Kategorie: immoNews

immoNews – Aktuelle Immobiliennews, Branchenmeldungen & Entwicklungen aus der Schweizer Immobilienwirtschaft auf einen Blick.

  • Neues Reiseterminal stärkt Standort Frauenfeld

    Neues Reiseterminal stärkt Standort Frauenfeld

    Die Twerenbold Reisen Gruppe lässt in Frauenfeld ein neues Reiseterminal bauen. Neben dem Terminal für Busreisen mit Travel Lounge und Cafe sollen im neuen Standort auch die Mitarbeitenden des Reisebüros Mittelthurgau von Excellence Cruises untergebracht werden, informiert das Familienunternehmen aus Baden in einer Mitteilung. „Unser Angebot an Bus-, Musik- und Veloreisen mit Twerenbold Reisen, Schiffsreisen mit Excellence Cruises sowie Wanderferien mit Imbach Reisen wird dadurch noch zugänglicher“, wird Karim Twerenbold, Verwaltungsratspräsident der Twerenbold Reisen Gruppe und Inhaber in vierter Generation, dort zitiert. „Mit dem Terminal und Bürogebäude in Frauenfeld entsteht neben dem Firmensitz in Baden-Rütihof ein zusätzlicher Hub.“

    Mit der Planung des neuen Gebäudes hat Twerenbold Reisen die Strut Architekten AG betraut. Das Winterthurer Architekturbüro ist auf nachhaltiges Bauen spezialisiert. „Aus Überzeugung“ habe Strut Architektur daher beim neuen Reiseterminal mit hohem Betonverbrauch verbundene unterirdische Bauten möglichst eingeschränkt, heisst es in der Mitteilung.

    Der Neubau in Frauenfeld soll zudem über Luft-Wärmepumpen klimatisiert werden. Darüber hinaus ist eine Photovoltaikanlage geplant, die jährlich bis zu 120 Megawattstunden Strom erzeugen kann. Der Wasserverbrauch der Buswaschanlage soll weitgehend über Regenwasser gedeckt werden, das in einer Zisterne gesammelt wird.

    Die Stadt Frauenfeld hat den Plänen für das neue Reiseterminal bereits die Baubewilligung erteilt. Die Bauarbeiten sollen in der ersten Hälfte 2026 begonnen und im Jahr 2028 abgeschlossen werden. Über das Investitionsvolumen werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

  • Kapital für industrielle Skalierung gesichert

    Kapital für industrielle Skalierung gesichert

    FenX hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und dabei 8,2 Millionen Franken eingenommen. Angeführt wurde die Runde von den Risikokapitalunternehmen Supernova Invest aus Paris und Move Energy aus Amsterdam. Beteiligt haben sich ausserdem Çimsa, der türkische Zementproduzent und strategische Partner von FenX, die Zürcher Kantonalbank, die beiden Schweizer Wagniskapitalfirmen 4see Ventures aus Chêne-Bougeries GE und buildify.earth aus Risch ZG und mehrere Family Offices aus der Schweiz und aus Frankreich.

    „Diese Investition ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg zur Dekarbonisierung der Bauindustrie“, wird FenX-Mitgründer und -CEO Etienne Jeoffroy in einer Mitteilung seines Unternehmens zitiert. „Mit dieser Finanzierung sind wir bereit, unsere Technologie in vollem Umfang zu validieren.“

    Die 2019 gegründete Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich will das frische Kapital den Angaben zufolge dafür einsetzen, seine Mineralschaumtechnologie zu industrialisieren, strategische Partnerschaften beschleunigt auf den Weg und neue Produktlinien auf den Markt zu bringen. Dafür verfolgt FenX ein kapitalarmes Modell: Kunden aus der Branche für Gebäudedämmungen erwerben eine Lizenz für die FenX-Technologie und erhalten im Gegenzug FenX-Schaumadditive, die auf ihre mineralischen Rohstoffe zugeschnitten sind. Für die Produktion setzt sie Produktionsanlagen ein, die in Zusammenarbeit mit MASA WhiteHub, dem deutschen Maschinenbaupartner von FenX, entwickelt wurden. Die Vermarktung des Produkts obliegt dem Lizenznehmer.

    Derzeit baut Çimsa, der erste Kunde von FenX, in Spanien eine erste industrielle Produktionslinie für mineralische Dämmplatten auf Basis der FenX-Technologie. Das Werk soll seinen Betrieb Ende 2025 starten. „Das kapitalarme Geschäftsmodell verschafft dem Unternehmen einen einzigartigen Vorteil für eine schnelle Skalierung“, wird Investment Director Marine Glon von Supernova Invest zitiert.

  • Finanzierung für Markteintritt in Deutschland gesichert

    Finanzierung für Markteintritt in Deutschland gesichert

    Die viboo AG hat ihre zweite Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen, informiert das 2022 gegründete Unternehmen aus Dübendorf in einer Mitteilung. Dabei wurden von bestehenden und neuen Investierenden insgesamt 3,3 Millionen Euro eingesammelt. Die Ausgründung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt hat ein Werkzeug für den optimalen Energieeinsatz in Gebäuden entwickelt.

    Viboo will die neuen Mitteil für den anstehenden Eintritt in den deutschen Markt nutzen. Dafür will das Jungunternehmen sein Werkzeug für Energiemanagement zu einem umfassenden Werkzeug für Gebäudemanagement ausbauen. „Wir haben in der Schweiz die Basis gelegt – mit über 40 zufriedenen Kunden, die teilweise bereits im Portfolio-Roll-out sind, und signifikanten Energieeinsparungen im Bestand“, wird viboo-Mitgründer Felix Bünning in der Mitteilung zitiert. „Jetzt gehen wir den nächsten grossen Schritt mit dem Eintritt in unseren ersten EU-Markt, in dem die Kombination aus Energiepreisen und Regulatorik für starken Pull sorgt.“

    Die nun abgeschlossene Finanzierungsrunde wurde von Realyze Ventures aus Köln angeführt. „Mit viboo investieren wir in eine innovative Softwarelösung, die die Dekarbonisierung des Bestandsgebäudesegments vorantreibt und damit einen sehr grossen Markt adressiert“, lässt sich Marnix Roes, Investment Manager bei Realyze Ventures, in der Mitteilung zitieren. Als neue Investorin hat viboo auch die Zürcher Kantonalbank (ZKB) gewinnen können. Diese freue sich darauf, „viboo bei der anstehenden Skalierung zu unterstützen“, erklärt Nicola Leuenberger, Investmentmanager bei der ZKB.

  • Übernahme stärkt Position im Mörtelmarkt

    Übernahme stärkt Position im Mörtelmarkt

    Die Sika-Gruppe hat die Marlon Tørmørtel A/S (Marlon) aus Brædstrup übernommen. Das auf die Herstellung von Mörtel spezialisierte Familienunternehmen verfügt über ein hochautomatisiertes Werk und zwei Warenlager, informiert die weltweit aktive Gruppe für Spezialitätenchemie aus Baar in einer Mitteilung. Zum Kaufpreis werden dort keine Angaben gemacht.

    Der Kundenstamm von Marlon setzt sich hauptsächlich aus Bauunternehmen, Herstellern von Betonelementen und spezialisierten Verarbeitern zusammen. Zudem beliefert der Mörtelhersteller den Baustoffhandel. Sika plant, die Übernahme für einen Ausbau der eigenen Präsenz im Mörtelmarkt zu nutzen. Zudem will die Gruppe die Produktionskapazitäten in Brædstrup erhöhen und die dortige Produktpalette erweitern.

    „Mit unseren kombinierten Geschäftsaktivitäten und den erweiterten Produktionskapazitäten verfügen wir über eine ausgezeichnete Basis, um das Wachstum in Dänemark und der gesamten skandinavischen Region weiter zu beschleunigen“, wird Christoph Ganz, Regional Manager EMEA bei Sika, in der Mitteilung zitiert. „Die Akquisition stärkt unsere Präsenz im bedeutenden Mörtelsegment und bietet uns die Möglichkeit, neue und bestehende Kunden noch gezielter mit umfassenden Komplettlösungen zu versorgen.“

  • Zusammenschluss im Zürcher Energiesektor in Planung

    Zusammenschluss im Zürcher Energiesektor in Planung

    Die Stadt Zürich und EKZ haben sich laut einer gemeinsamen Mitteilung entschieden, sich um die Übernahme der Energie 360 Grad AG durch EKZ zu bemühen. Hauptaktionärin von Energie 360 Grad ist mit einem Anteil von 96 Prozent die Stadt Zürich. Die übrigen 4 Prozent entfallen auf 22 politische Gemeinden.

    Mit einem Beschluss vom 31. Mai 2023 hatte der Zürcher Stadtrat verfügt, dass das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) alleiniger städtischer Anbieter für grosse Energieverbunde im Stadtgebiet sein soll. Die grossen Energieverbunde von Energie 360 Grad in der Stadt sollten an das ewz übertragen werden.

    In der Folge richtete sich Energie 360 Grad verstärkt auf Tätigkeiten ausserhalb des Stadtgebiets aus. Infolgedessen wurde die städtische Eigentümerschaft ebenso geprüft wie mögliche Partnerschaften für Energie 360 Grad. Nun haben sich EKZ und die Stadt Zürich auf die Aufnahme exklusiver Gespräche über eine Übernahme von Energie 360 Grad durch EKZ verständigt.

    Wie es in der Mitteilung heisst, könnte die Energieinfrastruktur im Kanton Zürich durch einen Schulterschluss von EKZ und Energie 360 Grad zu einem grossen Teil aus einer Hand betrieben werden. EKZ liefere schon heute 100 Prozent erneuerbaren Strom. Die eingeschlagene Strategie von Energie 360 Grad hin zu erneuerbaren Gasen und zur Installation von Ladeinfrastruktur für E-Autos würde EKZ konsequent weitertreiben. „Damit würde ein entscheidender Schritt Richtung Dekarbonisierung und Erreichung der Klimaziele gemacht“, so die beiden Verhandlungspartner.

    Über das Zustandekommen des Verkaufs von Energie 360 Grad an EKZ müssen nun der Gemeinderat und der EKZ-Verwaltungsrat entscheiden. Ziel ist es den Angaben zufolge, eine mögliche Transaktion bis Ende 2026 abzuschliessen.

  • Produktion setzt auf nahezu CO2-freies Aluminium

    Produktion setzt auf nahezu CO2-freies Aluminium

    Der Sonnenschutzhersteller Griesser Holding AG hat bei der Produktion seiner Fensterlädensortimente in Nenzing im September laut einer Mitteilung zu 95 Prozent nachhaltiges Green Aluminium eingesetzt. Mit der Nutzung des Green Aluminiums am österreichischen Standort spart die Griesser Holding AG bis zu 30 Prozent CO2 pro Kilogramm Aluminium und erreicht einen neuen Tiefstwert von 3,3 Kilogramm CO2-Emissionen pro Kilogramm produziertes Aluminium. Das nachhaltige Aluminium besteht zu 65 Prozent aus Pre-Consumer- und Post-Consumer-Schrott sowie zu 35 Prozent aus Primäraluminium, erklärt die Firma. Der Primäraluminiumanteil wird dabei mit erneuerbaren Energien in Europa erzeugt, was zu bis zu fünfmal niedrigeren CO2-Emissionen führt als die herkömmliche Herstellung.

    Die Umstellung auf Green Aluminium ist in Nenzing bereits im November 2024 gestartet. „In unser Fensterladensortiment fliessen die grössten Aluminium-Mengen. Mit der Materialumstellung in Nenzing war es uns also möglich, rasch grosse Wirkung zu erzielen“, wird Urs Neuhauser, CEO der Griesser-Gruppe, zitiert.

    Qualität und Nachhaltigkeit bleiben bei Griesser Holding AG garantiert vereinbar, teilt die Firma mit. Für alle Green Aluminium-Produkte gelten die bisherigen Garantiefristen. Analog zum weiteren Griesser-Sortiment sind auch die grüneren Modellvarianten EPD-zertifiziert (Environmental Product Declaration/Umwelt-Produktdeklaration).

    Die Griesser Holding AG ist spezialisiert auf die Herstellung von Sonnenschutzlösungen von Fenstern und Terrassen und ist nach Eigenangaben bei hochstehendem und ästhetischem Sonnenschutz europaweit führend.

  • Wechsel an der Spitze des Energieunternehmens geplant

    Wechsel an der Spitze des Energieunternehmens geplant

    Roland Leuenberger wurde vom Verwaltungsrat des Energieproduzenten Axpo als neuer Verwaltungsratspräsident vorgeschlagen. Er soll den derzeitig amtierenden Thomas Sieber ablösen, der im Dezember 2024 seinen Rücktritt angekündigt hat. Leuenberger ist derzeit als CEO der Repower AG tätig. Seine aktuelle Tätigkeit wird er laut Medienmitteilung vor der Übernahme des neuen Mandats bei Axpo am 1. Juni 2026 abgeben.

    Roland Leuenberger amtiert seit 2019 als CEO der Repower AG. Zuvor war er in leitenden Funktionen sowie als Unternehmer bei international tätigen, grossen Organisationen an der Schnittstelle zwischen Energie- und Finanzwirtschaft tätig. Laut Axpo bringt er „ausgewiesene Führungsstärke, Fachkompetenz, strategische Weitsicht und ein ausgeprägtes politisches Gespür mit“ und sei damit bestens für die Leitung des Verwaltungsrats geeignet.

    Thomas Sieber ist bereits seit 2016 als Verwaltungsratspräsident der Axpo Holding AG tätig und führte das Unternehmen durch herausfordernde Zeiten, so die Mitteilung. Nach zehn Jahren Führung wird er im Juni 2026 nun das Amt an Leuenberger abgeben.

  • Weiterbildung im Immobilienbereich gewinnt an Dynamik

    Weiterbildung im Immobilienbereich gewinnt an Dynamik

    Insgesamt 35 neue Studierende haben an der HWZ den Beginn ihrer Studiengänge CAS Smart Real Estate AI, Data & Values HWZ und CAS General Real Estate Management HWZ mit einem Apéro gefeiert, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Bei dem selben Anlass haben auch zehn Absolvierende des CAS Smart Real Estate Business HWZ ihr Zertifikat in Empfang genommen.

    Mit dem CAS Smart Real Estate AI, Data & Values HWZ richtet sich die HWZ an Verantwortliche aus dem Immobilienbereich, aber auch Immobilienbesitzende und Finanzspezialisten. Ihnen wird Wissenswertes zum Thema Daten und Zahlen im Immobilienbereich vermittelt.

    Der CAS General Real Estate Management HWZ richtet sich an Anwärterinnen und Anwärter eines Master of Advanced Studies (MAS), die ihre Kenntnisse ausbauen wollen. Beide Studiengänge sind Teil des MAS Real Estate Management, können aber auch als in sich abgeschlossener CAS-Studiengang belegt werden. 

  • Zusammenschluss stärkt Baustoffprüfung und Messtechnik

    Zusammenschluss stärkt Baustoffprüfung und Messtechnik

    Die TransGeo AG wird ihre Baustoffprüfungen künftig unter dem Dach der TIC Holding Schweiz AG durchführen. Das Unternehmen aus Muri bei Bern ist mit Rückwirkung zum 1. Januar von der Unternehmensgruppe aus Baar übernommen worden, informiert die TIC Holding Schweiz AG in einer Mitteilung. Die in Baar ansässige Gruppe wird von der Winterberg Advisory GmbH verwaltet.

    „Mit TransGeo haben wir eine perfekte Ergänzung für die TIC Holding Schweiz AG im Bereich der Baustoffprüfung gefunden“, wird Fabian Kröher in der Mitteilung zitiert. Der Verwaltungsratspräsident der TIC Holding Schweiz und Partner bei Winterberg wird im Zuge der Transaktion auch das Präsidium des Verwaltungsrats von TransGeo übernehmen. Der Neuerwerb habe „eine exzellente Reputation und wird nicht nur für die akkreditierten Prüfungen, sondern darüber hinaus auch für kompetente Beratung bei geologischen Problemstellungen geschätzt und verfügt über sehr starke Kundenbeziehungen“, so Kröher.

    Winterberg will das Geschäft mit akkreditierten Prüf- und Kalibrierleistungen für Bau und Infrastruktur sowie Messtechnik und Werkstoffprüfung weiter ausbauen. Dazu führe das Unternehmen bereits Übernahmeverhandlungen mit weiteren Unternehmen, heisst es in der Mitteilung. Die neu übernommene TransGeo AG soll ihre Aktivitäten auch unter dem Dach der TIC Holding Schweiz AG als eigenständige Gesellschaft weiterführen. Für Kundschaft und Partnerfirmen ergeben sich durch den Wechsel keine Veränderungen. 

  • Forum Bauen digital Schweiz thematisiert Smart Cities

    Forum Bauen digital Schweiz thematisiert Smart Cities

    Das nächste Forum Bauen digital Schweiz / buildingSMART Switzerland der gleichnamigen und in Zürich ansässigen Plattform findet am 21. Oktober zwischen 13.30 und 17 Uhr in Schlieren statt. Gastgeberin ist das Immobilienunternehmen Halter, wie aus einer Ankündigung hervorgeht.

    Die Plattform digital Schweiz / buildingSMART Switzerland setzt sich für die digitale Transformation der Schweizer Bau- und Immobilienwirtschaft ein und führt in diesem Rahmen zweimal jährlich ihr Forum durch. Bei der Veranstaltung am 21. Oktober steht das Thema Smart Cities und nachhaltige Stadtentwicklung im Fokus. Die Keynotes werden von Sarah Schalles, Direktorin der Initiative Seed Next Generation Living, und Ole Bühlmann von der Halter AG gehalten. Weitere Vorträge runden den Anlass ab, der mit einem Apéro zu Ende geht.

    Die Anmeldung für das Forum kann online vorgenommen werden.

  • Zukunftsorientiert und agiler aufgestellt

    Zukunftsorientiert und agiler aufgestellt

    Der Verwaltungsrat hat entschieden, die Geschäftsleitung von sechs auf fünf Mitglieder zu reduzieren. Dies soll nicht nur die Agilität erhöhen, sondern auch operative Schnittstellen optimieren, um so die Werterhaltung und Wertsteigerung des Immobilienportfolios konsequenter voranzutreiben. Die Geschäftsleitung wird neu die Bereiche Immobilien, Entwicklung, Akquisition, Finanzen und Corporate Center umfassen.

    Führung mit klarer Verantwortlichkeit und umfassendem Know-how
    Nadia Mastacchi übernimmt den Bereich Immobilien, der nun neben Portfolio- und Transaktionsmanagement auch die Bewirtschaftung inkludiert. Dadurch wird eine einheitliche Schnittstelle geschaffen, die das Portfolio in seiner Gesamtheit stärkt.

    Marco Tondel bleibt Leiter Entwicklung und verantwortet zusätzlich die Realisierung. Die Bündelung dieser Aufgaben erhöht die Kosteneffizienz und stärkt die Wertschöpfungskette.

    Vinzenz Manser, mit über 20 Jahren Erfahrung bei Mobimo, führt neu den Bereich Akquisition. Die Zusammenführung erhöht die Marktwirkung und fördert die notwendige Agilität im intensiven Wettbewerb.

    Christoph Egli scheidet aus der Geschäftsleitung aus, nachdem der eigenständige Bereich Bewirtschaftung aufgelöst wurde. Sein langjähriges Engagement und die prägende Rolle im Bewirtschaftungsgeschäft werden vom Verwaltungsrat hoch geschätzt.

    Zukunftsfähige Führungsorganisation
    Mit dieser Reorganisation soll die gesamte Wertschöpfungskette stärker gebündelt und im Markt wirkungsvoller positioniert werden. Der Schritt unterstreicht die Strategie, weiterhin erfolgreich und agil auf die Herausforderungen eines sich wandelnden Immobilienmarktes zu reagieren.

  • Studie zeigt enormes Verdichtungspotenzial

    Studie zeigt enormes Verdichtungspotenzial

    Insgesamt liegt ein sinnvolles Entwicklungspotenzial auf 30% der bestehenden Siedlungsgebiete vor, das bei einer Realisierungsquote von 70% Platz für 2 Millionen neue Bewohner sowie 1,1 Millionen Arbeitsplätze bieten könnte.

    Die Untersuchung, durchgeführt von Sotomo im Auftrag von Urbanistica, schlägt vor, dass nachhaltige Innenentwicklung nur gelingt, wenn Dichte und Siedlungsqualität verbunden werden. Reine Verdichtung an verkehrs- und infrastrukturstarken Lagen reicht nicht aus. Vielmehr müssen verbesserte Nahversorgung, mehr Grünflächen, geeignete Ruhebereiche und ein differenzierter Nutzungsmix die Lebensqualität und die gesellschaftliche Akzeptanz sichern.

    Agglomerationen als Brennpunkte und Chancenräume
    Obwohl Städte wie Bern oder Zürich pro Fläche das höchste Potenzial aufweisen, liegt das grösste absolute Potenzial in den Agglomerationen. Dort könnten allein durch Innenentwicklung bis zu 870.000 Menschen neuen Wohnraum finden. Gemeinden wie Schwerzenbach, Opfikon und Vernier führen das Ranking hinsichtlich ihrer Entwicklungsmöglichkeiten an.

    Herausforderungen bei der Siedlungsqualität
    Gleichzeitig offenbart die Studie erhebliche Qualitätsdefizite, vor allem in Agglomerationen und Städten. Probleme sind etwa ein unausgewogener Nutzungsmix, Lärm und unzureichende Begrünung in städtischen Gebieten sowie mangelnde Nahversorgung und fehlender Zugang zu Naherholungsräumen in peripheren Zonen. Besonders in monofunktionalen Gewerbegebieten und Teilen der Westschweiz bestehen bauliche und soziale Defizite.

    Praktische Anwendung und neue Geschäftsfelde
    Für Investoren und Planer bietet die Studie eine präzise „Schatzkarte“ zur Identifikation deutlich nutzbarer Grundstücke und Areale bis auf Zonenebene. Dies erleichtert strategische Entscheidungen und minimiert Investitionsrisiken. Zudem unterstützt die Datenlage die Argumentation gegenüber Behörden und Bevölkerung, was den Prozess von Planungs- und Bewilligungsverfahren beschleunigen kann.

    Für die Bau- und Immobilienwirtschaft eröffnen sich durch die Aufwertung bestehender Areale grosse Chancen. Die Transformation monofunktionaler Gewerbegebiete zu lebendigen, gemischten Quartieren gilt als Erfolgsmodell und wichtige Antwort auf Wohnungsknappheit und steigende Baukosten.

    Innenentwicklung als Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum
    Die Studie richtet den Fokus darauf, dass Innenentwicklung nicht nur Flächenfrage, sondern vor allem eine Qualitätsfrage ist. Durch die Konzentration auf bereits erschlossene Gebiete können Infrastrukturkosten reduziert und Zersiedelung eingedämmt werden. Die Herausforderung bleibt, gesellschaftliche Akzeptanz für Nachverdichtung zu schaffen und strukturelle Hürden abzubauen. Voraussetzung für eine zukunftsfähige und lebenswerte Siedlungsentwicklung in der Schweiz.

    Diese Studie liefert somit ein datenbasiertes, vielversprechendes Fundament für die zukünftige Stadt- und Regionalentwicklung im Einklang mit dem Schweizer Raumplanungsgesetz.

  • «Zuger Mar-a-Lago»

    «Zuger Mar-a-Lago»

    Das Anwesen ist mit 5500 Quadratmetern das grösste private Seegrundstück und ein Unikat in Zug. Die Luxusvilla mit einem geforderten Preis von rund 50 Millionen Franken ist seit Ende Juni auf dem Markt. Sie wird wegen ihrer Pracht und Lage bereits als «Zuger Mar-a-Lago» bezeichnet, in Anspielung auf das bekannte Anwesen von Donald Trump in Florida. Laut Makler Robert Ferfecki gilt der Käufer dieser Villa als «König von Zug».

    Stadt mit strategischem Interesse
    Die Frist für Gebote ist mittlerweile abgelaufen und offiziell gehört die Stadt Zug zu den Mitbewerbern. Stadtrat und Finanzdirektor Urs Raschle bestätigte, dass die Eigentümerfamilie bereits im Frühling den Kontakt zur Stadt gesucht habe. Das Versprechen eines Angebots bis Ende September wurde eingehalten, Details zur Höhe bleiben indes geheim.

    Persönlicher Zugang als Trumpf
    Über das alleinige Gebot hinaus geht Raschle einen Schritt weiter. Er hat einen persönlichen Brief an die Eigentümerfamilie geschrieben. Obwohl der Kontakt grundsätzlich über die Makler läuft, soll dieser Brief die Bedeutung des Kaufvorhabens unterstreichen. Raschle hebt hervor, dass sogar das Zuger Parlament den Stadtrat beauftragt hat, den Kauf zu prüfen. Eine Botschaft mit Nachdruck, die Glaubwürdigkeit und Verhandlungsstärke vermitteln soll.

    Zukunftsperspektiven für Zug
    Ein Eigentumserwerb dieser Grössenordnung könnte dem öffentlichen Raum neue Impulse geben. Geplant ist, das Seebad und das Theater Casino zu erweitern. Projekte, die der Stadt gesellschaftliche und kulturelle Mehrwerte bringen würden. Die Entscheidung über den Kauf wird wegweisend für die zukünftige Entwicklung am Zugersee sein und bietet Zug die Chance, ein Statement als moderner und innovativer Standort zu setzen.

  • Ressourcen schonen und Gebäudelebenszyklen verlängern

    Ressourcen schonen und Gebäudelebenszyklen verlängern

    ETH-Professorinnen Catherine De Wolf und Maria Conen setzen sich für eine radikale Umkehr in der Bauwirtschaft ein. Anstatt alte, energetisch ineffiziente Gebäude zu opfern, plädieren sie für deren Erhalt, Sanierung und Erweiterung. Neben ökologischen Aspekten stehen dabei soziale und kulturelle Faktoren im Fokus. Gebäude beherbergen Identitäten und Geschichten, deren Erhalt wesentlich für das Stadtleben ist. Nachhaltigkeit wird so zur Verbindung von Umwelt, Gesellschaft und Architektur.

    Wiederverwendung von Baumaterialien
    Ein gutes Beispiel ist die Wiederverwendung von Glaselementen der Aussenrolltreppen des Centre Pompidou in Paris als Bürotrennwände. Die aufwändige Demontage, Sortierung und Reintegration ist kostenintensiv, bietet aber enorme ökologische Vorteile durch deutliche CO₂-Einsparungen und die Vermeidung von Abfall.

    Baumaterialien wie Holz und Beton bergen grosses, bislang ungenutztes Potenzial für die Wiederverwendung. Während Holz oft schlicht verbrannt wird, könnten Betonplatten ausgeschnitten und als Wandelemente dienen. Stahlträger werden zwar recycelt, aber meist energieintensiv eingeschmolzen, statt formstabil wiederverwendet zu werden. Die Herausforderungen liegen in der technischen Machbarkeit, Kosten und komplexen Planung.

    Digitalisierung und Materialpässe zur Optimierung
    Digitale Instrumente wie Materialpässe sollen künftig den Überblick über die Herkunft, Zusammensetzung und Nutzungsdauer von Bauteilen erleichtern. So werden Re-Use und Rückbau effizienter und transparenter. Die Harmonisierung solcher Standards ist Forschungsgegenstand, um in der Branche verbindliche Lösungen zu schaffen.

    Rechtliche und normtechnische Barrieren
    Ein weiterer Hemmschuh sind die heute vorherrschenden Normen, die primär auf Neubauten ausgelegt sind und Umbauten sowie den Kontext bestehender Gebäude unzureichend berücksichtigen. Dies erschwert Sanierungen und Arbeiten am Bestand aus energetischer Sicht. Gesetze und Vorschriften müssen künftig flexibler gestaltet werden, um zirkuläre Bauweisen zu fördern.

    Kreislaufwirtschaft als Wegbereiter für CO₂-Reduktion
    Die Baubranche ist verantwortlich für rund 50 Prozent der Ressourcenerschöpfung und erhebliche Mengen CO₂-Emissionen. Kreislaufwirtschaft mindert diese erheblich, indem sie Materialkosten, Abfälle und Energieverbrauch durch Wiederverwendung und modulares Bauen reduziert. Die Rückbaubarkeit durch verschraubte oder gesteckte statt verklebte Verbindungen ist dabei ein Schlüssel.

    Herausforderungen und Zukunftsperspektiven
    Die grösste Herausforderung liegt im Aufwand der Demontage und Wiederverwendung sowie der Suche nach Abnehmern für wiederverwendete Materialien. Das Fehlen umfassender Marktstrukturen erschwert eine flächendeckende Umsetzung. Hier setzen Initiativen wie digitale Marktplätze und die Einbindung von spezialisierter Ingenieurskompetenz an.

    Modulares Bauen und flexible Nutzungskonzepte wie z.B. museale Nutzung von weniger gut isolierten Gebäuden, zeigen praktikable Zukunftsperspektiven. Vor allem die junge Generation von Studierenden und Forschenden an ETH und anderen Instituten treibt Innovationen voran, was Hoffnung auf eine nachhaltigere Bauwirtschaft macht.

  • Der grosse Wohn-Showdown

    Der grosse Wohn-Showdown

    Die Wohnschutzinitiative will verhindern, dass nach Umbauten oder Abrissen die Mieten unverhältnismässig steigen. Investoren sollen künftige Mieten mit der Baubewilligung genehmigen lassen, ebenso soll die Rendite gedeckelt werden. Eine Mehrheit im Kantonsrat (u. a. SVP, FDP, GLP) lehnt dies als zu starken Eingriff in Eigentumsrechte ab und warnt vor Investitionshemmnissen. Stattdessen schlägt die Kommissionsmehrheit einen Gegenvorschlag vor, der insbesondere Mieter vor missbräuchlichen Kündigungen schützen soll . Mit Informations- und Unterstützungsfristen von 12 Monaten bei Umstrukturierungen. Kritiker sehen darin ein Placebo, das die Mieterinnen wenig schützt und die Renditeinteressen unangetastet lässt.

    Starthilfe-Initiative des HEV
    Diese Initiative zielt darauf ab, den Zugang zu Wohneigentum zu erleichtern. Der Hauseigentümerverband fordert, dass der Kanton bis zu 15 Prozent des Kaufpreises für Selbstnutzer verbürgt, indem das Eigenkapital von 20 auf 5 Prozent gesenkt wird. Die Regierung unterstützt den Vorschlag, denn er könnte Familien mit mittleren Einkommen den Erwerb erleichtern. Linke Parteien warnen jedoch vor steigender Nachfrage und höheren Bodenpreisen, ohne dass das Wohnungsangebot nachhaltig wächst. Im Kantonsrat droht eine knappe Entscheidung.

    Wohneigentumsinitiative des HEV
    Diese Initiative verlangt, dass bei staatlich geförderten Wohnbauprojekten neben günstigen Mietwohnungen mindestens gleich viel selbstgenutztes Wohneigentum entsteht. Sie fand bisher keine Mehrheit, da Kritiker die einseitige Förderung von Mietwohnungen nicht als verfassungskonform sehen. Ein Gegenvorschlag, der Probleme bei der Berechnung des Eigenmietwerts adressieren sollte, hat ebenfalls geringe Aussicht auf Erfolg.

    Wohnungsinitiative der Grünen
    Die Grünen fordern die Gründung einer öffentlich-rechtlichen Wohnbauanstalt mit Startkapital von mindestens 500 Millionen Franken, um günstigen, gemeinnützigen Wohnraum zu schaffen und gemeinnützige Bauträger zu fördern. Die Mehrheit im Kantonsrat lehnt dies ab und schlägt stattdessen Rahmenbedingungen für beschleunigten Wohnungsbau vor. Die Initiatoren wollen bei Ablehnung eine Volksabstimmung erzwingen.

    Ausblick und politische Spannungen
    Die Debatte im Kantonsrat eröffnet einen politisch heissen Herbst. Ein weiterer Streitpunkt wird die Vorkaufsrecht-Initiative der SP sein, die den Gemeinden mehr Eingriffsmöglichkeiten bei Grundstückskäufen geben möchte, um Spekulation zu begrenzen. Ihr Gegenvorschlag hat vor allem wirtschaftliche und juristische Gegner.

    Die Positionen der Akteure zeigen das Dilemma zwischen Wohnraumschutz, Förderung von Eigentum und der Sorge um Investitionsanreize. Der Ausgang der Abstimmungen wird maßgeblich die zukünftige Wohnungspolitik im Kanton Zürich prägen und dürfte auch Signalwirkung für andere Schweizer Kantone haben.

  • Fünf Mobilitätstrends bewegen die Immobilienbranche

    Fünf Mobilitätstrends bewegen die Immobilienbranche

    Parken war lange ein Randthema. Heute gilt es als Schlüssel zur Wertoptimierung von Immobilien. Denn Aussenflächen, einst reine Infrastruktur, werden mit digitaler Technologie zu strategischen Ertragsfaktoren. “Parkraum ist nicht länger ein notwendiges Übel, sondern ein Bestandteil der Wertschöpfungskette”, sagt Jakob Bodenmüller, CEO von Wemolo. Sein Unternehmen betreibt europaweit über 3’500 Standorte mit täglich 2,5 Millionen Parkvorgängen und sieht eine Branche, die sich neu erfindet.

    1. Free-Flow-Technologie, der Abschied von der Schranke
    Kameras statt Schranken mit Kennzeichenerkennung ermöglicht Parkplatzmanagement ohne physische Barrieren, Ticketverlust oder Wartungsaufwand. Nutzerfahrzeuge werden digital identifiziert, berechtigte Nutzer parken automatisch. So lassen sich Betriebskosten um bis zu 60 Prozent senken, während die Kundenerfahrung steigt.

    Vor allem Mixed-Use-Quartiere profitieren. Einzelhändler, Dienstleister und Bewohner können Flächen je nach Bedarf steuern, etwa zeitlich begrenzt oder kontingentbasiert. Fremdparker werden automatisch erkannt und sanktioniert. Laut Wemolo sinkt deren Anteil innerhalb der ersten Monate um bis zu 85 Prozent.

    2. Shared Parking die neue Erlösquellen durch Kooperation
    Was tagsüber Supermarkt ist, kann nachts Wohnquartier werden. Shared Parking nutzt freie Zeitfenster auf Privatflächen und öffnet sie kontrolliert für Dritte. Supermärkte, Bürogebäude oder Fachmarktzentren erzielen so Zusatzerlöse von bis zu 80 Euro pro Stellplatz und Monat ohne bauliche Investitionen.

    Für Städte ist das Modell ein Befreiungsschlag. Rund ein Drittel des innerstädtischen Verkehrs entsteht durch Parkplatzsuche. Wenn privater Parkraum digital steuerbar wird, kann Verkehrsaufkommen sinken und Flächeneffizienz steigen. “Wir orchestrieren statt zu öffnen und die Kontrolle bleibt stets beim Betreiber.”, betont Dominic Winkler

    3. E-Mobility als Geschäftsmodell
    Ladepunkte sind nicht nur regulatorische Pflicht, sondern Umsatztreiber. Wer lädt, bleibt länger, ein messbarer Vorteil für den Handel. Studien zeigen, jede zusätzliche Lade-Minute verlängert die Verweildauer und steigert den Umsatz um über ein Prozent.

    Mit der Verknüpfung von E-Mobility und Smart Parking lässt sich Ladeinfrastruktur dynamisch steuern, bepreisen oder als Premium-Service anbieten. Die Integration ins Parkraummanagement-System reduziert den Aufwand erheblich und stärkt gleichzeitig die ESG-Performance einer Immobilie.

    4. Parking Intelligence benutzt Daten als Steuerungsinstrument
    Aus Parkraumdaten wird Unternehmensintelligenz. Automatisch erfasste Kennzahlen geben Aufschluss über Auslastung, Verweildauer, Kundenfrequenzen und saisonale Muster. Facility- und Asset-Manager können auf dieser Basis Mietmodelle anpassen, Personalplanung optimieren oder gezielte Vermarktungsstrategien entwickeln.

    Parking Intelligence schafft erstmals ein datenbasiertes Fundament für Standortentscheidungen. Damit wird Parkraum zum Spiegel der tatsächlichen Asset-Performance und somit messbar, vergleichbar und steuerbar.

    5. KI-Flächenmonitoring, vom Parkplatz zum Portfolio-Sensor
    Die nächste Stufe der Digitalisierung liegt über dem Asphalt. 360-Grad-Kameras und KI-Analytik überwachen Außenflächen in Echtzeit, erkennen Müll, Vandalismus oder Schnee und melden automatisch Service-Tickets an Facility Manager.

    Dadurch sinken Kontrollaufwände drastisch, Wartungsverträge werden objektiv bewertet und Standards lassen sich zentral steuern. Gerade bei portfolioweiten Beständen mit Hunderten Standorten ein Vorteil. Erste Betreiber testen bereits, wie sich Monitoring-Daten zusätzlich zur Standortoptimierung nutzen lassen.

    Parkraum als neues Asset
    Die Zukunft der Immobilienwirtschaft liegt nicht mehr nur im Gebäude, sondern davor. Die Expo Real 2025 hat gezeigt, wer Parkraum digital denkt, verändert das Geschäftsmodell einer Immobilie.

    “Die Herausforderung ist nicht, Trends zu kennen, sondern sie umzusetzen”, sagt Bodenmüller. Parkraummanagement wird zur Schnittstelle von Mobilität, ESG und Wertschöpfung. Ein dynamischer Markt, in dem Stillstand endgültig der Vergangenheit angehört.

  • Hochmodernes Logistikprojekt stärkt Wirtschaftsstandort Luzern

    Hochmodernes Logistikprojekt stärkt Wirtschaftsstandort Luzern

    Die Imbach Logistik AG aus Schachen, Tochterunternehmen der Galliker Transport AG aus Altishofen LU, hat laut einer Mitteilung einen neuen Logistikstandort in Luzern-Littau in Betrieb genommen. Das Zentrum, das für moderne Industrie 4.0-Anforderungen konstruiert wurde, sei mit seinem vollautomatisierte Hochregallager und einem hochflexiblem Kleinteilelager Firmenangaben zufolge „ein starkes Zeichen für den Wirtschaftsstandort Luzern“. Nach der Realisierung in zwei Bauetappen schafft Imbach Logistik mit dem neuen Zentrum insgesamt 60 neue Arbeitsplätze.

    Besonders an dem neuen Zentrum ist die räumliche Anordnung der Lager: im Gegensatz zur branchenüblichen horizontalen Platzierung ist das Kleinteilelager vertikal über dem Hochregallager realisiert, um die Raumnutzung zu maximieren. Möglich gemacht wird die Lagerautomatisierung durch den Einsatz modernster Shuttle-Technologien und eines integrierten Lagerverwaltungs- und Materialflusssystems, das von den Partnern SSI Schäfer AG und EPG entwickelt wurde. Das Schäfer-Flexi-Shuttle-System koordiniert dabei zusammen mit der EPG-Software LFS Ein- und Auslagerungen sowie vorgelagerte Pick-und-Pack-Prozesse mit hoher Effizienz.

    Auch die Nachhaltigkeit steht an dem Standort im Fokus: das Gebäude mit einem Volumen von 215’000 Kubikmetern wird vollständig durch eine Photovoltaikanlage mit 1000 Kilowattpeak Leistung versorgt, die jährlich rund 1’150’000 Kilowattstunden Strom produziert. Die Wärme- und Kälteversorgung ist mit einer Grundwasser-Wärmepumpe in Kombination mit einem Freecooling-System umweltschonend. „Mit dem neuen Logistikcenter Luzern schaffen wir die Grundlage für noch effizientere und nachhaltigere Dienstleistungen für unsere Kunden. Besonders Industrieunternehmen in der Region profitieren von modernster Technologie und individuellen Logistikkonzepten“, wird Christian Kempter-Imbach in der Mitteilung zitiert, Geschäftsführer der Imbach Logistik AG. 

  • Neuer Schulterschluss für internationales Standortmarketing

    Neuer Schulterschluss für internationales Standortmarketing

    Der Kanton Aargau bereitet eine erneute Mitgliedschaft in der Greater Zurich Area vor. Der Kanton hatte sich der Organisation für das Standortmarketing erstmals von 2007 bis 2010 angeschlossen, erläutert die Kantonsverwaltung in einer Mitteilung. Auch aufgrund von unterschiedlichen Schwerpunkten konnte der Kanton Aargau damals aber kaum Ansiedlungserfolge verbuchen. Heute dagegen passten die strategische Ausrichtung von GZA und Wirtschaftsstandort Aargau „sehr gut zusammen“, heisst es in der Mitteilung. Anfang Jahr hat sich der Kanton daher auf eine erneute Mitgliedschaft in der GZA beworben.

    Konkret konzentriert sich die Standortförderung aktuell auf innovationsstarke Branchen, die auch für den Kanton Aargau wichtig sind. Als Beispiele werde in der Mitteilung Life Sciences, Automation und Digital Tech genannt. Der laut Mitteilung bisher in der Auslandsvermarktung kaum aktive Kanton Aargau hat sich für den Beitritt zur GZA entschieden, da dieser „kosteneffizienter und risikoärmer als der Aufbau einer eigenen Auslandsvermarktung ist“.

    Für die erste Periode einer neuen Mitgliedschaft in der GZA von 2027 bis 2032 sind Mittel in Höhe von 8,5 Millionen Franken erforderlich. Sie decken den Mitgliedsbeitrag und die Ausgaben für zwei erforderliche zusätzliche Stellen bei der GZA. Weitere 4,5 Millionen Franken will der Kanton zudem in den Jahren 2028 bis 2032 in die Standortförderung sogenannter Potenzialräume investieren. Hier sollen Zusammenschlüsse von Gemeindegruppen mit wirtschaftlichem Potenzial bei einer gemeinsamen professionellen Standortförderung unterstützt werden.

  • Parlament will Bau grosser Kraftwerke für Erneuerbare beschleunigen

    Parlament will Bau grosser Kraftwerke für Erneuerbare beschleunigen

    Das Bundesparlament hat den sogenannten Beschleunigungserlass in der Schlussabstimmung deutlich angenommen. Im Nationalrat stimmten laut einer Mitteilung 185 Mitglieder dafür, zwei dagegen, während sich neun ihrer Stimme enthielten. Im Ständerat stimmten 44 Mitglieder für den Erlass, es gab weder Gegenstimmen noch Enthaltungen.

    Der Erlass war 2023 vom Bundesrat vorgeschlagen worden. Dieser soll es ermöglichen, den Bau von grossen Kraftwerken für die erneuerbaren Energien zu beschleunigen. So sollen der Rechtsmittelweg verkürzt und damit die Einsprache- und Beschwerdemöglichkeiten eingeschränkt werden. Die Kantone sollen für den Bau von Solar- und Windkraftwerken von nationalem Interesse das Verfahren zur Plangenehmigung auf kantonaler Ebene konzentrieren. Der Planungsprozess für den Ausbau der Stromnetze soll verkürzt werden.

    Der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) begrüsst die Anahme des Beschleunigungserlasses. „Das kantonale konzentrierte Verfahren und der reduzierte Instanzenzug sind wichtige Stellschrauben auf dem Weg zu einer erneuerbaren Energieversorgung“, wird VSE-Direktor Michael Frank in einer Mitteilung zitiert. „Für die Stromproduzenten bedeutet der Kompromiss mehr Planungssicherheit und Tempo – genau das, was wir jetzt brauchen.“

    swisscleantech bedauert, dass sich die Debatte zu lange auf den Versuch konzentriert hatte, das Verbandsbeschwerderecht abzuschaffen. Die Abschaffung des Beschwerderechts bei 16 Wasserkraftprojekten führe zu viel Ungewissheit, so der Energiewendeverband. Unter dem Strich zähle aber mehr Tempo beim Ausbau der Erneuerbaren, schreibt er in einer Mitteilung.

  • Neue Erkenntnisse zur Stabilität von Stahl unter Wasserstoffeinfluss

    Neue Erkenntnisse zur Stabilität von Stahl unter Wasserstoffeinfluss

    Forschende des Labors für Fügetechnologie und Korrosion an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) untersuchen die Mechanismen, die zur Wasserstoffversprödung von Stahl führen. In der besonderen Aufmerksamkeit des Teams um Chiara Menegus und Claudia Cancellieri steht das Wirken des Wasserstoffs an der Grenzschicht zwischen einer Passivierungsschicht und dem Metall, heisst es in einer Mitteilung.

    Unter der Passivierungsschicht versteht man eine etwa 5 Nanometer starke Oxidschicht, die bei der Oxidation von im Stahl enthaltenem Chrom entsteht. Die Passivierungsschicht schützt den Stahl vor weiterer Korrosion. Wie sich bei Untersuchungen zeigte, können aber an der Grenzfläche zwischen der Passivierungsschicht und dem Metall einzelne Wasserstoffatome reagieren und die schützende Oxidschicht abbauen. Dies führt schliesslich zur Versprödung des Stahls und kann Materialbrüche herbeiführen, so beobachtet an Bauten wie der Carolabrücke in Dresden, dem Londoner Wolkenkratzer 122 Leadenhall Street oder Teilen der Bay Bridge in San Francisco.

    Der Nachweis der Wasserstoffatome in der Grenzfläche ist jedoch kompliziert. „Es ist schwierig, eine verborgene Grenzfläche im Inneren des Materials zu untersuchen, ohne die Probe zu zerstören“, wird Forschungsleiterin Claudia Cancellieri in der Mitteilung zitiert.

    Für die Untersuchungen nutzten die Forschenden die harte Röntgenphotoelektronenspektroskopie (Englisch: Hard X-ray Photoelectron Spectroscopy, kurz HAXPES). Mit dieser Methode liess sich zeigen, dass der Wasserstoff die Passivierungsschicht abbaute.

    In einem weiteren Schritt sollen in Zusammenarbeit mit dem Ion Beam Physics Lab der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) unterschiedliche Eisen-Chromlegierungen untersucht und resistente Oxidschichten gefunden werden. Erkenntnisse aus diesen Forschungen könnten zum Bau langlebiger Brücken sowie zu besserer Infrastruktur für die Lagerung und den Transport von Wasserstoff führen, heisst es in der Mitteilung.

  • Computermaus aus Holz

    Computermaus aus Holz

    Leiterplatten sind das unsichtbare Grundgerüst der Elektronik. Bislang meist auf fossilen Kunststoffen aufgebaut. Ihre konventionelle Herstellung nutzt glasfaserverstärktes Epoxidharz.  Einen erdölbasierten Werkstoff, der am Ende seines Lebenszyklus kaum recycelbar ist und aufwendig entsorgt werden muss. Angesichts wachsender Mengen an Elektronikabfall wird dieses Recyclingproblem immer drängender.

    Am «Cellulose and Wood Materials»-Labor der Empa entstand deshalb ein Trägermaterial auf der Basis von Holz, das sich vollständig biologisch abbauen lässt. Unter der Leitung von Thomas Geiger entwickelte das Team im EU-Projekt HyPELignum eine Technologie, bei der Lignocellulose – ein bislang wenig genutztes Nebenprodukt der Holzverarbeitung – in eine robuste, funktionale Platte verwandelt wird.

    Funktion und Kreislauf schliessen
    Im Kern besteht das neue Material aus einer Mischung von Cellulosefibrillen und Lignin. Durch fein abgestimmte mechanische Prozesse entsteht ein stabiles Geflecht, das in einer «hornifizierten» Platte aushärtet. Die daraus gefertigten Leiterplatten können mit Leiterbahnen bedruckt und mit elektronischen Komponenten bestückt werden.

    Zentrale Herausforderung bleibt die Feuchtigkeitsresistenz. Denn gerade die Offenheit für Wasser macht das Material am Lebensende biologisch abbaubar. Ein Zielkonflikt, den das Empa-Team künftig noch besser auflösen will. Bei ihrem Erstversuch gelang es bereits, eine voll funktionsfähige Computermaus und weitere Geräte zu bauen. Nach Gebrauch könnten diese unter geeigneten Bedingungen kompostiert werden und wertvolle Metalle und Bauteile werden einfach zurückgewonnen.

    Von der Forschung in die Praxis
    Die Entwicklerinnen und Entwickler am Empa-Labor kooperieren eng mit Firmen wie Profactor, um die neuen Platinen in serienreife Produkte zu überführen. Das Potenzial für die Industrie ist gross. Gerade bei kurzlebigen Elektronikartikeln entsteht so eine Lösung, die Ressourcen schont, Entsorgungskosten senkt und den ökologischen Fussabdruck minimiert.

    Das Projekt HyPELignum legt ausserdem Wert auf nachhaltige Gesamtstrategien. Nicht nur Ausgangsmaterialien und Produktion, sondern auch Lebenszyklus-Analysen und Industriepartnerschaften stehen im Fokus. Mit Demonstrationsgeräten und geplanter industrieller Skalierung soll bis 2026 der Sprung von der Laborlösung zum marktreifen Produkt gelingen.

  • Prüfung von Geothermiepotenzial im Raum Burgdorf gestartet

    Prüfung von Geothermiepotenzial im Raum Burgdorf gestartet

    Die Localnet AG und die CKW wollen laut einer Mitteilung im Raum Burgdorf das Potenzial für die Nutzung der Erdwärme zur Energiegewinnung prüfen. Dabei bringt der lokale Energieversorger seine Kenntnis Burgdorfs ein, die Luzerner Axpo-Tochter ihre Erfahrungen aus laufenden Geothermieprojekten.

    Falls die Überprüfung positiv ausfällt, wollen die beiden Unternehmen die Bevölkerung noch vor Ende des Jahres über die nächsten Schritte informieren. „Es ist mir ein grosses Anliegen, dass die Bevölkerung von Beginn weg transparent über dieses Vorhaben informiert wird“, wird Stadtpräsident Stefan Berger in der Mitteilung zitiert. „Es ist aber auf jeden Fall sinnvoll, das Geothermiepotenzial in unserer Region sorgfältig zu prüfen. Dies entspricht auch den Zielen unserer Eigentümerstrategie einer nachhaltigen Energieversorgung und langfristigen Versorgungssicherheit.“

    Localnet versorgt in der Region 11‘500 Kundinnen und Kunden mit Strom, 2500 mit Gas und weitere 350 mit Wärme. 

  • Neuer Innovationsschub für nachhaltige Wärmesysteme

    Neuer Innovationsschub für nachhaltige Wärmesysteme

    Die EBP Schweiz AG beteiligt sich über ihren Wagniskapitalgeber EBP Ventures an der Nullpunkt AG. Das Jungunternehmen aus Oberengstringen hat ein neuartiges Eisspeicher-Wärmepumpensystem entwickelt und nach einem Probelauf mit einem Prototyp im vergangenen Jahr in diesem August an den Markt gebracht. „Mit dieser Investition stärkt EBP Schweiz nicht nur das eigene Innovationsnetzwerk, sondern leistet auch einen konkreten Beitrag zur Energiewende im Gebäudesektor“, wird Simon Hess, Partner und Leiter Energie + Technik von EBP Schweiz, in einem entsprechenden Beitrag des Zürcher Beratungs- und Ingenieurunternehmens auf LinkedIn zitiert.

    Das System der Nullpunkt AG setzt sich aus einem Aussenwärmetauscher, einem Eisspeicher und einer Wärmepumpe zusammen. Der Aussenwärmetauscher entzieht der Umgebungsluft tagsüber Energie. Mit ihr wird das Eis im Eisspeicher geschmolzen. Gefriert dieses Wasser nun wieder, wird dabei Wärmeenergie freigesetzt. Sie wird dem Speicher durch die Wärmepumpe entzogen und zum Heizen des Hauses eingesetzt. Im Vergleich zu anderen Eisspeichersystemen weise die Anlage von Nullpunkt eine kompaktere Bauweise, „hohe Energieeffizienz und ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis“ auf, schreibt EBP.

    Bei Nullpunkt steht aktuell die Weiterentwicklung auf stärkere Anlagen und zusätzliche Regenerationsquellen auf dem Programm. „Ein kompetenter Partner wie EBP wird uns auch fachlich die richtigen Impulse bringen, um Nullpunkt nachhaltig am Markt zu etablieren“ wird Nullpunkt-CEO Thomas Degelo im Beitrag zitiert.

  • Aufzugspartner für Asiens Hotelboom

    Aufzugspartner für Asiens Hotelboom

    Die Schindler-Gruppe und Accor haben eine Dienstleistungsvereinbarung in Asien abgeschlossen, informiert Schindler in einer Mitteilung. Die weltweit aktive Unternehmensgruppe aus Ebikon wird der ebenfalls weltweit aktiven Hotelgruppe mit Sitz im französischen Issy-les-Moulineaux Aufzüge, Fahrtreppen und Fahrsteige für Accor-Immobilien in Singapur, Hongkong, Kambodscha, Indonesien, Macau, Malaysia, den Philippinen, Thailand und Vietnam liefern. Die Vereinbarung umfasst darüber hinaus Modernisierungen sowie Wartung und Service der Anlagen. „Wir sehen grosses Potenzial in dieser Zusammenarbeit und freuen uns darauf, eng mit Schindler zusammenzuarbeiten, um die Bedürfnisse unserer Gäste in unseren Hotels zu erfüllen“, wird Sébastien Brunel, Senior Vice President Procurement, Middle East, Africa, and Asia-Pacific bei Accor, in der Mitteilung zitiert.

    Schindler wird die für Accor bestimmten Aufzüge, Fahrtreppen und Fahrsteige auf die spezifischen Anforderungen der Hotelgruppe zuschneiden. Dafür wollen die beiden Partnerunternehmen eng zusammenarbeiten und sich frühzeitig abstimmen. „Diese Vereinbarung bietet eine solide Grundlage für die Erweiterung unserer Zusammenarbeit mit Accor in der Region“, wird Calynn Tan, Chief Executive Officer der Jardine Schindler Group (JSG), in der Mitteilung zitiert. „JSG will ein vertrauenswürdiger Partner von Accor sein und hochmoderne Transportanlagen sowie umfassende Wartungsdienstleistungen liefern.“ Die Jardine Schindler Group mit Sitz in Hongkong wurde 1974 als Gemeinschaftsunternehmen von Jardine Matheson in Hongkong und Schindler in Ebikon gegründet.

  • Entwicklungsareal beim Bahnhof Zofingen erhält neue Perspektive

    Entwicklungsareal beim Bahnhof Zofingen erhält neue Perspektive

    Pensimo hat über seine Immobilien-Anlagestiftung Turidomus den westlichen Teil des ehemaligen Swissprinter-Areals beim Zofinger Bahnhof erworben. Das 27’636 grosse Grundstück befand sich im Besitz der Ringier Areal AG. Diese hatte gemeinsam mit der Stadt Zofingen und dem Basler Architekturbüro Christ & Gantenbein eine Strategie für die Umnutzung zu einem gemischten Wohn- und Arbeitsquartier entwickelt und dafür einen Investor gesucht.

    Im kommenden Jahr soll ein Studienauftrag laut einer Mitteilung von Pensimo die stadträumlichen Vorstellungen präzisieren und das Wohnungsangebot schärfen. Zum jetzigen Zeitpunkt seien über 300 Wohnungen geplant, die ab 2028 gebaut werden und ab 2030 bezugsfertig sein könnten.

    Alexander Büchel, der verantwortliche Portfoliomanager bei Pensimo, bezeichnet den Erwerb dieses „einzigartigen und strategisch optimal passenden Entwicklungsareals“ als besondere Chance. „Zofingen weist eine attraktive Standortqualität auf, ist kantonaler Entwicklungsschwerpunkt, und die Mikrolage des Areals ist exzellent.“

    Die fünf Baufelder des Areals-West sollen ein vielfältiges Wohnungsangebot und eine Zertifizierung nach dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz erhalten. „Wir wollen an die industrielle Vergangenheit anknüpfen“, so Büchel, es solle ein „zukunftsfähiges Angebot“ entwickelt werden.

    Die Druckerei Swissprinters, wie Ringier Areal eine gemeinsame Tochtergesellschaft von Ringier und NZZ, war im September 2024 geschlossen worden. Das gesamte Areal umfasst rund 55’000 Quadratmeter in zentraler Lage. Für dessen östlichen Teil mit dem historischen Hauptgebäude treibt die Ringier Areal AG eigenen Angaben zufolge derzeit ein Entwicklungsprojekt voran. 

  • Luzern wird zur schönsten Altstadt der Schweiz gekürt

    Luzern wird zur schönsten Altstadt der Schweiz gekürt

    Luzern hat den TRAVELBOOK AWARD 2025 für die schönste Altstadt der Schweiz für sich entschieden. Bei der Preisverleihung am 23. September in Berlin wurden laut Mitteilung zum vierten Mal Trendreiseziele verschiedener Kategorien ausgezeichnet. Dahinter steht das nach eigenen Angaben grösste Online-Reisemagazin TRAVELBOOK, das zur BOOK Family des Berliner Axel-Springer-Verlags gehört. Erstmalig hätten 2025 hauptsächlich die Lesenden von TRAVELBOOK die Gewinnerdestinationen bestimmt, heisst es. Bei einem Online-Voting seien über alle Kategorien hinweg 150’000 Stimmen abgegeben worden.

    Im Begleittext zu Luzern wird hervorgehoben, dass die Luzerner Innenstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten und ihrem beeindruckendem Bergpanorama entspannt zu Fuss zu erkunden sei. Höhepunkt eines Besuchs sei nicht nur die weltberühmte Kapellbrücke, die Alt- und Neustadt miteinander verbinde. Besuchende könnten gleich mehrere grosszügige Plätze wie den Weinmarkt mit Brunnen oder historische Malereien an Hausfassaden entdecken.

    Als schönste Altstadt Deutschlands wurde Bad Wimpfen in Baden-Württemberg ausgewählt, für Österreich darf Salzburg den Titel für sich beanspruchen. Griechenland ist gemäss der Wahl 2025 das gastfreundlichste Land der Welt. Weitere Preise gingen an die Auvergne in Frankreich als beste Camping-Region Europas und an das Okavango-Delta in Botswana als bestes Reiseziel für eine nachhaltige Safari. Die Geheimtipp-Region Europas ist in diesem Jahr die Hohe Tatra im polnisch-slowakischen Grenzgebiet.

    „Die Ergebnisse spiegeln nicht nur das Wissen und die Sehnsüchte unserer Leser wider, sondern geben zugleich auch interessante Impulse für die Branche“, wird BOOK-Family-Chefredakteur Nuno Alves zitiert. TRAVELBOOK inspiriere seit Jahren Millionen Menschen, neue Orte zu entdecken.

  • Partnerschaft für zukunftsorientierte Ingenieur-Weiterbildung

    Partnerschaft für zukunftsorientierte Ingenieur-Weiterbildung

    Die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) hat Partnerschaften mit der Vereinigung Wirtschaftsingenieure Schweiz (VWI Schweiz) und der Schweizerischen Expertenkammer STV vereinbart. Die Zusammenarbeit soll Wissenschaft und Praxis einander näher bringen und neue Themen an der Schnittstelle von Wirtschaft und Technik erschliessen, heisst es in einer Mitteilung.

    Das Zusammengehen mit der nationalen Plattform für das Wirtschaftsingenieurwesen und dem Kompetenzzentrum für Fachgutachten in Technik, Bau und Wirtschaft soll sich vor allem im Sektor Weiterbildung niederschlagen. In einem ersten Schritt wird dafür ab Frühling 2026 an der HWZ ein Weiterbildungsprogramm CAS Future Engineering aufgelegt. Es richtet sich an Wirtschaftsingenieure, Technologiemanager, Führungskräfte und Consultants, die technologische Innovationen strategisch einsetzen, agile Methoden in der Praxis anwenden und den Wandel in Unternehmen aktiv mitgestalten möchten, heisst es in der Mitteilung.

    „Mit dem CAS Future Engineering HWZ schaffen wir ein Weiterbildungsangebot, das nicht nur auf die heutigen Anforderungen im technischen Umfeld reagiert, sondern aktiv Kompetenzen für morgen entwickelt“, wird Linard Barth, Leiter Departement Entrepreneurship, Innovation & Academy der HWZ, in der Mitteilung zitiert. „Die Partnerschaft mit der VWI und der Expertenkammer STV erlaubt es uns, Know-how aus Wissenschaft, Wirtschaft und Technik intelligent zu verbinden.“

  • Solarkraftwerk oberhalb Klosters nimmt Teilbetrieb auf

    Solarkraftwerk oberhalb Klosters nimmt Teilbetrieb auf

    Die ersten 15 Prozent von Madrisa Solar speisen Strom ins Netz ein. Die ersten 500 Solartische tragen laut einer Mitteilung 3000 bifaziale Solarmodule. Der Strom wird für den Betrieb der benachbarten Klosters-Madrisa Bergbahnen verwendet.

    Das Solarkraftwerk auf 2000 Metern oberhalb von Klosters Dorf soll im Vollausbau auf einer Fläche von 150‘000 Quadratmetern mit rund 20‘000 Solarmodulen eine Leistung von 11 Megawattpeak erzielen. Von den 17 Gigawattstunden Strom sollen 40 Prozent im Winterhalbjahr zwischen Oktober und März erzeugt werden. Die Inbetriebnahme der Gesamtanlage ist für Herbst 2027 vorgesehen. Im Herbst 2026 sollen bereits 50 bis 60 Prozent der Leistung zur Verfügung stehen.

    Die Madrisa Solar AG ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Repower, EKZ und der Gemeinde Klosters, die je zu einem Drittel beteiligt sind. Mit Madrisa Solar speist das erste Solarkraftwerk des nationalen Solarexpresses Strom ins Netz.

  • Wohnbauprojekt Alte Mühle erreicht wichtigen Meilenstein

    Wohnbauprojekt Alte Mühle erreicht wichtigen Meilenstein

    Die Swica Gesundheitsorganisation AG lässt auf dem ehemaligen Huggler-Areal in Suhr ein neues Quartier mit insgesamt 136 Wohnungen entstehen. Mit der Umsetzung des Projekts Wohnpark Alte Mühle hat SWICA die Halter AG aus Schlieren als Totalunternehmerin betraut. Rund ein Jahr nach der Grundsteinlegung ist nun auf dem Baugrund das Richtfest gefeiert worden, informiert Halter in einem Beitrag auf LinkedIn.

    Im Projekt Wohnpark Alte Mühle werden zehn Mehrfamilienhäuser in einer lockeren Baustruktur um die Alte Mühle herum gruppiert. Die Mühle selbst lasse sich ohne Denkmalschutzauflagen sanieren, erläutert Halter in der Projektbeschreibung. Die drei- bis fünfstöckigen Gebäude sollen bis Ende 2026 fertiggestellt sein. Schon jetzt sind etwa die Hälfte der entstehenden Mietwohnungen und ein grosser Teil der entstehenden Eigentumswohnungen reserviert.

  • Neue Leitung Vertrieb und Partnerschaften bei SwissCaution

    Neue Leitung Vertrieb und Partnerschaften bei SwissCaution

    In seiner neuen Rolle wird Massimo Paoletti den Dialog mit bestehenden Partnerunternehmen vertiefen und neue Kooperationen aufbauen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit der Immobilienbranche noch enger zu gestalten und damit die Marktposition von SwissCaution in der Deutschschweiz und im Tessin weiter zu stärken.

    SwissCaution ist seit 1991 auf dem Schweizer Markt präsent und war das erste Unternehmen, das eine Mietkautionsgarantie ohne Bankdepot eingeführt hat. Heute vertrauen über 400’000 Kundinnen und Kunden auf die Lösungen des Unternehmens. Mehr als 2’500 Immobilienpartner, darunter Verwaltungen und institutionelle Akteure, arbeiten schweizweit mit SwissCaution zusammen. Als Tochtergesellschaft der Mobiliar gehört das Unternehmen zu einem starken Versicherungsverbund, der für Stabilität und Sicherheit steht.

    «Ich freue mich darauf, gemeinsam mit unseren Partnern nachhaltige Erfolge zu erzielen und die Kooperationen gezielt auszubauen», erklärt Massimo Paoletti.

    Ein besonderer Fokus liegt für ihn auf der Pflege langfristiger und vertrauensvoller Beziehungen. Damit soll den Partnern ein spürbarer Mehrwert geboten werden, während SwissCaution seine Rolle als verlässlicher Partner der Immobilienwirtschaft festigt. Durch die Kombination von langjähriger Vertriebsrfahrung, innovativen Lösungen und der engen Zusammenarbeit mit Partnern will das Unternehmen auch künftig einen aktiven Beitrag zur Weiterentwicklung des Immobilienmarktes leisten.