Kategorie: Projekte

  • Grundsteinlegung für neuen Campus Tösstal in Winterthur

    Grundsteinlegung für neuen Campus Tösstal in Winterthur

    Mit dem Spatenstich für den Neubau der Berufsfachschule Winterthur beginnt eine neue Ära der Bildungsinfrastruktur. Der moderne Campus bietet Raum für eine wachsende Zahl von Lernenden und ermöglicht eine zeitgemäße Ausbildung in den Fachbereichen Detailhandel und Betreuung. Dank durchdachter Planung kommen die Bauarbeiten seit dem Start im Februar 2024 zügig voran.

    Die neue Schulinfrastruktur, direkt neben den Standorten Wiesental und Mühletal, ermöglicht die Zusammenführung bisher getrennter Schulstandorte. Bis zu 1000 Lernende werden zukünftig auf dem «Campus Tösstal» Platz finden. Neben klassischen Unterrichtsräumen bieten offene Lernnischen Raum für individuelles und kollaboratives Arbeiten. Die flexible Gebäudestruktur ermöglicht es, zukünftige räumliche Anforderungen problemlos zu integrieren.

    Nachhaltige Architektur setzt Masstäbe
    Das Gebäude erfüllt den Minergie-P-Eco-Standard und den Gold-Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz. Eine Dachbegrünung und Photovoltaikanlage tragen zur ökologischen Ausgewogenheit und einem besseren Stadtklima bei. Zudem wird das Gebäude an das städtische Fernwärmenetz angeschlossen, was Energieeffizienz und Nachhaltigkeit vereint. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.

  • Empa gelingt Umsetzung eines Quantenmodells

    Empa gelingt Umsetzung eines Quantenmodells

    Quantentechnologien revolutionieren die Wissenschaft und bieten gewaltiges Potenzial für Kommunikation, Rechenleistung und Messtechnik. In einer bedeutenden Zusammenarbeit haben Forschende der Empa und ihre Partner ein theoretisches Quantenmodell in einem synthetischen Material präzise nachgebildet. Dieser Schritt bringt uns der praktischen Anwendung von Quantentechnologien einen bedeutenden Schritt näher.

    Ein neues Zeitalter von Bits zu Qubits
    In herkömmlichen Computern steht das Bit, ein binärer Zustand von 0 oder 1, im Zentrum der Informationsverarbeitung. Quantencomputer hingegen nutzen Qubits, die dank Quanteneffekten gleichzeitig 0 und 1 sein können. Diese Überlagerung, auch «Superposition» genannt, ermöglicht potenziell unendlich viele Zustände und damit eine revolutionäre Rechenleistung. Doch das Zusammenwirken von Qubits ist extrem komplex. Durch die präzise Ausrichtung und Verbindung von Elektronenspins haben die Empa-Forschenden nun eine wichtige Hürde überwunden, um die Theorie in die Praxis umzusetzen.

    Die Synthese des Heisenberg-Modells
    Im «nanotech@surfaces Laboratory» gelang es den Forschenden, eine Kette von Spins aufzubauen, die das eindimensionale alternierende Heisenberg-Modell von Nobelpreisträger Werner Heisenberg nachbildet. Sie nutzten das Nanographen-Molekül Clar’s Goblet, ein spezielles Kohlenstoff-Nanomaterial mit einer Sanduhr-Form, das die nötige Spin-Konfiguration aufweist. Auf einer Goldoberfläche verbunden, konnte eine perfekte Realisierung der Heisenberg-Kette erreicht werden, was den Forschenden detaillierte Untersuchungen an diesem Quantensystem ermöglichte.

    Quantentechnologien der Zukunft
    Die experimentelle Umsetzung dieses Modells bestätigt die Vorhersagen der Quantenphysik und eröffnet neue Horizonte in der Forschung. Roman Fasel, Leiter des nanotech@surfaces Laboratory, sieht in dieser Arbeit das Potenzial für vielfältige Quantenmaterialien und -systeme, die für neuartige Anwendungen weiterentwickelt werden können. Die Zusammenarbeit mit internationalen Expertenteams in Portugal und Deutschland zeigt, dass Quantentechnologien eine transdisziplinäre Anstrengung verlangen, um Theorie und Praxis in Einklang zu bringen.

  • Neubau für Diagnostiklösungen in Rotkreuz

    Neubau für Diagnostiklösungen in Rotkreuz

    Roche hat am 29. Oktober in Rotkreuz den Grundstein für ein neues Diagnostik-Produktionsgebäude gelegt. Dafür wird der Pharmakonzern an einem der wichtigsten Standorte seiner Diagnostics Division laut einer Medienmitteilung 215 Millionen Franken investieren. Dabei hätten Nachhaltigkeit und Energieeffizienz höchste Priorität.

    Der Neubau ersetzt ein altes Produktionsgebäude, umfasst rund 29’000 Quadratmeter Fläche und soll bis 2027 fertiggestellt werden. Die Entwicklung und Einführung neuer Tests und Systeme für die schnelle und zuverlässige Diagnose von Krankheiten erfordert den Angaben zufolge zusätzlichen Raum, der von der bestehenden Infrastruktur nicht mehr bereitgestellt werden könne. „Roche setzt damit ein deutliches Zeichen für die Bedeutung des Produktionsstandorts Rotkreuz und unterstreicht ihr klares Bekenntnis zur Schweiz“, so das Unternehmen.

    Die Roche Diagnostics International AG entwickelt, produziert und vermarktet in Rotkreuz mit rund 2700 Mitarbeitenden Diagnosesysteme für Kliniken, Labore und Arztpraxen. Sie ist die grösste private Arbeitgeberin im Kanton Zug.

    „Wir sind stolz darauf, dass wir hier in Rotkreuz einen weiteren wichtigen Beitrag für das Gesundheitswesen in der Schweiz und weltweit leisten werden, indem wir mit unseren diagnostischen Lösungen Antworten auf Gesundheitsfragen von Patientinnen und Patienten liefern“, wird Standortleiter Andreas Klopp zitiert. „Diese innovative und nachhaltige Produktionsstätte wird dabei eine massgebliche Rolle spielen.“

  • Neubau eröffnet auf dem Bildungscampus in Lostorf

    Neubau eröffnet auf dem Bildungscampus in Lostorf

    Der Schweizerisch-Liechtensteinische Gebäudetechnikverband suissetec erweitert und modernisiert gemäss einer Medienmitteilung seine Aus- und Weiterbildungsstätte in Lostorf. Bis Jahresanfang 2025 soll auf rund 1800 Quadratmetern ein Gebäude mit Werkstätten, Laboren, Schulungsräumen und Begegnungszonen entstehen. Am 16. November 2024 wird das neue Gebäude bei einem Tag der offenen Tür der Bevölkerung präsentiert.

    Die Infrastruktur biete neue Möglichkeiten für die Aus- und Weiterbildungsqualität in Bauberufen, heisst es. In einem betonierten Rohbau an einer Aussenarbeitsstation könne wie auf einer echten Baustelle gelernt werden. Interdisziplinäre Werkstätten für Sanitär- und Heizungsinstallateure sowie die Integration von Bauwerksdatenmodellierungen in das didaktische Konzept hätten Vorbildfunktion. Für den Bau hat die zu Debrunner Acifer gehörende Müller Wüst AG ein digitales Fabrikationsmodell erstellt, welches auch zum Einsatz im Unterricht vorgesehen sei.

    Digitale Werkzeuge erlaubten flexible, hybride Lernformen. «Die Lernenden werden mit echten Materialien arbeiten, aber auch mit Virtual-Reality-Brillen digital üben», wird suissetec-Direktor Christoph Schaer zitiert.

    Der zweigeschossige Neubau ist der erste Teil einer mehrere Gebäude umfassenden Erweiterung. Ab 2026 sollen in drei Etappen die weiteren Bestandsgebäude saniert werden. Suissetec betreibt den Campus als eines von drei Bildungszentren eigenen Angaben zufolge als einen «Ort der Begegnung sowie der Aus- und Weiterbildung» für die Bauwirtschaft.

    Der Campus wurde 2023 als landesweit erstes Minergie-Areal zertifiziert. Das bedeutet, dass strenge energetische Kriterien erfüllt werden. Ziel ist die maximale Selbstversorgung mit erneuerbarer Energie, die ganzjährig auf dem Gelände selbst erzeugt wird.

  • Sanierung der historischen Personenunterführung am Mythenquai fast abgeschlossen

    Sanierung der historischen Personenunterführung am Mythenquai fast abgeschlossen

    Das Schlieremer Bauunternehmen Strabag AG hat die Arbeiten zur Sanierung der historischen Personenunterführung am Mythenquai fast abgeschlossen. Vom 18. bis 20. Oktober wurde laut einer Mitteilung nachts gearbeitet. Die Personenunterführung am Strandbadweg erhielt in der Nacht von Freitag auf Samstag sowie von Samstag auf Sonntag eine neue Belagsschicht, damit der Verkehr tagsüber wieder reibungslos fliessen konnte, heisst es in der Mitteilung von Strabag. Die Bauarbeiten hatten im Februar begonnen.

    Eine länger andauernde, einspurige Sperrung der stark frequentierten Strasse während des Tages hätte zu erheblichen Staus und Ausfällen im öffentlichen Verkehr geführt. Gearbeitet wurde von 20 Uhr abends bis 5 Uhr morgens. Dadurch konnte sichergestellt werden, dass sowohl die Busse der Verkehrsbetriebe Zürich als auch der restliche Verkehr die Baustelle am nächsten Morgen problemlos passieren konnten. Obwohl die Nachtarbeiten grösstenteils abgeschlossen sind, werden noch einige kleinere Belagsarbeiten von Hand durchgeführt.

    Die Personenunterführung Strandbadweg, die im Jahr 1934 erbaut wurde, verläuft unter dem Mythenquai und verbindet das Strandbad Mythenquai mit dem Belvoirpark. Sie wurde als geschlossene Stahlbetonrahmenkonstruktion entworfen und ruht auf Spundwänden, die während der Bauarbeiten als Baugrubensicherung dienten. Aufgrund ihres hohen Alters bestand ein unausweichlicher Sanierungsbedarf, so die Strabag AG.

  • Implenia baut grossen Hotelkomplex in Andermatt

    Implenia baut grossen Hotelkomplex in Andermatt

    Das Bauunternehmen Implenia hat von Andermatt Swiss Alps den Zuschlag zum Neubau einer grossen Hotelanlage in Andermatt erhalten. Laut einer Medienmitteilung ist das Projekt ein Teil der Gesamtentwicklung des Quartiers Andermatt Reuss. Bis Ende November 2027 sollen in der Feriendestination ein Hotel & Residences mit 66 Zimmern, 164 Wohnungen, Restauration und ein Spa-Bereich entstehen. Baustart ist im Frühling 2025.

    Der Hotelkomplex besteht laut der Mitteilung aus drei Einzelbauten. Diese sind durch eine grosszügige Lobby-Landschaft im Erdgeschoss verbunden. Das Gebäude wird in Massivbauweise errichtet und an ein Fernwärmenetz angeschlossen. Die Kühlung erfolgt mittels Grundwasser und an der Fassade wird eine Photovoltaikanlage installiert. Der Bauauftrag umfasst zudem einen Teil der Erschliessungsstrasse sowie ein Schneeschutzdach.

    Die Division Buildings im Bereich Baumeister erhielt zudem Zuschläge für weitere grosse Bauvorhaben: In Köniz bei Bern sowie in Zug baut Implenia zwei grosse, durchmischte Wohnüberbauungen, in Binningen BL und Zug realisiert sie Schulhausneubauten und in Pratteln BL ein neues Gemeindezentrum. Die Übergabe für diese Projekte ist für Herbst 2025 geplant. Damit ergibt sich ein gesamtes Auftragsvolumen von 200 Millionen Franken.

  • Strüby Unternehmungen erhalten erstes Zertifikat für realisiertes Minergie-Areal

    Strüby Unternehmungen erhalten erstes Zertifikat für realisiertes Minergie-Areal

    Die Energieeffizienz, die Energie-Autarkie und der Hitzeschutz sind aktuell grosse Themen und werden in der Zukunft noch zentraler. Seit 2023 kann nicht nur ein einzelnes Haus, sondern ein ganzes Areal von Minergie zertifiziert werden und damit auch die Umgebung verstärkt in die Planung von Wohnbauprojekten einbezogen werden. Das «Fischermätteli» in Burgdorf BE hat am 2. September 2024 von Minergie schweizweit das erste definitive Areal-Zertifikat erhalten und damit ein neues Level im nachhaltigen Bauen erreicht.

    Label mit hohen Anforderungen
    Der neue, umfassende Standard Minergie-Areal wird durch den Verein Minergie, die Kantone, die Wirtschaft und das Bundesamt für Energie getragen. Das Minergie-Areal zeichnet sich durch einen sehr geringen Energieverbrauch, minimierte Treibhausgasemissionen in Erstellung und Betrieb sowie eine maximale Selbstversorgung mit erneuerbaren Energien aus. Die Gebäude weisen einen überdurchschnittlichen Hitzeschutz sowie einen kontrollierten Luftwechsel aus. Die Gestaltung des Aussenraums erhöht die Klimaresilienz und die Aufenthaltsqualität, beispielsweise durch geeignete Bepflanzung und Beschattungen. Das Minergie-Areal bietet zudem Anreize für eine klimafreundliche Mobilität.

    Über 6600 m3 Schweizer Holz
    Das Wohnbauprojekt Fischermätteli wurde von den Strüby Unternehmungen im Herbst 2023 nach rund dreieinhalbjähriger Bauzeit erfolgreich abgeschlossen. Die zehn Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 168 Eigentumswohnungen entstanden auf einem ehemaligen Gewerbeareal in Burgdorf BE. Gebaut wurde mit über 6600 m3 Schweizer Holz, wodurch das «Fischermätteli» schweizweit das grösste Projekt ist, welches den Minergie-A-ECO-Standard und Schweizer Holz vereint.

    Klimataugliche Umgebungsgestaltung
    Die Energie für das gesamte Areal stammt zu hundert Prozent aus erneuerbaren Quellen: der Strom von den Photovoltaik-Anlagen auf den Gebäudedächern, die Wärme für Heizung und Warmwasser von einer Heizzentrale, welche mit Schweizer Pellets versorgt wird. Das feinmaschige Mobilitätskonzept setzt auf Elektromobilität, Carsharing, Velos und den öffentlichen Verkehr. Ein Co-Working-Space fördert das Homeoffice und entlastet damit indirekt die Verkehrswege. Ausserdem sorgt die klimataugliche Umgebungsgestaltung nach dem Schwammstadt-Prinzip für eine natürliche sowie effiziente Kühlung im Sommer und macht das «Fischermätteli» dank den unzähligen einheimischen Pflanzen zu einem Hotspot der Biodiversität.

    Erfolg dank klimafreundlichem Gesamtkonzept
    Dass sich das klimafreundliche Gesamtkonzept im Sinne des Standards Minergie-Areal nicht nur für die Bewohner, sondern auch für den Investor bezahlt macht, kann Pius Kneubühler, Managing Director Real Estate Development & Construction bei den Strüby Unternehmungen, bestätigen. «Der Erfolg hat sich bereits bei der Vermarktung der Eigentumswohnungen manifestiert. Die Nachfrage war derart erfreulich, dass alle Wohnungen bis Bauabschluss verkauft werden konnten.»

  • Neue ultradünne Folie für Interferenzfreiheit in 5G und 6G

    Neue ultradünne Folie für Interferenzfreiheit in 5G und 6G

    Mit der neuen Folie aus einem speziellen Verbundmaterial zeigt das KIMS, wie sich elektromagnetische Interferenzen in Kommunikationssystemen effektiv minimieren lassen. Die nur 0,5 mm dünne Folie absorbiert mehr als 99 % der elektromagnetischen Wellen in Frequenzbereichen wie 5G, 6G und WiFi. Diese Abschirmungstechnologie vermeidet störende Reflexionen und bietet eine bislang unerreichte Interferenzfreiheit. Ein Vorteil, der die Nutzung moderner Kommunikationsgeräte und Radarsysteme weiter optimieren könnte.

    Absorption statt Reflexion
    Herkömmliche Abschirmmaterialien setzen oft auf Reflexion, was jedoch nur bedingt wirksam ist. Die neuartige Folie hingegen absorbiert elektromagnetische Wellen gezielt und sorgt so für eine hohe Störsicherheit. Dieser Ansatz verhindert, dass Wellen zurückprallen und benachbarte Systeme stören. Die Technologie basiert auf einer einzigartigen Kristallstruktur und einer magnetischen Verbundschicht, die Frequenzen präzise filtert und für eine maximale Absorption sorgt.

    Flexibel und formstabil für vielfältige Anwendungen
    Die entwickelte Folie zeigt eine hohe Flexibilität und Formstabilität, selbst nach Tausenden von Faltvorgängen. Diese Eigenschaften machen sie ideal für flexible und tragbare Geräte wie Smartphones und Elektronik. Auch für aufrollbare Bildschirme und andere flexible Technologien bietet sie eine zuverlässige Abschirmung und eine hohe Dauerhaftigkeit. So bleibt die Folie selbst bei anspruchsvollen Anwendungen formstabil und funktionsfähig. Ideal für den Einsatz in modernen, tragbaren Geräten.

    Optimierung durch Kohlenstoffnanoröhrchen
    Ein dünner Kohlenstoffnanoröhrchen-Film auf der Rückseite der Folie erhöht die Abschirmungsleistung zusätzlich. Mit einem Absorptionsgrad von 99,9 % sorgt die Folie dafür, dass elektromagnetische Wellen nicht nach aussen dringen und die Interferenzen in verschiedenen mobilen und autonomen Anwendungen minimiert werden. Diese innovative Kombination von Materialien schafft eine zuverlässige Abschirmung, die besonders in Bereichen mit hoher Sensibilität für elektromagnetische Interferenzen gefragt ist.

    Die neue Folie des KIMS bietet mit ihrer hohen Absorption und Flexibilität eine ideale Lösung zur Störungsreduzierung in der modernen Kommunikationstechnologie. Sie ermöglicht eine bessere Interferenzfreiheit in 5G und 6G-Netzen und könnte in autonomen Systemen und tragbaren Geräten bahnbrechende Verbesserungen bringen – eine vielversprechende Entwicklung für die zukünftige digitale Infrastruktur.

  • Die feuerfeste Zukunft der Energiespeicherung

    Die feuerfeste Zukunft der Energiespeicherung

    Die Salzbatterie, ein fester Bestandteil der frühen Elektromobilität, ist ein sicheres und langlebiges Speichermedium, das bei verschiedenen Anwendungen überzeugt. Im Gegensatz zu Lithiumionen-Batterien nutzt die Salzbatterie einen festen, keramischen Elektrolyten, der weder brennbar noch explosionsgefährdet ist. In der Schweiz arbeiten Forscherinnen und Forscher der Empa in Kooperation mit Industriepartnern daran, die Leistung und Effizienz dieser Technologie weiter zu verbessern.

    Vorteile gegenüber herkömmlichen Batterien
    Die Feststoffarchitektur und hohe Betriebstemperatur von rund 300°C machen die Salzbatterie besonders geeignet für extreme Einsatzgebiete wie den Tunnelbau oder Offshore-Anlagen, wo die Sicherheit oberste Priorität hat. Aufgrund der Temperaturresistenz und des wartungsarmen Aufbaus wird sie auch für die Notstromversorgung von Mobilfunkantennen genutzt, die selbst unter harten Bedingungen Jahrzehnte lang zuverlässig arbeiten müssen.

    Wirtschaftlichkeit und Herausforderungen
    Ein Nachteil der Salzbatterie ist ihre hohe Betriebstemperatur, die einen Grundverbrauch an Energie erfordert. Forscher von Empa wie Meike Heinz und Enea Svaluto-Ferro arbeiten daher an Zellstrukturen, die es der Batterie ermöglichen, sich im Einsatz selbst zu erhitzen und somit effizienter zu arbeiten. Trotz des zusätzlichen Energiebedarfs gilt die Salzbatterie in bestimmten Anwendungen als wirtschaftlich und stabiler als viele Alternativen.

    Ressourcenschonende Rohstoffe und Recyclingsysteme
    Ein weiterer Vorteil ist die Verfügbarkeit der benötigten Rohstoffe: Natrium und Aluminium sind preiswert und reichlich vorhanden, was die Batterieproduktion kostengünstig und nachhaltig macht. Der aktuelle Forschungsschwerpunkt bei Empa liegt auf der Reduktion des Nickelgehalts in den Zellen, um den ökologischen Fussabdruck weiter zu verringern. In zukünftigen Projekten könnte sogar Zink das Nickel ersetzen – eine Option, die den Zugang zu nachhaltigen Energiespeichern noch weiter verbessern könnte.

    Zukunftsperspektiven
    Mit fortschreitender Forschung könnte die Salzbatterie ihren Weg aus speziellen Einsatzfeldern hin zu breiten, stationären Anwendungen finden. Ihr Einsatz als langlebiger und sicherer Speicher für Wohngebiete oder Quartiere wird ernsthaft in Erwägung gezogen. Damit bietet sie eine innovative Alternative zu Lithiumionen-Batterien und zeigt, wie die Forschung an der Empa die Weichen für die Zukunft der Energiespeicherung stellen kann.

  • Die Dekarbonisierung des Immobiliensektors erfordert einen neuen Ansatz

    Die Dekarbonisierung des Immobiliensektors erfordert einen neuen Ansatz

    Die Immobilieninvestmentgruppe Stoneweg begegnet diesen Herausforderungen proaktiv, insbesondere durch ihre Partnerschaft mit Romande Energie. Stoneweg hat beschlossen, auf mehreren ihrer Standorte in der Romandie und der Deutschschweiz Solarmodule im Rahmen des Contracting-Verfahrens installieren zu lassen.

    Die Energiestrategie von Stoneweg umfasst eine Reihe ambitionierter Renovierungsprojekte, die sich auf die Verbesserung der Isolierung, den Austausch veralteter Heizsysteme und die Integration erneuerbarer Energien konzentrieren. Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen alle Dächer des Unternehmens mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Diese Entscheidung wird durch die steigenden Strompreise und den Wunsch motiviert, den Mietern Zugang zu erneuerbarer Energie zu einem vergünstigten Preis zu ermöglichen.

    Frédéric Noirot, Director of [glossary_exclude]Asset Management[/glossary_exclude] bei Stoneweg, erläutert die Vorteile des Projekts: «Unser Immobilienbestand umfasst auch ältere Industriegebäude. Das Contracting-Modell ermöglicht es uns, Photovoltaikanlagen zügig und ohne grosse Investitionskosten auf unseren Dächern zu installieren. Dadurch können wir zusätzliche Mittel in andere wesentliche Renovierungsmassnahmen investieren. Es ist eine klare Win-Win-Situation.»

    Im Rahmen des Solar-Energie-Contracting übernimmt Romande Energie die komplette Installation, Planung, [glossary_exclude]Finanzierung[/glossary_exclude] und [glossary_exclude]Verwaltung[/glossary_exclude] der Photovoltaikanlagen auf den Gebäuden der Kunden. Zudem wird die nicht vor Ort verbrauchte Energie von Romande Energie verwertet.

    Dieses [glossary_exclude]Modell[/glossary_exclude] bietet mehrere Vorteile: Es generiert zusätzliche Mieteinnahmen durch die optimierte Nutzung verfügbarer Flächen, verbessert das ESG-Rating der Immobilien und erhöht deren Attraktivität durch die Bereitstellung von Solarenergie für die Mieter.

    Die Kooperation zwischen Stoneweg und Romande Energie illustriert eindrucksvoll, wie Immobilienbesitzer den Wert ihrer Immobilien steigern und gleichzeitig zur Energiewende beitragen können. Durch den Einsatz grüner Technologien und die Etablierung strategischer Partnerschaften können sie nicht nur gesetzlichen Anforderungen und gesellschaftlichen Erwartungen gerecht werden, sondern auch ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt verbessern.

    Sehen Sie sich das vollständige Interview im Video an.

    Für weitere Informationen zum Solar-Energie-Contracting besuchen Sie die Webiste von Romande Energie.

  • Museum Langmatt in Baden wird bis 2026 gesamtsaniert

    Museum Langmatt in Baden wird bis 2026 gesamtsaniert

    ERNE ist an der Gesamtsanierung des Badener Museums Langmatt beteiligt. Konkret soll die Baufirma aus Laufenburg einen Teil des Umbaus der Villa übernehmen. «Die Arbeiten umfassen den Rückbau von ganzen Räumen im Gebäudeinneren und den anschliessenden Wiederaufbau von Bodenplatten, Wänden und Decken, die Erneuerung der Kanalisation sowie den Teilabbruch der Aussenfassade inklusive Fassadensanierung», erläutert ERNE in einer Beitrag auf LinkedIn. Zudem hat ERNE Sitzbänke und Stahlstützen für den Neubau eines gläsernen Pavillons versetzt.

    Die Gesamtsanierung betrifft die Villa sowie den umliegenden öffentlichen Park und wird sich über dieses und das nächste Jahr erstrecken. Die im Museum beheimatete Privatsammlung des französischen Impressionismus in Europa wird währenddessen auf Europatournee geschickt. Im Frühling 2026 soll das Museum Langmatt wieder eröffnet werden.

  • Ehemaliges Kloster in Davos öffnet neu als Hotel

    Ehemaliges Kloster in Davos öffnet neu als Hotel

    Davos Klosters Mountains schliesst die Sanierungsarbeiten an Joseph’s House ab. Das ehemalige Nonnenkloster und Sanatorium wurde während der vergangenen 18 Monate in ein Drei-Sterne-Superior-Hotel umgebaut. Am 26. Dezember soll Joseph’s House in seiner neuen Nutzung als Hotel wieder in Betrieb gehen. Die renovierten Zimmer und Suiten sowie die Räumlichkeiten für Veranstaltungen sind bereits buchbar, informiert der zur Davos Klosters Bergbahnen AG gehörende Eigner in einer Mitteilung.

    Davos Klosters Mountains hat das bis dahin von Schwestern des Dominikaner-Ordens genutzte Joseph’s House 2007 übernommen. Bei der Umgestaltung in ein Hotel wurden unter anderem die Stockwerkbäder durch Nasszellen in den einzelnen Zimmern ersetzt. Das äussere Erscheinungsbild des Gebäudes aus dem frühen 20. Jahrhundert sei dagegen «nur dezent aufgefrischt» worden, schreibt Davos Klosters Mountain. Neben 71 Zimmern, vier Suiten und einem Appartement wartet das Hotel mit einem Wellnessbereich, einem Fitnessraum sowie Räumen für Seminare und Veranstaltungen auf. In die Umbauten wurden insgesamt 20 Millionen Franken investiert.

  • Wohn- und Gewerbekomplex mit 272 Wohnungen und Hotel entsteht in Opfikon

    Wohn- und Gewerbekomplex mit 272 Wohnungen und Hotel entsteht in Opfikon

    Implenia hat bei der Realisierung des Projekts Rocket & Tigerli eine weitere Hürde genommen. Am 26. September sei die Baueingabe für das Hochhaus Rocket und die drei eigenständigen Tigerli-Gebäude erfolgt, informiert die im Opfiker Stadtquartier Glattpark ansässige Bau- und Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Insgesamt sollen hier 272 Wohnungen, ein Hotel sowie Räume für Gewerbe und Veranstaltungen entstehen. Der Beginn der Bauarbeiten ist für das dritte Quartal 2025 vorgesehen.

    Beim Hochhaus Rocket handelt es sich um eines der höchsten aktuell geplanten Holz-Wohngebäude, erläutert Implenia. Die Konstruktionsweise hat Implenia in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und dem Bauingenieurbüro WaltGamarini entwickelt. Bei den Tigerli-Bauten setzt Implenia hingegen auf die traditionelle Massivbauweise aus Stahlbeton und Backstein. Bis Ende 2028 sollen alle vier Gebäude fertiggestellt sein.

    Am 21. Oktober stellt die Bauherrschaft von Rocket & Tigerli, Ina Invest, das Projekt im Lokhaus in Winterthur vor. Die Ausstellung zum Projekt kann im Anschluss bis zum 25. Oktober besucht werden.

  • Neues Schichtmaterial dämpft Vibrationen und Lärm

    Neues Schichtmaterial dämpft Vibrationen und Lärm

    Materialforschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) haben ein Schichtmaterial entwickelt, das sowohl steif und tragend ist als auch eine hohe Dämpfung von Vibrationen und Lärm aufweist. Ioanna Tsimouri sei in ihrer Doktorarbeit bei Andrei Gusev und Walter Caseri damit ein Kunststück gelungen, schreibt die ETH in einer Mitteilung. Denn beide Eigenschaften seien eigentlich unvereinbar.

    Die von Tsimouri entwickelten Verbundstoffe setzen sich aus mehreren Lagen von Glas- und Siliziumplatten zusammen, die durch gummiartige Polymerschichten verbunden sind. Zunächst hat Tsimouri dabei zusammen mit Gusev berechnet, wie dick die Polymerschichten sein müssen, damit das Schichtmaterial sowohl steif als auch dämpfend ist. Computermodelle zeigten, dass die nur Zehntelmillimeter dicken Glas- und Siliziumschichten mindestens 99 Prozent des Volumens des gesamten Schichtmaterials ausmachen müssen. „Ist die Polymerschicht zu dünn, gibt es kaum Dämpfungseffekte“, erläutert Tsimouri in der Mitteilung. „Ist sie zu dick, ist das Material nicht steif genug.“

    Die Schichtmaterialien haben ihre mechanischen Eigenschaften bereits in frequenz- und temperaturabhängigen Experimenten bewiesen. Auch die Herstellung im industriellen Massstab sollte möglich sein: „Wenn ein Hersteller über entsprechende Maschinen verfügt, kann er das Laminat auch in mehrere Quadratmeter grossen Paneelen herstellen“, meint Caseri. Die Forschenden haben ihre Technologie daher zum Patent angemeldet. Ihrer Ansicht nach könnte das Material eine Vielzahl von Anwendungen in Branchen von Baugewerbe über Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt bis zur Sensorik finden.

  • Neues Padel-Center entsteht im Green Spin Winterthur

    Neues Padel-Center entsteht im Green Spin Winterthur

    Das Jungunternehmen Padelta aus Rothenburg LU wird laut einer Mitteilung Ankermieter für das Dienstleistungsgebäude Green Spin in Winterthur. Auf 3200 Quadratmetern wird Padelta fünf Courts, ein Fitnessangebot und ein Café realisieren. Ab 2027 sollen die Plätze in Betrieb genommen werden. Padelta betreibt an acht Standorten in der Schweiz 33 Spielplätze.

    „Padelta passt perfekt zu unserem angestrebten Mietermix“, werden Rahel und Peter Felix zitiert. Beide haben mit ihrem Büro Felix Partner das Green Spin-Projekt initiiert und entwickelt. Mit dem Angebot von Sport, Freizeitaktivitäten und Gastronomie spreche das Padel-Center genau eine der avisierten Nutzergruppen des Gebäudes an.

    Green Spin liegt im Grüze-Quartier im Osten der Stadt Winterthur und bietet auf 31‘000 Quadratmetern Flächen für Gewerbe, Büros sowie Dienstleistungen an. Das Projekt orientiert sich an den ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten der Nachhaltigkeit und wird nach dem internationalen Nachhaltigkeitsstandard für Bauten, BREEAM, zertifiziert. Der Baustart für das Gebäude findet 2025 statt – bezogen wird es 2027.

    „Firstmover in einem Pionierprojekt in Europa zu sein, hat uns begeistert“, wird Yannick Moser von Padelta zitiert. Das Konzept überzeugt laut der Mitteilung auch andere Branchen. Es gebe bereits in konkrete Verhandlungen mit weiteren Ankermietern für Green Spin.

  • Ein neuer Standard im Kanton Zürich

    Ein neuer Standard im Kanton Zürich

    Vögel schützen, Kollisionen verhindern
    Der Umweltschutz steht im Fokus dieses neuen Gesetzes, das dem Schutz der avianen Fauna dienen soll. Schätzungen zufolge verlieren in der Schweiz jährlich über drei Millionen Vögel ihr Leben infolge von Kollisionen mit verspiegelten Fassaden und Fensterscheiben. Künftig sollen Neubauten hier eine Vorreiterrolle einnehmen und Massnahmen ergreifen, um solche Tragödien zu vermeiden. Der Kantonsrat hat heute in erster Lesung entschieden, dass die Planung künftig auf die Sicherheit für Vögel Rücksicht nehmen muss. Nach dem erfolgreichen Abstimmungsergebnis von 147 zu 30 Stimmen wird die Vorlage nun in die Redaktionskommission übergeben, und die formale Verankerung im Gesetz wird in etwa vier Wochen erwartet.

    Gestaltungsspielraum für nachhaltige Lösungen
    Die Diskussion über die genaue Formulierung führte jedoch zu kontroversen Debatten. Während die SP eine umfassendere Regelung forderte, die auch bestehende Gebäude einbeziehen sollte, einigte sich das Parlament auf den aktuellen Kompromiss. «Es ist entscheidend, dass wir den Vogelschutz jetzt umsetzen, auch wenn wir uns mehr gewünscht hätten», betonte Theres Agosti von der SP. Auch Thomas Forrer von den Grünen äusserte den Wunsch, dass auch grössere Umbauten in den neuen Vogelschutzartikel aufgenommen werden sollten.

    Herausforderungen für Bauherrschaften und Behörden
    Während einige Fraktionen die Initiative unterstützten, äusserte die FDP Bedenken und sah keinen akuten Handlungsbedarf. Sie argumentierten, dass der bestehende rechtliche Rahmen bereits ausreiche und dass Pläne, die Vögel gefährden, nicht genehmigt werden dürften. Dennoch betonte Agosti, dass das Problembewusstsein für den Vogelschutz oft unzureichend sei, und verwies auf Beispiele wie das Kantonsspital Winterthur, das durch transparente Glasgeländer für Gefahren sorgte.

    Der Grüne Baudirektor Martin Neukom erkannte ebenfalls die Gefahren, die von Glas ausgehen, und betonte, dass ein umfassendes Gesetz wichtig wäre, um eine nachhaltige Zukunft zu sichern. Dennoch hatte der Regierungsrat Bedenken hinsichtlich des Mehraufwands für Bauherrschaften und Behörden geäussert und die Vorlage letztlich abgelehnt.

  • Naturnahes Wohnen -Eine Vision wird Realität

    Naturnahes Wohnen -Eine Vision wird Realität

    Auf einer Waldlichtung in der Nähe von Schaffhausen, an der Grenze zu Stetten, wird ein einzigartiges Wohnprojekt realisiert, das modernes Wohnen mit naturnaher Lebensqualität verbindet. Das innovative Vorhaben «Waldstadt im Pantli», übernommen von der Halter AG und entwickelt von der DOST Architektur GmbH, erstreckt sich über eine Fläche von 47.600 m² und bietet Raum für mehr als 200 Eigentumswohnungen.

    Nachhaltigkeit und Wohnkomfort im Fokus
    Die Architektur des Projekts setzt auf Baukörper, die mit ihren warmen Holzfassaden perfekt in die Waldumgebung passen. Die Siedlung sorgt für Ruhe und Sicherheit und bietet gleichzeitig eine durchdachte Infrastruktur, die den Bedürfnissen der zukünftigen Bewohner gerecht wird.
    Besonders hervorgehoben wird der Fokus auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Die Entscheidung, das gesamte Areal oberirdisch autofrei zu gestalten, trägt dazu bei, die natürliche Umgebung zu bewahren und einen ruhigen, sicheren Freiraum zu schaffen. Die Wohngebäude öffnen sich zu mehreren Seiten hin und bieten mit ihren grossen Fensterfronten viel Tageslicht sowie beeindruckende Ausblicke in die umgebende Natur. Private Aussenräume erweitern die Wohnbereiche auf attraktive Weise und schaffen fliessende Übergänge ins Grüne.

    Familienfreundliche Infrastruktur
    Die Waldstadt im Pantli bietet ideale Voraussetzungen für Familien. Ein integrierter Kindergarten und eine Kindertagesstätte machen das Projekt besonders attraktiv für junge Familien. Für eine optimale Verkehrsanbindung sorgt eine neue Bushaltestelle sowie die Nähe zur Autobahn mit direkter Verbindung zu den Städten Schaffhausen, Winterthur und Zürich.

    Vielfältige Wohnmöglichkeiten für verschiedene Bedürfnisse
    In der ersten Bauetappe werden 104 Eigentumswohnungen realisiert, die ein breites Angebot an Wohnungstypen bieten. Diese sind so konzipiert, dass sie verschiedene Wohnbedürfnisse abdecken und eine breite Durchmischung der Bewohner ermöglichen. Die lichtdurchfluteten Räume und die Nähe zur Natur machen diese Wohnungen sowohl für Familien als auch für Paare und Berufspendler attraktiv.
    Die erste Bauetappe soll rund zweieinhalb Jahre dauern, sodass die ersten Wohnungen voraussichtlich Ende 2026 bezogen werden können. Weitere Bauphasen werden nahtlos folgen.

    Eine Siedlung, die Leben und Natur vereint
    Die «Waldstadt im Pantli» ist nicht nur ein Wohnprojekt, sondern eine neue Form des Zusammenlebens im Einklang mit der Natur. Die Kombination aus nachhaltiger Architektur, einer starken Gemeinschaft und einer optimalen Infrastruktur macht dieses Projekt zu einer einzigartigen Wohngelegenheit im grünen Stadtrand von Schaffhausen.

  • Ein Doppelkindergarten, der Massstäbe setzt

    Ein Doppelkindergarten, der Massstäbe setzt

    Das Konzept des neuen Kindergartens ist beeindruckend. Das Sockelgeschoss beherbergt neben einer Küche und einem Therapieraum alle notwendigen Flächen für Haustechnik, Lager, Reinigung und Aussengeräte. Durch die zurückgesetzte Bauweise tritt das Sockelgeschoss dezent in Erscheinung und schafft vielfältig nutzbare und vor Witterung geschützte Aussenflächen. Eine barrierefreie Erschliessung wird durch eine neue Wegführung vom Haupteingang am Charlottenweg gewährleistet.

    Auf diesem massiven Sockel erhebt sich das Kindergartengeschoss, das sich in drei «Häuser» mit Zeltdächern gliedert. Jedes dieser «Häuser» dient spezifischen Nutzungen und bietet den Kindern individuelle Haupt- und Gruppenräume. Die architektonische Gestaltung mit den Zeltdächern, die auch im Innenraum ersichtlich sind, schafft eine besondere Atmosphäre, die durch die Kombination aus Boden und «Deckenhimmel» als zusätzliche Raumbegrenzung ein vielschichtiges Raumerlebnis ermöglicht. Eine Galerie in den Hauptzimmern ergänzt den Raum und bietet den Kindern Rückzugs- und Beobachtungsorte.

    Der Neubau wird fast 3 Millionen Franken kosten, wobei das Gebäude selbst rund 2,2 Millionen Franken in Anspruch nimmt. Zusätzliche Kosten fallen für Mobiliar, Umgebungsgestaltung, den Anschluss an die Fernwärme und unvorhergesehene Ausgaben an.

    Ein Projekt mit Weitblick
    Die Architekturbüros Berger Hammann Architekten AG und BRH-Architekten AG haben mit ihrem Entwurf die Jury überzeugt. Die Holzbauweise und durchdachte Raumeinteilung waren ausschlaggebend für die Entscheidung. Das an ein «Waldhüttenensemble» erinnernde Projekt fügt sich perfekt in die naturnahe Umgebung des Charlottenfels ein.

    Die Fertigstellung des neuen Doppelkindergartens ist für den Spätsommer 2025 geplant.

    Neuhausen investiert in die Zukunft
    Die Bevölkerung von Neuhausen wächst stetig durch den Bau neuer Wohnanlagen. Nebst dem Doppelkindergarten Charlottenfels der im Herbst 2025 eröffnet wird sind weitere Schulraumerweiterungen geplant.

    Diese Investitionen in Bildung und Infrastruktur sind klare Signale für die Zukunft Neuhausens. Die Gemeinde setzt auf qualitatives Wachstum und Nachhaltigkeit, um den Anforderungen einer dynamischen Bevölkerungsentwicklung gerecht zu werden.

  • Neues Schulgebäude schafft Platz für 500 Schüler

    Neues Schulgebäude schafft Platz für 500 Schüler

    Das Lycée Français de Zurich hat die Grundsteinlegung für eine neues Gebäude gefeiert. Die geplante Erweiterung soll Platz für rund 500 neue Schülerinnen und Schüler schaffen, informiert die Privatschule aus Dübendorf in einer Mitteilung. Derzeit zählt das Lycée Français rund 1130 Schülerinnen und Schüler.

    Die Erweiterung wird von der Zürcher Niederlassung von HRS aus Frauenfeld geleitet und von der Zürcher Kantonalbank finanziert. Zum Schuljahresbeginn 2026 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Im selben Jahr blickt das Lycée Français de Zurich auf 70 Jahre Geschichte zurück.

    Das Lycée Français de Zurich wird von Eltern geleitet und ist von der Bildungsdirektion des Kantons Zürich anerkannt. In der Privatschule erhalten Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren zweisprachigen Unterricht in Deutsch und Französisch. Anschliessend können sie in einem internationalen Zweig Deutsch und Englisch vertiefen und zum Abschluss der Schulzeit das dreisprachige internationale französische Abitur ablegen.

    An der Grundsteinlegung nahmen unter anderen Marion Paradas, Botschafterin Frankreichs in der Schweiz und in Liechtenstein, Marc Ferracci, Abgeordneter der Franzosen in der Schweiz und Minister der französischen Regierung, und Susanne Hänni, Präsidentin der Primarschule und Stadträtin der Gemeinde Dübendorf, teil.

    Im Rahmen der Zeremonie zur Eröffnung der Bauarbeiten wurde unter anderem eine Zeitkapsel vorbereitet, die im Fundament des Gebäudes untergebracht werden soll. Die Zeitkapsel wurde mit Dokumenten über den Bau des Gebäudes, Tageszeitungen und dem Jahrbuch der Schule gefüllt.

  • Präzision und Effizienz: Neue Software für den Innenausbau

    Präzision und Effizienz: Neue Software für den Innenausbau

    Der in der St.GallenBodenseeArea angesiedelte Präzisionsgerätehersteller Leica Geosystems hat eine neue Software zum Vermessen und Konstruieren von Objekten vorgestellt. Mit der von Künstlicher Intelligenz unterstützten Software Leica iCON trades lassen sich laut einer Mitteilung des zur schwedischen Hexagon gehörenden Unternehmens Räume und Objekte genau vermessen, als auch 2D- oder 3D-Modelle als digitale Schablonen erzeugen. Die Programme decken den gesamten Aufmass- und Absteckprozess im Innenausbau ab. Leica iCON trades ist für Schreiner, Küchen- und Treppenbauer, Metallbauer, Steinmetze und Glaser geeignet. Die entwickelten Lösungen erlauben hochpräzise Messungen auch auf polierten Flächen und Glas. Dank der flexiblen Laserdistanzmessung und effizienten Linien- und Flächenscans und dem Verwenden der Technologie der sechs Freiheitsgrade (6DoF), die bislang nur in der industriellen Messtechnik eingesetzt wurde, können Nutzer genaue Vermessungen und Konstruktionen vornehmen.

    Im Innenausbau können exakte Messungen vorgenommen werden und Konstruktionsschemata anschliessend mit CAD-Software verarbeitet werden. In der Herstellung von Schablonen können genaue Vorlagen aus 2D- oder 3D-Messungen erarbeitet und danach zur Fertigung an CNC-Maschinen gesandt werden. „Beide Arbeitsabläufe eliminieren manuelle und fehleranfällige Messungen, reduzieren Abfall und Nacharbeiten und verbessern die Effizienz vor Ort“, wird Agata Fischer, Leiterin des Bereichs Building Field Solutions bei Hexagon Geosystems, in der Mitteilung zitiert. „Leica iCON trades beschleunigt den Innenausbau und die Herstellung digitaler Schablonen und bietet gleichzeitig eine hochpräzise Passform, die professionellen Anforderungen gerecht wird. Mit dieser bahnbrechenden Lösung bringen wir Innovation und Mehrwert für unsere Kunden und ersetzen traditionelle und analoge Messverfahren“.

  • Zukunftsorientierte Stadtentwicklung in Bern

    Zukunftsorientierte Stadtentwicklung in Bern

    Wankdorfcity 3 befindet sich auf einem 34’000 Quadratmeter großen Areal im Norden Berns. Hier entsteht ein urbaner Lebensraum, der über die bloße Wohnnutzung hinausgeht. Der Immobilienentwickler IMMOFONDS realisiert mit diesem Projekt einen dichten Quartierteil, der sowohl Wohnraum als auch Anlaufstellen für Gewerbe und Freizeitaktivitäten bietet. Durch die direkte Anbindung an den öffentlichen Verkehr entsteht ein lebendiges Ökosystem, das von Interaktion und Austausch geprägt ist.

    Effiziente Planung und schnelle Genehmigung
    Die Komplexität der Planung dieses Projektes erforderte innovative Herangehensweisen und eine enge Zusammenarbeit zwischen den verantwortlichen Architekten, Stadtplanern und Behörden. Gabriela Theus, Geschäftsführerin der Immofonds Asset Management AG, erläutert: „Die effiziente Bearbeitung durch die Stadt Bern und die partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Beteiligten führten zu einer baurechtskonformen Genehmigung ohne Einsprachen – ein schweizweit rekordverdächtiger Erfolg.“

    Soziale und ökologische Nachhaltigkeit
    Ein zentraler Bestandteil ist die soziale Nachhaltigkeit. Durch die Schaffung von Begegnungsstätten, Gemeinschaftsräumen und Außenbereichen wird der Austausch zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern gefördert. Der geplante Stadtgarten und die abwechslungsreichen Freiflächen zeichnen einen Ort des Miteinanders aus.

    Vielfalt im Wohnraum
    Um unterschiedlichen Lebensmodellen Rechnung zu tragen, bietet das Projekt eine Vielfalt an Wohnformen. Von Kleinwohnungen und Tiny Houses über familienfreundliche Townhouses bis hin zu multifunktionalen Gemeinschaftsflächen – für jede Zielgruppe ist etwas dabei. Diese Diversität sorgt für einen lebendigen Stadtteil, der den Bedürfnissen der Nutzer gerecht wird.

    Innovationskraft in der Stadtentwicklung
    Wankdorfcity 3 setzt auf das innovative Konzept der Schwammstadt, das eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung in urbanen Räumen fördert. Der Landschaftsarchitekt Maurus Schifferli erklärt, dass Regenwasser in speziellen Systemen gespeichert wird, um es gezielt wieder abzugeben. Dieses Prinzip trägt zur Regulierung des lokalen Klimas bei und zeigt, wie moderne Stadtplanung Ressourcenschonung mit Ästhetik vereinen kann.

    Ausblick auf die nächsten Schritte
    Mit der finalen Baubewilligung beginnt die Realisierungsphase. Etappenweise werden ab 2027 die Wohnungen sowie die dazugehörigen Dienstleistungen und Gewerbeflächen bezugsbereit sein. In den kommenden Jahren wird Wankdorfcity 3 nicht nur zur Lebensqualität in Bern beitragen, sondern auch als innovatives Beispiel für moderne Stadtentwicklung in der ganzen Schweiz dienen. Dieses zukunftsweisende Projekt signalisiert eine neue Ära urbanen Wohnens, die Generationsübergreifendes, Inklusivität und Nachhaltigkeit vereint.

  • Wohnungen in Locle vorgestellt für ältere Menschen

    Wohnungen in Locle vorgestellt für ältere Menschen

    Die renovierten Wohnungen im Herzen von Locle wurden für ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität entwickelt. Die dreizehn Wohneinheiten, die unter dem AE-Label stehen, bieten erschwingliche Mieten, die den Anforderungen von AVS- und AI-Zusatzleistungen entsprechen. Zusätzlich stehen den Bewohnern Aufsichtsdienste zur Verfügung, die ein betreutes Wohnen ermöglichen.

    Zentrale Lage und umfassendes Serviceangebot
    Das Gebäude befindet sich in idealer Lage im Zentrum von Locle, in unmittelbarer Nähe zu Apotheken, Geschäften, Restaurants und öffentlichen Verkehrsmitteln. Neben den Wohnungen steht den Bewohnern auch ein Gemeinschaftsraum zur Verfügung, der die Möglichkeit zum Austausch bietet.

    Feierliche Auszeichnung und großes Interesse
    Während des offiziellen Teils der Veranstaltung wurde das Gebäude feierlich mit dem AE-Label ausgezeichnet. Vertreter des Kantons Neuenburg, der Stadt Locle sowie der Architekt des Projekts, Sareg SA, waren anwesend, um das Projekt und seine Bedeutung für die Region vorzustellen. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, die Wohnungen zu besichtigen und sich über das Angebot zu informieren.

    Erfolgreiche Präsentation eines wichtigen Wohnprojekts
    Das Projekt in Locle ist ein wichtiger Schritt in der Umsetzung der kantonalen Strategie, bis 2030 insgesamt 1800 betreute Wohnungen für ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität zu schaffen. Der Tag der offenen Tür bot einen gelungenen Einblick in die Zukunft des betreuten Wohnens im Kanton Neuenburg.

  • Baubehördentagung Appenzell Ausserrhoden

    Baubehördentagung Appenzell Ausserrhoden

    Die diesjährige Baubehördentagung, organisiert vom kantonalen Amt für Raum und Wald, richtete ihren Fokus auf die Siedlungsökologie. Regierungsrat Dölf Biasotto eröffnete die Tagung und stellte den Zusammenhang zur Vision des Regierungsprogramms 2024–2027 her, welches eine deutliche Förderung der Biodiversität in den Wohngebieten vorsieht. Die kommunalen Baubehörden spielen eine zentrale Rolle, um diese Ziele zu erreichen.

    Inspirierende Vorträge und Praxisbeispiele
    Sechs Fachreferenten beleuchteten verschiedene Aspekte der Siedlungsökologie. Die Vorträge zeigten, wie eine nachhaltige Gestaltung von Siedlungsräumen gelingen kann, und lieferten wertvolle Anregungen für Gemeinden und Unternehmen. Besonders die Praxisbeispiele aus Teufen und Gais verdeutlichten, wie Gemeinden erfolgreich Biodiversität in ihre Siedlungen integrieren können. Auch die Kombination von Dachbegrünungen mit Photovoltaikanlagen wurde thematisiert und von Stefan Brenneisen aus wissenschaftlicher Perspektive beleuchtet.

    Exkursion ins Wildbienenparadies und reger Austausch
    Zum Abschluss der Tagung konnten die Teilnehmenden das Wildbienenparadies der JUST Schweiz AG besichtigen, welches als Vorzeigebeispiel für die Förderung von ökologischen Firmenumgebungen dient. Beim anschließenden Apéro wurde die Gelegenheit genutzt, um über die gewonnenen Erkenntnisse weiter zu diskutieren und Netzwerke zu stärken.

    Siedlungsökologie als gemeinsames Ziel
    Die Baubehördentagung 2024 unterstrich die Bedeutung von vielfältigen Lebensräumen in Siedlungen für die Förderung der Biodiversität. Die Praxisbeispiele und Fachvorträge lieferten wichtige Impulse für die zukünftige Gestaltung ökologischer Lebensräume in den Gemeinden. Die Veranstaltung trug zu einem wertvollen Erfahrungsaustausch bei und setzte klare Akzente für die Umsetzung des Regierungsprogramms.

  • Erweiterung der Grosssiedlung Webermühle in Neuenhof geplant

    Erweiterung der Grosssiedlung Webermühle in Neuenhof geplant

    Die Altura RE AG ist Eigentümerin von sechs Parzellen mit einer Gesamtfläche von 15’234 Quadratmetern auf dem Areal Webermühle/Damsau in Neuenhof, informiert die Nidwaldner Immobilienfirma in einer Mitteilung. Für ihre Parzellen und die Grundstücke weiterer Eigentümer in der Wohnzone Webermühle sollen die Rahmenbedingungen für die Erweiterung und künftige Entwicklung der Grosssiedlung Webermühle erarbeitet werden. Dafür nehmen Altura RE und die Gemeinde Neuenhof ein kooperatives Planungsverfahren auf.

    «Hierzu ist es uns unter anderem wichtig, einen gut durchdachten Brückenschlag zum Quartier Klosterrüti herstellen zu können», wird Rudolf Peschel, Verwaltungsratspräsident der Altura RE AG, in der Mitteilung zitiert. «Die uns bisher vorliegenden Gutachten und Expertisen zeigen uns deutlich auf, dass das Areal Webermühle-Ermitage dank der guten Erschliessung und der Lage im Grünen direkt an der Limmat für die Schaffung von attraktiven und modernem Wohnraum prädestiniert ist.»

    Das kooperative Planungsverfahren soll vom Luzerner Planungsbüro plan:team im Workshop-Verfahren gestaltet und begleitet werden. Mit seinem Abschluss wird bis Anfang 2026 gerechnet. Im Anschluss erfolgt die Erarbeitung des Gestaltungsplans, bei der die Gemeinde dann als Bewilligungsbehörde fungiert.

    Der Zeitpunkt des eigentlichen Baubeginns hänge stark von der Planungseffizienz in den vorherigen Phasen ab, erläutert Altura RE. «Dabei sind wir gegenwärtig immens von der zeitlichen Zusammenarbeit mit der Gemeinde Neuenhof und deren personellen Kapazitäten abhängig», meint Peschel.

  • Neue Solaranlage treibt Energiewende in Frankreich voran

    Neue Solaranlage treibt Energiewende in Frankreich voran

    Die Axpo-Tochter Urbasolar hat auf dem Industriedach des französischen Immobilienentwicklers PRD in Beauvais eine Solar-Dachanlage mit einer Leistung von 12,8 Megawatt Peak in Betrieb genommen. Die Anlage auf einer Fläche von 62’000 Quadratmetern stelle die grösste Solar-Dachanlage Frankreichs dar, schreibt das Badener Energieunternehmen in einer Mitteilung. An der Projektrealisierung hatte sich neben PRD auch die Investment-Management-Gesellschaft HMC beteiligt.

    Der Ausbau von Solarenergie in der Schweiz und in Europa gehört zu den strategischen Stossrichtungen von Axpo. Das erfolgreiche Projekt in Beauvais verdeutliche die Kompetenz, die Axpo über seine Tochter Urbasolar in Frankreich aufgebaut hat, erläutert Antoine Millioud in der Mitteilung. „Unsere umfangreiche Erfahrung in verschiedenen Solar-Technologien ermöglicht es uns, unsere Aktivitäten in weiteren Märkten wie der Schweiz, Deutschland, Italien, Spanien und Polen auszubauen“, so der Leiter der Division Solar bei Axpo. „Wir sind überzeugt, dass unsere Fähigkeiten im Bau von grossflächigen Solaranlagen die Energiewende und die Versorgungssicherheit in Europa weiter vorantreiben werden.“

    Urbosolar hat in Frankreich bereits rund 700 Solar-Grossanlagen mit unterschiedlichen Technologien realisiert. Allein mit Solar-Dachanlagen wurden über 190 Megawatt Leistung installiert. Weitere grosse Solaranlagen hat die Axpo-Tochter als Freiflächenanlagen, Überdachungen von Parkplätzen, Gewächshäuser, Agri-Photovoltaik und schwimmende Solaranlagen realisiert.

  • Fusion im Immobiliensektor: Zwei Unternehmen prüfen den Zusammenschluss

    Fusion im Immobiliensektor: Zwei Unternehmen prüfen den Zusammenschluss

    Die an der SIX Swiss Exchange kotierte Immobiliengesellschaft Ina Invest mit Sitz in Opfikon prüft eine Fusion mit der ausserbörslich gehandelten Immobiliengesellschaft Cham Group. Die Gespräche befinden sich laut einer Mitteilung noch in einem frühen Stadium. Der Zusammenschluss soll im Sinne einer Fusion unter Gleichen erfolgen. Die Verwaltungsräte beider Gesellschaften haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

    Die Aktien der zusammengeschlossenen Gesellschaft sollen an der Börse im Segment Immobiliengesellschaften kotiert werden beziehungsweise bleiben. Sollten die Verhandlungen zu einem positiven Ergebnis führen, wird das Aktionariat beider Unternehmen im Frühjahr 2025 an den jeweiligen ordentlichen Generalversammlungen über die Fusion abstimmen können.

    Durch den möglichen Zusammenschluss entstünde „eine der führenden Immobiliengesellschaften der Schweiz mit einem qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Portfolio an erstklassigen Standorten. Ina Invest entwickelt nachhaltigen Wohn-, Arbeits- und Lebensraum mit Fokus auf hybride Immobilien, die langfristig flexibel und rentabel in der Nutzung sind. Die Cham Group entwickelt derzeit auf dem ehemaligen Fabrikgelände im Zentrum von Cham, dem Papieri– und dem angrenzenden Pavatex-Areal, ein neues Quartier mit rund 1000 Wohnungen und 1000 Arbeitsplätzen.

    Implenia als 40-prozentige Eignerin von Ina Invest nimmt die Prüfung eines möglichen Zusammenschlusses zur Kenntnis. In einer eigenen Mitteilung begrüsst das Immobilien- und Baudienstleistungsunternehmen die eventuelle Fusion ausdrücklich.

  • Markt für Einfamilienhäuser wächst beidseitig

    Markt für Einfamilienhäuser wächst beidseitig

    Zwischen Juli 2023 und und Juni 2024 sind schweizweit knapp 75’000 Einfamilienhäuser online zum Verkauf angeboten worden, informiert ImmoScout24 in einer Mitteilung zur aktuellen „Online Home Market Analysis“. Die Studie wird halbjährlich von dem zur SMG Swiss Marketplace Group gehörenden Immobilienportal in Zusammenarbeit mit dem Hauseigentümerverband Schweiz und dem Swiss Real Estate Institute der Hochschule für Wirtschaft Zürich durchgeführt. Im Jahresvergleich haben die Immobilienfachleute eine Steigerung des Angebots um 36 Prozent beobachtet.

    Die Inseratsdauer habe sich durch das steigende Angebot jedoch nur um durchschnittlich 13 Prozent verlängert, heisst es in der Mitteilung. Dies lasse auf eine gleichzeitig wachsende Nachfrage schliessen, so die Immobilienfachleute. Sie führen diese Entwicklung vor allem auf eine Beruhigung der Hypothekarzinsen zurück.

    „Dass mit den sich beruhigenden Zinsen auch wieder mehr Objekte auf den Markt kommen zeigt, dass Verkaufende und Kaufende den Markt genau beobachten und reagieren“, wird Martin Waeber, Managing Director Real Estate bei der SMG Swiss Marketplace Group, in der Mitteilung zitiert. In der SMG Swiss Marketplace Group AG sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

    Nach Ansicht von Markus Meier, Direktor des Hauseigentümerverbands Schweiz, wird die Nachfrage „durch eine anhaltend knappe Wohnraumversorgung und die tendenziell weiter sinkenden Zinsen“ beflügelt. Gleichzeitig weist Meier darauf hin, dass sich das Preiswachstum am Eigenheimmarkt „trotz sinkender Wohnbautätigkeit und anhaltend hoher Nachfrage“ abgeschwächt hat.

  • Winterthur stimmt der Erneuerung der Kehrichtverbrennung zu

    Winterthur stimmt der Erneuerung der Kehrichtverbrennung zu

    Das Stimmvolk von Winterthur hat der Erneuerung der Kehrichtverbrennungsanlage des Stadtwerks mit 87,0 Prozent und einer Ja-Mehrheit in allen Stadtkreisen deutlich zugestimmt. Damit kann die Verbrennungslinie 2 der Kehrichtverwertung erneuert werden. Für einen neuen Verbrennungsofen, einen Elektrofilter sowie eine neue Rauchgasreinigung und eine neue Abwasserbehandlung sind Investitionen in Höhe von 293 Millionen Franken vorgesehen.

    Die neue Anlage soll bei einer gleichbleibenden Kapazität 190‘000 Tonnen Abfall im Jahr verbrennen können. Künftig soll aber die Abwärme der Rauchgasreinigung für die Fernwärme genutzt werden können. Deren Wärmeleistung erhöht sich damit um 30 Prozent. Ausserdem soll die Rauchgasreinigung den Grenzwert der Stickoxidemissionen künftig um 40 Prozent unterschreiten und durch die Kondensation der Rauchgase 12,6 Kubikmeter Wasser einsparen. Die neue Abwasserbehandlung soll künftig pro Tag bis zu 7,5 Tonnen Gips zurückgewinnen. Geplant sind auch ein zusätzlicher Heisswasserspeicher und eine Photovoltaikanlage.

    Das Vorhaben wird über den Gebührenhaushalt finanziert.

  • Trägerverein Energiestadt konzentriert sich auf Netto Null

    Trägerverein Energiestadt konzentriert sich auf Netto Null

    Der Trägerverein Energiestadt will seine 644 Gemeinden und Städte als Mitglieder künftig vor allem auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützen. In 30 Jahren Engagement habe vieles, was anfangs als fortschrittlich galt, zum Standard etabliert werden können, schreibt Energiestadt in einer entsprechenden Mitteilung. Um weiter als Schrittmacher zu agieren, sollen Zertifizierung und Unterstützung der Mitglieder konsequent auf das Netto-Null-Ziel ausgerichtet werden.

    Das Label Energiestadt zeichnet Städte und Gemeinden für eine nachhaltige Energie- und Klimapolitik aus. Der Zertifizierungsprozess wird dabei künftig netto-null-relevante Strategien und Massnahmen besonders stark gewichten. Als Beispiele werde in der Mitteilung der Ausstieg aus Erdgas beim Heizen und die Förderung von Elektromobilität genannt. Für die höchste Auszeichnung als Gold-Stadt muss in Zukunft nachgewiesen werden, dass Strategien und Massnahmen konsequent verfolgt werden und mit dem Netto-Null-Ziel vereinbar sind. Gleichzeitig will Energiestadt den Zertifizierungprozess für kleinere Gemeinden vereinfachen.

    „Mit den neuen Instrumenten stärkt Energiestadt seine Rolle als führendes Kompetenzzentrum für lokale Energie- und Klimapolitik in der Schweiz“, wird Maren Kornmann, Co-Geschäftsführerin von Energiestadt, in der Mitteilung zitiert. „So bietet Energiestadt als einzige Organisation ein umfassendes Paket für die Planung, Umsetzung und das Monitoring von Netto-Null-Massnahmen auf lokaler Ebene an.“

  • Rheinuferentwicklung als Zukunftsprojekt

    Rheinuferentwicklung als Zukunftsprojekt

    Der Stadtrat verfolgt das Ziel, das Rheinufer vom motorisierten Verkehr zu befreien und in ein lebendiges Zentrum für Freizeit, Wohnen und Wirtschaft zu verwandeln. Diese Neugestaltung bietet Schaffhausen die einzigartige Gelegenheit, die Lebensqualität in der Stadt nachhaltig zu verbessern und gleichzeitig den Tourismus zu fördern. Der Ausbau von Grün- und Freiräumen sowie neue Wohn- und Arbeitsplätze stehen dabei im Fokus.

    Die Entwicklungsstrategie umfasst konkrete Schritte zur Umsetzung dieser Vision, wobei auf den Ergebnissen eines städtebaulichen Studienverfahrens und öffentlichen Konsultationen aufgebaut wird.

    Schrittweise Umsetzung in Teilprojekten
    Die Umsetzung erfolgt in mehreren Teilprojekte über einen Zeitraum von zwölf Jahren bis 2036 realisiert. Zu den Teilprojekten gehören unter anderem die neue Verbindungsstrasse, die Entwicklung des Gaswerkareals und die Aufwertung der Rheinuferpromenade. Diese Aufteilung ermöglicht eine schrittweise Realisierung und schafft Planungssicherheit für alle Beteiligten. Auf dem Gaswerkareal ist bis zum Baubeginn eine Zwischennutzung vorgesehen.

    Grosse Wertschöpfung mit überschaubaren Investitionen
    Das Projekt erfordert Investitionen der öffentlichen Hand in Höhe von rund 35 Millionen Franken, wovon die Stadt rund 22 Millionen Franken übernimmt. Die restlichen Kosten werden durch Bund und Kanton mitfinanziert. Private Investitionen in Wohn- und Gewerbeflächen erhöhen den volkswirtschaftlichen Nutzen des Projekts erheblich und fördern die Stadtentwicklung.

    Grundsatzentscheidung und Rahmenbedingungen
    Um das Projekt effizient umsetzen zu können, wird eine Grundsatzabstimmung vorgeschlagen. Gleichzeitig werden alle operativen Entscheide an den Grossen Stadtrat delegiert, um das Umsetzungsrisiko zu minimieren und die Planungssicherheit zu erhöhen.

    Der Stadtrat hat klare Rahmenbedingungen definiert, darunter eine einvernehmliche Lösung für die Wassersportvereine, die Förderung der Biodiversität und des Stadtklimas sowie die Schaffung eines ausgewogenen Mixes von gemeinnützigem und nicht-gemeinnützigem Wohnraum auf dem Gaswerkareal. Ergänzend dazu werden Potenzialstudien durchgeführt, um die wirtschaftliche Machbarkeit von Gastronomie- und Gewerbenutzungen zu klären.

    Mit der Neugestaltung des Rheinufers schlägt Schaffhausen ein neues Kapitel in seiner Stadtentwicklung auf – hin zu einer nachhaltigeren, lebenswerteren und wirtschaftlich stärkeren Zukunft.