Kategorie: Finanzen

Finanzen – Immobiliennews zu Marktanalysen, Finanzierung, Zinsen, Kapitalmärkten, Fonds & Transaktionen in der Schweizer Immobilienbranche.

  • TX Markets übernimmt Acheter-Louer.ch

    TX Markets übernimmt Acheter-Louer.ch

    TX Markets baut sein Portfolio an Immobilienmarktplätzen aus. Das zur TX Group gehörende Unternehmen hat das Immobilienportal Acheter-Louer.ch aus La Tour-de-Peilz VD übernommen, informiert TX Markets in einer Mitteilung. Acheter-Louer.ch ist auf digitales Marketing für Immobilienmakler spezialisiert. Dafür stellt das Unternehmen Kunden unter anderem sein System für Kundenbeziehungsmanagement Publimmo zur Verfügung.

    „Wir verfolgen die Entwicklung bei Acheter-Louer.ch in der Westschweiz schon länger gespannt“, wird Olivier Rihs, CEO TX Markets AG, in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge soll Co-Gründer Philippe Schyrr das 2010 gegründete Immobilienportal auch unter dem Dach von TX Markets „weitgehend unabhängig“ weiterbetreiben. „Als erfolgreiches Immobilienportal und Familienunternehmen ist das Unternehmen eine ideale Ergänzung für unser Portfolio und bestärkt unsere Wachstumsstrategie bei TX Markets“, meint Rihs. Das für alle Marktplätze der TX Group verantwortliche Unternehmen hat mit homegate.ch  bereits ein Portal für die digitale Suche, Finanzierung und Vermarktung von Immobilien im Portfolio. Acheter-Louer.ch soll das Portfolio an Immobilienmarktplätzen von TX Markets insbesondere in der Westschweiz ergänzen und stärken.

  • UBS und Baloise schaffen Ökosystem für Immobilien

    UBS und Baloise schaffen Ökosystem für Immobilien

    Die Grossbank UBS und der Basler Versicherer Baloise gehen eine strategische Partnerschaft ein. Gemäss fast gleichlautender Medienmitteilungen planen beide, ihre jeweiligen Lösungen und Dienstleistungen für Immobilienbesitzende zusammenzulegen.

    Aus den Hypothekenplattformen Atrium und key4 der UBS und Home von Baloise soll das gemeinsame Ökosystem Home & Living entstehen, das die Wohn- und Alltagsbedürfnisse ihrer Kundschaft breit abdeckt. Zudem beabsichtigen die Partner, bereits bestehende und etwaige Firmenbeteiligungen beider Unternehmen mit einzubeziehen. Darüber hinaus äussern sie auch die Absicht, auch die Angebote verschiedener Jungfirmen zu integrieren.

    „Die Baloise hat in den letzten Jahren stark in den Ausbau ihres Ökosystems Home investiert“, wird Yannick Hasler, Leiter Privatkundengeschäft Baloise Schweiz, zitiert. „Mit den Kooperationen sowie Beteiligungen an innovativen Schweizer Start-ups wie Houzy, Devis, MOVU, Bubble Box oder Batmaid wurde der Grundstein für ein Dienstleistungsnetzwerk gelegt, welches das alltägliche Leben unserer Kunden einfacher macht.“

    Die UBS habe in der Schweiz mit Atrium und key4 die Basis ihres Plattformgeschäfts gelegt, so Sabine Magri, COO der UBS Switzerland AG. „Der kontinuierliche Ausbau durch Partnerschaften mit und Beteiligungen an innovativen Jungunternehmen und Vermittlern ist zentral bei der Weiterentwicklung unseres Ökosystems. Die geplante strategische Partnerschaft mit Baloise ist komplementär, wir können uns hervorragend ergänzen.“

  • Implenia und Partner erhalten Förderung von Norwegen

    Implenia und Partner erhalten Förderung von Norwegen

    Das in Oslo ansässige Cleantech-Unternehmen TECO 2030 und die norwegische Konzerntochter des Baukonzerns Implenia erhalten vom Staatsbetrieb Enova des norwegischen Umwelt- und Klimaministeriums umgerechnet 16,77 Millionen Franken zur Entwicklung wasserstoffbetriebener Lösungen für Baustellen. Die Mittel werden ab September über eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren gewährt. Zur Klimastrategie Norwegens gehört, dass ab 2025 auf Baustellen keine fossilen Brennstoffe mehr genutzt werden. Laut einer Medienmitteilung von Implenia werden es diese „grosszügigen Fördermittel“ beiden Unternehmen ermöglichen, das Ziel der norwegischen Regierung zu erreichen.

    Bereits im April hatten Implenia und TECO 2030 einen Vertrag zur Entwicklung und Erprobung solcher Baulösungen unterschrieben. „Unsere Brennstoffzellen können für grosse Schiffe und andere Schwerlastanwendungen eingesetzt werden, warum dann nicht auch für den Antrieb von Geräten auf Baustellen“, hatte Teco 2030-CEO Tore Enger damals erklärt. „Durch die Nutzung von wasserstoffbasierten Brennstoffzellen anstelle von Dieselgeneratoren können Emissionen auf Baustellen völlig unterbunden werden, sodass diese klimafreundlicher werden“, so Enger in der aktuellen Mitteilung.

    Wie Implenia betont, stehe diese Initiative im Einklang mit den eigenen zwölf Nachhaltigkeitszielen, die bis 2025 erreicht werden sollen. „Wir sind der Auffassung, dass Wasserstoff auf den Baustellen der Zukunft eine bedeutende Rolle als Energieträger spielen wird“, sagt der CEO von Implenia Norwegen, Audun Aaland. „Und wir sind stolz darauf, dass wir diese nachhaltige Innovation gemeinsam mit TECO 2030 voranbringen können.“

  • Immo56 steigert Anlagerendite

    Immo56 steigert Anlagerendite

    Einer Mitteilung der Procimmo SA zufolge hat der von der Vermögensverwalterin kollektiver Immobilienanlagen verwaltete Fonds Immo56 im am 31. März abgeschlossenen Geschäftsjahr ein gutes Ergebnis realisiert. Konkret sei die Anlagerendite im Jahresvergleich von 5,78 auf 7,54 Prozent gestiegen, heisst es dort weiter. Der Nettoinventarwert pro Anteil legte im selben Zeitraum von 148,30 auf 154,00 Franken zu.

    Im Berichtsjahr hatte der Fonds Erträge in Gesamthöhe von 22,91 Millionen Franken generiert. Ihnen standen Aufwände in Gesamthöhe von 9,98 Millionen Franken gegenüber. Der Gesamterfolg habe im Jahresvergleich um 51 Prozent auf 23,59 Millionen Franken gesteigert werden können, schreibt Procimmo.

    Die Mietzinseinnahmen des Fonds lagen im Berichtsjahr mit 20,20 Millionen Franken um 5,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Gleichzeitig wurde die Mietausfallrate von 3,49 auf 3,15 Prozent gesenkt. Die EBIT-Marge des Fonds habe im Jahresvergleich von 65,82 auf 68,81 Prozent verbessert werden können, erläutert Procimmo. Das Nettofondsvermögen insgesamt wird in der Mitteilung mit 358,8 Millionen Franken zum Stichtag Ende März 2021 angegeben.

  • Angebotsmieten sinken marginal

    Angebotsmieten sinken marginal

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Juni auf dem Wert von 115,4 Punkten geschlossen. Gegenüber dem Vormonat seien die Angebotsmieten damit im Schnitt um 0,09 Prozent gesunken, erläutert homegate.ch in einer entsprechenden Mitteilung. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde hingegen ein Anstieg der Mietpreise um rund 0,7 Prozent beobachtet.

    „Wie üblich“ hätten sich die Angebotsmieten in den einzelnen Kantonen und Städten unterschiedlich entwickelt, erläutert homegate.ch. Die stärksten Rückgänge haben die Analysten des Index mit 1,29 Prozent in der Stadt Lausanne sowie mit 0,99 und 0,49 Prozent in den Kantonen Schwyz und Genf beobachtet. Die stärksten Preisanstiege wurden mit 0,68 und 0,65 Prozent in der Stadt Bern und im Kanton Zug registriert.

    In den meisten anderen Kantonen haben die Analysten eine eher unauffällige Entwicklung der Mietpreise beobachtet. In der Mitteilung wird eine interaktive Übersicht der Entwicklungen in den Kantonen und Metropolen bereitgestellt.

    Bei der qualitätsbereinigten Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich, heisst es in der Mitteilung.

  • Wohnen wird teurer

    Wohnen wird teurer

    „„Mieten und Kaufen in der Schweiz wird teurer“, überschreibt ImmoScout24 eine Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Offer Index. Er wird monatlich von ImmoScout24 und dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI AG erstellt. Den Erhebungen zufolge sind die Preise für Mieten und Wohnimmobilien in der ersten Hälfte 2021 im schweizweiten Durchschnitt angestiegen.

    Die Preise für Wohneigentum seien dabei seit Monaten nur gestiegen, erläutert ImmoScout24 in der Mitteilung weiter. Seit Jahresanfang zogen die Preise für Einfamilienhäuser um insgesamt 3,8 Prozent an, allein im Juni war ein Preisaufschlag von 1,4 Prozent gegenüber Mai beobachtet worden. Die entsprechenden Werte für Eigentumswohnungen lagen bei 4,7 beziehungsweise 1,0 Prozent.

    Bei den Mieten haben die Analysten des Index in den vergangenen Monaten ein Auf und Ab beobachtet. Über das erste Halbjahr insgesamt ergab sich ein Anstieg von 0,7 Prozent. Im Juni wurde ein durchschnittlicher Anstieg um 0,6 Prozent gegenüber Mai registriert.

    Das Mieten sei dabei nicht überall teurer geworden, heisst es weiter in der Mitteilung. Konkret werden dort im Monatsvergleich zwischen 3,0 und 0,1 Prozent gesunkene Mieten im Tessin, im Mittelland, in der Genferseeregion und in der Nordwestschweiz genannt.

    „Die rekordverdächtige Preissteigerung im Markt für Wohneigentum“ trage dazu bei, dass sich viele die Frage nach Mieten oder Kaufen gar nicht erst stellten, wird Martin Waeber in der Mitteilung zitiert. „Wer nicht unbedingt im Zentrum mieten will“, könne aber „in einigen Regionen durchaus noch ein Schnäppchen ergattern“, meint der Finanzchef  der Scout24-Gruppe.

    Die Scout24-Gruppe gehört je zur Hälfte dem Versicherungskonzern Mobiliar und dem Medienkonzern Ringier. Neben der Immobilienplattform ImmoScout24 betreibt das Netzwerk von Online-Marktplätzen die Plattformen AutoScout24, FinanceScout24, MotoScout24, die Kleinanzeigenplattform Anibis sowie den Vermarkter Scout24 Advertising.

  • Madaster gewinnt Allco AG als Partnerin

    Madaster gewinnt Allco AG als Partnerin

    Madaster will die Kreislaufwirtschaft im Bau- und Immobilensektor stärken. Dazu bietet es auf seiner Plattform digitale Werkzeuge wie Materialpässe und Indizes zur Erfassung des wirtschaftlichen und zirkulären Werts von Gebäuden an, erläutert Madaster in einer Mitteilung. Ihr zufolge hat die Madaster Services Schweiz  AG in der Allco AG eine neue Mitstreiterin gewonnen. Gemeinsam wollen Madaster und Allco Unternehmen den Zugang zu Gebäudepässen erleichtern und deren Anwendung fördern.

    „Als Totalunternehmer für komplexe Bau-, Umbau und Renovationsprojekte haben wir eine grosse Verantwortung“, wird Allco-Geschäftsführer Urs Meier in der Mitteilung zitiert. „Für uns ist klar, dass Madaster ein wichtiger Bestandteil einer systematischen und stets transparenten Nachhaltigkeitsplanung über den Lebenszyklus eines Gebäudes ist.“ Das Unternehmen setzt das Tool Madaster unter anderem bei der Sanierung einer Liegenschaft in Zürich für Swiss Prime Site ein.

    In Gebäudepässen werden Daten über die in einem Gebäude verwendeten Materialien festgehalten. Auf diese Weise wird eine zukünftige Wiederverwertung des Materials möglich gemacht. Das Fachwissen von Allco soll Madaster helfen, „Materialdaten über den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden“ nutzbar zu machen, erläutert Marloes Fischer in der Mitteilung. „So geht zirkuläres Bauen“, meint die Geschäftsführerin Madaster Services Schweiz.

  • Immobilienfonds von Swiss Life Asset Managers erhöht Kapital

    Immobilienfonds von Swiss Life Asset Managers erhöht Kapital

    Swiss Life Asset Managers hat eine Kapitalerhöhung des Immobilienfonds Swiss Life REF (LUX) German Core Real Estate SCS, SICAV-SIF erfolgreich abgeschlossen, informiert der zur Swiss Life-Gruppe gehörende Vermögensverwalter in einer Mitteilung. Insgesamt seien 108,7 Millionen Euro aufgenommen worden, heisst es dort weiter. Die Mittel sollen zum Erwerb von auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Liegenschaften in Deutschland eingesetzt werden.

    Unter anderem werde Swiss Life Asset Managers bereits vertraglich gesicherte Wohnimmobilien erwerben, die sich durch Energieeffizienz und Ertragspotenzial auszeichneten, erläutert das Unternehmen in der Mitteilung weiter. Allgemein sollen im Fonds weiterhin mindestens 50 Prozent Wohnimmobilien gehalten werden. Ein Teil der neu eingespielten Mittel wird jedoch für den Erwerb kommerziell genutzter Liegenschaften in guten bis sehr guten Lagen deutscher Städte genutzt werden.

    Swiss Life Asset Managers habe bereits 2018 die Prinzipien der UNO für verantwortliches Investieren unterschrieben, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Ihr zufolge wendet das Unternehmen entsprechende Kriterien für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung sowohl beim Kauf als auch bei der Bewirtschaftung von Immobilien an.

  • ImmoScout24 setzt auf iptiQ

    ImmoScout24 setzt auf iptiQ

    ImmoScout24 will Kunden mit Wohnsitz in Deutschland eine Mietausfallversicherung anbieten. Dafür spannt die Immobilienplattform der Scout24-Gruppe mit dem White-Label Versicherer iptiQ von Swiss Re zusammen, informiert der Zürcher Versicherungskonzern in einer Mitteilung. Das unter der Marke ImmoScout24 lancierte Angebot deckt den kompletten oder teilweisen Ausfall von bis zu sechs Monatsmieten inklusive Nebenkosten ab. Die Versicherung kann online abgeschlossen und verwaltet werden.

    „Mit der digitalen ImmoScout24 Mietausfallversicherung stellen wir privaten Vermieterinnen und Vermietern einen innovativen Service zur Verfügung, der das Vermieten für sie sicherer macht“, wird Ralf Weitz, Geschäftsführer von ImmoScout24, in der Mitteilung zitiert. Dies könne insbesondere in Zeiten der Pandemie relevant sein, meint Weitz. ImmoSout24 übernimmt in der Partnerschaft die Rolle des registrierten Vermittlers.

    IptiQ ist für die Abdeckung aller versicherungsrelevanten Aspekte des Gemeinschaftsangebots zuständig, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Mit ImmoScout24 haben wir in Deutschland den idealen Partner, um Kunden massgeschneiderte Versicherungsprodukte im Bereich Haushalt genau dann online anbieten zu können, wenn es darauf ankommt“, wird Andreas Schertzinger, CEO iptiQ EMEA P&C, dort zitiert.

    Die Scout24-Gruppe gehört je zur Hälfte dem Versicherungskonzern Mobiliar und dem Medienkonzern Ringier. Neben der Immobilienplattform ImmoScout24 betreibt das Netzwerk von Online-Marktplätzen die Plattformen AutoScout24, FinanceScout24, MotoScout24, die Kleinanzeigenplattform Anibis sowie den Vermarkter Scout24 Advertising.

  • Swiss Nuclides sichert frisches Kapital

    Swiss Nuclides sichert frisches Kapital

    Die Swiss Nuclides AG konnte mit der Serie-A Finanzierungsrunde 2,6 Millionen Franken einnehmen. Beteiligt waren die Zürcher Turos Capital AG sowie private Investoren. Dieses Kapital wird für die Fortsetzung der präklinischen und klinischen Entwicklung der Leitmoleküle eingesetzt.

    Die Aargauer Jungfirma entwickelt Lösungen für die personalisierte Krebsdiagnostik, von Prostatakrebs, sowie neuroendokrinen Tumoren. Damit wird der Einsatz der Positronenemissionstomografie (PET) verbessert. Diese reduziert die Krebsdiagnostik und Strahlenbelastung für Patienten auf ein Minimum. Bei dieser Methode werden Zuckerstoffwechselprozesse zur Erkennung veränderter Gewebestrukturen untersucht. Die Patienten nehmen Traubenzucker, der an ein schwach radioaktives Tracer-Molekül gekoppelt ist.

  • Novavest schliesst Kapitalerhöhung ab

    Novavest schliesst Kapitalerhöhung ab

    Novavest hat eine weitere Kapitalerhöhung aus bestehendem genehmigtem Kapital abgeschlossen, informiert die Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Konkret sind bei dem vom 14. bis zum 23. Juni durchgeführten Bezugsrechtshandel 642’619 neue Namenaktien zum Bezugspreis von je 42,05 Franken gezeichnet worden. Die eingespielten rund 27,0 Millionen Franken will Novavest für den Ausbau des Portfolios an Wohnimmobilien verwenden.

    Bei der Kapitalerhöhung war bestehenden Aktionären der Novavest Real Estate AG ein Recht auf den Bezug einer neuen Aktie pro elf bereits gehaltenen Namenaktien eingeräumt worden. Das Angebot sei darüber hinaus „sowohl bei institutionellen als auch bei privaten Anlegern auf grosses Interesse“ gestossen, schreibt das Unternehmen. In Folge habe Novavest sein Aktionariat erweitern können.

    Nach der Kapitalerhöhung belaufe sich das Aktienkapital von Novavest auf 207,4 Millionen Franken, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Erst im vergangenen Dezember hatte Novavest bei einer Kapitalerhöhung rund 28,6 Millionen Franken eingeworben. Auch diese Mittel wurden für die Erweiterung des eigenen Immobilienportfolios eingesetzt. Per Ende Mai setzte das Unternehmen dann den Nennwert seiner Aktien um 1,65 Franken auf 26,90 Franken zurück.

  • Stadt Schlieren verabschiedet Wirtschaftsstrategie

    Stadt Schlieren verabschiedet Wirtschaftsstrategie

    Schlieren hat sich in den vergangenen beiden Jahrzehnten als starker Wirtschaftsstandort vor den Toren entwickelt. Inzwischen sind in der Stadt 1162 Firmen angesiedelt. Auf die 19‘500 Einwohner kommen 18‘500 Arbeitsplätze. In der Städterangliste von „Bilanz“ erreicht Schlieren inzwischen den 20. Rang von 132 Gemeinden.

    Die Stadt will diese starke Stellung weiter ausbauen. Das geht aus der Wirtschaftsstrategie 2021-2025 hervor, die mit über 80 Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft ausgearbeitet worden ist und nun vorgelegt wurde.

    Schlieren setzt dabei an seinen vorhandenen Stärken an. Im Bereich Biotech rund um den Bio-Technopark Schlieren soll die Stadt ihre internationale Stellung weiter ausbauen. National will sich Schlieren noch stärker als Standort für Start-ups positionieren. Passend zu diesen beiden Themen sollen in Schlieren auch Cluster im Bereich Medtech und Gesundheitswesen und in der ICT hinzukommen. Schlieren will sich dabei als Knoten in Netzwerken etablieren, die weit über die Stadt hinausreichen.

    Dazu braucht es auch eine verstärkte Kommunikation. Künftig will die Stadt in ausgewählten Themen auch auf Englisch und Französisch kommunizieren.

    Doch die Stadt will auch ihre anderen Cluster pflegen. So ist im Bereich Einkauf eine Leistungsvereinbarung mit Shopping Schlieren vorgesehen. Wichtige Akteure sollen gehalten und Nischenanbieter in Schlieren angesiedelt werden. Auch das Automobilcluster soll gepflegt und erhalten werden.

    Ein guter Standort braucht Platz: Areale wie die Gasi, das Geistlich-Areal, die Wagi, Rüti und weitere sollen massgeschneiderte Entwicklungsstrategien erhalten. Ein guter Standort braucht auch Menschen: Die Freizeit- und Dienstleistungsangebote sollen ausgebaut werden.

    Die Stadt will den Standort mit Partnern wie der Limmatstadt AG und der Greater Zurich Area weiterentwickeln. Vorgesehen ist auch ein Wirtschaftsrat aus Vertretern der Unternehmen in Schlieren, der die Stadt bei der Weiterentwicklung des Standorts begleitet. Einen Wechsel wird es auch an der Spitze der Standortförderung geben: Albert Schweizer hat sie in über zwei Jahrzehnten aufgebaut. In rund fünf Jahren wird er pensioniert; die Nachfolge soll in den nächsten Jahren vorbereitet werden.

  • PriceHubble expandiert nach Tschechien

    PriceHubble expandiert nach Tschechien

    PriceHubble plane, seinen Fokus auf Mittel- und Osteuropa zu richten, informiert das auf Immobilienbewertungen für Unternehmen spezialisierte Zürcher PropTech-Unternehmen in einer Mitteilung. Dazu hat PriceHubble das tschechische PropTech Realtify übernommen. Das 2019 von Vladislav Kochetov in Prag gegründete Jungunternehmen bietet Dienstleistungen für Wohnimmobilien-Fachleute an. Kochetov solle das ab sofort als PriceHubble Czechia operierende Unternehmen auch unter dem Dach von PriceHubble leiten und insbesondere das Wachstum des Zürcher PropTech-Unternehmens in Mittel- und Osteuropa verantworten, schreibt PriceHubble.

    Die Übernahme soll die Position von PriceHubble stärken und ausbauen, erläutert Julien Schillewaert in der Mitteilung. „PriceHubble ist ohne Zweifel eines der am schnellsten wachsenden PropTech-Unternehmen in Europa“, wird der PriceHubble-CEO dort zitiert. „In Mittel- und Osteuropa gibt es starkes Wachstumspotenzial und die Eingliederung von Realtify in unser Team ermöglicht uns, unsere Marktexpansion in der Region zu beschleunigen.“  Mit der Übernahme ist PriceHubble nun in den Ländern Schweiz, Frankreich, Deutschland, Österreich, Niederlande, Belgien, Tschechien, Slowakei und Japan aktiv.

  • Credit Suisse sieht gute Chancen für Proptechs

    Credit Suisse sieht gute Chancen für Proptechs

    Die Corona-Pandemie hat auch die Proptech-Branche vor Herausforderungen gestellt, wie ein neuer Bericht der Credit Suisse zeigt. So ist global 25 Prozent weniger Risikokapital in entsprechende Start-ups geflossen. Allerdings hat die Zurückhaltung bei den Investitionen keine grossen Spuren in der Branche hinterlassen. So konnten knapp 80 Prozent der Proptechs in den vergangenen zwölf Monaten ihre Mitarbeiterzahl steigern. Nur 3 Prozent meldeten einen Rückgang in der Belegschaft. Zudem erwarten 87 Prozent einen weiteren Personalzuwachs in den nächsten zwölf Monaten.

    Weiter mussten nur rund 10 Prozent der Proptechs einen Rückschlag bei den Umsätzen hinnehmen. Dagegen konnten 80 Prozent ihre Umsätze während der Corona-Krise steigern. Im Jahr 2021 peilt die Branche laut dem Bericht eine Verdoppelung der Umsätze an. Auch in den Jahren 2022 und 2023 wird ein höheres Umsatzwachstum erwartet als im Jahr 2020.

    Die Credit Suisse geht in der Studie auch auf die Schweizer Proptech-Branche ein. Demnach hat die Zahl der in der Schweiz tätigen Proptechs auch im vergangenen Jahr zugenommen. Mit über 320 Firmen weise die Schweiz im internationalen Vergleich eine ausgesprochen hohe Dichte an Proptechs auf, heisst es.

    Die Bank weist allerdings auch darauf hin, dass viele Proptechs mit ähnlichen Geschäftsmodellen im Markt auftreten. Sie geht davon aus, dass es nicht allen Firmen gelingen wird, sich erfolgreich zu positionieren. Als die wichtigsten Erfolgsfaktoren eines Poptechs sieht die Credit Suisse die Qualität des Führungsteams und die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells.

  • Jansen und SFS sichern Arbeitsplätze

    Jansen und SFS sichern Arbeitsplätze

    Die beiden in der St.GallenBodenseeArea ansässigen Unternehmen Jansen und SFS haben eine Zusammenarbeit im Fensterbereich vereinbart, wie nun einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Dabei wird sich Jansen auf die Weiterentwicklung des Holz-Metall-Fenstersystems Connex konzentrieren, während SFS als exklusiver Partner die Marke Connex vertreibt.

    Im Rahmen dieser Zusammenarbeit möchte Jansen weiterhin Innovationen vorantreiben, während SFS durch das Connex-Portfolio seine Marktposition ausbauen möchte. Zudem verstehen beide Firmen ihre Kooperation als Bekenntnis zum Standort Schweiz. Indem sie ihre unternehmerische Verantwortung wahrnehmen, würden sie „Arbeits- und Ausbildungsplätze im Rheintal“ sichern.

    Zudem sollen die Kunden von der Partnerschaft profitieren. Denn einerseits können sich beide Firmen auf ihre komplementären Stärken konzentrieren und andererseits die Zusammenarbeit durch die geografische Nähe zu einem Erfolg werden lassen.

  • UBS spannt mit Invesco zusammen

    UBS spannt mit Invesco zusammen

    UBS und die amerikanische Invesco Real Estate haben eine Kooperation vereinbart. Gemeinsam bieten sie der UBS-Kundschaft Zugang zu den globalen Immobilienmandaten von Invesco. Damit werde es für die Privatkundschaft des UBS Global Wealth Managements effizienter, diese Anlageklasse in ihre Portfolios mit einzubeziehen, heisst es in einer Medienmitteilung der Zürcher Grossbank.

    Das neue Angebot werde vornehmlich in die Direktimmobilienstrategien von Invesco anlegen, aber auch in börsennotierte Immobilienwerte, Co-Investments und Direktimmobilien. Mit einem verwalteten Vermögen von 63,3 Milliarden Dollar in Immobilien-Direktinvestitionen und 19,9 Milliarden Dollar in börsennotierten Immobilienwerten sowie mit mehr als 580 Immobilien-Fachleuten weltweit sei Invesco „der einzige Manager mit vergleichbaren Strategien in den USA, Europa und Asien“, so UBS.

    „Dieses Angebot wurde speziell für die UBS und ihre Kunden strukturiert, um diesen langfristig stabile und attraktive regelmässige Einnahmen zu bieten“, wird Marty Flanagan, Präsident und CEO von Invesco, in der Mitteilung zitiert. Diese Partnerschaft, so Bruno Marxer, Head of Global Investment Management bei UBS, unterstreiche das Engagement des Bankhauses, seiner Kundschaft exklusiven Zugang zu Lösungen von führenden Partnern zu verschaffen.

  • Peach Property schliesst Kapitalerhöhung ab

    Peach Property schliesst Kapitalerhöhung ab

    Die Peach Property Group AG hat die Platzierung von ungesicherten, nachrangigen Pflichtwandelobligationen erfolgreich abgeschlossen, informiert das auf Liegenschaften in Deutschland spezialisierte Immobilienunternehmen in einer Mitteilung. Aufgrund des starken Interesses sei der Nominalbetrag der Anleihe auf 180 Millionen Franken ausgeweitet worden, heisst es dort weiter. Die eingespielten Mittel sollen zur Finanzierung kürzlich erworbener Wohnimmobilien in Nordrhein-Westfalen und Bremen sowie für weiteres Unternehmenswachstum verwendet werden.

    Spätestens zum Fälligkeitstag am 23. Dezember sollen die Obligationen in neu ausgegebene Namenaktien der Gruppe gewandelt werden. Der anfängliche Wandelpreis ist auf 55,00 Franken, der Nennwert der Aktie auf 1,00 Franken festgelegt. Das Aktienkapital des Unternehmens steigt durch die Wandlung um rund 3,2 Millionen Aktien oder 25,7 Prozent an. Die Aktien sollen in wenigen Tagen an der SIX Swiss Exchange gehandelt werden können.

  • PropertyMatch kommt in die Schweiz

    PropertyMatch kommt in die Schweiz

    Die im Kanton Waadt ansässige PMCH SA und die Waadtländer Kantonalbank (BCV) haben eine Schweizer Version von PropertyMatch aufgeschaltet, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die internationale Immobilienplattform wurde ursprünglich 2009 von CBRE, einem weltweit tätigen Dienstleistungsunternehmen, und der Handelsplattform GFI-Gruppe ins Leben gerufen. Seither hat sie den Angaben zufolge bereits zu mehr als 1700 Transaktionen für einen Gesamtbetrag von über 15 Milliarden Dollar auf dem Sekundärmarkt beigetragen.

    Die Schweizer Seite ist unter propertymatch.ch zugänglich. Die Plattform ist auf nicht kotierte kollektive Immobilienanlagen spezialisiert und bietet Nutzern Preisangaben in Echtzeit. Sie richtet sich in erster Linie an institutionelle Anleger und unabhängige Vermögensverwalter.

    Die Seite wurde zunächst mit bei der BCV hinterlegten nicht kotierten Immobilienanlagen gestartet. Das Angebot soll aber schrittweise ausgebaut und auf die gesamten nicht kotierten kollektiven Schweizer Immobilienanlagen erweitert werden, heisst es.

    Die Schweizer Version von PropertyMatch wird von der PMCH SA betrieben. Die Depotbank der BCV ist für die Abwicklung der Transaktionen verantwortlich.

  • Westhive plant neuen Standort in Zug

    Westhive plant neuen Standort in Zug

    Die Metall Zug Gruppe will auf dem V-Zug Areal „ein neues Stück Stadt für ein industriell geprägtes Ökosystem“ schaffen. Auf dem sogenannten Tech Cluster Zug sollen auch zusätzliche Industriebetriebe, Start-ups, technologienahe Dienstleister, Ausbildungseinrichtungen und Wohnungen angesiedelt werden.

    Auch der Zürcher Coworking-Anbieter Westhive will auf dem Areal präsent sein. Laut einer Medienmitteilung wird er dort im Spätsommer 2022 einen neuen Standort eröffnen. Dort sollen Mitgliedern flexible Arbeitsplätze, Konferenzräume, eine Kaffeebar, eine Teamküche und ein Fitnessbereich angeboten werden. Insgesamt werde der Zuger Standort eine Fläche von mehr als 2000 Quadratmetern umfassen.

    „Wir freuen uns sehr, dass wir einen so passenden Standort in Zug gefunden haben“, wird Bruno Rambaldi, Mitgründer von Westhive, zitiert. „Und mit Metall Zug haben wir einen idealen Partner für die Umsetzung.“

    Laut David Carnier, Verantwortlicher für das Projekt Westhive seitens der Tech Cluster Zug AG, passen die flexiblen Arbeitplätze von Westhive gut in das Konzept des Tech Clusters Zug.

  • Bauhändler HGC beteiligt sich an Urdorfer Start-up

    Bauhändler HGC beteiligt sich an Urdorfer Start-up

    Die Handelsgenossenschaft des Schweizerischen Baumeisterverbandes (HGC) beteiligt sich an der Cloudworks AG mit Sitz in Urdorf. Die Firma betreibt das 2019 gegründete  PropTech-Start-up umbaumanager.ch. Die digitale Plattform führe  die gesamte Abwicklung eines Umbaus digitalisiert durch, heisst es in der Medienmitteilung zu der Partnerschaft. Sie führe die Eigenheimbesitzer durch den ganzen Prozess des Bauprojektes, von der ersten Kostenschätzung, über das Einholen von Offerten, die Auftragsvergabe und die Bauleitung bis zum allfälligen Mängelmanagement.

    Umbaumanager.ch arbeite seit dem Start mit einem Netz qualifizierter Handwerker- und Zulieferfirmen. Die HGC sei eine der ersten Partnerinnen von umbaumanager.ch gewesen und beteilige sich nun an der Betreiberfirma Cloudworks, heisst es in der Mitteilung. „Mit dem Netzwerk und dem Know-how der HGC als Dienstleisterin rund um das Bauen kann unsere Plattform weiter ausgebaut werden“, werden die Gründer von Cloudworks AG und Entwickler von umbaumanager.ch, Faton Mati und Christian Vogt, dazu zitiert:

    Die 1899 gegründete Genossenschaft HG Commerciale versorgt das Schweizer Baugewerbe mit Material. „Wir als HGC bauen mit unserer Beteiligung unsere digitale Kompetenz weiter aus und können damit unseren Handwerkerkunden einen klaren Mehrwert bieten“, wird Martin Tobler, CEO der HGC, in der Mitteilung zitiert. Die HGC hat rund 800 Mitarbeitende.

  • Novavest plant weitere Kapitalerhöhung

    Novavest plant weitere Kapitalerhöhung

    Die Novavest Real Estate AG möchte ihr Portfolio an Liegenschaften erweitern, informiert die Zürcher Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Die erforderlichen Mittel sollen über eine Kapitalerhöhung eingespielt werden. Konkret plant Novavest die Ausgabe von bis zu 642’619 neuen Namenaktien zum Nennwert von je 26,90 Franken. Der Bezugswert wurde auf 42,05 Franken pro Aktie festgelegt.

    Bei der für den Zeitraum vom 14. bis zum 23. Juni geplanten Kapitalerhöhung wird bestehenden Aktionären der Novavest Real Estate AG ein Recht auf den Bezug einer neuen Aktie pro elf bereits gehaltenen Namenaktien eingeräumt. Bei voller Ausübung aller Bezugsrechte und vollständig ausgeschöpfter Kapitalerhöhung ergebe sich ein Transaktionsvolumen von rund 27 Millionen Franken, erläutert Novavest in der Mitteilung.

    Bereits im vergangenen Dezember hatte Novavest erfolgreich eine Kapitalerhöhung abgeschlossen. Dabei hatten Anleger insgesamt 631’145 neue Namenaktien zum Bezugspreis von je 41,70 Franken bei einem Nennwert von 28,55 Franken bezogen. Auch die bei dieser Kapitalerhöhung eingespielten Mittel in Höhe von rund 26,3 Millionen Franken hat Novavest für die Erweiterung des eigenen Immobilienportfolios eingesetzt. Per Ende Mai setzte das Unternehmen dann den Nennwert seiner Aktien um 1,65 Franken auf 26,90 Franken zurück. Die Differenz soll am 8. Juni ausbezahlt werden.

  • DBS Group spannt mit Intercity Group zusammen

    DBS Group spannt mit Intercity Group zusammen

    Die DBS Group und die Intercity Group wollen ihre Standorte und Kompetenzen bei der Immobilienbewirtschaftung vereinen, informieren die beiden Partnergesellschaften in einer Mitteilung. Die jeweiligen Zweigniederlassungen der Unternehmen treten dabei neu unter der Marke IntercityGribi auf. Über die Kooperation will die DBS Group ihre Marktposition in der Deutschschweiz stärken.

    Innerhalb von IntercityGribi werden die Gribi Bewirtschaftung AG von DBS und die Intercity Bewirtschaftung AG von Intercity als zwei eigenständige Rechtseinheiten agieren, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Im Rahmen der Partnerschaft übernimmt die DBS Group die Hälfte an der Intercity Bewirtschaftung AG. Alle anderen Immobiliendienstleistungen von DBS und Intercity bleiben von der Kooperation unberührt.

    „Dieser Schritt ist für die DBS Group ein Meilenstein auf dem Weg zu einem der führenden Immobilienbewirtschafter der Schweiz“, wird DBS Group-CEO Christophe Hubschmid in der Mitteilung zitiert. „Auch angesichts des am 27. Mai 2021 erfolgten Erwerbs der Luzerner contrust immobilien ag durch die DBS Group stellt die flächendeckende Präsenz der Gruppe einen erheblichen Wettbewerbsvorteil dar .“ Herbert Wüst, CEO und Mehrheitsaktionär der Intercity Group, wiederum will über die Partnerschaft die Bewirtschaftungsaktivitäten des eigenen Unternehmens stärken.

  • In Appenzell Innerrhoden lebt es sich am günstigsten

    In Appenzell Innerrhoden lebt es sich am günstigsten

    Die Grossbank Credit Suisse hat eine Studie zur Wohnattraktivität in der Schweiz erstellt. Dabei geht es in erster Linie um die finanzielle Attraktivität der einzelnen Kantone und Gemeinden. Mit einbezogen wurden Faktoren wie Wohnkosten, Steuern, Mobilitätskosten und andere Ausgaben wie etwa Versicherungen und Kinderbetreuungskosten.

    Die Ergebnisse zeigen, dass der Durchschnittshaushalt im Kanton Appenzell Innerrhoden am günstigsten lebt. Hinter Appenzell Innerrhoden folgen die Kantone Uri, Glarus, Schaffhausen und Jura. Die teuersten Kantone für einen Durchschnittshaushalt sind derweil Genf, Basel-Stadt sowie Waadt und Zürich.

    Die Kriterien bei der Wahl eines Wohnorts seien zwar vielfältig, betont Credit Suisse in einer Medienmitteilung zur Studie. Neben Wohnlage, Infrastrukturangebot, Verfügbarkeit passender Wohnobjekte, emotionalen Kriterien und persönlicher Vernetzung würden aber  in der Regel auch finanzielle Faktoren eine zentrale Rolle spielen, so die Bank. ssp

  • Wohneigentum wird zum Privileg

    Wohneigentum wird zum Privileg

    Der Markt für Wohneigentum erfreue sich weiterhin reger Nachfrage, schreibt Raiffeisen Schweiz in einer Mitteilung zur aktuellen Ausgabe der Studie „Immobilien Schweiz“. In ihr haben die Analysten der Genossenschaftsbankengruppe weiter steigende Preise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen ausgemacht. Dies mache den Erwerb von Wohneigentum vor allem für jüngere Interessierte mehr und mehr zu einem Privileg, heisst es in der Mitteilung.

    Dabei seien die Preise für Wohneigentum in der Schweiz im internationalen Vergleich nicht besonders hoch, erläutert Raiffeisen Schweiz. Zudem könne mit einem Umstieg von Miete auf Eigenheim im Vergleich zu anderen Ländern relativ viel Geld gespart werde. Trotzdem weise die Schweiz mit rund 36 Prozent „die mit Abstand kleinste Wohneigentumsquote aller untersuchten Länder auf“.

    Für die Genossenschaftsbankengruppe hängt dies mit dem „politischen Spannungsfeld zwischen Wohneigentumsförderung und Systemstabilität“ zusammen. Hier setze die Schweiz stärker auf Sicherheit, schreibt Raiffeisen Schweiz. „Im herrschenden Tiefzinsumfeld bleibt vielen, vor allem jüngeren Mittelstandshaushalten, so die Erschliessung eines beträchtlichen Einsparpotenzials verwehrt“, wird Martin Neff, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, in der Mitteilung zitiert.

    Im Mietwohnungsmarkt haben die Autoren der Studie hingegen sinkende Angebotsmieten und in Folge einen Rückgang neuer Baugesuche beobachtet. Der Markt für Gastronomieflächen und Hotels sei dagegen von der Pandemie nicht sehr beeinträchtigt worden. Die Analysten führen dies auf die staatliche Unterstützung von Gastronomie und Hotellerie zurück. hs

  • Varia US Properties legt guten Jahresstart vor

    Varia US Properties legt guten Jahresstart vor

    Varia US Properties hat im ersten Quartal 2021 einen effektiven Bruttoertrag von 28,6 Millionen Dollar erwirtschaftet, informiert das auf Wohnliegenschaften in den USA für kleinere und mittlere Einkommen spezialisierte Immobilienunternehmen in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich wurde ein Anstieg des effektiven Bruttoertrags um 5,0 Prozent realisiert. Die Mieteinnahmen legten im selben Zeitraum um 5,3 Prozent auf 25,5 Millionen Dollar zu.

    Als Nettobetriebsergebnis konnte Varia US Properties im Berichtsquartal 14,0 Millionen Dollar verbuchen, das sind 8,4 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Die entsprechende Marge stieg gleichzeitig um 1,5 Prozentpunkte auf 49,1 Prozent an. Die durchschnittliche Vermietungsquote konnte um 2,7 Prozentpunkte auf 95,8 Prozent gesteigert werden.

    Patrick Richard sieht die gute Entwicklung als „Resultat unseres starken und widerstandsfähigen Portfolios sowie unseres intensiven Engagements in den vergangenen Monaten selbst inmitten der Pandemie“. Das exekutive Verwaltungsratsmitglied von Varia US Properties will im laufenden Jahr „von den derzeit attraktiven wachsenden Vorstadtmärkten in den USA“ profitieren und das Unternehmensportfolio erweitern. Im Berichtjahr hatte Varia US Properties 87 Millionen Dollar in den Erwerb von drei Immobilien mit 849 Wohneinheiten in Indianapolis investiert. Zum Stichtag am 31. März 2021 hielt die Immobiliengesellschaft aus Zug insgesamt 47 Immobilien mit zusammen 11’118 Wohneinheiten. hs

  • Die Schweizer Immobilienmesse für Investoren wird unabhängig

    Die Schweizer Immobilienmesse für Investoren wird unabhängig

    Infolge anhaltender Planungsunsicherheiten und weiterhin geltenden restriktiven Bestimmungen in Zusammenhang mit Covid 19, hat sich der Veranstalter entschieden, den jährlichen Branchenanlass unabhängig von der Finanzmesse, in der Halle 622 in Zürich Oerlikon auszutragen.

    Die Schweizer Immobilienmesse für Investoren verzeichnete in den vergangenen Jahren ein stetiges Wachstum und gilt mittlerweile als grösste Schweizer Messe für professionelle inländische und ausländische Immobilienakteure. Mit der am 19. und 20. Januar stattfindenden IMMO22 laden die Organisatoren nun zum 10-jährigen Jubiläum.

    Aufgrund einer erfolgreichen IMMO21, welche pandemiebedingt als Online-Event konzipiert wurde und mit 93 Gesellschaften einen erneuten Ausstellerrekord verzeichnete, wird das hybride Veranstaltungskonzept weitergeführt: Die erstmalige Liveübertragung des IMMO Forums, dem Begleitkongress der Schweizer Immobilienmesse für Investoren, stiess mit über 4000 Zuschaltungen auf grosses Interesse. So hat man sich entschieden, den Begleitkongress auch künftig live über die Messewebsite zu übertragen und neuerdings mittels Synchronübersetzung auch für das französischsprachige Publikum zugänglich zu machen.

  • Bund ist mit Zweitwohnungsgesetz zufrieden

    Bund ist mit Zweitwohnungsgesetz zufrieden

    Die Bevölkerung hat 2012 die Zweitwohnungsinitiative angenommen. Damit dürfen in Gemeinden mit mehr als 20 Prozent Zweitwohnungen keine zusätzlichen Ferienwohnungen oder -häuser mehr gebaut werden. Der Bundesrat hat nun eine Wirkungsanalyse zum Zweitwohnungsgesetz vorgenommen. Er kommt zum Schluss, dass das Gesetz nicht angepasst werden muss.

    Der Bundesrat hebt in seiner Mitteilung aber hervor, dass es noch zu früh sei, das Zweitwohnungsgesetz abschliessend zu beurteilen. So würden sich beispielsweise noch Übergangseffekte auswirken. Bestimmte Bauprojekte sind vor dem Inkrafttreten des Gesetzes bewilligt worden. Insgesamt ist der Flächenverbrauch durch neu gebaute Zweitwohnungen in allen betroffenen Gemeinden von 2013 bis 2018 gegenüber 2007 bis 2012 um rund ein Drittel zurückgegangen. Das Zweitwohnungsgesetz hatte aber kein Nullwachstum zur Folge.

    Zwar sieht der Bund keinen Reformbedarf beim Zweitwohnungsgesetz. Beim Vollzug, bei den Wissensgrundlagen sowie den Schlüsselbegriffen der Beherbergungswirtschaft sieht er aber Handlungsbedarf. So sollen beispielsweise die Aufgaben und Kompetenzen der Kantone konkretisiert werden. 2025 wird der Bund die Wirkungen des Gesetzes erneut untersuchen.

    Die Regierungskonferenz der Gebirgskantone gibt sich in einer Medienmitteilung enttäuscht über den Entscheid des Bundesrats. Es sei bekannt, dass das Zweitwohnungsgesetz „über weite Teile inhaltlich kompliziert und nicht optimal formuliert“ sei. Dies führe im Vollzug zu Problemen. Entsprechend wäre das Gesetz laut den Gebirgskantonen verbesserungswürdig. Sie wollen nun im Parlament auf Anpassungen hinwirken. Weiter heben sie auch hervor, dass die Wirkungsanalyse zwei Jahre später durchgeführt wurde als es das Gesetz vorsieht. Wenn es schon so verlaufen sei, hätten auch die Erkenntnisse aus der Corona-Pandemie einfliessen müssen.

  • HB-Therm baut neuen Hauptsitz in St.Gallen

    HB-Therm baut neuen Hauptsitz in St.Gallen

    Bei HB-Therm handelt es sich um den „weltweit führenden Hersteller von Temperiergeräten für die kunststoffverarbeitende Industrie“, wie aus einem Artikel des „Tagblatts“ hervorgeht. Mit seinen 150 Mitarbeitenden produziert er seine in mehr als 50 Ländern vertriebenen Produkte ausschliesslich in St.Gallen. Die verschiedenen Abteilungen sind dort in vier Gebäuden rund um den Bahnhof St.Fiden untergebracht. Dies wird sich mit dem neuen Hauptsitz in St.Gallen-Winkeln ändern. HB-Therm investiert 60 Millionen Franken in den Neubau, der Spatenstich ist kürzlich erfolgt.

    Mit dem Neubau werden aber nicht nur die Abteilungen unter einem Dach zusammengeführt. Zudem wird die HB-Therm ihre Produktionskapazitäten erhöhen. In St.Gallen sind 100 der Beschäftigten tätig, künftig ist Platz für 200 Arbeitsplätze. Ab dem für 2023 geplanten Bezug sollen dann künftig optimalere Prozessabläufe ermöglicht werden. Bei der Wahl des Standortes war immer klar, dass HB-Therm in St.Gallen bleiben würde. „Hier fühlen wir uns sehr wohl, hier werden wir bleiben“, wird dazu CEO Reto Zürcher zitiert, der zudem betont, dass das Unternehmen mit dem neuen Hauptsitz „die Zukunft“ bauen werde. Dies wird durch den angestrebten Minergie-Standard für nachhaltiges Bauen, eine Solaranlage mit 300 Kilowatt Peak Leistung und Ladestationen für Elektrofahrzeuge unterstrichen.

    Dieses Bekenntnis für eine Zukunft in St.Gallen wird von Samuel Zuberbühler, Leiter der städtischen Standortförderung, als „starkes Zeichen für den Wirtschafts- und Arbeitsort“ bezeichnet. Es freue ihn, „dass die Arbeitsplätze erhalten und sogar neue geschaffen werden“, wird er im „Tagblatt“ zitiert.

  • Procimmo realisiert Kapitalerhöhung

    Procimmo realisiert Kapitalerhöhung

    Die Procimmo SA habe am Kapitalmarkt rund 70 Millionen Franken für ihren Immobilienfonds Procimmo Swiss Commercial Fund 56 aufgenommen, informiert die Vermögensverwalterin kollektiver Immobilienanlagen in einer Mitteilung. Ihr zufolge war die Kapitalerhöhung deutlich überzeichnet. Das Unternehmen werte dies „als klaren Vertrauensbeweis vonseiten der Investoren gegenüber dem Fonds“, heisst es in der Mitteilung.

    Mit den eingespielten 64 Millionen Franken soll zum einen die Fremdfinanzierungsquote des Fonds gesenkt werden. Zum anderen will Procimmo das neue Kapital für die Fortsetzung bestehender Bauprojekte einsetzten, wird in der Mitteilung erläutert. Darüber hinaus plane das Unternehmen weitere Akquisitionen von Immobilien.

    Die eingespielten Mittel entsprechen 594’128 neuen Fondsanteilen, erläutert Procimmo. Insgesamt werden damit derzeit 2’970’643 Anteile von 56 Investoren gehalten. Zum Stichtag Ende 2020 setzte sich der Fonds aus insgesamt 33 Liegenschaften in den Kantonen Waadt, Genf, Freiburg, Jura, Neuenburg und Wallis zusammen. Sein Gesamtvermögen wird in der Mitteilung auf 487,8 Millionen Franken beziffert.

  • Jakob Stark präsidiert Lignum

    Jakob Stark präsidiert Lignum

    Lignum hat Ende April seine Frühjahrversammlung online abgehalten, wie jetzt aus einer Medienmitteilung der Dachorganisation der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft hervorgeht. Dabei hat auch Wirtschaftsminister Guy Parmelin ein Grusswort geschickt und darin auf das Potenzial von Holz verwiesen. Einerseits würden in der Schweiz zunehmend Bauherren und Architekten auf Holz setzen und andererseits würden Wald und Holz zur Erreichung der Energie- und Klimaziele des Bundes beitragen. Es herrsche weltweit eine enorme Nachfrage nach dem Material.

    Lignum wird nun von Jakob Stark geführt. Der Thurgauer Ständerat hat die Präsidentschaft von Sylvia Flückiger übernommen. Zu ihrem Abschied hielt alt Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger die Laudatio und unterstrich dabei, dass die Holzbranche sowohl in wald- wie in holzpolitischer Hinsicht von der Arbeit Flückigers profitiert habe.

    Der neue Präsident Stark sieht für die Zukunft immer mehr Anwendungsgebiete für den Werkstoff Holz. Nicht nur im Gebäude-, sondern auch im Infrastrukturbereich, beispielsweise im Brückenbau, wie er in einem Interview sagt. Zudem würde es auch Möglichkeiten geben, Holz gemeinsam mit Beton zu nutzen: „Modernes Bauen ist hybrid, man mischt.“ Als Kompetenzzentrum zur Anwendung von Holz am Bau käme Lignum eine wesentliche Bedeutung für eine positive Zukunft von Holz in der Schweiz zu. Zudem habe Holz klimapolitisch den Vorteil, „dass das verwendete Holz viel CO2 bindet und damit einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der Treibhausgase bzw. zur Bremsung der Klimaerwärmung leisten kann, und das erst noch sehr kostengünstig“, so Stark.