Schlagwort: Unternehmen

  • Neuer Leiter für Immobilienentwicklung bei Swiss Life: Fabian Linke

    Neuer Leiter für Immobilienentwicklung bei Swiss Life: Fabian Linke

    Fabian Linke wechselt von Swiss Prime Site Solutions zu Swiss Life Asset Managers, wo er seit 2021 als Leiter Business Development tätig war. Zuvor war er von 2006 bis 2015 und von 2018 bis 2021 als Experte für Immobilienanlageprodukte und Business Development bei Global Real Estate der Credit Suisse Asset Management tätig. Seine Karriere begann bei Credit Suisse Asset Management im Bereich Institutioneller Vertrieb Schweiz. Er absolvierte ein Studium in Banking und Finance an der Zürcher Hochschule ZHAW und hat einen Masterabschluss in Real Estate der Universität Zürich. Zudem ist er Mitglied der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS).

    «Es freut mich sehr, dass wir mit Fabian Linke einen ausgewiesenen und erfahrenen Experten für den Ausbau unserer Immobilienaktivitäten für das Drittkundenanlagegeschäft in der Schweiz gewinnen konnten. Mit seinem profunden Fachwissen in Immobilien, Finanzen und Märkten wird er überzeugende Anlagelösungen für unsere Kunden entwickeln», sagt Paolo Di Stefano.

    Swiss Life gehört zu den grössten Immobilieneigentümerinnen der Schweiz. Die verwalteten Vermögenswerte belaufen sich per 31.12.2023 auf CHF 43.7 Milliarden, davon CHF 12 Milliarden für Drittkunden in der Schweiz.

    Fabian Linke berichtet direkt an Paolo Di Stefano, Head Real Estate Schweiz und wird in Zürich tätig sein.

  • Sieger der Bern Upcycling Challenge sind gekürt

    Sieger der Bern Upcycling Challenge sind gekürt

    Die Sieger der ersten Bern Upcycling Challenge stehen fest: Scrimber, Mymyio und Second Life Recharger. Der Preis des Departements Wirtschaft der Fachhochschule Bern und des Förderfonds der Berner Kantonalbank ist mit insgesamt 30’000 Franken dotiert. Er wurde beim 2. Anwenderforum in Bern verliehen.

    Laut einer Medienmitteilung soll der Wettbewerb die Transformation zu einer Kreislaufwirtschaft in der Region stimulieren und einen aktiven Beitrag zum nachhaltigen Umbau der Unternehmen leisten. Gleichzeitig soll die Grossregion Bern als wichtiger Standort für die Kreislaufwirtschaft positioniert werden.

    Auf Platz 1 wählte die Jury das Projekt Scrimber. Dessen hochwertige tragenden Bauprodukte aus Holz können Beton und Stahl und damit CO2-Emissionen im Bauwesen ersetzen. Die Holzplatten werden aus minderwertigen Holzsortimenten wie kleinere, unregelmässige Stammquerschnitte oder Seitenware aus Sägewerken sowie aus Altholz hergestellt. Nach einer ersten Nutzungsphase in einem Gebäude können die Teile wiederverwendet werden.

    Platz 2 ging an die Upcycling-Möbel von Mymyio. Sie werden mit ausgemustertem Büromaterial hergestellt, was aber nicht erkennbar ist. Mymyio kann aus Lagerbeständen mit wertvollen Rohstoffen sogar massgeschneiderte Produkt- und Projektlösungen anbieten.

    Auf Platz 3 landete das Projekt Second Life Battery Recharger, ein System, mit dem alte Batterien von E-Bikes neu genutzt werden können. Es wurde von der Ausbildungs- und Erlebnisplattform Swiss Bike Park Oberried entwickelt, gemeinsam mit Partnern wie Gustoil, Petrusso, Thömus, Twinner, Stromer und der GVB Kulturstiftung.

  • Basel Area ein Magnet für Life Sciences und Startups

    Basel Area ein Magnet für Life Sciences und Startups

    Unter der Ägide von Basel Area Business & Innovation, der Tri-Kantonalen Agentur für Standortpromotion und Innovationsförderung, hat die Region sowohl bei der Ansiedlung als auch bei der Gründung von Unternehmen beeindruckende Ergebnisse erzielt, die zwar leicht unter dem Vorjahresniveau, aber weit über dem mehrjährigen Durchschnitt liegen. Besonders die Life Sciences-Branche zeigt starkes Engagement in der Region, was deren Stellung als führenden Schweizer Standort in diesem Sektor unterstreicht.

    Die Basel Area überzeugt durch ein hochvernetztes Ökosystem, das die Grundlage für die Entwicklung innovativer Lösungen bietet. Die neu angesiedelten und gegründeten Unternehmen planen, in den nächsten Jahren rund 700 neue Arbeitsplätze zu schaffen, was die wirtschaftliche Dynamik der Region weiter stärkt. Unternehmen aus 17 verschiedenen Ländern, darunter bedeutende Biotech-Neugründungen aus den USA, haben sich für Basel entschieden, angezogen von der hochwertigen Lebensqualität und der internationalen Ausrichtung der Region.

    Die Basel Area setzt sich damit fort als attraktive Destination für zukunftsorientierte Branchen, wobei insbesondere die Sektoren Consulting, Life Sciences und Bauwesen hervorstechen. Das Engagement von Basel Area Business & Innovation trägt massgeblich dazu bei, die Region als innovativen und zukunftsweisenden Standort sowohl national als auch international zu positionieren.

  • Clara Millard Dereudre als neue Verwaltungsrätin der SBB vorgeschlagen

    Clara Millard Dereudre als neue Verwaltungsrätin der SBB vorgeschlagen

    Clara Millard Dereudre ist seit 2021 Direktorin für Smart City bei den Service Industriels de Genève (SIG) und Mitglied der Generaldirektion. Ihr Team arbeitet an Engineering-Projekten, Shared Services und Lösungen für Smart Cities. Sie ist auch für die IT und das Datenmanagement bei SIG verantwortlich.

    Clara Millard Dereudre (52) verfügt über ausgezeichnete Kenntnisse und Erfahrungen in den Bereichen operatives und strategisches Marketing, Nachhaltigkeitsstrategie, Innovation, Digitalisierung, Cybersicherheit und Energie. Sie ist Französin und lebt seit 18 Jahren in der Schweiz, derzeit in Prangins (VD).

    Nach Abschluss ihres Studiums an der École des hautes études commerciales du Nord Lille (EDHEC, FR) im Jahr 1994 arbeitete Clara Millard Dereudre während 25 Jahren für die Dow Chemical Company, unter anderem in Zürich als Global Senior Director Marketing, Strategy & Sustainability und in Indianapolis, USA, als Global Director Corporate Strategy und als North America Director Sales & Marketing Operations. Während ihrer letzten Tätigkeit bei Dow Chemical wurde sie zum Senior Corporate Marketing Fellow ernannt und erhielt mehrere Auszeichnungen für Innovation und Nachhaltigkeit.

    Der Bundesrat hat heute dem Wahlvorschlag des SBB-Verwaltungsrates zugestimmt. Die Wahl erfolgt an der Generalversammlung der SBB vom 24. April 2024. Clara Millard Dereudre tritt ihr Amt mit der Wahl an.

    Sie tritt die Nachfolge von Alexandra Post an, die dem SBB Verwaltungsrat seit 2012 angehört und sich aufgrund der Amtszeitbeschränkung von zwölf Jahren nicht mehr zur Wiederwahl stellen kann.

    Der SBB Verwaltungsrat dankt Alexandra Post herzlich für ihr grosses Engagement und die wertvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

  • Locatee wird von Tango übernommen

    Locatee wird von Tango übernommen

    Locatee gehört künftig zu Tango. Das 2014 gegründete Zürcher Unternehmen hat eine ganzheitliche Analyse für die optimale Nutzung von Büroräumlichkeiten entwickelt. Dafür verbindet Locatee Daten von Sensoren mit Informationen anderer Quellen wie etwa WLAN- und kabelgebundenen Netzwerken. Die Lösung bietet Unternehmen ein vollständiges Bild der Belegung ihrer Arbeitsplätze. Damit können Flächen besser genutzt und Kosten gespart werden.

    Tango aus Dallas will die Locatee-Lösung mit seiner cloud-basierten Software für Immobilienmanagement und Gebäudeinstandhaltung zusammenführen. Im Schnitt betrage die Flächenausnutzung lediglich 40 Prozent, wird Pranav Tyagi in einer Mitteilung zitiert. «Organisationen sind aktiv bestrebt, die Auslastung besser zu verstehen», so der CEO von Tango.

    Der Standort von Locatee in Zürich wird nun zum europäischen Hauptsitz von Tango. «Wir freuen uns darauf, die Belegungsdaten auf Gebäude-, Etagen- und Zonenebene mit den branchenführenden Raumverwaltungs- und Reservierungslösungen von Tango zu kombinieren, um unseren Kunden ein vollständiges Bild der geplanten, prognostizierten und tatsächlichen Belegung zu vermitteln», wird Myriam Locher zitiert, Co-CEO von Locatee.

    Ähnlich sieht es Benedikt Köppel. «Tango ist führend in der Anwendung Künstlicher Intelligenz und Maschinellen Lernens in der gebauten Umwelt», wird der Locatee-Gründer und Co-CEO zitiert. «Locatee fügt den riesigen Datenmengen, die Tango bereits analysiert, einen umfangreichen Belegungsdatensatz hinzu, der Erkenntnisse liefert, die dem gesamten Lebenszyklus von Immobilien zugute kommen, einschliesslich Portfoliostrategie, Flächenoptimierung, Instandhaltung und Nachhaltigkeit.»

    Tango betreut über 500 Kunden in 140 Ländern.

  • The Circle ist zu 95 Prozent vermietet

    The Circle ist zu 95 Prozent vermietet

    Das Dienstleistungszentrum The Circle am Flughafen Zürich zieht weitere Mieter an, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Mit national und international etablierten Unternehmen, die sich neu für Büroräumlichkeiten im Circle entschieden haben, sind die Büroflächen fast vollständig vermietet. Die Vermietungsquote liegt bei rund 95 Prozent.

    Neuerungen gibt es laut der Mitteilung des Flughafens Zürich im Gastronomie- und im Wellness-Bereich. Das Leon’s Loft ist bereits seit 2020 Teil der gastronomischen Betriebe im Circle. Dank der erfolgreichen Entwicklung werde das Restaurant seine Räumlichkeiten im Frühsommer um die direkt daneben gelegene Fläche erweitern, heisst es in der Mitteilung. Dort entstehe ein Bodega-Konzept mit integriertem Weinverkauf, in Zusammenarbeit mit der Zürcher Weinkellerei Smith & Smith. Ergänzend zur bereits bestehenden Terrasse auf dem Hauptplatz entstehen ausserdem weitere Aussensitzplätze in der Gasse.

    Das Health- und Wellness-Angebot im Circle wird laut Mitteilung ebenfalls erweitert. Das Floatingcenter Flooat öffnet im Februar und bietet eine besondere Entspannungsmethode: Beim Schweben in einer Sole aus Wasser und Salz erlebt der Körper Schwerelosigkeit durch natürlichen Auftrieb, was die Gelenke und Organe entlastet.

    Zu den Neuvermietungen heisst es, cass sich mit dem zu Telefónica Tech gehörenden Unternehmen Be-Terna ein weiteres international etabliertes Unternehmen für den Circle als Standort entschieden habe. BE-Terna bietet Microsoft-Cloud-Lösungen an. Der Einzug ist für das vierte Quartal 2024 geplant. Weiter werden die CSS Gruppe und Grenkeleasing AG ihre Büroräumlichkeiten ausbauen. Novo Nordisk und Inventx, zwei Unternehmen, die bereits im Circle eingemietet sind, werden ihre Flächen im ersten Halbjahr 2024 erweitern.

  • Aarauer Klimapreis geht an AEW Energie AG

    Aarauer Klimapreis geht an AEW Energie AG

    Die AEW Energie AG hat den Aarauer Klimapreis 2023 gewonnen. Der Preis wird jährlich vom Stadtrat von Aarau für speziell innovative Leistungen, ausserordentliches Engagement oder umfangreiche Projekte vergeben, die zur Nachhaltigkeit beitragen, erläutert AEW Energie in einer Mitteilung. Der Aargauer Energiedienstleister wurde für seine Massnahmen für ein fortschrittliches und nachhaltiges Mobilitätsmanagement im eigenen Unternehmen ausgezeichnet.

    AEW Energie hat sich zum Ziel gesetzt, bis spätestens 2040 CO2-neutral zu agieren. Dafür setzte der Energiedienstleister auf CO2-neutrale Stromproduktion aus Wasserkraft, Photovoltaik und Windkraft. Ein beträchtlicher Teil der Emissionen wird derzeit jedoch durch die Mobilität der Mitarbeitenden des Unternehmens generiert.

    Hier hat AEW Energie auch im Rahmen des Umzugs vom Hochhaus an der Oberen Vorstadt ins Aeschbachquartier eine Reihe von Massnahmen erarbeitet und umgesetzt. Dabei wurde zum einen das Arbeiten im Homeoffice flexibler möglich gemacht. Zum anderen wurde die nachhaltige Mobilität der Mitarbeitenden unterstützt, etwa durch die Bereitstellung von Sharing-Velos, Velo-Parkplätzen und elektrisch betriebenen Pool-Fahrzeugen. Die verschiedenen Initiativen wurden massgeblich von Nicola Ruch, Leiter Geschäftsentwicklung bei der AEW und Projektleiter des Mobilitätsmanagements, vorangetrieben.

    «Wir freuen uns sehr über den Klimapreis der Stadt Aarau», wird AEW-CEO Marc Ritter in der Mitteilung zitiert. «Wir haben zwar mit dem Mobilitätsmanagement noch nicht alles umgesetzt, was geplant ist, aber die Auszeichnung würdigt das bisher Geleistete, und wir sehen den erhaltenen Klimapreis als grosse Motivation, um unsere CO2-Ziele weiter konsequent zu verfolgen.»

  • Immobilienmarkt bleibt attraktiv

    Immobilienmarkt bleibt attraktiv

    Für 98 Prozent der Immobilieninvestoren bleibt der Schweizer Immobilienmarkt weiterhin attraktiv, informiert EY Schweiz in einer Mitteilung. Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen stützt sich dabei auf seine aktuelle Ausgabe des jährlichen «Trendbarometers Immobilien-Investmentmarkt». Dafür hat EY Schweiz einen repräsentativen Querschnitt von 96 Unternehmen befragt.

    «Die laut den Investoren hohe Attraktivität lässt sich auf die stabile Wirtschaft, die anhaltend hohe Nachfrage sowie den trotz der geopolitischen Veränderungen weiterhin lukrativen Standort Schweiz zurückführen», wird Daniel Zaugg, Sector Leader Real Estate bei EY in der Schweiz, in der Mitteilung zitiert. «Auch die Leitzinserhöhungen der Schweizerischen Nationalbank haben gemäss den Befragten keine kurzfristigen, substanziellen Auswirkungen auf Marktwerte von Renditeimmobilien.» 96 Prozent der Befragten erwarten, dass sich die Inflation in diesem Jahr weiterhin unterhalb von 3 Prozent bewegen wird.

    Innerhalb des Immobilienmarkts legen Wohnimmobilien an Attraktivität zu. Hier ist das Interesse von 93 Prozent in den beiden Vorjahren auf 96 Prozent in diesem Jahr gestiegen. In Büro-, Logistik- und Gesundheitsimmobilien wollen mit 39, 42 und 45 Prozent weniger Investoren als im Vorjahr investieren. Interesse an Flächen für den Lebensmitteldetailhandel und Fachmärkte meldeten jeweils nur 16 Prozent der Befragten an.

    Nachhaltigkeitskriterien spielen für eine grosse Mehrheit der Befragten eine immer wichtigere Rolle bei der Auswahl der Investitionsobjekte. Einen zukünftig steigenden Einfluss auf den Immobilienmarkt prognostizieren die Investoren zudem demographischen Veränderungen und dem Klimawandel.

  • AQUA4D bereitet seit 20 Jahren Wasser auf

    AQUA4D bereitet seit 20 Jahren Wasser auf

    Der Walliser Wasseraufbereitungsspezialist Planet Horizons Technologies stellt laut einer Medienmitteilung zum 20. Jahrestag der Einführung die siebte Produktgeneration seines Wassermanagements AQUA4D vor. AQUA4D wurde im September 2004 von dem Unternehmen mit Sitz im Ecoparc de Daval in Siders im Kanton Wallis erstmals vorgestellt. Die neueste Produktgeneration verkörpere das Ergebnis umfangreicher Forschung und Innovation, die auf die Optimierung des Wassermanagements in verschiedenen Sektoren abzielt, heisst es in der Mitteilung.

    «Vom Daval Ecopark aus entwickeln, testen und montieren wir weiterhin unsere Produkte, die sich dem Schutz von Wasserleitungen in der Schweiz und der Optimierung der Bewässerung auf der ganzen Welt widmen», heisst es in der Mitteilung weiter. «Dank der hauseigenen Fertigung an unserem Schweizer Hauptsitz können wir unsere Produktionsprozesse vollständig kontrollieren und so optimale Qualität und Effizienz gewährleisten», wird Nicolas Masserey zitiert, Produktionsleiter bei AQUA4D.

    Planet Horizons Technologies hat in der Schweiz mehr als 100 öffentliche Gebäude mit seiner nachhaltigen Wasseraufbereitung AQUA4D ausgerüstet. Mit der innovativen Technologie kann auch die Wasserqualität von Krankenhäusern und Schulen verbessert werden. Die Technologie nutzt Elektromagnetismus nach einer patentierten Methode, um Kalkablagerungen zu entfernen sowie vor Korrosion und Bakterien zu schützen. Das System kann vor allem in alten Gebäuden mit lang bestehenden Rohrleitungen und in Gebieten mit hohem Kalkanteil im Wasser eingesetzt werden. Dabei konnten nicht nur die Trinkwasserqualität verbessert, sondern auch Kosten für Unterhalt und Wartung gesenkt werden.

    Mit der Erfahrung aus mehr als 5000 installierten Anlagen in 45 Ländern findet das Unternehmen eigenen Angaben zufolge auch in der Schweiz zunehmende Resonanz.

  • Touristischer Meilenstein in Graubünden

    Touristischer Meilenstein in Graubünden

    Die Andermatt Swiss Alps AG setzt neue Massstäbe in der touristischen Entwicklung von Andermatt-Sedrun mit dem geplanten Resort Dieni. Das Resort wird bestehen aus 13 Gebäuden mit insgesamt 1’800 Betten, die sich auf Hotelzimmer und Wohneinheiten verteilen. Das Konzept umfasst 410 Hotelzimmer, davon 204 Hostel- und 206 Doppel- und Dreibettzimmer, sowie 119 verkaufbare Wohneinheiten, die touristisch bewirtschaftet werden.

    Raphael Krucker, CEO der Andermatt Swiss Alps AG, betont die Bedeutung des Projekts für die Region und den Kanton Graubünden. Das Resort Dieni soll nicht nur die Zahl der Hotelbetten in der Surselva um über 20 Prozent erhöhen, sondern auch das touristische Angebot durch preisgünstige Wohnungen und Hotelzimmer für Familien und Gruppen erweitern. Die Lage des Resorts ermöglicht direkten Zugang zu den Skipisten (ski-in/ski-out) und trägt somit zur Stärkung des Tourismus in der Region bei.

    Die Nachhaltigkeit spielt bei der Entwicklung des Resorts eine zentrale Rolle. Es wird angestrebt, dass der Bau und Betrieb CO2-neutral erfolgen, unterstützt durch eine Holzpellet-Heizung und eine umfangreiche Photovoltaikanlage. Die Resort Dieni Development AG, eine Tochtergesellschaft der Andermatt Swiss Alps AG, ist für das Projekt verantwortlich.

    Insgesamt plant die Andermatt Swiss Alps AG Investitionen von rund 350 Millionen Franken in Immobilien und touristische Infrastruktur, um ihre Vision als führende alpine Destination zu realisieren. Dies schliesst eine Partnerschaft mit Vail Resorts, Inc. und zusätzliche Investitionen in Höhe von 149 Millionen Franken ein, um das Erlebnis am Berg weiter zu verbessern.

  • Wingtras Kartierungsdrohnen unterstützen französische Baubranche

    Wingtras Kartierungsdrohnen unterstützen französische Baubranche

    Wintgra und SITECH France, ein Unternehmen für digitales Bauen und digitale Lösungen der Firma Trimble, sind eine Partnerschaft eingegangen. Diese Zusammenarbeit bringt laut einer Meldung von Wingtra die eigenen Kartierungsdrohnen als Lieferanten wertvoller Geodaten mit SITECHs Expertise bezüglich der Verwendung digitaler Technologien bei Erdarbeiten, Strassen- und Linearprojekten, topografischen Massnahmen sowie bei Steinbrüchen und technischen Deponien zusammen. Das französische Unternehmen hat seinen Sitz in der Region Île-de-France.

    Da SITECH die nahtlose Integration der zuverlässigen Datenerfassung von Wingtra ermögliche, werde diese Partnerschaft die Branche mit verbesserten Geodaten voranbringen. Diese dienen der effizienteren Modellierung von Baustellen, der Verbesserung der Projektierung und der Prozessoptimierung.

    Wie es in der Meldung weiter heisst, unterstützen beide Partner damit proaktive Unternehmen dabei, intelligenter zu bauen. Dies unterstreiche ihr Engagement für Innovation, Produktivität und die Reduzierung des CO2-Fussabdrucks im Bauwesen.

  • UBS ernennt neuen Leiter für globale Immobilien-Investments

    UBS ernennt neuen Leiter für globale Immobilien-Investments

    Die Schweizer Großbank UBS hat eine Neubesetzung in ihrem Asset Management Bereich bekannt gegeben. Jon Hollick wurde zum neuen Leiter der weltweiten Immobilien-Investments ernannt, eine Position, die alle Märkte außerhalb der Schweiz, Deutschlands und Österreichs (DACH) umfasst. Diese Änderung folgt auf die Integration des Geschäfts der Credit Suisse (CSAM) in die Strukturen der UBS, was zu einer Neustrukturierung des Immobilienteams geführt hat.

    Hollick, der bisher das Immobiliengeschäft der UBS in der Marktregion Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) leitete, mit Ausnahme der DACH-Region, bleibt in seiner neuen Rolle Joe Azelby, dem Leiter des Bereichs Real Estate & Private Markets, unterstellt. Mit der Übernahme der Geschäfte der Credit Suisse hat UBS ihre Position als einer der weltweit führenden Immobilienmanager weiter gefestigt und plant, die sich daraus ergebenden Wachstumschancen auf ihrer erweiterten globalen Plattform zu nutzen.

    Neben der Ernennung von Hollick gibt es auch Berichte über Mitarbeiterwechsel von der übernommenen Credit Suisse zu Konkurrenzunternehmen. Trotz dieser Veränderungen bleibt die Leitung der DACH-Region unter der Verantwortung von Daniel Brüllmann unverändert.

    In seiner neuen globalen Rolle wird Hollick die Wachstumsziele im Immobilienbereich der UBS weiterentwickeln und ausbauen. Bis ein Nachfolger für die Leitung der EMEA-Region gefunden wird, wird Hollick diese Märkte weiterhin betreuen.

  • Claudio F. Walde übernimmt die Geschicke des Familienunternehmens

    Claudio F. Walde übernimmt die Geschicke des Familienunternehmens

    Am 1. Januar 2024 übernahm Claudio F. Walde offiziell die Leitung der Walde Immobilien AG, einem Familienunternehmen mit über 70 Mitarbeitenden und neun Geschäftsstellen in Aargau, Zentralschweiz, Zürich und Graubünden. Claudio F. Walde, 31 Jahre alt, arbeitete seit 2020 als Immobilienberater im Unternehmen und leitete seit 2021 den Bereich Anlageimmobilien. Mit einem Abschluss als Master of Science in Management, Technology & Economics (MTEC) der ETH Zürich sowie Erfahrungen als Consultant bei EY Schweiz bringt er eine starke Kombination aus technischem Know-how und Managementkompetenz mit.

    Claudio F. Walde betont seine Freude und Ehre, das von seinen Eltern 1985 gegründete Unternehmen weiterführen zu dürfen. Er plant, das Unternehmen im Sinne der Gründer weiterzuentwickeln, wobei er sowohl geografische als auch technologische Innovationen anstrebt. Dabei legt er besonderen Wert auf ein emotionales und professionelles Gesamterlebnis im Immobilienkauf und -verkauf.

    Die Gründer Marianne und Gerhard E. Walde bleiben dem Unternehmen als Eigentümer und Mitglieder des Verwaltungsrats erhalten. Sie äussern ihre Freude über die Fortführung des Familienunternehmens in der zweiten Generation und betonen ihre anhaltende Leidenschaft für das Zusammenbringen von Menschen und Immobilien.

    Das Managementteam von Walde Immobilien AG wird durch erfahrene Führungskräfte ergänzt. Jann Felber fungiert weiterhin als COO und Mattia Bonasso tritt als neuer CSO auf. Zudem wurden interne Beförderungen vorgenommen, um Schlüsselpositionen neu zu besetzen, wodurch das bewährte Team in seiner Führungsrolle bestärkt wird. Das erweiterte Managementteam wird gemeinsam an strategischen Projekten arbeiten, um das Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu führen.

  • «Resort Dieni in Sedrun − Eine Revolution im Alpentourismus»

    «Resort Dieni in Sedrun − Eine Revolution im Alpentourismus»

    Das Resort Dieni in Sedrun, ein ehrgeiziges Projekt der Andermatt Swiss Alps AG, steht kurz vor einer revolutionären Veränderung der touristischen Landschaft im Kanton Graubünden. Mit einer Investition von 170 Millionen Franken plant das Unternehmen, bis 2027 ein umfangreiches Resort mit 13 Gebäuden und 410 Hotelzimmern zu errichten. Das Angebot reicht von 204 Hostelzimmern bis zu 206 Doppel- und Dreibettzimmern, ergänzt durch 119 Wohneinheiten, die zum Verkauf stehen und touristisch genutzt werden.

    Das Resort wird nicht nur die Anzahl der Hotelbetten in der Region Surselva um mehr als 20% erhöhen, sondern auch eine breite Palette an Freizeitmöglichkeiten bieten. Dazu gehören drei Restaurants, zwei Bars, ein Spa, Bowlingbahnen, ein Boulderbereich, ein Kino, ein Fitnesscenter und Gaming-Einrichtungen. Die strategische Lage des Resorts, direkt an der Bahnverbindung Chur-Andermatt und in der Nähe des grössten Skigebiets im Gotthardgebiet, macht es zu einem einzigartigen Reiseziel.

    Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Nachhaltigkeit des Projekts. Geplant ist ein CO2-neutrale Wärmeversorgung durch eine Holzpellet-Heizung und eine Photovoltaikanlage, die 50% der Dachfläche bedeckt. Die Resort Dieni Development AG, eine Tochtergesellschaft der Andermatt Swiss Alps AG, wird als Bauherr fungieren, während der Betrieb von der Orascom Hotel Management, einem Partnerunternehmen der Orascom Gruppe, übernommen wird.

    Gemeindepräsident Martin Cavegn sieht in dem Projekt einen «Meilenstein für die Gemeinde Tujetsch und die ganze Surselva». Es wird erwartet, dass das Resort vor allem junge Familien und Gruppen anziehen wird, mit besonderen Angeboten wie Ski-in/Ski-out und anderen alpinen Erlebnissen.

    Die Gesamtinvestition der Andermatt Swiss Alps AG in Immobilien und touristische Infrastruktur beträgt in den nächsten Jahren rund 350 Millionen Franken. Zusätzlich werden 149 Millionen Franken aus der Partnerschaft mit Vail Resorts, Inc. investiert, um das Skierlebnis durch neue Bahnen, zusätzliche Beschneiung und neue Restaurants zu verbessern.

    Insgesamt stellt das Resort Dieni-Projekt eine beispiellose Gelegenheit dar, Sedrun als ein führendes touristisches Zentrum in der Schweiz zu etablieren. Es kombiniert Superior-Standard, Nachhaltigkeit und vielfältige Freizeitmöglichkeiten, um ein ganzheitliches Urlaubserlebnis zu bieten.

  • Schlieren erreicht neuen Firmenrekord

    Schlieren erreicht neuen Firmenrekord

    Die Schlieremer Standortförderung schaut auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Am 30. November waren in der Stadt 1319 juristische Personen angesiedelt, ein neuer Rekord. Laut einer Mitteilung der Standortförderung wird die Mehrheit der neuen Unternehmen noch immer von den bisherigen Clustern angezogen. Dazu gehören vor allem der Bio-Technopark mit seiner nationalen und internationalen Ausstrahlung, aber auch der Healthtechpark und das Start-up-Cluster.

    Künftig will die Stadt ihre Attraktivität auch im KMU- und Gewerbeumfeld erhöhen. Im September wurde dafür der Arealausschuss Schlieren Nord-Ost gegründet. Ihm gehören 25 Immobilieneigentümer des Areals entlang der Rütistrasse an. Schon heute sind dort über 80 Unternehmen mit rund 900 Arbeitsplätzen tätig. Künftig soll Schlieren Nord-Ost zu einer Marke in KMU und Gewerbe entwickelt werden.

    Das zeigt bereits Wirkung. «Schon bei den zahlreichen Wirtschafts- und Gewerbeevents am Schlierefäscht sind mir neue Firmen aufgefallen, die sich direkt ums Netzwerk in Schlieren kümmerten», wird Standortförderer Albert Schweizer in der Mitteilung zitiert. Schweizer war als Mitglied des OK Schlierefäscht für das Sponsoring verantwortlich.

  • AEW Energie übernimmt 50 Prozent der GA-Werkstatt.ch

    AEW Energie übernimmt 50 Prozent der GA-Werkstatt.ch

    Die GA-Werkstatt.ch (GAW) gehört neu je zur Hälfte der AEW Energie AG und dem bisherigen alleinigen Eigner, der in Rotkreuz ansässigen Herzog Kull Group Holding (HKG). Mit ihrem neuen Gemeinschaftsunternehmen wollen die Partner dem erhöhten Bedarf auf dem Feld des Gebäudemanagements bei Geschäftsliegenschaften begegnen. Wie es in einer gemeinsamen Medienmitteilung heisst, streben sie mit einem ganzheitlichen Ansatz die projektleitende Rolle des Energie-Generalunternehmens beziehungsweise -Totalunternehmens an.

    Beide Firmen zeigen sich davon überzeugt, dass ein Gebäude als Verbraucher, Produzent und Speicher von Energie im künftigen Energiesystem ein zunehmend relevantes Element sein wird. Durch die engere Zusammenarbeit wollen sie landesweit integrierte Energielösungen aus einer Hand anbieten.

    Dabei sollen sich die Kompetenzen der neuen Partner ergänzen: Die HKG erlangt laut der Mitteilung Expertise in der Planung von Mittel- und Hochspannungsanlagen. Die Zusammenarbeit ermögliche auf allen Handlungsfeldern der Zielnetzplanung eine ganzheitliche Sicht auf Gebäude und Netze. Die AEW erweitert mit der Beteiligung an der GAW ihr Portfolio mit netz- und energienahen Dienstleistungen um die Gebäudetechnik und baut damit ihre Position als Anbieterin für integrierte Energiedienstleistungen für ihre Kundschaft aus. Digitalisierungs­kompetenz steuere ihre Beteiligungsgesellschaft Virtual Global Trading AG bei.

  • Flatfox wird Teil der Swiss Marketplace Group

    Flatfox wird Teil der Swiss Marketplace Group

    Wie aus einer gemeinsamen Medienmitteilung von SMG Swiss Marketplace Group und Mobiliar hervorgeht, hat das in Zürich angesiedelte digitale Netzwerkunternehmen die Mehrheit an der Mobiliar-Tochter Flatfox übernommen. Mit dem Erwerb und der alleinigen Kontrolle durch die SMG wird Flatfox in SMG Real Estate integriert. Flatfox hat sich bereits in den vergangenen Jahren an den Standorten Zürich, Bern und Freiburg in der Digitalisierung des Mietprozesses engagiert. Mit den Portalen ImmoScout24 und Homegate will die SMG Real Estate diesen Prozess nun schweizweit vorantreiben. Dabei sollen die Nutzerinnen und Nutzer von den digitalen Lösungen von Flatfox entlang des Mietprozesses auf den Immobilienmarktplätzen der SMG effizient profitieren, heisst es in der Mitteilung.

    «Für Mieterinnen und Mieter wird es zukünftig noch einfacher, ein neues Zuhause zu finden – digital und auf kürzestem Weg», wird Martin Waeber, Managing Director Real Estate bei der SMG, in der Mitteilung zitiert. Auch für Unternehmenskundinnen und -kunden ergeben sich mit der Übernahme von Flatfox Vorteile. «Das Zusammenführen der Leistungen von Flatfox und SMG Real Estate ermöglicht es ihnen, ihr Business künftig noch effizienter, sichtbarer und somit erfolgreicher zu gestalten», so Waeber. In der SMG Swiss Marketplace Group sind digitale Marktplätze von TX Group, Ringier und Mobiliar vereint.

  • Holcim gründet Circularity Task Force auf COP28 mit

    Holcim gründet Circularity Task Force auf COP28 mit

    Baustoffproduzent Holcim hat sich laut seiner Medienmitteilung der Circularity Task Force der Londoner Sustainable Markets Initiative angeschlossen. Die bei der UN-Klimakonferenz in Dubai gegründete Arbeitsgruppe will den weltweiten Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft im Bauwesen beschleunigen, um den Klimaschutz voranzutreiben, die Ressourcen der Natur zu bewahren und die planetarischen Grenzen zu achten.

    Gründungsmitglieder sind neben Holcim Dubai Airports, First Abu Dhabi Bank, Gemini Corporation, Investcorp und LGT Group. Die Circularity Task Force wird laut einer Mitteilung der Sustainable Markets Initiative von der Gemini Corporation und ihrem CEO Kunaal Patawari koordiniert werden. Die Arbeitsgruppe orientiert sich an den Grundsätzen der 2021 vom heutigen englischen König Charles gegründeten Vereinigung Terra Carta, die bis 2030 eine Reihe von Massnahmen für eine nachhaltige globale Wertschöpfung vorschlägt.

    „Angesichts der wachsenden Weltbevölkerung und der Verstädterung müssen wir mit weniger Mitteln besser bauen“, wird Holcims Präsident und CEO Jan Jenisch in der hauseigenen Mitteilung zitiert. „Bei Holcim treiben wir das zirkuläre Bauen in allen Metropolen, in denen wir tätig sind, voran, um Städte aus Städten zu bauen, indem wir Abbruchmaterialien für neue Baulösungen rezyklieren.“

    Bereits jetzt verarbeite Holcim jährlich fast 7 Millionen Tonnen Abbruchmaterial oder rund 1000-Lastwagenladungen pro Tag zu neuen Baulösungen. Bis 2030 will das Unternehmen seine ECOCycle-Kreislauftechnologie auf 150 Standorte in Europa ausweiten und dann jährlich mehr als 20 Millionen Tonnen Bauschutt rezyklieren.

  • Thuns Schritt in die pulsierende Zukunft

    Thuns Schritt in die pulsierende Zukunft

    Das Areal entlang der malerischen Aare, das sich zwischen der belebten Innenstadt und dem Lerchenfeld erstreckt, birgt eine pulsierende Zukunft für die Stadt Thun. Mit der Entwicklung des Trybers wird hier ein neuer, durchmischter und nachhaltiger Stadtteil geschaffen, der eine breite Palette an Nutzungsmöglichkeiten verspricht. Das Besondere dabei ist die bewusste Beibehaltung der lokalen Qualität wie vorhandene Arbeitsplätze, Bestandsbauten und die vorteilhafte Lage, während die neuen Nutzungsformen schrittweise und durchdacht eingeführt werden.

    Im Tryber entsteht ein lebendiger Mix aus regionalem Gewerbe, Kultur, Naherholungsmöglichkeiten, Gastronomie und durchmischtem Wohnungsbau. Dieser Mix belebt nicht nur das Quartier selbst, sondern trägt zur Vitalisierung der gesamten Stadt bei und kreiert ein neues, lebendiges Subzentrum, das Thun als Ganzes bereichert.

    Die Grundlagen für diese Transformation, vom reinen Arbeitsplatzgebiet in ein belebtes durchmischtes Viertel wurden im «Stadtentwicklungskonzept STEK 2035» gelegt, wodurch das Gebiet Thun-Nord als einer von vier Premium-Entwicklungsschwerpunkten identifiziert wurde. Die kantonale Planung hat dem Gebiet höchste Priorität eingeräumt. Ein bedeutender Schritt zur Planungs- und Entwicklungssicherheit wurde mit der Aufnahme der Arbeiten zur Revision des Richtplans ESP Thun Nord gemacht. Dieser Richtplan bildet eine essenzielle raum- und städtebauliche Grundlage für die grösseren, noch unbebauten Flächen des Tryber Quartiers.

    Die Entwicklung ist ein langfristiges Unterfangen, das auf einer Fläche von 110.000 m2 schrittweise einen interessanten Mix aus Wohnen, Gewerbe und Freizeit entstehen lässt. Dort, wo einst Munition gefertigt wurde, entsteht nun ein Raum zum Wohnen, Arbeiten und Entspannen.

    Das zentrale Unternehmen hinter diesem Projekt, die RUAG Real Estate AG, plant, das Gebiet entlang der Uttigenstrasse im Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Thun Nord zu revitalisieren und ein ganz neues Subzentrum zu schaffen. Ein integraler Bestandteil dieser Entwicklung ist die Öffnung der Uttigenstrasse, welche nach einer langen Pause von 40 Jahren wieder für den Verkehr geöffnet wurde. Zudem ist die geplante neue S-Bahn-Haltestelle «Thun Nord» ein wichtiges Element für die bessere Anbindung des Areals.

    Die RUAG Real Estate AG hat eine nachhaltige Vision für die Entwicklung des Trybers. Es soll kein abrupter Wandel sein, sondern ein schrittweiser Übergang, der das Beste aus der vorhandenen Bausubstanz herausmodelliert und nur dort Neues schafft, wo es unbedingt notwendig ist. Dabei werden innovative Konzepte wie Co-Working-Spaces, Pop-Up-Nutzungen und andere Zwischennutzungen in Erwägung gezogen, um ein «Trendquartier» entstehen zu lassen.

    Mit der anspruchsvollen Revitalisierung der Patronenfabrik markiert die RUAG Real Estate AG sichtbar den Auftakt zur geführten Entwicklung Tryber. Hier entstehen in einem herrschaftlichen historischen Gebäude, direkt an der Uttigenstrasse und in unmittelbarer Nähe zur künftigen S-Bahnhaltestelle, rund 1’000m2 lichtdurchflutete und frei unterteilbare Büro- und Atelierflächen.

    Insbesondere die S-Bahnhaltestelle wird den Tryber nicht nur als lokales Bindeglied zwischen Thuns Zentrum und dem Lerchenfeld positionieren, vielmehr erhöht sich die Erreichbarkeit und Attraktivität überregional Richtung Bern, Mittelland, wenn nicht gar bis ins Wallis. Die koordinierte Planung zwischen der RUAG Real Estate AG und dem Planungsamt der Stadt Thun stellt sicher, dass das Tryber Projekt in Harmonie mit den anderen geplanten Entwicklungen im ESP Thun Nord voranschreitet, und legt den Grundstein für eine dynamische, gut vernetzte und lebendige Gemeinschaft, die in den kommenden Jahren in Thun Wurzeln schlagen wird.

  • Smartwindows erhält eco1-Zertifikat

    Smartwindows erhält eco1-Zertifikat

    Der in der St.GallenBodenseeArea ansässige Fensterbauer smartwindows hat für sein Kunststofffenster classico das Zertifikat eco1 erhalten. Laut einer Medienmitteilung ist es das erste und bislang einzige Fenster landesweit, das diese Zertifizierung erhalten hat. Wie es in der Mitteilung heisst, ist das Kunststofffenster das Ergebnis der Anstrengungen des Unternehmens, besonders nachhaltig und umweltfreundlich zu planen und zu bauen.

    Die Vorteile des smartwindows-classico liegen unter anderem in seinem hohen Anteil von 70 Prozent an Rezyklaten. Ferner wird der Rohstoff bis zu achtmal wiederverwandt. Das Fenster erfüllt die hohen Anforderungen von ecobau und Minergie-Eco und entspricht der ersten Priorität von ecoBKP und ecoDevis. Der Einbau des Kunststofffensters classico soll laut Mitteilung zu nachhaltig konzipierten, gut durchdachten Gebäuden beitragen, die qualitativ besser ausgeführt sind und über eine lange Lebensdauer verfügen. Das Resultat sind Räume mit einem gesunden Innenraumklima, weniger CO2, grauer Energie und Schadstoffemissionen. Die Fenster spielen dabei eine übergeordnete Rolle, heisst es in der Mitteilung.

  • Neue Führung bei SMG-Kommunikation

    Neue Führung bei SMG-Kommunikation

    Roswitha Brunner tritt ihre neue Funktion bei der SMG an, einem innovativen Schweizer Digitalunternehmen mit einem weitreichenden Netzwerk von Online-Marktplätzen wie ImmoScout24, AutoScout24 und anderen. Ihre Aufgaben umfassen die Verantwortung für die gruppenweite externe Kommunikation und die Rolle der Mediensprecherin für die SMG. Sie wird die strategische Kommunikation und Public Affairs des Unternehmens weiterentwickeln.

    Mit ihrer umfangreichen Erfahrung in Medienerfahrung und Public Affairs bringt Brunner wertvolle Kompetenzen in ihre neue Position ein. Zuvor war sie zwei Jahre für das PropTech-Startup PriceHubble tätig und hat über sechs Jahre in verschiedenen Funktionen bei der AMAG gearbeitet, zuletzt als Leiterin Group PR & CSR. Ihre früheren beruflichen Stationen umfassen eine Tätigkeit bei einer Zürcher Kommunikationsagentur und sechs Jahre im Bereich Public Affairs bei der UBS.

    Jessica List, Chief Corporate Officer der SMG, unterstreicht Brunners umfassende Branchenerfahrung in den Bereichen Immobilien, Automobil und Finanzen, die entscheidend für die Abdeckung aller Geschäftsbereiche von SMG ist. Christoph Tonini, CEO der SMG, hebt hervor, dass Brunner als ausgewiesene Expertin die externe Kommunikation von SMG im politischen, medialen und öffentlichen Raum strategisch weiterentwickeln wird, was für das Unternehmen von grosser Bedeutung ist

  • Paradigmenwechsel in der PropTech-Welt

    Paradigmenwechsel in der PropTech-Welt

    In Deutschland, einem Schlüsselmarkt für PropTech, sind rund 30% der etwa 800 Startups weniger als vier Jahre alt und haben ihre Marktreife noch nicht bewiesen. Hoffmann sieht einen Trend weg vom „Proof of Concept“ hin zum «Proof of Value», was sowohl für Gründer als auch Investoren tiefgreifende Konsequenzen hat.

    Die PropTech-Branche ist eng mit der Immobilienwirtschaft verbunden, die derzeit in Deutschland Schwierigkeiten hat. Dies führt zu einer Investitionszurückhaltung, was Startups, von denen laut Blackprint 72 Zahlungsschwierigkeiten haben, in Bedrängnis bringt. Die Gründung neuer Firmen wird durch Marktunsicherheiten und die Schwierigkeit, Seed-Finanzierungen zu erhalten, weiter erschwert.

    Der Fokus verschiebt sich bei den Immobilienunternehmen von der blossen Reputation als Innovator hin zur Nachfrage nach spezifischen Lösungen, wie z.B. ESG-Software, die durch die EU-Taxonomie gefordert wird. Die PropTechs leiden jedoch unter langen Entscheidungszyklen der Kunden und finanziellen Engpässen.

    Schliesslich betont Hoffmann, dass die PropTechs, die mehrere Finanzierungsrunden erfolgreich abgeschlossen haben, durch ihre Fähigkeit, skalierbare Produkte und branchenspezifisches Wissen zu bieten, besonders hervorstechen und somit den «Proof of Value» erbringen.

  • Limehome kommt in die Schweiz

    Limehome kommt in die Schweiz

    Das Münchner HospitalityTech limehome expandiert in die Schweiz. Für den Markteintritt habe sich der Anbieter von digitalisierten Design-Apartments zusammen mit einer Schweizer Investorengruppe ein Projekt unweit der Bahnhofstrasse in Zürich gesichert, informiert limehome in einer Mitteilung. Hier sollen in einem bestehenden Gebäude auf vier Stockwerken limehome-Apartments entstehen. Die Suiten können voraussichtlich ab Mitte 2024 gebucht werden.

    Gleichzeitig mit dem Markteintritt in die Schweiz weitet limehome seine Präsenz auch auf Italien und Griechenland aus. «Wir wollen unser aussergewöhnliches Gasterlebnis langfristig in ganz Europa anbieten», wird limehome-CEO Josef Vollmayr in der Mitteilung zitiert. Neben dem Freizeittourismus ist der Wirtschaftsstandort Zürich für das Unternehmen dabei auch als attraktives Ziel für Geschäftsreisende interessant.

    Langfristig will limehome sein Angebot auf möglichst viele auch kleinere Städte ausdehnen. Dafür suche das Unternehmen derzeit europaweit an über 500 Orten nach neuen Projekten, erläutert Ricky Bichel, Head of International Expansion bei limehome. «Erste vielversprechende Gespräche mit Partnern führen wir bereits zum Beispiel in der Schweiz.»

  • Im Proptech-Bereich von PriceHubble erfolgreich übernommen

    Im Proptech-Bereich von PriceHubble erfolgreich übernommen

    Die Übernahme ist bereits die zweite Akquisition von PriceHubble in Grossbritannien innerhalb eines Jahres, nach der Übernahme von Dataloft im März 2023. Durch die Integration der Produkt- und Datenstärke stärkt das Unternehmen seine Position als lokaler Marktführer und wird zum unangefochtenen globalen Spitzenreiter bei Performance-Datenlösungen, die einen Mehrwert für die Banken-, Versicherungs-, Vermögensverwaltungs- und Immobilienbranche weltweit bieten.

    Im Jahr 2012 gegründet, bietet WhenFresh Zugang zu über 200 erstklassigen, proprietären, privaten und öffentlichen Datensätzen über eine einfache API-Integration an, einschliesslich wichtiger ESG-bezogener Informationen. Die Lösungen ermöglichen es Kunden, schnellere und fundiertere Entscheidungen im Zusammenhang mit Immobilienrisiken zu treffen.

    Dr. Stefan Heitmann, Gründer und Vorstand, äusserte sich erfreut über die erfolgreiche Übernahme: «Wir haben uns als führender B2B SaaS-Anbieter von Performance-Datenlösungen im Immobilienbereich für Banken, Versicherungen und Vermögensverwalter weltweit etabliert. Die Vollendung unserer sechsten Übernahme und die Erweiterung unserer einzigartigen Fähigkeiten im grössten Banken- und Immobilienmarkt Europas und darüber hinaus erfüllen uns mit Stolz.»

    Alexis Radjabi, Vertriebsvorstand Westeuropa, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit mit dem Team: «Durch die Verschmelzung unserer Lösungen mit dem Fachwissen im Bankwesen, bei Versicherungen, in Versorgungsunternehmen und im öffentlichen Sektor sowie der Expertise im Bereich Marktinformationen für Wohnimmobilien können wir einzigartige Performance-Datenlösungen entwickeln und unsere Position als europäischer Marktführer weiter stärken.»

    Die übernommene Firma wird eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von PriceHubble UK unter der Leitung von Mark Cunningham, Mitgründer und Direktor. Cunningham äusserte sich begeistert: «Wir sind sehr aufgeregt, Teil der expandierenden Familie zu werden. Die Zusammenführung unseres umfangreichen Immobiliendatenbestands, unserer technologischen Exzellenz und unseres datenwissenschaftlichen Know-hows wird es uns ermöglichen, die Produkt- und Serviceentwicklung zu beschleunigen und unser Geschäft im grossen Massstab auszubauen.»

    Alan Dean, Mitgründer und Technischer Direktor, wird Group Innovation Director und wird die Wachstumsagenda des Unternehmens in Grossbritannien und international weiter vorantreiben. Dean betonte: «Diese Übernahme eröffnet beiden Unternehmen die Möglichkeit, ihre Technologien zu teilen, um die Entwicklung neuer Produkte zu beschleunigen. Sie bietet eine enorme Chance, unseren Erfolg in Grossbritannien als Teil der Group auf den internationalen Markt zu bringen.»

  • Drei Immobilieninvestitionsprodukte erhalten «Green Star» –Auszeichnung von GRESB

    Drei Immobilieninvestitionsprodukte erhalten «Green Star» –Auszeichnung von GRESB

    Die unabhängige Organisation GRESB führt jährlich Bewertungen im Bereich der Immobilieninvestitionen durch, um Anlegern klare Einblicke in die ESG-Leistung von Unternehmen und Investitionsprodukten zu geben. Dieses Jahr wurden zwei Immobiliengruppen der Anlagestiftung (Immobilien Schweiz und Immobilien Romandie) sowie der (CH) Swiss Property Fund der Asset Management AG erstmalig bewertet. Diese Produkte, mit einem Gesamtvolumen von etwa CHF 3 Mrd., erzielten beeindruckende GRESB-Ergebnisse und erhielten alle die „Green Star“-Auszeichnung.

    Bewertungsergebnisse
    Anlagegruppe Immobilien Schweiz: 80 Punkte – *** Sterne – Green Star
    Anlagegruppe Immobilien Romandie: 77 Punkte – *** Sterne – Green Star
    (CH) Swiss Property Fund: 76 Punkte – *** Sterne – Green Star

    André Keller, Group Chief Investment Officer, äusserte seine Zufriedenheit mit den Ergebnissen und betonte die Bedeutung von ESG in ihren Anlagestrategien.

    Nachhaltige Anlagerichtlinien
    Die positiven GRESB-Ergebnisse spiegeln die Bemühungen wider, Investmentlösungen nachhaltig auszurichten. Verantwortungsvolles Investieren ist ein zentraler Punkt in der Nachhaltigkeitsstrategie, mit dem Ziel, bis 2050 Netto-Null-Emissionen in ihrem Anlageportfolio zu erreichen, um den Anforderungen des Pariser Klimaabkommens gerecht zu werden.

  • Ein Neues Mitglied in der Unternehmensfamilie

    Ein Neues Mitglied in der Unternehmensfamilie

    Aliëtte van der Wal-van Dijk verfügt über eine beeindruckende berufliche Laufbahn von mehr als 25 Jahren, in denen sie nationale und internationale Führungsfunktionen innehatte, insbesondere im Bereich Marketing und Markenführung. Sie sammelte wertvolle Erfahrungen bei renommierten Unternehmen wie Philips und Procter & Gamble sowohl in Europa als auch in den USA. Zuletzt bekleidete van der Wal-van Dijk die Position als Senior Vice President für die Geschäftsentwicklung im Bereich Consumer Health bei Philips.

    „Ich bin sehr gespannt darauf, ein Mitglied der Velux Gruppe zu werden. Die Unternehmenswerte und das Engagement für die Förderung von Gesundheit und Umweltschutz begeistern mich zutiefst. Velux ist eine äusserst starke und positiv wahrgenommene Marke. Es wird eine aufregende Herausforderung sein, den Markenwert weiter zu steigern und das Geschäft nach vorne zu bringen“, äusserte sich Aliëtte van der Wal-van Dijk zu ihrem Eintritt in das Unternehmen.

    Lars Petersson, CEO der Velux Gruppe, äusserte sich ebenfalls positiv über den Zugang: „Mit Aliëtte haben wir eine Marketing-Expertin gewonnen, die umfangreiche Erfahrungen in der Arbeit mit renommierten internationalen Marken mitbringt. Sie war in einem dynamischen Geschäftsumfeld tätig, in dem Marketing einen entscheidenden Beitrag zum Unternehmenserfolg leistete. Wir freuen uns, dass sie ihre umfassende strategische und operative Expertise bei Velux einbringt, um unsere Marke weiterzuentwickeln und zum Wachstum des Unternehmens beizutragen.“

  • Realiste nimmt fünf Schweizer Städte in Immo-Plattform auf

    Realiste nimmt fünf Schweizer Städte in Immo-Plattform auf

    Das Dubaier Proptech-Unternehmen Realiste hat fünf Schweizer Städte in seine weltumspannende Online-Plattform integriert. Realiste hat laut seiner Medienmitteilung zum Ziel, den Immobilienmarkt der wichtigsten Städte auf globaler Ebene zu digitalisieren. Das soll Anlegenden Analysen und Transaktionen erleichtern.

    „Wir haben gerade Tel Aviv und fünf neue Städte in der Schweiz zu unserer Plattform hinzugefügt“, wird der CEO und Gründer Alex Galtin zitiert. Damit habe seine Firma „den grossen Meilenstein von 100 Städten“ erreicht. Im „Global real estate price index“ von Realiste werden Bern, Genf, Lausanne, Luzern und Zürich aufgeführt.

    Das auf Immobilienlösungen spezialisierte Künstliche-Intelligenz-Unternehmen ist eigenen Angaben zufolge in den vergangenen zehn Monaten exponentiell gewachsen, von nur zehn Städten zu Beginn des Jahres auf über 100 bis zum Jahresende. Nun könnten die Nutzenden auf der Realiste-Plattform Daten zu Wohnimmobilien auf der ganzen Welt einsehen. Realiste expandiere vor allem in Immobilienhochburgen und etablierten Märkten.

    Bislang sind nur in Dubai und Bali Wohnungen direkt über die Plattform zu buchen. Das Unternehmen zeigt sich jedoch optimistisch, was die weitere Entwicklung angeht. Es habe sich schliesslich zum Ziel gesetzt, das erste vollständige Online-Immobilienerlebnis zu schaffen.

  • Buildify.earth investiert in nachhaltige Bau-Start-ups

    Buildify.earth investiert in nachhaltige Bau-Start-ups

    Die neu gegründete Investmentgesellschaft buildify.earth wird aussichtsreiche Start-ups aus dem Ökosystem des Switzerland Innovation Park Central unterstützen, die sich auf die Entwicklung kreislauffähiger Produkte und Dienstleistungen sowie für die CO2-Reduktion in der Bauindustrie fokussieren. Mit einer langfristigen Anlagestrategie will buildify.earth ihnen laut einer Medienmitteilung „den Markteintritt und ein nachhaltiges Wachstum in der Schweiz und darüber hinaus“ ermöglichen.

    Gegründet wurde buildify.earth vom Switzerland Innovation Park Central gemeinsam mit privaten Investoren und der Zuger Kantonalbank, die ein Drittel am Aktienkapital der neu gegründeten Gesellschaft hält. Wie es in der Mitteilung weiter heisst, glaube buildify.earth an echte Partnerschaften und langfristige Beziehungen mit allen Beteiligten. „Aus diesem Grund wurde buildify.earth nicht als ein weiterer Venture-Capital-Fonds konzipiert“, sondern will seine Wirkung langfristig maximieren, indem er mindestens die Hälfte aller zukünftigen Erlöse wieder in das Start-up-Ökosystem reinvestiere.

    Als Ergänzung zur Investmentgesellschaft wurde auch der Venture Desk gegründet. Mit den jeweils richtigen Ansprechpartnerinnen und -partnern unterstützt diese Einrichtung Start-ups bei der Unternehmensführung. Das soll es den Gründerinnen und Gründern erleichtern, sich auf das Wachstum ihres Unternehmens zu konzentrieren. Switzerland Innovation Park Central und die Zuger Kantonalbank gehören zu den sieben Partnern. Ausserdem stehen die Aktionariat AG, die Caminada Treuhand AG Zug, ITZ InnovationsTransfer Zentralschweiz/*zünder, Kellerhals Carrard und die Rentsch Partner AG zur Verfügung.

  • Implenia gewinnt zwei Hochbauprojekte in Deutschland

    Implenia gewinnt zwei Hochbauprojekte in Deutschland

    Implenia hat zwei grosse Hochbauprojekte in Deutschland an Land gezogen, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. In Zusammenarbeit mit der Dressler Bau GmbH wird Implenia zwei weitere Bauabschnitte des Stadtcampus BERLIN DECKS in Berlin-Moabit realisieren. In Essen hat Bauherr TÜV NORD Immobilien GmbH & Ko. KG Implenia mit der Errichtung eines Bürogebäudes beauftragt. Das Volumen der Aufträge für Implenia wird in der Mitteilung auf 100 Millionen Euro beziffert.

    In Berlin realisiert die BEOS AG ein Forschungs- und Medienquartier. Implenia hatte hier bereits den Zuschlag für die ersten beiden Bauabschnitte erhalten. Nachhaltigkeit spiele in der Umsetzung eine grosse Rolle, schreibt Implenia. Dafür setzt das Unternehmen unter anderem Lean Construction für die Optimierung von Bauablauf und Ressourceneinsatz ein.

    „Wir danken BEOS für die langjährige Partnerschaft und den neuen Auftrag“, wird Matthias Jacob, Country President Germany von Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Die vertrauensvolle Zusammenarbeit ist geprägt durch den gemeinsamen Unternehmergeist und das Engagement, ein anspruchsvolles und zukunftsweisendes Projekt wie die BERLIN DECKS auch in herausfordernden Zeiten weiter voranzutreiben und erfolgreich zu realisieren.“

    Das Bürogebäude mit angeschlossener Werkhalle und Hochgarage in Essen wird im Rahmen der Weiterentwicklung des Technologieparks Nord in Essen-Frillendorf realisiert. Auch hier setzt Implenia auf Nachhaltigkeit. So sollen die Gebäude auf Energieeffizienz ausgerichtet und an ein Fernwärmenetz angeschlossen werden. Auf den Dächern werden Photovoltaikanlagen installiert.

  • Wer ist ein PropTech?

    Wer ist ein PropTech?

    Wer ist ein PropTech? Levent Künzi und ich sind uns nicht einig. Während Levent sein Unternehmen überall als PropTech anpreist, weise ich diese Zuordnung zurück. Properti ist ein Makler, welcher digitale Tools einsetzt. Ich bin wohl der Einzige in der Szene, der dies so sieht. Aber manchmal muss man gegen den Strom schwimmen.

    Aus dem Innern von Properti ist zu hören, dass sie einen weiteren, grösseren Kapitalbedarf haben. Einmal soll das Kerngeschäft, der Verkauf von Immobilien, bei weitem nicht so toll laufen. Ich habe auf den Websites von Properti, Betterhomes und RE/MAX versucht, die Anzahl ausgeschriebener Objekte herauszufinden. Beim Verkauf liegt Properti mit 452 Objekten weit zurück (Betterhomes = 1’186, RE/MAX = 1’586). Auch bei der Miete liegt Properti mit 571 Objekten hinter Betterhomes mit 980 (RE/MAX = 126).

    Gemäss eigenen Angaben beschäftigt Properti 160 Expertinnen und Experten. Würden diese beispielsweise 4’000 Franken im Monat verdienen, dann bräuchte Properti allein für Löhne über 600’000 Franken. Und dies pro Monat. Ob da die Kommissionen aus den Verkäufen reichen? Über 70 % der ausgeschriebenen Objekte liegen zwischen 0 und 1’000’000. Auch bei der Provision ist Properti sportlich unterwegs, liegen sie gemäss eigener Website bei 2 % (wobei die Extras darin enthalten sein sollen).

    Ebenso aggressiv sei Properti bei der Bewirtschaftung. Ebenfalls aus interner Quelle wird berichtet, dass Properti vor allem bei Stockwerkeigentümerschaften zugeschlagen habe. Allerdings fehle das nötige Personal, um alle Mandate professionell bedienen zu können. Es scheint so, dass sich Properti in einer schwierigen Spirale befindet.

    Properti verfügt über einen hochkarätigen Verwaltungsrat und bekannte Namen im Advisory Board. An Knowhow scheint es dem Makler also nicht zu fehlen. Beim Blick auf den Verwaltungsrat fällt Christoph Tonini auf. Er ist CEO der Swiss Marketplace Group SMG. Die Immobilienbranche ist mit der SMG eh schon unzufrieden. Diese personelle Verbandelung macht die Sache nicht besser. Vorsorglich wird im Porträt auf die Nennung des aktuellen Jobs von Tonini verzichtet. Man(n) will doch nicht zu transparent sein.