Kategorie: Projekte

  • Ein nachhaltiger Holz-Hybrid Bau mit einem «Herz aus Holz»

    Ein nachhaltiger Holz-Hybrid Bau mit einem «Herz aus Holz»

    «Ein Herz aus Holz»
    Das Projekt wird als fünfgeschossiger Sockelbau und einem Hochhaus mit einem Atrium – dem «Herz aus Holz» – realisiert. Auf den Dachflächen wie auch auf Teilbereichen der Fassade sind Photovoltaik-Module für die Stromproduktion vorgesehen. Die gesamte Wärme- und Kälteversorgung erfolgt mittels eines Anschlusses an die Fernwärme «Wärmeverbund Seetalplatz». Das Projekt strebt die Zertifizierung mit den Nachhaltigkeitslabeln SNBS Gold und Minergie-P-ECO an. Für den Holz-Hybridbau und die vorgefertigten Fassadenelemente werden ca. 1420 m3 Holz verarbeitet – v.a. Fichte und Tanne. Der Holzbau trägt dabei nicht nur zum angenehmen Innenklima bei, sondern reduziert auch die CO2-Bilanz der Erstellung des Gebäudes. Die fixfertige Vorfabrikation der Fassadenelemente aus Holz in geschützten Werkhallen stellt zudem die Qualität sicher und ermöglicht eine schnellere Fertigstellung der Gebäudehülle.

    Der Kanton Luzern verfolgt eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung der Klimaziele, wie auch Losinger Marazzi. Die Immobilienentwicklerin und Totalunternehmung hat sich zum Ziel gesetzt, ihre CO2-Emmissionen bis ins Jahr 2030 um 30 % im Vergleich zu 2021 zu reduzieren. Dieses Ziel erreicht Losinger Marazzi indem neben einem verstärkten Fokus auf Holzbau- sowie Stadterneuerungsprojekte die Nachhaltigkeit in allen Projekten als zentrales Thema behandelt wird.

    Heute ist die kantonale Verwaltung auf über 30 verschiedenen Standorten verteilt. Durch den Neubau werden im Jahr 2026 rund 1500 Angestellte unter einem Dach zusammengeführt und somit eine zentrale Anlauf-, Auskunfts- und Beratungsstelle im neuen Stadtteil Luzern Nord erschaffen, die mit allen Verkehrsmitteln bestens erschlossen ist. Zudem werden sich in den unteren Geschossen des Gebäudekomplexes die öffentlichkeitswirksamen Dienststellen, ein Polizeiposten, Gastronomie und Läden verteilen. Eine Kita im 6. OG sowie Wohnungen in den obersten Geschossen werden zum belebenden Nutzungsmix beitragen.

  • Weiterentwicklung YOND Campus im Albis-Areal

    Weiterentwicklung YOND Campus im Albis-Areal

    Die geplante Erweiterung des YOND Campus um die Gebäude YOND.02/03 auf einer Gesamtnutzfläche von etwa 31.000 m2 greift das Konzept von YOND.01 auf und passt es gezielter an die Anforderungen produzierender Unternehmen an. Dabei stehen die Bereitstellung robuster und leistungsfähiger Bauten, die Flexibilität durch grosse, teilbare Flächen sowie eine optimierte Logistik im Vordergrund. Diese Anpassungen umfassen eine effiziente Anlieferung, Laderampen, ein logistikgerechtes Untergeschoss sowie eine fortschrittliche vertikale Erschliessung des Gebäudes. Zusätzlich ermöglichen Zwischengeschosse aus Holz eine flexible Raumnutzung, die sich den individuellen Bedürfnissen der Unternehmen anpasst.

    Parallel dazu wird das historische Labor- und Werkstattgebäude in der Albisriederstrasse 203 in ein Zentrum für Klein- und Kreativgewerbe umgewandelt. Die geplante Renovation und Erweiterung um ein Stockwerk zielen darauf ab, die Geschichte des Ortes zu bewahren und einen Arbeitsraum für die Kreativwirtschaft zu schaffen. Die Umgestaltung des Kesselhauses in einen vertikalen Garten und die Einrichtung eines Bistros im Erdgeschoss unterstreichen das Bestreben, einen Campus zu schaffen, der Lebensqualität und Arbeitswelt harmonisch vereint.

    Die öffentlich zugänglichen gastronomischen Einrichtungen entlang der Albisriederstrasse und am angrenzenden Park wird das Areal als attraktiven Standort für Unternehmen und Besucher etablieren. Die Nutzung des Erdgeschosses soll den YOND Campus als Ort des Miteinanders positionieren und zur Aktivierung des Raumes beitragen. Mit dieser Erweiterung wird ein zukunftsweisender Raum geschaffen, der sowohl die dynamischen Anforderungen moderner Unternehmen als auch das Bedürfnis nach sozialem Austausch und Kreativität unterstützt.

  • Was im Hochschulgebiet in den nächsten Jahren gebaut wird

    Was im Hochschulgebiet in den nächsten Jahren gebaut wird

    Das ambitionierte Projekt sieht die Errichtung neuer Gebäude für die medizinische Versorgung, Bildung und Forschung sowie eine gesamthafte Aufwertung des Hochschulgebiets vor. Zur Neugestaltung gehört im Herzen des Gebiets das ehemalige, unterirdische Trinkwasserreservoir an der Rämistrasse, welches in ein Café mit Innen- und Aussensitzplätzen umgewandelt wird. Dieses Projekt, betreut von SQUADRAT Architekten, integriert Teile der historischen Wasserhallen und schafft einen einladenden öffentlichen Raum.

    Ein weiteres Highlight ist die Umgestaltung der Rämi- und Gloriastrasse, die zukünftig mehr Raum für Fussgänger bieten und den Lärmpegel durch Verkehrsberuhigungsmassnahmen senken soll. Die Neugestaltung dieser Achsen zielt darauf ab, die Mobilität zu verbessern und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität zu erhöhen.

    Das FORUM UZH, ein neues Kollegiengebäude gegenüber dem Hauptgebäude der UZH, wird Lehre und Forschung auf neun Stockwerken beherbergen und zusätzlich eine Mensa sowie Geschäfte umfassen. Der Bau soll bis Ende 2029 fertiggestellt sein und einen modernen Arbeitsplatz für etwa 6.000 Studierende und Mitarbeitende bieten.

    Bereits begonnen haben die Vorarbeiten für den Bau des neuen Campus MITTE des Universitätsspitals. Diese Erneuerung der medizinischen Infrastruktur wird die Patientenversorgung revolutionieren und die Weichen für die Medizin der Zukunft stellen.

    Diese und weitere Projekte im HGZZ unterstreichen Zürichs Engagement für Bildung, Forschung und Gesundheitsversorgung. Sie tragen nicht nur zur städtischen Entwicklung bei, sondern fördern auch die wissenschaftliche Exzellenz und stärken Zürichs Position als führendes Zentrum für Innovation und Wissen.

  • Weiterer Etappensieg für Windpark Quatre Bornes

    Weiterer Etappensieg für Windpark Quatre Bornes

    Die Initianten des bi-kantonalen Windparks Quatre Bornes haben einen weiteren Etappensieg errungen. Das Bundesgericht hat laut einer Mitteilung die Beschwerde der Gegner einer Wiederholung der Abstimmung über den Windparks in Sonvilier abgelehnt.

    Die Gemeinde Sonvilier kann nun am 22. September erneut über den Quartierplan abstimmen. Dieser ist einer Baubewilligung für den Windpark gleichgestellt. Das Stimmvolk von Sonvilier hatte am 27. September 2020 den Windpark mit einer knappen Mehrheit von 289 Nein- zu 285 Ja-Stimmen den Windpark abgelehnt. Eine im Dezember 2021 lancierte kommunale Initiative verlangte eine Wiederholung der Abstimmung.

    Das Neuenburger Kantonsgericht hatte im August 2023 eine Einsprache gegen die geplanten Windräder im Neuenburger Teil des Windparks in der Gemeinde Val de Ruz abgelehnt.

    Der Windpark Quatre Bornes wird von den beiden Gemeinden sowie 23 Landwirten und anderen Personen geplant. Groupe E investiert über seine Tochter greenwatt in das Projekt. Die ersten Windmessungen wurden 2006 vorgenommen. Der Windpark soll mit drei Windrädern in Val de Ruz und sechs in Sonvilier 63 Millionen Kilowattstunden pro Jahr erzeugen.

  • Zukunftsweisende Integration Wohnsiedlung Luchswiese und Schulerweiterung

    Zukunftsweisende Integration Wohnsiedlung Luchswiese und Schulerweiterung

    Inmitten der dynamischen Entwicklung des Zürcher Nordens entsteht ein Vorzeigeprojekt, das den Ansprüchen einer wachsenden Stadt gerecht wird. Die bestehende Wohnsiedlung Luchswiese, charakterisiert durch ihre grüne Gartenstadtatmosphäre und drei viergeschossige Wohnblöcke, wird durch vielfältigen Wohnraum und Bildungseinrichtungen ersetzt. Das Siegerprojekt «Pergola» von Blättler Heinzer Architektur und KOLLEKTIV NORDOST Landschaftsarchitekten zeichnet sich durch eine behutsame Verdichtung aus, die den Gartenstadtcharakter wahrt und gleichzeitig modernen Wohn- und Lernraum schafft.

    Durch den Einsatz vorfabrizierter Holzbausysteme entstehen 76 Wohnungen, die durch ihre Diversität insbesondere Familien ansprechen. Die Integration von vier Kindergärten mit Betreuungsinfrastruktur sowie ein Mehrzwecksaal für die Tagesschule im direkt ans Schulareal angrenzenden westlichen Gebäuderiegel unterstreicht das innovative Konzept der Siedlung. Diese organische Verbindung von Wohnen und Bildung schafft ein harmonisches Ensemble, das durch durchfliessende Grünräume und begrünte Dachterrassen ergänzt wird.

    Das Siegerprojekt «LYNX» von Parameter Architekten und Rosenmayr Landschaftsarchitektur für die angrenzendeSchulanlage Luchswiesen sieht sich mit einem wachsenden Schulraumbedarf konfrontiert. Hier plant die Stadt bis 2028 eine signifikante Erweiterung, die neuen Raum für 750 Kinder bietet. Inspiriert von der ursprünglichen Architektur Max Kollbrunners, verbindet der Erweiterungsbau alte und neue Elemente und integriert eine Dreifachsporthalle sowie moderne Unterrichts- und Betreuungsräume. Die ressourcenschonende Bauweise, inklusive der Nutzung von Photovoltaikelementen und Holz in Skelettbauweise, unterstreicht das Engagement der Stadt für nachhaltige Entwicklung.

    Dieses Projekt illustriert eindrucksvoll, wie durch kreative Stadtplanung und die enge Zusammenarbeit verschiedener Akteure Lösungen für die Herausforderungen der Urbanisierung gefunden werden können. Mit der Wohnsiedlung Luchswiese und der Schulanlage Luchswiesen entsteht ein zukunftsweisendes Modell für das Zusammenleben und Lernen in Zürich.

  • Waadt plant Stromautonomie bis 2035

    Waadt plant Stromautonomie bis 2035

    Die von Isabelle Moret, Vorsteherin des Departements für Wirtschaft, Innovation, Beschäftigung und Kulturerbe (DEIEP), vorgestellte Studie, zeigt ermutigende Ergebnisse über das Photovoltaik-Potenzial der Dächer und Fassaden der Waadtländer Kantonsgebäude. In Anwesenheit von Pierre de Almeida, Generaldirektor für Immobilien und Kulturerbe, und Camille Orthlieb, Verantwortlicher für nachhaltiges Bauen bei der DGIP, wurde deutlich, dass die Kantonsverwaltung bis 2035 eine elektrische Autonomie erreichen kann, indem jährlich das Äquivalent von 23 GWh Strom produziert wird.

    Umfassende Photovoltaik-Installation
    Seit den frühen 2000er Jahren wurden fast 19.800 m² Solarpaneele auf den Dächern der Gebäude der Kantonsverwaltung installiert. Bis 2035 soll diese Fläche auf rund 100.000 m² erweitert werden. Alle neuen Gebäude werden mit Photovoltaikanlagen ausgestattet, sodass sie genauso viel oder sogar mehr Energie produzieren, als sie verbrauchen. Parallel dazu sieht ein Gebäudesanierungsprogramm vor, den Stromverbrauch durch Energieoptimierung um etwa 30 % zu senken.

    Verantwortung und Vorbildfunktion
    Isabelle Moret betont die Bedeutung dieser Massnahmen: „Dank der Anstrengungen unserer Teams für den massiven Ausbau der Photovoltaikanlagen sollten wir bis 2035 eine elektrische Autonomie erreichen. Damit zeigt der Waadtländer Staat seine Verantwortung gegenüber den Herausforderungen der Nachhaltigkeit und dient als Vorbild für den Energieverbrauch im Immobiliensektor.“

    Finanzierung und Projektkoordination
    Für die Umsetzung dieses Projekts werden über 18 Millionen Franken bereitgestellt, um sowohl den Ausbau der Solaranlagen als auch die Reduktion des Stromverbrauchs zu finanzieren. Die Umsetzung erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen der Generaldirektion für Immobilien und Kulturerbe (DGIP), der Abteilung Denkmalpflege, der Energiedirektion (DGE-DIREN) und der Direktion für Ressourcen und Naturerbe (DGE-DIRNA).

    Zukünftige Perspektiven
    Zusätzlich zur Kantonsverwaltung evaluieren auch die Universität Lausanne (UNIL) und das Universitätsspital Lausanne (CHUV) ihr Photovoltaik-Potenzial, um ihre Energieunabhängigkeit zu erhöhen. Diese Massnahmen unterstreichen das Engagement des Kantons Waadt, die Energiewende voranzutreiben und langfristige Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

  • Expertise und strategische Partnerschaften in Hotelentwicklung

    Expertise und strategische Partnerschaften in Hotelentwicklung

    In der Hotelimmobilienbranche vollzieht sich derzeit ein tiefgreifender Strukturwandel. Die Ansprüche der Gäste ändern sich rasant, und die Strukturen von Eigentümern und Betreibern werden zunehmend komplexer. Patrick Vogler, ehemaliger CEO des Grand Resort Bad Ragaz, und Professor Norbert Hörburger, Forscher und Dozent im Bereich Hospitality an der Fachhochschule Graubünden, haben die Hotelinvest GmbH gegründet. Ihr Ziel: die nachhaltige Nutzung und Weiterentwicklung von hochwertigen Beherbergungsimmobilien durch gezielte Beratung und Vermittlung.

    Gezielte Strategien für nachhaltigen Erfolg
    Die Hotelinvest GmbH legt grossen Wert auf eine sorgfältige Auswahl von Investitionsobjekten und Investoren. Vor jeder Transaktion werden umfassende Analysen, Machbarkeitsstudien und Plausibilitätsprüfungen durchgeführt. Das Team besteht aus hochqualifizierten Senior Consultants, darunter Eva White, eine international erfahrene Spezialistin für Hospitality-Immobilientransaktionen, und Annette Fink, Expertin für Wellness- und Spa-Management sowie Marketing und Positionierung. «Unser Fokus liegt im nachhaltigen Erfolg unserer Kundschaft», betont Norbert Hörburger. «Wir bieten optimalen Marktzugang für Käufer und Verkäufer durch unsere hervorragende Vernetzung.»

    Vielfältige Hotelkonzepte und flexible Lösungen
    Dank ihrer umfangreichen Erfahrung und ihres grossen Netzwerks zu internationalen Investoren ist die Hotelinvest GmbH ein idealer Partner für verschiedene Hoteltypen, von Stadthotels und Service Apartments bis hin zu Ferienresorts. Patrick Vogler hebt hervor, dass in der Stadthotellerie der Trend zu jungen, digitalisierten Hotelkonzepten geht, die mit weniger Personal auskommen. Auch in anderen Bereichen der kommerziellen Beherbergung entstehen innovative Service-Living-Formen, die flexibel auf unterschiedliche Immobiliensituationen reagieren können.

    Strategische Zusammenarbeit und umfassende Unterstützung
    Die Hotelinvest GmbH setzt auf die Entwicklung vertrauensvoller Partnerschaften und bietet umfassende Unterstützung während des gesamten Investitions- und Entwicklungsprozesses. Dank ihres Netzwerks können sie Projektentwickler, Bauherren und Architekten bereits vor, während und nach der Transaktion begleiten und bei der konzeptionellen Ausrichtung ihrer Investitionen und Bauvorhaben unterstützen. «Mit unserer Aussensicht und unserem Erfahrungsschatz entstehen oft völlig neue, erfolgversprechende Konzepte», erklärt Norbert Hörburger.

    Diese strategische und umfassende Herangehensweise an die Entwicklung von Hotelimmobilien ermöglicht es, innovative und nachhaltige Lösungen zu schaffen, die den aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Branche gerecht werden.

  • Bau eines Messmastes zur Windmessung und Umweltüberwachung gestartet

    Bau eines Messmastes zur Windmessung und Umweltüberwachung gestartet

    CKW hat laut einer Mitteilung am 13. Mai mit dem Bau eines Messmastes auf dem Ruswilerberg begonnen. Der Mast trägt auf 60, 80 und 100 Metern Anemometer, die den Wind messen. Auf 60 und 100 Metern Höhe messen Ultraschallsensoren die Töne der vorbeifliegenden Fledermäuse. An der Spitze messen Sensoren die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit.

    Die Messungen werden während mindestens einem Jahr erhoben. Sie sollen helfen, die vorhanden Wind- und Wetterdaten zu überprüfen und damit die Wirtschaftlichkeit des geplanten Windparks zu sichern. Zugleich sollen sie dazu beitragen, die Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt zu minimieren.

    CKW plant auf dem Ruswilerberg einen Windpark mit fünf Turbinen.

  • Mast misst Winddaten für Windpark Grotwind

    Mast misst Winddaten für Windpark Grotwind

    Die Planung für den Windpark Grotwind geht in die nächste Phase. Derzeit wird auf dem Grot in der Gemeinde Pfäfers ein Messmast errichtet. Dieser verfügt laut einer Mitteilung auf den Höhen von 57, 69 und 80 Metern über Windmesser und Wettersensoren. Diese sollen während zwölf Monaten kontinuierlich Wind- und Wetterdaten wie Windstärken und -richtungen, Turbulenzen, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck aufzeichnen.  Auf 69 Metern werden zudem Ultraschallsensoren angebracht, welche die Töne der vorbeifliegenden Fledermäuse aufnehmen.

    Die Daten sollen dazu beitragen, die geeigneten Windturbinen, ihre Anzahl und ihre optimale Platzierung zu definieren. Sie sollen auch helfen, standortspezifische Abschaltalgorithmen zu bestimmen. Damit sollen Einwirkungen des geplanten Windparks auf Mensch, Tier und Umwelt niedrig gehalten werden.

    Der Windpark wird von den St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerken, der SN Energie und der eigens gegründeten Grotwind GmbH mit Sitz in Quarten SG geplant. Er soll Strom für 5000 Haushalte produzieren.

  • Baurechte schaffen bezahlbaren Wohnraum in Zürich

    Baurechte schaffen bezahlbaren Wohnraum in Zürich

    Die Baugenossenschaft Im Gut hat sich das Ziel gesetzt, ihre Wohnsiedlungen an der Gutstrasse in Zürich-Wiedikon, die durch eine etwa 70-jährige Bausubstanz gekennzeichnet sind, umfassend zu erneuern und zu erweitern. Im Rahmen eines Masterplans werden die Möglichkeiten für den Bau gemeinnütziger Wohnungen sowie die Einrichtung eines Doppelkindergartens und die Schaffung gemeinschaftlicher sowie publikumsorientierter Nutzflächen erforscht. Zwei Baufelder, die 2012 und 2014 erneuert wurden, sind dabei erst der Anfang. Die nächsten Schritte umfassen die Neugestaltung zweier weiterer Parzellen, die durch städtische Baurechte ermöglicht werden.

    Neue Wohnkonzepte und die Rolle städtischer Baurechte
    Auf dem Grundstück an der Gutstrasse 146 bis 152 ist der Bau von 28 neuen Wohnungen geplant, während zwei denkmalgeschützte Gebäude, darunter ein Wohnhochhaus mit 46 Wohnungen, instand gesetzt werden. Der jährliche Baurechtszins für dieses Feld beläuft sich auf etwa 69.000 Franken. Parallel dazu wird das angrenzende Grundstück an der Gutstrasse 145 bis 153 vollständig neu bebaut und soll Raum für 72 Wohnungen bieten. Die beiden Baufelder ermöglichen somit insgesamt 146 bezahlbare Wohnungen – ein Zugewinn von 44 Wohnungen im Vergleich zum aktuellen Bestand.

    Finanzielle und planerische Weichenstellung
    Der Stadtrat strebt an, die Baurechte für diese Projekte vorzeitig für weitere 62 Jahre zu erneuern und unterstreicht damit das langfristige Engagement der Stadt zur Förderung bezahlbaren Wohnraums. Die Entscheidung über die Gewährung der Baurechte liegt beim Gemeinderat. In Vorbereitung auf den Baubeginn im September 2023 und den geplanten Bezug der Wohnsiedlung im Winter 2025/2026 wurden bereits einmalige Ausgaben von 1,355 Millionen Franken für die Sanierung des Baugrunds genehmigt. Dieses finanzielle Engagement ist ein bedeutender Beitrag zur Stärkung der urbanen Infrastruktur und zur Sicherstellung der Wohnqualität für breite Bevölkerungsschichten.

  • Fortschritte bei Hangstabilisierung in Bergdietikon

    Fortschritte bei Hangstabilisierung in Bergdietikon

    Die Gemeinde Bergdietikon hat nach Abschluss von Hangstabilisierungsmassnahmen im Land Rai Messungen veranlasst. Diese sollen die Bebaubarkeit des Geländes sicherstellen. Aufgrund starker anhaltender Niederschläge während der Beobachtungsphase haben zwei unabhängige Geologen entschieden, weitere Messdaten zu erheben. Im Mai 2022 hatte die Implenia Schweiz AG in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde mit den Entwässerungsarbeiten des Hanggeländes und den Stabilisierungsmassnahmen begonnen. Danach startete die Beobachtungsphase.

    Die starken Niederschläge hätten zu aussagekräftigen Messdaten geführt, heisst es in einer Mitteilung. An den Messstellen der benachbarten Gebäude wären zwar keine kritischen Werte gemessen worden, doch Aufgrund der erhobenen Messdaten könnten die Geologen noch keine abschliessende Beurteilung über die Bebaubarkeit des Hangs abgeben. Darum würden in Absprache mit der kantonalen Fachstelle weitere Daten erhoben. Ab dem 21. Mai werden dazu sechs Kernbohrungen durchgeführt. Im nördlichen Teil des Geländes sollen zudem sechs Piezometerbohrungen zur Druckmessung gemacht werden. Diese übernimmt die Firma Geocontrol aus Rumlikon ZH.

    Ein Gestaltungsplan ist vom Gemeinderat Bergdietikon am 23. November 2020 beschlossen und durch den Kanton am 26. Februar 2021 genehmigt worden. Wenn die Bebaubarkeit gewährleistet werden kann, wird das Land Rai bebaut werden. Die Bauherrschaft übernimmt dann die Implenia Schweiz AG, welche dort mehrere Wohngebäude auf Basis des Richtprojekts aus dem Jahr 2019 realisieren möchte.

  • Innovative Steigschutzsysteme für urbane Seilbahnen

    Innovative Steigschutzsysteme für urbane Seilbahnen

    Immer mehr Städte setzen auf Seilbahnen für den Transport von Besuchenden und der Stadtbevölkerung. Das auf sichere Steigschutzsysteme spezialisierte Unternehmen HighStep Systems AG in Dietikon ermöglicht dabei sicheres Arbeiten in Höhen oder auch Tiefen. So ist es an der zurzeit im Bau befindlichen Seilbahnlinie Cable 1 im Grossraum Paris beteiligt, die von Doppelmayr/Garaventa im österreichischen Wolfurt realisiert wird.

    „Die Integration der HighStep Schiene als Steigsystem bei Doppelmayr/Graventa im Projekt Cable 1 Paris setzt neue Massstäbe in der sicheren und effizienten Wartung von Seilbahnen. Dank der wartungsfreien HighStep Schiene anstatt einer Steigleiter und der Tatsache, dass unser System von Unbefugten nicht benutzt werden kann, bieten wir eine robuste und zuverlässige Lösung – insbesondere im urbanen Raum, wo der Bedarf an Sicherheit und Schutz besonders hoch ist“, wird Gregor Wylenzek, Sales Director von HighStep, zitiert.

    Die HighStep Systems AG wurde 2007 gegründet. Sie entwickelt und vertreibt innovative Steigschutzsysteme als Alternative zu konventionellen Methoden wie Steigleitern. Dadurch werden Arbeitsplätze in grosser Höhe sicher und komfortabel erreichbar, was in Bezug auf Mitarbeitende die Sicherheit und Produktivität erhöht. Das Steigschutzsystem HighStep besteht aus zwei Komponenten: einer Aluminiumschiene als Systemträger und einem wählbaren Steiggerät, dem HighStep Easy und dem portablen HighStep Lift. Der Fokus liegt auf Strommasten und neu auch auf Seilbahnen.

    Weltweit sind mehrere tausend Installationen in Betrieb. Zu den Kunden zählen der Schweizer Übertragungsnetzbetreiber Swissgrid, die Hochspannungsnetzbetreiber TenneT und 50 Hertz und auch das chinesische Energieunternehmen State Grid Corporation of China.

  • Zug setzt Massstäbe in der globalen Blockchain-Forschung

    Zug setzt Massstäbe in der globalen Blockchain-Forschung

    Mit der Unterstützung des Kantons Zug entsteht ein interdisziplinäres Forschungszentrum, das sich mit den vielfältigen Anwendungen und Auswirkungen der Blockchain-Technologie beschäftigt. Die Initiative, die in Kooperation mit der Universität Luzern und der Hochschule Luzern umgesetzt wird, soll nicht nur technologische, sondern auch gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Aspekte der Blockchain erforschen. Finanzdirektor Heinz Tännler betont, dass das Projekt nicht nur die wissenschaftliche Forschung vorantreibt, sondern auch den Wirtschaftsstandort Zug stärkt, insbesondere im Licht der neuen OECD-Mindestbesteuerung, die Anfang 2024 eingeführt wurde.

    Weltweit einzigartige Forschungsinitiative
    Das neu gegründete Zuger Institut für Blockchainforschung an der Universität Luzern wird sich den Herausforderungen und Chancen dieser disruptiven Technologie widmen. Dabei werden neun neue Lehrstühle geschaffen, die sich den verschiedensten Facetten der Blockchain-Technologie annehmen. Die Forschung wird dabei einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, der die technologischen Innovationen ebenso umfasst wie die damit verbundenen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Fragestellungen. Ziel ist es, ein tiefgreifendes Verständnis der Blockchain-Technologie und ihrer potenziellen Auswirkungen auf die Gesellschaft zu entwickeln.

    Stärkung der Forschungskapazitäten an der Hochschule Luzern
    Die Hochschule Luzern wird ihre bestehenden Aktivitäten in der Blockchainforschung durch die neue Initiative signifikant erweitern. Die Hochschule bringt ihre Expertise aus den Bereichen Informatik, Finanzen und Technik in das Projekt ein und arbeitet eng mit der Universität Luzern zusammen, um ein umfassendes Forschungsumfeld zu schaffen. Diese Kooperation bildet die Grundlage für den Hub, eine Plattform für Zusammenarbeit und Kommunikation, die den Austausch zwischen den beteiligten Forschern und der globalen Blockchain-Gemeinschaft fördert.

    Nachhaltige Finanzierung und langfristige Ziele
    Nach der initialen Anschubfinanzierung durch den Kanton ist vorgesehen, dass das Projekt auf nachhaltige Finanzierungsquellen umgestellt wird. Eine externe Evaluation nach drei Jahren soll die Effektivität und die Fortschritte der Forschungsinitiative beurteilen. Durch diese Massnahmen wird sichergestellt, dass die «Blockchain Zug – Joint Research Initiative» langfristig zu einer festen Grösse in der globalen Forschungslandschaft wird und Zug als führendes Zentrum für Blockchain-Technologie etabliert.

  • GF geht Ausbau von Klostergut Paradies an

    GF geht Ausbau von Klostergut Paradies an

    Die zu GF gehörende Stiftung Paradies will das ihr gehörende Klostergut Paradies in Schlatt aufwerten. Dazu soll auf dem Areal des Tagungs‐ und Seminarzentrums von GF ein Hotel errichtet und das bestehende Restaurant umweltgerecht saniert und umgebaut werden, informiert GF in einer Mitteilung. Der Schaffhauser Industriekonzern investiert rund 10 Millionen Franken in das Projekt.

    Das Hotel soll Seminar- und Meetinggästen des Unternehmens dienen. Vor allem an Wochenenden und in Ferienzeiten werden die geplanten 34 Zimmer aber auch anderen Gästen zur Verfügung gestellt. Das bisher nur im Sommer geöffnete Restaurant Paradies wird nach den Umbauarbeiten ganzjährig geöffnet sein. Durch die Neu- und Umbauten entstehen in Schlatt rund 15 neue Arbeitsplätze.

    Im Zusammenhang mit dem Projekt prüfe GF den von Naturschutz- und Umweltverbänden geäusserten Wunsch, gemeinsam mit dem Energieunternehmen SH Power das Rheinufer bei Restaurant und Hotel zu renaturieren, schreibt GF. Der Mülibach ist bereits bei den Vorarbeiten renaturiert und um eine Kaltwasserbucht erweitert worden.

    Nach Erteilung der erforderlichen Baugenehmigungen in den vergangenen Wochen soll im Juni mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Fertigstellung ist für Ende Dezember 2025 vorgesehen. Während der Bauarbeiten bleibt das Restaurant geschlossen und wird in den Sommermonaten durch eine Sunset-Bar an den Wochenenden ersetzt.

  • Großprojekt für darstellende Kunst und studentisches Wohnen in Vernier

    Großprojekt für darstellende Kunst und studentisches Wohnen in Vernier

    Die Fondation pour le Développement des Arts et de la Cultur aus Vernier hat HRS mit dem Bau von zwei Gebäuden in Vernier beauftragt. Der entsprechende Totalunternehmervertrag ist bereits unterzeichnet worden, informiert der Immobiliendienstleister mit Sitz in Frauenfeld in einer Mitteilung. Über den finanziellen Umfang des der darstellenden Kunst gewidmeten Grossprojekts werden dort keine Angaben gemacht.

    Das erste Gebäude soll als Kulturzentrum dienen. Es wird einen Veranstaltungssaal mit 492 Sitz- und 920 Stehplätzen bekommen, erläutert HRS. Im zweiten Gebäude sind 220 Wohnungen für Studierende geplant. Die beiden Gebäude sollen über eine Fussgängerbrücke miteinander verbunden werden.

    Der Komplex wird durch ein Hotel, eine Co-Working-Bereich, eine Brasserie und einen Catering-Service ergänzt. Sie sollen „das Angebot des Standorts bereichern und ihn zu einem dynamischen Ort des Lebens machen“, schreibt HRS. Ein Zeitplan für die Projektumsetzung wird in der Mitteilung nicht kommuniziert.

  • Produktion von Biogas stösst im Laufental-Thierstein auf Interesse

    Produktion von Biogas stösst im Laufental-Thierstein auf Interesse

    Die Erdgas AG Laufenstein-Thierstein (GASAG) mit Sitz in Münchenstein klärt ab, wo in der Region eine Biogasanlage gebaut und wie sie finanziert werden kann. Die Anlage müsste in der Nähe einer Gasleitung liegen, etwa in bei der Gasstation Müsch in Laufen, schreibt sie in einem Brief an Landwirte in der Region. Aus baurechtlichen Gründen müssten Landwirte Eigentümer der Biogas- und der Aufbereitungsanlage sein. GASAG würde die Abnahme des Biogases garantieren.

    Der regionale Gasversorger mit Sitz in Münchenstein hat in den vergangenen Monaten eine Potenzialerhebung vornehmen lassen. Die von ihr beauftragte BOHA AG befragte laut einer Mitteilung 38 Landwirte in der Region, ob sie zur Abgabe von Gülle und Mist und zur Entgegennahme der Reststoffe bereit seien. 23 Landwirte mit insgesamt maximal 2000 Grossvieheinheiten erklärten sich zur Teilnahme bereit. Das entspricht einem Potenzial von 7 bis 8 Gigawattstunden. Damit könnten 20 Prozent des GASAG-Verbrauchs gedeckt werden.

    Die 1993 gegründete GASAG gehört der Primeo Wärmeholding AG, den Einwohnergemeinden Breitenbach, Büsserach, Dittingen, Meltingen und Zwingen sowie der Stadt Laufen. Die Geschäfte werden von Primeo Energie geführt.

  • Testplanung für die Überbauung des AEW Areals in Aarau

    Testplanung für die Überbauung des AEW Areals in Aarau

    Die AEW will im Herbst zusammen mit dem Stadtbauamt Aarau eine Testplanung für die Überbauung auf dem AEW Areal durchführen. Die Immobilien AEW AG ist Eigentümerin der bald 60 Jahre alten Überbauung, die aus einem Hochhaus, dem Obergericht und einem Restaurant besteht. Die Eigentümerin ist zu 100 Prozent Tochter der AEW Energie AG, die zusammen mit den Gerichten Aargau als grösste Mieter der Gebäude die zukünftigen Anforderungen an den Standort und Arbeitsort analysiert habe, heisst es in einer Mitteilung.

    Die Untersuchung hat ergeben, dass eine bauliche Entwicklung und Verdichtung des Areals für den langfristigen Erhalt der heutigen Nutzung notwendig ist. Mit der anstehenden Testplanung sollten laut der Mitteilung die Rahmenbedingungen und Anforderungen an eine qualitätsvolle Weiterentwicklung des Areals vertieft untersucht und geklärt werden. Die bestehenden Bauten werden in den Test miteinbezogen, um aufzuzeigen, wie mit ihnen verfahren werden könnte.

    Aufbauend auf den Erkenntnissen aus der Testplanung soll ein fundierter Richtungsentscheid gefällt werden, der für die Weiterentwicklung im Jahr 2025 ausschlaggebend sein wird. Drei Planungsteams sollen im Austausch mit den Begleitgremien die Planungskonzepte erarbeiten. Die Testplanung wird voraussichtlich im Frühjahr 2025 abgeschlossen sein.

  • Losinger Marazzi setzt Klimastrategie in ihren Projekten um

    Losinger Marazzi setzt Klimastrategie in ihren Projekten um

    Welche Klimastrategie verfolgt Losinger Marazzi?
    Lennart Rogenhofer: Mit unserer Klimastrategie verfolgen wir das Ziel, unsere CO²-Emissionen bis ins Jahr 2030 um 30 Prozent im Vergleich zu 2021 zu reduzieren. Dieses erreichen wir, indem wir neben einem verstärkten Fokus auf Holzbau- sowie Renovationsprojekte die Nachhaltigkeit in allen Projekten als zentrales Thema behandeln. Dabei verfolgen wir einen wissenschaftlichen Ansatz gemäss der Science Based Targets Initiative, welche unter anderem auch unsere Zielerreichung auditiert.

    Wie wird die Strategie konkret umgesetzt?
    Wir integrieren die Nachhaltigkeit bereits seit Jahren vollumfänglich in unsere Unternehmensstrategie. Umgesetzte Belege dafür sind unter anderem die Grossprojekte Greencity in Zürich (2012 erstes 2000-Watt-Areal der Schweiz in Entwicklung), Erlenmatt West in Basel (2013 erstes 2000-Watt-Areal der Schweiz in Betrieb) oder das nachhaltige Quartier Églantine in Morges im 2019.

    Nach weiteren Vertiefungsschritten in den letzten Jahren setzen wir unsere Klimastrategie systematisch um. Seit 2019 erstellen wir kohärent für jedes Projekt eine CO2-Bilanz für die Erstellung und den Betrieb der Gebäude – also über den gesamten Lebenszyklus eines Projekts und unabhängig von den angestrebten Umweltlabels. So konnten wir eine Erfahrungsdatenbank aufbauen, die es ermöglicht, die Emissionen zukünftiger Projekte abzuschätzen und zu reduzieren.

    Welche Ziele verfolgt Losinger Marazzi in Bezug auf den Holzbau?
    Der Holzbau ist ein Fokusthema der Klimastrategie von Losinger Marazzi. Diese sieht vor, verstärkt auf Baustoffe mit tiefen CO2-Emissionen wie zum Beispiel Holz zu setzen. Unsere Klimastrategie zielt darauf ab, ab der Konzeption die Lebenszyklusemissionen eines Gebäudes in dessen Erstellung und Betrieb möglichst tief zu halten. Der vermehrte Einsatz von Holz ist hier natürlich ein wichtiges Element, immer nach dem Grundsatz «Das Richtige Material am richtigen Ort». Das heisst,einen Fokus auf lokale, leichte, biobasierte Materialien dort zu setzten, wo sie gemäss ihren technischen Eigenschaften am besten passen und einen maximalen Einfluss auf die Nachhaltigkeit haben. Das kann neben einer Reduktion der CO2-Emissionen beispielsweise auch eine bessere Rückbaubarkeit oder ein Beitrag zu einem angenehmen Innenraumklima sein. Diese Strategie setzen wir konkret bereits in Projekten wie dem Greencity Baufeld B6 (Vergé), dem Verwaltungsgebäude des Kantons Luzern und dem Dienstleistungsgebäude BERN 131 um.

    Aktuelle Projekte:
    Greencity Baufeld B6 (Vergé)
    In Zürich mit einem optimierten Energiekonzept (100 % erneuerbar) und einer voll auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Materialisierung (Holz-Fassade, Leichtbau-Innenwände, schlanke Tragstruktur, etc.)

    Verwaltungsgebäude des Kantons Luzern
    Für rund 1500 Mitarbeitende am Seetalplatz in Emmenbrücke (LU), unter anderem mit einem Atrium aus Holz, SNBS-Gold und Minergie-P-ECO Zertifizierung

    Dienstleistungsgebäude BERN 131
    Im Wankdorf Bern mit Photovoltaik-Modulen auf dem Dach und an den Fassaden, Holzbau und SNBS Gold Zertifizierung

    Stadterneuerungsprojekte Côté Parc
    In Genf und Spenglerpark in Münchenstein (BL), in welchen aktiv auf eine Nutzung und Aufwertung des Bestands anstatt auf einen Abriss-Neubau gesetzt wurde

  • Grundsteinlegung für das moderne Schwimmsportzentrum in Tenero

    Grundsteinlegung für das moderne Schwimmsportzentrum in Tenero

    Das neue Schwimmsportzentrum im CST, einer renommierten Institution für Jugendsport, wird das Zentrum des Schwimmsports in der Schweiz revolutionieren. Die bisherigen Aussenanlagen, einschliesslich des 50-Meter-Beckens und der Sprungtürme, die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, werden durch eine hochmoderne Schwimmhalle ergänzt. Dieses neue Zentrum wird nicht nur den aktuellen Bedürfnissen gerecht, sondern setzt auch neue Standards in der sportlichen Ausbildung und Wettbewerbsvorbereitung.

    Grundsteinlegung als symbolischer Moment
    Die feierliche Grundsteinlegung am 15. Mai 2024 markiert den Beginn der Bauarbeiten an der neuen Schwimmhalle. Diese Veranstaltung wird von wichtigen Persönlichkeiten wie der Tessiner Regierungsrätin Marina Carobbio Guscetti, BASPO-Direktor Matthias Remund und dem stellvertretenden BBL-Direktor Martin Frösch begleitet. Ebenfalls anwesend sein wird Noè Ponti, ein Olympiamedaillengewinner, der die Bedeutung dieser neuen Anlage für die Schweizer Schwimmgemeinschaft unterstreicht.

    Die Schwimmhalle, deren Fertigstellung für Mitte 2027 geplant ist, wird ein Olympiabecken mit Hubboden, ein Sprungbecken und einen Schwimmkanal umfassen. Ergänzende Einrichtungen wie Whirlpools, ein Eisbad und spezialisierte Bereiche für Regeneration und Krafttraining vervollständigen das Angebot. Nach der Inbetriebnahme der Schwimmhalle wird auch das bestehende Aussenbecken erneuert und um einen Landebereich für Ski-Freestyle erweitert.

    Visionäre Planung und langfristige Ziele
    Mit einem Investitionsvolumen von 91,8 Millionen Franken, bewilligt durch die eidgenössischen Räte Ende 2021, wird das Schwimmsportzentrum in Tenero zu einem zentralen Knotenpunkt für die Entwicklung des Schwimmsports in der Schweiz. Die geplanten Einrichtungen sind darauf ausgerichtet, Athleten optimal auf nationale und internationale Wettbewerbe vorzubereiten und gleichzeitig die wissenschaftliche Forschung und Leistungsdiagnostik zu unterstützen.

    Die Inbetriebnahme der Schwimmhalle und die darauffolgende Realisierung der Aussenanlage werden das CST in eine Top-Destination für Sportler und Teams aus aller Welt verwandeln und so die Position der Schweiz im internationalen Sportgeschehen stärken.

  • Neues Luzerner Theater: Zukunftsweisendes Betriebskonzept bestätigt

    Neues Luzerner Theater: Zukunftsweisendes Betriebskonzept bestätigt

    Die Evaluation des Betriebskonzepts des neuen Luzerner Theaters, das 2020 erstellt und später an das Siegerprojekt «überall» der Zürcher Architekten Ilg Santer angepasst wurde, fand unter der Leitung der renommierten METRUM Managementberatung statt. Diese Überprüfung beinhaltete Gespräche mit Fachpersonen und die Sichtung von Dokumenten und Studien zu verschiedenen betrieblichen Aspekten wie Personal-, Raumkosten und Gastronomie.

    Bestätigung und strategische Ausrichtung
    Die Evaluation unterteilte sich in die Bereiche «Kulturpolitische Themen», «Output-Themen» wie Besuchszahlen und Vorstellungszahlen sowie «Input-Themen», die unter anderem Personalplanung und Gebäudeunterhalt umfassen. Die Ergebnisse bestätigten das Betriebskonzept und unterstrichen die Notwendigkeit einer detaillierten Planung für den weiteren Verlauf. Kulturdirektor Dr. Armin Hartmann und der Luzerner Stadtpräsident Beat Züsli, präsentierten die ermutigenden Ergebnisse, die das Theater als Mehrspartenhaus mit eigenem Ensemble bestätigen und seine Bedeutung für die Kulturversorgung sowie die wirtschaftliche Wertschöpfung hervorheben.

    Vertrauensbildung und politische Akzeptanz
    Die Vor-Evaluation dient als wichtige vertrauensbildende Massnahme für das Projekt, das sich politischen und finanziellen Herausforderungen gegenübersieht. Die Ergebnisse bieten eine solide Basis für die anstehenden Entscheidungen und die weitere Projektentwicklung, einschliesslich einer möglichen Volksabstimmung im Winter 2025. Dieser Schritt ist entscheidend, um den Grossen Stadtrat von der Notwendigkeit und Machbarkeit des Projektes zu überzeugen.

    Mit der bevorstehenden Medienkonferenz und der detaillierten Präsentation des Projektes «überall» wird die Stadt Luzern einen umfassenden Bericht und Antrag vorlegen, der die finanziellen und operativen Rahmenbedingungen des neuen Theaters festlegt. Dieser Fortschritt verspricht, die kulturelle Landschaft Luzerns nachhaltig zu prägen und die Stadt als kulturellen Knotenpunkt in der Schweiz weiter zu stärken.

  • Das Bauprojekt «ALTO»

    Das Bauprojekt «ALTO»

    Das Projekt «ALTO», initiiert vom Immobilienunternehmen HIAG, fügt sich nahtlos in die städtebauliche Transformation Zürichs Altstetten ein, einem Stadtteil, der sich von einem industriellen zu einem lebendigen Wohn- und Arbeitsgebiet wandelt. Geplant ist ein 80 Meter hohes Wohnhaus, das sich durch seine Integration in bestehende Strukturen und seine nachhaltige Bauweise auszeichnet.

    Im Erdgeschoss des neuen Gebäudes ist eine öffentlich zugängliche Gewerbenutzung geplant, während das erste Obergeschoss mit Gemeinschaftsräumen, einem Dachgarten und Ateliers als soziales Zentrum für die Bewohnerinnen und Bewohner dient. Darüber hinaus werden in den 25 Stockwerken darüber moderne Wohnungen realisiert, die den neuen urbanen Lebensstil in Altstetten widerspiegeln.

    Neben der wohnlichen Nutzung wird das Quartier durch das Projekt weiter aufgewertet. Die Shedhalle, ehemals Teil der Fiat-Garage, wird zu einem Lebensmittelmarkt mit einem attraktiven Frischesortiment umgestaltet und wird die Funktion als Nahversorger übernehmen. Des Weiteren ist die Errichtung einer Stadtloggia geplant, die als öffentlicher Treffpunkt dient , der den Community-Gedanken aufnimmt, und die urbane Qualität des Areals betont.

    Nachhaltigkeit spielt bei der Entwicklung des Bauprojekts «ALTO» eine zentrale Rolle. Die Verwendung von ressourcenschonenden Materialien und die Gestaltung durchlässiger Freiflächen unterstreichen das Engagement für eine umweltfreundliche Stadtentwicklung. Als erstes Wohnhochhaus im Kanton Zürich, wird die Fassade durchgängig mit Photovoltaikpanels ausgestattet, womit die Mieter vom eigens produzierten Strom profitieren können. Ein innovatives Mobilitätskonzept, das eine deutliche Reduktion der Parkplätze vorsieht, rundet das zukunftsorientierte Gesamtkonzept ab.

    Mit der geplanten Fertigstellung im Frühjahr 2026 wird das Bauprojekt «ALTO» nicht nur neuen Wohnraum in Zürich Altstetten bieten, sondern auch als Vorzeigeprojekt für nachhaltige Stadtentwicklung und soziales Zusammenleben dienen.

  • Ein neues Zuhause für Familien und Kreativität im Leutschenbach

    Ein neues Zuhause für Familien und Kreativität im Leutschenbach

    Das Herzstück der Siedlung besteht aus zwei u-förmigen Gebäudekomplexen, die zum Grünraum hin geöffnet sind und durch Pavillonbauten im Innenhof ergänzt werden. Diese Anordnung schafft einen lebendigen, gemeinschaftlichen Siedlungshof, der Kindergärten und Gemeinschaftsräume beherbergt und somit zu einem sozialen Treffpunkt wird.

    Die Wohnsiedlung bietet eine Vielzahl von 2- bis 6½-Zimmer-Wohnungen sowie spezielle Atelier- und Gemeinschaftswohnungen, um unterschiedlichste Wohnbedürfnisse zu erfüllen. Besonderes Augenmerk wird auf grosszügige Familienwohnungen und kreative Räumlichkeiten gelegt, die flexibles und innovatives Wohnen ermöglichen.

    Nachhaltigkeit und Energieeffizienz stehen im Fokus der Wohnsiedlung. Durch den Bau nach Minergie-P-ECO und Minergie-ECO Standards sowie die Nutzung erneuerbarer Energiequellen für Wärme und Strom leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Die grossflächige Installation von Photovoltaik-Modulen gewährleistet eine umweltfreundliche Stromversorgung.

    Die Gestaltung der Aussenanlagen fördert die Biodiversität und verbessert das Mikroklima im Quartier. Die Aufwertung der Grünflächen entlang des Riedgrabens und der das Quartier verbindende «Innere Garten Leutschenbach» schaffen naturnahe Erholungsräume, die den Bewohnenden eine hohe Lebensqualität bieten.

    Die Wohnsiedlung Leutschenbach ist ein Beispiel für die gelungene Verbindung von urbanem Wohnen, sozialer Durchmischung und ökologischer Verantwortung. Sie spielt eine wesentliche Rolle in der Entwicklung Leutschenbachs zu einem attraktiven und lebendigen Stadtteil, der den Anforderungen eines modernen, nachhaltigen Lebensstils gerecht wird.

  • Auszeichnung für nachhaltigen Neubau in der Zentralschweiz

    Auszeichnung für nachhaltigen Neubau in der Zentralschweiz

    Lignum, Verband der Holzwirtschaft, hat den Neubau der Eventhalle Campus Sursee mit dem Label Schweizer Holz ausgezeichnet. Wie die Dachorganisation der Zentralschweizer Wald- und Holzwirtschaft mitteilt, sei Holz wegen seines geringen Materialgewichts, hoher Tragfähigkeit und seinen positiven Auswirkungen auf das Raumklima eine gute Wahl beim Errichten von Gebäuden.

    Wenige Bildungseinrichtungen hätten sich für Bauen mit Holz entschieden. „Es kommt nicht oft vor, dass ein führendes Bildungszentrum für Fachleute des Bauhauptgewerbes mit Holz baut und so auf die unzähligen Vorteile dieses nachwachsenden Rohstoffes setzt“, wird Melanie Brunner, Geschäftsführerin von Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz, zitiert. Es sei eine besondere Ehre, ein solches Objekt mit Strahlkraft auszeichnen zu dürfen, heisst es. Die Vorteile von Holz als Baustoff seien gleichbedeutend mit der Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region, der Reduktion von grauer Energie und einer umweltschonenden Bewirtschaftung der Wälder. In der Eventhalle seien 217 Kubikmeter Holz verbaut worden. Fachwerk und Hohlkastenelemente bestehen zu 92,3 Prozent aus Schweizer Holz. Dadurch könnten 159 Tonnen des Treibhausgases CO2 im Gebäude gebunden werden.

    Lignum vergibt die Auszeichnung Schweizer Holz zur Kennzeichnung von Holz, welches in Schweizer oder Liechtensteiner Wäldern gewachsen ist und in der Schweiz oder im Fürstentum verarbeitet wird. Zu finden ist es auf dem Produkt sowie auf Begleitdokumenten.

  • Neue Partnerschaft im Rohrsystemmarkt: Brugg Pipes und Rovanco in den USA

    Neue Partnerschaft im Rohrsystemmarkt: Brugg Pipes und Rovanco in den USA

    Die als Brugg Pipes firmierende Brugg Rohrsystem AG in Kleindöttingen AG, Teil der Brugg Group, hat mit ihrem langjährigen Vertriebspartner Rovanco Piping Systems in den USA ein Abkommen über eine Gemeinschaftsfirma geschlossen. Mit der Produktion am Sitz von Rovanco in der Metropolregion Chicago im US-Bundesstaat Illinois entfallen laut einer Mitteilung die langen Vorlaufzeiten für Rohre aus Europa.

    Beide Unternehmen bündeln ihre Kräfte und ihr Know-how, um die erste kontinuierliche Produktion von flexiblen, mit Polyurethan gedämmten Rohrleitungssystemen für den Fernwärme- und Kühlsektor in Nordamerika zu starten, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Investition umfasst den Aufbau von Produktionsanlagen am Standort von Rovanco.

    „Als führender Anbieter von vorisolierten Rohrleitungssystemen in Nordamerika und als unser langjähriger Exklusivpartner in diesem Markt spielt Rovanco eine Schlüsselrolle in dieser Partnerschaft“, wird der Leiter des internationalen Geschäfts bei Brugg Pipes, Geri Wirz, zitiert. Die Zusammenarbeit werde es ermöglichen, Kunden in Nordamerika schneller mit hochwertigen, flexiblen Rohrleitungssystemen zu beliefern.

    „Mit der Marktexpertise und dem fundierten Wissen von Brugg Pipes im Bereich der PUR-Dämmschäume für flexible Rohre sind wir in der Lage, unseren Marktanteil in Nordamerika weiter auszubauen“, wird Chad Godeaux zitiert, Präsident von Rovanco Piping Systems. PUR steht für Kunststoffe aus Polyurethan.

    Die Brugg Group beschäftigt nach eigenen Angaben rund 1700 Mitarbeitende an 24 Produktionsstätten und mehr als 30 Verkaufsorganisationen in wichtigen Industrieländern.

  • Greencity Vergé setzt neue Massstäbe in Sachen Nachhaltigkeit

    Greencity Vergé setzt neue Massstäbe in Sachen Nachhaltigkeit

    Vergé ist mehr als ein Wohnprojekt, es ist eine Antwort auf die drängenden Fragen des urbanen Zusammenlebens und der ökologischen Verantwortung. Im Süden Zürichs auf einem ehemals industriell genutzten Areal gelegen, steht Vergé für den Übergang zu einem neuen Verständnis von Wohnen, das sowohl die Bedürfnisse seiner älteren Bewohnerinnen und Bewohner berücksichtigt als auch aktiv zur urbanen Lebensqualität beiträgt.

    Der Entwurf von Vergé verbindet moderne Architektur mit ökologischer Nachhaltigkeit. Durch die Verwendung nachwachsender und leichter Materialien setzt das Projekt nicht nur gestalterische Akzente, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des ökologischen Fussabdrucks. Die Gestaltung des Innenhofs als sozialer Treffpunkt und die sorgfältige Auswahl der Bepflanzung fördern die Biodiversität und bieten den Bewohnern einen Rückzugsort im Einklang mit der Natur.

    Ein oft unterschätzter Hebel liegt in der Wahl der Materialien für die Innenwände. Wenn man nichttragende Innenwände aus Leichtbau anstelle von Beton erstellt, kann dies laut Lennart Rogenhofer, Chief Climate Officer der Losinger Marazzi AG zu einer Reduktion von CO2-Emissionen um etwa 50% führen. Ähnliche Einsparungen ergeben sich, wenn anstelle einer Beton-Putz-Fassade eine Holzfassade verwendet wird. Diese entspricht dem Ziel, nachhaltige und wenig verarbeitete Rohstoffe zu nutzen. Zudem hat sich Losinger Marazzi grundsätzlich dazu entschieden, in ihren Projekten so weit wie möglich CO2-reduzierten Beton einzusetzen. Die Reduktion der grauen Emissionen mit einer schlankeren Tragstruktur, die die Betonmenge durch Optimierung der Deckenstärken und Stützenraster minimiert, ist schwer zu quantifizieren. Rogenhofer erklärt: «Das liegt daran, dass kein ’nicht optimiertes‘ Projekt als Vergleich existiert.». Greencity mit dem letzten Baufeld Vergé zeigt eindrucksvoll, dass der Immobiliensektor eine Schlüsselrolle bei der Erreichung der Klimaziele spielt. Durch den Einsatz von Wärmerückgewinnungstechnologien und die Einbindung in das Nahwärmenetz wird eine weitestgehend autonome Energieversorgung angestrebt, wobei die Zertifizierung nach dem SNBS Gold Standard angestrebt wird.

    Durch die Fokussierung auf nachhaltiges und energieeffizientes Bauen kann nicht nur die Lebensqualität der Bewohner verbessert, sondern auch ein entscheidender Schritt in eine nachhaltigere Zukunft gemacht werden.

    Das Projekt wird durch Losinger Marazzi erbaut und diese hat sich seit fast 20 Jahren als Vorreiterin in Sachen Nachhaltigkeit in der Immobilien- und Baubranche positioniert und setzt konsequent ihre Klimastrategie um, die der Strategie des Mutterkonzerns Bouygues Construction folgt. Seit Ende 2023 ist das Unternehmen SBTi zertifziert und bleibt weiterhin führend im Bereich Nachhaltigkeit. Diese Zertifizierung bestätigt, dass die firmeneigenen CO2-Reduktionsziele für direkte und indirekte Unternehmensemissionen (inkl. Scope 3) gemäss internationalen Standards (GHG Protocol) berechnet wurden und im Einklang mit den Pariser Klimazielen stehen. Eine externe, unabhängige Prüfungsgesellschaft überprüft zudem, dass die zertifizierten Unternehmen ihre Ziele nicht durch CO2-Kompensation, sondern durch tatsächliche CO2-Reduktion erreichen. Aus diesem Grund wurde bereits im Jahr 2021 ein CO2-Absenkpfad erstellt, um die strategischen Entscheidungen zu lenken.

  • Eröffnung des neuen Innovationsparks in der Nähe des Paul Scherrer Instituts

    Eröffnung des neuen Innovationsparks in der Nähe des Paul Scherrer Instituts

    Der Park Innovaare ist am 25. April im Beisein von Bundesrat Guy Parmelin und Landstatthalter Dieter Egli eröffnet worden. Der Innovationspark umfasst laut einer Mitteilung 23’000 Quadratmeter an Reinräumen, Laboren, Präzisionswerkstätten, Büros und Besprechungsräumen. „Bis heute haben wir 21 Firmen angesiedelt, darunter insgesamt 15 Spin-offs des PSI, der ETH oder der FHNW, zwei Technologietransferzentren sowie grosse internationale Unternehmen“, wird CEO Robert Rudolph in der Mitteilung zitiert. „Die Gesamtauslastung liegt bei rund 80 Prozent und wir sind sehr zuversichtlich, diese in den kommenden Monaten noch weiter steigern zu können.“

    Der neue Innovationspark liegt in unmittelbarer Nachbarschaft des Paul Scherrer Instituts (PSI). Dieses ist strategischer Partner und grösster Mieter im Park Innovaare. Der Schwerpunkt des Park Innovaare liegt auf Photonik, Quantentechnologien, Life Sciences, Advanced Manufacturing und Halbleitertechnologien sowie Energie und Nachhaltigkeit.

    „Neue Erkenntnisse, Methoden und Fachkräfte aus der Forschung sollen der Wirtschaft zugänglich gemacht werden. Damit wird die hohe Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz weiter gestärkt“, wird Christian Rüegg, Direktor des PSI, in der Mitteilung zitiert.

    Der Park Innovare ist der sechste Standort von Switzerland Innovation. „Die Schweiz zählt seit Jahren zu den innovativsten Ländern weltweit. Damit aus unserer exzellenten Bildung und Forschung marktfähige Produkte und Dienstleistungen entstehen, müssen unsere Hochschulen bestmöglich mit der Wirtschaft verknüpft werden“, wird Andreas Rickenbacher, Präsident von Switzerland Innovation, zitiert. Park Innovaare sei bestes Beispiel, wie Spitzenforschung optimal mit der Wirtschaft verknüpft werde.

  • Mit gutem Beispiel voran: Zirkuläres Bauen der Stadt Zürich

    Mit gutem Beispiel voran: Zirkuläres Bauen der Stadt Zürich

    Kreislaufwirtschaft ist ein wichtiger Hebel, um die politischen Netto-Null-Zielsetzungen zu erreichen. Wie viele andere Städte weltweit bekennt sich auch Zürich zur Kreislaufwirtschaft: 2022 wurd mit «Circular Zürich» eine Strategie zur Kreislaufwirtschaft verabschiedet. 2023 unterzeichnete Zürich als erste Schweizer Stadt die «Circular Cities Declaration».

    Eine intelligente Ressourcennutzung ist besonders beim Bauen gefragt. Mit der «Charta für kreislauforientiertes Bauen» setzen Politik und Wirtschaft 2023 ein Zeichen und verpflichteten sich gemeinsam dazu, Primärressourcen und Deponierraum zu schonen und die CO2-Emissionen der eigenen Bautätigkeit zu senken.

    Erste Erkenntnisse aus zwei Pilotprojekten
    Doch wie wirken sich die politischen Bekenntnisse auf konkrete Bauvorhaben aus? Welche Herausforderungen stellen sich beim zirkulären Bauen? Und wie verändern sich die Planungs- und Bauprozesse? Antworten auf diese Fragen gewinnt das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich durch zwei Pilotprojekte.

    Erste Erfahrungen mit der Beschaffung, Lagerung und Aufbereitung von wiederverwendeten Bauteilen sammelte die Stadt beim Umbau des Kindergartens Mööslistrasse 2023 (Bischof Föhn Architekten, Zürich). Lavabos und Toiletten wurden vor Ort abgebaut, gereinigt und aufbereitet. Pflanzentröge von den Balkonen konnten als Aussenraumbegrenzungen wiederverwendet werden. Wo möglich, stammte das eingebaute Mobiliar aus stadteigenen Beständen. Dank eines Bauteil-Screenings konnten Stahlträger, Holzpergola, Brandschutztüren und Küchenelemente bei anderen Bauten identifiziert, demontiert und wiedereingebaut werden. Auf alles, was nicht im städtischen Occasionslager gefunden wurde, wurden so genannte «BauteiljägerInnen» angesetzt.

    Das zweite Pilotprojekt, das neue Recyclingzentrum «Juch-Areal», ist deutlich umfassender. Für das Projekt hat das Amt für Hochbauten 2022 einen Architekturwettbewerb mit Re-Use-Anforderungen ausgeschrieben. Die Wettbewerbsteilnehmenden konnten einen digitalen Bauteil-Katalog nutzen oder andere verfügbare Bauteile aus nicht-städtischen Quellen für ihre Entwürfe verwenden. Die Gebäude mussten ausserdem so konzipiert sein, dass sie später einmal selbst als Bauteilmine genutzt werden können (Design for Disassembly).

    Die eingereichten Projekte zeigen: Ja, es geht. Vor allem die hohe Qualität der Wettbewerbsbeiträge, die trotz oder vielleicht auch dank der neuartigen Vorgaben entstanden sind, überzeugte die Jury. Das Baumaterial des Siegerprojektes von Graber Pulver Architekten AG (Zürich) baut die Halle des bisherigen Recyclinghofes ab und am neuen Ort mit geringen Anpassungen wieder auf. Entsorgte Bücher, Zeitschriften und Kleider werden als Dämmmaterial genutzt. Platten aus rezykliertem Glas und Aluminium, alte Küchenabdeckungen, Türen und Tischplatten schützen die Fassade vor der Witterung. Ausrangierte Baugerüste werden zu Lagerregalen.

    Es liegt in der Natur der Sache, dass Pilotprojekte einer standardmässigen Einführung in der Breite vorausgehen. Das ist auch beim zirkulären Bauen der Fall. Die Realisierung der beiden Projekte in Zürich zeigt, dass noch viele Fragen geklärt werden müssen: Wie können Bauteile katalogisiert werden? Wie lässt sich die Verfügbarkeit prüfen? Wo werden sie gelagert? Wer übernimmt die juristische Haftung?

    Die Planungs- und Bauprozesse werden sich durch das kreislauforientierte Bauen verändern, denn die Bauteilminen müssen – so eine wichtige Erkenntnis – so früh als möglich, am besten zu Beginn der Planungsphase, bekannt sein. Building Information Modeling (BIM) erleichtert die Wiederverwendung von Bauteilen, die Planung ihrer Demontierbarkeit und das Erschliessen künftiger Bauteilminen.

    Deutliche Einsparung von indirekten Treibhausgasemissionen in den Pilotprojekten
    Dass sich dieser Einsatz lohnt, zeigen die Pilotprojekte. Durch die konsequente Wiederverwendung von Bauteilen konnten, gemäss einer nachträglichen Berechnung, bei der Instandsetzung des Kindergarten Mööslistrasse gut 30% Treibausgasemissionen eingespart werden. Die aktuellen Berechnungen prognostizieren für das Recyclingzentrum Juch-Areal sogar eine Einsparung von 40% Treibhausemissionen gegenüber einem konventionellen Neubau.

  • Modernisierung und Ausbau der Wache Süd

    Modernisierung und Ausbau der Wache Süd

    In einem dicht bebauten Stadtteil wie dem Kreis 2 erreicht der Rettungsdienst gegenwärtig nur in etwa 60% der Fälle den Einsatzort innerhalb der kritischen Zehn-Minuten-Marke. Die geplante Erweiterung und Neugestaltung der Wache Süd für Feuerwehr und Sanität adressiert diese Problematik mit einem umfassenden Ansatz, der darauf abzielt, die Einsatzzeiten zu verkürzen und die Effizienz der Dienste zu steigern. Zugleich soll durch das Projekt eine städtebauliche Aufwertung des Areals erreicht werden, was im Einklang mit der Neugestaltung des urbanen Raums durch den Rückbau der Weststrasse und den Neubau des «Hohen Haus West» steht.

    Das Gewinnerprojekt aus dem Architekturwettbewerb, «FUCHS», schafft eine nahtlose Integration in die bestehende Struktur der Brandwache. Die Erweiterung fügt sich sowohl in Höhe als auch in der Fluchtlinie harmonisch an das bestehende Gebäude an und vollendet den Blockrand stimmig. Besonders hervorzuheben sind die hofseitigen Anbauten mit Sheddächern und Photovoltaik sowie ein Rücksprung ab dem zweiten Obergeschoss, die dem Neubau eine markante Eigenständigkeit verleihen. Diese architektonischen Merkmale ermöglichen es, den Spagat zwischen der Bewahrung des historischen Erbes und der Erfüllung modernster Betriebsanforderungen zu meistern.

    Das Projekt «FUCHS» überzeugt nicht nur durch seine ästhetische und funktionale Integration in die bestehende Bausubstanz, sondern setzt auch ökologisch neue Akzente. Dank der umweltgerechten Energieversorgung, die zu 100 Prozent auf erneuerbaren Energien basiert, sowie der grosszügig dimensionierten Photovoltaik-Anlage auf den Sheddächern, wird ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Darüber hinaus optimiert das Design die Betriebsabläufe von Schutz & Rettung Zürich und schafft eine zusammenhängende Einheit von hoher räumlicher Qualität.

    Das Projekt illustriert eindrucksvoll, wie durch kreative und innovative Lösungsansätze die Herausforderungen der modernen Notfallversorgung in einem historischen Kontext gemeistert werden können. Die sorgfältige Abwägung zwischen den Bedürfnissen des Rettungsdienstes und den Anforderungen des Denkmalschutzes mündet in einem Vorhaben, das sowohl funktional als auch ästhetisch neue Wege beschreitet. Das Ergebnis ist eine zukunftsfähige Infrastruktur, die den Anforderungen an moderne Notfalldienste gerecht wird und zugleich einen wertvollen Beitrag zur städtischen Qualität an dem Ort leistet.

  • Grüne Städte als Wegbereiter für globale Klimawirkung

    Grüne Städte als Wegbereiter für globale Klimawirkung

    Die MCC-Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Nature Cities, beleuchtet vier zentrale Methoden zur CO2-Entnahme in urbanen Umgebungen, die bis zur Mitte des Jahrhunderts jährlich eine Gigatonne CO2 binden könnten. Zu den untersuchten Methoden zählen die Beimischung von Pflanzenkohle zu Zement, der verstärkte Einsatz von Holz im Bauwesen, die Anreicherung städtischer Böden mit Pflanzenkohle und die Installation von CO2-Filtern in Geschäftsgebäuden. Diese Ansätze könnten zusammen einen bedeutenden Beitrag zur Erreichung städtischer Netto-null-Emissionen leisten.

    Städtische Strategien für das Klima und mehr
    Quirina Rodriguez Mendez, Doktorandin am MCC und Hauptautorin der Studie, betont, dass diese Techniken nicht nur im Hinblick auf den Klimaschutz, sondern auch für die Umweltqualität und das Wohlbefinden in Städten von grossem Nutzen sind. So könnte die Anwendung spezieller Farbpigmente und Oberflächenmaterialien zur Verbesserung des Rückstrahlvermögens urbaner Flächen die Temperatur in Städten signifikant senken und den Energiebedarf für Klimaanlagen reduzieren.

    Lokale Aktionen mit globaler Wirkung
    Die Studie unterstreicht die Rolle von Städten als «Versuchslabore» für den Klimaschutz, in denen lokale Massnahmen schnell umgesetzt werden können und potenziell global ausweitbar sind. Felix Creutzig, Leiter der MCC-Arbeitsgruppe und Co-Autor der Studie, hebt hervor, dass lokale Klimalösungen, obwohl oft unterschätzt, eine beeindruckende Wirkung erzielen und die Lebensqualität verbessern können. Die Forschungsergebnisse bieten wichtige Einsichten und Empfehlungen für Politiker, die städtische Infrastrukturen und Richtlinien gestalten.

  • Neuer Investor für nachhaltige Baustartups

    Neuer Investor für nachhaltige Baustartups

    Buildify.earth wurde mit der Vision ins Leben gerufen, nachhaltige Innovationen in der Baubranche zu unterstützen. Die Investmentgesellschaft engagiert sich besonders in den frühen Entwicklungsphasen von Startups und bietet neben Kapital auch Zugang zu einem umfassenden Netzwerk. Dieses Netzwerk wurde über Jahre im Rahmen des Aufbaus des Switzerland Innovation Park Central, NEST und anderen Organisationen etabliert und ist ein wertvolles Asset für die geförderten Unternehmen.

    Strategische Partnerschaften und langfristige Ziele
    Vor acht Jahren begann die Planung für den Standort des Innovation Parks in der Zentralschweiz, der 2019 in Rotkreuz seine Türen öffnete und seit 2021 offiziell Teil von Switzerland Innovation ist. Der Park zählt heute über 100 Mitglieder, darunter namhafte Akteure der Schweizer Baubranche sowie Forschungseinrichtungen. Diese Vernetzung bietet direkten Zugang zu Entscheidungsträgern und eine Plattform für Startups, um in einer traditionell risikoaversen Branche wichtige Kooperationen zu schmieden.

    Bereitstellung finanzieller Mittel und Ressourcen
    Die von privaten Investoren, der Zuger Kantonalbank und dem Park selbst bereitgestellten Mittel, die sich auf einen einstelligen Millionenbetrag belaufen, ermöglichen es buildify.earth, signifikante erste Investitionen zu tätigen, die bald angekündigt werden sollen. Die Investmentpipeline ist reich gefüllt, einschliesslich 40 Startups, die bereits Mitglieder des Parks sind. Die buildify.earth AG nimmt dabei eine flexible Rolle als Co-Investor ein, der schnell agieren und als Katalysator für weitere Investitionen dienen kann.

    Langfristige Planung und offene Türen für weitere Investoren
    Reto Largo und Sem Mattli, die Leiter von buildify.earth, suchen nicht nur nach vielversprechenden Startups, sondern auch nach weiteren Investoren, um das Kapital der Evergreen-Struktur der Gesellschaft zu stärken. Diese Struktur passt gut zu den langen Innovationszyklen im Baubereich und ermöglicht es, einen Teil der Erträge wieder zu investieren, während gleichzeitig attraktive Renditen für die Investoren angestrebt werden. Dies ist nur der Beginn einer langfristigen Strategie, die darauf abzielt, substanzielle Investitionen in aussichtsreiche Startups zu tätigen und die Zukunft der nachhaltigen Bauindustrie aktiv mitzugestalten.