Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) hat auf seiner Jahresmedienkonferenz seinen Aktionsplan Offensive Modernisierung Gebäudepark vorgestellt. Um die Klimaziele zu erreichen, müsse das Tempo bei der Gebäudesanierung verdreifacht werden, erklärt der SBV in einer Mitteilung zur Medienkonferenz. In seinem Aktionsplan plädiert der Verband dabei vor allem auf Ersatzneubauten. Sie seien „ein integraler Teil der Kreislaufwirtschaft und sparen viel mehr Energie und Schadstoffe ein als alte Gebäude“, heisst es in der Mitteilung.
Im Aktionsplan fordert der SBV unter anderem die Einrichtung eines Ausnützungsbonus von 30 Prozent für Ersatzneubauten ein. Sie sollten zudem bei der Förderung energetischen Sanierungen gleichgestellt werden. Darüber hinaus plädiert der SBV für eine Grenze bei der Anzahl unter Schutz gestellter Gebäude und für die Gleichstellung der Bedeutung von Verdichtung mit dem Ortsbildschutz. Die noch in Erprobung befindliche Wiederverwertung von Baustoffen sollte zudem „nicht durch Überregulierung ausgebremst werden“, heisst es im Aktionsplan.
An der Jahresmedienkonferenz ging der SBV auch auf die Lage der Bauwirtschaft ein. Sie habe sich „in den beiden Jahren der Corona-Pandemie als wichtige und stabile Stütze der Schweizer Wirtschaft erwiesen“, heisst es in der Mitteilung. Im vergangenen Jahr sei dabei mit mehr als 91’500 Vollzeitstellen wieder das Niveau von vor Ausbruch der Pandemie erreicht worden.
Als Risiko für die Branche sieht ihr Verband Lieferschwierigkeiten und gestiegene Preise für viele Baumaterialien an. Von ihnen waren in den vergangenen Monaten sechs von zehn Bauunternehmen betroffen, erläutert der SBV. Die Branche geht auch für das laufende Jahr von hohen Preisen für Baumaterialien aus. Mittelfristig wird zudem ein Zinsanstieg erwartet, der die Attraktivität von Immobilien als Anlageobjekte senken könnte.
Die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement (SVSM) lädt am Donnerstag, 31. März, im Rahmen der Veranstaltungsreihe SVSM Dialog zu einer Fachtagung ein. Der Anlass von 15.30 bis 18 Uhr findet laut Medienmitteilung vor Ort in der Villa Boveri in Baden oder virtuell über die Plattform Veertly statt. Auf der Frühlingsveranstaltung des SVSM gebe es praxisbezogene Referate aus dem Oberwallis, der Stadt Baden und der Region Wil. Dabei würden anhand von Fallbeispielen Lösungsansätze und Strategien für die Praxis aufgezeigt und dann über aktuelle Herausforderungen diskutiert. Wer virtuell dazugeschaltet ist, kann über die interaktive Plattform mit diskutieren. Der Anlass sei für Mitglieder der SVSM kostenlos, Nicht-Mitglieder bezahlen einen Unkostenbeitrag von 50 Franken.
Neben der Dialog-Veranstaltung findet auch die ordentliche Generalversammlung der SVSM in der Villa Boveri statt. Am Dialog teilnehmende Nicht-Mitglieder seien dabei ebenfalls willkommen, heisst es in der Mitteilung des Verbands.
Zum Programm heisst es, der Leiter Standortförderung der Stadt Baden, Thomas Lütolf, werde die regionalwirtschaftliche Vision Stadtquartier Baden Nord vorstellen. Anne Rombach-Jung, Geschäftsführerin REGIO WIL, spreche über die Zukunft von WILWEST. Esther Schlumpf, Projektleiterin beim Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis, spreche zu der Frage, ob Governance ein Erfolgsfaktor für die Regionalentwicklung sein kann.
Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), der Hochschule für Wirtschaft und Ingenieurwissenschaften des Kantons Waadt und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben gemeinsam neue Rail Pads entwickelt. Diese Bauteile bestehen zumeist aus elastischem Kunststoff und stecken zwischen Schienen und Betonschwellen, wie die Empa in einer Mitteilung erklärt. Sie werden zur Schonung von Schienen eingesetzt.
Bestehende Rail Pads haben allerdings Grenzen. Insbesondere wenn der Schutz der Schienen stark erhöht wird, führt dies gleichzeitig zu mehr Lärmbelastung. Diese Herausforderung wollen die Forschenden nun lösen. Nach mehreren Tests im Labor erwies sich ein Bauteil mit einem Polyisobutylen (PIB)-Anteil von über 50 Prozent, eingelegt in eine Schale aus einem härteren Ethylenvinylacetat (EVA)-Kunststoff, als die wirkungsvollste Option. Es kann gleichzeitig den Bahnlärm senken und die Schienen schonen.
In einem nächsten Schritt sollen die neuen Rail Pads im März auf einer Bahnstrecke in Nottwil getestet werden. „Diese Rail Pads lassen sich leicht herstellen. Auf der 100 Meter langen Strecke werden wir fast 400 Stück brauchen“, erklärt Bart van Damme von der Empa-Abteilung Akustik und Lärmminderung. Deshalb sei bereits ein Unternehmen an Bord, das die Herstellung der bereits patentierten Bauteile übernimmt.
Der Immobilienmarkt 2021 war für Investoren turbulent. So fasst der Immobilienmarktbericht 2022 von CSL Immobilien die Lage im vergangenen Jahr zusammen. Die Preise für zentrale Lagen erreichten Rekordhöhen. Entsprechend sanken die Renditen.
Als Beispiel für Bieterverfahren, die die Preise für gut an Zentren angebundene Büro- und Wohngebäude auf neue Rekordhöhen treiben, führt CSL Immobilien in einer Medienmitteilung die „Zürcher Goldküsten-Gemeinde“ Zumikon an. Dort hatte die Gemeinde ein leerstehendes Feuerwehrgebäude neben einer Station des Öffentlichen Verkehrs auf 8,7 Millionen Franken schätzen lassen. Verkauft wurde es für rund 21 Millionen Franken. Doch seien erstklassige Immobilien „nach wie vor ohne Alternative“, begründet CEO Yonas Mulugeta diese in Zentren beobachtbare Entwicklung.
Dagegen verzeichnet die Peripherie steigende Leerstände: In den vergangenen sechs Monaten ist die angebotene Bürofläche im Grossraum Zürich auf 910’000 Quadratmeter (Vorjahr 812’000 Quadratmeter) oder um 12 Prozent gestiegen. Ähnliches zeigt sich in den Wirtschaftsräumen Bern (+14 Prozent) und Genf (+12 Prozent).
Diese Preisentwicklung habe im vergangenen Jahr in den meisten Segmenten des Investmentmarkts zu neuen Tiefstwerten bei Netto-Anfangsrediten geführt. Dabei sei eher eine Seitwärtsbewegung erwartet worden. So rentierten Wohnliegenschaften erstklassiger Güte im Landesschnitt mit 1,9 Prozent gegenüber 2,35 Prozent im Vorjahr. Top-Büroobjekte fielen mit 1,9 Prozent (Vorjahr 2,35 Prozent) auf das Niveau der Wohnimmobilien.
Privatpersonen mussten für Eigenheime tiefer in die Tasche greifen. Pandemiebedingt stieg auch die Nachfrage nach grossen Mietwohnungen, die auch Platz für das Homeoffice bieten. Entsprechend stieg im Kanton Zürich der Anteil leerstehender 1- bis 2,5-Zimmer-Wohnungen auf 27 Prozent (Vorjahr 22 Prozent). Über das ganze Land gesehen sank die Leerstandsquote auf 1,54 Prozent (Vorjahr 1,72 Prozent).
Strabag Schweiz wird aktiv am Tag der Ingenieurinnen und Ingenieure teilnehmen und in einem online übertragenen Vortrag ein Pilotprojekt in Küsnacht vorstellen. Beginn ist laut Medienmitteilung des Schlieremer Bauunternehmens am Freitag, 4. März, um 11 Uhr. Der Vortrag geht bis 12:15 Uhr und wird über Microsoft Teams im Internet übertragen. Auf der Internetseite des Engineer’s Day ist dazu der Zugang durch Anklicken ohne vorgängige Anmeldung möglich. Vortragende sind Stijepan Ljubicic, Technischer Gruppenleiter BIM, und Christian Häni, Technischer Gruppenleiter Verkehrswegebau bei Strabag.
BIM steht für Building Information Modelling und beschreibt das modellbasierte Planen, Realisieren sowie Betreiben von Bauvorhaben, mit dem Anspruch, den Wissenstransfer, die Ergebnisqualität und die Effizienz aller Beteiligten zu optimieren, heisst es dazu von Strabag. Am 4. März stellt die Strabag in dem Live-Vortrag konkret ihr Projekt der Sanierung des Schiedhaldensteigs in Küsnacht vor. Strabag ist Totalunternehmerin und sowohl für die Planung und Bauleitung als auch Ausführung – modellbasiert mittels dem Programm BIM 5D – verantwortlich. In Küsnacht wurde der obere Teil des Schiedhaldensteigs auf sehr engem und steilem Verkehrsraum saniert und die Kanalisationsleitungen ersetzt. Zudem wurden gleichzeitig die bestehenden Gas-, Wasser- und Elektroleitungen der Werke am Zürichsee erneuert.
Schon vor dem eigentlichen Engineer’s Day findet am Donnerstag, 17. Februar, im JED in Schlieren ein Netzwerkanlass statt. Die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh und Bundesrat Guy Parmelin nehmen daran teil. In einer Podiumsdiskussion sollen laut einer Medienmitteilung der Standortförderung Limmatstadt AG die Qualitäten und die Potenziale von Ingenieurinnen und Ingenieuren verschiedener Disziplinen beleuchtet werden.
Die digitalSTROM AG aus Schlieren wird laut Medienmitteilung auf der Fachmesse Light + Building 2022 zwei Innovationen präsentieren. Zum einen präsentiert der Vernetzungsspezialist die integrierte Lösung für Zugangskontrolle Access Control. Diese besteht laut der Mitteilung aus der voll integrierten Smart Video Doorbell und dem interaktiven 10,1“-Display, dS-Touch. Mit der Video-Türglocke können die Bewohner immer ein Auge darauf haben, wer an der Tür klingelt. Mit dem Display dS-Touch werde erstmals die Zutrittskontrolle in die All-in-One-Lösung von digitalSTROM integriert. Dazu gehört vollständig zentralisierte Automatisierung und Steuerung von Licht, Rollläden, Jalousien, Heizungs- und Lüftungsanlagen und Tastern.
Die ebenfalls neue Erweiterung dS Energy ermöglicht es Bewohnern mit Photovoltaikanlage, ihre Energiebilanz zu verbessern. Die selbst erzeugte Energie wird damit durch eine intelligente Steuerung zum Boiler oder zur Wärmepumpe geleitet. Dadurch werde auch die Abhängigkeit vom Elektrizitätswerk deutlich verringert, heisst es in der Mitteilung.
An der Messe vom 2. bis 6. Oktober in Frankfurt nimmt digitalSTROM erstmals wieder seit 2018 teil, um einem internationalen Publikum sein Angebot an Smart Home Lösungen und Innovationen zu präsentieren. „Wir profitieren von der wachsenden Dynamik der Hausautomation und dem stetig steigenden Interesse an digitalSTROM-Lösungen“, wird Peter Lambrechts, Executive Chairman bei digitalSTROM, zitiert. In den schwierigen Jahren für die gesamte Branche habe sein Unternehmen massiv in Forschung und Entwicklung investiert und könne auf der Light + Building neue Produkte und Lösungen präsentieren.
Die Immobilienabteilung von Zurich Insurance Group’s Investment Management testet den Materialpass von Madaster in einem Wohnbauprojekt in Holland, informiert Madaster Schweiz in einer Mitteilung. Im Madaster-Materialpass werden alle im Gebäude verbauten Materialien erfasst. Auf diese Weise wird eine zukünftige Wiederverwertung des Materials möglich gemacht. Zurich will den Gebäudeausweis für zukünftige Entscheidungen über die Entwicklung des eigenen Immobilienportfolios nutzen.
„Durch die Datentransparenz eines Materialpasses möchten wir mehr über den Impact eines Gebäudes auf Menschen und Umwelt erfahren“, wird Roger Baumann, Chief Operating Officer und Leiter der Produktentwicklung Global Real Estate bei Zurich, in der Mitteilung zitiert. „Wir hoffen, dadurch neue Entscheidungsspielräume für eine signifikante Dekarbonisierung unseres Immobilienportfolios identifizieren zu können.“
Madaster will die Kreislaufwirtschaft im Bau- und Immobiliensektor stärken. Dazu bietet es auf seiner Plattform digitale Werkzeuge wie Materialpässe und Indizes zur Erfassung des wirtschaftlichen und zirkulären Werts von Gebäuden an. Zudem werden Unternehmen vernetzt, die sich für Kreislaufwirtschaft im Bau- und Immobiliensektor engagieren. „Wir wollen zeigen, dass Gebäude dynamische Systeme sind, deren Werterhalt durch Datentransparenz realisiert werden kann“, erläutert Marloes Fischer, Geschäftsführerin Madaster Services Schweiz, in der Mitteilung.
Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben untersucht, ab wann sich für Bauherren eine Investition in kostspielige Hochleistungsdämmstoffe wie Aerogele lohnen kann. In einer ersten Betrachtung wurden laut einer Medienmitteilung die 25 teuersten Städte in Europa, Nordamerika und Asien einem Vergleich unterzogen. Dabei fand das Forscherteam heraus, dass der lukrative Flächengewinn durch die kostspieligeren Aerogele bei einem Quadratmeterpreis von mehr als 8000 Franken die Mehrkosten der dünneren Dämmvariante übersteigt.
Zur Begründung heisst es, dass eine Hochleistungsisolation die gleiche Dämmwirkung erzielt wie konventionelle Mineralwolle, aber nur die Hälfte bis zu einem Viertel an Materialeinsatz benötigt wird. Vor dem Hintergrund steigender Immobilienpreise und verdichtetem Bauen in Städten könnten Hochleistungsdämmstoffe wie Aerogele eine wirtschaftliche Bauweise begünstigen. Denn je dünner die Aussenhülle eines Bauwerks ist, desto mehr Raum stehe im Inneren zur Verfügung.
Die mittels einer Gleichung errechneten wirtschaftlichen Vorteile hätten sich in den 15 teuersten Städten zeigen lassen – darunter die vier Schweizer Städte Zürich, Genf, Lugano und Basel mit den europaweit höchsten Quadratmeterpreisen. Für Nordamerika sei die Amortisation in den 14 teuersten Städten, in Asien in den zehn teuersten Städten ermittelt worden. Die Erkenntnis könne auch künftige Planer bei der Entscheidung nach dem geeigneten Dämmmaterial unterstützen.
Schindler und der Gebäude-Dienstleister ISS mit Hauptsitz in Zürich haben laut einer Medienmitteilung einen globalen Rahmenvertrag zur Optimierung der vertikalen Mobilitätslösungen von ISS abgeschlossen. Die Zusammenarbeit macht den in Ebikon ansässigen Anbieter von Aufzügen und Fahrtreppen zum „bevorzugten Partner für die Wartung und Modernisierung von Aufzügen und Fahrtreppen“ in ISS-Gebäuden weltweit, heisst es.
Insbesondere Schindlers „Perfomance- und Wartungsüberwachung in Echtzeit“ sollen in ISS-Services Anwendung finden. ISS ist spezialisiert auf die Gestaltung von Arbeitsräumen und Gebäudemanagement und unterhält Gebäude in mehr als 30 Ländern.
Im Fokus der Partnerschaft stehen gemäss der Medienmitteilung „massgeschneiderte Lösungen, um den Personenfluss in von ISS gemanagten Gebäuden weltweit zu optimieren und so den Aufenthalt in diesen Gebäuden angenehmer zu gestalten“.
Die Zusammenarbeit soll zudem helfen, ISS in seinen Nachhaltigkeitsbestrebungen zu unterstützen, wird Paolo Compagna, operativer Leiter bei Schindler, zitiert. Zur Erlangung der beabsichtigten Netto-Null-Emissionen werde auf das Produkt Schindler Port 4D gesetzt. Es könne den Energieverbrauch einer Aufzugsgruppe um bis zu 40 Prozent reduzieren. Weitere Unterstützung zur Erlangung der Nachhaltigkeitsziele sollen „Modernisierungen und die Einführung von adaptiven Wartungslösungen“ bringen.
Walo Bertschinger hat die Produktionshallen von Stadler Rail in St. Margrethen mit einem neuen Bodenbelag versehen. Laut Mitteilung auf Facebook wurde in den Fertigungshallen für die Montage von Zügen eine Fläche von 19’000 Quadratmetern mit dem Belag Haypanol-D ausgestattet. Der von Walo entwickelte Epoxi-Einstreubelag Haypanol-D bewährt sich laut der Mitteilung seit Jahren bei Industriebauten und Parkanlagen. Der final ausgehärtete Epoxi bilde zusammen mit dem Einstreugut des Quarzsandes eine sehr harte, saubere und gleichmässige Oberflächenstruktur.
Die fugenlosen Haypanol-D-Einstreu-Beläge haben eine hohe mechanische und chemische Beständigkeit, heisst es in einer technischen Erläuterung auf der speziellen Internetseite von Walo für Bodenbeläge. Das Eigenschaftsprofil der Industriebodenbeläge werde auf die jeweilige Beanspruchungsklasse angepasst. Die Abstimmung der Rutschfestigkeit des Belags erfolge gemäss den Anforderungen des Kunden. Zudem sei das System auch als antistatischer oder elektrisch ableitfähiger Belag ausführbar. Der Belag habe eine Langlebigkeit von bis zu 25 Jahren.
Der Standort von Stadler in St.Margrethen im Dreiländereck sei das Kompetenzzentrum für Doppelstocktriebzüge innerhalb der Stadler-Gruppe, heisst es auf der Internetseite der Stadler Group. Nach über 20 Jahren in Altenrhein sei diese Produktion 2020 in das neu errichtete Werk in St.Margrethen verlegt worden.
Brivo, Inc. aus dem US-Bundesstaat Maryland ist eine Partnerschaft mit der Sitasys AG aus Solothurn eingegangen. Der nordamerikanische Erfinder der cloud-basierten Zugangskontrolle und der sogenannten Smart Spaces-Technologie integriert das ebenfalls cloud-basierte Alarmmanagement evalink talos von Sitasys in seine Plattform. Diese Integration ist auf evalink marketplace verfügbar.
„Für Kunden, die Wert auf eine zentrale Überwachung legen, freuen wir uns über die Partnerschaft mit der evalink-Technologie der Sitasys AG“, wird Brivo-Gründer und CEO Steve Van Till in einer Medienmitteilung zitiert. Damit könnten Sicherheitsfachleute den Zugang, Alarme und Videoüberwachung einfacher verwalten und Zeit sparen, „ganz ohne Leistungseinbussen“.
Die Brivo-Integration vereint den Angaben zufolge Alarmzentralen, Tracking-Systeme, Kameras und Zutrittskontrolle in einer einheitlichen Sicherheitsplattform namens Brivo Access. Sie nutzt Analysen, Business Intelligence und Maschinelles Lernen, „um umsetzbare Erkenntnisse aus Big Data zu generieren“.
„Wir sind davon überzeugt, dass die Integration von Brivo mit unserer evalink-Technologie unser Gesamtangebot stärkt und einen Mehrwert für unsere gemeinsamen Kunden schafft“, so Peter Monte, CEO und Gründer der Sitasys AG. „Die Integration von Cloud-Systemen erleichtert es den Nutzern, in verschiedenen Tools innerhalb einer Plattform und damit effizienter zu arbeiten.“
Die Bauwirtschaft gelte als eine der grössten Industrien der Welt und gleichzeitig als noch am wenigsten digitalisiert, schreiben die ConReal Swiss AG und ProMaterial Technologies in einer gemeinsamen Mitteilung. Letzteres wollen die beiden Unternehmen ändern. Sie bauen dazu eine Plattform auf, die Herstellern, Händlern und Bauunternehmern eine direkte und digitale Vernetzung ermöglicht.
„Wir bauen einen Datenstandard mit hervorragender Qualität auf, der den Online-Handel und die Kommunikation in der Baubranche transparenter und effizienter macht“, wird Nils Gagzow, Geschäftsführer und Mitgründer der ProMaterial Technologies in der Mitteilung zitiert. Über diesen Datenstandard sollen Hersteller ihr Angebot digital am Markt platzieren können. Dabei werden die Produkte durch einen internationalen Industriestandard beschrieben, so dass Händler auf hochqualifizierte Produktinformationen zugreifen können, wird in der Mitteilung erläutert.
ConReal wiederum steuert zum Projekt die Daten aus dem eigenen digitalen Ökosystem bei. Hier werden Marktinformationen gesammelt, zum Beispiel Daten darüber, was, wann, wo und wie gebaut wird. In Kombination könne so „das physische Produkt und Handwerk zum richtigen Zeitpunkt ins Spiel gebracht werden“, heisst es in der Mitteilung.
Eine wesentliche Stärke des Bauens mit Holz ist die grosse Planungssicherheit. Hohe Qualität und Termintreue bewegen immer mehr Bauherren dazu, auch umfangreiche Projekte mit Holz zu realisieren. Preisturbulenzen und lange Lieferfristen gingen 2021 allerdings auch am Material Holz nicht vorbei.
Markt findet zur Normalität zurück Inzwischen sind die Lager bei verschiedenen Händlern wieder voll. Die Lieferanten können den Schweizer Markt wieder termingerecht bedienen. «In der Schweiz haben sich die Kosten für die gängigsten Produkte wie Brettschichtholz, Konstruktionsholz C24 oder Mehrschichtplatten auf einem leicht höheren Niveau zum Vorjahr stabilisiert», stellt Hansjörg Steiner fest.
Teuerung im Bauwesen «Die veränderten Materialpreise haben nur eine geringfügige Auswirkung auf die Gesamtkosten im Bauwesen. Bei Umbauten, die, gemessen an Neubauten, weniger Material erfordern, falle die Preissteigerung nicht wesentlich ins Gewicht», meint Hansjörg Steiner. Bauen sei grundsätzlich etwas teurer geworden – verursacht durch die Preissteigerung fast sämtlicher Baumaterialien.
Regionale Nutzung Von den leicht höheren Preisen profitiert die Schweizer Forstwirtschaft, die nun immerhin kostendeckend arbeiten könne, so Florian Landolt von Wald Schweiz. Die Verfügbarkeit von Schweizer Holzprodukten bleibt weiterhin eine grosse Herausforderung. Die Schweizer Holzbaubetriebe sind bei 70% des Materials auf das nahe Ausland angewiesen. Mit einer gezielten Unterstützung von Bauprojekten, welche lokal geerntetes Holz verwenden, würden effiziente Anreize geschaffen, um die gesamte Schweizer Holzkette zu fördern und um die Abhängigkeit vom Ausland zu reduzieren.
Bauen mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz Holz ist das Material der Wahl für energieeffiziente und klimaschonende Projekte. Holz speichert CO2 in der Biomasse – pro Kubikmeter verbautem Holz eine Tonne CO2. Bauen mit Holz leistet einen massgeblichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele. Um den Schweizer Immobilienpark klimafreundlicher zu gestalten, liegt eine Förderung des Holzbaus auf der Hand, sowohl bei Neu- als auch Umbauten.
Implenia wird für Wärme Hamburg einen rund 1,2 Kilometer langen Tunnel erstellen, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Der Tunnel soll den Hamburger Norden an ein neues Wärmenetzwerk anschliessen. Dazu wird er rund 2 Kilometer westlich des Elbtunnels für die Autobahn die Elbe unterqueren.
Die Arbeiten sind in zwei Phasen gegliedert, wobei die Phase der Planung bereits im Oktober angegangen wurde. Nun habe Implenia den Auftrag für weitere Planungen und Bauarbeiten ab Anfang 2022 erhalten, heisst es in der Mitteilung. Das Auftragsvolumen insgesamt wird dort auf rund 75 Millionen Franken beziffert.
Bis zum ersten Quartal 2025 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dazu wird Implenia zunächst Schlitzwände für den Start- und den Zielschaft mit einer Tiefe von bis zu 42 Metern erstellen. Zwischen ihnen soll dann ein 1,16 Kilometer langer und rund 4,5 Meter im Durchmesser messender Tunnel gebohrt und mit Betonfertigteilen ausgekleidet werden. Darüber hinaus ist Implenia auch für die Planung und den Einbau der Betriebstechnik der Fernwärmeleitung zuständig.
„Wir freuen uns sehr, dass wir dieses grosse und komplexe Infrastrukturprojekt für unseren Kunden Wärme Hamburg erstellen dürfen“, wird Erwin Scherer, Head Tunnelling von Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Dass wir damit einen Beitrag leisten zur Verbesserung der Nachhaltigkeit der Wärmeerzeugung, motiviert uns zusätzlich, denn Nachhaltigkeit ist ein Unternehmenswert von Implenia, den wir auch in diesem Projekt leben werden.“
Aufgrund der aktuellen COVID-19 Situation sind die Voraussetzungen für eine behördliche Bewilligung der Swissbau im Januar 2022 nicht gegeben. Am vergangenen Freitag wurde die MCH Group als Veranstalterin der Swissbau vom Kanton Basel-Stadt informiert, dass gemäss ‘COVID-19-Verordnung besondere Lage’ die ablehnende Verfügung zur Durchführung der Swissbau vom 18. bis 21. Januar 2022 ausgesprochen wird.
Bei ersten Gesprächen mit führenden Ausstellern aus allen Bereichen konnte trotz der grossen Enttäuschung auch ein deutlicher Rückhalt für eine Verschiebung in das kommende Frühjahr erfahren werden.
Die Swissbau 2022 wird verschoben und findet neu vom Dienstag, 3. Mai bis Freitag, 6. Mai 2022 in Basel statt.
Fünf Schweizer Fachleute haben herausgearbeitet, warum das Bauwerk Schweiz vor grossen Herausforderungen steht und wie dem sinnvoll und effizient beizukommen ist. Dafür haben sie eine sogenannte Roadmap mit dem Titel „Das Bauwerk Schweiz steht unter Anpassungsdruck“ entworfen.
Mit ihrer Vogelperspektive auf die Gesamtheit von Gebäuden, Strassen, Ver- und Entsorgungsnetzen, Verkehr und vielem mehr will die Gruppe laut einem Bericht der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) dem vor zehn Jahren begonnenen Projekt Entwicklung Bauwerk Schweiz neuen Schub verschaffen und damit Forschung und Praxis voranbringen. Heute stehe das Bauwerk Schweiz etwa durch Klimawandel, Naturgefahren und Bevölkerungswachstum vor massiv gewachsenen Herausforderungen.
Unter der Leitung von Peter Matt haben Fritz Hunkeler, Hans Rudolf Ganz, Laurent Vulliet, Professor an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne, und der stellvertretende Empa-Direktor Peter Richner fünf Segmente identifiziert, die von den anstehenden Herausforderungen besonders betroffen sind: der Gebäudebestand, die Infrastrukturen für den Güter- und den Personenverkehr sowie die Trinkwasser- und die Abwassernetze. Handlungsbedarf und Wirkungspotenzial stufen sie beim Personenverkehr und bei den Gebäuden als besonders hoch ein.
Mit der Roadmap verfolgt die Gruppe laut Richner mehrere Ziele: „Die Bedeutung des Bauwerks Schweiz für unsere Gesellschaft aufzuzeigen, den Handlungsbedarf zu konkretisieren und vor allem auch das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass wir nur aus einer übergeordneten Gesamtsicht heraus eine zielführende Strategie entwickeln können.“
Das Wettinger Bauunternehmen Hächler stellt dem Heimverein Pfadi Hochwacht Baden 10‘000 Franken als Beitrag zur Renovierung des alten Pfadiheims Rütibuck zur Verfügung. Laut Medienmitteilung unterstützt die Hächler-Gruppe jedes Jahr eine gemeinnützige Organisation. Die Spende über 10’000 Franken ersetze die zu Weihnachten und dem Jahreswechsel üblichen Geschenke an Geschäftspartner.
Wem Hächler die Spende überreiche, sei nie ein einfacher Entscheid, heisst es in der Medienmitteilung. Es gebe viele Institutionen, die es wert seien, unterstützt zu werden. In diesem Jahr habe sich Hächler für den Heimverein Pfadi Hochwacht Baden entschieden. Der ist Träger des alten Pfadiheims Rütibuck in Baden. Dieses wurde zwischen 1932 und 1973 durch die Pfadiabteilung genutzt. Danach bezog diese das neue Jugendzentrum und das alte Pfadiheim steht seither Kinder- und Jugendorganisationen, Schulgruppen und Sportvereinen für Wochenlager, Ausbildungswochenenden oder Festivitäten zur Verfügung.
In diesem Winter wird das alte Pfadiheim Rütibuck renoviert und die Aussenhülle einer dringend notwendigen energetischen Sanierung unterzogen, heisst es in der Hächler-Mitteilung. Das umfasse die Sanierung der Statik, die Dämmung der Aussenwände, Austausch der alten Fenster durch dreifach verglaste Holzfenster. Weiter bekomme das Haus eine Zentralheizung und es werde eine „sanfte Sanierung im Innern“ mit Anpassungs- und Auffrischungsarbeiten wie Malerarbeiten und Modernisierung von WCs und Duschen geben.
Die Spende an das alte Pfadiheim ist auch Titelgeschichte der Firmenzeitung „Der Hächler“. Dort ist ein Interview mit Stefan Zantop, Gründungsmitglied des Heimvereins Pfadi Hochwacht Baden, abgedruckt. Und es gibt Hinweise zu Spenden oder aktiver Mithilfe bei der Sanierung.
Holcim kauft das amerikanische Unternehmen Marshall Concrete Products, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dieses ist auf Betonprodukte für Wohngebäude und kleine Gewerbebetriebe spezialisiert. Es wurde 1936 gegründet und hat seinen Sitz in der Metropolregion Minneapolis-Saint Paul.
Mit dem Zukauf will Holcim seine Position in den USA ausbauen. „Die Akquisition stärkt unsere Präsenz in diesem starken Wachstumsmarkt und trägt zur Gesamtstrategie von Holcim bei, unser Angebot an kohlenstoffarmen Produkten und Lösungen zu erweitern“, wird Jan Jenisch, CEO von Holcim, zitiert.
Alle Mitarbeitenden von Marshall Concrete Products werden laut Mitteilung weiter beschäftigt und in die Ländergesellschaft von Holcim in den USA integriert. Zum Kaufpreis werden keine Angaben gemacht.
Vertreter der Schweizer Stahl- und Baubranche haben sich zu einer Allianz für die Wiederverwertung gebrauchter Stahlprofile im Bau zusammengeschlossen. Laut Medienmitteilung trafen sich im Rahmen eines runden Tisches im November Vertreterinnen und Vertreter des Stahlbau Zentrums Schweiz, der Christoph Merian Stiftung, der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), des Forschungs- und Innovationsgebäudes NEST von Empa und Wasserforschungsinstitut Eawag, dem Baubüro in situ, ZPF Ingenieure, Madaster und sumami und beschlossen, gemeinsam die Kreislauffähigkeit von Stahlprofilen in der Schweiz zu fördern. Zum runden Tisch wurde das Projekt-Team Einkaufskompass Kreislaufwirtschaft und der Branchenverband Metal suisse eingeladen. Ziel ist, das Potenzial von Stahlprofilen in der Kreislaufwirtschaft besser zu verstehen und praxistauglich zu machen.
Ein Parkhaus in Basel der Christoph Merian Stiftung, das abgerissen wird, soll als Prototyp-Projekt dienen. Unterstützend dabei ist laut der Mitteilung das Baubüro in situ, das bereits Projekte in diesem Rahmen umgesetzt hat. Es werde nun untersucht, wie die Demontage der Stahlprofile im Parkhaus gelingen kann, wo die Stahlprofile neu eingesetzt werden und wo sie in der Zwischenzeit gelagert werden können. Stahlprofile gelten als besonders kreislauffähig, denn sie können in ihrer vorhandenen Form ausgebaut und meist direkt in neue Bauten integriert werden. Dabei entsteht kein Material- oder Qualitätsverlust und es wird keine Energie für eine Einschmelzung oder Neuformung benötigt.
Durch diese Energie-Einsparung können direkt beim Bau Treibhausgasemissionen reduziert werden. Die direkte Wiederverwendung von Baumaterialien ohne Wiederverwertung stelle den grössten Hebel bei der Einsparung von Emissionen in der Baubranche dar. Neben den Stahlprofilen können auch Beton, Fassadenelemente, Fenster oder Türen wiederverwendet werden.
Kreislaufwirtschaft ist für das Institut Nachhaltigkeit und Energie am Bau der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik der FHNW ein wichtiger Bestandteil von umwelt- und ressourcenschonendem Bauen. Um Forschung und Bildung bei den Themenbereichen energieeffizientes und klimaneutrales Bauen, integrale Gebäudetechnik, nachhaltiges Bauen und Betreiben, ressourceneffizientes und zirkuläres Bauen sowie gesundheitliche Aspekte in Gebäuden weiterzuentwickeln, richtet das Institut die Professur Zirkuläres Bauen ein. Den entsprechenden Lehrstuhl soll die Architektin Andrea Klinge übernehmen.
Klinge hat Architektur an der Technischen Universität Berlin studiert, informiert die FHNW in einer Mitteilung zur neuen Professur. Nach einer Weiterbildung im nachhaltigen Bauen an der London Metropolitan University war die designierte Professorin in verschiedenen Architekturbüros in London, Rom und Berlin tätig. Derzeit ist Klinge bei ZRS Architekten Ingenieure Berlin aktiv. Hier habe die studierte Architektin und gelernte Tischlerin eine Forschungsabteilung etabliert, heisst es in der Mitteilung.
In ihrem neuem Amt will Klinge „die aktuellen Herausforderungen im Bausektor“ angehen. „Dieser ist einer der ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren weltweit und trägt massgeblich zum Klimawandel bei“, wird die designierte Professorin in der Mitteilung zitiert. „Um die Pariser Klimaziele einzuhalten, bedarf es dringend konsequenter Ansätze, die die notwendige Bauwende im Bausektor umsetzen.“ Barbara Sintzel, Leiterin Institut Nachhaltigkeit und Energie am Bau, zufolge verfügt Klinge „über Fachexpertise, um der Anwendung von ReUse-Bauteilen und erneuerbaren Baustoffen in der Praxis mit angewandter Forschung zum Durchbruch zu verhelfen und damit die Bauwende möglich zu machen“.
Vertreter der Stadt Zürich haben den Spatenstich für den Bau der Wohn- und Gewerbesiedlung Guggach III gesetzt. An der Kreuzung Hofwiesenstrasse und Wehntalerstrasse entstehen in den kommenden Jahren 111 gemeinnützige Wohnungen für rund 300 Menschen, heisst es in einer Medienmitteilung. Die ersten Mietenden können voraussichtlich im zweiten Quartal 2024 einziehen.
Das Guggach-Areal in Zürich-Unterstrass entwickelt die Stadt Zürich zusammen mit der Stiftung Einfach Wohnen. Dafür hat die Stadt einen Teil ihrer Landreserve baurechtlich an die öffentlich-rechtliche Stiftung abgegeben, heisst es in der Medienmitteilung.
Auf dem 8500 Quadratmeter grossen Grundstück entstehen zwei Wohnhäuser mit Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss und ein Gebäude für einen Kindergarten. In einem weiteren Teil des Gebietes sollen eine Schule mit Turnhalle sowie ein Park entstehen.
Die Ernst Göhner-Stiftung mit Sitz in Zug fördert ein Forschungsprojekt für Hochleistungsbeton an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). Einen Betrag in nicht genannter Höhe hat sie dem Empa-Zukunftsfonds als Anschubförderung jetzt bereitgestellt, heisst es in einer Medienmitteilung.
Unterstützt wird damit ein Forschungsprojekt für umweltfreundlicheren Beton. Dieser komme auf einen geringeren CO2-Fussabdruck als der herkömmliche Stahlbeton, weil er haltbarer und stabiler sei. Zudem könne der sich selbst vorspannende Beton sparsamer eingesetzt werden.
Bei dem Projekt handele es sich um ein sogenanntes High-Risk-High-Gain-Projekt. „Das Risiko eines Fehlschlags ist hoch, aber es gibt auch sehr viel zu gewinnen“, wird Masoud Motavalli, Leiter der Forschungsabteilung Ingenieur-Strukturen bei der Empa in Dübendorf, in der Medienmitteilung zitiert. Seit 2008 war er mit der Idee von einem vorgespanntem Hochleistungsbeton an potenzielle Förderer herangetreten.
Holcim will mit seinem Gemeinschaftsunternehmen 14Trees und dem britischen Entwicklungsfinanzierungsinstitut CDC Group den grössten 3D-gedruckten Häuserkomplex Afrikas realisieren. Im kenianischen Kilifi soll die Siedlung Mvule Gardens in 52 Gebäuden erschwinglichen Wohnraum schaffen. Das hat der Baustoffproduzent jetzt mitgeteilt. Das Projekt ist Teil des regenerativen Ökosystems Green Heart of Kenya, ein Modell für integrative und klimaresistente Städte. Baubeginn ist Anfang 2022.
Das Projekt baut auf der ersten 3D-gedruckten Schule von Holcim in Malawi auf. Es soll eine akute Infrastrukturlücke schliessen. „14Trees leistet Pionierarbeit beim Einsatz von Spitzentechnologie, um eines der dringendsten Entwicklungsbedürfnisse Afrikas – erschwinglichen Wohnraum – anzugehen und eine lebensverändernde Infrastruktur für ganze Gemeinschaften zu schaffen“, wird Tenbite Ermias, Geschäftsführer von CDC Africa, in der Mitteilung zitiert.
14Trees habe sich zum Ziel gesetzt, den Mangel an erschwinglichem Wohnraum in Afrika mit 3D-Druck und intelligentem Design zu beheben und gleichzeitig qualifizierte lokale Arbeitsplätze zu schaffen. Wie in Malawi bewiesen, könne die Technik den ökologischen Fussabdruck eines Hauses im Vergleich zu konventionellen Methoden um mehr als 50 Prozent reduzieren, so Holcim. Dementsprechend trügen sie das EDGE-Zertifikat für ressourceneffiziente Gebäude.
Die MASS Design Group, ein in den USA und Afrika ansässiges Architekturbüro, hat die Mvule Gardens entworfen. Sie sollen erschwingliche, nachhaltige und reproduzierbare Wohneinheiten schaffen, die an die kenianische Umwelt angepasst sind.
Das Angebot im Büroflächenmarkt ist zum Ende des zweiten Quartals 2021 im Jahresvergleich von 5,5 auf 5,8 Prozent gestiegen. Damit habe die Coronavirus-Pandemie nicht zu den befürchteten hohen Werten geführt, schreibt Credit Suisse in einer Mitteilung zur Studie „Büroflächenmarkt Schweiz 2022“ der Zürcher Grossbank. Die Studienautoren rechnen jedoch damit, dass der Trend zum Homeoffice „dem Büromarkt aber noch einige schwierige Quartale“ bescheren wird.
So hätten sich viele Nachfrager während der Pandemie bei der Anmietung neuer Büroflächen zurückgehalten, erläutern die Analysten der Credit Suisse. Sie rechnen zudem damit, dass immer mehr Unternehmen ihren Mitarbeitenden auch langfristig zumindest teilweise die Heimarbeit ermöglichen werden. Andererseits gehen die Analysten von einem steigenden Anteil an Bürotätigkeiten im Zuge der Digitalisierung der Wirtschaft aus. Mittelfristig werde daraus eine stagnierende Nachfrage nach Büroflächen resultieren, heisst es in der Mitteilung.
Derzeit sehen die Analysten schweizweit einen Zusammenhang zwischen höheren Angebotsquoten und Bautätigkeit. Gegenbeispiele haben sie jedoch in Lausanne und Genf beobachtet. Während Lausanne „trotz höherer Bautätigkeit von einer relativ robusten Nachfrage“ profitiere, habe eine schwache Nachfrage in Genf zu einem Anstieg des Flächenangebots auf 12,3 Prozent geführt.
Kurzfristig rechnen die Analysten mit einem weiteren Anstieg des Flächenangebots, auch weil Unternehmen bestehende Pläne zur Aufgabe grösserer Flächen umsetzen könnten. Langfristig gehen sie hingegen von einer stark steigenden durchschnittlichen Büroquote aus. Dies werde voraussichtlich „den flächenmindernden Trend zum Homeoffice mit der Zeit überlagern und langfristig eine markante zusätzliche Büroflächennachfrage generieren“.
Wohnungssuchenden wehte im November eine steife Brise entgegen. Mit einem Zuwachs von 1,5 Prozent haben die in Inseraten ausgeschriebenen Mieten schweizweit deutlich zugelegt. Relativiert wird dieser Ausschlag jedoch durch einen Blick auf die längerfristige Entwicklung: Über die letzten zwölf Monate ist die Veränderung mit 1,0 Prozent deutlich gemässigter. Dies zeigt der Swiss Real Estate Offer Index, der von ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erhoben wird.
Treiber des Mietanstiegs im November sind die Grossregion Zürich und das Mittelland mit einem Zuwachs von jeweils 0,6 Prozent. Aufgrund ihrer Marktgrösse prägen diese den schweizweiten Mietindex überproportional. Gestiegen sind die Mietpreise auch in der Zentralschweiz (0,6 Prozent) und in der Ostschweiz (0,4 Prozent). Faktisch keine Veränderungen sind in der Nordwestschweiz (0,2 Prozent) und in der Genferseeregion (0,0 Prozent) zu beobachten, während die Mieten im Tessin gesunken sind (−0,4 Prozent).
Teurere Eigentumswohnungen, stabile Hauspreise Wer eine Eigentumswohnung erwerben möchte, sah sich im November mit 0,6 Prozent höheren Preisen konfrontiert als im Vormonat. Damit liegt der Quadratmeterpreis im landesweiten Durchschnitt aktuell bei rund 8030 Franken. Für eine typische Wohnung mit 110 m² Wohnfläche werden somit 880‘000 Franken verlangt. Kaum verändert haben sich im November die Angebotspreise für Einfamilienhäuser (0,1 Prozent), was einem Quadratmeterpreis von rund 7130 Franken entspricht. Ein typisches Haus mit 160 m² Wohnfläche wird für 1‘140‘000 Franken ausgeschrieben.
«Die neuerliche Corona-Welle dürfte den Trend steigender Immobilienpreise vorläufig stützen, da im fragilen Wirtschaftsumfeld kaum Zinserhöhungen seitens der Notenbanken zu erwarten sind. Die Dauer dieser Politik hängt jedoch stark von der weiteren Entwicklung der Konsumentenpreise ab, die jüngst deutlich gestiegen sind», sagt Martin Waeber, Managing Director Real Estate, Swiss Marketplace Group.
Implenia erstellt als Totalunternehmer im Auftrag der SBB Immobilien fünf Gebäude auf dem ehemaligen Industrieareal Malley westlich von Lausanne, davon ein Hochhaus mit 19 und ein zweites mit 24 Stockwerken. Wie das Unternehmen mitteilt, beläuft sich das Auftragsvolumen auf 200 Millionen Franken. Es umfasst den Bau von Wohn- und Geschäftshäusern für den ersten Bauabschnitt namens Central Malley. Dabei soll eine Fläche von 42’200 Quadratmetern erschlossen werden. 23’700 Quadratmeter seien als Bürofläche vorgesehen, 3800 Quadratmeter für Gewerbeeinheiten sowie 14’700 Quadratmeter für rund 200 Wohnungen.
Das Bauprojekt Central Malley ist der erste Schritt zur Revitalisierung der Industriefläche Malley. Dabei soll das Areal den Angaben zufolge in ein nachhaltiges Stadtquartier mit Wohnungen, Büroräumen und Gewerbeeinheiten umgewandelt werden. Das Konzept für die Bebauung orientiere sich am ökologischen Bauen, zukünftigen Lebensweisen und dem Minergie P-Eco-Standard. Die Entwicklung des neuen Stadtteils füge sich in den Raumentwicklungsplan für den Ballungsraum Lausanne ein, der mehrere „ehrgeizige architektonische Entwürfe“ vorsehe. Implenia leiste damit einen Beitrag zur Gestaltung „vielversprechender zukünftiger Lebens- und Arbeitswelten“, wird Jens Vollmar, Leiter Division Buildings, in der Mitteilung zitiert.
Im Rahmen einer Sanierungsarbeit in der Therme Bad Ragaz SG hat das Dietiker Bauunternehmen Walo Bertschinger die Bodenbeläge erneuert. Laut einer Mitteilung von Walo auf Facebook wurde dabei der Walo Einstreubelag Haypanol D mit einer speziellen Systemkonstellation verlegt.
Im Thermalbad waren laut der Firmenmitteilung hohe Anforderungen an Rutschsicherheit, UV-Beständigkeit und Optik gestellt worden. In der von Walo verwendeten Systemkonstellation seien diese Bedingungen des Auftraggebers Grand Resort Bad Ragaz erfüllt worden. Der mehrschichtige Aufbau des Belags und dessen technische Eigenschaften wiesen zudem eine hohe chemische Beständigkeit auf, so dass verschiedene Reinigungsmittel, Fette, andere Abscheidungen und chemische Lösungen dem Belag nichts anhaben können.
Der Architektur der bekannten Therme mit ihrem besonderen Erscheinungsbild entspreche der schneeweisse Belag, heisst es bei Walo.
Die Schweiz hat nur wenige nutzbare Bodenschätze, welche auch effektiv auf dem Heimmarkt Anwendung finden. Dazu gehört Salz, welches in letzter Zeit durch teilweise harte Winter auch immer knapper geworden ist. Die Schweiz ist auch ein Wasserschloss und diese Ressource wird in Zukunft immer wichtiger. Die Natur gibt uns auch den nachwachsenden Rohstoff Holz, welcher vielfältige Anwendung bei unseren Bauten findet und auch noch exportiert wird!
Oft wird vergessen, dass unsere kleine Schweiz im wahrsten Sinne des Wortes „steinreich“ ist! Zwei Kilometer Luftlinie von unserer Firma, 100 Höhenmeter oberhalb der Veriset befindet sich unser eigener Sandsteinbruch am Rooterberg. Seit über 200 Jahren wird dort oben Sandstein abgebaut. Unsere Firma, welche 1944 gegründet wurde, baut seither auch diesen wunderschönen graublauen Sandstein ab. Auch dieses edle Gewächs, welches vor 20 Millionen Jahren entstanden ist, kann man problemlos als Küchenabdeckung verwenden. Wir vermarkten dieses edle Produkt in Zukunft als Lion- Stone mit ganz neuartigen Oberflächenbearbeitungen.
Das Löwendenkmal in Luzern, welcher aus einem ehemaligen Sandsteinbruch herausgehauen wurde, ist nur rund vier Kilometer Luftlinie von unserem eigenen Steinbruch entfernt. Es handelt sich um den exakt gleichen Molasse- Sandstein. Unser einheimisches Material kostet einen Bruchteil – im Gegensatz zu Kunststein oder Chromstahl! Auch unsere edlen Tessinergneise sind nicht nur ein toller Hingucker, sondern dank modernsten Imprägnierungsmitteln auch problemlos für Küchenabdeckungen geeignet. Parzielle Verdunkelungen treten wirklich nur bei sehr schlechter Pflege auf! Allerneueste Imprägnierungsmethoden, welche die schönen Schweizer Natursteine nicht farblich verändern, lassen heute einen praktischen Einsatz unbedenklich erscheinen. Diese sind jedenfalls einem nur geschliffenem Kunststein hoch überlegen in der Pflege. Das edle graublau eines Onsernone- Gneis passt zu hellen und grauen Küchenmöbeln einfach sensationell und erst noch zum erschwinglichen Preis!
Das edle Dunkelgrau des Onsernone wird in der Fachwelt als das schönste Grau der Welt bezeichnet! Selbstverständlich glänzen auch Cresciano, Iragna als hellgraue Alternativen in jeder Küche gerne. Die grünen Andeer, Valser oder Verde Spluga wirken auch zu Holzmöbel sehr modern und werden daher gerne eingesetzt. Gerade die Bodenbeläge von COOP sind ein leuchtendes Beispiel!
Die ältesten Beläge sind bereits 17 Jahre alt und erscheinen trotz intensivster Benutzung wie fast neu. Die natürliche Patina macht den Boden sehr attraktiv. Unser Rooterberger Sandstein wurde als Beispiel 1983 in der Jesuitenkirche in Root verlegt. 1974 auch in der katholischen Kirche in Root! Die Böden sehen trotz ihres Alters und intensiven Gebrauchs immer noch sensationell aus! Da soll noch jemand sagen, dass Sandstein heikel sei und dies im öffentlichen Bereich.
Wir dürfen eines nicht vergessen: Ehret einheimisches Schaffen! In der Schweiz erfüllen wir beim Abbau der Natursteine alle bekannten Sicherheitsvorschriften und erfüllen auch alle ökologischen Standards punkto Nachhaltigkeit. Die Löhne in der Schweiz sind fair und korrekt, Kinder- oder Sklavenarbeit sind in der Schweiz Fremdworte! Das Produkt erfüllt dank der nahen Steinbrüche alle ökologischen Voraussetzungen punkto grauer Energie! Es gibt einfach nichts Besseres als den Einsatz von Schweizer Natursteinen beim ökologischen und nachhaltigen Bauen! Setzen Sie auch auf Schweizer Natursteine, sei es nun im Innen – oder Aussenbereich, als toller Fussboden, Wandbekleidung oder Küchenabdeckung, Schweizer Naturstein ist immer eine perfekte Wahl!!
Ein Besuch bei uns lohnt sich, aber auch das Internet kann unsere schöne Ausstellung in Root nicht ersetzen. Wir laden Sie gerne ein, uns zu besuchen. Wir hoffen, dass Sie in Zukunft sehr viele schöne Schweizer Natursteine einsetzen werden und selbstverständlich unsere familiäre Luzerner Traditionsfirma am Standort Root berücksichtigen, welche sich seit ihrer Gründung immer für die Verwendung von Schweizer Natursteinen eingesetzt hat. Wir können uns rühmen, dass über 50% unseres fakturierten Umsatzes mit Schweizer Natursteinen erzielt wird!
Implenia beabsichtige, ihr Hochbau-Geschäft in Österreich an die Zech Bau Austria GmbH zu verkaufen, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon in einer Mitteilung. Der Verkauf soll per Ende Oktober abgeschlossen werden. Über den Kaufpreis haben die beiden Partner Stillschweigen vereinbart.
„Wir freuen uns, mit Zech Group einen strategisch passenden Eigentümer für unsere Hochbau-Aktivitäten gefunden zu haben, der gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden in Österreich eine nachhaltige Wachstumsstrategie umsetzen wird“, erläutert Jens Vollmar, Head Division Buildings von Implenia, in der Mitteilung. Bereits im Bau befindliche Projekte will Implenia in Eigenverantwortung abschliessen.
Der Verkauf des Hochbau-Geschäfts in Österreich erfolgt im Rahmen der Strategie von Implenia, sich auf das Kernportfolio des Unternehmens zu konzentrieren. Die Gruppe wolle sich „auf integrierte Bau- und Immobiliendienstleistungen in der Schweiz und in Deutschland sowie Tunnelbau und damit verbundene Infrastrukturprojekte in weiteren Märkten“ ausrichten, heisst es dazu in der Mitteilung. Ende 2020 hat Implenia bereits die Tüchler Ausbau GmbH in Österreich verkauft. Das Unternehmen für Innen- und Trockenausbau wurde von der HK-A Ausbau Holding GmbH übernommen.
Mit seinem Bauprojekt für den Rieter Campus bekennt sich Rieter zum Standort Winterthur und zum Werkplatz Schweiz, wie aus einer Medienmitteilung des Textilmaschinenherstellers hervorgeht. Am Mittwoch wurde der Grundstein für das neue Kunden- und Technologiezentrum sowie das Verwaltungsgebäude gelegt. Dafür investiert das seit 225 Jahren in Winterthur ansässige Unternehmen rund 80 Millionen Franken
Der Rieter Campus soll ab 2024 auf einer Geschossfläche von über 30’000 Quadratmetern Platz für rund 700 Arbeitsplätze bieten. Dafür habe das Unternehmen mit einem Spezialisten für Büroarchitektur ein offenes Raumkonzept entwickelt. Mit einer Wärmeerzeugung via Erdsonden und einer 1300 Quadratmeter grossen Photovoltaikanlage setze Rieter auf erneuerbare Energien. „Die unternehmerische Ausrichtung auf nachhaltige und energieeffiziente Lösungen für die Garnproduktion spiegelt sich damit im Gesamtkonzept des Campus wider“, wird CEO Norbert Klapper zitiert.
Rieter habe im Laufe seiner Firmengeschichte die Stadt Winterthur mitgeprägt, so Verwaltungsratspräsident Bernhard Jucker. „Jetzt entsteht mit dem neuen Campus das Fundament für die Zukunft als führendes Technologieunternehmen.“
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