Kategorie: Neubau

  • Pestalozzi Haustechnik eröffnet neues Kunststofflager

    Pestalozzi Haustechnik eröffnet neues Kunststofflager

    Die zur Dietiker Pestalozzi Gruppe gehörende Pestalozzi Haustechnik hat in Dietikon ein neues Kunststofflager mit einer Fläche von 1000 Quadratmetern eröffnet, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dieses neue Lager bietet Produkte für den Bereich Tiefbau/Versorgung an, also beispielsweise Kanal- und Sickerrohre sowie Formstücke.

    Durch das neue Lager kann Pestalozzi nun auch für diese Produkte einen 24-Stunden-Lieferservice anbieten. Dafür wird die eigene Transportflotte eingesetzt. Aber die Kunden können ihre Produkte auch selbst am neuen Lager abholen. Für den Kauf steht ihnen rund um die Uhr der E-Shop von Pestalozzi zur Verfügung.

    Neben der Haustechnik zählen auch die Bereiche Stahltechnik, Gebäudehüllen (GABS) und Logistik (Transstahl) zur Pestalozzi Gruppe. Diese kann nun Produkte für Sanitär, Heizung, Versorgung und Tiefbau aus einer Hand und an einem Ort anbieten.

  • Emmi legt Grundstein für neue Käserei

    Emmi legt Grundstein für neue Käserei

    Emmi errichtet an ihrem Standort in Emmen für 50 Millionen Franken eine moderne Käserei. Sie wird das bestehende und über 40 Jahre alte Käsereigebäude ersetzen. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, gehöre dieser Neubau zu den bedeutendsten Investitionsprojekten in Emmis Geschichte. Am Donnerstag feierte die Milchverarbeiterin mit der Grundsteinlegung den Beginn der neuen Projektphase: der Hochbau wird in Angriff genommen. Neben Vertretern von Emmi und den Projektpartnern waren auch Ständerat Damian Müller und der Luzerner Regierungsrat Fabian Peter anwesend.

    Mit Vorbereitungsarbeiten im Umfeld war im November begonnen worden. Der Spatenstich erfolgte im Januar. Ende des Jahres soll das Gebäude stehen. Die Inbetriebnahme – zuerst parallel zur bestehenden Käserei – ist für Ende 2022 geplant. Die neue Käserei bietet „Raum für eine hochprofessionelle und ressourcenschonende Käseherstellung“, heisst es in der Mitteilung weiter. Zudem schaffe sie entsprechend der langfristigen Wachstumspläne zusätzliche Kapazitäten.

    Zur Emmi Gruppe zählen in der Schweiz 25 Produktionsbetriebe. Zudem unterhält das Unternehmen 14 Tochtergesellschaften im Ausland. In acht davon ist sie auch mit Produktionsstätten vertreten. Aus der Schweiz exportiert Emmi ihre Produkte in rund 60 Länder. „Mit regionaler Milch aus der Zentralschweiz werden wir inskünftig noch mehr qualitativ hochstehenden Käse wie unseren Luzerner Rahmkäse für die ganze Welt herstellen“, so CEO Marc Heim.

    „Die Investitionen von Emmi zeugen von einem grossen Vertrauen in die regionale Wirtschaft und in den Standort Kanton Luzern“, wird Regierungsrat Peter zitiert. „Als wichtige Arbeitgeberin erfüllt sie zudem in vieler Hinsicht eine Vorbildfunktion. Wir sind stolz, Emmi in unserer Region zu haben.“

  • Industriepark Vial in Domat/Ems wird erweitert

    Industriepark Vial in Domat/Ems wird erweitert

    Seit 2017 wird das ehemalige Sägereiareal in Domat/Ems zum Industriepark ausgebaut. Als erstes Unternehmen hatte sich 2017 bereits Hamilton dort angesiedelt. Nun soll die Eckparzelle im Nordosten des Areals an die LJH Immo AG verkauft werden, informiert die Regierung des Kantons Graubünden in einer Mitteilung. Sie hat den Entwurf eines entsprechenden Kaufvertrags der Bürgergemeinde Domat/Ems über eine Fläche von 6477 Quadratmetern bereits genehmigt.

    Die LJH Immo AG bereitet die Parzelle für die Ansiedlung von insgesamt vier Firmen vor. Dafür werde die Immobiliengesellschaft zwischen 12 Millionen und 15 Millionen Franken investieren, heisst es in der Mitteilung. Ihr zufolge handelt es sich bei den namentlich nicht genannten Unternehmen um vier exportorientierte Unternehmen, „welche ertragsstarke innovative High-Tech-Produkte oder Anlagen entwickeln“.

    Durch die Ansiedlungen auf dieser Parzelle sollen der Personalbestand der vier Firmen mittel- bis langfristig von 85 auf 140 erhöht und damit rund 55 Vollzeitstellen geschaffen werden. „Die durch das Projekt generierte direkte und indirekte Wertschöpfung ist für den Kanton Graubünden von grosser volkswirtschaftlicher Bedeutung“, betont die Regierung in der Mitteilung.

  • Nüssli baut zehn Pavillons für die Expo

    Nüssli baut zehn Pavillons für die Expo

    Am 1. Oktober beginnt in Dubai die eigentlich für 2020 geplante Weltausstellung. Nüssli errichtet zehn der insgesamt 200 Länderpavillons für die Expo, wie aus einer Medienmitteilung des Veranstaltungsbauers aus der St.GallenBodenseeArea hervorgeht. Trotz der genauen Einhaltung der Gesundheitsmassnahmen befinden sich alle Arbeiten auf Kurs, so dass die Pavillons von Baden-Württemberg, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Österreich, Belarus, China, Japan, Kasachstan und Monaco rechtzeitig fertig werden.

    Die Pavillons von Frankreich und Japan haben dabei besondere Aufmerksamkeit erzeugt. So hat die Fachzeitschrift „Architectural Digest“ kürzlich die acht Pavillons vorgestellt, die architektonisch die bedeutendsten der Expo sein werden. Dazu gehören mit Frankreich und Japan auch zwei der von Nüssli gebauten Pavillons. Der Veranstaltungsbauer setzt dabei für Frankreich das Motto Pavillon des Lichts um und rückt für Japan die Themen Nachhaltigkeit und Verbindung Japans zum Nahen Osten in den Fokus.

    „Vorausschauende Planung, kulturelles Verständnis und der ständige Austausch im und zwischen den Teams pflegen wir als wichtige Grundsätze“, wird Harald Dosch in der Mitteilung zitiert, COO Special Projects bei Nüssli und verantwortlich für alle zehn Pavillons. Sein Unternehmen profitiert dabei auch von der Erfahrung. Denn Nüssli hat bereits vor 20 Jahren einen Pavillon für die Weltausstellung in Hannover gebaut. Inzwischen sind 35 weitere Expo-Projekte hinzugekommen.

  • Forscher wollen Turm drucken

    Forscher wollen Turm drucken

    Das Bündner Dorf Mulegns am Julierpass soll eine neue Kulturstätte erhalten: Giovanni Netzer, Theaterintendant und Gründer des Origen-​Kulturfestivals, will einen neuen weissen Turm bauen lassen. Dieser soll 23 Meter hoch werden und vier Etagen umfassen. Ganz oben soll unter einer Kuppel eine Bühne für Aufführungen entstehen. Das Aussehen des Turms soll an die Bündner Zuckerbäcker-​Tradition erinnern.

    Beim Bau des Turms will Netzer auf digitale Bautechnologien setzten. Dafür arbeitet er mit Forschern der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) zusammen. Entworfen und geplant wird der Turm von ETH-​Professor Benjamin Dillenburger und Michael Hansmeyer aus der Forschungsgruppe Digitale Bautechnologien zusammen mit der Origen Stiftung von Netzer. Ausserdem sind mit Robert Flatt, Walter Kaufmann und Andreas Wieser drei weitere ETH-​Professoren des Nationalen Forschungsschwerpunkts Digitale Fabrikation beteiligt.

    Die Bauteile des Turms sollen mit einem 3D-Drucker vor Ort hergestellt werden. Bei diesem Prozess können Interessierte zuschauen. Roboter sollen aus diesen Teilen dann den Turm bauen. Laut einer Mitteilung der ETH wird der Turm eine der höchsten Strukturen werden, die jemals 3D-gedruckt und von Robotern gebaut wurden. Die Bauweise mittels 3D-​Druck ermögliche es, komplexe Geometrien herzustellen und Rohmaterialien sparsam einzusetzen.

    Bei der Vorstellung des Projekts am Dienstag war auch Bundespräsident Guy Parmelin präsent. Der Baustart ist für April 2022 vorgesehen. Ausserdem ist auch der Rückbau schon eingeplant. So können die Betonelemente zu einem späteren Zeitpunkt wieder voneinander getrennt werden. Theoretisch könnte der Turm dann einem anderen Ort wieder aufgebaut werden.

  • Bauprojekt Cosmos geht an Immobilienfonds

    Bauprojekt Cosmos geht an Immobilienfonds

    Mobimo veräussere sein baubewilligtes Projekt Cosmos in Dübendorf an einen von der Credit Suisse verwalteten Immobilienfonds, informiert das Luzerner Immobilienunternehmen in einer Mitteilung. Im Jahr 2000 hatte Mobimo das entsprechende Grundstück an der Zürichstrasse erworben. Anstelle des damals vorhandenen Geschäftshauses sollen nun vier neue Gebäude mit insgesamt rund 170 Wohnungen sowie für Büros, Gewerbe oder Verkauf nutzbaren Flächen entstehen.

    Der Beginn der Bauarbeiten ist für diesen Monat vorgesehen. Im Spätsommer 2023 sollen die dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS Gold) und dem Gütesiegel greenproperty entsprechenden Bauten fertiggestellt sein. Dabei werde unter anderem je eine Photovoltaikanlage und eine Erdsonde installiert, erläutert Mobimo.

    „Aus einem Anlageobjekt mit Potenzial haben wir ein überzeugendes Neubauprojekt entwickelt“, wird Mobimo-CEO Daniel Ducrey in der Mitteilung zitiert. „Cosmos ist ein gutes Beispiel für das Zusammenspiel von aktivem Portfoliomanagement und interner Entwicklungskompetenz.“

  • Umwelt Arena realisiert Leuchtturmprojekt in Urdorf

    Umwelt Arena realisiert Leuchtturmprojekt in Urdorf

    Die Überbauung der Umwelt Arena in Männedorf hat vom Bundesamt für Energie den Watt d’or 2021 erhalten. Die beiden Mehrfamilienhäuser in Männedorf können ihren Energiebedarf über Photovoltaikmodule an Fassaden und Dächern und zwei Windräder decken. Ihre Bewohner sind dadurch bis zu einer Obergrenze von Strom- und Heizkosten befreit.

    Nun legt die Umwelt Arena mit einem neuen Leuchtturmprojekt nach. In Urdorf sollen drei weitere energieautarke Wohngebäude realisiert werden, wird in einem Beitrag auf energeia+ erläutert. Der Blog des Bundesamts für Energie wird die Umsetzung des Projekts in einer losen Serie von Beiträgen begleiten. Im ersten Beitrag erläutert Walter Schmid, Investor und Initiant der Umwelt Arena, die geplante Überbauung.

    Wie bereits in Männedorf werden auch die Überbauungen in Urdorf ihre Energie selbst produzieren, erklärt Schmid. „An der Fassade, auf dem Flachdach oder der Einfahrt in die Tiefgarage sind Photovoltaik-Anlagen installiert.“ Im Sommer produzierte überschüssige Energie soll dabei ins Gasnetz eingebracht und im Winter zurückbezogen werden. Um das Gas wieder in Strom und Wärme zu verwandeln, wird in die Keller der Gebäude eine Hybridbox installiert. Bis zu einer Obergrenze sollen die Mieter der Wohngebäude von Strom- und Heizkosten befreit werden.

    In der Broschüre zum Projekt wird die Überbauung in Urdorf als „nationales Zukunftsprojekt“ bezeichnet. Denn das Projekt solle zeigen, „dass es sich lohnt, energieeffizient zu bauen und alle dabei gewinnen“, meint Initiator Schmid. Männedorf habe bereits gezeigt, dass die Idee funktioniere, das grösser angelegte Projekt in Urdorf solle sie „noch günstiger, ökonomischer machen“. Denn nur so könnten Nachahmer gewonnen werden.

  • ImmoScout24 lanciert Plattform für Neubauprojekte

    ImmoScout24 lanciert Plattform für Neubauprojekte

    Eine Plattform mit klarem Fokus auf die spezifischen Vermarktungsbedürfnisse von Neubauprojekten fehlte im Schweizer Immobilienmarkt bislang. ImmoScout24 schliesst diese Lücke: Ab dem 1. Juni 2021 steht Immobilienprofis und Suchenden auf ImmoScout24.ch/Neubau ein dedizierter Bereich für Neubauprojekte zur Verfügung. Damit bietet das Unternehmen seine gesamte Vermarktungsstärke für die Bewerbung von Schweizer Neubauten an.

    Zielgenaue Interessentenansprache

    Die Plattform garantiert Inserenten maximale Sichtbarkeit und zielgenaue Interessentenansprache. Suchende profitieren davon, passende Angebote schneller zu finden. Der Menüpunkt «Neubau» ist für BesucherInnen von immoscout24.ch auf den ersten Blick sichtbar und verweist auf die Plattform für Neubauten. Auch in der regulären Suchergebnisliste fallen Neubauten durch ein Label auf. So können komplette Neubauprojekte oder auch einzelne Wohneinheiten noch schneller gefunden und damit einfacher verkauft und vermietet werden. Dass speziell auf Inserenten Seite das Bedürfnis nach der neuen Plattform besteht, weiss Martin Waeber, COO von Scout24: «ImmoScout24 ist eine starke, vertrauenswürdige Marke. Wenn Kundinnen und Kunden unsere Vermarktungs- und Vermietungsprozesse nutzen, profitieren sie direkt von unserer Reichweite», so Waeber.

    Stärkere Leadperformance durch KI-Push

    Die Seite ImmoScout24.ch/Neubau stärkt die Leadperformance der Objekte mit neuster Technologie und Künstlicher Intelligenz. Vom Start an arbeitet im Hintergrund eine datengetriebene Empfehlungsmaschine des ImmoScout24-Kooperationspartners Homsters. Die Insertion erfolgt über die CRM-Schnittstellen der Kundinnen. Dazu arbeitet die Plattform mit dem Tochterunternehmen CASASOFT zusammen.

    Dass das Projekt von Erfolg gekrönt sein wird, dessen ist sich Waeber sicher: «Wir beschleunigen den Vermarktungsprozess, machen ihn kosteneffizienter und sorgen für Transparenz. Neubauentwickler und -agenturen haben so die Möglichkeit, ein ganzes Projekt, einschliesslich individueller Projektwebseiten, zu veröffentlichen. Damit kann ihre Markenwahrnehmung gezielt ausgebaut werden.»

    Neues Beratungsteam für Neubauprojekte

    Um die Neubau-Plattform voranzutreiben, setzt ImmoScout24 auf ein starkes Sales-Team, das gezielt für das Projekt geschaffen wurde. «Es freut uns sehr, seit dem 1. April 2021 Daniel Bruckhoff als Head of Sales Neubau an Bord zu haben. In dieser Rolle wird Daniel Bruckhoff den Vertrieb für den Bereich Neubau verantworten», so Waeber. Als ausgewiesener Immobilienspezialist hat Bruckhoff langjährige Erfahrung im Online-Marketing und war zuletzt als Business Developer tätig. Er führt ein Sales-Team von zwei Personen. Dank der neuen Plattform konnten bisher vier Arbeitsplätze geschaffen werden, weitere werden folgen.

  • JED gewinnt Designpreis

    JED gewinnt Designpreis

    Die Immobilienentwicklung JED in Schlieren konnte bei einem internationalen Architekturwettbewerb überzeugen. Sie hat den Silver Award bei der A’​ Design Award and Comeptition erhalten. Im Rahmen des weltweiten Wettbewerbs wurden 2094 Gewinner aus 108 Ländern und in 104 Designdisziplinen gekürt.

    JED wurde für seine Innenarchitektur geehrt, wie aus einer Mitteilung des Immobilienentwicklers Swiss Prime Site bei LinkedIn hervorgeht. Hinter dem Design steht neben Swiss Prime Site auch das Zürcher Architekturbüro Evolution Design.

    JED ist auf dem ehemaligen Druckzentrum der „Neuen Zürcher Zeitung“ in Schlieren entstanden. Die Entwicklung bietet Raum für Arbeitsplätze und Veranstaltungen. JED sieht sich selbst als ein „Zentrum für Wissenstransfer, Innovation und Unternehmertum“.

    „Das Projekt zeigt, wie Industrieräumlichkeiten in attraktive Destinationen transformiert werden können, welche die lokalen (Wirtschafts-)Aktivitäten revitalisieren und eine Plattform für Unternehmertum schaffen”, heisst es seitens der Jury der A’​ Design Award and Competition. Das architektonische Konzept hebe die Besonderheiten der einzelnen Hallen hervor und verleihe der ursprünglichen Bausubstanz ein zeitgemässes Profil. Ausserdem seien die Räume so gestaltet, dass sie Wissenstransfer, Kreativität und Innovation ermöglichen, lobt die Jury.

    Das Ziel der A’​ Design Award and Competition ist es, besondere Architekturprojekte aus der ganzen Welt bekannt zu machen. Damit sollen neue Projekte inspiriert werden.

  • „Gupfengarten“ in Niederweningen erhält Baubewilligung

    „Gupfengarten“ in Niederweningen erhält Baubewilligung

    Die Baubewilligung für die Wohnüberbauung Gupfengarten in Niederweningen ist jetzt rechtskräftig. Der Bau auf einem gut erschlossenen Areal südlich des 3000-Einwohner-Dorfes soll laut Medienmitteilung im Spätsommer beginnen. Das Projekt wird vom Zürcher Projektentwicklerin Steiner AG im Auftrag der Evostate Immobilien AG realisiert.

    Das Projekt Gupfengarten umfasst 36 Reiheneinfamilienhäuser sowie drei Mehrfamilienhäuser mit 21 Stockwerkeigentumswohnungen. Es soll bis im 3. Quartal 2023 fertiggestellt sein. Für die Architektur zeichnet Graf Biscioni Architekten AG verantwortlich.

    Othmar Ulrich, Leiter Immobilienentwicklung der Region Ost bei der Steiner AG, verweist in der Medienmitteilung darauf, dass die Vermarktung der Wohnungen schon im letzten Jahr begonnen hat. „Mit der rechtskräftigen Baubewilligung ist nun ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht“, so Ulrich. Die 36 Reiheneinfamilienhäuser mit 4,5 und 5,5 Zimmern verfügen nach diesen Angaben über einen eigenen Privatgarten und sind kinderfreundlich gestaltet. Die 21 Etagenwohnungen im Stockwerkeigentum mit 2,5 bis 4,5 Zimmern haben einen gedeckten Aussenbereich. Die als verkehrsfrei angelegte Siedlung hat eine Tiefgarage mit direktem Zugang zu den Wohneinheiten.

    Das Projekt Gupfengarten setzt auf Nachhaltigkeit mit Wärmeerzeugung mittels Wärmepumpe und Photovoltaikanlage. Die Gebäudehülle wird in Holzbauweise für optimale Wärmedämmwerte erstellt. Die Überbauung Gupfengarten liegt in Gehdistanz zum Bahnhof. Von dort sind es mit dem Zug 35 Minuten ins Zentrum von Zürich.

  • Modernstes Schweizer Sägewerk ist im Bau

    Modernstes Schweizer Sägewerk ist im Bau

    Die Tschopp Holzindustrie AG in Buttisholz investiert 75 Millionen Franken, um ihr mittlerweile 21 Jahre altes und überlastetes Sägewerk zu ersetzen. Auf 20’000 Quadratmetern soll nach Unternehmensangaben das modernste Sägewerk der Schweiz entstehen. Der Betrieb wird in dritter Generation von den Brüdern Ronald und Daniel Tschopp geleitet.

    Mit dieser Investition setze die Tschopp Holzindustrie AG ein wichtiges Zeichen für die inländische Holzbranche, heisst es in einer Medienmitteilung. Damit könnten dem Markt langfristig mehr Holzwerkstoffe aus Schweizer Holz bereitgestellt werden.

    Das neue Werk ist auf 300’000 Kubikmeter Rundholz ausgelegt. Sie sollen vom Rundholzplatz im Einschichtbetrieb und von der Sägelinie samt Sortierwerk und Stapelanlagen in maximal zwei Schichten bewältigt werden. Auch künftig würde die Holzart Fichte/Tanne aus einheimischen Wäldern verarbeitet. Dabei setze Tschopp auch weiterhin auf die „langjährige und professionelle Partnerschaft mit den bewährten Rohholzlieferanten“.

    Die Tschopp Holzindustrie AG ist auf die Herstellung von Schalungsplatten für die Baubranche spezialisiert. Seit 2005 werden aus dem Restholz Pellets für die Energiebranche produziert. In beiden Bereichen sei Tschopp Marktführer in der Schweiz.

    Nach der Inbetriebnahme des neuen Sägewerks sollen Holzbaufirmen auch Produkte angeboten werden, die im Inland bisher gar nicht oder nicht industriell hergestellt werden und deshalb aus dem Ausland importiert werden müssen, etwa Dreischicht-Naturholzplatten.

  • Implenia baut U-Bahn-Station in Stockholm

    Implenia baut U-Bahn-Station in Stockholm

    Die Implenia AG ist von der Region Stockholm beauftragt worden, die blaue U-Bahn-Linie Stockholms zu erweitern. Der Bau- und Immobiliendienstleister soll den neuen U-Bahnhof Sofia mit dazugehörigen Aufzugsschächten, zwei eingleisigen Tunneln für die U-Bahn sowie einem parallelen Servicetunnel bauen, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Auftrag habe einen Wert von rund 110 Mio. Franken.

    Die neue U-Bahn-Station Sofia in der Nähe des Stigbergsparken sei mit ihrer Lage rund 100 Meter unter der Erde eine der tiefsten U-Bahn-Stationen der Welt. Acht Hochgeschwindigkeitsaufzüge sollen Pendler in 30 Sekunden zu den Bahnsteigen und zu den Ausgängen befördern. Die Bauarbeiten sollen im Sommer dieses Jahres beginnen und bis Ende 2025 andauern.

    Für Implenia ist der neue Auftrag eine Fortsetzung des Tunnels London Viadukt, mit dessen Bau die Firma 2019 von der Region Stockholm betraut wurde. Die Arbeiten daran laufen derzeit und bereiten den Weg zu den künftigen Haupttunneln von Sofia. „Es ist eine Ehre, ein weiteres Tunnelprojekt dieser Grössenordnung zu übernehmen – ein komplexes, multidisziplinäres Projekt, das perfekt zu unserer Expertise passt“, wird Per Linden, Präsident der Implenia-Niederlassung Schweden, in der Medienmitteilung zitiert.

    Mit den Vorbereitungsarbeiten am London Viadukt könnten die Tunnelbauexperten sicherstellen, dass Sofia sicher und effizient gebaut werde. Implenia ist vor allem für die Umsetzungsarbeiten und die Planung der Betonarbeiten verantwortlich. Die Gesamtplanung obliegt der Stockholmer Bauherrin.

  • Zirkulit-Beton wird erstmals ausgeliefert

    Zirkulit-Beton wird erstmals ausgeliefert

    In Stadel ist der kreislauffähige Beton zirkulit erstmals ausgeliefert worden. An der Hinterdorfstrasse entstehen damit drei Mehrfamilienhäuser. „Mit der Lieferung der ersten Kubikmeter zirkulit-Beton beginnt das zirkuläre Zeitalter“, schreibt das neu gegründete Unternehmen, das sich genauso nennt wie sein Produkt, in seiner Medienmitteilung.

    Dank des Einsatzes von 1850 Kubikmeter zirkulit-Beton spare die Bauherrin EBI Immobilien 3260 Primärrohstoffe. Zudem reduziere sie den CO2-Fussabdruck des Bauprojekts um 18’500 Kilogramm. Dies werde dadurch erreicht, dass eine „neuartige Technologie“ CO2 im Beton speichere.

    Dieser Baustoff „gibt mir die Möglichkeit, beim grössten Einflussfaktor, dem Beton, eine deutliche Reduktion zu erzielen“, wird Sarah Heinle von EBI Immobilien in der Mitteilung zitiert. „Wir hoffen, dass weitere Bauherrschaften nachziehen, damit wir gemeinsam die ehrgeizigen Umweltziele erreichen.“

    Theoretisch, so zirkulit, könne die Bauwirtschaft jährlich 7,5 Millionen Tonnen Bauabfall beseitigen und gleichzeitig über 42 Millionen Kilogramm CO2 im Beton speichern. Die Technologie sei marktreif und die nationale Expansion gestartet.

  • Genomforscher am Campus Irchel bekommen neues Labor

    Genomforscher am Campus Irchel bekommen neues Labor

    Das Functional Genomics Center Zurich (FGCZ) der Universität Zürich (UZH) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) erhält am Campus Irchel einen Neubau. Spatenstich ist im Mai. Verantwortlich für die Planung und Umsetzung zeichnet als Totalunternehmer Implenia AG Schweiz zusammen mit der SAM Architekten AG Zürich. Sie hatten mit ihrem Projekt ein Auswahlverfahren des kantonalen Hochbauamtes Zürich im März gewonnen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach ist ein neues Laborgebäude von 1300 Quadratmetern geplant. Dieses bietet Platz für 20 verschiedene Raumtypen. Darin sollen Hightech-Geräte untergebracht werden, die unterschiedliche Anforderungen an Raumklima, Temperatur, Strombedarf und Verfügbarkeit stellen.

    Neben den Laboren entsteht auch ein neuartiges Bürokonzept, welches unterschiedliche Möglichkeiten der Gemeinschaft und Privatheit bietet. Diese neue Arbeitsumgebung soll den Genomforschern sowie externen Nutzenden die Arbeit erleichtern, heisst es in der Medienmitteilung. Läuft alles nach Plan, könnten die 80 Mitarbeitenden des Functional Genomics Center Zurich im Sommer 2022 umziehen.

    Das alte Gebäude der Genomforschenden am Campus Irchel wird unterdessen freigemacht für eine Zwischennutzung. Ab 2023 sollen dort drei Mittelschulen des Kantons Zürich einziehen. Nach etwa zehn Jahren sollen die Gebäude renoviert und wieder für universitäre Zwecke übergeben werden.

    Dementsprechend handelt es sich bei dem neuen Laborgebäude um ein Provisorium. Es besteht aus Modulen, die leicht zurückgebaut und wiederverwertet werden können. Denn: Nach 15 Jahren sollen die Wissenschaftler zurück in ihr angestammtes Gebäude ziehen.

  • St.Gallen erhält neues Hotel

    St.Gallen erhält neues Hotel

    Die HRS Real Estate AG beginnt am 26. April mit den Arbeiten im Rahmen der Renovierung der Villa Wiesental und eines Hotel-Neubaus, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die Baubewilligung sei jüngst bei HRS und der Pensionskasse Stadt St.Gallen eingegangen. Da aufgrund der Corona-Lage auf einen symbolischen Spatenstich verzichtet wird, planen die Initianten eine feierliche Grundsteinlegung für den Juni.

    Die Kombination von Villa Wiesental-Renovierung und Hotel-Neubau sei eine „vorzügliche städtebauliche Lösung“, so HRS Real Estate. So werde sowohl dem historischen Bauwerk als auch der urbanen Entwicklung im Quartier Bahnhof Nord Rechnung getragen. Nach der Renovierung möchte die Pensionskasse Stadt St.Gallen repräsentative Büroräumlichkeiten in der Villa Wiesental anbieten.

    Das neue Hotel wird nach der geplanten Bauzeit von zwei Jahren von der Hotel Wiesental St.Gallen AG betrieben. Es wird über rund 100 Zimmer verfügen. Sowohl der Parkbereich des Hotels als auch das öffentlich zugängliche Erdgeschoss sollen zur Belebung und Aufwertung des Quartiers beitragen.

  • Sonova weiht Null-Energie-Gebäude ein

    Sonova weiht Null-Energie-Gebäude ein

    Die Sonova Holding AG habe im Freiburger Murten eines der ersten Null-Energie-Firmengebäude realisiert, schreibt der Hörgerätehersteller aus Stäfa in einer Mitteilung. Das neue Wireless Competence Center wird 180 Mitarbeiter der Tochtergesellschaft Phonak Communications beherbergen und der Entwicklung miniaturisierter Kommunikations- und Gehörschutzsysteme dienen, heisst es dort weiter. Der Neubau ist Teil des Nachhaltigkeitsprogramms von Sonova. Bis Ende Jahr will der Hörgerätehersteller seinen kompletten Geschäftsbetrieb CO2-neutral gestaltet haben.

    „Als eines der ersten Null-Energie-Firmengebäude der Schweiz“ gehöre der Neubau in Murten „gleichzeitig auch zur ersten Generation von CO2-neutralen Gebäuden weltweit“, wird Sonova-CEO Arnd Kaldowski in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge passt sich das Gebäude dem jeweiligen Aussenklima an, so dass die Temperatur im Inneren stets zwischen 21 und 26 Grad liegt. Hohe und perfekt angepasste Fensterflächen garantieren einen maximalen natürlichen Lichteinfall und regulieren über steuerbare Lüftungsflügel die Lufterneuerung. Die Luftfeuchtigkeit wird über mit Sumpfkalk verputzte Wände und Decken geregelt.

    Eine auf dem Dach des Gebäudes installierte Photovoltaikanlage werde jährlich rund 260’000 Kilowattstunden Strom erzeugen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Dies ist mehr als Sonova für den Betrieb seines Competence Centers benötigt. Der überschüssige Strom soll in das Stromnetz eingespeist werden.

  • ETH Zürich hilft beim Bau des Zuger Holzhochhauses

    ETH Zürich hilft beim Bau des Zuger Holzhochhauses

    Auf dem Areal Suurstoffi in Risch Rotkreuz soll ein zehnstöckiges Bürogebäude mit Holzbauteilen entstehen. Mit 80 Meter Höhe wird es eines der höchsten Holzhäuser überhaupt werden, wie die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) in einem Artikel schreibt. Für den Bau ist auch viel Grundlagenforschung nötig. Aufgrund des Brandschutzes ist eine solche Bauweise in der Schweiz überhaupt erst seit 2015 erlaubt.

    Die Grundlagenforschung für den Neubau wird dem Artikel zufolge in der Bauhalle der ETH auf dem Hönggerberg betrieben. Dort wird beispielsweise simuliert, wie sich der Holzbau bei starkem Wind verhalten würde. Computermodelle reichen für solche Simulationen nicht immer aus. Deswegen werden in der Bauhalle der ETH Versuche durchgeführt. „Etwas zu testen, bedeutet bei uns meist, es so lange zu belasten, bis es zerstört ist“, erklärt Dominik Werne, Leiter der Bauhalle, im Artikel. Insbesondere bei Innovationen müssten Computermodelle über Versuche validiert werden, fügt Andrea Frangi, Professor für Holzbau am Institut für Baustatik und Konstruktion der ETH, hinzu.

    Derzeit werden in der Bauhalle etwa Tests zum Tragwerk des Zuger Hochhauses durchgeführt. Dieses wird vom Zürcher Ingenieurbüro WaltGalmarini geplant und vom Generalunternehmer Implenia gebaut. Nach den Tests an der ETH entscheiden die Forscher gemeinsam mit Ingenieuren von WaltGalmarini, welche Systeme Implenia beim Bau verwenden soll.

  • Stadt Baden startet Revision der Nutzungsplanung

    Stadt Baden startet Revision der Nutzungsplanung

    Mit der Startveranstaltung am Samstag, 29. Mai, beginnt die Mitwirkung der Badenerinnen und Badener an der Revision der Nutzungsplanung der Stadt Baden. Diese Revision soll laut Medienmitteilung in mehreren Phasen ablaufen und bis 2025 ein Ergebnis bringen, das dann dem Einwohnerrat und dem Regierungsrat zur Genehmigung vorgelegt wird.

    Nach 25 Jahren, in denen verschiedene Teilrevisionen stattgefunden haben, sei es an der Zeit, eine Gesamtrevision vorzunehmen, heisst es in der Mitteilung. Dabei geht es um die bauliche Entwicklung angesichts des erwarteten Wachstums und die Wirkungen auf Siedlung, Verkehr und Freiraum. Richtschnur für die Gesamtrevision bildet das Raumentwicklungskonzept 2040 der Stadt Baden. Der Richtplan des Kantons Aargau prognostiziert für die Stadt Baden von 2013 bis 2040 ein Bevölkerungswachstum von plus 34 Prozent oder 6330 Personen. Gleichzeitig ist Baden in der Richtplankarte als wirtschaftlicher Entwicklungsschwerpunkt von kantonaler Bedeutung aufgeführt.

    Die Bevölkerung soll bei der Revision der Nutzungsplanung aktiv mit einbezogen werden, heisst es in der Mitteilung. Unter dem Motto „Baden wird“ finden regelmässig Informationsanlässe, Dialogveranstaltungen, Spaziergänge und Workshops statt.  Alle Informationen zur Teilnahme finden sich auf der seit Mittwoch freigeschalteten Internetseite wiewird.baden.ch.

    Die Revision der Nutzungsplanung befindet sich aktuell in der ersten Phase, die in diesem Frühling Ablauf und Grundlagen festlegt. In der zweiten, gut zweijährigen Phase wird der Entwurf der neuen Nutzungsplanung erstellt. In der dritten Phase ab 2023 findet die formelle Mitwirkung und öffentliche Auflage statt, mit der Möglichkeit, Eingaben und Einwendungen zu machen. Abgeschlossen wird die dritte Phase durch die Verabschiedung der Nutzungsplanungsrevision durch den Stadtrat, wird in der Medienmitteilung erläutert. In Phase vier genehmigt der Einwohnerrat und der Regierungsrat die revidierte Nutzungsplanung.

  • Siegerprojekt aus Studienauftrag Weiterentwicklung Aeschbachquartier Aarau

    Siegerprojekt aus Studienauftrag Weiterentwicklung Aeschbachquartier Aarau

    Siegerprojekt aus Studienauftrag Rockwell-Areal bekannt

    Das Rockwell Areal gehört zum Westteil des Torfelds Süd und wurde von Mobimo im Jahr 2001 erworben. Anfang 2022 will die Rockwell Automation GmbH am Standort Aarau ihre Produktion aufgeben. Nur die Bereiche Forschung und Entwicklung verbleiben am langjährigen Sitz. Somit wird ein grosser Teil des Areals frei – und die Weiterentwicklung des Aeschbachquartiers kann angepackt werden.

    Stand heute umfasst das Aeschbachquartier 167 Mietwohnungen, 92 Eigentumswohnungen, die Aeschbachhalle, den Oehlerpark sowie Gewerbeflächen. Die vom renommierten niederländischen Architekten und emeritierten ETH-Professor Kees Christiaanse entworfenen städtebaulichen Leitlinien und die damit verknüpfte Vision des «Urban Village» – eines städtischen Dorfes – mit vielfältigen Nutzungen sollen auch die weiteren Entwicklungsschritte prägen.

    Mobimo hat fünf renommierte Architekturbüros zur Teilnahme an einem Studienauftrag eingeladen. Neben hohen Anforderungen an die Nachhaltigkeit des Projekts – es soll in Holzbauweise ausgeführt werden und den Standard SNBS Gold erfüllen – waren auch die Ergebnisse des Partizipationsverfahrens aus dem Jahr 2020 Teil des Aufgabenpakets.

    Der Vorschlag von Baumberger & Stegmeier Architekten aus Zürich in Zusammenarbeit mit Hoffmann Müller Landschaftsarchitekten und Pirmin Jung Holzbauingenieure überzeugte die Jury besonders und wurde zum Siegerprojekt erkoren. Ihr Projekt sieht eine Aufstockung der historischen Halle 5 sowie einen Neubau in Holzbauweise vor (siehe Visualisierung). Neben der ökologischen Bauweise zeichnet sich das Siegerprojekt durch viele Grünflächen mit grossen Bäumen aus. Das Projekt sieht 110 Mietwohnungen unterschiedlicher Grössen und geeignet für Familien und Senioren vor. Es sollen auch alternative Wohnformen wie Cluster-Wohnungen entstehen.

    Mobimo wird rund CHF 50 Mio. investieren (Betrag ohne Landwert). Mit der Realisierung kann wahrscheinlich Mitte 2023 begonnen werden, womit die Fertigstellung auf Mitte 2025 möglich wäre.

    Zitat Projektleiter Thomas Schaz: «Wir freuen uns, im Aeschbachquartier ein neues Kapitel aufschlagen zu dürfen. Rockwell Automation bleibt auf reduzierter Fläche ein wichtiger und geschätzter Nutzer des Quartiers.»

  • Überbauung «Lindenpark»: Durchmischtes Wohnen im Zentrum

    Überbauung «Lindenpark»: Durchmischtes Wohnen im Zentrum

    Das Gebiet zwischen dem Erliweg und der Birkenhaldenstrasse in Steinhausen gehört zu einer der letzten bebaubaren Parzellen im Dorfzentrum. Der Grundeigentümer Viktor Jans – Wirt des Gasthauses zur Linde – hat das Architekturbüro Mächler und Töngi aus Rotkreuz mit der Überbauung «Lindenpark» beauftragt. Seit 2020 entstehen hier fünf Gebäude, die in Ovalform angeordnet sind. In der Mitte ist ein begrünter Platz geplant.

    Das mit sieben Geschossen höchste und mit 757 Quadratmetern Fläche grösste Gebäude befindet sich im Süden der Parzelle zur Bahnhofstrasse hin. 26 Wohnungen entstehen hier. Die Bauten werden gegen Norden in jeder Dimension reduziert. Haus 2 und 3 weisen noch fünf Geschosse und Haus 4 und 5 vier Geschosse auf. Damit wird bewusst auf die umliegende Umgebung reagiert. Durch die Höhenstaffelung werden die Baukörper optimal in das bestehende Bild eingepasst, und gleichzeitig wird die Tradition von grossmassstäblichen Bauten entlang der Bahnhofstrasse aufgegriffen. Die Fassaden sind mehrfach abgeknickt, sodass die Neubauten weicher und weniger kantig erscheinen. Zudem wird so der Gesamtbebauung eine zum Rande hin dynamisch ausfliessende Bewegung verliehen.

    Geplant sind mehrheitlich Kleinwohnungen. Einige grössere Wohnungen sollen neuen Wohnraum für Familien schaffen. Die Attika-Wohnungen sind im südlichen Bereich der Baukörper angelegt. So unterstützen sie die abfallende Bewegung der Gebäude nach Norden. Das Projekt umfasst 148 Parkplätze. Im Zentrum der Überbauung sind ein begrünter Wohnhof mit einem Spiel- und Aufenthaltsbereich geplant sowie ein offener Bereich mit einem Gartenrestaurant nach Süden. Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern sorgen für eine umweltfreundliche Stromversorgung. Die Fassaden sind einheitlich mit einer geklebten Steinfassade in Klinkeroptik materialisiert. So passen sie sich harmonisch an die gegenüberliegende Bebauung «Dreiklang» an.

    Die bestehende Scheune, die sich im süd-östlichen Bereich des «Lindenparks» befindet, wird zu einem multifunktionalen Kulturraum mit Restaurationsbetrieb umgenutzt. Auf Erdgeschoss-Niveau im Bereich zur Bahnhofstrasse hin sind weitere öffentliche Nutzungen geplant.

    Die geplante Bebauung von oben.
  • Shed Zug: «Jeder Besuch bei uns wird einzigartig»

    Shed Zug: «Jeder Besuch bei uns wird einzigartig»

    Kann man in der heutigen, krisengeschüttelten Zeit den Bau und die Eröffnung eines Gastronomie-Konzeptes wie die Shedhalle überhaupt planen?
    Lina Fluri: Die aktuelle Situation macht die Planung der Eröffnung sicher nicht leicht. Jedoch stellen wir uns auf das ursprünglich geplante Eröffnungsdatum ein und schauen laufend, wie sich die Lage entwickelt. Der Bau wurde nur marginal durch die Pandemie beeinflusst und konnte daher ohne grössere Probleme realisiert werden.

    Was waren rückblickend die wichtigsten Veränderungen aufgrund der Coronapandemie?
    Massgebliche Veränderungen erkennen wir in der schlechten Planbarkeit von gewissen Vorhaben und einer Ungewissheit, was zukünftige Entwicklungen angeht. Zudem hat das Homeoffice die Arbeitswelt grundlegend aufgemischt. Was früher nur physisch möglich war, wird heute mühelos digital gelöst. Diese Entwicklung wird weitreichende Folgen auf unterschiedliche Industrien und Arbeitsgattungen haben.

    Können Sie ein Beispiel nennen?
    Speziell in der Gastronomie hat sich das Konsumverhalten der Menschen verändert. So hat die Bedeutung von Take-Away-Food zugenommen. Das Bedürfnis der Menschen, soziale Kontakte wieder vermehrt zu pflegen, ist gross und wird sich nach einer Lockerung in einem Ansturm auf Restaurants und Bars bemerkbar machen. Da wird wohl der eine oder andere Gast auch überdurchschnittlich viel Geld ausgeben, um den Appetit nach sozialen Erlebnissen zu stillen.

    Alle sind coronamüde. Können Sie dieser langen Zeit ohne Treffen und Events auch etwas Positives abgewinnen?
    Ich glaube, dass die Coronapandemie sehr viel Leid für viele Menschen mit sich gebracht hat. Es gibt jedoch durchaus Branchen und Industrien, die in diesen Krisenzeiten enorm profitiert haben. Auf persönlicher Ebene stelle ich fest, dass sich das Leben etwas verlangsamt hat, wir uns vermehrt wieder auf das Wesentliche fokussieren und Kleinigkeiten mehr schätzen, was im Grundsatz eine sehr schöne Entwicklung ist.

    Die Shedhalle ist eher für kleinere Veranstaltungen gedacht. Ist das in der heutigen Zeit ein Vorteil?
    Das Shed zeichnet sich durch seine enorme Flexibilität aus. So können wir Anlässe von 6 bis 300 Personen durchführen und stets ein attraktives Angebot für den Kunden zusammenstellen. Der Fokus liegt jedoch auf Veranstaltungen zwischen 20 und 100 Personen, was in den kommenden Jahren durchaus ein Vorteil sein kann. Eine grosse Marktlücke schliessen wir mit unseren Private-Dining-Räumen, welche für Meetings und Besprechungen jeglicher Art gebucht werden können. Die gemütlichen Räume lassen keine Wünsche offen und bieten dem Kunden die einzigartige Möglichkeit, Business mit hochstehender Kulinarik zu vereinen.

    Immer wieder wird der besondere industrielle Charme der Shedhalle hervorgehoben. Was verstehen Sie darunter?
    Die Shedhalle wird als eines von zwei Monumenten aus den industriellen Anfängen von Zug bestehen bleiben und ist für die nächsten 50 bis 100 Jahre gewappnet. Wir haben versucht, den industriellen Touch mit viel Charme und Leidenschaft weiterzutragen und haben einen Ort geschaffen, an dem Industrie auf zeitgemässe und moderne Architektur trifft. Der industrielle Charme macht sich bei uns in der Liebe zum Detail und im respektvollen Umgang mit der Geschichte dieses Ortes bemerkbar.

    Lina Fluri, Projektverantwortliche der Shedhalle.
  • Steiner plant neuen Wohnkomplex in Winterthur

    Steiner plant neuen Wohnkomplex in Winterthur

    Die Immobilienentwicklerin Steiner AG plant den Bau eines neuen Wohnkomplexes in Winterthur, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Er soll auf dem Areal KIM beim Bahnhof Winterthur Neuhegi entstehen. Das sogenannte Haus Weiler soll auf einem Grundstück von 3328 Quadratmetern realisiert werden und 80 Eigentumswohnungen umfassen. Zwölf davon werden als Atelier-Wohnungen im Erdgeschoss mit privaten Gartenterrassen erstellt. Weitere zwölf entstehen als Attika-Wohnungen mit privaten Dachterrassen.

    Der Gestaltungsplan für das Areal KIM hat bereits im September 2013 die Rechtskraft erlangt. Das neu entstehende Quartier vereint Wohnen und Arbeiten. Es umfasst Grünflächen, Spielplätze und autofreie Zonen. Lebensmittelgeschäfte, Cafés und Restaurants befinden sich in Gehdistanz. Ausserdem könne der Flughafen Zürich in 25 Minuten mit dem Auto oder mit der Bahn erreicht werden.

    Das Baugesuch ist laut Mitteilung am 25. März bei der Stadt Winterthur eingereicht worden. Die Steiner AG rechnet damit, dass die Bauarbeiten im Sommer 2022 starten können. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2025 geplant.

  • Pläne für Rorschacher Feldmühle-Areal liegen aus

    Pläne für Rorschacher Feldmühle-Areal liegen aus

    Der Zürcher Projektentwickler sowie Total- und Generalunternehmer Steiner plant gemeinsam mit der Steiner Investment Foundation, das grösstenteils brachliegende Gelände des Feldmühle-Areals in Rorschach zu bebauen. Ein Teilzonen- und ein Gestaltungsplan, der gemeinsam mit der Stadt Rorschach erarbeitet wurde, liegt ab Montag und bis zum 21. April im Amt für Bau und Stadtentwicklung öffentlich aus. Auch auf der städtischen Internetseite sind sie einzusehen. Darüber informiert eine gleichlautende Medienmitteilung von Steiner und Stadt.

    Auf der 27’500 Quadratmeter grossen innerstädtischen Fläche nahe des Bahnhofs sind 40 Prozent Wohnbebauung für 760 Menschen vorgesehen, insgesamt 142 Eigentums- und 162 Mietwohnungen. Auf Gewerbeflächen sollen 20 Prozent oder 9000 Quadratmeter entfallen.

    Zudem sind eine Tiefgarage, E-Parkplätze und ein Carsharing-Anbieter eingeplant. Einzelne bauhistorisch wertvolle und identitätsstiftende Bauten bleiben erhalten und werden mit neuen Gebäuden in einen Kontext gestellt. Dabei soll der ursprüngliche Charakter der früheren Industrieanlage spürbar bleiben. Die Fertigstellung des Projekts ist bei reibungslosem Verlauf für 2025 geplant.

  • Visionapartments bietet 500 neue Wohnungen an

    Visionapartments bietet 500 neue Wohnungen an

    Visionapartments wird in diesem und im nächsten Jahr drei neue Gebäude eröffnen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die Eröffnung für das Projekt in Basel ist bereits für Juli 2021 vorgesehen. In zentraler Lage hinter dem Basler SBB-Bahnhof werden dann 125 Studios in fünf verschiedenen Einrichtungsstilen zur Verfügung stehen. Ausserdem werden in dem Gebäude ein Fitnessstudio, ein Restaurant, ein Gemeinschaftsbüro und ein Swimmingpool eingerichtet.

    Im kommenden Jahr werden die Projekte in Glattbrugg und Lugano folgen. Dabei entstehen in Glattbrugg alleine 316 neue Apartments. Diese befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Zürich. Neben den neuen Wohnungen entstehen dort auch ein Restaurant, eine Gemeinschaftsküche sowie ein Fitness- und Wellnessbereich. Ebenfalls im kommenden Jahr wird die Liegenschaft in Lugano eröffnet, am Ufer des Luganersees. Dort entstehen 55 neue Apartments. „Trotz der aktuellen globalen Krise folgen wir unserer Mission, weiter zu expandieren“, wird Anja Graf in der Mitteilung zitiert, CEO und Vorsitzende von Visionapartments. „Wir sind stolz auf unser Wachstum und freuen uns auf die Fertigstellung dieser Immobilienprojekte“, sagt sie über die Projekte in Glattbrugg und Lugano.

    Visionapartments ist 1999 in der Schweiz gegründet worden uns ist auf die Vermietung von möblierten temporären Wohnungen spezialisiert. Das Unternehmen bietet entsprechende Objekte an 850 internationalen Standorten an.

  • Oertli Instrumente baut am Firmensitz

    Oertli Instrumente baut am Firmensitz

    Oertli Instrumente, der Rheintaler Experte für augenchirurgisches Gerät und Verbrauchsmaterial, baut an seinem Firmensitz ein dreistöckiges Gebäude. Laut einer Medienmitteilung setzten am Donnerstag die Inhaber Christoph und Thomas Bosshard gemeinsam mit Gemeindepräsident Bruno Seelos und Björn Lutze von der ausführenden Bänziger Lutze Architektur AG den Spatenstich.

    Auf insgesamt 11’000 Quadratmetern Fläche soll der Neubau die Infrastruktur für die künftige Entwicklung des Unternehmens aus der St.GallenBodenseeArea stärken. „Mit dem Bau der Lean Factory setzen wir den Grundstein für die Weiterentwicklung der Wertschöpfung und des Wachstums am Standort Berneck“, heisst es auf der Internetseite des Unternehmens.

    Der östliche der beiden neuen Baukörper soll den Reinraum sowie die Produktionsflächen für Operationsgeräte und Instrumente erweitern. Der westliche sei für eine „effiziente Inhouse-Logistik“ ausgelegt. Zudem sind eine Tiefgarage, Schulungs- und Pausenräume ebenso vorgesehen wie eine Dachterrasse. Beide Gebäudeteile werden über einen Innenhof und verschiedene Erschliessungszonen miteinander in Verbindung stehen. Im Jahr 2023 soll der Neubau vollständig bezogen sein.

  • RAD bietet neue Gebäudemodule für Krebszentren

    RAD bietet neue Gebäudemodule für Krebszentren

    Das Portfolio von RAD Technology Medical Systems erweitert sich 2021 um drei verschiedene Gebäudekonfigurationen für die Bestrahlungstherapie mit Linearbeschleunigern (linear accelerators, kurz Linacs). Damit sollen Spitäler und Krebszentren laut einer Medienmitteilung in die Lage versetzt werden, in weniger als einem Monat Stationen mit den neuesten Modellen für die Elektronen- und Photonenbestrahlung einzurichten.

    Die modulare Bauweise und das patentierte Granulat-Abschirmungssystem des in Florida und Lugano ansässigen Unternehmens ermöglichten die Montage des Bunkers innerhalb nur weniger Tage. Die Module erlaubten ein Vielzahl von Gebäudekonfigurationen, von einem temporären Zusatzbunker für die Strahlentherapie bis zu einer kompletten und permanenten Einrichtung für Strahlentherapie.

    „Wir freuen uns, unser Portfolio mit dieser neuen Strahlentherapiestation zu erweitern, in der die neueste Generation von Linacs, die auf dem Markt ist, perfekt installiert werden kann“, so Kenneth Wright, Vice President of Sales and Business Development. „Im Jahr 2021 werden wir diese neue Art von Bunker und Krebszentrum in Europa und den USA erstmals einsetzen.“

  • Innovative Brennerei nimmt Betrieb auf

    Innovative Brennerei nimmt Betrieb auf

    Bei dem Neubau in Amlikon-Bissegg handelt es sich unter anderem um die „modernste Brennerei der Schweiz“, wie es in einer Medienmitteilung der Macardo Swiss Distillery GmbH heisst. Das Fasslager sei sogar das innovativste in Europa, informiert das Unternehmen aus der St.GallenBodenseeArea weiter. Für die Eröffnung waren zweitägige Feierlichkeiten mit entsprechendem Programm geplant, was aber durch die Corona-Krise verhindert wurde. „Trotzdem werden wir am 28. November 2020 eröffnen und den Betrieb der Destillerie, des Premium B&Bs, der Eventlocation und der Honesty Bar mit Cigar Lounge aufnehmen. Darauf haben unzählige Menschen in den letzten Monaten intensiv hingearbeitet“, wird Martina Bössow in der Mitteilung zitiert, Inhaberin der Macardo Swiss Distillery GmbH.

    Bei der Eröffnung wird der ebenfalls in den Neubau integrierte Shop für die Besucher zur Verfügung stehen. Dort werden Edelbrände, Macardo-Desinfektionsmittel und eine „Weltneuheit für alle Whisky-Fans“ angeboten, wie es von Bössow heisst. Und ab dem 30. November werden für Kleingruppen von sechs Personen kostenlose Führungen angeboten, für die eine Anmeldung notwendig ist.

    Der Neubau ist um eine mehr als 100 Jahre alte Käserei errichtet worden. Bei der Brennerei steht Handwerkskunst im Fokus, die durch ein nachhaltiges Verfahren unterstrichen wird. Im Fasslager wird ebenso moderne Technologie verwendet, durch welche ein optimales Raumklima für die 400 Fässer gewährleistet werden kann. Neben Bar und Lounge, Shop und dem Veranstaltungsraum stehen für Besucher zudem zehn Zimmer und zwei Apartments mit einem Bed-and-Breakfast-Angebot (B&B) zur Verfügung.

  • Thommen Medical legt Grundstein für Neubau

    Thommen Medical legt Grundstein für Neubau

    Thommen Medical-CEO Livio Marzo hat am Freitag den Grundstein für das neue Produktions- und Kundencenter seiner Firma gelegt. „Mit dem Neubau in Grenchen verfolgen wir zwei grundlegende Ziele“, erklärt er in einer Medienmitteilung des Herstellers von Dentalimplantaten. Im modern konzipierten Ausbildungszentrum werde den Kunden der direkte Kontakt mit Experten ermöglicht. Zudem führe die Erweiterung des Produktionszentrums „zu einer weiteren Steigerung der Effizienz unserer Herstellung“.

    Das neue Gebäude mit seinen 2700 Quadratmetern Bruttogeschossfläche ermögliche die Automatisierung in der Produktion und die Optimierung der Prozesse, heisst es in der Mitteilung. Zudem würden dort auch ausgegliederte Geschäftsfelder integriert und Raum für die Ausbildung von Kunden, Partnern und Mitarbeitende geschaffen. Längerfristig sollen dort 20 neue Arbeitsplätze entstehen.

    Der Neubau soll zum 20-jährigen Jubiläum von Thommen Medical im vierten Quartal 2021 eröffnet werden. Realisiert werde er von einer Immobiliengesellschaft, die ihn an das Unternehmen vermietet.

    Die Thommen Medical AG produziert im eigenen Werk am Standort Grenchen. Sie hat Tochtergesellschaften in der Schweiz, in Deutschland und Nordamerika. In Europa, Asien und dem Mittleren Osten ist das Unternehmen durch Distributoren vertreten.

  • Areal zwischen St.Gallen und Gossau erhält grünes Licht

    Areal zwischen St.Gallen und Gossau erhält grünes Licht

    Das Gebiet zwischen St.Gallen und Gossau ist schon heute Heimat zahlreicher Unternehmen. Dank der Autobahn, der S-Bahn und den Busverbindungen ist es auch heute schon gut erschlossen. Nun wollen beide Städte das 1,7 Millionen Quadratmeter grosse Areal zwischen St.Gallen und Gossau erschliessen. Es soll verkehrstechnisch aufgewertet werden, neue Firmen anziehen und bestehenden Firmen Raum zur Weiterentwicklung geben.

    Das St.Galler Stadtparlament hat am 27. Oktober grünes Licht für die Entwicklungsplanung gegeben, das Gossauer Stadtparlament folgte am 3. November, wie der Verein Areal St.Gallen West – Gossau Ost in einer Mitteilung schreibt.

    Die Entscheidung ist in beiden Stadtparlamenten einstimmig gefallen. So hob der grüne St.Galler Stadtparlamentarier Andreas Hobi in der Debatte am 27. Oktober laut einem Artikel des „Tagblatts“ hervor, dass das Gebiet eine hohe Wertschöpfung habe und der öffentliche Verkehr eine eigene Trasse erhalten solle. Ivo Liechti betonte im Namen der CVP/EVP-Fraktion, dass das Areal das grösste zusammenhängende Arbeitszonengebiet im Kanton darstelle.

    Die Kosten der Entwicklungsplanung werden auf 1,734 Millionen Franken budgetiert. Davon tragen die beiden Städte je 611‘200 Franken. Von den restlichen 30 Prozent übernimmt der Kanton 20 Prozent, die angrenzende Gemeinde Gaiserwald SG und die Wirtschaft je 5 Prozent. Das ebenfalls angrenzende Herisau AR beteiligt sich nicht an den Kosten der Entwicklung.

  • Ein Zukunftsprojekt der Superlative

    Ein Zukunftsprojekt der Superlative

    Wo heute das Reparaturzentrum (Depot G) der SBB steht, soll in Zukunft mitten in der Stadt eine neues Stück Stadt entstehen. Dies auf einer Fläche, die grösser als vier Fussballfelder ist. Den Projektverantwortlichen schwebt vor, dass für die Nachbarschaft und für die ganze Stadt unterschiedliche Angebote für Wohnen und Arbeiten sowie grosszügige öffentliche Räume auf dem Areal Neugasse entstehen sollen. Ebenso auch für Menschen, welchen den Raum und das Leben dort mit ihren Ideen mitgestalten sollen. Apropos Mitgestalten: Wie das Areal Neugasse für die Zukunft im Detail gestaltet wird, entwerfen die SBB gemeinsam mit der Bevölkerung, der Politik und der Verwaltung.

    75 Prozent der Fläche sind für Wohnen – insgesamt 375 Wohnungen – eingeplant. Folgende Verteilung ist vorgesehen:
    1/3 gemeinnütziger Wohnungsbau (Baurecht an Genossenschaften)
    1/3 preislich limitiertes Wohnen
    (erstellt durch SBB)
    1/3 Wohnen zur Marktmiete
    (erstellt durch SBB)

    25 Prozent der Fläche sind für Gewerbe, Kultur und gemeinschaftliche, beziehungsweise öffentliche Nutzungen geplant.
    10 Prozent Schule
    (Baurecht an die Stadt Zürich)
    15 Prozent Gewerbe, Kultur und Gemeinschaftsnutzungen (1/3 davon im Baurecht an Genossenschaften). ■