Der «MetroPark» stellt gemäss der Gemeinde Ittigen eine städtebaulich überzeugende Lösung in Bezug auf die standortspezifischen Anforderungen dar. Als Grundlage dient das Sieger- und Richtprojekt von Holzer Kobler Architekturen, Zürich. Vorgesehen sind einerseits eine Erhöhung und Modernisierung des «Metrohauses», andererseits östlich des RBS-Bahnhofs drei neue Büro- und Wohnbauten. Im gemeinsamen Sockel befindet sich nebst Gewerbeflächen auch die Einstellhalle für Motorfahrzeuge und Velos. Die Dächer der ostseitigen Gebäude werden als begrünte Dachterrassen ausgestaltet, welche zusätzliche Aufenthaltsmöglichkeiten bieten. Die Topografie des Ortes soll neu in zwei Ebenen gegliedert werden. Der Charakter des Sockelgeschosses auf dem Niveau der Worblaufenstrasse ist geprägt von öffentlichen Räumen und Plätzen. Der neue Bahnhof gilt als Schlüsselelement. Das Erdgeschoss, neue Fusswege für die Bewohner und Grünräume schaffen eine hohe Aufenthaltsqualität. Der Einzug eines Lebensmittelmarkts bereichert das Publikumsangebot und steigert zudem die Attraktivität des öffentlichen Raums.
Funktionale und soziale Durchmischung
Der «MetroPark» sei gesellschaftlich, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig, betonen die Projektverantwortlichen. Ziel ist, dass die funktionale und soziale Durchmischung des Quartiers durch das Nutzungskonzept von Wohnen, Arbeiten und Einkaufen spürbar verbessert werden soll. Damit soll ein wesentlicher Beitrag an die kommunale Entwicklung geleistet werden. Auf ökologischer Ebene orientiert sich das Projekt «MetroPark» an den Grundsätzen der 2’000-Watt-Gesellschaft. Bei der Erstellung der neuen Gebäude wird der Betrachtung des gesamten Lebenszyklus ein besonderes Augenmerk geschenkt. Das Quartier wird an einen Fernwärmeverbund angeschlossen. ■




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