Kategorie: Unternehmen

Unternehmen – Immobiliennews zu Firmen, Strategien, Innovationen & Marktbewegungen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Die Swisspearl Group AG kauft die Dänische Cemhrit

    Die Swisspearl Group AG kauft die Dänische Cemhrit

    Die Swisspearl Group wächst weiter. Das Traditionsunternehmen mit Hauptsitz in Niederurnen, Kanton Glarus, Schweiz, baut seine internationale Marktpräsenz und seine Produktionsstandorte spektakulär aus: Es hat die dänische Cembrit mit Sitz in Aalborg übernommen. Dabei handelt es sich um einen Deal der obersten Gewichtsklasse in der europäischen Faserzementindustrie. Durch die Übernahme von 1400 Mitarbeitenden der Cembrit entsteht ein 2600 Mitarbeitende starkes Unternehmen. Die Swisspearl Group wird in Europa die Nummer Zwei der Faserzementproduzenten sein.

    «The perfect Match»
    Sowohl geografisch wie auch kulturell und in ihren Ausrichtungen finden sich zwei Unternehmen, die in idealer Weise zusammenpassen. Während die bisherige Swisspearl Group, mit den Marken Eternit und Swisspearl, vor allem in Ländern wie der Schweiz, in Österreich und Slowenien stark mit Niederlassungen und Produktionsstätten präsent ist, bedient Cembrit schwergewichtig die nordischen Länder sowie Irland und UK. Weiter hat sie Tochtergesellschaften in rund zwanzig Ländern.

    Die Unternehmen weisen kaum Über­schneidungen in den Märkten auf. Sie ergänzen sich perfekt. Zusammen ergibt dies das absehbare und logische Wachstums­potential, das für den Kaufentscheid der Swisspearl Group entscheidend gewesen ist.

    Die umfangreiche Akquisition wird der Swisspearl Group helfen, ihre bereits starke Präsenz in Europa mit den Kernmärkten von Cembrit zu verstärken und gemeinsam neue Fokusmärkte auszubauen. Verbesserungen in verschiedenen Bereichen sind absehbar, wie zum Beispiel in der besseren Auslastung der Produktions­kapazitäten oder auf dem konsequent eingeschlagenen Nachhaltigkeitskurs.

    Die Sicherheit des Familienunternehmens
    Die Swisspearl Group ist im alleinigen Besitz der Unternehmerfamilie Bernhard Alpstaeg. Diese hält unter anderem die Mehrheit an der swisspor, der führenden Produzentin und Vertreiberin von Dämmstoffen, Gebäudehüllen und Systemen in der Schweiz, Polen, Deutschland, Österreich, Rumänien und weiteren Unternehmen in der Schweiz. Seit mehr als fünfzig Jahren stehen Patron Bernhard Alpstaeg und heute auch seine Familie mit Tochter Giulia Alpstaeg für Arbeitsethos, Werte wie Fleiss und Zuverlässigkeit und für unternehmerische Innovation und Wachstumskraft, ohne dabei die eigenen Wurzeln zu verlieren. Der Eigentümerwechsel der Cembrit – vom schwedischen Investmentunternehmen Solix zur privaten Familienunternehmung – verspricht einerseits weiteres profitables Wachstum mit neuen Energien und Wissenträgerinnen und -trägern, andererseits das Versprechen eines berechenbaren, vertrauensvollen Prozesses, in dem Geschäftsjahre und langjährige Beziehungen mehr zählen als börsengetriebene Quartalsdaten.

    Es ist deshalb kein Zufall, dass Swisspearl Group CEO Harry Bosshardt besonderen Wert auf lokale Eigenständigkeit legt: «Einer der grossen Vorteile der Swisspearl Group war und ist es, dass sie internationale Niederlassungen weiterhin ihre Stärken selbstbewusst und selbstbestimmend ausspielen lässt. Daran werden wir nichts ändern, der Hauptsitz bleibt in Niederurnen», sagt Harry Bosshardt. «Mit der Cembrit erhalten wir Zuwachs, der uns beflügeln wird. Sie ergänzt die bisherige Marktpräsenz der Swisspearl Group perfekt. Nach dieser Übernahme sind wir bereit für weiteres Wachstum – dies auch in geografischen Bereichen, in denen wir bislang nicht so stark in Erscheinung getreten sind.»

  • Vier neue Partner bei Wüest Partner

    Vier neue Partner bei Wüest Partner

    Robert Weinert hat an der Universität St. Gallen (HSG) studiert und danach sowohl an der HSG als auch an der University of New South Wales in Sydney promoviert. Seit 2010 arbeitet er bei Wüest Partner, wo er schon mehrere Jahre das «Immo-Monitoring» verantwortet und Co-Leiter des Research-Teams ist. Er setzt seinen Fokus zunehmend auf die internationalen Märkte und Trends: «Der Schweizer Immobilienmarkt wird mehr denn je von globalen Entwicklungen beeinflusst, was unter anderem auf die engere Vernetzung der weltweiten Notenbanken zurückzuführen ist. Gleichzeitig möchten wir unseren Kund:innen noch mehr relevante Daten, Informationen und Insights als Entscheidungsgrundlagen auf internationaler Ebene bereitstellen.»

    Andreas Häni, Mitglied der Royal Institution of Chartered Surveyors (MRICS), hat an der ETH Zürich Architektur studiert und arbeitet seit 2014 bei Wüest Partner. Seine Schwerpunkte liegen in der Bewertung von Portfolios, Einzel- und Spezialliegenschaften, in der strategischen Beratung im Bereich Projektentwicklungen und Immobilienmanagement sowie in der Applikationsentwicklung. Er betont die Wichtigkeit von korrekt interpretierten Daten und Informationen bei der Entscheidungsfindung: «In einem sich stetig verändernden Umfeld ist es umso wichtiger, Entscheide auf richtig interpretierte Daten und Informationen abstützen zu können. Nicht zuletzt lassen sich dadurch Effizienzgewinne realisieren, wodurch der Fokus auf kreative Aspekte gelegt werden kann.»

    Nico Müller berät in den Bereichen Objekt- und Portfoliostrategie sowie Projektentwicklung, Baurecht und Marktregulierungen. Er ist akkreditierter Immobilienbewerter und spezialisiert auf Akquisitions-, Devestitions-, Finanzierungs- und Portfoliobewertungen. Nachdem er sein Architekturstudium an der ETH Zürich absolviert hatte, trat er 2015 bei Wüest Partner ein. Ausserdem ist er Mitglied der Royal Institution of Chartered Surveyors (MRICS) sowie des Urban Land Institute (ULI). Besonders wichtig sind ihm die frühzeitige Entwicklung nachhaltiger Lösungswege: «Wir stehen vor grossen Herausforderungen in unserer gebauten Umwelt: Fragen zu integraler Nachhaltigkeit, künftigen Mobilitäts- und Lebensmodellen sowie zur Bezahlbarkeit von Wohnraum stellen die grössten Herausforderungen unserer Zeit dar, welche wir jetzt aktiv lösen müssen.»

    Vincent Clapasson, akkreditierter Immobilienbewerter und Absolvent des «Institut d’études Immobilières» in Genf, hat 2020 als Director bei Wüest Partner begonnen. Seit Januar 2022 leitet er die Niederlassung in Genf. Er verfügt über Kompetenzen in den Bereichen Portfolio- und Einzelbewertung von Immobilien aller Art sowie von Projektentwicklungen. Zudem erarbeitet er Immobilienstrategien und führt Machbarkeitsstudien durch. Besonders wichtig ist es ihm, unsere Kund:innen mit einem breiten Leistungsangebot bei einer nachhaltigen Wertschöpfung zu unterstützen: «Unser multidisziplinäres Team begleitet die Akteure auf dem Immobilienmarkt auf allen Ebenen – von der Datenerhebung über die Bewertung bis hin zur gezielten Beratung hinsichtlich Nachhaltigkeitsfragen.»

    Andreas Bleisch, Verwaltungsratspräsident: «Wir gratulieren den neu ernannten Partnern der Wüest Partner Gruppe und heissen sie in unserer Partnerschaft herzlich willkommen. Mit ihrem Expertenwissen und ihrem Potenzial als Unternehmer werden sie die Zukunft unserer Firmengruppe massgeblich mitgestalten. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit.»

  • ACRON übernimmt 100 Prozent der Wooden SA

    ACRON übernimmt 100 Prozent der Wooden SA

    Mit einer Fläche von 9 500 m² ist es das erste in Holzbauweise errichtete Bürogebäude dieser Grössenordnung in Luxemburg sowie das zweite Bürogebäude des Landes, das an der Zertifizierung nach dem WELL Building Standard® teilnimmt.

    »Die Assetklasse Office hat sich in den letzten Jahren in vielerlei Hinsicht verändert: Die sich wandelnde Arbeitswelt und Arbeitskultur haben dazu beigetragen, dass Flexibilität und Nachhaltigkeit immer wichtiger geworden sind. Als Investmentgesellschaft mit mehr als 40-jähriger Expertise ist es unser Bestreben, umwelttechnisch-nachhaltige Faktoren mit wirtschaftlich-nachhaltigen Faktoren zu vereinen.«, so Kai Bender, CIO der ACRON.

    Das Gebäude, welches sich über 6 Stockwerke erstreckt, ist bereits vollständig vermietet. Der erste Hauptmieter, die Versicherungsgesellschaft Bâloise Luxembourg, bezieht im Januar die Flächen als ihr neues Headquarter. Im Februar wird das luxemburgische Bauunternehmen CLE als zweiter Hauptmieter folgen. Das  Projekt WOODEN vereint alle Kriterien der Flexibilität, der Nutzung, der Funktionalität, der Energieeffizienz, der Nachhaltigkeit, des Nutzerkomforts und der Einbindung in die Umgebung.

    WOODEN ist Luxemburgs erstes Bürogebäude in Holzrahmenbauweise dieser Grössenordnung. Seine Struktur ist aus PEFC-zertifiziertem Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern der Region gefertigt. Dies greift auch die aussergewöhnlichen Nachhaltigkeitsstandards auf, die in WOODEN zum Einsatz kommen. Ausserdem ist es Teil des Zertifizierungsprozesses des WELL Building Standard®, der ein vorbildliches Arbeitsumfeld garantiert, das auf das Wohlbefinden seiner Nutzer ausgerichtet ist. ACRON hat den Kauf über die luxemburgische Gesellschaft ACRON Real Estate I S.C.S. getätigt, an der sich professionelle Anleger beteiligen konnten.

  • Kantonalbank will Sarnen Nord aufwerten

    Kantonalbank will Sarnen Nord aufwerten

    Die Obwaldner Kantonalbank (OKB) hat von der Sika Manufacturing AG Grundeigentum in Sarnen Nord erworben. Dabei handelt es sich laut einer Mitteilung um ein Industriegebäude, ein unbebautes Grundstück sowie ein Bürogebäude im Baurecht. Nun prüft die OKB verschiedene Optionen für mögliche Entwicklungen. Voraussichtlich werden neue Wohn- und Gewerberäume entstehen.

    „Wir wollen das Gebiet Sarnen Nord aufwerten, beleben und attraktiv gestalten“, wird Bankratspräsident Daniel Dillier zitiert. „Dass wir diese drei Objekte erwerben konnten, eröffnet uns grosse Chancen.” Dillier bezeichnet das Vorhaben als ein „Generationsprojekt”. Die nachhaltige Entwicklung des Ortes brauche Zeit.

    Die drei Kaufobjekte befinden sich in der Nachbarschaft des OKB-Hauptsitzes. Dieser wurde nach einer rund zweijährigen Bauzeit im August 2021 neu eröffnet. Der Spatenstich für das ebenfalls in Sarnen Nord gelegene Projekt Qubo erfolgte im November 2021. Die OKB ist als Partnerin daran beteiligt. Mit Qubo soll am Hauptsitz der Eberli AG ein neuer Ort für Innovation, Unternehmertum und branchenübergreifende Zusammenarbeit entstehen. Ein erster Teil wird im Herbst 2023 bezugsfertig sein.

  • Implenia gewinnt grosses und komplexes Tunnelbau-Projekt in Norwegen – E03 Boknafjord-Tunnel

    Implenia gewinnt grosses und komplexes Tunnelbau-Projekt in Norwegen – E03 Boknafjord-Tunnel

    Das Projekt besteht aus einem 8,6 km langen Tunnel mit zwei Röhren und einem 125 m langen Strassenabschnitt im Tagbereich. Es steht in engem Zusammenhang mit dem Projekt E39 Rogfast, einem der grössten Infrastrukturprojekte Norwegens, bei dem der längste und tiefste Unterwassertunnel der Welt gebaut wird. Das Projekt E03 Boknafjord-Tunnel beginnt bereits diesen Monat und soll 2030 abgeschlossen werden.

    Implenia ist sowohl für die Ausbruchs- und Vortriebsarbeiten als auch für den Innenausbau des Tunnels zuständig. Stangeland Maskin wird für den Transport des Ausbruchsmaterials sowie den Bau der Strasse inklusive der Entwässerungsarbeiten verantwortlich sein.

    «Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit unserem Joint Venture-Partner Stangeland Maskin ein so bedeutendes Projekt gewinnen konnten. Das Projekt E03 Boknafjord-Tunnel ist ein grosses und komplexes Infrastrukturprojekt, das unserer Strategie entspricht und bei dem wir unsere langjährige Erfahrung und ausgewiesene Kompetenz im Tunnelbau und den damit verbundenen Tiefbau-Disziplinen einbringen können», sagt Erwin Scherer, Global Head Tunnelling bei Implenia.

    Implenia überzeugte mit dem besten Gesamtpaket und intelligenten Lösungen
    Das Joint Venture bestehend aus Implenia und Stangeland Maskin wurde für das Projekt ausgewählt aufgrund des besten Gesamtpakets und intelligenter Lösungen. Die beiden Partner haben schon in früheren Projekten bewiesen, dass sie erfolgreich zusammenarbeiten können: Sie haben bereits den Eiganes-Tunnel gemeinsam gebaut und arbeiten derzeit als Joint Venture am Projekt E39 Lyngdal.

  • Die Region Wil steht für ihre Zukunft ein

    Die Region Wil steht für ihre Zukunft ein

    Im Januar findet ein weiteres Austauschgespräch zwischen Vertretenden beider Kantonsregierungen und der Regio Wil bezüglich WILWEST statt. Die Regio Wil schätzt diesen Dialog und hat seit dem ersten Gespräch im November 2022 die regionale Positionierung zu WILWEST unter anderem an der DV geschärft. Daraus ging hervor: WILWEST ist ein Projekt der Region. «Wir, die Region, erwarten von der Politik und den beiden Regierungen, dass sie Wege findet, das Projekt voranzubringen», sagt Regio-Präsident Lucas Keel. Er erinnert daran, dass die Bevölkerung der Regio Wil dem Sonderkredit mehrheitlich zugestimmt hat, unter anderem mit bis zu 60%-Ja in der Stadt Wil. Somit bestehe ein regionaler Auftrag.

    In einem Schreiben, das unlängst an die Regierungen der Kantone St.Gallen und Thurgau sowie an die Fraktionen des Kantonsrats St.Gallen verschickt wurde, unterstreicht die Regio Wil die Wichtigkeit von WILWEST für die Zukunft der Region. Von den Regio-Gemeinden hat eine grosse Mehrheit, welche 87 Prozent aller Einwohnenden im Regio-Perimeter vertritt, das Schreiben mitunterzeichnet. Die zentralen Aussagen: WILWEST ist ein Schlüsselprojekt des Agglomerationsprogramms zur Abstimmung von Siedlung und Verkehr. Auf dem Spiel stehen 129 Mio. Fr. an Bundesgeldern. Zudem ist WILWEST ein Gesamtvorhaben, das keine Gemeinde der Region allein stemmen könnte, weder qualitativ noch quantitativ. Bleiben die Verkehrsprobleme in der Stadt Wil ungelöst, wirkt sich das negativ auf die ganze Region aus.

    Forderungen gehen mit einem Bekenntnis einher

    Mit dem Schreiben will die Regio Wil jedoch nicht einfach Forderungen platzieren, sondern sich öffentlich noch stärker als bisher zum Projekt bekennen. Konkret setzt sie sich dafür ein, dass Ideen vertieft geprüft und teilweise auch umgesetzt werden. Dazu gehört beispielsweise, dass angesiedelten Unternehmen Entwicklungsperspektiven in Form von Betriebsreserven im Areal zugesichert werden. Auch vorgelagerte Baubewilligungsverfahren ohne Investor sollen diskutiert werden. Damit würden die Attraktivität und die Planungssicherheit für Unternehmen steigen.

    Nicht zuletzt geht die Regio Wil im Schreiben auf den vieldiskutierten Aspekt des Kulturlandverlusts ein: «WILWEST ist unser Bekenntnis zu einer nachhaltigen Raumpolitik, da die Regio-Gemeinden zugunsten von Wil West auf die Einzonung von eigenen Arbeitsplatzgebieten verzichten. So wird weniger Kulturland verbraucht, als wenn die Entwicklung dezentral stattfinden würde. Dezentral wäre die Kompensation von Kulturland kaum in dieser Qualität zu schaffen wie mit WILWEST.»

  • SVSM Awards 2022 vergeben

    SVSM Awards 2022 vergeben

    Seit 2007 vergibt die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement SVSM die SVSM Awards. Dabei handelt es sich um Auszeichnungen für besonders innovative Projekte aus den Bereichen Standortmarketing, Standortentwicklung und Wirtschaftsförderung. Für die Awards 2022 gingen 14 Bewerbungen ein – von Gemeinden, Städten und Organisationen vom Bodensee bis ins Oberwallis. Eine Jury hat diese anhand festgelegter Kriterien bewertet und sechs Projekte für die Awards 2022 nominiert. Die Nominierten hatten anschliessend Gelegenheit, ihr Projekt der Jury zu präsentieren. Im Rahmen der Fachtagung «SVSM Dialog Wirtschaftsförderung» fand schliesslich Anfang November im Capitol in Olten die Verleihung der begehrten Auszeichnungen statt. Den SVSM Award 2022 durfte das Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis für das Projekt «valais4you», das die Zuwanderung von Fachkräften fördern möchte, entgegennehmen. Gemäss Katharina Hopp, Jury-Präsidentin der SVSM Awards und Vorstandsmitglied der SVSM, gaben die regionale Kooperation und die vorbildliche Zusammenarbeit zwischen Privatwirtschaft und öffentlicher Hand den Ausschlag für den Entscheid der Jury: «Die verschiedenen Anlaufstellen und Angebote kooperieren bereichsübergreifend und decken so verschiedene Bedürfnisse von Neuzuzügern ab. Zudem hat die Jury die agile Organisationsform, die flexibel auf Anforderungen reagieren kann, als besonders innovativ bewertet», so Hopp in ihrer Laudatio.

    Die Jury-Präsidentin durfte auf der Bühne des Capitol noch einen zweiten Preis vergeben: einen speziellen SVSM Anerkennungspreis. Dieser ging an die Genossenschaft Stadtufer, welche die Umnutzung der alten Spinnerei im toggenburgischen Lichtensteig vorantreibt. Die junge, frische Organisation habe einem schwierigen Umfeld und widrigen Umständen getrotzt, so Katharina Hopp: «Die Jury möchte das Engagement der Genossenschaft, die dem Projekt auf lokaler und regionaler Ebene Strahlkraft verliehen und ein Beispiel für innovative Standortförderung im ländlichen Raum geschaffen hat, mit dem Anerkennungspreis wertschätzen.» Anerkennung zollte die Jury-Präsidentin auch allen übrigen Nominierten, die eine Nominationsurkunde entgegennehmen durften.

    Im Rahmen der SVSM Awards zeichnet die SVSM jeweils auch eine verdiente Persönlichkeit als Standortmanager:in des Jahres aus. 2022 durfte Christoph Lang, CEO der Flughafenregion Zürich FRZ, die Auszeichnung von Sonja Wollkopf Walt, CEO Greater Zurich Area und Jury-Mitglied der SVSM Awards, entgegennehmen. In ihrer Laudatio hielt Wollkopf Walt fest, dass Christoph Lang nicht nur ein unbestritten verdienter Standortmanager sei, sondern auch die SVSM massgeblich mitgeprägt habe, war er doch seit der Vereinsgründung 1998 bis 2008 Mitglied im Vorstand.

  • Avadis kauft Firmensitz von Philip Morris International in Lausanne

    Avadis kauft Firmensitz von Philip Morris International in Lausanne

    Das Gebäude verfügt über einen modernen Ausbaustandard und eine Mietfläche von insgesamt rund 7500m2 auf neun Etagen, die sich flexibel nutzen lässt. Durch seine Grösse und die freistehende Lage bietet es den Mietern einen 360-Grad-Panoramablick auf den Genfersee und die Stadt Lausanne. Seit dem geplanten und kürzlich erfolgten Auszug des bisherigen Hauptmieters konnte bereits ein Grossteil der freien Flächen nachvermietet werden.

    «Die erfolgreich gestartete Nachvermietung beweist die hohe Objekt- und Flächenqualität der Liegenschaft. Wir sehen jedoch auch langfristiges Entwicklungs- und Wertsteigerungspotenzial. Mit dem Ankauf können wir unsere bereits starke Marktposition in der Westschweiz weiter ausbauen», kommentiert Dr. Claudia Emele, Geschäftsführerin der Avadis Anlagestiftungen, den Ankauf.

  • SBB hat viel für barrierefreien ÖV getan, aber noch einiges zu tun

    SBB hat viel für barrierefreien ÖV getan, aber noch einiges zu tun

    Einerseits ist die Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes komplexer als anfangs angenommen. Andererseits haben präzisierte Anforderungen an barrierefreie Bahnhöfe dazu geführt, dass die SBB mehr Bahnhöfe umbauen muss als ursprünglich verlangt, anstatt 150 Bahnhöfe über 400. Heute hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) über den aktuellen Stand der BehiG-Umsetzung in den Schweizer Bahnhöfen informiert.

    Auf dem Weg, aber noch nicht am Ziel
    Bis 2028 wird die SBB über 2,5 Milliarden Franken in die Bahnhöfe investiert und diese baulich angepasst haben. Sie hat schweizweit zahlreiche Perrons erhöht und Rampen oder vereinzelt Lifte eingebaut. Per Ende 2023 hat die SBB 434 von 764 Bahnhöfen umgebaut. Damit können in den Bahnhöfen der SBB ab 2024 drei Viertel aller Kund:innen hindernisfrei und ohne Unterstützung reisen. Bei rund 300 Bahnhöfen erfolgt der Umbau erst nach 2023. Das BAV und die betroffenen Gemeinden wurden darüber informiert, mit den Behindertenverbänden ist die SBB im Austausch. Bei rund 30 Bahnhöfen sind die Investitionen unverhältnismässig, so dass die Anpassungen beim nächsten ordentlichen Substanzerhalt erfolgen.

    Das BehiG sieht vor, dass die Mittel der öffentlichen Hand verhältnismässig eingesetzt werden: Deshalb erlaubt das Gesetz an Bahnhöfen, wo der Nutzen einer Anpassung unverhältnismässig hohen Kosten gegenübersteht, auch Ersatzmassnahmen wie zum Beispiel die Hilfestellung durch Personal. An allen Bahnhöfen, die ab Anfang 2024 nicht autonom barrierefrei sind, bietet die SBB vorübergehend solche an. Insbesondere hilft das SBB Call Center Handicap kostenlos, mobilitätseingeschränkten Reisenden Zugreisen zu planen und durchzuführen. 2019 hat das SBB Call Center Handicap 150’398 Ein- und Ausstiegshilfen organisiert und koordiniert. Vor Ort unterstützt das Bahnpersonal beim Ein-/Aussteigen, zum Beispiel mit einer Faltrampe oder einem Mobilift.

    Auf den meisten Fernverkehrsstrecken ist wie verlangt mindestens ein Zug pro Stunde und Richtung autonom barrierefrei benutzbar, auf einzelnen Verbindungen bestehen noch Einschränkungen. Im Regionalverkehr sind bereits heute praktisch alle Züge barrierefrei zugänglich. Online hat die SBB sämtliche Vorgaben umgesetzt und auch die Kundeninformation verbessert, ein Beispiel dafür ist die App für sehbehinderte Menschen, die SBB Inclusive App.

  • Die Branche ist hungrig nach Veränderung

    Die Branche ist hungrig nach Veränderung

    The Branch wurde 2020 gegründet. Was ist und macht der Verein genau?
    W.S. Seidel: The Branch ist ein gemeinnütziger Verein, der neue Prozesse und Lösungsansätze für die Weiterentwicklung und Produktivitätssteigerung der Bau -und Immobilienindustrie entwickelt und damit die Transformation in der Branche vorantreibt. Der Verein stützt sich breit ab: Einerseits bei seinen Mitgliedern – Organisationen aus der ganzen Branche, private und öffentliche Bauherren, Unternehmer:innen, Planer:innen, Logistiker:innen und IT-Fachleute. Andererseits auch auf der Ebene der Bundespolitik: The Branch soll zur Umsetzung der Ziele beitragen, die der Bundesrat in seiner Agenda für nachhaltige Entwicklung 2030 und in seiner Energiestrategie 2050 vorgibt.

    Welches sind die Ziele von The Branch?
    Y. Körber: The Branch setzt sich ein für eine prozessbezogene und int -egrierte Zusammenarbeit innerhalb der Baubranche. Die Branche ist heute sehr disziplinbezogen unterwegs, teilweise fast schon mit Scheuklappen. Man denkt vor allem in Phasen, und es gibt eine auffällige Trennung zwischen Planung und Ausführung. Eine übergreifende Zusammenarbeit wäre jedoch enorm wichtig. Damit meinen wir etwa, dass die verschiedenen Player von Anfang an viel enger zusammenarbeiten, und viel früher in der Planung bereits die Ausführung berücksichtigt wird. Wir arbeiten intensiv daran, integrierte Modelle im Markt zu etablieren und Grundlagen, Lösungen und Antworten zu erarbeiten. Das soll letztlich auch zu mehr Produktivität und Innovation sowie zu besseren Resultaten führen.

    St. Zanetti: Anhand konkreter Projekte möchten wir zeigen, dass neue Modelle funktionieren. Wir wollen ein reichhaltiges Inventar an praxiserprobten Instrumenten aufbauen. Ausserdem organisieren wir Veranstaltungen, bei denen wir mit den Teilnehmenden praxisbezogene Fragen diskutieren.

    Wie funktioniert die Zusammenarbeit innerhalb des Vereins?
    St. Zanetti: Der Verein organisiert sich in aktuell acht Arbeitsgruppen, die sich dynamisch zusammensetzen und mit verschiedenen Aufträgen in unterschiedlichen Themenbereichen befassen. Eine der Arbeitsgruppen beschäftigt sich etwa mit der Frage, wie sich der Umgang mit Daten in Bauprojekten verbessern lässt. Anlass dazu gibt die Einführung des neuen Datenschutzgesetzes 2023. Wir sind aktuell dabei, Templates zu erstellen, etwa für den gesetzeskonformen Austausch von Daten. Mit solchen Vorlagen lässt sich viel Aufwand sparen, weil nicht jedes Unternehmen das Rad neu erfinden muss.

    Woran misst sich der Erfolg von The Branch langfristig?
    Y. Körber: An die Veränderungen, die wir in der Branche erzeugen können: mehr Innovation, mehr Nachhaltigkeit, eine ganz konkrete Kulturveränderung. Dass unsere Idee ankommt, sehen wir auch am Zuwachs des Vereins – wir haben in den ersten drei Jahren in der Deutschschweiz und in der Romandie über 500 Mitglieder gewonnen und unser Vorstand umfasst fast 20 Personen. Das zeigt auch, dass die Branche hungrig nach Veränderung ist.

    Das Thema graue Energie und Kreislaufwirtschaft ist aktuell sehr präsent. Welche Rolle spielt es bei The Branch?
    W.S. Seidel: Das ist eines unserer Kernthemen. Mit grauer Energie einen besseren Umgang zu finden und Bauprojekte nachhaltiger zu gestalten ist nur durch Innovation möglich. Und Innovation braucht kollektives Know-how – und damit die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen in einer frühen Phase.

    St. Zanetti: Am Ende wird man eine nachhaltige Immobilienwirtschaft nur dann erreichen können, wenn man in integrierten Kreisläufen denkt. Denn nur so wissen wir, was passiert ist, was verbaut wurde und welche Emissionen entstehen. Auch die Nachhaltigkeitsziele des Bundesrats werden sich nur mit einer integrierten Sicht erreichen lassen.

    Welche Bedeutung hat die Digitalisierung für The Branch?
    St. Zanetti: Erst wenn wir integriert unterwegs sind, können wir als Branche Technologien optimal einsetzen und nutzen. Digitalisierung unterstützt dann wiederum die integrierte Zusammenarbeit. Bei der Nutzung von Technologien ist die Kompatibilität verschiedener Softwares und Technologien zentral. Wir beschäftigen uns zum Beispiel mit der Frage, wie die Schnittstellen der Systeme verschiedener Player und in verschiedenen Phasen aussehen und wie Unternehmen ihre Software auswählen müssen, damit die Datendurchgängigkeit gewährleistet ist. Auch in dieser Frage wollen wir der Branche Standarts setzen.
    Die Kritik an Proptech-Unternehmen lautet oft, dass diese die Bedürfnisse der Branche gar nicht kennen und nur einzelne Puzzleteil zur Verfügung stellen.

    Y. Körber: Eine der grossen Herausforderungen für junge Proptech Unternehmen ist ja genau diese fragmentierte und nicht integrierte Prozesssicht in derBaubranche. Das macht es für Start – ups schwierig, skalierbare Lösungen zu entwickeln. Sie entwickeln eine Lösung für ein Projekt – und beim nächsten soll alles wieder anders aussehen. Das Wirken von The Branch wird auch in diesem Bereich zu einer Standardisierung führen und es jungen Unternehmen einfacher machen, passende Lösungen zu entwickeln.

    Eine Frage zum Abschluss: Warum sind Sie persönlich im Vorstand?
    St.Zanetti: Ich finde es spannend, in einem pragmatischen Format mit Menschen aus den unterschiedlichsten Unternehmen anhand ganz konkreter Praxisbeispiele Themen voranzutreiben.

    Y. Körber: Mich fasziniert, dass The Branch Innovation gestaltet und allen zugänglich macht. Die Immobilienbranche ist ein wichtiges Standbein der Schweizer Wirtschaft – unser Ansatz dient deshalb nicht nur auf Branchen-, sondern auch auf nationaler Ebene. Dafür engagiere ich mich gern.

    W.S.Seidel: Ich bin im Vorstand, um die konfliktgeladene Situation zwischen den verschiedenen Akteuren in der Baubranche, durch die viel Wertschöpfung verloren geht, langfristig in eine proaktive produktions- und zusammenarbeitsfördernde Kultur weiterzuentwickeln, von der alle profitieren.

    Wolf S. Seidel ist Rechtsanwalt und ein ausgewiesener Experte für Bau-, Planungs-, und Iimmobilienrechtliche Fragestellungen. Die praxisbezogene, rechtliche Gestaltung von integrierten Projektabwicklungsmodellen bildet einen Schwerpunkt seiner aktuellen Studien und Arbeiten. Er engagiert sich in verschiedenen Gremien und Organisationen, die kollaborative und prozessoptimierte Realisierungsformen namentlich fürin derdie Schweizer Bauherren – öffentlich und privat – praktisch verfügbar machen.

    Yvette Körber ist Co-Founderin von mehreren Unternehmen, unter anderem auch von Amberg Loglay AG.. Sie ist seit mehreren Jahren erfolgreich in der Bauindustrie tätig und hilft der Branche zu mehr Effizienz mit einer smarten und digitalen Baulogistik. Sie engagiert sich in “The Branch” bei den Gruppen Design Build sowie Bestellerkompetenz.

    Stefan Zanetti hat mehrere Spin-offs aus der ETH Zürich ausgegründet; zuletzt Allthings Technologies AG, eine Integrations- und Orchestrierungsplattform für die Immobilienwirtschaft, die zahlreiche Systeme nahtlos miteinander verknüpft. Er engagiert sich in verschiedenen Gremien für eine durchlässige und nahtlos vernetzbare Softwarelandschaft in der Immobilienindustrie in der Schweiz und in Europa, und ist zudem regelmässig Dozent an verschiedenen CAS und MAS Ausbildungsgängen.

  • Implenia schliesst Kooperationsvertrag mit Deutsche Asset One und Union Investment für Projektentwicklungen im deutschen Wohnimmobilienmarkt

    Implenia schliesst Kooperationsvertrag mit Deutsche Asset One und Union Investment für Projektentwicklungen im deutschen Wohnimmobilienmarkt

    Implenia, sowie die Deutsche Asset One und Union Investment, die eine langjährige Zusammenarbeit verbindet, haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Dieser verbindet die Akquisitions-, Projektentwicklungs- und Planungskompetenzen der Division Real Estate von Implenia mit der Marktexpertise und der exklusiven Ausrichtung auf nachhaltige Wohnimmobilieninvestments der Deutsche Asset One.

    Die Kooperation ermöglicht es der Division Real Estate von Implenia ihre Erfahrung und Expertise in der Umsetzung städtebaulich attraktiver und nachhaltiger Entwicklungen einzubringen. Deutsche Asset One als Investment-Boutique im Bereich Wohnen und Union Investment als Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) arbeiten bereits seit 2011 in sechs erfolgreichen und kapitalstarken institutionellen Spezial-Wohnimmobilienfonds zusammen und bringen somit beide ihre lange Erfahrung im Asset- und Portfoliomanagement ein. Der Fokus aller drei Parteien liegt auf der Entwicklung eines modernen, nachhaltigen und funktionellen Wohnungsbaus, der den Anforderungen von Mietern und Investoren entspricht.

    Ebenso ist vorgesehen, die Realisationskapazitäten der weiteren Divisionen von Implenia (Buildings, Civil Engineering und Specialties) bei der Umsetzung der fertig entwickelten und bewilligten Immobilienprojekte zu integrieren.

    Starke Partnerschaft für erfolgreiche Immobilienprojekte
    Die Kooperation ist für Implenia Teil der Strategie, im deutschen Immobilienmarkt weiter zu wachsen und unter anderem das Projektentwicklungsgeschäft als Service Development auszubauen. Adrian Wyss, Head Division Real Estate von Implenia, freut sich über den Abschluss des Vertrags und auf die künftige Kooperation: «Implenia kann durch diese Zusammenarbeit sowohl die Marktpräsenz in Deutschland in der Akquise von Objekten erhöhen als auch seine grosse Expertise und Erfahrung in der nachhaltigen Entwicklung und Realisation von grossen und komplexen Immobilienprojekten einbringen. Wir planen eine enge Kooperation mit der Deutschen Asset One und Union Investment in zahlreichen Projekten, bei denen das integrierte Geschäftsmodell von Implenia voll zum Tragen kommen wird.»

  • PriceHubble und TECMA Solutions starten internationale Partnerschaft

    PriceHubble und TECMA Solutions starten internationale Partnerschaft

    «Die Internationalisierung und Konsolidierung unserer globalen Expansion ist ein wichtiger Pfeiler unserer Wachstumsstrategie. Einerseits wird diese Partnerschaft mit PriceHubble es unseren Kunden ermöglichen, digitale Immobilienbewertung und -analyse auf höchstem technologischen Niveau in unsere Plattformen zu integrieren», erklärt Pietro Adduci, CEO von TECMA. «Auf der anderen Seite werden die Kunden von PriceHubble (darunter Bauträger, Vermögensverwalter und Makler) von unseren Technologien (Hard- und Software) und digitalen Inhalten profitieren, die ausschließlich dazu dienen, die Vermarktungsphase von Immobilienprojekten zu verbessern».

    TECMA ist ein Technologieunternehmen, das sich auf die digitale Transformation der Immobilienbranche konzentriert und technische Lösungen zur Beschleunigung und Vereinfachung der Verkaufs- und Mietverwaltungsprozesse anbietet. Integrierte Cloud-Softwarelösungen bilden das Herzstück des Technologieangebots von TECMA und ermöglichen die vollständige Kontrolle über die kommerzielle / Go-to-Market-Phase in der Immobilienbranche sowohl im Wohn- als auch im Gewerbeimmobiliensegment.

    Stefan Heitmann, Gründer und Verwaltungsratspräsident der PriceHubble AG: «TECMAs Fähigkeit, verschiedene Wissenschaften und künstlerische Disziplinen für den Immobilienmarkt zu kombinieren und zu digitalisieren, in Verbindung mit unserer Stärke in der Datenwissenschaft und der Entwicklung digitaler Lösungen, ist ein sehr überzeugendes Angebot für unsere jeweiligen Kundengruppen. Es unterstützt auch die Vision von PriceHubble, das Kundenerlebnis im Immobilien- und Finanzbereich auf die nächste Stufe zu heben.»

    Darüber hinaus ergänzt Julien Schillewaert, CEO von PriceHubble: «Die starke internationale Ausrichtung von TECMA passt sehr gut zu unserem internationalen Führungsanspruch und unserer kontinuierlichen Expansionsstrategie. Wir werden in der Lage sein, über mehrere Länder hinweg zusammenzuarbeiten, um gemeinsam lokalen und internationalen Immobilienunternehmen ein umfassendes und komplementäres Angebot an digitalen Lösungen zu bieten. Dies bietet multinationalen Unternehmen die Möglichkeit, ihr eigenes digitales Ökosystem für ihr Geschäft aufzubauen. Darüber hinaus können wir dank der Marktführerschaft von TECMA in Italien einen wichtigen ersten Schritt auf dem italienischen Markt machen.»

    PriceHubble arbeitet daran, die Kundenerfahrung in der gesamten Wertschöpfungskette der Immobilien- und Hypothekenbranche signifiikant zu verbessern, indem es datengestützte und auf maschinellem Lernen basierende Immobilienprodukte mit Schwerpunkt auf Bewertungen, prädiktiven Analysen und umsetzbaren Erkenntnissen entwickelt, die alle in eine hochmoderne Visualisierung eingebettet sind. Die Produkte und Tools von PriceHubble bieten ein neues Maß an Markttransparenz und ermöglichen es dem B2B-Kundenstamm von PriceHubble, die Leistungsfähigkeit von Big-Data-Analysen für sich und ihre Endkunden zu nutzen, um letztlich ein höheres Maß an Transparenz zu erreichen und intelligentere Immobilienentscheidungen zu treffen.

  • Standort Baselland:Weltoffen, talentiert undmit ländlichem Charme

    Standort Baselland:
    Weltoffen, talentiert und
    mit ländlichem Charme

    Im Dreiländereck gelegen und bestens erschlossen
    Baselland bildet zusammen mit Basel-Stadt das Herzstück der trinationalen Wirtschaftsregion Basel, die einen grossen Teil der Nordwestschweiz umfasst und weit in das Südbadische und das Elsass reicht. Die enge Verflechtung mit Deutschland und Frankreich zeigt sich eindrücklich an den rund 60’000 Grenzgängern, die hier täglich in die Schweiz pendeln.

    Die trinationale Wirtschaftsregion ist mit allen Verkehrsmitteln bestens erschlossen: Aus der Luft über den nahe gelegenen EuroAirport, an Land durch die direkten Zugänge zum Autobahn- und Schienennetz und auf dem Wasserweg durch die Rheinhäfen Kleinhüningen (BS), Birsfelden (BL) und Muttenz (BL).

    Baselland liegt inmitten Europas, eingebettet in der pulsierenden Wirtschaftsregion Basel und ist gleichzeitig ein Taktgeber: Der Kanton zählt zu den weltweit führenden Standorten im Bereich der Life Sciences und der chemischen Industrie und setzt zunehmend Ausrufezeichen im Bereich der Industrie 4.0.

    Der Hafen von Birsfelden verbindet den Kanton Basel-Landschaft mit den Weltmeeren
    (Bild: Schweizerische Rheinhäfen).


    Top-Standort für Life Sciences
    Die Wirtschaftsregion Basel ist ein weltweit führender und höchst dynamischer Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandort der Life Sciences-Branche. Um die traditionellen und führenden Basler Firmen Roche und Novartis entstand in den vergangenen Jahren ein wachsendes Geflecht von Unternehmen, Institutionen und spezialisierten Arbeitskräften. Ausschlaggebend für den anhaltenden Erfolg ist der stetige Austausch zwischen Forschung, Entwicklung und Industrie in einem einzigartigen Innovations-Ökosystem. Dieses zeichnet sich aus durch hunderte Firmen in der Life Sciences-Branche, mehrere Spitzenhochschulen für Life Sciences (Universität Basel, Fachhochschule Nordwestschweiz, Departement für Biosysteme der ETH), ausgezeichnete und in der Wirtschaft verankerte Berufsschulen sowie Forschungsinstitutionen wie das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) oder das Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique (CSEM), das Unternehmen einen anwendungsorientierten Zugang zu Hochschulwissen eröffnet.

    Wie ein Konzentrat der gesamten Wirtschaftsregion wirkt das in Allschwil (BL) gelegene Bachgraben-Gebiet: Aufbauend auf der vor Ort verwurzelten Industrie und direkt an der Grenze zu Frankreich gelegen, wächst hier ein trinational vernetztes Ökosystem der Innovation. Im Bachgraben-Gebiet haben sich führende Unternehmen der Branche wie Viollier, Idorsia, Skan, Basilea und Johnson & Johnson beheimatet, Seite an Seite mit Forschungsinstitutionen wie dem Swiss TPH, dem CSEM und der Universität Basel – und es kommen laufend weitere dazu. Im Zentrum der aktuellen Arealentwicklung BaseLink (mehr dazu auf S.40), die insgesamt 75’000 Quadratmeter Boden umfasst, steht der kürzlich eröffnete Switzerland Innovation Park Basel Area Main Campus. Der Innovationspark bietet dank flexibel verfügbarer Büro- und Laborräumlichkeiten und der direkten Nachbarschaft zu den wichtigsten Akteuren der Branche ideale Bedingungen für visionäre Startups.

    Das BaseLink-Areal wächst rasant. Bis Ende 2023 sollen hier zusätzliche 3500 Arbeitsplätze entstehen (gegenüber Mai 2022). Und es gibt noch Platz für weitere Entwicklungen. Für architektonische Qualität sorgen unter anderem Herzog und de Meuron. Die renommierten Architekten und Pritzker-Preisträger sind auf verschiedenen Baufeldern engagiert. Sie bauten für den Entwickler Senn Resources den Main Campus und werden ebenfalls für Senn mit dem geplanten Gebäude Hortus in Sachen Nachhaltigkeit neue Massstäbe setzen. Durch die Verwendung von Materialien wie Holz, Lehm und Altpapier wollen sie einen Bau realisieren, der seine Erstellungsenergie innerhalb von nur 30 Jahren über die eigene PV-Anlage «zurückzahlen» kann.

    Der GETEC PARK.SWISS bietet hervorragende Rahmenbedingungen für die chemische Produktion. (Bild: ZVG)


    Infrastrukturstarker Standort für chemische Industrie
    Nebst der Forschung und Entwicklung ist Baselland ein wichtiger, tief verwurzelter und infrastrukturstarker Standort für die Chemie- und Life Sciences-Produktion. Aufgrund der Nähe zu den Salzvorkommen entstand in Pratteln 1844 die erste chemische Fabrik. Auch heute sind die Gebiete am Rheinufer bevorzugte Standorte dafür. Für die Chemie wurde eine besondere Infrastruktur geschaffen: Dedizierte Industrieareale, die Rheinhäfen mit Umschlagsplätzen für Gefahrengter und die Gleiswege der Hafenbahn. Das Aushängeschild der chemischen Produktion ist heute der GETEC PARK.SWISS, der grösste Park für die Chemie- und Life Sciences-Industrie in der Schweiz. Der Park bietet etablierten Unternehmen und Startups optimal angeschlossene Entwicklungsräume, eine betriebssichere Infrastruktur und umfassende Energiedienstleistungen für den Weg zur Klimaneutralität, beispielsweise mit innovativen Konzepten in den Bereichen Waste-to-Value, Waste-to-Energy, Waste Water Treatment und grüner Wasserstoff.

    Spannende Zukunftsaussichten für IT und Robotik
    Die florierende Branche der Life Sciences verschafft sowohl Zulieferbetrieben als auch weiteren Industrien den Boden, auf dem sie gedeihen können. So gewinnt etwa die Automatisierung – Stichwort Industrie 4.0 – in der Region zunehmend an Bedeutung. Sie kann gerade im Baselbiet auf einer langen Tradition der Feinmechanik, Uhrenindustrie und Medizinaltechnik aufbauen.

    So entsteht beispielsweise mit uptown- Basel in der Gemeinde Arlesheim (BL) ein internationales Ökosystem für die Industrie 4.0 – ein Entwicklungs- und Produktionsstandort auf 70’000 Quadratmetern Grundfläche mit schliesslich rund 2500 Arbeitsplätzen, an dem sich ausgewählte Technologieunternehmen und weitere Institutionen ansiedeln.

    the pioneer – das erste Gebäude von uptownBasel – mit attraktiver Dachterrasse. (Bild: zVg)


    Das erste Gebäude «the pioneer» wurde kürzlich offiziell eröffnet und ist schon fast vollständig vermietet. Hier findet sich nebst dem etablierten europäischen Technologiekonzern Bouygues Energies & Services ein Zentrum zur Abwehr von Cyberangriffen der Unternehmen Axians und Actemium. Zu den Mietern zählt auch Plug and Play, eine weltweit führende Innovationsplattform aus dem Sillicon Valley, die auf ein Netzwerk von 40’000 Startups zurückgreifen kann. Weiter hat die Straumann Group angekündigt, auf das Areal zu ziehen.

    Im Vordergrund stehen Industrieproduktion, Gesundheitswesen und Logistik sowie die Querschnittsfunktion Digitalisierung. Als Plattform für vernetzte Unternehmen treibt uptownBasel den branchen- und disziplinenübergreifenden Wissenstransfer voran und lässt dadurch gemeinsam Neues entstehen.

    Die Arealentwicklung überzeugt auch punkto Nachhaltigkeit. Die Dachterrasse des «pioneer» ist der attraktive Treffpunkt für die Mitarbeitenden und bietet Platz für viele einheimische Pflanzenarten. Ausserdem entsteht auf dem Areal eine neue Energiezentrale, die Abwärme und Biomasse für die Produktion von Wärme nutzt und die Vernetzung von 25 bestehenden Quartierwärmenetzen zum neuen Wärmeverbund Birsstadt ermöglicht.

    Belebendes Nebeneinander von Internationalität, Weltoffenheit und ländlichem Charme
    In Baselland treffen sich zwei Welten: Das von der Grenzlage und der nahen Stadt eingebrachte Internationale, Urbane und das lokal Entstandene, Ländliche. Diese Dimensionen sind die Grundlage für viele Standortqualitäten und bilden ein belebendes Nebeneinander. Ein Beispiel, welches diese Qualität verdeutlicht, ist die Ansiedlung der Uhrenindustrie im Waldenburgertal. Sie zeigt die lange Tradition bei der Verbindung des Ländlichen, Lokalen mit äusseren Einflüssen.

    Testfahrt auf der erneuerten Strecke der Waldenburgerbahn. (Bild: Archiv BLT)


    Dem Kanton Basel-Landschaft ist es ein Anliegen, auch die ländlichen Räume zu stärken. Deshalb investiert der Kanton etwa in die Erneuerung der 140-jährigen Waldenburgerbahn. Ab der Eröffnung im Dezember 2022 gelangt man im Viertelstundentakt und in modernster Infrastruktur von Liestal nach Waldenburg. Mit der Aufwertung der ÖV-Lebensader verspricht man sich auch neue Impulse für die Entwicklung des Tals. Dieses soll nicht urbanisiert, sondern seine besonderen Stärken gezielt in Wert gesetzt werden. Die Tradition des Erfindens und der Manufaktur im Tal soll wieder gestärkt und so eine auf die lokalen Gegebenheiten und Bedürfnisse ausgerichtete Entwicklung der bestehenden Gewerbeareale ermöglicht werden.

    Ein exzellenter Standort – auch für Sie?
    Der Kanton Basel-Landschaft ist mit seinen guten Rahmenbedingungen und dem spannenden wirtschaftlichen Umfeld ein exzellenter Standort für Unternehmen, Entwickler und Investoren – sowohl im internationalen, urbanen Raum mit dem Life Sciences-Schwerpunkt als auch im traditionellen, ländlichen Raum. Ergreifen Sie Ihre Chance und nehmen Sie mit der Standortförderung Baselland Kontakt auf

  • Innovationsmaschine Basel Area

    Innovationsmaschine Basel Area

    Was für ein grossartiger Schub für die Innovationskraft der Basel Area. Ende Oktober wurde in Allschwil, direkt an der Basler Stadtgrenze, der Main Campus des Switzerland Innovation Park Basel Area eröffnet. Rund 200 Gäste nahmen an der Eröffnungsfeier teil und hörten, wie Bundesrat Guy Parmelin in seiner Rede die Region in den höchsten Tönen lobte: «Der Life Sciences Cluster der Basel Area hat nicht nur für die Schweizer Volkswirtschaft eine enorme Bedeutung, sondern nimmt auch europa- und weltweit eine Spitzenposition ein. Ich bin überzeugt, dass der Main Campus des Switzerland Innovation Park Basel Area die Bedeutung der Region weiter aufwerten wird.»

    Doch damit nicht genug. Auch an anderen Orten gedeihen Infrastrukturprojekte, welche die Innovation befördern. Zum Beispiel in Arlesheim, wo uptownBasel, das internationale Kompetenzzentrum für Industrie 4.0 immer mehr Gestalt annimmt. Oder in der Nähe von Delémont, wo der Industriepark Innodel erweitert wird und sich bereits einige Unternehmen für eine Ansiedlung interessieren. Oder auch in Basel, wo nicht nur der Stücki Park stark ausgebaut wird, sondern sich auch das ehemalige Werkareal Rosental vom reinen Forschungsstandort zum vollwertigen Stadtteil entwickelt und sich für Firmen öffnet. Grosses Entwicklungspotenzial haben auch die Areale Klybeck und
    VoltaNord.

    In der Basel Area sind im Bereich Life Sciences mehr als 700 Unternehmen und über 1000 Forschungsgruppen tätig. Der einzigartige Talentpool ist mit 31’200 gut ausgebildeten Arbeitskräften ausgestattet. Doch die Basel Area ist mehr als ein Spitzencluster für Life Sciences. Permanent an Bedeutung gewinnen auch die Bereiche Mikrotechnologie und neue Produktionstechnologien.

    Testimonials

    Christof Klöpper
    CEO Basel Area Business &
    Innovation

    Die Basel Area ist ein wirtschaftliches Leistungszentrum und der erfolgreichste Life Sciences Cluster in Europa. Das Angebot an Wissen und Know-how, hochqualifizierten Talenten sowie ein starkes industrielles Rückgrat machen die Region zum Schweizer Wirtschafts- und Innovationsstandort der Zukunft.

    Guido Zimmermann
    CEO, GETEC
    PARK.SWISS AG

    Dank der professionellen Vorgehensweise der Behörde, die sich durch ihre profunden Kenntnisse der Anforderungen der chemischen/pharmazeutischen Industrie auszeichnet, ist der Kanton Basel-Landschaft für die GETEC PARK.SWISS AG und die auf ihrem Gelände angesiedelten Firmen der ideale Standort.

    Martin Dätwyler
    Direktor Handelskammer beider Basel

    Eine erfolgreiche Wirtschaftsregion braucht neben ausreichend geeigneten Wirtschaftsflächen, gut qualifizierten Arbeitnehmenden und einem wettbewerbsfähigen Steuersystem auch eine gute infrastrukturelle Anbindung. Unser trinationaler Wirtschaftsraum bietet mit dem EuroAirport, dem Rhein, aber auch durch seine gute Strassen- und Bahnanbindung beste Voraussetzungen.

    Claude-Henri Schaller
    Leiter Amt für Wirtschaft und Arbeit Kanton Jura

    Innovation ist heute nicht mehr nur Sache einer Hochschule oder eines Unternehmens. Um innovative Lösungen zu finden, müssen Industrie und Akademie enger zusammenarbeiten. Wir wollen Innovationen fördern, die Industrie bei der Diversifizierung unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Forschungszentren und Unternehmern fördern.

  • Radikale Restrukturierung der Credit Suisse Investment Bank

    Radikale Restrukturierung der Credit Suisse Investment Bank

    Im Rahmen der Transaktion hat sich Apollo bereit erklärt, einen wesentlichen Teil des SPG-Portfolios der Credit Suisse zu erwerben. Diese Transaktion wird zusammen mit dem geplanten Verkauf anderer Portfolioanlagen an Drittinvestoren voraussichtlich die SPG-Vermögenswerte von 75 Mrd. USD2 auf rund 20 Mrd. USD reduzieren, und zwar durch eine Reihe von Transaktionen, die voraussichtlich bis Mitte 2023 abgeschlossen sein werden.

    Der Abschluss dieser Transaktionen wird voraussichtlich eine Auflösung von risikogewichteten Aktiva (RWAs) von bis zu rund USD 10 Milliarden erreichen, abhängig vom Umfang der letztendlich übertragenen Vermögenswerte. 3 Die verbleibenden Vermögenswerte in Höhe von rund USD 20 Milliarden, die Erträge zur Unterstützung des Ausstiegs aus dem SPG-Geschäft generieren werden, werden von Apollo im Rahmen einer Investment-Management-Beziehung mit einer erwarteten Laufzeit von fünf Jahren verwaltet, die beim ersten Abschluss abgeschlossen wird.

    Es wird erwartet, dass Apollo die Mehrheit des SPG-Teams einstellen wird und nach Abschluss der Transaktion die üblichen Übergangsdienstleistungen von der Credit Suisse erhalten wird, um eine nahtlose Erfahrung für die Kunden zu gewährleisten. Die Credit Suisse wird auch einen Teil der an Apollo übertragenen Vermögenswerte finanzieren.

    Gemäss den Bedingungen der mit Apollo geplanten Transaktionen wird erwartet, dass die CET1-Kapitalquote der Credit Suisse durch die Auflösung von RWAs und die Erfassung der von Apollo gezahlten Prämie bei Abschluss gestärkt wird, wobei der endgültige Betrag von Diskontierungssätzen und anderen transaktionsbezogenen Faktoren abhängt.

    Der Abschluss der Transaktion wird in der ersten Jahreshälfte 2023 erwartet, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen, Kundenzustimmungen und anderer üblicher Abschlussbedingungen.

  • In Kindhausen baut EKZ ein neues Unterwerk

    In Kindhausen baut EKZ ein neues Unterwerk

    Die Region zwischen Zürich und Winterthur erfuhr in den vergangenen Jahren ein enormes Wachstum. Zudem werden mit dem Innovationspark in Dübendorf und dem geplanten Bau des Brüttenertunnels der SBB, der den Flaschenhals im Bahnverkehr zwischen Zürich und Winterthur beheben wird, künftig der Strombedarf in der Region noch steigen.

    Besonders beim künftigen Unterwerk Kindhausen: Die Schaltanlage für die Hochspannung wird mit dem innovativen, ökoeffizienten Gas g3 isoliert. EKZ startete schon vor zehn Jahren mit der Planung des neuen Unterwerks Kindhausen. Die Suche nach einem geeigneten Grundstück sowie das Bewilligungsverfahren waren allerdings langwierig. Heute Mittwoch, den 7. September, wird mit dem feierlichen Spatenstich in Anwesenheit von Gemeindepräsident Jean-Philippe Pinto und von weiteren Vertretern von Behörden und EKZ der Bau lanciert. Bis Mitte 2023 wird das Gebäude stehen, ab Ende 2024 wird das fertige Unterwerk die Gemeinden Illnau, Effretikon, Bassersdorf, Dübendorf und Hegnau mit Strom versorgen, ausserdem Kemptthal mit dem ehemaligen Maggi-Areal («The Valley»). Die Umgebungsgestaltung auf dem Unterwerksgrundstück entsteht in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde und wird sich dank baulichen Optimierungen und einem abgestimmten Bepflanzungskonzept gut an das angrenzende Grundstück der Gemeinde anpassen. Isoliergas g3
    Isoliergas wird bei Hochspannungsschaltanlagen verwendet, um wesentliche Komponenten wie Kontakte und Leiter zu isolieren. Durch den Einsatz von Isoliergas sind kompakte Schaltanlagen in kleinen Räumen realisierbar, im Gegensatz zu herkömmlichen luftisolierten Freiluftschaltanlagen. Das UW Kindhausen gehört in der Schweiz zu den ersten Unterwerken, welches mit dem innovativen, ökoeffizienten Isoliergas g3 ausgerüstet wird.

  • Das Beste aus zwei Welten

    Das Beste aus zwei Welten

    Vor knapp zwei Jahren wurde der erste kombinierte CMSM-Standort «Mittelland» ins Leben gerufen. Nach den Standorten in Bern und Zuchwil folgte im vergangenen Mai die Expansion nach Westen sowie ins Tessin. Die neue Organisationsform war von Erfolg gekrönt und wird nun schweizweit übernommen.

    Thomas Hinderling, Bereichsleiter CMSM Wincasa, erläutert die Strategie folgendermassen: «Mit der neuen Organisationsform kombinieren wir quasi das Beste aus zwei Welten. Wir verfügen in beiden Bereichen über ausgewiesene Spezialisten, die nun in enger Zusammenarbeit noch erfolgreicher wirken können. Es geht darum, künftig verstärkt Synergien zu nutzen, Ressourcen zu schonen und Knowledge richtig einzusetzen, damit wir noch integrierter zusammenzuarbeiten und effizienter werden.»

    Zwei Hauptregionen und eine Service-Abteilung
    Insgesamt bewirtschaftet die Abteilung CMSM über 80 Shopping Center und 20 Areale an 13 Standorten. Ab kommendem Jahr werden die bestehenden CMSM Standorte in zwei Hauptregionen unterteilt, welche die Landkarte mittig aufteilen. Die Region Süd West umfasst die Romandie sowie das Tessin und untersteht der Leitung von Philippe Schroff. Die Deutschschweiz ist in der Region Nord Ost vereint und wird von Philipp Arnold geleitet.

    Eine dritte, neu konzipierte Abteilung unter dem Namen «Strategy&Services CMSM» ist in Zürich stationiert. Stephanie Brack leitet diese und kümmert sich mit ihrem Team abteilungsübergreifend um die Themen Vermarktung, Marketing, Projekte/Beratung sowie die zentral gesteuerte Führung der technischen und kaufmännischen Leiter. Ein wichtiges Stichwort in diesem Zusammenhang ist das Community Management. Für Hinderling ein Key-Faktor: « Areale sind Konstrukte mit viel Diversität und unterschiedlichen Nutzergruppen. Allerdings haben diese oft wenig Interaktion. Das Community Management hat die Aufgabe hier entgegenzuwirken und diverse Aktivitäten aktiv zu steuern, um ein Areal oder auch ein Shopping Center lebendiger und attraktiver zu machen.»

    Ab 1. Januar 2023 startet die neue Ära in der Abteilung CMSM von Wincasa, welche altbewährte Qualität erbringt und in den Bereichen Beratung und Vermarktung eine weitere Steigerung anstrebt.

  • Implenia Capital Markets Day: «Fit for Growth»

    Implenia Capital Markets Day: «Fit for Growth»

    Implenia lud heute zu einem Capital Markets Day ein: CEO, CFO und die Division Heads erläuterten, wie die Gruppe ihre finanziellen Ziele erreichen will. Die Kernkompetenz von Implenia ist die erfolgreiche und profitable Entwicklung, Planung und Umsetzung grosser und komplexer Immobilien- sowie Infrastrukturprojekte mit einem integrierten Dienstleistungsangebot, und zwar termin- und budgetgerecht, in hoher Qualität sowie unter Einhaltung hoher Safety- und Nachhaltigkeitsstandards. Trotz des aktuell volatilen wirtschaftlichen Umfelds ist Implenia bereit, die sich bietenden Marktchancen zu nutzen.

    Phase «Fit for Growth» innerhalb der strategischen Prioritäten von Implenia zur weiteren Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit 
    Um die Margen zu steigern, differenziert Implenia seine strategische Priorität Portfolio durch sektororientierte Spezialisierung und entwickelt neue Kompetenzen entlang der Wertschöpfungskette ‒ Rückwärts- und Vorwärtsintegration. Durch selektive Akquisitionen plant die Gruppe, die Integration entlang der Wertschöpfungskette in margenstarken Geschäftsfeldern zu beschleunigen.

    In der strategischen Priorität Profitables Wachstum verbessert Implenia mit seinem Value-Assurance-Ansatz weiterhin das Management von Risiken und Performance, was stabile und verlässliche Prognosen ermöglicht. Zudem ist es der Gruppe gelungen, die offenen Nachträge wesentlich zu reduzieren. Sie verbessert ihre Operational Excellence weiter und optimiert das Nettoumlaufvermögen.

    Bei der Priorität Innovation liegen die Schwerpunkte auf Industrialisierung, Digitalisierung und BIM sowie Nachhaltigkeit. In diesen Bereichen hat sich Implenia zum Ziel gesetzt, die Gestaltung des Markts mitzuprägen und in der Branche führend zu sein.

    Mit der vierten strategischen Priorität Talente und Organisation zieht Implenia die besten Talente an, entwickelt sie und hält sie längerfristig im Unternehmen. Mit Massnahmen in den drei Bereichen «Collaboration and Employee Engagement», «Talent Management» und «Recruitment Excellence» arbeitet Implenia daran, sich am Arbeitsmarkt als bevorzugter Arbeitgeber zu positionieren.

    Beitrag der Divisionen zu den Schwerpunkten: Bestehendes Geschäft verbessern, bestehendes Geschäft ausbauen, neue Geschäftsmöglichkeiten entwickeln, selektive Akquisitionen 
    Die Divisionen haben ihre jeweiligen Strategien darauf ausgerichtet, zu den Schwerpunkten der Gruppe beizutragen.

    Division Real Estate – Fokussierte Diversifizierung in vier Geschäftsbereiche für nachhaltige, digitalisierte und industrialisierte Immobiliendienstleistungen und -produkte. Die Division wird weiterhin in ihr eigenes Real Estate Portfolio in der Schweiz und in Deutschland investieren und dieses weiterentwickeln, mit starkem Fokus auf Nachhaltigkeit. Mit ihren Dienstleistungen und Produkten wird sie die Industrialisierung und digitale Lösungen vorantreiben. Partnerschaften mit Ina Invest (an der Implenia mit 42,5% beteiligt ist) und anderen strategischen Partnern werden steigende, wiederkehrende Dienstleistungserträge generieren.

    Division Buildings – Umfassendes Angebot für Neubau und Modernisierung, Erweiterung der Wertschöpfungskette, Spezialisierung und innovative Pilotprojekte. Die Division ist spezialisiert auf grosse und komplexe Immobilienbauprojekte. Sie hat eine führende Marktposition in der Schweiz und wächst stark in Deutschland. Im Bereich Consulting treibt sie die Integration entlang der Wertschöpfungskette voran. Die Division stärkt ihre Kompetenzen für komplexe Projekte mit höchsten Kundenanforderungen, beispielsweise Immobilien für das Gesundheitswesen, die Forschung oder Rechenzentren. Frühe Wertschöpfung und Partnerschaftsmodelle sind für die Projektakquisition von zentraler Bedeutung. 

    Division Civil Engineering – Verbindung von langjähriger Erfahrung und umfassender Expertise mit Operational Excellence und innovativen Lösungen für die Zukunft. Die Division ist auf grosse und komplexe Infrastrukturprojekte spezialisiert, beispielsweise in den Bereichen Transport und Mobilität, Energieversorgung sowie industrialisierte Brücken. Neben ihrer führenden Position in den Märkten Schweiz und Deutschland hat die Division mit ihrem Teilbereich Tunnelling auch eine starke Präsenz in Österreich, Frankreich, Norwegen und Schweden. Die Bereiche Tunnel- und Verkehrstechnik, Predictive Maintenance sowie neue Baumaterialien integriert sie entlang der gesamten Wertschöpfungskette, vorwärts- sowie auch rückwärts. Die Division steigert ihre Effizienz durch Digitalisierung, BIM, Lean Management und Prozessoptimierung.

    Division Specialties – Transformation und Skalierung innovativer Geschäfte zur nachhaltigen Gestaltung der Bauindustrie. Die Division ist auf komplexe Nischengeschäfte spezialisiert und treibt die Transformation ihres Portfolios weiter voran. Sie ergänzt damit das Profil von Implenia als integrierter Anbieter. Zudem skaliert die Division ihre profitablen Geschäftseinheiten in den anderen Divisionen. Sie initiiert und entwickelt neue Geschäftsmodelle, beispielsweise Dienstleistungs-Plattformen oder Nachhaltigkeitskonzepte und generiert Planungs- sowie Consulting-Erträge in den Bereichen Baulogistik, Value Engineering, Energieoptimierung sowie standardisierte energetische Sanierungs- und Unterhaltslösungen.

    Finanzielle Ziele der Gruppe: Fokus auf Profitabilität, gestärktem Eigenkapital und anhaltend positivem Cash Flow
    Kurz- bis mittelfristig will Implenia den Umsatz stabilisieren und steigern, hauptsächlich durch organisches Wachstum. Mittel- bis langfristig soll der Umsatz durch organisches und anorganisches Wachstum zusätzlich erhöht werden. Die Gruppe hat zum Ziel, kurz- bis mittelfristig eine EBIT-Marge von ~3,5% und mittel- bis langfristig von >4,5% zu erreichen. Basierend auf dem starken operativen Geschäft will Implenia die Eigenkapitalquote bis 2023 auf >20% verbessern, mittelfristig sollen 25% erreicht werden. Implenia will die Aktionäre am Erfolg des Unternehmens nach abgeschlossener Transformation beteiligen. Daher beabsichtigt die Gruppe, der Generalversammlung eine vorsichtige Wiederaufnahme von Dividendenzahlungen ab Frühjahr 2023 vorzuschlagen. Weitere mittelfristige finanzielle Ziele sind ein positiver Free Cash Flow sowie die Rückkehr zu einer Netto-Cash-Position durch ein profitables operatives Geschäft.

    Implenia bestätigt das Jahresziel für 2022 von mehr als CHF 130 Mio. EBIT, ohne weitere Einmaleffekte aus der Transformation.

  • Neue Partnerschaft zwischen SMG und UBS im Hypothekar-Bereich

    Neue Partnerschaft zwischen SMG und UBS im Hypothekar-Bereich

    Der aktuelle Immobilienmarkt – gekennzeichnet durch ein knappes Angebot und nach wie vor hoher Nachfrage – macht es Suchenden nicht leicht, eine passende Immobilie zu finden. Umso wichtiger ist es, die Finanzierung des idealen Objekts frühzeitig zu planen, um die Suche zu optimieren und den Wohntraum langfristig sichern zu können. Die neue Partnerschaft zwischen SMG und UBS knüpft genau hier an: Nutzerinnen und Nutzer der Immobilien-Plattformen von SMG erhalten direkten Zugang zur umfassenden Hypothekar-Expertise von UBS. Zum neuen Angebot werden Beratung, innovative und massgeschneiderte Finanzierungsmöglichkeiten, Hypotheken- und Kaufpreisrechner sowie viele weitere nützliche Informationen rund um die Themen Immobilien-Finanzierung und Eigenheim gehören.

    «Es freut mich, dass wir unser ‘Home & Living’-Ökosystem mit SMG, einer der führenden Anbieterinnen von digitalen Marktplätzen in der Schweiz, verstärken können. Unser gemeinsames Ziel ist es, den Kaufinteressierten den Weg zum Eigenheim so einfach wie möglich zu machen. Interessierte können direkt über die Immobilien-Plattformen von SMG mit wenigen Klicks ein individuelles Finanzierungsangebot für ihr künftiges Eigenheim erhalten. Dabei steht ihnen ein breites Spektrum zur Verfügung – vom direkten Vergleich der Offerten verschiedener Anbieter über unsere innovative Hypothekenplattform key4 by UBS bis hin zur vertieften Beratung durch unsere Expertinnen und Experten von UBS», sagt Sabine Magri, Chief Operating Officer UBS Switzerland. Als eine der grossen Universalbanken der Schweiz verfügt UBS im Hypothekarmarkt über eine erstklassige und umfassende Expertise rund um die Finanzierung von Immobilien. Zu den innovativen Angeboten von UBS zählt auch die digitale Hypothekenplattform key4 by UBS für selbstbewohntes Wohneigentum und Renditeliegenschaften. Das gesamte ‘Home & Living’-Ökosystem von UBS umfasst mittlerweile rund 30 erfolgreiche Partnerschaften – von Versicherungen bis hin zu verschiedenen zusätzlichen Dienstleistungen rund um die Themen Eigenheimbewirtschaftung, Immobilienverkauf und Nachhaltigkeit.

    «Die Kooperation mit einem so renommierten Partner wie UBS ist eine gute Neuigkeit für all diejenigen, die unsere beliebten Online-Marktplätze nutzen. Die Erfüllung des Traums vom Eigenheim steht und fällt mit dem Aufbringen der notwendigen finanziellen Mittel. Der Weg hin zu einer erfolgreichen Finanzierung ist für unsere Nutzerinnen und Nutzer nun praktisch nur noch einen Klick entfernt. So wird unser schon heute breites Angebot an nützlichen Tipps und Tools rund um Immobilien und deren Finanzierung ideal ergänzt », erläutert Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group.

    Die Partnerschaft baut auf einer langjährigen Zusammenarbeit von UBS und verschiedenen SMG-Marktplätzen auf. Bereits ab dem heutigen 1. November 2022 sind erste Angebote aus der neuen Partnerschaft für Nutzerinnen und Nutzer auf Homegate und FinanceScout24 verfügbar. Die Zusammenarbeit wird anschliessend weiter ausgebaut und sich auf die Immobilienplattform ImmoScout24 ausweiten.

  • Bachem plant Produktionsstandort im Sisslerfeld

    Bachem plant Produktionsstandort im Sisslerfeld

    Bachem ist auf die Entwicklung und Herstellung von Peptiden und Oligonukleotiden spezialisiert – das sind komplexe Moleküle, die als medizinische Wirkstoffe für die Pharmaindustrie hergestellt werden – und will seine Position im stark wachsenden Markt weiter ausbauen. Für das geplante Wachstum hat das international tätige Chemie-Unternehmen mit Hauptsitz in Bubendorf (BL) einen neuen Produktionsstandort in der Nordwestschweiz gesucht und diesen mit dem etappenweisen Kauf eines bis zu 15 Hektaren grossen unbebauten Grundstücks des Unternehmens DSM im Sisslerfeld in der Gemeinde Eiken gefunden. Voraussichtlich ab Ende des Jahrzehnts wird Bachem im Sisslerfeld mit über 500 Arbeitsplätzen produzieren und den Standort anschliessend sukzessive ausbauen. Langfristig bietet die erworbene Fläche Raum für bis zu 3’000 Arbeitsplätze.

    Grundstücke im Sisslerfeld rasch zur Markt- und Baureife führen
    Mit rund 200 Hektaren bietet das Sisslerfeld – das sich über die vier Gemeinden Eiken, Münchwilen, Sisseln und Stein erstreckt – das grösste zusammenhängende Arbeitsplatzgebiet im Kanton Aargau. Rund 85 Hektaren davon sind noch unbebaut und bieten kurz-, mittel- und auch langfristige Entwicklungsmöglichkeiten für Unternehmen. Der Kanton plant daher in enger Zusammenarbeit mit den vier Gemeinden etappenweise die Schaffung attraktiver marktfähiger Baufelder. Es wird eine nachhaltige und für die gesamte Region positive Entwicklung angestrebt, die auch Aspekte wie Verkehr, Landwirtschaft, Umwelt und Biodiversität berücksichtigt.

    Regierungsrat Dieter Egli, Vorsteher des Departements Volkswirtschaft und Inneres, freut sich sehr über den Zuzug von Bachem in den Kanton Aargau: „Dass Bachem als renommiertes, international ausgerichtetes Unternehmen der Life-Sciences-Industrie vom Wirtschaftsstandort Nordwestschweiz und auch vom Sisslerfeld überzeugt ist, bestätigt das grosse Potenzial dieses Gebiets. Gleichzeitig macht es deutlich, wie wichtig es ist, die Grundstücke im Sisslerfeld rasch zur Markt- und Baureife zu führen, um weitere wertschöpfungsstarke Unternehmen für eine Ansiedlung im unteren Fricktal zu gewinnen.“

    Die kantonale Standortförderung hat die Neuansiedlung von Bachem im Sisslerfeld eng begleitet und die Arbeit der beteiligten Departemente sowie der Gemeinden koordiniert. Dabei ging es insbesondere auch um die Planung der Erschliessung des Gebiets. „Nur dank der engen und ausgezeichneten Zusammenarbeit aller involvierten Parteien können wir das Gebiet sehr schnell erschliessen und damit die Neuansiedlung der Firma Bachem im Sisslerfeld ermöglichen“, erläutert Verena Rohrer, Leiterin der kantonalen Standortförderung Aargau Services. „Diese grosse Neuansiedlung zeigt, dass es sich lohnt, sich für einen attraktiven Wirtschaftsstandort einzusetzen.“

  • Neue Führung für die Haworth Schweiz AG

    Neue Führung für die Haworth Schweiz AG

    Dominik Rölli übernimmt seit dem 1. Oktober dieses Jahres für Oliver Hauri, der sein Aufgabengebiet über die Schweiz hinaus erweitert und seit April 2022 als Vice President bei Haworth für CEE, den Bereich Zentral- und Osteuropa verantwortlich ist.

    Rölli war zuletzt über 14 Jahre beim Schweizer Textilhersteller Création Baumann als Mitglied der Geschäftsleitung für Verkauf und Marketing verantwortlich. Seine berufliche Leidenschaft gilt dem Vermarkten und Fördern starker Marken. «Ich freue mich auf diese Herausforderung und bin überzeugt, dass meine internationale Erfahrung dazu beitragen wird, unseren Kunden in der Schweiz den gewohnten Service bieten zu können.», sagt Dominik Rölli, der unter der Leitung von Oliver Hauri den Vorsitz im Schweizer Management-Team einnehmen wird. Der Solothurner Rölli ist Betriebsökonom FH und absolvierte Weiterbildungen am IMD Lausanne, an der Universität St.Gallen und am Malik Management Zentrum.

  • «E-Ladestationen steigernden Wert einer Immobilie»

    «E-Ladestationen steigern
    den Wert einer Immobilie»

    Zur Person
    Marisa Timm setzt sich im Innovationsteam von Energie Zukunft Schweiz für die Entwicklung von neuen Dienstleistungen und Geschäftsmodellen ein. Sie berät zunehmend Immobilienbesitzende zu Fragen der Elektromobilität.

    Brauchen Immobilien Elektro-Ladestationen?
    Die Antwort ist einfach: Ja. Die Nachfrage nach Ladelösungen wird zunehmen. Nach Schätzungen des Verbands Swiss eMobility wird 2025 jeder zweite und bis 2035 fast jeder Neuwagen einen elektrischen Antrieb besitzen. Ladestationen steigern den Wert einer Immobilie. Sie sind eine langfristige Investition, die sich vollständig über die Parkplatzmiete amortisieren lässt.

    Welche Möglichkeiten gibt es zum Laden von Elektroautos?
    Es gibt zwei verschiedene Typen von Ladestationen. «Langsame» Stationen kommen zum Einsatz, wo das Auto über längere Zeit steht, etwa am Wohn- oder Arbeitsort oder der blauen Zone. «Schnelle» Stationen können eine Reichweite von 100 Kilometern in 6-30 Minuten laden.

    Welches Vorgehen empfiehlt sich für Ladestationen in Immobilien?
    Bei Immobilienportfolios oder Mehrparteiengebäuden lohnt es sich, von Anfang an ganzheitlich zu denkeniniert. Wenn Komponenten miteinander kompatibel sind und der Endausbau mitgedacht wird, spart das langfristig Kosten. Institutionellen Immobilienbesitzenden empfehlen wir, das Erarbeiten einer Strategie für den Ausbau der E-Mobilität.

    Wo liegt die Herausforderung des Ausbaus von Ladestationen mit mehreren Parteien?
    Je mehr Ladestationen es in einer Liegenschaft gibt, desto höher ist die potenzielle Belastung für die Hausanschlussleitungen. Um eine Überlastung des Hausanschlusses mit Folge eines Stromausfalls im Gebäude zu verhindern, kommt ein sogenanntes Lastmanagement zum Einsatz, das die Ladestationen in Abhängigkeit von den zu ladenden Autos und dem Stromverbrauch im Gebäude reguliert.

    Was gibt es beim Ausbau von Ladestationen für E-Autos sonst noch zu beachten?
    Es ist wichtig, die Bedürfnisse der Mieterinnen und Mieter zu kennen. Ausserdem müssen die Möglichkeiten des betroffenen Gebäudes berücksichtigt werden. Ein wichtiger Punkt, auf den wir bei der Beratung zum Ausbau von Ladestationen achten, ist das Synergiepotenzial im Gebäude: Können Elektroautos mittels Solarstrom vom Dach geladen werden?

    Welche Hilfsmittel gibt es für den Ausbau von Ladestationen?
    Wir haben eine Marktübersicht zu Energiemanagementsystemen erstellt, die die Funktionen verschiedener Anbieter vergleicht. Damit liefern wir eine Entscheidungsgrundlage bei der Suche nach einem System. Für den Ausbau liefert das anerkannte Merkblatt SIA 2060 des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins klare Empfehlungen. Wir haben ein Pilotprojekt durchgeführt, um Bedürfnisse von Mietenden und Vermietenden besser zu verstehen. Darauf aufbauend erarbeiten wir mit Partnern weitere Hilfsmittel wie Merkblätter, die bald zur Verfügung stehen.

    Über Energie Zukunft Schweiz
    Die Energie Zukunft Schweiz AG (EZS) treibt nachhaltige Energieprojekte voran und begleitet professionelle Immobilienakteure dabei, ihr Netto-Null-Ziel praxisnah und rentabel zu erreichen. Die Expertinnen und Experten von EZS sind als neutrale Beratende insbesondere im Bereich Dekarbonisierung der Wärmeversorgung sowie Solarstrom Eigenverbrauch aktiv.

  • LLB plant neues Bürogebäude

    Die LLB konkretisiert ihre Pläne zum Neubau eines Bürogebäudes im Zentrum von Vaduz. Damit reagiert sie laut einer Medienmitteilung auf den erhöhten Platzbedarf, den ihr anhaltendes Wachstum mit sich bringe. Deshalb plant sie ab Januar 2023 den Abbruch des Hauses Giessen, in dem aktuell noch das Amts für Justiz untergebracht ist. An dessen Stelle soll der neue Campus Giessen entstehen. Das Grundstück befindet sich den Angaben zufolge bereits im Besitz der LLB.

    Das neue Gebäude soll verschiedene Abteilungen des Bankhauses zusammenfassen und Raum für rund 260 Mitarbeitende bieten. Es umfasst fünf Etagen in transparenter und plastischer Holzbauweise. Gemäss LLB wird für den Bau das Gold-Label der LEED-Nachhaltigkeitszertifizierung und der Minergiestandard P ECO angestrebt. Es soll im Spätsommer 2025 fertiggestellt sein.

    Das Amt für Justiz soll im Frühjahr 2024 in das neue Dienstleistungszentrum der Landesverwaltung übersiedeln. In der Übergangszeit werden das Grundbuchamt sowie die Abteilung Justizwesen im Hauptsitz Süd der LLB im Städtle 44 untergebracht, die anderen Abteilungen im Haus Wille an der Kirchstrasse 8. Es wird bereits von der Landesverwaltung genutzt.

  • Viboo gewinnt Empa Innovation Award

    Viboo gewinnt Empa Innovation Award

    Mit dem Empa Innovation Award zeichnet die Empa seit 2006 alle zwei Jahre hauseigene Innovationen oder erfolgreiche Technologietransfers von Wissenschaft zu Wirtschaft aus. In diesem Jahr ging der mit 5000 Franken dotierte Preis an die Empa-Ausgründung viboo, informiert die Forschungsanstalt in einer Mitteilung. Das Jungunternehmen mit Sitz in Dübendorf hat einen selbstlernenden Algorithmus entwickelt, der Wetter- und Gebäudedaten nutzt, um den optimalen Energieeinsatz eines Gebäudes für mehrere Stunden im Voraus zu berechnen.

    Der von Felix Bünning und Benjamin Huber zusammen mit Empa-Senior Researcher Matthias Sulzer im Urban Energy System Lab der Empa entwickelte Algorithmus wurde bereits in Pilotversuchen im Innovationsgebäude NEST und einem Verwaltungsgebäude der Empa erprobt. Dabei habe sich gezeigt, dass mit dem Ansatz rund ein Viertel der Heizenergie eingespart werden kann, heisst es in der Mitteilung.

    Für die Anwendung müssen lediglich die analogen Thermostate durch intelligente Thermostate ersetzt werden. Hier arbeitet viboo bereits mit Danfoss zusammen und will für weitere Pilotprojekte auch andere Hersteller derartiger Thermostate wie ABB und Schneider Electric an Bord holen. Für die Auszeichnung will sich Huber mit einem Beitrag dafür revanchieren, „dass die Empa gut durch die kommende Heizperiode kommt“, wird der viboo-Mitgründer in der Mitteilung zitiert.

  • Maillard Groupe déploie ses activités à Montreux

    Maillard Groupe déploie ses activités à Montreux

    La Riviera est un marché particulier avec des disparités entre les villes de Montreux, Vevey et La Tour-de-Peilz ou encore les régions du Chablais et des Alpes vaudoises. L’équipe de Montreux a pour objectif de pouvoir répondre à toutes les demandes et de conseiller ses mandants en fonction de leurs besoins et de la situation géographique de leur projet.

    Une présence stratégique Avec un siège principal à Lausanne et désormais trois succursales à Yverdon, Nyon et Montreux, Maillard Groupe bénéficie d’une présence physique dans les quatre plus grandes villes du canton et d’experts immobiliers locaux pour chacune de ces régions. La stratégie globale demeure la même : être au plus près du terrain.

    Une équipe chevronnée Le bureau de Montreux est placé sous la responsabilité de Jonathan Sénezergues, courtier d’expérience, employé de Maillard Immobilier SA depuis 2019 et titulaire depuis cet été du brevet fédéral d’expert en estimation immobilière. « Le choix d’un enfant de la Riviera comme responsable de ce nouveau bureau s’est imposé comme
    une évidence. Compter par ailleurs sur la présence d’un expert breveté dans ce nouveau bureau me conforte dans le fait que l’équipe locale saura répondre, de manière extrêmement professionnelle, à tous les types de demandes.», précise Mathieu Maillard, Directeur de Maillard Immobilier.

    Une large palette de services Comme à Yverdon et à Nyon, Maillard Groupe offre depuis Montreux une gamme complète de services immobiliers et une expertise du courtage grâce à une équipe de fins connaisseurs du marché immobilier local, que ce soit pour la vente, l’évaluation et la valorisation de patrimoine.

    L’équipe montreusienne peut s’assurer des ressources internes du groupe pour pouvoir apporter des réponses aux demandes techniques via le bureau d’architectes et surtout au développement de promotions, qu’elles soient en propre ou pour le compte de mandants, grâce à toute l’expertise que le groupe possède dans ce domaine depuis Maillard Groupe rassemble en effet sous un même toit : Maillard Immobilier, Maillard Architecture et Maillard Entreprise Générale, ainsi que des services de gérance et d’administration PPE – déléguées à sa société sœur, la régie Jacques Lugrin SA à Morges.

    Maillard Groupe espère également pouvoir rapidement acquérir du foncier dans la région afin de continuer de développer ses projets de promotions immobilières.

  • PRICEHUBBLE kündigt Markteintritt im Vereinigten Königreich an

    PRICEHUBBLE kündigt Markteintritt im Vereinigten Königreich an

    Der Schritt kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der britische Immobilienmarkt, die Kreditvergabe und -aufnahme sowie die Zinsen nach den Ankündigungen des britischen Finanzministers im Rahmen eines «Mini-Budgets» verstärkt ins Rampenlicht rücken.

    Als erst sechs Jahre altes Unternehmen mit über 200 Mitarbeitenden hat sich PriceHubble bereits in neun internationalen Märkten etabliert: der Schweiz, Frankreich, Deutschland, Österreich, Japan, den Niederlanden, Belgien, Tschechien und der Slowakei. Das Unternehmen bedient über 1’500 B2B-Kunden, darunter bekannte internationale Unternehmen wie die Credit Suisse in der Schweiz sowie BNP und Axa in Frankreich.

    Der Launch im Vereinigten Königreich stellt den jüngsten einer Reihe von Markteintritten auf Basis von Übernahmen und Greenfield-Investitionen in Europa und Asien dar. Mit seiner umfassenden Markterfahrung legt PriceHubble nun den Schwerpunkt auf die Partnerschaft mit britischen Banken, Vermögensverwalter:innen, Immobilienmakler:innen, Hypothekenberater:innen, IFAs und FinTechs. Das Unternehmen ermöglicht präzise Immobilien-Objekteinsichten, die sich digital in die Customer Journey integrieren lassen, um die Kundeninteraktion und die gesamte Geschäftsentwicklung zu transformieren.

    Stefan Heitmann erläutert: «Nach unserem Erfolg in europäischen und asiatischen Märkten freuen wir uns über den Launch im Vereinigten Königreich – ein klarer Meilenstein unserer globalen Expansionsstrategie. Das Vereinigte Königreich ist der dynamischste und höchstwahrscheinlich wettbewerbsintensivste Immobilienmarkt Europas. Die britischen Kund:innen und ihre Finanzdienstleister:innen können jedoch nicht auf den Umfang von Daten und Einsichten zugreifen, die PriceHubble derzeit seinen bestehenden Kund:innen weltweit bietet. Wir steigen in den britischen Markt mit einem ganz klaren Fokus auf eine Partnerschaft mit neuen Kund:innen ein, um leistungsfähige Immobiliendaten und -einblicke bereitzustellen, mit denen diese ihre Kundeninteraktion und Geschäftsentwicklung transformieren können.»

    Im Oktober wird PriceHubble das erste seiner Flaggschiff-Produkte – den Property Advisor – lancieren. Dieses visuelle Dashboard umfasst verschiedene Datensätze, z. B. Immobilienbewertungen und örtliche Einrichtungen, mit deren Hilfe Unternehmen ihre Kund:innen im Hinblick auf ihr Immobilienvermögen beraten können und Konsument:innen von einer ganz neuen Transparenz rund um ihr Zuhause profitieren.

    Heitmann weiter: «Am meisten begeistert mich, dass die Technologie von PriceHubble den emotionalen und finanziellen Wert einer Immobilien kombiniert und diesem echte Bedeutung verleiht.»

    Tony Prestedge stösst als Berater und Investor zum Unternehmen

    Im Rahmen der Unternehmenspläne für den britischen Markt ist Tony Prestedge, der frühere stellvertretende CEO von Santander und Nationwide und einer der führenden britischen Bankiers, als Berater und Investor zum Unternehmen hinzugestossen. Tony Prestedge unterstützt die Expansionsstrategie und Geschäftsinitiativen des Unternehmens gemeinsam mit Ian Walsh, UK Country Head.

    Tony Prestedge dazu: «Ohne Zweifel befinden wir uns im Vereinigten Königreich an einem Wendepunkt aufgrund einer immer älter werdenden Bevölkerung, einem sich wandelnden Immobilienmarkt und wachsenden wirtschaftlichen Herausforderungen, etwa den steigenden Zinsen. Das Zuhause selbst wird jetzt zunehmend zu einem Vermögenswert, der sich im Laufe des Lebens verändert. Das bedeutet, dass die richtigen Entscheide rund um eine Immobilie sich nicht nur über eine, sondern gleich über mehrere Generationen hinweg auf das Lebenswerk eines Menschen auswirken.»

    «PriceHubble befindet sich mitten im Zentrum dieser Marktdynamiken. Deshalb bin ich der festen Überzeugung, dass das Unternehmen ausgezeichnet in den britischen Markt passt, wo die Menschen nicht nur eine grosse emotionale Bindung zu ihrem Zuhause entwickeln, sondern auch eine immer stärkere finanzielle Abhängigkeit davon.» «PriceHubble ist ein spannendes Unternehmen mit hohem Ansehen und einer starken Führung. Ich freue mich, dieses hochkompetente Team unterstützen zu dürfen, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die modernsten und innovativsten digitalen Lösungen für die Immobilien- und Finanzdienstleistungsbranche zu entwickeln.»

  • Daniel Aecherli und Rainer Lischer neu in der Geschäftsbereichsleitung der CKW Gebäudetechnik

    Daniel Aecherli und Rainer Lischer neu in der Geschäftsbereichsleitung der CKW Gebäudetechnik

    Das starke Wachstum in den Geschäftsfeldern Photovoltaik und E-Mobilität sowie neue Standorte in der gesamten Deutschschweiz führen dazu, dass sich CKW Gebäudetechnik neu organisiert. Das bisherige Leitungsteam mit Linus Gähwiler sowie Daniel Zbinden und Thomas Gisler wird um Daniel Aecherli und Rainer Lischer ergänzt.

    Daniel Zbinden übernimmt die neu geschaffene Sparte «Photovoltaik & Wärme», Thomas Gisler verantwortet «Elektro Deutschschweiz», Daniel Aecherli «Elektro Luzern» und Rainer Lischer «Technics». Die Neuorganisation ist eine konsequente Weiterentwicklung der Wachstumsstrategie und tritt per 1. November 2022 in Kraft.

    Zwei neue Spartenleiter aus den eigenen Reihen

    «Es freut mich sehr, dass wir mit Daniel Aecherli und Rainer Lischer zwei Persönlichkeiten aus den eigenen Reihen für diese wichtigen Positionen gewinnen konnten. Beide verfügen über umfassende Branchen- und Führungserfahrung und ergänzen das bestehende Leitungsteam mit ihrer Persönlichkeit und ihrem Wissen ideal», sagt Linus Gähwiler.

    Aktuell verantwortet Daniel Aecherli als Leiter Elektro Nord die operative Führung dieser Abteilung mit acht Geschäftsstellen. Daniel Aecherli (46) ist ausgebildeter Elektroinstallateur und eidg. diplomierter Elektroinstallateur mit Nachdiplomstudium als Betriebswirtschafter NDS HF. Er wohnt in Reiden, ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

    Rainer Lischer ist als Leiter IT+Communication für die operative Führung dieser Abteilung zuständig und hat diese in den letzten zwei Jahren mit seinen Mitarbeitenden neu organisiert. «Technics» umfasst die Geschäftsfelder Gebäudeautomation, Security und IT+Communication. Rainer Lischer (48) verfügt über ein Diplom als eidg. dipl. Ingenieur ETH und über ein NDS Wirtschaftsinformatik FH. Er wohnt in Rothenburg, ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

  • IWB und Kiwigrid kooperieren für dezentrale Energieversorgung

    IWB und Kiwigrid kooperieren für dezentrale Energieversorgung

    Die Industriellen Werke Basel (IWB) und die auf dezentrale Energie und E-Mobilität spezialisierte deutsche IT-Firma Kiwigrid spannen für die Einrichtungen von Energiegemeinschaften zusammen. Beide Unternehmen haben zusammen eine Software für Energiemanagement und Anlageverwaltung entwickelt, informieren IWB und Kiwigrid in einer gemeinsamen Mitteilung. Sie soll zum ersten Mal auf dem Areal Westfeld in Basel zum Einsatz kommen. Dort realisiert die Baugenossenschaft wohnen&mehr ein neues Quartier mit rund 500 Genossenschaftswohnungen.

    IWB wird das Quartier mit einer integrierten Wärme-, Kälte- und Stromversorgung ausstatten. Das dafür nötige Energiemanagement bezieht der Basler Energieversorger von Kiwigrid. Über die Energy-IoT-Plattform der in Dresden ansässigen Firma können die Stromzähler, Photovoltaikanlagen, Ladestationen und Wärmepumpen des Quartiers in einen Zusammenschluss zum Eigenverbrauch integriert, intelligent gesteuert und verwaltet werden.

    „Unser Ziel ist eine vollständig erneuerbare, klimafreundliche Energieversorgung“, wird Markus Balmer, Leiter Vertrieb und Mitglied der Geschäftsleitung von IWB, in der Mitteilung zitiert. Das Unternehmen will einen Beitrag zur Entwicklung zukunftsfähiger Lebens- und Arbeitsräume leisten. „Als Experte für Energiemanagementsysteme und IoT für Erneuerbare Energien hat sich Kiwigrid als optimaler Partner in der Umsetzung unserer ambitionierten Ziele erwiesen“, erklärt Balmer.

    Die Energiegemeinschaft im Westfeld soll nicht das einzige gemeinsame Projekt von IWB und Kiwigrid bleiben. Für weitere Zusammenschlüsse haben die Partner laut Mitteilung bereits Interessenten aufgetan. hs

  • Holcim schafft 1,5-Grad-Rahmen für Zementindustrie

    Holcim schafft 1,5-Grad-Rahmen für Zementindustrie

    Holcim gibt die Einführung des weltweit ersten wissenschaftsbasierten Rahmens für die Dekarbonisierung der Zementindustrie bekannt. Dieser ist aus einer Partnerschaft mit der Science Based Targets Initiative (SBTi) hervorgegangen. Zuvor hatte Holcim unabhängig von der SBTi zusammen mit einer Gruppe von Fachleuten aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Industrie einen solchen Rahmen entwickelt, um die Dekarbonisierug der Branche „auf eine rigorose und wissenschaftlich fundierte Weise“ zu erreichen. Seine eigenen Netto Null-Klimaziele für 2030 hat der Baustoffproduzent daran neu ausgerichtet und bei der SBTi zur Validierung eingereicht.

    Zum ersten Mal hätten die Zementunternehmen einen klaren Plan, „wie sie ihre Dekarbonisierungsstrategien mit der Klimawissenschaft in Einklang bringen können“, wird Alberto Carrillo Pineda, Mitbegründer und CTO der SBTi, in der Mitteilung zitiert. „Die Umstellung auf kohlenstoffarme Technologien ist für die langfristige Überlebensfähigkeit der Branche von entscheidender Bedeutung.“ Deshalb ermutige die SBTi alle Zementhersteller, „sich wissenschaftlich fundierte Ziele zu setzen und ihre Rolle beim Aufbau einer klimasicheren Wirtschaft zu spielen“.

    „Angesichts der wachsenden Bevölkerung und der zunehmenden Urbanisierung kommt dem Bausektor eine Schlüsselrolle beim Aufbau einer Netto Null-Zukunft zu“, so Holcim-CEO Jan Jenisch. Es gehe darum, „mit weniger Aufwand besser zu bauen“. Holcim ermutige alle Kolleginnen und Kollegen, „sich uns anzuschliessen, um unsere Wirkung gemeinsam zu verstärken“. mm

  • Real Estate Award 2022: Das sind die Nominierten!

    Real Estate Award 2022: Das sind die Nominierten!

    Ausgezeichnet werden herausragende Leistungen, unabhängig von der Grösse eines Unternehmens. Die Verleihung der Awards im Rahmen der Real Estate Award Vergabe vom 26. Oktober 2022 ist dann auch ein besonderer Anlass, an dem sich die Immobilien- und Baubranche trifft. In den vergangenen Jahren haben über 3800 Personen an der Real Estate Award Verleihung teilgenommen, womit der Anlass zu einem wichtigen Fixpunkt in der Agenda der Immobilien-Branche geworden ist.

    Aus allen eingereichten Bewerbungen hat die Jury von Immobilien-Fachleuten und Ökonomen eine Vorauswahl getroffen. Anhand von Kriterien wie Vision, Strategie, Pioniergeist, Originalität, Skalierbarkeit und besondere Dienstleistung hat die Jury in jeder Kategorie drei Projekte für den Real Estate Award 2022 nominiert.

    Immobilien-Bewirtschaftung / Bau-Digital 
    Nominiert wurden Allthings Technologies AG mit dem Projekt «Neubauprojekt CôtéGare», EcoEnergy Swiss AG mit dem PKonzept «ESC Energiespar-Contracting» und  VERIT Immobilien AG mit «Mandatszugang mit Künstlicher Intelligenz»

    Vermarktung
    Im der Vermarktung sind Homedeal24 AG mit der «DER DIGITALE IMMOBILIENMARKTPLATZ», onOffice Swiss AG mit der «onOffice Maklersoftware»
    und revolutionSCREEN AG mit dem Projekt «Immobilien mit einem Klick auf dem Display vermarkten» nomimiert.

    Umbau/Umnutzung
    Bei Umbau oder Umnutzung wurden die Architekten Horcher GmbH mit dem Projekt «Vom Gewerbe zur Loft – Offenes Wohnen im rauen Charme», Bauart Architekten und Planer AG mit dem Thema «Städtischer „Unort“ in einen lebenswerten Raum umwandeln» und die Klam AG mit «Vom 70er Jahre Reiheneinfamilienhaus zum Casa per l’arte»

    Projektentwicklung
    In der Projektentwicklung präsentiert die Firma Amenti AG – «Digitalisierung der Machbarkeitsstudie», die CCTM AG zeigt das Projekt «GAG LINDENPARK» und
    Monoplan AG zeigt «NEUBAU JOYN | SERVICED LIVING | GLATTPARK»

    Hersteller-Innovation
    In der Kategorie Hersteller und Innovation wurde die Firma Climeo AG mit «Anwenderfreundliche Raumklima-Systeme für eine gesunde Zukunft», Georg Fischer AG mit «Georg Fischer Piping Systems (GFPS) – Hycleen Automation System» und KLAFS AG mit «Wohnen wird Wellness – Auf Knopfdruck»

    Bis am 22. Okt. 2022 kann auf der Homepage www.realestateaward.ch online für die nominierten Bewerbungen gewählt werden. Den Siegern werden dann am 26. Oktober 2022 an der Real Estate Award Verleihung im Raum Zürich die Awards verliehen. Ebenfalls geehrt wird an diesem Abend die Immobilien-Persönlichkeit des Jahres, die von der Jury gewählt wird.

    Wir gratulieren den Nominierten und wünschen viel Glück bei der aktuellen Abstimmung!