Kategorie: Trends

Trends – Immobiliennews zu Innovationen, Marktentwicklungen & Zukunftsthemen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Hilti schwenkt auf Wachstumskurs

    Hilti schwenkt auf Wachstumskurs

    Einer Mitteilung von Hilti zufolge hat der Werkzeughersteller aus Schaan in den ersten vier Monaten 2021 Umsätze in Gesamthöhe von rund 1,93 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Wachstum um 14,7 Prozent in Franken und 16 Prozent in Lokalwährungen.

    „Der Erholungstrend in der globalen Bauwirtschaft hat sich fortgesetzt und wir sind gut in das neue Geschäftsjahr gestartet“, wird Hilti-CEO Christoph Loos in der Mitteilung zitiert. „Es ist erfreulich, dass wir nicht nur gegenüber der tiefen Basis von 2020 zulegen konnten, sondern auch gegenüber den ersten vier Monaten 2019 ein Wachstum von rund 6 Prozent in Lokalwährungen erzielt haben.“

    Zur guten Entwicklung hatten alle Marktregionen der weltweit aktiven Gruppe beigetragen. Das höchste Umsatzwachstum wurde dabei mit 22 Prozent in Lokalwährungen in der Region Europa realisiert. In der Region Amerika legten die Umsätze im Jahresvergleich um 9,9 Prozent zu. In der Region Asien/Pazifik wurde ein Wachstum um 13,6 Prozent verbucht. Am schwächsten fiel das Wachstum mit 5 Prozent in der Region Osteuropa, Mittlerer Osten und Afrika aus.

    Aufgrund der pandemiebedingt niedrigen Werte aus dem Vorjahreszeitraum könnten aus der aktuellen Wachstumsrate keine Prognosen für die kommenden Monate abgeleitet werden, erklärt Hilti in der Mitteilung weiter. Die Gruppe rechne aber damit, im Gesamtjahr ein Umsatzwachstum „im hohen einstelligen Bereich“ in Lokalwährungen ausweisen zu können. hs

  • Gummi von alten Autoreifen soll Asphalt nachhaltiger machen

    Gummi von alten Autoreifen soll Asphalt nachhaltiger machen

    Die neue Abteilung Beton und Asphalt der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) hat für die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung, Innosuisse, untersucht, ob sich Gummi aus Altreifen in Strassenbelägen sinnvoll weiterverwenden lässt. Konkret gingen die Forschenden der Frage nach, ob Gummipartikel die Polymere in polymer-modifiziertem Bitumen für hochbelasteten Asphalt ersetzen können. Solche Beläge sind etwa in den USA und in Bayern bereits Norm.

    Herstellung und Verarbeitung stellten sich als problemfrei heraus. Auch Kälte-, Wärme- und Belastungstests zeigten mehrheitlich Ergebnisse, die knapp über oder knapp unter jenen von herkömmlichem Asphalt lagen. Insgesamt gäben Laborexperimente zwar einen detaillierten Eindruck, wird Asphaltspezialistin Lily Poulikakos von der Empa in einer Medienmitteilung zitiert. Doch wie sich die jahrelange Belastung in der Realität auswirkt, „ist dann doch eine andere Sache“. Mit der Zeit sollen drei im Sommer 2020 gebaute Testasphalt-Strecken in Graubünden, Waadt und auf einer Zürcher Kreuzung entsprechende Einsichten liefern.

    Die Umweltauswirkungen zweier Flüsterbeläge mit Gummiasphalt untersucht Empa-Forscher Zhengyin Piao im Rahmen seiner Dissertation gemeinsam mit dem Institut für Umweltingenieurswissenschaften der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Seinen Berechnungen zufolge schneiden beide Belagarten beim Energieverbrauch ähnlich ab. Doch führen die Gummibeläge zu deutlich geringeren CO2-Emissionen.

    Aber auch dieser Vorteil wird von einem anderen Umstand kompensiert: In der Schweiz sparen Zementwerke durch die Verbrennung von Altreifen statt Kohle so viel CO2 ein, dass Asphalt mit Gummi unter dem Strich sogar „ein klein wenig schwächer“ abschneidet als Asphalt mit Polymeren. Nähern sie sich aber in den kommenden Jahren wie geplant der CO2-Neutralität, würde das die Karten neu mischen. Und wenn sich die Teststrecken auf lange Sicht positiv entwickeln, könnte laut Samuel Probst vom Asphalthersteller Weibel AG „dafür einmal ein Markt entstehen“. mm

  • Nüssli baut für das Ziegelei-Museum

    Nüssli baut für das Ziegelei-Museum

    Bei der Ziegeleihütte in Cham handelt es sich um ein geschütztes Baudenkmal, deren Museum den Herstellungsprozess von Lehm bis zum Ziegel darstellt. Das Bauen mit Lehm habe in der Schweiz zwar eine lange Tradition, sei aber in Vergessenheit geraten, heisst es in einer Medienmitteilung von Nüssli, dem in der St.GallenBodenseeArea ansässigen Veranstaltungsbauer. Nüssli hat sich an einem Nachhaltigkeitsprojekt im Ziegelei-Museum beteiligt, bei welchem das Baumaterial Lehm wieder in den Vordergrund gerückt werden sollte.

    Dabei hat Architekt Roger Boltshauser mit Studierenden der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und der Technischen Universität München (TU) einen neun Meter hohen Aussichtsturm aus Lehm gebaut, der kürzlich eröffnet wurde. Nüssli hat an dem Projekt mit seinen Spezialisten für Holz- und Metallbau teilgenommen. Neben der massgeschneiderten Spindeltreppe und einem Hebefalttor für den Zugang zum Dach hat Nüssli auch die Aussichtsplattform aus Holz beigesteuert.

    Während das Hebefalttor ein Gewicht von 545 Kilogramm aufweist, bringt es die aus 14 Meter langen Balken angefertigte Aussichtsplattform auf ein Gewicht von 3200 Kilogramm. Sie ist von den Nüssli-Spezialisten vor Ort zusammengebaut und auf die Lehmmodule montiert worden. jh

  • Steiner AG gewinnt neue Ankermieterin

    Steiner AG gewinnt neue Ankermieterin

    Das Glasi-Quartier in Bülach Nord soll „viel Platz zum Wohnen, Arbeiten und Sein“ bieten, heisst es auf der Internetplattform des Projekts. Konkret werden hier rund 560 Wohnungen sowie Flächen für Gewerbe und Läden und eine Wohn- und Pflegezentrum realisiert. Die ausführende Totalunternehmerin und Immobilienentwicklerin Steiner AG hat nun eine weitere Ankermieterin für das Glasi-Quartier gewonnen.

    „Nach intensiven und konstruktiven Verhandlungen“ habe die Steiner AG die Stiftung Wisli als langjährige Mieterin für das Büro- und Gewerbehaus Angelo gewinnen können, informiert die Immobilienentwicklerin in einer Mitteilung. Die gemeinnützige Sozialstation ist derzeit auf neun verschiedene Standorte in der Stadt Bülach verteilt. Acht dieser Standorte sollen im sogenannten Haus A im Glasi-Quartier zusammengezogen werden.

    „Die Erschliessung ist optimal“, wird Wisli-Geschäftsführer Martin Bieber in der Mitteilung zitiert. „Von hier sind es nur wenige Minuten zu Fuss zum Bahnhof Bülach oder zur neuen Bushaltestelle und damit zum Zentrum Bülachs.“ Die Steiner AG will im Frühjahr 2022 mit dem Bau des Hauses A beginnen.

    Die ersten Gewerbeflächen im Glasi-Areal sollen im Herbst 2022 bezugsfertig sein, erläutert die Steiner AG in der Mitteilung weiter. Bereits jetzt sei mehr als die Hälfte der laut Unternehmensangaben rund 35’000 Quadratmeter Gewerbefläche vergeben. „Mit weiteren Interessenten sind die Gespräche bereits weit fortgeschritten“, erklärt Fabian Hasler, Project Manager Sale & Lease bei der Steiner AG, in der Mitteilung. hs

     

  • Spatenstich für KREIS Haus ist erfolgt

    Spatenstich für KREIS Haus ist erfolgt

    Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) hat mit dem Bau des sogenannten KREIS Hauses begonnen. Das Akronym steht für klima- und ressourcen-effizientes Suffizienz-Haus. Mit diesem Projekt möchte das ZHAW-Departement Life Sciences und Facility Management zeigen, wie Kreislaufwirtschaft auf kleinstem Raum umgesetzt werden kann.

    Laut seiner Medienmitteilung wurde das KREIS Haus mit kreislauffähigen Anwendungen konzipiert, von den Baumaterialien bis zu den Nährstoffen im Abwasser, die den Dachgarten düngen. Das Gebäude werde nach baubiologischen Grundsätzen klimaneutrales Bauen und Wohnen verwirklichen und zeigen, wie sich eine suffiziente Lebensweise auf reduzierter Wohnfläche verwirklichen lässt.

    Das KREIS Haus wird bis August 2021 auf dem Grundstück des Vereins Synergy Village in Feldbach am rechten Zürichseeufer gebaut. Interessierte können das Projekt vor Ort in einer sechsteiligen Workshop-Serie an drei Tagen begleiten. Praktisch Veranlagte sind eingeladen, an der Mitmachbaustelle mitzuhelfen. Eine Live-Webcam fängt alle Baufortschritte ein.

    Zudem gibt es die Möglichkeit, selbst einige Tage und Nächte in dem Haus zuzubringen und es zu testen. Ausserdem werden regelmässig Führungen und Workshops angeboten. Alle Besucherinnen und Besucher werden im Anschluss gebeten, an einer wissenschaftlichen Befragung teilzunehmen. Damit soll die Forschung unterstützt werden. mm

  • Swiss Prime Site sieht sich auf gutem Kurs

    Swiss Prime Site sieht sich auf gutem Kurs

    Swiss Prime Site setze seine Portfolio- und Projektstrategie erfolgreich um, schreibt die Immobiliengesellschaft aus dem Kanton Solothurn in einer Mitteilung. Mit ihrer Strategie strebt Swiss Prime Site an, ihr Immobilienportfolio über die Wiederverwertung von Kapital „zu veredeln“, heisst es dort weiter. Dazu setzt die Immobiliengesellschaft unter anderem auf „opportunistische Veräusserungen von Bestandsliegenschaften und Projekten“.

    Seit Jahresbeginn hat Swiss Prime Site zwei Verkäufe getätigt. Anfang 2021 habe das Unternehmen eine Immobilie in Zürich-Stadelhofen „zu äusserst attraktiven Konditionen veräussert“, wird CEO René Zahnd in der Mitteilung zitiert. Im Projekt Espace Tourbillon in Genf sei darüber hinaus mit dem Haus E das dritte von insgesamt fünf Gebäuden verkauft worden. „Damit ist es uns bereits im ersten Drittel 2021 gelungen, unser anvisiertes Jahresziel für Verkaufsgewinne zu erreichen“, erläutert Zahnd.

    Die Einnahmen aus den Verkäufen will Swiss Prime Site für die Eigenfinanzierung geplanter und laufender Projekte nutzen. In der Mitteilung streicht der Unternehmenschef dabei das Genfer Grossprojekt Pont-Rouge in Lancy heraus. hs

  • Baumeisterverband bricht Lanze für traditionelle Baustoffe

    Baumeisterverband bricht Lanze für traditionelle Baustoffe

    Der Gebäudepark der Schweiz sei aufgrund seiner Überalterung für rund einen Viertel der CO2-Emissionen verantwortlich, schreibt der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) in einer Mitteilung. Um die Klimaziele und insbesondere die CO2-Neutralität bis 2025 zu erreichen, müsse die Geschwindigkeit bei der Modernisierung des Gebäudeparks verdreifacht werden, heisst es dort weiter. Dabei macht sich der SBV für eine sinnvolle Kombination aller Baumaterialien stark.

    Aktuell kämen Backsteine, Zement, Beton und Stahl auf einen Anteil von rund 95 Prozent am Baumarkt, schreibt der SBV. Er stützt sich dabei auf eine von mehreren Verbänden der Baubranche verfasste Studie zum Einsatz der verschiedenen Baumaterialien in der Schweiz. Der Holzanteil ist ihr zufolge innert zehn Jahren von 4,4 auf 5,3 Prozent gestiegen.

    Es sei sehr wahrscheinlich, dass die traditionellen Baustoffe auch in den kommenden Jahrzehnten eine tragende Rolle spielen werden, meint der SBV. Er hält es im Interesse nachhaltigen Bauens daher für falsch, „wenn ein Baumaterial durch politische Aktivitäten gegen das andere ausgespielt wird“. Stattdessen sollten die Baumaterialien sinnvoll kombiniert werden. Zudem könnte der Anteil wiederverwerteten Baumaterials durch innovative Technologien gesteigert werden.

    Derzeit mache wiederverwerteter Bauschutt 16 Prozent der am Bau verwendeten Materialien aus, erläutert der SBV. Gleichzeitig lande anfallender Bauschutt bereits zu 70 Prozent in der Wiederverwendung. Zudem zeichneten sich Baustoffe wie Backstein und Beton durch „ideale energetische Eigenschaften für den sommerlichen Wärmeschutz“ aus, argumentiert der SBV. Vor dem Hintergrund steigender Temperaturen im Zuge des Klimawandels könnte dies zur Einsparung von Energie zur Kühlung beitragen. hs

  • Flugplatz Dübendorf soll zur Airfield Science City werden

    Flugplatz Dübendorf soll zur Airfield Science City werden

    Aus dem Militärflugplatz Dübendorf bei Zürich könnte ein Standort für CO2-neutrale Aviatik und innovative Mobilität werden. Diesen Vorschlag hat jetzt Think Tank Airfield City Dübendorf vorgelegt. In einer Studie zur künftigen Nutzung des Flugfelds schlägt der Verein eine enge Verzahnung der neu zu schaffenden Airfield Science City mit dem bereits entstehenden Innovationspark Zürich vor.

    Einer der Autoren ist der ehemalige Direktor des Bundesamts für Zivilluftfahrt, Dr. Peter Müller. Mit seinen Co-Autoren, dem Vereinspräsidenten und ehemaligen COO des Flughafens Zürich, Stefan Conrad, und dem ehemaligen Luftwaffenchef Markus Gygax, ist er der Meinung, dass ein solcher Mobilitätscluster „nicht nur für den Kanton Zürich und die Region, sondern auch für die Schweiz von strategischer Bedeutung“ sei.

    In einer diesbezüglichen Medienmitteilung zeigen sie sich überzeugt, dass Dübendorf „zu einem führenden Forschungs- und Entwicklungsstandort für CO2-neutrale Mobilitätslösungen“ werden könne: „Die Möglichkeit zur Erforschung, Erprobung, Zertifizierung, Wartung und Betrieb von emissionsneutralen Flugkörpern und terrestrischen Mobilitätslösungen in unmittelbarer Nähe zu führenden Hochschulen und Universitäten und Entwicklungsabteilungen von Firmen an einem Ort ist in dieser Form weltweit fast einzigartig.“

    Die für diese Transformation des Flugplatzes notwendige Unterstützung der öffentlichen Hand veranschlagen die Autoren auf 2 Millionen Franken in zehn Jahren. „Danach sind Betrieb und Unterhalt selbsttragend.“ Bund, Kanton und Anrainergemeinden würden ihrerseits von einer Stärkung des Exzellenzstandorts im internationalen Wettbewerb, gesteigerter Wertschöpfung und Tausenden neuen Arbeitsstellen profitieren. Zudem werde das Gelände weitgehend in seiner heutigen Form erhalten. Die bestehenden Frei- und Naturflächen des Dübendorfer Rieds sollen weitestgehend unberührt bleiben. Ausserdem sieht die Studie grosszügige Zugänge für die Bevölkerung vor. mm

  • Baukultur kann jetzt gemessen werden

    Baukultur kann jetzt gemessen werden

    Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat das Davos Qualitätssystem veröffentlicht. Es stellt erstmals Kriterien zur objektiven Beurteilung des baukulturellen Werts eines Gebäudes oder Ortes zur Verfügung. Gleichzeitig bietet es Hilfestellung bei der Erarbeitung baukulturell wertvoller Architektur. Auch für die Jurierung im Rahmen von Wettbewerben ist es als Leitfaden gedacht.

    Wie es in einer Medienmitteilung des BAK heisst, wurde das Davos Qualitätssystem auf der Grundlage der Erklärung von Davos und im Anschluss an die internationale Genfer Tagung Getting the measure of Baukultur von 2019 mit internationalen Partnern erarbeitet. Dabei gehen die Beteiligten davon aus, dass hohe Baukultur nicht rein subjektiv, sondern durchaus objektivierbar ist.

    So definiert das Kompendium acht Qualitätskriterien: Gouvernanz, Funktionalität, Umwelt, Wirtschaft, Vielfalt, Kontext, Genius Loci und Schönheit. Wie das BAK betont, würden dabei soziale, emotionale und kulturelle Kriterien gleichwertig zu technischen und funktionalen betrachtet.

    Der sogenannte Davos Prozess begann 2018 mit der Verabschiedung der Erklärung von Davos mit dem Titel „Eine hohe Baukultur für Europa“ durch die europäischen Kulturministerinnen und -minister. Diese Erklärung erinnert daran, dass Bauen Kultur ist und Raum für Kultur schafft. Das Davos Qualitätssystem versteht sich als Beitrag zum laufenden Davos Prozess. mm

  • E-Mobilitätspaket soll Bauherren ansprechen

    E-Mobilitätspaket soll Bauherren ansprechen

    Das Energieversorgungsunternehmen Primeo Energie mit Sitz in Münchenstein BL, die Liestaler Energieversorgerin Genossenschaft Elektra Baselland (EBL) und die Carsharing-Anbieterin Mobility mit Sitz in Rotkreuz haben sich zusammengeschlossen, um ein gemeinsames Produkt rund um Elektromobilität anzubieten. Mit einem neuen E-Mobilitätspaket für grössere Bauprojekte soll es für Bauherren leichter werden, Wohnungskäufern und -mietern ein Angebot im Bereich der E-Mobilität unterbreiten zu können, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Primeo Energie, EBL und Mobility stellen bereits elektrifizierte Fahrzeuge wie Renault Zoe, den ID.3 und das Tesla Model 3 an verschiedenen Standorten zur Verfügung und versorgen die Fahrzeuge über ihre Lade-Infrastruktur mit 100 Prozent erneuerbarer Energie. Inhaber eines Mobility-Abos können die E-Autos schweizweit nutzen.

    Mit dem E-Mobilitätspaket für grössere Bauprojekte sollen Investoren, Planer und Architekten grösserer Bauprojekte leichteren Zugang zu dem Angebot erhalten und dazu beitragen, dass mehr Menschen in Wohnquartieren auf Elektromobilität zurückgreifen. Dort wollen Primeo Energie, EBL und Mobility ihr ZEV-Modell weiter ausbauen, ein Zusammenschluss zum Eigenverbrauch. Dabei werde vor Ort klimafreundliche Sonnenergie produziert und genutzt. ko

  • Baubranche setzt künftig verstärkt auf Roboter

    Baubranche setzt künftig verstärkt auf Roboter

    In den nächsten zehn Jahren wollen 81 Prozent der Bauunternehmen Robotik und Automatisierung einführen oder deren Einsatz intensivieren. Das hat eine Umfrage des Technologiekonzerns ABB unter 1900 Betrieben in Europa, China und den USA ergeben. Aktuell setzen laut einer Medienmitteilung lediglich 55 Prozent der befragten Unternehmen Roboter bereits ein – gegenüber 84 Prozent in der Automobilindustrie und 79 Prozent im produzierenden Gewerbe.

    Die Gründe für die Automatisierungsabsichten seien im weltweit zunehmenden Mangel an Fachkräften zu suchen. Ein ebenso starkes Argument sei die Verbesserung des Gesundheitsschutzes und der Sicherheit auf der Baustelle. Auch der Umweltschutz sei einer der Haupttreiber für Veränderungen in der Branche.

    „Das neue Bewusstsein für Gesundheit, Sicherheit und Nachhaltigkeit beschleunigt die Investitionen in die Robotik massiv“, so Sami Atiya, Leiter des ABB-Geschäftsbereichs Robotik & Fertigungsautomation. „Gleichzeitig sorgt das sinkende Angebot an Fachkräften dafür, dass die Bauindustrie zunehmend Roboter benötigt, um mit den Herausforderungen der Urbanisierung und des Klimawandels Schritt zu halten.“ Interne Analysen von ABB Robotics zum Marktpotenzial robotergestützter Automatisierung in den kommenden zehn Jahren gehen von hohen zweistelligen Wachstumsraten aus. Dies betreffe vor allem die Schlüsselbereiche des Bauwesens einschliesslich Fertigteilbau und 3D-Druck.

    ABB arbeitet bei der Entwicklung neuer Automatisierungslösungen unter anderem mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich zusammen. Am dort angesiedelten Institut für Technologie in der Architektur hat ABB dazu beigetragen, das weltweit erste Labor für kollaborative robotergestützte digitale Fertigung in der Architektur einzurichten. Die neueste Technologie für grossflächigen 3D-Druck in der Bauindustrie ist derzeit auf der Architektur-Biennale in Venedig zu sehen. Sie ist Teil einer Installation des österreichischen Architekturbüros MAEID.

  • PropTech – die Evolution der Immobilienwirtschaft

    PropTech – die Evolution der Immobilienwirtschaft

    Warum PropTech? Die traditionelle Immobilienwirtschaft hat einige Nachteile. Sie ist beschränkt im Angebot, hat langwierige Vermietungs- und Zahlungsprozesse, leidet unter einem Mangel an Automatisierung und Flexibilität. PropTech-Unternehmen versuchen, all diese Herausforderungen mit innovativen Ansätzen anzugehen.

    PropTech-Evolution
    Das Weltwirtschaftsforum in Davos hat die PropTech-Szene in drei Kategorien eingeteilt: PropTech 1.0, 2.0 und 3.0.

    PropTech 1.0
    Diese Generation war durch das Wachstum von Online-Inserate-Seiten gekennzeichnet. Alles begann in den 80er Jahren mit der Erfindung von Personal Computern. Es wurden verschiedene Unternehmen zur Analyse des Immobilienmarktes gegründet, die eine große Menge an Immobiliendaten produzierten. Diese Welle endete im Jahr 2000 mit dem platzen der Dotcom-Blase. Zur gleichen Zeit verlagerten Immobilienagenturen ihre Märkte ins Internet.

    PropTech 2.0
    Fortschritte in der Computertechnik machten die Entwicklung von komplexen Transaktionsumgebungen schneller und zugänglicher. Der Einsatz von Datenanalyse und virtueller Realität ermöglichte es dem Immobilienmarkt, bessere und spezialisiertere Dienstleistungen für Kunden anzubieten.

    Während die erste Welle hauptsächlich aus etablierten Unternehmen bestand, die online gingen, entstanden in der zweiten Welle Startups, die hauptsächlich in den Bereichen Gewerbe, Wohnen oder Hypotheken tätig sind.

    PropTech 3.0
    Neue Technologien bieten mehr Möglichkeiten, den Immobilienmarkt zu optimieren. Innovationen im Finanz- und Rechtssektor ermöglichten es der Immobilienbranche, die Transparenz und Fluidität ihrer Operationen mit Sicherheitsmechanismen zu verbessern. Big Data, AR und VR, 3D-Druck und Kryptowährungen werden Möglichkeiten kreieren die Immobilienwirtschaft in die Zukunft zu befördern.

    Einen Überblick an PropTech-Lösungen der dritten Generation finden sie auf https://proptechmarket.net/loesungen

  • «SVIT-Schweiz Award Innovation in Real Estate» wird durch Publikumsvoting ermittelt

    «SVIT-Schweiz Award Innovation in Real Estate» wird durch Publikumsvoting ermittelt

    Unter den Teilnehmern des Votings «SVIT-Schweiz Award Innovation in Real Estate» verlosen wir 3 x 2 Eintritts-Tickets zur Teilnahme der Verleihung vom 30. August 2021 (Wert pro Ticket CHF 240.—). Pro E-Mailadresse kann eine Stimme abgegeben werden. Die Gewinner werden Ende Juli 2021ermittelt und persönlich benachrichtigt. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

    Zur Website

  • FenX überzeugt mit nachhaltigem Dämmstoff

    FenX überzeugt mit nachhaltigem Dämmstoff

    Die FenX AG hat sich im Rahmen einer Seed-Finanzierungsrunde 2,7 Millionen Franken gesichert, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.  Zu den Investoren gehören unter anderem die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site, die Zürcher Kantonalbank sowie das auf simulationsbasierte Planungen spezialisierte Unternehmen CADFEM International.

    FenX AG hat eine patentierte Technologie entwickelt, mit der Industrieabfälle durch ein kostengünstiges Schaumverfahren bei Raumtemperatur in Dämmplatten verwandelt werden können. Die so hergestellten Dämmplatten weisen laut der Mitteilung gute Isolationseigenschaften und eine hohe mechanische Festigkeit auf. Sie sind nicht brennbar und verursachen fast keinen CO2-Ausstoss.

    Mit den frischen Mitteln will FenX einerseits weiter in die Forschung und Entwicklung investieren. Andererseits will das Unternehmen seine erste Produktionsanlage aufbauen und den Markteintritt vorbereiten. Das langfristige Ziel von FenX ist es, weltweit wiederverwertbare Baumaterialien herzustellen. Die Produktion soll dabei dezentral aus lokal verfügbaren Ressourcen erfolgen.

    FenX wurde 2019 aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) ausgegliedert. Hinter dem Unternehmen stehen Forschende aus dem Labor für komplexe Materialien der ETH.

  • MLP bewertet Immobilien mit Software von PriceHubble

    MLP bewertet Immobilien mit Software von PriceHubble

    Die MLP Finanzberatung SE arbeitet zukünftig mit den digitalen Lösungen zur Live-Analyse des Immobilienmarktes von PriceHubble. Das Zürcher Technologieunternehmen stellt MLP mit Hauptsitz in Wiesloch bei Heidelberg dafür die Software sowie umfangreiche Immobiliendaten eingebunden in die MLP-Internetseite zur Verfügung, heisst es in einer Medienmitteilung. PriceHubble baut digitale Produkte basierend auf der Analyse grosser Datenmengen sowie Künstlicher Intelligenz, mit denen sich aktuelle Markttrends und die Wertentwicklung von Immobilien beobachten lassen.

    „Unsere Beraterinnen und Berater können damit schnell und effizient auf die Bedarfe ihrer Kunden eingehen, den Marktwert einer Immobilie für den Kauf oder Verkauf einschätzen und darauf aufbauend die beste Strategie für Immobilieninvestments entwickeln“, wird Marc-Philipp Unger, Leiter Finanzierung bei MLP und Vorstand beim Tochterunternehmen Deutschland.Immobilien, in der Medienmitteilung zitiert. Immobilieninvestitionen seien häufig der grösste und emotionalste Vermögenswert in einem privaten Finanzportfolio. Daher sollten sie wohl überlegt sein und auf belastbaren Daten basieren.

    Bestandskunden, die bereits eine Immobilie besitzen, sollen laut Medienmitteilung bald regelmässig Bewertungsdossiers zu ihrer Anlage erhalten. Daran anknüpfend können die Mitarbeitenden von MLP mit ihren Kunden über Investitionen oder einen Verkauf sprechen. Das Programm soll zudem bei Gesprächen mit potenziellen Kunden zum Einsatz kommen, die gerade erst über den Kauf oder Verkauf einer Immobilie, eine Finanzierung oder über den Umbau einer Wohnimmobilie nachdenken und sich zunächst einmal nur informieren möchten.

  • SVIT-Schweiz Award «Innovation in Real Estate» wird erstmals am Real Estate Award 2021 verliehen

    SVIT-Schweiz Award «Innovation in Real Estate» wird erstmals am Real Estate Award 2021 verliehen

    Nominierte Projekte:

    Business-Case RenoRent

    Machbarkeitsstudie über die Renovierung und touristische Aktivierung von Zweitwohnungen

    Sicheres Wohnen im Alter

    Sicheres Wohnen im Alter ist ein Angebot von Immobilien Basel-Stadt und der Gebäude-versicherung Basel-Stadt an ihre Mieterinnen und Mieter über 65 Jahre.

    Basler Kostenmietmodell

    Immobilienstrategie für das Finanzvermögen des Kantons Basel-Stadt

    Global Real Estate Run

    Globaler Event für Innovation und Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft

    Projekt Interim – Zwischennutzungen und Leerstandsmanagement

    Projekt Interim bietet flexible Lösungen für temporäre Räume in der ganzen Schweiz.

    EDELWEISS – Büro-Hausboot

    Der mobile Immobilien-Showroom

    Die Mitglieder der deutschsprachigen SVIT-Mitgliederorganisationen erhalten die Möglichkeit, den Sieger in einem Publikumsvoting zu bestimmen. Unter folgendem Link  https://realestateinnovation.ch/ finden die nominierten Anwärter auf den Award.

  • Empa und Eawag erweitern Campus

    Empa und Eawag erweitern Campus

    Am Mittwoch haben symbolisch die Bauarbeiten für die Erweiterung des Forschungscampus‘ von Empa und Eawag in Dübendorf begonnen. Mit dem Spatenstich wurde der Startschuss für ein neues Laborgebäude gegeben. Zudem sind auf dem insgesamt 20’000 Quadratmeter grossen Grundstück ein Multifunktionsgebäude und ein Parkhaus vorgesehen. Laut Mitteilung der Empa ist die Fertigstellung für Mitte 2024 geplant.

    Das Laborgebäude wird Raum für rund 60 neue Labore und Büros bieten, das Multifunktionsgebäude 1000 Quadratmeter Bürofläche und im Erdgeschoss Platz für Gastronomie. Sämtliche Parkplätze werden ins Parkhaus verlegt. Insgesamt 260 Fahrzeuge sollen darin Platz finden. Dadurch würden die Aussenflächen für Fussgänger und Radfahrer einladender und sicherer. Zudem sei mehr Begrünung möglich.

    Künftig werde nicht nur in, sondern auch an und mit den neuen Gebäuden geforscht. Vor allem bei Energie und Gebäudetechnik sollen Innovationen aus den Empa-Laboren zum Einsatz kommen. So sei etwa ein Feld mit Erdsonden geplant, die die Abwärme der Gebäude speichern und sie im Winter wieder abgeben. Im Rahmen eines Forschungsprojekts werde dann untersucht, wie diese Innovation die Energieversorgung des Campus beeinflusst. 

  • Global Real Estate Run: Event mit Folge-Boost

    Global Real Estate Run: Event mit Folge-Boost

    Knapp 1’400 Teilnehmer aus 46 Ländern und 6 Kontinenten sind für die «gute Sache» gelaufen und haben ein nachhaltiges Zeichen gesetzt. Mit dem Anbau von 6’000 Bäumen, für jeden absolvierten Kilometer einen, werden ca. 132 Tonnen CO2 pro Jahr kompensiert.

    Nach dem Motto «Tue Gutes und sprich darüber» bedanken sich die Organisatoren bei allen Teilnehmenden und freuen sich über das ein oder andere tolle Zusatz-Engagement im Rahmen des von Homegate AGSPG Intercity Zurich AG und PropTechMarket in der Schweiz gesponserten Lauf-Events. Auf der eingerichteten Social Media-Wand wurden zahlreiche Bilder, Einblicke und Erfahrungen geteilt.

    Meno Lammers, Gründer der PropTech for Good-Initiative in den Niederlanden, hat auf der 6-Kilometer-Strecke jede Menge Müll vom Wegrand eingesammelt und somit der Nachhaltigkeitsinitiative noch seinen eigenen «grünen Stempel» verpasst. Andere wiederum nutzten den Global Real Estate Run für ihr Teambuilding und waren positiv überrascht, dass der Teamspirit trotz minimierter Austauschmöglichkeiten während der Lockdowns immer noch absolut vorhanden ist. H&B Real Estate erwartete die teilnehmenden Mitarbeiter in Zürich mit einem spontanen Slow Food-Apéro und Outdoor-Austausch. BuildingMinds, mit Sitz in Berlin, nützte die Teilnahme für neue Mitarbeiter, um ihre Kollegen nicht ausschliesslich über virtuelle Kollaborationsplattformen zu sehen, sondern in coronakonformen Zweier-Teams auch persönlich kennenzulernen. PriceHubble war gleich mit 100 Mitarbeitern, Freunden und Familien in mehreren Ländern vertreten – in Japan, Tunesien, Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich, der Schweiz, Russland, der Ukraine und Singapur. Auf einem eigenen Slack-Channel wurden Fotos und Videos geteilt und so der internationale Teamspirit auch in Zeiten von gestrichenen Business-Flügen wiedererweckt. Viele Teilnehmer haben den Lauf aber auch einfach nur für sich genossen, als kleine Pause «um den Kopf durchzulüften» und Platz für neue Ideen zu schaffen.

    Weitere Stories und Posts unter:
    globalrealestaterun.com/socialmediawall

  • Modernstes Schweizer Sägewerk ist im Bau

    Modernstes Schweizer Sägewerk ist im Bau

    Die Tschopp Holzindustrie AG in Buttisholz investiert 75 Millionen Franken, um ihr mittlerweile 21 Jahre altes und überlastetes Sägewerk zu ersetzen. Auf 20’000 Quadratmetern soll nach Unternehmensangaben das modernste Sägewerk der Schweiz entstehen. Der Betrieb wird in dritter Generation von den Brüdern Ronald und Daniel Tschopp geleitet.

    Mit dieser Investition setze die Tschopp Holzindustrie AG ein wichtiges Zeichen für die inländische Holzbranche, heisst es in einer Medienmitteilung. Damit könnten dem Markt langfristig mehr Holzwerkstoffe aus Schweizer Holz bereitgestellt werden.

    Das neue Werk ist auf 300’000 Kubikmeter Rundholz ausgelegt. Sie sollen vom Rundholzplatz im Einschichtbetrieb und von der Sägelinie samt Sortierwerk und Stapelanlagen in maximal zwei Schichten bewältigt werden. Auch künftig würde die Holzart Fichte/Tanne aus einheimischen Wäldern verarbeitet. Dabei setze Tschopp auch weiterhin auf die „langjährige und professionelle Partnerschaft mit den bewährten Rohholzlieferanten“.

    Die Tschopp Holzindustrie AG ist auf die Herstellung von Schalungsplatten für die Baubranche spezialisiert. Seit 2005 werden aus dem Restholz Pellets für die Energiebranche produziert. In beiden Bereichen sei Tschopp Marktführer in der Schweiz.

    Nach der Inbetriebnahme des neuen Sägewerks sollen Holzbaufirmen auch Produkte angeboten werden, die im Inland bisher gar nicht oder nicht industriell hergestellt werden und deshalb aus dem Ausland importiert werden müssen, etwa Dreischicht-Naturholzplatten.

  • Holcim treibt Innovationen von Start-ups voran

    Holcim treibt Innovationen von Start-ups voran

    Der Zuger Zementriese Holcim spannt mit drei Schweizer Jungunternehmen zusammen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Das Ziel ist es, innovative Technologien im Bausektor voranzutreiben und die Nachhaltigkeit zu fördern.

    In Zusammenarbeit mit dem Freiburger Start-up Mobbot soll beispielsweise die Integration von Recyclingbaustoffen in die 3D-Drucktechnologie vorangetrieben werden. Mobbot hat die dafür nötige 3D-Druck-Technologie entwickelt. Gemeinsam mit Holcim will es nun eine Betonrezeptur entwickeln, die den Einsatz von wiederverwertetem Material im 3D-Druck ermöglicht.

    Eine weitere Kooperation hat Holcim mit der in Bern ansässigen Firma neustark geschlossen. Die Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) entwickelt eine Technologie, mit der CO2 aus der Atmosphäre dauerhaft in Recyclingbeton gespeichert werden kann. Dafür wird flüssiges CO2 in Abbruchmaterial eingeleitet. Im Rahmen der Zusammenarbeit untersucht neustark das CO2-Umwandlungspotenzial des von Holcim rezyklierten Abbruchbetons. Holcim optimiert wiederum den von neustark hergestellten Beton. Holcim hält es für möglich, die Lösung von neustark künftig in seinen Recyclingprozess zu integrieren.

    Die dritte Zusammenarbeit hat Holcim mit der Tessiner Jungfirma HeatNeutral vereinbart. Diese hat ein innovatives Verbrennungssystem entwickelt, das die Dekarbonisierung von Produktionsanlagen vorantreiben soll. Die Heizanlage arbeitet den Angaben zufolge besonders effizient und erreicht eine nahezu 100-prozentige Verbrennung von Kraftstoffen. Es wird also bei gleicher Leistung weniger Brennstoff benötigt. Ausserdem kann das System von HeatNeutral auch CO2-neutrale Öle wie Pflanzenöle, Altspeiseöle und auch Biodiesel verbrennen. Holcim testet die Lösung in seinem Betonwerk in Birsfelden BL.

  • Real Estate Award 2021: Das sind die Nominierten!

    Real Estate Award 2021: Das sind die Nominierten!

    Ausgezeichnet werden herausragende Leistungen, unabhängig von der Grösse eines Unternehmens. Die Verleihung der Awards im Rahmen der Real Estate Award Vergabe vom 21. Juni 2021 ist dann auch ein besonderer Anlass, an dem sich die Immobilien- und Baubranche trifft. In den vergangenen Jahren haben über 2800 Personen an der Real Estate Award Verleihung teilgenommen, womit der Anlass zu einem wichtigen Fixpunkt in der Agenda der Immobilien-Branche geworden ist.

    Aus allen eingereichten Bewerbungen hat die Jury von Immobilien-Fachleuten und Ökonomen eine Vorauswahl getroffen: Anhand von Kriterien wie Vision, Strategie, Pioniergeist, Originalität, Skalierbarkeit und besondere Dienstleistung hat die Jury in jeder Kategorie drei Projekte für den Real Estate Award 2021 nominiert.

    In der Kategorie Bewirtschaftung:
    – Credit Trust – «Die Digitale Alternative zum Betreibungsauszug-speziell für Bewirtschafter»
    – VERIT Immobilien AG – «VERIT denkt den Mieter-Onboarding-Prozess digital zu Ende»
    – PRIVERA AG «Mieteranliegen intelligent automatisiert-schnell, schlank, schlau – IMOFIX» In der Kategorie

    Projektentwicklung:
    – NEST Interiors AG – «Wohnidylle am Fischingerbach»
    – Felix Partner Architektur AG – «West-Log»
    – CCTM Real Estate & Infrastructure AG – «Swiss Life Arena»

    In der Kategorie Vermarktung:
    – Tend AG – «Bäre Tower»
    – Marti Gesamtleistungen AG – «Schäferhöhe – Raus aus den Ställen»
    – LIVIT AG – «Guggachpark»

    In der Kategorie Umbau/Umnutzung:
    Felix Partner Architektur AG – «Von der Ruine zum Nullenergiebilanzhaus»
    – Credit Suisse Asset Manag. – «Transformation Schwarzenburgstr. Liebefeld»
    – Marazzi + Paul Architekten AG – «Schönburg Bern »

    In der Kategorie Immobilien/Bau-Digital
    SV Group AG – «Stay KooooK»
    – Price Hubble AG – «Property Tracker»
    – SBB – «Smart City Lab Basel »

    Das letzte Wort hat nun die Immobilien- und Baubranche: Vom 1. Mai bis 15. Juni 2021 kann auf der Homepage www. realestateaward.ch online für die nominierten Bewerbungen gewählt werden.

    Den Siegern werden dann am 21. Juni 2021 an der Real Estate Award Verleihung in Zürich die Awards verliehen. Falls dieses Datum aufgrund allfälliger BAG Vorschriften nicht möglich ist, findet der Anlass am 30. August 2021 statt.

    Ebenfalls geehrt wird an diesem Abend die Immobilien-Persönlichkeit des Jahres, die von der Jury gewählt wird.

    Gleichzeitig mit der Real Estate Award – Vergabe findet die Verleihung des SVIT-Schweiz Awards „Innovation in Real Estate“ statt. https://realestateinnovation.ch/

    Bestellung der Karten für die Real Estate Award Verleihung unter: www.realestateaward.ch oder bei SVIT – https://realestateinnovation.ch/

  • Helvetia steigt bei deutschem Immobilien-Fintech ein

    Helvetia steigt bei deutschem Immobilien-Fintech ein

    Der Versicherungskonzern Helvetia investiert weiter im Immobilienbereich. Er hat sich über den Helvetia Venture Fund am Hamburger Unternehmen Baufi24 beteiligt. Dieses startete 2006 als eine Suchmaschine für Baufinanzierungen. Seither hat es sich als ein Vermittler für Immobilienfinanzierungen positioniert.

    Baufi24 hat in seiner Finanzierungsrunde insgesamt 6,7 Millionen Euro eingenommen. Neben Helvetia hat die St.Galler Risikokapitalgesellschaft Btov investiert. Mit dem frischen Geld will Baufi24 seine Technologie weiterentwickeln und sein Filialnetzwerk in Deutschland ausbauen.

    „Wir glauben an das erfahrene Team von Baufi24 und sehen grosses Potential für die Digitalisierung der Immobilienfinanzierung. Gerade seit Pandemiezeiten werden Online-Angebote im Bereich Finanzen noch stärker nachgefragt“, wird Michael Wieser, Managing Partner des Helvetia Venture Funds, in einer Medienmitteilung von Baufi24 zitiert.

    In der Schweiz hatte Helvetia 2017 den Immobilien- und Hypothekarvermittler Moneypark erworben. Durch die Investition in Baufi24 würden sich nun „interessante Austauschmöglichkeiten für beide Seiten“ ergeben, so Patrick Scherrer, Leiter des Bereichs Strategy & M&A bei Helvetia, in einer Medienmitteilung von Helvetia.

  • Globaler Immobilien Event: Run & have fun!

    Globaler Immobilien Event: Run & have fun!

    Für die Teilnahme gibt es keine speziellen Voraussetzungen, nur den Willen 6 Kilometer innerhalb 24 Stunden zu absolvieren. Allein oder mit der Familie, im eigenen Tempo oder mit Team-Support. Ob Laufschritt oder Spaziergang ist jedem Teilnehmenden freigestellt. Ein willkommener Anlass für einen Plausch unter Arbeitskollegen, für ein digitales Socializing in gefühlt ewig andauernden Social-Distancing-Zeiten. Angenehmer Nebeneffekt: Die Bewegung an der frischen Luft tut nicht nur der Seele gut, auch das ein oder andere dem Corona-Lockdown geschuldete Kilogramm Körpergewicht kann durchaus weichen.

    Mitmachen kann jeder – und das auf der ganzen Welt. Per Onlineregistrierung auf globalrealestaterun.com können sich Interessierte bis noch bis am 28. April eintragen. Nach Anmeldung erhält der Teilnehmer Zugang zu einer geogetaggten App. Die Strecke kann frei und ortsunabhängig gewählt werden. Die Organisatoren möchten mit dieser Initiative auf die Notwendigkeit von Innovationen zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen in der Immobilienwirtschaft aufmerksam machen. Jeder kann hierzu etwas beitragen. Denn Nachhaltigkeit ist kein lokales, sondern ein globales Thema. Genauso wie der Global Real Estate Run. Als «grünes» Zeichen wird dank der Hauptsponsoren Homegate, SPG Intercity Zurich AG und PropTechMarket für jeden Teilnehmer ein Baum gepflanzt.

    Anmeldung und mehr auf: https://globalrealestaterun.com/

  • Sascha Zahnd soll digitalswitzerland führen

    Sascha Zahnd soll digitalswitzerland führen

    Die Generalversammlung von digitalswitzerland ist aufgerufen, einem Wechsel an der Spitze der Standortinitiative zuzustimmen: Per 1. Juli soll Sascha Zahnd die Präsidentschaft des Executive Commitees übernehmen, informiert digitalswitzerland in einer Mitteilung. Der Berner tritt die Nachfolge von Ivo Furrer an. Furrer hatte bereits bei Amtsübernahme angekündigt, die Präsidentschaft nach drei Jahren Amtszeit abgeben zu wollen.

    Bis Ende 2020 sei Zahnd „einer der engsten Mitarbeiter von Tesla Gründer Elon Musk“ gewesen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Bei Tesla hatte der designierte Präsident von digitalswitzerland als Europa-Chef sowie als Vice President Global Supply Chain agiert. Zuvor hatte Zahnd für die ETA SA Manufacture Horlogère Suisse und IKEA gearbeitet. Derzeit ist er unter anderem für mytheresa.com und die Valora AG aktiv.

    „Sascha Zahnd ist einer der eindrücklichsten Spitzen-Manager der Schweiz mit viel internationaler Erfahrung“, wird Marc Walder, Gründer von digitalswitzerland, in der Mitteilung zitiert. Der designierte Präsident der Standortinitiative stehe für „Innovation,Transformation und Unternehmertum“. Laut Walder will sich digitalswitzerland weiter für die digitale Transformation des Landes stark machen. Hier habe die Pandemie „die bestehenden Schwächen der Schweiz schonungslos offengelegt“.

    Ivo Furrer wird digitalswitzerland als Mitglied des Vorstands erhalten bleiben. Das Vizepräsidium soll weiterhin bei FDP-Nationalrat (SG) und Unternehmer Marcel Dobler verbleiben.

  • Mobiliar kauft Flatfox

    Mobiliar kauft Flatfox

    Die Mobiliar hat am 7. April Flatfox erworben, informiert die Versicherungsgenossenschaft in einer Mitteilung. Das Zürcher Unternehmen hat eine Plattform mit einem kostenlosen Marktplatz für Immobilien entwickelt. Zudem bietet Flatfox Unternehmenskunden digitale Werkzeuge für den Vermietungsprozess an.

    Mit der Übernahme von Flatfox will die Mobiliar ihr Immobiliengeschäft stärken. Gründer und Mitarbeiter sollen dabei auch unter dem Dach der Mobiliar für Flatfox tätig bleiben, erläutert die Mobiliar. Zudem werde die Neuerwerbung weiterhin unter dem Markennamen Flatfox firmieren. Über den Kaufpreis haben die beiden Partner Stillschweigen vereinbart.

    Die Versicherungsgenossenschaft ist im Bereich Immobilien bereits gemeinsam mit Ringier mit dem Marktplatz Scout24 Schweiz AG sowie mit der Handwerkerplattform buildigo und der Mieterplattform aroov aktiv. Die gemeinsam mit Garaio REM entwickelte Mieterplattform aroov soll eigentständig bleiben, in Zukunft aber mit Flatfox kooperieren. „Das Zusammenspiel von aroov und Flatfox bietet Privatkunden attraktive Services und für Immobilienprofis Komplettlösungen, dank denen sie zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Angebot bei den Mieterinnen und Mietern präsent sind“, erläutert Mobiliar-COO Andrea Kleiner in der Mitteilung.

    Neben diesem Angebot am Mietermarkt plant die Mobiliar, noch in diesem Sommer ein Angebot für Besitzende von Wohneigentum zu lancieren, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die entsprechende Plattform Liiva wurde von der Mobiliar gemeinsam mit Raiffeisen entwickelt.

  • Innovationspreis soll Standort Unterland fördern

    Innovationspreis soll Standort Unterland fördern

    Im Zürcher Unterland ansässige KMU können sich erstmals um einen Innovationspreis bewerben. Die offizielle Ausschreibung erfolgt im Sommer. Lanciert wird dieser Preis vom neuen Wirtschafts- und Gewerberat des Vereins Standort Zürcher Unterland. Er ist mit 5000 Franken dotiert. Gestiftet wird er von der Zürcher Kantonalbank.

    Der ZKB-Innovationspreis Zürcher Unterland wird laut einer Medienmitteilung erstmals am 1. Oktober beim neuen Wirtschaftssymposium Zürich-Nord in Glattfelden ZH verliehen. Sowohl den Innovationspreis als auch das Wirtschaftssymposium versteht der im vergangenen Herbst neu gegründete Wirtschafts- und Gewerberat von Standort Zürich Unterland als seine ersten zwei „Leuchtturmanlässe“.

    Das Zürcher Unterland werde im kantonalen Vergleich noch ungenügend als Wirtschaftsstandort wahrgenommen, so Co-Geschäftsführer Darius Daftarian. Was fehle, sei „ein regionales wie überregionales Bewusstsein für die Stärke des Standorts“.

    Auch deshalb wolle der neue Wirtschafts- und Gewerberat den Wissenstransfer für KMU befördern. Dazu müssten bestehende Wirtschafts- und Gewerbenetzwerke zusammengeführt werden. „Wenn unterschiedliche Leute mit unterschiedlichen Hintergründen aufeinandertreffen, können alle davon profitieren“, wird Michael Ricklin, Präsident des Bezirksgewerbeverbands Dielsdorf ZH, in der Mitteilung zitiert.

  • Coworking-Branche blickt optimistisch in die Zukunft

    Coworking-Branche blickt optimistisch in die Zukunft

    Die Coworking-Branche blickt auf ein schwieriges Jahr 2020 zurück, wie es in einer Medienmitteilung des Branchenverbandes Coworking Switzerland heisst. So haben laut einer Umfrage 56 Prozent der Verbandsmitglieder im vergangenen Jahr Einbussen hinnehmen müssen. Nach den Beschränkungen im Frühjahr 2020 und einer anschliessenden Erholung hat insbesondere die im Herbst erklärte Homeoffice-Pflicht die Branche hart getroffen. Zudem gilt der Gemeinschaftsgedanke als einer der wesentlichen Aspekte des Coworking-Konzeptes, ist aber in Zeiten von Kontaktbeschränkungen nur schwer aufrechtzuerhalten.

    Für die Zeit nach Corona blickt die Branche aber positiv in die Zukunft. So hätten viele Arbeitnehmende den Wunsch, nach der Krise nicht wieder im früher gewohnten Umfang ins Büro zurückzukehren. Stattdessen möchten sie ihre Arbeitszeiten flexibler gestalten und auch andere Orte für ihre Arbeit in Anspruch nehmen, so Coworking Switzerland. Das Homeoffice sei hier zwar eine Option, jedoch fehle dann der soziale Austausch. Insofern seien die Coworking Spaces die ideale Alternative.

    Coworking Switzerland verweist hier auf eine Studie von Deloitte. Demnach wollen nur 12 Prozent der Befragten nach der Krise ihre Arbeit im früher gewohnten Rahmen fortsetzen. 62 Prozent wünschen sich hingegen für die Zukunft mehr Flexibilität, wobei 44 Prozent die fehlenden sozialen Kontakte im Homeoffice als grösste Herausforderung betrachten.

    Die Branche will diese Chance nutzen. Mit 150 Coworking Spaces gibt es in der Schweiz ein flächendeckendes Angebot. Coworking Switzerland startet nun auch eine Kampagne, in welcher auf die Vorteile von Coworking Spaces aufmerksam gemacht wird. Dazu hat der Verband auch ein Video produziert.

  • So erobert Blockchain die Immobilienwirtschaft

    So erobert Blockchain die Immobilienwirtschaft

    Der Begriff Blockchain dürfte mittlerweile geläufig sein. Die meisten verbinden ihn mit Kryptowährungen wie Bitcoin. Das ist richtig, wobei Blockchain lediglich die Technologie und Bitcoin eine daraus resultierende Anwendung ist. Auch wenn die Technologie kompliziert erscheinen mag, der Schweizer Blockchain-Experte Michael Trübestein ist sich sicher: «Die Blockchain-Technologie ist vergleichbar mit dem Beginn des Internets. Sie wird nicht mehr verschwinden. Momentan ist lediglich ungewiss, wie sie sich entwickeln wird.»

    Zuerst muss man verstehen, wie eine Blockchain funktioniert: Sie besteht aus einzelnen Blöcken – auf jedem sind Datenverläufe wie beispielsweise Transaktionen gespeichert. Eine Blockchain funktioniert dezentral. Will heissen: Weltweit kann jeder einer Blockchain beitreten – dies natürlich virtuell per Computer. Jeder einzelne Computer speichert alle und exakt dieselben Blöcke, die so eine Kette bilden. Jeder Block hat eine eigene «DNA». Ein neuer Computer wird nur zugelassen, wenn er von allen anderen Computern überprüft und verifiziert wurde. Was einmal auf einer Blockchain programmiert ist, kann im Nachhinein nicht von einem einzelnen Computer geändert werden. Dafür müssten alle Computer beteiligt sein – und genau das ist es, was die Blockchain so sicher macht. Versucht ein einzelner Computer die Blockchain zu ändern, wird die Kette sofort unterbrochen und der Übeltäter ausgeschlossen.

    «Hello World» in Baar als erste Immobilie weltweit tokenisiert
    Die Möglichkeiten der Blockchain-Technologie sind für die Immobilienwirtschaft enorm, wie Michael Trübestein sagt. Er ist Professor für Immobilienmanagement an der Hochschule Luzern mit den Schwerpunkten Real Estate Investment und Real Estate Asset Management. Zahlreiche Unternehmen forschen zurzeit an möglichen Anwendungsbereichen. «Aktuell gibt es nur vereinzelt Anwendungen, wie zum Beispiel beim Grundbuch oder im Bereich Investment/Finanzierung. Als herausragendes Beispiel gilt die weltweit erste Tokenisierung einer Immobilie, das «Hello World»-Objekt in Baar», sagt Trübestein. Von «Hello World» wurden 20 Prozent (3 Mio. Franken) des Liegenschaftswerts vom Zuger Unternehmen «Blockimmo» tokenisiert und an vier Investoren verkauft.

    Auch das Unternehmen «Crowdlitoken» hat sich auf Immobilien spezialisiert: Das 2018 gegründete Start-up versteht sich als eine digitale Immobilienanleihe. «Investoren können sich ab 100 Franken/Euro an ausgewählten Schweizer Immobilien beteiligen. Nach der Investition dürfen sich unsere Anwender ihr eigenes Immobilienportfolio zusammenstellen, indem sie ihre erworbenen Anleihen (Crowdlitokens «CRTs») individuell auf die verschiedenen Immobilien von Crowdlitoken platzieren», erklärt Domenic Kurt, CEO von Crowdlitoken, das Konzept. Durch die Beteiligung an den Immobilien erwirtschaften die Investoren Renditen von bis zu 7 Prozent im Jahr. Diese können sie sich wahlweise monatlich entweder auf ihr Bankkonto auszahlen lassen oder erhalten diese in CRTs.

    Der Zugang zum Finanzmarkt wird liberalisiert
    Für eine digitale Anleihe muss keine Bank zwischengeschaltet werden, was den Anleger günstiger kommt. Crowd-
    litoken verzeichnet bereits 630 Investoren mit einem Volumen von 18 Mio. CRTs. Das Immobilienportfolio wird laufend ausgebaut. Zu den prominenten Anwendern von Crowdlitoken zählt zum Beispiel der Schweizer Fussballprofi Diego Benaglio. Was Crowdlitoken von anderen Unternehmen unterscheidet, die ebenfalls auf die Blockchain-Technologie setzen, definiert Kurt so: «Es gibt keinen vergleichbaren Konkurrenten, der den Investoren eine solch tiefe Investmentsumme als Einstieg für eine Beteiligung an mehreren Immobilien ermöglicht. Investoren können von ihrem Smartphone aus auf das Portal zugreifen, wo sie ihr gesamtes Investment verwalten können.»

    Dass Blockchain disruptives Potenzial hat, ist für Trübestein wie auch für Kurt klar. Der CEO von Crowdlitoken sagt: «Banken werden für Anlageprodukte wie unsere obsolet. Neue Vertriebskanäle entstehen, und der Zugang zum Finanzmarkt wird liberalisiert.» Zum einen sei die Digitalisierung des Kapitalmarktes in sich völlig disruptiv, da dies zu einer Öffnung des Marktes führe. «Es gibt keine Zugangshürden; Einstiegssummen werden heruntergesetzt.» Andererseits sei auch die Digitalisierung des Wertpapiers in sich selbst disruptiv: «Dadurch werden Werte nicht mehr über Drittparteien übertragen. Mit Blockchain-basierten Wertpapieren ist es möglich, Werte zu versenden, ohne sie zu duplizieren», erklärt Kurt.

    Trübestein ergänzt: «Einige Anwendungen wie etwa Crypto-Währungen haben bereits die Welt und die Denkweise der Marktteilnehmer beeinflusst. Niemand weiss, wie sich die Anwendungen in der Zukunft entwickeln werden, die Vorteile sind aber bereits jetzt klar erkennbar.» Auch die Voraussetzungen seien in der Schweiz gegeben: «Wir haben hier zielführende Rahmenbedingungen und innovative Unternehmen», sagt Trübestein. Bei der Umsetzung der Innovationen sei das Zusammenarbeiten der Unternehmen wichtig. So geschehen beispielsweise bei der «Hello World»- Immobilie – die Transaktion resultiert aus einer Zusammenarbeit von Block-immo, Elea Labs und Swiss Crypto Tokens.

    Michael Trübestein
    Domenic Kurt

    Was ist ein Token?
    Domenic Kurt, Crowdlitoken: Ein digitaler, auf der Blockchain basierender Vermögenswert (Token). Er ist eine digitale Repräsentation eines Wertpapiers. Es enthält Eigentumsrechte an der Anleihe sowie das Recht auf Renditen und stellt eine Rückzahlungsverpflichtung dar.

    Was ist Blockchain?
    Michael Trübestein, Experte: Eine Aneinanderreihung (= chain) von Informationen (= block). Diese sind «time stamped» und werden auf mehreren Computern gespeichert. Damit wird ein hoher Grad an Fälschungssicherheit gewährleistet. Ferner gibt es öffentliche und nicht-öffentliche Systeme. Die Nutzung ist an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr möglich.

    Was kann die Blockchain-Technologie besser als eine Bank?
    Domenic Kurt, Crowdlitoken: Mit Blockchain-basierten Wertpapieren ist es möglich, Werte zu versenden, ohne sie zu duplizieren. Sie ersetzt das Gläubigerbuch und sorgt dafür, dass Prozesse schlanker, kostengünstiger und effizienter gestaltet und umgesetzt werden.

  • Schweizer Bahnhöfe schneiden mässig ab

    Schweizer Bahnhöfe schneiden mässig ab

    Von 50 untersuchten Bahnhöfen in Europa schneiden die Bahnhöfe Bern und Zürich bei der Passagierfreundlichkeit mässig bis schlecht ab. So landete der Bahnhof Bern laut Medienmitteilung im European Railway Index 2021 auf Platz 40, der Zürcher Bahnhof immerhin auf Rang 21.

    Die Verbraucherschutzgruppe Consumer Choice Center mit Sitz in Washington hat in ihrem Index unter anderem das Einkaufserlebnis, die Barrierefreiheit, das WLAN-Netz, die Anzahl der nationalen und internationalen Ziele sowie die Auswahlmöglichkeiten an Reiseanbietern untersucht.

    So hat der Hauptbahnhof in Bern zwar Toiletten für Rollstuhlfahrende, mit sechs Geschäften und acht Restaurants aber nur ein sehr eingeschränktes Angebot zum Essen und Einkaufen. Der Hauptbahnhof Zürich bietet dafür mehr als 53 Shops und 39 Restaurants, stellt aber keine barrierefreien Toiletten für Rollstuhlfahrende zur Verfügung.

    Am besten schnitt der Leipziger Hauptbahnhof vor dem Wiener Hauptbahnhof und St.Pancras in London ab. Der Bahnhof im deutschen Bundesland Sachsen bietet laut Medienmitteilung die meisten inländischen Zielen, viele Geschäfte und Restaurants sowie mehrere Eisenbahnunternehmen.

  • Empa ersetzt Bitumen im Strassenbau durch Bindfäden

    Empa ersetzt Bitumen im Strassenbau durch Bindfäden

    Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) prüfen derzeit ein neues Verfahren zur Stabilisierung von Steinmengen im Strassenbau. Konkret geht es laut Medienmitteilung um das Ersetzen des Bindemittels Bitumen bei der Herstellung des Fahrbelags. Asphalt besteht aus Steinen unterschiedlicher Form und Grösse und wird erst durch die Stabilisierung mit Hilfe von Bitumen zum für Strassen verwendbaren Belag.

    Bitumen verursacht Umweltprobleme. Bei der Herstellung aus Erdöl wie auch später beim Gebrauch werden Luftschadstoffe freigesetzt. Asphalt ist ausserdem anfällig für Risse und Verformungen und undurchlässig für Regenwasser, was die Umwelt belastet.

    Die beiden Empa-Forscher Martin Arraigada und Saeed Abbasion aus der Abteilung Beton und Asphalt der Empa setzten derzeit in einer Versuchsanordnung ein aus der Kunst bekanntes Verfahren für die Fertigung von Strassenbelägen um. In solchen Kunstobjekten haben Stelen aus Stein Verwendung gefunden, die durch ein Gewebe aus Bindfäden stabilisiert wurden und bei 80 Zentimetern Höhe Belastungen bis zu 20 Tonnen ausgehalten haben.

    Im Versuch wird durch einen elektronisch gesteuerten Roboterarm ein Bindfaden auf eine Steinschicht in einem bestimmten Muster aufgetragen. Durch das „Verweben“ werden die Steine in fünf Schichten auf ihrer Position im „Strassenbett“ fixiert. In Versuchen waren diese schon bei Belastungen von einer halben Tonne so fest wie der herkömmliche Bitumen-Asphalt. Verwendet wurden kostengünstige Bindfäden, wie sie herkömmlich etwa für das Verschnüren von Paketen gebraucht werden.

    Noch haben die Versuche nicht zu einem anwendungsreifen Produkt geführt, das im Strassenbau eingesetzt werden könnte. Die Grundlagenarbeit liefere aber viel Innovationspotential, um mit einfachen Mitteln einem rezyklier- und vielleicht ausrollbaren Strassenbelag näher zu kommen, heisst es in der Empa-Mitteilung. Auf der Internetseite ist auch ein Video zum Verfahren anzusehen.