Kategorie: Unternehmen

Unternehmen – Immobiliennews zu Firmen, Strategien, Innovationen & Marktbewegungen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Änderungen in Sika’s Verwaltungsrat und Konzernleitung vor Wachstumsstrategie 2028

    Änderungen in Sika’s Verwaltungsrat und Konzernleitung vor Wachstumsstrategie 2028

    Sika hat heute umfangreiche Personaländerungen in ihrer Führungsetage angekündigt. Dies geschieht im Vorfeld der Präsentation der neuen Wachstumsstrategie am Capital Markets Day am 3. Oktober 2023.

    Der prominente Wechsel wird der Vorschlag von Thierry F. J. Vanlancker als Präsident des Verwaltungsrats für die Generalversammlung 2024 sein. Er tritt an die Stelle von Paul Hälg, der nach zwölf erfolgreichen Jahren den Rückzug antritt. Vanlancker, ein Veteran des Chemiesektors mit über 30 Jahren Erfahrung, hat dem Verwaltungsrat seit 2019 gedient. Paul Hälg hingegen war seit 2012 Präsident des Verwaltungsrats und hat während seiner Amtszeit zahlreiche erfolgreiche Übernahmen und Integrationen wie Parex und MBCC geleitet.

    Thomas Hasler, CEO von Sika, lobte Hälg’s Führungsqualitäten und sein Engagement, insbesondere während des dreieinhalbjährigen feindlichen Übernahmeversuchs des Unternehmens, der 2018 beigelegt wurde.

    Im Zuge der Neuausrichtung gibt es auch wichtige Rotationen innerhalb der Konzernleitung, die am 1. Oktober 2023 in Kraft treten:

    Christoph Ganz wechselt von Regionalleiter Americas zu Regionalleiter EMEA.

    Mike Campion übernimmt die Rolle des Regionalleiters Americas.

    Philippe Jost wird zum Regionalleiter Asien/Pazifik.

    Ivo Schädler wird neuer Leiter Construction.

    Raffaella Marzi übernimmt zusätzlich die Rolle als Leiterin Legal von Stefan Mösli.

    Thomas Hasler betonte die Stärke des Managements und zeigte sich zuversichtlich, dass das neu formierte Team die Wachstumsstrategie 2028 erfolgreich umsetzen wird.

  • Neues ewz-Zentrallager: hohe Effizienz bei halber Fläche

    Neues ewz-Zentrallager: hohe Effizienz bei halber Fläche

    Nach knapp zweijähriger Bauzeit konnte das neue ewz-Zentrallager im Mai 2023 den Nutzern des Geschäftsbereiches Netze übergeben werden. Bis August wurde ein minutiös geplanter Umzug des gesamten Lagerbestandes von der einen Seite des Areals ins neue Gebäude vollzogen und dies bei vollem Betrieb. Sämtliche Artikel, ob Schraubenzieher, Leuchten, Kabel, Verteilkästen oder Mittelspannungstransformator, mussten für die die ewz-Mitarbeitenden von Bau und Betrieb jederzeit verfügbar sein. Zudem musste jeder Artikel im neuen Lager auch seinen neuen «digitalen Platz» in den ewz-IT-Systemen finden, damit der gesamte Bestell-, Rüst- und Auslieferungsvorgang in der gewohnten Qualität und Zeitspanne abgewickelt werden kann.

    Heute stellte Stadtrat Michael Baumer, Vorsteher der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich, das neue Zentrallager zusammen mit den ewz-Verantwortlichen den Medien vor. Anhand der Legislaturschwerpunkte im Bereich Energie zeigte er auf, wie wichtig das neue Logistikzentrum für die Versorgungssicherheit und das Erreichen der Energie- und Klimaziele der Stadt Zürich ist. Baumer: «Nur mit einer leistungsfähigen und bedarfsgerechten Infrastruktur können wir die Transformation der Energieversorgung vorantreiben und die Versorgungssicherheit stärken.»

    Höhere Effizienz trotz 50 Prozent kleinerer Fläche
    Die Lagerflächen in der alten Bobinenhalle und dem Betriebsgebäude aus dem Jahr 1974 boten etwa doppelt so viel Platz wie das neue Lager. Diese logistische Herausforderung wurde dank eines neu entwickelten Logistikkonzeptes mit einer optimalen Ausnutzung der Höhe und Verdichtung mit drei automatischen Lagereinrichtungen gelöst: Dies sind vier Lagerlifte mit rund 5’400 Plätzen, ca. 1’200 Palettenplätze in einem Verschieberegallager sowie ein Paternoster für Bobinen (grosse Kabelspulen) mit 282 Lagerplätzen. Dazu braucht es ein höchst leistungsfähiges Tragwerk und Decken, die den Anforderungen einer Brücke entsprechen müssen, da sie sehr hohen Belastungen standhalten müssen. Zudem muss das Lager auch nach einem Erdbeben funktionsfähig bleiben, damit ewz selbst im Katastrophenfall die systemrelevanten Stromnetze rasch wieder instand setzen kann. Mit der Integration der Eichstelle in das neue Zentrallager können die grösstmöglichen Synergien in den Prozessen sowie den Lagereinrichtungen genutzt werden.

    Neuer Blickfang im Industriequartier
    Besonders anspruchsvoll war das Einbringen der 55 Tonnen schweren und 32 Meter langen vorgefertigten Stahlbetonträgern auf das Grundstück, das eingebettet ist zwischen zwei Eisenbahnviadukten, der Duttweiler-Brücke, Zubringergeleisen zum Migros-Areal sowie der Pfingstweidstrasse. Die Wuchtigkeit des Innenausbaus widerspiegelt sich jedoch kaum in der Aussengestaltung. Mit seiner Fassade aus unbehandeltem Douglasienholz, das zu 80% aus der Forstregion Zürich Nord stammt, ist es ein Blickfang mitten im von Backsteinen, Glas, Stahl und Beton geprägten Zürcher Industriequartier. Mit der Zeit wird die Ostfassade sowie das Dach intensiv begrünt sein und so einen Beitrag an die Biodiversität leisten.

    Baustart Erneuerung Betriebsgebäude Herdern
    Im September 2023 wurde mit dem Überdachen des Unterwerks Herdern die zweite Bauetappe eingeläutet. Das Hauptgebäude wird auf den Rohbau zurückgebaut, saniert und um zwei Geschosse aufgestockt, wobei die beiden neuen Stockwerke über der alten Lagerhalle und dem Unterwerk auffällig herausragen werden. Mit einer neuartigen Rezirkulationsanlage, die Grundwasser als Energiequelle nutzt, und einer grossen Solaranlage ist dieses Bauvorhaben auch in Bezug auf die Energieversorgung zukunftsweisend. Für die Instandsetzung und Optimierung des gesamten ewz-Areals Herdern haben die Stimmberechtigten der Stadt Zürich im September 2020 mit einem Ja-Anteil von 88,2% den Objektkredit von 167,44 Mio. Franken bewilligt.

  • LEDCity gewinnt Green Business Award

    LEDCity gewinnt Green Business Award

    LEDCity hat den Green Business Award 2023 gewonnen. Das 2017 gegründete Unternehmen aus Zürich hat ein intelligentes Beleuchtungssystem entwickelt, das gegenüber herkömmlicher LED-Beleuchtung mit Bewegungsmeldern rund 50 Prozent weniger Energie verbraucht. Zum Wettbewerb um den wichtigsten Nachhaltigkeitspreis der Schweiz waren in diesem Jahr 28 Bewerber angetreten. Das Finale hatten neben LEDCity auch Haelixa mit seinem DNA-Marker für Rohstoffe und namuk mit seinem hochwertigen Kinder-Outdoor-Label erreicht, informieren die Veranstalter des Green Business Award in einer Mitteilung.

    „Die Lösung von LEDCity hat uns überzeugt, da sie zeigt, wie wir mit Technologie und Künstlicher Intelligenz die Herausforderungen in der Energiebranche angehen können“, wird Jurypräsidentin Doris Leuthard in der Mitteilung zitiert. Für LEDCity-CEO Patrik Deuss zeigt die Auszeichnung, „dass wir mit unserem energiesparenden und gleichzeitig schnell amortisierbaren Beleuchtungssystem auf dem richtigen Weg sind“. Zudem unterstreiche der Gewinn „unser Engagement für nachhaltige Innovationen“.

    LEDCity setzt bis zu fünf Sensoren pro Leuchtmittel ein. Neben Helligkeit und Bewegung werden dabei etwa Feuchtigkeit, Temperatur und CO2-Konzentration gemessen. Die gewonnen Daten können beispielsweise von Sicherheitssystemen oder für die Planung von Reinigungsarbeiten genutzt werden.

    Der Green Business Award wird bereits im fünften Jahr von der Kooperation Green Business Switzerland vergeben. Er zeichnet „Lösungen aus, die ökologische Innovation mit ökonomischem Erfolg verbinden“, heisst es in der Mitteilung. Hinter Green Business Switzerland stehen Akteure aus Wirtschaft und Umweltschutz. Initiiert wurde die Kooperation von der Schweizerischen Umweltstiftung und dem Verein Go for Impact.

  • Life-Science-Park Rheintal wird übernommen

    Life-Science-Park Rheintal wird übernommen

    Der Pharmakonzern Novartis übergibt die Weiterentwicklung des Life-Science-Parks Rheintal in Stein an den Energiedienst­leister und Industrieparkbetreiber GETEC mit Sitz in Muttenz BL. Laut einer Medienmitteilung von Novartis soll damit das wirtschaftliche Potenzial des Parks maximiert und professionell weiterentwickelt werden. Finanzielle Einzelheiten dieser Transaktion wurden nicht mitgeteilt. Die Übertragung aller Vermögenswerte soll bis Ende des Jahres 2023 abgeschlossen sein.

    Novartis behält den Standort als grösster Mieter bei und wird dort weiterhin Medikamente und Therapien herstellen. Das Unternehmen betreibt in Stein ein Produktionswerk für feste Darreichungsformen und Medikamente zur Injektion, für Zell- und Gentherapien sowie ein Mahl- und Mischzentrum für die chemische Fertigung.

    „Nach einer detaillierten Analyse ist Novartis zum Schluss gekommen, dass die Übertragung des Managements des Life-Science-Parks Rheintal an einen professionellen Industrieparkbetreiber das wirtschaftliche Potenzial des Standorts besser maximieren und weiterentwickeln kann und die Ansiedlung neuer Firmen erleichtert“, wird Steffen Lang, Präsident Operations und Mitglied der Novartis-Geschäftsleitung, zitiert. Im Gegenzug könne sich Novartis besser auf sein Kerngeschäft fokussieren.

    Die GETEC gehört zur GETEC Group mit Sitz in Magdeburg im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt. Die Gruppe ist auch in den Niederlanden und Italien tätig. In der Schweiz betreibt sie auch den 50 Hektar grossen Industriestandort in Muttenz.

    Die Standortförderung des Kantons Aargau begrüsst den Eigentümerwechsel im Grossraum Sisslerfeld, einem strategischen Entwicklungsschwerpunkt des Kantons: „Das Sisslerfeld verfügt über grosses Potenzial für wertschöpfungsstarke Betriebe und damit für deutlich mehr Arbeitsplätze“, so die Leiterin der Standortförderung, Verena Rohrer. „Die Übertragung an GETEC ermöglicht es uns, gemeinsam weitere, innovative Unternehmen im Grossraum Sisslerfeld anzusiedeln, die miteinander kooperieren können.“

  • KONE macht neuen Standort zum Labor für New Work

    KONE macht neuen Standort zum Labor für New Work

    Der finnische Spezialist für Gebäudemobilität KONE hat laut einer Medienmitteilung in Sitten eine neue Niederlassung für rund 70 Mitarbeitende eingeweiht. Im Beisein des finnischen Botschafters in der Schweiz, Valtteri Hirvonen, wurde sie offiziell ihrer Bestimmung übergeben. KONE ist seit 2001 in der Westschweiz präsent und beschäftigt dort 140 Mitarbeitende.

    Mit der Eröffnung seines jüngsten Standorts führt KONE gleichzeitig ein neues Arbeitsmodell ein. Unter anderem gehört hierzu eine täglich neue, computergesteuerte Zuteilung der Arbeitsplätze. Wer einen Arbeitsplatz besetzen möchte, stellt via eine App eine Anfrage und bekommt dann einen Platz zugewiesen. Dies erfolgt nach dem Zufallsprinzip und anders als am Vortag.

    Das Unternehmen verspricht sich davon eine stärkere Kommunikation der Mitarbeitenden, was Zusammenarbeit und Kreativität fördern soll. Zudem ist das Bürogebäude in Sitten den Angaben zufolge das erste von KONE weltweit, das vollständig in der neuen Markenidentität gestaltet ist. Dabei sei ein dynamischer und flexibler Raum geschaffen worden, der je nach Bedürfnissen verändert werden könne. Dieses Konzept sei mit einem Team aus lokalen Mitarbeitenden in einem partizipativen Prozess entstanden.

    „Wir sind stolz, am Standort Sitten eine Form der Zusammenarbeit einführen zu können, die den Anforderungen der Digitalisierung und Globalisierung gerecht wird und die Inklusion und Innovation in unserem Westschweizer Team fördert“, wird Christian Wukovits, Geschäftsführer KONE Schweiz und Österreich, in der Mitteilung zitiert, „Der Projektgruppe und allen anderen, die an diesem Prozess beteiligt waren, möchte ich herzlich danken. Sie haben hervorragende Arbeit geleistet, die für unser Unternehmen wegweisend sein wird“.

  • Halter-Firmen treten verstärkt als Gruppe auf

    Halter-Firmen treten verstärkt als Gruppe auf

    Der Schlieremer Immobilienentwickler Halter AG ordnet seine Führungsstruktur neu. Laut einer Mitteilung ist rund um die Firma in den vergangenen zehn Jahren ein Ökosystem an Schwesterunternehmen mit unterschiedlichen Bau- und Immobilienleistungen entstanden. Daraus ergebe sich die Notwendigkeit der Weiterentwicklung an der Spitze. Die Halter Holding sei bisher als „stille“ Holding in der Öffentlichkeit kaum aufgetreten.

    Künftig werden sie sich verstärkt im Markt positionieren. Der Weg der Bau- und Immobilienwirtschaft zu einer Kreislaufwirtschaft  könne nur mit integrierten Wertschöpfungsprozessen und Modellen der Zusammenarbeit in Planung, Ausführung und Betrieb erfolgreich umgesetzt werden könne. Das sei verbunden mit Nutzung der Digitalisierung und digitaler Technologien.

    Im Zuge der Organisationsentwicklung ergeben sich laut der Firmenmitteilung ab 1. Januar 2024 personelle Änderungen. So übernimmt Maik Neuhaus von Markus Mettler die Aufgabe als CEO der Halter AG. Mettler wird neu Verwaltungsratspräsident der Halter AG und Delegierter des Verwaltungsrates der Halter Gruppe. Balz Halter bleibt Verwaltungsratspräsident der Halter Gruppe. Alexandra Stamou nimmt Einsitz im Verwaltungsrat der Halter AG und wird neu Leiterin Innovation und Produkte der Halter Gruppe.

    Die Geschäftseinheit Gesamtleistungen der Halter AG, die mit mehr als 200 Mitarbeitenden die grösste Einheit darstellt, wird  aufgeteilt. Ab Januar 2024 wird es die Halter Gesamtleistungen Deutschschweiz und die Halter Gesamtleistungen Westschweiz geben. Neue Geschäftsführer werden Diego Frey für die Deutschschweiz und Fréderic Boy für die Westschweiz. Beide gehören dann zur Geschäftsleitung der Halter AG.

  • Mit dem 100-Jahr Jubiläum übernimmt bei Renggli die fünft Generation

    Mit dem 100-Jahr Jubiläum übernimmt bei Renggli die fünft Generation

    Die Renggli AG steht vor einem Generationenwechsel. Erstmals übernehmen gleich drei Söhne die Verantwortung beim Schweizer Traditionsunternehmen. In den ersten drei Generationen reifte das regional tätige Holzbauunternehmen in kleinen Schritten heran – entwickelte aber bereits damals neue Methoden und Techniken. Unter der Leitung der vierten Generation setzte das Unternehmen ab 1991 ganz auf Innovation im Holzbau und mit der konsequenten Ausrichtung auf energieeffiziente Gebäude seiner Zeit voraus.

    Innovationen im industriellen Holzbau
    Die Unternehmung hat sich seither auf industriell gefertigte, energieeffiziente Gebäude in Element- und Modulbau spezialisiert. Heute realisiert Renggli jährlich rund 200 Bauprojekte – und ist in der Schweiz an fünf Standorten tätig. Mit Holz bauen heisst für Renggli, in eine lebenswerte Zukunft zu investieren.

    Die fünfte Generation übernimmt
    Auf Anfang 2024 findet nun der Übergang von der vierten auf die fünfte Generation statt. Die drei Brüder David, Samuel und Micha Renggli übernehmen als neue Eigentümer die Verantwortung für das Unternehmen. Max Renggli zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück – er bleibt aber weiterhin Präsident des Verwaltungsrates. «Ich freue mich, dass wir unseren drei Söhnen die Verantwortung übergeben dürfen. Sie sind ein starkes Team und werden zusammen mit kompetenten Mitarbeitenden und erfahrenen Führungskräften das Unternehmen erfolgreich in die Zukunft führen», sagt Max Renggli. Der Generationenwechsel wurde umfassend und sorgfältig vorbereitet. «Unser 100-Jahr-Jubiläum ist der passende Zeitpunkt Nägel mit Köpfen zu machen und die Geschicke des Unternehmens in neue Hände zu geben.»

    David Renggli ist neuer CEO
    Die drei Brüder sind bereits heute in verschiedenen operativen Funktionen im Unternehmen tätig. Der Betriebswirt David Renggli war zuletzt stellvertretender CEO und Mitglied der Geschäftsleitung. Er hat am 1. September 2023 die Gesamtleitung übernommen. «Wir treten in grosse Fussstapfen. Der damit verbundenen Verantwortung sind wir uns bewusst», erklärt der neue CEO. Das Unternehmen sei Dank einer erfahrenen Geschäftsleitung und einem breit abgestützten Kader bestens aufgestellt. Mit nachhaltigem Holzbau habe Renggli früh auf die richtigen Themen gesetzt. «Dieses Erbe wollen wir weiterführen – aber gleichzeitig mit frischen Ideen neue Akzente setzen.» Sein Bruder Samuel Renggli ist Leiter Business Development und Mitglied der Geschäftsleitung. Nach einer Lehre als Automobil-Mechatroniker hat er berufsbegleitend eine Ausbildung zum Technischen Kaufmann gemacht. Anschliessend studierte er an der Hochschule Luzern Betriebswirtschaft mit Fokus Immobilienmanagement. Er verantwortet zurzeit schwergewichtig den Neubau des Werkes in Eberswalde in Deutschland. Micha Renggli machte eine Lehre als Zimmermann und absolvierte zusätzlich ein Studium zum Dipl. Techniker HF Bauführung Holz-bau. Heute ist er als Bau- und Projektleiter in der Generalunternehmung tätig.

  • CSL Immobilien ernennt Piffaretti und Walter zu Co-CEOs

    CSL Immobilien ernennt Piffaretti und Walter zu Co-CEOs

    Renato Piffaretti übernimmt am 1. Oktober sein Amt als einer von künftig zwei CEOs bei CSL Immobilien aus Zürich. Laut einer Medienmitteilung liegen seine Schwerpunkte in der Produktentwicklung und Produktvermarktung. Er war zuletzt als Head of Real Estate Switzerland bei der Swiss Life Asset Management AG tätig.

    Das Unternehmen um Verwaltungsratspräsident Markus Schawalder hat sich für die Nachfolge des Ende September ausscheidenden Yonas Mulugeta für eine Co-CEO-Struktur entschieden. So sollen sich die Kompetenzen von Piffaretti mit denen von Thomas Walter ergänzen. Dieser wird seinen Posten als Co-CEO spätestens zum 1. März 2024 antreten und dann für die Bereiche Wirtschaft und Digitalisierung verantwortlich sein.

    „Die Ernennung von Renato Piffaretti und Thomas Walter ist der richtige Schritt zur Stärkung und zum Ausbau der Dienstleistungen der CSL“, wird Schawalder in der Mitteilung zitiert. „Sie werden die Zukunft der CSL Immobilien erfolgreich gestalten, basierend auf den Grundpfeilern Innovation, Qualität und Verantwortung.“

  • Drei neue Mitglieder in den Verwaltungsrat der WSG gewählt.

    Drei neue Mitglieder in den Verwaltungsrat der WSG gewählt.

    Marc Mettauer, CEO und Delegierter des Verwaltungsrats der WSG, zeigt sich erfreut über die personelle Verstärkung im Verwaltungsrat: „Mit den Neuzugängen Raymond Rüttimann, Markus Giera und Mark Imhof setzen wir neue Maßstäbe in unserer digitalen Kompetenz und im Immobilienmanagement. Dies wird uns erlauben, unsere Position als führender Gesamtleister in der Deutschschweiz deutlich zu festigen.“

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    Raymond Rüttimann bringt mehr als 30 Jahre Expertise in der Immobilienbranche ein. Seine umfassenden Kenntnisse im Portfoliomanagement sowie in der Entwicklung und Umsetzung komplexer Immobilienprojekte werden eine Bereicherung für die WSG sein. Zuvor war er bei der Credit Suisse in leitenden Positionen im Bereich Global Real Estate tätig und ist seit 2023 Partner und Mitinhaber der R2 Partners AG.

    Markus Giera, diplomierter Architekt der ETH, hat über 25 Jahre Erfahrung in der Digitalisierung im Immobilien- und Bauwesen. Er ist Mitgründer der mehrfach ausgezeichneten Kaulquappe AG, die Technologie und Strategien für den digitalen Zwilling und BIM entwickelt. Er wird die digitalen Aspekte der Unternehmensstrategie der WSG verstärken.

    Mark Imhof, ebenfalls mit einem Architekturdiplom von der Hochschule Luzern ausgestattet, bringt einen breiten Erfahrungsschatz in der Lebensraumentwicklung mit. Neben seiner Rolle als Partner im Architekturbüro GKS in Luzern, hat er auch mehrere Unternehmen im Bereich Raum- und Immobilienentwicklung gegründet, darunter die innovative 3D-Plattform LUUCY. Diese personellen Veränderungen sind Teil der strategischen Ausrichtung der WSG, ihre Position im Markt durch Expertise und Innovation weiter auszubauen.

  • Neue Führungsstruktur der Hälg Group

    Neue Führungsstruktur der Hälg Group

    Im Rahmen ihrer zukunftsorientierten Unternehmensstrategie nimmt die Hälg Group wichtige Anpassungen an ihrer Organisations- und Führungsstruktur vor. Marcel und Roger Baumer, die beiden Inhaber des Unternehmens, treten aus ihren operativen Rollen zurück und konzentrieren sich künftig auf ihre strategischen Aufgaben im Verwaltungsrat.

    Verwaltungsrat statt Tagesgeschäft: Die Baumer-Brüder fokussieren sich auf die Strategie
    Nach über 25 Jahren in verschiedenen Unternehmensrollen übergeben Marcel und Roger Baumer die operative Leitung an ein kompetentes Team. „Dies ist ein sorgfältig geplanter und wichtiger Schritt. Wir freuen uns darauf, die Zukunft der Hälg Group strategisch zu gestalten“, sagt Roger Baumer. Marcel Baumer ergänzt: „Wir sind stolz auf das, was wir bisher mit der Hälg Group und unseren Mitarbeitenden erreicht haben. Jetzt ist die Zeit gekommen, die Führung des Unternehmens weiter zu professionalisieren und unser Wachstum schweizweit zu beschleunigen.“

    Sandro Keller übernimmt als CEO im Bereich Gebäudetechnik
    Ab dem 1. Januar 2024 übernimmt Sandro Keller, ein erfahrener Manager mit langjähriger Branchenerfahrung, die Führung des Unternehmensbereichs Gebäudetechnik. Keller bringt umfangreiche Kenntnisse und ein solides Netzwerk aus seiner Zeit bei einem renommierten nationalen Baudienstleister mit. „Ich freue mich darauf, meine Fähigkeiten in ein Traditionsunternehmen wie die Hälg Group einbringen zu dürfen“, sagt der designierte CEO, der neben einem Master-Abschluss in Accounting and Finance auch ein Doktorat der Universität St.Gallen besitzt.

    Kontinuität und Stabilität im Führungsteam
    Bruno Bollhalder bleibt weiterhin CFO und leitet den Unternehmensbereich Zentrale Dienste. Markus Haldimann bleibt ebenfalls in seiner Position und führt den Bereich Facility Management. Die aktuelle Zusammensetzung des Verwaltungsrats bleibt unverändert und sorgt somit für Kontinuität und Stabilität in der Unternehmensführung.

    Mit diesen Änderungen stärkt die Hälg Group ihre Marktposition und schafft die optimalen Voraussetzungen für weiteres Wachstum und eine langfristig erfolgreiche Unternehmensführung.

  • Coop und Energie 360° bauen gemeinsam Ladenetz aus

    Coop und Energie 360° bauen gemeinsam Ladenetz aus

    Die Coop Genossenschaft mit Sitz in Basel und die Energie 360° AG mit Sitz in Zürich führen ihre Zusammenarbeit beim Bau von Ladestationen für elektrisch angetriebene Fahrzeuge an Coop-Standorten fort. Einer Medienmitteilung zufolge haben sie seit Beginn ihrer Kooperation vor drei Jahren 120 Coop-Standorte mit 250 Ladepunkten ausgestattet. Bis Ende 2026 soll die Zahl auf 200 Standorte steigen.

    Weiterhin sollen über 150 Schnellladestationen mit Leistungen zwischen 50 und 200 Kilowatt entstehen. Die erste ist laut Angaben bereits an einer Coop-Filiale in Dietlikon zu finden. Zwei weitere sind in Winterthur Grüze und Rickenbach TG geplant. Auch dort können Kunden und Kundinnen bald ihre E-Autos während ihres Einkaufes aufladen.

    Während die Ladeleistung aufgrund unterschiedlicher technischer Möglichkeiten zwischen 50 und 200 Kilowatt variieren kann, kostet die Kilowattstunde an Schnellladestationen immer 0,55 Franken. An AC-Ladestationen mit 22 Kilowatt Leistung liegt der Preis für eine Kilowattstunde wie bisher bei 0,29 Franken.

    Die bereits bestehenden 250 Ladepunkte erfreuen sich bereits grosser Beliebtheit. „Nach den erfolgreichen Erfahrungen bauen wir die Partnerschaft mit Energie 360° aus, verdichten das Ladenetz, erhöhen die Ladeleistung und treiben so den Umstieg auf die Elektromobilität voran“, wird Martin Meister, Energiefachmann bei Coop, in der Medienmitteilung zitiert.

    Der Ausbau soll Elektromobilität vorantreiben und das Ladeerlebnis für Fahrende von E-Fahrzeugen verbessern. „Wir vergrössern und verdichten das Angebot an Ladestationen signifikant“, wird Marcel Kobald, Projektleiter bei Energie 360°, zitiert. „Davon profitieren Fahrer*innen von Elektroautos in der ganzen Schweiz.“

  • Duravit verstärkt Top Management: Jutta Langer wird „President Europe Plus“

    Duravit verstärkt Top Management: Jutta Langer wird „President Europe Plus“

    Die Duravit AG verstärkt das Top Management: Jutta Langer startet zum 01.09.2023 als „President Europe Plus“. In dieser Funktion berichtet sie direkt an CEO Stephan Tahy und übernimmt die strategische, organisatorische und P&L-Verantwortung für die Märkte in Europa und Afrika. Jutta Langer verfügt über mehr als 20 Jahre Führungserfahrung in Unternehmen wie Procter & Gamble und L’Oréal und war Geschäftsführerin in der Werhahn Gruppe. Zuletzt baute sie als Global Vice President Consulting den strategischen Consulting-Bereich für die GfK auf, ein weltweit führendes Consumer Intelligence-Unternehmen.

    Im Rahmen der Neubesetzung wird die Region Europe Plus mit dem Kernmarkt Deutschland strukturell gestärkt: Eine eigene Marketingorganisation fokussiert sich zukünftig noch intensiver auf die besonderen Anforderungen und Bedürfnisse des deutschen Handwerks und der Kunden in Europa. Zu den zentralen Wettbewerbsvorteilen zählen dabei neben dem Thema Design die Punkte Funktionalität und Nachhaltigkeit. Auch die E-Commerce-Aktivitäten werden innerhalb der neuen Struktur gebündelt.

    „Mit Jutta Langer gewinnen wir eine international erfahrene und erfolgreiche Führungskraft für die zentrale Vertriebsregion Europe Plus mit unserem Heimatmarkt Deutschland,“ kommentiert Stephan Tahy, CEO der Duravit AG. „Mit ihrem breiten B2B- und B2C-Background und ihrer Erfahrung in der strategischen Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen und Organisationen wird sie den erfolgreichen Kurs der Duravit fortsetzen.“

    „Ich freue mich sehr darauf, meine Erfahrung bei Duravit einzubringen und gemeinsam mit dem Team die

    Marktposition von Duravit weiter auszubauen,“ sagt Jutta Langer. „Die Strahlkraft der Marke ist exzellent und wird weltweit geschätzt. Gemäß der Duravit Mission ‚Upgrade your everyday‘ werde ich mit meinem Team intensiv daran arbeiten, das Leben unserer Kunden jeden Tag ein Stück besser zu machen.“

    Die Duravit AG mit Sitz in Hornberg ist einer der international führenden Hersteller von Designbädern und in weltweit über 130 Ländern aktiv. Das Produktportfolio des Komplettbadanbieters umfasst Sanitärkeramik, Badmöbel, Dusch- und Badewannen, Wellnesssysteme, Dusch-WCs, Armaturen und Accessoires sowie Installationssysteme in höchster Qualität. Neben der internen Designkompetenz kooperiert die Duravit AG in der Produktentwicklung eng mit einem internationalen Netzwerk aus Designern wie Cecilie Manz, Philippe Starck, Christian Werner oder Sebastian Herkner und Bertrand Lejoly sowie talentierten Newcomern. Durch das Zusammenspiel von wegweisenden Designs, kompromissloser Produktexzellenz, einem feinen Gespür für menschliche Bedürfnisse und verantwortungsvollem Unternehmertum arbeitet die Duravit AG ambitioniert daran, das Leben seiner Stakeholder jeden Tag ein Stück besser zu machen. Eine entscheidende Maßnahme dabei ist die übergeordnete Mission, bis 2045 ausnahmslos klimaneutral zu handeln.

  • Beatrice Bichsel wird neue Leiterin SBB Immobilien

    Beatrice Bichsel wird neue Leiterin SBB Immobilien

    Beatrice Bichsel arbeitet seit zwölf Jahren in unterschiedlichen Funktionen bei SBB Immobilien. In dieser Zeit hat sie die verschiedenen Facetten des Geschäfts kennengelernt und die Division entscheidend mitgeprägt. Seit Juni 2020 führt Beatrice Bichsel als Mitglied der Geschäftsleitung das Facility Management und ist seit der Leitungsübernahme von Alexander Muhm bei SBB Güterverkehr interimistische Leiterin von SBB Immobilien. Als Leiterin Facility Management hat sie die Abteilung strategisch neu ausgerichtet, die Leistungserbringung schweizweit standardisiert sowie die Geschäftsprozesse und Organisation weiterentwickelt.

    Per 1. September 2023 übernimmt Beatrice Bichsel die Leitung von SBB Immobilien. Beatrice Bichsel hat an der Universität Bern den Bachelor und Master of Law abgeschlossen und 2008 das Rechtsanwaltspatent des Kantons Bern erworben. Zuletzt hat sie an der Universität St. Gallen ein Executive MBA absolviert. Sie ist 41 Jahre alt und lebt in Gümligen.

    «Ich freue mich, dass wir mit Beatrice Bichsel eine dynamische, engagierte und kompetente Führungspersönlichkeit im Rahmen unserer internen Nachfolgeplanung gewinnen konnten. Sie ist mit der SBB, der Immobilienbranche und unseren aktuellen Herausforderungen bestens vertraut», sagt SBB CEO Vincent Ducrot.

    Der Verwaltungsrat und die Konzernleitung wünschen Beatrice Bichsel viel Freude und Erfolg in ihren neuen Aufgaben

  • CEO Esther Denzler verlässt WWZ

    CEO Esther Denzler verlässt WWZ

    Esther Denzler hat als CEO der WWZ-Gruppe in den letzten eineinhalb Jahren die konsequente Fokussierung auf die Nachhaltigkeit, aber auch die Verbesserung von internen Prozessen und Systemen mit grossem Engagement vorangetrieben. Unterschiedliche Vorstellungen bezüglich der Unternehmensführung haben nun zum gemeinsamen Entscheid der Trennung geführt, die in gegenseitigem Einvernehmen erfolgt. Der Verwaltungsrat dankt

    Esther Denzler ausdrücklich für ihren wertvollen Beitrag für WWZ und wünscht ihr für ihre persönliche und berufliche Zukunft alles Gute.

    Andreas Ronchetti zum neuen CEO gewählt
    Der Verwaltungsrat hat den aktuellen Finanzchef, Andreas Ronchetti zum neuen CEO gewählt. Mit dieser Wahl setzt der Verwaltungsrat auf Kontinuität und Stabilität im Unternehmen. Andreas Ronchetti verfügt über einen langjährigen Leistungsausweis in der strategischen Finanzführung mittelgrosser, industrienaher Unternehmen, seit 2019 als CFO von

    WWZ. Unter der Führung des neuen CEO soll die Umsetzung der Strategie konsequent weiterverfolgt werden. Andreas Ronchetti übernimmt die neue Funktion per sofort.

  • GETEC übernimmt Life-Science-Park Rheintal von Novartis

    GETEC übernimmt Life-Science-Park Rheintal von Novartis

    Der Pharmakonzern Novartis übergibt die Weiterentwicklung des Life-Science-Parks Rheintal in Stein an den Energiedienst­leister und Industrieparkbetreiber GETEC mit Sitz in Muttenz BL. Laut einer Medienmitteilung von Novartis soll damit das wirtschaftliche Potenzial des Parks maximiert und professionell weiterentwickelt werden. Finanzielle Einzelheiten dieser Transaktion wurden nicht mitgeteilt. Die Übertragung aller Vermögenswerte soll bis Ende des Jahres 2023 abgeschlossen sein.

    Novartis behält den Standort als grösster Mieter bei und wird dort weiterhin Medikamente und Therapien herstellen. Das Unternehmen betreibt in Stein ein Produktionswerk für feste Darreichungsformen und Medikamente zur Injektion, für Zell- und Gentherapien sowie ein Mahl- und Mischzentrum für die chemische Fertigung.

    „Nach einer detaillierten Analyse ist Novartis zum Schluss gekommen, dass die Übertragung des Managements des Life-Science-Parks Rheintal an einen professionellen Industrieparkbetreiber das wirtschaftliche Potenzial des Standorts besser maximieren und weiterentwickeln kann und die Ansiedlung neuer Firmen erleichtert“, wird Steffen Lang, Präsident Operations und Mitglied der Novartis-Geschäftsleitung, zitiert. Im Gegenzug könne sich Novartis besser auf sein Kerngeschäft fokussieren.

    Die GETEC gehört zur GETEC Group mit Sitz in Magdeburg im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt. Die Gruppe ist auch in den Niederlanden und Italien tätig. In der Schweiz betreibt sie auch den 50 Hektar grossen Industriestandort in Muttenz.

    Die Standortförderung des Kantons Aargau begrüsst den Eigentümerwechsel im Grossraum Sisslerfeld, einem strategischen Entwicklungsschwerpunkt des Kantons: „Das Sisslerfeld verfügt über grosses Potenzial für wertschöpfungsstarke Betriebe und damit für deutlich mehr Arbeitsplätze“, so die Leiterin der Standortförderung, Verena Rohrer. „Die Übertragung an GETEC ermöglicht es uns, gemeinsam weitere, innovative Unternehmen im Grossraum Sisslerfeld anzusiedeln, die miteinander kooperieren können.“

  • ZKB modernisiert Standortnetz

    ZKB modernisiert Standortnetz

    Die ZKB plant, in den nächsten Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag in die Modernisierung ihres Standortnetzes zu investieren. „Die physische Präsenz vor Ort und die Nähe zu unserer Kundschaft ist Teil unserer DNA“, wird Steve Zurschmitten, Projektverantwortlicher Vertrieb und Marktgebietsleiter Winterthur im Private Banking der ZKB, in einer Mitteilung der Bank zitiert. „Darum setzen wir auch langfristig auf das dichteste Standortnetz im Kanton und gestalten alle unsere 51 Filialen entlang eines neu erarbeiteten Standortkonzeptes um.“

    Im Zentrum des neuen Konzepts steht die persönliche Beratung von Privatpersonen und Unternehmen bei wichtigen Ereignissen. Für Alltagsgeschäfte bieten die Filialen Unterstützung bei der digitalen Selbstbedienung an. An einigen Standorten ist die Einrichtung einer sogenannten Eventzone für Veranstaltungen zu Themen wie Eigenheim oder Firmengründung geplant. Seminare zum Umgang mit der Bezahllösung Twint, eBanking oder Mobile Banking sollen den Einstieg in die digitale Umsetzung von Bankgeschäften erleichtern. Beginnend im nächsten Jahr sollen bis 2030 alle Filialen umgebaut sein.

    In die Entwicklung des Standortkonzepts sind die Erkenntnisse aus den beiden Pilotfilialen in Stettbach und Winterthur eingeflossen, informiert die ZKB. Hier hatte die Kantonalbank evaluiert, welche Dienstleistungen auch zukünftig in Filialen nachgefragt und welche in die digitale Welt verlagert werden. „Indem wir ein neues zeitgemässes Angebot mit einladenden Begegnungs- und Beratungsmöglichkeiten vor Ort schaffen, wollen wir auch künftig lokal verankert und nahe bei unserer Kundschaft wie auch der Bevölkerung sein“, erklärt Zurschmitten.

  • Wingtra hat neuen Vertriebspartner in Taiwan

    Wingtra hat neuen Vertriebspartner in Taiwan

    Wingtra expandiert weiter: Wie der Zürcher Hersteller von Kartierungsdrohnen mitteilt, kann er mit seinem neuen Vertriebspartner Century Instruments nun auch das Marktpotenzial in Taiwan erschliessen. Das in der taiwanesischen Stadt Taichung City angesiedelte Unternehmen konzentriert sich seit 30 Jahren auf den Vermessungsmarkt seines Landes. Einer Unternehmensmitteilung zufolge bietet es neben fachkundiger Beratung und erstklassigen Geräten jetzt auch die Drohnen von Wingtra an.

    Die hochpräzisen, senkrecht startenden und landenden und einfach zu bedienenden VTOL-Drohnen (Vertical Take-off and Landing) sind auf GIS, das Geoinformationssystem für Kartierungstechnologie, spezialisiert. Sie wurden von der 2016 als Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) gegründeten Firma speziell für die Luftbildvermessung und -kartierung in der Bauindustrie entwickelt.

    Die Wingtra-Drohnen liefern auch für grosse Gebiete und mit hoher Auflösung und Genauigkeit konsistente, qualitativ hochwertige Vermessungsdaten schneller und zu geringeren Kosten als andere Vermessungsinstrumente, heisst es bei Wyss Zurich. Die Stiftung fördert Wingtra und andere translationale Projekte der ETH und der Universität Zürich.

    Im Juni und Juli dieses Jahres hat Wingtra bereits die Aufnahme von Geschäftsbeziehungen mit zwei neuen Vertriebspartnern in Mexiko und einem Unternehmen in Kanada bekanntgegeben. Einer seiner Investoren, die Risikokapitalfirma DiamondStream Partners aus Seattle, hatte im März 2023 nach dem erfolgreichen Abschluss einer Serie B-Finanzierungsrunde in Höhe von 22 Millionen Dollar angekündigt, Wingtra beim Eintritt in neue Märkte auf dem nord- und südamerikanischen Kontinent zu unterstützen.

  • Quantentechnologie aus Kohlenstoff

    Quantentechnologie aus Kohlenstoff

    Sie ist vielversprechend, aber auch verblüffend und verwirrend: Quantentechnologie soll uns in den nächsten Jahrzehnten technologische Durchbrüche verschaffen, etwa kleinere und präzisere Sensoren, hochsichere Kommunikationsnetzwerke und leistungsstarke Computer, die in kürzester Zeit neue Medikamente und Materialien entwickeln helfen, Finanzmärkte steuern und das Wetter vorhersagen können.

    Dafür brauchen wir sogenannte Quantenmaterialien: Stoffe, die ausgeprägte quantenphysikalische Effekte zeigen. Eines davon ist Graphen. Diese zweidimensionale Strukturform des Kohlenstoffs verfügt über ungewöhnliche physikalische Eigenschaften, etwa eine ausserordentlich hohe Zugfestigkeit, Wärme- und Stromleitfähigkeit. Schränkt man das ohnehin zweidimensionale Material räumlich noch mehr ein, etwa zu einem schmalen Band, entstehen kontrollierbare Quanteneffekte.

    Genau dies macht sich das Team von Mickael Perrin zunutze: Im Empa-Labor «Transport at Nanoscale Interfaces», geleitet von Michel Calame, forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Perrins Team an Graphen-Nanobändern. «Nanobänder aus Graphen sind noch faszinierender als Graphen selbst», erklärt Perrin. «Indem man ihre Länge und Breite sowie die Form ihrer Ränder variiert und sie mit anderen Atomen versetzt, kann man ihnen alle erdenklichen elektrischen, magnetischen und optischen Eigenschaften verleihen.»

    Echte Präzisionsarbeit – aufs Atom genau
    Die Forschung an den vielversprechenden Bändchen gestaltet sich nicht immer einfach. Je schmaler das Band, desto deutlicher sind seine Quanteneigenschaften – aber desto schwieriger wird es auch, ein einzelnes Band anzusteuern. Genau das ist aber unabdingbar, um die Besonderheiten und möglichen Anwendungen dieses Quantenmaterials im Detail zu verstehen.

    In einer neuen Studie, die vor kurzem in der Zeitschrift «Nature Electronics» veröffentlicht wurde, ist es Perrin, Jian Zhang und ihrem Team erstmals gelungen, einzelne lange, atomar genaue Graphen-Nanobänder elektrisch leitend zu kontaktieren. Keine triviale Aufgabe: «Ein Graphen-Nanoband, das nur neun Kohlenstoffatome breit ist, misst gerade einmal ein Nanometer in der Breite», sagt Zhang. Um einzelne Bänder zu kontaktieren verwendeten die Forscher ebenso kleine Elektroden: Kohlenstoff-Nanoröhrchen mit einem Durchmesser von ebenfalls nur einem Nanometer.

    Die Präzision, die für einen solchen Versuch unabdingbar ist, beginnt bereits bei den Ausgangsmaterialien. Die Graphen-Nanobänder bezogen die Forschenden vom Empa-Labor «nanotech@surfaces» unter der Leitung von Roman Fasel, mit dem sie bereits seit langem zusammenarbeiten. «Roman Fasel und sein Team arbeiten schon lange an Graphen-Nanobändern und können viele verschiedene Arten davon mit atomarer Präzision aus einzelnen Ausgangsmolekülen synthetisieren», erklärt Perrin. Die Ausgangsmoleküle kamen vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz.

    Will man den Stand der Technik vorantreiben, ist Interdisziplinarität der Schlüssel. So waren an der Studie unterschiedliche internationale Forschungsgruppen beteiligt, jede mit ihrem eigenen Spezialgebiet: Die Kohlenstoff-Nanoröhrchen stellte eine Forschungsgruppe an der Universität Peking her, und für die Interpretation der Ergebnisse arbeiteten die Empa-Wissenschaftler mit Forschenden der «University of Warwick» zusammen. «Ein solches Projekt wäre ohne Zusammenarbeit nicht möglich», betont Zhang.

    Einzelne Bänder mit den Nanoröhrchen zu kontaktieren war eine Herausforderung für die Forschenden. «Die Kohlenstoff-Nanoröhrchen und die Graphen-Nanobänder werden auf separaten Substraten gezüchtet», erklärt Zhang. «Zuerst müssen die Röhrchen auf das Experimentsubstrat übertragen und mit Metallelektroden kontaktiert werden. Dann schneiden wir sie mittels hochauflösender Elektronenstrahllithografie, um sie in je zwei Elektroden zu trennen.» Schliesslich werden die Bänder auf dasselbe Substrat übertragen. Präzision ist dabei unabdingbar: Schon die kleinste Drehung der Substrate kann einen erfolgreichen Kontakt verhindern. «Der Zugang zu einer hochwertigen Infrastruktur am «Binnig and Roher Nanotechnology Center» am IBM-Forschungszentrum in Rüschlikon war entscheidend, um diese Technologie zu testen und umzusetzen», sagt Perrin.

    Zukunftsmusik
    Den Erfolg bestätigten die Wissenschaftler durch Messungen von Ladungstransport. «Quanteneffekte sind bei tiefen Temperaturen in der Regel deutlicher, deshalb haben wir die Messungen bei Temperaturen nahe am absoluten Nullpunkt im Hochvakuum durchgeführt», erklärt Perrin, und nennt zugleich eine besonders vielversprechende Eigenschaft von Graphen-Nanobändchen: «Dank ihrer extrem kleinen Grösse sind ihre Quanteneigenschaften sehr robust. Wir erwarten, dass sie sogar bei Raumtemperatur noch nachweisbar sind.» Dies, so der Forscher, könnte uns erlauben, Quantentechnologien zu entwickeln, die ohne aufwändige Kühlinfrastruktur auskommen.

  • UBS-Index für Risiko einer Immobilienblase sinkt leicht

    UBS-Index für Risiko einer Immobilienblase sinkt leicht

    Der von der UBS herausgegebene Swiss Real Estate Bubble Index (Immobilienblasenindex) ist im 2. Quartal 2023 von 1,49 auf 1,41 Punkte gesunken. Mit dieser Tendenz bestätigt sich die seit Jahresbeginn zu verzeichnende Beruhigung auf dem Immobilienmarkt. Laut UBS-Analyse führten der deutlich verlangsamte Anstieg der Hypothekarverschuldung, weniger Anträge für Finanzierungen von Kauf zur Vermietung und die Flaute bei den Bauinvestitionen zu einer Abnahme der Risiken auf dem Eigenheimmarkt.

    Trotzdem stellen die Ökonominnen und Ökonomen der UBS fest, dass der Eigenheimmarkt relativ zu seiner historischen Entwicklung immer noch im überbewerteten Bereich, also bei einem Index zwischen 1 und 2 Punkten, verbleibt. Markttreiber sind das Wohneigentum, dessen Preise mit 0,8 Prozent stärker stiegen als in den Vorquartalen. Angebotsmieten erhöhten sich zwar um 1 Prozent, lagen im Wert jedoch unter dem des Wohneigentums.

    Insgesamt beurteilt die UBS die Lage entspannter als in den 1990er Jahren. Der Index zeige auf, dass die Immobilienpreise trotz höherer Finanzierungskosten stabil bleiben. Dies werde auch dadurch begünstigt, dass eine niedrige Neubaurate Preiskorrekturen im Immobiliensektor in naher Zukunft unwahrscheinlich machen.

  • Sika verstärkt sich in Peru

    Sika verstärkt sich in Peru

    Sika übernimmt Chema, einen laut einer Medienmitteilung in Peru führenden Hersteller von Mörtelprodukten vor allem für die Verlegung von Fliesen. Mit dieser Akquisition baut das Unternehmen für Spezialitätenchemie mit Sitz in Baar laut der Mitteilung seine Position im sogenannten Building Finishing des südamerikanischen Landes aus. Durch die Erweiterung der Distributionskanäle ergäben sich „spannende Chancen für das Cross-Selling ergänzender Produkte wie Dicht- und Klebstoffe, Flüssigmembrane und Abdichtungssysteme“, so Sika.

    Chemas vier modernen Werke und sieben Lager gewährleisteten die landesweite Abdeckung von Produktion und Vertrieb. Chema erzielte 2022 mit Fliesenklebern, Fugenmörteln und weiteren ergänzenden Produkten einen Umsatz von umgerechnet 50 Millionen Franken. Das Unternehmen beliefert neben Baumärkten und Baustoffhändlern auch kleinere Fachgeschäfte.

    „Durch unsere gemeinsamen Geschäftsaktivitäten und den verbesserten Marktzugang verfügen wir über eine ausgezeichnete Basis für weiteres Wachstum und eine starke Stellung im peruanischen Markt“, wird Regionalleiter Americas, Christoph Ganz, zitiert. „Mit der landesweiten geografischen Präsenz stärken wir unsere strategische Ausrichtung auf Grossstädte und unser Angebot an Komplettlösungen für neue und bestehende Kunden.“

  • Wüest Partner erhält Great Place to Work Zertifizierung

    Wüest Partner erhält Great Place to Work Zertifizierung

    «Wir freuen uns sehr über die Great Place to Work Zertifizierung. Engagement, gegenseitige Wertschätzung und Vertrauen gehören für uns seit jeher zu unserer Unternehmenskultur. Die Auszeichnung spiegelt unseren kontinuierlichen Einsatz für eine starke Arbeitsplatzkultur wider, in der unsere Mitarbeitenden ihr volles Potenzial entfalten können», sagt Patrik Schmid, CEO bei Wüest Partner.

    Die Great Place to Work Zertifizierung basiert auf dem Trust IndexTM, einem standardisierten und international anerkannten Befragungsinstrument. Im Zeitraum Juni 2022 bis Anfang Juli 2023 wurden die Mitarbeitenden von Wüest Partner in Deutschland und der Schweiz zu 60 Aussagen hinsichtlich der Arbeitsplatzkultur befragt. Themen der Befragung waren unter anderem Vertrauen in Führungskräfte, Teamgeist, Wertschätzung, Respekt sowie Identifikation mit dem Unternehmen. Die abschließende Bewertung erfolgt anhand des Trust IndexTM-Scores, der sich aus der durchschnittlichen Zustimmung zu allen standardisierten Trust IndexTM-Aussagen errechnet.

    Wüest Partner Deutschland erreichte einen beeindruckenden Trust IndexTM-Wert von 79 Prozent, Wüest Partner Schweiz sogar 86 Prozent. Diese hervorragenden Ergebnisse unterstreichen das Engagement von Wüest Partner, ein positives und vertrauensvolles Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich die Mitarbeitenden geschätzt und unterstützt fühlen.

    «Unsere Mitarbeitenden sind das wichtigste Kapital von Wüest Partner. In einem stark umkämpften Arbeitsmarkt ist es wichtig, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und sich für die Zukunft optimal aufzustellen. Dazu gehört auch, in eine gute Unternehmens- und Arbeitsplatzkultur zu investieren. Die Auszeichnung ist deshalb für uns alle eine zusätzliche Motivation, den eingeschlagenen Kurs weiterzuverfolgen», sagt Marion Fürbeth, Head Group HR bei Wüest Partner.

  • Sika übernimmt Chema – führend in Mörtelproduktion in Peru

    Sika übernimmt Chema – führend in Mörtelproduktion in Peru

    Chema ist ein leistungsstarkes Familienunternehmen mit starken, gut etablierten Marken auf dem peruanischen Mörtelmarkt. Das Unternehmen verfügt über ein grosses Angebot an Fliesenklebern, Fugenmörteln und weiteren ergänzenden Produkten, die für ihre hohe Qualität und einfache Anwendung bekannt sind. Chema ist im Distributionsgeschäft stark vertreten und beliefert neben Baumärkten und Baustoffhändlern auch kleinere Fachgeschäfte. Der breite, treue Kundenstamm schätzt die effiziente Logistikorganisation und Lieferzuverlässigkeit in Verbindung mit einem Top-Produktangebot. Vier moderne Werke und sieben Lager gewährleisten die landesweite Abdeckung von Produktion und Vertrieb. 

    Sika beschleunigt mit dieser Akquisition die Erweiterung des Portfolios im Bereich Building Finishing und stärkt den Ausbau des Vertriebskanals in Peru, wodurch sich spannende Chancen für das Cross-Selling ergänzender Produkte wie Dicht- und Klebstoffe, Flüssigmembrane und Abdichtungssysteme ergeben. Die Produktionsstandorte von Chema ergänzen perfekt jene von Sika in Peru. Nach der Übernahme verfügt Sika über ein landesweites Netz an Produktionsstätten für Mörtelprodukte und kann Kunden in ganz Peru die Dienstleistungen und Lösungen der gesamten Gruppe anbieten. Die Übernahme erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung der lokalen Kartellbehörden.

  • Holcim übernimmt deutsche Firma Cooper Standard

    Holcim übernimmt deutsche Firma Cooper Standard

    Holcim hat laut seiner Medienmitteilung die Übernahme der Cooper Standard Technical Rubber GmbH in Mannheim abgeschlossen. Deren hochbeständige technische Gummiprodukte werden für Dachsysteme verwendet. Die Firma verfügt den Angaben zufolge über eine innovative Abteilung für Forschung und Entwicklung, eine hochmoderne Produktionsanlage und ein erfahrenes Team von 130 Mitarbeitenden.

    Diese Übernahme soll das weitere Wachstum von Holcims Dachgeschäft in ganz Europa vorantreiben. „Durch die Erweiterung unseres Angebots an Dachsystemen können wir eine grössere Rolle bei der Bereitstellung innovativer und nachhaltiger Lösungen für energieeffiziente Gebäude spielen und einen Beitrag zum Green Deal der Europäischen Union leisten“, wird Jamie Gentoso, Global Head, Solutions & Products, zitiert.

    Holcim versteht den „innovationsorientierten Ansatz“ der deutschen Firma als „hervorragende Ergänzung“ zu seinem bestehenden Dachgeschäft. Mit ihrer strategisch günstigen Lage in der Rhein-Neckar-Region ergänze sie andere kürzlich getätigte Akquisitionen für Bedachung und Dämmung.

    Das Geschäft wird unter dem neuen Namen Holcim Technical Solutions & Products GmbH ausgebaut. Im Rahmen seiner „Strategie 2025 – Beschleunigung des grünen Wachstums“ will Holcim das Solutions & Products-Geschäft bis 2025 auf 30 Prozent des Konzern-Nettoumsatzes ausweiten „und in die attraktivsten Segmente des Bauwesens – von Dachsystemen bis hin zu Dämmung und Renovierung – vorstossen.

  • Von Menschen, Technologien und Organisationen

    Von Menschen, Technologien und Organisationen

    Der richtige Einsatz von Innovationen macht den Unterschied zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Unternehmen aus. Zahlreiche Praxisbeispiele zeigen, dass die Effekte innovativer Arbeitsgeräte schnell verpuffen, wenn nicht auch in die Anwendenden und in Betriebsabläufe investiert wird.

    Ein gesamtheitlicher Ansatz in der Unternehmensentwicklung ist das MTO-​Konzept, das auf die Wechselwirkung der drei Aspekte Mensch, Technik und Organisation fokussiert. Das Modell basiert auf der Einsicht, dass Unternehmen kontinuierlich neue Wege finden müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Innovative Technologien erweisen sich aber als nutzlos, wenn sie von den Menschen nicht getragen respektive nicht in die Abläufe innerhalb der Gesamtorganisation eingebettet sind.

    Der Zusammenhang zwischen Menschen, Technologie und Prozessen besteht darin, dass Menschen Technologie nutzen, um Prozesse durchzuführen und ihre Ziele zu erreichen. Technologie kann die Effizienz und Produktivität von Prozessen verbessern, während Menschen ihre Kenntnisse und Fähigkeiten einbringen, um die Technologie optimal zu nutzen und die Prozesse zu steuern.

    Das MTO-​Modell strebt danach, die Arbeitssysteme so zu gestalten, dass sie sowohl die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Mitarbeitenden als auch die Anforderungen der Organisation erfüllen. Eine optimale Abstimmung führt zu besseren Arbeitsergebnissen, da jede Interaktion zwischen Mensch, Technik und Organisation einen erheblichen Einfluss auf die Effizienz, Leistung und Zufriedenheit der Mitarbeitenden hat.

    Die Kombination einer ganzheitlichen Unternehmensentwicklung mit einer starken Innovationsorientierung ist die Voraussetzung für langfristigen Erfolg. Unternehmen, die Menschen, Technologien und Organisation in ihre strategische Ausrichtung integrieren, sind besser positioniert, um den Herausforderungen der sich ständig wandelnden Geschäftswelt zu begegnen und nachhaltiges Wachstum zu erreichen.

  • BIM2SAP: Warum eine Tür nicht gleich eine Tür ist

    BIM2SAP: Warum eine Tür nicht gleich eine Tür ist

    Building Information Modeling (BIM) hat sich über die letzten Jahre als effektive Methode zur Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Bauprojekten etabliert. Mit dem Verständnis der modellbasierten Zusammenarbeit weiten sich die An- und Verbindungen zu anderen Systemen zunehmend aus. Denn die Erfahrung mit BIM hat vielen Immobilieneigentümerinnen und Bestandshalter zwischenzeitlich gezeigt, dass der Bedarf an korrekten, aktuellen und einfach zugänglichen Daten mit der Fertigstellung eines Gebäudes keineswegs abgeschlossen ist.

    «Im Gegenteil», sagt Patrick Pick, Head of Service Unit BIM/LCDM bei pom+. «Richtig anspruchsvoll wird der Umgang mit Daten nämlich erst im Betrieb. Also dann, wenn ich sie im Rahmen eines effizienten Objektmanagements für konkrete Anwendungsfälle verwenden will.» Dabei sei die einwandfreie Übertragung der Daten aus dem BIM-Modell in die Betriebs- und Immobilienverwaltungssystem von besonderer Relevanz, so der gelernte Architekt und Projektmanager.

    Optimierung des Gebäudemanagements
    Nicht selten trifft BIM dabei auf eine umfassende, komplexe Systemarchitektur – wie zum Beispiel SAP. Die ERP-Software wird von vielen Unternehmen als Universalwerkzeug genutzt, um Systeme, Anwendungen und Produkte zu verknüpfen und verschiedene Geschäftszweige und -prozesse so miteinander zu verbinden. Das ist besonders spannend für Unternehmen, die eigenen Gebäude besitzen und verwalten. Denn auch wenn Immobilien häufig nicht im Kerngeschäft verankert ist, wie es beispielsweise bei einem Spital oder Flughafen der Fall ist, sind sie essenziell für die Sicherheit und den Unternehmenserfolg, zum Beispiel bei Pensionskassen oder Banken. Daher machen längst nicht mehr nur Immobilienfachkräfte im Facility, Property und Asset Management ihren Anspruch an Daten aus dem Immobilienmanagement geltend, sondern auch die Finanz-, Controlling-, Nachhaltigkeits- oder IT-Abteilungen.

    Dafür hat SAP ein spezielles Immobilienmodul – SAP RE-FX – entwickelt. Es steht für ‹Flexible Real Estate Management› und ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung des Gebäudes aus verschiedenen Perspektiven: «Einerseits werden in der architektonischen Sicht Informationen zur Struktur des Gebäudes wie zum Beispiel Büro- oder Etagenflächen abgebildet. Andererseits enthält die Nutzungssicht Informationen zu typischen Geschäftsfällen im Bereich Vermietung, wie Mietverträge, Konditionen und Vertragspartner», erklärt Stefan Pallier, Consultant Facility & Project Management bei Novo. Dadurch macht SAP RE-FX eine nahtlose Integration der Immobiliendaten in den SAP-Core wie auch die Verknüpfung von verschiedenen SAP-Modulen möglich.

    Reduktion aufs Wesentliche
    Vor diesem Hintergrund sorgt die Verbindung von BIM und SAP für erhebliche Mehrwerte. Denn hier trifft eine datengetriebene Planungsmethode auf eine Applikation für die Informationsbewirtschaftung im Gebäudebetrieb. BIM generiert also die Daten, während SAP eine Plattform für deren Nutzung und Pflege bietet. Dafür ist es entscheidend, dass die Daten möglichst verlustfrei aus der Projektierung in den Betrieb überführt werden können. «Als grösste Herausforderung entpuppt sich dabei in der Regel die Fragmentierung der Prozesse. Das Projektmanagement wird nicht auf das Objektmanagement abgestützt. Stattdessen behandelt man die Planungs- und Erstellungsphase als separate Einheit», so Patrick Pick.

    Das macht die Integration von BIM und SAP komplex. Sie erfordert eine entsprechend sorgfältige, fachkundige Übertragung, Transformation und Strukturierung der Daten aus dem BIM-Modell im Zielsystem. Patrick Pick spricht hier gern von ‹Data-to-Target› (zu dt. Daten zum Ziel). Bei diesem Ansatz werden die Daten aus dem BIM-Modell analysiert und auf die erforderlichen Informationen reduziert, die für das SAP-System relevant sind. Dieser Prozess beinhaltet die Identifizierung der relevanten Datenanforderungen, das Mapping dieser Daten auf die entsprechenden Felder und Strukturen in SAP sowie die Konvertierung und Übertragung der Daten in das SAP-System.

    Stefan Pallier ergänzt mit einem Beispiel: «Im BIM-Modell müssen 120 Attribute definiert werden, damit eine einzelne Tür richtig bestellt wird. Im Gebäudebetrieb interessiert uns aber nur ein Teil davon – zum Beispiel, ob es sich um eine Drehtür, Schiebetür, Brandschutztür oder um Fluchtwegtüren handelt. Wir benötigen also bestimmte Informationen dazu im SAP, beispielsweise zum Schliessmechanismus, zum Rauchschutz oder zur gesetzlichen Wartungsnorm.»

    Werden die relevanten Attribute richtig im SAP integriert, macht das eine technisch und kaufmännisch effiziente Objektbewirtschaftung möglich. Vor dem eigentlichen Data Mapping müssen die erforderlichen Schnittstellen vorbereitet und die Verantwortlichkeiten für einzelne Datensätze klar geregelt werden.

  • Siemens als führender Anbieter im Sicherheitssoftware für intelligente Gebäude

    Siemens als führender Anbieter im Sicherheitssoftware für intelligente Gebäude

    Das Analystenhaus hat Siemens Smart Infrastructure als einen der führenden Anbieter von Sicherheitssoftware für intelligente Gebäude eingestuft. Im jüngst veröffentlichten Bericht „Green Quadrant: Integrated Smart Building Security Software 2023“ werden zehn Unternehmen analysiert und bewertet, die den Markt prägen. Die Lösungen von Siemens bieten modernste Funktionen für ein einheitliches Sicherheitsmanagement. Die bewertete Siemens-Software ist Teil von Siemens Xcelerator, einer offenen digitalen Business-Plattform, die die digitale Transformation von Kunden beschleunigt.

    „Als führender Anbieter von Sicherheitssoftware für intelligente Gebäude eingestuft zu werden, unterstreicht den Erfolg unserer Strategie: Wir wollen unser digitales Portfolio stärken und der bevorzugte Partner für Kunden bei ihrer digitalen Transformation sein. Denn es ist unser erklärtes Ziel, Gebäude durch Software sicherer und resilienter zu machen“, sagt Henning Sandfort, CEO von Building Products bei Siemens Smart Infrastructure.

    Immobilien- und Gebäudemanager brauchen integrierte Lösungen, um den zuverlässigen Gebäude- und Sicherheitsbetrieb zu gewährleisten und Sicherheit und Wohlergehen ihrer Mieter besser zu schützen. Digitale Fortschritte ebnen den Weg für flexiblere Systeme, die sowohl integrierte als auch gezielte operative Ansichten, automatisierte Workflows, detailliertere Analysen und umfangreichere Wertversprechen bieten.

    Quelle: www.siemens.com

  • Wüest Partner übernimmt 100 Prozent der Anteile der QualiCasa AG

    Wüest Partner übernimmt 100 Prozent der Anteile der QualiCasa AG

    Seit der Gründung im Jahr 2001 hat sich QualiCasa durch die Bereitstellung von Entscheidungsgrundlagen für ein nachhaltiges Portfolio-Management einen Namen gemacht. Ebenso trug die Entwicklung digitaler Lösungen massgeblich zum Erfolg bei. Mit einem engagierten Team aus 26 Spezialistinnen und Spezialisten unterstützt ihre Kundinnen und Kunden mit Dienstleistungen insbesondere in den Bereichen Bauqualitätsmanagement und Asset Controlling. Die Basis hierfür bilden eine umfangreiche Datengrundlage, statistische Modelle und ein tiefgreifendes Verständnis des Immobilien-Lifecycle-Managements. 

    Die Übernahme ist eine natürliche Fortsetzung der bereits langjährigen und erfolgreichen Partnerschaft. So wurde zusammen die mittlerweile breit eingesetzte Applikation «Visits» entwickelt. Vom künftigen gemeinsamen Weg versprechen sich beide Seiten eine gegenseitige Inspiration für die Entwicklung neuer Lösungen sowie die Realisierung von Synergien. 

    Andreas Bleisch, Verwaltungsratspräsident von Wüest Partner, erklärt: «Durch den Zusammenschluss profitieren unsere Kunden und Kundinnen von einer noch breiteren Dienstleistungspalette entlang des Lebenszyklus von Immobilien. Es ist uns eine grosse Freude, dass wir eine in der Branche bestens etablierte und hochgeschätzte Marke sowie ein tolles Team für unsere Gruppe gewinnen konnten.» 

    Rolf Truninger, Gründer, CEO und Verwaltungsrat von QualiCasa, sagt: «Mit Wüest Partner haben wir den richtigen strategischen Partner gefunden, um Kräfte zu bündeln, Innovationen umzusetzen und eine gemeinsame Vision zu verfolgen.»  

    QualiCasa wird als Tochtergesellschaft unter ihrem eigenen Namen weitergeführt. Rolf Truninger wird dabei als CEO tätig bleiben und die Integration begleiten.

  • JED-Neubau in Schlieren wird mit Zirkulit gebaut

    JED-Neubau in Schlieren wird mit Zirkulit gebaut

    Bereits im Oktober 2020 hat sich Swiss Prime Site beim Neubau des JED in Schlieren für den zirkulit® Beton entschieden. Mit dem Einbau von 8300 Kubikmeter Beton wurden gesamthaft über 10’000 Tonnen Primärressourcen eingespart und 83 Tonnen CO2 im Material gebunden. Der Einsatz bekräftigt die Transformation zur Kreislaufwirtschaft und setzt ein Zeichen für zukünftige Generationen. Mit diesem Konzept will Swiss Prime Site flexible und nachhaltige Flächen für diverse Mieter schaffen.

    Gemeinsam handeln
    Zirkularität ist ein wichtiges Element in der Ökologie. Der Bau spielt hier eine entscheidende Rolle. Kreislaufwirtschaft benötigt alle Akteure, die sich für zirkuläres Bauen entscheiden.

    Die neuste Generation Beton
    Dank einer speziellen Rezeptur übertrifft der alternative Beton bezüglich Nachhaltigkeit alle bisher bekannten Betonarten. Zirkulärer Beton kombiniert erstmals die Ressourcenschonung mit einem minimalen CO2-Fussabdruck und ist im ganzen Haus einsetzbar. Die Umwelteigenschaften werden transparent und fremdüberwacht ausgewiesen. Um die Transformation zur Kreislaufwirtschaft zu erreichen, braucht es Bauherrschaft wie Swiss Prime Site, die sich für den alternativen Beton entscheiden.

  • Transformationsprogramm zur Stärkung des Unternehmens Dormakaba

    Transformationsprogramm zur Stärkung des Unternehmens Dormakaba

    Als Teil der Shape4Growth (S4G) Strategie von dormakaba stellt das Transformationsprogramm einen wichtigen Schritt zur Erreichung einer besseren Profitabilität und eines nachhaltigen Volumenwachstums dar. Es soll sicherstellen, dass die mittelfristigen Finanzziele erreicht werden: ein jährliches organisches Umsatzwachstum von 3% bis 5% für jedes künftige Geschäftsjahr, eine bereinigte EBITDA-Marge von 16% bis 18%, die im Geschäftsjahr 2025/26 erreicht wird, und eine Kapitalrendite (ROCE) von über 30% ab dem Geschäftsjahr 2025/26. Das Transformationsprogramm soll bis Ende 2025/26 zu geschätzten zusammengefassten Kosteneinsparungen auf Run-Rate-Basis von ca. CHF 170 Millionen pro Jahr führen. Einmalige Kosten in Höhe von ca. CHF 225 Millionen und einmalige zusätzliche Investitionsausgaben (CAPEX) in Höhe von ca. CHF 100 Millionen (IT, Operations) werden ab 2023/24 anfallen. Die Hauptauswirkungen auf die Posten, die die Vergleichbarkeit beeinflussen (IAC), werden im selben Jahr eintreten. Für 2022/23 erwartet dormakaba einen Anstieg der IAC auf etwa CHF 60 Millionen, davon CHF 30 Millionen im Zusammenhang mit der Transformation. Die Umsetzung kann sich auf bis zu 1800 Stellen auswirken, wobei der erwartete Nettoabbau von Vollzeitäquivalenten bei etwa 800 Stellen liegen wird.

    Das Programm zielt darauf ab, die Netzwerk- und Produktionseffizienz zu steigern und die Massnahmen zur Verbesserung der Beschaffung auszuweiten. Es umfasst auch die Einrichtung von Shared Service Centern für Finanzen und Personal. Mit Hilfe der neuen Organisationsstruktur werden alle Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) gebündelt und die Zeit bis zur Markteinführung verkürzt. Dies wird durch Nearshoring und die Konsolidierung von Entwicklungsressourcen, einschliesslich neu eingerichteter spezieller F&E-Zentren, gefördert. Um alle Initiativen zu unterstützen, wird dormakaba die Komplexität der IT-Systeme und die Kosten reduzieren und gleichzeitig die Effizienz der Prozesse und die Standardisierung der gesamten Geschäftstätigkeit erhöhen.

    Alle organisatorischen Änderungen treten ab 2023/24 schrittweise in Kraft, sobald die Verhandlungen mit den jeweiligen Arbeitnehmervertretern in sozialverträglicher Weise abgeschlossen sind.

    Jim-Heng Lee, CEO dormakaba, sagt: „Wir intensivieren unsere Bemühungen, ein führender Anbieter in der Branche zu werden, der ein Wachstum über dem Marktdurchschnitt erzielt. Diese Anstrengungen werden Kapazitäten für weitere Wachstumsinvestitionen freisetzen und unsere Innovationsfähigkeit stärken. Wir sind überzeugt, dass dies der richtige Ansatz ist, und werden unseren Weg der sukzessiven Verbesserungen fortsetzen. Letztendlich müssen wir besser werden, bevor wir grösser werden.“ Über das Programm hinaus bleibt dormakaba der Umsetzung von Strategien verpflichtet, die Spielraum für weitere Investitionen in nachhaltige Wachstumsinitiativen und Innovationsfähigkeiten schaffen. Wie am 30. März 2023 angekündigt, operiert dormakaba seit dem 1. Juli 2023 in einer vereinfachten Organisationsstruktur. Die neue Struktur wird den Fokus des Unternehmens auf seine Kernmärkte verstärken, in denen es eine starke Wettbewerbsposition hat.

  • Johannes Hoehener wird neuer Verwaltungsratspräsident von newhome

    Johannes Hoehener wird neuer Verwaltungsratspräsident von newhome

    An der Spitze der newhome.ch AG kommt es zu einem Wechsel. Mit Johannes Hoehener übernimmt ein Fintech- und Digital-Experte die Verantwortung. Er wird dabei vom bisherigen Verwaltungsratspräsidenten Jan Werkman unterstützt, der neu als Vizepräsident fungiert. Der Wechsel geht einher mit dem angestrebten Wachstum und Ausbau von newhome.

    Technologie-Expertise für zukünftige Ausrichtung
    Der digitale Vordenker und auf dem Finanzplatz bestens vernetzte Johannes Hoehener bringt über 25 Jahre Technologie-Expertise aus der Finanz- und Telekomindustrie mit. Er war unter anderem mehrere Jahre in leitender Funktion bei der Swisscom tätig: Von 2014 bis Ende 2021 führte Hoehener beim Telekom-Unternehmen das einflussreiche Fintech-Cluster und stand der Swisscom zuletzt in den Bereichen Digital Assets und Trust Services beratend zur Seite. Bereits seit Juni 2021 ist er Mitglied des newhome-Verwaltungsrats, zuletzt als Vizepräsident.

    Ziel: regional, digital und vernetzt
    Dr. Roman Timm, CEO der newhome.ch AG: «Mit dem Wechsel im Verwaltungsrat stärken wir die bereits eingeschlagene Richtung der Regionalisierung und unsere Absicht, kundenzentriert den besten Service für Immobiliensuchende und -anbietende zu erbringen.»  Nebst der neuen Spitze setzt sich der Verwaltungsrat der newhome.ch AG aus folgenden Mitgliedern zusammen: Jan Werkman (Verwaltungsratsvizepräsident, unabhängig), Dr. Christian Schmid (Verwaltungsrat NNH Holding AG, Präsident Geschäftsleitung SGKB), Stefan Studer (Verwaltungsrat NNH Holding AG, Mitglied der Geschäftsleitung LUKB), Prof. Dr. Dr. Christian Wunderlin (Verwaltungsrat Next Property AG), Robert Hauri (Verwaltungsrat Next Property AG, CEO Intercity Group). Damit verfügt das Gremium über einschlägige Kompetenzen und Erfahrung für die weitere Entwicklung des Unternehmens.