Kategorie: propTech

propTech – Immobiliennews zu digitalen Lösungen, Innovationen & Technologien für die Schweizer Immobilienbranche.

  • Betterhomes tritt SwissPropTech ein

    Betterhomes tritt SwissPropTech ein

    SwissPropTech hat ein neues Mitglied. Zum Jahresanfang 2022 hat sich Betterhomes dem Innovationsnetzwerk der Schweizer Immobilien- und Baubranche angeschlossen, informiert das Maklerunternehmen aus Zürich in einer Mitteilung. Im Rahmen seiner Mitgliedschaft will Betterhomes Wissen weitergeben und eine geplante Expansion vorantreiben. Bisher ist Betterhomes mit seiner Technologieplattform für Makler- und Kundensoftware in der Schweiz, Deutschland und Österreich aktiv.

    „Wir verfolgen das ehrgeizige Ziel, in den nächsten acht Jahren 30 Länder in Europa zu erschliessen“, wird Betterhomes-CEO Cyrill Lanz in der Mitteilung zitiert. „Zu den grössten Herausforderungen dabei zähle ich nicht so sehr die Technologie, sondern vielmehr das organische Wachstum im Vertrieb und die kulturellen Unterschiede in den verschiedenen Ländern.“ Derzeit bereitet das Unternehmen zudem einen neuen Webauftritt und ein neues Learning Management System für seine Technologie-Plattform Betternet 3.0 vor.

    Für SwissPropTech ist der Eintritt von Betterhomes „ein starkes Signal für unsere Branche“, erläutert Lars Sommerer, Managing Director von SwissPropTech, in der Mitteilung. „Ein digitaler ‚Immobilienfairmittler‘ der ersten Stunde anerkennt die Wichtigkeit von Innovation und Digitalisierung und möchte seine Erfahrungen und Expertise nun auch weitergeben.“

  • PropTechs in der Westschweiz

    PropTechs in der Westschweiz

    Prix de l’innovation

    Anfang April findet RENT Switzerland 2022 im Swiss Tech Convention Center der EPFL in Lausanne statt. proptechnews.ch wird vor Ort sein und später über den Anlass berichten. Im Rahmen des Prix de l’innovation stellen sich die neun für den Final selektionierten Firmen vor:

    • Solutions digitales: ecco2 building intelligence, sparrow, DOMO
    • Solutions construction: auprès de mon arbre, FenX, AETERNUM enabling circular buildings
    • Solutions énergétiques: enerdrape, ExerGo, STEEN sustainable energy

    ePotek richtet sich neu aus

    Bleiben wir in der Westschweiz, wo sich das Prop/FinTech ePotek neu ausrichtet. Ab sofort heisst die Plattform Resolve. Wie CEO Romain Desquesne meinen lieben Freund Mathias Rinka von domblick.eu sagte, soll Resolve in der Schweiz der Referenzpartner für optimierte Finanzentscheidungen rund um die Hypothekarfinanzierung werden. Dazu wurde der Name geändert und neue Dienstleistungen entwickelt. Damit wolle man von Startup ePotek zum Scaleup Resolve mutieren.

    Stena tritt Swiss Immo Lab bei

    Stena, eines der grössten schwedischen Familienunternehmen mit weltweiten Aktivitäten in den Bereichen Schifffahrt, Fähren, Offshore, Immobilien und Finanzen, ist über seine Schweizer Tochtergesellschaft als fünfter Gründungspartner dem Swiss Immo Lab (SIL) beigetreten. Andy Böhm, Managing Director bei Stena (Schweiz), wurde Mitglied des Verwaltungsrats von SIL, und Per Hellberg, Investment Director bei Stena (Schweiz), wurde Mitglied des Investitionsausschusses von SIL. Stena Property besitzt und betreibt mehr als 25.700 Wohnimmobilien und 4.000 Geschäftsräume in schwedischen Metropolregionen.

    „Mit Stena (Schweiz) hat Swiss Immo Lab einen fünften Gründungspartner gefunden, der die Expertise der vier anderen ideal ergänzt und eine internationale Perspektive einbringt“, sagt Alexander Seel, Geschäftsführer von Swiss Immo Lab. „Nach der Etablierung unserer Erfolgsbilanz arbeiten wir nun am nächsten Schritt, um Proptech-Investitionen einer breiteren internationalen Investorenbasis zugänglich zu machen“, fügt er hinzu.

    Coop arbeitet mit hausheld.ch

    Coop Bau + Hobby arbeitet mit hausheld.ch zusammen. Gemeinsam soll ein Handwerker-Service für die Baumarkt-Kunden von Coop lanciert werden. Hinter hausheld.ch steht die Herisauer Vermando AG. Der Kunde kauft bei Coop Bau + Hobby die Produkte wie Bodenbeläge, Farben, Pflanzen oder Lampen und kann sich diese dann durch die vermittelten Handwerker professionell einbauen lassen.

    PropTechs in der Westschweiz.

    Ausgewählte Veranstaltungen

    Vom 18.-20. März 2022 öffnen die Zürcher Immobilien Tage im Kongresshaus.

    Am 24. März 2022 lädt Alpha IC Schweiz AG ins Office Lab in Zürich-Altstetten zum Thema „Der Schweizer FM-Markt 2022“.

    Wer sich einem grossen Publikum stellen will, kommt an den REAL PropTech Pitches 2022 auf seine Rechnung. Diese finden am 6. und 7. April 2022 digital und vor Ort statt.

    Wem Deutschland zu weit weg ist, kann nach Lausanne pilgern. Vom 6. bis 7. April findet dort die RENT Switzerland 2022 statt. RENT SWITZERLAND 2022 wird im SwissTech Convention Center der EPFL stattfinden, einem Symbol für Innovation.

    Die Swissbau ist auf Mai 2022 verschoben worden. Zwischen 4. und 6. Mai präsentieren sich Startups im Rahmen der „Swissbau Challenge“.

    The Big Handshake findet am 21. Juni 2022 in der Eventhalle JED in Schlieren statt.

    Am 13. September 2022 empfängt The HALL in Dübendorf den 8. Immobilien-Summit.

  • Neue Apps bieten 3D-Ansichten von Zürich

    Neue Apps bieten 3D-Ansichten von Zürich

    Die Stadt Zürich macht ein 3D-Stadtmodell der breiten Öffentlichkeit zugänglich. Dafür sind laut einer Medienmitteilung zwei Anwendungen entwickelt worden. Die App Zürich virtuell erlaubt den Angaben zufolge frei wählbare Ansichten von Gebäuden, Bäumen, Wäldern und Brücken. Die App Zürich 4D thematisiert die bauliche Entwicklung in Raum und Zeit. Dort sollen sich aktuelle Hochbauprojekte, Gestaltungspläne und abgeschlossene Architekturwettbewerbe visualisieren lassen. Beide Apps stehen der Bevölkerung, auch etwa Schulen, als offene Daten frei zur Verfügung.

    Vorrangig richten sie sich laut Stadt an Planende sowie an Fachleute aus Architektur und Ingenieurswesen. Für sie werden Funktionen wie das Messen von Gebäudehöhen oder Schattenwürfen von professionellem Interesse sein. Auch die Dokumentation von Immobilien sei damit möglich.

    Wie die Stadt Zürich weiter mitteilt, werden die zugrundeliegenden Technologien innerhalb der Verwaltung bereits zur Visualisierung von Lärmsimulationen, im Rahmen von Architekturwettbewerben und zur integralen Darstellung von Tief- und Hochbauprojekten genutzt.

    Wie die Stadt Zürich weiter mitteilt, seien die beiden Apps im Rahmen des Strategieschwerpunkts Digitale Stadt des Stadtrats entstanden. Sie seien Teil des sogenannten Digitalen Zwillings, der digitalen Repräsentation der Stadt Zürich.

  • Bau- und Immobilienprojekte: Modelle der Zusammenarbeit im Überblick

    Bau- und Immobilienprojekte: Modelle der Zusammenarbeit im Überblick

    Bei komplexen und anspruchsvollen Bau- und Immobilienprojekten können Partnerunternehmen eine wertvolle Unterstützung sein – sei es, indem sie die Koordination und Gesamtverantwortung des Projekts übernehmen oder indem sie einzelne Projektphasen begleiten.

    Grob lassen sich die Anbieter solcher Dienstleistungen in die Kategorien einteilen: Gesamtleister, Totalunternehmer und Generalunternehmer. Doch welches Modell der Zusammenarbeit ist das richtige für welches Projekt? Die Informationsbroschüre «Mit dem richtigen Zusammenarbeitsmodell zur erfolgreichen Projektrealisierung» will zur Klärung dieser Frage beitragen. Sie gibt einen Überblick über die drei Modelle, zeigt auf, wofür sich welches Modell am besten eignet und listet wichtige Punkte bei der Zusammenarbeit auf. Erarbeitet hat die Informationsbroschüre der Branchenverband Entwicklung Schweiz. Er vertritt Unternehmen, die Gesamtleistungen in der Entwicklung, Planung und Realisierung von Bau- und Immobilienprojekten anbieten. «Wir sind überzeugt, dass ein Projekt mit einem gemeinsamen Ziel und gemeinsamer Verantwortung erfolgreicher realisiert werden kann. Deshalb wollen wir die Möglichkeiten und Leistungen der bestehenden Zusammenarbeits-Modelle zeigen und auf ihre Potenziale aufmerksam machen», sagt Geschäftsführerin Franziska Bürki.

    Die drei Zusammenarbeitsmodelle im Überblick:
    Gesamtleister übernehmen die Entwicklung, Planung und Realisierung von Bau- und Immobilienprojekten. Mit interdisziplinären Teams arbeiten sie an Aufgaben über den ganzen Prozess bis zur Ausführung oder zum Betrieb. Die Leistung kann dabei unterschiedliche Ausprägungen haben und etwa die Nutzungsplanung, Gestaltungswettbewerbe, Vorstudien und die gesetzlich vorgegebenen Bewilligungsverfahren enthalten. Weil ein Gesamtleister schon früh einbezogen wird, ist das Innovations- und Optimierungspotenzial hoch. Chancen und Risiken können frühzeitig und gemeinsam besser erkannt, definiert und gesteuert werden. Der Bauherr hat die Gewähr, dass sein Projekt aus einer Hand entwickelt, geplant und realisiert wird.

    Totalunternehmer übernehmen die Planung und Realisierung von Bau- und Immobilienprojekten. Der Bauherr überlässt innerhalb eines vorgegebenen Rahmens die Verantwortung für die Planung und Realisierung dem Totalunternehmer, mit mehr oder weniger eng gefassten Vorgaben. Totalunternehmer übernehmen ein Bauvorhaben entweder bereits ab der Projektierung oder mindestens ab der Ausführungsplanung. Die Verantwortung für die Aufgaben bis zur Übergabe (inklusive vorbestehende Planung) verbleibt beim Bauherrn. Das Innovations- und Optimierungspotenzial bei diesem Modell der Zusammenarbeit hängt stark davon ab, wie viel Planungs- und Gestaltungsfreiheit der Bauherr dem Totalunternehmer überlässt. Generalunternehmer übernehmen die Realisierung von ausführungsreifen Bau- und Immobilienprojekten. Ziel ist es, ein Gebäude zu realisieren. Sie übernehmen die Verantwortung für die schlüsselfertige Realisierung eines Bauvorhabens, ihr Einfluss beschränkt sich im Wesentlichen auf den optimierten Bauablauf. Innerhalb dieses Bereichs sind sie verantwortlich für Qualität, Termin und Preis. Die Gesamt- und Planungsverantwortung verbleibt beim Bauherrn. Die Zusammenarbeit mit einem Gesamtunternehmen eignet sich vor allem für professionell geführte Projekte mit einem konkret formulierten Auftrag an den Gesamtunternehmer.

    Wie Verträge mit einem Partnerunternehmen inhaltlich genau aussehen, kann variieren. Es ist abhängig von den Wünschen des Bauherrn, von der Wahl des Zusammenarbeitsmodells, aber auch davon, wann die Zusammenarbeit beginnt. «Das Partnerunternehmen kann umso mehr Verantwortung übernehmen, je früher und integrierter der Bauherr dieses im Rahmen einer Zusammenarbeit einbezieht», sagt Franziska Bürki.

    Entwicklung Schweiz zeigt sich überzeugt: Wer ein Projekt erfolgreich realisieren will, muss dieses ganzheitlich betrachten, alle Anspruchsgruppen einbeziehen und sich frühzeitig für das richtige Zusammenarbeitsmodell entscheiden und dieses auf die konkrete Projektsituation abstimmen.

    Franziska Bürki,
    Geschäftsführerin Entwicklung Schweiz
  • Fachhochschulzentrum auf dem Weg in die Zukunft

    Fachhochschulzentrum auf dem Weg in die Zukunft

    Die Fachhochschule Graubünden (FHGR) – die achte öffentlich-rechtliche Fachhochschule der Schweiz – ist heute auf fünf Standorte in neun Gebäuden innerhalb der Stadt Chur verteilt. Die Anzahl Studierender sowie das Forschungsvolumen der FHGR nehmen weiterhin zu. Die bestehenden Standorte bieten zu wenig Räumlichkeiten und Ausbaumöglichkeiten, um die Hochschule in Zukunft optimal aufzustellen. Bislang fehlt beispielsweise der Raum für den Austausch zwischen den Disziplinen sowie für die informelle Kommunikation zwischen den Studierenden und den Dozierenden. Darüber hinaus sind derzeit zu wenige studentische Arbeitsplätze vorhanden, die den heutigen Anforderungen genügen. Durch die Verteilung der Gebäude über die Stadt fehlt der Hochschule zudem die architektonische Visibilität.

    Aus diesen Gründen hat der Kanton Graubünden entschieden, das Fachholschulzentrum am Standort Pulvermühle neu zu erstellen. Hier befindet sich seit 1993 der Hauptsitz der FHGR. Der Neubau soll ein zusammenhängendes Bildungs- und Forschungszentrum ermöglichen, das von der Diversität und interdisziplinären Zusammenarbeit aller Organisationseinheiten lebt. Die Projektleitung wurde dem Hochbauamt Graubünden übertragen. In einem Wettbewerbsverfahren wurde aus den 57 eingegangenen Bewerbungen ein Generalplanerteam selektioniert, welches die Vorgaben und Ziele der Regierung bezüglich Funktionalität, Ortsbau und Architektur überzeugend umsetzt und die Realisierung in der geforderten Qualität und Wirtschaftlichkeit sowie unter Einhaltung der Kosten- und Terminvorgaben garantieren kann.

    Das Siegerprojekt überzeugt mit Nachhaltigkeit und Funktionalität
    Die Entscheidung fiel auf das Team rund um das Projekt «Partenaris». Den Lead übernimmt dabei das Zürcher Architekturbüro Giuliani Hönger Architekten. Überzeugt hat das Projekt die Jury durch die gleichmässige Berücksichtigung der Kriterien Architektur, Tragwerk, Nachhaltigkeit und Funktionalität. «Partenaris» sieht eine städtebauliche Positionierung des Neubaus vor – unter Einbezug der bestehenden Gebäude und durch die sorgfältige Gestaltung eines parkähnlichen Aussenraums. So wird ein attraktives Hochschulareal geschaffen. Die Planung berücksichtigt ausserdem die gewünschte Nutzungsflexibilität.

    Die erste Etappe sieht einen viergeschossigen U-förmigen Baukörper mit einer zentralen, rund 1200 Quadratmeter umfassenden Eingangshalle vor. Dabei öffnen sich die drei Gebäudeflügel nach Süden zur Pulvermühlestrasse hin und interagieren mit den bestehenden Gebäuden. Der Neubau wird als Hybrid-Skelettbau ausgeführt.

    Mittels Passerelle wird es mit dem Neubau verbunden. Die Obergeschosse sind für Nutzungen der Institute und Departemente vorgesehen, wobei der Öffentlichkeitsgrad und damit die Publikumsintensität mit jedem Stockwerk abnimmt. Das Raumprogramm wird mit vergleichsweise wenig Geschossfläche flächeneffizient umgesetzt. Dank der strukturierten Bauweise und ressourcenschonenden Materialisierung können die Werte bei der Grauen Energie auf einem guten Niveau gehalten werden. Im Westen entsteht zudem eine neue Terrasse. In der zweiten Etappe wird das bestehende Gebäude P57 in Richtung Westen erweitert.

    Aus Sicht des Kantons Graubünden ist die Realisierung des Fachhochschulzentrums hinsichtlich Bildung, Forschung und auch innovationspolitisch von grosser Wichtigkeit. Denn der Mangel an Fachkräften, insbesondere in den technisch-naturwissenschaftlichen Disziplinen, hat Auswirkungen auf die Bündner Unternehmen: Diesen fehlen das nötige Wachstum und die gewünschte Entwicklung. Die neue Fachhochschule soll junge Leute ausbilden, fördern und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Bündner Volkswirtschaft stärken.

    Das Siegerprojekt wird in einem nächsten Schritt planerisch weiterbearbeitet. Danach muss es vom Grossen Rat genehmigt werden. Erhält «Partenaris» grünes Licht, soll Ende 2024 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Im Jahr 2028 soll der Neubau bezugsbereit sein. Der Studienbetrieb läuft während den Umbauarbeiten weiter wie gewohnt.

    Die Visualisierung zeigt den zukünftigen Campusplatz.
    So soll das Foyer des Neubaus dereinst aussehen.
  • Peach Property verbucht rekordhohen Vorsteuergewinn

    Peach Property verbucht rekordhohen Vorsteuergewinn

    Einer Mitteilung von Peach Property zufolge hat das auf Liegenschaften in Deutschland spezialisierte Immobilienunternehmen mit Sitz in Zürich im Geschäftsjahr 2021 einen Vorsteuergewinn von 258 Millionen Franken verbucht. Dies sei der höchste Vorsteuergewinn in der Unternehmensgeschichte, schreibt Peach Property. Im Geschäftsjahr 2020 wurden 153 Millionen Franken realisiert.

    Der Wert des Immobilienportfolios von Peach Property legte im Jahresvergleich von 2,1 Milliarden auf über 2,6 Milliarden Franken zu. Die Mieteinnahmen stiegen im Vergleich zu 2020 von 54,7 Millionen auf rund 108 Millionen Franken an. Mit Hilfe einer im Berichtsjahr getätigten Pflichtwandelanleihe konnte der Verschuldungsgrad zudem von 57,8 auf rund 52 Prozent gesenkt werden.

    Im Geschäftsjahr habe Peach Property zudem alle externen Ratings verbessern können, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Moody’s bewertet das Unternehmen aktuell mit einem Ba2 mit stabilem Ausblick, von FitchRatings gab es ein BB mit stabilem Ausblick. S&P Global Ratings stuft Peach Property bei BB- mit stabilem Ausblick ein.

    „Unsere Strategie und unser Geschäftsmodell haben sich auch im Geschäftsjahr 2021 herausragend bewährt und wir konnten ein weiteres Jahr mit sehr profitablem Wachstum abschliessen“, wird Thomas Wolfensberger in der Mitteilung zitiert. Laut dem CEO der Peach Property Group AG werden im Fokus des laufenden Geschäftsjahres vor allem „die Modernisierung des Wohnungsportfolios und der Ausbau der Nachhaltigkeitsaktivitäten stehen“. Dafür will Peach Property rund 70 Millionen Franken investieren.

  • Holcim und Eni wollen CO2 in Zement speichern

    Holcim und Eni wollen CO2 in Zement speichern

    Der Zuger Baustoffspezialist Holcim spannt mit dem in Rom ansässigen Energieunternehmen Eni zusammen. Gemeinsam wollen sie untersuchen, wie sich Kohlenstoffdioxid (CO2) abscheiden, in dem Mineral Olivin speichern und anschliessend in Zement einbauen lässt, heisst es in einer Medienmitteilung. Damit will Holcim den ökologischen Fussabdruck seines Betriebes weltweit verringern und sein Angebot an nachhaltigem Zement erweitern.

    Eni verfügt über Wissen, wie sich CO2 abscheiden und mineralisieren lässt, um es in Olivin zu speichern. Im Innovationszentrum von Holcim wollen Forschende „die Verwendung dieses karbonisierten Olivins als neuen emissionsarmen Rohstoff für die Formulierung eines grünen Zements untersuchen“, heisst es in der Medienmitteilung. Das Forschungsteam von Holcim will sich dabei auf die Charakterisierung der mechanischen Eigenschaften von karbonisiertem Olivin in der Betonproduktion konzentrieren.

    Olivin ist ein auf der Erde weit verbreitetes Mineral. Dies in Kombination mit den weltweiten Aktivitäten von Holcim und Eni würde diese Lösung „in hohem Masse skalierbar machen“ und so Materialien für umweltfreundliches Bauen weltweit ermöglichen.

    Die Partnerschaft mit Eni ist eines von weltweit 30 Projekten von Holcim, die sich mit Lösungen zur Abscheidung, Nutzung und Speicherung von Kohlenstoffdioxid beschäftigen.

  • Holcim sucht Ideen für nachhaltiges Bauen

    Holcim sucht Ideen für nachhaltiges Bauen

    Holcim hat am 1. Februar die Bewerbungsfrist für die dritte Ausgabe seines Startup Accelerator Program gestartet. Start-ups aus der ganzen Welt sind aufgerufen, sich dafür zu bewerben und nachhaltiges Bauen mit ihren innovativen Lösungen zu beschleunigen. Das sechsmonatige Programm läuft von Mai bis November 2022.

    „Das Holcim Accelerator Program ermöglicht es uns, mit den klügsten Köpfen der Welt in Kontakt zu treten, um disruptive Durchbrüche voranzutreiben“, wird Holcim-CEO Jan Jenisch in einer Medienmitteilung zitiert. „Ich lade die diesjährigen Start-ups ein, in allen Dimensionen des Bauens über den Tellerrand hinauszublicken, vom zirkulären Bauen bis hin zum intelligenten Gebäude-Design.“

    Wie auch in den vergangenen Jahren ist das Spezialchemieunternehmen Sika Partner des Beschleunigungsprogramms. Zu den neuen Partnern der diesjährigen Ausgabe zählen das französische Unternehmen Bouygues Construction und die britische Ingenieursberatungsfirma Mott MacDonald.

    Der Schweizer Entdecker und Umweltschützer Bertrand Piccard, Gründer der Solar Impulse Foundation, steuert einen Aufruf zum Handeln bei: „Der Bauindustrie kommt eine Schlüsselrolle zu, um den Übergang unserer Welt zu Netto-Null zu beschleunigen. Der Accelerator von Holcim ist ein einzigartiger Inkubator für Start-ups auf der ganzen Welt, um Innovationen für unseren Planeten einzusetzen.“

  • Das neue Immo-Buzzword heisst „API“

    Das neue Immo-Buzzword heisst „API“

    A(pplication) P(rogramming) I(nterface) ist übersetzt eine Programmierschnittstelle zwischen zwei Softwarelösungen – sozusagen eine Art «Vermittler» zwischen zwei unterschiedlichen Systemen, ohne dass das eine System die (Programmier-)Sprache des anderen Systems lernen bzw. verstehen muss und die beiden Systeme dennoch rasch und einfach miteinander kommunizieren können. Die Schnittstelle übersetzt sozusagen die Anfrage der einen Software an die andere. Damit sich die beiden Systeme «verstehen» braucht es eine klare Schnittstellen-Definition.

    Um es vereinfacht mit einer Metapher zu beschreiben – es ist wie die Bestellung in einem Restaurant: Der Gast ordert beim Kellner das gewünschte Gericht, dieser meldet die Bestellung der Küche. Das Gericht kommt fertig aus der Küche und der Kellner serviert es dem Gast. Der Gast muss nicht verstehen, wie die Prozesse und Zubereitungen für diese Speise in der Küche ablaufen – er ist zufrieden, wenn ihm der Kellner das bestellte Gericht wunschgemäss serviert. Im übertragenen Sinn wäre sozusagen hier die Menükarte die klar definierte Schnittstelle. Alles was nicht auf der Menükarte steht kann auch nicht bestellt werden.

    Warum ist das Thema API so spannend für die Immobilienbranche? PropTech-Unternehmen und Digitalisierungsverantwortliche von Immobilienunternehmen beschäftigen sich immer stärker mit der plattformübergreifenden Einbindung neuer Software-Lösungen. Durch die digitale Transformation und den Ökosystem-Gedanken rückt die Schnittstellenproblematik zunehmend in den Fokus. Manuelle Objektimporte und Datenabgleiche sind aufwendig und vergleichsweise ineffizient.

    Möchte man als Immobilienunternehmen eine neue PropTech-Lösung integrieren, so braucht es grundsätzlich eine Schnittstelle der neuen Software zum jeweiligen ERP-System. In der Schweizer Immobilienbranche sind es im Wesentlichen die drei ERP-Anbieter Abacus, GARAIO und W&W, die hier eine Schnittstelle anbieten können. Arbeitet ein Unternehmen mit verschiedenen PropTech-Lösungen so macht es allenfalls Sinn auch über ein Interface zwischen diesen Drittanbietern nachzudenken. Die zunehmende Etablierung von solchen Software-Lösungen oder neuen Services, etwa die digitale Signatur, werden das Thema API weiter in den Fokus rücken – und das nicht nur bei den Digitalisierungs-Verantwortlichen selbst. Ein gewisses Basiswissen wird jede:r Mitarbeitende künftig benötigen, um sich im Dschungel von Software-Lösungen und Flüssen von Datensätzen zurecht zu finden.

    Mehr Impulse zum Thema erhalten Sie hier: https://proptechmarket.net/impulse

  • Ein Algorithmus regelt Thermostate

    Ein Algorithmus regelt Thermostate

    Zwei Forscher des Urban Energy Systems Lab an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben einen selbstlernenden Algorithmus für Heizungsthermostate geschaffen. Laut einem Bericht der Empa kann er mittels Cloud-Anbindung in herkömmliche intelligente oder smarte Thermostate eingebunden werden und die Raumtemperatur vorausschauend regeln.

    „Das Potenzial ist enorm“, so Felix Bünning, Co-Gründer der Empa-Ausgliederung viboo, die diesen Algorithmus vermarktet. „Unsere Experimente im NEST haben gezeigt, dass mit diesem Ansatz eine Energieeinsparung zwischen 26 und 49 Prozent erreicht werden kann.“

    Um ein Modell des Gebäudes zu erstellen, genügen Gebäudedaten wie die Ventilpositionen und Messungen der Raumtemperatur von lediglich zwei Wochen. In Kombination mit Vorhersagen zur lokalen Aussentemperatur und zur globalen Sonneneinstrahlung berechnet der Algorithmus dann eigenständig bis zu zwölf Stunden im Voraus den idealen Energieaufwand, um das Gebäude zu heizen oder zu kühlen.

    Ein erster Partner ist den Angaben zufolge die dänische Firma Danfoss. Der international tätige Thermostathersteller prüft derzeit in einem Pilotprojekt gemeinsam mit viboo, wie hoch das Einsparpotenzial in herkömmlichen bestehenden Gebäuden ist. Daneben sei das Start-up bereits mit anderen Industriepartnern im Gespräch. So werde es den Algorithmus etwa in einem Zürcher Bürohaus direkt ins zentrale Gebäudeautomationssystem integrieren.

  • Fünf Start-ups beziehen Büro Züri Innovationspark

    Fünf Start-ups beziehen Büro Züri Innovationspark

    Das Büro Züri Innovationspark ist offiziell eröffnet, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Fünf Start-ups haben die insgesamt 170 Quadratmeter im umgebauten Feuerwehrhaus des ehemaligen Flughafens Dübendorf bezogen. Sie waren im vergangenen Sommer unter zehn Kandidaten per öffentlicher Abstimmung ausgewählt worden.

    Der moderne Bau bietet 16 flexible Arbeitsplätze, Besprechungsräume, eine Küche und grosszügige Infrastruktur. Mit ihrem Einzug ins Dübendorfer Büro Züri werden die Teams auch Teil des Ökosystems im Switzerland Innovation Park Zurich, so die Zürcher Kantonalbank. Die Zürcher Kantonalbank, Mitgründerin des Innovationsparks Zürich, stellt diesen Raum für eine innovative und kollaborative Arbeitsgemeinschaft kostenfrei zur Verfügung. Das Bankhaus bezeichnet das Büro Züri, von dem es in der Zürcher Bahnhofstrasse eine weitere Ausgabe gibt, in einer Mitteilung als sein „Geschenk“ an die Bevölkerung.

    Zu den fünf Start-ups des Büro Züri Innovationspark zählen das Medtech aiEndoscopic und die Datenaufbereitungsplattform für Künstliche Intelligenz, Lightly. Ebenso ist Soma Rem vor Ort, das mit Virtueller und Erweiterter Realität Menschen mit Körperwahrnehmungsstörungen hilft. TerraRad Tech überträgt Weltraum-Fernerkundungstechnologie auf die Landwirtschaft. Und Tethys Robotics entwickelt Unterwasserroboter.

  • VERIT Immobilien und Flatfox rollen den ersten, komplett digitalen Wiedervermietungsprozess in der Schweiz aus

    VERIT Immobilien und Flatfox rollen den ersten, komplett digitalen Wiedervermietungsprozess in der Schweiz aus

    Kurz vor Jahresende wurde im Rahmen des elektronischen Wiedervermietungsprozesses von VERIT Immobilien und Flatfox das erste digitale Mietzinsdepot eröffnet – rund ein Jahr, nachdem der erste Mietvertrag von Mieter und Vermieter elektronisch signiert wurde. Der äusserst erfolgreiche Pilot, welcher mehrere Meilensteine in der Digitalisierung des Erst- und Wiedervermietungsprozesses setzen konnte, wird nun an allen VERIT-Standorten in der Schweiz fix ausgerollt. Von dieser Zeitersparnis profitieren nicht nur die Mietenden: Auch für die Eigentümer erhöht sich die Chance auf eine nahtlose Anschlussvermietung und somit weniger Leerstand in ihren Portfolios.

    Neue Partner für ein noch besseres Kundenerlebnis
    Während der Pilotphase haben VERIT Immobilien und Flatfox den Prozess nicht nur erweitert, sondern auch weitere Partner dazugewonnen. Für die Umsetzung des digitalen Prozesses setzte VERIT schon früh auf die Kollaboration mit innovativen und starken Partnern, die über ein digitales Mindset verfügen und mit einer «Make-it-happen-Philosophie» neue Wege beschreiten. Heute sind nebst VERIT Immobilien und Flatfox auch ELCA Informatik, Skribble, Helvetia Versicherung, SwissCaution, FirstCaution und die Hypothekarbank Lenzburg mit an Bord. Quickschild als neuester Partner ermöglicht zudem die automatische und digital umgesetzte Bestellung neuer Namensschilder für die Mieterinnen und Mieter.
    «Wir freuen uns sehr über das Interesse unserer Partner, Teil des digitalen Fortschritts im Bereich der Immobilienbewirtschaftung zu sein», sagt Martin Frei, Chief Digital Officer bei VERIT Immobilien. «Nicht nur unsere Mieterinnen und Mieter profitieren von dieser schnellen und unbürokratischen Art und Weise, Mietverträge digital und mobil abzuschliessen. Auch unsere Bewirtschafter schätzen den zeitsparenden, unkomplizierten Prozess.»

    Rundum digital – von Anfang bis Ende
    Die bisherigen, von Medienbrüchen gezeichneten und analogen Abläufe sowie die Koordination verschiedenster Parteien machten den Vermietungs-Prozess mühsam und zeitaufwändig für Mietende und Vermietende. VERIT Immobilien digitalisiert diesen Prozess nun erstmals komplett: Für die Abwicklung des gesamten Prozesses nutzt VERIT Immobilien die Plattform Flatfox. Über diese wird der erste Kontakt zu den Mietinteressenten aufgebaut, und darüber erfolgt auch die weitere Kommunikation. «Der ganze Prozess der Wiedervermietung erfolgt nahtlos digital über die Plattform von Flatfox – ab dem Zeitpunkt, zu dem ein potentieller Mieter auf ein Angebot aufmerksam wird, bis zur formell gültigen Ausstellung des Mietvertrags. Selbstverständlich betrifft dies auch alle Zwischenschritte wie Erstkontakt, Anmeldung, Kaution, Bonitätsprüfung, Schildchenbestellung etc.», sagt Martin Frei.
    Der Austausch der Daten, Dokumente, Tasks und Stati wird digital über standardisierte APIs geführt und steht künftig auch weiteren Marktteilnehmern offen. Silvan Spross, Engineering bei Flatfox: «Dank starken Partnern wie VERIT ist es uns überhaupt erst möglich, Schritt für Schritt die Prozesse rund um die Bewirtschaftung zu digitalisieren. Insbesondere freut es uns, zahlreiche innovative Kooperationspartner auf unserer Plattform integriert zu haben.»

  • Vebego treibt Entwicklung von Reinigungsrobotern voran

    Vebego treibt Entwicklung von Reinigungsrobotern voran

    Vebego will treibende Kraft bei der Entwicklung von Reinigungsrobotern sein. In einer Medienmitteilung der Vebego AG heisst es, die Digitalisierung sei auch in der Reinigungsbranche ein starker Treiber für Innovationen und Weiterentwicklung. „Als innovatives Unternehmen“ wolle Vebego die Digitalisierung mitbestimmen, formen und vorantreiben. Reinigungsroboter und deren Entwicklung seien daher ein grosses Thema im Unternehmen.

    Vebego analysiere schon seit fünf Jahren Markt und Kundenbedürfnisse, um in Zukunft die Reinigung noch innovativer und flexibler gestalten und weiter ausbauen zu können und die Reinigungsqualität dabei zu bewahren. Das Unternehmen arbeite mit Partner zusammen wie Soobr, einem Technologieunternehmen mit Sitz in Stettlen BE.

    Mit der bedarfsorientierten Planung und Ausführung von Reinigungstouren von Soobr habe Vebego den Anfang gemacht. Durch die Ressourcenoptimierung könnten dabei die Einsätze der Mitarbeitenden effizienter geplant werden. Noch sei die Robotik kein Selbstläufer. Reinigungsroboter seien aktuell noch nicht vollständig autonom und benötigten weiterhin regelmässige Unterstützung von Menschen. Vebego prüfe die Roboter und setzte die ausgereiften Modelle in einem Feldtest ein. Derzeit seien zwei Modelle im Dauereinsatz.

    Vebego arbeite mit seinen Partnern daran, die Modelle in Richtung autonomer Roboter weiterzuentwickeln. Dabei sei zu beachten, dass sich die Arbeitsplatzgestaltung in den letzten Jahren stark verändert habe. Die Pandemie mit der daraus resultierenden verstärkten Arbeit von zuhause aus habe nicht nur in Sachen Flächennutzung Veränderungen mit sich gebracht. Auch der damit verbundenen Reinigungsplanung sei ein weiterer Schub verpasst worden.

  • Verit und Flatfox bieten komplett digitale Vermietung an

    Verit und Flatfox bieten komplett digitale Vermietung an

    Die Zürcher Verit Immobilien AG bietet gemeinsam mit dem Vermietungsportal der Berner Flatfox AG einen voll digitalisierten Vermiet- und Mietprozess an. Laut Medienmitteilung wird damit eine mehr als einjährige Pilotprojekt abgeschlossen und das Angebot erstmals auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Von der Bewerbung, über den Abschluss der Mieterkaution bis zur Unterschrift des Mietvertrages läuft der gesamte Prozess digital ab. Das gehe bis hin zur Bestellung der Namensschilder für den neuen Mieter. Von der Zeitersparnis profitieren nicht nur die Mietenden, heisst es in der Medienmitteilung. Für die Eigentümer erhöhe sich die Chance auf eine nahtlose Anschlussvermietung

    Kurz vor Jahresende sei im Rahmen des elektronischen Wiedervermietungsprozesses von Verit Immobilien und Flatfox das erste digitale Mietzinsdepot eröffnet worden, rund ein Jahr, nachdem der erste Mietvertrag von Mieter und Vermieter elektronisch signiert wurde. Das erfolgreiche Pilotprojekt werde nun an allen Verit-Standorten in der Schweiz fix angeboten. Nach dem Start von Verit mit Flatfox seien inzwischen auch ELCA Informatik, Skribble, Helvetia Versicherung, SwissCaution, FirstCaution und für ein Mieterkautionskonto die Hypothekarbank Lenzburg an dem Angebot beteiligt.

    Für die Abwicklung des gesamten Prozesses nutzt Verit Immobilien die Plattform Flatfox. „Der ganze Prozess der Wiedervermietung erfolgt nahtlos digital über die Plattform von Flatfox – ab dem Zeitpunkt, zu dem ein potenzieller Mieter auf ein Angebot aufmerksam wird, bis zur formell gültigen Ausstellung des Mietvertrags“, wird Martin Frei, Chief Digital Officer bei Verit, zitiert. „Selbstverständlich betrifft dies auch alle Zwischenschritte wie Erstkontakt, Anmeldung, Kaution, Bonitätsprüfung und Schildchenbestellung.“

  • Künstliche Intelligenz analysiert CO2-Ausstoss des Verkehrs

    Künstliche Intelligenz analysiert CO2-Ausstoss des Verkehrs

    Eine an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) entwickelte Analysemethode kann Aussagen darüber treffen, wie sich der Verbrauch der Fahrzeugflotte eines Landes von Jahr zu Jahr verändert. Diese neue Methode basiert auf Mathematik und Deep Learning-Techniken. Laut einer Mitteilung ist sie in der Lage aufzuzeigen, wo die Politik sowie Autokäuferinnen und -käufer ansetzen könnten, um die CO2-Emissionen zu reduzieren.

    Das zu analysieren, sei in den vergangenen Jahren zunehmend schwierig geworden. Denn Fahrzeuge liessen sich aufgrund technischer Neuerungen nicht mehr in klassische Segmente wie Klein-, Mittel- und Oberklasse einteilen. Zudem würden Neufahrzeuge immer grösser und schwerer. Dazu nähmen die Hubräume ab, bei gleichzeitig immer besseren Wirkungsgraden der Motoren.

    Deshalb bezeichnet die Empa-Abteilung Fahrzeugantriebssysteme ihre Analysetechnik als „wichtigen Durchbruch“: Sie ermögliche es, „die CO2-Emissionen separat zu bewerten und durch die Analyse grosser Datenbanken eine genaue automatische Fahrzeugklassifizierung vorzunehmen“, erläutert Forscherin Naghmeh Niroomand. „Dies erleichtert die Analyse von Flottenveränderungen in einem Land oder einem grossen Unternehmen.“ Dank dieser neuen Methode würden „subjektive und expertenbasierte Faktoren“ beseitigt und die Datenbanken aus der ganzen Welt vergleichbar.

    Für die Schweiz konnte das Team die durchschnittlichen CO2-Emissionen neu zugelassener Personenwagen berechnen. Wären weniger schwere Fahrzeuge wie SUVs auf Schweizer Strassen unterwegs, würde dies die Dekarbonisierung am wirksamsten voranbringen, so Niroomand. Hilfreich wäre es auch, Fahrzeuge mit geringerer Leistung in derselben Fahrzeugklasse zu kaufen.

  • Ein Jahr zum Vergessen? Nicht für Wohneigentümer:innen und Mieter:innen!

    Ein Jahr zum Vergessen? Nicht für Wohneigentümer:innen und Mieter:innen!

    2021 dürfte den wenigsten als strahlendes Jahr in Erinnerung bleiben – die nicht enden wollende Pandemie lässt grüssen. Ein zuverlässiger Lieferant positiver Nachrichten war jedoch der Immobilienmarkt. Besitzer:innen von Eigentumswohnungen konnten im Jahresverlauf einen Wertanstieg von 7,3 Prozent verbuchen, bei den Einfamilienhäusern lag der Zuwachs mit 6,9 Prozent fast ebenso hoch. Dies zeigt die Auswertung von Verkaufsinseraten im Rahmen des Swiss Real Estate Offer Index, der von der Swiss Marketplace Group in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhoben wird.

    Der Grund für die bedeutenden Wertsteigerungen dürfte nicht allein in den pandemiebedingt veränderten Wohnbedürfnissen liegen. Auch die Wirtschaft entwickelt sich solide, die Zuwanderung hält an und das Angebot an Grund und Boden wird immer knapper. Gleichzeitig sind die Konsumentenpreise stark gestiegen, was die Attraktivität von Sachwerten wie Wohneigentum als Inflationsschutz zusätzlich steigert.

    Auch für Mieter:innen keine Hiobsbotschaften
    2021 meinte es auch mit Mieter:innen nicht schlecht. Wer auf der Suche nach einer neuen Wohnung war, konnte über das Jahr im Landesmittel von einem minimalen Rückgang der Angebotsmieten von 0,3 Prozent profitieren. Dass die Mietentwicklung insgesamt ins Minus kippte, ist einem veritablen Jahresendspurt zu verdanken: Im Dezember wurde landesweit ein Nachlass von 0,9 Prozent registriert. 

    Was bringt 2022 für den Schweizer Immobilienmarkt? «Unter den aktuellen Bedingungen dürfte auch das neue Jahr mit steigenden Liegenschaftspreisen aufwarten. Ob es vielleicht doch zur Trendwende kommt, liegt wesentlich in der Hand der Währungshüter: Die amerikanische Zentralbank (Fed) hat angekündigt, den Leitzins schneller anzuziehen als geplant. Ziehen die europäischen (EZB) und Schweizer Währungshüter:innen (SNB) mit, wäre auch hierzulande mit Preisrückgängen zu rechnen», sagt Martin Waeber, Managing Director Real Estate, Swiss Marketplace Group.

  • BEKB, ewb und GVB lancieren Plattform myky

    BEKB, ewb und GVB lancieren Plattform myky

    Die drei Berner Unternehmen BEKB, ewb und GVB haben die Internetseite myky lanciert. Ihr Ziel ist es, auf der Plattform Expertenwissen und Dienstleistungen für Eigenheimbesitzer aus einer Hand zu bieten, heisst es in einer Medienmitteilung. Myky stehe für my key, mein Schlüssel.

    Zunächst biete die Plattform einen interaktiven Sanierungsplaner. Dieser solle dabei helfen, sinnvolle Sanierungsmassnahmen ausfindig zu machen und umzusetzen. „Kundinnen und Kunden haben jederzeit die Übersicht über den energetischen Zustand ihres Eigenheims und können die Sanierungsmassnahmen ganzheitlich und kostenoptimierend planen“, heisst es in der Medienmitteilung.

    Bei der Weiterentwicklung der Plattform hoffen die Initiatoren auf die rege Beteiligung der Nutzer. Gewünscht ist, dass sich Hauseigentümer, Investoren und Unternehmen untereinander vernetzen und sich „mit eigenen Inputs, Fragen und Aufforderungen aktiv an der Entwicklung des Eigenheim-Universums beteiligen“.

    Für die Unternehmen solle myky die Möglichkeit bieten, Kundenbeziehungen zu pflegen. „Das Projekt myky hilft uns beispielsweise dabei, die Eigentümerinnen und Eigentümer auf dem Weg zum nachhaltig sanierten Eigenheim in allen finanziellen Fragen und darüber hinaus zu begleiten“, wird Armin Brun, CEO der BEKB in der Medienmitteilung zitiert.

  • Zwei Genfer Fintechs schliessen sich zusammen, um den Erwerb von Wohneigentum in der Schweiz zu erleichtern

    Zwei Genfer Fintechs schliessen sich zusammen, um den Erwerb von Wohneigentum in der Schweiz zu erleichtern

    Das für den Hypothekarkredit erforderliche Eigenkapital reduzieren
    Während sich die Zinssätze auf einem historischen Tiefstand befinden, steigen die Preise. Für die Gewährung eines Hypothekendarlehen s stellt die Forderung nach mindestens 20% Eigenkapital das Haupthindernis für Wohneigentum dar. Heute sind in der Schweiz nur noch 40% der Haushalte Wohneigentümer. Von den 60% der Mieter möchten 21% eine Immobilie besitzen wobei nur 3% dazu in der Lage sind.

    Aus diesem Grund bietet Evahomes.ch finanzkräftigen Personen eine alternative Erwerbslösung an, die den regulatorischen Anforderungen entspricht. Letztere benötigen nur 10% Eigenkapital, um Wohneigentümer zu werden. Wie bei einem klassischen Erwerb kann die Bank die Immobilie bis zu 80% finanzieren, während der Erwerber mit seinem Vermögen mindestens 10% des Kaufpreises deckt. Das restliche Eigenkapital wird von qualifizierten Schweizer Anlegern mit einer jährlichen Rendite von 3 bis 7% bereitgestellt, je nach Risikoprofil der Gesamtsituation des Käufers.

    Die Lösung ermöglicht Wohneigentum mit weniger Eigenkapital und eröffnet so mit mehr Menschen in der Schweiz diese Perspektive. Die Firma e-Potek sah in dem innovativen Vorschlag von Evahomes.ch eine Gelegenheit, ihren Auftrag zu erweitern, um den Zugang zu Hypothe karkrediten zu erleichtern.

    „Einige unserer Kunden leihen sich Geld von ihren Familien, um ihr Eigenkapital zu ergänzen. Evahomes.ch stellt eine Lösung mit einem interessanten Steuervorteil für diejenigen Personen dar, die nicht auf ihre Verwandten zurückgreifen wollen oder können“, erklärt Yannis Eggert, Direktor bei e-Potek.

    Den Kaufprozess für zu künftige Käufer begleiten und erleichtern
    Durch die Partnerschaft mit e-Potek kann die gewählte Finanzierungslösung optimiert werden. e-Potek ermöglicht den zukünftigen Käufern, die besten Finanzierungsbedingungen aller Kreditgeber auf dem Markt zu ermitteln und von Anfang bis Ende des Projekts von einer mass geschneiderten professionellen Begleitung im Bereich der Hypothekenfinanzierung, der Altersv orsorge und der Immobilienbesteuerung zu profitieren. „Dank der Partnerschaft mit e-Potek können wir unseren Service auf mehr Haushalte ausdehnen. Dies entspricht unserem Auftrag, die Eintrittsbarrieren für neue Wohneigentümer in der Schweiz so weit wie möglich zu senken“, fügt Tafsir Bâ, CEO von Evahomes.ch, hinzu.

    Der Käufer zahlt danach einen monatlichen Betrag, der von der theoretischen Mietrendite der Immobilie, der Vertragsdauer, den persönlichen Verhältnissen des Erwerbers und dem Anlage profil abhängt. Bei Vertragsende ist das Eigenkapital aufgebaut, und die Miete reduziert sich auf die üblichen Hypothekenzinsen. Auch Kaufinteressenten mit ausreichendem Eigenkapital können sich für diese Alternative entscheiden, wenn sie über Bargeld verfügen möchten.

    Renditechance für Anleger
    In einem Wirtschaftsklima, in dem die Sparrenditen nahe 0% liegen und die Immobilienrenditen um die 3% betragen, stellt die indirekte Immobilienanlage über Evahomes.ch eine echte Chance dar. e-Potek hat im Auftrag von Evahomes.ch ein erstes Fundraising von CHF 7,5 Mio. begleitet und die beiden Unternehmen erwägen bereits ein
    weiteres Fundraising. Für Anleger, die ihr Eigenkapital zukünftigen Käufern leihen, ist dies eine einmalige Gelegenheit,
    zu wettbewerbsfähigen Renditen in den Schweizer Immobilienmarkt zu investieren.

    „Wir sind von vielen Privatanlegern angesprochen worden, die investieren und sich am Fundraising beteiligen wollen, und konnten dieser Nachfrage bisher noch nicht nachkommen. Bislang richtet sich das Fundraising vorrangig an einige wenige qualifizierte Anleger, die seit mehreren Jahren in diese Art von Gelegenheit investieren möchten. Angesichts der grossen Nachfrage von zukünftigen Erwerbern, die einen Kredit bei Evahomes.ch beantragen möchten, glauben wir jedoch, dass wir die Investitionsmöglichkeit sehr schnell der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen können“, sagt Yannis Eggert, Direktor bei e-Potek.

    Über Evahomes.ch
    Evahomes.ch wurde 2020 gegründet, um Menschen mit ausreichendem Einkommen und reduziertem Eigenkapital den Erwerb von Wohneigentum zu erleichtern, ohne dass sie mehr als den monatlichen Betrag einer klassischen Miete zu bezahlen haben. Dieses einzigartige Angebot in der Schweiz ist zu 100% digital und ermöglicht über die Plattform Evahomes.ch, eine günstige Online-Finanzierung abzuschliessen.
    www.evahomes.ch

    Über e-Potek
    Das 2018 gegründete Unternehmen e-Potek hat sich zum Ziel gesetzt, die Beantragung eines Hypothekarkredits einfacher, transparenter und schneller zu gestalten. Durch seine Online-Plattform verbunden mit dem Fachwissen seines Expertenteams im Bereich Hypothekenfinanzierung, Altersvorsorge und Immobilienbesteuerung unterstützt die Firma zukünftige Käufer bei der Umsetzung ihrer Immobilienprojekte. e-Potek beschäftigt derzeit rund 15 Mitarbeiter und verfügt über zwei Niederlassungen in der Westschweiz (Genf und Lausanne). Das wachsende Unternehmen bereitet die Eröffnung neuer Filialen und die Expansion in der Deutschschweiz vor.
    www.e-potek.ch

    Medienkontakte : Voxia communication
    Hertha Baumann: +41 43 344 98 49 – hertha.baumann@voxia.ch

  • Swiss Proptech : Lancierung von Immowise, der allerersten digitalen Lösung zur Unterstützung von Miteigentümerversammlungen

    Swiss Proptech : Lancierung von Immowise, der allerersten digitalen Lösung zur Unterstützung von Miteigentümerversammlungen

    Die Lösung wurde entwickelt, um die Erwartungen des Marktes zu erfüllen und die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Generalversammlungen (GV) von Stockwerkeigentum in der Schweiz zu erleichtern. Es berücksichtigt die Besonderheiten jeder Eigentumswohnung und bietet somit ein digitales Werkzeug, das sowohl für die Verwalter als auch für die Miteigentümer geeignet ist. Alle Schritte sind optimiert, unabhängig davon, ob die Generalversammlung persönlich oder aus der Ferne abgehalten wird, sodass man sich beim Treffen auf den Austausch, die Beratung und die Entscheidungsfindung konzentrieren kann.

    Eine hundertprozentige Schweizer Plattform, angepasst an die Besonderheiten der Schweiz
    Immowise wurde von wise.swiss entwickelt und ist die erste Plattform, die für die Digitalisierung von Generalversammlungen von Stockwerkeigentümern auf dem Schweizer Immobilienmarkt geschaffen wurde. Sie richtet sich an alle Einrichtungen oder Personen, die mit der Verwaltung und Organisation von Eigentümerversammlungen betraut sind, unabhängig davon, ob es sich um Immobiliengesellschaften, unabhängige Verwalter, selbstverwaltete Eigentümergemeinschaften oder Wohnungsgenossenschaften handelt.

    Das digitale Tool passt sich an die Besonderheiten jeder Miteigentümerschaft an. Sie ermöglicht es dem Administrator, alle Phasen von Generalversammlungen auf der Plattform zu verwalten: Verwaltung von Einladungen, Erstellung und Aktualisierung der Tagesordnung, Berechnung und Feststellung der Beschlussfähigkeit, Aufzeichnung von Notizen und Kommentaren, Erfassung von Abstimmungsergebnissen und Umfragen. Auch die Erstellung von digitalen Protokollen, die direkt auf der Plattform zugänglich sind, ist möglich.

    „Unsere Lösung zielt darauf ab, den Zeitaufwand für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Generalversammlungen um 20 bis 30 % zu reduzieren und gleichzeitig die Datensicherheit zu gewährleisten. Die ersten Rückmeldungen unserer Kunden sind sehr positiv, sowohl für die Nutzung aus der Ferne als auch vor Ort. Dies
    bestätigt den Nutzen einer solchen Lösung“, sagt Gilles von Burg, Direktor von Immowise.

    Digitalisierung der Prozesse, damit sich die Geschäftsführer auf die Beratung und den Austausch mit den Stockwerkeigentümern an der GV konzentrieren können
    Die Digitalisierung spart nicht nur Zeit, sondern ermöglicht es auch, den Miteigentümern alle für die Beschlussfassung in der Eigentümerversammlung erforderlichen Informationen zur Verfügung zu stellen.

    Stockwerkeigentümer können sich von ihrem Computer, Tablet oder Smartphone aus sicher mit der Plattform verbinden und auf alle Informationen zu den Generalversammlungen ihres Gebäudes zugreifen. Dies trägt zu einer optimalen Vorbereitung der Generalversammlungen für alle Teilnehmenden bei.

    Der Verwalter kann so seine Rolle als Leiter der Sitzung voll wahrnehmen, die Kommunikation zwischen den Beteiligten in den Mittelpunkt der Sitzung stellen und die Entscheidungsfindung optimieren.

    „Mit den verschiedenen Lösungen von wise.swiss unterstützen wir bereits die Digitalisierung von Unternehmen und zählen mehrere Immobiliengesellschaften zu unseren Kunden. Das Konzept einer spezifischen Plattform für die Verwaltung von Generalversammlungen wurde 2019 auf ihren Wunsch hin geboren, die Pandemie hat die Entwicklung vorangetrieben und wir freuen uns, ihnen heute eine massgeschneiderte, hundertprozentige schweizerische Lösung anbieten zu können“, ergänzt Sebastian Chiappero, CEO von wise.swiss.

    Die Nutzungsbedingungen von Immowise
    Immowise ist in zwei verschiedenen Angeboten erhältlich: einmalige Nutzung der Plattform für die Organisation einer Generalversammlung oder ein Jahresabonnement für die komplette digitale Verwaltung des Immobilienportfolios.
    Fotos der Immowise-Lösung sind verfügbar : https://bit.ly/3bdIF1y

    Über Immowise
    Immowise wurde 2021 gegründet und ist die erste Schweizer Lösung für die Digitalisierung von Generalversammlungen von Miteigentümerschaften. Diese in der Schweiz entwickelte und gehostete Anwendung hilft Verwaltern und Stockwerkeigentümern bei der Vorbereitung, Verwaltung und Nachbereitung von Generalversammlungen. Sie ergänzt die 2020 lancierte Software-Suite wise.swiss der EPwise AG, die öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen eine Reihe von digitalen Kommunikations- und Event-Organisationstools (eventwise, partnerwise und fundwise) bietet.

    wise.swiss/immowise

    Medienkontakt
    Voxia communication
    Hertha Baumann
    T. 043 344 98 49 I email: hertha.baumann@voxia.ch

  • Hochschule Luzern bildet in digitalem Bauen aus

    Hochschule Luzern bildet in digitalem Bauen aus

    Ab März 2022 bietet das Departement Techik & Architektur der HSLU modulare Weiterbildungen im Fach Digital Construction an. Damit will sie einer Medienmitteilung zufolge die Kompetenzlücke zahlreicher Fachpersonen schliessen, in deren Ausbildung die Digitalisierung noch keine Rolle gespielt hat.

    Die HSLU startet mit zwei Certificate of Advanced Studies (CAS): Digital Construction – Bestellung & Entwicklung und Digital Construction – Entwurf & Planung. In den darauffolgenden Semestern sollen die Module Management & Kollaboration, Fabrikation & Erstellung sowie Betrieb & Erhaltung hinzukommen. Der Ausbau zu Diploma of Advanced Studies (DAS) und Master of Advanced Studies (MAS) sei in Vorbereitung. Wer an der Weiterbildung teilnehme, werde „zum Profi im digitalen Bestellen, Planen, Bauen und Betreiben und erhält einen vertieften Gesamtblick auf die digitale Wertschöpfungskette und das Lifecycle-Datenmanagement von morgen“.

    Wie die HSLU feststellt, besteht im Bauwesen bei der Anwendung digital basierter Prozesse, Methoden und Technologien ein grosser Nachholbedarf. So fänden sich auf Stellenportalen bereits Hunderte entsprechender Ausschreibungen. Das Curriculum orientiere sich an konkreten Aufgabenstellungen der Praxis und internationalen Vorgaben. „Damit schaffen sich die Teilnehmenden für Stellen im In- und Ausland beste Voraussetzungen“, so Co-Programmleiter Markus Weber.

  • Madaster gewinnt pom+ als Partnerin

    Madaster gewinnt pom+ als Partnerin

    Madaster will die Kreislaufwirtschaft im Bau- und Immobiliensektor stärken. Dazu bietet es auf seiner Plattform digitale Werkzeuge wie Materialpässe und Indizes zur Erfassung des wirtschaftlichen und zirkulären Werts von Gebäuden an. Zudem werden Unternehmen vernetzt, die sich für Kreislaufwirtschaft im Bau- und Immobiliensektor engagieren. Mit der pom+Consulting AG (pom+) habe das Schweizer Kataster für Materialien nun eine weitere Mitstreiterin gewonnen, informiert Madaster Schweiz in einer Mitteilung. Das im Technopark Zürich ansässige Beratungsunternehmen pom+ ist auf Bau- und Immobilienfirmen spezialisiert.

    „Um das Ziel der Klimaneutralität der Bau- und Immobilienbranche wirklich zu erreichen, zählt der Rundumblick von der Planung bis zur Nutzung ebenso wie eine Verankerung einer zukunftsfähigen Immobilienstrategie“, lässt sich Jürgen Marc Volm, Partner und Experte für Kreislaufwirtschaft bei pom+, in der Mitteilung zitieren. „Dank der Datentransparenz über den kompletten Projektlebenszyklus auf Madaster können wir unsere Expertise mit dem Potenzial verbinden, zukunftsgerichtete Fragestellungen rund um den richtigen Materialeinsatz und Materialrückbau nun leichter zu beantworten.“

    In Gebäudepässen von Madaster werden Daten über die in einem Gebäude verwendeten Materialien festgehalten. Auf diese Weise wird eine zukünftige Wiederverwertung des Materials möglich gemacht. Die Vernetzung soll es Unternehmen erleichtern, Kenntnisse im zirkulären Bauen zu verbreiten und gemeinsam Ansätze für eine kreislauffähige Bau- und Immobilienwirtschaft zu entwickeln. Mit pom+ habe Madaster dabei einen neuen Partner gewonnen, „der den Kreislaufgedanken in allen Leistungen über den ganzen Lebenszyklus integriert“, meint Marloes Fischer, Geschäftsführerin Madaster Services Schweiz.

  • So war das (PropTech-)Jahr…

    So war das (PropTech-)Jahr…

    Das Geld scheint im Moment förmlich auf der Strasse zu liegen. Es wurden eine Reihe namhafter Finanzierungsrunden geschlossen und zahlreiche Seed-Fundings lukriert. Neben den professionellen Venture Capital-Gesellschaften waren es zunehmend auch Corporates, die sich hier ein Stück vom (PropTech-)Kuchen abschneiden wollen – unter anderem um sich entsprechendes Produkt-Know-how und Digitalkompetenz im Unternehmen zu sichern.

    Immer mehr Versicherungen und Banken nutzten die vergangenen zwölf Monate, um ihr eigenes Ökosystem „Wohnen“ aufzubauen. Was im «Corona-Jahr» 2020 geplant und konzipiert wurde, kam in 2021 zur Umsetzung – mit dem Ziel die eigene Marktposition etwa im Hypothekargeschäft, in der Immobilienvermarktung oder im Bereich Versicherungslösungen zu stärken.

    Die Mobiliar machte mit ihren Unternehmungen in Richtung Ökosystem am meisten von sich reden. Das Versicherungsunternehmen hat u.a. gemeinsam mit Raiffeisen das Joint Venture Liiva ins Leben gerufen, um mit dieser Plattform ihren Kunden Zugang zum Ökosystem Wohnen zu eröffnen und eine durchgängige Wertschöpfungskette aufzubauen. Aber auch die Credit Suisse, der Hypothekenspezialist Moneypark und das auf Daten spezialisierte PropTech Pricehubble verkündeten vor Kurzem ihre Partnerschaft, mit dem Ziel eine Service- und Informationsplattform für Eigenheimbesitzer zu schaffen. Und auch für die Kantonalbanken, schon länger mit der Plattform newhome.ch am Markt, gehören Immobilien zum Kerngeschäft. Mit einer wesentlichen Beteiligung dreier Kantonalbanken am PropTech-Unternehmen emonitor, führend in der Digitalisierung von Vermietungs- und Vermarktungsprozessen, ist auch hier ein weiterer Schritt Richtung Ökosystem Wohnen gesetzt.

    Das vergangene Jahr war auch geprägt von Fusionen und Zusammenschlüssen von bestehenden Geschäftsmodellen – etwa dem Portal- und Lösungsanbieter Flatfox und der Bewirtschaftungslösung Aroov. Richtig «eingeschlagen» hat die Mitteilung des Zusammenschlusses mehrerer Immobilienportale wie homegate.ch und ImmoScout24 unter der Marke Swiss Marketplace Group (SMG), einem gemeinsamen Joint Venture von TX Group, Ringier, die Mobiliar und General Atlantic.

    Es bleibt also spannend, wie es im neuen Jahr weitergeht und welche konkreten Erfolge wir beobachten werden. Die Basis ist vielfach geschaffen, aber auch auf Ebene Organisation, Neustrukturierung und Governance gibt es sicher noch Einiges zu tun. Und auch das Thema Nachhaltigkeit wird im neuen Jahr vermutlich noch öfter genannt werden…

    Mehr Impulse finden Sie bei PropTechMarket: https://proptechmarket.net/impulse

  • Abacus präsentiert neuste Generation von Business Software

    Abacus präsentiert neuste Generation von Business Software

    Claudio Hintermann, CEO der Abacus Research AG, präsentierte an der gestrigen 27. Abacus Partner Conference die fünfte Generation der Abacus Business Software «Abacus DEEP». Die Konferenz stand unter dem Motto «Welcome to the future». Ziel der neuen Software-Generation ist eine sichere und digitale ERP-Plattform, welche eine autonome Echtzeit-Buchhaltung ohne Papier ermöglicht. Dies bedeutet, dass Buchungsprozesse nur noch digital abgewickelt werden und Informationen den Kunden unmittelbar zur Verfügung stehen.

    Deepbox als universale, digitale Drehscheibe
    Dank der nahtlosen Integration verschiedenster Deep-Technologien können Kreditoren- und Debitorenbelege sowie deren Zahlungen neu autonom verarbeitet werden. Eine wichtige Funktion für den Austausch der Daten übernimmt dabei deepbox, eine Art elektronische Postbox, welche Dokumente, Informationen und Zahlungen zwischen Kunden, Lieferanten, Treuhändern, Banken, Versicherungen, Verwaltungen, aber auch Geräten respektive Liegenschaften und der Abacus Business Software als auch AbaNinja austauscht. Dank «Abacus DEEP», mit Technologien aus dem Hause der Tochterfirma DeepCloud AG, können sämtliche bisher manuell durchgeführten Buchungsprozesse eliminiert werden.

    Direkte Verbuchung in Echtzeit
    Ein weiterer wichtiger Baustein der neuen Generation von Business Software ist die vollständige Integration der Prozesse mit der Neo-Bank YAPEAL. Spesen oder Zahlungen lassen sich in Echtzeit und vollständig autonom verbuchen. Dank diesen wegweisenden Innovationen stärkt Abacus seine Stellung als führender Schweizer Hersteller von Business-Software für KMU und Öffentliche Verwaltungen. Auf grosses Interesse bei den über 700 Teilnehmenden der Konferenz stiessen auch die zentralen funktionalen Neuerungen, wie z.B. die Finanz- und Investitionsplanung sowie die Weiterentwicklungen in den Anwendungsbereichen AbaTreuhand, Servicemanagement, Instandhaltung, AbaUnit für die Zeit- und Leistungserfassung, MyAbacus «for mobile», die Anbindung an UKA Connect von HRM Systems für die Krankheit- und Unfallmeldungen, AbaClik mit erleichtertem Freigabeprozess sowie AbaClock mit Gesichtserkennung. Zukünftig können Drittsoftware über REST-API noch einfacher an das Abacus angeschlossen werden.

    Schweizer Innovationskraft dank Markt und Wettbewerb
    Abacus ist es gelungen, in den letzten Jahren immer wieder neue Impulse zu setzen. Die Lancierung der fünften Generation ist ein Beispiel, dass privatrechtlich organisierte Schweizer Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts leisten können. Dazu Claudio Hintermann, CEO von Abacus: «Abacus kann auch 36 Jahre nach der Gründung den Kunden eine Business Software anbieten, welche sowohl funktional als auch technologisch auf höchstem Niveau ist. Wir sind stolz darauf, aufzeigen zu können, dass es uns gelingt, auch ohne Subventionen und Querfinanzierungen immer wieder in die Zukunft zu investieren und unsere führende Position unter Bewies zu stellen. Davon profitieren die über 60’000 Kunden, die über 600 Mitarbeitenden aber auch der Werkplatz Schweiz.

  • High-Tech-Qualität im Osten

    High-Tech-Qualität im Osten

    Wirtschaftsraum der Technologien
    Die wirtschaftlichen «Kernkompetenzen» liegen in Photonik, Textil- und Materialtechnologien, Präzisionstechnologien, ICT-Dienstleistungen und Medizinaltechnik. Entsprechende Fachkräfte sind auch grenzüberschreitend zahlreich vorhanden. Deren Aus- und Weiterbildung ist dank der intensiven Zusammenarbeit von Industrie, Berufs- und Fachhochschulen sowie der Universität St. Gallen gewährleistet. Die laufende IT-Bildungsoffensive bestärkt die bereits technikaffine wirtschaftliche Atmosphäre.

    In der Wirtschaftsregion gibt es noch sehr attraktive Areale und Transformationsgebiete, selbst an sehr zentralen Lagen, die laufend entwickelt werden. Sie bieten viel Potenzial für Projekte und Unternehmensansiedlungen.

    Innovationspark symbolisiert Aufbruch
    In der Stadt St. Gallen, dem wirtschaftlichen Zentrum der Ostschweiz, haben die Universität St. Gallen und das Kantonsspital überregionale Strahlkraft. Ebenso positioniert sich die Empa St. Gallen durch ihre wissenschaftliche Exzellenz. Auf Basis dieser drei Institutionen gelang die Bewerbung des «Park Ost» bei Switzerland Innovation. Ausserdem ist die DNA für ICT, Gesundheitstechnologien und Start-ups bereits am städtischen Standort ausgeprägt und bietet einen idealen Nährboden dafür.

    Stadt als Wirtschafts- und Lebensmittelpunkt
    Nicht nur wirtschaftlich, sondern besonders auch kulturell und urban ist die Stadt St. Gallen ein weit ausstrahlendes Zentrum. Mit über 80’000 Beschäftigten ist sie das Arbeitsmarktzentrum der Ostschweiz. Impulse wie die neue «School of Medicine» (Joint Medical Master) und die «School of Computer Science» der Universität St. Gallen bieten eine unmittelbare Nähe zu Fachkräften für Unternehmen aus diesen Wachstumsbranchen.

    Das Start-up Innovationsnetzwerk «Startfeld» oder die Netzwerke für ICT und Gesundheit bilden einen unkomplizierten Zugang zu lokalen Partnern und ermöglichen eine gemeinsame Entwicklung.

    Die kurzen Wege, die kompakte Stadt und die Nähe zur umliegenden Natur vom Säntis bis zum Bodensee bilden die Grundlage für die sehr hohe Lebensqualität.

    Testimonials

    Josef Brusa
    Präsident des Verwaltungsrates der Brusa Elektronik AG

    «Am Standort Campus Buchs stimmt alles. Wir konnten uns hier dank der guten Zusammenarbeit mit der kantonalen Standortförderung, Stadt und Ortsgemeinde Buchs, Hochschule und Lippuner Immobilien etablieren.»

    Thomas Harring
    CEO Leica Geosystems

    «Unsere Innovationsfabrik Heerbrugg ist eine Verkörperung des Werkplatzes Schweiz: Innovationsführerschaft und hohe Fertigungsqualität, die durch gut ausgebildete Mitarbeitende sowie das Netzwerk von Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen sichergestellt wird.»

    Roger Dudler
    CEO Frontify

    «Frontify bietet einen Arbeitsplatz der Zukunft im Herzen von St. Gallen. Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere über 200 Mitarbeitenden (davon zirka 180 in St. Gallen) zusammenzubringen und ihnen die ideale Grundlage zu bieten, jeden Tag von Neuem an etwas Grossem arbeiten zu können.»

    Roland Ledergerber
    Verwaltungsratspräsident Switzerland Innovation Park Ost AG

    «In St. Gallen und am zweiten Standort in Buchs sollen sich künftig Fachleute aus Forschung und Wirtschaft vernetzen und gemeinsam innovative Produkte hervorbringen. Ab Ende 2022 soll der Innovationspark funktionsfähig sein, und ab 2025 soll er seine volle Leistungsfähigkeit erreichen.»

    Porträits und Kontaktangaben der Leiter Standortförderung:

    Sie sind auf der Suche nach einem attraktiven, wettbewerbsfähigen und innovativen Standort für Ihr Unternehmen und wollen sich im Kanton St. Gallen weiterentwickeln oder ansiedeln? Gerne unterstützen wir Sie persönlich dabei.

    Daniel Müller,
    Leiter Standortförderung Kanton St. Gallen | Volkswirtschaftsdepartement | Amt für Wirtschaft und Arbeit
    Davidstrasse 35, CH-9001 St.Gallen

    T +41 58 229 14 07
    daniel.mueller@sg.ch
    www.standort.sg.ch

    Die Standortförderung Stadt St. Gallen trägt aktiv dazu bei, den Wirtschafts- und Lebensstandort St. Gallen weiterzuentwickeln und im Standortwettbewerb attraktiv zu positionieren.

    Samuel Zuberbühler,
    Leiter Standortförderung Stadt St. Gallen
    Poststrasse 28,
    CH-9001 St.Gallen

    Telefon +41 71 224 57 57
    samuel.zuberbuehler@stadt.sg.ch
    www.standort.stadt.sg.ch

  • Schneller lernen als der Wandel

    Schneller lernen als der Wandel

    Im Gegensatz zu früheren, eher linearen Revolutionen schreitet der digitale Wandel exponentiell voran. Das heisst, lange Zeit bemerkt man nichts, und auf einmal ist die Veränderung da. Diese Entwicklung gilt es im Gegensatz etwa zur Film-, Musik- oder Autoindustrie nicht zu verschlafen, welche von Netflix, Spotify oder Tesla überrascht wurde. «Und genau darum lohnt es sich ganz besonders, in Innovationen zu investieren und am Ball zu bleiben», sagte Mario Facchinetti in seinem Referat am diesjährigen Swiss ImmoTable in der Bauarena in ZH-Volketswil. Der Name seiner Firma PropTechMarket steht denn auch für technologiegetriebene, neue Innovationen (engl.: Property Technology), die für die Immobilienwirtschaft laufend an Bedeutung gewinnen.

    Technologien sollen dort eingesetzt werden, wo sie dem Menschen überlegen sind. Oft genug erfolgt der Wandel schleichend: «Vor zehn Jahren hätte wohl kein Taxifahrer erwartet, dass ihm eine Tech-Firma aus San Francisco mit dem Namen Uber jemals zur Konkurrenz werden könnte. Oder ganz einfach gesagt: Lange Zeit geschieht nichts bemerkenswertes, wobei sich viele neue Firmen in eine Startposition bringen, Daten und Erfahrungen sammeln», so Facchinetti. Bislang sei es keiner Firma gelungen, die Immobilienwirtschaft auf den Kopf zu stellen. Viele Firmen arbeiteten aber an dieser Vision. Nun geht es darum, schneller Erfahrungen aufzubauen als der digitale Wandel voranschreitet.

    Neue Technologien revolutionieren den Markt: «Es lässt sich erahnen, dass wir in Zukunft andere Fähigkeiten brauchen als dies heute der Fall ist», sagt Facchinetti. «Viele Studiengänge sind hoffnungslos veraltet. Und bald stellt sich die Frage, ob man lieber den Studienabsolventen mit dem Masterabschluss einstellt oder den Querdenker mit viel praktischem Knowhow.» Mit der Investition in Innovation verschafft man sich die Zeit, um auf neue Marktgegebenheiten zu reagieren. Weltweit sind aktuell rund 7000 neue Firmen am Werk, die einen Teil des Immobilienkuchens für sich gewinnen möchten. Und im Gegensatz zu vor fünf Jahren erhalten diese jungen Wilden auch immer häufiger Risikokapital von Investoren, um in der Branche mit kompetitiven Preisen Fuss zu fassen.

  • Die Livit-Waschküche wird digital

    Die Livit-Waschküche wird digital

    Mieter und Vermieter haben einen persönlichen Zugang auf ein Online-Portal. Nach dem Login sehen die Mieter, ob die Waschmaschine und / oder der Trockner frei sind, können die Geräte anwählen und sie buchen. Die Verrechnung erfolgt ebenfalls über das System, indem der Mieter oder die Mieterin ein Guthaben erwirbt (online oder via Einzahlungsschein). Es müssen somit keine Münzen mehr gesammelt oder Waschkarten vom Hauswart verwaltet werden. Und ist die Wäsche oder der Trockner fertig, erhält der Mieter oder die Mieterin eine Meldung auf das Handy – ein grosser Vorteil gerade dann, wenn er oder sie mehrere Stockwerke steigen muss.

    Mieter, Verwaltung und Eigentümer profitieren gleichermassen
    Der Vorteil für die Mieter liegt auf der Hand – sie profitieren von der Convenience, die ihnen das neue System bietet. Livit und die Eigentümer profitieren, indem sie Waschzeiten voreinstellen oder die Geräte für Reparaturen und Wartung blockieren können. Der Verwaltungsaufwand reduziert sich und ein Dashboard liefert auf einen Blick eine Nutzungsübersicht. Livit gehört zu den ersten Unternehmen in der Schweiz, die die Abrechnung in gemeinschaftlich genutzten Waschküchen komplett digitalisiert. Für die Umsetzung hat Livit die Firma ELEKTRON AG zum Partner gewählt, die beim einfachen und bargeldlosen Abrechnen in Gemeinschaftswaschküchen über jahrzehntelange Erfahrung verfügt. Die vollautomatisierten, herstellerunabhängigen Abrechnungslösungen bieten Mietenden maximale Flexibilität und der Verwaltung minimalen Aufwand. «Entscheidend war einerseits, dass die Lösung unabhängig von den Herstellern der Geräte ist. Andererseits aber auch die Flexibilität sowie die echte Swissness, die ELEKTRON verkörpert.», meint Adrian von Burg, Leiter Business Solutions bei Livit.

  • Schlaue neue (Immo-)Welt

    Schlaue neue (Immo-)Welt

    Welche sind also die Kompetenzfelder, in denen wir uns künftig sicher bewegen sollten?
    Unter dem Begriff Tech-Wissen lässt sich einiges subsumieren: Die zunehmend softwarebasierten Lösungen erfordern u.a. die Auseinandersetzung mit Schnittstellenanpassung und Webintegration. Das Beherrschen von Programmiersprachen könnte zum individuellen Wettbewerbsvorteil werden. Keine zielgerichtete Marketing-Kampagne mehr ohne Data Analytics-Know how. Und es ist sicher nicht falsch, sich schon jetzt mit der Blockchain-Technologie und Begriffen wie DeFi und NFT auseinanderzusetzen…

    Es geht aber nicht nur um technologisches Wissen selbst, sondern auch um den richtigen Umgang mit Technologie und den neuen digitalen Möglichkeiten. Cloudbasierte Anwendungsprogramme und virtuelle Team-Applikationen schiessen wie Pilze aus dem Boden – ohne bewussten Einsatz und gezielten Umgang können diese Helfer auch schnell zum Zeitfresser und Burnout-Beschleuniger werden. «Otto Normalmitarbeiter» wird sich zudem auch mehr und mehr mit dem Thema Cyber Security auseinandersetzen müssen.

    Last but not least braucht es auch ein neues Verständnis von Leadership undKollaboration. Das oftmals traditionelle Hierarchiedenken im Konzern hat sicher nicht das Potential eines modernen Leadership-Modells. Die reine Startup-Peer-to-Peer-Kultur ohne prozessuale Regeln ist aber auch nicht der goldene Weg. Es braucht vor allem Achtsamkeit und Partizipation, eine vernünftige Autonomie und Eigenverantwortung sowie eine neue Fehlerkultur. Pläne und Aktivitäten müssen schnell und flexibel angepasst werden können – agile Methoden sind somit aus diesem Blickwinkel im (Projekt-)Management künftig ein Must.

    Mehr Impulse finden Sie hier: https://proptechmarket.net/impulse

  • sfb setzt Weiterbildung zu Gebäudeinformatik fort

    sfb setzt Weiterbildung zu Gebäudeinformatik fort

    Die sfb Höhere Fachschule für Technologie und Management hat auf die zunehmende Nachfrage nach Spezialistinnen und Spezialisten für die Gebäudevernetzung reagiert. Als erste Höhere Fachschule hat sie daher den Lehrgang Techniker/-in HF Gebäudetechnik mit Vertiefungsrichtung Gebäudeinformatik eingeführt. Nach einem erfolgreichen Start im August dieses Jahres wird die sfb den Lehrgang auch weiterhin anbieten. So starten neue Lehrgänge am 18. August 2022 an den Standorten Dietikon, Emmenbrücke LU und Zollikofen BE.

    Auch die neuen Lehrgänge gehen über sechs Semester. An allen drei Standorten wird der Unterricht jeweils am ganzen Montag und am Donnerstagabend durchgeführt. In Zollikofen besteht zudem die Möglichkeit, den Unterricht am Donnerstagabend und dem ganzen Samstag wahrzunehmen. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, sich für den nächsten Karriereschritt im „grössten Wachstumsmarkt in der Bauwirtschaft“ zu qualifizieren, wie es von sfb-Direktorin Dorothea Tiefenauer heisst. „Der Lehrgang Techniker/-in HF Gebäudetechnik der sfb fokussiert auf die Gebäudeinformatik und orientiert sich an den Bedürfnissen der Wirtschaft. Fachleute mit dieser Weiterbildung sind sehr gefragt auf dem Arbeitsmarkt“, fügt sie hinzu.

    Insgesamt verfügt die sfb über acht Standorte und ist mit mehr als 1200 Studierenden und 500 Lehrpersonen eine der grössten Höheren Fachschulen der Schweiz. Sie wird von Sozialpartnern der Maschinen-, Elektro- und Metall-Branche getragen.

  • EPFL stellt in Seoul Design-Gehirn aus

    EPFL stellt in Seoul Design-Gehirn aus

    Das Media x Design-Laboratorium der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) stellt in der südkoreanischen Hauptstadt derzeit ein überlebensgrosses Design-Gehirn aus. Das Artificial Swissness genannte Exponat ist noch bis zum 31. Oktober auf der Seoul Biennale für Architektur und Urbanismus zu sehen.

    Artificial Swissness zielt laut einer Mitteilung der EPFL darauf ab, die Erkenntnistheorie der Computerwissenschaften auf den kulturellen Bereich auszudehnen. „Unser Design-Brain ist ein Experiment zur Frage, ob Maschinen Strukturen entwerfen können“, wird Laborleiter Professor Jeffrey Huang zitiert. „Das heisst, ob sie nicht nur Musik empfehlen oder Autos fahren können, sondern auch sinnvolle kulturelle Artefakte schaffen, wie zum Beispiel Architektur mit ausgeprägten Schweizer Eigenschaften.“

    Wie es in der Mitteilung weiter heisst, solle das Exponat eine sich ständig verändernde räumliche Schnittstelle sein, welche die inneren Gedanken einer Künstlichen Intelligenz-Maschine darstelle, die auf 10’000 Bilder von Schweizer Chalets und Alpinarchitektur trainiert wurde. „Wir machen die visuellen Interferenzen in diesen Schichten des neuronalen Netzwerks sichtbar“, so die beiden EPFL-Studenten Frederick Kim und Mikhael Johanes. „So erhalten wir Einblick in das Innenleben unseres generativen künstlichen Netzes, das Architekturbilder erzeugt.“ Die beiden haben die Installation in Seoul nach 14-tägiger Quarantäne aufgebaut.

    Die digitalen Bildschirme der Installation zeigen die maschinell erzeugten Bilder typischer Schweizer Architektur. Gleichzeitig offenbart eine LED-Projektion den sich ständig weiterentwickelnden Lernprozess, den die Maschinen durchlaufen, während sie Tausende von Bildern alpiner Architektur durchforsten, um die Essenz der „Swissness“ zu destillieren.

  • 2. Global Real Estate Run in der Schweiz – Setzen Sie sich in Bewegung!

    2. Global Real Estate Run in der Schweiz – Setzen Sie sich in Bewegung!

    Nach der endlos langen Homeoffice- und Shutdown-Zeit kam der 1. Global Real Estate Run (Impressionen: https://globalrealestaterun.com/socialmediawall) anfangs Jahr wie gerufen, um sich mit Gleichgesinnten mal wieder auszutauschen, aktives Teambuilding zu betreiben nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Umwelt etwas Gutes zu tun: «Rund 1400 Teilnehmende aus 46 Ländern haben den Global Run auf ihre individuellen Bedürfnisse modifiziert», freut sich der Initiant Mario Facchinetti. «Erneut gilt es, in einem Zeitfenster von 24 Stunden sechs Kilometer zu absolvieren: Ob rennen, laufen oder spazieren ist jedem Teilnehmenden freigestellt. Mitmachen kann jeder, kostenlos – auf der ganzen Welt.» Der Lauf ist selbstverständlich 100 Prozent coronakonform. So werden die sechs Kilometer ortsunabhängig auf einer Strecke eigener Wahl absolviert. Für die Teilnahme ist eine Registration auf der Webseite Globalrealestaterun.com notwendig. Danach erhält jeder Teilnehmende Zugang zu einer geogetaggten App, die interaktiv durch den Event begleitet.


    Nachhaltigkeit fördern
    Am Global Real Estate Run nehmen nicht nur Immobilienprofis teil, sondern auch Mietende und Eigentümer. Der «Team-Event der anderen Art» ist nicht nur gesundheitsfördernd, sondern sorgt auf für Gesprächsstoff. Und ganz nebenbei tut man auch etwas Gutes für die Umwelt. Dank der Zusammenarbeit mit Unispace, Key4 by UBS, Immo!Invest, PropTechMarket, Schäppi Grundstücke und «There for Trees» wird neu auch hierzulande ein Baum pro absolvierten Kilometer gepflanzt.. Na denn: Wenn dies nicht genug gute Gründe sind, um sich aktiv für den nächsten Event einzuschreiben und einen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit und Innovation in der Immobilienwirtschaft zu leisten.


    Anmeldung und mehr Informationen: https://globalrealestaterun.com
    Impressionen: https://globalrealestaterun.com/socialmediawall
    Mediakit: https://globalrealestaterun.com/mediakit
    Ansprechperson: Mario Facchinetti, Initiator, mail@globalrealestaterun.com