund 1500 Mitarbeitende am Seetalplatz in Emmenbrücke (LU), unter anderem mit einem Atrium aus Holz, SNBS-Gold und Minergie-P-ECO Zertifizierung

    Dienstleistungsgebäude BERN 131
    Im Wankdorf Bern mit Photovoltaik-Modulen auf dem Dach und an den Fassaden, Holzbau und SNBS Gold Zertifizierung

    Stadterneuerungsprojekte Côté Parc
    In Genf und Spenglerpark in Münchenstein (BL), in welchen aktiv auf eine Nutzung und Aufwertung des Bestands anstatt auf einen Abriss-Neubau gesetzt wurde

  • Potenzial zur Transformation trotz Entwicklungsverzug in Basel

    Potenzial zur Transformation trotz Entwicklungsverzug in Basel

    Die von Sotomo durchgeführte Studie legt dar, dass Basel in den letzten zehn Jahren eine gedämpfte Wachstumsdynamik erlebt hat, insbesondere im Vergleich mit Städten wie Zürich, Genf und Bern. Mit nur sechs Prozent Zuwachs im Wohnungsbestand seit 2012 bildet Basel das Schlusslicht unter den acht grössten Schweizer Städten. Nur ein geringer Anteil der Wohnungen wurde nach 1990 erbaut, was auf eine verzögerte Entwicklungsdynamik schliessen lässt.

    Demografische Herausforderungen und Chancen
    Die Studie betont weiterhin, dass Basel als einzige der untersuchten Städte keinen Geburtenüberschuss aufweist, was auf eine schwache Bevölkerungsdynamik hinweist. Der vergleichsweise niedrige Anteil von jungen Erwachsenen und Familien sowie der hohe Anteil älterer Haushalte spiegelt eine demografische Herausforderung wider, die auch die Arbeitsplatzentwicklung beeinflusst.

    Trotz dieser Herausforderungen hebt die Studie hervor, dass Neubauwohnungen nicht zwangsläufig zu höheren Mieten in Bestandswohnungen führen. Im Gegenteil, sie könnten sogar den Markt für preisgünstige Altbauwohnungen beleben. Dies deutet auf ungenutzte Chancen in der städtischen Planung und Entwicklung hin.

    Das Potenzial von «Klybeck Plus»
    Ein besonders hervorstechendes Beispiel für ungenutztes Potenzial ist das geplante Stadtquartier «Klybeck Plus». Dieses Areal soll auf einem ehemaligen Industriegelände entstehen und bietet Platz für Wohnungen für 8500 Menschen und 7500 Arbeitsplätze. «Klybeck Plus» könnte, ähnlich wie das Basler Gundeli oder das Genfer Quartier Le Pâquis, eine lebendige Durchmischung aus Wohnen und Arbeiten bieten und gleichzeitig so grün wie das Basler Gellertquartier sein.

    Die Studie unterstreicht, dass Basel, trotz aktueller Herausforderungen, über beträchtliches Potenzial verfügt, das durch strategische Planung und innovative Entwicklungskonzepte genutzt werden kann. Die Ergebnisse sind ein Weckruf für Stadtplaner, Entwickler und politische Entscheidungsträger, die vorhandenen Ressourcen zu mobilisieren und Basel als dynamische und zukunftsorientierte Stadt neu zu positionieren.

  • Grundsteinlegung für das moderne Schwimmsportzentrum in Tenero

    Grundsteinlegung für das moderne Schwimmsportzentrum in Tenero

    Das neue Schwimmsportzentrum im CST, einer renommierten Institution für Jugendsport, wird das Zentrum des Schwimmsports in der Schweiz revolutionieren. Die bisherigen Aussenanlagen, einschliesslich des 50-Meter-Beckens und der Sprungtürme, die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, werden durch eine hochmoderne Schwimmhalle ergänzt. Dieses neue Zentrum wird nicht nur den aktuellen Bedürfnissen gerecht, sondern setzt auch neue Standards in der sportlichen Ausbildung und Wettbewerbsvorbereitung.

    Grundsteinlegung als symbolischer Moment
    Die feierliche Grundsteinlegung am 15. Mai 2024 markiert den Beginn der Bauarbeiten an der neuen Schwimmhalle. Diese Veranstaltung wird von wichtigen Persönlichkeiten wie der Tessiner Regierungsrätin Marina Carobbio Guscetti, BASPO-Direktor Matthias Remund und dem stellvertretenden BBL-Direktor Martin Frösch begleitet. Ebenfalls anwesend sein wird Noè Ponti, ein Olympiamedaillengewinner, der die Bedeutung dieser neuen Anlage für die Schweizer Schwimmgemeinschaft unterstreicht.

    Die Schwimmhalle, deren Fertigstellung für Mitte 2027 geplant ist, wird ein Olympiabecken mit Hubboden, ein Sprungbecken und einen Schwimmkanal umfassen. Ergänzende Einrichtungen wie Whirlpools, ein Eisbad und spezialisierte Bereiche für Regeneration und Krafttraining vervollständigen das Angebot. Nach der Inbetriebnahme der Schwimmhalle wird auch das bestehende Aussenbecken erneuert und um einen Landebereich für Ski-Freestyle erweitert.

    Visionäre Planung und langfristige Ziele
    Mit einem Investitionsvolumen von 91,8 Millionen Franken, bewilligt durch die eidgenössischen Räte Ende 2021, wird das Schwimmsportzentrum in Tenero zu einem zentralen Knotenpunkt für die Entwicklung des Schwimmsports in der Schweiz. Die geplanten Einrichtungen sind darauf ausgerichtet, Athleten optimal auf nationale und internationale Wettbewerbe vorzubereiten und gleichzeitig die wissenschaftliche Forschung und Leistungsdiagnostik zu unterstützen.

    Die Inbetriebnahme der Schwimmhalle und die darauffolgende Realisierung der Aussenanlage werden das CST in eine Top-Destination für Sportler und Teams aus aller Welt verwandeln und so die Position der Schweiz im internationalen Sportgeschehen stärken.

  • Neues Luzerner Theater: Zukunftsweisendes Betriebskonzept bestätigt

    Neues Luzerner Theater: Zukunftsweisendes Betriebskonzept bestätigt

    Die Evaluation des Betriebskonzepts des neuen Luzerner Theaters, das 2020 erstellt und später an das Siegerprojekt «überall» der Zürcher Architekten Ilg Santer angepasst wurde, fand unter der Leitung der renommierten METRUM Managementberatung statt. Diese Überprüfung beinhaltete Gespräche mit Fachpersonen und die Sichtung von Dokumenten und Studien zu verschiedenen betrieblichen Aspekten wie Personal-, Raumkosten und Gastronomie.

    Bestätigung und strategische Ausrichtung
    Die Evaluation unterteilte sich in die Bereiche «Kulturpolitische Themen», «Output-Themen» wie Besuchszahlen und Vorstellungszahlen sowie «Input-Themen», die unter anderem Personalplanung und Gebäudeunterhalt umfassen. Die Ergebnisse bestätigten das Betriebskonzept und unterstrichen die Notwendigkeit einer detaillierten Planung für den weiteren Verlauf. Kulturdirektor Dr. Armin Hartmann und der Luzerner Stadtpräsident Beat Züsli, präsentierten die ermutigenden Ergebnisse, die das Theater als Mehrspartenhaus mit eigenem Ensemble bestätigen und seine Bedeutung für die Kulturversorgung sowie die wirtschaftliche Wertschöpfung hervorheben.

    Vertrauensbildung und politische Akzeptanz
    Die Vor-Evaluation dient als wichtige vertrauensbildende Massnahme für das Projekt, das sich politischen und finanziellen Herausforderungen gegenübersieht. Die Ergebnisse bieten eine solide Basis für die anstehenden Entscheidungen und die weitere Projektentwicklung, einschliesslich einer möglichen Volksabstimmung im Winter 2025. Dieser Schritt ist entscheidend, um den Grossen Stadtrat von der Notwendigkeit und Machbarkeit des Projektes zu überzeugen.

    Mit der bevorstehenden Medienkonferenz und der detaillierten Präsentation des Projektes «überall» wird die Stadt Luzern einen umfassenden Bericht und Antrag vorlegen, der die finanziellen und operativen Rahmenbedingungen des neuen Theaters festlegt. Dieser Fortschritt verspricht, die kulturelle Landschaft Luzerns nachhaltig zu prägen und die Stadt als kulturellen Knotenpunkt in der Schweiz weiter zu stärken.

  • Kirche Wipkingen wird zum Bildungsraum

    Kirche Wipkingen wird zum Bildungsraum

    Mit der Kirche Wipkingen steht ein bemerkenswertes Beispiel für adaptive Raumnutzung im Fokus. Seit 2019 nicht mehr für Gottesdienste genutzt, soll sie nun den Raumbedarf der benachbarten Schulanlage Waidhalde stillen. Ein von Vécsey Schmidt Architekten BSA SIA in Zusammenarbeit mit Anderegg Partner AG entwickeltes Konzept hat sich im Architekturwettbewerb durchgesetzt und verspricht eine behutsame, jedoch zukunftsorientierte Transformation. Eine neu eingezogene Decke ermöglicht die Schaffung eines Mehrzweckraums, einer Bibliothek und Verpflegungsmöglichkeiten auf Erdgeschossniveau, während das Obergeschoss flexible Nutzungsoptionen unter dem historischen Kirchengewölbe bietet.

    André Odermatt, Hochbauvorsteher, betont die Bedeutung dieser Initiative: «Die intelligente Umnutzung bestehender Bauten ist essentiell, um aktuellen Herausforderungen im städtischen Raum zu begegnen.» Das Projekt liefert nicht nur Lösungen für den drängenden Schulraumbedarf, sondern stärkt auch die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kirche.
    Dank dieser Umnutzung werden bis zum Schuljahr 2031/32 die erforderlichen Räume für sechs bis acht weitere Klassen geschaffen. Filippo Leutenegger, Schulvorsteher, sieht darin ein Beispiel für die effektive Nutzung kreativer Lösungsansätze.

    Die Kooperation mit der reformierten Kirchgemeinde Zürich hat bereits Früchte getragen und plant, weitere kirchliche Gebäude für gemeinnützige Zwecke zu öffnen. Das Projekt in Wipkingen ist nur der Anfang einer Reihe von Initiativen, die den gemeinschaftlichen Nutzen in den Vordergrund stellen.

    Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf 7,5 Millionen Franken, mit einer geplanten Fertigstellung im Jahr 2026, rechtzeitig zum Schulbeginn 2026/27. Dieses Vorhaben markiert einen wichtigen Schritt in der evolutionären Stadtentwicklung Zürichs, indem es zeigt, wie historische Substanz sinnvoll in die Zukunft geführt werden kann.

  • Zürichs dynamischer Schritt in die Kreislaufwirtschaft

    Zürichs dynamischer Schritt in die Kreislaufwirtschaft

    Die Umsetzung von «Circular Zürich» begann Anfang Februar mit der Vorstellung einer detaillierten Agenda, die speziell auf die Bedürfnisse der städtischen Verwaltung zugeschnitten ist. Doch die Strategie bietet auch kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zahlreiche Anknüpfungspunkte. Durch die Adaption einzelner Massnahmen können KMU nicht nur umweltfreundlicher agieren, sondern langfristig auch finanziell profitieren.

    Schritte zur Implementierung in KMU
    Ein grundlegender Aspekt der Kreislaufwirtschaft ist das effiziente Recycling und die Trennung von Wertstoffen. Sara Graf, Projektleiterin bei Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ), betont die Wichtigkeit und Einfachheit dieser Massnahme für Betriebe: Wertstoffe wie Papier, Karton, PET-Flaschen, Glas und Alu-Dosen können oft kostenfrei recycelt werden, was unmittelbar zu Einsparungen bei den Entsorgungskosten führt. Doch Recycling ist nur der Anfang.

    Materialverbrauch minimieren und Prozesse optimieren
    Sonja Gehrig, die die gesamtstädtische Koordination von «Circular Zürich» leitet, weist darauf hin, dass über die betrieblichen Grenzen hinaus gedacht werden muss. Die Analyse des eigenen Materialverbrauchs und die Optimierung der Produktionsprozesse sind entscheidende Schritte. Ökologisch nachhaltiges Produktdesign, das Reparierbarkeit und Langlebigkeit der Produkte fördert, kann Unternehmen nicht nur Kosten sparen, sondern auch zu neuen Geschäftsmodellen wie dem Vermieten von Produkten führen.

    Verlängerung von Konsum- und Nutzungsphasen
    Der letzte Schritt betrifft die Maximierung der Produktlebensdauer durch Strategien des Teilens, Wiederverwendens, Reparierens und Wiederaufbereitens. Hierdurch werden Produkte nicht nur länger genutzt, sondern tragen auch zur Ressourcenschonung bei. Secondhand-Plattformen und Firmeninitiativen, die den Kreislaufgedanken verinnerlichen, spielen eine zunehmend wichtige Rolle in der kreislauforientierten Wirtschaft.

    Die Stadt als Innovationslabor
    Zürich sieht sich selbst als Testfeld für neue, kreislauffähige Ideen und Produkte. Fachleute der Stadt sind bereit, Unternehmen zu unterstützen, die innovative Lösungen anstreben. Dieser proaktive Ansatz stärkt nicht nur die städtische Infrastruktur, sondern fördert auch eine breite Adaption kreislaufwirtschaftlicher Prinzipien.

    Mit «Circular Zürich» positioniert sich die Stadt Zürich als ein Vorreiter in der Kreislaufwirtschaft, der zeigt, wie durch konkrete Massnahmen und kooperative Ansätze eine nachhaltige Transformation in urbanen Räumen realisiert werden kann.

  • Das Bauprojekt «ALTO»

    Das Bauprojekt «ALTO»

    Das Projekt «ALTO», initiiert vom Immobilienunternehmen HIAG, fügt sich nahtlos in die städtebauliche Transformation Zürichs Altstetten ein, einem Stadtteil, der sich von einem industriellen zu einem lebendigen Wohn- und Arbeitsgebiet wandelt. Geplant ist ein 80 Meter hohes Wohnhaus, das sich durch seine Integration in bestehende Strukturen und seine nachhaltige Bauweise auszeichnet.

    Im Erdgeschoss des neuen Gebäudes ist eine öffentlich zugängliche Gewerbenutzung geplant, während das erste Obergeschoss mit Gemeinschaftsräumen, einem Dachgarten und Ateliers als soziales Zentrum für die Bewohnerinnen und Bewohner dient. Darüber hinaus werden in den 25 Stockwerken darüber moderne Wohnungen realisiert, die den neuen urbanen Lebensstil in Altstetten widerspiegeln.

    Neben der wohnlichen Nutzung wird das Quartier durch das Projekt weiter aufgewertet. Die Shedhalle, ehemals Teil der Fiat-Garage, wird zu einem Lebensmittelmarkt mit einem attraktiven Frischesortiment umgestaltet und wird die Funktion als Nahversorger übernehmen. Des Weiteren ist die Errichtung einer Stadtloggia geplant, die als öffentlicher Treffpunkt dient , der den Community-Gedanken aufnimmt, und die urbane Qualität des Areals betont.

    Nachhaltigkeit spielt bei der Entwicklung des Bauprojekts «ALTO» eine zentrale Rolle. Die Verwendung von ressourcenschonenden Materialien und die Gestaltung durchlässiger Freiflächen unterstreichen das Engagement für eine umweltfreundliche Stadtentwicklung. Als erstes Wohnhochhaus im Kanton Zürich, wird die Fassade durchgängig mit Photovoltaikpanels ausgestattet, womit die Mieter vom eigens produzierten Strom profitieren können. Ein innovatives Mobilitätskonzept, das eine deutliche Reduktion der Parkplätze vorsieht, rundet das zukunftsorientierte Gesamtkonzept ab.

    Mit der geplanten Fertigstellung im Frühjahr 2026 wird das Bauprojekt «ALTO» nicht nur neuen Wohnraum in Zürich Altstetten bieten, sondern auch als Vorzeigeprojekt für nachhaltige Stadtentwicklung und soziales Zusammenleben dienen.

  • Baustoff- und Recyclingbranche bündeln Kräfte

    Baustoff- und Recyclingbranche bündeln Kräfte

    Der Fachverband arv Baustoffrecycling Schweiz und der FSKB Fachverband der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie bündeln ihre Kräfte für eine nachhaltige Zukunft der Bau- und Recyclingwirtschaft. Sie haben sich im Fachverband Baustoff Kreislauf Schweiz zusammengeschlossen, informiert der neue Fachverband in einer Mitteilung. Baustoff Kreislauf Schweiz repräsentiert mehr als 1000 Schweizer Kiesabbaustellen, Betonwerke und Recyclingstellen und deckt damit über 80 Prozent der in Gewinnung und Wiederverwertung von mineralischen Baustoffen aktiven Unternehmen ab.

    Bei Baustoff Kreislauf Schweiz ist man überzeugt davon, dass die Zukunft der Kreislaufwirtschaft gehört. Im eigenen Bereich will der Verband mit innovativen Technologien und Methoden mineralische Baustoffe umweltschonend abbauen und im Kreislauf halten. Kiesgruben sollen nach Ende des Kiesabbaus als Lebensraum für Fauna und Flora renaturiert werden. Auf diese Weise werde die Natur «ganz selbstverständlich in die Kreislaufwirtschaft eingebunden», heisst es in der Mitteilung.

    Gleichzeitig legt Baustoff Kreislauf Schweiz einen Schwerpunkt auf die Versorgung der Schweiz mit Kies und Beton. Die für die Aufbereitung der mineralischen Baustoffe notwendigen grossen und standortgebundenen Flächen werden aufgrund von Schutzbestimmungen und anderweitiger Verwendung immer knapper, erläutert der Verband. Er will sich daher dafür einsetzen, «dass auch in Zukunft die Versorgung von Baustellen mit hochwertigen Baustoffen gewährleistet bleibt und diese fachgerecht für die Wiederverwendung aufbereitet werden».

  • Ein neues Zuhause für Familien und Kreativität im Leutschenbach

    Ein neues Zuhause für Familien und Kreativität im Leutschenbach

    Das Herzstück der Siedlung besteht aus zwei u-förmigen Gebäudekomplexen, die zum Grünraum hin geöffnet sind und durch Pavillonbauten im Innenhof ergänzt werden. Diese Anordnung schafft einen lebendigen, gemeinschaftlichen Siedlungshof, der Kindergärten und Gemeinschaftsräume beherbergt und somit zu einem sozialen Treffpunkt wird.

    Die Wohnsiedlung bietet eine Vielzahl von 2- bis 6½-Zimmer-Wohnungen sowie spezielle Atelier- und Gemeinschaftswohnungen, um unterschiedlichste Wohnbedürfnisse zu erfüllen. Besonderes Augenmerk wird auf grosszügige Familienwohnungen und kreative Räumlichkeiten gelegt, die flexibles und innovatives Wohnen ermöglichen.

    Nachhaltigkeit und Energieeffizienz stehen im Fokus der Wohnsiedlung. Durch den Bau nach Minergie-P-ECO und Minergie-ECO Standards sowie die Nutzung erneuerbarer Energiequellen für Wärme und Strom leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Die grossflächige Installation von Photovoltaik-Modulen gewährleistet eine umweltfreundliche Stromversorgung.

    Die Gestaltung der Aussenanlagen fördert die Biodiversität und verbessert das Mikroklima im Quartier. Die Aufwertung der Grünflächen entlang des Riedgrabens und der das Quartier verbindende «Innere Garten Leutschenbach» schaffen naturnahe Erholungsräume, die den Bewohnenden eine hohe Lebensqualität bieten.

    Die Wohnsiedlung Leutschenbach ist ein Beispiel für die gelungene Verbindung von urbanem Wohnen, sozialer Durchmischung und ökologischer Verantwortung. Sie spielt eine wesentliche Rolle in der Entwicklung Leutschenbachs zu einem attraktiven und lebendigen Stadtteil, der den Anforderungen eines modernen, nachhaltigen Lebensstils gerecht wird.

  • Greencity Vergé setzt neue Massstäbe in Sachen Nachhaltigkeit

    Greencity Vergé setzt neue Massstäbe in Sachen Nachhaltigkeit

    Vergé ist mehr als ein Wohnprojekt, es ist eine Antwort auf die drängenden Fragen des urbanen Zusammenlebens und der ökologischen Verantwortung. Im Süden Zürichs auf einem ehemals industriell genutzten Areal gelegen, steht Vergé für den Übergang zu einem neuen Verständnis von Wohnen, das sowohl die Bedürfnisse seiner älteren Bewohnerinnen und Bewohner berücksichtigt als auch aktiv zur urbanen Lebensqualität beiträgt.

    Der Entwurf von Vergé verbindet moderne Architektur mit ökologischer Nachhaltigkeit. Durch die Verwendung nachwachsender und leichter Materialien setzt das Projekt nicht nur gestalterische Akzente, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des ökologischen Fussabdrucks. Die Gestaltung des Innenhofs als sozialer Treffpunkt und die sorgfältige Auswahl der Bepflanzung fördern die Biodiversität und bieten den Bewohnern einen Rückzugsort im Einklang mit der Natur.

    Ein oft unterschätzter Hebel liegt in der Wahl der Materialien für die Innenwände. Wenn man nichttragende Innenwände aus Leichtbau anstelle von Beton erstellt, kann dies laut Lennart Rogenhofer, Chief Climate Officer der Losinger Marazzi AG zu einer Reduktion von CO2-Emissionen um etwa 50% führen. Ähnliche Einsparungen ergeben sich, wenn anstelle einer Beton-Putz-Fassade eine Holzfassade verwendet wird. Diese entspricht dem Ziel, nachhaltige und wenig verarbeitete Rohstoffe zu nutzen. Zudem hat sich Losinger Marazzi grundsätzlich dazu entschieden, in ihren Projekten so weit wie möglich CO2-reduzierten Beton einzusetzen. Die Reduktion der grauen Emissionen mit einer schlankeren Tragstruktur, die die Betonmenge durch Optimierung der Deckenstärken und Stützenraster minimiert, ist schwer zu quantifizieren. Rogenhofer erklärt: «Das liegt daran, dass kein ’nicht optimiertes‘ Projekt als Vergleich existiert.». Greencity mit dem letzten Baufeld Vergé zeigt eindrucksvoll, dass der Immobiliensektor eine Schlüsselrolle bei der Erreichung der Klimaziele spielt. Durch den Einsatz von Wärmerückgewinnungstechnologien und die Einbindung in das Nahwärmenetz wird eine weitestgehend autonome Energieversorgung angestrebt, wobei die Zertifizierung nach dem SNBS Gold Standard angestrebt wird.

    Durch die Fokussierung auf nachhaltiges und energieeffizientes Bauen kann nicht nur die Lebensqualität der Bewohner verbessert, sondern auch ein entscheidender Schritt in eine nachhaltigere Zukunft gemacht werden.

    Das Projekt wird durch Losinger Marazzi erbaut und diese hat sich seit fast 20 Jahren als Vorreiterin in Sachen Nachhaltigkeit in der Immobilien- und Baubranche positioniert und setzt konsequent ihre Klimastrategie um, die der Strategie des Mutterkonzerns Bouygues Construction folgt. Seit Ende 2023 ist das Unternehmen SBTi zertifziert und bleibt weiterhin führend im Bereich Nachhaltigkeit. Diese Zertifizierung bestätigt, dass die firmeneigenen CO2-Reduktionsziele für direkte und indirekte Unternehmensemissionen (inkl. Scope 3) gemäss internationalen Standards (GHG Protocol) berechnet wurden und im Einklang mit den Pariser Klimazielen stehen. Eine externe, unabhängige Prüfungsgesellschaft überprüft zudem, dass die zertifizierten Unternehmen ihre Ziele nicht durch CO2-Kompensation, sondern durch tatsächliche CO2-Reduktion erreichen. Aus diesem Grund wurde bereits im Jahr 2021 ein CO2-Absenkpfad erstellt, um die strategischen Entscheidungen zu lenken.

  • Neuer Beschaffungshub für Bodenbeläge in Luzern eröffnet

    Neuer Beschaffungshub für Bodenbeläge in Luzern eröffnet

    Mohawk, nach eigenen Angaben der weltweit grösste Hersteller von Fussbodenbelägen mit Sitz im US-Bundesstaat Georgia, hat ein Kompetenzzentrum für sein Beschaffungswesen in Luzern gegründet. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, will das Unternehmen so die Präsenz in den DACH-Staaten erhöhen. Luzern mit seiner zentralen Lage bietet günstige Möglichkeiten, alle Lieferketten bezüglich Warenverkehr und Dienstleistungen optimal zu organisieren und auszuschöpfen, heisst es in der Mitteilung.

    Mohawk hat bereits damit begonnen, lokale Mitarbeitende einzustellen, um das Team für das neue Kompetenzzentrum aufzubauen. Dieser Prozess wird auch weiterhin fortgeführt, heisst es in der Medienmitteilung.

    Mohawk verkauft seine Produkte in 170 Länder weltweit, etwa 30 Prozent des Handels werden in Europa abgewickelt. Zu den Produkten zählen Fussbodenkeramik, Holz- und Parkettböden ebenso wie Vinylprodukte oder Teppiche. Zu den bekanntesten Namen unter dem Dach von Mohawk zählen Marazzi, Ragno, EmilGroup, Kai, Quick-Step, Pergo, Moduleo, Unilin Panels und Unilin Insulation.

  • Zukünftige Entwicklung der Wohnbautätigkeit in der Schweiz

    Zukünftige Entwicklung der Wohnbautätigkeit in der Schweiz

    Eine Studie der Immobilienberatung Wüest Partner mit Hauptsitz in Zürich kommt zum Schluss, dass die Wohnbautätigkeit in der Schweiz mittelfristig anziehen wird. Der Anstieg der Zinsen in den Jahren 2021 bis 2023 habe die Bautätigkeit und damit das Wachstum des Immobilienbestandes gebremst. Das habe zu sinkenden Baulandpreisen geführt, heisst es in einer Mitteilung des Bundesamtes für Wohnungswesen (BWO) zur Studie. Bauen werde damit mittelfristig wieder wirtschaftlicher. Zudem habe der höhere Referenzsatz für die Mieten die Erträge erhöht. Auch das stimuliere die Bautätigkeit.

    Aktuell befindet sich der Wohnungsmarkt in einer Übergangsphase, nach deren Ende wieder ein Gleichgewicht hergestellt werde. Der zu erwartende Anstieg der Bautätigkeit dürfte allerdings geringer ausfallen als vor der Zinserhöhung. Die Nationalbank hat im März den Leitzins wieder von 1,75 Prozent auf 1,5 Prozent gesenkt.

    Wüest Partner hat die Studie „Zinsanstieg: Effekte auf Wohnungsbau und -preise“ im Auftrag des BWO durchgeführt. Sie hat dafür die Entwicklung der Zinsen und der Bautätigkeit zwischen 2021 und 2023 untersucht.

  • Firma eröffnet in Peru Werk für Makrofasern

    Firma eröffnet in Peru Werk für Makrofasern

    Sika hat in Lima einen neuen Hub für synthetische Makro-Kunststofffasern eröffnet. Damit kann das Zuger Unternehmen sein Sortiment um eine Produktreihe erweitern, die laut einer Medienmitteilung ein enormes Wachstumspotenzial aufweist. Sika spricht davon, dass ein Viertel des weltweit steigenden Bedarfs an Makrofaser-Bewehrung in Lateinamerika entstehe und erwartet dort über die nächsten fünf Jahre ein jährliches Wachstum von 25 Prozent. Mit dem grössten Volumenwachstum der Region rechnet Sika in Peru, dem Land mit der grössten Bergbauindustrie Lateinamerikas.

    Makro-Kunststofffasern basieren auf einer neuen Technologie für die konstruktive und statische Bewehrung von Betonbauteilen. Sie ersetzen Stahlarmierungen und verbessern die Eigenschaften von ausgehärtetem Beton. Das verlängert den Angaben zufolge die Lebensdauer von Betonteilen signifikant. All dies wirke sich auch positiv auf die Klassifizierung nachhaltiger Bauwerke im Rahmen von internationalen Zertifizierungssysstemen wie etwa LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) aus.

    Die zunehmende Mobilität in urbanen Ballungsräumen verlange nach neuen, effizienten Verkehrsinfrastrukturen wie Strassentunnels und U-Bahnsystemen, erklärt Sikas Regionalleiter Americas, Mike Campion. Gleichzeitige steige der Bedarf an Makrofaser-Bewehrungssystemen für Bergbauprojekte: „Mit dem neuen, hochmodernen Werk in Peru sind wir in der Lage, unseren Kunden in ganz Lateinamerika sämtliche Betontechnologien von Sika anzubieten und gleichzeitig die höchsten nachhaltigen Bauanforderungen zu erfüllen.“

  • Mit gutem Beispiel voran: Zirkuläres Bauen der Stadt Zürich

    Mit gutem Beispiel voran: Zirkuläres Bauen der Stadt Zürich

    Kreislaufwirtschaft ist ein wichtiger Hebel, um die politischen Netto-Null-Zielsetzungen zu erreichen. Wie viele andere Städte weltweit bekennt sich auch Zürich zur Kreislaufwirtschaft: 2022 wurd mit «Circular Zürich» eine Strategie zur Kreislaufwirtschaft verabschiedet. 2023 unterzeichnete Zürich als erste Schweizer Stadt die «Circular Cities Declaration».

    Eine intelligente Ressourcennutzung ist besonders beim Bauen gefragt. Mit der «Charta für kreislauforientiertes Bauen» setzen Politik und Wirtschaft 2023 ein Zeichen und verpflichteten sich gemeinsam dazu, Primärressourcen und Deponierraum zu schonen und die CO2-Emissionen der eigenen Bautätigkeit zu senken.

    Erste Erkenntnisse aus zwei Pilotprojekten
    Doch wie wirken sich die politischen Bekenntnisse auf konkrete Bauvorhaben aus? Welche Herausforderungen stellen sich beim zirkulären Bauen? Und wie verändern sich die Planungs- und Bauprozesse? Antworten auf diese Fragen gewinnt das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich durch zwei Pilotprojekte.

    Erste Erfahrungen mit der Beschaffung, Lagerung und Aufbereitung von wiederverwendeten Bauteilen sammelte die Stadt beim Umbau des Kindergartens Mööslistrasse 2023 (Bischof Föhn Architekten, Zürich). Lavabos und Toiletten wurden vor Ort abgebaut, gereinigt und aufbereitet. Pflanzentröge von den Balkonen konnten als Aussenraumbegrenzungen wiederverwendet werden. Wo möglich, stammte das eingebaute Mobiliar aus stadteigenen Beständen. Dank eines Bauteil-Screenings konnten Stahlträger, Holzpergola, Brandschutztüren und Küchenelemente bei anderen Bauten identifiziert, demontiert und wiedereingebaut werden. Auf alles, was nicht im städtischen Occasionslager gefunden wurde, wurden so genannte «BauteiljägerInnen» angesetzt.

    Das zweite Pilotprojekt, das neue Recyclingzentrum «Juch-Areal», ist deutlich umfassender. Für das Projekt hat das Amt für Hochbauten 2022 einen Architekturwettbewerb mit Re-Use-Anforderungen ausgeschrieben. Die Wettbewerbsteilnehmenden konnten einen digitalen Bauteil-Katalog nutzen oder andere verfügbare Bauteile aus nicht-städtischen Quellen für ihre Entwürfe verwenden. Die Gebäude mussten ausserdem so konzipiert sein, dass sie später einmal selbst als Bauteilmine genutzt werden können (Design for Disassembly).

    Die eingereichten Projekte zeigen: Ja, es geht. Vor allem die hohe Qualität der Wettbewerbsbeiträge, die trotz oder vielleicht auch dank der neuartigen Vorgaben entstanden sind, überzeugte die Jury. Das Baumaterial des Siegerprojektes von Graber Pulver Architekten AG (Zürich) baut die Halle des bisherigen Recyclinghofes ab und am neuen Ort mit geringen Anpassungen wieder auf. Entsorgte Bücher, Zeitschriften und Kleider werden als Dämmmaterial genutzt. Platten aus rezykliertem Glas und Aluminium, alte Küchenabdeckungen, Türen und Tischplatten schützen die Fassade vor der Witterung. Ausrangierte Baugerüste werden zu Lagerregalen.

    Es liegt in der Natur der Sache, dass Pilotprojekte einer standardmässigen Einführung in der Breite vorausgehen. Das ist auch beim zirkulären Bauen der Fall. Die Realisierung der beiden Projekte in Zürich zeigt, dass noch viele Fragen geklärt werden müssen: Wie können Bauteile katalogisiert werden? Wie lässt sich die Verfügbarkeit prüfen? Wo werden sie gelagert? Wer übernimmt die juristische Haftung?

    Die Planungs- und Bauprozesse werden sich durch das kreislauforientierte Bauen verändern, denn die Bauteilminen müssen – so eine wichtige Erkenntnis – so früh als möglich, am besten zu Beginn der Planungsphase, bekannt sein. Building Information Modeling (BIM) erleichtert die Wiederverwendung von Bauteilen, die Planung ihrer Demontierbarkeit und das Erschliessen künftiger Bauteilminen.

    Deutliche Einsparung von indirekten Treibhausgasemissionen in den Pilotprojekten
    Dass sich dieser Einsatz lohnt, zeigen die Pilotprojekte. Durch die konsequente Wiederverwendung von Bauteilen konnten, gemäss einer nachträglichen Berechnung, bei der Instandsetzung des Kindergarten Mööslistrasse gut 30% Treibausgasemissionen eingespart werden. Die aktuellen Berechnungen prognostizieren für das Recyclingzentrum Juch-Areal sogar eine Einsparung von 40% Treibhausemissionen gegenüber einem konventionellen Neubau.

  • Modernisierung und Ausbau der Wache Süd

    Modernisierung und Ausbau der Wache Süd

    In einem dicht bebauten Stadtteil wie dem Kreis 2 erreicht der Rettungsdienst gegenwärtig nur in etwa 60% der Fälle den Einsatzort innerhalb der kritischen Zehn-Minuten-Marke. Die geplante Erweiterung und Neugestaltung der Wache Süd für Feuerwehr und Sanität adressiert diese Problematik mit einem umfassenden Ansatz, der darauf abzielt, die Einsatzzeiten zu verkürzen und die Effizienz der Dienste zu steigern. Zugleich soll durch das Projekt eine städtebauliche Aufwertung des Areals erreicht werden, was im Einklang mit der Neugestaltung des urbanen Raums durch den Rückbau der Weststrasse und den Neubau des «Hohen Haus West» steht.

    Das Gewinnerprojekt aus dem Architekturwettbewerb, «FUCHS», schafft eine nahtlose Integration in die bestehende Struktur der Brandwache. Die Erweiterung fügt sich sowohl in Höhe als auch in der Fluchtlinie harmonisch an das bestehende Gebäude an und vollendet den Blockrand stimmig. Besonders hervorzuheben sind die hofseitigen Anbauten mit Sheddächern und Photovoltaik sowie ein Rücksprung ab dem zweiten Obergeschoss, die dem Neubau eine markante Eigenständigkeit verleihen. Diese architektonischen Merkmale ermöglichen es, den Spagat zwischen der Bewahrung des historischen Erbes und der Erfüllung modernster Betriebsanforderungen zu meistern.

    Das Projekt «FUCHS» überzeugt nicht nur durch seine ästhetische und funktionale Integration in die bestehende Bausubstanz, sondern setzt auch ökologisch neue Akzente. Dank der umweltgerechten Energieversorgung, die zu 100 Prozent auf erneuerbaren Energien basiert, sowie der grosszügig dimensionierten Photovoltaik-Anlage auf den Sheddächern, wird ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Darüber hinaus optimiert das Design die Betriebsabläufe von Schutz & Rettung Zürich und schafft eine zusammenhängende Einheit von hoher räumlicher Qualität.

    Das Projekt illustriert eindrucksvoll, wie durch kreative und innovative Lösungsansätze die Herausforderungen der modernen Notfallversorgung in einem historischen Kontext gemeistert werden können. Die sorgfältige Abwägung zwischen den Bedürfnissen des Rettungsdienstes und den Anforderungen des Denkmalschutzes mündet in einem Vorhaben, das sowohl funktional als auch ästhetisch neue Wege beschreitet. Das Ergebnis ist eine zukunftsfähige Infrastruktur, die den Anforderungen an moderne Notfalldienste gerecht wird und zugleich einen wertvollen Beitrag zur städtischen Qualität an dem Ort leistet.

  • Grüne Städte als Wegbereiter für globale Klimawirkung

    Grüne Städte als Wegbereiter für globale Klimawirkung

    Die MCC-Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Nature Cities, beleuchtet vier zentrale Methoden zur CO2-Entnahme in urbanen Umgebungen, die bis zur Mitte des Jahrhunderts jährlich eine Gigatonne CO2 binden könnten. Zu den untersuchten Methoden zählen die Beimischung von Pflanzenkohle zu Zement, der verstärkte Einsatz von Holz im Bauwesen, die Anreicherung städtischer Böden mit Pflanzenkohle und die Installation von CO2-Filtern in Geschäftsgebäuden. Diese Ansätze könnten zusammen einen bedeutenden Beitrag zur Erreichung städtischer Netto-null-Emissionen leisten.

    Städtische Strategien für das Klima und mehr
    Quirina Rodriguez Mendez, Doktorandin am MCC und Hauptautorin der Studie, betont, dass diese Techniken nicht nur im Hinblick auf den Klimaschutz, sondern auch für die Umweltqualität und das Wohlbefinden in Städten von grossem Nutzen sind. So könnte die Anwendung spezieller Farbpigmente und Oberflächenmaterialien zur Verbesserung des Rückstrahlvermögens urbaner Flächen die Temperatur in Städten signifikant senken und den Energiebedarf für Klimaanlagen reduzieren.

    Lokale Aktionen mit globaler Wirkung
    Die Studie unterstreicht die Rolle von Städten als «Versuchslabore» für den Klimaschutz, in denen lokale Massnahmen schnell umgesetzt werden können und potenziell global ausweitbar sind. Felix Creutzig, Leiter der MCC-Arbeitsgruppe und Co-Autor der Studie, hebt hervor, dass lokale Klimalösungen, obwohl oft unterschätzt, eine beeindruckende Wirkung erzielen und die Lebensqualität verbessern können. Die Forschungsergebnisse bieten wichtige Einsichten und Empfehlungen für Politiker, die städtische Infrastrukturen und Richtlinien gestalten.

  • Neuer Investor für nachhaltige Baustartups

    Neuer Investor für nachhaltige Baustartups

    Buildify.earth wurde mit der Vision ins Leben gerufen, nachhaltige Innovationen in der Baubranche zu unterstützen. Die Investmentgesellschaft engagiert sich besonders in den frühen Entwicklungsphasen von Startups und bietet neben Kapital auch Zugang zu einem umfassenden Netzwerk. Dieses Netzwerk wurde über Jahre im Rahmen des Aufbaus des Switzerland Innovation Park Central, NEST und anderen Organisationen etabliert und ist ein wertvolles Asset für die geförderten Unternehmen.

    Strategische Partnerschaften und langfristige Ziele
    Vor acht Jahren begann die Planung für den Standort des Innovation Parks in der Zentralschweiz, der 2019 in Rotkreuz seine Türen öffnete und seit 2021 offiziell Teil von Switzerland Innovation ist. Der Park zählt heute über 100 Mitglieder, darunter namhafte Akteure der Schweizer Baubranche sowie Forschungseinrichtungen. Diese Vernetzung bietet direkten Zugang zu Entscheidungsträgern und eine Plattform für Startups, um in einer traditionell risikoaversen Branche wichtige Kooperationen zu schmieden.

    Bereitstellung finanzieller Mittel und Ressourcen
    Die von privaten Investoren, der Zuger Kantonalbank und dem Park selbst bereitgestellten Mittel, die sich auf einen einstelligen Millionenbetrag belaufen, ermöglichen es buildify.earth, signifikante erste Investitionen zu tätigen, die bald angekündigt werden sollen. Die Investmentpipeline ist reich gefüllt, einschliesslich 40 Startups, die bereits Mitglieder des Parks sind. Die buildify.earth AG nimmt dabei eine flexible Rolle als Co-Investor ein, der schnell agieren und als Katalysator für weitere Investitionen dienen kann.

    Langfristige Planung und offene Türen für weitere Investoren
    Reto Largo und Sem Mattli, die Leiter von buildify.earth, suchen nicht nur nach vielversprechenden Startups, sondern auch nach weiteren Investoren, um das Kapital der Evergreen-Struktur der Gesellschaft zu stärken. Diese Struktur passt gut zu den langen Innovationszyklen im Baubereich und ermöglicht es, einen Teil der Erträge wieder zu investieren, während gleichzeitig attraktive Renditen für die Investoren angestrebt werden. Dies ist nur der Beginn einer langfristigen Strategie, die darauf abzielt, substanzielle Investitionen in aussichtsreiche Startups zu tätigen und die Zukunft der nachhaltigen Bauindustrie aktiv mitzugestalten.

  • Neues Leitungskatasterportal schafft Transparenz und Mehrwert im Bauwesen

    Neues Leitungskatasterportal schafft Transparenz und Mehrwert im Bauwesen

    Zürich hat ein neues, fortschrittliches System zur Visualisierung von Infrastrukturnetzwerken eingeführt. Der Leitungskataster des Kantons Zürich bietet eine vollständige Darstellung aller ober- und unterirdischen Leitungen, die für Wasser, Abwasser, Elektrizität, Fernwärme, Gas und Kommunikation zuständig sind. Durch die Zentralisierung dieser Daten in einem einzigen Auskunftssystem wird der Zugriff auf relevante Informationen für Planungs-, Bau- und Wartungsarbeiten erheblich erleichtert.

    Vereinfachter Informationszugriff
    Bisher mussten Interessenten Informationen zu Leitungen individuell bei den jeweiligen Eigentümern oder Betreibern einholen – ein zeitaufwendiges Verfahren. Mit dem neuen Leitungskatasterportal bietet der Kanton Zürich nun eine zentrale Anlaufstelle, die es Nutzern ermöglicht, schnell und einfach auf diese wichtigen Daten zuzugreifen. Über 500 im Kanton tätige Werke aktualisieren ihre Daten regelmässig in diesem System, wodurch die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Informationen gewährleistet wird.

    Breites Anwendungsspektrum
    Das Portal dient einer Vielzahl von Nutzern, darunter öffentliche Verwaltungen, Bauunternehmen, Rettungs- und Sicherheitsdienste sowie Privatpersonen. Die präzisen Informationen über Art und Lage der Leitungen verbessern die Planungssicherheit für Bauvorhaben und erleichtern den Unterhalt sowie die Erweiterung bestehender Infrastrukturen. Obwohl das Portal nicht für die unmittelbare Planung von Grabarbeiten genutzt werden soll, trägt es zur erheblichen Reduzierung von Schadensrisiken bei, indem es eine klare Dokumentation der Leitungsverläufe bietet.

    Einfache Bedienung und Zugang zu Daten
    Die Nutzung des Leitungskatasterportals ist benutzerfreundlich gestaltet. Anwender können nach Gemeinden, Parzellen oder Strassen suchen und das interessierende Medium auswählen. Auf der digitalen Karte werden dann die entsprechenden Leitungen angezeigt. Die Daten sind leicht zugänglich und in gängigen Formaten verfügbar. Zudem werden zusätzliche Informationen wie Eigentümerschaft und Kontaktdaten der betreffenden Werke bereitgestellt.

    Das Portal ist erreichbar unter: https://leitungskataster.zh.ch. Eine vorherige Registrierung ist für die Nutzung erforderlich.

  • Fortsetzung des Baselbieter Energiepakets bis 2025 geplant

    Fortsetzung des Baselbieter Energiepakets bis 2025 geplant

    Um die Kontinuität des Baselbieter Energiepakets zu gewährleisten, hat der Regierungsrat dem Landrat eine Erhöhung der Ausgabenbewilligung sowie einen Nachtragskredit für das Jahr 2024 vorgeschlagen. Dieses Vorgehen soll sicherstellen, dass das Programm zur Förderung energetischer Gebäudesanierungen und der Nutzung erneuerbarer Energien im Gebäudebereich nahtlos fortgesetzt werden kann. Für 2024 wurde ein Nachtragskredit von 2,28 Millionen Franken beantragt, und die Gesamtausgabenbewilligung bis Ende 2025 soll auf 42,16 Millionen Franken angehoben werden.

    Das Energiepaket hat sich durch eine hohe Investitionsbereitschaft der Gebäudeeigentümer als besonders wirksam erwiesen. Trotz einer Stabilisierung der Nachfrage auf hohem Niveau nach einem Rekordjahr 2022, bleibt das Förderprogramm im interkantonalen Vergleich sehr effektiv. Diese Ergebnisse wurden im jüngsten Zwischenbericht des Regierungsrats an den Landrat detailliert dargelegt.

    Aufgrund der aktuellen finanziellen Engpässe plant der Regierungsrat eine moderate Senkung der Beitragssätze ab dem 1. Januar 2025. Diese Anpassung reflektiert die überdurchschnittlich hohen Sätze im Vergleich zu anderen Schweizer Kantonen und wird durch die kürzlich eingeführte Energieprämie abgefedert, welche einkommens- und vermögensabhängige Unterstützungen bietet. Gleichzeitig wird mit dem neuen nationalen Impulsprogramm, das Anfang 2025 startet, eine weitere finanzielle Förderung für die Umrüstung von Heizsystemen und umfassende Sanierungen von Gebäudehüllen angeboten.

    Für die nächsten Planungsperioden von 2026 bis 2030 bereitet der Regierungsrat eine separate Vorlage vor, die auf den Erkenntnissen aus dem Energieplanungsbericht 2022 und weiteren parlamentarischen Aufträgen basiert. Diese Initiative soll die Ausrichtung und Effektivität des Förderprogramms weiter stärken und an die dynamischen Bedürfnisse des Energiemarktes anpassen.

    Abschliessend unterstreicht der Zwischenbericht, basierend auf dem kantonalen Energiegesetz, die Bedeutung einer regelmäßigen Überprüfung und Anpassung der Fördermassnahmen, um die CO2-Reduktion effektiv zu unterstützen und den legislativen Anforderungen gerecht zu werden. Der Regierungsrat bleibt in seinem Engagement für eine nachhaltige und energieeffiziente Zukunft für Basel-Landschaft verpflichtet.

  • «Baustoff Kreislauf Schweiz» – Ein neuer Fachverband für die Bau- und Recyclingbranche

    «Baustoff Kreislauf Schweiz» – Ein neuer Fachverband für die Bau- und Recyclingbranche

    Mit der Gründung von «Baustoff Kreislauf Schweiz» entsteht durch die Fusion des arv Baustoffrecycling Schweiz und des FSKB Fachverband der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie ein bedeutender neuer Fachverband. Ziel dieses Zusammenschlusses ist es, einen massgeblichen Beitrag zur Zukunft der Bau- und Recyclingbranche in der Schweiz zu leisten. Im Vordergrund stehen die Sicherstellung der Versorgung mit mineralischen Rohstoffen und die Förderung einer wertbewahrenden Kreislaufwirtschaft.

    Einigkeit und Stärke durch Mitgliederfusion
    Über 400 Mitglieder haben die Fusion formal beschlossen, nachdem die Entscheidung in den jeweiligen Mitgliederversammlungen getroffen wurde. Der neue Fachverband strebt danach, seine Fachkompetenzen auszubauen, bevorstehende Herausforderungen zu erkennen und aktiv die Schweizer Bauwirtschaft mitzugestalten. Der hohe Organisationsgrad und die breite Vertretung bei der Gründung zeigen das starke Fundament von «Baustoff Kreislauf Schweiz».

    Fokus auf nachhaltige Kreislaufwirtschaft
    Der Fachverband setzt sich besonders für eine nachhaltige Nutzung der mineralischen Rohstoffe ein, um auf die zunehmende Ressourcenknappheit zu reagieren. Der Fokus liegt auf der Erhaltung der Baustoffe im Wirtschaftskreislauf, der Entwicklung umweltschonender Technologien und Methoden und der intensiven Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Ein neues Kompetenzzentrum soll dabei helfen, die ökologischen Auswirkungen der Branche zu reduzieren und die Qualität der Lebensräume nach dem Abbau von Kies wiederherzustellen.

    Strategische Sicherung der Rohstoffversorgung
    Ein weiterer Schwerpunkt ist die Versorgungs- und Entsorgungssicherheit mineralischer Baustoffe, die aufgrund von zunehmender Verknappung und strengen Schutzbestimmungen immer herausfordernder wird. Der Verband ist bestrebt, die Versorgung der Baustellen sicherzustellen und die Wiederverwendung der Baustoffe zu optimieren.

    Innovative Führung und umfangreiche Vernetzung
    Unter der Leitung von Lionel Lathion, ergänzt durch ein vielseitiges Vizepräsidium und einen breit abgestützten Vorstand, soll der Verband nicht nur Fachwissen bündeln, sondern auch die Zusammenarbeit auf kantonaler und regionaler Ebene intensivieren. Damit positioniert sich «Baustoff Kreislauf Schweiz» als zentrale Anlaufstelle für Politik und Behörden mit hoher Fach- und Lösungskompetenz.

  • Der 24. Bericht der Zürcher Denkmalpflege

    Der 24. Bericht der Zürcher Denkmalpflege

    Die kantonale Denkmalpflege Zürich hat mit ihrem 24. Bericht eine detaillierte Dokumentation ihrer Arbeit der letzten Jahre veröffentlicht, die wichtige Einblicke in die Restaurierung von Baudenkmälern über das gesamte Kantonsgebiet bietet. Dieser Band beinhaltet 34 ausführlich beschriebene Texte über einzelne Gebäude und Ensembles, die eine Zeitspanne von mehr als 700 Jahren Baukultur umfassen. Die ausgewählten Projekte illustrieren die typologische Vielfalt und die regionale Verbreitung der Denkmäler in Zürich.

    Besonders bemerkenswert in diesem Bericht ist die Zunahme von Projekten aus dem 20. Jahrhundert, darunter markante Bauwerke wie das Tibetinstitut in Zell, die Umgebungsgestaltung des Wintowers in Winterthur und der Pavillon Le Corbusier in Zürich. Der Bericht stellt auch eine Reihe von Bildungs- und Gaststättenbauten sowie landwirtschaftlich genutzte Strukturen vor, die charakteristisch für die regionale Architektur sind.

    Zu den herausragenden Beispielen gehören die Burgruine Alt-Wülflingen bei Winterthur, das Zunfthaus «Zur Meisen» und das Gesellschaftshaus der «Schildner zum Schneggen» in Zürich sowie das historistische Schloss Wart in Neftenbach. Auch zwei Villenbauten mit umfangreichen Parkanlagen in Horgen und Männedorf sind Teil des Berichts.

    Die Dokumentation jedes Objekts im Bericht umfasst eine Zeittafel der Baugeschichte, detaillierte Beschreibungen der durchgeführten Massnahmen sowie umfangreiche bildliche Darstellungen. Ergänzt wird der Bericht durch zwei einführende Artikel, die sich mit liturgischen Objekten in Dielsdorf sowie Innovationen im Holzbau im frühen 20. Jahrhundert im Kanton Zürich auseinandersetzen. Diese Artikel beleuchten den Einfluss des Ingenieurbaus auf die Architektur und die Bedeutung des Bauens mit Holz während einer Zeit grosser technischer und kultureller Veränderungen.

    Abschliessend enthält der Bericht etwa 90 Kurzberichte zu denkmalpflegerisch begleiteten Renovationen, die die Bandbreite und Tiefe der denkmalpflegerischen Tätigkeiten im Kanton Zürich verdeutlichen. Der 24. Bericht der Zürcher Denkmalpflege bietet somit eine wertvolle Ressource für Fachleute in der Denkmalpflege, Architektur und Stadtplanung sowie für alle, die sich für die Erhaltung des kulturellen Erbes interessieren.

  • «Fischermätteli» erstes Areal mit Minergie-Zertifikat

    «Fischermätteli» erstes Areal mit Minergie-Zertifikat

    Das innovative und langfristig ausgerichtete Wohnbauprojekt Fischermätteli wurde von den Strüby Unternehmungen im Herbst 2023 nach einer etappierten Bauzeit von rund dreieinhalb Jahren erfolgreich fertiggestellt. Die zehn Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 168 Eigentumswohnungen entstanden auf einem früheren Gewerbeareal in Burgdorf BE. Bei der Konstruktion wurde über 6600 m3 Schweizer Holz verwendet, das als natürlicher CO2-Speicher dient und aufgrund kurzer Transportwege eine ausgezeichnete Ökobilanz aufweist.

    Der Energiebedarf für das gesamte Areal wird zu hundert Prozent aus erneuerbaren Quellen gedeckt. Der Strom stammt von den PV-Anlagen auf den Gebäudedächern, während die Wärme für Heizung und Warmwasser aus einer Heizzentrale kommt, die mit Schweizer Pellets betrieben wird. Das durchdachte Mobilitätskonzept setzt auf Elektromobilität, Car-Sharing, Velos und öffentlichen Verkehr. Ein Co-Working Space unterstützt das Arbeiten von Zuhause aus und entlastet somit indirekt die Verkehrswege. Zudem sorgt die Umgebungsgestaltung nach dem Schwammstadt-Prinzip im Sommer für eine natürliche und effiziente Kühlung und macht das Projekt dank der vielfältigen einheimischen Pflanzen zu einem wahren Hotspot der Biodiversität.

    Label mit hohen Anforderungen
    Im April 2024 erhielt das bisher grösste Immo-Projekt vom Verein Minergie das begehrte Zertifikat: das Label Minergie-Areal, nachdem es bereits mit dem Label Minergie-A-ECO ausgezeichnet wurde. Der neue Standard, der seit September 2023 besteht, wird von verschiedenen Organisationen wie dem Verein Minergie, den Kantonen, der Wirtschaft und dem Bundesamt für Energie unterstützt. Das Minergie-Areal zeichnet sich durch einen minimalen Energieverbrauch, minimierte Treibhausgasemissionen während Erstellung und Betrieb sowie eine maximale Selbstversorgung mit erneuerbaren Energien aus. Die Gebäude verfügen über einen besonders effizienten Hitzeschutz sowie einen kontrollierten Luftaustausch. Zudem wird der Aussenraum des Minergie-Areals so gestaltet, dass die Klimaresilienz und die Aufenthaltsqualität erhöht werden, beispielsweise durch grüne Bepflanzung und Beschattungsmöglichkeiten. Ein weiterer Pluspunkt des Minergie-Areals ist die Förderung einer klimafreundlichen Mobilität.

    Die Überbauung in Burgdorf BE setzt neue Massstäbe im Holzbau für Wohnungen. Mit 168 Eigentumswohnungen in zehn Mehrfamilienhäusern ist es das grösste Bauprojekt seiner Art, das Schweizer Holz und den Minergie-A-ECO-Standard vereint. Von Anfang an standen Nachhaltigkeitsaspekte im Mittelpunkt, was dem Projekt das erste Minergie-Areal-Zertifikat für ein realisiertes Projekt einbrachte.

    Dank der eleganten Holzfassaden fügt sich das Ensemble architektonisch optimal in die natürliche Umgebung ein. Die klar definierten Begegnungs- und Spielzonen mit dörflichem Charme fördern die Beziehungen zwischen den Bewohnern. Gleichzeitig gewährleistet die Architektur die Privatsphäre und schafft Wohnräume mit idealen Luft-, Licht- und Schalleigenschaften. Gemeinschaftsfördernde Elemente wie ein grosszügiger Gemeinschaftspavillon und die professionelle Homeoffice-Zone «fm produktiv» runden das Angebot ab.

    Die Wohnungen bieten 2.5 bis 5.5 Zimmer und sind für Singles, Paare und Familien jeden Alters konzipiert. Die Grundrisse sind flexibel gestaltet, sodass sie zukünftigen Bedürfnissen angepasst werden können. Der Bau erfolgte ab dem Erdgeschoss in Holzelementbauweise.

    Die Energieversorgung basiert konsequent auf erneuerbaren Quellen. Der Strom für die rund 400 Bewohnerinnen und Bewohner stammt von den PV-Anlagen auf den Dächern der Mehrfamilienhäuser (700 MWh/Jahr). Die Wärme wird in einer Heizzentrale mit Schweizer Holzpellets erzeugt.

    Das Mobilitätskonzept setzt auf Veloverkehr, öffentlichen Verkehr, E-Fahrzeuge und Car-Sharing. Es stehen Velounterstände, Ladestationen, Reparatur- und Reinigungsbereiche zur Verfügung. Zusätzlich können Bewohner via App eines der beiden Elektroautos des quartiereigenen Car-Sharing nutzen oder bequem den Bus nutzen, der halbstündlich vom Quartier nach Burgdorf verkehrt. Die Nachfrage nach den Eigentumswohnungen sowie nach den Mietwohnungen war von Anfang an sehr gross. Bereits Monate vor Fertigstellung, waren alle 168 Wohnungen verkauft respektive vermietet. Die fairen Verkaufs- und Mietpreise haben sicher zum grossen Erfolg beigetragen, z.B. war eine Wohnung mit 4.5 Zimmern bereits ab CHF 610’000 erhältlich (abzüglich Minergie-Fördergelder des Kantons Bern).

  • Klimaneutrales Vorzeigequartier

    Klimaneutrales Vorzeigequartier

    Die Stadt Zürich setzt neue Massstäbe in puncto Klimaschutz. Mit dem Beschluss, ein «Pilotquartier Netto-Null» im Raum Binz/Alt-Wiedikon zu etablieren, unterstreicht der Stadtrat sein Engagement für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Dieser Bereich, der industrielle sowie Wohnzonen umfasst, wurde gezielt ausgewählt, um eine breite Palette von Klimaschutzmassnahmen unter realen Bedingungen zu testen. Das Quartier soll zu einem Modell für umweltbewusstes Zusammenleben werden, wobei die Förderung des Gemeinschaftsgefühls eine zentrale Rolle spielt. Der Ansatz, dass Klimaschutz eine gemeinschaftliche Verantwortung ist, soll durch die Einbindung aller BewohnerInnen, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem beruflichen Hintergrund, in die Projektentwicklung verstärkt werden.

    Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der direkten Partizipation der Quartiersbewohner. Sie werden ermutigt, eigene Vorschläge für Klimaschutzmassnahmen einzubringen und aktiv an deren Umsetzung mitzuwirken. Ergänzend dazu werden zum Start 15 Initiativen aus vorgeschlagen, die unmittelbar angegangen werden. Diese beinhalten unter anderem Massnahmen zur Abfallreduktion und zur Förderung nachhaltiger Ernährung in Gastronomiebetrieben.

    Das «Pilotquartier Netto-Null» dient nicht nur als Testfeld für nachhaltige Stadtentwicklung, sondern auch als Lernumgebung, in der auch das Scheitern von Projekten als wertvolle Erfahrung angesehen wird. Die erfolgreichen Ansätze haben das Potential, auf andere Quartiere übertragen zu werden und somit einen Beitrag zur Erreichung der städtischen Klimaziele zu leisten.

    Für die Realisierung dieses ambitionierten Projekts stellt der Stadtrat einen Kredit in Höhe von 7,7 Millionen Franken bereit, wovon 3 Millionen für Projekte aus lokalen Initiativen und weitere 2,5 Millionen für Partizipationsprojekte vorgesehen sind. Obwohl der Vorschlag breite Unterstützung findet, gibt es auch kritische Stimmen, die ein detaillierteres Konzept für die Umsetzung fordern. Das Parlament der Stadt Zürich, der Gemeinderat, stimmte den Plänen des Stadtrats jedoch mit grosser Mehrheit zu. Mit diesem Vorhaben unterstreicht Zürich seine Führungsrolle im Bereich der klimafreundlichen Stadtentwicklung und setzt ein Zeichen für die Bedeutung lokaler Klimaschutzinitiativen.

  • JURA ECO3 – der sichtbar nachhaltige Zement

    JURA ECO3 – der sichtbar nachhaltige Zement

    Klinker ist der wichtigste Bestandteil von Zement und besteht aus gemahlenem Kalk- und Mergelgestein, welches bei 1450° Celsius gebrannt wird. Der Kohlenstoff aus dem Kalkstein wird beim Brennvorgang in die Atmosphäre freigesetzt. Dies macht rund zwei Drittel der CO2-Emissionen pro Tonne Klinker aus. Einige Zementhersteller ersetzen Klinker mit Hüttensand oder Flugasche, um die CO2-Emissionen zu senken. Allerdings sind diese Stoffe reduziert verfügbar oder müssen importiert werden.

    «In unserem neuesten Zement JURA ECO3 ersetzen wir einen erheblichen Anteil des Klinkers durch Ton», erklärt Emanuel Meyer, Leiter des Technical Competence Center TCC der JURA Materials-Gruppe. «Ton wird bei einer halb so hohen Temperatur gebrannt als Klinker und generiert zwei Drittel weniger CO2-Emissionen. Den Ton gewinnen wir aus der eigenen Tongrube. Der JURA ECO3 Zement enthält zudem am wenigsten graue Energie im Vergleich zu allen anderen Schweizer Zementen. Wird ein Beton mit JURA ECO3 Zement produziert, entstehen insgesamt ca. 20 % weniger CO2-Emissionen pro m3 Beton verglichen mit Hochbaubetonen mit Portlandkalksteinzement.»

    Zertifiziert und erprobt
    Der JURA ECO3 ist der einzige in der Schweiz zugelassene CEM II/C-M (Q-LL) Zement mit Festigkeitsklasse 42.5 N, extern geprüft und zertifiziert nach
    SN EN 197-5. Er ist für den Hochbau (Betonsorten A-C) freigegeben. Die Tiefbauzulassung folgt «Das Produkt bedient den steigenden Bedarf an nachhaltigen Lösungen», erklärt Ralf Schumann, Commercial Director Cement der JURA Materials-Gruppe, «ob von Architekten oder Investoren wie Städten und Gemeinden, Pensionskassen und Versicherungen, bei denen die Klimabilanz eines Bauprojekts eine immer grössere Rolle spielt. Dank dem JURA ECO3 können sie diese wesentlich verbessern.»

    Der JURA ECO3 Zement ist von ecobau als eco1 Produkt zertifiziert. Er eignet sich für Minergie (A-/P-)-ECO Projekte und entspricht der 1. Priorität ecoBKP/ecoDevis. Mit seinem warmen Erdfarbton setzt er auch visuell ein Zeichen für nachhaltiges Bauen. Der JURA ECO3 Zement ist demnächst im KBOB*-Rechner zu finden. Mit diesem können die Umweltwirkungen von einem m³ Beton nach Wahl berechnet werden.

    *KBOB = Koordinationskonferenz der Bau- und Liegenschaftsorgane der öffentlichen Bauherren

    Nebst kleinem CO2-Fussabdruck weist Beton aus JURA ECO3 Zement mit kalziniertem Ton einen wärmeren Farbton auf und setzt auch visuell ein Zeichen für nachhaltiges Bauen. ECAP– Baustelle, Couvet (zVG)

  • SAK und NORM arbeiten für mehr Energieeffizienz zusammen

    SAK und NORM arbeiten für mehr Energieeffizienz zusammen

    Das Energieversorgungsunternehmen St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) geht mit Norm Technologies (NORM) aus Zürich eine Partnerschaft ein. NORM ermittelt die Energieeffizienz von Gebäuden sowie deren CO2-Ausstoss und Sanierungsmöglichkeiten. NORM hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor zu verringern.

    „Diese Partnerschaft mit NORM steht im Einklang mit unserem Engagement, innovative Lösungen zu fördern, die unseren Kundinnen und Kunden helfen, ihre Energieeffizienz zu steigern und einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten“, wird Philipp Inderbitzin, Leiter Energielösungen bei der SAK, in einer Mitteilung zitiert. Durch die Zusammenarbeit könne SAK ihren Kundinnen und Kunden eine ganzheitliche energetische Analyse für deren Immobilien anbieten.

    Der erste Schritt der Analyse erfolgt digital und kostenlos über die SAK-Internetseite. In einem zweiten Schritt erstellen Energieexpertinnen und -experten eine tiefere Analyse und zeigen Möglichkeiten für einen individuellen Sanierungsfahrplan auf. Mit der Expertise von NORM könne die SAK ihr Ziel vorantreiben, bis 2040 Netto-Null Treibhausgasemissionen zu realisieren, was wiederum die Ziele des Schweizer Klima- und Innovationsgesetzes unterstütze, heisst es in der Mitteilung. Im Gegenzug ermögliche „die Zusammenarbeit mit einem etablierten Partner wie der SAK es uns, unserer Vision einer Dekarbonisierung der Immobilienbranche einen Schritt näher zu kommen“, wird der Gründer von NORM, Gian Reto à Porta, zitiert.