Schlagwort: Bauwesen

  • Vierte Generation übernimmt bei Ernst Schweizer

    Vierte Generation übernimmt bei Ernst Schweizer

    Die Ernst Schweizer AG erreicht den nächsten Meilenstein in der Nachfolge von der dritten zur vierten Generation. Wie das Familienunternehmen mit Sitz in Hedingen mitteilt, hat Hans Ruedi Schweizer an seinem 75. Geburtstag am 6. Juni das Verwaltungsratspräsidium an Claude Siegenthaler übergeben. Der Professor der Universität Hosei in Tokio ist seit 2017 als Strategieberater für Ernst Schweizer tätig und gehört seit einem Jahr dem Verwaltungsrat an.

    Samuel Schweizer übernimmt die Aktienmehrheit von seinen Eltern Hans Ruedi Schweizer und Johanna Lütolf. Er bleibt wie seit 2019 Vorsitzender der Unternehmensleitung und Delegierter des Verwaltungsrates.

    Er sei stolz, „dass das Unternehmen in Familienhand verbleibt, solide aufgestellt und kommerziell erfolgreich unterwegs ist“, wird Hans Ruedi Schweizer zitiert. „Mit den heutigen Veränderungen bleibt die Ernst Schweizer AG langfristig als unabhängiges Familienunternehmen erhalten und ihre Weiterentwicklung ist gewährleistet.“

    Samuel Schweizer will die bisherige Strategie fortsetzen. „Als Energiewende-Macher und schweizerischer Solarpionier sind wir mit innovativen Lösungen im Bereich erneuerbarer Energien und Energieeffizienz seit Langem aktiv dabei, den CO2-Fussabdruck des Bausektors zu reduzieren.“

    Claude Siegenthaler sieht grosses Potenzial. „Wir wollen wachsen, nicht zuletzt auch in Europa“, wird der neue Verwaltungsratspräsident zitiert. „Und wir wollen Mehrwert schaffen dank weiteren Innovationen und den Chancen der Digitalisierung.“

    Das 1920 gegründete Unternehmen ist auf Lösungen in der Gebäudehülle, bei Briefkästen und Solarsystemen spezialisiert. Mit 526 Mitarbeitenden erzielt es einen Umsatz von 185 Millionen Franken.

  • Vierte Generation übernimmt bei Ernst Schweizer

    Vierte Generation übernimmt bei Ernst Schweizer

    Die Ernst Schweizer AG erreicht den nächsten Meilenstein in der Nachfolge von der dritten zur vierten Generation. Wie das Familienunternehmen mit Sitz in Hedingen mitteilt, hat Hans Ruedi Schweizer an seinem 75. Geburtstag am 6. Juni das Verwaltungsratspräsidium an Claude Siegenthaler übergeben. Der Professor der Universität Hosei in Tokio ist seit 2017 als Strategieberater für Ernst Schweizer tätig und gehört seit einem Jahr dem Verwaltungsrat an.

    Samuel Schweizer übernimmt die Aktienmehrheit von seinen Eltern Hans Ruedi Schweizer und Johanna Lütolf. Er bleibt wie seit 2019 Vorsitzender der Unternehmensleitung und Delegierter des Verwaltungsrates.

    Er sei stolz, „dass das Unternehmen in Familienhand verbleibt, solide aufgestellt und kommerziell erfolgreich unterwegs ist“, wird Hans Ruedi Schweizer zitiert. „Mit den heutigen Veränderungen bleibt die Ernst Schweizer AG langfristig als unabhängiges Familienunternehmen erhalten und ihre Weiterentwicklung ist gewährleistet.“

    Samuel Schweizer will die bisherige Strategie fortsetzen. „Als Energiewende-Macher und schweizerischer Solarpionier sind wir mit innovativen Lösungen im Bereich erneuerbarer Energien und Energieeffizienz seit Langem aktiv dabei, den CO2-Fussabdruck des Bausektors zu reduzieren.“

    Claude Siegenthaler sieht grosses Potenzial. „Wir wollen wachsen, nicht zuletzt auch in Europa“, wird der neue Verwaltungsratspräsident zitiert. „Und wir wollen Mehrwert schaffen dank weiteren Innovationen und den Chancen der Digitalisierung.“

    Das 1920 gegründete Unternehmen ist auf Lösungen in der Gebäudehülle, bei Briefkästen und Solarsystemen spezialisiert. Mit 526 Mitarbeitenden erzielt es einen Umsatz von 185 Millionen Franken.

  • Bühler eröffnet Energy Center zur Mitarbeiterförderung

    Bühler eröffnet Energy Center zur Mitarbeiterförderung

    Bühler hat das Bühler Energy Center eingeweiht. Mit dem neu geschaffenen Ort vervollständigt der Technologiekonzern den Innovationscampus Uzwil und den 2019 eröffneten Cubic. Bühler investiert gemäss einer Medienmitteilung „in einen gesunden Kreislauf, denn geht es den Mitarbeitenden gut, geht es auch dem Unternehmen gut“.

    Vor dem Hintergrund wachsender Anforderungen an Unternehmen wird das persönliche Wohlergehen der Mitarbeitenden immer wichtiger. „Positive Energie und Wissen sind entscheidende Ressourcen und bilden die Grundlage für Wohlbefinden, Leistungsvermögen und Resilienz“, heisst es. Um das Unternehmen fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen, wurde das Energy Center konzipiert für die Zukunftsfelder Gesundheitsmanagement, Berufs- und Erwachsenenbildung sowie Serienproduktion und Prototyping.

    Das Energy Center biete Unterstützungsangebote für eigenverantwortliches Lernen und zur persönlichen Erholung. Nach dem Motto „Mach di fit!“ sollen die Mitarbeitenden mit frischer Energie ausgestattet, die „komplexen und dynamischen Anforderungen“ der Privat- und Arbeitswelt meistern. Das Energy Center steht auch weiteren Personengruppen offen. Es sei gemacht „für unsere Mitarbeitenden sowie für die Mitarbeitenden unserer Partner wie auch unserer Kundinnen und Kunden“, wird Stefan Scheiber, CEO der Bühler Group, zitiert.

    Mit dem Bau des Energy Center wurde 2021 begonnen. „Zur möglichst ressourcenschonenden und nachhaltigen Umsetzung gehörten beispielsweise die Wiederverwendung von Beton des Vorgängerbaus und der Einsatz von CO2-armem Zement“, wird Elvis Pidic zitiert, Architekt und Head of Corporate Real Estate Management bei Bühler.

  • Halter will Wohnungsknappheit bekämpfen

    Halter will Wohnungsknappheit bekämpfen

    Die Halter AG will gegen eine sich abzeichnende Wohnungsknappheit angehen. Die Schlieremer Bau- und Immobilienfirma setze sich für nachhaltige und tragfähige Lösungen ein, erläutert Halter in einer Mitteilung. Dazu hat das Unternehmen ein Positionspapier erarbeitet. Die in diesem Papier vorgeschlagenen Lösungsansätze stellte Halter zudem im Mai anlässlich des Runden Tischs mit Bundesrat Guy Parmelin zur Diskussion.

    Im Positionspaper stellt Halter eine Reihe von Forderungen auf. So soll eine Mehrausnützung in Wohnzonen und die Wohnnutzung in reinen Arbeitsplatzzonen erlaubt werden. Hier zusätzlich geschaffene Wohnfläche müsse dabei zur Hälfte als Wohnraum zur Kostenmiete realisiert werden. Die Potenziale des Finanzierumgsmodells Kostenmiete will Halter zudem besser ausschöpfen lassen.

    An die Politik sind Forderungen nach einer Vereinfachung des Qualitätssicherheitsverfahrens und die Beschränkung der digitalen Baubewilligung auf Nutzung und Architektur gerichtet. Von der eigenen Branche erwartet Halter eine Reduktion der Baukosten durch Produktivitätssteigerung.

    „Die Bereitstellung von erschwinglichem Wohnraum stellt eine ähnlich bedeutende gesellschaftliche Herausforderung dar, wie das klimagerechte Um- und Neubauen“, erklärt Halter-CEO Markus Mettler in der Mitteilung. Sein Unternehmen sei bereit, innovative Beiträge zur Lösung beider Aufgaben zu leisten. „Damit einher geht die Einführung von nachhaltigen Rahmenbedingungen für die Bau- und Immobilienwirtschaft, die das Unternehmertum und die Wettbewerbsfähigkeit in der Branche stärken und dem Trend zur ineffizienten und kostspieligen Regulierung und Verstaatlichung entgegenwirken.“

  • Baugewerbe bekommt weniger Aufträge

    Baugewerbe bekommt weniger Aufträge

    Der Auftragseingang im Baugewerbe ist im ersten Quartal 2023 um 8,1 Prozent geringer als im Vorjahresquartal ausgefallen, informiert der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) in einer Mitteilung. Er geht davon aus, dass sich dieser Rückgang in den nächsten ein bis zwei Jahren nachteilig auf die Bautätigkeit auswirkt. Der SBV führt den Schwund bei den Auftragseingängen auf gestiegene Zinsen und Baukosten sowie eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums zurück.

    Beim Wohnungsbau könnte die geringere Bautätigkeit nach Ansicht des SBVs zu einer Verlagerung vom Wohnungsüberschuss zum Wohnungsmangel führen. Als Gegenmassnahmen fordert der Verband „ein Bündel von praxisorientierten Massnahmen“. Konkret werden in der Mitteilung unter anderem die Eindämmung von Einsprachen und kürzere Einsprachefristen sowie der Abbau von „Überregulierungen“ in Richtplänen und Gesetzen genannt. Wohnbauförderung solle nach marktwirtschaftlichen Kriterien und nicht durch staatliche Intervention erfolgen.

    Kurzfristig sieht der SBV die Aussichten im Baugewerbe positiv. Zwar sind die Umsätze im Bauhauptgewerbe im ersten Quartal um 150 Millionen Franken oder 3,1 Prozent geringer als im Vorjahresquartal ausgefallen. Für das zweite Quartal prognostiziert der vom SBV in Zusammenarbeit mit der Credit Suisse erhobene Bauindex jedoch ein Umsatzwachstum von 1,1 Prozent.

    Der Fachkräftemangel gehört nach wie vor zu den grössten Herausforderungen der Branche. Am Tag der Bauwirtschaft am 30. Juni in Lugano will der SBV hier Lösungen aufzeigen.

  • Implenia erhält Aufträge im Wert von über 170 Millionen Franken

    Implenia erhält Aufträge im Wert von über 170 Millionen Franken

    Implenia plant und baut im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst ein neues Proben- und Werkstättenzentrum (PWZ) für das Bayerische Staatsschauspiel in München. Dafür und für zwei Neubauten der Swiss Life Asset Management AG und der Pensionskasse SBB hat das Bauunternehmen mit Sitz in Opfikon Aufträge erhalten, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Gesamtwert der Aufträge beträgt mehr als 170 Millionen Franken.

    Bei dem PWZ handelt es sich demnach um ein technisch anspruchsvolles Projekt. So wird der Probetrakt durch eine schalltechnisch hochwirksame Gebäudetrennfuge vor Geräuschen und Erschütterungen aus dem Werkstättentrakt geschützt. „Weitere spezielle Schallschutzvorrichtungen ermöglichen die parallele Bespielung der Probebühnen“, heisst es in der Medienmitteilung. Für die Bühnen- und Werkstatttechnik konnte Implenia „die besten Planer gewinnen“.

    Der Auftrag umfasst überdies die Gestaltung der Aussenanlagen inklusive eines Betriebshofes sowie den Bau einer Tiefgarage. Der Auftragswert für Implenia beläuft sich auf 140 Millionen Franken.

    In Zürich Wollishofen erreichtet Implenia 36 Mietwohnungen und 22 Tiefgaragenplätze für den Finanzdienstleister Swiss Life Asset Management. Die Bauarbeiten für den Ersatzneubau Besenrain-/Morgentalstrasse startete im März. Die Übergabe ist für Ende November 2024 geplant.

    Für die Pensionskasse SBB realisiert Implenia einen Neubau an der Katzenbachstrasse in Zürich-Seebach. Dort entstehen bis Februar 2025 insgesamt 30 Mietwohnungen sowie 18 Tiefgaragenplätze. Die Wohnungen werden im Minergie-ECO-Standard erstellt. Beide Aufträge haben zusammen einen Wert von über 30 Millionen Franken.

  • Sensorschleuse von dormakaba erhält iF Design Award

    Sensorschleuse von dormakaba erhält iF Design Award

    Die neue Sensorschleuse Argus V60 von dormakaba ist bei den diesjährigen iF Design Awards in der Kategorie Gebäudetechnik ausgezeichnet worden, informiert der weltweit aktive Schliesstechnikkonzern aus Rümlang in einer Mitteilung. Die Argus V60 ist für Foyers mit Aufzugsanlagen oder Bürogebäude konzipiert.

    Auch zur Abtrennung von Stockwerken oder Teilen des Eingangsbereichs von Gebäuden kann die Sensorschleuse verwendet werden. Hier füge sich die „auf kleinstem Bauraum“ integrierbare Schleuse „wie ein Möbelstück in die Architektur ein“, schreibt dormakaba. Als weitere Vorteile der Argus V60 zählt dormakaba „Sicherheit, Eleganz und Effizienz auf engstem Raum“ auf.

    Mit dem iF Design Award zeichnet die iF International Forum Design GmbH jährlich herausragende Leistung beim Design von Produkten in einer Vielzahl von Kategorien aus. Beim diesjährigen iF Design Award hatten sich knapp 11’000 Einsendungen aus 56 Ländern um das Qualitätssiegel für ausgezeichnetes Design beworben.

    Der iF Design Award ist nicht die erste Auszeichnung für die Argus V60. Bereits im Februar hatte die sensorbestückte Personenschleuse von dormakaba auch die Jury beim German Design Award des deutschen Rats für Formgebung überzeugt.

  • Berner Holztechniker wollen Nachfrage nach Buchenholz erhöhen

    Berner Holztechniker wollen Nachfrage nach Buchenholz erhöhen

    Am Departement Architektur, Holz und Bau (BFH-AHB) der Berner Fachhochschule hat sich das Start-up Fagusnoir gegründet. Die in Biel ansässigen Holztechniker streben „neue Perspektiven und einen bedeutend höheren Stellenwert im Wertschöpfungsprozess“ für die heimische Buche an, heisst es in einer Mitteilung. Bei der bis zum 17. Mai laufenden Berlin Design Week haben sie ein am Holztechniklabor der BFH entwickeltes Verfahren präsentiert, mit dem die Farbe von Buchenholz verändert werden kann. Eine neue Optik könne die kaum genutzte Buche attraktiver für die Baubranche machen. Ziel sei es, massives Buchenholz über den gesamten Querschnitt einzufärben. Basis seien die im Holz enthaltenen Stoffe Tannin und Eisen. Sie setzen eine chemische Reaktion in Gang, die im Holz einen dunklen, gräulichen Farbton entstehen lässt.

    In der Schweiz sei jeder fünfte Baum eine Buche. Aus ästhetischen Gründen seien dunklere und „durch ihre Maserung ausdrucksstarke Holzarten wie Eiche, Nussbaum und Kirsche“ gefragt. Die holzverarbeitende Industrie ziehe seltene oder nicht heimische Baumarten für den Innenausbau und für Möbelherstellung vor. Sie müssten in grossen Mengen im Ausland gekauft werden.

    Infolge geringer Nachfrage werden nach Information von Fagusnoir viele Buchen nicht gefällt, zu Billigpreisen im Ausland verkauft oder sie landen als Brennholz auf dem heimischen Markt. Die voranschreitende Ausbreitung der Buchen habe einen negativen Einfluss auf das Ökosystem.

  • Bruhin Spiess und Stefan Marti Garten erhalten SuperHink 2023

    Bruhin Spiess und Stefan Marti Garten erhalten SuperHink 2023

    Die in der Berner Arbeitsgemeinschaft Pro Naturstein zusammengeschlossenen zwölf Natursteinbetriebe in der Schweiz machen sich für eine Verwendung des nachhaltigen Bau- und Werkstoffs Naturwerkstein stark. Im Rahmen dieses Engagements zeichnet Pro Naturstein alle zwei Jahres kreatives und authentisches Gestalten mit Naturwerkstein mit dem SuperHink aus. In diesem Jahr wurden die Preise in den Kategorien Architektur/Innenarchitektur und Garten- und Landschaftsarchitektur am 11. Mai am Sitz der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf ZH vergeben, heisst es in einer Mitteilung.

    Über den SuperHink in Architektur kann sich Bruhin Spiess aus Aarau freuen. Das Architekturbüro wurde für die Gestaltung des Hauptraums beim Umbau der Schlossscheune Wildegg im Aargau ausgezeichnet. Hier wurde der fast 100 Quadratmeter grosse Boden mit 154 unterschiedlich grossen Muschelkalkplatten aus dem nahe Schloss Wildegg gelegenen Steinbruch Mägenwil belegt. „Wir haben dafür massive grossformatige Platten mit Einzelgewichten bis zu 300 Kilogramm verwendet, zusätzlich aber auch deren Reststücke, um so den Ressourcen-Verbrauch zu minimieren“, wird Architekt Martin Bruhin in der Mitteilung zitiert.

    Der SuperHink für Garten- und Landschaftsarchitektur ging an die Stefan Marti Garten AG. Das Unternehmen aus Grosswangen bekam die Auszeichnung für die Gartengestaltung eines Privathauses. Hier wurde mit eine Kombination aus Holz, Wasser und Naturstein ein Aussenraum von „einzigartigem Charakter und Charme“ geschaffen, heisst es in der Mitteilung.

  • PSI forscht für CO2-armen Zement

    PSI forscht für CO2-armen Zement

    Ein Forschungsteam will bisher unbekannte Prozesse bei der Hydratation von Zement ans Licht bringen. Durch ein tieferes Verständnis will es den Weg für kohlenstoffarme Zemente ebnen. An der Studie sind unter der Leitung der Universität Malaga die französische Universität Grenobles Alpes, die ebenfalls in Grenoble ansässige European Synchrotron Radiation Facility (ESRF) und das Paul Scherrer Institut beteiligt.

    Den grössten Nachteil der derzeit vorliegenden Vorschläge für kohlenstoffarme Zemente stellt gemäss einer Mitteilung des PSI die langsame Hydratationskinetik in den ersten drei Tagen dar. Jedoch sei gerade das Verständnis der Prozesse bei der Zementherstellung in den frühen Stadien „von entscheidender Bedeutung“, erklärt Studienerstautorin und Doktorandin an der Universität von Malaga, Shiva Shirani. „Deshalb haben wir eine Methode entwickelt, um ein vollständiges Bild von der Hydratation von Portlandzement zu erhalten.“

    Dafür kombinierten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler komplementäre experimentelle Ansätze an der ESRF und der Synchrotron Lichtquelle Schweiz des PSI. Die Nahfeld-Ptychotomographie enthüllte der Mitteilung zufolge die Hydratation von kommerziellem Portlandzement.

    „Das Verständnis der Mechanik der langsamsten Prozesse wird hoffentlich zu Strategien führen, um die Hydratation von kohlenstoffarmen Zementen vernünftig zu beschleunigen“, so der Mitautor Professor Miguel A.G. Aranda. Das könne etwa durch festigkeitssteigernde Zusatzmittel geschehen, „damit ein frühzeitiges Entfernen der Schalung möglich wird“.

  • Magog vertreibt Solarmodule von Meyer Burger

    Magog vertreibt Solarmodule von Meyer Burger

    Die Meyer Burger Technology AG und die Schiefergruben Magog GmbH & Co. KG haben einen Kooperationsvertrag über den Vertrieb des neuen Produkts Meyer Burger Slate abgeschlossen. Dabei handelt es sich um eine denkmalschutzgerechte Produktvariante, die für schiefergedeckte Häuser gedacht ist. Meyer Burger wird Magog ab August damit beliefern.

    Dieser kleinformatige, einheitlich schiefergraue Solardachziegel passt sich „harmonisch in Schieferdächer ein und macht die Energiewende somit auch für denkmalgeschützte Häuser möglich“, wird der zuständige Bereichsleiter Frank Hötzsch in einer Medienmitteilung zitiert. „Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit Magog, einem ausgewiesenen Experten im Bereich der Schieferanwendungen.“

    „Der neue Meyer Burger Slate – Magog Schiefer Edition zeichnet sich durch einen hohen Energieertrag aus“, so Georg Guntermann, geschäftsführender Gesellschafter von Magog. Ausserdem sei er für Dachdecker einfach zu montieren und zu warten. Durch die Verwendung von blendfreiem, strukturiertem Solarglas könne er unauffällig baulich integriert werden. Erste Pilotprojekte sollen den Angaben zufolge in Kürze finalisiert sein.

  • Avobis baut Business-Standort in Hombrechtikon

    Avobis baut Business-Standort in Hombrechtikon

    Das Industriegebiet im Hombrechtikoner Eichtal-Park nimmt seinen nächsten Schritt in der Arealentwicklung: Ab 2024 baut die Avobis Group mit ihren zwei Unternehmen Avobis und Rimaplan dort den neuen Business-Standort OakTec. Auf rund 29’000 Quadratmetern Gelände- und 20’000 Quadratmetern Nutzfläche entsteht ein Raumangebot für Gewerbe- und Produktionsbetriebe. Am 15. Juni findet im kleinen Gemeindesaal von Hombrechtikon eine Informationsveranstaltung statt.

    Laut einer Medienmitteilung basiert das Konzept auf der Überlegung, den Firmen attraktive, gut belichtete und flexibel einteilbare Flächen anzubieten. Von einem Innenhof sind Zufahrt und Anlieferung auf zwei befahrbaren Ebenen möglich. Dies zeuge von einem „besonders haushälterischen Umgang mit dem Boden“.

    Überhaupt werde der Bau nachhaltig geplant, so Bauherrenvertreter David Belart: „Durch die sorgfältige Einbettung ins Terrain wird das Aushubvolumen reduziert, alle Dachflächen sind entweder begrünt oder nutzen die Sonnenenergie, das gesamte Energiekonzept basiert auf erneuerbaren Energien, und der Grüngürtel, in welchen das Areal eingebunden ist, fördert die Biodiversität.“

    Gemeindepräsident Rainer Odermatt steht hinter dem Projekt: „Wir unterstützen ,OakTec‘ und möchten den Eichtal-Park als wichtigen Generator für Arbeitsplätze in der Region weiter stärken. Dazu bieten wir eine attraktive Infrastruktur und zusammen mit der VZO eine sehr gute Verkehrsanbindung.“

    Derzeit laufen den Angaben zufolge die Projektierungsarbeiten für die Baueingabe. Zudem gibt es Avobis zufolge derzeit Überlegungen zu einem weiteren Investitionsprogramm auf den weiter östlich gelegenen Teilarealen mit den markanten Bestandsbauten. Sie sollen eventuell nachhaltig weiterentwickelt werden.

  • Planet Horizons rüstet 100 öffentliche Gebäude mit Aqua4D aus

    Planet Horizons rüstet 100 öffentliche Gebäude mit Aqua4D aus

    Der Walliser Wasseraufbereitungsspezialist Planet Horizons Technologies hat 100 öffentliche Gebäude mit seiner nachhaltigen Anlage zur Wasseraufbereitung namens AQUA4D ausgerüstet. Laut seiner Medienmitteilung war das Unternehmen aus Siders bisher in den Kantonen Basel, Bern, St.Gallen und Wallis tätig. Wie es in einer weiteren Mitteilung heisst, wurden diese Anlagen allein im Wallis in 50 Gebäude eingebaut.

    Die Technologie nutzt Elektromagnetismus nach einer patentierte Methode, um Kalkablagerungen zu entfernen sowie vor Korrosion und Bakterien zu schützen. Das System kann vor allem in alten Gebäuden mit lang bestehenden Rohrleitungen und in Gebieten mit hohem Kalkanteil im Wasser eingesetzt werden.

    Mit der Erfahrung aus mehr als 5000 installierten Anlagen in 45 Ländern findet das Unternehmen eigenen Angaben zufolge nun auch in der Schweiz zunehmende Resonanz. Installiert wurden die Systeme etwa in Schulen, Kasernen, Kliniken und Verwaltungsgebäuden. Dabei konnten nicht nur die Trinkwasserqualität verbessert, sondern auch Kosten für Unterhalt und Wartung gesenkt werden. Das Unternehmen setzt nun auf die Unterstützung der Stadt Siders, des Kantons Wallis sowie des Bundesamtes für Umwelt, um sein innovatives Projekt landesweit weiter vertreiben zu können.

  • Holcim kauft in Mexiko zu

    Holcim kauft in Mexiko zu

    Baustoffhersteller Holcim übernimmt das nahe Mexiko-Stadt ansässige Unternehmen PASA. Laut einer Medienmitteilung ist es auf Dacheindeckung spezialisiert und in Zentralamerika und Mexiko führend. Sein Umsatz betrage 38 Millionen Dollar. Alle 250 PASA-Mitarbeitenden würden übernommen.

    Den Angaben zufolge soll das Vertriebsnetz von PASA mit den Dichtungslösungen aus der Produktpalette namens GacoFlex integriert werden. Das werde die Lieferkette von Holcim verbessern.

    „Durch die Übernahme von PASA bauen wir unser Solutions & Products-Geschäft weiter aus und werden zu einem führenden Anbieter von Dachabdichtungssystemen in Lateinamerika“, wird Holcims Chef für die Region Lateinamerika, Oliver Osswald, zitiert. „Dadurch können wir unserer Kundschaft bezüglich Innovation, Leistung und Nachhaltigkeit einen grösseren Mehrwert bieten.“

    Mit dieser Akquisition treibe Holcim seine „Strategie 2025 – Beschleunigung des grünen Wachstums“ voran. Darin gibt Holcim das Ziel aus, das Solutions & Products-Geschäft bis 2025 auf 30 Prozent des Konzernnettoumsatzes auszubauen. Ausserdem will das Unternehmen „in die attraktivsten Segmente des Bauwesens vordringen, von Dachsystemen bis hin zu Dämmung und Renovierung“.

  • Integral expandiert von Schlieren in die Westschweiz

    Integral expandiert von Schlieren in die Westschweiz

    Die Integral design-build AG mit Sitz in Schlieren hat am Dienstag, 2. Mai, in Lausanne eine Niederlassung eröffnet. Die Geschäftsstelle in der Westschweiz firmiert dort laut Medienmitteilung als Integral design-build SA. Leiter der neuen Niederlassung ist Régis Cornaz, der die Filiale gemeinsam mit Aurélie Bischoff als Assistenz der Projektleitung aufbauen wird. Beide waren zuletzt beim Immobilienmanagement Steiner SA beschäftigt.

    Integral gehört zur Halter Gruppe. Der Bau- und Immobilienkonzern Halter AG hat seinen Hauptsitz im JED in Schlieren. Die neue Arbeitslandschaft der Halter AG und ihrer Schwestergesellschaften beim Umzug ins JED ist von Integral design-build realisiert worden.

    Das Unternehmen bietet neben der Gestaltung von Arbeitswelten auch allgemein Gesamtleistungen für den Innenausbau an. Das reicht vom Workplacemanagement und Design bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe. Integral übernehme alle Phasen der Entwicklung, Planung und Realisierung von Arbeitswelten, heisst es vom Unternehmen. Mit dem maximalen Einsatz von digitalen Prozessen und 3D-Werkzeugen würden die neuen Arbeitswelten visualisiert und ein reibungsloser Planungs- und Bauprozess sichergestellt.

    Die Firma ist 2016 als W21 Innenausbau AG durch Peter Pfiffner – Inhaber der Pfiffner AG in Altstetten ZH – und Michael Peter gegründet worden. Heute hat Integral als Schwestergesellschaft der Halter AG Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Architektur, Design und Ausführung. Das Unternehmen betreut nach eigenen Angaben Projekte in der ganzen Schweiz.

  • Hammer Group übernimmt Balkonspezialistin Anytech Metallbau

    Hammer Group übernimmt Balkonspezialistin Anytech Metallbau

    Die in Zürich ansässige Hammer Group kauft die Anytech Metallbau AG mit Sitz in Huttwil. Mit der Eingliederung der Anbieterin von modularen Balkonsystemen will die genossenschaftlich organisierte Unternehmensgruppe ihre Position stärken und sich zu einem umfassenden Anbieter für bauliche Gebäudeinfrastruktur entwickeln, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach will die Hammer Group die Aktivitäten der Anytech Metallbau AG samt aller Mitarbeitenden übernehmen. Die bisherige Inhaberin Anja Russo soll das Unternehmen als Geschäftsführerin weiterführen. Sie freut sich über die neue Muttergesellschaft als „leistungsfähige Dachorganisation und Partnerin, welche einerseits mit ihren unternehmerischen Werten sowie ihrer Vision überzeugt und andererseits mit ihrer schweizweiten Präsenz unsere Marktposition weiter stärken kann“.

    Auch für die Kunden und Partner soll sich wenig ändern durch den Eigentümerwechsel. So bleiben die Ansprechpartner wie bisher bestehen. „Gemeinsam können wir unseren Kunden nun echten Mehrwert bei Immobilienprojekten bieten – und erst noch alles aus einer Hand“, wird Claudio Ammann, Leiter Unternehmensentwicklung der Hammer Group, zitiert.

    Die Hammer Group sei mit ihren Tochtergesellschaften bereits in den Produktbereichen Veloparkieranlagen, Personenunterstände, Absperrsysteme, Stadtmobiliar, Brandschutztüren, Garderoben, Abfallsysteme sowie Arbeitsplattformen tätig. Die Balkonmodule von Anytech Metallbau kommen insbesondere im Sanierungsmarkt zu Einsatz, der immer stärker an Bedeutung gewinnt. Die Montage der Systemlösung erfolgt den Angaben zufolge in äusserst kurzer Zeit.

    Über den Kaufpreis wurde nichts bekannt.

  • Halter plant Hochhaus in St.Gallen

    Halter plant Hochhaus in St.Gallen

    Das Schlieremer Bauunternehmen Halter AG entwickelt die Pläne zur Neugestaltung eines Quartiers am Rand der Innenstadt von St.Gallen. Laut Medienmitteilung ist auf dem Areal Bogenstrasse neben der Kreuzbleiche ein neues Hochhaus mit hochwertiger Architektur geplant. Die Investitionskosten betragen rund 60 Millionen Franken.

    Der geplante Bau soll nachhaltig werden. So wird es nach Angaben von Halter einen unterdurchschnittlichen Flächenverbrauch pro Kopf und eine minimale Parkplatzzahl geben. Das Gebäude soll mit Fernwärme versorgt werden und produziert zusätzlich Energie über Photovoltaikanlagen. Das neue Hochhaus diene hauptsächlich dem Wohnen in Stockwerkeigentum und Miete. Im Erdgeschoss werde Gastronomie untergebracht. Im neuen Hochhaus sind auch Teambüros mit geteilten Bereichen, wie Sitzungszimmer und Co-Working-Zonen, vorgesehen.

    „Mit dem breiten Nutzungskonzept entsteht ein vielseitiger Ort für Arbeiten, Wohnen, Gastronomie und Kultur für ein durchmischtes Publikum“, wird Projektinitiant Rolf Geiger von der Halter AG zitiert. Zu den Mehrwerten für das Quartier und die Stadt zähle der neu geschaffene öffentliche Platz, der so weit wie möglich begrünt werde.

    Das Sondernutzungsplanverfahren soll 2024 durchgeführt werden und sieht eine öffentliche Mitwirkung vor. Ein weiteres Jahr ist für das Baubewilligungsverfahren eingeplant, gefolgt von der Realisierung.

    „Die bauliche Innenentwicklung bietet eine grosse Chance, unsere Stadt zukunftsfähig zu gestalten. Alle Projektbeteiligten wollen diese Chance mit einer hochwertigen, Bewährtes und Neues verbindenden Überbauung nutzen“, wird Stadtrat Markus Buschor von der Direktion Planung und Bau zitiert.

  • Spreitenbacher Gemeindehaus wird am 12. August eröffnet

    Spreitenbacher Gemeindehaus wird am 12. August eröffnet

    Der Neubau des Gemeindehauses in Spreitenbach ist laut einer Medienmitteilung im Zeitplan. Das neue Gebäude soll der Bevölkerung in einer Eröffnungsfeier am Samstag, 12. August, zwischen 11 und 16 Uhr vorgestellt werden, heisst es in den jüngsten Mitteilungen aus den Verhandlungen des Gemeinderats. Derzeit werde der Innenausbau realisiert. Dazu werden aktuell die Bodenbeläge verlegt, die Schreiner- und Metallbauarbeiten sowie die Malerarbeiten ausgeführt und die Inbetriebnahme der Haustechnik vorbereitet.

    Die Übergabe des neuen Gemeindehauses wird pünktlich Ende Juni 2023 erfolgen können, wie im Terminplan vorgesehen. Der Bezug durch die Verwaltungsabteilungen ist im Anschluss gegen Ende August 2023 geplant.

    Der Baukredit über 13,65 Millionen Franken für den Neubau war an der Einwohnergemeindeversammlung vom 26. November 2019 genehmigt worden. Der erste Spatenstich erfolgte im Januar 2022. Zum Hintergrund teilten die den Bau ausführenden fsp Architekten aus Spreitenbach damals mit, das neue Verwaltungsgebäude sei für eine Bevölkerungszahl von 15‘000 ausgelegt. Beim Bau des alten Gemeindehauses 1964 hatte Spreitenbach noch rund 9000 Einwohnerinnen und Einwohner. Heute sind es über 12’000.

    Die Gemeinde Spreitenbach unterstützt die Volkshochschule Spreitenbach seit Jahren mit einem Beitrag, heisst es zudem in einer eigenen Mitteilung. Der Gemeinderat habe unter Mitwirkung der Ortsbürgerkommission den Beitrag für das Jahr 2023 auf 7500 Franken erhöht. Im Rahmen des Budgets 2024 soll der jährliche Beitrag auf 10‘000 Franken steigen.

  • Debrunner Koenig übernimmt Müller Wüst

    Debrunner Koenig übernimmt Müller Wüst

    Die Debrunner Koenig AG mit Sitz in St.Gallen hat die Müller Wüst AG mit Sitz in Aarau übernommen. Damit will das Grosshandelsunternehmen sein Angebot in der Vorfabrikation für Sanitärleistungen und digitalem, modellbasiertem Arbeiten ausbauen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Müller Wüst hat sich demnach als Spezialistin in der Vorfabrikation für Sanitärleistungen entwickelt. Das Unternehmen arbeitet mit seiner eigenen Methode, der sogenannten MW-Methode, für modellbasierte Gebäudetechnikinstallationen für Sanitär, Heizung, Kälte, Sprinkler, Gase und Lüftung.

    Sie ermöglicht mit Hilfe von Building Information Modeling (BIM) das Bestellen, Herstellen und Installieren von Gebäudetechnik ab einem digitalen 3D-Fabrikationsmodell. Die Montage auf der Baustelle kommt so ohne Papierpläne aus.

    Dieses effiziente Arbeiten kommt mit der Akquise nun auch den Kunden und Kundinnen von Debrunner Koenig zugute. Müller Wüst hat in der Debrunner Koenig Gruppe wiederum eine ideale Partnerin für ein erfolgreiches Wachstum gefunden, heisst es weiter in der Medienmitteilung.

    „Schnell haben die beiden Unternehmen festgestellt, dass sie die eigenen Stärken optimal kombinieren und so zusätzliche Mehrwerte für die Kundinnen und Kunden schaffen können.“ Über die Kosten der Übernahme wurde nichts bekannt.

  • ETH und Siemens erforschen CO2-freie Gebäude

    ETH und Siemens erforschen CO2-freie Gebäude

    Die ETH hat mit dem Zero Carbon Building Systems Lab (ZCBS Lab) eine experimentelle Forschungseinrichtung in Betrieb genommen, die sie selbst als „bahnbrechend“ bezeichnet. Dort sollen systemische Aspekte von Material, Energie und menschlichen Nutzenden für die Dekarbonisierung von Gebäuden im Massstab 1:1 und unter verschiedensten Umwelt- und Klimabedingungen untersucht werden.

    Siemens hat dieses zweigeschossige Gebäude laut seiner Medienmitteilung mit modernsten digitalen Gebäudetechniklösungen vollgepackt. In den Testzellen, Klimakammern und modularen Versuchsräumen werden aktive und passive Technologien der Energieversorgung, Automatisierung und Klimatisierung von Gebäuden unter verschiedensten Umweltbedingungen erforscht.

    Initiiert wurde das ZCBS Lab von Arno Schlueter, ETH-Professor für Architektur und Gebäudesysteme. Das Labor ist eng mit anderen innovativen Gruppen des Instituts für Technologie in der Architektur der ETH Zürich verbunden wie dem Robotic Fabrication Lab oder dem Immersive Design Lab.

    Das „Highlight der neuen ETH-Einrichtung“ nennt die Mitteilung einen Raum mit einem sogenannten Sonnen-Emulator. Dort können neben Temperatur und Luftfeuchtigkeit solare Einwirkungen im Tagesverlauf nachgebildet werden. Eine solche Forschungseinrichtung ist laut Siemens weltweit einzigartig.

    „Mit unserem Gebäudemanagementsystem ist die Basis gelegt, um die bestehenden ETH-Systeme bei Bedarf weiterzuentwickeln und in Zukunft an die offene digitale Gebäudeplattform Building X anzuschliessen, die Teil von Siemens Xcelerator ist“, wird Matthias Rebellius, CEO von Siemens Smart Infrastructure, zitiert. Siemens finanziert bereits seit 2009 die ETH-Professur Sustainable Building Technologies.

  • Storz Medical erweitert Firmenzentrale um zwei neue Gebäude

    Storz Medical erweitert Firmenzentrale um zwei neue Gebäude

    Storz Medical hat am 21. April den Spatenstich für zwei neue Gebäude am Firmenhauptsitz in Tägerwilen gesetzt. Der Hersteller von Geräten für die Stosswellentherapie befindet sich auf Wachstumskurs. Deshalb benötigt er ein neues Lager und ein neues Verwaltungsgebäude, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach entsteht auf einer Bruttogeschossfläche von 3848 Quadratmetern eine Lagerkapazität von 30’000 Kubikmetern. Das Bürogebäude wird 2390 Quadratmeter gross und dreistöckig sein, so wie der Bestandsbau. Beide Neubauten erhalten einen „äusserst gehobenen Standard mit einer ästhetisch hochwertigen Architektur in einer zeitlosen Ausführung“. So wird die Fassade des Bürogebäudes vollständig aus Glas sein.

    Die Entwürfe stammen vom Architekturbüro Günter Hermann Architekten aus Stuttgart. Die Umsetzung erfolgt durch das Totalunternehmen Methabau aus Amriswil TG.

    Geplant ist ausserdem eine Wärmepumpe, die im Sommer auch die Büros kühlen kann. Eine neue Photovoltaikanlage soll die bereits vorhandenen 648 Solarmodule um weitere 1600 ergänzen. Pro Jahr soll die Anlage 1000 Megawattstunden Strom erzeugen. Davon werden voraussichtlich 700‘000 Kilowattstunden ins lokale Netz eingespeist.

    Infolgedessen stellt Storz Medical zufolge Strom für mindestens 155 Haushalte zur Verfügung und „dürfte damit zu den grössten privaten Produzenten nachhaltiger Energie im Kanton Thurgau gehören“, heisst es in der Medienmitteilung.

    Storz Medical produziert und vertreibt medizinische Geräte zur Stosswellentherapie in mehr als 130 Länder. Die Geräte kommen den Bereichen Orthopädie, Urologie, Dermatologie, Neurologie, Kardiologie und Veterinärmedizin zum Einsatz, beispielsweise um Nierensteine zu zertrümmern. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 259 Mitarbeitende, darunter 176 am Standort Tägerwilen.

  • Neues Verfahren ermöglicht individuelle Gestaltung von Backsteinen

    Neues Verfahren ermöglicht individuelle Gestaltung von Backsteinen

    Keller Unternehmungen mit Sitz in Pfungen und die Hochschule Luzern (HSLU) haben ein Verfahren zur Individualisierung von Backsteinen entwickelt. Es ermöglicht Bauherren und Architekten neue Gestaltungsmöglichkeiten in der Serienproduktion für die Sichtfläche der Steine, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach kommen in dem neuen Verfahren die natürlichen Unregelmässigkeiten von historischen Backsteinen in Textur und Farbe zum Tragen. Damit kann die Einzigartigkeit eines Steins gezielt zur Gestaltung einer Fassade eingesetzt werden.

    „Unser Ziel war, diese in der modernen Backsteinherstellung weitgehend verschwundenen Abweichungen wieder zu beleben und zu ergänzen“, wird Projektmanagerin Cornelia Gassler zitiert.

    Unter Mitwirkung eines interdisziplinären Forschungsteams aus Produktdesignern, Maschinenbauern und Architekten entstanden so modulare Werkzeugaufsätze für die Gestaltung der Backsteinoberfläche. „Die Herstellung von Backsteinen ist eine Jahrtausende alte Technik“, so Gassler weiter. „Unser Ansatz mit seinen technisch einfach gehaltenen Aufsätzen spiegelt das wider, ist aber dank der modernen digitalen Steuerung gleichzeitig sehr präzise kontrollierbar.“

    In der modernen industriellen Backsteinherstellung wird normalerweise Einheitlichkeit bei Backsteinen angestrebt. Dies hinterfragte Cornelia Gassler 2018 zunächst in ihrer Masterarbeit und erhielt dafür den Förderpreis Master of Arts Design von der HSLU. Daraus entwickelte sich 2019 das von Innosuisse, der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung, geförderte Forschungsprojekt ExxE in Kooperation mit Keller Unternehmungen.

    Die neuen Designs sind ab sofort unter der Marke kelesto Signa bei der Keller Systeme AG erhältlich.

  • Baden startet Pilotprojekt zur Wiederverwendung im Gebäudepark

    Baden startet Pilotprojekt zur Wiederverwendung im Gebäudepark

    Die Stadt Baden steht laut einer Medienmitteilung im Mittelpunkt eines neuen  Forschungsprojekts über die Wiederverwendung von Bauteilen auf Städteebene. Das Forschungsprogramm Gebäude und Städte des Bundesamts für Energie (BFE) wird mit Beteiligung des Zürcher Unternehmens intep (Integrale Planung GmbH) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) mit Baden als Fallbeispiel seit Januar umgesetzt.

    Das Projekt läuft während rund zwei Jahren und wird massgeblich vom BFE finanziert. Die Stadt Baden trägt rund einen Viertel der Projektkosten und das Bundesamt für Umwelt (BAFU) beteiligt sich ebenfalls daran. „Die Stadt Baden wird von massgeschneiderten Erkenntnissen, insbesondere für die stadteigenen Bauprojekte und die laufende Revision der Nutzungsplanung, profitieren“, wird Stadtammann Markus Schneider zitiert.

    Beim Forschungsprojekt „Re-Use auf dem Weg zum Netto-Null-Ziel bei Gebäuden“ stehe nicht das Recycling von Bauteilen, sondern die direkte Wiederverwendung in anderen Gebäuden im Mittelpunkt. Für das Projekt werden Bauteilflüsse modelliert, die Umweltwirkung ermittelt und die notwendigen Rahmenbedingungen und Massnahmen für eine breite Anwendung systematisch erfasst, heisst es in einer Mitteilung von intep.

    „Die CO2-Emissionen eines Gebäudes über seine gesamte Lebensdauer – also nicht nur im Betrieb, sondern auch bei der Erstellung – sind ein wichtiges und immer noch unterschätztes Potenzial für die notwendige Absenkung des CO2-Austosses auf Netto Null“, wird Nadja Lavanga zitiert, Projektleiterin bei intep.

    Als Reduktionspotenziale nennt Christian Vogler, Koordinator Energie der Stadt Baden, „den Erhalt des Bestandes statt Neubauten, zirkuläre und ressourcenschonende Bauweisen, die Wiederverwendung von Bauteilen und das Recycling“.

  • Materialforschende arbeiten an klimafreundlichem Beton

    Materialforschende arbeiten an klimafreundlichem Beton

    Eine Gruppe von Materialforschenden um Franco Zunino vom Institut für Baustoffe der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich forscht an Zusammensetzungen für Beton, mit denen dessen CO2-Ausstoss deutlich reduziert werden kann. Der weltweit wichtigste Baustoff ist für bis zu 9 Prozent der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen verantwortlich, informiert der Schweizerische Nationalfonds (SNF) in einer Mitteilung. Er unterstützt die Forschungen mit einem Ambizione-Stipendium für Zunino.

    Für die Entwicklung eines klimafreundlichen Betons setzen die Forschenden auf zwei Ansätze. Im ersten geht es darum, den besonders CO2-intensiven Zementanteil des Betons um 60 bis 70 Prozent zu senken. Dazu werden neuartige chemische Zusatzstoffe eingesetzt, insbesondere sogenannte polymere Dispergiermittel. Im zweiten Ansatz wird der Einsatz von Bindemitteln reduziert.

    Bei ihren Forschungen arbeitet die Gruppe „eng mit einem grossen Zementhersteller zusammen“, erläutert der SNF. Eine Alternative zu Beton ist nach Ansicht von Zunino unrealistisch. So brauche es „einen Wald in der Grösse Indiens“, um Beton durch Holz zu ersetzen. Auch ein komplett neuer Baustoff werde sich  „auf der Strasse in Nigeria, wo der Beton vielleicht auch mal mit den blossen Händen zusammengemischt wird“, kaum durchsetzen können. Mit einem klimafreundlichen und alltagstauglichen Beton aber hätte „die Industrie eine Lösung in der Hand, um ihre CO2-Ziele umzusetzen und CO2-Abgaben zu sparen“.

  • Materialforschende arbeiten an klimafreundlichem Beton

    Materialforschende arbeiten an klimafreundlichem Beton

    Eine Gruppe von Materialforschenden um Franco Zunino vom Institut für Baustoffe der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich forscht an Zusammensetzungen für Beton, mit denen dessen CO2-Ausstoss deutlich reduziert werden kann. Der weltweit wichtigste Baustoff ist für bis zu 9 Prozent der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen verantwortlich, informiert der Schweizerische Nationalfonds (SNF) in einer Mitteilung. Er unterstützt die Forschungen mit einem Ambizione-Stipendium für Zunino.

    Für die Entwicklung eines klimafreundlichen Betons setzen die Forschenden auf zwei Ansätze. Im ersten geht es darum, den besonders CO2-intensiven Zementanteil des Betons um 60 bis 70 Prozent zu senken. Dazu werden neuartige chemische Zusatzstoffe eingesetzt, insbesondere sogenannte polymere Dispergiermittel. Im zweiten Ansatz wird der Einsatz von Bindemitteln reduziert.

    Bei ihren Forschungen arbeitet die Gruppe „eng mit einem grossen Zementhersteller zusammen“, erläutert der SNF. Eine Alternative zu Beton ist nach Ansicht von Zunino unrealistisch. So brauche es „einen Wald in der Grösse Indiens“, um Beton durch Holz zu ersetzen. Auch ein komplett neuer Baustoff werde sich  „auf der Strasse in Nigeria, wo der Beton vielleicht auch mal mit den blossen Händen zusammengemischt wird“, kaum durchsetzen können. Mit einem klimafreundlichen und alltagstauglichen Beton aber hätte „die Industrie eine Lösung in der Hand, um ihre CO2-Ziele umzusetzen und CO2-Abgaben zu sparen“.

  • Materialforschende arbeiten an klimafreundlichem Beton

    Materialforschende arbeiten an klimafreundlichem Beton

    Eine Gruppe von Materialforschenden um Franco Zunino vom Institut für Baustoffe der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich forscht an Zusammensetzungen für Beton, mit denen dessen CO2-Ausstoss deutlich reduziert werden kann. Der weltweit wichtigste Baustoff ist für bis zu 9 Prozent der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen verantwortlich, informiert der Schweizerische Nationalfonds (SNF) in einer Mitteilung. Er unterstützt die Forschungen mit einem Ambizione-Stipendium für Zunino.

    Für die Entwicklung eines klimafreundlichen Betons setzen die Forschenden auf zwei Ansätze. Im ersten geht es darum, den besonders CO2-intensiven Zementanteil des Betons um 60 bis 70 Prozent zu senken. Dazu werden neuartige chemische Zusatzstoffe eingesetzt, insbesondere sogenannte polymere Dispergiermittel. Im zweiten Ansatz wird der Einsatz von Bindemitteln reduziert.

    Bei ihren Forschungen arbeitet die Gruppe „eng mit einem grossen Zementhersteller zusammen“, erläutert der SNF. Eine Alternative zu Beton ist nach Ansicht von Zunino unrealistisch. So brauche es „einen Wald in der Grösse Indiens“, um Beton durch Holz zu ersetzen. Auch ein komplett neuer Baustoff werde sich  „auf der Strasse in Nigeria, wo der Beton vielleicht auch mal mit den blossen Händen zusammengemischt wird“, kaum durchsetzen können. Mit einem klimafreundlichen und alltagstauglichen Beton aber hätte „die Industrie eine Lösung in der Hand, um ihre CO2-Ziele umzusetzen und CO2-Abgaben zu sparen“.

  • Empa erfindet tragfähige und isolierende Glasbausteine

    Empa erfindet tragfähige und isolierende Glasbausteine

    Dank der Empa wird es in Zukunft erstmals möglich sein, auch tragende Wände aus Glasbausteinen zu errichten. Die dort entwickelten Glasbausteine haben eine weitere Eigenschaft, die ihnen bisher fehlte: Sie weisen die höchste Dämmleistung auf, die Ziegel theoretisch haben können, in der Praxis jedoch selten haben.

    Das neue Material, das all dies gewährleistet, ist Silikat-Aerogel. Dieser thermische Hochleistungsdämmstoff findet im Bausektor zunehmend Verbreitung, allerdings meist in Form von undurchsichtigen Dämmmatten und -putze. Es kann jedoch auch transparent sein. In Verbindung mit Floatglas haben Forschende der Empa-Abteilung Building Energy Materials and Components laut einer Mitteilung einen lichtdurchlässigen und wärmedämmenden Baustoff entwickelt: den Aerogel-Glasbaustein.

    Damit gebaute tragende Wände lassen viel diffuses Tageslicht in Innenräume, sowohl bei Neubauten als auch bei Renovierungen. Das ermöglicht vielfältige Anwendungen, etwa in Bibliotheken, Museen, Foyers und Mehrzweckhallen. Sie können in Räumen sinnvoll sein, wo es um einen gesunden Tag-Nacht-Rhythmus geht wie Wohnheime, Zoos, Ställe, Tierzuchten und Gewächshäuser. Sie können in dicht bebauten Stadtquartieren Licht schaffen und bei sogenannten Trombe-Wänden zum Einsatz kommen, eine in der Solararchitektur verwendete Kombination aus einer Kollektor- und Speicherwand zur passiven Nutzung der Sonnenenergie.

    Laut Empa kann der Isolierglasbaustein in solchen Anwendungen durchaus wettbewerbsfähig sein. Die Forschenden haben ihn zum Patent angemeldet und sind nun auf der Suche nach Industriepartnern. Schindler increased its sales by 6 percent to CHF 2.8 billion in the first quarter of 2023. Adjusted for special effects, net profit rose disproportionately year-on-year to CHF 186 million. Order intake, on the other hand, was almost 9 percent lower.

  • Holcim startet Plattform zur Wiederverwertung von Bauschutt

    Holcim startet Plattform zur Wiederverwertung von Bauschutt

    Der Baustoffriese Holcim mit Sitz in Zug hat unternehmensintern eine digitale Plattform für die Wiederverwertung von Bauschutt gestartet. Damit sollen laut einer Medienmitteilung Abrissmaterialien effizient verteilt, aufbereitet, zerkleinert und zu neuen Baulösungen zusammengesetzt werden. Die Plattform namens ECOCycle soll bei der Umstellung des Bauwesens auf Kreislauffähigkeit helfen.

    Damit kann Holcim den Angaben zufolge seinen Bauschutt zu 100 Prozent wiederverwerten. So kommen beispielsweise dekarbonisierte Rohstoffe in kohlenstoffarmem Zementformulierungen wieder zum Einsatz. Gesteinskörnungen lassen sich in Beton und Füllstoffen im Strassenbau wiederverwenden.

    „Mit unserer ECOCycle-Technologie können wir Städte aus Städten bauen, indem wir 100 Prozent der Abbruchmaterialien für neue Lösungen recyceln, so dass alles wiederverwendet wird und nichts verloren geht“, wird Holcim-CEO Jan Jenisch in der Medienmitteilung zitiert. Eine kreislauffähige Bauweise ist angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung und Verstädterung zwingend nötig.

    Aktuell baut Holcim eine Wohnanlage in Grossbritannien, die zur Hälfte aus ECOCycle-Granulat besteht. Dieses Granulat besteht wiederum komplett aus recyceltem Abbruchmaterial. In Frankreich entsteht ein Wohnkomplex, für den Holcim ausschliesslich Recyclingbeton verwendet. Und in der Schweiz bietet das Unternehmen einen Zement an, der zu mit einem Fünftel aus altem Bauschutt besteht.

  • Limmatstadt und FRZ feiern dritte Gubriströhre

    Limmatstadt und FRZ feiern dritte Gubriströhre

    Die Standortförderung Limmatstadt und die FRZ Flughafenregion Zürich haben am Freitag, 14. April, zusammen mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) einen Lunch im neuen Tunnel am Gubrist organisiert. Laut einer Medienmitteilung wurde der exklusive Tunnel-Lunch auf der Nord-Seite in Regensdorf abgehalten. Mehr als 300 Gäste nahmen daran teil.

    Der Anlass bot den Gästen der FRZ Flughafenregion Zürich und der Limmatstadt die Möglichkeit, den neuen Tunnel vor der offiziellen Inbetriebnahme zu besichtigen. Zu Beginn sprachen Jasmina Ritz von der Standortförderung Limmatstadt und Christoph Lang von der FRZ Flughafenregion Zürich. Eine Grussansprache hielten auch Ernst Stocker, Regierungspräsident des Kantons Zürich, und Jürg Röthlisberger, der Direktor des Bundesamts für Strassen. Nach den Grussbotschaften und Informationen hatten die Gäste Gelegenheiten zur Besichtigung der neuen Tunnelröhre und danach zum Gespräch beim Steh-Lunch an der Regensdorfer Seite des Tunnels.

    Sponsoren des Anlasses waren das Bauunternehmen Basler & Hofmann, die auf Elektroinstallation und Gebäudetechnik spezialisierte Firma ETAVIS  und die Gottlieber Spezialitäten AG. An der Veranstaltung wurde das alkoholfreie Bier von Chopfab Boxer angeboten. Das Kreativkonzept und die Durchführung lagen in den Händen von Aroma. Am Samstag, 15. April, folgte das Tunnelfest für die Bevölkerung auf beiden Portalseiten in Regensdorf und Weiningen.

    Die Bauarbeiten an der dritten Röhre des Gubristtunnels dauerten von November 2017 bis April 2023. Zum Projekt heisst auf der ASTRA-Internetseite, die Nordumfahrung Zürich gehöre zu den am stärksten befahrenen Strassenabschnitten der Schweiz. Mehr als 120‘000 Fahrzeuge rollen täglich zwischen dem Limmattalerkreuz und der Verzweigung Zürich Nord.

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  • Strabag eröffnet ersten Standort in der Westschweiz

    Strabag eröffnet ersten Standort in der Westschweiz

    Das Bauunternehmen Strabag AG aus Schlieren expandiert in die Westschweiz. In Morges am Nordufer des Genfer Sees ist am Mittwoch, 12. April, ein neuer Standort eröffnet worden. Angeboten werden dort laut einer Medienmitteilung Spezialtiefbauleistungen, einschliesslich Baugrubenumschliessungen, Gross- und Kleinbohren, Einsatz von Spundwänden, Wasserhaltung sowie Brunnenbau.

    Als erstes Projekt wird das Strassenbahnprojekt Viaduc de Malley der Tramway Lausannois realisiert. Strabag setzt die Fundamente für Pfeiler und Widerlager des Schienenwegs. Dazu werden 32 Grossbohrpfähle mit einem Durchmesser von 130 Zentimetern und bis zu einer Tiefe von 17 Meter gesetzt.

    „Mit der Expansion unseres Spezialtiefbaus nach Morges dehnen wir unsere Reichweite und Kompetenzen auf die Westschweiz aus. Geplant ist eine enge lokale Zusammenarbeit mit Bauherr:innen und Partner:innen“, wird Günter Moser zitiert, der Technische Direktionsleiter der Strabag AG. Das Bauunternehmen ist bereits mit 20 Standorten in der Deutschschweiz vertreten. Die Muttergesellschaft Strabag SE ist weltweit tätig, mit Schwerpunkten in Europa, Saudi-Arabien und Golfregion, Afrika und Australien.

    Die Anfragen aus der Romandie sind nach Angaben von Strabag in letzter Zeit gestiegen. „Wir haben in der Vergangenheit bereits einige Projekte in der Region ausgeführt und uns damit erfolgreich positioniert“, wird der Kaufmännische Bereichsleiter Spezialtiefbau, Mike Albinus, zitiert.