Kategorie: Bauwirtschaft

Bauwirtschaft – Immobiliennews zu Baukosten, Projekten, Materialien & Entwicklungen in der Schweizer Bau- und Immobilienwirtschaft.

  • Neugestaltung des Schlössli Collab Luzern

    Neugestaltung des Schlössli Collab Luzern

    Die Axon Active Holding AG hat am 17. April den Beginn des Aus- und Umbaus ihres Hauptsitzes im Schlössli Schönegg hoch über Luzern begonnen. Nach dem Umbau soll das Schlössli unter dem Namen Schlössli Collab Luzern firmieren, heisst es in einem entsprechenden Beitrag der „Luzerner Zeitung“ zum Spatenstich. Von hier aus wolle die Axon-Gruppe die digitale Transformation vorantreiben, wird Axon-Mitgründer und -Inhaber Stefan Muff dort zitiert. Dafür will Schlössli Collab Luzern Innovatoren ein Zuhause bieten.

    Bei der Veranstaltung zum Spatenstich lobte der Luzerner Bau- und Wirtschaftsdirektor Fabian Peter (FDP) das Bekenntnis der international aktiven Gruppe von Softwareunternehmen zum Standort Luzern. Dem Bericht zufolge wird Axon Active rund 15 Millionen Franken in den Aus- und Umbau des Hauptsitzes investieren. Die Arbeiten sollen bis Herbst 2026 abgeschlossen sein. Die etwa 40 Angestellten der Gruppe im Schlössli sind solange in einem Gebäude des Energieversorgers EWL an der Sternmattstrasse in Luzern untergebracht.

  • Effizienzsteigerung im Bau durch Negativemissionstechnologien

    Effizienzsteigerung im Bau durch Negativemissionstechnologien

    Um eine klare Unterscheidung zwischen den Treibhausgasemissionen des Gebäudes und den negativen Emissionen zu gewährleisten, sollten diese getrennt und separat ausgewiesen werden. Eine Verrechnung auf Baustoff- und Bauteilebene ist nicht empfehlenswert. Auch wenn Gebäude mit Netto-Null-Treibhausgasemissionen derzeit noch nicht erreichbar sind, könnten sie in Zukunft in Reichweite rücken, wenn die Treibhausgasemissionen bei der Herstellung von Baustoffen wie Zement, Stahl, Ziegel oder Glas massiv reduziert werden.

    Um die städtischen Emissionen bis 2035/2040 deutlich zu reduzieren, ist die Umsetzung und Bilanzierung von negativen Emissionstechnologien (NET) im Bausektor unerlässlich. Eine kürzlich abgeschlossene Studie hat Methoden zur Integration von NET in die städtische Kohlenstoffberichterstattung entwickelt und klare Empfehlungen für den Bausektor in der Schweiz formuliert.

    Eine wichtige Erkenntnis der Studie ist, dass biogenes CO² und direkt aus der Atmosphäre entzogenes CO² über Tausende von Jahren gespeichert werden müssen, um die globalen Temperaturen nachhaltig zu beeinflussen. Eine temporäre Speicherung reicht nicht aus, da sie die positiven Effekte durch spätere Re-Emissionen wieder zunichtemacht. Eine verbindliche Permanenzgarantie ist daher unabdingbar, um eine anerkannte Bilanzierung von NET zu gewährleisten.

    Die Studie empfiehlt, NET gemäss den SIA-Normen 2032 und 2040 zu bilanzieren. Um eine transparente Bilanzierung zu gewährleisten, ist es unerlässlich, zwischen Negativemissionen und Treibhausgasemissionen des Gebäudes zu unterscheiden. Eine Verrechnung auf Material- und Bauteilebene sollte vermieden werden. Die Norm SN EN 15804 weist Mängel auf, da sie auch bei dauerhafter Sequestrierung eine ausgeglichene Bilanz von biogenem CO² aufweist. Es ist wichtig, auf eine klare und präzise Sprache zu achten, um die Glaubwürdigkeit der Aussagen zu unterstreichen.

    Der Holzbau bietet das grösste Potenzial für negative Emissionen. Andere nachwachsende Rohstoffe wie Stroh oder Hanfkalk sind vielversprechend, aber noch wenig verbreitet. Die Forschung sollte sich darauf konzentrieren, die Dauerhaftigkeit sicherzustellen und den Beitrag der forcierten Karbonatisierung bei mineralischen Baustoffen zu erhöhen. Eine Netto-Null-Treibhausgasbilanz von Gebäuden ist zwar derzeit nicht erreichbar, jedoch kann durch eine drastische Reduktion der Emissionen bei der Herstellung von Baustoffen ein wichtiger Schritt in diese Richtung gemacht werden.

    Die Studie betont die Notwendigkeit verstärkter Anstrengungen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen, insbesondere bei der Herstellung von Baustoffen. Es wird empfohlen, dass Kommunen die Entwicklung von NET finanziell fördern, um die angestrebten Klimaziele zu.

  • Dringende Kampf gegen Bodensenkung; Grossstädte versinken

    Dringende Kampf gegen Bodensenkung; Grossstädte versinken

    China hat in den letzten Jahrzehnten einen beispiellosen Bauboom erlebt, der nun ernsthafte Folgen zeigt. Zusammen mit der stark gestiegenen Grundwassernutzung führt dies dazu, dass die Städte des Landes, insbesondere die Metropolen Shanghai und Peking, spürbar absinken. Experten warnen, dass ohne geeignete Massnahmen die Situation katastrophale Ausmasse annehmen könnte, ähnlich wie bereits in Tokio beobachtet, wo jedoch erfolgreich Gegenmassnahmen ergriffen wurden.

    Das Phänomen der sinkenden Städte ist global zu beobachten und betrifft Metropolen wie Venedig, Jakarta, Bangkok und New Orleans. Diese Städte sind durch steigende Meeresspiegel und gleichzeitig sinkenden Boden besonders gefährdet. Ohne Interventionen drohen schwerwiegende Überschwemmungen. Die Kosten für Schäden an Infrastrukturen wie Gebäuden, Strassen und Versorgungsleitungen sind immens. Allein in China belaufen sich die jährlichen Schadenskosten auf geschätzte 1,5 Milliarden Dollar.

    Die Ursachen für das Absinken sind vielfältig und umfassen übermässige Grundwasserentnahme, schwere Bebauung und die Trockenlegung feuchter Böden. Ein chinesisches Forscherteam hat die Auswirkungen dieser Entwicklungen detailliert untersucht und alarmierende Daten vorgelegt: Fast die Hälfte der städtischen Gebiete Chinas sinkt jährlich um mehr als drei Millimeter, 16 Prozent sogar um mehr als zehn Millimeter. In der Megastadt Peking ist das Problem besonders akut.

    Die Forschungsarbeiten, die von Zurui Ao und seinem Team an der South China Normal University in Foshan durchgeführt wurden, basieren auf Satellitenmessungen von 82 chinesischen Grossstädten. Diese zeigen, dass etwa 29 Prozent der städtischen Bevölkerung Chinas auf zunehmend sinkendem Boden lebt, was im Jahr 2020 etwa 270 Millionen Menschen entsprach.

    Die massive Grundwasserentnahme stellt weltweit ein Problem dar. Wenn Wasser zwischen Sedimentpartikeln durch Luft ersetzt wird, verdichten sich diese Partikel stärker, was zu einer Absenkung des Bodens führt. Dieses Phänomen ist in Jakarta besonders ausgeprägt, wo in einigen Stadtteilen der Boden jährlich um bis zu 25 Zentimeter absinkt. Die Folgen sind gravierend: Salzwasserintrusion, zerstörte Infrastruktur und erhebliche Wasserverluste zwingen die Stadt, betroffene Gebiete kontinuierlich trockenzupumpen.

    Das Beispiel zeigt, wie dringend effektive Strategien zur Bewältigung dieses globalen Problems entwickelt und implementiert werden müssen, um langfristige Schäden und Risiken zu minimieren.

  • Projekt «Wachstum 2050» des Kantons Zürich

    Projekt «Wachstum 2050» des Kantons Zürich

    Mit Blick auf die Prognosen, die ein Wachstum um 450’000 Personen bis 2050 im Kanton Zürich vorhersagen, ist die hohe Attraktivität und Standortqualität des Kantons offensichtlich. Die folgenden Jahre werden geprägt sein von der Herausforderung, das Wachstum zu gestalten und sinnvoll zu managen, weshalb dies ein Schwerpunkt der Regierungspolitik 2023-2027 ist. Das Projekt «Wachstum 2050» wird von der Baudirektion koordiniert und zielt darauf ab, die strategischen Herausforderungen zu identifizieren und eine konsolidierte gesamtkantonale Zielsetzung zu erarbeiten. Alle Politikbereiche sind betroffen, weshalb eine interdisziplinäre Zusammenarbeit auf direktionübergreifender Ebene sowie mit Gemeinden, Regionen und anderen Stakeholdern vorgesehen ist. Der Projektbericht und die Umsetzungsagenda sollen bis zum Frühjahr 2027 vorliegen, um eine nachhaltige Planung und Umsetzung sicherzustellen.

  • Eröffnung des Innovationsparks Innovaare

    Eröffnung des Innovationsparks Innovaare

    Am 25. April 2024 wurde der Innovaare Park, der grösste Innovationshub seiner Art, feierlich eröffnet. Bundesrat Guy Parmelin und weitere bedeutende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Forschung, darunter der Vizepräsident des Aargauer Regierungsrates Dieter Egli und PSI-Direktor Prof. Dr. Christian Rüegg, nahmen an der Zeremonie teil. Der Park, der bereits zu 80 Prozent vermietet ist, dient als strategischer Knotenpunkt und grösster Mieter des angrenzenden Paul Scherrer Instituts.

    Dr. Christian Brönnimann, der Vorstandsvorsitzende von Park Innovaare, betonte die Bedeutung dieser Einrichtung: «Die offizielle Eröffnung des Park Innovaare ist das Ergebnis einer gemeinschaftlichen Anstrengung vieler Beteiligter, einschliesslich Aktionäre, des Kantons, der Bundesregierung, Investoren und des PSI. Diese Zusammenarbeit hat einen zukunftsweisenden Treffpunkt für Industrie und Spitzenforschung geschaffen.»

    Der Park Innovaare bietet dank seiner direkten Nachbarschaft zum PSI und der Nutzung dessen Forschungsinfrastruktur ideale Voraussetzungen für den Technologietransfer von der Wissenschaft in die Industrie. Er konzentriert sich auf Schlüsseltechnologien in den Bereichen Photonik und Quantentechnologien, Life Sciences, fortgeschrittene Fertigungstechnologien sowie Energie und Nachhaltigkeit.

    Andreas Rickenbacher, Präsident der Schweiz Innovation, erklärt die übergeordnete Vision: «Die Schweiz ist weltweit für ihre Innovationskraft bekannt. Park Innovaare spielt eine zentrale Rolle dabei, unsere akademischen Einrichtungen optimal mit der Wirtschaft zu vernetzen und so die Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu überführen.»

    Park Innovaare hat bereits eine hohe Akzeptanz gefunden: «Wir haben bis jetzt 21 Unternehmen angezogen, darunter 15 Spin-offs von PSI, ETH oder FHNW, zwei Technologietransferzentren und mehrere grosse internationale Firmen», so Robert Rudolph, CEO von Park Innovaare. Mit einer aktuellen Auslastung von etwa 80 Prozent zeigt sich der Park bereits kurz nach der Eröffnung von seiner besten Seite und blickt optimistisch in die Zukunft.

  • Beatrice Lifart tritt als neue CEO an

    Beatrice Lifart tritt als neue CEO an

    Seit ihrem Einstieg im Jahr 2000 als Leiterin des Bereichs Human Resources hat Beatrice Lifart ihre Karriere kontinuierlich ausgebaut. Ihre jüngste Position als Stellvertreterin des CEO hat sie mit ihrem tiefgreifenden Verständnis für das Unternehmen und ihre aussergewöhnlichen Managementfähigkeiten ausgefüllt. Unter ihrer Leitung hat sich der Bereich Human Resources stark darauf konzentriert, die Entwicklung und Förderung von Mitarbeitenden voranzutreiben, was wiederum die Grundlage für hohe Kundenzufriedenheit bildete.

    Als Mitglied der Geschäftsleitung und in ihrer Rolle als stellvertretende CEO hat Lifart entscheidend zum Unternehmenserfolg beigetragen. Ihre Fähigkeit, strategische Weitsicht mit einem starken Fokus auf Kundenorientierung zu verbinden, hat sie auch in verschiedenen interimistischen Leitungspositionen, unter anderem in der Leitung des Baumanagements, unter Beweis gestellt. Diese Erfahrungen machen sie zur idealen Führungskraft, um Livit in einer sich schnell wandelnden Branche weiterhin erfolgreich zu positionieren.

    Hermann Inglin, der Verwaltungsratspräsident, betont Lifarts bedeutenden Einfluss auf das Unternehmensimage: «Beatrice Lifart hat massgeblich dazu beigetragen, dass Livit heute als innovatives und zukunftsorientiertes Unternehmen wahrgenommen wird. Ihre herausragende Kundenorientierung und ihr strategischer Weitblick haben neue Standards in der Branche gesetzt.» Mit Beatrice Lifart an der Spitze setzt der Verwaltungsrat auf eine erfahrene Führungskraft, die Stabilität und Qualität in der Weiterentwicklung von Livit gewährleisten wird. Ihre Vision für das Unternehmen, gepaart mit ihrem Engagement für Innovation und Kundenzufriedenheit, verspricht eine dynamische Zukunft für Livit.

  • Arealentwicklung – Strategien für eine lebendige Stadt

    Arealentwicklung – Strategien für eine lebendige Stadt

    Die Stadt Zürich ist einem stetigen Wandel unterworfen, der von steigendem Bevölkerungswachstum und zunehmender Nachfrage nach Wohn- und Gewerbeflächen geprägt ist. Eine ausgewogene Stadtentwicklung, die die Bedürfnisse der Bewohner berücksichtigt und ökologische sowie soziale Aspekte einbezieht, ist entscheidend.

    Das Amt für Städtebau spielt eine bedeutende Rolle bei der Planung und Umsetzung dieser Entwicklung. Durch die Koordination öffentlicher und privater Interessen sowie die Ausarbeitung städtebaulicher Projekte trägt das Amt dazu bei, dass Zürich eine lebendige und attraktive Stadt bleibt. Dabei wird das baukulturelle Erbe gepflegt und Platz für zukunftsweisende Bauprojekte geschaffen.

    Ein zentrales Instrument für die langfristige Entwicklung der Stadt ist der kommunale Richtplan. Dieser legt strategische Ziele und Massnahmen für eine nachhaltige Arealentwicklung fest und dient als Leitfaden für die Koordination verschiedener Interessen und Akteure. Angesichts des prognostizierten Bevölkerungswachstums bis 2040 ist eine gezielte Planung und Verdichtung im Bestand unumgänglich.

    Der kommunale Richtplan definiert Gebiete, die für eine bauliche Verdichtung geeignet sind, sowie Flächen für öffentliche Freiräume, kommunale Bauten und Anlagen. Dabei steht die Schaffung einer lebenswerten Umgebung im Vordergrund, die den Bedürfnissen der Bewohner gerecht wird und nachhaltige Stadtentwicklung ermöglicht.

    Insgesamt stellt die Arealentwicklung und Raumplanung in Zürich eine komplexe Herausforderung dar, die eine enge Zusammenarbeit verschiedener Akteure erfordert. Das Amt für Städtebau engagiert sich für eine ausgewogene und zukunftsorientierte Entwicklung der Stadt, welche die Identität bewahrt und den Bedarf an Wohn-, Arbeits- und Erholungsraum deckt.

  • Neues Gastronomieprojekt in Badens Zentrum auf 1000 Quadratmetern

    Neues Gastronomieprojekt in Badens Zentrum auf 1000 Quadratmetern

    Das Gastronomie- und Hotellerieunternehmen SV Group richtet im Konnex Baden ein Restaurant mit 300 Plätzen und einer Terrasse auf 1000 Quadratmetern ein. Laut Medienmitteilung wird SV mit Hauptsitz in Dübendorf auch für das leibliche Wohl der Gäste des Conferencing-Bereichs verantwortlich sein. Die SV Group beschäftigt in der Schweiz rund 4800 Mitarbeitende und wird im Konnex für die Konferenz- und Meetingbereiche einen Cateringservice und zusätzlich Event-Catering anbieten.

    Damit nehme das sogenannte Stadt-in-Stadt-Konzept des Konnex Baden immer mehr Form an, heisst es in der Mitteilung der Vermieterin. Die SPGI Zurich AG ist mit der Vermarktung und Vermietung des Konnex Baden beauftragt. Rund 35‘000 Quadratmeter Gewerbeflächen stehen nach der Totalsanierung insgesamt zur Verfügung.

    Das Stadt-in-Stadt-Konzept umfasst eine Reihe von Dienstleistungen und Annehmlichkeiten, darunter Gastronomie, Läden des täglichen Bedarfs, Fitness, Kinderbetreuung und Co-Working. Das Konnex-Gebäude befindet sich im Stadtzentrum, nur fünf Gehminuten vom Badener Bahnhof und 20 Minuten von Zürich entfernt.

    Die SPGI Zurich AG mit Sitz in Zollikon ist ein Tochterunternehmen der Intercity Group, einem unabhängigen Immobiliendienstleister mit Gruppengesellschaften in Zürich, Luzern, Bern, Basel, St.Gallen, Olten SO und Zug. Das Unternehmen ist seit 1993 Allianzpartner von Cushman & Wakefield, einem weltweit führenden Anbieter von Immobiliendienstleistungen mit Hauptsitz in Chicago und 53’000 Mitarbeitenden in 60 Ländern.

  • Wiener und deutsche Städte nutzen neue Bausoftware

    Wiener und deutsche Städte nutzen neue Bausoftware

    Zwei zur Wien Holding zählende Unternehmen arbeiten laut einer Medienmitteilung auf der Plattform von smino. Wie der in Rapperswil-Jona ansässige Entwickler von Bausoftware mitteilt, hätten Wiener Infrastruktur Projekt GmbH und die Wiener Standort Entwicklung GmbH die App bei zwei Wohnbauvorhaben und dem Bau einer sozialen Einrichtung eingesetzt. Grund dafür seien steigender Kostendruck und der hohe Wohnraumbedarf.

    Auch mehrere deutsche Städte wollen mit der App Ressourcen, Zeit und Geld im Städtebau sparen. So zählen laut Mitteilung Essen und Darmstadt zu den Nutzern. Essen setzt sie beim Neubau einer Gesamtschule ein, in Darmstadt ist die App bei mehreren Projekte im Einsatz, unter anderem beim Bau der Feuerwache Nord.

    Das digitale Werkzeug stelle eine Lösung angesichts gestiegener Kosten und dem wachsenden Bedarf nach Wohnraum dar, heisst es. Mit smino könnten Städte und Gemeinden «den Herausforderungen des modernen Städtebaus erfolgreich begegnen» und damit zudem nachhaltig zum Wohl ihrer Einwohnerinnen und Einwohner beitragen.

    Unternehmensangaben zufolge vernetzt die smino-App Bauherren, Behörden, Planer und  Unternehmer zu einer effizienten Einheit. Durch die zentrale Verfügbarkeit könnten Arbeitsabläufe optimiert und Projekte zeit- und kosteneffizient realisiert werden. Zudem werde die Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten transparenter.

    Der in der Mitteilung zitierte Managingpartner von smino, Sandor Balogh, freut sich über die Internationalisierung. «Die Zusammenarbeit mit Kommunen unterstreicht unser Bestreben, die Effizienz und Transparenz von Bauprojekten zu steigern und dabei nachhaltige, lebenswerte Städte zu fördern.»

  • Maaglive ein grünes Herz für Zürich West

    Maaglive ein grünes Herz für Zürich West

    Im Herzen von Maaglive, auf dem ehemaligen Maag Areal, entsteht voraussichtlich bis Ende 2028 ein vielfältiges Zentrum. Bestehend aus dem historischen Gebäude K, einem modernen Wohnturm, einem Kulturpavillon und lebendigen geöffneten grünen Aussenraum, wird hier ein neues Quartiersleben geschaffen.

    Maaglive setzt mit seinem Fokus auf die Quartierbelebung und neue Standards in der Stadtentwicklung. Das bestehende Gebäude K ist und bleibt einen Treffpunkt mit Gastronomie- und Kulturangebot, Co-Working-Bereichen, während der Kulturpavillon Raum für Kunst und Begegnungen bietet. Der Wohnturm ergänzt das Angebot um Wohn-, Arbeits- und Gastronomieflächen.

    Die Infrastruktur auf dem Quartierplatz ist auf die Bedürfnisse der Bewohner, Besucher und Kinder abgestimmt und sorgt für fröhliches Treiben. Hier sollen auch Veranstaltungen stattfinden, die Bewohner und Besucher gleichermassen anziehen. Der Quartierplatz ist somit ein lebendiger Treffpunkt für die Gemeinschaft. Dieser grüne und verkehrsfreie öffentliche Bereich lädt dazu ein, sich niederzulassen, sich zu treffen und zu spielen, umgeben von heimischen Bäumen. Er verbindet das Quartier mit dem umliegenden Netz aus Fuss- und Radwegen und dient als natürliche Erweiterung des städtischen Lebensraums und leistet einen Beitrag zur Hitzeminderung in der Umgebung.

    Maaglive verbindet Nachhaltigkeit mit städtischem Leben. Durch flexible Bauweise und den Einsatz von erneuerbaren Energiequellen erfüllen die neuen Gebäude höchste Energiestandards. Die Verwendung von Holzhybridbauweisen im Wohngebäude betont das Engagement für eine umweltfreundliche Gestaltung und positioniert Maaglive als Vorreiter in der nachhaltigen Stadtentwicklung.

  • Holzbauunternehmen führt neue Organisationsstruktur ein

    Holzbauunternehmen führt neue Organisationsstruktur ein

    Pirmin Jung Schweiz AG, in Sursee angesiedeltes Holzbauunternehmen, will seine Organisationsstruktur neu überarbeiten. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, strebe das Unternehmen eine flexible und agile Struktur an, die auf den Expertisen aller Mitarbeitenden beruht. Entscheidungen sollen dabei unabhängig von einer vorgegebenen Hierarchie direkt  am Ort der Entscheidungsfindung getroffen werden, heisst es in der Mitteilung. Ein Führungsteam aus 16 Personen kümmert sich um strategische Entscheidungen. Zugleich sollen die neue Organisationsformen Ideen aus allen Bereichen aufnehmen und umsetzen.

    „Wir sind der Meinung, dass wir die immer komplexeren Aufgaben und Fragestellungen für uns als Firma und in den Projekten dann erfolgreich meistern können, wenn jeweils die Personen mit der grössten Kompetenz im Thema die Fragenstellungen im Sinn von Pirmin Jung bearbeiten und entscheiden“, wird Firmeninhaber Pirmin Jung in der Mitteilung zitiert. „Die neue Organisationsform ist ein agiler Organismus, der es erlaubt, flexibel auf Herausforderungen zu reagieren und Innovationen voranzutreiben. Im Zentrum unserer Organisation stehen die Projekte und Aufgaben, die wir als Firma bearbeiten.“

  • App revolutioniert Asbestkontrolle in Gebäuden

    App revolutioniert Asbestkontrolle in Gebäuden

    In der Baubranche bleibt Asbest ein vorrangiges Problem, auch Jahrzehnte nach seinem Verbot. Unsachgemäße Renovierungs- oder Abrissarbeiten an betroffenen Gebäuden können gefährliche Asbestfasern freisetzen, die eine erhebliche Gesundheitsgefahr darstellen. Die neueste VDI Norm DIN 6202 Blatt 3 setzt neue Standards für präzise Schadstoffuntersuchungen, die durch den Einsatz der „IK-Report-App“ effizient umgesetzt werden können.

    Die von Robin Krepp, Geschäftsführer und Mitgründer der IK-Report GmbH, vorgestellte App ermöglicht eine direkte Datenerfassung auf mobilen Geräten, was den Bedarf an nachträglicher Digitalisierung reduziert und den Prozess der Schadstoffuntersuchung erheblich vereinfacht. Durch die intuitive Benutzeroberfläche und die sofortige Verarbeitung der Daten können Fachkräfte schnell und genau handeln, ohne aufwendige manuelle Schritte.

    Die App integriert fortschrittliche Funktionen wie die Verknüpfung von Befunden und die automatische Berechnung der Aussagesicherheit nach VDI 6202 Blatt 3. Diese Funktionen erlauben eine präzise Planung der Probenahme und die Anpassung an neue Erkenntnisse während der Begehung. Ein weiterer Vorteil ist die Vermeidung von Übertragungsfehlern durch die direkte digitale Erfassung, was die Genauigkeit der Daten und die Zuordnung von Fotos und Lageplänen verbessert.

    Zusätzlich zur Erfassung von Asbest kann die App auch für andere Schadstoffe eingesetzt werden und unterstützt die Dokumentation und Bewertung von Luftmessungen und asbesthaltigen Brandschutzklappen. Die Anwendungsbreite der IK-Report-App macht sie zu einem essentiellen Tool für die moderne Baubranche, das nicht nur die Effizienz steigert, sondern auch die Gesundheitssicherheit am Bau wesentlich erhöht.

  • Der Bau eines CO2-neutralen Zementwerks in Lägerdorf

    Der Bau eines CO2-neutralen Zementwerks in Lägerdorf

    Der Bau des neuen Holcim-Zementwerks in Lägerdorf markiert einen entscheidenden Schritt in der globalen Bemühung, die CO2-Emissionen der Zementindustrie zu reduzieren. Mit einer geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2028 wird das Werk eines der ersten seiner Art sein, das vollständig CO2-neutral operiert. Die Beteiligung hochrangiger politischer und wirtschaftlicher Führungskräfte, darunter Dr. Robert Habeck, Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, sowie Daniel Günther, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, unterstreicht die Bedeutung dieses Projekts für die deutsche Industrie und die globale Umweltpolitik.

    Die „pure oxyfuel“-Technologie ist das Herzstück des Projekts. Sie ermöglicht es, nahezu das gesamte bei der Zementproduktion entstehende CO2 aus den Abgasen abzuscheiden. Anstelle herkömmlicher Luft wird in der Verbrennung reiner Sauerstoff verwendet, was die Emissionen drastisch reduziert. Das abgeschiedene CO2 wird anschließend aufbereitet und kann entweder in anderen Industrien weiterverwendet oder sicher gelagert werden. Dieses Verfahren stellt einen signifikanten Fortschritt im Bemühen dar, die Zementherstellung nachhaltiger zu gestalten.

    Dr. Cetin Nazikkol, Mitglied des Vorstandes von thyssenkrupp Decarbon Technologies, hebt hervor, dass Zement ein fundamentaler Baustoff ist, dessen Produktion jedoch erhebliche Mengen an CO2 freisetzt. Die innovative Technologie von thyssenkrupp bietet hier eine zukunftsfähige Lösung, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Das Werk in Lägerdorf wird modellhaft zeigen, wie die Zementindustrie transformiert werden kann, um den ökologischen Fußabdruck zu minimieren und gleichzeitig die industrielle Produktion aufrechtzuerhalten.

    Das Engagement für eine klimaneutrale Zukunft wird auch von den lokalen Regierungsvertretern geteilt. Ministerpräsident Günther betont, dass Schleswig-Holstein an der Spitze der Energiewende steht und das Projekt in Lägerdorf ein weiterer Meilenstein auf diesem Weg ist. Diese Entwicklung wird nicht nur die Umwelt schützen, sondern auch neue Technologien fördern und nachhaltiges Wirtschaftswachstum in der Region und darüber hinaus anregen.

  • Medusoil führt Konsortium zur Aufwertung von Bauabfällen

    Medusoil führt Konsortium zur Aufwertung von Bauabfällen

    Medusoil SA erhält laut Medienmitteilung den Zuschlag für ein Kooperationsprojekt zur Förderung der Verwertung von Abbruch- und Aushubabfällen in der Schweiz. Der Auftrag wurde vom Amt für Innovation und Wirtschaftsförderung (SPEI) des Kantons Waadt erteilt. Das 2018 gegründete Jungunternehmen ist ein Pionier innovativer und nachhaltiger Bindemittel für den Baustoffsektor.

    An der Zusammenarbeit sind Partner wie Texum SA in Payerne, ein Unternehmen im Bereich der Strassenstabilisierung und des faserverstärkten Betons, und Argramat SA, ein  Immobilienentwickler mit Fachwissen im Bereich der Materialien, beteiligt, heisst es weiter. Das Konsortium habe sich zum Ziel gesetzt, eine der drängendsten Umweltprobleme der Schweiz anzugehen: die Aufwertung von Bauabfällen durch den gross angelegten Einsatz einer Wiederverwertungs- und Biomineralisierungsanlage.

    „Projekte wie diese, die gemeinsam durchgeführt werden und sich auf das nachhaltige Bauen auswirken, beschleunigen den Wandel zu einer nachhaltigen Wirtschaft und leisten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Bauwelt“, wird Dimitrios Terzis zitiert, der CEO von Medusoil. Der Fokus des Konsortiums auf die Abfallverwertung passe perfekt zu der wachsenden Notwendigkeit, Umweltprobleme in der Schweiz und im Ausland anzugehen, so Terzis weiter.

    Das Projekt füge sich in den Rahmen der von SPEI durchgeführten Kooperationsinitiativen im Bereich des nachhaltigen Bauens ein, heisst es in der Mitteilung. Zu deren wichtigsten Aspekten gehören der  Aufbau einer Produktionslinie für neue Baumaterialien oder die Aufwertung von Bauabfällen, die Entwicklung von Praktiken für die Wiederverwendung, den Rückbau, die Sanierung und den Ersatz von Bauelementen und Materialien sowie Entwicklung innovativer Bautechniken zur Verbesserung der Nachhaltigkeit.

  • RTAG errichtet Neubau in Altstätten

    RTAG errichtet Neubau in Altstätten

    RTAG, in der St.GallenBodenseeArea ansässiger Immobiliendienstleister, hat den ersten Spatenstich zu seinem neuen Geschäftssitz getätigt. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, ist das 1000 Quadratmeter Bürofläche umfassende Gebäude vom Architektenbüro göldipartnerarchitekten ag aus Altstätten geplant und konstruiert worden. Es enthält auf drei Etagen 40 moderne Büroarbeitsplätze. Das Gebäude selbst soll ein funktionaler und gestalterischer Schwerpunkt an der Churerstrasse, einem der Eingangstore nach Altstätten, sein, heisst es in der Mitteilung. Zudem zeichnet es sich über eine umweltfreundliche Bauweise aus. Heizung und Kühlung erfolgen über Erdwärmepumpen sowie über eine Photovoltaikanlage. Die Gebäudeumhüllung wird in den oberen Geschossen mit einer Holzfassadenverkleidung versehen. Die Umgebung wird mit einheimischen Pflanzen gestaltet, das Dach erhält eine extensive Begrünung. Auch die verwendeten Holz-Alu-Fenster sollen umweltfreundlich gestaltet sein. Der Neubau soll im Sommer 2025 bezugsfertig sein.

    Der Entscheid, in Altstätten zu bleiben und einen Neubau zu planen, sei folgerichtig, wird Roger Stieger, Gründer und dritter Partner bei RTAG, in der Mitteilung zitiert. „Unsere Wurzeln sind in Altstätten, von hier aus sind wir gewachsen, von hier aus wollen wir uns auch künftig erfolgreich weiterentwickeln.“

  • Halter baut Kompetenzzentrum für Städtebau und Architektur auf  

    Halter baut Kompetenzzentrum für Städtebau und Architektur auf  

    Der Schlieremer Immobilienentwickler Halter schafft das neue Kompetenzzentrum Städtebau und Architektur. Laut einer Medienmitteilung wird es innerhalb des Unternehmens unter der Verantwortung von Christof Glaus eingerichtet, dem ehemaligen Senior Partner bei Stücheli Architekten in Zürich. Es soll die Bereiche Entwicklungen, Gesamtleistungen und Renovationen insbesondere in frühen strategischen Phasen bei der Projektentwicklung unterstützen. Mit der Einrichtung des Kompetenzzentrums soll noch im April begonnen werden.

    Als ein Unternehmen der Halter Gruppe teile die Halter AG die Vision einer Etablierung der Kreislaufwirtschaft, um das Nachhaltigkeitsziel Netto-Null für alle Projekte zu erreichen. Dafür sei ein struktureller Wandel in der Immobilien- und Baubranche vonnöten, der integrierte Zusammenarbeitsmodelle fördert und fordert, heisst es weiter.

    Das neue Team für Städtebau und Architektur sei direkt beim CEO der Halter AG angegliedert und unterstütze die Bereiche Entwicklungen, Gesamtleistungen und Renovationen in frühen strategischen Phasen der Projektentwicklung durch städtebauliche und architektonische Machbarkeitsstudien. Das enge und partnerschaftliche Zusammenwirken mit externen ausgewiesenen Städteplanern, Architekten sowie Freiraumplanern bleibe dabei unverändert von zentraler Bedeutung.

    „Mit Christof Glaus konnten wir einen renommierten Stadtplaner und Architekten gewinnen, der in seiner erfolgreichen Karriere für viele hervorragende Entwürfe und deren Realisierung verantwortlich zeichnete“, wird Maik Neuhaus zitiert, CEO der Halter AG. Unbestritten seien auch die Fähigkeiten von Glaus als Jurymitglied oder Vorsitzender bei zahlreichen Wettbewerbsverfahren.

  • Das Herz der Schweiz pulsierend in Vielfalt und Innovation

    Das Herz der Schweiz pulsierend in Vielfalt und Innovation

    Die geografische und demografische Struktur Zürichs trägt zu seinem einzigartigen Charakter bei. Mit seiner Gliederung in 12 Bezirke und 34 Quartiere, eingebettet zwischen dem Limmatufer und dem Uetliberg, bietet Zürich eine malerische Kulisse für seine über 428.700 Einwohner und 1,4 Millionen Menschen in der Gesamtagglomeration. Ein bemerkenswerter Anteil von 32 % der Bevölkerung, die aus 172 Nationen stammt, spiegelt die internationale Präsenz und Offenheit der Stadt wider.

    Die wirtschaftliche Landschaft Zürichs ist geprägt von Vielfalt und Stärke. Der Finanzsektor, der ein Viertel der lokalen Wirtschaftsleistung repräsentiert, sowie die boomende Kreativwirtschaft mit 39.000 Arbeitsplätzen unterstreichen Zürichs Rolle als Wirtschaftsmotor. Mit einer hohen Tourismusrate, untermauert durch 3,4 Millionen jährliche Übernachtungen und einem bedeutenden Luft- und Schienenverkehrsknotenpunkt, ist Zürich auch ein zentraler Anziehungspunkt für internationale Besucher. Darüber hinaus bereichert eine vielseitige Kulturszene, mit Museen von Weltrang und einer historisch wertvollen Altstadt, das städtische Leben. Festivals, Kunst- und Musikevents sowie die natürlichen Erholungsgebiete am Zürichsee und auf dem Uetliberg bieten Bewohnern und Besuchern eine hohe Lebensqualität.

    Zürich steht somit nicht nur für eine gelungene Verbindung von kultureller Vielfalt und wirtschaftlicher Dynamik, sondern auch für eine fortschrittliche Haltung gegenüber der Zukunft. Diese Stadt zeigt, wie moderne Urbanität im Einklang mit historischem Erbe und natürlicher Schönheit gestaltet werden kann, und setzt sich als massgebliches Beispiel für Innovation und Lebensqualität im globalen Kontext.

    Grundlagen für eine lebendige Stadt
    Die Stadtentwicklung Zürich ist eine Abteilung des Präsidialdepartements der Stadt Zürich und untersteht direkt der Stadtpräsidentin. Sie umfasst die fünf Bereiche und der Auftrag besteht darin, Grundlagen und Strategien für die sozialräumliche Stadtentwicklung bereitzustellen. Das Team beschäftigen sich mit einer Vielzahl von Themen und setzen sich für ein integriertes und nutzerorientiertes Verständnis von Stadtentwicklung und -planung ein. Dies sind zB. erstellen von Studien und Expertisen, führen von Impulsprojekte, Vertretung sozialräumliche Aspekte in Vorhaben unter Federführung Dritter. Die Stadtentwicklung übernimt auch Koordinations- und Sonderaufgaben. Ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit ist die Beteiligung der Bevölkerung. So werden partizipative Prozesse und Workshops organisieren, um Ideen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in die Stadtentwicklung mit einzubeziehen. Dadurch schafft die Stadt Zürich eine breite Akzeptanz für etlichen Projekte und stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl der Stadtgesellschaft. Zudem wird einen intensiven Austausch mit anderen städtischen Ämtern und externen Partnern gepflegen, um eine ganzheitliche und nachhaltige Stadtentwicklung zu gewährleisten. Zielsetzung ist es, Zürich als lebendige, vielfältige und lebenswerte Stadt weiterzuentwickeln.

    Stärkung des Standortes für morgen
    Die Wirtschaftsförderung fördert den Dialog zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft und setzt sich für gute Rahmenbedingungen ein. Sie unterstützt Jungunternehmertum und Projekte, die die Zukunftsfähigkeit des Standorts stärken und ihn national sowie international sichtbar machen. Der nachhaltigen Stadtentwicklung misst die Wirtschaftsförderung einen hohen Stellenwert bei. Sie setzt sich dafür ein, dass die Wirtschaft stärker berücksichtigt und eingebunden wird, um die Nachhaltigkeitsziele der Stadt Zürich zu erreichen. Ein wichtiger Baustein für die Stärkung des Standortes für morgen ist die gezielte Förderung von Bildung und Innovation. Die Wirtschaftsförderung setzt sich dafür ein, dass Bildungsangebote eng mit den Bedürfnissen der Wirtschaft verknüpft werden, um qualifizierte Fachkräfte für die Zukunft zu sichern. Zudem unterstützt sie Innovationsprojekte und Technologietransfer, um die regionale Wirtschaft voranzutreiben und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz trägt die Wirtschaftsförderung dazu bei, den Standort nachhaltig zu stärken und zukunftsfähig zu machen.

    Schlüssel zur Förderung von Wachstum
    Innovationen und Digitalisierung in Unternehmen werden von der Wirtschaftsförderung aktiv gefördern. Durch gezielte Förderprogramme und Beratungsleistungen werden Unternehmen dabei unterstützt, zukunftsorientierte Technologien einzusetzen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Zusätzlich engagiert sich die Wirtschaftsförderung für die Schaffung von qualifizierten Arbeitsplätzen und die Ausbildung von Fachkräften. Sie arbeitet eng mit Bildungseinrichtungen und Unternehmen zusammen, um eine passgenaue Ausbildung von Nachwuchstalenten sicherzustellen und den Fachkräftemangel langfristig zu bekämpfen.

    Impulse für die Zukunft
    Ein wichtiger Aspekt der Wirtschaftsförderung ist die Förderung von Start-ups und innovativen Geschäftsideen. Durch gezielte Unterstützung und Beratung sollen junge Unternehmer ermutigt werden, ihre Ideen umzusetzen und zum wirtschaftlichen Erfolg zu führen. Die Wirtschaftsförderung organisiert regelmässig Veranstaltungen und Netzwerktreffen, um den Austausch zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups zu fördern und Synergien zu schaffen. So kann Zürich als innovativer und attraktiver Standort für Unternehmensgründungen weiter gestärkt werden.

  • Spatenstich für Berns erstes Plusenergie-Quartier

    Spatenstich für Berns erstes Plusenergie-Quartier

    Mit dem heutigen Spatenstich wurde symbolisch der Start für das Plusenergie-Quartier Aarerain in Worblaufen gefeiert. Nach umfangreicher Entwicklungsphase haben im September 2023 die Vorbereitungen für die Baustelle begonnen.

    Die neue Überbauung bietet 189 Wohnungen für bis zu 400 Bewohnerinnen und Bewohner. In den Erdgeschossen sind nebst den Wohnungen auch eine Kita und Atelierflächen geplant, welche den Quartierplatz beleben werden. Der Hangweg des Projekts ermöglicht einen barrierefreien Zugang in den Aareraum und zum neuen Freizeit- und Wassersportzentrum der Gemeinde Ittigen. «Was lange währt, wird endlich gut, lautet ja ein bekanntes Sprichwort», freut sich Gemeindepräsident Marco Rupp. «Das Projekt Aarerain komplettiert die Umgestaltung des Aareraums Worblaufen und fügt sich perfekt in unsere nachhaltigen Grundgedanken der Siedlungsentwicklung ein.»

    Plusenergie-Quartier produziert Energieüberschuss
    Im Jahresverlauf wird die neue Wohnsiedlung entsprechend dem Energie-Standard Plusenergie-Quartier nach gewichteten Kriterien mehr Energie produzieren als sie verbraucht. Dies wird durch den konsequenten Einsatz von Photovoltaik auf den Dächern und an den Fassaden der sechs- bis achtgeschossigen Gebäude erreicht. Die PV-Paneele an den Fassaden werden in einem grün-blauen Farbton realisiert und geben das Farbenspiel der Aare und der Umgebung wieder. Die Wärmeerzeugung erfolgt mittels Erdwärmesonden; mit der Entwärmung der Wohnungen über die Fussbodenheizung werden im Sommer die Erdsonden regeneriert.

    Der von der Hauptstadtregion Schweiz ins Leben gerufene Energie-Standard «Plusenergie-Quartier» bringt mit einer einfachen und klaren Definition die nachhaltige Entwicklung im Gebäudebereich voran und leistet damit einen Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundes. Dabei arbeiten Kantone und Gemeinden mit namhaften Infrastrukturunternehmen und Investoren zusammen. Regierungsrat Christoph Ammann ergänzt: «Plusenergie-Quartiere ermöglichen eine nachhaltige Entwicklung – und dies ohne Einbussen im Wohnkomfort. Ich freue mich, wenn solche Leuchtturmprojekte über die Hauptstadtregion hinaus strahlen.»

    Naturnah und nachhaltig
    Die Überbauung wird aber nicht nur hinsichtlich der positiven Energiebilanz punkten. Ansprechende Wohnungsgrundrisse, ein naturnahes Wohnumfeld mit Blick in den Aareraum und die grösstmögliche Freihaltung der Grünflächen am Aarehang zeichnen das nachhaltige Projekt aus. Das Freihalten der Grünflächen wird durch die verdichtete Bauweise des Areals im östlichen Bereich der Parzelle ermöglicht. Dank dieser geschickten, städtebaulichen Setzung im Sinne des haushälterischen Umgangs mit dem Boden bleibt gut die Hälfte der Parzelle unbebaut und naturbelassen. Der autofreie Quartierplatz zwischen den Gebäuden bietet eine hohe Aufenthaltsqualität und wirkt mit seinen differenzierten Platzbelägen und Begrünungen der sommerlichen Überhitzung entgegen.

    Mit dem symbolischen Spatenstich am 9. April 2024 hat die Entwicklung des Plusenergie-Quartiers Aarerain in Worblaufen, einem Projekt von Losinger Marazzi in Zusammenarbeit mit der CPV/CAP Pensionskasse Coop und der Gemeinde Ittigen, offiziell begonnen. Die Architektur stammt von Fischer Architekten AG. Diese hochmoderne Wohnsiedlung soll Ende 2026 fertiggestellt sein und bietet nicht nur 189 Wohnungen, sondern auch Gemeinschaftseinrichtungen wie eine Kita und Ateliers, die das Quartier beleben.

  • Eine kontrollierte Entwicklung in Corsier

    Eine kontrollierte Entwicklung in Corsier

    Die Verdichtungsstrategie für diese Zone, die 55% der bebaubaren Fläche der Gemeinde abdeckt, schlägt vor, das Viertel Maisons-Neuves entlang der Route de Thonon mit einer Zonenänderung weiter zu entwickeln, indem dort eine Vielfalt an Wohnungen und Dienstleistungen angesiedelt wird.
    Da 45% des Territoriums in Landwirtschaftszonen liegen und die natürliche Umgebung stark vertreten ist, ermöglicht diese Verdichtungsstrategie die Erhaltung und Aufwertung dieser Räume und des Gemeindeerbes.
    Da die Lebensqualität der Bevölkerung im Mittelpunkt steht, wird der Entwicklung von öffentlichen Räumen besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Verbesserung des Netzes der sanften Mobilität wird zudem den Zugang zu diesen Lebensräumen sowie zu den Nachbargemeinden erleichtern.
    Diese Vision für die Entwicklung des Villengebiets steht im Einklang mit dem kantonalen Richtplan 2030.

  • Axept und PropBase spannen bei Immobilien zusammen

    Axept und PropBase spannen bei Immobilien zusammen

    Die Softwareunternehmen PropBase aus Neuhausen am Rheinfall und Axept aus St.Gallen haben eine Zusammenarbeit auf dem Immobiliensektor vereinbart. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, soll es dabei insbesondere um die Verarbeitung grosser Datenmengen im Bereich von Eigentümerschaft, Asset Management, Bauunternehmungen, Liegenschaftsverwaltungen, Bewirtschaftung und um die Buchhaltung gehen. Beide Unternehmen wollen diese aufwendige Datenverarbeitung weitgehend digitalisieren und so den Markt transparenter und für Kundinnen und Kunden leicht zugänglicher machen. PropBase liefert dafür eine webbasierte, stets aktuelle Software, die schweizweit einen Überblick über die Immobilien bietet. Axept integriert mit seiner auf Abacus basierenden Software eine nahtlose kaufmännische Bewirtschaftung. Das Programmpaket ist speziell auf den Schweizer Markt ausgerichtet und entspricht allen gesetzlichen Vorgaben.

    Die partnerschaftliche Zusammenarbeit auf dem Softwarebereich soll die Digitalisierung der Immobilienwirtschaft deutlich vorantreiben, heisst es in der Mitteilung. Darüber hinaus übernimmt Axept die Implementierung, den Support und Schulungen für PropBase-Programme.

  • Preise für Wohneigentum steigen um über 3 Prozent

    Preise für Wohneigentum steigen um über 3 Prozent

    Der Markt für selbstgenutztes Wohneigentum zeigt sich auch im ersten Quartal 2024 robust, so Raiffeisen in seiner Medienmitteilung zum Transaktionspreisindex Q1. Demnach stiegen die Preise für Einfamilienhäuser im ersten Quartal 2024 um 1,4 Prozent. Damit sind sie im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,9 Prozent teurer geworden.

    Die stärksten Anstiege verzeichneten im Vorjahresvergleich Einfamilienhäuser um den Genfersee (+7 Prozent) und in der Westschweiz (+5,9 Prozent). Dagegen haben die Preise in der Ostschweiz stagniert (+0,0 Prozent).

    Hingegen legten Preise für Stockwerkeigentum in den vergangenen vier Quartalen in der Nordwestschweiz (+7,2 Prozent) und in der Innerschweiz (+4,9 Prozent) am stärksten zu. Nur leicht angestiegen sind die Preise in der Ostschweiz (+0,7 Prozent) und am Genfersee (+0,9 Prozent). Im Vergleich zum Vorquartal sanken die Preise für selbstgenutzte Eigentumswohnungen im Durchschnitt um 0,3 Prozent.

    «Nachdem die SNB aufgrund überraschend tiefer Inflationszahlen die Zinswende nach unten eingeläutet hat, ist Kaufen bereits wieder etwas attraktiver als das Mieten einer vergleichbaren Wohnung», so Raiffeisen-Chefökonom Fredy Hasenmaile. «Dies wird die zuletzt sinkende Nachfrage nach Wohneigentum wieder erhöhen und damit die Preisdynamik stützen.»

    Innerhalb eines Jahres zogen die Preise für Hauseigentum mit 7,1 Prozent am stärksten in Zentrumsgemeinden an. Im Segment der Eigentumswohnungen verzeichneten urbane Gemeinden die stärksten Preisanstiege (+4,4 Prozent).

  • Aufstockung soll mehr Wohnraum schaffen

    Aufstockung soll mehr Wohnraum schaffen

    Die Verdichtung Schweizer Städte soll auch in die Höhe realisiert werden. Das fordert die FDP zusammen mit FDP Urban, einer Initiative von FDP-Stadtparteien. Sie schlagen gemäss einer Mitteilung vor, die zulässige Gebäudehöhe in allen Wohnzonen um ein bis zwei Etagen zu erhöhen. Ausserdem solle die maximal zulässige Höhe bestehender Gebäude um mindestens drei Meter angehoben werden.

    Die Verdichtung in die Höhe erlaube es, Wohnungen zu bauen, ohne bestehende Grünräume zu überbauen. Ausgenommen werden sollen Gebiete mit geschützten Ortsbildern oder Gebäude unter Denkmalschutz.

    Die FDP verweist darauf, dass ähnliche Vorschläge bereits seit 2008 in Genf umgesetzt würden. Die FDP Stadt Zürich sammelt derzeit Unterschriften für ihre städtische Volksinitiative «Mehr Wohnraum durch Aufstockung – quartierverträglich und nachhaltig». Die FDP Schweiz hat 2023 einen 6-Punkte-Plan gegen die Wohnungsknappheit eingereicht. Sie schlug auch die Erhöhung der Ausnutzungsziffer unter anderem durch die Aufstockung von Gebäuden vor.

  • Ina Invest schliesst Fusion ab und steigert Marktkapitalisierung

    Ina Invest schliesst Fusion ab und steigert Marktkapitalisierung

    Die Ina Invest Holding AG hat die im Februar angekündigte Fusion mit ihrer Tochter Ina Invest AG erfolgreich abgeschlossen. Die ordentliche Generalversammlung der Ina Invest Holding AG hat den Plänen, die Gesellschaftsstruktur über eine Fusion zu vereinfachen, am 3. April zugestimmt, informiert die Immobilienfirma in einer Mitteilung. Künftig wird die Gesellschaft unter dem Namen Ina Invest AG auftreten.

    Im Zuge der Fusion wurden zudem eine Erhöhung der Marktkapitalisierung realisiert. Dazu sind 6’808’238 neue Namenaktien an der SIX Swiss Exchange kotiert worden. Das Aktienkapital stieg dadurch um rund 40 Prozent auf 282 Millionen Franken an.

    Die Beteiligungsverhältnisse sind durch die Erhöhung der Marktkapitalisierung nicht geändert worden. Hauptaktionärin bleibt die Implenia AG mit 41,1 Prozent an der Ina Invest AG. Zweitgrösste Aktionärin ist die BURO Holding AG mit 15,7 Prozent der Anteile. Jeweils über 3 Prozent der Anteile an der Ina Invest AG werden vom Immobilenfonds MV Immoxtra Schweiz, der Swiss Life Holding AG sowie dem RoPas (CH) Institutional Fund gehalten.

  • Stadt Baden überprüft Entwicklung für das Gebiet Galgenbuck

    Stadt Baden überprüft Entwicklung für das Gebiet Galgenbuck

    Die Stadt Baden startet laut Medienmitteilung in Absprache mit dem Kanton Aargau ein kooperatives Workshopverfahren zur Überprüfung des Entwicklungsrichtplans (ERP) für das Gebiet Galgenbuck in Baden-Dättwil. Der 2008 erarbeitete ERP definiert planerische Eckwerte und strategische Ziele zur Überbauung der Parzelle und wurde 2019 revidiert.  In den weiteren Verfahren konnte bis heute keine Einigkeit bezüglich Erschliessung des Galgenbucks gefunden werden, heisst es weiter. Entsprechend sei das Einzonungsverfahren blockiert. Das Areal Galgenbuck ist mit 15 Hektar Fläche in Dättwil die letzte grosse und zusammenhängende Siedlungsreserve der Stadt Baden.

    „Das Workshopverfahren ermöglicht eine Diskussion auf offenem Feld. Wir führen sie mit dem Ziel, um gemeinsam die richtigen Weichen für eine der letzten Siedlungsreserven stellen zu können“, wird Karin Bächli zitiert, Co-Leiterin Stadtentwicklung und Umwelt. Die Stadt Baden, Baden Regio, der Kanton sowie Fachleute sollen nun interdisziplinär die Zukunftsfähigkeit des Entwicklungsrichtplans Galgenbuck testen und einen Konsens für das weitere Vorgehen erarbeiten.

    „Diese zeitgemässe Überprüfung des ERP bringt die notwendige Sicherheit für künftige Investoren und Nutzenden“, wird Stadtammann Markus Schneider zitiert. Der Prozess, der den Direktbetroffenen jetzt vorgestellt wurde, soll noch 2024 Klarheit über die nächsten Schritte bringen.

    Die Überprüfung des ERP läuft laut Mitteilung parallel mit der Gesamtrevision der Bau- und Nutzungsordnung der Stadt Baden. Ebenso wird der Masterplan für den kantonalen Entwicklungsschwerpunkt in Dättwil erarbeitet.

    Das kantonale Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) hat das gemeinsam mit der Stadt entwickelte Projekt für die Mellingerstrasse sistiert, bis die Resultate aus den städtischen Planungsprozessen vorliegen.

  • Holcim übernimmt argentinische Firma Tensolite

    Holcim übernimmt argentinische Firma Tensolite

    Der Zuger Baustoffproduzent Holcim hat laut einer Medienmitteilung eine Vereinbarung zur Übernahme von Tensolite unterzeichnet, einem argentinischen Hersteller innovativer Betonbausysteme. Der Nettoumsatz des Unternehmens mit Werken und einem Vertriebsnetz in Argentinien, Paraguay und Uruguay lag 2023 bei 22 Millionen Dollar. Tensolite beschäftigt 155 Mitarbeitende. Alle sollen übernommen werden. Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Quartal 2024 erwartet.

    „Mit der Übernahme von Tensolite bauen wir unser Solutions & Products-Portfolio in Lateinamerika und weltweit weiter aus“, wird Holcims Lateinamerika-Chef Oliver Osswald zitiert. „Aufgrund seiner führenden Position bei innovativen Fertigteil- und Spannbetonbausystemen wird Tensolite ein wichtiger Bestandteil unserer weiteren Expansion in die attraktivsten Märkte sein und gleichzeitig Synergien mit anderen Geschäftsbereichen wie unserem Netzwerk von Disensa-Baumärkten bieten.“ Die Holcim-Marke Disensa ist das grösste Franchise-Netz für Baumaterialien in Lateinamerika.

    Tensolite wurde 1979 gegründet. Seine Betonbausysteme reichen von Balken und Dachsteinen bis hin zu massgeschneiderten Produkten für grosse Bauvorhaben wie Brückenträger, Tribünen und Gehwege. Zu den weiteren Innovationen gehören kosteneffiziente, ineinandergreifende Fertigteilwände. Sie können von vier Personen ohne den Einsatz von Kränen oder anderen Maschinen montiert werden.

  • Flughafen Zürich baut neue Frachthalle

    Flughafen Zürich baut neue Frachthalle

    Die Flughafen Zürich AG modernisiert mit dem Neubau einer Frachthalle einen Teil ihrer Infrastruktur. Das Gebäude im Osten des Flughafens wird laut einer Mitteilung eine Fläche von 9500 Quadratmetern aufweisen. Die ältesten Frachthallen des Flughafens stammen aus den 50er und 60er Jahren. Sie würden den heutigen Ansprüchen nicht immer gerecht, teilt die Flughafen Zürich AG mit.

    Die neue Fracht Rächtenwisen soll von der dnata Switzerland AG genutzt werden, einem Dienstleister für Bodenabfertigungen und Fracht. In der neuen Frachthalle sollen unter anderem 20 Andockrampen für Lastwagen, Flächen für die Import- und Exportprozesse sowie für die Zoll- und Sicherheitskontrolle entstehen. Zudem sollen hier Pharma- und Gefahrengüter umgeschlagen werden können. Büros sind in einem Zwischengeschoss an der Südseite untergebracht.

    Früher sei vor allem standardisierte Palettenware transportiert worden, heisst es in der Mitteilung. Heute spezialisiert sich der Transport auf kleinteilige Güter und Fracht mit unterschiedlichen Anforderungen an Temperatur und Grössen. Dieser Trend erhöht den Bedarf an passende Frachtflächen.

    Die Halle ist als Betonstützenkonstruktion mit Holztragwerk und Photovoltaikanlage auf dem Dach geplant. Baubeginn ist April 2024, die Inbetriebnahme voraussichtlich 2027.

  • Ein visionäres Raumordnungskonzept für die Zukunft Metropolitanraum Zürich 2050

    Ein visionäres Raumordnungskonzept für die Zukunft Metropolitanraum Zürich 2050

    Mit fast 40 % der Schweizer Bevölkerung und einem Grossteil der Arbeitsplätze beheimatet der Metropolitanraum Zürich einen signifikanten Anteil des nationalen Lebens und Wirtschaftens. Das aktualisierte Raumordnungskonzept Metro-ROK 2050, eine Fortschreibung des ersten Metro-ROK von 2015, definiert ambitionierte, planerische Ziele für diesen bedeutenden Wirtschafts- und Lebensraum. Es zielt darauf ab, eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, die sowohl den Bedürfnissen der Bevölkerung als auch dem Schutz der Umwelt gerecht wird.

    Das Konzept unterteilt den Raum in vier Handlungsräume: Stadtlandschaften mit städtischen Zentren, Übergangslandschaften mit regionalen Zentren, Kulturlandschaften und Naturlandschaften. Diese Einteilung ermöglicht es, zielgerichtete Massnahmen zu entwickeln, die eine hohe Lebensqualität gewährleisten und gleichzeitig den Raum ökologisch nachhaltig gestalten.

    Ein Kernanliegen des Metro-ROKs 2050 ist der Schutz von Grünflächen und die Förderung einer qualitätsvollen Innenentwicklung. Bis 2040 sind keine Erweiterungen des Siedlungsraumes vorgesehen, um die Zersiedelung zu stoppen und die vorhandenen Flächen besser zu nutzen. Dabei soll sich die Baukultur am Kreislaufprinzip orientieren, graue Energie berücksichtigen und die Biodiversität schützen.

    Weiterhin legt das Konzept einen starken Fokus auf die nachhaltige Nutzung von Ressourcen und die Förderung von Energieeffizienz. Innovative Technologien und ökologische Bauprojekte sollen dazu beitragen, die CO2-Bilanz zu verbessern und den Metropolitanraum widerstandsfähiger gegen den Klimawandel zu machen. Erneuerbare Energien und die Reduktion von Bodenversiegelungen stehen ebenso im Fokus wie die Förderung des öffentlichen Verkehrs und nachhaltiger Mobilitätslösungen. Ziel ist es, bis 2050 den Anteil umweltfreundlicher Fortbewegungsmittel signifikant zu erhöhen.

    Das Raumordnungskonzept Metropolitanraum Zürich 2050 stellt einen entscheidenden Schritt in Richtung einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Entwicklung dar. Mit der positiven Aufnahme der Handlungsempfehlungen durch den Metropolitanrat am 3. November wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. Das Konzept spiegelt das Engagement der beteiligten Kantone wider, gemeinsam für einen lebenswerten und ökologisch nachhaltigen Metropolitanraum Zürich zu sorgen.

  • Schweizerische Maklerkammer stärkt Qualitätsanspruch

    Schweizerische Maklerkammer stärkt Qualitätsanspruch

    Die Schweizerische Maklerkammer bleibt weiter auf Erfolgskurs, wie bei der diesjährigen Generalversammlung in Zürich bekannt wurde. Mit Stolz verkündete der Vorstand einen Anstieg ihrer Mitgliederzahl auf insgesamt 125. Dieses Wachstum unterstreicht das Bekenntnis der Mitglieder zur hohen Qualitätsstandards der SMK.

    Um Mitglied zu werden und das begehrte Qualitätslabel zu erhalten, müssen Immobilienmaklerinnen und -makler strenge Qualitätsmanagementverfahren durchlaufen und in regelmässigen Audits ihre Fachkompetenz unter Beweis stellen.

    Als Teil des Schweizerischen Verbandes der Immobilienwirtschaft vereint die SMK professionelle und unabhängige Maklerinnen und Makler, die sich für Qualität, kontinuierliche Weiterbildung und Fairness in der Beratung engagieren. Durch die Etablierung von Qualitätsstandards setzt sich die SMK aktiv gegen unseriöse Geschäftspraktiken in der Immobilienbranche ein.

    Ruedi Tanner, Präsident der SMK, betont die Bedeutung des Qualitätsanspruchs und das Mehrwert des SMK-Qualitätslabels für die Mitglieder: «Unsere Mitglieder zeichnen sich durch ihre umfassende Expertise und ihr Engagement für höchste Standards aus. Das Qualitätslabel der SMK bietet Orientierung im Markt und ermöglicht unseren Mitgliedern eine klare Differenzierung. Zugleich können sie mit ihrem Zertifikat das Vertrauen ihrer Kunden stärken. Das kontinuierliche Wachstum unserer Mitgliederzahl ist eine direkte Folge unserer Qualitätsstrategie.»

    Der Vorstand, bestehend aus erfahrenen Persönlichkeiten der Immobilienbranche, wurde bei der Generalversammlung bestätigt und setzt sich weiterhin für die Förderung von Qualität und Professionalität im Immobilienmaklersektor ein.

  • 4B investiert 35 Millionen Franken in Hochdorf

    4B investiert 35 Millionen Franken in Hochdorf

    4B investiert am Firmensitz in Hochdorf rund 35 Millionen Franken in eine neue Zerspanungsanlage und vier neue Hallen. Zudem will der Luzerner Fenster- und Fassadenbauer sowohl auf den alten als auch auf den neuen Hallen Photovoltaikanlagen installieren. „Mit der beschlossenen Investition legen wir den Grundstein für eine neue Ära und weitere 125 erfolgreiche Jahre in Hochdorf und der Schweiz“, wird 4B-CEO Jean-Marc Devaud in einer entsprechenden Mitteilung des Unternehmens zitiert.

    Die Bauarbeiten für die vier neuen Hallen sind am 27. März mit dem Spatenstich eingeleitet worden. Sie sollen bis Anfang 2025 beendet sein. Die ersten Photovoltaikanlagen werden noch in diesem Jahr auf den bereits bestehenden Hallen installiert. Nach Abschluss der Montagearbeiten auch auf den neuen Hallen, will 4B in Hochdorf jährlich rund 3 Gigawattstunden Strom aus Solarenergie produzieren. Sie reichen aus, um den gesamten Stromverbrauch des Unternehmens in Hochdorf zu decken. Zudem nutzt 4B die in der Produktion anfallenden Holzreste zur Wärmegewinnung im eigenen Heizkraftwerk.

    „Mit den vier neuen Hallen und der neuen Zerspanungsanlage schaffen wir die Grundlage für die langfristige Optimierung unserer Produktionsprozesse“, erläutert Devaud. Dabei plant 4B auch derzeit ausgelagerte Produktionsprozesse wieder nach Hochdorf zurückzubringen. „Weiter wird die Flexibilität geschaffen, um für die Zukunft gerüstet zu sein“, so der Unternehmenschef.

  • Innovationspark Zürich bekommt erste Neubauten

    Innovationspark Zürich bekommt erste Neubauten

    Die erste Entwicklungsetappe des Innovationsparks Zürich auf dem Flugplatzareal in Dübendorf nimmt Gestalt an, informiert der Betreiber in einer Mitteilung. Noch in diesem Jahr sollen die Bauarbeiten für insgesamt sieben Neubauten auf dem Vorfeld des Areals beginnen. Die Projekte wurden aus insgesamt 28 eingereichten Vorschlägen ausgewählt, die im vergangenen Jahr bei einem global ausgeschriebenen Architekturwettbewerb eingereicht worden waren.

    Die nun ausgewählten Projekte wurden von den Architekturbüros E2A, Roger Boltshauser, Mulder Zonderland und TEN aus Zürich sowie von Muoto aus Paris und 3XN aus Kopenhagen entwickelt. Nach jetzigem Planungsstand soll die Gesamtgeschossfläche zu rund 24 Prozent auf Büro- und zu 8 Prozent auf Laborflächen sowie zu 12 Prozent auf Produktionsflächen etwa für die Fertigung von Prototypen aufgeteilt werden. Weitere 36 Prozent sind als flexible Flächen für verschiedenen Nutzungen geplant. Darüber hinaus sollen Bereiche für Versorgung, Dienstleistung und forschungsnahes Wohnen entstehen. Auch Angebote für Gastronomie, Freizeit und Einkauf sind geplant.

    Mit der eigenen Bebauung will der Innovationspark Zürich ein Beispiel für innovative urbane Entwicklung und Nachhaltigkeit geben. „Entsprechend werden spezielle Gebäudetypologien entwickelt, die durch ihre Flexibilität und Modularität über lange Zeiträume nachhaltig nutzbar sind und durch den Einsatz neuer Technologien einen deutlich reduzierten ökologischen Fussabdruck aufweisen“, heisst es dazu in der Mitteilung. Dafür sind unter anderem die Einrichtung eines Anergienetzes sowie grosse Solaranlagen auf Dächern und an Fassaden geplant.