Kategorie: Trends

Trends – Immobiliennews zu Innovationen, Marktentwicklungen & Zukunftsthemen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Andermatt Reuss wächst weiter

    Andermatt Reuss wächst weiter

    Die Andermatt Swiss Alps AG konstatiert eine anhaltend grosse Nachfrage nach Wohneigentum in den Bergen. Das Unternehmen plant, baut und entwickelt die Ganzjahresdestination Andermatt. Der neue Ortsteil Andermatt Reuss werde gemäss eines Masterplans von 30 internationalen Architekturbüros errichtet, heisst es auf ihrer Internetseite.

    Aktuell seien sechs Apartmenthäuser im Bau, so die Andermatt Swiss Alps AG in einer Medienmitteilung. 36 der 46 Wohnungen seien bereits reserviert. Nach der Schneeschmelze werde mit dem Bau zweier weiterer Häuser begonnen. In den vergangenen Monaten seien mehrere Häuser rund um die Piazza Gottardo in die Höhe gewachsen. Einige davon seien bereits in der Rohbauphase ausverkauft gewesen oder hätten nur noch wenige Wohnungen übrig.

    In den kommenden Monaten werde der Podium genannte Infrastruktursockel, auf dem sich die Neubauten befinden, weiter ausgebaut. Der nächste Ausbau umfasse rund 19’000 Quadratmeter und biete Platz für 16 Häuser. Zudem sei geplant, im Sommer mit den Vorbereitungsarbeiten für das dritte Hotel zu starten.

  • Kokosfasern werden zu Baumaterial

    Kokosfasern werden zu Baumaterial

    Bereits 2014 habe das Institut für Werkstoffe und Holztechnologie (IWH) an der Berner Fachhochschule (BFH) ein Forschungsprojekt begonnen, bei dem günstiges und nachhaltiges Baumaterial an Kokosfasern entwickelt werden sollte, informiert die BFH in einer Mitteilung.  Die dabei gewonnen Erfahrungen werden von Michail Kyriazopoulos in einer Ausgründung der BFH weiterentwickelt. Der ehemalige Student und wissenschaftliche Mitarbeiter am IWH hat zusammen  mit Daniel Dinizo das Jungunternehmen NaturLoop gegründet.

    Als erstes Produkt hat NaturLoop eine aus Kokosfasern hergestellte Bauplatte lanciert. Für ihre Herstellung werden Ernteabfälle philippinischer Kokosnussbauern verwertet. „Mit Cocoboard bieten wir eine nachhaltige, günstige und lokale Alternative zu den herkömmlichen Baumaterialien“, wird Kyriazopoulos in der Mitteilung zitiert. Als nächstes steht bei NaturLoop die Eröffnung einer Produktionsanlage auf den Philippinen auf dem Programm.

    Die Produkte des Berner Jungunternehmens sollen die Abhängigkeit der Philippinen von importierten Baumaterialien verringern. Der Verkauf der Kokosnussfasern bietet den einheimischen Kokosnussbauern zudem eine zusätzliche Einnahmequelle. „Als Technologie-Dienstleister wollen wir komplette Lösungen zur Entwicklung nachhaltiger, natürlicher Biokomposite, hergestellt aus landwirtschaftlichen Nebenprodukten, anbieten“, meint NaturLoop-CEO  Dinizio. Für ihn bedeute Nachhaltigkeit, „die gegenseitige Abhängigkeit von Natur und Mensch zu berücksichtigen.“

  • Implenia setzt bei Lokstadt-Areal auf Virtuelle Realität

    Implenia setzt bei Lokstadt-Areal auf Virtuelle Realität

    Implenia nutzt beim Lokstadt-Areal in Winterthur die Vorteile der Virtuellen Realität (VR). Möglich wird dies dank einer Lösung des Zürcher Start-ups Hegias. Bereits zu Anfang konnten Nutzer damit in das virtuelle Gipsmodell des Areals eintauchen und dieses in verschiedenen Perspektiven begehen.

    Dank der Lösung konnten auch Bedenken von Denkmalschützern rasch ausgeräumt werden, schreibt Hegias in einer Medienmitteilung. Diese hatten zunächst Vorbehalte bei einem neuen Hotel, welches Schiffscontainer als Zimmer haben soll. Als das Konzept virtuell erlebbar wurde, konnten sie überzeugt werden, dass die „wertvolle Bausubstanz“ erhalten bleibt und die Hallen nicht vollgestopft werden.

    Ausserdem sei die VR-Lösung auch bei der Vermarktung der Immobilien nützlich, heisst es in der Mitteilung. Das räumliche Verständnis und das Erleben des Wohnobjekts seien wesentliche Treiber beim Kaufentscheid. Implenia hat bereits eine Lizenz der Hegias-Software gekauft. Nun will sie den Einsatz der Software ausbauen.

    „Was bislang für den Durchbruch von VR noch fehlte, war eine benutzerfreundliche Software, die Nutzer ohne Installation und ohne einschlägige Programmierkenntnisse an jedem Ort anwenden“, wird Anita Eckardt, Leiterin der Division Specialties bei Implenia und Mitglied der Geschäftsleitung, in der Mitteilung zitiert. „Das hat das Start-up Hegias mit der intuitiv bedienbaren Lösung für VR-Anwendungen möglich gemacht — ein echter Quantensprung.“

  • Paketanlage soll Lieferverkehr vermindern

    Paketanlage soll Lieferverkehr vermindern

    In der Pandemie habe der ohnehin wachsende Online-Handel weiter zugelegt, schreiben das Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt, der Verein Pro Innenstadt Basel und der Logistikcluster Region Basel  in einer gemeinsamen Mitteilung. Die von ihnen entwickelten anbieterneutralen Paketanlagen sollen hier Abhilfe schaffen. Im Rahmen eines Pilotprojekts wurde bereits eine erste der sogenannten Smart Boxes am Claraplatz aufgestellt.

    Eine weitere Smart Box soll am St.Johann eingerichtet werden, ein dritter Standort sei in Planung, informieren die Projektpartner in der Mitteilung weiter. Bis Februar 2023 wollen sie Akzeptanz und Wirkung der Paketanlagen testen. „Das aktuelle Pilotprojekt soll aufzeigen, wie rege das Angebot genutzt wird und wie stark das tägliche Verkehrsaufkommen damit reduziert werden kann“, wird Deborah Strub, Vorsitzende des Logistikclusters Region Basel, in der Mitteilung zitiert.

    Finanziert wird das Projekt vom Amt für Mobilität des Kantons Basel-Stadt und dem Verein Pro Innenstadt Basel. „Bewohnerinnen und Bewohner von Basel können so bestellte Pakete bequem an die Smart Box Basel liefern lassen, wo sie diese rund um die Uhr abholen können“, erläutert der Geschäftsführer des Vereins Mathias F. Böhm. Hergestellt und betrieben werden die Paketanlagen von der Huber AG. Sie hat zudem eine digitale Anwendung für die Nutzung der Smart Boxes entwickelt.

  • Angebotsmieten steigen weiter

    Angebotsmieten steigen weiter

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Februar auf dem Wert von 115,6 Punkten geschlossen. Gegenüber dem Vormonat seien die Preise für Angebotsmieten damit im Schnitt um 0,17 Prozent gestiegen, erläutert homegate.ch in einer entsprechenden Mitteilung. Auch zu Jahresbeginn hatten die Preise um durchschnittlich 0,17 Prozent zugelegt. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde ein Anstieg der Mietpreise um 0,96 Prozent beobachtet.

    Im Monatsvergleich seien die Mieten in den meisten Kantonen gestiegen, schreibt homegate.ch. Der stärkste Anstieg der Angebotsmieten wurde dabei im Februar mit 1,37 Prozent im Kanton Schaffhausen registriert. In Zug und Glarus legten die Angebotsmieten mit Werten von 0,84 beziehungsweise 0,69 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich zu. Rückgänge wurden hingegen in den Kantonen Graubünden, Genf und Tessin mit Werten zwischen mit -0,48 Prozent und -0,19 Prozent gemessen.

    Bei den Städten macht homegate.ch unterschiedliche Entwicklungen aus. Der grösste Anstieg wurde hier im Monatsvergleich mit 0,78 Prozent in Lugano gemessen. Die Angebotsmieten in Luzern und St.Gallen legten gegenüber Januar jeweils um 0,20 Prozent zu. In Lausanne, Genf und Bern wurden hingegen Rückgänge der Mietpreise zwischen 1,18 und 0,49 Prozent beobachtet.

    Bei der qualitätsbereinigten Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich, heisst es in der Mitteilung.

  • Daten von swisstopo sind jetzt kostenlos zugänglich

    Daten von swisstopo sind jetzt kostenlos zugänglich

    Ab sofort stehen alle digitalen Standardprodukte von swisstopo kostenlos zur Verfügung. Damit will das Bundesamt für Landestopographie ermöglichen, dass digitale Karten, Luftbilder, Landschaftsmodelle und geologische Vektordaten „genutzt, weiterverteilt und wiederverwendet“ werden. Das schliesst auch kommerzielle Nutzungen mit ein, wie swisstopo in einer Medienmitteilung bekanntgibt.

    Diese Daten wurden auf einen Bundesratsbeschluss hin allgemein zugänglich gemacht. Der Bundesrat verfolge damit das Ziel einer noch breiteren Nutzung der Geoinformationen. Zudem sei diese Öffnung Teil der „Strategie für offene Verwaltungsdaten in der Schweiz 2019-2023“.

    Besonders interessant dürften diese Daten für Ingenieure, Architektinnen, Programmierer und Planerinnen sein. Auch für Forschung und Wissenschaft werde der Zugang zu den amtlichen Geodaten einfacher, heisst es in der Mitteilung weiter.

    Auf diese Weise könne swisstopo einen aktiven Beitrag für Innovation und wirtschaftliches Wachstum leisten und gleichzeitig die digitale Transformation in der Schweiz unterstützen. Die Dateien lägen in maschinenlesbarer Form vor und könnten einfach in digitale Prozesse eingebunden werden.

  • Die Digitalisierung der Miteigentümerversammlungen

    Die Digitalisierung der Miteigentümerversammlungen

    Unabhängig von der Corona Situation sind gerade bei STWE-Versammlungen folgende Schwierigkeiten anzugehen und zu bewältigen:

    • Gerechte Kommunikation mit allen Anspruchsgruppen
    • Einhaltung von rechtlichen Bestimmungen und Fristen
    • Hohe Administrative Aufwände
    • Einhaltung von Terminen
    • Erstellung und Zuweisung von Aufgaben
    • Protokollierung der gesamten Versammlung

    Die Digitalisierung hat gerade auch Lösungen in diesem Bereich enorm gepusht. Entsprechend sind verschiedene Anbieter im Markt aktiv, die versuchen den analog geführten Prozess in die digitale Welt zu verschieben, jedoch nicht allen gelingt dies mit gleicher Einfachheit und leich breitem Lösungsansatz. Umso wichtiger ist hier die Vorselektion und Qualitätsprüfung . Die Lösung aus unserem Produktportfolio kann Aufgrund der Kompatibilität mit verschiedenen ERP-Formaten und IT-Infrastrukturen als Plug & Play verstanden werden. Durch das einmalige Setup und dem verhältnismäßig kleinen Aufwand heben sich die Effizienzvorteile noch mehr hervor. Sobald alles installiert und aufgegleist ist, können ganze Prozesse digitalisiert und umfassend behandelt werden.
    Auch hybride teil-digitalisierte Prozesse sind für die Lösung kein Problem, was im Hinblick auf die unterschiedliche Bereitschaft/IT-Kenntnisse der Versammlungsteilnehmer sehr wichtig ist. So können alle oben genannten Schwierigkeiten über ein und dieselbe Software angegangen und gelöst werden.

    Die Quintessenz ist klar, dass durch die Unterstützung der einfachen Lösung flexible STWE-Versammlungen physisch und/oder digital durchgeführt werden können und so die Effizienz bei der Durchführung wie auch in der Vor- sowie Nachbereitung erheblich gesteigert werden kann. Dadurch kann der Fokus wieder auf die Arbeitsschritte gesetzt werden, wo es Fachkompetenz und Sozialkompetenz braucht. Nebst der Digitalisierung der Bewirtschaftung sind auch noch weitere digitale Lösungen in den Fokus geraten, welche unter PropTechMarket.net ersichtlich sind.

    Mehr dazu finden Sie auf: https://proptechmarket.net/solutions

  • Madaster realisiert zirkuläres Bauen

    Madaster realisiert zirkuläres Bauen

    BIM Facility, GS1 und ZPF Ingenieure sind die ersten drei Partner, die eine Vereinbarung mit Madaster, dem Schweizer Kataster für Materialien in der gebauten Umgebung, unterzeichnet haben. „Ihre Expertise und unsere Plattform machen Materialdaten über den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden nutzbar“, wird Geschäftsführerin Marloes Fischer in einer Medienmitteilung zitiert. „Gemeinsam können wir zirkuläres Bauen realisieren.“

    BIM Facility will mit seiner Modellierung von Bauwerksdaten dazu beitragen. Zur Erstellung digitaler Zwillinge von Gebäuden setzt das Zürcher Unternehmen Drohnen ein. Der digitale Zwilling kann direkt in Madaster überführt und ein Materialpass ausgestellt werden.

    Zusammen mit Madaster-Nutzern will die gemeinnützige Organisation GS1 Lösungen zur Verfügbarkeit verlässlicher und passgenauer Daten über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes erarbeiten und umsetzen, erklärt Uwe Rüdel, Branchenmanager Technische Industrien bei GS1 Switzerland.

    ZPF Ingenieure aus Zürich unterstützen Bauherren und Immobilieneigentümer, eine kreislauffähige Bauplanung durchzuführen. Zudem analysieren sie Bestandsbauten auf Basis eines Materialpasses. Das soll laut Geschäftsleitungsmitglied Jaqueline Pauli Rohstoffe sparen.

    Die Plattform von Madaster bietet digitale Werkzeuge wie Materialpässe und Indizes über den wirtschaftlichen und zirkulären Wert von Gebäuden. „Unsere Aufgabe ist es, Materialien für immer verfügbar zu machen, indem wir ihnen auf unserer Plattform eine Identität geben“, heisst es dazu auf der Internetseite von Madaster. „Wenn Materialien eine Identität haben, werden sie zu einer Ressource für die Wiederverwendung.“ Jedes Gebäude werde als Rohstofflager mit einem bestimmten Wert verstanden.

  • Siloxene bietet „Wundermaterial“ für chemische Industrie

    Siloxene bietet „Wundermaterial“ für chemische Industrie

    Matthias Koebel hat nach einer erfolgreichen Forscherkarriere an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) ein eigenes Start-up namens Siloxene gegründet. Mit diesem will er einen multifunktionalen Materialbaustein vermarkten, den er während seiner Zeit an der Empa entdeckt und erforscht hat.

    In einer Medienmitteilung bezeichnet die Empa die Entwicklung als ein „Wundermaterial“ für die chemische Industrie. Konkret handelt es sich um einen siliziumbasierten, molekularen Hybridbaustoff, der nur etwa ein Nanometer gross ist. Mit dem Material lassen sich die Eigenschaften von Klebstoffen, Beschichtungen oder Füllstoffen je nach Produkt und Kundenwunsch verbessern. So können Beschichtungen beispielsweise kratzresistenter gemacht werden oder Klebstoffe eine kürzere Aushärtungszeit bekommen. Die Empa vergleicht das Material auch mit der Genschere Crispr/Cas, welche mit dem Medizinnobelpreis ausgezeichnet wurde. Mit dieser lassen sich genetisch bedingte Krankheiten heilen.

    Mit seinem neuen Start-up, das seinen Sitz in Dübendorf hat, richtet sich Koebel in erster Linie an Unternehmen in der Kunststoffverarbeitung, der Klebstoff- oder Dichtstoffherstellung und der Baustoffindustrie. „Hier sind die regulatorischen Hürden nicht so hoch und wir können relativ einfach mit den Firmen ihre Produkte und Prozesse optimieren“, erklärt er in der Mitteilung.

    Derzeit konzentriert sich Koebel auf den Ausbau seiner Forschungs- und Entwicklungsabteilung und auf die Kundengewinnung. Sein Makromolekül will er zunächst von einem Lohnfertiger produzieren lassen. „Langfristig möchte ich aber eine eigene Produktion aufbauen“,  betont er.

  • Umstrittene Steinbrüche bremsen Zementproduktion

    Umstrittene Steinbrüche bremsen Zementproduktion

    Bei Bau- und Infrastrukturprojekten in der Schweiz werden jährlich rund 5 Millionen Tonnen Zement verbraucht. Im Jahr 2019 wurden 86 Prozent der Nachfrage von Schweizer Zementwerken gedeckt. Die Rohstoffe Kalk und Mergel, welche in der Zementindustrie verwendet werden, sind in der Schweiz vorhanden.

    Ein Bericht, den der Bundesrat zur Kenntnis genommen hat, geht allerdings davon aus, dass die Zementproduktion in der Schweiz in den kommenden Jahren zurückgehen dürfte. Grund dafür sei der Widerstand gegen die Erweiterung oder Neueröffnung von Steinbrüchen. Wenn die beantragten, in den kantonalen Richtplänen festgesetzten Abbauerweiterungsprojekte für die Rohstoffe Kalk und Mergel nicht bewilligt werden, werde die Versorgung der Schweiz mit inländischem Zement bis 2024 auf 64 Prozent sinken, so der Bericht.

    Im Bericht wird deswegen vorgeschlagen, dass Rohstoffvorkommen, die für die Herstellung von Zement bedeutsam sind, auch aus einer nationalen Versorgungssicht betrachtet werden. Derzeit liege die Kompetenz für die Bewilligung von Abbauvorhaben bei den Gemeinden und Kantonen. Das Ziel sei es, eine nationale Übersicht der Rohstoffvorkommen zu erstellen und diese aus „rohstoffgeologischer Sicht“ zu bewerten. Damit hätten Behörden und Rohstoffproduzenten bei der Planung von Abbauvorhaben eine Grundlage.

    Der Bundesrat hebt in seiner Mitteilung aber auch hervor, dass das Bundesamt für Umwelt (BAFU) derzeit zusammen mit Forschung und Wirtschaft nach neuen Lösungen suche, um die Primärrohstoffe Kalk und Mergel durch Sekundärrohstoffe zu ersetzen. Dies sei bisher jedoch nur zu einem sehr geringen Teil möglich. Allerdings befinden sich auch Technologien in der Entwicklungsphase, die Zement im Beton ersetzen oder sogar zu zementfreiem Beton führen sollen.

  • Qualitätsgeprüfte PropTech-Lösungen und motivierte Talente

    Qualitätsgeprüfte PropTech-Lösungen und motivierte Talente

    Mit seiner neuen Idee zielt Facchinetti auf die DACH-Region (Schweiz, Österreich und Deutschland): «Unser Anliegen ist es, kleine und mittelständige Unternehmen im Innovationsmanagement zu unterstützen», erklärt Facchinetti.

    Dieser Entscheid beruhe auf der Feststellung, dass bei Unternehmen mit überschaubarer Teamgrösse das Tagesgeschäft nicht die nötigen Ressourcen übriglässt, um sich im notwendigen Umfang über die schnelllebige Innovationslandschaft zu informieren und fundierte Entscheide zu treffen. Zum einen soll mit einer Auswahl an qualitätsgeprüften Innovationen die Selektion von mehrwertstiftenden Lösungen im undurchsichtig gewordenen Innovations-Dschungel vereinfacht werden. Zum anderen baut PropTechMarket einen qualitativen Talent-Pool mit motivierten und innovationsbegeisterten Fachkräften auf, die ihre Kompetenzen in der Immobilien- und Bauwirtschaft einbringen wollen.

    «Wir wollen unseren Kunden vor allem Zeit verschaffen. Zeit, damit Fachkräfte ihre Fähigkeiten wieder dort zum Einsatz bringen, wo sie zur erfolgreichen Zukunft des Unternehmens beitragen. Wir glauben dabei an das bewusste Zusammenspiel von Mensch und Technologie», sagt Facchinetti. «Bei richtiger Abstimmung sind die Möglichkeiten an Effizienzsteigerungen, neuen Kundenerlebnissen und Nachhaltigkeit fördernden Massnahmen gerade für kleinere Firmen gewaltig.» Derzeit fokussieren sich die Angebote von PropTechMarket auf die Bereiche der Objektvisualisierung und Facility Management. In einem nächsten Schritt sollen weitere Geschäftsfelder des Immobilienzyklus‘ hinzukommen.

  • 3 bedarfsgerechte Facility Management Lösungen

    3 bedarfsgerechte Facility Management Lösungen

    Um eine möglichst optimierte und nutzungsorientierte Reinigung zu planen und durchzuführen setzt Soobr auf künstliche Intelligenz. Dabei werden die bestehenden Leistungs- und Gebäudedaten in die Software eingelesen, worauf die Tourenplanung basierend auf Faktoren wie Raumdistanzen, Raumpriorität, Anzahl und Dauer der Reinigung die Planung der täglichen Touren vornimmt. Über Raumsensoren kann zusätzlich die Belegung der einzelnen Räume in die Einsatzplanung integriert werden, um so die Reinigung gezielt dort auszuführen wo sie wirklich notwendig ist. Die ausführenden Reinigungsmitarbeitenden werden mittels App auf mobilen Geräten durch die jeweiligen Touren geführt wobei Sie die KI mit Feedback und Dokumentationen speisen können. Die dynamische Tourenplanung erhöht die Effizienz, spart Kosten und Zeit bei der Tourenplanung ein und steigert die Transparenz für die Datenauswertung. 

    Auch Thingdust setzt bei ihrem Smart Office Produkt auf sensorbasierte Daten. Mit dieser einfachen Plug & Play Lösung können Unternehmen die definitive Auslastung Ihrer Büroflächen messen und analysieren, was gerade nach der Rückkehr aus dem Home Office ein grosser Bedarf sein wird. Die durch Sensoren am Arbeitsplatz gesammelten, anonymen Daten werden mittels unabhängigem LoRa Netzwerk übermittelt und werden zur Analyse und für Statistiken auf dem Dashboard angezeigt. Gleichzeitig werden mittels Echtzeit-Anzeige auf einem am Eingang platzierten Monitor die Personenströme geleitet und die Personenverteilung im Gebäude optimiert. Als Zusatz können mittels QR-Codes Reservationen einfach und schnell gemacht werden um so die Auslastung von bspw. Sitzungszimmern zu erhöhen.

    Für bedarfsgerechten Personaleinsatz sorgen ebenfalls die Geräte von Service on Demand, welche das Facility Management nur nach Bedarf zum Einsatz rufen. Geplante Rundgänge zu aufgefüllten Wasserspendern und leeren Aktencontainern, intakten Kaffeemaschinen oder funktionierenden Druckern gehören der Vergangenheit an. Die Service-on-Demand-Geräte können an beliebig vielen Orten und Geräten angebracht werden, um Störungen, Ereignisse oder Services schnell und einfach zu melden. Anstatt dass diese Punkte nun laufend überprüft werden, melden die Gebäudenutzer via Knopfdruck, dass Bedarf an einer Dienstleistung besteht.

    Mehr über digitale Helfer in der Immobilien- und Bauwirtschaft finden Sie auf: https://proptechmarket.net/

  • Tilbago vereinfacht Umgang mit Bonitätsauskünften

    Tilbago vereinfacht Umgang mit Bonitätsauskünften

    Das Luzerner Start-up Tilbago ist auf digitale Inkasso-Lösungen spezialisiert. Nun hat es laut einer Medienmitteilung ein neues Produkt namens Tilbago CredRep auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um eine ganzheitliche, digitale Lösung für das Einholen von Bonitätsauskünften. Laut Oliver Wolf, Chief Operating Officer bei Tilbago, ist es ein „Service, den sich die Kunden gewünscht und den wir mit modernen technischen Möglichkeiten umgesetzt haben“.

    Tilbago CredRep richtet sich an Betreiber von Immobilienportalen, Kreditportalen oder Anbieter von Softwarelösungen. Diese können Tilbago CredRep in ihre bestehenden Plattformen implementieren und ihren Kunden zur Verfügung stellen. Die Kunden können dann die Bestellung von Betreibungsregisterauszügen komplett digital durchführen.

    Ein Vorteil von Tilbago CredRep sei auch, dass auch das sogenannte CreditTrust-Zertifikat in die Lösung integriert ist. Im Gegensatz zum Betreibungsregisterauszug beschränkt sich das CreditTrust-Zertifikat nicht auf das Register eines einzelnen Amtes, sondern beinhaltet „alle schweizweit verfügbaren Informationen“, heisst es.

    Tilbago hat die neue Lösung gemeinsam mit dem PFLab, dem Innovationslabor von PostFinance, entwickelt. PostFinance gehört auch zu den Investoren von Tilbago. „Als Innovationsbeteiligung von PostFinance unterstützt das PFLab tilbago bei der Marktentwicklung bestehender Produkte und Services und bei der Entwicklung von neuen Angeboten“, erklärt Sergio Consonni vom PFLab.

    Dank der Verbindung zu PostFinance hat Tilbago auch auch schon einen ersten Kunden gewonnen. So können Privatpersonen auf der Internetseite der Post neu ihre digitalen Betreibungsregisterauszüge bestellen.

  • Handwerkerplattform der Mobiliar ist für Zürich und Aarau online

    Handwerkerplattform der Mobiliar ist für Zürich und Aarau online

    Die Mobiliar-Tochter Buildigo bringt seit Montag auf ihrer digitalen Plattform Handwerker und Auftraggeber in Zürich und Aargau zusammen. Laut einer Medienmitteilung der Versicherung stehe dabei die Qualität der Leistungspartner und eine digitale Abwicklung von der Anfrage bis zur Bezahlung im Vordergrund. Dieser Dienst könne sowohl von Privatpersonen als auch von KMU in Anspruch genommen werden. 

    Das Start-up Buildigo ist bereits seit 2017 in der Westschweiz aktiv. Seit dem Sommer 2020 ergänzt es die Dienstleistungen der Mobiliar rund um das Thema Wohnen. Ihre neue Handwerkerplattform im Internet starte in den Regionen Zürich und Aarau mit einem ausgewählten Angebot der relevantesten Branchen. Das Angebot werde in den kommenden Monaten sukzessive ausgebaut. 

  • Datencenter erobern die Schweiz – Zweithöchste Dichte in Europa

    Datencenter erobern die Schweiz – Zweithöchste Dichte in Europa

    Die Schweiz verfügt bereits heute gemessen an ihrer Bevölkerungszahl über eine äusserst hohe Dichte an Datencentern, nach den Niederlanden sogar die zweithöchste in Europa. Die in einer aktuellen Studie von CBRE Schweiz identifizierten 93 Colocation-Datencenter verfügen über eine Fläche von mindestens 154’000 m2, was rund 22 Fussballfeldern entspricht.

    Zürich an sechster Stelle in Europa
    Die Region Zürich liegt mit 68 Megawatt (MW) nach London (711 MW), Frankfurt (510 MW), Amsterdam (365 MW), Paris (204 MW) und Dublin (94 MW) an sechster Stelle in Europa, was die Rechenzentrums-Kapazitäten anbelangt. Eine Leistungssteigerung um weitere 50 MW bis 2022 ist bereits gesichert, wie es verschiedene Bauprojekte in Glattbrugg (Interxion), Winterthur (Vantage Data Centers) oder Dielsdorf (Green Datacenter) veranschaulichen. Weitere Datencenter sind bereits geplant, und damit wird sich die Kapazität in wenigen Jahren verdoppeln.
    Der Schweizer Markt besteht derzeit aus einem Mix aus Wholesale- und Retail-Anbietern. Bei den in den letzten Jahren initiierten Grossprojekten handelt es sich meistens um sogenannte Hyperscaler-Datencenter, die von Schweizer oder ausländischen Betreibern errichtet und von grossen internationalen Cloud-Anbietern wie Google, Oracle, Microsoft und Amazon genutzt werden.

    Gute Wirtschaftsbedingungen und souveräne Datenschutzanforderungen
    Neue Kundengewinne bei Finanzdienstleistern, ein wachsender Fintech-Sektor und die anhaltende Migration internationaler Unternehmen in die Cloud haben Anbieter ermutigt, Cloud-Regionen in der Schweiz aufzubauen. Die Schweiz hat ihre eigenen Datenschutzanforderungen, die die Souveränität fördern, es aber internationalen Unternehmen erlauben, mit einer europäischen Basis zu operieren, ohne die Anforderungen der Europäischen Union (z.B. Datenschutz-Grundverordnung) erfüllen zu müssen. Probleme mit der Bereitstellung von Land und Strom, lange Planungsprozesse sowie die Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien bleiben dabei die wichtigsten Herausforderungen.

    Auch wenn der Markt für Rechenzentren in der Schweiz als Nische gilt, entdecken Private Equity-Firmen und zunehmend auch Infrastrukturfonds diesen Wachstumsmarkt für sich. Der Markt für Rechenzentren erfordert ein spezifisches Know-how, das sich von anderen Immobilientypen unterscheidet. Obwohl traditionelle Immobilieninvestoren noch kein grosses Interesse an Rechenzentren zeigen, sollten sie diesen Markt langfristig genau im Auge behalten, da er ein schnell wachsendes Potenzial für alternative Immobilieninvestitionen bietet.

  • ETH-Studierende schaffen innovativen Bambus-Pavillon

    ETH-Studierende schaffen innovativen Bambus-Pavillon

    Studierende im Masterstudiengang Advanced Studies in Architecture and Digital Fabrication der ETH haben einen nur 200 Kilogramm schweren und 40 Quadratmeter grossen Bambus-Pavillon geschaffen, informiert die ETH in einer Mitteilung. Für den Entwurf des innovativen Pavillons hatten seine Schöpfer dabei eigene digitale Design-Werkzeuge entwickelt. Bei der Herstellung wurde neben dem nachwachsenden Rohstoff Bambus auch wiederverwertbarer Kunststoff verwendet. Sämtliche Verbindungsstücke und Verschattungselemente entstanden im 3D-Druck.

    „Das für dieses Projekt entwickelte Bausystem zielt darauf ab, den logistischen Aufwand des Bauens zu reduzieren und gleichzeitig die Vorteile der digitalen Fertigung für eine nachhaltigere Baukultur zu nutzen“, wird Marirena Kladeftira, Doktorandin an der Professur Digitale Bautechnologien der ETH, in der Mitteilung zitiert. Die massgeschneiderten Verbindungsstücke können trotz ihrer komplizierten Geometrie und ihrer hohen Anforderungen an Toleranz wegen ihrer geringen Grösse überall auf der Welt im 3D-Druck hergestellt werden, erläutert die ETH. Die aus wiederverwertbarem Kunststoff und Lycra-Textil bestehenden Verschattungselemente lassen sich ebenfalls im 3D-Druck produzieren.

    „Diese Bauweise könnte also überall eingesetzt werden, wo Bambus vorhanden ist und kostengünstig gebaut werden soll“, schreibt die ETH. Zudem erlaube die modulare Struktur einen raschen Auf- und Abbau des Bauwerks. Der Bambus-Pavillon der Studierenden war in Zürich innert 48 Stunden aufgebaut und in der gleichen Zeitspanne auch wieder abgebaut worden.

  • Schweiz gehört zu den innovativsten Ländern der Welt

    Schweiz gehört zu den innovativsten Ländern der Welt

    Die Schweiz schafft es im aktuellen Bloomberg Innovation Index weltweit auf den dritten Platz. Damit ist sie im Vergleich zu Vorjahr um einen Platz vorgerückt. Vor ihr schneiden lediglich Südkorea und Singapur ab. Damit gilt die Schweiz als das innovativste Land in Europa und überholt Deutschland, das im Vergleich zum Vorjahr um drei Plätze auf Rang vier zurückgefallen ist.

    Insgesamt sind 60 Länder im Index aufgeführt. Sie werden anhand von Themen wie Forschung und Entwicklung, Produktionsfähigkeit sowie der Konzentration von börsenkotierten Hightech-Unternehmen bewertet. Maximal können die jeweiligen Länder 100 Punkte erreichen.

    Die Schweiz erhält in diesem Jahr eine Gesamtbewertung von 87,60 Punkten. Sie konnte insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung gut abschneiden. Bei der Forschungsintensität belegt sie den dritten Platz, bei der Konzentration an Forschenden den vierten Platz. Weiter gehört die Schweiz aber auch im Bereich Fertigung und Wertschöpfung zu den besten fünf Ländern. Aufholbedarf hat sie vor allem bei den Patenten.

  • s:stebler kooperiert mit innovativen Partnern

    s:stebler kooperiert mit innovativen Partnern

    Das Unternehmen s:stebler hat in diesem Jahr bereits drei Partnerschaften geschlossen. Dies geht aus Medienmitteilungen des Herstellers von Briefkastenanlagen, Depotboxen und Dachflächenfenstern aus Oensingen hervor.

    Erstens spannt s:stebler mit dem Start-up LivingPackets zusammen. Das 2016 im französischen Nantes gegründete Unternehmen hat eine intelligente Zustellbox entwickelt, die digital verriegelt werden kann. Die Box ist unter anderem mit GPS-und Internetverbindung ausgestattet, wodurch die Lieferung jederzeit überwacht werden kann. Ausserdem ist die Box wiederverwendbar, was den im Online-Handel entstehenden Müll reduziert. Dank der Partnerschaft werden Pakete in den intelligenten Boxen direkt an Multifunktionspaketstationen namens s:yourbox von s:stebler geliefert. Der Kunde wird benachrichtigt, sobald die Lieferung eintrifft.

    Zweitens arbeitet s:stebler mit dem Zürcher Start-up Allthings zusammen. Allthings hat eine Mieterplattform entwickelt, dank der sämtliche Interaktionen zwischen Mietern, Immobilieneigentümern sowie anderen Dienstleistern erfasst werden können. Zusammen mit den Briefkasten- und Paketfachanlagen von s:stebler sollen nun „Gesamtlösungen“ entstehen, welche „die Mieterbindung und die Effizienz signifikant steigern“, heisst es.

    Drittens kooperiert s:stebler mit Bird Home Automation, einem führenden Hersteller von IP-Türstationen. Das Ziel ist es, IP-Video-Türsprechanlagen des Berliner Unternehmens in Briefkästen und Briefkastenanlagen von s:stebler zu integrieren. Gebäudebetreiber können die intelligente Türsprechanlage aus der Ferne verwalten und in bestehende Hausautomatisierungssysteme integrieren.

  • Angebotsmieten steigen zum Jahresbeginn

    Angebotsmieten steigen zum Jahresbeginn

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Januar auf dem Wert von 115,4 Punkten geschlossen. Gegenüber dem Vormonat seien die Preise für Angebotsmieten damit im Schnitt um 0,17 Prozent gestiegen, erläutert homegate.ch in einer entsprechenden Mitteilung. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde ein Anstieg der Mietpreise um 0,87 Prozent beobachtet.

    Im Monatsvergleich macht homegate.ch unterschiedliche Entwicklungen für die einzelnen Kantone aus. So wurde der stärkste Anstieg der Angebotsmieten im Januar mit 1,59 Prozent im Kanton Nidwalden beobachtet. Auch in den Kantonen Appenzell-Innerhoden, Appenzell-Ausserhoden, Uri und Wallis legten die Angebotsmieten mit Werten zwischen 1,08 und 1,24 Prozent überdurchschnittlich zu. Rückgänge wurden in den Kantonen Zürich, Neuenburg und Jura mit Werten zwischen mit -0,57 Prozent und -0,10 Prozent gemessen.

    Auch bei den Städten macht homegate.ch unterschiedliche Entwicklungen aus. Der grösste Anstieg wurde hier im Monatsvergleich mit 2,01 Prozent in Lausanne gemessen. Als „auffallend“ beschreiben die Analysten die Entwicklung in Zürich. Hier gingen die Mietpreise im Januar gegenüber dem Vormonat um 1,00 Prozent zurück.

    Bei der qualitätsbereinigten Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich, heisst es in der Mitteilung.

  • VolkerWessels investiert in Parquery

    VolkerWessels investiert in Parquery

    Parquery hat eine erfolgreiche Finanzierungsrunde abgeschlossen, wie aus einer Mitteilung auf LinkedIn hervorgeht. Die Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) konnte dabei das niederländische Bau- und Anlagenbauunternehmen VolkerWessels als Investor gewinnen.

    Parquery hat eine Software entwickelt, welche Bilder von Strassenkameras in Echtzeit analysiert. Damit können sich Autofahrer beispielsweise darüber informieren, ob sich in ihrer Nähe freie Parkplätze befinden. Die Plattform kann aber etwa auch zur Analyse des Verkehrsflusses in Städten eingesetzt werden. Insgesamt hilft sie beim Aufbau von intelligenten Städten.

    Mit dem frischen Geld will Parquery seine Plattform einerseits im Bereich des intelligenten Parkens stärken. Andererseits soll sie für neue Lösungen im Bereich der intelligenten Städte weiterentwickelt werden.

    Parquery arbeitet seit einigen Jahren auch mit Hyrde, einem Tochterunternehmen von VolkerWessels, zusammen. Hyrde setzt die Lösung von Parquery beispielsweise bei Sicherheitsanwendungen an Flughäfen sowie bei intelligenten Mobilitätsprojekten in Städten ein.

  • Immobilienbesichtigungen mit Mensch oder Maschine?

    Immobilienbesichtigungen mit Mensch oder Maschine?

    Wie in unserem letzten Artikel erwähnt, bieten eine Vielzahl von virtuellen Besichtigungslösungen, gerade in Zeiten der Pandemie, eine willkommene Alternative zu physischen Terminen vor Ort. Diese reichen von statischen 3D-Touren, Videorundgängen über virtuell realistische Darstellungen, in die sich Nutzer/innen mit Hilfe einer VR-Brille (Virtual Reality) hineinversetzen können, bis hin zu jederzeit verfügbaren live Übertragungen. Letztere wollen wir uns in diesem Artikel etwas genauer anschauen.

    Bei live Übertragungen werden verglichen mit statischen Videos, Fotos oder 360° Aufnahmen, die zu besichtigenden Objekte in Echtzeit dargestellt. Grösster Vorteil dabei ist, dass bis auf eine Festlegung eines Besichtigungstermins keine Vor- resp. Nachbearbeitungen erforderlich sind. Eine vollautonome, 24/7 verfügbare Variante ist die Besichtigung mit einem im Besichtigungsobjekt stationierten Roboter. Diese speziell entwickelte Maschine kann bequem von überall auf der Welt, auch von Zuhause aus, über einen Standardinternetbrowser mit den Pfeiltasten der Tastatur durch das Objekt gesteuert werden. Die Besichtigung kann nach eigenem Ermessen und unabhängig von erstellten Touren und Perspektiven erfolgen. Eine integrierte Videokonferenzlösung bietet zudem die Gelegenheit, während der Besichtigung einen Dialog zwischen den Parteien herstellen zu können.

    Bei einer anderen Variante wird nicht gänzlich auf den Personaleinsatz vor Ort verzichtet. Während dem sich eine Partei (Vermarkter, Vermieter, Eigentümer, Facility Manager, etc.) vor Ort befindet und über ein mobiles Endgerät (Bsp. Smartphone, Tablet) die live Übertragung sicherstellt, können Interessenten ortsunabhängig via Webbrowser an der Besichtigung teilnehmen und mit der Person vor Ort interagieren. Durch den hohen Personalifizierungsgrad, die automatische Dokumentation der Übertragung sowie den möglichen Datenaustausch, bietet diese Lösung weitaus mehr Anwendungsmöglichkeiten als reine Objektbesichtigungen.

    Bereits mit dem heutigen Stand der Technik, bieten digitale Besichtigungslösungen eine brauchbare Alternative zu physischen Terminen vor Ort. In einigen Punkten wie der höheren Effizienz, tieferen Kosten und geringeren Umweltbelastung überwiegen die Vorteile gegenüber physischen Besichtigungen sogar. Dennoch gelingt es den hier vorgestellten Lösungen “noch” nicht das Empfinden einer physischen Begegnung mit Menschen in den digitalen Raum zu transferieren. Entsprechend kommen wir zum Entschluss, dass es für Besichtigungen mit Mensch und Maschine valable Argumente gibt, die es situativ abzuwägen gilt. In unserem nächsten Artikel lesen Sie, wie Startups an der virtuellen Realität arbeiten, um das vorhin erwähnte fehlende Empfinden in der digitalen Welt erlebbar zu machen.

    Visualisierungslösungen im Überblick auf: https://proptechmarket.net/visualisierung

    In der folgenden Tabelle werden die Vor- und Nachteile der zwei beschriebenen Besichtigungsansätze gegenübergestellt.

    Quelle: Eigene Darstellung, PropTechMarket 2021

  • Für einen exklusiven Kreis von Immobilienfachleuten lanciert Nomoko die Plattform «Praedia»

    Für einen exklusiven Kreis von Immobilienfachleuten lanciert Nomoko die Plattform «Praedia»

    Die Digitalisierung ist in der Immobilienbranche angekommen. Mit dem Aufkommen verschiedener Immobilienplattformen machte die Branche die ersten Schritte, indem sie einzelne Immobilienbestände digital verfügbar machte. Nomoko geht nun einen grossen Schritt in die Zukunft: Das Ziel, eine zentrale Plattform und Community für verschiedenste Akteure der Immobilienbranche zu schaffen, die den Markt durchsucht, Investitionsmöglichkeiten identifiziert und analysiert, sowie auf detaillierte Immobilieninformationen zugreift. Die Teilnehmer des «Real Estate Shapers Switzerland»-Programms erhalten frühzeitigen Zugang zur Beta-Version der Plattform und zu einer exklusiven Community von innovativen, digital-affinen Immobilienentwicklern und Investoren. Im laufe des Jahres wird die Plattform allen Immobilien und Investoren geöffnet.

    Digitales Abbild der physischen Welt
    Die künftigen User erwartet ein digitales und detailgetreues Abbild der physischen Welt, ein sogenannter «Digital Twin». Es werden alle heute verfügbaren Immobiliendaten verbunden und harmonisiert. Durch die Zusammenführung von relevanten räumlichen Daten wie Standortinformationen, Immobilienpreisen, bau- bzw. zonenrechtlichen Daten und Nomokos 3D-Visualisierungen können Immobilienprojekte von Investoren und Entwicklern entscheidend optimiert werden. «Für die nachhaltige Wertschöpfung einer digitalisierten Immobilienbranche braucht es einen ganzheitlichen und übergreifenden Ansatz. Mit dem Digital Twin und der Schaffung eines offenen Ökosystems hat Nomoko deshalb das Potenzial, die Immobilienbranche endgültig ins digitale Zeitalter zu bringen», so Daniel Kündig, ehemaliger Präsident und Ehrenpräsident der SIA.

  • Stadt Zug wird noch digitaler

    Stadt Zug wird noch digitaler

    Die Stadt Zug hat eine neue App namens eZug eingeführt, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dabei handelt es sich um eine digitale Plattform für Einwohnerinnen und Einwohner. Über diese können sie sich gegenüber städtischen Behörden identifizieren, offizielle Dokumente anfordern und empfangen und diese sicher verwahren oder weiterleiten. Aktuell ist dies beispielsweise für Handlungsfähigkeitszeugnisse, Heimatausweise, Leumundszeugnisse, Wohnsitzbescheinigungen oder Betreibungsauszüge möglich. Mit der Zeit sollen laufend neue Dienstleistungen hinzugefügt werden. So soll bis Sommer beispielsweise ein Elternportal in die App integriert werden. Dort sollen Eltern und Lehrpersonen der Stadtschulen miteinander kommunizieren können.

    „Die Lancierung von eZug zeigt, dass wir die Umsetzung unserer Smart-City-Strategie zügig vorantreiben. Mit eZug legen wir einen wichtigen Grundstein für weitere geplante E-Government-Anwendungen“, lässt sich Stadtpräsident Karl Kobelt in der Mitteilung zitieren.

    Das Kernstück der App ist die von der Zürcher Procivis AG entwickelte und vom Kanton Schaffhausen bereits seit 2018 erfolgreich eingesetzte eID+-Technologie. Einwohnerinnen und Einwohner, die bereits die bestehende ZUGLOGIN-Infrastruktur nutzen, können ihre dort erfassten Angaben in die neue App übertragen lassen.

  • MoneyPark öffnet seine Immobilienplattform

    MoneyPark öffnet seine Immobilienplattform

    Die Immobilienplattform von MoneyPark sei „konsequent auf Big Data-Technologie“ aufgebaut, erläutert das Fintech-Unternehmen aus Zürich in einer Mitteilung. Ihr zufolge hat MoneyPark die Plattform nun auch für die breite Öffentlichkeit freigeschaltet. Ursprünglich was deren Nutzung den Kunden von MoneyPark vorbehalten gewesen.

    Potenzielle Käufer oder Verkäufer sowie Eigentümer einer Immobilie können über die Plattform detaillierte Informationen über die Wunschimmobilie abrufen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Käufer und Verkäufer haben zudem die Möglichkeit, sich von den Hypothekar- und Immobilienspezialisten von MoneyPark beraten zu lassen. „Die neue Plattform ist nicht nur ein Meilenstein in der noch jungen Unternehmensgeschichte von MoneyPark, sondern vor allem ein riesiger Transparenzgewinn für jeden Immobiliensuchenden, -eigentümer und -verkäufer“, wird Stefan Heitmann, Gründer und CEO von MoneyPark, in der Mitteilung zitiert.

    Mit seiner Immobilienplattform will MoneyPark laut Mitteilung „mehr Bewegung in den seit Jahrzehnten statischen und noch wenig innovativen Schweizer Immobilienmarkt“ bringen. Das Unternehmen war 2012 mit dem Ziel an den Start gegangen, den Zugang zum Immobilienmarkt zu erleichtern. „Mit unserem neuen Plattformangebot können wir unseren Kundinnen und Kunden viel früher und viel länger die Hand reichen und ihnen helfen, den Traum vom Eigenheim zu erfüllen“, meint Heitmann.

  • Visualisierungslösungen – willkommene Helfer in der Pandemie

    Visualisierungslösungen – willkommene Helfer in der Pandemie

    Um die Herausforderungen zu meistern, können digitale Visualisierungslösungen willkommene Hilfsmittel sein. Eine einfache Anwendung, sowie eine schnelle und unkomplizierte Implementierung sind bei der Auswahl erfolgsentscheidend. Bei überfüllten Terminkalendern sicherlich keine leichte Aufgabe sich hierfür die nötige Zeit einzuräumen. Dazu kommt eine nahezu unüberschaubare Anzahl Lösungsanbieter, welche eine fundierte Selektion erschweren. Von virtuellen Begehungen, über digitale live Besichtigungen mit oder ohne Roboter bis hin zu interaktiven 3D Touren oder Digitalen Zwillingen gibt es eine Vielzahl an PropTech-Lösungen, die es Unternehmen erlauben neue Wege einzuschlagen und sich an die sich ändernden Bedürfnissen anzupassen. Entscheidet man sich für die richtigen Anbieter, führt dies nicht nur zu einem neuen Kundenerlebnis und -nutzen, sondern bringt deutliche Effizienzsteigerungen sowie Kosten- und CO2-Ersparnisse mit sich.

    Auch wenn die Pandemie grosse Herausforderungen mit sich bringt, bietet sie auch Anlass sich auf Entdeckungstour zu begeben und neue Wege zu erforschen. Finden Sie heraus, welcher Weg Sie in die Zukunft führt und verschaffen Sie sich einen Überblick über qualitätsgeprüfte Visualisierungslösungen für die Immobilien- und Bauwirtschaft.

    Visualisierungslösungen im Überblick: https://proptechmarket.net/visualisierung

  • HSLU erklärt neues Modell für Wohneigentum

    HSLU erklärt neues Modell für Wohneigentum

    In der Schweiz lebt der Grossteil der Bevölkerung in Mietwohnungen. Nur 40 Prozent besitzen Immobilien. Laut einer Medienmitteilung der HSLU ist dieser Anteil niedriger als in jedem anderen Land in Westeuropa. Der Grund seien die fehlenden Eigenmittel und die hohen Baukosten.

    Die HSLU stellt nun ein neues Eigentumsmodell vor. Dabei wird eine Immobilie nur für eine festgelegte Zeit gekauft. Wenn von einer Lebensdauer der Immobilie von 100 Jahren ausgegangen wird und das Wohneigentum auf eine Zeit von 30 Jahren beschränkt ist, zahlt die Käuferin oder der Käufer nur 30 Prozent des totalen Wertes der Immobilie. Wegen der verkürzten Nutzungsdauer werden entsprechende Wohnobjekte auch mit einer tieferen Hypothek belegt. Laut der HSLU fallen die Kosten für Wohneigentum auf Zeit insgesamt um rund 15 Prozent tiefer aus als die Kosten der Miete über den selben Zeitraum. Nach Ansicht der Hochschule hat das Modell auch für Investoren Vorteile. Wenn das Wohnobjekt nach Ablauf der festgelegten Zeitdauer zurück zum Investor geht, kann er die Immobilie marktfähig sanieren.

    Insgesamt stösst das Modell laut HSLU sowohl bei Investoren als auch bei bei potenziellen Bewohnerinnen und Bewohnern auf hohe Akzeptanz. Dennoch gibt es bisher in Europa nur ein Objekt, bei dem Wohnungen mit dem Wohneigentum-auf-Zeit-Modell erworben werden können – dieses befindet sich in Bern. Die HSLU hat nun ein Handbuch erarbeitet, das aufzeigt, wie Investoren und Wohneigentümer von diesem Modell profitieren können.

  • Sphery-Mitgründerin spricht bei GZA Live Talk

    Sphery-Mitgründerin spricht bei GZA Live Talk

    Die Standortmarketingorganisation GZA stellt in ihrer Live Talk-Serie regelmässig Persönlichkeiten aus dem Grossraum Zürich vor. Bei der nächsten Folge am 18. Januar wird Anna Martin-Niedecken, Mitgründerin und CEO von Sphery, zu Gast bei der Serie sein. Sie wird sich mit Reto Sidler, Kommunikationschef der GZA, unterhalten.

    Sphery entwickelt Computerspiele, bei welchen Spieler körperliche Aktivitäten durchführen müssen. Das Ziel ist es, Spiele mit Sport zu kombinieren. Hinter den Spielen des Start-ups stehen innovative Trainingskonzepte. Bei ihrem Auftritt im Rahmen des GZA Live Talks wird Martin-Niedecken unter anderem erläutern, wie Spiele die Fitness- und Gesundheitsbranche revolutionieren können. Ausserdem wird sie über den Grossraum Zürich als einen Standort für innovative Start-ups im Bereich Gaming sprechen.

    Martin-Niedecken ist Sportwissenschaftlerin und neben ihrer Tätigkeit bei Sphery auch Senior Researcher an der Zürcher Hochschule der Künste. Im September wurde sie in einer Liste von digitalswitzerland, „BILANZ“, der „Handelszeitung“ und „Le Temps“ unter die 100 wichtigsten Köpfe der Schweiz gewählt, welche die Digitalisierung im Land vorantreiben.

    Interessierte, welche die GZA Live Talk-Folge mitverfolgen möchten, können sich online registrieren. Im Rahmen der Veranstaltung werden registrierte Teilnehmer auch Fragen stellen können.

  • Corona verleiht Visualisierungslösungen einen Boost

    Corona verleiht Visualisierungslösungen einen Boost

    Von 3D-Touren mit und ohne Roboter über Drohnenaufnahmen bis hin zu automatisierter Inneneinrichtung gibt es eine Vielzahl an PropTech Lösungen die gerade in Zeiten von Corona unersetzlich geworden sind. Lernen Sie diese Tools kennen und optimieren Sie damit Ihre Verkaufs-, Vermietung-, Management- und Bauprozesse! Auf Banner klicken und kostenlos für das online Seminar am 7. Januar 2021 um 09.00Uhr anmelden.

    https://proptechmarket.net/tpost/ogldb6kce1-reconnect-visualisierung-in-der-immobili

  • Nachfrage bei Eigentumswohnungen ist stärker als vor Corona

    Nachfrage bei Eigentumswohnungen ist stärker als vor Corona

    Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen ist laut einer Mitteilung zur Online Home Marktet Analysis im Berichtsjahr vom vierten Quartal 2019 bis Ende drittes Quartal 2020 zwar insgesamt leicht rückläufig, hat aber im letzten Quartal einen kräftigen Nachfragschub erfahren. In der vom Swiss Real Estate Instituteder Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) und dem Schweizerischen Verband der Immobilienwirtschaft (SVIT) in Zusammenarbeit mit dem Digital-Immobilienunternehmen homegate.ch erstellten Analyse wird dies an der kürzeren Inseratszeit für im Internet angebotene Eigentumswohnungen festgemacht.

    Im gesamten Berichtsjahr musste in der Schweiz eine Eigentumswohnung im Durchschnitt 86 Tage auf einer Online-Plattform ausgeschrieben werden. Vor der Corona-Krise waren es 60 Tage. Im dritten Quartal 2020 aber sank die Insertionszeit, trotz einer um 8 Prozent höheren Anzahl an Inseraten, auf den rekordtiefen Wert von 52 Tagen. Eigentumswohnungen sind somit aktuell gefragter denn je, stellt die Analyse fest.

    Analysiert wurden Angebot und Nachfrage basierend auf den Inseraten der sieben grossen Schweizer Immobilienmarktplätzen zwischen dem 1. Oktober 2019 und dem 30. September 2020 im Vergleich zur Vorperiode. In der Berichtsperiode vom 1. Oktober 2019 bis zum 30. September 2020 wurden in der gesamten Schweiz rund 91’387 Eigentumswohnungen im Internet zum Kauf angeboten, was einer Zunahme von 19 Prozent gegenüber der Vorperiode entspricht.

    Professor Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Institute der HWZ, führt den Nachfragezuwachs hauptsächlich auf zwei Faktoren zurück: „Einerseits ist der Nachfrageboom im 3. Quartal auf die aufgeschobene Nachfrage aus den Vorquartalen zurückzuführen, andererseits aber auch auf eine Verhaltensveränderung: Schöner Wohnen ist vielen Schweizern nach dem Lockdown noch wichtiger geworden“, wird Ilg zitiert.

    Jens Paul Berndt, CEO der Homegate AG, wird zitiert: „Wir haben ebenfalls einen starken Anstieg der Besuche und Kontaktanfragen festgestellt. Das ist ein Zeichen dafür, dass Immobilien auch in Zeiten einer Krise ein gefragtes Investitionsobjekt sind.“

  • Basel Area lanciert eigenen Podcast

    Basel Area lanciert eigenen Podcast

    Basel Area Business & Innovation hat einen neuen Podcast. Darin stellt die Standortförderung ab sofort interessante Persönlichkeiten und ihre Sicht auf den Standort vor. In der ersten Folge macht Hans-Florian Zeilhofer den Anfang.

    Der Facharzt mit den Titeln Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. h.c. lebt und arbeitet seit 18 Jahren in Basel. Der Oberbayer ist als Professor an der Universität Basel, als Chefarzt der Spezialklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsspitals Basel und als Senior Consultant am Kantonsspital Aarau tätig. Gleichzeitig hat er viele Hightech-Forschungsprojekte initiiert und diverse Start-ups gegründet.

    Unter anderem gehört er zu den Gründern des Basler Start-ups AOT. Es hat einen Laser-Knochenschneideroboter namens Carlo entwickelt. Welche Rolle dabei eine Beinscheibe spielte, die Zeilhofer beim Metzger gekauft hatte, erzählt er in dieser 30-minütigen Podcast-Folge. An der Basel Area schätzt er besonders die kurzen Distanzen, die Grenznähe und das dynamische Ökosystem: „Es ist ein Hauptvorteil der Basel Area, dass im Life Sciences- und im Medtech-Bereich alle grossen Firmen vor Ort sind.“

    Mit diesem Podcast und seinen Interviewgästen möchten die Macher der Basel Area eine Plattform geben. Ihre Gespräche sollen thematisieren, was den Wirtschafts- und Innovationsstandort auszeichnet, welche Innovationen für Furore sorgen könnten und etwa auch, ob Forschende gute CEOs sein können. Er ist jeweils auf deutsch und englisch verfügbar und kann bei den gängigen Anbietern Spotify, Deezer, Apple Podcast und Google Play abonniert werden.