Kategorie: Neubau

  • Bergdietikon erteilt Baubewilligung für Alters- und Pflegezentrum  

    Bergdietikon erteilt Baubewilligung für Alters- und Pflegezentrum  

    Der Gemeinderat Bergdietikon gibt laut einer Mitteilung der Oase Gruppe grünes Licht für den Bau eines Alters- und Pflegezentrums im Gebiet Hintermatt. Dort sollen Alterswohnungen und Pflegeplätze entstehen. Die Baubewilligung tritt voraussichtlich Ende Mai in Rechtskraft, heisst es in der Mitteilung der Gemeinde.

    Die Planung für das Alters- und Pflegezentrum Hintermatt im Bergdietiker Ortsteil Kindhausen dauere bereits rund zwölf Jahre, heisst es in der Mitteilung. Sie startete mit einer Gemeindeversammlung und dem Verkauf des Landes in der Hintermatt an die Oase Holding AG in Baar ZG. Im November 2023 reichte Oase das Baugesuch ein.

    Die Oase Gruppe mit Sitz in Dübendorf ZH betreibt schweizweit an derzeit acht Standorten verschiedenste Wohnkonzepte im Bereich Wohnen im Alter, betreutes Wohnen, Pflege von betreuungsbedürftigen Personen sowie in der Langzeit- und Palliativpflege, heisst es vom Unternehmen. Weitere sieben Projekte, darunter Bergdietikon, sind in Planung.

    Gemäss dem Richtprojekt, welches dem Gestaltungsplan zugrundegelegt wurde, wird Oase ein Zentrum mit rund 64 Alterswohnungen und 45 Pflegeplätzen erstellen. Gegen das Baugesuch hatten sieben Parteien Einwendung erhoben. Nachdem die öffentliche Auflage im Sommer 2024 abgeschlossen wurde, fanden mehrere Einwendungsverhandlungen zwischen der Bauherrschaft und den Einwendenden statt. Die Verhandlungen konnten vor Ostern beendet werden und der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 22. April die Baubewilligung erteilt, heisst es in der Mitteilung der Gemeinde.

    Nach der Planung der Gemeinde und der Oase Gruppe soll das neue Alters- und Pflegeheim ab dem 4. Quartal 2027 in Betrieb gehen.

  • Gartenstadt Bergacker wohnen mit Zukunft

    Gartenstadt Bergacker wohnen mit Zukunft

    Die rund 70 Jahre alten Gebäude der Siedlung Bergacker sind nicht mehr zeitgemäss und sanierungsbedürftig. Eine Sanierung im bewohnten Zustand ist nicht realisierbar, weshalb sich die Eigentümerinnen, Swiss Life für den westlichen Teil des Areals und Habitat 8000 für das Ostareal, für einen umfassenden Ersatzneubau entschieden haben.

    Bereits 2019 wurde eine Testplanung durchgeführt, um eine zukunftsfähige städtebauliche Lösung zu erarbeiten. Das Ergebnis ist ein Konzept, das auf viergeschossige Zeilenbauten setzt, die sich entlang des Hangs anordnen und grosszügige, grüne Freiräume schaffen. Diese «Gartenhöfe», entwickelt von EMI Architekten und Maurus Schifferli Landschaftsarchitekt, knüpfen an die ursprüngliche Gartenstadtidee an und fördern die Aufenthaltsqualität.

    Nachhaltigkeit als Leitprinzip
    Das gesamte Bauprojekt ist nach den höchsten Nachhaltigkeitsstandards ausgerichtet und strebt das «Gold»-Zertifikat des Standards Nachhaltiges Bauen Schweiz an. Die Energieversorgung erfolgt über Erdsonden-Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen, wodurch das Quartier weitgehend autark mit erneuerbarer Energie versorgt wird. Begrünte Dächer und klimaresistente Aussenräume mit Wildblumenwiesen und schattenspendenden Bäumen fördern die Biodiversität. Gleichzeitig bleibt ein Grossteil der Gartenhöfe unversiegelt, um das natürliche Wassermanagement zu verbessern.
    Neben ökologischer Nachhaltigkeit spielt auch die soziale Komponente eine zentrale Rolle. Der Neubau schafft insgesamt 270 Wohnungen mit 1.5 bis 5.5 Zimmern, die sich an ein breites Publikum richten, von Singles über Familien bis hin zu älteren Menschen. Der Fokus liegt auf bezahlbarem Wohnraum, der für alle Lebensphasen geeignet ist.

    Wohnqualität durch intelligente Architektur
    Die neuen Gebäude nutzen die Hanglage optimal, um höchsten Wohnkomfort zu bieten. Strassenfrontseitig entsteht ein lärmberuhigtes Hochparterre, während die gartenseitigen Räume grosszügige Raumhöhen erhalten und direkten Zugang zu den grünen Freiräumen bieten. Die Grundrisse sind so gestaltet, dass Morgensonne in den Küchen und Abendsonne in den Wohnräumen für ein angenehmes Raumklima sorgt. Jede Wohnung verfügt über zwei Aussenbereiche, in Form einer Loggia, eines Balkons oder einer Terrasse mit Privatgarten.

    Besonders viel Wert wird auf gemeinschaftliche Flächen gelegt. In einem Partizipationsprozess äusserten die Mietenden den Wunsch nach Sitzmöglichkeiten, Spielplätzen, Grillstellen und urbanen Gärten, die nun in die Planung integriert werden.

    Gestaffelte Umsetzung für einen reibungslosen Übergang
    Um den Bewohnerinnen und Bewohnern einen geordneten Übergang zu ermöglichen, erfolgt die Realisierung des Neubaus in mehreren Etappen. Bis Ende 2025 soll die Bauprojektplanung abgeschlossen sein, bevor ab 2026 die erste Bauetappe startet. Die ersten Neubauten werden voraussichtlich 2028 bezogen, während die weiteren Bauphasen bis 2030 abgeschlossen sein sollen.

    Mietende von Swiss Life werden während des gesamten Prozesses aktiv unterstützt. Sie erhalten Hilfe bei der Wohnungssuche, haben Vorrang bei der Neuvermietung innerhalb des Quartiers und profitieren von flexiblen Kündigungsfristen.

    Ein Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Wohnen
    Die Gartenstadt Bergacker wird zu einem zukunftsweisenden Quartier, das nachhaltige Bauweise mit hoher Wohnqualität und sozialer Durchmischung vereint. Durch die bewusste Planung und die Einbindung der Mieterschaft entsteht ein lebenswertes Umfeld, das ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Ansprüchen gleichermassen gerecht wird. Das Projekt setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft des nachhaltigen Wohnens in der Stadt Zürich.

  • Ausbau-Start des Hauptsitzes noch in diesem Jahr

    Ausbau-Start des Hauptsitzes noch in diesem Jahr

    Die CSS plant, die Bauarbeiten für den Ausbau ihres Hauptsitzes an der Tribschenstrasse in Luzern im vierten Quartal dieses Jahres zu beginnen. Die Baueingabe werde Anfang April erfolgen, wird die Luzerner Kranken-, Unfall- und Sachversicherung in einem Bericht der «Luzerner Zeitung» zitiert. Gegen Ende 2027 sollen der Neubau und die Sanierung des 2015 von der CSS erworbenen Gewerbegebäudes abgeschlossen sein.

    Die CSS will fast alle Flächen im Neubau und im Gewerbegebäude für den eigenen Bedarf in Anspruch nehmen. Lediglich im Parterre des Gewerbegebäudes ist zusätzlich ein Bistro geplant. Die Höhe der Baukosten wird zumindest zum jetzigen Zeitpunkt von der CSS nicht kommuniziert.

    Das Konzept für den Ausbau des CSS-Hauptsitzes geht auf einen Entwurf von Diener und Diener Architekten zurück. Das Basler Architekturbüro hatte sich in einem von der CSS ausgeschriebenen Wettbewerb gegen neun Mitbewerbende durchgesetzt. Der siegreiche Entwurf Lambris sieht vor, dass das als schützenswert klassifizierte Gewerbegebäude vom Erweiterungsbau umfasst wird.

  • Neue Schulbauten schaffen Raum für wachsende Schülerzahlen

    Neue Schulbauten schaffen Raum für wachsende Schülerzahlen

    Die Kantonsschule Limmattal in Urdorf bietet mehr Platz für den Unterricht. Am Dienstag, 1. April, sind laut Medienmitteilung der Baudirektion des Kantons Zürich zwei Erweiterungsbauten offiziell eingeweiht worden. Sie bieten moderne Räume für den naturwissenschaftlichen Unterricht, zwei Doppelsporthallen, eine Aula sowie eine Aussenanlage, heisst es in der Mitteilung. Laut Bevölkerungsprognosen soll die Zahl der Schülerinnen und Schüler an der Kantonsschule in den kommenden Jahren stark zunehmen. Die Neubauten schaffen den benötigten Raum für die steigende Zahl von Schülerinnen und Schülern.

    Die neuen Räumlichkeiten wurden im Beisein des Baudirektors Martin Neukom, der Bildungsdirektorin Silvia Steiner und des Rektors der Kantonsschule Limmattal, Andreas Messmer, eingeweiht. Die Einweihung wurde von den musikalischen Darbietungen von rund 90 Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule untermalt, heisst es weiter.

    Eines der neuen Gebäude beinhaltet zwei Doppelsporthallen, Unterrichtsräume für Musik und eine Aula mit 500 Sitzplätzen. Im zweiten Gebäude sind auf vier Etagen Räume für Physik, Chemie, Informatik und Biologie sowie einige Klassenzimmer untergebracht. Die Neubauten stammen von PenzisBettini Architekten aus Zürich.

    Wärmeenergie wird für die Neubauten über Erdsonden generiert. Auf den Dächern der beiden Erweiterungstrakte sind Photovoltaikanlagen installiert, die die Gebäude der Kantonsschule mit Strom versorgen.

    Am Samstag, 5. April, gibt es einen Tag der Offenen Tür für die Schulbesichtigung.

  • SBB entwickelt Basel weiter

    SBB entwickelt Basel weiter

    Mit dem Projekt «Wolf Basel» verwandelt die SBB ein 160’000 Quadratmeter grosses Areal im Osten der Stadt in ein lebendiges, zukunftsfähiges Stadtquartier. Die Transformation steht exemplarisch für die intelligente Verdichtung urbaner Räume. Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Logistik sollen hier in neuer Form koexistieren  und dies ressourcenschonend, nachhaltig und integriert in die bestehende Stadtstruktur.

    Ab 2027 starten die Bauarbeiten im westlichen Teil des Areals. In zwei Wettbewerbsverfahren hat die SBB architektonische und funktionale Spitzenlösungen gesucht und gefunden. Die Jury, bestehend aus unabhängigen Fachpersonen sowie Vertreterinnen der Bauherrschaft und des Kantons Basel-Stadt, hat nun die Projekte «Janus» von ARGE Experience aus Paris mit M-AP Architekten aus Lausanne sowie «Binaria» von ARGE Parabase GmbH und Confirm AG aus Basel zur Umsetzung empfohlen. Die beiden zehngeschossigen Neubauten sollen rund 300 Wohnungen bieten und setzen Massstäbe in Sachen Nachhaltigkeit, Wohnqualität und architektonischer Einbettung.

    Nachhaltigkeit trifft urbane Innovation
    Die geplanten Wohnbauten spiegeln den Wandel im Städtebau. Die Wohnungen sind für unterschiedliche Lebensformen konzipiert, Gemeinschaftsräume in den Erdgeschosszonen fördern das soziale Miteinander. Die Dächer dienen nicht nur als Energiequelle durch Photovoltaik, sondern auch als Wasserspeicher und teilweise als begehbare Aufenthaltsflächen. Photovoltaikelemente an den Fassaden, Begrünungen, erneuerbare Heizsysteme und ausgeklügelte Systeme zur Kühlung im Sommer sind Teil eines umfassenden Energiekonzepts.

    Auch in der Bauweise setzt das Projekt neue Standards. Schraubverbindungen ersetzen Klebeverbindungen, modulare Strukturen ermöglichen eine spätere Umnutzung oder Demontage, so wird Design for Disassembly zur Realität. Damit zeigt sich Wolf Basel nicht nur als städtebauliches, sondern auch als technisches Zukunftsmodell.

    Identität entsteht im Dialog
    Noch vor Baubeginn wird das Areal für Zwischennutzungen, Experimente und Beteiligung geöffnet. Eine historische Bahnhalle dient seit Kurzem als temporäre Pickleball-Fläche und bringt Bewegung ins Zentrum des Entwicklungsgebiets. Darüber hinaus stehen diverse Räume für längerfristige Nutzungen in den Bereichen Kultur, Freizeit und Gastronomie zur Verfügung. Die SBB ruft dazu auf, kreative Ideen einzureichen und das künftige Quartier aktiv mitzugestalten.

    Die Öffnung ist mehr als eine Geste, sie ist Teil einer Strategie, bei der Stadtentwicklung als partizipativer Prozess verstanden wird. So entsteht früh eine emotionale Bindung an das Quartier und seine künftige Identität.

    Etappierter Aufbau mit Weitblick
    Der Baustart für Wolf Basel ist für 2027 geplant. In der ersten Phase entstehen die Wohngebäude im westlichen Teil des Areals, darunter ein Drittel im preisgünstigen Segment durch gemeinnützige Bauträger. Parallel dazu wird im mittleren Abschnitt der Urban Hub entwickelt, ein öffentlicher Raum mit Angeboten aus Gastronomie, Sport, Kultur und Dienstleistungen. In einer zweiten Phase, voraussichtlich ab 2031, folgen im östlichen Bereich Gewerbe- und Dienstleistungsbauten mit rund 1’000 Arbeitsplätzen.

    Das gesamte Projekt basiert auf dem rechtskräftigen Bebauungsplan vom 2. Mai 2023 und steht beispielhaft für die qualitätsvolle Entwicklung innerstädtischer Potenzialflächen in der Schweiz.

  • Haus der Zukunft sichert sich weitere Mieter in Winterthur

    Haus der Zukunft sichert sich weitere Mieter in Winterthur

    Das Projekt Green Spin will die Arbeitswelt nachhaltig verändern. Dafür wird in Winterthur das Haus der Zukunft mit 100 Prozent Nachhaltigkeit und 100 Prozent Arbeitsqualität gebaut, heisst es auf dem Internetauftritt von Green Spin. Mit der Stiftung Sprachheilschulen im Kanton Zürich hat das Projekt nun seine bereits zweite Ankermieterin gefunden, informiert Green Spin in einer Mitteilung.

    «Green Spin bietet den perfekten Rahmen für innovative Bildungsansätze», wird Peter Felix von Felix Partner Architektur Design, die das Projekt initiiert und entwickelt hat, dort zitiert. «Mit der Stiftung Sprachheilschulen im Kanton Zürich gewinnen wir einen weiteren Mieter, der unser Konzept von Offenheit, Vernetzung und zukunftsweisender Entwicklung ideal ergänzt.» Derzeit ist die Stiftung an vier Standorten in Zürich, Winterthur, Fahrweid im Limmattal und Stäfa aktiv.

    Green Spin hat im vergangenen Jahr seine Baugenehmigung erhalten, der Baustart soll noch in diesem Jahr erfolgen. Der Bezug kann voraussichtlich 2027 erfolgen. Neben der Stiftung hat sich bereits der Freizeitsportanbieter Padelta Räumlichkeiten im Green Spin reserviert.

    Green Spin soll jungen und etablierten Unternehmen ein ideales Umfeld bieten. Das Gebäude ist im modularen Holzbau angelegt und wird über eine Photovoltaikfassade und Windkraft für die eigene Energieversorgung verfügen. Das Projekt sieht neben hellen Arbeitswelten Orte der Begegnung wie einen Dachgarten, einen Hofwald und Marktgassen vor.

  • Goldfarbene Fassadenmodule in Schlieren setzen neue Solarstandards

    Goldfarbene Fassadenmodule in Schlieren setzen neue Solarstandards

    Die Megasol Energie AG mit Sitz in Deitingen hat ein neues farbiges Solarmodul auf den Markt gebracht. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, erbringen die Module mit ihrer neuen Farbgestaltung etwa 94 Prozent des Wirkungsgrades herkömmlicher schwarzer Photovoltaikmodule.

    Die Paneele unter dem Namen SOLARCOLOR Morpho sind für die Montage als Fassadenelemente hergestellt. So sind sie unter anderem an zwei Neubauten im Gebiet Lacheren in Schlieren montiert. Je nach Lichteinfall erzeugen die goldfarbenen Module ein lebendiges Farbenspiel, heisst es in der Mitteilung.

    Die beiden Gebäude in Lacheren umfassen 36 Wohnungen. Das Dach ist ebenfalls mit Photovoltaikmodulen gedeckt und erzeugen Spitzenwerte von 68 Kilowatt bei einem Jahresertrag von 59‘900 Kilowattstunden. Die Fassadenelemente erbringen Peaks von 17 Kilowatt und einen jährlichen Ertrag von etwa 16‘200 Kilowattstunden.

    Die Megasol Energie AG zählt zu den fünf nominierten Finalisten des vom Swiss Venture Club (SVC) gestifteten Prix SVC Espace Mittelland 2025, der am 12. März 2025 in Bern vergeben wird.

  • Quartier Westspitz in Dietikon geht in die Planungsphase

    Quartier Westspitz in Dietikon geht in die Planungsphase

    Der Basler Versicherer Baloise hat laut einer Mitteilung der Stadt Dietikon den Studienauftrag zur städtebaulichen Entwicklung des Dreispitz-Areals in Dietikon abgeschlossen. Dort soll das Quartier Westspitz entstehen. Der Gestaltungsplanprozess beginnt ab Sommer 2025 und läuft bis Ende 2027. Die weitere Zeitplanung sieht für 2028/2029 Baubewilligungsverfahren und Projektierung vor. Die Bauphase soll von 2030 bis 2032 andauern, bevor für 2032/2033 Fertigstellung und Bezug anstehen.

    Für die Realisierung wurde laut der Mitteilung die ARGE (Arbeitsgemeinschaft) Penzel Valier in Zürich und ROBERTNEUN mit Sitz in Berlin von einer unabhängigen Jury einstimmig als Siegerprojekt zur Weiterbearbeitung empfohlen. Die Jury war von Baloise als Eigentümerin und Baurechtsnehmerin des Areals berufen worden. Das Westspitz Dietikon genannte Projekt entspreche den städtebaulichen Vorgaben der Stadt Dietikon, unterstütze deren Entwicklungsstrategie und setze neue Impulse für ein urbanes, nachhaltiges Quartier, heisst es weiter.

    Westspitz Dietikon liegt an der Schnittstelle von Badenerstrasse und Überlandstrasse. In den kommenden Jahren soll Westspitz zu einem lebendigen, durchmischten und gut vernetzten Ort heranwachsen. Das Quartier besteht zu 80 bis 90 Prozent aus Wohnflächen. Geplant sind kompakte Wohneinheiten für kleinere Haushalte und grössere Wohnungen für Familien sowie gemeinschaftlich genutzte Flächen und lärmgeschützte Aussenräume. Die Erdgeschosszonen entlang der Badenerstrasse sollen durch kleinteilige Gewerbeflächen belebt werden, die den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der umliegenden Quartiere entsprechen, heisst es weiter.

  • Kanton Aargau genehmigt Projekt Vinea in Spreitenbach

    Kanton Aargau genehmigt Projekt Vinea in Spreitenbach

    Die Gemeinde Spreitenbach kann den Gestaltungsplan Vinea für den Bau von Wohnungen am Ortseingang realisieren. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) des Kantons Aargau hat laut Medienmitteilung den Gestaltungsplan genehmigt. Er bildet die planerische Grundlage, um auf dem bisher gewerblich genutzten Areal südlich der Verzweigung Landstrasse und Wigartestrasse eine Überbauung mit rund 37 Wohnungen zu realisieren.

    Die geplante Überbauung umfasst laut Mitteilung der Gemeinde drei Gebäude. Entstehen soll ein viergeschossiges Gebäude entlang der Landstrasse, ein dreigeschossiges Gebäude an der Wigartestrasse und ein zweigeschossiges Gebäude mit direkter Ausrichtung zum Dorfbach.

    Zwischen den Gebäuden soll ein verkehrsfreier Innenhof entstehen, der den Bewohnenden zur Verfügung steht. Die unterirdische Parkierung soll die Wohnqualität erhöhen und zur nachhaltigen Entwicklung beitragen, heisst es weiter.

    Vinea basiert auf dem Richtprojekt der Hunziker Architekten AG in Baden-Dättwil und der SKK Landschaftsarchitekten AG in Wettingen AG. Die Metron AG in Brugg AG hat den Gestaltungsplan gemeinsam mit der Bauherrschaft und der Gemeinde Spreitenbach erarbeitet. Das Areal Vinea ist derzeit mit einer Gewerbeüberbauung bebaut. Bereits 2018 wurde eine Überbauungsstudie durch die Hunziker Architekten erarbeitet. Die Gemeinde entschied sich nach Abwägung unterschiedlicher Varianten für eine längsorientierte Bebauung entlang der Strasse, um «optimale städtebauliche Rahmenbedingungen zu schaffen».

  • Grundsteinlegung für neues Betriebsgebäude in Grabs erfolgt

    Grundsteinlegung für neues Betriebsgebäude in Grabs erfolgt

    Die in Frauenfeld ansässige HRS wird als Totalunternehmerin das neue Betriebsgebäude des Körber Geschäftsbereichs Pharma in Grabs errichten. Wie es in einer Mitteilung heisst, fand die Grundsteinlegung am 13. Februar statt.

    Neben dem bereits bestehenden Gebäude am Standort werden auf einer freien Fläche ein Untergeschoss, zwei Produktions- und zwei Büroetagen errichtet. Insgesamt entstehen dann 7500 Quadratmeter Produktionsfläche und 5000 Quadratmeter Bürofläche in dem Neubau. Der Bau selbst wird aktuellen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz genügen. Nebst einer eigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach werden auch umfassende Lademöglichkeiten für Elektroautos erstellt, heisst es in der Mitteilung.

    Mit dem Neubau, der 2027 fertiggestellt werden soll, werden künftig alle Ressourcen des Geschäftsbereichs Pharma von Körber gebündelt.

    «Der Neubau spielt eine zentrale Rolle für unser geplantes Wachstum, in dessen Zentrum zum einen die Kunden und zum anderen natürlich unsere Mitarbeiter stehen», wird Christoph Hammer, CEO Packaging des Körber-Geschäftsfelds Pharma in Grabs, in der Mitteilung zitiert. «Neben unserer räumlichen Kapazitäten wachsen wir auch im Team. Schon heute arbeiten am Standort mehr als 360 Kolleginnen und Kollegen an der Entwicklung und Produktion unserer Technologien. Ende dieses Jahres sollen es mehr als 390 sein. Für sie schaffen wir ein hochmodernes Arbeitsumfeld.»

  • Arbeiten am Erweiterungsbau der Kantonsschule Baden beginnen

    Arbeiten am Erweiterungsbau der Kantonsschule Baden beginnen

    Die Vorbereitungen für den Erweiterungsbau der Kantonsschule Baden haben mit Bereinigungsarbeiten auf dem Bauareal begonnen. Laut Medienmitteilung des Kantons Aargau werden in den Sportferien vom 3. bis 14. Februar diese Vorbereitungsarbeiten ausgeführt. Dazu werden im Bereich der Schönaustrasse in Baden Strauchflächen entfernt und Bäume gefällt. Diese Arbeiten müssen vor dem Beginn der Bauarbeiten des Erweiterungsbaus im Juli 2025 getätigt werden.

    Der frühe Beginn ist notwendig, denn die Baumfällungen sind ausserhalb der Brutzeit der Vögel von Anfang März bis Ende September vorzunehmen. Auf dem gesamten Areal werden nach der Fertigstellung des Erweiterungsbaus neue Bäume gepflanzt. Dadurch werde der Biodiversität auf dem Areal der Kantonsschule Baden wieder vermehrt Rechnung getragen, heisst es in der Mitteilung.

    Für den Erweiterungsbau der Kantonsschule liegt seit Ende Oktober 2024 die gültige Baubewilligung vor. Im Erweiterungsbau wird es einen zusätzlichen Trakt für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT-Fächer) und einen Trakt für Sport inklusive einer Doppelsporthalle geben.

    Ausserdem wird die Aussenanlage samt Sportplätzen neugestaltet. Der geplante Erweiterungsbau stellt auf Basis der heutigen Schulplanung den Endausbau des Areals dar, heisst es in der Mitteilung des Kantons.

  • Potenzial und Herausforderungen neuer Wohnkonzepte

    Potenzial und Herausforderungen neuer Wohnkonzepte

    Im Fokus stehen selbst ausgebaute Wohneinheiten, die oft in grossen Hallen entstehen und von Gruppen oder Einzelpersonen gemeinschaftlich genutzt werden. Bewohnerinnen und Bewohner legen Wert auf nachhaltiges und individuelles Wohnen, verzichten auf übermässige private Flächen und teilen stattdessen Gemeinschaftsräume.

    Die untersuchten Projekte in Zürich und Bern zeigen, dass solche Wohnformen einen deutlich geringeren Wohnflächenverbrauch pro Person aufweisen als der Schweizer Durchschnitt. Die hohe Flexibilität im Innenausbau ermöglicht individuelle Anpassungen, bringt aber auch hohe zeitliche und finanzielle Aufwände mit sich.

    Rechtliche Rahmenbedingungen und Herausforderungen
    Für die erfolgreiche Umsetzung dieser Konzepte sind klare, aber flexible Rahmenbedingungen sowie eine unterstützende Begleitung durch Bauträger und Behörden entscheidend. Besonders baurechtliche Hürden und Finanzierungsfragen erfordern angepasste Lösungen, um solche Projekte wirtschaftlich tragfähig zu machen.

    Innovative Nischenlösungen mit Potenzial
    Obwohl diese gemeinschaftlichen Wohnformen aktuell eine Nische darstellen, bieten sie spannende Ansätze für eine nachhaltigere und diversifizierte Wohnraumnutzung. Ihr langfristiges Potenzial für den erschwinglichen Wohnungsmarkt bleibt jedoch noch offen.

    Die Studie wurde von den Fachhochschulen OST und FHNW in Zusammenarbeit mit dem BWO, der Stiftung Solidaritätsfonds, dem Migros-Kulturprozent und weiteren Partnern durchgeführt. Sie ordnet sich in die Forschungsschwerpunkte «Bezahlbares Wohnen» und «Anpassungen des Wohnungsbestands an veränderte Bedürfnisse» ein.

  • Campus Platztor Architekturwettbewerb gestartet

    Campus Platztor Architekturwettbewerb gestartet

    In der ersten Wettbewerbsrunde gingen 73 Bewerbungen ein, eine überraschend hohe Anzahl mit qualitativ starken Referenzprojekten. Entscheidend für die Auswahl der 16 Büros waren Nachhaltigkeitsaspekte, Erfahrung mit ähnlich komplexen Projekten sowie städtebauliche und architektonische Qualität. Die ausgewählten Teams kommen aus St. Gallen, Zürich, Thurgau, Basel-Stadt und Genf.

    Nächste Schritte und Zeitplan
    Nach der Wahl des Siegerprojekts im Sommer 2025 folgt die Weiterentwicklung durch den Kanton und die Universität. Der Baustart ist für 2028 geplant, die Eröffnung voraussichtlich 2031. Der neue Campus soll als Denkplatz und Begegnungsort dienen und sich harmonisch in das Stadtbild einfügen. Ziel ist eine stärkere Vernetzung der Universität mit der Stadt und ihrer Bevölkerung.

    Neuausrichtung nach Projekt-Neustart
    Der aktuelle Wettbewerb wurde nötig, weil das 2021 ausgewählte Projekt nicht zufriedenstellend weiterentwickelt werden konnte. Mit dem neuen Verfahren soll nun ein tragfähiges Konzept entstehen, das die hohen Anforderungen an Architektur, Nachhaltigkeit und Stadtintegration erfüllt.

  • Kantonsspital Baden feiert Schlüsselübergabe für Neubau des Spitals

    Kantonsspital Baden feiert Schlüsselübergabe für Neubau des Spitals

    Das KSB ist mit der Schlüsselübergabe am 22. Januar nun auch offiziell verantwortlich für den Spitalsneubau. Die Schlüssel wurden dabei von Schauspielerin Salomé Jantz in der Rolle der Königin Agnes von Ungarn übergeben, informiert das KSB in einer Mitteilung. Die Habsburgerin hatte der Stadt Baden 1349 ein Spital gestiftet und ist Namensträgerin des aktuellen Bauprojekts.

    Realisiert wurde der Neubau durch ein Team der Ghisleni Partner AG unter der Leitung der Inhaber Stefano und Maurizio Ghisleni. «Durch den Einsatz eines Generalplaners konnten wir das Projekt laufend optimieren und aktuelle Erkenntnisse einfliessen lassen», wird KSB-CEO Adrian Schmitter in der Mitteilung zitiert. «So wird unser Spital bei der Inbetriebnahme nicht bereits zehn Jahre alt sein, sondern auf dem neusten Stand der medizinischen und technischen Entwicklung.»

    In das achstöckige Gebäude hat das KSB insgesamt 600 Millionen Franken investiert. Der mit modernster medizinischer und Gebäudetechnik ausgestattete Neubau soll am 25. Februar eröffnet werden. Anschliessend wird das KSB vom alten in das neue Gebäude umziehen.

  • Erste Bauetappe im Unterfeld Süd in Baar startet 2025

    Erste Bauetappe im Unterfeld Süd in Baar startet 2025

    Die Eigentümerinnen Ina Invest und Estella Invest sowie die Entwicklerin Implenia entschieden sich für einen digitalen Projektwettbewerb, bei dem statt physischer Modelle ein digitales 3D-Modell eingereicht wurde. Dies erleichterte den Juryprozess erheblich, da verschiedene Ebenen und Elemente flexibel kombiniert und analysiert werden konnten. Der Siegerentwurf der ersten Bauetappe, eine Kombination aus den Vorschlägen von Enzmann Fischer Partner AG und ORT AG, überzeugte durch innovative Grundrisse und eine durchdachte Gestaltung des Freiraums, die das Wohnen und Arbeiten harmonisch miteinander verbindet.

    Freiraumgestaltung als Schlüssel zur Attraktivität des Quartiers
    Das Quartier Unterfeld Süd wird durch grosszügige Freiräume aufgewertet, die
    sich entlang des Stampfibachs erstrecken. Hier entsteht ein ökologisch wertvoller Grünraum, die vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten bietet. Der zentrale Ankunftsplatz bei der S-Bahn-Station wird durch hohe Bäume und begrünte Inseln zu einem einladenden Ort für Begegnungen und Verweilen.

    Hochhaus mit Blick in die Zukunft
    Das 60 Meter hohe Wohnhochhaus der ersten Etappe besticht nicht nur durch seine Höhe, sondern vor allem durch seine gut durchdachten Grundrisse und flexiblen Raumanordnungen. Die grosszügigen Fenster bieten von jeder Wohnung aus, eine eindrucksvolle Aussicht, während die Erker der Fassade den Bewohnern die Möglichkeit bieten, sowohl den Aussenbereich als auch das Innenleben der eigenen Wohnung zu geniessen.

    Gewerbegebäude als Zentrum für dynamische Unternehmen
    Das angrenzende Gewerbegebäude setzt ebenfalls auf Flexibilität. Zwei verglaste Innenhöfe schaffen Lichtinseln, die als Pausenflächen genutzt werden können. Mit seiner flexiblen Raumstruktur bietet das Gebäude Raum für verschiedenste Nutzungen – von kleinen Büros bis hin zu grösseren Mietflächen für Ankermieter.

    Zweite Etappe bringt preisgünstigen Wohnraum und flexible Gewerbeflächen
    In der zweiten Bauetappe, deren Planungen bereits weit fortgeschritten sind, stehen preisgünstige Mietwohnungen sowie Eigentumswohnungen im Mittelpunkt. Der Innenhof der geplanten Blockrand-Bebauung der zweiten Etappe schafft Rückzugsmöglichkeiten und öffentliche Begegnungsräume gleichermassen. Die Gebäude entlang der Nordstrasse sind bewusst so gestaltet, dass Lärmbelastungen minimiert werden. Über die zweite Etappe findet 2025 ebenfalls eine Urnenabstimmung in Baar statt.

    Nachhaltige Architektur und flexible Nutzungskonzepte
    Die Architektur der Gebäude spiegelt die Vision eines zukunftsorientierten Quartiers wider. Die Kombination aus flexiblem Wohnen, vielseitig nutzbaren Gewerbeflächen und durchdachten Freiräumen sorgt für ein lebendiges und attraktives Stadtbild. Besonders hervorzuheben ist die Verbindung von Wohnen und Arbeiten, die durch durchdachte Raumkonzepte und attraktive Aussenbereiche unterstützt wird.

  • Start des Baues der Waldstadt Im Pantli

    Start des Baues der Waldstadt Im Pantli

    Die Halter AG hat mit dem Bau der Waldstadt im Pantli begonnen. Am 10. Januar ist der Spatenstich für das Wohnprojekt auf der Waldlichtung Im Pantli in Schaffhausen begangen worden, informiert die Schlieremer Immobilienentwicklerin in einer Mitteilung. Die in der Waldstadt geplanten 214 Eigentumswohnungen werden von Halter in Zusammenarbeit mit der DOST Architektur GmbH aus Schaffhausen realisiert.

    «Das Projekt Waldstadt im Pantli leistet einen wertvollen Beitrag zur Stadtentwicklung», wird Stadtpräsident Peter Neukomm in der Mitteilung aus seiner Ansprache am Spatenstich zitiert. «Die Siedlung soll als Vorbild für zukünftige Bauprojekte dienen und Schaffhausen als Standort für nachhaltiges und innovatives Wohnen stärken.» Die Waldstadt ist als Wohnraum für verschiedene Lebensmodelle angelegt.

    Konkret will das Wohnprojekt sowohl Familien und Paare als auch Singles und Pendler ansprechen. Dazu sind unter anderem ein Kindergarten und eine Kindertagesstätte geplant. Freiräume und gemeinschaftlich nutzbare Einrichtungen sollen «ideale Bedingungen für ein harmonisches Zusammenleben» schaffen, heisst es in der Mitteilung.

    Planung und Umsetzung richten sich an den Vorgaben des Schweizer Nachhaltigkeitsstandards aus. Als Bauzeit für die erste Etappe wurden rund zweieinhalb Jahre veranschlagt. Bereits im kommenden Jahr sollen die ersten der 2,5- bis 5,5-Zimmer-Wohnungen bezugsbereit sein.

  • Ökobilanz-Rechner unterstützt nachhaltiges Bauen

    Ökobilanz-Rechner unterstützt nachhaltiges Bauen

    Die Umweltproduktedeklarationen (EPD) nach SN EN 15804 ermöglichen es, die ökologischen Auswirkungen eines Baustoffs über seinen gesamten Lebenszyklus transparent darzustellen. Bauherren erhalten so eine fundierte Entscheidungsgrundlage für nachhaltiges Bauen, die über einzelne Umweltparameter hinausgeht und eine umfassende Bewertung erlaubt.

    Baustoff Kreislauf Schweiz stellt seinen Mitgliedern unabhängig verifizierte Durchschnitts-EPD für verschiedene Betonsorten und Gesteinskörnungen zur Verfügung. Diese Daten bilden eine verlässliche Basis für nachhaltige Bauprojekte.

    Ökobilanz-Rechner als digitales Hilfsmittel
    Zur Berechnung von CO₂-Emissionen, Energieverbrauch und weiteren Umweltindikatoren wurde ein branchenspezifischer Ökobilanz-Rechner entwickelt. Dieses verifizierte Berechnungstool bietet der Bauindustrie eine praxisnahe Möglichkeit, Umweltproduktedeklarationen zu ermitteln und zu optimieren.

    Das Onlinetool unter oekobilanz-rechner.ch ermöglicht eine orientierende Analyse, ersetzt jedoch keine vollständige EPD-Erstellung. Auf Wunsch können die eingegebenen Daten zur Erstellung einer offiziell verifizierten Umweltproduktedeklaration weiterverarbeitet werden.

    Transparenz und Optimierung für die Baubranche
    Mit dem Ökobilanz-Rechner steht der Bauwirtschaft ein wertvolles Instrument zur Verfügung, um nachhaltige Materialentscheidungen datenbasiert zu treffen. Durch die optimierte Erfassung und Bewertung von Umweltauswirkungen trägt das Tool zur Reduktion des ökologischen Fussabdrucks im Bauwesen bei und unterstützt eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft.

  • Letzte Bauetappe für nachhaltige Entwicklung in Rotkreuz

    Letzte Bauetappe für nachhaltige Entwicklung in Rotkreuz

    Zug Estates geht das letzte Bauprojekt bei der 2010 begonnenen Entwicklung des Suurstoffi-Areals in Rotkreuz an. Anfang Dezember wurde gemeinsam mit Vertretenden von Behörden und Projektpartnern der Spatenstich für die beiden Neubauten Suurstoffi 43 und 45 begangen, informiert die Zuger Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Sie sollen zusammen mit einer zentralen Parkanlage bis Mitte 2027 fertiggestellt werden.

    In den beiden neuen Liegenschaften realisiert Zug Estates rund 14’400 Quadratmeter Büro- und Schulungsfläche. Weitere 1100 Quadratmeter sind als Wohnfläche für studentisches Wohnen angelegt. In die Liegenschaft Suurstoffi 45 wird nach Fertigstellung das Bildungszentrum Gesundheit Zentralschweiz (XUND) einziehen. Das Bildungszentrum verlegt seinen Standort in Alpnach OW nach Rotkreuz, um den Anforderungen steigender Nachfrage nach praxisnahen Gesundheitsausbildungen und sich ändernder Ausbildungsmodelle nachkommen zu können. XUND und Zug Estates haben im September einen langfristigen Mietvertrag für die Suurstoffi 45 abgeschlossen.

    Das abschliessende Entwicklungsprojekt des Areals füge sich „sowohl architektonisch als auch aus Nachhaltigkeitssicht nahtlos in das Suurstoffi-Areal ein“, schreibt Zug Estates. „Das bestehende, nahezu emissionslose Energiesystem“ bekommt ein weiteres Erdsondenfeld. Der Grauenergieanteil wird durch ein volumenmässig reduziertes Untergeschoss und die Optimierung von Fassaden, Haustechnik und Statik geringer ausfallen als bei vergleichbaren Liegenschaften.

  • Nachhaltige Bauprojekte im In- und Ausland gestartet

    Nachhaltige Bauprojekte im In- und Ausland gestartet

    Die im Opfiker Stadtquartier Glattpark ansässige Bau- und Immobiliengesellschaft Implenia konnte sich bei mehreren Ausschreibungen für Hochbauaufträge durchsetzen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, umfassen die Aufträge ein Gesamtvolumen von 160 Millionen Franken.

    In Bern wird das Unternehmen das neue Geschäftsgebäude des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) errichten. Der nachhaltige Bau wird aus einheimischen Hölzern und rezyklierten Beton gemäss der Standards für Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) realisiert. Zudem hat Implenia mehrere Aufträge in Deutschland erhalten.

    In Mainz erhielt Implenia federführend gemeinsam mit den Partnern Gemünden und Apleona den Auftrag, ein neues, 10‘000 Quadratmeter umfassendes Forschungsgebäude für TRON zu errichten. Das Forschungsinstitut entwickelt neue Diagnostika und Wirkstoffe für immuntherapeutische Behandlungen.

    In Leipzig baut Implenia gemeinsam mit dem Partner GP Günter Papenburg AG eine sieben- bis achtgeschossige Wohnbausiedlung auf neun zusammenhängenden Liegenschaften. Neben 202 Wohneinheiten sollen viele Gewerbe- und Nebenräume entstehen. Die Gebäude werden als Niedrigstenergiebauten entsprechend dem Effizienzhaus-55-Standard errichtet, die gesamte Anlage wird schlüsselfertig übergeben.

    Drei Wohngebäude mit 101 Einheiten werden in München errichtet, die bis 2026 übergabefertig sein sollen. Darüber hinaus wird Implenia bei einem bereits laufenden Projekt in Heilbronn eine weitere Etappe realisieren und ist mit einer Pre-Construction-Phase in Siegburg beauftragt worden.

  • Neues Hallenbad für dieKSS genehmigt

    Neues Hallenbad für dieKSS genehmigt

    Die Entscheidung der Schaffhauser Stimmbevölkerung ebnet den Weg für den Neubau eines modernen Hallenbads auf dem KSS-Areal. Mit einem Investitionsvolumen von 80 Millionen Franken stellt dieses Projekt einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung der städtischen Infrastruktur dar. Der Neubau ist nicht nur eine Antwort auf die alternde bestehende Anlage, sondern auch ein Bekenntnis zur nachhaltigen und zukunftsorientierten Stadtentwicklung.

    Der Neubau wird die bestehende Schwimmhalle aus dem Jahr 1972 ersetzen, die aufgrund ihres schlechten Zustands und der veralteten Technik nicht mehr den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht wird. Die letzten Sanierungsmassnahmen liegen mehr als 30 Jahre zurück, und die Anlage leidet unter gravierenden Mängeln wie Wasser- und Wärmeverlusten, mangelnder Barrierefreiheit und veralteten Sicherheitseinrichtungen. Hinzu kommt, dass das derzeitige Hallenbad den steigenden Besucherzahlen nicht mehr gerecht wird, was zu erheblichen Nutzungskonflikten führt.

    Ein Hallenbad für alle Generationen
    Der geplante Neubau wird nicht nur den bisherigen Standard übertreffen, sondern auch neue Massstäbe setzen. Mit einem Schwimmbecken, das acht Bahnen à 25 Meter umfasst, sowie einem Lehrschwimmbecken, einem Kursbecken mit Hubboden, einem separaten Sprungbecken und einem Kinderplanschbereich wird das Angebot deutlich erweitert. Zusätzlich wird ein Warmwasser-Aussenbecken und eine hochmoderne Wellness-Anlage entstehen, die verschiedene Saunen, ein Dampfbad und einen Saunagarten umfasst. Diese Einrichtung wird nicht nur den sportlichen Bedürfnissen, sondern auch den steigenden Ansprüchen der Bevölkerung an Wellness und Erholung gerecht.

    Ein zentrales Element des neuen Konzepts ist die Trennung der Becken nach Nutzungsschwerpunkten, um die heutigen Nutzungskonflikte zu vermeiden. Die neue Struktur ermöglicht es, die verschiedenen Angebote gleichzeitig und ohne Einschränkungen zu nutzen. Der zentrale Eingang des Neubaus wird eine effiziente Erschliessung aller Angebote sicherstellen und den Betrieb optimieren.

    Nachhaltigkeit als Leitprinzip
    Der Neubau des Hallenbads wird nach dem «Minergie-P-ECO Standard» realisiert, einem der höchsten Standards für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen in der Schweiz. Das Energiekonzept des Projekts sieht die umfassende Nutzung von Abwärme, insbesondere aus der benachbarten Eisbahn, sowie den Anschluss an einen lokalen Wärmeverbund vor. Diese Massnahmen tragen dazu bei, den ökologischen Fussabdruck des Neubaus erheblich zu reduzieren und Schaffhausen als Vorreiter im nachhaltigen Bauen zu positionieren.

    Neue Synergien und Einnahmequellen
    Das neue Hallenbad wird nicht nur sportliche und gesundheitliche Angebote bieten, sondern auch wirtschaftlich von Bedeutung sein. Ein öffentlich zugängliches Restaurant mit 130 Innen- und 150 Aussenplätzen wird zusätzliche Einnahmen generieren und die KSS-Anlage als Treffpunkt für die gesamte Bevölkerung etablieren. Zudem wird eine Tiefgarage mit 150 Abstellplätzen die Erreichbarkeit verbessern.
    Ergänzende Mietflächen für Gesundheits- und Fitnessangebote runden das Konzept ab und tragen zur Attraktivität und Wirtschaftlichkeit des Gesamtprojekts bei. Diese Synergien zwischen den verschiedenen Nutzungen stärken das KSS-Areal als zentralen Anlaufpunkt für Sport, Freizeit und Erholung in Schaffhausen.

    Wettbewerb und Projektsteuerung
    Nach der Zustimmung der Bevölkerung startet nun der Projektwettbewerb, dessen Ziel es ist, einen innovativen Entwurf für den Neubau zu finden, der die hohen Ansprüche an Architektur, Funktionalität und Nachhaltigkeit erfüllt. Bis zum Sommer 2025 werden zwölf qualifizierte Teams ihre Vorschläge ausarbeiten, und das Siegerprojekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Baustart ist für 2027 geplant, die Eröffnung des neuen Hallenbads für 2029/2030.

    Der Neubau des Hallenbads in Schaffhausen ist mehr als nur ein Bauprojekt – er ist ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit und die Innovationskraft der Stadt. Mit modernster Infrastruktur, nachhaltiger Bauweise und einem erweiterten Angebot wird das neue Hallenbad die KSS-Anlage zu einem noch attraktiveren und zeitgemässeren Freizeitort machen.

  • Die Schulanlage Steig wird erweitert und modernisiert

    Die Schulanlage Steig wird erweitert und modernisiert

    Die Schulanlage Steig, die älteste Primarschule in Schaffhausen, liegt im nordwestlichen Stadtteil, unweit der Altstadt und umfasst mehrere Gebäude unterschiedlichen Alters. Der Sanierungsbedarf ist erheblich, da die bestehende Infrastruktur den modernen Anforderungen nicht mehr gerecht wird. Die Turnhalle aus dem Jahr 1892 und die Raumkapazitäten für die wachsende Schülerzahl genügen nicht mehr den heutigen Bedürfnissen.

    Um den zukünftigen Bedarf abzudecken, plant die Stadt einen Neubau auf dem bestehenden Areal. Dieser soll eine neue Einfachturnhalle, zusätzliche Schulräume und Einrichtungen für die schulergänzende Hortbetreuung umfassen. Die Erweiterung ist Teil eines umfassenden Entwicklungskonzepts für die Primarschulen der Stadt Schaffhausen.

    Das Siegerprojekt und seine Elemente
    Ein Projektwettbewerb kürte das Projekt «cinque pi» des Architekturbüros Soppelsa Architekten GmbH und der Rosenmayr Landschaftsarchitektur GmbH zum Sieger. Dieses teilt das geforderte Programm geschickt in fünf Bausteine auf, die als Ensemble einen harmonischen Gesamteindruck erzeugen. Ein dreigeschossiger Neubau mit Turnhalle und Klassenräumen bildet den Kern des Projekts. Die alte Sternwarte bleibt dabei als freistehendes Objekt erhalten.

    Die bestehende Turnhalle wird auf ihre historische Bausubstanz zurückgeführt, um Platz für einen neuen Pavillon für Tagesstruktur und Bibliothek zu schaffen. Dieser wird zum zentralen Dreh- und Angelpunkt der gesamten Anlage. Auch Umnutzungen sind geplant. Die Trotte soll neu Lagerräume und ein öffentliches WC im Erdgeschoss sowie Therapieräume im Obergeschoss beherbergen.

    Neugestaltung der Aussenanlagen
    Nicht nur die Gebäude, sondern auch die Aussenanlagen werden neugestaltet. Bestehende Qualitäten sollen dabei mit moderaten Eingriffen weiterentwickelt werden. Die Sternwarte und die Baumgruppe am Spielplatz bleiben erhalten. Die Spiel- und Sportflächen werden neu arrangiert, um Platz für ein Allwetterspielfeld und einen Hartplatz zu schaffen.

    Finanzierung und politische Zustimmung
    Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf geschätzte 21,7 Millionen Franken. Diese Summe umfasst bereits die vom Grossen Stadtrat bewilligten Planungskosten. Nach der Beratung im Grossen Stadtrat wird die Stimmbevölkerung abschliessend über die Erweiterung der Schulanlage Steig entscheiden.

    Das Projekt «cinque pi» stellt eine zukunftsweisende Antwort auf die wachsenden Anforderungen und Herausforderungen des Bildungssektors in Schaffhausen dar. Es vereint Moderne und Tradition in einer fortschrittlichen und ressourcenschonenden Bauweise und Schaffung lebendiger Lern- und Lebensräume.

  • «Smetterling»: ein genossenschaftliches Projekt der HGW für das Areal Alpenblick

    «Smetterling»: ein genossenschaftliches Projekt der HGW für das Areal Alpenblick

    Das Areal Alpenblick in Schaffhausen, angrenzend an die historische Siedlung Niklausen wird bis Ende 2027 durch das Siegerprojekt «Smetterling» neu gestaltet. Die Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Schaffhausen, der HGW, des Quartiers und Quartiertreffs nik. sowie unabhängigen Expertinnen und Experten, lobte das Projekt insbesondere für seine präzise städtebauliche Setzung und die klare Zonierung der Freiräume. Das kompakte Design des Gebäudes und seine harmonische Ausstrahlung passen sich ideal in die Umgebung ein und schaffen eine Verbindung zwischen der denkmalgeschützten Einfamilienhaussiedlung Niklausen und dem benachbarten Hochhaus.

    Ein gemeinschaftsförderndes Konzept
    Das Projekt «Smetterling» sieht einen hohen Punktbau vor, der nur wenig Umgebungsfläche beansprucht und den Übergang zu den höheren Häusern auf der gegenüberliegenden Strassenseite markiert. Durch die Positionierung entstehen zwei unterschiedliche Freiräume. Ein Gartenraum im Westen und ein Stadtraum im Osten. Diese Anordnung fördert soziale Interaktionen, während gleichzeitig die Privatsphäre der Bewohnerinnen und Bewohner gewahrt bleibt.

    Das Projekt spiegelt die genossenschaftlichen Werte der HGW wider, indem es neben Wohnraum auch gemeinschaftliche Räume schafft und somit ein lebendiges Zusammenleben fördert.

    Das Erdgeschoss des Gebäudes wird Gemeinschaftsräume wie eine Waschküche, einen Co-Working-Space und eine Gewerbefläche beherbergen. Die oberen Stockwerke bieten 20 Wohnungen unterschiedlicher Grösse, während das Attikageschoss fünf 1-Zimmer-Wohnungen mit direktem Zugang zum Dachgarten umfasst. Die grosszügigen Gemeinschaftsflächen und der Dachgarten bieten viele Rückzugsorte, aber auch Möglichkeiten für ein nachbarschaftliches Miteinander. zur Schaffung eines sozialen Miteinanders.

    Holz und Recyclingbeton
    Das Siegerprojekt setzt auf eine ökologisch nachhaltige Bauweise. Die klare, einfache Geometrie des Gebäudes trägt ebenfalls zur Energieeffizienz bei und macht das Projekt zu einem Vorbild für ökologisches Bauen.

    Die HGW Heimstätten-Genossenschaft Winterthur schafft seit 1923 bezahlbaren Wohnraum und fördert ein lebendiges Zusammenleben und innovative Lösungen. Mit über 2’250 Wohnungen und mehr als 5’000 Bewohnerinnen und Bewohnern ist sie die grösste unabhängige Wohnbaugenossenschaft der Region.

  • Life Sciences Campus Allschwil wächst weiter

    Life Sciences Campus Allschwil wächst weiter

    Mit der offiziellen Grundsteinlegung des Laborgebäudes ALL in Allschwil markiert der Switzerland Innovation Park Basel Area eine neue Etappe in der Entwicklung eines weltweit führenden Life Sciences-Standorts. Domenico Scala, Präsident des Innovationsparks, Stephen Wilson, CEO des BIIE und Johannes Eisenhut, Geschäftsführer der Senn Development AG, zelebrierten den Bauauftakt mit einer Zeitkapsel, in der Vertreter der regionalen Wirtschaft, Politik und Schulkinder der Swiss International School ihre Wünsche für die Zukunft festhielten.

    Forschungsgebäude mit Fokus auf Nachhaltigkeit
    Das neue Gebäude ALL soll 2027 fertiggestellt werden und rund 21’500 Quadratmeter hochmoderne Labor- und Büroflächen nach dem Nachhaltigkeitsstandard SNBS Platin bieten. Diese dritte Zusammenarbeit von Senn und dem Architekturbüro Herzog & de Meuron am Main Campus des Innovationsparks stärkt die langfristige Ausrichtung des Standorts. Die Investorin Senn strebt dabei eine intensive Förderung der Zusammenarbeit auf dem gesamten Campus an, um die Innovationskraft der Forschenden und Unternehmen zu maximieren.

    Forschung für die Gesundheit von morgen
    Mit dem BIIE wird das Gebäude ALL eine der bedeutendsten Investitionen im Bereich der Life Sciences beherbergen. Das BIIE, gefördert durch eine 15-jährige Finanzierung von 1 Milliarde US-Dollar seitens der Basler Botnar Stiftung, widmet sich der Erforschung des Immunsystems, um weltweit neue Lösungen für Diagnose, Therapie und Prävention von Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen zu entwickeln. «Für unser Institut war die Wahl des Standortes entscheidend. Der Main Campus bietet genau das Umfeld, das unseren hohen Ansprüchen gerecht wird,» erklärt Stephen Wilson.

    Ein starkes Life Sciences Cluster in Europa
    Der Switzerland Innovation Park Basel Area ist als Teil des nationalen Innovationsparks Switzerland Innovation ein bedeutender Knotenpunkt für Forschung und Entwicklung in der Schweiz. Mit Standorten in Allschwil, Jura und dem Novartis Campus in Basel konzentriert sich der Park auf die Schlüsselbereiche Biotechnologie, Medizintechnik, digitale Gesundheit und industrielle Transformation. Rund 1’200 Fachkräfte aus 92 Unternehmen und 12 Forschungsgruppen arbeiten am Standort Basel, der sich damit zum grössten Areal für Life Sciences in einem Schweizer Innovationspark entwickelt.

    Zukunftsperspektive für Allschwil und die Schweiz
    Der Bau des Laborgebäudes steht für die nachhaltige Entwicklung des Life Sciences Standorts Basel und die Innovationskraft der Region. «Wir nutzen das Wissen aus früheren Projekten wie dem Hauptgebäude HQ und dem HORTUS und fokussieren uns weiter auf eine nachhaltige Infrastruktur und die Förderung von Synergien,» betont Johannes Eisenhut. Die Entwicklung des Switzerland Innovation Park Basel Area zeigt, wie Basel zu einem internationalen Zentrum der biowissenschaftlichen Forschung und Technologie wird – ein Gewinn für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

  • «Vision 2040»AROVA HALLEN in Flurlingen

    «Vision 2040»AROVA HALLEN in Flurlingen

    Ein Schritt auf einem längeren Weg ist getan, alle Beteiligten des Mitwirkungsverfahrens haben das Nutzungs- und Entwicklungskonzept (NEK) für das AROVA HALLEN Areal unterzeichnet. Das kantonale Amt für Raumentwicklung ARE hat den vorgelagerten informellen Prozess mit beratender Stimme ohne Unterschrift begleitet. Damit kann die planerische Umsetzung thematisiert und diskutiert werden.

    Kulturell einzigartig und wirtschaftlich tragfähig
    Das Areal AROVA HALLEN ist heute im regionalen Richtplan als Arbeitsplatzgebiet eingetragen und unterscheidet sich durch seine historische Bausubstanz deutlich von anderen. Dies stellt sowohl eine Verpflichtung als auch eine Chance dar. Das NEK verfolgt das Ziel, das Areal auf eine nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Basis zu stellen und somit eine zukunftsorientierte Antwort auf die Herausforderungen in der räumlichen Entwicklung des Weinlandes zu geben.

    Ziele und Visionen für ein gemischtes Quartier
    Das Hauptziel des NEK ist die Erhaltung und Stärkung des Standortes als Arbeitsort sowie die Wertschätzung des baukulturellen Erbes. Geplant ist eine qualitätsvolle Innenentwicklung, die Wohnen und Arbeiten näher zusammenbringt. «Vision 2040» sieht vor, dass bis 2040 etwa 250 neue Wohnungen entstehen, ohne die bestehenden 400 Arbeitsplätze zu reduzieren. Moderne Wohn- und Arbeitsformen sowie ein lebendiges Quartier mit moderatem Verkehr, ergänzenden Fachgeschäften und Gastronomie stehen im Fokus.

    Arbeiten und Wohnen im Einklang
    Das NEK folgt damit dem Gedanken der Nutzungsmischung – Wohnen und Arbeiten rücken näher zusammen. Das Areal eignet sich, aufgrund der historischen Bausubstanz, besonders für mässig störendes Gewerbe und Dienstleistungen. Das Zielbild «Vision 2040» zeigt, wie das Areal zu einem modernen Gewerbepark entwickelt werden kann, der die gegenseitigen Immissionen reduziert und ein lebendiges Quartier schafft.

    Aktuelle Entwicklungen und Pläne
    Neben den langfristigen Zielen gibt es zahlreiche aktuelle Massnahmen, um das Image und die Identität des Standortes zu stärken. Durch Fokussierung auf die Präferenzen potenzieller Mietinteressenten konnten bereits weitere Flächen vermietet werden. Zukünftig sind auch Zwischennutzungen und temporäre Veranstaltungen geplant. Nach dem Brand in der schönsten WERKHALLE wurden die Schäden behoben und im Erdgeschoss soll ein Treffpunkt für Mietende und ihre Kunden geschaffen werden.

    Koordination und Information
    Das Nutzungs- und Entwicklungskonzept AROVA HALLEN wird eng mit der Siedlungsentwicklungsstrategie der Gemeinde Flurlingen abgestimmt. Weitere Informationen und der Schlussbericht können unter www.arovahallen.ch heruntergeladen werden.

  • Ein neues Wahrzeichen am Rheinfall mit grossem Potenzial

    Ein neues Wahrzeichen am Rheinfall mit grossem Potenzial

    Das Ziel war klar definiert. Ein Drittel der jährlich 900’000 Rheinfall-Touristen sollte auf die andere Seite des Flusses gelockt und für das «Rhyfall Village» Areal begeistert werden. «Rhyfall Village», kurz «RIVI», nennt sich das neue Quartier. Mit einer Mischung aus Gastronomie, Kunst und Shopping wird das Areal zum Anziehungspunkt – nicht nur für Touristen, sondern auch für die lokale Bevölkerung.

    Das Areal und seine Zukunft
    Das «RIVI», einst Standort industrieller Produktion, erfährt eine Neuausrichtung. Zwei markante Hochhäuser prägen das Bild des Quartiers, von denen eines von Helvetia erworben wurde. Diese bieten Wohnraum mit beeindruckendem Ausblick und Raum für Gastronomie-, Büro- und Verkaufsflächen.

    Potenziale und Herausforderungen
    Das visionäre Projekt fand breite Zustimmung in der Region. Beat Hedinger, Geschäftsführer von Schaffhauserland Tourismus, sah das Village seinerzeit als «farbenfrohen Mosaikstein» im touristischen Gesamtbild. Besonders das Rooftop-Restaurant mit Blick auf die Alpen versprach ein besonderes Highlight zu werden. Hedinger erkannte auch die Herausforderung, die Distanz zwischen dem Rheinfallbecken und dem Areal geschickt zu überbrücken.

    Felix Tenger, Gemeindepräsident von Neuhausen, ist optimistisch, dass das «RIVI» das Zentrum von Neuhausen beleben und auch den Detailhandel stärkt. Baudirektor Martin Kessler sah ebenfalls grosses Potenzial, das Areal zu einem Begegnungsort zu machen, der Synergien mit bestehenden Angeboten schafft und die Attraktivität der gesamten Region steigert.

    Gute Anbindung und kreative Lösungen
    Die Lage des Areals punktete durch die Nähe zum Rheinfall und durch eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Der Badische Bahnhof Neuhausen liegt direkt am Areal und zahlreiche Busverbindungen sowie über 200 Parkplätze stehen den Besuchern zur Verfügung. Mit einer Anbindung durch den Touristenzug Rhyfall-Express können sich die Besucher komfortabel zwischen dem Rheinfallbecken und dem Rhyfall Village bewegen.

    Ein Projekt mit Weitblick
    Mit dem Rhyfall Village entstand in Neuhausen mehr als nur ein weiteres Wohnquartier. Ob Rooftop-Restaurant, Flaniermeile oder Kunstgalerie – das RhyTech-Areal steht für eine moderne, vielseitige und lebendige Zukunft in unmittelbarer Nähe zu einem der beeindruckendsten Naturwunder der Schweiz.

  • Grundstein für neues Forschungsinstitut in Allschwil ist gelegt

    Grundstein für neues Forschungsinstitut in Allschwil ist gelegt

    Der Grundstein für den Bau des Laborgebäudes ALL auf dem Main Campus des von Basel Area Business & Innovation betriebenen Switzerland Innovation Park Basel Area in Allschwil ist gelegt. Laut einer Medienmitteilung soll das Gebäude 2027 bezugsfertig sein. Ankermieter ist das unabhängige und nicht gewinnorientierte internationale Botnar Institute for Immune Engineering (BIIE), das im Juni 2024 eröffnet wurde. Es widmet sich der Erforschung des Immunsystems junger Menschen und wird von der Basler Stiftung Botnar über 15 Jahre mit 1 Milliarde Dollar ausgestattet. Dies ist einer der höchsten je von einer Schweizer Wohltätigkeitsstiftung gesprochenen Beträge.

    „Wir haben für unser Institut einen Ort gesucht, der den hohen Ansprüchen der weltweit besten Forscherinnen und Forscher im Immune Engineering vollauf gerecht wird“, so BIIE-CEO Stephen Wilson. „Der Main Campus des Switzerland Innovation Park Basel Area befindet sich in einem der besten Life Sciences-Ökosysteme Europas und hat sich für uns als global bester Standort herausgestellt.“

    Beim Neubau ALL handelt es sich nach den Gebäuden Main Campus HQ und Hortus bereits um die dritte Zusammenarbeit von Investor und Immobilienentwickler Senn und den Basler Architekten Herzog & de Meuron auf dem Main Campus. Er wird 20’500 Quadratmeter Fläche bieten und dem Platin-Standard für nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) entsprechen.

    Mit dem BIIE auf dem Main Campus werde der Forschungsstandort Basel weiter gestärkt, betont der Präsident des Switzerland Innovation Park Basel Area, Domenico Scala. „Der Wissensaustausch auf dem Main Campus steht im Fokus unserer Arbeit, und das BIIE mit an Bord zu haben, ist ein grosser Gewinn.“

  • Grundsteinlegung für neuen Campus Tösstal in Winterthur

    Grundsteinlegung für neuen Campus Tösstal in Winterthur

    Mit dem Spatenstich für den Neubau der Berufsfachschule Winterthur beginnt eine neue Ära der Bildungsinfrastruktur. Der moderne Campus bietet Raum für eine wachsende Zahl von Lernenden und ermöglicht eine zeitgemäße Ausbildung in den Fachbereichen Detailhandel und Betreuung. Dank durchdachter Planung kommen die Bauarbeiten seit dem Start im Februar 2024 zügig voran.

    Die neue Schulinfrastruktur, direkt neben den Standorten Wiesental und Mühletal, ermöglicht die Zusammenführung bisher getrennter Schulstandorte. Bis zu 1000 Lernende werden zukünftig auf dem «Campus Tösstal» Platz finden. Neben klassischen Unterrichtsräumen bieten offene Lernnischen Raum für individuelles und kollaboratives Arbeiten. Die flexible Gebäudestruktur ermöglicht es, zukünftige räumliche Anforderungen problemlos zu integrieren.

    Nachhaltige Architektur setzt Masstäbe
    Das Gebäude erfüllt den Minergie-P-Eco-Standard und den Gold-Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz. Eine Dachbegrünung und Photovoltaikanlage tragen zur ökologischen Ausgewogenheit und einem besseren Stadtklima bei. Zudem wird das Gebäude an das städtische Fernwärmenetz angeschlossen, was Energieeffizienz und Nachhaltigkeit vereint. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.

  • Neubau für Diagnostiklösungen in Rotkreuz

    Neubau für Diagnostiklösungen in Rotkreuz

    Roche hat am 29. Oktober in Rotkreuz den Grundstein für ein neues Diagnostik-Produktionsgebäude gelegt. Dafür wird der Pharmakonzern an einem der wichtigsten Standorte seiner Diagnostics Division laut einer Medienmitteilung 215 Millionen Franken investieren. Dabei hätten Nachhaltigkeit und Energieeffizienz höchste Priorität.

    Der Neubau ersetzt ein altes Produktionsgebäude, umfasst rund 29’000 Quadratmeter Fläche und soll bis 2027 fertiggestellt werden. Die Entwicklung und Einführung neuer Tests und Systeme für die schnelle und zuverlässige Diagnose von Krankheiten erfordert den Angaben zufolge zusätzlichen Raum, der von der bestehenden Infrastruktur nicht mehr bereitgestellt werden könne. „Roche setzt damit ein deutliches Zeichen für die Bedeutung des Produktionsstandorts Rotkreuz und unterstreicht ihr klares Bekenntnis zur Schweiz“, so das Unternehmen.

    Die Roche Diagnostics International AG entwickelt, produziert und vermarktet in Rotkreuz mit rund 2700 Mitarbeitenden Diagnosesysteme für Kliniken, Labore und Arztpraxen. Sie ist die grösste private Arbeitgeberin im Kanton Zug.

    „Wir sind stolz darauf, dass wir hier in Rotkreuz einen weiteren wichtigen Beitrag für das Gesundheitswesen in der Schweiz und weltweit leisten werden, indem wir mit unseren diagnostischen Lösungen Antworten auf Gesundheitsfragen von Patientinnen und Patienten liefern“, wird Standortleiter Andreas Klopp zitiert. „Diese innovative und nachhaltige Produktionsstätte wird dabei eine massgebliche Rolle spielen.“

  • Neubau eröffnet auf dem Bildungscampus in Lostorf

    Neubau eröffnet auf dem Bildungscampus in Lostorf

    Der Schweizerisch-Liechtensteinische Gebäudetechnikverband suissetec erweitert und modernisiert gemäss einer Medienmitteilung seine Aus- und Weiterbildungsstätte in Lostorf. Bis Jahresanfang 2025 soll auf rund 1800 Quadratmetern ein Gebäude mit Werkstätten, Laboren, Schulungsräumen und Begegnungszonen entstehen. Am 16. November 2024 wird das neue Gebäude bei einem Tag der offenen Tür der Bevölkerung präsentiert.

    Die Infrastruktur biete neue Möglichkeiten für die Aus- und Weiterbildungsqualität in Bauberufen, heisst es. In einem betonierten Rohbau an einer Aussenarbeitsstation könne wie auf einer echten Baustelle gelernt werden. Interdisziplinäre Werkstätten für Sanitär- und Heizungsinstallateure sowie die Integration von Bauwerksdatenmodellierungen in das didaktische Konzept hätten Vorbildfunktion. Für den Bau hat die zu Debrunner Acifer gehörende Müller Wüst AG ein digitales Fabrikationsmodell erstellt, welches auch zum Einsatz im Unterricht vorgesehen sei.

    Digitale Werkzeuge erlaubten flexible, hybride Lernformen. «Die Lernenden werden mit echten Materialien arbeiten, aber auch mit Virtual-Reality-Brillen digital üben», wird suissetec-Direktor Christoph Schaer zitiert.

    Der zweigeschossige Neubau ist der erste Teil einer mehrere Gebäude umfassenden Erweiterung. Ab 2026 sollen in drei Etappen die weiteren Bestandsgebäude saniert werden. Suissetec betreibt den Campus als eines von drei Bildungszentren eigenen Angaben zufolge als einen «Ort der Begegnung sowie der Aus- und Weiterbildung» für die Bauwirtschaft.

    Der Campus wurde 2023 als landesweit erstes Minergie-Areal zertifiziert. Das bedeutet, dass strenge energetische Kriterien erfüllt werden. Ziel ist die maximale Selbstversorgung mit erneuerbarer Energie, die ganzjährig auf dem Gelände selbst erzeugt wird.

  • Implenia baut grossen Hotelkomplex in Andermatt

    Implenia baut grossen Hotelkomplex in Andermatt

    Das Bauunternehmen Implenia hat von Andermatt Swiss Alps den Zuschlag zum Neubau einer grossen Hotelanlage in Andermatt erhalten. Laut einer Medienmitteilung ist das Projekt ein Teil der Gesamtentwicklung des Quartiers Andermatt Reuss. Bis Ende November 2027 sollen in der Feriendestination ein Hotel & Residences mit 66 Zimmern, 164 Wohnungen, Restauration und ein Spa-Bereich entstehen. Baustart ist im Frühling 2025.

    Der Hotelkomplex besteht laut der Mitteilung aus drei Einzelbauten. Diese sind durch eine grosszügige Lobby-Landschaft im Erdgeschoss verbunden. Das Gebäude wird in Massivbauweise errichtet und an ein Fernwärmenetz angeschlossen. Die Kühlung erfolgt mittels Grundwasser und an der Fassade wird eine Photovoltaikanlage installiert. Der Bauauftrag umfasst zudem einen Teil der Erschliessungsstrasse sowie ein Schneeschutzdach.

    Die Division Buildings im Bereich Baumeister erhielt zudem Zuschläge für weitere grosse Bauvorhaben: In Köniz bei Bern sowie in Zug baut Implenia zwei grosse, durchmischte Wohnüberbauungen, in Binningen BL und Zug realisiert sie Schulhausneubauten und in Pratteln BL ein neues Gemeindezentrum. Die Übergabe für diese Projekte ist für Herbst 2025 geplant. Damit ergibt sich ein gesamtes Auftragsvolumen von 200 Millionen Franken.