Kategorie: Unternehmen

Unternehmen – Immobiliennews zu Firmen, Strategien, Innovationen & Marktbewegungen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Kanton Zürich initiiert Pilotprojekt für Innovationspotenzial von KMU

    Kanton Zürich initiiert Pilotprojekt für Innovationspotenzial von KMU

    Der Kanton Zürich hat in einer Medienmitteilung das Pilotprogramm KMU und Innovation zur Stärkung der Innovationskraft in KMU angekündigt. Es wurde mit einer dreijähirgen Laufzeit von der kantonalen Standortförderung im Auftrag von Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh und im Verbund mit Netzwerk Standortförderung Kanton Zürich und der Zürcher Kantonalbank, der Zürcher Handelskammer (ZHK) und dem KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) erarbeitet. Das Standortförderprogramm sieht vor, dass KMU von Fachpersonen insbesondere aus der Privatwirtschaft sowie von Spezialisten für Innovation bereits in der Frühphase von geplanten Innovationen eine Orientierungshilfe bekommen und Unterstützung, um nationale Fördermittel zu beantragen.

    Die Innovationskraft in Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern berge Verbesserungspotenzial und zeige gegenüber den sich durch Innovationsaktivitäten zeigenden Grossunternehmen und Start-ups eine rückläufige Tendenz. Als Gründe für den Rückstand werden fehlender Wissenszugang sowie geringe Ressourcen bei der Umsetzung geplanter Vorhaben genannt. Viele KMU hätten zudem Hemmungen, sich mit anderen Unternehmen und Hochschulen zusammenzuschliessen. Einer Untersuchung der Fachstelle Volkswirtschaft im Amt für Wirtschaft und Arbeit in der Volkswirtschaftsdirektion zufolge sei zudem bei der „Vernetzung sowie bei der Kollaboration zwischen KMU“ Luft nach oben. Die Corona-Krise habe die Innovationskraft zusätzlich geschwächt.

    Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh will erreichen, dass KMU bei ihren Innovationstätigkeiten einen Satz nach vorne machen und damit die Branchenvielfalt „gerade in Krisenzeiten“ gesichert wird. „Die Schweiz ist ein KMU-Land. Umso wichtiger ist es, dass unsere KMU weiterhin für Arbeits- und Ausbildungsplätze sorgen“, wird sie in der Medienmitteilung zitiert. heg

  • SVIT AWARD Gewinner aus drei Liegenschaftsverwaltungen ist gewählt

    SVIT AWARD Gewinner aus drei Liegenschaftsverwaltungen ist gewählt

    Um Stockwerkeigentums-Mandate attraktiver zu machen hat der Gewinner des Award H&B Real Estate AG eine Proptech-Lösung adoptiert, mit der Stockwerkeigentümerversammlungen und die vor- und nachgelagerten Prozesse digitalisiert werden können. Die Stockwerkeigentümer können selbständig und rund um die Uhr Dokumente einsehen. Bewirtschafter und über das ganze Jahr Traktanden erfassen, die dann einfach zusammengestellt und verteilt werden. Abstimmungen können leicht ausgezählt und Entscheide schnell protokolliert werden. Ein Ticketing-System vereinfacht die Kommunikation, neben Eigentümern können auch Mieter direkt informiert werden.

    Damit die Software-Lösung die Bedürfnisse aus der Bewirtschaftung angemessen berücksichtigt, ist die H&B Real Estate AG 2020 eine Innovationspartnerschaft mit den Entwicklern eingegangen. Durch die Zusammenarbeit konnte sichergestellt werden, dass Bewirtschaftungsprozesse korrekt abgebildet und problematische Medien- und Systembrüche eliminiert wurden. Dank effizienteren Prozessen konnte das Unternehmen zusätzliche Mandate akquirieren, dank der besseren Strukturierung der Versammlungen braucht es bei grösseren Versammlungen weniger spezialisiertes Personal, dank dem Aufgaben- und Auftragssystem können Anfragen schneller erledigt werden, die Bewirtschaftung von Stockwerkeigentum ist insgesamt nicht nur effizienter, sondern auch transparenter geworden.

    Die Mitarbeitende von Certimo können heute die Arbeitsschritte von der Ausschreibung der Mietobjekten über die Mieterauswahl bis zur Vertragsunterzeichnung und Kautionszahlungen digital abwickeln. Das Unternehmen spart damit viel Zeit und kann diese für andere Aufgaben und Projekten einsetzen, die im Tagesgeschäft früher zu kurz kamen. Ein weitere Nutzen der digitale Ablage und Prozesse ist die Flexibilität des Arbeitsortes. So können Fachkräfte aus einem grösseren Einzugsgebiet rekrutiert werden.

    Hinter dem Erfolg steht nicht einfach eine Proptech-Lösung, sondern die Bereitschaft, digitale Produkte auszuprobieren, die Weiterentwicklung einer vielversprechenden Lösung aktiv mit Sach- und Fachwissen zu unterstützen, und die Einführung neuer Abläufe und Funktionen im Unternehmen so einfach und bequem wie möglich zu gestalten. Für das schrittweise Onboarding wurden Erleichterungen demonstriert und neue Vorgehensweisen in konzisen Checklisten dokumentiert. Mit der Entscheidung, Neugeschäfte vollständig und den Bestand nur bei Änderungen zu digitalisieren, wurde ein ressourcenschonender Rollout ermöglicht. Aufbauend auf den Erfolgen wurden nächste Digitalisierungsschritte geplant.

    Roche zeigt, wie Big Data eine smarte Bewirtschaftung von Geschäftsflächen ermöglichen. Die Jury schätzt besonders, dass sich das Roche-Team nicht einfach am technisch Machbaren orientiert. Die Einsicht, dass der Mehrwert von Endnutzern erzeugt wird, und technische Innovationen einen Use Case erfordern, schärft gerade bei komplexen Digitalisierungsprojekten den Blick aufs Wesentliche: den Unternehmenserfolg. Im Rahmen der Smart Building Initiative sammelt Roche Gebäude- und Anlagedaten, die Mitarbeitende und Dienstleister bei ihrer Arbeit unterstützen und das Unternehmen attraktiver, effizienter und nachhaltiger machen. Um relevante Informationen und Entscheidungsgrundlagen für unterschiedlich stark automatisierte Gebäude aufzubereiten, nutzt das Digital & Site Engineering-Team eine offene IoT (Internet of Things) Plattform und «Use Cases», die mit Nutzern entwickelt werden.

  • Auf Expansionskurs – Woonig übernimmt Scantick

    Auf Expansionskurs – Woonig übernimmt Scantick

    “Wir freuen uns, mit der Übernahme von Scantick, unseren Kunden und Interessenten ein erweitertes Produkt- und Leistungsangebot zur Verfügung stellen zu können“ – Erich Linus Birchler, Gründer und CEO Woonig AG

    Neben dem Smart-Ticketing-Modul wird auch das Kommunikations-Modul um eine innovative Komponente erweitert. Über ein “Low-Power-Display” können künftig bspw. Pinnwand Nachrichten aus dem Woonig Infocenter direkt bei den Liegenschaften angezeigt werden.

    Über Scantick
    Scantick, mit Sitz in Zweidlen Zürich, ist ein Ticketsystem, mit dem schnell und einfach Meldungen über einen QR-Code erfasst und Störungen und Probleme beseitigt werden können. Scantick ist in den Branchen Immobilienverwaltungen, Sanitär- und Gewerbe-/Produktionsbetriebe tätig.

    Über Woonig
    Das in Bottighofen am Bodensee ansässige IT-Unternehmen Woonig bietet eine „Software as a Service“ (SaaS) Kommunikations- und Interaktionsplattform für das Immobilienmanagement (RE-Edition) sowie für Dienstleister (DL-Edition), zur Digitalisierung und Automatisierung der Prozesse zwischen Immobilienbewirtschaftern, Mietern/Eigentümern und Dienstleistern.

    Die Woonig-Software ist einfach zu integrieren, zu konfigurieren und kann in wenigen Schritten produktiv eingesetzt werden. Woonig bietet ebenfalls Standardschnittstellen zu gängigen Immobilienverwaltungssystemen an.

  • Verkauf von Helion an die AMAG-Gruppe

    Verkauf von Helion an die AMAG-Gruppe

    in der Schweiz ist Bouygues Energies & Services Marktführerin in den Bereichen Gebäudetechnik, Facility Management und Energieversorgungstechnik zur Förderung der Energiewende. Der Verkauf erfolgt vor dem Hintergrund einer verstärkten Fokussierung von Bouygues Energies & Services auf ihre Kerntätigkeit, die integrale Planung, Entwicklung und Verwaltung von Gewerbeimmobilien, Arealen, Industrieanlagen und Portfolios.

    Im Rahmen der Verhandlungen legte Bouygues Energies & Services besonderen Wert darauf, dass im Zusammenhang mit dem Verkauf des Geschäftsbereichs Helion keine Mitarbeitenden entlassen werden. Die AMAG Gruppe erfüllt diese Anforderung und wird alle Mitarbeitenden von Helion übernehmen.

    Umfassende Energielösungen für den B2B-Markt
    Mit dem Verkauf richtet Bouygues Energies & Services seinen Fokus vermehrt auf umfassende Energielösungen im B2B-Markt, in dem das Schweizer Unternehmen traditionell stark verankert ist. In Anbetracht der Herausforderungen, die die Energiewende für Privatpersonen und Unternehmen mit sich bringt, bietet der Verkauf von Helion allen Beteiligten hervorragende Möglichkeiten, Kundinnen und Kunden in ihren jeweiligen Marktsegmenten vermehrt Lösungen zur Einsparung von Energie und zur Reduzierung des CO2-Ausstosses anzubieten.

    Der Verkauf hat keine Auswirkungen auf die Kunden von Bouygues Energies & Services und Helion. Sämtliche laufenden Projekte werden fortgeführt und den vereinbarten Bedingungen gemäss umgesetzt.

    Bouygues Energies & Services
    Bouygues ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen. Bouygues Energies & Services ist mit rund 100 Standorten in der Schweiz lokal verankert, national tätig und global vernetzt. Wir beschäftigen schweizweit ca. 5000 Mitarbeitende, davon 350 Lernende. Dank unserer weltweiten Erfahrung und unserem regionalen Know-how sind wir Ihr idealer Partner für innovative Dienstleistungen in den Bereichen Gebäudetechnik, Facility & Property Management, Energieversorgung, Verkehrstechnik, Telekommunikation, Prozessautomation, Photovoltaik und E-Mobility.

  • Velux Gruppe ernennt Lars Petersson zum neuen CEO als Nachfolger von David Briggs, der in den Ruhestand geht

    Velux Gruppe ernennt Lars Petersson zum neuen CEO als Nachfolger von David Briggs, der in den Ruhestand geht

    Lars Petersson kommt aus einer Position als Präsident und CEO bei Hempel, einem globalen Unternehmen der Beschichtungsbranche mit Sitz in Dänemark. Vor Hempel war Lars Petersson in leitenden Positionen bei Inwido, einem schwedischen Fenster- und Türen-Hersteller, und dem französischen Hersteller von Bodenbelägen Tarkett tätig. Seit 2019 ist Lars Petersson Mitglied des Verwaltungsrats bei Dovista, welches wie auch Velux im Besitz der VKR Holding A/S ist.

    «Lars Petersson bringt umfassende Erfahrung und eine starke Erfolgsbilanz aus globalen Produktionsunternehmen in verwandten Branchen mit. Unter seiner Führung hat Hempel erfolgreich eine ehrgeizige Wachstumsstrategie mit einem klaren Fokus auf Kunden und einem ebenso starken Engagement für die Übernahme einer Führungsrolle im Bereich der Nachhaltigkeit gestartet. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit Lars Petersson die richtige Person gefunden haben, um die weitere Entwicklung von Velux zu leiten», sagt Jørgen Jensen, Vorstandsvorsitzender der Velux Gruppe.

    «Ich fühle mich geehrt und freue mich, dass ich die Möglichkeit habe, die Velux Gruppe weiterzuführen. Ich bin seit zwei Jahrzehnten in der Baustoffbranche tätig und habe Velux immer für seine starke Marke und Qualität bewundert. Das Unternehmen hat eine ganze Branche geprägt und gleichzeitig ein starkes soziales Verantwortungsbewusstsein bewahrt. Ich freue mich sehr darauf, Teil von Velux zu werden und dabei zu helfen, die in der kürzlich gestarteten Strategie zum Wachstum des Unternehmens dargelegten Ambitionen zu verwirklichen und gleichzeitig die Messlatte für die Führung eines nachhaltigen Unternehmens höher zu legen», sagt Lars Petersson. Der künftige CEO ist 53 Jahre alt und Schwede. Er lebt mit seiner Frau Annica, mit der er zwei erwachsene Kinder hat, in der Nähe von Kopenhagen.

    David Briggs verabschiedet sich von Velux und geht in den Ruhestand
    Nach fünf Jahren an der Spitze der Velux Gruppe wird David Briggs im September als CEO zurücktreten. «David kann auf eine fast 30-jährige erfolgreiche Karriere bei Velux zurückblicken. Unter seiner fünfjährigen Führung als CEO hat sich die Erfolgsgeschichte von Velux fortgesetzt und beschleunigt. Ich bedaure, dass er uns verlässt, aber ich respektiere seinen Wunsch, mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen», sagt der Vorsitzende des Verwaltungsrats von Velux, Jørgen Jensen. «Gemeinsam mit dem Vorstand und einem starken Managementteam hat David eine spannende Strategie entwickelt, die darauf abzielt, bis zum Jahr 2030 ein signifikantes Wachstum zu erzielen und im Bausektor eine echte Vorreiterrolle in Sachen Nachhaltigkeit zu übernehmen. Wir halten an den Grundsätzen dieser Strategie fest», fährt Jørgen Jensen fort.

    «Es war die grösste Ehre und das grösste Privileg meines Lebens, Velux zu leiten und dieses grossartige Unternehmen und alle meine hervorragenden Kollegen zu vertreten. Seit 2018 haben wir Ergebnisse erzielt, auf die wir alle stolz sein können – Ergebnisse, die weit über das hinausgehen, was viele für möglich hielten. Und das ist dem Engagement meiner Kollegen zu verdanken, aber auch unseren Partnern, unseren Lieferanten und natürlich unseren Kunden», sagt CEO David Briggs. «Ich glaube fest daran, dass das Beste für Velux noch vor uns liegt, so wie es in der Unternehmensstrategie festgelegt ist, die wir 2021 auf den Weg gebracht haben und die bereits jetzt starke Ergebnisse zeigt. Es ist schwer, sich von etwas zu trennen, das ich liebe und an das ich so sehr glaube. Aber ich habe das Gefühl, dass die Zeit für mich und meine Familie reif ist. Mit einem starken Vorstand, der von den unglaublich unterstützenden, langfristigen Aktionären von Velux unterstützt wird, habe ich keinen Zweifel daran, dass Velux weiter wachsen und noch viele Jahre lang das wahrscheinlich beste Baustoffunternehmen der Welt sein wird», so David Briggs weiter.

  • CBRE baut Hotels & Operational Real Estate Team in der Schweiz weiter aus

    CBRE baut Hotels & Operational Real Estate Team in der Schweiz weiter aus

    In ihrer neuen Position verantwortet Wyss zusammen mit Alessia Breda die Weiterentwicklung vom Hotels & Operational Real Estate Business in der Schweiz und begleitet Investoren, Entwickler und Betreiber bei ihren Hotel und anderen operationellen Immobilieninvestitionen. Unterstützt wird das Team durch Mona Walder, welche bereits im März als Neuzugang vermeldet wurde.

    «Letztes Jahr hat CBRE unsere Kunden mit Verkaufs- und Beratungsmandaten von Hotelimmobilien im Wert von rund CHF 1.5 Milliarden unterstützt. Unser Ziel ist es, im Bereich Hotel & Operational Real Estate weiter zu wachsen und mit Julia Wyss und Alessia Breda sind wir hervorragend aufgestellt, um unsere Kunden entsprechend zu beraten und unser Wachstum voranzutreiben.», sagt Florian Kuprecht, Managing Director bei CBRE in der Schweiz.

    «Hotels und andere operationelle Immobilien rücken vermehrt in den Fokus unserer Kunden. Ich freue mich darauf sie bei Entscheidungen in diesen Bereichen zu unterstützen und unsere Plattform gemeinsam mit Alessia und Mona weiter auszubauen. Dieser interne Wechsel mit CBRE bedeutet für mich zudem eine Rückkehr in die Heimat – I fröie mi.», sagt Wyss.

  • 11. Immo-Boat Event auf dem Züri See

    11. Immo-Boat Event auf dem Züri See

    Als Gastreferent gab André Krause CEO von Sunrise einen Einblick in die Komplexität der Telekomunikation und Herausforderungen für die Zukunft. Moderiert wurde der Anlass wiederum, von Monika Schärer.

  • Führende Immobiliengesellschaft der Schweiz legt die Latte höher

    Führende Immobiliengesellschaft der Schweiz legt die Latte höher

    Swiss Prime Site weist für das erste Halbjahr 2022 einen Gewinn von 267,4 Millionen Franken aus. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum von 6,3 Prozent. Mit einem im operativen Geschäft generierten Wachstum des Mittelzuflusses (FFO-Wachstum) pro Aktie von 7,2 Prozent, einer im Jahresvergleich von 4,7 auf 4,4 Prozent reduzierten Leerstandsquote sowie einem Immobilienportfolio im Wert von 20 Milliarden Franken habe das Unternehmen die eigenen Ziele für das Gesamtjahr bereits per Ende Juni erreicht oder sogar übertroffen, schreibt Swiss Prime Site in einer Mitteilung. Die Immobiliengesellschaft erhöht daher ihre Ziele für 2022.

    Der Wert der Real Estate Assets under Management soll zum Jahresende 2022 mehr als 20 Milliarden Franken betragen. Bisher lag der Zielbereich für das Immobilienportfolio bei 19 bis 20 Milliarden Franken. Die Obergrenze für die Leerstandsquote wird von 4,6 auf 4,4 Prozent gesenkt.

    Für den Geschäftsbereich Immobilienfonds (Swiss Prime Site Solutions) wird ein Betriebsergebnis auf Stufe EBIT von rund 30 Millionen Franken anvisiert. Bisher hatte die Latte bei 27 Millionen bis 28 Millionen Franken gelegen. Im Berichtshalbjahr hat Swiss Prime Site Solutions ein EBIT von 17,1 Millionen Franken realisiert.

    Insgesamt fiel das Betriebsergebnis der Gruppe im ersten Halbjahr 2022 mit 198,8 Millionen Franken um 15,4 Millionen Franken geringer als im Vorjahressemester aus. Swiss Prime Site führt dies auf im Jahresvergleich tiefere Verkaufserfolge zurück. Der Betriebsertrag legte aber um 2,5 Prozent auf 378,9 Millionen Franken zu.

  • Publikumsvoting SVIT AWARD 2022

    Publikumsvoting SVIT AWARD 2022

    Der SVIT AWARD zeichnet Liegenschaftsverwaltungen aus, die in den letzten drei Jahren innovative Lösungen für kleinere oder grössere Herausforderungen in der Bewirtschaftung von Mietliegenschaften oder Stockwerkeigentum umgesetzt haben. Gefragt sind spannende Lösungsansätze, die SVIT Mitglieder inspirieren, Arbeitsweisen zu hinterfragen, Prozesse zu überdenken, Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln oder neue Dienstleistungen anzubieten.

    Die Eingaben verdeutlichen, wo Bewirtschaftern der Schuh drückt: Steigende Arbeitsvolumen müssen effizienter bewältigt und schwierige Geschäftsfelder attraktiver gestaltet werden. Weiter müssen veränderte Kundenbedürfnisse erkannt und befriedigt werden. Bei den Lösungsansätzen dominieren Digitalisierungsprojekte, die Prozesse vereinfachen, Systeme integrieren, die Kommunikation mit Kunden und Diensteilstern erleichtern oder Big Data so aufbereiten, dass Smart Buildings auch smart bewirtschaftet werden können.

    Auch wenn die Pandemie gerade mit Blick auf die Digitalisierung viel bewegt hat, lässt sich Innovation nicht einfach auf die Einführung neuer Proptech-Lösungen reduzieren. Entscheidend ist vielmehr, ob digitalisierte Arbeitsprozesse und Informationsflüsse einen messbaren Mehrwert für Mitarbeitende, Kunden und Dienstleister schaffen – und ob Unternehmen Wege finden, die Macht der Gewohnheiten zu brechen und Nutzerbedürfnisse sowie Fach- und Sachwissen in die Entwicklung technischer Lösungen einzubringen.

    Die Jury beurteilte die Eingaben anhand von drei Fragekomplexen: Wie innovativ ist die Herangehensweise? Wie gut lässt sich die Wirkung messen? Und wie leicht kann der Lösungsansatz transferiert und skaliert werden? In die engere Auswahl kamen Lösungen, die sich in der Praxis bewährt haben, Unternehmen wettbewerbsfähiger machen, und die Branche inspirieren und weiterbringen können.

    Die Wahl der drei Kandidaten für das Publikumsvoting war nicht einfach, aber einstimmig. SVIT-Mitglieder haben vom 10. August bis 11. September die Möglichkeit, ihren Favoriten zu küren. Der Gewinner wird am SVIT AWARD Abend am 26. September 2022 im Kraftwerk Selnau in Zürich vorgestellt.

    Smart Buildings für eine nutzerorientierte Bewirtschaftung: F. Hoffmann-La Roche AG
    Roche beschäftigt an drei Schweizer Standorten rund 14’400 Mitarbeitende in der Forschung, Entwicklung, Produktion, Vermarktung und im Vertrieb. Die Bewirtschaftung der rund 1 Mio.[CB1]  m2 Büro-, Labor-, Produktions- und Logistikflächen erfolgt inhouse. Das Digital & Site Engineering-Team hat die Aufgabe, Gebäude und Standorte für die beiden Geschäftsbereiche Pharma und Diagnostics zu optimieren.

    Im Rahmen der Smart Building Initiative sammelt Roche Gebäude- und Anlagedaten, die Mitarbeitende und Dienstleister bei ihrer Arbeit unterstützen und das Unternehmen attraktiver, effizienter und nachhaltiger machen. Um relevante Informationen und Entscheidungsgrundlagen für unterschiedlich stark automatisierte Gebäude aufzubereiten, nutzt das Digital & Site Engineering-Team eine offene IoT (Internet of Things) Plattform und «Use Cases», die mit Nutzern entwickelt werden.

    Dank der offenen Architektur können Sensoren und Aktoren einfach und kostengünstig in die IoT-Plattform integriert und mit Daten aus Gebäudemanagement-Systemen, WIFI-Access Points, Anlagen und Geräten verknüpft werden. Die daraus gewonnenen Informationen zur Nutzung von Flächen, Arbeitsplätzen, technischen Anlagen und Geräten werden anhand von Use Cases in Apps visualisiert oder in Entscheidungshilfen integriert. Die Use Cases decken ein breites Spektrum an Bedürfnissen ab, die nicht nur Gebäude, sondern auch Aufgaben vernetzen: Mitarbeitenden wird die Zusammenarbeit in agilen Teams erleichtert. Standortverantwortliche können das Raumangebot oder den Flächenverbrauch optimieren. Das FM weiss, wann Räume gereinigt werden müssen und ein «Lab Device Asset Tracking» ermöglicht Forschenden, kostspielige Anlagen und Geräte zu teilen.

    Viele Bewirtschafter kämpfen damit, dass sie zu wenig Daten haben. Bei Smart Buildings werden aber auch grosse Datenvolumen schnell zur Herausforderung. Roche zeigt, wie Big Data eine smarte Bewirtschaftung von Geschäftsflächen ermöglichen. Die Jury schätzt besonders, dass sich das Roche-Team nicht einfach am technisch Machbaren orientiert. Die Einsicht, dass der Mehrwert von Endnutzern erzeugt wird, und technische Innovationen einen Use Case erfordern, schärft gerade bei komplexen Digitalisierungsprojekten den Blick aufs Wesentliche: den Unternehmenserfolg. Die Jury würdigt, dass der Lösungsansatz nicht nur Liegenschaftsverwaltungen, sondern explizit auch Mieter wettbewerbsfähiger macht.

    Digitalisierung so einfach und bequem wie möglich machen: Certimo AG – Zürich
    Die Certimo AG ist ein Kleinunternehmen mit zwei Standorten im Kanton Zürich. Eingespielte Teams mit langejährigen Mitarbeitenden bewirtschaften rund 1’000 Mietwohnungen und 100 Wohnungen im Stockwerkeigentum. Schon vor der Pandemie hat das Unternehmen angefangen, den Bewirtschaftungsprozess zu digitalisieren und Abläufe neu zu organisieren.

    Dank einer engagierten Fachspezialistin und einem technologieaffinen Chef können Mitarbeitende heute Arbeitsschritte von der Ausschreibung von Mietobjekten über die Mieterauswahl bis zur Vertragsunterzeichnung und Kautionszahlungen digital abwickeln. Das Unternehmen kann dadurch zusätzliche Mandate übernehmen. Mitarbeitende können sich Aufgaben und Projekten widmen, die im Tagesgeschäft früher zu kurz kamen. Weil digitale Ablagen und Prozesse den täglichen (Um-) Weg ins Büro ersparen, können neue Mitarbeitende aus einem grösseren Einzugsgebiet rekrutiert werden.

    Hinter dem Erfolg steht nicht einfach eine Proptech-Lösung, sondern die Bereitschaft, digitale Produkte auszuprobieren, die Weiterentwicklung einer vielversprechenden Lösung aktiv mit Sach- und Fachwissen zu unterstützen, und die Einführung neuer Abläufe und Funktionen im Unternehmen so einfach und bequem wie möglich zu gestalten. Für das schrittweise Onboarding wurden Erleichterungen demonstriert und neue Vorgehensweisen in konzisen Checklisten dokumentiert. Mit der Entscheidung, Neugeschäfte vollständig und den Bestand nur bei Änderungen zu digitalisieren, wurde ein ressourcenschonender Rollout ermöglicht. Aufbauend auf den Erfolgen wurden nächste Digitalisierungsschritte geplant.

    Digitalisierung ist kein Selbstläufer: viele erfahrene Mitarbeitende befürchten, dass sich vermeintlich innovative Lösungen in der Praxis nicht bewähren, dass Neuerungen etablierte Abläufe unübersichtlicher und fehleranfälliger machen, oder dass die Umstellung auf neue Systeme zu viele finanzielle und personelle Ressourcen bindet. Certimo zeigt, dass ein Paradigmenwechsel dank einem klaren Fokus auf Nutzerbedürfnisse und Resultate möglich ist. Die Jury würdigt, dass Certimo als Kleinunternehmen die Digitalisierung von Bewirtschaftungsprozessen nicht nur weitsichtig vorangetrieben und mit leichter Hand organisatorisch verankert hat, sondern gleichzeitig die Weiterentwicklung einer Proptech-Lösung aktiv inhaltlich unterstützt und die gesamte Branche dadurch einen Schritt weitergebracht hat.

    Stockwerkeigentum stressfreier bewirtschaften: H&B Real Estate AG
    Die H&B Real Estate AG ist ein KMU, das im Grossraum Zürich eine breite Palette an Dienstleistungen im Immobilien- und Transaktionsmanagement anbietet. Im spezialisierten Stockwerkeigentum-Team kümmern sich fünf Mitarbeitende um ein Portfolio von rund 500 Wohnungen[CB2] .

    Um Stockwerkeigentums-Mandate attraktiver zu machen und das Team während der Versammlungssaison zu entlasten, hat das KMU eine Proptech-Lösung adoptiert, mit der Stockwerkeigentümerversammlungen und die vor- und nachgelagerten Prozesse digitalisiert werden können. Stockwerkeigentümer können selbständig und rund um die Uhr Dokumente einsehen. Bewirtschafter können über das ganze Jahr Traktanden erfassen. Traktandenlisten können einfach zusammengestellt und verteilt werden. Abstimmungen können leicht ausgezählt und Entscheide schnell protokolliert werden. Ein Ticketing-System vereinfacht die Kommunikation, neben Eigentümern können auch Mieter direkt informiert werden.

    Damit die Software-Lösung die Bedürfnisse aus der Bewirtschaftung angemessen berücksichtigt, ist die H&B Real Estate AG 2020 eine Innovationspartnerschaft mit den Entwicklern eingegangen. Durch die Zusammenarbeit konnte sichergestellt werden, dass Bewirtschaftungsprozesse korrekt abgebildet und problematische Medien- und Systembrüche eliminiert wurden. Dank effizienteren Prozessen konnte das Unternehmen zusätzliche Mandate akquirieren, dank der besseren Strukturierung der Versammlungen braucht es bei grösseren Versammlungen weniger spezialisiertes Personal, dank dem Aufgaben- und Auftragssystem können Anfragen schneller erledigt werden, die Bewirtschaftung von Stockwerkeigentum ist insgesamt nicht nur effizienter, sondern auch transparenter geworden.

    Stockwerkeigentum ist in der Branche wenig beliebt und während der Versammlungssaison oft belastend. Die H&B Real Estate AG signalisiert mit ihrem Innovationsprojekt, dass ihr das Geschäftsfeld wichtig ist, und dass sie das STWE-Team entlasten will.  Die Digitalisierung erleichtert Abläufe, reduziert Missverständnisse und ermöglicht eine zeitgemässe Kommunikation mit Eigentümern und deren Mietern. Die Jury würdigt, dass die H&B Real Estate AG mit ihrer Innovationspartnerschaft wichtige Impulse für die Entwicklung einer Proptech-Lösung geliefert hat, die der gesamten Branche zugutekommt und dazu beiträgt, dass die Bewirtschaftung von Stockwerkeigentum gerade für junge Mitarbeitende wieder attraktiver wird.

    Link zum Publikumsvoting (für SVIT-Mitglieder): www.svit-award.ch

    Stimmabgabe vom 10. August bis zum 11. September 2022

    Unter den Teilnehmenden werden 20 Tickets für die Preisverleihung vom 26. September 2022 im Kraftwerk Selnau in Zürich verlost.

  • Reddot Gewinner 2022 Schweizer Pavillons an der World Expo 2020

    Reddot Gewinner 2022 Schweizer Pavillons an der World Expo 2020

    Ein Nebelmeer für die Schweiz
    Der komplett verspiegelte Schweizer Pavillon zog während sechs Monaten über 1,7 Millionen Besucher:innen an und gehörte zu den Top 5 der beliebtesten und «most instagrammable» Bauten an dieser Weltausstellung, an der rund 200 Länder vertreten waren. Das zentrale Schaustück im Pavillon war ein echtes Nebelmeer in einem künstlerisch abstrahierten Bergpanorama. Diese erfrischenden Nebelschwaden im Pavillon waren eine Sensation in der Wüste von Dubai. Der Effekt veränderte sich für die Betrachter:innen laufend und brachte das magische Schweizer Bergpanorama ideal zur Geltung.

    Poland – Inspired by Nature
    Die ikonische Architektur des Polnischen Pavillons an der Expo 2020 Dubai übersetzt das Motiv eines Schwarms Zugvögel in eine faszinierende kinetische Skulptur, die den Strom der Besucher:innen von aussen begrüsst und als «Narrator» nach innen begleitet. Ein poetischer Ansatz, der als einfach zu verstehende Metapher den Reichtum der polnischen Natur als Hauptlebensraum von Zugvögeln widerspiegelt. Zugleich stehen Zugvögel metaphorisch für relevante Themen aus Polen wie Mobilität, Nachhaltigkeit, Migration und Weltoffenheit – was perfekt zum EXPO-Motto «Connecting Minds – Creating the Future» passte.

    Eine weitere Bestätigung
    «Dass wir von der internationalen Jury gleich zwei Red Dot Awards für unsere beiden Pavillon-Projekte erhalten, macht uns sehr stolz. Das spornt uns an, weiterhin innovative, mutige und herausragende Designs zu entwickeln», freut sich Iwan Funk. Als Managing Partner von Bellprat Partner hat er mit seinem 15-köpfigen Team während über fünf Jahren an der Entwicklung des Schweizer und Polnischen Pavillons getüftelt und die gesamte Umsetzung in Dubai vor Ort mitbegleitet. 

    Red Dot Design Award
    Der Red Dot Design Award zählt zu den grössten Designwettbewerben weltweit. Teilnehmer können sich in drei Disziplinen Produkte, Marken und Kommunikationsprojekte sowie Prototypen und Designkonzepte anmelden. Für jeden Award kommt jährlich eine Jury zusammen, die die Einreichungen individuell begutachtet und anschliessend über die Vergabe der Auszeichnungen entscheidet.

    Der Red Dot Design Award blickt auf eine über 60-jährige Geschichte zurück: 1955 ist erstmals eine Jury zusammengekommen, um die besten Gestaltungen der damaligen Zeit zu bewerten. Das ist bis heute so geblieben – dieses Jahr mit rund 20’000 Einreichungen. Die Preisverleihung findet am 28. Oktober 2022 in Berlin statt.

    Mehr Informationen zum Red Dot Award 2022: www.red-dot.org

  • Patrimonium Mitgründer Stéphane Bonvin übergibt Beteiligung Christoph Syz und Daniel Heine

    Patrimonium Mitgründer Stéphane Bonvin übergibt Beteiligung Christoph Syz und Daniel Heine

    Mit diesem Entscheid wird die Trennung zwischen den Aktionariaten zweier bedeutender Akteure des Schweizer Immobilienmarktes vollzogen.

    Stéphane Bonvin ist CEO und Mehrheitsaktionär der Investis-Gruppe, die seit Juni 2016 ebenfalls an der SIX Swiss Exchange kotiert ist. Die 1994 gegründete Investis-Gruppe ist eine führende Immobiliengesellschaft in der Genfer-Seeregion und ein nationaler, führender Anbieter von Immobiliendienstleistungen.

    Patrimonium Asset Management AG mit Sitz in Baar und Büros in Lausanne/Crissier und Zürich verwaltet ein Vermögen von CHF 4 Mrd. (Stand 30.06.2022), wovon CHF 2,9 Mrd. im Immobilienbereich, und CHF 1,1 Mrd. in den übrigen Privatmärkten Private Debt, Infrastruktur und Private Equity.

    Christoph Syz: „Wir haben Patrimonium Asset Management mit Stéphane Bonvin vor 15 Jahren gemeinsam gegründet, und blicken auf eine sehr konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. Nachdem Stéphane schon seit einigen Jahren nicht mehr operativ bei Patrimonium tätig ist, ist der Kauf seines Aktienpaketes durch mich und Daniel der logische Schritt. Wir werden die gute Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Unternehmensgruppen weiterführen und danken Stéphane für den gemeinsamen Erfolg im Aufbau von Patrimonium bis heute.“

    Stéphane Bonvin meint: „Die Gründung von Patrimonium hat mir erlaubt ins institutionelle Immobiliengeschäft einzusteigen. Aus diesem Erfolg und aus der erlangten Erfahrung konnte ich auch die Investis-Gruppe entscheidend vorantreiben und vor über sechs Jahren ebenfalls kotieren. Auch ich bedanke mich bei den Kollegen für die hervorragende Zusammenarbeit“

    Herr Bonvin verlässt gleichzeitig auch den Verwaltungsrat von Patrimonium.

  • SVSM Award 2022: Projekt sind nominiert

    SVSM Award 2022: Projekt sind nominiert

    Seit 2007 vergibt die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement SVSM jährlich die SVSM Awards. Dabei handelt es sich um Auszeichnungen für besonders innovative Projekte aus den Bereichen Standortmarketing, Standortentwicklung und Wirtschaftsförderung. Für die diesjährigen Awards sind 14 Bewerbungen eingegangen – von Gemeinden, Städten und Organisationen vom Bodensee bis ins Oberwallis. Eine Jury hat diese anhand festgelegter Kriterien bewertet und die folgenden sechs Projekte für die Awards 2022 nominiert:

    • City-Event „Big Air Chur“ – eingereicht von der Kontaktstelle Wirtschaft der Stadt Chur

    • Umnutzung der alten Spinnerei in Lichtensteig – eingereicht von der Genossenschaft Stadtufer

    • Projekt „valais4you“ zur Förderung der Zuwanderung von Fachkräften –

    eingereicht vom Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis

    • Gemeinschaftsprojekt „BIGNIK“ zur Identifikationsstärkung –

    eingereicht von REGIO Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee

    • „Werkstadt Zürisee“ zur Entwicklung des Arbeitsplatzgebietes Rütihof –

    eingereicht von der Stadt Wädenswil

    • Lancierung der integrierten Standortförderung für das Zürcher Oberland –

    eingereicht vom Verein Standortförderung Zürioberland

    Mit der Nomination ist den Bewerber*innen aber noch kein Award auf sicher: Ende August haben alle Nominierten die Gelegenheit, ihre Projekte der Jury zu  präsentieren. Die Jury setzt sich zusammen aus den folgenden Fachpersonen: Katharina Hopp, Jury-Präsidentin und Vorstandsmitglied SVSM; Botschafter Dr. Eric Jakob, Leiter der Direktion für Standortförderung SECO; Pascal Jenny, Präsident Arosa Tourismus; Karin Jung, Leiterin Amt für Wirtschaft und Arbeit Kanton St.Gallen; Prof. Dr. Markus Schmidiger, Leiter Kompetenzzentrum Immobilien

    Hochschule Luzern; Sonja Wollkopf-Walt, CEO Greater Zurich Area.

    Die Vergabe der Awards findet am Mittwoch, 2. November 2022, im Rahmen der hybriden Fachtagung „SVSM Dialog Wirtschaftsförderung“ im Kino Capitol in Olten statt. An diesem Anlass wird übrigens auch der oder die Standortmanager/in des Jahres ausgezeichnet.

  • Helvetia lanciert Immobilienplattform Helvetia ImmoWorld

    Helvetia lanciert Immobilienplattform Helvetia ImmoWorld

    Der Versicherungskonzern Helvetia mit Sitz in St.Gallen hat eine neue Internetseite für Immobilienbesitzer online gestellt. Mit Helvetia ImmoWorld kombiniert das Unternehmen Immobiliendienstleistungen mit seiner Expertise in Versicherungs- und Vorsorgefragen, heisst es in einer Medienmitteilung. Dazu arbeitet es mit dem Hypotheken- und Immobilienunternehmen MoneyPark mit Sitz in Pfäffikon SZ sowie weiteren Partnern zusammen.

    Die Immobilienplattform verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. So soll sie alle Phasen des Immobilienbesitzes abdecken, vom Sparen über die Suche und Finanzierung bis hin zur Absicherung, dem Werterhalt und dem Verkauf.

    So können die Nutzer über ein Suchportal, das die Objekte von Helvetia und MoneyPark mit den Angeboten anderer Portale vereint, Immobilien suchen. Ein Rechner ermittelt, wann eine Renovation sinnvoll ist. Die Wertentwicklung einer Liegenschaft lässt sich im eigenen Benutzerkonto online verfolgen. Zudem können registrierte Nutzer lokale Bauprojekte sowie die Preise, die für Liegenschaften in ihrer Umgebung in den letzten Jahren bezahlt worden sind, beobachten.

    Ausserdem ermöglicht Helvetia ImmoWorld den Angaben zufolge Zugang zu geprüften Kaufinteressenten und Handwerkern sowie Informationen und Beratung rund um Werterhalt, Steuerersparnisse, Liquiditätsbedarf, Altersvorsorge und Versicherungsschutz.

    „Wir sind überzeugt, dass es sich für unsere Kundinnen und Kunden lohnt, Versicherung, Vorsorge und Immobilienbesitz ganzheitlich zu betrachten“, wird Ralph Jeitziner, Leiter Vertrieb Schweiz, in der Medienmitteilung zitiert. Mit der neuen Plattform entwickele Helvetia sein Ökosystem Home strategisch weiter.

  • Sika und PERI investieren in Zürcher Bauroboter

    Sika und PERI investieren in Zürcher Bauroboter

    Der Zuger Baustoffhersteller Sika und die auf Schalungs- und Gerüsttechnik spezialisierte deutsche Firma PERI investieren in die Mesh AG. Das Start-up steht hinter einer neuen robotergestützten Technologie für die Baubranche. Mit dieser lassen sich basierend auf einem Computermodell Stahlgitter für verschiedene Betonformen herstellen. Dadurch wird der Bau von Gebäuden mit unüblichen Formen effizient und kostengünstig möglich. Bisher mussten solche speziellen Gitterstrukturen nämlich in Handarbeit hergestellt werden. Laut einer Mitteilung von PERI ist die Technologie von Mesh die weltweit erste ihrer Art.

    Die Methode basiert auf langjähriger Forschung an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), aus der Mesh ausgegliedert wurde. Die Zürcher Forschenden haben 2018 auch schon erfolgreich eine geschwungene Betonwand im NEST, dem modularen Forschungs- und Innovationsgebäude der Eidgenössischen Materialforschungs- und Prüfungsanstalt (Empa) in Dübendorf ZH, realisiert. In Zusammenarbeit mit PERI und Sika ist die Technologie seit 2019 in einen industriellen Bauprozess überführt worden. Die Gründung der Mesh AG ist erst kürzlich erfolgt.

    „Durch unsere Zusammenarbeit mit der Mesh AG und PERI wird ein neuartiges Bauverfahren am Markt etabliert, das die Herstellung von komplexen Geometrien ermöglicht und dabei kostengünstiger als konventionelle Methoden ist“, wird Philippe Jost, Head Construction Sika, in der Mitteilung zitiert. Davon profitiere die gesamte Bauindustrie.

  • Swiss Life investiert in Entwicklung des Flughafens JFK

    Swiss Life investiert in Entwicklung des Flughafens JFK

    Der Zürcher Lebensversicherer Swiss Life investiert über seine Sparte Swiss Life Asset Managers in ein Entwicklungsprojekt am Flughafen JFK in New York. Einer Medienmitteilung zufolge hat sich Swiss Life Asset Managers zu einer Minderheitsbeteiligung am Neubau des Terminal One verpflichtet. Gemeinsam mit JLC Infrastructure und anderen Konsortialpartnern wird eine Summe von 9,5 Milliarden Dollar bereitgestellt.

    Entstehen soll ein rund 223’000 Quadratmeter grosses „hochmodernes“ Terminal. Es stelle eine „Infrastrukturanlage mit attraktivem langfristigem Wachstumspotenzial dar und passt sehr gut in die Anlagestrategie unseres Fonds“, so Sinisha Ponzio, Head of Value Add Infrastructure bei Swiss Life Asset Managers, in der Mitteilung.

    Für Swiss Life Asset Managers stellt die neue Investition die dritte Anlage im Luftfahrtsektor dar. Der Versicherer sieht dies als einen „Vertrauensbeweis für die Zukunft der modernen Luftfahrt“. Swiss Life Asset Managers erwartet keine Abschwächung in der Luftfahrtbranche. Hervorgehoben werden in diesem Zusammenhang die bessere Kapazitätsauslastung der Fluggesellschaften, neue Flugzeugbestellungen, der technologische Fortschritt und die Errichtung moderner Flughafenanlagen.

  • Implenia gewinnt komplexe Immobilienprojekte in der Westschweiz

    Implenia gewinnt komplexe Immobilienprojekte in der Westschweiz

    Alternativen, die über die Ergebnisse der letztjährigen Strategieüberprüfung hinausgehen, sollen in Betracht gezogen werden, insbesondere angesichts des veränderten Wirtschafts- und Marktumfelds. Das Ziel der Überprüfung besteht darin, eine fokussiertere, agilere Gruppe mit einer deutlich niedrigeren absoluten Kostenbasis zu schaffen, die allen Anspruchsgruppen nachhaltige Erträge liefern sowie Kundinnen und Kunden herausragende Dienstleistungen bieten kann.

    Renovation des Hauptsitzes einer internationalen Organisation in Genf
    Für eine wichtige internationale Organisation darf Implenia den historischen Hauptsitz in Genf vollständig renovieren. Das Projekt wird ca. zweieinhalb Jahre dauern. Die Arbeiten umfassen unter anderem die Anpassung der Fassaden sowie der Sicherheitsinstallationen an die aktuellen Normen, eine komplette Neugestaltung der allgemeinen Räume sowie der 1’200 Arbeitsplätze und die Modernisierung der technischen Ausstattung und Installationen.

    Implenia hat das Projekt im Rahmen eines Wettbewerbs als Generalunternehmer gewonnen, basierend auf einem vorhergehenden Mandat als Gesamtplaner sowie einem bereits erstellten Neubau für diese internationale Organisation. Beim Projekt gilt es, das historische Erbe zu erhalten bei gleichzeitig hoher architektonischer Qualität. Das sanierte Gebäude soll strenge Anforderungen bezüglich Nachhaltigkeit erfüllen und wurde mit BIM geplant. Die Ausführung erfolgt mit Lean Construction.

    PULSE – zwei neue Gebäude für Produktion und Forschung in Cheseaux-sur-Lausanne
    Für den zur Gruppe EPIC Suisse AG gehörenden Bauherrn erstellt Implenia als Totalunternehmer zwei neue viergeschossige Gebäude für Produktion und Forschung in Bio-Pharma, Life Sciences sowie weiteren Branchen in Cheseaux-sur-Lausanne. Die beiden Gebäude sind durch zwei gemeinsame Untergeschosse miteinander verbunden. Erstellt werden sie im Rohbau und die Flächen werden nach Wünschen der künftigen Mieter teilausgebaut. Die neuen Gebäude werden im Minergie-Standard gebaut und eine Zertifizierung nach BREEAM-good wird angestrebt. Das Projekt wurde mit BIM geplant und die Ausführung erfolgt mit Lean Construction. Die Arbeiten, die bereits im Sommer 2022 starten, werden rund zweieinhalb Jahre dauern. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter discover.pulse.swiss.

  • Credit Suisse kündigt eine umfassende Strategieüberprüfung an

    Credit Suisse kündigt eine umfassende Strategieüberprüfung an

    • Alternativen, die über die Ergebnisse der letztjährigen Strategieüberprüfung hinausgehen, sollen in Betracht gezogen werden, insbesondere angesichts des veränderten Wirtschafts- und Marktumfelds. Das Ziel der Überprüfung besteht darin, eine fokussiertere, agilere Gruppe mit einer deutlich niedrigeren absoluten Kostenbasis zu schaffen, die allen Anspruchsgruppen nachhaltige Erträge liefern sowie Kundinnen und Kunden herausragende Dienstleistungen bieten kann.
    • Das erstklassige globale Vermögensverwaltungsgeschäft, die führende Universalbank in der Schweiz und das Asset-Management-Geschäft mit Mehrfachspezialisierung sollen gestärkt werden.
    • Transformation der Investment Bank in ein kapitalschonendes, beratungsorientiertes Bankgeschäft und ein stärker fokussiertes Marktgeschäft, das das Wachstum des Wealth Managements und der Swiss Bank ergänzt.
    • Überprüfung strategischer Optionen für den Securitized Products-Bereich, die auch die Einbringung von Fremdkapital in diese marktführende, renditestarke Plattform einschließen können, um ungenutzte Wachstumschancen zu realisieren und zusätzliche Ressourcen für die Wachstumsbereiche der Bank freizusetzen.
    • Die absolute Kostenbasis der Gruppe soll mittelfristig auf unter CHF 15,5 Mia. gesenkt werden, zum Teil durch eine bankweite digitale Transformation, die auf umsichtige Weise dauerhafte Einsparungen sicherstellt und gleichzeitig den Fokus in Bezug auf die Verbesserung des Risikomanagements und der Risikokultur beibehält.

    Die Credit Suisse wird anlässlich der Veröffentlichung ihrer Ergebnisse für das dritte Quartal 2022 detailliertere Informationen zu den Fortschritten der Strategieüberprüfung bereitstellen, einschliesslich spezifischer Ziele.

    Axel P. Lehmann, Verwaltungsratspräsident der Credit Suisse, sagt: «Es freut mich, Ueli als unseren neuen Group CEO willkommen heissen zu dürfen, um die umfassende strategische Überprüfung in einem für die Credit Suisse so entscheidenden Moment zu beaufsichtigen. Mit seinen fundierten Branchenkenntnissen und einer beeindruckenden Erfolgsbilanz wird Ueli unsere strategische und operative Transformation mit vorantreiben, auf bestehenden Stärken aufbauen und das Wachstum in wichtigen Geschäftsbereichen beschleunigen. Seit ich als Verwaltungsratspräsident übernommen habe und unsere Bank mit dem erneuerten Verwaltungsrat zusammen überprüfen konnte, habe ich die erstklassige Qualität unserer Geschäftsbereiche schätzen gelernt. Aber wir müssen flexibler sein, um sicherzustellen, dass sie über die notwendigen Ressourcen verfügen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Unser Ziel muss es sein, eine stärkere, einfachere und effizientere Gruppe mit nachhaltigeren Erträgen zu werden. Ich möchte mich an dieser Stelle bei Thomas für seinen grossen Einsatz für die Credit Suisse über die letzten 20 Jahre, insbesondere als Group CEO, bedanken. Er hat einen enormen Einsatz geleistet und unseren Kunden in der Schweiz und international mit grosser Integrität und viel Unternehmergeist gedient. Ich wünsche ihm alles Gute für die Zukunft.»

    Thomas Gottstein, abtretender CEO der Credit Suisse, sagt: «Es war mir eine grosse Ehre und ein Privileg der Credit Suisse über diese letzten 23 Jahre zu dienen. Die Bank verfügt über beeindruckende Bereiche in allen vier Divisionen und einen immensen Talentpool von mehr als 50,000 Kolleginnen und Kollegen weltweit. Trotz den Herausforderungen der vergangenen zwei Jahre bin ich sehr stolz darauf, was wir seit meinem Eintritt in die Geschäftsleitung vor sieben Jahren und in der jüngsten Zeit mit der Stärkung der Bank und der gezielten Rekrutierung von hochkarätigen Führungskräften sowie der Verbesserung unserer Risikokultur erreicht haben. In den letzten Wochen bin ich nach Gesprächen mit Axel und meiner Familie sowie aus privaten und gesundheitlichen Gründen zum Schluss gekommen, dass es der richtige Zeitpunkt ist, zurückzutreten und die weitere Phase mit den heute angekündigten entscheidenden Massnahmen in die Hände eines Nachfolgers zu legen.»

    Ulrich Körner, neuer CEO der Credit Suisse, sagt: «Ich danke dem Verwaltungsrat für sein Vertrauen, dass er mir zu Beginn dieser fundamentalen Transformation entgegengebracht hat. Ich freue mich darauf, mit allen Kolleginnen und Kollegen in der Bank und in der Geschäftsleitung zusammenzuarbeiten und meine volle Energie für die Umsetzung unserer Transformation einzusetzen. Dies ist ein herausforderndes Unterfangen, aber gleichzeitig auch eine grosse Chance, die Bank für eine erfolgreiche Zukunft zu positionieren und ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Mein Dank gilt auch Thomas für seine Unterstützung und Partnerschaft.»

    Ulrich Körner ist seit April 2021 ein Mitglied der Geschäftsleitung und CEO des Asset Management. Er kam von der UBS Group, wo er elf Jahre lang Mitglied der Konzernleitung war, davon sechs Jahre als Leiter des Bereichs Asset Management. Davor war er als Chief Operating Officer tätig. Seit 2011 leitete er zusätzlich die Region Europa, Naher Osten und Afrika für die UBS. Bevor er zur UBS kam, war er in leitender Funktion bei der Credit Suisse tätig, unter anderem als Chief Financial Officer und Chief Operating Officer der Credit Suisse Financial Services und als CEO der Region Schweiz. Ulrich Körner hat ein PdD in Business Administration der Universität St. Gallen (HSG).

    Ausbau der Führungsposition in der Vermögensverwaltung und in der Schweizer Universalbank
    Die starke globale Vermögensverwaltung, die Universalbank in der Schweiz und das Asset Management bilden die Wurzeln der Credit Suisse. Bei der Strategieüberprüfung hat die Stärkung dieser Positionen Priorität. Gleichzeitig werden Optionen für eine grundlegende Transformation der Investment Bank zu einem äusserst konkurrenzfähigen Banking-Bereich und einem nachhaltigeren Markets-Bereich als Ergänzung des Wealth Management und der Swiss Bank geprüft.

    Im Wealth Management strebt die Credit Suisse einen Ausbau ihrer Führungsposition in der Schweiz, EMEA, Teilen der Region Americas und APAC an. Dabei kann sie von ihren Stärken im Ultra-High-Net-Worth-Segment profitieren und gleichzeitig das Core-High-Net-Worth-Wachstum beschleunigen, um die wiederkehrenden Erträge zu steigern, gestützt durch eine einheitliche globale Plattform. Die Führungsposition der Bank in der Schweiz wird weiter gestärkt, indem «High-Touch»-Kompetenzen in Bezug auf Vermögensverwaltungs-, Firmen- und institutionelle Kunden ausgebaut sowie «High-Tech»-Aktivitäten durch das CSX Angebot beschleunigt werden.

    Strategieüberprüfung in Bezug auf die Investment Bank; Prüfung strategischer Optionen für Securitized Products
    Der Verwaltungsrat und das Senior Management der Credit Suisse sind überzeugt: Die Strategieüberprüfung muss im Wesentlichen sicherstellen, dass ein weniger kapitalintensiver, beratungsorientierter Bereich Banking und ein fokussierterer Bereich Markets geschaffen werden. So wird das Wachstum des Vermögensverwaltungsgeschäfts und der Swiss Bank ergänzt und die strategischen Ziele können besser erfüllt werden. Ausserdem sollen weiterhin erstklassige Dienstleistungen für die Kundinnen und Kunden bereitgestellt und eine beständigere Performance erzielt werden.

    Die Bank wird verschiedene strategische Optionen prüfen, um den Wachstumskurs unserer marktführenden Securitized-Products-Plattform mit dem zugehörigen Finanzierungsgeschäft fortzusetzen. Es handelt sich hierbei um ein hochprofitables globales Geschäft mit risikogewichteten Aktiven in Höhe von rund USD 20 Mia. und einer Leverage-Risikoposition in Höhe von rund USD 75 Mia. Es bietet beträchtliche, bisher ungenutzte Wachstumschancen, die womöglich durch die Beschaffung von Fremdkapital optimal ausgeschöpft werden können. Dies würde wiederum zusätzliche Ressourcen freisetzen, die in die Wachstumsbereiche der Credit Suisse investiert werden könnten. Die Credit Suisse wird die Kundinnen und Kunden des Bereichs Securitized Products weiterhin vollumfänglich unterstützen.

    Die Führung der Investment Bank wird mit der Ernennung von David Miller und Michael Ebert als Co-Leiter für die Bereiche Banking bzw. Markets verstärkt. Christian Meissner, CEO der Investment Bank, wird sich auf die laufende strategische Transformation des Geschäfts konzentrieren.

    Überwacht wird die Entwicklung und Umsetzung der neuen Strategie von dem gesamten Verwaltungsrat, unterstützt durch einen vom Verwaltungsrat geleiteten Ad-hoc-Ausschuss, dem Investment Bank Strategy Committee. Michael Klein hat den Vorsitz und weitere Mitglieder sind Mirko Bianchi, Richard Meddings und Blythe Masters.

    Reduzierung der absoluten Kostenbasis auf unter CHF 15,5 Mia.; weitere Förderung der Risikomanagementkultur
    Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der Credit Suisse haben ein Programm lanciert, mit dem die absolute Kostenbasis der Gruppe angesichts des schwierigeren Wirtschafts- und Marktumfelds mittelfristig auf unter CHF 15,5 Mia. reduziert werden soll. Damit knüpft die Bank an ihre beim Investor Deep Dive im Juni eingegangenen Verpflichtungen an: in der Funktion Technology & Operations erhebliche Einsparungen zu erzielen, um die Skalierbarkeit zu verbessern und die langfristige Nachhaltigkeit dieser Effizienzsteigerungen sicherzustellen, während die digitale Transformation weiter vorangetrieben und die solide Risikokultur der Gruppe weiter optimiert wird.

    Axel P. Lehmann sagt: «Mit dieser tiefgreifenden Strategieüberprüfung setzen wir klare Prioritäten für die Zukunft des Unternehmens. Wir wollen bleibende Werte schaffen, indem wir unsere Kundinnen und Kunden mit Umsicht, Engagement und Unternehmergeist betreuen. Im Rahmen der Umsetzung unserer Strategieüberprüfung werden unsere Transformation und unser Kulturwandel der Credit Suisse wieder zu ihrer herausragenden Position als Bank für Unternehmerinnen und Unternehmer in der globalen Finanzwelt verhelfen.»

  • CBRE Switzerland Office Take-Up Index

    CBRE Switzerland Office Take-Up Index

    CBRE Switzerland veröffentlicht erstmalig ihren CBRE Switzerland Office Take-Up Index. Der Index beruht auf den Inserateabschaltungen auf den ImmobilienOnline-Marktplätzen und zeichnet die quartalsweisen Volumen der am Schweizer Büromarkt vermieteten Flächen nach. Er stellt einen höchstaktuellen Indikator für die Büronachfrage dar und wird für die ganze Schweiz sowie für drei geografische Teilmärkte (vgl. Abbildungen unten) dargestellt.

    Alle Subindizes zeigen seit dem vierten Quartal 2021 und insbesondere seit Anfang 2022 eine Rekordaktivität bei den Bürovermietungen. Obwohl die wirtschaftliche Erholung derzeit durch neue globale Unsicherheiten beeinträchtigt wird, hat die Überwindung der Covid-19-Krise dazu geführt, dass die Unternehmen ihre oftmals pausierten Immobilienprojekte wieder in Angriff nehmen. Auch in den Vorortsgebieten der grössten Schweizer Städte nahm die Vermietungsaktivität letzthin nochmals zu (vgl. Abbildung 3). Die nur noch schwach steigende Bewegung der Flächenumsätze in den Städten selbst (vgl. Abbildung 2) ist damit zu erklären, dass die durchschnittliche Verfügbarkeitsrate hier bei tiefen 3.1% liegt. Grosse Flächenanmietungen finden damit nur noch selten oder «off-market» abseits der messbaren Online-Kanäle statt. Die Flächenumsätze in der restlichen Schweiz ausserhalb der Ballungsräume der Grossstädte sind hingegen bereits leicht rückläufig (vgl. Abbildung 4).

    Der ausgeprägte Wunsch nach Zentralität mit dem Ende der COVID-19-Pandemie hat in den Innenstädten zu weiter sinkenden Büroleerständen geführt, weshalb sich die Flächenumsätze nun auch in die gut erschlossenen Vorortgebiete verlagern.

    David Schoch, Research & Consulting CBRE Switzerland
    Abbildung 1: Büroflächenumsatz gesamte Schweiz
    Abbildung 2: Büroflächenumsatz Städte Zürich, Genf, Basel, Bern und Lausanne
    Abbildung 3: Büroflächenumsatz Vororte von Zürich, Genf, Basel, Bern und Lausanne
    Abbildung
    Abbildung 4: Büroflächenumsatz Restschweiz (Schweiz exkl. Städte Zürich, Genf, Basel, Bern und Lausanne sowie deren Vororte)

    Methodikbeschrieb:
    Die quartalsbasierte Berechnung des Take-Up beruht auf den Inseraten der ImmobilienOnline-Marktplätze und wird jeweils als zentrierter Durchschnitt dreier Quartale ausgewiesen. Werden Inserate vom Netz genommen und während einer bestimmten Frist nicht wieder aufgeschaltet, so fliessen sie in den Take-Up ein. Direkte Vermietungen, d.h. die Vermietung von Flächen, die nicht auf den Online-Marktplätzen inseriert wurden, werden hier nicht berücksichtigt, was eine negative Auswirkung auf die Höhe des Take-Up hat. Beispielsweise bei grösseren Liegenschaften, der Vorvermietung von Projektentwicklungen oder eigengenutzten Neubauten werden oft nicht alle oder gar keine Flächen inseriert. Gleichzeitig werden aus verschiedenen Gründen aber auch immer wieder Flächen gänzlich oder vorübergehend vom Netz genommen, ohne dass eine erfolgreiche Vermietung stattfand, dies wiederum hat eine positive Auswirkung auf die Höhe des TakeUp. Mietvertrags-erneuerungen sind nicht Bestandteil des Take-Up. Die Indexbasis bildet das erste Quartal 2009 (= 100) und fällt damit in eine Zeit, die durch eine vorübergehend negative Wirtschaftsentwicklung und den Beginn der bis heute anhaltenden Tiefzinsphase geprägt war.

  • Implenia gewinnt zwei grosse und komplexe Immobilienprojekte in der Westschweiz

    Implenia gewinnt zwei grosse und komplexe Immobilienprojekte in der Westschweiz

    Neubau Bürogebäude Kyoto im Green Village in Genf

    Anlagestiftung Swiss Life hat Implenia als Totalunternehmer mit der Erstellung des Bürogebäudes Kyoto im neuen Stadtteil Green Village auf dem Gelände des Ökumenischen Rats der Kirchen (World Council of Churches) in Genf beauftragt. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von mehr als CHF 60 Mio. und wird rund
    zwei Jahre dauern. Die Division Real Estate von Implenia ist mit der Entwicklung des Stadtteils Green Village beauftragt und auch die Realisation des Wohnhauses Montreal erfolgte bereits durch Implenia Division Buildings. Das Bürogebäude Kyoto umfasst zehn Stockwerke inklusive Erdgeschoss, die nach Wunsch des künftigen Mieters teilausgebaut werden. Nachhaltigkeit spielt bei der Entwicklung des Green
    Village eine zentrale Rolle, der Neubau strebt daher eine Zertifizierung nach SNBS an. Das Projekt wurde mit BIM geplant und die Ausführung erfolgt mit Lean  Construction.

    Wohn- und Gewerbeneubau Alleestrasse in Biel

    Für den Bauherrn Meili Unternehmungen AG erstellt Implenia als Generalunternehmer zwei Ersatzneubauten mit fünf Vollgeschossen auf dem Gebiet Brühlstrasse Süd in Biel. Insgesamt sind 105 Mietwohnungen sowie im Erdgeschoss zur Strasse hin orientierte Dienstleistungsflächen in hohem architektonischem Standard geplant. Das Projekt resultiert aus einem Studienauftrag, der von der Meili Unternehmungen AG durchgeführt und von den Architekten Bart & Buchhofer AG gewonnen wurde. Der Massivbau mit hinterlüfteter Holzfassade wird mit Erdsonden, Wärmepumpe und grossflächiger Fotovoltaikanlage erstellt. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von CHF 42 Mio. und wird rund zweieinhalb Jahre dauern.

  • Zirkuläre Unternehmen verschieben Erdüberlastungstag

    Zirkuläre Unternehmen verschieben Erdüberlastungstag

    Der diesjährige Erdüberlastungstag steht am 28. Juli an, informiert das Global Footprint Network in einer Mitteilung. Es errechnet jährlich den Tag, an dem die menschliche Nachfrage die Ressourcen übersteigt, die der Planet in einem ganzen Jahr erneuern kann. In den letzten 50 Jahren ist der sogenannte Overshoot Day im Kalender immer weiter nach vorne gerückt.

    Zirkuläre Unternehmen steuern dieser Entwicklung entgegen. Als Beispiel werden in der Mitteilung zwei deutsche und ein Schweizer Unternehmen genannt. So hat das Bauunternehmen Eberhard aus Kloten ZH eine Methode entwickelt, mit der Mischabbruch in neue und kreislauffähige Sekundärrohstoffe zerlegt werden kann. Ein von Eberhard entwickelter zirkulärer Beton könnte weltweit angewandt den Erdüberlastungstag um 2,4 Tage hinauszögern, heisst es in der Mitteilung.

    Als weitere Beispiele für zirkuläre Unternehmen zählt Global Footprint Network das Wassertechnologieunternehmen Aqseptence Group aus dem südhessischen Aarbergen und die auf Abfallrecycling spezialisierte Kölner Firma Interzero auf. „Kreislauflösungen geben Unternehmen die beste Chance, in einer vorhersehbaren Zukunft erfolgreich zu sein“, wird Mathis Wackernagel vom Global Footprint Network in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge ist die Wahrscheinlichkeit, dass solche Unternehmen wertvoll bleiben höher als für Unternehmen, die Klimawandel, Ressourcenknappheit und Ressourcensicherheit ignorieren.

  • Dormakaba stellt Türen im Next Facade and Design Studio aus

    Dormakaba stellt Türen im Next Facade and Design Studio aus

    Mit einem Team aus Architekten- und Objektberatern sowie Karusselltürspezialisten beteiligt sich der Schliestechnikkkonzern dormakaba an dem Next Facade and Design Studio von Wicona und teilnehmenden Partnerfirmen. In dem 800 Quadratmeter grossen Studio in Frankfurt am Main will dormakaba ab September seine Zugangslösungen für Fassadenplaner präsentieren, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Das Studio von Wicona, einem deutschen Anbieter von Fenstern, Türen und Fassaden aus Aluminium, sowie elf weiteren Unternehmen, bietet dem Fachpublikum der Fassadenbranche seit fünf Jahren eine Plattform zum Austausch und für Veranstaltungen. „Mit dieser einmaligen Plattform Next Facade and Design Studio erreichen wir ein kompetentes, sehr interessiertes Fachpublikum“, wird Frank Ulbrich, Key Account Manager bei dormakaba, in der Medienmitteilung zitiert.

    Dormakabas Berater vor Ort sollen die Ausstellung für persönliche Gespräche mit Kunden, für die Architekten- und Objektberatung, Workshops, Schulungen, Sales Meetings sowie Veranstaltungen für Zielgruppen im Fassadenbau nutzen. Dafür baut das Unternehmen seine neue Generation automatischer Schiebetüren im Haupteingangsbereich auf. Begehbar wird ausserdem eine für die nachhaltige Fassadengestaltung konzipierte Karusselltür sein.

  • Sika verbucht Rekordumsatz

    Sika verbucht Rekordumsatz

    Sika habe im ersten Halbjahr 2022 Rekordwerte bei Umsatz und Gewinn erzielt, schreibt der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Ihr zufolge legte der Umsatz von Sika im Jahresvergleich um 18,0 Prozent auf den Rekordwert von 5,25 Milliarden Franken zu. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT zog im selben Zeitraum um 22,7 Prozent auf 841,9 Millionen Franken an. Die EBIT-Marge habe gleichzeitig den Rekordwert von 16,0 Prozent erreicht, erläutert Sika.

    Die Marktbedingungen seien auch für Sika anspruchsvoller geworden, wird Thomas Hasler in der Mitteilung zitiert. „Dennoch konnten wir im letzten Halbjahr die Stärken unseres Geschäftsmodells und unserer Organisation voll ausspielen und gute Geschäftsergebnisse erzielen“, so der Vorsitzende der Konzernleitung. Als solche Stärken zählt Hasler eine hohe Diversifikation, eine globale Einkaufsorganisation sowie innovative, nachhaltige und qualitativ hochwertige Technologien auf.

    Zum Rekordumsatz im Berichtssemester haben laut Mitteilung alle Regionen mit zweistelligen Wachstumsraten beigetragen. Am stärksten fiel das Wachstum mit 39,5 Prozent (35,8 Prozent in Lokalwährungen) in der Region Americas aus. Die umsatzstärkste Region EMEA legte um 7,6 Prozent (12,9 Prozent in Lokalwährungen) auf 2,19 Milliarden Franken zu. Das Geschäft mit der Automobilindustrie sei mit 13,2 Prozent in Lokalwährungen „deutlich schneller als der Markt gewachsen“, schreibt Sika.

    Für das Gesamtjahr hat der Konzern sich das Ziel gesetzt, beim Umsatz erstmals mehr als 10 Milliarden Franken zu erreichen. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT soll überproportional zum Umsatz gesteigert werden.

  • Schindler & Scheibling will in Saland wachsen

    Schindler & Scheibling will in Saland wachsen

    Boden, Fassade und Dach der neuen Produktionshalle von Schindler & Scheibling in Saland sind alle aus Holz hergestellt, informiert die Zürcher Kantonalbank in einer Mitteilung. Sie hat das Holzbauunternehmen mit Sitz in Uster bei der Einrichtung des neuen Standorts unterstützt. Mit dem Neubau will Schindler & Scheibling fehlende Erweiterungsmöglichkeiten an den beiden Standorten Uster und Hittnau ZH kompensieren.

    Der 86 Meter lange, 46 Meter breite und 17 Meter hohe Holzbau ist zudem als Leuchtturmprojekt für den Holzbau angelegt. „Wir wollen damit bei Bauherren, Zimmerleuten, Architekten und auch spontanen Besucherinnen und Besuchern die Begeisterung für den Holzbau wecken“, wird Nathanael Weiss, Leiter Architektur bei Schindler & Scheibling, in der Mitteilung zitiert. Als besonders beeindruckend wird in dieser der leistungsfähige Verbund aus Massivholz und modernem, gebogenen Brettschichtholz sowie die Tatsache beschrieben, dass Halle und Dach von „lediglich fünf Baumstützen aus unterschiedlichen Forstgebieten des Kantons Zürich“getragen werden.

    Am neuen Standort hat Schindler & Scheibling eine Produktionsstrasse für Massivholz-Elementbausysteme eingerichtet. Hier werden massgeschneiderte Konstruktionen für Decken, Böden und Wände produziert, die auf der Baustelle mittels einer Dübel-Technik in Rekordzeit montiert werden können. „Dank vorproduziertem Holzsystembau steht das individuelle Eigenheim innert ein bis zwei Tagen“, erklärt Fabian Scheibling, Leiter Verkauf und Projektentwicklung bei Schindler & Scheibling.

  • Individuell klimatisierte Büros steigern Wohlbefinden

    Individuell klimatisierte Büros steigern Wohlbefinden

    Menschen fühlen sich unter denselben Temperaturbedingungen unterschiedlich wohl. Das haben nun auch Messungen von Forschenden der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) in einer üblichen Büroumgebung belegt. Sie sammelten thermophysiologische Daten von Testpersonen. Laut einer Mitteilung der EPFL zeigen sie, dass etwa Alter und Geschlecht den Stoffwechsel beeinflussen. Und dieser wiederum kann je nach Ernährung, Jahreszeit und Tagesrhythmus schwanken.

    Klimaanlagen seien derzeit auf den Raum und nicht auf den Menschen ausgerichtet, erklärt Dolaana Khovalyg, Assistenzprofessorin an der Fakultät für Architektur, Bau- und Umweltingenieurwesen der EPFL und Leiterin des Labors für integriertes Komfort-Engineering. 80 Prozent der Mitarbeitenden fühlen sich bei einer durchschnittliche Bürotemperatur im Winter von 21 Grad behaglich, aber 20 Prozent nicht. „Unser Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass sich alle gut fühlen, ohne Ausnahme.“

    Die Möglichkeit, den Energieverbrauch eines Menschen genau zu messen, ebne den Weg für eine neue Art von Technologien, bei der die gesammelten Daten in zentrale Heiz- und Kühlsysteme eingespeist werden. Diese wiederum können die Temperatur in einem bestimmten Bereich, etwa an einem Schreibtisch, in Echtzeit anpassen und so den Energieverbrauch in Gebäuden optimieren.

    Nun sucht das Forschungsteam nach weniger invasiven Messmethoden als die Silikongesichtsmasken und Körpersensoren, die die Probanden tragen mussten. Aktuell arbeitet es mit Infrarotkameras. Auch Fragen des Datenschutzes seien noch zu klären. Ihre Studie wurde unlängst im Fachblatt „Obesity Journal“ veröffentlicht.

  • Dormakaba bleibt auf Wachstumskurs

    Dormakaba bleibt auf Wachstumskurs

    Dormakaba hat im am 30. Juni abgeschlossenen Geschäftsjahr 2021/22 einen Nettoumsatz von knapp 2,76 Milliarden Franken erwirtschaft, informiert das weltweit aktive Schliesstechnikunternehmen aus dem Glattal in einer Mitteilung. Den vorläufigen und noch nicht auditierten Kennzahlen von dormakaba zufolge entspricht dies einem Wachstum von 10,3 Prozent. Das organische Wachstum wird in der Mitteilung auf 7,7 Prozent beziffert. Hier habe dormakaba die selbstgesteckte Zielspanne von 3 bis 5 Prozent übertroffen, erläutert das Unternehmen.

    Das bereinigte Ergebnis auf Stufe EBITDA stieg im Jahresvergleich von 362 auf 372 Millionen Franken an. Die bereinigte EBITDA-Marge habe mit 13,5 Prozent unter der Zielgrösse von mindestens 14,2 Prozent gelegen, informiert dormakaba. Als Hintergrund gibt das Unternehmen die durch den Krieg in der Ukraine beschleunigte Inflation und Störungen in den Lieferketten an.

    Letztere haben nach Auskunft von dormakaba vor allem zu Beeinträchtigungen im Geschäft mit margenstarken Elektronikprodukten geführt. Insgesamt blicke das Unternehmen aber auf ein Geschäftsjahr mit guter Nachfrage zurück. Auch aktuell kann sich dormakaba nach eigener Einschätzung auf einen guten Auftragseingang und -bestand stützen.

    „Während wir unsere Wachstumsziele übertroffen haben, konnten wir unsere Guidance bezüglich EBITDA-Marge in diesem herausfordernden inflationären Umfeld nicht erreichen“, wird dormakaba-CEO Jim-Heng Lee in der Mitteilung zitiert. „Daher haben wir die Preise erhöht, um weitere Inflationseffekte auszugleichen und werden dies auch weiterhin tun.“ Seinen detaillierten Jahresbericht wird dormakaba am 31. August präsentieren.

  • Oper Credits sammelt 11 Millionen Euro ein

    Oper Credits sammelt 11 Millionen Euro ein

    Oper Credits hat in einer Serie-A-Finanzierungsrunde 11 Millionen Euro eingenommen. Sie wurde von Bessemer Venture Partners und ABN AMRO Ventures angeführt. Auch die bestehenden Investoren Constructive Venture Fund, Pitchdrive, Kraken Ventures, Techstars und Verve Ventures haben sich beteiligt.

    Für Oper geht es bei dieser Finanzierungsrunde laut einem Blog-Artikel darum, „dass wir unseren Vorsprung bei digitalen Hypotheken in ganz Europa ausbauen. Denn die Hypothekenbranche ist bereit für einen gigantischen digitalen Sprung.“

    Mithilfe intelligenter Daten will Oper den für alle Beteiligten aufwändigen Prozess der Hypothekenvergabe so weit wie möglich vereinfachen. So sollen die Übergabe von Papier-Dokumenten und aufwändige Bonitätsprüfungen ersetzt werden, die Antragsstellerinnen und -steller oft bei mehreren Banken durchlaufen müssen. Dafür hat Oper eine White-Label-Lösung geschaffen, die Banken in ihre bestehenden digitalen Kanäle einbinden können. „Wir sind der erste Anbieter in diesem Bereich und gewinnen in rasantem Tempo neue europäische Banken hinzu“, so Oper.

    Oper passe in die Strategie vieler Retail-Banken in Europa, die Filialen schliessen und zunehmend auf Online-Prozesse setzen. Doch sei bei Hypotheken ein Entweder-Oder angesichts individuell zu klärender Grenzfälle nicht die Lösung: „Unserer Erfahrung nach wird sich am Ende eine Hybridstrategie durchsetzen.“

  • ewz baut zweite Solaranlage auf Staumauer

    ewz baut zweite Solaranlage auf Staumauer

    ewz baut auf der Staumauer Valle di Lei auf über 1900 Meter Seehöhe seine zweite Grosssolaranlage. Die Bündner Gemeinde Ferrera hat dafür im November 2021 die Baugenehmigung erteilt. Laut einer Medienmitteilung werden auf der Staumauer Valle di Lei der Kraftwerke Hinterrhein (KHR) auf 550 Metern Länge über 1000 Module angebracht. Den Grossteil der Bau- und Installationsarbeiten führen KHR-Mitarbeitende aus.

    Entwickelt und geplant wurde die Anlage von der Reech GmbH aus Landquart GR. Sie wird eine Leistung von 343,2 Kilowattpeak aufweisen. Die jährliche Produktion wird bei rund 380 Megawattstunden liegen. Laut ewz entspricht das dem jährlichen Strombedarf von etwa 160 Stadtzürcher Haushalten.

    Hochalpine Photovoltaikanlagen sind besonders effizient. Sie liefern den Angaben zufolge im Jahresdurchschnitt 25 Prozent mehr Strom als Anlagen im Mittelland. Zudem produzieren sie rund die Hälfte des Jahresstroms im Winter. Dadurch, so ewz, tragen sie zur Versorgungssicherheit im Winterhalbjahr bei.

    Analog der ersten Photovoltaikanlage von ewz auf der Staumauer Albigna können sich ewz-Kundinnen und -Kunden bei Lago di Lei – Solar ebenfalls beteiligen. 73 Prozent der zur Verfügung stehenden Flächen seien bereits verkauft.

  • Implenia erreicht erneut gute Bewertung bei Nachhaltigkeit

    Implenia erreicht erneut gute Bewertung bei Nachhaltigkeit

    Beim Nachhaltigkeitsranking von Sustainalytics für 2021 ist die Bau- und Immobiliengesellschaft Implenia aus Opfikon wieder sehr gut bewertet worden. Gegenüber dem Vorjahr legte der Konzern um 1 auf 85 Punkte in der Gesamtwertung zu, heisst es in einer Medienmitteilung. Damit konnte das Bauunternehmen seine Spitzenposition bei Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) unter den insgesamt 65 analysierten Unternehmen der Branche Construction & Engineering festigen.

    Auch im ESG Risk Rating schaffte es das Bauunternehmen unter die besten 5 Prozent der bewerteten Unternehmen. In der Peer-Tabelle des ESG Risk Rating erreicht Implenia sogar Platz 1.

    „Wir freuen uns, dass Sustainalytics unser Engagement für Umwelt, Soziales und Governance und unser Management der mit diesen Bereichen verbundenen Risiken im Branchenvergleich als besonders stark einstuft. Wir arbeiten mit Herzblut jeden Tag auf die Erreichung unserer ambitionierten Nachhaltigkeitsziele 2025 hin und sind stolz, Stück für Stück nachhaltiger zu entwickeln und zu bauen“, wird Anita Eckardt, Vorsitzende des Implenia Sustainability Committee, in der Medienmitteilung zitiert.

    Sustainalytics ist ein zur Morningstar Inc. in Chicago im US-Bundesstaat Illinois gehörendes Unternehmen mit Sitz in Amsterdam und bietet Daten und Ratings zu unternehmerischer Verantwortung für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung an.

  • Patrimonium Urban Opportunitiy AG geht an die BX Swiss

    Patrimonium Urban Opportunitiy AG geht an die BX Swiss

    Die Patrimonium Urban Opportunity AG ist seit dem 18. Juli an der Börse BX Swiss AG kotiert. Die Kotierung soll dem Unternehmen schnelleres Wachstum ermöglichen und die Flexibilität bei der Finanzierung neuer Projekte erhöhen, erläutert Patrimonium in einer Mitteilung. Gründungsgesellschafter und Management behalten ihre Anteile.

    Das Portfolio von PATURBO setze sich aktuell aus neun kommerziellen Renditeimmobilien mit einem Marktwert von insgesamt 222 Millionen Franken zusammen, heisst es in der Mitteilung. Eine weitere im Bau befindliche Immobilie soll 2024 fertiggestellt werden. Die Immobiliengesellschaft fokussiert auf Gewerbeimmobilien in den Einzugsgebieten von Genf, Lausanne und Zürich.

    „Wir sind stolz darauf, diesen bedeutenden Meilenstein dank der langjährigen guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Investoren und Partnern erreicht zu haben” , wird Christoph Syz, Vorstandsdelegierter von PATURBO, in der Mitteilung anlässlich der Kotierung des Unternehmens an der Berner Börse zitiert. Hanspeter Berchtold, CIO Real Estate der Patrimonium Asset Management AG, freut sich dort „auf weitere spannende Projekte und darauf, einen positiven Beitrag zur Stadtentwicklung in den wichtigsten Wirtschaftszentren der Schweiz leisten zu können”. Die Patrimonium Asset Management AG ist von PATURBO mit der Vermögensverwaltung betraut worden.

  • EU fördert zwei Cleantech-Projekte von Holcim

    EU fördert zwei Cleantech-Projekte von Holcim

    Der Baustoffproduzent Holcim mit Sitz in Zug erhält Investitionen aus dem Innovationsfonds der Europäischen Union für zwei seiner Cleantech-Projekte. Über die Höhe der Fördersumme macht das Unternehmen in seiner Medienmitteilung keine Angaben. Die Gelder sollen in zwei Massnahmen zur Abscheidung, Nutzung und Speicherung von Kohlenstoffdioxid (CO2) in Deutschland und Polen einfliessen.

    Demnach beteiligt sich die EU an Carbon2Business, einem Teil des Projekts Westküste 100 in in Schleswig-Holstein. Im Holcim-Werk Lägerdorf wird abgesonderter Kohlenstoff in synthetische Kraftstoffe für den Mobilitätssektor und als Ausgangsmaterial für die chemische Industrie umgewandelt.

    Zudem unterstützt die EU das Projekt Go4ECOPlanet von Holcim in Polen. Es zielt auf die Schaffung einer durchgängigen Carbon-Capture-and-Storage-Kette ab, welche von der Abscheidung von CO2 am Standort Kujawien (Kujawy) bis zu dessen Speicherung im Meeresuntergrund der Nordsee reicht. Die Vision für Go4ECOPlanet ist es, bis 2027 eine Anlage mit Netto-Null-CO2-Ausstoss zu sein.

    „Holcim hat sich verpflichtet, bei der Dekarbonisierung unseres Sektors eine führende Rolle zu spielen. Als Empfänger von zwei Zuschüssen zur Dekarbonisierung von Zement freue ich mich über dieses klare Vertrauensbekenntnis der EU“, wird Miljan Gutovic, Leiter der Region Europa, Naher Osten und Afrika, in der Medienmitteilung zitiert.

    Beide Projekte sind Teil der Netto-Null-Strategie von Holcim, welche unter anderem das Ziel verfolgt, bis 2030 mindestens ein klimaneutrales Zementwerk zu betreiben.