Schlagwort: Nachhaltigkeit

  • Implenia gewinnt zwei Hochbauprojekte in Deutschland

    Implenia gewinnt zwei Hochbauprojekte in Deutschland

    Implenia hat zwei grosse Hochbauprojekte in Deutschland an Land gezogen, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. In Zusammenarbeit mit der Dressler Bau GmbH wird Implenia zwei weitere Bauabschnitte des Stadtcampus BERLIN DECKS in Berlin-Moabit realisieren. In Essen hat Bauherr TÜV NORD Immobilien GmbH & Ko. KG Implenia mit der Errichtung eines Bürogebäudes beauftragt. Das Volumen der Aufträge für Implenia wird in der Mitteilung auf 100 Millionen Euro beziffert.

    In Berlin realisiert die BEOS AG ein Forschungs- und Medienquartier. Implenia hatte hier bereits den Zuschlag für die ersten beiden Bauabschnitte erhalten. Nachhaltigkeit spiele in der Umsetzung eine grosse Rolle, schreibt Implenia. Dafür setzt das Unternehmen unter anderem Lean Construction für die Optimierung von Bauablauf und Ressourceneinsatz ein.

    „Wir danken BEOS für die langjährige Partnerschaft und den neuen Auftrag“, wird Matthias Jacob, Country President Germany von Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Die vertrauensvolle Zusammenarbeit ist geprägt durch den gemeinsamen Unternehmergeist und das Engagement, ein anspruchsvolles und zukunftsweisendes Projekt wie die BERLIN DECKS auch in herausfordernden Zeiten weiter voranzutreiben und erfolgreich zu realisieren.“

    Das Bürogebäude mit angeschlossener Werkhalle und Hochgarage in Essen wird im Rahmen der Weiterentwicklung des Technologieparks Nord in Essen-Frillendorf realisiert. Auch hier setzt Implenia auf Nachhaltigkeit. So sollen die Gebäude auf Energieeffizienz ausgerichtet und an ein Fernwärmenetz angeschlossen werden. Auf den Dächern werden Photovoltaikanlagen installiert.

  • Empa forscht zu Lehm als nachhaltigem Baustoff

    Empa forscht zu Lehm als nachhaltigem Baustoff

    Lehm setzt im Vergleich zu Beton deutlich weniger CO2 frei, erläutert die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in einer Mitteilung. Ellina Bernard vom Beton & Asphalt-Labor der Empa in Dübendorf und der Professur für Nachhaltiges Bauen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich arbeitet daran, Lehm als nachhaltige Alternative zu Beton zu etablieren. Ihr Projekt wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) mit einem Ambizione-Grant unterstützt.

    Lehm kommt in unterschiedlicher geologischer Zusammensetzung überall auf der Welt vor. Der nachhaltige Baustoff könnte Beton sowohl in nichttragenden Konstruktionen als auch in tragenden Wänden von Wohnbauten ersetzen. Für einen Einsatz in grossem Massstab will Bernard mit ihrem Team daher zum einen Standards für die Zusammensetzung und mechanische Belastbarkeit definieren. Zum anderen müssen Zusatzstoffe gefunden werden, die die Belastbarkeit des Materials erhöhen. Hier wird derzeit noch herkömmlicher Zement benutzt, der den ökologischen Fussabdruck von Lehm aber wieder „in den roten Bereich“ drückt, schreibt die Empa.

    Einen vielversprechenden Ansatz hat Bernard in Zusammenarbeit mit dem Geologen Raphael Kuhn in Magnesiumoxid gefunden. In ersten Laborexperimenten mit Lehmrezepturen wurde eine Druckfestigkeit von bis zu 15 Megapascal erreicht, informiert die Empa. Lehm mit Zementzusatz bringt es auf bis zu 20 Megapascal.

  • Laurent Spindler übernimmt die Position des CFO bei Properti

    Laurent Spindler übernimmt die Position des CFO bei Properti

    Laurent Spindler übernimmt in seiner neuen Rolle als CFO die Verantwortung für Accounting, Controlling, Compliance und Operations des Unternehmens und ist aktiv im Bereich Investment tätig. Seine Fachkenntnisse, insbesondere in den Bereichen Controlling, M&A Transaktionen, Finanzierung, Kapitalmärkte, Compliance und Prozessoptimierung während der Wachstumsphase, spielen eine entscheidende Rolle in Properti’s Strategie für nachhaltige Unternehmensentwicklung und Expansion.

    Früher hatte Laurent Spindler unter anderem die Position des CFO und Mitglieds der Geschäftsleitung bei HIAG inne, wo er maßgeblich am erfolgreichen Börsengang und der Etablierung des Unternehmens als führende börsennotierte Immobiliengesellschaft auf dem Schweizer Markt beteiligt war. Davor arbeitete er über acht Jahre bei Ernst & Young.

    Laurent Spindler, CFO, äußerte sich dazu: „Ich freue mich sehr darauf, Properti in dieser entscheidenden Phase des Wachstums zu unterstützen. Es ist eine spannende Herausforderung, meine Erfahrung und Fachkenntnisse in ein engagiertes und innovatives Team einzubringen, um die Vision von Properti in der Immobilienbranche weiter voranzutreiben und neue Meilensteine zu setzen.“

    Levent Künzi, CEO und Mitgründer von Properti, kommentierte die Ernennung wie folgt: „Mit der Aufnahme von Laurent Spindler in unser Team gewinnen wir einen erfahrenen Finanzexperten, der unser Führungsteam perfekt ergänzt. Sein umfassendes Wissen in den Bereichen Immobilien und Finanzen wird entscheidend dazu beitragen, Properti in die nächste Wachstumsphase zu führen. Wir sind begeistert, ihn an Bord zu haben.“

  • Empa forscht zu Lehm als nachhaltigem Baustoff

    Empa forscht zu Lehm als nachhaltigem Baustoff

    Laut einer Mitteilung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) setzt Lehm im Vergleich zu Beton deutlich weniger CO2 frei 1. Ellina Bernard vom Beton & Asphalt-Labor der Empa in Dübendorf und der Professur für Nachhaltiges Bauen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich arbeitet daran, Lehm als nachhaltige Alternative zu Beton zu etablieren. Ihr Projekt wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) mit einem Ambizione-Grant unterstützt.

    Lehm ist ein nachhaltiger Baustoff, der in unterschiedlicher geologischer Zusammensetzung überall auf der Welt vorkommt. Er könnte Beton sowohl in nichttragenden Konstruktionen als auch in tragenden Wänden von Wohnbauten ersetzen. Für einen Einsatz in großem Maßstab will Bernard mit ihrem Team daher zum einen Standards für die Zusammensetzung und mechanische Belastbarkeit definieren. Zum anderen müssen Zusatzstoffe gefunden werden, die die Belastbarkeit des Materials erhöhen. Hier wird derzeit noch herkömmlicher Zement benutzt, der den ökologischen Fußabdruck von Lehm aber wieder „in den roten Bereich“ drückt, schreibt die Empa.

    Bernard hat in Zusammenarbeit mit dem Geologen Raphael Kuhn in Magnesiumoxid einen vielversprechenden Ansatz gefunden. In ersten Laborexperimenten mit Lehmrezepturen wurde eine Druckfestigkeit von bis zu 15 Megapascal erreicht, informiert die Empa 1. Lehm mit Zementzusatz bringt es auf bis zu 20 Megapascal.

  • Zürich entwickelt sich zu Kreislaufstadt

    Zürich entwickelt sich zu Kreislaufstadt

    Holcim, einer der grössten Produzenten und Rezyklierer von Baustoffen der Welt, und Bloomberg Media sehen in ihrem zweiten Circular Cities Barometer Zürich in einer guten Position. Unter den 30 grössten Städten der Welt vollzieht die Stadt den Wandel von einer linearen zu einer Kreislaufwirtschaft am fünftschnellsten. Die Rangliste 2023 führt London an, gefolgt von Seattle, Kopenhagen, Paris und Zürich.

    „Dieses Barometer soll die Kreislaufwirtschaft vorantreiben, indem es einzigartige Einblicke in die innovativsten Kreislaufstädte der Welt bietet“, wird Holcim-CEO Jan Jenisch in einer Medienmitteilung von Holcim zitiert. Und es soll „Stadtverantwortliche in aller Welt inspirieren“.

    Das Barometer bewertet Städte auf der Grundlage eines proprietären Algorithmus nach der Kreislauffähigkeit ihrer Gebäude, Systeme, Lebensweise und Führung. Aufgeschlüsselt nach Indikatoren steht Zürich an der Spitze des Barometers für kreislauforientiertes Leben. Montreal und Seattle sind die Spitzenreiter bei Kreislaufsystemen. London führt die beiden Kategorien Kreislaufwirtschaft und Kreislaufgebäude an.

    Zu den Schlüsselerkenntnissen des diesjährigen Barometers gehört, dass sich Städte im globalen Süden wie Bogotá, Buenos Aires und Quezon City zunehmend Städteorganisationen anschliessen, um an der internationalen Diskussion teilzunehmen. Und wenn finanzielle Anreize wie etwa von der Weltbank zur Verfügung stehen, sind Städte eher bereit, sich an Kreislaufinitiativen und Partnerschaften zu beteiligen.

  • Bauen neu denken

    Bauen neu denken

    Heute versammelten sich in Luzern über 500 Vertreter aus Wohnbaugenossenschaften aus der gesamten Schweiz, sowie Behörden, Unternehmen und Experten, zum Forum der Schweizer Wohnbaugenossenschaften. Das Treffen stand unter dem Motto „Bauen neu denken: Herausforderungen Klima, Kreislauf, Kosten“ und widmete sich den Problemen, vor denen die Baubranche steht: Städte erwärmen sich zunehmend, der Bau- und Wohnsektor verbraucht viel Energie, Ressourcen und Raum, während die Mietkosten für viele Haushalte immer belastender werden. Die Frage lautet, wie können Gebäude so konstruiert werden, dass sie die Hitze reduzieren, weniger Ressourcen benötigen und dennoch erschwinglich sind?

    Eva Herzog, Ständerätin (BS) und Präsidentin der Wohnbaugenossenschaften Schweiz, betonte in ihrer Eröffnungsrede die Notwendigkeit von preiswerten Wohnungen angesichts der aktuellen Wohnungsnot, steigender Wohnkosten und höherer Krankenkassenprämien. Sie forderte gemeinnützige Wohnungsbauunternehmen auf, ihren Teil zur Schaffung von gemeinnützigem Wohnraum beizutragen. Sie appellierte insbesondere an die Politik: „In der aktuellen Session befassen wir uns mit mehreren wohnungspolitischen Vorstößen. Das Parlament hat die Möglichkeit, die Richtung für mehr erschwinglichen Wohnraum und gegen hohe Mieten zu vorgeben. Es ist erfreulich, dass eine erste Motion, die die Wohnungsnot durch Verdichtung und gemeinnützigen Wohnungsbau adressieren möchte, vom Ständerat mit deutlicher Mehrheit weitergeleitet wurde.“

    Daniel Burri, Präsident von WOHNEN SCHWEIZ, wies darauf hin, dass die aktuellen Herausforderungen auch eine große Chance für den gemeinnützigen Wohnungsbau darstellen. „Gemeinnützige Bauunternehmer waren schon immer Pioniere in Bezug auf nachhaltiges Bauen und Wohnen. Die Bereitstellung von langfristig erschwinglichem Wohnraum ist unsere Hauptaufgabe. Wir können nun zeigen, dass wir nach wie vor führend in diesem Bereich sind und auch in Zukunft eine wichtige Rolle auf dem Wohnungsmarkt spielen werden.“

    Key-Speaker Thomas Rau machte deutlich, dass ein einfaches Optimieren des bestehenden Systems nicht ausreicht. Stattdessen ist eine Transformation zu einem komplett neuen Wirtschaftssystem erforderlich, in dem Abfall der Vergangenheit angehört. Experten aus der Praxis und Forschung präsentierten danach neue Ansätze für den Bau: etwa kreislauffähiges Bauen, hitzemindernde Materialien, weniger Technologie, kluger Umgang mit Bestehendem oder Kosteneinsparungen an den richtigen Stellen. Videos mit Auszubildenden aus der Baubranche veranschaulichten, wie sich die nächste Generation von Bauprofis die Zukunft des Bauens vorstellt. Informationen dazu sind auf der Website des Forums der Schweizer Wohnbaugenossenschaften, www.forum-wohnen.ch, zu finden.

    Wie durch beispielhafte Projekte von Genossenschaften sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland demonstriert wurde, ist nachhaltiges, zirkuläres und kosteneffizientes Bauen für Wohnbaugenossenschaften keine Vision für die Zukunft, sondern bereits heute Realität.

  • Klimaneutraler Campus fertiggestellt

    Klimaneutraler Campus fertiggestellt

    „Technologie stellt den Schlüssel zur Erreichung von Nachhaltigkeit dar,“ so Roland Busch. „Da Gebäude für 40% des globalen Energieverbrauchs verantwortlich sind, spielen klimaneutrale Gebäude eine entscheidende Rolle. Sie sind sowohl für Unternehmen als auch für Länder ein wirksamer Ansatzpunkt, um nachhaltiger zu agieren. Um die komplexen Prozesse zu steuern, setzen wir auf künstliche Intelligenz. Diese orchestriert die notwendige Hardware und Software. Insbesondere die Schweiz, mit ihren strengen Umweltstandards und weltklasse Universitäten, bietet den idealen Nährboden für die Weiterentwicklung dieser Technologien. Unsere neue digitale Geschäftsplattform, ermöglicht unseren Kunden, unsere modularen Lösungen effizient einzusetzen.“

    „Wir schafft eine einzigartige Symbiose aus der physischen und der digitalen Welt, und ermöglicht damit die Gestaltung einer besseren Zukunft,“ fügt Matthias Rebellius, Vorstandsmitglied der Siemens AG und CEO von Smart Infrastructure, hinzu. „Der neue Campus in Zug ist ein Paradebeispiel dafür. Durch Einsatz modernster Technologien aus unserem Portfolio läuft der Campus vollständig klimaneutral – ein Ziel, das wir uns bereits vor zwei Jahren gesetzt hatten und nun erreicht haben.“

    Der Campus in Zug dient als globaler Hauptsitz von Smart Infrastructure und ist ein Hotspot für die Entwicklung innovativer Gebäudetechnologien. Von hier aus werden jährlich etwa 80 neue Patente angemeldet. Der 25.000 Quadratmeter große Campus umfasst ein Haupt-, ein Fabrik- und ein modernisiertes F&E-Gebäude. Die Klimaneutralität wird durch eine Reihe unterschiedlicher Maßnahmen erreicht: Wärmepumpen, Wasser aus dem Zugersee, Photovoltaikanlagen, begrünte Dächer und ein hochmodernes Gebäudeautomationssystem. Zudem fördern über 50 firmeneigene Ladestationen die nachhaltige Mobilität.

    Für die Planung des Campus kam Building Information Modeling (BIM) zum Einsatz, eine Methode, die zunächst einen digitalen Zwilling des Gebäudes erstellt. So können Energie- und Ressourcenverbrauch präzise dokumentiert, gemessen und angepasst werden. Zusätzlich wurden zahlreiche IoT-Funktionen implementiert, um die Effizienz und das Nutzererlebnis zu optimieren.

    Bei der Eröffnungszeremonie konnten die Teilnehmer Building X, die skalierbare digitale Gebäudeplattform von Siemens, in Aktion erleben. Diese Plattform ist ebenfalls Teil von Siemens Xcelerator und trägt zur Digitalisierung und Optimierung des Gebäudebetriebs bei.

    Der neu fertiggestellte Campus bietet nun ein klimaneutrales Arbeitsumfeld für über 1.700 Mitarbeiter, die daran arbeiten, die technologische Entwicklung für kritische Infrastrukturen weltweit voranzutreiben.“

  • Implenia erhält Top-Bewertung für Nachhaltigkeit

    Implenia erhält Top-Bewertung für Nachhaltigkeit

    Das Bau- und Immobilienunternehmen Implenia mit Sitz in Opfikon hat beim Rating für Nachhaltigkeit 86 Punkte von der amerikanischen Bewertungsagentur Morningstar Sustainalytics erhalten. Das ist ein Punkt mehr als im vergangenen Jahr. Damit festigt Implenia seine Spitzenposition in den drei Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) innerhalb der Branche Construction und Engineering, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach liegt Implenia auch beim aktuellen ESG Risk Rating von Sustainalytics weit vorne und zählt zu den Industry Top Rated, also den Spitzenreitern seiner Branche. Dafür wurden den Angaben zufolge neben dem Management von ESG-Themen auch die branchenspezifischen ESG-Risiken angeschaut.

    „Als einer von fünf Unternehmenswerten und Teil unserer Mission ist Nachhaltigkeit in der Kultur von Implenia fest verankert, das zeigt einmal mehr das Sustainalytics-Rating“, wird Anita Eckardt, Vorsitzende des Implenia Sustainability Committee, in der Medienmitteilung zitiert. Die Energiewende sei ein grosser Nachfragetreiber in der Bau- und Immobilienbranche. „Wir unterstützen unsere Kunden dabei, Immobilien sowie Infrastruktur nachhaltig zu planen und zu realisieren und entwickeln die Möglichkeiten dafür ständig weiter.“

    Sustainalytics ist ein zur Morningstar Inc. in Chicago im US-Bundesstaat Illinois gehörendes Unternehmen mit Sitz in Amsterdam und bietet Daten und Ratings zu unternehmerischer Verantwortung für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung an.

  • Die nachhaltige Revolution im schweizerischen Immobilienmarkt

    Die nachhaltige Revolution im schweizerischen Immobilienmarkt

    In einem Zeitalter, in dem Nachhaltigkeit an vorderster Front steht, stellt REMMS ein innovatives System vor, das in der Lage ist, jede der rund zwei Millionen Immobilien der Schweiz nach den Prinzipien von Ökonomie, Ökologie und Soziales zu beurteilen. Dies wurde von führenden Persönlichkeiten, Dr. Stefan Fahrländer und Andreas F. Vögeli, vor Medien in Zürich betont.

    Ein zentrales Merkmal ist, dass es Handlungsfelder in der Immobilienwirtschaft hervorhebt. Das System gibt nicht nur eine Bewertung, sondern zeigt auch Wege zur Unterstützung des nationalen CO2-Reduktionspfades. Dies ist besonders relevant in einer Zeit, in der das Pariser Abkommen und die UNO-Nachhaltigkeitsziele internationalen Druck ausüben.

    Für Immobilienbesitzer und Finanziers öffnet das Unternehmen Türen zu tieferen Einblicken. Mit speziell entwickelten Fragebögen können detaillierte Analysen der Immobilienportfolios durchgeführt werden. Diese Bewertungen berücksichtigen auch mehrere renommierte Standards, was die Relevanz und Glaubwürdigkeit des Systems erhöht.

    Ein bemerkenswertes Merkmal ist seine gemeinnützige Struktur. Investoren haben minimale Kosten, und das System ist allgemein zugänglich, insbesondere durch die „REMMS 4 ALL“-App. Diese Zugänglichkeit wurde durch die Unterstützung aus Bundesbern sichergestellt.

    Die Mitgliedschaft umfasst renommierte Persönlichkeiten und Institutionen. Vom akademischen Sektor wie der Universität Zürich bis zu regionalen Behörden wie dem Hochbauamt des Kantons Zürich zeigt die Mitgliedsliste die Breite und Tiefe des Engagements für das System.

    Die Bedeutung geht über bloße Bewertungen hinaus. Es dient als Hilfsmittel, das Eigentümern objektive und neutrale Einsichten bietet, potenzielle Verbesserungen aufzeigt und Lösungen für ökologische Herausforderungen bietet.

    Fazit – ein umfassendes, innovatives und gemeinnütziges System, das den schweizerischen Immobilienmarkt im Hinblick auf Nachhaltigkeitsziele revolutioniert.

  • Umwelt Arena zeigt Leuchtturmprojekt Bauen 2050 Urdorf

    Umwelt Arena zeigt Leuchtturmprojekt Bauen 2050 Urdorf

    Das neueste Leuchtturmprojekt des Konzepts Bauen 2050 der Stiftung Umwelt Arena Schweizist eine CO2-neutrale Wohnüberbauung in Urdorf. Sie wird Interessierten nun im Rahmen von Führungen zugänglich gemacht. Laut eines LinkedIn-Posts der Stiftung eignet sich das Programm auch als Firmenausflug. Im Rahmen eines ersten Moduls bekommen die Teilnehmenden eine Führung in der Wohnüberbauung selbst. Dabei wird ihnen auch eine Musterwohnung gezeigt. Das zweite Modul findet in der Umwelt Arena in Spreitenbach statt, wo weitere Hintergrundinformationen zum Konzept Bauen 2050 vorgestellt werden. Auch die Umwelt Area selbst steht dabei im Fokus. Zwischen den zwei Standorten könnten die Teilnehmenden unter anderem mit der Limmattalbahn verkehren.

    Die CO2-neutrale Wohnüberbauung in Urdorf weist mehrere nachhaltige Baukonzepte auf. So wurden etwa Recyclingbeton und Backstein verbaut, welche eine möglichst verlustfreie Speicherung solarer Wärmeenergie ermöglichen. Ausserdem tragen beispielsweise Duschen mit Wärmerückgewinnung, Erdsonden oder dreifach verglaste Fenster zu einer hohen Energieeffizienz bei. Dank solcher Massnahmen sind Strom und Wärme für Mieterinnen und Mieter innerhalb eines definierten Budgets kostenlos. Die Überbauung wurde von W. Schmid + Co. Glattbrugg sowie Ausstellungs- und Fachpartnern der Umwelt Arena gebaut.

  • Urbanistica fordert Rückkehr zur Stadtplanung

    Urbanistica fordert Rückkehr zur Stadtplanung

    Stadtplanung sei mit der Entstehung der individuellen Mobilität in Vergessenheit geraten, schreibt Urbanistica in einer Mitteilung. Die neue Vereinigung für guten Städtebau will die Disziplin der Stadtplanung wiederbeleben. Nur so könne der im Raumplanungsgesetz definierte Auftrag der Verdichtung innerer Siedlungsentwicklung nachhaltig erfüllt und genügend bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden, meint Urbanistica.

    Die Vereinigung hat ein Manifest lanciert, mit dem ein Diskurs über Stadtplanung und Städtebau in Gang gesetzt werden soll. Zersiedlung und Wohnungsknappheit werden darin primär als eine Folge verfehlter Raumplanung bezeichnet. Ihnen soll durch Stadtplanung und Städtebau vor allem in den Agglomerationen begegnet werden. „Guter Städtebau führt zu geringerem Verkehrsaufkommen, effizienterer Bodennutzung, attraktiven öffentlichen Räumen, verbessertem Stadtklima und sozialer Durchmischung“, heisst es in These 3 des Manifests.

    Stadtplanung wird dabei als „eine zentrale Aufgabe der öffentlichen Hand“ definiert. Dabei sollen „ausgewiesene Planungsteams“ in Konkurrenzverfahren Lösungen und Impulse für die Stadtentwicklung generieren. Die Finanzierung könnte durch bereits vorhandene Steuern, Abgaben und Förderprogramme erfolgen, meint Urbanistica.

  • Urbanistica fordert Rückkehr zur Stadtplanung

    Urbanistica fordert Rückkehr zur Stadtplanung

    Stadtplanung sei mit der Entstehung der individuellen Mobilität in Vergessenheit geraten, schreibt Urbanistica in einer Mitteilung. Die neue Vereinigung für guten Städtebau will die Disziplin der Stadtplanung wiederbeleben. Nur so könne der im Raumplanungsgesetz definierte Auftrag der Verdichtung innerer Siedlungsentwicklung nachhaltig erfüllt und genügend bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden, meint Urbanistica.

    Die Vereinigung hat ein Manifest lanciert, mit dem ein Diskurs über Stadtplanung und Städtebau in Gang gesetzt werden soll. Zersiedlung und Wohnungsknappheit werden darin primär als eine Folge verfehlter Raumplanung bezeichnet. Ihnen soll durch Stadtplanung und Städtebau vor allem in den Agglomerationen begegnet werden. „Guter Städtebau führt zu geringerem Verkehrsaufkommen, effizienterer Bodennutzung, attraktiven öffentlichen Räumen, verbessertem Stadtklima und sozialer Durchmischung“, heisst es in These 3 des Manifests.

    Stadtplanung wird dabei als „eine zentrale Aufgabe der öffentlichen Hand“ definiert. Dabei sollen „ausgewiesene Planungsteams“ in Konkurrenzverfahren Lösungen und Impulse für die Stadtentwicklung generieren. Die Finanzierung könnte durch bereits vorhandene Steuern, Abgaben und Förderprogramme erfolgen, meint Urbanistica.

  • Balteschwiler setzt auf Solarstrom

    Balteschwiler setzt auf Solarstrom

    Die Balteschwiler AG lässt auf einer 22’000 Quadratmeter grossen Dachfläche am Firmensitz Laufenburg eine Solaranlage installieren. Geplant sind 8000 Solarmodule auf den Dächern der Logistikhalle und des CNC-Abbundcenters. Sie werden zusammen eine Leistung von 3,092 Megawatt erbringen, informiert das Aargauer Holzwerk in einer Mitteilung. Mit Konzeption, Planung und Umsetzung des Projekts wurde Ampere Dynamic betraut.

    Balteschwiler rechnet mit einer jährlichen Solarstromproduktion von 3,03 Gigawattstunden. „Unser Betrieb erreicht mit der Installation der Anlagen einen Autarkiegrad von ca. 170 Prozent”, wird Firmenchef Jörg Langheim in der Mitteilung zitiert. „Das ermöglicht es uns jährlich bis zu 300 Haushalte zusätzlich mit erneuerbarem Strom zu versorgen und somit einen nicht unerheblichen Beitrag zur Energiewende zu leisten.“ Das Familienunternehmen fühle sich als Unternehmen für Holzbearbeitung und Holzverarbeitung „der Nachhaltigkeit besonders verpflichtet“, erklärt Langheim.

    Mit der Installation der Anlage soll noch in diesem Monat begonnen werden, die Fertigstellung ist für November dieses Jahres vorgesehen. Bereits im September will Balteschwiler den ersten Solarstrom aus der eigenen Anlage nutzen.

  • Modulare Einbauten für Zwischennutzungen: Erste Prototypen erstellt

    Modulare Einbauten für Zwischennutzungen: Erste Prototypen erstellt

    «Das Surren eines Akkuschraubers klingt durch das DISPO in Nidau. In der alten Fabrikhalle, die Raum bietet für Kreative, Kultur- und Gewerbetreibende, entstehen an diesem Tag vier Prototypen von Raummodulen, dank denen es künftig möglich sein soll, Zwischennutzungen von leerstehenden Gebäuden und Brachen einfach und nachhaltig umzusetzen. Ungenutzten Räumen soll damit ein ökologischer, ökonomischer und sozialer Mehrwert verliehen werden. Dieses Ziel verfolgen Forschende des Instituts für Holzbau, Tragwerke und Architektur IHTA der Berner Fachhochschule BFH gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft im Innosuisse-Forschungsprojekt «àDisposition».

    Verschiedene Modullösungen getestet
    Im Projekt entwickeln die Forschenden einen modularen Baukasten für Raummodule und Innenausbauten. Eine zentrale Komponente ist ein Konfigurator, dank dem Projektideen einfach geprüft, dargestellt und zeit- und ressourcensparend umgesetzt werden können. Auf der Basis von digitalen Entwürfen erstellen die Forschenden der BFH in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern nun Prototypen im Dispo in Nidau. Anhand von diesen untersuchen und verbessern sie verschiedene Modullösungen. Das Projektteam testet unterschiedliche Systeme, Verbindungselemente und Segmentformen und kann bereits nach kurzer Zeit vielversprechendste Strategien für ein leichtes, wiederverwendbares und einfach rekonfigurierbares, modulares System identifizieren.

    Zeit für Aufbau variiert je nach Fabrikationsgrad
    Die Anforderungen an die modularen Einbauten sind hoch: Auf- und Abbau soll für Laien möglich sein und die Bauteile sollen leicht genug sein, dass es nur zwei Personen für die Montage benötigt. Die Einbauten sollen zudem anpassungsfähig sein, sich einfach umgestalten lassen sowie gut zu transportieren und zu lagern sein. Während des Aufbaus der Prototypen zeigt sich bereits, wie wichtig es ist, den idealen Grad der Vorfabrikation auszuwählen. Werden die Rahmen der Module bereits zusammengeschraubt angeliefert, können die Einbauten in kürzester Zeit aufgestellt werden. Transport und Lagerung gestalteten sich jedoch als schwieriger. Umgekehrt dauerte der Aufbau deutlich länger, wenn die Bauteile einzeln und dadurch kompakt angeliefert werden.

    Wichtigkeit der digitalen Durchgängigkeit
    Ein weiterer Aspekt, den die Forschenden mit der Produktion und dem Aufbau der Prototypen testen, ist die digitale Kette «Design to Production». Die Module werden im Konfigurator entworfen, die Daten für die Produktion anschliessend automatisch in CadWork exportiert. Diese Dateien bildeten die Grundlage für Materialbestellungen und den Produktionsprozess. Hier zeigte sich die Wichtigkeit der digitalen Durchgängigkeit für einen schnellen und einfachen Produktionsprozess.

    In einem nächsten Schritt befassen sich die Forschenden mit der Ausstattung der Module. So sind die Wände ein weiteres Gestaltungselement und zusätzliche (Dämm)Schichten müssen den Anforderungen an die Schall- und Wärmedämmung gerecht werden. Diese Anforderungen unterscheiden sich je nach Nutzung stark. «àDisposition – Spaceship Planet Earth. Sustainable and temporary use of buildings and vacant sites through simple and modular structural measures» ist ein von der Innosuoisse gefördertes Forschungsprojekt, das bis Juni 2025 läuft. Projektpartner sind C2 Beat Cattaruzza GmbH, Beer Holzbau AG, Pius Schuler AG, Prona AG und Bauart Architekten und Planer AG.

    Quelle: www.bfh.ch

  • Lindner produziert nachhaltiger mit neuem Cellulosezwirn

    Lindner produziert nachhaltiger mit neuem Cellulosezwirn

    Lindner Suisse nutzt zur Fertigung der Howolis-Holzwollevliese künftig Trägernetze aus Cellulosefäden. Durch das neue Trägermaterial soll das Produktportfolio an Holzwolleprodukten laut einer Mitteilung noch nachhaltiger werden. Basis für den natürlichen Erosionsschutz bildet ein feinmaschiges Netz, das zu Schutzvliesen für Begrünungen und im Wasserbau verarbeitet wird. Das Produkt sei in diversen Varianten für verschiedenste Anforderungen erhältlich. Für den Wasserbau könne es verstärkt werden, heisst es.

    Der Hersteller von Geotextilien aus der St.GallenBodenseeArea könne für seine bewährten Holzwolleprodukte zur Hang- und Böschungssicherung ab sofort ein „insgesamt noch nachhaltigeres, durchwegs klimafreundliches Produkt“ liefern und ermögliche mit den im eigenen Hause gewobenen Netzen zudem eine Belebung der langen lokalen Textilgeschichte.

    Kernstück für die Trägernetze seien biologisch verrottbare Fäden aus Buchenholz-Cellulose aus europäischem Buchenholz. Lindner Suisse fertigt daraus die Fäden. Um damit die gewünschten beweglichen Netze herzustellen, komme traditionelles Webverfahren zum Einsatz. Zur Vermittlung des Handwerksverfahrens brachten Pensionäre aus der Textilbranche ihr Wissen ein, heisst es in der Mitteilung.

    Der Faden gilt als noch nachhaltiger als die bisher eingesetzten Jutefäden. Auch diese seien biologisch abbaubar, schnitten bei der Nachhaltigkeit aber aufgrund langer Transportwege schlechter ab. Wie Geschäftsführer Thomas Wildberger in der Mitteilung erklärt, sollen die Holzwollvliese die Produktionsabläufe „auf ein neues ökologisches Level bringen“. Zugleich will Lindner unabhängig werden von Überseemärkten. Die Jutefäden sollen bis auf Weiteres auf Wunsch erhältlich sein.

  • Besucher-Rekord am 9. Immobilien-Summit

    Besucher-Rekord am 9. Immobilien-Summit

    Am Dienstag, 4. Juli 2023, fand der 9. Immobilien-Summit in The Hall in Dübendorf statt, organisiert von der FRZ Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung. Unter dem Motto „Mobil. Nachhaltig. Kollaborativ.“ trafen sich Experten und Interessierte aus dem Bau- und Immobiliensektor, um die Zukunft der Branche zu diskutieren und sich über aktuelle Trends und Herausforderungen auszutauschen. Mit 640 registrierten Gästen verzeichnete der 9. Immobilien-Summit eine Rekordbeteiligung.

    Die Veranstaltung begann mit „meet & match“-Gesprächen und einem Grill-Lunch, die ideale Gelegenheiten boten, Kontakte zu knüpfen und Netzwerke zu pflegen: Es fanden 434 1:1-Gespräche statt. Die Eröffnung des Immobilien-Summits erfolgte um 13:30 Uhr mit einem musikalischen Warm-Up mit Carole Brunner (Sängerin der Band Ginger and the Alchemist).

    André Ingold, Präsident der FRZ Flughafenregion Zürich und Stadtpräsident von Dübendorf, gab einen Überblick über aktuelle Themen und die grössten Bauprojekte der Region. Im Interview mit der neuen FRZ-Geschäftsführerin Rahel Kindermann Leuthard wurden die künftigen Schwerpunktthemen der FRZ Flughafenregion Zürich erörtert.

    Sylwina Spiess (Ringier AG) moderierte den FRZ-Flagship-Event. Die Gäste kamen in den Genuss von spannenden Präsentationen von Experten aus verschiedenen Bereichen, wie Immobilienmarktanalyse, Bauprojekte, grüne Stadtentwicklung und Digitalisierung.

    Die Zukunft des Immobilienmarktes
    Ursina Kubli, Leiterin Immobilien Analytics bei der Zürcher Kantonalbank, eröffnete die Fachreferate mit einem Einblick in die aktuellen Nachfrage- und Angebotstrends auf dem Immobilienmarkt. Folgende drei Themen würden den Immobilienmarkt formen: Digitalisierung, Demografie und Dekarbonisierung. Bürogebäude mit hoher Erreichbarkeit – wie in der Flughafenregion – seien vergleichsweise gut ausgelastet. Insgesamt sei bislang die grosse Konsolidierung auf dem Büromarkt des Kantons Zürich ausgeblieben.

    In der Flughafenregion steigen die Altbau-Büroflächen stärker als jene im mittleren Alter von 10 bis 30 Jahren. Doch auch Neubauten bleiben vermehrt leer. Ein weiterer Trend: Wohnraum wird immer knapper – auch in der Flughafenregion. Umnutzungen von Büros zu Wohnraum werden deshalb vermehrt geprüft.

    Massnahmen gegen den Klimawandel sind gemäss Kubli aktueller denn je. Selbst wenn die Künstliche Intelligenz (KI) nach den drei treibenden Faktoren für Büroimmobilien in den nächsten 75 Jahren gefragt werde, sei Nachhaltigkeit eines der drei Top-Themen – neben dem technologischen Fortschritt und neuen Arbeitsumgebungen. Der langfristig steigende Bedarf an Büroflächen resultiere aus einer wachsenden globalen Wirtschaft. Kubli: „Unternehmen bevorzugen die Nähe zum Flughafen Zürich für internationale Geschäftsreisen und den Zugang zu globalen Märkten.“

    Neue Formen der Zusammenarbeit im Bausektor
    Marco Faiss, Co-Gründer von em2, beleuchtete neue Formen der Zusammenarbeit im Bausektor. Innovative Strategien und Praktiken verbessern die Effizienz und Effektivität von Bauprojekten. Dabei wird besonderer Wert auf Teamarbeit, Kommunikation und das Ausschöpfen des Potenzials aller Beteiligten gelegt. Inspirierende Organisationen und Personen denken, kommunizieren und handeln auf die gleiche Weise – sie agieren von „innen nach außen“. Dies impliziert die Betonung des „Warum“ vor dem „Wie“ und dem „Was“. Er verweist auf  das Konzept Golden Circle von Simon Sinek.

    Durch die Interaktion von Menschen, Werten und Anliegen entstehen gemäss Faiss unvorhersehbare neue, emergente Phänomene. Etablierte Denkmuster werden dabei abgelöst. Marco Faiss verweist auf Methodisches Phasendenken, ein Prozess zur Partnergewinnung, Rollenentwicklung, ein Vergütungsmodell (Open Book), und Kommunikation auf Augenhöhe dienen als Instrumente zur Strukturierung des Prozesses. Sein Rat: „Führen Sie ein Bauprojekts wie ein Unternehmen.“

    Die Methode umfasst die Ermittlung spezifischer Anforderungen, die Gewinnung der besten Partner für diese Anforderungen, uneingeschränkte Investitionen in diese Partner ohne einseitige Absicherung, Kommunikation auf Augenhöhe, Investition in die Organisation, und die Ausrichtung nach dem Grundsatz, dass diejenigen, die etwas am besten können, es auch tun sollten. Jeder definiert sein Leistungsverzeichnis eigenverantwortlich, jede geleistete Stunde wird bezahlt und Erfolge werden gemeinsam gefeiert.

    Der Hebel der Quartiers-Mobilität
    Danach sprachen Bernd Hofer, CEO von Freo Switzerland AG, und Sophie Stigliano, Director bei Urban Standards GmbH, über „Green Only Development und der Hebel der Quartiers-Mobilität“. FREO konzentriert sich auf nachhaltiges Bauen und Betreiben von Gebäuden mit dem Fokus auf die Bedürfnisse zukünftiger Generationen und der Achtung der planetaren Belastungsgrenzen. Ihr Konzept „Green Only Development“ reduziert Energiebedarf und Treibhausgasemissionen erheblich und optimiert die Kosten, indem es sich auf Klimaarchitektur und effiziente, maßgeschneiderte Lösungen konzentriert. Es integriert auch ein fortschrittliches Mobilitätsmanagement, das den Verkehrsfluss optimiert und nachhaltige Transportoptionen fördert, und nutzt eine digitale Plattform zur Steuerung dieser Dienste.

    Die Nutzer frühzeitig involvieren
    Nach einer ausgedehnten Kaffeepause setzte Hannes Pichler, Direktor Immobilien der ETH Zürich, die Vortragsreihe fort und sprach über integrierte Projektabwicklung im Kontext von Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung. Er stellte die Abteilung Immobilien der ETH Zürich vor, die ein Immobilienportfolio im Wert von rund 5 Milliarden Schweizer Franken betreut, darunter etwa 200 Gebäude mit einer Hauptnutzfläche von ca. 540’000 m². Zwischen 2022 und 2029 entsteht ein neues Physikgebäude auf dem Campus Hönggerberg.

    Pichler sprach über die Vorteile integraler Projektabwicklungsmodelle und die Herausforderungen, die durch Informationsasymmetrien und unterschiedlichen Zielen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer entstehen können, auch bekannt als das Principal-Agent-Problem. Er präsentierte Lösungsansätze, um diese Probleme zu minimieren, darunter die frühzeitige Einbeziehung von Nutzern und die Definition eines funktionalen Pflichtenhefts.

    Er betonte auch, wie wichtig eine frühzeitige, integrale Herangehensweise ist, um die Herausforderungen zu bewältigen, die die Megatrends Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung mit sich bringen. Pichler zeigte verschiedene Beispiele erfolgreicher Projekte auf und betonte die Notwendigkeit einer integrierten Planung über alle Lebenszyklen eines Projekts hinweg und die Bedeutung der Digitalisierung zur Verbesserung der Transparenz und Fehleranalyse.

    Reset-Strategien im Jahrzehnt des radikalen Wandels
    Das letzte Referat des Tages kam von Jens-Uwe Meyer, MBA Meyer, einem Buchautor und Digitalunternehmer. Er sprach über „Reset! Strategien für das Jahrzehnt des radikalen Wandels“. Wir würden heute mehr denn je in einer  „VUCA-Welt“ leben. VUCA steht für „Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity“ (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Mehrdeutigkeit). Neue Instrumente der Künstlichen Intelligenz fördern diese Ambiguität. Meyer beleuchtet sowohl positive als auch negative Aspekte  – von ihrer Rolle in der Bildung und Wirtschaft bis hin zu ihren potenziellen Gefahren und Auswirkungen auf Arbeitsplätze. Er gibt einen Überblick über die Entwicklung von KI-Technologie und -Anwendungen von 2011 (mit IBMs Watson) bis 2023 (mit ChatGPT4).

    Zu den drängendsten Themen gehöre der Klimawandel und Nachhaltigkeit per se. Aufgrund der demografischen Situation verschärfe sich der Kampf um die besten Talente. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sei Innovationsmanagement entscheidend. Er verweist auf Innovations-Barrieren, darunter fehlende Prozesse, Mangel an Strategien, Offenheit und  Begeisterung sowie Mangel an Mut und Kreativität. Meyer appelliert an die „Unzufriedenheit“ – als Ansporn für kontinuierliche Verbesserung und Innovation.

    Der Informationsteil des Summits endete mit einer weiteren Performance von Carole Brunner und bot danach Raum für weiteren Austausch beim abschliessenden Apéro Riche.

  • JED-Neubau in Schlieren wird mit Zirkulit gebaut

    JED-Neubau in Schlieren wird mit Zirkulit gebaut

    Bereits im Oktober 2020 hat sich Swiss Prime Site beim Neubau des JED in Schlieren für den zirkulit® Beton entschieden. Mit dem Einbau von 8300 Kubikmeter Beton wurden gesamthaft über 10’000 Tonnen Primärressourcen eingespart und 83 Tonnen CO2 im Material gebunden. Der Einsatz bekräftigt die Transformation zur Kreislaufwirtschaft und setzt ein Zeichen für zukünftige Generationen. Mit diesem Konzept will Swiss Prime Site flexible und nachhaltige Flächen für diverse Mieter schaffen.

    Gemeinsam handeln
    Zirkularität ist ein wichtiges Element in der Ökologie. Der Bau spielt hier eine entscheidende Rolle. Kreislaufwirtschaft benötigt alle Akteure, die sich für zirkuläres Bauen entscheiden.

    Die neuste Generation Beton
    Dank einer speziellen Rezeptur übertrifft der alternative Beton bezüglich Nachhaltigkeit alle bisher bekannten Betonarten. Zirkulärer Beton kombiniert erstmals die Ressourcenschonung mit einem minimalen CO2-Fussabdruck und ist im ganzen Haus einsetzbar. Die Umwelteigenschaften werden transparent und fremdüberwacht ausgewiesen. Um die Transformation zur Kreislaufwirtschaft zu erreichen, braucht es Bauherrschaft wie Swiss Prime Site, die sich für den alternativen Beton entscheiden.

  • Bündner Architekt beeindruckt in Los Angeles

    Bündner Architekt beeindruckt in Los Angeles

    Der aus Chur stammende Architekt Roger Kurath zählt einem Bericht von LA Weekly zufolge zu den zehn innovativsten Unternehmern in Los Angeles, die in ihren jeweiligen Branchen Grenzen überschreiten. Mit innovativen und nachhaltigen Designmethoden beeinflusst Kurath die Architektur der Westküstenmetropole, heisst es in dem Beitrag.

    Die Arbeiten des 2000 gegründete Architekturbüros Design21 sind sowohl in der Schweiz als auch in den Vereinigten Staaten und in Schanghai vertreten. Durchdachtes Design verbunden mit Spitzentechnologie führten dazu, dass die Bauwerke des Büros mit vielen Auszeichnungen bedacht wurden. So erhielt Design21 bei den prestigeträchtigen PCBC Gold Nugget Awards den Award of Merits für ein 8000 Quadratfuss (rund 750 Quadratmeter) grosses Custom House.

    Wie der Beitrag betont, zeigt Roger Kurath neben einem aussergwöhnlichen Talent ein Liebe zum Handwerk, mit der er „nachhaltige Traumhäuser für seine anspruchsvolle Kunden“ schaffen will. Es sollen dabei architektonische Meisterleistungen geschaffen werden, die auch das Klima seiner Heimat in verschiedene Ecken der Welt tragen.

  • «Charta kreislauforientiertes Bauen» zwölf Grosse machen vorwärts

    «Charta kreislauforientiertes Bauen» zwölf Grosse machen vorwärts

    Trotz grosser Fortschritte in den letzten Jahren: Immer noch gehen beim Bauen zu viele wertvolle, nichterneuerbare Rohstoffe unwiederbringlich verloren. Und vom Netto-Null-Ziel ist man noch weit entfernt. Der Bau und der Betrieb von Gebäuden und Infrastrukturen sind verantwortlich für rund 50 Prozent des Rohstoffbedarfs, einen Drittel der CO2-Emissionen und über 80 Prozent des Abfallaufkommens in der Schweiz. Soll die Bauwirtschaft nachhaltiger und zukunftsfähiger werden, muss der Verbrauch nicht erneuerbarer Rohstoffe beim Bauen abnehmen und die grauen Treibhausgasemissionen müssen sinken.

    Vor diesem Hintergrund machen sich zwölf der grössten öffentlichen und privaten Bauauftraggeber in der Schweiz auf den Weg Richtung Kreislaufwirtschaft. Sie zeichnen zusammen für rund 4 Milliarden Franken Hochbauinvestitionen pro Jahr verantwortlich. Mit dem Unterzeichnen der «Charta kreislauforientiertes Bauen» bekennen sie sich zu einer gemeinsamen Ambition, bis 2030 die Verwendung von nicht erneuerbaren Primärrohstoffen auf 50 Prozent der Gesamtmasse zu reduzieren, die grauen Treibhausgasemissionen zu erfassen und stark zu reduzieren sowie die Kreislauffähigkeit von Sanierungen und Neubauten zu messen und stark zu verbessern.

    Beim Bau und Unterhalt ihrer Liegenschaften sollen innovative Lösungen zur Erreichung dieser Ziele entwickelt werden: sanieren statt neu bauen, langfristig bauen, Materialeinsatz reduzieren, wiederverwenden. Dies haben die beteiligten Unternehmen heute mit der Unterzeichnung der Charta im NEST, dem modularen Forschungs- und Innovationsgebäude der Empa/Eawag in Dübendorf, bekräftigt. Sie sind entschlossen, die Kreislaufwirtschaft in der Schweizer Bauwirtschaft entscheidende Schritte voranzubringen. Gemeinsam möchten sie lernen und laden weitere Bauherrschaften ein, der Charta beizutreten.

    Mit der Charta bekennt sich eine Reihe der bedeutendsten Schweizer Bauauftraggeber zur Kreislaufwirtschaft. Die Charta ist offen für weitere Partner. Die Charta-Partner wollen ihr Wissen und ihre Erfahrung bündeln, um die Entwicklung der Kreislaufwirtschaft im Schweizer Bauwesen voranzutreiben im Bewusstsein ihrer grossen Verantwortung für ein nachhaltiges, klimafreundliches Bauen in der Schweiz.

     Im Vordergrund steht das auf Freiwilligkeit basierende, von Pioniergeist getriebene Zusammenwirken und Vernetzen und das gemeinsame Lernen mit dem Ziel, konkrete Schritte in Richtung kreislauforientiertes Bauen auszulösen.

    Gemeinsame Ambition ist es, bis 2030 die Verwendung von nicht erneuerbaren Primärrohstoffen auf 50 Prozent der Gesamtmasse zu reduzieren, den Ausstoss indirekter Treibhausgasemissionen zu erfassen und stark zu reduzieren sowie die Kreislauffähigkeit von Sanierungen und Neubauten zu erfassen und stark zu verbessern.  Die Erstunterzeichner der Charta sind: Allreal; AXA Investment Managers Schweiz AG,   Baudirektion Kanton Zürich, Bundesamt für Bauten und Logistik BBL, Empa, Hochbaudepartement Stadt Zürich,    Post Immobilien Management und Services AG, Swiss Prime Site, Swiss Life Asset Management AG, UBS Fund Management (Switzerland) AG, Zug Estates und Zurich Invest AG.

  • Kone will nachhaltiges Bauwesen fördern

    Kone will nachhaltiges Bauwesen fördern

    Mehr als ein Viertel aller CO2-Emissionen werden im Bauwesen verursacht, informiert Kone in einer Mitteilung. Hier will der weltweit tätige Hersteller von Aufzügen und Rolltreppen zur Abhilfe beitragen. Dazu haben die Kone-Töchter in der Schweiz, Deutschland und Österreich zusammen mit Martin Pfeiffer von der Universität Hannover einen umfassenden Leitfaden für eine nachhaltige Bau- und Instandhaltungsbranche erarbeitet. Das Whitepaper „Green Buildings“ zeige dabei ein enormes Potenzial für die Reduktion von Emissionen in allen Phasen eines Gebäudes auf, schreibt Kone.

    Als Beispiele werden in der Mitteilung Recyclingbaustoffe und der kreislaufwirtschaftsgerechte Rückbau von Gebäuden genannt. Zudem werden abfallarme Fertigbauteile empfohlen, die nach dem Rückbau erneut zum Einsatz kommen können. Generell wird die Devise Demontage statt Abbruch ausgegeben.

    Kone achtet auch im eigenen Kerngeschäft auf Nachhaltigkeit. So setzt der Aufzugbauer etwa bei seinen Aufzugsanlagen auf Energie-Rückgewinnung und verringert Störungen mit Hilfe des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz bei der Wartung. „Mit dem Whitepaper wollen wir aufzeigen, dass Nachhaltigkeit im Gebäudebereich verschiedenste Facetten hat und über alle Bau- und Betriebsphasen hinweg gedacht und gelebt werden muss“, wird Petru Huurinainen, Geschäftsführer von Kone Österreich und Schweiz, in der Mitteilung zitiert. Deshalb installiere Kone nicht nur CO2-freie Aufzüge, sondern warte sie auch CO2-neutral und baue sie kreislaufwirtschaftsgerecht zurück. „Die Publikation soll den Horizont auf die Green Buildings von morgen erweitern.“

  • Standortförderung Bern ergänzt Förderkriterien

    Standortförderung Bern ergänzt Förderkriterien

    Die Standortförderung des Kantons Bern wird künftig auch die Umweltleistungen eines Unternehmens bewerten, das Unterstützung beantragt. Entsprechende Nachhaltigkeitselemente hat sie jetzt in ihre Beurteilungskriterien aufgenommen. Die anderen Kriterien, die bisher angelegt wurden, bleiben laut einer Mitteilung der Kantonsverwaltung weiterhin gültig. Insbesondere gelte dies für die beiden Schlüsselkriterien Innovationsgehalt des Investitionsprojekts und Wertschöpfung für die bernische Wirtschaft.

    Entsprechend den neuen Massgaben werden Firmen neu dazu aufgefordert, einen Online-Fragebogen zur Selbsteinschätzung auszufüllen. Wie es heisst, zielen die Fragen auf wichtige Aspekte der Kreislaufwirtschaft. Unternehmen, die weniger als 25 Prozent erreichen, müssen Verbesserungsmassnahmen ergreifen, ehe sie für eine Förderung infrage kommen. Jedoch geht die Standortförderung davon aus, dass dieser Wert parallel zu den wachsenden Anforderungen an die Nachhaltigkeit steigen wird.

    Der Fragebogen sei ein einfaches Instrument für Betriebe, die eine schnelle Bilanz ihrer Massnahmen zur Förderung der Nachhaltigkeit und der Kreislaufwirtschaft ziehen können, heisst es weiter. Es stehe auch Unternehmen zur Verfügung, die keine finanzielle Unterstützung durch die Behörde beantragen.

  • Schweizerinnen und Schweizer sind für schnellen Ausbau erneuerbarer Energien

    Schweizerinnen und Schweizer sind für schnellen Ausbau erneuerbarer Energien

    «Strom und Wärme aus einheimischen und nachhaltigen Quellen ist für Schweizerinnen und Schweizer immer wichtiger», sagt Patrick Drack, Geschäftsführer von STIEBEL ELTRON Schweiz. «Unsere Umfrage zeigt: Selbst wenn Windräder und Sonnenkollektoren möglicherweise das Landschaftsbild beeinträchtigen, akzeptiert eine sehr deutliche Mehrheit von 79 Prozent deren Betrieb.»

    Die Chancen der Energiewende
    Aus Sicht der Bevölkerung bietet die Energiewende vielfältige Chancen – insbesondere auch im Hinblick auf den Aspekt der Wirtschaftlichkeit: Nachhaltige Technologien sind nach Meinung der SchweizerInnen (82 Prozent) Wachstumsmärkte der Zukunft. Das Land kann dadurch wettbewerbsfähiger werden, denken 76 Prozent. Im eigenen Haus wiederum lässt sich mit dem Umstieg auf moderne Heiztechnik der Immobilien-Wert erhalten oder steigern, sind 85 Prozent überzeugt. «Die Wärmepumpe ist ganz klar die Heiztechnologie der Zukunft», sagt Drack. «Der Umstieg auf Erneuerbare in den privaten Haushalten ist ein wichtiger Beitrag zur Energiewende.»

    Bevölkerung wünscht sich Informationsangebot
    Auf eine solche umweltfreundliche Heizung möchten etwa zwei Drittel der Schweizerinnen und Schweizer laut Umfrage umstellen, um damit das Klima zu schonen und von Import-Energie unabhängiger zu werden. Zur Unterstützung wünscht sich die Bevölkerung aber ein zugänglicheres Informationsangebot, wie die Energiewende angegangen werden kann. Konkret gemeint sind auch die recht komplizierten Anträge für Förderangebote von Bund und Kantonen. «Mit dem Gebäudeprogramm sollen die privaten Haushalte beim Umstieg auf klimafreundliche Heiztechnik finanziell unterstützt werden», erklärt Drack. «Eine Energieberatung ist dabei äusserst hilfreich.»

  • AMAG installiert Solaranlage auch in Cham

    AMAG installiert Solaranlage auch in Cham

    Neu verfügt auch die AMAG Zug über eine Photovoltaikanlage (PVA). Auf 1301 Quadratmetern werden 667 Solarmodule pro Jahr voraussichtlich 263’040 Kilowattstunden Strom produzieren. Laut einer Medienmitteilung wird dieser vor Ort für den Eigenbedarf des Autohändlers verwendet. Je eine weitere PVA seien auf dem Dach des VW-Showrooms der AMAG Zug und auf dem öffentlichen AMAG-Parkhaus in Cham geplant.

    In den vergangenen beiden Jahren wurden auf Dächern von AMAG-Betrieben bereits PVA installiert, unter anderem in Basel, Wettswil ZH, Lupfig AG, Chur, Baden AG, Etoy VD, Oftringen AG, Buchrain LU, Winterthur und Maienfeld GR. „Wir sind stolz darauf, dass wir nun auch zu den Betrieben innerhalb der AMAG-Familie gehören, die über eine Photovoltaikanlage verfügen und damit einen grossen Teil des von uns gebrauchten Stroms selber herstellen können“, wird Geschäftsführer Herbert Sommerhalder zitiert.

    Bis 2025 wird die AMAG Gruppe im Zuge ihrer Nachhaltigkeits- und Klimastrategie insgesamt rund 75’000 Quadratmeter ihrer Dachfläche mit Solarpaneelen bestückt haben. Das entspricht etwa einer Fläche von zehn Fussballfeldern. Damit kann das Unternehmen den Angaben zufolge mehr als 20 Prozent des heutigen Stromverbrauchs selbst herstellen.

  • FRZ Flughafenregion Zürich lädt zum 9. Immobilien-Summit

    FRZ Flughafenregion Zürich lädt zum 9. Immobilien-Summit

    Die Wirtschafts- und Standortförderung FRZ Flughafenregion Zürich mit Sitz in Glattbrugg lädt zum 9. Immobilien-Summit nach Dübendorf ein. Am 4. Juli beschäftigen sich Referenten und Referentinnen der Bau- und Immobilienbranche mit neuartigen Formen der Zusammenarbeit, Nachhaltigkeit, Energie und Mobilität, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach spricht Ursina Kubli, Leiterin Immobilien Analytics, bei der Zürcher Kantonalbank, ab 13.30 Uhr über die Entwicklung vom Überfluss zur Knappheit am Immobilienmarkt und wie sich die Nachfrage nach Büroflächen in Zeiten von Homeoffice gestaltet. Anschliessend zeigt Marco Faiss, Co-Gründer bei em2, neue Wege der Zusammenarbeit in Bauprojekten auf.

    Bernd Hofer, CEO von Freo Switzerland, und Sophie Stigliano, Director bei Urban Standards, beschäftigen sich in ihrem Referat „Green Only Development und den Hebel der Quartiersmobilität“ mit nachhaltigem Bauen und der Frage nach klimafreundlicher Mobilität als integralen Bestandteil.

    Nach einer Kaffeepause und Möglichkeiten zum Kontakte knüpfen geht es um 16.30 Uhr weiter mit dem zweiten Teil des Programmes. Darin spricht Hannes Pichler, Direktor Immobilien an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), über integrierte Projektabwicklung vor dem Hintergrund von Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung.

    Jens-Uwe Meyer, Managementvordenker, Buchautor und Digitalunternehmer, richtet mit dem letzten Referat des Tages „Reset! Strategien für das Jahrzehnt des radikalen Wandels“ den Blick auf die Zukunft. Der Abend schliesst mit einem Apéro riche sowie der Möglichkeit zum Netzwerken.

    Einlass in The Hall ist ab 11 Uhr. Die Anmeldung für die Teilnahme ist online möglich.

  • «NEST bietet die ideale Umgebung, um unsere Innovation weiterzuentwickeln»

    «NEST bietet die ideale Umgebung, um unsere Innovation weiterzuentwickeln»

    Gebäude sind für mehr als 40 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich. Ein Grossteil wird dabei für die Sicherstellung des Nutzerkomforts aufgewendet – also für die Heizung und die Kühlung. Gerade im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen im Energiemarkt stellt sich die grosse Frage, wie wir unseren Energieverbrauch künftig decken können. Es müssen Wege gefunden werden, neue Energiequellen zu erschliessen und gleichzeitig den Energieverbrauch von Gebäuden zu senken. Einer davon könnte die bessere Nutzung der Fassadenflächen sein. 

    Das birgt durchaus Potenzial, da die Gebäudefassade nach wie vor mehrheitlich ungenutzt und gleichzeitig der zentrale Faktor ist, um Energie entweder ins Gebäude zu lassen oder diese drinnen zu behalten. Forschende der ETH Zürich haben deshalb im Rahmen der NEST-Unit HiLo eine Innovation entwickelt, mit der dieses Potenzial ausgeschöpft werden kann: eine adaptive Solarfassade, die nicht nur die Stromproduktion optimiert, sondern gleichzeitig auch den Energieverlust reduziert. An der eigentlichen Fassade angebracht, bildet diese eine Art zweite Haut für das Gebäude. Die Innovation trägt so auch den passenden Namen «Solskin». 

    Einfache Architektonische Einbettung 
    «Wir wollten eine Fassade entwickeln, die man sehr einfach an einem Gebäude installieren und optimal in die Architektur integrieren kann», erklärt Bratislav Svetozarevic die Idee hinter der Innovation. Er war von Anfang an massgeblich an der Entwicklung von «Solskin» beteiligt, zunächst 2014 als Doktorand in der «Architecture and Building Systems»-Gruppe von Arno Schlüter an der ETH Zürich und ab 2018 als Post Doc an der ETH und der Empa, wo er an verwandten Themen forschte. 

    «Solskin» besteht aus einer leichten Unterkonstruktion, die an der Fassade befestigt wird. Darauf montiert befinden sich kleine quadratische Dünnschicht-Solarpanels, die farblich an die bestehende Gebäudehülle angepasst werden können. So fügt sich die Solarfassade optimal in das jeweilige Gesamtbild des Gebäudes ein. Gleichzeitig lassen sich die Panels einzeln in alle Richtungen drehen. Denn hinter jedem Modul befindet sich eine Steuerungseinheit, die Svetozarevic und seine Kolleginnen und Kollegen im Laufe der Jahre entwickelt haben. Das Spezielle dabei: die Ausrichtung der Panels erfolgt mit Luftdruck. Die verwendeten Materialien sind sowohl robust wie auch flexibel, damit das System auch starken Windböen und Niederschlag standhält. 

    Realitätscheck 
    Die Idee der flexiblen Ausrichtung ist es, dass die Solarfassade dem Sonnenstand folgen kann und dadurch die Stromproduktion optimiert wird. Gleichzeitig dient «Solskin» auch dazu, das Gebäude im Sommer aktiv zu beschatten und so den Kühlbedarf zu reduzieren oder die Paneele zu öffnen und die Sonnenstrahlen in den Innenraum zu lassen und so im Winter Heizenergie zu sparen. 

    Die ersten Prototypentests an der ETH Zürich haben die Forschenden von der Anwendbarkeit der Innovation überzeugt. Doch würde die innovative Fassade auch an einem realen Gebäude funktionieren? Um die Antwort auf diese Frage zu finden, wurde «Solskin» an der Fassade der HiLo-Unit angebracht. «HiLo bot uns die Möglichkeit, unser System erstmals an einem belebten Gebäude zu installieren und zu testen. So waren wir in der Lage, die Nutzung und Akzeptanz der Nutzerinnen und Nutzer zu erfassen», erklärt Svetozarevic. Ein wichtiger Faktor, denn neben dem eigentlichen System haben die Forschenden auch einen Algorithmus entwickelt, der die Bedürfnisse der Personen, die in der HiLo-Unit arbeiten, erfasst und so neben der Optimierung der Produktion auch den Nutzerkomfort verbessern kann. Mithilfe der Daten aus dem Betrieb am NEST wird dieser nun weiterentwickelt. 

    Eine strahlende Zukunft 
    Die Ergebnisse der Prototypen und des Pilotprojekts am NEST zeigen eine klare Richtung: Mit «Solskin» lässt sich Energie einsparen – und zwar enorm. Während die Solarproduktion im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen um bis zu 40 Prozent gesteigert werden kann, ist bei der Heiz- und Kühlenergie im Vergleich zu einem konventionellen, nicht anpassungsfähigen Beschattungssystem eine Einsparung von bis zu 80 Prozent möglich. «Wir freuen uns, dass wir am NEST zeigen konnten, dass unser System funktioniert und welches Potenzial es aufweist», meint Svetozarevic strahlend. Von diesem Potenzial zeigten sich auch diverse Fachjurys überzeugt, die «Solksin» ausgezeichnet haben. Unter den Awards befindet sich auch der renommierte Watt d’Or, der vom Bundesamt für Energie jährlich verliehen wird. 

    Im nächsten Schritt geht es nun an die Kommerzialisierung. Zu diesem Zweck hat Bratislav Svetozarevic mit seinem Team 2022 das Spin-Off «Zurich Soft Robotics» gegründet und konnte bereits einen grösseren Auftrag an Land ziehen. Die Firma KELLER Druckmesstechnik AG in Winterthur möchte «Solskin» an ihrem neuen Produktionsgebäude anbringen – und zwar auf einer Gesamtfläche von 1’300m2. 

    Neben der Nutzung an neuen Gebäuden eignet sich die Innovation aber auch ideal für die Aufrüstung von älteren Bauten. Damit birgt «Solskin» grosses Potenzial den gesamten Gebäudepark energetisch zu optimieren und damit eine Antwort darauf zu geben, wie wir auch in Zukunft genügend Energie für den Betrieb unserer Gebäude generieren können.

  • Die neue Lokstadt: Urban, vielseitig, geschichtsträchtig

    Die neue Lokstadt: Urban, vielseitig, geschichtsträchtig

    Mit der Lokstadt entwickelt Implenia ein neues, urbanes und vielseitiges Quartier mit 750 Wohnungen für rund 1500 Menschen. Die Lokstadt liegt südöstlich des Bahnhofs Winterthur. Früher befanden sich auf diesem Gebiet die Werkhallen der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) – die bedeutendste Lokschmiede der Schweiz. Die benachbarte Fabrik Sulzer übernahm in den 1960er-Jahren die SLM.

    Einige der aus der Produktion der SLM stammenden Lokomotiven fungieren als Namensträger für die verschiedenen Baufelder. So zum Beispiel der «Tender»: Hier wurden Eigentumswohnungen realisiert, die seit Anfangs 2023 bezugsbereit sind, sowie Gewerbeflächen. Ebenfalls zum Verkauf standen die Wohnungen der 17 «Stadthäuser»: Dabei handelt es sich um vier- bis fünfgeschossige Maisonettewohnungen, die bereits fertiggestellt wurden. In einer zweiten Bauetappe entstanden sechs viergeschossige «Townhouses»: Diese umfassen insgesamt 24 Wohnungen und sind seit Frühjahr 2023 bezugsbereit. Ebenfalls bald bezugsbereit ist das Bürogebäude «Elefant», das unmittelbar an der Zürcherstrasse liegt.

    Der zentrale Dialogplatz wird künftig von drei Gebäuden umrahmt. Das erste ist das «Krokodil» in Holzbauweise. Hier entstanden 254 Wohnungen, die die unterschiedlichsten Wohnbedürfnisse von drei Genossenschaften sowie individuellen Wohneigentümern erfüllen. Vertikale Fensterbänder erinnern an die ehemaligen Industriehallen und geben dem Gebäude eine klare Struktur. An der Stirnseite des Dialogplatzes liegt «BIGBOY»:

    BIGBOY bietet 125 Wohnungen und eine Dachterrasse für die Bewohner*innen..

    Der über 50 Meter hohe Bau mit 16 Stockwerke beheimatet 125 Mietwohnungen sowie fünf Büro- und Gewerbeflächen zwischen 55 und 370 Quadratmeter. Die Dachterrasse bietet einen einmaligen Blick über die Lokstadt und ganz Winterthur. Der industriellen Vergangenheit des Areals wird durch die Backsteinfassade Rechnung getragen. Bigboy ist im Sommer 2023 bezugsbereit. Das dritte Gebäude befindet sich noch in der Entwicklung und ist derzeit das höchste geplante Holzbauhochhaus der Welt: «Rocket», entwickelt und realisiert im Auftrag von Ina Invest, wird 100 Meter hoch und mit 32 Stockwerken zum Wahrzeichen des neuen Stadtteils und der Winterthurer Skyline. Geplant sind 255 Wohnungen. Im Sockelbau «Tigerli» sind zudem gemeinnützige Wohnungen vorgesehen. Ein Hotel ist ebenfalls projektiert. Der Bezugstermin ist auf 2027 geplant.

    Die Lokstadt bieten eine einzigartige Wohnatmosphäre.

    Die Lokstadt steht für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen, eine umsichtig geplante Nutzungsvielfalt sowie die innovative Belebung denkmalgeschützter Bauten. Zu diesen gehören die ehemaligen Fabrikhallen. Unter der Federführung von Implenia werden diese zu Erlebnisräumen umgestaltet, welche die lokale Geschichte und das moderne Stadtleben widerspiegeln. Das Quartier wird Schritt für Schritt nach Vorgaben der 2000-Watt-Gesellschaft entwickelt. Trotz der dichten Bauweise wird Wert auf genügend Freiräume und eine hohe Aufenthaltsqualität gelegt. Das Areal wird mit einer baufeldübergreifenden Tiefgarage für den motorisierten Verkehr erschlossen. Oberirdisch haben Fussgänger und Velofahrer danke einer grosszügig gestalteten Fussgängerzone Vorrang.

    Trotz der dichten Bauweise wird in der Lokstadt Wert auf genügend Freiräume und eine hohe Aufenthaltsqualität gelegt.

    Mit der Lokstadt verbindet Winterthur das 19. mit dem 21. Jahrhundert: Hier werden die Industriegeschichte der Stadt mit Winterthurs Zukunft als Wohn-, Bildungs- und Dienstleistungsstadt zusammengebracht. Das Quartier wird für Menschen gebaut, die das Stadtleben lieben und denen Nachhaltigkeit am Herzen liegt. Eine Lokstadt-App soll in Zukunft allen Mietern, Eigentümern und Arbeitnehmende als Kommunikations- und Interaktionskanal dienen.

  • Nachhaltigkeit & Wirtschaftlichkeit – mit klimafreundlichen, intelligenten Energielösungen Rendite erzielen.

    Nachhaltigkeit & Wirtschaftlichkeit – mit klimafreundlichen, intelligenten Energielösungen Rendite erzielen.

    Integriert und intelligent
    Integrierte Energielösungen verbinden verschiedene Energiequellen und Technologien, um eine hohe Energieeffizienz und -flexibilität zu erreichen. Um den Energieverbrauch zu optimieren und die CO2-Emissionen zu reduzieren, kommen intelligente Energiemanagementsysteme zum Einsatz. Sie tragen dazu bei, die Betriebskosten zu senken und den Immobilienwert zu steigern. IWB bietet Unternehmen im Bau- und Immobiliensektor sorglose Packages für eine hohe Rendite an. Dabei können Kunden je nach Standort und Portfoliostrategie zwischen zentralen, dezentralen oder kombinierten Lösungen wählen. Für eine optimale nachhaltige Energieversorgung und -nutzung zu erreichen, ist die frühe Einbindung des Energiepartners entscheidend.

    Nachhaltig und wirtschaftlich
    Durch die Implementierung von erneuerbaren Energien und intelligenten Energiemanagementsystemen lassen sich nicht nur Kosten sparen und den Wert von Immobilien steigern, sondern auch ökologische Nachhaltigkeit erreichen. Ein gutes ESG-Scoring wird immer wichtiger und kann auch Einfluss auf die Finanzierungsmöglichkeiten haben.
    Immobilieneigentümerinnen können durch den Einsatz von Photovoltaikanlagen und klimafreundlichen Wärmelösungen wie Wärmepumpen oder Fernwärme aus erneuerbaren Quellen den CO2-Ausstoss reduzieren und den Energieverbrauch von Gebäuden optimieren. Intelligente Energiemanagementsysteme überwachen dabei in Echtzeit den Energieverbrauch und regulieren diesen durch die automatische Steuerung von Heizung, Lüftung und Abschneiden von Energiespitzen.

    Sinnvoll und rentabel
    Eine Investition in gute Energielösungen und intelligentes Energiemanagement ist sinnvoll und rentabel für ein nachhaltiges Immobilienportfolio. Mit IWB als Partner im Bereich Energie und Nachhaltigkeit können Unternehmen im Immobiliensektor von massgeschneiderten, effizienten und smarten Lösungen profitieren. Dabei steht die Entwicklung individueller Lösungen im Vordergrund, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Ziele der Kunden zugeschnitten sind. Zusammen kann in eine nachhaltige Zukunft investiert werden, die nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Vorteile bietet.

  • FAHRWERK: Befahrbarer, nachhaltiger und innovativer Gewerbeneubau

    FAHRWERK: Befahrbarer, nachhaltiger und innovativer Gewerbeneubau

    Nordöstlich des Stadtzentrums Neuhegi wird im Gewerbe- und Industriequartier «Hegmatten» bis Winter 2024 ein Minergie-ECO zertifiziertes Gewerbegebäude namens FAHRWERK fertiggestellt. Wie es der Name erahnen lässt, wird der Neubau weitestgehend befahrbare Geschosse umfassen. Projektiert sind flexibel gestaltbare Mietflächen mit rund 10’500 Quadratmetern. Die Flächen werden ab 1’500 Quadratmeter vermietet. Eine moderne und grosszügige Lobby ist für den Empfang von Gästen vorgesehen. Ausserdem sind Shared Spaces im Attikageschoss mit buchbaren Meetingräumen geplant.

    Dank einer Bodentraglast von bis zu 2 Tonnen pro Quadratmeter sowie Deckenhöhen von 4 bis 5 Metern, im Erdgeschoss sogar bis zu 9 Metern, eignet sich das FAHRWERK für die unterschiedlichsten Branchen. Denkbar sind beispielsweise Möbelmanufakturen, Werkstätten sowie Handwerksbetriebe, Showrooms oder Techlabs. Obschon der Fokus auf dem produzierenden Gewerbe, Werkstätten oder Unternehmen aus dem Bereich Umschlagslogistik und Automotiven liegt, wird auf eine hohe Repräsentativität Wert gelegt. LKWs finden weitläufige Anlieferungszonen im Erdgeschoss vor. Vorgesehen sind zudem 100 Autoabstellplätze sowie 66 Veloparkplätze.

    Die Liegenschaft ist über den Autobahnanschluss «Oberwinterthur» optimal an die A1 angeschlossen. Per Bus erreicht man den befahrbaren Gewerbeneubau bequem über die Haltestelle «Technopark». Zudem liegt er in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Oberwinterthur. Mit der S-Bahn beträgt die Fahrtzeit vom Bahnhof Oberwinterthur zum Bahnhof Winterthur lediglich drei Minuten. Der nahegelegene Eulachpark – der grösste und jüngste Park Winterthurs – bietet sich für eine entspannende Mittagspause in der Natur an.

    Das Stadtentwicklungsgebiet Neuhegi wandelt sich bereits seit einigen Jahren und soll zu einem zweiten urbanen Zentrum von Winterthur werden. Bereits heute haben hier international tätige High-Tech-Firmen ihren Standort.

    Für die Entwicklung und Vermietung des FAHRWERK ist HIAG Immobilien Schweiz AG verantwortlich.

  • Neues Ausbildungszentrum wird aus Holz gebaut

    Neues Ausbildungszentrum wird aus Holz gebaut

    Das Generalplaner- und Architektenteam aus der Churer atelier tsu GmbH und der Zürcher studiospazio/bersa inc. hat den offenen Projektwettbewerb des Kantons Graubünden für den Ersatzneubau des Zivilschutzausbildungszentrums (ZAC) im Meiersboda auf dem Gemeindegebiet von Churwalden gewonnen, informiert die kantonale Standeskanzlei in einer Mitteilung. Das Siegerprojekt ZicZAC sieht einen nachhaltigen dreigeschossigen Holzbau vor. ZicZAC wurde von der Jury einstimmig aus insgesamt sechs eingereichten Vorschlägen ausgewählt.

    „Dieses Projekt erfüllt alle gewünschten Anforderungen in sehr hohem Masse und überzeugt mit seinem ganzheitlichen und zukunftsorientierten Ansatz für nachhaltiges Bauen“, wird Regierungsrätin Carmelia Maissen, Jury-Vorsitzende und Vorsteherin des kantonalen Departements für Infrastruktur, Energie und Mobilität, in der Mitteilung zitiert. Die Jury lies sich vor allem von der klaren Grundstruktur des Gebäudes, den natürlichen Baumaterialien und einfachen Konstruktionsprinzipien, dem Low-Tech-Haustechnikkonzept und der hohen Flexiblität bei der Nutzung der Räumlichkeiten überzeugen. Bereits in der Projektausschreibung wurde Wert auf Kreislauffähigkeit, optimiertes Mikroklima, solare Stromproduktion und Energiespeicherung gelegt.

    Nach Auswahl des Projekts soll die entsprechende Baubotschaft vom Grossen Rat im April 2024 beraten werden. Bei Zustimmung ist im September nächsten Jahres die Bündner Stimmbevölkerung am Zug. Der Baubeginn könnte im Frühjahr 2025 erfolgen.

  • Jacqueline Schweizer neu im Verwaltungsrat von Wüest Partner

    Jacqueline Schweizer neu im Verwaltungsrat von Wüest Partner

    An der diesjährigen Generalversammlung der Wüest Partner AG hat die Partnerschaft Jacqueline Schweizer in den Verwaltungsrat des Immobiliendienstleisters gewählt. Die 38-jährige ist seit 2012 bei Wüest Partner tätig und seit 1. Januar 2022 Mitglied der Partnerschaft. 

    Mit ihrer Ernennung wird der Verwaltungsrat von vier auf fünf Mitglieder erweitert. Dieser Ausbau erfolgt vor dem Hintergrund der dynamischen Unternehmensentwicklung und mit dem Ziel, die starken Wachstumsbereiche Nachhaltigkeit und Digitalisierung fester im Verwaltungsrat zu verankern. Ferner soll damit auch der Generationenwechsel im Gremium vorangetrieben werden. 

    «Mit der Wahl von Jacqueline Schweizer konnten wir dem gewünschten Profil eines zusätzlichen VR-Mitgliedes voll und ganz gerecht werden. Als Partnerin mit fundierten Kenntnissen in Data Science, Ökonometrie, geographischen Informationssystemen (GIS) und Nachhaltigkeit wird sie das Gremium optimal ergänzen» erklärt Verwaltungsratspräsident Andreas Bleisch. 

    Jacqueline Schweizer fügt an: «Ich freue mich, mein Wissen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Verwaltungsrat einzubringen und so noch stärker zum Erfolg von Wüest Partner beizutragen.» Der Verwaltungsrat der Wüest Partner AG besteht ab Mai 2023 aus Dr. Andreas Bleisch, Andreas Ammann, Patrick Schnorf, Martin à Porta und Jacqueline Schweizer. 

    Im Verarbeitenden Gewerbe senden Indikatoren für den Bereich Maschinen-​ und Fahrzeugbau sowie für den Bereich Holz-​ und Papierwaren das stärkste negative Signal. Ein schwaches negatives Signal senden Indikatoren, welche die Textilindustrie sowie die Papier-​ und Druckbranche erfassen.