Kategorie: propTech

propTech – Immobiliennews zu digitalen Lösungen, Innovationen & Technologien für die Schweizer Immobilienbranche.

  • Neue Anlage in Dübendorf erzeugt erneuerbares Methan

    Neue Anlage in Dübendorf erzeugt erneuerbares Methan

    Die Empa hat in Dübendorf die Methanisierungsanlage move-MEGA in Betrieb genommen. Das Projekt demonstriert die von der Empa entwickelte sorptionsverstärkte Methanisierung und soll den Power-to-Gas-Prozess verbessern, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die Anlage demonstriert, wie Solarstrom mittels Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt und anschliessend durch Zugabe von CO2 zu Methan verarbeitet wird. Das synthetische Methan kann direkt ins Gasnetz eingespeist werden und fossiles Erdgas ersetzen.

    Zentral für die Anlage ist die sorptionsverstärkte Methanisierung, heisst es in der Mitteilung. Zeolith-Pellets nehmen dabei das bei der Reaktion entstehende Wasser auf und verschieben das chemische Gleichgewicht zugunsten der Methanbildung. Dadurch kann das gebildete Methan direkt genutzt oder ins Netz eingespeist werden. «Dank der sorptionsverstärkten Methanisierung und dem Wärmemanagement erreichen wir hohe Umsätze und eine deutlich höhere Lastflexibilität als mit konventionellen Verfahren. Das macht die Technologie besonders attraktiv für die direkte Kopplung mit Photovoltaik- oder Windkraftanlagen», erläutert move-MEGA-Projektleiter Florian Kiefer.

    Die Nutzung von CO2 aus der Umgebungsluft zur Methanisierung ermöglicht durch die Methan-Pyrolyse negative CO2-Emissionen. Das synthetische Methan kann nachgelagert in festen Kohlenstoff und Wasserstoff aufgespalten werden. Der Kohlenstoff findet in Beton oder Asphalt Verwendung.

    «Die Methanisierung in Verbindung mit der Methan-Pyrolyse eröffnet einen Weg, mit dem die Versorgung mit erneuerbarer Energie und die dauerhafte Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre kombiniert werden kann», erklärt Christian Bach, Initiant des move-MEGA-Projekts und Leiter der Abteilung Chemische Energieträger und Fahrzeugsysteme an der Empa.

    Der Fokus des move-MEGA-Projekts liegt neben der Methanisierung auch auf der Nutzung der anfallenden Abwärme. Das Projekt wird vom ETH-Rat, dem Kanton Zürich, Glattwerk, Avenergy Suisse, Migros, Lidl Schweiz, Armasuisse und Swisspower unterstützt.

  • Digitales Werkzeug für die Arealentwicklung

    Digitales Werkzeug für die Arealentwicklung

    Arealentwicklungen gehören zu den anspruchsvollsten Aufgaben kommunaler Planung. Gerade kleinere Gemeinden stehen vor strukturellen Hürden. Es fehlen Ressourcen, der Zugang zu IT-Werkzeugen ist begrenzter und mangelnde Standards erschweren fundierte Entscheidungen. Mit dem digitalen Leitfaden entsteht nun ein Werkzeug das modular aufgebaut, anwenderfreundlich und technisch präzise, diese Lücke schliesst. 

    Zusammenspiel von Wissen und Technik 
    Das Projekt vereint interdisziplinäres Know-how der Institute für Raumentwicklung (IRAP) und Institut für Informations- und Prozessmanagement (IPM). Herzstück ist ein digital unterstützter Leitfaden, der Planungsprozesse systematisch strukturiert und automatisierte Analysen ermöglicht. Recherche, Bewertung und Variantenentwicklung lassen sich damit effizienter gestalten. Gemeinden erhalten ein Instrument, das Planungsqualität verbessert, unabhängig von ihrer Grösse. 

    Arbeitsplatzgebiete im Fokus 
    Während sich die Innenentwicklung bisher vor allem auf Wohn- und Mischzonen konzentrierte, rückt dieses Projekt gezielt Arbeitsplatzgebiete ins Zentrum. Gerade in Zeiten knapper Flächen entscheidet die strategische Entwicklung solcher Gebiete über die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen und Standorten. Der digitale Leitfaden liefert hierfür eine bislang einzigartige Lösung in der Schweiz. 

    Partizipation durch Echoraum sichert Qualität 
    Um eine praxisgerechte Anwendung zu garantieren, wurde ein Echoraum eingerichtet. Dieses Gremium aus Fachleuten kommunaler Verwaltungen und Planungsbüros bringt wertvolle Expertise ein. Beim ersten Treffen am 24. Januar 2025 in St. Gallen diskutierten die Beteiligten grundlegende Anforderungen und legten das weitere Vorgehen fest. Der Dialog zwischen Forschung und Praxis ist damit früh verankert. 

    Effizient und nachhaltig in die Zukunft planen und entscheiden 
    Die finale Softwarelösung soll einfach zu bedienen sein. Sie ermöglicht eine objektive und systematische Bewertung nach relevanten Nachhaltigkeitskriterien von Entwicklungsszenarien und fördert dadurch fundierte Entscheidungen in Politik und Verwaltung. Der kreative Entwurfsprozess bleibt dabei erhalten, ergänzt durch digitale Effizienz und belastbare Vergleichswerte. 

    Zeithorizont und Perspektive 
    Das Projekt startete im Juni 2024 und läuft bis Mai 2026. Es versteht sich als Beitrag zu einer zeitgemässen, digital gestützten Raumplanung. Die Vision ist eine nationale Kompetenzplattform, die Arealentwicklung greifbar, skalierbar und qualitativ hochwertig macht.   

  • Smart City Aarau vernetzt, nutzerzentriert und umweltschonend

    Smart City Aarau vernetzt, nutzerzentriert und umweltschonend

    Aarau steht vor komplexen gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen. Um darauf zukunftsgerichtet zu reagieren, verfolgt die Stadt mit ihrer Smart City Strategie einen vernetzten, kreativen und effizienten Ansatz. Der Fokus liegt auf konkretem Nutzen für die Zielgruppen und umweltschonenden Verfahren. Digitale Technologien kommen nur dort zum Einsatz, wo sie echten Mehrwert schaffen.

    Fünf Grundprinzipien für smarte Wirkung
    Basierend auf Erfahrungswerten aus der ersten Strategieperiode von 2021 bis 2025 und bewährten Modellen anderer Städte, hat Aarau fünf wirkungsstarke Ansätze definiert.

    Vernetzen: Projekte greifen bereichsübergreifend ineinander und werden kollaborativ umgesetzt.

    Bedürfnisse abholen: Im Dialog mit der Bevölkerung entstehen Lösungen, die tatsächlich gebraucht werden.

    Testen: Innovation heißt auch ausprobieren. Pilotversuche helfen, Risiken zu minimieren und Ideen praxistauglich zu machen.

    Umweltschutz: Nachhaltigkeit ist Pflicht. Alle Projekte berücksichtigen Umweltaspekte und setzen auf erneuerbare Ressourcen.

    Technologie als Mittel zum Zweck: Der Einsatz von Technik erfolgt gezielt und nur, wenn sie zur Lösung beiträgt.

    Smart City Team als Ermöglicherin
    Das städtische Smart City Team unterstützt Mitarbeitende in der Ideen- und Projektphase. Es hilft, Zielgruppen zu identifizieren, Projektideen zu schärfen und testbare Lösungsansätze zu entwickeln. Formate wie Start-Gespräche, Workshops oder Begleitung komplexer Projekte bis zur Umsetzung stehen bereit. Die Devise, Projekte mit echtem Nutzen für Aarau umsetzen oder bewusst verwerfen.

    Zielgerichtete Unterstützung und smarte Gefässe
    Das Smart City Team wirkt auch im Hintergrund. Es beobachtet Trends, vernetzt Akteure und fördert Wissenstransfer über Formate wie den „Smart City Newsroom“. Zudem unterstützt es Projekte finanziell über den Smart City Investitionskredit und hilft, Mitwirkungsgefässe zu schaffen.

    Wirkung messen und lernen
    Die Strategie orientiert sich am IOOI-Wirkungsmodell und misst neben Outputs auch Outcomes und langfristige Impacts. Ziel ist es, dass alle städtischen Fachpersonen bis 2034 nutzerzentrierte Methoden anwenden, ihre Projekte vernetzt planen, ressourcenschonend umsetzen und digitale Technologien sinnvoll integrieren.

    Smart City Aarau denkt weiter
    Die Stadt Aarau interpretiert Smart City neu als Methode zur Entwicklung nachhaltiger, lebenswerter Urbanität. Der Mensch steht im Zentrum, nicht die Technik. So wird aus Komplexität Innovation und aus Ideen konkrete Zukunftslösungen für Aarau.

  • Shanghai verlegt Shikumen-Komplex mit Robotern

    Shanghai verlegt Shikumen-Komplex mit Robotern

    Die Stadt Shanghai stellt mit diesem Projekt ihre Fähigkeit unter Beweis, Denkmalschutz und Stadtentwicklung zu vereinen. Der Huayanli-Komplex, errichtet zwischen 1920 und 1930, ist Teil des Zhangyuan-Viertels, das auf eine über 140-jährige Geschichte zurückblickt. Mit einer Gesamtfläche von 4’030 Quadratmetern und drei Backstein-Holz-Bauten ist er nicht nur architektonisch bedeutsam, sondern auch ein bedeutendes Zeugnis städtischer Identität.

    Die vorübergehende Umsiedlung ist notwendig, um darunter eine dreistöckige unterirdische Anlage von über 53’000 Quadratmetern zu errichten. Diese wird kulturelle und kommerzielle Räume, mehr als 100 Parkplätze und Verbindungen zu drei U-Bahn-Linien schaffen . Ein ehrgeiziges Vorhaben in einem dicht bebauten historischen Umfeld.

    Robotergestützte Präzisionsarbeit im historischen Kern
    Angesichts der engen Gassen und geringen Platzverhältnisse setzte das Bauteam auf eine Kombination aus fortschrittlichen Technologien und massgeschneiderter Robotik. Insgesamt 432 selbstfahrende Roboter bewegen das Ensemble mit einer Geschwindigkeit von rund 10 Metern pro Tag. Eine logistische Meisterleistung, die minimale Störungen bei maximaler Präzision ermöglicht.

    Darüber hinaus kamen miniaturisierte Roboter für Gründungsarbeiten zum Einsatz, die sich dank Fernsteuerung durch schmale Türen und Flure bewegen. Unterstützt von BIM und Punktwolken-Scans, wurden präzise 3D-Modelle des Bestands erstellt, um potenzielle Kollisionen und statische Herausforderungen frühzeitig zu identifizieren.

    Smarte Erdbewegung und minimalinvasive Eingriffe
    Eine weitere technische Innovation stellen die eigens entwickelten Erdbewegungsroboter mit faltbaren Greifarmen dar. Diese können sich in Räumen mit weniger als 1,2 Metern Breite bewegen und nutzen Deep-Learning-Algorithmen, um zwischen Ton und Hindernissen zu unterscheiden. Dadurch wird das Bauprojekt trotz der beengten Verhältnisse mit hoher Effizienz und minimaler Gefährdung des historischen Bestands vorangetrieben.

    Zhang Yi, Generaldirektor der für die Stadterneuerung verantwortlichen Tochtergesellschaft von Shanghai Construction No 2, erläutert das Vorgehen: „Wir haben mehrere kurvige Transportwege für den Erdaushub entworfen und ein Förderbandsystem wie in einer Fabrik implementiert. So lassen sich Störungen reduzieren und gleichzeitig hohe Arbeitsgeschwindigkeiten erzielen.“

    Verknüpfung von Alt und Neu
    Das Vorhaben ist mehr als eine technische Meisterleistung. Es steht exemplarisch für eine städtische Vision, die historisches Erbe nicht als Hemmnis, sondern als Ressource begreift. Nach Abschluss der Arbeiten wird der Huayanli-Komplex an seinen ursprünglichen Standort zurückkehren. Allerdings über einer modernen Infrastruktur, die ihn mit den umliegenden Hochhäusern, Einkaufszentren und Wohnquartieren verbindet. Die Integration oberirdischer Erhaltungsmassnahmen mit modernen unterirdischen Einrichtungen bietet ein Modell für die nachhaltige Revitalisierung historischer Quartiere in wachsenden Metropolen. Für Shanghai und für internationale Stadtplaner und Ingenieure, ist dieses Projekt ein Meilenstein. Es zeigt, wie sich kulturelle Identität und urbane Modernisierung zu einem harmonischen Ganzen verbinden lassen.

  • Digitale Betonanalysen für höhere Qualität und Nachhaltigkeit

    Digitale Betonanalysen für höhere Qualität und Nachhaltigkeit

    Sika hat eine strategische Investition in nicht genannter Höhe in die kanadische Firma Giatec Scientific mit Huaptsitz in Ottawa getätigt. In einer Medienmitteilung bezeichnet sie das Zuger Unternehmen der Spezialitätenchemie als «bedeutenden Meilensein in seiner übergreifenden Digitalstrategie».

    Giatec entwickelt Sensoren, Softwarelösungen und Werkzeuge zur Datenanalyse, die die Qualität, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit von Beton verbessern, von der Herstellung über den Transport bis hin zur Verarbeitung. Sika geht davon aus, dass die auf Künstliche Intelligenz gestützten präzisen Analysen und Optimierungen von Betonmischungen durch Giatec zusammen mit den Zusatzmitteltechnologien von Sika zu «erheblichen» Einsparungen bei Kosten und CO2 führen.

    Pouria Ghods, CEO und Mitgründer von Giatec, will durch diese strategische Partnerschaft mit Sika «die Zukunft des KI-gestützten Betonbaus neu definieren». Die globale Präsenz des neuen Partners sieht er als grosse Chance, «um unsere intelligenten Technologien weltweit zu etablieren».

    Wie Ghods möchte auch Sikas Head of Construction, Ivo Schädler, die Zukunft der Betonindustrie durch die digitale Transformation mitgestalten «und dabei eng mit Giatec und deren Netzwerk von strategischen, globalen Partnern wie beispielsweise Heidelberg Materials zusammenzuarbeiten. Durch den Einsatz digitaler Innovationen bieten wir der Bauindustrie datenbasierte Einblicke, die Nachhaltigkeit und Performance verbessern und die nächste Stufe des modernen Bauens ermöglichen.»

  • KI-basierte Wetterprognosen für Energie und Landwirtschaft

    KI-basierte Wetterprognosen für Energie und Landwirtschaft

    Das in Zürich ansässige Start-up Jua.ai hat laut eines Artikels von startupticker.ch eine Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von über 9 Millionen Franken abgeschlossen. Die Finanzierungsrunde wurde von Ananda Impact Ventures und Future Energy Ventures geleitet und von bestehenden Investoren wie 468 Capital und Promus Ventures unterstützt. Jua plant damit die Markteinführung seiner Earth Intelligence Platform zu beschleunigen. Diese soll eine präzisere Wetterprognose ermöglichen und damit Energiehändler bei schnelleren und profitableren Entscheidungen unterstützen.

    Die Plattform wird von Juas Künstliche Intelligenz (KI)-Modell EPT-2.0 angetrieben und soll die Wetterprognoseleistung herkömmlicher numerischer Wettermodelle sowie KI-Modelle grosser Technologieunternehmen deutlich übertreffen. Präzise Wettervorhersagen seien insbesondere für Sektoren wie Energie, Landwirtschaft, Luft- und Schifffahrt von grosser Bedeutung. Die KI-basierte Erdsimulation soll angesichts zunehmender Wetterextreme und Wetterumschwüngen eine konsistente und physiksimulierende Plattform bieten, um zuverlässige Entscheidungen in verschiedenen Sektoren zu ermöglichen.

    In seiner Seed-Finanzierungsrunde konnte sich Jua 2024 bereits rund 13 Millionen Franken sichern. Im Zuge der diesjährigen Kapitalerhöhung wurde nun Marvin Gabler, Mitgründer und Architekt von EPT-2.0, zum neuen CEO ernannt. Er übernimmt damit die Nachfolge von Andreas Brenner, der Jua seit der Gründung im Jahr 2022 geleitet hat. Mit Gabler in der Führung möchte sich das Unternehmen auf die Skalierung seiner Plattform im Energiesektor sowie der Ausweitung auf neue Märkte konzentrieren. «Mit unserer Earth Intelligence Platform haben wir die weltweit fortschrittlichste Erdsimulation in eine praxistaugliche Entscheidungsmaschine verwandelt», wird Gabler in dem Artikel zitiert. «Dies ist ein grundlegender Schritt zur Gestaltung unserer planetarischen Zukunft.»

  • Aufzugsanierung mit Fokus auf Komfort und Sicherheit

    Aufzugsanierung mit Fokus auf Komfort und Sicherheit

    KONE hat im Stadtzürcher Quartier Im Tiergarten für 466 Mietwohnungen in bewohntem Zustand die veralteten Aufzüge eines Mitbewerbers ersetzt. Innerhalb von 18 Monaten baute der Aufzugshersteller aus Brüttisellen in einer der grössten Wohnanlagen von Zürich insgesamt 46 seiner MonoSpace 500DX-Lifte ein.

    Dieses Modell passt sich einer Unternehmensmitteilung zufolge flexibel und millimetergenau an den bestehenden Schacht an. Die Nutzlast der meisten Personenlifte wurde von 320 auf 480 Kilogramm erhöht. Zudem sind die neuen Kabinen deutlich grösser. Laut KONE werden sie über die digitale Anlagenverwaltung des Unternehmens rund um die Uhr überwacht und vorausschauend gewartet. Das soll zu rund 30 Prozent weniger Störungseinsätzen führen.

    Die Eigentümerschaft hatte entschieden, auf Leerkündigungen zu verzichten und auch weitere Sanierungsmassnahmen im bewohnten Zustand durchzuführen. KONE konnte den eng getakteten Fahrplan seinen Angaben zufolge durch ein spezielles Logistikkonzept mit sogenannter In-Night-Delivery sowie einer engen Abstimmung mit der Eigentümerschaft und den Bewohnenden einhalten.

    Der erfolgreiche Komplettaustausch in der Überbauung Im Tiergarten ist eines der bisher grössten Projekte zur Lift-Modernisierung von KONE in Europa. Es zeigt laut Christian Herbst, KONES Direktor Modernisierung für Deutschland, Österreich und die Schweiz, «dass wir gut aufgestellt sind für eine immer wichtigere Nachfrage im Markt: die effiziente Modernisierung auch einer grossen Anzahl von Anlagen, in enger Abstimmung mit den Partnern und unter erschwerten Bedingungen wie dem Renovieren im bewohnten Zustand».

  • Präzises Timing für perfekte Dünnschichten

    Präzises Timing für perfekte Dünnschichten

    Piezoelektrische Dünnschichten sind unverzichtbare Bestandteile in einer Vielzahl elektronischer Anwendungen. Sie kommen in Frequenzfiltern, Sensoren, Aktoren und in winzigen Energiewandlern zum Einsatz. Ihre Fähigkeit, elektrische Spannung in mechanische Bewegung umzuwandeln und umgekehrt, macht sie zu einem zentralen Baustein moderner Kommunikationstechnik. Doch die Herstellung dieser hochsensiblen Schichten ist eine komplexe Angelegenheit. Ihre Qualität entscheidet über die Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit der Endprodukte.

    HiPIMS Verfahren mit neuen Möglichkeiten
    Das High Power Impulse Magnetron Sputtering (HiPIMS) ist ein bekanntes Verfahren zur Beschichtung von Substraten mit hochdichten Schichten. Dabei werden im Vakuumkammer-Umfeld energiereiche Pulse erzeugt, die Atome aus dem Target-Material herausschlagen. Diese Atome lagern sich als Dünnschicht auf dem Substrat ab. Für piezoelektrische Anwendungen, wie zum Beispiel Aluminiumnitrid-Schichten, bot das Verfahren bislang aber keine optimale Lösung. Denn zusammen mit den gewünschten Target-Ionen gelangen auch Argon-Ionen aus dem Prozessgas auf das Substrat, was zu unerwünschten Einschlüssen führt.

    Argon-Einschlüsse vermeiden
    Argon, ein übliches Prozessgas im Magnetron-Sputtering, ist chemisch inaktiv, aber es kann in Form von Einschlüssen in den Schichten verbleiben. Bei piezoelektrischen Schichten ist dies problematisch, da diese unter hohen elektrischen Spannungen betrieben werden. Selbst geringe Mengen an Argon führen zu einem elektrischen Breakdown und gefährden die Funktionsfähigkeit der Bauteile. In der klassischen HiPIMS-Prozessführung ist es jedoch schwierig, die Argon-Ionen zu eliminieren, da sie gleichzeitig mit den Target-Ionen auf das Substrat treffen.

    Timing als entscheidender Faktor
    Unter der Leitung von Sebastian Siol hat das Team um Doktorand Jyotish Patidar ein präzises Timing entwickelt, um nur die Target-Ionen gezielt zu beschleunigen und Argon-Einschlüsse zu vermeiden. Da die Argon-Ionen schneller sind und zuerst am Substrat eintreffen, wird die Beschleunigungsspannung am Substrat verzögert angelegt. Zu diesem Zeitpunkt sind die Argon-Ionen bereits vorbeigeflogen und können nicht mehr in die wachsende Schicht eindringen. Dadurch entstehen piezoelektrische Schichten von herausragender Qualität, die bisher mit HiPIMS nicht möglich waren.

    Ein neuer Standard für sensible Substrate
    Dieses innovative Verfahren nennen die Forschenden «Synchronized Floating Potential HiPIMS». Besonders bemerkenswert ist dabei die Möglichkeit, Schichten auf nicht leitenden Substraten wie Glas oder Saphir zu erzeugen. Normalerweise können auf solchen Substraten keine elektrischen Felder zur Ionenkontrolle angelegt werden. Durch die Nutzung der sogenannten «Elektronendusche», die mit dem Magnetron-Puls erzeugt wird, können dennoch Ionen im richtigen Moment beschleunigt werden. Dabei wird das Substrat kurzfristig negativ geladen, sodass die gewünschten Ionen gezielt eingebracht werden.

    Praxisrelevanz für Halbleiter- und Quantentechnologien
    Niedrigere Prozesstemperaturen schonen die empfindlichen Bauteile in der Halbleiterfertigung und ermöglichen die Beschichtung temperaturempfindlicher Komponenten. Gleichzeitig wird eine hohe Schichtdichte und damit verbundene Widerstandsfähigkeit erreicht, was für eine lange Lebensdauer der Bauteile entscheidend ist. Die Möglichkeit, Schichten auf isolierenden Substraten abzuscheiden, eröffnet zudem ganz neue Anwendungen in der Photonik und bei Quantentechnologien, die bisherige Methoden nicht leisten konnten.

    Kooperationen und nächste Schritte
    Das Empa-Team ist mit diesen Erfolgen nicht am Ende der Forschung angelangt. Bereits jetzt arbeitet die Gruppe an der Optimierung des Prozesses mit maschinellem Lernen und Hochdurchsatz-Experimenten. Parallel dazu werden Kooperationen mit anderen Forschungsinstitutionen und industriellen Partnern aufgebaut, um die Technologie in die Anwendung zu bringen. Die Forschung an ferroelektrischen Dünnschichten, die ähnliche Herausforderungen an die Präzision und Materialreinheit stellen, ist bereits im Gang.

  • Höchster 3D-gedruckter Bau der Welt steht in Graubünden

    Höchster 3D-gedruckter Bau der Welt steht in Graubünden

    Die Bündner Kulturstiftung Nova Fundaziun Origen hat als Bauherrin gemeinsam mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) den höchsten 3D-gedruckten Bau der Welt realisiert. Das neue Wahrzeichen des Bergdorfs Mulegns am Fusse des Julierpasses heisst Tor Alva, weisser Turm. Eigeweiht wurde er laut einem Bericht der ETH im Beisein von Bundesrat Guy Parmelin und ETH-Präsident Joël Mesot. Parmelin zeigte sich überzeugt, dass das Bauwerk «zu einem Ort der kulturellen und touristischen Begegnung werden wird» und das Aussterben des Ortes stoppen kann.

    Tor Alva wurde in fünf Monaten auf dem ETH-Campus Hönggerberg gedruckt. Anschliessend wurden die Teile in Savognin GR zusammengefügt und per Schwertransport über die Julierstrasse nach Mulegns gebracht. Dieser Pionierbau, der an die Tradition der Bündner Zuckerbäcker erinnert, demonstriert, wie digitales Bauen tragende Strukturen ohne Schalung ermöglicht. Über vier Stockwerke wachsen 32 skulpturale Säulen aus weissem Beton in die Höhe, werden dabei immer schlanker und verbinden sich ganz oben schliesslich zu einer Art offener Kuppel.

    Ein Industrieroboter trug den Beton Schicht für Schicht auf. Dafür wurde an der ETH eine neue Mischung entwickelt, ebenso wie gemeinsam mit der ETH-Ausgliederung Mesh und Zindel United die Innovation einer mitwachsenden Bewehrung. Dabei platziert ein zweiter Roboter alle 20 Zentimeter ringförmige Armierungseisen in die frische Struktur. Zusätzlich wurden nach dem Druck vertikale Längsbewehrungsstäbe eingebracht. Ergänzend dazu entwickelten die Forschenden ein neues Testverfahren, mit dem sich die Tragfähigkeit von 3D-gedrucktem Beton erstmals verlässlich berechnen lässt.

    Ab dem 23. Mai werden im Weissen Turm täglich Führungen angeboten. Ab Juli dient er zudem als Veranstaltungsort für szenische Aufführungen. Rund fünf Jahre soll der Turm in Mulegns stehen. Danach kann er demontiert und woanders wieder aufgebaut werden.

  • sfb-Lehrgang Gebäudeautomation HF steigert Effizienz in Unternehmen

    sfb-Lehrgang Gebäudeautomation HF steigert Effizienz in Unternehmen

    Studierende des Lehrgangs Gebäudeautomation HF der sfb – Höheren Fachschule für Technologie und Management erarbeiten innovative Projekte für die Praxis, die laut Mitteilung nahezu alle umgesetzt werden. Dadurch profitiere die Schweizer Wirtschaft etwa im Rahmen der Energiestrategie 2050 oder anderer Effizienzsteigerungen. Der Lehrgang mit Schwerpunkten auf Energieeffizienz und Gebäudeinformatik vermittelt gemäss sfb Wissen darüber, wie sich die Gewerke in einem komplexen Gebäude möglichst energieeffizient betreiben lassen. 90 Prozent der Abschlussarbeiten hätten einen Praxisbezug, nicht selten gelinge damit ein Karrieresprung. Das belegt zum Beispiel Alumni Fabian Haist, der die Weiterbildung zum diplomierten Gebäudeautomatiker HF abgeschlossen hat und für eine sfb-Interview-Reihe Rede und Antwort stand.

    Auf der Grundlage seiner Erfahrungen als Elektroplaner hat sich Fabian Haist durch die sfb-Weiterbildung auf seinen nächsten Karriereschritt vorbereitet. «Das hat massgeblich dazu beigetragen, meine jetzige Position zu erreichen, da viele Inhalte perfekt zu meinem Stellenprofil passten», wird er zitiert. Als Energie-Ingenieur beim Amt für Umwelt und Energie des Kantons Basel-Stadt (AUE) geht es bei ihm heute um den Vollzug des kantonalen Energiegesetzes.

    In seiner Diplomarbeit hat er eine energetische Betriebsoptimierung in einem Basler Schulhaus geplant und die Vollzugspraxis weiterentwickelt. Die Analyse hat laut Fabian Haist gezeigt, dass bereits einfache energetische Optimierungen erhebliche Einsparungen ermöglichen: Im Basler Schulhaus sei eine Energieeinsparung von 15 Prozent und eine Kosteneinsparung von 17 Prozent erzielt worden. Die von ihm definierten Massnahmen sollen nun die Nachweise zur Betriebsoptimierung vereinfachen.

    Für die Weiterbildung in Gebäudeautomation sind laut sfb unter der Voraussetzung einer einschlägigen Berufsausbildung sechs Semester bis zur Diplomarbeit angesetzt. Die Modulinhalte umfassen neben Gebäudeautomation etwa Datensicherheit, digitales Bauen, Erneuerbare Energien oder Brandschutz. Zudem werden Kompetenzen in Führung, Kommunikation und Teamarbeit vermittelt. Details gibt es bei Infoveranstaltungen in Präsenz sowie online und bei einer Weiterbildungsberatung. Der nächste Termin für einen Start ist der 13. August 2025.

  • Kooperation stärkt digitale Präzision im Infrastrukturbau

    Kooperation stärkt digitale Präzision im Infrastrukturbau

    Die zur Amberg-Gruppe gehörende Amberg Technologies AG aus Regensdorf spannt mit Topcon Positioning Systems aus Livermore im US-Bundesstaat Kalifornien zusammen. Die Kooperation hat zum Ziel „die Interoperabilität zwischen den Sensorlösungen von Topcon und den Software- und Hardware-Plattformen von Amberg Technologies für Bahn- und Tunnelanwendungen zu ermöglichen“, schreiben die beiden international agierenden Partnerunternehmen in einer gemeinsamen Mitteilung. Hintergrund ist das Bestreben von Amberg und Topcon, gemeinsamen Kunden „vollständig integrierte Lösungen“ anbieten zu können.

    Amberg Technologies ist auf Messlösungen für den Bau von Strassen, Schienen, U-Bahnen und anderen Infrastrukturen spezialisiert. Die 1981 gegründete Tochter der Amberg-Gruppe aus Regensdorf bietet zudem Messlösungen für die Überwachung derartiger Infrastrukturen an. Das zur Topcon Corporation aus Tokio gehörende Unternehmen Topcon Positioning Systems entwickelt, produziert und vertreibt Präzisionsmess- und Arbeitsablauflösungen, für die Branchen Bau, Geodaten und Landwirtschaft.

  • Neues Zertifikat überprüft Energieeffizienz im Betrieb

    Neues Zertifikat überprüft Energieeffizienz im Betrieb

    Der in Basel ansässige Verein Minergie hat am 22. Mai in Bern sein neues Zertifikat Minergie-Betrieb vorgestellt. Es wird an Eigentümerschaften vergeben, die mit einem geringen Energieverbrauch und geringen Betriebskosten einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, erläutert Minergie in einer Mitteilung zur Lancierung. Während der bereits bekannte Minergie-Baustandard bauliche Energieeffizienz attestiert, sollen mit Minergie-Betrieb fehlerhafte oder ineffiziente Einstellungen der Gebäudetechnik vermieden werden.

    „Das neue Zertifikat Minergie-Betrieb schlägt nun die Brücke zwischen Planung, Bau und Betrieb, in dem es die Einstellungen der Gebäudetechnik und den damit verbundenen Energieverbrauch anhand von automatisch erfassten Energiedaten und Auswertungen prüft und zertifiziert“, wird Sabine von Stockar, Leiterin Bildung und Entwicklung bei Minergie, in der Mitteilung zitiert. „So wird sichergestellt, dass das Potenzial der Energieeffizienz im laufenden Betrieb gewährleistet ist.“

    Erstmals kann Minergie-Betrieb nach mindestens einem Jahr Betrieb der Gebäudetechnik vergeben werden. Das Zertifikat richtet sich insbesondere an „Immobilienbesitzende mit grossen Portfolios und nachhaltigen Ambitionen“, erläutert Minergie. In Ergänzung zum Minergie-Baustandard könne der Zertifizierungsprozess für Minergie-Betrieb über das gesamte Portfolio hinweg Energie-Einsparungen von 15 Prozent bringen. Der Verein empfiehlt eine Rezertifizierung nach drei Jahren.

  • Swissbau 2026 denkt Bauwirtschaft neu

    Swissbau 2026 denkt Bauwirtschaft neu

    Mit einem klaren inhaltlichen Fokus und neuen Formaten setzt das Swissbau Lab 2026 ein starkes Zeichen. Die Transformation der Bau- und Immobilienwirtschaft wird nicht länger nur diskutiert, sondern erlebbar gemacht. Die vier Leitthemen «Intelligente Technologien», «Digitalisierung im Planungs- und Bauprozess», «Kreislaufwirtschaft» und «Klimawandel» strukturieren das Programm. Dabei treffen aktuelle Herausforderungen auf reale Lösungen, die gemeinsam von Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Start-ups gestaltet werden.

    Die Veranstaltung startet mit einem deutlichen Appell an die Branche. Tobias Hofmeier und Fabian Cortesi unterstreichen die Rolle des Swissbau Labs als vernetzende Denk- und Umsetzungsplattform für die drängendsten Themen der Gegenwart. Die Innovationswerkstatt wird 2026 nicht nur räumlich größer, sondern auch inhaltlich tiefgreifender. Besonders der neu geschaffene Werkstattbereich schafft Platz für unmittelbare Erfahrungen, praktische Anwendungen und neue Technologien. Dies hands-on, interaktiv und direkt vor Ort. Ein zusätzlicher Messetag am Samstag rückt zudem das Thema Innenarchitektur und den Kontakt mit Endkundinnen und Endkunden stärker ins Zentrum.

    Dialog statt Einzelmeinung
    Auf der Main Stage präsentieren Partner aktuelle Projekte und Pionierlösungen. Pointiert, interdisziplinär und im Austausch mit Expertinnen und Experten. Die Beiträge zeigen, wie technologische und strukturelle Innovation gemeinsam funktionieren können, wenn sie vernetzt gedacht und über disziplinäre Grenzen hinweg realisiert werden. Christoph Schaer von suissetec hebt hervor, wie wichtig Synergien durch Digitalisierung sind. Markus Weber von Bauen digital Schweiz fordert eine gemeinsame Sprache im Datenraum Bau. Margarete Olender von der FHNW sieht in der Kreislaufwirtschaft nicht nur ein ökologisches, sondern vor allem ein wirtschaftliches Potenzial. Sibylle Wälty von Resilientsy plädiert für robuste lokale Infrastrukturen als Reaktion auf den Klimawandel.

    Die täglichen Live-Demonstrationen im Werkstattbereich machen die Swissbau Lab 2026 zu einer Messe der Tat. Innovationen werden nicht nur vorgestellt, sondern in Echtzeit vorgeführt. Technologien, Materialien und Prozesse können ausprobiert, bewertet und diskutiert werden. Ein Highlight ist auch der Speakers Corner, wo Projekte, Workflows und digitale Lösungen im Pitch-Format vorgestellt und im anschließenden Talk kritisch eingeordnet werden.

    Ein Ort, an dem neue Standards entstehen
    Das Swissbau Lab wird 2026 erneut zu einem Ort, an dem die Branche über sich hinauswächst, mit neuen Denkansätzen, echten Kooperationen und dem Willen zur Veränderung. Die Herausforderung besteht nicht mehr darin, ob Digitalisierung kommt, sondern wie sie zur neuen Normalität wird. Inmitten einer Fülle von digitalen Lösungen bleibt die Frage zentral, wie Mensch, Technologie und Wertschöpfung optimal zusammenspielen.

    Für die Schweizer Bau- und Immobilienbranche bietet die Swissbau Lab 2026 Orientierung und Austausch zugleich. Wer Wandel aktiv gestalten will, findet hier Ideen, Partner und Inspiration.

  • Empa gewinnt Brückenbauer

    Empa gewinnt Brückenbauer

    Matthias Sulzer ist kein typischer Forscher. Sein Weg führte ihn vom Handwerk über ein Ingenieurstudium bis zur Unternehmensgründung und schliesslich zurück in die Forschung. Heute steht er an der Spitze des Empa-Departements Ingenieurwissenschaften, wo er die gebaute Umwelt von morgen mitgestaltet. Sein Büro ist ebenso strukturiert wie seine Denkweise. Auf einem selbst gezeichneten Poster zeigt eine Bergstrasse die Etappen einer strategischen Entwicklung. Für Sulzer sind Visualisierungen nicht nur Arbeitsmittel, sondern Ausdruck eines pragmatischen, zielgerichteten Denkens.

    Früh erkannte er, dass nachhaltige Veränderungen nur gelingen, wenn Forschung und Praxis eng zusammenarbeiten. Bereits bei der Gründung seines Unternehmens setzte er auf wissenschaftliche Kooperationen. Diese Haltung führte ihn später als Senior Researcher an die Empa, wo er nationale Innovationsprojekte leitete und wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Anwendungen übersetzte.

    Innovation als Verbindung von Systemdenken und Verantwortung
    Heute beschäftigt sich Sulzer mit einer breiten Palette an Themen, von nachhaltiger Robotik über neue Werkstoffe bis zur Dekarbonisierung ganzer Energiesysteme. Besonders eindrücklich ist seine Arbeit im Kontext des Klimawandels. Denn die gebaute Umwelt ist für einen Grossteil des Ressourcenverbrauchs verantwortlich. Sulzer sieht darin nicht nur eine technologische, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe. Seine Vision reicht vom geschlossenen Materialkreislauf bis zur Rückgewinnung atmosphärischen Kohlenstoffs. Der Klimaschutz beginnt für ihn im Labor, aber er endet in der Anwendung.

    Dabei deckt sein Departement die gesamte Skala der Forschung ab, von molekularen Materialentwicklungen bis hin zur Bewertung nationaler Energiestrategien. Ob Drohnen für Infrastrukturreparaturen oder biokompatible Implantate, die Arbeit der Empa-Teams ist so vielfältig wie relevant. Entscheidend sei, so Sulzer, dass die verschiedenen Disziplinen zusammenarbeiten. Wo früher einzelne Experten nebeneinander arbeiteten, wird heute auf echte Teamarbeit gesetzt.

    Forschung, die Menschen stärkt
    Für Sulzer steht jedoch nicht die Technologie im Zentrum, sondern der Mensch. Forschung dürfe sich nicht nur an Exzellenz messen, sondern müsse die nächste Generation befähigen, Verantwortung zu übernehmen. Er versteht sich als Ermöglicher, der Räume für wissenschaftliche Exzellenz schafft. Und er glaubt an den Mehrwert von Teams, in denen sich individuelle Stärken zu kollektiver Intelligenz verbinden. Dort, wo disziplinäre Grenzen überschritten werden, entstehen neue Lösungen, nicht selten mit Wirkung über die Forschung hinaus.

    Mit Matthias Sulzer gewinnt die Empa nicht nur einen fachlich versierten Departementsleiter, sondern eine Führungspersönlichkeit, die Wissenschaft, Unternehmertum und gesellschaftliche Verantwortung zusammenführt. In einer Zeit, in der technologische Entwicklungen allein nicht mehr genügen, setzt Sulzer auf Haltung, Kooperation und eine klare Vision. Forschung, die wirkt durch Menschen, für Menschen.

  • Hightech Holzbau trifft Handwerk

    Hightech Holzbau trifft Handwerk

    Holz galt über Jahrhunderte als klassisches Handwerksmaterial. Heute jedoch ist es Träger einer ökologischen und technologischen Revolution im Bausektor. Automatisierung, künstliche Intelligenz und digitale Planung transformieren die Holzbaubranche. Der Mix aus bewährter Zimmermannskunst und moderner Technik ermöglicht es, Projekte schneller, wirtschaftlicher und nachhaltiger umzusetzen.

    Hybride Systeme
    Die Holzhybridbauweise nutzt gezielt die jeweiligen Vorteile von Holz und Beton. Dabei werden Tragkonstruktionen aus Brettschichtholz mit bewehrten Betonschichten kombiniert. Solche Verbunddecken ermöglichen grosse Spannweiten, reduzieren das Gewicht und verbessern die bauphysikalischen Eigenschaften. Die Vorfertigung erhöht die Effizienz auf der Baustelle. Beispiele wie der Timber Peak in Mainz zeigen das wirtschaftliche und städtebauliche Potenzial dieser Technik.

    Das Potenzial von durchsichtigem Holz
    Forschende arbeiten an einem Material, das Glas ersetzt, transparentes Holz. Durch Entfernung des Lignins und das Auffüllen der Zellstruktur mit Polymerharz entsteht ein Material, das Licht durchlässt, robust ist und hervorragende Wärmedämmung bietet. Anwendungen reichen von Fenstern über lichtdurchflutete Fassaden bis hin zu gebäudeintegrierten Solarpaneelen. Ideal für energieeffiziente Architektur mit hoher gestalterischer Qualität.

    3D-Druck mit Holz
    Holzfilamente ermöglichen die additive Fertigung kleinerer Objekte mit der Haptik und Optik von Echtholz. Zwar ist diese Technologie für den konstruktiven Holzbau noch nicht geeignet, doch im Bereich des Interior Designs, Modellbaus oder bei individuellen Bauteilen eröffnen sich neue Geschäftsfelder. Der Großformatdruck mit Holzkompositen in Kombination mit Robotik und generativem Design ist bereits in der Entwicklung.

    Holzschaum der Dämmstoff der nächsten Generation
    Mit Holzschaum entsteht ein vollständig biobasierter Dämmstoff, der aus Restholz gewonnen wird. Ohne synthetische Bindemittel gefertigt, bietet er gute Dämmwerte, ist formstabil und lässt sich recyceln. Erste industrielle Anwendungen stehen kurz vor dem Markteintritt. Gerade für Projekte mit Nachhaltigkeitsfokus ist Holzschaum eine zukunftsträchtige Alternative zu klassischen Schäumen.

    Augmented Reality auf der Baustelle
    AR-Technologien bringen digitale Baupläne direkt auf die Baustelle. Mit Tablets oder AR-Brillen können Monteure Bauteilpositionen und Leitungssysteme millimetergenau einsehen. Dies beschleunigt Montageprozesse, vermeidet Fehler und verbessert die Kommunikation zwischen Planungsbüro und Ausführungsteam. Erste Pilotprojekte zeigen klare Zeit- und Kostenvorteile.

    Künstliche Intelligenz als Planungsassistent
    Von der automatisierten Grundrissentwicklung bis zur Qualitätssicherung auf Holzoberfläche. KI findet zunehmend Anwendung im gesamten Bauprozess. Besonders spannend sind Systeme zur Materialoptimierung, die den Verschnitt minimieren und die Nutzung von Reststoffen maximieren. Auch Alterungssimulationen und lernfähige Maschinensteuerungen werden Realität.

    Robotik revolutioniert die Fertigung
    Roboterarme, die fräsen, schrauben und montieren, längst ist das keine Zukunftsmusik mehr. Kollaborative Roboter arbeiten heute Seite an Seite mit Fachkräften. Sie übernehmen schwere oder monotone Aufgaben und steigern die Präzision. Forschungsprojekte in Zürich, Biberach oder Österreich zeigen, dass Roboter im Holzbau wirtschaftlich einsetzbar sind. Die Kombination aus KI, Sensortechnik und Robotik ermöglicht perspektivisch eine nahezu autonome Fertigung.

    Der Holzbau wird zur Investition in die Zukunft
    Der Holzbau von morgen steht für Effizienz, Nachhaltigkeit und gestalterische Vielfalt. Für Investoren und Projektentwickler bietet er Chancen, Immobilien wirtschaftlich und zukunftssicher zu realisieren. Besonders dort, wo ESG-Kriterien, Bauzeit und Standortqualität über den Markterfolg entscheiden. Der intelligente Holzbau ist mehr als ein Trend, er ist ein strategischer Vorteil für den Standort Schweiz.

  • ETH deckt Schwachstelle in Intel-Architektur auf

    ETH deckt Schwachstelle in Intel-Architektur auf

    Moderne Standortentwicklung basiert auf digitalen Infrastrukturen, deren Sicherheit als selbstverständlich gilt. Doch mit der Entdeckung der Sicherheitslücke «Branch Privilege Injection» durch ETH-Forschende wird klar, die Risiken in spekulativen CPU-Technologien sind gravierender als bisher angenommen. Die Schwachstelle erlaubt es Angreifern, privilegierte Speicherbereiche auf gemeinsam genutzten Prozessoren auszulesen. Byte für Byte und das mit hoher Geschwindigkeit. Davon betroffen sind weltweit Millionen Systeme in privaten und öffentlichen Rechenzentren.

    Segen für die Performance, Risiko für die Sicherheit
    Ursprung der Schwachstelle ist ein Konzept, das ursprünglich zur Effizienzsteigerung eingeführt wurde. Spekulative Ausführung. Der Prozessor berechnet vorausschauend Rechenschritte, ein Mechanismus, der im Nanosekunden-Takt zu Berechtigungsfehlern führen kann. Angreifer nutzen dabei eine sogenannte Race Condition im Branch Predictor und überwinden so Schutzmechanismen zwischen verschiedenen Nutzern.

    Cloud-Umgebungen besonders exponiert
    Die Gefährdung ist nicht auf Einzelgeräte beschränkt. Besonders kritisch ist die Schwachstelle im Cloud-Computing, wo verschiedene Kunden dieselben Hardware-Ressourcen teilen. Das Angriffsszenario erlaubt es, auf die Speicherbereiche anderer Nutzer zuzugreifen. Ein Albtraum für alle, die auf sichere Datenhaltung angewiesen sind. Damit wird die Standortwahl für digitale Unternehmen auch zur Frage der IT-Sicherheitsarchitektur.

    Architekturschwäche mit System
    Bereits seit der Entdeckung von Spectre und Meltdown 2017 ist klar, dass spekulative Ausführungen ein sicherheitstechnisches Minenfeld darstellen. Die aktuelle Lücke reiht sich in eine Serie systematischer Designprobleme ein. ETH-Professor Kaveh Razavi spricht von einem grundlegenden Architekturfehler. Neue Angriffswege werden regelmässig entdeckt und müssen über aufwendige Microcode-Updates behoben werden.

  • Standortchancen für die Schweiz im globalen Wandel

    Standortchancen für die Schweiz im globalen Wandel

    Die Weltwirtschaft steht am Beginn eines tiefgreifenden Wandels. Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, bis 2035 einen Wachstumsimpuls von historischer Dimension zu setzen. Global könnten bis zu 15 Prozent zusätzliche BIP-Wachstumsleistung erzielt werden, in Westeuropa bis zu 13,8 %. Doch damit dieser Schub Realität wird, braucht es transparente, ethisch abgestützte Rahmenbedingungen, die Vertrauen in die Technologie schaffen. Unternehmen und Staaten sind gefordert, den gesellschaftlichen und regulatorischen Rahmen aktiv mitzugestalten.

    Der Transformationsdruck steigt
    Die Schweiz ist gut positioniert, um international eine Schlüsselrolle einzunehmen. 84 % der hiesigen CEO’s haben im letzten Jahr KI-Technologien in ihren Unternehmen eingeführt, ein sprunghafter Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass allein 2025 weltweit 7,1 Billionen US-Dollar an Wertschöpfung neu verteilt werden. Für Unternehmen in der Schweiz ist jetzt der Zeitpunkt, um Geschäftsmodelle zu überdenken, Potenziale zu nutzen und innovationsfreundliche Standorte strategisch weiterzuentwickeln.

    Wachstumsfelder entlang menschlicher Grundbedürfnisse
    Wachstum der Zukunft wird nicht mehr entlang traditioneller Branchengrenzen verlaufen. Vielmehr entstehen neue Ökosysteme, etwa in den Bereichen Mobilität, Wohnen, Ernährung, Energie und Kommunikation. In diesen Netzen arbeiten Technologieanbieter, Versorger und Industrieunternehmen gemeinsam an integrierten Lösungen. Wer frühzeitig in diese sektorübergreifende Kooperation investiert, kann neue Wertschöpfungsketten erschliessen und Standortvorteile sichern.

    Klimawandel als Gegenkraft
    Dem positiven Potenzial von KI steht die Belastung durch den Klimawandel gegenüber. Bis 2035 droht ein globaler Rückgang des BIP um bis zu 7 %. Gleichzeitig steigt der Energiebedarf durch datenintensive KI-Anwendungen. Durch gezielte Effizienzsteigerungen, etwa in Gebäuden oder Produktionsprozessen, lassen sich CO₂-Emissionen reduzieren und Ressourcen schonen. Die Herausforderung liegt darin, Klimaschutz und Digitalisierung systemisch zu denken.

    Die Verknüpfung von technologischer Innovation und nachhaltiger Entwicklung entscheidet über die Standortattraktivität von morgen. Wer in vertrauenswürdige KI-Anwendungen investiert, sektorübergreifende Allianzen bildet und zugleich ökologische Verantwortung übernimmt, positioniert sich im Wettbewerb um Zukunftsmärkte. Die Schweiz hat das Potenzial, zu einem global relevanten Innovationsstandort zu werden, wenn Politik, Wirtschaft und Gesellschaft den Wandel aktiv und gemeinsam gestalten.

  • EPFL zeigt neue Greiftechnik mit Potenzial

    EPFL zeigt neue Greiftechnik mit Potenzial

    Im Alltag greifen Menschen instinktiv nach Objekten, ohne deren genaue Position zu kennen. Roboter hingegen benötigen meist exakte Umweltinformationen und komplexe Berechnungen. Die neu entwickelte Roboterhand  der EPFL verzichtet auf diese Rechenlast. Stattdessen nutzt die Roboterhand weiche Materialien, Federmechaniken und ein intelligentes Design, das menschenähnliches Greifen ohne hochauflösende Sensorik ermöglicht.

    Selbstorganisierende Bewegungen mit 93 % Erfolgsquote
    Die Hand nutzt Silikonbänder, mechanische Federn und ein faltbares Robotergelenk, ergänzt durch nur 12 statt üblich 20 Motoren. Dank dieser reduzierten, aber optimal verteilten Steuerung erzielte ADAPT in Tests mit 24 Objekten eine Greiferfolgsquote von 93 % bei einer Ähnlichkeit von 68 % zu menschlichen Bewegungen. Die Interaktion zwischen Material, Form und Umgebung ersetzt dabei teils die klassische Programmierung, eine Form mechanischer Intelligenz.

    Von starren Maschinen zu lernfähigen Systemen
    Statt jedes Gelenk separat anzusteuern, folgt die Roboterhand nur vier Hauptbewegungspunkten. Alles andere ergibt sich durch physikalische Wechselwirkungen mit dem Objekt. Das reduziert nicht nur den Rechenaufwand, sondern schafft robuste Systeme, die auch mit Unsicherheiten und unbekannten Formen umgehen können. Künftig wird diese Flexibilität durch sensorisches Feedback und KI-Algorithmen ergänzt. Ein hybrider Ansatz, der Präzision und Anpassungsfähigkeit vereint.

    Neue Perspektiven für Robotik und Standorte mit Zukunft
    Die Erkenntnisse der EPFL-Forschenden sind nicht nur für die Forschung von Bedeutung, sondern auch für industrielle Anwendungen in unstrukturierten Umgebungen – etwa Logistik, Pflege, Landwirtschaft oder urbane Dienstleistungssysteme. Roboter, die ohne permanente Neuprogrammierung flexibel agieren, eröffnen neue Möglichkeiten für Automatisierung und entlasten Fachkräfte gezielt dort, wo klassische Systeme an ihre Grenzen stossen.

    Die ADAPT-Hand zeigt, intelligente Robotik entsteht nicht allein im Code, sondern auch im Material. Wer in adaptive Systeme investiert, eröffnet neue Märkte, von der kollaborativen Fertigung bis zu menschenzentrierten Assistenzsystemen. Das EPFL-Projekt liefert ein starkes Signal für die Rolle von Forschung und Standortentwicklung in einer Welt, in der Maschinen künftig eigenständig und sicher agieren müssen.

  • Erweiterung der Geschäftsleitung für Rechenzentrumsprojekte

    Erweiterung der Geschäftsleitung für Rechenzentrumsprojekte

    Die Green Datacenter AG erweitert ihr Management. Per Anfang Mai ist Markus Meier zu Unternehmen und Geschäftsleitung gestossen, informiert die Aargauer Anbieterin von Rechenzentren und damit verbundenen Dienstleistungen in einer Mitteilung. Meier wird als Chief Construction Officer (CCO) alle unternehmenseigenen und im Auftrag von Kunden realisierten Bauprojekte von Green Datacenter verantworten.

    «Mit Markus Meier verstärken wir die Organisation mit einer erfahrenen Führungspersönlichkeit, um den kontinuierlichen Ausbau unserer hochverfügbaren Infrastrukturen weiterhin in hoher Qualität und Effizienz umzusetzen», wird Green-CEO Roger Süess in der Mitteilung zitiert. Der neue CCO ist diplomierter Bauführer und bringt laut Mitteilung über 25 Jahre Erfahrung in der Leitung von Bauprojekten mit. Als berufliche Stationen von Meier werden dort Geschäftsführer der Bauunternehmung Erne AG und Leiter Baumeister Zürich bei Implenia genannt.

    Aktuell realisiert Green ein neues Rechenzentrum in Lupfig und zwei Rechenzentren in Dielsdorf. «Unser Wachstum folgt einem klaren strategischen Plan», erklärt Süess. «Wir setzen neue Standards und stärken den digitalen Standort Schweiz nachhaltig.»

  • Neues Tool erleichtert Koordination zwischen 2D und 3D

    Neues Tool erleichtert Koordination zwischen 2D und 3D

    Revizto hat seiner integrierten Kollaborationsplattform für die Architektur-, Ingenieurs-, Bau- und Betriebsbranche (AECO) einige Neuerungen verpasst. Wie das Lausanner Unternehmen in einer Medienmitteilung ausführt, sollen die neuen Werkzeuge und Verbesserungen von Revizto 5.16 die Arbeitsabläufe optimieren und eine intelligentere Zusammenarbeit in jeder Projektphase ermöglichen.

    «Jede Verbesserung in dieser Version wurde entwickelt, um Teams in die Lage zu versetzen, effizienter zu koordinieren und fundiertere Entscheidungen in Echtzeit zu treffen», wird CEO und Gründer Arman Gukasyan zitiert. «All diese Verbesserungen sind das Ergebnis umfangreicher Gespräche mit unserer Kundschaft und des Rückmeldungen unserer Nutzenden. Dies ist nur ein weiterer Schritt auf unserem Weg zur Schaffung eines neuen Standards für die Zusammenarbeit in der AECO-Branche.»

    Zu den Neuerungen zählt etwa, dass Nutzende nun ein 2D-Blatt und ein 3D-Modell einschliesslich Problemen und Markierungen nebeneinander angezeigt bekommen können und es möglich ist, sofort von einer Position in 2D zu der entsprechenden Position im 3D-Modell zu springen, ohne zwischen Registerkarten (Tabs) wechseln zu müssen. Weitere Verbesserungen betreffen das Auswahlfeld, die Objektisolierung und eine Optimierung des Terminplaners. Die neue Kollisionsfunktion «Erforderliche Objekte» automatisiert den Koordinationsprozess, der nun auch über Nacht durchgeführt werden kann.

  • Modernisierung sorgt für frisches Wasser im Spa

    Modernisierung sorgt für frisches Wasser im Spa

    Kurz vor Ostern hat das Wellness Hotel Stoos die Wassertechnik seines Wellness & Spa modernisiert. Als Partner war die Aqua Innovation GmbH mit dabei, informiert die auf Wasser- und Luftaufbereitungsanlagen spezialisierte Firma aus Rotkreuz in einem Beitrag auf LinkedIn. Damit die Anlage rechtzeitig auf Ostern wieder in Betrieb war, hat das Team von Aqua Innovation ein paar Zusatzstunden geleistet.

    Konkret zeichnet Aqua Innovation für die Installation einer hochpräzisen speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) und den Einbau einer Chlordosieranlage mit integrierter pH-Regelung verantwortlich. Die neue Steuerung ermöglicht es, alle Parameter von Temperatur über Wasserdurchfluss und Filterzyklen bis zur chemischen Wasseraufbereitung zentral über das Gebäudemanagement zu kontrollieren und zu steuern. „Einen persönlichen Test der Anlage sparen wir uns auf später auf“, schreibt Aqua Innovation augenzwinkernd im Beitrag.

  • Effizientere Reinigungslösungen für Bau und Industrie

    Effizientere Reinigungslösungen für Bau und Industrie

    Die Frutiger Company mit Sitz in Winterthur hatte laut einer Medienmitteilung eine erfolgreiche Messewoche mit viel fachlichem Austausch bei der Bauma in München. Viele Besucherinnen und Besucher hätten die Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte genutzt, um sich über die neu strukturierte Produktpalette zu informieren.

    Besonderes Interesse galt der von Frutiger produzierten Reifenwaschanlage MobyDick On, laut Mitteilung eine gemeinsame Entwicklung mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Sie setze mit einer strömungsoptimierten Geometrie und innovativen Düsenstellungen neue Massstäbe in Bezug auf Effizienz und Waschkraft.

    Frutiger ist neben der Herstellung der MobyDick-Reifenwaschanlagen spezialisiert auf Reinigungssysteme zur Staubbindung und zur Grobreinigung von Rad- und Kettenfahrzeugen sowie weiteren Baumaschinen (Demucking).

    Alle drei Geschäftsbereiche waren bei der Bauma zu sehen, neu unterteilt in die Standard Line und die Tailor Made Line. Die neue Strukturierung des Portfolios erlaube eine schnelle und effiziente Bereitstellung von standardisierten Lösungen für gängige Anforderungen und massgeschneiderten Systemen für individuelle Herausforderungen, heisst es.

    Als Neuheit bei der Staubbekämpfung wurden adaptive MobyDick-Systeme gezeigt. Sie wurden um autarke Varianten erweitert und bringen Verbesserungen bei der Flexibilität auf Plattformen mit integriertem Generator und Wassertank oder auf mobilen Türmen. Zudem demonstrierte Frutiger eine vollumfängliche Demucking-Anlage zur Reinigung von Bau- und Militärfahrzeugen. Die Lösung helfe dabei, Kosten für Personal, Standzeiten und Wasserverbrauch zu sparen.

  • Cyberbedrohungen erfordern grenzüberschreitende Lösungen

    Cyberbedrohungen erfordern grenzüberschreitende Lösungen

    Cyberangriffe nehmen zu in ihrer Raffinesse und in ihrer Reichweite. Der aktuelle Halbjahresbericht des BACS zeigt, wie international Täter agieren und welche Methoden sie einsetzen, um Filter zu umgehen und neue Opfer zu erreichen. Im Jahr 2024 gingen über 62’000 Meldungen zu Cybervorfällen ein. Besonders häufig betroffen sind Privatpersonen, aber auch Unternehmen melden zunehmend CEO-Betrug, Phishing und betrügerische Gewinnspiele.

    Neue Technologien, neue Tricks
    Die Angreifer passen sich an. Statt klassischer SMS nutzen sie RCS und iMessage, um Sicherheitsmechanismen zu umgehen. Auch täuschend echte Fake-Anrufe oder das gezielte Überfluten von E-Mail-Konten mit Spam gehören mittlerweile zum Repertoire. Dabei schrecken Kriminelle nicht davor zurück, bekannte Markennamen für ihre Zwecke zu missbrauchen und Schadsoftware zu verbreiten.

    Digitale Abhängigkeiten als Risiko
    Globale Zwischenfälle wie das fehlerhafte Software-Update von CrowdStrike, mit Auswirkungen auf über 8,5 Millionen Systeme, zeigen, wie fragil die digitale Infrastruktur ist. Auch Verzögerungen bei Sicherheitsstandards wie dem CVE-Programm unterstreichen die Risiken einseitiger technologischer Abhängigkeit.

    Schweizer Antwort Meldepflicht
    Am 1. April 2025 trat in der Schweiz die gesetzlich verankerte Meldepflicht für Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen in Kraft. Betreiber im Energie-, Verkehrs-, Verwaltungs- oder Gesundheitsbereich sind verpflichtet, schwerwiegende Angriffe innerhalb von 24 Stunden an das BACS zu melden. Die Regelung wurde eng mit internationalen Normen und EU-Richtlinien abgestimmt und stärkt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Ernstfall.

    Frühwarnung durch internationale Vernetzung
    Um globale Risiken besser zu managen, intensiviert die Schweiz den bilateralen Austausch mit Partnerstaaten und Organisationen. Ziel ist national wie international ein effizienter, international abgestimmter Informationsfluss über aktuelle Bedrohungslagen und ein robuster Schutz für kritische Infrastrukturen.

  • Digital sichtbar, lokal präsent

    Digital sichtbar, lokal präsent

    In der digitalen Welt bleiben zwei Aspekte ebenso relevant wie herausfordernd: Sichtbarkeit und Nähe. Ihre erfolgreiche Umsetzung bildet gerade auch für Immobilienprofis den Schlüssel zum Erfolg. Denn sowohl Verkäufer:innen und Käufer:innen, als auch Makler:innen sind oftmals regional verwurzelt.

    Gleichzeitig leitet sich daraus eine Chance ab, die mit Visibility+ von SMG Real Estate optimal in die Tat umgesetzt wird. Die innovative Lösung platziert Immobilienagenturen genau dort, wo potenzielle Verkäufer:innen besonders präsent sind – und dies in Kombination mit der Fokussierung auf die Wunschregion. Bereits ab 99 Franken unterstützt Visibility+ Agenturen dabei, sich auf ImmoScout24 und Homegate optimal in Szene zu setzen. Damit werden sie dort sichtbar, wo aktuelle sowie potenzielle Verkäufer:innen nach verlässlichen Partnern suchen. Dies erhöht nicht nur die Reichweite in der jeweils relevanten Region, sondern stärkt die Professionalität des Auftritts – was zu mehr Verkaufsmandaten führt. Darüber hinaus bleibt die Sichtbarkeit dauerhaft erhalten, auch wenn zeitweise keine Inserate aufgeschaltet werden.

    Erfahren Sie mehr:

    swissmarketplace.group

  • Neue KI-Agenten sollen Effizienz in der Immobilienberatung steigern

    Neue KI-Agenten sollen Effizienz in der Immobilienberatung steigern

    Die PriceHubble AG will neue Massstäbe für die Finanz- und Immobilienbranche setzen. Dazu hat das auf digitale Lösungen für die Finanz- und Immobilienwirtschaft spezialisierte Zürcher Unternehmen drei spezialisierte KI-Agenten lanciert. „Sie vereinen hochwertige Immobiliendaten mit Automatisierung und generativer KI“, erläutert PriceHubble in einer entsprechenden Mitteilung.

    Der KI-Agent PriceHubble Companion berät und liefert personalisierte Einsichten in Immobilien. Der PriceHubble Copilot unterstützt Arbeitsprozesse von der Bewertung einer Immobilie bis zur Beantwortung von komplexen Kundenanfragen. Der PriceHubble Analyst ist auf die Erkennung und Interpretation von Trends und Entwicklungen geschult. Jeder der drei Agenten kann individuell angepasst und in bestehende interne Prozesse integriert werden.

    Mit den drei neuen Agenten will PriceHubble Banken, Vermögensverwalter, Bewirtschafter, Portfolio-Manager und Immobilienmakler bei der Bewältigung konkreter Herausforderungen unterstützen. „KI Agenten sind der logische nächste Schritt – für uns und für den Markt“, wird Stefan Heitmann, CEO und Gründer von PriceHubble, in der Mitteilung zitiert. „Präzise, transparente Daten in Verbindung mit durchdachten, individuell anpassbaren Lösungen sind der Schlüssel für exzellente Kundenerlebnisse, mehr Effizienz bei der Beratung und echten ROI im Finanz- und Immobilienbereich.“

  • Neue Technologien für nachhaltiges Bauen im Praxistest

    Neue Technologien für nachhaltiges Bauen im Praxistest

    Swiss Prime Site (SPS) hat zusammen mit dem Schlieremer Start-up-Förderer Venturelab vielversprechende Start-ups aus den Bereichen Cleantech, PropTech, EnterpriseTech und anderen für die Immobilienbranche relevanten Sektoren identifiziert. Das Immobilienunternehmen mit Hauptsitz in Zug hat laut einer Mitteilung von Venturelab die 25. Ausgabe seines Start-up Accelerator-Programms abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit Venturelab zielt die Initiative von SPS darauf ab, Kontakte zu Start-ups zu knüpfen, die Lösungen entwickeln, die in das Unternehmen integriert werden können, und konzentriert sich dabei auf Bereiche wie intelligente Gebäude, gesunde Architektur, intelligente Materialien und Kreislaufwirtschaft, heisst es weiter.

    Unter den 70 Bewerbern wurden zehn Start-ups ausgewählt, die ihre Lösungen Ende März in einer virtuellen Pitch-Session vorstellten. Aus dieser Gruppe wurden vier zur Teilnahme am Beschleunigungsprogramm eingeladen, um ihre Geschäftsmodelle dem SPS-Vorstand vorzustellen. Bei drei Jungunternehmen wird der „innovative Ansatz für Nachhaltigkeit und die Ausrichtung auf die Umweltprioritäten der SPS“ hervorgehoben. Dabei handelt es sich um das auf Lösungen zum Bauen mit klimaneutralem Beton fokussierte ecoLocked mit Sitz in Berlin, das auf Wasserreinhaltung spezialisierte Unternehmen Vunanexus in Küsnacht ZH und Quanthome in Lausanne, das datengesteuerte Intelligenz für Investitionsentscheidungen anbietet. Sie werden weitere Gespräche mit SPS für kommende Projekte und Tests der Lösung führen, heisst es in der Mitteilung.

    „Selten findet man einen Pitch-Wettbewerb, bei dem die Organisatoren so sehr bemüht sind, es einem leicht zu machen und einen während des gesamten Prozesses zu beraten“. wird Ruth Beniermann von ecoLocked zu dem Auswahlprozess zitiert.

  • Flugroboter als Baumaschinen der Zukunft

    Flugroboter als Baumaschinen der Zukunft

    Während schwere, bodengebundene Robotersysteme längst auf Baustellen Einzug gehalten haben, stossen sie in unwegsamem Gelände oder in grossen Höhen schnell an ihre Grenzen. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Empa und der EPFL untersucht nun, wie Flugroboter diese Lücken schliessen können. Ihre Vision sind die mobile, flexible und autonome Baudrohnen, die Materialien transportieren, Strukturen errichten und dabei klassische Maschinen gezielt ergänzen. Wie etwa bei Reparaturen an Hochhausfassaden oder im Einsatz nach Naturkatastrophen.

    Flexibilität und Präzision aus der Luft
    Im Zentrum der aktuellen Forschung steht die Entwicklung sogenannter «Aerial Additive Manufacturing»-Technologien. Drei Konzepte werden verfolgt, die Konstruktion mit modularen Bauelementen, das Spannen von Zugstrukturen und das schichtweise Auftragen von Baumaterialien. Erste Versuche im Empa-«DroneHub» zeigen, wie Schwärme von Drohnen gemeinsam Bauaufgaben übernehmen könnten. Es gibt etliche Vorteile wie, kein fester Bauplatz, kürzere Transportwege, reduzierte Materialverluste und gesteigerte Sicherheit auf der Baustelle.

    Zusammenspiel von Robotik, Material und Design
    Damit der Einsatz von Baudrohnen Realität wird, müssen mehrere Disziplinen zusammenwirken. Robuste und leichte Baumaterialien sind ebenso entscheidend wie intelligente Bauentwürfe, die auf die begrenzte Präzision der Drohnen abgestimmt sind. Gleichzeitig erfordert die Technologie Fortschritte in der Flugautonomie. Vom programmierten Routenflug bis hin zur eigenständigen Analyse und Anpassung während des Bauprozesses reicht das Spektrum der künftigen Fähigkeiten.

    Ergänzung statt Ersatz
    Trotz aller Fortschritte bleiben Drohnen eine Ergänzung zu bestehenden Robotersystemen. Ihre begrenzte Flugzeit und Nutzlast schränken den Einsatz derzeit noch ein. Die Forschenden sehen deshalb hybride Konzepte als Schlüssel. Konventionelle Systeme errichten die unteren Bereiche eines Bauwerks, während Drohnen ab bestimmten Höhen übernehmen. So könnten künftig flexibel und effizient Strukturen entstehen. Selbst dort, wo heute kein klassischer Bau möglich ist.

  • Präzisere KI-Antworten

    Präzisere KI-Antworten

    Grosse Sprachmodelle faszinieren durch ihr Wissen und irritieren zugleich durch ungenaue oder widersprüchliche Antworten. Die Ursache liegt oft in der Unsicherheit der Modelle, die bislang schwer zu kontrollieren war. Forschende der ETH Zürich haben nun mit dem SIFT-Algorithmus («Selecting Informative data for Fine-Tuning») eine Methode entwickelt, die genau hier ansetzt. Sie wählt zusätzliche Daten präzise danach aus, ob sie die Unsicherheit verringern und die Antwortqualität verbessern.

    Informationsauswahl durch Vektoranalysen
    Statt einfach die nächstliegenden Informationen zu verwenden, analysiert SIFT die Beziehungsstruktur der Sprachinformationen im vieldimensionalen Raum der grossen Modelle. Entscheidend ist der Winkel zwischen den Vektoren. Informationen mit komplementären Inhalten werden gezielt ausgewählt, um vollständige und relevante Antworten zu ermöglichen. Redundanzen und Überlagerungen, wie sie bei klassischen Ansätzen auftreten, werden systematisch vermieden.

    Grosse Wirkung auch mit kleinen Modellen
    Die gezielte Anreicherung mit relevanten Daten ermöglicht es, den Rechenaufwand grosser Sprachmodelle drastisch zu reduzieren. In Tests übertraf SIFT-tuning sogar leistungsstarke KI-Modelle mit bis zu 40-mal kleineren Modellen. Gleichzeitig passt sich das System dynamisch an. Während der Nutzung wird das angereicherte Modell laufend präziser, indem es sich selbst im Betrieb weitertrainiert.

    Relevanz bewerten für andere Anwendungsbereiche
    SIFT bietet zudem einen wertvollen Zusatznutzen. Durch die Analyse, welche Daten als besonders relevant erkannt werden, lassen sich wichtige Zusammenhänge in Spezialgebieten wie der Medizin, Forschung oder Industrie identifizieren. So könnten beispielsweise besonders aussagekräftige Diagnosedaten effizient herausgefiltert werden.

  • Digitale Finanzdienste wachsen mit Plattformmodellen

    Digitale Finanzdienste wachsen mit Plattformmodellen

    Die Hypothekarbank Lenzburg hat zwei neue Partner für ihr Banking-as-a-Service-Geschäft gewonnen. Die homie AG aus Bern und die arvy AG aus Zürich setzen künftig die bankeigenen Onboarding- und Kontolösung ein, informiert die Hypothekarbank Lenzburg in einer Mitteilung.

    Banking-as-a-Service (BaaS) ist ein neuerer Geschäftsbereich der Bank und bindet Drittanbieter von Finanzdienstleistern ohne Banklizenz an die von der Bank entwickelte Open-Banking-Plattform Finstar an. Die neuen Partnerschaften zeigten, „dass unsere BaaS-Angebote in den Bereichen Mietkaution und digitale Vermögensverwaltung gefragt sind und wir im BaaS-Geschäft im Schweizer Finanzmarkt an Breite gewinnen“, wird Reto Huenerwadel, Bereichsleiter Marktleistungen bei der Hypothekarbank Lenzburg, in der Mitteilung zitiert.

    Das Fintech homie wird die Lösungen der Hypothekarbank Lenzburg für die Eröffnung und den Betrieb digitaler Mietkautionskonten nutzen. „Gemeinsam mit der Hypothekarbank Lenzburg vereinfachen wir den gesamten Prozess für Immobilienverwaltungen und Mieter spürbar“, wird homie-CEO Arben Lekaj in der Mitteilung zitiert.

    Das Fintech arvy wiederum setzt die Lösungen der Hypothekarbank Lenzburg für die eigenen Konten und Wertschriftendepots bei der Hypothekarbank und weitere Dienstleistungen in der digitalen Vermögensverwaltung ein. „Wir wollen, dass unsere Kunden nicht einfach nur investieren, sondern wirklich verstehen, worin sie investieren“, erläutert arvy-Mitgründer Patrick Rissi. „Die Partnerschaft mit der Hypothekarbank Lenzburg ermöglicht es uns, unsere Vision effizient und regulatorisch sauber umzusetzen.“

  • PropTech-Start-up entwickelt KI-Lösung für Immobilien

    PropTech-Start-up entwickelt KI-Lösung für Immobilien

    Das auf KI-gestützte Automatisierungslösungen im Immobiliensektor spezialisierte Start-up Nestermind hat laut Medienmitteilung eine substantiell überzeichnete Pre-Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen.

    Mit dem frischen Kapital sollen die Technologie weiterentwickelt und die nationale und internationale Marktpräsenz nach vorne gebracht werden. Die von Nestermind entwickelte Software Agentic AI ermögliche ein einfacheres Management von Immobilienangeboten, bessere Kundenkommunikation und schnellere Verkaufsprozesse.

    „Wir sind stolz, so erfahrene und strategisch wertvolle Partner an unserer Seite zu haben, die unsere Vision teilen, die Immobilienvermarktung auf ein neues Level zu heben“, wird Mitgründer und CEO Lucas Pelloni zitiert.

    Die Plattform eröffne Akteuren der Immobilienbranche neue Wege, sich in einem datengesteuerten Ökosystem zu vernetzen. „Damit schaffen wir enorme Effizienzpotenziale und eröffnen den Weg für eine neue Art des Arbeitens in der Immobilienbranche”, wird Mitgründer und CTO Severin Wullschleger zitiert.

    Nach Unternehmensangaben sei die Software insbesondere auf die Bedürfnisse kleinerer KMU der Immobilienbranche zugeschnitten. Sie könnten durch die Automatisierung von Aufgaben wie Lead-Generierung und CRM-Management an Effizienz zulegen und Zeit sparen, ohne Investitionen in komplexe Systeme.

    Der Abschluss der Finanzierung kam gemäss der Mitteilung unter Beteiligung einer Investorenrunde aus „namhaften Persönlichkeiten aus der Immobilienbranche, renommierten Family Offices sowie führenden Immobilienunternehmen“ zustande. Über die Summe wurde nichts bekanntgegeben.