Schlagwort: Bau

  • Bauhändler HGC beteiligt sich an Urdorfer Start-up

    Bauhändler HGC beteiligt sich an Urdorfer Start-up

    Die Handelsgenossenschaft des Schweizerischen Baumeisterverbandes (HGC) beteiligt sich an der Cloudworks AG mit Sitz in Urdorf. Die Firma betreibt das 2019 gegründete  PropTech-Start-up umbaumanager.ch. Die digitale Plattform führe  die gesamte Abwicklung eines Umbaus digitalisiert durch, heisst es in der Medienmitteilung zu der Partnerschaft. Sie führe die Eigenheimbesitzer durch den ganzen Prozess des Bauprojektes, von der ersten Kostenschätzung, über das Einholen von Offerten, die Auftragsvergabe und die Bauleitung bis zum allfälligen Mängelmanagement.

    Umbaumanager.ch arbeite seit dem Start mit einem Netz qualifizierter Handwerker- und Zulieferfirmen. Die HGC sei eine der ersten Partnerinnen von umbaumanager.ch gewesen und beteilige sich nun an der Betreiberfirma Cloudworks, heisst es in der Mitteilung. „Mit dem Netzwerk und dem Know-how der HGC als Dienstleisterin rund um das Bauen kann unsere Plattform weiter ausgebaut werden“, werden die Gründer von Cloudworks AG und Entwickler von umbaumanager.ch, Faton Mati und Christian Vogt, dazu zitiert:

    Die 1899 gegründete Genossenschaft HG Commerciale versorgt das Schweizer Baugewerbe mit Material. „Wir als HGC bauen mit unserer Beteiligung unsere digitale Kompetenz weiter aus und können damit unseren Handwerkerkunden einen klaren Mehrwert bieten“, wird Martin Tobler, CEO der HGC, in der Mitteilung zitiert. Die HGC hat rund 800 Mitarbeitende.

  • Bauprojekt Cosmos geht an Immobilienfonds

    Bauprojekt Cosmos geht an Immobilienfonds

    Mobimo veräussere sein baubewilligtes Projekt Cosmos in Dübendorf an einen von der Credit Suisse verwalteten Immobilienfonds, informiert das Luzerner Immobilienunternehmen in einer Mitteilung. Im Jahr 2000 hatte Mobimo das entsprechende Grundstück an der Zürichstrasse erworben. Anstelle des damals vorhandenen Geschäftshauses sollen nun vier neue Gebäude mit insgesamt rund 170 Wohnungen sowie für Büros, Gewerbe oder Verkauf nutzbaren Flächen entstehen.

    Der Beginn der Bauarbeiten ist für diesen Monat vorgesehen. Im Spätsommer 2023 sollen die dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS Gold) und dem Gütesiegel greenproperty entsprechenden Bauten fertiggestellt sein. Dabei werde unter anderem je eine Photovoltaikanlage und eine Erdsonde installiert, erläutert Mobimo.

    „Aus einem Anlageobjekt mit Potenzial haben wir ein überzeugendes Neubauprojekt entwickelt“, wird Mobimo-CEO Daniel Ducrey in der Mitteilung zitiert. „Cosmos ist ein gutes Beispiel für das Zusammenspiel von aktivem Portfoliomanagement und interner Entwicklungskompetenz.“

  • Hächler Gruppe macht Stadtturm Baden zukunftssicher

    Hächler Gruppe macht Stadtturm Baden zukunftssicher

    Spezialisten für die Sanierung von historischen und denkmalgeschützten Bauten der Hächler-Gruppe haben in Baden einen Wasserschaden am Stadtturm repariert. Der Schaden war laut Medienmitteilung des Baukonzerns aus Wettingen in 30 Metern Höhe entstanden und hatte das gesamte Tuffstein-Mauerwerk mit Wasser gesättigt.

    Um nach Beendigung der Reparatur solche Wasserschäden in Zukunft zu vermeiden, werde modernste Technologie an dem historischen Bau eingesetzt. Es werde jedes Jahr eine Kontrolle der Abflüsse mittels einer Drohne geben, heisst es in der Mitteilung.

    Reto Schwitter – Polier, Umbau und Renovation Historische Bauten bei Hächler – berichtet in der Medienmitteilung den Hergang. Am 22. Dezember habe die Abteilung Umbau und Renovation der Hächler AG eine Notfallnachricht mit der Information erhalten, dass Grundputzstücke vom Stadtturm Baden herunterfallen. Der Schaden wurden am nächsten Morgen mithilfe der Auto-Drehleiter der Stützpunktfeuerwehr Baden in 30 Metern Höhe begutachtet.

    Die Schadstelle sei gereinigt worden, aber der viele Schnee und Regen in den darauffolgenden drei Wochen, gefolgt von Nachtfrost hätten den Schaden verschlimmert und weitere Putzstücke fielen herunter, berichtet der Polier. Im Januar musste ein Schutznetz montiert werden. Im März wurde der Stadtturm von den Hächler-Spezialisten für die Sanierung von historischen und denkmalgeschützten Bauten eingerüstet. Dabei wurde das voll Wasser gesogene historische Baumaterial ausgemacht. Nach einer Austrocknungsphase konnte der Aufbau wieder erfolgen, berichtet Polier Schwitter. Nun müsse noch eine neue Dachrinne angebracht werden und dann gelte es, den Badener Stadtturm in 30 Metern Höhe regelmässig zu kontrollieren – per Drohne.

  • Umwelt Arena realisiert Leuchtturmprojekt in Urdorf

    Umwelt Arena realisiert Leuchtturmprojekt in Urdorf

    Die Überbauung der Umwelt Arena in Männedorf hat vom Bundesamt für Energie den Watt d’or 2021 erhalten. Die beiden Mehrfamilienhäuser in Männedorf können ihren Energiebedarf über Photovoltaikmodule an Fassaden und Dächern und zwei Windräder decken. Ihre Bewohner sind dadurch bis zu einer Obergrenze von Strom- und Heizkosten befreit.

    Nun legt die Umwelt Arena mit einem neuen Leuchtturmprojekt nach. In Urdorf sollen drei weitere energieautarke Wohngebäude realisiert werden, wird in einem Beitrag auf energeia+ erläutert. Der Blog des Bundesamts für Energie wird die Umsetzung des Projekts in einer losen Serie von Beiträgen begleiten. Im ersten Beitrag erläutert Walter Schmid, Investor und Initiant der Umwelt Arena, die geplante Überbauung.

    Wie bereits in Männedorf werden auch die Überbauungen in Urdorf ihre Energie selbst produzieren, erklärt Schmid. „An der Fassade, auf dem Flachdach oder der Einfahrt in die Tiefgarage sind Photovoltaik-Anlagen installiert.“ Im Sommer produzierte überschüssige Energie soll dabei ins Gasnetz eingebracht und im Winter zurückbezogen werden. Um das Gas wieder in Strom und Wärme zu verwandeln, wird in die Keller der Gebäude eine Hybridbox installiert. Bis zu einer Obergrenze sollen die Mieter der Wohngebäude von Strom- und Heizkosten befreit werden.

    In der Broschüre zum Projekt wird die Überbauung in Urdorf als „nationales Zukunftsprojekt“ bezeichnet. Denn das Projekt solle zeigen, „dass es sich lohnt, energieeffizient zu bauen und alle dabei gewinnen“, meint Initiator Schmid. Männedorf habe bereits gezeigt, dass die Idee funktioniere, das grösser angelegte Projekt in Urdorf solle sie „noch günstiger, ökonomischer machen“. Denn nur so könnten Nachahmer gewonnen werden.

  • Bund ist mit Zweitwohnungsgesetz zufrieden

    Bund ist mit Zweitwohnungsgesetz zufrieden

    Die Bevölkerung hat 2012 die Zweitwohnungsinitiative angenommen. Damit dürfen in Gemeinden mit mehr als 20 Prozent Zweitwohnungen keine zusätzlichen Ferienwohnungen oder -häuser mehr gebaut werden. Der Bundesrat hat nun eine Wirkungsanalyse zum Zweitwohnungsgesetz vorgenommen. Er kommt zum Schluss, dass das Gesetz nicht angepasst werden muss.

    Der Bundesrat hebt in seiner Mitteilung aber hervor, dass es noch zu früh sei, das Zweitwohnungsgesetz abschliessend zu beurteilen. So würden sich beispielsweise noch Übergangseffekte auswirken. Bestimmte Bauprojekte sind vor dem Inkrafttreten des Gesetzes bewilligt worden. Insgesamt ist der Flächenverbrauch durch neu gebaute Zweitwohnungen in allen betroffenen Gemeinden von 2013 bis 2018 gegenüber 2007 bis 2012 um rund ein Drittel zurückgegangen. Das Zweitwohnungsgesetz hatte aber kein Nullwachstum zur Folge.

    Zwar sieht der Bund keinen Reformbedarf beim Zweitwohnungsgesetz. Beim Vollzug, bei den Wissensgrundlagen sowie den Schlüsselbegriffen der Beherbergungswirtschaft sieht er aber Handlungsbedarf. So sollen beispielsweise die Aufgaben und Kompetenzen der Kantone konkretisiert werden. 2025 wird der Bund die Wirkungen des Gesetzes erneut untersuchen.

    Die Regierungskonferenz der Gebirgskantone gibt sich in einer Medienmitteilung enttäuscht über den Entscheid des Bundesrats. Es sei bekannt, dass das Zweitwohnungsgesetz „über weite Teile inhaltlich kompliziert und nicht optimal formuliert“ sei. Dies führe im Vollzug zu Problemen. Entsprechend wäre das Gesetz laut den Gebirgskantonen verbesserungswürdig. Sie wollen nun im Parlament auf Anpassungen hinwirken. Weiter heben sie auch hervor, dass die Wirkungsanalyse zwei Jahre später durchgeführt wurde als es das Gesetz vorsieht. Wenn es schon so verlaufen sei, hätten auch die Erkenntnisse aus der Corona-Pandemie einfliessen müssen.

  • „Gupfengarten“ in Niederweningen erhält Baubewilligung

    „Gupfengarten“ in Niederweningen erhält Baubewilligung

    Die Baubewilligung für die Wohnüberbauung Gupfengarten in Niederweningen ist jetzt rechtskräftig. Der Bau auf einem gut erschlossenen Areal südlich des 3000-Einwohner-Dorfes soll laut Medienmitteilung im Spätsommer beginnen. Das Projekt wird vom Zürcher Projektentwicklerin Steiner AG im Auftrag der Evostate Immobilien AG realisiert.

    Das Projekt Gupfengarten umfasst 36 Reiheneinfamilienhäuser sowie drei Mehrfamilienhäuser mit 21 Stockwerkeigentumswohnungen. Es soll bis im 3. Quartal 2023 fertiggestellt sein. Für die Architektur zeichnet Graf Biscioni Architekten AG verantwortlich.

    Othmar Ulrich, Leiter Immobilienentwicklung der Region Ost bei der Steiner AG, verweist in der Medienmitteilung darauf, dass die Vermarktung der Wohnungen schon im letzten Jahr begonnen hat. „Mit der rechtskräftigen Baubewilligung ist nun ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht“, so Ulrich. Die 36 Reiheneinfamilienhäuser mit 4,5 und 5,5 Zimmern verfügen nach diesen Angaben über einen eigenen Privatgarten und sind kinderfreundlich gestaltet. Die 21 Etagenwohnungen im Stockwerkeigentum mit 2,5 bis 4,5 Zimmern haben einen gedeckten Aussenbereich. Die als verkehrsfrei angelegte Siedlung hat eine Tiefgarage mit direktem Zugang zu den Wohneinheiten.

    Das Projekt Gupfengarten setzt auf Nachhaltigkeit mit Wärmeerzeugung mittels Wärmepumpe und Photovoltaikanlage. Die Gebäudehülle wird in Holzbauweise für optimale Wärmedämmwerte erstellt. Die Überbauung Gupfengarten liegt in Gehdistanz zum Bahnhof. Von dort sind es mit dem Zug 35 Minuten ins Zentrum von Zürich.

  • FenX überzeugt mit nachhaltigem Dämmstoff

    FenX überzeugt mit nachhaltigem Dämmstoff

    Die FenX AG hat sich im Rahmen einer Seed-Finanzierungsrunde 2,7 Millionen Franken gesichert, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.  Zu den Investoren gehören unter anderem die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site, die Zürcher Kantonalbank sowie das auf simulationsbasierte Planungen spezialisierte Unternehmen CADFEM International.

    FenX AG hat eine patentierte Technologie entwickelt, mit der Industrieabfälle durch ein kostengünstiges Schaumverfahren bei Raumtemperatur in Dämmplatten verwandelt werden können. Die so hergestellten Dämmplatten weisen laut der Mitteilung gute Isolationseigenschaften und eine hohe mechanische Festigkeit auf. Sie sind nicht brennbar und verursachen fast keinen CO2-Ausstoss.

    Mit den frischen Mitteln will FenX einerseits weiter in die Forschung und Entwicklung investieren. Andererseits will das Unternehmen seine erste Produktionsanlage aufbauen und den Markteintritt vorbereiten. Das langfristige Ziel von FenX ist es, weltweit wiederverwertbare Baumaterialien herzustellen. Die Produktion soll dabei dezentral aus lokal verfügbaren Ressourcen erfolgen.

    FenX wurde 2019 aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) ausgegliedert. Hinter dem Unternehmen stehen Forschende aus dem Labor für komplexe Materialien der ETH.

  • Empa und Eawag erweitern Campus

    Empa und Eawag erweitern Campus

    Am Mittwoch haben symbolisch die Bauarbeiten für die Erweiterung des Forschungscampus‘ von Empa und Eawag in Dübendorf begonnen. Mit dem Spatenstich wurde der Startschuss für ein neues Laborgebäude gegeben. Zudem sind auf dem insgesamt 20’000 Quadratmeter grossen Grundstück ein Multifunktionsgebäude und ein Parkhaus vorgesehen. Laut Mitteilung der Empa ist die Fertigstellung für Mitte 2024 geplant.

    Das Laborgebäude wird Raum für rund 60 neue Labore und Büros bieten, das Multifunktionsgebäude 1000 Quadratmeter Bürofläche und im Erdgeschoss Platz für Gastronomie. Sämtliche Parkplätze werden ins Parkhaus verlegt. Insgesamt 260 Fahrzeuge sollen darin Platz finden. Dadurch würden die Aussenflächen für Fussgänger und Radfahrer einladender und sicherer. Zudem sei mehr Begrünung möglich.

    Künftig werde nicht nur in, sondern auch an und mit den neuen Gebäuden geforscht. Vor allem bei Energie und Gebäudetechnik sollen Innovationen aus den Empa-Laboren zum Einsatz kommen. So sei etwa ein Feld mit Erdsonden geplant, die die Abwärme der Gebäude speichern und sie im Winter wieder abgeben. Im Rahmen eines Forschungsprojekts werde dann untersucht, wie diese Innovation die Energieversorgung des Campus beeinflusst. 

  • Implenia baut U-Bahn-Station in Stockholm

    Implenia baut U-Bahn-Station in Stockholm

    Die Implenia AG ist von der Region Stockholm beauftragt worden, die blaue U-Bahn-Linie Stockholms zu erweitern. Der Bau- und Immobiliendienstleister soll den neuen U-Bahnhof Sofia mit dazugehörigen Aufzugsschächten, zwei eingleisigen Tunneln für die U-Bahn sowie einem parallelen Servicetunnel bauen, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Auftrag habe einen Wert von rund 110 Mio. Franken.

    Die neue U-Bahn-Station Sofia in der Nähe des Stigbergsparken sei mit ihrer Lage rund 100 Meter unter der Erde eine der tiefsten U-Bahn-Stationen der Welt. Acht Hochgeschwindigkeitsaufzüge sollen Pendler in 30 Sekunden zu den Bahnsteigen und zu den Ausgängen befördern. Die Bauarbeiten sollen im Sommer dieses Jahres beginnen und bis Ende 2025 andauern.

    Für Implenia ist der neue Auftrag eine Fortsetzung des Tunnels London Viadukt, mit dessen Bau die Firma 2019 von der Region Stockholm betraut wurde. Die Arbeiten daran laufen derzeit und bereiten den Weg zu den künftigen Haupttunneln von Sofia. „Es ist eine Ehre, ein weiteres Tunnelprojekt dieser Grössenordnung zu übernehmen – ein komplexes, multidisziplinäres Projekt, das perfekt zu unserer Expertise passt“, wird Per Linden, Präsident der Implenia-Niederlassung Schweden, in der Medienmitteilung zitiert.

    Mit den Vorbereitungsarbeiten am London Viadukt könnten die Tunnelbauexperten sicherstellen, dass Sofia sicher und effizient gebaut werde. Implenia ist vor allem für die Umsetzungsarbeiten und die Planung der Betonarbeiten verantwortlich. Die Gesamtplanung obliegt der Stockholmer Bauherrin.

  • Zirkulit-Beton wird erstmals ausgeliefert

    Zirkulit-Beton wird erstmals ausgeliefert

    In Stadel ist der kreislauffähige Beton zirkulit erstmals ausgeliefert worden. An der Hinterdorfstrasse entstehen damit drei Mehrfamilienhäuser. „Mit der Lieferung der ersten Kubikmeter zirkulit-Beton beginnt das zirkuläre Zeitalter“, schreibt das neu gegründete Unternehmen, das sich genauso nennt wie sein Produkt, in seiner Medienmitteilung.

    Dank des Einsatzes von 1850 Kubikmeter zirkulit-Beton spare die Bauherrin EBI Immobilien 3260 Primärrohstoffe. Zudem reduziere sie den CO2-Fussabdruck des Bauprojekts um 18’500 Kilogramm. Dies werde dadurch erreicht, dass eine „neuartige Technologie“ CO2 im Beton speichere.

    Dieser Baustoff „gibt mir die Möglichkeit, beim grössten Einflussfaktor, dem Beton, eine deutliche Reduktion zu erzielen“, wird Sarah Heinle von EBI Immobilien in der Mitteilung zitiert. „Wir hoffen, dass weitere Bauherrschaften nachziehen, damit wir gemeinsam die ehrgeizigen Umweltziele erreichen.“

    Theoretisch, so zirkulit, könne die Bauwirtschaft jährlich 7,5 Millionen Tonnen Bauabfall beseitigen und gleichzeitig über 42 Millionen Kilogramm CO2 im Beton speichern. Die Technologie sei marktreif und die nationale Expansion gestartet.

  • LafargeHolcim kauft in Griechenland zu

    LafargeHolcim kauft in Griechenland zu

    LafargeHolcim hat ihre Heracles Gruppe in Griechenland verstärkt. Vom Mitbewerber Heidelberg Cement kaufte der Zuger Baustoffproduzent die Firma Halyps Domia Ylika, namentlich ihr grosses Zuschlagstoffgeschäft und zwei Transportbetonwerke. Wie es in einer Medienmitteilung von LafargeHolcim heisst, werde diese Akquisition die Position der Heracles Gruppe in der florierenden Metropolregion Athen mit ihren wichtigen Infrastrukturprojekten stärken.

    „Ich bin begeistert von den Möglichkeiten und Wachstumsaussichten dieser Akquisition in der Region Attika in Zentralgriechenland“, wird Miljan Gutovic, Region Head EMEA, in der Mitteilung zitiert. „Sie wird uns mit unserem führenden Angebot an nachhaltigen Gebäudelösungen wie dem grünen Beton ECOPact zusätzlich in unserem Streben nach Netto-Null unterstützen.“

    Die Akquisition werde den Heracles-Kunden ein erweitertes Produktportfolio an Zuschlagstoffen und Betonlösungen bieten, die für alle Bauprojekte geeignet sind. So habe die Heracles Gruppe in diesem April ihr ECOPactSortiment an grünem Beton mit einem reduzierten CO2-Fussabdruck auf den Markt gebracht.

  • JED bekommt Neon und Ikonen

    JED bekommt Neon und Ikonen

    Das JED in Schlieren soll um Kunst am Bau ergänzt werden, informiert ein entsprechender Bericht auf dem Internetauftritt des Zentrums in Schlieren. Kunst am Bau sei identitäts- und sinnstiftend und weise den Weg, heisst es dort eingangs. Für die Realisierung der Kunstwerke im JED hat die Eigentümerin Swiss Prime Site die Künstler Roland Ammann und Gregory Gilbert-Lodge verpflichtet.

    Glasbläser Roland Amman kommt vom Neonhaus Ammann und hat sich nach der Umstellung der Lichtwerkbranche von Neon auf LED der Kreation dreidimensionaler Kunstwerke aus Neon gewidmet. Für das JED wird er drei übergrosse Buchstaben, ein J, ein E und ein D erschaffen. Das erste Kunstwerk hat Amman bereits an der Decke der Barista Bar Jake installiert. Das auf den ersten Blick wie ein fragiles leuchtendes Knäuel wirkende Objekt entpuppe sich bei genauerem Hinsehen als ein J, heisst es im Bericht. „Ich mag es, wenn meine Kunst mehrere Ebenen hat und das Verborgene erst auf den zweiten oder dritten Blick erkennbar wird“, wird Künstler Ammann dort zitiert.

    An der Wand der Barista Bar können Besuchende auch bereits das erste Kunstwerk von Gregory Gilbert-Lodge im JED betrachten. Der unabhängige Illustrator hat die Bar mit einem in Grün gehaltenen übergrossen Porträt ihres Namensgebers Jake versehen. Jake soll das Gebäude J repräsentieren und der Bar „ein Antlitz“ geben, heisst es im Bericht.

    Für die Gebäude E und D hat Gilbert-Lodge Porträts von Eve und Didi entworfen. „Die fiktiven Figuren im JED sollen als Ikonen wirken“, erläutert der Künstler im Bericht. Die von ihnen verkörperten Werte und Vorstellungen, „gar ein Lebensgefühl“, würden die Ikonen den einzelnen Gebäuden mitgeben, meint Gilbert-Lodge.

  • Andermatt Reuss wächst weiter

    Andermatt Reuss wächst weiter

    Die Andermatt Swiss Alps AG konstatiert eine anhaltend grosse Nachfrage nach Wohneigentum in den Bergen. Das Unternehmen plant, baut und entwickelt die Ganzjahresdestination Andermatt. Der neue Ortsteil Andermatt Reuss werde gemäss eines Masterplans von 30 internationalen Architekturbüros errichtet, heisst es auf ihrer Internetseite.

    Aktuell seien sechs Apartmenthäuser im Bau, so die Andermatt Swiss Alps AG in einer Medienmitteilung. 36 der 46 Wohnungen seien bereits reserviert. Nach der Schneeschmelze werde mit dem Bau zweier weiterer Häuser begonnen. In den vergangenen Monaten seien mehrere Häuser rund um die Piazza Gottardo in die Höhe gewachsen. Einige davon seien bereits in der Rohbauphase ausverkauft gewesen oder hätten nur noch wenige Wohnungen übrig.

    In den kommenden Monaten werde der Podium genannte Infrastruktursockel, auf dem sich die Neubauten befinden, weiter ausgebaut. Der nächste Ausbau umfasse rund 19’000 Quadratmeter und biete Platz für 16 Häuser. Zudem sei geplant, im Sommer mit den Vorbereitungsarbeiten für das dritte Hotel zu starten.

  • Kokosfasern werden zu Baumaterial

    Kokosfasern werden zu Baumaterial

    Bereits 2014 habe das Institut für Werkstoffe und Holztechnologie (IWH) an der Berner Fachhochschule (BFH) ein Forschungsprojekt begonnen, bei dem günstiges und nachhaltiges Baumaterial an Kokosfasern entwickelt werden sollte, informiert die BFH in einer Mitteilung.  Die dabei gewonnen Erfahrungen werden von Michail Kyriazopoulos in einer Ausgründung der BFH weiterentwickelt. Der ehemalige Student und wissenschaftliche Mitarbeiter am IWH hat zusammen  mit Daniel Dinizo das Jungunternehmen NaturLoop gegründet.

    Als erstes Produkt hat NaturLoop eine aus Kokosfasern hergestellte Bauplatte lanciert. Für ihre Herstellung werden Ernteabfälle philippinischer Kokosnussbauern verwertet. „Mit Cocoboard bieten wir eine nachhaltige, günstige und lokale Alternative zu den herkömmlichen Baumaterialien“, wird Kyriazopoulos in der Mitteilung zitiert. Als nächstes steht bei NaturLoop die Eröffnung einer Produktionsanlage auf den Philippinen auf dem Programm.

    Die Produkte des Berner Jungunternehmens sollen die Abhängigkeit der Philippinen von importierten Baumaterialien verringern. Der Verkauf der Kokosnussfasern bietet den einheimischen Kokosnussbauern zudem eine zusätzliche Einnahmequelle. „Als Technologie-Dienstleister wollen wir komplette Lösungen zur Entwicklung nachhaltiger, natürlicher Biokomposite, hergestellt aus landwirtschaftlichen Nebenprodukten, anbieten“, meint NaturLoop-CEO  Dinizio. Für ihn bedeute Nachhaltigkeit, „die gegenseitige Abhängigkeit von Natur und Mensch zu berücksichtigen.“

  • Pläne für Rorschacher Feldmühle-Areal liegen aus

    Pläne für Rorschacher Feldmühle-Areal liegen aus

    Der Zürcher Projektentwickler sowie Total- und Generalunternehmer Steiner plant gemeinsam mit der Steiner Investment Foundation, das grösstenteils brachliegende Gelände des Feldmühle-Areals in Rorschach zu bebauen. Ein Teilzonen- und ein Gestaltungsplan, der gemeinsam mit der Stadt Rorschach erarbeitet wurde, liegt ab Montag und bis zum 21. April im Amt für Bau und Stadtentwicklung öffentlich aus. Auch auf der städtischen Internetseite sind sie einzusehen. Darüber informiert eine gleichlautende Medienmitteilung von Steiner und Stadt.

    Auf der 27’500 Quadratmeter grossen innerstädtischen Fläche nahe des Bahnhofs sind 40 Prozent Wohnbebauung für 760 Menschen vorgesehen, insgesamt 142 Eigentums- und 162 Mietwohnungen. Auf Gewerbeflächen sollen 20 Prozent oder 9000 Quadratmeter entfallen.

    Zudem sind eine Tiefgarage, E-Parkplätze und ein Carsharing-Anbieter eingeplant. Einzelne bauhistorisch wertvolle und identitätsstiftende Bauten bleiben erhalten und werden mit neuen Gebäuden in einen Kontext gestellt. Dabei soll der ursprüngliche Charakter der früheren Industrieanlage spürbar bleiben. Die Fertigstellung des Projekts ist bei reibungslosem Verlauf für 2025 geplant.

  • Implenia setzt bei Lokstadt-Areal auf Virtuelle Realität

    Implenia setzt bei Lokstadt-Areal auf Virtuelle Realität

    Implenia nutzt beim Lokstadt-Areal in Winterthur die Vorteile der Virtuellen Realität (VR). Möglich wird dies dank einer Lösung des Zürcher Start-ups Hegias. Bereits zu Anfang konnten Nutzer damit in das virtuelle Gipsmodell des Areals eintauchen und dieses in verschiedenen Perspektiven begehen.

    Dank der Lösung konnten auch Bedenken von Denkmalschützern rasch ausgeräumt werden, schreibt Hegias in einer Medienmitteilung. Diese hatten zunächst Vorbehalte bei einem neuen Hotel, welches Schiffscontainer als Zimmer haben soll. Als das Konzept virtuell erlebbar wurde, konnten sie überzeugt werden, dass die „wertvolle Bausubstanz“ erhalten bleibt und die Hallen nicht vollgestopft werden.

    Ausserdem sei die VR-Lösung auch bei der Vermarktung der Immobilien nützlich, heisst es in der Mitteilung. Das räumliche Verständnis und das Erleben des Wohnobjekts seien wesentliche Treiber beim Kaufentscheid. Implenia hat bereits eine Lizenz der Hegias-Software gekauft. Nun will sie den Einsatz der Software ausbauen.

    „Was bislang für den Durchbruch von VR noch fehlte, war eine benutzerfreundliche Software, die Nutzer ohne Installation und ohne einschlägige Programmierkenntnisse an jedem Ort anwenden“, wird Anita Eckardt, Leiterin der Division Specialties bei Implenia und Mitglied der Geschäftsleitung, in der Mitteilung zitiert. „Das hat das Start-up Hegias mit der intuitiv bedienbaren Lösung für VR-Anwendungen möglich gemacht — ein echter Quantensprung.“

  • Implenia akquiriert fünf Aufträge in Deutschland

    Implenia akquiriert fünf Aufträge in Deutschland

    Einer Mitteilung von Implenia zufolge hat die Bau- und Immobiliengesellschaft fünf Hochbauaufträge in Deutschland akquirieren können. Konkret soll Implenia für verschiedene Auftraggeber Büro-, Hotel- und Wohnungsprojekte in der Umgebung von Karlsruhe, in Berlin und in Jena realisieren. Das Auftragsvolumen wird in der Mitteilung auf insgesamt 140 Millionen Euro beziffert.

    In Karlsruhe wird Implenia für die [glossary_exclude]Qcoon Real Estate GmbH[/glossary_exclude] und die FORTOON Development GmbH einen Büro- und Hotelneubau realisieren. Mit den Bauarbeiten soll noch in diesem Quartal begonnen werden. In Bruchsal wurde Implenia von der Grundwerte Verwaltungs GmbH mit dem Bau eines Wohn- und Gewerbequartiers betraut. Hier ist der Baustart für den Herbst anvisiert.

    In Berlin wird Implenia für die Investa Real Estate ein Büro- und Geschäftshaus realisieren. Für das Gebäude sei eine Zertifizierung nach dem Umweltstandard DGNB Gold angestrebt, erläutert das Unternehmen in der Mitteilung. In Jena ist Implenia mit der Umsetzung von zwei Hochbauten betraut.

    Zum einen wird das Unternehmen in Jena im Auftrag der Stiftung Wandlungswelten ein Inklusionszentrum für pflegebedürftige Menschen und Mehr-Generationen-Wohngemeinschaften bauen. Zum anderen wurde Implenia von einem in der Mitteilung namentlich nicht genannten privaten Investor mit der Errichtung eines Büroneubaus betraut. Beide Projekte in Jena befinden sich bereits im Bau und sollen im kommenden Jahr ihren Bauherren übergeben werden.

  • Bern bekommt neue Festhalle

    Bern bekommt neue Festhalle

    Die Stimmberechtigten aus Bern haben nicht nur dem Bau der neuen Festhalle, sondern auch dem Investitionsbetrag der Stadt von 15 Millionen Franken zugestimmt, wie aus einer Medienmitteilung der Messebetreiberin Bernexpo AG hervorgeht. Damit sollen künftig Veranstaltungen mit bis zu 9000 Besuchern ermöglicht werden. Neben Messen und Kongressen sind auch Konzerte und Kulturanlässe vorgesehen.

    „Wir werden mit der Neuen Festhalle den Berner Veranstaltungs- und Messeplatz aufwerten und damit einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung eines vielfältigen Kultur- und Unterhaltungsangebots mit Strahlkraft über die Stadt hinaus in die Region und in die ganze Schweiz leisten können“, wird Franziska von Weissenfluh in der Mitteilung zitiert, Co-Verwaltungsratspräsidentin der Bernexpo AG.

    Die alte Festhalle wird nun abgerissen. Im ersten Quartal 2022 soll mit den Arbeiten an der neuen Festhalle begonnen werden, die bis 2024 abgeschlossen sein sollen.

  • Kanton genehmigt Gestaltungsplan Rai in Bergdietikon

    Kanton genehmigt Gestaltungsplan Rai in Bergdietikon

    Der vom Gemeinderat eingereichte Gestaltungsplan für das Gebiet Rai in Bergdietikonist vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau genehmigt worden. Das gibt der Gemeinderat in einer Mitteilung bekannt. Enthalten darin ist ein Rückblick auf die 40-jährige Geschichte um das Land Rai. Sie begann mit dem Kauf von vier Parzellen Land im Gebiet Rai zwischen 1980 und 1990, um das mögliche Bauland nicht Spekulanten zu überlassen.

    Nach der Genehmigung des Kantons wird es in einem nächsten Schritt an die konkrete Umsetzung des Bauvorhabens gehen. Laut der Mitteilung des Gemeinderats sind als erster Schritt Massnahmen zur Stabilisierung des an einem Hang gelegenen Geländes zu realisieren. Die Implenia Immobilien AG muss dazu ein Baugesuch für die geplanten Arbeiten bei der Gemeinde Bergdietikon einreichen. Das von der Heinrich Jäckli AG und Basler & Hofmann AG erarbeitete Konzept schlägt dabei vor, die Hangbewegungen durch tiefe, in der Fallrichtung des Hanges angeordnete Sickergräben deutlich zu verlangsamen. Für die künftige Erschliessung und Bebauung des Gebiets Rai wurden zwischen 1991 und 2005 Baugrunduntersuchungen und Bewegungsmessungen durchgeführt. Aus ihnen folgt, dass die Hangbewegungen soweit reduziert werden können, dass Erschliessung und Bebauung möglich werden.

    In den Jahren seit Erwerb des Gebietes Rai durch die Gemeinde habe das Thema der Nutzung die politische Debatte immer wieder bestimmt, schreibt Gemeindeschreiber Patrick Geissmann in dem Bericht über das Land Rai. Zu Wort kommen Pius Achermann, Gemeindeammann von 1994 bis 2005. Er wird zitiert: „Die Bedeutung des Rai-Gebietes erreichte während meiner Amtszeit einen hohen Stellenwert. Kaum eine Gemeinderatssitzung verging, ohne das Thema Rai zu behandeln. Rai wurde zu einem Dauerthema.“

    Für Paul Meier, Gemeindeammann von 2006 bis 2009, war das Land Rai „ein Reizwort während meinen 16 Jahren im Gemeinderat.“ Und Gerhart Isler, Gemeindeammann 2010 bis 2017, wird zitiert, dass das Thema mit dem Einbeziehen der Implenia Development AG und konkreten Planungsarbeiten versachlicht wurde. Ralf Dörig, Gemeindeammann seit 2018, wird zitiert: „Es freut mich natürlich sehr, dass die rund 40-Jährige Geschichte rund um das Land ‚Rai‘ nun mit einem rechtskräftigen Gestaltungsplan abgeschlossen werden kann.“ Über viele Legislaturen sei mit Hochdruck und Engagement an Lösungen gearbeitet worden, aber es habe auch Rückschläge gegeben. Jetzt liege ein erfolgreicher Abschluss der gesamten Planung vor.

  • Visionapartments bietet 500 neue Wohnungen an

    Visionapartments bietet 500 neue Wohnungen an

    Visionapartments wird in diesem und im nächsten Jahr drei neue Gebäude eröffnen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die Eröffnung für das Projekt in Basel ist bereits für Juli 2021 vorgesehen. In zentraler Lage hinter dem Basler SBB-Bahnhof werden dann 125 Studios in fünf verschiedenen Einrichtungsstilen zur Verfügung stehen. Ausserdem werden in dem Gebäude ein Fitnessstudio, ein Restaurant, ein Gemeinschaftsbüro und ein Swimmingpool eingerichtet.

    Im kommenden Jahr werden die Projekte in Glattbrugg und Lugano folgen. Dabei entstehen in Glattbrugg alleine 316 neue Apartments. Diese befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Zürich. Neben den neuen Wohnungen entstehen dort auch ein Restaurant, eine Gemeinschaftsküche sowie ein Fitness- und Wellnessbereich. Ebenfalls im kommenden Jahr wird die Liegenschaft in Lugano eröffnet, am Ufer des Luganersees. Dort entstehen 55 neue Apartments. „Trotz der aktuellen globalen Krise folgen wir unserer Mission, weiter zu expandieren“, wird Anja Graf in der Mitteilung zitiert, CEO und Vorsitzende von Visionapartments. „Wir sind stolz auf unser Wachstum und freuen uns auf die Fertigstellung dieser Immobilienprojekte“, sagt sie über die Projekte in Glattbrugg und Lugano.

    Visionapartments ist 1999 in der Schweiz gegründet worden uns ist auf die Vermietung von möblierten temporären Wohnungen spezialisiert. Das Unternehmen bietet entsprechende Objekte an 850 internationalen Standorten an.

  • Alte Spinnerei in Turgi wird gewerblich-industrielles Zentrum

    Alte Spinnerei in Turgi wird gewerblich-industrielles Zentrum

    Die Limmatkraftwerke AG will mit der Vermietung von 7000 Quadratmetern Fläche für Büros, Ateliers, Produktion oder Lager im mittleren und westlichen Gebäudeteil aus der denkmalgeschützten alten Baumwollspinnerei im Zentrum von Turgi einen modernen Gewerbekomplex machen. Ab dem 1. April sind die Räumlichkeiten zu mieten. In einer Medienmitteilung der Eigentümerin Limmatkraftwerke AG, einer Tochter der Regionalwerke AG Baden, heisst es, die Mieter und Mieterinnen könnten die Räume nach ihren Bedürfnissen gestalten und ausbauen, soweit dies bauseits möglich ist.

    „Wir wünschen uns, dass in der Spinnerei Turgi ein lebendiger und inspirierender Mix aus verschiedenen Gewerbe- und Industriebereichen entsteht“, wird Verwaltungsratspräsident Martin Schoop zitiert, der selber in Turgi lebt. Den Charakter eines modernen Wirtschaftszentrums in Turgi will er durch Abtretung eines Teils der Einnahmen für die Förderung von Turgi fördern. Schoop: „Mit einem Teil des Mietzinses wird ein Fonds gespeist, der diesen Gemeinschaftssinn fördern soll.“

    Die Spinnerei, die 1826 erbaut wurde und bis 1858 der grösste Spinnereibetrieb der Schweiz war, liegt im Zentrum von Turgi und ist gut erschlossen. Es stehen laut der Mitteilung genügend Parkplätze zur Verfügung und die Spinnerei liegt in Gehdistanz zum Bahnhof Turgi.

    Bei der Neugestaltung wird auch auf Nachhaltigkeit geachtet. so sollen zwei Parkplätze mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausgerüstet werden. Das Gebäude soll mit Fernwärme aus der KVA Turgi versorgt werden und zukünftig wieder Strom aus dem benachbarten Wasserkraftwerk der Limmatkraftwerke AG beziehen.

    Die Limmatkraftwerke AG sehen den Kauf als strategischen Entscheid. Schoop: „Wir betreiben gleich neben dem Spinnereigebäude eines unserer Kraftwerke. Dank dem Kauf der Spinnerei können wir den Betrieb dieses Kraftwerks auch längerfristig sicherstellen.“ Denn als Eigentümerin könne man die Nutzung des Gebäudes optimal auf den Kraftwerksbetrieb abstimmen.

  • LafargeHolcim schwenkt auf Erholungskurs

    LafargeHolcim schwenkt auf Erholungskurs

    Einer Mitteilung von LafargeHolcim zufolge hat der Zuger Baustoffkonzern im Geschäftsjahr 2020 Umsätze in Gesamthöhe von 23,14 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 13,4 Prozent. Das wiederkehrende Betriebsergebnis auf Stufe EBIT blieb mit 3,68 Milliarden Franken um 10,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Konzerngewinn sank gegenüber 2019 um 7,5 Prozent auf 1,90 Milliarden Franken ab.

    „2020 war für alle ein aussergewöhnliches Jahr, welches wir in der Form bisher noch nicht erlebt haben“, wird Jan Jenisch in der Mitteilung zitiert. Dem Konzernchef zufolge hat LafargeHolcim in der Krise jedoch seine Widerstandsfähigkeit bewiesen. Im vierten Quartal 2020 sei das Unternehmen „auf den Wachstumspfad zurückgekehrt“. Konkret hatten Umsätze und wiederkehrendes Betriebsergebnis gegenüber Vorjahr auf vergleichbarer Basis um 1,5 beziehungsweise 14,1 Prozent zugelegt.

    Für das laufende Jahr strebt LafargeHolcim laut Mitteilung ein Wachstum des wiederkehrenden Betriebsergebnisses von mindestens 7 Prozent auf vergleichbarer Basis an. Dazu soll unter anderem die im Januar angekündigte Übernahme des amerikanischen Herstellers von Dachsystemen und Gebäudehüllen, Firestone Building Products“, beitragen. Im Zuge der Zukaufs richtet LafargeHolcim eine neue Position für die globale Leitung des Segments Lösungen & Produkte ein. Sie wird von der derzeitigen CEO US Cement, Jamie Gentoso, übernommen werden.

    Zur Straffung der Konzernorganisation fasst LafargeHolcim zudem die Regionen Europa sowie Mittlerer Osten und Afrika zur einer Region EMEA zusammen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die Leitung von EMEA wird der bisherige Leiter Mittlerer Osten und Afrika, Miljan Gutovic, übernehmen. Der bisherige Leiter Europa, Marcel Cobuz, habe sich entschieden, den Konzern zu verlassen, schreibt LafargeHolcim.

  • Kanton setzt Gestaltungsplan für ZHAW-Campus fest

    Kanton setzt Gestaltungsplan für ZHAW-Campus fest

    Der Campus Technikumstrasse der ZHAW in Winterthur wird innert 15 Jahren umfassend erneuert werden, erläutert die Baudirektion des Kantons Zürich in einer Mitteilung. In vier Etappen sollen dabei neue Gebäude und ein grösserer Freiraum entstehen. Gleichzeitig wird die Eulach im Bereich des Technikums renaturiert. In einer ersten Phase sollen zwei neue Laborgebäude gebaut und ein öffentlicher Park an der Eulach eingerichtet werden.

    Der entsprechende Gestaltungsplan war vom 6. April bis zum 8. Juni 2020 öffentlich aufgelegt worden. Gegen ihn seien 31 Einwendungen, hauptsächlich in Fragen der städtebaulichen Einbindung, des Geltungsbereichs, der Erschliessung und des Naturschutzes, eingegangen, informiert die Baudirektion. Weitere 18 Einwendungen hatten sich auf die Renaturierung der Eulach und die Definition des Gewässerraums bezogen.

    Gestaltungsplan und Gewässerraum seien anhand der Einwendungen überarbeitet und nun festgesetzt worden, heisst es in der Mitteilung weiter. Beide Dokumente sowie die Berichte zu den Einwendungen liegen seit dem 26. Februar für 30 Tage öffentlich auf und können im Internet eingesehen werden. Sollten keine Rechtsmittel ergriffen werden, treten sie Ende März dieses Jahres in Kraft. Dann könnte die Stadt Winterthur die Baubewilligung für die erste Etappe erteilen.

  • Technik von Siemens macht The Circle nachhaltig

    Technik von Siemens macht The Circle nachhaltig

    Der im November vergangenen Jahres eingeweihte Gebäudekomplex The Circle am Flughafen Zürich ist nicht nur Minergie-zertifiziert, sondern genügt auch dem Standard LEED PLATINUM des US Green Building Councils, informiert Siemens Schweiz in einer Mitteilung. Beim höchsten Standard der Organisation werden sieben Bereiche auf Nachhaltigkeit geprüft, heisst es dort weiter. Zur Nachhaltigkeit von The Circle haben Produkte für Gebäude- und Energietechnik von Siemens einen aktiven Beitrag geleistet.

    Insgesamt seien im Circle über 30’000 Komponenten von Siemens verbaut worden, schreibt das Unternehmen in der Mitteilung. „Wir sind mit unseren Produkten in jedem Raum präsent“, wird Felix von Rotz, Head of Building Products Schweiz, dort zitiert. Für die Umsetzung des Auftrags hatte Siemens Schweiz „ein einzigartiges Logistikkonzept entworfen, mit einem Lager an unserem Standort Steinhausen sowie einem Transportfahrzeug, das nur für The Circle unterwegs ist“, erläutert von Rotz.

    Bei den Heizungs-, Lüftungs und Klimaanlagen stellen Produkte von Siemens gesundes und optimales Raumklima her. Weitere Komponenten regeln die Kommunikation der Steuerungen dieser Anlagen mit Jalousie und Licht. Über den Kommunikationsstandard KNX können dabei alle Gebäude vollständig automatisiert werden.

    In den Anlagen für Energietechnik wurden weitere 7000 Komponenten von Siemens eingebaut. Dazu kommen Sprachalarmierungsalagen in privaten und öffentlichen Bereichen des Komplexes.

  • Trusttechnology stattet Turin mit Pavillons aus

    Trusttechnology stattet Turin mit Pavillons aus

    Turin, die Hauptstadt des Piemont, hat beim Tessiner Start-up Trusttechnology 50 seiner Pavillons bestellt. Damit sollen die Bars und Restaurants in den sogenannten Murazzi-Bauten entlang des Po-Ufers ausgestattet werden. Darüber informiert ein Bericht auf startupticker.ch.

    Diese transparenten Schutzbauten falten sich bei Bedarf batteriegetrieben selbständig zusammen und nehmen dann nur noch etwa einen Quadratmeter Platz ein. Dies entspricht dem Hochwasserprotokoll der Stadt: Bei ansteigendem Wasserpegel an den Arkaden und Bootshäusern am Westufer des Po können sie schnell vom anwesenden Personal verstaut werden. Deren Installation ist vorgesehen, sobald die Gastronomie nach dem Corona-Lockdown wieder öffnen darf.

    Laut der Mitteilung führte die unternehmerische Reise des heute 47-jährigen Inhabers Tiziano Pili von einem Fortgeschrittenensemester an der Fachhochschule Südschweiz und dem Venturelab über den Tecnopolo der Agire-Stiftung in Manno TI, wo er seine Firma gründete. 2014 erhielt Pili ein internationales Patent und dann die Swiss Made-Zertifizierung. Als Finalist des Wettbewerbs StartCup Ticino wurde er schliesslich in das USI Startup Centre der Universität der italienischen Schweiz aufgenommen.

    „Ich glaube, dass sich mit der von mir konzipierten Lösung der Markt für temporäre Schutzbauten im Freien radikal verändern wird“, so Pili. „Die Tinte auf dem Vertrag ist noch nicht trocken, da schliesse ich schon die Vertragsverhandlungen mit einem grossen Unternehmen nahe Asti ab, das ebenfalls in diese Lösung investieren möchte.“

  • Edelweiss Fenster produziert neu in Münchwilen

    Edelweiss Fenster produziert neu in Münchwilen

    Die neue Produktionshalle der Edelweiss Fenster AG in Münchwilen ist seit Januar 2021 in Betrieb. Sie beherbergt laut einer Medienmitteilung eine der modernsten und schnellsten Produktionsanlagen für Kunststofffenster der Schweiz. Ihr Energiekonzept ermögliche einen umwelt- und klimafreundlichen Produktionsprozess.

    Entgegen dem Trend, die Produktion in Billiglohnländer zu verlegen, habe das Unternehmen in der Schweiz in diese 100 Meter lange und 25 Meter breite Produktionshalle investiert. „Dank neuester Technik und einer klaren Strategie wird uns dieser Neubau helfen, unsere Stellung als Qualitätsfenster-Produzent zu stärken“, wird Geschäftsführer Walter Koller auf der Internetseite des Fensterbauers aus der St.GallenBodenseeArea zitiert. Trotz des hohen Automatisierungsgrads der neuen Anlage seien sechs neue Arbeitsplätze geschaffen worden.

    „Kunststofffenster sind in der Schweiz sehr gefragt“, wird Koller in der Mitteilung zitiert. „Und viele Kunden verlangen ein Fenster, das hier produziert wird. Mit unserem Neubau können wir unsere Kundschaft und Wiederverkäufer noch besser und individueller bedienen.“

  • Thomas Hasler soll Sika führen

    Thomas Hasler soll Sika führen

    Einer Mitteilung von Sika zufolge hat der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern im Geschäftsjahr 2020 neue Rekordwerte bei Betriebsergebnis und Konzerngewinn verbuchen können. Konkret legte das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT im Jahresvergleich um 7,1 Prozent auf 1,13 Milliarden Franken zu. Der Konzerngewinn konnte gleichzeitig um 8,8 Prozent auf 825,1 Millionen Franken erhöht werden. Bei den Umsätzen war ein Wachstum in Lokalwährungen um 3,4 Prozent auf 7,88 Milliarden Franken realisiert worden.

    „Als besonders krisenresistent haben sich im Jahr 2020 vor allem das Distributionsgeschäft sowie unser Refurbishment-Business gezeigt“, wird Paul Schuler in der Mitteilung zitiert. Nach Ansicht des Sika-CEOs wird der Konzern zukünftig von einer wachsenden Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten profitieren. „Bereits heute wird ein grosser Teil unseres Umsatzes mit Technologien generiert, die den Kunden, der Umwelt und der Gesellschaft einen nachhaltigen Nutzen liefern“, erläutert Schuler. Für das laufende Jahr strebt Sika insgesamt ein Umsatzwachstum zwischen 6 und 8 Prozent in Lokalwährungen an.

    Per Anfang Mai wird Schuler sein Amt an Thomas Hasler übergeben. Der derzeitige Leiter Global Business und Industry von Sika ist seit 32 Jahren für den Zuger Baustoffkonzern tätig, wird in der Mitteilung erläutert. Hasler war als Forschungschemiker für Industrieklebstoffe bei Sika eingestiegen und hatte 2011 die Leitung Automotive weltweit übernommen. Seit 2014 gehört der designierte CEO der Konzernleitung an. Der derzeitige Konzernchef Paul Schuler wird an der Generalversammlung im April zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen werden.

  • Oertli Instrumente baut am Firmensitz

    Oertli Instrumente baut am Firmensitz

    Oertli Instrumente, der Rheintaler Experte für augenchirurgisches Gerät und Verbrauchsmaterial, baut an seinem Firmensitz ein dreistöckiges Gebäude. Laut einer Medienmitteilung setzten am Donnerstag die Inhaber Christoph und Thomas Bosshard gemeinsam mit Gemeindepräsident Bruno Seelos und Björn Lutze von der ausführenden Bänziger Lutze Architektur AG den Spatenstich.

    Auf insgesamt 11’000 Quadratmetern Fläche soll der Neubau die Infrastruktur für die künftige Entwicklung des Unternehmens aus der St.GallenBodenseeArea stärken. „Mit dem Bau der Lean Factory setzen wir den Grundstein für die Weiterentwicklung der Wertschöpfung und des Wachstums am Standort Berneck“, heisst es auf der Internetseite des Unternehmens.

    Der östliche der beiden neuen Baukörper soll den Reinraum sowie die Produktionsflächen für Operationsgeräte und Instrumente erweitern. Der westliche sei für eine „effiziente Inhouse-Logistik“ ausgelegt. Zudem sind eine Tiefgarage, Schulungs- und Pausenräume ebenso vorgesehen wie eine Dachterrasse. Beide Gebäudeteile werden über einen Innenhof und verschiedene Erschliessungszonen miteinander in Verbindung stehen. Im Jahr 2023 soll der Neubau vollständig bezogen sein.

  • Bahnhofareal von Domat/Ems wird umgebaut

    Bahnhofareal von Domat/Ems wird umgebaut

    Das Bahnhofareal der Gemeinde Domat/Ems erhalte „ein neues Gesicht“, schreibt die Rhätische Bahn (RhB) in einer Mitteilung. Ihr zufolge wird das Bündner Bahnunternehmen den Bahnhof Domat/Ems erneuern und behindertengerecht umbauen. „Wir bauen einen modernen Bahnhof, der an die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden und an diejenigen der Gemeinde angepasst ist“, wird RhB-Direktor Renato Fasciati in der Mitteilung zitiert.

    Konkret will die RhB beide Perrons am Bahnhof verlängern und zum Teil überdachen. Zudem soll eine Personenunterführung gebaut und mit behindertengerechten Rampen und Treppen ausgestattet werden. Die Gemeinde Domat/Ems steuert zwei Personenlifte bei. Darüber hinaus plant die RhB, bei den drei gesicherten Bahnübergängen Gehwege und Strasse mit einer durchgehenden Trennung auszustatten.

    Die Gemeinde Domat/Ems geht gleichzeitig umfangreiche Änderungen im Bahnhofareal an. Herzstück der Baupläne ist ein neues Geschäfts- und Wohnhaus direkt am Perron. Der viergeschossige Bau werde im Erdgeschoss Raum für publikumswirksame Nutzungen und in den übrigen drei Geschossen Wohn- und Büroraum bereithalten, heisst es in der Mitteilung. Zudem ist unter anderem eine neuer Platz an der Südseite des Bahnhofs vorgesehen. Die Zahl der am Bahnhof verfügbaren Veloparkplätze wird auf rund 300 Plätze aufgestockt. Alle von Gemeinde und Bahnunternehmen geplanten Bauarbeiten sollen im Sommer 2023 abgeschlossen sein.

    „Für die Gemeinde Domat/Ems ist eine gute Verkehrsanbindung zentral – für die zahlreichen Pendlerinnen und Pendler, aber auch als bedeutender Gewerbe- und Industriestandort“, wird Gemeindepräsident Erich Kohler (CVP) in der Mitteilung zitiert. „Mit dem Gesamtprojekt entsteht ein modernes, funktionales Bahnhofareal, welches hohe Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit und publikumsorientierten Nutzungen optimal erfüllt.“

  • Schlieren treibt Aufwertung von Kesslerplatz voran

    Schlieren treibt Aufwertung von Kesslerplatz voran

    Die Anlagestiftung der Migros-Pensionskasse hat einen Gestaltungsplan für den Kesslerplatz vorgelegt. Nach der Überweisung des privaten Gestaltungsplans von Gemeinderat an Gemeindeparlament „kommt die Stadt Schlieren ihrem Ziel bald einen grossen Schritt näher“, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

    Im Rahmen der geplanten Aufwertung des Platzes soll das Hochhaus erhalten bleiben. Der Gestaltungsplan sieht zudem vier neue Baukörper vor. Einer davon ist für eine gewerbliche Nutzung vorgesehen, die drei anderen sollen Wohnraum bieten. Insgesamt sollen dadurch 103 neue Wohnungen, ein Doppelkindergarten und ein Mehrzweckraum entstehen. Für die Realisierung des Kindergartens hat die Stadt Schlieren mit der Anlagestiftung der Migros-Pensionskasse sowohl einen Landabtausch als auch eine Entschädigung über 2,11 Millionen Franken vereinbart.

    Die Arbeiten sollen im Frühjahr oder Sommer 2022 beginnen, der Bezug soll ab Frühjahr/Sommer 2024 erfolgen. Da der Doppelkindergarten erst ein Jahr später zur Verfügung stehen wird, „wird die Anlagestiftung der Migros-Pensionskasse die Mietkosten für ein Provisorium zu 50 Prozent übernehmen, die restlichen Mietkosten sind ebenfalls in der Entschädigung enthalten“, so die Stadt Schlieren.

    Mit der Aufwertung des Kesslerplatzes solle ein „hochwertiges und attraktives Eingangstor“ nach Schlieren entstehen, das zudem optimal an die Limmattalbahn angeschlossen sein wird.