Schlagwort: Bau

  • Securecell baut Hauptsitz in Urdorf aus

    Securecell baut Hauptsitz in Urdorf aus

    Der Hauptsitz der Securecell AG in Urdorf ist ausgebaut worden. Das Biotech-Unternehmen ist seit April 2019 im Industriegebiet Luberzen ansässig. Damals erfolgte der Umzug in eine 1800 Quadratmeter grosse Fläche mit rund 30 Mitarbeitern. Laut Medienmitteilung hat das auf Entwicklung von Automationslösungen für Bioprozesse spezialisierte Unternehmen die Zahl seiner Mitarbeiter seitdem verdoppelt und deshalb nun seine Arbeitsfläche vergrössert. Zum Jahreswechsel sei das Erdgeschoss am Firmensitz freigeworden. Die Securecell AG konnte so Ende 2021 weitere 2000 Quadratmeter Büro- und Produktionsfläche beziehen, heisst es in der Medienmitteilung.

    Beim Bezug der 1. Etage 2019 seien moderne Büroräume, ein Forschungslabor und ein Reinraum für die medizintechnische Entwicklung sowie eine Produktionsstätte für Kleingeräte mit angeschlossenem Lager und Werkstatt eingerichtet worden. Die neu hinzu gekommene Arbeitsfläche im Erdgeschoss sei perfekt auf die Bedürfnisse von Securecell zugeschnitten und konnte ohne grossen Aufwand sofort genutzt werden, heisst es in der Mitteilung.

    Der Vormieter habe die Räume mit modernen Büroarbeitsplätzen und Besprechungsräumen, einer ESD-geschützten, elektronik- und produktionstauglichen Werkstatt sowie einer grossen Lagerhalle ausgestattet. ESD bedeutet Schutz gegen elektrische Entladungen. Darüber hinaus biete die Etage einen Zugang zur Laderampe und eine geräumige Küche.

    Securecell ist Mitglied im Bio-Technopark Schlieren-Zürich.

  • Neue Professorin für Analyse, Entwurf und Konstruktion bringt zukunftsorientierte Impulse

    Neue Professorin für Analyse, Entwurf und Konstruktion bringt zukunftsorientierte Impulse

    Ab März wechselt Friederike Kluge von der Fachhochschule in Konstanz an Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW und freut sich auf diese neue Herausforderung: «Mich interessiert die Frage, wie das Bauen in der Zukunft aussieht. Der status quo kann langfristig nicht funktionieren. Meine Hoffnung und mein Ziel sind deshalb, in der Forschung und zusammen mit den Studierenden Lösungen zu finden, wie wir das Bauen in Zukunft gestalten können. Klimaneutrales und klimapositives Bauen müssen fokussiert angegangen werden, stets unter Beachtung von biologischer Diversität. So geht es beispielsweise im ersten Jahr darum, junge Menschen an das Fachgebiet Architektur heranzuführen, ihnen die Grundthemen zu vermitteln und dennoch Raum für Entwicklung und Kreativität zu lassen. Diese Spannung zwischen fixen, z.B. physikalischen Grössen, die unumstösslich sind, und Veränderung, welche für eine nachhaltige Zukunft unerlässlich ist, interessiert mich und ich freue mich darauf, diese an der FHNW gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen zu erforschen und weiterzuentwickeln. Immer mit dem Ziel, architektonisch qualitätsvolle Gebäude zu schaffen»

    Friederike Kluge studierte Architektur an der Universität Karlsruhe und sammelte an der Professur für Gebäudelehre und Entwerfen, Prof. Daniele Marques, und am Institut für Bildende Künste, Prof. Stephen Craig, erste Erfahrungen in der Lehre. Neben dem Architekturstudium absolvierte sie das fachübergreifende Begleitstudium «Angewandte Kulturwissenschaften» mit dem Ziel, Gebäude zu entwerfen, die das Wissen vieler Fächer zusammenführen und gleichzeitig einen eigenen, unverkennbaren Charakter besitzen.

    Während ihrer fünfjährigen Arbeit bei Buchner Bründler Architekten in Basel konnte sie unter anderem am Schweizer Pavillon für die Expo in Shanghai 2010 arbeiten, sowie als Projekt- und Bauleiterin am Wohnhaus «Bläsiring» in Basel.

    Seit 2012 selbständig, gründete sie Anfang 2014 zusammen mit Meik Rehrmann das Büro «Alma Maki» in Basel. Gemeinsam vertreten sie die Ansicht, dass Architektur dazugewinnt, wenn sie von der ersten Skizze bis zur Baufertigstellung einen ganzheitlichen Prozess darstellt und die architektonische Grundidee in den Details noch erkennbar ist. Um dies bestmöglich kontrollieren zu können, setzt das Büro die geplanten Projekte, wenn möglich, auch handwerklich um und wurde für diese Herangehensweise 2018 mit dem ersten Preis des «Schweizer Foundation Award» ausgezeichnet.

    Seit 2013 vermittelt Frederike Kluge ihre Überzeugung der konzeptuell-entwerferischen, darstellerischen und auch gebauten Stringenz u.a. im Rahmen eines Lehrauftrags an der Professur für Architektur und Konstruktion, Annette Spiro, ETH Zürich und seit 2019 an der HTWG Konstanz, wo sie die Fächer Baukonstruktion und Entwerfen konsequent auf den Themenschwerpunkt Nachhaltiges Bauen ausrichtete. So organisierte sie beispielsweise einen Workshop mit dem Titel «Das architektonische Detail in Zeiten der Klimakrise». In der Folge gründete sich die Gruppe «Countdown 2030» . Die Gründungsidee war, einen Leitfaden zu entwickeln und eine Countdownuhr über dem Architekturmuseum zu installieren, welche die Architekturbranche darauf sensibilisiert, beherzte Maßnahmen in der Architekturpraxis zu ergreifen und eine zukunftsfähige Baukultur zu entwickeln. Die Gruppe hat mittlerweile über 50 aktive Mitglieder, veranstaltet Workshops, Podiumsdiskussionen und Ausstellungen, ist beteiligt an Jurys und in städtischen Gremien aktiv, publiziert zu verschiedenen Themen Beiträge in Fachzeitschriften und wurde für seine Tätigkeit mit dem «Faktor 5 Publikumspreis» und mit einer Nominierung für den Swiss Art Award ausgezeichnet. 

    Das Institut Architektur freut sich ausserordentlich, dass eine solch engagierte und zukunftsorientierte Persönlichkeit gewonnen werden konnte. 

    Quellen:
    Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
    Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik www.fhnw.ch/habg 

  • Sika will in Afrika wachsen

    Sika will in Afrika wachsen

    Sika positioniert sich für weiteres dynamisches Wachstum in Tansania und der Republik Elfenbeinküste. Im ostafrikanischen Wirtschaftszentrum Daressalam hat das Unternehmen einen neuen Standort bezogen. Dort produziert das Zuger Unternehmen neben Betonzusatzmitteln jetzt auch Mörtel und Fliesenkleber. Das verkürze die Transportwege, heisst es in einer Medienmitteilung des Unternehmens.

    In der Republik Elfenbeinküste im Westen des Kontinents hat Sika die Grösse seines Werksgeländes verdoppelt. Mit neuen Flächen für Lager, Büroräume und Labore in Abidjan könne Sika mittelfristig die Produktionskapazitäten für Fliesenkleber und Reparaturmörtel verdoppeln und die Lagerkapazitäten ausweiten. Von dort aus sollen auch die Nachbarländer Burkina Faso, Togo, Benin, Mali und Sierra Leone beliefert werden.

    Sika bekenne sich langfristig „zu einer nachhaltigen Geschäftstätigkeit in Afrika“, wird Regionalleiter EMEA, Ivo Schädler, zitiert. „An beiden Standorten produzieren wir hochwertige Lösungen, die für grosse Infrastrukturprojekte eingesetzt werden.“ Als Beispiele führt er das Metroprojekt und die Erweiterung des Seehafens in Abidjan, die Standard Gauge Railway und das Julius-Nyerere-Wasserkraftwerk in Tansania an.

  • HSG weiht Lernzentrum Square ein

    HSG weiht Lernzentrum Square ein

    Am Sonntag den 13. Februar weiht die HSG ihr neues Lernzentrum ein. Square stelle einen „Prototyp der Universität der Zukunft“ dar und solle als „Ort der überraschenden Begegnung und gegenseitigen Inspiration“ dienen, schreibt die HSG in einer Mitteilung. „Die neuen Lern- und Lehrformate, die in Square entwickelt werden, sollen die ganze Universität inspirieren und unsere Studierenden bestmöglich auf die Praxis vorbereiten“, wird HSG-Rektor Bernhard Ehrenzeller dort zitiert.

    Die Arbeit von Square fusst auf drei Säulen, die Fakultät, Alumni und Studierende gemeinsam entwickelt haben. So soll das Lernzentrum zum einen als Experimentierfeld für neue Formate dienen, die bei Erfolg an der HSG und anderen Universitäten umgesetzt werden können. Für das am 21. Februar beginnende Frühjahressemester wurden 80 bestehende Lehrveranstaltungen ausgewählt, die im Square durchgeführt und ausgewertet werden sollen.

    Zum anderen wird Square die Rolle eines Basislagers für einen Austausch zwischen Studierenden, Alumni und Forschenden übernehmen. Dabei hat die HSG den Einbezug von Persönlichkeiten aus diversen Berufen und gesellschaftlichen Gruppen geplant. Für das Frühjahrssemester haben unter anderem Paul Achleitner, Aufsichtsratsvorsitzender Deutsche Bank, Gabriele Fischer, Chefredakteurin und Verlegerin des deutschen Wirtschaftsmagazins „Brand eins“, und Bundeskanzler Walter Thurnherr zugesagt.

    Nicht zuletzt soll Square auch als öffentlicher Raum für einen kritischen Diskurs von und mit denjenigen dienen, die nicht direkt mit der HSG verbunden sind. Um Ansässige St.Gallens sowie Gäste aus nah und fern anzulocken, will Square sich als Marktplatz mit einer offenen Atmosphäre präsentieren. Dazu wird Musik, Barista-Kaffee und eigens für Square gebrautes Bier offeriert.

  • Empa zeigt Vorteile von Hochleistungsdämmstoffen

    Empa zeigt Vorteile von Hochleistungsdämmstoffen

    Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben untersucht, ab wann sich für Bauherren eine Investition in kostspielige Hochleistungsdämmstoffe wie Aerogele lohnen kann. In einer ersten Betrachtung wurden laut einer Medienmitteilung die 25 teuersten Städte in Europa, Nordamerika und Asien einem Vergleich unterzogen. Dabei fand das Forscherteam heraus, dass der lukrative Flächengewinn durch die kostspieligeren Aerogele bei einem Quadratmeterpreis von mehr als 8000 Franken die Mehrkosten der dünneren Dämmvariante übersteigt.

    Zur Begründung heisst es, dass eine Hochleistungsisolation die gleiche Dämmwirkung erzielt wie konventionelle Mineralwolle, aber nur die Hälfte bis zu einem Viertel an Materialeinsatz benötigt wird. Vor dem Hintergrund steigender Immobilienpreise und verdichtetem Bauen in Städten könnten Hochleistungsdämmstoffe wie Aerogele eine wirtschaftliche Bauweise begünstigen. Denn je dünner die Aussenhülle eines Bauwerks ist, desto mehr Raum stehe im Inneren zur Verfügung.

    Die mittels einer Gleichung errechneten wirtschaftlichen Vorteile hätten sich in den 15 teuersten Städten zeigen lassen – darunter die vier Schweizer Städte Zürich, Genf, Lugano und Basel mit den europaweit höchsten Quadratmeterpreisen. Für Nordamerika sei die Amortisation in den 14 teuersten Städten, in Asien in den zehn teuersten Städten ermittelt worden. Die Erkenntnis könne auch künftige Planer bei der Entscheidung nach dem geeigneten Dämmmaterial unterstützen.

  • Herz-Neuro-Zentrum Bodensee ist eingeweiht

    Herz-Neuro-Zentrum Bodensee ist eingeweiht

    Am 7. Februar fand die feierliche Schlüsselübergabe für das neue Herz-Neuro-Zentrum Bodensee auf dem Spitalcampus Münsterlingen statt. Im März wird dort auch eine Abteilung für neurologische Frührehabilitation der Rehabilitationsklinik Zihlschlacht ihre Arbeit aufnehmen.

    Der Umzug der Patienten aus Kreuzlingen TG war zwei Wochen zuvor problemlos im laufenden Betrieb erfolgt, heisst es in einer Medienmitteilung. Seit dem 24. Januar arbeitet das Herz-Neuro-Zentrum in Münsterlingen im Regelbetrieb. Seither seien bereits 50 Eingriffe durchgeführt worden.

    Regierungsrat Urs Martin und Gemeindepräsident René Walther überbrachten Grussbotschaften. Zum Zeichen ihrer „gelebten Partnerschaft“ wurden die Flaggen der beiden Träger und des Kantons Thurgau gehisst.

    Den symbolischen Schlüssel hatte der CEO und Inhaber des Immobiliendienstleisters HRS Real Estate in Frauenfeld, Martin Kull, an die beiden Betreiber übergeben. HRS war Ende 2021 „in das anspruchsvolle Bauprojekt“ eingestiegen, „nachdem der Klinikneubau infolge massiver bauseitiger Verzögerungen zu scheitern drohte“. Professor Dierk Maass, Verwaltungsratspräsident der Bauherrin, hat den Angaben zufolge dem Team von HRS bestätigt, beim Schlussspurt „in einer enormen Aufholjagd Grossartiges geleistet“ zu haben.

  • Papieri erstes «2000-Watt-Areal» im Kanton Zug

    Papieri erstes «2000-Watt-Areal» im Kanton Zug

    Mehr als 360 Jahre prägte die Papierfabrik die Gemeinde Cham und die Region Zug West. Nun entsteht auf dem ehemaligen Industrie-Areal ein neues Wohn- und Arbeitsquartier mit industriellem Charme. Direkt an der Lorze werden prägende Bestandesbauten mit markanten Neubauten ergänzt und nachhaltig realisiert. Die Geschichte wird weitergesponnen und Brücken werden geschlagen zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Mensch und Natur, zwischen Wohnen und Arbeiten. Dabei spielt «Nachhaltigkeit» seit Beginn der Arealentwicklung als gesamtheitliches Thema eine wichtige Rolle. Die Cham Group als Bauherrschaft hatte sich schon früh im Planungsprozess zu den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft bekannt und den Entscheid einer fossilfreien Wärmeversorgung aus Überzeugung und noch vor der Absicht einer Zertifizierung gefasst. Als krönender Abschluss der stetigen Nachhaltigkeits-Bemühungen wurde der Papieri heute als erstes Areal im Kanton Zug das «2000-Watt-Areal»-Zertifikat überreicht. Im Namen des Bundesamtes für Energie dankte Daniel Kellenberger der Cham Group für ihr Engagement und ihre Beharrlichkeit, nicht nur von Energie- und CO2-Zielen zu reden, sondern diese unter anderem mit dem Zertifikat «2000-Watt-Areal» konkret umzusetzen.

    Null CO2-Emission
    Das Papieri-Areal bietet komplett neue Grundlagen für eine energieeffiziente, klimaneutrale und nachhaltige Gesellschaft. Damit ist es schweizweit ein Pionierprojekt. Praktisch seit Beginn der Arealentwicklung entschied sich die Cham Group, bei der Wärmeerzeugung komplett auf fossile Energieträger zu verzichten, und voll auf die günstigen Standortfaktoren mit Wasserkraft, Erdsondenfeldern und Photovoltaik zu setzen. Highlight des Areals ist das komplett CO2-freie Energiesystem. Die gesamte Energieversorgung auf dem Areal beruht auf 100% erneuerbaren Energien. Erreicht wird dies mittels Erdsonden und einer Flusswasser-Fassung, welche über Wärmepumpen je ein zentrales Wärme- und Kältenetz bedienen. Dank eines ZEV (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) mit dem erneuerten Kleinwasserkraftwerk an der Lorze und grossflächigen Photovoltaik-Anlagen von 6’500m2 auf den Neubauten können rund 40% der gesamthaft benötigten Energie vor Ort erzeugt werden. «Zudem werden in praktisch jedem Projekt weitere Aspekte einer umfassenden Nachhaltigkeit ausgelotet, sei es durch «Gebäuderecycling», d.h. intelligente Umnutzung des Bestandes, den Einsatz von CO2-optimierten Konstruktionsprinzipien wie Holzbau, oder durch intelligente Sharing-Angebote im Bereich der Mobilität,» führt Lukas Fehr, Leiter Entwicklung der Cham Group aus.

    Leuchtturm-Charakter für Gemeinde und Kanton
    Schweizweit wurden bisher erst 43 Areale vom Bundesamt für Energie mit diesem Label zertifiziert –
    26 davon als 2000-Watt-Areal «in Entwicklung». Dass der Kanton Zug dabei eine Rolle spielt, freut auch Regierungsrat Florian Weber. «100 Prozent für 2000 Watt: Die Cham Group erschliesst beim Papieri-Areal das neue Zeitalter der umfassenden und nachhaltigen Energiekonzeption für Grossüberbauungen», so der Baudirektor. Als Energiestadt Gold feiert auch die Einwohnergemeinde Cham die Auszeichnung der Papieri als «2000-Watt-Areal». «Die Auszeichnung ist ein Gütesiegel für die Areal-Entwicklung der Cham Group, Ansporn für andere und deckt sich zeitgleich mit dem Engagement der Gemeinde für den Klimaschutz. Schliesslich will Cham verwaltungsintern bereits 2030 klimaneutral werden; bis 2050 sollen sogar für das ganze Gemeindegebiet «Netto-Null»-Treibhausgasemissionen erreicht werden», erklärt Drin Alaj, Vorsteher Verkehr und Sicherheit der Einwohnergemeinde Cham. Und Gemeindepräsident Georges Helfenstein ergänzt: «Wir sehen die Entwicklungen auf dem Papieri-Areal als Chance und freuen uns über diese Zertifizierung sowie auf das neue, pulsierende und nun auch zertifiziert nachhaltige Quartier».

    Vermarktungsstart der ersten Büro- und Gewerberäume
    Am 10. Februar 2022 erfolgt auf der Webseite papieri-cham.ch der Vermietungsstart der Laden-, Büro- und Gewerbeflächen in den Erdgeschossen der Objekte der ersten Bauetappe, welche Ende 2022 bezugsbereit sind. Das Papieri-Areal bietet Raum für jedes Businessmodell und unterschiedliche Unternehmensgrössen. Nicht austauschbar und beliebig, sondern nachhaltig, durchdacht und mitten in einem lebendigen Quartier.

  • Walo bringt neuen Bodenbelag bei Stadler auf

    Walo bringt neuen Bodenbelag bei Stadler auf

    Walo Bertschinger hat die Produktionshallen von Stadler Rail in St. Margrethen mit einem neuen Bodenbelag versehen. Laut Mitteilung auf Facebook wurde in den Fertigungshallen für die Montage von Zügen eine Fläche von 19’000 Quadratmetern mit dem Belag Haypanol-D ausgestattet. Der von Walo entwickelte Epoxi-Einstreubelag Haypanol-D bewährt sich laut der Mitteilung seit Jahren bei Industriebauten und Parkanlagen. Der final ausgehärtete Epoxi bilde zusammen mit dem Einstreugut des Quarzsandes eine sehr harte, saubere und gleichmässige Oberflächenstruktur.

    Die fugenlosen Haypanol-D-Einstreu-Beläge haben eine hohe mechanische und chemische Beständigkeit, heisst es in einer technischen Erläuterung auf der speziellen Internetseite von Walo für Bodenbeläge. Das Eigenschaftsprofil der Industriebodenbeläge werde auf die jeweilige Beanspruchungsklasse angepasst. Die Abstimmung der Rutschfestigkeit des Belags erfolge gemäss den Anforderungen des Kunden. Zudem sei das System auch als antistatischer oder elektrisch ableitfähiger Belag ausführbar. Der Belag habe eine Langlebigkeit von bis zu 25 Jahren.

    Der Standort von Stadler in St.Margrethen im Dreiländereck sei das Kompetenzzentrum für Doppelstocktriebzüge innerhalb der Stadler-Gruppe, heisst es auf der Internetseite der Stadler Group. Nach über 20 Jahren in Altenrhein sei diese Produktion 2020 in das neu errichtete Werk in St.Margrethen verlegt worden.

  • Kantonsspital Winterthur bezieht Neubau

    Kantonsspital Winterthur bezieht Neubau

    Nach zehnjähriger Planungs- und fünfjähriger Bauzeit ist der Neubau des Kantonsspitals Winterthur (KSW) offiziell eröffnet worden. Nach dem Zügeltag am Donnerstag soll der Betrieb in der kommenden Woche definitiv aufgenommen werden, heisst es in einer Medienmitteilung der Ingenieurs- und Beratungsfirma HKG.

    Nach Angaben des KSW ersetzt der neue Betten- und Operationstrakt das bestehende Hochhaus. Nach 55 Betriebsjahren wird es abgerissen. Da neue Gebäude hat laut Mitteilung des KSW 61’000 Quadratmeter Geschossfläche, 13 Stockwerke, 213 Zimmer, sieben Operationssäle, 95 Behandlungsräume und 240 Parkhausplätze. Den KSW-Neubaus hat die Arbeits­gemeinschaft RA-B Architekten (Rapp Architekten AG und Butscher Architekten AG) unter der Leitung des kantonalen Hochbauamtes erstellt.

    Der Neubau ist schlicht gestaltet, mit einer Leichtbaufassade aus Travertin. Eine vollautomatische Gebäude-Beschattung ermöglicht trotz den grossen Fensterflächen ein angenehmes Klima in den Zimmern. Wie die Fassade hat das KSW auch den öffentlichen Park vor dem Neubau zusammen mit der Fachgruppe Stadtgestaltung Winterthur konzipiert.

    In den rund zehn Planungs- und Baujahren hat das Kantonsspital laut der Mitteilung 350 Millionen Franken investiert. CFO Hansjörg Lehmann, der im Mai den jetzigen CEO Rolf Zehnder als Vorsitzender der Geschäftsleitung ablösen wird, verweist auf Besonderheiten der Finanzierung. „Das KSW hat als erstes Spital in der Schweiz einen Green Bond am Kapitalmarkt platziert und dies zu niedrigsten je gesehenen Konditionen“, wird er zitiert. Die erfolgreiche Realisierung des Neubaus sei „ein Meilenstein in der Geschichte des KSW“.

    Weil wegen der Pandemie eine öffentliche Feier zur Inbetriebnahme nicht möglich war, hat das KSW auf einer speziellen Internetseite Videos mit einem virtuellen Einblick in den Neubau bereitgestellt.

  • Implenia erhält fünf Hochbauaufträge in Deutschland

    Implenia erhält fünf Hochbauaufträge in Deutschland

    Für die Division Buildings von Implenia beginnt das neue Jahr mit einem attraktiven Hochbauauftrag mit einem Volumen von 227 Millionen Franken in Deutschland. Laut Medienmitteilung hat der in Opfikon ansässige Bau- und Immobilienspezialist den Zuschlag für den Bau mehrerer nachhaltiger Wohn- und Geschäftshäuser in fünf deutschen Städten erhalten.

    Der Mitteilung zufolge errichtet die Division Buildings von Implenia zwei Wohn- und Geschäftshäuser in Kiel, ein Wohnhochhaus für das gemäss Mitteilung „aktuell grösste Arealentwicklungsprojekt in Deutschland“, das Franklin-Areal in Mannheim, ferner den teilmodularen Neubau eines Rehazentrums in Mosbach am Neckar, ein Wohnquartier in Neunkirchen am Brand sowie ein Schulzentrum in Delitzsch bei Leipzig.

    Bei Planung und Ausführung der Neubauprojekte soll die modellbasierte und softwaregestützte Arbeitsmethode Building Information Modeling (BIM) zum Einsatz kommen. Lean Construction soll die Koordination aller Abläufe und Gewerke während der Bauphase garantieren.

  • Die Immo Messe Schweiz findet 2022 nicht statt

    Die Immo Messe Schweiz findet 2022 nicht statt

    Die Verantwortlichen haben sich entschieden, die Vorbereitungen für die Immo Messe Schweiz 2022 abzubrechen. Auf Anfrage der Messeleitung hat ein erheblicher Teil der Aussteller die Absage der Messe einer Durchführung mit 2G oder 2G+ oder weiterem Hinausschieben des Durchführungsentscheids vorgezogen. «Dafür haben wir Verständnis und erachten den gemeinsam mit unseren Ausstellern gefällten Entscheid als sinnvoll. Die Immo Messe Schweiz steht für ein kompetentes Angebot von der Planung über den Bau bis zur Sanierung von Immobilien sowie ein inspirierendes wie informatives Messeerlebnis für Aussteller, Besucherinnen und Besucher. Unter den gegebenen Umständen hätten wir das nicht gewährleisten können», erklärt Messeleiterin Olga Pelliccione. Auch sei der Zeitpunkt der Absage richtig gewählt: «Alle Beteiligten haben sich für die Durchführung eingesetzt. Jedoch ist es aufgrund der knappen Vorbereitungszeit nicht mehr möglich, länger auf Klarheit bezüglich Schutzmassnahmen und der Akzeptanz ebendieser beim Messepublikum zu warten».

    Zuversichtlich in den Frühling
    Die Absage der Immo Messe Schweiz folgt jener der Tier&Technik 2022, die Ende Februar hätte stattfinden sollen. «Die aktuellen Entwicklungen und die Prognosen der Expertinnen und Experten stimmen uns zuversichtlich. Wir sind optimistisch, dass der Absage der Immo Messe keine weiteren mehr folgen müssen», erwartet Katrin Meyerhans, Leiterin Bereich Messen der Olma Messen St.Gallen. Die Vorbereitungen für die 44. OFFA Frühlings- und Trendmesse mit der 37. OFFA-Pferdemesse laufen deshalb planmässig weiter. Zahlreiche Aussteller und Partner sind an Bord und ein Grossteil des Programms steht. Die OFFA findet vom 20. bis 24. April 2022 statt.

  • Swiss Prime Site und Superlab bauen Laborflächen in Schlieren

    Swiss Prime Site und Superlab bauen Laborflächen in Schlieren

    Swiss Prime Site Immobilien ist mit Superlab Suisse eine Partnerschaft eingegangen. Superlab ist Anbieterin von Labor- und Forschungsflächen. Laut Medienmitteilung stellt Superlab Suisse betriebsbereite und voll ausgestattete Forschungs- und Laborflächen zur Verfügung sowie Betriebsdienstleistungen bereit. Es verfüge bereits über einen solchen Standort in Lausanne. Beide Partner planen, Standorte in Basel und Schlieren mit mehr als 10‘000 Quadratmetern Gesamtfläche zu entwickeln. Das Labor in Schlieren wird nach Angaben von Superlab Suisse 5400 Quadratmeter Fläche haben.

    Die Limmatstadt beherberge Einrichtungen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), der Universität Zürich (UZH) und Forschungszentren von zahlreichen nationalen und internationalen Pharmaunternehmen. Entsprechend stark seien Laborflächen nachgefragt, heisst es. In Schlieren plant Swiss Prime Site Immobilien auf dem Areal JED ein modernes Neubauprojekt. Darin sollen in Zusammenarbeit mit Superlab Suisse auf zwei Stockwerken Forschungs- und Laborflächen für Start-ups, Ausgründungen oder etablierte Unternehmen entstehen.

    „Durch die direkte Nachbarschaft zum Wagi-Areal in Schlieren und dem Technologiepark in Basel können Unternehmen aus dem Bereich Life Science von bedeutenden Synergieeffekten dieser Ökosysteme profitieren“, wird Zhang Xi, CEO von Superlab, zitiert. In Basel solle am Stücki Park in den kommenden 18 Monaten ein hochmodernes Gebäude mit Labor- und Forschungsflächen von Superlab Suisse entstehen.

    Für Martin Kaleja, CEO Swiss Prime Site Immobilien, sind der moderne Ausbaustandard, die Flexibilität der Flächen sowie die Gewährleistung von Support und Services zentrale Erfolgsfaktoren. Swiss Prime Site Immobilien und Superlab Suisse verfügten zusammen über das notwendige Know-how, um den Flächenbedarf im Bereich Labor- und Forschungsflächen zu gewährleisten, wird Kaleja zitiert.

  • Balgrist baut Lehr- und Forschungszentrum

    Balgrist baut Lehr- und Forschungszentrum

    Der Medizinstandort Zürich erhält ein neues chirurgisches Forschungs- und Lehrzentrum. Seit dem 26. Januar wird der Operation Room X (OR-X) der Universitätsklinik Balgrist gebaut. Seine Inbetriebnahme für die Testphase ist für das erste Quartal 2023 vorgesehen.

    Laut einer Medienmitteilung schafft der OR-X neue Möglichkeiten für die chirurgische Forschung, Entwicklung und Lehre. Er soll laut Klinikum die Möglichkeit bieten, neue Technologien auf Basis von Erweiterter Realität, Robotik und Künstlicher Intelligenz effizienter zu entwickeln und zu validieren. So gelangten neue Technologien schneller in die klinische Anwendung. Zudem könnten angehende Chirurginnen und Chirurgen in einem realitätsnahen Operationssaal lernen und praktische Erfahrungen sammeln.

    „Moderne chirurgische Innovation und Lehre sollte in einer möglichst echten Umgebung geschehen, vor dem Einsatz an Patientinnen und Patienten“, so Mazda Farshad, Medizinischer Direktor und Initiator des OR-X, in einer früheren Mitteilung des Spitals. „Deshalb bauen wir einen Simulations-Operationssaal, fokussiert auf die Orthopädie, jedoch offen für den Fachbereich Chirurgie.“ Mit dem OR-X werde eine Infrastruktur geschaffen, die laut Balgrist dazu beiträgt, „bei der Entwicklung von chirurgischen Innovationen an vorderster Front mitzuwirken“.

  • Empa prämiert Verwendung von Aerogel

    Empa prämiert Verwendung von Aerogel

    Der Aerogel Architecture Award geht in die zweite Runde. Seit 19. Januar und noch bis zum 30. Juni nimmt die Empa Beispiele für die Verwendung von Aerogel in Architektur, Bauwesen, Sanierung und Denkmalpflege entgegen, informiert die Forschungsanstalt in einer Mitteilung. Um den Preis können sich Architekten, Bauingenieure und Mitarbeitende in Entwurfsbüros bewerben. Auch Studierende der Architektur und des Bauingenieurwesens sind zur Teilnahme eingeladen.

    Die genauen Teilnahmebedingungen können der Mitteilung oder dem Internetauftritt des Aerogel Architecture Awards entnommen werden. „Mit dem Preis werden die besten Beispiele für Energieeffizienz, unkonventionelle Lösungen, transluzente Tageslichtbeleuchtung und hochleistungsfähige Gebäudelösungen unter Verwendung von superisolierenden Aerogel-Materialien ausgezeichnet“, schreibt die Empa. Die diesjährigen Gewinner sollen am 5. August im NEST-Gebäude der Empa in Dübendorf bekannt gegeben werden.

    Der Aerogel Architecture Award wurde 2020 von der Empa und den Industriepartnern Fixit, Agitec, Haga AG Naturbaustoffe und Hasit sowie dem Verband AdvaPor ins Leben gerufen. Er soll helfen, die Möglichkeiten von Aerogel-Dämmmaterialien im Denkmalschutz und in der Sanierung von Gebäuden unter Architekten und Bauingenieuren bekannt zu machen. Im letzten Jahr hatten sich fünf Büros beworben.

  • Spatenstich für neues Gemeindehaus in Spreitenbach ist erfolgt

    Spatenstich für neues Gemeindehaus in Spreitenbach ist erfolgt

    Mit dem ersten Spatenstich hat der Bau des neuen Gemeindehauses in Spreitenbach begonnen. Das neue Verwaltungsgebäude ist laut einer Medienmitteilung der fsp Architekten aus Spreitenbach für eine Bevölkerungszahl von 15‘000 ausgelegt. Beim Bau des alten Gemeindehauses 1964 hatte Spreitenbach noch rund 9000 Einwohnerinnen und Einwohner. Heute sind es laut der Internetseite der Gemeinde 12’079, davon 5986 Schweizer und 6093 Ausländer.

    Die Planung für das neue Gemeindehaus begann 2016. Ein erster Entwurf mit einem geplanten Kostenaufwand von mehr als 18 Millionen Franken wurde abgelehnt. Der neue Kostenplan sieht Ausgaben von 13 Millionen Franken vor und wurde Anfang 2020 genehmigt.

    Bei Baubeginn waren laut einem Artikel der „Aargauer Zeitung“ neben Architekten, Unternehmern und Mitgliedern der Baukommission auch Gemeindepräsident Markus Mötteli (Mitte) sowie Gemeinderat Roger Mohr (SVP) anwesend. „Für die Baukommission und die beteiligten Planer ist das ein grosser Moment und der Schritt von der Theorie in die Praxis“, wird Architekt und Gesamtprojektleiter Markus Schärer von fsp Architekten zitiert. Die Bevölkerung erhalte mit dem neuen Gemeindehaus an zentraler Stelle zwischen Dorf und Gewerbezone einen Zentrums- und Identifikationspunkt, heisst es in der Mitteilung der fsp Architekten.

    Das neue Gemeindehaus soll laut Planung im Juni 2023 fertig sein. Es wird auch über eine Tiefgarage sowie einen Parkplatz verfügen. Zur Energieversorgung wird auf dem Dach eine Photovoltaikanlage errichtet. Das alte Gemeindehaus dürfe später zu einem Schulgebäude umgebaut werden.

  • Kanton Luzern erhöht Fördergelder für Energie

    Kanton Luzern erhöht Fördergelder für Energie

    Der Kanton Luzern stockt seinen Beitrag zum Förderprogramm Energie 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Millionen auf 5,5 Millionen Franken auf. Zusammen mit dem Sockelbetrag und der Ergänzung des Bundes stehen damit insgesamt rund 23 Millionen Franken zur Verfügung. Privatleute können ihre Gesuche für Zuschüsse zur Steigerung der Energieeffizienz und den Einsatz von erneuerbarer Energie in ihren eigenen vier Wänden ab dem 10. Januar einreichen.

    Wie es in einer Mitteilung des Kantons weiter heisst, sei das Förderprogramm nach fünfjähriger Erfahrung geprüft und optimiert worden. Dabei sei der Einbezug wichtiger Interessensgruppen hilfreich gewesen. „Die Zusammenarbeit mit dem Gewerbe, mit den verschiedenen Verbänden und mit der Hochschule ist wichtig, damit wir die Erfolgsgeschichte des Förderprogramms Energie weiterschreiben können“, wird der für Bau, Umwelt und Energie zuständige Regierungsrat Fabian Peter zitiert.

    Zu den wichtigsten Änderungen für das Jahr 2022 zählen neue Fördermassnahmen wie der Anschluss an ein Wärmenetz mit erneuerbaren Energien, nichtautomatische Holzfeuerungen und Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität in bestehenden Mehrfamilienhäusern. Anpassungen habe es auch bei den Fördersätzen gegeben. So werden Erneuerungen der Gebäudedämmung nun mit 60 statt 40 Franken pro Quadratmeter bezuschusst. Die Fördersätze für thermische Solaranlagen werden verdoppelt. Ausserdem gelten neu pauschale Fördersätze für die Haustechnik bis 15 Kilowatt, etwa bei einer Wärmepumpe, einer Holzfeuerung oder bei einem Fernwärmeanschluss.

  • Implenia trennt sich von Gravière de la Claie-aux-Moines

    Implenia trennt sich von Gravière de la Claie-aux-Moines

    Die Implenia AG trennt sich von ihrem Mehrheitsanteil von 66,67 Prozent an der Gravière de la Claie-aux-Moines SA (GCM). Die Beteiligung werde an die Walo Bertschinger SA Romandie sowie an die Vigier Holding AG und die H 2 M Participations SA veräussert, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Aktionärin Walo Bertschinger SA Romandie hatte bisher das übrige Drittel an der GCM gehalten. Auch nach dem Einstieg von Vigier Holding AG und H 2 M Participations SA werde der Anteil der Walo Bertschinger SA Romandie eine Minderheitsbeteiligung bleiben, heisst es in der Mitteilung. Über den Kaufpreis haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart.

    „Implenia veräussert seine Beteiligung an GCM SA an eine geeignete Eigentümerschaft, um sich weiter auf das definierte Kernportfolio zu fokussieren und seine Asset-light-Strategie voranzutreiben“, erklärt das Unternehmen in der Mitteilung. Im Rahmen der Unternehmensstrategie will sich Implenia auf „integrierte Bau- und Immobiliendienstleistungen in der Schweiz und in Deutschland sowie Tunnelbau und damit verbundene Infrastrukturprojekte in weiteren Märkten“ konzentrieren.

  • Holcim übernimmt Malarkey Roofing in den USA

    Holcim übernimmt Malarkey Roofing in den USA

    Das weltweit tätige Zuger Baustoffunternehmen Holcim hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Malarkey Roofing Products unterzeichnet. Malarkey ist laut Medienmitteilung ein führendes Unternehmen auf dem amerikanischen Markt für Bedachungen von Wohngebäuden. Es hat seinen Hauptsitz in Portland im US-Bundesstaat Oregon. Die Transaktion habe einen Wert von 1,35 Milliarden Dollar und werde zu 100 Prozent mit Barmitteln finanziert. Holcim erwartet, dass bis zum dritten Jahr Synergien in Höhe von 40 Millionen Dollar pro Jahr realisiert werden.

    Der Nettoumsatz von Malarkey Roofing Products für 2022 wird mit 600 Millionen Dollar prognostiziert. Das Unternehmen kann laut der Mitteilung auf ein zweistelliges Wachstum im hochprofitablen Wohndachmarkt der USA mit einem Volumen von 19 Milliarden Dollar verweisen. Beide Unternehmen haben sich nachhaltiges Bauen zum Ziel gesetzt.

    „Die Übernahme von Malarkey Roofing Products ist ein hervorragender Start für unsere ‚Strategie 2025– Accelerating Green Growth‘, mit der wir unseren Geschäftsbereich Lösungen & Produkte erweitern und zu einem weltweit führenden Anbieter von Dachsystemen werden“, wird Holcim-CEO Jan Jenisch zitiert. Mit Malarkey positioniere sich Holcim als Komplettanbieter für Bedachungen. Die Strategie zur Beschleunigung des grünen Wachstums soll diesen Bereich bis 2025 auf 30 Prozent des Konzernnettoumsatzes ausweiten.

    Gregory Malarkey, Präsident des 1956 gegründeten Unternehmens Malarkey Roofing, sieht in Holcim den richtigen Partner. „Wir haben jahrzehntelang nach einem Unternehmen gesucht, das mit unserer Vision übereinstimmt, unsere Werte teilt und uns helfen kann, unsere Wachstumsstrategie zu beschleunigen.“ Wie Malarkey konzentriere sich auch Holcim stark auf die Förderung der Kreislaufwirtschaft und den Übergang zu nachhaltigem Bauen, wird Malarkey weiter zitiert.

  • Implenia baut Fernwärmetunnel in Hamburg

    Implenia baut Fernwärmetunnel in Hamburg

    Implenia wird für Wärme Hamburg einen rund 1,2 Kilometer langen Tunnel erstellen, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Der Tunnel soll den Hamburger Norden an ein neues Wärmenetzwerk anschliessen. Dazu wird er rund 2 Kilometer westlich des Elbtunnels für die Autobahn die Elbe unterqueren.

    Die Arbeiten sind in zwei Phasen gegliedert, wobei die Phase der Planung bereits im Oktober angegangen wurde. Nun habe Implenia den Auftrag für  weitere Planungen und Bauarbeiten ab Anfang 2022 erhalten, heisst es in der Mitteilung. Das Auftragsvolumen insgesamt wird dort auf rund 75 Millionen Franken beziffert.

    Bis zum ersten Quartal 2025 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dazu wird Implenia zunächst Schlitzwände für den Start- und den Zielschaft mit einer Tiefe von bis zu 42 Metern erstellen. Zwischen ihnen soll dann ein 1,16 Kilometer langer und rund 4,5 Meter im Durchmesser messender Tunnel gebohrt und mit Betonfertigteilen ausgekleidet werden. Darüber hinaus ist Implenia auch für die Planung und den Einbau der Betriebstechnik der Fernwärmeleitung zuständig.

    „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses grosse und komplexe Infrastrukturprojekt für unseren Kunden Wärme Hamburg erstellen dürfen“, wird Erwin Scherer, Head Tunnelling von Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Dass wir damit einen Beitrag leisten zur Verbesserung der Nachhaltigkeit der Wärmeerzeugung, motiviert uns zusätzlich, denn Nachhaltigkeit ist ein Unternehmenswert von Implenia, den wir auch in diesem Projekt leben werden.“

  • Steiner verkauft Projekt «Widacher» an Fortimo

    Steiner verkauft Projekt «Widacher» an Fortimo

    Während der ersten Bauphase wird Fortimo 16 Reiheneinfamilienhäuser sowie 42 Wohnungen im Minergie-Standard erstellen. Letztere verteilen sich auf drei  Mehrfamilienhäuser, die neu errichtet werden, sowie zwei bestehende denkmalgeschützte Gebäude. Das neue Quartier wird attraktive Wohnungsangebote, private Rückzugsmöglichkeiten und gemeinschaftlich genutzte Begegnungszonen aufweisen. Die Steiner AG verfolgte bei diesem Projekt von Beginn weg das Ziel, ein brachliegendes Industrieareal in einen neuen lebenswerten Wohnort im Grünen zu verwandeln. Bestehende denkmalgeschützte Gebäude wie die Scheune und die Alte Post wurden sorgsam ins Projekt integriert und werden nun im Rahmen der Realisierung für Wohn- und Gemeinschaftsräume wiederbelebt.

    Fokus auf Immobilienentwicklung
    Aufgrund einer Portfolioanpassung hat sich die Steiner AG entschieden, die teilweise bereits baubewilligte Arealentwicklung noch vor der Phase der Ausführung zu verkaufen. Michael Schiltknecht, Co-CEO der Steiner Gruppe, freut sich sehr über die erfolgreiche Transaktion: «Mit Fortimo können wir dieses tolle Projekt an ein langjähriges Partnerunternehmen übergeben, wodurch die erfolgreiche Realisierung und Weiterentwicklung dieser attratkiven Wohnüberbauung sichergestellt ist.» Er ergänzt: «Aus einem ehemaligen Industrieareal haben wir ein überzeugendes Neubauprojekt mit grossem Potenzial entwickelt, dessen Erfolgsgeschichte nun durch Fortimo fortgesetzt wird.»

    Ein Grossprojekt in drei Etappen
    Der Baubeginn der ersten Etappe wird bei plangemässem Projektverlauf im Sommer 2022 erfolgen. Das Gesamtprojekt, welches aus drei Etappen besteht und dereinst 165 Wohneinheiten in 10 Mehrfamilienhäusern und 46 Reiheneinfamilienhäusern umfassen soll, wird in den nächsten Jahren abgeschlossen sein.

    Ländlich und doch zentral
    Die Nähe zu Zürich, ein eigenständiger Dorfcharakter sowie ein buntes Vereinsleben machen die aargauische Gemeinde Fischbach-Göslikon als Wohnort besonders attraktiv. Das Areal Widacher ist ruhig gelegen und punktet mit wunderbarem Weitblick und bester Verkehrsanbindung. Von hier aus sind die öffentlichen Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und die natürlichen Ufer der Reuss mit ihren Sandbänken rasch zu Fuss erreichbar.

    Steiner AG
    Steiner AG, einer der führenden Projektentwickler sowie Total- und Generalunternehmer (TU/GU) in der Schweiz, bietet umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Neubau, Umbau sowie Immobilienentwicklung an. Das 1915 gegründete Unternehmen hat über 1’500 Wohnbauprojekte, 540 Geschäftsliegenschaften, 45 Hotels und 200 Infrastrukturanlagen wie Universitäten, Schulen, Spitäler, Altersheime und Justizvollzugsanstalten errichtet. Die Steiner AG hat ihren Hauptsitz in Zürich und ist mit Niederlassungen in Basel, Bern, Genf, Tolochenaz und Luzern vertreten.

    Fortimo AG
    Fortimo schafft Mehrwert, mit Freude und Begeisterung, unabhängig davon, ob sie Immobilien entwickeln, halten oder betreiben. Verantwortungsbewusst und nachhaltig erbringen die über 80 Mitarbeitenden der Fortimo  am neuen Hauptsitz in St.Gallen eine jährliche Wertschöpfung von weit über 200 Millionen CHF. 2020 erstellte Fortimo so viele Wohneinheiten wie noch nie, und anfangs 2021 überschritten die im eigenen Bestand gehaltenen Immobilien die Milliardengrenze. Durch die Kombination von Investition, Entwicklung und Betrieb entstehen wertvolle Synergien, die letztendlich den Nutzern der Immobilien zugutekommen.

  • «Die St. Galler Quartiere der Zukunft sollen lebendig, vielfältig und durchmischt sein»

    «Die St. Galler Quartiere der Zukunft sollen lebendig, vielfältig und durchmischt sein»

    Zur Person
    Maria Pappa wurde 1971 in St. Gallen geboren und ist in der Stadt aufgewachsen. 2016 wurde die Tochter süditalienischer Einwanderer als Stadträtin gewählt, und seit diesem Jahr ist die Sozialdemokratin Stadtpräsidentin der Stadt St. Gallen und leitet die Direktion Inneres und Finanzen. Zuvor führte sie als Stadträtin die Direktion Planung und Bau. Maria Pappa studierte Sozialpädagogik an der Höheren Fachschule für soziale Arbeit in Rorschach. Vor ihrer Wahl leitete sie die geschlossene Abteilung des Jugendheims Platanenhof in Oberuzwil und später die städtische Tagesbetreuung für Schulkinder. Bevor sie in die Soziale Arbeit wechselte, arbeitete die Absolventin der Handelsmittelschule in der Buchhaltungsabteilung einer Versicherung.

    Frau Pappa, Sie sind seit Beginn dieses Jahres Stadtpräsidentin und stehen der Direktion Inneres und Finanzen vor. Zuvor leiteten Sie als Stadträtin die Direktion Planung und Bau. Wie haben Sie den Wechsel erlebt?
    Nach der Wahl zur Stadtpräsidentin und der anschliessenden konstituierenden Sitzung des Stadtrats ging es sehr rasch; für den eigentlichen Wechsel blieben nur vier Wochen. Die Einarbeitung als Stadtpräsidentin und in der neuen Direktion waren geprägt von der Pandemie: Die meisten Kontakte mit Mitarbeitenden und Externen waren virtuell. Repräsentative Aufgaben gabs nur wenige – und sie beschränkten sich auf Videobotschaften für Online-Anlässe. Diese Verschiebung des persönlichen Austauschs in den digitalen Raum erschwerte insgesamt die sozialen Kontakte und den echten Beziehungsaufbau. Gleichzeitig war ich aber auch weniger durch repräsentative Aufgaben gebunden und konnte mich so in die Projekte und Eigenheiten der neuen Direktion vertiefen.

    Weshalb haben Sie sich nach vier Jahren Planung und Bau zum Wechsel der Direktion entschieden?
    Die Verteilung der Direktionen ist Sache des Gesamtstadtrats. Gemeinsam haben wir sämtliche Optionen angeschaut und uns für die idealste entschieden. Persönlich war ich gerne Vorsteherin der Direktion Planung. Dort zu bleiben hätte mir gefallen. Nach vier Jahren ist man richtig eingearbeitet, kennt die Projekte und hat viele davon von Anfang an begleitet. Die neue Funktion als Stadtpräsidentin ist jedoch mit vielen Repräsentativaufgaben sowie mit Sitzen in Gremien verbunden. Ein enger Draht zur Stadtkanzlei ist sehr wichtig. Die Erfüllung dieser zusätzlichen Aufgaben mit der gleichzeitigen Leitung der so breit aufgestellten Direktion Planung und Bau ist zeitlich nicht machbar.

    Welche Projekte waren für Sie als Vorsteherin Planung und Bau Meilensteine, die Sie begleiten durften?
    Als ich die Abstimmungsresultate zur Neugestaltung von Marktplatz und Bohl entgegennehmen durfte, fiel mir ein Stein vom Herzen. Ein konsensfähiges Marktplatzprojekt im dritten Anlauf endlich durchzubringen, war intensive Arbeit. Auch die Neugestaltung der Zürcher Strasse wurde lange Zeit blockiert. Im Jahr 2018 hat das Stadtparlament dem vorgeschlagenen Projekt dann zugestimmt. Nächstes Jahr soll mit der Neugestaltung begonnen werden. Einen Schwerpunkt bildeten die zahlreichen Schul- und Betreuungsprojekte. Hervorzuheben ist hier das grösste Projekt: der Neubau des Schulhauses Riethüsli. Dieser wird im Quartier schon lange erwartet – im November 2020 hat ihn die Stimmbevölkerung genehmigt. Im Hintergrund wurde in diesen vier Jahren auch an vielen wichtigen Strategie-Papieren gearbeitet, darunter Wohnraum-, Freiraum-, Baum- und Innenentwicklungsstrategie. Einige sind relevant für die Revision der Bau und Zonenordnung. Sie alle werden die bauliche Entwicklung der Stadt prägen.

    Welche Vorhaben stehen für Sie als Vorsteherin der Direktion Inneres und Finanzen ganz oben auf Ihrer Agenda?
    Drei Themen sind momentan aktuell: Ich will St. Gallen als attraktive Stadt bekannter machen und damit das leicht angestaubte, «brötige» Image, das wir selbst von unserer Stadt haben, korrigieren und verbessern. Bei den Finanzen hat St. Gallen zwar eine solide finanzielle Basis. Doch sie weist seit Jahren ein latentes strukturelles Defizit aus, das sich vor allem in der Budgetierung zeigt. Der Aufwand steigt mehr als die Erträge. Ein Ziel wird es deshalb auch sein, dieses strukturelle Ungleichgewicht ins Lot zu bringen. Und schliesslich liegt mir das kulturelle Leben der Stadt am Herzen. Es ist mir ein Anliegen, das im Jahr 2020 verabschiedete Kulturkonzept umzusetzen.

    Auf dem Burgweiher-Areal konnte 2020 in einem dicht besiedelten Quartier ein grosses Naherholungsgebiet eröffnet werden. Gibt es ähnliche Landprojekte/Landreserven, die in den nächsten Jahren umgesetzt/entwickelt werden könnten?
    Dass wir eine solch grosse Grünfläche mitten in der Stadt der Öffentlichkeit zugänglich machen konnten, ist ein Glücksfall und in dieser Form sicher einzigartig. In den nächsten Jahren geht es denn auch vielmehr um Wohn- und Gewerberaum. Die grossen Entwicklungsgebiete, die die Stadt in den nächsten Jahren beschäftigen werden, liegen einerseits in der Ruckhalde. Hier ist durch die Durchmesserlinie der Appenzeller Bahnen ein Areal freigeworden, das die Stadt insbesondere für die Wohnnutzung entwickeln will. In St. Fiden soll andererseits ein attraktiver neuer Stadtteil entstehen. Das Areal rund um den Bahnhof bietet viel Potenzial für eine innere Verdichtung und eine attraktive Neugestaltung.

    In seiner Vision 2030 geht der Stadtrat davon aus, dass die Stadt St. Gallen wächst und sich die Bevölkerung zu einer multikulturellen urbanen Gesellschaft entwickelt. Wie unterstützen Sie als Stadtpräsidentin diese Vision?
    St. Gallen hat mit der Wohnraum-, der Innenentwicklungs- und der Freiraumstrategie aufgezeigt, wie sie als starke, innovative und attraktive Stadt in die Zukunft gehen will. In Kürze wird noch die Liegenschaftenstrategie dazukommen. Dieses zukunftsweisende Bild versuchen wir mit der «Sankt»-Kampagne aktiv nach aussen zu tragen. Bereits als Direktorin Planung und Bau waren mir Zusammenarbeit und Partizipation wichtig. Mit der Revision des Partizipationsreglements hat sich die Stadt seit diesem Jahr schliesslich eine Kultur der Partizipation auf die Fahne geschrieben. Dass wir diejenigen, die in dieser Stadt leben, auch künftig miteinbeziehen, wenn es um die Gestaltung dieser Stadt geht, scheint mir selbstverständlich. Zur Partizipation gehört auch, dass wir die Zusammenarbeit und den Austausch mit unserem eigenen Kanton und angrenzenden Kantonen, den Gemeinden und anderen Städten suchen und Synergien pflegen.

    Wie sieht die Wohnraumstrategie der Stadt St. Gallen genau aus?
    Bei der Wohnraumstrategie geht es vor allem darum, sowohl neuen attraktiven Wohnraum zu schaffen als auch bestehenden Wohnraum zu erneuern. Die Wohnraumstrategie definiert zu diesem Zweck in sechs Handlungsfeldern insgesamt 14 Ziele und 27 Massnahmen. Das Wohnungsangebot soll dabei vielfältig und auf unterschiedliche Zielgruppen zugeschnitten und die Wohnbauentwicklung sozialverträglich umgesetzt werden. Innovative Wohnprojekte wie etwa Mehrgenerationenwohnen und nachfamiliäres Wohnen sind Teil der Strategie. Ein wesentlicher Aspekt der Wohnraumstrategie sind zudem die Quartiere. Die St. Galler Quartiere der Zukunft sollen lebendig, vielfältig und durchmischt sein sowie ein attraktives Wohnumfeld fördern. Die Stadt wählt zur Erreichung dieser Ziele auch hier die Zusammenarbeit und will den Dialog mit Wohnbauakteurinnen und -akteuren fördern.

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    Die künftigen St. Galler Quartiere sollen lebendig und durchmischt sein
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    Welche Herausforderungen bringt der Weg zur «Wohnstadt 2030» mit sich?
    Es stellt sich die Frage, wie eine qualitativ gute innere Verdichtung mit attraktiven Freiräumen in Einklang gebracht werden kann. Dass künftig mehr Leute auf dem gleichen Raum leben, soll die Wohn- und Aufenthaltsqualität nicht beeinträchtigen. Erschwerend kommt der Klimawandel hinzu, dessen Auswirkungen vor allem städtische Räume vor grössere Herausforderungen stellen. Es wird darum gehen, mit baulichen Massnahmen insbesondere Hitzeinseln zu vermeiden und die Vernetzung sowie die Biodiversität zu fördern. Bei all diesen Herausforderungen geht es letztlich um die Bewohnerinnen und Bewohner selbst. Ich bin der Überzeugung, dass wir zu besseren Lösungen gelangen, wenn wir das Potenzial der Stadt und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner in partizipativen Prozessen ausschöpfen können.

    Mit welchen Massnahmen kann die Strategie umgesetzt werden?
    Der Massnahmenkatalog der Wohnraumstrategie umfasst 27 konkrete Massnahmen. Das können Analysen von spezifischen Situationen, die Schaffung neuer finanzieller und rechtlicher Instrumente oder konkrete Bauprojekte sein. Letztlich geht es darum, die Grundlagen und Rahmenbedingungen zu schaffen, dass sich die Stadt in die durch die Wohnraumstrategie aufgezeigte Richtung entwickeln kann.

    Welche Vorzüge hat die Stadt für ansiedlungswillige Firmen und für Neuzuzüger?
    St. Gallen verfügt über ein vielfältiges Angebot, das sich sehen lassen kann. Die Stadt steht für Bildung, Kultur und Innovation. Gleichzeitig ist die Lebensqualität dank der Lage in prächtiger Natur zwischen Säntis und Bodensee und mit einer Fülle an kulturellen und gastronomischen Angeboten einzigartig. St. Gallen ist eine Stadt der kurzen Wege, die die Vernetzung und das sich Organisieren einfacher macht als in grösseren Städten. Für Unternehmen und besonders auch Privatpersonen überzeugt St. Gallen durch ihre Kompaktheit sowie ihre ideale Mischung zwischen Urbanität und Naturnähe. Als Bildungsstandort mit der weltweit renommierten Universität St. Gallen (HSG) und OST Ostschweizer Fachhochschule verfügt St. Gallen über viele kluge und gut ausgebildete Köpfe. Die Stadt ist zudem damit beschäftigt, diverse Areale vornehmlich im Westen zu entwickeln und neuen Nutzungen von Gewerbe, Industrie und Forschung zuzuführen.

    Wo muss sich die Stadt noch verbessern, wenn sie noch attraktiver werden will?
    Auch wenn die Stadt sich naturgemäss in vielen Bereichen verbessern kann, wie beispielsweise bei spannenden Wohnangeboten, so braucht sich St. Gallen, wie ich finde, keineswegs zu verstecken. Viele Vorzüge und attraktive Angebote der Stadt sind aber schlicht zu wenig bekannt. Es ist dies mit einer der Gründe, weshalb wir die Vermarktungskampagne gestartet haben.

    Das St. Galler Energiegesetz enthält neue, bauliche Massnahmen, die sich auf den Energieverbrauch in Neubauten und in bestehenden Häusern auswirken. Seit dem 1. Juli 2021 gelten die neuen Bestimmungen. Welches sind die wichtigsten Änderungen für Eigentümer von Wohn- und Geschäftsliegenschaften?
    Der Nachtrag zum Energiegesetz orientiert sich an den Klimazielen des Bundes, den CO2-Ausstoss bis 2030 zu halbieren. Neubauten sollen deshalb künftig auf erneuerbare Energien setzen und einen Teil ihres Strombedarfs durch Eigenproduktion abdecken. Für bestehende Liegenschaften gelten neue Vorgaben beim Ersatz einer bestehenden Heizung. Entweder soll auf Heizsysteme mit erneuerbarer Energie umgestellt oder aber durch bessere Dämmung Energie eingespart werden. Das Amt für Baubewilligungen berät Eigentümerinnen und Eigentümer gerne.

    Wie haben sich die Grundstückgewinnsteuern in jüngerer Zeit entwickelt? Wie wird es in der näheren Zukunft weitergehen?
    Die Grundstückgewinnsteuern haben sich fast verdreifacht. Das hängt vor allem mit den gestiegenen Immobilienpreisen zusammen. Wir haben in den letzten Jahren einen sehr aktiven Immobilienmarkt erlebt. Immobilien haben sich mangels Alternativen als gute Investitionsmöglichkeit erwiesen. In der Zukunft wird die Entwicklung abhängig sein vom Anlagemarkt und den Zinsen. Ich gehe davon aus, dass der jetzige Trend noch ein wenig anhalten wird.

  • Spatenstich für Rietbach Center ist erfolgt

    Spatenstich für Rietbach Center ist erfolgt

    Der Startschuss für das Rietbach Center ist erfolgt. Vertreter der Gemeinde Bachenbülach, Mieter und weitere Gäste haben dem Spatenstich beigewohnt, wie aus einer Mitteilung von P&F Immobilien hervorgeht. Als Ankermieter konnten Burger King, die Hotelkette Schatz AG und Bodypalace Gym, welches auch Physiotherapie anbieten wird, gewonnen werden.

    Das neue Gesundheits-, Gewerbe- und Dienstleistungszentrum im Zürcher Unterland entsteht nur rund drei Minuten von der Autobahnausfahrt Bülach-Süd/Bachenbülach. Es wird über frei ausbaubare Flächen verfügen, die sich für Arztpraxen und andere Anbieter aus dem Gesundheitsbereich ebenso eignen wie für spezialisierte Ladengeschäfte. Durch die angebotenen Gesundheitsdienstleistungen soll einerseits die Grundversorgung gesichert werden, während andererseits auch Fachärzte dort angesiedelt werden sollen. Die künftigen Mieter sollen zudem von Synergieeffekten durch die umliegenden Zentren profitieren.

    Im Erdgeschoss des Rietbach Centers steht eine Fläche von 3000 Quadratmetern für Gewerbe und Dienstleistungen zur Verfügung. Diese wird durch 1600 Quadratmeter Mietfläche im Obergeschoss ergänzt.

  • CondenZero gewinnt Swiss Innovation Challenge

    CondenZero gewinnt Swiss Innovation Challenge

    Die Swiss Innovation Challenge ist entschieden, die drei Gewinner kommen aus Zürich: Am Donnerstag wurde der Hauptpreis in Höhe von 20’000 Franken an condenZero verliehen. Die Ausgliederung der Universität Zürich (UZH) erhielt diese Auszeichnung virtuell bei einer Übertragung der Verleihungszeremonie aus dem Haus der Wirtschaft in Pratteln. Dabei wurde laut einer Medienmitteilung auch eine Grussbotschaft von Bundesrat Guy Parmelin zugespielt.

    Die Physiker von condenZero entwickeln und produzieren wissenschaftliche Probenhalter, die bei tiefen Temperaturen um etwa minus 270 Grad arbeiten. Das neuartige Kühlprinzip wurde ursprünglich am Schweizer Freie-Elektronen-Laser des Paul Scherrer Instituts entwickelt. In der Startphase konzentriere sich das Team darauf, die neue Technologie auf dem Markt der Kryo-Elektronenmikroskopie einzuführen. Die condenZero-Technologie kann kryogene Temperaturen bis zu 24 Stunden lang halten. Bei den aktuellen Kryo-Mikroskopielösungen ist dies nur für 15 Minuten möglich. CondenZero ist auch in der letzten Runde des Start-up-CERN BIC-Inkubators.

    Platz 2 und der Sonderpreis Life Sciences in Höhe von 5000 Franken gehen an MyLeg. Dabei handelt es sich um ein „einzigartiges“ Gerät, das sensorische Informationen über Berührung und Bewegung einer Beinprothese wiederherstellt. Dies geschieht durch nicht-invasive elektrische Stimulation. Das Gerät muss nicht operativ eingesetzt und kann zu jeder bestehenden Prothese hinzugefügt werden.

    Platz 3 und der Sonderpreis Bau wurden Oxara zuerkannt. Die Ausgründung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich wandelt mit selbstentwickelten und patentierten mineralischen Additiven Bauabfälle in nachhaltige und bezahlbare Baustoffe um und fördert so die Kreislaufwirtschaft. Das Ziel des Unternehmens sei, „den immensen Fussabdruck“ konventioneller Baustoffe deutlich zu verringern.

  • Holcim lanciert Betoninnovation

    Holcim lanciert Betoninnovation

    Holcim hat einen neuen Hochleistungsbeton namens DYNAMax entwickelt. Laut einer Medienmitteilung des Zuger Baustoffkonzerns können damit dünnere und längere Strukturen gebaut werden als mit herkömmlichem Beton. Dadurch werden einerseits grössere nutzbare Räume möglich. Andererseits wird beim Bauen Material eingespart.

    Holcim habe auch insgesamt auf den ökologischen Fussabdruck von DYNAMax geachtet. So zeichne sich das Produkt neben dem reduzierten Materialeinsatz durch die lokale Produktion, „kurze Transportwege“ sowie durch ein kreislauffähiges und vollständig wiederverwertbares Profil aus.

    DYNAMax soll 2022 zunächst in Europa, in Nord- und Südamerika sowie in der Region Asien-Pazifik auf den Markt gebracht werden.

    „Angesichts der heutigen Bevölkerungs- und Urbanisierungstrends ist DYNAMax ein ideales Material für den Bau intelligenter Städte. Es bietet eine hohe Leistungsfähigkeit, um mit weniger mehr zu bauen, ohne Kompromisse bei Ästhetik und Funktionalität“, so Jan Jenisch, CEO von Holcim.

  • Steiner verkauft Immo-Projekt an Fortimo

    Steiner verkauft Immo-Projekt an Fortimo

    Die Steiner AG hat sich zu einer „Portfolioanpassung“ entschieden. Als Konsequenz daraus verkauft sie das Gesamtprojekt Widacher in Fischbach-Göslikon an die Fortimo Invest AG. Laut einer Medienmitteilung wird Fortimo im kommenden Jahr mit der Realisierung des ersten Bauabschnitts beginnen. Dafür liege bereits eine Baubewilligung vor.

    Auf einem brachliegenden Industrieareal sollen zunächst 16 Reiheneinfamilienhäuser gebaut werden. Ausserdem umfasst diese erste Etappe weitere 42 Wohnungen in drei Mehrfamilienhäusern und zwei denkmalgeschützten Gebäuden. Insgesamt sind auf diesem Areal 165 Wohneinheiten in zehn Mehrfamilienhäusern und 46 Reiheneinfamilienhäuser geplant. Sie sollen in drei Baubschnitten entstehen.

    „Mit Fortimo können wir dieses tolle Projekt an ein langjähriges Partnerunternehmen übergeben, wodurch die erfolgreiche Realisierung und Weiterentwicklung dieser attraktiven Wohnüberbauung sichergestellt ist“, wird Steiner-CEO Michael Schiltknecht zitiert.

  • Implenia baut fünf Gebäude für die SBB

    Implenia baut fünf Gebäude für die SBB

    Implenia erstellt als Totalunternehmer im Auftrag der SBB Immobilien fünf Gebäude auf dem ehemaligen Industrieareal Malley westlich von Lausanne, davon ein Hochhaus mit 19 und ein zweites mit 24 Stockwerken. Wie das Unternehmen mitteilt, beläuft sich das Auftragsvolumen auf 200 Millionen Franken. Es umfasst den Bau von Wohn- und Geschäftshäusern für den ersten Bauabschnitt namens Central Malley. Dabei soll eine Fläche von 42’200 Quadratmetern erschlossen werden. 23’700 Quadratmeter seien als Bürofläche vorgesehen, 3800 Quadratmeter für Gewerbeeinheiten sowie 14’700 Quadratmeter für rund 200 Wohnungen.

    Das Bauprojekt Central Malley ist der erste Schritt zur Revitalisierung der Industriefläche Malley. Dabei soll das Areal den Angaben zufolge in ein nachhaltiges Stadtquartier mit Wohnungen, Büroräumen und Gewerbeeinheiten umgewandelt werden. Das Konzept für die Bebauung orientiere sich am ökologischen Bauen, zukünftigen Lebensweisen und dem Minergie P-Eco-Standard. Die Entwicklung des neuen Stadtteils füge sich in den Raumentwicklungsplan für den Ballungsraum Lausanne ein, der mehrere „ehrgeizige architektonische Entwürfe“ vorsehe. Implenia leiste damit einen Beitrag zur Gestaltung „vielversprechender zukünftiger Lebens- und Arbeitswelten“, wird Jens Vollmar, Leiter Division Buildings, in der Mitteilung zitiert.

    Dem Projekt waren zwei Architekturwettbewerbe vorausgegangen. Realisiert werden die Entwürfe der Büros Aeby Perneger & Associés SA und Pont 12 Architectes SA.

  • ETH-Roboter bauen hängende Gärten für Zug

    ETH-Roboter bauen hängende Gärten für Zug

    Der Tech Cluster Zug erhält nach antikem Vorbild hängende Gärten. Die dafür vorgesehene bepflanzte architektonische Skulptur trägt den Namen Semiramis. Sie ist 22,5 Meter hoch und besteht aus fünf unterschiedlich grossen und geometrisch komplexen Holzschalen, die je übereinander platziert werden. Ein in einer Medienmitteilung der ETH präsentiertes Video zeigt, wie diese von acht schlanken Stahlstützen getragen werden.

    Forschende aus der Gruppe der ETH-Architekturprofessoren Fabio Gramazio und Matthias Kohler entwerfen und erstellen Semiramis zusammen mit Müller Illien Landschaftsarchitekten, den Holzbauingenieuren von Timbatec und weiteren Partnern aus Industrie und Forschung. Die Design-Optionen stammen von einem Algorithmus des Maschinellen Lernens, der in Zusammenarbeit mit dem Swiss Data Science Center entwickelt wurde.

    „Das Computermodell ermöglicht es uns, den konventionellen Gestaltungsprozess umzukehren und den gesamten Gestaltungsspielraum für ein Projekt zu explorieren“, wird Matthias Kohler, Professor für Architektur und Fabrikation an der ETH Zürich, zitiert. Im Immersive Design Lab, einem ETH-Labor für erweiterte Realität, konnten die Forschenden die Entwürfe dreidimensional erkunden. Eine gemeinsam mit dem Computational Robotics Lab der ETH entwickelte Software erlaubte Modifikationen der Entwürfe. Dieses Leuchtturmprojekt der Architekturforschung treibe „heute massgebende Forschungsthemen wie interaktives Architekturdesign und digitale Fabrikation“ voran, so Kohler.

    Gebaut wird die Semiramis-Skulptur derzeit von vier kooperierenden Roboterarmen im robotischen Fertigungslabor der ETH Zürich. Ein Algorithmus verhindert Kollisionen, wenn sie je gleichzeitig eine der Holzplatten anheben und im Raum platzieren. Die Roboter nehmen dem Menschen das schwere Heben und das exakte Positionieren ab. Zudem machen sie eine aufwändige Gerüstkonstruktion überflüssig.

    Die einzelnen Schalensegmente bestehen je aus 51 bis 88 Holzplatten. Ist eines davon fertig, wird es per Lastwagen nach Zug transportiert. Im Frühjahr 2022 soll Semiramis aufgerichtet und bepflanzt werden.

  • Holcim realisiert Bauwerk in neuer Betonbauweise

    Holcim realisiert Bauwerk in neuer Betonbauweise

    Holcim hat an seinem Werk Hüntwangen die freitragende Brücke namens Bridge to the Future gebaut. Das Unternehmen bezeichnet die filigrane Betonplattform für die Annahme von Aushubmaterial in einer Medienmitteilung als „eines der klimafreundlichsten Bauwerke weltweit“. Diese Brücke ist in enger Zusammenarbeit mit der CPC AG aus Andelfingen und der Fachgruppe Faserverbundwerkstoffe (FVK) an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) entstanden.

    Für diese Brücke wurde die Betonplattentechnologie von CPC verwendet und weiter optimiert. Die 2013 gegründete Firma stellt besonders filigrane, tragfähige und langlebige Betonplatten und Bauteile her, die statt mit korrodierendem Stahl mit vorgespannten Carbonfasern (carbon prestressed concrete, CPC) armiert sind. Dadurch können bis zu 75 Prozent Material und damit auch CO2 eingespart werden. Diese Technologie wurde in einer Forschungszusammenarbeit der ZHAW und der Firma Silidur ab 2010 entwickelt und patentiert. Wie es in der Mitteilung heisst, hat sich Holcim „als Beweis für das Vertrauen in die CPC-Technologie“ inzwischen an der CPC AG beteiligt.

    Für die Bridge to the Future setzte Holcim den Angaben zufolge seinen klinkerfreien Zement Locarbo ein. Dieser weise im Vergleich zu einem herkömmlichen Zement 63 Prozent weniger CO2-Emissionen auf. Daraus hat Holcim einen hochfesten Recyclingbeton entwickelt. Dessen CO2-Fussabdruck habe so von 210 auf 138 Kilogramm CO2 pro Kubikmeter reduziert werden können.

    Die FVK unterstützte Holcim mittels Machbarkeits- und Traglastversuchen sowie Berechnungen der Statik. „Dieses Projekt ist für uns ein Highlight“, so FVK-Leiter Josef Kurath. Die einzelnen Materialeigenschaften würden „auf einmalige Art widergespiegelt und optimal ausgenutzt“.

  • Swiss Casinos baut in Pfäffikon

    Swiss Casinos baut in Pfäffikon

    Swiss Casinos Pfäffikon zieht um. Das Unternehmen setze aber auch in Zukunft „auf die Gemeinde am oberen Zürichsee“, schreibt die in Zürich ansässige Swiss Casinos-Gruppe in einer Mitteilung. Konkret plant Swiss Casinos ein Gebäude mit einem Casino neben dem Business Center an der Schindellegistrasse in Pfäffikon.

    „Die neue Location bietet alles, was ein modernes Casino benötigt“, wird Thomas Cavelti, Direktor des Casinos Pfäffikon, in der Mitteilung zitiert. „Mit dem neuen Standort werden wir in den nächsten 20 Jahren allen Ansprüchen gewachsen sein.“

    Mit dem Bau des Casinogebäudes wurde die Sager und Partner Architektur und Immobilien GmbH aus Freienbach beauftragt. Die Eröffnung des neuen Standorts ist für spätestens Anfang 2023 geplant. Bis dahin wird das bestehende Casino im Seedamm Plaza geöffnet bleiben.

    „Wir waren mit dem bisherigen Standort sowie der Zusammenarbeit mit dem Seedamm Plaza immer sehr zufrieden“, erläutert Marc Baumann, CEO von Swiss Casinos, in der Mitteilung. „Die Chance auf ein eigenes Casinogebäude mussten wir dennoch wahrnehmen.“

  • Walo Bertschinger saniert Therme Bad Ragaz

    Walo Bertschinger saniert Therme Bad Ragaz

    Im Rahmen einer Sanierungsarbeit in der Therme Bad Ragaz SG hat das Dietiker Bauunternehmen Walo Bertschinger die Bodenbeläge erneuert. Laut einer Mitteilung von Walo auf Facebook wurde dabei der Walo Einstreubelag Haypanol D mit einer speziellen Systemkonstellation verlegt.

    Im Thermalbad waren laut der Firmenmitteilung hohe Anforderungen an Rutschsicherheit, UV-Beständigkeit und Optik gestellt worden. In der von Walo verwendeten Systemkonstellation seien diese Bedingungen des Auftraggebers Grand Resort Bad Ragaz erfüllt worden. Der mehrschichtige Aufbau des Belags und dessen technische Eigenschaften wiesen zudem eine hohe chemische Beständigkeit auf, so dass verschiedene Reinigungsmittel, Fette, andere Abscheidungen und chemische Lösungen dem Belag nichts anhaben können.

    Der Architektur der bekannten Therme mit ihrem besonderen Erscheinungsbild entspreche der schneeweisse Belag, heisst es bei Walo.