Kategorie: Unternehmen

Unternehmen – Immobiliennews zu Firmen, Strategien, Innovationen & Marktbewegungen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Investition in moderne Arbeitsplätze und Ausbildung

    Investition in moderne Arbeitsplätze und Ausbildung

    Die Ferrum Gruppe hat laut einer Mitteilung ihren neuen Erweiterungsbau ferruBase an ihrer Niederlassung in Schafisheim eingeweiht. Mit dem Neubau hat das Maschinenbauunternehmen eine vertikale Produktionsstruktur realisiert, die auf rund 14’000 Quadratfläche Nutzfläche Platz für 240 neue Büroarbeitsplätze, voll ausgestattete Produktionsräume und eine zukunftsorientierte Lehrwerkstatt schafft. Bei der Eröffnung konnten über 1000 Gäste teilnehmen und bei Expertenführungen Einblicke in das neue Gebäude erhalten.

    Das neue Gebäude verknüpft laut der Mitteilung moderne Produktionsprozesse mit ergonomischer Bürogestaltung und Lehrwerkstatt nahtlos miteinander. Bei den Führungen konnten Mitarbeitende, Angehörige und Gäste erste Einblicke in Architektur, Bauweise und den neuen Maschinenpark erhalten. Bei der Eröffnungsfeier stand zudem Verpflegung bereit und es wurde und ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm geboten.

    Der Neubau sei für Ferrum eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und soll langfristig Arbeitsplätze am Standort Aargau sichern. Gleichzeitig sei er auch ein Bekenntnis dafür, wie Tradition und moderne Technologie erfolgreich vereint werden können.

  • Sechs Innovation Awards für Bau- und Werkzeuglösungen

    Sechs Innovation Awards für Bau- und Werkzeuglösungen

    Hilti hat laut einer Mitteilung bei den Pro Tool Innovation Awards (PTIA) 2025 in den USA sechs Auszeichnungen für kürzlich eingeführte Produkte erhalten. Die international tätige Herstellerin und Zulieferin im Bau- und Werkzeugbereich hat ihren Hauptsitz in Schaan, Liechtenstein, und ist in über 120 Ländern aktiv. Am jährlich stattfindenden PTIA-Wettbewerb beteiligte sich Hilti durch seine nordamerikanische Zentrale im texanischen Plano. Insgesamt seien mehr als 400 Produktlösungen von über hundert Herstellern eingereicht worden, heisst es. Eine Jury aus Fachleuten bewertete unter anderem den Innovationsgrad, die Leistung sowie sicherheitsrelevante und ergonomische Aspekte. „Wir freuen uns über das hohe Innovationsniveau in diesem Jahr“, wird Clint DeBoer, General Manager der PTIA, in der Mitteilung zitiert.

    Hilti wurde für Produkte in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Bei den Beton- und Mauerkernbohrern setzte sich das neue Diamantbohrgerät DD 150-U-22 durch. Es funktioniert kabellos und ist ausgestattet mit einer Oszillierfunktion, mit deren Hilfe ein Bohrkern aus der Bohrkrone leicht zu entfernen ist. Durchgesetzt haben sich in weiteren Kategorien der Baustaubsauger VC 5, der Rotationslaser PR 400-22, der Benzintrennschleifer DSH 700-X, das neue Anker-System KCCM Kwik Cast Connect und ein Filtersystem für Sauger (VC-CB 20/40/150-X).

    An der Schweizer Innovationskonferenz Open-i im November spricht der CEO der Hilti Gruppe, Jahangir Doongaji, wie in seinem Unternehmen Forschung & Entwicklung (F&E) gewichtet und eingebettet wird. „Bei Hilti treiben wir Innovationen gezielt voran, damit unsere Kunden produktiver, sicherer und nachhaltiger bauen können“, so Doongaji im Vorfeld der Konferenz. In F&E- sowie Testzentren von Hilti arbeiten Fachleute an Lösungen für ausgewählte Bereiche wie Arbeitssicherheit, Produktivität und Technologieintegration.

    Open-i versteht sich als Schweizer Innovationsgemeinschaft und Dialogplattform für Wirtschaft und Wissenschaft. Sie bringt akademische und ökonomische Fachleute zusammen und will den Weg ebnen für Kooperationen, die die führende Rolle der Schweiz als innovativen und erfolgreichen Markt sichern. Veranstaltet wird Open-i von NZZConnect, einer Zweigniederlassung der NZZ mit Sitz in Bern. Die Konferenz findet am 27. November statt, Tickets sind ab sofort erhältlich.

  • Kreislaufwirtschaft strategischer Aufschwung

    Kreislaufwirtschaft strategischer Aufschwung

    Die Kreislaufwirtschaft entwickelt sich zu einem festen Bestandteil der Unternehmensstrategien in der Schweiz. Der Anteil der Firmen, die sie in ihrer Unternehmensstrategie verankert haben, stieg innerhalb von vier Jahren von 11 auf 27 Prozent. Besonders grosse Unternehmen zeigen hohe Dynamik. Bei Betrieben mit über 250 Mitarbeitenden ist die Verankerung bereits in mehr als der Hälfte der Fälle Realität. Mittlere Unternehmen folgen mit 39 Prozent, kleinere hingegen bleiben mit 23 Prozent deutlich zurück.

    Umsetzung bleibt fragmentiert
    Trotz klarer Fortschritte in der strategischen Wahrnehmung bleibt die operative Umsetzung verhalten. Nur 15 Prozent der Unternehmen erzielen mehr als zehn Prozent ihres Umsatzes mit zirkulären Produkten und das nach lediglich marginalem Anstieg seit 2020. Ähnlich zurückhaltend agieren die Firmen bei Investitionen. Lediglich sieben Prozent investieren mehr als zehn Prozent ihrer Mittel in Massnahmen der Kreislaufwirtschaft. Auch die Breite der Aktivitäten ist mit durchschnittlich wenigen Massnahmen begrenzt.

    Fokus auf Energie statt Wertschöpfungsketten
    Besonders häufig setzen Unternehmen Massnahmen rund um den Energieverbrauch oder den Umstieg auf erneuerbare Energien um. Deutlich seltener finden sich Aktivitäten entlang der Lieferketten oder beim Einsatz von Rohstoffen, obwohl gerade dort zentrale Hebel für Ressourceneffizienz liegen würden. Laut Studienautor Tobias Stucki wird damit viel Potenzial verschenkt, zumal aktuelle geopolitische Risiken die Abhängigkeit von Rohstoffen erneut in den Mittelpunkt rücken.

    Branchen- und Regionenvergleich
    Zwischen den Branchen zeigen sich markante Unterschiede. Besonders stark engagieren sich Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation, Elektronik und Medizinaltechnik. Bau, Immobilien und persönliche Dienstleistungen bleiben in frühen Phasen der Transformation. Auch regional zeichnet sich ein gemischtes Bild ab. In der strategischen Verankerung liegen die Zentralschweiz und die Ostschweiz an der Spitze, während das Tessin Schlusslicht bleibt. Bemerkenswert ist jedoch, dass Tessiner Unternehmen im Hinblick auf Umsatzanteile mit zirkulären Produkten deutlich überdurchschnittlich abschneiden.

    Politische und gesetzliche Rahmenbedingungen
    Die Politik hat die Rahmenbedingungen für die Kreislaufwirtschaft in den letzten Jahren entscheidend erweitert. Seit dem 1. Januar 2025 ist sie explizit im Umweltschutzgesetz verankert. Damit rückt die Ressourcenschonung in den Fokus über die Abfallbewirtschaftung hinaus. Kantone wie Zürich und Bern haben mit Volksentscheiden und Strategien die Weichen gestellt. Zürich verabschiedete eine umfassende Kreislaufwirtschaftsstrategie, Bern verankerte die Zielsetzung in Regierungsrichtlinien und einem neuen Sachplan Abfall. Auch weitere Kantone wie Basel-Stadt, Genf oder Waadt treiben eigene Initiativen voran.

    Kreislaufwirtschaft als Zukunftsfrage
    Die Studie verdeutlicht ganz klar, dass die strategische Relevanz der Kreislaufwirtschaft in der Schweiz zunimmt. Trotzdem bleibt die konsequente Umsetzung weitgehend auf erste Schritte beschränkt. Der Übergang zum zirkulären Wirtschaften erfordert massive Investitionen, tiefgreifende Umstellungen in Lieferketten sowie neue Formen der Kooperation. Nur so lässt sich sicherstellen, dass die Kreislaufwirtschaft nicht als Lippenbekenntnis stehenbleibt, sondern zu einem zentralen Pfeiler für Klima, Ressourcen und Wettbewerbsfähigkeit wird.

  • Investition stärkt Wirtschaftsstandort mit 60 neuen Arbeitsplätzen

    Investition stärkt Wirtschaftsstandort mit 60 neuen Arbeitsplätzen

    Die in Emmen ansässigen SME Technik AG hat den ersten Spatenstich zum Bau eines neuen Firmengebäudes gesetzt. Mit dem Bau der neuen Produktionsstätten will der Spezialist für CNC-Fertigung seinen Standort im Kanton Luzern stärken, heisst es in einer Mitteilung. Mit einer Investition von 7 Millionen Franken entsteht ein dreigeschossiges Arbeits- und Produktionsgebäude. Zudem werden 60 neue Arbeitsplätze geschaffen.

    Das Gebäude mit einer 1200 Quadratmeter grossen Produktionsfläche und mit 1100 Quadratmetern Bürofläche soll vor allem die CNC-Fertigung von kleinen Teilen oder Serie für die Aviatik und die Bahn optimieren. In einem ersten Schritt werden dazu zwei neue CNC-Maschinen aufgestellt. Der Bezug ist für Frühling 2026 vorgesehen.

    Der von der Cerutti Partner Architekten AG aus Rothenburg geplante und ausgeführte Bau ist auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz ausgelegt. Für einen ressourcenschonenden Betrieb wurden eine Solaranlage auf dem Dach sowie Luft-Wasserwärmepumpen installiert.

    „Mit dem neuen Gebäude schafft die SME Technik moderne Arbeitsplätze, die sowohl für bestehende als auch für zukünftige Mitarbeitende attraktiv sind“, wird Jan Kottucz, Investor, Inhaber und Verwaltungsratspräsident der SME Technik AG, in der Mitteilung zitiert. „Gleichzeitig können wir in den modernen Produktionshallen mit neuen Anlagen unseren Kunden CNC-Teile in höchster Präzision und nach Schweizer Qualitätsmassstäben anfertigen.“ Ramona Gut-Rogger, Gemeindepräsidentin von Emmen, sieht in der neuen Investition der SME Technik ein „starkes Signal für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts.“

  • Aus der Praxis: Warum die Pole Position in der Region zählt

    Aus der Praxis: Warum die Pole Position in der Region zählt

    “Ich habe anfangs gezögert”, erzählt Rita Jeggli, Immobilienmaklerin aus der Zentralschweiz und Inhaberin von Perfect Living AG. „Doch nachdem ich Regional Highlight gebucht hatte, habe ich sehr schnell feststellen können, welchen Unterschied es macht, dass unsere Objekte nun in unserer Region ganz oben platziert werden und die Sichtbarkeit dadurch besser wird. Vor allem, wenn es sich um eine Lage des Objektes handelt, die nicht unbedingt auf den ersten Blick gesucht wird. Die Anfragen kamen spürbar schneller und was mich natürlich besonders freut!“

    Foto: Rita Jeggli

    Das Prinzip ist einfach, aber wirkungsvoll: Immobilien, die mit Regional Highlight beworben werden, erscheinen während der Laufzeit ganz oben in den Suchergebnissen auf ImmoScout24 und Homegate. „Früher musste ich meine Kundinnen und Kunden oft vertrösten, wenn ein Inserat nicht die gewünschte Resonanz brachte“, berichtet Jeggli. „Heute ist die Situation eine andere.“ Besonders attraktiv sei die Exklusivität, ergänzt sie. Pro Bezirk stehen lediglich drei Plätze zur Verfügung. Wer sich einen davon sichert, profitiert von einer Premium-Positionierung, die den Unterschied machen kann, insbesondere aufgrund des starken Wettbewerbsdruck. „Dass es nur drei Plätze pro Bezirk gibt, macht das Produkt für uns besonders reizvoll“, sagt Jeggli. „Perfect Living AG wird dadurch sichtbarer”.

    Das Angebot ist flexibel: 1, 3, 6 oder 12 Monate stehen als Laufzeit zur Auswahl. Damit können Makler:innen entscheiden, ob sie eine Immobilie langfristig prominent positionieren oder kurzfristig eine besonders hohe Aufmerksamkeit erzielen möchten. „Gerade diese Flexibilität schätzen wir sehr“, so Jeggli. „Manchmal braucht ein Objekt nur einen kurzen Schub, manchmal wollen wir ein Prestigeobjekt länger im Rampenlicht halten.“

    Regional Highlight ist Teil des Listing Performance-Portfolios von SMG Real Estate und ergänzt die Produkte Top Listing und Premium Top Listing. Während Letztere schweizweit Reichweite und Flexibilität ermöglichen, zielt Regional Highlight auf nachhaltige Wirkung im lokalen Markt. In einem Immobilienmarkt, der von starker Konkurrenz und der wiederkehrenden Herausforderung hart umkämpfte Mandate zu gewinnen geprägt ist, eröffnet Regional Highlight einen entscheidenden Vorteil: Die richtigen Menschen werden zur richtigen Zeit auf ein Angebot aufmerksam. Für Makler:innen wie Jeggli bedeutet das vor allem eines: zufriedene Kund:innen, schnellere Abschlüsse und ein nachhaltiges Wachstum des eigenen Unternehmens.

    Interessiert? Mehr Informationen, wie Sie auch Ihre Objekte aus der Pole Position heraus inserieren können, finden Sie hier.

    Trefferliste ohne Regional Highlight
    Trefferliste mit Regional Highlight
  • Neue Dynamik für Eigenverbrauchsgemeinschaften

    Neue Dynamik für Eigenverbrauchsgemeinschaften

    Primeo Energie baut sein Geschäft für Energiegemeinschaften aus. Das Baselbieter Energieunternehmen übernimmt per Anfang 2026 die Abrechnungsleistungen für Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch (ZEV) von Energie Wasser Bern (ewb), Regio Energie Solothurn (RES) und AGROLA, informiert Primeo Energie in einer Mitteilung. Die drei Energieversorger werden ihrer Kundschaft weiterhin ZEV-Dienstleistungen vermitteln, diese jedoch von Prime Energie ausführen lassen.

    „Wir glauben an Energiegemeinschaften als wichtiges Element der Energietransformation“, wird Primeo Energie-CEO Cédric Christmann in der Mitteilung zitiert. „Umso mehr freut es mich, dass uns ewb, RES und AGROLA ihr Vertrauen schenken und uns ihre ZEV-Dienstleistungen übertragen.“ Mit der Übernahme dehnt sich das schweizweite Netz von Primeo Energie auf über 20’000 ZEV-Messpunkte aus. Der Wachstumskurs des Unternehmens im Bereich Energiegemeinschaften soll die Position von Primeo Energie, „als führender Anbieter von ZEV-Dienstleistungen“ stärken, heisst es in der Mitteilung.

  • Strategischer Zugang zum deutschen Regelenergiemarkt

    Strategischer Zugang zum deutschen Regelenergiemarkt

    Die BKW unterstreicht ihre Wachstumsambitionen in Deutschland und übernimmt laut einer Mitteilung die Münchner Südvolt GmbH und ihre 20 Mitarbeitenden. Damit tritt der  Berner Energie- und Infrastrukturkonzern in den deutschen Markt für Regelenergie und Systemdienstleistungen ein. Südvolt ist ein Flexibilitätsanbieter mit Zugang zu allen vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern und damit zum Regelenergiemarkt.

    Das Unternehmen schaltet in seinem virtuellen Kraftwerk Energiegewinnungsanlagen und industrielle Verbraucher flexibel zusammen, um das Netz stabil zu halten. Sein Kundenportfolio umfasst Gross- und Industriekunden aus energieintensiven Sektoren sowie Stadtwerke.

    Wie die BKW in der Mitteilung betont, erfolge diese Übernahme im Rahmen ihrer Strategie Solutions 2030. Damit richtet sie sich darauf aus, durch Investitionen in Energiespeicher und Energieproduktion ihre nachhaltigen Energielösungen zu erweitern.

    Durch diese Akquise „sichern wir uns einen strategischen Zugang zu einem der wichtigsten Energie- und Flexibilitätsmärkte Europas“, wird Stefan Sewckow zitiert, Konzernleitungsmitglied und CCO Energy Markets der BKW. „Wir stärken unsere Position in der Vermarktung von Flexibilitäten und erweitern unser internationales Portfolio.“ Bereits heute deckt die BKW in Deutschland die gesamte Wertschöpfungskette für die Energiewende ab, von der Energieproduktion über Stromleitungsbau bis zur Gebäudeplanung und Projektsteuerung und plant den Angaben zufolge, auch in diesen Bereichen weiter zu wachsen.

  • Neuer Chef für das Berner Kongress- und Veranstaltungszentrum

    Neuer Chef für das Berner Kongress- und Veranstaltungszentrum

    Die Kursaal Bern AG bekommt einen neuen CEO: Per 1. April 2026 wird Jonas Scharf die Leitung des multifunktionalen Kongress- und Veranstaltungszentrums mit Casino, Gastronomie und Hotel übernehmen, informiert die Kursaal Bern AG in einer Mitteilung. Scharf übernimmt das Amt von Kevin Kunz, der nach zehn Jahren CEO in den Ruhestand tritt.

    Der designierte neue CEO verfügt laut Mitteilung „über fast drei Jahrzehnte Führungserfahrung im Messe-, Kongress- und Hospitality-Bereich“. Unter den Stationen der Karriere von Scharf wird dort seine Funktion als COO der MCH Exibitions & Event GmbH hervorgehoben. Darüber hinaus habe er das Congress Center Basel „zu einem international anerkannten Kongressstandort“ ausgebaut. In der Mitteilung werden Scharf zudem „unternehmerisches Denken“ sowie „Empathie und Fingerspitzengefühl im Umgang mit Stakeholdern, Politik und Wirtschaft“ attestiert.

  • Wachstumskurs mit Büroeröffnung in Köln fortgesetzt

    Wachstumskurs mit Büroeröffnung in Köln fortgesetzt

    VELLOWS baut sein Netzwerk weiter aus. Das 2023 gegründete Beratungsunternehmen für Projekte und Organisationsentwicklung in der Bau- und Immobilienbranche betreibt laut einer Mitteilung seit dem 1. September 2025 einen neuen Standort in Köln. Wie es dort heisst, setze VELLOWS mit der Eröffnung des neuen Büros seinen Wachstumskurs konsequent fort. Seinen Sitz unterhält das Unternehmen in Hergiswil und operiert auch unter einer Zürcher Adresse sowie in Basel und Berlin.

    „Köln ist für uns ein zentraler Standort, sowohl im Hinblick auf unsere Kundenstruktur als auch auf unser Leistungsportfolio“, erklärt der neue Standortleiter Stephan Hintzen. Der Wirtschaftsingenieur mit Schwerpunkt Bauingenieurwesen verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung im Projektmanagement, in der Bauherrenvertretung sowie in der Immobilienberatung.

    VELLOWS-Gründer Prof. Jürgen M. Volm spricht von einem erfahrenen und bestens vernetzten Kollegen: „Als Partner und Geschäftsführer wird er eine zentrale Rolle dabei spielen, unsere Marktpräsenz in Deutschland weiter auszubauen.“

  • Erfolg für Suissetec im Fall EKS

    Erfolg für Suissetec im Fall EKS

    Seit Jahren engagiert sich Suissetec für „gleich lange Spiesse“ zwischen klassischen Beratungs-, Planungs- und Installationsbetrieben und den zunehmend auch im Gebäudetechnikmarkt aktiven Energiedienstleistern. Im konkreten Fall nutzte EKS Kundendaten aus der Grundversorgung, also aus dem Monopolbereich, zur Bewerbung von Solaranlagen, einem Angebot im freien Markt. Dieser unzulässige Wettbewerbsvorteil verstösst gegen das Stromversorgungsgesetz.

    Nach einer Strafanzeige von Suissetec 2017 kam es am 31. März 2025 zur rechtskräftigen Verurteilung zweier ehemaliger EKS-Mitarbeitender. Vergleichbare Verfahren gegen Repower und Groupe e endeten ebenfalls mit Schuldsprüchen.

    Konsequente Trennung von Marktbereichen
    Das Urteil verdeutlicht: Der Monopolbereich der Energiegrundversorgung muss strikt von den kommerziellen Aktivitäten der Energiedienstleister, etwa in Gebäudetechnik oder Solaranlagen, getrennt bleiben. Unternehmen stehen in der Pflicht, organisatorische und technische Vorkehrungen zu treffen, damit es zu keiner Durchmischung kommt.

    Obwohl im konkreten Fall nur Mitarbeitende und nicht das Unternehmen selbst belangt wurden, unterstreicht das Gericht, dass sich auch Unternehmen strafbar machen können, wenn sie gegen ihre Fürsorgepflicht verstossen.

    Signalwirkung für die Branche
    Für Suissetec ist das dritte Urteil in dieser Sache ein Meilenstein. Direktor Christoph Schaer betont: «Der Fall EKS ist für uns nun abgeschlossen. Gleichzeitig erwarten wir, dass dieses Urteil die Basis für einen kompetitiven, aber fairen Wettbewerb zwischen allen Marktteilnehmenden darstellt.»

    Damit will der Verband nicht nur Missbräuche verhindern, sondern auch die Energiedienstleister, als wichtige Mitglieder von Suissetec, verstärkt für die Bedeutung sauberer Trennlinien sensibilisieren. Ziel ist ein konstruktives Miteinander im Markt, das fairen Wettbewerb mit klaren Regeln ermöglicht.

  • Rebranding setzt Fokus auf nachhaltige Transformation

    Rebranding setzt Fokus auf nachhaltige Transformation

    Die INNOArchitects AG schlägt nach zwölf Jahren ein neues Kapitel auf: Seit Anfang September firmiert das Beratungsunternehmen aus Wabern unter dem Namen Fuil, informiert Pierre-Yves Caboussat, Gründungspartner und Berater Strategie, in einer Mitteilung der Fuil AG. Der Name INNOArchitects sei zu sehr „einer engen Assoziation mit neuen Produkten und Ideen“ verhaftet. Der neue Name soll dagegen den heutigen Fokus des Beratungsangebots auf nachhaltige Transformation von Unternehmen versinnbildlichen.

    Fiul ist dabei an den englischen Begriff Fuel angelehnt. Er bedeute „Energie, Antrieb, Geschwindigkeit, aber auch Nahrung, also etwas, das nährt und Wachstum ermöglicht“, erklärt Cabussat. Der neue Name stehe damit für den Anspruch des Unternehmens, Wandel mit Wirkung zu gestalten.

    Für Nora Blaesy, Lead Rebranding und Beraterin Geschäftsentwicklung, verdeutlicht der neue Markenauftritt, „wer wir wirklich sind“. Danach will sich Fuil durch die Art, die Dinge anzupacken von anderen Beratungsfirmen unterscheiden. „Wir wollen Organisationen nicht nur beraten, sondern sie befähigen, Wandel selbstbewusst zu gestalten und mit Energie in die Zukunft zu gehen“, wird Blaesy zitiert.

    Fiul bietet Unternehmen Beratungsleistungen in den Bereichen Strategie, Geschäftsentwicklung, Organisationsentwicklung und Zusammenarbeit, Entwicklung von Menschen und Teams sowie beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz an. In den Räumen der umgebauten Gurtenbrauerei in Wabern stellt Fiul zudem Räume für Seminare und Zusammenarbeit zur Verfügung. Unter dem alten Markenauftritt INNOArchitects hat das Unternehmen einen Angaben zufolge bereits über 3000 Aufträge abgeschlossen.

  • Exklusive Destination am Vierwaldstättersee stärkt Präsenz in Indien

    Exklusive Destination am Vierwaldstättersee stärkt Präsenz in Indien

    Das Traditionshotel Bürgenstock Resort Lake Lucerne lässt sich in Indien ab sofort von der auf Hotellerie spezialisierten und in Mumbai ansässigen Agentur Aumentar Hospitality repräsentieren. „Wir sind gespannt auf all die einzigartigen Begegnungen, Events und Emotionen, die diese Verbindung auf den Bürgenberg bringen wird“, heisst es dazu in einer Mitteilung des Betreibers. Wie die Bürgenstock Hotels AG weiter ausführt, habe sie mit Aumentar Hospitality einen Partner an ihrer Seite, „der über ein exzellentes Netzwerk in Indien verfügt und die Bedürfnisse von Reiseveranstaltern, Agenturen und anspruchsvollen Gästen genau kennt“.

    Diese Partnerschaft versteht das Nidwalder Unternehmen als Teil der strategischen Bestrebungen, seine Präsenz auf dem indischen Markt gezielt auszubauen, „denn Indien gilt für uns als klarer Wachstumsmarkt“. Die Nachfrage nach exklusiven europäischen Destinationen steige seit Jahren kontinuierlich, insbesondere im Zusammenhang mit sogenannten Milestone Celebrations, also Hochzeiten, Jubiläen und anderen besonderen Lebensereignissen.

    Nicht zuletzt wegen einiger Bollywood-Produktionen, die in und um Luzern gedreht wurden, sei die Region im indischen Markt sehr bekannt: „Die Destination gilt als Tor zur Schweiz und vereint Stadt, See und Alpen auf engstem Raum – ein Aspekt, der von indischen Gästen sehr geschätzt wird.“

    Die 60 Hektar grosse Hotel- und Tourismusanlage oberhalb des Vierwaldstättersees zählt insgesamt 30 Gebäude. Sie liegen auf dem Bürgenberg in den Gemeindegebieten von Stansstad und Ennetbürgen.

  • Wachstum bei Prämien und Gebühren im Berichtshalbjahr

    Wachstum bei Prämien und Gebühren im Berichtshalbjahr

    Die Swiss Life-Gruppe weist im ersten Halbjahr einen Betriebsgewinn von 903 Millionen Franken aus. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 3 Prozent in lokaler Währung, informiert die international aktive Versicherungsgruppe aus Zürich in einer Mitteilung. Der Reingewinn fiel mit 602 Millionen Franken hingegen um 30 Millionen Franken geringer als im Vorjahreshalbjahr aus. Als Begründung führt Swiss Life im Jahresvergleich um 36 Millionen Franken höhere Steueraufwendungen an.

    „Wir konnten sowohl unser Versicherungs- als auch unser Fee-Geschäft weiter ausbauen und erzielten einen höheren Betriebsgewinn“, wird Gruppen-CEO Matthias Aellig in der Mitteilung zitiert. Konkret hat Swiss Life die eigenen Prämieneinnahmen um 5 Prozent in lokaler Währung auf 12,1 Milliarden Franken ausgebaut. Die Gebührenerträge zogen gleichzeitig um 2 Prozent in lokaler Währung auf 1,27 Milliarden Franken an. „Zudem steigerten wir die Nettoneugeldzuflüsse im Anlagegeschäft für Drittkunden deutlich und unsere Solvenz ist unverändert stark“, erklärt Aellig. „Mit diesen Ergebnissen sind wir erfolgreich in unser Unternehmensprogramm Swiss Life 2027 gestartet und auf Kurs.“

    Im Programm Swiss Life 2027 hat sich die Gruppe zum Ziel gesetzt, ihr Ergebnis im Gebührengeschäft bis 2027 auf über 1 Milliarde Franken im Jahr zu steigern. Im Berichtshalbjahr wurde ein Ergebnis von 392 Millionen Franken erzielt. Für die Eigenkapitalrendite sieht Swiss Life 2027 ein Zielband von 17 bis 19 Prozent vor. Im Berichtshalbjahr lag die Eigenkapitalrendite bei 17,6 Prozent.

  • Pflanzenkohle-Beton eröffnet Perspektiven für klimaneutrale Bauwirtschaft

    Pflanzenkohle-Beton eröffnet Perspektiven für klimaneutrale Bauwirtschaft

    Vier Baufirmen aus der Schweiz haben sich zusammengetan, um am 25. August 2025 die KLARK AG mit Sitz in Landquart GR zu gründen: die Ulrich Imboden AG aus Visp VS, die Logbau AG aus Maienfeld GR, die Novakies AG aus Rapperswil BE und die Toggenburger AG aus Winterthur. Ihr gemeinsames Ziel ist, den durch Beimischung von Pflanzenkohle CO2-neutralen KLARK-Beton im gesamten Land verfügbar zu machen.

    In einer Mitteilung bezeichnen sie die Gründung der KLARK AG als Meilenstein für die Schweizer Bauindustrie: „Sie zeigt, dass ökologische Verantwortung, wirtschaftliches Denken und kooperative Strukturen Hand in Hand gehen können – auch und gerade in einer Branche, die lange als träge galt.“ KLARK stehe für einen Aufbruch hin zu einem Baustoffmarkt, „der Klimaeffekte nicht nur misst, sondern aktiv verändert“. Das sei „Industrieinnovation statt Einzelkampf“.

    Der KLARK-Klimabeton wird mit so viel Pflanzenkohle aus unbehandeltem Restholz aus der regionalen Forstwirtschaft vermischt, bis ein CO2-neutrales Produkt entsteht. Er weist den Angaben zufolge dieselben Eigenschaften auf wie traditioneller Beton, der einen CO2-Ausstoss von bis zu 250 Kilogramm pro Kubikmeter verursacht.

    Die CO2-Senkenleistung ist mit einer verifizierten Ökobilanz nach den Bilanzierungsregeln der Koordinationskonferenz der Bau- und Liegenschaftsorgane der öffentlichen Bauherren (KBOB) nachgewiesen. Die Ökobilanzergebnisse sind auf der KBOB-Liste veröffentlicht. KLARK Beton kann mit 50, 75 oder 100 Prozent Senkenleistung produziert werden und ist vollständig rezyklierbar.

    Als Lizenznehmer zur Produktion des KLARK-Betons sind bereits die Eberhard Bau AG aus Kloten ZH, die Aarebeton Aarau AG und die Arnold & Co. AG Sand- und Kieswerke aus Flüelen UR mit an Bord. „Damit entsteht ein zentrales Kompetenzzentrum für CO2-speicherndes Bauen mit Beton, getragen von regionalen Pionieren mit nationaler Reichweite“, heisst es in der Mitteilung.

  • Online-Marktplatzbetreiber strebt an die Schweizer Börse

    Online-Marktplatzbetreiber strebt an die Schweizer Börse

    Die SMG Swiss Marketplace Group AG hat einen Börsengang an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange angekündigt. Laut einer Mitteilung soll der Börsengang Aktionären Liquiditätsoptionen bieten und SMG Zugang zu breiteren Kapitalmärkten verschaffen, um potenzielle Wachstumsinitiativen zu unterstützen und die finanzielle Flexibilität zu erhöhen. Gleichzeitig soll dies die Marktposition der Gruppe weiter stärken und die Markenbekanntheit erhöhen. Der genaue Zeitpunkt des Börsengangs sei noch nicht festgelegt und hänge insbesondere von den Marktbedingungen ab.

    Die Aktien sollen von zwei der derzeitigen Aktionäre der Gruppe, Mobiliar und Ringier, verkauft werden. Das Angebot wird voraussichtlich als öffentliches Angebot in der Schweiz und in weiteren Ländern in Form von Privatplatzierungen an bestimmte qualifizierte Anleger durchgeführt. Die Aktien der Gruppe sollen zum Handel an der SIX zugelassen werden und die Mindestanforderung von 20 Prozent Streubesitz erfüllen. Goldman Sachs, J.P. Morgan und die UBS werden laut Mitteilung den Börsengang als globale Koordinatoren und gemeinsame Konsortialführer begleiten.

    „Mit einem klaren Leistungsversprechen, einem vertrauenswürdigen Markenportfolio und starker lokaler Expertise sind wir gut aufgestellt, um Millionen von Nutzern einen noch grösseren Mehrwert zu bieten“, kommentiert Christoph Tonini, CEO von SMG. „Mit Investitionen in zukunftsweisende Technologien wollen wir neue Massstäbe für Schweizer Online-Marktplätze setzen.“

    SMG wurde 2021 als Gemeinschaftsunternehmen zwischen der TX Group AG, Ringier AG, Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG und General Atlantic SC B.V. gegründet und hat sich seitdem als ein führender Online-Marktplatz in der Schweiz etabliert. Die SMG hat 2024 einen Umsatz von 290,9 Millionen Franken und ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 139,2 Millionen erzielt.

  • Der Top100 Swiss Startup Award 2025

    Der Top100 Swiss Startup Award 2025

    Was damals als einfaches Ranking begann, ist längst mehr als nur eine Liste. Der Award ist heute Treffpunkt für Investorinnen, Unternehmer und Branchenkenner, ein Ort des gegenseitigen Entdeckens und Förderns. Neben dem Ranking selbst hat sich eine Community gebildet, die Gründerinnen und Gründer stärkt, ihnen Türen öffnet und Ideen ihre verdiente Aufmerksamkeit verschafft. 

    Jedes Jahr beweist der Award, dass Innovation nicht im Verborgenen entstehen. Es sind Menschen die den Mut haben, Neues zu wagen  und so Partner finden, die an sie glauben. 

    Erfolge, die Spuren hinterlassen 
    638 Startups haben in den letzten eineinhalb Jahrzehnten 17,8 Milliarden Franken Risikokapital eingesammelt und 20’870 neue Arbeitsplätze geschaffen. Hinter diesen Zahlen stehen Geschichten von Teams, die aus einer Vision ein international gefragtes Unternehmen gemacht haben. Es sind Ingenieure, die Maschinen leiser und effizienter machen. Wissenschaftlerinnen, die Plastik in seine Grundstoffe zurückverwandeln. Juristen mit einem Traum von einer digitalen Lösung, die Wissen schneller zugänglich macht. 

    Die Gesichter von 2025 
    Das aktuelle Ranking spiegelt genau diese Vielfalt wider. Mit Corintis, DePoly und DeepJudge führen drei Startups die Liste an, die unterschiedlicher kaum sein könnten. 

    Corintis kühlt Hochleistungsprozessoren auf revolutionäre Weise und steht damit an der Spitze einer Branche, die die digitale Zukunft antreibt. 

    DePoly verwandelt Plastikabfall in wertvolle Rohstoffe zurüc, ein Beitrag zu einer nachhaltigeren Weltwirtschaft. 

    DeepJudge setzt Künstliche Intelligenz ein, um gigantische juristische Datensätze schnell und präzise zu analysieren. 

    Drei Beispiele, ein gemeinsamer Nenner, Mut, Weitblick und die unerschütterliche Überzeugung, dass gute Ideen die Welt verändern können. 

    Ein Jubiläum mit Blick nach vorn 
    «Das Ranking 2025 spiegelt die Stärke und Innovationskraft unseres Startup-Ökosystems wider», sagt Programmdirektor Stefan Steiner. Dabei geht es nicht nur um Neugründungen, sondern um eine Bewegung. Eine Bewegung, die das Land prägt, wirtschaftlich, gesellschaftlich und kulturell. 

    Mit seinem 15. Jubiläum zeigt der Top100 Swiss Startup Award, dass es in der Schweiz nicht nur Ideen gibt, sondern die richtigen Bedingungen, damit aus Ideen Erfolgsgeschichten werden. Und während die einen zurückblicken auf 15 Jahre voller Mut und Innovation, schreiben die Gewinner von 2025 schon längst an den Geschichten von morgen. 

  • Fraunhofer ISE Testlab setzt Standard für Wechselrichter

    Fraunhofer ISE Testlab setzt Standard für Wechselrichter

    Mit dem zunehmenden Ausbau erneuerbarer Energien fehlen im Netz die rotierenden Massen klassischer Kraftwerke, die bisher für eine stabile Spannung und Frequenz gesorgt haben. Netzbildende Wechselrichter müssen diese Aufgabe übernehmen und das Netz auch in kritischen Situationen wie Frequenzänderungen oder Kurzschlüssen zuverlässig stabilisieren. Bislang fehlen für diese Systeme jedoch eine einheitliche Definition und standardisierte Nachweisverfahren.

    Prüfverfahren GFM Benchmark
    Im Projekt GFM Benchmark lud das Fraunhofer ISE führende Hersteller ein, ihre Geräte im Labor zu prüfen. Sieben Unternehmen stellten Wechselrichter mit unterschiedlichen Leistungen und Entwicklungsständen zur Verfügung. Das Prüfverfahren wurde gemeinsam mit deutschen Übertragungsnetzbetreibern entwickelt und bildet verschiedene Netzsituationen ab. Neben Normalbetrieb auch Extremsituationen wie Phasensprünge und Netzkurzschlüsse.

    Während viele Geräte bei klar definierten Anforderungen ähnlich reagieren, offenbaren sich bei komplexeren Bedingungen noch deutliche Unterschiede. So konnte das ISE-Team den Herstellern wertvolle Hinweise zur Optimierung geben und zeigte den Bedarf an Weiterentwicklung auf.

    Wegbereiter für Normung und Marktintegration
    Die Projektergebnisse sind direkt in die europäische Normungsarbeit sowie den VDE FNN-Hinweis „Netzbildende Eigenschaften“ eingeflossen. Der neue Prüfleitfaden bietet erstmals einen anerkannten Rahmen für den Praxistest und die Zertifizierung netzbildender Systeme. Das ist besonders relevant, denn ab 2026 startet in Deutschland ein neuer Markt für Momentanreserve, bei dem beispielsweise Batteriespeicher mit passender Zertifizierung zusätzliche Erlösmöglichkeiten erhalten.

    Marktreife, Best Practice und Branchendialog
    Die Marktanalyse und Testdaten bieten eine solide Entscheidungsgrundlage für Hersteller, Netzbetreiber, Investoren und Normengremien. Durch die nun möglichen Zertifizierungsmessungen wird der Markteintritt neuer, stabilisierender Wechselrichter beschleunigt. Zusätzlich begleitet das Fraunhofer ISE die Überführung der europäischen Anforderungen in nationale Regularien und unterstützt die Branche mit Best-Practice-Leitfäden.

    Mit dem Prüfverfahren für netzbildende Wechselrichter hat das Fraunhofer ISE einen Meilenstein gesetzt. Die Energiewende in Europa wird so nicht nur sicherer, sondern auch messbar schneller Realität.

  • Digitale Wartung steigert Sicherheit und Effizienz im Aufzugsbetrieb

    Digitale Wartung steigert Sicherheit und Effizienz im Aufzugsbetrieb

    Die Befreiung von Fahrgästen aus KONE-Aufzügen soll künftig auch hierzulande digital und aus der Ferne eingeleitet werden können, und zwar innerhalb von weniger als 60 Sekunden. Wie der weltweite Anbieter von Aufzügen und Rolltreppen mit Hauptsitz im finnischen Espoo bekanntgibt, wird sein Remote Service nun auch in den der Schweiz, in Deutschland und in Österreich eingeführt.

    Neben der umgehenden Fahrgastbefreiung in Notfällen sollen damit auch Reparaturen aus der Ferne möglich sein. Im Anschluss an eine aus der Ferne erfolgten Instandsetzung bleiben den Angaben zufolge alle angeschlossenen Systeme für 24 Stunden unter Beobachtung.

    Der Remote Service von KONE basiert auf einer intelligenten, cloud-basierten Plattform, die angeschlossene Aufzüge, Rolltreppen und automatische Türen rund um die Uhr überwacht. Mithilfe von Datenanalyse, die sich auf Künstliche Intelligenz stützt, erkennt das System potenzielle Störungen frühzeitig und informiert technisches Personal proaktiv.

    „So verbinden wir Kundennähe mit technologischer Exzellenz und leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung durch weniger Anfahrten und effizientere Prozesse“, wird Jochen Kramer, Director Service bei KONE in den deutschssprachigen Ländern, zitiert. Remote Service ist im Transformationsfeld Klima für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2025 nominiert.

    KONE Remote Service ist ab sofort in Deutschland, Österreich und der Schweiz für mehr als 35’000 digital angeschlossene Anlagen mit KONE-DX und LCE-Steuerungen verfügbar. Weitere Steuerungstypen und Fremdanlagen sollen folgen.

  • Schweizer Start-up unterstützt Aufbau digitaler Energiegemeinschaften

    Schweizer Start-up unterstützt Aufbau digitaler Energiegemeinschaften

    Das Zürcher Start-up Exnaton spannt mit dem deutschen Softwarehersteller SAP mit Sitz in Walldorf beim Betrieb der SAP Energiegemeinschaft im SAP Energy Park zusammen. Die SAP Energiegemeinschaft erlaubt es Gebäuden und Mitarbeitenden, erneuerbare Energie zu produzieren, zu speichern und untereinander zu handeln. Die Initiative fokussiert auf den S.MART Shop, eine mit Solarpanelen, EV-Ladegeräten und einem Batteriesystem ausgestattete Räumlichkeit, die den erneuerbaren Energiehandel auf dem SAP-Campus ermöglicht.

    Exnaton unterstützt das Programm mit seinen Energiesharing-Softwarelösungen, die mit einem nutzerfreundlichen Interface die Registrierung vereinfachen, und es Nutzenden ermöglichen, gemeinsam Energie zu managen, verbrauchen und zu handeln. Echtzeitdaten aus SAP-Dashboards, kombiniert mit Exnaton-Software, ermöglichen den Energieverkauf bei günstigen Marktbedingungen sowie die Speicherung für künftigen Nutzen. Auch das Dashboard der Energiegemeinschaft, das Echtzeiteinblicke in den Verbrauch, die Produktion und den Energiehandel gibt und als Kommunikationskanal für Nachhaltigkeitsprogramme dient, wird von Exnaton betrieben. Die SAP Energiegemeinschaft führt zu Kosteneinsparungen durch optimierte Energienutzung, reduzierten CO2-Emissionen und einer gestärkten Widerstandsfähigkeit dank dezentralisierter Energieproduktion und -speicherung.

    Angesichts verschärfter deutscher Energiegesetzgebung ab 2026 kann das Projekt in Walldorf als Vorlage für weitere Energiesharing-Projekte dienen. „Die SAP Energiegemeinschaft ist zentral für die Etablierung eines Standardmodells für Energiesharing in Deutschland“, wird Anselma Wörner, Mitbegründerin und COO von exnaton, in der Mitteilung zitiert. „Mit unserer Erfahrung aus internationalen Energiegemeinschaften, sind wir stolz darauf, SAP dabei zu unterstützen, diese Vision in eine skalierbare, praxisnahe Lösung umzusetzen.“

    Die 2020 gegründete Exnaton AG ist eine Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich.

  • Neue Aufträge in Deutschland stärken Hochbaugeschäft

    Neue Aufträge in Deutschland stärken Hochbaugeschäft

    Implenia zieht in Deutschland Aufträge für Hochbauten mit einem Volumen von mehr als 200 Millionen Euro an Land. Wie es in einer Mitteilung heisst, entsprechen die Projekte „dem strategischen Fokus der Gruppe auf grosse und anspruchsvolle Immobilienprojekte, die umfassende Expertise und langjährige Erfahrung voraussetzen“.

    So wird der Baukonzern im Auftrag des Projektentwicklers und Vermögensverwalters Rock Capital Group als Generalunternehmer in München-Neuhausen das rund ein Hektar grosse Bruckmann Quartier an der Nymphenburgerstrasse zu einem hochwertigen Büroquartier umformen. Dort entstehen in einer Kombination von Neubau und Modernisierung in bester Zentrumslage 28’000 Quadratmeter Bürogeschossfläche. Dabei werden einzelne Gebäudeteile neu gebaut, historische Bauteile erfahren eine Modernisierung im Bestand, ein Gebäude wird aufgestockt, bei einem anderen steht die Fassade unter Denkmalschutz. Baubeginn ist noch 2025.

    In Brandenburg errichtet Implenia als technischer Federführer in einer Arbeitsgemeinschaft mit GP Papenburg ein neues Verwaltungsgebäude, im Ruhrgebiet eine Gesamtschule und in Frankfurt am Main eine Sechsfeld-Sporthalle mit Funktionsgebäuden für zwei Gymnasien. Alle drei Neubauten werden schlüsselfertig übergeben.

    Am Mainzer Zollhafen wird Implenia zum wiederholten Mal aktiv. Für die Projektgesellschaft der BWL Wohnungsbaugesellschaft und der Volksbank Darmstadt realisiert die Gruppe nun das Projekt Rheinwiesen living. Es besteht aus fünf fünfgeschossigen Wohngebäuden mit freiem Blick auf den Rhein. Ausserdem wurde Implenia mit der Errichtung einer Seniorenwohnanlage in Magdeburg sowie mit dem Bau eines Ausstellungs- und Verkaufsgebäudes für die Stark Gruppe in Nürnberg beauftragt.

  • Ausbau von 8000 Glasfaseranschlüssen bis 2026 geplant

    Ausbau von 8000 Glasfaseranschlüssen bis 2026 geplant

    Swiss Fibre Net und der lokale Energie- und Wasserversorger StWZ Energie stellen der Zofinger Bevölkerung laut einer Medienmitteilung bis Ende des Jahres knapp 5000 Glasfaseranschlüsse zur Verfügung. Bis Ende 2026 sollen es 8000 sein.

    Wie die beiden Unternehmen weiter mitteilen, werde das Glasfasernetz geöffnet, um die Versorgung der Kundschaft mit einer breiten Vielfalt an Telekomangeboten verschiedener Anbieter zu ermöglichen. „Dank der Zusammenarbeit mit Swiss Fibre Net können die mit StWZ-Glasfaser erschlossenen Zofingerinnen und Zofinger von den zusätzlichen Telekomangeboten von Sunrise und Salt profitieren“, so StWZ-Geschäftsführer Paul Marbach in einer Medienmitteilung. Die Angebote der beiden Telekomanbieter seien sofort verfügbar.

    Dass Kundinnen und Kunden aus diversen Telekomanbietern auswählen können, sei heutzutage ein Muss, so der CEO von Swiss Fibre Net, Andreas Waber: „Nur offene Netze garantieren einen kundenorientierten Wettbewerb. Deshalb engagieren wir uns in Zusammenarbeit mit Energieversorgern, Kabelnetzbetreibern und Gemeinden für den Grundsatz des offenen Glasfasernetzes.“

    Die Swiss Fibre Net AG ist ein Gemeinschaftsunternehmen lokaler Energieversorger und Kabelnetzbetreiber in der Schweiz. Sie verbindet die lokalen Glasfasernetze ihrer Netzpartner zum grossflächigen, homogenen und offenen Swiss Fibre Net und bietet dieses national tätigen Telekomanbietern zur Nutzung an.

  • Neue Agenda soll Zusammenarbeit im Limmattal stärken

    Neue Agenda soll Zusammenarbeit im Limmattal stärken

    An ihrer Generalversammlung vom 28. August 2025 hat sich die Limmatstadt AG zu ihrer Rolle als treibende Kraft der regionalen Entwicklung bekannt. Wie es auch in einer Medienmitteilung heisst, sei mit dem Abschluss des Prozesses für eine Neuausrichtung der künftige Auftrag für die regionale Standortförderung geschärft worden.

    In Zusammenarbeit mit den Akteurinnen und Akteuren der Region sei ein klares Zielbild definiert worden. Es kristallisiert sich in der Formulierung „Gemeinsam gestalten wir ein starkes Limmattal und schaffen Raum für mehr“. Durch die enge Zusammenarbeit und die konsequente Orientierung an den Bedürfnisse aller Anspruchsgruppen könnten die Interessen gebündelt und Projekte initiiert und begleitet werden, die die erfolgreiche Entwicklung des Limmattals nachhaltig fördern sollen.

    Vor diesem Hintergrund übernehme die Limmatstadt AG eine aktivere Rolle. So würden nun die Entwicklung einer gemeinsamen regionalen und digitalen Agenda und das Projekt Kommunikationskanäle Limmattal gestartet. Beide sollen die Sichtbarkeit regionaler Angebote verstärken und die Zusammenarbeit im Limmattal weiter fördern.

    Im Rahmen dieser Neuausrichtung wurde auch der überarbeitete Markenauftritt „Limmattal. Raum für mehr.“ präsentiert. Er soll die Identität der Region als dynamischer Lebens- und Wirtschaftsraum stärken.

    Jasmina Ritz und Josef Bütler haben sich aus beruflichen Gründen aus dem Verwaltungsrat zurückgezogen. Neu gewählt wurde Roger Bachmann, der Stadtpräsident von Dietikon. Von seiner Expertise und regionalen Verbundenheit erwartet sich die Limmatstadt AG wertvolle Impulse.

  • Die Schweiz braucht ein neues Bewusstsein für ihre Industrie

    Die Schweiz braucht ein neues Bewusstsein für ihre Industrie

    Mit einem Exportanteil von über 80 Prozent steuert die produzierende Industrie rund 18 Prozent direkt zum Schweizer Bruttoinlandprodukt bei. Mit den industrienahen Dienstleistungen steigt der Anteil auf mehr als 25 Prozent bzw. 230 Milliarden Franken jährlich. Die Industrie sorgt nicht nur für hohe Wertschöpfung und geringe Jugendarbeitslosigkeit, sondern finanziert direkt und indirekt Infrastruktur, Bildung und soziale Sicherheit.

    Globale Handelsbeziehungen sind unverzichtbar
    Aktuelle US-Strafzölle von 39 Prozent auf Schweizer Güter bedrohen den Export und damit fundamentale Pfeiler der Wirtschaftsleistung. Der Wohlstand und die Krisenresilienz der Schweiz basieren traditionell auf offenen, zuverlässigen und umfassenden Handelsbeziehungen, insbesondere zur EU als wichtigstem Absatzmarkt. Die rasche Ratifizierung der Bilateralen III und neuer Freihandelsabkommen ist zentral, um Barrieren abzubauen und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

    Rahmenbedingungen weiterentwickeln
    Tiefe Arbeitslosigkeit und die anhaltende Stärke der Industrie beruhen auf Faktoren wie dem dualen Bildungssystem, einer schlanken Bürokratie, flexibler Kurzarbeit und einer liberalen Wirtschaftsordnung. Die Ausweitung der Kurzarbeitsbezugsdauer und der Erhalt des liberalen Arbeitsmarktes sind dabei zentrale Instrumente.

    Politischer Handlungsbedarf
    Die Industrie benötigt eine Politik, die ihre volkswirtschaftliche Bedeutung ernst nimmt. Das Modell «Exportnation Schweiz» bleibt erfolgreich, wenn Unternehmen innovative Wege gehen können und die Politik dafür konsequent die verlässlichen Rahmenbedingungen bereitstellt. Dies ohne Blockaden und mit klarem Fokus auf den Erhalt internationaler Wettbewerbsfähigkeit.

    Industriestärke politisch absichern
    Die Schweiz muss sich ihrer industriellen Stärken bewusst werden und diese mutig weiterentwickeln. Nur mit besserer Vernetzung, politischen Entscheidungswillen und optimalen Rahmenbedingungen ist der internationale Erfolg der Industrie nachhaltig gesichert.

  • Kommunikation für digitale Self-Storage-Lösungen in Zürich

    Kommunikation für digitale Self-Storage-Lösungen in Zürich

    Die inhabergeführte Zürcher Kommunikationsagentur GRIP ist laut einer Medienmitteilung zukünftig für die PR von placeB verantwortlich, einem ebenfalls in Zürich ansässigen Anbieter für digitale Lagerraumlösungen. Im Rahmen der Zusammenarbeit will man auf die datengestützte Alltagsrelevanz von Self-Storage-Lösungen im B2C-Bereich fokussieren. Zentral ist ausserdem die ESG (Umwelt, Soziales, Unternehmesführung)-konforme Flächenaktivierung durch placeB-Lösungen für B2B-Partner.

    „PlaceB zeigt, wie digital zugänglicher Lagerraum gesellschaftliche Herausforderungen löst. Als Schweizer Scale-up mit digitaler DNA passt das perfekt zu unserer Expertise in der Immobilien- und Technologiekommunikation und wir freuen uns darauf, placeB auf ihrem Expansionskurs zu begleiten“, wird Patrick Milo in der Mitteilung zitiert, Managing Director der Kommunikationsagentur. Laut Tobias Kaufmann, CEO der placeB AG, entwickelt sich Self-Storage „von der Nischenlösung zur urbanen Grundausstattung. GRIP wird uns dabei unterstützen, sowohl Privatnutzer als auch Immobilieneigentümer für die Vorteile intelligenter Raumnutzung zu sensibilisieren.“

    Die placeB AG ist an über 50 Standorten aktiv und will mit ihrem Angebot gesellschaftliche Megatrends wie Urbanisierung, Wohnraummangel und erhöhte Mobilität angehen. Kunden können mithilfe der placeB-App ab einer Mietdauer von einer Woche beheizte und trockene Lagerräume anmieten. Diese sind rund um die Uhr videoüberwacht und sind nach Erteilung von Zugriffsrechten auch Mitarbeitenden oder Freunden zugänglich.

  • Schnellladung von Batterien erreicht neuen Meilenstein

    Schnellladung von Batterien erreicht neuen Meilenstein

    Die Designwerk Technologies AG mit Sitz in Winterthur hat in einem unter Realbedingungen abgehaltenen Test bei einer Schnellladung einer Lastwagenbatterie eine Ladeleistung von über 1 Megawatt erreicht. Mit diesem Erfolg wird die Schnellladung grosser Batterien für Elektrolastwagen Realität und die Hürde für den Langstreckenverkehr übersprungen, heisst es in einer Mitteilung.

    Der Test fand unter Realbedingungen auf dem Werkhof des Nationalstrassen-Gebiets VI in Oberbüren statt. Dabei wurde eine Spitzenleistung von 1140 Kilowatt erreicht. Das sind 8 Prozent mehr als die Vorgabe von 1050 Kilowatt. Der vollständige Ladevorgang einer 1000-Kilowatt-Batterie von 10 auf 80 Prozent dauerte 42 Minuten. Mit dieser Ladung kann ein 40-Tonner-Elektrolastwagen eine Strecke von mehr als 500 Kilometern bewältigen. Die erforderliche Ladezeit liegt im Zeitrahmen gesetzlich vorgeschriebener Pausen für den Fahrer.

    „Ein 40-Tonner lädt dank Mega Charging so schnell, wie ein Elektroauto – nur mit deutlich mehr Leistung“, wird Niels Ross, Projektleiter Ladetechnik von Designwerk, in der Mitteilung zitiert. „Das ist der Schlüssel, um den Schwerlastverkehr zu elektrifizieren.“

    Der Einsatz von Elektrolastwagen kann jährlich Tausende Tonnen CO2 einsparen. In der Schweiz sind die Zulassungen batterieelektrischer Trucks in den beiden ersten Quartalen 2025 um 41,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen, so die Mitteilung.

  • Neue Partnerschaft fördert dauerhafte Kohlenstoffentfernung

    Neue Partnerschaft fördert dauerhafte Kohlenstoffentfernung

    Das Berner ClimateTech-Unternehmen Neustark hat von der Swiss International Air Lines (Swiss) gemäss einer Medienmitteilung einen mehrjährigen Auftrag zur CO2-Entfernung (CDR) erhalten. Erstmals tun sich ein Vertreter der Luftfahrt und der Bauindustrie zusammen, um dauerhaft für einen geringeren Kohlenstoffausstoss zu arbeiten, heisst es dort weiter. Beide Sektoren gelten als emissionsreiche Industriezweige, die sich nach Aussage von Valentin Gutknecht, Mitgründer und Co-CEO von Neustark, schwer dekarbonisieren lassen.

    Für das als Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) im Jahr 2019 gegründete Start-up ebne die Partnerschaft den Weg zu einem europaweiten Ausbau der Technologie zur Abscheidung, Speicherung und Beseitigung von Kohlenstoff. „Pioniere wie Swiss spielen eine entscheidende Rolle bei der weiteren Verbreitung unserer CO2-Entfernungstechnologie, sodass wir täglich exponentiell mehr Tonnen schwer vermeidbarer CO2-Emissionen dauerhaft aus der Atmosphäre entfernen können“, wird Gutknecht zitiert.

    Die Lösung von Neustark basiert auf der Weiterverwertung von Beton aus abgerissenen Gebäuden und mineralischen Abfallstoffen. Die Technologie setze einen beschleunigten Mineralisierungsprozess in Gang, bei dem CO2 an die Poren und die Oberfläche des Granulats gebunden und somit dauerhaft aus der Luft entfernt wird. Das Abbruchgranulat kann dann in karbonisierter Form beim Bau von Strassen oder zur Herstellung von Recyclingbeton wiederverwendet werden.

    Die Partnerschaft wurde mit der Option, Volumen und Laufzeit zu erweitern, geschlossen und ist Teil einer dauerhaften Initiative zur CO2-Entfernung der Swiss. Die zur Lufthansa Group gehörende Fluglinie hat bereits Partnerschaften mit Schweizer Klimatechnologieunternehmen wie Climeworks und Synhelion, heisst es. „Die dauerhafte Entfernung von CO2 ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu Netto-Null in der Luftfahrt. Gemeinsam machen wir einen wichtigen Schritt zur Skalierung dieser Technologie“, wird CEO Jens Fehlinger zitiert.

  • Schweizer Küchenhersteller baut Präsenz in Deutschland aus

    Schweizer Küchenhersteller baut Präsenz in Deutschland aus

    Suter Inox will sich langfristig in Deutschland etablieren. Das auf Kücheneinbauten aus Edelstahl spezialisierte 78 Jahre alte Aargauer Familienunternehmen startet zur Küchenmeile 2025 offiziell in den deutschen Markt und wird dort nach zwei Jahren Präsenz auf einer Sonderfläche fester Aussteller. Die wichtigste europäische B2B-Fachmesse für Entscheiderinnen und Entscheider der Küchen- und Möbelbranche findet vom 20. bis 26. September 2025 in der nordrhein-westfälischen Stadt Löhne statt.

    Laut einer Medienmitteilung von Suter Inox zeigt sich das Unternehmen in der dortigen Architekturwerkstatt auf 150 Quadratmetern Präsentationsfläche. Marco Suter, der Präsident des Verwaltungsrats der Suter Inox AG, bezeichnet sie als „bedeutendes Forum für hochwertige Küchenarchitektur und kreative Materialinszenierungen. Als neuer Partner freuen wir uns, die Küche als ganzheitliches architektonisches Erlebnis mitzugestalten und uns in diesem inspirierenden Umfeld zu präsentieren.“

    Die Marketinggemeinschaft aus 24 Unternehmen, die gemeinsam rund 90 Prozent des deutschen Küchenmöbelumsatzes erwirtschaften und die Küchenmeile veranstaltet, erwartet auch in diesem Jahr 25’000 Fachbesucherinnen und -besucher, 40 Prozent davon aus dem Ausland.

    Parallel dazu zeigt das Unternehmen seine massgefertigten Arbeitsplatten, Spülen und Becken, Ab- und Überlauftechniken sowie Armaturen im nur wenige Minuten von der Messe entfernten BORA Flagship Store in Herford. Dieser wird den Angaben zufolge während der Küchenmeile gezielt besucht.

    „Deutschland ist ein anspruchsvoller, aber spannender Markt mit grossem Potenzial für unsere hochwertigen Edelstahlprodukte“, so Suter. „Unsere Präsenz in der Architekturwerkstatt und im BORA Flagship Store ist der Auftakt zu einem gezielten Ausbau unserer Marktaktivitäten. Wir freuen uns auf den Austausch mit Fachhändlern – und auf viele neue Partnerschaften.“

  • Holzhandelsunternehmen eröffnet modernen Standort in Obernau

    Holzhandelsunternehmen eröffnet modernen Standort in Obernau

    Die Herzog-Elmiger AG hat ihren neuen Standort in Obernau bei Kriens offiziell in Betrieb genommen. Zuvor hatte der Holzwerkstoffhandel seinen Sitz 65 Jahre lang an der Langsägestrasse in Kriens. Die Suche nach einem neuen Firmengelände war notwendig geworden, weil die Familie für das Autobahnprojekt Bypass Luzern vom Bundesamt für Strassen enteignet worden sei, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Zeitgleich mit der Neueröffnung beging das Familienunternehmen am 23. und 24. August 2025 auch sein 120-jähriges Jubiläum. Die Geschwister Melanie und Michael Herzog haben den Betrieb 2022 vom Vater André Herzog übernommen und führen ihn nun in fünfter Generation.

    Die Kundschaft, Partnerinnen und Partner, die Nachbarschaft und die Öffentlichkeit konnten sich den Angaben zufolge bei geführten Rundgängen Einblicke in den 10’190 Quadratmeter grossen Holzneubau der Firma und ihr Geschäft verschaffen – vom vollautomatisierten Flächenlager über das Furnierlager mit besonderen Hölzern und die neue Ausstellung bis hin zur Photovoltaikanlage auf dem Dach, die pro Jahr rund 336 Tonnen CO2 einspart.

    Besonders hätten die zwölf Meter hohe Halle, ihre Tragkonstruktion aus Schweizer Holz und der Blick in die Logistik beeindruckt, wo täglich bis zu 200 Tonnen Waren bewegt werden. Grosses Interesse hätten auch die Räume geweckt, die für die Mitarbeitenden geschaffen wurden: ein Aktivraum, ein mit einheimischem Arvenholz ausgestattetes Zimmer zur Erholung, eine Terrasse mit grossem Grill und eine Kaffeebar.

    „Mit diesem Neubau haben wir die Chance genutzt, unser Unternehmen zukunftsorientiert und nachhaltig weiterzuentwickeln“, wird Michael Herzog zitiert. „Hier haben wir Raum für Innovation und gleichzeitig eine starke Verbindung zu unserer Tradition.“

  • Geplante Börsennotierung soll Marktpräsenz stärken

    Geplante Börsennotierung soll Marktpräsenz stärken

    Die Fondsleitung der Swiss Prime Site Solutions AG (SSPS), ein Asset Manager für Immobilienlösungen aus Zug, prüft laut einer Medienmitteilung eine Kotierung des SPSS Investment Fund Commercial (SPSS IFC) an der SIX Swiss Exchange. Der SPSS IFC investiert laut eigener Angaben mit Fokus auf Gewerbeimmobilien an wirtschaftlich etablierten Lagen in der ganzen Schweiz. Das Unternehmen plant eine Umsetzung bis Ende 2025 und möchte so seine Marktpräsenz stärken, den Zugang für neue Investoren öffnen und die Liquidität des Fonds langfristig fördern. Begleitet wird die Kotierung von der Zürcher Kantonalbank als Sole Lead Managerin.

    Laut Mitteilung erfolgt die Kotierung vorbehaltlich der Marktbedingungen, der Genehmigung der Fondsvertragsänderungen durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) sowie der Genehmigung des Kotierungsgesuchs durch die SIX Swiss Exchange. Mit der genehmigten Fondsvertragsanpassung als Publikumsfonds wird der SPSS IFC für alle Anleger offenstehen. Bis dahin ist er ausschliesslich für qualifizierte Anleger zugänglich. An der SIX Swiss Exchange soll der Fonds zukünftig in die Indizes SXI Real Estate Broad und SXI Real Estate Funds Broad aufgenommen werden.

    Im Vorfeld der geplanten Kotierung konnte das Unternehmen bereits sein Portfolio ausbauen und sich so auf die Weiterentwicklung des Fonds vorbereiten. „Mit den Mitteln aus der letzten Kapitalerhöhung haben wir das Portfolio mit zwei attraktiven Light-Industrial-Liegenschaften optimal ausgebaut, die Eigenkapitalbasis nachhaltig gestärkt und das Produkt konsequent auf die Anforderungen einer Börsenkotierung ausgerichtet“, so Maximilian Hoffmann, CIO Funds bei SPSS.

  • SMG bereitet milliardenschweren Börsengang vor

    SMG bereitet milliardenschweren Börsengang vor

    SMG vereint führende Online-Marktplätze in den Bereichen Immobilien, Autos, Kleinanzeigen und Auktionen. Dank dieser breiten Aufstellung konnte das Unternehmen seine Marktposition in den letzten Jahren kontinuierlich ausbauen. Im ersten Halbjahr 2025 stieg der Umsatz um 14,4 Prozent auf 161,5 Millionen Franken. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte um 34 Prozent auf 87,6 Millionen Franken zu, womit die Marge auf 54,3 Prozent kletterte. Diese starke Profitabilität stützt die angestrebte Bewertung.

    Eigentümer und Perspektiven
    Die grössten Anteilseigner sind die TX Group (31 %), Ringier (29,5 %), die Mobiliar (29,5 %) sowie der US-Investor General Atlantic (10 %). Sie dürften zu den Hauptprofiteuren eines erfolgreichen Börsengangs zählen, ebenso wie das Management von SMG. Mit dem Gang an die Börse sollen langfristiges Wachstum, strategische Flexibilität und Investitionen in die Weiterentwicklung der Plattformen gesichert werden.

    Herausforderungen im Umfeld
    Während SMG mit seinen digitalen Marktplätzen wächst, stehen die Mutterhäuser im klassischen Mediengeschäft vor strukturellen Veränderungen. Der Börsengang wird daher auch als Signal verstanden, wie stark die digitale Ausrichtung an Bedeutung gewinnt. Kritische Stimmen verweisen zwar auf die hohe Marktmacht des Unternehmens, gleichzeitig wird der IPO als Chance gesehen, die Positionierung von SMG im internationalen Wettbewerb zu stärken.

    Ob der Börsengang zum vollen Erfolg für alle Beteiligten wird, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass SMG damit die Weichen für die nächste Entwicklungsphase stellt.