Kategorie: Finanzen

Finanzen – Immobiliennews zu Marktanalysen, Finanzierung, Zinsen, Kapitalmärkten, Fonds & Transaktionen in der Schweizer Immobilienbranche.

  • Helvetica erhöht Kapital von Helvetica Swiss Living Fund

    Helvetica erhöht Kapital von Helvetica Swiss Living Fund

    Die Züricher Helvetica Capital AG gibt zwischen dem 10. und 26. Mai neue Anteile am Helvetica Swiss Living Fund zu je 109,68 Franken aus. Damit will das Unternehmen zusätzliches Eigenkapital generieren. Das benötigt sie für den Kauf von 300 Wohnungen im Wert von insgesamt 130 Millionen Franken im Raum Zürich und in der Genfersee-Region, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Damit wachse der Fonds auf mehr als 800 Wohnungen an, was die Diversifikation und Ausschüttungsfähigkeit der Immobilienanlage verbessern soll. Der Kauf ist unmittelbar nach Liberierung am 31. Mai der Kapitalerhöhung vorgesehen.

    Insgesamt werden maximal 342‘789 neue Anteile ausgegeben. Dadurch erhöhe sich die Anzahl der sich im Umlauf befindenden Anteile von 1‘371‘155 auf maximal 1‘713‘944. Es findet kein Bezugsrechtshandel für Aktionäre statt. 

  • Einfamilienhäuser sind auch in Krisenzeiten sehr beliebt

    Einfamilienhäuser sind auch in Krisenzeiten sehr beliebt

    Die Geschwindigkeit, mit der Verkäufer ihre Eigenheime im vergangenen Jahr verkaufen konnten, hat je nach Region stark variiert. Während Einfamilienhäuser im Grossraum Zürich noch knapper wurden und innerhalb von durchschnittlich 43 Tagen verkauft waren, dauerte es im Tessin 100 Tage länger. Zu dieser Erkenntnis kommen das Swiss Real Estate Institute der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) und der Online-Immobilienmarktplatz Homegate in ihrer halbjährlichen Auswertung von Immobilieninseraten im Internet.

    Demnach stieg die durchschnittliche Ausschreibungszeit für Einfamilienhäuser auf den führenden Online-Immobilienportalen der Schweiz im Jahr 2020 um 26 Prozent von 61 auf 77 Tage an. Diese Entwicklung wurde getrieben von den Regionen Tessin und Waadt/Wallis. Im Tessin standen Inserate 60 Prozent länger im Internet bis zum Verkauf als noch 2019. In der Region Waadt/Wallis dauerte es 25 Prozent länger und damit 71 Tage, ein Haus zu verkaufen als im Jahr zuvor.

    Einen möglichen Grund für den Anstieg der durchschnittlichen Ausschreibungszeit sehen die Studienautoren in der Unsicherheit im Krisenjahr, die viele erst einmal abwarten liess. Dennoch blieb die Nachfrage weiter hoch. „In manchen Regionen dauerte es kurzzeitig etwas länger, eine Immobilie zu verkaufen. Wir sehen aber, dass sich das Blatt bereits wieder gewendet hat und Einfamilienhäuser auch in Krisenzeiten sehr beliebt sind“, wird Jens Paul Berndt, CEO von Homegate, in einer Medienmitteilung zitiert.

  • LafargeHolcim kauft in Griechenland zu

    LafargeHolcim kauft in Griechenland zu

    LafargeHolcim hat ihre Heracles Gruppe in Griechenland verstärkt. Vom Mitbewerber Heidelberg Cement kaufte der Zuger Baustoffproduzent die Firma Halyps Domia Ylika, namentlich ihr grosses Zuschlagstoffgeschäft und zwei Transportbetonwerke. Wie es in einer Medienmitteilung von LafargeHolcim heisst, werde diese Akquisition die Position der Heracles Gruppe in der florierenden Metropolregion Athen mit ihren wichtigen Infrastrukturprojekten stärken.

    „Ich bin begeistert von den Möglichkeiten und Wachstumsaussichten dieser Akquisition in der Region Attika in Zentralgriechenland“, wird Miljan Gutovic, Region Head EMEA, in der Mitteilung zitiert. „Sie wird uns mit unserem führenden Angebot an nachhaltigen Gebäudelösungen wie dem grünen Beton ECOPact zusätzlich in unserem Streben nach Netto-Null unterstützen.“

    Die Akquisition werde den Heracles-Kunden ein erweitertes Produktportfolio an Zuschlagstoffen und Betonlösungen bieten, die für alle Bauprojekte geeignet sind. So habe die Heracles Gruppe in diesem April ihr ECOPactSortiment an grünem Beton mit einem reduzierten CO2-Fussabdruck auf den Markt gebracht.

  • April-Mieten steigen um knapp 1 Prozent

    April-Mieten steigen um knapp 1 Prozent

    Der homegate-ch-Angebotsmietindex liegt im April im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 115,6 Punkten. Der Mietzins für wiederzuvermietende Wohnungen ist hingegen durchschnittlich um 0,96 Prozent gestiegen. Dieser Index wird monatlich in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank errechnet. Er zeigt die qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise für neue und wiederzuvermietende Wohnungen anhand der aktuellen Marktangebote.

    „Wie üblich“ hätten sich die Mieten je nach Kanton unterschiedlich entwickelt, so homegate.ch in einer Medienmitteilung. Demnach verzeichneten die Angebotsmieten vor allem in den Kantonen Bern (0,26 Prozent), Thurgau (0,52 Prozent) und Waadt (0,24 Prozent) einen Anstieg der Mieten. Im Kanton Genf sinken die Angebotsmieten um 0,93 Prozent. Ein ähnliches Bild zeigt sich in den Städten. So verzeichnete insbesondere die Stadt Genf einen Rückgang von 1,27 Prozent.

    Der homegate.ch-Angebotsmietindex ist nach Unternehmensangaben der älteste qualitätsbereinigte Mietpreisindex der Schweiz. Er gilt Immobilienprofis als Referenzquelle für die Preisbestimmung von Mietobjekten.

  • Technopark Winterthur eröffnet Start-up-Treffpunkt

    Technopark Winterthur eröffnet Start-up-Treffpunkt

    Der Technopark Winterthur hat den Umbau seines 1000 Quadratmeter grossen Erdgeschosses abgeschlossen. Der für rund 2 Millionen Franken neu gestaltete Start-up-Treffpunkt ist am Freitag der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Er bietet nun Räume für Networking, Coworking, Arbeitsgruppen und Veranstaltungen.

    Sämtliche Konferenz-, Seminar- und Sitzungsräume, die vorher im Gebäude verteilt waren, wurden ins Erdgeschoss verlegt, ebenso wie der Workeria genannte Coworking Space. So seien neue und deutlich grössere Veranstaltungsflächen gewonnen worden, heisst es in einer Medienmitteilung. Das erhöhe die Attraktivität für potenzielle Veranstalter noch einmal deutlich. Das Angebot für Coworker und für informelles Networking sei nun dank einer inspirierenden Innenarchitektur und akustischen Massnahmen deutlich aufgewertet. Ausserdem kümmere sich ein Bistro von morgens bis zum Feierabend um Speisen, Getränke und Catering.

    „Den Plan zum Umbau haben wir mit vielen Anspruchsgruppen ausführlich diskutiert und mehrmals optimiert – jetzt ist er Realität“, so Geschäftsleiter Thomas Schumann. „Ich bin überzeugt, dass der Technopark damit den Wirtschaftsstandort weiter stärkt und über die Region hinaus noch bekannter macht.“

  • Sika verstärkt sich in Japan

    Sika verstärkt sich in Japan

    Sika übernimmt mit Hamatite einen der führenden japanischen Zulieferer für Kleb- und Dichtstoffe. Sein Jahresumsatz betrug zuletzt 160 Millionen Franken. Der Reifenproduzent Yokohama Rubber hat diesen Geschäftsbereich im Zuge einer Umorientierung auf sein Kerngeschäft verkauft.

    Mit Hamatite erhält das Zuger Unternehmen für Spezialitätenchemie erweiterten Marktzugang zu allen wichtigen japanischen Automobilherstellern, auch ausserhalb Japans. Damit will Sika laut einer Medienmitteilung den Anteil seiner Lösungen pro Fahrzeug signifikant erhöhen. Zudem erhalte Sika umfassende globale Produktionskapazitäten und könne somit allen Autoherstellern langfristige Vorteile in der Lieferkette bieten.

    Durch den Zukauf erweitere sich auch Sikas Portfolio von hochwertigen Kleb- und Dichtstoffen, die den hohen japanischen Baustandards entsprechen. Sikas Marktdurchdringung im Automobil- und Bausektor werde sich beschleunigen, so Sika-CEO Paul Schuler. „Mit unseren weltweiten Produktionskapazitäten werden wir unsere Kunden im Automotive-Bereich sowohl auf globaler als auch auf lokaler Ebene noch besser bedienen können.“

    „Wir freuen uns darauf“, so Mike Campion, Regionalleiter Asien/Pazifik bei Sika, „die Mitarbeitenden von Hamatite bei Sika zu begrüssen und zusammen mit ihnen unser gemeinsames Cross-Selling-Potenzial zu entwickeln“.

  • Zirkulit-Beton ist bald national verfügbar

    Zirkulit-Beton ist bald national verfügbar

    Der ökologische Beton namens Zirkulit wird in den kommenden Monaten schweizweit verfügbar sein. Für dessen Herstellung und Vertrieb sind die beiden Firmen Eberhard Unternehmungen aus Kloten und Kästli Bau aus Rubigen eine Partnerschaft eingegangen. Gemeinsam haben sie ein Lizenzsystem für den innovativen Baustoff geschaffen und die zirkulit AG mit Sitz in Kloten gegründet. Die beiden Inhaber sind die beiden ersten Lizenznehmer.

    Zirkulit zeichnet sich laut einer Medienmitteilung der zirkulit AG durch „maximale Zirkularität“, einen kleineren CO2-Fussabdruck und gleiche statische Eigenschaften wie Primärbeton aus. Der Verbrauch von Primärressourcen werde auf weniger als ein Drittel reduziert. Zusätzlich werde der CO2-Fussabdruck durch eine von zirkulit entwickelte CO2-Speichertechnologie verkleinert. Als erste Bauherrin habe sich die Swiss Prime Site Immobilien AG im vergangenen Herbst entschieden, zirkulit auf dem JED-Areal in Schlieren ZH zu verwenden.

    „Der Baustoff birgt grosses Potenzial für die Baubranche“, wird der Geschäftsführer der zirkulit AG, Patrick Eberhard, zitiert. Er werde „einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der ambitionierten Umweltziele leisten, die wir uns als Gesellschaft gesteckt haben“.

    Auch Daniel Kästli, Verwaltungsratspräsident der Kästli Bau AG, ist überzeugt, dass die nationale Expansion dieses Baustoffs „ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum zirkulären und somit nachhaltigen Bauen in der ganzen Schweiz“ ist. Erfahrung und Wissen beider Unternehmen würden „dazu beitragen, dass sich Zirkulit Beton schweizweit als zukunftsweisender Baustoff etablieren wird.“

  • PSP Swiss Property legt guten Jahresstart vor

    PSP Swiss Property legt guten Jahresstart vor

    Einer Mitteilung von PSP Swiss Property zufolge hat das Zuger Immobilienunternehmen im ersten Quartal 2021 Liegenschaftserträge in Gesamthöhe von 77,4 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Wachstum von 4,6 Prozent. Der Betriebsaufwand blieb mit 13,2 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres.

    Das Betriebsergebnis (EBITDA) ohne Liegenschaftserfolge wie Bewertungsdifferenzen belief sich im Berichtsquartal auf 78,5 Millionen Franken, das sind 23,9 Prozent mehr als im ersten Quartal 2020. Der Gewinn ohne Liegenschaftserfolge legte im Jahresvergleich um 28,5 Prozent auf 61,8 Millionen Franken zu.

    Der Reingewinn fiel mit 88,8 Millionen um 85,3 Prozent höher als im Vorjahr aus. Die Immobiliengesellschaft führt den starken Anstieg auf höhere Mieteinnahmen, Gewinne aus dem Verkauf von Entwicklungsprojekten und Stockwerkeigentum sowie auf eine Portfolioaufwertung in Höhe von 33,2 Millionen Franken zurück.

    Der Bilanzwert des Portfolios belief sich zum Stichtag am Quartalsende auf 8,641 Milliarden Franken, gegenüber 8,577 Milliarden Franken Ende 2020. Im Berichtsquartal hat PSP Swiss Property unter anderem das Entwicklungsprojekt Seestrasse in Kilchberg ZH und 13 Stockwerkseinheiten im Projekt Residenza Parco Lago in Paradiso nahe Lugano verkauft. Die Leerstandsquote stieg unter anderem aufgrund von Sanierungsarbeiten von 3,0 auf 3,1 Prozent an.

  • Helvetia steigt bei deutschem Immobilien-Fintech ein

    Helvetia steigt bei deutschem Immobilien-Fintech ein

    Der Versicherungskonzern Helvetia investiert weiter im Immobilienbereich. Er hat sich über den Helvetia Venture Fund am Hamburger Unternehmen Baufi24 beteiligt. Dieses startete 2006 als eine Suchmaschine für Baufinanzierungen. Seither hat es sich als ein Vermittler für Immobilienfinanzierungen positioniert.

    Baufi24 hat in seiner Finanzierungsrunde insgesamt 6,7 Millionen Euro eingenommen. Neben Helvetia hat die St.Galler Risikokapitalgesellschaft Btov investiert. Mit dem frischen Geld will Baufi24 seine Technologie weiterentwickeln und sein Filialnetzwerk in Deutschland ausbauen.

    „Wir glauben an das erfahrene Team von Baufi24 und sehen grosses Potential für die Digitalisierung der Immobilienfinanzierung. Gerade seit Pandemiezeiten werden Online-Angebote im Bereich Finanzen noch stärker nachgefragt“, wird Michael Wieser, Managing Partner des Helvetia Venture Funds, in einer Medienmitteilung von Baufi24 zitiert.

    In der Schweiz hatte Helvetia 2017 den Immobilien- und Hypothekarvermittler Moneypark erworben. Durch die Investition in Baufi24 würden sich nun „interessante Austauschmöglichkeiten für beide Seiten“ ergeben, so Patrick Scherrer, Leiter des Bereichs Strategy & M&A bei Helvetia, in einer Medienmitteilung von Helvetia.

  • Ulrich Mogwitz verstärkt das Patrimonium Private Equity Team

    Ulrich Mogwitz verstärkt das Patrimonium Private Equity Team

    Das auf Mittelstandsunternehmen im DACH-Raum spezialisierte Patrimonium Private Equity Team nimmt mit Ulrich Mogwitz als Senior Investment Director einen weiteren Profi an Bord, der an zahlreichen Plattform- und Add-on-Akquisitionen beteiligt war, und zum Erfolg geführt hat.

    Der Patrimonium Private Equity Fonds mit einer Zielgrösse von EUR 200 Mio. hat im März 2021 mit KTB bereits seine dritte Akquisition durchgeführt und steht kurz vor einem weiteren Closing.

    Ulrich Mogwitz, 46-jährig, ist seit 2005 im Bereich Private Equity in Deutschland und der Schweiz tätig.

    Zuvor war er Investment Manager bei Hannover Finanz, Equity Partner bei Ufenau Capital Partners und zuletzt Managing Director bei Prorsum, einer Private Equity Impact Investment Firma.

    Vor seiner Private Equity Karriere arbeitete Ulrich Mogwitz für ein grosses Backwarenunternehmen sowie in der Unternehmensberatung, beides in Deutschland.

    Ulrich Mogwitz besitzt einen Abschluss als Diplom-Wirtschaftsingenieur vom Karlsruher Institut für Technologie und einen Executive Master in Business Administration von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

    Ulrich Mogwitz
  • Thomas Casata wird neuer CEO von PLAZZA

    Thomas Casata wird neuer CEO von PLAZZA

    Thomas Casata (1965, Schweizer Staatsbürger) ist seit 2016 als CFO für die PLAZZA AG tätig. Er studierte an der Universität Stuttgart Betriebswirtschaft und verfügt über langjährige und sehr breite Erfahrung im Finanzbereich. So war er u. a. als Partner für die EJ Capital AG tätig und während rund 13 Jahren CFO und Konzernleitungsmitglied bei ExecuJet Aviation Group in Zürich, bei Ascom in Bern sowie bei Esec in Cham.

    Die Ernennung von Thomas Casata zum CEO bedeutet für PLAZZA die Weiterführung des bisherigen sehr erfolgreichen und bewährten Teams der Geschäftsleitung. Als CFO hat er sich sehr schnell in die Besonderheiten des Immobiliensektors eingearbeitet, den Finanzbereich professionell geführt und für Geschäftsleitung und Verwaltungsrat vorbildliche Entscheidungsgrundlagen erarbeitet. Er wird in seiner neuen Funktion eine noch tragendere Rolle bei der Weiterentwicklung von PLAZZA wahrnehmen.

    Thomas Casata meint: «Ich freue mich über das zusätzliche Vertrauen, das der Verwaltungsrat in meine Arbeit und in meine Person setzt. PLAZZA ist hervorragend positioniert und hat eine vielversprechende Pipeline. In meiner neuen Führungsrolle möchte ich gemeinsam mit meinem Team diesen Erfolgsweg konsequent weitergehen.»


    Die Aufgaben von Ralph Siegle im Bereich Immobilien werden künftig von einer Leitung Immobilien/Portfolio als Mitglied der dreiköpfigen Geschäftsleitung wahrgenommen. Diese Position wird im Zuge der Nachfolgeregelung per 1. Januar 2022 neu geschaffen. Der Verwaltungsrat hat die entsprechende Suche bereits eingeleitet.

  • Fundamenta Real Estate AG schliesst Kapitalerhöhung ab

    Fundamenta Real Estate AG schliesst Kapitalerhöhung ab

    Die Fundamenta Real Estate AG hat im Rahmen einer Kapitalerhöhung 5’010’472 neue Aktien an der Börse platziert. Die bestehenden Aktionäre übten dabei ihre Bezugsrechte aus. Sie erwarben die Aktien zu einem Preis von je 18,35 Franken. Dadurch nahm die Zuger Immobiliengesellschaft 88,5 Millionen Franken ein und konnte ihre Kapitalerhöhung im maximalen Umfang erfolgreich abschliessen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Die Gesellschaft beabsichtigt, den Erlös in neue sowie die Modernisierung bestehender Immobilien zu investieren und für die Festigung der Bilanzstruktur zu verwenden.

    Der erste Handelstag für die neuen Aktien sowie die Titellieferung gegen Bezahlung des Bezugs- und Platzierungspreises ist für den 27. April 2021 vorgesehen.

    Als Lead Manager der Transaktion fungierte die Zürcher Kantonalbank, die Luzerner Kantonalbank trat als Co-Lead Manager auf. Die Fundamenta Group AG zeichnete für Projektführung und Platzierung der Aktien verantwortlich.

  • Pop Up Shops erhält Finanzierung

    Pop Up Shops erhält Finanzierung

    Pop Up Shops hat eine sogenannte Post-Seed-Finanzierungsrunde mit einem nicht näher benannten sechsstelligen Betrag abgeschlossen. Wie Gründer und Managing Director Chalid A. El Ashker in einer Medienmitteilung erklärt, hätten sich daran „bestehende und neue Investoren aus den Bereichen Immobilien, Retail und Shopping Center Management“ beteiligt.

    Die Online-Plattform des Start-ups bringt Anbieter freier Detailhandels- und Promotionsflächen mit Personen zusammen, die an einer zeitlich befristeten Miete interessiert sind. Auch Vertrag und Zahlungen werden online abgewickelt.

    „Die Seed-Runde ermöglicht es uns, unsere Vermarktungs- und Buchungsplattform weiterzuentwickeln und der wachsenden Nachfrage von Vermietern und Mietern gerecht zu werden“, so El Ashker weiter. COVID-19 beschleunige diesen Trend weiter. Für viele Retail-Immobilien sei die Rohbaumiete „über 10, 5 oder sogar 3 Jahre kein langfristig tragfähiges Geschäftsmodell mehr“. Pop Up Shops biete für deren flexible und kurzfristige Bewirtschaftung eine effiziente Lösung.

    Zu den Schweizer Flächenanbietern zählen etwa Migros, SBB, die Schweizerische Post, Wincasa und SPG Intercity. „Mit den Tools von POP UP SHOPS vermarkten und bewirtschaften wir unsere flexiblen Promo- und Retailflächen nicht nur effizienter, sondern erreichen auch neue Mieter“, wird der Leiter Einkaufscenter der Migros, Thomas Meyer, in der Mitteilung zitiert. „Die gewonnene Zeit können wir für gezielteres Marketing und verbesserte Kuration einsetzen.“

    Das Unternehmen mit Sitz in Zollikon ist ausser in der Schweiz auch in Deutschland, Grossbritannien und den USA tätig. Pop Up Shops ist zusammen mit den Städten Zürich und St.Gallen sowie der Fachhochschule Ostschweiz Teil des von der Schweizer Innovationsagentur Innosuisse geförderten Projekts Pop-up City. Im Jahr 2019 wurde die Jungfirma beim deutschen Proptech Pitch als eines der innovativsten Proptech-Unternehmen des Jahres ausgezeichnet.

  • Bund plant Plattform zu ausländischen Grossprojekten

    Bund plant Plattform zu ausländischen Grossprojekten

    Der Bund will Schweizer Unternehmen helfen, besser an Aufträge im Zusammenhang mit Infrastrukturprojekten zu kommen. Dazu hat er bereits Ende 2019 den Aufbau einer Koordinationsstelle beim Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) beschlossen.

    Nun stellt der Bundesrat laut einer Mitteilung für die Jahre 2022 bis 2024 insgesamt 7,8 Millionen Franken zur Verfügung. Damit soll die Vernetzung von Akteuren wie dem offiziellen Aussenwirtschaftsförderer Switzerland Global Enterprise, der Exportrisikoversicherung SERV und weiteren Bundesstellen sowie interessierten Wirtschaftsverbänden gestärkt und ausgebaut werden.

    Der Bund plant zudem eine digitale Plattform, welche die Nachfrage und das Angebot zu ausländischen Infrastrukturprojekten zusammenbringen soll. SERV soll zudem gezielt auf Generalunternehmer und Projektträger zugehen, die sich für Schweizer Zulieferer interessieren könnten.

    Der Bund geht auch davon aus, dass beim Ausbau der Infrastruktur die Nachfrage nach innovativen Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung steigen werde. Daher sollen Mitarbeitende des Aussennetzes verstärkt im Bereich Cleantech weitergebildet werden.

  • Homegate und MoneyPark kooperieren

    Homegate und MoneyPark kooperieren

    Homegate, eine Tochter des Medienunternehmens TX Group, und MoneyPark sind eine strategische Partnerschaft eingegangen. Die beiden Unternehmen zeigen sich überzeugt, dass ihre neue Partnerschaft Immobiliensuchenden einen Mehrwert bietet. Dafür hat Homegate laut einer Medienmitteilung jetzt digitale Werkzeuge des Hypothekenanbieters MoneyPark direkt in seine Immobilienplattform integriert.

    Haben Interessenten auf homegate.ch eine passende Immobilie gefunden, können sie sich sofort ausrechnen lassen, ob ein Kauf für sie finanziell machbar ist. Ist dem so, erhalten sie eine Finanzierungsbestätigung inklusive Zertifikat. Diese basiert auf den Vergabekriterien der 150 Hypothekargeber von MoneyPark. Die ausgewiesene Preisspanne gibt zudem Orientierungshilfe, wenn es gilt, bei einem etwaigen Bieterverfahren schnell zuschlagen zu müssen. Ausserdem wird ihnen angezeigt, wieviel sie diese Immobilie monatlich kosten würde.

    Homegate wolle seine Nutzerinnen und Nutzer nicht nur bis zum Finden ihrer Immobilie begleiten, sagt Simon Herrmann, Business Owner Consumer Services bei Homegate. Auch danach sollen „alle Anschlussdienstleistungen auf einen Klick“ zur Verfügung stehen. „Dass MoneyPark seine Kundinnen und Kunden bei einer solch wichtigen Entscheidung unabhängig und persönlich berät, war für uns ausschlaggebend für das Eingehen der Partnerschaft.“ Durch die nahtlose Integration der MoneyPark-Dienstleistungen in die Homegate-Plattform fänden Nutzerinnen und Nutzer von homegate.ch „eine Serviceumgebung, die in der Schweiz einmalig ist“, so Stefan Heitmann, CEO und Gründer von MoneyPark.

  • Sika legt die Latte höher

    Sika legt die Latte höher

    Sika hat das erste Quartal 2021 mit einem Rekordumsatz von knapp 2,0 Milliarden Franken abgeschlossen, informiert der Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 10,2 Prozent. In Lokalwährungen sei sogar ein Wachstum von 12,6 Prozent realisiert worden, schreibt Sika. Das organische Wachstum wird in der Mitteilung auf 11,1 Prozent beziffert.

    Zur guten Entwicklung haben alle Marktregionen des weltweit aktiven Konzerns beigetragen. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wurde im Jahresvergleich eine Umsatzsteigerung von 13,2 Prozent in Lokalwährungen auf 914,7 Millionen Franken realisiert. Die Region Americas legte um 6,2 Prozent in Lokalwährungen zu. In der Region Asien/Pazifik konnten die Umsätze in Lokalwährungen um 25,8 Prozent auf 422,8 Millionen Franken gesteigert werden. Im Geschäft mit der Automobilindustrie (Bereich Global Business) wurde nach einem Minus im Vorjahr ein Wachstum von 2,7 Prozent in Lokalwährungen realisiert.

    „Im neuen Jahr konnten wir nahtlos an unsere starken Leistungen vom vierten Quartal des Vorjahres anknüpfen“, wird Paul Schuler, Vorsitzender der Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. In Konsequenz der Entwicklung passt Sika seine Wachstumsziele für das Gesamtjahr nach oben an. Statt der ursprünglich kommunizierten 6 bis 8 Prozent wird nun ein zweistelliges Umsatzwachstum in Lokalwährungen angestrebt. Die Marge auf das Betriebsergebnis (EBIT) soll in diesem Jahr zudem erstmals auf 15 Prozent gesteigert werden. Im Vorjahr wurde ein EBIT-Marge von 14,4 Prozent realisiert.

  • Preise für Wohneigentum steigen kräftig

    Preise für Wohneigentum steigen kräftig

    Die Preise für Wohneigentum sind 2020 schweizweit um 5 Prozent und im Kanton Zürich um 4 Prozent gestiegen. Einen Grund dafür sieht Ursina Kubli, Leiterin Immobilien-Research der Zürcher Kantonalbank (ZKB), in den tiefen Hypothekarzinsen. Sie seien ein wichtiger finanzieller Ansporn, ein Eigenheim zu erwerben, wird sie in einer Medienmitteilung der ZKB zitiert, die die aktuelle Ausgabe des ZKB-Fachmagazins „Immobilien aktuell“ zusammenfasst. Zum anderen sei das Angebot knapp, „da sich die Bauindustrie nach wie vor auf Mietwohnungen konzentriert, während viele ältere Verkaufswillige mit der Veräusserung zögern.“ Und drittens habe die persönliche Wohnsituation in der Pandemie zunehmend an Bedeutung gewonnen.

    Trotz prekärer Konjunkturlage und entsprechend ungewisser Aussichten für den Arbeitsmarkt gebe es bei knappem Angebot weiterhin viele Kaufwillige. Dies lasse den Schluss zu, dass die für den Eigenheimsektor relevanten Lohnsegmente bisher wenig von der Eintrübung der Konjunktur betroffen waren.

    Weil die Über-60-Jährigen aktuell im Kanton Zürich über die Hälfte aller Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen und sogar mehr als 80 Prozent der Mehrfamilienhäuser besitzen, rechnet die ZKB auf dem Immobilienmarkt mit einem zusätzlichen Angebot in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Weitere Wohnfläche durch die Umwidmung leerstehender Büroflächen zu gewinnen, sei attraktiv, erweise sich jedoch wegen behördlicher Hürden häufig als „harzige Nischenstrategie“.

    Durch die Pandemie gewinne die Mikrolage einer Immobilie zunehmend an Bedeutung. Dabei zähle das Sonnenlicht zu den wichtigsten Faktoren. Durch eine aufwändige Rechnerleistung an 100 Millionen geographischen Punkten sei es dem Immobilien-Research der ZKB erstmals gelungen, die tatsächliche Sonnenscheindauer an den verschiedensten Plätzen auszuwerten. Ein Ergebnis: Die Stadt Zürich wird in den Wintermonaten von anderen Schweizer Städten deutlich übertroffen.

  • Neue NEXPO-Führung wirbt für Landesausstellung

    Neue NEXPO-Führung wirbt für Landesausstellung

    Statt sich auf eine Region zu konzentrieren, soll die nächste Landesausstellung bis zu ihrem Höhepunkt im Jahr 2028 im ganzen Land stattfinden: in allen Sprachregionen, in Städten, Agglomerationen und auf dem Land. Sie soll nachhaltig sein und zukunftsgerichtet. Das ist die Vision einer Initiative, der die zehn grössten Städte des Landes angehören. Nun hat sich der eigens dafür gegründete Verein „NEXPO – die neue EXPO“ laut einer Medienmitteilung eine neue Leitung gegeben. Sie soll jetzt eine entsprechende Bewerbung beim Bund vorantreiben.

    Der neue Vereinsvorstand besteht aus Christina Hanke, Fredi Fischli und Niels Olsen. Hanke, die seit 2019 die kaufmännische Leitung des Zurich Film Festivals innehat, übernimmt die kaufmännische Leitung auch im Verein. Fischli und Olsen leiten die gta Ausstellungen am Departement Architektur der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Sie unterrichten an der ETH sowie an der Kunsthochschule HEAD in Genf und der Zürcher Hochschule der Künste.

    Wie es auf der Internetseite der Initiative heisst, sollen die Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz auf einer digitalen NEXPO-Plattform neue Ideen und Projekte des Zusammenlebens in Zeiten von Globalisierung, Digitalisierung, Klimawandel und Migration entwickeln. „Die besten werden zu neuen Wahrzeichen der Schweiz des 21. Jahrhunderts gekürt und sollen Bestand haben.“

    Über diese und andere Ideen diskutiert die neue Geschäftsführung mit Interessierten bei einem Online-Gespräch am 10. Mai um 17.30 Uhr. Es wird aus dem leerstehenden Genfer Kino Le Plaza übertragen. Anmeldungen sind per E-Mail möglich.

  • Sika legt die Latte höher

    Sika legt die Latte höher

    Sika hat das erste Quartal 2021 mit einem Rekordumsatz von knapp 2,0 Milliarden Franken abgeschlossen, informiert der Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 10,2 Prozent. In Lokalwährungen sei sogar ein Wachstum von 12,6 Prozent realisiert worden, schreibt Sika. Das organische Wachstum wird in der Mitteilung auf 11,1 Prozent beziffert.

    Zur guten Entwicklung haben alle Marktregionen des weltweit aktiven Konzerns beigetragen. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wurde im Jahresvergleich eine Umsatzsteigerung von 13,2 Prozent in Lokalwährungen auf 914,7 Millionen Franken realisiert. Die Region Americas legte um 6,2 Prozent in Lokalwährungen zu. In der Region Asien/Pazifik konnten die Umsätze in Lokalwährungen um 25,8 Prozent auf 422,8 Millionen Franken gesteigert werden. Im Geschäft mit der Automobilindustrie (Bereich Global Business) wurde nach einem Minus im Vorjahr ein Wachstum von 2,7 Prozent in Lokalwährungen realisiert.

    „Im neuen Jahr konnten wir nahtlos an unsere starken Leistungen vom vierten Quartal des Vorjahres anknüpfen“, wird Paul Schuler, Vorsitzender der Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. In Konsequenz der Entwicklung passt Sika seine Wachstumsziele für das Gesamtjahr nach oben an. Statt der ursprünglich kommunizierten 6 bis 8 Prozent wird nun ein zweistelliges Umsatzwachstum in Lokalwährungen angestrebt. Die Marge auf das Betriebsergebnis (EBIT) soll in diesem Jahr zudem erstmals auf 15 Prozent gesteigert werden. Im Vorjahr wurde ein EBIT-Marge von 14,4 Prozent realisiert.

  • Preise für Wohneigentum steigen kräftig

    Preise für Wohneigentum steigen kräftig

    Die Preise für Wohneigentum sind 2020 schweizweit um 5 Prozent und im Kanton Zürich um 4 Prozent gestiegen. Einen Grund dafür sieht Ursina Kubli, Leiterin Immobilien-Research der Zürcher Kantonalbank (ZKB), in den tiefen Hypothekarzinsen. Sie seien ein wichtiger finanzieller Ansporn, ein Eigenheim zu erwerben, wird sie in einer Medienmitteilung der ZKB zitiert, die die aktuelle Ausgabe des ZKB-Fachmagazins „Immobilien aktuell“ zusammenfasst. Zum anderen sei das Angebot knapp, „da sich die Bauindustrie nach wie vor auf Mietwohnungen konzentriert, während viele ältere Verkaufswillige mit der Veräusserung zögern.“ Und drittens habe die persönliche Wohnsituation in der Pandemie zunehmend an Bedeutung gewonnen.

    Trotz prekärer Konjunkturlage und entsprechend ungewisser Aussichten für den Arbeitsmarkt gebe es bei knappem Angebot weiterhin viele Kaufwillige. Dies lasse den Schluss zu, dass die für den Eigenheimsektor relevanten Lohnsegmente bisher wenig von der Eintrübung der Konjunktur betroffen waren.

    Weil die Über-60-Jährigen aktuell im Kanton Zürich über die Hälfte aller Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen und sogar mehr als 80 Prozent der Mehrfamilienhäuser besitzen, rechnet die ZKB auf dem Immobilienmarkt mit einem zusätzlichen Angebot in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Weitere Wohnfläche durch die Umwidmung leerstehender Büroflächen zu gewinnen, sei attraktiv, erweise sich jedoch wegen behördlicher Hürden häufig als „harzige Nischenstrategie“.

    Durch die Pandemie gewinne die Mikrolage einer Immobilie zunehmend an Bedeutung. Dabei zähle das Sonnenlicht zu den wichtigsten Faktoren. Durch eine aufwändige Rechnerleistung an 100 Millionen geographischen Punkten sei es dem Immobilien-Research der ZKB erstmals gelungen, die tatsächliche Sonnenscheindauer an den verschiedensten Plätzen auszuwerten. Ein Ergebnis: Die Stadt Zürich wird in den Wintermonaten von anderen Schweizer Städten deutlich übertroffen.

  • Preisunterschiede bei Immobilien sind gross

    Preisunterschiede bei Immobilien sind gross

    Homegate.ch stellt grosse Unterschiede beim Kaufpreis von Wohnobjekten innerhalb der Schweiz fest. Als die teuersten Kantone für den Wohnungskauf erweisen sich Genf und Zug, wie die zur TX Markets AG gehörende Immobilienplattform in einer Medienmitteilung schreibt. Dort können Interessierte für 500’000 Franken nur eine 1,5 Zimmer-Wohnung kaufen. Mit dem gleichen Geld kann im Kanton Zürich auch eine Drei-Zimmer-Wohnung erworben werden. In den Kantonen Uri, St.Gallen und Jura reicht das Budget sogar für eine 4,5-Zimmerwohnung.

    Auch innerhalb der einzelnen Kantone ortet Homegate.ch grosse Unterschiede bei den Immobilienpreisen. In einigen Gemeinden des Kantons Zürich (Elgg, Gossau oder Mönchaltorf) kann für 500’000 Franken eine 3,5-Zimmer-Wohnung erworben werden. In anderen Gemeinden (Stadt Zürich, Horgen oder Männedorf) reicht das Geld nur für eine 1,5-Zimmer-Wohnung.

    Insgesamt sind die Kaufpreise für Immobilien in den vergangenen zehn Jahren in allen Kantonen höher geworden. Am stärksten haben sich Immobilien im Kanton Zug verteuert. Dort sind die Preise für eine 4,5-Zimmer-Eigentumswohnung von 900’000 Franken im Jahr 2010 auf 1,3 Millionen im Jahr 2020 angestiegen. Das entspricht einem Plus von 45 Prozent.

    Auch die Mietpreise fallen je nach Kanton sehr unterschiedlich aus. Und auch hier erweisen sich Genf und Zug als besonders teuer. Auch die Stadt Zürich hat vergleichsweise hohe Mietpreise. Als günstiger gelten etwa Appenzell Ausserrhoden oder Jura. Die Mietpreise sind in den vergangenen zehn Jahren weniger stark angestiegen als die Kaufpreise.

  • Innovation in Real Estate

    Innovation in Real Estate

    Aus den zahlreichen Bewerbern wurden 5 Eingaben nominiert. Die Verleihung ist am 21. Juni 2021 vorgesehen. Der Sieger wird durch ein Publikums Voting der SVIT-Mitglieder erkoren. Heute der erste Beitrag der einer Nominierung von der Fachhochschule Graubünden
    Weitere Informationen unter:
    https://lnkd.in/gxHvt_U

  • Schweiz fällt im Länderranking zurück

    Schweiz fällt im Länderranking zurück

    Der Best Countries Report ist in diesem Jahr zum sechsten Mal erschienen. Er bewertet 78 Nationen anhand einer Reihe von Kategorien, darunter etwa wirtschaftlicher Einfluss, Bildung und Lebensqualität. Erstellt wird er von U.S. News & World Report in Zusammenarbeit mit der BAV Group und der Wharton School der Universität Pennsylvania.

    Im vergangenen Jahr wurde die Rangliste noch von der Schweiz angeführt. In diesem Jahr ist das Land aber um drei Plätze auf Platz vier zurückgefallen. Neu belegt Kanada den Spitzenplatz. Sowohl Japan (Platz zwei) als auch Deutschland (Platz drei) haben die Schweiz überholt.

    Allerdings wird die Schweiz weiterhin als bester Standort für Unternehmen angesehen. So belegt sie in der Kategorie Open for Business auch in diesem Jahr den ersten Platz, wie der Länderbericht zeigt. Sie punktet dabei vor allem mit ihren tiefen Unternehmenssteuern und der Transparenz bei Regierungspraktiken.

    Als Standort für Unternehmertum ist die Schweiz seit dem Vorjahr allerdings von Platz fünf auf Platz sieben zurückgefallen. Dagegen konnte sie bei der Lebensqualität von Platz sieben auf Platz fünf vorrücken. In den restlichen Kategorien schafft es die Schweiz in diesem Jahr nicht unter die besten sieben Länder.

  • LafargeHolcim wird wieder Holcim

    LafargeHolcim wird wieder Holcim

    Der Verwaltungsrat wird an der diesjährigen Generalversammlung beantragen, den Namen des Konzerns von LafargeHolcim Ltd. in Holcim Ltd. zu ändern, informiert LafargeHolcim in einer Mitteilung. Damit solle „Effizienz und Wirkung“ des weltweit aktiven Unternehmens gesteigert und „auf dem Erbe des Konzerns“ aufgebaut werden. Die diversen Markennamen von LafargeHolcim bleiben von der Namensänderung des Konzerns unberührt.

    Das 1912 in Holderbank AG gegründete Unternehmen hatte bereits seit 2001 unter dem Namen Holcim firmiert. Nach der Fusion mit dem französischen Baustoffproduzenten Lafarge war der Konzern 2015 in LafargeHolcim umbenannt worden.

    Darüber hinaus steht auf der Generalversammlung am 4. Mai die Abstimmung über die Verlegung des Hauptsitzes von Rapperswil-Jona nach Zug an. Damit werde die bereits 2018 eingeleitete Umstrukturierung der Büro-Standorte des Konzern abgeschlossen, schreibt LafargeHolcim.

    Des Weiteren werden in der Mitteilung anstehende Änderungen im Verwaltungsrat kommuniziert. Dessen Vizepräsident Oscar Fanjul habe sich entschlossen, zurückzutreten, informiert LafargeHolcim. Fanjul war 2015 von Lafarge für den Verwaltungsrat nominiert worden. Er habe „bei der erfolgreichen Fusion von Lafarge und Holcim eine zentrale Rolle gespielt und massgeblich dazu beigetragen, das Unternehmen zum führenden globalen Anbieter von Baustoffen und Lösungen zu machen, das es heute ist“, wird Verwaltungsratspräsident Beat Hess in der Mitteilung zitiert.

    Der seit September 2017 als Konzern-CEO amtierende Jan Jenisch soll an der Generalversammlung zusätzlich in den Verwaltungsrat gewählt werden. Dies diene der Sicherstellung der Kontinuität in der Führung, erläutert der Konzern.

  • Schweiz zieht trotz Pandemie Firmen an

    Schweiz zieht trotz Pandemie Firmen an

    Die Standortpromotion von Bund, Regionen und Kantonen kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken, erläutert die Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektorinnen und -direktoren (VDK) in einer Mitteilung. Sie erstellt einmal jährlich eine Statistik zu den Zahlen der Neuansiedlungen ausländischer Unternehmen in der Schweiz. Der aktuellen Erhebung der VDK zufolge haben sich 2020 insgesamt 220 ausländische Firmen in der Schweiz niedergelassen.

    Im Vergleich zum Vorjahr entspreche dies einem Rückgang um 9 Prozent, erläutert die VDK in der Mitteilung weiter. Die im Vorjahr verbuchten Neuansiedlungen hätten mit 1168 Arbeitsplätzen gleichzeitig aber 11 Prozent mehr Stellen geschaffen als die Ansiedlungen im Vorjahr. Auch bei den für die nächsten drei Jahre prognostizierten neuen Stellen sei mit voraussichtlich 3583 Arbeitsplätzen der Wert von 2019 um 21 Prozent übertroffen worden.

    Wie bereits im Vorjahr stammten auch im Berichtsjahr die meisten Ansiedlungen aus den Branchen ICT und Life Sciences. Nach Herkunft betrachtet zog es vor allem französische, amerikanische und chinesische Unternehmen in die Schweiz.

    Die nationale Standortpromotion zielt darauf, vor allem wertschöpfungsintensive und innovative Unternehmen zu werben, schreibt die VDK. In der Mitteilung wird dabei auf die „erfolgreiche Zusammenarbeit“ von Bund, Regionen und Kantonen hingewiesen. Zudem streicht die VDK die Rolle der Swiss Business Hubs heraus. Diese Vertretungen der offiziellen Schweizer Organisation für Exportförderung und Standortpromotion, Switzerland Global Enterprise (S-GE), sind im Ausland als Teil der Schweizer Botschaften oder Generalkonsulate aktiv.

    Aufgabe der Swiss Business Hubs ist es, „die Schweiz als führenden Innovations- und Technologiestandort zu vermarkten“ und „Unternehmen mit Ansiedlungspotential“ zu identifizieren, erläutert die VDK. Konkrete Ansiedlungsprojekte werden von S-GE den Regionen und Kantonen vorgestellt, „die sich dann im föderalen Wettbewerb für eine Ansiedlung in ihrem Kanton einsetzen“. Als Erfolgsbeispiel wird in der Mitteilung Align Technology genannt. Die amerikanische Medtech-Firma wird vom ehemaligen ABB-Chef Joe Hogan geführt und hat ihre Europazentrale im Berichtsjahr aus den Niederlanden nach Rotkreuz ZG verlegt.

  • Mobiliar kauft Flatfox

    Mobiliar kauft Flatfox

    Die Mobiliar hat am 7. April Flatfox erworben, informiert die Versicherungsgenossenschaft in einer Mitteilung. Das Zürcher Unternehmen hat eine Plattform mit einem kostenlosen Marktplatz für Immobilien entwickelt. Zudem bietet Flatfox Unternehmenskunden digitale Werkzeuge für den Vermietungsprozess an.

    Mit der Übernahme von Flatfox will die Mobiliar ihr Immobiliengeschäft stärken. Gründer und Mitarbeiter sollen dabei auch unter dem Dach der Mobiliar für Flatfox tätig bleiben, erläutert die Mobiliar. Zudem werde die Neuerwerbung weiterhin unter dem Markennamen Flatfox firmieren. Über den Kaufpreis haben die beiden Partner Stillschweigen vereinbart.

    Die Versicherungsgenossenschaft ist im Bereich Immobilien bereits gemeinsam mit Ringier mit dem Marktplatz Scout24 Schweiz AG sowie mit der Handwerkerplattform buildigo und der Mieterplattform aroov aktiv. Die gemeinsam mit Garaio REM entwickelte Mieterplattform aroov soll eigentständig bleiben, in Zukunft aber mit Flatfox kooperieren. „Das Zusammenspiel von aroov und Flatfox bietet Privatkunden attraktive Services und für Immobilienprofis Komplettlösungen, dank denen sie zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Angebot bei den Mieterinnen und Mietern präsent sind“, erläutert Mobiliar-COO Andrea Kleiner in der Mitteilung.

    Neben diesem Angebot am Mietermarkt plant die Mobiliar, noch in diesem Sommer ein Angebot für Besitzende von Wohneigentum zu lancieren, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die entsprechende Plattform Liiva wurde von der Mobiliar gemeinsam mit Raiffeisen entwickelt.

  • Mietpreise sinken im März leicht

    Mietpreise sinken im März leicht

    Die Preise für Mieten sind im März im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent gesunken. Diese kurzfristige Entwicklung spiegelt sich aber nur in den landesweiten Durchschnittswerten wider. In den teuersten und bevölkerungsreichsten Regionen sind die Mietpreise im März gestiegen, zeigen neueste Daten des Swiss Real Estate Offer Index. Auch in der langfristigen Betrachtung haben die Preise durchschnittlich angezogen.

    So mussten Mieter in der Genferseeregion im März 0,2 Prozent mehr bezahlen, in der Grossregion Zürich sogar 0,9 Prozent. Auch in der Nordwestschweiz stiegen die Mietpreise laut Medienmitteilung um 0,3 Prozent, in der Ostschweiz um 0,2 Prozent und im Tessin um 1,9 Prozent. In der Zentralschweiz fielen die Mietpreise dagegen um 1,2 Prozent. Aufs gesamte Jahr betrachtet stiegen die Mietpreise im Landesdurchschnitt um 0,6 Prozent.

    Beim Wohneigentum haben sich die Preise ebenfalls unterschiedlich entwickelt, je nach Wohnart. Während Interessenten von Eigentumswohnungen im März von durchschnittlich 0,4 Prozent niedrigeren Preisen profitierten, mussten Käufer von Einfamilienhäusern 1 Prozent drauflegen.

    In den vergangenen zwölf Monaten zogen die Preise bei Eigenheimen sogar um rekordverdächtige 7,2 Prozent an. Kostete der Quadratmeter im März 2020 noch 6398 Franken, so waren es im März dieses Jahres schon 6857 Franken.

    Bei Stockwerkeigentum fiel das Plus mit 3 Prozent etwas moderater aus. Hier stieg der Quadratmeterpreis von 7366 Franken im März 2020 auf 7587 Franken im März 2021.

    Die Daten des Swiss Real Estate Offer Index werden in Echtzeit auf der Grundlage von Inseraten auf der Immobilienplattform ImmoScout24 und in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erstellt.

  • Limmatstadt begrüsst Integral als neue Aktionärin

    Die Standortförderungsorganisation Limmatstadt AG hat mit der Schlieremer Integral design-build AG eine neue Aktionärin bekommen.  Die Limmatstadt zählt nun nach Angaben von Geschäftsführerin Jasmina Ritz insgesamt 170 Aktionäre und zwölf Netzwerkpartner.

    Integral design-build AG hat sich laut Medienmitteilung auf den Bereich der neuen Arbeitswelten spezialisiert. Das Schlieremer Unternehmen bietet aber auch ganz allgemein Gesamtleistungen für den Innenausbau. Das reicht vom Workplacemanagement und Design bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe. Integral übernehme alle Phasen der Entwicklung, Planung und Realisierung von Arbeitswelten, heisst es dort. Mit dem maximalen Einsatz von digitalen Prozessen und 3D-Werkzeugen würden die neuen Arbeitswelten visualisiert und ein reibungsloser Planungs- und Bauprozess sichergestellt.

    Integral realisierte im vergangenen Jahr die neue Arbeitslandschaft der Halter AG und ihrer Schwestergesellschaften im JED Schlieren.

    Das Unternehmen ist 2016 als W21 Innenausbau AG durch Peter Pfiffner – Inhaber der Pfiffner AG in Altstetten – und Michael Peter gegründet worden. Heute habe Integral als Schwestergesellschaft der Halter AG zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Architektur, Design und Ausführung. Das Unternehmen betreue derzeit 30 laufende Projekte in der ganzen Schweiz.

  • Caleira lässt poenina wachsen

    Caleira lässt poenina wachsen

    Einer Mitteilung der poenina Gruppe zufolge hat das Gebäudetechnikunternehmen aus dem Glattal im Geschäftsjahr 2020 einen Betriebsertrag in Höhe von 302,2 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum um 19,4 Prozent.

    Als Hintergrund des starken Wachstums wird in der Mitteilung der Ende Juni 2020 konsolidierte Zusammenschluss von poenina mit der Caleira Gruppe genannt. Caleira ist ein Zusammenschluss von zwölf auf Gebäudehülle und Gebäudetechnik spezialisierten Unternehmen aus sieben Kantonen. Im Jahr 2019 hatte Caleira einen Umsatz von 112,0 Millionen Franken erwirtschaftet.

    Im umsatzstärksten Bereich Sanitär hat poenina im Berichtsjahr 112,4 Millionen Franken erwirtschaftet, der Geschäftsbereich Heizung und Kälte spielte 88,3 Millionen Franken ein. Im Kundendienst wurden 38,4 Millionen Franken realisiert.

    Das Betriebsergebnis von poenina fiel mit 15,0 Millionen Franken um 1,3 Prozent geringer als 2019 aus. Der Reingewinn konnte hingegen um 2,4 Prozent auf 12,6 Millionen Franken gesteigert werden. Trotz der durch die Fusion mit Caleira stark gestiegenen Aktienzahl will poenina wie im Vorjahr 2,00 Franken pro Aktie an die Aktionäre ausschütten.

    Für das laufende Jahr geht die Gebäudetechnikgruppe von guten Marktbedingungen im Hochbausegment aus. Die Gruppe plane, ihre Wachstumsstrategie fortzusetzen, schreibt poenina. Zudem will das Unternehmen seine Präsenz in der Schweiz durch weitere Akquisitionen stärken.

  • Coop übernimmt Jumbo

    Coop übernimmt Jumbo

    Coop übernimmt das in Dietlikon ansässige Baumarktunternehmen Jumbo von der Maus Frères SA. Die Kette mit insgesamt 40 Läden ergänze die Standorte der Coop-Gruppe ideal, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Kauf muss noch von der Eidgenössischen Wettbewerbskommission abgesegnet werden.

    Die Maus Frères SA wolle sich nun auf ihr Kerngeschäft fokussieren, erklärt Verwaltungsratspräsident Didier Maus in der Mitteilung. Dazu gehöre die Warenhauskette Manor und die Marken unter dem Namen MF Brands Group. Ausserdem stärke das Unternehmen mit dem Verkauf seine finanzielle Basis und bereite sich damit auf mögliche Übernahmen von weiteren Marken vor.

    Coop sei überzeugt, mit dem Zukauf „eine für alle Seiten ideale Basis für die Zukunft geschaffen zu haben“, lässt sich Joos Sutter, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Coop-Gruppe Genossenschaft, zitieren. Mit der aktuellen Übernahme der Baumarktkette kauft Coop den zweiten Geschäftsteil von Jumbo. Im Jahr 2007 hatte der Detailhändler bereits die Grossmarktkette von Jumbo übernommen, an der Maus Frères und die französische Detailhandelskette Carrefour je zur Hälfte beteiligt waren.