Kategorie: Unternehmen

Unternehmen – Immobiliennews zu Firmen, Strategien, Innovationen & Marktbewegungen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Zürcher Unterland schreibt zweiten Innovationspreis aus

    Zürcher Unterland schreibt zweiten Innovationspreis aus

    Die Bewerbungsfrist für den Innovationspreis Zürcher Unterland 2022 von Standort Zürcher Unterland läuft. Noch während der kommenden 30 Tage können Bewerbungen online eingereicht werden. Laut Ausschreibung stehen Innovationen von KMU bei Produkten, Prozessen, Geschäftsmodell und Organisationsform im Fokus, ausdrücklich auch im kleinen Rahmen.

    Bei der Bewertung werden die Kriterien Neuheitsgrad, Auswirkung auf die regionale Wirtschaft, auf das soziale Leben und die Umwelt mit einbezogen. Ausserdem sind Imagewirkung und Strahlkraft für die Region sowie die Übertragbarkeit auf KMU für die Beurteilung entscheidend.

    Die erfolgreichste Bewerbung wird mit einem Preisgeld in Höhe von 9999 Franken ausgezeichnet, die Plätze 2 und 3 mit je 3333 Franken. Die Jury setzt sich aus dem Wirtschaftsrat Zürcher Unterland zusammen. Vergeben werden die Preise am Innovationsanlass des Standortförderers im September.

    Standort Zürcher Unterland verleiht den Innovationspreis 2022 zusammen mit der Zürcher Kantonalbank, dem Glasverpackungshersteller Vetropack sowie den Bezirksgewerbevereinen Bülach und Dielsdorf.

  • Swiss Prime Site wählt vier Start-up-Ideen aus

    Swiss Prime Site wählt vier Start-up-Ideen aus

    Swiss Prime Site, börsenkotierte Immobiliengesellschaft mit Sitz in Zug, hat in ihrem Beschleunigerprogramm vier Start-ups identifiziert und gefördert, die bestehende Geschäftsmodelle der Branche neu denken: DuraMon aus Zürich, Novalytica mit Büros in Bern und Zürich sowie Proximi aus Helsinki und Spotr aus Den Haag.

    Die Teilnehmenden hatten für die Immobiliengesellschaft und ihre Tochterfirmen laut einer Medienmitteilung des Schlieremer Start-up-Förderers Venturelab, dessen Industriepartner Swiss Prime Site ist, relevante Use Cases zu entwickeln, die zu nachhaltigen Prozessen, verbesserter Effizienz und nachhaltigem Wachstum führen. Schliesslich wählte die Jury diese vier Start-ups aus, die sich vor dem Verwaltungsrat präsentieren konnten. Ziel ist eine nachhaltige Zusammenarbeit.

    DuraMon setzt auf sicherere, erschwinglichere und nachhaltige Bau- und Reparaturlösungen, die die Unterhaltskosten für Betoninfrastrukturen und die CO2-Emissionen verringern. Novalytica unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung klar definierter Datenstrategien, um geschäftsrelevante Erkenntnisse und Werkzeuge zu generieren.

    Die Plattform von Proximi kann jede Anwendung auf einen konkreten Ort beziehen und bietet Werkzeuge für Geofencing, stellt mobile Inhalte bereit, automatisiert Geräte im Internet der Dinge und integriert Schnittstellen von Drittanbietern. Das Start-up Spotr nutzt zahlreiche Bildquellen von Menschen bis zu Satelliten, um ganze Gebäudeportfolios in Minutenschnelle zu analysieren.

    „Der Swiss Prime Site Accelerator ist sehr gut konzipiert“, wird Yurena Seguí Femenias von DuraMon zitiert. Die Fachleute hätten die richtigen Fragen gestellt sowie „aufschlussreiche und massgeschneiderte Ratschläge“ gegeben.

  • Landis AG ist neue Aktionärin bei der Limmatstadt

    Landis AG ist neue Aktionärin bei der Limmatstadt

    Die Landis AG engagiert sich neu als Aktionärin der Standortförderung Limmatstadt AG. Das Unternehmen bezeichnet sich auf seiner Internetseite selber als ein innovatives Planungs- und Ingenieurbüro mit Hauptsitz in Geroldswil und Zweigbüros in Brüttisellen im Glattal und in St.Gallen. Das Angebot an die Kunden reiche von Infrastrukturbau und Immobilienentwicklung, Baurecht und Raumentwicklung bis zum Gemeindeingenieurwesen.

    Auf der Internetseite der Standortförderung wird Geschäftsführer Thomas Brocker mit einem deutlichen regionalen Bekenntnis zitiert: „Die Landis AG ist stolz darauf, Teil eines informellen Netzwerks von Partnerfirmen wie die Limmatstadt AG zu sein.“ Die Landis AG wolle für ihre Kunden „erfolgreich und partnerschaftlich tätig sein.“ Das Motto der 1961 als „Bauingenieurunternehmung Hans Landis AG“ gegründeten Firma laute „Kompetenz durch Erfahrung und Engagement“, wird Brocker weiter zitiert.

    Im Firmenportrait auf der Internetseite wird dargestellt, wie das Unternehmen seit der Gründung durch Hans Landis 1961 zu dem heutigen Planungs- und Ingenieurbüro mit rund 30 Fachleuten in den verschiedenen Bereichen der angebotenen Dienstleistungen gewachsen ist. Felix Stephan übernahm die Landis AG im Januar 2006 von Jürg Marti und wurde gleichzeitig Geschäftsführer. Im April 2009 wurde die im gleichen Segment tätige Ingenieurfirma Geser Partner Bauingenieure AG in Wangen-Brüttisellen als 100-prozentige Tochter übernommen und im Juli 2014 definitiv in die Landis AG fusioniert.

    Am 1. April 2019 nahm der damalige Abteilungsleiter Immobilienentwicklung Thomas Brocker zusammen mit der bisherigen Geschäftsleitung die Geschicke der Firma in die Hand, heisst es auf der Seite der Landis AG. Im Oktober 2020 ist die Landis AG in grössere Räumlichkeiten an der Steinhaldenstrasse  in Geroldswil umgezogen.

  • Führungswechsel bei Allreal

    Führungswechsel bei Allreal

    Roger Herzog hat Allreal in den vergangenen Jahren massgeblich geprägt, vorerst als CFO und seit dem Jahr 2015 als CEO. Unter seiner Leitung wurde das Geschäftsmodell mit den beiden Geschäftsfeldern Immobilien und Generalunternehmung konsequent weiterentwickelt und das Immobilienportfolio strategiekonform ausgebaut. 

    Bis zu seinem Austritt im Frühjahr 2023 wird Roger Herzog seine Aufgaben als CEO unverändert wahrnehmen und eine geordnete Übergabe an seine Nachfolgerin oder seinen Nachfolger sicherstellen. 

    Der Verwaltungsrat der Allreal Holding AG bedauert den Entscheid von Roger Herzog, dankt ihm bereits jetzt herzlich für sein engagiertes und wertvolles Wirken und wünscht ihm für die Zukunft weiterhin viel Erfolg. Die Suche für seine Nachfolge wurde eingeleitet. 

  • Steiner geht Partnerschaft mit House of Lab Science ein

    Steiner geht Partnerschaft mit House of Lab Science ein

    «Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Steiner, um unser bestehendes Flächenangebot für Life Sciences–Firmen um weitere Standorte erweitern zu können. Mit dem Standbein in Basel leisten wir einen Beitrag zu einem der beiden wichtigsten Life Science-Clustern der Schweiz, wodurch wir von bedeutenden Synergieeffekten dieser Ökosysteme profitieren. In Winterthur hingegen demonstrieren wir unsere Kernkompetenz, ein neues Zentrum auch bei vergleichsweise geringen Netzwerkeffekten erfolgreich aufbauen zu können», so Dr. Christian Hugo Hoffmann, CEO von House of Lab Science. 

    Bei der Entwicklung von Immobilienprojekten berücksichtigt Steiner stets gesellschaftliche Trends und antwortet mit innovativen Lösungen auf die Herausforderungen der Zukunft. Im Büro- und Gewerbebereich hat das Unternehmen bereits vor längerer Zeit das nachhaltige und mehrdimensionale Konzept «Manufakt» entwickelt, das nebst modular nutzbaren Räumlichkeiten ein Angebot an geteilten und nach Bedarf benötigten Flächen bietet. Das erste Manufakt-Gebäude konnte im Sommer 2021 nach knapp anderthalbjähriger Bauzeit feierlich eröffnet werden. 

    Steiner und das House of Lab Science verfügen zusammen über das notwendige Know-how, um mit innovativen Gebäudekonzepten auf den wachsenden Flächenbedarf im Bereich Life Sciences, einer Schlüsselindustrie der Schweiz, zu antworten. Während das House of Lab Science unter anderem seine innovative Community-Plattform sowie die exzellenten Kontakte in die Branche und Startup-Welt beisteuert, liefert die Steiner AG das erforderliche Know-How in der Immobilienentwicklung und die dazugehörigen Ressourcen. 

  • Houzy verdoppelt Nutzerzahl

    Houzy verdoppelt Nutzerzahl

    Houzy wächst rassant. Vor Kurzem habe sich der 100’000. Wohnungseigentümer auf der gleichnamigen Plattform des PropTech-Jungunternehmens aus Zürich registriert, schreibt Houzy in einer Mitteilung. Erst vor einem Jahr hatte das 2017 gegründete Start-up den Anstieg seiner Nutzer auf 50’000 vermeldet. Die Zahl der auf der Plattform digital erfassten Häuser und Wohnungen legte im selben Zeitraum von 70’000 auf 144’000 zu.

    Auf der Plattform Houzy werden Daten intelligent verknüpft und daraus Empfehlungen für Wohneigentümer abgeleitet. Beispielsweise kann dort errechnet werden, wann die Heizung saniert und wie viel Geld dafür auf die Seite gelegt werden soll. Auch eine Immobilienbewertung gehört zum Angebot von Houzy. Registrierten Nutzenden steht zudem eine kostenlose Beratung zur Verfügung.

    In den letzten Wochen habe das Unternehmen nun seine Plattform überarbeitet und neue digitale Werkzeuge integriert, erläutert Houzy. Konkret können Wohneigentümer nun die Nachfrage für ihre Immobilie prüfen, den entsprechenden Verkaufspreis optimieren und die Grundstücksgewinnsteuer für alle Schweizer Kantone berechnen. Als wichtigste Neuerung streicht Houzy die neue Immobiliensuchfunktion der Plattform heraus. Hier würden alles grossen Immobilienplattformen durchsucht und die Inserate „mit wertvollen Zusatzinformationen“ ergänzt. Als Beispiele für solche Zusatzinformationen werden in der Mitteilung eine neutrale Marktwertschätzung sowie Energieeffizienz, Energiespar- und Solarpotenzial und Sanierungsbedarf des Objekts genannt.

  • Jaisli-Xamax führt 16 Lernende zur Qualifikation

    Jaisli-Xamax führt 16 Lernende zur Qualifikation

    Das Elektrounternehmen Jaisli-Xamax AG mit Hauptsitz in Dietikon hat 16 Lernende zum erfolgreichen Abschluss des diesjährigen Qualifikationsverfahrens geführt. Laut Medienmitteilung des Unternehmens dürfen sie jetzt hinter ihrem Namen und der Berufsbezeichnung die Bezeichnung EFZ für Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis schreiben. Ausgebildet wurde in den Berufen Montage-Elektriker EFZ, Elektroinstallateur EFZ, Automatikmonteur EFZ und in der kaufmännischen Abteilung KV.

    In der Mitteilung hebt Jaisli-Xamax das Engagement der Lernenden in der Ausbildungszeit hervor. Ein Teil der 16 Absolventen werde im Unternehmen bleiben, heisst es weiter.

    Jaisli-Xamax bildet derzeit rund 100 junge Frauen und Männer in Berufen vom Elektroinstallateur und Automatikmonteur bis Montage-Elektriker, aber auch im kaufmännischen Bereich aus und ist damit nach eigenen Angaben einer der grössten Lehrstellenanbieter im Limmattal. Bisher sind nach Firmenangaben 260 Lernende ausgebildet worden.

    Die Jaisli-Xamax AG beschäftigt insgesamt rund 500 Mitarbeitende.

  • Grundstein für die Wohnsiedlung Gupfengarten ist gelegt

    Grundstein für die Wohnsiedlung Gupfengarten ist gelegt

    Der Immobiliendienstleister Steiner hat laut einer Medienmitteilung die Grundsteinlegung für das Wohngebiet Gupfengarten gefeiert. Mit dem offiziellen Startschuss werde das Bauvorhaben für eine „familienfreundliche Überbauung im Zürcher Unterland“ eingeleitet. Steiner hat Entwicklung, Beratung und Verkauf übernommen. An der Umsetzung beteiligt seien die Generalunternehmerin Eiffage Suisse AG mit Hauptsitz in Glattbrugg ZH, das in Winterthur ansässige Architektenbüro Graf Biscioni sowie die Bauherrin Evostate Immobilien AG aus Zürich.

    Bis Ende 2023 sollen auf dem Areal Gupfengarten südlich des Zentrums von Niederweningen 36 Reiheneinfamilienhäuser sowie drei Mehrfamilienhäuser mit 21 Stockwerkeigentumswohnungen entstehen. Die Wohnsiedlung erfülle einen zeitgemässen Wohn- und Ausbaustandard und decke die starke Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum ab.

    Die Planung erfülle die Kriterien für nachhaltiges Bauen. Die Wärme werde nahezu komplett mittels Wärmepumpe, Erdsonden und Photovoltaikanlage erzeugt. Ein Energiemanagementsystem ermögliche eine „effiziente und intelligente“ Energienutzung. Die Gebäudehülle in Holzbauweise verfüge über eine optimale Wärmedämmung, so die Mitteilung.

  • Hälg kauft Etavis

    Hälg kauft Etavis

    Die in der St.GallenBodenseeArea ansässige Hälg Facility Management AG hat laut einer Medienmitteilung die Zürcher Etavis Facility Services AG gekauft. Mit der Übernahme will Hälg im Unternehmensbereich Facility Management in der Region Zürich expandieren.

    Etavis Facility Services verfügt gemäss der Medienmitteilung über eine starke Kundenservice-Kultur und langjährige Branchenerfahrung in der Wartung und Instandsetzung von Gebäudetechnikanlagen. Der Spezialist für Gebäudemanagement wird ein Teil der Hälg-Niederlassung in Zürich. Die Belegschaft werde vollständig übernommen. „Mit der Integration des Teams in Zürich gewinnen wir das Fachwissen und Netzwerk der Mitarbeitenden“, wird Markus Haldimann in der Mitteilung zitiert, Geschäftsführer der Hälg Facility Management AG.  „Damit stärken wir unsere Facility Management Leistungen weiter.“

    Der Unternehmenszusammenschluss führt zu einer Umfirmierung: Etavis Facility Services gibt den Firmennamen auf. Beide Unternehmen heissen künftig Hälg Facility Management AG.

  • Steiner und House of Lab Science planen neue Innovationsparks

    Steiner und House of Lab Science planen neue Innovationsparks

    Steiner spannt mit dem auf Angebot und Betrieb von Innovationsparks für Life Sciences-Firmen spezialisierten Jungunternehmen House of Lab Science zusammen, informiert der Immobiliendienstleister aus Zürich in einer Mitteilung. In einem ersten Schritt haben die beiden Partner die Einrichtung von zwei neuen Innovationsparks in Basel beziehungsweise Winterthur geplant. Dabei bringt die Steiner AG ihr Fachwissen in der Immobilienentwicklung sowie ihre entsprechenden Ressourcen ein. House of Lab Science steuert seine Community-Plattform und seine Kontakte in Life Sciences-Branche und Start-up-Szene bei.

    „Mit dem Standbein in Basel leisten wir einen Beitrag zu einem der beiden wichtigsten Life Science-Clustern der Schweiz, wodurch wir von bedeutenden Synergieeffekten dieser Ökosysteme profitieren“, wird Christian Hugo Hoffmann, CEO von House of Lab Science, in der Mitteilung zitiert. „In Winterthur hingegen demonstrieren wir unsere Kernkompetenz, ein neues Zentrum auch bei vergleichsweise geringen Netzwerkeffekten erfolgreich aufbauen zu können.“

    Beim Aufbau der Innovationsparks soll das von Steiner entwickelte Konzept Manufakt zum Einsatz kommen. Hierbei handelt es sich um modular nutzbare Räumlichkeiten mit denen sich Flächen nach Bedarf teilen lassen. Das erste Manufakt-Gebäude sei im letzten Sommer nach knapp anderthalb Jahren Bauzeit eröffnet worden, erläutert Steiner in der Mitteilung.

  • Holcim übernimmt rumänischen Hersteller von Transportbeton

    Holcim übernimmt rumänischen Hersteller von Transportbeton

    Baustoffproduzent Holcim hat die Übernahme des Transportbetonunternehmens General Beton Romania S.R.L. bekanntgegeben. Die acht dazugehörigen Betonwerke sollen Holcims Plan vorantreiben, 25 Prozent seines Transportbetonnettoumsatzes mit sogenanntem Ecopact-Beton zu erzielen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Mit dem Ankauf von General Beton Romania S.R.L. verfügt Holcim Rumänien über nunmehr 27 Transportbetonwerke. Die 160 Mitarbeitenden werden ebenfalls übernommen. General Beton generiert in diesem Jahr einen geschätzten Nettoumsatz von 45 Millionen Euro.

    „Mit dieser Akquisition werden wir die Präsenz von Ecopact green concrete, dem ersten und umfassendsten nachhaltigen Betonsortiment in Rumänien, weiter ausbauen“, wird Miljan Gutovic, Leiter der Region Europa, Naher Osten und Afrika bei Holcim, in der Medienmitteilung zitiert. Holcim arbeite seit zwei Jahrzehnten mit General Beton Romania zusammen.

    Das Unternehmen wurde 1998 in Temeswar (Timișoara) gegründet und hat sich den Angaben zufolge seither zum grössten unabhängigen Anbieter von Transportbeton in Rumänien entwickelt. Es beliefert Ballungszentren wie Bukarest, Arad, Hermannstadt (Sibiu) und Konstanza (Constanta). Über den Kaufpreis wurde nichts bekanntgegeben.

  • Strabag-Lernende helfen beim Pfadi-Bundeslager in Goms

    Strabag-Lernende helfen beim Pfadi-Bundeslager in Goms

    Das Schlieremer Bauunternehmen Strabag Schweiz organisiert mit zwei anderen Firmen aus dem Bausektor ein gemeinsames Lernenden-Lager. Laut Medienmitteilung werden 93 Lernende von Strabag, AFRY Schweiz AG und Preisig AG vom 10. bis 15. Juli an dem Lager im Goms teilnehmen und beim  Aufbau des Pfadi-Bundeslagers helfen. Dort im oberen Rhone-Tal im Wallis findet dann vom 23. Juli bis 6. August  das BuLa statt. Bei diesem Bundeslager der Schweizer Pfadi-Bewegung werden bis zu 30‘000 Teilnehmende erwartet. Das Bundeslager findet nur alle 14 Jahre statt.

    Im Vordergrund stehen laut der Strabag-Mitteilung das Zusammensein und Kennenlernen der Auszubildenden. „Insgesamt sind wir mit 93 Lernenden am Start. Die Zusammenarbeit der Branche schafft in unseren Augen einen grossen Mehrwert für den Bau. Umso wichtiger, dass wir diese bereits mit unseren Nachwuchskräften kultivieren können“, wird Fikri Kosumi, Verantwortlicher für die gewerblichen Lernenden bei Strabag, zitiert. Bei Strabag Schweiz gibt es 2022 insgesamt 49 Auszubildende.

    Kosumi organisiert das Lager gemeinsam mit Dominic Graf, Bauführer Holzbau. Bei den gemeinsamen Abendessen und geplanten sportlichen Aktivitäten wie Riverrafting oder Klettern im Seilpark soll zudem auch der Spass nicht zu kurz kommen.

    Strabag wolle als Co-Partnerin des BuLa ein Teil dieses Grossereignisses sein und den wertvollen Austausch der Pfadfinderinnen und Pfadfinder sowie der eigenen Lernenden untereinander fördern, heisst es in der Strabag-Mitteilung.

  • Swisspor und Madaster fördern zirkuläre Dämmstoffe

    Swisspor und Madaster fördern zirkuläre Dämmstoffe

    Der Dämmstoffspezialist Swisspor AG und die Madaster Services Schweiz AG arbeiten laut Medienmitteilung künftig zusammen. Ziel ist die Förderung der Verwendung von zirkulären Dämmstoffen beim Bauen. Swisspor mit Sitz in Steinhausen werde mit ihrer Produkt- und Recycling-Expertise im Bereich Dämmen und Dichten den Übergang zu einem ressourcenschonenden Bauwesen öffnen, heisst es in der Mitteilung.

    Madaster arbeitet an sogenannten Materialpässen für neue und bestehende Gebäude. Damit erhalten Bauabfälle eine Identität und können als Ressourcen katalogisiert und wiederverwendet werden, um Abfall zu vermeiden. Die Dienstleistung von Madaster wird in der Schweiz von der Madaster Services Switzerland AG in Zürich angeboten.

    Mit Swisspor werde das Madaster-Netzwerk um langjährige Expertise in der Entwicklung, Herstellung und Recycling von Bauprodukten im Bereich Dämmen und Dichten ergänzt, wird Marloes Fischer, Geschäftsführerin Madaster Services Schweiz AG, zitiert. „Gemeinsam können wir das mittel- bis langfristig steigende Volumen an Dämmmaterialien aus Rückbau und Sanierungen transparent machen. Ziel muss es sein, so viel Rezyklat für neue Produkte wie möglich zu nutzen.“

    „Die Swisspor setzt alles daran, die Verwertungsquote von Dämm- und Dichtmaterialien zu erhöhen“, wird Marco Dalla Bona zitiert, der Geschäftsführer von Swisspor AG. Mit dem Madaster-Material-Kataster „lassen sich verbaute Materialien rückverfolgen und später einem neuen Nutzungskreis zuführen. Wenn es dem Sektor gelingt, 100 Prozent wiederverwertbare Produkte im Kreislauf zu führen, reduzieren wir den Primärressourceneinsatz auf ein Minimum“, so Dalla Bona weiter.

  • Privat genutztes Wohneigentum wird teurer

    Privat genutztes Wohneigentum wird teurer

    Laut einer Medienmitteilung von Raiffeisen Schweiz zum quartalsmässigen Transaktionspreisindex, muss für selbstgenutztes Wohneigentum tiefer in die Tasche gegriffen werden als im ersten Quartal und ebenfalls gegenüber dem Vorjahr. Demnach habe sich im zweiten Quartal der Erwerb einer Eigentumswohnung um 3,5 Prozent verteuert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ergebe sich ein Preisanstieg um 7,7 Prozent. Ein Einfamilienhaus koste 1,3 Prozent mehr als im Vorquartal. Im Jahresvergleich seien die Preise bei dem Immobilientyp um 8,7 Prozent gestiegen.

    Gemäss dem in der Medienmitteilung zitierten Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff sei die Preisdynamik auf die Verknappung des Angebots im Eigenheimmarkt zurückzuführen. Daran hätten weder die Zinserhöhung noch die gestiegenen Unsicherheiten im Berichtszeitraum etwas geändert.

    Bei Stockwerkseigentum habe sich im Vorjahresvergleich die höchste Verteuerung in der Region Zürich feststellen lassen, wo die Preise um 11 Prozent zugelegt hätten. Demgegenüber weise die Region Bern im Vergleich zu 2021 mit 3,5 Prozent die geringste Quote aus. Für eine Eigentumswohnung in touristischen Gebieten müssen 10,6 Prozent mehr bezahlt werden.

    Die Preisspirale treibt auch die Kosten für Einfamilienhäuser aufwärts. In der Region Westschweiz habe sich das Segment um 12,8 Prozent verteuert, in der Region Nordwestschweiz liege der Wert bei 10,4 Prozent.

    Aufgeschlüsselt nach dem Wohnort lässt sich ein ausgeprägter Wunsch nach privatem Wohneigentum auf dem Land ablesen, wo die Preise für ein Einfamilienhaus um 12 Prozent hochgeschnellt seien. In Zentren liege der Hauspreis 8,7 Prozent über dem des Vorjahrs.

  • Basel Area erreicht mit Ansiedlung von LifeMine neuen Meilenstein

    Basel Area erreicht mit Ansiedlung von LifeMine neuen Meilenstein

    Basel Area Business & Innovation, die Agentur für Standortpromotion und Innovationsförderung, hat einen neuen Meilenstein erreicht. Mit LifeMine Therapeutics konnte nun das 200. Unternehmen bei der Ansiedlung in der Basel Area unterstützt werden. Das Biotechnologieunternehmen hat seinen Hauptsitz in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts und gründet nun seinen europäischen Hauptsitz in der aus den drei Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura bestehenden Basel Area.

    „LifeMine Therapeutics als unseren 200. Kunden zu haben, ist für unser Team und die Region sehr erfreulich“, wird Christof Klöpper in einer Medienmitteilung zitiert, CEO von Basel Area Business & Innovation. „Die Tatsache, dass LifeMine Therapeutics aus der Boston Area kommt – einem der weltweit grössten Life Sciences-Zentren – unterstreicht die Möglichkeiten, die die Basel Area internationalen Biotechunternehmen bietet.“

    LifeMine entwickelt Medikamente auf Basis genetisch-kodierter kleiner Moleküle und wird diese Arbeit nun auch von Basel aus vorantreiben. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Aktivitäten nach Basel ausweiten und uns in einer Region voller innovativer Unternehmen niederlassen können“, sagt Mitbegründer und operativer Leiter (COO) WeiQing Zhou. „Basel Area Business & Innovation hat uns fantastisch unterstützt und den Prozess so reibungslos gestaltet, wie wir es uns nur wünschen konnten.“

    Von den seit 2016 durch Basel Area bei der Ansiedlung 200 unterstützten Firmen stammen 164 nicht aus der Schweiz. Insgesamt 122 sind in den Life Sciences tätig. Inzwischen entscheiden sich aber auch vermehrt Unternehmen aus der Produktions- und Prozesstechnologie für eine Ansiedlung in der Basel Area.

  • Holcim kauft belgischen Baustoffspezialisten Cantillana

    Holcim kauft belgischen Baustoffspezialisten Cantillana

    Baustoffproduzent Holcim hat die Übernahme des belgischen Baustoffhändlers Cantillana bekanntgegeben. Mit der Präsenz und dem Portfolio von Cantillana könne Holcim den Ausbau der Sparte Lösungen und Produkte voranbringen, die bis ins Jahr 2025 insgesamt 30 Prozent des Konzernnettoumsatzes ausmachen soll, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Die Entscheidung für den Anbieter von Speziallösungen bedeute für Holcim eine weitere Optimierung seiner Marktposition bei Fassadenbausystemen und Wärmedämmverbundsystemen. „Diese Erweiterung stärkt unsere Präsenz in Europa weiter, insbesondere im Bereich der Gebäudesanierung und Energieeffizienz“, wird Miljan Gutovic, Leiter der Region Europa, Naher Osten und Afrika von Holcim zitiert.

    Die Investition knüpfe an die eingeschlagene Strategie des „grünen Wachstums“ an. Beide Unternehmen kündigen an, „eine grössere Rolle bei der Bereitstellung innovativer und nachhaltiger Lösungen für energieeffiziente Gebäude“ anzustreben.

    Holcim nimmt nach dem Erwerb der französischen PRB Group, dem belgischen PTB-Compaktuna und Izolbet in Polen mit Cantillana ein privat geführtes Unternehmen in die „Holcim-Familie“ auf, heisst es. Hervogegangen als Zweigstelle eines Bauunternehmens, hat sich Cantillana seit Gründung im Jahr 1875 auf den Vertrieb von und Handel mit Baustoffen und Baustoffzubehör des Bau- und Baunebengewerbes spezialisiert. Heute gehört Cantillana zur Stadsbader-Gruppe und beschäftigt mehr als 200 Mitarbeitende an neun Produktionsstätten in Belgien, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden.

    Die Holcim AG hat sich auf innovative und nachhaltige Baulösungen in Hochbau, Tiefbau und Infrastruktur fokussiert. An 55 schweizweiten Standorten produziert das Unternehmen passend für alle Bauprojekte Beton, Kies und Zement und recycelt Abbruchmaterialien zu ressourcenschonenden Produkten.

  • Projekt Interim sucht Zwischennutzer in Chur

    Projekt Interim sucht Zwischennutzer in Chur

    Das Geschäftsmodell von Projekt Interim ist die Vermietung temporär leerstehender Räume zu günstigen Konditionen an Kulturschaffende und junge Unternehmen. Neu steht dabei ein Objekt in Chur zur Verfügung, informiert Projekt Interim in einer Mitteilung. Konkret werden Zwischennutzende für Büros, Ateliers, Lagerräume und eine Gemeinschaftsküche an der Loëstrasse 37 gesucht. Der Bahnhof Chur ist vom Objekt aus in fünf Minuten zu Fuss erreichbar. Die Räumlichkeiten können bis zum 15. Juli 2023 genutzt werden.

    „Wir von Projekt Interim sind glücklich, dass wir mit diesem schönen Projekt in Chur nun in der ganzen Schweiz die günstigsten Räume für innovative Menschen mit grossen Ideen zur Verfügung stellen können“, wird Corinne Walker in der Mitteilung zitiert. „Das Projekt an der Loëstrasse mit den wunderschönen und grossen Räumen mit Parkett ist ab sofort mein Liebling“, so die Projektverantwortliche. Interessierte können Walker per Mail erreichen.

    Am 7. Juli lädt Projekt Interim zudem zu einer öffentlichen Besichtigung des Gebäudes an der Loëstrasse 37 ein. Sie findet von 10 bis 14 Uhr statt. Weitere Informationen und Photos stellt Projekt Interim im Internet zur Verfügung.

  • Umwelt Arena zeigt neue Ausstellung zu Dämmstoffen

    Umwelt Arena zeigt neue Ausstellung zu Dämmstoffen

    Die Umwelt Arena Schweiz eröffnet eine neue Sonderausstellung. Laut Mitteilung auf Facebook geht es darin um die Verwertung alter Dämmstoffe in der Bauindustrie. Statt dass alte Dämmstoffe bei Sanierungen und Abbrüchen in der Baumulde und dann in der Deponie landen, werden sie zurückgenommen und wieder aufbereitet, heisst es auf Facebook zum Thema. Die Firma Flumroc mit Sitz in Flums zeige in der neuen Ausstellung in der sogenannten Recycling City in der Umwelt Arena, wie das geht. Flumroc sei „Pionier im Bereich Dämmstoff-Recycling“, heisst es in der Mitteilung.

    Flumroc spricht sich auf seiner Internetseite für nachhaltige Verwendung von Dämmstoffen aus. „Aus Steinwolle wird Steinwolle“. heisst es dort. Flumroc-Steinwolle sei zu 100 Prozent wiederverwertbar. Diesen „geschlossenen Kreislauf“ wolle man weitestgehend aufrecht erhalten. Deshalb appelliert das Unternehmen, bei Abriss-, Renovierungs- oder Umbauarbeiten Baustellenzuschnitte und Baustellenabfälle aus Flumroc-Steinwolle nicht einfach wegzuwerfen. „Wir nehmen sie in den dafür vorgesehenen Säcken oder Gebinden gern zurück und rezyklieren sie“, so das Unternehmen.

    Über das Vorgehen bei der Wiederaufbereitung informiert die neue Ausstellung.

  • Cowa erhält 1 Million Franken von Investoren

    Cowa erhält 1 Million Franken von Investoren

    Die Cowa Thermal Solutions AG hat in einer ersten Finanzierungsrunde über 1 Million Franken von Privatinvestoren und ihren eigenen Gründern Remo Waser und Simon Maranda erhalten. Mit dem frischen Kapital will das im Technopark Luzern ansässige Jungunternehmen seinen Heizungsspeicher für Wärmepumpen im grösseren Stil vermarkten, heisst es in einem Artikel auf dem Portal startupticker.ch.

    Das Cleantech-Start-up entwickelt einen Heizungsspeicher mit Kapseln, die umweltfreundliche Salze als Phasenwechselmaterial enthalten. Ein mit den Kapseln befüllter Speicher kann dreimal mehr Energie aufnehmen als ein herkömmlicher Wasserspeicher für Wärmepumpen. Dadurch wird ein Heizsystem den Angaben zufolge unabhängiger vom Netzstrom. Ausserdem kommt es anders als Batterien oder Akkus ohne Lithium aus.

    Der mit Cowa-Kapseln befüllte Speicher ist seit April dieses Jahres beim Gebäudetechnik-Unternehmen Meier Tobler erhältlich. Die Mehrkosten für das Cowa-Produkt gegenüber herkömmlichen Speichern gleichen sich schnell aus aufgrund der Energiedichte und Langlebigkeit von 20 Jahren, heisst es weiter bei startupticker.ch.

    Neben einer weiteren Skalierung auf dem heimischen Markt möchte das Unternehmen bald nach Deutschland expandieren. Erste Gespräche mit möglichen Vertriebspartnern haben bereits stattgefunden.

  • Werkarena Basel: NOMEN EST OMEN

    Werkarena Basel: NOMEN EST OMEN

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    Im Frühling 2022 ist das Gewerbeareal an der Neudorfstrasse im Basler St. Johann-Quartier mit dem Einzug erster Unternehmen zum Leben erwacht. Zuvor fand im November 2021 in den damals noch im Grundausbau befindlichen Räumlichkeiten eine öffentliche Auftaktveranstaltung statt: Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft nahmen am Event teil und zeigten sich begeistert. Bis es dazu kommen konnte, dauerte es allerdings. Nachdem der Regierungsrat 2013 das Baurecht erteilte, siegte das Architekturteam um Markus Kägi und Thomas Schnabel in dem 2014 von der Gemeinde ausgeschriebenen Wettbewerb. Der städtische Gewerbeverband war von Anfang an als Partner in die Prozesse involviert und eigentlich sollten entsprechende Betriebe gemeinsam als Investoren auftreten. Doch dieser Plan ging nicht auf. So konnten eingeladene Projektentwickler ihre Ideen präsentieren. Dabei setzte sich die Steiner AG gegen namhafte Konkurrenten durch. 2019 begannen die Bauarbeiten der Werkarena, im März 2021 stand der Rohbau.

    Ein Appell an die Zukunft
    Die dreieckige, 4316 Quadratmeter grosse Parzelle des Businessparks liegt im Norden von Basel und unmittelbar an der französisch-schweizerischen Grenze zu St. Louis. Weiter ostseitig fliesst der Rhein vorbei. Bis 2009 existierte dort der Hafen St. Johann, der anschliessend zu einer Uferpromenade umgestaltet wurde. Er zeugte davon, dass die Industrie im gleichnamigen Stadtteil Tradition hat. Heute dominiert allerdings nicht mehr der Schiffsverkehr und die neu angesiedelten Sektoren sind bunter: In der nahen Umgebung der Neudorfstrasse befinden sich mitunter die Glückspielbranche oder ein Hotel, aber auch das Areal eines Fleisch- und Geflügelproduzenten oder das Zollamt. Die Lage ist gerade für emissionsstarke Gewerbetreibende ideal. Diese haben die Stadt in den vergangenen Jahren nämlich vermehrt verlassen, weil ihre lärmenden Produktionen vielerorts nicht mehr toleriert wurden. Nun profitieren sie wieder, auch in anderen Bereichen: Neben den Anbindungen an den Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg und den Durchgangsbahnhof St. Johann macht die Autobahn den trinationalen Fernverkehr möglich. Per Auto, Bus und bald auch per Tram ist von der Werkarena aus schliesslich ein schneller Anschluss an das Basler Stadtzentrum garantiert. Das Gebäude verfügt über insgesamt 244 Parkfelder für Mitarbeitende und Besucher.

    Architektur mit leisen Referenzen
    Das architektonische Erscheinungsbild der Werkarena erinnert durch die Bandfenster, die den teils gerundeten Baukörper umgeben, an das 1930 fertiggestellte Kaufhaus Schocken in Chemnitz von Erich Mendelsohn (1887–1953). Dieses Beispiel des Neuen Bauens sorgte damals als eine Art horizontal geschichtete Komposition mit sorgsamer Materialisierung für Furore. Die Gliederung der Fassade der Werkarena wird nur zur Neudorfstrasse hin in den ersten drei Etagen aufgebrochen. Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss sind befahrbare, 10 Meter breite Galerien vorhanden. Diese Stockwerke eignen sich insbesondere für Gewerbefirmen mit grossem Logistik- oder auch Produktionsanteil. Die Anbindung an den Aussenraum, also an die Strasse, ist hier durch das Element der Rampe intelligent und geschossübergreifend gegeben. Durch die Raumhöhe von 3,47 bis 4,37 Metern heben sie sich optisch von den vier anderen, 2,95 und 3 Meter hohen Etagen deutlich ab. Gleichzeitig geben sie dem Bauvolumen eine visuell erfrischende Tiefe. Dort setzen die in regelmässigem Abstand angeordneten Pfeiler ausserdem einen vertikalen Kontrapunkt zu den horizontalen Fensterbändern ab dem dritten Obergeschoss.

    Kein Marktplatz der Eitelkeiten
    Mit einer Nutzfläche von 19’300 Quadratmetern soll der Gewerbepark kleine und mittlere Unternehmen ansprechen. Diverse Mieterinnen und Mieter sind bereits an Bord und ziehen mit ihren Büros nach Fertigstellung in den Komplex ein. Sie sollen durch die direkte Nachbarschaft voneinander und damit auch von der Vision der Werkarena profitieren – im Fokus sind dabei ein sogenanntes Eco-System, also eine enge (fachliche) Zusammenarbeit der verschiedenen Firmen, das Nutzen von Synergien und ein Know-how-Transfer. Begeistert zeigte sich Nathalia Szydlowski, Geschäftsleiterin von Tandemworks GmbH, an der Auftaktveranstaltung von November 2021: Ihr Unternehmen fing als Start-up an und hat sich inzwischen in der Baubranche etabliert. Dieser Aufstieg habe auch mit Co-Working-Spaces zu tun, denn durch die vorhandene Infrastruktur und die ganzen Begleitprogramme konnte sie sich immer auf das Kerngeschäft konzentrieren. Nun will Nathalia Szydlowski ihre Erfolgsgeschichte in der Werkarena fortschreiben – auch diese bietet Dienstleistungen wie Telefon- und Postservice und diverse gemeinsame Einrichtungen, so etwa kollektiv nutzbare Büro-, Sitzungs- und Konferenzräume oder Gastronomiebereiche. Stefan Gabriel, der bei der Steiner AG das Entwicklungsteam in Basel leitet, ergänzt: «Mit unserem Konzept verfolgten wir von Beginn weg das Ziel, ein flexibles und standortgerechtes Produkt für den hart umkämpften Basler Gewerbe- und Büromarkt zu entwickeln.»

  • Luzerner Kantonalbank: Simon Kauth wird neues Mitglied der Geschäftsleitung

    Luzerner Kantonalbank: Simon Kauth wird neues Mitglied der Geschäftsleitung

    Die LUKB hatte im Januar 2022 bekanntgegeben, ihre Aufbauorganisation anzupassen, um ihre Schlagkraft bei den Themen IT und Digitalisierung zu erhöhen. So wechselt der Bereich Informatik, der aktuell CFO Marcel Hurschler unterstellt ist, per 1. Januar 2023 in das bisherige Departement Marktservices. Gleichzeitig werden der Bereich Asset Management vom Departement Marktservices in die Zuständigkeit von Marcel Hurschler verschoben und der Bereich Spezialberatungen (Finanzplanung, Vorsorge-, Steuer- und Erbrechtsberatung) neu dem Vertrieb, sprich dem Departement Firmenkunden & Private Banking zugewiesen. Das Departement Marktservices wird in Zukunft noch stärker auf IT und Digitalisierung fokussiert sein und ab 2023 die neue Bezeichnung «Technologie & Services» tragen.

    Im Zuge dieser Reorganisation kommt es auch zu personellen Wechseln: Leo Grüter, seit 2010 Geschäftsleitungsmitglied der Luzerner Kantonalbank AG (LUKB), wird per Ende Jahr 2022 aus der Geschäftsleitung austreten. Nachfolger als Leiter Firmenkunden & Private Banking wird Beat Hodel, der noch bis Ende Jahr 2022 das bisherige Departement Marktservices führt.

    Per 1. Januar 2023 wird Simon Kauth die Leitung des neu strukturierten Departements Technologie & Services übernehmen. Simon Kauth hat im Jahr 1997 an der Universität St. Gallen HSG in Wirtschaftswissenschaften promoviert. Er verfügt über langjährige Berufserfahrung sowohl im Banking als auch auf der Seite der Anbieter von Kernbanken-Software (Avaloq und Finnova), zuletzt auf Geschäftsleitungsstufe. Der gebürtige Thurgauer Simon Kauth wohnt mit seiner Familie in Zollikon ZH. 

    «Simon Kauth erfüllt mit seinem Profil und seinem bisherigen Leistungsausweis unseren Anforderungskatalog für die Leitung des Departements Technologie & Services optimal: Ausgeprägter IT-Hintergrund und profundes Knowhow im Banking», begründet LUKB-CEO Daniel Salzmann die Wahl des neuen Geschäftsleitungsmitglieds. Die LUKB führte unter der Leitung von Daniel Salzmann und mit Unterstützung von externen Spezialistinnen und Spezialisten einen mehrstufigen Auswahlprozess durch.

  • Bühler baut Technologiezentrum für Müllerei in Uzwil

    Bühler baut Technologiezentrum für Müllerei in Uzwil

    Bühler ersetzt sein altes, aus den 1950er Jahren stammendes Anwendungszentrum am Standort Uzwil durch ein neues. Im neuen Grain Innovation Center will Bühler ab 2024 mit seinen Kunden und Partnern nachhaltige und effiziente Lösungen für die Getreide- und Futtermittelverarbeitung entwickeln, testen und skalieren, heisst es in einer Medienmitteilung. Dafür investiert das Technologieunternehmen aus der St.GallenBodenseeArea einen zweistelligen Millionenbetrag.

    Das neue Gebäude soll unter anderem einen integrierten Reinigungs- und Mahlprozess für alle Getreidesorten, ein Futtermahlverfahren für alle Arten von Mischfutter sowie eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung bieten. Das alte Gebäude erfüllt den Angaben zufolge nicht mehr die Anforderungen an ein zukunftsorientiertes und sicheres Umfeld für kundeneigene Versuche und Entwicklungen.

    Ausserdem sollen dort die Maschinen, Prozesse sowie eine moderne Unterrichtsinfrastruktur für digitale und Kundenschulungen vor Ort unterkommen. Angegliedert wird das Schulungszentrum an das bereits bestehende Application & Training Center, den 2018 eingeweihten Cubic-Innovationscampus, das Bühler Energy Center und das kürzlich angekündigte, noch zu bauende Protein Application Center.

    „Alle Neuentwicklungen werden aus dem neuen Grain Innovation Center kommen. Bühler behält diesen wichtigen Teil seiner Forschung weiter in Uzwil“, wird Peter Striegl, Head of Innovation Milling Solutions, darin zitiert.

  • Allreal erwirbt Grundstück in Sünikon-Steinmaur ZH

    Allreal erwirbt Grundstück in Sünikon-Steinmaur ZH

    Ende Juni 2022 unterschrieb Allreal zwei Kaufverträge mit einer privaten Verkäuferschaft für ein insgesamt drei Parzellen umfassendes Grundstück mit 4916 Quadratmetern in Sünikon-Steinmaur im Zürcher Unterland. Die Eigentumsübertragungen erfolgen in Abhängigkeit vertraglicher Vereinbarungen voraussichtlich im September 2022. 

    Das Grundstück befindet sich an der Hohlgasse/Regensberger- und Neubrunnenstrasse im Ortskern von Sünikon und zeichnet sich durch eine erhöhte und sonnige Lage mit Fernsicht aus. 

    Allreal plant die Realisierung von Wohneigentum; ob in Form von Mehrfamilienhäusern/Eigentumswohnungen oder als Einfamilienhäuser ist zurzeit noch offen. Eine Machbarkeitsstudie ist in Vorbereitung und wird als Basis für die weitere Konkretisierung der Pläne dienen. Das approximative Investitionsvolumen beträgt rund CHF 35 Millionen. 

  • Properti nimmt 6 Millionen Franken Risikokapital ein

    Properti nimmt 6 Millionen Franken Risikokapital ein

    Das Zürcher Jungunternehmen Properti hat mehr als 6 Millionen Franken frisches Kapital in einer zweiten Seed-Finanzierungsrunde eingenommen. Damit will das Start-up die Prozesse auf seiner Makler-Plattform zum Abwickeln von Immobiliengeschäften weiter automatisieren und ausbauen, heisst es in einer Medienmitteilung. Zudem verstärken drei neue Experten den Verwaltungsrat des PropTech-Unternehmens.

    Hauptinvestor Serpentine Ventures führte die Finanzierungsrunde an. Weitere Anleger sind der Wachstumskapitalgeber Sparrow Ventures, der Unternehmer Ertan Wittwer sowie weitere Privatinvestoren. Sie waren den Angaben zufolge besonders von der „Kombination aus einer hohen Wachstumskadenz, eigens entwickelter Technologie und einem fundierten Beratungs-Know-how“ überzeugt.

    Properti-CEO Levent Künzi verfolgt mit der Plattform das Ziel, Immobiliengeschäfte und damit verbundene Transaktionen zu vereinfachen und sie für Kunden, Makler und Dienstleistungspartner besser zugänglich zu machen. Digital- und Fachexperten beraten bei Properti Käufer, Mieter, Verkäufer und Vermieter und klären deren Belange. 80 Prozent der Prozesse laufen dabei automatisiert ab. Mit dem frischen Kapital soll der Grad der Automatisierung weiter steigen.

    In einer ersten Seed-Finanzierung im Dezember 2021 hatte Properti 1,25 Millionen Franken eingenommen. Seitdem gab es laut Künzi einen „regelrechten Ansturm von Investoren“.

  • ewz steigt bei EVUlution ein

    ewz steigt bei EVUlution ein

    EVUlotion hat erfolgreich eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. Wie der Dienstleister im Sitz in Landquart mitteilt, haben sich daran die bestehenden Aktionäre beteiligt. Zum bisherigen Aktionariat gehören Arbon Energie, das Elektrizitätswerk Jona-Rapperswil, EWN Kantonales Elektrizitätswerk Nidwalden, LKW aus Liechtenstein, die Bündner Repower und SN Energie aus St.Gallen.

    Zudem konnte EVUlution sein Aktionariat um ewz erweitern. Der Stadtzürcher Energieversorger bringt dabei auch die smart grid solutions AG ein. Das 2016 gegründete ewz-Tochterunternehmen hat eine innovative Lösung für das Netzmanagement entwickelt. Laut der Internetseite des Unternehmens mit Sitz in Zürich basiert es auf im Netz verteilten Mess- und Steuergeräten, die miteinander kommunizieren. Es gewährleistet den sicheren und wirtschaftlichen Betrieb des Netzes.

    Karl Thoma, Geschäftsführer von EVUlution, sieht die Finanzierungsrunde als Meilenstein in der Entwicklung seines Unternehmens an. „Mit dem Engagement der bestehenden Partner und ewz als neuer Mitaktionär haben wir die Basis für weiteres Wachstum gelegt und wertvolles Know-how dazugewonnen“, wird er in der Mitteilung seines Unternehmens zitiert.

    Ähnlich Roland Lüthy, der Geschäftsführer von smart grid solutions: „Wir freuen uns, mit EVUlution einen starken Partner für die weitere Entwicklung von innovativen Netzmanagementlösungen gefunden zu haben.“

    EVUlution hat bisher bereits eine Softwarelösung für das Anlagenmanagement, ein zertifiziertes  Smart-Metering-Gesamtsystem und ein Kundenportal angeboten.

  • Holcim wächst durch Übernahme in Ostkanada

    Holcim wächst durch Übernahme in Ostkanada

    Holcim hat laut einer Medienmitteilung den Steinbruch- und Asphaltbetrieb von Mathers aus Saint-Eustache in der kanadischen Provinz Quebec erworben. Mit der „grössten Akquisition von Zuschlagstoffen in der Region seit über zehn Jahren“ werde Holcim seine führende Position in der stark wachsenden Region Quebec weiter ausbauen.

    Zudem erlaube die Präsenz in Ostkanada eine Angebotsergänzung für rezyklierten Beton und Asphalt und damit einen weiteren Fortschritt in der Kreislaufwirtschaft hin zu einem nachhaltigeren Bauwesen.

    Die familiengeführte Mathers Group ist ein führender Hersteller von Baustoffen in Quebec. Die Geschäftsbereiche Carrière Saint-Eustache und Pavage Saint-Eustache beliefern den lokalen Markt seit mehr als 60 Jahren mit Schotter und Asphaltprodukten. Alle Steinbrüche und Asphaltanlagen der Mathers Group sowie deren 80 Mitarbeiter werden von Holcim übernommen.

    Die Holcim AG hat sich auf innovative und nachhaltige Baulösungen in Hochbau, Tiefbau und Infrastruktur fokussiert. Das Unternehmen produziert passend für alle Bauprojekte Beton, Kies und Zement und recycelt Abbruchmaterialien zu ressourcenschonenden Produkten.

  • Neuer Niederlassungsleiter in Solothurn

    Neuer Niederlassungsleiter in Solothurn

    Die PRIVERA Niederlassung in Solothurn wird ab dem 01.08.2022 von Matthias Räber geleitet. Herr Räber ist Immobilienbewirtschafter mit eidg. Fachausweis und verstärkt die PRIVERA seit Oktober 2021 als Senior Bewirtschafter. Er war zuvor als Leiter Bewirtschaftung bei einem renommierten Immobilienunternehmen in der Region Olten/Gäu/Solothurn tätig und hat mehrjährige Erfahrung in der Immobilienbranche.

    Matthias Räber tritt damit die Stelle von Roger Kiefer an. Herr Kiefer verlässt PRIVERA per Ende Juli 2022, um eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Bis zum Stellenantritt von Matthias Räber wurde die Zeit optimal für die Übergabe genutzt. «Die Niederlassungsleitung in Solothurn intern besetzten zu können, ist ein Gewinn für PRIVERA. Matthias Räber wird die Niederlassung mit grossem Engagement weiterführen.», sagt Andrea Jürg Wegmüller, COO der PRIVERA.

  • Jaisli-Xamax stellt Arbeiten an Confiserie Speck fertig

    Jaisli-Xamax stellt Arbeiten an Confiserie Speck fertig

    Jaisli-Xamax hat die Arbeiten zur Elektroinstallation am neuen Produktionsstandort der Traditionsfirma Confiserie Speck beendet. Die Confiserie bleibt in Zug, zügelt aber ins Göbli-Areal. Dort werde es in Zukunft über 3000 neue Arbeitsplätze geben, was das Gebiet sehr attraktiv mache, wird der Confiserie-Inhaber Peter Speck in einer Medienmitteilung von Jaisli-Xamax zitiert. In einem dort veröffentlichten Kurz-Interview hebt Speck die Besonderheiten der von der Dietiker Firma eingebrachten Elektroinstallation hervor. „Wir wollten den Prozess in der Produktion optimieren und möglichst nachhaltig gestalten. Dies gelingt uns dank der Zusammenarbeit mit dem Multi-Energy-Hub, welcher lokale Energiequellen zu einem CO2-neutralen Gesamtenergiesystem mit maximalem Eigenversorgungsgrad kombiniert“, wird Peter Speck zitiert.

    Zudem wolle man Besucherinnen und Besuchern das Handwerk in der Confiserie näherbringen. Das gelinge durch Einsicht in die gut ausgeleuchtete Produktionshalle, die auch „Aquarium“ genannt werde.

    Der neue Standort der Confiserie Speck ist mehr als nur eine Produktionshalle. Neben der Backstube befinden sich am neuen Standort auch Büroräumlichkeiten, Wohnungen, ein Café sowie ein Verkaufsladen.

    Der Elektrobauer Jaisli-Xamax aus Dietikon hat erst 2021 eine neue Zweigniederlassung in Zug in Betrieb genommen. Damit ist das seit über 50 Jahren im gesamten Elektrobereich tätige und auf innovative Lösungen spezialisierte Unternehmen neben dem Hauptsitz in Dietikon auch in Basel, Bern und in Zug präsent. Die Jaisli-Xamax AG beschäftigt insgesamt rund 400 Mitarbeitende.

  • Siemens lanciert KI-basierte Suite für klimaneutrale Gebäude

    Siemens lanciert KI-basierte Suite für klimaneutrale Gebäude

    Siemens Smart Infrastructure bringt eine offene, interoperable und vollständig cloud-basierte Smart-Building-Suite auf den Markt, informiert die in Zug ansässige Siemens-Tochter in einer Mitteilung. Die verschiedenen Interessengruppen wie Gebäudenutzer, Immobilieninvestoren, Immobilienunternehmen und Facility-Manager können ihre Gebäudedaten aus unterschiedlichen Quellen auf Building X digital vereinen, heisst es dort weiter. Die Smart-Building-Suite kann die Software anderer Anbieter integrieren, verfügt über eine Reihe auf Künstlicher Intelligenz basierender Applikation und integrierte Cybersicherheit.

    „Wir können jetzt alle Daten, die von Systemen in intelligenten Gebäuden erzeugt werden, in einem einzigen Datenpool zusammenführen“, wird Matthias Rebellius in der Mitteilung zitiert. Damit liessen sich „intelligente Gebäude schneller realisieren“ womit die „Vision von autonomen, klimaneutralen Gebäuden“ näher rücke, so das Vorstandsmitglied der Siemens AG und CEO von Smart Infrastructure. „Building X schafft messbare datenbasierte Resultate in Bezug auf Effizienz, Leistung und Nutzererfahrung.“

    Derzeit stehen auf Building X ein Energiy Manager, ein Operations Manager, ein Security Manager und ein 360° Viewer bereit. Die Suite kann in Form von Software als Dienstleistung im Abonnement bezogen werden. Darüber hinaus bietet Siemens mit den Xcelerator Building Services ein auf Building X basierendes Programm an, bei dem Siemens die Verantwortung für das Erreichen von Kundenzielen übernimmt. Als Beispiele werden in der Mitteilung unter anderem die Senkung der Energiekosten und die Optimierung der Anlagen genannt.

  • Swisspor baut in Reiden

    Swisspor baut in Reiden

    Swisspor will in Reiden Mehlsecken ein Produktionswerk für mineralische Dämmstoffe und ein Dienstleistungszentrum errichten. Das international tätige Unternehmen mit Sitz in Stans habe sich das vom Kanton Luzern als strategisches Arbeitsgebiet ausgewiesene Areal im Umfang von 200’000 Quadratmetern kaufrechtlich gesichert, informiert die Staatskanzlei Luzern in einer Mitteilung. Die von swisspor geplante Einrichtung eines Gebäude- und Umwelttechnologie-Clusters wird vom Kanton Luzern und der Gemeinde Reiden unterstüzt.

    Für die eigenen Anlagen wird swisspor 145’000 Quadratmeter der Gesamtfläche des Areals nutzen. Die restliche Fläche ist für Forschungseinrichtungen und andere im Bereich Gebäude- und Umwelttechnologie tätige Unternehmungen reserviert. Die Hochschule Luzern will in Reiden Mehlsecken ihre bereits bestehende Zusammenarbeit mit swisspor ausbauen.

    Darüber hinaus sollen weitere branchenverwandte Betriebe und Forschungspartner angeworben werden. Die Koordinierung dafür habe der Switzerland Innovation Park Central übernommen, heisst es in der Mitteilung. Auch die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) sei angesprochen worden.

    „Wir unterstützen die Entstehung eines Gebäude- und Umwelttechnologie-Clusters mit swisspor und der Hochschule Luzern“, wird Regierungsrat Fabian Peter in der Mitteilung zitiert. Der Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartementes sieht darin einen doppelte Chance für Region und Kanton: „Einerseits entstehen Arbeitsplätze, Innovation und Wertschöpfung und andererseits ermöglicht das Cluster einen Beitrag zur Erreichung unserer Klimaziele.“