Die Umweltbegleitung in Andermatt Reuss hat ein positives Ergebnis bekanntgegeben, wie aus einer Medienmitteilung der Andermatt Swiss Alps AG hervorgeht. Die intensivierten Bautätigkeiten hätten die Umweltauflagen erfüllt, heisst es. Die Andermatt Swiss Alps AG hatte mit Baubeginn von Andermatt Reuss das in Schaffhausen ansässige Ingenieurbüro Hodel Umweltberatung mit der Kontrolle und Dokumentation der Umweltauswirkungen beauftragt.
Im Rahmen der Umweltbegleitung für das Jahr 2021 habe sich die Überprüfung ausser auf den Betrieb des Golfplatzes Andermatt Swiss Alps Golf Course und der bevorstehenden Revitalisierung des Dürstelenbachs, auch auf die Baumassnahmen für eine Podiumserweiterung und den Bau von Mehrfamilienhäusern erstreckt. Die Zunahme der Bautätigkeiten hätten die Zahl der Begehungen erhöht, am Ergebnis einer geringen Belastung für die Umwelt aber nichts geändert, heisst es in der Mitteilung.
Untersucht wurden die Kategorien Immissionsschutz und Messungen, Gewässerschutz, Naturschutz, Tagfaltermonitoring und Bodenschutz gemäss eines kantonalen Pflichtenhefts.
Ein aus ökologischen Gesichtspunkten positiver Befund liege für den Betrieb des Andermatt Swiss Alps Golf Course vor, der auf den Schutz und die praktizierte Pflege der Naturschutzflächen auf dem Golfplatz zurückzuführen sei.
Die Nüssli-Projektteams haben für die Expo in Dubai trotz Pandemie zehn Länder-Pavillons fristgerecht errichtet. Wie das Unternehmen nun mitteilt, haben sie zahlreiche Nominierungen und insgesamt 23 Auszeichnungen erhalten.
Für einen der angesehenen BIE (Bureau International des Expositions) Awards des Dachverbands der Expo wurden fünf Pavillons nominiert. Der deutsche und der kasachische erhielten Gold und Silber in der Kategorie Theme Interpretation. Gold in der Kategorie Exhibition Design gewann auch der japanische Expo-Bau. Silber und Bronze in der Kategorie Architektur gingen an Österreich und China. Die Pavillons von Belarus, Deutschland, Kasachstan und Luxemburg erhielten eine, der japanische Pavillon sogar zwei Honorable Mentions in den verschiedenen Kategorien.
Der österreichische Pavillon verbrauchte den Angaben zufolge 70 Prozent weniger Energie als vergleichbare Gebäude. Struktur und Fassade des kasachischen Gebäudes können zu grossen Teilen wiederverwertet werden. Und beim Bau des Baden-Württemberg-Hauses aus Holz konnten im Vergleich zu herkömmlichen Stahlbauten 200 Tonnen CO2 eingespart werden. Diese drei Beispiele stehen laut Nüssli „beispielhaft für die Innovation und die Nachhaltigkeit von Nüsslis Pavillon-Palette.
Es ist buchstäblich eine Bieridee: Zwei Freunde plaudern am Feierabend über Garten, Grillieren und Gemütlichkeit. Eben wurde ein Stockwerk in einem Zweifamilienhaus erworben und das erste Kind geboren. Der existierende offene Unterstand würde wohl nicht mehr genügend Schutz bieten, um noch mehr Zeit im Garten zu verbringen. Reto Schär ist Gipsermeister, sein Gesprächspartner technischer Berater für Trockenbausysteme. Da kommt zusammen, was zusammenpasst.
Der Platz war gegeben Das Gelände des Bauernhofs bietet die nötige Freifläche für ein stattliches Gartenhaus, und zwar auf der Betonplatte, wo einst der Misthaufen dampfte. Aus einer schon recht konkreten und vermassten Handskizze werden allmählich Baupläne für den 5 x 5 Meter grossen Raum mit Pultdach. Das Ganze steht 10 cm erhöht auf Schwerlastkonsolen, damit die Unterbodenisolation Platz hat. Schliesslich will man sich – auch wenn nicht geheizt wird – an kühleren Tagen wohl fühlen.
Komplett aus Gipsers Hand Die Systemwahl ist natürlich kein Zufall. Dank der Verwendung von Rimodul®, Glasroc X, Habito, Rigiton® Ambiance und passendem Zubehör kann der Bauherr, Projektleiter beim ausführenden Gipsereiunternehmen, sein Gartenhaus vom ersten Profil bis zur obersten Putzschicht selber realisieren. Ausschlaggebend für diesen Lösungsweg war tatsächlich die neue vliesarmierte Glasroc X Gipsplatte von Rigips®, denn dank der geringen Wasseraufnahme und integriertem UV-Schutz kann sie auch dort eingesetzt werden, wo Gipsbauplatten bisher nicht hingehörten: Im Aussenbereich. Als Unterkonstruktion kommt das RiModul® Stahl-Leichtbausystem zum Einsatz, welches äusserst leicht ist aber dennoch eine voll tragende Funktion erfüllt. Damit lassen sich formstabile, sprich begeh- sowie belastbare und somit auch freistehende Bauten errichten. Das System basiert auf dem Prinzip der Vorfertigung, wodurch sich die gesamte Bauzeit um bis zu 60% verkürzen lässt.
Die vorgefertigten RiModul®-Elemente werden nach einem Montageplan zusammengebaut.
Verarbeiten wie gewohnt Die Vor-Ort-Montage der Stahlprofile erfolgte nach dem «Bausatz-Prinzip». Anschliessend beplankte das Gipserteam die Tragkonstruktion auf der Aussenseite mit der Rigips Glasroc X, wobei die Hohlräume im Stahlrahmen im Nachgang mit Mineralwolle gedämmt wurden. Die gesamte Aussenhaut, auch Fensterleibungen und Dachuntersichten, wurden so ausgeführt. Alle Plattenstösse sowie Eckausbildungen wurden mit dem witterungsresistenten, überputzbaren Glasroc X Fugenband abgeklebt. Somit war eine schlagregendichte Oberfläche bis zur weiteren Bearbeitung gewährleistet.
Schutz gegen alle Wettereinflüsse Rigips® Glasroc X ist eine vliesarmierte Gipsplatte vom Typ GM-FH1 mit äusserst geringer Wasseraufnahme. Selbst eine kurzzeitige direkte Bewitterung kann ihr nichts anhaben; Wasser, das bei Frost gefrieren könnte, gelangt gar nicht erst in die Platte. Da Gipsplatten bei zu hohen Temperaturen ihre Festigkeitseigenschaften verlieren können, ist für Aussenwände mit Rigips® Glasroc X der Hellbezugswert der Oberflächenbeschichtung mit >20 festgelegt. Farbtöne in diesem Bereich haben sich in Langzeittests bewährt; so gestaltete Fassaden bleiben bei richtiger Wartung und Pflege dauerhaft schadensfrei.
Bei richtiger Anwendung richtig stark Die Rigips® Glasroc X hält bei korrekter Planung und Ausführung dank Vorbemessungstabellen selbst schwersten Stürmen stand.
Mit der Bekleidung durch Rigips® Glasroc X bleibt die Statik der Konstruktion auch unter Brandeinwirkung erhalten. Dank hervorragenden feuerhemmenden Eigenschaften der Gipsplatten können Rigips Aussenwandsysteme eine Feuerwiderstandsdauer von bis zu 90 Minuten auch für tragende Bauteile leisten. Systemaufbauten mit Glasroc X erreichen ausserdem eine erhebliche Reduktion der Schallübertragung.
Komplett mit Rigips® Glasroc X beplankt, ist das Gartenhaus gegen Wind und Wetter, Brand und Schall optimal geschützt.
Innen kommt die Alleskönnerin Mit der Wahl von Rigips® Habito H behält sich der Bauherr alle Optionen offen. Die Platte verfügt über einen wesentlich dichteren Gipskern, der mit einer speziellen Formulierung versetzt ist. Er verleiht der Platte einen hohen Oberflächenhärtegrad, macht sie stossfest und ermöglicht eine Tragkraft bis zu 30kg pro Schraube. Schär ist nun völlig frei, die Innenwände mit allerlei Nützlichem und Dekorativem zu behängen, und zwar ohne Bohrer, Dübel und Holzeinlage. Einfach Spanplattenschraube eindrehen – und fertig. Die abgehängte Akustikdecke besteht aus einem Doppelrost und Rigiton® Ambiance Lochplatten, die mit der Primeline-Technik ausgeführt sind. Da darf es also ruhig einmal etwas lauter werden bei der Gartenparty mit Freunden und Kindern.
Staubfrei schneiden wie gewohnt Reto Schär, selber gestandener Gipsermeister, wollte kein Holzhäuschen aus dem Katalog. Die Idee mit RiModul® und der neuen Glasroc X hat ihm sofort zugesagt: «Genau die richtige Lösung für ein richtiges Gartenhaus. Das Beste an der Platte ist, dass man sie ohne Maschine und wie jede Gipsplatte mit dem Cutter schneiden kann, sehr effizient und ohne Staubbildung. Erstaunlich, was wir hier draussen mit Systemen umgesetzt haben, die bisher dem Innenausbau vorbehalten waren!»
Das Gartenhaus von Reto Schär in Inkwil BE ist von A bis Z mit Trockenbausystemen erstellt.
Walo Bertschinger hat die Sanierung einer Gleisstrecke am Bahnhof Kesswil in der zur Verfügung stehenden kurzen Zeit abgeschlossen. Laut Mitteilung auf Facebook und auf der speziellen Internetseite des Unternehmens für dieses Projekt hat es während nur sieben Tagen eine Gleisstrecke von 595 Metern für die SBB saniert.
Um die zeitliche Herausforderung zu bewältigen, mussten die Arbeitsschritte präzise ineinandergreifen. Die enge Koordination zwischen den verschiedenen Leistungszentren Transport und Logistik, Ingenieurbau, Gleisbau und Strassenbau übernahm Raphael Reber, Bauführer Gleistiefbau, heisst es von Walo.
Um das verstärkte Verkehrsaufkommen auch mit den Bahnersatzbussen nicht zu gefährden, wurde mit der Gemeinde und der SBB ein Konzept ausgearbeitet. Um das Verkehrsaufkommen im 1000-Einwohner-Ort zu beruhigen und die rund 1000 Lastwagen auf kürzerem Weg zur Baustelle zu bringen, wurde eine provisorische Brücke eingesetzt. Ausserdem wurde entlang der Baustelle eine 600 Meter lange Baupiste errichtet.
Zunächst wurden die Schienen entfernt und im Anschluss der Altschotter ausgehoben. Dieser wurde gewaschen und aufbereitet. Aufgrund des gewaschenen Materials und den damit kürzeren Transportwegen konnte Walo eine Einsparung von rund 65 Tonnen CO2 garantieren. Für die Unterbausanierung wurde eine neue Entwässerung eingebaut.
Nach der provisorische Freigabe der SBB für die Verwendung des gewaschenen Schotters konnte das Verlegen der Gleise beginnen. Für die Strecke von 595 Metern wurden rund 1000 neue Schwellen eingesetzt. Einen Bericht von den Bauarbeiten mit Kommentaren der Bauleitung gibt es bei YouTube zu sehen.
Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) will die Kantone dabei unterstützen, räumlichen Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels zu begegnen, erläutert das ARE in einer Mitteilung. Es hat dazu eine Arbeitshilfe für die kantonalen Richtpläne erstellt. Mit diesen für alle Behörden verbindlichen Richtplänen steuern die Kantone ihre räumliche Entwicklung.
Die vom ARE entwickelte Arbeitshilfe soll als Ergänzung des bestehenden Leitfadens für die kantonale Richtplanung fungieren. Sie bietet gute und umsetzbare Beispiele aus der Praxis an, wie die Raumplanung den Herausforderungen des Klimawandels begegnen kann. Dabei werden sowohl Massnahmen für den Klimaschutz als auch Massnahmen zur Anpassung an die Klimawandel thematisiert.
Als Beispiel einer Massnahme zum Klimaschutz führt das ARE in der Mitteilung die im Richtplan des Kantons Genf verankerte Förderung des Fuss- und Veloverkehrs an. Dies und „der Planungsgrundsatz der kurzen Wege“ seien „wichtige raumplanerische Hebel für den Klimaschutz“.
Bei der Anpassung an den Klimawandel nennt das ARE ein Beispiel aus dem Kanton Schaffhausen. Er hat in seinem Richtplan festgesetzt, dass Flächen im Siedlungsgebiet möglichst nicht versiegelt werden sollten, damit das Wasser versickern und zur Neubildung von Grundwasserreserven beitragen kann.
Die digitalSTROM AG aus Schlieren lanciert ein neues Gerät zur komfortablen Bedienung von Schatteneinrichtungen. Mit der Schatten-Universalklemme GR-KL300 lassen sich laut Medienmitteilung elektrische Rollläden, Markisen, Jalousien und auch Vorhänge digital öffnen und schliessen. Dies geschieht über digitalSTROM-Kommandos. Diese können auch von einer Smartphone-App gegeben werden. So können gewünschte Beschattungspositionen aus der Ferne aufgerufen werden.
Die verschiedenen Beschattungstypen, etwa die Höhe von Jalousien, sind laut der Produktbeschreibung frei mittels Software konfigurierbar. Über die Stromleitung im Haus können mehrere Installationen intelligent im digitalSTROM-System vernetzt werden. So ist die gemeinsame Steuerung mehrerer Beschattungsgeräte in einem Raum oder der gesamten Wohnung oder Haus möglich.
Mit GR-KL300 kann das Öffnen und Schliessen über einen digitalSTROM-Taster gesteuert und nach Wunsch automatisiert werden. Je nach Tageszeit, Wetterlage oder als Anwesenheitssimulation kann eine bestimmte Einstellung gewählt werden.
Der Antrieb der Jalousien oder der anderer Anlagen kann auch direkt über Taster ohne digitalSTROM bedient werden. Die Installation erkennt automatisch die jeweilige Lage der Beschattungseinrichtung. Und es gibt eine Abschaltung bei angezeigter Überlastung. Das neue Gerät ist nach Angaben von digitalSTROM ab dem 15. April im Handel.
Durch die wellenartige Struktur der Lichtkuppel F100 W nimmt die Verglasung Belastungen besser auf und verteilt diese gleichmässig weiter. Das führt zu einer besseren Lastabtragung und mehr Steifigkeit, wodurch die Lichtkuppel bei höheren Windgeschwindigkeiten wasserdicht bleibt und mehr Wind und Schnee standhält. Laut Mitteilung von LAMILUX konnte auch die Tragfähigkeit für Schnee erhöht werden, abhängig von der Grösse und Lichtkuppel-Variante, bis zu einem Vierfachen im Vergleich zu bisher am Markt erhältlichen Lichtkuppeln. Die neue Lichtkuppel ist geprüft und getestet auf Widerstandsfähigkeit bei Starkregen mit 8 Litern pro Quadratmeter und Minute sowie gleichzeitigem Orkan bis zu 115 km/h und höchste Hagelwiderstandsklasse HW5. Das bedeutet, dass die wellenförmige Lichtkuppel bis zu 50 mm grossen Hagelkörnern, die aus Himmelshöhe mit einer Endgeschwindigkeit von 111 km/h auf die Lichtkuppel treffen, standhalten kann.
Mehr Sicherheit bei Wetterextremen
Gerade weil Wetterextreme unregelmässig und plötzlich auftreten, gilt es insbesondere Dächer vor den Gefahren der Umwelteinflüsse zu schützen. „Wir sehen es als Hersteller von Tageslichtsystemen in unserer Pflicht, unsere Oberlichter an die sich stetig ändernden Einflüsse anzupassen, um Gebäude vorbeugend vor Extremwettereignissen zu schützen. Deshalb war es unser Ziel, die Funktionalität und Stabilität unseres bekannten Oberlichtklassikers noch einmal zu optimieren. So entstand die LAMILUX Lichtkuppel F100 W – mit innovativer Wellenform“, erklärt Niklas Braun, technischer Leiter für den Bereich Tageslichtsysteme der LAMILUX Heinrich Strunz Gruppe.
Mehr Komfort beim Einbau
Die Produktneuheit besticht neben technischen Vorteilen durch eine noch leichtere Montage auf dem Dach, denn die konstruktive Verbesserung der Geometrie ohne zusätzliches Material erzeugt kein Mehrgewicht. Angeknüpft an die Tradition der anderen LAMILUX Tageslichtsysteme, wird auch die neue Lichtkuppel F100 W komplett vormontiert auf die Baustelle geliefert. So steht einem unkomplizierten Einbau für Verarbeiter nichts mehr im Wege.
Am 30. März übergab Stefanie Steiner, Projektleiterin der Zertifizierungsorganisation SNBS, das Zertifikat an den Neubau Genossenschaftliches Wohnbauprojekt am Schorenweg in Basel und verdankte die gute Arbeit und Abwicklung der Zertifizierung der Bauherrschaft der Wohnbau-Genossenschaft Nordwest.
Insbesondere wurde auf die sozialen Werte wie eigener Mehrzweckraum oder Bewohnercafé grossen Wert gelegt. Der SNBS Hochbau ist ein Baustandard, der das Gebäude an sich und den Standort im Kontext seines Umfeldes abdeckt. Er ermöglicht es, die Bedürfnisse von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt gleichermassen und umfassend in Planung, Bau und Betrieb mit einzubeziehen. Voraussetzung hierfür ist die Sicht auf den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie.
Das aus einem Wettbewerb hervorgegangene Siegerprojekt ist der letzte Baustein zur Schliessung einer Baulücke, welche sich durch den Rückbau eines ehemaligen Novartis-Bürogebäudes am Schorenweg ergeben hat. 94 Wohnungen finden in den Baukörpern Platz, die durch ihre durchlässige Struktur und klar definierten Aussenräume und Durchgänge bestechen. Letztere verbinden die unterschiedlichen Nutzungen der öffentlichen, halböffentlichen und privaten Bereiche. Die Dächer nehmen eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von ca. 230’000kWp auf, die Siedlung bezieht den elektrischen Strom als Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV).
Durch die zentrale Lage nahe dem Bahnhof, auf die Nutzung abgestimmte Anzahl Parkplätze und die zahlreichen Fahrrad-Abstellplätze können die Vorgaben zur Mobilität aus dem Effizienzpfad Energie eingehalten werden. Eine grosszügige Velo-Einstellhalle und zahlreiche oberirdische Abstellplätze animieren zum Einsatz von treibstofffreien Verkehrsmitteln und unterstützen den Nachhaltigkeitsgedanken der Bauherrschaft und des Kantons. Durch die Berücksichtigung der gesellschaftlichen und ökonomischen Aspekte, welche nebst den energetischen Kriterien bei der SNBS Hochbau Zertifizierung geprüft werden, stellt daher die SNBS Hochbau Zertifizierung eine perfekte Ergänzung zur Minergie-P-ECO-Zertifizierung dar. Als Baustandard ermöglicht es der SNBS Hochbau, die Bedürfnisse von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt umfassend in die Planung, den Bau und den Betrieb miteinzubeziehen.
Mit Ende März ging die Weltausstellung in Dubai nach sechs Monaten zu Ende. Präsenz Schweiz ist mit dem Auftritt der Schweiz zufrieden, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Als Einheit des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) war Präsenz Schweiz für den Betrieb des Schweizer Pavillons während der Expo zuständig.
Den Angaben von Präsenz Schweiz zufolge hat der Schweizer Pavillon insgesamt 1,7 Millionen Besuchende empfangen. Darunter waren Personen aus rund 100 verschiedenen Nationalitäten. Damit gehörte der Schweizer Pavillon zu den beliebtesten und meist besuchten Pavillons an der Expo.
Der Schweizer Pavillon diente weiter auch als eine Plattform für den Austausch mit Handelspartnern. Mehr als 50 Unternehmen und 20 institutionelle Partner und Hochschulen haben ihn zu diesem Zweck genutzt. Weiter haben 987 offizielle Delegationen den Pavillon besucht – darunter auch 90 Premierminister, Minister und Gouverneure aus verschiedenen Ländern.
Eine Umfrage hat gezeigt, dass die Mehrheit einen guten oder sehr guten Eindruck vom Schweizer Auftritt hatte. Der Pavillon habe die Wahrnehmung der Schweiz in Bereichen wie Innovation, Tourismus, Nachhaltigkeit oder Schweizer Produkte zudem positiv beeinflusst.
Weiter wurde der Schweizer Pavillon mit drei Preisen gekürt: Dem World Expo Award des Magazins „Exhibitor“ als bester mittelgrosser Pavillon, dem „2A Certificate & Veneration and Innovative Achievement Memorial Icon“ im „2A“ Magazin und einer Auszeichnung für Architektur und Landschaft durch die Expertenkommission des Bureau International des Expositions (BIE).
Das Freizeit-, Sport- und Eventzentrum Tägi in Wettingen lädt in diesem Frühjahr nach zweijähriger Pause wieder zur Messe Bauen+Wohnen Aargau ein. Sie findet laut Medienmitteilung vom Donnerstag, 7. April, bis Sonntag, 10. April, statt und präsentiert Angebote rund ums Bauen, Wohnen, Garten und Energie. Mehr als 180 Aussteller präsentieren in vier Hallen sowie auf der Tägerhardstrasse, dem Tägi-Vorplatz und in der Veranstaltungsarena Produkte und Dienstleistungen. Weiter gibt es mehrere Fachvorträge im Limmatraum zu Themen wie Licht, Wärmepumpen, Küchenplanung oder Solarstrom.
Die Messe ist am Donnerstag und Freitag von 13 bis 20 Uhr und am Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Auf der Zirkuswiese gibt es gebührenpflichtige Parkplätze.
An diesem Wochenende eröffnet das Tägi auch die Minigolfsaison. Der 18-Loch-Minigolf-Platz ist täglich von 13 bis 20 Uhr geöffnet. Vorausgesetzt, das Wetter ist schön und lässt den Spielbetrieb zu.
Das Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich hat einen Shop für Geodaten entwickelt. Nutzer erhalten darüber kostenlosen Zugang zu raumbezogenen Daten im Kanton Zürich und können sie per Knopfdruck bestellen, heisst es in einer Medienmitteilung.
Mit der neuen Shop-Lösung kommen nun auch nutzungsbeschränkte, also nicht offene Daten, hinzu. Bisher standen den Nutzern kantonale Geodatensätze als offene Behördendaten über den GIS-Browser maps.zh.ch oder einen Geodienst kostenlos zur Verfügung und konnten nur manuell abgerufen werden.
Im Geodatenshop können insgesamt über 500 Produkte aus dem Geografischen Informationssystem eingesehen und bestellt werden, darunter Daten zu Bauten, Luft, Lärm und Klima. Später sollen auch Daten über Gebäude und Grundstücke, sogenannte Objektdaten der Plattform ObjektwesenZH, hinzukommen.
Vom 18. bis am 20. März fanden die Zürcher Immobilien Tage statt. Unter dem Dach vom frisch renovierten Kongresshaus wurden dort erstmals die «SVIT Immobilien-Messe», der «SVIT Digital Day» und der «Digital Kompass Schweiz» vereint statt. An den drei Tagen waren insgesamt mehr als 2500 BesucherInnen und mehr als 50 Austeller an der Messe.
Die Austragung der «SVIT Immobilien-Messe» fand bereits zum zwölften Mal statt und war ein voller Erfolg. Aufgrund der intensiven Bautätigkeiten im Wirtschaftsraum Zürich hat die Messe ihren festen Platz in der Agenda der BesucherInnen gefunden. An der «SVIT Immobilien-Messe» wurden Interessierte für Wohneigentum oder Erstvermietungen fündig, denn es werden auch Bestandsimmobilien und Objekte die erst in Planung sind präsentiert.
Zum dritten Mal, aber zum ersten Mal mit der SVIT Immobilien-Messe kombiniert, fand am Freitag, 18. März 2022 der «SVIT Digital Day» statt. Von rund 40 Ausstellern wurden die neusten digitalen Trends für die Immobilienbranche gezeigt. Sehr spannend waren auch die praxisorientierten Fachreferate von Joel Hadwiger (Sales Manager casavi), Luc Zehnder (Account Executive Intrum AG) und Erich Birchler (CEO BMT AG).
Der «Digital Kompass Schweiz» ist eine Innovation des SVIT Zürich. Das Tool begleitet Immobilienakteure auf dem Weg in die digitale Transformation, denn die Effizienz eines Immobilienunternehmen hängt stark von seiner Software und ihrer Schnittstellen zusammen. Die Plattform von SVIT zeigt konkret anwendbare Lösungen auf die gezielt auf die Schweizer Immobilienbranche abgestimmt sind.
Die Investitionen von Vail Resorts in Höhe von CHF 149 Millionen bestehen aus zwei Teilen. Einerseits aus CHF 110 Millionen Investitionen in die Andermatt-Sedrun Sport AG zur Verbesserung des Gästeerlebnisses auf dem Berg. Andererseits aus einem Betrag von CHF 39 Millionen, der an die ASA bezahlt und vollständig in die Immobilienentwicklung reinvestiert wird. Die ASA investiert in die Weiterentwicklung des Kerngeschäfts in Andermatt und Sedrun, d. h. in Immobilien, Hotels und Infrastruktur sowie den Ausbau von Andermatt Reuss. Die CHF 110 Millionen werden über die Andermatt-Sedrun Sport AG in Liftanlagen, Beschneiungsanlagen, Gastronomie, Freizeitangebote und Infrastrukturen in der SkiArena Andermatt-Sedrun investiert.
Die Andermatt Swiss Alps AG hat in den vergangenen Jahren bereits rund CHF 1,3 Milliarden in die Entwicklung von Andermatt investiert. Darin enthalten sind rund CHF 150 Millionen, die über die Andermatt-Sedrun Sport AG zum Ausbau und zur Modernisierung der SkiArena Andermatt-Sedrun investiert wurden. Die Investitionen von Vail Resorts in die Andermatt-Sedrun Sport AG werden den Ausbau der SkiArena Andermatt-Sedrun und der Destination als Ganzes deutlich beschleunigen. Die Partnerschaft zwischen Vail Resorts und ASA basiert auf der gemeinsamen Vision, eine erstklassige Alpendestination und ein erstklassiges Skigebiet aufzubauen und zu erweitern.
«Vail Resorts passt als Partner ideal zu unserem Ziel, Andermatt zur Prime Alpine Destination zu entwickeln», sagt Samih Sawiris, Mehrheitseigentümer und Verwaltungsratspräsident der Andermatt Swiss Alps AG. «Mit ihrer hohen Kompetenz im erfolgreichen Betrieb von integrierten Destinationen, ihren beeindruckenden Marketingkapazitäten und dem frischen Kapital verschafft Vail Resorts der weiteren Entwicklung von Andermatt-Sedrun einen starken Schub.»
Omar El Hamamsy, CEO der Orascom Development Holding AG (ODH), der zweite Grossaktionär von ASA, fügt an: «Es ist grossartig, Vail Resorts als Partner in unserer Gruppe von 14 Destinationen zu haben.» ODH verfügt über eine lange und erfolgreiche Erfahrung in den Entwicklungen von luxuriösen Destinationen in Europa und im Nahen Osten, die in Kombination mit der Partnerschaft und Investitionen von Vail Resorts die Destination Andermatt-Sedrun weiter stärken werden.
«Der Eintritt in den europäischen Markt ist für Vail Resorts eine langfristige strategische Priorität. Wir freuen uns ausserordentlich darüber, eine Partnerschaft mit der ASA einzugehen und unser Kapital sowie unsere Ressourcen zu investieren, um die Transformation von Andermatt-Sedrun in eine erstklassige Destination zu unterstützen», erklärt Kirsten Lynch, CEO von Vail Resorts. «Wir wollen uns stark auf unsere Partner, die Bevölkerung und das Andermatt-Sedrun Team verlassen und von ihnen lernen, während wir Erfahrung sammeln und das Gebiet, seine Gäste und den Betrieb kennenlernen. Wir sind stolz darauf, diese einzigartige Schweizer Destination zu unserem Netzwerk an Weltklasse-Resorts hinzuzufügen und in den Epic Pass einzugliedern, indem wir den Zugang für unsere bestehenden Passinhaber erweitern und versuchen, ein noch breitgefächertes Angebot für Skifahrer und Skifahrerinnen in Europa zu schaffen.»
Die Partnerschaft der Unternehmen geht über ein gemeinsames Engagement zur Steigerung des Gästeerlebnisses hinaus. Sowohl Vail Resorts als auch ASA stellen Sicherheit, Nachhaltigkeit und den Beitrag zum Erfolg der lokalen Gemeinschaften an die erste Stelle. Insbesondere haben beide Unternehmen individuelle Verpflichtungen zum Schutz und Erhalt der Natur. Vail Resorts setzt dies mit der Initiative Commitment to Zero (bis 2030 netto Null CO2-Fussabdruck und Null Abfall in allen 40 Resorts) um. Die ASA setzt sich über Kampagne Andermatt Responsible für einen nachhaltigen und klimafreundlichen Tourismus in der Region Andermatt ein, mit dem Ziel, bis 2030 im Betrieb CO2-neutral zu sein.
Ein Vertreter von Vail Resorts wird das Verwaltungsratspräsidium der Andermatt-Sedrun Sport AG übernehmen, die ASA wird den Vizepräsidenten stellen. Über Themen wie die zukünftige Organisation und andere wird im Laufe der nächsten Monate entschieden. Der bereits angelaufene Winterbetrieb wird wie vorgesehen fortgeführt. Für die Mitarbeitenden gibt es keine Änderungen.
Das Verhandlungsteam wurde von Naguib S. Sawiris, Mitglied des ASA-Verwaltungsrats und designierter Verwaltungsratspräsident der Orascom Development Holding AG, geführt. Die Transaktion wird voraussichtlich vor der Skisaison 2022/23 abgeschlossen. Vail Resorts plant Andermatt-Sedrun in den 2022/23 Epic Pass und Epic Day Pass mit Zutritt zu allen Resorts miteinzubeziehen, vorbehaltlich des Zeitpunkts des Transaktionsabschlusses.
Um die Frage nach dem idealen Alter einer Immobilienanlage zu beantworten, hat PriceHubble für seine Analyse zunächst die Entwicklung der Marktpreise und Mieten von Gebäuden verschiedenen Alters untersucht. «Gebäude neigen wie Autos dazu, zu Beginn ihrer Lebensdauer schneller an Wert zu verlieren als in späteren Jahren. Da zu einer Immobilie aber zumeist auch noch ein Grundstück gehört, das sich nicht abnutzt, nähert sich der Wert der Immobilie dann dem Grundstückswert an», so Dr. Nima Mehrafshan, Head of Research bei PriceHubble.
Die Analyse wurde auf Basis des Bewertungsmodells von PriceHubble durchgeführt. Dafür wurde jeweils ein Standort in Schweizer Grossstädten ausgewählt und eine typische Wohnung an diesem Standort bewertet. Für jede bewertete Wohnung wurde das Baujahr variiert, während alle anderen Einflussfaktoren konstant gehalten wurden – einschliesslich des Bewertungszeitpunktes. «Auf diese Weise können wir ermitteln, wie Marktwert und Marktmiete einer typischen Wohnung mit ihrem Alter abnehmen, wenn man marktweite Preisänderungen im Laufe der Zeit aussen vor lässt», ergänzt Dr. Mehrafshan.
Grösster Wertverlust in Bern und stärkster Abfall der Miete in Basel – Immobilien in Genf mit kleinster Wertminderung Der Grossteil des Preisverlusts erfolgt über alle untersuchten Städte in den ersten 40 Jahren nach Bau und pendeln sich danach zwischen 17 und knapp 26 Prozent ein. Den grössten Wertverlust erfahren Immobilien in der Stadt Bern mit ca. 26 Prozent. Demgegenüber verlieren Immobilien in Genf nur ca. 17 Prozentpunkte.
Bei der Miete ergibt sich ein ähnliches Bild, wobei der Rückgang der Marktmiete teilweise sogar bereits nach 20 bis 30 Jahren grösstenteils erfolgt ist. Nach dieser Zeit halten sich die Mieten zwischen -12 bis -25 Prozent im Vergleich zu einem Neubau. Mieten in der Stadt Basel gehen dabei mit ca. 25 Prozent am meisten zurück, währenddem Mieten in Genf nur knapp 12 Prozent sinken.
Niedrigsten Mietrendite nach 10 bis 20 Jahren Grundsätzlich werden Mietrenditen durch das Gebäudealter nur leicht beeinflusst. So ergeben sich bei Neubauten nur leicht geringere Mietrenditen, als bei älteren Gebäuden. Die Mieten fallen in den ersten Jahren noch leicht ab, da die Marktmieten mit dem Gebäudealter etwas schneller sinken, als die Marktpreise. Generell sind die Mietrenditen bei 10- bis 20-Jahre alten Gebäuden am geringsten und liegen zwischen 2,3 Prozent und knapp 3,0 Prozent. Nach knapp 60 Jahren erreichen die Renditen ihren Zenit und verharren zwischen 2,6 Prozent und 3,4 Prozent.
Spitzenreiter bei den Mietrenditen ist die Stadt Bern mit einer Mietrendite von ca. 3,4 Prozentpunkten nach 60 Jahren. Die Stadt Zürich hat die geringsten Durchschnittsmieten und weist nach 60 Jahren eine Rendite von 2,6 Prozent auf.
10-Jahres-Rendite: Spitzenreiter Bern Bei der Betrachtung der 10-Jahres-Renditen (Kombination aus Mietrendite und Marktwertverlust durch Abnutzung) zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Auch hier pendeln sich die Renditen ab einem Alter von knapp 60 Jahren ein. Als Spitzenreiter zeigt sich ebenfalls die Stadt Bern mit einer Gesamtrendite von ca. 33 Prozent. Immobilien in der Stadt Zürich weisen derweil die durchschnittlich kleinste Rendite mit ca. 26 Prozent auf.
Grundsätzlich sinkt auch bei der 10-Jahres-Betrachtung die Rendite bei Gebäuden unter 20 Jahren ab auf 16 Prozent bis 23 Prozent. «Um die Frage nach dem besten Gebäudealter für eine Investition zu beantworten, müssen Investoren neben unserer Analyse auch noch die Instandhaltungskosten einbeziehen. Hier steht natürlich der schnellere Wertverlust zu Beginn der Lebensdauer der Immobilie den höheren Instandhaltungskosten für die meisten älteren Gebäude gegenüber. Dennoch können Investoren die Ergebnisse der Studie nutzen, um ihre Anlagestrategie zu überprüfen», so Dr. Mehrafshan.
«Daten sind das neue Gold» – so vernehmen wir es seit Jahren. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Komplexität von Sachverhalten und Anforderungen werden in Unternehmen quer durch alle Branchen Datenanalysten rekrutiert und entsprechende Teams aufgebaut. Daten per se führen aber noch zu keinen Lösungen. Es gilt vielmehr eine Strategie daraus abzuleiten – dafür braucht es nicht nur die intelligente Verknüpfung von Daten sondern auch entsprechende Marktkenntnis und die Analyse in einem bestimmten Kontext.
Wie kann nun das Marktbedürfnis besser ermittelt und passender Wohnraum entwickelt und gebaut werden? Die Digitalisierung hat hier für die Planung und den Bau von Immobilien viele Möglichkeiten hervorgebracht. Mit entsprechenden Tools – beispielsweise von Luucy, Archilyse oder PriceHubble, um nur einige zu nennen – können Prozesse und Entscheidungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette vereinfacht und beschleunigt werden: von der Akquisition geeigneter Grundstücke, über die Entwicklung und Vermarktung, bis hin zur Bewirtschaftung der Objekte. KI-basierte Technologie kommt hier immer öfter zum Einsatz.
Die «Hard Facts» sind sicher die Basis für datenbasierte Auswertungen. Aber Entwickler wünschen sich auch zunehmend «weiche Kennzahlen» als Ergänzung für ihre Entscheidungen, beispielsweise eine Information zur Zufriedenheit der Bewohner. Letztlich zählt natürlich sehr wesentlich der Erfahrungswert – die besten Entscheidungen sind bekanntlich die, bei denen auch das «subjektive Bauchgefühl» stimmt. Denn auch bei der besten Datengrundlage gilt: am Ende entscheidet immer der Mensch.
Die drei Projekte Holzbau-LAB, Swiss Mobility Programm und Unternehmerisches Denken und Handeln an Berufsfachschulen der Schweiz stehen im Finale des diesjährigen Enterprize, informieren die SVC Stiftung für das Unternehmertum und die Eidgenössische Hochschule für Berufsbildung (EHB) in einer Mitteilung. Sie zeichnen mit dem Enterprize jährlich herausragende Projekte der beruflichen Aus- und Weiterbildung aus. In diesem Jahr haben sich rund 30 Projekte für den Preis beworben.
Finalist Holzbau-LAB vermittelt praxisorientiert Wissen und Tätigkeiten der Holzbaubranche. Die digitalen Lern- und Themenwelten des Projekts des Branchenverbands Holzbau Schweiz stehen Lernenden, Kadermitarbeitenden, Unternehmern, Bildungsanbietenden und Lehrpersonen gleichermassen offen.
Das Swiss Mobility Programm wurde 2015 von den Kantonen Luzern und Tessin lanciert. Hier können Lehrabgehende aller Berufe ein Praktikum im Partnerkanton absolvieren. Seit 2018 ist auch der Kanton Waadt Partner.
Mit dem Projekt Unternehmerisches Denken und Handeln an Berufsfachschulen der Schweiz will die Schweizerische Direktorinnen- und Direktorenkonferenz der Berufsfachschulen das Programm myidea.ch im allgemeinbildenden Unterricht verankern. Myidea.ch vermittelt unternehmerische Kompetenzen für Lernende an Berufsfachschulen. Derzeit wird das Programm von den vier Pilotkantonen Bern, Solothurn, Wallis (französischsprachiger Teil) und Tessin durchgeführt.
Das siegreiche Projekt wird den Enterprize am 31. Mai an der EHB-Jubiläumstagung entgegennehmen können. Die Preisverleihung findet unter dem Patronat von Bundesrat Guy Parmelin statt.
Eine Studie der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) hat untersucht, welche Städte das Potenzial zu einer Umgestaltung mithilfe von Superblocks haben. Dieses Mittel der Stadtplanung kann steigender Hitze, Lärm- und Luftverschmutzung und schwindenden Grünflächen durch den Klimawandel oder das Bevölkerungswachstum entgegenwirken. Die Stadtplanung sei dabei zentral, wird Studienautor Sven Eggimann in einer Mitteilung der Empa zitiert: „Die Gestaltung und Verwendung des Strassenraums beeinflusst die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner und hat das Potenzial, das Stadtklima erheblich zu verbessern.“
Vorbild für die Bildung von Superblocks ist Barcelona. Dort werden idealerweise 3 mal 3 Häuserblocks und ihre Innenhöfe zu einem Superblock zusammengefasst. Der Erschliessungsverkehr wird aussenherum geführt, das Innere bleibt gänzlich autofrei. Anstelle von Strassen und Parkplätzen werden Velo- und Fusswege, Grünflächen und Begegnungszonen geschaffen. Ausserdem können hitzereduzierende Massnahmen umgesetzt werden.
Das Potenzial dieses Städtedesigns ist laut Eggimann deshalb so hoch, weil Strassen in den heutigen urbanen Gebieten einen erheblichen Teil der Gesamtfläche ausmachen. In europäischen Städten seien dies typischerweise zwischen 15 und 25 Prozent.
Das Superblock-Potenzial einzelner Städte errechnete Eggimann mit Werten zwischen 1 Prozent und einem Drittel der Strassen. Das grösste Potenzial wiesen Städte wie Mexiko-Stadt, Madrid und Tokio auf. Doch auch Städte, deren Strassen weniger rasterartig angelegt sind als in Barcelona, eignen sich laut Eggimanns Studie für Superblöcke: „Dies birgt die Chance, urbane Quartiere attraktiver zu gestalten, indem man die Menschen und nicht die Fahrzeuge ins Zentrum stellt.“
Ein zentrales Schaustück im Schweizer Pavillon ist der künstlich erzeugte Nebel. Der Effekt verändert sich für die Besuchenden laufend, sodass am Ende ein Schweizer Bergpanorama sichtbar wird. Der Nebel wurde von der Fachjury auch zum drittbesten Inszenierungselement der Expo gekürt, was Thema und Umsetzung angeht.
Hinter dem Schweizer Nebel steht die Zürcher Szenografie-Agentur Bellprat Partner AG. Sie hat den Angaben zufolge mehr als fünf Jahre lang an der Entwicklung des Schweizer Pavillons gearbeitet. Bei der Umsetzung wurde sie auch von den Zürcher Architekten OOS und dem ebenfalls Zürcher Büro für Landschaftsarchitektur von Lorenz Eugster unterstützt. Die Partner waren dabei im Auftrag von Präsenz Schweiz tätig.
Der Schweizer Pavillon ist nicht nur bei der Jury der World Expo Awards gut angekommen. Mit bisher insgesamt 1,5 Millionen Besuchenden gehört er zu den fünf beliebtesten Bauten an der gesamten Expo. Insgesamt zählt die Weltausstellung in Dubai bisher über 19 Millionen Besuchende. Sie läuft noch bis Ende März.
Mit der neu gegründeten Firma TerraRail Modalsplit AG soll der Transport von Aushub bei grossen Bauprojekten im Kanton Zürich von der Strasse auf die Schiene verlagert werden. Die Unternehmungen HASTAG (Zürich) AG mit Sitz in Birmensdorf ZH, Schneider Umweltservice AG in Meilen ZH und Eberhard Bau AG in Kloten ZH haben sich laut Medienmitteilung von Eberhard Bau zu der Firma zusammengeschlossen. TerraRail Modalsplit hat seinen Sitz ebenfalls in Kloten.
Anlass für das Zusammenspannen der drei Firmen ist eine neue gesetzliche Bestimmung im Kanton, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Seit dem 1. Juli 2021 muss im Kanton Zürich sauberer Aushub aus Baugruben mit einem Volumen von über 25’000 Kubikmetern zwingend mit der Bahn abtransportiert werden.
Mit Gründung der TerraRail Modalsplit AG wird der Transport von Aushubmaterial und Gesteinskörnung per Bahn angeboten und der Lastwagenverkehr auf die Schiene verlagert. An den Standorten Rümlang, Volketswil, Winterthur und Birmensdorf kann der Aushub angeliefert und dann die Gesteinskörnungen abgeholt werden. Die Standorte – Birmensdorf ist noch in der Entwicklung – bieten laut der Mitteilung alle einen direkten Bahnanschluss und können die notwendigen Umschlagskapazitäten abdecken. Danach werden die Aushubmaterialien per Bahn abtransportiert und in einer Materialentnahmestelle abgelagert oder verwertet.
Die neue Firma kann „die mit dem Gesetz ausgelöste Nachfrage abdecken, Synergien zum bisherigen Baustellentransport nutzen und den Verkehrsraum mit der Bahn entlasten. Die Dienstleistung konnten wir bereits für erste Ausschreibungen aktiv anbieten“, wird Markus Streckeisen, Verwaltungsratspräsident der TerraRail Modalsplit AG, zitiert.
Die Swiss Asset Management-Vermögensverwaltung hat ihre Metaverse-Plattform DecentWorld am 1. März gestartet. Das Spiel bietet Nutzerinnen und Nutzern die Gelegenheit, mithilfe der NFT-Technologie (Non-Fungible Token) in digitale Immobilien und Strassen zu investieren. Nach Angaben in einer Medienmitteilung erwarten die Schöpfer von DecentWorld, dass ihre Kreation „die Blockchain-Industrie Schritt für Schritt revolutionieren und virtuellen Immobilien einen realen Wert verleihen wird“.
Die gekauften virtuellen Strassen können zu Sammlungen zusammengefasst werden. Abgeschlossene Sammlungen generieren automatisch Erträge. Diese werden in regelmässigen Abständen akkumuliert und verteilt.
Wie es in der Mitteilung weiter heisst, sei die Schweiz auf dem Weg, das nächste Silicon Valley für Krypto und Blockchain zu werden. „Inspiriert von der Schweizer Herangehensweise an die Gestaltung der Zukunft“ habe das Entwicklerteam „eine einzigartige Benutzeroberfläche mit einem künstlerischen Touch geschaffen“. DecentWorld stehe „durch den Einsatz modernster Sicherheitsfunktionen auch für Vertrauen und Transparenz in der Blockchain-Industrie“.
Der Mietindex des Online-Immobilienmarktplatzes homegate.ch in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank ist im Februar wieder gestiegen. Die Mietpreise kletterten leicht um 0,26 Prozent, heisst es in einer Medienmitteilung. Damit lag der Index leicht erhöht gegenüber dem Vormonat bei 117 Punkten.
Fast in allen Kantonen und Städten sind die Mietpreise gestiegen, allen voran im Kanton Graubünden mit 2,15 Prozent. Dort hatte es im Januar einen Mietpreisrückgang gegeben, der sich nun durch den Anstieg im Februar wieder ausgeglichen hat. Neben Graubünden verzeichneten im Februar auch Appenzell, Glarus, Schwyz und das Wallis einen Anstieg von über 1 Prozent.
Bis auf Bern und St.Gallen stiegen im Februar die Mieten in allen Städten, am stärksten in den Städten Lausanne mit 1,7 Prozent und Lugano mit 1,41 Prozent. In den jeweiligen Kantonen Waadt und Tessin stiegen die Preise dagegen weniger stark oder gingen sogar zurück.
Gesunken sind die Mieten im Kanton Zug um 0,56 Prozent. Hier waren die Mieten im Januar deutlich gestiegen. „Im kantonalen Vergleich zeigen sich neben mehrheitlich zunehmenden Mieten auch Schwankungen über die letzten Monate“, heisst es in der Medienmitteilung.
Die Preise von Einfamilienhäusern legten 2021 im Vergleich zum Vorjahr im Mittel um 9 Prozent auf 1,42 Millionen Franken zu. Die Preise von Eigentumswohnungen stiegen im Durchschnitt um 8,3 Prozent auf 0,91 Millionen Franken. Das zeigen die Zahlen der jährlich vom Immobilienmarktplatz Homegate und dem Swiss Real Estate Institute der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) vorgelegten Home Market Price Analysis. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, sei dies die höchste Preisdynamik bei Wohneigentum seit zehn Jahren.
Für Zweitwohnungen stiegen die Preise im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent. „Bei Erstwohnungen sind die Preissteigerungen schon erstaunlich“, so Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Institute. „Aber bei Zweitwohnungen ist aufgrund der strikten Angebotsbegrenzung durch die Zweitwohnungsinitiative ein Markt geschaffen worden, der sich hervorragend für Immobilienspekulation eignet.“
Eigentumswohnungen sind nach wie vor in der Region Zürich am teuersten, Einfamilienhäuser in der Region Genfersee. Der starke Preisanstieg scheine zumindest bei den Einfamilienhäusern zu weniger Verkaufstransaktionen zu führen. Sie sanken um 10 Prozent.
Auf Gemeindeebene gibt es zwischen den Regionen grosse Unterschiede: Mit dem gleichen Budget von 3,1 Millionen Franken, für das es in Erlenbach ZH ein Haus gab, konnte man in Brugg AG gut sechs Einfamilienhäuser kaufen. Die tiefsten Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen wurden in der Gemeinde Sainte-Croix VD mit 0,28 Millionen Franken bezahlt, die höchsten in Zumikon ZH mit 2,37 Millionen Franken.
Unter dem Aspekt Wohnen und Arbeiten direkt am Gleis hat die SBB einen Architekturwettbewerb zur Gestaltung ihres Areals am Bahnhof in Wettingen ausgeschrieben. Die Ergebnisse liegen laut Medienmitteilung jetzt vor. Sie können bis am Dienstag, 8. März, im Foyer des Tägi Wettingen in einer Ausstellung begutachtet werden.
Das Siegerprojekt heisst Stadtlaube und sieht laut der SBB-Mitteilung am Bahnhof Wettingen zwei langgezogene, fünfstöckige Wohnbauten mit Dienstleistungs-, Handels- und Gastronomieflächen in den unteren Geschossen sowie ein viergeschossiges Dienstleistungsgebäude mit publikumsorientierten Nutzungen vor. Die historischen Bahnbauten bleiben erhalten.
Die beiden Gebäude westlich des Bahnhofs bilden einen Abschluss gegenüber dem Gleisfeld und schaffen damit Wohn- und Aufenthaltsraum an zentraler Lage, heisst es in der Mitteilung zum Projekt. Die Eingangsbereiche und zum Teil offen gestalteten Treppenhäuser sollen den Blick auf die Gleisanlagen freigeben. Vor den Hauseingängen werde es kleine Plätze und eine Spielstrasse geben. Geplant sind flexibel nutzbare 2,5- bis 4,5-Zimmerwohnungen mit privaten Aussenbereichen und gemeinschaftliche Dachterrassen.
Östlich der Wohnbauten und eingebettet in die historischen Bahnhofbauten ist ein viergeschossiges Dienstleistungsgebäude mit Ladengeschäften und Gastronomie vorgesehen. Die geschützten Einzelobjekte Lokremise, Güterschuppen, Bahnhofgebäude und Drehscheibe bleiben laut der Mitteilung erhalten.
Am 12. März 2012 hat die Schweizer Bevölkerung die Zweitwohnungsinitiative angenommen. Das entsprechende Zweitwohnungsgesetz sieht vor, dass in Gemeinden mit mehr als 20 Prozent Zweitwohnungen keine zusätzlichen Ferienwohnungen oder -häuser mehr gebaut werden dürfen. Experten befürchteten, dass mit der Annahme der Initiative die Preise für entsprechende Immobilien in den touristisch geprägten Gebieten explodieren würden.
Zehn Jahre später hätten sich diese Befürchtungen nicht bestätigt, schreibt die Hochschule Luzern (HSLU) in einer Mitteilung. Forschende der HSLU haben die Auswirkungen des Zweitwohnungsgesetz in zwei Studien untersucht. Den Ergebnissen zufolge sind die Immobilienpreise bis 2018 nicht gestiegen, sondern stattdessen sogar gesunken.
„Die Annahme der Initiative hat zu einer panikartigen Flut an Last-Minute-Baugesuchen geführt“, wird der Leiter der entsprechenden Studie, Daniel Steffen, in der Mitteilung zitiert. „Dies hat ironischerweise für ein zwischenzeitliches Überangebot gesorgt.“ Erst mit dem Ausbruch der Pandemie sei die Nachfrage nach Wohnungen in den touristischen Bergregionen gestiegen. „Heute sind die Preise wieder ungefähr auf dem Niveau, auf dem sie nach Modellrechnungen auch ohne Zweitwohnungsinitiative wären“, so Steffen.
Auch Hotelbranche und Bergbahnen spürten nur geringe Folgen der Neuregelung, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Lediglich das Modell der Hotelbranche, Sanierungen über den Bau und Verkauf von Zweitwohnungen querzufinanzieren, sei durch das Zweitwohnungsgesetz eingeschränkt. In der Baubranche machen die Forschenden allerdings für in den betroffenen Gemeinden aktive Baufirmen markante Beeinträchtigungen aus. „Insbesondere grössere, strategisch breit aufgestellte Firmen“ orientierten sich aber bereits „vermehrt in Richtung Talboden, wo die Aufträge nicht so stark vom Zweitwohnungsbau abhängig sind“, wird der Leiter der entsprechenden Studie, Stefan Lüthi, in der Mitteilung zitiert.
„Über alle Branchen betrachtet sei insgesamt zu erwarten, dass die Wirkungen des Zweitwohnungsgesetzes erst in den kommenden Jahren spürbar werden dürften“, konstatieren die HSLU-Forschenden.
Der Schlieremer Innovationsdienstleister Zühlke entwickelt für die Zürcher Baugenossenschaft Zurlinden ein leistungsfähiges Portfoliomanagement. Laut Medienmitteilung will die Baugenossenschaft ihr Immobilienportfolio mit einem Marktwert von rund 1,5 Milliarden Franken komplett in die Software Nexport ihres langjährigen Partners Aktiva AG aus Zürich integrieren.
Die bisher bestehende Plattform stosse an ihre Grenzen, heisst es in der Mitteilung. Die Abläufe seien fehleranfällig. Sie basierten allein auf Austausch von Dokument- und Excel-Dateien. Der künftige Auftritt soll die fachliche Kompetenz sichtbar machen sowie den durch Dienstleistungen wie persönliche Beratung für Kunden entstehenden Mehrwert aufzeigen.
Zühlke ist mit der Weiterentwicklung beauftragt worden. Das neue Portfoliomanagement-Tool soll eine zentrale Datenhaltung und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnerunternehmen ermöglichen. Wichtige Kennzahlen werden berechnet, und Trends und Stammdaten werden visualisiert, heisst es in der Zühlke-Mitteilung. Strategische Entscheidungen könnten aufgrund aktueller Daten getroffen werden. Neue Aufgaben und Strategien würden laufend integriert. Die Lösung könne Kunden als Software-Service angeboten und gemeinsam weiterentwickelt werden.
Zühlke entwickele die Lösung auf Basis der flexiblen Entwicklungsplattform für Unternehmensanwendungen, Mendix. Spezialisten aus den Bereichen Business-Analyse, User Experience, Low-Code-Entwicklung und Betrieb arbeiten dabei laut der Mitteilung sehr eng mit der Baugenossenschaft Zurlinden und der Aktiva AG zusammen.
Aufzugbauer Schindler bringt seinen Installationsroboter R.I.S.E. jetzt auch im Asien-Pazifik-Raum zum Einsatz. In Schanghai bohrte er unzählige Löcher für die Installation von fünf Fahrstühlen in einem der grössten Geschäftskomplexe der Innenstadt. Auch im Singapurer Wohnbauprojekt Avenue South Residence nahm R.I.S.E. Monteuren diesen Teil der Arbeiten ab. Dort wurden laut einer Medienmitteilung weitere zehn Fahrstühle installiert.
„Mit Schindler R.I.S.E. machen wir Hochbaustellen sicherer und effizienter“, so Schindlers COO Paolo Compagna. „Der Roboter übernimmt das Bohren von Tausenden Ankerbolzen, die für die Installation von Aufzügen erforderlich sind und trägt so zu mehr Arbeitssicherheit bei. Monteure können ihre Zeit so für anspruchsvollere Tätigkeiten nutzen.“ Dies garantiere eine schnellere und effizientere Projektabwicklung, „was in einer Zeit, in der weltweit viele mit Verzögerungen auf Baustellen konfrontiert sind, noch wichtiger geworden ist“.
Schindler verweist darauf, dass es diese „bahnbrechende“ Innovation in der Kategorie Innovation Leaders in die engere Auswahl für den Swiss Technology Award geschafft habe. Er gilt als der bedeutendste Innovations- und Technologiepreis der Schweiz.
Sika hat die Übernahme des kanadischen Baustoffzulieferers Sable Marco in einer Medienmitteilung bekanntgegeben. Mit dem Engagement will das in der Spezialitätenchemie tätige Unternehmen den Vertrieb im östlichen Kanada noch erfolgreicher machen.
Sable Marco ist führend in der Mörtel- und Zementproduktion. Laut Medienmitteilung erzielt das in Pont-Rouge in der Provinz Québec ansässige Unternehmen einen Jahresumsatz von 20 Millionen Franken.
Der Kundenstamm von Sable Marco passe zum Portfolio von Sika, heisst es. Zudem könne Sika von den „Kontakten zu nationalen und regionalen Baustoffmärkten und Heimwerker-Einzelhandelsketten profitieren“ und mache einen wichtigen Schritt zu einem „neuen Kundenkreis mit hohem Potenzial“.
Die zementösen Produkte, Mörtel, Polymersande sowie weitere Materialien werden im Grossraum Quebec produziert. Synergien sehen die Unternehmen gemäss der Mitteilung im „Cross-Selling-Potenzial der Produkte, die Sika in den Zielmärkten Waterproofing und Building Finishing“ anbiete. Durch die geografische Lage sieht Sika Chancen für neue Vertriebswege im östlichen Kanada. Zudem sei die steigende Nachfrage nach Polymersand-Produkten einer Zusammenarbeit förderlich.
Die zur TX Group gehörende Immobilienplattform homegate.ch hat den gemeinsam mit dem Swiss Real Estate Institute erstellten Bericht „Home Market Price Analysis“ veröffentlicht. Darin wird die Preisentwicklung von Immobilien in den vier Regionen Bern, Genfersee, Nordwestschweiz und Zürich untersucht. Den Ergebnissen zufolge sind die Verkaufspreise von Eigenheimen 2021 gestiegen.
In der Region Genf lag der Preisanstieg für Eigenheime mit 8,9 Prozent am höchsten. Allerdings waren die Preise 2020 rückläufig. Der Anstieg wird daher als „Nachholeffekt“ beschrieben. Zürich verzeichnet mit 8 Prozent den zweitgrössten Preisanstieg.
Bei den Preisen für Eigentumswohnungen gilt die Region Zürich weiterhin als die teuerste. Dagegen befinden sich in der Region Genfersee die teuersten Einfamilienhäuser. Allerdings holen auch die Regionen Nordwestschweiz und Bern auf. So sind etwa die durchschnittlichen Einfamilienhauspreise mit 11 Prozent in der Region Nordwestschweiz am stärksten gewachsen, gefolgt von der Region Bern (9,1 Prozent).
Im Schnitt sind Preise von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen 2021 um 9 Prozent, respektive um 8,3 Prozent gestiegen. Dies ist laut der Mitteilung die höchste Preisdynamik bei Wohneigentum in den untersuchten Regionen seit zehn Jahren.
Die Preise von Zweitwohnungen sind 2021 mit 35 Prozent besonders stark gestiegen, nachdem sie im vergangenen Jahr um mehr als 20 Prozent gesunken waren. „Bei Erstwohnungen sind die Preissteigerungen schon erstaunlich, aber bei Zweitwohnungen ist aufgrund der strikten Angebotsbeschränkung durch die Zweitwohnungsinitiative ein Markt geschaffen worden, der sich hervorragend für Immobilienspekulation eignet“, erklärt Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Instituts.
Experimente auf der ISS (International Space Station) sollen helfen, die Erhärtung von Beton auch unter Bedingungen der Schwerelosigkeit besser zu verstehen. Letztlich könnten sie dazu beitragen, umweltfreundlichere Zusammensetzungen des Materials zu entwickeln, ohne dass dessen positiven Eigenschaften darunter leiden. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Kompetenzzentrums BIOTESC der Hochschule Luzern in Hergiswil, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, der Universität Duisburg-Essen und der Universität zu Köln.
BIOTESC arbeitet im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Dieses sogenannte User Support and Operations Center ist eines von vier solcher Zentren der ESA. Es unterstützt Forschende bei der Durchführung der Experimente in der Infrastruktur der ISS.
Auch das Forschungsdesign für die Experimente auf der ISS stammt aus Hergiswil. Die dort vorbereiteten 64 kleinen Versuchsbehälter mit je unterschiedlichen Mischungen und injizierbarer Flüssigkeit wurden vom BIOTESC getestet, befüllt und verpackt. Da es Pläne für permanente Präsenzen auf Mond und Mars gebe, enthielten einige davon auch Mondstaub, heisst es in einer Medienmitteilung der Hochschule Luzern. Im ESA-Logistikzentrum in Turin wurden die BIOTESC-Container auf Raumfahrtstandards überprüft. Dann wurden sie nach Cape Canavaral geflogen und von dort mit einer Rakete zur ISS befördert.
Das Experiment wurde am 1. Februar durchgeführt. Zur Erde zurück kommen die Betonproben erst mit dem nächsten Flug im Juli. Unterdessen seien die vom BIOTESC entwickelten Container in Deutschland bereits zum Patent angemeldet. Sie sollen für weitere Versuche in der Schwerelosigkeit verwendet werden, so BIOTESC-Forschungsgruppenleiter Dr. Bernd Rattenbacher: „Darin kann alles Material gemischt werden, das eine feste und eine flüssige Komponente hat.“
Die Austragung der Messe findet bereits zum zwölften Mal statt. Aufgrund der intensiven Bautätigkeiten im Wirtschaftsraum Zürich hat die Messe in der Agenda der Branche und des Publikums einen festen Platz. Die SVIT Immobilien-Messe ist für Wohninteressierte die erste Anlaufstelle zu führenden Immobilienanbietern im Grossraum Zürich. Wer auf der Suche ist nach Wohneigentum oder Erstvermietungsobjekten, wird hier fündig. Das Angebot umfasst auch Bestandesimmobilien und Objekte, die sich erst in Planung befinden. Auf der anderen Seite nutzen die Aussteller (Bauträger, Projektentwickler, Vermarkter usw.) die Plattform, um sich persönlicher zu präsentieren als zum Beispiel nur im Internet.
Auch in diesem Jahr werden wieder alle Aussteller und Besucher vom V-ZUG/Herzog-Bistro kulinarisch und kostenfrei verwöhnt.
SVIT Digital Day Diese Tagesausstellung findet bereits zum dritten Mal als Fachmesse für Profis und Akteure der Immobilienbranche statt. Neu kombiniert mit der SVIT Immobilien-Messe, jedoch mit einem verbundenen, eigenen Ausstellungsbereich. Bereits bei den ersten Durchführungen strömten viele interessierte Mitglieder des SVIT sowie weitere Besucher zur beliebten Fachmesse. Anbieter, User und Interessierte können sich austauschen und den direkten Kontakt zu diversen Softwareentwicklern der digitalen Angebote suchen. Dabei werden die neusten Softwareapplikationen für die Immobilienbranche seitens der rund 40 Aussteller präsentiert. Ein zusätzliches Highlight am «SVIT Digital Day» sind die praxisorientierten Fachreferate (freier Zugang).
Finden Sie hier den aktuellen Hallenplan und die Aussteller des SVIT Digital Day.
Digital Kompass des SVIT Schweiz Der Digital Kompass Schweiz ist eine Innovation des SVIT Zürich. Dieses Tool begleitet Immobilienakteure auf dem Weg in die digitale Transformation. Dabei soll er unterstützen und auch sensibilisieren, sich mit der digitalen Materie auseinanderzusetzen. Die Effizienz in einem Immobilienunternehmen hängt massgeblich von seiner Software und ihrer Schnittstellen ab. Der Digital Kompass zeigt als interaktiver Ratgeber digitale Handlungsempfehlungen für konkret anwendbare Lösungen auf. Die Plattform svit-digital-kompass.ch ist für jedermann geeignet, der eine Affinität und ein echtes Immobilien-Interesse hat, denn die Software-Lösungen bzw. Produkte beziehen sich gezielt auf die Schweizer Immobilienbranche. Weitere Informationen finden Sie vor Ort.
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