Schlagwort: Digitalisierung

  • Ein globales Zentrum für Künstliche Intelligenz

    Ein globales Zentrum für Künstliche Intelligenz

    Ein wesentlicher Baustein dieser Initiative ist der neue Alpen-Supercomputer, der im Februar 2024 im Swiss National Supercomputing Centre in Lugano in Betrieb genommen wurde. Mit über 10’000 Grafikprozessoren zählt er zu den leistungsstärksten Computern weltweit und bietet Schweizer Wissenschaftlern eine Infrastruktur, die bislang nur den grössten Technologieunternehmen zur Verfügung stand.

    KI-Entwicklung mit Fokus auf spezialisierte Branchen
    Statt allgemeine KI-Modelle zu entwickeln, konzentriert sich die Schweiz auf branchenspezifische Lösungen, insbesondere in den Bereichen Robotik, Medizin, Klimawissenschaften und Diagnostik. Bereits jetzt wurde an der EPF Lausanne ein medizinisches KI-Modell veröffentlicht, das speziell auf den Gesundheitssektor zugeschnitten ist.

    Offene und transparente KI-Modelle
    Die Organisation setzt bewusst auf Transparenz und Open Source. Im Gegensatz zu den proprietären Modellen grosser Konzerne sollen die neuen grossen Sprachmodelle der Schweiz für alle nachvollziehbar sein. Das betrifft sowohl die verwendeten Daten als auch die Trainingsmethoden und Ergebnisse.

    Forschung für digitale Souveränität
    Der ETH-Vizepräsident für Forschung, Christian Wolfrum, betont die Bedeutung für die digitale Unabhängigkeit der Schweiz: «Die Wissenschaft muss eine Vorreiterrolle übernehmen, um KI nicht allein den multinationalen Konzernen zu überlassen. Nur so können wir unabhängige Forschung und digitale Souveränität garantieren.»

    Grosses Rechenvolumen für ambitionierte Ziele
    Innerhalb der nächsten 12 Monate ist geplant zehn Millionen GPU-Stunden auf dem Alpen-Supercomputer zu nutzen. Dies entspricht einer enormen Rechenleistung, denn mit einem GPU müsste das gleiche Volumen über 1’100 Jahre durchgehend arbeiten. Damit setzt die Schweiz neue Massstäbe in der KI-Forschung.

    KI für Industrie und Verwaltung
    Die Initiative soll nicht nur der Wissenschaft, sondern auch Schweizer Unternehmen, Start-ups und öffentlichen Verwaltungen zugutekommen. Swisscom-CTO Gerd Niehage sieht die Initiative als wichtigen Baustein für die digitale Zukunft der Schweiz: «Sie beschleunigt die digitale Transformation und schafft neue Fähigkeiten, die unser Land braucht, um eine führende Rolle im Bereich generativer KI einzunehmen.»

    Internationale Zusammenarbeit und Netzwerkbildung
    Um ihre Forschung weiter voranzutreiben, arbeiten die ETH Zürich und die EPFL eng mit dem Swiss Data Science Center sowie rund einem Dutzend weiterer Schweizer Universitäten und Forschungsinstitute zusammen. Zudem ist die Initiative Teil des europäischen Netzwerks KI-Exzellenz, das etwa 40 führende KI-Forschungsstandorte in Europa umfasst.

    Die Initiative setzt damit ein klares Zeichen. Die Schweiz positioniert sich als weltweit führende Drehscheibe für die Entwicklung transparenter und verantwortungsbewusster
    KI-Technologien.

  • Zug als globales Zentrum für Blockchain-Technologie

    Zug als globales Zentrum für Blockchain-Technologie

    Mit einem finanziellen Engagement von rund 40 Millionen Franken unterstützt der Kanton Zug den Aufbau der «Blockchain Zug – Joint Research Initiative». Dieses innovative Kooperationsprojekt zwischen der Universität Luzern und der Hochschule Luzern soll das Crypto Valley zum internationalen Zentrum der Blockchain-Forschung entwickeln. Der Kantonsrat gab im Februar 2024 grünes Licht für das Vorhaben.

    Neues Forschungsinstitut an der Universität Luzern
    Ein zentraler Bestandteil der Initiative ist die Gründung eines Zuger Instituts für Blockchain-Forschung an der Universität Luzern. Mit neun neuen Lehrstühlen wird ein interdisziplinäres Forschungsumfeld geschaffen, das sich mit den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekten der Blockchain-Technologie auseinandersetzt. Die HSLU bringt ihre Expertise aus den Bereichen Informatik, Finance und Technik ein und schafft so eine einzigartige Synergie zwischen technologischer Innovation und humanwissenschaftlicher Perspektive.

    Leuchtturmprojekt mit internationaler Strahlkraft
    Ziel der Initiative ist es, Zug als globales Zentrum für Blockchain-Forschung zu etablieren. Finanzdirektor Heinz Tännler betont die Bedeutung dieses Vorhabens: «Blockchain hat das Potenzial, viele Bereiche unseres Lebens zu transformieren. Mit dieser Initiative stellen wir sicher, dass wir an der Spitze dieser Entwicklung stehen.» Dies ist nicht nur eine Investition in die Zukunftstechnologie, sondern auch eine strategische Massnahme zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Zug.

    Technologie trifft Gesellschaft
    Anders als viele reine Technologieforschungen verfolgt die «Blockchain Zug – Joint Research Initiative» einen breiten Ansatz. Neben den technischen Grundlagen werden auch die Auswirkungen auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft untersucht. Dies unterstreicht den einzigartigen Charakter des Projekts, das nicht nur Innovationen vorantreiben, sondern auch gesellschaftliche Transformationen verstehen und gestalten will.

    Langfristige Perspektive und nachhaltige Finanzierung
    Die Initiative ist langfristig angelegt. Nach der fünfjährigen Anschubfinanzierung durch den Kanton Zug soll das Forschungsnetzwerk auf nachhaltige Finanzierungsgrundlagen gestellt werden. Eine externe Evaluation nach drei Jahren wird über den weiteren Weg entscheiden.

  • Zukunft der Standortförderung im Kanton Zürich

    Zukunft der Standortförderung im Kanton Zürich

    Sie leiten seit über 15 Monaten zusammen mit Markus Müller in Co-Leitung die Standortförderung des Kantons Zürich.  
    Welche Erkenntnisse haben Sie gewonnen? 
    Der Standort Zürich sticht durch seine wirtschaftliche Grösse innerhalb der Schweiz heraus. Dies verlangt auch, dass wir uns nicht nur in kantonalen Themen stark engagieren, sondern auch auf der nationalen und teilweise auch internationalen Bühne bewegen. So machen wir uns für den KI-Standort Schweiz stark oder lassen internationale Partner an unseren Erkenntnissen zu KI-Anwendungen in der Wirtschaft teilhaben.  

    Zugleich finde ich die enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie Politik zielführend, wenn es um die Schaffung von nachhaltig attraktiven Rahmenbedingungen geht. 

    Könnten Sie uns einen kurzen Überblick über die aktuellen Schwerpunkte der Standortförderung im Kanton Zürich geben? 
    Zentrale Schwerpunkte sind:  

    Wie eben angesprochen, die Entwicklung von attraktiven, langfristigen Standortfaktoren. Durch den engen Dialog mit Wirtschaft und Wissenschaft erkennen wir Trends frühzeitig und setzen gezielt Impulse für die Standortentwicklung. 

    Die Förderung der Innovation und Stärkung unserer Schlüsselbranchen Finance, ICT, Life Science, Food, Clean- und Hightech.  

    Die Erhaltung und Stärkung der Vielfalt der Branchenstruktur. In diesem Zusammenhang begleiten wir auch Unternehmen, die sich hier ansiedeln wollen – von der Standortsuche bis zu Bewilligungen. 

    Auf diesen drei Pfeilern basieren unsere Projekte, Programme oder Initiativen.  

    Welche langfristigen Visionen verfolgt die kantonale Standortförderung in Bezug auf die Standortentwicklung? 
    Die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts hängt von einer Vielzahl an diversen Standortfaktoren ab. Diese reichen von zielgruppenfreundlichen Regulierungen und digitalen Behördenleistungen über eine starke Innovationskraft bis hin zur zukunftsfähigen Gestaltung der Wirtschaftsflächen.Wir verfolgen das Ziel, ein für Unternehmen und die Bevölkerung attraktiver, führender und zukunftsgerichteter Innovations- und Wirtschaftsstandort mit internationaler Strahlkraft zu sein. 

    Zürich gehört zu den teuersten Wohnorten weltweit. Die hohen Immobilienpreise und Mieten werden auch für Unternehmen immer mehr zu einer Belastung. Was kann die Standortförderung dagegen tun? 
    Wir setzen uns auf verschiedenen Ebenen nicht nur für die Attraktivität und Prosperität des Wirtschaftsraumes, sondern auch für eine hochwertige und ausgezeichnete Lebensqualität ein. Diesbezüglich spielt die Verfügbarkeit von Wohnraum auch dazu. Eine konkrete Anwendung findet sich so z.B. in unserer Innovation Sandbox für Künstliche Intelligenz. In der aktuellen Phase begleiten wir den Einsatz von KI bei Baugesuchen. Durch die gewonnenen Ergebnisse hoffen wir, Ansätze zur Verringerung des Baustaus und zur Verschlankung der Baubewilligungsprozesse zu finden.  

    Auf Amtsebene angesiedelt ist zudem die Wohnbauförderung. Sie fördert die Bereitstellung von preisgünstigen Mietwohnungen mit attraktiven Darlehen.  

    Die Alterung der Bevölkerung beeinflusst die Immobilienbranche und den Arbeitsmarkt. Welchen Stellenwert hat diese Tatsache für den Kanton Zürich und wie können Sie darauf reagieren? 
    Das Thema der demografischen Verschiebungen und der sich öffnenden Arbeitsmarktschere beschäftigt uns schon länger auf verschiedenen Ebenen. In den nächsten Jahren werden viele erfahrene Arbeitskräfte pensioniert – das verstärkt den Wettbewerb um Talente.  

    Einerseits erarbeiten wir verschiedene Projekte im Bereich der Fachkräftegewinnung und -haltung sowie Arbeitsmarktpartizipation. Zugleich sind wir aktuell daran, neue übergreifende Ansätze zum Thema Demografie zu entwickeln, die längerfristig wirken sollen. Denn eines ist klar, dass die Bewältigung der Herausforderung «Demografie» systemisch gedacht werden muss und somit viele involvierte Parteien und Stakeholder mit an den Tisch gebracht werden müssen.  

    Wie sehen Sie die Rolle des Kantons im Wirtschaftsraum Greater Zurich Area? 
    Die Greater Zurich Area ist einer der innovativsten Wirtschaftsstandorten Europas – und der Kanton Zürich spielt dabei eine zentrale Rolle. Als führender Innovationsstandort schaffen wir die Rahmenbedingungen, die Unternehmen benötigen, um sich erfolgreich zu entwickeln. So profitieren schlussendlich auch die weiteren Kantone innerhalb des Wirtschaftsstandorts Greater Zurich Area von unserer starken Position. 

    Als Wirtschaftsmotor der Schweiz ist der Kanton Zürich auch der grösste Mittelgeber des Wirtschaftsstandorts Greater Zurich Area. Zugleich ist unsere Direktionsvorsteherin, Regierungsrätin Walker Späh, Stiftungsratspräsidentin des Wirtschaftsstandorts Greater Zurich Area. Der Kanton Zürich ist zudem mit den beiden Städten Winterthur und Zürich zusätzlich in dem Wirtschaftsraum Greater Zurich Area aktiv vertreten. So können wir unsere Interessen optimal einbringen und die Aktivitäten des Wirtschaftsstandorts Greater Zurich Area mit den unsrigen abstimmen. 

    Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit anderen Kantonen innerhalb des Wirtschaftsstandorts Greater Zurich Area?  
    Welche gemeinsamen Projekte sind aktuell? 
    Die Zusammenarbeit innerhalb der Organisation des Wirtschaftsstandorts Greater Zurich Area fokussiert primär auf Fragen der Ansiedlung. In diversen weiteren Konstellationen und Gremien arbeiten wir sehr eng mit anderen Kantonen zusammen. So z.B. im Metropolitanraum Zürich aber auch auf kleinerer räumlicher Ebene wie im Limmattal. Wobei nicht immer alle Kantone auch Mitglieder des Wirtschaftsstandorts Greater Zurich Area sind. 

    Aktuelle Projekte in der Zusammenarbeit sind beispielsweise die 2. Phase der Innovation Sandbox für Künstliche Intelligenz, in der auch das angesprochene Baubewilligungsprojekt untergeordnet ist, oder auch die Neupositionierung der regionalen Standortförderung Limmatstadt, bei der wir über die Kantonsgrenze in funktionalen Räumen denken und Lösungen suchen.

  • Der 104. immoTable im Zeichen von Energie, Standortattraktivität und Innovation

    Der 104. immoTable im Zeichen von Energie, Standortattraktivität und Innovation

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    Weichenstellungen für starke Standorte
    Samuel Mösle, Co-Leiter der kantonalen Wirtschaftsförderung Zürich, eröffnete mit einem umfassenden Lagebild. Er skizzierte die aktuellen Herausforderungen im globalen Kontext und betonte die Rolle der Bauwirtschaft für die Weiterentwicklung des Standorts Zürich. Themen wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und die Sicherung von bezahlbarem Wohnraum spielen dabei eine zentrale Rolle. Ziel ist es, den Kanton Zürich als innovativen und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsraum weiter zu profilieren.

    Björn Slawik und Frank Koster vom ewz präsentierten die Perspektiven einer dezentralen und nachhaltigen Energiewelt. Im Fokus standen die dynamische Entwicklung des Schweizer Solarmarktes und neue regulatorische Rahmenbedingungen ab 2026. Mit der Einführung lokaler Elektrizitätsgemeinschaften, etwa durch das Konzept ewz.solarquartier, wird der Eigenverbrauch von Solarstrom auf Quartiersebene gestärkt. Ziel ist es, Überschüsse effizient zu nutzen und den Solarzubau marktorientiert zu fördern.

    Jan Frenzel von SMG veranschaulichte, wie KI-gestützte Systeme die Welt des Customer Relationship Managements revolutionieren. Neben dem Vergleich von CRM- und ERP-Systemen beleuchtete er das Potenzial von SaaS-Lösungen zur Automatisierung von Geschäftsprozessen. Mit intelligenten Tools lassen sich Kundenbedürfnisse künftig noch präziser erkennen – ein Schlüsselfaktor für die Positionierung am Markt.

    Standortentwicklung und Zukunftstrends
    Unter dem Titel «Wie bleiben Standorte attraktiv?» diskutierten Beat Bachmann (Kanton Zug), Jakob Bächtold (House of Winterthur), Marc Lyon (Implenia Schweiz AG) und Albert Schweizer (Stadt Schlieren) über die Zukunftsfähigkeit von Standorten. Die Themen reichten von demografischem Wandel über neue Wohn- und Arbeitsformen bis hin zur Frage, wie Innovation und Nachhaltigkeit konkret in die Arealentwicklung einfliessen können. Die Diskussion zeigte, erfolgreiche Standorte müssen heute mehr bieten als nur Infrastruktur. Sie brauchen Identität, Vernetzung und Zukunftsvisionen.

    Ausblick auf den Real Estate Award 2025
    Mara Schlumpf informierte über den kommenden Real Estate Award, der am 2. Oktober 2025 im Trafo Baden stattfindet. In fünf Kategorien werden herausragende Projekte und Persönlichkeiten der Immobilien- und Bauwirtschaft ausgezeichnet. Der Event verspricht nicht nur eine Gala mit Netzwerkcharakter, sondern auch exklusive Sichtbarkeit für Innovation und Qualität in der Branche.

  • Digitale Grundstücksinformationen im Aufbruch

    Digitale Grundstücksinformationen im Aufbruch

    Der ÖREB-Kataster ist längst ein zentrales Werkzeug für die Raumplanung und Projektentwicklung in der Schweiz. Er gibt interaktiv Auskunft über öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkungen, von Bauzonen bis zu Schutzgebieten. Nun will der Bundesrat die gesetzlichen Grundlagen dafür modernisieren. Die Regeln zur Aufnahme von Informationen in den Kataster sollen vereinfacht, Zuständigkeiten geklärt und Doppelspurigkeiten mit dem Grundbuch reduziert werden.

    Ein zentrales Ziel ist es, die Rechtssicherheit zu erhöhen. So wird etwa die bisherige Annahme gestrichen, dass der Katasterinhalt als allgemein bekannt gilt. Dies ist ein wichtiger Schritt zur besseren Abgrenzung von Verantwortung und Haftung.

    Zukunftsmodell Nationales Grundstücksinformationsportal
    Neu soll der Kataster auch generell-abstrakte und behördenverbindliche Anordnungen wie Bau- und Abstandslinien enthalten. Diese spielen eine entscheidende Rolle bei der Beurteilung von Nutzungspotenzialen, etwa bei Arealentwicklungen oder Neubauprojekten in der Nähe von Strassen und Gewässern.

    Künftig sollen alle Informationen aus dem ÖREB-Kataster zentral über ein nationales Portal zugänglich gemacht werden. Eine enorme Erleichterung für alle Akteure, die mit Grundstücken arbeiten. Damit erhalten Investoren, Behörden, Planungsbüros und Projektentwickler auf einen Klick transparente Daten zur Eigentums- und Nutzungsstruktur.

    Weichenstellung bis Sommer
    Die Vernehmlassung zur Gesetzesänderung läuft bis zum 30. Juni 2025. Damit ist nun der Weg offen für ein Grundstücksinformationssystem, das den digitalen Anforderungen der modernen Raum- und Standortentwicklung gerecht wird. Der Bund setzt damit ein starkes Signal für Planungsvereinfachung, Investitionssicherheit und datenbasierte Standortförderung.

  • Digitalisierung und KI als Antwort auf Fachkräftemangel und Klimaziele

    Digitalisierung und KI als Antwort auf Fachkräftemangel und Klimaziele

    Das Baugewerbe braucht als Reaktion auf die zunehmende Komplexität und Datendichte sowohl Digitalisierung als auch KI. Wie es in einer Mitteilung der HSLU zum Seminar ihres Instituts für Gebäudetechnik und Energie (IGE) weiter heisst, benötige man beides jedoch auch zugunsten einer Steigerung der Effizienz in Zeiten des Fachkräftemangels, abnehmender Produktivität und einer dringend nötigen Senkung der Treibhausgase bei Gebäuden.

    Diese alljährliche IGE-Veranstaltung richtet sich an Fachleute für Energie, Gebäude- und Bautechnik sowie Architektur. In diesem Jahr zählte sie 110 Teilnehmende.

    Mehrere Referierende beleuchteten die neuesten Entwicklungen der KI für die Baubranche. So sprach Bruno Michel von IBM Research über «Künstliche Dummheit», wenn generative KI mit schlechten Trainingsdaten aus dem Internet falsche Informationen generiere. Dass fehlende Trainingsdaten für die Baubranche ein grosses Problem darstellen, hielt auch Jörn Plönnings von der Universität Rostock fest. Doch sei KI weder Fluch noch Segen, sondern angesichts der zunehmenden Komplexität und Datenflut schlicht eine Notwendigkeit.

    Über Intelligente Mobilität, die etwa verdichtetes Bauen oder weniger Parkplätze im Quartier ermöglicht, referierten Marcel Imfeld von Schindler Aufzüge und Roman Steffen von Trafiko. Auch das automatisierte Monitoring von Gebäuden wurde in diversen Referaten behandelt.

    Die HSLU stellte ihr Projekt Lightscore vor, das eine evidenzbasierte integrative Lichtbewertung auf den Weg bringen will. Ausserdem arbeitet sie an einer neuen SIA-Norm für die Energieeffizienz von Rechenzentren. Und schliesslich berichtete Roger Buser von der HSLU mit Bildern über seine Reise mit dem emissionsfreien Solarfahrzeug Solar Butterfly aus Ozean-PET durch Indien, wo er zahlreichen innovativen Lösungen gegen den Klimawandel begegnete.

  • Bernapark stärkt Unterstützung für KMU

    Bernapark stärkt Unterstützung für KMU

    Das Zentrum für Innovation und Digitalisierung (ZID) der ZID Bernapark AG stellt sich neu auf. Ursprünglich als Impulsgeber für Early-Stage-Start-ups gegründet, soll der Handlungsradius künftig KMU und Jungunternehmen aller Stadien umfassen, informiert das ZID in einer Mitteilung. «Die neue Strategie ist ein wichtiger Schritt für das ZID», wird Hans-Ulrich Müller, Präsident des Verwaltungsrates der ZID Bernapark AG, dort zitiert. «Sie schafft die Basis für nachhaltiges Wachstum und stärkt unsere Position als Innovationshub für KMU im Espace Mittelland.»

    Die Angebote des ZID sind darauf ausgelegt, praxisnahe Lösungen für aktuelle Herausforderungen in Unternehmen zu bieten. Inhaltlich wird der Schwerpunkt dabei auf Künstliche Intelligenz, digitale Transformation und Nachfolgeregelung gelegt. Im ersten Schritt der Transformation werden die beiden Formate KMU Update und KMU Upgrade eingeführt. Dabei bietet KMU Update kostenlose Netzwerkformate wie Skill Share Lunches und Input-Workshops an. KMU Upgrade ist als kostenpflichtiges Format für konkrete Umsetzungen angelegt.

    Anfang Jahr hat zudem der Swiss Venture Club seine Geschäftsstelle ins ZID verlegt. Damit erweitere das ZID «den Zugang zu einem der grössten KMU-Netzwerke der Schweiz», heisst es in der Mitteilung. «Wir schaffen eine Plattform, die KMU und Jungunternehmen nicht nur vernetzt, sondern ihnen auch konkrete Werkzeuge zur digitalen Transformation in die Hand gibt», erläutert Martin Hofer, Interim Geschäftsführer des ZID. «Unsere Programme sind darauf ausgelegt, Innovationen praxisnah und effizient umzusetzen.»

  • Forschung an Erhalt von Brücken mittels Künstlicher Intelligenz

    Forschung an Erhalt von Brücken mittels Künstlicher Intelligenz

    Wissenschaftler der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) forschen an Möglichkeiten, wie mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) Wartung, Reparatur oder auch die Konstruktion von Eisenbahnbrücken optimiert werden können. In Zusammenarbeit mit der SBB erstellen die Forschenden des Instituts für Baustatik und Konstruktion KI-Modelle von Stahlbetonbrücken, heisst es in einer Mitteilung. Mithilfe grosser Datensätze sollen die Programme im maschinellen Lernen Aussagen über die Haltbarkeit und Lebensdauer der Brücken bieten und einschätzen, welches Bauwerk statisch in kritischem Zustand wäre.

    «Auch in der Schweiz nähert sich ein beträchtlicher Anteil der Infrastrukturbauten dem Ende der geplanten Nutzungsdauer und muss überprüft und gegebenenfalls verstärkt werden», wird Sophia Kuhn, Doktorandin und Mitglied der Forschungsgruppe, in der Mitteilung zitiert. «Wir entwickeln ein Werkzeug, das dazu beiträgt, Brücken möglichst lange in Betrieb zu halten und damit Ressourcen zu schonen, ohne dabei unverhältnismässige Risiken von Unfällen einzugehen.»

    Die Modelle geben nicht nur Auskunft zur strukturellen Sicherheit, sondern liefern auch genauere Angaben als herkömmliche Datenerfassung zur Stabilitätsanalyse. Dies soll den Ingenieuren sowohl Zeit als auch Ressourcen in der Wartung der Brücken einsparen.

    In einem weiteren Schritt sollen die vom Forschungsteam entwickelten KI-Assistenten auch bei den Entwürfen neuer Brücken helfen.

  • Winterthur investiert in sechs Smart City Projekte für 2025

    Winterthur investiert in sechs Smart City Projekte für 2025

    Seit 2018 setzt Winterthur auf Smart City Projekte, die die Stadt effizienter, nachhaltiger und lebenswerter gestalten. Bereits 27 Projekte wurden erfolgreich umgesetzt. Auch 2025 setzt die Stadt den Fokus auf innovative Lösungen für Mobilität, Digitalisierung und ökologische Stadtentwicklung.

    Die geförderten Projekte für 2025 sind breit gefächert. Von nachhaltiger Wiederverwendung von Baumaterialien über digitale Anmeldesysteme für den Schulsport bis hin zu einem KI-gestützten Kulturkalender. Alle Projekte haben das Ziel, bestehende Herausforderungen mit kreativen Technologien und neuen Ansätzen zu lösen.

    Sechs geförderte Smart City Projekte für 2025

    • Schwammstadt in Aktion: Extremwetterereignisse wie Hitze und Starkregen werden häufiger. Dieses Projekt testet, wie grüne Dächer und durchlässige Böden helfen können, die Stadt zu kühlen und Regenwasser besser zu absorbieren. Im Innovationslabor Grüze wird die Wirkung der Schwammstadtelemente sichtbar gemacht.

    • Winti Re-Use: In Bauprojekten fallen oft grosse Mengen an verwertbarem Material an, die bislang entsorgt werden. Eine neue Plattform sorgt dafür, dass Bauabfälle sinnvoll weiterverwendet werden, um Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu entlasten.

    • Mobilität Spitex: Spitex-Mitarbeitende sind täglich in der Stadt unterwegs – häufig mit dem eigenen Auto. Dieses Projekt testet nachhaltige Alternativen wie E-Bikes und E-Scooter, um emissionsärmere Mobilität zu fördern und flexiblere Transportlösungen für Pflegepersonal zu schaffen.

    • Smarte Anmeldung Schulsport: Die Anmeldung für den Schulsport soll durch eine digitale Plattform einfacher, schneller und fehlerfreier werden. Eltern und Verwaltung profitieren von einem optimierten Prozess, der bürokratischen Aufwand reduziert.

    • CulturAI: Winterthur ist eine lebendige Kulturstadt, doch oft bleiben kleinere Veranstaltungen im Schatten grösserer Events. Eine künstliche Intelligenz (KI) analysiert Vorlieben und schlägt individuell passende Kulturveranstaltungen vor – auch für Nutzer:innen mit wenig Zeit für Recherche.

    • Winbib+: Bibliotheken werden durch unbediente Öffnungszeiten flexibler nutzbar, sodass Bücher und Medien auch abends oder am Wochenende ausgeliehen werden können.

    Smart City Winterthur 2030
    Die Stadt Winterthur treibt ihre Smart City Entwicklung gezielt voran. Zum 1. Januar 2025 hat der Stadtrat die Strategie «Smart City Winterthur 2030» verabschiedet. Ziel ist es, Innovationen aktiv zu fördern, neue Netzwerke für Zusammenarbeit zu schaffen und die digitale Transformation der Stadt weiterzuentwickeln.

    Mit der Förderung dieser sechs Projekte zeigt Winterthur, wie eine moderne, nachhaltige Stadtentwicklung durch kreative Ansätze und den gezielten Einsatz von Technologie gelingt.

  • Digitalisierung stärkt den Kundenfokus

    Digitalisierung stärkt den Kundenfokus

    Zum Jahreswechsel hat SMG Real Estate für seine Kunden im digitalen Business Manager zahlreiche neue digitale Tools integriert, welche die Vermietung und Vermarktung konkret unterstützen. Dazu zählt beispielsweise die digitale Schaufensterseite, die das Leistungsportfolio und besondere Services der Immobilienunternehmen professionell für Interessenten in Szene setzt. Eine persönliche Vorstellung des Teams mit Kontaktinformationen und Ansprechpartner-Porträts fördern einen sympathischen ersten Eindruck und den Aufbau von Vertrauen.

    Neu ist auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und die Automatisierung der Inserate-Erstellung auf den Immobilienplattformen von SMG Real Estate. Der gesamte Prozess wird erheblich erleichtert. Nachdem die Adresse und wenige spezifische Daten eines Objektes eingegeben worden sind, wird das Inserat automatisch ausgefüllt – unterstützt durch die zuverlässigen Daten von IAZI. Auch die Objektbeschreibung kann automatisiert erstellt werden. Die neue KI-Lösung ist in die Benutzeroberfläche des Business Managers integriert und analysiert Immobiliendaten sowie Informationen zur Umgebung, um professionelle Beschreibungen zu erstellen, welche die besten Merkmale jeder Immobilie hervorheben.

    Ebenfalls hat SMG Real Estate seine Vermarktungspakete weiter optimiert: 50 % mehr Anzeigen in der Suchergebnisliste sichern nicht nur mehr Sichtbarkeit, sondern verbessern auch die Performance und damit den eigenen Vermarktungserfolg. Ein zentraler Faktor, um die Wahrscheinlichkeit schneller Abschlüsse zu optimieren, sind einerseits entscheidungsrelevante Informationen, andererseits die Treffsicherheit in der Ansprache potenzieller Interessenten. Hier stellt SMG Real Estate neu das Tool «Potenzialkarte für Objekte» zur Verfügung. Auf der Grundlage von Immobilienbewertungen erkennen Makler Regionen mit potenzieller Verkaufsbereitschaft und können ihre Marketingaktivitäten somit auf besonders erfolgversprechende Bezirke und Regionen fokussieren.

    Die tägliche Zusammenarbeit innerhalb des Teams hat SMG Real Estate ebenfalls vereinfacht. Mit nur einem Login können Kunden auf das gesamte Real Estate Ökosystem zugreifen. So profitieren sie noch einfacher von täglichen Updates im Business Manager und haben schnellen und bequemen Zugang zu zahlreichen Drittpartner-Services.

    Denn auch das Produktportfolio der Drittpartner hat sich erneut erweitert. Mit dem IAZI- Ertragswertmodell ist nicht nur eine schnelle Berechnung der Rendite von Immobilien auf der Grundlage aktueller Marktdaten möglich. In das Tool fliessen jetzt auf Basis der IAZI-Daten auch «Naturgefahren» ein und stellen für die meisten Kantone wichtige Entscheidungshilfen in Bezug auf verschiedene Naturgefahren (dazu zählen Risiken wie Lawinen, Hangrutschungen, Steinschlag, Hochwasser, Stürme, Erdbeben, Hagel und Oberflächenabfluss) und deren Gefährdungskategorie bereit.

    Ein weiteres Beispiel für zusätzliche Services: Platziert man das HEDOlight-Widget auf der eigenen Unternehmenswebsite, legt es die automatisierte Basis für neue Kontakte und Mandate. Denn potenzielle Hausverkäufer können mit dem HEDOlight-Widget eine kostenlose Einschätzung des Wertes ihrer Immobilie auf Basis der hedonischen Methode von IAZI erhalten.

    Und als drittes: Maklern eröffnen sich über die exklusive Partnerschaft von SMG Real Estate mit der Auktionsplattform Residenture neue Chancen, den Interessentenkreis für ihre Immobilien deutlich zu vergrössern. Die führende Schweizer Plattform für KI-gestützte Immobilienauktionen ermöglicht Maklern einen rechtssicheren und transparenten digitalen Versteigerungsprozess. Nahtlos lässt sich so für über SMG Real Estate inserierte Objekte in einem schnellen, nachvollziehbaren Prozess  Bieterverfahren mit verifizierten Interessenten starten.

    Die Vermietung und der Verkauf von Immobilien gewinnen mit dem Einsatz digitaler Tools immer stärker an Effizienz. Die schafft Business-Kunden nicht nur zusätzlichen Komfort und eine höhere Performance, sondern Freiraum für den wichtigen Kundenkontakt.

    Wer sich einen Überblick über alle neuen digitalen Produkte verschaffen will, schaut hier nach.

  • Digital Real Estate Summit: Innovation trifft Immobilien

    Digital Real Estate Summit: Innovation trifft Immobilien

    Der Digital Real Estate Summit ist die Plattform für alle Akteurinnen und Akteure der Immobilienwirtschaft, die die digitale Welt als Chance begreifen und neue Geschäftsmöglichkeiten erschliessen bzw. bestehende weiterentwickeln wollen. Eine Ausstellung von Digitalprodukten und –systemen, die die Zukunft der Immobilienwirtschaft vorwegnehmen, zeigt, was heute schon Praxis ist. Denn vieles ist machbar, wenn man die richtigen Informationen hat!

    Werden Sie Teil des Netzwerkes und seien Sie am 6. März 2025 in Baden dabei.

    Das vielseitige Programm bietet etwas für alle, die die Digitalisierung der Immobilienbranche aktiv mitgestalten wollen. Lassen Sie sich von inspirierenden Keynotes beeindrucken, in denen renommierte Persönlichkeiten ihre Visionen und Erfahrungen teilen. Gewinnen Sie neue Perspektiven durch praxisorientierte Workshops, die Ihnen Einblicke in aktuelle Themen und Best Practices geben.

    Die spannende Ausstellung wird Ihnen die neuesten Trends und Entwicklungen der Branche präsentieren. Ob Smart Buildings, digitale Plattformen oder KI-gestützte Lösungen – hier finden Sie die Innovationen, die morgen den Markt bestimmen werden.

    Natürlich kommt auch das Networking nicht zu kurz. Tauschen Sie sich am 10. Digital Real Estate Summit 2025 mit anderen Fachleuten und Visionärinnen und Visionären aus und knüpfen Sie wertvolle Kontakte. Kulinarische Highlights sorgen dafür, dass Sie den Tag in entspannter Atmosphäre geniessen können.

    Der Digital Real Estate Summit ist seit Jahren die führende Plattform, um über die Transformation der Immobilienwirtschaft zu diskutieren. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit anderen Pionierinnen und Pionieren zu vernetzen und Ihr Wissen zu erweitern. Jetzt anmelden und Teil des wichtigsten Branchenevents werden

    Seien Sie dabei, wenn Visionärinnen und Visionäre sowie Branchen-Leaderinnen und Leader zukunftsweisende Lösungen erarbeiten. Lassen Sie sich inspirieren, gestalten Sie die digitale Immobilienwelt aktiv mit und feiern Sie mit uns das 10-jähirge Bestehen des Digital Real Estate Summit!

    Weitere Infos: https://www.digitalrealestate.ch

  • Smart-City-Strategie Zug

    Smart-City-Strategie Zug

    Die Herausforderungen des Stadtwachstums, von der Klimakrise über die Verkehrslogistik bis zur Siedlungsverdichtung, verlangen nach ganzheitlichen Ansätzen. Zug setzt dabei auf die Digitalisierung als Schlüsselstrategie. Mit ihrer starken technologischen Basis und dem aktiven Einbezug aller städtischen Akteure bietet die Smart-City-Strategie Zug innovative Antworten auf die Fragen der Zukunft.

    Intelligente Verwaltung und bürgernahe Dienstleistungen
    Die Stadt Zug strebt eine effiziente, bürgernahe Verwaltung an, die den Zugang zu Dienstleistungen erleichtert und Transparenz fördert. Digitale Technologien, wie etwa Open Data und smarte Verwaltungsprozesse, bieten Bürgerinnen und Bürgern orts- und zeitunabhängige Zugänge zu städtischen Angeboten. Dieser kundenfreundliche Ansatz stärkt den Dialog zwischen Stadt und Bevölkerung und macht Zug zur Vorreiterin für eine moderne Stadtverwaltung.

    Gesellschaftliche Teilhabe und digitale Kompetenzen stärken
    Mit der Smart-City-Strategie schafft Zug neue Plattformen für die Teilhabe aller gesellschaftlichen Gruppen. Digitale Kanäle erweitern den Dialog und fördern das Mitspracherecht, insbesondere für jüngere Generationen und weniger mobile Personen. Bildungsangebote sollen die digitalen Kompetenzen sowohl der Bevölkerung als auch der Verwaltung verbessern und die Zugerinnen und Zuger für die Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation fit machen.

    Smart Mobility für nachhaltige Mobilität und Lebensqualität
    Eine zentrale Säule der Strategie ist die smarte Mobilität. Innovative Technologien und alternative Verkehrsformen sollen den Pendelverkehr entlasten, Emissionen reduzieren und die Aufenthaltsqualität erhöhen. Zug setzt dabei auf Echtzeitdaten, intermodale Mobilität und den Ausbau emissionsfreier Verkehrsträger. Das Ziel: eine saubere, sichere und nachhaltige Mobilität, die das Stadtleben bereichert.

    Innovationsstarker Wirtschaftsstandort
    Mit seiner dynamischen Start-up-Szene und innovativen Branchen wie Fintech und Blockchain schafft Zug ein attraktives Umfeld für Hightech-Unternehmen und qualifizierte Fachkräfte. Die Smart-City-Strategie stärkt das Standortprofil und vernetzt Unternehmen, die sich für eine nachhaltige Wirtschaft und Kreislaufprozesse einsetzen. Zug wird so nicht nur als Lebensraum, sondern auch als Wirtschaftsstandort zukunftsfähig aufgestellt.

    Nachhaltigkeit und Umweltschutz durch smarte Technologien
    Die Förderung von Energieeffizienz und CO2-Reduktion ist ein zentrales Ziel der Strategie. Digitale Anwendungen wie «Smart Metering» ermöglichen eine transparente Darstellung des Energieverbrauchs und fördern den bewussten Umgang mit Ressourcen. Die Stadt setzt auf den Ausbau erneuerbarer Energien und eine intelligente Nutzung der bestehenden Infrastruktur – ein klares Bekenntnis zu Klimaschutz und nachhaltiger Stadtentwicklung.

  • Effiziente Vermietung dank KI

    Effiziente Vermietung dank KI

    Die Schweizer Immobilienbranche trägt rund 20 Prozent zum BIP bei, doch die Digitalisierung hinkt hinterher. SMG Real Estate setzt mit einer Innovationsoffensive neue Massstäbe. Plattformen wie ImmoScout24, Homegate und Flatfox bieten nun volldigitale Lösungen, die Inserate schneller erstellen, Besichtigungen vereinfachen und den gesamten Mietprozess optimieren.

    Ein zentraler Baustein ist der Flatfox-Messenger, der auf den genannten Plattformen integriert wird. Diese WhatsApp-ähnliche Kommunikationslösung bündelt den gesamten Austausch zwischen Mietinteressenten und Vermietern. Besichtigungstermine, Bewerbungen und Zusagen lassen sich nahtlos verwalten – ohne die übliche E-Mail-Flut.

    KI-gestützte Inserate für maximale Effizienz
    Auch bei der Inserateerstellung setzt SMG Real Estate auf Automatisierung. Makler und Bewirtschafter können mit wenigen Klicks ein vollständiges Inserat generieren. Durch Eingabe der Immobilienadresse werden alle relevanten Daten wie Grösse und Ausstattung automatisch ergänzt, und ein KI-gestützter Text wird erstellt.

    Diese Innovation spart pro Inserat durchschnittlich 14 Minuten. Hochgerechnet auf die Vielzahl an täglichen Inseraten ergeben sich erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen. So bleibt mehr Zeit für das Kerngeschäft – den direkten Kontakt mit Interessenten.

    Zukunftssichere Lösungen für die Branche
    Das Unternehmen will die Schweizer Immobilienbranche fit für die digitale Zukunft machen. Die neuen Technologien bieten nicht nur Komfort und Effizienz, sondern tragen auch zur Professionalisierung und Wettbewerbsfähigkeit der Branche bei.

    Mit dieser Initiative beweist SMG Real Estate, dass digitale Innovationen den Immobilienmarkt nachhaltig verändern und einen echten Mehrwert für alle Beteiligten schaffen.

  • Erkenntnisse vom «Fokus Standort» des Kantons Zürich

    Erkenntnisse vom «Fokus Standort» des Kantons Zürich

    Um den Kanton Zürich langfristig als attraktiven Wirtschaftsstandort zu positionieren, setzt die Volkswirtschaftsdirektion auf Dialog und Zusammenarbeit. Beim «Fokus Standort» wurden aktuelle Trends und Herausforderungen analysiert, darunter Digitalisierung, Fachkräftemangel und regulatorische Entwicklungen.

    Die Diskussion basierte auf der «Trendanalyse Standort Kanton Zürich», die vier zentrale Einflussfaktoren identifizierte: Künstliche Intelligenz und Automatisierung, demografischer Wandel, zunehmende Regulierungsdichte sowie die wirtschaftliche Unsicherheit im Verhältnis zur EU.

    Workshops zu zentralen Standortthemen
    In vier themenspezifischen Workshops wurden Herausforderungen und Lösungsansätze vertieft behandelt.

    Fachkräfte: Wie kann die Arbeitsmarktsituation durch bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, technologische Innovationen und längere Lebensarbeitszeiten stabilisiert werden?

    Technologie: Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz in Unternehmen und Bildungseinrichtungen, und wie können digitale Kompetenzen gezielt gefördert werden?

    Regulierung: Wie lassen sich Unternehmen trotz steigender administrativer Anforderungen entlasten, um Wettbewerbsfähigkeit zu sichern?

    Mobilität: Welche Konzepte können Wegdistanzen reduzieren und nachhaltige Verkehrslösungen fördern?

    Die erarbeiteten Massnahmen sollen nun in Arbeitsgruppen weiterentwickelt und in konkrete Handlungsempfehlungen überführt werden.

    Demografischer Wandel und Arbeitskräftemangel
    Regierungsrätin Carmen Walker Späh eröffnete die Diskussion zur demografischen Entwicklung. Sie betonte, dass der steigende Renteneintritt und die geringe Zahl an Nachwuchskräften eine grosse Herausforderung für den Arbeitsmarkt darstellen. Neben einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie seien technologische Effizienzsteigerungen sowie eine längere Lebensarbeitszeit zentrale Lösungsansätze.

    In der abschliessenden Paneldiskussion mit führenden Wirtschafts- und Branchenvertreter wurden weitere Strategien gegen den Arbeitskräftemangel erörtert. Der Kanton Zürich setzt damit gezielt auf einen konstruktiven Austausch, um den Wirtschaftsstandort zukunftssicher zu gestalten.

  • Graubünden unterstützt digitale Innovation im Holzbau

    Graubünden unterstützt digitale Innovation im Holzbau

    Der Kanton Graubünden fördert die digitale Transformation des Bauprozesses im Elementholzbau. Konkret stellt die Kantonsregierung bis zu 666’131 Franken für das Projekt SmartFlow System der QUADRIN AG bereit. Das zu Uffer in Surses gehörende Holzbausystem QUADRIN ermöglicht die Erstellung von an individuelle Wünsche angepasste Holzbauten aus modularen Bauteilen.

    Uffer will QUADRIN digitalisieren, um «der steigenden Nachfrage an vermehrt grossvolumigen Temporärbauten gerecht zu werden», erläutert die Kantonsregierung in einer Mitteilung zu ihrem Förderbeschluss. Die Investitionskosten für SmartFlow System insgesamt werden dort auf rund 1,61 Millionen Franken beziffert.

    Im Projekt SmartFlow System will Uffer bereits vorhandene digitalisierte Elemente seines modularen Systems wie die Planung der Bauteile und die Ansteuerung der Produktionsmaschinen miteinander verbinden und durch weitere digitale Elemente ergänzen. Dafür plant das Unternehmen, digitale Werkzeuge zur Prozesssteuerung, Qualitätssicherung und Effizienzsteigerung einzuführen. Zur Minimierung von Fehlern im Bauprozess ist zudem der Einsatz von Mixed Reality geplant, bei der natürliche und künstliche Wahrnehmung verbunden werden.

    Nach Ansicht der Regierung des Kantons Graubünden bringt das Projekt «einen innovativen, nachhaltigen Ansatz in die Baubranche», der als Vorbild für zukünftige Prozessentwicklungen dienen und weitere Mitglieder der Branche dazu motivieren könne «ähnliche Initiativen anzustossen». Die Mittel für die QUADRIN AG werden nach dem Gesetz zur Förderung der digitalen Transformation in Graubünden bereitgestellt.

  • Amt stellt Weichen für die Zukunft

    Amt stellt Weichen für die Zukunft

    Das Amt für Arbeit reagiert auf die Veränderungen in der Arbeitswelt, darunter den demografischen Wandel, den Arbeitskräftemangel und die fortschreitende Digitalisierung. Bis 2030 soll die Organisation effizienter, kundenfreundlicher und digitaler werden. Ein zentrales Ziel ist es, den  Stellensuchenden und Unternehmen zeitgemässe Dienstleistungen und einen vereinfachten Zugang zu Informationen zu bieten.

    Hans Rupp, Amtsleiter des AFA, erklärt: „85 Prozent der Anmeldungen erfolgen bereits digital, Tendenz steigend. Unsere Kundinnen und Kunden wünschen sich zentrale Anlaufstellen und unkomplizierte Prozesse, die wir durch optimierte digitale Angebote bereitstellen möchten.“

    Zusammenlegung der Standorte für mehr Effizienz
    Aktuell verteilen sich die Dienstleistungen des AFA auf 16 RAV-Standorte im gesamten Kanton. Künftig sollen fünf bis sieben zentrale Standorte diese Aufgaben übernehmen. Diese Anpassung wird schrittweise umgesetzt und basiert auf vertieften Analysen. Ein Stellenabbau ist dabei nicht geplant.

    Hans Rupp führt weiter aus: „Die bisherige Struktur stammt aus einer Zeit, als der öffentliche Verkehr noch nicht so gut ausgebaut war. Heute ermöglicht uns die Zentralisierung, Flächen zu reduzieren und Spezialisierungen sowie individuelle Beratungen langfristig aufrechtzuerhalten.“ Durch die Zusammenlegung können Teams vergrössert und Ressourcen effizienter eingesetzt werden. Gleichzeitig bleibt die Organisation skalierbar, um bei steigender Arbeitslosigkeit flexibel reagieren zu können.

    Mehrwert für den Wirtschaftsstandort Zürich
    Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh betont die strategische Bedeutung der Modernisierung: „Unser Ziel ist es, das Amt für Arbeit als modernes und kundenorientiertes Kompetenzzentrum für den Arbeitsmarkt zu positionieren. Davon profitieren nicht nur unsere Kundinnen und Kunden, sondern auch unser gesamter Wirtschaftsstandort Zürich.“

  • Neue Initiativen für nachhaltige Digitalisierung und Wirtschaft

    Neue Initiativen für nachhaltige Digitalisierung und Wirtschaft

    Die SMG Swiss Marketplace Group hat ein neues Nachhaltigkeitsmanifest präsentiert. Mit dem Dokument will das Unternehmen laut einer Mitteilung sein Engagement für nachhaltige Geschäftspraktiken unterstreichen. Das Manifest enthält vier zentrale Säulen, die den künftigen Handlungsrahmen der SMG beschreiben sollen.

    Zu diesen zählen Integrität durch gute Unternehmensführung und Transparenz, Schutz der digitalen Zukunft durch fortschrittliche Cybersicherheit und Datenschutz, Stärkung der Mitarbeitenden durch Förderung eines inklusiven Arbeitsumfelds sowie positives Engagement durch ökologische und soziale Initiativen.

    Im Rahmen der neuen Nachhaltigkeitsstrategie setzt sich SMG für verschiedene Initiativen ein, so für die Förderung der Elektromobilität, die Reduzierung von Kohlendioxidemissionen in verschiedenen Geschäftsbereichen und die Verbesserung der Energieeffizienz in ihren Rechenzentren.

    Als ein wichtiges Beispiel sieht das Unternehmen seinen Online-Marktplatz Ricardo an. «Seit 25 Jahren bietet Ricardo eine echte Alternative für einen verantwortungsvollen Konsum», wird Christoph Tonini, CEO von SMG, in der Mitteilung zitiert. «Durch seinen kreislaufwirtschaftlichen Ansatz, der die Wiederverwendung von Produkten fördert, ist Ricardo ein zentraler Treiber für nachhaltiges Konsumverhalten in der Schweiz. Nachhaltigkeit ist seit Beginn ein Teil unserer DNA, und wir sind entschlossen, diesen Ansatz auf unsere gesamte Gruppe auszuweiten.»

    In der SMG Swiss Marketplace Group sind die digitalen Marktplätze von TX Group, Ringier und Mobiliar vereint. Diese fokussieren unter anderem auf Immobilien, Automotive und Finanzen.

  • Neue Grundlagen Datenaustausch im Bauprozess

    Neue Grundlagen Datenaustausch im Bauprozess

    Seit über drei Jahrzehnten bildet die SIA 451 das Fundament für den standardisierten Datenaustausch in der Bauwirtschaft. Ursprünglich als Leitlinie für Leistungsverzeichnisse konzipiert, legte sie bereits 1992 fest, wie Datenfelder strukturiert und ausgetauscht werden. Ergänzt durch moderne Anforderungen, wie die Einbindung von Bildern und Memos, hat sich die Norm kontinuierlich den Bedürfnissen der Branche angepasst. Dennoch war eine grundlegende Überarbeitung längst überfällig.

    Neue Inhalte und Ziele der Revision
    Die überarbeitete SIA 451 definiert nicht nur die Prozesse und Begriffe des Informations- und Datenaustauschs, sondern stellt auch klare Anforderungen an Lieferobjekte, IT-Infrastrukturen und die Qualitätssicherung. Durch die Einführung eines standardisierten Informationsmanagement-Prozesses werden folgende Aspekte geregelt:

    Klare Definition von Schnittstellen und Datenstrukturen
    Qualitätssicherung:
    Standards für die Überprüfung und Zertifizierung von Softwarelösungen.

    IT-Infrastruktur:
    Anforderungen an Technik und Kompetenz der Akteure.

    Diese Neuerungen gewährleisten, dass die Norm auch in Zukunft als Basis für fortschrittliche Lösungen und Standards im Bauwesen dient.

    Relevanz für die Baupraxis
    Die Bedeutung der SIA 451 für den Bauprozess kann kaum überschätzt werden. Sie ist nicht nur Basis zahlreicher Softwarelösungen, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil der Kommunikation zwischen allen Akteuren – von der Planung über die Beschaffung bis hin zum Betrieb und der Instandhaltung von Bauten. Indem sie offene Standards fördert, schafft sie Transparenz und Zugang für alle Marktteilnehmer. Dies stärkt die Zusammenarbeit und ermöglicht es, technologische Innovationen effizient zu integrieren.

    Ein Standard für die Zukunft
    Mit der Revision der SIA 451 wird ein entscheidender Schritt in Richtung digitaler Transformation der Bau- und Planungsbranche gemacht. Die überarbeiteten Inhalte setzen neue Maßstäbe für den Datenaustausch und schaffen eine solide Basis für zukünftige Entwicklungen. Damit bleibt die SIA 451 ein unverzichtbares Werkzeug für alle, die in der Bauwirtschaft tätig sind.

  • Mit digitalen Tools jetzt noch effizienter zum Erfolg

    Mit digitalen Tools jetzt noch effizienter zum Erfolg

    In der aktuellen Marktsituation ist Effizienz in den Vermarktungs- und Bewirtschaftungsprozessen für Immobilienprofis wichtiger denn je. Eine zügige Vermietung oder ein schneller Verkauf bedeuten geringere Kosten. Mit optimierten digitalen Betriebs- und Kommunikationsabläufen gewinnen Makler:innen und Immobilienverwalter:innen zudem wertvolle Zeit, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: die Betreuung der Mieter:innen und Eigentümer:innen. Die neuen digitalen Lösungen von SMG Real Estate bieten dabei die ideale Unterstützung, um im Immobiliengeschäft Zeit und Geld zu sparen und gleichzeitig die Qualität der Kund:innenkommunikation zu verbessern.

    Automatisierung und Künstliche Intelligenz (KI) sind zwei wichtige neue Details, mit denen die SMG Real Estate ihre Business-Kund:innen darin unterstützt, den Vermarktungsprozess effizienter zu machen. Neue Tools, die auf diesen Technologien basieren, erleichtern und beschleunigen den Insertionsprozess erheblich. Es genügt bereits, die Adresse und einige spezifische Daten zum Objekt einzugeben und schon wird das Inserat automatisch erstellt. Dabei greift die Software auf die umfangreiche Datenbank von IAZI zu.

    Sekundenschnell werden zusätzlich prägnante und ansprechende Objekttexte erstellt, die die spezifischen Vorzüge der Immobilie optimal darstellen. Die neue KI-Lösung ist komfortabel und optional verfügbar in die Benutzeroberfläche des Business Managers integriert.

    Kundenbindung über schnelle und professionelle Kommunikation stärken

    Die Kommunikation mit potenziellen Mietinteressent:innen wird jetzt durch die Flatfox Tools, die ebenfalls in den Business Manager integriert sind, erheblich einfacher. Der Flatfox Messenger ermöglicht eine effiziente Steuerung des gesamten Vermietungsprozesses. Angefangen bei der Terminplanung für Besichtigungen bis hin zum Online-Bewerbungsmanagement und der automatischen Generierung von Absagen – alles lässt sich nun mit wenigen Klicks erledigen. Diese Vereinfachung schafft Raum für die wesentlichen Aufgaben, wie die intensive Betreuung von Eigentümer:innen und Mieter:innen. Ein besonders nützliches Feature ist die digitale Referenzprüfung, die einen schnellen Zugriff auf alle relevanten Informationen zu Mietinteressent:innen erlaubt und somit die Chancen auf zügige Mietabschlüsse erhöht.

    Zusätzlich gewährleistet eine verbesserte Lead-Qualifizierung, dass alle Kontaktanfragen sämtliche notwendigen Informationen zur Qualifizierung der Kund:innen enthalten, einschliesslich relevanter finanzieller Aspekte. Immobilienprofis erhalten so alle entscheidungsrelevanten Informationen auf einen Blick, was die Erfolgschancen im Vermietungsprozess steigert und schnellere Abschlüsse ermöglicht.

    Nicht zuletzt wird der Zugang zu einem umfassenden digitalen Ökosystem ermöglicht, das zahlreiche weitere Partnerleistungen umfasst. Kund:innen können nun alle Angebote von SMG Real Estate über ein einziges Login erreichen. Dies bedeutet, dass sie mit nur einer Anmeldung Zugriff auf das gesamte SMG Real Estate Ökosystem erhalten, inklusive täglicher Updates im Business Manager und den Services von Drittanbietenden – alles zentral und benutzerfreundlich verfügbar.

    Es gibt bereits viel positives Feedback von bestehenden und neuen Kund:innen, welche die digitalen Tools der SMG Real Estate im Praxis-Check getestet haben. Die zahlreichen Rückmeldungen fliessen direkt in Prozesse ein, mit denen die angebotenen Lösungen und Services weiterentwickelt und an zusätzlichen Innovationen gearbeitet wird. Dies mit dem Ziel: Immobilienprofis in der Schweiz die digitale Vermietung und Bewirtschaftung auf einem maximalen Effizienz- und Professionalitätslevel zu ermöglichen.

  • Trafo Baden erstrahlt im Zeichen des Real Estate Award 2024

    Trafo Baden erstrahlt im Zeichen des Real Estate Award 2024

    Mara Schlumpf, Geschäftsführerin und Organisatorin der Awardverleihung: «Ich habe mich sehr gefreut, mit den zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft die Besten der Bau- und Immobilienbranche zu würdigen. Es war ein unvergesslicher Anlass.»

    Die Gewinner der begehrten Kristallglastrophäen wurden in fünf Kategorien ausgezeichnet:
    • Vermarktung: emonitor AG
    • Digital: Novalytica AG
    • Nachhaltigkeit: Flughafen Zürich
    • Projektentwicklung und Innovation: Cham Group
    • Immobilien Persönlichkeit des Jahres: Dr. Hans-Peter Bauer

    Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Impact Speech der Frauenförderin und Fintech-Gründerin Patrizia Laeri, die auf den Gender Property Gap aufmerksam machte. Der inspirierende Beitrag führte eindrücklich die Bedeutung von Gleichberechtigung in der Immobilienbranche vor Augen. Moderatorin Annina Campell leitete ein Sofagespräch mit Ständerat und FDP-Präsident Thierry Burkart, das zusätzlich die politischen Perspektiven auf die Branche und ihr Potenzial aufzeigte.

    Für viele Lacher sorgte derweil der Comedian Joël von Mutzenbecher, während die Band «The B-Shakers» mit ihrem Rockabilly-Sound den Abend stimmungsvoll abrundete.

    Die Real Estate Award AG dankt allen Beteiligten und Gästen für den erfolgreichen Abend und freut sich auf weitere innovative Impulse für die Zukunft der Immobilienbranche.

  • Zürcher Versorger bauen Smartmeter-Netz aus

    Zürcher Versorger bauen Smartmeter-Netz aus

    Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz), Energie 360° und die Wasserversorgung Zürich (WWZ) weiten laut einer Medienmitteilung die Ausstattung mit Smartmetern aus. Sie ersetzen analoge Zähler, die noch von Hand ausgelesen wurden. Dadurch könnten Verbrauchsdaten schneller erfasst und übermittelt werden. Indem Strom, Wasser und Gas digital ausgelesen werden, hätten Kunden mehr Transparenz über den Verbrauch. Für die Wasserversorgung entstehen zusätzliche Vorteile bei der Fehlersuche. Über digitale Wasserzähler seien eventuelle Leckagen und Rohrschäden rascher feststellbar.

    Seit August 2024 arbeitet die ewz an der Versorgung mit digitalen Zählgeräten, heisst es. Gasversorgerin Energie 360° sei seit April am Ausbau smarter Messsysteme beteiligt. Bis 2029 plant ewz den Austausch möglichst vieler konventioneller Zähler durch digitale Zähler. Rund 300’000 Smartmeter sollen in der Stadt Zürich verfügbar sein, weitere 4000  im Versorgungsgebiet der ewz in Graubünden. Die WVZ kündigt den Einbau von 33’000 intelligenten Wasserzählern bis 2036 an.

    „Mit dem Einbau intelligenter Zähler machen wir einen wichtigen nächsten Schritt zur Digitalisierung der Versorgungsnetze“, wird Stadtrat Michael Baumer, Vorsteher des Departements der Industriellen Betrieb, zitiert.

    Die Smartmeter werden wie die Vorgänger weiterhin vorwiegend im Keller installiert.

  • Gemeinsam für eine attraktive Bewirtschaftung

    Gemeinsam für eine attraktive Bewirtschaftung

    Böse Zungen (und langjährige Marktbeobachter) behaupten, dass das Immobilienbusiness in der Schweiz läuft, in guten wie in schlechten Zeiten und ohne viel Zutun der Immobilienbrache. Das Beispiel Bewirtschaftung zeigt allerdings, dass nicht immer alles gut läuft. Der beliebte Sündenbock von Mietern und Medien muss den Kopf hinhalten, wenn der Referenzzins steigt und zinsbedingte Mietpreisreduktionen rückgängig gemacht werden. Oder wenn Nebenkosten steigen, weil Energiekosten explodieren. Oder wenn Zoff unter Nachbarn eskaliert, weil die Grillsaison anfängt. Oder wenn Mieten steigen, weil das Angebot nicht mit der Nachfrage mithält.

    Bewirtschafter – genauer bzw. mehrheitlich: Bewirtschafterinnen – haben eine spannende und anspruchsvolle Aufgabe: sie müssen zwei sehr unterschiedliche Kategorien von Kunden zufriedenstellen: ihre Auftraggeber, in der Regel Privateigentümer und Vermögensverwalter, für die sie Liegenschaftsbestände unterhalten und Liegenschaftserträge optimieren sollen, und ihre Mieter, die erwarten, dass ihre Anliegen unbürokratisch erfüllt, Mängel und Schäden rasch behoben, nervige Nachbarn erzogen und Nebenkosten minimiert werden.

    Die anspruchsvolle Aufgabe wird zur Belastung, wenn Auftraggeber immer mehr Leistungen für immer weniger Geld fordern, um ihre Renditen zu stützen, und wenn Mieter immer höhere Ansprüche stellen, weil sie davon ausgehen, dass steigende Wohnkosten mit einem höheren Service-Level einhergehen und «nein» keine Antwort ist.

    Die Belastung hat Konsequenzen. Wir haben im Auftrag des SVIT Zürich zwischen Oktober 2023 und Januar 2024 eine Online-Befragung unter aktiven und ehemaligen Bewirtschaftern durchgeführt, um herauszufinden, wie Aktive den Beruf einschätzen, wohin es die Ehemaligen verschlagen hat und unter welchen Bedingungen sie in die Bewirtschaftung zurückkehren würden.

    Die Antworten sind ernüchternd. Obwohl sich 80% der aktiven Bewirtschafterinnen mit ihrer Arbeit identifizieren, spielt eine Mehrheit mit dem Gedanken, den Job zu wechseln (Bild 1). Besonders bedenklich ist dabei, dass sich zwei Drittel der «Seniors» überlegen, ob sie der Bewirtschaftung den Rücken kehren sollen, und dass sich jede neunte Teamleiterin im vergangenen halben Jahr auf eine Stelle ausserhalb der Bewirtschaftung beworben hat. Die Branche riskiert, ihre erfahrensten Leistungsträgerinnen zu verlieren.

    Wir glauben nicht, dass sich die Immobilienwirtschaft den Verlust von erfahrenen Bewirtschafterinnen leisten kann. Eigentümer und Vermögensverwalter beklagen sich schon heute, dass mit jeder Fluktuation Wissen verloren geht und Aufgaben liegenbleiben. Der Versuch, die Kontinuität in der Bewirtschaftung mit Asset Managern sicherzustellen, die früher selbst in der Bewirtschaftung gearbeitet haben, ist nachvollziehbar – aber kontraproduktiv. Unscharfe Rollen- und Aufgabenteilungen führen fast immer zu Friktionen, das Mikromanagement trägt dazu bei, dass Bewirtschafterinnen sich andere Aufgabenbereiche suchen.

    Auch Mieter haben viel zu verlieren. Schon heute wird moniert, dass es immer schwieriger wird, hinter Apps und Webformularen persönliche Ansprechpartner zu finden, und dass personelle Wechsel dazu führen, dass Anliegen versanden. Selbst der Mieterverband, der Bewirtschafterinnen gerne als «Abzocker» portraitiert und Mieter dazu auffordert, Mietzinserhöhungen und Nebenkostenabrechnungen «lieber einmal zu viel» anzufechten, sollte eigentlich wissen, dass das Mieterland Schweiz ohne sachkundige Bewirtschafterinnen nicht funktioniert.

    So schwierig es manchmal scheinen mag: es ist möglich, die Bewirtschaftung wieder attraktiver zu machen. Wir glauben, dass Liegenschaftsverwaltungen, Auftraggeber und Branchenverbände mit einem konzertierten Effort viel bewegen können.

    Liegenschaftsverwaltungen können mehr machen, um Bewirtschafterinnen im Tagesgeschäft und im Umgang mit grossen Portfolios zu entlasten. In vielen Verwaltungen könnten Arbeitsprozesse formalisiert, vereinfacht, standardisiert und sauber digitalisiert werden. Digitalisierungszombies könnten schneller entsorgt und Führungsdefizite aktiver adressiert werden. Offerierte Leistungen könnten oft klarer definiert werden, um Erwartungen zu managen und Konflikte zu vermeiden; wenn Konflikte eskalieren, könnten Bewirtschafterinnen oft besser vor Anfeindungen geschützt werden.

    Auftraggeber könnten sich vermehrt darauf besinnen, dass Qualität einen Preis hat, und dass auch Liegenschaftsverwaltungen keine Patentrezepte haben, um mit den oft schwer greifbaren – und manchmal trügerischen – Digitalisierungsdividenden Betriebskosten zu senken. Tatsache ist, dass die Bewirtschaftung anspruchsvoller und aufwändiger geworden ist, und dass der Erhalt und die Erneuerung des Gebäudeparks mehr Köpfe und Kompetenzen brauchen. Kontrolle ist in diesem Kontext zweifellos nötig, aber es braucht auch eine konstruktive Kooperation. Investitionen in Asset Mikromanager bringen wenig, wenn der Bewirtschaftung dadurch zusätzliche Aufwände entstehen und nötige Ressourcen entzogen werden.

    Schliesslich können Dienstleister und Branchenverbände das Aus- und Weiterbildungsangebot ausbauen, um Bewirtschafterinnen besser auf veränderte Aufgaben und Arbeitsweisen vorzubereiten.

    Der klassische Ausbildungsweg vom Sachbearbeiter zum Bewirtschafter geht davon aus, dass Bewirtschafterinnen alles können, was zum Werterhalt und der Ertragsoptimierung des Gebäudebestands beitragen könnte, von der Übergabe von Mietobjekten über die Liegenschaftsbuchhaltung zur Ausarbeitung von Unterhaltsstrategien und der Begleitung von Mieterausbauten und Sanierungen, und dass drei Jahre Berufserfahrung und ein Fachausweis reichen, um ein Bewirtschaftungsteam zu führen.

    Die Immobilienwirtschaft braucht neben klassischen Allroundern auch Spezialisten, die wissen, wie die Energie- und Emissionsintensität von Bestandsliegenschaften mit vertretbarem Aufwand reduziert werden kann, wie Nachverdichtungsprojekte ohne viel Nebengeräusche umgesetzt werden können oder wie Shopping-Center belebt werden können. Dazu braucht es Aus- und Weiterbildungspfade, die Quer- und Wiedereinsteigern die Möglichkeit geben, ihre Stärken auszuspielen, ohne dass sie das gesamte Bewirtschaftungswissen internalisieren müssen. Und es braucht das Bewusstsein, dass die Wertschöpfung im Bestand immer öfter einen Team-Effort erfordert, an dem neben klassischen Bewirtschafterinnen auch andere Fachexperten einen wesentlichen Beitrag leisten.

    Die Akteure der Immobilienwirtschaft haben es in der Hand, diesen Beitrag angemessen zu honorieren.

  • Fokus auf smarte und nachhaltige Gebäude

    Fokus auf smarte und nachhaltige Gebäude

    Susanne Seitz ist laut einer Mitteilung die erste Chefin des Geschäftsbereichs Buildings von Siemens Smart Infrastructure. Bisher war sie als Head Sales and Marketing von Siemens Smart Infrastructure unter anderem für die digitale Transformation des Vertriebs und des Marketings auf globaler Ebene zuständig. Davor war sie Mitglied des Group Executive Management von Landis + Gyr. Die Schweizerin hat Umwelttechnik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich studiert und einen Executive MBA an der Universität St.Gallen erworben.

    Der Geschäftsbereich Buildings bündelt seit dem 1. Oktober alle gebäuderelevanten Bereiche von Siemens. Er verfügt über fast 30‘000 Mitarbeitende weltweit und arbeitet mit einem Ökosystem von Partnern in 60 Ländern zusammen. „Gebäude verursachen mehr als 40 Prozent der jährlichen globalen CO2-Emissionen weltweit und wir haben die Verantwortung, deren Dekarbonisierung voranzutreiben“, wird Matthias Rebellius, Vorstandsmitglied und CEO von Smart Infrastructure, in der Mitteilung zitiert. „Intelligentere Gebäude schaffen Mehrwert für Eigentümer, Nutzer, Betreiber und die gesamte Umwelt.“

    Der neue Geschäftsbereich soll die Führungsposition von Siemens auf dem Gebäudemarkt weiter ausbauen. „Mit innovativer Technologie können wir die Transformation hin zu intelligenteren, selbstständigeren und autonomeren Gebäuden beschleunigen, indem wir die Vorteile von Künstlicher Intelligenz, IT/OT-Konvergenz sowie digitalen Services nutzen“, wird Susanne Seitz zitiert.

    Siemens Smart Infrastructure hat seinen Sitz in Zug.

  • Wirtschaftsraum Schaffhausen – eine area for makers

    Wirtschaftsraum Schaffhausen – eine area for makers

    Schaffhausen hat sich als Wirtschaftsstandort in den letzten Jahren sehr erfolgreich entwickelt. Dank einer verlässlichen und zielgerichteten Standortstrategie des Kantons haben in den letzten 25 Jahren zahlreiche Firmen in Schaffhausen einen Sitz auf- und ihre Aktivitäten ausgebaut. Heute gehören die vielen Unternehmen mit international ausgerichteten Headquarterfunktionen ebenso zur Schaffhauser Firmenlandschaft wie die innovativ produzierenden Unternehmen, welche die Industrietradition des Kantons fortführen. Besonders erfolgreich sind die Schaffhauser Firmen in der Pharma und Chemie, im Maschinenbau sowie in der Kunststoffindustrie. Der Life-Science-Cluster in Schaffhausen ist einer der grössten der Schweiz und macht einen bedeutenden Teil der regionalen Wirtschaft aus. Dank der traditionell starken Fertigungsindustrie mit ihrer Exportorientierung sowie der hohen Dichte an international ausgerichteten Firmenzentralen hat Schaffhausen heute das fünfthöchste Bruttoinlandprodukt BIP pro Kopf aller Kantone. Ein Erfolg für den Kanton, der rund ein Prozent der Bevölkerung der Schweiz ausmacht.

    Mit seiner Industrie-Kompetenz positioniert sich Schaffhausen auch erfolgreich als führende Region in der Entwicklung und Anwendung von zukunftsweisenden Technologien an der Schnittstelle von Industrie und Digitalisierung. Dazu zählen Smart Mobility, Food Tech oder Advanced Materials. Deshalb investiert der Standort Schaffhausen in den Aufbau von Kompetenznetzwerken – mit Pioniergeist und Innovationskraft.

    Erfolgsrezept für den Standort
    Die gezielten Investitionen in die Rahmenbedingungen sind das Schaffhauser Erfolgsrezept. Heute überzeugt der Wirtschaftsstandort mit besten Voraussetzungen für ein gesundes Wachstum. Mit moderaten Steuern, Immobilien zu attraktiven Preisen und tiefen Lohnkosten bleibt den Unternehmen mehr zum Investieren. Dank sehr guten Verkehrsanschlüsse auf Strasse und Schiene zum nahe gelegenen internationalen Flughafen Zürich ist Schaffhausen schnell und bequem erreichbar. Als Teil des Metropolitanraums Zürich und eng vernetzt mit dem Wirtschaftsraum Süddeutschland profitieren Schaffhauser Unternehmen zudem von gut ausgebildeten Fachkräften und der Nähe zu zahlreichen Hochschulen. Die Schaffhauser Lebensqualität mit vielen attraktiven Wohnangeboten überzeugt Firmen und neue Arbeitskräfte, die zu neuen Einwohnerinnen und Einwohnern werden. Kurze Wege zu Behörden und Netzwerkpartnern helfen, die richtigen Kontakte zu finden. Entscheide werden schnell gefällt. Der Wirtschaftsstandort Schaffhausen ist stolz auf seinen Pioniergeist und seine Macher-Mentalität.

    Testimonials

    Christos Asimakopoulos

    CFO EMEA, ASPAdvanced Sterilization Products

    «Die unternehmensfreundliche Haltung, die kurzen Wege und die Offenheit der Behörden und der Wirtschaftsförderung, das überzeugt mich von Schaffhausen.»

    Dr. Stephanie Striegler

    General Manager Janssen Supply Chain Schaffhausen

    «Eine der Hauptstärken des Standorts sind die gut ausgebildeten, hochqualifizierten Fachkräfte»

  • Virtuelle Realität für Stadtplanung

    Virtuelle Realität für Stadtplanung

    Forschende der ZHdK und der ZHAW haben ein innovatives Werkzeug für eine partizipative Stadtgestaltung entwickelt. Mittels Virtueller Realität (VR) wird Einwohnenden und Verantwortlichen die Möglichkeit gegeben, geplante Umgestaltungen virtuell zu erleben. So können beispielsweise die Auswirkungen verkehrsberuhigender Massnahmen auf den Strassenlärm, die Platzverhältnisse oder den Velo- und Fussverkehr über den Seh- und Hörsinn sinnlich erfahrbar gemacht werden.

    Im Projekt Gestalte Zürich unterstützen die Forschenden die Zürcher Stadtverwaltung bei der Planung nachhaltiger Räume in der Stadt, erläutert die ZHdK in der Projektbeschreibung. Gestalte Zürich wird vom Amt für Städtebau der Stadt Zürich, dem städtischen Tiefbauamt und den Verkehrsbetrieben Zürich unterstützt. Weitere Praxispartnerinnen sind die Organisationen myclimate, umverkehR und Fussverkehr Schweiz. Prototypen des VR-Werkzeugs konnten am 20. September am Zürcher Park(ing) Day ausprobiert werden. Das noch bis zum nächsten Jahr laufende Projekt wird von der Digitalisierungsinitiative gefördert. Sie hat das Ziel, die Zusammenarbeit Zürcher Hochschulen beim Thema Digitalisierung zu stärken.

  • Revizto akquiriert Investitionen von Summit Partners

    Revizto akquiriert Investitionen von Summit Partners

    Revizto konnte sich eine Minderheitsbeteiligung des weltweit agierenden Investors Summit Partners mit Sitz in Boston sichern. Wie aus einer Mitteilung des Softwareanbieters für die Baubranche hervorgeht, soll das frische Kapital in den Ausbau des Mitarbeitendenteams, in die Produktentwicklung sowie in das internationale Wachstum des Unternehmens investiert werden. Revizto bietet eine cloud-basierte Software für Architekten und Bauingenieure an, in der Projekte sowohl in 3D-Modelle als auch in 2D-Plänen vorliegen und zeitgleich bearbeitet werden können. Dabei nutzt das Unternehmen eine App, Virtuelle Realität, durch QR-Codes gestützte Baupläne sowie weitere technologische Fortschritte im sogenannten AECO-Bereich (Architecture, Engineering, Construction, Operations). Für seine Geschäftsideen und Managementpraktiken wurde das Unternehmen im Juni mit dem Switzerland’s Best Managed Companies Award ausgezeichnet.

    „Mit Summit haben wir einen Partner gefunden, der unser Engagement und unsere Begeisterung für die Digitalisierung der AECO-Branche teilt und mit der DNA unseres Teams und der menschenorientierten Unternehmenskultur übereinstimmt“, wird Arman Gukasyan, Gründer und CEO von Revizto, in der Mitteilung zitiert. „Wir sind zuversichtlich, dass diese Partnerschaft Revizto voranbringen wird, indem sie uns Perspektiven und Ressourcen bietet, die es uns ermöglichen, die Entwicklung und Marktexpansion zu beschleunigen.“

    „Mit seiner innovativen Plattform hat Revizto eine begeisterte Benutzerakzeptanz bei 80‘000 Projekten weltweit erreicht und ein beeindruckendes, profitables Wachstum erzielt“, heisst es von Antony Clavel, Managing Director von Summit Partners.

  • Swisspower lanciert Plattform für lokale Stromgemeinschaften

    Swisspower lanciert Plattform für lokale Stromgemeinschaften

    Die Stadtwerke-Allianz Swisspower AG lanciert eine Plattform für lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG). „Mit dem Swisspower LEGhub bieten wir Stadtwerken und Energieversorgern eine elegante Lösung für die administrative Abwicklung von lokalen Elektrizitätsgemeinschaften, welche sonst viel Zeit und Ressourcen binden würde“, wird Orlando Gehrig in einer Medienmitteilung zitiert, Leiter Kooperationen & Innovation bei Swisspower. An dem Projekt beteiligen sich Energie Thun AG, Eniwa AG, IWB, Regio Energie Solothurn und das Stadtwerk Winterthur. Der LEGhub soll in die Systeme von Energieversorgern integriert werden. Die damit erzielte Automatisierung und Digitalisierung der Abläufe senke den zusätzlichen administrativen Aufwand der Energieversorger erheblich.

    Der LEGhub greife die Idee auf, Stromproduzenten sowie Verbraucherinnen und Verbraucher näher zusammenzubringen, um bei der gegenseitigen Stromversorgung zu kooperieren. „Der Swisspower LEGhub ist für uns als Stadtwerk Winterthur die ideale Lösung zur effizienten Abwicklung von LEG und zur einfachen Unterstützung unserer Kundschaft“, sagt Pascal Berchtold, Leiter Messwesen Services, Stadtwerk Winterthur.

  • Generis AG führt Wirtschaftsförderung fort

    Generis AG führt Wirtschaftsförderung fort

    Da der aktuelle Leistungsauftrag mit der Generis AG per Ende 2024 ausläuft, entschied die Schaffhauser Regierung, das Mandat zur Führung der Wirtschaftsförderung und der Geschäftsstelle Regional- und Standortentwicklung frühzeitig öffentlich auszuschreiben. Im zweistufigen Ausschreibungsprozess setzte sich die Generis AG gegen ihre Mitbewerberin durch.

    Verlängerung des Mandats bis 2032
    Der neue Leistungsvertrag tritt ab dem 1. Januar 2025 in Kraft und endet am 31. Dezember 2032. Dies gewährleistet Kontinuität und Stabilität in der Standortentwicklung des Kantons Schaffhausen.

    Zukunftsorientierte Massnahmen
    Die Generis AG wird ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen, mit besonderem Fokus auf Digitalisierung und demographische Herausforderungen. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen und regionalen Partnern bleibt dabei zentral.

    Vertrauen und Stabilität
    Der Schaffhauser Regierungsrat sieht in der erneuten Vergabe des Mandats an die Generis AG eine Bestätigung der bisherigen Erfolge und erwartet eine weitere Stärkung des Wirtschaftsstandortes Schaffhausen.

  • Unabhängig und selbstbestimmt: Die Initiative für eine souveräne Schweizer Immobilienwirtschaft

    Unabhängig und selbstbestimmt: Die Initiative für eine souveräne Schweizer Immobilienwirtschaft

    Reaktion auf die digitale Revolution
    Die Initialzündung für die Initiative kam durch die Erschütterung anderer Branchen, die von der digitalen Revolution überrollt wurden, wie etwa die Hotellerie durch Booking.com. Hoteliers sind mittlerweile gezwungen, auf dieser Plattform zu diktierten Konditionen zu inserieren. Dieses Beispiel zeigt: Wenn Akteure die Kontrolle über ihre Kundenschnittstellen und Daten verlieren, werden sie leicht zum Spielball der Marktführer.

    Am Beispiel der Hotellerie wissen wir, dass selbst grosse international tätige Unternehmen zu klein sind, um im Wettbewerb um Daten und Kundenschnittstellen eine dominante Rolle einzunehmen. Daher braucht es strategische Zusammenschlüsse, damit Rahmenbedingungen geschaffen werden können, die die Existenz aller Akteure nachhaltig sichern. Mit der Next Property AG ist ein solcher Zusammenschluss für die Immobilienwirtschaft entstanden. Die Initiative umfasst, seit der Lancierung im 2016, über 500 Aktionäre, welche die aktuellen Marktentwicklungen als bedrohlich einstufen und die Vision der Brancheninitiative unterstützen.

    Selbstbestimmung durch Datenhoheit
    «Daten sind Schlüsselressourcen. Wer die Daten kontrolliert, kontrolliert die Zukunft.», sagt Mario Facchinetti, mandatierter Geschäftsführer der Next Property AG. Der Ansatz ist klar: Die Kontrolle über Daten und Kundenschnittstellen in der Branche zu behalten, damit diese auch in Zukunft unabhängig und selbstbestimmt bleibt. Im Rahmen dieser Vision hat die Next Property AG im 2017 die Gelegenheit genutzt, um sich an der Immobilienplattform newhome.ch zu beteiligen. Durch dieses strategische Investment kann die Branche den Wettbewerb fördern und die Bedingungen sowie Ausrichtung des branchenfreundlichen Immobilienmarktplatzes aktiv mitgestalten.

    Bestätigung der Initiative
    Im 2021 fusionierten die führenden Schweizer Immobilienmarktplätze, was die Befürchtungen der Initianten bestätigte und die Bedeutung der Next Property AG, die sich für einen Markt mit gesunden Alternativen einsetzt, unterstrich. Somit wurde es wichtiger denn je, Immobilieninserate vorzeitig oder exklusiv auf newhome.ch zu publizieren. Damit liegt das Insertions- und Suchverhalten in der Kontrolle der Aktionäre. Sie haben es selbst in der Hand, ihre Objekte mit Vorlauf oder exklusiv auf der branchenfreundlichen Immobilienplattform zu inserieren und somit das Suchverhalten für professionell vermarktet Immobilien zu ihren Gunsten zu steuern.

    Digitalisierung: Fair statt zentralisiert
    Die Digitalisierung ist zentral für die Organisation von Prozessen und ein wesentlicher Faktor für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Sie darf jedoch nicht auf Kosten etablierter Wirtschaftsstrukturen und regionaler Arbeitsplätze gehen. Branchenakteure müssen sich gemeinsam dafür einsetzen, dass die digitale Wertschöpfung nicht zu stark zentralisierte Strukturen entwickelt. Stattdessen sollten sie sicherstellen, dass Marktteilnehmer ihre Existenzgrundlage sichern können, damit eine nachhaltige Entwicklung möglich ist. Für die Branche ist es wichtig, die Digitalisierung mit langfristiger Perspektive voranzutreiben, um deren Chancen zu nutzen und Risiken zu minimieren.

    Dank der Aktionäre der Next Property AG und ihrem Investment in die newhome.ch AG haben Schweizer Immobilienakteure eine erfolgsversprechende Chance die Kontrolle über ihre Daten und die digitale Kundenschnittstelle zu behalten und die Marktbedingungen mitzubestimmen.

  • Digital Next Gen und KI beginn einer neuen Ära

    Digital Next Gen und KI beginn einer neuen Ära

    Die Bau- und Immobilienbranche sieht sich, wie viele andere Branchen, grossen Herausforderungen gegenüber. Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran, revolutionäre Technologien entstehen und die Anforderungen an Nachhaltigkeit steigen kontinuierlich. Zudem gibt es einen Mangel an Fachkräften mit digitalen Kompetenzen. «Unsere Antwort auf diese Herausforderungen ist die Gründung der Expert Group ‚Digital Next Gen‘,» sagt Genova. «Unser Ziel ist es, digitale Talente aus der gesamten Branche zu vereinen und gemeinsam an innovativen Lösungen für eine nachhaltige und digitalisierte Zukunft zu arbeiten.»

    Genova bringt umfangreiche Fachkenntnisse aus seiner beruflichen Laufbahn und seinem Studium mit. Besonders prägend war eine Reise nach China, wo er wertvolle Einblicke in die digitale Transformation gewann. Die Digital Next Gen Initiative bietet ihm eine Plattform, um seine Fähigkeiten einzusetzen und die digitale Transformation in der Bau- und Immobilienbranche voranzutreiben.

    Ziele der Expert Group «Digital Next Gen»
    Aufbau eines Kompetenzzentrums für digitale Technologien und Trends, um die digitalen Herausforderungen der Baubranche effektiv zu bewältigen.

    Identifikation und Förderung innovativer digitaler Lösungen und Geschäftsmodelle in der Schweiz.

    Schaffung von Brücken zwischen Forschung, Wirtschaft und Praxis, um innovative Ideen und Technologien schneller in die Praxis umzusetzen.

    «Wir streben an, eine führende Rolle bei der Gestaltung der digitalen Transformation in der Baubranche einzunehmen,» betont Genova.

    Chancen und Herausforderungen der digitalen Evolution
    Die Digitalisierung bietet erhebliche Chancen für die Baubranche, wie Effizienzsteigerungen, Kostensenkungen, umweltfreundlichere Baupraktiken und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Doch es gibt auch Herausforderungen wie hohe Investitionskosten, Datenschutzprobleme und Fachkräftemangel. «Diese Herausforderungen müssen wir entschlossen angehen, um die Chancen der Digitalisierung voll auszuschöpfen,» sagt Genova. «Die Zukunft gehört den Mutigen und den Vorreitern, und wir sind bereit, diese Rolle zu übernehmen.»

    Kommende digitale Technologien und Trends
    Die Baubranche steht am Beginn einer neuen Ära, geprägt durch bahnbrechende digitale Technologien. Künstliche Intelligenz (KI), Robotik, Blockchain, das Internet der Dinge (IoT) sowie Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) sind einige der Schlüsseltechnologien, die die Branche revolutionieren werden. «Wir sind bereit, den Weg für diese digitale Revolution zu ebnen und uns den aufkommenden Herausforderungen zu stellen,» erklärt Genova.

    Gesuchte Talente für die Expert Group
    Für die Expert Group werden Talente mit umfassendem Know-how in digitalen Technologien wie KI, IoT, Blockchain, AR/VR und 3D-Druck gesucht. Zusätzlich zu technologischen Fähigkeiten sind Innovationsgeist, Erfahrung in der Baubranche, Teamfähigkeit und ein Verständnis für nachhaltige Baupraktiken von Bedeutung. «Wir setzen auf eine neue Generation von Talenten, die bereit sind, die Führung bei dieser technologischen Revolution zu übernehmen,» schliesst Genova.

    Die Digitalisierung ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance, die Bau- und Immobilienbranche grundlegend zu transformieren. Die Expert Group «Digital Next Gen» ist bereit, diese Transformation aktiv mitzugestalten und eine nachhaltige, digitalisierte Zukunft zu schaffen.