Kategorie: Projekte

  • ProKilowatt-Ausschreibungen 2025 setzen neue Massstäbe

    ProKilowatt-Ausschreibungen 2025 setzen neue Massstäbe

    Seit November 2024 läuft die Einreichungsphase für Projekte und Programme zur Steigerung der Stromeffizienz im Industrie- und Dienstleistungsbereich sowie in Haushalten. Mit 49 Anträgen allein bis Mitte April 2025 liegt das Interesse rund 30 Prozent über dem Vorjahr. Ein Rekord, der das Potenzial zur nachhaltigen Energieeinsparung unterstreicht.

    Flexibilität für Unternehmen – papierlos und planbar
    Die unkomplizierte, digitale Antragstellung sowie die zeitnahe Bearbeitung innerhalb von nur vier Wochen erleichtern es Unternehmen, Effizienzprojekte passgenau in ihre Betriebsplanung zu integrieren. Auch grössere Projekte mit einem Förderbeitrag von bis zu sechs Millionen Franken können seit diesem Jahr jederzeit eingereicht werden – ein Meilenstein für ambitionierte Vorhaben wie den Austausch grosser Produktionsanlagen oder die Bündelung kleinerer Massnahmen.

    Konkrete Einsparungen
    Ein Projekt im Detailhandel erhielt bereits eine Zusage für bis zu sechs Millionen Franken. Durch den Ersatz bestehender Kühlmöbel werden jährlich Strommengen eingespart, die dem Verbrauch von 4’500 Haushalten entsprechen. Auch in der Industrie reichen die Projekte vom Ersatz von Pressen über die Optimierung von Druckereimaschinen bis hin zu effizienteren Gebläsen in Abwasserreinigungsanlagen.

    Wettbewerbliche Ausschreibungen als Zukunftsinstrument
    Das Programm ProKilowatt wird vom Bundesamt für Energie finanziert und von CimArk SA in Sion umgesetzt. Durch den Förderbeitrag, finanziert über einen Zuschlag auf die Hochspannungsnetze, entstehen Impulse für eine stromsparende und wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die nächste Frist für Projektanträge endet am 2. November 2025. Ein wichtiges Datum für alle Unternehmen, die mit innovativen Massnahmen ihre Energiekosten senken und gleichzeitig zur Energiewende beitragen möchten.

  • Cham Swiss Properties optimiert «Rocket & Tigerli»

    Cham Swiss Properties optimiert «Rocket & Tigerli»

    Das Hochhaus „Rocket“ mit 100 Metern Höhe und die drei angrenzenden Wohngebäude „Tigerli“ sollen in der Lokstadt nicht nur Wohnen und Arbeiten ermöglichen, sondern auch städtebauliche Akzente setzen. Die Stadt Winterthur hat Anfang April 2025 die Baubewilligung erteilt. Allerdings mit strengen Auflagen, die vor allem die öffentliche Nutzung von Erd- und Dachgeschoss betreffen. Cham Swiss Properties AG, hervorgegangen aus der Fusion von Ina Invest und Cham Group, nimmt diese Auflagen ernst und will in enger Abstimmung mit den Behörden Optimierungen vornehmen.

    Formaler Rekurs als Zwischenschritt
    Obwohl es von externen Seiten keine Einsprachen gab, hat die Eigentümerin selbst einen Rekurs gegen die Baubewilligung eingelegt. Hintergrund ist die Notwendigkeit, die Detailvorgaben der Stadt zu präzisieren und in einem konstruktiven Dialog mit dem Amt für Städtebau und dem Amt für Baubewilligungen abzustimmen. CEO Thomas Aebischer erklärt: „Das ist eine Formalie. Entscheidend ist für uns der inhaltliche Austausch, damit Rocket & Tigerli der städtebaulichen Bedeutung vollauf gerecht werden.“

    Zentrale Punkte der Nachbesserung sind eine attraktive, öffentlich zugängliche Dachterrasse und publikumsorientierte Nutzungen im Erdgeschoss, wie Cafés und Gastronomieangebote am Dialogplatz. Diese Anpassungen sollen die Aufenthaltsqualität und die Einbindung in die Lokstadt fördern.Ein Ziel, das auch der Stadt Winterthur wichtig ist. Der Rekurs schafft die rechtliche Grundlage, um diese Punkte sorgfältig zu prüfen, ohne den laufenden Projektplan zu gefährden.

    Keine Verzögerung trotz Rekurs
    Cham Swiss Properties zeigt sich zuversichtlich, dass der Zeitplan eingehalten wird. Bereits jetzt ist klar; Rocket & Tigerli bleiben Meilensteine für den urbanen Holzbau in der Schweiz. Das Ensemble nutzt das Potenzial des zukunftsweisenden Holzhybridbaus und steht für nachhaltige Stadtentwicklung mit hoher architektonischer Qualität. Bis Ende 2028 soll das Projekt abgeschlossen sein, mit Wohnungen im Hochhaus und Hotelnutzungen in den unteren Geschossen.

    Bedeutung für Winterthur
    Für die Stadt Winterthur bedeutet das Projekt nicht nur ein neues Wahrzeichen, sondern auch zusätzliche Impulse für das Quartier Lokstadt. Als Teil einer umfassenden Transformation stärkt Rocket & Tigerli die Position der Stadt als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort und unterstreicht die Bedeutung nachhaltiger, innovativer Bauvorhaben.

  • Grundstein für biomedizinische Spitzenforschung gelegt

    Grundstein für biomedizinische Spitzenforschung gelegt

    Die Universität Basel hat am 23. Mai zusammen mit Projektpartnern sowie Gästen aus Politik und Wissenschaft die Grundsteinlegung für den Neubau Biomedizin auf dem Life-Science-Campus Schällemätteli gefeiert. Ab 2030/31 sollen hier rund 700 Forschende eine hochmoderne Infrastruktur zur Verfügung gestellt bekommen, informiert die Universität Basel in einer Mitteilung. „Mit diesem Gebäude schaffen wir nicht nur Raum für exzellente Forschung, sondern fördern auch die enge räumliche Vernetzung zwischen Universität, Kliniken und Industrie“, wird dort Rolf Borner, Direktor Infrastruktur & Betrieb der Universität Basel, aus seiner Ansprache an der Grundsteinlegung zitiert.

    Die Universität will im Neubau Biomedizin ihre derzeit über sechs verschiedene Standorte verteilten Einheiten des Departements Biomedizin zusammenführen. Es forscht an der Schnittstelle zwischen Grundlagenwissenschaft und medizinischer Anwendung hauptsächlich zu Tumorerkrankungen, Immunsystem, regenerativer Medizin und Neurowissenschaften.

    Die Bauarbeiten für das über 40 Meter hohe Gebäude mit elf Geschossen laufen seit 2023, im nächsten Jahr soll der Rohbau stehen. Neben Laborräumen sehen die Planungen Hörsäle, Seminarräume und eine Lounge zur Förderung des wissenschaftlichen Austauschs vor. Das Projekt wird von der Bau- und Immobiliengesellschaft Implenia aus Opfikon als Totalunternehmerin realisiert.

    An der Grundsteinlegung hat die Universität Basel zudem die neue Konferenzreihe Basel BioMed Symposium lanciert. Die erste Ausgabe am 23. Mai war den Wertschöpfungsketten der biomedizinischen Forschung gewidmet.

  • Erstes Zürcher Kantonsgebäude mit Platin ausgezeichnet

    Erstes Zürcher Kantonsgebäude mit Platin ausgezeichnet

    Der Kanton Zürich schreibt Geschichte. Das 2023 fertiggestellte Asylzentrum in Adliswil ist das erste kantonale Gebäude, das mit der höchsten SNBS-Auszeichnung Platin zertifiziert wurde. Damit zählt es zu einer Handvoll Bauprojekte schweizweit, die diese Stufe überhaupt erreicht haben.

    Anders als viele herkömmliche Nachhaltigkeitszertifikate berücksichtigt der SNBS Hochbau nicht nur ökologische Kriterien, sondern bewertet den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes und dessen Wirkung auf Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft.

    Kontextstarke Architektur und modulare Effizienz
    Der Neubau überzeugt mit einem differenzierten architektonischen Ansatz, der sowohl funktionale als auch soziale Aspekte einbezieht. Entstanden ist ein Ort, der nicht nur Unterkunft bietet, sondern auch Integration ermöglicht. Halboffene Begegnungszonen, Pflanzgärten und ein Sportfeld fördern Austausch und freiwilliges Engagement.

    Die modulare Holzbauweise garantiert nicht nur hohe Qualität und Kosteneffizienz, sondern zahlt gleichzeitig auf ökologische Ziele ein. Der kurze Bauprozess, die gute Rückbaubarkeit und der hohe Vorfertigungsgrad machen das Projekt auch wirtschaftlich attraktiv.

    Ein Schritt über den eigenen Standard hinaus
    Mit der erreichten Gesamtnote von 5.5 übertrifft das Projekt sogar die kantonalen Zielvorgaben. Zürich fordert bei Neubauten mindestens eine Gold-Zertifizierung, das Asylzentrum erreicht jedoch Platin. Eine Bestätigung für das Engagement des Hochbauamts und der projektbeteiligten Teams.

    Signalwirkung für den öffentlichen Hochbau
    Für Investoren, Planende und Entscheidungsträger ist das Projekt ein eindrücklicher Beweis dafür, dass anspruchsvolle Nachhaltigkeit auch bei öffentlichen Bauten realisierbar ist und sich langfristig rechnet. Das Asylzentrum Adliswil steht damit nicht nur als funktionaler Bau, sondern als zukunftsweisender Standortfaktor.

  • STRABAG baut Werkleitungen in Arbon

    STRABAG baut Werkleitungen in Arbon

    Das in Schlieren ansässige Bauunternehmen STRABAG AG baut laut einer Mitteilung neue unterirdische Leitungen in Arbon. Die Werkleitungen der Amriswiler- und Egnacherstrasse in Arbon befanden sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand, heisst es in der Firmenmitteilung. Diese Werkleitungen für Wasser, Elektrizität, Gas und die Datenkabel der Swisscom werden von Grund auf erneuert. Im Zuge der Arbeiten entstehe zudem ein neuer Regenabwasserkanal.

    Das Projekt zeichne sich durch die Zusammenarbeit von Gemeinde und Versorgungsunternehmen aus, heisst es von STRABAG. Die Baukosten werden gemeinsam getragen.

    Die letzte Sanierung der Werkleitungen liegt laut STRABAG Jahrzehnte zurück. Bei den Arbeiten seien deshalb Überraschungen programmiert gewesen. So mussten die Mitarbeitenden beispielsweise Starkstromleitungen händisch freilegen. Bei dem Vorgang hätte ein Fehler zur Stromabschaltung in der gesamten Umgebung geführt.

    Gleichzeitig galt es, Verkehrsfluss und die Interessen von Anwohnenden im Blick zu behalten. Besonders heikel war ein Knotenpunkt zu einem Landmaschinenpark, weil es dort keine Umleitungsmöglichkeit gab. Doch das Team von Ivo Schlappritzi fand eine Lösung und eine vollständige Sperrung konnte vermieden werden, ohne die Bauarbeiten zu verzögern.

    «Die Herausforderungen auf dieser Baustelle konnten wir dank sorgfältiger Planung und in enger Zusammenarbeit mit der Innoplan Bauingenieure AG erfolgreich meistern. Gemeinsam im Team haben wir dafür gesorgt, dass die neuen Werkleitungen planmässig im Herbst 2025 an die Gemeinde Arbon übergeben werden können», wird Schlappritzi zitiert, STRABAG-Bauführer für Tiefbau und Strassenbau im Bereich Mittelland.

    Innoplan Bauingenieure AG ist ein Ingenieursbüro für Hoch- und Tiefbau mit Sitz in Arbon.

  • Neue Energiezentrale bringt klimafreundliche Energie

    Neue Energiezentrale bringt klimafreundliche Energie

    Die Regionalwerke AG Baden geht den Ausbau von Fernwärme und -kälte in Wettingen an. Seit April vergangenen Jahres produziere die Energiezentrale Terrassenbad von RWB erfolgreich Wärme, informiert das Unternehmen in einer Mitteilung. Zudem hat die Gemeinde Wettingen RWB die Konzession für den Ausbau von Fernwärme und -kälte entlang der Seminarstrasse in Wettingen erteilt. Damit wollen Gemeinde und Unternehmen einen Beitrag zu dem Ziel leisten, die Treibhausgasemissionen in Wettingen bis spätestens Ende 2025 auf Netto-Null zu senken.

    Bereits in diesem Sommer soll mit den Netzbauarbeiten begonnen werden. Der Auftakt wird beim Bahnhof-Areal und an der Brückenstrasse gemacht. Ende 2026 will RWB den Anschluss an die Energiezentrale Terrassenbad realisieren. Laut Mitteilung hat das Unternehmen im Gebiet rund um das Terrassenbad bereits mehrere namhafte Grosskunden gewonnen. In ausgewählten Geschäfts- und Gewerbegebieten will RWB zudem ein Fernkältenetz für die effiziente Gebäudekühlung aufbauen.

  • Smart City Aarau Strategie 2034

    Smart City Aarau Strategie 2034

    Mit «Smart Aarau 2034» verfolgt die Stadt einen zukunftsorientierten Ansatz. Die Strategie setzt nicht auf technologische Impulse allein, sondern versteht Digitalisierung als Werkzeug, um komplexe Herausforderungen zu lösen. Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse der Bevölkerung, die Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen und eine ressourcenschonende Umsetzung. Aarau orientiert sich an den bestehenden Entwicklungszielen der Stadt und integriert das smarte Denken in sämtlichen städtischen Vorhaben.

    Ein Methodengerüst für echten Fortschritt
    Der Strategiewechsel bedeutet auch ein Umdenken in der Umsetzung. Projekte sollen künftig nicht mehr im stillen Kämmerlein geplant, sondern im Dialog mit den Betroffenen entwickelt werden. Dabei unterstützt ein städtisches Team, das Mitarbeitende methodisch begleitet. Von der ersten Idee bis zum real getesteten Vorhaben. Die Erfahrungen aus der bisherigen Smart-City-Periode zeigen, dass dieser Ansatz Wirkung entfaltet, wenn er konsequent angewendet wird.

    Smart bedeutet vernetzt und nutzbar
    Die neue Strategie macht Schluss mit isolierten Innovationsinseln. Stattdessen sollen Projekte künftig systemisch gedacht und stadtweit vernetzt sein. Ziel ist eine Stadt, die ihre Ressourcen effizient einsetzt, auf Veränderungen reagieren kann und neue Lösungen einführt, wo sie tatsächlich gebraucht werden. Digitale Mittel kommen nur dann zum Einsatz, wenn sie zur Lebensqualität oder zur Effizienz beitragen.

    Wirksamkeit statt Symbolpolitik
    Aarau misst den Erfolg nicht an der Anzahl digitaler Projekte, sondern an deren Wirkung. Der neue strategische Rahmen setzt auf messbare Fortschritte. Dies in der Umsetzung, im Verhalten, im Bewusstsein und in der alltäglichen Nutzung. Damit wird das smarte Denken zur neuen Basis der Stadtentwicklung, nachvollziehbar, nutzerzentriert und klimaverträglich.

  • MFO-West wird zum Stadtquartier

    MFO-West wird zum Stadtquartier

    Der Kauf des 25’500 m² grossen ABB-Areals durch die Stadt Zürich für netto 106 Millionen Franken ist mehr als ein Grundstückserwerb. Er ist der strategische Entscheid mit langfristiger Wirkung. Dank des 2021 abgeschlossenen städtebaulichen Vertrags und der 2025 in Kraft gesetzten Sonderbauvorschriften kann Zürich auf einem zentral gelegenen Stück Stadt Zukunft gestalten. Dies mit hoher Dichte, durchmischten Nutzungen und konsequenter Bürgerbeteiligung.

    Transformation durch Teilhabe
    Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die frühzeitige und transparente Einbindung von Anwohner, Verbänden und Quartierorganisationen. Die Bedürfnisse aus dem Quartier flossen direkt in den partizipativen Strategieprozess ein. So wurde aus einem Industrieareal ein urbanes Entwicklungskonzept mit hoher gesellschaftlicher Akzeptanz. Die Stadtplanung gewinnt damit nicht nur Fläche, sondern Vertrauen.

    Nutzungsmix als Innovationstreiber
    Das Nutzungskonzept sieht drei Neubauzonen und drei Bestandsareale vor. Geplant ist ein Mix aus gemeinnützigem Wohnraum, quartiernaher Versorgung, kreativer Gewerbenutzung und öffentlich zugänglichen Freiräumen. Mit dem Haus für Kultur- und Kreislaufwirtschaft entsteht ein Leuchtturmprojekt für innovative urbane Nutzung. Die Verbindung von Kultur, Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Aktivität macht das Areal zu einem Katalysator für neue Wertschöpfungsmodelle im urbanen Raum.

    Zwischennutzung als Impuls für Standortqualität
    Bevor die Bautätigkeit beginnt, werden Hallen und Freiflächen gezielt zwischengenutzt. Eine Strategie, die Leben ins Quartier bringt, soziale Kontakte fördert und bereits vor Baubeginn Identität stiftet. Zwischennutzungen gelten zunehmend als Erfolgsfaktor für Standortattraktivität und Resilienz in Transformationsräumen.

    Public-Private-Partnerschaft mit Vorbildfunktion
    ABB bleibt mit 500 Arbeitsplätzen in Oerlikon verankert und unterstützt die Entwicklung. Das Projekt zeigt, wie eine vorausschauende Stadtentwicklung mit privaten Eigentümern konstruktiv zusammenarbeitet. Ein Modell, das auf andere urbane Konversionsflächen übertragbar ist. Die Kombination aus städtischer Steuerung und unternehmerischer Kooperationsbereitschaft ist richtungsweisend.

    MFO-West ist kein Einzelfall, sondern ein beispielhaftes Modell für die urbane Transformation ehemaliger Industrieareale. Wer in solche Entwicklungsräume investiert, kann neue städtische Qualitäten mitgestalten. Von der sozialen Integration über innovative Nutzungskonzepte bis zur nachhaltigen Wertschöpfung. In Zeiten von Wohnraummangel, Klimazielen und neuen Mobilitätsformen sind Areale wie MFO-West der Schlüssel zur Stadt von morgen.

  • Innovationscampus im Herzen des Engadins

    Innovationscampus im Herzen des Engadins

    Das Engadin ist bekannt für seine kulturelle Vielfalt und seine atemberaubende Natur. Gleichzeitig setzt die Region verstärkt auf Innovation und nachhaltige Entwicklung. Mit dem InnHub La Punt entsteht ein Ort, an dem Forschung, Unternehmertum und Bildung aufeinandertreffen.

    Das Zentrum bietet auf einer Fläche von 7’700 Quadratmetern eine breite Palette an Nutzungsmöglichkeiten. Dazu gehören Workshop- und Unterrichtsräume, Coworking-Arbeitsplätze, ein Auditorium mit 250 Sitzplätzen, eine sportliche Trainingsinfrastruktur, ein Spa, ein Restaurant mit Bar und Lounge, ein Sportgeschäft, eine Tourist-Info sowie 44 Hotelzimmer und 8 touristisch bewirtschaftete Wohnungen. Die multifunktionalen Räumlichkeiten schaffen ein dynamisches Umfeld für Innovation und interdisziplinären Austausch.

    Bau beginnt im Frühjahr 2025
    Nach einer umfassenden Planungsphase, in der das Konzept weiter verfeinert wurde, beginnt im Frühjahr 2025 der Bau des InnHub La Punt. Die Gemeinde erteilte die Baubewilligung im Herbst 2023. Zunächst erfolgt der Rückbau bestehender Gebäude, gefolgt vom Aushub und der Errichtung der Tiefgarage bis Sommer 2026. Mitte 2027 wird der Rohbau stehen, bevor der Innenausbau beginnt. Die Eröffnung ist für Ende 2028 vorgesehen.

    Parallel zu den Zukunftsprojekten der Gemeinde La Punt Chamues-ch, darunter die Strassenumfahrung und die Renaturierung des Chamuerabachs, wird mit dem InnHub ein neues Zentrum geschaffen, das den Ort belebt und neue Impulse setzt.

    Nachhaltigkeit als zentraler Baustein
    Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist sein nachhaltiger Ansatz. Das Gebäude wird aus lokalem Holz, Granit und Kalkmörtel gebaut und steht exemplarisch für Kreislaufwirtschaft und ökologisch verantwortliches Bauen. «Der InnHub ist für mich eine Herzensangelegenheit, da ich seit Jahren im Engadin lebe. Er ist ein Beispiel für Nachhaltigkeit und innovative Bauweise», betonte Architekt Norman Foster in einer Videobotschaft.

    Auch der Betrieb des Campus wird nachhaltig gestaltet. Die Initianten, darunter Caspar Copetti, legen den Fokus nicht auf kurzfristige Gewinne, sondern auf langfristige positive Effekte für die Region. Der InnHub soll neue Arbeitsplätze schaffen, den Ganzjahrestourismus fördern und ein Innovationsökosystem im Engadin etablieren.

    Neue Impulse für die Wirtschaft und die Gemeinschaft
    Der InnHub La Punt wird nicht nur Unternehmen, Start-ups und Fachkräfte anziehen, sondern auch eine starke Vernetzung mit der lokalen Bevölkerung ermöglichen. Die Gemeinde La Punt Chamues-ch sieht das Projekt als bedeutenden Schritt für die Weiterentwicklung der Region. «Der Campus schafft einen kulturellen und gesellschaftlichen Treffpunkt in unserem Dorf. Die Projekte, die hier entstehen, werden künftige Generationen für La Punt begeistern», so Gemeindepräsident Peter Tomaschett.

    Zusätzlich zu den langfristigen Effekten für die Region bietet der InnHub bereits vor seiner Fertigstellung einen InnHub PopUp, der bis zur Eröffnung als Co-Working- und Veranstaltungsort für Einheimische, Feriengäste und Fachkräfte genutzt werden kann.

    Ein Meilenstein für das Engadin
    Der InnHub La Punt vereint Innovation, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft auf einzigartige Weise. Mit einem klaren Fokus auf verantwortungsbewusste Entwicklung wird er weit über das Engadin hinausstrahlen und als Modell für nachhaltige Innovationszentren im Alpenraum dienen. Die Kombination aus modernster Architektur, innovativen Arbeitswelten und regionaler Verankerung macht den InnHub zu einem zukunftsweisenden Projekt, das neue Impulse für den Wirtschaftsstandort Graubünden setzt.

  • Neues Start-up-Zentrum fördert Unternehmertum in Uzwil

    Neues Start-up-Zentrum fördert Unternehmertum in Uzwil

    Auf dem Gelände des Mahlwerks Uzwil, das sich auf dem Areal der Bühler Group befindet, wird ein zweiter startup space des IFJ Instituts für Jungunternehmen entstehen. Die Uze AG, das Immobilien- und Family-Office der Bühler Group, entwickelt diesen Teil des Areals auf dem Spickel zwischen Bahnhof- und Fabrikstrasse gemeinsam mit dem IFJ zum Innovationshub. Sein erstes Zentrum dieser Art betreibt das IFJ bereits seit zehn Jahren in Schlieren.

    Wie die Uze AG mitteilt, soll das Mahlwerk in Uzwil ab 2027 ein «lebendiger Ort für Startups, Unternehmer:innen und kreative Köpfe» sein, «mit modernen Office- & Engineer-Spaces, Events & Meetings sowie viel Platz für Innovation». Der Baustart erfolgt laut einer Mitteilung des IFJ am 12. Juni 2025.

    Im Zuge der Verdichtung und der Erneuerung von Immobilien verlagerte die Bühler Group die von ihr genutzten Flächen auf das angrenzende Hauptareal. Dadurch wurden 18’680 Quadratmeter frei für Neues. «Hier schlägt die Uze AG mit dem Mahlwerk ein neues Kapitel auf und führt die industrielle Tradition mit unternehmerischem Weitblick, Innovationskraft und internationaler Vernetzung weiter», so das IFJ.

    Das Mahlwerk schaffe «Raum für Wachstum, Begegnung und Bewegung – und vor allem für Sichtbarkeit und starke Verbindungen zu Unternehmen, Experten, Organisationen und Investor/innen». Zusätzlich zu den Flächen für Start-ups und KMU sollen auch Räumlichkeiten für Industrie- und Gewerbebetriebe entstehen.

  • Bau von neuer Bodenaufbereitungsanlage für nachhaltigeren Beton

    Bau von neuer Bodenaufbereitungsanlage für nachhaltigeren Beton

    STRABAG hat laut einer Mitteilung den Spatenstich zum Bau einer nassmechanischen Bodenaufbereitungsanlage in Bürglen vollzogen. Die neue Anlage ermögliche die Gewinnung von Recyclingbeton aus Bodenmaterial und Bauschutt. Am Standort investiert STRABAG zudem in einen Neubau für das Tochterunternehmen Beton AG.

    Wie das Unternehmen schreibt, funktioniert die Anlage wie eine «Waschmaschine für Steine». Das Rohmaterial aus Böden und Bauschutt wird mit einem Brecher zerkleinert und anschliessend gewaschen. Im nächsten Schritt erfolgen die Trennung des sauberen Gesteins von Metall, Plastik, Glas oder Holz und die Aussiebung.

    Aus den so aufbereiteten Steinen wird mit Zement und Wasser neuer Beton zum Bau von Häusern und Brücken sowie für den Strassenbau produziert. Er soll zu einem geringeren Rohstoffverbrauch führen und die nachhaltige Kreislaufwirtschaft fördern. «Das schont die Umwelt, weil wir weniger neuen Primärkies aus der Erde holen müssen. Zudem entsteht weniger Abfall», heisst es.

    Der Montagebeginn der Anlagentechnik ist für November 2025 angekündigt, die Inbetriebnahme soll im Herbst 2026 erfolgen. Ab 2027 soll mit der Produktion begonnen werden.

  • Spiegelpyramide bringt neue Perspektiven für Kunst und Architektur

    Spiegelpyramide bringt neue Perspektiven für Kunst und Architektur

    Die Nüssli Schweiz AG aus Hüttwilen hat von der Stadt Monheim am Rhein den Auftrag erhalten, einen Erweiterungsbau der Mack-Pyramide auszuführen, heisst es in einer Mitteilung. Die Pyramide wurde 1990 vom Künstler Heinrich Mack und dem Architekten Horst Schmidges entworfen.

    Nüssli hat als Generalauftragnehmer den Bauauftrag von der Art Hub Immobilienverwaltungsgesellschaft der Stadt Monheim erhalten. Das Thurgauer Veranstaltungsbauunternehmen wird den Architekturentwurf H Eins der Studierenden Ruth Martin und Malte Grobenstieg ausführen, die mit dem Entwurf einen Wettbewerb des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft gewonnen haben.

    Bei dem Neubau wird auf den bestehenden Mack-Bau eine weitere spiegelverkehrte Pyramide gesetzt. Sowohl in den beiden neu geschaffenen Etagen als auch in der renovierten alten Pyramide sollen grosszügige Ausstellungsräume Platz für zeitgenössische Kunst bieten. Zudem werden Lager- und Ausstellungsflächen für Sammlungen entstehen.

    Richtfest für den Bau soll am 8. März 2026, dem 95. Geburtstag Heinrich Macks, sein. Erste Ausstellungen sollen dann im Herbst 2026 und der vollständige Betrieb im Juni 2027 beginnen.

    «Wir sind stolz darauf, dass die Stadt Monheim am Rhein erneut auf unsere umfangreiche Expertise vertraut, und wir freuen uns sehr darauf, dieses besondere Projekt zusammen mit unseren Partnern erfolgreich umzusetzen», wird Andy Böckli, Group CEO von Nüssli, in der Mitteilung zitiert. Bereits von 2023 bis 2025 realisierte das Unternehmen den Bau einer Achtfach-Sporthalle in Monheim. Diese zurzeit grösste Sporthalle Europas wurde am 31. März 2025 eingeweiht.

  • Campus in Biel/Bienne feiert Grundsteinlegung

    Campus in Biel/Bienne feiert Grundsteinlegung

    Am 6. Mai ist der Grundstein für den neuen Campus Biel/Bienne der Berner Fachhochschule auf dem ehemaligen Feldschlösschen-Areal beim Bahnhof Biel gelegt worden. Bis 2028 soll hier ein Bildungs- und Forschungsstandort für rund 2350 Studierende und Dozierende entstehen, informiert die Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern in einer Mitteilung. Der Kanton Bern bringt gemeinsam mit dem Bund und einem privaten Partner die rund 400 Millionen Franken für den Bau des neuen Campus auf.

    Die Fachhochschule Bern wird am Campus Biel/Bienne ihre Departemente Technik und Informatik sowie Architektur, Holz und Bau vereinen. Fachübergreifender Austausch und kreative Zusammenarbeit sollen durch die offene Architektur des neuen Standorts gefördert werden, heisst es in der Mitteilung. Der Campus ist als Kleeblatt aus drei Gebäudeflügeln rund um ein gemeinsames Zentrum angelegt.

    «Hier entsteht ein inspirierendes Umfeld, das auf Offenheit, Interdisziplinarität und hohe Standards in Infrastruktur und Qualität setzt», wird Regierungsrat Christoph Neuhaus, Bau- und Verkehrsdirektor des Kantons Bern, in der Mitteilung zitiert. «Der neue Campus entsteht als moderner Holzbau – ein Projekt, das für nachhaltiges, klimafreundliches Bauen steht.» Glenda Gonzalez Bassi, Stadtpräsidentin Biel, sieht den zukünftigen Campus «als einen zentralen Ort für die Entwicklung unserer Region, für die Ausbildung unserer jungen Generation und für die Gewinnung von Talenten, die unsere Wirtschaft heute mehr denn je braucht.»

  • Vorprojekt Kantonsschule Ausserschwyz in Nuolen

    Vorprojekt Kantonsschule Ausserschwyz in Nuolen

    Der Rückbau des Schulgebäudes von 1947 bietet die einmalige Gelegenheit, die Anlage städtebaulich neu zu definieren. Ein neuer Schul- und Dorfplatz wird entstehen, der sich zur Seestrasse und zum Dorf hin öffnet. Das historische Patres-Gebäude wird von Anbauten befreit und als Solitär inszeniert, wodurch es seine ursprüngliche Pracht zurückerhält.

    Moderne Schulbauten
    Der neue Schultrakt wird als kompakter Holzbau umgesetzt, der neben Unterrichtsräumen auch eine Mensa mit Blick auf den See beherbergt. Die bestehende Turnhalle wird zur Aula umgebaut und kann flexibel als Singsaal genutzt werden. Ergänzt wird das Raumangebot durch neue Musikräume und verbesserte Verwaltungsbereiche. Die Bauten aus den Jahren 1967 und 1982 bleiben erhalten und werden mit gezielten Eingriffen den heutigen Anforderungen angepasst. Dabei sorgt eine neue Erschliessungsstruktur für eine klare Trennung zwischen Schulbetrieb und Fluchtwegen, was eine vielseitige Nutzung ohne brandschutztechnische Einschränkungen ermöglicht.

    Freiraumgestaltung mit historischem Bezug
    Das Freiraumkonzept verbindet das Schulareal mit seiner Umgebung und schafft hochwertige Aufenthaltsbereiche. Der neu gestalteter Platz mit zahlreichen Bäumen und einem Wasserbecken erinnert an die Geschichte des Geländes als ehemaliges Badhotels. Die bestehende Sportfläche bleibt erhalten, ergänzt durch Parkierungsflächen und Geräteräume. Ein Metallsteg führt über den Mühlebachkanal und verbindet den Campus mit dem Seeufer.

    Bauweise und Energieversorgung
    Der Neubau erfüllt die hohen Nachhaltigkeitsstandards und wird nach SNBS sowie Minergie-A zertifiziert. Die Beheizung erfolgt über eine Grundwasserwärmepumpe, die auch eine Rückkühlung im Sommer ermöglicht. Zudem wird die Dachfläche mit Photovoltaikelementen ausgestattet, um einen Teil der Betriebsenergie selbst zu erzeugen. Eine effiziente mechanische Belüftung sorgt für ein angenehmes Raumklima.

    Ein Bildungsstandort mit Zukunft
    Mit der Sanierung und dem Teilneubau der Kantonsschule Ausserschwyz in Nuolen entsteht ein zukunftsorientiertes Schulzentrum, das Tradition und Moderne verbindet. Gleichzeitig fügt sich das neue Schulareal harmonisch in das Ortsbild ein und wird zu einem offenen, lebendigen Treffpunkt für die ganze Gemeinde.

  • Historisches Areal wird zu neuem Kultur- und Bildungszentrum

    Historisches Areal wird zu neuem Kultur- und Bildungszentrum

    Die Stadt Schaffhausen verfolgt mit der Sanierung des Kammgarnareals ein ambitioniertes Ziel: Die Transformation des historischen Areals in einen attraktiven Standort für Kultur, Bildung und Begegnung. Bereits im August 2020 hat die Schaffhauser Stimmbevölkerung diesem Vorhaben zugestimmt.
    Die umfassende Neugestaltung schafft nicht nur eine bessere Anbindung an das städtische Gefüge, sondern auch neue Nutzungsmöglichkeiten. Neben den bestehenden Zugängen von der Baumgartenstrasse, der Rheinuferstrasse und der Rheinstrasse wird ein neuer Durchgang entlang der Klosterstrasse realisiert. Dies stärkt die Vernetzung mit der Altstadt und erhöht die Attraktivität des Quartiers. Das Kammgarnareal wird Teil einer «Perlenkette» von Begegnungsorten entlang des Rheinufers, die das Gebiet nachhaltig aufwerten.

    Mehr Aufenthaltsqualität durch neue Freiräume
    Mit der Neugestaltung des Kammgarnhofs wird der bisher als Parkplatz genutzte Innenhof in eine autofreie Zone verwandelt. Grünflächen, Sitzgelegenheiten und ein Wasserspiel erhöhen die Aufenthaltsqualität und machen den Hof zu einem zentralen Begegnungsort. Die Umgestaltung ermöglicht eine vielseitige Nutzung für Veranstaltungen, Kultur und Erholung.

    Ein weiteres Kernelement der Entwicklung ist der Bau einer einstöckigen Tiefgarage mit rund 90 Parkplätzen, die unter dem Hof entsteht. Damit wird der gesamte Bereich oberirdisch autofrei gestaltet und erhält neue Nutzungsmöglichkeiten. Vor dem Westflügel wird eine Pergola errichtet, während vor dem Nordflügel eine grosszügige Terrasse entsteht.

    Moderne Infrastruktur für Kultur und Bildung
    Der Westflügel des Kammgarnareals wird im Zuge der Sanierung für neue Nutzungen vorbereitet. Die Bibliothek und die Ludothek ziehen ins Erdgeschoss und das erste Obergeschoss ein. Verglaste Fassaden bieten Passanten Einblick in die Welt der Bücher und Spiele.
    Die Pädagogische Hochschule Schaffhausen wird das zweite und dritte Obergeschoss beziehen, während das vierte Obergeschoss für weitere Mieter zur Verfügung steht. Die vielfältige Nutzung stärkt die Bedeutung des Areals als Bildungs- und Kulturzentrum.

    Baufortschritt und archäologische Arbeiten
    Der offizielle Baubeginn erfolgte im September 2024 mit dem symbolischen Spatenstich. Im Vorfeld wurden archäologische Rettungsgrabungen durchgeführt, bei denen bedeutende Funde aus den letzten 1000 Jahren entdeckt wurden.

    Aktuell laufen die Arbeiten an der Tiefgarage und der Neugestaltung des Hofs. Gleichzeitig schreitet die Sanierung des Westflügels voran. Neben statischen Massnahmen werden die Fassaden und das Dach saniert sowie der Innenausbau vorbereitet.

    Die erste Bodenplatte für den neuen Hof wurde im Januar 2025 betoniert. Um den wertvollen Baumbestand zu schützen, wird eine Stützwand (Rühlwand) um die grosse Kastanie im Hof errichtet.

    Ein neuer Treffpunkt für Schaffhausen
    Nach der Umgestaltung wird der Kammgarnhof ein attraktiver Aufenthaltsort für die Bevölkerung und Besucher der Stadt. Lesen, Freunde treffen oder Konzerte geniessen – all das wird in der neugestalteten Umgebung möglich sein.

    Der Bau der Tiefgarage wird gemeinsam mit der IWC Schaffhausen, der direkten Nachbarin des Areals, finanziert. Durch diese enge Zusammenarbeit entsteht eine nachhaltige Lösung, die sowohl den Verkehrsfluss als auch die Aufenthaltsqualität verbessert.

    Ein lebendiger Stadtteil mit Zukunft
    Mit der umfassenden Sanierung und Neugestaltung wird das Kammgarnareal zu einem modernen Kultur-, Bildungs- und Begegnungszentrum. Die Verbindung zur Altstadt und zum Rhein wird gestärkt, während neue Nutzungen das Stadtbild von Schaffhausen bereichern. Die Fertigstellung des Projekts ist für Ende 2026 geplant – ein bedeutender Schritt für die langfristige Stadtentwicklung.

  • Haus des Holzes in Sursee zeigt die Zukunft

    Haus des Holzes in Sursee zeigt die Zukunft

    Mit sechs Geschossen aus Holz, ergänzt durch eine vielfältige Nutzung mit Büros, Wohnungen und Gemeinschaftsräumen, demonstriert das Haus des Holzes eindrucksvoll die Potenziale des modernen Holzbaus. Die gesamte Konstruktion, abgesehen vom Untergeschoss, besteht aus Schweizer Holz, von dem 94 Prozent aus heimischen Wäldern stammen. Der Baustoff wächst innerhalb von nur 80 Minuten nach, ein starker Beleg für die ökologische Tragfähigkeit regionaler Ressourcen.

    Kreislaufdenken konsequent umgesetzt
    Das Gebäude ist so konzipiert, dass künftige Generationen es rückbauen und die eingesetzten Bauelemente weiterverwenden können. Diese Kreislauffähigkeit ist für Betriebe im Holz- und Baugewerbe ein zentraler Innovationsimpuls, der Nachhaltigkeit in der Praxis greifbar macht und sich zunehmend auch als Verkaufsargument gegenüber einer klimabewussten Kundschaft behauptet.

    Digitale Methoden als Motor für Effizienz
    Eine Besonderheit des Projekts liegt im konsequenten Einsatz digitaler Planungsmethoden. Mittels Building Information Modeling wurde das gesamte Gebäude modelliert, geplant und umgesetzt. Handwerksbetriebe arbeiteten direkt mit digitalen Modellen auf mobilen Geräten, eine Vorgehensweise, die Materialeinsatz, Baukoordination und Effizienz auf ein neues Niveau hebt.

    Regulatorische Freiheit als Innovationsvorteil
    Die Schweiz bietet mit praxisnaher Ausbildung, materialunabhängigen Brandschutznormen und flexiblen SIA-Richtlinien ein ideales Umfeld für den Fortschritt im Holzbau. Diese Rahmenbedingungen ermöglichen es Ingenieurinnen und Ingenieuren, kreative Lösungen zu entwickeln, die anderswo durch starre Normen gebremst würden.

    Weltweite Vorreiterrolle im Blick
    Das Projekt versteht sich als Impulsgeber für die internationale Holzbauzukunft. Mit Know-how, Innovationsgeist und der intelligenten Nutzung digitaler Werkzeuge positioniert sich die Schweiz als globaler Taktgeber. Sichtbar auch im grössten laufenden Projekt, dem geplanten Dock A am Flughafen Zürich, bei dem die Firma Pirmin Jung Schweiz massgeblich an der holzbasierten Planung beteiligt ist.

  • Zürich Stadelhofen liegt öffentlich auf

    Zürich Stadelhofen liegt öffentlich auf

    Zürich Stadelhofen ist mit täglich 80 000 Reisenden ein zentraler Verkehrsknoten in der Stadt. Doch die drei bestehenden Gleise sind überlastet und begrenzen das Wachstum der S-Bahn. Mit dem Bau eines vierten Gleises und einem zusätzlichen Tunnel in Richtung Tiefenbrunnen wird die Kapazität massiv gesteigert. Ein Ausbau, der weit über die Stadtgrenzen hinaus Wirkung entfaltet.

    Mehr Kapazität, bessere Verbindungen
    Der Ausbau soll bis zu 50 Prozent mehr Zugbewegungen ermöglichen. Er ebnet den Weg für den flächendeckenden Viertelstundentakt im gesamten Zürcher S-Bahn-Netz. Eine Verbesserung, von der neben der Stadt Zürich auch die 6 Nachbarkantone profitieren. Das Projekt betrifft mehrere Teilbereiche, darunter ein neuer Hauptzugang, verbesserte Passagen und ein zusätzlicher Perronzugang im Bereich Kreuzbühl-/Mühlebachstrasse.

    Zehn Jahre Bauzeit und 1,1 Milliarden Franken Investition
    Das Projekt wird rund zehn Jahre in Anspruch nehmen. Bei reibungslosem Ablauf ohne Einsprachen soll der Baustart in der zweiten Hälfte der 2020er-Jahre erfolgen, mit einer Inbetriebnahme in den 2030er-Jahren. Die geschätzten Kosten betragen rund 1,1 Milliarden Franken. Ein erheblicher, aber notwendiger Schritt für eine zukunftsfähige Mobilitätsinfrastruktur.

    Transparenz und Beteiligung – Projekt liegt öffentlich auf
    Vom 14. Mai bis 12. Juni 2025 liegt das Projekt in Zürich und Dübendorf öffentlich auf. In Zürich können die vollständigen Pläne eingesehen werden, in Dübendorf jene zum Zürichbergtunnel. Vor Ort stehen Fachpersonen der SBB bereit, um Fragen zu beantworten. Ein geplanter Grossausbau mit Raum für Dialog.

  • Schwamendingen erhält seinen Ueberlandpark

    Schwamendingen erhält seinen Ueberlandpark

    Nach fünfeinhalb Jahren Bauzeit wurde die Einhausung Schwamendingen offiziell eingeweiht. Mit der Verlagerung des Verkehrs in den erweiterten Schöneichtunnel verschwindet der Autobahnlärm und an seiner Stelle entsteht ein Park, der neue Massstäbe setzt. Der Überlandpark ist rund einen Kilometer lang, dreissig Meter breit und verbindet das Quartier mit einem begrünten Band.

    Mehr als Lärmschutz, ein Symbol für städtebaulichen Mut
    Bundesrat Albert Rösti würdigte das Projekt als Paradebeispiel für siedlungsverträglichen Nationalstrassenbau. Die Einhausung sei Resultat klaren politischen Willens auf allen föderalen Ebenen. Auch Regierungsrätin Carmen Walker Späh betonte die Bedeutung grosser Visionen für die Gestaltung lebendiger, widerstandsfähiger Städte.

    Grünflächen als Klimastrategie und Begegnungsorte
    Für Stadträtin Simone Brander ist der Park weit mehr als ein gestalterisches Element. Er wirkt der Überhitzung des Stadtklimas entgegen, schafft Aufenthaltsqualität und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Gepflanzt wurden robuste, einheimische Pflanzen, ein bewusster Entscheid, da der Park ohne künstliche Bewässerung auskommt.

    Ein Park für alle und Begegnung
    Am 10. Mai 2025 wurde der Überlandpark der Bevölkerung übergeben. Das Quartier feiert mit Pavillon, Informationsständen und vielfältigem kulinarischem Angebot. Der neue Park ist offen für alle. Ein Raum für Erholung, Begegnung und Zukunft.

  • Wie Luzern aktiv neue Arbeitsflächen gestaltet

    Wie Luzern aktiv neue Arbeitsflächen gestaltet

    Anfang April 2025 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Luzerner Gemeinden sowie regionale Entwicklungsträger zum dritten Forum «Standort- und Wirtschaftsförderung in den Gemeinden». Eingeladen hatten die Wirtschaftsförderung Luzern und der Verband Luzerner Gemeinden. Im Zentrum des Forums an der Hochschule Luzern stand die Frage, wie Gemeinden strategisch Flächen für wirtschaftliche Aktivitäten sichern und entwickeln können.

    Kantonaler Rahmen und digitale Hilfsmittel
    Nach der Eröffnung durch Ivan Buck, Direktor der Wirtschaftsförderung Luzern, und VLG-Präsidentin Sibylle Boos-Braun, stellte das Team Unternehmensentwicklung praxisorientierte Werkzeuge vor. Darunter ein Leitfaden und das digitale Tool von start.swiss, das automatisierte Willkommensprozesse für neue Unternehmen in der Gemeinde ermöglicht. Ein Schritt in Richtung effizienter Verwaltung und Standortpflege.

    Kantonale Planung als Impulsgeber
    André Duss vom Kanton Luzern präsentierte die geplanten Massnahmen zur Entwicklung von Arbeitsplatzgebieten im Entwurf des kantonalen Richtplans. Im Fokus standen dabei Flächen für die Expansion lokaler Unternehmen und attraktive Standorte für Neuansiedlungen. Die Abstimmung zwischen Kanton und Gemeinden soll dabei zentrale Rolle spielen.

    Regionale Praxisbeispiele setzen Impulse
    Anhand konkreter Projekte wurde sichtbar, wie Gemeinden bereits heute aktiv werden. LuzernPlus demonstrierte mit LuzernNord ein erfolgreiches Gebietsmanagement, flankiert von Entwicklungen in LuzernSüd, LuzernOst und Rothenburg-Station. Das Pilotprojekt von Sursee Plus, präsentiert von Matthias Senn, zeigte zudem, wie verdichtetes Bauen in Arbeitszonen auch für flächenintensive Unternehmen funktionieren kann. Florian Furrer aus Schüpfheim gab Einblick in den kommunalen Prozess der Einzonung neuer Arbeitsflächen.Ein Beispiel für vorausschauende Planung auf Gemeindeebene.

    Gemeinden gestalten Zukunft aktiv mit
    Das Forum machte deutlich, Standort- und Wirtschaftsförderung beginnt vor Ort. Mit innovativen Ansätzen, digitalen Tools und gezielter Zusammenarbeit zwischen Kanton, Gemeinden und Regionen entstehen neue Räume für unternehmerische Entwicklung. Luzern zeigt, wie Zukunft konkret gemacht wird.

  • Spatenstich für Solargrossprojekt

    Spatenstich für Solargrossprojekt

    Der Badener Energiedienstleister Axpo baut eine Solaranlage oberhalb von Tujetsch, in unmittelbarer Nähe des Stausees Lai da Nalps. Sie erzeugt laut einer Medienmitteilung ab 2028 mit einer Leistung von 8 Megawatt pro Jahr 11 Gigawattstunden Sonnenstrom.

    Ende 2025 sollen mindestens 10 Prozent davon ans Netz angeschlossen werden, um die Vorgaben des Solarexpress zu erfüllen. Die weiteren Bauetappen werden während der Sommermonate der folgenden Jahre abgeschlossen, 2028 soll die Anlage ihre volle Produktionskapazität erreicht haben. Den Solarstrom wird die SBB zur Bahnstromversorgung über 20 Jahre hinweg abnehmen, heisst es. Umgerechnet könnten damit 2000 Haushalte ihren Jahresstrombedarf decken.

    Beim jetzt vollzogenen Spatenstich wurde auf die Bedeutung des Solarprojekts für die Energiewende hingewiesen. «Die Energieproduktion im Winter ist für die Schweiz zentral – alpine Solaranlagen wie NalpSolar leisten einen wichtigen Beitrag, wenn der Bedarf am höchsten ist», wird Antoine Millioud, Leiter Division Solar bei Axpo, zitiert. Von NalpSolar verspricht sich Axpo zudem wichtige Erkenntnisse zur Technologie und Umsetzung von Solargrossprojekten in alpinen herausfordernden Lagen.

    Martin Cavegn, Gemeindepräsident von Tujetsch, unterstrich das Potenzial der Anlage für eine nachhaltige Energiezukunft und die Wertschöpfung in der Region. Der Standort direkt neben dem Nalps-Stausee verbinde bestehende Infrastruktur mit neuer klimafreundlicher Technologie. Dies bringe Vorteile für die lokale Wertschöpfung und mache die Stromversorgung der Schweiz sicherer.

  • Modernisierung sorgt für frisches Wasser im Spa

    Modernisierung sorgt für frisches Wasser im Spa

    Kurz vor Ostern hat das Wellness Hotel Stoos die Wassertechnik seines Wellness & Spa modernisiert. Als Partner war die Aqua Innovation GmbH mit dabei, informiert die auf Wasser- und Luftaufbereitungsanlagen spezialisierte Firma aus Rotkreuz in einem Beitrag auf LinkedIn. Damit die Anlage rechtzeitig auf Ostern wieder in Betrieb war, hat das Team von Aqua Innovation ein paar Zusatzstunden geleistet.

    Konkret zeichnet Aqua Innovation für die Installation einer hochpräzisen speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) und den Einbau einer Chlordosieranlage mit integrierter pH-Regelung verantwortlich. Die neue Steuerung ermöglicht es, alle Parameter von Temperatur über Wasserdurchfluss und Filterzyklen bis zur chemischen Wasseraufbereitung zentral über das Gebäudemanagement zu kontrollieren und zu steuern. „Einen persönlichen Test der Anlage sparen wir uns auf später auf“, schreibt Aqua Innovation augenzwinkernd im Beitrag.

  • FORUM UZH Zentrum für Bildung und Forschung

    FORUM UZH Zentrum für Bildung und Forschung

    Das FORUM UZH ist ein Meilenstein für die bauliche und akademische Entwicklung der Universität Zürich. Der Neubau umfasst insgesamt 37’000 m² Hauptnutzfläche und wird nicht nur das prognostizierte Wachstum der Studierendenzahlen auffangen, sondern auch neue Massstäbe in Lehre, Forschung und Nachhaltigkeit setzen. In dem neuen Zentrum werden die Fakultäten für Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften und Neuere Philologien zusammengeführt. Ergänzt werden diese durch moderne Bibliotheken, Sportanlagen für Mittelschulen und den Akademischen Sportverband sowie öffentlich zugängliche Cafeterias und Gewerbeflächen.

    Architektur und Raumkonzept
    Das FORUM UZH besteht aus einem terrassierten Sockel für Lehre und universitäres Leben, einem darüber schwebenden trapezförmigen Baukörper für Forschung sowie einem zentralen Innenhof. Der Baukörper wird von der Rämistrasse zurückversetzt, um eine grosszügige Vorzone mit Stadtbalkonen zu schaffen, die sich in die städtebauliche Umgebung einfügt. Die Fassadengestaltung mit horizontalen Deckenplatten und vertikalen Brise Soleils verleiht dem Gebäude eine markante Tiefenwirkung und ermöglicht eine flexible Lichtregulierung im Inneren.

    Im Zentrum des Gebäudes liegt das namensgebende Forum, eine lichtdurchflutete Halle, die Aufenthalts-, Begegnungs- und Arbeitsraum zugleich ist. Sie verbindet sämtliche Ebenen und kann für universitäre sowie öffentliche Veranstaltungen mit bis zu 2’000 Personen genutzt werden.

    Flexibles Lernumfeld und moderne Infrastruktur
    Das FORUM UZH bietet eine Vielzahl an innovativen Lehr- und Lernräumen. Fünf Hörsäle und mehrere Seminarräume sind flexibel nutzbar und mit modernster Technik ausgestattet, um hybride Lehrmodelle zu ermöglichen. Zudem entsteht ein grosszügiges Lehr- und Lernzentrum mit über 700 studentischen Arbeitsplätzen. Auf den oberen Stockwerken wird die Universitätsbibliothek unter einem Dach vereint.

    Nachhaltigkeit und innovative Bauweise
    Das FORUM UZH setzt auf eine nachhaltige Holz-Beton-Hybridbauweise, die CO²-Emissionen reduziert und gleichzeitig eine hohe Aufenthaltsqualität bietet. Das intensiv begrünte Dach dient nicht nur als fünfte Fassade, sondern auch als ökologische Ausgleichsfläche mit Lebensraum für Flora und Fauna. Eine Photovoltaikanlage liefert eigenen Strom, während über 50 Grossbäume auf dem neugestalteten Stadtplatz das Mikroklima positiv beeinflussen.

    Dank der modularen Bauweise spart die UZH so viel CO², wie durch die Erstellung von 77 Einfamilienhäusern freigesetzt würde. Das Gebäude wird gemäss SGNI-Standard Gold und nach Minergie P zertifiziert.

    Einbindung in das städtische Umfeld
    Das FORUM UZH wird nicht nur der universitären Gemeinschaft, sondern auch der Stadtbevölkerung offenstehen. Die Bibliotheken, Gastronomiebereiche und Quartierläden sind öffentlich zugänglich und die Gloriaterrasse wird als grüner Treffpunkt zum Verweilen einladen. Durch die städtebauliche Gestaltung entsteht eine direkte Verbindung zwischen dem Hochschulquartier und den umliegenden Stadtteilen.

    Bauzeitplan und nächste Schritte
    Nach dem Abschluss des Vorprojekts wurde im August 2024 mit den Bauarbeiten begonnen. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant, der Bezug erfolgt 2029. Bis dahin werden die Studierenden und Forschenden der Universität Zürich die Entwicklung dieses Jahrhundertprojekts hautnah mitverfolgen können.

  • Eröffnung Klanghaus am Schwendisee

    Eröffnung Klanghaus am Schwendisee

    Mit dem Klanghaus hat das Toggenburg ein kulturelles Wahrzeichen erhalten, das weit über die Region hinausstrahlt. Gebaut aus Holz und eingebettet in die voralpine Landschaft, versteht sich das Klanghaus nicht nur als akustischer Raum, sondern als Plattform für Begegnung, Kreativität und Klangforschung. Vier speziell konzipierte Klangräume und zwei Aussenbühnen bieten Platz für Proben, Konzerte, Workshops und Klangexperimente, offen für Profis und Laien gleichermassen.

    Von der Idee zur Wirklichkeit
    Die Vision eines Hauses, das Klänge hör- und spürbar macht, wurde 2019 mit einem Volksentscheid besiegelt. Nach intensiver politischer und gesellschaftlicher Vorarbeit begannen 2022 die Bauarbeiten. Mit Investitionen von 23,3 Millionen Franken wurde ein Projekt realisiert, das Fortschritt im ländlichen Raum exemplarisch verkörpert. Das Klanghaus ist Ausdruck von Mut und Wertschätzung für das kulturelle Erbe und den Innovationsgeist der Klangwelt Toggenburg.

    Mehr als ein Gebäude – ein Impuls für die Region
    Das Klanghaus wirkt über den künstlerischen Bereich hinaus. Es stärkt den Kulturtourismus, schafft Resonanzräume für neue Gäste, belebt das lokale Gewerbe und inspiriert zur Auseinandersetzung mit Klang, Raum und Identität. Als Brücke zwischen Tradition und Moderne fördert es gesellschaftlichen Dialog, mitten in der Natur.

    Eröffnung mit Klangvielfalt und Begegnung
    Am 24. und 25. Mai 2025 ist die Bevölkerung zum grossen Eröffnungswochenende eingeladen. Höhepunkt ist ein Musikmarathon mit zwölf Stunden Live-Konzerten, von Jodel und Gospel über Jugendmusik bis Indie-Rock. Der Eintritt ist grösstenteils frei, das Klanghaus wird zum Erlebnisraum für alle.

  • Swissgrid investiert in das Netz der Zukunft

    Swissgrid investiert in das Netz der Zukunft

    Das Übertragungsnetz ist die Grundlage der sicheren Stromversorgung in der Schweiz und seine Bedeutung wächst. Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung verändern das Energiesystem grundlegend. Mit dem Projekt „Strategisches Netz 2040“ reagiert Swissgrid auf diese Entwicklungen und identifiziert 31 Schlüsselprojekte, die bis 2040 realisiert werden müssen. Rund 5,5 Milliarden Franken sollen in Ausbau, Modernisierung und Steuerbarkeit des Netzes fliessen.

    Wachsende Anforderungen an das Netz
    Der Umbau der Energieversorgung führt zu neuen Belastungen. Der Stromverbrauch steigt durch Wärmepumpen, Elektromobilität und Rechenzentren stark an. Gleichzeitig nimmt die Einspeisung aus volatilen, dezentralen Quellen zu. Internationale Stromflüsse steigen durch Windparks und Solarfarmen in Europa. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, setzt Swissgrid auf gezielte Netzverstärkungen, neue Phasenschiebertransformatoren zur Steuerung der Stromflüsse und die umfassende Sanierung bestehender Infrastrukturen.

    Planen mit Weitblick und Rücksicht
    Das NOVA-Prinzip (Netzoptimierung vor Netzverstärkung vor Netzausbau) steht im Zentrum der Strategie. Ein Netzausbau erfolgt nur, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Damit werden Kosten und Umweltbelastungen minimiert. Zugleich wird durch koordinierte Planung mit Kantonen und Partnern sowie frühzeitige Einbindung der Bevölkerung die Akzeptanz erhöht und der Planungsprozess beschleunigt.

    Vernetzung über Landesgrenzen hinaus
    Swissgrid plant nicht nur für die Schweiz, sondern auch für die europäische Energiezukunft. Eine engere Anbindung ans europäische Netz sowie die Integration in ein künftiges Supergrid sollen dazu beitragen, Strom effizienter über Kontinente hinweg zu transportieren. Entscheidend für diese Integration bleibt ein geregeltes Stromabkommen mit der EU.

  • Ein visionäres Stadtentwicklungsprojekt

    Ein visionäres Stadtentwicklungsprojekt

    Das neue Stadtquartier umfasst eine Fläche von 125’600 Quadratmetern und bietet zukünftig Raum für rund 1’700 Bewohnerinnen und Bewohner sowie ebenso viele Arbeitsplätze. Die Entwicklung orientiert sich an einem nachhaltigen Stadtmodell, das sowohl verdichtetes Bauen als auch naturnahe Erholungszonen vereint. Das Projekt entlastet das Stadtzentrum und schafft zugleich moderne, gut erschlossene Gewerbeflächen, die Solothurns Attraktivität als Wirtschaftsstandort stärken.

    Lebensraum für alle Generationen
    Der neue Stadtteil setzt auf durchdachte Nutzungskonzepte, die auf die Bedürfnisse einer wachsenden Stadtgesellschaft abgestimmt sind. Es entstehen vielfältige Wohnangebote für Singles, Familien und Senioren, moderne Arbeitsflächen mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten sowie hochwertige Grün- und Erholungsräume, die zur Lebensqualität beitragen. Die urbane Lage zwischen Aare und Altstadt verbindet die Vorzüge des städtischen Lebens mit den Annehmlichkeiten von Sport und Erholung in schönster Natur. Grosszügige öffentliche Räume und verkehrsberuhigte Zonen fördern eine hohe Aufenthaltsqualität und unterstützen den gesellschaftlichen Austausch.

    Stadtentwicklung mit starkem Quartiergeist
    Solothurn Weitblick ist mehr als ein Bauprojekt, es ist ein Modell für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung. Die Mischung aus verschiedenen Wohnformen, genossenschaftlichem und privatem Wohneigentum sowie eine konsequente Ausrichtung auf Fussgängerinnen und Fussgänger fördern eine starke Quartiersidentität. Begegnungszonen, begrünte Promenaden und durchdachte Raumstrukturen laden zum Verweilen ein und schaffen einen lebendigen Stadtteil, der zur aktiven Teilhabe anregt.

    Vorreiter für nachhaltige Stadtplanung
    Das Projekt setzt auf innovative Konzepte zur Klimaanpassung. Durch das Prinzip der «Schwammstadt» wird Regenwasser gezielt gespeichert und verdunstet, um Hitzeinseln zu reduzieren und die Widerstandsfähigkeit gegen Starkregenereignisse zu erhöhen. Begrünte Dachflächen, Wasseranlagen und Rückhaltemulden tragen zu einem angenehmen Mikroklima bei und verbessern die Umweltbilanz des Quartiers nachhaltig.

    Erste Bauetappen erfolgreich abgeschlossen
    Die Erschliessung des Gebiets hat bereits begonnen. Im April 2023 starteten die Arbeiten an der Brühlhofpromenade, die seit Herbst 2023 für Fuss- und Veloverkehr geöffnet ist. Seit Frühjahr 2024 laufen die Arbeiten an der Oberhofstrasse sowie an wichtigen Verkehrsverbindungen. Bis Ende des Jahres sollen die ersten Infrastrukturmassnahmen abgeschlossen sein und damit die Basis für die weitere Quartiersentwicklung geschaffen werden.

    Ein Modellquartier für die Zukunft
    Mit dem neuen Stadtquartier wird ein lebendiges Zentrum für modernes Leben und Arbeiten geschaffen. Durch die gelungene Verbindung von Stadt und Natur und einer klaren Vision entsteht hier ein einzigartiger Raum für die kommenden Generationen. Dieses zukunftsweisende Projekt setzt Massstäbe für die Stadtentwicklung der Zukunft und bietet Solothurn die Möglichkeit, seine Identität als lebenswerte und innovative Stadt weiter zu stärken.

  • Fernwärme erreicht Schloss auf dem Felsen

    Fernwärme erreicht Schloss auf dem Felsen

    BRUGG Pipes mit Sitz in Kleindöttingen hat im Frühjahr 2025 das Schloss Vaduz in Liechtenstein über sein flexibles Rohrsystem an ein Fernwärmenetz angeschlossen. Wie es in einer Mitteilung heisst, war die logistische Herausforderung das Überwinden der steilen Hanglagen von der Basisstation zum Schloss.

    Bei der Verlegung der 300 Meter langen Leitung musste ein Höhenunterschied von 120 Metern zu dem auf einer Felsterrasse gelegenen Schloss überwunden werden. Die Installation wurde mittels Helikoptern vorgenommen. Die verwendeten FLEXWELL-FHK-Rohre wurden dabei an vorher am Fels verankerten Haltepunkten fixiert. „Diese innovative Methode ermöglichte, die Herausforderungen des Geländes sicher, schnell und effizient zu bewältigen“, wird Daniel Schneider, Verkaufsleiter Fernwärme Schweiz bei BRUGG Pipes, in der Mitteilung zitiert.

    Das Schlossareal und die angrenzenden Gebäude werden künftig mit Fernwärme aus der VfA Buchs versorgt. Die Fernwärme liefert das Kehrichtheizkraftwerk des Vereins für Abfallentsorgung (VfA) in Buchs SG. 2023 sind hier rund 200‘000 Megawattstunden Fernwärmenergie erzeugt und geliefert worden, das entspricht einer Energiemenge aus dem Verbrennen von 12,5 Millionen Litern Heizöl, heisst es in der Mitteilung.

  • Bergdietikon erteilt Baubewilligung für Alters- und Pflegezentrum  

    Bergdietikon erteilt Baubewilligung für Alters- und Pflegezentrum  

    Der Gemeinderat Bergdietikon gibt laut einer Mitteilung der Oase Gruppe grünes Licht für den Bau eines Alters- und Pflegezentrums im Gebiet Hintermatt. Dort sollen Alterswohnungen und Pflegeplätze entstehen. Die Baubewilligung tritt voraussichtlich Ende Mai in Rechtskraft, heisst es in der Mitteilung der Gemeinde.

    Die Planung für das Alters- und Pflegezentrum Hintermatt im Bergdietiker Ortsteil Kindhausen dauere bereits rund zwölf Jahre, heisst es in der Mitteilung. Sie startete mit einer Gemeindeversammlung und dem Verkauf des Landes in der Hintermatt an die Oase Holding AG in Baar ZG. Im November 2023 reichte Oase das Baugesuch ein.

    Die Oase Gruppe mit Sitz in Dübendorf ZH betreibt schweizweit an derzeit acht Standorten verschiedenste Wohnkonzepte im Bereich Wohnen im Alter, betreutes Wohnen, Pflege von betreuungsbedürftigen Personen sowie in der Langzeit- und Palliativpflege, heisst es vom Unternehmen. Weitere sieben Projekte, darunter Bergdietikon, sind in Planung.

    Gemäss dem Richtprojekt, welches dem Gestaltungsplan zugrundegelegt wurde, wird Oase ein Zentrum mit rund 64 Alterswohnungen und 45 Pflegeplätzen erstellen. Gegen das Baugesuch hatten sieben Parteien Einwendung erhoben. Nachdem die öffentliche Auflage im Sommer 2024 abgeschlossen wurde, fanden mehrere Einwendungsverhandlungen zwischen der Bauherrschaft und den Einwendenden statt. Die Verhandlungen konnten vor Ostern beendet werden und der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 22. April die Baubewilligung erteilt, heisst es in der Mitteilung der Gemeinde.

    Nach der Planung der Gemeinde und der Oase Gruppe soll das neue Alters- und Pflegeheim ab dem 4. Quartal 2027 in Betrieb gehen.

  • Die neue Lokstadt: Urban,vielseitig, geschichtsträchtig

    Die neue Lokstadt: Urban,vielseitig, geschichtsträchtig

    Das «Rocket»-Hochhaus ist eines der höchsten in Planung befindlichen Holzwohnhäuser. Mit der Lokstadt entwickelt Implenia einen neuen, urbanen und vielseitigen Stadtteil mit 750 Wohnungen für rund 1500 Menschen. Die Lokstadt liegt südöstlich des Bahnhofs Winterthur. Früher befanden sich auf diesem Gebiet die Werkhallen der schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) – die bedeutendste Lokschmiede der Schweiz. Die benachbarte Fabrik Sulzer übernahm in den 1960er-Jahren die SLM.

    Einige der aus der Produktion der SLM stammenden Lokomotiven fungieren als Namensträger für die verschiedenen Baufelder. So zum Beispiel der «Tender»: Hier wurden Eigentumswohnungen realisiert, die seit Mitte 2023 bezogen sind, sowie Gewerbeflächen. Ebenfalls zum Verkauf standen 11 «Stadthäuser»: Dabei handelt es sich um vier- bis fünfgeschossige Maisonettewohnungen, die bereits fertiggestellt wurden. In einer zweiten Bauetappe entstanden sechs viergeschossige «Townhouses »: Diese umfassen insgesamt 24 Wohnungen und sind seit Frühjahr 2023 bezugsbereit. Ebenfalls seit Sommer 2024 bezogen ist das Bürogebäude «Elefant», das unmittelbar an der Zürcherstrasse liegt.

    Der zentrale Dialogplatz wird künftig von drei Gebäuden umrahmt. Das erste ist das «Krokodil» in Holzbauweise. Hier entstanden 254 Wohnungen, die die unterschiedlichsten Wohnbedürfnisse von drei Genossenschaften sowie individuellen Wohneigentümern erfüllen. Vertikale Fensterbänder erinnern an die ehemaligen Industriehallen und geben dem Gebäude eine klare Struktur. An der Stirnseite des Dialogplatzes liegt «BIGBOY». Der 50 Meter hohe Bau mit 16 Stockwerke beheimatet 125 Mietwohnungen sowie Büro- und Gewerbeflächen zwischen 55 und 370 Quadratmeter. Die Dachterrasse bietet einen einmaligen Blick über die Lokstadt und ganz Winterthur. Der industriellen Vergangenheit des Areals wird durch die Backsteinfassade Rechnung getragen. BIGBOY war im Sommer 2023 bezugsbereit. Das dritte Gebäude befindet sich noch in der Entwicklung und ist derzeit eines der höchsten geplanten Holzwohnhäuser: «Rocket», entwickelt und realisiert im Auftrag von Ina Invest, wird 100 Meter hoch und mit 33 Stockwerken zum Wahrzeichen des neuen Stadtteils und der Winterthurer Skyline. Geplant sind 272 Wohnungen. Im Sockelbau «Tigerli» sind zudem gemeinnützige Wohnungen vorgesehen. Ein Hotel ist ebenfalls projektiert. Der Bezugstermin ist auf 2028 geplant.

    Die Lokstadt steht für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen, eine umsichtig geplante Nutzungsvielfalt sowie die innovative Belebung denkmalgeschützter Bauten. Zu diesen gehören die ehemaligen Fabrikhallen. Unter der Federführung von Implenia werden diese zu Erlebnisräumen umgestaltet, welche die lokale Geschichte und das moderne Stadtleben widerspiegeln. Der Stadtteil wird Schritt für Schritt nach Vorgaben des SIA-Effizienzpfads 2040 entwickelt. Trotz der dichten Bauweise wird Wert auf genügend Freiräume und eine hohe Aufenthaltsqualität gelegt. Das Areal wird mit einer baufeldübergreifenden Tiefgarage für den motorisierten Verkehr erschlossen. Oberirdisch haben Fussgänger und Velofahrer dank einer grosszügig gestalteten Fussgängerzone Vorrang.

    Mit der Lokstadt verbindet Winterthur das 19. mit dem 21. Jahrhundert. Hier werden die Industriegeschichte der Stadt mit Winterthurs Zukunft als Wohn-, und Dienstleistungsstadt zusammengebracht. Der Stadtteil wird für Menschen gebaut, die das Stadtleben lieben und denen Nachhaltigkeit am Herzen liegt.

  • Gartenstadt Bergacker wohnen mit Zukunft

    Gartenstadt Bergacker wohnen mit Zukunft

    Die rund 70 Jahre alten Gebäude der Siedlung Bergacker sind nicht mehr zeitgemäss und sanierungsbedürftig. Eine Sanierung im bewohnten Zustand ist nicht realisierbar, weshalb sich die Eigentümerinnen, Swiss Life für den westlichen Teil des Areals und Habitat 8000 für das Ostareal, für einen umfassenden Ersatzneubau entschieden haben.

    Bereits 2019 wurde eine Testplanung durchgeführt, um eine zukunftsfähige städtebauliche Lösung zu erarbeiten. Das Ergebnis ist ein Konzept, das auf viergeschossige Zeilenbauten setzt, die sich entlang des Hangs anordnen und grosszügige, grüne Freiräume schaffen. Diese «Gartenhöfe», entwickelt von EMI Architekten und Maurus Schifferli Landschaftsarchitekt, knüpfen an die ursprüngliche Gartenstadtidee an und fördern die Aufenthaltsqualität.

    Nachhaltigkeit als Leitprinzip
    Das gesamte Bauprojekt ist nach den höchsten Nachhaltigkeitsstandards ausgerichtet und strebt das «Gold»-Zertifikat des Standards Nachhaltiges Bauen Schweiz an. Die Energieversorgung erfolgt über Erdsonden-Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen, wodurch das Quartier weitgehend autark mit erneuerbarer Energie versorgt wird. Begrünte Dächer und klimaresistente Aussenräume mit Wildblumenwiesen und schattenspendenden Bäumen fördern die Biodiversität. Gleichzeitig bleibt ein Grossteil der Gartenhöfe unversiegelt, um das natürliche Wassermanagement zu verbessern.
    Neben ökologischer Nachhaltigkeit spielt auch die soziale Komponente eine zentrale Rolle. Der Neubau schafft insgesamt 270 Wohnungen mit 1.5 bis 5.5 Zimmern, die sich an ein breites Publikum richten, von Singles über Familien bis hin zu älteren Menschen. Der Fokus liegt auf bezahlbarem Wohnraum, der für alle Lebensphasen geeignet ist.

    Wohnqualität durch intelligente Architektur
    Die neuen Gebäude nutzen die Hanglage optimal, um höchsten Wohnkomfort zu bieten. Strassenfrontseitig entsteht ein lärmberuhigtes Hochparterre, während die gartenseitigen Räume grosszügige Raumhöhen erhalten und direkten Zugang zu den grünen Freiräumen bieten. Die Grundrisse sind so gestaltet, dass Morgensonne in den Küchen und Abendsonne in den Wohnräumen für ein angenehmes Raumklima sorgt. Jede Wohnung verfügt über zwei Aussenbereiche, in Form einer Loggia, eines Balkons oder einer Terrasse mit Privatgarten.

    Besonders viel Wert wird auf gemeinschaftliche Flächen gelegt. In einem Partizipationsprozess äusserten die Mietenden den Wunsch nach Sitzmöglichkeiten, Spielplätzen, Grillstellen und urbanen Gärten, die nun in die Planung integriert werden.

    Gestaffelte Umsetzung für einen reibungslosen Übergang
    Um den Bewohnerinnen und Bewohnern einen geordneten Übergang zu ermöglichen, erfolgt die Realisierung des Neubaus in mehreren Etappen. Bis Ende 2025 soll die Bauprojektplanung abgeschlossen sein, bevor ab 2026 die erste Bauetappe startet. Die ersten Neubauten werden voraussichtlich 2028 bezogen, während die weiteren Bauphasen bis 2030 abgeschlossen sein sollen.

    Mietende von Swiss Life werden während des gesamten Prozesses aktiv unterstützt. Sie erhalten Hilfe bei der Wohnungssuche, haben Vorrang bei der Neuvermietung innerhalb des Quartiers und profitieren von flexiblen Kündigungsfristen.

    Ein Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Wohnen
    Die Gartenstadt Bergacker wird zu einem zukunftsweisenden Quartier, das nachhaltige Bauweise mit hoher Wohnqualität und sozialer Durchmischung vereint. Durch die bewusste Planung und die Einbindung der Mieterschaft entsteht ein lebenswertes Umfeld, das ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Ansprüchen gleichermassen gerecht wird. Das Projekt setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft des nachhaltigen Wohnens in der Stadt Zürich.

  • Ausbau-Start des Hauptsitzes noch in diesem Jahr

    Ausbau-Start des Hauptsitzes noch in diesem Jahr

    Die CSS plant, die Bauarbeiten für den Ausbau ihres Hauptsitzes an der Tribschenstrasse in Luzern im vierten Quartal dieses Jahres zu beginnen. Die Baueingabe werde Anfang April erfolgen, wird die Luzerner Kranken-, Unfall- und Sachversicherung in einem Bericht der «Luzerner Zeitung» zitiert. Gegen Ende 2027 sollen der Neubau und die Sanierung des 2015 von der CSS erworbenen Gewerbegebäudes abgeschlossen sein.

    Die CSS will fast alle Flächen im Neubau und im Gewerbegebäude für den eigenen Bedarf in Anspruch nehmen. Lediglich im Parterre des Gewerbegebäudes ist zusätzlich ein Bistro geplant. Die Höhe der Baukosten wird zumindest zum jetzigen Zeitpunkt von der CSS nicht kommuniziert.

    Das Konzept für den Ausbau des CSS-Hauptsitzes geht auf einen Entwurf von Diener und Diener Architekten zurück. Das Basler Architekturbüro hatte sich in einem von der CSS ausgeschriebenen Wettbewerb gegen neun Mitbewerbende durchgesetzt. Der siegreiche Entwurf Lambris sieht vor, dass das als schützenswert klassifizierte Gewerbegebäude vom Erweiterungsbau umfasst wird.