Epic Suisse hat den Börsengang an der SIX Swiss Exchange vollzogen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Durch den Einstieg erweitere sich der Kreis der börsenkotierten Immobiliengesellschaften auf 18 Unternehmen.
Nach Angaben von SIX finde der Börsendebütant beste Voraussetzungen zur Erreichung seiner Wachstumsziele. Epic Suisse sei ein Beleg für „das anhaltende Interesse von Investoren an SIX-kotierten Immobiliengesellschaften“, wird SIX-CEO Jos Dijsselhof zitiert.
Epic Suisse aus Zürich hebt eine breit gefächerte Investorenbasis hervor, die auf das Geschäftsmodell setzen. Die 2004 gegründete Immobiliengesellschaft hat den Börsengang mit einem Eröffnungskurs von 68 Franken je Aktie umgesetzt, was einer Marktkapitalisierung in Höhe von 693 Millionen Franken entspreche.
Im neuen Kantonsbahnhof in Altdorf werden die Bahn- und Busverbindungen der südlichen Zentralschweiz gebündelt. Neue Zugshalte und zusätzliche Verbindungen steigern das Fachkräftepotenzial deutlich. Wissensbasierte Dienstleister auf der Nord-Süd-Achse profitieren vom Direktzugang in die Arbeitsmärkte der Greater Zurich Area sowie des Grossraums Mailand und treffen auf Technologien in den Sektoren Präzisionstechnik, Alpintechnik, Verkehrs- und Sicherheitstechnik und Umwelttechnologien. Auf der Werkmatt Uri hat sich der Kanton Uri mit Weitsicht Entwicklungsflächen gesichert, die er exklusiv für hochwertige Arbeitsplätze zu attraktiven Konditionen abgibt. Mit dem Neubau der Urner Kantonalbank direkt an der Perronkante des neuen Kantonsbahnhofs wird eine Arbeitswelt mit bezugsfertigen Büros angeboten. Am Bahnhofplatz eröffnete erst kürzlich das deutsche IT-Unternehmen Essendi IT seinen neuen Schweizer Sitz.
Der Kanton Uri ist auch ein fantastischer Lebens- und Freizeitraum mit seiner Seenlandschaft (Wasser- und Segelsport), den Bergen und Flüssen (Outdoor, Klettern, Wandern, Resort Andermatt), einem authentischen, ungekünstelten Erfahrungsraum mit der Ur-Geschichte und Tradition der Schweiz. So entstehen Inspirationen für neue Geschäftsideen.
Der Zwischenbericht der Standortförderung der Stadt Dietikon umfasst den Zeitraum von November 2021 bis April 2022. Er soll laut Medienmitteilung eine Übersicht über die in der Berichtsperiode wahrgenommenen Tätigkeiten verschaffen. Als besondere Höhepunkte dieser Arbeit werden in der Mitteilung die Fortschritte im Projekt Cleantech Hub Dietikon, das im letzten Herbst 2021 angelaufen ist, und beim Projekt Smart City Dietikon hervorgehoben.
Im Bereich der Wirtschaftsförderung haben laut dem Bericht der Stadtpräsident und Standortförderer 14 Firmen besucht und ihnen Hilfe bei diversen Anliegen angeboten. Die Nachfrage nach Gewerberäumen sei weiterhin hoch. Es gebe regelmässig mehr Mietgesuche als Angebote. Gesucht seien Logistikflächen und Werkstätten mit Lastwagenzufahrt und hohen Räumen. Als relativ konstant wird die Zahl der Neugründungen und Liquidationen bezeichnet.
Auch beim Cleantech Hub Dietikon gibt es laut dem Bericht Engpässe beim Angebot an geeigneten Gewerberäumen. Das Projekt mache aber Fortschritte. Ein Kernteam arbeitet seit Oktober intensiv am Aufbau. Am 15. Februar wurde der Förderverein Cleantech Hub Dietikon gegründet. Aktuell liegen mehrere Anfragen von Start-ups vor, die sich im Cleantech Hub einmieten möchten.
Zum Fortschritt beim Projekt Smart City Dietikon heisst es, die Umsetzung der ersten Teilprojekte habe sich verzögert. Eine eMobility-Ladestation am Zelgliplatz, eine eBike-Ladestation am Velohaus und ein öffentliches WLAN am Kirchplatz seien aber schon in Betrieb.
Weitere Berichte gibt es zum Ideenwettbewerb „Mitenand für Dietike“, dem NetzwerkStadt für ein attraktives Zentrum sowie zum Stadtmarketing und zu den Frischmärkten und saisonalen Märkten wie dem Frühlingsmarkt.
Die Immobilien von Andermatt Swiss Alps können sowohl als Erst- als auch als Zweitwohnsitz genutzt werden. Im Falle eines Zweitwohnsitzes haben die Eigentümerinnen und Eigentümer die Möglichkeit, das Apartment während ihren Abwesenheiten an Feriengäste zu vermieten und somit Einnahmen zu generieren. Das Team der Andermatt Swiss Alps kümmert sich um die gesamte Organisation und Abwicklung der Vermietung. Vom Reservationsablauf über die Reinigung bis hin zur Gästebetreuung vor Ort. Durch dieses Vermietungsprogramm sind die Apartments besser genutzt, und Andermatt Reuss ist das ganze Jahr belebt. Das verringert auch die Anzahl der so genannten kalten Betten, und zahlreiche Gäste können sich an den stilvoll eingerichteten Apartments erfreuen.
Ferien in modernen Apartments Die Apartments in Andermatt Reuss sind die optimale Unterkunft für eine Auszeit in den Bergen. Je nach Ausstattung für Familien, Paare oder Ferien mit Freunden. Die Ganzjahresdestination Andermatt bietet im Winter sowie im Sommer abwechslungsreiche Aktivitäten und Anlässe für Gross und Klein. Die Andermatt Konzerthalle wird das gesamte Jahr bespielt und bietet ein vielseitiges Programm. Das Skigebiet ist in wenigen Minuten zu Fuss oder bequem mit dem kostenlosen Skibus erreichbar und die Langlauf Loipe erstreckt sich bis wenige Meter vor die Haustür. Im Sommer beginnen die Wanderwege und Bike Trails wenige Schritte ausserhalb von Andermatt. Zudem befinden sich im Dorfteil Andermatt Reuss einige Shops, Restaurants und Bars.
Die Detaillistenvereinigung City Com Baden veranstaltet am Donnerstag, 2. Juni, das 2. Forum Einkaufsstadt Baden. Beginn ist laut Mitteilung auf LinkedIn um 19 Uhr im Kultur- und Kongresszentrum Trafo in Baden in der Halle 36.2. Saalöffnung ist um 18.30 Uhr.
Zu dem zweiten Forum dieser Art begrüsst Michael Wicki, Präsident von City Com Baden, die Teilnehmenden. Thema des Abends sind laut dem Programm Fragen im Zusammenhang mit Bauen und Immobilien. Titel des Input-Vortrags ist: „Baustelle Einkaufsstadt – Vorhaben und Herausforderungen“. Dazu sprechen Gabriela Rast, Portfoliomanagerin der Pensionskasse SBB, und Fredy Hasenmaile, Leiter Immobilienanalyse bei der Crédit Suisse. Aus der Praxis berichtet Daniel Lorenzi, Inhaber und Geschäftsführer des gleichnamigen Küchenfachgeschäfts. Die Moderation liegt bei Katia Röthlin von der Kommunikationsagentur Röthlin & Röthlin in Baden-Dättwil.
Um 19.30 Uhr gibt es Workshops zu den Fragestellungen: Um- und Neubauten – wie bleiben wir für die Kundschaft zugänglich? Attraktiver Ladenmix – wer sorgt für den passenden Mietnachfolger? Neue Raumangebote – was brauchen Start-ups? Die Auswertung der Gruppendiskussionen ist für 20.15 Uhr angesetzt und nach dem Schlusswort von Michael Wicki wartet ein Apéro riche.
Das Forum Einkaufsstadt ist eine Initiative von City Com Baden und der Kontaktstelle Wirtschaft der Stadt Baden, der früheren Standortförderung. Die Inspirations- und Diskussionsplattform funktioniert hybrid – mit physischen Veranstaltungen zu bestimmten Themen und als virtueller Ort, wo die neusten Entwicklungen der Einkaufsstadt laufend verbreitet und verhandelt werden, heisst es zum Ziel der Veranstaltung auf der LinkedIn-Seite.
Einer Mitteilung der Steiner Gruppe zufolge hat das Zürcher Immobilienunternehmen im, am 31. März 2022 abgeschlossenen Geschäftsjahr 2021/22 Umsätze in Gesamthöhe von 763,6 Millionen Franken erwirtschaftet. Das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen habe mit 49,7 Millionen Franken gleichzeitig einen aussergewöhnlich hohen Wert erreicht, heisst es dort weiter. Der auf Projektentwicklung und -realisierung spezialisierte Immobiliendienstleister habe „in allen wesentlichen Bereichen des Kerngeschäfts ein solides Wachstum“ realisiert.
Konkret werden in der Mitteilung ein starkes Immobilienentwicklungsgeschäft, eine hohe Bautätigkeit des Total- und Generalunternehmens der Gruppe in der Westschweiz und Gewinne aus den Verkäufen von Eigentumswohnungen und entwickelten Projekten genannt. Die Gruppe habe somit ihr erstes Transformationsjahr nach der Anfang 2020 beschlossenen Konzentration auf die Immobilienentwicklung „mit einem sehr guten Ergebnis“ abgeschlossen, schreibt Steiner.
Im Berichtsjahr hat Steiner neue Entwicklungsprojekte mit einem prognostizierten Marktwert bei Fertigstellung von insgesamt rund 1,5 Milliarden Franken akquirieren können. Damit habe sich das Entwicklungsportfolio der Gruppe auf ein Volumen von 6,4 Milliarden Franken vergrössert, erläutert Steiner.
Seit 1980 ist der Gotthardstrassentunnel der wichtigste Schweizer Autokorridor durch die Alpen. Nach mehr als 40 Betriebsjahren ist dieser sanierungsbedürftig. Damit die Strassenverbindung trotz der Instandsetzung ohne Unterbrüche genutzt werden kann, baut das Bundesamt für Strassen (Astra) bis 2029 eine zweite Röhre. Um den am Bau beteiligten Teams während ihrer Einsätze eine optimale Unterkunft zu bieten, schrieb das Astra einen Architektur- und Investorenwettbewerb aus. Den Zuschlag erhielt die Swiss Property, welche ihr Projekt gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Pirmin Jung entwickelte. Sie überzeugten die Jury mit drei Gebäuden; davon zwei in Element- und eines in Modulbauweise sowie einer digitalisierten Planung und Konstruktion mit dem von Swiss Property entwickelten System Timber OS. Damit konnte die optimale Balance zwischen Ertrag, Kosten und Energieverbrauch berechnet werden.
Die drei Gebäude tragen die Namen Dammastock, Galenstock und Rhonestock. Ihre zukünftigen Bewohner sind täglich von Fels, Beton, Staub und Lärm umgeben. Die Räume wurden aus diesem Grund bewusst mit hohem Wohlfühlfaktor und einer warmen Atmosphäre konzipiert. Eine beim Bau verwendete Hauptkomponente ist heimisches Holz.
Der Dammastock ist das grösste der drei Gebäude: 2021 entstanden hier 102 Einzelzimmer mit jeweils rund 14 Quadratmeter Fläche sowie eine Tiefgarage. Seit Dezember 2021 ist der Dammastock bezugsbereit. Die Fassade besteht aus sägegrauem Fichten- und Tannenholz. Im Jahr 2032 soll das Gebäude demontiert werden: Dank den verwendeten 105 einzelnen Holzmodulen kann der Damma- stock einfach abgebaut, transportiert und an einem anderen Ort neu aufgebaut werden. Mögliche Umnutzungen sind etwa ein provisorisches Schulhaus, ein Asylheim oder Gästezimmer.
Als Hybridbauten werden die beiden weiteren Gebäude, Galenstock und Rhonestock, mit 72 Einzelzimmern à 14 Quadratmeter errichtet. Beide erhalten einen Treppenhauskern aus Stahlbeton. Die Gebäude bestehen aus Systemholzbauelementen aus Fichten- und Tannenholz und harmonieren dank der alpinen Architektur optimal mit ihrer Umgebung. Nach den Tunnelarbeiten können diese Baukörper nachhaltig an Ort und Stelle umgenutzt werden: Der Innenausbau lässt einen unkomplizierten Umbau zu 16 Wohnungen mit Flächen von 40 bis 110 Quadratmeter zu. Damit schaffen die drei Gebäude in Göschenen einen Nutzen, der über das Tunnelprojekt hinausreicht.
Das Innenrendering zeigt, wie eine Wohnung nach der Umnutzung ausschauen könnte.
Zwei Gewerbebauten sind im Gebiet Grund der einstigen NEAT-Baustelle bereits realisiert worden. Weitere Projekte nehmen Form an und verbreiten Aufbruchstimmung von Amsteg aus über Silenen bis nach Bristen. Andermatt hat das Tourismusresort, Altdorf ist stolz auf den Kantonsbahnhof. Um den gesamten Kanton und alle Regionen ins beste Licht zu rücken, brauche es aber noch weitere Leuchttürme, findet der Silener Gemeindepräsident Hermann Epp: «Von 1999 bis 2016 nutzte die AlpTransit Gotthard diese Fläche zwischen Gotthardstrasse und Reuss als Installationsplatz für den Bau des Neat-Basistunnels. Nun wollen wir auf dem freigewordenen Boden gemeinsam mit Partnern und Investoren neue Chancen für Wirtschaft, Freizeit, Wohnen und Tourismus realisieren», sagt Epp.
Neben dem Werkhof eines Bauunternehmens sind bereits mehrere Projekte aus den umfassenden Plänen für den Grund in den Betrieb übergegangen. Der Gemeinde ist das regionale Ärzte- und Sportzentrum inklusive Restaurant besonders wichtig. Uri hat nach wie vor die tiefste Ärztedichte der Schweiz. Auch zeichnet sich eine Überalterung der Urner Bevölkerung ab. Der Bedarf an hausärztlichen Leistungen nimmt zu. Hingegen wird es zunehmend schwierig, junge Ärztinnen und Ärzte zu bewegen, in einem Bergkanton eine Praxis zu führen. Es zeigt sich, dass Gemeinschaftspraxen mit der Möglichkeit von Teilzeitpensen und flexiblen Beteiligungsoptionen einem Bedürfnis der jungen Ärzteschaft entsprechen. Das Ärztezentrum ist daher gut geeignet, die hausärztliche Versorgung für die Gemeinde Silenen sowie das mittlere und obere Reusstal langfristig und nachhaltig sicherzustellen und zu erhöhen. Am 13. August 2022 findet ein Tag der offenen Tür statt.
Mehr Informationen: www.silenen.ch www.az-silenen.ch www.grundimmobilienag.ch
MOOST hat eigenen Angaben zufolge das nicht immer intelligente Zuhause (Smart Home) in ein lernendes Zuhause (Learning Home) transformiert. Damit habe das Jungunternehmen „ein grossartiges Konzept und einen Plan einschliesslich eines Proof-of-Concept erstellt“, wird Aldo Sciaccia, Global Head of Product Management and R&D, ABB Electrification, Smart Buildings, in der Jury-Begründung zitiert. „Mit der vorgeschlagenen Lösung sind wir in der Lage, verschiedene Datenquellen zu verknüpfen, Kontext hinzuzufügen und den Nutzenden verwertbare Erkenntnisse zu liefern.“ Sie schlage eine Brücke zur hochentwickelten Technologie und helfe selbst ungeschulten Endnutzenden, „Milliarden besserer Entscheidungen“ zu treffen.
Insgesamt hatten sich laut einer ABB-Medienmitteilung über 100 Teams aus 34 Ländern um die Preise beworben. Der Sieg in der Kategorie Smart Power ging an das italienische Start-up i-EM. In der Kategorie Distribution Solutions gewann das nordamerikanische Jungunternehmen Pratexo.
Die Gewinner nehmen an einem Kooperationsprojekt mit ABB im Wert von 30’000 Dollar teil. Ziel ist, im Laufe des Jahres eine gemeinsame Lösung für Kunden auf dem ABB Ability Marketplace zu lancieren und damit ein Publikum in über 100 Ländern zu erreichen. Ausserdem erhalten sie Mentoring-Unterstützung vom ABB Startup-Accelerator SynerLeap und durch die Start-up-Berater von Microsoft. Denn, so Anton Kotov, Digital- und Strategiechef bei ABB Electrification, „nur mit einigen der klügsten Köpfe der Welt können wir Lösungen für die Energie- und Klimaprobleme der Welt entwickeln“.
Die Franz Kempf AG will ihre Tätigkeit in ein neues Gebäude in der Werkmatt Uri verlegen, das sie zu bauen gedenkt. Da sie jedoch nur einen kleinen Teil des Gebäudes auf der 7000 Quadratmeter grossen Parzelle nutzen wird, sucht Geschäftsführer und Firmeninhaber Franz Kempf Betriebe, die Bedarf an Eigentums- oder Mietfläche haben.
Das Unternehmen für Gips-, Stuckatur- und Plattenarbeiten hat an seinem jetzigen Standort zu wenig Platz. Zudem sieht Kempf im neuen Standort grosses Potenzial. Er ist gut erschlossen und bietet Mitarbeitenden einen Arbeitsort mit hoher Lebensqualität in der Nähe der Natur. Durch die Kooperation mit anderen Unternehmen entstehen ausserdem neue Arbeitsplätze im Kanton Uri. Um Interessenten aus der ganzen Schweiz anzusprechen, hat Kempf in verschiedenen Medien in Basel, Zürich, der Innerschweiz, dem Aargau und dem Tessin inseriert. Im Moment ist er an der Auswertung der Interessenten, die sich gemeldet haben. Was für Unternehmen das sind, will er noch nicht verraten: «Es ist sehr spannend, aber aus Diskretionsgründen kann ich darüber noch keine Angaben machen.»
Das neue Gebäude soll nach den Bedürfnissen der Interessenten entwickelt werden. Kempf hofft auf einen baldigen Projektstart und den Bezug der Gewerbeflächen ab 2024. Die Parzelle, in der Kempf seine Dienstleistungs- und Gewerbearena bauen möchte, ist die südlichste der Werkmatt. Sie befindet sich direkt neben dem neuen Autobahnanschluss.
Franz Kempf, Geschäftsführer und Inhaber der Franz Kempf AG.
Stimmt es, dass das Dätwyler Werk in Schattdorf (UR) seit dem Jahre 2012 klimaneutral ist? Reto Burkart: Ja, das ist korrekt.
Und wie haben Sie dieses Ziel schon so früh erreicht? Es waren zwei unabhängige Aktivitäten, die dazu führten. Dank einem neuen externen Partner konnten wir 2008 unsere Ölheizung durch ein Holzheizwerk ersetzen. Die Prozess- und Heizenergie für unser Werk wird seit diesem Zeitpunkt mittels Holzschnitzel erzeugt. Zudem beziehen wir seit 2012 zertifizierten Strom aus Wasserkraft.
Was können andere Firmen von Ihrem (zeitlichen) Knowhow-Vorsprung lernen? Ich denke, ein Unternehmen sollte bezüglich nachhaltiger Energien ein gewisses Grundwissen im Haus haben. Man sollte aber nicht immer versuchen, alles komplett in die eigene Hand zu nehmen. Wir haben immer mit externen Spezialisten zusammengearbeitet, die sich solchen Themen annehmen können und viel spezifischeres Knowhow haben als wir. Wichtig ist aber, dass man den Partner kennt und ihm vertrauen kann.
Hätten Sie gedacht, dass das Thema Nachhaltigkeit einmal so wichtig werden würde? Ja, natürlich, und wir waren und sind auch darauf vorbereitet und werden nicht aufhören, das Thema weiter zu bearbeiten. Klar ist es heute mehr «en vogue», sich der Nachhaltigkeit anzunehmen, aber meiner Meinung nach profitieren wir als Unternehmen schon lange von diesem Setup, denn die Nachhaltigkeit bezieht sich ja nicht nur auf den Energie- und Materialverbrauch. Die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeitenden sind genauso Teil davon.
Was sind Ihre Ziele für die nächsten zehn Jahre? Was die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeitenden betrifft, sind wir am Standort Schattdorf daran, über viele kleine interne Programme das Verständnis für die Wichtigkeit dieser Themen zu erhöhen. Wir arbeiten diesbezüglich auch sehr intensiv mit externen Partnern wie der SUVA zusammen.
Bezüglich Umwelt arbeiten wir stetig daran, den absoluten und relativen Verbrauch von Brennstoffen, Elektrizität und Wasser sowie die Abfallmenge zu verringern. Zudem hat sich Dätwyler zum Ziel gesetzt, bis 2030 an allen Standorten weltweit klimaneutral zu sein.
Beste Lage direkt an europäischer Nord-Süd-Achse Schon immer – aber spätestens mit dem Bau der sagenumwobenen Teufelsbrücke im Jahr 1230 – führt die direkteste Verbindung zwischen Europas Süden und Norden durch Uri. Seit der Eröffnung des Gotthard-Eisenbahntunnels im Jahr 1882 sind schnelle Personen- und Warentransporte auch auf der Schiene gewährleistet. Und 2016 ging mit dem Gotthard-Basistunnel ein neues Jahrhundertwerk in Betrieb: Seither ist Uri durch den längsten Eisenbahntunnel der Welt (57 km) mit dem Süden verbunden.
Mit der Inbetriebnahme des Kantonsbahnhofs in Altdorf 2021 rückte der Süden und Norden noch näher an Uri: Neu sind Lugano in 50 Minuten, Mailand in zwei Stunden und Zürich in einer Stunde bequem mit Direktverbindungen erreichbar.
Die zentrale Lage des Standorts Uri mit vorteilhaften Anbindungen auf einen Blick.
Optimales Kostenumfeld Uri besticht nicht nur mit seiner vorteilhaften Lage, sondern auch mit einem attraktiven Kostenumfeld. Einerseits kombiniert der Gotthardkanton mehrere finanzielle Vorteile zugunsten der Wohnbevölkerung: Die Steuerbelastung, Krankenkassenprämien und Wohnkosten fallen verhältnismässig tief aus. Der Anteil der Eigentumsobjekte mit mindestens vier Zimmern, die man sich mit einem Haushaltseinkommen von CHF 134’000 leisten kann, liegt 2021 im schweizerischen Mittel bei 31 Prozent. In Uri liegt dieser Wert bei 40 bis 50 Prozent. Das unterstreicht die attraktiven Immobilienpreise in Uri. Gleichzeitig liegen die Steuerabzugsmöglichkeiten für Familien deutlich über dem Schweizer Durchschnitt. So verbleiben den Urnerinnen und Urnern von jedem Lohnfranken in Uri rund 50 Prozent zur freien Verfügung. Mit Blick auf das verfügbare Einkommen und die finanzielle Wohnattraktivität zählt der Kanton Uri zur klaren Schweizer Spitze.
Genauso profitieren auch Unternehmen von verhältnismässig kostengünstigen Land- und Immobilienpreisen. Aber auch im Unternehmenssteuerwettbewerb sticht Uri viele Kantone aus. Denn der Gotthardkanton kennt seit Jahren eine Flat Rate Tax – sowohl für natürliche wie juristische Personen. Die tiefen Unternehmenssteuern kommen insbesondere den kleinen und mittleren Unternehmen entgegen. Die Gewinnsteuer beträgt rund 12,6 Prozent und die Kapitalsteuer 0,001 Prozent (Kantons- und Gemeindesteuern bei Sitzgemeinde Altdorf). Sowohl im schweizerischen als auch im internationalen Vergleich belegt Uri damit einen absoluten Spitzenplatz!
Schnelle und verlässliche Realisierung von Geschäftsideen In Uri werden Entscheidungsträger und verlässliche Partner in Behörden, Wirtschaft und Gesellschaft schnell erreicht. Denn: Ein kleiner Kanton bedeutet auch kurze Wege. Die Kleinheit bedeutet auch massgeschneiderte Lösungen, so dass Geschäftsideen pragmatisch zur Umsetzung gelangen. Zusätzlich kann Uri mit engagierten und umsetzungsstarken Arbeitnehmern auftrumpfen, die sich durch Loyalität und hohe Identifikation mit dem Arbeitgeber auszeichnen.
Einmalig einfache Kombination von Arbeit und Freizeit Kajakfahrt vor Arbeitsbeginn? Langlaufen während der Mittagspause? Kurzwanderung am Abend mit der Familie? Eingebettet in eine attraktive Berg- und Seelandschaft, ermöglicht der Kanton Uri mit seinen Naherholungsgebieten diese einmalige Kombination von Arbeit und Freizeit. In Uri steckt Energie und Lebensqualität – entdecken Sie diesen Mehrwert beim Arbeiten, nach Feierabend und an freien Tagen.
Das Gute liegt so nah: Einzigartige Kombination von Freizeit und Arbeit im Kanton Uri. (Bild: Angel Sanchez)
Zahlreiche Investitionen auf kleinstem Raum Im Kanton Uri entsteht gerade sehr viel. An kaum einem anderen Ort wird auf engstem Raum so viel investiert. Daraus resultieren bedeutende Impulse, die zur spürbaren Aufbruchstimmung im Kanton Uri beitragen. Exemplarisch dafür ist die Entwicklung des Urner Wohnungsmarktes. Er wuchs in den letzten 10 Jahren um fast 3000 neue Wohnungen – das bedeutet eine beachtliche Zunahme von 16 Prozent.
Auch die in den vergangenen Jahrzenten stagnierende Urner Wohnbevölkerung wächst seit einigen Jahren wieder deutlich. All das unterstreicht die attraktiven Rahmenbedingungen, ist aber auch den namhaften Investitionen in den Standort Uri zu verdanken.
Aufstieg in die touristische Champions League Zu diesem Wachstum beigetragen hat insbesondere auch die Tourismusentwicklung in Andermatt. Bedingt durch den Teilrückzug des Militärs, sah sich die Berggemeinde mit grossen Herausforderungen konfrontiert. Die Wende brachte der ägyptische Investor Samih Sawiris. Seit 2009 investierte er zusammen mit Mitinvestoren über CHF 1,3 Milliarden und katapultierte Andermatt dadurch in die touristische Champions League. CHF 130 Millionen flossen in die Modernisierung und den Ausbau der Winter- und Sommersportanlagen. Weitere Investitionen erfolgten in einen ökologisch betriebenen 18-Loch-Golfplatz und in eine multifunktionale Konzerthalle für fulminante Musikerlebnisse sowie Konferenzen und Ausstellungen. Mit Andermatt Reuss entstand ein komplett neuer Dorfteil mit Hotels, Apartmenthäusern, Gastro- und Gewerbebetrieben und einem eigenen Dorfplatz, der Piazza Gottardo.
Mit mehr als 1000 Angestellten ist die Andermatt Swiss Alps AG, die Betreiberin des Tourismusresorts, heute die grösste Arbeitgeberin in Uri. Andermatt ist eine aufstrebende und attraktive Tourismusdestination. Weitere Investitionen sind bereits geplant: Einerseits wird der neue Dorfteil Andermatt Reuss etappenweise um nochmals 18’000 m2 erweitert. Andererseits wird Vail Ski Resorts die Mehrheit an der Bergbahninfrastruktur in Andermatt übernehmen und plant weitere Investitionen von über CHF 100 Millionen.
Neu entstandener Dorfteil Andermatt Reuss mit Blick auf die «Piazza Gottardo». (Bild: Andermatt Swiss Alps)
Mehr Mobilität und Attraktivität im Urner Talboden Trotz beeindruckender Entwicklung im Bergdorf Andermatt und deren Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Uri: Rund 80 Prozent der Urner Bevölkerung leben im Talboden, wo sich auch die meisten Dienstleistungs-, Industrie- und Gewerbebetriebe konzentrieren. Dieses Gebiet erfuhr in den vergangenen Jahren substanzielle Veränderungen. Mit dem Entwicklungsschwerpunkt Urner Talboden rund um den Kantonsbahnhof in Altdorf packt Uri ein Generationenprojekt an: Hier entstehen nachhaltige Nutzungen im regionalen Gesamtinteressen und die entsprechenden Wirtschafts-, Siedlungs- und Verkehrsinfrastrukturen werden sorgfältig aufeinander abgestimmt.
Mit der Inbetriebnahme des neuen Kantonsbahnhofs in Altdorf konnte im Dezember 2021 ein wichtiger Meilenstein erreicht werden. Neu halten Intercity-Züge in Altdorf, wodurch der Bahnhof an die Gotthard-Basislinie angebunden wird. Auch das regionale und überregionale Buskonzept wird auf den neuen Knotenpunkt ausgerichtet. Aus der besseren Erreichbarkeit sollen Impulse für Wirtschafts- und Siedlungsprojekte entstehen. Erste Effekte sind bereits sichtbar: In unmittelbarer Umgebung zum Bahnhof sind mit «Vena» und «Cubo» bereits moderne Wohnbebauungen realisiert worden. Weitere, wie die Überbauung «Strickermatt» in unmittelbarer Lage zum Kantonsbahnhof, sind in Ausführung. Auch die Urner Kantonalbank gestaltet die Entwicklung rund um die neue Urner Verkehrsdrehscheibe aktiv mit. Mit ihrem neu errichteten Dienstleistungsgebäude am Bahnhofplatz 1 setzt sie sich für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Kantons und der Bank selber ein. Dort sind modernste Büroräumlichkeiten an bester Lage entstanden. Einen Drittel beansprucht die UKB selbst als neuen Hauptsitz, weitere 3100 m2 werden vermietet. Spannende neue Firmen aus dem In- und Ausland haben sich hier bereits angesiedelt.
Werkmatt Uri – Raum für Geschäftsideen Zentrales Puzzleteil des Entwicklungsschwerpunktes bildet die Werkmatt Uri in Altdorf. Sie ist die grösste zusammenhängende Landreserve in Uri. Der Kanton Uri als Eigentümer investierte einen Millionenbetrag in das Gebiet zwischen dem neuen Kantonsbahnhof und dem künftigen Autobahn-Halbanschluss. Auf rund 120’000 m2 bietet das Areal Business-Chancen für zukunftsorientierte Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe. Künftig sollen auf dem Areal über 1000 Arbeitsplätze entstehen. Ziel ist es, das Areal koordiniert zu entwickeln, sodass nachhaltige wirtschaftliche Nutzungen entstehen können. Die öffentliche Hand als Anbieterin strebt eine Win-win-Situation mit Investoren und den zukünftigen Besitzern und Nutzern im Areal an.
Wie die Werkmatt dereinst, inkl. Autobahn-Halbanschluss, aussehen könnte.
Weitere zukunftsträchtige Entwicklungen stehen an Verschiedene Generationenprojekte konnte der Kanton Uri bereits realisieren, wie vorstehend bereits beschrieben. Weitere gewichtige Entwicklungsprojekte stehen an. Eine neue Verkehrsdrehscheibe in Göschenen ist in Planung. Neben Bahnhof für Bahn und Busse und einem Parkhaus ist eine Seilbahnverbindung vom Bahnhof Göschenen ins Skigebiet Andermatt angedacht.
Dazu kommt die West-Ost-Umfahrung im Urner Talboden, welche die Siedlungsgebiete vom Strassenverkehr entlasten und damit aufwerten wird. In Altdorf wird ein neuer Autobahn-Halbanschluss realisiert, der den Urner Talboden noch besser erschliesst. Bereits heute arbeitet der Bund zudem am Bau des zweiten Gotthard-Strassentunnels. Schliesslich entstehen auch neue Velowege, welche Uri für den Langsamverkehr noch attraktiver machen sollen. Daneben gewinnen Investitionen in Bildung und Forschung noch stärker an Bedeutung. Erste Ansätze bestehen hier bereits: Einerseits mit dem Institut Kulturen der Alpen, das sich den Besonderheiten des alpinen Raums widmet – von den prähistorischen Zeugnissen über spezifische Traditionen bis hin zu den Herausforderungen der Gegenwart. Andererseits mit dem Logistikum Schweiz in Altdorf, einem Forschungs- und Innovationszentrum für Logistik und Supply Chain Management.
Standortförderung Uri – Ihr umsetzungsstarker Partner Im Kanton Uri sind viele spannende Entwicklungen im Gange. Die Standortförderung arbeitet daran, diesen Schwung wirtschaftlich nachhaltig zu nutzen und in Arbeitsplätze und Mehrwert für den ganzen Kanton umzumünzen. Wie funktioniert die Standortförderung Uri?
Zum einen machen wir die Vorzüge des Gotthardkantons und die spannenden Entwicklungen sichtbar. Standortkommunikation und -vermarktung erfolgt via Web, Print, Messeauftritte und über das persönliche Netzwerk. Insbesondere die Mitgliedschaft in der Greater Zürich Area soll dazu führen, dass der Standort Uri mit seinen Vorzügen noch besser wahrgenommen wird. Ansiedlungsinteressenten, wie auch bestehende Unternehmen und Startups, begleitet die Standortförderung in Beratungen oder bei Standortbesichtigungen oder Baulandsuche. Sie ist gleichzeitig auch die Informations- und Anlaufstelle der Verwaltung für die Urner Wirtschaft. Zusätzlich stellt sie den Kontakt mit den Schlüsselpersonen in Wirtschaft, Bildung, Innovationsförderung und Behörden her.
Breites Instrumentarium Die Standortförderung Uri kann auf ein breites Instrumentarium zur Unterstützung von Unternehmen zurückgreifen. Für den Einzelfall werden sie massgeschneidert definiert. Davon profitieren zum Beispiel innovative Jungunternehmen in Form von Starthilfen. Eine weitere Möglichkeit ist die Unterstützung von überbetrieblichen Initiativen mit der Neuen Regionalpolitik (NRP), einem Förderinstrument für ländliche Räume und Berggebiete. Als Starthilfe oder Wegbereiterin kann sie unternehmerischen Initiativen zum Durchbruch verhelfen.
Bei der Standortförderung Uri dürfen Sie mit schnellen, kompetenten und verbindlichen Reaktionen zu ihren Anliegen rechnen.
Herzlich willkommen im Lebens- und Wirtschaftsstandort Uri. Packen Sie mit uns den Stier bei den Hörnern!
Das Zuger Baustoffunternehmen Holcim hat das Unternehmen Cajun Ready Mix Concrete im US-Bundesstaat Louisiana gekauft. Mit der Übernahme der dazugehörigen acht Werke für Transportbeton, 108 Mitarbeitenden und 51 Mischfahrzeugen will Holcim seinen Bereich Transportbeton erweitern, heisst es in einer Medienmitteilung.
Demnach ist der Hersteller von Transportbeton das grösste Unternehmen seiner Branche im Grossraum Baton Rouge. „Mit dieser Akquisition erweitern wir unsere Präsenz im dynamischen Markt von Baton Rouge und bekräftigen unseren Fokus auf Wachstum in Nordamerika“, wird Toufic Tabbara, Leiter der Region Nordamerika bei Holcim, in der Medienmitteilung zitiert. Cajuns Beziehungen zur Industrie und seine technischen Fähigkeiten seinen eine ideale Ergänzung für Holcims Geschäft.
Über den Kaufpreis gibt Holcim in seiner Medienmitteilung nichts bekannt. Cajun wurde 2014 gegründet und bietet Beton und Kundenservice für private, gewerbliche und industrielle Partner an.
Der neue Hauptsitz der Urner Kantonalbank (UKB) beim Kantonsbahnhof wurde Ende März 2022 bezogen. Die akribisch vorbereitete Zügelaktion während drei Tagen war der lang ersehnte Abschluss einer rund zweieinhalbjährigen Bauphase. Auch verschiedene Mieterinnen und Mieter des neuen, fünfgeschossigen Dienstleistungsgebäudes sind mittlerweile eingezogen. Der Vermietungsstand von über 70% bei Fertigstellung des Gebäudes bestätigt die erfolgreiche Standortentwicklung im Urner Talboden und darüber hinaus. Mit dem modernen und attraktiven Begegnungsort leistet die Urner Kantonalbank in verschiedenen Rollen einen wichtigen Beitrag zum neuen Eingangstor zum Kanton Uri. Sie ist Bauherrin des multifunktionalen Gebäudes, Investorin, welche wirtschaftliche Impulse setzt, Vermieterin, die Räume schafft für neue Unternehmen und Arbeitgeberin, die eine moderne und innovative Arbeitswelt ermöglicht.
UKB Neubau – viel Flexibilität für alle Mit der gewählten stützenfreien Konstruktion des gesamten Erdgeschosses und einem Glasanteil der Fassade von 75 %, die den Arbeitsplätzen viel Licht schenken, lassen den Neubau transparent und lebendig erscheinen. Das Dienstleistungsgebäude ist nach Minergie-Standard zertifiziert. Zudem ist der Neubau an das Fernwärmenetz des Heizwerks Uri angeschlossen. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach wird etwa 61’000 kWh Strom produzieren, was circa 15 Prozent des Gesamtenergiebedarfs des Gebäudes entspricht. Die flexible Raumaufteilung auf jedem Stockwerk lässt moderne Arbeitsformen auf lange Zeit zu. Zugleich fördert die Flexibilität den Austausch, Synergien und Innovation. Im 1. Obergeschoss befindet sich ein multifunktionaler Saal für bis zu 99 Personen, der für Events und Schulungen nicht nur von der festen Mieterschaft genutzt werden kann. Von der totalen Nutzfläche von 6240 m² steht nur noch wenig Fläche im EG und 1. OG zur Vermietung offen.
Innovationsbiotop Uri – fördert Innovation und Bildung im Kanton Uri Während den vergangenen Jahren wurde im Kanton Uri viel Aufbauarbeit in eine attraktive Infrastruktur zur Weiterentwicklung des Kantons Uri geleistet, um beste Voraussetzungen für einen Wachstumsmarkt im Kanton zu generieren. Mit der Aufwertung des Bahnhofs Altdorf zum Kantonsbahnhof wird die Standortgunst des Kantons Uri für neue Dienstleistungs-, High-Tech- und Gewerbenutzungen erheblich gesteigert, und es entstehen viele weitere Chancen für neue wirtschaftliche Impulse.
Mit dem Innovationsbiotop im 3. OG realisiert die UKB mit ihren Partnern aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik einen Standort für Innovation und Bildung. Dieser soll als Nukleus zur Förderung von Innovation, Bildung und Forschung, aber auch als Organisation der Vernetzung und Ressourcenbeschaffung für innovative Unternehmen, welche den gesamten Kanton umfassen, dienen.
Herr Camenzind, wie hat sich die Urner Standortentwicklung und Wirtschaftsförderung in den vergangenen Jahren verändert? Als ich 2012 ins Amt gekommen bin, haben wir die Ansiedlungsstrategie angepasst und sind eine Zusammenarbeit mit der Greater Zurich Area eingegangen. Das war ein wichtiger Schritt. Dann kam die Tourismusentwicklung in Andermatt dazu. Solche Entwicklungen sind wichtige Standortfaktoren und Verkaufsargumente. Man redet heute im Kanton Uri weniger über die Stausituation vor dem Gotthardtunnel sondern mehr über Andermatt. Die Entwicklung im Urner Talboden ist indes anders gelagert. Hier haben wir es in den letzten sechs, sieben Jahre vor allem mit Quartierentwicklungen zu tun gehabt. Wir als Kanton Uri besitzen im Urner Talboden auch Land, welches wir entwickeln möchten und das für Gewerbe und Industrie zum Verkauf steht. Ein weiterer wichtiger Standortfaktor ist der neue Kantonsbahnhof, an dem seit dem letzten Dezember internationale Züge halten. Bei uns ist in letzter Zeit sehr viel passiert. Diese Entwicklungen nehmen wir dankbar im Standortmarketing auf, damit wir spannende Geschichten erzählen können.
Was sind die Vor- und Nachteile der neuen Destination Andermatt und des Kantons generell? Der Vorteil von Andermatt ist ganz klar: Wir sind als Kanton Uri positiv im Gespräch. Wir können unser Image verbessern und etwas für die Ausstrahlung des ganzen Kantons tun. Alleine in Andermatt sind 1000 Arbeitsplätze neu geschaffen worden. Und das nicht etwa durch Umlagerungen oder Umstrukturierungen. Es sind Arbeitsplätze, die wir in der Art und Vielzahl bislang nicht hatten. Das ist sicher sehr positiv. Und es hilft uns wiederum auch auf anderen Gebieten, wo wir vielleicht noch schwächer aufgestellt sind. Dieser Effekt strahlt mittlerweile in die umliegenden Gemeinden aus. All das wirkt sich positiv aus – bis hinunter in den Urner Talboden um Altdorf. Die Nachteile sind gestiegene Immobilienpreise – vor allem in Andermatt. Das ist teils schwierig für die lokale Bevölkerung. Ich bin aber überzeugt, dass Andermatt und seine Bevölkerung unter dem Strich von der Tourismusentwicklung profitieren.
Wie sieht die Situation im Kantonshauptort Altdorf aus? Hier in Altdorf sind wir gut unterwegs – insbesondere dank dem neuen Verkehrsknotenpunkt in Altdorf. Dadurch ist der Kanton noch besser erschlossen. Wir haben hier gute Entwicklungen, etwa mit der Dätwyler in Schattdorf, welche unter anderem Kaffee-Kapseln für Nespresso herstellt. Die Perspektiven des Kantons Uri sind wesentlich besser als noch vor 20 Jahren. Vorher haben wir nur von Arbeitsplatzabbau der RUAG, SBB und beim Militär geredet. Das ist nicht mehr das Thema. Heute suchen die Firmen hier händeringend nach Arbeitskräften.
Wie sehen Angebot und Nachfrage auf dem Urner Immobilienmarkt aus? In Altdorf und im Urner Talboden ist in den letzten zehn Jahren so viel gebaut worden wie noch nie. Die Befürchtungen, es gebe aufgrund der Neubauten irgendwann hohe Leerstände, haben sich glücklicherweise nicht bewahrheitet. Wir haben keine hohe Leerwohnungsziffer. Es sind in den vergangenen zehn Jahren etwa 3000 Wohnungen im Kanton neu gebaut worden. Das ist für Urner Verhältnisse viel. Die Preise sind hingegen stabil geblieben und nicht unter Druck geraten. Das hat vielleicht auch damit zu tun, dass wir im Verhältnis wenig Wohnfläche pro Einwohner hatten. Bis vor zehn Jahren waren wir noch bei etwa knapp 40 Quadratmeter pro Person. Im Schweizer Schnitt sind wir mittlerweile bei 50 Quadratmeter pro Person. Da haben wir jetzt ein wenig aufgeholt. In den letzten fünf, sechs Jahren ist darüber hinaus auch ein Bevölkerungswachstum im Kanton Uri festzustellen. Dies absorbiert die Wohnungen, die gebaut werden. Der Markt funktioniert.
Wie geht es dem Gewerbestandort Uri? Eine der stärksten Branchen im Kanton Uri war schon immer die Baubranche. Das hat mit den grossen Infrastrukturprojekten zu tun: Kraftwerke, Bahngeleise, Autobahn, Tunnelbau. Das sind alles Baumeisteraufgaben. Da wird etwas gebaut, später stehen dann Sanierungen in regelmässigen Abständen an. Nehmen wir beispielsweise die Autobahn: Die Gotthardautobahn wird – mit der notwendigen Sanierung – jetzt quasi zum dritten Mal gebaut. In diesem Bereich tut sich also immer etwas. Dann ist Dätwyler mit seinen etwa 900 Angestellten in Uri ein sehr wichtiger Akteur. Die Metallverarbeitung war bei uns schon immer stark. Wir haben sehr viele mechanische Metallverarbeitungsbetriebe mit grossem Knowhow.
Wir kommen auf den Neubau der Urner Kantonalbank zu sprechen: Welche Impulse gehen davon aus? Auf den entstandenen Büroflächen konnten bereits spannende Firmen eingemietet oder angesiedelt werden, unter anderem das norwegische Software-Unternehmen Crayon. Das ist eine internationale Firma, die auch weiterwächst und erst vor wenigen Jahren in den Kanton Uri gekommen ist. Das hilft uns und dem Standort. Auch ziehen solche Erfolgsgeschichten immer weitere Ansiedlungen an. Das hat Ausstrahlung über den Standort Altdorf hinaus. Zusätzlich entstehen noch weitere Bauwerke rund um den Kantonsbahnhof wie Wohnungen und Geschäfts- und Gewerbeflächen. Es ist wichtig, dass wir am verkehrsreichsten Punkt von Uri eine weitsichtige und ausgewogene Entwicklung haben, und der Neubau der Urner Kantonalbank ist hierfür ein guter Start.
Alles in allem finden auf kleinstem Raum im Kanton Uri gerade sehr viele Investitionen statt. Die positive Aufbruchstimmung und Dynamik gilt es jetzt, gewinnbringend zugunsten des Kantons Uri zu verwenden.
Der mit 10’000 Franken dotierte nationale Siemens Excellences Award ist in diesem Jahr an zwei Absolventen des Studiengangs Gebäudetechnik der Hochschule Luzern gegangen, informiert Siemens Schweiz in einer Mitteilung. Patrick Heller und Lorenz Rüegsegger wurden für ihre Bachelorarbeit „Optimale Regelung für ein neuartiges dezentrales Latentspeichermodul in einem Mehrfamilienhaus“ ausgezeichnet. Hier hatten die beiden Luzerner Jungforscher in Zusammenarbeit mit der Berner BMS Energietechnik AG ein System für die dezentrale Brauchwarmwasseraufbereitung entwickelt. Hier wird eine Frischwasserstation von einer dezentralen Wärmepumpe betrieben, die ihre Verdampfungsenergie im Winter aus dem Heizkreislauf und im Sommer aus der Raumwärme bezieht.
„Das System hat ein hohes energetisches Einsparpotenzial und soll in Neubauten im Wohnsektor eine langfristige Anwendung finden“, erläutert Siemens Schweiz in der Mitteilung. Ihr zufolge ist die Entwicklung der Jungforscher zudem „nicht nur national, sondern auch international skalierbar und somit auch aus wirtschaftlicher Sicht ein vielversprechender Ansatz“. Für die Jury war darüber hinaus wichtig, dass das Projekt gemeinsam mit dem Industriepartner fortgeführt wird.
„Mit dem Excellence Award möchten wir junge Menschen motivieren, sich mit wissenschaftlichen Themen zu beschäftigen, die in der Praxis umsetzbar sind“, wird Gerd Scheller, Country CEO von Siemens Schweiz, in der Mitteilung zitiert. Die Auszeichnung gehört zum Bildungsprogramm Generation 21 von Siemens, mit dem junge Talente in Naturwissenschaft und Technik gefördert werden.
ewz baut sein Bürgerbeteiligungsmodell ewz.solarzüri aus. Wie der Energieversorger in einer Medienmitteilung bekanntgibt, stehen für seine Kundinnen und Kunden ab sofort rund 3300 weitere Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden der Stadt Zürich zur Verfügung. Damit können auch Mieterinnen und Mieter dazu beitragen, dass weitere Solarflächen zugebaut werden. Der Preis beträgt 250 Franken pro Quadratmeter, die Vergütung auf der Stromrechnung 80 Kilowattstunden pro Jahr für eine Laufzeit von 20 Jahren.
Die grössten der geplanten neuen Solaranlagen liegen in Höngg: auf dem Schulhaus Lachenzelg Ost (1860 Quadratmeter) und auf dem Schulhaus am Wasser (1170 Quadratmeter). Auf dem Dach des Wohnhauses Dunkelhölzli in Altstetten sind 100 Quadratmeter geplant, auf der Haltestelle Bahnhof Altstetten 165 Quadratmeter. Sind jeweils 80 Prozent einer Fläche durch diese Art der Schwarmfinanzierung verkauft, wird die jeweilige Anlage durch ewz realisiert.
In diesem Fall wird durch ewz.solarzüri ab Januar 2023 auf über 37’000 Quadratmetern sauberer Strom erzeugt. Weitere Standorte sind laut ewz in Arbeit.
„Mit der Solarstrategie haben wir in der Stadt Zürich das ambitionierte Ziel, mehr Solarstrom zu produzieren“, wird Stadtrat Michael Baumer, Vorsteher der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich, zu denen auch ewz gehört, in der Mitteilung zitiert. „Denn nur gemeinsam machen wir Zürich zur Solarstadt – jeder Quadratmeter zählt!“
Für die Gestaltung des Attisholz-Areal in Riedholz ist ein Wettbewerbsverfahren für Landschaftsarchitekten durchgeführt worden. Laut Medienmitteilung der Halter AG sind aus den sechs eingereichten Projekten jene ausgesucht worden, die weiterverfolgt werden sollen. Der Schlieremer Baukonzern ist Grundeigentümerin des Areals. Die Projekte werden nun dem Publikum vorgestellt. Die Ausstellung öffnete am Donnerstag, 19. Mai, um 17 Uhr im Gebäude der Eindampfanlage. Die Ausstellung bleibt geöffnet bis zum 2. Juni.
Der Regierungsrat des Kantons Solothurn hatte die Nutzungsplanung für das Attisholz-Areal in Riedholz im Dezember genehmigt. Auf der Projektseite von Halter heisst es zu dem Projekt, während 130 Jahren sei auf dem Areal industriell Zellulose produziert worden. Seit Ende 2016 arbeite die Halter AG mit der Standortgemeinde Riedholz und dem Kanton Solothurn daran, das Areal einer neuen Nutzung zuzuführen.
An dem jetzt durchgeführten Wettbewerb nahmen sechs Teams unter der Leitung von Landschaftsarchitekturbüros teil. Im Programm wurde das Schaffen einer zukunftsfähigen und wandelbaren Grundlage für die Entwicklung eines Lebensraums für alle Nutzer als Kernaufgabe formuliert. Ziel war es, die grösstenteils öffentlichen Freiräume auf dem Arealteil Ost detailliert zu gestalten.
Das Beurteilungsgremium bestand aus Expertinnen und Experten für Landschaftsarchitektur und Städtebau, Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde Riedholz, dem Amt für Raumplanung des Kantons Solothurn und der Grundeigentümerin Halter AG. Das Gremium hat einstimmig die Studie von DnD Landschaftsplanung ZT Wien und Freimüller-Söllinger Städtebau ZT Wien zur Weiterbearbeitung empfohlen.
Sika hat gemäss Unternehmensangaben ein neues Produktionswerk im bolivianischen Santa Cruz de la Sierra in Betrieb genommen. Die Fertigung am neuen Sitz erlaube eine Verdopplung bei der Produktion von Mörtel und Betonzusatzmitteln gegenüber dem bisherigen Werk. Die Fertigung sei automatisiert, befördere die Effizienz und mache den Produktionsprozess nachhaltiger.
Die Investition ziele darauf ab, die rasant steigende Nachfrage im „dynamischen bolivianischen Baumarkt“ zu bedienen, wird Christoph Ganz, Leiter Region Americas von Sika, zitiert. Gemäss Berechnungen erwartet der Baumarkt des Landes im Jahr 2022 ein Wirtschaftswachstum von 9,5 Prozent.
Das südamerikanische Land ist auf dem Weg zur Industrialisierung angewiesen auf ausreichend Infrastruktur zur Energieversorgung und für Industrieprojekte. Der neue Standort liegt im grössten Industriepark des Landes. Er verfügt über eine gute Verkehrsanbindung und ermögliche eine Ausweitung der Kapazitäten für den künftig höheren Bedarf. Durch die Schaffung zusätzlicher Lagerflächen, eines Verwaltungsgebäudes und eines Schulungszentrums für Kunden hat sich Sika auch logistisch auf Wachstumsimpulse eingestellt.
Das Dietiker Bauunternehmen Walo Bertschinger führt laut Mitteilung auf Facebook für alle 13 Geschäftsbereiche des Asphaltstrassenbaus den digitalen Bestell- und Lieferprozess mit Q Site ein. Von der Planung des Einbauablaufs über die Koordination der Mischgutbestellung mit dem Asphaltwerk bis hin zur Steuerung des Einbauprozesses werden die Mitarbeitenden von Walo künftig auf die Q Site-Software zurückgreifen, heisst es in der Mitteilung.
Die Softwareanwendung Q Site ist von Q Point in Langenthal BE entwickelt worden. Dabei gibt es mehrere Anwendungsfelder. Zu Q Asphalt heisst es auf der speziellen Internetseite von Q Point, das System biete sowohl im Büro als auch auf der Baustelle mit der Baustellen-App über den gesamten Zyklus eines Bauprojekts Unterstützung. Es liefere von der Planung über die Ausführung bis hin zur abschliessenden Dokumentation hilfreiche Kennzahlen, um einfacher, schneller und erfolgreicher zu bauen.
Als Beispiel wird die Projektplanung angeführt. Nach Angaben von Q Point liefert das System automatisch ein fertig aufbereitetes Einbau- und Logistikkonzept inklusive vollständigem Mitarbeiter- und Geräteeinsatzplan sowie einer Berechnung der benötigten Lastwagen.
Bei Walo Bertschinger geht man laut der Facebook-Meldung davon aus, dass mit diesem „Upgrade“ noch effizientere Arbeitsprozesse geschafft werden können.
Die Zürcher Kantonalbank bietet eine neue Hypothek für Wohnungsbaugenossenschaften zu vergünstigten Finanzierungskonditionen an. Gemeinnützige Bauträger profitieren von einem reduzierten Zinssatz um bis zu 0,5 Prozent, heisst es in einer Medienmitteilung. Dieser kommt sowohl bei der Verlängerung bestehender Darlehen zum Tragen als auch bei einer neuen Hypothek.
Grundvoraussetzung für die Vergabe der ZKB WohnPlus Hypothek ist, dass die Wohnungsmieten des Wohnbauträgers mindestens um 15 Prozent unter den Marktmieten liegen. „Wir wollen damit gemeinnützigen und preisgünstigen Wohnraum erhalten und fördern“, wird Patrick Bühlmann, Firmenkundenbetreuer der Zürcher Kantonalbank, in der Medienmitteilung zitiert. Denn in den Städten, allen voran Genf und Zürich, führen steigende Mieten zu einem Mangel an bezahlbarem Wohnraum.
Des Weiteren müssen die Antragsteller 29 Kriterien erfüllen, davon sieben Basiskriterien vollumfänglich. Erfüllt der Antragsteller weitere 14 Kriterien in der Stufe 1, erhält er eine maximale Zinsreduktion von 0,3 Prozent. Um die vollen 0,5 Prozent zu erhalten, muss er insgesamt 21 Voraussetzungen erfüllen, angelehnt an die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDG), den Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) und die zehn Leitsätze für den gemeinnützigen Wohnungsbau Schweiz.
Wird bei einem Bauprojekt zunächst die Stufe 1 erreicht, kann der Bauträger weitere Kriterien im späteren Verlauf nachweisen. So will die Bank einen Anreiz schaffen, „auch während der Laufzeit eine weitere Verbesserung hinsichtlich gesellschaftlicher Leistung zu erbringen“.
Das Zuger Baustoffunternehmen Holcim verkauft seine 63,11-prozentige Beteiligung an dem indischen Unternehmen Ambuja Cement und ACC an die indische Adani Group. Darüber haben sich die beiden Vertragspartner laut einer Medienmitteilung geeinigt. Für Holcim bedeutet der Verkauf einen Barerlös in Höhe von 6,4 Milliarden Franken. Einen Grossteil davon investiert das Unternehmen in den Ausbau seines Geschäftsbereiches Solutions & Products.
Der indischen Baustoffmarke Ambuja Cement gehören wiederum ein Anteil von 50,05 Prozent sowie eine direkte Beteiligung von 4,48 Prozent an dem indischen Baustoffunternehmen ACC. Gemeinsam verfügen sie über 31 Zement- und 78 Transportbetonwerke mit 10‘700 Mitarbeitern in ganz Indien. Die Transaktion soll in der zweiten Hälfte dieses Jahres abgeschlossen werden, vorbehaltlich der Zustimmung der lokalen Behörden.
„Mit der Adani Group haben wir den perfekten neuen Eigentümer gefunden, um die nächste Wachstumsphase unseres indischen Geschäfts für unsere Mitarbeitenden und Stakeholders in einer schnellen und effizienten Transaktion einzuleiten“, wird Jan Jenisch, CEO bei Holcim, in der Medienmitteilung zitiert. Holcim war 2005 in den indischen Markt eingetreten.
Durch seine Investition von 5 Milliarden Franken in den Geschäftsbereich Solutions & Products als „neuen Wachstumsmotor“ will Holcim zum weltweit führenden Anbieter von innovativen und nachhaltigen Baulösungen werden. „Der Bausektor war noch nie so attraktiv wie heute. Es gibt viele Möglichkeiten, besser und mehr mit weniger zu bauen, um den Lebensstandard für alle auf nachhaltige Weise zu verbessern“, wird Jenisch weiter zitiert.
Holcim übernimmt laut einer Medienmitteilung die Firma Izolbet mit Hauptsitz in der polnischen Stadt Gostynin. Diese bietet Bauspeziallösungen an und verfügt über vier Produktionsstätten in Polen. In den vergangenen drei Jahren hat Izolbet den Angaben zufolge ein zweistelliges Wachstum beim Umsatz sowie bei beim Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBIDTA) erzielt.
Mit der Übernahme will der Zuger Zementkonzern unter anderem seine Präsenz in den Bereichen Renovierung und Wärmedämmung stärken. Ausserdem ergänzt der Zukauf die jüngste Investition von Holcim in eine neue Produktionsanlage für Trockenmörtel in Krakau.
„Bauspeziallösungen bilden einen Schwerpunkt für die Expansion von Solutions & Products in Europa, insbesondere mit den jüngsten Akquisitionen der PRB Group in Frankreich und der PTB-Compaktuna in Belgien“, lässt sich Miljan Gutovic, Leiter der Region Europa, Naher Osten und Afrika bei Holcim, zitieren. „Ich freue mich, alle Mitarbeiitende von Izolbet in der Holcim-Familie willkommen zu heissen, um gemeinsam unser nächstes Wachstumskapitel aufzuschlagen“, fügt er hinzu.
Die Nanux AG gestaltet Immobiliengeschäfte voll digital und damit anonym. Laut Medienmitteilung bietet das im Juni 2021 gegründete Jungunternehmen mit Sitz in Spreitenbach eine neue digitale Plattform an und bringt Renditeliegenschaften anonym an Immobilieninvestoren oder Privatkäufer. Bisher seien solche Objekte in der Schweiz nur über die Netzwerke der Eigentümer vertrieben worden. Käufer gelangten fast ausschliesslich auf diesem Weg an die Angebote. Nanux digitalisiere nun den gesamten Prozess von der Inserierung bis zum Notariatstermin. Dieser Off-Market-Bereich für Immobilien sei eine Nische mit Zukunft, heisst es von Nanux.
Viviana Gujer, CEO und Gründerin von Nanux, spricht sogar vom Anfang einer neuen Handelsepoche in der Schweizer Wirtschaft. „Trotz der Exklusivität dieser Handelsform erreichen wir dank der Digitalisierung mehr Eigentümer und kurbeln damit den nahezu ausgetrockneten Immobilienmarkt neu an“, wird Gujer zitiert. „Unsere Handelspartner überzeugt vor allem, dass sie volle Anonymität geniessen. Wir zeigen Liegenschaften nur vorgeprüften Käufern und streuen die Angebote somit nicht am Markt.“
Eigentümer und Investoren erhalten bei Nanux Zugang zu einer geschlossenen Plattform. Ihre Daten werden laut der Mitteilung nicht veröffentlicht. Sie haben auch keinen direkten Kontakt zu Käufern oder Verkäufern.
Die Bewirtschaftungsregion West wird seit dem 1. Mai 2022 von Gabriel Vonlanthen geleitet. Herr Vonlanthen ist Immobilienbewirtschafter mit eidg. Fachausweis und seit dem 18. Mai 2021 bei der PRIVERA als Niederlassungsleiter in Genf tätig.
Gabriel Vonlanthen bringt eine grosse Erfahrung und vertiefte Kenntnisse des Immobilienmarktes in der Region rund um den Genfersee und in der gesamten Romandie mit. Er verfügt sowohl in der Betreuung von institutionellen Immobilieneigentümern als auch in der Umsetzung von Unternehmensprojekten über einen beachtlichen Leistungsausweis.
«Mit Gabriel Vonlanthen haben wir einen neuen Regionenleiter für die Bewirtschaftung Westschweiz, welcher nicht nur über grosse Erfahrungen in der Immobilienbranche verfügt, sondern auch PRIVERA bestens kennt.», sagt Andrea Wegmüller, COO der PRIVERA. Die Bewirtschaftung der Region Deutschschweiz wird von Herr Wegmüller direkt geleitet.
Hilti hat zum siebten Mal die Great Place to Work-Auszeichnung erhalten, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Für die Bewertung waren demnach eine repräsentative anonyme Mitarbeiterbefragung und Analysen der Personalarbeit des Unternehmens ausschlaggebend. Die Perspektive der Belegschaft sei zu zwei Dritteln eingeflossen.
Die Beurteilung gemäss Great Place to Work liefert Aussagen über die Qualität und Attraktivität der Arbeitsplatzkultur des Unternehmens. Ein exzellenter und zukunftsorientierter Arbeitsplatz gemäss der Kriterien des internationalen Forschungs- und Beratungsinstituts zeichne sich aus durch Vertrauen zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften, nachhaltige Wertschöpfung, Effektivität der Führung, gelebte Werte, das Engagement und die Motivation der Mitarbeitenden zu Innovationen sowie das Ausmass, in dem die Teammitglieder ihr Potenzial ausschöpfen können.
Gemäss Philip Janssen, Head of Headquarters Human Resources bei Hilti, würden 91 Prozent der Mitarbeitenden ihren Freunden und Verwandten Hilti als grossartigen Arbeitgeber weiterempfehlen. „Uns als Personalabteilung zeigt es, dass unsere Bemühungen, eine mitarbeiter- und leistungsorientierte Unternehmenskultur zu fördern, für unsere Teammitglieder sichtbar und wichtig sind.“
Der Liechtensteiner Anbieter von Maschinen, Produkten, Dienstleistungen und Software für die Baubranche hat zudem den Benefits Award von Swibeco erhalten, der für Zusatzleistungen eines Unternehmens vergeben wird.
Peking, Singapore, Paris, Horgen – ab sofort steht Kunden, Partnern sowie interessierten Fachbesuchern auch in der Schweiz ein Innovation Hub offen. Ein Besuch lohnt sich für jeden, der sich aus erster Hand ein Bild von den zukunftsweisenden Produkten und Lösungen vom Tech-Konzern Schneider Electric und der Feller AG machen möchte. Ganz am Puls der Zeit vermitteln die Exponate und audiovisuellen Medien alles Wissenswerte rund um moderne Lebens- und Arbeitswelten. Besucher haben die Gelegenheit, Innovationen im eigenen Tempo zu entdecken und sich von den wegweisenden Technologien inspirieren zu lassen.
Ein Unternehmen, zwei Brands: Das Beste aus beiden Welten
Der Innovation Hub bildet das gesamte Spektrum des Energie- und Automatisierungsspezialisten Schneider Electric und seiner Tochtergesellschaft, der Feller AG, ab. Auf 500 Quadratmetern werden die Innovationen und technologischen Entwicklungen auf allen Ebenen, in ganzer Breite und Tiefe des Portfolios präsentiert. Neben intelligenten Produkten und Lösungen für die industrielle Automatisierung nehmen auch die Energienetze der Zukunft, die Gebäudeautomation sowie das Connected Home als vernetztes, digitalisiertes Zuhause einen grossen Raum ein. Weitere Themenfelder wie Energieeffizienz im Wohnbau und eMobility runden die vielseitige Erlebniswelt ab.
Innovations- und Technologieimpulse: Ein Ort der Erfahrung und des Wissenstransfers
Theoretisches Wissen rund um die moderne Digitaltechnologie ist nur eine Seite der Medaille. Nichts geht über die Erfahrung, die Vorzüge zukünftiger Lebens- und Arbeitswelten unter Realbedingungen zu erleben. „Mit unserem neuen Innovation Hub ist eine umfassende Erlebniswelt entstanden. Hier werden nicht nur vernetzte Automationslösungen in einem ansprechenden Umfeld präsentiert, sondern auch die Vernetzung des Wissens gefördert“, erklärt Tanja Vainio, Country President Schneider Electric Schweiz. Das interdisziplinäre Kompetenzzentrum bietet das ideale Umfeld, um künftig auch Trainings-Sessions oder Experten-Foren durchzuführen.
Beaulieu Circulaire erlebt am 9. Mai eine Premiere. Mit dem SHIFT Switzerland findet der erste Grossanlass in der umgewidmeten Halle 18 des alten Messegeländes im Norden von Lausanne statt. Beaulieu Circulaire soll in den kommenden Jahren nicht nur zu einem Begegnungsort, sondern auch zu einem Arbeitsort werden. Auf 3000 Quadratmetern Fläche wird hier Platz geboten für technologische und soziale Innovation.
Beaulieu Circulaire versteht sich als eine Art Labordorf: Akteure aus verschiedenen Themenbereichen finden hier sowohl Raum für ihre eigene Tätigkeit als auch Platz für die Zusammenarbeit mit anderen. Vorgesehen sind etwa Labors für einzelne Handwerke, für die Arbeit an neuen Materialien und für die digitale Innovation, aber auch für die Herstellung von Lebensmitteln. 500 Quadratmeter sind für Co-Working-Arbeitsplätze vorgesehen.
Der Umbau der Halle ist zu einem grossen Teil mit wiederverwerteten Materialien erfolgt. So bieten Schiffscontainer Büroräume. Auch alte Theatervorhänge, beschädigte Scheiben und Isoliermaterial aus alten Textilien wurden verwendet.
Die MAKK AG hat sich mit ihrem innovativen und attraktiven Produkte- und Dienstleistungsangebot eine hervorragende Position erarbeitet. Ihr Geschäft gliedert sich in die Bereiche «Garderoben & Umkleideschränke», «Transportgeräte & Wäschelogistik», «Leitern & Arbeitsplatt-formen» sowie «Abfallbehälter & Wertstoffsammler». Die kundenspezifischen Lösungen werden in der Schweiz entwickelt, produziert und montiert.
«MAKK ergänzt das Angebot der Velopa hervorragend. Werte und Unternehmenskultur passen gut zusammen. Gemeinsam können wir für unsere Kunden Mehrwerte schaffen», stellt Claudio Ammann, Leiter Corporate Development der Hammer Group, fest.
«Mit der Hammer Group habe ich im Rahmen der Regelung meiner Nachfolge eine Partnerin gefunden, die mich mit ihrem unternehmerischen Konzept überzeugt hat und die mit ihren Stärken zusammen mit dem bestehenden Team die Marktposition der MAKK weiter ausbauen kann», führt Albert Keel, der bisherige Inhaber, aus.
Die Übernahme der MAKK AG durch die Hammer Group erfolgt rückwirkend per 1. Januar 2022. Zusammen mit dem bisherigen Geschäftsführer Emilio Melliger sowie allen Mitarbeite-rinnen und Mitarbeitern wird die neue Eigentümerin die bisherigen Aktivitäten vollumfänglich weiterführen und weiterentwickeln. Für Kunden und Partner ergibt sich aus dem Eigentümerwechsel keine Veränderung, die Ansprechpersonen bleiben die gleichen. Auch der bisherige Inhaber Albert Keel wird das Unternehmen weiterhin in einer beratenden Funktion unterstützen.
Harry Kramis, CEO Hammer Group, formuliert «Ich sehe im Zusammengehen der MAKK AG mit der Hammer Group mittelfristig attraktive Synergiepotentiale. Diese schrittweise auszuschöpfen ist unser Ziel. Damit werden wir für die Kunden aller unserer Tochtergesellschaften eine noch attraktivere Partnerin.»
Arbeiten im Homeoffice hat sich nach Aufhebung der Homeoffice-Pflicht bei vielen als Arbeitsform etabliert. Wo Homeoffice möglich ist (bei 60% der Befragten), arbeiten derzeit rund drei Viertel zumindest teilweise im Homeoffice. Bei Frauen ist dieser Anteil deutlich geringer als bei Männern (66% vs. 81%), obwohl mehr Frauen gerne vermehrt im Homeoffice tätig sein würden. Ein Grund für den geringeren Anteil dürfte sein, dass Frauen häufiger eine Tätigkeit ausüben, die Homeoffice gar nicht zulässt.
Diese Entwicklung widerspiegelt sich in veränderten Wohnsituationen: Gut ein Viertel der Befragten, bei denen Homeoffice theoretisch möglich wäre, ist im vergangenen Jahr umgezogen oder plant einen Umzug. Davon geben 42 Prozent an, dass die Arbeitssituation diesen Entscheid beeinflusst. Die Daten legen nahe, dass mit höherem Wunsch-Homeoffice-Pensum auch ein längerer Arbeitsweg und höhere Wohnkosten in Kauf genommen werden.
In der Arbeitsplatzgestaltung erwartet rund ein Viertel (27%) Anpassungen. 66 Prozent wünschen sich gesonderte Räumlichkeiten für konzentriertes Arbeiten. Einzelbüros, die bei Bedarf genutzt werden können, sind bei 64 Prozent der Befragten hoch im Kurs. Die zentrale Lage des Arbeitsplatzes mit guter Anbindung an den öffentlichen Verkehr bleibt für 74 Prozent der Befragten weiterhin sehr wichtig.
Drei Arbeitstypen Arbeiten im Büro bevorzugen 33 Prozent der Befragten (die «Büro-Typen»). Maximal 20 Prozent ihres Arbeitspensums wären sie bereit, im Homeoffice zu leisten. Häufig befinden sie sich am Anfang oder Ende ihrer Berufskarriere und arbeiten vielfach bei mittleren KMUs. Mehrheitlich sind sie in Unternehmen tätig, die über eigene Büroräumlichkeiten verfügen. «Büro-Typen» sehen beim Arbeiten im Homeoffice insbesondere in der erschwerten Kommunikation auf zwischenmenschlicher und fachlicher Ebene Nachteile.
Hybride Arbeitsmodelle stehen bei 42 Prozent hoch im Kurs (den «Hybrid-Typen»). Sie stehen zumeist in der Mitte ihrer Berufskarriere und arbeiten überdurchschnittlich häufig in der öffentlichen Verwaltung oder bei Finanzdienstleistern und Versicherungen. Für sie ist die schwierigere Kommunikation der grösste Nachteil des Arbeitens ins Homeoffice. 30 Prozent befürchten für ihr Unternehmen den Verlust der Unternehmenskultur. Weil ihnen der zwischenmenschliche und fachliche Austausch im Büro fehlt, wollen die meisten nicht mehr als 50 Prozent ihrer Arbeitszeit im Homeoffice verbringen.
Mehrheitliches Arbeiten im Homeoffice kommt bei 25 Prozent (den «Homeoffice-Typen») gut an. Sie arbeiten überdurchschnittlich häufig in der Informations-/Kommunikations-Branche mit Arbeitsplätzen, die sich zumeist in Grossraumbüros befinden. Bei dieser Gruppe sind Vorgesetztenfunktionen seltener und sie erkennen für sich wie auch für das Unternehmen beim Arbeiten im Homeoffice keine Nachteile.
Steiner und die Arbeitswelt der Zukunft Die Steiner AG setzt sich seit mehreren Jahren intensiv mit der «Arbeitswelt der Zukunft» auseinander. Im vergangenen Herbst hat das Unternehmen einen internen Wettbewerb zu diesem Thema durchgeführt, an dem rund 50 eigene Immobilienspezialisten teilgenommen haben. Die eingegangenen innovativen Konzepte wurden von einer Fachjury bewertet und fliessen nun in die Entwicklung innovativer Produkte und Lösungen für den Office-Bereich ein. Michael Schiltknecht, Co-CEO der Steiner AG, lobt die grosse Vielfalt der Beiträge: «Bei Steiner können sich die Mitarbeitenden aktiv miteinbringen, wenn es um die Entwicklung der eigenen Arbeitsplatzumgebung geht. Wir wollen nicht nur innovative Konzepte für unseren Kunden entwickeln, sondern diese auch in unserem Unternehmen umsetzen». Gemäss Michael Schiltknecht wird die Steiner AG in diesem Jahr eine neue, inspirierende Arbeitsumgebung in ihren Räumlichkeiten einführen, die sowohl Raum für konzentriertes Arbeiten als auch für den kollaborativen Austausch zwischen den Mitarbeitenden bieten wird.
Repräsentative Studie mit 1000 Befragten Die Studie wurde im Auftrag der Steiner AG vom 16. bis 20. Februar 2022 von Marketagent.com Schweiz AG durchgeführt. Sie basiert auf gut 1000 Online-Interviews mit web-aktiven und berufstätigen Personen aus der Schweiz zwischen 18 und 75 Jahren und umfasste mehr als 40 Fragen.
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