Kategorie: Neubau

  • Sport, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft unter einem Dach

    Sport, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft unter einem Dach

    Das Radsportteam Tudor Pro Cycling plant, seinen Hauptsitz von Schenkon nach Sursee zu verlegen. Laut einer Mitteilung ist nun der Baustart der neuen Anlage erfolgt. Das 10‘000 Quadratmeter grosse Gebäude soll nachhaltig gestaltet und im Jahr 2027 eröffnet werden. Es soll das Wachstum des Teams unterstützen und die Standards des professionellen Radsports neu definieren. Unterstützt wird das Projekt vom Gemeinderat und den Behörden des Kantons Luzern.

    Die 17 Millionen Franken teure Anlage wurde in Zusammenarbeit mit Goldbeck Rhomberg entworfen. Sie soll an der Zeughausstrasse in Sursee entstehen und über fünf Stockwerke einen Ort bieten, an dem Fahrer, Mechaniker, Trainer und Mitarbeitende zusammenkommen können, um sich auf bevorstehende Rennen vorzubereiten. Ein öffentlicher Bereich soll zudem Fans und Unterstützende exklusive Einblicke hinter die Kulissen und interaktive Erlebnisse bieten.

    „Gemeinsam mit Goldbeck Rhomberg haben wir ein bahnbrechendes Konzept entwickelt, das nicht nur die Bedürfnisse eines professionellen Sportteams erfüllt, sondern auch die Erwartungen der Fans und der lokalen Gemeinschaft berücksichtigt“, erklärt Raphael Meyer, CEO von Tudor Pro Cycling, in der Mitteilung. „Es setzt zudem neue Massstäbe in Sachen ökologischer Nachhaltigkeit und ist mit der DGNB-Gold-Zertifizierung ausgezeichnet – einem der höchsten Standards, die Gebäude erreichen können.“

    Sursee und der Kanton Luzern haben das Team den Angaben zufolge von Anfang unterstützt und das Projekt ermöglicht. „Wir freuen uns, dass dieses neue Gebäude, das dem Sport und einem gesunden Lebensstil gewidmet ist, hier in unserer Gemeinde Gestalt annimmt“, so Sabine Beck-Pflugshaupt, Stadtpräsidentin von Sursee. „Es ist ein Ort, der Sursee auch in der Schweiz und über unsere Grenzen hinaus zu seinem Glanz verhelfen wird.“

  • Grundstückserwerb in Meggen

    Grundstückserwerb in Meggen

    Das erworbene Grundstück am Neueggweg ist praktisch unbebaut und liegt gemäss Zonenplan in Wohnzone C. Die Lage ist ruhig, dennoch gut erschlossen, ein Vorteil für zukünftige Bewohner. Nach aktuellem Planungsstand wird Mobimo auf dem Areal eine Überbauung im Stockwerkeigentum mit etwa 70 Wohneinheiten realisieren. Das Projektvolumen beläuft sich auf rund 120 Millionen Franken. Der Baustart ist von einer zwingenden Gestaltungsplanpflicht abhängig. Die Fertigstellung der Überbauung ist für Ende 2032 vorgesehen.

    Entwicklungspipeline und Marktumfeld
    Mit dem Kauf des Areals baut das Unternehmen ihre Entwicklungspipeline für die kommenden Jahre substanziell aus. Die Nachfrage nach Wohneigentum an guten Lagen rund um Luzern bleibt stabil hoch. Die Gemeinde Meggen gehört zu den begehrtesten Wohnorten der Zentralschweiz und punktet neben der Nähe zur Stadt Luzern, mit attraktiver Lage und Lebensqualität. Der Vierwaldstättersee, das Naherholungsgebiet rund um Meggen und die städtische Infrastruktur stärken den Standort zusätzlich.

    Projektziele und Ausblick
    Die neue Überbauung bietet nicht nur neuen Wohnraum, sondern bringt durch den Gestaltungsplan auch städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten. Architekturbüros erhalten nach dem Verfahren die Chance, innovative Wohnlösungen und moderne, bedarfsgerechte Raumkonzepte einzubringen. Die Planung trägt sowohl dem Wunsch nach attraktiven Grünräumen als auch den Ansprüchen an Wohndichte und Nachhaltigkeit Rechnung.

    Bis zur geplanten Fertigstellung Ende 2032 sind noch mehrere Planungsschritte erforderlich. Der genaue Baustart hängt von der Entwicklung und dem Abschluss des Gestaltungsplans ab. Der Bezugstermin wird auf Basis der Behördenverfahren und der Vermarktung zeitnah kommuniziert.

    Das Projekt in Meggen bringt neuen Wohnraum, entwickelt den Standort weiter und erweitert das Engagement des Unternehmens für attraktives, zukunftsfähiges Wohnen in der Zentralschweiz.

  • Bauprojekt verbindet Kunst, Architektur und Kulturentwicklung

    Bauprojekt verbindet Kunst, Architektur und Kulturentwicklung

    Die Nüssli Schweiz AG aus Hüttwilen hat den ersten Spatenstich zum Ausbau der Mack-Pyramide in Monheim am Rhein getätigt, heisst es in einer Mitteilung. Das Thurgauer Veranstaltungsbauunternehmen hat den Generalauftrag im Frühjahr 2025 erhalten. Es ist nach dem Bau einer Achtfach-Sporthalle bereits der zweite Auftrag aus Monheim für Nüssli.

    Der Bau ist eine architektonische und künstlerische Herausforderung. Über die bestehende Mack-Pyramide wird eine zweite gespiegelte Pyramide gesetzt. In der neuen Doppelstruktur sollen weitere Ausstellungs- und Lagerräume entstehen. Darüber hinaus wird die bestehende Fläche saniert und modernisiert.

    Bis Ende Oktober 2025 soll die Tiefgründung, bis zum Jahresende der Rohbau der Treppenhäuser abgeschlossen sein. Die Tragstruktur besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Treppenhäusern aus Stahlbeton. Wo möglich, sollen Fertigbauteile aus dem Arsenal von Nüssli Verwendung finden.

    Pünktlich zum 95. Geburtstag des deutschen Künstlers Heinz Mack soll das Richtfest im März 2026 stattfinden. Die vollständige Fertigstellung des Baus ist für den Sommer 2027 geplant.

    „Wir sind stolz, die Vision der Stadt Monheim am Rhein gemeinsam mit unseren Partnern zu realisieren“, wird Udo Baader, Leiter Projektmanagement Special Projects von Nüssli, in der Mitteilung zitiert. „Die Erweiterung der Mack-Pyramide ist nicht nur ein architektonisches Highlight, sondern auch ein kultureller Impuls für die ganze Region.“

  • Zwischen Innovation und Realität

    Zwischen Innovation und Realität

    Inmitten der Zürcher Agglomeration ragt der neue Wohnturm H1 über das Zwhatt-Areal hinaus. Mit 75 Metern Höhe und 24 Geschossen ist das Gebäude ein sichtbarer Marker für die Skyline von Regensdorf und für hybride Bauweisen zwischen Beton und Holz. Denn trotz markantem Rotton und auffälliger Fassade dominieren im Inneren natürliche und neutrale Materialien. Die Architektur bleibt zurückhaltend, die Struktur klassisch. Drei massive Sockelgeschosse und ein zentraler Betonkern tragen das Gebäude, während Holzstützen, Holz-Beton-Verbundrippendecken sowie Leichtbaufassaden und Solarpaneele für Ressourceneffizienz sorgen.

    Das HBV-Tragwerk erlaubt einen hohen Vorfertigungsgrad und eine signifikante Reduktion der grauen Energie. Im Vergleich zu herkömmlichen Massivbauten werden 20% der Emissionen eingespart, insgesamt etwa 670 Tonnen CO₂ im Lebenszyklus von 60 Jahren. Die horizontal gestellten Photovoltaikmodule dienen als Brisesoleil und generieren jährlich rund 155’000 kWh Strom, was etwa 36% des Energiebedarfs der Wohnungen abdeckt.

    Wohnqualität, Gemeinschaft und urbane Verdichtung
    Im Sockelbereich des H1 schliessen dreiseitige Arkaden das Gebäude an das Quartier an und sorgen für urbane Aufenthaltsqualität. Im Innern sorgt eine klare, modulare Struktur für kompakte, flexible Wohnungen. 156 Einheiten sind um den zentralen Kern organisiert und werden über kurze, gebündelte Erschliessungswege erreicht. Raum für Gemeinschaft gibt es auf halber Gebäudehöhe mit einem doppelgeschossigen Begegnungsraum, einem Waschsalon und spektakulärer Aussicht. Die Holzelemente schaffen ein angenehmes Raumklima, Sichtbalken und Lehmflächen sorgen für Behaglichkeit.

    Nachhaltigkeit und die Ambivalenz des Hochhausprinzips
    H1 ist ein Projekt des Übergangs. Der hohe Holzanteil reduziert das CO₂-Profil, macht aber den Einsatz von Beton nicht überflüssig. Die klimafreundliche Bauweise, lokale Rohstoffe wie Buchenholz aus dem Jura oder Lehm und der Fokus auf erneuerbare Energie rücken nachhaltiges Bauen in die Realität. Dennoch bleibt das Hochhaus ein ambivalentes Konzept. Die Verdichtung spart Fläche, doch die Statik und der Brandschutz zwingen weiterhin zu Hybridkonstruktionen.

    Städtebaulich bildet das Zwhatt-Areal eine neue Entwicklungsperspektive für Regensdorf. Die Silhouette des H1 und weiterer Türme prägt die Skyline. Das Quartier verzahnt Wohnen, Arbeiten und Freiräume und steht für eine Stadtentwicklung, die flexibel und wandlungsfähig bleibt.

    Das Wohnhochhaus H1 steht exemplarisch für den Wandel im Bauwesen. Es bringt avancierte Holzhybridtechnologie, hohe Vorfertigung und städtebauliche Integration zusammen. So ist H1 ein „Bau des Übergangs“, ein Schritt in Richtung Netto-Null, aber auch ein Spiegel der Herausforderungen und Potenziale, vor denen nachhaltiger Wohnungsbau in urbanen Zentren heute steht.

  • Neue Aufträge in Deutschland stärken Hochbaugeschäft

    Neue Aufträge in Deutschland stärken Hochbaugeschäft

    Implenia zieht in Deutschland Aufträge für Hochbauten mit einem Volumen von mehr als 200 Millionen Euro an Land. Wie es in einer Mitteilung heisst, entsprechen die Projekte „dem strategischen Fokus der Gruppe auf grosse und anspruchsvolle Immobilienprojekte, die umfassende Expertise und langjährige Erfahrung voraussetzen“.

    So wird der Baukonzern im Auftrag des Projektentwicklers und Vermögensverwalters Rock Capital Group als Generalunternehmer in München-Neuhausen das rund ein Hektar grosse Bruckmann Quartier an der Nymphenburgerstrasse zu einem hochwertigen Büroquartier umformen. Dort entstehen in einer Kombination von Neubau und Modernisierung in bester Zentrumslage 28’000 Quadratmeter Bürogeschossfläche. Dabei werden einzelne Gebäudeteile neu gebaut, historische Bauteile erfahren eine Modernisierung im Bestand, ein Gebäude wird aufgestockt, bei einem anderen steht die Fassade unter Denkmalschutz. Baubeginn ist noch 2025.

    In Brandenburg errichtet Implenia als technischer Federführer in einer Arbeitsgemeinschaft mit GP Papenburg ein neues Verwaltungsgebäude, im Ruhrgebiet eine Gesamtschule und in Frankfurt am Main eine Sechsfeld-Sporthalle mit Funktionsgebäuden für zwei Gymnasien. Alle drei Neubauten werden schlüsselfertig übergeben.

    Am Mainzer Zollhafen wird Implenia zum wiederholten Mal aktiv. Für die Projektgesellschaft der BWL Wohnungsbaugesellschaft und der Volksbank Darmstadt realisiert die Gruppe nun das Projekt Rheinwiesen living. Es besteht aus fünf fünfgeschossigen Wohngebäuden mit freiem Blick auf den Rhein. Ausserdem wurde Implenia mit der Errichtung einer Seniorenwohnanlage in Magdeburg sowie mit dem Bau eines Ausstellungs- und Verkaufsgebäudes für die Stark Gruppe in Nürnberg beauftragt.

  • Neuer Tower für den Flughafen Zürich genehmigt

    Neuer Tower für den Flughafen Zürich genehmigt

    Der heutige Tower wurde 1985 gemeinsam mit dem Dock A in Betrieb genommen und hat nach fast 40 Jahren das Ende seiner Lebensdauer erreicht. Der neue Tower entsteht nördlich des bestehenden Standorts und soll den Fluglotsinnen und -lotsen einen optimierten Überblick über den Boden- und Luftverkehr verschaffen. Funktionalität, Nachhaltigkeit und Arbeitsplatzqualität werden dabei auf ein neues Niveau gehoben.

    Teil eines Grossprojekts
    Der Neubau des Towers ist eng mit dem Ersatzneubau des Dock A verbunden. Beide Projekte wurden von der Flughafen Zürich AG 2023 eingereicht und in einem gemeinsamen Verfahren geprüft. Während der Tower nun in einem Teilentscheid genehmigt wurde, läuft das Verfahren für das neue Dock A weiter. Bis zu dessen Fertigstellung wird der Tower zunächst als eigenständiges Gebäude betrieben.

    Nachhaltigkeit im Fokus
    Das Projekt wird vom Architekturbüro Bjarke Ingels Group geleitet und setzt auf eine Bauweise mit Holz als Hauptmaterial. Das Dach des neuen Docks wird vollständig mit Photovoltaik ausgestattet und soll bis zu zwei Drittel des Strombedarfs decken. Mit einem Investitionsvolumen von rund 700 Millionen Franken ist der Ersatzneubau Dock A eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der kommenden Jahre.

    Einsprachen und Ausblick
    Gegen das Vorhaben gingen mehrere Einsprachen ein, unter anderem von betroffenen Gemeinden. Laut UVEK führt der Bau selbst jedoch nicht zu zusätzlichem Fluglärm. Im Gegenteil, die Immissionen in der Umgebung könnten sogar sinken. Der Baustart des Towers ist für 2027 vorgesehen, die Inbetriebnahme des neuen Dock A wird nicht vor 2030 erwartet. Ein Drittel aller Passagiere am Flughafen Zürich nutzt das Dock A, seine Erneuerung gilt daher als zentral für den Flughafenbetrieb der Zukunft.

    Mit dem neuen Tower und Dock A setzt der Flughafen Zürich auf eine nachhaltige und funktionale Infrastruktur, die den steigenden Anforderungen an Luftverkehr und Umweltschutz gerecht wird. Das Projekt verbindet Hightech-Flugsicherung mit moderner Baukultur, ein starkes Signal für die Zukunft des Schweizer Luftverkehrs.

  • Eigentumswohnungen zwischen Stadtleben und Natur

    Eigentumswohnungen zwischen Stadtleben und Natur

    „Urban Living trifft Natur“, leitet die Halter AG einen Beitrag auf LinkedIn über ein Neubauprojekt der Firma ein. Konkret realisiert die Schlieremer Immobilienentwicklerin an der Leimbachstrasse 28 bis 32 ein Gebäude mit 43 Eigentumswohnungen und rund 80 Quadratmeter Gewerbefläche. In den 2,5- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen sollen „naturverbundene Stadtmenschen“ ihr ideales Zuhause finden können, heisst es auf dem Internetportal des Projekts. Interessierte können sich dort in eine Liste eintragen lassen, über die noch vor dem anstehenden offiziellen Vermarktungsstart Informationen zum Projekt verschickt werden.

    Die insgesamt 43 Eigentumswohnungen, darunter Attika- und Gartenwohnungen, teilen sich auf 10 Wohnungen mit jeweils 2,5 Zimmern, 30 Wohnungen mit 3,5 Zimmern und drei Wohnungen mit 4,5 Zimmern auf. Als Pluspunkte des Projekts werden in der Beschreibung eine hervorragende Anbindung, vielfältige Infrastruktur und nahe gelegene Erholungsgebiete genannt. Die Bauarbeiten sollen im Frühling 2026 beginnen und zwei Jahre später abgeschlossen sein.

  • Visionärer Campusprojekt nimmt Gestalt an

    Visionärer Campusprojekt nimmt Gestalt an

    Im März hatten die Bauarbeiten für den Zugang zum InnHub La Punt begonnen. Am 9. Juli wurde nun ein neues Kapitel des Projekts für einen Innovationscampus in La Punt aufgeschlagen, informiert InnHub La Punt in einem Beitrag auf LinkedIn: „Der Baustart vom InnHub markiert den Übergang von der Vision zur Realität“.

    Der InnHub La Punt ist als Mischung aus Sport-, Gesundheits- und Bildungsangeboten sowie einer Reihe von Zweitwohnungen angelegt. Der Innovationscampus soll als Ort des Schaffens und des Austauschs für Einheimische, Gäste und Unternehmen dienen. Für den Entwurf des neuartigen Coworking-Spaces auf einer Gesamtfläche von 7700 Quadratmetern zeichnet der im Engadin wohnende, international bekannte britische Architekt Norman Foster verantwortlich. Er will mit der Verwendung lokalen Holzes, Granits und Kalkmörtels ein Beispiel für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft setzen.

    Die Bauarbeiten für den InnHub sollen Ende 2028 abgeschlossen sein. Ab dann will der Innovationscampus Unternehmen einen Rückzugs- und Inspirationsort im Engadin bieten. Wer nicht solange warten möchte, kann bereits jetzt die Dienste des InnHub PopUp in La Punt in Anspruch nehmen.

  • Neue Grossaufträge für Hochbauprojekte in Bern und Zürich

    Neue Grossaufträge für Hochbauprojekte in Bern und Zürich

    „Implenia hat weitere grosse und anspruchsvolle Hochbau-Aufträge gewonnen“, informiert die Bau- und Immobilienfirma aus Opfikon in einer Mitteilung. Das Auftragsvolumen wird dort auf insgesamt über 400 Millionen Franken beziffert. Die beiden grössten Projekte betreffen einen Neubau für die Universität Bern und eine Wohnüberbauung im Zürcher Oberland.

    Der Kanton Bern hat Implenia mit den Baumeisterarbeiten für eine neues medizinisches Forschungs- und Ausbildungszentrum der Universität Bern beauftragt. Hier will die Universität fünf Institute ihrer Medizinischen Fakultät vereinen. Die Bauarbeiten sollen im Mai 2026 beginnen und im Juli 2028 abgeschlossen sein.

    In Oetwil am See im Zürcher Oberland wird Implenia als Totalunternehmerin für die Seraina Investment Foundation den Neubau Überbauung Schachenweid realisieren. Hier sind acht Mehrfamilienhäuser mit 90 Wohnungen im Stockwerkeigentum geplant. Der Beginn der Bauarbeiten ist für September 2025 vorgesehen. Im Oktober 2027 sollen die Wohnungen bezugsbereit sein.

    Als weitere neue Aufträge zählt Implenia in der Mitteilung die Modernisierung und Umnutzung eines innerstädtischen Gebäudes, die Umnutzung eines alten Fabrikareals in der Westschweiz zu einem Stadtquartier und zwei Neubauprojekte von Schulhäusern in der Schweiz und in Deutschland auf. Die neuen Projekte „entsprechen der Strategie von Implenia mit Fokus auf spezialisierte Immobilien, die umfassende Expertise und langjährige Erfahrung voraussetzen“, schreibt Implenia.

  • Neubau in Sursee für Radsportteam

    Neubau in Sursee für Radsportteam

    Das aktuell in Schenkon ansässige Tudor Pro Cycling-Team steht laut eines Artikels der «Luzerner Zeitung» vor einem Umzug nach Sursee. Dort möchte es demnach 18 Millionen Franken in ein sechsgeschossiges neues Hauptquartier investieren. Initiant ist die Sette Immo AG, die über ihre Sette Sports Group nicht nur das Profi-Team, sondern auch eine Nachwuchsmannschaft unterhält. Fabian Cancellara, ehemaliger Rennvelofahrer, ist nicht nur Teamchef beim Tudor Pro Cycling-Team, sondern auch bei der Sette Immo AG aktiv.

    Im September 2026 soll der neue Sitz des Teams fertiggestellt sein und Platz für Lager, Werkstätten, Trainings- und Besprechungsräume bieten. Büros für die Verwaltung und Aufenthaltsräume für die Fahrer sollen ebenso entstehen wie ein Ausstellungsraum des Teams. Auf dem Dach wird zudem eine Photovoltaikanlage installiert.

    Aktuell nimmt das vom Uhrenhersteller Tudor aus Genf gesponserte Team noch bis Ende Monat an der Tour de France teil.

  • Das Möbeliareal Glarus nimmt Gestalt an

    Das Möbeliareal Glarus nimmt Gestalt an

    Nach der Umzonung von der Industrie- in die Mischzone Wohnen und Arbeiten wurde der Grundstein für eine neue Nutzung gelegt. Mit der Einreichung des Überbauungsplans wird diese Vision nun konkret.

    Dialog als Basis für nachhaltige Entwicklung
    Ein intensives Dialogverfahren, das 2022 lanciert wurde, bildete die Grundlage für das nun vorliegende Richtprojekt. In diesem kooperativen Prozess wurden zentrale Fragen zu Städtebau, Nutzungsmix, Freiraum und Ökologie gemeinsam mit Fachleuten, Nachbarn und Interessierten erörtert. Die Ergebnisse münden in eine sorgfältige Planung, die ein Gleichgewicht zwischen historischen Bauten und neuen architektonischen Elementen anstrebt. Die ehemaligen Produktionsgebäude der ag möbelfabrik horgenglarus werden ab 2027 verfügbar und können in die erste Bauetappe integriert werden.

    Ein neuer Stadtbaustein im Zentrum von Glarus
    Die möbeliareal ag verfolgt mit dem Projekt das Ziel, einen lebendigen, offenen und durchmischten Ort zu schaffen. Bestehende Bauten wie die sanierte ehemalige Polsterei, ein Hans-Leuzinger-Bau sowie der etablierte Coworking-Space RAUMSTATION zeigen bereits heute, wie neue Nutzungen in bestehende Strukturen integriert werden können. Der geplante Neubau ergänzt die Anlage mit spannungsvollen Freiräumen und gibt dem Areal eine neue städtebauliche Lesbarkeit.

    Vorgesehener Baustart im 2027
    Der Überbauungsplan, basierend auf dem Richtprojekt von agps architecture ltd. und Böe Studio GmbH, wurde Ende 2023 zur Vorprüfung bei der Gemeinde eingereicht. Nach einer allfälligen Überarbeitung wird der rechtskräftige Plan erwartet. Danach könnten erste Baugesuche folgen, der Baustart in Etappen ist ab 2027 vorgesehen. Damit geht ein Entwicklungsprozess weiter, der mit fundierten Marktanalysen und planerischen Studien vorbereitet wurde und nun in eine konkrete Realisierungsphase übergeht.

    Perspektiven für urbane Lebensräume
    Mit dem Möbeliareal entsteht inmitten des Kantonshauptorts ein Projekt mit Vorbildcharakter. Historisch verwurzelt, sozial durchmischt, architektonisch weitsichtig geplant und wirtschaftlich tragfähig. Der sorgfältig orchestrierte Übergang vom industriellen Produktionsstandort zu einem vielfältigen Lebensraum zeigt beispielhaft, wie Standortentwicklung im Spannungsfeld von Tradition und Zukunft gelingen kann.

  • Neue Sporthalle in Sissach entsteht unter der Erde

    Neue Sporthalle in Sissach entsteht unter der Erde

    Die ERNE AG Bauunternehmung sieht sich bei der Realisierung einer Dreifachsporthalle in Sissach auf gutem Kurs. Das Projekt wird von ERNE plus als Totalunternehmer umgesetzt, informiert das Unternehmen der ERNE Gruppe aus Laufenburg in einer Mitteilung. Seit Spatenstich am 12. April vergangenen Jahres laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren.

    ERNE plus übernimmt als Totalunternehmer die Koordination aller am Bau beteiligten Gewerke. Durch die enge Zusammenarbeit werde die termingerechte und hochqualitative Ausführung des Bauprojekts sichergestellt, schreibt die ERNE AG. Bei Planung und Umsetzung setzt ERNE digitale Werkzeuge ein.

    Der von der Architekten Penzel Valier AG aus Zürich erarbeitete Entwurf der Dreifachsporthalle setzt auf nachhaltige Bauweise, heisst es in der Mitteilung. Ein Grossteil der Halle wird unterirdisch entstehen, so dass auf dem Hallendach ein Allwetterplatz angelegt werden kann. Oberirdisch ist die Halle über einen Pavillon mit dem bestehenden Schulgebäude verbunden.

  • Chur West das Tor zur Zukunft

    Chur West das Tor zur Zukunft

    Das erklärte Ziel war es, ein urbanes, lebendiges und attraktives Quartier zu schaffen, das über 400 Menschen neuen Wohn- und Arbeitsraum bietet. Angesichts des knappen Wohnungsangebots in Chur ist dies eine wegweisende Entwicklung für Familien, Paare und Einzelpersonen.

    Das einstimmig gewählte Siegerprojekt des Teams um Duplex Architekten, Gersbach Landschaftsarchitektur und IBV Hüsler Verkehrsplanung besticht durch eine kühne städtebauliche Vision. Fünf unterschiedlich hohe Bauten, darunter zwei markante Hochpunkte, definieren das neue Quartier. Diese «Dichte in die Höhe» ist nicht nur ein architektonisches Statement, sondern ermöglicht auch grosszügige öffentliche Freiräume, die die Identität des neuen Quartiers massgeblich prägen werden. Vielfältig gestaltete Strassenzüge, Gassen und Platzabfolgen durchziehen das Areal und schaffen eine harmonische Balance zwischen öffentlicher Begegnung und privater Rückzugsmöglichkeit.

    Ein Meilenstein für Chur
    Eine hochkarätige Jury aus Planungsexperten und Vertretern der Eigentümerschaft hat die fünf eingereichten Entwürfe intensiv geprüft und sich einstimmig für den Entwurf von Duplex Architekten entschieden, eine Wahl, die auch vom Churer Stadtrat bekräftigt wurde. Das Siegerprojekt überzeugte nicht nur durch seine klare städtebauliche Haltung, sondern auch durch die innovative Transformation des ehemaligen Industrieareals in ein lebendiges, urbanes Zentrum.

    Besonders hervorzuheben sind die markante architektonische Formensprache, deren Design nicht nur ästhetisch überzeugt, sondern auch höchste Wohnqualität verspricht. Des Weiteren schaffen die vielfältigen Frei- und Grünräume ein einzigartiges Nebeneinander von Öffentlichkeit und Privatheit, was dem Ort eine zukunftsweisende Identität verleiht. Schliesslich sorgt die hervorragende Vernetzung dafür, dass das Quartier optimal an den öffentlichen Nahverkehr angebunden ist und eine nahtlose Verbindung zu den umliegenden Stadtteilen bildet.

    Von der Vision zur Realität
    Das Siegerprojekt ist derzeit öffentlich im Eingangsbereich des Stadthauses Chur ausgestellt und wird dem neu konstituierten Gestaltungsbeirat zur Beurteilung vorgelegt. Anschliessend wird das Siegerteam den Entwurf weiter konkretisieren. In den kommenden Jahren werden nach Fertigstellung des Quartierplans die konkreten Bauprojekte eingereicht und realisiert. Chur West wird dann nicht nur ein neues Quartier sein, sondern ein pulsierendes, einladendes Eingangstor, das die Stadt neu definiert und ihre Zukunft aktiv gestaltet.

  • Trèfle-Blanc das 400-Millionen-Projekt rollt an

    Trèfle-Blanc das 400-Millionen-Projekt rollt an

    Die Frage nach den tatsächlichen Kosten des Trèfle-Blanc-Projekts sorgte im Vorfeld für Spekulationen. Von 275 bis 400 Millionen Franken reichten die Schätzungen. Nun schafft die Genfer Regierung mit der Einreichung eines umfassenden Investitionsgesetzes Klarheit. Die anfängliche Diskrepanz resultiert nicht aus einer Planänderung oder dem «Salamitaktik», sondern aus der detaillierten Aufschlüsselung der verschiedenen Finanzierungsquellen und Projektphasen.

    Zunächst wird dem Grossen Rat ein Kredit von 275,5 Millionen Franken zur Genehmigung vorgelegt. Diese Summe deckt primär den Bau von zwei Eisbahnen (232 Millionen), ergänzt durch Kosten für Aussenanlagen (7,9 Millionen), den Tramanschluss (über 9 Millionen), Unvorhergesehenes (9,3 Millionen) und Teuerung (8,3 Millionen). Sollte dieser Kredit vom Parlament bewilligt werden, könnte er bei Bedarf noch einem Referendum unterliegen.

    Diese Summe repräsentiert jedoch nicht die Gesamtkosten für den Kanton, da bereits 17 Millionen Franken für Vorstudien aufgewendet wurden. Somit belaufen sich die bisherigen Gesamtkosten zu Lasten des Staates bereits auf 293 Millionen Franken.

    Warum es 400 Millionen sind
    Die Verwirrung um die 400 Millionen Franken löst sich auf, wenn der Park-and-Ride Parkplatz miteinbezogen wird. Dieser, dessen Bau noch vor der restlichen Infrastruktur beginnt, wird 928 Parkplätze für Autos und 244 für Motorräder bieten. Seine Kosten belaufen sich auf geschätzte 99 Millionen Franken, eine Summe, die nicht direkt vom Parlament beantragt wird. Die Finanzierung erfolgt über die Stiftung der Parkhäuser, eine autonome öffentlich-rechtliche Anstalt, die mit Zustimmung des Staates 75 Millionen Franken aufnehmen wird, während der Rest aus Eigenmitteln bestritten wird. Die Rückzahlung dieses Darlehens ist langfristig durch die Einnahmen aus dem P+R gesichert.

    Die Finanzierungsarchitektur
    Es ist unerlässlich, diese 99 Millionen Franken zu den Gesamtkosten des Trèfle-Blanc-Projekts hinzuzurechnen. Unabhängig von der genutzten Finanzierungsquelle handelt es sich um öffentliche Gelder, da die Stiftung der Parkhäuser Teil des öffentlichen Sektors ist, ähnlich wie die Genfer Versorgungsbetriebe oder die Universitätsspitäler Genf. Dies wird auch in den konsolidierten Jahresabschlüssen des Kantons Genf ersichtlich. Wie die Präsidialabteilung des Staatsrats bestätigt, ist alles miteinander verbunden. Ein erfolgreiches Referendum gegen den 275-Millionen-Kredit würde das gesamte Projekt, einschliesslich des P+R, zum Scheitern bringen.

    Die Transparenz in der Kostenaufschlüsselung des Projekts Trèfle-Blanc schafft nun die Grundlage für eine informierte Debatte und ebnet den Weg für die Realisierung dieses wichtigen Infrastrukturvorhabens, das Genf massgeblich prägen wird.

  • Neues Recyclingzentrum soll Pionierprojekt der Kreislaufwirtschaft werden

    Neues Recyclingzentrum soll Pionierprojekt der Kreislaufwirtschaft werden

    Die Stadt Zürich will auf dem Juch-Areal in Zürich-Altstetten ein neues Recyclingzentrum errichten lassen. Als Investitionen für das Projekt werden 29,95 Millionen Franken veranschlagt. Dazu kommen 3,15 Millionen Franken, um das Juch-Areal aus dem Finanzvermögen in das Verwaltungsvermögen der Stadt zu übertragen. Aufgrund der hohen Summe wird es eine Volksabstimmung über die Realisierung des Projekts geben, informiert die Stadtverwaltung in einer Mitteilung.

    Der Ersatz für den 2024 geschlossenen Recyclinghof Hagenholz ist als Pionierprojekt der Kreislaufwirtschaft angelegt. Der zugrundeliegende Entwurf der Graber Pulver Architekten AG sieht vor, Stahlträger, Betonplatten und Trapezbleche aus Rückbauten unter anderem der Recylinghalle Hagenholz zu nutzen. Konstruktionssysteme und verwendete Materialien sollen nach Möglichkeit rückbaufähig und trennbar sein.

    Auch beim Betriebskonzept wird Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. So stehen die Weitergabe, Reparatur und Wiederaufbereitung der Einlieferungen im Vordergrund. An zweiter Stelle kommt die Wiederaufbereitung von Material. Nur was sich nicht dafür eignet, wird der Verbrennung in der Kehrichtverwertungsanlage zugeführt. Die Anlieferung soll zu Fuss, mit dem Velo, dem Auto und grösseren Transportfahrzeugen möglich sein.

    Der Baubeginn ist vorbehaltlich der Zustimmung des Stimmvolks für das zweite Quartal 2026 vorgesehen. Ab dem vierten Quartal könnte das Zentrum die Arbeit aufnehmen. Bis dahin bleibt der provisorische Recyclinghof Looächer in Zürich-Affoltern in Betrieb.

  • Führungswechsel bei Immobilienfirma aus Schlieren

    Führungswechsel bei Immobilienfirma aus Schlieren

    Die Geistlich Immobilia AG gibt einen Wechsel an der Spitze bekannt: Per Anfang Juli hat Ladina Esslinger die Leitung der Immobilienentwicklerin aus der Geistlich Gruppe übernommen, informiert Geistlich Immobilia in einer Mitteilung. Die bisherige Leiterin Projektentwicklung übernimmt die operative Leitung von Martin Geistlich. Der bisherige Geschäftsführer bleibt im Unternehmen aber als Verwaltungsratspräsident aktiv.

    Die Geistlich Immobilia AG nimmt innerhalb der Geistlich Gruppe die Neuausrichtung des ehemaligen Firmenareals in Schlieren war. Hier entsteht auf über 125’000 Quadratmetern der Stadtteil amRietpark. Um einen 600 Meter langen Park sind dabei rund 650 Wohnungen sowie Geschäfts- und Büroflächen angelegt. Aktuell geht Geistlich Immobilia die Realisierung des Projekts Lymhof an.

    «Unser Ziel ist es, Projekte zu realisieren, die Schlieren als Wohn- und Wirtschaftsstandort langfristig stärken, mit echtem Mehrwert für die Menschen, die hier leben, ebenso wie für ansässige und neue Unternehmen», wird Esslinger in der Mitteilung zitiert. Die neue Leiterin der Geistlich Immobilia AG hat Architektur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich studiert und einen Executive Master of Business Administration an der Universität St.Gallen erworben.

  • Auszeichnung für nachhaltigen Spitalneubau

    Auszeichnung für nachhaltigen Spitalneubau

    Das Kantonsspital Baden hat bei den European Healthcare Design Awards 2025 den Preis für Einrichtungen über 25’000 Quadratmeter gewonnen. Er wurde im Rahmen des 11. European Healthcare Design Congress in London verliehen. Diese jährlich vergebene Auszeichnung würdigt herausragende Bauten des Gesundheitswesens.

    Wie das KSB mitteilt, habe die Jury «nach einem hochkompetitiven Auswahlverfahren» insbesondere den integrativen Ansatz des Entwurfs gelobt: «ein Spital, das funktionale Effizienz, Aufenthaltsqualität, architektonische Identität sowie das Wohl von Patienten und Mitarbeitenden gleichermassen in den Fokus rückt». Die von Salus Naturarzneimittel und Architects for Health organisierte Jury setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern aus Australien, Grossbritannien und den USA zusammen. In ihrer Bekanntmachung der Gewinner betonen die Veranstalter, dass das Schweizer Projekt «Nachhaltigkeit und heilende Architektur auf ein neues Niveau hebt».

    Der auch Agnes-Spital genannte Neubau war vom Kantonsspital Baden in Auftrag gegeben und von Nickl & Partner Architekten, Ghisleni Partner sowie Amstein + Walthert Zürich geplant worden. Sein Name geht auf Königin Agnes von Ungarn aus dem Haus Habsburg zurück, die der Stadt Baden 1349 ein Spital stiftete, das seither immer an die medizinischen Entwicklungen angepasst wurde.

    «Wir sind stolz, auf unserem Gesundheitscampus eine Infrastruktur geschaffen zu haben, die auch international begeistert», so das KSB. «Ein Grund zur Freude für das gesamte KSB – und für den Kanton Aargau!»

  • HORTUS setzt neuen Massstab für nachhaltiges Bauen

    HORTUS setzt neuen Massstab für nachhaltiges Bauen

    Mit HORTUS ist auf dem Main Campus des Switzerland Innovation Park Basel Area ein Gebäude entstanden, das neue Standards im nachhaltigen Bauen setzen soll. Entwickelt wurde das Projekt von SENN, Herzog & de Meuron sowie ZPF Ingenieure. HORTUS ist nicht nur konzeptionell auf Klimaverträglichkeit ausgelegt, es wird nach Angaben der Beteiligten seine graue Energie innerhalb einer Generation kompensieren und danach als energiepositives Gebäude betrieben. 

    Kern des Konzeptes ist eine konsequente Reduktion des Energieeinsatzes in Bau und Betrieb. Materialien wie Lehm, Holz und Altpapier wurden mit minimalem Ressourceneinsatz verarbeitet. Auf eine Unterkellerung wurde bewusst verzichtet. Parallel dazu sorgt eine Photovoltaikfläche von rund 5’000 m² an Fassade und Dach für eine maximale Eigenenergiegewinnung. 

    Kreislaufwirtschaft auf Bauteilebene 
    Besonderes Augenmerk liegt auf der Wiederverwendbarkeit. Jedes verbaute Element wurde mit einer vorgesehenen Zweitnutzung geplant. Damit folgt HORTUS den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft bis ins Detail. Vorgefertigte Lehm-Holz-Elemente, direkt vor Ort in einer Feldfabrik hergestellt, ermöglichen einen effizienten Rückbau oder Weiterverwendung. 

    Naturmaterialien sorgen für ein ausgeglichenes Raumklima, unterstützt durch einen begrünten Innenhof, der vom renommierten Landschaftsarchitekten Piet Oudolf gestaltet wurde. 

    Infrastruktur für Innovation 
    Das Gebäude bietet rund 10’000 m² Nutzfläche, vorwiegend für Unternehmen aus den Bereichen ICT und Life Sciences. Die Büroflächen sind bereits bei Eröffnung vollständig vermietet. Verfügbar ist einzig noch Platz im Coworking-Bereich. Dieser richtet sich an Start-ups, Projektteams oder Einzelnutzende, die von der Nähe zu einem der grössten Life-Sciences-Ökosysteme Europas profitieren möchten. 

    Der Coworking-Space sowie die Büroflächen verfügen über gemeinschaftlich nutzbare Küchen, einen Garten sowie IT-Infrastruktur. Im Erdgeschoss ergänzen Gastronomieangebote und ein Fitnessbereich die Infrastruktur. Das Ziel ist, Innovation und Alltag an einem Ort zu vereinen. 

    Teil eines grösseren Entwicklungsareals 
    Es ist nicht das erste Gebäude auf dem Campus. Bereits in Betrieb ist das Main Campus HQ. Weitere Gebäude , ALL, HOPE und SCALE, befinden sich im Bau oder in Planung. Bis 2029 soll in Allschwil das grösste Areal eines Schweizer Innovationsparks entstehen, mit Fokus auf Life Sciences, digitale Gesundheit und industrielle Transformation. 

    Mit derzeit rund 1’200 Mitarbeitenden in 92 Unternehmen und 12 Forschungsgruppen ist der Standort bereits heute ein bedeutendes Zentrum für angewandte Forschung und Entwicklung in der Schweiz. 

  • Parlament bewilligt Neubau IOM-Hauptsitzes in Genf

    Parlament bewilligt Neubau IOM-Hauptsitzes in Genf

    Mit 166 zu 2 Stimmen hat der Nationalrat am 14. Juni 2025 ein zinsloses Bundesdarlehen für die Erneuerung des Hauptsitzes der Internationalen Organisation für Migration bewilligt. Der Entscheid folgte auf ein bereits im März gefälltes Ja des Ständerats. Die IOM, als Teil des UNO-Systems, spielt eine führende Rolle in der globalen Migrationspolitik. Der aktuelle Standort im Genfer Morillons-Quartier stammt aus den frühen 1980er-Jahren und entspricht weder energetischen, funktionalen noch sicherheitsrelevanten Standards.

    Ivestition mit strategischer Bedeutung
    Die Zustimmung des Parlaments erfolgte, obwohl die IOM kürzlich angekündigt hatte, rund 20 Prozent der rund 1000 Stellen in Genf abzubauen. Hintergrund ist ein Hilfsstopp der USA, einer der Hauptgeldgeber der Organisation. Aussenminister Ignazio Cassis betonte jedoch im Rat, dass das Bauprojekt auch mit reduziertem Personalstand, künftig rund 600 Mitarbeitende, sinnvoll dimensioniert sei. Die Schweiz verfolge mit dem Engagement eine klare gaststaatpolitische Strategie zur langfristigen Stärkung des internationalen Genf.

    Finanzierungsstruktur und Zeitplan
    Das vom Bund gewährte Darlehen über 44,7 Millionen Franken ist zinslos und soll innerhalb von 50 Jahren zurückgezahlt werden. Die Gelder fliessen an die FIPOI (Immobilienstiftung für internationale Organisationen), welche das Projekt verantwortet. Der Kanton Genf beteiligt sich zusätzlich mit 21,6 Millionen Franken. Damit tragen Bund und Kanton etwa zwei Drittel der Gesamtkosten. Bereits 2022 hatte das Parlament ein Vorprojekt mit 5,7 Millionen Franken für Planungsarbeiten unterstützt. Der Baustart ist für Januar 2026 vorgesehen, der Bezug für 2029.

    Genf als strategischer Standort internationaler Organisationen
    Die Unterstützung des Bundes ist als Teil der übergeordneten Gaststaatenpolitik zu verstehen. Genf beherbergt heute mehr als 40 internationale Organisationen und gilt weltweit als einer der bedeutendsten multilateralen Standorte. Die Schweiz verfolgt das Ziel, diese Rolle weiter zu festigen. Nicht zuletzt in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld um internationale Sitze. Die Modernisierung der Infrastruktur ist ein zentrales Mittel, um Organisationen wie die IOM dauerhaft an Genf zu binden.

    Signal für Kontinuität trotz Unsicherheiten
    Mit der klaren Zustimmung zum Neubau der IOM-Zentrale bekennt sich die Schweiz einmal mehr zu ihrer Rolle als Gaststaat internationaler Organisationen. Trotz geopolitischer Unsicherheiten und interner Kürzungen bei der IOM wird mit dem Projekt ein starkes Signal für die Standortattraktivität und die Verlässlichkeit der Schweiz gesetzt. Ein Aspekt, der für Fach- und Führungskräfte in Diplomatie, internationalen Organisationen und Bauwesen gleichermassen von Bedeutung ist.

  • Neues Innovationszentrum für thermische Beschichtungslösungen

    Neues Innovationszentrum für thermische Beschichtungslösungen

    Die OC Oerlikon Corporation AG, ein Unternehmen im Bereich thermischer Spritzverfahren und Beschichtungslösungen mit Hauptsitz in Pfäffikon, hat 40 Millionen Franken in sein neues Innovations- und Produktionszentrum auf dem Campus Reichhold im Kanton Aargau investiert. Nun feiert das Unternehmen die Grundsteinlegung für den neuen Standort, dessen Bau laut Medienmitteilung in Kürze beginnen soll. Die Inbetriebnahme ist für das erste Quartal 2027 angesetzt. Mit zukünftig 250 Mitarbeitenden soll die Anlage Forschung und Entwicklung, Engineering, Produktion und Vertrieb in einem Gebäudekomplex zusammenführen.

    Oerlikon plant auf dem Campus Reichhold die Entwicklung moderner thermischer Spritztechnologien und laserbasierter Technologien sowie die Bereitstellung von verschiedenen Dienstleistungen. «Der neue Campus Reichhold wird eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung unserer Geschäftsbereiche in der Luft- und Raumfahrt sowie in der allgemeinen Industrie spielen, indem er die gesamte Wertschöpfungskette in einem kollaborativen Umfeld vereint», wird Prof. Dr. Michael Süss, Executive Chairman von Oerlikon, in der Mitteilung zitiert.

    Die im Campus Reichhold entwickelte Technologie soll die Hitzebeständigkeit, Langlebigkeit und den Korrosionsschutz in industriellen Hochleistungskomponenten verbessern. Diese soll zukünftig vor allem bei Kunden aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Automobil und allgemeine Industrie eingesetzt werden. Ein Prüfstand für Turbinenkomponenten der Luft- und Raumfahrt soll zudem die Validierung von thermischen Spritzbeschichtungen unter realen Bedingungen ermöglichen.

    Darüber hinaus plant Oerlikon die Implementierung umfassender Massnahmen, um die Umweltbelastungen in den Bereichen Energieverbrauch, Mobilität und Ressourcenmanagement am neuen Standort zu reduzieren.

  • Neue Studie betont Bedeutung von Ersatzneubau für Wohnraumentlastung

    Neue Studie betont Bedeutung von Ersatzneubau für Wohnraumentlastung

    «Ungeliebter, aber notwendiger Ersatzneubau» überschreibt Raiffeisen Schweiz ihre Studie «Immobilien Schweiz – 2Q 2025»“. Ihr zufolge schaffen Ersatzneubauten im Schnitt für jede abgerissene Wohnung vier neue Wohnungen. «Trotz Kritik ist der Ersatzneubau oft alternativlos, um den Wohnraummangel ohne weitere Zersiedelung zu bekämpfen, da sanftere Verdichtungsformen, wie Umbauten und Aufstockungen, nicht ausreichen, um die Ausnützung der knappen Baulandflächen zu maximieren», wird Raiffeisen Schweiz-Chefökonom Fredy Hasenmaile in einer Mitteilung der Bankengruppe zur Studie zitiert. Er empfiehlt zur Erhaltung der gesellschaftliche Akzeptanz des Ersatzneubaus, «vermehrt auf dessen soziale und ökologische Verträglichkeit» zu achten.

    Den Verfassenden der Studie zufolge bleibt die Lage auf dem Mietwohnungsmarkt von einem Nachfrageüberhang gekennzeichnet. Fallende Zinsen könnten die Bautätigkeit zwar verstärken, heisst es in der Mitteilung. «Ob allerdings selbst unter Negativzinsen die hohen Bauniveaus der Vergangenheit wieder erreicht werden können, ist fraglich, dämpfen doch regulatorische Hürden und nur sehr begrenzt verfügbares Bauland unverändert das Potenzial», meint Hasenmaile.

    Am Eigenheimmarkt macht die Studie in Folge der fallenden Zinsen einen Anstieg der Nachfrage aus. Zudem haben die Fachleute der Bankengruppe einen steigenden Flächenbedarf an Büroflächen beobachtet. Hintergrund sind Beschäftigungswachstum und erhöhte Büropräsenz. «Nach mehreren Jahren mit eher durchzogenen Aussichten haben sich die Perspektiven für Büroliegenschaften damit jüngst wieder merklich aufgehellt», so Hasenmaile.

  • Druckleitungen schützen Polizeizentrum vor Grundwasser

    Druckleitungen schützen Polizeizentrum vor Grundwasser

    Das neue Polizeizentrum in Niederwangen ist im Bau und soll die gesamte kantonale Führungsinfrastruktur der Polizei beherbergen. Im Boden unter dem Neubau wurden laut Medienmitteilung vier wasserführende Druckleitungen verlegt. Für diese sogenannten Düker hat die Debrunner Acifer AG aus St.Gallen hochdruckfähige PE-Rohre geliefert.

    Düker dienen als Umleitungen und dienen üblicherweise dazu, Strassen, Kanäle oder Flüsse zu unterqueren, heisst es in der Medienmitteilung. Beim neuen Polizeizentrum seien sie wegen des hohen Grundwasserspiegels nötig. Sie halten das Gewässer in Schach, sodass es nicht von unten an das Gebäude drückt. Auch wird das Regenwasser, welches das Grundstück quert, mithilfe der Düker um- und zusammen mit dem Grundwasser abgeleitet.

    Im Gegensatz zu konventionellen Leitungen sind Düker stets mit Wasser gefüllt, womit sie zu Druckleitungen werden. Debrunner Acifer hat für diese Leitungen hochdruckfähige PE-Rohre geliefert. «Für normale Abwasserleitungen sind keine hochdruckfähigen PE-Rohre notwendig. Das Wasser fliesst dank des Gefälles stets ab und bleibt nicht dauerhaft in der Leitung. Düker sind jedoch immer mit Wasser gefüllt – und das müssen die Rohre aushalten können», wird Gerhard Peter zitiert, bauleitender Monteur Sanitär bei der Ramseyer und Dilger AG in Bern, die die Rohre von Debrunner Acifer verlegt hat.

    Seit Dezember 2024 sind alle vier Düker fertiggestellt. Bis die Kantonspolizei ihr neues Polizeizentrum in Empfang nehmen kann, dauert es allerdings noch. 2028 ist das Projekt voraussichtlich abgeschlossen und das Gebäude bezugsbereit.

  • Höchster 3D-gedruckter Bau der Welt steht in Graubünden

    Höchster 3D-gedruckter Bau der Welt steht in Graubünden

    Die Bündner Kulturstiftung Nova Fundaziun Origen hat als Bauherrin gemeinsam mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) den höchsten 3D-gedruckten Bau der Welt realisiert. Das neue Wahrzeichen des Bergdorfs Mulegns am Fusse des Julierpasses heisst Tor Alva, weisser Turm. Eigeweiht wurde er laut einem Bericht der ETH im Beisein von Bundesrat Guy Parmelin und ETH-Präsident Joël Mesot. Parmelin zeigte sich überzeugt, dass das Bauwerk «zu einem Ort der kulturellen und touristischen Begegnung werden wird» und das Aussterben des Ortes stoppen kann.

    Tor Alva wurde in fünf Monaten auf dem ETH-Campus Hönggerberg gedruckt. Anschliessend wurden die Teile in Savognin GR zusammengefügt und per Schwertransport über die Julierstrasse nach Mulegns gebracht. Dieser Pionierbau, der an die Tradition der Bündner Zuckerbäcker erinnert, demonstriert, wie digitales Bauen tragende Strukturen ohne Schalung ermöglicht. Über vier Stockwerke wachsen 32 skulpturale Säulen aus weissem Beton in die Höhe, werden dabei immer schlanker und verbinden sich ganz oben schliesslich zu einer Art offener Kuppel.

    Ein Industrieroboter trug den Beton Schicht für Schicht auf. Dafür wurde an der ETH eine neue Mischung entwickelt, ebenso wie gemeinsam mit der ETH-Ausgliederung Mesh und Zindel United die Innovation einer mitwachsenden Bewehrung. Dabei platziert ein zweiter Roboter alle 20 Zentimeter ringförmige Armierungseisen in die frische Struktur. Zusätzlich wurden nach dem Druck vertikale Längsbewehrungsstäbe eingebracht. Ergänzend dazu entwickelten die Forschenden ein neues Testverfahren, mit dem sich die Tragfähigkeit von 3D-gedrucktem Beton erstmals verlässlich berechnen lässt.

    Ab dem 23. Mai werden im Weissen Turm täglich Führungen angeboten. Ab Juli dient er zudem als Veranstaltungsort für szenische Aufführungen. Rund fünf Jahre soll der Turm in Mulegns stehen. Danach kann er demontiert und woanders wieder aufgebaut werden.

  • Cham Swiss Properties optimiert «Rocket & Tigerli»

    Cham Swiss Properties optimiert «Rocket & Tigerli»

    Das Hochhaus „Rocket“ mit 100 Metern Höhe und die drei angrenzenden Wohngebäude „Tigerli“ sollen in der Lokstadt nicht nur Wohnen und Arbeiten ermöglichen, sondern auch städtebauliche Akzente setzen. Die Stadt Winterthur hat Anfang April 2025 die Baubewilligung erteilt. Allerdings mit strengen Auflagen, die vor allem die öffentliche Nutzung von Erd- und Dachgeschoss betreffen. Cham Swiss Properties AG, hervorgegangen aus der Fusion von Ina Invest und Cham Group, nimmt diese Auflagen ernst und will in enger Abstimmung mit den Behörden Optimierungen vornehmen.

    Formaler Rekurs als Zwischenschritt
    Obwohl es von externen Seiten keine Einsprachen gab, hat die Eigentümerin selbst einen Rekurs gegen die Baubewilligung eingelegt. Hintergrund ist die Notwendigkeit, die Detailvorgaben der Stadt zu präzisieren und in einem konstruktiven Dialog mit dem Amt für Städtebau und dem Amt für Baubewilligungen abzustimmen. CEO Thomas Aebischer erklärt: „Das ist eine Formalie. Entscheidend ist für uns der inhaltliche Austausch, damit Rocket & Tigerli der städtebaulichen Bedeutung vollauf gerecht werden.“

    Zentrale Punkte der Nachbesserung sind eine attraktive, öffentlich zugängliche Dachterrasse und publikumsorientierte Nutzungen im Erdgeschoss, wie Cafés und Gastronomieangebote am Dialogplatz. Diese Anpassungen sollen die Aufenthaltsqualität und die Einbindung in die Lokstadt fördern.Ein Ziel, das auch der Stadt Winterthur wichtig ist. Der Rekurs schafft die rechtliche Grundlage, um diese Punkte sorgfältig zu prüfen, ohne den laufenden Projektplan zu gefährden.

    Keine Verzögerung trotz Rekurs
    Cham Swiss Properties zeigt sich zuversichtlich, dass der Zeitplan eingehalten wird. Bereits jetzt ist klar; Rocket & Tigerli bleiben Meilensteine für den urbanen Holzbau in der Schweiz. Das Ensemble nutzt das Potenzial des zukunftsweisenden Holzhybridbaus und steht für nachhaltige Stadtentwicklung mit hoher architektonischer Qualität. Bis Ende 2028 soll das Projekt abgeschlossen sein, mit Wohnungen im Hochhaus und Hotelnutzungen in den unteren Geschossen.

    Bedeutung für Winterthur
    Für die Stadt Winterthur bedeutet das Projekt nicht nur ein neues Wahrzeichen, sondern auch zusätzliche Impulse für das Quartier Lokstadt. Als Teil einer umfassenden Transformation stärkt Rocket & Tigerli die Position der Stadt als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort und unterstreicht die Bedeutung nachhaltiger, innovativer Bauvorhaben.

  • Grundstein für biomedizinische Spitzenforschung gelegt

    Grundstein für biomedizinische Spitzenforschung gelegt

    Die Universität Basel hat am 23. Mai zusammen mit Projektpartnern sowie Gästen aus Politik und Wissenschaft die Grundsteinlegung für den Neubau Biomedizin auf dem Life-Science-Campus Schällemätteli gefeiert. Ab 2030/31 sollen hier rund 700 Forschende eine hochmoderne Infrastruktur zur Verfügung gestellt bekommen, informiert die Universität Basel in einer Mitteilung. „Mit diesem Gebäude schaffen wir nicht nur Raum für exzellente Forschung, sondern fördern auch die enge räumliche Vernetzung zwischen Universität, Kliniken und Industrie“, wird dort Rolf Borner, Direktor Infrastruktur & Betrieb der Universität Basel, aus seiner Ansprache an der Grundsteinlegung zitiert.

    Die Universität will im Neubau Biomedizin ihre derzeit über sechs verschiedene Standorte verteilten Einheiten des Departements Biomedizin zusammenführen. Es forscht an der Schnittstelle zwischen Grundlagenwissenschaft und medizinischer Anwendung hauptsächlich zu Tumorerkrankungen, Immunsystem, regenerativer Medizin und Neurowissenschaften.

    Die Bauarbeiten für das über 40 Meter hohe Gebäude mit elf Geschossen laufen seit 2023, im nächsten Jahr soll der Rohbau stehen. Neben Laborräumen sehen die Planungen Hörsäle, Seminarräume und eine Lounge zur Förderung des wissenschaftlichen Austauschs vor. Das Projekt wird von der Bau- und Immobiliengesellschaft Implenia aus Opfikon als Totalunternehmerin realisiert.

    An der Grundsteinlegung hat die Universität Basel zudem die neue Konferenzreihe Basel BioMed Symposium lanciert. Die erste Ausgabe am 23. Mai war den Wertschöpfungsketten der biomedizinischen Forschung gewidmet.

  • Campus in Biel/Bienne feiert Grundsteinlegung

    Campus in Biel/Bienne feiert Grundsteinlegung

    Am 6. Mai ist der Grundstein für den neuen Campus Biel/Bienne der Berner Fachhochschule auf dem ehemaligen Feldschlösschen-Areal beim Bahnhof Biel gelegt worden. Bis 2028 soll hier ein Bildungs- und Forschungsstandort für rund 2350 Studierende und Dozierende entstehen, informiert die Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern in einer Mitteilung. Der Kanton Bern bringt gemeinsam mit dem Bund und einem privaten Partner die rund 400 Millionen Franken für den Bau des neuen Campus auf.

    Die Fachhochschule Bern wird am Campus Biel/Bienne ihre Departemente Technik und Informatik sowie Architektur, Holz und Bau vereinen. Fachübergreifender Austausch und kreative Zusammenarbeit sollen durch die offene Architektur des neuen Standorts gefördert werden, heisst es in der Mitteilung. Der Campus ist als Kleeblatt aus drei Gebäudeflügeln rund um ein gemeinsames Zentrum angelegt.

    «Hier entsteht ein inspirierendes Umfeld, das auf Offenheit, Interdisziplinarität und hohe Standards in Infrastruktur und Qualität setzt», wird Regierungsrat Christoph Neuhaus, Bau- und Verkehrsdirektor des Kantons Bern, in der Mitteilung zitiert. «Der neue Campus entsteht als moderner Holzbau – ein Projekt, das für nachhaltiges, klimafreundliches Bauen steht.» Glenda Gonzalez Bassi, Stadtpräsidentin Biel, sieht den zukünftigen Campus «als einen zentralen Ort für die Entwicklung unserer Region, für die Ausbildung unserer jungen Generation und für die Gewinnung von Talenten, die unsere Wirtschaft heute mehr denn je braucht.»

  • Vorprojekt Kantonsschule Ausserschwyz in Nuolen

    Vorprojekt Kantonsschule Ausserschwyz in Nuolen

    Der Rückbau des Schulgebäudes von 1947 bietet die einmalige Gelegenheit, die Anlage städtebaulich neu zu definieren. Ein neuer Schul- und Dorfplatz wird entstehen, der sich zur Seestrasse und zum Dorf hin öffnet. Das historische Patres-Gebäude wird von Anbauten befreit und als Solitär inszeniert, wodurch es seine ursprüngliche Pracht zurückerhält.

    Moderne Schulbauten
    Der neue Schultrakt wird als kompakter Holzbau umgesetzt, der neben Unterrichtsräumen auch eine Mensa mit Blick auf den See beherbergt. Die bestehende Turnhalle wird zur Aula umgebaut und kann flexibel als Singsaal genutzt werden. Ergänzt wird das Raumangebot durch neue Musikräume und verbesserte Verwaltungsbereiche. Die Bauten aus den Jahren 1967 und 1982 bleiben erhalten und werden mit gezielten Eingriffen den heutigen Anforderungen angepasst. Dabei sorgt eine neue Erschliessungsstruktur für eine klare Trennung zwischen Schulbetrieb und Fluchtwegen, was eine vielseitige Nutzung ohne brandschutztechnische Einschränkungen ermöglicht.

    Freiraumgestaltung mit historischem Bezug
    Das Freiraumkonzept verbindet das Schulareal mit seiner Umgebung und schafft hochwertige Aufenthaltsbereiche. Der neu gestalteter Platz mit zahlreichen Bäumen und einem Wasserbecken erinnert an die Geschichte des Geländes als ehemaliges Badhotels. Die bestehende Sportfläche bleibt erhalten, ergänzt durch Parkierungsflächen und Geräteräume. Ein Metallsteg führt über den Mühlebachkanal und verbindet den Campus mit dem Seeufer.

    Bauweise und Energieversorgung
    Der Neubau erfüllt die hohen Nachhaltigkeitsstandards und wird nach SNBS sowie Minergie-A zertifiziert. Die Beheizung erfolgt über eine Grundwasserwärmepumpe, die auch eine Rückkühlung im Sommer ermöglicht. Zudem wird die Dachfläche mit Photovoltaikelementen ausgestattet, um einen Teil der Betriebsenergie selbst zu erzeugen. Eine effiziente mechanische Belüftung sorgt für ein angenehmes Raumklima.

    Ein Bildungsstandort mit Zukunft
    Mit der Sanierung und dem Teilneubau der Kantonsschule Ausserschwyz in Nuolen entsteht ein zukunftsorientiertes Schulzentrum, das Tradition und Moderne verbindet. Gleichzeitig fügt sich das neue Schulareal harmonisch in das Ortsbild ein und wird zu einem offenen, lebendigen Treffpunkt für die ganze Gemeinde.

  • Haus des Holzes in Sursee zeigt die Zukunft

    Haus des Holzes in Sursee zeigt die Zukunft

    Mit sechs Geschossen aus Holz, ergänzt durch eine vielfältige Nutzung mit Büros, Wohnungen und Gemeinschaftsräumen, demonstriert das Haus des Holzes eindrucksvoll die Potenziale des modernen Holzbaus. Die gesamte Konstruktion, abgesehen vom Untergeschoss, besteht aus Schweizer Holz, von dem 94 Prozent aus heimischen Wäldern stammen. Der Baustoff wächst innerhalb von nur 80 Minuten nach, ein starker Beleg für die ökologische Tragfähigkeit regionaler Ressourcen.

    Kreislaufdenken konsequent umgesetzt
    Das Gebäude ist so konzipiert, dass künftige Generationen es rückbauen und die eingesetzten Bauelemente weiterverwenden können. Diese Kreislauffähigkeit ist für Betriebe im Holz- und Baugewerbe ein zentraler Innovationsimpuls, der Nachhaltigkeit in der Praxis greifbar macht und sich zunehmend auch als Verkaufsargument gegenüber einer klimabewussten Kundschaft behauptet.

    Digitale Methoden als Motor für Effizienz
    Eine Besonderheit des Projekts liegt im konsequenten Einsatz digitaler Planungsmethoden. Mittels Building Information Modeling wurde das gesamte Gebäude modelliert, geplant und umgesetzt. Handwerksbetriebe arbeiteten direkt mit digitalen Modellen auf mobilen Geräten, eine Vorgehensweise, die Materialeinsatz, Baukoordination und Effizienz auf ein neues Niveau hebt.

    Regulatorische Freiheit als Innovationsvorteil
    Die Schweiz bietet mit praxisnaher Ausbildung, materialunabhängigen Brandschutznormen und flexiblen SIA-Richtlinien ein ideales Umfeld für den Fortschritt im Holzbau. Diese Rahmenbedingungen ermöglichen es Ingenieurinnen und Ingenieuren, kreative Lösungen zu entwickeln, die anderswo durch starre Normen gebremst würden.

    Weltweite Vorreiterrolle im Blick
    Das Projekt versteht sich als Impulsgeber für die internationale Holzbauzukunft. Mit Know-how, Innovationsgeist und der intelligenten Nutzung digitaler Werkzeuge positioniert sich die Schweiz als globaler Taktgeber. Sichtbar auch im grössten laufenden Projekt, dem geplanten Dock A am Flughafen Zürich, bei dem die Firma Pirmin Jung Schweiz massgeblich an der holzbasierten Planung beteiligt ist.

  • Eröffnung Klanghaus am Schwendisee

    Eröffnung Klanghaus am Schwendisee

    Mit dem Klanghaus hat das Toggenburg ein kulturelles Wahrzeichen erhalten, das weit über die Region hinausstrahlt. Gebaut aus Holz und eingebettet in die voralpine Landschaft, versteht sich das Klanghaus nicht nur als akustischer Raum, sondern als Plattform für Begegnung, Kreativität und Klangforschung. Vier speziell konzipierte Klangräume und zwei Aussenbühnen bieten Platz für Proben, Konzerte, Workshops und Klangexperimente, offen für Profis und Laien gleichermassen.

    Von der Idee zur Wirklichkeit
    Die Vision eines Hauses, das Klänge hör- und spürbar macht, wurde 2019 mit einem Volksentscheid besiegelt. Nach intensiver politischer und gesellschaftlicher Vorarbeit begannen 2022 die Bauarbeiten. Mit Investitionen von 23,3 Millionen Franken wurde ein Projekt realisiert, das Fortschritt im ländlichen Raum exemplarisch verkörpert. Das Klanghaus ist Ausdruck von Mut und Wertschätzung für das kulturelle Erbe und den Innovationsgeist der Klangwelt Toggenburg.

    Mehr als ein Gebäude – ein Impuls für die Region
    Das Klanghaus wirkt über den künstlerischen Bereich hinaus. Es stärkt den Kulturtourismus, schafft Resonanzräume für neue Gäste, belebt das lokale Gewerbe und inspiriert zur Auseinandersetzung mit Klang, Raum und Identität. Als Brücke zwischen Tradition und Moderne fördert es gesellschaftlichen Dialog, mitten in der Natur.

    Eröffnung mit Klangvielfalt und Begegnung
    Am 24. und 25. Mai 2025 ist die Bevölkerung zum grossen Eröffnungswochenende eingeladen. Höhepunkt ist ein Musikmarathon mit zwölf Stunden Live-Konzerten, von Jodel und Gospel über Jugendmusik bis Indie-Rock. Der Eintritt ist grösstenteils frei, das Klanghaus wird zum Erlebnisraum für alle.

  • Ein visionäres Stadtentwicklungsprojekt

    Ein visionäres Stadtentwicklungsprojekt

    Das neue Stadtquartier umfasst eine Fläche von 125’600 Quadratmetern und bietet zukünftig Raum für rund 1’700 Bewohnerinnen und Bewohner sowie ebenso viele Arbeitsplätze. Die Entwicklung orientiert sich an einem nachhaltigen Stadtmodell, das sowohl verdichtetes Bauen als auch naturnahe Erholungszonen vereint. Das Projekt entlastet das Stadtzentrum und schafft zugleich moderne, gut erschlossene Gewerbeflächen, die Solothurns Attraktivität als Wirtschaftsstandort stärken.

    Lebensraum für alle Generationen
    Der neue Stadtteil setzt auf durchdachte Nutzungskonzepte, die auf die Bedürfnisse einer wachsenden Stadtgesellschaft abgestimmt sind. Es entstehen vielfältige Wohnangebote für Singles, Familien und Senioren, moderne Arbeitsflächen mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten sowie hochwertige Grün- und Erholungsräume, die zur Lebensqualität beitragen. Die urbane Lage zwischen Aare und Altstadt verbindet die Vorzüge des städtischen Lebens mit den Annehmlichkeiten von Sport und Erholung in schönster Natur. Grosszügige öffentliche Räume und verkehrsberuhigte Zonen fördern eine hohe Aufenthaltsqualität und unterstützen den gesellschaftlichen Austausch.

    Stadtentwicklung mit starkem Quartiergeist
    Solothurn Weitblick ist mehr als ein Bauprojekt, es ist ein Modell für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung. Die Mischung aus verschiedenen Wohnformen, genossenschaftlichem und privatem Wohneigentum sowie eine konsequente Ausrichtung auf Fussgängerinnen und Fussgänger fördern eine starke Quartiersidentität. Begegnungszonen, begrünte Promenaden und durchdachte Raumstrukturen laden zum Verweilen ein und schaffen einen lebendigen Stadtteil, der zur aktiven Teilhabe anregt.

    Vorreiter für nachhaltige Stadtplanung
    Das Projekt setzt auf innovative Konzepte zur Klimaanpassung. Durch das Prinzip der «Schwammstadt» wird Regenwasser gezielt gespeichert und verdunstet, um Hitzeinseln zu reduzieren und die Widerstandsfähigkeit gegen Starkregenereignisse zu erhöhen. Begrünte Dachflächen, Wasseranlagen und Rückhaltemulden tragen zu einem angenehmen Mikroklima bei und verbessern die Umweltbilanz des Quartiers nachhaltig.

    Erste Bauetappen erfolgreich abgeschlossen
    Die Erschliessung des Gebiets hat bereits begonnen. Im April 2023 starteten die Arbeiten an der Brühlhofpromenade, die seit Herbst 2023 für Fuss- und Veloverkehr geöffnet ist. Seit Frühjahr 2024 laufen die Arbeiten an der Oberhofstrasse sowie an wichtigen Verkehrsverbindungen. Bis Ende des Jahres sollen die ersten Infrastrukturmassnahmen abgeschlossen sein und damit die Basis für die weitere Quartiersentwicklung geschaffen werden.

    Ein Modellquartier für die Zukunft
    Mit dem neuen Stadtquartier wird ein lebendiges Zentrum für modernes Leben und Arbeiten geschaffen. Durch die gelungene Verbindung von Stadt und Natur und einer klaren Vision entsteht hier ein einzigartiger Raum für die kommenden Generationen. Dieses zukunftsweisende Projekt setzt Massstäbe für die Stadtentwicklung der Zukunft und bietet Solothurn die Möglichkeit, seine Identität als lebenswerte und innovative Stadt weiter zu stärken.