Auf dem Areal nördlich des Ilfiskreisels in Langnau i.E. ist am Mittwochnachmittag der erste Spatenstich für ein neues Wohn- und Geschäftsgebäude vorgenommen worden. Laut Medienmitteilung wird der Baukonzern Halter AG aus Schlieren als Totalunternehmer die Überbauung im Auftrag der Versicherung Visana Services AG realisieren. Im Herbst 2023 soll Aldi Suisse dort seine neue Ladenfläche beziehen, den ersten Aldi-Standort im oberen Emmental. Gleichzeit ist Bezugstermin für die Mietwohnungen und sonstigen Gewerbeflächen im Neubau.
Das Gesamtprojekt sieht laut der Mitteilung von Halter eine gemischte Nutzung aus einer an Aldi Suisse vermieteten Ladenfläche im Erdgeschoss, Mietwohnungen sowie einen Anteil Gewerbe- und Büroflächen für Dritte vor. Hinzu komme ein öffentlicher Aussenraum als zentrale Zugangsfläche zum Gebäude auf der Südseite und auf der Ostseite ein nur für die Mieter nutzbarer Aussenraum mit Spiel- und Aufenthaltsfläche. Westseitig befindet sich die Anlieferung der Ladenfläche, nordseitig die Zufahrt der Einstellhalle.
Ein Geschoss hat einen Personalraum von Aldi sowie neun Mietwohnungen und eine Gewerbeeinheit. In den beiden darüber liegenden Geschossen entstehen weitere 16 Mietwohnungen mit eigener Loggia oder Terrasse. In den beiden Untergeschossen sind Keller- und Technikräume sowie eine Tiefgarage mit rund 80 Parkplätzen geplant.
Am Anfang stand ein Konzeptwettbewerb: Von drei teilnehmenden Architekturbüros machte schliesslich Think Architecture AG mit Koch Kommunikation AG das Rennen: «Es war der geglückte Versuch, das Marketing von Anfang an ins Projekt einzubinden und nicht erst später im Verfahren einzubringen», erinnert sich Corinne Ruoss, Teamleiterin Entwicklung bei Mobimo. Der Aussenraum der Eigentumswohnungen wurde sehr hoch gewichtet. Die Grundrisse sind modern, funktional und flexibel. Die Wohnungen locken mit einem grosszügigen Aussenraum von mindestens 14 Quadratmetern und einem Cheminée. Das Wohnraumklima im Gebäude (Eco), wie auch die Energiebilanz (Minergie) spielen eine zentrale Rolle: «Das Gebäude ist im Minergie-Eco-Standard geplant. Ein grosszügiges Treppenhaus wird mit Tageslicht natürlich erhellt. Und ein besonderer Hingucker ist die vertikal strukturierte Holzfassade mit ebensolchen Holzlatten. Die Balkone sind in die Fassade integriert, sodass sich in der Gesamtschau von aussen eine Einheit ergibt», ergänzt Ruoss.
Hauseigener Strom und E-Mobility Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach generiert hauseigenen Strom, und die Parkplätze in der Tiefgarage sind für E-Mobility vorgesehen. In Anlehnung an die «Gartenstadt» ist der Einsatz von natürlichen Materialien geplant. Für eine gute Biodiversität sind einheimische Pflanzen vorgesehen, auf den Balkondächern gibt es eine Schmetterlingswiese (Intensivbegrünung), und es sind nur wenig versiegelte Flächen eingeplant. Zur Umgebung gibts einen fliessenden Übergang mit weichen Formen, Bäumen und Sträuchern. So gesehen passt die Siedlung ganz zur Mobimo-Auswahl ihrer Projektstandorte auf eine städtische oder stadtnahe Lage und eine gute Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel: «In der Umsetzung sind uns eine überzeugende Architektur und ein hoher Ausbaustandard wichtig, zudem achten wir stark auf Nachhaltigkeit … und ja: Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis ist letztlich entscheidend für die Resonanz am Markt.»
Ein Stadtquartier auf einem Kunstmuseum? Das ist kein Tippfehler, sondern Realität: In Regensdorf haben die Anlagestiftungen Turidomus, Adimora und Pensimo ein neuartiges Wohn- und Arbeitskonzept geplant. Zwhatt ist der Name – und dieser steht für gesellschaftliche, kulturelle, ökologische und architektonische Diversität. Das verbetonierte Kunstmuseum der Fondation Riklin befindet sich im Fundament des Stadtquartiers, das auf 3,6 Hektaren direkt am Bahnhof Regensdorf-Watt entsteht.
Die Pensimo Management AG realisiert im Auftrag der genannten Anlagestiftungen rund um den zentralen Zwhattplatz etwa 600 Mietwohnungen sowie Gewerbeflächen in zwei Bauetappen. Die erste Bauetappe sieht rund 400 Wohnungen, 12’000 Quadratmeter Gewerbefläche sowie 330 Tiefgaragenplätze vor. Die Vermietung der ersten Wohnungen soll im Herbst 2021 beginnen.
Geplant sind insgesamt sieben Gebäude, zwei davon Hochhäuser. Die Fondation Riklin wurde im Januar von den St. Galler Konzeptkünstlern Frank und Patrik Riklin ins Leben gerufen. In Zwhatt wird die Kunst also zur DNA eines neuen Stadtquartiers – sie soll ein neues Fundament für den gesellschaftlichen Zusammenhalt legen.
Pilotprojekt zur klimaangepassten Arealentwicklung Anwohner aus Regensdorf, Adlikon und Watt übergaben den beiden Künstlern alltägliche Gegenstände wie Koffer, Lampen oder Schaukelpferde. Diese wurden dann mit anderen Koffern, Lampen und Schaukelpferden neu zusammengesetzt beziehungsweise «verzwhattet». Die so geschaffenen Kunstwerke wurden im Museum im Fundament versenkt. Später sollen sie mittels Augmented Reality wieder zum Leben erweckt werden.
Das neue Stadtquartier soll dem Bedürfnis nach Mobilität, Flexibilität und Freiheit sowie dem Wunsch nach Gemeinschaft und Heimat gerecht werden. Verschiedene Lebensstile, Familienmodelle und Konsumtypen sind ausdrücklich erwünscht. Zwhatt steht für die Begegnung mit der Vielfalt. Und dieses Motto macht auch vor der Architektur nicht Halt: Die Interpretationsgrenzen des Gestaltungsplans wurden anhand eines sogenannten Charrette-Verfahrens ausgelotet. 100 Architekten, Stadtplaner und Experten nahmen 2018 an der Vorauswahl teil. Am Ende wurden fünf Teams ausgewählt, die das Projekt mitprägten. Die Architekten der ersten Bauetappe wurden ebenfalls mittels ungewöhnlicher Verfahren wie beispielsweise dem Suffizienz-Pitch evaluiert.
Zwhatt ist ein Pilotprojekt zur klimaangepassten Arealentwicklung des Bundes. Die Energie bezieht das Quartier aus dem Grundwasser sowie dem Strom der eigenen Photovoltaikanlagen. Bei den Hochhäusern werden Paneele auch in die Fassaden integriert. Das Mobilitätskonzept sieht eine geringe Anzahl Parkplätze und somit autoarmes Wohnen vor. Die gewünschte Mobilität wird mittels Sharing-Angebote von Elektro-Autos und E-Bikes ermöglicht. Co-Working-Spaces, Geschäfte und Restaurants direkt auf dem Areal unterstützen dieses Konzept. Der Erstbezug ist auf 2023 vorgesehen.
Die Vogelperspektive zeigt die Grösse des Bauprojekts.
Das neue Stadtquartier soll attraktiv sein sowohl für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner als auch für die bereits ansässigen Bülacherinnen und Bülacher. «Ein spannendes Quartier ist entwickelt worden», sagt Mark Eberli, Stadtpräsident von Bülach, «und es wird mit dem guten Mix von Wohnen und Gewerbe gut funktionieren.»
Viel Platz zum Leben.
Städtische Dichte Das ehemalige Glashüttenareal besticht durch seine hervorragende geografische Lage, direkt neben dem Bahnhof und in nächster Nähe zum Zubringer zur kantonalen Schnellstrasse A51. Eine grosse Herausforderung bestand darin, die hohe bauliche Dichte durch ein angemessenes städtebauliches sowie architektonisches Konzept zu gliedern, damit ein interessanter und vielseitiger Wohn- und Arbeitsraum an diesem urban geprägten Ort entsteht. Dank eines gassenartigen Erschliessungskonzepts sowie einem attraktiven und abwechslungsreichen Aussenraum mit Grünflächen und durchdachten Quartierplätzen werden die Menschen im Glasi-Quartier einen wertvollen Ausgleich zur baulichen Dichte erhalten.
Aktuell wird in höchste Höhen gebaut.
Bezug ab 2023 Im Glasi-Quartier entsteht ein breiter Wohnungsmix, der auch preisgünstige Genossenschaftswohnungen sowie Eigentumswohnungen umfasst. Diese können von Singles, Paaren, Familien und Wohngemeinschaften bewohnt werden. Bereits vermietet sind Flächen für den Detailhandel und das Gewerbe, ein Pflegezentrum mit Alterswohnungen, eine gemeinnützige Sozialinstitution sowie eine Kinderkrippe. Ein substantieller Anteil gewerblicher Räume bietet Platz für Läden, Handwerksbetriebe, Büros und Gastronomie. Einige Impressionen gibts umliegend.
2021 Rochade Eulachpassage Im Sommer 2020 wird das ZHAW-Departement Gesundheit von der Eulachpassage in den Neubau Haus Adeline Favre auf dem Sulzerareal ziehen. Die dadurch frei werdenden Räume in der Eulachpassage wird vorübergehend die ZHAW School of Engineering als Rochadegebäude nutzen, während in den nächsten Jahren der neue Campus Technikumstrasse entsteht.
2023 Laborgebäude RD Bis im Sommer 2023 entsteht auf Campus Reidbach in Wädenswil ein einzigartiges Zentrum für Lebensmittel- und Getränketechnologie. Der Neubau vereint nicht nur das ZHAW-Institut für Lebensmittel- und Getränkeinnovation an einem Ort, sondern die gesamte Wertschöpfungskette der Lebensmittelindustrie. Künftig werden hier Lebensmittel und Getränke vom Rohstoff bis zum Markt erforscht.
2024-2034 Campus T Auf dem Areal Technikumstrasse in Winterthur erhält die ZHAW School of Engineering einen neuen attraktiven Campus mit Park. Die dafür benötigten Gebäude und der Grünraum werden in vier Etappen bis 2035 realisiert.
Die erste beinhaltet die beiden Laborneubauten TT (2024) und TL (2027), mit Labor-, Unterrichts- und Büroräumlichkeiten sowie Mensa und einen öffentlichen Park mit Zugang zur Eulach. Längerfristig sollen sämtliche Bauten rund um das schützenswerte Hauptgebäude von Theodor Gohl (1878) und das Ostgebäude von Hermann Fietz (1908) durch Neubauten ersetzt werden. Für die zweite Etappe ist die Erneuerung und Verdichtung des Gebäudekomplexes mit dem Ost- und Chemiegebäude TE/TZ (2029) vorgesehen.
In der dritten Etappe wird das historische Hauptgebäude TH (2032) erneuert und gegen Süden erweitert. Mit der abschliessenden vierten Etappe soll dann das Physikgebäude durch den Laborneubau TP (2035) ersetzt werden, sofern der Altbau von Hans Suter (1960) aus dem Inventar schützenswerter Bauten entlassen wird.
2025 Shedhalle Reidbach Seit 1999 ist die ZHAW in den ehemaligen Fabrikräumen der Tuchfabrik Wädenswil AG eingemietet. Sobald die sogenannten Shedhallen umgebaut worden sind, werden sie ab 2025 beispielsweise als neue Hochschulbibliothek sowie Lern- und Aufenthaltsräume für Studierende des ZHAW-Departements Life Sciences und Facility Management genutzt.
Bauzeit: 2023-2025
2033-2034 Rochade Eulachpassage und Mäander Langfristig wird sich an der Eulachpassage das ZHAW-Departement Angewandte Linguistik niederlassen und im Mäander Platz machen für die ZHAW School of Management and Law, welche sich ganz am Campus St.-Georgen-Platz ausbreiten soll.
Im Herzen der Stadt Zürich befindet sich das Hochschulgebiet mit dem Wissens- und Gesundheitscluster des Universitätsspitals Zürich (USZ), der Universität Zürich (UZH) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich – drei erfolgreichen Institutionen mit hohem internationalem Ansehen. Die räumliche Nähe der drei Institutionen bietet einmalige Chancen für eine intensive Zusammenarbeit, welche Innovationen in Forschung, Lehre und medizinischer Versorgung hervorbringt. Zahlreiche Gebäude im Hochschulgebiet Zürich Zentrum erfüllen allerdings die Anforderungen an den modernen Spital-, Forschungs- und Lehrbetrieb nicht mehr. Die Infrastruktur hat ihre Kapazitätsgrenzen erreicht. Mit dem Generationenprojekt Hochschulgebiet Zürich Zentrum (HGZZ) wird die Infrastruktur von USZ, UZH und ETH Zürich verbessert und die führende Position der Institutionen gesichert.
Gemeinsame Vision Das Bauprojekt «Hochschulgebiet Zürich Zentrum» ist eine Herkulesaufgabe: «Es sind drei Staatsebenen (Bund, Kanton und Stadt) und drei Institutionen (Universität, Universitätsspital, ETH) beteiligt», sagt Roman Bächtold, Leiter der Geschäftsstelle HGZZ, welche die verschiedenen Vorhaben im Hochschulgebiet koordiniert. «Die Interessen und Bedürfnisse all dieser Player unter einen Hut zu bekommen, und das mitten im Zentrum von Zürich, das war und ist eine besondere Herausforderung. Das Potenzial ist enorm. Wenn es gelingt, profitiert die Bevölkerung weit über Zürich hinaus davon, und das nicht nur heute und morgen, sondern über Generationen hinweg.» Zürich verfügt über einen einzigartigen Wissens- und Gesundheitscluster, welcher Forschung, Lehre und Gesundheitsversorgung auf engstem Raum integral vereint. Diesen Vorteil gilt es zu sichern und zu stärken. Diese gemeinsame Vision hat es ermöglicht, die Parteien zu einen. Das war und bleibt anspruchsvoll und zeitintensiv.
Aufwertung des Quartiers Die Planung geht weit zurück. Wesentliche Milestones waren der Standortentscheid im September 2011, die Ausarbeitung eines Masterplans (2012/2013), dessen Genehmigung im August 2014, die Ausschreibung und Durchführung des Studienauftrags Stadtraumkonzept HGZZ (2016/2017). Aber auch die Verabschiedung eines gemeinsamen Weissbuchs im März 2018 war ein wichtiger Zwischenstopp unterwegs ans Ziel. Die Universität Zürich ist schon von weitem an ihrer grünen Kuppel zu erkennen. Wird dies so bleiben? – «Die grüne Kuppel bleibt. Aber das Quartier wird massiv aufgewertet, grüner, zugänglicher, lebenswerter», so Bächtold. Und er ergänzt: «Es gibt schweizweit kaum Projekte, die derart komplex und abwechslungsreich sind. Man kommt mit unzähligen Stakeholdern aus Politik, Wirtschaft, Bevölkerung und Medien in Kontakt. Diese grosse Herausforderung ist reizvoll und spannend».
Noch vor rund hundert Jahren wurden beim Hafen Enge am Zürichsee Güter umgeschlagen. Heute ist die Hafenpromenade Enge ein wichtiges Verbindungsstück zwischen Arboretum und Wabengarten, geprägt durch eine schmale Promenade, einen Kiosk und einen grossräumigen öffentlichen Parkplatz. Mit der Verlagerung der 127 Parkplätze in einen nahegelegenen Neubau bietet sich nun die Chance, die Hafenpromenade Enge neu zu gestalten und aufzuwerten.
Nach dem Mitwirkungsprozess lancierte die Stadt Zürich im Herbst 2020 einen Projektwettbewerb, der im Mai 2021 zum Abschluss kam. Die Wettbewerbsaufgabe umfasste die Neugestaltung als Hafenpromenade inklusive Ersatzneubau für den Kiosk mit Toilettenanlage sowie Vorarbeiten für eine geplante unterirdische Seewasserzentrale (Pumpwerk).
Siegerprojekt ist «Porto Stretto» der Arbeitsgemeinschaft Schmid Kuhn Landschaftsarchitekten, Zürich, und Loeliger Strub Architektur GmbH, Zürich. In seinem Gesamtkonzept verbindet das Projekt das Mythenquai, den Wabengarten sowie das Arboretum mit der abwechslungsreichen Abfolge von Promenanden und Parkanlagen. So verleiht es der Hafenpromenade Enge eine eigene Identität. Eine zurückhaltende Ausstattung soll Anpassungen an sich laufend verändernde Nutzungsansprüche erlauben.
Der Kiosk, der als roter, ikonenhafter Holzbau ausgelegt ist, unterstreicht den Charakter der Hafenanlage. Die allgemein zugängliche Laube des Kiosks mit einer langen Sitzbank bietet zu jeder Jahreszeit gedeckte Sitzplätze mit Seeblick. Ein lichter Pappelhain soll Schatten spenden. Stauden und Sträucher, unversiegelter Boden und ein Brunnen sollen zur Stadtnatur und zu einem guten Lokalklima beitragen.
Mit den Projektierungsarbeiten hat die Stadt bereits begonnen. Der effektive Baubeginn erfolgt, sobald die Parkplätze verlegt werden können – voraussichtlich Anfang 2026.
Sechs Gebäude in einer parkähnlichen Umgebung, die naturnahe Namen wie «Libellenhof», «Eulenhof» oder «Froschhof» tragen. Rund 10’000 Quadratmeter Fläche für Gewerbe- und Büroräume und Platz für 331 Mietwohnungen. Energieeffizienter Baustandard. Eine parkähnliche Umgebung, autofreie Zonen, schöne Innenhöfe, Begegnungsorte und Spielplätze. Urbanes Flair durch Bistros, Läden, ein Fitnesscenter, einen Supermarkt, eine Kindertagesstätte und Arztpraxen. Erholung, Lebendigkeit und ein inspirierendes Umfeld. Das alles soll das Quartier Höfe Adliswil sein, wenn es 2024 fertig gebaut ist.
Die Gebäude Libellenhof und Hummelhof sollen bereits im Jahr 2022 bezugsbereit sein. Der Libellenhof liegt im Westen des Areals. Der L-förmige Baukörper ist das Tor zum Höfe-Quartier. Im Erdgeschoss gibt es einen Supermarkt, eine Kindertagesstätte und weitere Dienstleistungsangebote. In den Obergeschossen stehen Büroflächen und Wohnungen zur Verfügung. Die 56 Wohnungen im Libellenhof haben grosszügige Grundrisse, die Atrium-Wohnungen sind im Loft-Stil gehalten und haben Dachterrassen. Der Hummelhof liegt an der Ostseite des Quartiers. Im Erdgeschoss sind Gewerbeflächen, in den Obergeschossen Büroflächen und 53 Wohnungen geplant.
Im Laufe des Jahres 2023 soll der Amselhof und direkt daneben der Schwalbenhof bezugsbereit sein. Der Amselhof bildet die südöstliche Begrenzung des Quartiers. Der trapezförmige Baukörper hat einen grossen Innenhof. Im Erdgeschoss sind Gewerbeflächen, in den Obergeschossen Büro-Flächen und 68 Wohnungen geplant. Der Schwalbenhof will Mietende – Doppelverdienende mit oder ohne Kinder, Singles, Expats – ansprechen, die auf der Suche nach exklusiver Wohnqualität sind.
Bis 2024 sollen der Froschhof und der Eulenhof entstehen. Der Froschhof ist ebenfalls hauptsächlich zum Wohnen gedacht. Der kleinere Eulenhof mit nur 16 Wohnungen bietet Mietenden besonders viel Privatsphäre.
Mit Manufakt entsteht eine Marke, die für modulare Gebäudekomplexe mit flexibler Nutzung durch wertschöpfungsstarke, produzierende Branchen steht. Manufakt zeichnet sich durch lokale Verankerung sowie regionale und nationale Vernetzung aus. Die kraftvollen und klaren Baukörper strahlen dabei grösstmögliche physische Präsenz aus. Neben einer prägnanten Aussenwirkung fokussiert Manufakt stets auch auf die entsprechende Innenwirkung und setzt gezielt auf modulare und vernetzende Freiräume und Atmosphäre. Am 1. Juli 2021 konnte die imposante Gewerbeliegenschaft Manufakt8048, die auf einem der letzten freien Industrieareale der Stadt Zürich errichtet wurde, nach rund anderthalbjähriger Bauzeit feierlich eröffnet werden. Der Bau, der direkt am Gleisfeld beim Bahnhof Zürich Altstetten liegt und für die Bauherrschaft Swisscanto Anlagestiftungen realisiert wurde, besitzt Vorbildcharakter. Denn mit dem innovativen Konzept und der Marke Manufakt bringt die Steiner AG Gewerbe- und Dienstleistungsbetreibe zurück in die Stadt.
Das Manufakt-Konzept lässt sich auf mehrere Standorte übertragen.
Kuratierte Vernetzung «Für uns steht Manufakt für qualitatives Handwerk der Zukunft, für die Industrie 4.0, die Digitalisierung der industriellen Produktion», sagt Peter Herzog, Head Real Estate Development für Zürich bei Steiner. Die «kuratierte Vernetzung» der Manufakt-Gebäude ist in doppeltem Sinne zu verstehen, neben der digitalen soll auch die analoge Vernetzung im Gebäude, die insbesondere über den offenen Hof erfolgt, gefördert werden. Und Othmar Ulrich, Head Real Estate Development Region East, ergänzt: «Wir bieten der Industrie und dem Gewerbe eine Umgebung, die den Mietern die Möglichkeit gibt, ihr Netzwerk weiter auszubauen. Wir stellen uns vor, dass die Gebäude mit einer Choreographie bespielt werden.» Aktuell kommt das Manufaktur-Konzept auch in Wädenswil und Winterthur zum Einsatz. In Wädenswil (Gebiet Appital) entsteht bis 2024 eine Überbauung für Gewerbe, Forschung und Büros. Der Name wurde hierbei in Anlehnung an die Postleitzahl von Wädenswil Au gewählt: Manufakt8804. Mehr Infos: www.manufakt8804.ch.
Die Stadt Uster will auf dem Zeughausareal ein Kultur- und Begegnungszentrum realisieren. Dafür wurde im Herbst 2018 ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Die Jury zeichnete das Projekt «KUZU» der EM2N Architekten, Zürich, mit dem ersten Rang aus und empfahl dem Stadtrat das Projekt zur Weiterbearbeitung.
Das Projekt «KUZU» ergänzt das bestehende Zeughaus mit zwei einfachen, in der Grösse und Struktur unterschiedlichen Bauten: Dem «Kulturregal» und dem «Kultursaal». Der Altbau bleibt bestehen, die historische Substanz wird nur minimal umgebaut und saniert.
Der östliche Neubau, das Kulturregal, bildet das neue Gesicht zur Stadt. Er ist als offene Struktur mit Nachverdichtungspotenzial geplant. Eine Verkleidung aus Polycarbonat-Wellplatten und Holz soll das Gebäude leicht und durchlässig wirken lassen. Im Kulturregal sind ein kleiner Saal mit Bühne und 120 Plätzen, ein Restaurant, zwei kleine Kinosäle mit Bar und ein Ausstellungsraum geplant. Der kleine Saal sowie die Kinosäle sollen das Ustermer Kulturhaus Central ersetzen, das in den nächsten Jahren abgebrochen wird.
Im westlichen Neubau, dem Kultursaal, soll ein grosser Veranstaltungssaal mit 700 Plätzen entstehen. Darunter ist eine Parkgarage geplant. Der Kultursaal soll als Ersatz dienen für den in die Jahre gekommenen Stadthofsaal. Die Struktur des Kultursaals ist mit vorgefertigten Betonelementen ausgefacht und wirkt dadurch massiver und geschlossener als das Kulturregal.
Die Gebäude sollen in einer offenen Hof-Figur, dem «Kulturhof», zueinander stehen. Das soll bei der Orientierung helfen und eine gemeinsame Mitte schaffen, wo auch Synergien der unterschiedlichen Nutzungen entstehen sollen.
In den nächsten rund zwei Jahren soll das Projekt soweit konkretisiert werden, dass die Bevölkerung Usters definitiv über die Neugestaltung und den Baukredit entscheiden kann. Die Eröffnung des neuen Kultur- und Begegnungszentrums ist auf das Jahr 2028 geplant.
Von der Idee bis zur marktfähigen Innovation ist es ein weiter Weg – insbesondere im Bauwesen. Zwischen Technologien, die im Labor funktionieren, und dem Markt, der ausgereifte und zuverlässige Produkte verlangt, klafft eine Lücke. Diese Lücke will das modulare Forschungs- und Innovationsgebäude NEST der Schweizer Forschungsinstitute Empa und Eawag schliessen.
Das NEST (Next Evolution in Sustainable Building Technologies) wurde 2016 eröffnet und steht auf dem Empa-Campus in Dübendorf. Das Gebäude besteht aus einem Gebäudekern mit drei auskragenden Plattformen. Darauf lassen sich temporäre, thematisch unterschiedliche Gebäudemodule, sogenannte Units, installieren. Auf diese Weise können im NEST Forscherteams, Architekturbüros und Unternehmen aus der Baubranche zusammen Materialien, Technologien, Produkte, Energiekonzepte und Nutzungskonzepte testen und weiterentwickeln. Im Sinne eines «Living Lab» sind die installierten Units real genutzte Wohn- und Arbeitsumgebungen.
Auf der obersten Plattform des NEST befindet sich zurzeit die Unit «HiLo» im Bau. Der Baustart erfolgte im Sommer 2019. Die Unit soll die Möglichkeiten im Leichtbau demonstrieren. Neben einer innovativen Dachkonstruktion kommen materialsparende Leichtbau-Böden sowie eine adaptive Solarfassade zum Einsatz. Während des Betriebs soll die Gebäudetechnik mithilfe von Machine-Learning laufend optimiert werden. Am 6. Oktober 2021 wird die Unit offiziell eröffnet.
In Planung ist zudem die zweistöckige Unit «STEP2». Wirtschafts- und Forschungspartner realisieren sie gemeinsam in einem Open-Innovation-Ansatz. Nach ihrer Fertigstellung, die auf Sommer 2022 geplant ist, soll sie als interdisziplinäre Innovationswerkstatt und Büroumgebung dienen. Zu den zentralen Projekten der Unit gehören etwa eine Wendeltreppe in Form einer menschlichen Wirbelsäule, eine Gebäudehülle, die sich den äusseren Bedingungen anpasst sowie eine mit 3D-Druck hergestellte Geschossdecke.
Als innovatives Projekt, das auf eine neue Art der Raumkonzeption reagiert, entsteht das Arbed Smart Center von Castione im Zentrum des Tessins, an der Achse Mailand-Zürich, nur einen Steinwurf vom Bahnhof und den Autobahnanschlüssen sowie 10 Minuten von der 'Fahrt von Bellinzona.
Das ASC ist ein futuristisches Projekt, weil es technologische Innovation mit dem Angebot des Wohnens und Arbeitens verbindet. Das Projekt richtet sich speziell an Geschäftsreisen und wird von Unternehmern und Fachleuten wie Ingenieuren, Forschern oder Ärzten durchgeführt, die ins Tessin reisen, um ihr Wissen zu erweitern oder neue Projekte zu starten.
Drei Blöcke zum Arbeiten und Wohnen Das ASC besteht aus 2 Hauptblöcken, deren Bau auf einer Fläche von 10'000 Quadratmetern im Gange ist. Ein Arbeitsplatz mit technologisch ausgestatteten modularen Besprechungsräumen und einem intelligenten Wohnbereich mit etwa 70 Einheiten und Grünflächen, in denen Veranstaltungen, Konferenzen, Geschäftstreffen usw. organisiert werden können. Der dritte Block wird für ein Hotelangebot genutzt: rund siebzig Zimmer, davon 34 Suiten, für insgesamt 80 Betten.
Das Zentrum ist für alle zugänglich, auch für diejenigen, die nicht drinnen bleiben, und möchte ein Bindeglied zwischen Touristen und lokalen Behörden sein.
Technische Innovation Der Gast des Zentrums wird in allen Phasen seines Aufenthalts durch eine "kundenorientierte" Anwendung unterstützt, mit der er das Restaurant, das Spa und die verschiedenen Dienstleistungen buchen kann, sich in Echtzeit über alle Aktivitäten im Gebiet und im ganzen Tessin.
Darüber hinaus können Sie über die App die Check-in- und Check-out-Phasen einfach durchführen. In den Suiten hingegen ermöglicht die Hausautomation in Kombination mit der Highspeed-WLAN-Verbindung eine einfache und sofortige Verbindung mit allen Geräten im Raum wie Smart-TVs und Haushaltsgeräten.
Wie sind Sie auf die Idee gekommen, eine Lachsfarm in den Schweizer Alpen zu gründen? Swiss Lachs kontaktierte AFRY mit der Absicht, Lachs auf sichere und nachhaltige Weise durch eine innovative Null-Kilometer-Farm zu produzieren, mit dem Ziel, die gesamte Lieferkette an einem Ort nachzubilden, damit die Fische in einer gesunden Umgebung leben können , wodurch sowohl die Umweltbelastung durch den Transport als auch der Stress für die Fische minimiert werden.
Wie haben Sie die Seite ausgewählt und was haben Sie gemacht? Viele Faktoren mussten berücksichtigt werden, auch wenn man bedenkt, dass sich in der Schweiz eine Zuchtanlage in einem Industriegebiet befinden muss. und haben Zugang zu reichlich sauberem Wasser. Außerdem muss es in der Lage sein, das gereinigte Farmwasser in einen Wasserlauf zurückzuführen.
In Lostallo, einem leicht zugänglichen Ort in einer attraktiven Landschaft, wurde ein Industriegebiet identifiziert, in dem die für die Viehhaltung notwendigen Strom- und Entwässerungsinfrastrukturen gebaut werden können.
Das Projekt wurde vom AFRY-Team in allen Phasen von der Machbarkeitsstudie bis zur endgültigen Realisierung begleitet; inklusive der Bauphase bis zum Einsetzen der ersten Fische ins Wasser.
Dank unserer Fähigkeiten konnten wir die meisten Untersuchungen intern durchführen; Wir haben die Machbarkeit geprüft, das Vorhandensein von Naturgefahren beurteilt und mit den verschiedenen Behörden Vereinbarungen zum Bau der notwendigen Infrastrukturen getroffen. Nach der Bestätigung der Machbarkeit haben wir die Genehmigungen und die Baugenehmigung beantragt. Der Untersuchung der Umweltauswirkungen wurde viel Gewicht beigemessen.
Welche Eigenschaften sollte ein Industriegebäude haben? In einem Industriegebäude haben die Produktion und die Anlage zu ihrer Gewährleistung Priorität. Bauen ist nicht nur ein Container, sondern ein integraler Bestandteil des Prozesses. Die Sicherheit der Arbeiter, das Hygienekonzept, das Studium der Arbeitsabläufe, die geplante und außerordentliche Instandhaltung der Anlage sind Grundsätze, die die Konstrukteure bei ihrer Arbeit eingehend studieren und berücksichtigen mussten.
Wie verlief die Bauphase und welche Etappe war die anspruchsvollste? 15 Monate sind vom Beginn der Arbeiten bis zum Einbringen der ersten Fische ins Wasser vergangen. Nach einer sorgfältigen Analyse mit dem Ingenieurteam haben wir uns für eine vorgefertigte Betonkonstruktion entschieden, die sowohl Kosten- als auch Bauzeitvorteile bietet und gleichzeitig die Bedürfnisse des Planers berücksichtigt. 34 Meter lange Betonbinder wurden gebaut, da es aufgrund der großen Tanks nicht möglich war, innerhalb des Gebäudes Pfeiler zu errichten. Der Aufbau nach Elementen sorgte für die nötige Flexibilität während der Bauphase, da die Anlagen unterschiedliche Lieferzeiten hatten.
Es war eine große Herausforderung, die sowohl in der Planungs- als auch in der Bauphase viel Engagement erforderte und zur großen Zufriedenheit aller gewonnen wurde.
Mit seinen 90 Metern Höhe und 22 Stockwerken wurde das New York Flatiron Building vor über hundert Jahren vom Architekten Daniel Burnham entworfen, um tatsächlich eine Fläche mit einer kuriosen Dreiecksform auszufüllen.
Eine Konstruktion mit Stahlskelett, die sich gerade durch ihre architektonischen Merkmale von anderen Bauten abheben konnte: ein dreiseitiger Turm, der an seiner schmalsten Stelle an der Spitze eine begehbare Fläche von nur 2 Metern aufwies, um aussehen wie ein riesiges Bügeleisen, tatsächlich „Flatiron“. Eine Arbeit mit einer originellen architektonischen Lösung, die damals viel Aufruhr erregte, so dass das Projekt „der Wahnsinn von Burnham“ getauft wurde.
Der Bau war in nur einem Jahr abgeschlossen und das Fuller Building – so hieß der Wolkenkratzer ursprünglich von der Bauherrenfirma (Fuller Construction & Co.) – wurde sofort in seinen Spitznamen Flatiron umbenannt.
Seit 1902 (als es fertig war) hat sein Ruf nie nachgelassen und mehrere renommierte Unternehmen haben diesen Standort für ihre Büros gewählt.
Das Gebäude aus einer anderen Perspektive.
Eine an das Gebiet angepasste Version Es ist genau die Ausstrahlung dieses Wahrzeichens von New York – eines der beliebtesten und meistfotografierten Gebäude -, das die Benzi-Gruppe dazu inspirierte, eines ihrer Faksimiles in Lugano neu vorzuschlagen und es an den dreieckigen Grundriss und mit den richtigen Proportionen für die Website, auf der es steht.
Es ist ein Gebäude mit sechs Wohnetagen und einer grünen Panoramaterrasse mit Blick auf den See im Stadtteil Viganello, zwischen Via al Lido und Via Muggina: insgesamt 18 Wohnungen unterschiedlicher Größe (von 1,5 bis 3,5 Zimmern).
Die Silhouette des Gebäudes ist gewunden und elegant und seine geschwungenen Linien erinnern an die Formen der Natur, der Sonne und des Mondes und heben sich von den rationalen und geometrischen Kanons anderer nahe gelegener moderner Gebäude ab.
Die Glasfassade ist aus Metallen der neuesten Generation gefertigt und bietet effektiven Sonnenschutz dank einer intelligenten Wetterstation, die Temperaturen erkennt und die Beschattung automatisch den individuellen Bedürfnissen anpasst. Auf dem Dach wurde eine Photovoltaikanlage installiert, die den Energieverbrauch des Gebäudes (auch mit Kühlsystem ausgestattet) mit Wärmedämmung aller Oberflächen minimiert.
Technologien der neuesten Generation und Innenarchitektur mit Liebe zum kleinsten Detail – unter Verwendung der besten Marken von Küchen, Badmöbeln und prestigeträchtigen Beschichtungen – machen die Flat Iron Viganello-Wohnungen zu den höchsten Wohnqualitäten.
Im Inneren einzigartige Umgebungen von hohem Ansehen.
Genau 20 Jahre sind vergangen, seit die erste grüne Fassadenverkleidung eines Hotels nahe der Champs-Élysées in Paris ein neues Entwicklungsgebiet für Bioarchitektur eröffnet hat: vertikale Gärten. Eine Architektur der Biodiversität, die den Menschen im Verhältnis zu anderen Lebewesen betrachtet und ein neues Element in die urbane Kontinuität einfügt. Genau dieser Wunsch, ein kleines innovatives Element in die Stadt einzuführen, war die Grundlage des Projekts Residenza 99 des Büros Luca Gazzaniga Architetti.
Urbanes Konzept Die Gemeinde Massagno und die Planungsverantwortlichen haben Via San Gottardo in eine neue Verkehrsader mit urbanem Charakter mit mässigem Verkehr abbiegen.
Um die harte und kompakte Front der vorhandenen Gebäude abzumildern und zu unterbrechen, hat das Projekt von Studio Gazzaniga versucht, durch eine grüne, lebendige und natürliche Fassade einen neuen Übergang zwischen Wohn- und Straßenraum zu definieren.
Das Viertel mit spärlicher Vegetation findet sich nun mit einer vertikal bepflanzten Fläche wieder, die durch fassadenverzierende und -verschönernde Elemente eine neue Wahrnehmung des Stadtraums ermöglicht, die nicht nur den Mietern, sondern auch der Gemeinschaft zugutekommt.
Das Projekt Es entstanden zwei Gebäude mit einer gemeinsamen Garage und einer gemischten Gewerbe- und Wohnnutzung. Ja, du sagst- zeichnen sich durch die unterschiedliche Behandlung der Fassade zur Straße aus: eine mit einem vertikalen Garten und die andere mit Faserzementplatten.
Die Wohnungen sind unterschiedlich groß, von 2,5 Zimmern bis hin zu großen Penthouses, einige sind zur Miete, andere zum Verkauf bestimmt.
Das Projekt musste eine Dualität auflösen: einerseits die Sonneneinstrahlung und einen freien Blick auf die Stadt und den Golf von Lugano, andererseits das Vorhandensein einer stark befahrenen Straße. Die Wohnungen sind von Norden nach Süden gegangen, eine Seite, auf der Licht und Ruhe, Stille und der freie Blick auf den See vorherrschen. Die Südfronten sind komplett verglast und öffnen sich zu Balkonen, die mit Loggien vom Typ Wintergarten ausgestattet sind, echte Wohnräume der Vermittlung zwischen Innen und Außen.
Der Schlafbereich der Wohnungen liegt auf der Nordseite zur Straße hin und verfügt über bodentiefe Fenster. Residenza 99 ist ein modernes und zeitgenössisches Bauwerk, auch dank der Fassade mit einem vertikalen Garten, der mit einem Patchwork-Design, das mit dem architektonischen Kompositionskonzept konsistent ist, zum Referenz- und Identifikationselement des Projekts wird.
Die grüne Wand ist Teil einer gebauten Fassade mit sehr urbanem Charakter.
Vertikal grün In der Natur haben Pflanzen die Fähigkeit, sich an unzählige Oberflächen und Lebensräume anzupassen. Sie wachsen auf Felsen, in Wüsten, im Wasser und unter sehr unterschiedlichen klimatischen Bedingungen. Ihre Wurzeln können in der Luft sein, an Hängen und auch an vertikalen Elementen wurzeln.
Das Anbringen von grünen Elementen an Gebäuden ist eine jahrtausende alte Praxis. Mit der Moderne im letzten Jahrhundert galt der Dachgarten als echte „fünfte Fassade“.
Aus den Beobachtungen dieser Phänomene erfand der französische Botaniker Patrick Blanc die Technik des modernen vertikalen Gartens neu, indem er die Kultur dieser Art von Grün in städtischen Räumen verbreitete.
In Bereichen der Stadt, in denen kein Raum für die horizontale Begrünung vorhanden ist, kann vertikales Grün eine Gleichgewichtssituation mit der bebauten Umgebung wiederherstellen, was einen Aspekt des Konzepts der grünen Stadt darstellt. Der ästhetische Aspekt ist nur eine der Komponenten und die Vegetation wird zu einem Manifest der Nachhaltigkeit und Wiederaneignung des Verhältnisses zur Natur.
Neben den unbestreitbaren ästhetischen Aspekten, die mit der Blüte und der Variation mit den Jahreszeiten verbunden sind, bietet der vertikale Garten zahlreiche Vorteile aus wohnlicher und ökologischer Sicht. Insbesondere: schützt vor Sonneneinstrahlung, bindet Feinstaub, mindert die Lärmbelästigung, produziert Sauerstoff und verbessert die Luftqualität, ist ein Element zum Schutz der Fassaden vor Witterungseinflüssen, natürliche Isolierung (vor Hitze und Kälte), verbessert die Privatsphäre, schafft ein Mikroklima in der Nähe der Fenster und fördert das seelische Wohlbefinden (Natur und Schönheit sind essentiell für unser inneres Gleichgewicht und Wohlbefinden).
Lichtmodulation ist ein wichtiges Element Der Übergang zwischen dem Außen- und Innenbereich des Gebäudes wird durch eine Reihe von Filtern erreicht, die das Licht ins Innere des Gebäudes regulieren: Brise Soleil, lichtdurchlässige Gitter und überhängende Platten sind charakteristische Elemente, die eine korrekte Modulation des natürlichen Lichts ermöglichen.
Die Organisation der Räume ist so optimiert, dass natürliches Licht in die Wohnungen gestreut wird, wodurch ein interessantes Lichtspiel und Sichtbeziehungen zur umgebenden Landschaft entstehen. Tatsächlich erstreckt sich der Wohnbereich über die gesamte Gebäudetiefe und öffnet sich zu den beiden Hauptfassaden nach Osten und Westen.
Historische Bauelemente in einer zeitgenössischen Vision neu vorgeschlagen Bei diesem Projekt wurde der für die lombardische Architektur typische Ziegelstein als Grundelement verwendet; die Bautechnik wird wieder aufgenommen, ohne ihre Vergangenheit zu imitieren, und schlägt eine neue Lesart vor. Die horizontale Struktur, die vom Verlegungsprozess des Basiselements zeugt, wird durch das besondere Modul (schmal und lang) und die horizontale hintere Fuge in der Struktur betont. Der weiße Anstrich verändert das Erscheinungsbild des Ziegels selbst, macht ihn heller und betont gleichzeitig das präzise Schattenspiel, das die Textur der Fassade prägt.
Die statische Struktur des Gebäudes besteht aus Säulen, während die inneren Gliederungen mit Gipskartonwänden aufgelöst werden, um eine größere Flexibilität der Innenräume zu ermöglichen und die Freiheit bei der Gestaltung und Anpassung durch die einzelnen Eigentümer zu gewährleisten. Die Fassaden, die für eine bessere Energieeffizienz hinterlüftet werden, bestehen aus einer Innenstruktur, einer Isolierung, einer Luftschicht und einer Außenverkleidung, in diesem Fall einem ganz besonderen, weiß gestrichenen Ziegelstein.
Architekten Ugo Frueh und Luca Pagnamenta
Eine große Grünfläche, die die Gebäude aufwertet Die Wohnanlage lässt viel Platz für Grün und ermöglicht die struito, um sich zart in das Wohnumfeld zu integrieren. Die Auffahrt zeichnet sich durch das Vorhandensein eines Grünfilters aus, der die Privatsphäre der Räume im Erdgeschoss garantiert und die visuelle Wirkung der gebauten Volumen aufhellt. Im Osten sind eine Reihe von Gärten flache private speisen vor den wohnräumen der wohnungen im erdgeschoss, im norden, in richtung des spielplatzes Savosa, befindet sich ein bereich zur gemeinschaftlichen nutzung, der mit einer reihe japanischer kirschbäume geschmückt ist.
Das Projekt erfüllt die Minergie-Anforderungen Das Projekt basiert auf dem Konzept eines am minimalen Energiebedarf orientierten Gebäudes, das auch eine bessere Nutzung passiver Quellen wie der Sonneneinstrahlung zur Deckung des Wärmebedarfs voraussetzt. Um eine übermäßige Überhitzung zu vermeiden, sorgt im Sommer ein automatisches System für die Absenkung der Verdunkelungssysteme für die am stärksten der Sonne ausgesetzten Fassaden.
Der von den Photovoltaik-Paneelen erzeugte Strom ist vor allem für die gemeinsamen Gebäudeteile bestimmt, darunter die Wärmepumpen zur Warmwasserbereitung und zum Heizen. Bei überschüssiger Energieproduktion wird diese als „Eigenverbrauch“ an die Eigentümer der Wohnungen verteilt.
Die Warmwasserbereitung erfolgt zentral und die Wärme wird über Bodenregister verteilt. Ein sanftes mechanisches Belüftungssystem ist ebenfalls vorhanden, das einen automatischen Luftaustausch in den Räumen garantiert, im Winter Wärme und im Sommer Kälte zurückgewinnt: Das zentrale System ermöglicht eine leichte Kühlung, leitet frisches Wasser in die Register und sorgt dank der kostenlosen -Kühlsystem.
Die Innenausstattung kann je nach Geschmack des Käufers angepasst werden.
LICASA: eine Genossenschaft von Handwerkern LICASA (Cooperativa Liberale per la Casa) ist eine im Laufe der Jahre gegründete gemeinnützige Organisation Neunzig, um an der Kontrolle des Wohnungsmarktes im Tessin mitzuarbeiten. Eine konsolidierte Organisation lokaler Handwerker, die beschlossen haben, sich zusammenzuschließen, um den durchgeführten Projekten eine Qualitätsgarantie zu geben. Alle Mitglieder der Genossenschaft verfügen über eine nachgewiesene Erfolgsbilanz und arbeiten zu wettbewerbsfähigen Preisen.
Die Satzung sieht Maßnahmen vor, um ihren Mitgliedern den Zugang zu Wohnungen mit moderaten Mieten gemäß den öffentlichen Ad-hoc-Gesetzen sowie den Erwerb von Wohnungen zu nicht spekulativen Marktpreisen zu erleichtern; Partner werden nach Möglichkeit auch für professionelle Bauleistungen bevorzugt, um die Qualität und Zuverlässigkeit des Betriebes zu gewährleisten.
54 Architekturbüros, bewertet und ausgewählt von einer Jury unter dem Vorsitz des Architekten Ivano Gianola und koordiniert von dem Architekten Stefano Tibiletti, nahmen in einer Phase an dem mit einem öffentlichen Wettbewerbsverfahren ausgeschriebenen Projektwettbewerb für den Bau von Schulgebäuden teil. Das Projekt des BHKW-Studios (Campana-Herrmann-Pisoni) aus Ascona, genannt „Sistema“, überzeugte die Experten, die mit ihrer interdisziplinären Gruppe vor allem durch ihre urbane Stärke überzeugten, mit einer klaren Definition der Außenräume, gut abgestimmten Volumina und respektvoll gegenüber dem umgebenden Raum. Wir werden zunächst mit dem Bau des Kindergartens und der Grundschule (mit Doppelturnhalle), des SEPS (Besonderer Früherziehungsdienst) und einer Bibliomedia fortfahren, um dann ein neues Altersheim mit 72 Betten hinzuzufügen, für das Anfragen zu Planungsvorschlägen auf städtebaulicher und planvolumetrischer Ebene sind bereits in der Ausschreibung des Wettbewerbs enthalten.
Gerade für die unterschiedlichen Gestaltungsinhalte hatte der Bauherr die Notwendigkeit eines „Generationenzentrums“ in Zukunft hervorgehoben und fand eine Antwort in dem vom Studio KWK vorgelegten Projekt, das „die wechselseitigen Beziehungen zwischen den verschiedenen Gebäuden und die Außenbereiche, auch unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Bestimmung, um den gesamten Standort besser zu organisieren und die für ein Generationenzentrum typische Begegnungsidee zu fördern ».
Städtische und architektonische Aspekte Betrachtet man das Siegerprojekt, so ist klar, dass eine zukünftige, von Bäumen gesäumte Allee vom Kern von Biasca zum neuen Generationenzentrum führen wird, dessen Eingangsschwelle der Platz zwischen dem Schulportal und der Vorderseite des zukünftigen Wohnhauses sein wird Alten.
Das Altersheim, die Bibliomedia, die Grundschule und die Turnhalle werden einen neuen öffentlichen Park überblicken. Interessant ist der doppelte Wert des Gyms, denn es wird flexible Inhalte haben und auch als Mehrzweckraum mit hundert Sitzplätzen genutzt werden können. Aus diesem Grund wird das Atrium einen privilegierten Treffpunkt darstellen, der die Synergien zwischen der Mensa, den außerschulischen Klassenräumen (aula magna) und der Turnhalle begünstigt.
Blick aus dem SI in Richtung Turnhalle und SE (links).
Der zweite Außenbereich bietet den Grundschülern Spiel- und Geselligkeitsräume, auch zur Nutzung durch die Gemeinde außerhalb der Schulzeiten. Das Gebäude, das den Kindergarten und das SEPS beherbergt, wird stattdessen als ein in den Park eingefügtes Volumen mit einer eigenen, präzisen Identität charakterisiert, die auf spezifische Themen und Programme reagiert. Ein intimerer Garten wurde für e- ausschließlich dieser Schüler.
Für das zukünftige Altersheim wurde ein autonomes Gebäude mit quadratischem Grundriss und einer anderen Geometrie als die anderen architektonischen Körper vorgeschlagen.
Für den Bau sahen die Architekten des BHKW-Studios die Verwendung von nur zwei Materialien (Stahlbeton und Holz) und eine rationelle Bauweise in Etappen vor, die gegebenenfalls auch Vorschläge für einen zukünftigen Ausbau der SE und SI beinhaltet.
Derzeit gilt bei umweltfreundlichen Investitionen in Immobilien eine Karenzfrist. Erst fünf Jahre nach Erbauung der Liegenschaft sind solche Investitionen steuerlich abzugsfähig. Im vergangenen Dezember hat Ständerat Roberto Zanetti (SP/SO) eine Motion eingereicht, mit der die Verkürzung dieses Karenzfrist gefordert wird.
Angesichts hoher Erstellungskosten seien die finanziellen Grenzen besonders jüngerer Bauherrschaften für ökologische Massnahmen beim Neubau nachvollziehbar, schreibt Zanetti in seiner Motion. Stelle sich nach Fertigstellung des Baus heraus, „dass entsprechende ökologisch erwünschte Zusatzinvestitionen finanziell tragbar wären“, werde sich die Eigentümerschaft angesichts der fünfjährigen Karenzfrist jedoch „hüten, diese Investitionen unverzüglich an die Hand zu nehmen“. Dies sei „aus ökologischer Sicht bedauerlich“, meint Zanetti.
Die vom SP-Ständerat geforderte Verkürzung der Karenzzeit kann nun aufgegleist werden. Nach Unterstützung durch den Bundesrat und der Annahme der Motion vom Ständerat habe jetzt auch der Nationalrat den Vorstoss „diskussionslos angenommen“, informieren die Parlamentsdienste in einer Mitteilung. Nun ist der Bundesrat am Zug. Er muss die rechtlichen Grundlagen für die Verkürzung der Karenzfrist schaffen. Zudem sollen dabei bisher unterschiedliche Handhabungen zwischen den Kantonen harmonisiert werden.
Das Baugewerbe hat sich während der Corona-Pandemie als krisenresistent erwiesen. Das Wirtschaftsforschungs- und Beratungsinstitut BAK Economics erwartet laut einer Mitteilung ein Wachstum im Hochbau im laufenden Jahr um 0,4 Prozent. Für 2022 zeichne sich ein Plus von 0,6 Prozent ab.
Die Perspektiven für die Bautätigkeit variieren dabei zwischen Wohnbau, Betriebsbau und Infrastrukturbau. Während der Wohnungsbau zulegt, verzeichnen der Gewerbebau und öffentliche Bauvorhaben leichte Verluste. Wegen der vermehrten Heimarbeit wächst die Nachfrage nach grösseren Wohnungen. Zudem treiben die energetischen Sanierungen und die zu erwartenden Zinswende das Wachstum.
Beim Infrastrukturbau wirkt sich dagegen die pandemiebedingt rückläufige Zahl an Bauvorhaben der öffentlichen Hand aus. Ebenso sinkt die Zahl gewerblicher Bauprojekte, da viele Betriebe geplante Bauvorhaben verschieben oder stoppen. Dank der aktuelle Belebung der Wirtschaft ist laut BAK Economics 2022 auch mit einer Belebung für beide Bereiche zu rechnen.
Für die Jahre 2023 bis 2027 sind positive Ergebnisse im Hochbau zu erwarten. Im Gewerbe- und Infrastrukturbau dürfte die mittelfristige Auftragslage konstant bleiben.
Bei der Bautätigeit insgesamt zeigen sich regionale Unterschiede: Die besten Prognosen weisen laut BAK Economics die Regionen Zürich/Aargau, der Genferseeraum sowie die Zentralschweiz auf. Für die Region Basel erwartet das Institut mittelfristig eine Stagnation.
In Zuchwil ist das neue Wohn- und Arbeitsquartier Riverside jetzt bezugsfertig. Die ersten Mieter werden laut Medienmitteilung im Oktober ins Widi Huus und Sulzer Huus einziehen. Das Projekt der Swiss Prime Anlagestiftung zeichnet sich durch moderne Energieversorgung und Verkehrsführung sowie Erholungsmöglichkeiten aus. Es sei von der Swiss Prime Anlagestiftung in Olten als „Lebensraum“ entwickelt worden, heisst es weiter. Als ein Standort auf dem Land mit allen Annehmlichkeiten eines urbanen Ortes. Das neue Quartier Riverside verbinde Wohnen und Arbeiten. Die Aare wiederrum verbinde die Natur mit der Stadt. Das Quartier hat direkten Zugang zum Fluss.
Nach Angaben von Jérôme Baumann, Präsident des Stiftungsrates der Swiss Prime Anlagestiftung, sind „120 Wohnungen bereits vermietet. Nur noch wenige sind zu haben.“ Die Wohnungen böten viel Lebensqualität. Bei der Auswahl der Materialen sei man mit „äusserster Sorgfalt“ vorgegangen, wird der Solothurner Architekt Benedikt Graf von gsj architekten und agps architecture zitiert. Die Wärmeerzeugung für Heizung und Wasser erfolge nachhaltig über eine Grundwasser-Wärmepumpe. Im Sommer sei eine natürliche Kühlung in Betrieb.
Alle Wohnungen sind nach den Richtlinien von Procap Schweiz konzipiert und rollstuhlgängig. An den Besucherparkplätzen sind einzelne Ladestationen für E-Fahrzeuge vorhanden. Die Parkplätze in der Tiefgarage können ebenfalls mit einer Ladestation ausgerüstet werden. Bis Herbst 2022 sollen alle fünf Häuser der ersten Etappe bezogen sein.
Das Grundstück gleich am Eingang der Gemeinde liegt keine 10 Kilometer entfernt von der Stadt Winterthur und ist dennoch ein idyllischer Flecken Land, mit direktem Anstoss ans Ufer der Töss und mit Sicht auf Wiesen und Wald. Hier wird an den Zielen der Energiestrategie 2050 gebaut. Seit Herbst 2019 ist die Überbauung Verde Blu bewohnt. So weit, so normal. Bemerkenswert ist aber, dass diese Überbauung ihren Energiebedarf zu einem hohen Anteil selbst deckt und das ausschliesslich aus erneuerbaren Quellen. «Die Vorgaben der Energiestrategie 2050 sind für die Immobilienwirtschaft eine Chance», erklärt Dieter Stutz von der Atlantis AG, die in den Bereichen Umweltberatung, Siedlungsplanung und Architektur tätig ist und das Projekt entwickelt hat. Die Wärmeversorgung übers Grundwasser sei die beste und überzeugendste Lösung gewesen für das Areal. Gemeinsam mit EKZ hat Atlantis dieses komplexe Bauprojekt geplant und umgesetzt.
Nachhaltiges Wohnen als Bedürfnis Das Neubauprojekt Verde Blu mit neun Wohn- und Geschäftshäusern umfasst 108 Eigentumswohnungen sowie verschiedene Gewerbeflächen, die unter anderem von einer Migros-Filiale, einer Gemeinschafts- sowie einer Physiotherapiepraxis genutzt werden. Eine alte, denkmalgeschützte Scheune dient als Gemeinschaftsraum und sorgt für urigen Charme auf dem Gelände. Im Gegensatz dazu steht die topmoderne Technik, die die Anlage mit Energie versorgt: Als Wärmequelle für die Heizung und das Warmwasser wird Grundwasser genutzt, welches über einen sogenannten Anergiering die Häuser versorgt, in denen dezentrale Wärmepumpen stehen. Ein Anergiering ist ein kaltes Nahwärmesystem, das im Unterschied zu konventionellen Nahwärmesystemen mit Übertragungstemperaturen von unter 30 Grad Celsius arbeitet. Anergienetze haben deshalb keine Wärmeverluste in den Leitungen, sondern erzielen sogar zusätzliche Energiegewinne durch die Umweltwärme. Im Sommer können die Gebäude über den Anergiering mit dem Grundwasser passiv gekühlt werden.
Für die elektrische Energie der Gebäude sorgt eine Photovoltaikanlage, die optimal auf den Bedarf der Überbauung ausgelegt ist. Die Anlage entstand erst, nachdem die Wohnungen bereits bezogen worden waren. Denn man wollte den Entscheid für oder gegen Solarstrom den Eigentümerinnen und Eigentümern überlassen. Dass die Anlage mit 100-Kilowatt-Spitzenleistung an der ersten Eigentümerversammlung im Winter 2019 mit überwiegender Mehrheit angenommen wurde, spricht eine klare Sprache. Martin Nicklas, Verantwortlicher für moderne Energielösungen bei EKZ, erstaunt dies nicht: «Das Bedürfnis, auch im Wohnbereich einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten, ist uns im Immobilienbereich schon lange bekannt.» So wurde in der Unterniveaugarage auch eine Ladeinfrastruktur für die 209 Parkplätze eingebaut. Dank einem Lastgangmanagement ist es möglich, die Autos gestaffelt zu laden, sollte dereinst eine ganze Flotte an Elektrofahrzeugen die Garage besiedeln.
Gut abgestimmte Anlage In Kollbrunn werden die Stromerzeugung sowie die Wärme- und Kälteerzeugung und die Elektromobilität in einem integrierten Energiesystem kombiniert. Herzstück ist eine intelligente Steuerung, die die Eigenverbrauchsquote maximiert und das Lastmanagement übernimmt. Dadurch kann das eigentlich wichtigste Ziel erreicht werden: dass der produzierte Strom aus der PV-Anlage auch maximal vor Ort verbraucht wird. Die Steuerung verwendet hierfür Wetterprognosen von einem externen Wetterportal. Ein Algorithmus in der Steuerung wertet diese Daten aus und entscheidet jeweils am Vorabend, ob am nächsten Tag genügend Solarstrom produziert wird, um die Boiler und Speicher der Heizung zu laden. Bei zu geringer Solarproduktion werden die Boiler in der Nacht zum Niedertarif geladen, ansonsten wird abgewartet, bis am nächsten Tag genügend Solarstrom vorhanden ist, um die Wärmepumpe zu starten.
Energieproduktion vor Ort Im westschweizerischen Epalinges entstand die Überbauung «Grand Chemin», wobei ein Teil des benötigten Stroms von einer Photovoltaikanlage (PV) vor Ort produziert wird. In Emmen (LU) entsteht ein Mehrfamilienhaus-Neubau, der sich durch eine Wärmepumpe mit Grundwasser sowie eine PV mit ZEV auszeichnen wird. Zwei Beispiele von vielen, die zeigen: Die Energie-Zukunft hat längst begonnen.
Schweizerinnen und Schweizer ziehen eher selten um. Und wenn, dann liegt bei der Hälfte aller Umzüge der neue Wohnort nur fünf Kilometer vom alten entfernt. Die durchschnittliche Entfernung liegt bei 13 Kilometern. Das zeigt eine repräsentative Befragung zur Haus- und Wohnsituation in der Schweiz von Swiss Life.
Wie der Lebensversicherungskonzern in einer Medienmitteilung ausführt, leben knapp 60 Prozent der Wohneigentümerinnen- und -eigentümer und 25 Prozent der Mietenden bereits seit zehn Jahren oder länger in ihrem derzeitigen Zuhause. Gleichzeitig hat jedoch für rund 30 Prozent der Befragten der Wunsch nach Wohnen im Grünen oder wenigstens mit Terrasse während der Pandemie zugenommen.
Rund zwei Drittel der Wohneigentümerinnen und -eigentümer verspüren seit dem Erwerb eines Eigenheims mehr Lebensqualität und Selbstbestimmung. 37 Prozent gaben an, mit ihrer aktuellen Wohnsituation vollkommen zufrieden zu sein, vor allem jene mit Wohneigentum. 15 Prozent sind mässig bis gar nicht zufrieden. Ihnen fehlt mehrheitlich Platz oder ein Garten, oder sie stören sich an Lärm- und Umweltbelastung.
Über 60 Prozent jener, die sich den Erwerb von Wohneigentum in den nächsten fünf Jahre vorstellen können, erwarten, dass sich ihre Lebensqualität damit verbessern würde. Doch nur 21 Prozent von ihnen suchen aktiv nach einem eigenen Zuhause.
Anforderungen an den idealen Wohnort bezüglich Kosten, Ausstattung und Sicherheit variieren je nach Sprachregion. Zudem ist auf dem Land ein Garten zentral, in der Stadt die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Wird diese als gut wahrgenommen, sinkt die Bereitschaft von Pendlern umzuziehen.
Im Forschungs- und Innovationsgebäude NEST der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und des Wasserforschungsinstituts des ETH-Bereichs (Eawag) ist am Dienstag eine neue Einheit in Betrieb genommen worden. Wie die Empa in einer Mitteilung betont, sei das Büromodul namens Sprint in nur zehn Monaten fertiggestellt worden. Das demonstriere, dass das Bauen mit wiederverwendeten Materialien und Bauteilen „eine valable Alternative zum Bauen mit Neumaterial“ sei. Es werde „den Marktanforderungen an flexibles und schnelles Bauen gerecht“.
Die gesamte Einheit folge dem sogenannten Design for Disassembly-Ansatz. Bei Bedarf könnten die flexiblen Trennwände rückgebaut werden. Dies ermögliche eine flexible Raumnutzung und die kreislaufgerechte Rückgewinnung verbauter Stoffe.
Die noch bestehende Skepsis der Bauwirtschaft gegenüber der Wiederverwendung von Materialien sei unberechtigt. Entgegen anfänglicher Bedenken bezüglich des knappen Zeitplans „konnten wir die Re-Use-Materialien sogar schneller als neues Material finden“, wird Kerstin Müller zitiert, Architektin und Geschäftsleistungsmitglied beim Basler baubüro in situ, das die Sprint-Unit geplant hat.
Zudem sei Wiederverwendung bei der heutigen Marktlage noch nicht billiger. Das werde sich jedoch ändern, sobald sich ein wettbewerbsfähiger Markt gebildet habe, glaubt Bauteiljäger Oliver Seidel von in situ. Ausserdem brauche es eine CO2-Besteuerung, „die kostenmässig neue Materialien be- und gebrauchte Materialien entlastet, um so den ökologischen Mehrwert beziffern zu können.“
Hilcona hat auf dem ersten fertiggstellten Neubau am Firmensitz in Schaan eine 1200 Quadratmeter grosse Dachwiese angelegt. Auch die Dächer der auf fünf Jahre ausgelegten Werkserweiterung sollen „ökologisch wertvoll“ bepflanzt werden, heisst es in einer Medienmitteilung. „Die Grünflächen sorgen für mehr Versickerungsflächen als betonversiegelte Areale, entlasten die Kanalisation und bieten wesentlichen Schutz vor Starkregenereignissen“, so der Leiter Technischer Service, Peter Ritzer, zur Begründung.
Wie Hilcona weiter ausführt, seien Gründächer in der Lage, Wasser zurückzuhalten und zu speichern. Deshalb sei beim Bau des neuen Firmengebäudes darauf geachtet worden, möglichst wenig Fläche zu versiegeln. Zudem nähmen sie Schadstoffe wie CO2 auf und reinigten Wasser und Luft. Dagegen fliesse das Wasser auf versiegelten Flächen wie herkömmlichen Dächern, Teer- und Betonflächen sofort in die Kanalisation und auf offene Böden ab. Das verursache Hochwasser und Überschwemmungen. Die begrünten Dächer könnten dies abfedern.
Darüber hinaus heizten sie sich weniger auf als etwa Kiesdächer. Sie seien zudem langlebiger und pflegeleicht. „Mit der Dachwiese wollen wir der Natur so viel wie möglich zurückgeben“, so Ritzer.
Die Schilliger Holz AG aus Küssnacht plant die Realisierung eines neuen Produktionswerks für Holzfaserdämmplatten in Perlen. Dieses soll laut einer Medienmitteilung auf dem Fabrikareal der Perlen Papier AG entstehen. Die CPH-Gruppe, zu der die Perlen Papier AG gehört, werde dafür eine Landfläche von 20’000 Quadratmetern im Baurecht an das Holzverarbeitungsunternehmen abgeben.
Die Schilliger Holz AG ist eine der Hauptlieferanten von Holzschnitzeln der Perlen Papier AG. Eine ihrer Sägereien ist heute schon direkt neben der Papierfabrik in Perlen angesiedelt. Dank des neuen Werkes werden die beiden Unternehmen noch enger zusammenarbeiten: Die Perlen Papier AG wird das neue Werk mit Strom, Prozessdampf, Frischwasser und vollentsalztem Wasser beliefern. Ausserdem wird sie das anfallende Abwasser in der betriebseigenen Kläranlage aufbereiten.
„Wir freuen uns, gemeinsam mit Schilliger Holz AG am Standort Perlen Synergien in der industriellen Holzverarbeitung realisieren zu können. Damit wird Perlen zum Zentrum der nachhaltigen Wiederverwertung der wichtigen Ressource Holz in der Schweiz“, wird Peter Schildknecht, CEO der CPH-Gruppe, in einer Medienmitteilung seines Unternehmens zitiert.
Laut der Schilliger Holz AG gibt es in der Schweiz „seit längerem keine Dämmplattenproduktion mehr“. Mit der Realisierung des neuen Werks will das Unternehmen daher eine „grosse Lücke in der Schweizer Holzverarbeitungskette“ schliessen. Holzfaserdämmplatten werden beispielsweise zur Wärmedämmung der Aussenhüllflächen von Gebäuden eingesetzt.
Derzeit befindet sich das Projekt in der Planungsphase. Die Inbetriebnahme ist für 2023 vorgesehen.
Bei der Fachtagung Blickpunkt des Verbands arv Baustoffrecycling standen in diesem Jahr die Qualitätssicherung der Wiederverwertung und Aufbereitung von Baustoffen auch in kleineren Betrieben sowie die Anforderungen an die damit geschaffenen Bauprodukte im Fokus. Laut Medienmitteilung fand der Blickpunkt 2021 am Mittwoch digital statt.
Nationalrätin Isabelle Chevalley sprach am französischsprachigen digitalen Blickpunkt, dem „Point de Mire“, in einem Referat über die Stärkung der Kreislaufwirtschaft in Bezug auf Baustoffe. Die Bedeutung der Wiederverwertung von Baustoffen zur Schonung der natürlichen Ressourcen und knappen Deponievolumen sei inzwischen auch politisch erkannt und in die Beratungen des Parlaments aufgenommen worden. In der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) würden Massnahmen zur Förderung von Baustoffrecycling erarbeitet, wird sie zitiert. Dennoch seien noch mehr Anstrengungen nötig, so Chevalley. Unternehmen sollten Bauherren solche Produkte gezielt anbieten. Auch im Beschaffungswesen seien Massnahmen nötig.
Zentral ist dabei die Sicherung der Qualität. Die referierenden Fachleute informierten über die Umsetzung einer werksinternen Produktionskontrolle wie auch über die Wiederverwendung von Ausbauasphalt. Die Normen dazu werden derzeit überarbeitet. Hier engagiere sich der Verband arv Baustoffrecycling Schweiz für die Förderung der Wiederverwertung und für mehr Akzeptanz bei allen beteiligten Akteuren, heisst es in der Medienmitteilung.
Die Ergebnisse der ersten Arbeitsphase des Projekts Modellstadt sind von den Vertreterinnen und Vertretern der 13 teilnehmenden Gemeinden zur Kenntnis genommen und diskutiert worden. Laut Medienmitteilung der Stadt Baden wurden die in vier Arbeitsgruppen erstellten Zahlen und Daten der Gemeinden analysiert und beurteilt. Beschlossen wurde auch das weitere Vorgehen in der 2. Projektphase.
Zu den 13 Gemeinden der Modellstadt gehören Baden, Birmenstorf, Ehrendingen, Ennetbaden, Fislisbach, Gebenstorf, Mägenwil, Mellingen, Neuenhof, Oberrohrdorf, Obersiggenthal, Turgi und Wettingen.
Bei der Diskussion zu Behörden, Verwaltung und Organisation wurden laut der Medienmitteilung beträchtliche Unterschiede zwischen den Gemeinden festgestellt. Im Bereich Finanzen wurden unter anderem ermittelt, dass der Steuerertrag pro Einwohner oder Einwohnerin in der Modellstadt 2019 um 14 Prozent über dem Aargauer Durchschnitt gelegen hat. Auch geht man davon aus, dass die Verschuldung in den Modellstadt-Gemeinden in der Finanzplanperiode bis 2025 durch hohe Investitionen im Durchschnitt deutlich steigen wird.
Bei Gesundheit, Gesellschaft, Soziales seien aufgrund der Komplexität einfache und sofortige Um- oder Neuorganisationen kaum möglich. Kooperationen seien aber machbar. Die Analyse zu Siedlungsentwicklung, Raumplanung und Mobilität ergab, dass die Zusammenführung der Gemeinden in der Gesamtbetrachtung nicht zu einer Kostenreduktion beitragen würde. Effizienzsteigerung sei auch heute möglich.
Zur 2. Phase des Projekts wurden beschlossen, drei Themen aus Phase 1 weiter zu bearbeiten. So soll in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) ein „Talent-Pool“ erarbeitet werden, der es Lernenden ermöglicht, im Anschluss an den Lehrabschluss in einer der 13 Modellgemeinden weiter beschäftigt zu werden. Die weiteren Projekte sind Regionalisierung Steuerämter und die Erarbeitung einer gemeinsamen Lösung der Flüchtlingsbetreuung. Neu kommen in der 2. Phase eine gemeinsame Informatik-Infrastruktur, die Modellplanung über ein Teilgebiet der Nutzungsplanung, und die Koordination der Entwicklungsprognosen der Schülerzahlen sowie von Schulraumplanung und Schulbauten hinzu.
Ein neues Quartier soll die Verbindung zwischen Suhr Süd und dem Zentrum schaffen. Neben einem zwölfstöckigen Hochhaus werden drei vier- bis sechsstöckige Gebäude errichtet. Die Schlieremer Halter AG ist für die Projektentwicklung und Realisierung verantwortlich, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Am Mittwoch ist der Grundstein gelegt worden.
Das Quartier entsteht auf einem ehemals von der Ferroflex AG genutzten Areal. Dort werden Flächen für das Wohnen, für Dienstleistungen und das Gewerbe entstehen. Zwischen den Gebäuden sind öffentliche Freiräume mit Wegen und Plätzen, ein Kinderspiel- und ein Grillplatz vorgesehen. Im Hochhaus und im sogenannten Gartenhaus werden 59 Wohnungen mit 2,5 bis 5,5 Zimmern als Wohneigentum entstehen. In den beiden weiteren Gebäuden entstehen 143 Mietwohnungen.
Das Entwicklungsprojekt wird nach den Zielsetzungen der 2000-Watt-Gesellschaft umgesetzt. Dazu wird Fernwärme der Kehrichtverbrennungsanlage Buchs AG für die Wärmeerzeugung genutzt. Solaranlagen werden einen Teil der benötigten elektrischen Energie liefern.
Die Baubewilligung für die neue Wohnsiedlung namens Unity in der Gemeinde Menziken hat Rechtskraft erlangt. Damit kann die Steiner AG mit den Bauarbeiten starten.
Wie der Zürcher Projektentwickler sowie Total- und Generalunternehmer mitteilt, werden nahe des Bahnhofs insgesamt sechs Mehrfamilienhäuser mit 47 Eigentumswohnungen und 51 Parkplätzen entstehen. Die kantonalgeschützte Villa Zur Eintracht, die 1811/12 errichtet wurde, werde sich harmonisch in die Gesamtsituation einfügen.
Steiner leiste damit einen Beitrag zur Förderung bezahlbaren Wohnraums. Durch eine funktionale Gestaltung könne kostenoptimiert gebaut werden. Dazu trügen unter anderem einheitliche Fenster in allen Gebäuden, minimierte Wohnflächen und normierte Nasszellen in allen Wohnungen bei.
Der Gestaltungsplan für das Areal Obertor wurde in einem kooperativen Verfahren unter Beteiligung von Interessenvertretungen aus der Altstadt, Vertretungen aus dem Kreis der Volksinitiative zum Obertor, der Grundeigentümer und Grundeigentümerinnen, des Grossen Gemeinderates und der Stadtverwaltung ausgearbeitet, informiert die Verwaltung der Stadt Winterthur in einer Mitteilung. Ihr zufolge hat der Stadtrat von Winterthur den Gestaltungsplan nun genehmigt. Einwendungen können bis zum 12. Oktober geltend gemacht werden.
Auf dem rund 6500 Quadratmeter grossen Areal in der Altstadt sollen Läden, Büros und Wohnungen entstehen. Der Gestaltungsplan sieht dabei unterschiedliche Nutzungen für die einzelnen Liegenschaften vor. Für die Gebäude am Obertor 11 und 13 sind Läden im Erdgeschoss und Wohnungen in den Obergeschossen geplant. Der historische Bestand des Gebäudes am Obertor 17 soll der Einrichtung von Büros dienen. In den Hofliegenschaften Obertor 15 und 17a ist die Einrichtung einer innovativen Mischnutzung aus Wohnen und Gewerbe geplant.
An der Badgasse 6 strebt das Konzept eine Wellnessnutzung in Anlehnung an die einstige sogenannte Badewannenmoschee an, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Sollte sich dies in der Praxis als nicht durchführbar erweisen, wird alternativ eine Mietnutzung beispielsweise eines Gesundheitszentrums erwogen. Der Innenhof zwischen Obertor und Badgasse soll der Öffentlichkeit als „grüne Insel“ zugänglich gemacht werden.
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