Kategorie: immoNews

immoNews – Aktuelle Immobiliennews, Branchenmeldungen & Entwicklungen aus der Schweizer Immobilienwirtschaft auf einen Blick.

  • Neues Weiterbildungsangebot für professionelles Standortmanagement

    Neues Weiterbildungsangebot für professionelles Standortmanagement

    Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) bietet in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Standort Schweiz eine Weiterbildung im Bereich Standortmanagement an. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, handelt es sich bei dem Kurs um das schweizweit erste CAS im Bereich Standortförderung. Es wird zum zweiten Mal von der FHNW veranstaltet, der Kurs beginnt am 26. März 2026 auf dem Campus Brugg-Windisch.

    Der Lehrgang umfasst die Module Standortanalyse und Standortmarketing, Wirtschaftsförderung und Clustermanagement, Standortentwicklung, Innovation, Change Management und Kommunikation. Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden bei den Veranstaltungen mit lokalen Besonderheiten von Standorten und den Bedürfnissen der dort Wohnenden beziehungsweise angesiedelten Unternehmen vertraut gemacht. Als Wirtschafts-, Marketing- und Kommunikationsexperten können Standortmanager Entwicklungskonzepte für Standorte entwerfen und diese praktisch bei Behörden und in der Politik vertreten und umsetzen, heisst es vonseiten der FHNW.

    Der Zertifizierungslehrgang (CAS) unfasst 15 Seminartage, verteilt auf zwei Semester. Die Kursgebühr beträgt 600 Franken je Kurstag. Mitglieder des Netzwerks Standort Schweiz erhalten 10 Prozent Rabatt.

  • DACH-Raum schafft Plattform für Energieinnovation in Europa

    DACH-Raum schafft Plattform für Energieinnovation in Europa

    Universitäten, Start-up-Ökosysteme und Energieunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben eine europäische Plattform für Energieinnovation eingerichtet. Aus jedem Land ist beim Energy Launchpad eine Spitzenhochschule und ein Energieunternehmen vertreten, informiert das zur Plattform gehörende Gründerzentrum UnternehmerTUM aus Garching bei München in einer Mitteilung.

    Die Schweiz wird von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und Energie 360° aus Zürich repräsentiert. Aus Österreich sind die Technische Universität Wien und die VERBUND AG, aus Deutschland auch die Technische Universität München und die EnBW Energie Baden-Württemberg AG.

    Die als offenes Netzwerk angelegte Plattform hat das Ziel, europäische Technologien und Jungunternehmen zu fördern. Im nächsten Jahr sollen dabei Künstliche Intelligenz und Quantum Computing im Mittelpunkt stehen. „Mit dem Energy Launchpad schaffen wir Raum für Umsetzungsstärke in Europa“, wird Helmut Schönenberger, Gründer und CEO von UnternehmerTUM, in der Mitteilung zitiert. „Forschung, Industrie und Startups bringen hier Technologien schneller in die Anwendung – offen, grenzüberschreitend und mit klarem Fokus auf Wirkung.“ Das schaffe „Resilienz im Energiesystem und technologische Souveränität für Europa“, meint Schönenberger.

    Der Startschuss für das Projekt ist am 24. Oktober bei einer Auftaktveranstaltung in Wien gefallen. Von hier aus soll das Energy Launchpad nun auf die Reise durch den DACH-Raum gehen. Nächste Station dabei ist am 11. November die Teilnahme an der Energy Week @ ETH in Zürich.

  • Dienstleistungsgeschäft stützt Umsatzentwicklung in anspruchsvollem Marktumfeld

    Dienstleistungsgeschäft stützt Umsatzentwicklung in anspruchsvollem Marktumfeld

    Die Schindler-Gruppe hat in den ersten neun Monaten 2025 weltweit Umsätze in Gesamthöhe von 8,16 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert die auf Aufzüge, Rolltreppen und Personenförderbänder spezialisierte Unternehmensgruppe aus Ebikon in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 0,8 Prozent in Lokalwährungen. Der Auftragseingang legte im selben Zeitraum um 3,8 Prozent in Lokalwährungen auf 8,52 Milliarden Franken zu.

    Sowohl der Auftragseingang als auch der Umsatz von Schindler wurden im Berichtszeitraum vom Modernisierungs- und Servicegeschäft der Unternehmensgruppe gestützt. Die Nachfrage und der Umsatz im Neuanlagengeschäft fielen hingegen schwächer als im Vorjahr aus. „Mit standardisierten Modernisierungslösungen haben wir das Wachstum vorangetrieben und unsere Wettbewerbsfähigkeit gestärkt“, wird Schindler-CEO Paolo Compagna in der Mitteilung zitiert.

    Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT lag mit 1,02 Milliarden Franken um 77 Millionen Franken über dem Vorjahreswert. Als Reingewinn wurden 796 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 748 Millionen Franken im Vorjahreszeitraum. Die EBIT-Marge konnte um 1,2 Prozentpunkte auf 12,5 Prozent gesteigert werden. Für das Gesamtjahr hebt Schindler sein Ziel für die EBIT-Marge um 0,5 Prozentpunkte auf 12,5 Prozent an. Das Mittelfristziel für die Marge bleibt bei 13 Prozent.

    In derselben Mitteilung kommuniziert Schindler auch sein jüngstes Engagement für Nachhaltigkeit. „Im Einklang mit unserem Engagement zur Dekarbonisierung von Städten bieten wir nun einen Aufzug aus emissionsarmem Stahl an, der unsere Kunden bei der Erreichung ihrer Emissionsreduktionsziele unterstützt“, erläutert Compagna.

  • immoMedia erreicht neue Rekordwerte

    immoMedia erreicht neue Rekordwerte

    Der immoNewsletter erscheint seit mehreren Jahren jeden Dienstag und hat sich fest etabliert. Zur 200. Ausgabe zählt er über 49’000 Abonnentinnen und Abonnenten bei einer stabilen Öffnungsrate von rund 30 Prozent und bleibt er eine feste Informationsquelle für Fach- und Führungskräfte aus Immobilienwirtschaft und Standortförderung. 

    Auch die Plattform immo!nvest.ch verzeichnet ein deutliches Plus. Über 65’000 Seitenaufrufe, über 56’000 Sitzungen und über 283’000 Ereignisse in den letzten 30 Tagen belegen eine stark gestiegene Nutzung und Positionierung als zentrale Branchenplattform. 

    Dynamik bei neuen Formaten 
    Mit dem neuen Programm immoMember nutzen Unternehmen, Startups, Institutionen und Standortförderungen die Mitgliedschaft zunehmend als strategisches Tool für Sichtbarkeit und Vernetzung. immoMedia versucht sich damit als Drehscheibe einer wachsenden Branchencommunity zu etablieren.  

    Das Stellenportal immobilienJobs.ch baut seine Reichweite kontinuierlich aus. Künftig wird es auch in Französisch und Englisch verfügbar sei. Ein Schritt zu mehr Diversität und grösserer nationaler Präsenz. Publizierte Inserate profitieren von einer breiten Mehrfachverbreitung über sämtliche Kanäle des Netzwerks. 

    Stetiger Ausbau des Ökosystems 
    Zur Medienfamilie von immoMedia gehören heute: 

    • Magazin immo!nvest mit fünf Ausgaben pro Jahr, dreisprachig, über 6’000 Abonnenten 
    • Immo!nvest.ch mit bis zu 20 News wöchentlich 
    • Fachveranstaltungen immoTable mit 100–150 Teilnehmenden 
    • Eventplattform immoTermine mit bis zu 200 aktuellen Veranstaltungen 

    Die 200 immoNewsletter stehen für Beständigkeit, Vertrauen und Wachstum. Die Entwicklung aller Plattformen zeigt, immoMedia gehört zu den einflussreichen Informationsknotenpunkten des Schweizer Immobilien- und Standortförderungsnetzwerks und setzt auf weiteres Wachstum in Reichweite, Vernetzung und Mehrsprachigkeit. 

    Vielen Dank an alle Leserinnen und Leser, die uns seit Jahren lesen dies möglich machen.

  • Städte warnen vor technokratischer Verkehrspolitik

    Städte warnen vor technokratischer Verkehrspolitik

    Der Schweizerische Städteverband anerkennt den Versuch, nach den politischen Turbulenzen rund um den Autobahnausbau und die Finanzengpässe bei der Bahn eine koordinierte Planung vorzulegen. Gleichzeitig kritisiert er den engen Kreis der Beteiligten. Städte und Gemeinden seien zwar in der Begleitgruppe vertreten gewesen, aber zu wenig in die inhaltliche Ausgestaltung eingebunden, obwohl sie die Konsequenzen von Infrastrukturentscheiden unmittelbar tragen.

    Die Resultate überraschen. Aufschiebungen wichtiger öV‑Projekte in Basel und die Depriorisierung des Bypass Bern Ost widersprechen aus Sicht vieler Städte den raumplanerischen Prioritäten. So überlagert die Logik kurzfristiger Kapazitätserweiterungen teilweise die langfristigen Prinzipien nachhaltiger Entwicklung.

    Paradigmenwechsel gefordert
    Ein wesentlicher Punkt der ETH‑Analyse, dass neue Infrastrukturen allein kaum zusätzlichen Nutzen bringen, blieb im öffentlichen Diskurs bisher weitgehend unbeachtet. Entscheidend sei die intelligente Nutzung bestehender Systeme durch Digitalisierung, betriebliche Optimierung und multimodale Verknüpfung.

    Für den Städteverband ergibt sich daraus ein klarer Handlungsauftrag. Eine Verkehrspolitik der Zukunft müsse Lenkungs‑ und Preisinstrumente wie Mobility Pricing, Anreizsysteme für effiziente Nutzung und eine konsequente Kostenwahrheit stärker in den Vordergrund rücken. «Verkehr 45» liefere dafür kaum Grundlagen.

    Zielbild statt Etappendenken
    Der Verband warnt davor, dass politische Beschlüsse allein auf dem ETH‑Gutachten basieren. Stattdessen solle die Diskussion über Mobilität und Raum 2050 auf einer breiten, interdisziplinären Basis geführt werden. Dies unter Einbindung von Kantonen, Städten, Gemeinden und der Fachwissenschaft. Nur so lasse sich verhindern, dass bestehende Hierarchien zwischen Strassen‑ und Schienenprojekten verfestigt werden.

    Finanzierung mit offenen Flanken
    Auch finanziell zeichnet der Bericht ein Spannungsfeld. Der Bahninfrastrukturfonds reicht für die geplanten Ausbauten nicht aus. Der Städteverband begrüsst die Variante mit zusätzlichen 24 Milliarden Franken, warnt jedoch vor Sparmassnahmen bei BIF und NAF. Ohne verlässliche Finanzierung drohe ein strategischer Stillstand im Bahnausbau.

    Breite Debatte statt Schnellverfahren
    Die von Bundesrat Rösti angestrebte Vernehmlassungsvorlage bis Januar 2026 wird von den Städten als zu ambitioniert beurteilt. Ein ernsthafter Einbezug der betroffenen Agglomerationen innerhalb weniger Wochen sei kaum realistisch.

    Der Bericht «Verkehr 45» kann zwar als Etappensprung für die nationale Infrastrukturplanung gelten, doch nur, wenn nun eine offene, wissenschaftlich fundierte und kommunal verankerte Debatte über Mobilität, Raum und Klimaziele folgt.

  • Nachhaltigkeit verankert, Dialog stagniert

    Nachhaltigkeit verankert, Dialog stagniert

    Im 2025 stieg der Anteil von Nachhaltigkeitskriterien bei öffentlichen Vergaben auf 47,6 Prozent. Ein Plus von 136 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit rückt der Fokus deutlich weg von rein preisorientierten Bewertungen hin zu qualitativen, lebenszyklusbezogenen Ansätzen.

    Gleichzeitig stagnieren andere qualitative Kriterien bei 53,1 Prozent. Der Anteil von Dialogverfahren (1,1 Prozent) und zugelassenen Varianten (12,2 Prozent) hat sich gegenüber 2024 nahezu halbiert. Diese Entwicklung deutet auf eine Tendenz zur Vereinfachung im Verfahren hin, aber auch auf eine wachsende Unsicherheit vieler Beschaffungsstellen im Umgang mit offenen, kreativen Formaten.

    Neue Perspektive auf den Kulturwandel
    Erstmals beleuchtet der Bericht die „Treiber des Kulturwandels“. Die neue Auswertung misst, welche Indikatoren seit der Revision des Beschaffungsrechts auf Bundes- und Kantonsebene am stärksten zugenommen haben, gewichtet nach Modellqualität und Beobachtungszahl. Ein Fokus auf verlässliche Daten soll zeigen, wo nachhaltige Veränderung tatsächlich messbar ist.

    Bund und Basel-Stadt als Vorreiter
    Besonders dynamisch zeigt sich der Bund. Ende des zweiten Quartals 2025 erreichte er 46 Modellqualitätspunkte, mit Spitzenwerten bei Qualität, Nachhaltigkeit und Angebotsplausibilität. Hinter dem Bund folgt Basel-Stadt (34 Punkte), das trotz späterer Reformumsetzung überdurchschnittlich hohe Fortschritte verzeichnet. Bemerkenswert ist dort die Zunahme von Varianten entgegen dem nationalen Abwärtstrend.

    Weniger Indikatoren, mehr Fokus
    Der aktuelle Bericht wurde zudem methodisch verschlankt. Statt zehn umfasst er neu sieben Indikatoren. Innovation und Preisverlässlichkeit entfallen mangels belastbarer Daten, Projekt- und Ideenwettbewerbe werden gemeinsam bewertet. Damit liegt der Schwerpunkt klar auf jenen Faktoren, die den Kulturwandel tatsächlich stützen. Nachhaltigkeit, Qualität und Transparenz.

    Trend zur Konsolidierung statt Öffnung
    Die jüngsten Ergebnisse deuten auf eine Phase der Konsolidierung. Nachhaltigkeit hat sich etabliert, doch das dialogische Moment des neuen Beschaffungsrechts wird nur zögerlich genutzt. Während einzelne Gebietskörperschaften wie Basel-Stadt gezielt experimentieren, zeigt sich national ein Zurückfallen in traditionelle Muster.

    Damit steht die Branche an einem Punkt, an dem die Reform nun vertieft gelebt wird. Eine echte Kulturveränderung wird sich erst dann voll entfalten, wenn Dialog, Variantenvielfalt und qualitative Bewertung als integrale Bestandteile strategischer Beschaffung verstanden werden.

  • HEV-Immobilienumfrage 2025

    HEV-Immobilienumfrage 2025

    Gemäss der Befragung von 432 Immobilienfachleuten steigt das Interesse an Eigentum in nahezu allen Marktsegmenten. Besonders Einfamilienhäuser verzeichnen eine Zunahme der Nachfrage, die bereits über dem Niveau von 2024 liegt. Auch Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäuser bleiben gefragt, während die Zahl der verfügbaren Objekte abnimmt.

    Das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage führt zu einer relativen Knappheit, die sich regional unterschiedlich stark auswirkt. Am deutlichsten in bevölkerungsreichen Mittellandkantonen und Wachstumsregionen.

    Bauland und Neubau als Engpässe
    Die hohe Nachfrage nach Bauland verdeutlicht, wie stark der Druck auf künftige Bautätigkeit wächst. Über die Hälfte der Befragten meldet steigendes Interesse an Grundstücken, doch in den meisten Regionen fehlt ausreichendes Bauland in planungsreifer Form.

    Zugleich bleibt die Bautätigkeit zu schwach, um den Bedarf auch nur annähernd zu decken. Hohe Baukosten, langwierige Bewilligungsverfahren und fehlende Flächen dämpfen die Dynamik. Damit verschärft sich die Angebotsknappheit strukturell. Ein Phänomen, das sich bereits seit Jahren abzeichnet.

    Preisdruck setzt sich fort
    Drei Viertel der Befragten erwarten weiter steigende Preise für Wohneigentum im kommenden Jahr. Die Kombination aus niedriger Neubautätigkeit, anhaltend hoher Nachfrage und politisch-regulatorischen Hürden schafft ein Umfeld, in dem Preisanpassungen zur Normalität werden. Für viele Käuferhaushalte wird Eigenheimbesitz zunehmend zur Rechenaufgabe, zumal die Zinsentwicklung die Finanzierung zusätzlich belastet.

    Strukturelle Belastungsprobe für den Mittelstand
    Der eingeschränkte Zugang zu Wohneigentum wirkt langfristig auf die soziale Struktur. Eigentumsbildung war in der Schweiz über Jahrzehnte eine zentrale Säule für Vermögensaufbau und Altersvorsorge. Wenn dieser Zugang systematisch erschwert wird, verschieben sich die finanziellen Perspektiven breiter Bevölkerungsschichten, mit potenziellen Auswirkungen auf Konsumverhalten, Standortwahl und Familienplanung.

    Politische und planerische Hebel
    Der HEV Schweiz fordert daher klare politische Schritte, um die strukturelle Verzögerung zu durchbrechen. Einfachere Bewilligungsverfahren, kürzere Planungsfristen, weniger Bürokratie und effektive Massnahmen gegen missbräuchliche Einsprachen. Nur wenn der regulatorische Rahmen verlässlich und investitionsfreundlich gestaltet wird, kann neues Wohnangebot entstehen.

    Ein Markt am Wendepunkt
    Die Umfrage macht deutlich, dass der Immobilienmarkt 2025 an einem entscheidenden Punkt steht. Während die Nachfrage robust bleibt und das Vertrauen in Wohneigentum ungebrochen ist, gefährdet die strukturelle Knappheit die Balance des Systems. Ohne Korrektur droht eine Verfestigung der Preisspirale, mit Folgen für ganze Generationen von Kaufinteressenten.

    Die kommenden Jahre werden zeigen, ob Politik, Planung und Marktakteure die Trendwende schaffen oder ob der Engpass zum neuen Normalzustand des Schweizer Immobilienmarkts wird.

  • Roche investiert weiter in Forschungszukunft Basel

    Roche investiert weiter in Forschungszukunft Basel

    Der Bau 12 wird bis 2029 fertiggestellt und bietet Platz für rund 450 Forschende. Er soll als Bindeglied zwischen früher Forschung und klinischer Entwicklung wirken, wodurch neue Wirkstoffe effizienter in die Anwendung gelangen. Das flexible Raumkonzept und modernste Laborinfrastruktur fördern interdisziplinäre Zusammenarbeit und technologische Innovation.

    Ein Bekenntnis zum Standort Schweiz
    Bereits seit 2015 hat Roche rund acht Milliarden Franken in den Ausbau seiner Schweizer Standorte investiert. Mit Bau 12 wird die Basler Innovationsachse erweitert und die Position der Schweiz als führender Forschungsstandort im Konzern weiter gefestigt. Laut Standortleiter Jürg Erismann ist das Gebäude ein „klares Bekenntnis zu Basel und zur schweizerischen Forschungskompetenz“.

    Architektur und Dimensionen
    Der 72 Meter hohe Bau 12, entworfen von Herzog & de Meuron, vereint künftig bislang verteilte Forschungsbereiche unter einem Dach. Auf 32’200 Quadratmetern entstehen Labors und offene Arbeitszonen für eine neue Generation der Wirkstoffentwicklung. Die Fertigstellung ist für Ende 2029 geplant.

    Strategische Bedeutung
    Mit der Kombination aus Wissenschaft, Technik und Architektur setzt Roche auf beschleunigte Entwicklungsprozesse und nachhaltige Standortstärkung. Von den konzernweit über 40 Milliarden Franken Investitionen der letzten zehn Jahre entfiel rund ein Viertel auf die Schweiz. Ein deutliches Signal für die anhaltende Innovationskraft am Basler Campus.

  • Standortsuche für das ETH Swiss GeoLab

    Standortsuche für das ETH Swiss GeoLab

    Das ETH Swiss GeoLab soll in den kommenden zehn Jahren zu einem internationalen Zentrum für Erdbeobachtung und Datenanalyse werden. In Luzern entsteht damit ein Ort, an dem Daten aus dem All, der Luft und vom Boden zusammenfliessen. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz und Hochleistungsrechnern sollen Prognosen und Analysen zu Naturgefahren, Klima oder landwirtschaftlichen Entwicklungen ermöglicht werden. Strategisch leiten ETH-Professor Thomas Zurbuchen und ETH-Professorin Verena Griess das Projekt, während Felix Seidel Caprez die operative Führung des Zentrums übernimmt.

    Standortwahl mit klaren Kriterien
    Das Anforderungsprofil für den Standort wurde von der ETH Zürich definiert und öffentlich gemacht. Es legt grossen Wert auf optimale Bedingungen für Forschung, Kooperation und Innovation. Gesucht wird ein Ort mit moderner Infrastruktur, Nähe zu Hochschulen, Unternehmen und Behörden. Eingereichte Vorschläge werden im ersten Quartal 2026 evaluiert.

    Vernetzung und konkrete Perspektiven
    Schon vor dem Standortentscheid läuft die Vernetzung mit der Luzerner Bildungs- und Forschungslandschaft. Workshops zwischen ETH, regionalen Unternehmen und Verwaltungspartnern sollen Synergien aufzeigen und gemeinsame Projekte initiieren.
    «Diese Investition in Wissen und Technologie ist eine grosse Chance für den Kanton», sagt Regierungsrat Fabian Peter, für ihn ist das Projekt ein Meilenstein für den Innovationsstandort Luzern.

    Forschungsregion mit Signalwirkung
    Bis 2030 soll das Swiss GeoLab rund 100 Mitarbeitende beschäftigen und Start-ups sowie Industriepartner einbinden. Das Zentrum wird nicht nur die Erdbeobachtung neu definieren, sondern auch Luzerns Position als forschungsstarken Standort im internationalen Innovationsnetzwerk stärken.

  • Neuer Erlebnisraum in Bern verbindet Kultur, Wirtschaft und Alltag

    Neuer Erlebnisraum in Bern verbindet Kultur, Wirtschaft und Alltag

    Nach sechs Jahren Renovierung ist das Kaiserhaus in der Berner Marktgasse bereit für die Öffentlichkeit. Das Haus soll ein Ort der Begegnung und des Lernens ebenso wie ein Treffpunkt für Mode und lokalen Handel werden, heisst es in einer Mitteilung. Die Eröffnung ist für den 10. April 2026 geplant.

    Das Kaiserhaus vereint Gastronomie, Handel und Lernort in einem. Zu den gastronomischen Höhepunkten zählen die Brasserie Kaiser, das Kaiser Deli sowie die Hof Bar. Die Handelsflächen dienen auch dazu, neue ökonomische, ökologische und soziale Modelle auszuprobieren. Im Bereich Atelier & Manufaktur werden Produkte zum Beispiel repariert oder auch für Zuschauern hergestellt. Der Bereich Kiosk & Shop soll Pioniermarken ebenso Raum geben wie Start-ups. Auch Produkte der Kreislaufwirtschaft sollen hier zu finden sein. Und der Bereich Events & Pop-ups soll mit Ausstellungen, Workshops oder einem Markt ständig neue Angebot für die Kunden bereit haben.

    Im Moneyverse kann man alles um die Geschichte des Geldes und über die Arbeit der Schweizerischen Nationalbank (SNB) erfahren. Vorträge aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft ergänzen das Bildungsprogramm. Moneyverse ist eine Initiative der SNB in Zusammenarbeit mit dem Bernischen Historischen Museum. Es soll den Erlebnisort Kaiserhaus bereichern.

  • Start für nachhaltigen Energieverbund in Urdorf

    Start für nachhaltigen Energieverbund in Urdorf

    In der Gemeinde Urdorf ist mit dem offiziellen Spatenstich der Bau des Energieverbunds Urdorf gestartet. In Zusammenarbeit mit Energie360° soll er nach Angaben des Energieversorgers ab Herbst 2026 bis zu 150 Liegenschaften von Privatpersonen und Gemeindeeinrichtungen mit regionaler Wärmeenergie zum Heizen und für Warmwasser versorgen.

    Dafür wird eine Energielösung umgesetzt, die Heizenergie aus Holzschnitzeln und Abwärme aus der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) Dietikon nutzt. Die klimafreundliche Wärmestrategie mindere die Abhängigkeit von fossiler Energie und Preisschwankungen, teilt Energie360° mit. In Urdorf lassen sich jährlich rund 4000 Tonnen CO2 einsparen.

    Mehr als 1500 Haushalte könnten von dem Anschluss profitieren, heisst es. Mit dem Schritt zur nachhaltigen Energieversorgung erfülle die Gemeinde eine „Vorbildfunktion im Bereich Energie und Umwelt“, wird Gemeindepräsidentin Sandra Rottensteiner zitiert.

    Der Verbund ist ein relevanter Baustein der regionalen Energieplanung auf dem Weg zu einer klimaneutralen Gemeinde. Urdorf will bis 2050 das Ziel der Klimaneutralität erreichen. Wärme aus Holzschnitzeln und KVA gilt dabei als eine klimafreundliche, regionale Alternative zu Wärme aus fossilen Energien.

    Für Bürger bietet Energie360° eine Informationsveranstaltung an. Am Montag, 10. November 2025 ab 18 Uhr können Interessierte den aktuellen Stand des  Energieverbunds Urdorf erfahren und sich informieren, wie sie sich der Liegenschaft anschliessen können. Dieser Informationsabend findet im Embrisaal (Im Embi 8) in Urdorf statt.

  • Neues Wohnquartier bringt Dynamik nach Spreitenbach

    Neues Wohnquartier bringt Dynamik nach Spreitenbach

    Das Quartier Tivoli Garten belebt die Gemeinde Spreitenbach, heisst es in einer Mitteilung. Seit Mitte Juli können dort Menschen einziehen und bis Mitte September hätten bereits mehr als 500 Einwohnerinnen und Einwohner davon Gebrauch gemacht, so die Gemeinde unter Berufung auf die Zahlen von Einwohnerdiensten.

    Die grösste Gruppe stellen dabei die 226 Personen (45 Prozent), die aus dem Kanton Zürich in den Tivoli Garten gezogen sind. Es folgen 121 Personen (24 Prozent) aus dem Kanton Aargau, 89 Personen (18 Prozent), die innerhalb von Spreitenbach umgezogen sind, 49 Personen (10 Prozent) aus anderen Kantonen sowie 22 Personen (4 Prozent), die aus dem Ausland in den Tivoli Garten gezügelt sind.

    Der Tivoli Garten bietet auf einer Fläche von 15’000 Quadratmetern insgesamt 445 Mietwohnungen (1,5 bis 5,5 Zimmer) und kleine Gewerbeflächen. Ein Gemeinschaftsgarten mit Spielplatz dient als Begegnungsfläche für die Bewohnenden.

  • Weiterbildung für moderne Brandschutzkompetenzen

    Weiterbildung für moderne Brandschutzkompetenzen

    Die im Technopark Zürich ansässige AFC Akademie, nach Eigenangaben führend in der Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Brandschutz, Sicherheit und Gebäudetechnik, hat das Umschulungskonzept BSV 2026 entwickelt, das Fachleute laut einer Mitteilung auf die neuen Brandschutzvorschriften BSV 2026 vorbereitet.

    Im Modul A der Weiterbildung vermittelt die Akademie einen Überblick über zentrale Neuerungen der BSV 2026 auf der Stufe Brandschutzfachperson und übt das Erstellen von vorschriftsmässigen Plänen und Konzepten. Dagegen wird im Modul B, auf der Stufe Brandschutzexperte, die praxisnahe Anwendung der neuen Anforderungen und Dokumentationsmethoden gelehrt.

    Die neuen Brandschutzvorschriften BSV 2026 markieren laut AFC Akademie einen grundlegenden Wandel im Schweizer Brandschutz und steigern die Anforderungen deutlich. Risikobasierte Nachweise ersetzen dabei Standardlösungen und machen fundiertes Wissen über bauliche, technische und organisatorische Zusammenhänge unerlässlich. Da Brandschutz integraler Bestandteil von Architektur, Nutzung, Betrieb und Technik wird, müsse auf all diesen Ebenen zusammengespannt werden – interdisziplinäres Denken wird also entscheidend, so die Akademie. Künftig müsse ausserdem klar kommuniziert werden: konkrete Anforderungen an Dokumentation, Qualitätssicherung und Vollzug müssen Bauherrschaften, Behörden und Projektpartnern klar vermittelt werden.

    Die AFC Akademie bietet seit 2016 Ausbildungsprogramme für Brandschutz, nachhaltiges Bauen, Sicherheit und Gebäudetechnik an.

  • Kompakte Energiespeicher für zukunftsfähige Gebäudetechnik

    Kompakte Energiespeicher für zukunftsfähige Gebäudetechnik

    Die Cowa Thermal Solutions AG mit Sitz im Technopark Luzern in Root ist eine Grosshandelspartnerschaft mit dem Vertriebsunternehmen Meier Tobler aus Schwerzenbach ZH eingegangen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, will Cowa mit dieser Partnerschaft sein Marktsegment in der Schweiz deutlich ausbauen. Meier Tobler, Anbieter von Haustechnikprodukten aus den Bereichen Heizung, Lüftung Klima und Sanitär, wird Wärmespeicher von Cowa für den Einsatz in Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern sowie für die Integration in Wärmepumpen- und Photovoltaiksysteme vertreiben. Vor allem Handwerksbetrieben werde damit der Zugriff erleichtert.

    „Mit Meier Tobler haben wir den schweizweit stärksten Vertriebspartner gewonnen, der gleichzeitig unsere Vision einer kompakten und nachhaltigen Wärmespeicherung teilt“, wird André Waller, CRO der Cowa Thermal Solutions AG, in der Mitteilung zitiert. „Diese Partnerschaft ist ein Meilenstein für uns. Dadurch ermöglichen wir den Zugang zu zukunftsweisender Wärmespeicherung so einfach wie noch nie, direkt dort, wo Installateure ohnehin bestellen.“

    Zum Jahresende 2025 will Cowa einen neuen Latentwärmespeicher auf den Markt bringen. Das Produkt für Brauchwarmwasser soll einen Phase Change Material (PCM)-Schmelzpunkt von 48 Grad Celsius haben und damit eine hohe Energieeffizienz besitzen. Der Schmelzpunkt bei dieser „technologischen Weltneuheit“ würde um 10 Grad tiefer als bei bisherigen Systemen liegen, so Cowa. Dank des niedrigen Schmelzpunktes können nahezu alle gängigen Wärmepumpen für den Speicher verwendet werden.

  • Strategische Partnerschaft stärkt Gebäudetechnik und Energieplanung

    Strategische Partnerschaft stärkt Gebäudetechnik und Energieplanung

    Die AEW Energie AG steigt bei der Herzog Kull Group Holding AG (HKG) ein. Der Energieversorger aus Aarau werde 35 Prozent an der Zuger Gruppe für Gebäudetechnik und Elektrotechnik übernehmen, informiert AEW in einer Mitteilung. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen neue Geschäftsfelder aufbauen. Als Beispiele werden in der Mitteilung unter anderem Generalplanung für Arealkonzepte und standartisierte Gesamtlösungen für den Wohnungsbau genannt.

    Über den Kaufpreis für die Anteile haben die die beiden Unternehmen Stillschweigen vereinbart. AEW und HKG haben bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet. Dabei stieg AEW Ende 2023 mit einem Anteil von 50 Prozent an der HKG-Tochter GA-Werkstatt.ch AG (GAW) ein. Die GAW soll noch in diesem Jahr mit der HKG-Tochter Energy-Group.ch AG zur Energy Group AG zusammengeführt werden.

    „Die Megatrends Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung werden auch künftig das Energiesystem prägen, und jedes Gebäude wird ein aktives Element darin sein“, wird AEW-CEO Marc Ritter in der Mitteilung zitiert. Sein Unternehmen will die eigenen Kompetenzen bei Planung, Engineering und Gebäudemanagement ausbauen, dabei aber weiterhin auf Tätigkeiten in der Ausführung verzichten. Im Zuge des Einstiegs bei HKG ziehen Ritter und AEW-Verwaltungsratspräsident Raffael Schubiger in den Verwaltungsrat der Herzog Kull Group Holding AG ein.

  • Ausbau des Angebots für moderne Gebäudehüllen

    Ausbau des Angebots für moderne Gebäudehüllen

    Die Pestalozzi Gruppe hat die Pestalozzi Alutechnik AG lanciert. Wie Pestalozzi in einem LinkedIn-Beitrag berichtet, wird das Tochterunternehmen als exklusiver Schweizer Vertriebspartner von Aluprof, einem zur Grupa Kęty SA aus dem polnischen Kenty (Kęty) gehörenden und in Europa tätigen Hersteller von Aluminiumsystemen, „eine breite Palette hochwertiger Aluminiumprodukte und innovativer Systemlösungen“ anbieten. Während das Unternehmen für Industrieprofile und Beratungen ab sofort verfügbar ist, sollen Aluminiumsysteme ab dem 9. März 2026 geliefert werden.

    Die Pestalozzi Alutechnik AG ist Ansprechpartner für Fenster und Türen, Fassaden und Brandschutz. Das Unternehmen bietet innovative Produkte sowie intelligente und modulare Systemlösungen für den Wohn- und Objektbau. Nach einer ausführlichen Beratung durch Experten werden Lösungen individuell und auf Kundenbedürfnisse abgestimmt entwickelt. Pestalozzi bietet dabei Unterstützung von der Planung und Systemwahl bis hin zur Auslieferung.

  • Traditionsanwesen in Horgen wechselt den Besitzer

    Traditionsanwesen in Horgen wechselt den Besitzer

    Die UBS tritt das Seminarhotel und Landgut Bocken in Horgen an die Swiss Life-Gruppe ab. Ein entsprechender Vertrag ist bereits unterzeichnet worden, informiert die UBS in einer Mitteilung. Über den Kaufpreis für die Liegenschaft werden dort keine Angaben gemacht.

    Das ehemalige Ausbildungszentrum der Credit Suisse in Horgen war im Zuge der Fusion der beiden Grossbanken an die UBS gegangen. Die UBS betreibt jedoch mit dem UBS Center for Education and Dialogue Wolfsberg in Ermatingen TG ein eigenes Ausbildungszentrum. Dieses hat zudem seit seiner Wiedereröffnung 2020 höhere Kapazitäten für Seminare und Veranstaltungen als das Ausbildungszentrum Bocken in Horgen. Damit besteht bei der UBS kein Bedarf mehr am Seminarhotel Bocken.

    Swiss Life will das „geschichtsträchtige Landgut“ vor allem „für interne Anlässe und Weiterbildungen nutzen“, erläutert Gruppen-CEO Matthias Aellig in der Mitteilung. „Darüber hinaus wollen wir den Bocken auch für externe Gäste weiter öffnen.“ Nach Ansicht von Sergio P. Ermotti, CEO der UBS Group AG, schafft die Übernahme des Seminarhotels Bocken durch die Swiss Life-Gruppe „beste Voraussetzungen für alle involvierten Parteien und für die Region, dass dieses wunderbare Anwesen auch in Zukunft nachhaltig betrieben werden kann“.

  • Architekturbüro erweitert internationale Präsenz

    Architekturbüro erweitert internationale Präsenz

    Montalba Architects, das internationale Architekturbüro mit bestehenden Niederlassungen in Lausanne und in Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien, hat seine Niederlassung im New Yorker Meatpacking District in Manhattan eröffnet. Mit dem Büro stärken die Architekten ihre Präsenz an der amerikanischen Ostküste und ihr Engagement für standortbezogene, durchdachte Architekturmärkte in verschiedenen globalen Märkten, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

    Der Standort erlaube es, Architektur durch verschiedene Perspektiven wahrzunehmen, sei es ländlich oder grossstädtisch, erklärt David Montalba, Gründer der Montalba Architects. So könne das Architekturbüro, aufbauend auf den Grundlagen der Lausanner und kalifornischen Niederlassung, weiterhin kulturellen Austausch und Designdialog zwischen Europa und den Vereinigten Staaten fördern, heisst es weiter. Die Eröffnungsfeier in New York wurde im engeren Kreis mit Freunden, Mitarbeitenden und Design- sowie Architekturakteuren begangen. „Wir freuen uns darüber, einen wachsenden Kreis an Partnern in New York und international aufzubauen, während wir als Unternehmen in die nächsten 20 Jahre starten“, heisst es von David Montalba.

    Das  Architekturbüro Montalba, gegründet 2004, vereint in seinen Projekten kalifornischen Modernismus mit Schweizer Präzision, so das Unternehmen. Die Architekten wurden für Entwürfe von Wohn-, Einzelhandels-, Gastronomie-, Gewerbe- und Kulturräumen in Nordamerika, Europa, Asien, dem Nahen Osten und der Karibik mehrfach prämiert.

  • Ausbau im Bereich Wandlösungen

    Ausbau im Bereich Wandlösungen

    Die Holcim AG erwirbt die Xella International GmbH. Die europaweit tätige Gruppe mit Hauptsitz in Duisburg ist auf Baumaterialien, Dämmstoffe und Dienstleistungen für die Gebäudehülle spezialisiert. Mit der Übernahme will Holcim sein eigenes Portfolio mit dem komplementären Angebot von Xella erweitern, erläutert der Zuger Baustoffkonzern in einer entsprechenden Mitteilung.

    „Diese strategische Übernahme ist ein Meilenstein in unserer Vision, der führende Partner für nachhaltiges Bauen zu sein, und beschleunigt den Ausbau unseres wertschöpfungsstarken Bereichs Building Solutions im Einklang mit unserer Strategie NextGen Growth 2030“, wird Holcim-CEO Miljan Gutovic dort zitiert. „Durch die Ergänzung unseres Angebots im hoch attraktiven Markt für Wandlösungen mit einem Volumen von mehr als 12 Milliarden Euro wird uns Xella Cross-Selling- und Systemverkaufsmöglichkeiten eröffnen.“ Der Transaktionswert wird in der Mitteilung auf 1,85 Milliarden Euro beziffert. Die Übernahme soll im zweiten Halbjahr 2026 abgeschlossen werden.

  • Bundesrat plant neues Gesetz für Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen

    Bundesrat plant neues Gesetz für Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen

    Der digitale Raum wird heute massgeblich von wenigen globalen Plattformen kontrolliert. Unternehmen wie Meta, Alphabet, TikTok oder X betreiben zentrale Kommunikationsinfrastrukturen nach eigenen Regeln. Diese Konzerne beeinflussen nicht nur, welche Inhalte sichtbar sind, sondern auch, wie öffentliche Kommunikation und Meinungsbildung verlaufen. Der Bundesrat sieht darin ein wachsendes Risiko für die demokratische Debatte in der Schweiz und will mit dem neuen Gesetz gegensteuern.

    Schutz der Nutzenden und rechtstaatliche Verfahren
    Kernstück der Regulierung ist ein verbindliches Meldeverfahren für rechtswidrige Inhalte. Plattformen müssen Nutzerinnen und Nutzern ermöglichen, mutmasslich strafbare Inhalte wie Verleumdung, Beschimpfung oder Hassrede unkompliziert zu melden. Gleichzeitig müssen Anbieter ihre Moderationsentscheidungen nachvollziehbar begründen, Betroffene informieren und interne Beschwerdeverfahren bereitstellen. Eine aussergerichtliche Streitbeilegung soll in Konfliktfällen als zusätzliche Schutzmassnahme dienen.

    Transparenz bei Werbung und Algorithmen
    Neben dem Inhaltsmanagement nimmt das Gesetz auch die wirtschaftliche und algorithmische Macht der Plattformen ins Visier. Vorgesehen sind neue Transparenzpflichten zur Kennzeichnung von Werbung, zum Einsatz von Empfehlungssystemen und zur Einrichtung öffentlich zugänglicher Werbearchive. Behörden und Forschungsinstitutionen sollen künftig Zugang zu relevanten Plattformdaten erhalten. Ein Schritt, der nicht nur demokratiepolitisch, sondern auch standortstrategisch von Bedeutung ist.

    Rechtsvertretung in der Schweiz wird Pflicht
    Ein weiterer Punkt stärkt die Rechtsdurchsetzung. Ausländische Anbieter ohne Niederlassung in der Schweiz müssen eine inländische Rechtsvertretung benennen. Damit schafft der Gesetzesentwurf ein effektives Mittel, um auch globale Unternehmen zur Einhaltung nationaler Standards zu verpflichten. Eine Massnahme, die rechtliche Klarheit schafft und die Schweiz als regulatorisch handlungsfähigen Digitalstandort positioniert.

    Zielgerichtete Regulierung statt Überregulierung
    Das Gesetz zielt ausdrücklich nur auf sehr grosse Plattformen ab. Definiert als Dienste mit einer monatlichen Reichweite von mindestens zehn Prozent der ständigen Wohnbevölkerung, also rund 900 000 Nutzenden. Damit bleibt das Gesetz fokussiert und proportional, ohne kleinere Anbieter oder Start-ups zu belasten.

    Vernehmlassung und offene Fragen
    Die Vernehmlassung läuft bis zum 16. Februar 2026. Eingeladen sind Behörden, Verbände, Unternehmen und weitere interessierte Kreise. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Rückmeldungen zu den geplanten Vorschriften für den Jugendschutz sowie zur konkreten Ausgestaltung des Meldeverfahrens.

    Ein Signal für digitalen Standortwettbewerb
    Mit dem neuen Gesetz positioniert sich die Schweiz im internationalen Standortwettbewerb als Land mit klaren und fairen Spielregeln im digitalen Raum. Für Investoren, Plattformbetreiber und digitale Geschäftsmodelle schafft dies neue Rahmenbedingungen. Wer den Schweizer Markt erschliessen will, muss künftig auf Transparenz, Rechenschaft und Nutzerrechte setzen. Ein entscheidender Schritt in Richtung eines verantwortungsvollen digitalen Ökosystems.

  • Junge Talente gestalten Zukunft mit Verantwortung und Kontext

    Junge Talente gestalten Zukunft mit Verantwortung und Kontext

    Die prämierten Projekte setzen auf Transformation statt Tabula Rasa. Bestehende Orte, Materialien und soziale Strukturen werden nicht ersetzt, sondern weitergebaut und neu kontextualisiert. Dieser Ansatz widerspiegelt einen Wandel im Berufsbild. Analyse, Forschung, Feldstudien und die Auseinandersetzung mit lokalen Realitäten sind integraler Bestandteil des Entwurfsprozesses. Architektur wird als präzise Reaktion auf komplexe Rahmenbedingungen verstanden, mit einem klaren Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung und Ressourcenschonung.

    Neue Standortwahl, neue Perspektiven
    Mit der erstmaligen Austragung in der Südschweiz rückten regionale Identitäten und akademische Vielfalt in den Fokus. Gleichzeitig markiert die Auszeichnung eines Projekts der Università della Svizzera italiana einen Meilenstein für die Tessiner Architekturausbildung. Die Jury würdigte 31 Masterarbeiten, bewertet durch ausgewiesene Expertinnen und Experten. Die Entscheidungskriterien spiegelten fachliche Tiefe, räumliche Sensibilität und die Fähigkeit wider, aus komplexen Kontexten gestalterische Klarheit zu entwickeln.

    Projekte, die Räume öffnen und Gemeinschaften stärken
    Ob Hafengebiet in Basel, kontaminierte Industriezonen in Portugal oder Scheunen in alpinen Gemeinden, die ausgezeichneten Projekte greifen reale Herausforderungen auf und bieten nutzungsnahe, sozial verankerte Lösungen. Sie schaffen Begegnungsorte, stärken lokale Produktionskulturen, denken ländliche Räume neu und experimentieren mit temporären Nutzungen als Stadtstrategie. Bilder, Modelle und Zeichnungen dienen nicht nur als Darstellung, sondern als Forschungsmittel, um Entwurfsprozesse transparent und nachvollziehbar zu machen.

    Eine Generation mit Haltung und Weitblick
    Alle Arbeiten verbindet ein gemeinsames Ethos, Reparatur statt Ersatz, Kontext statt Icon, Kooperation statt Solitär. Diese Haltung steht für einen Architekturbegriff, der kollektive Zukunftsfähigkeit in den Mittelpunkt stellt. Die Preisverleihung machte deutlich, dass junge Architektinnen und Architekten bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und aktiv an der räumlichen Transformation unserer gebauten Umwelt mitzuwirken. Das Selbstverständnis des Berufs entwickelt sich damit weiter hin zu Moderation, Vermittlung und sozialem Engagement, ohne ästhetische Ambition einzubüssen.

  • Satelliten schaffen neue Transparenz

    Satelliten schaffen neue Transparenz

    Die CO2M-Satellitenmission stellt einen Wendepunkt in der Erfassung von Treibhausgasen dar. Die ursprünglich geplanten zwei Satelliten wurden nach Empa-Simulationen um ein drittes Exemplar erweitert. Dadurch verkürzt sich die globale Messperiode von fünf auf rund 3,5 Tage. Statt schmaler Messstreifen liefern die Instrumente künftig umfassende Karten mit einer Auflösung von zwei Kilometern. So werden Emissionen einzelner Länder, Städte und industrieller Quellen sichtbar. Die Mission ist im EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus verankert und wird von der ESA entwickelt sowie später durch EUMETSAT betrieben.

    Stickstoffdioxid-Daten decken Ungenauigkeiten auf
    Parallel entsteht im CORSO-Projekt ein globaler Datensatz grosser Emittenten wie Kraftwerke, Zementwerke und Stahlfabriken. Vergleiche von Datenbanken mit TROPOMI-Satellitenmessungen zeigen deutliche Abweichungen. Anlagen, die gar nicht existieren, fehlende Einträge und falsche Annahmen zu Brennstoffen. Besonders bei dualen Kraftwerken wurde nachgewiesen, dass vielerorts primär Gas statt Öl genutzt wird, was geringere Stickoxidwerte nach sich zieht. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage, künftig auch CO2 mit vergleichbarer Präzision zu kartieren.

    Perspektive auf den globalen Klimafortschritt
    Mit den neuen Messinstrumenten erweitert sich die Möglichkeit, menschlich verursachte Emissionen präzise und kontinuierlich zu überwachen. Bereits heute können Luftschadstoffe wie Stickoxide zuverlässig quantifiziert werden. Mit den CO2M-Satelliten wird diese Fähigkeit auf Treibhausgase übertragen. Damit entsteht eine datenbasierte Sicht aus dem All, die detailliert aufzeigt, ob internationale Klimaziele tatsächlich erreicht werden.

  • Ingenieurshöhepunkt und architektonische Vision in Barcelona

    Ingenieurshöhepunkt und architektonische Vision in Barcelona

    Der zentrale Christusturm, Teil eines Ensembles aus 18 Türmen, markiert den jüngsten Schritt eines Bauprozesses, der 1882 begann und nun eine neue Dimension erreicht hat. Bis Mitte 2026 wird der Turm seine endgültige Höhe von 172,5 Metern erreichen, pünktlich zum 100. Todestag von Antoni Gaudí. Die Spitze, gefertigt aus Stahl, Glas und keramischen Elementen, wurde in Segmenten aus Bayern vorgefertigt und mit Spezialkranen installiert. Materialwahl und Fertigung folgen strengen Anforderungen an Windstabilität, UV-Beständigkeit und Temperaturresistenz.

    Bauen in Generationen
    Der Bauverlauf der Sagrada Família lässt sich als Spiegel technologischer Evolution lesen. Vom handwerklich geprägten 19. Jahrhundert über die Wiederaufbauphase nach dem Bürgerkrieg bis hin zur CAD-gestützten Planung und digitalen Fertigung der Gegenwart. Der Tempel ist sowohl Monument als auch Forschungslabor. Seit den 1980er-Jahren revolutionieren parametrische Modelle, 3D-Simulationen und robotergestützte Steinbearbeitung die Ausführung. Die finale Fertigstellung ist für 2033 vorgesehen, vorbehaltlich baulogistischer Herausforderungen.

    Statik ohne Strebewerk
    Gaudís Tragwerkskonzept verzichtet bewusst auf klassische gotische Strebebögen. Tragende geneigte Säulen, deren Linienführung den Kraftverläufen natürlicher Strukturen folgt, sowie hyperbolische und parabolische Geometrien lenken Lasten effizient in den Boden. Ergänzt wird dies durch Echtzeit-Monitoring der Struktur, Analyse der Eigenfrequenzen und adaptive Bauabläufe. Die Kirche demonstriert, wie Biomimikry, Ingenieurmathematik und sensorische Überwachung ein Jahrhundertprojekt stabil halten.

    Finanzierung ohne öffentliche Mittel
    Nach wie vor wird die Sagrada Família durch Spenden und Eintrittsgelder finanziert. Dieses Prinzip verleiht dem Projekt Autonomie, führte jedoch historisch zu zeitlichen Verzögerungen und gesellschaftlichen Diskussionen. Kritische Stimmen begleiten den Bau bis heute. Dennoch gilt die Basilika als globales Symbol für visionäres Bauen jenseits konventioneller Zeit- und Finanzierungsmodelle.

  • Basel-Landschaft vergibt Konzessionen für Wasserkraft

    Basel-Landschaft vergibt Konzessionen für Wasserkraft

    Der Kanton Basel-Landschaft hat sechs Standorte für neue Kleinwasserkraftwerke an der Birs und der Ergolz in den kantonalen Richtplan aufgenommen, informiert die Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion in einer Mitteilung. Die Festlegung erfolgte gemäss einer entsprechenden Vorgabe des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation. Als Kleinwasserkraftwerke gelten in der Schweiz Anlagen mit einer Leistung von bis zu 10 Megawatt, welche die Energie kleinerer Flussläufe zur dezentralen Stromerzeugung nutzen.

    Für die Vergabe der Konzessionen ist das kantonale Amt für Umweltschutz und Energie (AUE) verantwortlich. Die genauen Standorte der geplanten Wasserkraftwerke können der Mitteilung entnommen werden. Interessierte Unternehmen werden aufgefordert, online eine Request for Information einzureichen. Im Anschluss wird das AUE die Vergabeverfahren für die einzelnen Standorte festlegen.

    Der Kanton Basel-Landschaft hat sich das Ziel gesetzt, seinen Energieverbrauch exklusive Mobilität bis 2030 zu 70 Prozent aus erneuerbaren Quellen zu decken. Die geplanten sechs Kleinwasserkraftwerke sollen zur Umsetzung dieses Ziels beitragen.

  • Zukunftsquartier mit Wohnen und Gewerbe in Döttingen

    Zukunftsquartier mit Wohnen und Gewerbe in Döttingen

    Die Ergebnisse des Studienauftrages Arealentwicklung Gewerbestrasse, Döttingen werden am 18. und 19. Oktober in Döttingen ausgestellt. Der siegreiche Beitrag stammt von fsp Architekten aus Spreitenbach, zusammen mit LAND Suisse aus Lugano sowie ASTOC Architects and Planners aus Köln. Bei dem Projekt DOT entsteht auf dem Areal von Birchmeier Hess Immobilien ein neues Quartier. Auf einer Fläche von 75’000 Quadratmetern sollen 550 Wohnungen entstehen, 15’000 Quadratmeter Fläche sind für Gewerbe vorgesehen, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist.

    „Mit der Transformation des Areals wird Industrie zur Nachbarschaft. Aus Hallen wird Heimat, aus Spuren Identität. Das industrielle Erbe wird verwandelt – nachhaltig, zukunftsfähig, durchmischt“, heisst es von Ivo Lenherr von fsp Architekten zum Projekt DOT. Die Jury begründete das einstimmige Votum für das Siegerprojekt unter anderem mit der „raffinierten städtebaulichen Strategie im Umgang mit den Vorgaben der Grund­eigentümerin, dem aktuellen Gebäudebestand sowie dem genehmigten Richtplan“. Das Projekt stelle „einen rück­sichtsvollen Umgang mit der Nachbarschaft sowie den öffentlichen Bedürfnissen dar und lässt für die zukünftigen Nutzerinnen und Bewohner einen stimmigen und reichhaltigen Wohn- und Arbeitsort erwarten.“

  • Neues Wohnensemble praegt Winterthurer Stadtraum

    Neues Wohnensemble praegt Winterthurer Stadtraum

    Die Cham Swiss Properties plant mit dem Bau des Hochhauses Rocket und den drei Tigerli-Wohngebäuden in der Winterthurer Lokstadt ein städtebauliches Ensemble. Rocket & Tigerli, wie die Immobiliengesellschaft das Bauprojekt nennt, bieten laut einer Mitteilung künftig Platz für 300 Mietwohnungen, davon 30 Prozent im preisgünstigen Segment. Somit prägt das Ensemble mit dem 100-Meter Hochhaus nicht nur die Winterthurer Skyline, sondern lindert auch die städtische Wohnungsknappheit.

    Eine Baubewilligung wurde von der Stadt Winterthur bereits im April 2025 erteilt, allerdings mit mehreren Auflagen. So forderte die Stadt den Verzicht auf die geplante Hotelnutzung in der „Rocket“ zugunsten der Errichtung von Mietwohnungen. Infolge der Revision plant die Baugesellschaft nun mit 5000 Quadratmetern Extrawohnraum und widmet das Erdgeschoss, anstelle eines Hotel-Check-Ins, öffentlich zugänglichen Verkaufs- und Gastronomieflächen. Auch das Dachgeschoss wird mit einem Aussichtsraum sowie einer Fläche für Veranstaltungen und Gastronomie umgenutzt.

    , ist trotz Herausforderungen bei der Umnutzung zuversichtlich:

    „Eine öffentliche Zone in einem Wohngebäude bringt Herausforderungen in Bezug auf Privatsphäre und Sicherheit mit sich. Aber wir sind zuversichtlich, eine gute Lösung umsetzen zu können, sodass die gesamte Bevölkerung die Aussicht aus 100 Metern Höhe geniessen kann“, wird Thomas Aebischer in der Mitteilung zitiert, CEO der Cham Swiss Properties.

    Auch das Nachhaltigkeitskonzept des Hochhauses wurde verbessert : anstelle eines Holz-Hybridbaus wird Rocket jetzt mit CO2-äquivalenten Alternativen, die Vorteile in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Planbarkeit und Materialverfügbarkeit bieten, realisiert. Die Zertifizierung nach dem SNBS Gold-Standard bleibt vorgesehen.

    Die Rechtskraft der Baubewilligung wird für 2026 erwartet, ab Mitte 2027 soll gebaut werden. Mit der Fertigstellung wird 2030 gerechnet.

  • Präzisionsarbeit im Wasserkraftwerk Luterbach ausgezeichnet

    Präzisionsarbeit im Wasserkraftwerk Luterbach ausgezeichnet

    Die aus Stahl- und Metallbau sowie Kran- und andere Transporte spezialisierte Senn AG aus Oftringen hat im Rahmen der BSK-Jahreshauptversammlung am 12. Oktober den zweiten Platz für die Kranarbeit des Jahres 2025 unter 120 Tonnen belegt. Insgesamt war die Firma mit anspruchsvollen Projekten in mehreren Rubriken nominiert.

    Grundlage für die Auszeichnung ist laut einer Mitteilung die Revision des Wasserkraftwerks Luterbach SO, die Senn zusammen mit der ADEV durchgeführt hatte. Im Rahmen des Projekts galt es, einen 20-Tonnen Generator mit 3,5 Metern Höhe sowie ein 3,4 Meter grosses Turbinenrad aus dem Wasserkraftwerk auszubauen, zu transportieren, zu revidieren und schliesslich wieder einzubauen. Die Hebung des Generators und des Turbinenrades durch eine Dachöffnung im Kraftwerk erforderten dabei Millimeterarbeit der Kranführer. Anschliessend realisierte ein speziell konstruierter Stahlrahmen sowie eine massgeschneiderte Schwertransportlösung den reibungslosen Abtransport ins Revisionswerk.

    Das Luterbach-Projekt stehe dabei exemplarisch für die firmeneigene Kombination aus Ingenieurskunst, Präzision und Erfahrung im Schwertransport, die eine erfolgreiche Projektabwicklung ermöglicht, erklärt die Senn AG.

    Die Senn AG agiert in den Geschäftsfeldern Stahl- und Metallbau, Blech- und Edelstahlcenter, Notstromanlagen sowie Kran und Transport. Mit mehr als 200 Mitarbeitenden ist sie heute nach Eigenangaben eine der wichtigsten Arbeitgeberinnen im Bezirk Zofingen.

  • Strategische Expansion auf dem europäischen Türenmarkt

    Strategische Expansion auf dem europäischen Türenmarkt

    Die Arbonia AG verstärkt ihre Marktposition in Europa. Das auf Innentüren aus Holz, Glas und Metall spezialisierte Unternehmen aus Arbon hat mit Wirkung zum 15. Oktober den portugiesischen Türenhersteller Cicomol übernommen, informiert Arbonia in einer Mitteilung. Bereits am 9. Oktober hat Arbonia zudem die Übernahme der deutschen Spezialisten für Metall-Sonderzargen von Rüthener Zargenbau GmbH & CoKG abgeschlossen. Beide Unternehmen hatten im vergangenen Jahr zusammen einen Umsatz von rund 20 Millionen Euro erwirtschaftet.

    Arbonia erwartet von der Übernahme der laut Mitteilung in Portugal marktführenden Cicomol SA eine stärkere Präsenz im Fachhandel Portugals sowie Vertriebssynergien in Spanien, Portugal und Frankreich. Die Akquisition von Rüthener Zargenbau wiederum soll eine Lücke im Portfolio von Arbonia schliessen. Das international tägige Unternehmen hat seine Metallzargen bisher weitgehend extern zugekauft. Beide Übernahmen werden sich laut Arbonia zudem als margenstärkend und wertsteigernd erweisen.

    Die Transaktionen schliessen die Übernahme der rund 130 Mitarbeitenden von Cicomol und der knapp 40 Mitarbeitenden von Rüthener Zargenbau ein. Auch das Management der beiden Firmen bleibt unverändert.

  • Hotelschloss gewinnt renommierten Designpreis

    Hotelschloss gewinnt renommierten Designpreis

    Die auf Zutritts- und Schliesssysteme spezialisierte dormakaba hat sich mit ihrem Hotelschloss Quantum Pixel+ den ICONIC AWARD des German Design Councils gesichert. Das digitale Schloss, das sich direkt ins Türblatt integriert, ermöglicht dank seiner Kompatibilität mit NFC,  Bluetooth Low Energy sowie digitalen Wallets jederzeit Zutritt mit mobilen Geräten. Das Quantum Pixel + ist ausserdem mit RFID-Zutrittsmedien (Radio Frequency Identification) wie Zutrittskarten, Schlüsselanhängern und Armbändern aktivierbar.

    Die Vielseitigkeit des Schlosses erhöhe so den Komfort für Hotelgäste, heisst es in einer Mitteilung von dormakaba, und vereinfache gleichzeitig mit der digitalen Vergabe von Zutrittsrechten die Verwaltung des Hotelmanagements. Mit verschieden wählbaren Oberflächen, Türdrücker-Versionen und zwei Rosettendesigns ist die Zutrittslösung ausserdem je nach Geschmack des Hotels konfigurierbar.

    „Bei der Gestaltung sind globale technologische und nutzerzentrierte Aspekte ausschlaggebend. Die Auszeichnung unseres elektronischen Hotelschlosses Quantum Pixel+ mit dem renommierten ICONIC AWARD zeigt einmal mehr – dormakaba bringt innovative Lösungen mit hohem Kundenutzen auf den Markt“, wird Bernhard Heitz in der Mitteilung zitiert, Leiter des Bereichs Strategic Product Designs.

    Der ICONIC AWARD prämiert nach Angaben des German Design Councils herausragende Leistungen in Architektur, Interior Design und Produktinnovation und stärkt den internationalen Austausch in der Bau- und Designbranche. Aus über 560 Einsendungen wurden 2025 in fünf Haupt- und 42 Unterkategorien die Gewinner ausgewählt.

  • Neue Eventarena für Zentralschweiz eingeweiht

    Neue Eventarena für Zentralschweiz eingeweiht

    Die Pilatus Arena bereitet sich auf ihre feierliche Eröffnung vor: Am 25. Oktober werde sich die „modernste Midsize-Arena der Schweiz“ vor ausverkauften Rängen mit einer Eröffnungsshow und einem anschliessenden Heimspiel des Handballklubs HC Kriens-Luzern gegen den HSC Suhr Aarau der Öffentlichkeit vorstellen, informiert die Halter Gruppe AG in einer Mitteilung. Der Immobilienentwicklerin aus Schlieren gehören 70 Prozent der Pilatus Arena AG. Die übrigen 30 Prozent werden von der auf Immobilienbewirtschaftung und Stadiongastronomie spezialisierten Caranto AG aus Luzern gehalten. Beide Unternehmen sind über die Pilatus Arena Sports & Event AG auch für den Betrieb der Anlage zuständig.

    Am 14. Oktober hatten geladene Gäste aus Politik, Sport und Kultur bei einem Pre-Opening erste exklusive Einblicke in die Anlage bekommen. Die Pilatus Arena bietet Platz für 4500 Besuchende und wird als neue Heimstätte des HC Kriens-Luzern, aber auch als „Drehscheibe für Sport, Events und Kultur in der Zentralschweiz und darüber hinaus“ agieren, heisst es in der Mitteilung. Am Pre-Opening bezeichnete der Luzerner Ständerat Damian Müller (FDP) das Projekt als „Versprechen an Sport, Kultur, Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und Emotionen in Luzern und der ganzen Zentralschweiz“.