Kategorie: Unternehmen

Unternehmen – Immobiliennews zu Firmen, Strategien, Innovationen & Marktbewegungen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Neue Pflastersteine reduzieren CO2-Ausstoss im Bau

    Neue Pflastersteine reduzieren CO2-Ausstoss im Bau

    Das im Kanton Luzern ansässige Baustoffunternehmen CREABETON, eine Tochter der Müller-Steinag Baustoff AG, hat gemeinsam mit dem Start-up Oxara eine neue Serie zementfreier Pflastersteine entwickelt. Wie es in einer Mitteilung heisst, entwickeln die neuen Betonsteine eine um 30 Prozent geringere CO2-Emission als herkömmliche Pflastersteine.

    Das neue Produkt ist in drei Varianten erhältlich. Neben der Ausführung als Standardpflastersteine können auch wasserdurchlässige oder Rasenpflastersteine verlegt werden. Das Material nutzt anstelle herkömmlichen Zements das von Oxara, einer Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), entwickelte Oulesse-Bindemittel.

    „Mit diesen Produkten reagieren wir auf die wachsende Nachfrage nach klimafreundlichen Baulösungen“, wird Hendrix Müller, CEO der Müller-Steinag-Gruppe, in der Mitteilung zitiert. „Unsere Zusammenarbeit mit Oxara ermöglicht es uns, unseren Kunden nachhaltigere Alternativen anzubieten – heute, nicht erst in einigen Jahren.“ Martin Bodmer, Leiter Operations bei Oxara, zeigt sich überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit CREABETON die nachhaltigen Entwicklungen seines Unternehmens skalieren kann.

  • KMU kämpfen um Fachkräfte und setzen auf Flexibilität

    KMU kämpfen um Fachkräfte und setzen auf Flexibilität

    Trotz steigender Arbeitslosenzahlen bleibt der Arbeitskräftemangel die dominierende Sorge der KMU. Laut der aktuellen AXA-Arbeitsmarktstudie hatten 44 Prozent der Unternehmen grosse Mühe, offene Stellen zu besetzen, weitere 40 Prozent kämpften zumindest teilweise mit Rekrutierungsproblemen. Besonders gefragt und schwer zu finden sind hochspezialisierte Fachkräfte und Führungspersonen. Gleichzeitig führen zunehmende Personalausfälle zu weiteren Belastungen.

    Konkurrenz durch Staat und Konzerne
    Zwei Drittel der KMU sehen sich im Wettbewerb um Talente von Grossunternehmen unter Druck gesetzt, sowie von staatlichen Institutionen. Während KMU mit Werten wie Teamgeist, Nähe und Wertschätzung punkten, bleiben sie bei Löhnen, Karrieremöglichkeiten und Vorsorge im Nachteil.

    Teamfähigkeit schlägt Fachwissen
    Unzureichende Fachkenntnisse gelten als häufigstes Rekrutierungsproblem. Dennoch zeigt die Studie, dass weiche Faktoren oft entscheidend sind. Fast drei Viertel der Unternehmen bevorzugen Bewerbende mit besserer Teamfähigkeit gegenüber fachlich stärkeren, aber weniger kompatiblen Kandidaten. Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit gehören zu den meistgefragten Eigenschaften.

    Vielfalt als Ziel ohne klare Umsetzung
    Mehr als die Hälfte der KMU gibt an, Vielfalt wichtig zu finden. Konkrete Massnahmen bleiben jedoch die Ausnahme, nur 45 Prozent haben entsprechende Programme eingeführt. Besonders im Bereich der Rekrutierung bleibt Vielfalt oft ein unverbindliches Ziel, ohne strategische Verankerung.

    Arbeitnehmende mit mehr Macht
    Die Studie zeigt eine deutliche Verschiebung der Verhandlungsmacht zugunsten der Arbeitnehmenden. Zwei Drittel der KMU sehen ihre Beschäftigten in einer stärkeren Position. Höhere Lohnforderungen, Ansprüche an flexible Arbeitszeiten und verändertes Verhalten prägen die Situation. Besonders grössere KMU beobachten diese Entwicklung deutlich.

    Flexibilität als Antwort
    Über die Hälfte der befragten Unternehmen reagiert mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und Teilzeitoptionen. Individuelle Lösungen beim Pensum, zusätzliche Benefits und Sozialleistungen ergänzen die Strategien. Lohnerhöhungen spielen zwar eine Rolle, bleiben aber zweitrangig gegenüber der Flexibilisierung.

    Ausblick und Nachfolgeproblematik
    Trotz der Herausforderungen blicken 91 Prozent der KMU optimistisch in die Zukunft. Sorgen bereiten wirtschaftliche Unsicherheiten, veränderte Kundenbedürfnisse und der Nachwuchsmangel. Besonders die Nachfolgeregelung bleibt kritisch. 44 Prozent der Unternehmen stufen die Suche nach geeigneten Lösungen als schwierig ein.

  • Red Dot Award für Schweizer Büromöbelserie

    Red Dot Award für Schweizer Büromöbelserie

    Die Lista Office Group AG mit Sitz in Degersheim hat einen Red Dot Award 2025 erhalten. Die modulare Schreibtisch- und Tischserie LO Summit ihrer Marke Lista Office LO wurde mit dem Preis für Produktdesign ausgezeichnet. Wie es in der Jury-Begründung heisst, begeistere LO Summit „durch Wandelbarkeit, Eleganz und intelligentes Design. Auch das durchdachte Zubehör und die formale Vielfältigkeit gefallen.“

    LO Summit eigne sich dank der grossen Auswahl an Materialien, Tischformen und Fussdesigns als Konferenztisch und Teamarbeitsplatz. Dies ermöglicht dem Kunden eine hohe Individualität für stilvolle Besprechungs- und Austauschzonen. Kabelkanäle und integrierte Kabelführungen sorgen dafür, dass unter den Tischen alles organisiert ist. Die Produkte können um Zubehör wie aufsteckbaren Sichtschutz, Elektroboxen, Tischleuchten oder erhöhte Ablageflächen erweitert werden.

    „Mit dem Red Dot Design Award 2025 würdigt die Expertenjury ein Gesamtkonzept aus gestalterischer Qualität und hoher Bedürfnis- und Nutzenorientierung“, wird Claudia Ceotto, Produktmanagerin bei Lista Office LO, in einer Mitteilung zitiert. „LO Summit zeigt eindrücklich, dass die Essenz zukunftsfähigen Büromöbeldesigns in der Modularität, Agilität und Umsetzungsqualität liegt.“

    Der Red Dot Award gilt als einer der renommiertesten internationalen Designwettbewerbe. 2025 gingen den Angaben zufolge Beiträge aus über 60 verschiedenen Ländern ein. Sie wurden durch eine unabhängige Jury von 43 Fachleuten aus 21 Nationen und verschiedenen Tätigkeitsfeldern wie Design, Medien, Bildung und Beratung bewertet.

  • Höhere Erträge und Projektfortschritte treiben Halbjahreszahlen

    Höhere Erträge und Projektfortschritte treiben Halbjahreszahlen

    Die Immobiliengesellschaft HIAG hat im ersten Halbjahr 2025 laut einer Mitteilung ihren Reingewinn um 23,3 Prozent auf 44,6 Millionen Franken gesteigert (Vorjahreszeitraum: 36,2 Millionen Franken). Bereinigt um Neubewertungseffekte liegt der Reingewinn bei 20,5 Millionen Franken, nach 25,5 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2024.

    Auch der EBIT stieg um 20 Prozent auf 54,9 Millionen Franken. Grund sind höhere Liegenschaftserträge, gestiegene Bewertungen, Verkaufserfolge aus nicht strategiekonformen Liegenschaften sowie eine hohe Kostendisziplin. Die Immobiliengesellschaft steigerte ihre Liegenschaftserträge um 5,8 Prozent auf 39,3 Millionen Franken (Vorjahreszeitraum: 37,1 Millionen Franken) durch mehrere Vermietungserfolge freier Flächen und erfolgreiche Projektabschlüsse, wie die Fertigstellung des Fahrwerks in Winterthur. Im Berichtszeitraum ist zudem die Vermarktung des Livingstone-Projekts in Cham ZG gestartet.

    Die Projektfortschritte im ersten Halbjahr führen zu einer Netto-Aufwertung des Entwicklungsportfolios um 17,2 Millionen Franken (2,2 Prozent). Das Bestandsportfolio wurde um 9,4 Millionen Franken (0,8 Prozent) aufgewertet; das Gesamtportfolio erfuhr damit eine Aufwertung von 26,6 Millionen Franken. Erträge aus dem erfolgreichen Verkauf von nicht strategiekonformen Liegenschaften beliefen sich auf 3,5 Millionen Franken, ein Plus im Vergleich zum Vorjahr, in dem keine Liegenschaften verkauft wurden.

    Für 2025 erwartet die HIAG dank weiterer Projektfortschritte, der Beurkundungen der Eigentumswohnungen des Livingstone-Projekts, einer geschärften Unternehmensstrategie, einer starken Bilanz und flexible Finanzierungsstruktur weiterhin positive Entwicklungen.

  • Nachhaltige Ferienkonzepte erhalten Wachstumskapital

    Nachhaltige Ferienkonzepte erhalten Wachstumskapital

    Die Private-Equity-Gesellschaft Limestone Capital aus Zug hat 30 Prozent der Anteile von Nokken, einem Anbieter ökologischer Ferienwohnungen aus dem Vereinigten Königreich, übernommen.

    Mit der Investition will Nokken seine Marktposition in Europa und den USA ausbauen, sowie in den asiatischen und austroasiatischen Markt eintreten. Die Finanzmittel dienen primär dazu, strategische Partnerschaften mit Landeigentümern und Betreibern einzugehen, Schlüsselbestandteile von Nokkens Lieferkette zu übernehmen und Sales – und Marketingkapazitäten auszubauen. „Die Investition ist ein Meilenstein für Nokken und eine Bestätigung für unsere Vision der Zukunft des Gastgewerbes“, wird Nathan Aylott in einer Medienmitteilung zitiert, Mitgründer von Nokken,

    Nokken fokussiert auf naturverbundene Erlebnisse, die durch geringere Kosten, schnelle Umsetzung und höhere Attraktivität für Gäste überzeugen. Das „Retreat“-Modell des Unternehmens mit dem modularen Design seiner Ferienhütten ermöglicht skalierbare Naturerlebnisse und minimiert dabei die Bodenbelastung, verwendet ökologische Materialien und vermeidet hohe Infrastrukturanforderungen herkömmlicher Bauweisen, wie es vom Unternehmen heisst.

    Limestone Capital ist mit über 1 Milliarde Euro AUM (Assets Under Management) in den Bereichen Lifestyle und Gastgewerbe engagiert bei Investitionen in erfahrungsfokussierte Plattformen. Die Teilübernahme von Nokken signalisiert das Engagement der Kapitalgesellschaft für nachhaltige Unternehmen im Gastgewerbe: „Diese Investition ist nicht nur reines Kapital – sondern eine Partnerschaft, die auf geteilten Werten basiert“, heisst es von Grazi Panelli, CEO von Limestone Capital. „Nokken bietet bedeutungsvolle, naturbasierte Erfahrungen ohne Abstriche bei Design oder ökologischer Verantwortung.“

  • Robotersystem optimiert Aufzugsmontage in Singapur

    Robotersystem optimiert Aufzugsmontage in Singapur

    Schindlers robotergestütztes Montagesystem für Aufzüge, Schindler R.I.S.E, wurde im neuen Shaw Tower in Singapur eingesetzt. Wie das Unternehmen aus Ebikon in einem LinkedIn-Beitrag berichtet, spiele der Roboter eine Schlüsselrolle bei der Installation, indem er manuelle Arbeit reduziert, die Baustellensicherheit verbessert und die Gesamteffizienz des Installationsprozesses steigert. Der selbst kletternde Roboter übernimmt autonom Installationsschritte wie das Bohren und Setzen von Ankerbolzen.

    Mit dem R.I.S.E-System können Installationsschritte schneller fertiggestellt werden als mit herkömmlichen Montagemethoden. Während das System unabhängig arbeitet und keine Bedienung erfordert, ermöglicht eine auf der Plattform montierte Kamera die Fernüberwachung. Zur Qualitätskontrolle und Unterstützung bleibt ausserdem ein Bediener oder Bedienerin von Schindler R.I.S.E während der Montagezeit vor Ort.

    „Schindler R.I.S.E wird mittlerweile auf zahlreichen Baustellen weltweit erfolgreich eingesetzt. Es hat nicht nur Kunden und Kollegen mit seiner beispiellosen Geschwindigkeit und Genauigkeit beeindruckt, sondern auch die Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter drastisch verbessert. Es ist Innovation vom Feinsten“, so Urs Püntener, Leiter Global Fulfillment der Schindler-Gruppe, über die Unternehmensinternetseite.

  • Digitale Partnerschaft für mehr Effizienz im Bauprozess

    Digitale Partnerschaft für mehr Effizienz im Bauprozess

    Die smartconext AG, die webbasierte und vollintegrierte Lösungen zur digitalen Auftragsakquise in der Bauwirtschaft entwickelt, arbeitet künftig mit der LUUCY AG zusammen. Smartconext bietet webbasierte und vollintegrierte Lösungen zur digitalen Auftragsakquise in der Bauwirtschaft an, während LUUCY eine Plattform mit einer digitalen Nachbildung der Schweiz betreibt. LUUCY-Nutzende profitieren von der Zusammenarbeit durch einem integrierten Zugriff auf aktuelle Bauprojektinformationen.

    Ziel der Partnerschaft, die laut einer Mitteilung bauwirtschaftliche Informationen frühzeitiger verfügbar machen, Zusammenhänge klarstellen und Entscheidungen besser fundieren soll, ist es, mehr Effizienz, Transparenz und Geschwindigkeit im Bauprozess zu schaffen. „Unsere Vision ist es, Bauinformationen dort verfügbar zu machen, wo sie echten Mehrwert stiften – frühzeitig, präzise und integriert in bestehende Prozesse“, wird Dominik Mahn, Gründer und CEO von smartconext, in der Mitteilung zitiert. „Mit LUUCY haben wir einen Partner gefunden, der wie wir für Innovation und digitale Exzellenz in der Bauwirtschaft steht.“

    Die Plattform der LUUCY AG, die neben dem Hauptsitz in Schlieren über Vertretungen in Kriens LU und Münchenstein BL verfügt, vereint georeferenzierte Planungsgrundlagen mit Analyse-Tools für Machbarkeitsstudien, Potenzialabschätzungen und Entwicklungsstrategien. Akteuren der Bauwirtschaft wird so eine intuitive 3D-Visualisierung und datenbasierte Standortentwicklung in Echtzeit ermöglicht.

  • Praxisnahes Schulungsprogramm bereitet auf Immobilienkarriere vor

    Praxisnahes Schulungsprogramm bereitet auf Immobilienkarriere vor

    Das Immobilienunternehmen Naef Holding SA hat sein Inhouse-Schulungsprogramm, die Naef Acedémie, lanciert. Wie Naef in einem LinkedIn-Beitrag berichtet, zielt das sechsmonatige Programm darauf ab, die nächste Generation von Immobilienfachleuten auszubilden. Der erste Jahrgang des Programms startet im Herbst. Interessenten können sich ab sofort über Jobup bewerben.

    Die Naef Académie kombiniert unter der Leitung von Experten von Naef praktische Arbeit mit theoretischen Modulen. Zu den Zielen des Programms zählen die Einführung von Studierenden in wichtige Berufe der Immobilienbranche, die Unterstützung von Karrierewechseln und ersten Berufserfahrungen sowie die Gewinnung von Talenten diverser Institute. Im Programm inbegriffen sind unter anderem Einführungen in die Dienstleistungen von Naef wie Verwaltung, Entwicklung von Eigentumswohnungen und Buchhaltung, eine individuelle Betreuung sowie personalisierte Coachings.

    Naef ist bereits in den grössten französischsprachigen Städten der Schweiz etabliert und ist in allen Bereichen der Immobilienbranche aktiv. Mit seinen Tochtergesellschaften bietet Naef zudem diverse Dienstleistungen in den Bereichen Immobilienbewertung, Bau und Architekturprojektmanagement an.

  • Büro- und Praxisflächen am Bahnhof Winterthur vollständig vermietet

    Büro- und Praxisflächen am Bahnhof Winterthur vollständig vermietet

    Colliers Switzerland hat Mieter für die Bebauung in der Einkaufsstrasse Wartstrasse 2 in Winterthur gefunden. Wie der Dienstleister für Gewerbeimmobilien per Medienmitteilung informiert, werden die Augenarztpraxis am Bahnhof, ein Architekturbüro und die Sprachschule Ecap die Büroliegenschaft direkt am Bahnhof beziehen.

    In der Augenarztpraxis am Bahnhof bieten Christine Hürzeler und Hans-Georg Geiger vollumfängliche Untersuchungen zu Diagnostik und Vorsorge zur Früherkennung von Augenerkrankungen an.

    Die Sprachschule Ecap gibt es seit 1970. Zunächst standen Kurse in Metall- und Maschinenbauberufen im Vordergrund, um Fachkräfte für Industrieunternehmen zu qualifizieren. Heute liegt der Schwerpunkt auf der Weiterbildung von Migrantinnen und Migranten.

    Die Büroliegenschaft Wartstrasse 2 ist im Rahmen der Neugestaltung der Rudolfstrasse und der neuen Unterführung an der Bahnhofrückseite entstanden. Das städtische Projekt sieht eine Belebung der Quartierstrassen vor und soll den Zentrumscharakter stärken. Die Mietobjekte seien im Rohbau angeboten worden. Sie erstrecken sich auf einer 1860 Quadratmeter grossen Fläche und über fünf Geschosse. Die kleinste Einheit misst 62 Quadratmeter, die grössten bieten 366 Quadratmeter Büro- und Praxisfläche.

  • Milliardeninvestition treibt Ausbau von Energiespeichern voran

    Milliardeninvestition treibt Ausbau von Energiespeichern voran

    Energy Vault kündigt die Gründung der Tochtergesellschaft Asset Vault an. Dies soll über eine Vorzugskapitalinvestition in Höhe von 300 Millionen Dollar eines namentlich nicht genannten Multi-Milliarden-Dollar-Infrastrukturfonds finanziert werden. Laut einer Medienmitteilung erwartet sich der in Lugano und Kalifornien beheimatete Entwickler von Energiespeicheranlagen davon die Freisetzung von mehr als 1 Milliarde Dollar an Investitionen. Damit soll die Bereitstellung von Energiespeicherprojekten mit einer neu installierten Leistung von 1,5 Gigawatt in den USA, in Europa und Australien beschleunigt werden.

    Asset Vault wird sich den Angaben zufolge der Entwicklung, dem Bau, dem Besitz und dem Betrieb von Energiespeicheranlagen in den weltweit attraktivsten Energiemärkten widmen, entweder eigenständig oder in Verbindung mit Erzeugungsanlagen. Entscheidend sei, dass Energy Vault die Stimm- und operative Kontrolle über Asset Vault behalte. Energy Vault erwartet den Abschluss der Transaktion innerhalb der nächsten 30 bis 60 Tage. Danach soll Asset Vault als vollständig konsolidierte Tochtergesellschaft gegründet werden. In dieser sollen alle Energiespeicheranlagen gebündelt werden, die durch langfristige Abnahmeverträge abgesichert sind und die die Monetarisierung der Projekte gewährleisten. Asset Vault soll in den kommenden drei bis vier Jahren ein wiederkehrendes EBITDA von über 100 Millionen Dollar erzielen, dass das bestehende Energiespeichergeschäft von Energy Vault ergänzt.

    Dies erschliesse „das volle Potenzial unserer Own-and-Operate-Strategie für Speicher-IPP mit sofortiger Investitionsflexibilität“, wird Robert Piconi, Vorstandsvorsitzender und CEO von Energy Vault, zitiert. „Durch die Kombination von langfristigen vertraglich vereinbarten Einnahmen mit strategischem Kapital und einer integrierten, selbst durchgeführten Projektabwicklung sind wir gut positioniert, um eine widerstandsfähige, missionskritische Energieinfrastruktur zu skalieren, die den aktuellen Anforderungen aufgrund des Ausbaus erneuerbarer Energien und des massiven Anstieg des Energiebedarfs durch die KI-Infrastruktur von Rechenzentren gerecht wird.“ 

  • Starkes Wachstum und Portfolioausbau im ersten Halbjahr

    Starkes Wachstum und Portfolioausbau im ersten Halbjahr

    Die Mobimo Holding AG blickt auf ein starkes erstes Halbjahr 2025 zurück. Konkret hat das Luzerner Immobilienunternehmen sein Betriebsergebnis auf Stufe EBIT inklusive Neubewertungen im Jahresvergleich von 83,3 Millionen auf 144,5 Millionen Franken gesteigert, informiert Mobimo in einer Mitteilung. Der Unternehmensgewinn inklusive Neubewertungen legte gleichzeitig von 65,6 Millionen auf 109,7 Millionen Franken zu.

    Als Treiber für die gute Entwicklung führt das Unternehmen den Erfolg aus Entwicklungen und Verkauf Promotion an. Er konnte gegenüber der Vorjahresperiode auf 24,9 Millionen gesteigert und damit fast verdoppelt werden. Neubewertungen spielten Mobimo eine Nettoaufwertung des Immobilienportfolios um 71,6 Millionen Franken ein. Der Ertrag aus Vermietung lag mit 72,6 Millionen Franken auf Vorjahresniveau.

    Der Wert des Immobilienportfolios betrug zum Stichtag per Ende Juni 3,9 Milliarden Franken, gegenüber 3,8 Milliarden per Ende 2024. Bei der Bilanzsumme konnte Mobimo zudem erstmals die Schwelle von 4 Milliarden Franken überschreiten. Im Juni wurde das Unternehmen in den Aktienindex der 600 grössten europäischen Unternehmen (STOXX Europe 600) aufgenommen.

    Mobimo will seine solide Finanzierungssituation für „einen substanziellen externen Wachstumsschritt“ nutzen: Am 7. August hat das Immobilienunternehmen den Vertrag für den Kauf des Portfolios der EMWE Immobilien AG aus Zürich unterzeichnet. Es setzt sich aus fünf Wohnliegenschaften mit einem jährlichen Mietertrag von rund 3 Millionen Franken und drei in Bau befindlichen Wohnliegenschaften zusammen.

  • Digitale Betontechnologien stärken Zukunftsstrategie

    Digitale Betontechnologien stärken Zukunftsstrategie

    Sika hat im ersten Halbjahr 2025 weltweit Umsätze in Gesamthöhe von 5,68 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich wurde damit ein Wachstum von 1,6 Prozent in Lokalwährungen realisiert, informiert die Gruppe der Spezialitätenchemie für Bau und Industrie in einer Mitteilung. Das organische Wachstum wird dort mit 0,6 Prozent angegeben, die übrigen 1,0 Prozent Wachstum wurden über Akquisitionen generiert. In Franken fiel der Umsatz hauptsächlich aufgrund des schwächeren Dollars um 2,7 Prozent geringer als im Vorjahressemester aus.

    Auch das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA wurde vom Fremdwährungseffekten beeinträchtigt. Es lag mit 1,07 Milliarden Franken um 2,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die EBITDA-Marge konnte hingegen von 18,7 auf 18,9 Prozent gesteigert werden.

    „In einem herausfordernden Marktumfeld ist es uns wiederum gelungen, über dem Branchentrend zu wachsen und weitere Marktanteile zu gewinnen“, wird Sika-CEO Thomas Halser in der Mitteilung zitiert. Er sieht die Gruppe vor allem im Projekt- und Infrastrukturbereich gut aufgestellt. „Mit mehr als 1’000 Rechenzentren, die mit unseren Technologien bislang gebaut wurden, und einer starken Projekt-Pipeline“ habe sich Sika zudem „als bevorzugte Partnerin von Technologieführern etabliert“.

    Im Berichtsemester hat Sika insgesamt vier Unternehmen übernommen und sieben neue Werke eingeweiht. Die gezielten Investitionen sollen das zukünftige Wachstum der Gruppe stärken. Als strategisch wichtigen Schritt führt Sika in der Mitteilung dabei die im Juni getätigte Minderheitenbeteiligung an Giatec Scientific an. Das Unternehmen aus Ottawa in der kanadischen Provinz Ontario ist auf digitale Betontechnologien spezialisiert.

  • Der Beruf als Standortförderer ist erklärungsbedürftig

    Der Beruf als Standortförderer ist erklärungsbedürftig

    Noch kann der Beruf als Standortförderin/Standortförderer nicht erlernt werden. Doch gibt es bereits seit Mitte der 80er Jahren auf lokaler Städte-, ja sogar Gemeindeebene die Anlauf- und Kontaktstellen für Wirtschafts- und Gewerbeanliegen, früher noch als Wirtschaftsförderung bezeichnet. In den 90er Jahren war die Region Winterthur als Pionierin bekannt, nicht zuletzt auch nach dem Niedergang der dortigen Industrie.

    So war ich ab 1998 als erster Standortförderer sowie Leiter Hochbau der Stadt Schlieren, neben der Städte Winterthur und Zürich, regelrecht allein im Wind unterwegs. Doch mein seit 1981 erworbener Immobilienrucksack und mein MAS Real Estate Management, den ich ebenfalls als einer der ersten absolviert habe, ermöglichten mir den Spagat im Nischensegment der Standortförderung. Zu den Klassikern im Job des Standortförderers/der Standortförderin gehören Firmenansiedlungen, Cluster- und Arealentwicklung, „One Stop Shopp“ durch die Verwaltung bei Baubewilligungen, Bestandespflege und Startupförderung sowie vieles mehr.

    In der Schweiz verfügt heute primär jeder der 26 Kantone über eine Standortförderung. Leider verfügen längst nicht alle der 172 Städte und Gemeinden mit mehr als 10’000 Einwohnern über eine Standortförderungsstelle, geschweige eine Wirtschaftsstrategie. Dort ist eine auf der Verwaltung intern bestimmt Person zuständig. In den meisten Fällen ist das der/die Stadtschreiber/in oder höchstenfalls der/die Stadt- oder Gemeindepräsident/in, dies mehr oder weniger freiwillig und nicht spezifisch dafür weitergebildet. Dies will aber auch heissen, dass ich diese Gemeindeführungsorgane sehr schätze, wie auch diejenigen der Stadt Schlieren, wo ich nun auf 28 Dienstjahre zurückblicken darf. Die Schlieremer Kennzahlen zeigen ein eigenes, von vielen Seiten anerkanntes, recht erfolgreiches Bild. Die Stadt hat bei den juristischen Personen seit 1998 um 100% von 650 auf 1‘388 zulegen können. Dies bedeutet auch eine Zunahme an Arbeitsplätzen von rund 12’000 auf 21’000. Die Einwohnerzahl ist von 12‘000 auf 20‘100 um 70% gestiegen. Dabei vertrete ich die 1:1 Situation (Einwohner im Verhältnis zu den Arbeitsplätzen) im Gegensatz zu anderen bekannten schweizerischen Grossstädten.

    Es würde mich freuen, wenn nach meiner Pensionierung mehr Immobilienfachleute den Beruf des/der Standortförderer/in wählen und sich dazu auch in Verbänden einbringen, ERFAS und Netzwerke pflegen. Was es braucht, ist Vertrauen in die örtlichen Standortförderungspersonen.

  • TourismusRegion Baden AG übernimmt Geschäftsführung von city com baden

    TourismusRegion Baden AG übernimmt Geschäftsführung von city com baden

    Die city com baden richtet ihre Geschäftsführung neu aus. Per Anfang August wird die TourismusRegion Baden AG (TRB) die operative Leitung der Vereinigung der Gewerbetreibenden und Detaillisten der Stadt Baden übernehmen, informiert city com baden in einer Mitteilung. Damit soll sichergestellt werden, „dass die zunehmenden Schnittmengen in den Bereichen Innenstadtentwicklung, Destinationsmarketing und Gewerbeförderung optimal genutzt werden“, heisst es dort weiter.

    Als Geschäftsführerin von city com baden wird Andrea Protmann aus dem Team der TRB fungieren. Sie soll den Mitgliedern von city com baden als zentrale Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen. Der Vorstand von city com baden kann sich durch die Abgabe der operativen Leitung künftig auf die gewerbliche und politische Interessenvertretung konzentrieren. Im Rahmen der Übergabe der Geschäftsführung tritt Alfredo Biffi als Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der city com baden zurück.

    Über die verstärkte Zusammenarbeit mit der TRB will city com baden von Struktur, digitaler Kompetenz und Vernetzung der regionalen Destinationsorganisation profitieren. Bei der Verbindung zur regionalen Wirtschaft sieht die Vereinigung zahlreiche nutzbare Synergien. Zudem erhofft sich city com baden aus der Zusammenarbeit professionelle Betreuung und strategische Weiterentwicklung von Veranstaltungen, Kommunikation, Mitgliederbetreuung und City Card.

  • JuCoin eröffnet europäischen Hauptsitz in Baar

    JuCoin eröffnet europäischen Hauptsitz in Baar

    Bis Ende 2025 will JuCoin das derzeit neunköpfige Team in Baar auf 100 Mitarbeitende vergrössern, mit Platz für insgesamt bis zu 400 Beschäftigte. Der Fokus liegt auf der Rekrutierung lokaler Talente, um sowohl kulturelle Nähe als auch tiefes Marktverständnis sicherzustellen. Geführt wird der Standort von CEO Kenny Dan und COO Hugo Teo, die umfassende Erfahrung im Fintech- und Kryptowährungssektor einbringen.

    Regulatorische Weichenstellung
    Ein zentrales Ziel ist die Erlangung der MiCA-Lizenz, welche die Einhaltung der EU-Vorschriften gewährleistet und die legale Aufnahme von Kundinnen und Kunden in der gesamten Union ermöglicht. Damit will die Firma ein sicheres, regelkonformes und vertrauenswürdiges Handelsumfeld für den europäischen Markt schaffen.

    Breit aufgestelltes Ökosystem
    Mit dem neuen Standort bringt das Unternehmen sein umfangreiches Service- und Produktportfolio nach Europa. Dazu zählen die Blockchain-Infrastruktur JuChain, die soziale Plattform JuChat, die Entertainment-Plattform JuGame sowie die Hardware-Lösung JuOne. Weltweit ist das Unternehmen bereits in über 30 Ländern aktiv und betreut mehr als 12 Millionen Nutzerinnen und Nutzer.

    Bedeutung für das Crypto Valley
    Die Ansiedlung unterstreicht die Rolle der Schweiz als globaler Innovationsstandort im Bereich Blockchain und Kryptowährungen. Baar erhält damit nicht nur einen neuen Arbeitgeber mit internationaler Strahlkraft, sondern auch einen Impuls für die Weiterentwicklung des Crypto Valley als führendes Kompetenzzentrum für digitale Finanztechnologien.

  • Kapitalerhöhung bei drei Immobilienfonds geplant

    Kapitalerhöhung bei drei Immobilienfonds geplant

    Die Procimmo SA plant eine Kapitalerhöhungen ihrer Real Estate SICAV. Konkret sollen drei Teilvermögen der Investitionsgesellschaft mit variablem Kapital um insgesamt 170 Millionen Franken aufgestockt werden. Alle drei Kapitalerhöhungen sollen nach Veröffentlichung des Jahresergebnis von Procimmo am 30. September erfolgen.

    Die Fondsleitung des Teilvermögens Industrial hat dabei eine Kapitalerhöhung von rund 100 Millionen Franken geplant, informiert Procimmo in einer Mitteilung. Der Fonds Procimmo Real Estate SICAV – Industrial ist auf Immobilien für Industrie, Gewerbe und Logistik ausgerichtet. Derzeit wird dort ein Bruttovermögen von 2 Milliarden Franken gehalten.

    Die Fondsleitung des Teilvermögens Residential plant laut einer gesonderten Mitteilung eine Aufstockung um 30 Millionen Franken. Der Fonds Procimmo Real Estate SICAV – Residential hält aktuell ein Bruttovermögen von rund 505 Millionen Franken, von denen drei Viertel in Immobilien in Lausanne und Genf investiert sind.

    Für das Teilvermögen Residential PK hat die Fondsleitung eine Kapitalerhöhung um 40 Millionen Franken anvisiert, informiert Procimmo in einer dritten Mitteilung. Im Fonds Procimmo Real Estate SICAV – Residential PK sind derzeit rund 520 Millionen Franken hauptsächlich in Wohnimmobilien in der Westschweiz investiert.

    Die 2007 gegründete Procimmo SA ist als Real Estate Asset Manager am Hauptsitz in Renens sowie in Zürich und Genf aktiv. Seit 2017 gehört das Unternehmen zur Procimmo Group AG. Die an der BX Swiss kotierte Unternehmensgruppe mit Sitz in Zug bietet Investment und Dienstleistungen im Immobilienbereich an.

  • Intelligente Mobilität für den öffentlichen Verkehr in Bogotá

    Intelligente Mobilität für den öffentlichen Verkehr in Bogotá

    Schindler liefert als alleiniger Anbieter Aufzüge und Fahrtreppen für die Linie 1 des neuen Hochbahnsystems in Bogotá. Die Metrolinie soll mit vollautomatischen, fahrerlosen Bahnsystemen einen modernen, zuverlässigen Nahverkehr in der kolumbianischen Hauptstadt ermöglichen. Die Schindler-Systeme werden daher auf die besonderen Anforderungen des öffentlichen Verkehrs zugeschnitten, informiert das Unternehmen in einer Mitteilung. Die Aufzüge werden mit leicht zugänglichen Bedientasten ausgestattet, um barrierefreie Zugänge zu den Stationen zu ermöglichen.

    Das Schindler Technical Operations Center (TOC) in Medellín wird jeden Aufzug und jede Fahrtreppe rund um die Uhr fernüberwachen. Das Schindler ActionBoard liefert ausserdem Statusmeldungen aller Aufzüge und Fahrtreppen in Echtzeit und hilft, die Betriebszeit und die Fahrqualität für Passagiere zu optimieren.

    „Wir sind unglaublich stolz darauf, mit unseren Aufzügen und Fahrtreppen bei diesem historischen Projekt dabei zu sein“, wird Vikén Martarian in der Mitteilung zitiert, verantwortlich für die Region Amerika und Fahrtreppen. „Bogotá wird damit für die Menschen, die in der Hauptstadt leben, arbeiten und sie besuchen, zugänglicher. Dank unserer Aufzüge und Fahrtreppen werden sie sich in den Metrostationen einfacher und bequemer bewegen können.“

    Die Linie 1 der Bogotá Metro transportiert ab 2028 als erste Metrolinie der kolumbianischen Hauptstadt über 1 Million Passagiere täglich. Die Linie umfasst 16 Stationen auf einer Länge von 23,9 Kilometern.

  • Neue Strategie zahlt sich aus – mehr Gewinn und grüner Umsatzanteil steigt

    Neue Strategie zahlt sich aus – mehr Gewinn und grüner Umsatzanteil steigt

    Holcim erzielte einen Halbjahresumsatz von 7,87 Milliarden Franken, ein Anstieg von 1,8 Prozent in lokaler Währung. Das Unternehmen vermeldet in einer Mitteilung einen überproportionalen Anstieg seines Recurring EBIT (wiederkehrender Betriebsgewinn) um 10,8 Prozent in lokaler Währung und 3 Prozent in Schweizer Franken auf 1,44 Milliarden Franken. Die Recurring EBIT-Marge verbessert sich so um 90 Basispunkte auf 18,3 Prozent. Der Gewinn pro Aktie stieg zudem um 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 1,57 Franken vor Wertminderungen und Veräusserungen.

    Die Baustofffirma vermeldet ausserdem eine verstärkte Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen. Der Anteil des CO2-armen Betons ECOPact betrug im ersten Halbjahr 31 Prozent des Gesamtumsatzes mit Transportbeton, verglichen mit 25 Prozent im Vorjahr. Der nachhaltige ECOPlanet-Zement machte 35 Prozent des Zementumsatzes aus, verglichen mit 32 Prozent vor einem Jahr.

    „Ich danke allen unseren 48’000 Mitarbeitenden auf der ganzen Welt für ihren Beitrag zu unserem hervorragenden Halbjahresergebnis. Holcim ist der führende Partner für nachhaltiges Bauen, und wir erschliessen signifikante Geschäftschancen durch unsere neue Strategie ‚NextGen Growth 2030‘ – welche die Grundlage für eine neue Ära des Wachstums und der Wertschöpfung bildet“, wird CEO Miljan Gutovic zitiert.

    Holcim prognostiziert für das Gesamtjahr ein 3- bis 5-prozentiges Umsatzwachstum in lokaler Währung, ein 6- bis 10-prozentiges Wachstum des Recurring EBIT in lokaler Währung, eine Recurring EBIT-Marge von mehr als 18 Prozent, einen Free Cashflow vor Leasingverhältnissen von rund 2 Milliarden Franken und über 20 Prozent Zuwachs bei recycelten Bau- und Abbruchmaterialien.

  • Neue Grossaufträge für Hochbauprojekte in Bern und Zürich

    Neue Grossaufträge für Hochbauprojekte in Bern und Zürich

    „Implenia hat weitere grosse und anspruchsvolle Hochbau-Aufträge gewonnen“, informiert die Bau- und Immobilienfirma aus Opfikon in einer Mitteilung. Das Auftragsvolumen wird dort auf insgesamt über 400 Millionen Franken beziffert. Die beiden grössten Projekte betreffen einen Neubau für die Universität Bern und eine Wohnüberbauung im Zürcher Oberland.

    Der Kanton Bern hat Implenia mit den Baumeisterarbeiten für eine neues medizinisches Forschungs- und Ausbildungszentrum der Universität Bern beauftragt. Hier will die Universität fünf Institute ihrer Medizinischen Fakultät vereinen. Die Bauarbeiten sollen im Mai 2026 beginnen und im Juli 2028 abgeschlossen sein.

    In Oetwil am See im Zürcher Oberland wird Implenia als Totalunternehmerin für die Seraina Investment Foundation den Neubau Überbauung Schachenweid realisieren. Hier sind acht Mehrfamilienhäuser mit 90 Wohnungen im Stockwerkeigentum geplant. Der Beginn der Bauarbeiten ist für September 2025 vorgesehen. Im Oktober 2027 sollen die Wohnungen bezugsbereit sein.

    Als weitere neue Aufträge zählt Implenia in der Mitteilung die Modernisierung und Umnutzung eines innerstädtischen Gebäudes, die Umnutzung eines alten Fabrikareals in der Westschweiz zu einem Stadtquartier und zwei Neubauprojekte von Schulhäusern in der Schweiz und in Deutschland auf. Die neuen Projekte „entsprechen der Strategie von Implenia mit Fokus auf spezialisierte Immobilien, die umfassende Expertise und langjährige Erfahrung voraussetzen“, schreibt Implenia.

  • Baustellensicherheit und Hochwasserschutz für Winterthurer Grossprojekt

    Baustellensicherheit und Hochwasserschutz für Winterthurer Grossprojekt

    Die outsec AG hat die Ausschreibung für die sicherheitsrelevante Begleitung beim Bau des neuen Campus T der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur gewonnen, informiert die Sicherheitsfirma aus Dietikon in einer Mitteilung. Ihr zufolge wird outsec in den nächsten vier Jahren für Baustellensicherheit und Hochwasserschutz zuständig sein. Die Sicherheitsfirma war bereits in der Planungsphase in die Schnittstellenkoordination des Projekts involviert.

    „Die Komplexität dieses Projekts liegt nicht nur in der Grösse oder den Bauphasen, sondern auch in der Nähe zu bestehenden Infrastrukturen und der Durchquerung durch ein fliessendes Gewässer“, wird Robin Hüttenmoser, operativer Leiter von outsec, in der Mitteilung zitiert. „Gerade in der Bauzeit muss der Hochwasserschutz jederzeit gewährleistet sein – hier leisten wir mit gezielter Überwachung und frühzeitiger Alarmierung einen wichtigen Beitrag.“

    Zu den Aufgaben von outsec gehören die Zutrittskontrolle, die Koordination von Anlieferungen und die Bereichskontrolle entlang der wechselnden Baustellenzonen. Für den Hochwasserschutz überwacht das Unternehmen die wasserführenden Systeme und ist auch für die Auslösung des Alarms im Falle von Hochwasser zuständig. „Die ZHAW bietet mit diesem Campus nicht nur Studierenden und Forschenden neue Perspektiven, sondern auch uns als Sicherheitsanbieter die Chance, unsere digitale und vernetzte Kompetenz unter Beweis zu stellen“, meint outsec-Geschäftsführer René Leuenberger. Das Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Dietikon über Standorte in Winterthur, Baden AG und Wallisellen ZH.

  • 90 Jahre Innovation mit Schweizer Parketttradition

    90 Jahre Innovation mit Schweizer Parketttradition

    Der Parketthersteller Bauwerk blickt dieses Jahr auf sein 90-jähriges Bestehen zurück. Eigenen Angaben zufolge wurde begonnen mit der Einführung des ersten Dispersionsklebers zum Schutz gegen schädliche Dämpfe des damals verwendeten Bitumenklebers. Später folgte die Spezialisierung auf Parkettfussböden. Den Anstoss gab der Zürcher Ernst Göhner, der 1935 einen „aus Holzstücken zusammengesetzten Belag für Fussböden oder Wände“ zur Serienreife brachte. Daraus wurde das „industriell gefertigte Mosaik-Parkett oder Klötzli-Parkett“, welches bis heute im Sortiment von Bauwerk erhältlich ist.

    Seit Markteinführung des ersten 2-Schicht-Fertigparketts im Jahr 1976 hat sich der Hersteller zu einem weltweit tätigen Unternehmen der Holzbodenbranche mit 1600 Mitarbeitenden entwickelt. Allein in der Schweiz werden pro Jahr 2 Millionen Quadratmeter Parkett der Marken Bauwerk Parkett, BOEN und Somerset Hardwood Flooring verlegt.

    Mehr als 60 Prozent der Bodenbeläge werden am Firmensitz in St.Margrethen hergestellt. Seit Anfang der 1950er Jahre ist dort auch der Bereich Forschung und Entwicklung angesiedelt. Für Produktionsverfahren, Zusammensetzung, Gebrauch und die Wiederverwertung aller Komponenten sowie für den Umgang mit Ressourcen im Sinne der Kreislaufwirtschaft erhielt der Hersteller die Cradle-to-cradle-Zertifizierung. Parkett zu verwenden, sei per se umweltschonend und stehe für eine positive Ökobilanz. „Zudem ist jede Diele, die unsere Werke verlässt, ein Unikat – das perfekte Zusammenspiel von Schweizer Ingenieurskunst und der Kraft der Natur“, wird Patrick Hardy, seit 2022 CEO der Bauwerk Group, in der Mitteilung zitiert.

    Neben Beachtung einer nachhaltigen Wirtschaftsweise engagiert sich das Unternehmen auch sozial. Mit der Aktion Parkettzauber wurden mehrere karitative Organisationen mit Parkettböden unterstützt – darunter eine Kindertagesstätte und eine sozialpädagogische Wohngruppe.

  • Vom Einkaufszentrum zur Immobilienplattform

    Vom Einkaufszentrum zur Immobilienplattform

    Die Shoppi Tivoli Management AG wurde in Tivoli Real Estate Management AG umfirmiert. Wie das Unternehmen mitteilt, sei die Namensänderung Ausdruck einer strategischen Erweiterung ihres Tätigkeitsfeldes. Neben der Verwaltung des Einkaufszentrums in Spreitenbach will das Unternehmen weitere Liegenschaften für Gewerbe und Wohnen im Limmattal betreuen.

    Das erste Projekt unter neuem Firmennamen ist die Bewirtschaftung des Wohnparks Tivoli Garten. In dem laut Unternehmensangaben „neuen lebendigen und bunten Quartier im Herzen des Limmattals“ wurden 445 Mietwohnungen mit mehr Einkaufsmöglichkeiten im angrenzenden Shoppi Tivoli sowie erweiterten Sport- und Freizeitangeboten geschaffen. Zu den Vorzügen gehören zudem der Anschluss an die City und kurze Wege in die Natur.

    Das Shoppi Tivoli gilt eigenen Angaben zufolge flächenmässig als das grösste Einkaufszentrum der Schweiz. „Mit Tivoli Real Estate Management AG behalten wir unsere Identität und Herkunft im Namen und machen zugleich sichtbar, dass wir uns breiter aufstellen, um weiterhin zuverlässig, kompetent und zukunftsorientiert für Kunden und Partner da zu sein“, heisst es in einer Mitteilung.

    Mieter und Lieferanten haben weiterhin dieselben Ansprechpersonen, auch Verträge und Prozesse bleiben bestehen. Auch die Büros bleiben weiterhin im Shopping-Center 9 in Spreitenbach.

  • Serienproduktion intelligenter Sicherheitsroboter

    Serienproduktion intelligenter Sicherheitsroboter

    Das Startup 2021 gegründet, nimmt die Serienfertigung seiner hochentwickelten Sicherheitsroboter auf. Entwickelt in der Schweiz, produziert in Deutschland, diese Kombination aus Innovationskraft und Fertigungsexzellenz soll den europaweiten Sicherheitsmarkt verändern. Die ersten 50 Systeme sollen noch 2025 in Betrieb genommen werden.

    CEO Marcus Köhnlein sieht das Projekt als Infrastrukturmaßnahme für eine smartere Zukunft. „Das ist mehr als Robotik, wir liefern skalierbare Systeme, die Sicherheit autonom und zuverlässig neu denken.“ Die Roboter sind für komplexe Umgebungen wie Flughäfen, Logistikzentren oder Smart Cities konzipiert und arbeiten autonom, unterstützt durch Echtzeitanalyse und prädiktive Diagnostik.

    Automatisierte Sicherheit
    Mit steigenden urbanen Risiken und zunehmendem Personalmangel in der Sicherheitsbranche wächst die Nachfrage nach automatisierten Lösungen. Die Roboter liefern eine Antwort, skalierbar, flexibel und wartungsarm. Ihr modularer Aufbau erlaubt Anpassungen an unterschiedliche Einsatzorte, von Industriegeländen bis Universitätscampus.

    Das Geschäftsmodell basiert auf „Robot-as-a-Service“ und bietet Kunden leistungsfähige Sicherheitslösungen mit geringer Einstiegshürde. Echtzeitdaten, kontinuierliches Lernen und hohe Betriebszeit sind integrale Bestandteile des Systems.

    Wachstumsstrategie und Finanzierungsrunde gestartet
    Für die nächste Phase, Skalierung, Marktausbau und internationale Einführung, wurde eine neue Investitionsrunde eröffnet. Ziel ist die Ausweitung der Produktion auf 300 Systeme bis 2027. Derzeit konzentriert sich das Unternehmen auf Europa, plant jedoch langfristig globale Expansion.

    Geführt wird das Start-up von einem erfahrenen Team. CEO Marcus Köhnlein bringt Führungserfahrung aus Digitalisierungs- und Innovationsprojekten mit. CTO Christoph Uhrhan ist Professor für Robotik an der Hochschule Furtwangen und leitet dort das Robotiklabor. Verwaltungsratspräsident ist Andreas R. Sarasin, ehemaliger Partner einer renommierten Schweizer Privatbank und Verwaltungsrat bei uniqueFeed.

  • Schulwege werden mit Buntstift-Pfeiler sicherer

    Schulwege werden mit Buntstift-Pfeiler sicherer

    Habidom will Schulwege sicherer machen. Der 2001 gegründete Hersteller von Strassensignalen und -markierungen mit Sitz im nordportugiesischen Aveleda hat nun auch eine spezielle Markierung für Schulwege auf den Markt gebracht.

    Die Markierungen trennen die Strasse vom Trottoir wie normale Pfeiler ab. Sie haben aber die Gestalt von Buntstiften und stellen damit spielerisch den Bezug zur Schule her. Damit sollen sie Autofahrenden signalisieren, dass sie ihre Aufmerksamkeit auf das Verhalten der Kinder in Strassennähe richten sollen.

    Die Pfeiler bestehen aus flexiblem Material, das im Fall eines Unfalls die Verletzungsgefahr für Kinder verringert. Habidoms Buntstifte für die Strasse werden bereits ausser in Portugal auch in Irland, Belgien, Kroatien und Österreich eingesetzt.

    Als erste Gemeinde der Schweiz hat laut einer Mitteilung des Unternehmens Milvignes die Buntstifte an seinen Schulwegen installiert, unter anderem in der Nähe von Schulen in Auvernier und Colombier und beim Bahnhof.

  • Recyclebarer Linoleumboden mit hohem Korkanteil

    Recyclebarer Linoleumboden mit hohem Korkanteil

    Der Bodenbelagsanbieter Tarkett Schweiz AG aus Dietlikon hat die recycelbare Eigenkollektion Lino Materiale auf den Markt gebracht. Sie besteht aus Korkgranulat, Leinöl, Pinienharz und Holzmehl und ist in zehn erdverbundenen Farben erhältlich, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.

    Dank ihres hohen Korkanteils sei Lino Materiale flexibler und könne Schall besser reduzieren als andere Linoleumböden. Die gute Abrieb- und Chemikalienbeständigkeit des Materials während der gesamten Lebensdauer mache die Bodenlösungen widerstandsfähig gegenüber Schmutz und täglicher Abnutzung. Das mache sie zu einer guten Wahl für häufig frequentierte Bereiche wie Schule, Büro, Klinik oder Verwaltungsgebäude.

    Die Böden, welche auf Basis der Originalrezeptur von 1898 entwickelt wurden, verfügen über eine exklusive Oberflächenvergütung, wie es vom Anbieter heisst. Dadurch seien Kosten für Reinigung und Pflege und damit der Energiebedarf geringer. Die Böden benötigten weder eine Erst-Einpflege noch zusätzliche Pflege- oder Beschichtungsmassnahmen, auch das trage zum Nachhaltigkeitskonzept des Herstellers bei.

    Teil dieses Konzeptes ist aber auch, dass der Bodenbelag rezykliert werden kann. «Denn echte Nachhaltigkeit endet bei Tarkett nicht mit der Verlegung», wird Daniel Mai in der Mitteilung zitiert, Product Manager D/A/CH für Homogeneous Vinyl, Heterogeneous Vinyl, Linoleum, Sports Indoor. Über das Rücknahmeprogramm ReStart werden das Linoleum und Verlegereste in den Kreislauf zurückgeführt. Dazu wird der Boden vollständig aufbereitet und als Rezyklat erneut verwendet.

  • Neues Werkzeug vereinfacht Wiederverwendung von Radiatoren

    Neues Werkzeug vereinfacht Wiederverwendung von Radiatoren

    Die genossenschaftlich organisierte Basler Bauteilbörse möchte mit der ebenfalls in Basel ansässigen Zirkular GmbH und dem in Horw ansässigen Institut für Gebäudetechnik und Energie der HSLU die Wiederverwendung von Heizkörpern erleichtern. Dafür ist jedoch eine frühzeitige Bewertung ihrer Heizleistung unerlässlich – was aufgrund von Unterschieden in Grösse, Bauart und Materialien oft schwierig ist.

    Hier soll das RadiatorCheck genannte benutzerfreundliche Werkzeug Abhilfe schaffen, an dem die drei Initianten mithilfe des Innovation Booster – Circular Building Industry von Innosuisse arbeiten. Es soll auch Laien vor Ort eine präzise und leicht zugängliche Katalogisierung von Heizkörpern und die Abschätzung ihrer Heizleistung ermöglichen.

    Dazu gehört die Identifizierung gängiger Heizkörpertypen, die Erstellung und Validierung eines thermischen Modells, die Entwicklung einer benutzerfreundlichen Oberfläche und die Prüfung des Werkzeugs auf Genauigkeit und Benutzerfreundlichkeit. Das Endziel ist ein funktionsfähiger Prototyp, der Fachleute bei der effizienten Bewertung und Wiederverwendung von Heizkörpern unterstützt.

    Laut einer Projektbeschreibung von Innosuisse basiert das auf Excel gestützte Werkzeug auf praktischen Daten und Erfahrungen der Zirkular GmbH und der Bauteilbörse. Unterstützt wird es durch thermische Modellierungen der Hochschule Luzern. «Durch die Vereinfachung der Dokumentation, Bewertung und Katalogisierung bestehender Heizkörper kann deren Lebenszyklus verlängert werden, wodurch der Rohstoffabbau, die Emissionen aus der Neuproduktion und der Bauabfall reduziert werden», heisst es dort weiter. «Dies ermöglicht ressourceneffizientere Praktiken und unterstützt eine emissionsarme, zirkuläre gebaute Umwelt.»

  • Neubau in Sursee für Radsportteam

    Neubau in Sursee für Radsportteam

    Das aktuell in Schenkon ansässige Tudor Pro Cycling-Team steht laut eines Artikels der «Luzerner Zeitung» vor einem Umzug nach Sursee. Dort möchte es demnach 18 Millionen Franken in ein sechsgeschossiges neues Hauptquartier investieren. Initiant ist die Sette Immo AG, die über ihre Sette Sports Group nicht nur das Profi-Team, sondern auch eine Nachwuchsmannschaft unterhält. Fabian Cancellara, ehemaliger Rennvelofahrer, ist nicht nur Teamchef beim Tudor Pro Cycling-Team, sondern auch bei der Sette Immo AG aktiv.

    Im September 2026 soll der neue Sitz des Teams fertiggestellt sein und Platz für Lager, Werkstätten, Trainings- und Besprechungsräume bieten. Büros für die Verwaltung und Aufenthaltsräume für die Fahrer sollen ebenso entstehen wie ein Ausstellungsraum des Teams. Auf dem Dach wird zudem eine Photovoltaikanlage installiert.

    Aktuell nimmt das vom Uhrenhersteller Tudor aus Genf gesponserte Team noch bis Ende Monat an der Tour de France teil.

  • Rehabilitationszentrum bleibt erhalten und wird erweitert

    Rehabilitationszentrum bleibt erhalten und wird erweitert

    Die Berner Klinik Montana (BKM) wird zum 1. Januar 2026 die ebenfalls in Crans Montana ansässige Luzerner Höhenklinik Montana (LHM) übernehmen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, ist eine entsprechende Vereinbarung zwischen dem Kantonsspital Luzern (LUKS), dem Kanton Luzern und der BKM erfolgreich abgeschlossen worden. Die BKM wird die übernommene Luzerner Klinik weiter betreiben. Bis zum Zeitpunkt der Übernahme sollen noch die Informatiksysteme beider Kliniken angepasst werden.

    «Die Übernahme des Betriebs mit seinen sehr kompetenten Mitarbeitenden ist für uns ein Glücksfall», wird Philippe Eckert, Direktor der Berner Klinik Montana, in der Mitteilung zitiert. «Mit der Integration der LHM könnten Synergien in der muskuloskelettalen, der psychosomatischen und der onkologischen Rehabilitation entwickelt und das Leistungsspektrum der BKM mit pulmonaler Rehabilitation erweitert werden.»

    Der Kanton Luzern bleibt zunächst Eigentümer der Grundstücke und Immobilien. Die BKM mietet das Hauptgebäude der Höhenklinik sowie das Personalgebäude Villa Claire für drei Jahre an. Sie erhält für zwei Jahre die Kaufoption für einen Preis von 13,5 Millionen Franken.

    Florian Aschbrenner, CEO und Vorsitzender der Geschäftsleitung der LUKS Gruppe, zeigt sich mit dem Vertragsabschluss zufrieden. «Es war uns ein grosses Anliegen, für die Mitarbeitenden der LHM eine gute Lösung zu finden. Dies stellen wir mit dem Verkauf an eine ebenfalls vor Ort ansässige, sehr renommierte Klinik im Rehabilitationsbereich sicher», so Aschbrenner.

    Die LHM bleibt auf der Spitalliste des Kantons Luzern. Patientinnen und Patienten haben im Rahmen des gesetzlich gewährten Spitalwahlfreiheit weiterhin die Möglichkeit, die Klinik für eine stationäre Rehabilitation zu wählen.

  • Neue Wachstumsdynamik durch strategische Partnerschaft

    Neue Wachstumsdynamik durch strategische Partnerschaft

    Mit einer strategischen Beteiligung eines unternehmerischen Investors stellt das Unternehmen die Weichen für den nächsten Wachstumsschritt. Die neue Partnerschaft verbindet Kapitalstärke mit technologischer und operativer Kompetenz. Ziel ist es, die Marktpräsenz im Heimmarkt zu festigen und international auszubauen, insbesondere in den Schlüsselbereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Künstliche Intelligenz.

    Zukunftsorientierte Strategie mit klarer Ausrichtung
    Im Zentrum der neuen Wachstumsstrategie stehen drei strukturelle Treiber: die digitale Transformation der Immobilienbranche, die wachsende Rolle der Branche im Klimaschutz und der steigende Bedarf an nachhaltigen, vernetzten Lebensräumen. Gleichzeitig bleibt die bewährte Unternehmens-DNA erhalten, das operative Team und alle Partner bleiben an Bord und führen das Geschäft weiter.

    Technologische Skalierung und internationale Expansion
    Die Internationalisierung beginnt mit der bestehenden Präsenz in Deutschland und soll über gezielte Akquisitionen ausgebaut werden. Parallel dazu wird das digitale Leistungsportfolio erweitert, durch die Entwicklung eigener Produkte, die Automatisierung von Kundenprozessen mit «Agentic AI» sowie die Verstärkung des Teams. Die strategische Partnerschaft schafft dafür den notwendigen Spielraum, technologisch, personell und geografisch.

    Neue Chancen für den Standort Deutschland
    Auch für das Team in Deutschland ergeben sich neue Möglichkeiten. Als agiler Standort innerhalb der Gruppe profitiert es von der Stabilität des Unternehmens und den Chancen, die ein strategischer Wachstumspartner mitbringt. Die Verbindung aus bewährter Struktur und frischer Dynamik soll den Weg für eine erfolgreiche Expansion in einem sich stark wandelnden Marktumfeld ebnen.

  • Neue Dynamik für die Schweiz

    Neue Dynamik für die Schweiz

    Ob digitales Immobilienmanagement, digitale Finanzlösungen oder biobasierte Chemikalien, Schweizer Startups sind derzeit auf Erfolgskurs. Die jüngsten Auszeichnungen zeigen, wie breit die Innovationslandschaft aufgestellt ist und wie stark die internationale Nachfrage nach skalierbaren Lösungen mit gesellschaftlichem Mehrwert wächst.

    Digitales Immobilienmanagement mit Perspektive
    Das Proptech-Startup Bewy überzeugte im Swiss Prime Site Accelerator 2025 und zählt zu den Gewinnern des Programms. Mit digitalen Lösungen für die Verwaltung von Miet- und Eigentumsobjekten will das junge Unternehmen die Immobilienwirtschaft transparenter und nutzerzentrierter machen. Die Auszeichnung ermöglicht Pilotprojekte und kommerzielle Kooperationen mit einem der führenden Immobilienunternehmen der Schweiz.

    Hochtechnologie für die Fusionszukunft
    Mit seinem Fokus auf sichere Wasserstoffisotopenverarbeitung wurde Smolsys beim Neuland Innovation Contest mit dem Transferpreis ausgezeichnet. In Partnerschaft mit dem KIT arbeitet das Unternehmen an zentralen Technologien für die Fusionsforschung, ein hochspezialisiertes, sicherheitskritisches Anwendungsfeld mit hohem Zukunftspotenzial.

    Ernährung neu gedacht mit geistigem Eigentum
    Planetary entwickelt mithilfe von Präzisionsfermentation nachhaltige Proteine und wurde dafür mit einem WIPO Global Award ausgezeichnet. Das Start-up verbindet technologischen Fortschritt mit IP-Strategie und trägt zur Transformation globaler Ernährungssysteme bei, hin zu mehr Resilienz, Nährstoffdichte und Klimaverträglichkeit.

    Finanztechnologie mit Schweizer Präzision
    Das Fintech Bivial wurde bei den PayTech Awards 2025 mit dem Preis Best Use of Tech in Business Payments ausgezeichnet. Die API-basierte Plattform ermöglicht Echtzeit-Zahlungen in über 160 Ländern und kombiniert Schweizer IBANs mit modernen Finanztools. Innerhalb von sechs Monaten nach Marktstart erreichte das Unternehmen die Profitabilität, ein Beleg für effiziente Prozesse, regulatorische Klarheit und marktnahe Entwicklung.

    Nachhaltige Chemie aus Zürich nach Houston
    Das Start-up Biosimo wurde in das renommierte Activate-Programm in Houston aufgenommen. Dort erhält das Team zwei Jahre lang finanzielle und infrastrukturelle Förderung, um biobasierte Essigsäure als Alternative zu fossilen Chemikalien in die Skalierung zu bringen. Mitgründerin Sotiria Mostrou profitiert zudem von gezieltem Zugang zu Expertinnen und Experten sowie Innovationsnetzwerken.

    Prothesen aus Plastikmüll mit Impact
    Das Sozialunternehmen Circleg wurde als einziges Schweizer Unternehmen in die Forbes Accessibility 100-Liste aufgenommen. Mit erschwinglichen, lokal gefertigten Prothesen aus Recyclingkunststoff bietet das Startup nicht nur Mobilität für Menschen mit Amputationen in Ostafrika, sondern stärkt gleichzeitig lokale Wirtschaftskreisläufe und Arbeitsmärkte.