Kategorie: immoNews

immoNews – Aktuelle Immobiliennews, Branchenmeldungen & Entwicklungen aus der Schweizer Immobilienwirtschaft auf einen Blick.

  • Bundesrat verstärkt Agenda zur Standortattraktivität

    Bundesrat verstärkt Agenda zur Standortattraktivität

    Das internationale Umfeld bleibt volatil. Die USA stellen Handelsbeziehungen infrage und distanzieren sich von der OECD-Mindeststeuerreform, während die EU den Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit und Bürokratieabbau legt. Für die Schweiz bedeutet dies Risiken, aber auch Chancen. Ihre stabilen Rahmenbedingungen, die offene Wirtschaft und eine exzellente Forschungslandschaft verschaffen weiterhin Vorteile im globalen Wettbewerb.

    Verbesserte Standortbedingungen als Schlüssel
    Der Bundesrat intensiviert seine wirtschaftspolitische Agenda und priorisiert Massnahmen, die die Produktionskosten der Unternehmen senken. Zudem sollen alternative Absatzmärkte erschlossen und die Rechts- und Planungssicherheit gestärkt werden. Wichtige Erfolge sind das neue Freihandelsabkommen mit Indien sowie der Abschluss der Verhandlungen mit Mercosur.

    Entlastung der Unternehmen
    Mit dem Unternehmensentlastungsgesetz (UEG) hat die Schweiz ein zentrales Instrument geschaffen, das nun konsequent umgesetzt werden soll. Neue Belastungen sollen vermieden, bestehende Regulierungen überprüft und gezielt vereinfacht werden. Die Evaluation ausgewählter Regulierungsbereiche spielt dabei eine zentrale Rolle.

    Kurzarbeit und Exportförderung im Fokus
    Aktuell prüft der Bundesrat rasch wirksame Massnahmen bei der Kurzarbeitsentschädigung. Diskutiert wird eine Verlängerung der Bezugsdauer von 18 auf 24 Monate innerhalb einer Rahmenfrist. Parallel wird der Bedarf zusätzlicher Schritte in der Exportförderung analysiert, um Schweizer Unternehmen in einem herausfordernden Umfeld abzusichern.

    Obwohl rund 10 Prozent der Schweizer Warenexporte von US-Zusatzzöllen betroffen sind, erwartet der Bundesrat keine Rezession vergleichbar mit der Finanzkrise oder der Pandemie. Ein Konjunkturprogramm gilt daher als nicht notwendig. Die Analyse der Wirtschaftslage wird jedoch laufend fortgesetzt, um bei Bedarf gezielt handeln zu können.

  • KMU kämpfen um Fachkräfte und setzen auf Flexibilität

    KMU kämpfen um Fachkräfte und setzen auf Flexibilität

    Trotz steigender Arbeitslosenzahlen bleibt der Arbeitskräftemangel die dominierende Sorge der KMU. Laut der aktuellen AXA-Arbeitsmarktstudie hatten 44 Prozent der Unternehmen grosse Mühe, offene Stellen zu besetzen, weitere 40 Prozent kämpften zumindest teilweise mit Rekrutierungsproblemen. Besonders gefragt und schwer zu finden sind hochspezialisierte Fachkräfte und Führungspersonen. Gleichzeitig führen zunehmende Personalausfälle zu weiteren Belastungen.

    Konkurrenz durch Staat und Konzerne
    Zwei Drittel der KMU sehen sich im Wettbewerb um Talente von Grossunternehmen unter Druck gesetzt, sowie von staatlichen Institutionen. Während KMU mit Werten wie Teamgeist, Nähe und Wertschätzung punkten, bleiben sie bei Löhnen, Karrieremöglichkeiten und Vorsorge im Nachteil.

    Teamfähigkeit schlägt Fachwissen
    Unzureichende Fachkenntnisse gelten als häufigstes Rekrutierungsproblem. Dennoch zeigt die Studie, dass weiche Faktoren oft entscheidend sind. Fast drei Viertel der Unternehmen bevorzugen Bewerbende mit besserer Teamfähigkeit gegenüber fachlich stärkeren, aber weniger kompatiblen Kandidaten. Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit gehören zu den meistgefragten Eigenschaften.

    Vielfalt als Ziel ohne klare Umsetzung
    Mehr als die Hälfte der KMU gibt an, Vielfalt wichtig zu finden. Konkrete Massnahmen bleiben jedoch die Ausnahme, nur 45 Prozent haben entsprechende Programme eingeführt. Besonders im Bereich der Rekrutierung bleibt Vielfalt oft ein unverbindliches Ziel, ohne strategische Verankerung.

    Arbeitnehmende mit mehr Macht
    Die Studie zeigt eine deutliche Verschiebung der Verhandlungsmacht zugunsten der Arbeitnehmenden. Zwei Drittel der KMU sehen ihre Beschäftigten in einer stärkeren Position. Höhere Lohnforderungen, Ansprüche an flexible Arbeitszeiten und verändertes Verhalten prägen die Situation. Besonders grössere KMU beobachten diese Entwicklung deutlich.

    Flexibilität als Antwort
    Über die Hälfte der befragten Unternehmen reagiert mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und Teilzeitoptionen. Individuelle Lösungen beim Pensum, zusätzliche Benefits und Sozialleistungen ergänzen die Strategien. Lohnerhöhungen spielen zwar eine Rolle, bleiben aber zweitrangig gegenüber der Flexibilisierung.

    Ausblick und Nachfolgeproblematik
    Trotz der Herausforderungen blicken 91 Prozent der KMU optimistisch in die Zukunft. Sorgen bereiten wirtschaftliche Unsicherheiten, veränderte Kundenbedürfnisse und der Nachwuchsmangel. Besonders die Nachfolgeregelung bleibt kritisch. 44 Prozent der Unternehmen stufen die Suche nach geeigneten Lösungen als schwierig ein.

  • Einfaches Bauen braucht Mut und weniger Bürokratie

    Einfaches Bauen braucht Mut und weniger Bürokratie

    Der Begriff „Gebäudetyp E“ steht für schnörkelloses, pragmatisches Bauen mit reduzierten Normen. In Deutschland gesetzlich verankert, in der Schweiz möglich, solange die gesetzlichen Mindestanforderungen wie Brandschutz oder Statik eingehalten werden. Hindernisse entstehen nicht durch Paragraphen, sondern durch überhöhte Komfortansprüche, fehlende Expertise bei Behörden und den Druck von Investoren.

    Umbau statt Neubau als Hebel
    Besonders im Bestand stossen die geltenden Vorschriften an Grenzen. Umbauten werden oft nach den Standards eines Neubaus bewertet, was Kosten und Hürden in die Höhe treibt. Beat Flach, Jurist, Nationalrat und SIA-Rechtskonsulent, fordert mehr Verhältnismässigkeit. Umbauten müssten pragmatischer behandelt werden, auch bei energetischen Vorgaben. So könnten schneller neue, günstigere Wohnungen entstehen und gleichzeitig CO₂ eingespart werden.

    Normen als Chance, nicht als Fessel
    SIA-Normen sind kein starres Korsett, sondern lassen alternative Wege zu. Planende können Ziele auch auf anderen Wegen erreichen oder über Vereinbarungen definieren. Entscheidend sei, dass Architekten, Ingenieure und Behörden diese Spielräume erkennen und nutzen. Die Angst vor Einsprachen und die Abhängigkeit von Richtlinien Dritter führen heute zu unnötiger Bürokratie und steigenden Baukosten.

    Reformen für Baubewilligungen
    Die Verfahren gelten als überkomplex. Flach plädiert für zweistufige Bewilligungsverfahren. Zuerst eine vereinfachte Prüfung der zentralen Fragen mit Einsprache Möglichkeit, danach die Detailabklärung. Das gäbe Investoren Sicherheit, beschleunigt den Bauprozess und senkt Kosten.

    „Einfaches Bauen“ bedeutet nicht weniger Qualität, sondern mehr Mut zu pragmatischen Lösungen. Der Schlüssel liegt im Umbau, in flexibleren Normen und in klaren politischen Leitplanken. Nur wenn Planende, Behörden und Politik an einem Strang ziehen, kann Bauen schneller, günstiger und nachhaltiger werden.

  • Neuer Tower für den Flughafen Zürich genehmigt

    Neuer Tower für den Flughafen Zürich genehmigt

    Der heutige Tower wurde 1985 gemeinsam mit dem Dock A in Betrieb genommen und hat nach fast 40 Jahren das Ende seiner Lebensdauer erreicht. Der neue Tower entsteht nördlich des bestehenden Standorts und soll den Fluglotsinnen und -lotsen einen optimierten Überblick über den Boden- und Luftverkehr verschaffen. Funktionalität, Nachhaltigkeit und Arbeitsplatzqualität werden dabei auf ein neues Niveau gehoben.

    Teil eines Grossprojekts
    Der Neubau des Towers ist eng mit dem Ersatzneubau des Dock A verbunden. Beide Projekte wurden von der Flughafen Zürich AG 2023 eingereicht und in einem gemeinsamen Verfahren geprüft. Während der Tower nun in einem Teilentscheid genehmigt wurde, läuft das Verfahren für das neue Dock A weiter. Bis zu dessen Fertigstellung wird der Tower zunächst als eigenständiges Gebäude betrieben.

    Nachhaltigkeit im Fokus
    Das Projekt wird vom Architekturbüro Bjarke Ingels Group geleitet und setzt auf eine Bauweise mit Holz als Hauptmaterial. Das Dach des neuen Docks wird vollständig mit Photovoltaik ausgestattet und soll bis zu zwei Drittel des Strombedarfs decken. Mit einem Investitionsvolumen von rund 700 Millionen Franken ist der Ersatzneubau Dock A eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der kommenden Jahre.

    Einsprachen und Ausblick
    Gegen das Vorhaben gingen mehrere Einsprachen ein, unter anderem von betroffenen Gemeinden. Laut UVEK führt der Bau selbst jedoch nicht zu zusätzlichem Fluglärm. Im Gegenteil, die Immissionen in der Umgebung könnten sogar sinken. Der Baustart des Towers ist für 2027 vorgesehen, die Inbetriebnahme des neuen Dock A wird nicht vor 2030 erwartet. Ein Drittel aller Passagiere am Flughafen Zürich nutzt das Dock A, seine Erneuerung gilt daher als zentral für den Flughafenbetrieb der Zukunft.

    Mit dem neuen Tower und Dock A setzt der Flughafen Zürich auf eine nachhaltige und funktionale Infrastruktur, die den steigenden Anforderungen an Luftverkehr und Umweltschutz gerecht wird. Das Projekt verbindet Hightech-Flugsicherung mit moderner Baukultur, ein starkes Signal für die Zukunft des Schweizer Luftverkehrs.

  • Molekulare Lichterkette eröffnet Wege für Quantentechnologien

    Molekulare Lichterkette eröffnet Wege für Quantentechnologien

    Porphyrine sind zentrale Bausteine der Natur. Sie bilden die Basis für Hämoglobin im Blut oder Chlorophyll in Pflanzen. In Kombination mit Metallzentren erhalten sie vielseitige chemische und physikalische Eigenschaften. Empa-Forschende nutzten nun dieses Prinzip, um Porphyrine gezielt an ein Graphen-Nanoband mit Zickzack-Rändern anzudocken. Die Bindung erfolgte mit höchster Präzision und bildet eine Art molekulare Kette mit exakt definierten Abständen.

    Magnetismus trifft Quantenlogik
    Das Graphenband bringt einen eigenen Randmagnetismus mit, während die Metallzentren der Porphyrine konventionellen Magnetismus beisteuern. Beide Systeme wurden erfolgreich gekoppelt, ein entscheidender Schritt für quantentechnologische Anwendungen. Das hybride Material könnte als Reihe vernetzter Qubits fungieren, in denen Spins als Informationsträger genutzt werden.

    Elektronik und Optik in einem System
    Die Porphyrine sind nicht nur magnetisch aktiv, sondern auch optisch wirksam. Sie können Licht abstrahlen, dessen Wellenlänge vom magnetischen Zustand beeinflusst wird. Eine Art molekulare Lichterkette, die Informationen durch Farbänderungen überträgt. Umgekehrt lässt sich das System durch Licht anregen, was Leitfähigkeit und Magnetismus des Graphenbands verändert. Damit eröffnet sich ein breites Spektrum an Anwendungen von chemischen Sensoren bis hin zu neuartigen Bauelementen der Elektronik.

    Baukasten für die Zukunft
    Die Synthese dieser Strukturen erfordert aufwendige Verfahren. Unter Ultrahochvakuum und bei hohen Temperaturen werden die präzise designten Ausgangsmoleküle auf einer Goldoberfläche zu den Ketten „gebacken“. Unterstützt von der Werner Siemens-Stiftung arbeitet das Empa-Team nun daran, durch Variationen der Metallzentren und Graphenbreiten noch vielseitigere Systeme zu entwickeln. Ziel ist es, Designer-Materialien zu schaffen, die die Grundlage für zukünftige Quantentechnologien bilden.

    Die Kombination von Porphyrinen und Graphen eröffnet eine neue Klasse molekularer Systeme. Sie verbindet Chemie, Magnetismus und Optik in nanoskaligen Strukturen und legt den Grundstein für die Elektronik und Quantentechnologie von morgen.

  • Neue Silizium-Säuren könnten „ewige Chemikalien“ zerstören

    Neue Silizium-Säuren könnten „ewige Chemikalien“ zerstören

    Die per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen kurz PFAS, gelten als „ewige Chemikalien“, da sie in der Umwelt nicht abgebaut werden. Ihre hochstabile Kohlenstoff-Fluor-Bindung widersteht Licht, Wasser und Mikroorganismen. Die neu entwickelten Super-Lewis-Säuren setzen genau hier an. Sie zeigen eine extreme „Elektronengier“ und greifen die widerstandsfähigen Strukturen der PFAS direkt an.

    Komplexe Herstellung mit grosser Wirkung
    Lange Zeit galten diese Verbindungen nur als theoretisches Konzept. Erst durch innovative Methoden wie die Protolyse gelang es, sie synthetisch herzustellen. Dabei wurden bewährte Prozesse aus der Kohlenstoffchemie auf Silizium übertragen. Die Experimente waren hochsensibel. Sie mussten unter Schutzgasatmosphäre durchgeführt werden, da schon geringste Spuren von Sauerstoff oder Wasser die Reaktionen verhindern würden.

    Quantenmechanik liefert den Schlüssel
    Erstmals wurde die Stärke dieser Moleküle vollständig quantenmechanisch vorausberechnet. Diese Berechnungen bestätigten nicht nur die extreme Reaktivität, sondern ermöglichten auch ein präzises Verständnis der Mechanismen. Spektroskopische Methoden wie NMR validierten die Vorhersagen. Damit ist die Kombination aus Theorie und Experiment ein Meilenstein in der Katalyseforschung.

    Katalysatoren für den Umweltschutz
    Die neuen Super-Lewis-Säuren verhalten sich wie Katalysatoren. Sie verändern sich während der Reaktion, regenerieren sich jedoch wieder und werden nicht dauerhaft verbraucht. Damit reichen kleinste Mengen aus, um hochgiftige PFAS-Verbindungen unschädlich zu machen… Ein entscheidender Vorteil gegenüber bisherigen Ansätzen.

    Mit den Silizium-basierten Super-Lewis-Säuren rückt erstmals eine realistische Lösung für das globale PFAS-Problem in Reichweite. Sie könnten ein Schlüsselinstrument für Recycling, Grüne Chemie und den Schutz von Umwelt und Gesundheit werden.

  • Lock-in-Effekt blockiert den Wohnungsmarkt

    Lock-in-Effekt blockiert den Wohnungsmarkt

    Während Bestandsmieten über Jahre hinweg stabil bleiben oder gar sinken, steigen Angebotsmieten stark an. Eine Studie der Zürcher Kantonalbank zeigt, wer 2008 im Kanton Zürich eine Wohnung bezog, zahlt heute im Schnitt 3,3 Prozent weniger. Neue Mieter müssen dagegen über 33 Prozent mehr bezahlen. Dieser sogenannte „Verweilbonus“ führt dazu, dass ein Umzug für viele finanziell unattraktiv ist.

    Lock-in-Effekt lähmt Wohnraumnutzung
    Das Resultat ist eine verzerrte Nutzung des Wohnraums. Familienwohnungen bleiben auch nach dem Auszug der Kinder bestehen, WG-Zimmer werden nicht neu vergeben. Der Lock-in-Effekt hält ältere Generationen in zu grossen Wohnungen fest, während junge Familien kaum adäquaten Wohnraum finden. Besonders betroffen sind die grossen Städte, wo Regulierungen den Effekt zusätzlich verstärken.

    Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft
    Die Erstarrung des Mietmarktes hat weitreichende Folgen. Jüngere Haushalte finden kaum grössere Wohnungen für Familiengründungen, während die ältere Generation in überdimensionierten Wohnflächen lebt. Gleichzeitig trifft die Problematik einkommensschwache Haushalte besonders hart. Bei einem Umzug würde ein signifikanter Teil dieser Gruppe mehr als 40 Prozent des Einkommens für die Miete aufbringen müssen.

    Lösungsansätze gefordert
    Abhilfe schaffen könnten eine höhere Bautätigkeit, steuerliche Anreize für den Umzug in kleinere Wohnungen und innovative Wohn- und Finanzierungsmodelle. Auf kommunaler Ebene sind flexible Rahmenbedingungen notwendig, um das Angebot auszuweiten. Entscheidend ist zudem, Regulierungen so zu gestalten, dass sie nicht unbeabsichtigt den Lock-in-Effekt verstärken und damit genau den Gruppen schaden, die geschützt werden sollen.

    Der Lock-in-Effekt ist ein junges, aber zunehmend dominantes Phänomen des Mietmarktes. Er führt zu ineffizienter Wohnraumnutzung, sozialen Schieflage und einem Verlust an Dynamik. Nur mit mehr Neubau, kreativen Marktmodellen und gezielten politischen Anreizen lässt sich die Blockade lösen und der Wohnungsmarkt wieder in Bewegung bringen.

  • Barrierefreie Türen durch unsichtbares Dämpfungssystem

    Barrierefreie Türen durch unsichtbares Dämpfungssystem

    Dormakaba hat ein neues Dämpfungssystem für Türen auf den Markt gebracht. Die weltweit agierende Schliesstechnikfirma aus Rümlang hat mit IST Home ein System lanciert, das ein sanftes Öffnen und Schliessen sowie ein barrierefreies Passieren von Türen im Wohnbereich ermöglicht, heisst es in einer Mitteilung. Eine vergleichbare Dämpfung ist bislang von Schubladen und Küchenmöbeln bekannt.

    Die Stärke der Dämpfung lässt sich bei IST Home über ein Ventil einstellen. Zum Öffnen der Tür reicht ein sanfter Druck aus, um einen Anfangswiderstand zu überwinden. Auch das Schliessen der Tür erfolgt sanft ohne ein Schlagen des Türblatts. Bei Rahmen und Vollblatttüren mit einer Stärke von mindestens 40 Millimetern und einer maximalen Masse bis zu 100 Kilogramm kann das System IST Home voll in die Tür integriert werden. Von aussen sind somit keine Bauteile sichtbar. Wie das Unternehmen mitteilt, ist das neue System langlebig und wartungsfrei.

  • Digitale Zwillinge für Energiesysteme gewinnen an Bedeutung

    Digitale Zwillinge für Energiesysteme gewinnen an Bedeutung

    Sympheny hat laut seiner Mitteilung einen Meilenstein auf dem Weg als Partner des kalifornischen Unternehmens ESRI und seiner Schweizer Niederlassung in Zürich erreicht: Die 2020 gegründete und im Technopark Winterthur ansässige Firma Sympheny hat das dreijährige Start-up-Programm von ESRI offiziell abgeschlossen.

    Die während dieser Zeit erhaltene „Unterstützung von unschätzbarem Wert samt aller Ressourcen und Möglichkeiten“ hätten es ermöglicht, die Geodatentechnologie des weltweit tätigen Unternehmens in die eigenen Lösungen für Energiesysteme zu integrieren. „Von der Optimierung der städtischen Energieplanung bis hin zur Verbesserung der räumlichen Entscheidungsfindung hat das ESRI-Ökosystem massgeblich dazu beigetragen, unsere Innovationen voranzutreiben“, so Sympheny.

    Sympheny bietet auf dem digitalen Zwilling basierende Dienstleistungen für Energieplanerinnen und -manager an, die es ihnen ermöglichen sollen, ihre Nachhaltigkeitsziele „mit minimalen Kosten und maximalem Vertrauen zu erreichen“, so das Start-up in einer Selbstdarstellung. „Digitaler Zwilling + Algorithmen = Intelligente Dienstleistungen.“ Dafür stellt Sympheny seine abonnementbasierte SaaS-Plattform zur Verfügung, auf der sie ihren digitalen Zwilling des Energiesystems entwickeln, verwalten und kontinuierlich nutzen können.

    In einer nächsten Phase soll die Partnerschaft zwischen Sympheny und ESRI mit neuen gemeinsamen Projekten vertieft werden. Zudem äussert sich Sympheny „stolz darauf, ESRI als Beobachter in unserem GOES-Projekt zu haben“. GOES ist ein Horizon 2020-Projekt der EU, in dem innovative Geodatenlösungen für die Energieplanung erforscht werden. Es wird von der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf ZH koordiniert und umfasst acht Partner aus fünf Ländern der EU und den USA.

    Ausserdem, so heisst es in der Mitteilung, freue sich Sympheny auch auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Team von Urban ArcGIS, der webbasierten 3D-Lösung von ESRI für Stadtplanungsprojekte. Sympheny wolle dabei besonders das Thema Energie voranbringen.

  • Die Swissbau 2026 setzt starke Impulse

    Die Swissbau 2026 setzt starke Impulse

    Die Trendwelt Innenausbau in Halle 1.2 bleibt auch am Samstag geöffnet. Tobias Hofmeier begrüsst Ausstellerinnen und Fachpublikum als neuer Messeleiter.
    Aussteller der Swissbau 2026 erhalten in diesen Wochen ihren Platzierungsvorschlag. Keine einfache Aufgabe für die Messeverantwortlichen – gibt es doch sehr viel Neues an der nächsten Ausgabe. Das Team der Swissbau hat die beliebte Mehrbranchenmesse mit neuen Ideen gespickt, um grosse und kleine Marken für eine Teilnahme zu begeistern.

    Treffpunkt Handwerk mit «Swissness»
    In Halle 1.0 bietet ein lebendiger Treffpunkt für das Handwerk dem vielfältigen Wirtschaftszweig eine starke Lobby. Highlight der 2500 Quadratmeter grossen Fläche ist der Bau eines doppelstöckigen Holzhauses und einer modernen Stahlhalle von verschiedenen, parallel arbeitenden Gewerken. Zum Austausch und Fachsimpeln bietet die BauBeiz ausreichend Platz. Berufsstolz steht hier hoch im Kurs, genau wie auf den spielerischen Aktionsflächen daneben.

    Neue Kooperationen für mehr Vielfalt
    Nicht nur in Halle 1.1 führt eine neugeborene Kooperation mit dem Schweizerischen Maler- und Gipserunternehmer-Verband SMGV zu verschiedenen Inszenierungen. Live-Demos, Trainings, Veranstaltungen sowie Ausstellung und Auszeichnung des renommierten «Schweizer Preis für Putz und Farbe» mobilisieren die kreative Branche und bieten Herstellern ein attraktives Umfeld zur Produktpräsentation.

    Eine neue Plattform für den Innenausbau
    Die grösste Veränderung betrifft die designorientierte Trendwelt, die von Halle 2.2 in die modernere Halle 1.2 umzieht. Messeleiter Rudolf Pfander erzählt: «Die Trendwelt Bad wird auf den Innenausbau erweitert. Aussteller profitieren von einem hochwertigen Ambiente sowie neuen Synergien der Bereiche Bad, Boden/Wand/Decke, Licht, Büro- und Objekteinrichtung auf einer gemeinsamen Ebene.» Ein zusätzlicher Vorteil: Nur die Trendwelt hat am Samstag für unter der Woche ausgelastete Fachbesucher sowie private Eigentümerinnen und Bauherren geöffnet.

    Swissbau unter neuer Führung
    Seit 25 Jahren leitet Rudolf Pfander die Geschicke der Swissbau und führte sie erfolgreich in die Neuzeit. Um nach der Ausgabe 2026 neue Aufgaben bei MCH Exhibitions & Events zu übernehmen, übergibt er bereits diesen September die Nachfolge an seinen Stellvertreter Tobias Hofmeier. Der 36jährige Lörracher lenkt seit 2020 das Swissbau Projektmanagement sowie die erfolgreiche Entwicklung der Kollaborations-Plattformen Swissbau Focus und Lab.

    Breites Angebot an Präsenzen
    Vom Individualstand über die All-In-Theke bis zur Neuheiten-Demonstration im Swissbau Lab: Wer an der Swissbau 2026 präsent sein möchte, kann aus einer Vielzahl an Teilnahmemöglichkeiten wählen. Tobias Hofmeier und sein Team freuen sich über jede Kontaktaufnahme. Er präzisiert: «Unsere Kunden können sicher sein, dass wir ihre Bedürfnisse an erste Stelle setzen und gemeinsam eine passende Präsenzmöglichkeit finden».

    Unterstrichen wird die anhaltende Relevanz der Swissbau durch namhafte Partnerschaften. Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA, die Schweizer Marke LAUFEN sowie der neue Partner Abacus Business Solutions engagieren sich an der Swissbau 2026 in grossem Umfang und bringen ihre Expertisen ein.

    Swissbau 2026 – die führende Plattform der Bau- und Immobilienwirtschaft in der Schweiz

    Messedauer, Öffnungszeiten
    20.- 23./24. Januar 2026
    Dienstag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr
    Samstag Zusatztag Innenausbau in Halle 1.2, 9 bis 16 Uhr

    Weitere Informationen
    swissbau.ch

  • Red Dot Award für Schweizer Büromöbelserie

    Red Dot Award für Schweizer Büromöbelserie

    Die Lista Office Group AG mit Sitz in Degersheim hat einen Red Dot Award 2025 erhalten. Die modulare Schreibtisch- und Tischserie LO Summit ihrer Marke Lista Office LO wurde mit dem Preis für Produktdesign ausgezeichnet. Wie es in der Jury-Begründung heisst, begeistere LO Summit „durch Wandelbarkeit, Eleganz und intelligentes Design. Auch das durchdachte Zubehör und die formale Vielfältigkeit gefallen.“

    LO Summit eigne sich dank der grossen Auswahl an Materialien, Tischformen und Fussdesigns als Konferenztisch und Teamarbeitsplatz. Dies ermöglicht dem Kunden eine hohe Individualität für stilvolle Besprechungs- und Austauschzonen. Kabelkanäle und integrierte Kabelführungen sorgen dafür, dass unter den Tischen alles organisiert ist. Die Produkte können um Zubehör wie aufsteckbaren Sichtschutz, Elektroboxen, Tischleuchten oder erhöhte Ablageflächen erweitert werden.

    „Mit dem Red Dot Design Award 2025 würdigt die Expertenjury ein Gesamtkonzept aus gestalterischer Qualität und hoher Bedürfnis- und Nutzenorientierung“, wird Claudia Ceotto, Produktmanagerin bei Lista Office LO, in einer Mitteilung zitiert. „LO Summit zeigt eindrücklich, dass die Essenz zukunftsfähigen Büromöbeldesigns in der Modularität, Agilität und Umsetzungsqualität liegt.“

    Der Red Dot Award gilt als einer der renommiertesten internationalen Designwettbewerbe. 2025 gingen den Angaben zufolge Beiträge aus über 60 verschiedenen Ländern ein. Sie wurden durch eine unabhängige Jury von 43 Fachleuten aus 21 Nationen und verschiedenen Tätigkeitsfeldern wie Design, Medien, Bildung und Beratung bewertet.

  • Gleisbau und Modernisierung am Bahnhof Speicher

    Gleisbau und Modernisierung am Bahnhof Speicher

    Das Dietiker Bauunternehmen Walo Bertschinger AG bringt laut einer Mitteilung seine langjährige Erfahrung im Gleisbau in der Gemeinde Speicher ein. Dort laufen Bauarbeiten zum Bahnhofsumbau. Walo übernimmt die Schienen- und Weichenarbeiten zur Optimierung der Gleisanlagen für einen reibungslosen Bahnverkehr. Den Angaben zufolge trägt Walo dazu bei, „dass Bahnstrecken nachhaltig, sicher und zuverlässig bleiben, damit die Mobilität von heute und morgen gesichert ist“.

    Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte September 2025. Vorgesehen sind bis dahin auch die Schaffung komfortabler und barrierefreier Bahnsteige, neue Beläge und Entwässerungssysteme für mehr Sicherheit und Langlebigkeit. Auch die Beleuchtung und Ausstattung sollen modernisiert werden für ein angenehmes Bahnhofserlebnis.

    Die Gemeinde Speicher im Kanton Appenzell Ausserrhoden verfolgt Pläne für mehr Nachhaltigkeit. Dazu gehören der vermehrte Einsatz erneuerbarer Energien, energieeffizientes Bauen und umweltfreundliche Mobilität. Zudem zählt der Bahnhofsumbau zu den Nachhaltigkeitsprojekten in Speicher. Die Gemeinde strebt an, ihn mit LED-Beleuchtung, ökologischen Materialien und einem barrierefreien Zugang auszustatten. Ziel ist ein klimafreundlicher und moderner öffentlicher Nahverkehr.

  • Pilotprojekt intelligente automatisierte Mobilität schreitet voran

    Pilotprojekt intelligente automatisierte Mobilität schreitet voran

    Das Swiss Transit Lab (STL) aus Schaffhausen, die Kantone Zürich und Aargau und die SBB haben die Kartierungsphase des Pilotprojekts intelligente automatisierte Mobilität (iamo) gestartet. Mit der Erstellung einer digitalen Karte der Region, wird laut einer Medienmitteilung der Einsatz selbstfahrender Fahrzeuge im Furttal vorbereitet. Bevor das Angebot im Furttal nutzbar sein wird, sollen nach der Kartierung eine Trainingsphase und eine Testphase durchgeführt werden.

    Im Rahmen des Projekts möchten die Projektpartner automatisierte Fahrzeuge für Reisende zu Verfügung stellen und herausfinden, wie dies künftig den öffentlichen Verkehr weiterentwickeln könnte. Es sind nun erstmals zwei mit der WeRide-Technologie ausgestattete Elektroautos im Furttal unterwegs. Diese werden jedoch vorerst noch von einer Fahrerin oder einem Fahrer gesteuert.

    Während der Kartierungsphase werden nun die Strassen im Pilotgebiet manuell abgefahren. Die Fahrzeugsensoren erfassen dabei die Umgebung und erstellen eine digitale Karte, die mehr Informationen als eine klassische Navigationskarte enthalten wird. Die Karte wird neben Echtzeitaufnahmen künftig die Grundlage für die sichere Navigation der selbstfahrenden Fahrzeuge bieten. Sobald diese Phase abgeschlossen ist und die Ausnahmebewilligung des Bundesamts für Strassen (ASTRA) zum automatisierten Fahren vorliegt, werden die Trainings- und Testphase folgen. Dabei werden die Fahrzeuge die Verkehrsregeln und typische Situationen im Pilotgebiet lernen und anschliessend zunächst unter Aufsicht eines Sicherheitsfahrer automatisiert fahren.

    Der öffentliche Betriebsstart der Fahrzeuge ist für de erste Jahreshälfte 2026 angesetzt. Bis zu vier Personenwagen können dann über eine App kostenpflichtig bestellt werden und Fahrgäste von einem definierten Haltepunkt zu einem anderen Haltepunkt in der Pilotregion bringen. Verschiedene Massnahmen sollen dabei den Datenschutz und die Datensicherheit sicherstellen. Die Flotte soll künftig ausserdem um Kleinbusse erweitert werden.

  • Photovoltaikanlage verbindet Kultur mit Nachhaltigkeit

    Photovoltaikanlage verbindet Kultur mit Nachhaltigkeit

    Das Museum Langmatt produziert künftig mit einer 40/45 Kilowatt-Photovoltaikanlage erneuerbaren Sonnenstrom, genug für den Jahresverbrauch von 15 bis 20 Wohnungen. Die Installation der grauen Indach-Module wurde von den Regionalwerken Baden durchgeführt. Laut Mitteilung der Regionalwerke passten die Module zum Geist des Museums, dessen Erbauer Sidney Brown, Mitgründer des Technologiekonzerns ABB war: „Zeitgenössische Technik verträgt sich bestens mit dem historischen Geist der Langmatt“, wird Markus Stegmann zitiert, Museumsdirektor der Langmatt.

    Die PV-Anlage ist auf dem Dach des neu installierten Glaspavillons im Park installiert, der im Rahmen der Grundsanierung und Erweiterung der Anlage errichtet wurde. „Der Pavillon ist gedacht für Lesungen, Konzerte und für Apéros bei Gruppenbesuchen“, sagt Stegmann.

    Während die PV-Module schon seit einem Monat in Betrieb sind, wird mit der Fertigstellung der Sanierungsarbeiten erst nächstes Jahr gerechnet. Die Jugendstilvilla Langmatt, die das heutige Museum beherbergt, wurde vor rund 125 Jahren im Auftrag des kunstbegeisterten Industriellenehepaars Brown errichtet. Das Museum erhält daher eine bedeutende Sammlung französischer Impressionisten wie Claude Monet oder Pierre-Auguste Renoir.

  • Höhere Erträge und Projektfortschritte treiben Halbjahreszahlen

    Höhere Erträge und Projektfortschritte treiben Halbjahreszahlen

    Die Immobiliengesellschaft HIAG hat im ersten Halbjahr 2025 laut einer Mitteilung ihren Reingewinn um 23,3 Prozent auf 44,6 Millionen Franken gesteigert (Vorjahreszeitraum: 36,2 Millionen Franken). Bereinigt um Neubewertungseffekte liegt der Reingewinn bei 20,5 Millionen Franken, nach 25,5 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2024.

    Auch der EBIT stieg um 20 Prozent auf 54,9 Millionen Franken. Grund sind höhere Liegenschaftserträge, gestiegene Bewertungen, Verkaufserfolge aus nicht strategiekonformen Liegenschaften sowie eine hohe Kostendisziplin. Die Immobiliengesellschaft steigerte ihre Liegenschaftserträge um 5,8 Prozent auf 39,3 Millionen Franken (Vorjahreszeitraum: 37,1 Millionen Franken) durch mehrere Vermietungserfolge freier Flächen und erfolgreiche Projektabschlüsse, wie die Fertigstellung des Fahrwerks in Winterthur. Im Berichtszeitraum ist zudem die Vermarktung des Livingstone-Projekts in Cham ZG gestartet.

    Die Projektfortschritte im ersten Halbjahr führen zu einer Netto-Aufwertung des Entwicklungsportfolios um 17,2 Millionen Franken (2,2 Prozent). Das Bestandsportfolio wurde um 9,4 Millionen Franken (0,8 Prozent) aufgewertet; das Gesamtportfolio erfuhr damit eine Aufwertung von 26,6 Millionen Franken. Erträge aus dem erfolgreichen Verkauf von nicht strategiekonformen Liegenschaften beliefen sich auf 3,5 Millionen Franken, ein Plus im Vergleich zum Vorjahr, in dem keine Liegenschaften verkauft wurden.

    Für 2025 erwartet die HIAG dank weiterer Projektfortschritte, der Beurkundungen der Eigentumswohnungen des Livingstone-Projekts, einer geschärften Unternehmensstrategie, einer starken Bilanz und flexible Finanzierungsstruktur weiterhin positive Entwicklungen.

  • Nachhaltige Ferienkonzepte erhalten Wachstumskapital

    Nachhaltige Ferienkonzepte erhalten Wachstumskapital

    Die Private-Equity-Gesellschaft Limestone Capital aus Zug hat 30 Prozent der Anteile von Nokken, einem Anbieter ökologischer Ferienwohnungen aus dem Vereinigten Königreich, übernommen.

    Mit der Investition will Nokken seine Marktposition in Europa und den USA ausbauen, sowie in den asiatischen und austroasiatischen Markt eintreten. Die Finanzmittel dienen primär dazu, strategische Partnerschaften mit Landeigentümern und Betreibern einzugehen, Schlüsselbestandteile von Nokkens Lieferkette zu übernehmen und Sales – und Marketingkapazitäten auszubauen. „Die Investition ist ein Meilenstein für Nokken und eine Bestätigung für unsere Vision der Zukunft des Gastgewerbes“, wird Nathan Aylott in einer Medienmitteilung zitiert, Mitgründer von Nokken,

    Nokken fokussiert auf naturverbundene Erlebnisse, die durch geringere Kosten, schnelle Umsetzung und höhere Attraktivität für Gäste überzeugen. Das „Retreat“-Modell des Unternehmens mit dem modularen Design seiner Ferienhütten ermöglicht skalierbare Naturerlebnisse und minimiert dabei die Bodenbelastung, verwendet ökologische Materialien und vermeidet hohe Infrastrukturanforderungen herkömmlicher Bauweisen, wie es vom Unternehmen heisst.

    Limestone Capital ist mit über 1 Milliarde Euro AUM (Assets Under Management) in den Bereichen Lifestyle und Gastgewerbe engagiert bei Investitionen in erfahrungsfokussierte Plattformen. Die Teilübernahme von Nokken signalisiert das Engagement der Kapitalgesellschaft für nachhaltige Unternehmen im Gastgewerbe: „Diese Investition ist nicht nur reines Kapital – sondern eine Partnerschaft, die auf geteilten Werten basiert“, heisst es von Grazi Panelli, CEO von Limestone Capital. „Nokken bietet bedeutungsvolle, naturbasierte Erfahrungen ohne Abstriche bei Design oder ökologischer Verantwortung.“

  • Studierende denken über Food Factory in Basel nach

    Studierende denken über Food Factory in Basel nach

    Unter dem Thema Feed the city haben sich Studierende des Instituts Architektur der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) über ein Jahr hinweg mit der Frage nach einer nachhaltigen Versorgung mit Nahrungsmitteln auseinandergesetzt. Dabei wurden Konzepte erarbeitet, auf dem Areal Rosental Mitte in Basel eine Food Factory einzurichten, informiert Immobilien Basel-Stadt in einer Mitteilung. Der kantonale Ansprechpartner für Immobilienmanagement will das ehemalige Firmenareal in einen Stadtteil für Wohnen, Arbeiten, Forschen, Freizeit und Sport transformieren.

    Als Standort einer Food Factory bietet sich nach Ansicht der Studierenden der FHNW das achtgeschossige ehemalige Farbstoff-Packmagazin in Rosental Mitte an. Die „robuste Struktur mit den grossen Spannweiten, hohen Decken und grossen Traglasten“ eigene sich „sehr gut für neue Nutzungsideen“, schreiben sie in der Mitteilung. Der erhaltenswerte Bau 1055 könne zudem „als Treffpunkt im Quartier dienen und gleichzeitig Wissen über die Lebensmittelproduktion vermitteln“.

    Die angedachte Food Factory mitten in Basel soll den gesamten Kreislauf des Essens von der Produktion über Verarbeitung und Konsum bis zur Abfallverwertung sichtbar machen. Dafür haben die Studierenden Konzepte für Produktion und Vertrieb erarbeitet und Schnittstellen zu Gastronomie und Forschung untersucht. Auch die Potenziale neuer Lebensmittel wie beispielsweise Algen sind in die Überlegungen eingeflossen.

  • Lokale Gemeinschaften sollen Solarausbau fördern

    Lokale Gemeinschaften sollen Solarausbau fördern

    Die Stadt Zürich ist an einem möglichst raschen Ausbau der Solarstromproduktion im Stadtgebiet interessiert. Dazu lanciert das stadteigene Elektrizitätswerk (ewz) ein neues Angebot über lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG). Hier können Eigentümerschaften grosser Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) ihren überschüssigen Strom künftig direkt an Haushalte im Quartier verkaufen, informiert die Stadtverwaltung in einer Mitteilung. Bisher gab es nur die Möglichkeit, überschüssigen Strom ins Netz des ewz einzuspeisen.

    Im Angebot ewz.solarquartier übernimmt das ewz die Vernetzung von interessierten Produzierenden und Verbrauchenden von Solarstrom sowie Administration und Abrechnung. Die Eigentümerschaften erhalten einen stabilen Erlös von 12 Rappen pro abgegebener Kilowattstunde. „So lassen sich mit der LEG bis zu 10 Prozent mehr Erlöse erzielen als nur mit der Rücklieferung“, erläutert ewz-Direktor Benedikt Loepfe. Die Haushalte beziehen den Strom zum Preis des Standardprodukts ewz.natur.

    „Die installierte Leistung von PV-Anlagen in der Stadt Zürich hat sich in den letzten rund zehn Jahren mehr als vervierfacht“, informiert Stadtrat Michael Baumer. Die Stadt will diesen Wachstumstrend nach Möglichkeit weiter stärken, erläutert der Vorsteher des Departements der Industriellen Betriebe, in dem das ewz angesiedelt ist. „Ergänzend zu den verschiedenen bereits laufenden Massnahmen trägt ein gutes Angebot für LEG dazu bei, die Realisierung von Solaranlagen in der Stadt noch attraktiver zu machen.“

  • Gebäudeversicherung Bern spannt mit Designform für nachhaltigen Umbau zusammen

    Gebäudeversicherung Bern spannt mit Designform für nachhaltigen Umbau zusammen

    Die Designform GmbH von Björn Ischi hat bei der GVB – Gebäudeversicherung Bern in Ittigen am Umbau des ersten Stocks mitgearbeitet. Gemeinsam mit dem Team der GVB sei dabei „Upcycling by Design in seiner schönsten Form“ realisiert worden, schreibt Ischi in einem Beitrag auf LinkedIn. Konkret wurde beim Umbau ausgebautes Material nicht entsorgt, sondern direkt vor Ort wieder neu eingesetzt.

    So entstanden aus ehemaligen Wandteilen des alten Designs „coole Sitzecken“ für die neue Einrichtung. Weil dort nicht nur Handys und Laptops aufgeladen werden können, sondern die Nutzenden auch selber Energie tanken, habe das Team der GVB diesen Sitzecken den Namen „Powerbanks“ gegeben, erklärt Ischi. Für den Inhaber und Product Designer der Designform GmbH war das Projekt in Ittigen jedoch „mehr als nur Upcycling mit Style“.

    Denn die GVB-Mitarbeitenden wurden beim Umbau über zwei Workshops in Planung und Umsetzung eingebunden. Im ersten Workshop wurden dabei Bedürfnisse ermittelt und Ideen entwickelt. Im zweiten Workshop legten die Mitarbeitenden dann selbst beim Bau der Möbel Hand an. „Schraubenzieher statt Tastatur und plötzlich standen die Teams wortwörtlich hinter der Einrichtung“, meint Ischi. Der Möbelspezialist Girsberger aus Thunstetten BE leistete dem Projekt professionelle Unterstützung.

  • Robotersystem optimiert Aufzugsmontage in Singapur

    Robotersystem optimiert Aufzugsmontage in Singapur

    Schindlers robotergestütztes Montagesystem für Aufzüge, Schindler R.I.S.E, wurde im neuen Shaw Tower in Singapur eingesetzt. Wie das Unternehmen aus Ebikon in einem LinkedIn-Beitrag berichtet, spiele der Roboter eine Schlüsselrolle bei der Installation, indem er manuelle Arbeit reduziert, die Baustellensicherheit verbessert und die Gesamteffizienz des Installationsprozesses steigert. Der selbst kletternde Roboter übernimmt autonom Installationsschritte wie das Bohren und Setzen von Ankerbolzen.

    Mit dem R.I.S.E-System können Installationsschritte schneller fertiggestellt werden als mit herkömmlichen Montagemethoden. Während das System unabhängig arbeitet und keine Bedienung erfordert, ermöglicht eine auf der Plattform montierte Kamera die Fernüberwachung. Zur Qualitätskontrolle und Unterstützung bleibt ausserdem ein Bediener oder Bedienerin von Schindler R.I.S.E während der Montagezeit vor Ort.

    „Schindler R.I.S.E wird mittlerweile auf zahlreichen Baustellen weltweit erfolgreich eingesetzt. Es hat nicht nur Kunden und Kollegen mit seiner beispiellosen Geschwindigkeit und Genauigkeit beeindruckt, sondern auch die Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter drastisch verbessert. Es ist Innovation vom Feinsten“, so Urs Püntener, Leiter Global Fulfillment der Schindler-Gruppe, über die Unternehmensinternetseite.

  • Digitale Partnerschaft für mehr Effizienz im Bauprozess

    Digitale Partnerschaft für mehr Effizienz im Bauprozess

    Die smartconext AG, die webbasierte und vollintegrierte Lösungen zur digitalen Auftragsakquise in der Bauwirtschaft entwickelt, arbeitet künftig mit der LUUCY AG zusammen. Smartconext bietet webbasierte und vollintegrierte Lösungen zur digitalen Auftragsakquise in der Bauwirtschaft an, während LUUCY eine Plattform mit einer digitalen Nachbildung der Schweiz betreibt. LUUCY-Nutzende profitieren von der Zusammenarbeit durch einem integrierten Zugriff auf aktuelle Bauprojektinformationen.

    Ziel der Partnerschaft, die laut einer Mitteilung bauwirtschaftliche Informationen frühzeitiger verfügbar machen, Zusammenhänge klarstellen und Entscheidungen besser fundieren soll, ist es, mehr Effizienz, Transparenz und Geschwindigkeit im Bauprozess zu schaffen. „Unsere Vision ist es, Bauinformationen dort verfügbar zu machen, wo sie echten Mehrwert stiften – frühzeitig, präzise und integriert in bestehende Prozesse“, wird Dominik Mahn, Gründer und CEO von smartconext, in der Mitteilung zitiert. „Mit LUUCY haben wir einen Partner gefunden, der wie wir für Innovation und digitale Exzellenz in der Bauwirtschaft steht.“

    Die Plattform der LUUCY AG, die neben dem Hauptsitz in Schlieren über Vertretungen in Kriens LU und Münchenstein BL verfügt, vereint georeferenzierte Planungsgrundlagen mit Analyse-Tools für Machbarkeitsstudien, Potenzialabschätzungen und Entwicklungsstrategien. Akteuren der Bauwirtschaft wird so eine intuitive 3D-Visualisierung und datenbasierte Standortentwicklung in Echtzeit ermöglicht.

  • Praxisnahes Schulungsprogramm bereitet auf Immobilienkarriere vor

    Praxisnahes Schulungsprogramm bereitet auf Immobilienkarriere vor

    Das Immobilienunternehmen Naef Holding SA hat sein Inhouse-Schulungsprogramm, die Naef Acedémie, lanciert. Wie Naef in einem LinkedIn-Beitrag berichtet, zielt das sechsmonatige Programm darauf ab, die nächste Generation von Immobilienfachleuten auszubilden. Der erste Jahrgang des Programms startet im Herbst. Interessenten können sich ab sofort über Jobup bewerben.

    Die Naef Académie kombiniert unter der Leitung von Experten von Naef praktische Arbeit mit theoretischen Modulen. Zu den Zielen des Programms zählen die Einführung von Studierenden in wichtige Berufe der Immobilienbranche, die Unterstützung von Karrierewechseln und ersten Berufserfahrungen sowie die Gewinnung von Talenten diverser Institute. Im Programm inbegriffen sind unter anderem Einführungen in die Dienstleistungen von Naef wie Verwaltung, Entwicklung von Eigentumswohnungen und Buchhaltung, eine individuelle Betreuung sowie personalisierte Coachings.

    Naef ist bereits in den grössten französischsprachigen Städten der Schweiz etabliert und ist in allen Bereichen der Immobilienbranche aktiv. Mit seinen Tochtergesellschaften bietet Naef zudem diverse Dienstleistungen in den Bereichen Immobilienbewertung, Bau und Architekturprojektmanagement an.

  • Luzern baut öffentliches Netz von Ladestationen auf

    Luzern baut öffentliches Netz von Ladestationen auf

    In Luzern soll bis 2035 ein öffentliches Netz von rund 30 Ladestationen für E-Autos entstehen. Dabei soll laut einer Medienmitteilung der Fokus auf dem Laden im Quartier liegen. Dafür stellt die Stadt Drittanbietern gegen eine Konzessionsgebühr öffentlichen Grund und die Basisinfrastruktur inklusive Netzerschliessung zur Verfügung. Ihre Investition in Höhe von 960’000 Franken will sie durch die Konzessionsgebühren verursachergerecht refinanzieren.

    Bis ins Jahr 2040 sollen alle Fahrzeuge, die in der Stadt Luzern eingelöst sind, elektrisch oder erneuerbar angetrieben sein. Um dieses Ziel der Klima- und Energiestrategie zu erreichen, haben die Stadt Luzern und Energie Wasser Luzern (ewl) im April 2024 das Pilotprojekt Grüne Zonen lanciert. In diesem Rahmen wurden an der Berg- und der Eichmattstrasse die ersten öffentlichen Ladestationen erstellt. Die Erfahrungen des auf fünf Jahre angelegten Projekts bezeichnet die Stadt als „durchweg positiv“.

    Die Massnahmen sind Teil des Gesamtkonzepts für erneuerbare Antriebe in der Mobilität. Es wurde vom Zürcher Beratungs- und Ingenieurunternehmen EBP Schweiz im Auftrag der Stadt Luzern erarbeitet. Zum Umfang des Konzepts zählen auch Förderprogramme für Basis- und Ladeinfrastruktur, die aus dem Energiefonds der Stadt Luzern finanziert werden oder dass ab 2033 nur noch emissionsfreie Taxis Betriebsbewilligungen erhalten werden. Zudem sollen per 2040 Parkkarten für Dauerparkierung auf öffentlichem Grund nur noch für emissionsfreie Fahrzeuge erteilt werden.

  • Upcycling-Projekt verwandelt Restmaterial in Büroeinrichtung

    Upcycling-Projekt verwandelt Restmaterial in Büroeinrichtung

    Restemöbel hat bei der Photovoltaikfirma Planeco mit Hauptsitz in Münchenstein BL in der Alten Papieri Arlesheim ein grosses Innenausbauprojekt abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit dem Basler Baubüro in situ hat restemöbel laut seiner Mitteilung erstmals Restmaterial im grossen Massstab zu hochwertigem Mobiliar verarbeitet.

    Unter anderem hat restemöbel Schliessfächer geplant und hergestellt, die bis auf die Beschläge zu 100 Prozent aus Restmaterial bestehen. Die Firma verwertet Ausschuss, der bei der Produktion in Schreinereien und verschiedenen Nebengewerken im Raum Lörrach anfällt und der für gewöhnlich weggeworfen oder verbrannt wird.

    „Um das zu ändern, haben wir im Sommer 2019 restemöbel erfunden: kleine, feine Möbel, für deren Herstellung fast ausschliesslich Materialreste verwendet werden“, so die Firma in ihrer Selbstdarstellung. „Auf diese Weise versuchen wir, etwas gegen Ressourcen- und Energieverschwendung zu tun und machen zugleich die Welt ein bisschen schöner.“

    Aktuell ist restemöbel noch ein Projekt des Baslers Florian Oeschger und von Markus Schier, der auf der deutschen Rheinseite in Rheinweiler zuhause ist. Es wird sowohl von der Oe Moebel GmbH mit Sitz in Basel als auch von der Möbelwerkstatt Florian Oeschger und Holzwerkstatt Markus Schier im deutschen Rheinfelden getragen. Wie die beiden, die seit 2022 Partner sind, ankündigen, ist in nächster Zeit die Firmierung von restemöbel in Basel geplant.

  • Erster Turmdrehkran mit Eigenstromerzeugung im Einsatz in Baden

    Erster Turmdrehkran mit Eigenstromerzeugung im Einsatz in Baden

    Das Kantonsspital Baden (KSB) arbeitet bei der Sanierung für den anstehenden Rückbau ihres stillgelegten Bettenhauses mit dem Greenpower Kran der Obwaldner Firma rollende Werkstatt Kran AG. Laut Medienmitteilung ist es weltweit der erste Turmdrehkran, der selbst Strom erzeugen kann.

    Je nach Einsatzsituation lasse sich mit dem Kran der Stromverbrauch um bis zu 50 Prozent senken. Zudem sei sein Betrieb mit einem kleineren Netzanschluss möglich, der weniger Installationskosten verursacht und Kraneinsätze auch an Orten mit begrenzter Stromkapazität erlaubt.

    Möglich macht dies die Bauweise mit integriertem Energierückgewinnungssystem und Batteriespeicher. „Beim Senken von Lasten oder beim Abbremsen der Kranfunktionen wird elektrische Energie erzeugt, gespeichert und für spätere Arbeitsschritte wiederverwendet“, heisst es.

    Mit Greenpower setze der Hersteller auf eine nachhaltige Weiterentwicklung des Kraneinsatzes. „Das System ist eine Antwort auf steigende Anforderungen bezüglich Energieeffizienz und Netzverfügbarkeit auf Baustellen“, wird Hansheini Dillier, Geschäftsführer der rollende Werkstatt Kran AG, zitiert.

    Das Gerät kommt der Mitteilung zufolge beim Abtransport von Baumaterialien zum Einsatz. Sie enthalten Asbest, PCB, PAK und Schwermetalle und stammen aus der Bauzeit in den 1970er-Jahren. Damals wurde unter anderem für Arbeiten auf Fliessen und Bodenbelägen mit Materialien gebaut, die aus heutiger Sicht als gesundheits- oder umweltschädlich gelten, wie das KSB informiert. Für Baustellen am Altbestand gelten darum strenge Vorsichtsmassnahmen gemäss der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt und dem Bundesamt für Gesundheit.

    Erst nach fachgerechter Entsorgung der Schadstoffe und Altlasten könne mit dem Rückbau des Gebäudes begonnen werden. Das Rückbaugesuch ist nach Aussage von KSB-CEO Pascal Cotrotzo noch nicht rechtskräftig. Die Altlastensanierungsarbeiten laufen unabhängig davon und sollen im Frühjahr 2026 abgeschlossen sein. Bis dahin hoffe man auf „grünes Licht“ von den zuständigen Behörden.

  • Moderne Beschattungslösung ersetzt altes Sonnensegel in Solothurn

    Moderne Beschattungslösung ersetzt altes Sonnensegel in Solothurn

    Die Bieri Tenta AG aus Grosswangen hat das alte Sonnensegel im Freibad an der Aare in Solothurn mit einem neuen mechanisch gespannten Membrandach ersetzt. Laut Medienmitteilung war das ursprüngliche Sonnensegel altersbedingt nicht länger instandsetzbar. Das von Bieri installierte Sonnensegel wurde mit moderner Technik konstruiert und soll als dauerhafte und sichere Schattenlösung für den Spielplatz dienen.

    Eine einfache Nachspannung der Konstruktion sei laut Bieri aufgrund der ursprünglichen technischen Ausführung nicht mehr möglich gewesen. Beim bestehenden Sonnensegel handelte es sich um ein textiles Tragwerk ohne statische Unterlagen. Im Rahmen eines Vorprojekts entwickelte Bieri unter Berücksichtigung aktueller Normen und mit statischer Neuberechnung eine neue Lösung. Das neue mechanisch gespannte Membrandach sei eine Rekonstruktion der ursprünglichen Form mit modernen Detaillösungen und erfülle jegliche Sicherheitsanforderungen. Die temporäre Winterabstützung sei ausserdem weiterhin Bestandteil des Konzepts und wurde an die neue Struktur angepasst.

    Das Membrandach zeichnet sich durch seine textile Bauweise aus und spendet nun für ausreichend Schatten beim Spielplatz des Freibads. Das Freibad sei insbesondere in heissen Sommertagen ein beliebter Treffpunkt und wird bis heute modernisiert.

  • Büro- und Praxisflächen am Bahnhof Winterthur vollständig vermietet

    Büro- und Praxisflächen am Bahnhof Winterthur vollständig vermietet

    Colliers Switzerland hat Mieter für die Bebauung in der Einkaufsstrasse Wartstrasse 2 in Winterthur gefunden. Wie der Dienstleister für Gewerbeimmobilien per Medienmitteilung informiert, werden die Augenarztpraxis am Bahnhof, ein Architekturbüro und die Sprachschule Ecap die Büroliegenschaft direkt am Bahnhof beziehen.

    In der Augenarztpraxis am Bahnhof bieten Christine Hürzeler und Hans-Georg Geiger vollumfängliche Untersuchungen zu Diagnostik und Vorsorge zur Früherkennung von Augenerkrankungen an.

    Die Sprachschule Ecap gibt es seit 1970. Zunächst standen Kurse in Metall- und Maschinenbauberufen im Vordergrund, um Fachkräfte für Industrieunternehmen zu qualifizieren. Heute liegt der Schwerpunkt auf der Weiterbildung von Migrantinnen und Migranten.

    Die Büroliegenschaft Wartstrasse 2 ist im Rahmen der Neugestaltung der Rudolfstrasse und der neuen Unterführung an der Bahnhofrückseite entstanden. Das städtische Projekt sieht eine Belebung der Quartierstrassen vor und soll den Zentrumscharakter stärken. Die Mietobjekte seien im Rohbau angeboten worden. Sie erstrecken sich auf einer 1860 Quadratmeter grossen Fläche und über fünf Geschosse. Die kleinste Einheit misst 62 Quadratmeter, die grössten bieten 366 Quadratmeter Büro- und Praxisfläche.

  • Milliardeninvestition treibt Ausbau von Energiespeichern voran

    Milliardeninvestition treibt Ausbau von Energiespeichern voran

    Energy Vault kündigt die Gründung der Tochtergesellschaft Asset Vault an. Dies soll über eine Vorzugskapitalinvestition in Höhe von 300 Millionen Dollar eines namentlich nicht genannten Multi-Milliarden-Dollar-Infrastrukturfonds finanziert werden. Laut einer Medienmitteilung erwartet sich der in Lugano und Kalifornien beheimatete Entwickler von Energiespeicheranlagen davon die Freisetzung von mehr als 1 Milliarde Dollar an Investitionen. Damit soll die Bereitstellung von Energiespeicherprojekten mit einer neu installierten Leistung von 1,5 Gigawatt in den USA, in Europa und Australien beschleunigt werden.

    Asset Vault wird sich den Angaben zufolge der Entwicklung, dem Bau, dem Besitz und dem Betrieb von Energiespeicheranlagen in den weltweit attraktivsten Energiemärkten widmen, entweder eigenständig oder in Verbindung mit Erzeugungsanlagen. Entscheidend sei, dass Energy Vault die Stimm- und operative Kontrolle über Asset Vault behalte. Energy Vault erwartet den Abschluss der Transaktion innerhalb der nächsten 30 bis 60 Tage. Danach soll Asset Vault als vollständig konsolidierte Tochtergesellschaft gegründet werden. In dieser sollen alle Energiespeicheranlagen gebündelt werden, die durch langfristige Abnahmeverträge abgesichert sind und die die Monetarisierung der Projekte gewährleisten. Asset Vault soll in den kommenden drei bis vier Jahren ein wiederkehrendes EBITDA von über 100 Millionen Dollar erzielen, dass das bestehende Energiespeichergeschäft von Energy Vault ergänzt.

    Dies erschliesse „das volle Potenzial unserer Own-and-Operate-Strategie für Speicher-IPP mit sofortiger Investitionsflexibilität“, wird Robert Piconi, Vorstandsvorsitzender und CEO von Energy Vault, zitiert. „Durch die Kombination von langfristigen vertraglich vereinbarten Einnahmen mit strategischem Kapital und einer integrierten, selbst durchgeführten Projektabwicklung sind wir gut positioniert, um eine widerstandsfähige, missionskritische Energieinfrastruktur zu skalieren, die den aktuellen Anforderungen aufgrund des Ausbaus erneuerbarer Energien und des massiven Anstieg des Energiebedarfs durch die KI-Infrastruktur von Rechenzentren gerecht wird.“ 

  • Stadt Zürich präsentiert Baukultur

    Stadt Zürich präsentiert Baukultur

    Die Denkmalpflege und Stadtarchäologie Zürich präsentieren im Rahmen der Europäischen Tage des Denkmals 2025 am 11. und 13. September das baukulturelle Erbe der Stadt Zürich. Die Zürcher Denkmalpflege eröffnet am 11. September laut einer Mitteilung der Stadt die Denkmaltage im neuen Schulhaus und Musikzentrum Brunnenhof und feiert mit Katrin Gügler, Direktorin des Amts für Städtebau, und Bauvorsteher Andre Odermatt das 50-jährige Jubiläum des Denkmalschutzjahres 1975. Am Abend folgt die Vernissage der Publikation „erhalten&umnutzen“, die mit einer Podiumsdiskussion und musikalischer Begleitung des Musikkonservatoriums Zürich (MKZ) gestaltet wird.

    Gemeinsam organisieren die Denkmalpflege und die Stadtarchäologie Zürich am 13. September ausserdem zahlreiche Führungen, die die Erzählungen der Zürcher Baudenkmäler zum Thema haben. Umnutzungen, Restaurierungen, Funde und Befunde werden erörtert. Beide Anlässe am 11. und 13. September sind kostenlos. Für die Teilnahme an den Führungen am 13. ist eine vorherige Anmeldung erwünscht

    Die Europäischen Tage des Denkmals, die 2025 das 50-jähriges Jubiläum des Denkmalschutzjahres 1975 feiern, widmen sich dieses Jahr dem Thema Architekturgeschichten.

  • Zürcher Eigenheimpreise bleiben im Aufwärtstrend

    Zürcher Eigenheimpreise bleiben im Aufwärtstrend

    Günstige Finanzierungskosten treiben die Nachfrage nach Wohneigentum im Kanton Zürich weiter an, informiert die Zürcher Kantonalbank in einer Mitteilung. Ihren Erhebungen für das ZHK Immobilienbarometer im 2. Quartal 2025 zufolge lagen die Preise für Eigenheime im Kanton Zürich im Berichtsquartal um 4 Prozent über denen des Vorjahresquartals. Die Preise in den Zürcher Agglomerationsgemeinden und der Stadt Winterthur (Region Regio) zogen gleichzeitig mit 4,3 Prozent noch stärker an. Die Fachleute der ZKB rechnen damit, dass der Trend zu steigenden Preisen aufgrund des anhaltenden Nachfrageüberhangs in den nächsten beiden Jahren anhalten wird.

    Bei den Angebotsmieten haben die Fachleute der Kantonalbank im ersten Halbjahr 2025 „Anzeichen einer Entspannung“ ausgemacht. Nach Wachstumsraten von teils über 10 Prozent in den letzten beiden Jahren beobachten sie aktuell einen Anstieg von unter 4 Prozent. Allerdings reicht die momentane Bautätigkeit auch bei rückläufigem Bevölkerungswachstum nicht aus, um den Nachfrageüberhang abzubauen.

    Mieter im Kanton Zürich könnten jedoch im schweizweiten Vergleich überdurchschnittlich stark von der letzten Senkung des Leitzinses im Juni profitieren. Nach einem Rückgang des von ihm abhängenden Referenzzinssatz auf 1,5 Prozent im März erwarten die Fachleute der ZKB eine weitere Absenkung auf 1,25 Prozent bis Ende Jahr. Damit könnten rund 70 Prozent der Miethaushalte im Kanton Zürich eine Mietzinssenkung verlangen. Schweizweit gilt dies für 46 Prozent der Miethaushalte.