Kategorie: Projekte

  • Neue Pläne für Technologiezentrum in Laufenburg an

    Neue Pläne für Technologiezentrum in Laufenburg an

    Die FlexBase Group hat sich entschieden, ihr Baugesuch für ein Technologiezentrum auf dem ehemaligen Swissgrid-Gelände in Laufenburg zurückzuziehen. Insgesamt sollen dort laut einer Medienmitteilung um die 350 Arbeitsplätze entstehen. Allein bis Ende 2027 rechnet FlexBase mit 100 bis 150 Mitarbeitenden.

    Herzstück des Zentrums, das mit Universitäten und Unternehmen realisiert werden soll, ist mit mindestens 500 Megawatt einer der grössten Batteriegrossspeicher der Welt. Er soll in strategisch günstiger Position unmittelbar neben dem weltweit grössten Stromverbund, dem Stern von Laufenburg, errichtet werden und zur Versorgungssicherheit der Schweiz und Teilen Europas beitragen. Zusätzlich wird das Technologiezentrum ein Datencenter für Künstliche Intelligenz und einen Windkanal für Forschung und Entwicklung in der Sportbranche beherbergen.

    Wie es in der Mitteilung heisst, reicht das Unternehmen nun ein aktualisiertes Baugesuch ein. Den Angaben zufolge respektiert es nun die in der aktuellen Bau- und Nutzungsordnung definierte Maximalhöhe, «was für den Baubeginn ausreicht». Doch verlangt der Antragsteller angesichts der Bedeutung des Vorhabens eine Erhöhung der zulässigen Bauhöhe auf 30 Meter. In Absprache mit dem Stadtrat von Laufenburg diesbezüglich sei bereits eine mit der Gesamtrevision koordinierte Teiländerung der bestehenden Bau- und Nutzungsordnung für diesen Bauperimeter in Angriff genommen worden.

    «Trotz des notwendigen Schritts, unser Baugesuch zu aktualisieren, bleiben wir zuversichtlich, unser Projekt im vorgesehenen Zeitraum umzusetzen», so CEO und Mitgründer Marcel Aumer. Er gehe davon aus, dass die Gesamtrevision die Bedeutung solcher zukunftsweisender Projekte für die Region berücksichtigen werde.

  • Grössste 3D-gedruckte Wohnsiedlung entsteht in Texas

    Grössste 3D-gedruckte Wohnsiedlung entsteht in Texas

    In der Wolf Ranch Community in Georgetown, Texas, entstehen 100 einstöckige Häuser, die mit dem Vulcan-Drucker des Unternehmens ICON gefertigt werden. Dieser 3D-Drucker baut die Häuser Schicht für Schicht aus einer speziellen Betonmischung auf, die robust und wetterbeständig ist. Der Bauprozess spart Zeit und Arbeitskräfte und erzeugt gleichzeitig Wände, die extremen Wetterbedingungen standhalten.

    Widerstandsfähigkeit und moderne Herausforderungen
    Die massiven Betonwände der Häuser bieten nicht nur hervorragenden Schutz vor extremen Wetterlagen, sondern sorgen auch für eine ausgezeichnete Isolierung. Diese Konstruktion bewährt sich besonders in heissen Sommermonaten, da die Innenräume kühl bleiben und die Klimaanlagen entlastet werden. Allerdings bringen die dicken Wände auch Herausforderungen mit sich: Die Signalstärke drahtloser Netzwerke wird beeinträchtigt, weshalb viele Bewohner auf vermaschte Router setzen.

    Revolution des Bauens
    Die Häuser der Wolf Ranch, bekannt als «Genesis Collection», sind zwischen 450.000 und 600.000 Dollar erhältlich, und ein Viertel der Einheiten ist bereits verkauft. Das Projekt zeigt das Potenzial des 3D-Drucks, die Bauindustrie nachhaltig zu verändern. ICON hat bereits 2018 in Austin sein erstes 3D-gedrucktes Haus errichtet und plant, die Technologie zukünftig sogar im Rahmen des Artemis-Programms der NASA auf dem Mond einzusetzen.

    3D-Druck weltweit im Aufschwung
    Auch in Deutschland nimmt der 3D-Druck im Bauwesen Fahrt auf. 2021 wurde in Beckum das erste 3D-gedruckte Einfamilienhaus eröffnet, und weitere Projekte, wie das öffentlich geförderte Mehrfamilienhaus in Lünen, sind in Planung. Diese Entwicklungen zeigen, dass der 3D-Druck weltweit an Bedeutung gewinnt und möglicherweise die Zukunft des Bauens prägen wird.

  • Forschungscampus «co-operate» in Dübendorf erfolgreich erweitert

    Forschungscampus «co-operate» in Dübendorf erfolgreich erweitert

    Der Ausbau des Forschungscampus in Dübendorf, der von 2021 bis 2024 stattfand, umfasst ein hochmodernes Laborgebäude, ein Multifunktionsgebäude und ein neues Parkhaus. Diese Infrastrukturmassnahmen sind entscheidend, um den steigenden Anforderungen der Forschung gerecht zu werden. Die zusätzlichen 30 Labors und Büros bieten den Forschenden eine verbesserte Arbeitsumgebung, die den neuesten technologischen und umweltfreundlichen Standards entspricht.

    Nachhaltigkeit und Innovation Hand in Hand
    Ein besonderes Merkmal des neuen Campus ist der Fokus auf nachhaltige Energiegewinnung und -nutzung. Ein neu entwickeltes Hochtemperatur-Erdsondensystem speichert Abwärme im Sommer und nutzt diese im Winter zur Beheizung der Gebäude. Diese und weitere technologische Innovationen, die direkt aus den Labors der Empa und Eawag stammen, werden nicht nur auf dem Campus angewendet, sondern auch weiter erforscht, um ihre Effizienz und Umweltverträglichkeit zu optimieren.

    Ein grüner und autofreier Campus
    Um das Campus-Gelände umweltfreundlicher und fussgängerfreundlicher zu gestalten, wurden bestehende Parkplätze ins neue Parkhaus verlegt und das Gelände umfassend begrünt. Ein «Grüngürtel» verbindet die beiden Forschungsinstitute und schafft eine einladende Atmosphäre für Mitarbeitende und Besucher. Der neue Campusplatz beim NEST bietet zudem einen attraktiven Freiraum für Austausch und Erholung.

    Blick in die Zukunft
    Mit der Fertigstellung des Projekts «co-operate» haben Empa und Eawag nicht nur ihre Forschungsinfrastruktur modernisiert, sondern auch die Basis für zukünftige Innovationen gelegt. Die Kombination aus modernster Bauweise, nachhaltiger Energienutzung und einer verbesserten Arbeitsumgebung fördert die Spitzenforschung und stärkt die Position der Schweiz als führenden Standort für wissenschaftliche Innovationen.

  • Hächler hält Amphitheater Vindonissa instand

    Hächler hält Amphitheater Vindonissa instand

    Die Hächler AG Umbau und Renovation geht jedes Jahr eine besondere Aufgabe an. Unter der Leitung von Reto Schwitter bewahrt und schützt das Unternehmen aus Wettingen das Amphitheater Vindonissa in Windisch, informiert Hächler in einer Mitteilung. Der Experte in der Denkmalpflege bei Hächler bringe bei der Instandhaltung der grössten Anlage ihrer Art in der Schweiz sein umfangreiches Fachwissen, seine wertvolle Erfahrung und seine Leidenschaft ein, heisst es dort.

    „Die Renovation und Sanierung einer solchen Baute verlangen absolute Fachkompetenz, langjährige Erfahrungen und eine hohe Sensibilität“, schreibt Hächler. Bei den jährlich anfallenden Instandhaltungsarbeiten werden vor allem defekte Fugen repariert, über die ansonsten Wasser in das Mauerwerk eindringen könnte. Dazu verwendet Hächler einen speziell auf diesen Einsatz abgestimmten Mörtel.

    Das Amphitheater in Windisch wurde im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung in unmittelbarer Nachbarschaft des römischen Legionärslagers Vindonissa erbaut. Es hat eine Ausdehnung von 111 mal 99 Metern und bietet 11’000 Zuschauenden Platz. Die im Bundesbesitz befindliche Anlage zählt zu den Kulturgütern von nationaler Bedeutung. 

  • Erste Station von Indiens erster urbaner Seilbahn steht

    Erste Station von Indiens erster urbaner Seilbahn steht

    «Die Bauarbeiten an Varanasis erster urbaner Seilbahn schreiten zügig voran», infomiert die Bartholet Maschinenbau AG in einer Mitteilung. Ihr zufolge ist die Installation der ersten Station kürzlich abgeschlossen worden. Zudem sind bereits sechs Stützen errichtet, an weiteren Stützen wird gebaut. Das Fundament für die dritte Station ist ebenfalls fertiggestellt.

    Die erste urbane Seilbahn in Indien wird von Bartholet in Zusammenarbeit mit Vishwa Samudra Engineering im Auftrag des National Highways Logistics Management Ltd realisiert. Sie führt in bis zu 40 Meter Höhe vom Hauptbahnhof zur Station Godowalia Chowk. Dabei werden auf etwa 3,7 Kilometer Strecke fünf Stationen verbunden. Nach Fertigstellung voraussichtlich 2025 sollen pro Stunde und Richtung bis zu 3000 Fahrgäste befördert werden können. Dafür werden insgesamt 150 Panoramagondeln eingesetzt.

  • Nüssli baut ein Theater in Kassel

    Nüssli baut ein Theater in Kassel

    Kassel gehört zu den Städten in Deutschland, die seit längerem über einen festen Theaterbau verfügen. Nun muss das Grosse Haus des Staatstheaters ab der Spielzeit 2025/26 saniert werden. Das Land Hessen und die Stadt Kassel haben den in Hüttwilen ansässigen Veranstaltungs- und Baudienstleister Nüssli beauftragt, eine Interimsspielstätte für das Theater zu errichten. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, soll ein vielseitiges Multifunktionshaus errichtet werden, das an verschiedene Veranstaltungsarten angepasst werden kann. Nüssli bringt dazu seine umfassende Erfahrung ein, um modernste Bühnentechnik, Akustik und technische Gebäudeausrüstung in den Bau zu integrieren, heisst es in der Mitteilung.

    Bauherrin und Investorin des Projektes ist die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Kassel mbH (GWG). Die GWG hat NÜSSLI als Generalübernehmer mit dem Bau der Interimsspielstätte beauftragt. Bis Ende Jahr sollen die Aussenhüllen und die tragenden Stahlkonstruktionen fertiggestellt sein. Ab Januar 2025 wird mit dem Innenausbau begonnen. Dabei ist geplant, dass das Staatstheater im Herbst mit der Spielzeit 2025/26 in das neue Domizil einziehen kann. Die Nutzung des temporären Theaters hängt von der Sanierung des Grossen Hauses ab, bislang ist eine Zeit von fünf Jahren geplant.

  • Neue Büros und Sitzungsräume in Bern fertiggestellt

    Neue Büros und Sitzungsräume in Bern fertiggestellt

    Umbau und Renovation der Büros und Sitzungsräume am Berner Standort des Bauunternehmens Halter sind abgeschlossen. Sie wurden von der zur Halter Gruppe in Schlieren gehörenden Integral design-build AG innert sechs Monaten realisiert. In der vergangenen Woche seien die Schlüssel übergeben worden, heisst es auf der LinkedIn-Seite von Integral. «Durch die Verwendung von recycelbaren Materialien wie Holz, Glas und Metall haben wir einen Raum geschaffen, der nicht nur unseren ökologischen Fussabdruck minimiert, sondern auch unsere Werte von Nachhaltigkeit und Ästhetik widerspiegelt», heisst es weiter.

    Der Halter-Standort in Bern wachse und mit ihm die «Bedürfnisse an eine grössere und inspirierende Arbeitswelt», heisst es in einer Mitteilung von Halter. Seit Anfang März dieses Jahres habe man am Standort im von Halter realisierten Haus der Religionen zusätzliche 600 Quadratmeter des ehemaligen Denner-Standortes angemietet. Die Umbauphase, inklusive Rückbau, habe im November 2023 begonnen und sei im Juli 2024 erfolgreich abgeschlossen worden. Mit der Erweiterung wurden Kapazitäten von bisher 40 auf nun 58 Arbeitsplätze erhöht. Zudem gebe es nun zusätzliche Touchdown-Arbeitsplätze und modern ausgestattete Sitzungszimmer. Der Umzug sei erfolgreich abgeschlossen und die Räumlichkeiten bereits mit Leben gefüllt worden.

    Ein besonderer Höhepunkt des Umbaus sei die beeindruckende Treppe, die die beiden Stockwerke miteinander verbinde und eine offene sowie dynamische Arbeitsatmosphäre schaffe, heisst es in der Halter-Mitteilung.

    Die Halter Gruppe umfasst insgesamt zehn Unternehmen. Hauptsitz ist Schlieren, weitere Standorte sind Münchenstein BL, Bern, Kriens LU, Lausanne, St.Gallen und Genf.

  • Weiterentwicklung der Fernwärmeleitung zwischen Konstanz und Kreuzlingen

    Weiterentwicklung der Fernwärmeleitung zwischen Konstanz und Kreuzlingen

    Im Sommer 2022 hatten Energie Kreuzlingen, KVA Thurgau und Stadtwerke Konstanz über ihre Pläne zum Bau einer grenzübergreifenden Fernwärmeleitung informiert. Nun geht das Projekt in die nächste Phase, informiert Stadtwerke Konstanz in einer Mitteilung. Die drei Partner haben sich darauf geeinigt, die Eckpunkte des Projekts zu definieren und ein Vorprojekt zu erarbeiten. Auf dessen Grundlage soll dann der Realisierungsentscheid gefällt werden.

    Die geplante Fernwärmeleitung soll von der künftigen Ersatz-Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) in Weinfelden nach Kreuzlingen und weiter nach Konstanz verlaufen. In einer Absichtserklärung haben die Partner die Rollen und die Verteilung der Aufgaben bei der Planung festgelegt. Danach wird KVA Thurgau Finanzierung und Umsetzung der für die Projektierung nötigen Arbeiten übernehmen. Energie Kreuzlingen und Stadtwerke Konstanz steuern die technischen und planerischen Grundlagen bei.

    KVA Thurgau soll auf Grundlage der vorgegeben technischen und betrieblichen Parameter die bereits durchgeführte Machbarkeitsstudie aktualisieren und die Planung der Linienführung einleiten. Gleichzeitig wollen die Partner Gespräche mit potenziellen Partnern für die Finanzierung des Projekts führen. In einer zweiten Etappe sollen die Grundlagen für die Erwirkung eines Realisierungskredits entwickelt werden. Gemäss aktueller Planung könnte die Ersatz-KVA Ende 2031 erste Wärme liefern. Zu diesem Zeitpunkt soll möglichst auch die Fernwärmeleitung stehen.

  • Strabag baut Strassen im Quartier Weitblick von Solothurn   

    Strabag baut Strassen im Quartier Weitblick von Solothurn   

    Das Schlieremer Bauunternehmen Strabag führt im künftigen Solothurner Quartier Weitblick die Arbeiten zur Erstellung eines Strassen- und Wegenetzes sowie aller Werkleitungen durch. In Solothurn entsteht das neue Quartier Weitblick bis 2036, heisst es in einer Mitteilung. Das Quartier soll Wohnraum für rund 1700 Personen bieten und ebenso viele Arbeitsplätze aufnehmen. Es gebe eine neue Parkanlage und Erholungsraum. Dank des Weitblicks könne die Stadt Solothurn in zentraler Lage, in den bestehenden Quartierstrukturen und vor den Toren der Altstadt, neuen Wohnraum und Platz für neues Leben schaffen, heisst es weiter.

    Laut der Medienmitteilung ist Strabag seit Baubeginn beim Projekt mit dabei. Im April 2023 starteten die Strabag-Teams mit den Strassenbauarbeiten im nördlichen Teil des Areals. Im vergangenen September habe Strabag den Belag für die erste Strasse im Weitblick eingebaut. Nach einer Baupause laufen die letzten Arbeiten auf Hochtouren und der Auftrag werde in den nächsten Wochen in diesem Teil des Weitblicks abgeschlossen. Die Bauarbeiten im südlichen Teil des Weitblick-Areals laufen aktuell auf Hochtouren, heisst es von Strabag.

    Auch in diesem Arealbereich sei wegen des hohen Grundwasserpegels der Untergrund bautechnisch schwierig. Deshalb wurden Spundwände, Bohrpfähle und eine Grundwasserabsenkung notwendig. Alle Spezialtiefbauarbeiten wurden durch Strabag  erstellt. Derzeit werden die Gräben für die Werkleitungen ausgehoben und die Zufahrtsstrassen für das Weitblick-Areal erstellt.

  • Neue Ladestationen für Immobilienfonds

    Neue Ladestationen für Immobilienfonds

    Der von Swiss Prime Site Solutions aus Zug geleitete Immobilienfonds Akara Swiss Diversity Property PK (ADPK) investiert schweizweit in Bestandsliegenschaften und Entwicklungs- und Bauprojekte. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, sollen die Mehrfamilienhäuser des Fonds mit einem neuen Ladekonzept für die Elektromobilität ausgerüstet werden. Die in Aarau ansässige AEW Energie AG hat für die Planung und den Betrieb der neuen Ladeinfrastruktur im Contracting-Modell die Verantwortung übernommen. Die Installationen vor Ort werden von regionalen Fachpartnern übernommen, heisst es in der Mitteilung. Dabei sollen die Ladestationen auf die verschiedenen Objekte und Bedürfnisse lokal abgestimmt werden. Erste Projekte sind bereits gestartet worden.

    «Wir sind stolz, mit der Fondsleitung des ADPK einen starken Partner an unserer Seite zu haben, der ebenso wie wir die Bedeutung nachhaltiger Mobilitätslösungen erkennt und fördert», wird Arian Rohs, Leiter Mobility Solutions der AEW Energie AG, in der Mitteilung zitiert. «Diese Kooperation ermöglicht es uns, unser Engagement für die Elektromobilität weiter auszubauen und einen wichtigen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen zu leisten.»

  • Punkt Rufer unterstützt Bern bei Kreislaufwirtschaft

    Punkt Rufer unterstützt Bern bei Kreislaufwirtschaft

    Punkt Rufer erstellt ein Programm für das Tiefbauamt der Stadt Bern (TAB). Wie es in einer Mitteilung des Beratungsbüros für Unternehmens- und Nachhaltigkeitsentwicklung aus Bern heisst, besteht das zweijährige Projekt aus fünf Modulen, die der Stärkung der Kreislaufwirtschaft (KLW) bei zukünftigen Bauvorhaben und der bestehenden Infrastruktur dienen sollen. Laut eines Beitrages auf LinkedIn von Philipp Rufer, Inhaber & Managing Partner der Punkt Rufer AG, stehen die Wissensvermittlung, ein schlanker Innovationsprozess und daraus abgeleitete Pilotprojekte im Fokus der Zusammenarbeit.

    Im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung der Stadt Bern will die Stadtverwaltung eine Vorbildfunktion einnehmen und in allen Bereichen die Ziele der Agenda 2030 verfolgen. Hierzu gehört eine ressourcenschonende und in der Kreislaufwirtschaft funktionierende lokale und regionale Wirtschaft. Punkt Rufer begleitet hierfür das Projekt von der Initiierung, über die Konzeption, die Entwicklung und Implementierung einer ausgewählten KLW-Strategie. Nach der Implementierung erfolgt die abschliessende Begleitung der TAB-Mitarbeitenden mit dem Ziel einer motivierten Einstellung gegenüber der Kreislaufwirtschaft.

  • Implenia gewinnt Grossauftrag in Schweden

    Implenia gewinnt Grossauftrag in Schweden

    Trafikverket hat einen Grossauftrag an Implenia vergeben. Konkret soll die im Opfiker Stadtquartier Glattpark ansässige Bau- und Immobiliengesellschaft für die schwedische Behörde für Infrastruktur einen Bauabschnitt mit Eisenbahntunnel und Bahnhof im Haga-Projekt realisieren. Die Auftragssumme beläuft sich auf mehr als 100 Millionen Franken, informiert Implenia in einer entsprechenden Mitteilung.

    Das Haga-Projekt ist Teil der neuen West Link-Verbindung, mit der Göteborgs Nahverkehr an die durch die Stadt verlaufenden Strecken angeschlossen wird. Implenia wird dabei in Göteborg unter dem Stadtteil Vasastan den neuen unterirdischen Bahnhof Haga mit Bahnsteigen und drei Eingängen bauen. Dazu kommt ein Bahntunnel mit parallel verlaufendem Service- und Notfalltunnel sowie den Lüftungs- und Brandschutztunneln.

    Der Beginn der Bauarbeiten ist für den Herbst dieses Jahres geplant, 2029 soll das Projekt abgeschlossen werden. „Implenia wird die langjährige, umfassende Erfahrung für die Umsetzung des Projekts nutzen und in logistisch herausfordernden, engsten innerstädtischen Platzverhältnissen die neue wichtige Verkehrsinfrastruktur realisieren“, wird Christian Späth, Head Division Civil Engineering bei Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Wir danken Trafikverket für das erneute Vertrauen in Implenia als Experte für grossen, komplexen Tunnel- und Ingenieurbau.“

  • Halter realisiert Hochhausprojekt BirsTower in Muttenz

    Halter realisiert Hochhausprojekt BirsTower in Muttenz

    Der Schlieremer Immobilienentwickler Halter AG wird laut Medienmitteilung in Muttenz auf dem ehemaligen Gewerbeareal Hagnau West ein Hochhaus bauen. Der BirsTower soll eine Kombination aus Wohn- und Gewerbeflächen bieten und auch Eigentumswohnungen umfassen.

    Mit dem Abschluss des Baurechtsvertrages wurde ein weiterer Schritt für die Entwicklung des neuen Quartiers Hagnau West erreicht, heisst es in der Medienmitteilung. Die Rietpark Immobilien AG in Kriens LU werde als Investorin und Entwicklerin mit der Halter AG als Realisierungspartnerin auf dem 4446 Quadratmeter grossen Areal den 73 Meter hohen BirsTower mit einer Bruttogeschossfläche von 16‘150 Quadratmetern realisieren.

    Die Stiftung Kunsthaus Baselland als Eigentümerin des Grundstücks suchte mittels einer Investorenausschreibung nach einem geeigneten Käufer und entschied sich für die Rietpark Immobilien AG. Das Kunsthaus Baselland fand nach 25 Jahren an seiner Wirkungsstätte in Muttenz einen neuen Standort, heisst es in der Mitteilung.

    Das Grundstück in Muttenz liegt direkt an der Kantonsgrenze zu Basel-Stadt. Das Quartier ist durch die Nähe zur Autobahn und die Anbindung an den öffentlichen Verkehr sehr gut erschlossen. Die Nähe zur Birs und die Anbindung an den nahegelegenen Grün- und Bewegungsraum Schänzli bieten zusätzlichen Mehrwert, heisst es in der Mitteilung.

    Für alle Bauten des Quartiers werde der Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) mit dem Label Gold angewendet oder ein gleichwertiger Massstab für nachhaltiges Bauen mit Zustimmung des Gemeinderates. Die Projektabwicklung werde nach dem Design-Build-Modell des partnerschaftlichen Bauens umgesetzt, um das Nachhaltigkeitsziel zu erreichen.

  • Universität St.Gallen installiert neue Photovoltaikanlage

    Universität St.Gallen installiert neue Photovoltaikanlage

    Die Universität St.Gallen (HSG) wird in diesem Sommer eine weitere Photovoltaikanlage errichten. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, soll die neue Anlage auf den Dächern des Alumnihauses sowie des Hans-Ulrich-Auditoriums auf dem Gelände des Weiterbildungszentrums Holzweid (WBZ) errichtet werden. Die HSG unterstreicht mit dieser Neuinstallation ihr Bestreben, bis 2030 Netto-Null-Klimaneutralität zu erreichen, heisst es in der Mitteilung.

    Die Anlage wird von den St.Galler Stadtwerken (sgsw) finanziert, gebaut und betrieben. Sie soll eine jährliche Leistung von 83‘000 Kilowattstunden erbringen, das entspricht laut HSG dem Jahresbedarf von 20 Einfamilienhäusern. Die genutzten Dachflächen wurden von HSG-Studierenden in einem Masterprojekt eruiert und auf ihre Eignung untersucht.

    „Die Freude darüber, dass die Anlage nach längerer Planung realisiert werden kann, ist gross“, wird Michael Domeisen, Geschäftsführer der HSG Stiftung, einer der Eigentümer der WBZ-Gebäude, in der Mitteilung zitiert.  „Es ist wichtig, dass möglichst viele von uns einen Beitrag zur nachhaltigen Stromproduktion leisten. Die Dächer sind ideal geeignet für den Bau und Betrieb einer Photovoltaikanlage.“

  • Baustart für Erweiterung und Sanierung des Gymnasiums Hofwil

    Baustart für Erweiterung und Sanierung des Gymnasiums Hofwil

    Das Gymnasium Hofwil wird durch den Bau eines neuen Schulgebäudes und einer Dreifachsporthalle erweitert, um den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden. Ursprünglich für zehn Klassen und 200 Schülerinnen und Schüler ausgelegt, beherbergt die Schule aktuell 21 Klassen mit rund 460 Schülerinnen und Schülern. Provisorien, die 2013 und 2017 errichtet wurden, sollen durch die Neubauten ersetzt werden. Das neue Schulgebäude wird Unterrichts- und Praktikumsräume, darunter zwei Chemielabore, umfassen. Eine Aussenstation zur Erweiterung der Mensa ist ebenfalls geplant. Die neue Dreifachsporthalle wird mit Garderoben, sanitären Einrichtungen, einem Arbeitsraum für Lehrpersonen und einem Theorieraum ausgestattet.

    Bezug der Neubauten voraussichtlich im Sommer 2026
    Die Fertigstellung des neuen Schulgebäudes und der Dreifachsporthalle ist für den Sommer 2026 geplant. Nach der Fertigstellung wird der Fokus auf die bauliche Ertüchtigung der bestehenden denkmalgeschützten Gebäude gelegt, die bis Herbst 2027 abgeschlossen sein soll. Diese Sanierungen umfassen notwendige Raumwechsel und Unterhaltsmassnahmen, um den aktuellen Bildungsstandards gerecht zu werden. Gleichzeitig sollen die bisherigen Schulraumprovisorien zurückgebaut und für andere Zwecke weiterverwendet werden.

    Nachhaltige Bauweise und Energiekonzept
    Beide Neubauten werden nach dem Minergie-P-ECO Standard erstellt und mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet, um einen nachhaltigen und energieeffizienten Betrieb zu gewährleisten. Dieses Engagement für Nachhaltigkeit unterstreicht die zukunftsorientierte Ausrichtung des Gymnasiums Hofwil und setzt ein starkes Zeichen für ökologische Verantwortung im Bildungsbereich.

    Finanzierung und Gesamtkosten
    Die Gesamtkosten für die Erweiterung und Sanierung des Gymnasiums Hofwil belaufen sich auf insgesamt 65,63 Millionen Franken. Diese Investition wird nicht nur den aktuellen Raumbedarf decken, sondern auch zukünftigen Generationen eine moderne und gut ausgestattete Lernumgebung bieten. Die Finanzierung dieser umfangreichen Baumassnahmen ist ein Zeichen des Engagements des Kantons für die Bildung und die infrastrukturelle Entwicklung in Münchenbuchsee.

    Historische Bedeutung und Zukunftsperspektive
    Das Gymnasium Hofwil, zuletzt Anfang der 1980er Jahre saniert, ist ein wichtiger Bestandteil der Bildungslandschaft in der Region. Die geplanten Erweiterungen und Sanierungen sind nicht nur eine Antwort auf den aktuellen Raumbedarf, sondern auch eine Investition in die Zukunft. Mit der neuen Infrastruktur wird die Schule in der Lage sein, den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden und gleichzeitig moderne Bildungsanforderungen zu erfüllen.

    Die Umbau- und Erweiterungspläne des Gymnasiums Hofwil sind ein bedeutender Schritt zur Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Bildung in der Region. Mit modernen Unterrichts- und Sporteinrichtungen wird die Schule optimal auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler vorbereitet sein und ihnen eine umfassende, zeitgemässe Bildung bieten.

  • Aktionärsgemeinden der GZO AG Spital Wetzikon unterstützen Sanierungsoptionen

    Aktionärsgemeinden der GZO AG Spital Wetzikon unterstützen Sanierungsoptionen

    Die Ausarbeitung von Sanierungsoptionen für die GZO AG Spital Wetzikon schreitet voran. Die Aktionärsgemeinden stehen weiterhin hinter dem Spitalbetrieb und sind bereit, eine finanzielle Beteiligung bei einer Sanierung zu prüfen. Sie haben den Verantwortlichen des Spitals aufgezeigt, welche Voraussetzungen notwendig sind, damit eine solche Massnahme von den Aktionärsgemeinden geprüft werden kann.

    Stabile Versorgung trotz Nachlass-Stundung
    Das Spital Wetzikon befindet sich seit Anfang Mai in der Nachlass-Stundung. Wie die Verantwortlichen der GZO AG gegenüber den Aktionärsgemeinden versichern, läuft der Spitalbetrieb trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen gut. Eine umfassende Notfall- und Gesundheitsversorgung bleibt weiterhin gewährleistet.

    Bedingungen für finanzielle Beteiligung
    Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der GZO AG stehen in der Pflicht, tragfähige Lösungen für eine Sanierung auszuarbeiten. Die Aktionärsgemeinden gehen nach heutigem Wissenstand davon aus, dass ein finanzieller Beitrag von ihrer Seite zur Sanierung erwartet wird. Sie haben dem Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung der GZO AG dargelegt, welche Voraussetzungen und Unterlagen für eine solche finanzielle Beteiligung erfüllt sein müssen. Ein zentraler Punkt ist das Vorliegen eines wirtschaftlich tragfähigen Konzepts für das Spital Wetzikon der Zukunft. Die Spitalverantwortlichen arbeiten derzeit intensiv an den entsprechenden Grundlagen, was jedoch aufgrund der komplexen Situation (laufender Spitalbetrieb, Neubau etc.) noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

    Sistierung der Beschwerde beim Regierungsrat
    Die GZO AG hatte gegen den Beschluss des Regierungsrats, dem Spital Wetzikon keine finanzielle Unterstützung zu gewähren, umgehend Beschwerde beim Verwaltungsgericht eingereicht. Nach einer vertieften Situationsanalyse und sorgfältiger Abwägung sind der GZO-Verwaltungsrat und die mandatierten Fachexperten der Aktionärsgemeinden übereingekommen, eine Sistierung der Beschwerde anzustreben. Die Aktionärsgemeinden haben der Gesundheitsdirektion schriftlich mitgeteilt, dass sie das Gesuch um Sistierung im Sinne der Sache unterstützen.

    Zukunft des Spitals Wetzikon
    Die Aktionärsgemeinden haben klar gemacht, dass sie eine finanzielle Beteiligung an der Sanierung des Spitals prüfen werden, sobald ein tragfähiges wirtschaftliches Konzept vorliegt. Dies zeigt ihr Engagement und ihre Unterstützung für das Spital Wetzikon, um eine weiterhin stabile und umfassende Gesundheitsversorgung sicherzustellen.

  • Baubeginn für temporären Überbrückungsbau des Opernhauses Zürich

    Baubeginn für temporären Überbrückungsbau des Opernhauses Zürich

    Das historische Opernhaus Zürich und der angrenzende Erweiterungsbau müssen in der ersten Hälfte der 2030er-Jahre saniert werden. Im April 2023 wurde das Projekt «Zukunft Oper» lanciert, um diese umfassende bauliche Massnahme zu planen und die Zukunftsfähigkeit des Opernhauses sicherzustellen. Aufgrund des akuten Platzmangels werden derzeit an vielen Stellen die gesetzlichen Richtlinien für Arbeitssicherheit und Arbeitsplatzgestaltung nicht eingehalten.

    Dialogverfahren und Stiftungsgründung
    Ein umfassendes Dialogverfahren mit verschiedensten Stakeholdern sowie die Gründung einer Stiftung, die eine bedeutende Rolle in der Finanzierung spielt, haben den Weg für das Projekt geebnet. Machbarkeitsstudien wurden durchgeführt, um die beste Vorgehensweise zu ermitteln.

    Entwurf des Architekturbüros EM2N
    Der Entwurf für den Überbrückungsbau stammt vom Architekturbüro EM2N. Geplant ist eine eingeschossige, pavillonartige Holzkonstruktion auf dem Dach des Erweiterungsbaus an der Ecke Utoquai/Falkenstrasse. Die Bauvorbereitungen beginnen am 4. Juli 2024, der eigentliche Holzbau wird im August 2024 aufgerichtet. Die Konstruktion legt Wert auf Flexibilität, Funktionalität und Wiederverwendbarkeit.

    Kosten und Zeitplan
    Die Gesamtkosten für den temporären Überbrückungsbau betragen 4,57 Millionen Franken. Die zusätzliche Nutzfläche von 330 Quadratmetern soll die räumliche Situation der Mitarbeitenden zeitnah verbessern, bis die langfristigen baulichen Massnahmen abgeschlossen sind.

    Verbesserung der Arbeitsbedingungen
    Der Überbrückungsbau wird nicht die generelle Platzproblematik lösen, aber er wird helfen, die akute Situation zu entschärfen und die Arbeitsbedingungen bis zur Fertigstellung der umfassenden baulichen Entwicklungen deutlich zu verbessern.

    Projekt «Zukunft Oper»
    Das Projekt «Zukunft Oper» zielt darauf ab, das Opernhaus Zürich und seinen Erweiterungsbau langfristig zu sanieren und gleichzeitig einen Mehrwert für Stadt und Kanton zu schaffen. Diese Massnahmen sollen sicherstellen, dass das Opernhaus auch in Zukunft den hohen Anforderungen an Sicherheit, Funktionalität und Gestaltung gerecht wird.

  • Energie Wasser Bern plant Ausbau der Wärmeverbünde in Köniz

    Energie Wasser Bern plant Ausbau der Wärmeverbünde in Köniz

    Energie Wasser Bern plant, sein bestehendes Netz an Wärmeverbünden in der Gemeinde Köniz auszubauen. Die beiden neuen thermischen Netze in den Könizer Ortsteilen Niederwangen und Wabern bei Bern sollen dabei auch Teile der Stadt Bern mit klimaschonender Wärme versorgen. Aktuell werden die Voraussetzungen für die Umsetzung geprüft. Ein definitiver Realisierungsentscheid wird voraussichtlich im kommenden Jahr getroffen werden, informiert ewb in einer Mitteilung.

    Das neue Wärmenetz Niederwangen soll von den bereits bestehenden Energiezentralen der ewb Forsthaus und Rehhag in Bern versorgt werden. Für den Wärmeverbund Bern-Wabern ist eine eigenständige Wärmeerzeugung über Energie aus überschüssigem Wasser angedacht. Der Ausbau der klimaschonenden Wärmeversorgung unterstützt die Pläne der Stadt Bern und der Gemeinde Köniz, die eigenen Treibhausgasemissionen bis spätestens 2045 auf Netto Null zu senken.

    Der Berner Energieversorger übernimmt die operative und finanzielle Verantwortung für das Projekt. Die Gemeinde Köniz unterstützt das Vorhaben durch die Schaffung der bestmöglichen Voraussetzungen. Insbesondere obliegt der Gemeindeverwaltung die Koordination der bau- und raumplanerischen Aktivitäten sowie die Information der Einwohnenden von Köniz. Ein entsprechender Kooperationsvertrag soll Ende dieses Jahres unterzeichnet werden.

  • Siegerprojekt für Hochhaus bei Regensbergbrücke in Zürich

    Siegerprojekt für Hochhaus bei Regensbergbrücke in Zürich

    Bei der Regensbergbrücke in Zürich Oerlikon plant die SBB ein rund 40 Meter hohes Bürogebäude mit öffentlichen Nutzungen im Erdgeschoss. Das Gewinnerprojekt, entwickelt vom «Team Esch Sintzel», nutzt die anspruchsvolle Grundstücksform und Topografie geschickt aus. Es erreicht zudem einen hohen Grad an Energieautarkie, was es besonders zukunftsweisend macht.

    Effiziente Nutzung und Nachhaltigkeit im Fokus
    Das geplante Hochhaus wird zu 80 Prozent energieautark sein. Durch eine fortschrittliche Haustechnik, passive Kühlung sowie Solarzellen auf Dach und Fassade kann das Gebäude seinen Energiebedarf grösstenteils selbst decken. Dies passt perfekt zu den ambitionierten Klimazielen der SBB.

    Acht Bürogeschosse und öffentliche Nutzungen im Erdgeschoss
    Der Neubau wird als neungeschossiger Gewerbebau realisiert, wobei die flexiblen Grundrisse ideal für Dienstleistungen, Gesundheit und Bildung sind. Das Erdgeschoss wird durch gastronomische und Verkaufsflächen belebt, während das Aussenraumkonzept mit naturnaher Gleisebene und barrierefreier Stadtebene für hohe Aufenthaltsqualität sorgt.

    Öffentliche Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge
    Die Wettbewerbsbeiträge werden vom 12. bis zum 15. Juli 2024 im 8. Stock des Franklinturms an der Hofwiesenstrasse 349 in Zürich-Oerlikon ausgestellt. Interessierte können die Ausstellung Freitag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr und am Montag von 11 bis 15 Uhr besuchen.

    Rahmenplan für Bahnhof Zürich Oerlikon Baufeld Südwest
    Die Grundlage für das Projekt bildet der 2012 gemeinsam mit der Stadt Zürich erarbeitete Rahmenplan «Bahnhof Zürich Oerlikon Baufeld Südwest». Dieser legte städtebaulich ein achtgeschossiges Gebäude westlich des Franklinturms fest. Die baurechtlichen Voraussetzungen sind gegeben, der Baubeginn ist für 2027 geplant.

  • Erste Etappe Attisholz mit UBS-Investition

    Erste Etappe Attisholz mit UBS-Investition

    Das Attisholz-Areal in Riedholz erhält durch die Investition der Pensionskasse der UBS neuen Auftrieb. Die «Kocherei», einst ein zentraler Ort in der Cellulose-Produktion, wird umfassend umgestaltet. Das Siegerprojekt von Burckhardt Architektur aus Basel sieht etwa 150 Mietwohnungen und 4.000 m² Geschäftsflächen vor, die dem historischen Gebäude neues Leben einhauchen sollen.

    Zusammenarbeit von UBS und Halter AG
    Die Pensionskasse der UBS, die bereits 2022 das ca. 73.000 m² umfassende Kernareal erworben hat, hat nun auch die Investition für die «Kocherei» bestätigt. Am 28. Juni 2024 wurde ein Werkvertrag zwischen der Pensionskasse der UBS und der Halter AG unterzeichnet. Während die Pensionskasse der UBS als Investorin und Eigentümerin fungiert, übernimmt die Halter AG als Gesamtleisterin die Planung und Ausführung des Projekts.

    Erste Etappe der Arealentwicklung
    Die Entwicklung des Attisholz-Areals, das in den nächsten 25 Jahren zu einem nachhaltigen Lebensraum umgestaltet werden soll, beginnt mit der ersten Etappe. Diese umfasst neben der «Kocherei» auch das «Lagerhaus» und öffentlich zugängliche Freiräume. Der derzeit in Arbeit befindliche Gestaltungsplan für diese erste Etappe wird in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Riedholz und dem Kanton Solothurn erstellt und bald in das öffentliche Mitwirkungs- und Auflageverfahren gehen.

    Nachhaltige und lebendige Zukunft
    Die Transformation des Attisholz-Areals zu einem lebendigen und nachhaltigen Quartier ist ein bedeutendes Projekt für die Region. Die Revitalisierung der «Kocherei» und die Schaffung von Wohn- und Geschäftsflächen sind zentrale Bausteine dieser Vision. Die Realisierung der Projekte ist für den Zeitraum 2025 bis 2028 vorgesehen und wird maßgeblich zur Aufwertung des gesamten Areals beitragen.

    Mit der Pensionskasse der UBS als starkem Partner und der Halter AG als erfahrenem Entwickler wird die Umgestaltung des Attisholz-Areals zügig und professionell vorangetrieben, um einen neuen, nachhaltigen Lebensraum für die Gemeinde Riedholz zu schaffen.

  • Neues Zuhause für Senioren Greencity 2026

    Neues Zuhause für Senioren Greencity 2026

    Im Süden Zürichs entsteht ein visionäres Wohnprojekt, das älteren Menschen ein lebendiges und sicheres Umfeld bietet. Die Überbauung auf dem Baufeld B6 in Greencity kombiniert privates und städtisches Engagement. Losinger Marazzi AG entwickelt das Projekt für die Anlagestiftungen der Pensimo Management AG, die insgesamt 179 Wohnungen für ältere Menschen bereitstellen. Davon übernimmt die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich (SAW) 60 Wohnungen, während die restlichen 119 Wohnungen von Pensimo an Mieter*innen ab 55 Jahren vermietet werden. Diese Zusammenarbeit stellt eine neue Partnerschaft dar und ermöglicht allen Mietenden den Zugang zu den Dienstleistungen der SAW.

    Ein grünes Herzstück für Greencity
    Das Baufeld B6 ist das letzte Kapitel der nachhaltigen Entwicklung des Quartiers Greencity. Seit 2014 verwandelt Losinger Marazzi das Areal der ehemaligen Sihlpapier-Fabrik in das erste 2000-Watt-Areal der Schweiz. Der Innenhof des neuen Gebäudes wird mit begrünten Flächen, Bäumen und Sitzgelegenheiten ausgestattet und lädt zum Verweilen ein. Arkadengänge im Erdgeschoss schaffen geschützte Zugangsbereiche zu Gewerbeflächen, die auf 3500 Quadratmetern Einrichtungen wie ein Ärztezentrum, ein Fitnessstudio, eine Bäckerei oder ein Café bieten könnten, so René Büchi, verantwortlicher Portfoliomanager bei Pensimo.

    Umfassende Dienstleistungen der SAW
    Die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich stellt allen Mietenden ein umfassendes Dienstleistungspaket zur Verfügung. Dieses umfasst einen 24-Stunden-Notruf, erweiterte Hauswartung, Wäscheservice, Sozialdienst und verschiedene Veranstaltungen in der Siedlung. Bei Bedarf können die Mietenden auch Haushaltshilfe und ambulante Pflegeleistungen in Anspruch nehmen. Andrea Martin-Fischer, Direktorin der SAW, betont: «Unser Ziel ist es, den Mietenden bis ins hohe Alter ein selbstbestimmtes und sicheres Wohnen zu ermöglichen.»

    Nachhaltigkeit im Fokus
    Die Nachhaltigkeitsziele von Greencity werden konsequent auf das neue Alterswohnungsprojekt übertragen. Herbert Heinen, Projektmanager bei Losinger Marazzi, erläutert: «Eine optimierte Tragstruktur, Leichtbauwände, eine Holzfassade und ein Energiekonzept mit 100 Prozent erneuerbaren Energien reduzieren die CO2-Emissionen erheblich und bringen das Gebäude dem Netto-Null-Ziel im Betrieb nahe.» Zudem streben Pensimo und Losinger Marazzi die Zertifizierung mit dem SNBS-Gold-Label an. Der Baustart wurde im März 2024 vorbereitet und das von JSWD Architekten aus Köln entworfene Gebäude soll Ende 2026 fertiggestellt werden.

    Mit diesem Pionierprojekt setzt Greencity neue Massstäbe für nachhaltiges, altersgerechtes Wohnen und zeigt, wie private und öffentliche Partnerschaften zukunftsweisende Lösungen schaffen können.

  • Gewerbliche Nutzung und Solarenergie: Entwicklung des Papieri-Areals schreitet voran

    Gewerbliche Nutzung und Solarenergie: Entwicklung des Papieri-Areals schreitet voran

    Die Immobilienentwicklerin HIAG weitet die Übergangsnutzung des Papieri-Areals in Biberist aus. So sollen bis Ende Jahr rund 6000 Quadratmeter Fläche im Westteil für die gewerbliche Nutzung ertüchtigt werden, wie HIAG-Projektentwickler Dominik Ulrich im Rahmen einer Veranstaltung des Netzwerkes Standort Schweiz erläuterte. Zu den Nutzern der zusätzlichen Flächen gehört unter anderem die Padelta AG. Das Unternehmen will dort acht moderne Spielfelder für die Sportart Padel betreiben, die mexikanische Variante des Tennisspiels. Ergänzt wird das Freizeitangebot durch den Trampolinpark der Jump Factory. Bereits im Februar ist die Speed-E GmbH mit ihrer Werkstatt und ihrem Showroom für Elektrovelos ins Areal gezogen.

    Im industriellen Ostteil des Areals hat die HIAG Solar AG, ein Gemeinschaftsunternehmen von HIAG und aventron, Mitte April eine Solaranlage mit einer Leistung von 620 Kilowattpeak auf dem Dach eines Ende 2023 fertiggestellten Neubaus aufgeschaltet. Der dort erzeugte Strom wird vor Ort vom Start-up Librec genutzt, das hier Lithium-Ionen-Batterien in industriellem Massstab wiederverwerten will. Die zweite Photovoltaikanlage auf dem Areal wird bereits geplant.

    Das rund 270‘000 Quadratmeter grosse Areal an der Aare war von 1862 bis 2011 als Papierfabrik genutzt worden. HIAG übernahm das Areal 2012. Der Masterplan von 2015 sieht im westlichen Arealteil eine Mischnutzung mit Wohnanteil und im Ostteil eine gewerblich-industrielle Nutzung vor. Derzeit arbeitet die Immobilienentwicklerin am Teilzonenplan, der den gesamten Arealperimeter umfasst. Die Zwischennutzungen belegen bereits rund 30 Prozent des Areals. Zu den grossen Nutzern gehören etwa Sieber Transport und Vigier.

  • Kantonsspital Baden setzt auf lokale Firmen und Nachhaltigkeit

    Kantonsspital Baden setzt auf lokale Firmen und Nachhaltigkeit

    Das Kantonsspital Baden (KSB) hat im Laufe der sechsjährigen Bauphase des Neubaus rund 250 öffentlich ausgeschriebene Beschaffungen durchgeführt. Diese Vergaben mündeten laut Medienmitteilung in insgesamt 1066 Werkverträgen. Als letztes wurde die Ausschreibung für das Mobiliar veröffentlicht. Das neue Spitalgebäude werde dem Prädikat Swiss made gerecht, heisst es vom KSB. 97 Prozent der 177 am Neubau beteiligten Firmen stammen aus der Schweiz. Nur 3 Prozent der Vergaben erhielten Unternehmen in Deutschland und Italien.

    Insgesamt 25 Prozent der am Bau beteiligten Firmen haben ihren Sitz im Kanton Aargau, 40 Prozent im Kanton Zürich. „Wir sind stolz, dass das KSB damit einen erheblichen Beitrag zur lokalen und regionalen Wertschöpfung geleistet hat“, wird KSB-CEO Adrian Schmitter zitiert.

    Durch die hohe Präsenz von einheimischen Firmen habe das KSB auch ein Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit gesetzt, wird Schmitter weiter zitiert. „In der Bauphase war es für die beteiligten Handwerksfirmen vor allem ein Projekt der kurzen Wege. Daraus haben sich verschiedene Synergieeffekte entwickelt“, so der CEO. Das gelte auch für die Zeit nach der Inbetriebnahme, wenn gegebenenfalls noch Nacharbeiten, Wartungen oder dergleichen anstehen.

    Mit einer Nutzfläche von 76‘215 Quadratmetern wird der Neubau rund 30 Prozent mehr Fläche bieten als das Gebäude, in dem das KSB seit 1978 untergebracht ist. Die  Inbetriebnahme ist für Ende Februar 2025 vorgesehen.

    Der Umzug soll dann innert fünf Tagen über die Bühne gehen. Insgesamt werden 4571 Kubikmeter Medizintechnik und weitere Güter gezügelt, heisst es in einer Mitteilung des KSB. Das entspreche der Ladung von 76 Lastwagen mit je 40 Tonnen.

  • ZIMEYSAVER – eine Zukunft für Meyrin, Satigny, Vernier

    ZIMEYSAVER – eine Zukunft für Meyrin, Satigny, Vernier

    Dieses wichtige Entwicklungsprojekt wird in enger Zusammenarbeit zwischen den betroffenen Gemeinden, der Stiftung für Industriegelände sowie verschiedenen Verbänden, Unternehmern und Bewohnern der Region durchgeführt. Diese Partnerschaft garantiert die Berücksichtigung der verschiedenen Interessen und die Schaffung eines harmonischen Zusammenlebens von Gewerbe- und Wohnflächen.

    Attraktive und erschwingliche Flächen
    Eine der grössten Herausforderungen des Projekts ist die Schaffung von attraktiven und diversifizierten Grundstücken und Immobilien zu erschwinglichen Preisen für produktive Aktivitäten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der geschickten Integration von Gewerbe- und Wohnflächen, um eine kohärente und angenehme Umgebung für alle Beteiligten zu schaffen.

    Optimierung der Verkehrsinfrastruktur
    Die Verbesserung des Gütertransports und der Mobilität von Personen ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Die geplanten Verkehrswege und die neuen Autobahnanschlüsse werden die Zugänglichkeit des Gebiets erheblich verbessern. Zwei Buslinien mit hohem Servicegrad werden ab 2024 eine bessere Verbindung zwischen dem Norden und dem Süden der Region ermöglichen.

    Umweltqualität und Wohnraum
    Der Schwerpunkt wird auf der Verbesserung der Umweltqualität durch die Schaffung von offenen und qualifizierten Räumen und der Bereitstellung neuer Einrichtungen für Unternehmen und Angestellte, wie Kindergärten, Restaurants und kleine Geschäfte, liegen.
    Die nächsten Schritte
    2024 wird die Entwicklung des Masterplans für gemischte Aktivitäten fortgesetzt und die Baugenehmigung für die „Bar de Montfleury“ sowie den neuen Autobahnanschluss eingereicht. Im nächsten Jahr ist geplant, eine öffentliche Übersicht über die Zonenänderungen und den Masterplan für das Industriegebiet Tuilire zu erstellen und mit den Arbeiten am Siedlungsweg am rechten Ufer zu beginnen. Bis 2031 sollen die Umsetzung des „Montfleury-Riegels“ und der Autobahnkreuz realisiert werden.

    Bisherige Erfolge
    Das Projekt hat bereits viele Meilensteine erfolgreich umgesetzt, darunter die Verabschiedung mehrerer Masterpläne und Investitionskredite sowie die Vorbereitung künftiger Entwicklungsphasen. So wurde der Masterplan für die Industrie- und Gewerbegebiete bereits im Mai 2022 vom Staatsrat verabschiedet.

  • Grossprojekt Bernex ein städtischer Knotenpunkt mit Wohnungen und Arbeitsplätzen

    Grossprojekt Bernex ein städtischer Knotenpunkt mit Wohnungen und Arbeitsplätzen

    Das Bernex-Grossprojekt erstreckt sich entlang der Strassenbahnverlängerung und umfasst eine Fläche von fast 120 Hektar. Die erste Phase, die bis 2030 abgeschlossen sein soll, sieht den Bau von 1.600 Wohnungen und 1.600 Arbeitsplätzen in Bernex und 200 Wohnungen in Confignon vor.Die Planung und Umsetzung dieses Projekts erfolgt in verschiedenen Sektoren und Phasen, um ein dynamisches und integriertes städtisches Umfeld zu schaffen.

    Sektoren und Bereiche des Projekts
    Die Hauptsektoren des Projekts sind der Sektor Bernex-Est mit den Stadtteilen Saint-Mathieu und Grouet, dem Agro-Stadtpark Les Molliers, den öffentlichen Einrichtungen von La Goutte de Saint-Mathieu und dem Industriegebiet Les Rouettes. Andere Sektoren sind Vailly und Vuillonnex. Diese Sektoren werden durch zwei städtische Boulevards, den „Boulevard de Chancy“ und den „Boulevard des Abarois“, strukturiert, die die zukünftigen Viertel parallel zur Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs erschliessen werden.
    Ziele in Bezug auf Wohnraum und Arbeitsplätze
    Der Plan sieht die Planung von ca. 2800 neuen Wohneinheiten und 2550 neuen Arbeitsplätzen im Sektor Ost und Vailly vor. Der kantonale Richtplan zielt darauf ab, Bernex zu einem regionalen Knotenpunkt mit insgesamt 5700 Wohneinheiten und Arbeitsplätzen zu machen. Zusätzlich zu den Wohnungen werden Plätze für Bildung und Kultur geschaffen, um den Bedürfnissen der zukünftigen Bewohner und Arbeitnehmer gerecht zu werden.

    Bewahrung der landwirtschaftlichen Identität
    Das Projekt wird sich auch auf landwirtschaftliche Flächen erstrecken, um die lokale und regionale landwirtschaftliche Aktivität zu bewahren und zu fördern. Der Agro-Stadtpark Les Molliers spielt in dieser Hinsicht eine zentrale Rolle bei der Erhaltung und Verbesserung der landwirtschaftlichen Identität der Region.

    Mobilitätskonzept
    Mehrere Massnahmen werden umgesetzt, um eine nachhaltige Mobilität zu fördern. Dazu gehören ein grüner Weg für die sanfte Mobilität und zwei Park-and-Ride-Parkplätze, um die Verlagerung vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad und das Gehen zu fördern. Diese Massnahmen sind von entscheidender Bedeutung für die Reduzierung des Durchgangsverkehrs und die Verbesserung der Erreichbarkeit der neuen Stadtviertel.

    Umweltmassnahmen und öffentliche Räume
    Ein grosser Teil der neuen Stadtteile wird öffentlich sein und über ausgedehnte Grünflächen verfügen. Besondere Aufmerksamkeit wird Umweltmassnahmen wie dem vernetzten Energiemanagement, der Regenwassernutzung und der Entwicklung der Biodiversität gewidmet. Ein Netz von Fusswegen wird von der Gemeinde Bernex geschaffen, um die offenen und öffentlichen Flächen für alle zugänglich zu machen.
    Nächste Schritte und Zeitplan
    Wichtige Meilensteine des Projekts sind die Gemeindeabstimmung über den lokalen Nachbarschaftsplan in Vailly am 9. Juni 2024, die Fortsetzung des Projektverfahrens für das Gewerbegebiet Les Rouettes und die Übergabe der letzten Wohneinheiten im Stadtteil Saint-Mathieu im Jahr 2024. Die Genehmigung für den Bau des Boulevard des Abarois und der Caran d’Ache Fabrik wird ebenfalls für 2024 erwartet. Bis 2030 sollen die verschiedenen Phasen des Projekts abgeschlossen sein, einschliesslich der ersten Häuser in Vailly und der Fertigstellung der öffentlichen Einrichtungen des Ausbildungszentrums La Goutte in Saint-Mathieu.
    Das Grossprojekt Bernex ist ein integrales Stadtplanungsprojekt, das die Region zu einem dynamischen und nachhaltigen städtischen Knotenpunkt machen soll. Durch die Schaffung neuer Wohnungen und Arbeitsplätze, die Förderung nachhaltiger Mobilität und die Bewahrung der landwirtschaftlichen Identität wird das Projekt einen bedeutenden Beitrag zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Region leisten.

  • Neues Kinderkrankenhaus in Genf

    Neues Kinderkrankenhaus in Genf

    Die Integration der Familien der jungen Patienten ist ein zentrales Anliegen des neuen Kinderkrankenhauses. Es wird spezielle Bereiche geben, die auf die Bedürfnisse von Familien zugeschnitten sind, wie Einzelzimmer mit integrierten Badezimmern für die Patienten und getrennte Tag- und Nachtbereiche für die Eltern. Ein weiterer Bereich für Eltern oder Begleitpersonen mit Aufenthaltsräumen, Küchen und Badezimmern. Ebenso Zimmer für Eltern, deren Kinder von weit her ins Krankenhaus kommen und die daher nicht jeden Tag ins Krankenhaus gehen können.

    Förderung von Forschung und Ausbildung
    Das neue Krankenhaus wird auch die Bedürfnisse des medizinischen Personals und der Ausbildung erfüllen. Es wird die Arbeitsbedingungen des medizinischen Personals verbessern und Medizinstudenten ermutigen, sich auf Pädiatrie zu spezialisieren. Darüber hinaus wird das Krankenhaus Raum für Forschungsaktivitäten bieten.

    Demographische und wirtschaftliche Grundlagen
    Dieses Bauprojekt ist Teil der kantonalen Krankenhausplanung und basiert auf demographischen Prognosen und wirtschaftlichen Erwägungen. Ziel ist es, das Universitätskrankenhaus Genf in die Lage zu versetzen, Kindern und ihren Familien eine umfassende und qualitativ hochwertige Versorgung in einer modernen und funktionalen Umgebung zu bieten.

    Architektur und Bauphasen
    Die Architektur des neuen Kinderkrankenhauses verbindet Komfort und Funktionalität, um eine Umgebung zu schaffen, die der Genesung förderlich ist. Der Architektenwettbewerb wurde gemäß der SIA 142 Ordnung in einem selektiven Verfahren für ein multidisziplinäres Team durchgeführt. Architecturestudio, ein internationales Büro mit Niederlassungen in Paris, Shanghai und Zug, gewann den Wettbewerb.

    Nachhaltiges und modernes Bauen
    Das neue Gebäude wird den höchsten energetischen und funktionalen Standards entsprechen. Neben patientenfreundlichen Einrichtungen wird auch die Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen. Der Bau wird in mehreren Phasen erfolgen. Der stationäre Teil des Gebäudes soll Ende 2030 in Betrieb genommen werden, während das ambulante Gebäude Mitte 2035 fertiggestellt sein soll.

  • Pictet de Rochemont Campus

    Pictet de Rochemont Campus

    Das PAV-Projekt erstreckt sich über drei zentrale Stadtteile und umfasst 230 Hektar – eine Fläche, die in etwa der Distanz zwischen dem Bürkliplatz und dem Letten in Zürich entspricht. Bis 2050 sollen hier 12.400 Wohnungen und 6.200 Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Bau des neuen Hauptsitzes von Pictet wird im Herbst 2021 beginnen und die Eröffnung ist für 2025 geplant. Das neue Gebäude wird 2.500 Arbeitsplätze und 100 Wohnungen umfassen.

    Innovatives und nachhaltiges Design
    Der neue Hauptsitz von Pictet wird nach den modernsten Standards gebaut. Das „Feng Shui“-Projektdesign betont die Verbindung mit der Natur, mit Elementen wie Wasser, Luft, Licht und Grün. Das Gebäude wird 23 Stockwerke haben, einschließlich einer Panorama-Restaurantterrasse und weitläufigen Grünflächen. Ein öffentlicher Park und die Freigabe des Flusses Drize sind ebenfalls Teil des Projekts.

    Umweltfreundliches Bauen
    Ein zentraler Aspekt des Projekts ist die Umweltfreundlichkeit. Der Bau wird so konzipiert, dass der Energieverbrauch minimiert und die Nutzung von erneuerbaren Energien maximiert wird. Auch bei der Entsorgung des Bodens wird ein innovativer Ansatz verfolgt. 80.000 m³ Erde werden mit dem Zug transportiert, um den CO2-Fußabdruck erheblich zu reduzieren.

    Integration und Entwicklung des Viertels
    Das PAV-Projekt zielt darauf ab, die industrielle Vergangenheit des Gebiets in ein lebendiges Viertel mit gemischter Nutzung umzuwandeln. Neben neuen Wohnungen und Arbeitsplätzen werden auch zahlreiche Grünflächen und Begegnungszonen geschaffen.
    Bekenntnis zur Stadt Genf
    Renaud de Planta, Seniorpartner der Privatbank, betont, dass der neue Campus ein klares Bekenntnis zur Stadt Genf sei. Trotz der Konkurrenz von Finanzmetropolen wie London und New York bleibe Genf der zentrale Standort von Pictet. Auch die Genfer Bevölkerung habe durch politische Entscheidungen zu dieser Standortentscheidung beigetragen.

    Ein Blick in die Zukunft
    Mit der Fertigstellung des Pictet Campus Rochemont wird Genf nicht nur über ein neues architektonisches Wahrzeichen verfügen, sondern auch über ein wichtiges Arbeits- und Lebenszentrum im Herzen der Stadt. Das Projekt ist ein Symbol für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung, die sich auf Nachhaltigkeit und Modernität konzentriert und die Lebensqualität der Einwohner und Arbeitnehmer von Genf verbessern wird.

  • Green Village Genf: ein Modell für nachhaltige Stadtentwicklung

    Green Village Genf: ein Modell für nachhaltige Stadtentwicklung

    Das Green Village ist ein beeindruckendes Projekt, das die Vision einer nachhaltigen Stadtentwicklung in die Tat umsetzt. Das Green Village liegt im Zentrum Europas, in der internationalen Stadt Genf, und kombiniert verschiedene Gebäudetypen wie Wohnungen, Büros, ein Hotel und ein Konferenzzentrum. Diese vielseitige Nutzung fördert eine starke Interaktion zwischen Bewohnern, Arbeitnehmern und Besuchern. Technologische Innovationen und integrierte Räume bieten eine hohe Lebensqualität und fördern die sanfte Mobilität durch den einfachen Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln.

    Historische Integration und moderne Nutzung
    Das Green Village umgibt das bestehende Weltökumenische Zentrum des Ökumenischen Rates der Kirchen, das in den 1960er Jahren von den Brüdern Honegger, renommierten Genfer Architekten, erbaut wurde und vom Kanton als historisches Denkmal eingestuft wurde. Der ÖRK, der seit über 70 Jahren Impulse für Frieden und Gerechtigkeit in der ganzen Welt gibt, fördert den Dialog und Austausch zwischen verschiedenen Kulturen. Dieses Erbe spiegelt sich im architektonischen Konzept des Green Village wider, das aktiv die Vielfalt und den bedeutenden Austausch unterstützt.

    Symbolische Gebäude und innovative Konzepte
    Die Gebäude des Green Village sind nach Städten benannt, die Gastgeber wichtiger Klimakonferenzen waren, wie Montreal, Kyoto und Stockholm. Diese Namenswahl stärkt das Gemeinschaftsgefühl und unterstreicht die ökologische Ausrichtung des Projekts. Insgesamt besteht das Green Village aus sieben Gebäuden, die sich um das zentrale ökumenische Zentrum gruppieren und ein gut durchdachtes Netzwerk von Arbeits- und Lebensräumen schaffen.

    Nachhaltigkeit und Umweltschutz
    Ein zentrales Element des Green Village ist die Umsetzung der Philosophie „One Planet Living“, die auf einem nachhaltigen Ressourcenmanagement und der Förderung der Biodiversität beruht. Das Projekt umfasst umfassende Umweltmaßnahmen wie das Management des Energienetzes, die Regenwassernutzung und die Entwicklung von Naturgärten. Diese Maßnahmen tragen nicht nur zur Umweltleistung des Projekts bei, sondern schaffen auch eine gesunde und lebenswerte Umgebung für alle Nutzer.

    Zukunftsweisende Mobilitätslösungen
    Die Lage des Green Village ist ideal für eine umweltfreundliche Mobilität. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe des Genfer Flughafens, der Autobahn, des Bahnhofs und der Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel. Zwei städtische Boulevards, der „Boulevard de Chancy“ und der „Boulevard des Abarois“, werden die neuen Stadtviertel strukturieren und den Zugang zu ihnen erleichtern. Sie werden durch grüne Wege für die sanfte Mobilität und Park-and-Ride-Parkplätze ergänzt, um den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu fördern.

    Renovierung und Erhaltung historischer Gebäude
    Das unter Denkmalschutz stehende Ökumenische Zentrum wird im Rahmen des Projekts renoviert und erweitert, um hochmoderne Konferenzeinrichtungen und Arbeitsräume zu schaffen. Die Renovierung ist für den Zeitraum 2023-2027 geplant und wird die historische Bedeutung des Gebäudes bewahren und es gleichzeitig an zukünftige Anforderungen anpassen.

  • Das Projekt Quai Vernets in Genf mit 12.400 Wohnungen

    Das Projekt Quai Vernets in Genf mit 12.400 Wohnungen

    Das Projekt Quai Vernets in Genf ist ein hervorragendes Beispiel für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung, die sich auf nachhaltige Lebensräume konzentriert. Die Vielfalt der Wohnmöglichkeiten trägt zu einer integrativen Gemeinschaft bei, die auf den Prinzipien der sozialen und solidarischen Ökonomie basiert.

    Die Zusammenarbeit zwischen den Pilotunternehmen Losinger Marazzi und Pillet SA, den acht Entwicklern des ENSEMBLE-Teams und den lokalen Behörden führt zu einem einzigartigen Stadtteil, der in der Schweiz seinesgleichen sucht und sich durch seinen innovativen und nachhaltigen Charakter auszeichnet. Das Projekt ist Teil des PAV-Programms und zielt darauf ab, das Konzept des „Lebens in der Stadt“ neu zu definieren.

    Historisch gesehen liegt die Höhe der Gebäude in Genf bei etwa 18 bis 24 Metern. Im PAV beginnt die Höhe jedoch bei 30 Metern und ein Wohngebäude auf dem Kasernengelände wird 80 Meter hoch sein. Dies ist jedoch immer noch „niedrig“ im Vergleich zu den Bürotürmen, die im geplanten Geschäftsviertel „Étoile“ gebaut werden. Diese werden bis zu 175 Meter hoch und damit die höchsten Gebäude in Genf sein.

    In einer Stadt mit der niedrigsten Leerstandsrate der Schweiz ist es aus städtebaulicher Sicht sinnvoller, Wohnungen und Dienstleistungsunternehmen in unmittelbarer Nähe des Zentrums zu haben, als Garagen und Fabriken. Es wird erwartet, dass die Hälfte der Bauprojekte in den nächsten 20 Jahren fertig gestellt werden. Dies wird von der Wirtschaftslage und der Entwicklung der Nachfrage nach Wohn- und Arbeitsraum abhängen.

    Bei der Umsetzung von Bauprojekten befindet sich der Kanton im Beiboot, mit Ausnahme der öffentlichen Infrastruktur. Er schreibt das Bauland im Rahmen der Nutzungspläne aus, wonach sich Investoren für ein konkretes Projekt bewerben können. Langfristige Mietverträge werden von der Kantonsregierung vergeben. Der nächste Schritt ist die Planung auf dem Kasernengelände, das derzeit noch von den Soldaten genutzt wird. Es ist ein Viertel mit mehreren Wohnblöcken, einem Schulgebäude und einem Bürokomplex geplant. Die Neugestaltung der gesamten Stadt wird wahrscheinlich ein halbes Jahrhundert in Anspruch nehmen.

    Neben der Schaffung von Wohnraum umfasst das Projekt auch nachhaltige Infrastrukturmaßnahmen, wie die Wiederherstellung des Arve-Ufers und die Umwandlung eines Parkplatzes in eine Baumplantage. Diese Maßnahmen werden nicht nur die Biodiversität fördern, sondern auch die Lebensqualität in dem neuen Stadtteil verbessern. Die intensive Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Partnern ermöglicht es, das Projekt nahtlos in die bestehende städtische Umgebung zu integrieren.

    Das Engagement für Umweltbewusstsein und nachhaltige Baumethoden ist ein weiteres Schlüsselelement des Projekts. Losinger Marazzi demonstriert durch das Recycling von Materialien und die Wahl nachhaltiger Technologien und Methoden, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen praktiziert wird. Die Bereitstellung von 3.000 Fahrradabstellplätzen und die Einrichtung von Fußgängerzonen unterstreichen darüber hinaus das Engagement für sanfte Mobilität.

    Insgesamt zeigt das Projekt Quai Vernets, wie durch visionäre Planung und kooperative Zusammenarbeit ein lebenswertes und lebenswertes Viertel entstehen kann, das den Anforderungen einer modernen, nachhaltigen und sozial inklusiven Urbanität entspricht.

  • Modulares Wohnen für vier Generationen

    Modulares Wohnen für vier Generationen

    Die Genfer Gesellschaft steht vor einer grossen Herausforderung. Das vorhandene Wohnungsangebot reicht nicht aus, um den wachsenden Bedürfnissen einer alternden Bevölkerung gerecht zu werden. Der derzeitige Wohnungsbestand ist für eine Drei-Generationen-Gesellschaft konzipiert und berücksichtigt nicht ausreichend die spezifischen Anforderungen einer Vier-Generationen-Gesellschaft. Diese Veränderung bringt neue Anforderungen an den Wohnraum mit sich, wie z.B. eine flexible Raumaufteilung, barrierefreier Zugang und temporäre Räume für Gäste oder Betreuungspersonal.

    Einflexibler Wohnungsprototyp
    Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, arbeitet ein Konsortium aus öffentlichen Diensten, Architekten, Immobilienberatern, Bau- und Energieingenieuren, Baugenossenschaften und Experten für sozialen Wohnungsbau und sozialmedizinische Dienste an einem innovativen Wohnungsprototyp. Dieser Prototyp soll eine flexible Nutzung ermöglichen und die Wohnbedürfnisse aller Altersgruppen berücksichtigen. Die adaptiven Elemente des Modells können auf verschiedene Gebäudetypen angewendet werden und sollen sektorübergreifende Synergien in den Bereichen Gesundheit, Wohnen und Kosten aufzeigen.

    Grundstücksressourcen und Innovationslabor
    Die Suche nach geeigneten Grundstücken ist eine besondere Herausforderung in Genf, wo Grundstücksressourcen knapp sind. Die Identifizierung und Nutzung geeigneter Grundstücke ist daher ein zentrales Element des Projekts. Neben der Entwicklung des Prototyps für flexibles Wohnen wird eine temporäre Halle mit Laborcharakter geschaffen. Diese Halle wird als Plattform für Experimente, Diskussionen und die Ausstellung von architektonischen Modellen dienen. Sie steht den Projektteilnehmern und der Öffentlichkeit zur Verfügung und fördert den Austausch und die Konsensbildung im Rahmen des Projekts.

    Ein Blick in die Zukunft
    Das Genfer Projekt zeigt, wie Städte sich an den demografischen Wandel anpassen und innovative Wohnlösungen entwickeln können. Der Prototyp des flexiblen Wohnraums und das dazugehörige Innovationslabor sind bahnbrechende Ansätze, um den Wohnraum an die Bedürfnisse einer alternden Gesellschaft anzupassen und gleichzeitig die begrenzten Landressourcen effizient zu nutzen. Diese Initiative ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität aller Generationen und zur Schaffung nachhaltiger und tragfähiger Wohnmodelle.