Kategorie: Finanzen

Finanzen – Immobiliennews zu Marktanalysen, Finanzierung, Zinsen, Kapitalmärkten, Fonds & Transaktionen in der Schweizer Immobilienbranche.

  • Eigenheime schützen nur begrenzt vor Inflation

    Eigenheime schützen nur begrenzt vor Inflation

    Raiffeisen Schweiz hat den Zusammenhang zwischen der Teuerung und der Entwicklung des Immobilienmarkts untersucht. In ihrem aktuellen Bericht „Immobilien Schweiz“ kommen die Ökonomen des Bankhauses unter anderem zu dem Ergebnis, dass der Realwert Immobilie ein Mythos sei. Die Preisentwicklung der vergangenen 50 Jahre zeige, dass die Eigenheimpreise nicht automatisch mit den Teuerungsraten steigen. „Nur in der sehr langen Perspektive schützt das Eigenheim tatsächlich vor Inflation“, wird Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff in einer Medienmitteilung zitiert.

    Dagegen habe selbst die grösste wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise der jüngeren Geschichte, die COVID-19-Pandemie, den Schweizer Mietwohnungsmarkt nicht aus der Bahn werfen können. „Selbst wenn die Teuerung hierzulande kräftig anziehen würde, ist weiterhin mit sinkenden Angebotsmieten zu rechnen“, so Neff. Auch eventuell steigende Zinsen dürften nach Ansicht der Autoren professionellen Immobilieninvestoren nichts anhaben.

    Im stationären Detailhandel sieht Raiffeisen einen beschleunigten Strukturwandel. Denn „dass sich Non-Food-Detailhändler oder Gastronomen nach den Erfahrungen der letzten Monate um allenfalls leer werdende Flächen reissen, ist eher unwahrscheinlich“.

    Dem „wenig durchleuchteten Markt“ für Bauland widmeten die Raiffeisen-Ökonomen besonderes Augenmerk. Bebaubares Land ist in der Schweiz sehr knapp. Gleichzeitig sind im aktuellen Tiefzinsumfeld freie Parzellen für Eigenheime und Mietwohnungen sehr gefragt. Das hat die Preise seit 2016 um fast 70 Prozent ansteigen lassen. Einzig in touristischen Gemeinden haben die grossen Baulandreserven und das Zweitwohnungsgesetz zu Preisrückgängen geführt. Die Baupreise erhöhten sich hingegen nur leicht.

  • UBS warnt vor Überhitzung am Markt für Eigenheime

    UBS warnt vor Überhitzung am Markt für Eigenheime

    Einer Mitteilung der UBS zufolge ist der von der Zürcher Grossbank vierteljährlich erhobene UBS Swiss Real Estate Bubble Index im zweiten Quartal 2021 gegenüber dem Vorquartal von 1,78 auf 1,90 Punkte gestiegen. Er verharre damit in der zwischen 1,0 und 2,0 Punkten liegenden Risikozone, erläutern die Analysten der Zürcher Grossbank in der Mitteilung. Als Treiber haben sie anhaltend hohe Preisanstiege für Eigenheime und ein beschleunigtes Wachstum der Verschuldung von Haushalten für den Hauskauf ausgemacht.

    Konkret lagen die Preise für Eigenheime im Berichtsquartal um durchschnittlich 5,4 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Die Hypothekarvolumen stiegen im selben Zeitraum um fast 3 Prozent an. Hier wäre eine Beschleunigung des Anstiegs „als klares Warnsignal zu interpretieren“, schreiben die Analysten.

    Bei den Angebotsmieten haben die Analysten im Jahresvergleich hingegen einen Rückgang um 3,2 Prozent registriert. Die ungebrochen hohe Nachfrage nach Wohneigentum zum Zweck der Vermietung ist ihnen zufolge daher vor allem der Erwartung weiter steigender Preise am Wohneigentumsmarkt geschuldet. In einzelnen Regionen in den Kantonen Genf und Zürich haben die Analysten bereits ein Überhitzungsrisiko ausgemacht.

    Allgemein „dürften die Ungleichgewichte auf dem Eigenheimmarkt“ nach Überwindung der Auswirkungen der Pandemie „deutlich höher sein als vor der Krise“, prognostizieren sie in der Mitteilung. Gleichzeitig gehen sie davon aus, dass die wirtschaftliche Erholung einen Anstieg des Index in die bei 2 Punkten beginnende Blasenzone verhindern wird.

  • Swiss Prime Anlagestiftung erzielt hohe Renditen

    Swiss Prime Anlagestiftung erzielt hohe Renditen

    Die Anlagegruppe SPA Immobilien Schweiz der Vermögensverwalterin Swiss Prime Anlagestiftung in Olten (SPA) hat das erste Halbjahr 2021 mit einer Anlagerendite von 3,28 Prozent abgeschlossen. Im Vergleichszeitraum 2020 lag die Rendite noch bei 1,66 Prozent, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Auch der Verkehrswert des Immobilienbestandes konnte deutlich gesteigert werden: von 2,31 Milliarden im ersten Halbjahr 2020 auf über 2,8 Milliarden Franken im ersten Halbjahr 2021. Grund dafür sind Transaktionen und Investitionen. So nahm SPA vier Objekte im Wert von 118 Millionen Franken in das Portfolio der Anlagegruppe auf, darunter ein Alterszentrum in Bern und fünf Mehrfamilienhäuser in Schüpfheim LU.

     „Das Gesamtportfolio verzeichnet eine starke Aufwertung von netto 33,8 Millionen Franken aufgrund der positiven Entwicklungen bei den Neubauprojekten und den Vermarktungserfolgen“, heisst es weiterhin in der Medienmitteilung. Die Leerstandsquote sei zudem von 4,17 auf 3,34 Prozent gesunken.

    Auch die 2020 neu lancierte Anlagegruppe SPA Living + Europe schloss nach der ersten Transaktion mit 4,4 Prozent Rendite erfolgreich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ab. Der Profit resultiert aus dem Kauf von fünf Alters- und Pflegeimmobilien in Deutschland.

  • Sika expandiert im mexikanischen Markt

    Sika expandiert im mexikanischen Markt

    Die Sika AG expandiert in Mittelamerika und übernimmt Bexel Internacional S.A. de C.V. Die Akquisition des Familienunternehmens erhöhe die Produktionskapazität des Produzenten bauchemischer Produktsysteme und industrieller Dicht- und Klebestoffe deutlich, heisst es in einer Medienmitteilung. Bexel habe 2020 einen Umsatz von 35 Millionen Franken erzielt.

    Bexel verfügt über fünf Produktionsstandorte, darunter Mexiko-Stadt, und beliefert vor allem Baumärkte und Baustoffhändler. Die Übernahme soll die Marktstellung von Sika in dieser schnell wachsenden Metropolregion stärken. Darüber hinaus erhofft sich Sika durch den Kauf von Bexel Verkaufssynergien für seine Produkte.

    „Dank Bexel können wir unsere geografische Präsenz und unser Angebot auf dem grossen mexikanischen Markt für Mörtelprodukte im Bereich Building Finishing ideal erweitern. Damit haben wir gemeinsam, nicht zuletzt durch den verbesserten Marktzugang, eine ausgezeichnete Basis für weiteres Wachstum und eine starke Stellung in diesem Markt. Wir heissen alle neuen Mitarbeitenden von Bexel herzlich willkommen im Sika Team und freuen uns auf eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft“, wird Christoph Ganz, Regionalleiter Americas bei Sika, in der Medienmitteilung zitiert.

  • Gebäudeversicherung Kanton Zürich lässt Index unverändert

    Gebäudeversicherung Kanton Zürich lässt Index unverändert

    Der jährlich erhobene Zürcher Index der Wohnbaupreise ist zwischen April 2020 und April 2021 um 1,1 Prozent auf 1057,7 Punkte gestiegen, erläutert die Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) in einer Mitteilung. Das selbstständige öffentliche Unternehmen wird seinen auf dem Baupreisniveau basierenden Versicherungsindex 2022 dennoch unverändert bei 1025 Punkten halten.

    Zuletzt habe die GVZ ihren Versicherungsindex im Jahre 2009 auf 1025 Punkte angepasst, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Gleichzeitig seien auch die Versicherungswerte der Gebäude im Kanton Zürich revidiert worden. „Die langjährige Konstanz des Indexes ist versicherungstechnisch wünschenswert, weil dies positive Auswirkungen auf die Prämienstabilität hat“, erläutert das Unternehmen.

    Im allgemeinen versichere die GVZ Gebäude zum Neuwert, heisst es in der Mitteilung weiter. Immobilienbesitzende könnten jedoch jederzeit eine Neuschätzung vornehmen lassen. Eine solche biete sich vor allem nach wertsteigernden Investitionen an, um eine allfällige Unterdeckung des Versicherungsschutzes der Immobilien zu vermeiden.

  • Mieten bleiben unverändert

    Mieten bleiben unverändert

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Juli  gegenüber Juni schweizweit unverändert auf dem Wert von 115,4 Punkten geschlossen, erläutert homegate.ch in einer entsprechenden Mitteilung. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde hingegen ein Anstieg der Mietpreise um rund 0,7 Prozent beobachtet. In den einzelnen Kantonen und Städten haben die Analysten des Index im Monatsvergleich unterschiedliche Entwicklungen beobachtet.

    In den Kantonen Genf und Zug fielen die Angebotsmieten im Juli 2,5 beziehungsweise 3,5 Prozent tiefer als noch im Juni aus. In den Kantonen Obwalden und Graubünden legten sie gleichzeitig hingegen um je rund 1 Prozent zu. „Bei diesen Schwankungen kann es sich bei der Immobiliensuche lohnen, auch mal über den lokalen Tellerrand hinauszuschauen und Angebote im Zeitverlauf gut zu vergleichen“, wird Fabian Korn von Homegate in der Mitteilung zitiert. In den meisten anderen Kantonen wurden nur geringe Veränderungen der Mietpreise beobachtet.

    Bei den Städten heben die Analysten die Stadt Genf mit einem Rückgang von 2,15 Prozent im Juli heraus. Am anderen Ende der Skala steht Lugano mit einem Anstieg der Angebotsmieten um 0,7 Prozent gegenüber Juni. In der Mitteilung wird eine interaktive Übersicht der Entwicklungen in den Kantonen und Metropolen bereitgestellt.

    Bei der Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert, wird in der Mitteilung erläutert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich.

  • Raiffeisen nominiert Firmen für Unternehmerpreis

    Raiffeisen nominiert Firmen für Unternehmerpreis

    Die Raiffeisen Bank verleiht ihren Unternehmerpreis erstmals auch in der Region Espace Mittelland. Mit diesem ehrt sie KMU, die sich für eine „wirtschaftlich nachhaltige Geschäftsentwicklung“ engagieren, heisst es in einer Medienmitteilung. Nun stehen die sechs Nominierten fest.

    Unter ihnen ist etwa die Megasol Energie AG aus Deitingen SO. Laut Raiffeisen gehört das KMU zu den weltweit führenden Herstellern von Solarmodulen. Im Jahr 2014 hat Megasol Energie ein Solarmodul präsentiert, das zum Baustoff der Gebäudehülle wird – damals eine Weltneuheit.

    Aus dem Kanton Bern gehören die puralpina ag, die Wyssen Avalanche Control AG, die Studersond AG und die Stuberholz AG zu den Nominierten. Die puralpina ag stellt Produkte für die Gesundheit in der Schweiz her, die Wyssen Avalanche Control AG hat sich auf Lawinensprengsysteme spezialisiert, die Studersond AG ist eine Herstellerin von Maschinen für Bodenaufschlüsse und die Stuberholz AG ist auf den Holzbau spezialisiert.

    Aus dem Kanton Freiburg ist die Krummen Kerzers AG unter den Nominierten. Das Logistikunternehmen ist international tätig und schreibt der Nachhaltigkeit eine grosse Bedeutung zu.

    Das Siegerunternehmen wird eine Trophäe und ein Preisgeld in der Höhe von 10’000 Franken erhalten. Ausserdem wird ein mit 5000 Franken dotierter Publikumspreis verliehen. Die Preisverleihung findet am 9. September statt.

  • Hauspreise steigen weiter

    Hauspreise steigen weiter

    Zumindest mit den Mietern zeige sich der Juli gnädig, leitet ImmoScout24 eine Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Offer Index ein. Er wird monatlich von der Immobilienplattform und dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI AG erstellt. Den aktuellen Erhebungen zufolge gingen die in Inseraten ausgeschriebenen Mietpreise im Juli um durchschnittlich 0,6 Prozent gegenüber Juni zurück. Damit sei der mittlere Mietpreis in etwa auf das Niveau vom Jahresbeginn gefallen, schreiben die Analysten.

    Sie haben allerdings je nach Region unterschiedliche Entwicklungen beobachtet. In der Zentralschweiz und der Genferseeregion fielen die Mietpreise um 0,3 Prozent geringer als im Vormonat aus. Im Kanton Zürich und im Mittelland wurde im Juli keine gravierende Veränderung zum Juni registriert. In der Ostschweiz, der Nordwestschweiz und im Tessin zogen die Mieten gegenüber Juni hingegen zwischen 0,3 und 2,3 Prozent an.

    Die Preise für Einfamilienhäuser legten im Juli gegenüber Juni um weitere 1,5 Prozent zu, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Über die vergangenen zwölf Monate sind die inserierten Werte für Einfamilienhäuser gar um 9,4 Prozent gestiegen und erreichen damit fast die Grenze zu zweistelligen Wachstumsraten“, wird  Martin Waeber, COO von Scout24, dort zitiert. „Wer Wohneigentum erwerben will, benötigt ein immer dickeres finanzielles Polster – und aufgrund des knappen Angebots eine gute Portion Glück.“

    Die Scout24-Gruppe gehört je zur Hälfte dem Versicherungskonzern Mobiliar und dem Medienkonzern Ringier. Neben der Immobilienplattform ImmoScout24 betreibt das Netzwerk von Online-Marktplätzen die Plattformen AutoScout24, FinanceScout24, MotoScout24, die Kleinanzeigenplattform Anibis sowie den Vermarkter Scout24 Advertising.

  • Kantonalbanken steigen bei emonitor ein

    Kantonalbanken steigen bei emonitor ein

    Die St.Galler Kantonalbank (SGKB), die Graubündner Kantonalbank (GKB) und die Luzerner Kantonalbank AG (LUKB) sind die neuen Mehrheitseignerinnen des Proptechs emonitor AG. Die Beteiligung erfolgt über die von den drei Bankhäusern gegründete Gesellschaft BES Holding AG.

    Das in St.Gallen ansässige Proptech emonitor digitalisiert Vermietungs- und Verkaufsprozesse für Immobilien. Das Ziel aller Beteiligten ist laut einer gemeinsamen Medienmitteilung der drei Bankhäuser, eine enge Kooperation zwischen der emonitor AG und dem Immobilienportal newhome.ch aufzubauen. Dadurch wollen sie schrittweise das Netzwerk rund um Immobilien und Wohnen erweitern.

    Gemeinsam mit 14 weiteren Kantonalbanken und weiteren wichtigen Akteuren der Schweizer Immobilienwirtschaft sind die SGKB, die GKB und die LUKB Eigentümerinnen der 2013 gegründeten newhome.ch. Den Angaben zufolge haben sie die Absicht, in den kommenden Monaten weitere Kantonalbanken für eine Beteiligung an emonitor zu gewinnen.

    Die Zusammenarbeit mit den Kantonalbanken ermögliche es emonitor, das Ökosystem rund um die Themen Wohnen und Immobilien in der Schweiz weiter auszubauen, so Mitgründer und CEO Daniel Baur: „Die Kantonalbanken sind für uns die idealen Partner, da sie ein hohes Vertrauen in der Bevölkerung und im Immobilienmarkt geniessen.“

    Auch Enrico Lardelli, Mitglied der Geschäftsleitung der GKB und neuer Verwaltungsrat der emonitor AG, betont die Bedeutung dieser strategischen Partnerschaft für das Ökosystem Wohnen. Entsprechend habe die Beteiligung seiner Bank einen „langfristigen, strategischen Charakter“.

  • Trend geht zu längerfristigen Hypotheken

    Trend geht zu längerfristigen Hypotheken

    Schweizerinnen und Schweizer tendieren zunehmend zu längerfristigen Hypotheken. War vor zehn Jahren noch die fünfjährige Festhypothek die erste Wahl, setzen inzwischen immer mehr Menschen auf zehnjährige Darlehensverträge für den Bau oder Kauf einer Immobilie. Zu diesem Schluss kommt der Vergleichs- und Vermittlungsdienst MoneyPark laut einer Medienmitteilung.

    Insgesamt 55 Prozent des vermittelten Hypothekarvolumens sei 2020 auf zehn Jahre abgeschlossen worden. Weitere 24 Prozent der vermittelten Verträge seien über eine noch längere Laufzeit fixiert worden, teilt das Unternehmen mit Sitz in Freienbach mit. Der Anteil dieser langfristigen Hypothekarprodukte habe sich seit 2016 verdoppelt. Der Zinssatz lag im Durchschnitt bei „rekordgünstigen“ 0,92 Prozent.

    Grund für den Trend hin zu längeren Laufzeiten seien bessere Möglichkeiten zum Vergleich der Produkte zur Fremdfinanzierung einer Immobilie. Auch werde der Markt transparenter und umkämpfter, weil professionelle Vermittler wie MoneyPark neben Banken neuen Anbietern wie Versicherungen und Pensionskassen Zugang verschafften. „Banken verkauften in der Vergangenheit bevorzugt kürzere Laufzeiten, auch weil relativ gesehen das ‚risk-return-Verhältnis‘ besser ist als bei längeren Laufzeiten“, wird Stefan Heitmann, CEO und Gründer von MoneyPark, in der Medienmitteilung zitiert.

    Des Weiteren begünstige das aktuelle Niedrigzinsumfeld die Wahl einer langjährigen Festhypothek, da die Zinsdifferenzen zwischen den Laufzeiten gering seien.

  • Holcim erzielt Rekordergebnisse

    Holcim erzielt Rekordergebnisse

    Die Holcim AG hat im ersten Halbjahr 2021 Rekordergebnisse eingefahren. Der Baustoffhersteller aus Zug erreichte ein Betriebsergebnis von 1,98 Milliarden Franken. Das sind 66 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    Auch der Nettoumsatz von 12,55 Milliarden Franken lag mit 17,4 Prozent weit über dem vom Vorjahr. Holcim hatte in der Corona-Krise starke Einbussen hinnehmen müssen. „Letztes Jahr um diese Zeit habe ich gesagt, Holcim würde gestärkt aus dieser Krise hervorgehen. Diese Halbjahresergebnisse beweisen es“, wird CEO Jan Jenisch in der Medienmitteilung zitiert.

    Zum guten Ergebnis trugen auch die Zukäufe von sieben Firmen durch Holcim bei. So verzeichnete die jüngste Übernahme des Herstellers von Dach- und Teichabdichtungssystemen, Firestone Building Products, einen Volumenanstieg von 21 Prozent bei der Nachfrage. Aufgrund dieser positiven Geschäftsentwicklung passt das Unternehmen seine Erwartungen für den bereinigten operativen Gewinn im laufenden Jahr auf 18 Prozent an.

  • Schäden an Häusern liegen bei 650 Millionen Franken

    Schäden an Häusern liegen bei 650 Millionen Franken

    Gebäudeschäden in Höhe von 650 Millionen Franken sind aufgrund der starken Gewitter und Niederschläge in den vergangenen Wochen entstanden. Diese erste Bilanz zieht die Vereinigung Kantonaler Gebäudeversicherungen per 27. Juli, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die Vereinigung weist darauf hin, dass in 19 der 26 Kantone die Kantonalen Gebäudeversicherungen für die Reparaturkosten aufkommen.

    Sie informiert zudem, dass Hausbesitzer in denjenigen Kantonen, in denen die Kantonale Gebäudeversicherung (KGV) obligatorisch ist, automatisch gegen Elementarrisiken wie Hochwasser und Überschwemmungen versichert seien. „Der Versicherungsschutz der KGV wird auch bei grösseren Ereignissen wie jenen der letzten Wochen vollumfänglich gewährleistet.“

    Die Vereinigung stellt Gebäudeeigentümern zudem Online-Karten zur Verfügung, auf denen sie einsehen können, wie gefährdet ihr Standort beispielsweise durch Hagel, Hochwasser und Oberflächenabfluss ist. Dementsprechend könnten sie diese Naturgefahren bei Um- und Neubauten berücksichtigen.

    Lokale Starkregen hatten Anfang Juli zu Überflutungen geführt. Besonders stark betroffen waren Teile Südwestdeutschlands und Belgien mit zahlreichen Todesopfern und zerstörten Häusern und Strassen. In der Schweiz kam es nur zu Sachschäden. Die Gebäudeversicherung des Kanton Zürich bittet auf ihrer Internetseite dennoch ihre Kunden um Geduld, aufgrund einer „ausserordentlich grossen Anzahl eingehender Schadenmeldungen“.

  • Pandemie belebt Wohnungsmarkt

    Pandemie belebt Wohnungsmarkt

    Die Zahl der Inserate für Mietwohnungen auf Schweizer Immobilienportalen habe zwischen April 2020 und März 2021 im Jahresvergleich um rund 13 Prozent zugelegt, schreibt SVIT Schweiz in einer Mitteilung zum aktuellen Online-Wohnungsindex (OWI). Er wird halbjährlich vom Verband der Immobilienwirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Swiss Real Estate Institute erstellt. Im aktuellen OWI haben die Analysten rund 513’000 Inserate für Mietwohnungen registriert.

    Die durchschnittliche Dauer, für die eine Wohnung bis zur Vermietung angeboten werden muss, habe sich gleichzeitig um zwei auf 32 Tage reduziert, erläutern die Analysten in der Mitteilung weiter. Für sie sind die verkürzte Insertionszeit und die steigende Inseratezahl ein Zeichen für eine zunehmende Nachfrage am Mietwohnungsmarkt bei gleichzeitiger Abnahme der Mietdauer. „Es ist davon auszugehen, dass die Pandemie für viele Mieter der Auslöser war, die eigene Wohnsituation zu überprüfen und anzupassen“, heisst es in der Mitteilung.

    In 21 von 26 Kantonen haben die Analysten im Jahresvergleich eine Abnahme der Insertionszeit beobachtet. Dabei hätten sich die Insertionszeiten in der Romandie kaum verändert, während sie in der Deutschschweiz in allen Kantonen zurückgegangen sei. Die kürzeste Insertionszeit weist aktuell der Kanton Zug mit 14 Tagen auf. Am anderen Ende der Skala rangiert Tessin. Hier müssen Wohnungen bis zur Vermietung im Durchschnitt fast zwei Monate inseriert werden.

    In den Städten haben die Analysten im Berichtszeitraum einen „sprunghaften Anstieg“ der Inserate für Mietwohnungen beobachtet. Nach 3,5 Prozent im Vorjahr habe die Anzahl der Inserate im „Corona-Jahr“ in den zwölf untersuchten Städten um 32 Prozent zugelegt. Weil die durchschnittliche Insertionsdauer jedoch kaum gestiegen sei, gehen die Analysten von Umzügen innerhalb der Städte aus. „Die viel zitierte Stadtflucht“ liesse sich mit den Zahlen nicht belegen, heisst es in der Mitteilung.

  • Ferienheim in Davos geht an Ferienkolonie Sonnenschein AG

    Ferienheim in Davos geht an Ferienkolonie Sonnenschein AG

    Die Stadt Winterthur habe ursprünglich beabsichtigt, das Ferienheim Ob dem See in Davos Wolfgang vom Ferienkolonieverein Oberwinterthur zu erwerben und im Anschluss zusammen mit einer angrenzenden stadteigenen Spielwiese zu verkaufen, informiert die Stadtverwaltung Winterthur in einer Mitteilung. Im Rahmen einer Ausschreibung konnte jedoch eine Käuferin gefunden werden, die beide Grundstücke einzeln erwerben und den Kauf unmittelbar nach der öffentlichen Beurkundung grundbuchamtlich vollziehen werde, heisst es dort weiter. Die eigens für den Kauf gegründete Ferienkolonie Sonnenschein AG will die Liegenschaft weiter als Ferienkolonie betreiben.

    Das Unternehmen aus Freienbach habe sich in der entsprechenden Ausschreibung gegen zwei Mitbewerbende durchsetzen können, heisst es weiter in der Mitteilung. Als Kaufpreis werden dort 2,54 Millionen Franken für die dem Ferienkolonieverein Oberwinterthur gehörende Ferienheimliegenschaft und 1,16 Millionen Franken für die angrenzende Spielwiese genannt.

    Der Ferienkolonieverein wird der Stadt Winterthur rund 1 Million Franken aus seinem Verkaufserlös zukommen lassen. Die Zuwendung sei zweckgebunden und werde von der Stadt Stadt Winterthur für einen neu gegründeten Kinder- und Jugend-Fonds verwendet, erläutert die Stadtverwaltung. Die Mittel des Fonds sind für in der Stadt Winterthur wohnende Kinder und Jugendliche gedacht.

  • Karsten Hell verlässt die Steiner Gruppe

    Karsten Hell verlässt die Steiner Gruppe

    Die Steiner AG habe im Frühjahr 2021 eine Unternehmenstransformation eingeleitet, erläutert der Zürcher Total- und Generalunternehmer in einer Mitteilung. Dabei wurde das Geschäftsmodell auf den weiteren Ausbau des eigenen Projektportfolios sowie die Erweiterung um Beteiligungsmodelle und Anlagevehikel wie die Steiner Investment Foundation ausgerichtet. Zudem will Steiner zukünftig digitale Produkte für den Immobilienmarkt lancieren.

    Im Rahmen der Unternehmenstransformation habe Karsten Hell dem Verwaltungsrat seinen Rücktritt als CEO angeboten, informiert Steiner. Hell war 2013 als operativer Geschäftsführer (COO) zu Steiner gestossen und hat das Unternehmen seit Juli 2018 als CEO geleitet. Der scheidende CEO werde dem Unternehmen als Berater des Verwaltungsrats verbunden bleiben, schreibt Steiner.

    Die Nachfolge von Hell wird mit sofortiger Wirkung Ajay Sirohi antreten. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler und Mathematiker war 2011 als Finanzchef zur Steiner Gruppe gekommen. Vorher hatte Sirohi in gleicher Position für verschiedene multinationale Unternehmen agiert.

    Mit Michael Schiltknecht wird Sirohi zudem der bisherige Leiter Immobilienentwicklung der Steiner AG als Co-CEO zur Seite gestellt. Schiltknecht war 2007 als Bereichsleiter der Immobilienentwicklung bei Steiner eingestiegen. Die beiden neuen Unternehmensleiter sollen „die vorgegebene Strategie weiterverfolgen sowie die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens sicherstellen“, heisst es in der Mitteilung.

  • Partners Group übernimmt australische Travelodge-Hotels

    Partners Group übernimmt australische Travelodge-Hotels

    Die Partners Group schafft sich ein Hospitality-Standbein in Australien. In Partnerschaft mit dem singapurischen Staatsfonds GIC und dem australischen Hotelbetreiber Salter Brothers erwirbt sie das Travelodge-Hotelportfolio. Laut einer Medienmitteilung der Partners Group handelt es sich dabei um das grösste Portfolio seiner Art in Australien und ist über Metropolen wie Sydney, Melbourne und Brisbane verteilt. Es biete einen guten Startpunkt für den weiteren Ausbau.

    „Dieses Portfolio stellt eine exzellente Gelegenheit dar, gut gelegene Anlagen zu erwerben“ und gleichzeitig von den pandemiebedingten Preisabschlägen zu profitieren, so Rahul Ghai, Managing Director Private Real Estate der Partners Group. „Uns gefällt dieses Portfolio besonders, da es anfängliche Erträge mit Potenzial für weitere Renditen durch transformative Wertschöpfungsstrategien bietet.“

    Zum einen werde dem Portfolio eine in diesem Jahr gestartete landesweite Kampagne zur Ankurbelung des Inlandstourismus zugutekommen. Zum anderen arbeiteten die neuen Partner an einem Plan, der die Auslastung der Hotels etwa durch ein neues Markenbild und selektive Aufwertung verbessern soll. Ausserdem denken die Eigner an eine Erweiterung der Sichtbarkeit durch die Ausweitung von Treue- und Belohnungsprogrammen über einen breiteren Vertriebskanal.

    Partners Group-Geschäftsleitungsmitglied Euan Kennedy sieht „einige Anzeichen für eine stetige wirtschaftliche Erholung“ in Australien. Steigende Impfraten seien „ein gutes Vorzeichen für eine zunehmende Zimmerbelegung durch in- und ausländische Reisende im Laufe unserer Investition. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren erfahrenen Betriebs- und Kapitalpartnern bei dieser spannenden Gelegenheit.“

  • Sika wächst zweistellig

    Sika wächst zweistellig

    Einer Mitteilung von Sika zufolge hat der Zuger Baustoffkonzern das erste Halbjahr 2021 mit neuen Rekordwerten abgeschlossen. Konkret wurde ein Umsatzwachstum um 23,1 Prozent auf 4,45 Milliarden Franken realisiert. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im Jahresvergleich um 67,2 Prozent auf 685,9 Millionen Franken zu. Die EBIT-Marge erreichte mit 15,4 Prozent einen neuen Rekordwert.

    „Wir haben uns in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld erneut behauptet und im ersten Halbjahr 2021 sehr gute Geschäftsresultate erzielt“, wird Thomas Hasler in der Mitteilung zitiert. „COVID-19 wird uns weiterhin herausfordern“, meint der Vorsitzende der Konzernleitung. „Wir sind aber gut aufgestellt und haben unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unsere Krisenresistenz unter Beweis gestellt und neue Wachstumsplattformen geschaffen.“

    Zur guten Entwicklung im ersten Semester 2021 hatten alle Geschäftsregionen von Sika mit zweistelligen Raten beim Umsatzwachstum beigetragen. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wurde im Jahresvergleich eine Umsatzsteigerung von 25,2 Prozent  auf 2,04 Milliarden Franken realisiert. Die Region Americas legte um 15,8 Prozent  auf 1,10 Milliarden Franken zu. In der Region Asien/Pazifik konnten die Umsätze um 26,4 Prozent auf 960,8 Millionen Franken gesteigert werden. Im Geschäft mit der Automobilindustrie (Bereich Global Business) wurde ein Wachstum von 26,4 Prozent auf 351,0 Millionen Franken realisiert.

    Für das Gesamtjahr geht Sika von einem Umsatzwachstum zwischen 13 und 17 Prozent in Lokalwährungen aus. Das Betriebsergebnis soll dazu überproportional gesteigert werden. Bei der EBIT-Marge rechnet Sika trotz steigender Rohstoffpreise mit mindestens 15,0 Prozent.

  • Baloise erhöht Kapital für Immobilienfonds

    Baloise erhöht Kapital für Immobilienfonds

    Die Baloise Asset Management AG wird vom 10. bis zum 19. August eine Kapitalerhöhung für ihren Baloise Swiss Property Fund durchführen, informiert das Vermögensverwaltungsunternehmen der Baloise-Gruppe in einer Mitteilung. Dabei sollen kommissionsweise maximal 1,24 Millionen neuer Anteile im Gesamtwert von rund 135 Millionen ausgegeben werden.

    Ausgabepreis inklusive Ausgabekommission werden in der Mitteilung auf 110,70 Franken pro Anteil beziffert. Je 19 Bezugsrechte berechtigen ihr zufolge zum Bezug von fünf neuen Anteilen. Allenfalls nicht gezeichnete Anteile werden nicht emittiert, informiert Baloise.

    Die eingespielten Mittel sollen für den Erwerb eines Immobilienportfolios aus 15 Wohnliegenschaften, einer Gewerbeliegenschaft und einer gemischt genutzten Liegenschaft verwendet werden. Den geplanten Kauf dieser auf zehn Kantone verteilten Immobilien hatte Baloise bereits im vergangenen Monat kommuniziert.

    Das Liegenschaftsportfolio im Marktwert von rund 185,2 Millionen Franken wird derzeit von den zur Baloise-Gruppe gehörenden Basler Versicherung AG und Basler Leben AG gehalten. Die Schweizer Finanzaufsicht habe der Fondsleitung bereits die nötige Ausnahmebewilligung vom Übernahmeverbot durch nahestehende Personen gewährt, erläutert Baloise. Zur Finanzierung des Kaufs beabsichtigt Baloise, neben der Kapitalerhöhung weitere rund 50 Millionen Franken Fremdkapital aufzunehmen.

  • Julius Bär erweitert Immobiliengeschäft

    Julius Bär erweitert Immobiliengeschäft

    Julius Bär hat sich in seinem Dienstleistungsangebot bei Immobilien bisher auf Hypothekarfinanzierungen konzentriert. Nun will die Bankengruppe ihr Angebot in „dieser wichtigen Anlageklasse“ ausbauen, informiert Julius Bär in einer Mitteilung. Zukünftig sollen Beratung, Vermittlung, Finanzierung und Strukturierung sowie damit verbundene Dienstleistungen für Investment-Management, Bewertung und Bewirtschaftung von Immobilien angeboten werden.

    Diese Pläne will die Bankengruppe mit Partnern und in Zusammenarbeit mit Drittanbietern umsetzen. In einem ersten Schritt werde Julius Bär dabei 83 Prozent des Zürcher Immobiliendienstleisters KMP erwerben, erläutert die Bankengruppe in der Mitteilung. Der aktuelle Mehrheitseigner und CEO von KMP, Dominik Weber, soll unter dem Dach von Julius Bär eine neue Real-Estate-Einheit für die Bankengruppe aufbauen. Als zukünftiger Minderheitseigentümer werde Weber zudem weiterhin Verwaltungsratspräsident der KMP bleiben, schreibt Julius Bär.

    In einer weiteren Mitteilung kommuniziert die Bankengruppe ihre Kennzahlen für das erste Halbjahr 2021. Danach konnte Julius Bär den Konzerngewinn im Jahresvergleich um 23 Prozent auf 606 Millionen Franken steigern. Die von der Gruppe verwalteten Vermögen legten gegenüber Ende 2020 um 12 Prozent auf 486 Milliarden Franken zu.

    „Wir haben unseren Fokus erfolgreich auf nachhaltiges Gewinnwachstum verlagert und die Attraktivität unseres Leistungsversprechens für bestehende und neue Kunden kontinuierlich gestärkt“, wird Julius Bär-CEO Philipp Rickenbacher in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge handelt es sich bei dem Konzerngewinn um den höchsten Halbjahresgewinn in der Geschichte des Unternehmens.

  • Sika übernimmt in USA Marktführer für begrünte Dächer

    Sika übernimmt in USA Marktführer für begrünte Dächer

    Sika entwickelt sich in Nordamerika zur Nummer eins für Dachbegrünungen: Der Produzent bauchemischer Produktsysteme und industrieller Dicht- und Klebestoffe übernimmt die in Chicago ansässige American Hydrotech Inc. und ihre kanadische Tochtergesellschaft Hydrotech Membrane Corporation mit Sitz in Ville d’Anjou in der Provinz Quebec.

    Das Unternehmen ist laut einer Medienmitteilung von Sika als „etablierter und anerkannter Hersteller von Flüssigmembranen“ der „klare Marktführer“ für Dachbegrünung. Auch bei der Abdichtung von Dächern und Fundamenten von Einkaufszentren habe Hydrotech eine starke Marktstellung. Das Unternehmen erzielte 2020 einen Umsatz von 83 Millionen Franken.

    „Durch die Übernahme werden wir der klare Marktführer in den schnell wachsenden Anwendungsbereichen Dachbegrünung und Bauwerksabdichtung“, so Christoph Ganz, Sikas Regionalleiter Americas. Dass Hydrotech langlebige und mit 40 Prozent Rezyklaten hergestellte Produkte anbietet, „passt perfekt zu Sikas Nachhaltigkeitsstrategie und stärkt unsere Position in Grossstädten, wo begrünte Dächer immer wichtiger werden“.

  • Swiss Life Asset Managers kauft in Oslo zu

    Swiss Life Asset Managers kauft in Oslo zu

    Swiss Life Asset Managers hat das Immobiliengeschäft der in Oslo ansässigen Investmentfirma Ness, Risan & Partners (NRP) übernommen. Der erworbene Geschäftsbereich für Gewerbeimmobilien und Immobilienfonds mit seinen 39 Mitarbeitenden tritt künftig unter der Marke Swiss Life Asset Managers auf.

    „Mit einem der führenden Anbieter von Logistikimmobilien in den nordischen Ländern können wir unsere geografische Präsenz strategiekonform stärken und unsere Position als führende Immobilien-Managerin in Europa weiter ausbauen“, wird Stefan Mächler, CIO der Swiss Life-Gruppe, in einer Medienmitteilung zitiert. Über finanzielle Details dieser Transaktion wurde nichts bekannt. Sie soll voraussichtlich im vierten Quartal abgeschlossen werden.

    NRP verfüge über ein ausgeprägtes Netzwerk und Wissen über den nordischen Gewerbeimmobilienmarkt. Das 2000 gegründete Unternehmen verwalte ein vielfältiges Portfolio von Büro-, Einzelhandels- und Industrieimmobilien. Ende 2020 habe NRP Vermögenswerte in Höhe von umgerechnet 1,2 Milliarden Franken verwaltet und bewirtschaftet. Neben der Immobilienbranche ist NRP noch in den Sektoren Schifffahrt und Offshore tätig.

    Christian Ness, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von NRP, ist sich sicher, „den perfekten Partner für NRP“ gefunden zu haben, „der über einen strategischen Ansatz, Finanzkraft, Know-how und ein Netzwerk verfügt, das diese Beziehung wertvoller macht als die Summe der Einzelteile.“

  • Dormakaba übernimmt Solus Security Systems in Indien

    Dormakaba übernimmt Solus Security Systems in Indien

    Die dormakaba International Holding AG hat die Übernahme von Solus Security Systems Pvt Ltd. abgeschlossen. Das Unternehmen für Zutritts- und Sicherheitslösungen erwarte von der Transaktion vom ersten Tag an einen Beitrag zum Gewinn je Aktie auf Gruppenstufe und zur EBITDA-Marge, heisst es in einer Medienmitteilung. Solus erzielte im Geschäftsjahr 2020/2021 per Ende März 2021 einen Umsatz im einstelligen Millionenbereich. Weitere finanzielle Angaben zu der Transaktion wurden nicht gemacht.

    Solus ist in Indien Marktführer für integrierte Lösungen im Bereich elektronische Zutrittskontrolle, Zeit- und Anwesenheitserfassung, Zutrittsmanagement für Besucher, Zufahrtskontrolle und Sicherheit sowie den dazugehörigen Dienstleistungen. Das Unternehmen hat in Bangalore und an weiteren Standorten insgesamt 200 Mitarbeitende, davon 130 Servicetechniker. Sie bedienen indienweit Systemintegratoren sowie mittelständische Endkunden in verschiedenen Branchen.

    „Wir erweitern unser Geschäft im Bereich Electronic Access & Data in Indien um ein breites Produktportfolio, zusätzliche Vertriebskanäle und einen grossen Kundenstamm – damit bieten sich uns mit Solus hervorragende Wachstumsmöglichkeiten“, wird Jim-Heng Lee, COO AS APAC von dormakaba, in der Medienmitteilung zitiert.

    Auch für Solus ergeben sich „Synergien aus dem erweiterten Produktportfolio und der grösseren Marktpräsenz, womit der Zusatznutzen für unsere Kunden in Bezug auf bessere Lösungsangebote und Services gesteigert wird“, wird Narasimha Swamy, Eigentümer und Geschäftsführer von Solus, in der Medienmitteilung zitiert.

  • PriceHubble sichert sich 34 Millionen Dollar

    PriceHubble sichert sich 34 Millionen Dollar

    Die Zürcher PriceHubble AG hat eine Serie B-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Von neuen und bestehenden Investoren konnte das Proptech 34 Millionen Dollar einnehmen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Es fokussiert auf Immobilienbewertungen und Objekteinsichten auf der Basis von Big Data Analytics und Künstlicher Intelligenz. Angeführt wurde diese Runde von Digital+ Partners. „Bedeutsame Investitionen“ erhielt das international wachsende Unternehmen eigenen Angaben zufolge von Latitude Ventures, TX Ventures und Business Angels. Auf grosse Nachfrage sei es auch bei den bestehenden Investoren gestossen, darunter Swiss Life und btov/Helvetia Venture Fund.

    Dies sei eine der grössten B-Runden in der europäischen Proptech-Szene, so Dr. Stefan Heitmann, Mitgründer und Verwaltungsratspräsident von PriceHubble. CEO Julien Schillewaert hält sie für einen „wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Verwirklichung unserer Vision, der unangefochtene Marktführer für datengetriebene digitale Lösungen für die Immobilien- und Finanzbranche in Europa und Asien zu werden“.

    Dafür sei PriceHubble „mit der Kombination aus einem exzellenten Team, einer ausgereiften technologiegetriebenen Organisation und einer Best-in-Class-UX ist PriceHubbel bestens gerüstet, um das Wachstum weiter anzutreiben, zusätzliche Top-Talente anzuziehen und die Go-to-Market-Organisation international zu skalieren“, so Patrick Beitel, Mitgründer und Geschäftsführer bei Digital+ Partners.

    Das 2016 in Zürich gegründete Unternehmen ist mittlerweile in neun Märkten aktiv: Schweiz, Frankreich, Deutschland, Österreich, Japan, Niederlande, Belgien, Tschechische Republik und Slowakei. Der B2B-Kundenstamm habe sich in den vergangenen zwölf Monaten verdreifacht. Mittlerweile bestehe er aus 800 Unternehmen.

  • Hälg Group eröffnet neuen Standort in Freiburg

    Hälg Group eröffnet neuen Standort in Freiburg

    Die Gebäudeautomation der Hälg Group mit Sitz in St.Gallen eröffnet in Freiburg-Givisiez einen neuen Standort und baut damit ihr Netzwerk in diesem Geschäftsfeld aus. Laut Medienmitteilung ist Freiburg der siebte Standort. Bisher war die Hälg Gebäudeautomation mit eigenen Standorten in St.Gallen, Luzern, Zürich, Basel, Chur und Genf vertreten.

    Vom neuen Standort aus soll der Anlagenbau in der Region Freiburg, Neuenburg und Lausanne betrieben werden. Zusammen mit dem bisherigen Standort Genf sei damit die Hälg Gebäudeautomation in der ganzen Westschweiz vertreten. Ab dem 1. September sei ein vierköpfiges Team vor Ort. Der erste Mitarbeitende habe bereits jetzt seine Arbeit aufgenommen.

    Hälg hebt in der Medienmitteilung hervor, dass das Team in Freiburg-Givisiez in das Netz der Gebäudeautomation Schweiz eingebettet sei. Die Mitarbeitenden in den einzelnen Standorten tauschten sich aus. Damit könne die Hälg & Co. AG Gebäudeautomation neben dem Team vor Ort auch auf das schweizweite Team der Gebäudeautomation zurückgreifen.

    Das Familienunternehmen Hälg werde in vierter Generation durch die Inhaber geführt, heisst es in der Mitteilung. Unternehmensziel sei, die Hälg Group zum führenden Schweizer Dienstleistungsunternehmen für Gebäudetechnik im Bereich Heizung, Lüftung, Klima, Kälte und Sanitär über den ganzen Lebenszyklus einer Anlage zu machen.

    Die Unternehmensgruppe beschäftigt nach eigenen Angaben an 22 Standorten in der Schweiz 1125 Mitarbeitende und erzielte 2020 einen Umsatz von 312 Millionen Franken.

  • Investieren lohnt sich im Kanton Solothurn

    Investieren lohnt sich im Kanton Solothurn

    Unternehmen aus etablierten Branchen, aber auch Start-ups mit dem Fokus disruptiver Technologien finden attraktive Bedingungen:
    • Schneller unterwegs: Perfekte Erschliessung via Autobahn, öV, Flugverkehr
    • Vielseitiger vernetzt: 24 Min. bis Basel, 27 Min. bis Bern, 31 Min. bis Zürich
    • Schöner wohnen: Kultur in der Stadt, Sport im Jura-Gebirge, Erholung an der Aare
    • Weniger bezahlen: tiefe Fixkosten, attraktive Immobilienpreise

    Der Kanton Solothurn ist ein Technologiestandort: Internationale Branchenleader forschen und entwickeln hier. Ein Drittel der Fachkräfte arbeitet im produzierenden Gewerbe. Die Medizinaltechnik ist rund um Grenchen und Solothurn besonders stark vertreten, zudem haben die Maschinen-, Uhren- und Elektronikindustrie eine lange Tradition. Die dynamische Region Olten beweist sich als attraktives Dienstleistungszentrum. Im ganzen Kanton ist zudem die Energiewirtschaft stark vertreten.

    Die ausgezeichnete Lage des Kantons Solothurn ermöglicht den Zugang zu Fachkräften aus allen Wissenschaften – ETH, Universitäten, Fachhochschulen und Forschungsstätten liegen in Pendeldistanz. Die Wirtschaft bildet rund 70 Prozent der Schulabgänger im dualen Berufsbildungssystem aus – praxisnah und wirtschaftsorientiert. Das stärkt den Nachwuchs.

    Der Kanton Solothurn verfügt in Grenchen über einen Business Airport als Ausbildungszentrum. Der vereinfachte Check-In beschleunigt die Reisezeit bei Geschäftstrips. Zudem entsteht in Grenchen ein smartes Zentrum für die E-Fliegerei.

    Testimonials

    Brigit Wyss
    Regierungsrätin
    Kanton Solothurn

    «Der Kanton Solothurn ist aufgrund seiner Lage inmitten der Zentren Basel, Bern und Zürich ein attraktiver Investitionsstandort, insbesondere für MedTech, Life Sciences und Additive Manufacturing. Zudem bieten unsere Regionen beste Lebensqualität für Fachkräfte und deren Familien.»

    Livio Marzo
    CEO
    Thommen Medical

    «Wir wollen in den nächsten Jahren verschiedene ausgegliederte Geschäftsfelder an unseren Hauptsitz in Grenchen holen, um die Qualität und Wirtschaftlichkeit unserer Produkte und Leistungen nachhaltig steigern zu können. Wir investieren dazu in einen Neubau in Grenchen.»

    Jose Sanchez
    Werksleiter Solothurn
    Biogen International GmbH

    «Wir suchten einen Standort mit wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen, zuverlässiger Struktur sowie Zugang zu gutausgebildeten Arbeitskräften. All diese Kriterien fanden wir im Kanton Solothurn erfüllt.»

    Peter Mettler
    CEO der Immobilienentwicklerin Mettler2Invest AG mit Standorten in St. Gallen, Kemptthal, Zürich und Basel

    «In Olten, direkt am Bahnhof, entwickeln wir den Gebäudekomplex «ICONO» mit 155 Mietwohnungen. Im Erdgeschoss entstehen Retailflächen, im 1. bis 2. Obergeschoss Büroräume. Das Projekt wird einen wichtigen Akzent als Eingangstor der Stadt Olten setzen.»

    Fachstelle Standortförderung Kanton Solothurn
    Das Team der Fachstelle Standortförderung und Aussenkontakte ist die erste Anlaufstelle für Solothurner Unternehmen und solche, die es werden wollen. Wir begleiten und unterstützen Ihr Ansiedlungs- oder Standortausbauprojekt.

    Standortförderung Kanton Solothurn, Untere Sternengasse 2, 4509 Solothurn,
    +41 32 627 95 50, standortsolothurn.so.ch

  • Luxusimmobilien sind auf Höhenflug

    Luxusimmobilien sind auf Höhenflug

    Laut UBS hat die Pandemie einen starken Nachfragezuwachs nach Luxusimmobilien ausgelöst. Wie ihre jetzt publizierte Studie „UBS Luxury Property Focus 2021“ zeigt, stieg die Nachfrage um mehr als die Hälfte gegenüber dem Vorjahr an. Damit liegt sie etwa dreimal so hoch wie im fünfjährigen Mittel. In der Folge zogen auch die Preise überdurchschnittlich an: „Der Nachfrageüberhang liess die Preise im Luxussegment 2020 um 9 Prozent in die Höhe schnellen – deutlich mehr als die 4,4 Prozent im durchschnittlichen Schweizer Eigenheimmarkt“, wird UBS-Immobilienexpertin Katharina Hofer in einer Mitteilung zitiert.

    Einen „Goldrausch“ macht die UBS am Genfersee aus. Die Gemeinde Cologny bleibe der teuerste Luxusimmobilienmarkt der Schweiz. In den Luxusgemeinden nahe Genf kletterten die Preise innert Jahresfrist um durchschnittlich rund 16 Prozent. Auf dem Zweitwohnungsmarkt sind die hochpreisigsten Liegenschaften in Gstaad zu finden. Im Oberengadin beginne das Luxussegment nur knapp unter den dortigen Kaufpreisen. Auch Luxusimmobilien in Berggemeinden verteuerten sich um 10 Prozent. Dagegen fielen die Preisanstiege in der Zürichseeregion sowie in der Zentralschweiz mit durchschnittlich 6 Prozent moderater aus.

    Als Gründe für die hohe Nachfrage nennt der UBS-Bericht die positive Entwicklung der Finanzmärkte. Ausserdem sei die langfristige Werthaltigkeit angesichts der unsicheren konjunkturellen Entwicklung besonders attraktiv gewesen. Darüber hinaus konstatiert die Studie ein gestiegenes Interesse aus dem Ausland. „Denn die hiesigen Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie waren weitaus weniger restriktiv als beispielsweise in Frankreich, Italien oder Grossbritannien.“ Aus diesen Ländern stamme ein Grossteil der ausländischen Nachfrage. Ausserdem führt die UBS das hierzulande geringe Risiko höherer Steuern für Top-Verdiener und das gute Gesundheitssystem als Motive ins Feld.

    Die UBS rechnet damit, dass aktuelle Nachfragetreiber auch in der zweiten Jahreshälfte ihre Gültigkeit behalten werden. Demnach sei weiterhin mit überdurchschnittlich vielen Transaktionen und lokalen Preissteigerungen zu rechnen. Und der Trend sollte auch über das Jahr hinaus anhalten, so Hofer: „Wer auf globalen Luxusmärkten nach einem Ort mit stabilen Institutionen und etablierten Luxusstandorten sucht, dürfte die Schweiz vermehrt ins Auge fassen.“

  • MoneyPark bezieht grösseren Standort in Winterthur

    MoneyPark bezieht grösseren Standort in Winterthur

    MoneyPark wächst in Winterthur. Im vergangenen Jahr konnte das dortige Team des Unternehmens von drei auf sechs Beraterinnen und Berater ausgebaut werden. Entsprechend hat MoneyPark nun neue Räumlichkeiten bezogen. Der Standort befindet sich an der Metzggasse 20 und umfasst einer Mitteilung zufolge sechs Beratungszimmer.

    „Jetzt wollen wir weiterwachsen und unsere Kundinnen und Kunden intensiv rund um die Themen Hypotheken, Vorsorge und Immobilienkauf sowie -verkauf betreuen“, wird Flavian Scheidegger zitiert. Er hat im Juni die Leitung der Winterthurer Filiale von Andreas Leu übernommen.

    Nicht nur die Filiale in Winterthur expandiert. Auch MoneyPark hat kürzlich seine Geschäftstätigkeit erweitert. So können sich Kundinnen und Kunden nicht nur bei der Finanzierung und Vorsorge, sondern auch bei Fragen rund um die Immobiliensuche, den Kauf, Besitz und Verkauf beraten lassen.

  • Häuselmann Metall siedelt ins Zürcher Unterland um

    Häuselmann Metall siedelt ins Zürcher Unterland um

    Die Häuselmann Metall GmbH hat ihren neuen Stammsitz in Embrach offiziell eröffnet. Der seit 1947 bestehende Metallhändler war im Mai mit seinen 60 Mitarbeitenden von Dietlikon ins Zürcher Unterland umgezogen. Am neuen Standort hat er auf einer Fläche von 10’000 Quadratmetern eine neue Produktions- und Lagerhalle sowie Büros für den Verkauf, die Verwaltung und das Bestellwesen realisiert. Dafür investierte das Unternehmen 16 Millionen Franken.

    „Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde ist sensationell“, wird Geschäftsleiter Franz Thür in einer Mitteilung von Standort Zürcher Unterland zitiert. Embrach hatte ihm das Land im Baurecht zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug habe die Firma neue Arbeitsplätze gebracht. Der Embacher Gemeindepräsident Erhard Büchi habe anlässlich einer Führung über das Gelände seiner Bewunderung über den hochmodernen neuen Firmenstandort zum Ausdruck gebracht und Thür zum unternehmerischen Mut gratuliert.

    Thür sieht den Neubau auch als „eine gute Chance, um die Kultur zu verbessern“. Zwar seien alle Mitarbeitenden mit umgezogen, doch seien „da und dort noch Ressentiments zu spüren, beispielsweise wegen des nun etwas längeren Arbeitswegs“. Zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre sollen auch eine Cafeteria und eine Dachterrasse mit Grill und Sitzgelegenheiten beitragen.

  • Bauinvestitionen gehen leicht zurück

    Bauinvestitionen gehen leicht zurück

    Die Bauinvestitionen sind 2020 im Jahresvergleich um 0,3 Prozent zurückgegangen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) in einer Mitteilung schreibt. Darunter werden die Bauausgaben ohne öffentliche Unterhaltsarbeiten verstanden. Wenn auch diese miteinberechnet werden, kommen die gesamten Bauausgaben in etwa auf das Niveau des Vorjahres.

    Die Investitionen in Neubauprojekte haben im Jahresvergleich um 0,6 Prozent abgenommen. Dagegen wurde 0,1 Prozent mehr in Umbauprojekte investiert. Dabei haben Bund, Kantone und Gemeinden sowohl in Neubau- als auch in Umbauprojekte mehr investiert als 2019. Die privaten Auftraggeber waren 2020 zurückhaltender.

    Eine positive Entwicklung war laut dem BFS bei den Tiefbauinvestitionen zu beobachten. Diese haben sich 2020 um 3,2 Prozent erhöht. Dagegen haben Investitionen in Hochbauprojekte um 1,1 Prozent abgenommen. Während Bund, Kantone und Gemeinden sowohl in den Hochbau als auch in den Tiefbau mehr investiert haben als im Vorjahr, hat sich die Investitionssumme bei den Privaten nur beim Tiefbau erhöht.

  • Kanton Aargau – Ihr Erfolg beginnt hier

    Kanton Aargau – Ihr Erfolg beginnt hier

    Attraktiver Wirtschaftsraum
    Der Wirtschaftsraum zwischen Zürich, Basel, Bern und Süddeutschland ist für Unternehmen einer der erfolgreichsten und attraktivsten Standorte in Europa. Der Kanton Aargau trägt wesentlich zum Erfolg dieser Region bei. Sowohl kleine und mittelständische Unternehmen als auch Weltkonzerne sind im Aargau erfolgreich in verschiedenen Branchen tätig. Ihre Marken stehen für breit gefächerte Kompetenz sowie Know-how in den zukunftsweisenden Schlüsseltechnologien. Die geografische Lage mitten in Europa garantiert die Nähe zu nationalen und internationalen Märkten.

    Ein Netzwerk zum Erfolg
    Renommierte Forschungseinrichtungen im Kanton Aargau ermöglichen Unternehmen einen direkten und einfachen Zugang zu den neuesten verfügbaren Technologien sowie modernsten technischen Infrastrukturen. Mit dem Hightech Zentrum, dem Park Innovaare, dem Technopark, der Fachhochschule Nordwestschweiz und dem Paul Scherrer Institut stehen Unternehmen höchst kompetente Innovationspartnerinnen und Innovationspartner zur Seite, die sie bei ihren Innovationsprojekten unterstützen.

    In doppelter Hinsicht clever investiert
    Im Kanton Aargau herrscht ein wirtschaftsorientiertes und unternehmerfreundliches Klima. So können innovationsfreudige Unternehmen von Steuerinstrumenten wie der Patentbox oder maximalen Abzügen für Forschung und Entwicklung profitieren. Nach dem Jahresgeschäftsabschluss bleibt den Unternehmen somit regelmässig mehr Geld für neue Investitionen.

    Der Kanton Aargau ist nicht nur wegen seiner strategisch vorteilhaften Lage attraktiv. Im Vergleich zu den städtischen Agglomerationen können Sie im Aargau Grundstücke und Immobilien deutlich günstiger erwerben; es stehen ausreichend Flächen für künftige Arbeitszonen zur Verfügung. Aargauer Unternehmen profitieren zudem durchschnittlich von tieferen Lohnkosten.

    Testimonials

    Roger Süess
    CEO Green

    Mit Lupfig im Kanton Aargau haben wir einen idealen Standort für unseren ersten Datacenter-Campus gefunden. Umfassend und sicher erschlossen dient er anspruchsvollen Unternehmenskunden sowie internationalen Cloud-Anbietern gleichermassen als Schweizer Datenhub.

    Dieter Egli
    Regierungsrat
    Vorsteher Departement Volkswirtschaft und Inneres (DVI)

    Der Aargau ist ein Standort für Wachstum und Entwicklung. Wichtige Forschungsinstitutionen arbeiten hier mit innovativen Firmen und aufstrebenden Jungunternehmen zusammen. Wir erzielen Fortschritt – stets nach dem Grundsatz der Nachhaltigkeit, damit unsere Lebensgrundlagen erhalten bleiben.

    Dr. Martin Schumacher
    Country Managing Director
    Hitachi ABB Power Grids

    Hitachi ABB Power Grids schätzt das innovative, nachhaltige Umfeld, welches Unternehmen und ihren Mitarbeitenden in der Stadt Baden und Umgebung geboten wird. Seit dem Gründungsjahr der BBC 1891 sind wir historisch begründet stark mit der Stadt verwurzelt.

    Suzanne Marclay-Merz
    VRP Merz AG
    VRP Bank Leerau
    Grossrätin Kanton Aargau
    Stadträtin Aarau

    Der Aargau bietet Unternehmen ein wirtschaftsfreundliches Umfeld und aktive, bedarfsgerechte Unterstützung. Der Standort ist verkehrstechnisch optimal gelegen, verfügt über hervorragende Fachkräfte, bietet gute Bildungsmöglichkeiten und hohe Lebensqualität.

    Kontakt
    Erfolg braucht gute Partner. Zählen Sie auf unser erfahrenes und
    professionelles Team, das Sie in allen Aspekten zum Wirtschaftsstandort
    Aargau beraten kann.

    Kanton Aargau, Departement Volkswirtschaft und Inneres, Aargau Services Standortförderung, Rain 53, 5001 Aarau, +41 62 835 24 40, aargau.services@ag.ch, www.aargauservices.ch