Kategorie: Finanzen

Finanzen – Immobiliennews zu Marktanalysen, Finanzierung, Zinsen, Kapitalmärkten, Fonds & Transaktionen in der Schweizer Immobilienbranche.

  • Innovative Schweizer Plattform für Raum- und Immobilienentwicklung

    Innovative Schweizer Plattform für Raum- und Immobilienentwicklung

    Die Luucy AG mit Sitz in Luzern wurde 2019 vom Architekten und Unternehmer Mark Imhof gegründet. Er selber bezeichnet sich als Visionär, der sich schon länger mit der komplexen Thematik der Innenentwicklung von Dörfern und Städten beschäftigt. Dabei fiel ihm auf, dass er mit den gängigen Methoden und Vorgehensweisen immer wieder an Grenzen stiess. So beschloss Imhof, eine Lösung zu entwickeln, welche die Kommunikation und die Kooperation zwischen allen Beteiligten stärkt und vereinfacht: «Luucy vereint als Basis relevante Daten für die Raum- und Immobilienentwicklung aller Gemeinden der Schweiz an einem zentralen Ort. Die Planungs-Plattform stellt zudem intelligente Werkzeuge für die Entwicklung bereit und unterstützt durch die verständliche 3D-Visualisierung den Austausch mit allen Stakeholdern», erklärt Mark Imhof, CEO der Luucy AG.

    Daten und Informationen aller Akteure liessen sich über die umfassende Plattform einfach finden, weiterentwickeln und zur Verfügung stellen. Um dies zu ermöglichen, wurde Luucy als digitaler Zwilling der gebauten Schweiz konstruiert. Imhof: «Die Topografie der Schweizer Landschaft mit allen bestehenden Gebäuden steht in 3D als Basis bereit. Dank der Web-Lösung muss für die Nutzung keine Software installiert werden. Erste Gebäudevolumen und Variantenstudien können direkt in Luucy modelliert und miteinander verglichen werden. Zusätzliche Apps von Drittanbietern, beispielsweise für die Berechnung der Investitionskosten, liefern wertvolle ergänzende Entscheidungsgrundlagen.»

    Die Daten der amtlichen Vermessung, Karten und der Zugang zu den Baugesetzen seien ebenfalls direkt über die Plattform abrufbar. «Luucy ermöglicht allen interessierten Drittanbietern die Anbindung zusätzlicher Lösungen und bietet so Raum für neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten», sagt Imhof. Die Lösung stosse in der Immobilienbranche auf grosses Interesse: «Alle relevanten Daten und Werkzeuge für die Raum- und Immobilienentwicklung an einem Ort online zur Verfügung zu haben, steigert die Effizienz erheblich», führt Imhof aus.

    Machbarkeitsstudien erheblich erleichtert
    Luucy ist nicht die einzige Plattform, die Daten in einem digitalen Zwilling zugänglich macht. «Die Spezialität unserer Lösung ist der Plattformgedanke. Wir erarbeiten nicht alles selbst – wir integrieren und arbeiten mit den Besten zusammen. Dadurch wächst die Plattform stetig», erläutert Imhof die Vorteile. Die interaktive Plattform unterscheide sich auch darüber hinaus von anderen Lösungen, denn sie fungiere als vermittelnder Brückenbauer zwischen den Behörden, die oft die Bedürfnisse der Privatwirtschaft zu wenig kennen, und der Privatwirtschaft, welche die übergeordneten Ziele der Raumentwicklung im Sinne eines nachhaltig und gesamtheitlich funktionierenden Organismus «Lebensraum» zu wenig berücksichtige.

    «Für das Erstellen einer Machbarkeitsstudie sind heute zum Beispiel viele Schritte in unterschiedlichen Systemen nötig. Die Analyse der gesetzlichen Grundlagen in den Baugesetzen der 2172 Gemeinden der Schweiz und deren Interpretation ist oft eine Herausforderung. Hier geht viel Zeit verloren», weiss Imhof. Luucy halte all diese Grundlagen in einem einzigen System bereit. Die Plattform würde vor allem Fachpersonen aus der Architektur oder Arealentwicklung nutzen. So können diese in wenigen Stunden aussagekräftige Bebauungsszenarien prüfen. «Auch Behörden und Raumplanungsbüros stellen mit unserer Lösung Ortsplanungsrevisionen und potenzielle räumliche Entwicklungen grossflächig dar. Investoren können unkompliziert erste Potenzialeinschätzungen von Grundstücken und Arealen selbständig vornehmen», erklärt Imhof.

    Derzeit am meisten nachgefragt seien das Modellieren eigener Gebäudevolumen sowie die schnelle Berechnung der entsprechenden Grobkosten. «Hierbei wird der gesamte Siedlungskontext berücksichtigt, und der Einfluss auf Nachbarsgebäude betreffend Schattenwurf und Aussicht kann schnell überprüft werden. Ausserdem wird Luucy gerne für digitale Wettbewerbe eingesetzt, bei denen die unterschiedlichen Projektideen einfach ausgewertet und miteinander verglichen werden», so Imhof.

    In 10 Jahren zur meistgenutzten Planungs- und Koordinationsplattform für die Raum- und Immobilienwirtschaft
    Der Hauptfokus der Luucy AG liege vorerst auf der Schweiz. «Aber es ist durchaus denkbar, dass die Lösung in den nächsten Jahren auch im DACH-Raum und Europa angeboten wird», sagt Imhof. Die Grundkosten für die Plattform betragen 3000 Franken pro Jahr. Damit können drei Administratoren beliebig viele Projekte anlegen, und unlimitierte Nutzer können in diesen Projekten arbeiten.

    In den kommenden Monaten will das Start-Up die Angebote laufend ausbauen: «In fünf Jahren wird Luucy so umfangreich sein, dass sämtliche raumrelevanten Daten und Funktionen über die Plattform abrufbar sein werden. Simulationen, beispielsweise zu Lärm, Mobilität und Klima, lassen sich darstellen»,
    sagt Imhof. Und er ist überzeugt: «In zehn Jahren wird unsere Lösung die Planungs- und Koordinationsplattform für die Raum- und Immobilienwirtschaft sein. Und auch für die Behörden wird mit Luucy die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft stark vereinfacht sein. Baugesuche können dann als 3D-Format publiziert werden.»

    In Ergänzung eines weiterentwickelten Geometerwesens soll Luucy dereinst dafür sorgen, dass allen Planern täglich ein aktueller digitaler Zwilling zur Verfügung steht. Die räumlichen Strategien und die damit verbundene Entwicklung der Infrastruktur der Städte und Gemeinden sollen abrufbar sein. Dabei sei die Lösung disruptiv und dürfte massgeblich daran beteiligt sein, komplizierte und weniger dynamische Prozesse der Bauwirtschaft abzulösen, wie Imhof ausführt.

    Mark Imhof, CEO Luucy.
  • Bereinigte Angebotsmieten steigen leicht

    Bereinigte Angebotsmieten steigen leicht

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im September gegenüber August schweizweit um 0,2 Prozent auf 115,7 Punkte zugelegt, erläutert homegate.ch in einer entsprechenden Mitteilung. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde ein Anstieg um 0,8 Prozent beobachtet. In den einzelnen Kantonen und Städten haben die Analysten des Index im Monatsvergleich unterschiedliche Entwicklungen beobachtet.

    In einigen Kantonen seien die Veränderungen gegenüber dem Vormonat stärker als üblich ausgefallen, heisst es in der Mitteilung. Den stärksten Anstieg der Angebotsmieten haben die Analysten dabei mit 3,69 Prozent in Graubünden beobachtet. Aber auch in Nidwalden und Uri stiegen die Angebotsmieten um hohe 1,69 beziehungsweise 1,38 Prozent. In den Kantonen Zug und Neuenburg fielen die Angebotsmieten dagegen um 1,25 beziehungsweise 1,21 Prozent niedriger als im August aus. Bei den Städten haben die Analysten mit Ausnahme von Lugano (+1,72 Prozent) eher geringe Veränderungen zum Vormonat registriert.

    „Der Umzugs-Monat September war nicht nur für Umziehende eine aktive Zeit, auch die Angebotsmieten widerspiegelten dies“, wird Fabian Korn von homegate.ch in der Mitteilung zitiert. „Es bleibt spannend, wie sich dies mit den fallenden Temperaturen entwickeln.“

    Bei der Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert, wird in der Mitteilung erläutert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich.

  • Mieten bleiben stabil

    Mieten bleiben stabil

    Die Mieten für in Inseraten ausgeschriebene Wohnungen sind im September gegenüber dem Vormonat um geringfügige 0,2 Prozent gefallen, erläutert ImmoScout24 in einer Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Offer Index. Er wird monatlich von der Immobilienplattform und dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI AG erstellt. Den aktuellen Erhebungen zufolge blieben die Mietpreise im September im Jahresvergleich unverändert.

    Innerhalb der Regionen haben die Analysten allerdings unterschiedliche Entwicklungen beobachtet. So legten die Mieten in der Zentralschweiz und in der Ostschweiz gegenüber dem August um 0,5 beziehungsweise 1,2 Prozent zu. In der Grossregion Zürich fielen die Mietpreise im September hingegen um 0,6 Prozent geringer als im Vormonat aus. In der Genferseeregion, im Mittelland, in der Nordwestschweiz und im Tessin seien die Mieten mit Steigerungen zwischen 0,2 und 0,3 Prozent hingegen „praktisch konstant“ geblieben, schreibt die Analysten.

    Sie gehen jedoch davon aus, dass dieser Zustand nicht lange anhalten wird. „Während sich die Angebotsmieten aktuell kaum bewegen, könnte es längerfristig durchaus wieder zu Erhöhungen kommen“, erläutert Martin Waeber, COO von Scout24, in der Mitteilung. „Grund dafür ist ein Rückgang der Wohnbautätigkeit und damit eine deutliche Verminderung des Angebots.“ In der Mitteilung weisen die Analysten zudem auf einen deutlichen Rückgang der leerstehenden Mietwohnungen im Jahresvergleich hin.

    Die Scout24-Gruppe gehört je zur Hälfte dem Versicherungskonzern Mobiliar und dem Medienkonzern Ringier. Neben der Immobilienplattform ImmoScout24 betreibt das Netzwerk von Online-Marktplätzen die Plattformen AutoScout24, FinanceScout24, MotoScout24, die Kleinanzeigenplattform Anibis sowie den Vermarkter Scout24 Advertising.

  • Löhne im Baugewerbe bleiben stabil

    Löhne im Baugewerbe bleiben stabil

    Trotz der die Bautätigkeit belastenden Pandemie sind die Löhne im Baugewerbe in diesem Jahr gegenüber 2020 stabil geblieben, informiert der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) in einer Mitteilung. Ihr zufolge zahlt das Bauhauptgewerbe weiterhin „die besten Handwerkerlöhne“. Dabei sei die Bezahlung von Baukadern mit der von Akademikern in der Industrie vergleichbar.

    Die aktuelle Entlohnung für Werkmeister und Poliere beträgt den Erhebungen des SBV zufolge derzeit monatlich rund 7800 Franken. Das übrige Baupersonal bringt es im Jahr im Schnitt auf 13 Monatsgehälter von je 5901 Franken. Dabei reicht die Spanne von 4921 Franken Monatslohn für einen Hilfsarbeiter ohne Abschluss und Berufserfahrung bis zu 6743 Franken im Monat für einen Vorarbeiter.

    Als zentral für die Steigerung des Einkommens am Bau macht der SBV die Bildung aus. Der Sprung von einer Lohnklasse in die nächste sei mit einem Plus von rund 500 Franken verbunden, erläutert der Verband. Wer vom Vorarbeiter zum Polier aufsteigt, verdient monatlich sogar rund 1000 Franken mehr. Lohnsteigerungen aufgrund von Arbeitsjahren fielen aufgrund der „hohen Mindestlöhne“ hingegen vergleichsweise gering aus.

    Rund ein Drittel des Baustellenpersonals werde in den nächsten zehn Jahren in den Ruhestand treten, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Dem dadurch verschärften Fachkräftemangel will der SBV durch „individuelle Lohnperspektiven auf der Basis von gezielten Aus- und Weiterbildungen“ begegnen. Dazu müsse jedoch das Lohnsystem von generellen Lohnerhöhungen auf leistungsbezogene, individuelle Anpassungen umgestellt werden, meint der Verband.

  • Was sagt newhome zur Fusion?

    Was sagt newhome zur Fusion?

    Wie läuft die Akquisition von neuen Aktionären?

    Wie allgemein bekannt ist, sind NNH Holding AG und die Next Property AG (NPAG) die Eigentümer. NPAG vereint die Interessen von über 500 Akteuren der Immobilienbranche und entscheidet selbst über den Ausbau ihrer Aktionärsbasis. Entsprechend ist die Akquisition (Aktionärsgewinnung) die Aufgabe der Next Property AG mit Geschäftsführer Mario Facchinetti. Bei newhome.ch werden die NPAG-Aktionäre als Geschäftskunden behandelt, die gewissen Vorzugskonditionen geniessen.

    Weshalb beteiligte sich newhome.ch nicht direkt an eMonitor? 

    Eine direkte Beteiligung ergibt keinen Sinn, da keine Fusionsabsicht besteht. newhome versteht sich als Knotenpunkt eines werdenden Ökosystems und nicht als Orchestrator oder Investor. Die an emonitor AG beteiligten Kantonalbanken haben die Absicht, eine enge Kooperation zwischen newhome und emonitor sicherzustellen und dadurch schrittweise das Ökosystem rund um Immobilien und Wohnen zu erweitern. Mit Blick auf diese Erweiterung wollen die drei Kantonalbanken (SGKB, GKB, LUKB) noch weitere Kantonalbanken für eine Beteiligung gewinnen und so dieses Engagement breiter abstützen.

    Der langjährige CEO verlässt das Portal, es entsteht der Eindruck, dass er nicht freiwillig gegangen ist (so fehlt auf der Homepage eine Mitteilung mit dem Dank des Verwaltungsrates)

    Jean-Pierre Valenghi verlässt newhome per Ende 2021. Der Verwaltungsrat hat seinem Wunsch entsprochen, sich ab August im Rahmen eines mehrmonatigen Sabbaticals seiner Familie widmen zu können. Offizielle bzw. zu seiner Nachfolge weiterführende Informationen werden zu gegebener Zeit durch newhome erfolgen. newhome wird weiterhin vom zweiten Co-CEO geführt.

    Wie will der neue Verwaltungsrat das Portal positionieren? 

    Die strategische Positionierung ist in Erarbeitung und noch nicht abgeschlossen. newhome wird hier zu gegebener Zeit informieren.

    Wie soll das Ökosystem rund um newhome.ch aussehen?

    newhome versteht sich als Knotenpunkt eines Ökosystems im Bereich Immobilien und Wohnen. Zukünftige strategische Allianzen und Kooperationen werden situativ in Absprache mit den newhome-Aktionären evaluiert.

    Was sagt newhome.ch zur Fusion? Soweit das Interview von Mitte August. In der Zwischenzeit veränderte sich die Situation fundamental. Ich wollte von Jan Werkmann wissen, ob er ein Statement zum Zusammenschluss der Marktplätze von Ringier und TX Group abgeben wolle. Auch interessierte mich, ob die Ankündigung sich auf die Strategie von newhome.ch hätte und ob sich allenfalls die Geschwindigkeit bei der Umsetzung von Massnahmen veränderte? Jan antwortete darauf: Wir geben kein Statement ab über das Joint Venture. Unsere strategische Ausrichtung wird überarbeitet, um der aktuellen Marktsituation noch besser gerecht zu werden.

    In alten Unterlagen habe ich die früher definierte Vision gefunden, dass mit newhome.ch innerhalb von 18 bis 24 Monaten der schweizweit dominierende Immobilienmarktplatz geschaffen werden solle. Die Datenhoheit solle bei den Eigentümern, Dienstleistern liegen. Mit dem Westschweizer Marktplatz immobilier.ch sollte kooperiert werden.

    Was wurde erreicht? newhome.ch ist weit entfernt vom Anspruch des dominierenden Marktplatzes. Die Kooperation mit immobilier.ch kam nicht zustande. Nach Marktaussagen sollen die Westschweizer Kantonalbanken sich aus dem Aktionariat von newhome.ch verabschiedet haben. Diese Information kann nicht verifiziert werden, da die Logos der Aktionäre auf newhome.ch nicht mehr gezeigt werden. Der bisherige Co-CEO wurde (noch) nicht als alleiniger Geschäftsleiter bestätigt. Was sagt newhome zur Fusion?

    „Finden statt suchen“

    In der Handelszeitung wird erwähnt, dass sich newhome.ch eine neue Strategie gegeben habe. Mindestens diese Aussage steht im Widerspruch mit der Informationen, die der Verwaltungsratspräsident in meinem Interview gegeben hat. Vor allem wolle newhome.ch laut Handelszeitung mit dem Satz punkten: Finden statt suchen. Damit wird suggeriert, dass auf newhome.ch die grösste Auswahl an Objekten herrscht. Dies ist definitiv nicht der Fall. Der Autor des Artikels in der Handelszeitung sieht den grössten Vorteil der Zusammenarbeit zwischen Immobilienmakler und Kantonalbanken darin, dass die Banken „wissen“, ob das Geld für einen Kauf (und weniger für eine Miete) vorhanden ist. So könnten die potenziellen Käufer „qualifiziert“ werden. Auch hier wird vorgegaukelt, dass nur die Kantonalbanken Hypotheken vergeben. Dem ist aber nicht so. Der Wettbewerb zwischen Banken und Versicherungen tobt und Vermittler wie Moneypark spielen eine immer grössere Rolle. Wir Eigentümer wollen alle das Gleiche: Einen möglichst tiefen Hypothekarzins.

    homegate.ch sorgt wieder für rote Köpfe

    homegate.ch hat eine neue Auszeichnung mit „homegate.ch Quality Partner“ geschaffen. Nach Aussagen von homegate.ch will das Portal die Qualität einer Immobilie (und damit eines Anbieters) nach einheitlichen Kriterien bewerten. Das Resultat soll transparent an die Kundinnen und Kunden von homegate.ch vermittelt werden. homegate.ch legt Wert darauf, dass das Siegel nicht gekauft werden kann. Vielmehr müssen im voraus bekannte Kriterien erfüllt werden.

    Auf Linkedin sorgt die Ankündigung für helle Aufregung. Gepaart mit dem Aufruf, sich nun geschlossen hinter newhome.ch zu scharen. Nun, in der allgemeinen Empörung über den Zusammenschluss der Marktplätze handelt homegate.ch sicher nicht klug. Vor allem scheinen sie vergessen zu haben, dass das Projekt „homeday“ damals Auslöser für Next Property war. Warum also ohne Not noch mehr Geschirr zerschlagen? Sind dies schon erste Anzeichen des kommenden Monopols?

    Was sagt newhome zur Fusion? Aktuell sind die Aussagen sehr vage. Warten wir halt auf die seit langem versprochenen Taten.

  • Smino nimmt 3,1 Millionen Franken ein

    Smino nimmt 3,1 Millionen Franken ein

    Smino hat eine Reihe von Investoren von seiner Plattform für die digitale Bauplanung (Building Information Modeling/BIM) überzeugt. Das Start-up aus der St.GallenBodenseeArea hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und 3,1 Millionen Franken eingenommen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    Bei smino handelt es sich um ein Angebot der BBC Systems AG. Die Plattform fungiert als Datendrehscheibe bei Bauprojekten. Diese Plattform soll nun weiterentwickelt werden. „Das smino Team hat uns und unsere Partner mit seiner vollumfänglichen Softwarelösung für das Bauprojektmanagement beeindruckt“, wird Manfred Heid in der Mitteilung zitiert, Managing Partner des Investors BitStone Capital. „Wir freuen uns sehr, das Team gemeinsam mit unseren Co-Investoren bei der Expansion in neue Märkte und der Weiterentwicklung zu einem digitalen Projektassistenten zu begleiten.“

    BitStone Capital hat die Finanzierungsrunde angeführt. Weitere Investoren sind EquityPitcher Ventures, Swiss Startup Capital, Session VC, Swiss Immo Lab, AXEPT Business Software AG und Conreal. „smino hat es geschafft ein rasches Wachstum zu generieren und zu einem Key-Player in der Baubranche zu werden“, heisst es von Guy Giuffredi von Swiss Startup Capital. „Nun steht die Expansion an und wir sind überzeugt, dass das hervorragend aufgestellte Team diese rasch und erfolgreich meistern wird.“

    Diese Expansion soll zuerst in der Schweiz und in Europa realisiert werden. Dabei will smino künftig auch auf Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz setzen, wie es von Mitgründer Sandor Balogh heisst. „Die Series A Runde ermöglicht es uns, die Marktführerschaft in der Schweiz auszubauen sowie international zu expandieren. Für den europäischen Raum wird eigens in Deutschland eine weitere Niederlassung gegründet.“

  • Steuerabzüge für Öko-Investitionen in Neubauten sollen schneller greifen

    Steuerabzüge für Öko-Investitionen in Neubauten sollen schneller greifen

    Derzeit gilt bei umweltfreundlichen Investitionen in Immobilien eine Karenzfrist. Erst fünf Jahre nach Erbauung der Liegenschaft sind solche Investitionen steuerlich abzugsfähig. Im vergangenen Dezember hat Ständerat Roberto Zanetti (SP/SO) eine Motion eingereicht, mit der die Verkürzung dieses Karenzfrist gefordert wird.

    Angesichts hoher Erstellungskosten seien die finanziellen Grenzen besonders jüngerer Bauherrschaften für ökologische Massnahmen beim Neubau nachvollziehbar, schreibt Zanetti in seiner Motion. Stelle sich nach Fertigstellung des Baus heraus, „dass entsprechende ökologisch erwünschte Zusatzinvestitionen finanziell tragbar wären“, werde sich die Eigentümerschaft angesichts der fünfjährigen Karenzfrist jedoch „hüten, diese Investitionen unverzüglich an die Hand zu nehmen“. Dies sei „aus ökologischer Sicht bedauerlich“, meint Zanetti.

    Die vom SP-Ständerat geforderte Verkürzung der Karenzzeit kann nun aufgegleist werden. Nach Unterstützung durch den Bundesrat und der Annahme der Motion vom Ständerat habe jetzt auch der Nationalrat den Vorstoss „diskussionslos angenommen“, informieren die Parlamentsdienste in einer Mitteilung. Nun ist der Bundesrat am Zug. Er muss die rechtlichen Grundlagen für die Verkürzung der Karenzfrist schaffen. Zudem sollen dabei bisher unterschiedliche Handhabungen zwischen den Kantonen harmonisiert werden.

  • Megura gibt Birchmeier Gruppe neuen Auftritt

    Megura gibt Birchmeier Gruppe neuen Auftritt

    Die Badener Kommunikations- und Werbeagentur Megura hat die öffentliche Präsentation der Birchmeier Gruppe überarbeitet. Der neue Auftritt unter dem Motto Birchmeier begeistert soll die Entwicklung des Unternehmens von der kleinen 1940 gegründeten Baufirma zu der heutigen grossen Gruppe mit über 600 Mitarbeitenden deutlich machen, heisst es in einer Medienmitteilung. Die aktuelle Leistungspalette umfasse mehr als reine Bauleistungen. Birchmeier habe sich vom reinen Bauunternehmen zum breit aufgestellten Spezialisten innerhalb der Bauwelt weiterentwickelt.

    Diese Entwicklung solle auch in der Erscheinung der Marke sicht- und spürbar gemacht werden, heisst es in der Mitteilung. Logo, Design, Fotostil, Bildsprache, Tonalität sowie Informationsarchitektur und Nutzererfahrung auf der Internetseite seien eher bodenständig gewesen. Megura habe im sogenannten Refresh der Marke ein ikonisches B im Logo eingeführt, das die Positionierung Birchmeier begeistert darstelle. Die neue Seite besteche durch ein leichtes und reduziertes Design, direkte und einfache Tonalität sowie eine authentische Bildwelt.

    Die Birchmeier Gruppe stellt sich auf der neugestalteten Seite vor als Generalunternehmer, der die komplette Verantwortung für die schlüsselfertige Realisierung eines Bauprojekts übernehme. Architekten und Fachplaner seien im Leistungsauftrag integriert. Der Kunde habe damit nur einen Ansprechpartner.

  • Kollabo gewinnt weitere Investoren

    Kollabo gewinnt weitere Investoren

    Kollabo hat bei einer Seed-Finanzierungsrunde insgesamt 2,4 Millionen Franken eingeworben, informiert das Zürcher Jungunternehmen in einer Mitteilung auf startupticker.ch. Neben dem bereits bestehenden Lead-Investor Wingman Ventures habe Kollabo dabei auch PropTech1 Ventures aus Berlin sowie weitere namhafte Business Angels als Investoren gewinnen können, heisst es dort weiter. Namentlich werden in der Mitteilung Roland Brack, Christian Wenger und Stéphane Pictet genannt.

    Kollabo will die eingespielten Mittel für den Ausbau der unternehmenseigenen Stellenplattform für Temporärarbeiten in der Baubranche verwenden. Handwerker können bei Kollabo ein eigenes Profil erstellen und sich ihr Fachwissen in einem Bewertungssystem attestieren lassen. Ziel des Jungunternehmens ist es, „in der DACH Region zum dominanten digitalen Ökosystem für qualifizierte Handwerker“ zu werden,  erklärt Kollabo in einem Eintrag auf LinkedIn.

    „Es ist kein Geheimnis, dass der Fachkräftemangel der entscheidende Flaschenhals bei der fristgemässen Fertigstellung von Bauprojekten ist“, lässt sich Anja Rath in der Mitteilung auf startupticker.ch zitieren. Die geschäftsführende Teilhaberin von PropTech1 Ventures sieht in Kollabo „die passende Lösung für dieses Problem“. Zudem weist Rath auf die jährlich um das Dreifache wachsenden Umsätze von Kollabo hin. „Kollabos Vision, zukünftig auch weiterführende Produkte anzubieten, wie die Möglichkeit für Handwerker, Unterkünfte oder Versicherungen für einzelne Aufträge zu buchen, eröffnet zudem die Chance auf weitere Synergien und Wachstumspotenziale“, meint die Managerin des neuen Lead-Investors des Jungunternehmens.

  • Westhive plant neuen Standort am Bahnhof Stettbach

    Westhive plant neuen Standort am Bahnhof Stettbach

    Westhive will ein neues Gemeinschaftsbüro in Stettbach Mitte, direkt neben dem S-Bahnhof Stettbach, eröffnen, wie es in einer Mitteilung auf LinkedIn bekanntgibt. Bereits im ersten Quartal 2022 sollen dort mehr als 120 Arbeitsplätze angeboten werden. Für Konferenzen und Seminare soll es sechs Sitzungszimmer geben. Die Infrastruktur soll auch ein Restaurant und einen Fitnessraum umfassen.

    Stettbach Mitte sei unter anderem dank seiner „verkehrstechnisch guten Lage“ interessant für Westhive. So wird der neue Bürostandort eine direkte Anbindung an den öffentlichen Verkehr sowie Anschluss an die Autobahn A1 haben. „Dadurch ergibt sich ein grosses Einzugsgebiet, welches vom Glatttal über Zürich Oberland bis nach Winterthur reicht“, heisst es in einer Mitteilung von Stettbach Mitte zum Zuzug.

    Weshtive wurde 2017 gegründet und hat 2018 seinen ersten Coworking-Standort in Zürich eröffnet. Mittlerweile bietet das Unternehmen Büros und Arbeitsplätze mit kompletter Service-Infrastruktur an fünf Standorten an. Weitere Standorte sind in Planung.

  • Locatee nimmt 7,1 Millionen Euro ein

    Locatee nimmt 7,1 Millionen Euro ein

    Locatee konnte sich in einer Finanzierungsrunde frisches Kapital in der Höhe von 7,1 Millionen Euro sichern, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Investiert haben Risikokapitalgeber wie SmartFin, Verve Ventures, FYRFLY Venture Partners, Tomahawk VC, Swiss Immo Lab und die Zürcher Kantonalbank.

    Das Zürcher Start-up hat eine Software entwickelt, mit der sich die Flächennutzung von Bürogebäuden optimieren lässt. Die nötigen Daten für die Auslastung bezieht die Software aus bestehenden IT-Infrastrukturen, Bewegungssensoren oder WLAN-Netzwerken.

    Die Lösung soll Immobilienverantwortlichen in Grossunternehmen helfen, faktenbasierte Entscheidungen über ihre Bürogebäude zu treffen. Auch Mitarbeitende können von der Software profitieren. So wird ihnen beispielsweise angezeigt, wo noch freie Arbeitstische zu finden sind.

    Locatee geht davon aus, dass das Marktvolumen für Belegungsanalysen bis 2025 auf mehr als 5 Milliarden Dollar anwachsen wird. Dies hänge auch mit dem Wandel der Rolle von Büros zusammen, den die COVID-19-Pandemie deutlich beschleunigt habe.

  • Bauunternehmen W. Schmid AG heisst neu WSG

    Bauunternehmen W. Schmid AG heisst neu WSG

    Das Bauunternehmen W. Schmid AG hat ein Rebranding vorgenommen. Die 1966 durch Walter Schmid in Glattbrugg gegründete Firma tritt neu als WSG auf. Laut Mitteilung auf LinkedIn wird dies bei dem inhabergeführten KMU als Meilenstein gesehen. Aufgrund des dynamischen Wandels durch die Digitalisierung habe man bereits Geschäftsmodell, Kompetenzen und Firmenkultur angepasst. Nun folge das passende moderne Kleid dazu, heisst es in der Mitteilung. Das grosszügig gestaltete neue Logo in hellgrüner Schrift trägt neben dem neuen Firmenzeichen WSG den Zusatz „Sehen, was sein wird.“ Damit solle der „frische Wind“ im Traditionsunternehmen signalisiert werden, heisst es auf LinkedIn.

    Auf der Internetseite des Unternehmens wird die Entwicklung vom ursprünglichen Bauunternehmen zur heutigen WSG beschrieben. Das Unternehmen sei in der Deutschschweiz tätig, mit drei Büros in Glattbrugg, Zug und Basel und beschäftige rund 70 Mitarbeiter. WSG sei als innovativer Immobilienentwickler aktiv und zeichne verantwortlich für die Erstellung von mittlerweile mehr als 10’000 Wohnungen in den vergangenen 55 Jahren.

    Als Bauunternehmen direkt am Flughafen habe die Flughafenregion um Kloten die Aufträge und die Kunden der W. Schmid AG geprägt. Als Stammkunden werden die Swissair und die Hotelketten mit ihren Airport-Hotels genannt. Auch habe das Unternehmen schon früh auf Nachhaltigkeit geachtet. Schon 1988 sei die erste Solarfassade erstellt und 1998 das erste Mehrfamilienhaus mit Minergie-Zertifikat fertiggestellt worden. 2016 sei das weltweit erste energieautarke Mehrfamilienhaus von der W. Schmid AG gebaut worden.

  • Forster und ConReal Swiss spannen zusammen

    Forster und ConReal Swiss spannen zusammen

    Forster geht eine strategische Partnerschaft mit dem Technologie-Start-up ConReal Swiss AG ein. Der Küchenbauer steigt dafür über seine Investmentgesellschaft e-comm Beteiligungen AG mit Sitz in Baar in das Jungunternehmen zur Digitalisierung der Bau- und Immobilienbranche aus Winterthur ein, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Investitionssumme geben die Unternehmen darin nicht bekannt.

    Die Zusammenarbeit werde sich am Anfang auf Haushaltsgeräte konzentrieren. Bestehenden Partnern aus dem Handwerk sollen neue Leistungen angeboten werden. Ausserdem unterstütze die Partnerschaft die „laufende Weiterentwicklung des digitalen Marktplatzes“ für Innenausbau.

    „Mit dieser Partnerschaft gelingt es uns, die Kompetenzen und Marktkenntnisse von Forster mit den Digitalisierungs-Fähigkeiten von ConReal zu kombinieren, um gemeinsam sowohl für Handwerker als auch den Endkonsumenten ein besseres Angebot und ein einmaliges Einkaufserlebnis zu schaffen”, wird Joachim Wallishauser, Geschäftsführer der e-comm, in der Medienmitteilung zitiert.

  • Kleinere Mietwohnungen sparen Ressourcen

    Kleinere Mietwohnungen sparen Ressourcen

    Drei Wissenschaftlerinnen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben laut einer Medienmitteilung herauszufinden versucht, was hinter dem immer weiter steigenden Platzbedarf von Mietenden steckt. Hintergrund ist, das der Wohnungsbau nicht nur in der Schweiz der zweitgrösste Verursacher von Energieverbrauch und CO2-Emissionen ist, gleich nach dem Verkehr.

    Die Forscherinnen des Laboratory on Human-Environment Relations in Urban Systems (HERUS) der EPFL haben deshalb eine Umfrage unter Mietenden lanciert. In der Schweiz machen sie 60 Prozent der Wohnungsbelegung aus. Die Antworten von 968 Mietenden ergaben unter anderem, dass 40 Prozent von ihnen in eine grössere Wohnung gezogen sind, obwohl sich ihre Haushaltsgrösse verringert hatte. Nur 25 Prozent wären unter denselben Umständen zu einer Verkleinerung bereit.

    Die Forscherinnen fassten folgende Haupthindernisse für eine Verkleinerung zusammen: der grosse Wohnraum dient als Statussymbol, die Verbundenheit mit der aktuellen Wohnung und der Nachbarschaft sowie die Furcht vor Einbussen bei der Privatsphäre.

    Sie schlagen mehrere Lösungen vor: finanzielle Anreize für einen Umzug und ein ausreichendes Angebot an kleinen Wohnungen in Stadtzentren. Ausserdem sollten im selben Gebäude Wohnungen unterschiedlicher Grösse vorhanden sein, damit Mietende umziehen können, ohne den Kontakt zu Freunden und Nachbarn zu verlieren.

    Ausserdem empfehlen sie, Mietenden, die sich verkleinern wollen, Vorrang vor anderen potenziellen Mietenden einzuräumen. Zudem sollte der gängige Ansatz in Bezug auf die Privatsphäre im gesamten Gebäude überdacht werden, so Anna Pagani vom HERUS, etwa „durch die Bereitstellung von Werkstätten und Musikräumen, die von den Mietenden genutzt werden können“.

  • Grossfusion von Homegate, Ricardo, anibis.ch und Scout24

    Grossfusion von Homegate, Ricardo, anibis.ch und Scout24

    Mit dem Zusammenschluss der Marktplätze, entsteht bei den Rubriken Immobilien, Auto und Kleinanzeigen ein Monopol. Für die Konkurrenz wird es eng, sehr eng.

    Die TX Group, der Ringier Verlag sowie die Versicherungsgesellschaft Mobiliar und General Atlantic, welche die Gruppe mit seiner internationalen Expertise im Bereich der digitalen Marktplätze unterstützt, gehen ein Web-Joint-Venture ein.

    Im Bereich Immobilien geht es um viel. Denn homegate.ch besitzen die Marktplätze home.ch, alle-immobilien.ch, immostreet.ch und neu acheter-louer.ch. Zum Netzwerk von immoscout24.ch zählen comparis.ch, HEV Schweiz, zentralhome.ch, NZZdomizil.ch, osthome.ch und viele mehr. Sicher wird das Angebot auch auf den Zeitungsportalen von diversen nationalen Zeitungen und platziert. So schafft man ein kompetitives Schweizer Marktplatz-Angebot und kann Vorreiter im Schweizer Markt agieren. Wie eine Sprecherin von TX bekannt gab, bleiben sämtliche 1000 Arbeitsplätze bestehen.

    Die TX-Group hält fortan 31 Prozent der Aktien, Ringier und Mobiliar je 29,5, die General Atlantic 10 Prozent. Die vier Aktionäre verfügen über jeweils 25 Prozent der Stimmrechte und verfolgen mittelfristig das Ziel eines Börsengangs.

    CEO soll Scout24-CEO Gilles Despas werden, der Verwaltungsrat soll sich aus Mobiliar-Chef Michèle Rodoni, Pietro Suppino, Mark Walder sowie Jörn Nikolay zusammensetzen.

  • 7. Immobilien-Summit in der Samsung Hall

    7. Immobilien-Summit in der Samsung Hall

    Zu Beginn gab FRZ-Präsident André Ingold einen Überblick zur Organisation. Das Netzwerk wächst weiter: Mittlerweile sind 730 Members Teil der FRZ Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung.

    Ingold gab ebenso eine Übersicht zu den grössten Entwicklungsprojekten. Es wird prognostiziert, dass die Flughafenregion bis ins Jahr 2030 um 20 Prozent sowohl hinsichtlich Bevölkerung als auch Arbeitsplätze wächst. Speziell erwähnt er den Innovationspark Dübendorf, welche die Standortattraktivität erheblich erhöhen soll. Dasselbe gilt für das Digital Health Center Bülach. 

    Für Small Talk und informellen Gesprächen gab es etliche Gelegenheiten in den grosszügigen Räumlichkeiten. Die 320 gezielten Gespräche «meet & match» mit Internetunterstützung wurden aktiv genutzt.

    Claudio Saputelli, UBS Switzerland AG meinte, er sehe keine Trendwende auf dem Immobilienmarkt. Im Referat mit dem Titel: «Home Office zum Game-Changer im Immobilienmarkt?» Der Aufwärtstrend der Preise auf dem Wohnungsmarkt gehe weiter und der Büromarkt bleibe weiterhin unter Druck. Im Übrigen sei Home-Office bereits vor 50 Jahren zu einem Megatrend erkoren worden, damals unter dem Begriff „Teleworking“.

    Patrick Eberhard, Eberhard Unternehmungen, plädierte im Referat «Auf ins zirkuläre Zeitalter» für die Nachhaltigkeit.Ein wichtiges Element dabei ist das Recycling mit Hilfe von Robotern.

    Marloes Fischer, Madaster Services AG, CEO Madaster Schweiz – «Madaster – Materialien eine Identität geben», sieht ein erhebliches Sparpotenzial, wenn die im Bau eingesetzten Materialien inventarisiert werden.

    Marc Walder, CEO Ringier AG & Founder digitalswitzerland, sprach über die Digitalisierung als Chance für Wirtschaft und Gesellschaft. Das 1833 gegründete Medienunternehmen hat 2007 entschieden, sich zu einem digitalen Unternehmen zu wandeln. Inzwischen hätte Ringier über zwei Milliarden Franken in die digitale Transformation investiert und den digitalen Betriebsgewinn von 0 auf 65 Prozent hochgeschraubt. Zu seinen Maximen gehört: Sich ständig weiter verbessern, langfristige denken und mit klarem Fokus.

    «Creativity is the new currency – Startup and Corporate/ SME Collaboration». So hiess der Titel von Eva Wimmers, CEO ISS Facility Services Deutschland. Sie wies auf die unterschiedlichen Perspektiven von Startup und etablierten Unternehmen hin. Das Umfeld brachte sie auf den Nenner VUCA: Volatility, Uncertainty, Complexity and Ambiguity. Anders Indset, Wirtschaftsphilosoph, sprach über das «Das infizierte Denken – Warum wir uns von unseren alten Selbstverständlichkeiten befreien müssen». Mit bemerkenswerten Gedanken verblüffte er die Gäste: Irr Dich glücklich. Wir brauchen Chaos und Ordnung. Die Kunst unrecht zu haben. Wir sollten neue Geschichten erzählen. Wer interessiert ist, wird interessant.

  • Fundamenta Real Estate wächst zweistellig

    Fundamenta Real Estate wächst zweistellig

    Einer Mitteilung der Fundamenta Real Estate AG zufolge hat die Zuger Immobiliengesellschaft im ersten Semester 2021 Nettomieterträge in Gesamthöhe von 17,9 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 10,6 Prozent. Als Wachstumstreiber werden in der Mitteilung die Fertigstellung von Projekten und der Ankauf neuer Liegenschaften genannt. Zudem hatte das Unternehmen seine Leerstandsquote im Jahresvergleich um 0,8 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent senken können.

    Als Reingewinn wurden im Berichtssemester 12,0 Millionen Franken ausgewiesen, das sind 36,7 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2020. „Das kräftige Gewinnwachstum“ gehe vorwiegend auf die gute operative Entwicklung und einen Neubewertungserfolg von 5,3 Millionen Franken zurück, schreibt Fundamenta Real Estate. Das Unternehmen weist zudem auf eine „unterproportionale Erhöhung des Betriebsaufwandes“ hin.

    Der Bilanzwert des Immobilienportfolios  von Fundamenta Real Estate hat zum Stichtag am 30. Juni 2021 erstmals die Milliardengrenze überschritten. Im Vergleich zum Ende 2020 legte der Wert von 991,9 Millionen auf gut 1,06 Milliarden Franken zu. Dabei hatte das Unternehmen im Berichtssemester drei Liegenschaften erworben und zwei Projekte nach Fertigstellung in den Bestand überführt. Zum Stichtag wies das Portfolio insgesamt 66 Bestandsliegenschaften und zwei Entwicklungsprojekte auf. Im Juli hat Fundamenta Real Estate eine weitere Wohnliegenschaft mit 13 Wohneinheiten in Richterswil ZH erstanden.

  • BKW Building Solutions stärkt sich mit Übernahmen

    BKW Building Solutions stärkt sich mit Übernahmen

    Die BKW Building Solutions AG kauft die Firmen Aerovent Crissier SA und die Aerovent Service SA. Mit der Übernahme baut das Tochterunternehmen der BKW-Gruppe seine Kompetenzen in den Bereichen Lüftung, Klima und Service in der Westschweiz aus, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Die Firma Aerovent Crissier SA ist in Crissier VD ansässig. Die Aerovent Service SA hat ihren Sitz in Villars-Ste-Croix VD. Mit ihren rund 40 Mitarbeitenden sind sie in den Bereichen Gebäude- und Haustechnik tätig. Der Inhaber beider Firmen, José del Castillo, sowie Mitinhaber und Co-Geschäftsleiter Pascal Baudois bleiben den Unternehmen erhalten.

    „Durch ihr umfassendes Know-how von Haustechnik-Lösungen für kleinere Umbauten bis hin zu grossen Verwaltungs-, Industrie-, Gewerbe- und Schulkomplexen, verfügen die beiden Unternehmen über ein grosses Potenzial zur Weiterentwicklung – besonders im Service-Bereich“, heisst es in der Medienmitteilung.

    BKW Building Solutions ist neben Engineering und Infra Services eine von drei Dienstleistungsgruppen des Energiedienstleistungsunternehmens BKW. BKW Building Solutions bietet landesweit Dienstleistungen in den Bereichen Gebäudetechnik, Automation und IT an.

  • Geschäftsführer Audergon verlässt arv Baustoffrecycling

    Geschäftsführer Audergon verlässt arv Baustoffrecycling

    Nach fünf Jahren an der Spitze der Geschäftsführung des Verbandes arv Baustoffrecycling Schweiz scheidet Laurent Audergon aus. Er wolle sich einer neuen beruflichen Herausforderung stellen, heisst es in einem Schreiben von Verbandspräsident Adrian Amstutz und der beiden Vizepräsidenten Stefan Eberhard und Laurent Steidle an alle Mitglieder und Partner des Verbandes arv Baustoffrecycling Schweiz.

    Der Vorstand habe sich mit Audergon auf ein sofortiges Arbeitsende geeinigt. Der ausscheidende Geschäftsführer steht dem arv jedoch für eine geordnete Übergabe zur Verfügung, heisst es in dem Schreiben. Der Verband suche deshalb einen neuen Geschäftsführer oder eine neue Geschäftsführerin.

    In der Zwischenzeit werde der stellvertretende Geschäftsführer Gregor Schguanin die Geschäftsführung des Verbandes mit Unterstützung des Vorstandes übernehmen. Er verfüge über ein breites und langjähriges Fachwissen in den Bereichen Inspektorat und Umweltschutz sowie über fundierte Erfahrungen in der Projekt- und Teamführung. Schguanin hat an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) Kulturtechnik und Vermessung studiert und ist Diplomingenieur sowie zertifizierter Berater für Organisationsentwicklung.

    Audergon ist Diplomchemiker und Bauingenieur ETH. In seinen fünf Jahren als Geschäftsführer habe er die Neupositionierung und stetige Weiterentwicklung des arv massgeblich geprägt, stellen die Präsidenten in ihrem Schreiben fest. Er habe den Verband mit grossem Engagement geführt.

    Der Verband arv Baustoffrecycling Schweiz hat seinen Sitz in Schlieren.

  • Gebirgskantone bestehen auf Eigenmietwert

    Gebirgskantone bestehen auf Eigenmietwert

    Die Regierungskonferenz der Gebirgskantone Uri, Obwalden, Nidwalden, Glarus, Appenzell Innerrhoden, Graubünden, Tessin und Wallis (RKGK) spricht sich gegen die vom Bundesrat geplante Abschaffung des Eigenmietwerts auch für Zweitwohnungen aus. Sie hätte einen Einnahmeausfall von rund 200 Millionen Franken jährlich zur Folge, erläutert die RKGK in einer Mitteilung. Gegen die geplante Abschaffung des Eigenmietwerts bei Hauptwohnungen hat die RKGK dagegen keine Einwände.

    Die Gebirgskantone seien bereits durch das Zweitwohnungsgesetz von einschneidenden wirtschaftlichen Auswirkungen getroffen, schreibt die RKGK weiter. Hier sehen die Gebirgskantone im Gegensatz zum Bundesrat weiteren Handlungsbedarf. Konkret sollen Bestimmungen geändert werden, „deren Anwendung zu objektiv stossenden Ergebnissen führen oder ungenügenden Spielraum für innovative Lösungen belassen“.

    Auch bei der vom Bundesrat verabschiedeten Botschaft zur Stromversorgung mit erneuerbaren Energien fordert die RKGK Nachbesserungen. Unter anderem wollen die Gebirgskantone das geltende Wasserzinsmaximum verlängert haben. Bei durch die Klimapolitik steigenden Strompreisen seien die Elektrizitätsgesellschaften auch weiterhin „problemlos in der Lage, den heutigen Wasserzins zu bezahlen“, argumentiert die RKGK.

    Des Weiteren kritisiert die RKGK das Vorgehen beim Postorganisationsgesetz: Hier sei der Bundesrat mit einer Botschaft vorgeprescht, ohne die Ergebnisse einer von ihm selbst eingerichteten Expertenkommission abzuwarten. Die zuständige Kommission im Ständerat hat ihre Beratungen jedoch bis zur Vorlage der Ergebnisse vertagt. „Vor diesem Hintergrund ist es auch in keiner Weise tolerierbar, wenn die Post ihre Dienstleistungen bereits im Vorfeld der politischen Diskussion laufend weiter abbaut“, meint die RKGK.

  • Betterhomes Schweiz zählt über 22’000 Vermittlungen

    Betterhomes Schweiz zählt über 22’000 Vermittlungen

    In den ersten zehn Jahren seines Bestehens bis 2016 hat Betterhomes Schweiz 10’000 Immobilien vermittelt. Nun habe das in der Schweiz, Deutschand und Österreich aktive Maklerunternehmen aus Zürich die Marke von 22’000 Vermittlungen in der Schweiz geknackt, informiert Betterhomes in einer Mitteilung. Damit sei die Zahl der Vermittlungen innerhalb von fünf Jahren mehr als verdoppelt worden.

    Das Unternehmen führt diesen Erfolg auf sein hybrides Geschäftsmodell zurück. „Bei der Vermittlung von Immobilien setzen wir von Betterhomes seit Gründung als Vorreiter auf eine Verbindung von modernster Technologie und lokaler Expertise“, wird CEO Cyrill Lanz in der Mitteilung zitiert. Konkret setzt das Unternehmen eine selbst entwickelte Software und eine Interessendatenbank sowie den Zugriff auf alle relevante Immobilienportale ein. Ergänzt wird dies durch ein Netzwerk aus lokalen Maklerfirmen.

    Zudem wird bei Betterhomes kein Fixpreis, sondern eine Erfolgprovision verrechnet. In Fixpreis-Modellen seien oftmals versteckte Kosten enthalten, erläutert Lanz. „Oft sind zum Beispiel Besichtigungen in diesen Fixpreisen nicht mit einberechnet und müssen separat beglichen werden.“ Darüber hinaus weist der Unternehmenschef auf die Funktion von Technologie als unterstützendes Element hin. Im Zentrum der Immobilienvermittlung von Betterhomes stünde weiterhin „der Faktor Mensch beziehungsweise die Vertriebskompetenz“.

  • Swiss Prime Site blickt auf erfolgreiches Halbjahr zurück

    Swiss Prime Site blickt auf erfolgreiches Halbjahr zurück

    Einer Mitteilung von Swiss Prime Site zufolge hat die Oltner Immobiliengesellschaft im ersten Halbjahr 2021 Erträge in Gesamthöhe von 362,8 Millionen Franken erwirtschaftet. Um den im Februar letzten Jahres abgeschlossenen Verkauf der Tochterfirma Tertianum bereinigt, entspricht dies einem Wachstum um 6,3 Prozent, erläutert Swiss Prime Site. Zum „erfreulichen Wachstum“ hätten alle Geschäftsbereiche der Immobiliengesellschaft beigetragen.

    Im Kernsegment Immobilien habe die Pandemie zu einem Minderertrag von 5,5 Millionen Franken geführt, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die um Tertianum-Effekte bereinigten Mieterlöse konnten hingegen um 2,2 Prozent auf 213,4 Millionen Franken gesteigert werden. Der Ertrag in der Anlageverwaltung für Dritte legte um 56 Prozent auf 7,5 Millionen Franken zu.

    Als Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen wies Swiss Prime Site im Berichtshalbjahr 355,6 Millionen Franken aus. Unter Ausklammerung von Neubewertungen und der Tertianum-Effekte sei das Ergebnis um 36,6 Prozent auf 211,0 Millionen Franken gestiegen, schreibt das Unternehmen. Die EBIT-Marge legte im Jahresvergleich von 45,3 Prozent auf 58,2 Prozent zu. Als Reingewinn wurden 257,1 Millionen Franken verbucht, gegenüber 269,7 Millionen Franken im ersten Semester 2020. Ohne den Verkaufserlös für Tertianum hätte der Gewinn im Vorjahressemester allerdings nur 64,4 Millionen Franken betragen.

    Für das gesamte laufende Jahr geht Swiss Prime Site von einem Anstieg des Mietertrags und der Erträge im Bereich Dienstleistungen aus. Bei den Dienstleistungen strebt das Unternehmen zudem eine Verbesserung der Margen an.

  • Bundesrat plädiert für Abschaffung des Eigenmietwerts

    Bundesrat plädiert für Abschaffung des Eigenmietwerts

    Der Bundesrat spricht sich für eine Abschaffung des Eigenmietwerts aus. Er empfiehlt dem Parlament, auf eine entsprechende Vorlage der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) einzugehen, informiert der Bundesrat in einer Mitteilung. Gleichzeitig tritt der Bundesrat allerdings für drei Änderungen der Vorlage ein.

    Laut Ständeratskommission soll der Eigenmietwert lediglich für am Wohnsitz selbstgenutztes Wohneigentum abgeschafft werden. Im Gegenzug sollen Aufwendungen und insbesondere Hypothekenzinsen für Liegenschaften nicht mehr von der Steuer absetzbar sein.

    Der Bundesrat will dagegen auch den Eigenmietwert auf Zweitliegenschaften abschaffen. Aufwendungen und Schuldzinsen sollten weiterhin von der Steuer absetzbar sein, wenn sie für Liegenschaften aufgewendet werden, die zur Einkommenserzielung genutzt werden, beispielsweise durch Vermietung. Zudem schlägt der Bundesrat vor, die steuerliche Förderung energetischer Sanierungen bis 2050 beizubehalten. In der Vorlage ist diese an das vom Stimmvolk abgelehnte CO2-Gesetz gekoppelt.

    Der Hauseigentümerverband Schweiz (HEV) schliesst sich zwei der drei Forderungen des Bundesrats an. Er sei „hocherfreut“, dass der Bundesrat „den dringlichen Handelsbedarf zur Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung bestätigt“, schreibt der Dachverband der Wohneigentümer und Vermieter in einer Mitteilung. Wie der Bundesrat spricht sich auch der HEV für eine teilweise Beibehaltung des Schuldzinsabzugs und die Koppelung der Förderung energetischer Sanierung an das Klimaziel 2050 aus. Die Abschaffung des Eigenmietwerts von Zweitliegenschaften sei jedoch bereits in der Vergangenheit auf starke Ablehnung der „Tourismuskantone“ gestossen, schreibt der HEV.

  • Sika verkauft Europa-Geschäft für industrielle Beschichtungen

    Sika verkauft Europa-Geschäft für industrielle Beschichtungen

    Sika hat laut einer Medienmitteilung die strategische Entscheidung getroffen, ihr europäisches Geschäft für Industriebeschichtungen mit Sitz im deutschen Vaihingen bei Stuttgart abzustossen. Käuferin ist die amerikanische Sherwin-Williams Company, weltweit führende Anbieterin von industriellen Farben und Beschichtungen. Hingegen biete dieses Geschäft Sika auf Konzernebene „wenig Synergiepotenzial“. Die Sparte sei daher „ein Nischengeschäft innerhalb der Sika Gruppe“.

    Das Portfolio umfasse Korrosions- und Brandschutzbeschichtungen, die hauptsächlich in Deutschland, der Schweiz, Polen und Österreich vertrieben werden. Damit biete sich Sherwin-Williams, zu deren Kernkompetenzen Industriebeschichtungen zählen, „eine wichtige strategische Chance zur Förderung des Wachstums und zum Ausbau seiner Marktstellung in Europa“.

    Sika sei es „sehr wichtig“ gewesen, „einen geeigneten strategischen Eigentümer zu finden, der auch in Zukunft in die Weiterentwicklung der Produkte und die Weiterbildung der Mitarbeitenden investiert“, wird Regionalmanager EMEA, Ivo Schädler, in der Mitteilung zitiert. „Innerhalb dieser Organisation bieten sich dem Geschäftsbereich Industrial Coatings und seinen Mitarbeitenden die idealen Voraussetzungen, um ihr volles Potenzial zu entfalten.“

  • Valuu erweitert auf Privatkredite

    Valuu erweitert auf Privatkredite

    Valuu bietet ab sofort auch digitale Vergleichsmöglichkeiten für Privatkredite an, informiert die Eignerin der Vergleichsplattform, PostFinance,  in einer Mitteilung. Der entsprechende Prozess sei gemeinsam mit Kunden und Kundinnen und den Kreditgebenden entwickelt worden, heisst es dort weiter. Prüfung und Kreditvergabe werden anfänglich von Migros Bank, BANK-now, Cembra Money Bank, eny Finance und good finance verantwortet.

    „Als Vorreiterin im Schweizer Markt bietet Valuu ihren Kundinnen und Kunden einen unabhängigen Direktvergleich für Privatkredite“, wird Thomas Jakob, Chief Business Unit Officer Platform Business bei PostFinance, in der Mitteilung zitiert. „Wie bereits aus dem Hypothekargeschäft bekannt, können Kundinnen und Kunden individuelle Angebote transparent vergleichen und anschliessend direkt online beantragen – und damit Zeit und Geld sparen.“

    PostFinance werde Valuu auch in Zukunft weiter optimieren und neue Kreditgeber für Hypotheken und Privatkredite einbinden, heisst es in der Mitteilung. Langfristig verfolgt das Unternehmen das Ziel, Valuu „zur führenden Schweizer Vergleichs- und Abschlussplattform in den Bereichen Finanzieren, Versichern und Vorsorgen“ zu entwickeln.

  • Implenia schreibt wieder schwarze Zahlen

    Implenia schreibt wieder schwarze Zahlen

    Einer Mitteilung von Implenia zufolge hat die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon im ersten Halbjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 1,88 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Rückgang um 2,2 Prozent. Als Hintergrund werden in der Mitteilung die Konzentration auf Projekte mit höheren Margen genannt. Trotz der strengeren Kriterien legte der Auftragsbestand von Implenia im Jahresvergleich um 7,3 Prozent auf 6,6 Milliarden Franken zu.

    Als Betriebsergebnis (EBIT) weist Implenia im Berichtssemester 40,0 Millionen Franken aus. Unter Ausklammerung des von der Ausgründung Ina Invest generierten Ergebnisbeitrags wurde im Vorjahreshalbjahr ein EBIT von 3,7 Millionen Franken realisiert. Im Gesamtjahr 2020 verbuchte Implenia einen Betriebsverlust von 146,8 Millionen Franken.

    Im Vorjahr hatte das Unternehmen einen umfassende Transformationsprozess eingeleitet. Dabei werden nicht zum Kerngeschäft gehörende oder unprofitable Geschäftsbereiche abgebaut und das Risikomanagement verbessert. Eine Reihe von Anpassungen im Portfolio hat Implenia bereits umgesetzt. In der Mitteilung werden hier unter anderem die Veräusserungen von Geschäftsbereichen in Deutschland, Österreich und Norwegen genannt.

    „Die ergriffenen operativen Massnahmen haben erste positive Auswirkungen auf die Ergebnisse“, wird André Wyss in der Mitteilung zitiert. Der Implenia-CEO sieht sein Unternehmen „gut aufgestellt, um ein integrierter, multinational führender Anbieter von Bau- und Immobiliendienstleistungen zu werden“. Für das gesamte laufende Jahr strebt Implenia ein EBIT von mehr als 100 Millionen Franken an.

  • CKW kauft Elektro Basilisk AG

    CKW kauft Elektro Basilisk AG

    Die CKW AG betreibt ihr Wachstum in der Deutschschweiz: Der Luzerner Spezialist für integrierte Energie- und Gebäudetechniklösungen hat das Basler Elektrounternehmen Elektro Basilisk AG gekauft. Wie CKW mitteilt, erweitert sie mit dieser gezielten Ergänzung ihr eigenes Portfolio optimal. Gleichzeitig stütze sie die Strategie, das Geschäftsfeld Gebäudetechnik und insbesondere Solar auszuweiten. „Die Elektro Basilisk AG ergänzt die Kompetenzen innerhalb der CKW-Gruppe sowohl geografisch wie auch thematisch optimal“, wird Thomas Gisler, Leiter des Geschäftsbereichs Elektro bei CKW, zitiert.

    Das 1997 gegründete Unternehmen Basilisk bietet sämtliche Dienstleistungen rund um Elektro- und Telematikinstallationen, Reparaturservice und Solartechnik an. Knapp 40 Mitarbeitende sind für die Firma tätig. Sie bleiben ebenso wie die Geschäftsführer im Unternehmen.

    Die CKW-Gruppe versorgt eigenen Angaben zufolge über 200’000 Endkunden in den Kantonen Luzern, Schwyz und Uri mit Strom. Zusätzlich bietet sie schweizweit Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen IT-Infrastruktur und -Kommunikation, Elektro sowie Energietechnik. CKW beschäftigt mehr als 1900 Mitarbeitende.

  • Preise für Wohneigentum steigen weiter

    Preise für Wohneigentum steigen weiter

    Der Schweizer Immobilienmarkt zieht weiter an. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stieg der Schweizerische Wohnimmobilienindex im zweiten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorquartal um 2,2 Prozent an. Per Ende Juni stand er bei 105,3 Punkten. Der Wert von 100 war im vierten Quartal 2019 erreicht worden. Gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres betrug die Teuerung 4,7 Prozent.

    In allen Arten von Gemeinden legten landesweit die Preise im Vergleich zum Vorquartal sowohl für Einfamilienhäuser als auch für Eigentumswohnungen zu, bei Einfamilienhäusern um 2,6 Prozent, bei Eigentumswohnungen um 1,8 Prozent. Besonders ausgeprägt war der Anstieg der Einfamilienhäuser mit einem Plus von 4,6 Prozent in ländlichen Gemeinden. Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen in den intermediären Gemeinden am stärksten, nämlich um 2,9 Prozent.

  • Ina Invest schreibt Millionengewinn

    Ina Invest schreibt Millionengewinn

    Ina Invest hat das erste Halbjahr 2021 mit einem Betriebsergebnis (EBIT) von 3,1 Millionen Franken abgeschlossen, informiert die im Frühjahr 2020 eingerichtete Implenia-Ausgründung in einer Mitteilung. Als Reingewinn weist die Immobiliengesellschaft 2,9 Millionen Franken aus.

    Im Vorjahressemester waren noch knapp 2 Millionen Franken Verlust angefallen. Für das Gesamtjahr 2020 hatte Ina Invest dann schon einen Reingewinn von 3,9 Millionen Franken realisiert. Mit dem „wiederum über den Erwartungen“ liegenden Ergebnis knüpfe das Unternehmen „an das erfolgreiche Vorjahr“ an, heisst es in der Mitteilung.

    Aus der Neubewertung von Renditeliegenschaften konnte im Berichtshalbjahr ein Erfolg von 3,8 Millionen Franken verbucht werden. Der Wert des Immobilienportfolios insgesamt legte um 19 Millionen auf 385 Millionen Franken zu. Alle in Realisation befindlichen Immobilien lägen im Zeitplan, erläutert Ina Invest. In der Mitteilung streicht die Immobiliengesellschaft dabei das Tender-Hochhaus in Winterthur hervor. Hier seien bereits 31 der insgesamt 39 Wohnungen verkauft oder reserviert.

    Im Berichtshalbjahr hat Ina Invest zudem eine weitere Liegenschaft im Marktwert von mehr als 60 Millionen Franken erworben. Damit habe das Unternehmen sein für das Gesamtjahr gestecktes Akquisitionsziel bereits übertroffen, wird in der Mitteilung erläutert. Da die Eigentumsübertragung erst im laufenden Semester erfolgen wird, wirkt sich der Kauf im Berichtshalbjahr noch nicht auf das Ergebnis aus.

  • Novavest wächst profitabel

    Novavest wächst profitabel

    Einer Mitteilung der Novavest Real Estate AG zufolge betrug der Wert des Immobilienportfolios der Immobiliengesellschaft zum Stichtag am 30. Juni dieses Jahres 664,3 Millionen Franken. Zum Jahresende 2020 hatte der Wert bei 645,4 Millionen Franken gelegen. Der Zuwachs sei vor allem durch Investitionen in Renditeliegenschaften und Projekte generiert worden, erläutert Novavest. Neubewertungen trugen mit 6,3 Millionen Franken zur Wertsteigerung des Portfolios bei.

    Die Mieteinträge konnten im Jahresvergleich um 8 Prozent auf 12,6 Millionen Franken gesteigert werden. Rund 62 Prozent der Mieterträge werden aktuell von Wohnliegenschaften generiert, informiert Novavest. Die Nettorendite auf den Anlageobjekten lag im Berichtssemester unverändert bei 3,7 Prozent. Die Leerstandsquote steig  im Vergleich zum Jahresende 2020 um 0,3 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent an.

    Den Erträgen standen direkte Aufwände vermieteter Liegenschaften in Höhe von 2,0 Millionen Franken entgegen. Insgesamt legte der Aufwand von Novavest im Jahresvergleich um 6 Prozent auf 4,4 Millionen Franken zu. Unterm Strich wurde ein Betriebsergebnis auf Stufe EBIT in Höhe von 14,5 Millionen Franken realisiert. Im Jahresvergleich entspricht dies einer Steigerung um 29 Prozent. Der Reingewinn inklusive Neubewertungen fiel mit 10,6 Millionen Franken um 30 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum aus.