Gebäude sind im Kanton Zürich für über 40 Prozent des Energieverbrauchs und 30 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Seit September 2022 gilt darum, Öl- und Gasheizungen in bestehenden Gebäuden müssen am Ende ihrer Lebensdauer durch klimafreundliche Alternativen ersetzt werden, wenn dies technisch und finanziell möglich ist. 2025 stehen für diesen Wandel 61 Millionen Franken an Fördergeldern bereit. Diese Mittel fliessen gezielt in Massnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Förderung nachhaltiger Heizsysteme.
Stärkere Förderung für grössere Heizungsersätze Das Förderprogramm legt 2025 einen besonderen Schwerpunkt auf den Ersatz grösserer fossiler Heizungen. Während die Sockelbeiträge für kleinere Anlagen leicht gesenkt wurden, profitieren grössere Heizungen ab etwa 30 Kilowatt Leistung von erhöhten, leistungsabhängigen Förderungen. Dies trägt den höheren technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen bei solchen Projekten Rechnung.
Belohnung für umfassende Gebäudemodernisierungen Eine gut gedämmte Gebäudehülle spart Heizenergie, reduziert Heizkosten und verbessert das Wohnklima. Daher wird bei Gesamtmodernisierungen ein zusätzlicher Anreiz gesetzt. Wer mindestens 90 Prozent der Dämmfläche von Dach, Fassaden und Böden modernisiert, erhält einen Zusatzbeitrag. Förderungen für Modernisierungen nach MINERGIE-Standard sind ab 2025 an die Zusatzzertifizierung «ECO» geknüpft, um auch Aspekte wie Kreislauffähigkeit und graue Energie zu berücksichtigen.
Unterstützung für dezentrale Heizsysteme Dezentral installierte Elektro- oder fossile Heizungen stellen eine besondere Herausforderung dar. Ab 2030 sind stromintensive Elektroheizungen im Kanton Zürich verboten. Hauseigentümer, die solche Systeme durch klimafreundliche Alternativen ersetzen, profitieren neu von mindestens 15 000 Franken Zuschuss für die Installation eines Wärmeverteilsystems. Dies soll die aufwändige Umrüstung erleichtern und beschleunigen.
Der kantonale Richtplan regelt die Grundzüge der angestrebten räumlichen Entwicklungen. Dieser hält in Text und Karte fest, wie sich die Kantone und Gemeinden entwickeln sollen.
Das Bedürfnis nach mehr bezahlbaren Wohnraum wird von der Politik und dem Kanton wahrgenommen: In den verschiedenen Arealen entstehen neben «herkömmlichen» Wohnungen auch Wohnungen für Familien, preisgünstige Wohnungen sowie Wohnungen für die ältere Bevölkerungsschicht.
Nahezu auf dem ganzen Perimeter der «Talgemeinden» erstrecken sich verschiedenste Arealentwicklungen. Neben den Arealen wird auch die Verkehrslage weiterentwickelt und an die erhöhte Nutzung angepasst: Beispiele gehen vom Umbau der Bushaltestellen bis zur Umfahrung, um das Stadtzentrum Cham zu entlasten. Dazu zählen auch Car-Sharing Konzepte, wie zum Beispiel auf dem Areal Papieri in Zusammenarbeit mit der AMAG.
Auch im öffentlichen Verkehr tut sich einiges. In Zukunft soll das Papieri Areal in Cham einen Schnellbus über die Schnellstrasse der Umfahrung erhalten und das Areal Unterfeld Süd eine Haltestelle im Quartier.
Insbesondere bei neuen Projekten spielt die Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle. Der Raum Zug nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein. Das Papieri-Areal in Cham wurde mit dem renommierten Watt d’Or des Bundesamts für Energie ausgezeichnet. Dies unterstreicht die Initiative des Areals im Bereich erneuerbarer Energien. Hier wird ein klimaneutraler Stadtteil geschaffen, der vollständig auf erneuerbare Energiequellen setzt und 75% seines Energiebedarfs vor Ort deckt. Zu den innovativen Technologien, die zur hohen Energieautarkie beitragen, zählen Wasserkraftwerke und Photovoltaikanlagen. Geothermie wird für die Wärme- und Kälteversorgung genutzt.
Das Nachhaltigkeitszertifikat, vergeben von der Schweizer Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft der Suurstoffi in Rotkreuz, würdigt die nachhaltige Bauweise und die ganzheitliche Planung des Projekts. Die Auszeichnung belegt, dass hier höchste Standards in Bezug auf Energieeffizienz, Mobilität und Biodiversität eingehalten werden. Die Projekte zeigen, dass Zug nicht nur ökologische Verantwortung übernimmt, sondern auch als Modell für zukunftsweisende Stadtentwicklung in der Schweiz dient. Durch den Einsatz innovativer Konzepte und Technologien positioniert sich der Kanton Zug als Vorreiter in der nachhaltigen Gestaltung urbaner Lebensräume.
Auch die übrigen Areale wissen zu überzeugen. Auf dem Tech-Cluster-Areal ist der Bau eines Hochhauses in Holzbauweise vorgesehen. Das «Leuchtturmprojekt» mit dem Namen «Projekt Pi» sieht die Erstellung eines innovativen Wohnhochhauses vor. Mit einer Höhe von 80 Metern ist der Bau eines der höchsten Holzhochhäuser der Schweiz mit preisgünstigen Wohnungen geplant.
Baar – Unterfeld Süd Im Gebiet Unterfeld Süd ist die Erstellung eines gemischt genutzten Quartiers mit rund 400 Wohneinheiten und zirka 1’000 Arbeitsplätzen vorgesehen. Die Grundstrukturen wurden von Vertreterinnen und Vertretern der Bevölkerung von Baar gemeinsam mit Expertinnen und Experten unter der Führung der Gemeinde festgelegt. Der Baarer Bevölkerung wurde am 22. September 2024 der Bebauungsplan der ersten von drei Bauetappen zur Abstimmung vorgelegt. Mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 74 Prozent wurde der Plan angenommen.
Die Realisierung der ersten Etappe umfasst das Hochhaus bei der Stadtbahnhaltestelle Baar Lindenpark sowie das benachbarte Gewerbegebäude. Diese werden in einen gemeinsamen Bebauungsplan überführt. Der frühestmögliche Baubeginn der ersten Etappe ist für das Jahr 2025 vorgesehen. Die übrigen Baufelder werden parallel dazu entwickelt und in nachfolgenden Bauetappen realisiert. Das Projekt von Implenia wird nach derzeitigem Stand der Planung im Jahr 2029 vollendet sein, sofern die nachfolgenden Pläne von den zuständigen Stellen angenommen werden und der Bau nach Plan verläuft.
Hinterberg Süd (Städtler Allmend) Auf dem Areal Hinterberg Süd im Chamer Arbeitsgebiet Städtler Allmend wird ein neuer, lebendiger und gut erschlossener Arbeits- und Einkaufsort für die Bevölkerung entstehen. Er bietet attraktiven Raum für die Ansiedlung neuer Unternehmen und in den Erdgeschossen Nutzungen fürs Quartier. Die Obergeschosse der Bürobauten bieten flexible und auf die individuellen Bedürfnisse zukünftiger Unternehmungen anpassbare Räume. In den Erdgeschossen sind öffentlich zugängliche Nutzungen wie zum Beispiel ein Restaurant, ein Café oder eine Bäckerei angeordnet. Sie bieten den Arbeitenden, Einkaufenden, Besucherinnen, Besuchern sowie Passantinnen und Passanten diverse Konsummöglichkeiten und tragen zur Belebung des Areals bzw. des gesamten Quartiers bei. Die vier Gebäude umfassen einen öffentlichen Platz – das eigentliche Herzstück des Areals, welcher der Allgemeinheit als Aufenthalts- und Begegnungsort offensteht.
Bösch Hünenberg Um den Anforderungen eines wachsenden Dienstleistungs- und Gewerbegebietes gerecht zu werden, ist eine Anpassung der Infrastruktur notwendig. Das Gebiet Bösch soll für Arbeitskräfte und Unternehmen attraktiver werden und künftig Platz für 6000 Arbeitsplätze bieten. Diese Verdichtung ist im kantonalen Richtplan vorgesehen. Er ist für die Gemeinde Hünenberg behördenverbindlich. Die Vision sieht vor, dass sich das Gebiet Bösch zu einem modernen und urbanen Arbeitsort entwickelt, der für Investorinnen und Investoren attraktiv ist. Dafür soll durch bauliche Verdichtung Raum geschaffen werden, was auch zu einer Erhöhung der Arbeitsplätze führen kann. Eine ganzheitliche Landschaftsgestaltung und eine gut organisierte Mobilität sorgen dafür, dass mehr Lebensqualität im Bösch ermöglicht wird. Neue Freizeit-, Versorgungs- und Gastronomieangebote ergänzen den Arbeitsalltag im Bösch ideal.
Am 9. Dezember 2024 entscheidet die Gemeindeversammlung über den Strassenkredit von 2,9 Millionen Franken für die Finanzierung der 1. Etappe zur Umsetzung des Betriebs- und Gestaltungskonzepts im Bösch.
LG Zug Das LG-Areal hat aufgrund seiner Grösse und prominenten Lage eine zentrale Bedeutung für die städtebauliche Wahrnehmung und den urbanen Charakter von Zug. An der Stelle des ehemaligen Industrieareals soll ein lebendiger Stadtteil mit einer überzeugenden architektonischen Gestaltung entstehen. Mit dem erforderlichen Bebauungsplan stellt das Planungs- und Baugesetz des Kantons Zug eine qualitativ hochwertige Entwicklung und Realisierung sicher.
Papieri Cham Auf dem Papieri-Areal entwickelt die Cham Group ein neues Wohn- und Arbeitsquartier mit industriellem Charme. Direkt an der Lorze werden die prägenden Bestandsbauten der ehemaligen Papierfabrik mit markanten Neubauten ergänzt und nachhaltig realisiert. Hier entsteht ein neuer Begegnungsort mit überregionaler Ausstrahlung, an dem sich Geschichte und Gegenwart die Hand reichen. Auf dem Areal der ehemaligen Papierfabrik entsteht in mehreren Etappen auf elf Hektaren ein neuer Stadtteil mit rund 1’000 Wohnungen und 1’000 Arbeitsplätzen. Er entsteht nicht auf der grünen Wiese, sondern inmitten geschichtsträchtiger Bauten: Mit der Umnutzung prägender Bestandesbauten wird der Bezug zur Vergangenheit gewahrt – die industriellen Wurzeln des Quartiers bleiben spürbar.
Ergänzt werden sie durch markante Neubauten, darunter fünf Hochhäuser mit beeindruckender Fernsicht. Das neue Quartier direkt an der Lorze bietet einen attraktiven Mix aus Gewerbeflächen, Wohnungen, Lofts, Arbeitsplätzen, Ateliers, Freiräumen und publikumsorientierten Nutzungen. Dies alles auf einem nachhaltig und ausgewogen gestalteten Areal, das seine eigene Geschichte pflegt – und weiterschreibt.
Das Papieri-Areal schafft neue Grundlagen für eine energieeffiziente, klimaneutrale und nachhaltige Gesellschaft. Es ist ein schweizweit wegweisendes Projekt.
Spinnerei an der Lorze Einst liefen in der grössten Spinnerei der Schweiz viele Fäden zusammen. Der Bau der Spinnerei an der Lorze prägte zur Mitte des 19. Jahrhunderts die Entwicklung Baars. Rund um das historische Spinnereigebäude entsteht ein neues, lebendiges Quartier mit Läden, Cafés und anderem lokalem Gewerbe, welches die öffentliche Fussgängerzone prägt. Neben den Familienwohnungen und preisgünstigen Wohnungen entstehen zudem solche für die ältere Bevölkerung. Diese werden mit Gemüsegärten, begrünten Fassaden und schattenspendenden Bäumen ergänzt.
Suurstoffi Das Suurstoffi-Areal wurde von der Schweizerischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (SGNI) als erstes Areal in der Schweiz mit dem DGNB-Zertifikat in Platin für nachhaltige Quartiere in Planung und Realisierung ausgezeichnet. Die DGNB-Zertifizierung bestätigt, dass Zug Estates mit dem Suurstoffi-Areal in Rotkreuz ein Musterbeispiel für nachhaltige Arealentwicklung realisiert hat. Es erfüllt die umfassenden Qualitätsanforderungen des DGNB-Zertifizierungssystems, das Kriterien wie Energieeffizienz, CO2-Emissionen, Ökobilanz, Graue Energie, Nutzungsflexibilität und Rezyklierbarkeit der eingesetzten Materialien umfasst. Das Suurstoffi-Areal ist eines der ersten Leuchtturmprojekte der letzten 10 Jahre. Dazu gehört auch das Gesundheitsbildungszentrum «XUND», für das derzeit eines der letzten Gebäude fertiggestellt wird.
Tech Cluster Mit einer Gesamtleistungsstudie, an der fünf namhafte schweizer und ein österreichisches Team teilgenommen haben, wurde von Juni 2018 bis Mai 2019 ausgelotet, wie preisgünstiges Wohnen in einem Hochhaus mit modernsten Bauverfahren und nachhaltiger Materialisierung ermöglicht werden kann. Parallel dazu wurde ein Studienauftrag für ein städtebauliches Gesamtkonzept zum umliegenden Geviert der Stadt Zug zwischen Baarerstrasse, Göblistrasse, Industriestrasse und Mattenstrasse erarbeitet.
Der Tech Cluster Zug baut auf den Vorinvestitionen von V-Zug und weiterer Firmen der Metall Zug Gruppe auf. Sein Potenzial liegt in den vielfältigen Beziehungen und Synergien zwischen den zukünftigen Nutzern. Diese verwandeln das heutige Werkgelände in einen innovativen und spannenden Teil der Stadt Zug.
Energie Wasser Bern will den Nordosten von Bern mit klimafreundlicher Wärme versorgen. Dafür plant der Berner Energieversorger den Aufbau einer entsprechenden Wärmeproduktionsinfrastruktur, informiert ewb in einer Mitteilung. Als Wärmequelle soll dabei unter anderem das Wasser der Aare dienen.
Konkret will ewb der Aare am westlichen Ufer auf Höhe der Engehalde Wasser entnehmen und in eine bereits bestehende Kaverne leiten. Hier soll dem Wasser Wärme entzogen werden, die im Anschluss zu einer neu zu bauenden Energiezentrale Aare Wyler auf der östlichen Seite des Flusses transportiert wird. Liegenschaften in an die Energiezentrale angrenzenden Quartieren könnten dann mit Fernwärme aus den Wärmepumpen der Energiezentrale beheizt werden. Darüber hinaus denkt ewb die Einrichtung einer zweiten, kleineren Energiezentrale Aare Engehalde auf der Westseite des Flusses an. Sie könnte das Gebiet Tiefenau mit Fernwärme versorgen.
Das Unternehmen hat bereits ein Konzessionsgesuch für den Bau eines Fassungsbauwerks sowie die Entnahme und Rückgabe des Wassers aus der Aare beim Amt für Wasser und Abfall des Kantons Bern eingereicht, erläutert ewb. Das Unternehmen rechnet mit einem Entscheid im Frühjahr 2026. In der Zwischenzeit soll ein genauer Standort für die geplante Energiezentrale Aare Wyler gefunden werden.
Der Kanton Luzern spannt mit der Hochschule Luzern für kreislaufgerechtes Bauen zusammen. Die beiden Partner haben die Ausschreibung Eco-Design im Hochbau lanciert, informiert die kantonale Staatskanzlei in einer Mitteilung. Kreislaufgerechte Bauprojekte sollen im kommenden Jahr mit insgesamt 200’000 Franken gefördert werden. Besonders innovative Projekt erhalten zudem einen Materialpass und Beratungsleistungen.
Bauherrschaften aus dem privaten und öffentlichen Bereich sowie Planende können sich ab 13. Januar und bis 16. Mai digital um eine Förderung bewerben. Dabei ist es unerheblich, ob die Projekte bereits umgesetzt sind oder sich noch in der Planung oder Umsetzung befinden. Voraussetzung für eine Förderung ist jedoch, dass es sich um ein Bauprojekt im Kanton Luzern handelt.
Gesucht werden Projekte, die dem Gestaltungsansatz Eco-Design folgen. Ihm zufolge werden Gebäude langlebig und zirkulär gestaltet. Um eine Förderung zu erhalten, sollte das Projekt darüber hinaus auch einen Leuchtturmcharakter aufweisen, heisst es in der Mitteilung. Über diesen wollen Kanton und Hochschule Möglichkeiten für nachhaltiges Bauen und Kreislaufwirtschaft sichtbarer machen und Planenden entsprechendes Wissen zur Verfügung stellen.
Aeroskin Tech sucht Investoren. Die Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) hat eine Technologie zur Dämmung von Gebäuden entwickelt, die auf Aerogelen fusst. Bisher hat Aeroskin Tech Prototypen von Sprühdämmstoffen und Dämmplatten entwickelt, informiert die ETH in einer entsprechenden Mitteilung. Nun soll die Technologie in einer Pilotanlage an die industrielle Produktion herangeführt werden.
„Wir wollen eine nachhaltige und leistungsfähige Dämmung für Gebäude anbieten“, wird Daniel Sanz Pont, Gründer von Aeroskin Tech und wissenschaftlicher Mitarbeiter von Robert Flatt, Professor für Baustoffe im Bauwesen an der ETH, in der Mitteilung zitiert. Die auf Aerogelen basierenden Dämmstoffe zeichnen sich gegenüber herkömmlichen Isolationsmaterialien durch eine zwei- bis zweieinhalbfach bessere Wirkung aus. Dies liegt an den nanoporösen Strukturen von Aerogelen, erläutert Sanz Pont. In den winzigen Poren kollidieren die Luftmoleküle häufiger mit den Porenwänden als untereinander. „Dieser Effekt macht Aerogele zu den besten Wärmedämmstoffen überhaupt“, so Sanz Pont.
Der Jungunternehmer hat die ETH-Ausgründung nicht mit Partnern, sondern im Alleingang gegründet. „Dank meiner vielseitigen Ausbildung vereine ich viele Kompetenzen in meiner Person“, erläutert Sanz Pont. „Ich habe auch Coaching erhalten und meine Ausbildung und Erfahrung im Bereich Unternehmensführung erweitert, zudem wurde ich in all diesen Jahren von hervorragenden Fachleuten der ETH unterstützt.“ Für kommende Herausforderungen und den nächsten Schritt stehen dem Jungunternehmer zudem erfahrende Mentorinnen und Mentoren zur Seite, „von denen ich schneller lernen kann“.
Die NewGreenTec AG hat eines ihrer hybriden Wind-Solar-Kleinkraftwerke auf dem Dach des Plantahofs installiert. Dort wird es künftig zur nachhaltigen Stromversorgung der landwirtschaftlichen Ausbildungsstätte des Kantons Graubünden und der Ostschweiz beitragen. Wie das Jungunternehmen weiter mitteilt, soll es ausserdem Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften ermöglichen, die Technologie aus erster Hand zu erleben und ihr Wissen über erneuerbare Energien zu erweitern.
„Wir sind begeistert, mit diesem Projekt die nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft in Graubünden zu fördern“, wird Frido Stutz, Geschäftsführer der NewGreenTec AG, in einer Unternehmensmitteilung zitiert. „Das Zusammenspiel von Wind- und Solarenergie ist ein zukunftsweisender Schritt hin zu einer umweltfreundlichen und stabilen Stromversorgung über den Tages- und Jahresverlauf.“
Zudem erkennt NewGreenTec darin auch ein Symbol für die Potenziale einer nachhaltigen Zukunft: „Mit der Kraft von Wind und Sonne soll das Rheintal ein weiteres Beispiel für gelungene Innovation in der grünen Energieversorgung werden.“ Das erste Kleinkraftwerk der Firma auf einem Industriegebäude wurde im Januar 2023 in Betrieb genommen.
Das hybride Gerät vereint Solarpanele, eine kleine Windturbine und Speichertechnologie in einem Gerät und wurde zusammen mit Schweizer Fachhochschulen entwickelt. Die Windturbinen, die sich um eine Vertikalachse drehen, sind unabhängig von der Windrichtung und nahezu geräuschlos.
Zug Estates geht das letzte Bauprojekt bei der 2010 begonnenen Entwicklung des Suurstoffi-Areals in Rotkreuz an. Anfang Dezember wurde gemeinsam mit Vertretenden von Behörden und Projektpartnern der Spatenstich für die beiden Neubauten Suurstoffi 43 und 45 begangen, informiert die Zuger Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Sie sollen zusammen mit einer zentralen Parkanlage bis Mitte 2027 fertiggestellt werden.
In den beiden neuen Liegenschaften realisiert Zug Estates rund 14’400 Quadratmeter Büro- und Schulungsfläche. Weitere 1100 Quadratmeter sind als Wohnfläche für studentisches Wohnen angelegt. In die Liegenschaft Suurstoffi 45 wird nach Fertigstellung das Bildungszentrum Gesundheit Zentralschweiz (XUND) einziehen. Das Bildungszentrum verlegt seinen Standort in Alpnach OW nach Rotkreuz, um den Anforderungen steigender Nachfrage nach praxisnahen Gesundheitsausbildungen und sich ändernder Ausbildungsmodelle nachkommen zu können. XUND und Zug Estates haben im September einen langfristigen Mietvertrag für die Suurstoffi 45 abgeschlossen.
Das abschliessende Entwicklungsprojekt des Areals füge sich „sowohl architektonisch als auch aus Nachhaltigkeitssicht nahtlos in das Suurstoffi-Areal ein“, schreibt Zug Estates. „Das bestehende, nahezu emissionslose Energiesystem“ bekommt ein weiteres Erdsondenfeld. Der Grauenergieanteil wird durch ein volumenmässig reduziertes Untergeschoss und die Optimierung von Fassaden, Haustechnik und Statik geringer ausfallen als bei vergleichbaren Liegenschaften.
Thurplus produziert auf dem Dach von Signer Elektromotoren in Frauenfeld künftig Solarstrom. Der Frauenfelder Energieversorger hat dort laut einer Mitteilung Ende November eine Photovoltaikanlage mit 140 Modulen auf einer Fläche von 280 Quadratmetern in Betrieb genommen. Sie soll mit einer Leistung von 62 Kilowattstunden jährlich rund 62‘000 Kilowattstunden Strom erzeugen.
Thurplus hat die Anlage finanziert und mit regionalen Handwerkern gebaut und wird sie auch betreiben. Signer Elektromotoren stellt das Dach zur Verfügung und erhält den Solarstrom zu einem stark vergünstigten Tarif. „Wir haben schon lange darüber nachgedacht, eine Photovoltaikanlage zu realisieren“, wird Juniorchef Dominik Signer in der Mitteilung zitiert. „Die Zusammenarbeit mit Thurplus war sehr gut, und wir freuen uns, einen Beitrag zur Förderung der Solarenergie zu leisten.“
Das 1967 gegründete Familienunternehmen repariert Elektromotoren und baut Sondermotoren.
Thurplus sucht weitere Dachflächen für die Photovoltaik. „Solche gemeinsamen Projekte tragen zur Energiewende bei und zur Erreichung unserer städtischen Nachhaltigkeitsziele“, wird Fabrizio Hugentobler, Stadtrat und Departementsvorsteher Thurplus, Freizeit und Sport, in der Mitteilung zitiert. Frauenfeld will bis 2027 eine Leistung von 8000 Kilowattpeak hinzubauen.
Der Basler Energieversorger IWB hat die Baubewilligung für das Errichten einer Solaranlage auf der ehemaligen Kehrrichtdeponie Hinterm Chestel in Liesberg erhalten. Der Investitionsbescheid soll Anfang 2025 erfolgen, heisst es in einer Mitteilung. Nach zügigem Baubeginn soll bereits im Frühjahr 2026 der erste Solarstrom fliessen, der etwa 1000 Haushalte versorgen kann.
Auf einer Fläche von 25‘000 Quadratmetern sollen 7600 Solarmodule verbaut werden. Das entspricht einer installierten Leistung von 3,4 Megawatt. Die Anlage wird in einer bestimmten Höhe installiert, so dass darunter weiter eine Grünflächenbewirtschaftung möglich ist. Dies soll auch der Biodiversität vor Ort dienlich sein.
„Für uns ist wichtig, dass die Anlage naturverträglich umgesetzt wird. So haben wir bei der Planung in Koordination mit der KELSAG bewusst bestehende Naturobjekte integriert“, wird Daniel Neuenschwander, Projektleiter Photovoltaik Grossanlagen bei IWB, in der Mitteilung zitiert. Die KELSAG (Kehrichtbeseitigung Laufental-Schwarzbubenland AG) ist die Besitzerin der Deponie und stellt die Fläche bis zu 50 Jahre lang zur Verfügung.
Des Weiteren wird Sorge für den Lebensraum verschiedener Tierarten getragen. „Wir haben bei diesem Projekt von Beginn weg Natur- und Umweltverbände eng involviert. Das war das Erfolgsrezept zu einem ausgewogenen Projekt: Anliegen der Stromproduktion und der Biodiversität werden gleichermassen berücksichtigt“, so Neuenschwander.
Der in Hüttwilen ansässige Veranstaltungs- und Baudienstleister Nüssli hat vom spanischen Fussball-Zweitligisten Real Zaragoza den Auftrag zum Bau eines Interimsstadions erhalten. Wie es in einer Mitteilung heisst, soll die Sportstätte 20‘000 Zuschauern Platz bieten. Ihr Betrieb ist für die kommenden zwei Spielzeiten geplant und soll somit den ununterbrochenen Spielbetrieb des Vereins aufrechterhalten. Die eigentliche Heimspielstätte Romareda wird umgebaut.
Das Stadion wird aus drei nicht überdachten Zuschauerräumen und einer überdachten Tribüne bestehen und ein Spielfeld in den Massen von 120 mal 80 Metern umschliessen. Die geplante Bauzeit beträgt sechs Monate, die Fertigstellung ist zum ersten Heimspiel von Real Zaragoza im August 2025 geplant. Wie bereits bei anderen Bauten des Spezialunternehmens besteht die Bauweise in der Nutzung wiederverwendbarer Systembauteile, die nach dem Betrieb wieder zurückgebaut werden können.
Zu den Einrichtungen gehören ferner Ticketverkaufsstellen, ein Merchandising-Shop, ein Gastronomiebereich sowie Kabinen für Radio- und Fernsehkommentatoren. Des Weiteren wird ein angrenzendes Gebäude mit Umkleidekabinen, Sanitätsraum, Dopingkontrollraum, VIP-Lounges und Ruhezonen entstehen.
„Das temporäre Stadion zeigt, dass auch in Übergangszeiten höchste Standards und Fanerlebnisse möglich sind“, wird Lluis Herrero, Managing Director von Nüssli Iberia, in der Mitteilung zitiert. „Darüber hinaus setzt das Projekt Massstäbe für andere Vereine, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen.“
Die am 23. September 2024 angekündigten Fusionsgespräche zwischen Ina Invest und Cham Group haben wichtige Fortschritte erzielt. Bei erfolgreichem Abschluss der Verhandlungen soll die Fusion den Aktionärinnen und Aktionären beider Unternehmen an den ordentlichen Generalversammlungen vom 31. März 2025 zur Genehmigung vorgelegt werden.
Implenia, mit rund 40 % an Ina Invest beteiligt, unterstützt die geplante Fusion. Durch den Zusammenschluss würde eine führende Immobiliengesellschaft entstehen, die von einem nachhaltigen und hochwertigen Portfolio an erstklassigen Standorten in den wirtschaftsstärksten Metropolregionen der Schweiz profitiert. Die Fusion verspricht Skaleneffekte, Synergien und grosse finanzielle Flexibilität bei der Projektplanung und -realisierung.
Strategische Partnerschaft für Entwicklung und Realisation Die bisherigen Vereinbarungen zwischen Ina Invest und Implenia für Portfolio- und Assetmanagement sowie Realisationsleistungen werden aufgelöst. Stattdessen werden strategische Partnerschaftsverträge für Entwicklungs- und Realisationsleistungen geschlossen. Im Rahmen dieser Anpassung wird Ina Invest im Jahr 2025 eine einmalige Zahlung von CHF 31 Mio. an Implenia leisten. Dieser Betrag wirkt sich positiv auf das Geschäftsjahr 2024 aus, wird jedoch teilweise durch das Beteiligungsergebnis neutralisiert.
Implenia rechnet im Zuge der Fusion mit einer Beteiligung von rund 14 % an der neu geschaffenen Gesellschaft. Implenia bleibt weiterhin im Verwaltungsrat vertreten und sichert sich damit Einfluss auf strategische Entscheidungen.
Langfristige Vorteile für Implenia und die fusionierte Gesellschaft Implenia sieht klare Vorteile in der geplanten Fusion. Die höhere Marktkapitalisierung und verbesserten Finanzierungskapazitäten der fusionierten Gesellschaft ermöglichen wiederkehrende Erträge und Dividendenzahlungen. Zudem wird Implenia im Rahmen der strategischen Partnerschaft weiterhin Dienstleistungen in der Entwicklung und Realisation von Projekten erbringen.
Die genauen Details der Fusion sollen am 28. Februar 2025 veröffentlicht werden, zeitgleich mit der Bekanntgabe der Jahresergebnisse 2024. Implenia bestätigt zudem die finanziellen Ziele für das laufende Geschäftsjahr.
(CONNECT) Migros, Givaudan und Bühler Group haben am 3. Dezember den The Cultured Hub im zu Lindau gehörenden Kemptthal eröffnet. Der Skalierungs- und Wachstumsservice für die Entwicklung nachhaltiger Lebensmittel und anderer Zellprodukte stellt interessierten Unternehmen moderne Produktentwicklungslabore, Kapazitäten und Ausrüstung für Zellkultur sowie ein Partnernetzwerk zur Verfügung, informieren die Gründer des Hub in einer Mitteilung. „Die Eröffnung von The Cultured Hub ist ein entscheidender Moment für die weltweiten Anstrengungen für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion“, wird Yannick Gächter, CEO von The Cultured Hub, dort zitiert.
Im Hub können bis zu drei Unternehmen gleichzeitig an vollständig getrennten Anlagen arbeiten. Die hochmoderne Bioanlage ermöglicht Pilotprojekte mit bis zu 1000-Liter Produktionsumfang. „The Cultured Hub soll den Unternehmen dabei helfen, die Lücke bei der Skalierung zu schliessen, sodass sie Eigenkapital behalten, geistiges Eigentum schützen und ihre Markteinführung ohne hohe Kapitalinvestitionen beschleunigen können“, erläutert Ian Roberts, Chief Technology Officer der Bühler Group. Für Matthew Robin, CEO der Elsa Group bei Migros-Genossenschafts-Bund, steht der Hub „für einen Paradigmenwechsel in der Art und Weise, wie wir die Lebensmittelproduktion angehen“.
Das Gewinnerprojekt von Credit Suisse Anlagestiftung und HRS Real Estate AG wurde im Rahmen eines zweistufigen Wettbewerbsverfahrens ausgewählt. Es vereint öffentlichen Raum, Gewerbe, Gastronomie und verschiedene Wohnformen zu einem Quartier, das rund um die Uhr belebt sein soll.
Wohnen, Arbeiten und Erholung vereint Der Bebauungsplan ermöglicht einen ausgeglichenen Nutzungsmix, der das Quartier für unterschiedliche Zielgruppen attraktiv macht. Geplant sind 272 Wohnungen, von denen 50% preisgünstig sein werden, sowie ein Boutique-Hotel im denkmalgeschützten Südflügel des alten Spitals. Weitere Flächen für Gastronomie, Gewerbe und öffentliche Dienstleistungen schaffen ein vielseitiges Angebot. Besonders der Baubereich «Süd-See Hub» ist auf publikumsträchtige Nutzungen ausgerichtet und soll zu einem beliebten Treffpunkt werden.
Freiraumgestaltung im Mittelpunkt Das Konzept «Süd-See Zug – für üs alli» setzt auf Freiräume für die Attraktivität des Quartiers. Der «Stadthof» als zentraler Platz öffnet sich zum See und verbindet die Altstadt mit dem Wasser. Ein öffentlicher Dachgarten, grüne Innenhöfe und Plätze bieten zusätzlichen Raum für Erholung und Aufenthaltsqualität. Die Seeterrasse und der Park fördern die Biodiversität und schaffen eine Verbindung zur Natur.
Ein durchdachter Prozess Nach Abschluss des Baurechtsvertrags beginnt die detaillierte Entwicklungsphase. Die Credit Suisse Anlagestiftung übernimmt gemeinsam mit der HRS Real Estate AG die Verantwortung für die Umsetzung des Architekturwettbewerbs. Dieses spannende Projekt verdeutlicht, wie ein historisches Areal durch innovative Lösungen und Planung zu einer lebendigen und einladenden Umgebung werden kann. Die Transformation des ehemaligen Kantonsspitals Zug wird nicht nur die architektonische Landschaft der Stadt bereichern, sondern einen essenziellen Beitrag zur Lebensqualität der Bevölkerung leisten und Zugs Position als gefragten Wohn- und Arbeitsort weiter stärken.
1896 legte Richard Theiler mit dem Bau des Theilerhauses den Grundstein für das Electrotechnische Institut, das später als Landis+Gyr Weltgeltung erlangte. Die Bedeutung des Theilerhauses für die Zuger Bevölkerung ist nicht abzustreiten und seine Erhaltung wurde 1989 zur Priorität, als der Kanton Zug das Areal erwarb, um es für kommende Generationen zu bewahren.
Erhaltung historischer Substanz Der Kanton Zug hat ein umfassendes Konzept entwickelt «Das Theilerhaus und sein Spirit». Diese Ideenskizze dient dem Ziel, den «Geist» der Gebäude zu bewahren und Aspekte der Ökonomie, Technologie, Architektur und Kultur in einem ganzheitlichen Rahmen zusammenzuführen.
Denkmalgerechte Sanierung Die Instandhaltungsmassnahmen erstrecken sich auf alle bestehenden Altbauten, wobei der Fokus auf der Erdbebensicherheit, dem Brandschutz und der Barrierefreiheit liegt. Die Erneuerung von Fenstern, Sonnenschutz und Dachhaut sowie die Dämmung der Shedhalle sind wichtige Schritte, um den Anforderungen gerecht zu werden. Durch den Neubau im östlichen Bereich wird die historische Substanz respektiert und eine ansprechende städtebauliche Gesamtstruktur geschaffen.
Ein neuer städtebaulicher Akzent Der geplante Neubau ergänzt das städtebauliche Ensemble und besteht aus einem fünfgeschossigen Kopfbau und einem viergeschossigen Zwischenbau. Diese Gestaltung, die durch einen modernen Treppenturm an den Hochbau angebunden wird, fügt sich harmonisch in die bestehende Umgebung ein und stärkt die Identität des Areals.
Die Shedhalle als kultureller, kreativer Raum Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wird die Shedhalle nicht nur als ein Ort des Erinnerns an die Vergangenheit fungieren, sondern auch als ein lebendiger Raum für kulturelle und künstlerische Veranstaltungen. Diese Nutzung bietet einen Mehrwert für die Zuger Bevölkerung und unterstreicht die Vielseitigkeit des Areals und dessen Relevanz in der heutigen Zeit.
Zukunftsweisendes Projekt Insgesamt stellt dieses Projekt einen bedeutenden Schritt in der städtebaulichen Entwicklung des Kantons Zug da und soll zukünftigen Generationen zugutekommen. Die geplanten Massnahmen unterstreichen, wie wichtig es ist, historisches Erbe als Teil einer lebendigen, sich ständig weiterentwickelnden Gesellschaft zu betrachten und entsprechend zu gestalten.
Die im Opfiker Stadtquartier Glattpark ansässige Bau- und Immobiliengesellschaft Implenia konnte sich bei mehreren Ausschreibungen für Hochbauaufträge durchsetzen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, umfassen die Aufträge ein Gesamtvolumen von 160 Millionen Franken.
In Bern wird das Unternehmen das neue Geschäftsgebäude des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) errichten. Der nachhaltige Bau wird aus einheimischen Hölzern und rezyklierten Beton gemäss der Standards für Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) realisiert. Zudem hat Implenia mehrere Aufträge in Deutschland erhalten.
In Mainz erhielt Implenia federführend gemeinsam mit den Partnern Gemünden und Apleona den Auftrag, ein neues, 10‘000 Quadratmeter umfassendes Forschungsgebäude für TRON zu errichten. Das Forschungsinstitut entwickelt neue Diagnostika und Wirkstoffe für immuntherapeutische Behandlungen.
In Leipzig baut Implenia gemeinsam mit dem Partner GP Günter Papenburg AG eine sieben- bis achtgeschossige Wohnbausiedlung auf neun zusammenhängenden Liegenschaften. Neben 202 Wohneinheiten sollen viele Gewerbe- und Nebenräume entstehen. Die Gebäude werden als Niedrigstenergiebauten entsprechend dem Effizienzhaus-55-Standard errichtet, die gesamte Anlage wird schlüsselfertig übergeben.
Drei Wohngebäude mit 101 Einheiten werden in München errichtet, die bis 2026 übergabefertig sein sollen. Darüber hinaus wird Implenia bei einem bereits laufenden Projekt in Heilbronn eine weitere Etappe realisieren und ist mit einer Pre-Construction-Phase in Siegburg beauftragt worden.
Die Hochschule Luzern und ihr Industriepartner Matica haben eine Technologie entwickelt, mit der überschüssiger Solarstrom im Sommer in einem thermochemischen Verfahren verlustfrei gespeichert und im Winter zum Heizen genutzt werden kann. Eine erste Pilotanlage ist nun bei der Tierkörpersammelstelle (TKS) in Frauenfeld in Betrieb gegangen, informiert Matica in einer Mitteilung. Das Unternehmen aus Wagenhausen ist auf den Bau von Spezialbehältern wie Wassererwärmer sowie Wärme- und Kältespeicher spezialisiert.
Die SeasON-Demonstrationsanlage in Frauenfeld nutzt Natronlauge als Speicher. Die Lauge wird im Sommer über den überschüssigen Strom der Solaranlage der TKS konzentriert, das abgeschiedene Wasser in separaten Tanks bei Raumtemperatur gelagert. Im Winter wird die konzentrierte Lauge wieder mit dem abgeschiedenen Wasser verdünnt. Dieses wird dabei mit Niedertemperaturwärme aus einer Wärmepumpe verdampft. Sowohl diese Verdampfungsenergie als auch die bei Verdünnung der Lauge aus deren exothermer Reaktion entstehende Wärme kann zum Heizen genutzt werden. Der Speicherwirkungsgrad der Anlage wird in der Mitteilung auf bis zu 95 Prozent beziffert.
„SeasON löst gleich mehrere Herausforderungen der Energiewende und fördert nachhaltig effizientes Energiemanagement“, wird Benjamin Fumey von der Hochschule Luzern in der Mitteilung zitiert. „In der Entwicklung von SeasON haben wir uns gegenseitig bedingt und gleichzeitig eine Win-Win-Situation zwischen Forschung und Praxis geschaffen“, meint Matica-CEO Marc Lüthi. Eine zweite Demonstrationsanlage wird derzeit in der neuen Zustellstelle der Post in Kaltenbach TG installiert.
Ina Invest kann das heute gewerblich-industriell genutzt Areal Bredella West in Pratteln in ein gemischtes Quartier zum Leben und Arbeiten umbauen: Die Bevölkerung der Gemeinde habe dem entsprechenden Quartierplan mit 1903 Ja- gegen 1481 Nein-Stimmen zugestimmt, informiert die im Opfiker Stadtquartier Glattpark ansässige Immobilienfirma in einer Mitteilung. „Wir freuen uns, dass sich die Bevölkerung von Pratteln entschieden hat, das heute schlecht genutzte Areal Bredella West zu öffnen und in ein attraktives, grünes und lebendiges Quartier zu transformieren“, wird Ina Invest-CEO Marc Pointet dort zitiert.
Die Immobilienfirma will die Umgestaltung des Areals in mehreren Etappen angehen. Geplant sind „hochwertige Aussenräume und inspirierende Kombinationen von flexiblem, verdichtetem und nachhaltigem Lebens-, Arbeits- und Wohnraum“, heisst es in der Mitteilung. Gleichzeitig soll das direkt am Bahnhof Pratteln liegende Quartier eine Schlüsselrolle für die Vernetzung der Quartiere nördlich der Bahngleise übernehmen.
Der Schlieremer Immobilienentwickler Halter AG kann laut einer Mitteilung mit der konkreten Planung für ein Bauvorhaben mit Hochhaus an der Bogenstrasse in St. Gallen beginnen. Das transformierte Areal soll in Zukunft einen breiten Nutzungsmix aus Wohnen und Arbeiten sowie Gewerbe und Gastronomie in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof bieten.
Der Sachverständigenrat für Städtebau und Architektur der Stadt St. Gallen hat den von der Halter AG in Zusammenarbeit mit den Architekten Herzog & de Meuron und den Landschaftsarchitekten Westpol erarbeiteten Projektentwurf zur planungsrechtlichen Umsetzung in einen Sondernutzungsplan freigegeben.
Es liege nun ein umsetzungsreifes Richtprojekt vor, das als Basis für die jetzt parallel anstehenden Verfahren wie Sondernutzungsplanverfahren und Zonenplanänderungsverfahren diene, heisst es von der Halter AG. Diese dauern voraussichtlich rund 18 Monate.
Im weiteren Projektverlauf soll unter anderem auch die detaillierte Gestaltung der Fassaden des neuen Hochhauses mit rund 80 Wohnungen festgelegt werden. Nach Rechtskraft der beiden Verfahren werde ein Baugesuch ausgearbeitet und das Baubewilligungsverfahren gestartet. Mit einem Baustart sei bei optimalem Projektverlauf im Jahr 2027 zu rechnen.
Die Entscheidung der Schaffhauser Stimmbevölkerung ebnet den Weg für den Neubau eines modernen Hallenbads auf dem KSS-Areal. Mit einem Investitionsvolumen von 80 Millionen Franken stellt dieses Projekt einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung der städtischen Infrastruktur dar. Der Neubau ist nicht nur eine Antwort auf die alternde bestehende Anlage, sondern auch ein Bekenntnis zur nachhaltigen und zukunftsorientierten Stadtentwicklung.
Der Neubau wird die bestehende Schwimmhalle aus dem Jahr 1972 ersetzen, die aufgrund ihres schlechten Zustands und der veralteten Technik nicht mehr den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht wird. Die letzten Sanierungsmassnahmen liegen mehr als 30 Jahre zurück, und die Anlage leidet unter gravierenden Mängeln wie Wasser- und Wärmeverlusten, mangelnder Barrierefreiheit und veralteten Sicherheitseinrichtungen. Hinzu kommt, dass das derzeitige Hallenbad den steigenden Besucherzahlen nicht mehr gerecht wird, was zu erheblichen Nutzungskonflikten führt.
Ein Hallenbad für alle Generationen Der geplante Neubau wird nicht nur den bisherigen Standard übertreffen, sondern auch neue Massstäbe setzen. Mit einem Schwimmbecken, das acht Bahnen à 25 Meter umfasst, sowie einem Lehrschwimmbecken, einem Kursbecken mit Hubboden, einem separaten Sprungbecken und einem Kinderplanschbereich wird das Angebot deutlich erweitert. Zusätzlich wird ein Warmwasser-Aussenbecken und eine hochmoderne Wellness-Anlage entstehen, die verschiedene Saunen, ein Dampfbad und einen Saunagarten umfasst. Diese Einrichtung wird nicht nur den sportlichen Bedürfnissen, sondern auch den steigenden Ansprüchen der Bevölkerung an Wellness und Erholung gerecht.
Ein zentrales Element des neuen Konzepts ist die Trennung der Becken nach Nutzungsschwerpunkten, um die heutigen Nutzungskonflikte zu vermeiden. Die neue Struktur ermöglicht es, die verschiedenen Angebote gleichzeitig und ohne Einschränkungen zu nutzen. Der zentrale Eingang des Neubaus wird eine effiziente Erschliessung aller Angebote sicherstellen und den Betrieb optimieren.
Nachhaltigkeit als Leitprinzip Der Neubau des Hallenbads wird nach dem «Minergie-P-ECO Standard» realisiert, einem der höchsten Standards für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen in der Schweiz. Das Energiekonzept des Projekts sieht die umfassende Nutzung von Abwärme, insbesondere aus der benachbarten Eisbahn, sowie den Anschluss an einen lokalen Wärmeverbund vor. Diese Massnahmen tragen dazu bei, den ökologischen Fussabdruck des Neubaus erheblich zu reduzieren und Schaffhausen als Vorreiter im nachhaltigen Bauen zu positionieren.
Neue Synergien und Einnahmequellen Das neue Hallenbad wird nicht nur sportliche und gesundheitliche Angebote bieten, sondern auch wirtschaftlich von Bedeutung sein. Ein öffentlich zugängliches Restaurant mit 130 Innen- und 150 Aussenplätzen wird zusätzliche Einnahmen generieren und die KSS-Anlage als Treffpunkt für die gesamte Bevölkerung etablieren. Zudem wird eine Tiefgarage mit 150 Abstellplätzen die Erreichbarkeit verbessern. Ergänzende Mietflächen für Gesundheits- und Fitnessangebote runden das Konzept ab und tragen zur Attraktivität und Wirtschaftlichkeit des Gesamtprojekts bei. Diese Synergien zwischen den verschiedenen Nutzungen stärken das KSS-Areal als zentralen Anlaufpunkt für Sport, Freizeit und Erholung in Schaffhausen.
Wettbewerb und Projektsteuerung Nach der Zustimmung der Bevölkerung startet nun der Projektwettbewerb, dessen Ziel es ist, einen innovativen Entwurf für den Neubau zu finden, der die hohen Ansprüche an Architektur, Funktionalität und Nachhaltigkeit erfüllt. Bis zum Sommer 2025 werden zwölf qualifizierte Teams ihre Vorschläge ausarbeiten, und das Siegerprojekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Baustart ist für 2027 geplant, die Eröffnung des neuen Hallenbads für 2029/2030.
Der Neubau des Hallenbads in Schaffhausen ist mehr als nur ein Bauprojekt – er ist ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit und die Innovationskraft der Stadt. Mit modernster Infrastruktur, nachhaltiger Bauweise und einem erweiterten Angebot wird das neue Hallenbad die KSS-Anlage zu einem noch attraktiveren und zeitgemässeren Freizeitort machen.
Die Schulanlage Steig, die älteste Primarschule in Schaffhausen, liegt im nordwestlichen Stadtteil, unweit der Altstadt und umfasst mehrere Gebäude unterschiedlichen Alters. Der Sanierungsbedarf ist erheblich, da die bestehende Infrastruktur den modernen Anforderungen nicht mehr gerecht wird. Die Turnhalle aus dem Jahr 1892 und die Raumkapazitäten für die wachsende Schülerzahl genügen nicht mehr den heutigen Bedürfnissen.
Um den zukünftigen Bedarf abzudecken, plant die Stadt einen Neubau auf dem bestehenden Areal. Dieser soll eine neue Einfachturnhalle, zusätzliche Schulräume und Einrichtungen für die schulergänzende Hortbetreuung umfassen. Die Erweiterung ist Teil eines umfassenden Entwicklungskonzepts für die Primarschulen der Stadt Schaffhausen.
Das Siegerprojekt und seine Elemente Ein Projektwettbewerb kürte das Projekt «cinque pi» des Architekturbüros Soppelsa Architekten GmbH und der Rosenmayr Landschaftsarchitektur GmbH zum Sieger. Dieses teilt das geforderte Programm geschickt in fünf Bausteine auf, die als Ensemble einen harmonischen Gesamteindruck erzeugen. Ein dreigeschossiger Neubau mit Turnhalle und Klassenräumen bildet den Kern des Projekts. Die alte Sternwarte bleibt dabei als freistehendes Objekt erhalten.
Die bestehende Turnhalle wird auf ihre historische Bausubstanz zurückgeführt, um Platz für einen neuen Pavillon für Tagesstruktur und Bibliothek zu schaffen. Dieser wird zum zentralen Dreh- und Angelpunkt der gesamten Anlage. Auch Umnutzungen sind geplant. Die Trotte soll neu Lagerräume und ein öffentliches WC im Erdgeschoss sowie Therapieräume im Obergeschoss beherbergen.
Neugestaltung der Aussenanlagen Nicht nur die Gebäude, sondern auch die Aussenanlagen werden neugestaltet. Bestehende Qualitäten sollen dabei mit moderaten Eingriffen weiterentwickelt werden. Die Sternwarte und die Baumgruppe am Spielplatz bleiben erhalten. Die Spiel- und Sportflächen werden neu arrangiert, um Platz für ein Allwetterspielfeld und einen Hartplatz zu schaffen.
Finanzierung und politische Zustimmung Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf geschätzte 21,7 Millionen Franken. Diese Summe umfasst bereits die vom Grossen Stadtrat bewilligten Planungskosten. Nach der Beratung im Grossen Stadtrat wird die Stimmbevölkerung abschliessend über die Erweiterung der Schulanlage Steig entscheiden.
Das Projekt «cinque pi» stellt eine zukunftsweisende Antwort auf die wachsenden Anforderungen und Herausforderungen des Bildungssektors in Schaffhausen dar. Es vereint Moderne und Tradition in einer fortschrittlichen und ressourcenschonenden Bauweise und Schaffung lebendiger Lern- und Lebensräume.
Das Areal Alpenblick in Schaffhausen, angrenzend an die historische Siedlung Niklausen wird bis Ende 2027 durch das Siegerprojekt «Smetterling» neu gestaltet. Die Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Schaffhausen, der HGW, des Quartiers und Quartiertreffs nik. sowie unabhängigen Expertinnen und Experten, lobte das Projekt insbesondere für seine präzise städtebauliche Setzung und die klare Zonierung der Freiräume. Das kompakte Design des Gebäudes und seine harmonische Ausstrahlung passen sich ideal in die Umgebung ein und schaffen eine Verbindung zwischen der denkmalgeschützten Einfamilienhaussiedlung Niklausen und dem benachbarten Hochhaus.
Ein gemeinschaftsförderndes Konzept Das Projekt «Smetterling» sieht einen hohen Punktbau vor, der nur wenig Umgebungsfläche beansprucht und den Übergang zu den höheren Häusern auf der gegenüberliegenden Strassenseite markiert. Durch die Positionierung entstehen zwei unterschiedliche Freiräume. Ein Gartenraum im Westen und ein Stadtraum im Osten. Diese Anordnung fördert soziale Interaktionen, während gleichzeitig die Privatsphäre der Bewohnerinnen und Bewohner gewahrt bleibt.
Das Projekt spiegelt die genossenschaftlichen Werte der HGW wider, indem es neben Wohnraum auch gemeinschaftliche Räume schafft und somit ein lebendiges Zusammenleben fördert.
Das Erdgeschoss des Gebäudes wird Gemeinschaftsräume wie eine Waschküche, einen Co-Working-Space und eine Gewerbefläche beherbergen. Die oberen Stockwerke bieten 20 Wohnungen unterschiedlicher Grösse, während das Attikageschoss fünf 1-Zimmer-Wohnungen mit direktem Zugang zum Dachgarten umfasst. Die grosszügigen Gemeinschaftsflächen und der Dachgarten bieten viele Rückzugsorte, aber auch Möglichkeiten für ein nachbarschaftliches Miteinander. zur Schaffung eines sozialen Miteinanders.
Holz und Recyclingbeton Das Siegerprojekt setzt auf eine ökologisch nachhaltige Bauweise. Die klare, einfache Geometrie des Gebäudes trägt ebenfalls zur Energieeffizienz bei und macht das Projekt zu einem Vorbild für ökologisches Bauen.
Die HGW Heimstätten-Genossenschaft Winterthur schafft seit 1923 bezahlbaren Wohnraum und fördert ein lebendiges Zusammenleben und innovative Lösungen. Mit über 2’250 Wohnungen und mehr als 5’000 Bewohnerinnen und Bewohnern ist sie die grösste unabhängige Wohnbaugenossenschaft der Region.
Das Schlieremer Bauunternehmen STRABAG schafft mit Fernwärmeleitungen eine moderne Energieversorgung für die Gemeinde Münchenbuchsee. Laut einer Mitteilung verlegt STRABAG rund drei Kilometer neue Fernwärmeleitungen, um das Fernwärmenetz in der Gemeinde in Bern-Mittelland auszubauen. Die Arbeiten haben am 9. September begonnen und die erste von etwa 15 Etappen ist nach Angaben von STRABAG bereits abgeschlossen. Bis Ende Jahr werden zwei weitere Etappen folgen, heisst es in der Firmenmitteilung.
Zum Ablauf der Arbeiten heisst es, da die Anwohnenden weiterhin Zugang zu ihren Wohnungen und Garagen benötigen, könne die Strasse nicht vollständig für die Bauarbeiten gesperrt werden. Für den Einbau der Fernwärmeleitungen werde knapp ein Viertel der Strasse geöffnet und die Leitungen verlegt. Nach jedem Bauabschnitt würden die Gräben vorübergehend wieder mit Erdmaterial aufgefüllt und ein provisorischer Belag aufgetragen. Im Laufe der nächsten Monate setze sich das Erdmaterial. Deshalb werde nach der Ausführung aller 15 Etappen der provisorische Belag erneut abgefräst und eine neue Asphaltschicht aufgebracht.
Die Bauarbeiten werden vom STRABAG-Team des Verkehrswegebaus (VWB) in Bern voraussichtlich bis Dezember 2025 abgeschlossen, heisst es von STRABAG. «Wir liegen bisher gut in der Planung und sollten das Projekt rechtzeitig abschliessen», wird Lena Wagner zitiert, Bauführerin des VWB Bern.
Die fsp Architekten AG mit Sitz in Spreitenbach hat laut einer Mitteilung den ersten Platz im Wettbewerb um den Studienauftrag für das Projekt MW Eichmatt Villmergen erreicht. Das Beurteilungsgremium habe einstimmig beschlossen, der Bauherrschaft das Projekt Janus von der fsp Architekten AG und den Landschaftsarchitekten Appert Zwahlen Partner AG in Cham ZG zur Weiterbearbeitung und Ausführung zu empfehlen. Es sei der «insgesamt überzeugendste Projektvorschlag», heisst es in der Mitteilung von fsp.
Die neue Wohnüberbauung Eichmatt-Villmergen liegt am Ortsrand. Angrenzend an die Landwirtschaftszone bietet diese Siedlung bisher 112 moderne 2,5- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen in dreigeschossigen Gebäuden. Balkone und Gartensitzplätze seien konsequent nach Südwesten ausgerichtet. Durch die Anordnung der insgesamt zwölf Gebäude bestehen grosszügige Freiflächen, heisst es weiter. Die bestehende Überbauung Eichmatt Süd sei im Minergie-Standard realisiert worden.
Am 16. November 2024 boten das Bundesamt für Strassen, der Kanton Luzern, LuzernPlus und die Stadt Kriens im Schappe Kulturquadrat in Kriens eine Plattform, um den Zwischenstand zu den Teilüberdeckungen der A2 zu präsentieren. Besucherinnen und Besucher konnten sich direkt mit den Planungsteams austauschen, Anregungen geben und Fragen stellen.
Die Planungen, die 2024 in die zweite Phase gingen, zielen darauf ab, die Zielvorstellungen zu schärfen, die rechtlichen Grundlagen vorzubereiten und Finanzierung sowie technische Anforderungen zu klären. Die Ergebnisse der laufenden Studien werden Ende 2025 erwartet.
Räume mit Potenzial Die Testplanung von 2023 identifizierte drei mögliche Standorte für Teilüberdeckungen. Die Entwürfe zielen darauf ab, Stadtgebiete zu verbinden, die Lebensqualität durch weniger Lärm zu steigern und neue Stadträume zu schaffen.
Grosshof/Luzernerstrasse: Fokus auf eine engmaschige Vernetzung der Wege und die Aufwertung öffentlicher Räume.
Arsenal/Schlund: Potenziale für LuzernSüd durch die Überdeckungen und die Entwicklung neuer Nutzungsmöglichkeiten.
Schlund/Horwerstrasse: Möglichkeiten für die Quartierentwicklung und eine sanfte Transformation des Gewerbequartiers Wyssmatt durch die Verlängerung des Tunnels Schlund.
Technische Herausforderungen Neben den Vertiefungsstudien analysiert eine Machbarkeitsstudie die technischen Rahmenbedingungen der geplanten Teilüberdeckungen. Diese sind unabhängig vom Gesamtsystem Bypass Luzern, werden jedoch eng mit weiteren Projekten der Region abgestimmt.
Perspektiven und nächste Schritte Die Teilüberdeckungen der A2 bieten die Chance, städtische Räume neu zu gestalten und Synergien zwischen Verkehrs- und Quartierentwicklung zu schaffen. Mit den Ergebnissen der Studien wird eine fundierte Grundlage für die weitere Planung und Umsetzung gelegt, die die Interessen der Bevölkerung und der beteiligten Institutionen berücksichtigt.
Die Teilüberdeckungen der Autobahn A2 in Luzern-Süd zeigen, wie Infrastrukturprojekte zur Stadtentwicklung und Lebensqualität beitragen können. Der Austausch mit der Bevölkerung und die intensiven Planungen setzen den Rahmen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Gestaltung der Region Luzern-Süd.
Mit der offiziellen Grundsteinlegung des Laborgebäudes ALL in Allschwil markiert der Switzerland Innovation Park Basel Area eine neue Etappe in der Entwicklung eines weltweit führenden Life Sciences-Standorts. Domenico Scala, Präsident des Innovationsparks, Stephen Wilson, CEO des BIIE und Johannes Eisenhut, Geschäftsführer der Senn Development AG, zelebrierten den Bauauftakt mit einer Zeitkapsel, in der Vertreter der regionalen Wirtschaft, Politik und Schulkinder der Swiss International School ihre Wünsche für die Zukunft festhielten.
Forschungsgebäude mit Fokus auf Nachhaltigkeit Das neue Gebäude ALL soll 2027 fertiggestellt werden und rund 21’500 Quadratmeter hochmoderne Labor- und Büroflächen nach dem Nachhaltigkeitsstandard SNBS Platin bieten. Diese dritte Zusammenarbeit von Senn und dem Architekturbüro Herzog & de Meuron am Main Campus des Innovationsparks stärkt die langfristige Ausrichtung des Standorts. Die Investorin Senn strebt dabei eine intensive Förderung der Zusammenarbeit auf dem gesamten Campus an, um die Innovationskraft der Forschenden und Unternehmen zu maximieren.
Forschung für die Gesundheit von morgen Mit dem BIIE wird das Gebäude ALL eine der bedeutendsten Investitionen im Bereich der Life Sciences beherbergen. Das BIIE, gefördert durch eine 15-jährige Finanzierung von 1 Milliarde US-Dollar seitens der Basler Botnar Stiftung, widmet sich der Erforschung des Immunsystems, um weltweit neue Lösungen für Diagnose, Therapie und Prävention von Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen zu entwickeln. «Für unser Institut war die Wahl des Standortes entscheidend. Der Main Campus bietet genau das Umfeld, das unseren hohen Ansprüchen gerecht wird,» erklärt Stephen Wilson.
Ein starkes Life Sciences Cluster in Europa Der Switzerland Innovation Park Basel Area ist als Teil des nationalen Innovationsparks Switzerland Innovation ein bedeutender Knotenpunkt für Forschung und Entwicklung in der Schweiz. Mit Standorten in Allschwil, Jura und dem Novartis Campus in Basel konzentriert sich der Park auf die Schlüsselbereiche Biotechnologie, Medizintechnik, digitale Gesundheit und industrielle Transformation. Rund 1’200 Fachkräfte aus 92 Unternehmen und 12 Forschungsgruppen arbeiten am Standort Basel, der sich damit zum grössten Areal für Life Sciences in einem Schweizer Innovationspark entwickelt.
Zukunftsperspektive für Allschwil und die Schweiz Der Bau des Laborgebäudes steht für die nachhaltige Entwicklung des Life Sciences Standorts Basel und die Innovationskraft der Region. «Wir nutzen das Wissen aus früheren Projekten wie dem Hauptgebäude HQ und dem HORTUS und fokussieren uns weiter auf eine nachhaltige Infrastruktur und die Förderung von Synergien,» betont Johannes Eisenhut. Die Entwicklung des Switzerland Innovation Park Basel Area zeigt, wie Basel zu einem internationalen Zentrum der biowissenschaftlichen Forschung und Technologie wird – ein Gewinn für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.
Ein Schritt auf einem längeren Weg ist getan, alle Beteiligten des Mitwirkungsverfahrens haben das Nutzungs- und Entwicklungskonzept (NEK) für das AROVA HALLEN Areal unterzeichnet. Das kantonale Amt für Raumentwicklung ARE hat den vorgelagerten informellen Prozess mit beratender Stimme ohne Unterschrift begleitet. Damit kann die planerische Umsetzung thematisiert und diskutiert werden.
Kulturell einzigartig und wirtschaftlich tragfähig Das Areal AROVA HALLEN ist heute im regionalen Richtplan als Arbeitsplatzgebiet eingetragen und unterscheidet sich durch seine historische Bausubstanz deutlich von anderen. Dies stellt sowohl eine Verpflichtung als auch eine Chance dar. Das NEK verfolgt das Ziel, das Areal auf eine nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Basis zu stellen und somit eine zukunftsorientierte Antwort auf die Herausforderungen in der räumlichen Entwicklung des Weinlandes zu geben.
Ziele und Visionen für ein gemischtes Quartier Das Hauptziel des NEK ist die Erhaltung und Stärkung des Standortes als Arbeitsort sowie die Wertschätzung des baukulturellen Erbes. Geplant ist eine qualitätsvolle Innenentwicklung, die Wohnen und Arbeiten näher zusammenbringt. «Vision 2040» sieht vor, dass bis 2040 etwa 250 neue Wohnungen entstehen, ohne die bestehenden 400 Arbeitsplätze zu reduzieren. Moderne Wohn- und Arbeitsformen sowie ein lebendiges Quartier mit moderatem Verkehr, ergänzenden Fachgeschäften und Gastronomie stehen im Fokus.
Arbeiten und Wohnen im Einklang Das NEK folgt damit dem Gedanken der Nutzungsmischung – Wohnen und Arbeiten rücken näher zusammen. Das Areal eignet sich, aufgrund der historischen Bausubstanz, besonders für mässig störendes Gewerbe und Dienstleistungen. Das Zielbild «Vision 2040» zeigt, wie das Areal zu einem modernen Gewerbepark entwickelt werden kann, der die gegenseitigen Immissionen reduziert und ein lebendiges Quartier schafft.
Aktuelle Entwicklungen und Pläne Neben den langfristigen Zielen gibt es zahlreiche aktuelle Massnahmen, um das Image und die Identität des Standortes zu stärken. Durch Fokussierung auf die Präferenzen potenzieller Mietinteressenten konnten bereits weitere Flächen vermietet werden. Zukünftig sind auch Zwischennutzungen und temporäre Veranstaltungen geplant. Nach dem Brand in der schönsten WERKHALLE wurden die Schäden behoben und im Erdgeschoss soll ein Treffpunkt für Mietende und ihre Kunden geschaffen werden.
Koordination und Information Das Nutzungs- und Entwicklungskonzept AROVA HALLEN wird eng mit der Siedlungsentwicklungsstrategie der Gemeinde Flurlingen abgestimmt. Weitere Informationen und der Schlussbericht können unter www.arovahallen.ch heruntergeladen werden.
Das Ziel war klar definiert. Ein Drittel der jährlich 900’000 Rheinfall-Touristen sollte auf die andere Seite des Flusses gelockt und für das «Rhyfall Village» Areal begeistert werden. «Rhyfall Village», kurz «RIVI», nennt sich das neue Quartier. Mit einer Mischung aus Gastronomie, Kunst und Shopping wird das Areal zum Anziehungspunkt – nicht nur für Touristen, sondern auch für die lokale Bevölkerung.
Das Areal und seine Zukunft Das «RIVI», einst Standort industrieller Produktion, erfährt eine Neuausrichtung. Zwei markante Hochhäuser prägen das Bild des Quartiers, von denen eines von Helvetia erworben wurde. Diese bieten Wohnraum mit beeindruckendem Ausblick und Raum für Gastronomie-, Büro- und Verkaufsflächen.
Potenziale und Herausforderungen Das visionäre Projekt fand breite Zustimmung in der Region. Beat Hedinger, Geschäftsführer von Schaffhauserland Tourismus, sah das Village seinerzeit als «farbenfrohen Mosaikstein» im touristischen Gesamtbild. Besonders das Rooftop-Restaurant mit Blick auf die Alpen versprach ein besonderes Highlight zu werden. Hedinger erkannte auch die Herausforderung, die Distanz zwischen dem Rheinfallbecken und dem Areal geschickt zu überbrücken.
Felix Tenger, Gemeindepräsident von Neuhausen, ist optimistisch, dass das «RIVI» das Zentrum von Neuhausen beleben und auch den Detailhandel stärkt. Baudirektor Martin Kessler sah ebenfalls grosses Potenzial, das Areal zu einem Begegnungsort zu machen, der Synergien mit bestehenden Angeboten schafft und die Attraktivität der gesamten Region steigert.
Gute Anbindung und kreative Lösungen Die Lage des Areals punktete durch die Nähe zum Rheinfall und durch eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Der Badische Bahnhof Neuhausen liegt direkt am Areal und zahlreiche Busverbindungen sowie über 200 Parkplätze stehen den Besuchern zur Verfügung. Mit einer Anbindung durch den Touristenzug Rhyfall-Express können sich die Besucher komfortabel zwischen dem Rheinfallbecken und dem Rhyfall Village bewegen.
Ein Projekt mit Weitblick Mit dem Rhyfall Village entstand in Neuhausen mehr als nur ein weiteres Wohnquartier. Ob Rooftop-Restaurant, Flaniermeile oder Kunstgalerie – das RhyTech-Areal steht für eine moderne, vielseitige und lebendige Zukunft in unmittelbarer Nähe zu einem der beeindruckendsten Naturwunder der Schweiz.
Das Kunstwerk «Gedankenspeicher» von Paul Takács vor dem neuen Bezirksgebäude in Lenzburg ist vom Bauunternehmen Hächler realisiert worden. Die rund sieben Meter hohe Betonstele wurde dabei laut einer Mitteilung Schritt für Schritt mit Steinen in unterschiedlichen Farben, Formen und Grössen verkleidet. Für den Bau wurden 35 Tonnen Steine verwendet. Jeder der zwischen 30 und 150 Kilogramm schweren Steine wurde sorgfältig ausgewählt und von Hand auf der Stele platziert, heisst es in der Mitteilung von Hächler.
Das in Wettingen ansässige Bauunternehmen Hächler Gruppe stellte für die Arbeiten seine Mitarbeitenden Reto Schwitter und Dear Sadiku ab, die eng mit dem Künstler Paul Takács zusammenarbeiteten. Die Bauarbeiten begannen Anfang September mit dem Fundament. Anschliessend wurde die Betonstele als Gerüst des «Gedankenspeichers» aufgestellt.
Bevor die Steine angebracht wurden, hat Paul Takács mit den Hächler-Mitarbeitenden zwei Tage in einem Kieswerk, um die einzelnen Steine auszuwählen. Trotz der Anlieferung mithilfe eines Krans wurde jeder Stein mehrmals von Hand bewegt, bevor er auf seinem endgültigen Platz installiert wurde. Das Ziel war ein Kunstwerk, das sowohl ästhetisch als auch bautechnisch überzeugt. Der «Gedankenspeicher» wurde Ende September fertiggestellt.
Paul Takács wurde in den USA geborenen und lebt und arbeitet in Nussbaumen TG. Sein Werk umfasst Ölmalerei, Wandzeichnung, Plastik, Klebearbeiten und Video.
Peter Neukomm betont, dass die kontinuierliche Anpassung und Umsetzung der Smart-City-Strategie Schaffhausen in die Lage versetzt, auf den technologischen Fortschritt zu reagieren und damit eine lebenswertere Stadt zu schaffen. Mit innovativen Projekten sorgt die Stadt für eine zukunftsorientierte Entwicklung, bei der Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen.
Ein Beispiel für dieses ständige Streben nach Innovation ist die neue Plattform «Schallhausen», die das reiche musikalische Erbe der Stadt mit modernen digitalen Lösungen verbindet. Die Plattform ist Teil des Stadtentwicklungskonzepts Smart City und soll die Vielfalt der Schaffhauser Musikszene sichtbar und hörbar machen.
Musikgeschichte trifft auf digitale Innovation Schaffhausen ist seit jeher eine Musikstadt, deren Vielfalt auf engstem Raum beeindruckt. Mit «Schallhausen» wird diese Vielfalt nun auch digital erlebbar. Die Plattform bietet einerseits eine Online-Plattform für Musikschaffende und andererseits einen Audiowalk zur Musikgeschichte der Stadt. Von Bach bis Jazz, von Punk bis Mundart – die musikalische Vielfalt wird durch eine innovative digitale Karte erlebbar, die die Geografie der Stadt mit ihrer musikalischen Identität verbindet.
Musikorte und Musiktrail Schallhausen gliedert sich in zwei Teilprojekte: «Musikorte» und «Musiktrail». Die «Musikorte» ermöglichen es Musikschaffenden, ihre Werke an verschiedenen Orten der Stadt zu präsentieren. Die endlos erweiterbare Karte steht allen Künstlerinnen und Künstlern mit den dazugehörigen Anekdoten und Erinnerungen frei zur Verfügung. So verschmilzt die Stadt zu einem musikalischen Ganzen.
Der «Musiktrail» wird im Rahmen der Schaffhauser Kulturtage 2025 präsentiert und bietet eine klingende Stadtführung, die bedeutende Orte und Persönlichkeiten des Schaffhauser Musikschaffens miteinander verbindet. Originalaufnahmen, Interviews und Sounddesign schaffen ein einzigartiges Musikerlebnis, das Schaffhausen als Musikstadt in einem neuen Licht erscheinen lässt.
Projekte wie «Schallhausen» positionieren Schaffhausen nicht nur als innovative, sondern auch als kulturell reiche und lebenswerte Stadt.
Der Grundstein für den Bau des Laborgebäudes ALL auf dem Main Campus des von Basel Area Business & Innovation betriebenen Switzerland Innovation Park Basel Area in Allschwil ist gelegt. Laut einer Medienmitteilung soll das Gebäude 2027 bezugsfertig sein. Ankermieter ist das unabhängige und nicht gewinnorientierte internationale Botnar Institute for Immune Engineering (BIIE), das im Juni 2024 eröffnet wurde. Es widmet sich der Erforschung des Immunsystems junger Menschen und wird von der Basler Stiftung Botnar über 15 Jahre mit 1 Milliarde Dollar ausgestattet. Dies ist einer der höchsten je von einer Schweizer Wohltätigkeitsstiftung gesprochenen Beträge.
„Wir haben für unser Institut einen Ort gesucht, der den hohen Ansprüchen der weltweit besten Forscherinnen und Forscher im Immune Engineering vollauf gerecht wird“, so BIIE-CEO Stephen Wilson. „Der Main Campus des Switzerland Innovation Park Basel Area befindet sich in einem der besten Life Sciences-Ökosysteme Europas und hat sich für uns als global bester Standort herausgestellt.“
Beim Neubau ALL handelt es sich nach den Gebäuden Main Campus HQ und Hortus bereits um die dritte Zusammenarbeit von Investor und Immobilienentwickler Senn und den Basler Architekten Herzog & de Meuron auf dem Main Campus. Er wird 20’500 Quadratmeter Fläche bieten und dem Platin-Standard für nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) entsprechen.
Mit dem BIIE auf dem Main Campus werde der Forschungsstandort Basel weiter gestärkt, betont der Präsident des Switzerland Innovation Park Basel Area, Domenico Scala. „Der Wissensaustausch auf dem Main Campus steht im Fokus unserer Arbeit, und das BIIE mit an Bord zu haben, ist ein grosser Gewinn.“
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