Schlagwort: Unternehmen

  • Änderungen in Sika’s Verwaltungsrat und Konzernleitung vor Wachstumsstrategie 2028

    Änderungen in Sika’s Verwaltungsrat und Konzernleitung vor Wachstumsstrategie 2028

    Sika hat heute umfangreiche Personaländerungen in ihrer Führungsetage angekündigt. Dies geschieht im Vorfeld der Präsentation der neuen Wachstumsstrategie am Capital Markets Day am 3. Oktober 2023.

    Der prominente Wechsel wird der Vorschlag von Thierry F. J. Vanlancker als Präsident des Verwaltungsrats für die Generalversammlung 2024 sein. Er tritt an die Stelle von Paul Hälg, der nach zwölf erfolgreichen Jahren den Rückzug antritt. Vanlancker, ein Veteran des Chemiesektors mit über 30 Jahren Erfahrung, hat dem Verwaltungsrat seit 2019 gedient. Paul Hälg hingegen war seit 2012 Präsident des Verwaltungsrats und hat während seiner Amtszeit zahlreiche erfolgreiche Übernahmen und Integrationen wie Parex und MBCC geleitet.

    Thomas Hasler, CEO von Sika, lobte Hälg’s Führungsqualitäten und sein Engagement, insbesondere während des dreieinhalbjährigen feindlichen Übernahmeversuchs des Unternehmens, der 2018 beigelegt wurde.

    Im Zuge der Neuausrichtung gibt es auch wichtige Rotationen innerhalb der Konzernleitung, die am 1. Oktober 2023 in Kraft treten:

    Christoph Ganz wechselt von Regionalleiter Americas zu Regionalleiter EMEA.

    Mike Campion übernimmt die Rolle des Regionalleiters Americas.

    Philippe Jost wird zum Regionalleiter Asien/Pazifik.

    Ivo Schädler wird neuer Leiter Construction.

    Raffaella Marzi übernimmt zusätzlich die Rolle als Leiterin Legal von Stefan Mösli.

    Thomas Hasler betonte die Stärke des Managements und zeigte sich zuversichtlich, dass das neu formierte Team die Wachstumsstrategie 2028 erfolgreich umsetzen wird.

  • Life-Science-Park Rheintal wird übernommen

    Life-Science-Park Rheintal wird übernommen

    Der Pharmakonzern Novartis übergibt die Weiterentwicklung des Life-Science-Parks Rheintal in Stein an den Energiedienst­leister und Industrieparkbetreiber GETEC mit Sitz in Muttenz BL. Laut einer Medienmitteilung von Novartis soll damit das wirtschaftliche Potenzial des Parks maximiert und professionell weiterentwickelt werden. Finanzielle Einzelheiten dieser Transaktion wurden nicht mitgeteilt. Die Übertragung aller Vermögenswerte soll bis Ende des Jahres 2023 abgeschlossen sein.

    Novartis behält den Standort als grösster Mieter bei und wird dort weiterhin Medikamente und Therapien herstellen. Das Unternehmen betreibt in Stein ein Produktionswerk für feste Darreichungsformen und Medikamente zur Injektion, für Zell- und Gentherapien sowie ein Mahl- und Mischzentrum für die chemische Fertigung.

    „Nach einer detaillierten Analyse ist Novartis zum Schluss gekommen, dass die Übertragung des Managements des Life-Science-Parks Rheintal an einen professionellen Industrieparkbetreiber das wirtschaftliche Potenzial des Standorts besser maximieren und weiterentwickeln kann und die Ansiedlung neuer Firmen erleichtert“, wird Steffen Lang, Präsident Operations und Mitglied der Novartis-Geschäftsleitung, zitiert. Im Gegenzug könne sich Novartis besser auf sein Kerngeschäft fokussieren.

    Die GETEC gehört zur GETEC Group mit Sitz in Magdeburg im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt. Die Gruppe ist auch in den Niederlanden und Italien tätig. In der Schweiz betreibt sie auch den 50 Hektar grossen Industriestandort in Muttenz.

    Die Standortförderung des Kantons Aargau begrüsst den Eigentümerwechsel im Grossraum Sisslerfeld, einem strategischen Entwicklungsschwerpunkt des Kantons: „Das Sisslerfeld verfügt über grosses Potenzial für wertschöpfungsstarke Betriebe und damit für deutlich mehr Arbeitsplätze“, so die Leiterin der Standortförderung, Verena Rohrer. „Die Übertragung an GETEC ermöglicht es uns, gemeinsam weitere, innovative Unternehmen im Grossraum Sisslerfeld anzusiedeln, die miteinander kooperieren können.“

  • Freiburg im Zeichen des Bausektors und der Energieeffizienz

    Freiburg im Zeichen des Bausektors und der Energieeffizienz

    Die Freiburger Baubranche ist Teil der Bioökonomie, einer der beiden Achsen der Wirtschaftsstrategie des Kantons. Sie erweist sich als sehr robust und ist auf die grossen Umwälzungen vorbereitet, die sich aus den Herausforderungen des Klimawandels, der Ressourcenknappheit und des digitalen Fortschritts ergeben werden.

    «Ob in den Bereichen Holzbau, Metallbau, Beton, Kunststoff, Bauingenieurwesen oder Energieeffizienz, die Freiburger Unternehmen geniessen dank ihres Know-hows im ganzen Land und darüber hinaus einen ausgezeichneten Ruf», freut sich Olivier Curty, Volkswirtschafts- und Berufsbildungsdirektor des Kantons Freiburg.

    Die Akteurinnen und Akteure der Branche werden bei ihren Projekten und Aktivitäten insbesondere vom Building Innovation Cluster, der eine wichtige Rolle bei der Dynamisierung der Branche spielt, und vom Smart Living Lab, dem führenden Kompetenzzentrum für die Zukunft der gebauten Umwelt, unterstützt. Jerry Krattiger, Direktor der Wirtschaftsförderung Kanton Freiburg (WIF): «Das Umfeld ist günstig für die Entwicklung von Partnerschaften und innovativen Projekten. Die Rahmenbedingungen sind ausgezeichnet, die Kompetenzen und der Wille sind vorhanden… wir müssen sie nur nutzen, um unsere Zukunft zu gestalten!

    Präsentation des Magazins
    Die Ausgabe 2023 von Fribourg Network Freiburg wurde anlässlich einer von der WIF organisierten Podiumsdiskussion im Innovationsquartier bluefactory vorgestellt. In Anwesenheit von Jacques Boschung, Präsident der Bluefactory Fribourg-Fribourg SA, und Remo Daguati, Präsident der Schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement (SVSM), tauschten Vertreter des Forschungs- und Entwicklungszentrums Smart Living Lab, der Unternehmen JPF Holding SA und Lutz Architectes sowie die Gründerin von Mobbot ihre Erfahrungen aus und diskutierten über Trends, Innovationsmöglichkeiten und Herausforderungen im Bausektor.

    Link auf das Magazin Fribourg Network Freiburg www.fribourgnetwork.ch

  • Ecospeed vereinfacht Energiebuchhaltung für Gebäude

    Ecospeed vereinfacht Energiebuchhaltung für Gebäude

    Der auf Bilanzierung von Umweltkennzahlen spezialisierte Zürcher Softwareentwickler Ecospeed hat neue Funktionen in seine Software integriert. Laut einer Medienmitteilung wurden diese im Rahmen eines Relaunch der Enercoach-Software entwickelt und sollen den Kunden des Unternehmens noch in diesem Jahr zur Verfügung stehen.

    Die Software zeigt den Anwendern den energetischen Zustand von Gebäuden auf und vermittelt ein genaues Bild der Entwicklung von Verbräuchen, Emissionen und Kosten über einen bestimmten Zeitraum. Bislang tauchte bei der Berechnung der Verbräuche von Strom, Heizöl, Gas, und Fernwärme die Schwierigkeit auf, dass die Abrechnungen nicht dem Ablauf des Kalenderjahres folgten. Mit der Software-Erneuerung soll dieses Problem behoben und die Berechnung vereinfacht werden.

    „Man gibt einfach in der entsprechenden Maske die Rohdaten ein, d.h. den aktuellen Zählerstand oder den Verbrauchswert und das Erfassungsdatum“, wird Thomas Herzberger, Geschäftsführer von Ecospeed, in der Mitteilung zitiert. „Die Software rechnet die Werte auf das Kalenderjahr um.“

    Somit ist ein genauer Vergleich einschliesslich anschaulicher Visualisierung möglich. Die Daten können in Form von Tabellen, Grafiken und über den Zeitraum von mehreren Jahren angezeigt werden. Ebenso lässt sich die Wirksamkeit von Verbesserungsmassnahmen exakt ermitteln.

  • CSL Immobilien ernennt Piffaretti und Walter zu Co-CEOs

    CSL Immobilien ernennt Piffaretti und Walter zu Co-CEOs

    Renato Piffaretti übernimmt am 1. Oktober sein Amt als einer von künftig zwei CEOs bei CSL Immobilien aus Zürich. Laut einer Medienmitteilung liegen seine Schwerpunkte in der Produktentwicklung und Produktvermarktung. Er war zuletzt als Head of Real Estate Switzerland bei der Swiss Life Asset Management AG tätig.

    Das Unternehmen um Verwaltungsratspräsident Markus Schawalder hat sich für die Nachfolge des Ende September ausscheidenden Yonas Mulugeta für eine Co-CEO-Struktur entschieden. So sollen sich die Kompetenzen von Piffaretti mit denen von Thomas Walter ergänzen. Dieser wird seinen Posten als Co-CEO spätestens zum 1. März 2024 antreten und dann für die Bereiche Wirtschaft und Digitalisierung verantwortlich sein.

    „Die Ernennung von Renato Piffaretti und Thomas Walter ist der richtige Schritt zur Stärkung und zum Ausbau der Dienstleistungen der CSL“, wird Schawalder in der Mitteilung zitiert. „Sie werden die Zukunft der CSL Immobilien erfolgreich gestalten, basierend auf den Grundpfeilern Innovation, Qualität und Verantwortung.“

  • Neue Führungsstruktur der Hälg Group

    Neue Führungsstruktur der Hälg Group

    Im Rahmen ihrer zukunftsorientierten Unternehmensstrategie nimmt die Hälg Group wichtige Anpassungen an ihrer Organisations- und Führungsstruktur vor. Marcel und Roger Baumer, die beiden Inhaber des Unternehmens, treten aus ihren operativen Rollen zurück und konzentrieren sich künftig auf ihre strategischen Aufgaben im Verwaltungsrat.

    Verwaltungsrat statt Tagesgeschäft: Die Baumer-Brüder fokussieren sich auf die Strategie
    Nach über 25 Jahren in verschiedenen Unternehmensrollen übergeben Marcel und Roger Baumer die operative Leitung an ein kompetentes Team. „Dies ist ein sorgfältig geplanter und wichtiger Schritt. Wir freuen uns darauf, die Zukunft der Hälg Group strategisch zu gestalten“, sagt Roger Baumer. Marcel Baumer ergänzt: „Wir sind stolz auf das, was wir bisher mit der Hälg Group und unseren Mitarbeitenden erreicht haben. Jetzt ist die Zeit gekommen, die Führung des Unternehmens weiter zu professionalisieren und unser Wachstum schweizweit zu beschleunigen.“

    Sandro Keller übernimmt als CEO im Bereich Gebäudetechnik
    Ab dem 1. Januar 2024 übernimmt Sandro Keller, ein erfahrener Manager mit langjähriger Branchenerfahrung, die Führung des Unternehmensbereichs Gebäudetechnik. Keller bringt umfangreiche Kenntnisse und ein solides Netzwerk aus seiner Zeit bei einem renommierten nationalen Baudienstleister mit. „Ich freue mich darauf, meine Fähigkeiten in ein Traditionsunternehmen wie die Hälg Group einbringen zu dürfen“, sagt der designierte CEO, der neben einem Master-Abschluss in Accounting and Finance auch ein Doktorat der Universität St.Gallen besitzt.

    Kontinuität und Stabilität im Führungsteam
    Bruno Bollhalder bleibt weiterhin CFO und leitet den Unternehmensbereich Zentrale Dienste. Markus Haldimann bleibt ebenfalls in seiner Position und führt den Bereich Facility Management. Die aktuelle Zusammensetzung des Verwaltungsrats bleibt unverändert und sorgt somit für Kontinuität und Stabilität in der Unternehmensführung.

    Mit diesen Änderungen stärkt die Hälg Group ihre Marktposition und schafft die optimalen Voraussetzungen für weiteres Wachstum und eine langfristig erfolgreiche Unternehmensführung.

  • Winterthur: Der Standort für Innovation und Entrepreneurship

    Winterthur: Der Standort für Innovation und Entrepreneurship

    Früher eine Industriehochburg, hat sich Winterthur heute zu einem wichtigen Technologiestandort und zu einer wahren Geburtsstätte für innovative Startups entwickelt. Die Wirtschaft ist breit diversifiziert, und die Beschäftigungszahlen nehmen jährlich zu. In den Backsteinhallen von einst werden heute Industrie-Software geschrieben und Sensoren für smarte Fabriken entwickelt. In der ehemaligen Industriestadt Winterthur steckt heute enorm viel technisches Know-how. Schon früh hat man begonnen, technische Fachkräfte professionell auszubilden. Der Industriekonzern Sulzer gründete beispielsweise bereits 1870 die erste firmeneigene Berufsschule, kurz danach entstand das Technikum, die heutige Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW. Weitere Berufs- und Hochschulen folgten. Die Region Winterthur ist heute ein Hotspot für praxisorientierte Bildung und Forschung, was den Wandel zur Technologiestadt begünstigte.

    ZHAW befeuert das Innovationssystem
    Die ZHAW, mit rund 11’000 Studierenden die grösste Fachhochschule der Schweiz, betreibt enge Forschungskooperationen mit der Privatwirtschaft, so dass das enorme Wissen, welches täglich an der ZHAW produziert wird, in die Unternehmen fliesst und das Innovationssystem befeuert. Deshalb vernetzt die Standortmarketingorganisation House of Winterthur die hiesigen Unternehmen mit der ZHAW oder verweist bei Firmenbesuchen auf spezifische Innovationsförderprogramme. Deren Kernaufgabe ist es auch, die Stärkung des regionalen Innovationssystems voranzutreiben.

    Schwerpunkt Gesundheit, Energie und Maschinen
    Unternehmen wählen einen Standort vor allem aufgrund des Innovationspotenzials aus. Diese Innovationssysteme macht House of Winterthur sichtbar und zeigt deren Entwicklungsmöglichkeiten auf. Bei Ansiedlungen ist immer zentral, inwiefern ein neues Unternehmen das Innovationssystem bereichert. Da Kooperationen zwischen Unternehmen im Innovationsprozess immer wichtiger werden, organisiert House of Winterthur verschiedene Netzwerkveranstaltungen, wie Tech-Lunches oder spezifische Smart-Health-Veranstaltungen. Um die wichtigsten Innovationsökosysteme der Region zu stärken, lancierten House of Winterthur, der Technopark Winterthur sowie die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur eine Clusterinitiative mit den Schwerpunkten Gesundheit, Energie und Maschinen. Der Mix aus Industrie, lebendiger Startup-Szene, Kultur- und Freizeitangeboten sorgt dafür, dass Winterthur gleichermassen für Arbeitskräfte wie auch für Einwohner und Familien attraktiv ist und bleibt.

    Testimonials

    Christian Fehrlin
    Inhaber und CEO DEEPIMPACT


    «Als langjähriger Einwohner und Ge­schäftsinhaber kann ich auf kompetente, zuverlässige Unterstützung der Stadt zäh­len. Die Standortförderung bie­tet wertvolle Beratung und Informatio­nen zur Entwicklung unserer Firma in Winterthur. Ein idealer Standort für Software-Entwick­lung, mit günstigeren Preisen und angenehmer Arbeitsatmosphäre, in unmittelbarer Nähe zu Zürich.»

    Dr. Suzanne Thoma
    CEO und VRP Sulzer


    «Sulzer ist seit 1834 in Winterthur verwurzelt. Derselbe Innovations- und Pioniergeist, der Sulzer damals als Technologieführer etablierte, treibt uns heute noch an. Unsere Technologien lösen nachhaltig dringliche Probleme unserer Gesellschaft, und wir investieren weiterhin dort, wo wir begonnen haben – genau wie vor zwei Jahrhunderten.»

    Bernhard Winter
    CEO Scewo AG

    «Wir sind sehr zufrieden mit dem Standort Winterthur. Nicht nur die Entwicklung von unserem Treppen steigenden Rollstuhl findet hier statt, sondern auch die Produktion, die wir vor ein paar Wochen hierher gezügelt haben.»

    Fabrice Billard
    CEO Burckhardt Compression AG

    «Winterthur überzeugt als attraktiver Wirtschaftsstandort durch seine Lage im Wirtschaftsraum Zürich, seine gut ausgebildeten Arbeitskräfte und die hohe Lebensqualität für Mitarbeitende.»

    Wirtschaftscluster 2020
  • AEW Energie produziert Solarstrom auf Isemeyer-Areal

    AEW Energie produziert Solarstrom auf Isemeyer-Areal

    Die AEW Energie AG hat in Rheinfelden eine 13’000 Quadratmeter grosse Solaranlage mit 5000 Modulen installiert und in Betrieb genommen. Sie befindet sich auf dem Dach des Isemeyer-Areals und ist eine der grössten im Portfolio des Energieversorgers.

    Einer Mitteilung zufolge erzeugt sie jährlich rund 1,9 Gigawattstunden Sonnenstrom. Ungefähr ein Drittel davon nehmen die eingemieteten Unternehmen direkt vor Ort ab. Der Rest wird in das Netz der AEW eingespeist.

    Die Anlage wird im Contracting-Modell betrieben: Sie gehört der AEW, die für die Installations- und Instandhaltungskosten aufkommt. Die Soluma AG als Eigentümerin erhält als Gegenleistung für die Bereitstellung der Fläche von der AEW während der kommenden 30 Jahre einen vertraglich vereinbarten Fixpreis für den vom Dach bezogenen Strom. Auch den Mietern entstehen keine Zusatzkosten. Vor der Installation der 5000 Solarpanels ist das Dach der Industriehallen auf Kosten der AEW zusätzlich gedämmt und die Gebäudehülle damit energetisch verbessert worden.

    Nicht zuletzt profitiere auch die Umwelt, so die AEW. „Denn allein mit der Menge dieser Anlage könnten 420 Vier-Personen-Haushalte ein ganzes Jahr lang mit Strom versorgt werden.“

  • Wirtschaftsförderung Luzern begleitet 25 Firmen bei Ansiedlung

    Wirtschaftsförderung Luzern begleitet 25 Firmen bei Ansiedlung

    Die Wirtschaftsförderung Luzern hat im vergangenen Jahr 25 Firmen bei der Ansiedlung im Kanton begleitet, davon 17 aus dem Ausland. Je vier der neuen Firmen kamen aus den USA und Deutschland. Insgesamt wurden 338 neue Stellen im Kanton geschaffen. Künftig wird sich die Wirtschaftsförderung bei Ansiedlungen verstärkt auf europäische Länder konzentrieren, namentlich Deutschland, Frankreich, Italien, Grossbritannien und die Beneluxländer, schreibt sie in einer Mitteilung.

    Die Wirtschaftsförderung hat zudem 17 lokale Projekte zur Unternehmensentwicklung abschliessen können. Damit wurden rund 130 Arbeitsplätze geschaffen. Zudem konnte sie sechs Finanzierungsprojekte abschliessen und als Ombudsstelle sechs anspruchsvolle Fälle lösen.

    Ende 2022 waren im Handelsregister des Kantons insgesamt 32‘600 Unternehmen eingetragen, 3 Prozent mehr als im Vorjahr und ein neuer Rekord. „Das beeindruckende Wachstum von über 10’000 Firmen in zehn Jahren zeigt die Standortattraktivität des Kantons Luzern eindrücklich auf“, wird Ivan Buck, Direktor der Wirtschaftsförderung Luzern, in der Mitteilung zitiert.

  • Dormakaba beliefert Hörmann mit CO2-neutralen Produkten

    Dormakaba beliefert Hörmann mit CO2-neutralen Produkten

    Die Unternehmen dormakaba in Rümlang und Hörmann im deutschen Steinhagen haben eine Zusammenarbeit im Bereich der Nachhaltigkeit vereinbart. Laut Medienmitteilung wird Hörmann ab dem 1. Juni 2023 CO2-neutrale Produkte von dormakaba Deutschland beziehen. Diese Massnahme sei ein wichtiger Schritt im Klimaschutzengagement des Tor- und Türherstellers Hörmann, heisst es weiter.

    Das Unternehmen Hörmann wolle sein Klimaschutzengagement verstärken, heisst es in der Mitteilung. Dabei sei man sich bewusst, dass die Emissionen in der vor- oder nachgelagerten Lieferkette am schwierigsten zu beeinflussen seien. Dieser Scope 3 genannte Bereich mache aber  den grössten Anteil aller Emissionen aus. Deshalb wolle Hörmann auch Lieferanten und Partner in sein Klimaschutzengagement mit einbeziehen. Mit dormakaba habe man einen Partner gefunden, der als Vordenker in Sachen Nachhaltigkeit in der Branche gelte.

    „Wir von dormakaba setzen mit diesem Schritt ein klares Signal, wie wichtig uns das Thema Nachhaltigkeit ist und übernehmen als Unternehmen Verantwortung“, wird Michael Hensel zitiert, Geschäftsführer der dormakaba Deutschland GmbH in Ennepetal.

    „Unser langjähriger Partner dormakaba ist bereits im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz als Vorreiter in der Branche bekannt“, wird Martin J. Hörmann zitiert, persönlich haftender Gesellschafter der Hörmann Gruppe. „Seine dort erreichten Leistungen wurden von führenden Stellen anerkannt. Daher freuen wir uns, dass dormakaba alle Produkte mit Umwelt-Produktdeklaration ab dem 01.06.2023 CO2-neutral liefert.“

  • Avobis baut Business-Standort in Hombrechtikon

    Avobis baut Business-Standort in Hombrechtikon

    Das Industriegebiet im Hombrechtikoner Eichtal-Park nimmt seinen nächsten Schritt in der Arealentwicklung: Ab 2024 baut die Avobis Group mit ihren zwei Unternehmen Avobis und Rimaplan dort den neuen Business-Standort OakTec. Auf rund 29’000 Quadratmetern Gelände- und 20’000 Quadratmetern Nutzfläche entsteht ein Raumangebot für Gewerbe- und Produktionsbetriebe. Am 15. Juni findet im kleinen Gemeindesaal von Hombrechtikon eine Informationsveranstaltung statt.

    Laut einer Medienmitteilung basiert das Konzept auf der Überlegung, den Firmen attraktive, gut belichtete und flexibel einteilbare Flächen anzubieten. Von einem Innenhof sind Zufahrt und Anlieferung auf zwei befahrbaren Ebenen möglich. Dies zeuge von einem „besonders haushälterischen Umgang mit dem Boden“.

    Überhaupt werde der Bau nachhaltig geplant, so Bauherrenvertreter David Belart: „Durch die sorgfältige Einbettung ins Terrain wird das Aushubvolumen reduziert, alle Dachflächen sind entweder begrünt oder nutzen die Sonnenenergie, das gesamte Energiekonzept basiert auf erneuerbaren Energien, und der Grüngürtel, in welchen das Areal eingebunden ist, fördert die Biodiversität.“

    Gemeindepräsident Rainer Odermatt steht hinter dem Projekt: „Wir unterstützen ,OakTec‘ und möchten den Eichtal-Park als wichtigen Generator für Arbeitsplätze in der Region weiter stärken. Dazu bieten wir eine attraktive Infrastruktur und zusammen mit der VZO eine sehr gute Verkehrsanbindung.“

    Derzeit laufen den Angaben zufolge die Projektierungsarbeiten für die Baueingabe. Zudem gibt es Avobis zufolge derzeit Überlegungen zu einem weiteren Investitionsprogramm auf den weiter östlich gelegenen Teilarealen mit den markanten Bestandsbauten. Sie sollen eventuell nachhaltig weiterentwickelt werden.

  • SUIXX Immobilien AG stärkt Gewerbestandort Dättwil-Baden

    SUIXX Immobilien AG stärkt Gewerbestandort Dättwil-Baden

    Die Aargauer SUIXX Immobilien AG vermietet seit Januar im Gewerbegebiet Dättwil-Baden Büros, Bürokombinationen und ganze Bereiche. Das Geschäftshaus Terzo bietet auf einer Grundfläche von rund 2600 Quadratmetern moderne, mit ergonomischen Büromöbeln und WLAN ausgestattete Büros, sowie Entspannungsbereiche und Konferenzräume, informiert das Unternehmen aus Untersiggenthal in einer Mitteilung. SUIXX wolle mit dem Angebot „den Gewerbestandort Dättwil-Baden stärken und regionalen, wie auch internationalen Unternehmen einen attraktiven Firmensitz anbieten“, heisst es dort weiter.

    Seit Lancierung sind bereits über 20 Aargauer Unternehmen ins Terzo eingezogen, weitere Firmen nutzen das Angebot wöchentlich, erläutert die Immobilienfirma. „Unser Büro wurde trotz umfangreichen Anpassungswünschen innert zehn Tagen nach dem Erstkontakt betriebsbereit und voll ausgerüstet übergeben“, lässt sich Angebotsnutzerin Comexis GmbH in der Mitteilung zitieren. Angebotsnutzerin rmDATA AG weist auf die verkehrstechnisch sehr gute Lage und die Möglichkeit der Nutzung von Konferenz- und Besprechungsräumen hin. Für Nadler Architektur war entscheidend, dass „die Räume wie versprochen“ von der ersten Minute an zur produktiven Arbeit taugten.

    Nachhaltigkeit gehört zum Geschäftsmodell von SUIXX Immobilien. Alle Liegenschaften des Unternehmens sollen schrittweise mit eigenen Solaranlagen ausgestattet werden. Nach Möglichkeit werden Wärmepumpen installiert und wird Regenwasser genutzt. Vorhandene Tiefgaragen erhalten E-Ladestationen.

  • Ein solides Jahr 2022 für die Wirtschaftsförderung Kanton Freiburg

    Ein solides Jahr 2022 für die Wirtschaftsförderung Kanton Freiburg

    Bei den 41 begleiteten Projekten handelt es sich um 25 Erweiterungen und 16 Neuansiedlungen von Unternehmen. Von den 16 Ansiedlungen sind 3 aus der Schweiz und 13 aus dem Ausland. Wie z.B. das japanische Unternehmen Epson, das sich im Marly Innovation Center niedergelassen hat oder die brasilianische Firma Carob House in Freiburg. Bei den Erweiterungen sind beispielsweise die Projekte von Immomig in Düdingen oder Wago Contact in Domdidier zu erwähnen.

    Auch wenn die WIF im 2022 beträchtliche Ressourcen dafür eingesetzt hat, ist das Rolex-Projekt nicht in den Zahlen des Jahresberichts berücksichtigt. Mit dem Abschluss des Raumplanungs- und Bauverfahrens sowie der Einrichtung von provisorischen Produktions- und Ausbildungsstätten wird das Projekt 2023 Form annehmen. Dieses Projekt von ausserordentlicher Tragweite und Qualität wird eine Stärkung des Freiburger Industriestandorts und eine Beschleunigung der kantonalen Kompetenzen in den Bereichen der Automatisierung, der Robotisierung sowie ganz allgemein der Industrie 4.0 zur Folge haben.

    Staatsrat Olivier Curty, Volkswirtschafts- und Berufsbildungsdirektor, sagte an der Medienkonferenz: «Die Freiburger Unternehmen haben in den letzten Jahren und Monaten ihre Resilienz eindrücklich unter Beweis gestellt. Weder die weltweite Pandemie noch der Krieg in Europa kann sie davon abhalten, zu investieren und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Der Kanton Freiburg setzt seine wirtschaftliche Entwicklung erfolgreich und tatkräftig fort.»

    WIF-Direktor Jerry Krattiger fasst zusammen: «Die WIF hat trotz schwierigem weltwirtschaftlichem Kontext ein gutes Jahr hinter sich. Nachdem der Staatsrat vor bald drei Jahren die Biowirtschaft und die Industrie 4.0 als Hauptachsen der kantonalen Wirtschaftsförderungsstrategie definiert hat, hat der Kanton Freiburg seine Positionierung in diesen Bereichen erfolgreich fortgesetzt.»

    Neue Regionalpolitik mit 15 neuen Projekten
    Im Rahmen des Umsetzungsprogramms 2020-2023 der Neuen Regionalpolitik (NRP) wurden letztes Jahr 15 Projekte genehmigt, mit einem Unterstützungsbeitrag von 1,35 Millionen Franken. Diese Projekte verteilen sich auf folgende Bereiche: Gemeinschaftsprojekte (9), Programm für die Bergregionen (3), Tourismus (2) und neue Themen (1).

    Ausserdem haben die Arbeiten für das NRP-Umsetzungsprogramm 2024-2027 begonnen. Industrie und Tourismus sind nach wie vor die beiden Schwerpunktthemen. Neu kommen als fachübergreifende Themen die lokale Wirtschaft, die nachhaltige Entwicklung und die Digitalisierung hinzu. Neben ihrer üblichen Tätigkeit zur Unterstützung der Gründung, Ansiedlung und Entwicklung von Unternehmen sowie ihren Aktivitäten im Bereich der NRP hat die WIF im vergangenen Jahr das letzte COVID-Unterstützungspaket für Unternehmen abgeschlossen.

  • Energie 360° erhöht Anteil erneuerbarer Energie auf 23,4 Prozent

    Energie 360° erhöht Anteil erneuerbarer Energie auf 23,4 Prozent

    Der Energieversorger Energie 360° hat trotz erheblich höherer Nettoerlöse 2022 von plus 56,8 Prozent weniger Reingewinn als im Vorjahr erwirtschaftet. Das mehrheitlich von der Stadt Zürich gehaltene Unternehmen erzielte im per 30. September 2022 abgeschlossenen Geschäftsjahr nur einen Reingewinn von 54,1 Millionen Franken gegenüber 61,9 Millionen Franken im Vorjahr, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Grund seien stark gestiegene Kosten bei der Energiebeschaffung.

    Den Anteil an erneuerbarer Energie am Direktabsatz steigerte Energie 360° indessen deutlich auf 23,4 Prozent. Damit liegt der Anteil über dem Soll und nähert sich dem Zwischenziel von 30 Prozent bis 2025. Insgesamt wurden 1223 Gigawattstunden Gas aus erneuerbaren Quellen erzeugt, ein Plus von 2,9 Prozent. Der gesamte Absatz von Gas dagegen sank von insgesamt 5468 auf 5219 Gigawattstunden, ein Rückgang um 4,5 Prozent.

    Der gesamte Absatz an Biogas betrug einschliesslich Wiederverkäufen sogar 1288 Gigawattstunden. Das entspricht einem Anstieg um 11 Prozent. Den Anteil an der klimafreundlichen Energiequelle will Energie 360° in ihrem Standardprodukt weiter erhöhen. Dies soll durch den Bau neuer Anlagen und neue Technologien erreicht werden.

    Bis 2040 will der schweizweit tätige Energieversorger zu 100 Prozent erneuerbare Energie liefern. Der Fokus liegt dabei auf lokal verfügbaren Lösungen. Daher plant das Unternehmen allein in der Stadt Zürich den Bau von sieben neuen Energieverbünden.

    Die Generalversammlung hat eine verringerte Dividendenausschüttung von 11,7 Millionen Franken beschlossen. Sie trägt den Angaben zufolge einem höheren Investitionsbedarf zur Transformation der Firma Rechnung. Die Eigenkapitalquote liegt bei 85,1 Prozent.

  • Preise treiben Umsatzwachstum bei dormakaba

    Preise treiben Umsatzwachstum bei dormakaba

    Einer Mitteilung von dormakaba zufolge hat der weltweit aktive Schliesstechnikkonzern aus dem Glattal in der zum 31. Dezember 2022 abgeschlossenen ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2022/23 Umsätze in Gesamthöhe von 1,42 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum von 5,2 Prozent. Das organische Wachstum wird in der Mitteilung auf 8,0 Prozent beziffert. Es wurde hauptsächlich von Preissteigerungen generiert, erläutert dormakaba.

    Das bereinigte Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA lag mit 184,6 Millionen Franken um 4,6 Prozent unter dem Vorjahreswert, die entsprechende Marge sank von 14,3 auf 13,0 Prozent. Ähnliche Einbussen wurden beim Konzerngewinn verbucht. Er fiel mit 84,9 Millionen Franken um 15,7 Millionen Franken geringer als im Vorjahressemester aus. Das Unternehmen führt den Rückgang der Profitabilität auf höhere Betriebskosten, einen veränderten Produktmix und ein geringes Volumenwachstum beim Umsatz zurück.

    „Dormakaba hat den eingeschlagenen Weg der sukzessiven Verbesserung konsequent fortgesetzt“, wird CEO Jim-Heng Lee in der Mitteilung zitiert. „Auch wenn dies ein gutes Ergebnis ist, bleibt noch viel zu tun.“ Hier rückt dormakaba die Verbesserung der Profitabilität in den Fokus. „In der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2022/23 werden wir uns auf Massnahmen zur Senkung der Kostenbasis im gesamten Unternehmen, zur Steigerung der Effizienz und zur Verbesserung unserer operativen Leistung konzentrieren“, erläutert Lee.

  • Test Space für die Zukunft: Das Smart City Lab Basel

    Test Space für die Zukunft: Das Smart City Lab Basel

    Neue umweltschonende Ansätze und Lösungen testen und erlebbar machen, Raum haben für Innovationen, Experimente, Workshops und Austausch – diese Ziele waren der Antrieb für die Pioniernutzung Smart City Lab Basel auf dem Basler Güterbahnhof Wolf. Das Lab vernetzt seit April 2019 Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung und stellt Innen- und Aussenräume als Test Space für innovative Ideen zur Verfügung. Partnerinnen und Partner sowie Externe können den Event Space für Veranstaltungen bis 300 Personen nutzen und werden bei der Konzeption und Durchführung von thematischen Workshops unterstützt.

    Drei Themenfelder, über 60 Projektpartner
    Die Projekte im Smart City Lab Basel umfassen Entwicklungsthemen in den Bereichen Gebäude, Mobilität und Citylogistik. So bietet eSMART beispielsweise im Bereich Gebäudetechnik eine Lösung zur Regulierung und Bedienung von Gebäudefunktionen. Dadurch können die Nutzerinnen und Nutzer über ihr Smartphone oder smarte Displays die Heizung im Community Space steuern und Besuchern aus der Ferne den Zutritt zum Community Space gewähren. Ein integrierter SBB-Fahrplan, ein Immobilienverwaltungsservice und eine Energieanzeige sind ebenfalls Bestandteil des Systems. Zu den weiteren Partnern, die im Themenfeld Gebäude arbeiten, gehören die Leicom AG und die Astra LED AG – erstere ist auf Gebäudeautomations Systeme und Smart Building Lösungen, letztere auf intelligentes Licht und Sensorik in Leuchten spezialisiert.

    Die Projekte im Smart City Lab Basel zeichnen sich durch Vielfalt aus und sind nicht allein auf die digitale Dimension beschränkt: Während DPD Schweiz und die KurierZentrale GmbH gemeinsam die Stadtlogistik nachhaltig verändern wollen, arbeitet Hochbeet Basel an niederschwelligen Lösungen für die Begrünung des urbanen Raums und trägt so zur hitzeangepassten Entwicklung bei. Das Team um Urb-x entwickelt einen modularen Radschnellweg, der sich aus einer flexiblen Struktur aus Stützen, Tragelementen und Fahrbahnmodulen zusammensetzt, währenddessen der Escape-Room «Blackout» von Breakout Basel die erneuerbaren Energien vor Ort im Lab für die Besucherinnen und Besucher erlebbar macht.

    Vom Güterbahnhof zum Zukunftsareal
    Wo früher auf einer Fläche von rund 16 Hektaren unter anderem Freiverlad, Citylogistik und ein Containerterminal angesiedelt waren, findet sich heute das Smart City Lab Basel. Im Lab werden modellhafte Lösungen für zukünftige Arealentwicklungen entwickelt, getestet, vernetzt und erlebbar gemacht. Einige Ideen werden direkt auf dem Areal Wolf zum Einsatz kommen: Dort entwickelt die SBB in den nächsten Jahren ein durchmischtes Quartier in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Basel SBB.

  • Die Swisspearl Group AG kauft die Dänische Cemhrit

    Die Swisspearl Group AG kauft die Dänische Cemhrit

    Die Swisspearl Group wächst weiter. Das Traditionsunternehmen mit Hauptsitz in Niederurnen, Kanton Glarus, Schweiz, baut seine internationale Marktpräsenz und seine Produktionsstandorte spektakulär aus: Es hat die dänische Cembrit mit Sitz in Aalborg übernommen. Dabei handelt es sich um einen Deal der obersten Gewichtsklasse in der europäischen Faserzementindustrie. Durch die Übernahme von 1400 Mitarbeitenden der Cembrit entsteht ein 2600 Mitarbeitende starkes Unternehmen. Die Swisspearl Group wird in Europa die Nummer Zwei der Faserzementproduzenten sein.

    «The perfect Match»
    Sowohl geografisch wie auch kulturell und in ihren Ausrichtungen finden sich zwei Unternehmen, die in idealer Weise zusammenpassen. Während die bisherige Swisspearl Group, mit den Marken Eternit und Swisspearl, vor allem in Ländern wie der Schweiz, in Österreich und Slowenien stark mit Niederlassungen und Produktionsstätten präsent ist, bedient Cembrit schwergewichtig die nordischen Länder sowie Irland und UK. Weiter hat sie Tochtergesellschaften in rund zwanzig Ländern.

    Die Unternehmen weisen kaum Über­schneidungen in den Märkten auf. Sie ergänzen sich perfekt. Zusammen ergibt dies das absehbare und logische Wachstums­potential, das für den Kaufentscheid der Swisspearl Group entscheidend gewesen ist.

    Die umfangreiche Akquisition wird der Swisspearl Group helfen, ihre bereits starke Präsenz in Europa mit den Kernmärkten von Cembrit zu verstärken und gemeinsam neue Fokusmärkte auszubauen. Verbesserungen in verschiedenen Bereichen sind absehbar, wie zum Beispiel in der besseren Auslastung der Produktions­kapazitäten oder auf dem konsequent eingeschlagenen Nachhaltigkeitskurs.

    Die Sicherheit des Familienunternehmens
    Die Swisspearl Group ist im alleinigen Besitz der Unternehmerfamilie Bernhard Alpstaeg. Diese hält unter anderem die Mehrheit an der swisspor, der führenden Produzentin und Vertreiberin von Dämmstoffen, Gebäudehüllen und Systemen in der Schweiz, Polen, Deutschland, Österreich, Rumänien und weiteren Unternehmen in der Schweiz. Seit mehr als fünfzig Jahren stehen Patron Bernhard Alpstaeg und heute auch seine Familie mit Tochter Giulia Alpstaeg für Arbeitsethos, Werte wie Fleiss und Zuverlässigkeit und für unternehmerische Innovation und Wachstumskraft, ohne dabei die eigenen Wurzeln zu verlieren. Der Eigentümerwechsel der Cembrit – vom schwedischen Investmentunternehmen Solix zur privaten Familienunternehmung – verspricht einerseits weiteres profitables Wachstum mit neuen Energien und Wissenträgerinnen und -trägern, andererseits das Versprechen eines berechenbaren, vertrauensvollen Prozesses, in dem Geschäftsjahre und langjährige Beziehungen mehr zählen als börsengetriebene Quartalsdaten.

    Es ist deshalb kein Zufall, dass Swisspearl Group CEO Harry Bosshardt besonderen Wert auf lokale Eigenständigkeit legt: «Einer der grossen Vorteile der Swisspearl Group war und ist es, dass sie internationale Niederlassungen weiterhin ihre Stärken selbstbewusst und selbstbestimmend ausspielen lässt. Daran werden wir nichts ändern, der Hauptsitz bleibt in Niederurnen», sagt Harry Bosshardt. «Mit der Cembrit erhalten wir Zuwachs, der uns beflügeln wird. Sie ergänzt die bisherige Marktpräsenz der Swisspearl Group perfekt. Nach dieser Übernahme sind wir bereit für weiteres Wachstum – dies auch in geografischen Bereichen, in denen wir bislang nicht so stark in Erscheinung getreten sind.»

  • Test Space für die Zukunft: Das Smart City Lab Basel

    Test Space für die Zukunft: Das Smart City Lab Basel

    Neue umweltschonende Ansätze und Lösungen testen und erlebbar machen, Raum haben für Innovationen, Experimente, Workshops und Austausch – diese Ziele waren der Antrieb für die Pioniernutzung Smart City Lab Basel auf dem Basler Güterbahnhof Wolf. Das Lab vernetzt seit April 2019 Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung und stellt Innen- und Aussenräume als Test Space für innovative Ideen zur Verfügung. Partnerinnen und Partner sowie Externe können den Event Space für Veranstaltungen bis 300 Personen nutzen und werden bei der Konzeption und Durchführung von thematischen Workshops unterstützt.

    Drei Themenfelder, über 60 Projektpartner
    Die Projekte im Smart City Lab Basel umfassen Entwicklungsthemen in den Bereichen Gebäude, Mobilität und Citylogistik. So bietet eSMART beispielsweise im Bereich Gebäudetechnik eine Lösung zur Regulierung und Bedienung von Gebäudefunktionen. Dadurch können die Nutzerinnen und Nutzer über ihr Smartphone oder smarte Displays die Heizung im Community Space steuern und Besuchern aus der Ferne den Zutritt zum Community Space gewähren. Ein integrierter SBB-Fahrplan, ein Immobilienverwaltungsservice und eine Energieanzeige sind ebenfalls Bestandteil des Systems. Zu den weiteren Partnern, die im Themenfeld Gebäude arbeiten, gehören die Leicom AG und die Astra LED AG – erstere ist auf Gebäudeautomations Systeme und Smart Building Lösungen, letztere auf intelligentes Licht und Sensorik in Leuchten spezialisiert.

    Die Projekte im Smart City Lab Basel zeichnen sich durch Vielfalt aus und sind nicht allein auf die digitale Dimension beschränkt: Während DPD Schweiz und die KurierZentrale GmbH gemeinsam die Stadtlogistik nachhaltig verändern wollen, arbeitet Hochbeet Basel an niederschwelligen Lösungen für die Begrünung des urbanen Raums und trägt so zur hitzeangepassten Entwicklung bei. Das Team um Urb-x entwickelt einen modularen Radschnellweg, der sich aus einer flexiblen Struktur aus Stützen, Tragelementen und Fahrbahnmodulen zusammensetzt, währenddessen der Escape-Room «Blackout» von Breakout Basel die erneuerbaren Energien vor Ort im Lab für die Besucherinnen und Besucher erlebbar macht.

    Vom Güterbahnhof zum Zukunftsareal
    Wo früher auf einer Fläche von rund 16 Hektaren unter anderem Freiverlad, Citylogistik und ein Containerterminal angesiedelt waren, findet sich heute das Smart City Lab Basel. Im Lab werden modellhafte Lösungen für zukünftige Arealentwicklungen entwickelt, getestet, vernetzt und erlebbar gemacht. Einige Ideen werden direkt auf dem Areal Wolf zum Einsatz kommen: Dort entwickelt die SBB in den nächsten Jahren ein durchmischtes Quartier in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Basel SBB.

  • W&W übernimmt Fairwalter

    W&W übernimmt Fairwalter

    Das Software- und Technologieunternehmen W&W Immo Informatik AG aus Affoltern am Albis übernimmt das 2017 gegründete Zürcher Start-up-Unternehmen Fairwalter. Laut einer Medienmitteilung baut das auf Software für Immobilienwirtschaft orientierte Unternehmen damit seinen Sektor für private Vermietungen und kleine Verwaltungen aus. W&W festige damit seine Position als Marktführer in der Schweiz. Fairwalter bietet mit seinen vollständig webbasierten und leicht zu bedienenden Verwaltungsmodulen vor allem Lösungen für kleinere Betriebe sowie für Privatpersonen an, Mit dem Zusammenschluss der beiden Firmen sollen die Nutzer von Fairwalter auch von der professionellen Logistik von W&W profitieren.

    Fairwalter soll weiterhin eigenständig am Markt wirtschaften, die Strukturen des Unternehmens einschliesslich der Belegschaft sollen erhalten bleiben. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Fairwalter“, wird David Wolfensberger, Geschäftsführer von W&W, zitiert. „Fairwalter wird einerseits von unseren professionellen Strukturen und unserer Erfahrung profitieren und soll gleichzeitig seine Agilität und seinen Startup-Charakter bewahren“.

  • Die Zukunft der Bau- und Immobilienbranche heisst Kreislaufwirtschaft

    Die Zukunft der Bau- und Immobilienbranche heisst Kreislaufwirtschaft

    Die Bauindustrie produziert mit einem Anteil von 84 Prozent in der Schweiz am meisten Abfall. Umso wichtiger ist deshalb gerade hier die Etablierung der sogenannten Kreislaufwirtschaft: Die beim Bau verwendeten Materialien und Produkte sollen nach dem Lebenszyklus eines Gebäudes wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden. Massgebend sind die drei «R»: reduce (reduzieren), reuse (wiederverwenden) und recycle (rezyklieren). In einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft entsteht möglichst kein Abfall. Stand heute engagieren sich gemäss einer Studie der Konjunkturforscher der ETH (KOF) und der Berner Fachhochschule (BFH) aber erst 8 bis 12 Prozent der Schweizer Unternehmen in Sachen Kreislaufwirtschaft.

    Ein Unternehmen, das sich genau diesem Unterfangen verschrieben hat, ist Madaster. 2017 wurde die Firma in den Niederlanden gegründet und expandierte ein Jahr später als ersten internationalen Standort in die Schweiz. Madaster versteht sich als Cloud-Plattform, welche es Nutzern ermöglicht, die Daten ihrer Bauprojekte transparent darzustellen. Nutzer können auf der Grundlage eines BIM- (IFC) oder Excel-Dokuments einen Materialpass erstellen. Dies ist für Neubauten wie auch für bestehende Immobilien möglich. Verwendete Bauteile und Materialien werden erfasst – das System ergänzt die Daten automatisch mit Informationen über die Kreislauffähigkeit, Trennbarkeit, Nachhaltigkeit sowie den finanziellen Wert und schafft damit eine wertvolle Datenquelle. Madaster ermöglicht so die Planung und Nutzung von Gebäuden als Rohstofflager. Damit sollen langfristig die Abfallmenge sowie der CO2 – Ausstoss beim Bau drastisch reduziert werden.

    Die Branche habe den Mehrwert dieses Angebots früh erkannt: «Immer mehr Bauherren und ihre Dienstleister nutzen den Materialpass und schaffen so Best-Practise-Beispiele, von denen die Branche lernen kann. Denn wer zirkulär baut, baut für die Zukunft», erklärt Marloes Fischer, CEO Madaster Services Schweiz. Das Unternehmen unterscheidet zwischen strategischen Partnern, sogenannten Kennedys, die die Entwicklung, Einführung und Implementierung der Online-Plattform finanziell und konzeptionell unterstützt haben, und Partnern, zu denen Entwickler, Architekten, Bauunternehmer, Berater, Ingenieure oder Banken gehören. «11 Kennedys haben den Start von Madaster in der Schweiz mitgetragen. Aktuell zählt Madaster über 30 Partner», führt Fischer aus. Unter den Partner:innen und Kennedys von Madaster sind nebst dem Bundesamt für Energie und Umwelt (Bafu) weitere bekannte Namen wie Eberhard, Mobimo, Pirmin Jung, Integral Baumanagement AG oder Swiss Prime Site gelistet.

    Enormes Potenzial der Kreislaufwirtschaft
    Zu den bekannten Partnern von Madaster gehört zudem Holcim Schweiz. Bis 2050 will das Unternehmen ausschliesslich klimaneutrale und vollständig rezyk-lierbare Baumaterialien produzieren. Um diese Transformation zu erreichen, arbeitet Holcim mit verschiedenen Hebeln und klar definierten Zwischenzielen für 2030. In der Kreislaufwirtschaft sieht das Unternehmen enormes Potenzial, um Herausforderungen wie dem Klimawandel oder der Ressourcenknappheit wirkungsvoll zu begegnen. Mit innovativen Lösungen führt Holcim Abfälle in den Stoffkreislauf zurück und verwendet Beton immer wieder neu.

    So produziert Holcim den weltweit ersten ressourcenschonenden Zement namens Susteno 4. Als Zumahlstoff wird industriell aufbereitetes Mischgranulat verwendet. Ausserdem wird ein Grossteil der fossilen Brennstoffe durch alternative Materialien ersetzt, wie Abfälle oder Klärschlamm. Der Zement entwickelte sich seit der Einführung 2018 mit einem Anteil von 10 Prozent zum zweitgrössten Produkt des Holcim-Portfolios. Auch der nachhaltige Beton Evopact basiert auf dem Zement Susteno und spart im Vergleich zu einem Standardbeton 10 Prozent CO2 ein. Damit will Holcim bis 2025 ein Viertel des Transportbetonumsatzes generieren. Bettina Kallenbach, Marketingleiterin Holcim Central Europe West, ist überzeugt: «Beton wird in naher Zukunft nur schwer zu ersetzen sein. Aber Beton ist ein Baustoff, der auf unterschiedlichsten Ebenen nachhaltiges Bauen möglich macht – sofern man sich den Herausforderungen stellt.»

    Mit Themen wie Kreislaufwirtschaft, Dekarbonisierung und erneuerbare Energie beschäftigt sich Holcim schon lange. Kallenbach ist überzeugt: «Für Netto-Null wird Carbon Capture and Use and Storage (CCUS) ein wichtiger Hebel sein. Holcim arbeitet hierbei an skalierbaren Massnahmen und Lösungen.» Darüber hinaus betreibt Holcim bereits mehrere Recycling-Aufbereitungsanlagen in der ganzen Schweiz. Gemeinsam mit Partnern verfolgt das Unternehmen damit das Ziel, aus regionalem Aushub, Beton- und Mischabbruch hochwertige neue Baustoffe für den jeweiligen lokalen Markt aufzubereiten. Damit werden gleichzeitig der Einsatz alternativer Roh- und Brennstoffe in der Zementproduktion erhöht und schweizweit Primärressourcen sowie Deponieraum gespart.

    Als Beispiel nennt Holcim die Sanierung des Arosertunnels: Die grosse Menge an belastetem Ausbruchmaterial wird im Zementwerk Untervaz aufbereitet und zu Zement verarbeitet, der wiederum im 300 Meter langen Tunnel verbaut wird. So schliesst sich der Baustoffkreislauf. Mit ihrer Tochterfirma «Geocycle» reduziert das Unternehmen zudem massgeblich CO2. Mit «Co-Processing» in den Anlagen sorgt das Unternehmen für die thermische Verwertung brennbarer Abfälle und rezykliert mineralische Abfälle zu neuem Klinker und zu Zement. Damit konnte der Konzern 2021 rund 150’000 Tonnen CO2 einsparen, indem 160’000 Tonnen brennbare industrielle Abfälle in der Zementproduktion verwertet wurden.

    Dank Madaster erhalten Baumaterialien im Bestand eine Identität und einen Wert
    Dass die Kreislaufwirtschaft grosses Potenzial birgt, zeigt auch die bereits erwähnte Studie. Laut dieser hat die innovative Schweiz Vorteile, die Transformation zu schaffen und nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu generieren. Derzeit würden aber oft noch die Möglichkeiten sowie das Wissen fehlen, um die bestehenden Produkte und Dienstleistungen einer Kreislaufwirtschaft anzupassen. Die parlamentarische Initiative «Schweizer Kreislaufwirtschaft stärken» soll neue Rahmenbedingungen für eine moderne und umweltschonende Kreislaufwirtschaft schaffen. Die Vernehmlassung ergab im Oktober 2022, dass die Verankerung der Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft im Umweltschutzgesetz grossmehrheitlich begrüsst wird.

    In der Baubranche liegt der Fokus zurzeit im Bereich Recycling, einem von mehreren möglichen Einstiegen ins zirkuläre Bauen. Fischer sagt: «Die Geschäftstätigkeiten der Firmen dürften vermehrt in Richtung Herstellung von kreislauffähigen Produkten, zirkuläre Ausschreibungen und Wettbewerbe sowie in Richtung Dokumentation von Materialien und Bauteilen, die in Gebäuden verbaut sind, gehen.» Madaster bietet gerade für Letzteres ein ausgeklügeltes Werkzeug. Das sieht auch Bettina Kallenbach so: «Ein Kataster von verbauten Materialien ist ein wichtiger Baustein im Hinblick auf die Schliessung von Kreisläufen. Künftige Generationen müssen Zugang zu Daten haben, aus denen hervorgeht, welche Baumaterialien in welcher Qualität wo verbaut sind. Dadurch erhalten Baumaterialien im Bestand eine Identität und einen Wert. Madaster bietet die zentrale digitale Plattform dafür.»

    Wenn man bedenkt, dass die Schweiz den Treibhausgas-Ausstoss bis 2030 halbieren will und für das Erreichen der Klimaneutralität 2050 die Emissionen aus Verkehr, Gebäuden und Industrie um bis zu 90 Prozent reduziert werden müssen, wird nachhaltiges und zirkuläres Arbeiten umso bedeutender. Erste Unternehmen wie Holcim gehen mit gutem Beispiel voran. Hier hat aber die gesamte Immobilien- und Baubranche die Chance, eine Vorreiterrolle einzunehmen.

    Mit CO2-angereicherter Recyclingbeton EvopactRECARB, den Holcim für den Neubau «Zephyr Ost» an V-Zug geliefert hat.
  • Insolight erhält 4,85 Millionen Franken Kapital

    Insolight erhält 4,85 Millionen Franken Kapital

    Mit seiner jüngsten Finanzierungsrunde in Höhe von 4,85 Millionen Franken will Insolight laut einer Medienmitteilung sein Geschäft ausbauen. In Planung sind nun grosse Photovoltaikanlagen für die Landwirtschaft, neue Zielkulturen und eine weltweite Erweiterung des Markts.

    Bisher hat das Lausanner Unternehmen in Versuchsanlagen nachgewiesen, dass es möglich ist, mit seinen Agro-Photovoltaikanlagen gleichzeitig Strom zu produzieren und darunter landwirtschaftliche Erzeugnisse effizient zu produzieren. Im Oktober 2021 startete Insolight gemeinsam mit dem Energieversorger Romande Energie auf dem Forschungsgelände von Agroscope, dem Kompetenzzentrums der Schweiz für landwirtschaftliche Forschung in Conthey VS, ein erfolgreiches Pilotprojekt.

    Im April dieses Jahres vermeldete Insolight ein gelungenes Experiment in Zusammenarbeit mit dem Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften: Das Frischgewicht der ersten Winterpflanzung von Feldsalat unter seinen speziellen Photovoltaikpaneelen lag um 15 Prozent höher als die des zu Vergleichszwecken herkömmlich angepflanzten Salats.

    Diese soeben abgeschlossene Finanzierungsrunde stärkt Insolights Angaben zufolge die Beteiligungsstruktur mit den Hauptinvestoren, dem Smart Energy Innovation Fund von Energie- und Mobilitätsanbieter Energie 360° und Demeter, dem europäischen Risikokapitalgeber für Agrartechnologie und Cleantech. Cyrille Cabaret von Demeter tritt dem Verwaltungsrat von Insolight bei. Insolight-CEO Laurent Coulot äussert sich erfreut, dass sein Unternehmen nun nicht nur Agritech- und Energiefachleute an Bord habe, sondern sein Netzwerk nun auch auf Frankreich und die DACH-Region ausdehne.

  • Nomoko lanciert die weltweit erste Miteigentümer-Community für digitale Zwillinge von Städten

    Nomoko lanciert die weltweit erste Miteigentümer-Community für digitale Zwillinge von Städten

    Mithilfe modernster Drohnentechnologie nimmt Nomoko Bilder auf und rekonstruiert grossflächige Stadtgebiete in fotorealistische digitale 3D-Zwillinge. Die einzigartigen hochauflösenden Modelle sind in 400 x 400 Meter grosse Kacheln unterteilt, die von jedermann mitbesessen werden können.

    Durch das Miteigentum an einem digitalen Zwilling eines ausgewählten Gebiets können die Miteigentümer an allen Produkt- und Dienstleistungsumsätzen partizipieren, die auf der digitalen Darstellung ihres investierten Gebiets entstehen. Während sich die bestehenden Anwendungsfälle auf die Stadt- und Immobilienentwicklung konzentrieren, werden digitale Zwillinge auch verschiedene andere Anwendungen in den Bereichen AR/VR, Tourismus, Werbung und Gaming ermöglichen.

    Als Teil der Miteigentümer-Community können die Miteigentümer zusätzlich profitieren, indem sie eine aktive Rolle als Botschafter übernehmen und entweder für 3D-Dienstleistungen werben oder die Gemeinschaft der Miteigentümer weiter ausbauen. In beiden Fällen werden sie gemäss ihrem Beitrag mit einer Umsatzbeteiligung belohnt.

    Nilson Kufus, CEO und Mitbegründer von Nomoko, kommentiert: „Wir freuen uns sehr, das Miteigentümer-Programm zukunftsorientierten Menschen auf der ganzen Welt zugänglich zu machen und die Digitalisierung der physischen Welt zusammen als Gemeinschaft voranzutreiben. Dies ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu unserer Vision, es allen zu ermöglichen, an der Schaffung einer maschinenlesbaren Welt durch digitale Zwillinge teilzunehmen.“ Er fügt hinzu: „Unser Ziel ist es, eine Gemeinschaft aufzubauen, die die digitale Welt gemeinsam besitzt und deren Nutzung fördert. Dies mit einer dezentralen Vision, bei der die Daten nicht in den Händen eines einzelnen Unternehmens liegen.“

    Nomoko hat bereits die zehn grössten Schweizer Städte in hochauflösendem 3D abgebildet. Die entsprechenden Kacheln stehen in der ganzen Schweiz zum Kauf

    bereit. Und das ist erst der Anfang, denn Vorbestellungen sind bereits jetzt auch für den Rest der Welt möglich. Werden Sie ein digitaler Zwillings-Pionier. Kommen Sie mit auf die Reise zu einer digitalisierten und maschinenlesbaren Welt: Melden Sie sich auf nomoko.world an und werden Sie Teil unserer Community.

  • uptownBasel wird Industriestandort der Zukunft

    uptownBasel wird Industriestandort der Zukunft

    Auf 70’000 Quadratmetern entsteht auf dem Schorenareal in Arlesheim ein internationaler Entwicklungs- und Produktionsstandort für die Industrie 4.0. Das zukunftsorientierte Projekt namens uptownBasel richtet sich an ausgewählte Technologieunternehmen, die sich mit Industrieproduktion, Gesundheitswesen, Logistik sowie mit der Digitalisierung beschäftigen. Denn mit Industrie 4.0 ist in erster Linie die Industrie der Zukunft gemeint.

    Das Schorenareal blickt auf eine bewegte Geschichte zurück und darf sich gar als Wiege der Industrialisierung der Region Basel bezeichnen. 1824 wurde hier die erste Schappefabrik (Verarbeitung minderwertiger Seide) der Region gegründet. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg wurden auf dem Areal Lokomotiven gebaut. 1988 kam es zur Fusion, bei der die heutige ABB entstand. Dies bedeutete das endgültige Ende für das Werk. Danach blieb das Gelände während 20 Jahren nahezu ungenutzt. 2012 kam mit den Kaufvertragsverhandlungen des Areals zwischen uptownBasel und dem Kanton Basel-Landschaft als damaligem Eigentümer wieder Bewegung in die Sache.

    Bis 2029 ist auf dem Areal die Schaffung einer Plattform vorgesehen, die Unternehmen miteinander vernetzt, den branchen- und disziplinenübergreifenden Wissenstransfer fördert und Innovationen in den Bereichen Internet der Dinge, Robotics, künstliche Intelligenz, Mobilität der Zukunft oder agilen Arbeiten vorantreibt. Geplant ist die Ansiedlung von 50 bis 100 Firmen mit insgesamt rund 2500 Arbeitsplätzen. Um dies zu ermöglichen, sind neun Gebäude projektiert. Das Investitionsvolumen beträgt über 500 Millionen Franken und wird von der privaten Eigentümerschaft der Familie Monique und Thomas Staehelin getragen. Für die Umsetzung ist Fankhauser Arealentwicklungen zuständig.

    Das Areal punktet mit seiner guten Lage: Mit dem Auto sind es 10 Minuten in die Stadt Basel und 20 Minuten bis zum EuroAirport in Mulhouse Freiburg. Mit dem Zug ist man in 25 Minuten am Bahnhof Basel SBB.

    Die ersten Gebäude sind bereits eröffnet. Im Wissenstransferzentrum namens «the pioneer» – dem Flaggschiffgebäude von uptownBasel – werden Ingenieurkompetenz in Life Sciences und technologische Digitalisierung gebündelt.

    «The pioneer» wird von den beiden europäischen Technologiekonzernen Bouygues und Vinci (Axians und Actemium) genutzt und bietet 400 Arbeitsplätze. Ein weiteres Gebäude, das Lieferkettenkompetenzzentrum, umfasst die Logistik und das Supply Chain Management.

    2023 soll das Innovationszentrum für Medical Additive Manufacturing, 3D-Druck eröffnet werden. Spätestens 2024 folgt die Energiezentrale für Wärme. Diese wird vom Münchensteiner Energieversorger Primeo Energie gebaut. Die Schaltanlage des uptownBasel-Unterwerks arbeitet nach Fertigstellung vollständig ohne klimaschädliche oder fluorhaltige Isoliergase. Damit wird das Areal eines der wenigen im Versorgungsgebiet von Primeo Energie sein, welches den Strom direkt auf Netzebene 3 bezieht und die Energie anschliessend selbsttätig auf dem Areal weiterverteilt. Im Jahr 2026 folgen das Rechenzentrum für Data Analytics und Quantentechnologie sowie das Gebäude für Safety & Security inklusive Cyber Crime Technology. Als letztes Gebäude soll 2029 das Zentrum für Dienstleistungsspezialisten im Bereich Life Sciences seine Tore öffnen.

    Für die Mieterschaft wurde eigens die Areal-App «my uptownBasel» entwickelt, die den Austausch untereinander ermöglicht. Das gesamte Konzept ist auf kooperatives und innovatives Arbeiten ausgelegt.

    Auf diesem Areal entsteht bis 2029 ein internationales Kompetenzzentrum.
  • Landis+Gyr bringt intelligente Zähler nach Schaffhausen

    Landis+Gyr bringt intelligente Zähler nach Schaffhausen

    Das Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen (EKS) plant, alle Messpunkte in seinem Schweizer Versorgungsgebiet innerhalb von fünf Jahren auf intelligente Zähler umzustellen. Dazu spannt der Schaffhauser Energieversorger mit Landis+Gyr zusammen, informiert der weltweit aktive Zuger Spezialist für Energiemanagement in einer Mitteilung. Landis+Gyr ist von EKS mit der Lieferung von 32’000 intelligenten Zählern der Typen E360 und 260 E570 beauftragt worden. Zudem wurde ein Vertrag über Serviceleistungen mit einer Laufzeit von zehn Jahren unterzeichnet.

    Die Serviceleistungen umfassen unter anderem die Smart Metering Software Landis+Gyr AIM sowie die mobilen Verbindungen, inklusive Datenübertragung und SIM-Karten-Management. Hier setzt Landis+Gyr laut Mitteilung eine mit Vodafone speziell für die Energiewirtschaft entwickelte Lösung ein. Sammlung und Aufbereitung der Daten, sowie die Installation und Wartung der benötigten Hard- und Software erfolgen durch Landis+Gyr. Die Auswertung der Daten und die Abrechnungen wird EKS übernehmen.

    „Das komplette As-a-Service-Konzept von Landis+Gyr ermöglicht es, dass wir den Smart Meter Rollout schnell und effizient umsetzen und uns gleichzeitig auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren können“, wird Markus Niedrist, Leiter Netz und Mitglied der Geschäftsleitung bei EKS, in der Mitteilung zitiert. „Mit Landis+Gyr haben wir einen erfahrenen Partner an unserer Seite, der bestens mit unseren Bedürfnissen und den Schweizer Spezifitäten vertraut ist.“

  • IBSA weiht grösste Produktionsstätte ein

    IBSA weiht grösste Produktionsstätte ein

    Das weltweit tätige IBSA Institut Bioquimique hat an seinem Sitz südlich von Lugano seine grösste Produktionsstätte namens COSMOS eingeweiht. Dabei folgte es laut einer Medienmitteilung mit Nachhaltigkeit, Innovation und Schönheit den Schlüsselbegriffen des pharmazeutischen Unternehmens. Auf 16’200 Quadratmetern ermögliche COSMOS die Beschäftigung von mehr als 250 Mitarbeitenden.

    „Vor einem Jahr haben wir begonnen, über unser Engagement für eine integrierte Nachhaltigkeit im sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Bereich zu sprechen“, wird Arturo Licenziati, Präsident und CEO von IBSA, zitiert. „Dazu haben wir Investitionen in Infrastrukturen, Dienstleistungen und Projekte getätigt, die der Tessiner Gemeinschaft zur Verfügung stehen.“ Die Einweihung von COSMOS sei „eine wichtige Phase dieses Prozesses“.

    Als Beispiel führte Festredner Andrea Bernardazzi, der Bürgermeister von Collina d’Oro, die komplette Neugestaltung eines Quartiers in der Heimatregion von IBSA, Pian Scairolo, an. Christian Vitta, Leiter des Tessiner Departements für Finanzen und Wirtschaft, bezeichnete das Unternehmen als entscheidende Ressource für Innovations- und Technologietransferprozesse in der Region, für das Wachstum der Tessiner Wirtschaft und des sozialen Gefüges.

    IBSA wurde 1945 in Lugano gegründet. Die Gruppe ist heute in 90 Ländern auf fünf Kontinenten vertreten. Insgesamt beschäftigt sie 2000 Mitarbeitende. Mit seinen Medikamenten deckt das Unternehmen zahlreiche Therapiebereiche ab. Es gilt als einer der Weltmarktführer in der Reproduktionsmedizin und für Hyaluronsäureprodukte.

  • Bachem plant Produktionsstandort im Sisslerfeld

    Bachem plant Produktionsstandort im Sisslerfeld

    Bachem ist auf die Entwicklung und Herstellung von Peptiden und Oligonukleotiden spezialisiert – das sind komplexe Moleküle, die als medizinische Wirkstoffe für die Pharmaindustrie hergestellt werden – und will seine Position im stark wachsenden Markt weiter ausbauen. Für das geplante Wachstum hat das international tätige Chemie-Unternehmen mit Hauptsitz in Bubendorf (BL) einen neuen Produktionsstandort in der Nordwestschweiz gesucht und diesen mit dem etappenweisen Kauf eines bis zu 15 Hektaren grossen unbebauten Grundstücks des Unternehmens DSM im Sisslerfeld in der Gemeinde Eiken gefunden. Voraussichtlich ab Ende des Jahrzehnts wird Bachem im Sisslerfeld mit über 500 Arbeitsplätzen produzieren und den Standort anschliessend sukzessive ausbauen. Langfristig bietet die erworbene Fläche Raum für bis zu 3’000 Arbeitsplätze.

    Grundstücke im Sisslerfeld rasch zur Markt- und Baureife führen
    Mit rund 200 Hektaren bietet das Sisslerfeld – das sich über die vier Gemeinden Eiken, Münchwilen, Sisseln und Stein erstreckt – das grösste zusammenhängende Arbeitsplatzgebiet im Kanton Aargau. Rund 85 Hektaren davon sind noch unbebaut und bieten kurz-, mittel- und auch langfristige Entwicklungsmöglichkeiten für Unternehmen. Der Kanton plant daher in enger Zusammenarbeit mit den vier Gemeinden etappenweise die Schaffung attraktiver marktfähiger Baufelder. Es wird eine nachhaltige und für die gesamte Region positive Entwicklung angestrebt, die auch Aspekte wie Verkehr, Landwirtschaft, Umwelt und Biodiversität berücksichtigt.

    Regierungsrat Dieter Egli, Vorsteher des Departements Volkswirtschaft und Inneres, freut sich sehr über den Zuzug von Bachem in den Kanton Aargau: „Dass Bachem als renommiertes, international ausgerichtetes Unternehmen der Life-Sciences-Industrie vom Wirtschaftsstandort Nordwestschweiz und auch vom Sisslerfeld überzeugt ist, bestätigt das grosse Potenzial dieses Gebiets. Gleichzeitig macht es deutlich, wie wichtig es ist, die Grundstücke im Sisslerfeld rasch zur Markt- und Baureife zu führen, um weitere wertschöpfungsstarke Unternehmen für eine Ansiedlung im unteren Fricktal zu gewinnen.“

    Die kantonale Standortförderung hat die Neuansiedlung von Bachem im Sisslerfeld eng begleitet und die Arbeit der beteiligten Departemente sowie der Gemeinden koordiniert. Dabei ging es insbesondere auch um die Planung der Erschliessung des Gebiets. „Nur dank der engen und ausgezeichneten Zusammenarbeit aller involvierten Parteien können wir das Gebiet sehr schnell erschliessen und damit die Neuansiedlung der Firma Bachem im Sisslerfeld ermöglichen“, erläutert Verena Rohrer, Leiterin der kantonalen Standortförderung Aargau Services. „Diese grosse Neuansiedlung zeigt, dass es sich lohnt, sich für einen attraktiven Wirtschaftsstandort einzusetzen.“

  • Alvoso Forum tagt in der neuen Arena der ZSC Lions

    Alvoso Forum tagt in der neuen Arena der ZSC Lions

    Die Alvoso Pensionskasse mit Sitz in Schlieren hält ihre Jahresveranstaltung Forum am Mittwoch, 28. September, ab 16 Uhr, in der neu entstandenen Eishockey-Arena der ZSC Lions ab. An den Forum-Veranstaltungen werden jedes Jahr nicht nur die angeschlossenen Destinatäre, sondern auch das breite Publikum über den neuesten Stand bei der Alvoso, wie auch des gesamten Schweizer Pensionskassenmarktes informiert. Das Alvoso-Forum finde dieses Jahr in einem ganz speziellen Rahmen statt, heisst es in der Medienmitteilung. Als erstes Unternehmen überhaupt sei es der Alvoso möglich, im brandneuen Stadion zu Gast sein, das nach der offiziellen Eröffnung die modernste Sport- und Veranstaltungsarena der Schweiz sein werde.

    „Als erstes Unternehmen überhaupt in diesen modernen Räumlichkeiten eine Veranstaltung abhalten zu können, ist ganz speziell – mit spannenden Themen und wortgewandten Gastrednern werden wir würdige Akzente setzen“, wird Remo Schällibaum zitiert, Präsident des Stiftungsrates der Alvoso Pensionskasse. Thomas Schmidiger, Geschäftsführer der Alvoso, sieht „drei Tage nach der AHV Abstimmung das Thema Vorsorge aktueller denn je“.

    Das Programm weist mehrere Gastredner aus. Mario Fehr, Vorsteher Sicherheitsdirektion und Regierungsrat des Kantons Zürich, wird die Veranstaltung mit einer Grussbotschaft eröffnen. Patrick Fischer, der Eishockey-Nati-Coach wird mit seinem Referat „Innenleben Mannschaft“ einen Einblick hinter die Kulissen der Nationalmannschaft geben. Und Sven Leuenberger, Sportchef der ZSC Lions und Gastgeber im neuen Stadion, wird sich laut Programmankündigung zur bevorstehenden Saison und zum neuen Stadion äussern.

  • Holcim schafft 1,5-Grad-Rahmen für Zementindustrie

    Holcim schafft 1,5-Grad-Rahmen für Zementindustrie

    Holcim gibt die Einführung des weltweit ersten wissenschaftsbasierten Rahmens für die Dekarbonisierung der Zementindustrie bekannt. Dieser ist aus einer Partnerschaft mit der Science Based Targets Initiative (SBTi) hervorgegangen. Zuvor hatte Holcim unabhängig von der SBTi zusammen mit einer Gruppe von Fachleuten aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Industrie einen solchen Rahmen entwickelt, um die Dekarbonisierug der Branche „auf eine rigorose und wissenschaftlich fundierte Weise“ zu erreichen. Seine eigenen Netto Null-Klimaziele für 2030 hat der Baustoffproduzent daran neu ausgerichtet und bei der SBTi zur Validierung eingereicht.

    Zum ersten Mal hätten die Zementunternehmen einen klaren Plan, „wie sie ihre Dekarbonisierungsstrategien mit der Klimawissenschaft in Einklang bringen können“, wird Alberto Carrillo Pineda, Mitbegründer und CTO der SBTi, in der Mitteilung zitiert. „Die Umstellung auf kohlenstoffarme Technologien ist für die langfristige Überlebensfähigkeit der Branche von entscheidender Bedeutung.“ Deshalb ermutige die SBTi alle Zementhersteller, „sich wissenschaftlich fundierte Ziele zu setzen und ihre Rolle beim Aufbau einer klimasicheren Wirtschaft zu spielen“.

    „Angesichts der wachsenden Bevölkerung und der zunehmenden Urbanisierung kommt dem Bausektor eine Schlüsselrolle beim Aufbau einer Netto Null-Zukunft zu“, so Holcim-CEO Jan Jenisch. Es gehe darum, „mit weniger Aufwand besser zu bauen“. Holcim ermutige alle Kolleginnen und Kollegen, „sich uns anzuschliessen, um unsere Wirkung gemeinsam zu verstärken“. mm

  • Kanton Zürich initiiert Pilotprojekt für Innovationspotenzial von KMU

    Kanton Zürich initiiert Pilotprojekt für Innovationspotenzial von KMU

    Der Kanton Zürich hat in einer Medienmitteilung das Pilotprogramm KMU und Innovation zur Stärkung der Innovationskraft in KMU angekündigt. Es wurde mit einer dreijähirgen Laufzeit von der kantonalen Standortförderung im Auftrag von Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh und im Verbund mit Netzwerk Standortförderung Kanton Zürich und der Zürcher Kantonalbank, der Zürcher Handelskammer (ZHK) und dem KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) erarbeitet. Das Standortförderprogramm sieht vor, dass KMU von Fachpersonen insbesondere aus der Privatwirtschaft sowie von Spezialisten für Innovation bereits in der Frühphase von geplanten Innovationen eine Orientierungshilfe bekommen und Unterstützung, um nationale Fördermittel zu beantragen.

    Die Innovationskraft in Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern berge Verbesserungspotenzial und zeige gegenüber den sich durch Innovationsaktivitäten zeigenden Grossunternehmen und Start-ups eine rückläufige Tendenz. Als Gründe für den Rückstand werden fehlender Wissenszugang sowie geringe Ressourcen bei der Umsetzung geplanter Vorhaben genannt. Viele KMU hätten zudem Hemmungen, sich mit anderen Unternehmen und Hochschulen zusammenzuschliessen. Einer Untersuchung der Fachstelle Volkswirtschaft im Amt für Wirtschaft und Arbeit in der Volkswirtschaftsdirektion zufolge sei zudem bei der „Vernetzung sowie bei der Kollaboration zwischen KMU“ Luft nach oben. Die Corona-Krise habe die Innovationskraft zusätzlich geschwächt.

    Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh will erreichen, dass KMU bei ihren Innovationstätigkeiten einen Satz nach vorne machen und damit die Branchenvielfalt „gerade in Krisenzeiten“ gesichert wird. „Die Schweiz ist ein KMU-Land. Umso wichtiger ist es, dass unsere KMU weiterhin für Arbeits- und Ausbildungsplätze sorgen“, wird sie in der Medienmitteilung zitiert. heg

  • Office LAB wird neue Mieterin im Konnex Baden

    Office LAB wird neue Mieterin im Konnex Baden

    SPGI Zurich hat im Auftrag der Miteigentümerschaft weitere Flächen im Konnex Baden vermietet. Das Zürcher Unternehmen Office LAB bezieht ab Januar 2024 eine Gesamtfläche von über 2800 Quadratmetern, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dann soll der Anbieter von Coworking-Büros auch das gesamte Konferenz- und Veranstaltungsmanagement für den Gebäudekomplex Konnex im Zentrum von Baden übernehmen.

    Office LAB nutzt bereits seit August dieses Jahres 800 Quadratmeter im Konnex zur Zwischenmiete. Das Zürcher Unternehmen bietet Büro-Lösungen für Einzelpersonen und Unternehmen. Diese erhalten Zugang zu den Coworking Spaces in Form von Tages-Pässen oder auch festen Teambüros. Bisher betreibt Office LAB sechs Standorte. Mit dem neuen Standort verstärkt das Unternehmen den Angaben zufolge seine bereits etablierte Präsenz in Baden.

    Der Gebäudekomplex Konnex in der Brown Boveri Strasse 7 wird derzeit gesamtsaniert. Bis Mitte 2023 entsteht dort ein „Stadt in Stadt“-Angebot. Dafür werden insgesamt rund 35’000 Quadratmeter Fläche vermietet.