Kategorie: Finanzen

Finanzen – Immobiliennews zu Marktanalysen, Finanzierung, Zinsen, Kapitalmärkten, Fonds & Transaktionen in der Schweizer Immobilienbranche.

  • Implenia übernimmt BAM Swiss AG

    Implenia übernimmt BAM Swiss AG

    Implenia und BAM Swiss haben am 29. März einen Vertrag über die Übernahme der BAM Swiss AG durch die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon unterzeichnet, informiert Implenia in einer Mitteilung. Der Zukauf soll die Wettbewerbsposition von Implenia in künftigen Ausschreibungen stärken. Zudem steige das Unternehmen dadurch „zu einem führenden Baudienstleister im Gesundheitswesen“ auf, schreibt Implenia.

    Beide Unternehmen sind an der Realisierung des Kantonsspitals Aarau beteiligt. Hier waren bisher Implenia, BAM Swiss AG und BAM Deutschland AG involviert, erläutert Implenia in der Mitteilung. In Zukunft soll das Projekt „aus einer Hand“ umgesetzt werden.

    Die Neuerwerbung verschafft Implenia zudem eine stärkere Präsenz in der Nordwestschweiz. Konkret wird das Projektportfolio von Implenia um den Bau eines Labor- und Forschungsgebäudes für Biosystemwissenschaften und Engineering in Basel und das Projekt Felix-Platter Spital in Basel verstärkt. In Zürich wird Implenia durch den Zukauf auch den Bau eines Studierendenwohnheims der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich übernehmen.

    „Mit dieser Transaktion stärkt Implenia die Marktpräsenz und wird zu einem führenden Baudienstleister im Gesundheitswesen in der Schweiz, einer Branche mit grossem Wachstumspotenzial bezüglich Immobilien“, wird Implenia-CEO André Wyss in der Mitteilung zitiert. „Die Akquisition steht im Einklang mit unserer Strategie und dem Ziel der Division Buildings von Implenia, den Marktanteil als Totalunternehmer für komplexe Grossprojekte auszubauen.“

  • Wirtschaftsraum Zürich bleibt in der Corona-Krise attraktiv für Neuansiedlungen

    Wirtschaftsraum Zürich bleibt in der Corona-Krise attraktiv für Neuansiedlungen

    Gemeinsam mit Partnern hat die Standortmarketing-Organisation Greater Zurich Area AG (GZA) trotz Coronakrise 86 Unternehmen neu ansiedeln können, was einem Rückgang zum Vorjahr von 21 Prozent entspricht. Die Neuansiedlungen haben in der Region laut GZA bereits 510 neue Arbeitsplätze geschaffen, in den nächsten fünf Jahren sollen 1599 neue Stellen folgen. Diese Zahlen veröffentlichte die GZA im Rahmen einer digitalen Medienkonferenz. Zu diesem Anlass kommentierte GZA-Geschäftsführerin Sonja Wollkopf Walt: „Angesichts der globalen Krise ist das Ergebnis sehr solide.“ Dies sei auf eine gut gefüllte Projektpipeline zu Beginn der Krise zurückzuführen, aber auch auf langfristig aufgebaute Netzwerke im Ausland und die nachhaltige Arbeit der GZA und der Partner der Standortförderungen. Dabei hat die Krise laut Wollkopf Walt die Arbeit der GZA noch stärker digitalisiert: Bereits bestehende Instrumente wurden ausgebaut, andere neu entwickelt.

    Fast die Hälfte der angesiedelten Unternehmen stammen aus den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie Life Sciences, wobei Biotech den Löwenanteil ausmacht. Rang drei und vier belegen Maschinenindustrie und Finanzdienstleistungen. Der Ursprung der Unternehmen nach Weltregionen spiegelt laut GZA den Pandemieverlauf 2020 wider. Die USA bleiben mit 20 Unternehmen führend, doch die Projekte haben sich hier beinahe halbiert. Deutschland bleibt mit 14 Ansiedlungen fast auf Vorjahresniveau und aus China kommen sogar zwei Projekte mehr als 2019.

    Für den Digitalisierungsschub durch die Pandemie und die Stärken der GZA im Digitalbereich steht die erfolgreiche IKT-Ansiedlung Speed U Up. Die Digitalagentur aus Österreich mit Fokus Alpentourismus hat im Oktober 2020 mit dem Schweizer Medienunternehmen Somedia ein Gemeinschaftsunternehmen in Chur GR gegründet. Es soll ein Technologiehub mit 75 neuen Arbeitsplätzen entstehen. Somedia-CEO Thomas Kundert sagte dazu: „Das Joint Venture ist für uns ein weiterer Schritt in Richtung des Wachstumsmarkts der digitalen Dienstleistungen.“ Dieser spiele in der Strategie des Medienhauses eine immer wichtigere Rolle.

    Sven Thoenes, Mitglied des Verwaltungsrats von Speed U Up Suisse AG, betonte: „Im Wirtschaftsraum Zürich finden wir exzellente Talente, um unsere Technologien in den Bereichen Spracherkennung, Künstliche Intelligenz und Erweiterte Realität weiterzuentwickeln.“ Von den hier entwickelten Innovationen sollen auch Schweizer Speed-U-Up-Kunden wie Zermatt Tourismus profitieren.

  • Innosuisse soll risikoreiche Projekte mit viel Potenzial fördern

    Innosuisse soll risikoreiche Projekte mit viel Potenzial fördern

    Der Bund hat die strategischen Ziele für Innosuisse für die Jahre 2021 bis 2024 festgelegt. Demnach erwartet er, dass sich die Agentur auf Projekte mit höherem Risiko und einem „überdurchschnittlichen volkswirtschaftlichen Potenzial“ fokussiert, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Auswahl soll nach „sorgfältiger Abwägung“ der Projekte erfolgen.

    Weiter soll Innosuisse auch auf thematische Ausschreibungen einen Schwerpunkt setzen. Dabei soll sichergestellt werden, dass Innovationsthemen von „grosser und branchenübergreifender Bedeutung“ aufgegriffen werden. Dazu zählt der Bund etwa Kernfragen der Digitalisierung sowie Herausforderungen in Zusammenhang mit Nachhaltigkeit oder der Bewältigung der Corona-Pandemie.

    Innosuisse soll zudem sicherstellen, dass KMU einen einfachen Zugang zu Leistungen von Forschungsinstitutionen haben. Die Agentur soll dabei Jungunternehmen, die aus dem Umfeld von Hochschulen stammen, ein hohes Gewicht beimessen.

    Weiter wird Innosuisse in den Jahren 2021 und 2022 auch mit der Umsetzung des Impulsprogramms Innovationskraft Schweiz beauftragt. Das Programm soll dazu beitragen, dass Unternehmen trotz der Rezessionsphase ihre Innovationsaktivitäten aufrecht erhalten. Dies sei nicht nur im Interesse der Unternehmen, sondern auch wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Schweiz.

    Innosuisse ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes mit eigener Rechtspersönlichkeit. Durch die Agentur fördert der Bund die wissenschaftsbasierte Innovation in der Schweiz.

  • Ungenutzte Potenziale in der Zusammenarbeit von Standortförderung und Immobilien-Branche

    Ungenutzte Potenziale in der Zusammenarbeit von Standortförderung und Immobilien-Branche

    Auf den ersten Blick unterscheiden sich Standortförderung und Immobilien-Branche deutlich. Während Standortförderungen in der Regel von der öffentlichen Hand – Bund, Kantone, Städte, Gemeinden – getragen werden, sind Immobilien-Dienstleister in den weitaus meisten Fällen private Unternehmen. Das bedeutet, dass erstere Non-Profit-Organisationen und letztere gewinnorientierte Firmen sind. Standortförderer möchten Unternehmen für ihren Wirkungskreis gewinnen und diese möglichst lange behalten; sie sind demnach an einer langfristigen Beziehung interessiert. Immobilien-Akteure hingegen sind in der Regel abschlussorientiert, was zu vergleichsweise kurzen Kundenbeziehungen führt. Was im Mittelpunkt der Aktivitäten steht, wird nur schon aus der Namensgebung klar: Standorte auf der einen, Immobilien auf der anderen Seite.

    Mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede
    Auf den zweiten Blick gibt es aber doch gewichtige Gemeinsamkeiten. Da sind in erster Linie die Kunden, die oft dieselben sind, da ein Unternehmen auf der Suche nach einem neuen Standort immer auch auf der Suche nach einer neuen Immobilie ist. Im umgekehrten Fall gilt dasselbe zwar nicht immer, aber doch in den meisten Fällen. Denn wenn eine Firma eine neue Immobilie benötigt, zum Beispiel weil die bestehende zu klein geworden ist, macht man sich im Zuge des Evaluationsverfahrens meist auch Gedanken über die Vor- und Nachteile eines Standortwechsels. Die zweite Gemeinsamkeit stellt die Immobilie selbst dar: Kein Unternehmen kann ohne die vier klassischen Produktionsfaktoren Arbeit, Kapital, Wissen und Boden auskommen. Sowohl Standortförderer als auch Immobilien-Akteure unterstützen ihre Kunden bei der Optimierung des Faktors Boden bzw. Immobilie. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag für ihre Kunden und unterstützen sie bei der Erfüllung ihrer Ziele.

    Voneinander profitieren
    Auf Grund der vorhandenen Gemeinsamkeiten besteht ein grosses Potenzial, um voneinander zu profitieren. So können sich zum Beispiel beide Seiten Vorteile im Marketing verschaffen: Die Immobilien-Branche kann als potenter Multiplikator der Botschaft eines Standortförderers dienen, denn Immobilien-Dienstleister stehen in direktem Kontakt mit Firmen, die neue Liegenschaften suchen. Dieser Kanal wird von Standortförderern noch zu wenig genutzt. Umgekehrt ist der Liegenschaftenprofi sehr daran interessiert, die Immobilien-Bedürfnisse von Standortsuchenden möglichst genau zu kennen, um ein wettbewerbsfähiges Angebot bereitstellen zu können. Diese Information kann ihm wiederum die Standortförderung liefern.

    Transparenz schaffen
    Um Synergien schaffen zu können, braucht es in erster Linie Transparenz: Anstatt unter sich zu bleiben, müssen sich Standortförderung und Immobilien-Branche vermengen, gemeinsame Plattformen etablieren und Informationen austauschen. Dazu stehen ihnen sowohl physische als auch digitale Plattformen zur Verfügung. Immobilien-Messen sind eine gute Gelegenheit, um sich Face-to-Face zu treffen, bestehende Kontakte zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen. Auf internationaler Ebene bieten sich dazu jedes Jahr die MIPIM in Cannes jeweils im März und die EXPO REAL in München jeweils im Oktober an. Auf beiden Messen gibt es seit über 20 Jahren einen Schweizer Gemeinschaftsstand, der Schweizer Unternehmen und Standorten einen Auftritt zu einem verträglichen Budget erlaubt. Innerhalb der Schweiz hat sich die IMMO’Messe in Zürich etabliert, die jeweils im Januar ausgerichtet wird. Dort präsentieren sich Immobilien-Investoren und treffen auf Marktteilnehmer jeglicher Ausrichtung. Obwohl sich die IMMO‘ längst als Branchentreffpunkt etabliert hat, sind dort Standorte und deren Vertreter noch selten anzutreffen. Neben den Messen gibt es ein breites Angebot an Kongressen, die rund um Referate und Expertendiskussionen Gelegenheiten für Kontaktpflege bieten. Daneben stehen Standortförderern und Immobilien-Akteuren eine grosse Anzahl an Netzwerkanlässen zur Wahl. Sie werden von Verbänden, Interessengemeinschaften, Standorten und privaten Unternehmen angeboten.

    Online holt auf
    In der heutigen, von der Pandemie beherrschten Zeit, haben Online-Plattformen an Bedeutung gewonnen. Einerseits können sich Branchenexperten durch Auftritte an Webinaren Gehör verschaffen und für eine breite Wahrnehmung sorgen. Als Beispiele können etwa die Diskussionsplattformen Real Estate Brains oder Metropole Insights genannt werden. Andererseits haben sich Online-Datenbanken etabliert, die von Standortförderern und Immobilien-Profis gleichermassen genutzt werden können. So können sich Unternehmen etwa auf swisscircle-member.ch
    präsentieren. Für Personen bietet sich realestate-experts.ch und für grössere Immobilien-Projekte top-projekte.ch an. Nebst diesen Angeboten ist jeder Marktakteur aufgerufen, Social Media Tools wie etwa Linkedin oder Xing für sich zu nutzen.

    Networking
    Es gibt kaum Vorhaben, die man – sei es als Standortförderer oder als Immobilien-Profi – im Alleingang durchziehen kann. In der Regel ist jeder Akteur auf nützliche Informationen, wohlwollende Marktteilnehmer, leistungsfähige Lieferanten und/oder kooperative Partner angewiesen. Deshalb ist ein gutes Netzwerk unerlässlich. Das bedingt ein persönliches Engagement und eine kluge Wahl der Plattformen für die Pflege und den Ausbau seiner Kontakte. Anbieter derartiger Netzwerke sind etwa die SVSM, Swiss Circle, SVIT, RISC, ULI oder Fiabci.

    Ideen zur Verbesserung der Zusammenarbeit
    Es gibt bereits zahlreiche Möglichkeiten, die Zusammenarbeit von Standortförderung und Immobilien-Branche zu intensivieren. Es zeigen sich aber gleichzeitig auch Potenziale, die noch weitgehend ungenutzt sind. So könnten sich Standorte auf den grossen Immobilien-Portalen präsentieren und dort in Kontakt mit Unternehmen auf der Suche nach einer neuen Immobilie treten. Oder es könnten vermehrt Kongresse oder Events organisiert werden, die sich sowohl an Standortförderer und Immobilien-Dienstleister richten. Letztlich werden sich diejenigen Angebote durchsetzen, welche die Wahrnehmung der Teilnehmer im Markt stärken, den Austausch von Erfahrungen erlauben und die Pflege des persönlichen Netzwerks unterstützen.

  • open2work sucht Investoren

    open2work sucht Investoren

    Viele Unternehmen haben dauernd oder auch nur vorübergehend zu viel Platz. Ein Umzug in kleinere Räumlichkeiten wäre aber zu aufwendig. Umgekehrt brauchen andere Firmen oder Einzelunternehmer oft vorübergehend mehr Platz. Die open2work GmbH will zwischen den beiden Gruppen vermitteln.

    Das 2020 gegründete Start-up der beiden Westschweizer Alexandre Roque und Lionel Ebener erledigt die Buchhaltung und den Zahlungsverkehr. Neue Anbieter können ihre Büros selbst auf dem Portal von open2work aufschalten, Interessenten dort ihre Arbeitsplätze buchen. Derzeit stehen um Zürich und Zug insgesamt 22 Büros zur Verfügung, in Bern zwei und in Sitten eines.

    „Wir sind die Lösung für diejenigen, die zu viel Platz haben“, sagt Mitgründer und CEO Lionel Ebener. Umgekehrt können die Nutzer des Angebots Büros bei Firmen aussuchen, die ihrem eigenen Interesse entsprechen. „Dieser kulturelle Aspekt ist uns wichtig.“

    Derzeit ist open2work in Gesprächen mit Investoren. Das Unternehmen will mit frischem Kapital schneller wachsen. Die beiden Gründer sehen namentlich nach dem Ende der Corona-Krise einen wachsenden Bedarf nach flexiblen Lösungen, sowohl auf der Seite der Anbieter von Bürofläche als auch bei den Nutzern.

  • Implenia übernimmt BAM Swiss AG

    Implenia übernimmt BAM Swiss AG

    Implenia und BAM Swiss haben am 29. März einen Vertrag über die Übernahme der BAM Swiss AG durch die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon unterzeichnet, informiert Implenia in einer Mitteilung. Der Zukauf soll die Wettbewerbsposition von Implenia in künftigen Ausschreibungen stärken. Zudem steige das Unternehmen dadurch „zu einem führenden Baudienstleister im Gesundheitswesen“ auf, schreibt Implenia.

    Beide Unternehmen sind an der Realisierung des Kantonsspitals Aarau beteiligt. Hier waren bisher Implenia, BAM Swiss AG und BAM Deutschland AG involviert, erläutert Implenia in der Mitteilung. In Zukunft soll das Projekt „aus einer Hand“ umgesetzt werden.

    Die Neuerwerbung verschafft Implenia zudem eine stärkere Präsenz in der Nordwestschweiz. Konkret wird das Projektportfolio von Implenia um den Bau eines Labor- und Forschungsgebäudes für Biosystemwissenschaften und Engineering in Basel und das Projekt Felix-Platter Spital in Basel verstärkt. In Zürich wird Implenia durch den Zukauf auch den Bau eines Studierendenwohnheims der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich übernehmen.

    „Mit dieser Transaktion stärkt Implenia die Marktpräsenz und wird zu einem führenden Baudienstleister im Gesundheitswesen in der Schweiz, einer Branche mit grossem Wachstumspotenzial bezüglich Immobilien“, wird Implenia-CEO André Wyss in der Mitteilung zitiert. „Die Akquisition steht im Einklang mit unserer Strategie und dem Ziel der Division Buildings von Implenia, den Marktanteil als Totalunternehmer für komplexe Grossprojekte auszubauen.“

  • Die ZugerKB – die starke Partnerin für professionelle Immobilieninvestoren

    Die ZugerKB – die starke Partnerin für professionelle Immobilieninvestoren

    2020 hat die Zuger Kantonalbank über zwei Drittel aller baubewilligten Wohneinheiten im Kanton Zug finanziert und verschiedene wichtige Grossprojekte in der Entwicklung begleitet. Diese uneingeschränkte Marktführerschaft der Zuger Kantonalbank in der Finanzierung von Immobilien ist das Resultat eines Leistungsangebots, das konsequent auf die spezifischen Bedürfnisse von Immobilieninvestoren ausgerichtet ist.

    Worauf können professionelle Investoren bei der Zuger Kantonalbank zählen?

    Unsere umfassenden Marktkenntnisse
    Die Zuger Kantonalbank kennt den Zuger Immobilienmarkt so gut wie keine andere Bank. Wir analysieren die Entwicklung des Immobilienmarkts im Kanton Zug laufend sehr genau und umfassend. Dabei arbeiten wir mit führenden Anbietern von Immobilienmarktdaten zusammen. Zusätzlich gibt uns der enge Austausch mit den professionellen Investoren im Kanton Zug eine wertvolle Marktsicht. Mit diesen Kenntnissen können wir Ihnen für die Entwicklung und die Planung Ihrer Projekte viele wichtige Informationen zur Verfügung stellen: Welche Wohnungsgrössen werden nachgefragt? Wie entwickelt sich die Bautätigkeit? Oder welche Preise sind marktfähig? Diese und weitere Fragen beantworten wir zusammen mit den Investoren im strategischen Dialog. Dazu steht bei der Zuger Kantonalbank ein erfahrenes Spezialistenteam mit zehn Mitarbeitenden zur Verfügung.

    Unsere Verlässlichkeit
    Die ZugerKB engagiert sich für ihre Kunden langfristig, und das seit über 125 Jahren. Unsere Seniorberaterinnen und -berater stehen Ihnen persönlich zur Seite und setzen alles daran, dass Ihr Bauprojekt erfolgreich realisiert wird. Mit unserer Expertise können wir bereits in einer frühen Planungsphase schnell eine erste Projektbeurteilung vornehmen und mögliche Finanzierungen skizzieren. Sobald das Projekt konkreter wird, erlauben unsere kurzen Entscheidungswege rasche und bedürfnisgerechte Finanzierungsangebote: vom ersten Planungskredit bis zu einer umfassenden und flexiblen Finanzierungsstruktur.

    Unsere Lösungsorientierung
    Ihr Bauprojekt ist auch unser Projekt. Deshalb ist für uns eine professionelle Beratung wichtig. Die Abwicklung und die Begleitung des Projekts gestalten wir dabei für Sie so einfach wie möglich. Darüber hinaus unterstützen wir beispielsweise Promotoren entlang des gesamten Verkaufsprozesses. Nebst der vorgängigen Plausibilisierung der geplanten Verkaufspreise bieten wir verschiedene Verkaufsunterstützungen an. Beispielsweise unsere für jedermann zugängliche Website www.zugerkb.ch/bauprojekte, die interessierte Wohnungskäufer über zukünftige Projekte informiert und den direkten Link zu den Websites der jeweiligen Anbieter ermöglicht. Weitere Verkaufsunterstützungen zeigen wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch auf.

    Zur Person
    Peter Bucher ist seit 2015 Leiter Immobilieninvestoren bei der Zuger Kantonalbank und VR-Mitglied bei einem börsenkotierten Immobilienfonds. Der passionierte Reiter und Jogger ist ein profunder Kenner des Immobilienmarkts der Region Zug.

  • Pensionskasse Graubünden erhält Investment-Preis

    Pensionskasse Graubünden erhält Investment-Preis

    Der Pensionskasse Graubünden (PKGR) hat einen IAZI Real Estate Investment Award 2021 erhalten. Ausgezeichnet wurde sie in der Kategorie „Best Pension Fund Portfolio“. Insgesamt verlieh IAZI Preise neun Preise. Grundlage für die Auswahl der Gewinner ist eine Bewertung anhand von acht Kennzahlen aus dem Swiss Property Benchmark des Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens IAZI für den Immobiliensektor Schweiz. Laut einer Medienmitteilung der PKGR handelt es sich dabei um den repräsentativsten Benchmark für Schweizer Immobilien-Direktanlagen.

    Das Immobilien-Portfolio der PKGR hat eigenen Angaben zufolge einen Marktwert von 654 Millionen Franken. Wie es in der Mitteilung heisst, verstehe die Pensionskasse diese Auszeichnung als „Bestätigung für ihre Immobilienstrategie, deren erfolgreiche Umsetzung in den Anlagen und in der Bewirtschaftung sowie die Weiterentwicklung des Portfolios“.

  • Versicherung für Mietkaution kommt teuer

    Versicherung für Mietkaution kommt teuer

    Mietkautionsversicherungen sind nur bei kurzfristigen finanziellen Engpässen angeraten. Darauf weist der Online-Vergleichsdienst Comparis hin. Im Unterschied zu einer Mietkautionszahlung seien die Prämienzahlungen in jedem Fall verloren. Bei einer zehnjährigen Vertragsdauer können sie sich auf mehr als die Hälfte der Kautionssumme belaufen. In einer Medienmitteilung rechnet Comparis das anhand einer zehnjährigen Vertragsdauer und einer Kautionssumme von 6000 Franken vor.

    Hier die richtige Entscheidung zu treffen, stehe bei gut 20 Prozent der Schweizer Bevölkerung in den nächsten zwölf Monaten an. Das zeige eine repräsentative Umfrage von Comparis zum Umzugsverhalten in der Schweiz.

    Mietkautionsversicherungen strecken Neueinziehenden den geforderten Betrag von meist drei Monatsmieten vor. Als Gegenleistung verlangen sie eine jährliche Prämie. Dabei lägen die günstigste und die teuerste um 40 Prozent auseinander. „Mietkautionsversicherungen sollten nur für die Überbrückung eines kurzfristigen finanziellen Engpasses in Erwägung gezogen werden“, lautet die Empfehlung des Comparis-Experten Frédéric Papp.

    Die definitiv günstigere Lösung sei es, die gesamte Mietkaution auf ein Mietkautionskonto zu überweisen. „Ein Augenmerk sollte dabei auf die Wahl der Bank gelegt werden.“ Es gebe nach wie vor Banken, die Einlagen verzinsen, und andere, die Eröffnungsgebühren von bis zu 150 Franken oder Saldierungsgebühren von bis zu 100 Franken verlangen. Grundsätzlich lasse sich die Bankbeziehung aushandeln.

  • Intelligente Beleuchtung überzeugt Investoren

    Intelligente Beleuchtung überzeugt Investoren

    LEDCity hat sich im Rahmen einer Finanzierungsrunde 2 Millionen Franken an frischem Kapital gesichert. Investiert haben ein Kunde des Start-ups sowie eine Gruppe von Business Angels, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Neben der Finanzierung durch die Investoren hat die Firma zudem eine Bürgschaft des Technologiefonds des Bundesamts für Umwelt erhalten.

    LEDCity hat eine Beleuchtungslösung entwickelt, welche den Elektrizitätsverbrauch um bis zu 80 Prozent reduzieren soll. Die Entwicklung soll klassische Bewegungsmelder in Geschäftsgebäuden ersetzen. Sie nutzt bis zu 50 Mal mehr Sensoren auf der gleichen Fläche. Algorithmen stellen zudem sicher, dass die Beleuchtungsintensität automatisch gesteuert wird.

    Mit den frischen Mitteln will LEDCity sein Verkaufsteam in der Westschweiz vergrössern und gleichzeitig auch nach Deutschland expandieren. Ausserdem will das Start-up seine Algorithmen weiterentwickeln.

  • Fritschi Fensterbau stösst zur Spycher-Gruppe

    Fritschi Fensterbau stösst zur Spycher-Gruppe

    Die Fritschi Fensterbau AG wird zukünftig unter dem Dach der Spycher Group Holding AG aus Vechingen BE agieren, informieren die beiden Unternehmen in einer Mitteilung. Mit der Übernahme will die Tochterunternehmen und Beteiligungen in verschiedenen Wirtschaftsbereichen haltende Holding ihr Geschäft im Bauwesen stärken.

    „Die Fritschi Fensterbau AG passt perfekt in unsere Gruppe, die bereits mehrere andere im Baunebengewerbe tätige Firmen umfasst“, wird Matthias Spycher, Inhaber und CEO der Spycher Group Holding AG, in der Mitteilung zitiert. „Zudem sind wir stolz, eine prosperierende Unternehmung mit hervorragenden Leuten übernehmen zu können.“

    Der bisherige Besitzer und Geschäftsführer der Fritschi Fensterbau AG wird das Unternehmen per Ende März verlassen. Die Geschicke des Fensterbauers aus dem Zürcher Unterland unter dem Dach der Holding soll der bisherige Projektleiter von Fritschi Fensterbau, Thomas Gisy, leiten. „Wir haben mit Thomas Gisy einen optimalen internen Nachfolger für Sven Spitzli gefunden“, erklärt Spycher. Die Leitung der Verkaufsabteilung von Fritschi Fensterbau wird der Sohn von Thomas Gisy und langjährige Mitarbeiter des Unternehmens, Tobias Gisy, übernehmen.

  • Implenia baut Stollen am Gotthard

    Implenia baut Stollen am Gotthard

    Das Bundesamt für Strassen hat der ARGE secondo tubo (zu deutsch: zweite Röhre) den Zuschlag für die Erstellung eines vier Kilometer langen Zugangsstollens zur zweiten Gotthardröhre erteilt. In dieser Arbeitsgemeinschaft hat Implenia laut ihrer Medienmitteilung die Federführung. Sie ist mit 40 Prozent daran beteiligt, ebenso wie Webuild Group/csc. Weitere 20 Prozent hält Frutiger.

    Den Angaben zufolge habe sich die ARGE secondo tubo bei der Ausschreibung mit der höchsten Punktzahl aus der Bewertung aller Zuschlagskriterien gegen vier weitere Angebote und zwei zusätzliche Varianten durchsetzen können. Der Zuschlag unterliege noch einer 20-tägigen Beschwerdefrist. Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Frühling beginnen und zweieinhalb Jahre dauern.

    „Der Gotthard-Strassentunnel ist ein zentrales Infrastruktur-Projekt für die Schweiz, bei dem Implenia als grösster Schweizer Baudienstleister mit viel Erfahrung und geballtem Spezialisten-Know-how einen wichtigen Beitrag leisten kann“, wird der Chef der Implenia-Division Civil Engineering, Christian Späth, in der Mitteilung zitiert.

    Implenia hatte im November 2020 bereits den Zuschlag für die Umlegung des Sicherheitsstollens Nord erhalten. Damit ist dieses aktuelle bereits das zweite Los für den Bau der zweiten Röhre beim Gotthard-Strassentunnel. Diese Vergabe gehe der Veröffentlichung der Ausschreibung für die beiden grösseren Lose um einige Monate voraus, heisst es in der Mitteilung weiter. In den Jahren von 2001 und 2014 war Implenia schon massgeblich am Bau des Gotthard-Basistunnels für die Bahn beteiligt. Damals betrug das gesamte Auftragsvolumen 2,84 Milliarden Franken.

  • Procimmo realisiert Kapitalerhöhung

    Procimmo realisiert Kapitalerhöhung

    Die Procimmo SA habe am Kapitalmarkt rund 64 Millionen Franken für ihren Immobilienfonds Procimmo Swiss Commercial Fund II aufgenommen, informiert die Vermögensverwalterin kollektiver Immobilienanlagen in einer Mitteilung. Ihr zufolge war die Kapitalerhöhung deutlich überzeichnet. Das Unternehmen werte dies „als klaren Vertrauensbeweis vonseiten der Investoren gegenüber dem Fonds“, heisst es in der Mitteilung.

    Mit den eingespielten 64 Millionen Franken soll zum einen die Fremdfinanzierungsquote des Fonds gesenkt werden. Zum anderen will Procimmo das neue Kapital für die Fortsetzung bestehender Bauprojekte einsetzten, wird in der Mitteilung erläutert. Darüber hinaus plane das Unternehmen weitere Akquisitionen von Immobilien.

    Am 24. März soll der  Procimmo Swiss Commercial Fund II an der SIX Swiss Exchange kotiert werden. Derzeit werden im Fonds insgesamt 33 Liegenschaften in den Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Bern, Freiburg, Graubünden, Luzern, Solothurn und Zürich gehalten. Das Fondsvermögen wird in der Mitteilung auf rund 557 Millionen Franken beziffert.

  • AXA Schweiz lanciert Immobilienfonds für Pensionskassen

    AXA Schweiz lanciert Immobilienfonds für Pensionskassen

    Einer Mitteilung von AXA Schweiz zufolge hat das Unternehmen einen neuen, aktiv verwalteten Immobilienfonds lanciert. Der AXA Vorsorge Fonds Immobilien Schweiz enthält einen hohen Anteil an Wohnliegenschaften an zentralen Lagen in Schweizer Ballungszentren, erläutert AXA Schweiz in der Mitteilung. Der Fond soll ausschliesslich „bestimmten qualifizierten steuerbefreiten Anlegern in der Schweiz“ offen stehen.

    „Die Kapitalmarktzinsen in der Schweiz befinden sich derzeit auf historischen Tiefständen, und eine wesentliche Veränderung des Zinsumfeldes ist nicht in Sicht“, wird Daniel Gussmann, Chief Investment Officer der AXA Schweiz, in der Mitteilung zitiert. „Immobilienanlagen werden daher zunehmend wichtiger in der Vermögensanlage von Pensionskassen, nicht zuletzt dank positiven Geldzuflüssen aus Mieterträgen.“ Der neue Fonds von AXA Schweiz weist derzeit ein Volumen von 1,7 Milliarden Franken auf.

  • Fundamenta Real Estate verbucht Rekordgewinn

    Fundamenta Real Estate verbucht Rekordgewinn

    Einer Mitteilung der Fundamenta Real Estate AG zufolge hat die Zuger Immobiliengesellschaft im Geschäftsjahr 2020 Nettomieterträge in Gesamthöhe von 33,47 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 13,4 Prozent. Als Wachstumstreiber werden in der Mitteilung der Kauf zweier neuer Objekte sowie die Fertigstellung dreier eigenen Projekte genannt. Zudem hatte das Unternehmen seine Leerstandsquote im Jahresvergleich um 0,2 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent senken können.

    Als Reingewinn wurde im Berichtsjahr 2020 einen neuer Rekordwert von 26,69 Millionen Franken ausgewiesen. Im Vorjahr waren 22,51 Millionen Franken Reingewinn realisiert worden. Im Berichtsjahr hatte ein gegenüber dem Vorjahr etwas geringer ausgefallener Neubewertungseffekt durch „ein hervorragendes operatives Resultat“ und den Verkauf dreier Liegenschaften mehr als ausgeglichen werden können, erläutert die Immobiliengesellschaft.

    „Die Stabilität unseres von Wohnflächen dominierten Immobilienportfolios hat sich auch in diesem besonderen Jahr gezeigt“, wird Andreas Spahni, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats, in der Mitteilung zitiert. „Die Coronakrise hat sich nur marginal auf das Ergebnis ausgewirkt.“

    Der Bilanzwert des Immobilienportfolios von Fundamenta Real Estate stieg im Verlauf des Berichtsjahres von 908,91 Millionen auf 991,94 Millionen Franken an. Im Februar dieses Jahres hat das Unternehmen eine weitere Wohnliegenschaft erworben. Zudem seinen „weitere Repositionierungen von zwei Bestandsobjekten in Zürich sowie einer Liegenschaft in Bern“ angelaufen, heisst es in der Mitteilung. Für die Finanzierung laufender Projekte plant Fundamenta Real Estate, noch in diesem Jahr eine Kapitalerhöhung durchzuführen. Details dazu sollen nach der Generalversammlung am 8. April kommuniziert werden.

  • Sika kauft Mörtelhersteller in Brasilien

    Sika kauft Mörtelhersteller in Brasilien

    Sika kauft einen Mörtelhersteller in Brasilien auf. Supermassa do Brasil Ltda verfüge mit seiner Marke BR Massa über eine starke Marktstellung in der Region Minas Gerais, erläutert Sika in einer Mitteilung zur Übernahme. Sie soll die Präsenz des Zuger Baustoffkonzerns in den Baumärkten und Fachhändlern des laut Mitteilung zu den wichtigsten Wirtschaftsregionen gehörenden Landesteils Brasiliens stärken. Darüber hinaus setzt Sika darauf, in Verbindung mit BR Massa-Produkten weitere eigene Produkte erfolgreich anbieten zu können.

    „Mit BR Massa können wir unseren Kundenservice und unser Angebot in der Region Minas Gerais weiter verbessern“, wird Christoph Ganz, Regionalleiter Americas, in der Mitteilung zitiert. „Die verstärkte Präsenz im Vertrieb und die erweiterte lokale Supply Chain werden massgeblich zur weiteren Durchdringung des brasilianischen Markts beitragen.“ Die Übernahme verschafft Sika zudem einen ersten Produktionsstandort in der Region.

    Die Transaktion werde vorbehaltlich der Zustimmung der lokalen Kartellbehörden erfolgen, informiert Sika in der Mitteilung weiter. Über den Kaufpreis und weitere Details zur Übernahme werden dort keine Angaben gemacht.

  • Investis erwirbt Rohr AG

    Investis erwirbt Rohr AG

    Die Investis Holding AG ist auf Liegenschaften in der Genferseeregion und Immobiliendienstleistungen in der gesamten Schweiz spezialisiert. Zur Stärkung des zweiten Geschäftsbereichs hat die Zürcher Immobiliengesellschaft am 12. März die Rohr AG übernommen, erläutert Investis in einer Mitteilung. Die Aargauer Gebäudedienstleisterin bietet Spezial-und Fassadenreinigung, Unterhaltsreinigung, Integrales Gebäudemanagement sowie Bau und Betrieb von Reinräumen an, heisst es dort weiter. Über den Kaufpreis haben die beiden Partner Stillschweigen vereinbart.

    „Dieses Unternehmen ist eine optimale Ergänzung zu unseren bestehenden Tochtergesellschaften im Bereich Facility Services“, wird Walter Eberle, Head Real Estate Services von Investis, in der Mitteilung zitiert. „Durch die Akquisition werden wir unsere Dienstleistungen weiter ausbauen und die nationale Bekanntheit im Markt stärken.“ Zudem will Eberle sich durch die Übernahme ergebende Synergien und Weiterentwicklungsmöglichkeiten nutzen.

    Die Rohr AG habe rund 1000 Mitarbeitende und im Geschäftsjahr 2020 Umsätze in Gesamthöhe von 41 Millionen Franken erwirtschaftet, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Das Aargauer Unternehmen soll auch unter dem Dach der Investis Holdung als eigenständige Firma unter dem bestehenden Namen agieren.

  • Porsche unterstützt Zürcher Start-up

    Porsche unterstützt Zürcher Start-up

    Porsche unterstützt über sein Programm Forward31 innovative Jungunternehmen. Nun hat der deutsche Autobauer auch das Zürcher Start-up The Embassies in dieses Programm aufgenommen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    The Embassies entwickelt eine neue Lösung für das Wohnen im Alter. Diese setzt sich aus einer digitalen Plattform sowie bewohnbaren Räumlichkeiten zusammen. Die Firma will dabei ein Netzwerk mit rund 30 Standorten weltweit aufbauen. Dabei will sie sich auf Grossstädte wie Zürich, London, New York oder Berlin fokussieren. Der erste Standort soll 2022 in Europa eröffnet werden.

    An den Standorten  – sogenannten Botschaften – von The Embassies sollen Bewohnern und Besuchern öffentlich zugängliche Gastronomie- und Freizeitangebote zur Verfügung stehen. Das Ziel ist es, die soziale Interaktion zu fördern. Auch das Reisen von älteren Personen wird unterstützt. So haben Bewohner und Mitglieder auch Zugang zu anderen Standorten von The Embassies weltweit.

    „Wir haben unser Angebot für Menschen geschaffen, die so lange wie möglich ein selbstbestimmtes, erfülltes und gesundes Leben führen möchten“, sagt Jan Garde, Gründer von The Embassies, in der Mitteilung.

    Forward31 wird nun gemeinsam mit dem Gründerteam von The Embassies das Geschäftsmodell weiterentwickeln und das Unternehmen in Zukunft als strategischer Partner begleiten.

  • Implenia akquiriert fünf Aufträge in Deutschland

    Implenia akquiriert fünf Aufträge in Deutschland

    Einer Mitteilung von Implenia zufolge hat die Bau- und Immobiliengesellschaft fünf Hochbauaufträge in Deutschland akquirieren können. Konkret soll Implenia für verschiedene Auftraggeber Büro-, Hotel- und Wohnungsprojekte in der Umgebung von Karlsruhe, in Berlin und in Jena realisieren. Das Auftragsvolumen wird in der Mitteilung auf insgesamt 140 Millionen Euro beziffert.

    In Karlsruhe wird Implenia für die [glossary_exclude]Qcoon Real Estate GmbH[/glossary_exclude] und die FORTOON Development GmbH einen Büro- und Hotelneubau realisieren. Mit den Bauarbeiten soll noch in diesem Quartal begonnen werden. In Bruchsal wurde Implenia von der Grundwerte Verwaltungs GmbH mit dem Bau eines Wohn- und Gewerbequartiers betraut. Hier ist der Baustart für den Herbst anvisiert.

    In Berlin wird Implenia für die Investa Real Estate ein Büro- und Geschäftshaus realisieren. Für das Gebäude sei eine Zertifizierung nach dem Umweltstandard DGNB Gold angestrebt, erläutert das Unternehmen in der Mitteilung. In Jena ist Implenia mit der Umsetzung von zwei Hochbauten betraut.

    Zum einen wird das Unternehmen in Jena im Auftrag der Stiftung Wandlungswelten ein Inklusionszentrum für pflegebedürftige Menschen und Mehr-Generationen-Wohngemeinschaften bauen. Zum anderen wurde Implenia von einem in der Mitteilung namentlich nicht genannten privaten Investor mit der Errichtung eines Büroneubaus betraut. Beide Projekte in Jena befinden sich bereits im Bau und sollen im kommenden Jahr ihren Bauherren übergeben werden.

  • SF Urban Properties kann Gewinne steigern

    SF Urban Properties kann Gewinne steigern

    Die SF Urban Properties AG blicke trotz Pandemie „auf ein erfreuliches Geschäftsjahr 2020 zurück“, schreibt die zur Swiss Finance & Property Group AG gehörende Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Konkret hatte das Unternehmen sein Betriebsergebnis auf Stufe EBIT im Jahresvergleich von 27,0 Millionen auf 32,0 Millionen Franken steigern können. Der Reingewinn vor Neubewertungen legte gegenüber 2019 um 92,8 Prozent auf 23,0 Millionen Franken zu. Der Reingewinn inklusive Neubewertungen konnte um 23,8 Prozent auf 23,0 Millionen Franken verbessert werden.

    Als Hintergrund für die guten Entwicklungen gibt SF Urban Properties in der Mitteilung den erfolgreichen Verkauf eines Objekts und die trotz Pandemie auf tiefe 2,62 Prozent gehaltene Leerstandsquote an. Den Aktionären soll wie bereits im Vorjahr eine Dividende von 3,60 Franken pro kotierter Stammaktie ausgezahlt werden. Mit einer Eigenkapitalquote von 46,4 Prozent sei die Gesellschaft weiterhin „robust finanziert“, schreibt SF Urban Properties.

    Im laufenden Jahr will sich die Immobiliengesellschaft wie bisher auf die Wirtschaftsräume Zürich und Basel konzentrieren. Im Berichtsjahr hatte SF Urban Properties die in Riehen BS geplante Wohnüberbauung Sandreutergarten erfolgreich vermarkten können, informiert die Immobiliengesellschaft. Neun von zehn der seit Ende 2020 im Bau befindlichen Einheiten seien bereits verkauft. Im Entwicklungsprojekt an der Klusstrasse 38 in Zürich waren im Berichtsjahr zwölf von insgesamt 13 Einheiten reserviert und zwei davon bereits rechtskräftig verkauft worden.

  • Implenia sieht sich gut positioniert

    Implenia sieht sich gut positioniert

    Einer Mitteilung von Implenia zufolge hat die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon 2020 Umsätze in Gesamthöhe von 2,99 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vorjahr waren 4,43 Milliarden Franken Umsatz verbucht worden. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT ging im Jahresvergleich von 63,5 Millionen Franken auf -146,8 Millionen Franken zurück. Als Konzernergebnis wurde ein Verlust von 132,1 Millionen Franken ausgewiesen, 2019 waren 33,9 Millionen Franken Gewinn realisiert worden.

    Der Auftragsbestand habe sich mit 6,39 Milliarden Franken jedoch auf hohem Niveau gehalten und sei zudem gut über Geschäftsfelder und Märkte hinweg verteilt, schreibt Implenia in der Mitteilung. Mehr als 80 Prozent des für das laufende Jahr angestrebten Umsatzes seien damit schon gesichert. Bereits im laufenden Jahr will das Unternehmen operativ  wieder schwarze Zahlen schreiben.

    Die Rückkehr in die Gewinnzone soll durch Umstrukturierungen im Portfolio und Massnahmen für profitables Wachstum gelingen. Dabei habe das Unternehmen bereits begonnen, nicht zum Kerngeschäft gehörende oder unprofitable Geschäftsbereiche abzubauen, schreibt Implenia. Für profitables Wachstum wurde „ein wirksames Management von Chancen und Risiken eingeführt“.

    Im laufenden Jahr will Implenia ein EBIT von mindestens 100 Millionen Franken ausweisen. Bei der entsprechenden Rate werden 2,8 Prozent angestrebt. Mittelfristig soll eine EBIT-Marge von 4,5 Prozent realisiert werden.

  • Plazza trotzt der Pandemie

    Plazza trotzt der Pandemie

    Die Plazza AG habe 2020 ein sehr erfreuliches Ergebnis erzielt und die eigenen Erwartungen übertroffen, schreibt die Zürcher Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Konkret hatte das seit 2015 an der SIX kotierte Unternehmen seine Liegenschaftserträge von 24,3 Millionen Franken im Vorjahr auf 24,6 Millionen Franken im Berichtsjahr steigern können. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen legte gleichzeitig von 18,9 Millionen auf 20,0 Millionen Franken zu.

    Als Gewinn wurden 63,3 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 36,7 Millionen Franken im Jahr zuvor. Die Steigerung sei in erster Linie auf Neubewertungserfolge zurückzuführen, erläutert Plazza in der Mitteilung. Ohne deren Berücksichtigung sei der Gewinn gegenüber 2019 unverändert bei 17,0 Millionen Franken verblieben.

    Als Hintergrund für die guten Entwicklungen führt Plazza den hohen Anteil der Wohnliegenschaften im eigenen Portfolio an. Er habe im Berichtsjahr unverändert bei 73 Prozent gelegen und werde in diesem Jahr durch den Zukauf von 80 Wohnungen in der Siedlung Tiergarten im Zürcher Quartier Friesenberg weiter ansteigen, heisst es in der Mitteilung. Ihr zufolge hatte zum Jahresende 2020 keine der von Plazza verwalteten Wohnungen leer gestanden. Insgesamt konnte die Immobiliengesellschaft ihre Leerstandsquote im Jahresvergleich von 4,0 auf 3,7 Prozent senken. Betroffen seien hauptsächlich freie Gewerbeflächen, schreibt das Unternehmen.

    Für das laufende Jahr strebt Plazza ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen „mindestens in der Grössenordnung von 2020“ an. Beim Entwicklungsprojekt in Crissier VD soll vorbehaltlich der im ersten Halbjahr erwarteten Baubewilligung die erste Etappe angegangen werden. Hier war im Berichtsjahr der Bau eines Pflegeheims für eine Stiftung und eines Primarschulhauses für die Gemeinde Crissier vereinbart worden.

  • GuestReady spannt mit Airhosted zusammen

    GuestReady spannt mit Airhosted zusammen

    In den vergangenen vier Jahren habe sich GuestReady mit seinen Dienstleistungen für Anbieter von Kurzzeitvermietungen in sechs Ländern als Spezialist etablieren können, erläutert ein Bericht auf Startupticker.ch. Trotz herber Rückschläge während der Coronavirus-Pandemie sei es dem Jungunternehmen aus Appenzell Ausserrhoden Ende 2020 gelungen, „frische finanzielle Mittel“ über eine Schwarmfinanzierungskampagne einzuwerben, heisst es dort weiter. Sie will GuestReady für die Entwicklung des Schweizer Marktes einsetzen. „Die Schweiz ist für uns durch Corona und die Auswirkungen auf das Reiseverhalten noch spannender geworden“, wird Alexander Limpert, Co-Gründer von GuestReady, im Bericht zitiert.

    Zur Realisierung der Pläne spannt GuestReady mit dem Zuger Jungunternehmen Airhosted zusammen. Das Unternehmen verwaltet Kurzzeitvermietungen in insgesamt 18 Städten in der Schweiz und soll dieses Spezialwissen in die Partnerschaft einbringen. GuestReady wiederum werde den Partner „mit der nötigen Technologie“ und dem Fachwissen ausrüsten, um auch Immobiliengesellschaften und andere Unternehmenskunden zu gewinnen.

    Bis Ende kommenden Jahres wollen die beiden Partner in der Schweiz 500 Liegenschaften betreuen können. „Dank mehr einheimischer Gäste weisen vor allem klassische Destinationen in den Bergen bereits wieder eine höhere Auslastung auf“, erläutert Limpert im Beitrag.  „Zudem nimmt die Zahl der Ferienwohnungsbesitzer zu, die einen professionellen Vermietungsservice wünschen.“

  • Locatee expandiert nach New York

    Locatee expandiert nach New York

    Die Zürcher Firma Locatee hat neu einen zweiten Sitz in New York. Das dort arbeitende Team soll ab sofort amerikanische Unternehmen bei der Planung ihres tatsächlichen Bedarfs an Büroflächen unterstützen. Weil die Bürolandschaft nach der Pandemie völlig anders aussehen werde als davor, sei es nötig, sich ein klares Bild von der tatsächlichen Belegung und Auslastung zu machen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Dieser Expansion in den USA sein ein weiterer Schritt hin zum Ziel, der weltweite Marktführer für Arbeitsplatzanalyse zu werden. Diese Analyse nutzt die vorhandenen drahtgebundenen und drahtlosen Netzwerke vor Ort, um genau festzustellen, wie effektiv die Büroflächen eines Unternehmens genutzt werden. Dies ermögliche es, je nach Bedarf zu vergrössern oder zu verkleinern.

    „Wir wissen, dass grosse Unternehmen oft Schwierigkeiten haben, genau zu erkennen, wie sein Immobilienportfolio genutzt wird“, so Locatee-CEO Thomas Kessler. „Und dies führt zu enormen Kostenbelastungen in Form von verschwendetem Platz. Wir wollen Unternehmen dabei helfen, ihr Immobilienportfolio effektiv zu verwalten.“

    Locatee wurde 2014 gegründet. 2016 war die Schweizerische Post das erste Unternehmen, das Locatee in allen Immobilien einsetzte. Heute, so Locatee, werde seine Plattform von Unternehmen wie Deloitte, Swiss Re und anderen der 1000 weltweit wertvollsten Firmen in mehr als 60 Ländern genutzt.

  • Hypothekarischer Referenzzinssatz bleibt bei 1,25 Prozent

    Hypothekarischer Referenzzinssatz bleibt bei 1,25 Prozent

    Das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) hat den Hypothekarischen Referenzzinssatz bei Mietverhältnissen unverändert bei 1,25 Prozent belassen. In einer Medienmitteilung des BWO wird darauf verwiesen, dass dieser für die Mietzinsgestaltung in der ganzen Schweiz gültige Satz inzwischen seit 3. März 2020 nicht geändert worden ist.

    Der Referenzzinssatz wird auf Basis des vierteljährlich erhobenen Durchschnittszinssatzes der inländischen Hypothekarforderungen festgestellt. Dieser ist am Stichtag 31. Dezember 2020 ermittelt worden. Der Satz ist laut BWO gegenüber dem Vorquartal von 1,30 Prozent auf 1,28 Prozent gesunken. Der mietrechtlich massgebende Referenzzinssatz bleibt weiter bei 1,25 Prozent und bleibt auf diesem Niveau, bis der Durchschnittszinssatz unter 1,13 Prozent sinkt oder über 1,37 Prozent steigt, erläutert das BWO. Angegeben wird der Satz immer auf Viertelprozente genau.

    Da der Satz unverändert bleibt, ergibt sich laut BWO auch kein neuer Senkungs- oder Erhöhungsanspruch. Falls ein Mietzins im einzelnen Vertragsverhältnis nicht auf dem aktuellen Referenzzinssatz von 1,25 Prozent basiere, bestehe ein Senkungsanspruch. Auch Kostenänderungen etwa bei Unterhaltskosten könnten zu einem Anpassungsanspruch führen.

  • Swiss Prime Site trotzt der Pandemie

    Swiss Prime Site trotzt der Pandemie

    Einer Mitteilung von Swiss Prime Site zufolge hat die Solothurner Immobiliengesellschaft im Geschäftsjahr 2020 Erträge in Gesamthöhe von 792,9 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vorjahr waren 1,26 Milliarden Franken verbucht worden. Swiss Prime Site führt den Rückgang vor allem auf den im Februar 2020 abgeschlossenen Verkauf der Tochter Tertianum zurück.

    Der Gewinn aus der Veräusserung hatte sich gleichzeitig in einem kräftigen Anstieg des Betriebsergebnisses (EBIT) niedergeschlagen. Hier wurden im Berichtsjahr 762,3 Millionen Franken verbucht, gegenüber 628,3 Millionen im Jahr zuvor. Der Reingewinn legte im Jahresvergleich von 608,5 Millionen auf 610,4 Millionen Franken zu. Ohne Berücksichtigung von Neubewertungen und latenten Steuern habe der Gewinn von 315,7 Millionen auf 476,6 Millionen gesteigert werden können, schreibt Swiss Prime Site.

    Im Kerngeschäft Immobilien wurden 2020 insgesamt 431,0 Millionen Franken Erträge aus Vermietung erwirtschaftet, das sind 1,4 Prozent weniger als 2019. Das Betriebsergebnis ging im Jahresvergleich von 572,9 Millionen auf 555,0 Millionen Franken zurück. Der Wert des Immobilienportfolios legte gleichzeitig um 4,7 Prozent auf 12,3 Milliarden Franken zu. Bis 2040 will Swiss Prime Site sein Immobilienportfolio klimaneutral gestaltet haben, erläutert die Immobiliengesellschaft in der Mitteilung.

    In derselben Mitteilung gibt das Unternehmen einen Wechsel in der Gruppenleitung bekannt. Finanzchef Markus Meier habe sich aus persönlichen Gründen entschlossen, Swiss Prime Site zu verlassen, schreibt die Immobiliengesellschaft. Seine Nachfolge soll per Anfang Juli Marcel Kucher antreten, der derzeit noch für die Peach Property Gruppe als CFO agiert. „Mit seinem breiten Erfahrungsschatz in den Bereichen Kapitalmarkt und Digitalisierung“ werde Kucher „das Führungsteam unserer Gruppe optimal ergänzen und weiter stärken“, wird Verwaltungsratsmitglied Barbara Frei-Spreiter in der Mitteilung zitiert.

  • Wohneigentum erzielt neue Höchstpreise

    Wohneigentum erzielt neue Höchstpreise

    Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum sind zum Jahresende 2020 auf neue Höchstwerte gestiegen, informiert Raiffeisen Schweiz in einer Mitteilung zur Studie „Immobilien Schweiz Q1/Q2“. Konkret haben die Analysten der Bankengruppe einen Anstieg der Preise von Einfamilienhäusern um 2,9 und von Eigentumswohnungen um 3,1 Prozent im Jahresvergleich beobachtet. Sie rechnen damit, dass die Preise für Wohneigentum auch in diesem Jahr weiter steigen. „Für Haushalte, welche die Tragbarkeitsrichtlinien und Eigenkapitalvorgaben erfüllen, ist und bleibt der Erwerb von Wohneigentum aus reiner Kostenperspektive ein ökonomisch sinnvoller Entscheid“, wird Martin Neff, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, in der Mitteilung zitiert.

    Im Büroflächenmarkt habe die Pandemie bisher ebenfalls nicht zu sinkenden Preisen geführt, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Der Test steht diesem Markt erst noch bevor, denn er ist von langfristigen Mietverträgen geprägt und Umstellungen hin zu flexiblen Arbeitsmodellen erfolgen nicht über Nacht“, meint Neff. Bei anstehenden Bauprojekten sollten aber „unbedingt grundsätzliche Fragen zur Sinnhaftigkeit eines Projektes und dessen Chancen in der Post-Corona-Realität gestellt werden“, empfiehlt der Raiffeisen-Chefökonom.

    Im Nischenmarkt Wohngemeinschaften (WG) haben die Studienautoren hingegen deutliche Spuren der Pandemie ausgemacht. „Die Nachfrage nach WG-Zimmern in diesem dynamisch reagierenden Markt ist regelrecht eingebrochen, wie unsere Analyse der Daten der grössten Plattform wgzimmer.ch zeigt“, erläutert Neff. Der Anteil der Schweizer, die ihre Wohnung mit einem oder mehreren Mitbewohnenden teilen, hatte innert zehn Jahren bis 2018 von 1,5 auf 2,7 Prozent zugelegt.

  • LafargeHolcim schwenkt auf Erholungskurs

    LafargeHolcim schwenkt auf Erholungskurs

    Einer Mitteilung von LafargeHolcim zufolge hat der Zuger Baustoffkonzern im Geschäftsjahr 2020 Umsätze in Gesamthöhe von 23,14 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 13,4 Prozent. Das wiederkehrende Betriebsergebnis auf Stufe EBIT blieb mit 3,68 Milliarden Franken um 10,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Konzerngewinn sank gegenüber 2019 um 7,5 Prozent auf 1,90 Milliarden Franken ab.

    „2020 war für alle ein aussergewöhnliches Jahr, welches wir in der Form bisher noch nicht erlebt haben“, wird Jan Jenisch in der Mitteilung zitiert. Dem Konzernchef zufolge hat LafargeHolcim in der Krise jedoch seine Widerstandsfähigkeit bewiesen. Im vierten Quartal 2020 sei das Unternehmen „auf den Wachstumspfad zurückgekehrt“. Konkret hatten Umsätze und wiederkehrendes Betriebsergebnis gegenüber Vorjahr auf vergleichbarer Basis um 1,5 beziehungsweise 14,1 Prozent zugelegt.

    Für das laufende Jahr strebt LafargeHolcim laut Mitteilung ein Wachstum des wiederkehrenden Betriebsergebnisses von mindestens 7 Prozent auf vergleichbarer Basis an. Dazu soll unter anderem die im Januar angekündigte Übernahme des amerikanischen Herstellers von Dachsystemen und Gebäudehüllen, Firestone Building Products“, beitragen. Im Zuge der Zukaufs richtet LafargeHolcim eine neue Position für die globale Leitung des Segments Lösungen & Produkte ein. Sie wird von der derzeitigen CEO US Cement, Jamie Gentoso, übernommen werden.

    Zur Straffung der Konzernorganisation fasst LafargeHolcim zudem die Regionen Europa sowie Mittlerer Osten und Afrika zur einer Region EMEA zusammen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die Leitung von EMEA wird der bisherige Leiter Mittlerer Osten und Afrika, Miljan Gutovic, übernehmen. Der bisherige Leiter Europa, Marcel Cobuz, habe sich entschieden, den Konzern zu verlassen, schreibt LafargeHolcim.

  • Allreal ist trotz Corona-Krise auf Kurs

    Allreal ist trotz Corona-Krise auf Kurs

    Allreal hat im vergangenen Jahr Mieterträge in der Höhe von 200,4 Millionen Franken erzielt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Damit konnte das Unternehmen das Niveau aus dem Vorjahr trotz der Corona-Krise halten. Im Jahr 2019 hatte es 203,1 Millionen Franken aus Mieten eingenommen.

    Im Frühjahr hat sich Allreal eigenen Angaben zufolge mit allen betroffenen Mietern auf Mietzinserlasse im Zusammenhang mit dem Lockdown einigen können. Insgesamt hat das Unternehmen Mieterlasse in der Höhe von 1,5 Millionen Franken gewährt.

    Die kumulierte Leerstandsquote ist derweil trotz der Krise um 0,8 Prozentpunkte auf 1,4 Prozent gesunken. Damit liegt sie den Angaben zufolge auf dem tiefsten Niveau, das Allreal je erreicht hat.

    Das Unternehmensergebnis inklusive Neubewertungseffekt liegt bei 167,2 Millionen Franken nach 243,2 Millionen Franken im Vorjahr. Exklusive Neubewertungseffekt beträgt das Unternehmensergebnis 124,7 Millionen Franken nach 142 Millionen Franken im Vorjahr. Den Rückgang erklärt Allreal in erster Linie mit Einmaleffekten aus dem Verkauf von Entwicklungsliegenschaften .

    Allreal ist laut Mitteilung mit seinem Jahresergebnis zufrieden und erwartet langfristig insgesamt eine „stabile Geschäftsentwicklung“. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung daher eine stabile Ausschüttung auf Höhe des Vorjahres von 6,75 Franken pro Aktie vor.

    Allreal hat seinen operativem Sitz im Glattpark in Opfikon. Das Unternehmen ist an der Schweizer Börse SIX kotiert.

  • PSP Swiss Property trotzt der Pandemie

    PSP Swiss Property trotzt der Pandemie

    Einer Mitteilung von PSP Swiss Property zufolge hat das Zuger Immobilienunternehmen im Geschäftsjahr 2020 Liegenschaftserträge in Gesamthöhe von 296,27 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 2,0 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBITDA) ohne Liegenschaftserfolge wie Bewertungsdifferenzen belief sich 2020 auf 271,06 Millionen Franken, das sind 5,8 Prozent mehr als 2019.

    Als Reingewinn wurden im Berichtsjahr 292,1 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 453,4 Millionen Franken im Jahr zuvor. PSP Swiss Property führt den Rückgang auf einmalige Effekte zurück. So hatte sich im Vorjahr ein Steuereffekt und der Verkauf von zwei Anlageliegenschaften positiv bemerkbar gemacht. Darüber hinaus hatte die Portfolioaufwertung 2019 insgesamt 244,2 Millionen Franken eingespielt. Im Berichtsjahr hatte der entsprechende Wert 101,6 Millionen Franken betragen.

    Der Bilanzwert des Portfolios von PSP Swiss Property belief sich zum Stichtag Ende 2020 auf 8,577 Milliarden Franken. Zum Stichtag 2019 hatte der Wert 7,982 Milliarden Franken betragen. Die Leerstandsquote konnte innert Jahresfrist von 3,5 auf 3,0 Prozent gesenkt werden. Einzelheiten zur Portfolioveränderung führt das Immobilienunternehmen in der Mitteilung aus.

    Für das laufende Geschäftsjahr strebt PSP Swiss Property ein EBITDA ohne Liegenschaftserfolge von rund 275 Millionen Franken an. Bei der Leerstandsquote wird mit einer Erhöhung auf 4,5 Prozent gerechnet.