Schlagwort: Bauwesen

  • Neues ewz-Zentrallager: hohe Effizienz bei halber Fläche

    Neues ewz-Zentrallager: hohe Effizienz bei halber Fläche

    Nach knapp zweijähriger Bauzeit konnte das neue ewz-Zentrallager im Mai 2023 den Nutzern des Geschäftsbereiches Netze übergeben werden. Bis August wurde ein minutiös geplanter Umzug des gesamten Lagerbestandes von der einen Seite des Areals ins neue Gebäude vollzogen und dies bei vollem Betrieb. Sämtliche Artikel, ob Schraubenzieher, Leuchten, Kabel, Verteilkästen oder Mittelspannungstransformator, mussten für die die ewz-Mitarbeitenden von Bau und Betrieb jederzeit verfügbar sein. Zudem musste jeder Artikel im neuen Lager auch seinen neuen «digitalen Platz» in den ewz-IT-Systemen finden, damit der gesamte Bestell-, Rüst- und Auslieferungsvorgang in der gewohnten Qualität und Zeitspanne abgewickelt werden kann.

    Heute stellte Stadtrat Michael Baumer, Vorsteher der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich, das neue Zentrallager zusammen mit den ewz-Verantwortlichen den Medien vor. Anhand der Legislaturschwerpunkte im Bereich Energie zeigte er auf, wie wichtig das neue Logistikzentrum für die Versorgungssicherheit und das Erreichen der Energie- und Klimaziele der Stadt Zürich ist. Baumer: «Nur mit einer leistungsfähigen und bedarfsgerechten Infrastruktur können wir die Transformation der Energieversorgung vorantreiben und die Versorgungssicherheit stärken.»

    Höhere Effizienz trotz 50 Prozent kleinerer Fläche
    Die Lagerflächen in der alten Bobinenhalle und dem Betriebsgebäude aus dem Jahr 1974 boten etwa doppelt so viel Platz wie das neue Lager. Diese logistische Herausforderung wurde dank eines neu entwickelten Logistikkonzeptes mit einer optimalen Ausnutzung der Höhe und Verdichtung mit drei automatischen Lagereinrichtungen gelöst: Dies sind vier Lagerlifte mit rund 5’400 Plätzen, ca. 1’200 Palettenplätze in einem Verschieberegallager sowie ein Paternoster für Bobinen (grosse Kabelspulen) mit 282 Lagerplätzen. Dazu braucht es ein höchst leistungsfähiges Tragwerk und Decken, die den Anforderungen einer Brücke entsprechen müssen, da sie sehr hohen Belastungen standhalten müssen. Zudem muss das Lager auch nach einem Erdbeben funktionsfähig bleiben, damit ewz selbst im Katastrophenfall die systemrelevanten Stromnetze rasch wieder instand setzen kann. Mit der Integration der Eichstelle in das neue Zentrallager können die grösstmöglichen Synergien in den Prozessen sowie den Lagereinrichtungen genutzt werden.

    Neuer Blickfang im Industriequartier
    Besonders anspruchsvoll war das Einbringen der 55 Tonnen schweren und 32 Meter langen vorgefertigten Stahlbetonträgern auf das Grundstück, das eingebettet ist zwischen zwei Eisenbahnviadukten, der Duttweiler-Brücke, Zubringergeleisen zum Migros-Areal sowie der Pfingstweidstrasse. Die Wuchtigkeit des Innenausbaus widerspiegelt sich jedoch kaum in der Aussengestaltung. Mit seiner Fassade aus unbehandeltem Douglasienholz, das zu 80% aus der Forstregion Zürich Nord stammt, ist es ein Blickfang mitten im von Backsteinen, Glas, Stahl und Beton geprägten Zürcher Industriequartier. Mit der Zeit wird die Ostfassade sowie das Dach intensiv begrünt sein und so einen Beitrag an die Biodiversität leisten.

    Baustart Erneuerung Betriebsgebäude Herdern
    Im September 2023 wurde mit dem Überdachen des Unterwerks Herdern die zweite Bauetappe eingeläutet. Das Hauptgebäude wird auf den Rohbau zurückgebaut, saniert und um zwei Geschosse aufgestockt, wobei die beiden neuen Stockwerke über der alten Lagerhalle und dem Unterwerk auffällig herausragen werden. Mit einer neuartigen Rezirkulationsanlage, die Grundwasser als Energiequelle nutzt, und einer grossen Solaranlage ist dieses Bauvorhaben auch in Bezug auf die Energieversorgung zukunftsweisend. Für die Instandsetzung und Optimierung des gesamten ewz-Areals Herdern haben die Stimmberechtigten der Stadt Zürich im September 2020 mit einem Ja-Anteil von 88,2% den Objektkredit von 167,44 Mio. Franken bewilligt.

  • Siemens nimmt klimaneutralen Campus in Betrieb

    Siemens nimmt klimaneutralen Campus in Betrieb

    Siemens hat das neue Forschungs- und Entwicklungsgebäude am globalen Hauptsitz seiner Division Siemens Smart Infrastructure in Zug offiziell seiner Bestimmung übergeben. Damit sei der klimaneutrale Campus für 1700 Mitarbeitende nach siebenjähriger Bauzeit fertiggestellt, heisst es in einer Medienmitteilung. Rund 250 Millionen Franken habe der deutsche Technologiekonzern in diesem Rahmen in Spitzentechnologie und in die Schweiz investiert.

    Zug sei ein wichtiger Standort für die Entwicklung von Gebäudetechnologien. Jedes Jahr würden von dort aus rund 80 neue Patente angemeldet. So versteht der Technologiekonzern den aus drei Gebäuden bestehenden Campus denn auch als Modell für seine neue digitale Geschäftsplattform Siemens Xcelerator für nachhaltige Gebäudetechnologien. Ein Teil davon ist Building X. Bei der Eröffnungszeremonie hatten die Teilnehmenden auch Gelegenheit, Building X bei einem Rundgang zu erleben. Die skalierbare digitale Gebäudeplattform von Siemens hilft, den Gebäudebetrieb zu digitalisieren, zu verwalten und zu optimieren.

    „Siemens verbindet auf einzigartige Weise die reale und die digitale Welt“, wird Matthias Rebellius, CEO von Smart Infrastructure und Vorstandsmitglied der Siemens AG, in der Mitteilung zitiert. „Der neue Siemens Campus in Zug ist ein hervorragendes Beispiel dafür. Mit den neuesten Technologien aus unserem Portfolio zur Verbesserung des Gebäudebetriebes und zur Erreichung höchster Effizienz wird der Campus komplett klimaneutral betrieben.“ Damit erreiche das Unternehmen bereits heute das Ziel, zu dem es sich vor zwei Jahren verpflichtet habe.

  • Veriset erneuert Küchenausstellung

    Veriset erneuert Küchenausstellung

    Die Veriset AG hat an ihrem Hauptsitz in Root in ihre Küchenausstellung investiert. Nach sechs Monaten Bauzeit zeigt sie sich nun in repräsentativen Räumlichkeiten runderneuert. Die Infrastruktur sei seit dem letzten grossen Umbau 2010 an ihre Grenzen gestossen, heisst es in einer Medienmitteilung. Neben deren Modernisierung sei das Ziel auch gewesen, die Ausstellungsküchen frischer zu präsentieren. Nun wirke die Ausstellung luftiger und grösser.

    Gleichzeitig würden viele neue Funktionen vorgestellt. Dazu gehört für Veriset etwa eine neuartige Gerätewand, wo sich neue Einbaugeräte schnell und einfach austauschen lassen oder ein Reduit mit Hauswirtschaftsraum, das „geschickt und wie heute üblich hinter einer Schranktüre verborgen ist“.

    Auch die beiden Partner Cozza Plättli und Textilwerke sind mit ihren Produkten vertreten. Für die Mitarbeitenden hat Veriset den Angaben zufolge mit neuen, modernen Büros attraktive Arbeitsplätze geschaffen.

    Den drei Küchenprofis stehen zwei Beratungsplätze mit zahlreichen Materialmustern und einem grossen Computerbildschirm für die Visualisierung und Planung zur Verfügung. Bei den Ausstellungsküchen ist laut Veriset sowohl die einfache Mietwohnungsküche als auch die luxuriöse schwarze Inselküche berücksichtigt worden. Ein virtueller Rundgang und Bilder sollen einen ersten Eindruck verschaffen.

  • Empa setzt alten Asphalt neu ein

    Empa setzt alten Asphalt neu ein

    In einem Forschungsprojekt hat die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt die Möglichkeiten zur Wiederverwertung von auf Abfallhalden deponiertem Asphalt im Neubau und bei der Reparatur von Strassenbelägen untersucht. Laut einer Medienmitteilung hat Forscher Martins Zaumanis dabei das Ziel verfolgt, die Wiederverwertungsanteile im Asphalt zu erhöhen. Dafür wurden in Uster ZH und auf dem Lukmanierpass zwischen den Kantonen Graubünden und Tessin zwei Teststrecken mit Recycling-Asphalt eingerichtet. Die Ergebnisse sind den Angaben zufolge vielversprechend.

    Das Forschungsprojekt heisst HighRAP (Reclaimed Asphalt Pavement, wiederverwerteter Ausbauasphalt) und wurde von Zaumanis gemeinsam mit dem Bundesamt für Strassen, dem Bundesamt für Umwelt, den Kantonen Zürich und Graubünden und mehreren Industriepartnern von 2019 bis Anfang 2023 durchgeführt.

    Bei den Untersuchungen zeigte sich, dass auf der vielbefahrenen Strasse bei Uster problemlos 30 Prozent RAP-Gehalt ohne Leistungseinbussen eingebracht werden konnten. „Typischerweise wird heute für eine derart stark befahrene Strasse in der Deckschicht komplett auf RAP verzichtet“, so Zaumanis. Bei der darunterliegenden Binderschicht waren zwischen 40 und 50 Prozent RAP möglich.

    Der Strassenabschnitt am Lukmanierpass ist zwar nicht starkem Verkehr ausgesetzt, dafür aber rauen klimatischen Bedingungen. In einer Höhe von 1900 Metern können die starken Temperaturschwankungen Risse im Strassenbelag bewirken. Dennoch waren RAP-Zumischungen von 85 Prozent in der Fundationsschicht und 70 Prozent in den darüberliegenden Trag- und Binderschichten möglich.

  • Klimaneutraler Campus fertiggestellt

    Klimaneutraler Campus fertiggestellt

    „Technologie stellt den Schlüssel zur Erreichung von Nachhaltigkeit dar,“ so Roland Busch. „Da Gebäude für 40% des globalen Energieverbrauchs verantwortlich sind, spielen klimaneutrale Gebäude eine entscheidende Rolle. Sie sind sowohl für Unternehmen als auch für Länder ein wirksamer Ansatzpunkt, um nachhaltiger zu agieren. Um die komplexen Prozesse zu steuern, setzen wir auf künstliche Intelligenz. Diese orchestriert die notwendige Hardware und Software. Insbesondere die Schweiz, mit ihren strengen Umweltstandards und weltklasse Universitäten, bietet den idealen Nährboden für die Weiterentwicklung dieser Technologien. Unsere neue digitale Geschäftsplattform, ermöglicht unseren Kunden, unsere modularen Lösungen effizient einzusetzen.“

    „Wir schafft eine einzigartige Symbiose aus der physischen und der digitalen Welt, und ermöglicht damit die Gestaltung einer besseren Zukunft,“ fügt Matthias Rebellius, Vorstandsmitglied der Siemens AG und CEO von Smart Infrastructure, hinzu. „Der neue Campus in Zug ist ein Paradebeispiel dafür. Durch Einsatz modernster Technologien aus unserem Portfolio läuft der Campus vollständig klimaneutral – ein Ziel, das wir uns bereits vor zwei Jahren gesetzt hatten und nun erreicht haben.“

    Der Campus in Zug dient als globaler Hauptsitz von Smart Infrastructure und ist ein Hotspot für die Entwicklung innovativer Gebäudetechnologien. Von hier aus werden jährlich etwa 80 neue Patente angemeldet. Der 25.000 Quadratmeter große Campus umfasst ein Haupt-, ein Fabrik- und ein modernisiertes F&E-Gebäude. Die Klimaneutralität wird durch eine Reihe unterschiedlicher Maßnahmen erreicht: Wärmepumpen, Wasser aus dem Zugersee, Photovoltaikanlagen, begrünte Dächer und ein hochmodernes Gebäudeautomationssystem. Zudem fördern über 50 firmeneigene Ladestationen die nachhaltige Mobilität.

    Für die Planung des Campus kam Building Information Modeling (BIM) zum Einsatz, eine Methode, die zunächst einen digitalen Zwilling des Gebäudes erstellt. So können Energie- und Ressourcenverbrauch präzise dokumentiert, gemessen und angepasst werden. Zusätzlich wurden zahlreiche IoT-Funktionen implementiert, um die Effizienz und das Nutzererlebnis zu optimieren.

    Bei der Eröffnungszeremonie konnten die Teilnehmer Building X, die skalierbare digitale Gebäudeplattform von Siemens, in Aktion erleben. Diese Plattform ist ebenfalls Teil von Siemens Xcelerator und trägt zur Digitalisierung und Optimierung des Gebäudebetriebs bei.

    Der neu fertiggestellte Campus bietet nun ein klimaneutrales Arbeitsumfeld für über 1.700 Mitarbeiter, die daran arbeiten, die technologische Entwicklung für kritische Infrastrukturen weltweit voranzutreiben.“

  • Growth Advisory der UBS fördert die Bau-Software von smino

    Growth Advisory der UBS fördert die Bau-Software von smino

    Smino kann seine internationalen Wachstumspläne beschleunigen. Der Anbieter eines digitalen Werkzeugs für Bauprojekte erhält von Growth Advisory, dem UBS-Finanzpartner für innovative Schweizer Jungunternehmen, eine Investition in nicht näher genannter Höhe.

    Diese Wachstumsfinanzierung ermöglicht es smino einer Medienmitteilung zufolge ausserdem, die Vision einer kompletten Plattform für eine gemeinsame Datenumgebung (Common Data Environment, CDE) mit Full-Collaboration-Ansatz umzusetzen. Sie sei „eine Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so CFO Rebecca Büsser.

    Einen weiteren Schub für seine Expansion über die Schweiz hinaus erwartet sich das Jungunternehmen von der Berufung Norman Meyers in seinen Verwaltungsrat. Meyer sei „eine der einflussreichsten Digital-Persönlichkeiten der deutschen Baubranche“. Sein Erfolgsausweis „ist beeindruckend und er passt ideal zu smino“, findet Managing Partner Sandor Balogh. „Zudem ist er in der Branche bestens vernetzt.“

    Meyer selbst sieht sich mal als Lotse, mal als als Steuermann für Tech-Start-ups in der Immobilienbranche. Smino habe sich bei zahlreichen Kunden als innovative und nutzerfreundliche Lösung bewährt, wird er in der Mitteilung zitiert. „In meinen 20 Jahren im Professional Real Estate und Digital Innovation habe ich gelernt, dass ein starkes, nutzerzentriertes Produkt und ein professionelles und leidenschaftliches Team zentral sind für den Erfolg. Und smino bringt alles mit.“

  • Basler Wohngebäude verwendet Material aus Abrissbauten

    Basler Wohngebäude verwendet Material aus Abrissbauten

    Der Kanton Basel-Stadt baut im Rahmen seines Wohnbauprogramms 1000+ unter anderem ein Gebäude in Kleinbasel mit sechs preisgünstigen Wohnungen und einem Kindergarten. Dafür hat er das Planungsteam Solanellas Van Noten Meister und Thomas Kohlhammer mit ihrem Projekt L’Eclisse ausgewählt.

    Das Planungsteam hat laut einer Mitteilung des Kantons unter anderem mit ihrer intensiven Verwendung gebrauchter Baumaterialien überzeugt. So stammen Rippendecken und Stützen aus dem Abbruch des Parkhauses Lysbüchel. Auch Stahlstützen und Geländer wurden aus anderen Gebäuden übernommen.

    Der CO2-Ausstoss des Neubaus halbiert sich damit im Vergleich zu herkömmlichen Bauten. Zusätzlich wird eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und an der Fassade installiert, die mehr Strom produziert, als im Gebäude verbraucht wird. Damit sollte das Gebäude nach sieben Jahren mehr Strom produzieren, als Bau und Betrieb benötigen.

    Der Kanton hat allen Teilnehmenden des Planungswettbewerbs einen Katalog von wiederverwendbaren Baumaterialen zur Verfügung gestellt, die aus Abbrüchen gewonnen worden sind. Künftig sollen Gebäude im Kanton so gebaut werden, dass sie nach dem Ende ihrer Nutzung zerlegt und ihre Teile wiederverwendet werden können. Ausserdem hat der Kanton bei der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne eine Studie in Auftrag gegeben, wie tragende Bauteile aus Stahlbetonbauten wiederverwendet werden können.

  • Stadtarchiv Zürich und Wache West kommen ins Hochhaus

    Stadtarchiv Zürich und Wache West kommen ins Hochhaus

    Der von der Stadt Zürich ausgeschriebene Architekturwettbewerb für den Neubau auf dem ehemaligen Centravo-Areal beim Schlachthof ist abgeschlossen. Das Siegerprojekt vereint laut Medienmitteilung die neue Wache West und das Stadtarchiv in einem Hochhaus. Das Team von Adrian Streich Architekten AG, Schnetzer Puskas Ingenieure AG und Ganz Landschaftsarchitekt*innen GmbH aus Zürich hat den Wettbewerb für sich entschieden.

    Das geplante Hochhaus von rund 60 Metern auf dem ehemaligen Centravo-Areal beim Schlachthof steht auf einem grosszügigen Sockel und stapelt die neuen Räumlichkeiten für die Wache West und das Stadtarchiv übereinander, heisst es in der Mitteilung der Stadt Zürich. Rund um den Neubau und entlang der Strassen sollen Bäume gepflanzt werden, die einen Beitrag zur Hitzeminderung und zur Förderung der Biodiversität im Quartier leisten.

    „Das sorgfältig gestaltete Hochhaus passt an diesem Ort. Die städtischen Nutzungen werden kompakt unter einem Dach vereint und es entstehen attraktive begrünte Aussenbereiche für die Quartierbewohnenden“, wird Stadtrat André Odermatt zitiert. Die Energiezentrale im Untergeschoss versorgt auch umliegende Liegenschaften mit Wärme. Photovoltaikelemente an der Fassade versorgen das Haus mit Strom aus erneuerbarer Energie.

    Die teuerungsbereinigten Erstellungskosten des Siegerprojekts werden auf rund 112 Millionen Franken geschätzt. Hinzu kommen Ausgaben von 5,8 Millionen Franken für die Übertragung des Grundstücks vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen, heisst es weiter. Nach Zustimmung zum Objektkredit von Stadt- und Gemeinderat und von der Zürcher Stimmbevölkerung können die Bauarbeiten 2028 beginnen. Die Fertigstellung ist dann für 2031 geplant.

  • Spreitenbach legt Ergebnis zum Umbau des Gemeindehauses vor

    Spreitenbach legt Ergebnis zum Umbau des Gemeindehauses vor

    Die Gemeinde Spreitenbach hat den Wettbewerb zur Umgestaltung des alten Gemeindehauses in eine Schule abgeschlossen und die Siegerfirma präsentiert. Unter den Bewerbern überzeugte laut der jüngsten Ausgabe der Gemeindenachrichten die Fachjury das Projekt von Birchmeier Baumanagement AG aus Döttingen AG. Die Qualitäten liegen sowohl in der ortsbaulichen Setzung wie auch im architektonischen Ausdruck, heisst es dort. Die Zuordnung des geforderten Raumprogramms, mit kleineren Anpassungen, versprechen einen hohen Nutzwert und Flexibilität für die Schule.

    Bevor der Gemeinderat den Baukredit im Umfang von rund 22 Millionen Franken der Gemeindeversammlung zur Genehmigung unterbreitet, werden sämtliche Projekte der Bevölkerung im Rahmen einer Ausstellung vorgestellt. Dabei gebe es die Möglichkeit, den anwesenden Planern, Architekten und Gemeindevertretern Fragen zum Projekt und zum durchgeführten Submissionsverfahren zu stellen, heisst es in den Gemeindenachrichten.

    Die Ausstellung hat am Freitag, 20. Oktober, von 16 bis 19 Uhr und am Samstag, 21. Oktober, von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Die Projektausstellungen finden im alten Gemeindehaus an der Poststrasse statt. Das Siegerprojekt soll zudem anlässlich des Politapéros vom 27. Oktober detailliert vorgestellt werden.

    Nach dem Umzug in das neue Gemeindehaus ist die Gemeindeverwaltung ab Dienstag, 5. September, am neuen Standort an der Bahnhofstrasse 2 zu erreichen.

  • Burkhalter Gruppe schliesst Kapitalerhöhung ab

    Burkhalter Gruppe schliesst Kapitalerhöhung ab

    Die Burkhalter Gruppe hat eine Kapitalerhöhung zum Erwerb der Solothurner Riggenbach AG, Lüftungs- und Klimatechnik erfolgreich abgeschlossen, informiert die Zürcher Spezialistin für Gebäudetechnik in einer Mitteilung. Konkret wurden aus dem bestehenden Kapitalband 148’774 neue Namenaktien zum Nennwert von je 4 Rappen ausgegeben. Die Verkäuferschaft der Riggenbach AG wird die neuen Aktien als Teil des Kaufpreises erhalten und hat sich verpflichtet, zwei Drittel der Namenaktien mindestens zwei Jahre zu halten.

    Mit der Kapitalerhöhung ist das Aktienkapital von Burkhalter auf knapp 425’000 Franken angestiegen. Es setzt sich aus insgesamt 10’622’130 Namenaktien zum Nennwert von je 4 Rappen zusammen. Die neuen Namenaktien können ab 30. August an der SIX Swiss Exchange gehandelt werden.

    Die Übernahme der Riggenbach AG soll Burkhalter weitere Marktanteile verschaffen. Das Unternehmen mit Sitz in Olten und Zweigniederlassungen in Solothurn und Brugg AG erwirtschaftet jährlich rund 40 Millionen Franken Umsatz. In seiner Strategie behält Burkhalter sich den Kauf weiterer Gebäudetechnikfirmen zur Ausweitung der Marktanteile vor.

  • Der Klimaneutralität ein Stück näher dank neuartigem Zement

    Der Klimaneutralität ein Stück näher dank neuartigem Zement

    Die JURA Materials-Gruppe ist die Lösungsanbieterin für Baustoffe und umfasst 14 führende Schweizer Unternehmen mit insgesamt rund 500 Mitarbeitenden. Zur JURA Materials-Gruppe gehört unter anderem die JURA CEMENT mit den beiden Zementwerken Jura-Cement-Fabriken AG in Wildegg/AG und Juracime S.A. in Cornaux/NE. Die Herstellung von Zement ist energieintensiv. Seit 1990 konnten die CO2-Emissionen aus primär fossilen Brennstoffen um mehr als zwei Drittel reduziert. werden Eine Herausforderung bleibt der Klinker, der wichtigste Bestandteil von Zement. Neben den Brennstoffen verursacht der chemische Prozess rund zwei Drittel der CO2 -Emissionen pro Tonne Zement. Andere Zumahlstoffe wie z. B. Hüttensand oder Flugasche werden teilweise als Ersatz für den Klinker eingesetzt. Allerdings sind sie reduziert verfügbar oder müssen importiert werden.

    Klinkerersatz durch einheimischen kalzinierten Ton als Teil der Lösung
    Das hauseigene Baustofflabor Technical Competence Center TCC der JURA Materials-Gruppe  entwickelte einen klinker- und damit CO2-reduzierten Zement mit kalziniertem Ton. «Wir suchten Wege, den Klinkeranteil im Zement zu verringern und diesen durch weniger oder gar nicht CO2-belastete Stoffe zu ersetzen. Eine weitere substanzielle Klinkerreduktion konnte nur über einen neuen reaktiven Zusatzstoff, der regional und in ausreichender Menge vorhanden ist, erreicht werden», erklärt Emanuel Meyer, Leiter des TCC. «Der Ton für den JURA ECO3 Zement wird aus der betriebseigenen Tongrube der Juracime S.A. in Cornaux gewonnen. Da Ton bei niedrigerer Temperatur gebrannt wird als Klinker, generiert er weniger CO2 Emissionen bei seiner Produktion. Die optimale Brenntemperatur von ca. 650 bis 850° Celsius ist etwa halb so hoch wie bei der Klinkerproduktion».

    Deutlich reduzierter CO2-Fussabdruck
    Der Ausstoss an CO2-Emissionen bei der Produktion von kalziniertem Ton ist ca. 2/3 geringer als von Klinker. Da der Klinkergehalt im Zement dank dem kalzinierten Ton um mehr als 10 % reduziert werden konnte, entstehen bei der Produktion von Beton mit JURA ECO3 Zement insgesamt ca. 20 % weniger CO2-Emissionen pro m3 Beton verglichen mit Hochbaubetonen mit Portlandkalksteinzement. Zurzeit wird eine Ökobilanz für den CEM II/C-M Zement erstellt, mit dem Ziel, dass dieser im KBOB-Betonrechner aufgenommen wird.

    Anwendungsgebiet des neuen CEM II/C Zementes
    Der JURA ECO3 ist der einzige in der Schweiz zugelassene CEM II/C-M (Q-LL) Zement mit der Festigkeitsklasse 42.5 N, geprüft von der unabhängigen Prüfstelle TFB AG und von S-Cert im Februar 2023 nach SN EN 197-5 zertifiziert. Er ist für den Hochbau NPK A-C freigegeben und somit für sämtliche Anwendungen im Hochbaubereich (Fundamente, Aussenwände, Innenwände, Decken, Treppen, etc.), als Mager- oder Hüllbeton, als selbstverdichtender, leichtverdichtender oder wasserdichter Beton oder auch für Recycling-Beton verfügbar. Die Zertifizierung für den Tiefbau ist in Vorbereitung.

    Erfolgreiche Testversuche unter Realbedingungen
    Im Labor wurden zwei Hochbau-Betonmischungen (Sorte B und Sorte C) hergestellt und die Frisch- und Festbetoneigenschaften geprüft. Der JURA ECO3 weist trotz 10 % weniger Klinkergehalt im Vergleich zum bisher ökologischsten Zement JURA ECO eine höhere Druckfestigkeit auf. Die Betonmischungen erfüllen alle Norm-Anforderungen bezüglich Druckfestigkeit, Wasserleitfähigkeit (WLF) und Karbonatisierungswiderstand (KW).

    Danach wurde der JURA ECO3 Zement im Betonwerk unter realen Bedingungen im Hochbau getestet und zwei Betonbauteile im Tiefbau realisiert: eine LKW-Entladerampe (100 m3) und eine Bodenplatte (300 m3). Ein Beton NPK G konnte so geprüft werden. Der Einbau verlief reibungslos und die Baumeister zeigten sich überzeugt: Die Entmischungsgefahr des Frischbetons war gering, das gute Festigkeitsverhalten und die hohe Dauerhaftigkeit des Festbetons waren weitere Pluspunkte. Für Architekten, Ingenieure und Planer gelten keine Einschränkungen bei den Bemessungsgrundlagen.

    Die Basis für eine neue Generation nachhaltiger Zemente
    Die JURA Materials-Gruppe ist in der Schweiz und in Europa einer der ersten Baustoffproduzenten, der einen Zement mit dem Zusatzstoff kalzinierten Ton zur Marktreife gebracht hat. «Das Produkt wird den steigenden Bedarf an nachhaltigen Lösungen im Markt bedienen», zeigt sich Ralf Schumann, Commercial Director Cement der JURA Materials-Gruppe, überzeugt. «Ob von Baumeistern oder Investoren wie Städten und Gemeinden, Pensionskassen und Versicherungen, bei denen die Klimabilanz eines Bauprojekts eine immer grössere Rolle spielt und deren CO2-Bilanz der JURA ECO3 wesentlich verbessert.»

    Quelle: juramaterials.ch/juraeco3

  • KI-basiertes Tool schafft Durchblick im Baurecht

    KI-basiertes Tool schafft Durchblick im Baurecht

    Das Baurecht in der Schweiz ist ein komplexes Gebilde aus Bundes-, Kantons- und Gemeindegesetzen. Dies führt nicht selten zu erheblichen Unsicherheiten und Verzögerungen in der Projektplanung. Die durchschnittliche Bewilligungsdauer für Bauvorhaben ist seit 2016 um 34 Tage oder 32 Prozent gestiegen. „Das ist ein klarer Indikator für die wachsende Unsicherheit in der Planung von Bauprojekten“, sagt Daniel Steffen, Ökonom an der Hochschule Luzern.

    Lösung durch KI: Effizienzsteigerung in der Baubranche
    Ein Forschungsteam der HSLU an einem wegweisenden KI-Tool. Dieses soll Baugesetze aus unterschiedlichen Gemeinden rasch analysieren und in einer strukturierten Form zur Verfügung stellen. „Wir wollen Planungsprozesse vereinfachen und Unsicherheiten minimieren“, betont Peter Staub, Verwaltungsratspräsident von pom+.

    Methodik und Funktionsweise
    Das KI-System basiert auf Natural Language Processing Technologien und wird fortlaufend mit den aktuellen Baugesetzen gefüttert. Es soll sowohl klare als auch vage formulierte Regelungen erkennen und entsprechende Handlungsempfehlungen generieren. Durch die Integration dieser Daten in existierende Planungstools können Risiken minimiert und Chancen besser erkannt werden.

    Zeitplan und Unterstützung
    Das Projekt „Regulatory Information System for Real Estate“ hat eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren und wird bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Es erhält zudem finanzielle Unterstützung von Innosuisse, der schweizerischen Agentur für Innovationsförderung.

    Mit dieser technologischen Innovation setzt das Kollaborationsprojekt einen neuen Standard für effiziente und transparente Bauprojektplanung in der Schweiz.

  • Implenia erhält Top-Bewertung für Nachhaltigkeit

    Implenia erhält Top-Bewertung für Nachhaltigkeit

    Das Bau- und Immobilienunternehmen Implenia mit Sitz in Opfikon hat beim Rating für Nachhaltigkeit 86 Punkte von der amerikanischen Bewertungsagentur Morningstar Sustainalytics erhalten. Das ist ein Punkt mehr als im vergangenen Jahr. Damit festigt Implenia seine Spitzenposition in den drei Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) innerhalb der Branche Construction und Engineering, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach liegt Implenia auch beim aktuellen ESG Risk Rating von Sustainalytics weit vorne und zählt zu den Industry Top Rated, also den Spitzenreitern seiner Branche. Dafür wurden den Angaben zufolge neben dem Management von ESG-Themen auch die branchenspezifischen ESG-Risiken angeschaut.

    „Als einer von fünf Unternehmenswerten und Teil unserer Mission ist Nachhaltigkeit in der Kultur von Implenia fest verankert, das zeigt einmal mehr das Sustainalytics-Rating“, wird Anita Eckardt, Vorsitzende des Implenia Sustainability Committee, in der Medienmitteilung zitiert. Die Energiewende sei ein grosser Nachfragetreiber in der Bau- und Immobilienbranche. „Wir unterstützen unsere Kunden dabei, Immobilien sowie Infrastruktur nachhaltig zu planen und zu realisieren und entwickeln die Möglichkeiten dafür ständig weiter.“

    Sustainalytics ist ein zur Morningstar Inc. in Chicago im US-Bundesstaat Illinois gehörendes Unternehmen mit Sitz in Amsterdam und bietet Daten und Ratings zu unternehmerischer Verantwortung für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung an.

  • Swiss Prime Site plant 2400 neue Wohnungen

    Swiss Prime Site plant 2400 neue Wohnungen

    Die Asset Management-Einheit von Swiss Prime Site Solutions plant einer Medienmitteilung zufolge bis 2027 über 2400 zusätzliche Wohnungen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2017 habe die Immobiliengesellschaft bereits über 1000 neue Mietwohnungen gebaut. Das verwaltete Anlagevermögen sei auch unter den aktuell anspruchsvollen Marktbedingungen seit Anfang Jahr um 0,5 auf 8,2 Milliarden Franken gewachsen.

    Trotz höherer Zinsen und gerade in Zeiten erhöhter Inflation zeigt sich laut CEO Anastasius Tschopp klar: „Professionell gemanagte Immobilien bleiben ausgezeichnete Investitionen, insbesondere für institutionelle Anleger wie Pensionskassen und Stiftungen. Dabei setzen wir einen klaren Fokus auf nachhaltige Immobilien.“

    Mit ihren Fonds und Immobilienprodukten verfolge die Gesellschaft „konsequent einen CO2-Absenkungspfad mit dem Ziel der Klimaneutralität des gesamten Immobilienportfolios bis 2050“, heisst es in der Mitteilung weiter. Alle Neubauprojekte zielten neben dem ökologischen auch auf sozial und unternehmerisch langfristigen Mehrwert. „Unsere Investitionen“, so Tschopp, „schaffen Arbeitsplätze, neuen Wohn- und Lebensraum, sie tragen zur Wertschöpfung des Landes sowie zur Sicherung der Renten der Schweizer Bevölkerung bei“.

  • Preiserhöhungen stützen Wachstum bei dormakaba

    Preiserhöhungen stützen Wachstum bei dormakaba

    Einer Mitteilung von dormakaba zufolge hat das weltweit aktive Schliesstechnikunternehmen aus dem Glattal im zum 30. Juni  2023 abgeschlossenen Geschäftsjahr 2022/23 Umsätze in Gesamthöhe von 2,85 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum von 3,3 Prozent. Das organische Wachstum wird in der Mitteilung auf 8,4 Prozent beziffert. Es wurde hauptsächlich von Preiserhöhungen generiert, erläutert dormakaba.

    Das bereinigte Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA lag mit 384,8 Millionen Franken um 3,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Die entsprechende Marge konnte konstant bei 13,5 Prozent gehalten werden. Der Konzerngewinn fiel mit 88,5 Millionen Franken um knapp 50 Millionen Franken höher als im Vorjahr aus. Der Gewinn im Berichtsjahr ist dabei durch Goodwill-Abschreibungen in Höhe von 59,5 Millionen Franken belastet. Hintergrund ist ein Umstieg auf den revidierten Standard der Schweizerischen Fachempfehlungen zur Rechnungslegung zur Konzernrechnung (Swiss GAAP FER 30).

    „Dieses gute Ergebnis zeigt, wie die effektive Umsetzung unserer Strategie und Transformation es uns ermöglicht, unsere Leistung sequenziell zu verbessern“, wird dormakaba-CEO Jim-Heng Lee in der Mitteilung zitiert. „Wir haben unsere Wachstumsziele übertroffen, und unsere gesteigerte Profitabilität in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2022/23 entsprach unseren Erwartungen.“ Für das laufende Geschäftsjahr geht dormakaba von einem Umsatzwachstum zwischen 3 und 5 Prozent sowie sequenziellen Verbesserungen der Profitabilität aus.

  • Frühe Planungsphase ist entscheidend für Netto Null bei Immobilien

    Frühe Planungsphase ist entscheidend für Netto Null bei Immobilien

    Eine breit angelegte Portfoliostudie von Implenia zeigt, wie klimaneutrale Gebäude realisiert werden können. Für diese Studie hat die Division Real Estate des Bauunternehmens 36 eigene Entwicklungsprojekte in der Schweiz untersucht. Wie es dazu in einer Medienmitteilung heisst, lassen sich aus dieser Studie die wichtigsten Hebel zur Dekarbonisierung von Gebäuden über ihren gesamten Lebenszyklus ableiten, sowohl hinsichtlich der Emissionen während ihrer Erstellung als auch im Betrieb.

    Diese Einflussfaktoren hat Implenia in einem White Paper aufbereitet. Es richtet sich an Investorinnen und Investoren, Entwickelnde und Auftraggebende, die ihr Projekt auf einen Netto-Null-Zielpfad bringen wollen.

    Laut dieser Analyse sind die wirksamsten Hebel zur Dekarbonisierung in der frühen Planungsphase zu finden, beginnend mit der Standortwahl. Denn wenn die Standortbedingungen hinsichtlich erneuerbarer Energien ungünstig sind, sei es viel schwieriger, eine Netto-Null-Nutzung zu erreichen.

    Daneben hätten auch früh festgelegte Gebäudeparameter „einen erheblichen Einfluss auf die Emissionsziele“. Dazu zählen Form, Kompaktheit, Ausrichtung, Unterkellerung und Tragstruktur. „Mit der richtigen Kombination aus Standort, Design, dem Einsatz erneuerbarer Energien, intelligenten Systemen und ökologischen Materialien entwickeln wir Gebäude, in denen künftige Generationen nachhaltig wohnen und arbeiten können“, so Marc Lyon, Head Real Estate Development Schweiz bei Implenia.

  • Strabag setzt bei Mehrfamilienhäusern auf Nachhaltigkeit

    Strabag setzt bei Mehrfamilienhäusern auf Nachhaltigkeit

    Strabag hat laut einer Medienmitteilung mit den Arbeiten für den Bau von sechs Mehrfamilienhäusern begonnen, in welchen insgesamt 29 Eigentumswohnungen Platz finden werden. Strabag hat sich zum Ziel gesetzt, die schlüsselfertige Baugrube innert zwölf Monaten zu übergeben. Teil dieser Arbeiten sind 18 Geothermiebohrungen, da die Wärmeversorgung der Häuser per Geothermie realisiert wird. Die Häuser werden zudem über eine unterirdische Einstellhalle miteinander verbunden, die verschiedene Ebenen aufweisen wird.

    „In Summe haben wir rund 4-5 Monate Zeit, um die Hauptkubaturen der Baugrube abzuführen“, wird Roger Reich zitiert, Technischer Gruppenleiter Tiefbau bei der Strabag AG. „Das ist relativ sportlich. Die Baustelle befindet sich zudem mitten in einem Wohnquartier, was bedeutet, dass wir besonders genau nach Zeitplan arbeiten müssen.“

    Bei den Bohrpfählen setzt das Unternehmen aus Schlieren auf nachhaltige Basaltfasern. Die konventionelle Stahlbewehrung der Pfähle kann damit weitestgehend ersetzt werden. So wird einerseits die Bauzeit reduziert und durch den Abbau der benötigten Stahl-Ressourcen werden auch die CO2-Emissionen niedriger gehalten werden.

  • Implenia beteiligt sich an norwegischem Windstromproduzenten

    Implenia beteiligt sich an norwegischem Windstromproduzenten

    Das Bau- und Immobilienunternehmen Implenia hat eine Investitions- und Aktionärsvereinbarung mit dem Windstromproduzenten WindWorks Jelsa mit Sitz in Jelsa in Norwegen unterzeichnet. Implenia und NorSea beteiligen sich mit je 41 Prozent als Minderheitsaktionäre an WindWorks Jelsa, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Ziel der Vereinbarung ist es, im Uferdorf Jelsa eine hochmoderne Anlage für die Produktion und Montage grosser Beton- und Stahlkonstruktionen für schwimmende Windkraftanlagen zu entwickeln. Neben einer Produktions- und Montagefläche von 800‘000 Quadratmetern sollen bis 2032 auch Lagerhallen, Werkstätten sowie speziell entwickelte Stapellaufanlagen und Schwerlastquais entstehen. Implenia soll dabei seine Erfahrung in den Bereichen Konzeption und Planung eines Standortes, Strategie sowie Marktbearbeitung einbringen.

    Für Norwegen ist auf hoher See erzeugte Windenergie von grosser Bedeutung als künftige Energiequelle und als Exportgut. Auch europaweit wird sich Windstrom „voraussichtlich zur bedeutendsten Energieform entwickeln“. WindWorks Jelsa möchte schwimmende Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 1 Gigawatt pro Jahr zu bauen. Diese Kapazität kann den jährlichen Stromverbrauch von bis zu 4 Millionen Haushalten decken.

    Mit seinem Engagement möchte Implenia ein wichtiger Akteur in diesem stark wachsenden Markt werden. „Schwimmende Offshore-Windparks sind ein interessanter neuer Bereich, in dem Implenia seine langjährige Erfahrung und seine umfassende Expertise gewinnbringend einsetzen kann“, wird Christian Späth, Head Division Civil Engineering von Implenia, in der Medienmitteilung zitiert. Implenia hat sich dazu verpflichtet, in den Jahren 2023 und 2024 zwei kleine Investitionstranchen zu tätigen.

  • SAEKI Robotics erhält Finanzierung von 2,3 Millionen Dollar

    SAEKI Robotics erhält Finanzierung von 2,3 Millionen Dollar

    SAEKI Robotics hat von Investoren 2,3 Millionen Dollar erhalten. Die Frühfinanzierungsrunde der 2022 gegründeten Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) wurde von der Zürcher Investmentgesellschaft Wingman Ventures angeführt. Ausserdem beteiligten sich die beiden Risikokapitalfirmen Vento aus Turin und GETTY aus New York sowie Angel-Investoren.

    Wie es in einer Mitteilung von SAEKI auf LinkedIn heisst, werde diese Finanzierung „unsere Mission unterstützen, ein Netzwerk dezentraler automatisierter Fabriken aufzubauen, die digitale Fertigung und Robotik kombinieren, um grosse Teile in Lichtgeschwindigkeit zu produzieren“, etwa Windturbinenflügel, Bauteile für Gebäudeteile aus Beton oder Flugzeug- und Autoteile.

    Laut einem von SAEKI in der Mitteilung verlinkten Artikel von Techcrunch konzentrieren sich die drei Gründer auf die Errichtung vollautomatischer Fabriken mit unabhängigen Roboterzellen, die von Kundinnen und Kunden gebucht werden können. „Was wir immer wieder von Menschen und Unternehmen hören, ist der Wunsch nach schnelleren und nachhaltigeren Lösungen für ihre Teile“, wird Mitgründer Andrea Perissinotto dort zitiert. „Das blosse Angebot von Einsparungen durch eine mehrere Millionen Dollar teure Maschine, die viel Platz und zusätzliche Ressourcen erfordert, einschliesslich der Einstellung von Personal, das sich mit neuen Verfahren und Materialien auskennt, ist für sie nicht attraktiv.“

    Den Angaben zufolge plant das Unternehmen auch eine Zusammenarbeit mit der Industrie für Verbundwerkstoffe für leichte, aber stabile Teile in Flugzeugen, Autos und Velos. Mit der Technologie von SAEKI soll die zeitaufwändige und teure Herstellung komplexer Formen aus Metall oder Verbundwerkstoffen und damit ein Engpass für Unternehmen wegfallen.

  • Baudenkmal der ETH ist fertig saniert

    Baudenkmal der ETH ist fertig saniert

    Ein ETH-Baudenkmal, das Maschinenlaboratorium, steht der Hochschule nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wieder vollständig zur Verfügung. Die Halle und das anschliessende Fernheizkraftwerk wurden laut einer Mitteilung der Hochschule von Altlasten sowie nicht-originalen und überflüssigen Bauelementen befreit und bautechnisch modernisiert.

    In das bereits 2021 fertig sanierte Fernheizkraftwerk wurde auf 1200 Quadratmetern das Student Project House eröffnet, wo Studierende Ideen entwickeln und Prototypen bauen können. Die zentral gelegene grosse Halle mit ihrem Glasprismendach werden Forschende der RobotX-Initiative künftig für die Weiterentwicklung der Robotik nutzen. Wo früher schwere Maschinen und Dampfturbinen standen, sollen ab 2024 Drohnen, Lauf- und andere intelligente Roboter sowie autonome Fahrzeugen Raum finden. Grosse Schaufenster in den unteren Geschossen des Lehrgebäudes geben den Blick in die Maschinenhalle frei.

    „Diese Sanierung war aus verschiedenen Gründen äusserst anspruchsvoll“, wird Ulrich Weidmann, Vizepräsident Infrastruktur der ETH Zürich, in einer Medienmitteilung zitiert. „Jetzt nach zehn Jahren das fertige Resultat zu sehen und die Räume endlich wieder vollumfänglich für die ETH nutzen zu können, ist eine grosse Freude.“

    Der ursprüngliche Bau stammte vom Architekten und Semper-Schüler Benjamin Recordon. In den 1930er-Jahren wurde er von ETH-Architekturprofessor Otto Rudolf Salvisberg erweitert. Er verlieh Maschinenhalle und Fernheizkraftwerk die funktionale und klare Formensprache, die nun vom Berner Architekturbüro Itten+Brechbühl wiederhergestellt wurde. Die Firma war 1922 von Otto Rudolf Salvisberg mitgegründet worden.

  • Urbane Dörfer lädt zur Eröffnung nach Melchenbühl ein  

    Urbane Dörfer lädt zur Eröffnung nach Melchenbühl ein  

    Die Genossenschaft Urbane Dörfer mit Sitz in Bern lädt am Samstag, 26. August, ab 17 Uhr zur Eröffnungsfeier des Projekts Melchenbühl nach Muri-Gümligen ein. Dort, direkt bei der Tramhaltestelle Melchenbühl in Gümligen, eröffnet die Genossenschaft einen vielfältigen Begegnungsort. Es ist das zweite Pilotprojekt von Urbane Dörfer neben dem Urbanen Dorf Webergut in Zollikofen BE. Laut einem zu diesem Anlass herausgegebenen Flyer mit Einladung wird am 26. August zunächst ein Kreativort mit Kaffee und Bar, Coworking und Atelier eröffnet. Langfristig sollen 60 Wohneinheiten entstehen.

    Am 1. März 2023 hat Urbane Dörfer das Areal übernommen. Die ungenutzte Wiesenfläche, ein zweistöckiges Werkstatt- und Bürogebäude mit Innenhof und ein Zeithorizont von zwei bis drei Jahren schaffen Raum für Ideen aus der Bevölkerung, das Testen von zukünftigen Nutzungen des Urbanen Dorfes und für einen Begegnungsort, heisst es auf der Internetseite zum Projekt.

    Am neuen Kreativort wird es Benela’s Kaffee und Bar im Erdgeschoss geben. Im Obergeschoss sollen Atelier und Coworking Space einen schöpferischen Nährboden für Kreativschaffende und Selbstständige schaffen. Die Kreativwerkstatt diene als Workshop-Raum für kreative Projekte.

    Zur Zukunft des Pilotprojekts heisst es, langfristig entstehe auf dem Areal ein vielfältiger Wohn-, Arbeits- und Kreativort und eine Basis für gelebte Nachbarschaft. Geplant sind 60 Wohneinheiten, gemeinschaftlich genutzte Flächen und öffentliche Gewerbeflächen. Das partizipative Wohnprojekt sei „eine Keimzelle für ein nachhaltiges urbanes Leben“.

    Dann folgt noch der Hinweis, dass der Anlass bei jedem Wetter stattfinde und eine Anmeldung nicht erforderlich sei.

  • Kanton Basel-Stadt verbaut künftig CO2-negativen Asphalt

    Kanton Basel-Stadt verbaut künftig CO2-negativen Asphalt

    Das Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt hat zusammen mit ViaTec Basel AG, Institut für Baustofftechnologie, im Rahmen eines Forschungsprojekts einen CO2-negativen Asphalt entwickelt. Er soll den CO2-Fussabdruck des Basler Strassenbaus deutlich reduzieren.

    Laut einer Medienmitteilung wurden verschiedene Asphaltmischungen mit unterschiedlichen Anteilen an Pflanzenkohle getestet. Zertifizierte Pflanzenkohle wird von IWB in einer eigenen Anlage aus Grüngut hergestellt. Sie besteht aus dem Kohlenstoffanteil des CO2, das die Pflanze während ihres Wachstums der Umwelt entzogen hat. Durch deren Weiterverwendung im Asphalt wird das CO2 der Atmosphäre dauerhaft entzogen.

    Schliesslich erprobte das Tiefbauamt Basel-Stadt auf einem Umschlagplatz für Recycling-Baustoffe seit 2022 eine tragende Asphaltschicht aus 50 Prozent Recyclingasphalt und 2 Prozent Pflanzenkohle. Die Ergebnisse sind den Angaben zufolge „äusserst positiv“: Eine Tonne der neuen Asphaltmischung bindet dauerhaft ein Äquivalent von 50 Kilogramm CO2. Nun werde es auch in Basel möglich sein, die Technologie grossflächig einzusetzen.

    Nun will das Tiefbauamt Basel-Stadt gemeinsam mit den regionalen Belagsmischwerken die Herstellung vereinfachen und den Pflanzenkohleasphalt bei notwendigen Strassensanierungen möglichst flächendeckend einsetzen. Die Stadt geht davon aus, dass sie auf diese Weise jährlich rund 1250 Tonnen CO2-Äquivalent dauerhaft in den Basler Strassen einlagern kann. Das seien rund 450 Tonnen mehr, als die Asphaltproduktion für den Strassenbau verursache.

  • Hochparterre bespricht Langzeitblick auf Schlieren

    Hochparterre bespricht Langzeitblick auf Schlieren

    Der Zürcher Verlag Hochparterre hat sein gleichnamiges Magazin für den Monat August herausgebracht. Unter anderem geht es um das Grossprojekt Stadtwerdung im Zeitraffer der Fotografin Meret Wandeler und des Publizisten Caspar Schärer. Sie haben 15 Jahre lang die bauliche Entwicklung der Stadt Schlieren in Fotos dokumentiert, heisst es in einer Medienmitteilung. Ein Buch zu dem Projekt ist im Verlag Scheidegger & Spiess erschienen.

    Zu ihrer fotografischen Langzeitbeobachtung und deren Nutzen für die Raumplanung hat Rahel Marti die beiden auch im neuen Verlagspodcast Sach & Krach befragt.

    Überdies geht es in der neuen Ausgabe um virtuelle Traumlandschaften, die 3D-Künstler und -Künstlerinnen und Designer sowie Designerinnen inspiriert von Malerei und Natur entwickeln. Der Text über diese Pixelparadiese hinterfragt  „unseren Umgang mit der Natur ernsthaft“.

    Ausserdem greift das Heft die Architekturbiennale in Venedig auf. Es bringt den Lesern und Leserinnen die afrikanische Architektur näher, für die sich auch die Architektin und Professorin der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), Mariam Issoufou Kamara, einsetzt, die in einem Interview zu Wort kommt.

    Autorin Deborah Fehlmann beschäftigt sich mit der Siedlung Weiermatt in der Aargauer Gemeinde Lupfig und „zeigt den Hüsli-Menschen die Vorzüge des genossenschaftlichen Bauens auf“. Und Stadtwanderer und Architekturkritiker Benedikt Loderer fordert, in Biel im Spitalareal eine zweite Altstadt zu schaffen.

  • Implenia hat Federführung beim Bau von Tunnel Ligerz

    Implenia hat Federführung beim Bau von Tunnel Ligerz

    Die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) IBD hat von der SBB den Zuschlag für den Bau des Tunnels Ligerz bekommen, informiert Implenia in einer Mitteilung. Die Bau- und Immobilienfirma aus Opfikon hat die Federführung bei der ARGE IBD. Neben Implenia gehören der Arbeitsgemeinschaft die Bauunternehmen Bernasconi aus Luterbach SO und De Luca aus Biel BE an.

    Der Auftrag umfasst die Einrichtung eines 2,1 Kilometer langen Doppelspurtunnels mit vier Fluchtstollen und einem 114 Meter langen Viadukt für die Autobahnausfahrt der N5, sowie verschiedene Zusatzbauten. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf insgesamt 220 Millionen Franken. Rund 150 Millionen Franken davon entfallen auf den Anteil von Implenia.

    Der Auftrag ist das Los 2 des Doppelspurausbaus Ligerz-Twann, mit dem der Bahnengpass auf der Jurafusslinie zwischen Lausanne und Biel beseitigt werden soll. Die Zürcher Bau- und Immobilienfirma setzt für das Projekt ihre Fachleute aus den Bereichen Civil, Tunnelbau, Spezialtiefbau, Kunstbauten, Bahntechnik sowie Seearbeit ein. „Wir freuen uns darauf, dieses grosse und komplexe Bahninfrastrukturprojekt gemeinsam mit unseren ARGE-Partnern auszuführen und unsere langjährige Erfahrung und Expertise in diesem Bereich erneut unter Beweis zu stellen“, wird Christian Späth, Head Division Civil Engineering bei Implenia, in der Mitteilung zitiert. Als grosse Herausforderung der Umsetzung wird dort die Lage des Tunnels in geschützten Gebieten beschrieben.

  • Dormakaba ist Praxispartner bei EU-Forschung zu Gebäude-Management  

    Dormakaba ist Praxispartner bei EU-Forschung zu Gebäude-Management  

    Die Europäische Union finanziert das Forschungsprojekt openDBL (Digital Building Logbook) zur Verbesserung des Gebäude-Managements. Insgesamt sind laut einer Medienmitteilung 13 Partner aus acht europäischen Ländern beteiligt. Einziger Partner aus der Praxis ist das auf die Zutrittsverwaltung von Gebäuden spezialisierte Unternehmen dormakaba mit Sitz in Rümlang. Bei den anderen Partnern handelt es sich um Forschungsinstitute, Verwaltungen sowie Unternehmen der IT-Branche.

    Die Initiative werde die Instandhaltung von Gebäuden rationalisieren, die Zugänglichkeit von Daten verbessern und nachhaltige Praktiken fördern, heisst es in der Mitteilung. Die Forschenden haben schon ihr zweites Arbeitstreffen abgehalten. Es fand am 18. und 19. Juli in der Firmenzentrale von dormakaba in Rümlang statt. „Mit unserer Expertise und innovativen Lösungen werden wir dazu beitragen, den Weg zu ebnen für standardisierte Ansätze und die Revolutionierung des Gebäudebetriebs“, wird dormakaba-Projektkoordinator Kai Oberste-Ufer zitiert.

    Das mit einem Budget von 4,5 Millionen Euro ausgestattete Projekt zielt laut der Mitteilung darauf ab, die Verwaltung und den Abruf von Gebäudedaten durch die Entwicklung eines neuartigen digitalen Logbuchs zu verändern. Dieses soll als zentrale Plattform dienen, um Informationen zu speichern und zu verwalten, darunter bauliche Details, Wartungsaufzeichnungen und Betriebsdaten wie die Luftqualität. Das Logbuch wird mit offenen Schnittstellen ausgestattet sein.

    Die europaweiten Pilotversuche der 13 Partner aus Estland, Deutschland, Griechenland, Italien, Lettland, Polen, Rumänien und Spanien werden von der Forschungs- und Technologieorganisation CETMA koordiniert.

  • Sika investiert in den USA in Makrofasern

    Sika investiert in den USA in Makrofasern

    Sika setzt in Nord- und Südamerika auf den Markt für Makro-Kunststofffasern. Wie das Unternehmen der Spezialitätenchemie jetzt mitteilt, hat es in seinem Werk in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee die Produktionskapazitäten für diese Fasern erhöht. Damit positioniere sich Sika „noch stärker als führender Komplettanbieter für den Bergbau und starker Partner für nachhaltige Bauprojekte“.

    Makro-Kunststofffasern verkürzen den Angaben zufolge die Bauzeit durch den Wegfall der Montage von konventioneller Bewehrung und verbessern die Eigenschaften von ausgehärtetem Beton im Vergleich zur Verwendung von Stahlarmierungen signifikant. Ausserdem erhöhen sie die Lebensdauer von Betonbauwerken und damit deren Nachhaltigkeit. Diese Faktoren, so Sika, wirken sich bei der Klassifizierung für ökologisches Bauen positiv aus, etwa beim internationalen Zertifizierungssystem LEED.

    Durch den Bau nachhaltiger Gigafactories und Rechenzentren in den USA habe auch die Nachfrage nach Makrofasern zur Herstellung abriebfester Bodenplatten und Industrieböden stark angezogen, so der Regionalleiter Americas, Christoph Ganz. Zudem steige sowohl in den USA als auch in Kanada und Lateinamerika die Nachfrage nach Makrofasern für Spritzbeton zur Vortriebssicherung im Tunnel- und Bergbau. „Mit dieser sinnvollen Investition werden wir unsere Marktdurchdringung in der gesamten Region Americas weiter vorantreiben und das Potenzial von starken Wachstumsmärkten gezielt erschliessen.“

  • Holcim blickt auf hervorragendes Halbjahr zurück

    Holcim blickt auf hervorragendes Halbjahr zurück

    Holcim hat im ersten Halbjahr 2023 einen Umsatz von 13,07 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 11,0 Prozent. Auf organischer Basis wurde ein Wachstum von 7,4 Prozent realisiert, schreibt Holcim.

    Als wiederkehrendes Betriebsergebnis auf Stufe EBIT wies Holcim im Berichtssemester 2,04 Milliarden Franken aus. Im Vorjahressemester lag der Wert bei 2,17 Milliarden Franken. Der organische Zuwachs wird in der Mitteilung auf 13,4 Prozent beziffert. Die Marge auf das Betriebsergebnis legte im Jahresvergleich um 0,8 Prozentpunkte auf 15,6 Prozent zu. Im zweiten Quartal 2023 wurde eine Marge von 21,1 Prozent realisiert. Der Gewinn pro Aktie zog gegenüber Vorjahr um 15,3 Prozent auf den Rekordwert von 2,19 Franken an. Das Unternehmen bezeichnet die Ergebnisse des ersten Halbjahres als „hervorragend“.

    „Wir sind auf dem besten Weg, im Geschäftsjahr 2023 branchenführende Margen zu erzielen“, wird Jan Jenisch, Verwaltungsratspräsident und CEO von Holcim, in der Mitteilung zitiert. „Dies bestätigt die starke Position von Holcim in allen Märkten, in denen unsere führenden nachhaltigen Baulösungen und Marken für überdurchschnittliche Rentabilität und Wachstum sorgen.“

    Im Berichtshalbjahr hat Holcim 1,8 Milliarden Franken in 18 Übernahmen investiert. Darüber hinaus habe das Unternehmen seine Expansion im nordamerikanischen Markt fortgesetzt, heisst es in der Mitteilung. Ihr zufolge hat Holcim für den Zeitraum 2023 bis 2026 bereits den Zuschlag für über 70 Infrastrukturprojekte in den USA erhalten.

  • Nüssli baut Österreichs Pavillon auf Expo 2025

    Nüssli baut Österreichs Pavillon auf Expo 2025

    Der in der St.GallenBodenseeArea ansässige Veranstaltungs- und Baudienstleister Nüssli hat gemäss seiner Medienmitteilung zum wiederholten Mal den Generalauftrag zur baulichen Umsetzung des österreichischen Pavillons für eine internationale Weltausstellung erhalten, diesmal für die Expo im japanischen Osaka. Sie findet vom 13. April bis zum 13. Oktober 2025 statt. Die architektonische Gestaltung des Österreich-Pavillons sowie das Generalthema stammen von BWM Designers & Architects.

    Die Besucherinnen und Besucher des österreichischen Pavillons werden auf einer Fläche von 270 Quadratmetern eine Ausstellung unter dem Titel Compose the Future erleben können. Mit Musik als Trägermedium soll der Pavillon von der Vergangenheit in die Zukunft führen, heisst es in der Mitteilung des Traditionsunternehmens. Zentrales Element ist eine „sich spektakulär in die Luft erhebende Spiralskulptur“. Das Innere des Baus ist in drei Räume unterteilt. Sie widmen sich den Themenkomplexen Beziehung, Mensch und Idee.

    „Wir freuen uns, bereits zum sechsten Mal den Pavillon für Österreich umzusetzen“, wird Andy Böckli, CEO von Nüssli, zitiert. „Das Projekt hat damit fast schon Tradition und lässt uns seit 2005 regelmässig als verbindendes Element für Innovation agieren.“ Wie Nüssli auch in einem Video zeigt, bringt das Unternehmen dabei seine bereits 23-jährige Erfahrung beim Bau von Länderpavillons für Weltausstellungen ein.

  • Holzbauer Strüby gestaltet Kreisel am neuen Verkehrsknoten

    Holzbauer Strüby gestaltet Kreisel am neuen Verkehrsknoten

    Das in Seewen angesiedelte Holzbauunternehmen Strüby hat laut seiner Medienmitteilung die Gestaltung zweier Kreisel in seiner Heimatgemeinde erfolgreich abgeschlossen. Die Bauarbeiten für den H8-Vollanschluss an der Steinerstrasse waren Ende November 2022 im Auftrag des kantonalen Tiefbauamts begonnen worden. Der neue Verkehrsknoten wurde jüngst nach 18-jähriger Planungszeit feierlich eröffnet.

    Die auf den beiden Kreiseln installierten Holzbauten sollen den Angaben zufolge symbolhaft an grundlegende Zimmermannstugenden erinnern. Auf dem einen, dem sogenannten Schwyzer Kreisel, wurden die Elemente eines Zimmermannsknotens separat aufgestellt. Diese perfekte Holzverbindung findet sich auch in den Wappen von Gemeinde und Kanton wieder. Sie besteht aus insgesamt sechs kraftschlüssigen Bauelementen in Form gleich grosser, jedoch unterschiedlich eingeschnittener Kanthölzer. Der Belag des Schwyzer Kreisels ähnelt dem traditionellen Kopfsteinpflaster des Schwyzer Hauptplatzes.

    Im zweiten, dem sogenannten Mythen-Kreisel Richtung Steinen, sind die Holzelemente kreuzförmig zusammengefügt. Die Skulptur hat nicht nur ihren Bezug zur Wegkreuzung Steinerstrasse und H8, sondern symbolhaft auch zum Gipfelkreuz auf dem Grossen Mythen. Der Belag des Mythen-Kreisels besteht wie sein Namensgeber aus heimischem Kalkstein. Die signalgelbe Umrandungslinie beider Kreisverkehre soll an die vielen Wanderwegweiser in der Region erinnern.

  • Schulanlage Hofacker wird in den Ferien renoviert

    Schulanlage Hofacker wird in den Ferien renoviert

    Der Beginn der Sommerferien markiert auch den Start der Bauarbeiten an der Schulanlage Hofacker. Direkt nach dem Wochenende zum Ferienauftakt seien am Montag, dem 17. Juli, bereits „die Handwerker mit jeder Menge Baumaterial“ vorgefahren, informiert die Stadtverwaltung Schlieren in einer Mitteilung. Sie lud alle Projektbeteiligten und Handwerker erst einmal zu einem stärkenden Frühstück ein. Bei dieser Gelegenheit habe der städtische Bereichsleiter Liegenschaften, Albert Schweizer, allen Beteiligten für ihren Einsatz gedankt und den Bauarbeiten gutes Gelingen gewünscht, heisst es in der Mitteilung.

    Bis 2025 sollen an der Schulanlage diverse Renovationen, Instandhaltungen und Arbeiten für die Umsetzung baupolizeilicher Auflagen durchgeführt werden. Im ersten Schritt werden dabei ein behindertengerechter Lift, rollstuhlgängige Toiletten und Zugangsrampen zur Turnhalle und zu den Pavillons eingerichtet. Zudem sollen die Fensterfronten im Eingangsbereich und im Singsaal erneuert, die Grundleitungen saniert und die Schliessanlage ersetzt werden.

    Diese und weitere allgemeine Instandstellungs- und Unterhaltsarbeiten werden hauptsächlich in den Ferienzeiten durchgeführt, damit der normale Schulbetrieb aufrechterhalten werden kann, erläutert die Stadtverwaltung. Da die Anlage zu den kulturhistorischen Bauten zählt, wurden die Renovationen mit der kantonalen Denkmalpflege abgestimmt.