Schlagwort: Nachhaltigkeit

  • Energie 360° liefert Fernwärme nach Effretikon

    Energie 360° liefert Fernwärme nach Effretikon

    Die Stadt Illnau-Effretikon hat mit Energie 360° einen Konzessionsvertrag über den Bau und den Betrieb eines Fernwärmenetzes in Effretikon abgeschlossen. Der über 50 Jahre laufende Vertrag sieht laut einer Mitteilung vor, in den Stadtgebieten Vogelbuck und Watt, dem Industriegebiet in Bietenholz und den Gebieten östlich und westlich des Bahnhofs Effretikon rund 3000 Haushalte mit Fernwärme zu versorgen.

    Energie 360° liefert die Fernwärme über eine vier Kilometer lange Transportleitung von seiner Energiezentrale in Volketswil. Der Bau der Leitung hat bereits begonnen. Erste Lieferungen sind für die Heizperiode 2027/28 vorgesehen. Die Erschliessung des gesamten Gebiets ist bis 2030 geplant. Energie 360° investiert einen dreistelligen Millionenbetrag.

    Der Wärmeverbund ist aus Sicht von Stadtpräsident Marco Nuzzo ein wichtiger Schritt in eine fossilfreie Energieversorgung. „Wir unterstützen eine nachhaltige Energieversorgung, weil sie eine Grundlage für die Entwicklungsstrategie unserer Stadt ist“, wird er in der Mitteilung zitiert. Stadträtin Rosmarie Quadranti fügt hinzu: „Der Energieverbund bietet der Bevölkerung von Illnau-Effretikon Wärme aus lokaler, erneuerbarer Quelle.“

  • Pistor baut Verteilzentrale Ostschweiz

    Pistor baut Verteilzentrale Ostschweiz

    Die Pistor AG hat in Sennwald den Spatenstich für ihre neue Verteilzentrale in der Ostschweiz gesetzt. Von dort wird Pistor Gastronomieunternehmen, Bäckereien und Spitäler in den Kantonen Thurgau, St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden, Graubünden, Glarus und das Fürstentum Liechtenstein laut einer Medienmitteilung vorwiegend ab Sennwald und nicht mehr vom Hauptsitz in Rothenburg aus beliefern.

    Das neue Logistikgebäude wird 9000 Quadratmeter umfassen und Raum für 16 Lastwagenrampen, Logistikflächen, Büros und eine mit Regenwasser versorgte Waschstrasse für Lastwagen bieten. Auf dem Dach werden Solaranlagen installiert. Ein Teil der Lastwagenflotte wird elektrisch fahren. Dafür investiert die Grosshändlerin 18,5 Millionen Franken.

    Bis zu 24 Mitarbeitende sind vor Ort eingeplant. Die Inbetriebnahme soll 2025 erfolgen. „Für uns ist der Baustart ein Moment, auf den wir intensiv hingearbeitet haben“, wird CEO Patrick Lobsiger zitiert. „Die Verteilzentrale Ostschweiz steht für die Zukunftsausrichtung und Innovationskraft unseres Unternehmens.“ Die neue Zentrale ermögliche mehr Liefertage, kürzere Wege und vor allem eine nachhaltige Belieferung. Die Anlieferung erfolgt nachts per Bahn, bevor die Waren ab Sennwald mit Lastwagen verteilt werden.

    „Wir bekommen in Sennwald mit dieser Ansiedlung einen weiteren national aktiven und innovativen Betrieb“, so Sennwalds Gemeindepräsident Bertrand Hug. „Besonders erfreulich ist, dass Arbeitsplätze entstehen sollen.“

  • Schweizer Standort durch nachhaltige Investitionen gestärkt

    Schweizer Standort durch nachhaltige Investitionen gestärkt

    In einer wegweisenden Entscheidung investiert 4B, das führende Schweizer Unternehmen für Fenster und Fassaden, massiv in den Standort Hochdorf im Kanton Luzern. Diese Investition von rund 35 Millionen Franken markiert den Beginn einer neuen Ära in der Produktion von Fenstern und Fassaden. Dabei steht nicht nur die Modernisierung der Produktionsanlagen im Vordergrund, sondern auch die konsequente Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit.

    Das Bekenntnis zur Schweizer Wirtschaft und zur Region Luzern spiegelt sich in dieser Investition deutlich wider. Über mehr als 125 Jahre hinweg hat sich 4B als Unternehmen mit starken Wurzeln in der Schweiz etabliert. Mit der Erweiterung des Standorts in Hochdorf setzt das Unternehmen ein starkes Signal für weitere erfolgreiche Jahre in der Schweiz.

    Die geplanten Investitionen umfassen den Bau einer neuen Zerspanungsanlage sowie die Errichtung von vier neuen Hallen. Diese Massnahmen bilden die Grundlage für eine langfristige Optimierung der Produktionsprozesse und ermöglichen eine verstärkte Industrialisierung der Fensterproduktion. Durch die Schaffung zusätzlicher Produktionskapazitäten können ausgelagerte Teile der Wertschöpfung wieder zurück nach Hochdorf gebracht werden, was zur Stärkung der regionalen Wirtschaft beiträgt.

    Ein besonderes Augenmerk legt 4B auch auf die Energieversorgung am Standort Hochdorf. Mit einer Investition von rund vier Millionen Franken in erneuerbare Energien wird das Unternehmen bis Mitte 2025 autark mit elektrischer Energie versorgt sein. Durch die Installation von Photovoltaikanlagen auf den neuen und bestehenden Hallen sowie die Nutzung von Holzresten aus der Produktion zur Wärmeenergie-Gewinnung demonstriert 4B sein Engagement für eine nachhaltige Energieversorgung und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

    Die Erweiterung und Modernisierung des Standorts Hochdorf unterstreicht die Innovationskraft und das langfristige Engagement von 4B für die Schweizer Wirtschaft und die Region Luzern.

  • Aarau als zukünftiger Cleantech-Vorreiter

    Aarau als zukünftiger Cleantech-Vorreiter

    Am 18. März 2024 führte die AEW Energie AG in Partnerschaft mit der Stadt Aarau und weiteren wichtigen Akteuren einen Co-Creation-Workshop durch, der als Plattform für die Entwicklung nachhaltiger Technologien diente. Diese Initiative, die in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Aarau und dem Hightech Zentrum Aargau sowie Unternehmen wie der Jura Management AG und Swisscleantech durchgeführt wurde, unterstreicht das gemeinsame Ziel, Aarau in einen innovativen Cleantech-Standort umzuwandeln. Der Workshop konzentrierte sich auf die Förderung von Technologien zur CO2-Reduktion und den Einsatz erneuerbarer Energiequellen.

    Der Aarauer Stadtpräsident Dr. Hanspeter Hilfiker und Marc Ritter, betonten die Bedeutung nachhaltiger Innovationen und die Rolle Aaraus als Vorreiter in diesem Bereich. Der Fokus lag dabei auf der Entwicklung von Cleantech-Lösungen, insbesondere im Hinblick auf Carbon Capture and Storage und die Förderung erneuerbarer Energiequellen. Dieser Ansatz spiegelt das Engagement der AEW wider, CO2-Neutralität zu erreichen und nachhaltige Praktiken zu fördern, die sowohl ökonomische als auch ökologische Vorteile bieten.

    Die Zusammenarbeit im Rahmen des Workshops demonstriert das Potenzial kollektiver Anstrengungen zur Lösung komplexer Herausforderungen im Bereich der Nachhaltigkeit. Die dabei entstandenen Ideen sollen als Grundlage für zukünftige Pilotprojekte dienen, die Aarau nicht nur als innovativen, sondern auch als attraktiven Wirtschaftsstandort für Unternehmen und Start-ups weiter stärken. Dieser Ansatz unterstreicht das Bestreben, branchenübergreifende Kooperationen zu fördern und innovative Lösungen für eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln.

  • Digitaler Stillstand in der Immobilienwirtschaft

    Digitaler Stillstand in der Immobilienwirtschaft

    Die sechste Ausgabe des «Digital Real Estate Index» weist erstmals seit 2020 einen leichten Rückgang in der digitalen Reife der Branche auf, mit einer Bewertung von 4,6 auf einer Skala von 1 bis 10. Trotz Fortschritten durch Building Information Modeling (BIM) bei Planern und Bauunternehmen bleibt die Entwicklung bei Eigentümern und Investoren hinter den Erwartungen zurück.

    Obwohl zwei Drittel der befragten Unternehmen mehr als ein Prozent ihres Umsatzes in Digitalisierung investieren, zeigt sich ein rückläufiger Trend bei grösseren Firmen. Externe Faktoren wie Zinswenden und Lieferkettenprobleme scheinen die digitale Transformation zu hemmen, während regulatorische Anforderungen im Bereich Nachhaltigkeit als Katalysator für Digitalisierungsbestrebungen dienen.

    Während KI und maschinelles Lernen hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit und Integration in die Branche noch hinter den Erwartungen zurückbleiben, festigt sich BIM als wichtige Technologie für den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden. Die Nutzung von Smart Building-Technologien nimmt zu, wobei der Fokus auf Ressourcenschonung liegt und andere Vorteile wie Nutzererlebnis und Komfort zunächst in den Hintergrund treten.

    Die Studie zeigt, dass die Immobilienbranche an einem kritischen Punkt in ihrer digitalen Evolution steht. Trotz des offensichtlichen Potenzials digitaler Technologien und der Notwendigkeit einer stärkeren Integration zur Steigerung der Effizienz und Nachhaltigkeit, bedarf es konkreter Massnahmen und Investitionen, um die digitale Transformation voranzutreiben. Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse und dient als Richtschnur für zukünftige Entwicklungen in der digitalen Landschaft der Immobilienwirtschaft.

  • CKW geht neue Holzheizzentrale in Schüpfheim an

    CKW geht neue Holzheizzentrale in Schüpfheim an

    CKW ersetzt die alte Heizzentrale im Chlosterbüel in Schüpfheim durch eine neue, leistungsstarke Holzheizzentrale. Am 29. Februar wurde dafür der Spatenstich begangen, informiert CKW in einer Mitteilung. Die neue Energiezentrale soll hauptsächlich mit Brennholz aus der Region betrieben werden. Zur Abdeckung von Spitzenlasten ist eine Hybridkesselanlage für Öl und Strom geplant.

    Herzstück der neuen Anlage ist ein Blockheizkraftwerk mit Vergasungstechnologie. Damit kann nicht nur klimaneutrale Wärme, sondern auch klimaneutraler Strom erzeugt werden. Dabei gelte, «je grösser der Wärmebedarf, desto höher die Stromproduktion», wird Rafael Mesey, Leiter Neue Energien von CKW, in der Mitteilung zitiert. «Das heisst, wir produzieren im Winter unter Volllast auch wertvollen Winterstrom.»

    Tief- und Hochbauarbeiten für die neue Anlage sollen in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die Installation und Inbetriebnahme der technischen Ausrüstung sind ab Anfang 2025 geplant. Dann werden auch Speicher und Kaminanlage montiert.

    Parallel zu den Bauarbeiten für die Anlage geht CKW den Bau einer neuen Fernwärmeleitung an. «Damit die neue Heizzentrale möglichst rasch auch am alten Netz angeschlossen werden kann, starten die Bauarbeiten von beiden Seiten», erläutert Mesey. Bis August 2025 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Im Anschluss könne die erste Wärmelieferung von der neuen Zentrale erfolgen, schätzt Mesey.

  • Die CO2-neutrale Zukunft als gemeinsames Ziel

    Die CO2-neutrale Zukunft als gemeinsames Ziel

    Die Zusammenarbeit zwischen Zimmermann und Ackermann zielt darauf ab, innovative Wege zur Nutzung der Atmosphäre als Ressource zu erforschen. Die Empa und die Eawag arbeiten gemeinsam daran, Technologien zu entwickeln, die CO2 effektiv binden und somit zur Dekarbonisierung beitragen. Trotz der hohen Erwartungen und des Drucks, Lösungen zu liefern, sehen beide eine dringende Notwendigkeit zum Handeln und sind optimistisch, einen bedeutenden Beitrag leisten zu können.

    Forschung und Kooperation als Schlüssel zum Erfolg
    Die Forschungseinrichtungen setzen nicht nur auf ihre interne Expertise, sondern auch auf die Kooperation innerhalb des gesamten ETH-Bereichs und mit internationalen Partnern. Ziel ist es, durch die Bündelung von Wissen und Ressourcen praktikable Lösungen für die Klimakrise zu entwickeln. Die Eawag, spezialisiert auf Wasserforschung, und die Empa, fokussiert auf Materialwissenschaften, ergänzen sich perfekt in ihrem Bestreben, sowohl die Klimaanpassung als auch den Klimaschutz voranzutreiben.

    Zukunftsorientierte Projekte und Technologien
    Von der Entwicklung negativer Emissions-Technologien bis hin zur Erschliessung neuer Energieträger aus CO2 arbeiten die Forschenden an Projekten, die einen langfristigen Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft ermöglichen sollen. Die Initiativen umfassen sowohl die Verbesserung bestehender Technologien als auch die Erforschung innovativer Ansätze zur CO2-Reduktion aus der Atmosphäre.

    Zurzeit werden die verschiedenen «Säulen» des Konzepts erarbeitet, wie das Gewinnen des CO2, dessen chemische Umwandlung und schliesslich Technologien, um daraus wertschöpfende Materialien herstellen zu können, in denen der Kohlenstoff langfristig gebunden wird. Es sind bereits erste Projekte für Negativemissionstechnologien an der Empa in Entwicklung, etwa Isolationsmaterialien aus Biokohle und Zementarten, die CO2 im Abbindeprozess aufnehmen statt freizusetzen. Nächstes Jahr sollen weitere Initiativen starten.  Frau Zimmermann selbst möchte, aufgrund ihres Forschungsbackgrounds, ein Holzthema lancieren. Erste Gespräche zwischen verschiedenen Akteuren sind gestartet.

    Finanzierung und Unterstützung der Forschungsinitiativen
    Die Finanzierung der ambitionierten Projekte wird durch verschiedene Quellen sichergestellt, darunter Fördermittel und Beiträge der beteiligten Institutionen. Ziel ist es, durch die Forschungsarbeit nicht nur die Schweiz, sondern auch die globale Gemeinschaft im Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen.

    Die Schweiz als Vorreiter im Klimaschutz
    Auf Grund der guten Rahmenbedingungen ist die Schweiz international nach wie vor. Die Positionierung ist optimal, um Technologien und Konzepte zu entwickeln und diese international anzuwenden und zu vermarkten. Dadurch steigert die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Industrie und leistet einen wertvollen Beitrag zum globalen Klimaschutz.

    Unter diesem Link finden Sie das ganze Interview. https://www.empa.ch/web/s604/mining-the-atmosphere-interview-tanja-zimmermann-martin-ackermann

  • Holcim verbucht Rekordergebnis

    Holcim verbucht Rekordergebnis

    Holcim hat im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 27,01 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 7,5 Prozent. Auf organischer Basis wurde jedoch ein Wachstum von 6,1 Prozent realisiert.

    Als wiederkehrendes Betriebsergebnis auf Stufe EBIT weist Holcim im Berichtsjahr den Rekordwert von 4,76 Milliarden Franken aus. Die entsprechende Marge zog von 16,3 Prozent auf „branchenführende“ 17,6 Prozent an, schreibt Holcim. Der Konzerngewinn vor Wertminderungen und Veräusserungen fiel mit 3,09 Milliarden Franken um 39,3 Prozent höher als 2022 aus. „Mit den Rekordergebnissen des Jahres 2023 ist Holcim heute stärker als je zuvor“, wird Jan Jenisch, Verwaltungsratspräsident und CEO von Holcim, in der Mitteilung zitiert. „Wir konnten unsere Strategie 2025 bereits zwei Jahre früher als geplant umsetzen.“

    Auch in Sachen Nachhaltigkeit kann Holcim Erfolge ausweisen. So lagen die CO2-Emissionen im Verhältnis zum Umsatz im Berichtsjahr um 20 Prozent unter dem Vorjahreswert. Mit 8,4 Millionen Tonnen wurden im Jahresvergleich 24 Prozent mehr Bau- und Abbruchmaterial wiederverwertet. Sechs Projekte von Holcim zur Kohlenstoffabscheidung, -nutzung und -speicherung sind mittlerweile für eine Förderung aus dem Innovationsfonds der Europäischen Union registriert. Zudem trug der emissionsarme Zement ECOPlanet von Holcim 2023 bereits 19 Prozent zum konzernweiten Zementumsatz bei. Im Vorjahr hatte der Anteil noch 7 Prozent betragen. Beim emissionsarmen Beton ECOPact stieg der Anteil am Umsatz mit Transportbeton gleichzeitig von 13 auf 19 Prozent.

  • Uster Technologies setzt auf sauberen Strom

    Uster Technologies setzt auf sauberen Strom

    Das auf Qualitätskontrolle von Textilien spezialisierte Unternehmen Uster Technologies verbraucht am Hauptsitz in Uster laut einer Medienmitteilung nur Strom aus zu 100 Prozent erneuerbaren Energiequellen. In der Mitteilung auf LinkedIn heisst es weiter,  der Stromverbrauch in den Produktionsstätten und Büros sei seit 2019 dank Investitionen zur Steigerung der Energieeffizienz und Energiesparmassnahmen der Mitarbeitenden rückläufig.

    «Unsere interne Sensibilisierungskampagne hat zu einem reduzierten Energieverbrauch geführt. Die Mitarbeitenden orientieren sich zunehmend an den Richtlinien zum Energiesparen an ihrem Arbeitsplatz», wird Daniel Schlegel zitiert, Manager Logistics bei Uster Technologies in der Schweiz. Schlegel gibt auch Hinweise an die Mitarbeitenden, wie man mit einfachen Schritten Strom einsparen kann. So empfiehlt er, den PC oder Laptop am Ende des Tages herunterzufahren, anstatt ihn im Stand-by-Modus zu belassen. Mehr Energie könne auch gespart werden, indem die Bildschirmhelligkeit und das Umgebungslicht reduziert werden.

    Die von der Firmenleitung betriebene Sensibilisierungskampagne befasse sich auch mit Möglichkeiten, durch intelligente Beleuchtung und Heizung Energie zu sparen. «Wir sind auf dem richtigen Weg zu einem nachhaltigeren Betrieb. Wir messen und analysieren unseren Energieverbrauch, um daraus weitere Verbesserungen zu lernen», wird Schlegel weiter zitiert.

    Uster Technologies hat erst im November 2023 ein Bulletin für nachhaltiges Wirtschaften in der Textilindustrie erstellt. Es soll praktische Hinweise und spezifisches Branchenwissen in allen Bereichen der textilen Wertschöpfungskette vermitteln. So sollen vor allem Garnhersteller darüber informiert werden, welche rezyklierten Materialien sie bei der Produktion ihrer Fasern verwenden können.

  • «Little Marcel» führt Boudrys Strassenmeisterei in eine neue Ära

    «Little Marcel» führt Boudrys Strassenmeisterei in eine neue Ära

    Im Juni letzten Jahres hat der Kanton Neuenburg einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben, um innovative Lösungen für die dringend notwendige Erweiterung und Sanierung des Strassenbauzentrums in Boudry zu finden. Ziel der anspruchsvollen Suche war es, eine zukunftsfähige Infrastruktur zu schaffen, die den Anforderungen an Nachhaltigkeit und Effizienz gerecht wird. Aus vierzehn Bewerbungen überzeugte das Projekt „Little Marcel“ von Julien Dubois Architectes SA aus La Chaux-de-Fonds die Jury und belegte den ersten Platz.

    Das Siegerprojekt besticht durch seinen ganzheitlichen Ansatz, der sowohl auf architektonische Qualität als auch auf funktionale Exzellenz setzt. Die geplante Erweiterung umfasst neben der Sanierung des bestehenden Gebäudes auch die Errichtung von Neubauten, die eine optimale Nutzung des Grundstücks ermöglichen. Besonders hervorzuheben ist das nachhaltige Konzept, das durch die Integration von Solarmodulen und die Verwendung von Holzkonstruktionen das Umweltengagement des Projekts unterstreicht.

    Die Realisierung von „Little Marcel“ verspricht eine Verbesserung der Arbeitsabläufe bei gleichzeitiger Steigerung der landschaftlichen und architektonischen Qualität des Geländes. Die gezielte Erweiterung der Werkstattgebäude und die Schaffung eines grosszügigen Innenhofes dienen der Optimierung der Logistik und fördern die Zusammenarbeit der Mitarbeitenden.

    Mit einem geplanten Budget von 12 Millionen Franken für den Gesamtleistungswettbewerb und weiteren 1,5 Millionen Franken für die Verlegung von Wirtschaftsgebäuden legt der Regierungsrat den Grundstein für eine moderne und zukunftsgerichtete Infrastruktur. Die öffentliche Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge gibt der Bevölkerung Einblick in die visionären Pläne für den Werkhof Boudry.

    Dieses Projekt markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung des Strassenunterhalts in der Region und setzt neue Massstäbe in Bezug auf Nachhaltigkeit und Effizienz im Strassenunterhalt des Kantons Bern. Mit Spannung wird die Weiterentwicklung und Verfeinerung des Siegerprojektes im Hinblick auf eine zukünftige Baukreditbeantragung erwartet.

  • Anstieg der Leerstandsquoten auf dem Schweizer Büromarkt

    Anstieg der Leerstandsquoten auf dem Schweizer Büromarkt

    Die neuesten Erhebungen von CBRE zeigen, dass im dritten Quartal 2023 die verfügbare Bürofläche in der Schweiz auf 1,82 Millionen Quadratmeter anwuchs, was 3,8 Prozent des Gesamtbestandes entspricht. Besonders betroffen sind die peripheren Büromärkte, die abseits der fünf grössten Bürostandorte – Zürich, Genf, Basel, Bern und Lausanne – liegen. Hier ist eine deutliche Zunahme an verfügbaren Flächen zu verzeichnen, wobei beispielsweise in der Region um den Zürcher Flughafen und im Limmattal ein Verfügbarkeitsanteil von 13,3 Prozent erreicht wird.

    Währenddessen bleibt die Nachfrage nach Büroflächen in zentralen Lagen hoch. Mieter legen vermehrt Wert auf Aspekte wie gute Erreichbarkeit, Nachhaltigkeit und einen hochwertigen Ausbau durch den Vermieter. In der Zürcher Innenstadt ist die Verfügbarkeit von Büroflächen im selben Quartal auf 2,7 Prozent gesunken, im Zürcher CBD sogar auf 2,0 Prozent.

    Die rückläufige Gesamtnachfrage wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Einerseits hat das gestiegene Angebot an Büroflächen die Bautätigkeit und damit die Fertigstellung neuer Projekte übertroffen. Andererseits hat die abkühlende Wirtschaftslage dazu geführt, dass die Nachfrage gesunken ist. Dieser Trend konnte bisher durch das starke Wirtschaftswachstum und hohe Flächenumsätze, die die Zunahme der Homeoffice-Tätigkeit ausglichen, überdeckt werden. Nun macht sich jedoch der gedämpfte Bedarf in Form höherer Leerstände bemerkbar, was eine Herausforderung für das Immobilienmanagement darstellt.

  • Teilzeitarbeit hat Auswirkungen auf Vorsorge und AHV-Finanzierung

    Teilzeitarbeit hat Auswirkungen auf Vorsorge und AHV-Finanzierung

    In der Schweiz nimmt die Teilzeitarbeit, besonders unter Frauen, zu. Das Bundesamt für Statistik (BFS) berichtet, dass im Jahr 2022 rund 30 Prozent der alleinstehenden Frauen ohne Kinder in Teilzeit arbeiteten, im Vergleich zu nur 15 Prozent der Männer. Diese Arbeitsweise beeinflusst nicht nur das individuelle Einkommen und die Vorsorgeleistungen, sondern auch die Finanzierung der umlagefinanzierten AHV.

    Eine Studie von UBS-Ökonomen unter dem Titel «Teilzeit: Auswirkungen auf die Altersvorsorge» beleuchtet, dass Teilzeitarbeit zu reduzierten Vorsorgeleistungen und einer verminderten Sparkapazität führt. Dies betrifft insbesondere Alleinstehende ohne Kinder, wobei die entstehende Vorsorgelücke oft überproportional zur Pensumsreduktion ausfällt. Bei Paaren hingegen kann Teilzeit in Verbindung mit einkommensabhängigen Kita-Subventionen weniger dramatische Auswirkungen haben.

    Die UBS-Studie «AHV 2030 – Arbeitsmarktszenarien zur fiskalischen Nachhaltigkeit der AHV» zeigt, dass eine veränderte Arbeitsmarktbeteiligung direkte Auswirkungen auf die AHV-Finanzierungslücke hat. Steigende Erwerbsbeteiligung der Frauen könnte diese Lücke leicht reduzieren, während eine verringerte Beteiligung der Männer die Lücke vergrössern würde. Eine höhere Erwerbsbeteiligung von älteren Arbeitskräften hätte ebenfalls einen positiven Effekt.

    Die zukünftigen Entwicklungen des Arbeitsmarktes und gesellschaftliche Trends wie eine bessere Work-Life-Balance oder vermehrte Kinderbetreuung durch Männer könnten weitere Strukturreformen der AHV notwendig machen. Die UBS-Ökonomen betonen, dass Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt allein nicht ausreichen, um die Finanzierungslücke der AHV zu schliessen.

  • Holcim kooperiert mit dem grössten Klima-Inkubator in Nordamerika

    Holcim kooperiert mit dem grössten Klima-Inkubator in Nordamerika

    Holcim arbeitet neu mit Greentown Labs zusammen, um die Entwicklung neuer Klimatechnologien für nachhaltiges Bauen zu beschleunigen. Die Terawatt genannte Premium-Partnerschaft mit Greentown Labs verschafft Holcim laut seiner Medienmitteilung bevorzugten Zugang zu vielversprechenden Start-ups, die sich auf innovative und nachhaltige Gebäudelösungen konzentrieren. Dadurch wolle Holcim zu einem frühen Anwender von Spitzentechnologien zur Dekarbonisierung des Bauwesens werden.

    Greentown Labs ist der grösste Inkubator für Klimatechnologie-Start-ups in Nordamerika. Das Gründerzentrum mit Standorten in Somerville im US-Bundesstaat Massachusetts und im texanischen Houston beherbergt mehr als 200 Jungunternehmen. Seit seiner Gründung im Jahr 2011 hat er über 525 Start-ups mit Laborräumen, gemeinsam genutzten Büros, Maschinen- und Werkzeugwerkstätten, Elektronik, Software- und Business-Ressourcen und einem grossen Netzwerk an Fachleuten unterstützt. Holcim tritt auch dem Greentown Industry Leadership Council bei, der Greentown strategisch berät, etwa bei der Verkürzung der Zeitspannen von der technologischen Entwicklung bis zur Marktreife.

    «Die Kombination von Holcim MAQER Ventures, unserem Risikokapitalprogramm, mit Greentowns hervorragender Auswahl an erfolgreichen Climate-Tech-Start-ups wird als Katalysator dienen, um neu zu erfinden, wie die Welt für eine regenerative Zukunft baut», wird Holcims Nachhaltigkeitschef Nollaig Forrest zitiert. Über MAQER Ventures arbeitet Holcim eigenen Angaben zufolge mit Hunderten Start-ups in seinem offenen Innovationsökosystem zusammen und forscht in 15 Bereichen, von ultrahochfestem Beton bis zum 3D-Druck.

  • Kreislaufwirtschaft im Bauwesen lohnt sich

    Kreislaufwirtschaft im Bauwesen lohnt sich

    Die Kreislaufwirtschaft in den Bau von Gebäuden und die Stadtplanung einzubeziehen könnte die Kohlenstoffemissionen erheblich reduzieren, heisst es in einem neuen Weissbuch mit dem Titel Building circular: Maximizing CO2 abatement and business opportunities (dt: Zirkuläres Bauen: Ein Höchstmass an CO2-Reduzierung und Geschäftsmöglichkeiten). Es wurde gemeinsam vom Weltwirtschaftsforum und der Beratungsgesellschaft McKinsey & Company herausgegeben und beim Jahrestreffen in Davos vorgestellt.

    Gegenwärtig trage die bebaute Umwelt mit etwa 26 Prozent zu den weltweiten Treibhausgasemissionen bei, die den Klimawandel verursachen. Das Weissbuch betont, dass im Jahr 2030 nachhaltigere zirkuläre Ansätze für Verbrauch und Produktion 13 Prozent der Kohlenstoffemissionen der bebauten Umwelt einsparen könnten. Im Jahr 2050 könnten es bereits 75 Prozent sein.

    Damit könnten bis 2030 jährliche Nettogewinne in Höhe von 46 Milliarden Dollar und bis 2050 in Höhe von 360 Milliarden Dollar erzielt werden. Grundlage für die Berechnungen stellt eine Untersuchung des CO2-Fussabdrucks von sechs Baumaterialien dar: Aluminium, Zement, Glas, Gips, Kunststoff und Stahl.

    „Neu konzipiertes Design, Technologie und innovative Geschäftsmodelle können Abfälle erheblich reduzieren, Ressourcen schonen und wirtschaftlichen Wert freisetzen“, heisst es dazu auch in einer Medienmitteilung von McKinsey. Darin wird das Weissbuch als „Aufruf zum Handeln für Führungskräfte im öffentlichen und privaten Sektor“ bezeichnet. Auch „Leuchttürme“ oder Pilotprojekte, die die Machbarkeit und Skalierbarkeit von Kreislaufwirtschaftsmodellen demonstrieren, könnten von entscheidender Bedeutung für die Verbreitung besserer ökologischer Baupraktiken seien.

  • Schweizer CEOs navigieren durch globale Wirtschaftsunsicherheit

    Schweizer CEOs navigieren durch globale Wirtschaftsunsicherheit

    Die jüngste Umfrage von PwC, an der 4702 CEOs aus 105 Ländern teilnahmen, darunter 79 aus der Schweiz, gibt Aufschluss darüber, wie Schweizer Unternehmensführer auf die aktuellen Herausforderungen reagieren. Andreas Staubli, CEO von PwC Schweiz, betont, dass sich die CEOs auf einer schwierigen Gratwanderung zwischen Wirtschaftlichkeit und Verantwortung befinden. Trotz der volatilen Weltwirtschaftslage setzen Schweizer Unternehmen auf ihre bewährten Stärken wie Innovation und Stabilität und streben gleichzeitig nach mehr Agilität.

    Wachstumsprognosen und wirtschaftliche Unsicherheiten
    Die Umfrage zeigt eine positive Wachstumserwartung in der Schweiz für das Jahr 2024, wobei 38 % der CEOs ein Wirtschaftswachstum prognostizieren. Allerdings rechnen 52 % mit einem Rückgang der Weltwirtschaft, was auf die Komplexität der globalen Entwicklungen und deren unterschiedliche Auswirkungen je nach Branche und Marktgebiet hinweist.

    Cyberrisiken steigen an
    Als Hauptbedrohung für Unternehmen im Jahr 2024 werden Cyberrisiken identifiziert. 35 % der befragten Schweizer CEOs sehen darin die größte Gefahr, was einen Anstieg um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Gleichzeitig haben sich die Sorgen um Inflation relativiert.

    Investition in Zukunftstechnologien
    Bei der Transformation setzen Schweizer CEOs auf die Investition in Automatisierung und neue Technologien, um Prozesse effizienter und kostengünstiger zu gestalten. 90 % der befragten CEOs planen Investitionen in diesem Bereich.

    Das Dilemma regulatorischer Vorschriften
    Regulatorische Vorschriften werden sowohl als größter Treiber als auch als größtes Hindernis für die Wertschöpfung angesehen. Die Unsicherheit über das Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU beeinflusst diese Einschätzung.

    Arbeitsmarktherausforderungen
    Im Bereich der Arbeitswelt sehen 57 % der CEOs Schwierigkeiten, Talente im Unternehmen zu halten. Dies weist auf den Fachkräftemangel und veränderte Wertvorstellungen hin. Flexible Arbeitsmodelle und Entwicklungsmöglichkeiten gewinnen an Bedeutung, um Talente zu binden.

    Nachhaltigkeit unter Druck
    Die CEOs erkennen die Notwendigkeit der Dekarbonisierung an, wobei Nachhaltigkeitsprogramme einem starken regulatorischen Druck ausgesetzt sind. Gleichzeitig ist die Bereitschaft des Marktes, Mehrkosten für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen zu tragen, begrenzt.

    Generative KI,  Chancen und Risiken für die Schweizer Wirtschaft
    Die Einführung generativer KI in Unternehmen wird als disruptives Element mit positiven Auswirkungen auf Effizienz und Rentabilität gesehen, obwohl Bedenken hinsichtlich Cyberrisiken und rechtlicher Konsequenzen bestehen.

    Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse darüber, wie Schweizer CEOs planen, ihre Unternehmen durch diese unsicheren Zeiten zu führen, und welche Strategien sie für die Zukunft in Betracht ziehen.

  • Studie von Helion zeigt Zustimmung für Erneuerbare

    Studie von Helion zeigt Zustimmung für Erneuerbare

    Helion hat beim Meinungsforschungsinstitut Sotomo eine Studie zur Energiewende in Auftrag gegeben. Laut einer Medienmitteilung des Anbieters von nachhaltigen Energielösungen erklärt die Mehrheit der Bevölkerung ihr Einverständnis für umweltfreundliche und nachhaltige Energienutzung, insbesondere für den Ausbau erneuerbarer Energien wie Wind und Sonne. Zwei Drittel der Befragten sehen den Abbau administrativer Hürden als ein vordergründiges Problem bei der Energiewende. Etwa mehr als die Hälfte, 56 Prozent, schätzt ihr umweltfreundliches Verhalten jedoch höher ein als es in der Realität messbar ist, heisst es in der Studie. Dabei findet der Einsatz von Technologie als Beitrag zur Lösung der Klimakrise mehr Unterstützung als konkrete Verhaltensänderungen im Sinne eines Konsumverzichts. Mit technischen Massnahmen wie Photovoltaik, Wind und Wärmepumpen will die Mehrheit der Befragten die Energiewende unterstützen.

    Laut der „Helion Energie-Index“ genannten Studie tendiert vor allem die ländliche Bevölkerung zu Solaranlagen. Als Wertsteigerung für Immobilien werden auch Wärmepumpen angesehen. Grossen Nachholbedarf sieht die Studie beim Umbau zu erneuerbaren Energien in Grossstädten und Ballungszentren.

    Zum Thema Klimawandel geben 70 Prozent der etwa 3000 Befragten an, er sei von Menschenhand gemacht. Fast zwei Drittel erklären jedoch auch, das Thema nerve sie inzwischen.

    „Für die Umsetzung unserer Vision einer Schweiz mit 100 Prozent erneuerbarer Energie ist es wichtig zu verstehen, wie die Menschen denken und wie sie glauben, dass sich der Klimawandel am wirksamsten bekämpfen lässt“, wird Noah Heynen, CEO von Helion, in der Mitteilung zitiert. „Daraus lassen sich dann realisierbare Lösungen und Angebote für die Bevölkerung und unsere Kundschaft ableiten.“ Helion ist Teil der AMAG Gruppe.

  • Avobis sieht für 2024 positiven Trend bei Wohnrendite-Immobilien

    Avobis sieht für 2024 positiven Trend bei Wohnrendite-Immobilien

    Der Immobiliendienstleister Avobisgeht in seinem Outlook 2024 von einer günstigen Entwicklung für Wohnrendite-Immobilien aus. Die Prognose für 2024 sei durchwegs positiv, heisst es in einer Medienmitteilung. Demnach dürfte die Attraktivität von Wohnrendite-Immobilien in Erwartung niedrigerer Zinssätze und aufgrund positiver Fundamentalfaktoren erneut zunehmen und verstärkt auf Käuferinteresse treffen. Dies werde voraussichtlich zu einer Wiederbelebung der Liquidität am Transaktionsmarkt führen.

    Trotz einer belebten Marktdynamik seien generelle Preissteigerungen in der nahen Zukunft nicht absehbar. Institutionelle Investoren, die in den letzten Jahren die Käuferseite stützten, könnten zunehmend als Verkäufer agieren. Dies liege auch an den gestiegenen Anforderungen an die Nachhaltigkeit. Umweltbewusste Umgestaltungen von Portfolios führen laut Avobis dazu, dass Liegenschaften verkauft und dafür nachhaltigere Objekte erworben werden.

    Dies könnte auch mit einer gewissen Volatilität einhergehen. Solche Marktbedingungen würden Opportunitäten erzeugen, die für aufmerksame Investoren interessant sein könnten. Im aktuellen Marktumfeld bieten Wohnimmobilien den Angaben zufolge ein breites Spektrum an attraktiven Investitionsmöglichkeiten, von einfachen Buy-to-Rent-Modellen über Bau und Promotion bis hin zur Realisierung von rentablen Nutzungskonzepten.

  • Pionierarbeit im Gewerbebau von Steffisburg

    Pionierarbeit im Gewerbebau von Steffisburg

    Das 39’000 m2 grosse Aarefeld in Steffisburg, eines der grössten verfügbaren Gewerbegebiete in der Region, ist das Fundament von RAUM 5. Entstanden aus einer Gemeindevision, basiert das Projekt auf einem Studienauftrag von Bauzeit Architekten GmbH und begeistert durch Flexibilität und Effizienz. Diese Flexibilität zeigt sich in der modularen Bauweise, die unterschiedlichste Raumbedürfnisse erfüllt und gleichzeitig erstklassige Arbeitsbedingungen schafft.

    Die Vision der Gemeinde Steffisburg war es, ein einzigartiges Gewerbegebiet zu schaffen, das sich vom üblichen Stadtrand unterscheidet. Jedes Unternehmen hat hier die Möglichkeit, seine individuelle Identität innerhalb klar definierter architektonischer Richtlinien zu verwirklichen. So entsteht nicht nur ein einheitlicher Look, sondern auch eine hohe Identifikation und Strahlkraft für das gesamte Gebiet.

    Architektonische Details und Nachhaltigkeit
    Das Areal überzeugt durch seine klare architektonische Linie, in der einheimisches Holz und Glas dominieren. Ein durchdachtes Verhältnis zwischen Sockel und Aufbau, kombiniert mit einer modularen Erweiterungsmöglichkeit, schafft ein harmonisches Gesamtbild. Ergänzend kommen Photovoltaikanlagen auf den Dächern und nuancierte Grünflächen hinzu.

    Mit diesem Gebiet bietet Steffisburg eine avantgardistische Einrichtung, die sowohl durch Design als auch Funktionalität beeindruckt. Es zeigt, wie moderne städtebauliche Konzepte den Alltag bereichern können und veranschaulicht, wie eine klare städtebauliche Antwort auf komplexe Anforderungen aussehen kann. Das innovative Baukastensystem regt die Kreativität an und sorgt für eine hohe Identifikation – ein echtes Quartettspiel für die Geschäftswelt.

  • San Bernardino setzt Zeichen für touristische Entwicklung

    San Bernardino setzt Zeichen für touristische Entwicklung

    Der Plan im Detail
    Das Projekt, getragen von der San Bernardino Swiss Alps SA, plant eine umfassende Renovierung und Neugestaltung des Dorfkerns. Hierzu gehört die Wiedereröffnung der historischen Hotels Brocco & Posta und Ravizza, der Bau von neuen Aparthotels und Privatwohnungen, sowie der Ausbau von Sportanlagen und Dienstleistungen. Eine mit dem Resort verbundene Tiefgarage wird zudem ein fast autofreies Zentrum ermöglichen. Das Wasser des San Bernardino soll als zentrales Element im geplanten Spa- und Wellness-Resort dienen.

    Zeitliche und rechtliche Rahmenbedingungen
    Das Kaufrecht für das Projekt des Acuforta-Grundstücks wurde bis zum Ende des Jahres 2025 mit einer Option auf Verlängerung bis 2031 gesichert. Dies gibt dem Projekt einen klaren rechtlichen und zeitlichen Rahmen und ermöglicht eine langfristige Planung und Umsetzung.

    Institutionelle und öffentliche Unterstützung
    Der breite Konsens für das Projekt ist beeindruckend. Niccolò Meroni, Marketingleiter des San Bernardino Swiss Alps, betont die geringe Opposition und die Offenheit für konstruktive Dialoge. «Dieses Votum zeigt, dass das Projekt im Einklang mit den Wünschen der Bevölkerung steht», so Meroni.

    Nachhaltigkeit und Modernität
    Stefano Artioli, Verwaltungsratspräsident von San Bernardino Swiss Alps, unterstreicht die Bedeutung von Modernität und Nachhaltigkeit im Projekt. «Wir wollen ein modernes und zugleich nachhaltiges Dorf schaffen. Der erzielte Konsens gibt uns den nötigen Rückenwind, um diese Vision in die Tat umzusetzen», erklärt Artioli.

    Nächste Schritte und Erwartungen
    In den kommenden Wochen sind weitere Ankündigungen zu konkreten Entwicklungen des Projekts zu erwarten. Die ersten Baugesuche sind bereits eingereicht, und mit der Wiedereröffnung der Hotels sowie der Einführung neuer Dienstleistungen soll in absehbarer Zeit begonnen werden.

    Fazit
    Die grosse Mehrheit für das Renovierungsprojekt in San Bernardino ist ein klares Signal für Veränderung und Fortschritt. Mit institutioneller und öffentlicher Unterstützung, einem klaren Zeitplan und einer Vision für Nachhaltigkeit und Modernität steht das Projekt auf soliden Füssen und verspricht, San Bernardino in ein florierendes touristisches Zentrum zu verwandeln.

  • ABB investiert in USA in Energiemanagement-Firma Lumin

    ABB investiert in USA in Energiemanagement-Firma Lumin

    ABB investiert über seine Risikokapitalsparte in das im US-Bundesstaat Virginia ansässige Unternehmen Lumin. Der Energie- und Automatisierungskonzern sieht dieses Engagement laut einer Medienmitteilung als weiteren Schritt zur Verbesserung des Energiemanagements in Gebäuden. Die Partnerschaft kombiniere die Software- und Cloud-Fähigkeiten von Lumin auf dem Feld der reaktionsschnellen Laststeuerung mit dem Stromverteilungsportfolio und den Marktkanälen von ABB. Lumin biete Hardware- und Softwarelösungen für Hausbesitzer und Installateure an, die das robuste Portfolio von ABB für Wohngebäude ergänzten.

    Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen neue barrierefreie Energiemanagementlösungen für Hausbesitzende in Nordamerika entwickeln, welche die Nachhaltigkeit steigern und Kosten einsparen. In den USA entfallen laut ABB allein auf den Wohnungssektor 21 Prozent des gesamten jährlichen Stromverbrauchs. Ein erstes gemeinsames Angebot soll voraussichtlich Anfang 2024 auf den Markt kommen.

    Den Angaben zufolge ermöglicht die innovative Plattform von Lumin die Aufrüstung des Stromnetzes, ohne dass der bestehende Schaltkasten des Hauses verändert werden muss. Sie biete „beispiellose Einblicke“ in die Verbrauchsdaten hinter dem Zähler und verlagere die Lasten dynamisch. Auch Lumins universell kompatible und nachrüstbare Plattform für das Lastenmanagement unterstütze die Energiewende.

    Wie Mike Mustapha, Präsident der Division Smart Buildings von ABB Electrification, ausführt, ist diese jüngste Zusammenarbeit „nicht nur ein Beweis für unser Engagement im nordamerikanischen Wohnungssektor, sondern auch für die Stärkung des Kundennutzens durch Partnerschaften auf globaler Ebene. Die im Rahmen dieser Partnerschaft gesammelten Daten werden künftige Produktinnovationen verbessern.“

  • InnHub La Punt – Wo Tradition und Fortschritt verschmelzen

    InnHub La Punt – Wo Tradition und Fortschritt verschmelzen

    Der InnHub La Punt ist ein Vorzeigeprojekt, das darauf abzielt, eine Plattform für Kreativität, Unternehmertum und Bildung in einem traditionellen alpinen Dorf zu schaffen. Der Standort wurde nicht zufällig gewählt: La Punt Chamues-ch, ein idyllisches Dorf im Oberengadin, bietet die perfekte Kulisse für die Verschmelzung von Innovation und Natur. Das Projekt wurde initiiert, um eine Brücke zwischen urbanem Denken und ländlicher Umgebung zu schlagen und somit das Beste aus beiden Welten zu vereinen.

    Mit einer Fläche von über 4’000 Quadratmetern bietet der InnHub La Punt eine Vielzahl von Einrichtungen, darunter Workshop Räume, ein Auditorium, ein professionelles Sport-Trainingszentrum und Gastro-Angebote. Diese Infrastruktur soll Menschen aus verschiedenen Bereichen zusammenbringen: Startups, etablierte Unternehmen, Kreative, Sportler und Bildungseinrichtungen. Das Ziel ist es, ein Ökosystem zu schaffen, in dem Ideen entstehen, entwickelt und umgesetzt werden können. Das breite Spektrum an verfügbaren Räumlichkeiten und Ressourcen unterstützt Unternehmen in jeder Entwicklungsphase und fördert die Zusammenarbeit über Disziplinen hinweg.

    Neben den physischen Einrichtungen ist der InnHub La Punt auch bestrebt, ein intellektuelles Zentrum zu sein. Er veranstaltet regelmässig Seminare, Workshops und Vorträge zu einer Vielzahl von Themen, darunter Technologie, Nachhaltigkeit, Kunst und Kultur. Diese Veranstaltungen ziehen Experten und Interessenten aus der ganzen Welt an, was zu einem lebendigen Austausch von Wissen und Ideen führt. Darüber hinaus kooperiert der InnHub La Punt eng mit lokalen Schulen und Bildungseinrichtungen, um Bildungsprogramme zu entwickeln, die die nächste Generation von Innovatoren fördern.

    Ein Schlüsselelement des InnHub-Konzepts ist die Betonung der Nachhaltigkeit. In einer Zeit, in der Umweltbewusstsein und verantwortungsbewusstes Wirtschaften immer wichtiger werden, setzt der InnHub La Punt ein Zeichen, indem es nachhaltige Praktiken in sein Design und seine Aktivitäten integriert. Das Gebäude selbst wird unter Berücksichtigung ökologischer Standards errichtet und viele der angebotenen Programme drehen sich um Themen wie erneuerbare Energien, umweltfreundliche Technologien und nachhaltiges Wachstum.

    Die Zusammenarbeit zwischen der lokalen Gemeinschaft und dem InnHub La Punt ist ein weiteres bemerkenswertes Merkmal des Projekts. Anstatt eine isolierte Einrichtung zu sein, die von der Umgebung abgeschnitten ist, strebt der InnHub an, sich in die lokale Kultur und das Dorfleben zu integrieren. Dies zeigt sich in Partnerschaften mit örtlichen Unternehmen und der Gemeinde.

    Die Vision besteht darin, dass der InnHub La Punt nicht nur ein Innovationszentrum ist, sondern auch ein Ort, der zur Stärkung der gesamten Gemeinschaft beiträgt, neue Formen des Tourismus katalysiert und das Angebot von Ganzjahresjobs fördert.

    Insgesamt repräsentiert der InnHub La Punt eine inspirierende Verbindung zwischen Tradition und Innovation. Er zeigt, dass auch in den abgelegensten und traditionellsten Umgebungen Raum für Fortschritt und Wachstum ist. Indem er eine Plattform für Ideen, Zusammenarbeit und Bildung bietet, trägt der InnHub dazu bei, das Engadin als eine Region zu positionieren, die nicht nur von ihrer natürlichen Schönheit lebt, sondern auch von ihrer geistigen Vitalität.

  • Nachhaltiges und effizientes Wachstum im Schweizer Immobilienmarkt

    Nachhaltiges und effizientes Wachstum im Schweizer Immobilienmarkt

    Im Halbjahreszeitraum von April bis September 2023 erzielte PSREF einen Anstieg der Mietzinseinnahmen um 7,83% auf CHF 25’660’205. Parallel dazu konnte der Liegenschaftsaufwand gesenkt werden, was sich in einem Anstieg des Nettoinventarwertes (NIV) pro Anteil von CHF 147.33 auf CHF 149.04 widerspiegelt.

    Leerstandsmanagement und Mietpotenzial
    Der Fonds profitierte von einer niedrigeren Leerstandsquote und der Mietindexierung. Besonders hervorzuheben ist das Mietsteigerungspotenzial von über CHF 3 Mio., verbunden mit der Neuvermietung in Renens/VD.

    Kosteneffizienz und Gebäudemanagement
    Durch effizientes Portfoliomanagement und zielgerichtete Investitionen konnten die Ausgaben für Wartung und Instandhaltung reduziert und die allgemeinen Gebäudekosten stabil gehalten werden.

    Strategie und Portfolio-Optimierung
    Der Fonds setzt weiterhin auf einen aktiven Managementansatz, umfasst Renovierungen, Akquisitionen, Entwicklungen und Verkäufe. Ein signifikantes Beispiel hierfür ist der profitable Verkauf eines Wohngebäudes in Crissier im November 2023.

    Nachhaltigkeitsbestrebungen und -erfolge
    Im Einklang mit den nationalen Nachhaltigkeitszielen hat PSREF seine CO2-Emissionen um 26% gesenkt und arbeitet weiterhin an der Reduzierung des Heizindexes. Die Fortschritte bestätigen die Effektivität des umgesetzten Absenkungs- und Sanierungsplans.

    Portfoliostruktur und zukünftiges Wachstum
    Mit über 75% Einnahmen aus Wohnimmobilien und geografischer Diversifikation ist das Portfolio des Fonds gut aufgestellt. Entwicklungsprojekte in Renens und Baar bieten zusätzliches Wachstumspotenzial und wurden kürzlich durch lokale Abstimmungen genehmigt.

  • «Green Deal für Graubünden» Neubau Verkehrsstützpunkt Chur

    «Green Deal für Graubünden» Neubau Verkehrsstützpunkt Chur

    Das Siegerprojekt, benannt «FAR», wurde vom Generalplanerteam Comamala Ismail Architectes und Andreas Lütscher Baumanagement AG entwickelt. Es zeichnet sich durch sein ansprechendes architektonisches Design aus, aber auch durch seine Nachhaltigkeit und Funktionalität.

    Das Bauwerk dient als Musterbeispiel im Rahmen des «Green Deal für Graubünden» und legt neue Benchmarks für nachhaltiges Bauen fest. Es ist als Gebäude im Minergie-A-Eco Standard mit Zielsetzung Netto-Null entworfen. Das Gebäude integriert unter anderem Fotovoltaik-Module und betont energieeffiziente, umweltschonende Konstruktionsmethoden. Die Nachhaltigkeitsprinzipien gelten für den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes, von der Entwurfsphase bis zum Rückbau.

    Der neue Standort in Chur Süd ist strategisch günstig am Autobahnananschluss der A13 gelegen. Dies ermöglicht der Kantonspolizei, rasch und effizient in der Region von Maienfeld bis Viamala zu agieren. Dank der hohen Verkehrsfrequenz in der Region um Chur bietet der Standort optimale Voraussetzungen für effektive Verkehrspolizeiarbeit.

    Die Konsolidierung der bisherigen Stützpunkte in Chur und Thusis trägt zur besseren Ressourcenverteilung und Effizienz der Polizeieinsatzmittel bei.

    Neben der Energieeffizienz legt das Projekt auch Wert auf andere Aspekte der Nachhaltigkeit wie Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und ein angepasstes Mikroklima. Das Gebäude trägt damit zur Schonung der Umweltressourcen bei und fördert zudem die Biodiversität.

    Insgesamt stellt der geplante Verkehrsstützpunkt ein ambitioniertes Projekt dar, das in vielen Bereichen neue Massstäbe setzt – von der Konzeption über das Design bis hin zur Nachhaltigkeit und Funktionalität.

  • Smartwindows erhält eco1-Zertifikat

    Smartwindows erhält eco1-Zertifikat

    Der in der St.GallenBodenseeArea ansässige Fensterbauer smartwindows hat für sein Kunststofffenster classico das Zertifikat eco1 erhalten. Laut einer Medienmitteilung ist es das erste und bislang einzige Fenster landesweit, das diese Zertifizierung erhalten hat. Wie es in der Mitteilung heisst, ist das Kunststofffenster das Ergebnis der Anstrengungen des Unternehmens, besonders nachhaltig und umweltfreundlich zu planen und zu bauen.

    Die Vorteile des smartwindows-classico liegen unter anderem in seinem hohen Anteil von 70 Prozent an Rezyklaten. Ferner wird der Rohstoff bis zu achtmal wiederverwandt. Das Fenster erfüllt die hohen Anforderungen von ecobau und Minergie-Eco und entspricht der ersten Priorität von ecoBKP und ecoDevis. Der Einbau des Kunststofffensters classico soll laut Mitteilung zu nachhaltig konzipierten, gut durchdachten Gebäuden beitragen, die qualitativ besser ausgeführt sind und über eine lange Lebensdauer verfügen. Das Resultat sind Räume mit einem gesunden Innenraumklima, weniger CO2, grauer Energie und Schadstoffemissionen. Die Fenster spielen dabei eine übergeordnete Rolle, heisst es in der Mitteilung.

  • Thun als «Front Runner» für nachhaltige Städte

    Thun als «Front Runner» für nachhaltige Städte

    Thun hat sich als Vorreiter in der Entwicklung von Smart City einen Namen gemacht, indem es innovative Ansätze zur Verknüpfung von Klimazielen mit Smart City-Konzepten entwickelt hat. Diese Anerkennung bringt nicht nur Prestige, sondern auch finanzielle Unterstützung für die Umsetzung der Klimastrategie und die Realisierung intelligenter Projekte.

    Die Anerkennung hat die Umsetzung von drei wegweisenden Projekten ermöglicht. Diese Projekte haben nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Auswirkungen. Das Reallabor fördert die Zusammenarbeit zwischen wichtigen Akteuren und ermöglicht die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und sozialer Innovationen in den Bereichen Klimaschutz und Anpassung.

    Die Klima-Idee Thun ist eine partizipative Initiative, bei der die Bevölkerung klimafreundliche Projektideen einreichen kann. Die Stadt Thun unterstützt die besten Ideen finanziell und kommunikativ mit einem Budget von insgesamt 60’000 Franken. Welche der eingereichten Ideen umgesetzt werden sollen entscheidet die Bevölkerung in einem Online-Voting.

    Die Clusteranalyse Heizungsersatz ist ein weiteres Projekt mit unmittelbarem Einfluss auf die Immobilienwirtschaft. Sie unterteilt städtische Gebiete in Cluster mit ähnlichen Voraussetzungen und Herausforderungen und entwickelt gemeinsam mit Gebäudebesitzern und Wirtschaftsvertretern clusterspezifische Lösungen. Diese sollen den Übergang zu erneuerbaren Heizungssystemen und Effizienzmassnahmen erleichtern.

    Thun gehört zu den Pionieren bei der Unterzeichnung der «Klima- und Energie-Charta für Städte und Gemeinden» des Schweizerischen Städteverbands und des Klimabündnisses Schweiz. Dies verpflichtet die Stadt, bis 2035 auf Netto-Null-Emissionen umzustellen, was weitreichende Auswirkungen auf öffentliche Gebäude, Infrastruktur und die Anforderungen an Immobilien in der Stadt hat.

    Die gesamtstädtische Klimastrategie setzt ehrgeizige Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen bis 2050. Sie umfasst zehn Schlüsselrichtungen und wird durch Aktionspläne in regelmässigen Intervallen umgesetzt. Der erste Aktionsplan, der von 2023 bis 2026 reicht, wurde bereits im Mai 2023 vom Thuner Gemeinderat genehmigt.

  • Pionierarbeit im ESG-Datenmanagement für die Immobilienbranche

    Pionierarbeit im ESG-Datenmanagement für die Immobilienbranche

    Angesichts des hohen Beitrags der Immobilienbranche zu den globalen Treibhausgasemissionen ist es dringend erforderlich, effiziente Lösungen zur Reduzierung dieser Emissionen zu finden. Wincasa hat sich dieser Aufgabe angenommen und unterstützt seine Klienten aktiv auf dem Weg zu Netto-Null Emissionen. Dabei stösst man auf die Komplexität der Datenerfassung und -verwaltung im Bereich der Nachhaltigkeit, insbesondere angesichts der diversen Datenquellen und der Anforderungen an die Datenqualität.

    Die ESG-Datenmanagement-Plattform
    Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat Wincasa in Kooperation mit Novalytica eine ESG-Datenmanagement-Plattform entwickelt. Diese Plattform ermöglicht die Integration verschiedenster Datenquellen und die Auswertung gemäss internationalen Reporting-Standards. Ein wesentliches Merkmal der Plattform ist die Kombination aus künstlicher und menschlicher Intelligenz zur automatisierten Prüfung der Datenqualität.

    Innovative Werkzeuge auf der Plattform
    Ein Schlüsselelement der Plattform ist der Zirkularitätsindex, ein Werkzeug zur Bewertung der Wiederverwendbarkeit von Materialien in Gebäuden. Dieses Tool ermöglicht es, den Umweltschutz und die Wirtschaftlichkeit von Bauprojekten Hand in Hand zu bewerten. Darüber hinaus erleichtert der Einsatz von Materialpässen in der Bauplanung die Identifizierung von nachhaltigen und kosteneffizienten Bauvarianten, indem sie eine detaillierte Übersicht über Baustoffe und ihre Eigenschaften bieten.

    Zukunftsperspektiven und Impact
    Durch die Einführung dieser Plattform leistet das Unternehmen einen bedeutenden Beitrag zur Förderung umweltbewussten und ressourcenschonenden Bauens in der Immobilienbranche. Die Plattform stellt nicht nur ein Instrument zur Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards dar, sondern ebnet auch den Weg für zukunftsorientierte, ökologisch und ökonomisch nachhaltige Bauweisen.

  • Start für Neubau-Projekte am Flughafen Zürich

    Start für Neubau-Projekte am Flughafen Zürich

    Das aktuelle Dock A, das seit 1985 in Betrieb ist, sowie der angrenzende Kontrollturm, haben nach mehr als 35 Jahren ihre Lebensdauer überschritten. Sie genügen modernen Anforderungen an Funktionalität und Nachhaltigkeit nicht mehr. Nach einer umfassenden Standortbewertung hat sich das BAZL entschieden, ein neues Dock nördlich des bestehenden Standorts zu errichten, um diese Defizite zu beheben.

    Koordination und Struktur der Bauvorhaben
    Um die Bauarbeiten effizient zu koordinieren, wurde das Programm «Entwicklung Flughafenkopf» ins Leben gerufen. Dieses Programm beinhaltet neben dem Hauptprojekt des Docks A auch den Neubau des Kontrollturms sowie mehrere Teilprojekte. Der Neubau des Docks A wird in das Terminal integriert, während der neue Tower östlich des aktuellen Standorts positioniert wird.

    Planungs- und Genehmigungsprozess
    Das Plangenehmigungsgesuch umfasst die funktionale und betriebliche Nutzung des neuen Docks sowie die notwendigen Rückbauten am alten Standort. Ein Umweltverträglichkeitsbericht wurde erstellt, um die Umweltauswirkungen des Bauvorhabens zu dokumentieren. Es ist zu betonen, dass die Neubauprojekte keine Anpassungen des Betriebsreglements erfordern, da sie den Luftverkehr nicht beeinflussen.

    Öffentliche Einbindung und Entscheidungsprozess
    Vom 16. November bis 15. Dezember 2023 werden die Pläne öffentlich ausgelegt und sind auf der Webseite des BAZL einsehbar. Zusätzlich bietet die Flughafen Zürich AG auf der Zuschauerterrasse des Docks B eine Visualisierung der Projekte an, um eine bessere Verständlichkeit zu gewährleisten. Nach der öffentlichen Konsultation wird das BAZL die eingegangenen Stellungnahmen bewerten und das UVEK letztlich über das Bauvorhaben entscheiden.

    Dieser strategische Ausbau des Flughafens Zürich unterstreicht das Bestreben, eine moderne, nachhaltige und funktionale Flughafeninfrastruktur zu fördern, die den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht wird.

  • ViLICHT setzt auf Nachhaltigkeit und Gemeinschaft

    ViLICHT setzt auf Nachhaltigkeit und Gemeinschaft

    Die Kernfrage des urbanen Wandels ist oft, wie ein Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen der Bevölkerung, der Wirtschaft und der Umwelt gefunden werden kann. In diesem Sinne ist Chur West ein Labor für neue Ansätze im Stadtmanagement. Mit dem Projekt sollen nicht nur die Verkehrsnetze ausgebaut und optimiert, sondern auch Raum für Kreativität, kulturelle Veranstaltungen und nachhaltiges Wohnen geschaffen werden. Die Nähe zu wichtigen Verkehrsknotenpunkten wie dem Bahnhof macht den Stadtteil besonders für Pendler attraktiv und fördert so auch die lokale Wirtschaft.

    «ViLICHT» ist ein mehrdimensionales Mobilitätskonzept. Neben dem Ausbau des ÖPNV werden auch nachhaltige Mobilitätskonzepte wie Radwege und Elektrotankstellen in die Planungen einbezogen. Davon profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch die Lebensqualität durch weniger Lärm und Luftverschmutzung.

    Aber auch der soziale Aspekt spielt bei der Entwicklung von Chur West eine wichtige Rolle. Neue Wohnkonzepte, die sowohl bezahlbaren Wohnraum als auch hochwertige Architektur bieten, sind Teil des Konzepts. Hinzu kommen Bildungseinrichtungen und soziale Dienstleistungen, die eine lebendige und vielfältige Gemeinschaft fördern. Veranstaltungsorte, Parks und Freizeitangebote sollen Chur West zu einem Ort machen, an dem man nicht nur wohnt, sondern lebt.

    Das Projekt ist somit mehr als ein Stadtentwicklungsplan. Es ist ein ganzheitliches Konzept, das Stadtentwicklung als interdisziplinäre Herausforderung begreift und ihr mit kreativen, nachhaltigen Lösungen zu begegnen versucht. Die Partnerschaft zwischen der Stadt Chur und der RhB unterstreicht dabei die Bedeutung einer durchdachten, kooperativen Planung. Durch diese Zusammenarbeit können Synergien geschaffen werden, die sich sowohl auf den Verkehrsbereich als auch auf die gesamte Stadtentwicklung positiv auswirken.

    Der Aufstieg von Chur West zu einem zweiten urbanen Zentrum ist also kein Zufall, sondern das Ergebnis sorgfältiger Planung und innovativer Ansätze. In einer Zeit, in der Städte weltweit vor grossen Herausforderungen stehen, kann Chur West als Modell für eine nachhaltige und lebenswerte Stadtentwicklung dienen.

  • Limehome kommt in die Schweiz

    Limehome kommt in die Schweiz

    Das Münchner HospitalityTech limehome expandiert in die Schweiz. Für den Markteintritt habe sich der Anbieter von digitalisierten Design-Apartments zusammen mit einer Schweizer Investorengruppe ein Projekt unweit der Bahnhofstrasse in Zürich gesichert, informiert limehome in einer Mitteilung. Hier sollen in einem bestehenden Gebäude auf vier Stockwerken limehome-Apartments entstehen. Die Suiten können voraussichtlich ab Mitte 2024 gebucht werden.

    Gleichzeitig mit dem Markteintritt in die Schweiz weitet limehome seine Präsenz auch auf Italien und Griechenland aus. «Wir wollen unser aussergewöhnliches Gasterlebnis langfristig in ganz Europa anbieten», wird limehome-CEO Josef Vollmayr in der Mitteilung zitiert. Neben dem Freizeittourismus ist der Wirtschaftsstandort Zürich für das Unternehmen dabei auch als attraktives Ziel für Geschäftsreisende interessant.

    Langfristig will limehome sein Angebot auf möglichst viele auch kleinere Städte ausdehnen. Dafür suche das Unternehmen derzeit europaweit an über 500 Orten nach neuen Projekten, erläutert Ricky Bichel, Head of International Expansion bei limehome. «Erste vielversprechende Gespräche mit Partnern führen wir bereits zum Beispiel in der Schweiz.»

  • Ina Invest erhält Gütesiegel für Nachhaltigkeit

    Ina Invest erhält Gütesiegel für Nachhaltigkeit

    Die Immobiliengesellschaft Ina Invest ist laut einer Medienmitteilung zum Sector Leader in der Development-Portfolioklasse „Diversified“ für die gesamte europäische Region nach dem Bewertungssystem von GRESB (Global Real Estate Sustainability Benchmark) ernannt worden. Das Prädikat wird einmal pro Jahr an Immobilien- und Infrastrukturunternehmen, Fonds und Anlagen mit besonderer Nachhaltigkeitsleistung vergeben.

    Der in der Mitteilung zitierte CEO Marc Pointet sieht das Gütezeichen als Beleg für die Nachhaltigkeitsstrategie. „GRESB Sector Leaders verkörpern die Vorreiter der Branche auf dem Weg zu einem Netto-Nullenergieverbrauch.“ Der Erfolg sei zurückzuführen auf die „starken Partner“ der Ina Invest. Insbesondere Implenia habe mit ihren „integrierten Immobilien- und Baudienstleistungen“ zu neuen Massstäben in Sachen Nachhaltigkeit beigetragen. Ina Invest ist eine Ausgliederung von Implenia.

    Wie aus der Mitteilung hervorgeht, ist der GRESB ESG (Environmental, Social, Governance)-Benchmark im laufenden Geschäftsjahr auf einen Bruttowert von mehr als 8,8 Billionen Dollar angewachsen und umfasst 2084 Immobilienunternehmen, 687 Infrastrukturanlagen und 172 Infrastrukturfonds.