Schlagwort: Bau

  • In Zug entsteht Meilenstein für nachhaltiges Bauen

    In Zug entsteht Meilenstein für nachhaltiges Bauen

    Das Bauprojekt für das neue Produktions- und Montagegebäude der V-ZUG namens Zephyr Ost im Tech Cluster Zug ist das bislang grösste, bei dem CO2-angereicherter Beton zum Einsatz kommt. Er entsteht aus Recyclingbeton des Baustoffkonzerns Holcim, der durch ein Verfahren von neustark mit CO2 angereichert wird. Die Bauarbeiten sind laut einer Medienmitteilung am Mittwoch gestartet. Das Gebäude soll 2023 in Dienst gestellt werden.

    Für diesen klimafreundlichen Beton wird zum ersten Mal CO2 aus der Schweiz eingesetzt. Das in Bern ansässige und 2019 aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) ausgegliederte Start-up neustark gewinnt das CO2 aus der Abwasserreinigungsanlage der ara region bern AG.

    Das rezyklierte Granulat für die Betonproduktion wird von der Recycling-Aufbereitungsanlage Arge EvoREC in Oberdorf NW aufbereitet. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsunternehmen der Holcim Kies und Beton AG und der Zimmermann Umweltlogistik AG. Anschliessend wird das Granulat mit dem Trockenverfahren von neustark karbonatisiert. Die Technologie sei in den vergangenen Monaten getestet worden und werde nun kommerziell eingesetzt.

    Mit dem Einsatz von 4200 Kubikmeter Recyclingbeton und der CO2-Bindung werde im Vergleich zu einer konventionellen Bauweise insgesamt eine Einsparung von 71 Tonnen CO2 erreicht. Das entspreche etwa der jährlichen CO2-Aufnahme von 3500 Schweizer Tannen.

    „Wir freuen uns, mithilfe des innovativen neustark-Verfahrens unserer Vision einer klimaneutralen und zirkulären Betonproduktion einen Schritt näher zu kommen“, so Giovanni Barbarani, Head Concrete Performance bei Holcim Schweiz. „Dieses Projekt ist ein Meilenstein auf dem Weg zum nachhaltigen Bauen in der Schweiz, auch dank seiner Regionalität und kurzer Transportwege.“

    Die Metall Zug Gruppe will im Tech Cluster Zug „ein neues Stück Stadt für ein industriell geprägtes Ökosystem“ schaffen. Dort sollen auch andere Industriebetriebe, Start-ups, technologienahe Dienstleister, Ausbildungseinrichtungen und Wohnungen angesiedelt werden.

  • Implenia erhält weiteren Auftrag beim Brennertunnel

    Implenia erhält weiteren Auftrag beim Brennertunnel

    Die Bau-Arbeitsgemeinschaft von Implenia und Webuild Group hat den Zuschlag für das Los H41 beim Bau des Brennerbasistunnels bekommen, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Die beiden Partnerunternehmen halten jeweils 50 Prozent an der Arbeitsgemeinschaft. Der Wert des Auftrags auf der österreichischen Seite des Brennertunnels wird in der Mitteilung auf 690 Millionen Franken beziffert. Die technische Leitung des Projekts wird Implenia Österreich übernehmen.

    Bei der Auftragsvergabe seien insbesondere Umweltaspekte und Nachhaltigkeit beachtet worden, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Hier hätten „die hohen Umweltstandards“ der beiden Partnerunternehmen zur guten Bewertung beigetragen. Konkret hatte die Ausschreibung Massnahmen zur Verringerung der Umweltbelastung und die Nutzung von Ökostrom vorausgesetzt.

    Der Zuschlag für  den Bau der Haupttunnel vom Zugangstunnel Ahrental Richtung Norden nach Innsbruck und Richtung Süden nach Pfons ist bereits der zweite Auftrag, den Implenia beim Bau des Basistunnels verbuchen kann. Gemeinsam mit Webuild Group führt Implenia auch die Arbeiten zum Bau der Hochleistungsstrecke Franzenfeste-Waidbruck am südlichen Anschluss des Tunnels aus.

    „Der Brennerbasistunnel ist ein wichtiger Teil des Skandinavien-Mittelmeer-Korridors des Transeuropäischen Netzes (TEN-T), das die Eisenbahnverbindungen auf dem gesamten Kontinent verbessert“, wird Erwin Scherer, Global Head Tunnelling von Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Wir freuen uns, dass wir unsere langjährige Erfahrung und unsere ausgewiesene Expertise im Tunnelbau in dieses grosse und komplexe Tunnelbauprojekt einbringen dürfen.“

  • Steiner AG entwickelt Industrieareal in Breitenbach neu

    Steiner AG entwickelt Industrieareal in Breitenbach neu

    Die Steiner Investment Foundation will das Isola-Areal unweit des Ortskerns von Breitenbach zu einem Wohn- und Gewerbegebiet umbauen. Damit hat die Eigentümerin des elf Hektar grossen Geländes die Baudienstleisterin Steiner AG beauftragt, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Einwohner von Breitenbach sollen ab dem kommenden Jahr in den Entwicklungsprozess einbezogen werden.

    Ausserdem will die Projektentwicklerin das direkt an der Lüssel gelegene Isola-Areal für die Bevölkerung öffnen. „Diese kann sich auf neue, ansprechende Begegnungs- und Grünzonen freuen, welche anstelle der bestehenden Betriebsstrassen und Lagerflächen entstehen werden“, wird Stefan Gabriel, Teamleiter Immobilienentwicklung bei der Steiner AG, in der Medienmitteilung zitiert.

    Das neue Quartier soll nicht in Konkurrenz zum Dorfzentrum, sondern als Ergänzung dazu entstehen. Derzeit finde ein intensiver Austausch mit der Gemeindeverwaltung Breitenbachs über die jeweiligen Vorstellungen und Erwartungen statt. Als Grundlage für ein gemeinsames Verständnis der räumlichen Entwicklung des Areals werde zudem ein städtebauliches und freiraumplanerisches Testplanungsverfahren durchgeführt, heisst es in der Medienmitteilung. Renommierte Architekturbüros und Landschaftsarchitekten würden eingeladen, Vorschläge auszuarbeiten.

    Baubeginn für die erste Etappe sei voraussichtlich im Jahr 2029. Während der Planungsphase wolle das Unternehmen aber bereits Zwischennutzungen ermöglichen und gegebenenfalls einzelne Umnutzungsprojekte in bestehenden Gebäuden vorziehen.

    Die Steiner Invest Foundation, eine Züricher Vermögensverwaltung für Schweizer Pensionskassen und Anlagestiftung der Steiner AG, hatte die 114’280 Quadratmeter grosse Fläche mit ihren weitgehend leerstehenden Industrie- und Lagerhallen im Frühling 2021 erworben.

  • Optisol weiht neuen Firmensitz ein

    Optisol weiht neuen Firmensitz ein

    Optisol hat die grösste Holzkonstruktion im Wallis erstellt und dieser Tage eingeweiht. Der Neubau des Firmensitzes für das Unternehmen der Migros-Tochter Micarna war notwendig geworden, weil der Hersteller hochwertiger organischer und organisch-mineralischer Dünger aus dem Überschwemmungsgebiet der Rhonekorrektur umsiedeln musste. Das Gebäude am neuen Standort in Vétroz spiegele das starke Engagement der Migros für Nachhaltigkeit wider, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Dessen Fassade besteht aus Walliser Lärchenholz. Neueste Technologien sollen die Luft vor ihrer Freisetzung in die Atmosphäre unter anderem von Staub, Gerüchen und Ammoniak reinigen. So würden die Normen des Luftreinhaltegesetzes erfüllt. Der Trockner für die Einstreu aus der Geflügelzucht werde durch das auf dem Nachbargrundstück installierte Holzheizkraftwerk versorgt. Dieses Fernwärmesystem senke auch die CO2-Emissionen.

    Zudem vermiete die Micarna die Dachfläche an die Oiken-Gruppe. Sie wird dort eine Photovoltaikanlage betreiben. Unter dem Dach seien Nester für Mauersegler und Falken gebaut worden.

  • Regionalwerke Baden wollen Verwaltungsgebäude aufstocken

    Regionalwerke Baden wollen Verwaltungsgebäude aufstocken

    Das als kommunales Baudenkmal eingestufte Verwaltungsgebäude der Regionalwerke Baden AG soll vergrössert werden. Die Planung sieht laut Medienmitteilung eine Aufstockung des Werkstattflügels und die Erweiterung der Tiefgarage am Firmenstandort an der Haselstrasse im Zentrum von Baden vor. Die Erweiterung der Büroräumlichkeiten stehe im Einklang mit der strategischen Entwicklung der Regionalwerke AG Baden und stelle den Standort auch in Zukunft sicher.

    Das Verwaltungsgebäude wurde 1934 von den Architekten Robert Lang und Hans Loepfe im Stil des „neuen Bauens“ erstellt. Das Gebäude wurde 1987 bis 88 saniert. Die Betonfassade wurde 1987 mit dem Heimatschutzpreis ausgezeichnet. Der ursprüngliche städtebauliche Kontext des Baus habe sich von 1999 bis 2005 mit der Errichtung des Langhauses und des Nordhauses verändert. Der geplante Erweiterungsbau nehme die städtebaulichen Entwicklungen auf und respektiere die vorhandene Bausubstanz. Mit Vertretern aus Denkmalpflege, Heimatschutz sowie der Stadtbildkommission seien mehrere Varianten eingehend diskutiert worden.

    Als nächstes werde die Regionalwerke AG Baden im Rahmen eines Vorentscheidsgesuchs wesentliche baurechtliche Rahmenbedingungen klären, heisst es in der Medienmitteilung. Die Realisierung des Bauprojekts sei für 2024 geplant.

    Die Regionalwerke AG Baden versorgt mit 135 Mitarbeitenden die Stadt und teilweise die Region mit Energie und Trinkwasser.

  • Bühler baut Zentrum für positive Energie und Innovationen

    Bühler baut Zentrum für positive Energie und Innovationen

    Die Bühler AG hat den offiziellen Spatenstich für ihr neues Energy & Manufacturing Technology Center in Uzwil gesetzt. Das Gebäude in direkter Nähe zum 2018 eingeweihten Cubic Innovationscampus unterstreicht die langfristige Erneuerungsstrategie des Technologiekonzerns, heisst es in einer Medienmitteilung. Fertigstellung soll im zweiten Quartal 2023 sein.

    Das Gebäude besteht zum einen aus einem Energy Center. Das Zentrum für „gute, positive Energie“ soll die Zentrale für Berufs- und Weiterbildung sowie für Gesundheitsprävention werden. Ausgebildet werden dort junge Männer und Frauen in den Bereichen Anlagenbau, Polymechanik, Automation und Informatik. Dieses Zentrum soll auch externen Partnern zugänglich sein.

    „Wir bekennen uns klar zum Erfolgsmodell unserer Berufsbildung und des lebenslangen Lernens. Weiter bauen wir unsere Gesundheitskompetenz noch sehr viel stärker aus und leisten einen weiteren Beitrag, den Wirtschaftsstandort Uzwil attraktiv zu halten“, wird Christof Oswald, Head of Human Resources bei Bühler, in der Medienmitteilung zitiert. Insgesamt soll das Energy Center Bühler als Arbeitgeber attraktiver machen.

    Der zweite Teil des Gebäudes, das Manufacturing Technology Center, soll die Bereiche Innovation und Prototypenbau beherbergen. „Hier werden wir Innovationen für unsere Kunden als Pilotprojekte fertigen, die wir später auch in anderen Produktionswerken weltweit einführen werden“, wird Andreas Schachtner, Head of Business Development im Bereich Manufacturing, Logistics & Supply Chain, in der Medienmitteilung zitiert.

  • Spatenstich für QUBO ist erfolgt

    Spatenstich für QUBO ist erfolgt

    Für das QUBO in Sarnen ist am Montag der Grundstein gelegt worden. Damit wurden die Bauarbeiten für zwei miteinander verbundene Gebäude begonnen. Zum einen modernisiert und erweitert dort die Eberli AG ihren bestehenden Hauptsitz. Zum anderen erstellt die Obwaldner Kantonalbank (OKB) einen Neubau. Darin soll vor allem der Verein Startup Pilatus Raum finden. Er fördert die Ansiedlung von Start-ups in Obwalden. Beide Gebäude sollen durch einen zentralen Eingang zu einer Einheit verschmelzen, heisst es in einer Medienmitteilung der OKB.

    „Mit dem QUBO wird ein neuer, lebendiger Werkplatz in Sarnen entstehen“, wird der CEO der OKB, Bruno Thürig, zitiert. „Er schafft Raum für neue Konzepte und Ideen, in denen die digitale Arbeitswelt sowie New Work gelebt werden können.“

    Dementsprechend würden im Neubau auch Coworking-Arbeitsplätze, offene Räumlichkeiten und diverse Sitzungszimmer angeboten. Die OKB selbst werde einen Raum als Creative Lab einrichten. Der Raum soll externen Firmen ebenso zur Verfügung stehen.

    Auch der Eberli AG ermögliche die Neugestaltung der Büroräumlichkeiten „ein zeitgemässes und effizientes Arbeiten“, so CEO Alain Grossenbacher. Neben der Eberli AG werden sich dort auch die künftige Mitbesitzerin des Gebäudes, die Orfida Treuhand + Revisions AG, sowie die werkunion ag ansiedeln. Ihr gehört die architekturwerk ag an, die für die Architektur des QUBO verantwortlich zeichnet.

  • Bau des InnoQube Swiss hat begonnen

    Bau des InnoQube Swiss hat begonnen

    Das neueste Innovationszentrum des Alpenraums entsteht derzeit in Graubünden. Im Churer Gebiet Rossboden wurde am Freitag der Spatenstich für das InnoQube Swiss gefeiert. Das Projekt wird einer Mitteilung zufolge vollständig von der Liechtensteiner ITW Unternehmensgruppe finanziert. Sie gibt die Investitionssumme mit rund 25 Millionen Franken an.

    Der CEO der Investorin und Projektentwicklerin, Dr. Martin Meyer, zeigt sich überzeugt, damit „einen Ort der Innovation, Inspiration und des Fortschritts zu schaffen, welcher weit über die Schweizer Grenzen heraus Bekanntheit erlangen wird“. Der Verwaltungsratspräsident der Betriebsgesellschaft InnoQube Swiss AG, Franco Quinter, betont, dass der InnoQube Swiss al ein temporäres oder permanentes „Basecamp für Innovationen“ betrachtet werde. Das Angebot richte sich „speziell an Start-ups, Spin-offs und Unternehmen aus Forschung, Entwicklung und Digitalisierung“. Dabei würden „die Schwerpunktthemen Health & Performance eine entscheidende Rolle spielen“.

    Die Fertigstellung sei auf Ende Jahr 2023 geplant. Ab 2024 werde im viergeschossigen InnoQube auf einer Gesamtfläche von 11’200 Quadratmetern geforscht und gearbeitet. Er biete flexible Büroflächen für rund 300 Arbeitsplätze, verschiedene Co-Working- und Versammlungsräume, eine Veranstaltungsarena, ein Restaurant und eine Kindertagesstätte.

  • Schlieren erweitert Planung für Schulanlage Zelgli

    Schlieren erweitert Planung für Schulanlage Zelgli

    Der Stadtrat von Schlieren hat eine erweiterte Strategieplanung für die Schulanlage Zelgli auf den Weg gebracht. Laut den Stadtratsnachrichten macht die steigende Zahl von Schülerinnen und Schülern eine erneute Planung notwendig. Um die künftige Entwicklung der Schulanlage Zelgli optimal festzulegen, hatte der Stadtrat im Juli 2019 einen Kredit zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie genehmigt. Im April 2020 wurde aufgrund der aktuellen Zahlen mit zwei bis vier zusätzlichen Klassenzimmern, zwei zusätzlichen Kindergärten und einem Dreifachhort geplant. Schon im September 2020 hätten die aktuellsten Zahlen gezeigt, dass vier neue Klassenzimmer, zwei Kindergärten und ein Vierfachhort benötigt werden, heisst es in den Stadtratsnachrichten.

    Damit seien bauliche Anpassungen notwendig, wie die Vergrösserung des Lehrerzimmers oder der zusätzliche Einbau sanitärer Anlagen. Aufgrund des veränderten Auftragsvolumens sei nun ein Kredit für die strategische Planung erforderlich. Den hat der Stadtrat nun mit 80’000 Franken genehmigt.

    Laut der auf der Internetseite der Stadt Schlieren abrufbaren detaillierten Nachricht zu den Stadtratsbeschlüssen wird der Schulraumbedarf zweimal jährlich aufgrund der aktuell bekannten Daten berechnet und geplant. Der erste Auftrag zur Raumplanung und Freiraumplanung mit einem Volumen von rund 39‘000 Franken ist bereits an die Metron Architektur AG in Brugg AG ergangen.

  • Halter AG realisiert das Projekt VIVO Aesch

    Halter AG realisiert das Projekt VIVO Aesch

    Der Baukonzern Halter AG spannt mit dem Immobilienfonds UBS Sima als Investorin und künftiger Bauherrin zur Realisierung des Projekts VIVO Aesch zusammen. Laut Medienmitteilung liegt die rechtskräftige Baubewilligung für eine neue Überbauung mit Wohn, Geschäfts- und Gewerbenutzung am nördlichen Eingang zur Gemeinde Aesch vor. Das 15’188 Quadratmeter grosse Areal wurde von der bisherigen Grundeigentümerin Victus Real Estate AG als Materiallager- und Umschlagplatz genutzt.

    Bis 2024 soll die neue Überbauung mit Mischnutzung entstehen, wobei rund 85 Prozent der Hauptnutzungsfläche für das Wohnen vorgesehen sind. Laut Medienmitteilung konnte die Halter AG nach Abschluss der Entwicklungsphase im Juli mit Balintra eine Investorin für VIVO Aesch gewinnen. Die Balintra AG in Basel ist eine Immobiliengesellschaft des Immobilienfonds UBS Sima.

    Die neue Grundstückseignerin werde das Projekt mit einem Investitionsvolumen von rund 150 Millionen Schweizer Franken als Bauherrin gemeinsam mit Halter als Entwickler und Gesamtleister noch ab diesem Herbst in die erste Bauphase überführen.

    Das Projekt umfasst nach Angaben von Halter vier Gebäudeeinheiten. Der 40 Meter hohe VIVOTower beim Autobahnabbieger markiere den Eingang in die Gemeinde Aesch. In den unteren Geschossen bietet der Turm Raum für gewerbliche Nutzungen und das TowerCafe. Darüber seien 36 Apartments und 80 Mietwohnungen geplant.

    Der VIVOHof sei ein weiterer Bau mit gemischter Nutzung, mit Flächen für Kleingewerbe und in den Obergeschossen 36 Mietwohnungen. Der VIVOKamm umfasse 57 Mietwohnungen mit Süd-Terrassen sowie Gemeinschaftsraum mit Zugang zum Quartierplatz. Weitere 55 Mietwohnungen auf sechs Etagen biete der VIVOQube, meist Maisonette-Wohnungen.

    Vermarktungsstart für die Gewerbeflächen ist laut der Halter AG das Frühjahr 2022, für die Wohnungen ab Frühjahr 2023. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2024 geplant.

  • Inventx kann Hauptsitz in Chur ausbauen

    Inventx kann Hauptsitz in Chur ausbauen

    Inventx hat grünes Licht für den Ausbau seines Hauptsitzes in Chur erhalten, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Der IT-Dienstleister will auf dem Areal des Alten Forstwerkhofs im Stadtzentrum ein neues Gebäude bauen. Dieses soll Platz für mehr als 200 Mitarbeitende bieten. Ausserdem werden Wohnungen, Gastronomie, eine Kindertagesstätte und das Churer Stadtarchiv im Neubau Platz finden.

    Inventx plant den Ausbau seines Hauptsitzes bereits seit vier Jahren. Aufgrund von „Einsprachen aus der Nachbarschaft“ wurde das Projekt allerdings verzögert. Letztendlich sind die Beschwerden vor dem Bundesgericht gelandet. Dieses hat sie aber abgewiesen.

    „Wir freuen uns, dass das Projekt nun endlich realisiert werden kann und die brachliegende Fläche in der Innenstadt belebt wird“, sagt Stadtpräsident Urs Marti (FDP) in der Mitteilung. „Zudem stärkt das Projekt den Wirtschaftsstandort Chur nachhaltig und somit auch die Positionierung der Stadt als attraktiver ICT-Standort“, fügt er hinzu.

  • Halter setzt ersten Spatenstich für Überbauung in Langnau

    Halter setzt ersten Spatenstich für Überbauung in Langnau

    Auf dem Areal nördlich des Ilfiskreisels in Langnau i.E. ist am Mittwochnachmittag der erste Spatenstich für ein neues Wohn- und Geschäftsgebäude vorgenommen worden. Laut Medienmitteilung wird der Baukonzern Halter AG aus Schlieren als Totalunternehmer die Überbauung im Auftrag der Versicherung Visana Services AG realisieren. Im Herbst 2023 soll Aldi Suisse dort seine neue Ladenfläche beziehen, den ersten Aldi-Standort im oberen Emmental. Gleichzeit ist Bezugstermin für die Mietwohnungen und sonstigen Gewerbeflächen im Neubau.

    Das Gesamtprojekt sieht laut der Mitteilung von Halter eine gemischte Nutzung aus einer an Aldi Suisse vermieteten Ladenfläche im Erdgeschoss, Mietwohnungen sowie einen Anteil Gewerbe- und Büroflächen für Dritte vor. Hinzu komme ein öffentlicher Aussenraum als zentrale Zugangsfläche zum Gebäude auf der Südseite und auf der Ostseite ein nur für die Mieter nutzbarer Aussenraum mit Spiel- und Aufenthaltsfläche. Westseitig befindet sich die Anlieferung der Ladenfläche, nordseitig die Zufahrt der Einstellhalle.

    Ein Geschoss hat einen Personalraum von Aldi sowie neun Mietwohnungen und eine Gewerbeeinheit. In den beiden darüber liegenden Geschossen entstehen weitere 16 Mietwohnungen mit eigener Loggia oder Terrasse. In den beiden Untergeschossen sind Keller- und Technikräume sowie eine Tiefgarage mit rund 80 Parkplätzen geplant.

  • Die Symbiose von Stahl- und Trockenbau

    Die Symbiose von Stahl- und Trockenbau

    Begehbare Raum-in-Raum-Lösung
    Coop hatte sich schon länger mit dem Gedanken befasst, einen komfortablen Aufenthaltsraum für seine Mitarbeitenden zu bauen. Dafür bot sich ein zum Regallager hin offener, gut 5 Meter hoher Raum an, eine Art Galerie, wo sich angrenzend auch andere Räume befinden. Er wäre aber viel zu gross gewesen, mit seinen Mauern aus Kalksandstein nicht behaglich und nicht geheizt. Eine Raum-in-Raum-Lösung bot sich also an, die schnell, ohne viel Dreck, aber unter Einhaltung aller Statik- und Brandschutzanforderungen realisiert werden konnte. Weil die Montage bei laufendem Betrieb des Hochregallagers erfolgte, musste alles gut vorbereitet sein und schnell gehen.

    Nur einen halben Tag für die Unterkonstruktion
    Wie bei allen Bausystemen mit hohem Vorfertigungsgrad waren genaue Plandaten und die fehlerfreie Übermittlung an den Hersteller entscheidend. Sämtliche Stahlprofile wurden auf Mass geschnitten und bereits mit den Schraub- und Stanzlöchern versehen, zur Erleichterung der Vor-Ort-Montage. Die einzelnen Profile konnten anhand von Nummern und einem Montageplan effizient zusammengeschraubt werden. Die ganze Konstruktion bringt dank der entsprechenden Beplankung eine Brandschutzleistung von REI60. Gipserunternehmer Hansjörg Alder: «In nur einem halben Tag stand die Stahlkonstruktion im Verteilzentrum, und innerhalb von drei Tagen war sie beplankt und ausbaufähig.» Dem stilvollen Raum und seiner Aufenthaltsqualität merkt man nicht an, dass er quasi als Bausatz angeliefert und innert kürzester Zeit aufgebaut wurde.

    Wie Leichtbau, einfach viel stabiler
    RiModul® ist eigentlich nichts anderes als Leichtbau mit stärkeren Profilen. Sie erzielen ein bestmögliches Verhältnis der Festigkeit zum Gewicht, was unter anderem zu formstabilen Konstruktionen – sprich begeh- und belastbaren Decken mit zusätzlicher Nutzfläche – und erhöhtem seismischen Widerstand (Erdbebensicherheit) führt. Und das System basiert auf dem Prinzip der Vorfertigung, wodurch sich die gesamte Bauzeit um bis zu 60% verkürzen lässt. RiModul® Stahl-Leichtbausysteme haben auch erheblich geringere Lasten auf den Fundamenten zur Folge als herkömmliche Bauweisen. Komplexe Objekte im Neu- und Umbau lassen sich damit sicher, wirtschaftlich und mit beinahe unbegrenzter gestalterischer Flexibilität realisieren. Besonders geeignet sind die RiModul® Stahl-Leichtbausysteme für Aufstockungen, Erweiterungsbauten und, wie im Fall von Coop, Raum-in-Raum-Konstruktionen. Sinnvoll ist ihr Einsatz auch als Aussenwandsystem zur Ausfachung in Hybridbauten.

  • Löhne im Baugewerbe bleiben stabil

    Löhne im Baugewerbe bleiben stabil

    Trotz der die Bautätigkeit belastenden Pandemie sind die Löhne im Baugewerbe in diesem Jahr gegenüber 2020 stabil geblieben, informiert der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) in einer Mitteilung. Ihr zufolge zahlt das Bauhauptgewerbe weiterhin „die besten Handwerkerlöhne“. Dabei sei die Bezahlung von Baukadern mit der von Akademikern in der Industrie vergleichbar.

    Die aktuelle Entlohnung für Werkmeister und Poliere beträgt den Erhebungen des SBV zufolge derzeit monatlich rund 7800 Franken. Das übrige Baupersonal bringt es im Jahr im Schnitt auf 13 Monatsgehälter von je 5901 Franken. Dabei reicht die Spanne von 4921 Franken Monatslohn für einen Hilfsarbeiter ohne Abschluss und Berufserfahrung bis zu 6743 Franken im Monat für einen Vorarbeiter.

    Als zentral für die Steigerung des Einkommens am Bau macht der SBV die Bildung aus. Der Sprung von einer Lohnklasse in die nächste sei mit einem Plus von rund 500 Franken verbunden, erläutert der Verband. Wer vom Vorarbeiter zum Polier aufsteigt, verdient monatlich sogar rund 1000 Franken mehr. Lohnsteigerungen aufgrund von Arbeitsjahren fielen aufgrund der „hohen Mindestlöhne“ hingegen vergleichsweise gering aus.

    Rund ein Drittel des Baustellenpersonals werde in den nächsten zehn Jahren in den Ruhestand treten, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Dem dadurch verschärften Fachkräftemangel will der SBV durch „individuelle Lohnperspektiven auf der Basis von gezielten Aus- und Weiterbildungen“ begegnen. Dazu müsse jedoch das Lohnsystem von generellen Lohnerhöhungen auf leistungsbezogene, individuelle Anpassungen umgestellt werden, meint der Verband.

  • Smino nimmt 3,1 Millionen Franken ein

    Smino nimmt 3,1 Millionen Franken ein

    Smino hat eine Reihe von Investoren von seiner Plattform für die digitale Bauplanung (Building Information Modeling/BIM) überzeugt. Das Start-up aus der St.GallenBodenseeArea hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und 3,1 Millionen Franken eingenommen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    Bei smino handelt es sich um ein Angebot der BBC Systems AG. Die Plattform fungiert als Datendrehscheibe bei Bauprojekten. Diese Plattform soll nun weiterentwickelt werden. „Das smino Team hat uns und unsere Partner mit seiner vollumfänglichen Softwarelösung für das Bauprojektmanagement beeindruckt“, wird Manfred Heid in der Mitteilung zitiert, Managing Partner des Investors BitStone Capital. „Wir freuen uns sehr, das Team gemeinsam mit unseren Co-Investoren bei der Expansion in neue Märkte und der Weiterentwicklung zu einem digitalen Projektassistenten zu begleiten.“

    BitStone Capital hat die Finanzierungsrunde angeführt. Weitere Investoren sind EquityPitcher Ventures, Swiss Startup Capital, Session VC, Swiss Immo Lab, AXEPT Business Software AG und Conreal. „smino hat es geschafft ein rasches Wachstum zu generieren und zu einem Key-Player in der Baubranche zu werden“, heisst es von Guy Giuffredi von Swiss Startup Capital. „Nun steht die Expansion an und wir sind überzeugt, dass das hervorragend aufgestellte Team diese rasch und erfolgreich meistern wird.“

    Diese Expansion soll zuerst in der Schweiz und in Europa realisiert werden. Dabei will smino künftig auch auf Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz setzen, wie es von Mitgründer Sandor Balogh heisst. „Die Series A Runde ermöglicht es uns, die Marktführerschaft in der Schweiz auszubauen sowie international zu expandieren. Für den europäischen Raum wird eigens in Deutschland eine weitere Niederlassung gegründet.“

  • Zweiter Wärmeverbund für Steinhausen ist finanzierbar

    Zweiter Wärmeverbund für Steinhausen ist finanzierbar

    Bau und Betrieb eines zweiten Wärmeverbunds für die Gemeinde Steinhausen sind wirtschaftlich realisierbar. Das bestätigt eine Machbarkeitsstudie, die WWZ Energie und die Gemeinde vor einem Jahr begonnen haben. Deren Ergebnisse werden der Bevölkerung laut einer Medienmitteilung beider Akteure am 20. Oktober um 19.30 Uhr im Gemeindesaal Steinhausen präsentiert.

    Sie zeigen, dass in weiten Teilen der Gemeinde die Voraussetzungen bezüglich Energiedichte und -nachfrage für den Bau und den wirtschaftlichen Betrieb eines zweiten und grösseren Verbunds gegeben sind. Dieser soll mit regionalem Holz als Energiequelle betrieben werden.

    Der Wärmeverbund Steinhausen Zentrum ist seit 2017 in Betrieb. Mit diesem könne der neue Verbund mittelfristig ebenso verbunden werden wie mit dem von WWZ geplanten Wärmeverbund Ennetsee. Das erhöhe die Versorgungssicherheit und erlaube eine effiziente Dimensionierung der Heizzentrale.

    „Der Wärmeverbund, wie wir ihn mit WWZ planen, leistet einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050“, so Gemeindepräsident Hans Staub. Darüber hinaus steigere er „die Attraktivität und Lebensqualität in unserer Gemeinde“.

  • Steuerabzüge für Öko-Investitionen in Neubauten sollen schneller greifen

    Steuerabzüge für Öko-Investitionen in Neubauten sollen schneller greifen

    Derzeit gilt bei umweltfreundlichen Investitionen in Immobilien eine Karenzfrist. Erst fünf Jahre nach Erbauung der Liegenschaft sind solche Investitionen steuerlich abzugsfähig. Im vergangenen Dezember hat Ständerat Roberto Zanetti (SP/SO) eine Motion eingereicht, mit der die Verkürzung dieses Karenzfrist gefordert wird.

    Angesichts hoher Erstellungskosten seien die finanziellen Grenzen besonders jüngerer Bauherrschaften für ökologische Massnahmen beim Neubau nachvollziehbar, schreibt Zanetti in seiner Motion. Stelle sich nach Fertigstellung des Baus heraus, „dass entsprechende ökologisch erwünschte Zusatzinvestitionen finanziell tragbar wären“, werde sich die Eigentümerschaft angesichts der fünfjährigen Karenzfrist jedoch „hüten, diese Investitionen unverzüglich an die Hand zu nehmen“. Dies sei „aus ökologischer Sicht bedauerlich“, meint Zanetti.

    Die vom SP-Ständerat geforderte Verkürzung der Karenzzeit kann nun aufgegleist werden. Nach Unterstützung durch den Bundesrat und der Annahme der Motion vom Ständerat habe jetzt auch der Nationalrat den Vorstoss „diskussionslos angenommen“, informieren die Parlamentsdienste in einer Mitteilung. Nun ist der Bundesrat am Zug. Er muss die rechtlichen Grundlagen für die Verkürzung der Karenzfrist schaffen. Zudem sollen dabei bisher unterschiedliche Handhabungen zwischen den Kantonen harmonisiert werden.

  • Megura gibt Birchmeier Gruppe neuen Auftritt

    Megura gibt Birchmeier Gruppe neuen Auftritt

    Die Badener Kommunikations- und Werbeagentur Megura hat die öffentliche Präsentation der Birchmeier Gruppe überarbeitet. Der neue Auftritt unter dem Motto Birchmeier begeistert soll die Entwicklung des Unternehmens von der kleinen 1940 gegründeten Baufirma zu der heutigen grossen Gruppe mit über 600 Mitarbeitenden deutlich machen, heisst es in einer Medienmitteilung. Die aktuelle Leistungspalette umfasse mehr als reine Bauleistungen. Birchmeier habe sich vom reinen Bauunternehmen zum breit aufgestellten Spezialisten innerhalb der Bauwelt weiterentwickelt.

    Diese Entwicklung solle auch in der Erscheinung der Marke sicht- und spürbar gemacht werden, heisst es in der Mitteilung. Logo, Design, Fotostil, Bildsprache, Tonalität sowie Informationsarchitektur und Nutzererfahrung auf der Internetseite seien eher bodenständig gewesen. Megura habe im sogenannten Refresh der Marke ein ikonisches B im Logo eingeführt, das die Positionierung Birchmeier begeistert darstelle. Die neue Seite besteche durch ein leichtes und reduziertes Design, direkte und einfache Tonalität sowie eine authentische Bildwelt.

    Die Birchmeier Gruppe stellt sich auf der neugestalteten Seite vor als Generalunternehmer, der die komplette Verantwortung für die schlüsselfertige Realisierung eines Bauprojekts übernehme. Architekten und Fachplaner seien im Leistungsauftrag integriert. Der Kunde habe damit nur einen Ansprechpartner.

  • Kollabo gewinnt weitere Investoren

    Kollabo gewinnt weitere Investoren

    Kollabo hat bei einer Seed-Finanzierungsrunde insgesamt 2,4 Millionen Franken eingeworben, informiert das Zürcher Jungunternehmen in einer Mitteilung auf startupticker.ch. Neben dem bereits bestehenden Lead-Investor Wingman Ventures habe Kollabo dabei auch PropTech1 Ventures aus Berlin sowie weitere namhafte Business Angels als Investoren gewinnen können, heisst es dort weiter. Namentlich werden in der Mitteilung Roland Brack, Christian Wenger und Stéphane Pictet genannt.

    Kollabo will die eingespielten Mittel für den Ausbau der unternehmenseigenen Stellenplattform für Temporärarbeiten in der Baubranche verwenden. Handwerker können bei Kollabo ein eigenes Profil erstellen und sich ihr Fachwissen in einem Bewertungssystem attestieren lassen. Ziel des Jungunternehmens ist es, „in der DACH Region zum dominanten digitalen Ökosystem für qualifizierte Handwerker“ zu werden,  erklärt Kollabo in einem Eintrag auf LinkedIn.

    „Es ist kein Geheimnis, dass der Fachkräftemangel der entscheidende Flaschenhals bei der fristgemässen Fertigstellung von Bauprojekten ist“, lässt sich Anja Rath in der Mitteilung auf startupticker.ch zitieren. Die geschäftsführende Teilhaberin von PropTech1 Ventures sieht in Kollabo „die passende Lösung für dieses Problem“. Zudem weist Rath auf die jährlich um das Dreifache wachsenden Umsätze von Kollabo hin. „Kollabos Vision, zukünftig auch weiterführende Produkte anzubieten, wie die Möglichkeit für Handwerker, Unterkünfte oder Versicherungen für einzelne Aufträge zu buchen, eröffnet zudem die Chance auf weitere Synergien und Wachstumspotenziale“, meint die Managerin des neuen Lead-Investors des Jungunternehmens.

  • Nachfrage nach grösseren Wohnungen treibt Bauwirtschaft

    Nachfrage nach grösseren Wohnungen treibt Bauwirtschaft

    Das Baugewerbe hat sich während der Corona-Pandemie als krisenresistent erwiesen. Das Wirtschaftsforschungs- und Beratungsinstitut BAK Economics erwartet laut einer Mitteilung ein Wachstum im Hochbau im laufenden Jahr um 0,4 Prozent. Für 2022 zeichne sich ein Plus von 0,6 Prozent ab.

    Die Perspektiven für die Bautätigkeit variieren dabei zwischen Wohnbau, Betriebsbau und Infrastrukturbau. Während der Wohnungsbau zulegt, verzeichnen der Gewerbebau und öffentliche Bauvorhaben leichte Verluste. Wegen der vermehrten Heimarbeit wächst die Nachfrage nach grösseren Wohnungen. Zudem treiben die energetischen Sanierungen und die zu erwartenden Zinswende das Wachstum.

    Beim Infrastrukturbau wirkt sich dagegen die pandemiebedingt rückläufige Zahl an Bauvorhaben der öffentlichen Hand aus. Ebenso sinkt die Zahl gewerblicher Bauprojekte, da viele Betriebe geplante Bauvorhaben verschieben oder stoppen. Dank der aktuelle Belebung der Wirtschaft ist laut BAK Economics 2022 auch mit einer Belebung für beide Bereiche zu rechnen.

    Für die Jahre 2023 bis 2027 sind positive Ergebnisse im Hochbau zu erwarten. Im Gewerbe- und Infrastrukturbau dürfte die mittelfristige Auftragslage konstant bleiben.

    Bei der Bautätigeit insgesamt zeigen sich regionale Unterschiede: Die besten Prognosen weisen laut BAK Economics die Regionen Zürich/Aargau, der Genferseeraum sowie die Zentralschweiz auf. Für die Region Basel erwartet das Institut mittelfristig eine Stagnation.

  • Bauunternehmen W. Schmid AG heisst neu WSG

    Bauunternehmen W. Schmid AG heisst neu WSG

    Das Bauunternehmen W. Schmid AG hat ein Rebranding vorgenommen. Die 1966 durch Walter Schmid in Glattbrugg gegründete Firma tritt neu als WSG auf. Laut Mitteilung auf LinkedIn wird dies bei dem inhabergeführten KMU als Meilenstein gesehen. Aufgrund des dynamischen Wandels durch die Digitalisierung habe man bereits Geschäftsmodell, Kompetenzen und Firmenkultur angepasst. Nun folge das passende moderne Kleid dazu, heisst es in der Mitteilung. Das grosszügig gestaltete neue Logo in hellgrüner Schrift trägt neben dem neuen Firmenzeichen WSG den Zusatz „Sehen, was sein wird.“ Damit solle der „frische Wind“ im Traditionsunternehmen signalisiert werden, heisst es auf LinkedIn.

    Auf der Internetseite des Unternehmens wird die Entwicklung vom ursprünglichen Bauunternehmen zur heutigen WSG beschrieben. Das Unternehmen sei in der Deutschschweiz tätig, mit drei Büros in Glattbrugg, Zug und Basel und beschäftige rund 70 Mitarbeiter. WSG sei als innovativer Immobilienentwickler aktiv und zeichne verantwortlich für die Erstellung von mittlerweile mehr als 10’000 Wohnungen in den vergangenen 55 Jahren.

    Als Bauunternehmen direkt am Flughafen habe die Flughafenregion um Kloten die Aufträge und die Kunden der W. Schmid AG geprägt. Als Stammkunden werden die Swissair und die Hotelketten mit ihren Airport-Hotels genannt. Auch habe das Unternehmen schon früh auf Nachhaltigkeit geachtet. Schon 1988 sei die erste Solarfassade erstellt und 1998 das erste Mehrfamilienhaus mit Minergie-Zertifikat fertiggestellt worden. 2016 sei das weltweit erste energieautarke Mehrfamilienhaus von der W. Schmid AG gebaut worden.

  • SUPSI startet Vortragsreihe über Klima- und Umweltkrise

    SUPSI startet Vortragsreihe über Klima- und Umweltkrise

    Das Departement für Umwelt, Bau und Design der SUPSI startet am 22. September seine hochkarätig besetzte öffentliche Vortragsreihe zur Klima- und Umweltkrise. Darin werden laut einer Medienmitteilung „die Herausforderungen für unser gesamtes Wissen“ reflektiert. Sie trägt den Titel „Earth Emergency ­– Leben, bauen, eine nachhaltige Zukunft denken“. Insgesamt sind in diesem Rahmen auf dem SUPSI-Campus in Mendrisio vier Veranstaltungen geplant. Sie richten sich nicht nur and Studiernende,  sondern für alle Bürgerinnen und Bürger- Die Teilnahme ist jeweils kostenlos, Anmeldungen sind jedoch erforderlich.

    Den ersten Abend wird Thomas Stocker von der Universität Bern bestreiten. Die SUPSI führt ihn in ihrer Ankündigung als „einen der wichtigsten Protagonisten der internationalen Klimaforschung“ ein. Der Professor für Klima- und Umweltphysik befasst sich seit 30 Jahren mit dem Klima und war massgeblich an der Ausarbeitung der UNO-Berichte zum Klimawandel beteiligt. Am 22. September hält er um 18.30 Uhr einen Vortrag mit dem Titel „Klimakrise – Gibt es einen Impfstoff?“.

    Am 27. Oktober referiert der Geophysiker und ehemalige Präsident des römischen Instituts für Geophysik und Vulkanologie, Domenico Giardini, zum Thema „Auf dem Weg zum Mars“. Am 9. Dezember heisst der Vortrag von Telmo Pievani, Professor am ersten Lehrstuhl Italiens für Philosophie der biologischen Wissenschaften an der Fakultät für Biologie der Universität Padua, „Wir verändern die Welt und die Welt verändert uns: Ein evolutionärer Blick auf die Umweltkrise“.

    Zum Abschluss spricht Francesca Bria, Präsidentin des Nationalen Innovationsfonds Italiens und Honorarprofessorin am Institut für Innovation und öffentliche Belange an London’s Global University, am 23. Februar 2022 über „Die Revolution der Stadt: Datendemokratie, Partizipation und ökologischer Wandel“.

  • BKW Building Solutions stärkt sich mit Übernahmen

    BKW Building Solutions stärkt sich mit Übernahmen

    Die BKW Building Solutions AG kauft die Firmen Aerovent Crissier SA und die Aerovent Service SA. Mit der Übernahme baut das Tochterunternehmen der BKW-Gruppe seine Kompetenzen in den Bereichen Lüftung, Klima und Service in der Westschweiz aus, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Die Firma Aerovent Crissier SA ist in Crissier VD ansässig. Die Aerovent Service SA hat ihren Sitz in Villars-Ste-Croix VD. Mit ihren rund 40 Mitarbeitenden sind sie in den Bereichen Gebäude- und Haustechnik tätig. Der Inhaber beider Firmen, José del Castillo, sowie Mitinhaber und Co-Geschäftsleiter Pascal Baudois bleiben den Unternehmen erhalten.

    „Durch ihr umfassendes Know-how von Haustechnik-Lösungen für kleinere Umbauten bis hin zu grossen Verwaltungs-, Industrie-, Gewerbe- und Schulkomplexen, verfügen die beiden Unternehmen über ein grosses Potenzial zur Weiterentwicklung – besonders im Service-Bereich“, heisst es in der Medienmitteilung.

    BKW Building Solutions ist neben Engineering und Infra Services eine von drei Dienstleistungsgruppen des Energiedienstleistungsunternehmens BKW. BKW Building Solutions bietet landesweit Dienstleistungen in den Bereichen Gebäudetechnik, Automation und IT an.

  • Holcim will Wasserressourcen und Biodiversität stärken

    Holcim will Wasserressourcen und Biodiversität stärken

    Holcim ist eigenen Angaben zufolge das erste Unternehmen der Baubranche, das sich zu messbaren positiven Auswirkungen auf die biologische Vielfalt und ein ökologischeres Wassermanagement verpflichtet hat. Gleichzeitig will der Konzern mehr Natur in die Städte bringen.

    Laut einer Medienmitteilung will Holcim bis 2030 etwa die Wasserintensität in allen Produktlinien. So soll bei der Herstellung von Zement eine Reduktion von 33 Prozent erreicht werden. Bei Zuschlagstoffen sollen es 20 Prozent und bei Transportbeton 15 Prozent sein. Bis 2030 verspricht der Baustoffkonzern die Wiederauffüllung des Süsswassers in wassergefährdeten Gebieten: 75 Prozent der Standorte sollen bis dahin „wasserpositiv“ sein. Zudem will Holcim im selben Zeitraum 100 Prozent aller Standorte mit Systemen zur Wiederaufbereitung von Wasser ausstatten.

    Messbare positive Auswirkungen möchte Holcim auch auf die Biodiversität erzielen. Dabei wolle sich der Konzern an dem Berichtssystem für Biodiversitätsindikatoren (Biodiversity Indicator and Reporting System, BIRS) der Weltnaturschutzunion IUCN orientieren. So sollen etwa bis 2022 für alle Steinbrüche Sanierungspläne vorliegen. Die BIRS-Grundlagen für alle bewirtschafteten Flächen sollen bis 2024 erfüllt sein. Zudem soll der Einsatz von Lösungen wie der wasserdurchlässige Holcim-Beton Hydromedia und Gründachsysteme für lebenswertere Städte beschleunigt werden.

    Eva Zabey, Executive Director bei Business for Nature, lobt Holcim zu diesen ehrgeizigen Zielen. Sie könnten „sowohl im Baustoffsektor als auch in der Industrie insgesamt zu skalierbaren Veränderungen führen.“ Alle Ökosysteme und Gesellschaften seien auf solche Massnahmen und Verpflichtungen von Unternehmen angewiesen.

  • Geschäftsführer Audergon verlässt arv Baustoffrecycling

    Geschäftsführer Audergon verlässt arv Baustoffrecycling

    Nach fünf Jahren an der Spitze der Geschäftsführung des Verbandes arv Baustoffrecycling Schweiz scheidet Laurent Audergon aus. Er wolle sich einer neuen beruflichen Herausforderung stellen, heisst es in einem Schreiben von Verbandspräsident Adrian Amstutz und der beiden Vizepräsidenten Stefan Eberhard und Laurent Steidle an alle Mitglieder und Partner des Verbandes arv Baustoffrecycling Schweiz.

    Der Vorstand habe sich mit Audergon auf ein sofortiges Arbeitsende geeinigt. Der ausscheidende Geschäftsführer steht dem arv jedoch für eine geordnete Übergabe zur Verfügung, heisst es in dem Schreiben. Der Verband suche deshalb einen neuen Geschäftsführer oder eine neue Geschäftsführerin.

    In der Zwischenzeit werde der stellvertretende Geschäftsführer Gregor Schguanin die Geschäftsführung des Verbandes mit Unterstützung des Vorstandes übernehmen. Er verfüge über ein breites und langjähriges Fachwissen in den Bereichen Inspektorat und Umweltschutz sowie über fundierte Erfahrungen in der Projekt- und Teamführung. Schguanin hat an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) Kulturtechnik und Vermessung studiert und ist Diplomingenieur sowie zertifizierter Berater für Organisationsentwicklung.

    Audergon ist Diplomchemiker und Bauingenieur ETH. In seinen fünf Jahren als Geschäftsführer habe er die Neupositionierung und stetige Weiterentwicklung des arv massgeblich geprägt, stellen die Präsidenten in ihrem Schreiben fest. Er habe den Verband mit grossem Engagement geführt.

    Der Verband arv Baustoffrecycling Schweiz hat seinen Sitz in Schlieren.

  • NEST-Büroeinheit belegt Kreislaufpotenzial

    NEST-Büroeinheit belegt Kreislaufpotenzial

    Im Forschungs- und Innovationsgebäude NEST der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und des Wasserforschungsinstituts des ETH-Bereichs (Eawag) ist am Dienstag eine neue Einheit in Betrieb genommen worden. Wie die Empa in einer Mitteilung betont, sei das Büromodul namens Sprint in nur zehn Monaten fertiggestellt worden. Das demonstriere, dass das Bauen mit wiederverwendeten Materialien und Bauteilen „eine valable Alternative zum Bauen mit Neumaterial“ sei. Es werde „den Marktanforderungen an flexibles und schnelles Bauen gerecht“.

    Die gesamte Einheit folge dem sogenannten Design for Disassembly-Ansatz. Bei Bedarf könnten die flexiblen Trennwände rückgebaut werden. Dies ermögliche eine flexible Raumnutzung und die kreislaufgerechte Rückgewinnung verbauter Stoffe.

    Die noch bestehende Skepsis der Bauwirtschaft gegenüber der Wiederverwendung von Materialien sei unberechtigt. Entgegen anfänglicher Bedenken bezüglich des knappen Zeitplans „konnten wir die Re-Use-Materialien sogar schneller als neues Material finden“, wird Kerstin Müller zitiert, Architektin und Geschäftsleistungsmitglied beim Basler baubüro in situ, das die Sprint-Unit geplant hat.

    Zudem sei Wiederverwendung bei der heutigen Marktlage noch nicht billiger. Das werde sich jedoch ändern, sobald sich ein wettbewerbsfähiger Markt gebildet habe, glaubt Bauteiljäger Oliver Seidel von in situ. Ausserdem brauche es eine CO2-Besteuerung, „die kostenmässig neue Materialien be- und gebrauchte Materialien entlastet, um so den ökologischen Mehrwert beziffern zu können.“

  • Hilcona legt Dachwiese an

    Hilcona legt Dachwiese an

    Hilcona hat auf dem ersten fertiggstellten Neubau am Firmensitz in Schaan eine 1200 Quadratmeter grosse Dachwiese angelegt. Auch die Dächer der auf fünf Jahre ausgelegten Werkserweiterung sollen „ökologisch wertvoll“ bepflanzt werden, heisst es in einer Medienmitteilung. „Die Grünflächen sorgen für mehr Versickerungsflächen als betonversiegelte Areale, entlasten die Kanalisation und bieten wesentlichen Schutz vor Starkregenereignissen“, so der Leiter Technischer Service, Peter Ritzer, zur Begründung.

    Wie Hilcona weiter ausführt, seien Gründächer in der Lage, Wasser zurückzuhalten und zu speichern. Deshalb sei beim Bau des neuen Firmengebäudes darauf geachtet worden, möglichst wenig Fläche zu versiegeln. Zudem nähmen sie Schadstoffe wie CO2 auf und reinigten Wasser und Luft. Dagegen fliesse das Wasser auf versiegelten Flächen wie herkömmlichen Dächern, Teer- und Betonflächen sofort in die Kanalisation und auf offene Böden ab. Das verursache Hochwasser und Überschwemmungen. Die begrünten Dächer könnten dies abfedern.

    Darüber hinaus heizten sie sich weniger auf als etwa Kiesdächer. Sie seien zudem langlebiger und pflegeleicht. „Mit der Dachwiese wollen wir der Natur so viel wie möglich zurückgeben“, so Ritzer.

  • Sto AG ersetzt Erdöl durch Kiefernöl

    Sto AG ersetzt Erdöl durch Kiefernöl

    Die Sto AG ersetzt in den Beschichtungen ihres Fassadendämmsystems StoTherm AimS ein Drittel des Bindemittels durch einen nachwachsenden Rohstoff auf der Grundlage von Kiefernöl. Dadurch lassen sich bei einem Einfamilienhaus mit 200 Quadratmetern Fassadenfläche rund 43 Liter Erdöl einsparen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Ein kompletter Ersatz von Erdöl durch Kiefernöl sei jedoch nicht möglich gewesen. Dies hätte sich nachteilig auf Qualität und Haltbarkeit ausgewirkt.

    StoTherm AimS ist laut Medienmitteilung das einzige Fassadendämmsystem mit Unter- und Oberputzen sowie einer Fassadenfarbe, die zum Teil auf nachwachsenden Rohstoffen basieren. Es ist mit dem deutschen Umweltzeichen Blauer Engel zertifiziert ist. Ausserdem ist es riss- und schlagsicher und kann nicht brennen. Daher eignet es sich auch für Hochhäuser.

  • Schilliger Holz AG plant neues Werk in Perlen

    Schilliger Holz AG plant neues Werk in Perlen

    Die Schilliger Holz AG aus Küssnacht plant die Realisierung eines neuen Produktionswerks für Holzfaserdämmplatten in Perlen. Dieses soll laut einer Medienmitteilung auf dem Fabrikareal der Perlen Papier AG entstehen. Die CPH-Gruppe, zu der die Perlen Papier AG gehört, werde dafür eine Landfläche von 20’000 Quadratmetern im Baurecht an das Holzverarbeitungsunternehmen abgeben.

    Die Schilliger Holz AG ist eine der Hauptlieferanten von Holzschnitzeln der Perlen Papier AG. Eine ihrer Sägereien ist heute schon direkt neben der Papierfabrik in Perlen angesiedelt. Dank des neuen Werkes werden die beiden Unternehmen noch enger zusammenarbeiten: Die Perlen Papier AG wird das neue Werk mit Strom, Prozessdampf, Frischwasser und vollentsalztem Wasser beliefern. Ausserdem wird sie das anfallende Abwasser in der betriebseigenen Kläranlage aufbereiten.

    „Wir freuen uns, gemeinsam mit Schilliger Holz AG am Standort Perlen Synergien in der industriellen Holzverarbeitung realisieren zu können. Damit wird Perlen zum Zentrum der nachhaltigen Wiederverwertung der wichtigen Ressource Holz in der Schweiz“, wird Peter Schildknecht, CEO der CPH-Gruppe, in einer Medienmitteilung seines Unternehmens zitiert.

    Laut der Schilliger Holz AG gibt es in der Schweiz „seit längerem keine Dämmplattenproduktion mehr“. Mit der Realisierung des neuen Werks will das Unternehmen daher eine „grosse Lücke in der Schweizer Holzverarbeitungskette“ schliessen. Holzfaserdämmplatten werden beispielsweise zur Wärmedämmung der Aussenhüllflächen von Gebäuden eingesetzt.

    Derzeit befindet sich das Projekt in der Planungsphase. Die Inbetriebnahme ist für 2023 vorgesehen.

  • Recycling von Baustoffen braucht mehr Akzeptanz

    Recycling von Baustoffen braucht mehr Akzeptanz

    Bei der Fachtagung Blickpunkt des Verbands arv Baustoffrecycling standen in diesem Jahr die Qualitätssicherung der Wiederverwertung und Aufbereitung von Baustoffen auch in kleineren Betrieben sowie die Anforderungen an die damit geschaffenen Bauprodukte im Fokus. Laut Medienmitteilung fand der Blickpunkt 2021 am Mittwoch digital statt.

    Nationalrätin Isabelle Chevalley sprach am französischsprachigen digitalen Blickpunkt, dem „Point de Mire“, in einem Referat über die Stärkung der Kreislaufwirtschaft in Bezug auf Baustoffe. Die Bedeutung der Wiederverwertung von Baustoffen zur Schonung der natürlichen Ressourcen und knappen Deponievolumen sei inzwischen auch politisch erkannt und in die Beratungen des Parlaments aufgenommen worden. In der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) würden Massnahmen zur Förderung von Baustoffrecycling erarbeitet, wird sie zitiert. Dennoch seien noch mehr Anstrengungen nötig, so Chevalley. Unternehmen sollten Bauherren solche Produkte gezielt anbieten. Auch im Beschaffungswesen seien Massnahmen nötig.

    Zentral ist dabei die Sicherung der Qualität. Die referierenden Fachleute informierten über die Umsetzung einer werksinternen Produktionskontrolle wie auch über die Wiederverwendung von Ausbauasphalt. Die Normen dazu werden derzeit überarbeitet. Hier engagiere sich der Verband arv Baustoffrecycling Schweiz für die Förderung der Wiederverwertung und für mehr Akzeptanz bei allen beteiligten Akteuren, heisst es in der Medienmitteilung.