Schlagwort: Unternehmen

  • AMAG zeichnet Griesser AG aus

    AMAG zeichnet Griesser AG aus

    Die Griesser AG ist die Gewinnerin des diesjährigen Family Business Awards der AMAG, informiert das Zuger Automobilunternehmen in einer Mitteilung. Das Familienunternehmen mit Sitz in der St.GallenBodenseeArea konnte sich gegen die zwei übrigen Finalisten CTA aus Münsingen BE und Nachbur aus Holderbank SO durchsetzen. Als Gewinnerin des Family Business Awards darf das Unternehmen einen allen drei Finalisten für ein Jahr zur Verfügung gestellten vollelektrischen Skoda ENYAQ SportLine iV auch nach Ablauf des Jahres behalten.

    Die Griesser AG wurde 1882 als Rollladenfabrik von Anton Griesser gegründet. Das in vierter Generation im Besitz der Familie Strässle befindliche Unternehmen ist auf die Entwicklung und Herstellung innovativer Verschattungslösungen spezialisiert. Nachhaltigkeit wird in der Mitteilung als einer der Grundpfeiler des Unternehmens bezeichnet. Auf sozialer Ebene äussere sich diese „im respekt- und verantwortungsvollen Umgang über alle Hierarchiestufen hinweg“. Auf ökologischer Ebene hat sich Griesser das Ziel gesetzt, bis 2035 alle Produktionsstandorte klimaneutral zu gestalten. Zudem soll die 400 Fahrzeuge umfassende Flotte des Unternehmens bis 2030 auf alternative Antriebe wie Elektro umgestellt werden.

    „Der Family Business Award steht für die vorbildlichen Werte der AMAG in Bezug auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung“, wird Griesser-COO Pascal Strässle in einer eigenen Mitteilung von Griesser zur Preisverleihung zitiert. „Wir sind stolz, dass Griesser diese Werte mit dem Award weiterträgt“.

  • Start-up smino übernimmt Wiener Bimspot

    Start-up smino übernimmt Wiener Bimspot

    Das Start-up smino mit Sitz in Jona übernimmt den Software-Hersteller Bimspot mit Sitz in Wien. Damit möchte smino zur Standardlösung für Projektmanagement und Kollaboration in der Bauindustrie der DACH-Region werden, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Das Start-up aus der St.GallenBodenseeArea bietet eine digitale Plattform für Planungs- und Bauprojekte in der Schweiz an. 8000 Firmen nutzen bereits die Anwendung von smino, die als Datendrehscheibe bei Bauprojekten fungiert.

    Die Technologie von Bimspot, mit der Gebäudeinformationen aus Modellen für digitale Bauplanung (Building Information Modeling/BIM) zusammengeführt, strukturiert und automatisch auf Fehler und Vollständigkeit geprüft werden, soll nach der Übernahme in die Plattform von smino integriert werden.

    Dadurch soll sich der Funktionsumfang für Anwender im Bereich BIM-Prozessabwicklung erweitern. Die Mitarbeitenden von Bimspot sollen das Team von smino ergänzen. Von einem neuen Standort in Wien aus sollen die BIM-Experten und Software-Entwickler die Weiterentwicklung der Technologie und deren Vertrieb vorantreiben.

     „Mit dieser Übernahme werden wir die Marktführerschaft im Bereich BIM übernehmen. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich unsere beiden Angebote ideal ergänzen und wir den Kunden dadurch einen weiteren echten Mehrwert bieten können“, wird Silvio Bee, Mitbegründer und Managing Partner der smino AG, in der Medienmitteilung zitiert.

  • Velux Gruppe ernennt Lars Petersson zum neuen CEO als Nachfolger von David Briggs, der in den Ruhestand geht

    Velux Gruppe ernennt Lars Petersson zum neuen CEO als Nachfolger von David Briggs, der in den Ruhestand geht

    Lars Petersson kommt aus einer Position als Präsident und CEO bei Hempel, einem globalen Unternehmen der Beschichtungsbranche mit Sitz in Dänemark. Vor Hempel war Lars Petersson in leitenden Positionen bei Inwido, einem schwedischen Fenster- und Türen-Hersteller, und dem französischen Hersteller von Bodenbelägen Tarkett tätig. Seit 2019 ist Lars Petersson Mitglied des Verwaltungsrats bei Dovista, welches wie auch Velux im Besitz der VKR Holding A/S ist.

    «Lars Petersson bringt umfassende Erfahrung und eine starke Erfolgsbilanz aus globalen Produktionsunternehmen in verwandten Branchen mit. Unter seiner Führung hat Hempel erfolgreich eine ehrgeizige Wachstumsstrategie mit einem klaren Fokus auf Kunden und einem ebenso starken Engagement für die Übernahme einer Führungsrolle im Bereich der Nachhaltigkeit gestartet. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit Lars Petersson die richtige Person gefunden haben, um die weitere Entwicklung von Velux zu leiten», sagt Jørgen Jensen, Vorstandsvorsitzender der Velux Gruppe.

    «Ich fühle mich geehrt und freue mich, dass ich die Möglichkeit habe, die Velux Gruppe weiterzuführen. Ich bin seit zwei Jahrzehnten in der Baustoffbranche tätig und habe Velux immer für seine starke Marke und Qualität bewundert. Das Unternehmen hat eine ganze Branche geprägt und gleichzeitig ein starkes soziales Verantwortungsbewusstsein bewahrt. Ich freue mich sehr darauf, Teil von Velux zu werden und dabei zu helfen, die in der kürzlich gestarteten Strategie zum Wachstum des Unternehmens dargelegten Ambitionen zu verwirklichen und gleichzeitig die Messlatte für die Führung eines nachhaltigen Unternehmens höher zu legen», sagt Lars Petersson. Der künftige CEO ist 53 Jahre alt und Schwede. Er lebt mit seiner Frau Annica, mit der er zwei erwachsene Kinder hat, in der Nähe von Kopenhagen.

    David Briggs verabschiedet sich von Velux und geht in den Ruhestand
    Nach fünf Jahren an der Spitze der Velux Gruppe wird David Briggs im September als CEO zurücktreten. «David kann auf eine fast 30-jährige erfolgreiche Karriere bei Velux zurückblicken. Unter seiner fünfjährigen Führung als CEO hat sich die Erfolgsgeschichte von Velux fortgesetzt und beschleunigt. Ich bedaure, dass er uns verlässt, aber ich respektiere seinen Wunsch, mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen», sagt der Vorsitzende des Verwaltungsrats von Velux, Jørgen Jensen. «Gemeinsam mit dem Vorstand und einem starken Managementteam hat David eine spannende Strategie entwickelt, die darauf abzielt, bis zum Jahr 2030 ein signifikantes Wachstum zu erzielen und im Bausektor eine echte Vorreiterrolle in Sachen Nachhaltigkeit zu übernehmen. Wir halten an den Grundsätzen dieser Strategie fest», fährt Jørgen Jensen fort.

    «Es war die grösste Ehre und das grösste Privileg meines Lebens, Velux zu leiten und dieses grossartige Unternehmen und alle meine hervorragenden Kollegen zu vertreten. Seit 2018 haben wir Ergebnisse erzielt, auf die wir alle stolz sein können – Ergebnisse, die weit über das hinausgehen, was viele für möglich hielten. Und das ist dem Engagement meiner Kollegen zu verdanken, aber auch unseren Partnern, unseren Lieferanten und natürlich unseren Kunden», sagt CEO David Briggs. «Ich glaube fest daran, dass das Beste für Velux noch vor uns liegt, so wie es in der Unternehmensstrategie festgelegt ist, die wir 2021 auf den Weg gebracht haben und die bereits jetzt starke Ergebnisse zeigt. Es ist schwer, sich von etwas zu trennen, das ich liebe und an das ich so sehr glaube. Aber ich habe das Gefühl, dass die Zeit für mich und meine Familie reif ist. Mit einem starken Vorstand, der von den unglaublich unterstützenden, langfristigen Aktionären von Velux unterstützt wird, habe ich keinen Zweifel daran, dass Velux weiter wachsen und noch viele Jahre lang das wahrscheinlich beste Baustoffunternehmen der Welt sein wird», so David Briggs weiter.

  • CBRE baut Hotels & Operational Real Estate Team in der Schweiz weiter aus

    CBRE baut Hotels & Operational Real Estate Team in der Schweiz weiter aus

    In ihrer neuen Position verantwortet Wyss zusammen mit Alessia Breda die Weiterentwicklung vom Hotels & Operational Real Estate Business in der Schweiz und begleitet Investoren, Entwickler und Betreiber bei ihren Hotel und anderen operationellen Immobilieninvestitionen. Unterstützt wird das Team durch Mona Walder, welche bereits im März als Neuzugang vermeldet wurde.

    «Letztes Jahr hat CBRE unsere Kunden mit Verkaufs- und Beratungsmandaten von Hotelimmobilien im Wert von rund CHF 1.5 Milliarden unterstützt. Unser Ziel ist es, im Bereich Hotel & Operational Real Estate weiter zu wachsen und mit Julia Wyss und Alessia Breda sind wir hervorragend aufgestellt, um unsere Kunden entsprechend zu beraten und unser Wachstum voranzutreiben.», sagt Florian Kuprecht, Managing Director bei CBRE in der Schweiz.

    «Hotels und andere operationelle Immobilien rücken vermehrt in den Fokus unserer Kunden. Ich freue mich darauf sie bei Entscheidungen in diesen Bereichen zu unterstützen und unsere Plattform gemeinsam mit Alessia und Mona weiter auszubauen. Dieser interne Wechsel mit CBRE bedeutet für mich zudem eine Rückkehr in die Heimat – I fröie mi.», sagt Wyss.

  • Gioia Deucher leitet den InnHub La Punt

    Gioia Deucher leitet den InnHub La Punt

    Das Engadin soll künftig mehr sein als eine exklusive Tourismusdestination. Der InnHub in La Punt will es Schweizer und ausländischen Unternehmen ermöglichen, mit ihren Beschäftigten hier intensiv und kreativ zusammenzuarbeiten, und dies auch tage- und wochenweise. Dafür soll eine Mischung aus Sport-, Gesundheits- und Bildungsangeboten sowie aus zehn Zweitwohnungen zur Verfügung stehen.

    Die Initianten rechnen laut Angaben auf der Internetseite des Projekts mit Baukosten von 52 Millionen Franken, von denen sie die Hälfte selbst aufbringen. Ein Viertel der Kosten soll durch den Verkauf von Wohnungen und Parkplätzen gedeckt, der Rest durch Banken finanziert werden. Das Engadin wurde auch dank dieser Idee, Tourismus und moderne Arbeitsformen zu verbinden, im vergangenen Jahr zum Digi-Tal 2021/2022 gewählt.

    Nun hat der neuartige Coworking-Space mit Gioia Deucher eine international erfahrene Chefin gewinnen können, wie die Innovationsdiplomatin auf ihrer LinkedIn-Seite schreibt. Deucher war zuvor Head Startup and Innovation Services von Swissnex in San Francisco und damit die Vertreterin der Schweizer Innovationslandschaft im Silicon Valley. Anschliessend baute sie das neue Swissnex-Büro in Brasilien auf. Deucher hat internationale Beziehungen an der Universität Genf sowie an der Tufts-Universität im US-Bundesstaat Massachussets studiert.

  • Führende Immobiliengesellschaft der Schweiz legt die Latte höher

    Führende Immobiliengesellschaft der Schweiz legt die Latte höher

    Swiss Prime Site weist für das erste Halbjahr 2022 einen Gewinn von 267,4 Millionen Franken aus. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum von 6,3 Prozent. Mit einem im operativen Geschäft generierten Wachstum des Mittelzuflusses (FFO-Wachstum) pro Aktie von 7,2 Prozent, einer im Jahresvergleich von 4,7 auf 4,4 Prozent reduzierten Leerstandsquote sowie einem Immobilienportfolio im Wert von 20 Milliarden Franken habe das Unternehmen die eigenen Ziele für das Gesamtjahr bereits per Ende Juni erreicht oder sogar übertroffen, schreibt Swiss Prime Site in einer Mitteilung. Die Immobiliengesellschaft erhöht daher ihre Ziele für 2022.

    Der Wert der Real Estate Assets under Management soll zum Jahresende 2022 mehr als 20 Milliarden Franken betragen. Bisher lag der Zielbereich für das Immobilienportfolio bei 19 bis 20 Milliarden Franken. Die Obergrenze für die Leerstandsquote wird von 4,6 auf 4,4 Prozent gesenkt.

    Für den Geschäftsbereich Immobilienfonds (Swiss Prime Site Solutions) wird ein Betriebsergebnis auf Stufe EBIT von rund 30 Millionen Franken anvisiert. Bisher hatte die Latte bei 27 Millionen bis 28 Millionen Franken gelegen. Im Berichtshalbjahr hat Swiss Prime Site Solutions ein EBIT von 17,1 Millionen Franken realisiert.

    Insgesamt fiel das Betriebsergebnis der Gruppe im ersten Halbjahr 2022 mit 198,8 Millionen Franken um 15,4 Millionen Franken geringer als im Vorjahressemester aus. Swiss Prime Site führt dies auf im Jahresvergleich tiefere Verkaufserfolge zurück. Der Betriebsertrag legte aber um 2,5 Prozent auf 378,9 Millionen Franken zu.

  • Mobimo verbucht Vermarktungserfolge

    Mobimo verbucht Vermarktungserfolge

    Einer Mitteilung der Mobimo Holding AG zufolge hat das Luzerner Immobilienunternehmen im ersten Halbjahr 2022 einen Erfolg aus Vermietung in Höhe von 60,0 Millionen Franken verbucht. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 7,4 Prozent. Mobimo führt die Steigerung auf den Neuerwerb von Immobilien zurück. Zudem konnte das Unternehmen seine Leerstandsquote gegenüber Ende 2021 um 0,2 Prozentpunkte auf 4,6 Prozent senken.

    Der Erfolg aus Entwicklungen und dem Verkauf von Liegenschaften lag mit 3,8 Millionen Franken deutlich unter dem Vorjahreswert von 54,4 Millionen Franken. Hier hatte der Verkauf eines Grossprojekts das Ergebnis geprägt, erläutert Mobimo. Das Betriebsergebnis ging im Jahresvergleich daher von 115,4 Millionen auf 81,4 Millionen Franken zurück. Der Unternehmensgewinn fiel mit 63,5 Millionen Franken um 20,2 Millionen Franken geringer als im ersten Halbjahr 2021 aus.

    Bei den eigenen Anlageliegenschaften im Bau konnte Mobimo einen Neubewertungserfolg von 29,0 Millionen Franken verbuchen. Die Nachfrage nach Wohneigentum verbleibe hoch, schreibt das Unternehmen. In Meggen LU hat Mobimo in Berichtssemester 30 neu errichtete Wohnungen verkauft. Von weiteren 38 im Bau befindlichen Wohnungen in Horgen ZH seien bereits 29 Wohnungen reserviert, heisst es in der Mitteilung.

    Für die Zukunft sieht sich Mobimo gut aufgestellt. Das Unternehmen entwickele derzeit sechs Projekte mit einem Gesamtvolumen von 370 Millionen Franken, schreibt Mobimo. Zudem sind zwölf Projekte für Stockwerkeigentum im Gesamtumfang von 640 Millionen Franken geplant.

  • Smartconext zügelt in Innovationspark Suurstoffi

    Smartconext zügelt in Innovationspark Suurstoffi

    Die smartconext Group hat sich laut einer Medienmitteilung für eine Verlegung ihres Firmenstandorts von Baar auf das Suurstoffi-Areal in Rotkreuz entschieden. Ab dem 1. August werde der Schweizer Marktplatz für Bau- und Immobilieninformationen vom Switzerland Innovation Park Central aus agieren.

    Auf dem ehemaligen Industriegebiet sind zahlreiche nationale und internationale Unternehmen, Institutionen, Start-ups ansässig. Auch die Hochschule Luzern hat dort einen Campus. Die Nachbarschaft zu renommierten Mietern verschiedener Branchen und die klimaneutrale Ausrichtung bietet gemäss eigener Angaben reichlich Entwicklungspotenzial für eine lebenswerte gebaute Umwelt.

    Smartconext verspricht sich von der Verlegung des Hauptsitzes Impulse und Synergien für künftige Aufgaben im Gebäude- und Energiesektor. Das auf intelligente, benutzerfreundliche und wertsteigernde digitale Produkte spezialisierte Unternehmen nimmt ein Angebot von Switzerland Innovation an, sich auf dem Campus einzumieten, der gemäss der „Open Innovation“-Philosophie auf eine Durchmischung verschiedener Branchenvertreter und Gruppen fokussiere. Der neue Mieter könne mit seinen Kernkompetenzen in der Bauindustrie am Ziel lösungsorientierter Innovationen mitwirken. „Die smartconext Group steht für Digitalisierung und Transformation in der Baubranche“, wird Dr. Maximilian Richter, Innovation Manager des Switzerland Innovation Park Central, zitiert.

  • Implenia erreicht erneut gute Bewertung bei Nachhaltigkeit

    Implenia erreicht erneut gute Bewertung bei Nachhaltigkeit

    Beim Nachhaltigkeitsranking von Sustainalytics für 2021 ist die Bau- und Immobiliengesellschaft Implenia aus Opfikon wieder sehr gut bewertet worden. Gegenüber dem Vorjahr legte der Konzern um 1 auf 85 Punkte in der Gesamtwertung zu, heisst es in einer Medienmitteilung. Damit konnte das Bauunternehmen seine Spitzenposition bei Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) unter den insgesamt 65 analysierten Unternehmen der Branche Construction & Engineering festigen.

    Auch im ESG Risk Rating schaffte es das Bauunternehmen unter die besten 5 Prozent der bewerteten Unternehmen. In der Peer-Tabelle des ESG Risk Rating erreicht Implenia sogar Platz 1.

    „Wir freuen uns, dass Sustainalytics unser Engagement für Umwelt, Soziales und Governance und unser Management der mit diesen Bereichen verbundenen Risiken im Branchenvergleich als besonders stark einstuft. Wir arbeiten mit Herzblut jeden Tag auf die Erreichung unserer ambitionierten Nachhaltigkeitsziele 2025 hin und sind stolz, Stück für Stück nachhaltiger zu entwickeln und zu bauen“, wird Anita Eckardt, Vorsitzende des Implenia Sustainability Committee, in der Medienmitteilung zitiert.

    Sustainalytics ist ein zur Morningstar Inc. in Chicago im US-Bundesstaat Illinois gehörendes Unternehmen mit Sitz in Amsterdam und bietet Daten und Ratings zu unternehmerischer Verantwortung für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung an.

  • Jaisli-Xamax führt 16 Lernende zur Qualifikation

    Jaisli-Xamax führt 16 Lernende zur Qualifikation

    Das Elektrounternehmen Jaisli-Xamax AG mit Hauptsitz in Dietikon hat 16 Lernende zum erfolgreichen Abschluss des diesjährigen Qualifikationsverfahrens geführt. Laut Medienmitteilung des Unternehmens dürfen sie jetzt hinter ihrem Namen und der Berufsbezeichnung die Bezeichnung EFZ für Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis schreiben. Ausgebildet wurde in den Berufen Montage-Elektriker EFZ, Elektroinstallateur EFZ, Automatikmonteur EFZ und in der kaufmännischen Abteilung KV.

    In der Mitteilung hebt Jaisli-Xamax das Engagement der Lernenden in der Ausbildungszeit hervor. Ein Teil der 16 Absolventen werde im Unternehmen bleiben, heisst es weiter.

    Jaisli-Xamax bildet derzeit rund 100 junge Frauen und Männer in Berufen vom Elektroinstallateur und Automatikmonteur bis Montage-Elektriker, aber auch im kaufmännischen Bereich aus und ist damit nach eigenen Angaben einer der grössten Lehrstellenanbieter im Limmattal. Bisher sind nach Firmenangaben 260 Lernende ausgebildet worden.

    Die Jaisli-Xamax AG beschäftigt insgesamt rund 500 Mitarbeitende.

  • Hälg kauft Etavis

    Hälg kauft Etavis

    Die in der St.GallenBodenseeArea ansässige Hälg Facility Management AG hat laut einer Medienmitteilung die Zürcher Etavis Facility Services AG gekauft. Mit der Übernahme will Hälg im Unternehmensbereich Facility Management in der Region Zürich expandieren.

    Etavis Facility Services verfügt gemäss der Medienmitteilung über eine starke Kundenservice-Kultur und langjährige Branchenerfahrung in der Wartung und Instandsetzung von Gebäudetechnikanlagen. Der Spezialist für Gebäudemanagement wird ein Teil der Hälg-Niederlassung in Zürich. Die Belegschaft werde vollständig übernommen. „Mit der Integration des Teams in Zürich gewinnen wir das Fachwissen und Netzwerk der Mitarbeitenden“, wird Markus Haldimann in der Mitteilung zitiert, Geschäftsführer der Hälg Facility Management AG.  „Damit stärken wir unsere Facility Management Leistungen weiter.“

    Der Unternehmenszusammenschluss führt zu einer Umfirmierung: Etavis Facility Services gibt den Firmennamen auf. Beide Unternehmen heissen künftig Hälg Facility Management AG.

  • Privat genutztes Wohneigentum wird teurer

    Privat genutztes Wohneigentum wird teurer

    Laut einer Medienmitteilung von Raiffeisen Schweiz zum quartalsmässigen Transaktionspreisindex, muss für selbstgenutztes Wohneigentum tiefer in die Tasche gegriffen werden als im ersten Quartal und ebenfalls gegenüber dem Vorjahr. Demnach habe sich im zweiten Quartal der Erwerb einer Eigentumswohnung um 3,5 Prozent verteuert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ergebe sich ein Preisanstieg um 7,7 Prozent. Ein Einfamilienhaus koste 1,3 Prozent mehr als im Vorquartal. Im Jahresvergleich seien die Preise bei dem Immobilientyp um 8,7 Prozent gestiegen.

    Gemäss dem in der Medienmitteilung zitierten Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff sei die Preisdynamik auf die Verknappung des Angebots im Eigenheimmarkt zurückzuführen. Daran hätten weder die Zinserhöhung noch die gestiegenen Unsicherheiten im Berichtszeitraum etwas geändert.

    Bei Stockwerkseigentum habe sich im Vorjahresvergleich die höchste Verteuerung in der Region Zürich feststellen lassen, wo die Preise um 11 Prozent zugelegt hätten. Demgegenüber weise die Region Bern im Vergleich zu 2021 mit 3,5 Prozent die geringste Quote aus. Für eine Eigentumswohnung in touristischen Gebieten müssen 10,6 Prozent mehr bezahlt werden.

    Die Preisspirale treibt auch die Kosten für Einfamilienhäuser aufwärts. In der Region Westschweiz habe sich das Segment um 12,8 Prozent verteuert, in der Region Nordwestschweiz liege der Wert bei 10,4 Prozent.

    Aufgeschlüsselt nach dem Wohnort lässt sich ein ausgeprägter Wunsch nach privatem Wohneigentum auf dem Land ablesen, wo die Preise für ein Einfamilienhaus um 12 Prozent hochgeschnellt seien. In Zentren liege der Hauspreis 8,7 Prozent über dem des Vorjahrs.

  • Umwelt Arena zeigt neue Ausstellung zu Dämmstoffen

    Umwelt Arena zeigt neue Ausstellung zu Dämmstoffen

    Die Umwelt Arena Schweiz eröffnet eine neue Sonderausstellung. Laut Mitteilung auf Facebook geht es darin um die Verwertung alter Dämmstoffe in der Bauindustrie. Statt dass alte Dämmstoffe bei Sanierungen und Abbrüchen in der Baumulde und dann in der Deponie landen, werden sie zurückgenommen und wieder aufbereitet, heisst es auf Facebook zum Thema. Die Firma Flumroc mit Sitz in Flums zeige in der neuen Ausstellung in der sogenannten Recycling City in der Umwelt Arena, wie das geht. Flumroc sei „Pionier im Bereich Dämmstoff-Recycling“, heisst es in der Mitteilung.

    Flumroc spricht sich auf seiner Internetseite für nachhaltige Verwendung von Dämmstoffen aus. „Aus Steinwolle wird Steinwolle“. heisst es dort. Flumroc-Steinwolle sei zu 100 Prozent wiederverwertbar. Diesen „geschlossenen Kreislauf“ wolle man weitestgehend aufrecht erhalten. Deshalb appelliert das Unternehmen, bei Abriss-, Renovierungs- oder Umbauarbeiten Baustellenzuschnitte und Baustellenabfälle aus Flumroc-Steinwolle nicht einfach wegzuwerfen. „Wir nehmen sie in den dafür vorgesehenen Säcken oder Gebinden gern zurück und rezyklieren sie“, so das Unternehmen.

    Über das Vorgehen bei der Wiederaufbereitung informiert die neue Ausstellung.

  • Cowa erhält 1 Million Franken von Investoren

    Cowa erhält 1 Million Franken von Investoren

    Die Cowa Thermal Solutions AG hat in einer ersten Finanzierungsrunde über 1 Million Franken von Privatinvestoren und ihren eigenen Gründern Remo Waser und Simon Maranda erhalten. Mit dem frischen Kapital will das im Technopark Luzern ansässige Jungunternehmen seinen Heizungsspeicher für Wärmepumpen im grösseren Stil vermarkten, heisst es in einem Artikel auf dem Portal startupticker.ch.

    Das Cleantech-Start-up entwickelt einen Heizungsspeicher mit Kapseln, die umweltfreundliche Salze als Phasenwechselmaterial enthalten. Ein mit den Kapseln befüllter Speicher kann dreimal mehr Energie aufnehmen als ein herkömmlicher Wasserspeicher für Wärmepumpen. Dadurch wird ein Heizsystem den Angaben zufolge unabhängiger vom Netzstrom. Ausserdem kommt es anders als Batterien oder Akkus ohne Lithium aus.

    Der mit Cowa-Kapseln befüllte Speicher ist seit April dieses Jahres beim Gebäudetechnik-Unternehmen Meier Tobler erhältlich. Die Mehrkosten für das Cowa-Produkt gegenüber herkömmlichen Speichern gleichen sich schnell aus aufgrund der Energiedichte und Langlebigkeit von 20 Jahren, heisst es weiter bei startupticker.ch.

    Neben einer weiteren Skalierung auf dem heimischen Markt möchte das Unternehmen bald nach Deutschland expandieren. Erste Gespräche mit möglichen Vertriebspartnern haben bereits stattgefunden.

  • Werkarena Basel: NOMEN EST OMEN

    Werkarena Basel: NOMEN EST OMEN

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    Im Frühling 2022 ist das Gewerbeareal an der Neudorfstrasse im Basler St. Johann-Quartier mit dem Einzug erster Unternehmen zum Leben erwacht. Zuvor fand im November 2021 in den damals noch im Grundausbau befindlichen Räumlichkeiten eine öffentliche Auftaktveranstaltung statt: Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft nahmen am Event teil und zeigten sich begeistert. Bis es dazu kommen konnte, dauerte es allerdings. Nachdem der Regierungsrat 2013 das Baurecht erteilte, siegte das Architekturteam um Markus Kägi und Thomas Schnabel in dem 2014 von der Gemeinde ausgeschriebenen Wettbewerb. Der städtische Gewerbeverband war von Anfang an als Partner in die Prozesse involviert und eigentlich sollten entsprechende Betriebe gemeinsam als Investoren auftreten. Doch dieser Plan ging nicht auf. So konnten eingeladene Projektentwickler ihre Ideen präsentieren. Dabei setzte sich die Steiner AG gegen namhafte Konkurrenten durch. 2019 begannen die Bauarbeiten der Werkarena, im März 2021 stand der Rohbau.

    Ein Appell an die Zukunft
    Die dreieckige, 4316 Quadratmeter grosse Parzelle des Businessparks liegt im Norden von Basel und unmittelbar an der französisch-schweizerischen Grenze zu St. Louis. Weiter ostseitig fliesst der Rhein vorbei. Bis 2009 existierte dort der Hafen St. Johann, der anschliessend zu einer Uferpromenade umgestaltet wurde. Er zeugte davon, dass die Industrie im gleichnamigen Stadtteil Tradition hat. Heute dominiert allerdings nicht mehr der Schiffsverkehr und die neu angesiedelten Sektoren sind bunter: In der nahen Umgebung der Neudorfstrasse befinden sich mitunter die Glückspielbranche oder ein Hotel, aber auch das Areal eines Fleisch- und Geflügelproduzenten oder das Zollamt. Die Lage ist gerade für emissionsstarke Gewerbetreibende ideal. Diese haben die Stadt in den vergangenen Jahren nämlich vermehrt verlassen, weil ihre lärmenden Produktionen vielerorts nicht mehr toleriert wurden. Nun profitieren sie wieder, auch in anderen Bereichen: Neben den Anbindungen an den Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg und den Durchgangsbahnhof St. Johann macht die Autobahn den trinationalen Fernverkehr möglich. Per Auto, Bus und bald auch per Tram ist von der Werkarena aus schliesslich ein schneller Anschluss an das Basler Stadtzentrum garantiert. Das Gebäude verfügt über insgesamt 244 Parkfelder für Mitarbeitende und Besucher.

    Architektur mit leisen Referenzen
    Das architektonische Erscheinungsbild der Werkarena erinnert durch die Bandfenster, die den teils gerundeten Baukörper umgeben, an das 1930 fertiggestellte Kaufhaus Schocken in Chemnitz von Erich Mendelsohn (1887–1953). Dieses Beispiel des Neuen Bauens sorgte damals als eine Art horizontal geschichtete Komposition mit sorgsamer Materialisierung für Furore. Die Gliederung der Fassade der Werkarena wird nur zur Neudorfstrasse hin in den ersten drei Etagen aufgebrochen. Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss sind befahrbare, 10 Meter breite Galerien vorhanden. Diese Stockwerke eignen sich insbesondere für Gewerbefirmen mit grossem Logistik- oder auch Produktionsanteil. Die Anbindung an den Aussenraum, also an die Strasse, ist hier durch das Element der Rampe intelligent und geschossübergreifend gegeben. Durch die Raumhöhe von 3,47 bis 4,37 Metern heben sie sich optisch von den vier anderen, 2,95 und 3 Meter hohen Etagen deutlich ab. Gleichzeitig geben sie dem Bauvolumen eine visuell erfrischende Tiefe. Dort setzen die in regelmässigem Abstand angeordneten Pfeiler ausserdem einen vertikalen Kontrapunkt zu den horizontalen Fensterbändern ab dem dritten Obergeschoss.

    Kein Marktplatz der Eitelkeiten
    Mit einer Nutzfläche von 19’300 Quadratmetern soll der Gewerbepark kleine und mittlere Unternehmen ansprechen. Diverse Mieterinnen und Mieter sind bereits an Bord und ziehen mit ihren Büros nach Fertigstellung in den Komplex ein. Sie sollen durch die direkte Nachbarschaft voneinander und damit auch von der Vision der Werkarena profitieren – im Fokus sind dabei ein sogenanntes Eco-System, also eine enge (fachliche) Zusammenarbeit der verschiedenen Firmen, das Nutzen von Synergien und ein Know-how-Transfer. Begeistert zeigte sich Nathalia Szydlowski, Geschäftsleiterin von Tandemworks GmbH, an der Auftaktveranstaltung von November 2021: Ihr Unternehmen fing als Start-up an und hat sich inzwischen in der Baubranche etabliert. Dieser Aufstieg habe auch mit Co-Working-Spaces zu tun, denn durch die vorhandene Infrastruktur und die ganzen Begleitprogramme konnte sie sich immer auf das Kerngeschäft konzentrieren. Nun will Nathalia Szydlowski ihre Erfolgsgeschichte in der Werkarena fortschreiben – auch diese bietet Dienstleistungen wie Telefon- und Postservice und diverse gemeinsame Einrichtungen, so etwa kollektiv nutzbare Büro-, Sitzungs- und Konferenzräume oder Gastronomiebereiche. Stefan Gabriel, der bei der Steiner AG das Entwicklungsteam in Basel leitet, ergänzt: «Mit unserem Konzept verfolgten wir von Beginn weg das Ziel, ein flexibles und standortgerechtes Produkt für den hart umkämpften Basler Gewerbe- und Büromarkt zu entwickeln.»

  • Luzerner Kantonalbank: Simon Kauth wird neues Mitglied der Geschäftsleitung

    Luzerner Kantonalbank: Simon Kauth wird neues Mitglied der Geschäftsleitung

    Die LUKB hatte im Januar 2022 bekanntgegeben, ihre Aufbauorganisation anzupassen, um ihre Schlagkraft bei den Themen IT und Digitalisierung zu erhöhen. So wechselt der Bereich Informatik, der aktuell CFO Marcel Hurschler unterstellt ist, per 1. Januar 2023 in das bisherige Departement Marktservices. Gleichzeitig werden der Bereich Asset Management vom Departement Marktservices in die Zuständigkeit von Marcel Hurschler verschoben und der Bereich Spezialberatungen (Finanzplanung, Vorsorge-, Steuer- und Erbrechtsberatung) neu dem Vertrieb, sprich dem Departement Firmenkunden & Private Banking zugewiesen. Das Departement Marktservices wird in Zukunft noch stärker auf IT und Digitalisierung fokussiert sein und ab 2023 die neue Bezeichnung «Technologie & Services» tragen.

    Im Zuge dieser Reorganisation kommt es auch zu personellen Wechseln: Leo Grüter, seit 2010 Geschäftsleitungsmitglied der Luzerner Kantonalbank AG (LUKB), wird per Ende Jahr 2022 aus der Geschäftsleitung austreten. Nachfolger als Leiter Firmenkunden & Private Banking wird Beat Hodel, der noch bis Ende Jahr 2022 das bisherige Departement Marktservices führt.

    Per 1. Januar 2023 wird Simon Kauth die Leitung des neu strukturierten Departements Technologie & Services übernehmen. Simon Kauth hat im Jahr 1997 an der Universität St. Gallen HSG in Wirtschaftswissenschaften promoviert. Er verfügt über langjährige Berufserfahrung sowohl im Banking als auch auf der Seite der Anbieter von Kernbanken-Software (Avaloq und Finnova), zuletzt auf Geschäftsleitungsstufe. Der gebürtige Thurgauer Simon Kauth wohnt mit seiner Familie in Zollikon ZH. 

    «Simon Kauth erfüllt mit seinem Profil und seinem bisherigen Leistungsausweis unseren Anforderungskatalog für die Leitung des Departements Technologie & Services optimal: Ausgeprägter IT-Hintergrund und profundes Knowhow im Banking», begründet LUKB-CEO Daniel Salzmann die Wahl des neuen Geschäftsleitungsmitglieds. Die LUKB führte unter der Leitung von Daniel Salzmann und mit Unterstützung von externen Spezialistinnen und Spezialisten einen mehrstufigen Auswahlprozess durch.

  • Jaisli-Xamax stellt Arbeiten an Confiserie Speck fertig

    Jaisli-Xamax stellt Arbeiten an Confiserie Speck fertig

    Jaisli-Xamax hat die Arbeiten zur Elektroinstallation am neuen Produktionsstandort der Traditionsfirma Confiserie Speck beendet. Die Confiserie bleibt in Zug, zügelt aber ins Göbli-Areal. Dort werde es in Zukunft über 3000 neue Arbeitsplätze geben, was das Gebiet sehr attraktiv mache, wird der Confiserie-Inhaber Peter Speck in einer Medienmitteilung von Jaisli-Xamax zitiert. In einem dort veröffentlichten Kurz-Interview hebt Speck die Besonderheiten der von der Dietiker Firma eingebrachten Elektroinstallation hervor. „Wir wollten den Prozess in der Produktion optimieren und möglichst nachhaltig gestalten. Dies gelingt uns dank der Zusammenarbeit mit dem Multi-Energy-Hub, welcher lokale Energiequellen zu einem CO2-neutralen Gesamtenergiesystem mit maximalem Eigenversorgungsgrad kombiniert“, wird Peter Speck zitiert.

    Zudem wolle man Besucherinnen und Besuchern das Handwerk in der Confiserie näherbringen. Das gelinge durch Einsicht in die gut ausgeleuchtete Produktionshalle, die auch „Aquarium“ genannt werde.

    Der neue Standort der Confiserie Speck ist mehr als nur eine Produktionshalle. Neben der Backstube befinden sich am neuen Standort auch Büroräumlichkeiten, Wohnungen, ein Café sowie ein Verkaufsladen.

    Der Elektrobauer Jaisli-Xamax aus Dietikon hat erst 2021 eine neue Zweigniederlassung in Zug in Betrieb genommen. Damit ist das seit über 50 Jahren im gesamten Elektrobereich tätige und auf innovative Lösungen spezialisierte Unternehmen neben dem Hauptsitz in Dietikon auch in Basel, Bern und in Zug präsent. Die Jaisli-Xamax AG beschäftigt insgesamt rund 400 Mitarbeitende.

  • Siemens lanciert KI-basierte Suite für klimaneutrale Gebäude

    Siemens lanciert KI-basierte Suite für klimaneutrale Gebäude

    Siemens Smart Infrastructure bringt eine offene, interoperable und vollständig cloud-basierte Smart-Building-Suite auf den Markt, informiert die in Zug ansässige Siemens-Tochter in einer Mitteilung. Die verschiedenen Interessengruppen wie Gebäudenutzer, Immobilieninvestoren, Immobilienunternehmen und Facility-Manager können ihre Gebäudedaten aus unterschiedlichen Quellen auf Building X digital vereinen, heisst es dort weiter. Die Smart-Building-Suite kann die Software anderer Anbieter integrieren, verfügt über eine Reihe auf Künstlicher Intelligenz basierender Applikation und integrierte Cybersicherheit.

    „Wir können jetzt alle Daten, die von Systemen in intelligenten Gebäuden erzeugt werden, in einem einzigen Datenpool zusammenführen“, wird Matthias Rebellius in der Mitteilung zitiert. Damit liessen sich „intelligente Gebäude schneller realisieren“ womit die „Vision von autonomen, klimaneutralen Gebäuden“ näher rücke, so das Vorstandsmitglied der Siemens AG und CEO von Smart Infrastructure. „Building X schafft messbare datenbasierte Resultate in Bezug auf Effizienz, Leistung und Nutzererfahrung.“

    Derzeit stehen auf Building X ein Energiy Manager, ein Operations Manager, ein Security Manager und ein 360° Viewer bereit. Die Suite kann in Form von Software als Dienstleistung im Abonnement bezogen werden. Darüber hinaus bietet Siemens mit den Xcelerator Building Services ein auf Building X basierendes Programm an, bei dem Siemens die Verantwortung für das Erreichen von Kundenzielen übernimmt. Als Beispiele werden in der Mitteilung unter anderem die Senkung der Energiekosten und die Optimierung der Anlagen genannt.

  • Google eröffnet Innovationzentrum in Zürich

    Google eröffnet Innovationzentrum in Zürich

    Google hat seinen fertigen Campus Europaallee am 27. Juni offiziell eingeweiht, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Erste Teile des Campus hat Google bereits 2019 bezogen. Nun ist der aus mehreren Gebäuden bestehende Komplex fertiggestellt.

    Der kalifornische IT-Riese ist seit 2004 in Zürich präsent. Mittlerweile sind rund 5000 Personen aus mehr als 80 Nationen für Google in der Schweiz tätig. Ein Teil von ihnen ist auch auf dem zweiten Google-Standort auf dem Hürlimann-Areal untergebracht. 2023 will Google an der Müllerstrasse in Zürich ein weiteres Bürogebäude mit 15’000 Quadratmetern beziehen. Die Zürcher Niederlassung ist bereits jetzt das grösste Entwicklungszentrum des IT-Riesen ausserhalb der USA.

    Bei der Büroeröffnung war auch Bundespräsident Ignazio Cassis präsent. „Ich gratuliere Ihnen zur Eröffnung des Innovations-Centers aus zwei Gründen: Erstens: Weil Sie es tun und der Innovation einen so hohen Stellenwert beimessen. Und zweitens: Weil Sie es in der Schweiz tun“, sagt er laut Redetext. Dass Google in Zürich investiert, unterstreiche auch, dass sich der Standort von einer Bankenmetropole zu einem digitalen Hub entwickele.

    Google Schweiz ist unter anderem an der Entwicklung von Internetdiensten wie der Suche, Google Assistant, Google Maps, Gmail oder YouTube beteiligt. Zürich ist derzeit etwa der grösste Sitz des YouTube-Entwicklungsteams neben dem Hauptsitz im kalifornischen San Bruno. Ausserdem entstand beispielsweise Google Maps wesentlich in der Schweiz. Google arbeitet hier auch mit Partnern wie SBB oder PubliBike zusammen, um Mobilitätsdienstleistungen besser auf Google Maps abzubilden. Bis 2030 will Google nämlich alle seine Dienste CO2-frei betreiben. Google selbst arbeite bereits seit 2007 CO2-neutral.

    „In Zürich wird qualitativ hochwertige Arbeit geleistet, und das ist der Hauptgrund für das nachhaltige, organische Wachsen des Standorts. Gerade die Schweiz bietet bisher sehr gute Rahmenbedingungen“, wird Google-Technologiechef Urs Hölzle zitiert. Google wolle künftig weiter in Zürich wachsen.

  • OMIT Group AG feiert 40-jähriges Jubiläum

    OMIT Group AG feiert 40-jähriges Jubiläum

    Der Immobiliendienstleister OMIT mit Sitz in Dietikon feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Laut Mitteilung auf LinkedIn wurde der Jahrestag mit einem Ausflug der Belegschaft nach Paris begangen. Das in zweiter Generation von Oliver Mötteli geführte Familienunternehmen bietet Dienstleistungen rund um Immobilien im Limmattal. Das reicht von der Bewirtschaftung von Rendite-Immobilien und Stockwerkeigentum zur Vermarktung von Wohnungen, Einfamilienhäusern oder Liegenschaften. „Mit unserem unglaublich tollen Team haben wir am Wochenende in Paris auf 40 Jahre OMIT angestossen und gebührend gefeiert“, heisst es von Oliver Mötteli, Sohn des Firmengründers und heutigen Verwaltungsratspräsidenten Oskar P. Mötteli.

    1982 habe Oskar P. Mötteli in Geroldswil ZH die OMIT gegründet, heisst es auf der Internetseite des Unternehmens zur Firmengeschichte. Seit 2016 gehöre sein Sohn Oliver zum Firmenteam, womit das Bestehen als Familienunternehmen mit der zweiten Generation sichergestellt sei.

    Beide haben neben ihren Funktionen in der Geschäftsführung und im Verwaltungsrat noch weitere Funktionen. So ist Oskar P. Mötteli Mietrichter am Mietgericht des Bezirks Dietikon. Oliver Mötteli ist als Schlichter der Schlichtungsbehörde in Miet- und Pachtsachen des Bezirkes Dietikon auf Vermieterseite tätig. Weiter ist er Prüfungsexperte bei der Schweizerischen Fachprüfungskommission der Immobilienwirtschaft (SFPKIW), Delegierter der Fachkammer Stockwerkeigentum und Vorstandsmitglied im Hauseigentümerverband Dietikon-Urdorf.

    Die OMIT AG ist Mitglied in verschiedenen Immobilien-Fachverbänden und auch im Gewerbeverein Dietikon und im Industrie- und Handelsverein Dietikon (IHV).

  • Schindler hat sich das Ziel gesetzt, bis 2040 keine Nettoemissionen zu erzielen

    Schindler hat sich das Ziel gesetzt, bis 2040 keine Nettoemissionen zu erzielen

    "Jetzt brauchen wir Klimaschutzmassnahmen", sagte Silvio Napoli, Verwaltungsratspräsident und CEO von Schindler. "Wir haben uns wahrscheinlich die ehrgeizigsten Ziele in unserer Branche gesetzt, um den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Zukunft zu beschleunigen."

    Die SBTi bestätigte sowohl die kurzfristigen als auch die langfristigen Ziele von Schindler. Das kurzfristige Ziel von Schindler für 2030 beinhaltet eine absolute Reduktion der Treibhausgasemissionen aus seiner Geschäftstätigkeit um 50%, ausgehend vom Basisjahr 2020. Dies beinhaltet zusätzlich die direkten Emissionen, die durch die Flotte, Gebäude und Prozesse des Unternehmens verursacht werden (Scope 1). zu den indirekten Emissionen Emissionen aus dem Bezug von Strom, Wärme und Kälte (Scope 2). Darüber hinaus will Schindler die Emissionen in seiner Wertschöpfungskette um 42 % reduzieren (Scope 3).

    Darüber hinaus hat sich Schindler das wissenschaftlich fundierte, langfristige Emissionsreduktionsziel gesetzt, Netto-Null-Emissionen bis 2040 zu erreichen. Dies muss durch eine absolute Reduktion der Treibhausgasemissionen um 90 % in den Bereichen 1, 2 und 3 beginnend erreicht werden ab Basisjahr 2020. In Übereinstimmung mit den SBTi-Kriterien und -Empfehlungen priorisiert Schindler die Dekarbonisierung durch direkte Emissionsreduktion und arbeitet gleichzeitig an der Neutralisierung seiner Restemissionen.

    Die Wissenschaftsziele nutzen die neuesten klimawissenschaftlichen Erkenntnisse, um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen: Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau. Die kurzfristigen Ziele beschreiben, wie Organisationen ihre Emissionen in den nächsten fünf bis zehn Jahren reduzieren werden. Die langfristigen Ziele geben an, wie viel Emissionsminderungen Organisationen benötigen, um Netto-Null-Emissionen bis spätestens 2050 zu erreichen. Sie werden von Unternehmen erstellt und von der Science Based Targets Initiative (SBTi), einer Partnerschaft zwischen dem Carbon Disclosure Project ( CDP), dem United Nations Global Compact (UNGC), dem World Resources Institute (WRI) und dem World Wide Fund for Natura (WWF).

    Schindler veröffentlichte heute auch seinen Nachhaltigkeitsbericht 2021. Er skizziert die Fortschritte auf dem Weg zur Nachhaltigkeits-Roadmap 2022 und präsentiert die Ergebnisse der kürzlich abgeschlossenen Wesentlichkeitsbewertung, die in die Nachhaltigkeits-Roadmap 2030 einfließen werden.

    Der Bericht veranschaulicht auch, wie Schindler mit Kunden zusammenarbeitet, um ihnen zu helfen, ihre Klimaziele zu erreichen, und mit anderen Immobilienakteuren, um den notwendigen Wandel voranzutreiben. Schindler veröffentlicht seit 2011 jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht.

    Quelle group.schindler.com zum Download

  • Negative Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Immobilienbranche in der Schweiz

    Negative Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Immobilienbranche in der Schweiz

    Der Ukraine-Krieg hat globale, wirtschaftliche Auswirkungen. Wie spürt man ihn im hiesigen Immobilienmarkt? Dieser Frage ist PriceHubble mit einer Umfrage unter Immobilienfachleuten aus allen Bereichen der Immobilienwirtschaft nachgegangen.

    55 Prozent der Immobilienfachleute, welche an der aktuellen Studie «Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Immobilienbranche in der Schweiz» teilgenommen haben, sind der Meinung, dass sich die Ukraine-Krise in den nächsten zwölf Monaten negativ auf ihr Unternehmen auswirken könnte. 31 Prozent finden, dass es keine Auswirkung abzeichnen wird. 14 Prozent der Antwortenden sehen demgegenüber eine positive Entwicklung für ihr Geschäft.

    Gründe für eine Veränderung sind, laut der Befragten, der Anstieg der Baukosten, die steigenden Hypothekarzinsen sowie ein stagnierender oder abnehmender Käufermarkt. So kommentiert ein Immobilienverwalter: «Der Anstieg der Materialkosten und der Lieferzeiten wirkt sich sowohl auf die Baustellen als auch auf die Einkaufspreise aus. Infolgedessen werden die Käufer auf bereits vorhandene Waren zurückgreifen und Bauprojekte aufgeben.»

    Generell sehen mehr Immobilienfachleute (28 Prozent) einen Rückgang in der Anzahl der Mandate in den nächsten zwölf Monaten, als einen Anstieg (17 Prozent). Über 55 Prozent der Befragten rechnen mit keiner Veränderung in der Anzahl der Mandate.

    50 Prozent der Antwortenden sind der Meinung, dass Projekte aufgrund des Ukraine-Krieges nicht verschoben werden. 9 Prozent rechnen mit einer Verschiebung um bis zu 6 Monate, 12 Prozent mit einem Aufschub von 6 bis 12 Monaten, 26 Prozent von 12 bis 18 Monaten, 2 Prozent mit einer Verschiebung der Projekte um 18 bis 24 Monate und weitere 2 Prozent sogar um bis zu 24 bis 30 Monaten.

    Entwicklung Luxusimmobilien schwer voraussehbar
    Bei den Luxusimmobilien geben 34 Prozent der Befragten an, dass sie einen Anstieg der Preise erwarten. Demgegenüber meinen 31 Prozent, dass mit einem Rückgang zu rechnen ist. 35 Prozent sind der Meinung, dass sich die Preise in diesem Segment nicht verändern.

    Viele der Befragten geben in der Kommentarspalte zu dieser Frage an, dass sie einen Rückgang beim generellen Interesse von Objekten dieses Segments erwarteten. Andere sind der Meinung, dass Luxusimmobilien krisenresistent seien und die starke Nachfrage bestehen bleibe. Auch sind viele überzeugt, dass das Angebot stabil bleibe.

    «Luxusimmobilien in der Schweiz, insbesondere an exklusiven Lagen, werden tendenziell immer Abnehmer finden (aus dem Inland wie auch Ausland) und deshalb kann es sein, dass die Preise dafür gleich bleiben oder allenfalls steigen können», kommentiert ein Makler.

    Preisentwicklung von energieeffizienten Objekten bleibt spannend
    Bei der Frage, ob eine stärkere Preisänderung beim Kauf für Immobilien mit einer hohen Energieeffizienzklasse (A oder A+) zu erwarten sei, herrscht ein Unentschieden: 50 Prozent sagen «Ja» und 50 Prozent sagen «Nein».

    Zur Nachfrage nach Immobilien mit einer hohen Energieeffizienzklasse seit Beginn der Ukraine-Krise geben 68 Prozent der befragten Immobilienfachleute an, dass sie keine Veränderung feststellen. «Aber sie wird kommen, die Menschen werden langsam sensibel dafür», wurde diese Frage von einem Immobilienverwalter kommentiert. So meinen 32 Prozent der Befragten, dass die Nachfrage bereits gestiegen ist.

    Bezüglich Mietpreise für Immobilien mit hoher Energieeffizienzklasse (A oder A+): Hier gaben 69 Prozent der Teilnehmenden an, dass es keine Veränderungen geben wird. 31 Prozent erwarten demgegenüber eine Veränderung.

    Weitere Ergebnisse, beispielsweise zur Auswirkung der steigenden Hypothekarzinsen, zur Entwicklung von Mieten oder Verkaufspreisen von Wohnimmobilien können der kompletten Studie entnommen werden.

  • Das Schweizer Proptech Unternehmen Immowise bietet seine Lösung in der Deutschschweiz an

    Das Schweizer Proptech Unternehmen Immowise bietet seine Lösung in der Deutschschweiz an

    Eigentumswohnungen in der Schweiz: Eine Branche, die über die Digitalisierung nur gewinnt
    Schweizer Immobilien bekommen die Wende zur Digitalisierung direkt zu spüren, denn die wichtigsten Akteure der Branche haben das Tempo zur Effizienzsteigerung jährlich beschleunigt. Die Schweiz stellt mit seinen 1,4 Millionen Besitzern* (darunter mehr als 445.000** Eigentumswohnungen) letztendlich einen wichtigen Markt für Immowise dar.

    Die digitale Lösung von Immowise ist einfach zu implementieren und passt sich jeder Art von Stockwerkeigentum an. Durch die Anbindung an die wichtigsten in der Branche verwendeten ERPs ist die Plattform vollständig in die von den Agenturen initiierte Digitalisierungsstrategie integriert. Das schlanke Kostenmanagement eignet sich auch für kleine Strukturen und selbstverwaltete Stockwerkeigentümergemeinschaften.

    Ein Büro in Zürich im Dienste der Stockwerkeigentümergemeinschaften in der Deutschschweiz
    Mit der Büroeröffnung in Zürich will Immowise den Verwaltungen, selbstverwalteten Stockwerkeigentümergemeinschaften oder auch unabhängigen, lokalen Verwaltern eine Lösung anbieten, um die Arbeitslast mit einer Plattform, die sich bereits in der Westschweiz bewährt hat, zu vereinfachen und zu verringern. Bis 2022 wurden damit schon rund 20 GVs für über 500 Stockwerkeigentümer abgehalten. Bis 2023 will nun Immowise alle Schweizer Regionen abdecken. Zudem wird die Plattform mit zusätzlichen Modulen wie dem internen Nachrichtendienst für Stockwerkeigentümer, dem Vergleich von Kostenvoranschlägen und der Budgetverwaltung erweitert.

    Die Entwicklung von Immowise in der Deutschschweiz wird mit der Ernennung von Teresa Astorina zur Direktorin mit Sitz in der Region Zürich abgerundet. Als anerkannte Expertin im Immobiliensektor, in dem sie seit über 25 Jahren tätig ist, übernimmt sie die Proptech-Führung mit dem erklärten Ziel, die Verwaltung von Stockwerkeigentümergemeinschaften in der gesamten Schweiz mittels Digitaltechnik umzustellen.

    Sebastian Chiappero, Geschäftsführer von Wise.swiss, der Muttergesellschaft von Immowise, ergänzt: „20 Monate nach der Gründung von Immowise eröffnet die Einstellung einer Direktorin einen weiteren Schritt, die flächendeckende Einführung von Immowise zu gewährleisten. Ich freue mich sehr, dass Teresa in dieser Position zu uns gestossen ist. Ihre langjährige Erfahrung in der Immobilienbranche und ihre Kompetenzen im Bereich der Strategie-Entwicklung sind allesamt Pluspunkte für Immowise“. Sie war unter anderem auch in der Geschäftsleitung oder in führenden Positionen in Firmen wie Credit Suisse, m3 Real Estate, Privera oder EPM tätig.

    Teresa Astorina betont: „Die Zukunft der Immobilienbranche liegt in der Digitalisierung. Ich bin sehr stolz darauf, die Entwicklung einer „Swiss made“-Lösung begleiten zu können, die einen echten Service in der Verwaltung von Stockwerkeigentum in der Schweiz bietet.»

    Portrait von Teresa Astorina hier zum Download

    Über Immowise
    Immowise wurde 2021 gegründet und ist die erste Schweizer Lösung für die Digitalisierung von Stockwerkeigentümerversammlungen. Diese in der Schweiz entwickelte und gehostete Anwendung hilft Verwaltern und Stockwerkeigentümern bei der Vorbereitung, Verwaltung und Nachbearbeitung von Versammlungen. Sie ergänzt die 2020 lancierte Software wise.swiss der EPwise AG, die öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen eine Reihe von digitalen Kommunikations- und Event-Organisationstools (eventwise, partnerwise und fundwise) bietet. https://wise.swiss/de/immowise/
    Hauptsitz Immowise: Neuenburg
    Niederlassungen: Genf, Zürich

  • Holcim geht Partnerschaft mit Madaster ein

    Holcim geht Partnerschaft mit Madaster ein

    Holcim Schweiz will sich verstärkt für die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen einsetzen. In diesem Zusammenhang hat das Baustoffunternehmen eine Partnerschaft mit Madaster geschlossen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

    Madaster arbeitet an sogenannten Materialpässen für neue und bestehende Gebäude. Mit diesen Materialpässen erhalten Bauabfälle eine Identität und können als Ressourcen katalogisiert und wiederverwendet werden. Ziel ist es, Abfall zu vermeiden und die Kreislaufwirtschaft im Bau- und Immobiliensektor zu fördern.

    Die Madaster-Plattform kann auch schon bei der Entwurfsphase von Gebäuden genutzt werden, um verschiedene Bauweisen sowie Materialoptionen zu vergleichen.  Hersteller von Baumaterialien – wie etwa Holcim – können ihre Produkte mit den Produktdatenbanken auf Madaster vergleichen und dort präsentieren. Ausserdem können sie ihre Produkte zurückverfolgen, um gegebenenfalls eine Wiederverwendung zu ermöglichen. Die Dienstleistung von Madaster wird in der Schweiz von der Madaster Services Switzerland AG mit Sitz in Zürich vermarktet.

    Holcim Schweiz hat sich vorgenommen, bis 2050 ausschliesslich klimaneutrale und vollständig rezyklierbare Baustoffe zu produzieren. Die neue Partnerschaft soll nun helfen, dieses Ziel zu erreichen. „Mit der Nutzung von Madaster bei der Planung von Gebäuden können bereits heute die richtigen Entscheidungen für kreislauffähige und ressourcenschonende Materialien getroffen werden“, so Christophe Berset, Team Lead New Solutions bei Holcim Schweiz, in der Mitteilung. „Je mehr Transparenz auf Produktebene existiert, desto zukunftsfähiger können Gebäude geplant, gebaut, demontiert sowie Materialien und Produkte weiteren Nutzungsphasen zugeführt werden“, fügt er hinzu.

  • Holcim steigert Umsatz deutlich

    Holcim steigert Umsatz deutlich

    Der Baustoffkonzern Holcim mit Sitz in Zug meldet positive Wirtschaftszahlen für das erste Quartal 2022. Laut Medienmitteilung ist der Nettoverkaufsertrag von 5,36 Milliarden Franken auf 6,44 Milliarden Franken gestiegen. Der Umsatz ist somit um 20,1 Prozent gestiegen. Der operative Gewinn (EBIT) stieg um 16,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 614 Millionen Franken. EBIT und Umsatz erreichen somit laut der Mitteilung einen „rekordhohen“ Stand. Besonders positiv entwickelte sich laut der Mitteilung das Segment Dachsysteme mit einer EBIT-Marge von 17 Prozent.

    „Ich bin sehr zuversichtlich über den Rekordstart in das Jahr, der eine solide Grundlage für unsere Strategie 2025 ‚Accelerating Green Growth‘ schafft“, wird CEO Jan Jenisch zitiert. Zum genannten „beschleunigten grünen Wachstum“ hat Holcim erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. „Der Bericht ist ein Novum in unserer Branche und gibt einen Überblick über unsere Massnahmen zur Dekarbonisierung, die von klimafreundlichen Baulösungen bis hin zur zirkulären Bauwirtschaft und Technologien der nächsten Generation reichen“, wird Jenisch weiter zitiert.

    Im weltweiten Überblick der Holcim-Aktivitäten wird die Region Nordamerika mit den USA und Kanada als Wachstumsmärkten hervorgehoben. Auch in der Region Lateinamerika verzeichneten Argentinien, Kolumbien und El Salvador ein gutes Marktwachstum.

    Europa habe hervorragend abgeschnitten. Durch eine starke Preisgestaltung habe das Unternehmen die Auswirkungen der Kosteninflation eindämmen können. Zudem gab es eine gute Marktnachfrage in Osteuropa.

    Im Nahen Osten und Afrika konnte die Kosteninflation gut aufgefangen werden, heisst es in dem Bericht. Asien und Ozeanien war angesichts der Kosteninflation schwierig. Bessere Geschäfte in China und eine verbesserte Rentabilität in Australien trugen dazu bei, die schwächere Zementnachfrage in der Region teilweise auszugleichen.

  • ACRON akquiriert zertifiziert nachhaltige Büroimmobilie in Leudelingen, Luxemburg

    ACRON akquiriert zertifiziert nachhaltige Büroimmobilie in Leudelingen, Luxemburg

    „Mit der Beteiligung an dem vollvermieteten und nach ökologischem Stand der Technik konzipierten Bürogebäude WOODEN bieten wir unter anderem deutschen Anlegern eine direkte Investition in eine nachhaltige Immobilie. Mit der Investition in dieses Projekt haben die Anleger beste Aussichten auf eine stabile und zukunftsträchtige Investition“, sagt Kai Bender, Geschäftsführer der ACRON GmbH.

    Wooden SA ist Eigentümerin der Büroimmobilie WOODEN, deren Nutzfläche von 9.462 m² vollständig an renommierte Finanzunternehmen vermietet ist. Das Gebäude wird unter anderem den Hauptsitz der Bâloise Assurances Luxembourg beherbergen. Die Bâloise mietet rund 82 Prozent der gesamten Nutzfläche für bis zu 15 Jahre an. Die verbleibenden rund 18 Prozent werden von der CLE (Compagnie Luxembourgeoise d’Entreprises) bis mindestens Ende 2028 genutzt.

    Das erste Holz-Bürogebäude dieser Größe in Luxemburg ist ein „Pionierprojekt“ an einem begehrten Standort in Leudelingen. Die wachsende Bedeutung und die rasante Entwicklung haben Leudelingen bereits zum wichtigsten Ballungsraum Luxemburgs und zu einem der Top-Standorte für Immobilien im Land gemacht.

    Die Mieter werden ihre Büroräume voraussichtlich ab Ende 2022 beziehen können.

    Diese Anlagemöglichkeit steht semiprofessionellen und professionellen Investoren aus Deutschland über die eigens zu diesem Zweck gegründete ACRON LUX REAL ESTATE I S.C.S. (ISIN: LU2399210942) offen. Nach vollständiger Platzierung des Investments in diesen Club-Deal bei 10 bis 15 Anlegern wird sich die Zusammensetzung des Investorenkreises bis zum Exit voraussichtlich nicht mehr ändern. Ziel des Unternehmens ist es, WOODEN zu entwickeln, die Immobilie zu halten und zu verwalten und sie später mit Gewinn zu verkaufen.

    BREEAM ist das weltweit führende Zertifizierungssystem für nachhaltiges Bauen, das den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden einbezieht – vom Neubau über die Nutzung bis zur Instandhaltung. WOODEN wurde mit „BREEAM Excellent“ bewertet. Der WELL-Gebäudestandard wurde entwickelt, um Gesundheit und Wohlbefinden in Gebäuden weltweit zu fördern. Die in der Immobilie verbauten Holzarten stammen ausschließlich aus nachhaltiger Forstwirtschaft aus PEFC-zertifizierten Wäldern im Großraum Luxemburg. Für jeden gefällten Baum werden ein oder zwei neue angepflanzt.

  • TSC Real Estate schließt 2021 als bestes Jahr der Unternehmensgeschichte ab

    TSC Real Estate schließt 2021 als bestes Jahr der Unternehmensgeschichte ab

    Die Assets under Management stiegen von ca. 1,5 Mrd. Euro zum Ende 2020 auf ca. 1,6 Mrd. Euro zum 31.12.2021 an, wobei die Zahl der Mitarbeiter im gleichen Zeitraum auf 27 anwuchs. Zudem hat TSC Real Estate Verkäufe im Wert von etwa 530 Mio. Euro begleitet.

    Berthold Becker, Managing Director von TSC Real Estate, kommentiert: „Die Asset-Klasse ‚Gesundheitsimmobilien‘ wird immer differenzierter und komplexer. Diesen fortschreitenden Prozess begleiten wir für unsere Kunden aktiv und unterstützen mit unserer Expertise und Branchen-Know-how bei strategischen Investitionsentscheidungen und dem Management.  Darüber hinaus haben wir ESG bereits früh als Mehrwert stiftende Dienstleistung ausformuliert, inklusive der Entwicklung und Implementierung einer Rating-Struktur, eines eigenen ESG-Reportings und objektspezifischen Maßnahmenkatalogen. Auch wenn wir uns diesbezüglich laufend weiterentwickeln, sind damit bereits heute zukunftsgerecht aufgestellt. Das versetzt uns die Lage, für unsere und die Immobilien unserer Kunden eine individuelle Manage-to-ESG Strategie zu erstellen und transparent umzusetzen.“

    2022 steht für TSC Real Estate sowohl die Initiierung und Auflage von eigenen Investitionsvehikeln für institutionelle Investoren im Bereich Wohn- und Gesundheitsimmobilien als auch die Beteiligung an beziehungsweise der Aufbau von Betreibergesellschaften in den jeweiligen Immobiliensegmenten auf der Agenda.

    Neben organischen Wachstumsoptionen werden in den kommenden Monaten auch Zukäufe geprüft und gegebenenfalls realisiert. Darüber hinaus ist nicht nur der Ankauf von Immobilien im Volumen von ca. 300 Mio. Euro vorgesehen, sondern auch die Weiterentwicklung der vertikalen Dienstleistungsstruktur. Das schließt den Ausbau der Bereiche Property Management und nicht zuletzt Projektentwicklung ein.

  • Andermatt Swiss Alps wächst zweistellig

    Andermatt Swiss Alps wächst zweistellig

    Die Andermatt Swiss Alps Gruppe hat im Geschäftsjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 201,1 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert das für Entwicklung, Realisierung und Betrieb der Feriendestination zuständige Unternehmen in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht diese einem Wachstum um 30 Prozent. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA legte im selben Zeitraum um rund 20 Millionen auf 25,3 Millionen Franken zu. Als Reinergebnis wurde ein Verlust von 8,0 Millionen Franken ausgewiesen. Damit sei das Ergebnis aus dem Vorjahr um 24,4 Millionen Franken verbessert worden, schreibt die Andermatt Swiss Alps Gruppe.

    „Es ist sehr erfreulich, dass wir 2021 unseren Umsatz und die Profitabilität massiv steigern konnten“, wird Gruppen-CEO Raphael Krucker in der Mitteilung zitiert. Zu den guten Entwicklungen haben zum einen im Jahresvergleich um 58 Prozent höhere Immobilienverkäufe im Wert von 122 Millionen Franken beigetragen. Zum anderen wiesen die beiden Hotels der Gruppe, The Chedi Andermatt und Radisson Blu Reussen, aufgrund der Steigerung von Umsatz und Auslastung sowie von der Reduktion von Kosten erstmals ein positives operatives Ergebnis aus.

    Die SkiArena Andermatt-Sedrun habe in der Wintersaison hingegen weiter unter den Folgen der Pandemie und im Sommer unter dem schlechten Wetter gelitten, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Konkret fielen die Umsätze der Andermatt-Sedrun Sport AG mit 21,6 Millionen Franken rund 10 Prozent geringer als im Vorjahr aus.

  • Ansiedlungen erreichen Vor-Corona-Niveau

    Ansiedlungen erreichen Vor-Corona-Niveau

    Die Firmenansiedlungen nehmen nach der Corona-Delle wieder zu. Die Greater Zurich Area AG (GZA) als Standortmarketingorganisation von neun Kantonen hat 2021 insgesamt 125 Unternehmen ansiedeln können, ein Zuwachs von 36 Firmen im Vergleich zum ersten Corona-Jahr 2020. Davon kamen laut einer Mitteilung der GZA 42 Unternehmen aus den USA (+20), 19 aus Deutschland (+4), zehn aus Italien (+5) und je fünf aus China (-6), Grossbritannien und Singapur.

    Insgesamt haben die Firmen 582 Arbeitsplätze im Wirtschaftsraum geschaffen, ein Plus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den nächsten fünf Jahren sollen es insgesamt 1843 Stellen werden.

    Die ICT-Branchen sind mit 42 Unternehmen am stärksten vertreten, gefolgt von den Life Sciences mit 25 Firmen und der Maschinenindustrie mit 18 sowie den Finanzdienstleistungen mit 13 Firmen. Die Life Sciences-Firmen haben 235 Stellen geschaffen, gefolgt von den ICT-Firmen mit 154 Stellen.

    Die Bedeutung der Firmen für den Standort geht aber über die Zahl neuer Arbeitsplätze hinaus. „Wir sprechen gezielt solche Firmen an, die eine hohe Wertschöpfung erzielen und das bestehende Ökosystem stärken“, sagte GZA-Geschäftsführerin Sonja Wollkopf Walt an einer digitalen Medienkonferenz.

    Zu den neu angesiedelten Firmen gehört etwa Benchling. Der amerikanische Anbieter von Cloud-Lösungen für Biowissenschaften will im Circle am Zürcher Flughafen bis zu 150 Arbeitsplätze schaffen. Das chinesische Pharmaunternehmen Hengrui hat bereits in Basel seinen Europasitz und richtet nun einen Standort für Forschung und Entwicklung in Zürich ein.

    Das deutsche RegTech-Unternehmen targens wird von Schwanden GL aus seine Software für Compliance-Lösungen an Banken in der Schweiz und Liechtenstein verkaufen. Ruedi Becker, der Schweiz-Chef der Tochter der Landesbank Baden-Württemberg, konnte seine Vorgesetzten zusammen mit der GZA von den Vorteilen von Glarus überzeugen.

    Das freut den Glarner Standortförderer Christian Zehnder. Glarus sei bisher stark im verarbeitenden Gewerbe und in der Nahrungsmittelproduktion. „Wir wollen von unserem traditionellen Image wegkommen“, sagte er. „Bei der Ansiedlung von Firmen sind wir aber auf den starken Partner GZA angewiesen, der den Standort international vermarktet.“

    Ähnlich sieht es Sonja Wollkopf Walt: Die Ansiedlung von targens stärke das Ökosystem insgesamt und sende das Signal, dass der Wirtschaftsraum über Zürich und Zug hinausreicht. „In der Greater Zurich Area gibt es für jedes Unternehmen den idealen Standort.“

    Der Greater Zurich Area gehören die Kantone Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Tessin, Uri, Zug und Zürich an.

  • Holcim zieht sich aus Russland zurück

    Holcim zieht sich aus Russland zurück

    Der Verwaltungsrat von Holcim hat beschlossen, den Prozess zum Ausstieg aus dem russischen Markt einzuleiten. Wie es in einer  Mitteilung des Zuger Baustoffkonzerns heisst, stehe dies im Einklang mit den Werten des Unternehmens, die auf ein möglichst verantwortungsvolles Handeln zielen. Diese Entscheidung folge einem früheren Beschluss, alle Kapitalinvestitionen im russischen Markt einzustellen.

    Das Gremium bringt seine „tiefe Besorgnis über das tragische menschliche Leid in der Region“ zum Ausdruck. Holcim sei „fest entschlossen, die betroffenen Menschen, Familien und Gemeinden zu unterstützen“.

    Zudem dankt der Verwaltungsrat ausdrücklich allen Kolleginnen und Kollegen, die sich weltweit an der Seite lokaler Nichtregierungsorganisationen für die Bereitstellung von Unterkünften, lebenswichtigen Gütern und medizinischer Versorgung einsetzen und ihre Zeit ehrenamtlich zur Verfügung stellen.